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München entscheidet Derby in Augsburg klar für sich

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Ungleiches Duell im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion, wo die Augsburger Panther am zweiten Weihnachtsfeiertag den EHC Red Bull München zu Gast hatten. Als Tabellenprimus schienen die Landeshauptstädter ein unbezwingbarer Riese zu sein, doch die Fuggerstädter mussten um jeden Punkt kämpfen, um aus dem Ligakeller herauszukommen. Da kam München gerade recht, um dieses schwierige Unterfangen mit dem neuen finnischen Headcoach Kai Suikkanen in die Tat umzusetzen. Bisher gingen beide Partien nach 60 Minuten an die Red Bulls.

 

Schließlich holten sich die Münchener einen weiteren Derbysieg gegen Augsburg mit 1:4. Filip Varejcka freute sich über ein drei Punkte Spiel. München brach den Rekord von nun neun gewonnenen Auswärtspartien am Stück. München war zu dominant am heutigen Abend und Augsburg ging zu fahrlässig mit den wenigen gebotenen Chancen um.

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg konzentrierte sich auf seine Heimstärke, denn drei der letzten fünf Partien vor eigenem Publikum entschieden die Panther für sich. Die Rekrutierung ihres neuen Chefs hinter der Bande sollte dem Team neuen Schwung verleihen und auch gegen einen angeblich übermächtigen Gegner zu außergewöhnlichem Eishockey motivieren. Der Auftritt beim zweiten Match in München sollte den Panthern Mut geben, denn sie verloren dort nur denkbar knapp. Heute wirkten Blaz Gregorc, Adam Johnson und Michael Clarke nicht mit, dafür spielte David Warsofsky wieder mit.

 

Suikkanen: „They called if I am still available, it happened very fast, it was on Friday. We had one practice unit, it is a fast start for me. They want to do better, we have not played on that high level as expected, you can’t do miracles in one practice. I speak straight to the face, I tell the guys directly what is good or bad, we have to be honest as a first step. Our game plan has to be simple and easy to understand for everybody. It does not matter what league you are, hockey is still hockey. I have my own idea of how to play hockey.“

 

München demonstrierte auch auswärts seine Vormachtstellung derzeit in der Liga, die letzten acht Begegnungen in der Fremde wurden siegreich gestaltet, und reiste somit als klarer Favorit in das Curt-Frenzel-Stadion, das auch heute wieder sehr gut besucht war. München zog als Tabellenführer einsam an der Spitze ungehindert seine Kreise und war der Konkurrenz schon deutlich enteilt. Auf dieser Erfolgsspur wollte das Team um Headcoach Don Jackson noch lange bleiben. Heute fehlt Ben Smith im Line Up.

 

Boyle: „I am proud of that achievement. It is business as usual, a bit special with the kids. The crowd and environment are tough on the road. It will be tough here tonight as well, it will be a fun derby.“

 

Torlos, aber spannendes und faires erstes Drittel

 

Die Vita des neuen finnischen Headcoaches Kai Suikkanen war reichlich gespickt mit Highlights: Silbermedaille bei Olympia in Calgary, drei Mal finnischer Meister, mit Turku 2010 Champion in Finnland. Außerdem übernahm er den Club Bozen 2018 und führte ihn aus schwierigen Rahmenbedingungen sogar zur Meisterschaft. Das heutige bayerische Derby wurde bestimmt von den Emotionen leben sowohl auf den Rängen als auch unten auf dem Eis. Die ersten Minuten gehörten den Gästen, die den Hausherren wenig Entfaltung ließen. Markus Keller hütete heute das Gehäuse für den erkrankten Dennis Endras. Matt Puempel im Duett mit Terry Broadhurst verbuchten dann die erste gute Schussmöglichkeit für die Panther, die sich langsam aus der anfänglichen Umklammerung befreiten, um selbst Akzente zu setzen.

 

Trevor Parkes und heutiger Rekordspieler bei München, Daryl Boyle vergaben dann vor Markus Keller. Trevor Parkes visierte auch den Pfosten an. Die Gäste hatten die Begegnung bisher recht gut im Griff. Der AEV tat sich sehr schwer, strukturiert aus der eigenen Zone aufzubauen, weil München ein aggressives Forechecking betrieb. David Warsofskys Abschluss war die bisher beste Ausbeute und der Augsburger Goalie war hinten gut beschäftigt und er musste dann einen Monstersave auspacken gegen Ortega und Blum. Im Gegenzug behielt Mathias Niederberger den Überblick. Kurz vor der Drittelsirene war die Geschwindigkeit von Filip Varejcka sehenswert.

 

Sacher:Wir haben ganz gut Chancen herausgearbeitet. Markus Keller hält uns bisher im Spiel. Unser Powerplay und Penalty Killing ist ganz gut, in der defensiven Zone und beim Forecheck haben wir was geändert.“

 

Horber (Geschäftsführer):Wir hoffen den Schwung mitzunehmen mit dem neuen Coach. Erste Ansätze hat man im ersten Drittel schon gesehen. Wir wollten Peter (Russell) die zweite Chance geben, aber der Trainerwechsel kam letztlich zum richtigen Zeitpunkt. Lothar Sigl hat seine Fühler ausgestreckt in Österreich (u.a. Dornbirn) und somit ist Kai S. hier gelandet. Er hat eine klare und deutliche Ansprache in der Kabine, er will seine Jungs auf Kurs bringen. Momentan liegt der Fokus auf kurzfristige Ziele, v.a. unten rauszukommen. Das Potenzial in der Mannschaft ist definitiv da und auch die Fans tragen das Team fantastisch mit.“

 

Vierter Shorthander für München, Redmond trifft gern gegen Augsburg, das den Anschluss schafft

 

Zu Beginn des Mittelabschnitt kam der AEV besser ins Spiel und durfte gleich mal im Powerplay antreten, welches zuletzt ganz gut in Schwung kam, doch es kam ganz anders, denn Maximilian Kastner staubte in der 25. Spielminute den Schuss von Patrick Hager zur Führung ab. Es war schon der vierte Shorthander für München in dieser Saison. Das Pass Spiel der Augsburger ließ noch zu wünschen übrig und der Strafbanksünder Nicolas Appendino hätte beinahe nach Ablauf seiner zwei Minuten bei eigenem Solo erhöhen können, doch er verpasste knapp. Bei angezeigter Strafe gegen Augsburg erhöhte Zach Redmond in der 30. Spielminute auf 0:2. Der AEV scheint für den Torschützen der Lieblingsgegner zu sein, denn er scort in schöner Regelmäßigkeit gegen die Fuggerstädter. Jetzt war München wieder klar der Herr auf dem Eis und schnürte die Hausherren minutenlang in deren Zone ein. Die Führung war bis dato hochverdient. Matt Puempels hartnäckiges Vorgehen gegen Konny Abeltshauser brachte Terry Broadhurst in die perfekte Schussposition, der in der 34. Spielminute zum Anschlusstreffer einnetzte. Dieses Tor kam irgendwie aus dem Nichts, aber sofort war das Publikum wieder da im ausverkauften Stadion. Dies wirkte wie eine Befreiung in der Mannschaft, die gleich viel selbstbewusster zu Werke ging.

 

Kastner:Augsburg macht es gut, sie üben viel Druck auf uns aus. Wir haben sehr viele Chancen kreiert, hätten mehr verwerten können. Sie lassen uns viel Freiräume, wir müssen die Schusswege besser finden, einen Mann vor dem Tor haben für den Rebound. Die Chancenverwertung muss besser werden.”

 

Ehliz erhöht, Ortega macht den Deckel drauf

 

Im Schlussabschnitt war vom Ergebnis her für Spannung gesorgt. Augsburg musste unbedingt sein Passspiel optimieren, um die Partie vielleicht doch noch drehen zu können. Doch es kam ganz anders, denn nur 32 Sekunden waren von der Uhr, als Yasin Ehliz schnell wieder den alten zwei Tore Vorsprung fixierte. So stellte man sich aus Sicht der Gastgeber den Startschuss zur Aufholjagd nicht vor. Der deutlichen spielerischen Überlegenheit der Gäste konnte nur mit Kampf und Leidenschaft Paroli geboten werden. Eine vierminütige Unterzahl musste jedoch erst noch überstanden werden, um wieder in den Vorwärtsgang schalten zu können. Dies gelang auch mit viel Engagement und eine große Chance im Slot konnte seitens des AEV nicht umgemünzt werden. Auch ein weiteres Überzahlspiel war nicht von Erfolg gekrönt, nur der Pfosten wurde getroffen. So langsam musste der Anschluss forciert werden, denn die Uhr lief gnadenlos herunter. Matt Puempel scheiterte am aufmerksamen Mathias Niederberger. In der 57. Spielminute erhöhte Austin Ortega auf 1:4, was die Entscheidung bedeutete. Diesen hohen Rückstand konnte der AEV nicht mehr wettmachen, zu sehr waren die Münchener heute überlegen.

 

Ehliz: „Heute haben wir über 60 Minuten sehr gut gespielt, beim Gegentor aber etwas geschlafen. Unser Ziel war, gleich schnell aus der Kabine zu kommen. Es war eine gute Stimmung auch von den Münchener Fans, es war ein schönes Derby. Wir spielen alle kompakt, es sind keine Solisten mit dabei.“

 

Haase: “Wir haben Energie ins Spiel gebracht, wir wollten alle gewinnen, alle haben geackert, aber es sollte dennoch nicht sein. München hatte viele Chancen. Mit dem neuen Headcoach haben wir ein Zeichen gesetzt. Wir kriegen alle unsere Anweisungen und versuchen alles reinzuhauen. Das Passspiel muss stimmen, wir sind aber auch mutig, wir wollen was ausprobieren. München war heute ein undankbarer Gegner.“

 

Augsburger Panther – EHC Red Bull München 1:4 (0:0|1:2|0:2)

 

Tore:

0:1 |25.| Maximilian Kastner (Hager, Boyle) SH1

0:2 |30.| Zach Redmond (Abeltshauser, Varejcka)

1:2 |34.| Terry Broadhurst (Puempel)

1:3 |41.| Yasin Ehliz (Varejcka)

1:4 |57.| Austin Ortega (Varejcka)

 

1. Drittel Statistik:        10:14 Schüsse, 9:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:        10:14 Schüsse, 9:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:        16:17 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Odins (LAT / Rohatsch (GER)

 

Zuschauer: 6.179 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Lamb, Länger, Payerl, LeBlanc, Barinka, Bergman, Haase, Puempel, Soramies, Broadhurst, Sacher, Warsofsky, Wannström, Stieler, Kuffner, Trevelyan, Saponari, Volek.

 

München: Niederberger, Abeltshauser, Redmond, Ortega, Varejcka, Ehliz, Boyle, McKiernan, DeSousa, Hager, Kastner, Szuber, Blum, Tiffels, Street, Parkes, Daubner, Appendino, Schütz.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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