Augsburg holt zweiten Sieg in Folge

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Erster Heimauftritt im neuen Jahr im Curt-Frenzel-Stadion: die Augsburger Panther empfingen die Iserlohn Roosters zum Duell. Während die Sauerländer mit drei Siegen aus den letzten fünf Partien anreisten, siegte der AEV in einem irren Match in Wolfsburg nach Overtime und verkürzte den Rückstand auf Berlin. In den bisherigen drei Begegnungen gab es immer Heimsiege für beide Mannschaften. Es war heute das 90. Aufeinandertreffen dieser Teams, bisher führte Augsburg mit 45 zu 44.

 

Schließlich holten sich die Augsburger Panther einen knappen 2:1 Sieg nach Verlängerung, obwohl sie bis kurz vor Schluss noch geführt hatten. Terry Broadhurst war der vielumjubelte Matchwinner und es war der zweite Sieg nacheinander.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg zeigte sich in Wolfsburg stark verbessert und nahm in einem wahren Torspektakel den Extrapunkt mit, auch dank der Rückkehrer Matt Puempel und Adam Johnson. Heute Abend ging es darum, den Schwung aus dem hohen Norden mitzunehmen, um weiter Boden gut zu machen auf die Eisbären. Payerl und Trevelyan wirkten heute nicht mit, wohingegen Gregorc und Barinka wieder im Line Up standen.

 

Suikkanen: „I had two kind of feelings.  The way we played in the last period, especially in the last ten minutes we were not happy. Overall it is getting better a little bit, most important that we finally scored. Our offensive game and puck management looked far better, even passes were better, but there are so many things that we have to improve.”

 

Iserlohn holte zuletzt aus fünf Spielen drei Siege und wollte sich unter den Pre-Playoff Plätzen etablieren, mit einem Auswärtssieg an Frankfurt herankommen und mit Köln in Tuchfühlung zu gelangen.

 

Wannström brach den Bann

 

Die Panther starteten heute mit den grauen Jerseys, was die Unterscheidung auf dem Eis etwas schwierig gestaltete. Die Fans wollten heute ein Zeichen setzen und vereinbarten untereinander, bis zum ersten Powerbreak erst mal schweigen, um ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen was die bisherige Leistung ihrer Protagonisten anging. Sie wollten die Spieler kämpfen sehen. Schon nach wenigen Sekunden musste Markus Keller aber in höchster Not eingreifen, konnte den Puck aber noch rechtzeitig vor der Linie einfrieren. Augsburg begann druckvoll und war auf Wiedergutmachung aus. Es ging schon früh munter hin und her. Nach dem guten Beginn des AEV war auch schon erster Beifall von den Rängen zu hören, als sich der Gastgeber länger mal in der Iserlohner Zone festsetzen konnte und gute Möglichkeiten kreierte. Und in der 11. Spielminute war es dann passiert und das Stadion wurde endlich lauter, als Sebastian Wannström seine Panther in Front brachte.

 

Der Torschütze ließ seinem Jubel freien Lauf und bat die Fans in der Südkurve um tatkräftige Unterstützung. Brady Lambs Distanzschuss verfehlte kurz danach sein Ziel, doch auch die Gäste agierten stets brandgefährlich. Gesagt getan, nach dem ersten Break war der Support da und der AEV durfte sein erstes Powerplay demonstrieren, was sich dann sogar 63 Sekunden lang in eine doppelte numerische Überlegenheit verbesserte. Diese Überzahl konnte aber nicht umgemünzt werden trotz guter Chancen. Die Fans waren nicht amused über die etwas statische Spielweise und wurden erneut leiser. Gute Nachricht für die Roosters, denn Torsten Ankert kehrte auch wieder aufs Eis zurück, nachdem er vom Puck zuvor im Gesicht unglücklich getroffen wurde.

 

Zähes Mitteldrittel – Broadhurst visiert Gestänge an

 

Iserlohn befand sich noch im restlichen Powerplay und wollte schnell ausgleichen, doch die Hausherren überstanden diese Konstellation. Der AEV bekam dann selbst ein Überzahlspiel zugesprochen nach dem Foul von Acolatse. Auch dieses Powerplay verpuffte relativ wirkungslos. Insbesondere bei den Augsburger Special Teams war noch viel Luft nach oben am heutigen Abend. War der Schuss von Terry Broadhurst an die Latte ein Weckruf für seine Kollegen? Das Spiel war weiter ausgeglichen und die Roosters drängten auf den ersten Treffer. Bei beiden Teams gab es etliche Unsicherheiten zu verzeichnen, es lebte von der Spannung ob des engen Spielstands. Die Augsburger warfen sich leidenschaftlich in die Schüsse und zeigten eine gute kämpferische Leistung. Die Fans honorierten diese Einstellung.

 

Bailey:It is a pretty back and forth game, both teams are getting their chances. We need to play a bit better defensively. We need a quicker shooting mentality instead of circling too long around the box.”

 

Später Roosters Ausgleich durch Buschmann - Broadhurst sorgt für Zusatzpunkt

 

Furioser Start im Schlussabschnitt, denn Soramies hätte beinahe einen Rebound gleich verwertet. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren, die heute unbedingt die drei Punkte behalten und ihrem Headcoach den zweiten Sieg schenken wollten. Der bisher einzige Torschütze des Abends Wannström war on Fire. Iserlohn probierte es immer wieder mit den langen Pässen, die für viel Gefahr sorgten, aber Markus Keller war zur Stelle und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich. Es gab immer wieder leichtfertige Scheibenverluste im eigenen Drittel des AEV, doch die Roosters konnten noch kein Kapital draus schlagen. Knapp zehn Minuten waren im letzten Drittel gespielt und Augsburg agierte erneut in Überzahl. Andreas Jenike im Kasten der Roosters parierte alles was auf sein Gehäuse kam, auch das Solo von Adam Johnson. Die Stimmung auf dem Eis und auf den Rängen wurde hitziger, es ging ja auch um sehr viel. Iserlohn zeigte wieder ein starkes Penalty Killing und musst nun bald mehr riskieren, um auf Remis zu stellen. Markus Keller war der Turm in der Schlacht, vor allem wenn die Top Formation der Gäste mit Daugavins auf dem Eis stand und zauberte. Auch Browns Versuch wurde erfolgreich geblockt. Augsburg verpasste es bislang, den Deckel drauf zu machen auf diese hart umkämpfte Partie. Die letzten zweieinhalb Minuten brachen an und tatsächlich fand der Distanzschuss von Erik Buschmann seinen Weg ins Ziel. Nun hatte plötzlich Iserlohn das Momentum auf seiner Seite und wollte noch mehr, während der AEV nun wackelte aber zumindest einen Zähler sicher hatte.

 

Die Verlängerung musste entscheiden: Mirko Sacher konnte es nicht fassen, dass sein Schuss noch von Andreas Jenike gehalten wurde; es war ein Monster Save des Roosters Keepers. Auch Markus Keller stand im Fokus und hielt bravourös. Schließlich wurden die unermüdlichen Bemühungen der Gastgeber belohnt, denn in der 65. Spielminute sorgte Terry Broadhurst für den Overtime Sieg.

 

Sacher: „Es fühlt sich eher wie ein Sieg ähnlich wie vorgestern, aber wir hätten gerne die drei Punkte geholt, zwei sind jedenfalls besser. Jenike hat super gehalten, sicher einer für die Top Ten der Woche. Wir wollten erst recht zeigen, dass wir es können, die Fans haben recht. Vorgestern haben wir angefangen unser Eishockey zu spielen bis auf die letzten zehn Minuten.“

 

Jenike: “Augsburg hat umgestellt wie sie gespielt haben, sie haben mehr in die Offensive gelegt, sich viele Chancen erarbeitet. Sie kamen wie die Feuerwehr. Wenn sie so weiterspielen wie heute, werden sie sich unten rauskämpfen. Es ist schwer offensiv kreativ zu werden, wenn man hinten viel arbeiten muss. Augsburg hat ein großes Spiel gemacht.“



Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 2:1 n.V. (1:0|0:0|0:1|1:0)

 

Tore:

1:0 |11.| Sebastian Wannström (Warsofsky, Kuffner)

1:1 |58.| Erik Buschmann (Acolatse, Daugavins)

2:1 |65.| Terry Broadhurst (Puempel, Sacher)

 

1. Drittel Statistik:        12:13 Schüsse, 7:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

2. Drittel Statistik:          6:8 Schüsse, 4:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:        13:8 Schüsse, 8:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

Overtime-Statistik:       4:2 Schüsse, 4:2 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schukies (GER)

 

Zuschauer: 5.309

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Lamb, Gregorc, Kuffner, Soramies, Wannström, Bergman, Haase, Johnson, LeBlanc, Broadhurst, Sacher, Warsofsky, Barinka, Stieler, Puempel, Volek, Clarke.

 

Iserlohn: Jenike, Bender, Ankert, Bailey, Cornel, Brown, Bigras, Ugbekile, Alanov, Poirier, Daugavins, Buschmann, Labrie, Acolatse, Raedeke, Rutkowski, Broda, Streu, Ziegler.

 


 

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Schwenninger Wild Wings mit Punktgewinn gegen Wolfsburg

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Beide Teams kamen mit einer Niederlage im Gepäck in die Partie. Zunächst konnten die Gäste im ersten Drittel vorlegen, mussten aber noch vor der Pause den Ausgleich einstecken. Einem weiteren Schwenninger Tor folgte im Mittelabschnitt ein weiterer Treffer, ehe die Niedersachsen nochmals den direkten Anschluss herstellen konnten. Dem Ausgleich im Schlussabschnitt ließen die Grizzlys den Sieg im Penaltyschiessen folgen.

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Archivbild: citypress 


 

Schwenningen zeigte vom Bully weg, wer Herr im Haus ist und marschierte nach vorne. Die erste gute Möglichkeit hatten aber die Grizzlys. Den Gästen war dann auch der erste Treffer vorbehalten. Aus der Kategorie „Murmeltor“ bugsierte Jordan Murray den Puck über die Linie.

 

Schwenningen blieb hartnäckig und kam durch einen Konter zum Ausgleich. Daniel Neumann hatte das Auge für den mitgelaufenen Ville Lajunen, der halbbhoch abschloss. Nur fünf Minuten später tankte sich Alex Karachun durch. Vor dem Tor wurde der Angreifer gelegt und rutschte mitsamt der Scheibe ins Wolfsburger Tor. Dustin Strahlmeier war machtlos und protestierte. Nach Ansicht der Videobilder blieb es aber bei der Entscheidung.

 

Gleich zu Beginn des Mittelabschnittes erhöhten die Neckarstädter im Powerplay. Tyson Spinks Nachschuss fand den Weg ins Tor. Zur Spielmitte kamen dann die Wolfsburger zum Anschluss. Zwar hatte zu diesem Zeitpunkt keines der Teams optische Vorteile, dennoch kam der Treffer überraschend.

 

Im letzten Drittel waren gut fünf Minuten gespielt, als Wolfsburg wieder alles auf Anfang stellte. Im Powerplay hatte Jordan Murray abgezogen und Marvin Cüpper überwunden.


Die Hausherren leisteten sich in der Folge einige einfach Puckverluste und Probleme, zügig durch die neutrale Zone kommen.
Daniel Neumann hatte im Zusammenspiel mit Alexander Karachun die erneute Führung auf dem Schläger, Strahlmeier war aber auf dem Posten.
Auf der anderen Seite scheiterte Spencer Machacec aus aussichtsreicher Position.

 

Angepeitscht von einer grandiosen Kulisse drückten die Wild Wings in den Schlussminuten nochmals deutlich. Am Ende sollte aber nach 60 Minuten noch kein Sieger feststehen. In der Overtime erarbeiteten sich die Schwenninger ein klares Chancenplus, verpassten es aber den Treffer zu erzielen.

 

Die Entscheidung musste letzten Endes das Penaltyschiessen bringen. Erst nach jeweils fünf Schützen konnten sich die Gäste durchsetzen - Tyler Morley hatte den entscheidenden Penalty verwandelt.

 

Spiel vom 04.01.2023: Schwenninger Wild Wings – Grizzlys Wolfsburg

 

Tore:
0:1 |06.|Murray
1:1 |09.|Lajunen (Neumann / Karachun)
2:1 |14.|Karachun (Neumann)
3:1 |22.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Karachun)
3:2 |30.|Zajac (Morley / Krupp)
3:3 |46.|Murray (Lorito)
3:4 |Pen.|Morley

 

Zuschauer: 4997

 

 

 

 


 

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Breitkreuz trifft 6 Sekunden vor Schluss und sichert den Löwen einen Punkt im Derby

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum ersten Heimspiel 2023 der Adler Mannheim in der SAP Arena begrüßte man den Rivalen aus Frankfurt. Bisher gab es zwei Duelle, die beide an die Gastgeber gingen. Trotzdem gehören die Löwen zu den positiven Überraschungen der bisherigen DEL Saison.

 

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( Foto Sörli Binder )

 


 

 
Wieder einmal gab es einen Blitzstart der Adler. Dawes passte auf den freien Donovan der vom rechten Bullykreis Hildebrand zum 1:0 auf dem falschen Fuss erwischte. McMillan hätte umgehend den Ausgleich erzielen können, brachte den Puck aber nicht um Brückmann herum. Die Gäste verpassten bei einem Powerplay den Ausgleich, nur um wenig später diesen doch zu erzielen. David Elsner schloss einen Konter erfolgreich ab. Nur eine Minute später musste Brückmann erneut eingreifen, um einen Rückstand zu verhindern. Auch Hildebrand hatte nach einem Save gegen Tosto Glück, als der Puck über die Schulter in Richtung Tor rollte und er in höchster Not diesen noch stoppen konnte. Mit vielen Zweikämpfen und einem Löwen Powerplay ging es in die erste Drittelpause.

 


Die ersten 94 Sekunden Unterzahl überstanden die Kurpfälzer schadlos und kamen danach ihrerseits zu einer Überzahlmöglichkeit. Trotz zahlreicher Schüsse unter anderem von Katic, MacInnis und Plachta blieb es beim Unentschieden. Mannheim war auch nach der Überzahl weiter die spielbestimmende Mannschaft. Hildebrand hatte einiges zu tun, hielt seinen Kasten aber weiterhin sauber. Donovan traf die Latte. Frankfurt fand ab Mitte des zweiten Drittels wieder besser in die Partie, so dass auch Brückmann wieder einiges Schüsse auf sein Tor bekam und stoppte Burns bei einem zwei gegen eins. Danach konnte Hildebrand Dawes Chance vereiteln zog aber bei Larkins Handgelenkknaller kurz vor der Pause den Kürzeren. Mit einer umjubelten 2:1 Führung der Gastgeber ging es in die zweite Pause.

 


Frankfurt überstand zu Beginn des dritten Drittels die restliche Zeit in Unterzahl. Nur kurz wurde fünf gegen fünf gespielt ehe erneut Frankfurt in Überzahl agieren durfte. Brückmann verhinderte mit seinen Paraden den Ausgleich. Frankfurt verschärfte den Druck nach vorne und drückte auf den Ausgleich. Auch Mannheim war trotzdem immer wieder gefährlich. Die 13600 Zuschauer sahen bis dato eine abwechslungsreiche und spannende Partie. Der Tabellenzweite agierte aus einer sicheren Defensive heraus, so dass es den Löwen schwer fiel Chancen zu kreieren, trotz aller offensiven Bemühungen. Die Löwen kassierten drei Minuten vor dem Ende eine unglückliche Zwei-Minuten Strafe, die alle Bemühungen auf den Ausgleich zunichtemachten. Zumindest meinten das wohl die Adler Akteure. Burns weckte nach seine Pfostentreffer in Unterzahl alle wieder auf. Fleming nahm seinen Torhüter ein Minute vor dem Ende heraus. Dieser Mut des Frankfurter Teams wurde sechs Sekunden vor dem Ende belohnt. Breitkreuz bekam im Slot den Puck und schloss zum verdienten Ausgleich ab. Das Spiel ging in die Verlängerung.

 


Die Löwen waren zunächst aktiver, bevor Hildebrand gegen Rendulic die Oberhand behielt. Danach waren es wieder die Frankfurter, die mehr in der Verlängerung machten. Die größeren Chancen aber hatten die Adler. Holzer und erneut Rendulic scheiterten wieder am starken Hildebrand. Schlussendlich ging es torlos ins Penaltyschiessen. Dawes, Ranford, Rendulic, Rowney vergaben allesamt ihre Penaltys. Plachta und Bokk trafen. Weiter ging es. Bokk vergab, so dass Krämmer den Zusatzpunkt sicherte.

 

 

Adler Mannheim – Löwen Frankfurt 3:2 SO (1:1;1:0;0:1;0:0,1:0)

 

Tore
1:0 Donovan (Dawes, Szwarz)
1:1 Elsner (D’Amigo)
2:1 Larkin (MacInnis, Dawes)
2:2 Breitkreuz (Wruck)
3:2 Krämmer

 

 


 

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Derbysieg für die Kölner Haie gegen die Düsseldorfer EG

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Kölner Haie bezwingen die Düsseldorfer EG im Derby Klassiker hochverdient mit 5:2. Trotz Rückstand setzte sich am Ende die stärkere Präsenz der Haie in diesem ewigen Duell durch.

 

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Foto: Ingo Winkelmann (Köln)

 


Ein gelungener Start für die Kölner Haie ins neue Jahr. Der ewig junge Klassiker zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG war der ideale Auftakt vor 17.121 Zuschauern in der Lanxess Arena.

 

Die Düsseldorfer starteten besser als die Haie in den Klassiker und hielten die Gastgeber sicher in Schach. Die Abwehr stand stabil und in der Offensive setzten sie immer wieder Nadelstiche. Einer dieser Nadelstiche führte bei eigener Unterzahl in der 6. Minute zur Führung durch Tobias Eder. Die Haie wirkten verunsichert und die DEG hatte mehrfach die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Um so überraschender der Ausgleich beim ersten gelungen Angriff durch Andreas Thuresson, der bei einem eigenen Lattentreffer am schnellsten schaltete. Intensiv bespielten sich beide Teams und versuchten über Kampf zu weiteren Chancen zu kommen. Der nächste gelungene Angriff der Haie führte durch Brady Austin in der 18. Minute zur Führung. Mit wütenden Angriffen antworteten die Düsseldorfer, doch die Haie brachten diesen Vorsprung in die Drittelpause.

 

Schwungvoll starteten die Haie ins zweite Drittel. Bereits in der 22. Minute die nächste Überzahl der Haie. Diesmal verwertete Louis-Marc Aubry  eine schnelle Kombination zum 3:1 für die Haie. Im weiteren Spielverlauf erspielten sie sich weitere gute Möglichkeiten. Die Nadelstiche und Schüsse der Düsseldorfer wurden harmloser. das einzige Manke der Haie war die mangelnde Chancenauswertung. Mit 3:1 ging es in die zweite Drittelpause.

 

Im Schlussdrittel versuchten die Düsseldorfer mit viel Elan den Anschluss zu finden. Mirko Pantkowski im Kölner Tor hielt mit seinen Paraden die Haie im Spiel. Die Führung wackelte, aber der Vorsprung hielt. Ein weiteres Überzahlspiel führte in der 49. Minute zum 4:1 durch David McIntyre. Ein Düsseldorfer Spieler fälschte den Querpass unhaltbar zum 4:1 ein. Das Spiel schien entschieden, doch in der 53. Minute konnten die Düsseldorfer nach einer geraden abgelaufenen Überzahlsituation durch Stephen MacAulay den Anschlusstreffer erzielen. Das Spiel wurde noch einmal spannend. Die Haie verlegten sich jetzt aufs Kontern und hielten die Defensive zusammen. Zwei Minuten vor Spielende ging Torhüter Haukemann vom Eis  und Jason Bast konnte zum hochverdienten 5:2 ins leere Düsseldorfer Tor einschiessen. Es war der erste Heimsieg der haie gegen die DEG seit dem 20. Oktober 2019.

 

Für die Haie geht es am Mittwoch in Berlin gegen die Eisbären weiter, während die DEG die Straubing Tiugers empfängt.

 

Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln) "Von der ersten Minute an war es ein gutes Spiel unsererseits. Wir haben die Räume eng gemacht und haben Düsseldorf in der neutralen Zone nicht viel Platz gelassen. Ich biun stolz auf die Mannschaft, denn es ist auch immer ein gewisser Druck das beim Derby zu Hause. Die Art und Weise wie wir gespielt haben, hat mir gut gefallen. Die Jungs haben über 60 Minute am Spielplan festgehalten."

 

Kölner EC - Düsseldorfer EG 5:2 (2:1|1:0|2:1)

 

Tore:

 

0:1 06. Eder (MacAulay) SH

1:1 11. Thuresson ( Müller|Kammerer) EQ

2:1 18. Austin (Proft|Sill) EQ

3:1 22. Aubry (Thuresson|Baptiste) PP

4:1 49. McIntyre (Dietz|Matsumoto) PP

4:2 53. MacAulay (Ebner|Gogulla) EQ

5:2 60. Bast EQ|EN

 

Strafen: Köln 4|Düsseldorf 8

Zuschauer: 17.121

 

 

 

 


 

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Ingolstadt schnappt sich den Extrapunkt in Nürnberg

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG) Zweites Heimspiel für Nürnberg nacheinander: die Ice Tigers empfingen dieses Mal den Tabellenzweiten, den ERC Ingolstadt zum bayerischen Derby. 

Schließlich gewann der ERC Ingolstadt knapp nach Verlängerung mit 2:3 in Nürnberg dank des Treffers von Daniel Pietta.

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(Fotoquelle Birgit Eiblmaier) Daniel Pietta als Matchwinner

 


Nürnberg verbuchte einen wichtigen Heimdreier gegen die Kölner Haie und wollte heute direkt weitere Punkte gegen den bayerischen Kontrahenten einfahren, um die Pre-Playoff Plätze nicht aus den Augen zu verlieren. Headcoach Tom Rowe musste heute auf Markus Weber verzichten wegen eines üblen Checks im Match gegen Köln kürzlich. Dafür konnte Ryan Stoa wieder mitwirken, nachdem er beim Warm Up sein Go gab. Dies war eine sehr gute Nachricht für das Team und die Fans. Das Eigengewächs und gebürtiger Nürnberger Maximilian Merkl bekam heute das volle Vertrauen und Tim Fleischer agierte ausnahmsweise als Defender. Letzterer hatte gute Vorbilder auf diesem Sektor wie Yannick Seidenberg oder Marcel Brandt.

 

Leonhardt: „Er (Ryan Stoa) hat uns bisher gepuscht, seine Tore fehlten uns in letzter Zeit. Er bringt vor allem Energie und ganz viel Erfahrung mit. Er ist ein cooler Typ, auch in der Kabine.“

 

Ingolstadt zeigte zuhause gegen Augsburg die erwartete Reaktion nach der herben Klatsche in Wolfsburg. Das Team um Headcoach Mike French wollte weiter Boden gut machen auf den Tabellenprimus aus München und die Adler aus Mannheim auf Distanz zu halten. Das Fehlen von Mirko Höfflin bedeutete heute für die Panther eine ziemliche Schwächung. Marko Friedrich freute sich, an seiner alten Wirkungsstätte auftreten zu dürfen.

 

Remis im Derby dank McGinn und MacLeod

 

Nach erstem Abtasten ging Ingolstadt in der 4. Spielminute durch Tye McGinn in Führung, als er die geniale Übersicht von Daniel Pietta nutzte. Gregor McLeod verbuchte dann die erste gute Gelegenheit auf seinem Schläger, doch der Gäste Keeper Michael Garteig behielt die Übersicht. Nürnberg musste erst ins Spiel hineinfinden, während Ingolstadt bisher einen soliden Auftritt zeigten und gute Chancen kreierten. Nach der überstandenen Unterzahl glichen die Gastgeber durch Gregor MacLeod in der 14. Spielminute aus, als es zuvor mehrere Fehler bei den Gästen gab, die erst zu diesem Konter führten, der souverän vollendete. Oliver Mebus spielte immer wieder seine Gardemaße auf dem Eis aus und bediente seine Mitspieler gut. Ryan Stoa fügte sich bei seinem Comeback Match richtig gut ein und Oliver Mebus sorgte für einen starken Hammer von der blauen Linie, wobei der Puck auch noch im Nachschuss von Stefan Kislinger gefährlich wurde. Die Heimmannschaft wurde mit Standing Ovations in die erste Pause verabschiedet, wenn man bedenkt wie viele wichtige Akteure sich nicht im Line Up befanden , wie z.B. Reimer oder Parlett. Oliver Mebus war heute der Dienstälteste Akteur bei den Gastgebern.

 

Mebus:Ja, es hat nicht viel gefehlt bei meinem Schuss, es hat sich auf dem Eis noch gefährlicher angefühlt. Wir machen es sehr vernünftig trotz einer Rumpftruppe, die viel Eiszeit bekommt. Ingolstadt spielt sehr gradlinig, aber wir kreieren auch unsere Chancen, so dass das Remis verdient ist. Der Mannschaft tut die Rückkehr von Stoa sehr gut.“

 

Leonhardt sorgt erstmals für Führung, Storm stellt auf Remis

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts verzeichneten die Gäste gleich eine Top Möglichkeit, doch Niklas Treutle bügelte diese brenzlige Situation gewohnt sicher aus gegen Flaakes Abschluss. Es war weiterhin ein offener Schlagabtausch in diesem schnellen Spiel. Nun war Nürnberg zum ersten Mal in einfacher numerischer Überlegenheit, konnte aber daraus wenig Kapital schlagen; ganz im Gegenteil, denn die Gäste fuhren einen Konter in Unterzahl, den Treutle parierte. Wayne Simpson konnte ein tolles Zuspiel im Slot nicht verwerten, das Toreschießen klappte bei ihm nicht so gut wie die Assists in letzter Zeit, die er reihenweise servierte. Bodnarchuks Hammer von der blauen Linie wurde eine sichere Beute von Garteig. Ingolstadt wurde Mitte des zweiten Drittels wieder aktiver und setzte die Gastgeber mächtig unter Druck. Doch Nürnberg durfte erneut im Powerplay ran nach einem Foul von Leon Hüttl: es mussten definitiv mehr Abschlüsse produziert werden im Vergleich zu vorher. Dann war es passiert und die ‚Young Guns‘ mit Hede, Lobach und Leonhardt, wobei Letzterer die Scheibe noch geschickt abgefälscht hatte. Es war schön zu beobachten, dass Headcoach Tom Rowe den jungen deutschen Spielern immer viel Vertrauen schenkte. Ingolstadt kombinierte sich gut im Powerplay und hatte dabei Erfolg in Person von Frederik Storm, der in der 38. Spielminute ausglich. Es war ein krummes Ding in Form eines Billardtors und Wayne Simpson lieferte wieder mal einen seiner wertvollen Assists. Das war schon sein 14. In den letzten sechs Partien. Kurz vor Ende musste Niklas Treutle sein ganzes Können zeigen, um das Unentschieden zu halten.

 

Friedrich:Es ist toll hier zu spielen, ich wohne hier, es ist meine Heimatstadt. Es ist für mich wie ein cooles Trainingsspiel mit meinen alten Freunden.  Nürnberg macht es gut, sie stehen kompakt an der neutralen Zone und warten auf unsere Fehler. Wir haben mehr Spielanteile und gewinnen das Spiel.”

 

Pietta als Party Crasher in der Overtime

 

Man war gespannt, ob Ingolstadt wieder sein Sahnedrittel abrufen konnte; bisher lag die Statistik bei allen letzten Abschnitten bei plus 16! Lediglich die Klatsche in Wolfsburg hat eine kleine Delle hier hinterlassen. Bodnarchuk probierte es erneut von der blauen Linie und Schmölz zog aus aussichtsreicher Position ab. Flaake hätte sich beinahe durchgetankt. Es ging weiterhin rasant hin und her und jedes Team hatte seine kreativen Momente. Ingolstadt visierte bereits mehrfach das Gestänge an und es gab wenig Unterbrechungen in diesem sehr gut anzusehenden Derby. Wer würde den finalen Lucky Punch setzen in der nun anstehenden Crunch Time? Beide Goalies standen im Mittelpunkt und jedes Team schielte auf Fehler des Gegners. Michael Garteig zeigte ungewohnte Probleme, ihm rutschte die Scheibe durch die Hosenträger am Torgestänge vorbei und die Kulisse war da. Die Fans waren hellwach und vor jedem Slot gab es aufregende Szenen. Jeder Mannschaft ging voll auf Sieg und versuchte alles, um die drei Zähler zu sichern.

 

Nach der Punktteilung nach regulärer Spielzeit musste die Entscheidung bringen, obwohl Tyler Sheehy Sekunden vor dem Ende die dicke Chance zum Siegtreffer hatte. Gleich die erste Mega Gelegenheit verbuchten die Hausherren durch Schofield, doch die Scheibe wollte einfach nicht die Torlinie überschreiten, weil er Garteig anschoss. Es war wie verhext und die Verlängerung hätte eigentlich schon nach wenigen Sekunden zu Ende sein können. Weiterhin wurde mit offenem Visier agiert, es gab nur den Vorwärtsgang und die Gäste nahmen den Extrapunkt durch Daniel Piettas Treffer in der 62. Spielminute mit.

 

Hede: „Natürlich sehr schade, es war ein knappes Spiel heute gegen Ingolstadt. Man kann schon stolz sein, es hätten drei sein können, jetzt nehmen wir halt einen Punkt mit. Es war eine super Atmosphäre hier.“

 

Pietta: “Ab und zu rutscht einer rein, es war auch das Quäntchen Glück dabei. Wir haben uns das am Ende auch verdient, die Vorlagen waren super. Wir haben alles richtig gemacht, das Spiel war auf des Messers Schneide, beide Goalies haben gut gehalten, wir sind glücklich über den extra Punkt.“

 

Nürnberg Ice Tigers – ERC Ingolstadt 2:3 n.V. (1:1|1:1|0:0|0:1)

 

Tore:

0:1 |04.| Tye McGinn (Pietta)

1:1 |14.| Gregor MacLeod (Bodnarchuk)

2:1 |34.| Danjo Leonhardt (Hede, Lobach) PP1

2:2 |38.| Frederik Storm (McGinn, Simpson) PP1

2:3 |62.| Daniel Pietta (Wagner, Marshall)

 

1. Drittel Statistik:        6:11 Schüsse, 8:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

2. Drittel Statistik:        9:12 Schüsse, 7:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

3. Drittel Statistik:        10:6 Schüsse, 6:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

Overtime Statistik:         1:3 Schüsse, 2:0 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0 

 

Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Palkovi (HUN)

 

Zuschauer: 4.613

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Bodnarchuk, Welsh, Lobach Schofield, Schmölz, Fleischer Karrer, Sheehy, MacLeod, Fox, Mebus, Merkl, Hede, Leonhardt, Kislinger, Ustorf, Stoa, Ribarik.      

  

Ingolstadt: Garteig, Marshall, Wagner, Storm, Pietta, McGinn, Gnyp, Edwards, Flaake, Henriquez-Morales, Friedrich, Bodie, Hüttl, Simpson, Stachowiak, Bertrand, Krauß, Brune.

 

 


 

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Frohes Neues am Seilersee! Iserlohn gewinnt umkämpftes Spiel gegen Frankfurt mit 5:3

 

PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Nach dem Overtime-Win vor Jahreswechsel gegen die Adler aus Mannheim durften die Iserlohn Roosters auch ihr erstes Spiel in 2023 in der heimischen Balver Zinn Arena austragen, zu Gast waren die Löwen aus Frankfurt, die im alten Jahr zuletzt die Schwenninger Wild Wings mit 5:2 nach Hause schickten. Mit Blick auf die Tabelle war es das Spiel 11. gegen 09. und somit ein klassisches „Sechs-Punke-Spiel“. Entsprechend beherzt ging es am Montagabend in Iserlohn zur Sache, es war ein temporeiches, interessantes Spiel was mit Iserlohn am Ende einen effektiv spielenden und gut verteidigenden Sieger fand.

 

 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 


 

Bereits nach wenigen Sekunden hatten die Roosters eine vielversprechende zwei auf eins Situation, Bailey scheiterte jedoch an Hildebrand. Im Verlauf wollten die Roosters die Führung erzwingen, gingen teilweise jedoch etwas zu hektisch vor und es kam zu unnötigen Scheibenverlusten, was die Löwen aus Frankfurt zu Konterchancen brachte. Das Geschehen kühlte sich im Verlauf des Drittels etwas ab, die Sauerländer blieben das aktiviere Team mit mehr Schüssen aufs Tor, Frankfurt um den sicheren Goalie Hildebrandt hielt dem Druck jedoch Stand. In der 17. Spielminute war es dann doch soweit: sehenswerte Direktabnahme von Tim Bender, die voll einschlug- 1:0 für die Gastgeber!

 

Im direkten Gegenzug musste Labrie wegen Stockchecks vom Eis und somit bekamen die Löwen die Chance direkt zu egalisieren. So kam es dann auch, die Strafe war gerade einmal 17 Sek. jung als Bokk auf Zuspiel von Scarlett zum etwas schmeichelhaften Ausgleich traf. Damit ging das unterhaltsame Spiel in die Pause.

 

Ins zweite Drittel starteten die Gäste vom Main zwar als das aktivere Team, das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite, Abwehr-Recke Labrie traf auf Zuspiel von Acolatse zur erneuten Führung. Es entwickelte sich ein immer rasanter werdendes, kurzweiliges Eishockeyspiel, was bis auf weitere Tore alles zu bieten hatte. Zwischen der der 28. und 35. Minute hatte Frankfurt eine extrem gute Phase und machte enorm Druck auf das von Jenike gehütete Tor der Sauerländer. Hier halfen das Scheibenglück, ein starker Jenike und ein sehr umsichtiger Bigras, der ein ums andere Mal den entscheidenen Pass unterbrach, Schuss blockte und mit extrem sicherem Passspiel den Fels in der Brandung gab. Dieser extreme Druck bot den Sauerländern jedoch einige Konterchancen, u.a. scheiterte Aldanov im Eins gegen Null. In der 40. Minute explodierte dann die Halle am Seilersee zunächst, als das erlösende 3:1 durch Cornel fiel. Die Freude hielt jedoch keine zehn Sekunden, im direkten Gegenzug kam Frankfurt wieder auf 3:2 ran, was durchaus verdient war. Wenzel überraschte Jenike mit einem Schuss über die Schulter und kurze Eck. So ging ein sehr unterhaltsames Drittel mit einer knappen Führung in die Pause.

 

Ins Schlussdrittel starteten die Gastgeber mit viel Spielkontrolle und versuchten die knappe Führung auszubauen. Frankfurt schien im rasanten zweiten Drittel viel Kraft gelassen zu haben. In der 45. Minute zog Ankert von der Blauen Linie ab, Rutkowski hielt den Schläger hin und es stand 4:2- das erste DEL-Tor von Rutkowski für die Sauerländer. In der 54. Spielminute traf Poirie zum vermeintlich vorentscheidenden 5:2 mit einem satten Schuss in den Winkel. Doch auch diesmal schlugen die Löwen postwendend zurück, Ex-Rooster Simon Sezemsky stellte den alten Abstand wieder her und hielt die Spannung noch einmal oben.

 

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Die Löwen holten knapp drei Minuten vor dem Ende Goalie Hildebrand zugunsten eines Angreifers vom Eis, spielten sich im Drittel der Iserlohner fest, jedoch leistete sich Scarlett gegen Cornel einen Bandencheck, woraufhin es zwischen Brown und Scarlett sowie Labrie und Breitkreuz Faustkämpfe gab. Sie erhielten je fünf Minuten wegen dieser Kämpfe, Scarlett zwei Strafminuten wegen des Bandenchecks, sodass die Roosters für die letzten Minuten in Überzahl spielten. Dies wurde genutzt um nichts mehr anbrennen zu lassen bis zur Schlusssirene.

 

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Spiel vom 02.01.2023
Iserlohn Roosters - Löwen Frankfurt 5:3 (1:1| 2:1| 2:1)
Tore:
1:0 17. Bender|EQ (Ankert|Cornel)
1:1 18. Bokk|PP1 (Scarlett)
2:1 23. Labrie|EQ (Buschmann|Acolatse)
3:1 40. Cornel|EQ (Brown)
3:2 40. Wenzel|EQ (Vandane|Nehring)
4:2 45. Rutkowski|EQ (Ankert)
5:2 54. Poirie|EQ (Broda|Cornel)
5:3 54. Sezemsky|EQ (Rowney|Bokk)

 

 

Zuschauende: 3.961 in der BalverZinn Arena

 

 


 

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Straubing Tigers krallen sich starke Eisbären Berlin im Shootout

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Tom Pokel sah heute das stärkste Berlin in dieser Saison und das war nicht zu hoch gegriffen. Erst nach gut der Hälfte der Spielzeit ließ sich das Team von Coach Aubin das Zepter aus der Hand nehmen. Die Niederbayern hätten im letzten Abschnitt einen Dreier durchaus perfekt machen können, aber Berlin überstand die Drangphase bis zum Penaltyschießen. Hier war Florian Bugl der Fels in der Brandung und hielt alle drei Penaltys. Für Straubing entschied JC Lipon nach unnachahmlicher Art und Weise die Partie. 

 

 

(Foto: Citypress) Zum Jahresende konnten die Tigers einen weiteren Heimsieg feiern

 


 

 

Spielverlauf:

Beide Teams versuchten, die neutrale Zone für sich zu beanspruchen. Schneller über die rote Linie kamen zumeist die Gäste. Sie waren es auch, die die ersten Akzente setzten und in Führung gingen. Zwar wurde schnell wieder ausgeglichen, aber trotzdem brachten die Berliner eine erneute Führung in die Pause.

Straubing kam mit dem Spiel des amtierenden Meisters nicht sehr zurecht, was wohl auch daran lag, weil Coach Serge Aubin taktische Umstellungen vornahm. Marcel Noebels für die Eisbären: “Wir hatten einen guten Start und mit einer Führung in die Pause zu gehen ist ganz wichtig, vor allem auswärts. Nach vorne haben wir gar nicht so viel verändert, aber ein paar Dinge, die sich bei uns im Rückwärtsgang ergeben, da eben schon.” 

 

Nun kamen die Tigers besser aus der Kabine. Es gelang dem Team von Coach Tom Pokel, das Spiel wieder mehr in Richtung Goalie Markkanen zu verlagern. Doch die Gäste wussten sich immer wieder zur Wehr zu setzen, aber die Konter blieben aus.

Berlin machte es dann anders, setzte Straubing im eigenen Drittel unter Druck und führte plötzlich mit zwei Toren. Die Hausherren konnten prompt zurückschlagen und so ging es wieder mit einem Tor Unterschied in die letzte Pause.

Jason Akeson für die Tigers: “Wir wollten das Spiel wieder an uns ziehen und hatten jetzt einige gute Momente in diesem Drittel. Es gelingt uns etwas präziser zu agieren. Die Fans stehen hinter uns und werden uns auch im letzten Drittel lautstark unterstützen.” 

 

Im letzten Abschnitt drehten die Tigers das Spiel komplett zu ihren Gunsten. Bis zum Ausgleich von Samanski, gab es für Noebels und Co. kaum eine Verschnaufpause. Straubing drückte dann logischerweise auch auf einen Sieg in der regulären Spielzeit.

Aber dafür reichte es nicht mehr und etwas Glück war auch dabei, da die Eisbären bei ihrer einzigen guten Möglichkeit nur den Pfosten trafen. Die Verlängerung war von Taktik geprägt. Keines der beiden Teams ließ sich zu Fehlern verleiten. Im Penaltyschiessen fanden die Gäste in Florian Bugl ihren Meister.

Alle drei Penalties konnte der Durchstarter der Tigers vereiteln. Für Straubing traf, wie schon auch bei den letzten Duellen im Penalty, JC Lipon. Somit bestätigten die Straubing Tigers zum Jahresende noch einmal ihre phänomenale Heimstärke und feierten gebührend mit den Fans. 

 



(Foto: Citypress) Marcel Brandt trieb das Spiel der Tigers immer wieder von Hinten an

 

 

Torfolge: 

0:1 (14.) - Scharfe Hereingabe von der Seite durch Mauer, findet in Yannick Veilleux einen dankbaren Abnehmer. 1:1 (14.) - Es dauerte nur 34 Sekunden und Travis Turnbull konnte mit seinem Abfälscher im Nachstochern ausgleichen.

 

1:2 (15.) - Die Eisbären antworteten noch schneller. 32 Sekunden nach dem Ausgleich schloss Marcel Noebels einen sehenswerten Konter zur erneuten Führung ab. 1:3 (38.) - Noebels setzte gegen Daschner nach, stibitzte sich den Puck und sein Pass in den Torraum verwertete Kevin Clark.

 

2:3 (39.) - Gerade noch reagierte Bugl gegen White im eigenen Drittel und nur Sekunden später schlug es bei Markkanen ein. Jason Akesen setzte einen platzierten Schuss von halblinks an und traf. 3:3 (46.) - Joshua Samanski wurde von St.Denis in Szene gesetzt und der Youngster blieb vor Markkanen unglaublich cool und ließ den Puck durch die Hosenträger gleiten.

 

4:3 (65.) - Im Shootout ist JC Lipon einfach eine Kategorie für sich. Eiskalt konnte er den gegnerischen Keeper verladen und war der einzige aller Schützen, der seinen Penalty verwandelte. 

 

(Foto: Citypress) Travis St.Denis war auch von zwei Eisbären nicht zu stoppen

 

 

 

Straubing Tigers - Eisbären Berlin: 4:3 n.P. (1:2 | 1:1 | 1:0 | 1:0)
                                                                                                                                                                                                                                    

0:1 |14.| Veilleux (Zerter-Gossage, Mauer)

1:1 |14.| Turnbull (Brunnhuber, Schönberger)
1:2 |15.| Noebels (Clark, Boychuk)
1:3 |38.| Clark (Noebels)
2:3 |39.| Akeson (Connolly, Samanski)
3:3 |46.| Samanski (St.Denis, 

4:3 |65.| Lipon - Penalty

Strafen: Straubing 9 - Berlin 13

 

Schiedsrichter: Kopitz / Schukies / Hofer / Züchner

 

Zuschauer: 4.485 - Ausverkauft

 


 

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Drei Punkte zum Jahresabschluss: Red Bulls bezwingen Wolfsburg

 

 

 

PENNY-DEL (München/PM) In einem hochklassigen Duell vor 5.612 Zuschauern erzielten Maximilian Daubner, Chris DeSousa, Yasin Ehliz und Ryan McKiernan die Tore für den Tabellenführer der PENNY DEL.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


München gleich im Vorwärtsgang, Wolfsburg in der Defensive gefordert. Die Gäste verteidigten kompakt vor dem eigenen Tor, einmal ließen sie den Red Bulls aber zu viel Platz: Ehliz spielte Daubner frei und der Verteidiger zielte ganz genau – 1:0 für den Spitzenreiter (7.). Die Grizzlys wurden erstmals in der achten Minute so richtig gefährlich: Darren Archibald sprintete auf das Tor von Mathias Niederberger zu, doch der Münchner Keeper reagierte stark. Das Duell danach ausgeglichener, vor der ersten Drittelpause sollten aber keine weiteren Treffer fallen.

 

Hochklassiges Eishockey nach dem Seitenwechsel – und das Team von Don Jackson erneut mit dem besseren Start: DeSousa stellte nach einer feinen Einzelaktion auf 2:0 (21.). Die Red Bulls extrem spielfreudig, doch Wolfsburg meldete sich mit dem Anschlusstreffer von Dustin Jeffrey zurück (25.). Nur eine Minute später war auf der anderen Seite Ehliz zur Stelle: Der formstarke Angreifer veredelte eine traumhafte Kombination in Überzahl zum 3:1 (26.). Beide Teams in der Folge mit Topchancen, eine davon nutzte Jeffrey für die Grizzlys (40.).

Hohes Tempo auch im letzten Drittel. Niederberger rückte in den Mittelpunkt – und verhinderte mehrere Male den Ausgleich. Da auch Grizzlys-Keeper Dustin Strahlmeier stark hielt, ging es mit einem knappen Münchner Vorsprung in die Schlussminuten. In dieser Phase rettete die Latte nach dem Schuss von Laurin Braun für die Red Bulls (55.). Die Entscheidung dann aber in der 58. Minute: McKiernan erlöste den Tabellenführer mit seinem Empty-Net-Treffer zum 4:2-Endstand.
Chris DeSousa: „Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten. Wir haben uns an den Matchplan gehalten und drei wichtige Punkte eingefahren.“
Tore:
1:0 | 06:55 | Maximilian Daubner
2:0 | 20:58 | Chris DeSousa
2:1 | 24:48 | Dustin Jeffrey
3:1 | 25:29 | Yasin Ehliz
3:2 | 39:46 | Dustin Jeffrey
4:2 | 57:02 | Ryan McKiernan
Zuschauer:
5.612 

 


 

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Nürnberg holt den zehnten Heimsieg und ringt Köln nieder

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  Die Nürnberg Ice Tigers empfingen zuhause die Kölner Haie zum Duell am Jahresende. Während Köln mit einem Sieg anreiste, mussten sich die Franken trotz mehrmaliger Führung in Bietigheim letztlich nur mit einem Punkt zufriedengeben. Nürnberg wollte den Anschluss an die Pre-Playoff Plätze wahren und Köln schnupperte an den Top Sechs. Bislang entschied jede Mannschaft jeweils eine Partie für sich.

 

Schließlich gewann Nürnberg auch dank des Doppelpacks von Daniel Schmölz mit 4:2 gegen die Kölner Haie.

 

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(Fotoquelle Birgit Eiblmaier)

 


Nürnberg verbuchte aus den letzten fünf Partien lediglich zwei Siege und wollte an den vor ihnen platzierten Teams aus Iserlohn und Schwenningen dranbleiben. Headcoach Tom Rowe legte sicher heute großen Wert darauf, von der Strafbank fernzubleiben, und er musste etliche Verletzte weiter kompensieren. Ikone Patrick Reimer konnte u.a. nicht mitwirken und Nürnberg bot nur drei komplette Reihen auf.

 

Köln holte aus den vergangenen fünf Spielen vier glatte Dreier und reiste demzufolge mit großem Selbstbewusstsein nach Nürnberg. Maxi Kammerer befand sich in den letzten Wochen auf einem beachtlichen Scoring Streak. Das Team um Headcoach Uwe Krupp konnte nach dem Winter Game Blues in schöner Regelmäßigkeit punkten und war bestrebt, die Erfolgsstory fortzusetzen. Zuletzt gewann man bei den Franken im Dezember 2018, danach gab es sechs Niederlagen in Folge. Dies wollte man heute ändern.

 

Auftakt nach Maß für die Ice Tigers

 

Referee Kilian Hinterdobler feierte heute Abend sein 150. DEL-Match im 117. Aufeinandertreffen dieser beiden Traditionsteams.  Was für ein furioser Auftakt für die Hausherren, die bereits früh in der 2. Spielminute durch Dennis Lobachs dritten Saisontreffer in Führung gingen! Somit traf die Reihe mit den sogenannten Young Guns. Für den jungen Gäste Goalie Niklas Lunemann, der seine Erfahrung bei Bad Nauheim in der DEL2 sammelte, war dies kein optimaler DEL-Einstand. Die Gastgeber schafften es immer wieder, schnell umzuschalten trotz ihrer fehlenden Körper Masse als drittkleinste Mannschaft der Liga. Die Kölner Truppe fand schwer ins Spiel und mühte sich um gut strukturierte Angriffe. Niklas Treutle konnte sich bislang auf eine konzentrierte Abwehrarbeit seiner Vorderleute verlassen. Die bisherige Bully Quote sprach auch für die Hausherren. Nicholas Baptiste verzeichnete die erste gute Gelegenheit für die Gäste, die einem knappen Rückstand hinterherliefen nach den ersten 20 Minuten.

 

Lobach:Wir mussten reagieren und unsere Fans wieder auf unsere Seite bringen. Wir müssen defensiv brutal wach sein und aufpassen, keine unnötigen Strafen zu ziehen. Wir sind fit, sind alle jung und wollen alle viel spielen.“

 

Fox legt nach, Bailens Bogenlampe lässt Köln jubeln

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts führte Webers Schuss durch das Getümmel zu erster großer Gefahr vor dem Kölner Goalie, der erst im Nachfassen zupacken konnte. Sein Reflex war sehenswert. Eine schöne Kombination der Hausherren wurde von Dane Fox in der 24. Spielminute zum zwei Tore Vorsprung umgemünzt. Köln tat sich weiterhin sehr schwer, längeren Scheibenbesitz in der Nürnberger Zone zu erarbeiten. Der Haie Keeper rettete bravourös gegen Gregor MacLeod und kurze Zeit später ließen die Hausherren einen drei auf eins Konter ungenutzt. Köln agierte nun druckvoller, musste jedoch stets auf Kölner Gegenstöße achten, welche den Nürnberger Goalie Niklas Treutle bislang noch nicht vor größere Probleme stellte. Auch Top Scorer Maxi Kammerer kam noch nicht zur Entfaltung. Gregor MacLeod war on Fire und visierte das Außengestänge an. Dann konnten sich die Haie mal länger mal vor Treutle festsetzen, doch das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber ließ immer wieder mal aufhorchen. In der 34. Spielminute flog ein ganz krummes Ding hinter Niklas Treutle ins Gehäuse zum Anschlusstreffer für die Gäste. Torschütze war Nick Bailen, der zuletzt an der Scheibe war. Tyler Sheehy konnte den jungen Kölner Keeper nicht überwinden, weil dieser ganz cool blieb.

Nun war Niklas Treutle mächtig gefordert, doch er behielt die Übersicht gegen Nicholas Baptistes Alleingang. Die Begegnung wurde auch emotionaler und hitziger geführt.

 

Glötzl:Es war ein ordentliches auf und ab in den letzten Minuten. Wir müssen auf die Nürnberger Konterstärke achten und defensiv stabil stehen. Es kann auch ein dreckiges Tor sein. Eigentlich müssten wir viel mehr schießen, nachgehen und die Dinger unterbringen.”

 

Schmölz mit Doppelpack, Spieldauer für Glötzl, Baptiste trifft nochmals

 

Man war gespannt, ob Ryan Stanton wieder zurück aufs Eis kehren konnte nach dem Malheur im Mittelabschnitt. Gerade auf der Defender Position wäre dies ein Nackenschlag für die Haie. Doppelchance dann für die Kölner, einmal rettete der Pfosten.   Der dritte Abschnitt war das Paradedrittel der Haie, doch Daniel Schmölz sorgte erstmal in der 42. Spielminute mit seinem feinen Händchen für die erneute zwei Tore Führung. Das war bitter für Köln, das so gut rauskam aus der Kabine. Das Powerplay der Haie sah sich gut an, doch Niklas Treutle pflückte den Puck lässig herunter. Die Ice Tigers hielten sich schadlos und Köln rannte weiter an. Dann gab es einen hässlichen Check gegen Haudegen Markus Weber und Daniel Schmölz schnappte sich den Übeltäter Maxi Glötzl zum Fight. Ein längeres Videostudium musste Klarheit geben über eine potentielle große Strafe, die dann auch bestätigt wurde. Nun hatte Köln nur noch fünf statt der anfangs sieben Verteidiger zur Verfügung, was die Aufholjagd nicht gerade erleichterte. Im dreiminütigen Powerplay konnte Nürnberg nun alles klar machen, auch wenn die Haie die beste Mannschaft mit den meisten Shorthander war. Köln überstand diese brenzlige Konstellation und war bereit für die Schlussoffensive, denn die letzten fünf Minuten standen an. Die 7.044 Zuschauer peitschten ihre Mannschaft nach vorne und sorgten für Gänsehautstimmung. 2:25 Minuten vor dem Ende ging Lunemann vom Eis und Köln ging All in, doch es half gar nichts, denn Daniel Schmölz schnürte seinen Doppelpack mit einem Empty Netter, als er den Puck eroberte und im Fallen ins Tor beförderte. War dies die Entscheidung? Nein, denn Nicholas Baptiste markierte den Anschlusstreffer in der 58. Spielminute. Eine Minute war noch Zeit für zwei schnelle Treffer, doch die Sekunden verrannen und Nürnberg holte sich den Dreier.

 

Schmölz: „Es war ein hartes Stück Arbeit und tut uns gut für die nächsten Spiele. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Es ist egal, wie sie reingehen, wir hatten paar harte Wochen hinter uns. Wir nehmen den Schwung mit in die nächsten Wochen.“

 

Lunemann: “Mir wurde es gestern vor der Busfahrt mitgeteilt, das Spiel war ganz in Ordnung, es war eine gute Mannschaftsleistung. Vorne fehlten die Tore, wir sind gut gelaufen, v.a. nach dem ersten Drittel nach den ersten zehn Minuten. Wir waren dann besser, vorne fehlte etwas das Glück.“

 

Nürnberg Ice Tigers – Kölner Haie 4:2 (1:0|1:1|2:1)  

 

Tore:

1:0 |02.| Dennis Lobach (Hede, Leonhardt)

2:0 |24.| Dane Fox (MacLeod)

2:1 |34.| Nick Bailen (McIntyre, Austin)

3:1 |42.| Daniel Schmölz (Fleischer, Schofield)

4:1 |58.| Daniel Schmölz (Schofield) EN

4:2 |59.| Nicholas Baptiste (Aubry, Thuresson)

 

1. Drittel Statistik:        10:5 Schüsse, 12:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:          9:7 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

3. Drittel Statistik:         5:18 Schüsse, 9:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 5:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Schrader / Hinterdobler

 

Zuschauer: 7.044

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Weber, Welsh, Fox, MacLeod, Sheehy, Karrer, Mebus, Schmölz, Schofield, Fleischer, Bodnarchuk, Merkl, Hede, Leonhardt, Lobach.

 

Köln: Lunemann, Sennhenn, Austin, Baptiste, McIntyre, Bast, Bailen, Stanton, Thuresson, Aubry, Kammerer, Dietz, Müller, Uffing, Matsumoto, Olver, Glötzl, Oblinger, Sill, Proft.

 


 

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Schwenninger Wild Wings fangen sich eine Klatsche zum Jahresabschluss

 

PENNY-DEL (Frankfurt/BM) Im letzten Duell im Jahr 2022 reisten die Wild Wings nach Frankfurt. Als direkte Tabellennachbarn war dieses Duell von besonderer Brisanz. Im ersten Drittel präsentierten sich die Wild Wings völlig von der Rolle und mussten vier Tore einstecken. Im Mittelabschnitt legten die Hausherren einen weiteren Treffer nach. Zwar kamen die Wild Wings im Schlussdrittel mit zwei Toren nochmal in die Partie, am Frankfurter Sieg änderte dies aber nichts mehr.

 

 

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Archivbild: Citypress

 


 

Schwenningen kam gut in die Partie und fand sich nach einer halben Minute in Überzahl. Einem Frankfurter Befreiungsschlag eilte Carter Rowney nach, klaute dem herausgelaufenen Joacim Eriksson die Scheibe und traf zur Führung.

 

Nach diesem Schock mussten sich die Schwarzwälder zunächst neu sortieren. Direkt nach dem Powerbreak hatten die Wild Wings dann die große Chance zum Ausgleich. Plötzlich stand Boaz Bassen alleine vor Bastian Kucis, brachte den Puck aber nicht im Tor unter. Verteidiger David Elsner hatte sich auf der Linie langgemacht.

 

Auf der anderen Seite agierten die Löwen in Überzahl harmlos. Schwenningen hatte zunächst alles im Griff, ließ dann aber Kevin Maginot alleine, der eiskalt vollstreckte. Nur kurz darauf traf es Schwenningen noch härter: Bei angezeigter Strafzeit schob Carter Rowney den Puck zum dritten Mal über die Linie.

 

Ins Frankfurter Tor rückte nun Jake Hildebrand, nachdem sich Kucis in der ersten Aktion des Spiels verletzt hatte. Sebastian Uvira zeigte in der Folge ein Schwenninger Lebenszeichen und zog vor das Frankfurter Tor. Nach dem Pfiff der Schiedsrichter wanderte er aber selbst - und unter Protest - auf die Strafbank. Die Schiedsrichter wollten eine „Behinderung“ gesehen haben. Da auch Alex Trivellato auf die Strafbank musste kamen die Hausherren zu einer doppelten Überzahl. Dort fackelten die Gastgeber nicht lange und erhöhten auf 4:0.

 

Mit einer Minute Powerplay kamen die Gäste aus der Kabine. Brandon DeFazio fälschte nur knapp neben das Tor ab. Schwenningen war nun besser in der Partie. Sowohl mit einem Mann mehr, als auch bei fünf gegen fünf sollte aber kein Treffer gelingen. In eigener Überzahl verpasste Dominik Bokk nur knapp den nächsten Treffer, Phil Hungerecker störte aber entscheidend.

 

Nach einem Bandencheck von Will Weber entluden sich die Emotionen und es kam zu einem Gerangel. Weber wurde zum Duschen geschickt und die Löwen kamen zum nächsten Powerplay. Carter Rowney nahm nach 78 Maß und machte seinen Hattrick perfekt.

 

Nachdem die Wild Wings zu Beginn des Schlussabschnitts eine weitere Unterzahl überstanden hatten legte Daniel Pfaffengut auf Johannes Huss, der von der Strafbank kam und alleine auf das Frankfurter Tor zulief. Ganz abgezockt versenkte der Verteidiger. Zwölf Minuten standen noch auf der Uhr, als sich Alexander Karachun ein Herz fasste und sich durch die Frankfurter Hintermannschaft tankte. Am Ende schoss er trocken in den Winkel und ließ nochmals Hoffnung aufkommen.

 

Die Neckarstädter waren nun voll in der Partie und erarbeiteten sich eine Möglichkeit nach der anderen. Angepeitscht von gut 500 mitgereisten Fans durfte Schwenningen nochmals im Powerplay ran. Jake Hildebrand rettete in höchster Not gegen Alexandere Karachun. Am Ende lief Schwenningen die Zeit davon, weshalb es beim 5:2 blieb.

 

Spiel vom 30.12.2022 Löwen Frankfurt – Schwenninger Wild Wings

 

Tore:
1:0 | 2.|Rowney
2:0 |11.|Maginot (Wruck / Nehring)
3:0 |13.|Rowney (Sezemsky / Nehring)
4:0 |17.|Bokk (Scarlett / Rowney)
5:0 |33.|Rowney (Scarlett / Breitkreuz)
5:1 |44.|Huss (Pfaffengut)
5:2 |48.|Karachun

 

Zuschauer: 6990

 

 


 

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Adler gewinnen das Erste von drei aufeinander folgenden Derbys

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum letzten Heimspiel des Jahres kam es in der gut besuchten SAP Arena zum Baden-Württemberg Derby zwischen Mannheim und Bietigheim. Die Steelers konnten nur eines der letzten fünf Spiele gewinnen, während die Adler zwei Niederlagen in Serie einstecken mussten und den Jahresabschluss positiv gestalten wollten. Vor dem Spiel wurde Matthias Plachta für sein 600. DEL Spiel, alle im Adler-Dress, geehrt.

 

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( Foto Sörli Binder )

 


 

 
Keine Zwei Minuten waren gespielt als Rückkehrer Krämmer einen von der Bande kommenden Puck eiskalt im Tor versenkte. Bis dahin war auf dem Eis noch nicht wirklich viel passiert. Auch in den folgenden Minuten war nicht viel mehr los. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend und es kamen nur wenige Schüsse auf die jeweiligen Torhüter. Die Führungstreffer gab dem Heimteam jede Menge Sicherheit im Spiel. Erst ein Powerplay gegen Ende des ersten Drittels brachte den Gästen die ersten Chancen ein. Unter anderem scheiterte Stretch zunächst an Tiefensee, ehe er mit Ablauf der Strafe glücklich den etwas überraschenden Ausgleich markierte, nachdem er den Verteidiger Larkin bei einem Pass vors Tor anschoss. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

 


Mannheim legte los wie die Feuerwehr im zweiten Drittel. Aittokallio parierte gegen Dawes glänzend und hatte bei Wohlgemuths Schuss Glück, als dieser nur die Latte traf. Die Gastgeber waren drückend überlegen. Die Steelers fanden kaum einen Weg aus dem eigenen Drittel. Donovan verpasste knapp das Tor. Die Adler verpassten es in dieser Phase die Führung zu erzielen. Dies sollte wenig später doch noch geschehen. Torjäger Rendulic hämmerte nach der Vorarbeit von Wohlgemuth den Puck in die Maschen(29.). Die Gastgeber taten gut daran Tempo und Intensität hoch zu halten, um die Gäste erst gar nicht wieder ins Spiel kommen zu lassen. Es folgte das erste Powerplay für die Stewart Truppe. Mit Glück und vereinten Kräften vereitelten die Steelers einen weiteren Gegentreffer. An der Überlegenheit änderte sich bis zum Drittelende nichts mehr. Aittokallio war es zu verdanken, dass das Steelers-Team weiter im Spiel war, denn Bietigheim hatte am Ende des Drittels keinen einzigen Torschuss zu vermelden.

 


Die Kurpfälzer bekamen nach Wiederbeginn ihr zweites Powerplay zugesprochen. Szwarz konnte endlich, aus Sicht der Adler, den dritten Treffer markieren, nachdem er Donovans Schuss mit der Wade abfälschte. Auf Grund des bisherigen Spielverlaufs war die Partie eigentlich schon zu diesem Zeitpunkt entschieden auch wenn die Gäste aus dem Schwabenland offensiv etwas aktiver waren als noch im zweiten Drittel. Das Heimteam ließ es etwas sachter angehen, wohl wissen über die eigene Überlegenheit. So konnte Stewart seine Reihen durch rotieren lassen, um Kräfte für die beiden nächsten Derbys gegen in Schwenningen und gegen Frankfurt zu sparen. Wohlgemuth vergab eine weitere Topchance ehe Steelers-Coach Kangasalusta kurz vor Schluss den Torhüter vom Eis nahm. Tosto machte dann mit seinem Empty Netter den Deckel endgültig drauf.

 

 

Adler Mannheim – Bietigheim Steelers 4:1 (1:1;1:0;2:0)


Tore
1:0 Krämmer (Holzer, Szwarz)
1:1 Stretch (Naud, Keränen) PP
2:1 Rendulic (Wohlgemuth)
3:1 Szwarz (Donovan, Dawes)
4:1 Tosto (Rendulic, Wohlgemuth)

 

 


 

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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Haie besiegen die Straubing Tigers in einem kampfbetonten und ausgeglichenem Spiel

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Mit einer Energieleistung bezwangen die Kölner Haie vor 16.472 Zuschauern die Straubing Tigers. Im letzten Heimspiel 2022 wurde das Spiel im letztendlich durch Powerplay Tore entschieden.

 

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Foto: Ingo Winkelmann (Köln)

 


Die Kölner Haie hatten die Absicht, das letzte Heimspiel in 2022 zu gewinnen. Gegen starke Straubinger sollte das ein Akt des Willens werden. Die Straubinger kamen etwas besser aus der Kabine und hatten schon nach 25 Sekunden die große Chance zur Führung, doch Mirko Pantkowski konnte den Penalty von Travis St.Denis stark parieren. Im Gegenzug konnte Jason Bast mit einem One Timer den starken Straubinger Goalie Florian Bugl nicht bewzingen. In der 18. Minute war der Straubinger Torwart dann machtlos. Im Powerplay passte David McIntyre die Scheibe in den Slot und Jason Bast unhaltbar zur 1:0 Führung abfälschte. Mit der knappen Führung ging es in die erste Drittelpause.

 

Das zweite Drittel stand dem ersten Drittel in puncto Intensität und leidenschaftlich geführten Zweikämpfen in nichts nach. in der 28. Minute gerieten Haie Kapitän Moritz Müller und Straubings Bastian Eckl nach einem Zweikampf vor dem Kölner Tor aneinander und durften sich in der Kühlbox abkühlen. Die beiden herausragenden Goalies standen immer wieder im Mittelpunkt und konnten die vielen Schüsse alle abwehren. Nach dem auch die Kölner beste Chancen zur Erhöhung der Führung ausliessen, ging es mit dem knappen 1:0 für die Haie in die zweite Drittelpause.

 

Dieser Spielstand sollte im letzten Drittel nicht lange Bestand haben. Stark aufspielende Straubinger belohnten sich im Powerplay nach einer unnötigen Strafe gegen die Kölner mit dem 1:1 Ausgleich. Marcel Brandt erzielte den Treffer in der 42. Spielminute. Das Spiel wogte hin und her. Beide Mannschaften wollten den Sieg und die Straubinger waren oft näher dran. Ihr Spiel wirkte frischer und strukturierter, doch die Haie konnten  sieben Minuten vor Spielende durch Nick Bailen wieder in Führung gehen. Auch dieser Treffer fiel im Powerplay. Wütende Angriffe der Straubinger konnten die Haie Defensive und Mirko Pantkowski im Tor in der Folgezeit abwehren. Auch die Herausnahme des Torhüters führte nicht zum Ausgleich. So gewannen die Haie in einem sehr guten und ausgeglichenen Spiel mit 2:1 gegen die Straubing Tigers.

 

Die Haie beenden das Jahr 2022 mit dem Auswärtsspiel in Nürnberg am Freitag und die Straubing Tigers empfangen die Eisbären aus Berlin.

 

Stimmen zum Spiel: Mirko Pantkowski (Köln) "Wir wussten,was auf uns zukommt. Straubiung spielt dreckiges und sehr aggressives Hockey. Es war wichtig, cool zu bleiben und so wenig wie möglich Strafen zu nehmen - das ist uns gut gelungen. am Ende haben wir verdient gewonnen. Über 16.000 Zuschauer waren heute hier, das hat auf jeden Fall geholfen und ist unglaublich. Nicht umsonst haben wir den höchsten Schnitt in der Liga."

 

Kölner Haie - Straubing Tigers 2:1 (1:0|0:0|1:1)

 

Tore:

 

1:0 18. Bast PP (McIntyre|Matsumoto)

1:1 42. Brandt PP (Zengerle|Turnbull) 

2:1 53. Bailen PP (Stanton|Sill)

 

Strafen: Köln 8|Straubing 10

Zuschauer: 16.472


 

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Spitzenreiter München mit Niederlage gegen Düsseldorf

 

 

PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München musste sich in der PENNY DEL der Düsseldorfer EG mit 2:5 (0:1|1:1|1:3) geschlagen geben. Vor 5.728 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion verbuchten Trevor Parkes und Austin Ortega die Treffer des Tabellenführers.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


Ein ausgeglichener Beginn, dann Münchner Tempo-Eishockey. Die Red Bulls nervten Düsseldorf mit einem harten Forecheck und spielten sich mehrere Male vor dem Tor der Gäste fest. Seine besten Chancen hatte der Spitzenreiter nicht während einer Drangphase, sondern in Unterzahl: Maximilian Kastner (11.) und Patrick Hager (12.) konnten Henrik Haukeland jedoch nicht bezwingen. Die DEG mit deutlich weniger Spielanteilen, dafür aber mit einem schnörkellosen Angriff in der 19. Minute, den Victor Svensson zur Führung nutzte.

 

Die Red Bulls im Mittelabschnitt zunächst am Drücker, Düsseldorf mit einem Pfostentreffer durch Philip Gogulla (24.). Die Gäste ließen weiterhin wenig zu – bis zu einem Münchner Powerplay in der 32. Minute: Parkes staubte zum 1:1 ab. Die DEG blieb allerdings gefährlich und führte nach dem Treffer von Bernhard Ebner (37.) erneut.
 
München wollte den schnellen Ausgleich und konnte sich auf zwei seiner formstärksten Spieler verlassen: Ortega netzte nach Vorarbeit von Yasin Ehliz zum 2:2 ein (43.). Doch Düsseldorf hatte die perfekte Antwort parat und ging durch Daniel Fischbuch zum dritten Mal in Führung (44.). Die Red Bulls erhöhten in der Folge den Druck, den nächsten Treffer erzielte aber die DEG: Mikko Kousa in Überzahl mit dem 4:2 (54.). Stephen Harper machte mit dem Empty-Net-Tor zum 5:2-Endstand alles klar (59.).

 

 

Konrad Abeltshauser: „Düsseldorf hat richtig gut gestanden und wir haben teilweise zu kompliziert gespielt. Das war heute einfach nicht genug von uns.“
 
Tore:
0:1 | 18:30 | Victor Svensson
1:1 | 31:52 | Trevor Parkes
1:2 | 36:31 | Bernhard Ebner
2:2 | 42:33 | Austin Ortega
2:3 | 43:33 | Daniel Fischbuch
2:4 | 53:46 | Mikko Kousa
2:5 | 58:07 | Stephen Harper
 
Zuschauer:
5.728

 

 


 

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Frankfurt lässt Augsburg keine Chance

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Duell Panther gegen Löwen im Curt-Frenzel-Stadion: Augsburg empfing Frankfurt zum nächsten Heimspiel binnen zwei Tagen. Während die Hessen auswärts in Bietigheim siegten, musste der AEV eine weitere Pleite gegen München einstecken. Heute mussten unbedingt Punkte her, um den Anschluss an die Berliner nicht zu verlieren. Dies war heute Abend das erste Aufeinandertreffen seit dem Jahr 2015, als Augsburg ein Freundschaftsspiel gegen Frankfurt für sich entschied.

Schließlich holten sich die Frankfurter Löwen mit einem deutlichen 3:6 Erfolg einen souveränen Auswärtssieg nach einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Augsburger. Ein bärenstarkes erstes Drittel legt den Grundstein, Rowney mit Doppelpack und Ranford mit drei Punkte Spiel.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg war heute zum Siegen verdammt und wollte seinem neuen Headcoach Kai Suikkanen den ersten Heimdreier schenken. Dessen Handschrift war bereits im Match vor zwei Tagen gegen die hoch gehandelten Münchener zu erkennen und heute sollten die Stellschrauben endlich zum Erfolg führen. Blaz Gregorc Adam Johnson und Urgestein T.J. Trevelyan standen heute nicht im Line Up, wohingegen Dennis Endras wieder das Tor hütete und Michael Clarke zurückkam.

 

Frankfurt zeigte sich gut erholt von den zuletzt vier Niederlagen am Stück und behielt beim letztjährigen Aufsteiger im Ellental klar die Oberhand. Dank des Rückkehrers Brendan Ranford etablierten sich die Löwen mittlerweile unter den Pre-Playoff Rängen und waren inzwischen eine feste Größe in der Liga. Mit Chad Nehring stand ein Ex-Augsburger in den Reihen der Löwen.

 

Doppelschlag der Löwen und ein dritter Nackenschlag folgt nach – Anschluss in letzter Sekunde

 

Die Löwen starteten rasant in die Partie und Dennis Endras musste gleich mal zupacken. Die Gäste waren anfangs spielbestimmend und Augsburg musste sein Passspiel stabilisieren, um in die Begegnung richtig reinzukommen. Bislang spielte sich das Geschehen weitgehend in der Zone der Hausherren ab. Folgerichtig gingen die Frankfurter in der siebten Spielminute durch Ryan Olsen in Führung, bei dem Dennis Endras etwas unglücklich aussah. Nur 21 Sekunden später erhöhte Davis Vandane sogar auf 0:2. Welch ein schlechter Auftakt für die Fuggerstädter in diesem so wichtigen Match! Jetzt kam auch noch eine Strafe hinzu und kaum war die Strafzeit abgelaufen, markierte Carter Rowney den dritten Treffer. Die Schussbilanz von 0:11 für Frankfurt sprach Bände! Was war nur mit dem AEV los? Nach  erst knapp 12 Minuten wurde der erste heimische Torschuss verzeichnet! Das war auch sehr ungewöhnlich für die ansonsten so heimstarken Augsburger, die nur zu vereinzelten Entlastungsangriffen kamen, weil die Gäste enormen Druck ausübten und schnörkellos zu Werke gingen. Einen drei auf eins Konter spielten die Hausherren kläglich aus, das war symptomatisch für den bisherigen Spielverlauf. Es funktionierte gar nichts bei den Gastgebern, die sich bei ihrem Goalie bedanken konnten, der mit einem tollen Reflex Schlimmeres verhinderte. Mit der Drittelsirene folgte nun ein langer Videobeweis, weil der Anschlusstreffer der Augsburger durch Drew LeBlanc bestätigt werden musste. Für den Torschützen war der Treffer was ganz Besonderes, denn nun lag er in der All Time Bestenliste mit 86 Toren gleichauf mit dem legendären Sergej Vostrikov auf Platz 3. Das war zumindest rein psychologisch ein sehr wichtiger Zeitpunkt. Das einzige Positive für den AEV war die Effizienz seiner Torschüsse, denn von insgesamt zwei war einer drin. Kai Suikkanen musste nun die richtigen Worte in der Kabine finden.

 

Vandane:We had a good start, kept it simple, shooting the puck. We will bounce back, I think.“

 

Wannström verkürzt und haucht dem AEV neues Leben ein

 

War dieser last-second Treffer ein Weckruf für die Hausherren? Schon zum 14. Mal wurde ein Anfangsdrittel verloren, kein gutes Omen. Die Bully Quote nach dem ersten Abschnitt war ebenfalls unterirdisch beim AEV. Und fast hätten die Löwen ihren nächsten Treffer zelebriert. Der neue finnische Headcoach hat wohl die nötige Ansprache gehalten, denn seine Jungs zeigten eine ganz andere Körpersprache zu Beginn des Mittelabschnitts, auch wenn die Frankfurter weiterhin brandgefährlich agierten. Augsburg war nun gewillt, den zweiten Treffer nachzulegen und der Gäste Keeper Jake Hildebrand hatte endlich was zu tun an diesem Abend. Der AEV erarbeitete sich mehr und mehr gute Gelegenheiten, um zum Anschluss zu gelangen. Es entwickelte sich mittlerweile eine ausgeglichene Begegnung und Augsburg erzielte durch Sebastian Wannström in der 37. Spielminute den zweiten Treffer für seine Farben. Plötzlich war der AEV im Match angekommen und kurze Zeit später wurde Niklas Länger übel gecheckt von Ryan Olsen, der seinem Team mit dieser unnötigen Aktion einen Bärendienst erwies. Dies gab den Gastgebern die einzigartige Möglichkeit, während der fünfminütigen Überzahl die Fans noch mehr zu verzücken. Die ersten beiden Minuten verrannen wirkungslos, aber zu Beginn des Schlussabschnitts waren noch knapp 60 Sekunden Powerplay angesagt.

 

Sacher:Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen, die Ansprache war etwas lauter in der Kabine. Wir haben nun alles besser gemacht, unser Spiel aufgezogen, nicht jedes battle verloren. Wir müssen im offensiven Drittel unser Spiel machen und Tore schießen. ”

 

LeBlanc mit Doppelpack, doch Löwen beißen zwei Mal zurück, Bokk macht Deckel drauf

 

Plötzlich war das Schussverhältnis ausgeglichen und auch bei der Laufleistung lag der AEV knapp vorne. Das Schlussdrittel zählte bei den Gästen statistisch zum Besten, was die Liga derzeit bieten kann. Wollten die Augsburger heute noch siegreich vom Eis gehen, wäre es der nächste nach 2010, als der heute als Schiedsrichter Nach nur 49 Sekunden im Schlussabschnitt glich Drew LeBlanc mit seinem heutigen Doppelpack tatsächlich aus. Damit rangierte er auf der internen Bestenliste nun alleine auf Platz drei. Nun war das Stadion ein Tollhaus, unfassbar was heute Abend hier passierte, denn fast postwendend holten sich die Löwen die Führung wieder zurück durch Jerry D’Amigo in der 43. Spielminute. Kurze Zeit später rettete der Pfosten für Jake Hildebrand. Es war nun ein begeisterndes Eishockeymatch und die Zuschauer waren hellwach und feuerten ihre Akteure an. Trotzdem markierte Carter Rowney ebenfalls mit seinem Doppelpack in der 44. Spielminute. Alle bisherigen Bemühungen der Fuggerstädter waren vergebens, denn schon wieder musste ein zwei Tore Rückstand aufgeholt werden. War dies noch zu schaffen?

 

Frankfurt, das sich schon in Bietigheim eine schöpferische Pause gönnte und den Gegner herankommen ließ, schlug eiskalt zurück und schnappte sich die Führung erneut. Das Momentum lag nun wieder bei den Gästen und der AEV bemühte sich nach Kräften, befand sich aber jetzt zwei Minuten in Unterzahl.  

Einen zwei auf eins Konter konnte Augsburg nicht ummünzen, da die Scheibe schwer zu verwerten war. Die letzten drei Spielminuten brachen an: wann würde der AEV All in gehen und Endras ziehen? Alles half nichts, denn Dominik Bokk markierte 69 Sekunden vor dem Ende den sechsten Treffer, der die endgültige Entscheidung brachte. Somit blieb Augsburg auch beim zweiten Heimspiel unter dem neuen Headcoach sieglos. Es war die fünfte Niederlage in Serie.

 

D‘Amigo: „I am glad that I got it, it was great for me and the team to win here on the road, we are a resilient team and battle back, that is part of our character, we proved a lot of people wrong.“

 

Lamb: “It is hard to come back after such a bad first period. There is no excuse, we need to reput our game. The prep time is limited, that’s not the way to act like today.“

 

Augsburger Panther – Löwen Frankfurt 3:6 (1:3|1:0|1:3)

 

Tore:

0:1 |07.| Ryan Olsen (Schwartz)

0:2 |07.| Davis Vandane (Bokk, Ranford)

0:3 |10.| Carter Rowney (Maginot)

1:3 |20.| Drew LeBlanc (Warsofsky, Sacher)

2:3 |37.| Sebastian Wannström (Kuffner, Stieler)

3:3 |41.| Drew LeBlanc (Broadhurst, Barinka) PP1

3:4 |43.| Jerry D’Amigo (Elsner, Wruck)

3:5 |44.| Carter Rowney (Ranford)

3:6 |59.| Dominik Bokk (Ranford) EN

 

1. Drittel Statistik:        2:13 Schüsse, 3:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

2. Drittel Statistik:        17:6 Schüsse, 12:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:25

3. Drittel Statistik:        14:8 Schüsse, 7:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

 

Haupt-Schiedsrichter: Frano (CZE) / Schukies (GER)

 

Zuschauer: 6.179 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Endras, Sacher, Warsofsky, Payerl, LeBlanc, Barinka, Lamb, Länger, Puempel, Soramies, Broadhurst, Bergman, Haase, Wannström, Stieler, Kuffner, Saponari, Volek, Clarke.

 

Frankfurt: Hildebrand, Scarlett, Vandane, Ranford, Rowney, Bokk, Maginot, Sezemsky, D’Amigo, Wruck, Elsner, McNeill, Wirt, Breitkreuz, Nehring, Wenzel, Eisenmenger Magnus, Schwartz, McMillan, Olsen.

 

 

 


 

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Gelungener Jahresausklang in Iserlohn: die Roosters ringen Mannheim in der OT nieder!

 

PENNY-DEL (iserlohn/PR) Beflügelt vom Auswärtssieg bei den heimstarken Straubing Tigers wollten die Roosters im Heimspiel gegen die Adler Mannheim nachlegen und die drei Punkte vom zweiten Weihnachtsfeiertag veredeln. Die nach Mannheim zurückgekehrte Leihgabe Lean Bergmann ist noch länger verletzt und somit blieb den Zuschauern am Seilersee zunächst ein so rasches Wiedersehen mit ihrem „Local Hero“ verwehrt bzw. erspart. Bei den Adlern fehlte mit Taro Jentzsch auch ein weiterer Ex-Iserlohner verletzungsbedingt. Es entwickelte sich ein spannendes, hochintensives Spiel, welches beide Teams für sich hätten entschieden können, am Ende hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich und freuen sich über wichtige zwei Punkte „des Willens“ im letzten Heimspiel 2022.

 

 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 


 

 

Die Adler aus Mannheim waren von Beginn an präsenter, machten Druck, hatten mehr Scheibenbesitz als die Sauerländer und auch einige Abschlüsse.

Am Aussichtsreichsten scheiterte Wohlgemuth (09.) an Jenike. In der zwölften Spielminute klappte es aus Sicht der Quadrate-Städter besser, Donovan bekam den Puck im Slot und schob an Jenike vorbei. Die Roosters kamen anschließend besser ins Spiel, waren keineswegs geschockt vom Rückstand. Nach einem Fehlpass in der neutralen Zone brach Ziegler „Eins auf Null“ durch und ließ Brückmann keine Chance, Ausgleich nur eine Minute nach der Mannheimer Führung!

Anschließend kam es zu einer Duplizität der Ereignisse, jedoch scheiterte Daugavins diesmal an Brückmann (15.). Es entwickelte sich eine spannende, intensive Schlussphase des ersten Drittels, am Ende wurde es auch noch einmal unübersichtlich. Nachdem Brown wegen Stockschlags auf der Strafbank Platz nehmen musste versuchten es die Adler mit einem Distanzschuss aus der neutralen Zone, Jenike ließ den Schuss abprallen ohne ihn zu sichern oder weiterzuspielen. Er wartete damit bis sich Freund und Feind näherten, nahm somit Zeit von der Uhr und wurde von den Unparteiischen mit einer Zwei-Minuten-Strafe wegen Spielverzögerung bestraft, die Strafe wurde von Casey Bailey abgesessen, die Roosters somit in zweifacher Unterzahl. Nach der Schlusssirene kam es zu Rangeleien, infolgedessen Eisenschmid mit einer Zehn-Minuten-Strafe wegen Unsportlichkeit belegt wurde und seinem Team somit die große Chance zur Führung im Fünf gegen Drei nahm.

 

Die Roosters starteten mit 26 Sek. Rest-Strafzeit ins zweite Drittel, sollten dies jedoch schadlos überstehen. Das Spiel ging ähnlich unterhaltsam weiter, nicht hochklassig, aber spannend mit Chancen auf beiden Seiten. In der 28. Minute ließ zunächst Sena Acolatse sehenswert diversen Mannheimer stehen ehe Daugavins zum inzwischen nicht unverdienten 2:1 traf. Das spiel wog nun bis zum Ende des zweiten Drittels hin und her, Chancen gab es auf beiden Seiten, Andy Jenike im Tor der Sauerländer war sehr aufmerksam und konnte den einen oder anderen durchgerutschten Puck entschärfen. Tore fielen bis zur Sirene keine mehr, die Roosters konnten im zweiten Drittel nach großem Aufwand und Kampf das Spiel drehen, man durfte gespannt sein auf ein intensives Schlussdrittel.

Nachdem zunächst die Sauerländer die Chance ihre Führung auszubauen suchten, musste Aldanov in der 48. Spielminute zunächst auf der Strafbank Platz nehmen. Die folgende Überzahl nutzten die Adler zum Ausgleich, Borna Rendulic zog kurz hinter der Blauen Linie auf Zuspiel von Donovan direkt ab und nagelte den Puck am chancenlosen Jenike vorbei ins Netz.
Die letzten zehn Minuten gehörten den Adlern aus Mannheim, die Roosters hatten viel Energie im zweiten Drittel gelassen um das Spiel zu drehen, Mannheim schien den längeren Atem zu haben. Allerdings wollten die Roosters unbedingt und hatten die letzten Schüsse im Spiel für sich, insbesondere da Eisenschmid in der letzten Minute nochmal eine Strafe zog.

Somit ging es mit einer Überzahl in die Overtime und einem Vorteil für die Roosters. Nachdem Poirie zunächst knapp verfehlte, war er wenige Sekunden da und traf zum viel umjubelten Gamewinner für die Sauerländer.

 

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Spiel am 28.12.2022
Iserlohn Roosters - Adler Mannheim 3:2 (0:1| 2:0| 0:2)
Tore:
0:1 12. Donovan|EQ (Schwarz)
1:1 13. Ziegler|EQ (O´Connor)
2:1 29. Daugavins|EQ (Labrie|Acolatse)
2:2 48. Rendulic|PP1 (Donovan)
3:2 OT. Poirie|PP1-EA (Daugavins|Bailey)

Zuschauende: 4.967 in der BalverZinn Arena

 

 

 

 


 

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München entscheidet Derby in Augsburg klar für sich

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Ungleiches Duell im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion, wo die Augsburger Panther am zweiten Weihnachtsfeiertag den EHC Red Bull München zu Gast hatten. Als Tabellenprimus schienen die Landeshauptstädter ein unbezwingbarer Riese zu sein, doch die Fuggerstädter mussten um jeden Punkt kämpfen, um aus dem Ligakeller herauszukommen. Da kam München gerade recht, um dieses schwierige Unterfangen mit dem neuen finnischen Headcoach Kai Suikkanen in die Tat umzusetzen. Bisher gingen beide Partien nach 60 Minuten an die Red Bulls.

 

Schließlich holten sich die Münchener einen weiteren Derbysieg gegen Augsburg mit 1:4. Filip Varejcka freute sich über ein drei Punkte Spiel. München brach den Rekord von nun neun gewonnenen Auswärtspartien am Stück. München war zu dominant am heutigen Abend und Augsburg ging zu fahrlässig mit den wenigen gebotenen Chancen um.

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg konzentrierte sich auf seine Heimstärke, denn drei der letzten fünf Partien vor eigenem Publikum entschieden die Panther für sich. Die Rekrutierung ihres neuen Chefs hinter der Bande sollte dem Team neuen Schwung verleihen und auch gegen einen angeblich übermächtigen Gegner zu außergewöhnlichem Eishockey motivieren. Der Auftritt beim zweiten Match in München sollte den Panthern Mut geben, denn sie verloren dort nur denkbar knapp. Heute wirkten Blaz Gregorc, Adam Johnson und Michael Clarke nicht mit, dafür spielte David Warsofsky wieder mit.

 

Suikkanen: „They called if I am still available, it happened very fast, it was on Friday. We had one practice unit, it is a fast start for me. They want to do better, we have not played on that high level as expected, you can’t do miracles in one practice. I speak straight to the face, I tell the guys directly what is good or bad, we have to be honest as a first step. Our game plan has to be simple and easy to understand for everybody. It does not matter what league you are, hockey is still hockey. I have my own idea of how to play hockey.“

 

München demonstrierte auch auswärts seine Vormachtstellung derzeit in der Liga, die letzten acht Begegnungen in der Fremde wurden siegreich gestaltet, und reiste somit als klarer Favorit in das Curt-Frenzel-Stadion, das auch heute wieder sehr gut besucht war. München zog als Tabellenführer einsam an der Spitze ungehindert seine Kreise und war der Konkurrenz schon deutlich enteilt. Auf dieser Erfolgsspur wollte das Team um Headcoach Don Jackson noch lange bleiben. Heute fehlt Ben Smith im Line Up.

 

Boyle: „I am proud of that achievement. It is business as usual, a bit special with the kids. The crowd and environment are tough on the road. It will be tough here tonight as well, it will be a fun derby.“

 

Torlos, aber spannendes und faires erstes Drittel

 

Die Vita des neuen finnischen Headcoaches Kai Suikkanen war reichlich gespickt mit Highlights: Silbermedaille bei Olympia in Calgary, drei Mal finnischer Meister, mit Turku 2010 Champion in Finnland. Außerdem übernahm er den Club Bozen 2018 und führte ihn aus schwierigen Rahmenbedingungen sogar zur Meisterschaft. Das heutige bayerische Derby wurde bestimmt von den Emotionen leben sowohl auf den Rängen als auch unten auf dem Eis. Die ersten Minuten gehörten den Gästen, die den Hausherren wenig Entfaltung ließen. Markus Keller hütete heute das Gehäuse für den erkrankten Dennis Endras. Matt Puempel im Duett mit Terry Broadhurst verbuchten dann die erste gute Schussmöglichkeit für die Panther, die sich langsam aus der anfänglichen Umklammerung befreiten, um selbst Akzente zu setzen.

 

Trevor Parkes und heutiger Rekordspieler bei München, Daryl Boyle vergaben dann vor Markus Keller. Trevor Parkes visierte auch den Pfosten an. Die Gäste hatten die Begegnung bisher recht gut im Griff. Der AEV tat sich sehr schwer, strukturiert aus der eigenen Zone aufzubauen, weil München ein aggressives Forechecking betrieb. David Warsofskys Abschluss war die bisher beste Ausbeute und der Augsburger Goalie war hinten gut beschäftigt und er musste dann einen Monstersave auspacken gegen Ortega und Blum. Im Gegenzug behielt Mathias Niederberger den Überblick. Kurz vor der Drittelsirene war die Geschwindigkeit von Filip Varejcka sehenswert.

 

Sacher:Wir haben ganz gut Chancen herausgearbeitet. Markus Keller hält uns bisher im Spiel. Unser Powerplay und Penalty Killing ist ganz gut, in der defensiven Zone und beim Forecheck haben wir was geändert.“

 

Horber (Geschäftsführer):Wir hoffen den Schwung mitzunehmen mit dem neuen Coach. Erste Ansätze hat man im ersten Drittel schon gesehen. Wir wollten Peter (Russell) die zweite Chance geben, aber der Trainerwechsel kam letztlich zum richtigen Zeitpunkt. Lothar Sigl hat seine Fühler ausgestreckt in Österreich (u.a. Dornbirn) und somit ist Kai S. hier gelandet. Er hat eine klare und deutliche Ansprache in der Kabine, er will seine Jungs auf Kurs bringen. Momentan liegt der Fokus auf kurzfristige Ziele, v.a. unten rauszukommen. Das Potenzial in der Mannschaft ist definitiv da und auch die Fans tragen das Team fantastisch mit.“

 

Vierter Shorthander für München, Redmond trifft gern gegen Augsburg, das den Anschluss schafft

 

Zu Beginn des Mittelabschnitt kam der AEV besser ins Spiel und durfte gleich mal im Powerplay antreten, welches zuletzt ganz gut in Schwung kam, doch es kam ganz anders, denn Maximilian Kastner staubte in der 25. Spielminute den Schuss von Patrick Hager zur Führung ab. Es war schon der vierte Shorthander für München in dieser Saison. Das Pass Spiel der Augsburger ließ noch zu wünschen übrig und der Strafbanksünder Nicolas Appendino hätte beinahe nach Ablauf seiner zwei Minuten bei eigenem Solo erhöhen können, doch er verpasste knapp. Bei angezeigter Strafe gegen Augsburg erhöhte Zach Redmond in der 30. Spielminute auf 0:2. Der AEV scheint für den Torschützen der Lieblingsgegner zu sein, denn er scort in schöner Regelmäßigkeit gegen die Fuggerstädter. Jetzt war München wieder klar der Herr auf dem Eis und schnürte die Hausherren minutenlang in deren Zone ein. Die Führung war bis dato hochverdient. Matt Puempels hartnäckiges Vorgehen gegen Konny Abeltshauser brachte Terry Broadhurst in die perfekte Schussposition, der in der 34. Spielminute zum Anschlusstreffer einnetzte. Dieses Tor kam irgendwie aus dem Nichts, aber sofort war das Publikum wieder da im ausverkauften Stadion. Dies wirkte wie eine Befreiung in der Mannschaft, die gleich viel selbstbewusster zu Werke ging.

 

Kastner:Augsburg macht es gut, sie üben viel Druck auf uns aus. Wir haben sehr viele Chancen kreiert, hätten mehr verwerten können. Sie lassen uns viel Freiräume, wir müssen die Schusswege besser finden, einen Mann vor dem Tor haben für den Rebound. Die Chancenverwertung muss besser werden.”

 

Ehliz erhöht, Ortega macht den Deckel drauf

 

Im Schlussabschnitt war vom Ergebnis her für Spannung gesorgt. Augsburg musste unbedingt sein Passspiel optimieren, um die Partie vielleicht doch noch drehen zu können. Doch es kam ganz anders, denn nur 32 Sekunden waren von der Uhr, als Yasin Ehliz schnell wieder den alten zwei Tore Vorsprung fixierte. So stellte man sich aus Sicht der Gastgeber den Startschuss zur Aufholjagd nicht vor. Der deutlichen spielerischen Überlegenheit der Gäste konnte nur mit Kampf und Leidenschaft Paroli geboten werden. Eine vierminütige Unterzahl musste jedoch erst noch überstanden werden, um wieder in den Vorwärtsgang schalten zu können. Dies gelang auch mit viel Engagement und eine große Chance im Slot konnte seitens des AEV nicht umgemünzt werden. Auch ein weiteres Überzahlspiel war nicht von Erfolg gekrönt, nur der Pfosten wurde getroffen. So langsam musste der Anschluss forciert werden, denn die Uhr lief gnadenlos herunter. Matt Puempel scheiterte am aufmerksamen Mathias Niederberger. In der 57. Spielminute erhöhte Austin Ortega auf 1:4, was die Entscheidung bedeutete. Diesen hohen Rückstand konnte der AEV nicht mehr wettmachen, zu sehr waren die Münchener heute überlegen.

 

Ehliz: „Heute haben wir über 60 Minuten sehr gut gespielt, beim Gegentor aber etwas geschlafen. Unser Ziel war, gleich schnell aus der Kabine zu kommen. Es war eine gute Stimmung auch von den Münchener Fans, es war ein schönes Derby. Wir spielen alle kompakt, es sind keine Solisten mit dabei.“

 

Haase: “Wir haben Energie ins Spiel gebracht, wir wollten alle gewinnen, alle haben geackert, aber es sollte dennoch nicht sein. München hatte viele Chancen. Mit dem neuen Headcoach haben wir ein Zeichen gesetzt. Wir kriegen alle unsere Anweisungen und versuchen alles reinzuhauen. Das Passspiel muss stimmen, wir sind aber auch mutig, wir wollen was ausprobieren. München war heute ein undankbarer Gegner.“

 

Augsburger Panther – EHC Red Bull München 1:4 (0:0|1:2|0:2)

 

Tore:

0:1 |25.| Maximilian Kastner (Hager, Boyle) SH1

0:2 |30.| Zach Redmond (Abeltshauser, Varejcka)

1:2 |34.| Terry Broadhurst (Puempel)

1:3 |41.| Yasin Ehliz (Varejcka)

1:4 |57.| Austin Ortega (Varejcka)

 

1. Drittel Statistik:        10:14 Schüsse, 9:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:        10:14 Schüsse, 9:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:        16:17 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Odins (LAT / Rohatsch (GER)

 

Zuschauer: 6.179 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Lamb, Länger, Payerl, LeBlanc, Barinka, Bergman, Haase, Puempel, Soramies, Broadhurst, Sacher, Warsofsky, Wannström, Stieler, Kuffner, Trevelyan, Saponari, Volek.

 

München: Niederberger, Abeltshauser, Redmond, Ortega, Varejcka, Ehliz, Boyle, McKiernan, DeSousa, Hager, Kastner, Szuber, Blum, Tiffels, Street, Parkes, Daubner, Appendino, Schütz.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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