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DEL2-Halbfinale - Bad Nauheim und Krefeld triumphieren

 

DEL2 (CD) Im dritten DEL2-Halbfinale 2022/2023 triumphieren Bad Nauheim in Kassel und Krefeld gewinnt zum ersten Mal gegen Ravensburg.

  

 

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(Foto: Kurstadt Momente)

 


Huskies unterliegen zuhause mit 3:4 – Nauheim entführt das Heimrecht aus Kassel

 

Mit 3:4 (1:2/1:2/1:0) mussten sich die Kassel Huskies am heutigen Abend dem EC Bad Nauheim in der Playoff Halbfinalserie der DEL2 geschlagen geben. Mit der Niederlage verloren die Huskies nicht nur das zweite Playoff-Spiel in Serie, sondern mussten auch das Heimrecht an die Roten Teufel abgeben. Trotz optischer Überlegenheit war es den Huskies erneut nicht gelungen, ausreichend Kapital für einen Sieg zu schlagen. Die Tore für die Huskies erzielten Mieszkowski, Keussen und Lowry.

 

Dabei präsentierten sich die Huskies den erneut 5.700 Zuschauern in der Kasseler Eissporthalle zunächst dominant. Die Anfangsphase der Partie stand ganz im Zeichen der Nordhessen. Keck (3.), Tschwanow und Weidner (beide 4.) ließen bereits früh beste Chancen auf die Führung für die Heimmannschaft liegen. Allen voran ECN-Goalie Felix Bick hatte maßgeblichen Anteil am ausgeglichenen Zwischenstand Mitte des ersten Drittels.

 

Einzig gegen den Schuss von Pierre Preto war auch Bick machtlos, doch für den bereits geschlagenen Zerberus rettete die Querlatte seines Tores (9.). Und wie bereits beim Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag, erteilten die Roten Teufel eine Lehrstunde in Sachen Effizienz. Ein eigentlich für Mick Köhler gedachter Querpass von Pollastrone landete an der Schlittschuhkufe eines Kasseler Verteidigers und trudelte von dort zum 0:1 über die Torlinie (17.).

 

Doch die Huskies blieben aktiv und belohnten sich endlich. In eigener Überzahl schaltete Mieszkowski am schnellsten und jagte den Puck zum vermeintlich befreienden 1:1-Ausgleich kurz vor Drittelende in die Maschen (19.). Doch wer nun den Startschuss zu Huskies-Festspielen vermutet hatte, lag falsch. Noch vor Drittelende gelang es den Nauheimern - abermals durch Pollastrone - die Führung wiederherzustellen.

 

Vor lauter Anrennen hatten die Huskies den Faden verloren. Und den sollten sie auch im zweiten Abschnitt nicht zurückfinden. Zwar startete auch der Mittelabschnitt mit zwei guten Chancen durch Ahlroth (23.) und Weidner (25.), doch an der mangelhaften Effizienz tat sich wenig. Die Huskies verzettelten sich zusehends in Einzelaktionen. Nutznießer waren die Gäste aus der Wetterau.

 

Jordan Hickmott umkurvte zunächst Jerry Kuhn bei eigener Unterzahl zum 1:3 (25.) und traf wenig später mit einem satten Schuss von der blauen Linie zum 1:4 (31.). Die Partie war den Huskies entglitten. Zwar brachte Joel Keussen die Schlittenhunde mit einem krachenden Schlagschuss wieder auf 2:4 heran (34.), doch die gut stehende Gästedefensive zeigte keine Anzeichen von Rissen.

 

Und auch im Schlussdrittel wollte den Huskies trotz mehrfacher Überzahlsituationen der Startschuss zur großen Aufholjagd nicht gelingen. Immer wieder war die Bad Nauheimer Defensive Endstation für die Kasseler Offensivbemühungen. Zwar verkürzte Joel Lowry in der 59. Spielminute noch auf 3:4, doch an der schmerzlichen Heimniederlage vermochte dies nichts mehr zu ändern.

 

Weiter geht es in der Halbfinalserie am Gründonnerstag, den 06.04.2023 um 19:30 Uhr in der Wetterau.

 

Tore

0:1 Pollastrone (Köhler, Körner - 4. Min.)
1:1 Mieszkowski (Schlenker, Ahlroth – 19. Min.) 1:2 Pollastrone (Köhler – 20. Min.)
1:3 Hickmott (Vause, Erk – 26. Min.)
1:4 Hickmott (Coffman – 31. Min.)
2:4 Keussen (Tramm, Weidner – 34. Min.)
3:4 Lowry (Arniel, Keck – 59. Min.)

 


 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 

 

 

Die Ravensburg Towerstars mussten im dritten Duell der Halbfinalserie gegen die Krefeld Pinguine diesmal dem Gegner den Sieg überlassen. Ausschlaggebend war ein verkorkstes Mitteldrittel, in dem die Gäste das Spiel mit drei Treffern drehen konnten. In der „Best-of-seven“ Serie steht es nun 2:1.

 

In der mit 3098 Zuschauern gut gefüllten CHG Arena sahen sich die Towerstars von Beginn an mit einem Gegner konfrontiert, der deutlich früher und aggressiver vorcheckte, als in den zwei Spielen zuvor. Zwar kamen die Oberschwaben zum einen oder anderen Angriff, ansonsten gehörte die Anfangsphase den Seidenstädtern. Zudem setzte es in der 6. Minute eine Strafzeit gegen Florin Ketterer, welche allerdings schadlos überstanden wurde.

 

Die bis dahin größte Torchance verbuchten die Gäste nach neuneinhalb Minuten, als eine Scheibe vom linken Innenpfosten die Linie entlang rutschte. Danach sollten sich die Verhältnisse drehen, die Towerstars hatten den Rhythmus gefunden und die Scheibe lief deutlich flüssiger in Richtung gegnerisches Tor. Deutlich zu spüren war das auch an der Tatsache, dass sich die Krefeld Pinguine mehrere Strafzeiten leisteten. Beim dritten Powerplay in der 16. Minute sollte es dann auch mit dem Torerfolg klappen. Sam Herr spielte die Scheibe scharf vor den Torraum, dort musste Louis Latta nur noch zum 1:0 einschieben.

 

Im zweiten Spielabschnitt waren gerade einmal 6 Sekunden gespielt, als es zur nachhaltig prägenden Szene kam. Direkt nach dem Anspielbully verhakten sich Louis Latta und sein Krefelder Gegenspieler zunächst, dann kam es zum harten Check an der blauen Linie. Während Odeen Peter Tufto mit einer 2-Minuten-Strafe wegen Stockschlags davon kam, setzte es für Louis Latta gar eine 5 plus Matchstrafe. Für den Ravensburger Stürmer war die Partie damit beendet.

 

Aufgrund zweier noch laufenden Strafen von Krefeld spielten die Towerstars zunächst aber in Überzahl weiter, das Powerplay war größtenteils aber verkrampft und durchsichtig. Lediglich eine Großchance von Robbie Czarnik stand zu Buche. Dann drehten sich die personellen Verhältnisse rund drei Minuten zugunsten der Pinguine, die Towerstars wehrten sich jedoch aufopferungsvoll und erfolgreich gegen das Krefelder Überzahlspiel. Gerade hatte sich die Strafbanktür wieder geöffnet und der Ersatz-Bestrafte Robin Drothen eilte zurück in die eigene Zone, da schlug die Scheibe doch noch im Ravensburger Tor ein. Liga-Topscorer Marcel Müller nahm aus der Halbdistanz Maß, Jonas Langmann war die Sicht verdeckt und der Spielstand war ausgeglichen.

 

Zwar kamen die Oberschwaben drei Minuten später zu einem brandgefährlichen Break durch Robbie Czarnik und dem in der Mitte mitgelaufenen Max Hadraschek, dann war aber schlichtweg der Wurm im Ravensburger Spiel. Es kam zu Unsicherheiten in der eigenen Zone, das äußerst unglückliche 1:2 passte da voll ins Bild. Ein Schuss von Marcel Müller rutschte Jonas Langmann aus der Fanghand und Odeen Peter Tufto konnte beim Nachschuss nicht gehindert werden. In einer Trotzreaktion kamen die Oberschwaben danach vereinzelt zu Chancen, doch Krefeld zeigte an diesem Abend mehr Konsequenz. Eineinhalb Minuten vor Ende des zweiten Spielabschnitts drosch KEV-Verteidiger Michael Boivin die Scheibe per Direktabnahme zum 1:3 in die Maschen.

 

Der Schlussabschnitt ist schnell geschildert. Zwar versuchten die Towerstars noch einmal alle Kräfte zu bündeln und erarbeiteten sich eine Vielzahl an durchaus guten Chancen, die Gäste waren in ihrer eigenen Zone allerdings nicht mehr zu knacken. Auch die Herausnahme des Torhüters knapp zweieinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit brachte nichts mehr ein. „Wir haben im ersten Drittel durchaus gut gespielt, aber im zweiten Abschnitt sind wir vielfach in alte Muster verfallen. Auch hat uns das Tempo und der Druck gefehlt. Wichtig ist, dass wir das Spiel jetzt schnell abhaken und uns auf Spiel 4 konzentrieren“, sagte Trainer Peter Russell nach dem Spiel.


Damit geht die Serie am Donnerstag beim 2:1 für die Towerstars wieder nach Krefeld. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Die Towerstars bieten wieder ein Public Viewing im Erdgeschoss des Stadionrestaurants Eiszeit an. Geöffnet ist ab 18.30 Uhr, für Vesper und kühle Getränke ist selbstverständlich gesorgt. Der Eintritt ist frei.

 

 

 



Deutsche Eishockey Liga2 (DEL2)

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Weitere interessante Links:

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