
PENNY-DEL (München/RB) In der Olympia Eishalle traf der EHC Red Bull München als Tabellenführer auf den direkten Verfolger und bayerischen Kontrahenten ERC Ingolstadt. Für die Ingolstädter ging es auswärts um wichtige Punkte, wollte das Team von Mark French den zweiten Platz nicht den Adler Mannheim überlassen. Deshalb war für Ingolstadt ein gutes Startdrittel auch aufgrund der vielen Verletzten unausweichlich.

(Fotoquelle: City-Press GmbH)
Rasantes und ausgeglichenes Startdrittel
Das erste Tor fiel nach exakt 19 Sekunden und nach dem ersten Angriff der Red Bulls. Yasin Ehliz liess die Ingolstädter Verteidiger ausspielen, passte in den Slot, wo Benjamin Smith den Puck direkt ins Tor lenkte. Daraufhin ging es Hin und Her, München hatte dabei die besseren Chancen. Mirko Höfflin für Ingolstadt scheiterte mit der bisher besten Möglichkeit für die Gäste. In der elften Minute sorgte Wojciech Stachowiak für den Ausgleich nach einem perfekt herausgespielten 3 gegen 2-Konter. Für den glänzenden Pass sorgte Mathew Bodie.
Die Ingolstädter waren nun definitiv auf Augenhöhe mit Tabellenführer München. Zwei Topchancen erspielten sich die Münchner in der 18. Minute, doch Michael Garteig parierte beide souverän. Die Schlussminute gehörte wiederum den Ingolstädtern, doch Enrico Henriquez kam nicht an Mathias Niederberger vorbei. Fünf Sekunden vor der Pause kassierten die Gäste die erste Strafe und mussten sich im Mittelabschnitt zuerst in Unterzahl beweisen.
Red Bulls nutzen Strafe aus und doppeln nach
Somit startete Red Bull München mit einem Mann mehr ins Mitteldrittel. Benjamin Street traf im Powerplay in der 22. Minute nach einem schönen Solo zum 2:1. Wieder war es ein schnelles Tor der Münchner. Wie im ersten Abschnitt gestaltete sich das Spiel offen. Kurz vor Spielhälfte setzte sich München in der gegnerischen Zone fest. Sten Fischer, der heute zum zweiten Mal in der DEL zum Einsatz kam, schoss am Tor vorbei, doch der Rückprall der Bande wurde zur Vorlage für Andreas Eder, der sich das 3:1 nicht nehmen liess.
Die Spielintensität flachte in der Zwischenzeit etwas ab, ehe Austin Ortega für München und Frederik Storm für Ingolstadt zu Topchancen kamen. Ingolstadt durfte dank einer Strafe gegen Niederberger - weil er das Tor aus der Verankerung schob - zum ersten Powerplay ran, konnte sich aber dank starkem Penalty Killing der Hausherren nicht festsetzen. Mit dem 2-Tore-Vorsprung ging es ins letzte Drittel.
Philipp Kraus erzielt den Anschlusstreffer / München bringt knappe Führung über die Zeit
Zu Beginn des letzten Drittels waren es die Ingolstädter, die beinahe den Anschlusstreffer erzielten. Zuerst kam Stefan Matteau fast an den Rebound und im nächsten Angriff lancierte Mathew Bodie seinen Teamkollegen Philipp Krauss, der im Alleingang gegen Niederberger aber das Nachsehen hatte. Ingolstadt wurde aber deutlich stärker und so erwischte der Kapitän Fabio Wagner Niederberger in der 47. Spielminute aus der Mitte heraus mit einem hart platzierten Schuss zum 3:2 Anschlusstreffer.
Leon Hüttl stoppte kurz darauf den Lauf seiner Mannschaft mit einer Spielverzögerung. Der ERC Ingolstadt überzeugte aber mit einem starken Penalty Killing und guten Zweikämpfen, so dass München kaum gefährliche Chancen kreieren konnte. Marko Friedrich nahm etwas später die nächste Strafe in Kauf. Michael Garteig stoppte den Schuss von Christopher DeSousa, der den Puck nicht optimal traf. Auch diese Unterzahl überstanden die Ingolstädter problemlos.
In der Schlussphase wurde es nochmals hitzig, Ingolstadt versuchte sich weiterhin offensiv, konnte den Ausgleich aber nicht mehr erzielen. Damit gewann der EHC Red Bull München das siebte Derby gegen den ERC Ingolstadt in Serie und das 15. Heimspiel in dieser Saison.
Stimme zum Spiel:
Es war ein unterhaltsames Topspiel zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten. Das sagte auch Ingolstadt-Stürmer Mirko Höfflin nach der Partie: "Es war auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Nach der 1:0-Führung von München haben wir schwierig angefangen, uns aber gut zurückgekämpft. Wir haben gekämpft und bis zum Schluss alles gegeben. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber die Gegentore waren aus meiner Sicht etwas unglücklich".
Weil die Adler Mannheim auswärts gegen die Iserlohn Roosters mit einem 3:0-Sieg drei Punkte holte, rutscht der ERC Ingolstadt einen Tabellenrang nach unten. Zeit für eine Korrektur bietet sich nächsten Freitag in Wolfsburg.
EHC Red Bull München vs. ERC Ingolstadt 3:2 (1:1|2:0|0:1)
Tore:
01.|1:0|Benjamin Smith (Ehliz, Ortega)
11.|1:1|Wojciech Stachowiak (Bodie, Matteau)
22.|2:1|Benjamin Street (Eder, Blum) PP1
30.|3:1|Andreas Eder (Fischer, Kastner)
47.|3:2|Fabio Wagner (Storm, Edwards)
Zuschauer: 5'728 (ausverkauft)
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Horrido! „Schützenfest“ lautete der Mottospieltag am Iserlohner Seilersee, doch im Gegensatz zur Veranstaltung im Sommer schoss der Vogel (hier: Adler) die Schützen ab. Die Iserlohn Roosters, gekleidet in Trikots im Design einer Schützenuniform, hatten vor allem aufgrund der individuellen Klasse der Quadratestädter im ersten Drittel am heutigen Nachmittag das Nachsehen.
(Foto: Patrick Rüberg)
Bereits nach 53 Sekunden ließ Randulic die komplette Abwehr der Sauerländer stehen und schoss sein Solo zum 0:1. Iserlohn erholte sich zunächst schnell davon und hatte zwei Minuten später eine gute Ausgleichsgelegenheit durch Aldanov, dieser scheiterte doch mit seinem Schuss ins kurze Eck an Tiefensee. In einer Phase in der Iserlohn besser im Spiel war schlug Mannheim dann eiskalt zu (08.), Wolf vollendete auf Zuspiel von Urgestein Plachta. Als Loibl sehenswert ein weiteres Solo mit Schuss in den Winkel (11.) vergoldete deutete sich ein Debakel an, Gregg Poss nahm zunächst eine Auszeit. Gegen Ende des ersten Drittels erhielten die Sauerländer die Gelegenheit durch eine vierminütige Überzahl das Ergebnis wieder erträglicher zu gestalten, blieben aber in dieser Phase zu harmlos. Eine Minute vor dem Ende nahm dann Labrie noch in der Kühlbox Platz aber auch Mannheim konnte daraus keinen Profit schlagen und so ging es mit 0:3 in die erste Pause.
Das zweite Drittel startete mit der Reststrafzeit (eine Minute) gegen Iserlohn, welche aber schadlos überstanden wurde. Mannheim war weiterhin überlegen, Iserlohn jedoch mit einigen Kontermöglichkeiten, die ungenutzt blieben. Auf Seiten der Mannheimer hatte Lehtivuori die aussichtsreichste Chance um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, scheiterte jedoch an Weitzmann, der heute anstelle von Jenike das Tor der Roosters hütete. Zwischen der 30. und 36. Minute machte Iserlohn viel Druck, brachte die Scheibe jedoch nicht in den gefährlichen, zentralen Bereich, Mannheim beschränkte sich in dieser Phase aufs Kontern, war damit jedoch stets gefährlich. Die Roosters spielten trotz des hohen Rückstands ein gutes Drittel gegen starke Mannheimer, konnten den Rückstand jedoch nicht reduzieren.
Das Schlussdrittel gestalteten die Mannheimer sehr souverän, die Roosters versuchten Druck aufzubauen, Mannheim ließ jedoch wenig zu und sorgte immer wieder mit Kontern für Entlastung.
Sieben bzw. fünf Minuten vor dem Ende hatten sowohl Poirie als auch Ziegler die Chance auf einen Treffer für die Roosters, scheiterten jedoch mit ihren Schüssen von Außen an Tiefensee. Bereits fünf Minuten vor dem Ende setzte Poss bereits alles auf eine Karte und nahm Weitzmann zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis. Aber auch der Ehrentreffer sollte den Sauerländer am Ende nicht mehr gelingen und es bleib beim 0:3, auch aufgrund Tiefensee im Tor der Adler, der ein starkes Spiel machte.
Spiel am 22.01.2023
Iserlohn Roosters - Adler Mannheim 0:3 (0:3| 0:0| 0:0)
Tore:
0:1 11. Randulic|EQ (Holzer|Tiefensee)
0:2 13. Wolf |EQ (Plachta)
0:3 29. Loibl|EQ (Donoavan|Holzer)
Zuschauende: 4.565 in der BalverZinn Arena
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Köln/UG) In einem packenden Eishockeyspiel bezwingt die Düsseldorfer EG die Kölner Haie im vierten Derby zum zweiten Mal. Die Special Teams entschieden das Spiel zugunsten der Düsseldorfer EG. Drei wichtige Punkte für die DEG im Kampf um die Playoffs.
Foto: Ralf Schmitt (Düsseldorf)
Keine zehn Sekunden waren in diesem 239. Derby gespielt, da hatten die Hausherren bereits die Riesenchance zur Führung. Ex-Hai Philip Gogulla zwang Mirko Pantkowski im Tor der Haie zu einer Glanztat. Diese Szene war der Auftakt zu einem intensiven Match. Beride Teams orientierten sich immer sofort zum gegnerischen Tor. Es gab Chancen auf beiden Seiten.
Beinahe hätte Jon Matsumoto die Haie in Führung gebracht, doch er scheiterte in der 7. Minute denkbar knapp. Zum Ende des Drittels wurde es dann turbulent. Zunächste brachte Nick Baptiste die Haie in der 16. Minute nach einem Abpraller von DEG-Goalie Henrik Haukeland in Führung. Doch die Führung sollte nicht lange halten. Binnen drei Minuten drehten die Düsseldorfer das Duell. Beide Tore erzielte Tobias Eder, in der 17. im Powerplay und in der19. Minute. Mit 2:1 für die Düsseldorfer EG ging es in die erste Drittelpause.
Die Haie kamen gut aus der Kabine und bestimmten die zweiten 20 Minuten. So konnten Maxi Kammerer (26.), Nick Baptiste (31.) und Stanislav Dietz (33.) die Scheibe nicht im Tor der DEG unterbringen. Die beste Chance vergab Jon Matsumoto, der nach feinem Zuspiel in einer 2 auf 1 Situation an Henrik Haukemann scheiterte, der die Aktion spektakulär entschärfte. Die Haie standen kompakt und ließen keine Tore der Düsseldorfer zu. Das zweite Drittel endete torlos und so blieb es beim 2:1 für die DEG.
Auch ins dritte Drittel kamen die Haie besser aus der Kabine. Der erste Treffer gelang jedoch den Hausherren, die wiederum eine Überzahl ausnutzen konnten. In der 46. Minute verwertete Alexander Ehl einen Rebound zur 3:1 Führung. Der zweite Powerplay Treffer der Düsseldorfer. Angetrieben von einem vollen Auswärtsblock und der Erinnerung an das letzte Spiel in Düsseldorf, in welchem man ebenfalls 1:3 zurücklag, warfen die Kölner alles nach vorne.
Nach dem Louis-Marc Aubry in der 54. nur den Pfosten traf, gelang den Haien in der 55. Minute bei doppelter Überzahl durch Nick Bailen der Anschlusstreffer. Der KEC drückte, versuchte alles, kam aber nicht mehr zu einem weiteren Torerfolg. Die DEG Behielt die wichtigen drei Punkte zuhause.
Für die DEG geht es am Sonntag zu den Straubing Tigers, während die Haie die Bietigheim Steelers empfangen.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln) " Gratulation an die DEG. ich glaube, ich kann meiner Mannschaft nicht viel vorwerfen, außer, dass wir die eine oder andere Strafzeit vielleicht nicht sp hätten nehmen müssen. Es war ein sehr gutes Spiel beiuder Seiten, wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Mein Team hat viele Torchancen kreiert, viel Druck ausgeübt und gut im eigenen Drittel gestanden.
Auch die Torschussstatistik spricht für uns. Im 5 gegen 5 haben wir echt ein gutes Spiel gemacht und waren überlegen. Die Jungs haben super gekämpft, alles gegeben, die DEG hat zur richtigen Zeit die Tore gemacht.Es gibt viele Sachen, auf denen wir aufbauen können. Es war eine deutliche Steigerung zur Partie gegen Schwenningen. Das einzige was nicht gepasst hat, war das Ergebnis."
Düsseldorfer EG - Kölner Haie 3:2 (2:1|0:0|1:1)
Tore:
0:1 16. Baptiste (Matsumoto|Bailen) EQ
1:1 17. Eder (Gogulla|Kousa) PP1
2:1 19. Eder (Ehl|Ebner) EQ
3:1 46. Ehl (Svensson|Harper) PP1
3:2 55. Bailen (Kammerer|Thuresson) PP2
Strafen: Düsseldorf 10|Köln 12
Zuschauer:
13.102
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PENNY-DEL (Wolfsburg/MA) Wolfsburg erwischte vor eigenem Publikum einen Traumstart der ziemlich schnell verpuffte, denn die Tigers kamen schnell ins Spiel zurück. Im zweiten Abschnitt gelang es den Mannen von Coach Tom Pokel sogar das Zepter in die Hand zu nehmen. Hier hätten die Gäste vorlegen müssen, dann wären wohl die Grizzlys nicht mehr so schnell auf die Siegerstraße zurück gekommen. Am Ende aber war es ein nicht unverdienter Sieg für die Hausherren, die ihre Chancen besser zu nutzen wussten.

(Foto: Citypress) Nicht nur in dieser Szene war es ein ausgeglichenes Spiel beider Mannschaften
Spielverlauf:
Was war das nur für ein Auftakt-Spektakel in der Eisarena zu Wolfsburg. Da war bei so manchem Fan noch nicht mal das erste Bier ausgetrunken, schon stand es 2:2 nach 7:21 gespielten Minuten. Morley traf bei seinem Penalty, nachdem er unfair am Schuss gehindert wurde und sein Compagnon Mingoia reagierte 67 Sekunden später am schnellsten im Slot.
Doch nach nur knapp vier Minuten war Schluss mit lustig. Coach Pökel nahm sofort einen Auszeit nach dem Rückstand und brachte die richtigen Worte an den Mann. St.Denis startete durch die Abwehr hindurch und hatte leichtes Spiel beim Anschlußtreffer. Nur 56 Sekunden später war es Connolly, der den Puck durch die Beine von Strahlmeier jagte.
Joshua Samanski für die Tigers: “Wir hätten von Anfang an härter spielen müssen. Unser Coach sagte, wir müssen den Kopf frei bekommen, im Forechecking sicherer werden und dann bekommen wir auch mehr Konter.”
Die Überlegenheit der Grizzlys wechselte im zweiten Abschnitt an die Tigers. Wolfsburg sah sich immer mehr in die eigene Zone zurückgedrängt und Strahlmeier musste ein ums andere mal retten. Die Powerplays auf beiden Seiten wurden ansehnlich herausgespielt, aber der letzte entscheidende Pass blieb aus. Nach weiteren zwanzig Minuten, in denen keine Tore fielen, blieb es beim leistungsgerechten 2:2 Unentschieden.
Fabio Pfohl für die Grizzlys: “Wir brauchen wieder mehr Schüsse auf das Tor und müssen konsequenter in die Zweikämpfe gehen. So wie zu Beginn des Spiels. Wir haben 21 Leute im Aufgebot, die das im letzten Drittel wieder richten können.”
Das letzte Drittel war geprägt von Taktik und einer längeren Unterbrechung. Eine Scheibe an der Bande musste nach einem Bruch ausgetauscht werden. Natürlich war das schlecht für den Spielfluss. Vor allem die Tigers hatten den aus dem zweiten Drittel nicht mehr mitnehmen können. Die Hausherren agierten spielfreudiger und kamen öfter vor das Tor von Miska.
Nach der erneuten zwei Tore Führung gelang es zwar den Gästen zu verkürzen, aber am Ende fehlte der Lucky Punch für die Niederbayern. So verliert man gegen einen direkten Kontrahenten um Platz vier und es bleibt weiterhin spannend in der Tabelle.
Philipp Mass (Grizzlys): “Es war ein knappes Spiel, in dem wir unsere Chancen eiskalt ausgenutzt haben. Wir hatten einen guten Start, mussten dann aber die Gegentore hinnehmen und haben den Druck der Tigers überstanden. Gut, dass wir im letzten Drittel die Entscheidung selbst herbeiführen konnten.”
Parker Tuomie (Tigers): “Ich glaube, es lag heute auch am schlechten Start. Wir hatten es dann lange gut gemacht und wissen auch, dass wir Spiele drehen können. Wolfsburg war heute sehr stark und am Ende lag es an kleinen individuellen Fehlern, die entscheidend waren.”
Grizzlys Wolfsburg - Straubing Tigers: 4:3 (2:2 | 0:0 | 2:1)
1:0 |03.| Morley - Penalty
2:0 |04.| Mingoia (Krupp, Jeffrey)
2:1 |07.| St.Denis (Kohl)
2:2 |08.| Connolly
3:2 |44.| Morley (Archibald, Mass)
4:2 |53.| Mass (Jeffrey, Mingoia)
4:3 |55.| Zengerle (St.Denis)
Strafen: Wolfsburg 8 - Straubing 8
Zuschauer: 2.424
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PENNY-DEL (Schwenningen / BM) Nachdem die Schwenninger Wild Wings unter der Woche in Köln erfolgreich waren, folgte in Augsburg ein weiteres und vor allem wichtiges Spiel. Richtungsweisend galt die Partie für beide Teams. Während man sich in der Fuggerstadt an den letzten Strohhalm in Richtung Nichtabstieg klammern wollte, schielten die Neckarstädter auf die Pre-Playoff-Ränge. Nach einem starken ersten Drittel führten die Wild Wings mit zwei Toren, ehe im Mittelabschnitt jedem Team ein Treffer gelingen sollte. Die Panther bissen sich in die Partie und kamen im Schlussabschnitt erneut zum direkten Anschluss. Es folgte ein packendes Eishockeyspiel mit Emotionen und Kampfgeist, welches Schwenningen am Ende für sich entscheiden konnte.

Foto: eishockey-online.com / Dunja Dietrich
Schwenningen kam gut in die Partie und setzte die Panther von Beginn an unter Druck. War man zuletzt in Spielen gegen direkte Konkurrenten nicht immer hellwach, machte das Team von Harold Kreis einen spritzigen Eindruck. Im ersten Powerplay der Partie spielten es die Gäste dann auch ganz stark aus. Ville Lajunen legte auf Tylor Spink, der zu seinem Bruder weiterleitete, welcher per Direktabnahme die Führung erzielte.
Keine drei Minuten später waren es wieder die Spinks, die sich durchs Pantherdrittel kombinierten. Will Weber brachte den Puck schließlich vor das Tor, wo Phil Hungerecker entscheidend abfälschen konnte. „Wir wollen euch kämpfen sehen“ skandierte das Heimpublikum, als die Teams in die erste Pause gingen.
Augsburg schien sich diese Rufe zu Herzen genommen zu haben. Im Mittelabschnitt wirkte das Team aus der Fuggerstadt präsenter und legte eine andere Körpersprache an den Tag. Nach einem Aufbaufehler der Wild Wings kombinierten sich die Gastgeber plötzlich vor das Schwenninger Tor. Am Ende stand Ryan Kuffner frei am langen Pfosten und netzte zum Anschluss ein.
Lange drohte die Partie zu kippen, ehe Alexander Karachun den alten Abstand wiederherstellte. 101 Sekunden vor der Pause wurde der Schwenninger Angreifer sträflich alleine gelassen und stand frei vor Dennis Endras.
Im Schlussabschnitt nahm die Partie nochmals an Härte zu. Nach einem Handgemenge nutzen die Panther die Unterbrechung zu ihren Gunsten. Im Nachschuss brachte Terry Broadhurst den Puck über die Linie.
Es entwickelte sich ein Spiel mit offenen Visier, wo beide Teams ihr Heil in der Offensive suchten. Torabschlüsse und Checks folgten nun im Minutentakt. Die Panther hatten den Kampf spätestens jetzt angenommen.
Was folgten waren packende Schlussminuten. Knapp 120 Sekunden vor dem Ende zogen die Panther ihren Goalie. Vor dem Tor von Joacim Eriksson brannte es nun lichterloh. Da Boaz Bassen die Scheibe mit dem Handschuh festhielt bekamen die Gastgeber einen Penalty zugesprochen. Ryan Kuffner zeigte beim Schuss allerdings Nerven und verzog neben das Tor.
Eine Minute vor dem Ende kassierte Joacim Eriksson eine Strafzeit wegen Beinstellens. Zwar versuchten es die Panther nochmal und sorgten für Gefahr - Schwenningen brachte die Führung aber über die Ziellinie.
Nach einem harten und aufopferungsvollen Kampf steht für die Panther erneut kein Sieg auf der Anzeigetafel. Am Ende verlangten die Augsburger den Gästen alles ab, blieben aber unbelohnt. Die Wild Wings schieben sich durch die drei Zähler wieder auf einen Pre-Playoffplatz und erwarten nun am Sonntag die Löwen aus Frankfurt zum nächsten 6-Punkte-Spiel.
Spiel vom 20.01.2023: Augsburg Panther – Schwenninger Wild Wings
Tore:
0:1 |05.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Lajunen)
0:2 |08.|Hungerecker (Weber / Tyl. Spink)
1:2 |26.|Kuffner (Warsofsky / Broadhurst)
1:3 |39.|Karachun (Huss)
2:3 |43.|Broadhurst (Kuffner / Sacher)
Zuschauer: 5773
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) München kam mit sehr viel Rückenwind zum Spiel in Mannheim. Zwölf Auswärtssiege in Folge standen zu Buche. Den bisherigen Rekord, ebenfalls zwölf, hielt ausgerechnet der heutige Gegner die Adler Mannheim, welchen Red Bull heute als alleinigen Rekordhalter übernehmen könnte. Mit Plachta, Loibl und Katic kehrten drei Leistungsträger zurück ins Lineup, die diesen Rekord verhindern wollten. Neuzugang Cramarossa gab sein Debut.

( Foto Sörli Binder )
Die ersten Chancen im Spiel hatten die Gastgeber durch Donovan und Holzer. Beide Male war Niederberger der Fels in der Brandung. Dies spiegelte gut den Spielverlauf in den ersten zehn Minuten wieder. Mannheim machte das Spiel, war optisch überlegen ohne jedoch die ganz großen Möglichkeiten zu erspielen. Trotzdem gingen die Mannheimer in Führung. Im Powerplay traf Gaudet vom hohen Slot aus per Handgelenkschuss. Im direkten Gegenzug war es Brückmann zu verdanken, dass nicht der postwendende Ausgleich durch DeSousa fiel. Überhaupt gab der Gegentreffer eher den Gästen Aufwind. So war es Ortega der den Ausgleich markierte. Nachdem eine Überzahl mehr oder weniger ohne Torchance ablief, traf jener Ortega mit Ablauf der Strafe gegen Holzer per Direktschuss vom linken Bullykreis. Mannheim antwortete in Stile einer Spitzenmannschaft. Rendulic brachte den Puck ins Drittel und passt von hinter dem Tor auf den im Slot freistehenden Eisenschmid, der Niederberger keine Chance ließ. Nach ein paar Minuten Leerlauf drückte in der letzten Minute noch einmal Red Bull auf den Ausgleich. Mehrmals konnte sich dabei Brückmann auszeichnen und so ging es mit einer knappen Führung in die erste Pause.
Das zweite Drittel begann mit viel Tempo aber unspektakulär. Intensive Zweikämpfe und Härte waren nun Trumpf. Viele Checks und die eine oder andere Auseinandersetzung gab es nun auf dem Eis. Ein Adler-Powerplay verlief ohne jeglichen Torschuss. Mannheim spielte aus einer gesicherten Defensive heraus. München mühte sich, kam aber nicht so richtig zu den gefährlichen Möglichkeiten. Gaudet auf Seiten der Adler verzog bei einem drei gegen zwei Konter knapp. Insgesamt verflachte das Spiel aber deutlich im Vergleich zum ersten Abschnitt. Wie im ersten Abschnitt waren es die Münchner, die wieder gegen Ende des Drittels mehr Druck auf das Tor von Brückmann ausübten und so ein Überzahl erspielten. Zunächst war es allerdings Szwarz der in Unterzahl knapp an Niederberger scheiterte bevor Parkes knapp über das Tor von Brückmann zog. So blieb es beim knappen 2:1 zur zweiten Pause.
Die 12532 konnten sich auf ein spannendes letztes Drittel freuen. Intensiv begann der dritte Abschnitt. Insbesondere die Offensive der Mannheimer schaffte es immer wieder die Münchner in der eigenen Zone zu binden. Reuls Flatterschuss hätte Niederberger beinahe überrascht. Die Adler Defensive stand hingegen sicher, agierte ruhig, so dass es München schwer hatte sich festzusetzen. Bis zum Powerbreak hatte Red Bull nur wenige Schüsse. Eine Strafe gegen DeSousa nahm dem Jackson Team ebenfalls viel Schwung und Zeit. Und es kam noch schlechter. Hager musste auch auf der Strafbank Platz nehmen, so dass es für gut eine Minute fünf auf drei hieß. Nur wenige Sekunden dauerte es bis das 3:1 fiel. Rendulic zimmerte den Puck mit einem Riesen-One-Timer ins Niederberger Tor. München versuchte nun natürlich alles. Sogar in Unterzahl versuchten sie den Anschluss zu erzielen, kassierten aber wieder eine Strafe, so dass Mannheim erneut Powerplay spielen durfte. Auch diese Mal bestraften sie die Red Bull Disziplinlosigkeiten. Gaudet fand den Schläger von Szwarz im Slot zum 4:1. Danach spielten nur noch die Kurpfälzer. Plachta und Wohlgemuth vergaben weitere Chancen den Vorsprung auszubauen. Trotz des drei Tore Rückstandes nahm Coach Jackson zwei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis. Am Ende machte Wolf noch einen Empty Netter zum 5:1. Mannheim gewann verdient und verhinderte den alleinigen DEL Rekord der Münchner.
Adler Mannheim – Red Bull München (2:1;0:0;2:0)
Tore
1:0 Gaudet (Rendulic, Szwarz) PP
1:1 Ortega (Blum, DeSousa)
2:1 Eisenschmid (Rendulic, Pilu)
3:1 Rendulic (Plachta, Loibl) PP
4:1 Szwarz (Gaudet, Donovan) PP
5:1 Wolf
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PENNY-DEL (Frankfurt/HG) In der Eissporthalle Frankfurt empfingen am 44. Spieltag die Löwen die Eisbären aus Berlin zum Duell um den Playoff Strich. Bisher entschied jedes Team eine Begegnung mit einem Tor Vorsprung für sich in dieser Spielzeit. Während der Aufsteiger zuletzt vier Pleiten einstecken musste, befand sich der amtierende deutsche Meister auf dem Weg der Besserung und hielt Augsburg auf Schlagdistanz. Die bisherigen beiden Partien wurden erst in der Overtime entschieden, als Frankfurt sehr spät den Ausgleich markierte. Diesen Klassiker gab es bereits 2004, als die Lions den Meistertitel im Finale gegen Berlin errangen.
Schließlich holten sich die Eisbären mit einem 2:4 Auswärtserfolg die drei Punkte aus Frankfurt auch dank ihrer Schlüsselspieler Pföderl und Clark, die beide ein zwei Punkte Match absolvierten. Die Löwen Frankfurt verloren das zweite Heimspiel hintereinander und rutschten aus den Playoff Plätzen heraus.

(Fotoquelle Citypress)
Frankfurt musste in eigener Halle eine Niederlage gegen bissige Kölner Haie hinnehmen und war heute auf Wiedergutmachung aus. Das Team um Headcoach Gerry Fleming musste den Fokus auf mehr Effizienz legen, um den hohen investierten Aufwand in Zählbares umzusetzen. Das Fehlen von Dominik Bokk machte sich schmerzlich bemerkbar, außerdem fehlte heute auch Jerry D’Amigo im Line-Up. Dafür kehrte Ryan Olsen zurück und agierte in der ersten Formation.
Elsner: „Zuletzt sind wir unkonzentriert gewesen im letzten Drittel, ggf. hat die Kraft gefehlt. Die Stimmung ist immer gut als Aufsteiger. Wir haben gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft haben. Wir müssen immer Vollgas geben, es ist enorm wichtig heute. Wir müssen uns auf uns konzentrieren.”
Berlin zeigte einen klaren Aufwärtstrend und konnte am letzten Sonntag ganz entspannt verfolgen, wie ihr unmittelbarer Konkurrent um die Abstiegsplätze weiter Federn lassen musste. Die Eisbären wollten weiter Boden gut machen auf Augsburg und bei den heimstarken Hessen wichtige Punkte einfahren, um vielleicht doch noch in die Pre-Playoff Ränge zu rutschen. Da die vor ihnen rangierenden Wild Wings in Köln punkteten, musste unbedingt ein Sieg nach regulärer Spielzeit her. Bennet Rossmy pausierte heute, dafür wirkte Lewis Zerter-Gossage wieder mit.
Clark: „We had strong but tight games since Christmas. Regarding powerplay we kept our units together for quite a while, they know what to do. It is an awesome atmosphere here and it will be fun to play here tonight. Every game is big for us and a playoff one.”
3 Eisbärentreffer binnen 1 ½ Minuten, Olsen verkürzt
Die Eissporthalle war auch unter der Woche sehr gut gefüllt mit knapp 5600 Fans, Chapeau! Berlin begann wie die Feuerwehr und hatte sich wohl viel vorgenommen. Schon früh wurden die Checks zu Ende gefahren, was die Emotionen sofort zum Kochen brachte. Kevin Clark scheiterte bei seinem Solo und gleich danach parierte Jake Hildebrand bravourös gegen Marcel Noebels. Der amtierende deutsche Meister war hellwach und die schwere Aufgabe in der Höhle der Löwen war ihnen wohl bewusst. Rückkehrer Ryan Olsen war hochmotiviert, was seine Physis demonstrierte. Die Eisbären blieben hartnäckig und verdienten sich die Führung in der 7. Spielminute durch Giovanni Fiore, der das Getümmel vor Hildebrand eiskalt ausnutzte. Nur 49 Sekunden danach markierte Leo Pföderl den zweiten Berliner Treffer und damit nicht genug, denn wiederum lediglich 36 Sekunden später erhöhte Jonas Müller gar auf 0:3. Was war das denn für ein rasanter Start! Bei den ersten beiden Toren sah die Löwen Defensive nicht allzu gut aus, während der dritte Treffer unglücklich zustande kam.
Die Löwen wirkten sichtlich geschockt und mussten sich erst schütteln, bis Ryan Olsen in der 13. Spielminute mit seinem genialen Handgelenkschuss seine Farben zum ersten Mal auf die Anzeigetafel brachte. Sogar in Unterzahl erkämpfte und erspielte sich Berlin Top Gelegenheiten. Danach verbuchte Frankfurt beste Chancen, um weiter zu verkürzen, u.a. gab es einen Lattentreffer zu verzeichnen. Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel mit Playoff Charakter, es war giftig, hitzig und intensiv. Fiore war ein Aktivposten bei den Gästen und die Hausherren steigerten sich minütlich. Bei den Torschüssen lag Berlin klar in Front.
Boychuk: “It was huge, we wanted to make a push for the playoff. Hopefully we bury our chances. We have to keep playing solid, because we know about their comebacks.“
Fritzmeier (Sportdirektor FRA): „Mit einigen Aktionen bin ich nicht zufrieden. Berlin hat eine top Mannschaft, die solche Fehler bestraft. Wir müssen wieder die Balance finden, Energie und Spirit sind da, aber die Cleverness brauchen wir. Wir müssen uns weiterentwickeln, es ist ein Lernprozess. Die Kaderplanung ist in vollem Gange, die Wahrscheinlichkeit in der Liga zu bleiben, ist sehr gut aktuell.“
Nehring sorgt für Anschluss
Den Mittelabschnitt begannen die Eisbären genauso furios. Fiore ließ in seinem Tatendrang nicht nach. Jake Hildebrands grandiose Parade verhinderte einen höheren Rückstand und die Begegnung verlief nahezu ohne Unterbrechungen. Frankfurt musste nun mehr investieren, aber gleichzeitig auf der Hut vor den Berliner Kontern sein. Der Eisbären Riegel ließ sich bisher nicht knacken, was sich auch in der Torschussstatistik weiter niederschlug. Es war weiterhin eine schnelle Partie, in der beide Teams ihr Heil in der Offensive suchten. Mit dem zweiten Powerplay hatten die Gastgeber nun die Möglichkeit, ihre Torschüsse nach oben zu schrauben und die bisherige Bilanz zu optimieren. Die ersten 45 Sekunden verrannen wirkungslos, bevor die Aufstellung gefunden wurde: Olsen verpasste seinen zweiten Treffer, doch Chad Nehring machte es in der 34. Spielminute besser, als er den Puck zum 2:3 versenkte. Das war Effektivität pur, denn es war erst der zweite Torschuss im zweiten Drittel. Frankfurt war nun oben auf und hätte beinahe das Gewühl vor Ancicka ausgenutzt.
Berlin verpasste es zuvor, seine hochkarätigen Chancen zu verwerten. Es bewahrheitete sich wieder einmal, dass eine scheinbar deutlich drei Tore Führung nicht beruhigend war. Berlin agierte nun im Powerplay, was bisher sehr gut funktionierte; es ergab sich sogar eine numerische Überlegenheit mit zwei Mann mehr auf dem Eis für fast 90 Sekunden, doch die Eisbären agierten zu pomadig und statisch. Die Löwen überstanden diese knifflige Konstellation und tankten somit viel Energie für den Schlussabschnitt.
Vogt: “Wir sind aufgewacht, haben die Checks härter gefahren. Wir müssen weiter so spielen, dann wird das noch was heute. Dieses überstandene Unterzahl gibt einen riesigen Boost. Es wird noch spannend und wir versuchen es noch zu drehen.”
Veilleux verzückt die Eisbären
Der Schlussabschnitt wurde nach wenigen Sekunden mit einer Strafe gegen den Eisbär Nowak eingeläutet, d.h. gleich die große Chance zum Ausgleich für die Löwen: einmal hatte es ja schon geklappt, nur dieses Mal konnten die Hausherren daraus kein Kapital schlagen. Auf der Gegenseite blieben die Gäste selbst bei Überzahl erfolglos. Olsen wäre alleine durch gewesen, wenn nicht der hohe Stock im Weg gewesen wäre. Die Partie wurde ausgeglichen geführt und die Spannung war förmlich zu spüren. Beide Teams zogen abwechselnd Strafen und Berlin hatte große Probleme, in die Formation zu gelangen. In der 53. Spielminute sorgte Yannick Veilleux wohl für die Vorentscheidung, als er alleine vor Hildebrand auftauchte, den Goalie austanzte und einschob.
Frankfurt zeigte aber gerade gegen Berlin ihre Comeback Qualitäten und waren noch lange nicht abzuschreiben. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende zog Gerry Fleming schon seinen Keeper und ging All in, doch alles Risiko half am Ende nichts und Berlin schnappte sich die wichtigen drei Zähler aus der Höhle der Löwen.
Fleming: „First period was decisive at the end, we had too many turnovers though we talked before. Our puck management was not well. We have injuries, we gave maximum effort, but you cannot get frustrated, it is a long season.”
Ancicka: “Der Sieg war sehr wichtig, wir spielen sehr gutes Hockey die letzten Wochen und haben verdient hier gewonnen. Wir spielen momentan geradlinig von Nord nach Süd, wir blocken die Schüsse bringen die Pucks raus. Es ist umso wichtiger, dass wir heute gewonnen haben.“
Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin 2:4 (1:3|1:0|0:1)
Tore:
0:1 |07.| Giovanni Fiore
0:2 |08.| Leo Pföderl (Clark, Boychuk)
0:3 |09.| Jonas Müller (Pföderl, Clark)
1:3 |13.| Ryan Olsen (Burns, Vandane)
2:3 |34.| Chad Nehring (Wruck, Scarlett) PP1
2:4 |53.| Yannick Veilleux (Mauer)
1. Drittel Statistik: 8:15 Schüsse, 12:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 5:12 Schüsse, 7:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
3. Drittel Statistik: 4:5 Schüsse, 10:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schrader (GER)
Zuschauer: 5.572
Aufstellung:
Frankfurt: Hildebrand, Vandane, Scarlett, Olsen, Rowney, Ranford, Sezemsky, Maginot, Wenzel, Burns, Wruck, Wirt, McNeill, Elsner, Nehring, Moser, Reiner, Vogt, McMillan, Schwartz.
Berlin: Ancicka, Müller, Ellis, Noebels, Pföderl, Clark, Melchiori, Nowak, White, Boychuk, Fiore, Hördler, Mik, Veilleux, Regin, Mauer, Bettahar, Heim, Zerter-Gossage, Nijenhuis.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Köln/UG) Schwenningen gewinnt auch das dritte Saisonspiel gegen die Kölner Haie. 65 Minuten brachten keinen Sieger hervor und so entschied das Penalty Schiessen wo die Schwenninger das bessere Ende für sich hatten.
Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Ganze 21 Sekunden brauchten die Haie für die Führung in diesem Spiel. Maxi Kammerer spielte einen wunderbaren Pass auf Nick Bailen, der den Puck unhaltbar für Marvin Cüpper ins Tor schob. In der Folge blieb der KEC die dominierende Mannschaft. Viele Chancen wurden herausgespielt, der gewünschte Erfolg blieb aber aus. So gut wie das Drittel auch begann, so unerfreulich endete es für die Haie. Zunächst hatten die Haie Glück,wurde doch ein Tor der Schwenninger aufgrund einer Strafe eines Schwenningers nicht gegeben.Die daruffolgende Überzahl konnten die Haie nicht nutzen. Nach dem Powerbreak kamen die Gäste immer besser ins Spiel und erzielten den Ausgleich in ihrer ersten Überzahl. Tyson Spink traf in der 14. Minute per One-Timer zum 1:1. Mit diesem Ergebnis verabschiedeten sich beide Teams in die erste Drittelpause.
Auch in das zweite Drittel starteten die Haie besser und konnten erneut in Führung gehen. Wieder war es Nick Bailen, der ein schönes Zuspiel von Andreas Thuresson aus der Luft nahm und vollendete. Drei Minuten später hätte Zach Sill die Führung ausbauen können. Auch Jon Matsumoto reihte sich in die Vielzahl der vergebenen Chancen ein. Die Haie besassen deutlich mehr Chancen als die Schwenninger, diese blieben aber immer gefährlich bei ihren Gegenangriffen. 64 Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels erzielte Miks Indrasis beim zweiten Überzahlspiel der Wild Wings den zweiten Treffer. 2:2 hiess es am Ende des zweiten Drittels.
Zu Beginn des Schlussabschnitts kontrollierten die Schwenninger das Spiel und erzielten in der 43. Spielminute ihre erste Führung. Tylor Spinks hob aus kurzer Distanz die Scheibe unter die Latte. Jetzt besassen die Schwenninger ein Chancen Plus, doch Mirko Pantkowski hielt was zu halten war. Nach einer kurzen Phase kamen auch die Haie wieder vors Tor der Schwenninger. Es wurde kurios, als die Scheibe auf den Rücken Marvin Cüppers sprang, jedoch von dort aus neben das Tor flog. Es dauerte bis zur 50. Minute ehe der Ausgleich fiel. Andreas Thuresson drückte den Puck über die Linie im Getümmel vor dem Schwenninger Tor. Beide Teams wollten den Sieg in der regulären Spielzeit, doch auch die besten Chancen machten die beiden Torhüter zunichte. Unentschieden endeten die ersten 60 Minuten und es ging in die Overtime.
In der Overtime mussten die Haie bereits nach einer Minute eine Strafe gegen Jason Bast hinnehmen. Sie überstanden diese brenzlige Situation mit großem Kampf. In der Overtime fielen keine Tore und so musste das Penalty schiessen die Entscheidung bringen. Für die Haie war es das erste Mal in der Saison.
Tyson Spink traf für die Wild Wings und für die Haie scheiterten Thuresson, Kammerer und Bailen. Schwenningen nahm den Zusatzpunkt mit nach Hause und sicherten sich den dritten Sieg gegen die Haie im dritten Saisonspiel. Insgesamt war es nicht unverdient, da die Schwenninger strukturierter und zielstrebiger agierten und weniger Fehler im Aufbauspiel machten. Die Special Teams brachten die Schwenninger immer zurück ins Spiel.
Für die Haie geht es am Freitag nach Düsseldorf zum Derby und die Wild Wings spielen in Augsburg bei den Panthers.
Stimmen zum Spiel: Zach Sill (Köln) "Ich glaube wir haben heute nicht gut genug gespielt, um zu gewinnen. Unser Penaltykill hatte einige Probleme, das war wahrscheinlich der Unterschied. Wir haben unsere Chancen nicht gut genug genutzt, Schwenningen schon. In solch Spielen musst du dein bestes Hockey spielen und das haben wir nicht gemacht - zwei Gegentore im Penaltykill sind einfach zu viel. Wir konnten aber immerhin einen Punkt mitnehmen und nehmen den gerne mit."
Kölner Haie - Schwenninger WildWings 3:4 (1:1|1:1|1:1|0:0|0:1)
Tore:
1:0 01. Bailen (Kammerer|Thuresson) EQ
1:1 14. Tyson Spink (Indrasis|Lajunen) PP
2:1 24. Bailen (Thuresson|Stanton) EQ
2:2 39. Indrasis (Karachun|Lajunen) PP
2:3 43. Tylor Spink (Hungerecker|Spornberger) EQ
3:3 50. Thuresson (Stanton|Aubry) EQ
3:4 SO Tyson Spink GWS,EA
Strafen: Köln 8|Schwenningen 6
Zuschauer: 9.411
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der Saturn-Arena empfingen die Panther aus Ingolstadt die Ice Tigers aus Nürnberg. Bisher haben die Audi Städter alle drei Begegnungen für sich entschieden. Ihr erstes Heimspiel gegen die Franken absolvierte Ingolstadt klar und deutlich. Während Ingolstadt mit einer Pleite aus Straubing heimkehrte, rupften die Nürnberger die Adler am vergangenen Sonntag zu Null. Konnte Nürnberg nun den ersten Erfolg für sich verbuchen? Dies war die 90. Partie zwischen diesen Kontrahenten, bislang verbuchte Ingolstadt 47 und Nürnberg 42 Siege.
Schließlich gewann Ingolstadt trotz klammem Kader und dank einem bärenstarken Mitteldrittel mit 6:0 gegen die Nürnberg Ice Tigers und knüpfte damit an letztjährige Kantersiege an. Youngster Philipp Krauß sorgte mit einem Drei Punkte Match für Aufsehen und Keeper Michael Garteig feierte seinen zweiten Shutout.

(Fotoquelle Citypress)
Ingolstadt verbuchte aus den letzten fünf Partien drei Siege und wollte auch das vierte Match gegen die Franken für sich entscheiden. Als Tabellenzweiter wollten sie die Adler Mannheim weiterhin auf Distanz halten und weiter zum Primus aus München aufschließen. Charles Bertrand, Hüttl, Simpson und McGinn konnten heute nicht auflaufen, was eine herbe Schwächung bedeutete. Insgesamt musste man acht Ausfälle verkraften und man hatte sieben U23-Spieler in Line Up. Lukas Ullmann feierte heute sein DEL-Debut.
Wagner: „Es sind ein paar neue Gesichter dabei, natürlich tun die Ausfälle weh, aber es ist ein guter Zeitpunkt für andere Spieler, in neue Rollen zu schlüpfen, sich zeigen und zu beweisen auf DEL Niveau. Es ist nie ein guter Zeitpunkt für Ausfälle, wir wollen oben bleiben konstant spielen. Es geht heute wieder bei null los, es ist eine neue Herausforderung. Die Moral ist schon die ganze Saison gut. Wir müssen defensiv stabiler stehen, wir brauchen einen guten Start.“
Nürnberg reiste mit zwei Erfolgen in Serie nach Ingolstadt; insbesondere der Comeback Sieg in Iserlohn gab dem Team um Headcoach Tom Rowe ganz viel Selbstvertrauen, um auch heute Zähler zu entführen. Dank vier Erfolge aus den letzten fünf DEL-Begegnungen waren die Franken gut drauf und hochmotiviert, zumal sich das Team mittlerweile unter die Pre-Playoff Ränge gemogelt hatte. Ikone und Gallionsfigur Patrick Reimer konnte zuletzt wieder auflaufen und verstärkte die Mannschaft ebenso wie Charlie Jahnke. Die so erfolgreichen „Young Guns“ Hede, Leonhardt und Lobach durften heute in der ersten Formation agieren. Fleischer bekam eine spielerische Pause.
Hede: „Hart arbeiten und Forechecking ist wichtig. Es ist immer schwer in dieser Liga, man muss alles geben. Die Eisfläche ist kleiner in Finnland, es ist auch schneller, aber hier gibt es mehr Skill. Es macht sehr viel Spaß hier zu spielen. Wenn Spieler zurückkommen, wird das Team stärker. Wir müssen hellwach sein von Anfang an und gut defensiv spielen wie gegen Mannheim.“
Ausgeglichenes Derby
Tom Rowe schenkte seinen jungen talentierten Spielern viel Vertrauen und gab ihnen viel Eiszeit. Der Nürnberger Headcoach konnte auf ein volles Line Up zurückgreifen, Shaw kehrte für Parlett zurück. Nürnberg war sicher froh, dass die Hausherren dieses Mal nicht mit ihren berüchtigten neonfarbenen Jerseys aufliefen, in denen es letzte Saison deftige Pleiten setzte. Neun der letzten 11 Duelle wurden verloren, im Rahmen der letzten fünf Niederlagen stand eine desaströse 4:37 Tore Bilanz zu Buche. Ingolstadts Konterspiel war anfangs gleich brandgefährlich. MacLeods Solo konnte Michael Garteig gerade noch entschärfen. Der Vater von MacLeod arbeitet übrigens als Nachwuchstrainer beim ERC. Die Gastgeber übernahmen wie gewohnt zuhause früh das Kommando auf dem Eis, doch Nürnberg versteckte sich nicht und stand sehr kompakt in der Verteidigung.
Die Gäste spielten sehr schlau und setzten ihre Stürmer im Slot stets gut in Szene. Ein Bandencheck von Colton Jobke brachte Nürnberg ihr erstes Powerplay. Bisher gab es nur zwei Powerplay Tore in der Saison, d.h. diese Disziplin war insbesondere auswärts noch eine große Baustelle für den Headcoach. Und auch dieses Mal blieb der Torerfolg aus. Insgesamt war Nürnberg offensiv präsenter als die Ingolstädter, was auch die Torschussstatistik mit 9:14 zugunsten der Gäste ausdrückte.
Mebus: „Es ist ein gutes erstes Drittel wie gegen Mannheim. Wir haben Druck ausüben können, v.a. weil sie dünner besetzt sind. Das ist aber nicht immer von Vorteil. Sie spielen einfaches Hockey, aber wenn wir so weiterspielen, passt es.“
4 Tore von Ingolstadt binnen 11 Minuten
Es lag schon von je her viel Brisanz in diesem Traditionsderby. Mit seinem ersten DEL-Treffer brachte Colton Jobke seine Farben in Führung. Seit 109 Spielen war er mal wieder erfolgreich, sein letztes Tor erzielte er ebenfalls gegen den heutigen Gegner. Philipp Krauß erhöhte kurz danach in der 25. Spielminute auf 2:0. Hier zeigte sich mal wieder die hohe Effektivität und Effizienz der Hausherren. Nürnberg setzte sofort alles daran, den Anschluss herzustellen und zeigte sich keineswegs geschockt. Nichtsdestotrotz markierte Frederik Storm in der 27. Spielminute sogar den dritten schnellen Treffer. Dieser klare Rückstand erforderte die Auszeit von Tom Rowe und die Fans erinnerten sich wohl an vergangene Begegnungen.
Die Franken taumelten etwas ob dieses Nackenschlags, hatten sie doch bislang eine sehr gute Auswärtspartie absolviert. Nun kam auch noch eine Unterzahlkonstellation hinzu. Im Penalty Killing lag Nürnberg auf Platz 14 der Liga und den Gastgebern gelang zuletzt nur ein Treffer in numerischer Überlegenheit. Die Franken hielten sich zwar schadlos, doch kaum komplett netzte Enrico Henriquez-Morales in der 33. Spielminute zum vierten Mal für die Hausherren ein. Dabei jubelte Nicolas Schindler über seinen ersten DEL Assistpunkt. Jetzt galt es ausgerechnet noch eine 3 gegen 5 Unterzahl für die Nürnberger zu überstehen, was ihnen auch tatsächlich gelang. War dies vielleicht ein Weckruf oder war die Messe bereits gelesen in dieser Partie? Trotz der zahlreichen Ausfälle überbrückten die Hausherren die neutrale Zone viel zügiger, was den Unterschied ausmachte.
Krauß: „Wir hatten mehr Zug zum Tor, wir besprachen in der Pause, dass wir mehr schießen müssen. Auch mit drei Mann hoch an der blauen Linie stehen. Wir wollten nicht lange den Puck halten, sondern sofort umschalten und Konter generieren, was auch gelungen ist. Ich bin zufrieden, aber es geht immer noch mehr.”
Matteau und Brune machen das halbe Dutzend voll
Man war gespannt, was sich die Nürnberger nun einfallen lassen würden, um sich gegen eine erneute drohende deutliche Niederlage zu wehren. Erst einmal war gegen die heimische Offensivstärke nichts zu machen, denn Stefan Matteau schoss den Puck humorlos ins verwaiste Gehäuse, das nun Leon Hungerecker hütete. Es wurde den Hausherren aber oft auch viel zu leicht gemacht, ging bei diesem Tor ein kapitaler Fehler in der Verteidigung voraus. Die Luft schien nun raus zu sein in dieser Begegnung, welche von Ingolstadt weitgehend kontrolliert wurde. Louis Brune trug sich in der 52. Spielminute als nächster Torschütze ein, denn durch seinen Einsatz prallte die Scheibe erst von der Kufe von Julius Karrer ins Tor, dessen Schläger danach wutentbrannt zu Bruch ging. Nun lag der Fokus des ERC nur noch darin, ihrem Goalie Michael Garteig seinen Shutout zu schenken und die Kräfte zu schonen für die nächste schwere Aufgabe beim Tabellenführer in München am Sonntag, den 22.1.23.
Für Nürnberg war es bereits die sechste Niederlage im sechsten Aufeinandertreffen mit Ingolstadt: 4:43 Tore lautete das ernüchternde Torverhältnis für die Franken.
Reimer: „Gute Frage, wir hatten uns was Anderes vorgenommen. Sobald wir hier ein Gegentor bekommen, geht’s bergab glauben wir. Wir haben es gegen Mannheim bewiesen, sicher ein Rückschlag für uns, aber wir werden sicherlich nicht den Kopf in den Sand stecken.“
Pietta: “Trotz vieler Ausfälle hat jeder Einzelne dazu beigetragen, dass es so ausgeht. Ab dem zweiten Drittel war es sehr gut. Wir sind eine Einheit, wir zeigen dies meistens und spielen konstant gutes Eishockey. Jeder weiß was er zu machen hat.“
ERC Ingolstadt – Nürnberg Ice Tigers 6:0 (0:0|4:0|2:0)
Tore:
1:0 |22.| Colton Jobke (Krauß, Marshall)
2:0 |25.| Philipp Krauß (Storm, Bodie)
3:0 |27.| Frederik Storm (Pietta, Krauß)
4:0 |33.| Enrico Henriquez-Morales (Bodie, Schindler)
5:0 |43.| Stefan Matteau (Flaake)
6:0 |52.| Louis Brune (Bodie, Jobke)
Haupt-Schiedsrichter: MacFarlane (USA) / Kopitz (GER)
Zuschauer: 3.114
Aufstellung:
Ingolstadt: Garteig, Edwards, Bodie, Storm, Pietta, Krauß, Jobke, Wagner, Brune, Henriquez-Morales, Friedrich, Marshall, Schwaiger, Matteau, Stachowiak, Flaake, Hübner, Ullmann, Schindler.
Nürnberg: Treutle, Mebus, Welsh, Hede, Leonhardt, Lobach, Weber, Shaw, Sheehy, MacLeod, Fox, Karrer, Bodnarchuk, Schmölz, Schofield, Reimer, Jahnke, Kislinger, Stoa, Ustorf.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Frankfurt/HG) In der Eissporthalle Frankfurt trafen sich am Sonntagabend die heimischen Löwen mit den Haien aus Köln zum Duell um die Playoff Plätze. Der Aufsteiger verbuchte nach drei Pleiten in Folge ein Erfolgserlebnis der besonderen Art mit einem unerwarteten Kantersieg bei den hochgehandelten Ingolstädtern, musste sich aber danach trotz einer bärenstarken Leistung in Straubing geschlagen geben. Köln schloss die Open Air Series erfolgreich ab und sicherte sich zuletzt in Mannheim den Extrapunkt. Beide Teams schielten weiterhin auf die Top Sechs. Die ersten beiden Begegnungen in der Lanxess Arena entschied Köln klar für sich.
Schließlich holte sich Köln trotz Rückstand noch die drei Punkte in der Höhle der Frankfurter Löwen auch dank ihrer Top Formation mit Thuresson, Aubry und Kammerer.

(Foto: Citypress)
Frankfurt reiste ohne einen Zähler aus Straubing nach Hause, obwohl die Löwen am Pulverturm eine hervorragende Auswärtspartie zeigten. Im direkten Kampf um den Playoff Strich nach oben wollten die Hessen heute Abend einen wichtigen Schritt machen, da sie bereits Nürnberg in ihrem Nacken spürten. Nur ein Sieg aus den jüngsten fünf Spielen war definitiv zu wenig für den Liganeuling. Frankfurt wollte bestimmt Revanche nehmen für die herbe Klatsche zuletzt in Köln, als man fast zweistellig und ohne eigenen Torerfolg vom Eis schlich. Top Scorer Dominik Bokk fehlte heute angeschlagen im Line-Up ebenso wie Nathan Burns, was definitiv eine Schwächung darstellte.
Rowney: „It was a long stretch over Christmas with lots of games, but we take it with pride and responsibility. It is a bit frustrating since we lost a few games just with one goal difference. Maybe it is a learning curve for us. We focus on every game, the standing right now is a great feeling for the organization., but there is no time for complacency.”
Köln leistete den Adlern famos Widerstand und entführte aus der SAP-Arena zwei wertvolle Zähler. Das Team um Headcoach Uwe Krupp wollte nahtlos an die beiden deutlichen Heimsiege gegen den Aufsteiger anknüpfen. Mit zuletzt drei Erfolgen aus den vergangenen fünf DEL-Partien waren die Haie gut unterwegs. Mit Aubry, Thuresson und Kammerer hatten sie eine Top Reihe im Aufgebot. Außerdem kehrte Landon Ferraro zurück.
Thuresson: „We are playing really good hockey lately. We play well in the neutral zone. It is nice to have a full line-up healthy, it is good for us. We have been working for consistency and figured out some things in our d-zone. It is a new game today, their fans will be loud and they look for revenge.”
Rowney trifft ins Glück
Die Eissporthalle in Frankfurt bot erneut eine prächtige Kulisse auch dank zahlreicher Haie Fans, die den Weg hierher fanden. Bisher gab es 76 DEL-Duelle zwischen diesen beiden Teams mit positiver Bilanz zugunsten von Köln. Es entwickelte sich von Beginn an eine rasante Partie, in der beide Mannschaften schnell den Abschluss suchten und ihre Checks sauber zu Ende fuhren. Auch ohne ihre Leitfigur Dominik Bokk zeigten die Löwen ein gutes Kombinationsspiel und gingen folgerichtig in der 11. Spielminute in Person von Carter Rowney in Führung.
Somit stach die Top Reihe der Hausherren erneut und für den Torschützen war es der vierte Scoring Punkt in den letzten vier Heimspielen. Kurz vor der Drittelsirene flogen dann die traditionellen Gummihühner auf das Eis als Unmutszeichen der Fans wegen der spät gepfiffenen Strafzeit gegen die Gastgeber. Interessant war die deutliche Führung bei der Bully Statistik zugunsten der Hausherren, vor allem, weil Köln das beste Team in dieser Disziplin in der Liga ist.
Elsner: “Wir machen einen guten Eindruck. Nach der extremen Pleite in Köln wollten wir ein Zeichen setzen. Wir sind den Fans und uns selbst das schuldig und haben noch eine Rechnung offen.“
Kölns Top Reihe netzt zweimal ein, Nehring trifft in Überzahl
Der Mittelabschnitt begann mit Powerplay für die Haie, die sich schwertaten, in die Aufstellung zu gelangen und sich auch einem Frankfurter Konter erwehren mussten. In der 4. Spielminute markierte Louis-Marc Aubry jedoch den Ausgleich für die Kölner, weil er gedankenschnell vor Jake Hildebrand zur Stelle war. Und auch hier war deren erste Top Formation erfolgreich bei der Torausbeute.
Dann sahen sich die Gäste einer brenzligen 3 gegen 5 Konstellation gegenüber, welche die Frankfurter zunächst sehr fahrlässig ausspielten, bevor in der einfachen numerischen Überlegenheit doch noch Chad Nehring für seine Farben in der 30. Spielminute traf. Die Haie mussten unbedingt darauf achten, von der Strafbank fernzubleiben, gehörten sie doch zum schwächsten Team der Liga in dieser Disziplin. Nichtsdestotrotz ließen sich die Kölner nicht beirren und stellten erneut auf Remis durch Andreas Thuresson in der 34. Spielminute.
Kölns Powerplay schwächelte heute schon zum zweiten Mal, diese Baustelle musste Headcoach Uwe Krupp bald bereinigen. Es war weiterhin ein extrem furioses Eishockeymatch mit Top Chancen auf beiden Seiten. Einmal rettete der Pfosten für Mirko Pantkowski und auf der Gegenseite war Jake Hildebrand hellwach.
McIntyre: “The game is going both ways, we need more discipline. We have to simplify some things, we need to capitalize on our chances.”
Köln dreht die Partie und bestraft Hildebrands Lapsus, Scarletts Anschluss, doch Thuresson trifft ins verwaiste Tor
Der Schlussabschnitt wurde im vier gegen vier eingeläutet, was den Technikern entgegenkam. Bei den Torschüssen hatten nun die Haie die Nase vorne und sie drehten die Begegnung durch Nicholas Baptiste in der 43. Spielminute zu ihren Gunsten. Köln war nun tonangebend und hatte das Momentum zurückgewonnen. Die Haie agierten sehr geradlinig und setzten ihre Stürmer in Szene. Man durfte aber die Gastgeber nie abschreiben, waren sie doch schon so oft in letzter Sekunde noch erfolgreich.
Nun kam aber zu allem Ungemach noch ein Fehler ihres Keepers hinzu, der vom Rückkehrer Landon Ferraro eiskalt bestraft wurde in der 46. Spielminute. Carter Rowney probierte es dann alleine, blieb aber ohne Fortune. Die Löwen investierten viel, doch der Ertrag ließ zu wünschen übrig. Köln beschränkte sich nun auf das Wesentliche und Frankfurt rannte unerbittlich an. Die Crunch Time würde sicherlich hochdramatisch werden wie so manche heißumkämpfte Schlussphase bei den Löwen zuhause. Ein Powerplay für die Gastgeber circa fünf Minuten vor dem Ende trug hierzu bei: Carter Rowney trieb an und Reece Scarletts Distanzschuss fand in der 56. Spielminute den Weg ins Ziel.
Knapp 120 Sekunden vor Schluss beorderte Headcoach Gerry Fleming seinen Goalie vom Eis und sein Team ging All in. Wieder mal ein Herzschlagfinale in der Eissporthalle! Es half alles nichts, denn Andreas Thuresson machte den Deckel drauf durch seinen Empty Netter in der 60. Spielminute.
Traditionell wurden noch die Spieler des Tages gewählt: Rowney für die Löwen und Thuresson für Köln erhielten die Ehrung.
Barta (Co-Trainer): „Es war ein spannendes Spiel, wo wir am Ende leider den Kürzeren zogen. Wir waren nicht immer hellwach, das bestraft Köln. Manchmal haben wir schlechter gespielt und gewonnen, heute gut gespielt und keine Punkte geholt. Unser gutes Powerplay nehmen wir gerne mit, auch wenn wir davon nichts haben.”
Ferraro: “It was awesome, it’s fun to be back with the guys. We find a way to win, it is fun to be part of it. I had a tough year, lots of rehab, now I feel great.“
Löwen Frankfurt – Kölner Haie 3:5 (1:0|1:2|1:3)
Tore:
1:0 |11.| Carter Rowney (Ranford, Elsner)
1:1 |24.| Louis-Marc Aubry (Thuresson, Kammerer)
2:1 |30.| Chad Nehring (Wruck, Maginot) PP1
2:2 |34.| Andreas Thuresson (Kammerer, Aubry)
2:3 |43.| Nicholas Baptiste (Matsumoto)
2:4 |46.| Landon Ferraro (Baptiste)
3:4 |56.| Reece Scarlett (Rowney, Ranford) PP1
3:5 |60.| Andreas Thuresson (Kammerer) EN
1. Drittel Statistik: 7:5 Schüsse, 13:3 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
2. Drittel Statistik: 8:14 Schüsse, 10:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:8
3. Drittel Statistik: 10:9 Schüsse, 15:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Haupt-Schiedsrichter: Odins (LAT) / Hoppe (GER)
Zuschauer: 6.990 (ausverkauft)
Aufstellung:
Frankfurt: Hildebrand, Vandane, Scarlett, Elsner, Rowney, Ranford, Gläßl, Sezemsky, Vogt, Nehring Wruck, Wirt, Maginot, Wenzel, McMillan, Schwartz, Moser, D’Amigo Reiner.
Köln: Pantkowski, Bailen, Stanton, Thuresson, Aubry, Kammerer, Roach, Dietz, Olver, McIntyre, Bast, Sennhenn, Austin, Baptiste, Matsumoto, Ferraro, Glötzl, Proft, Sill, Uffing.
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Es gibt Tage, da läuft einfach nicht viel zusammen. Das Duell gegen das Tabellenschlusslicht aus Bietigheim fiel leider auf einen solchen. Gegen zähe und wacker rackernde Steelers wollte es der DEG einfach nicht gelingen, die Scheibe im Tor unterzubringen. So sahen 9772 Zuschauer im PSD BANK DOME letztlich eine ärgerliche 0:1-Niederlage nach Penaltyschießen (0:0; 0:0; 0:0; 0:0; 0:1).
(Fotoquelle: Ralf Schmitt / eishockey-online.com)
Der erste Abschnitt war nicht unbedingt der Kategorie Eishockeyleckerbissen zuzuordnen. Beide Mannschaften starteten eher gemächlich in den Nachmittag und schickten vorerst nur Schüsschen in Richtung der Torhüter Henrik Haukeland und Cody Brenner. Die ersten Annäherungsversuche auf Seiten der DEG erfolgten durch Alec McCrea (3.) und Daniel Fischbuch (5.). Sehenswert war dann eine Einzelaktion von Tobi Eder, der sich in Richtung Tor durchtankte, ein zwingender Abschluss gelang dann aber leider nicht (8.). Die zweifelsfrei beste Möglichkeit des ganzen Drittels hatten aber die Gäste aus Bietigheim. Ex-DEG-Verteidiger Tim Schüle fand sich nach einem flott vorgetragenen Konter in aussichtsreicher Position vor Haukeland wieder, traf aber nur den Pfosten, Glück für Rot-Gelb (12.). Ein weiterer Bietigheimer mit DEG-Vergangenheit, Sausewind Alex “Preibo” Preibisch, sorgte mit einer Strafe wegen Haltens für das erste Powerplay der DEG, doch wie so oft in dieser Saison taten sich die Mannen von Roger Hansson schwer in dieser Disziplin und fanden nicht den Weg zur Führung.
Ein ähnliches Bild im Mitteldrittel. Die Steelers waren weiter der zähe Gegner, der um jeden Zentimeter Eis kämpfte, die DEG mühte sich, klare Aktionen aufs Eis zu bringen und den entscheidenden Schwung in die Partie zu bringen. Gleich zu Beginn hatte der achtmalige Deutsche Meister gleich zweimal die Möglichkeit, in Überzahl für die Führung zu sorgen. Es gab zwar durchaus Abschlüsse (Fischbuch & MacAulay), aber abermals wollte der Knoten nicht platzen. Bietigheim tauchte eher selten vor Haukeland auf, konzentrierte sich eher auf eine solide Defensive. Einzig in ihrem ersten eigenen Powerplay kam ein wenig Gefahr für das DEG-Tor auf, doch Blocks und Haukeland verhinderten einen Gegentreffer. Auch nach vierzig Minuten ging die Partie torlos in die Pause.
In den letzten 20 Minuten war die DEG dann letztlich schon deutlich überlegen, hätte den Führungstreffer durchaus verdient gehabt, doch so langsam dämmerte es wohl allen, dass das so ein gebrauchter Tag war, an dem einfach gar nichts gelingen wollte. Egal ob Kousa aus halbhoher Position (44.), Järvinen schön bedient am Pfosten (46.) oder Eder per strammem Schuss (48.), die Scheibe wollte einfach nicht hinter die Linie. Vor allem in den letzten fünf Minuten vor der Schlusssirene machte die DEG nochmal richtig Dampf, Fischbuch traf den Pfosten und Gogulla scheiterte aus bester Position im Slot, in der allerletzten Minute hätte Stephen Harper es noch richten können, doch es nützte alles nichts: 0:0 nach 60 Minuten Eishockey!
In der fünfminütigen Verlängerung hatte Rot-Gelb deutlich mehr Puckbesitz, doch die Gäste verteidigten gut und ließen keine hochkarätigen Chancen zu. So musste das Penaltyschießen über den Gewinner des zweiten Punkts entscheiden. Erst einmal ging es auch hier so weiter, wie vorher im laufenden Spiel: kein Tor hüben, kein Tor drüben. Erst der neunte Schütze, Teemu Lepaus, brachte die Scheibe für die Bietigheim Steelers im Tor unter. Da Alex Ehl im Anschluss vergab, war die Entscheidung gefallen und der zweite Punkt wanderte ins Bietigheimer Reisegepäck. Machen wir uns nichts vor, das war keine Eishockeygala. Ein Sonntag so ganz ohne DEG-Tor ist wirklich nicht schön. Als nächste Aufgabe wartet das vierte und vorerst letzte rheinische Derby der Saison auf die Mannschaft. Am kommenden Freitag (Beginn: 19:30 Uhr) kommt der Erzrivale aus der Domstadt in den pickepackevollen PSD BANK DOME, dann wird es auch wieder rot-gelbe Tore geben, ganz bestimmt.
Aktuelle Tabelle
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Zum Verfolgerduell empfingen die Wild Wings, die Roosters aus Iserlohn. Für beide Teams ging es um wichtige Punkte im Kampf um einen Playoffplatz. Zunächst konnten die Sauerländer in Führung gehen, ehe Schwenningen die Partie drehte. Noch vor der zweiten Pause stellten die Gäste wieder auf Null und so ging es in einen spannenden Schlussabschnitt. Dort lauerten beide Teams auf einen Fehler des Gegners, ein weiterer Treffer sollte aber nicht fallen. In der Verlängerung sicherten sich die Gäste dann aber den Zusatzpunkt.

Archivbild citypress
Schwenningen kam besser in die Partie und zeigte vom Bully weg, dass man die Punkte am Neckarursprung behalten wollte. Das Tor machten dann aber die Gäste. Colin Ugbelike hatte das Auge, legte quer und Brent Raedeke schloss eiskalt ab.
Die Wild Wings beeindruckte der Treffer und so leisteten sich die Gastgeber immer wieder einfache Scheibenverluste. Trotzdem blieb man mit starkem Forechecking aktiv und erspielte sich die ein oder andere Möglichkeit. Nach einem Bully in der neutralen Zone ging es dann ganz schnell. Ville Lajunen kombinierte sich mit den Spinks vor das Tor, wo Tylor Spink wieder alles auf Anfang stellte.
Für Schwenningen sollte es noch besser kommen: Druckvoll agierte die nominell dritte Reihe um Ken-André Olimb. Sebastian Uvira blockte den Weg für Florian Elias frei, der seinen vierten Saisontreffer erzielen konnte.
Bis zur Pause bekam dann auch Joacim Eriksson mehr zu tun und hielt die Führung für sein Team fest.
Direkt nach Wiederanpfiff gelang den Roosters der Ausgleich. Tim Bender hatte mit einem satten Schlagschuss getroffen. Nun hatten die Sauerländer Oberwasser und schnupperten an der erneuten Führung. Kurz vor dem Powerbreak ließ Tylor Spink die beste Schwenninger Chance liegen, als er einen Zwei auf Eins-Konter ungenutzt ließ.
Die Wild Wings bissen sich nun besser in die Partie, Möglichkeiten hatten aber beide Teams. Gegen Eric Cornel musste sich Joacim Eriksson ganz breit machen und hielt stark. Kurz vor der letzten Pause retettet Andy Jenike im Fallen gegen Florian Elias.
Der Schlussabschnitt glich einem Abtasten. Beide Mannschaften beschränkten sich zunächst auf die Verteidigung und wollten den entscheidenden Fehler vermeiden. Zwar zog Schwenningen gegen Ende nochmals das Tempo an, nach 60 Minuten stand aber kein Sieger fest. In der Verlängerung drückten die Wild Wings, den Treffer machten aber die Gäste. Eugen Alanov nahm kurz vor Ende der Overtime Maß und traf mit einem satten Handgelenkschuss.
Spiel vom 15.01.2023: Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters
Tore:
0:1 |05.|Raedeke (Ugbelike)
1:1 |10.|Tyl. Spink (Lajunen / Karachun)
2:1 |15.|Elias (Uvira / Trivellato)
2:2 |23.|Bender
2:3 |64.|Alanov
Zuschauer: 4807
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PENNY-DEL (Augsburg/CD) Im ausverkauften Curt-Frenzel Stadion (6.179) trafen am heutigen Nachmittag im bayerischen Derby die Augsburger Panther auf den Ligaprimus aus München.

(Foto: Dunja Dietrich)
Amüsantes erstes Drittel
Das 59. Derby begann schwungvoll von beiden Teams mit Vorteilen für die Gäste aus der Landeshauptstadt, die in den ersten zwanzig Minuten sehr konzentriert und effektiv auftraten. Augsburg hatte in der ersten Überzahlsituation einige gute Möglichkeiten und nach Ablauf der Strafzeit lief Yasin Ehliz direkt von der Strafbank auf das Tor von Dennis Endras zu und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden.
Den anschliessenden Penalty durch Andy Eder konnte der Ex-Nationalgoalie Endras noch halten, doch bei dem platzierten Handgelenkschuss von Ryan McKiernan (11.) war er dann chancenlos. Kurz darauf traf der Top-Scorer Yasin Ehliz mit seinem 17. Saisontor zum 0:2 (14.).
Augsburg konnte die nächste Überzahl durch einen Treffer von Ryan Kuffner erst nutzen, doch nur 21 Sekunden später war es Konrad Abeltshauser, der den alten zwei Tore Vorsprung für sein Team wieder herstellte.
Konrad Abeltshauser: "Es ist ganz gut gelaufen, wir müssen in Unterzahl aufpassen und von der Strafbank wegbleiben, dann klappt es mit dem Derbysieg."
München bleibt souverän
Augsburg kam eigentlich gut aus der Kabine, hatte sich einiges vorgenommen, doch musste nach einem Icing gegen die frische 4. Reihe der Münchner durch Justin Schütz (23.), an seinem Geburtstag, das 1:4 hinnehmen. Kurz darauf gab es auf beiden Seiten jeweils einen Lattentreffer. Den Anfang machte TJ Trevelyan, der seit acht Spielen auf seinen 250. DEL-Punkt wartet.
Mathias Niederberger hatte in seinem 300. DEL-Hauptrundenspiel im Münchner Tor einen ruhigen Arbeitstag, sein Gegenüber Dennis Endras musste im Mittelabschnitt einige Schüsse der Red Bulls entschärfen und hatte beim Pfostentreffer von Ortega (36.) das Glück des Tüchtigen. Kurz vor der Drittelpause gab es dann das erste Powerplay für die Gäste. Mit Ablauf der Strafzeit traf DeSousa zum 1:5.
DEL-Rekord aus 2000/2001 eingestellt
Im letzten Drittel schien die Ausgangslage für die Panther aussichtslos, doch die ausverkaufte Halle peitschte Ihr Team nach Vorne, doch man tat sich gegen die solide Defensive der Münchner weiterhin schwer. München, die das zweitbeste Penaltykilling der Liga haben, liess keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. 57 Sekunden vor dem Ende machte Austin Ortega das halbe Dutzend voll und Yasin Ehliz konnte mit der Vorlage sein Drei-Punkte-Derby erfolgreich beenden.
Durch diesen 12. Auswärtssieg in Folge stellten die Red Bulls München den bisherigen DEL-Ligarekord der Adler Mannheim aus der Saison 2000/2001 ein und festigen damit den ersten Tabellenplatz in der Deutschen Eishockey Liga.
Bereits am kommenden Freitag geht es für die Augsburger Panther zuhause gegen die Schwenninger Wild Wings weiter, ehe dann drei Auswärtsspiele in Serie in Bremerhaven, Frankfurt und Düsseldorf anstehen.
Stimmen zum Spiel:
Henry Haase: "Viel zu sagen habe ich, wir waren klar unterlegen, viel zu viele Fehler, ich weiss nicht warum. Trotzdem geht es weiter die Saison ist noch nicht vorbei."
Justin Schütz: "Wir haben heute über die volle Spielzeit konzentriert gespielt und verdient gewonnen. Jetzt geht es nach Mannheim, wir wollen den Rekord dann neu aufstellen."
15. Januar 2023
Augsburger Panther - EHC Red Bull München 1:6 (1:3|0:2|0:1)
Tore:
0:1|11.|Ryan McKiernan (Eder, Daubner)
0:2|14.|Yasin Ehliz (Smith)
1:2|17.|Ryan Kuffner (Stieler, Wännström) PP
1:3|17.|Konrad Abeltshauser (Eder)
1:4|23.|Justin Schütz (Varenka, Kastner)
1:5|39.|Chris DeSousa (Smith, Blum)
1:6|60.|Austin Ortega (Ehliz, Smith)
Zuschauer:
6.179
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Das Derby gegen Ingolstadt am heutigen Nachmittag, hatte durchaus alles was das Fanherz benötigt. Straubing konnte eine zwei Tore Führung nicht ins Ziel bringen, weil sich die dezimierte Truppe von Coach French aufopferungsvoll bis ins Penaltyschießen kämpfte. Kurz vor Ende der Partie wäre für Ingolstadt der Sieg möglich gewesen, aber die Tigers zeigten Biss und verlängerten die Partie. Im Shootout war es dann Travis Turnbull vorbehalten, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Gepaart mit beeindruckenden Torhüterleistungen auf beiden Seiten verließen 4485 Fans das Stadion.

(Foto: Citypress) Benedikt Kohl hatte über 23 Minuten Eiszeit
Spielverlauf:
Heute brauchten die Straubing Tigers ungewöhnlich lange, um ins Spiel zu kommen. Ingolstadt legte ein sehr hohes Tempo vor, mit dem die Hausherren zuerst nicht zurechtkamen. Gefühlt mit dem ersten Schuss kam auch die Führung durch Festerling im Alleingang zustande. Stachowiak hätte es ihm nachmachen können, scheiterte aber an Miska.
Cody Lampl für die Tigers: “Ingolstadt hat sehr gut angefangen und hat das Tempo vorgegeben. Wir haben mit der Führung besser zu unserem Spiel gefunden. Die Kulisse ist heute wieder so laut, als wären 10.000 im Stadion. Wir müssen das Tempo mitgehen, die Checks zu Ende fahren und auf die Konter aufpassen.”
Es war kaum zu glauben, dass beide Mannschaften die Pace aus dem ersten Drittel im zweiten Abschnitt noch einmal erhöhen konnten. Es ging rauf und runter, ohne jedoch mit zwingenden Torchancen beim Zuschauer zu glänzen. Straubing traf erneut durch Schönberger. Für die Niederbayern war es sicherlich ungewöhnlich, mit einer Führung in die letzten zwanzig Minuten zu gehen, denn eigentlich sind sie schon Meister im Spiele drehen.
Philipp Krauß für die Panther: “Natürlich ist es für uns härter, mit drei Reihen gegen deren vier zu spielen. Eigentlich haben wir hinten nicht viel zugelassen, aber schön langsam müssen wir mit dem Tore schießen beginnen."
Wie so oft in Straubing, ist das letzte Drittel an so manchen Thriller angelehnt. So auch heute, denn die Oberbayern entwickelten einen so hohen Druck auf die Tigers, dem diese plötzlich nicht mehr standhalten konnten. So war nach dem 2:3 Coach Pokel gezwungen, All In zu gehen. Straubing belohnte sich mit dem Ausgleich und brachte die Verlängerung noch irgendwie über die Bühne.
Im Penaltyschießen traf jedes Team einmal die Latte. Travis Turnbull hatte mehr Zielwasser getrunken und als einziger getroffen. Die Punkteverteilung geht nach der vollen Distanz so in Ordnung, auch wenn Ingolstadt den größeren Aufwand betreiben musste.
Leon Hüttl (Ingolstadt): “Wir haben im letzten Drittel noch einmal alles gegeben, den Rückstand aufgeholt und dann waren wir sehr knapp am Sieg dran. Klar Straubing ist zu Hause sehr stark. Vielleicht hat uns das Quäntchen Glück gefehlt. Heute war eine tolle Stimmung, weil so viele Fans von uns mit dabei waren.”
Marco Zimmermann (Tigers): “Die drei Gegentore sind sehr schnell gekommen. Uns haben dann die Fans weiter nach vorne gepusht und wir konnten zwei Punkte holen. So ein Derby ist immer geil zu spielen, bei so einer super Stimmung.”
Coach Mark French (Ingolstadt): “Wir haben uns im letzten Drittel mit den Toren belohnt, die uns noch in den ersten 40 Minuten verwehrt geblieben sind." Es gab dann eine spannende Verlängerung für die Fans, weniger für uns Coaches und am Ende hat es leider nicht zu einem Sieg gereicht. Michael Garteig hat heute hervorragend für uns Gehalten.”
Coach Tom Pokel (Tigers): “Es war ein gutes Spiel von uns und auch etwas abenteuerlich. Das Momentum hat hin und her gewechselt. Den späten Rückstand konnten wir dann noch einmal egalisieren, was für das Selbstvertrauen sehr wichtig ist. Die Hütte war wieder voll, die Spiele haben jetzt schon Playoff-Charakter und werden immer enger.”
Torfolge:
1:0 (8.) - Lampl konnte einen Querpass von Ingolstadt ab, Garrett Festerling startet los und bekommt den langen Pass und vollendet eiskalt vor Garteig. 2:0 (24.) - Marshall konnte nicht klären, Lipon fing den Puck ab, Samanski leitete auf Sandro Schönberger weiter und der fackelte nicht lange.
2:1 (45.) - Frederik Storm schlich sich in den Rücken der Abwehr, das sah Bodie und reagierte mit einem Steilpass. Miska hatte nur noch das Nachsehen. 2:2 (50.) - Ingolstadt drang auf den Ausgleich. Die Überlegenheit nutzte Stefan Matteau im Slot.
2:3 (55.) - Tohuwabohu vor dem Tor der Tigers. Miska reckte und streckte sich, am Ende war es Leon Hüttl, der zur Führung für die Oberbayern traf. 3:3 (59.) - Straubing ging All In und nahm den Goalie raus, was sich auch bezahlt machte. Den Schuss von Brandt konnte Mike Connolly ins Tor ablenken.
4:3 (65.) - Im Shootout traf nur Travis Turnbull für die Tigers.
Straubing Tigers - ERC Ingolstadt Panther: 4:3 n.P. (1:0 | 1:0 | 1:3 | 1:0)
1:0 |08.| Festerling (Lampl)
2:0 |24.| Schönberger (Lipon, Samanski)
2:1 |45.| Storm (Bodie, Edwards)
2:2 |50.| Matteau (Flaake, Morales)
2:3 |55.| Hüttl (Bodie, Storm)
3:3 |59.| Connolly (Brandt, Adam) - EA
4:3 |65.| Turnbull - Penalty
Strafen: Straubing 6 - Ingolstadt 6
Schiedsrichter: Gofman / Steingross / Hofer / Tschirner
Zuschauer: 4.485 (Ausverkauft)
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PENNY-DEL (Berlin/HG) In der Mercedes-Benz Arena empfingen die dort heimischen Eisbären die Panther aus Augsburg zum Kellerduell am 42. Spieltag. Während Berlin zuletzt in Nürnberg erfolgreich war, reisten die Fuggerstädter mit zwei Pleiten im Gepäck an die Spree. Das erste Aufeinandertreffen in Augsburg entschieden die Eisbären knapp für sich. Für Augsburg war dies heute ein sogenanntes „Do or Die Game“, wollten die Panther nicht den Anschluss an die vor ihnen platzierten Berliner verlieren. Wer würde am heutigen Freitag den 13. am Ende die Nase vorne haben von diesen beiden Traditionsclubs und Gründungsvereinen der DEL?
Schließlich holten die Eisbären in einem irren Match nach einem zwei Tore Rückstand doch noch den Extrapunkt kurz vor Ablauf der Overtime. Ihre Special Teams machten heute den Unterschied, Boychuk und Noebels mit einem drei Punkte Match und Clark als Doppeltorschütze. Augsburg hingegen durchlebte eine Achterbahnfahrt der Emotionen und fühlte sich um den Sieg gebracht auch wegen diverser angeblicher Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns.

(Fotoquelle Citypress)
Berlin ergatterte in den letzten fünf Spielen zwei glatte Siege und baute den Vorsprung vor dem heutigen Kontrahenten leicht aus. In Nürnberg erwies sich das Team um Headcoach Serge Aubin höchst effektiv und klaute sich den Dreier. Der kürzliche Heimsieg gegen Köln motivierte die Eisbären, auch das heutige Match vor eigenem Publikum erfolgreich zu gestalten. Tobias Ancicka bekam heute den Vorzug vor Juho Markkanen im Gehäuse. Berlin musste versuchen, das ‚secondary scoring‘ zu optimieren und dadurch die Abhängigkeit von ihren Top Torjägern zu minimieren.
Noebels: „Es wird heute richtungsweisend sein, ob wir tatsächlich noch nach oben klettern können.“
Ellis: „I try to keep it pretty simple, get the puck to the net. communication on the ice is important, helping out each other and creating traffic in front of the goalie. It will be the biggest game of the year. We need to skate, play fast and maintain pressure. I don’t look at the table, I try to help the team as far as possible.”
Augsburg vergab zuletzt zu häufig einen Vorsprung und ließ etliche wertvolle Punkte liegen im Kampf um den drohenden Abstieg. Heute konzentrierte sich die Mannschaft voll und ganz auf die schwere Aufgabe beim direkten Tabellennachbarn, wo sie unbedingt punkten mussten. Bei zwei Spielen Rückstand auf Berlin war für das Team um Headcoach Kai Suikkanen noch alles drin, um die nötigen Zähler zu sammeln im Verlaufe der restlichen Spielzeit. Die Panther reisten heute ohne Clarke, Johnson, Rogl und Bergman in die Bundeshauptstadt. Mit von der Partie waren heute Gregorc, Payerl und Saponari.
Lamb: „Our problem is the inconsistency over the last weeks. Our goal is to maintain our game over 60 minutes. Every game is a very important game right now. We need to figure out something in the last upcoming matches.“
Boychuk sorgt für entspannte Mienen
Schon vor Beginn dieser brisanten Partie war die knisternde Spannung in der Halle förmlich zu spüren. Die Arena war sehr gut gefüllt und die Eisbären Fans gaben ihr Bestes, um ihre Protagonisten nach vorne zu peitschen. Die Hausherren übernahmen auch gleich das Kommando auf dem Eis und setzten den AEV unter Druck. Der gebürtige Berliner Henry Haase auf Seiten der Gäste war sicher extra motiviert beim Auftritt in der Hauptstadt. Nun hatte Berlin zum ersten Mal Powerplay, doch Terry Broadhurst hatte den Shorthander auf seinem Schläger. Unmittelbar im Gegenzug netzte Zachary Boychuk zur Führung ein. Die vorausgegangene Strafe war durchaus vermeidbar.
Das war nicht der Start, den sich die Panther vorstellten. Dieser Treffer beflügelte die Hausherren sichtlich und die Gäste hatten große Probleme, strukturiert nach vorne zu agieren. Der Ex-Eisbär Marcel Barinka hatte dann frei im Slot die große Ausgleichschance und Samuel Soramies scheiterte kurze Zeit später an Tobias Ancicka. Augsburg kam besser in die Partie hinein, doch Berlin erspielte sich immer wieder gute Gelegenheiten. Terry Broadhurst fand erneut seinen Meister im Berliner Keeper und die Gastgeber nahmen eine hochverdiente hauchdünne Führung mit in die Kabine.
Boychuk: „It was a great play from Nowi (Nowak), luckily the puck went in. Our powerplay is huge right now. A solid defense is important, we have to take advantage of our special teams.”
Kurioser Ausgleich durch Kuffner, Wannström dreht die Partie, LeBlanc erhöht
Statistisch betrachtet bedeutete der Rückstand für Augsburg nichts Gutes, doch diesen Fluch wollte die Mannschaft heute unbedingt brechen. Den Anfangselan verzeichnete jedoch Berlin, das sofort Dampf machte und Dennis Endras zu Paraden zwang. Die Unsicherheit war den AEV-Cracks anzumerken, denen oft leichte Fehler unterliefen. Der Ex-Augsburger Matt White war on Fire und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Die Hausherren machten bislang einen konzentrierten Eindruck und kontrollierten die Partie weitgehend.
Der Augsburger Goalie verhinderte Schlimmeres, doch beim Getümmel vor Ancicka erzielte Ryan Kuffner den kuriosen Ausgleich, weil er gedankenschnell reagierte und die Scheibe ins Tor bugsierte. Dieses Gegentor mussten die Eisbären auf ihre Kappe nehmen, weil sie es nicht schafften, den Puck frühzeitig einzufrieren unter Ancicka. Berlin war wohl geschockt ob dieses Ausgleichstreffers, denn Sebastian Wannström markierte nur 95 Sekunden später vom Bully weg sogar die Führung.
Augsburg hätte sogar erhöhen können, doch im zwei auf eins traf Justin Volek die falsche Entscheidung; das war sehr ärgerlich. Vielleicht klappte es ja im Powerplay, welches sich sogar für 15 Sekunden in eine doppelte Überzahlkonstellation wandelte. Tatsächlich waren die Special Teams in der 32. Spielminute in Person von Drew LeBlanc erfolgreich; die on Ice Entscheidung lautete auf Tor, doch es wurde das Videostudium bemüht. Letztlich lag keine Kickbewegung vor und somit wurde das gute Tor bestätigt. Berlin antwortete mit wütenden Angriffen und wollte schnell den Anschluss bewerkstelligen.
Matt White hatte erneut kein Glück bei seinem Versuch. Nationalverteidiger Marko Nowak blieb ab der 26. Spielminute in der Kabine, was ein herber Verlust für die Gastgeber wäre. Höchst effiziente Panther drehten diese Begegnung und Berlin musste sich was einfallen lassen im Schlussabschnitt.
LeBlanc: „We needed a goal with our special teams and it went in. It is all about talking in our d-zone. We have to push for one more.”
Eisbären kommen heran, gleichen aus und nehmen Extrapunkt mit
Im Schlussabschnitt musste sich zeigen, ob und inwieweit Augsburg diesen Vorsprung endlich mal halten und den Sieg nach Hause fahren konnte. Auch auf Keeper Dennis Endras würde es nun ankommen. Berlin haderte bisher mit seinen zahlreichen guten Möglichkeiten und musste sich diesen Rückstand selbst zuschreiben. Der anfängliche Schwung und die Energie, welche die Eisbären im ersten Drittel vor allem aufs Eis zauberten, waren plötzlich weg und die Fans spürten auch auf den Rängen, dass die Panther als Party Crasher fungierten.
In den ersten Minuten des letzten Drittels taten sich die Hausherren sehr schwer, gute Aktionen zu kreieren. Dann bekamen die Eisbären ein Überzahlspiel zugesprochen, was aus Sicht der Gäste mehr als fragwürdig war. Und zu allem Ungemach traf Berlin in diesem Powerplay in Person von Kevin Clark in der 50. Spielminute. Dabei fand die Scheibe etwas glücklich über den Helm von Dennis Endras den Weg ins Tor. Es wurde nun turbulent, auch weil David Warsofsky seinem Team einen Bärendienst erwies, in dem er sich eine Spieldauerdisziplinarstrafe einbrockte. Im zwei auf eins Konter verpasste Marcel Barinka den vierten Augsburger Treffer denkbar knapp. Die langsam anbrechende Crunch Time versprach Hochspannung, zumal schon wieder eine fragwürdige Entscheidung gegen Augsburg getroffen wurde. Und auch jetzt wurden die Panther doppelt bestraft, weil Kevin Clark zum zweiten Mal in der 56. Spielminute ins Netz traf. Unfassbar, was hier nun los war.
Augsburg hatte in der letzten Spielminute den Siegtreffer auf dem Schläger, scheiterte aber am bärenstarken Ancicka, der seine Farben im Spiel hielt und ihnen die Overtime bescherte. Die Verlängerung verlvief bislang recht ereignisarm, bis Frank Mauer 31 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung die Scheibe irgendwie ins Gehäuse beförderte. Die Refs bemühten aber noch den Videobeweis ob einer eventuellen Kickbewegung des Torschützen. Dies wurde nicht festgestellt und somit ergatterte die Eisbären doch noch den Sieg und vergrößerten den Vorsprung auf den heutigen Gegner auf zehn Punkte.
Kuffner: „We played well enough to get three points, we were very disciplined, we did everything to win. I keep to play the right way play hard.”
Mauer: “Es ist enorm wichtig für uns, auf das Powerplay haben wir uns verlassen können. Wir hatten zwei Gesichter, die wir oft zeigten. Es war ein glücklicher Sieg, den wir aber gerne mitnehmen. Aus Augsburger Sicht natürlich sehr bitter, aber die Refs können es nicht immer recht machen, sie versuchen nach bestem Wissen u. Gewissen zu entscheiden. Man muss auch fair sein, der Druck ist schon lange da, immer mit einem Auge nach unten. Nun ist es leichter in die nächste Woche zu gehen, wir tun gut daran von Spiel zu Spiel zu denken. wir haben diese Situation angenommen, wir sind nicht das top Team das wir sein wollen, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, wir wollen das Beste erreichen.“
Eisbären Berlin - Augsburger Panther 4:3 n.V. (1:0|0:3|2:0|1:0)
Tore:
1:0 |09.| Zachary Boychuk (Nowak, Noebels) PP1
1:1 |25.| Ryan Kuffner (Sacher)
1:2 |27.| Sebastian Wannström (Stieler)
1:3 |32.| Drew LeBlanc (Payerl, Barinka) PP1
2:3 |50.| Kevin Clark (Boychuk, Noebels) PP1
3:3 |56.| Kevin Clark (Boychuk, Noebels) PP1
4:3 |65.| Frank Mauer (Fiore)
1. Drittel Statistik: 16:10 Schüsse, 10:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 9:10 Schüsse, 11:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0
3. Drittel Statistik: 11:9 Schüsse, 15:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:24
Overtime Statistik: 4:0 Schüsse, 1:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Odins (LAT)
Zuschauer: 13.287
Aufstellung:
Berlin: Ancicka, Müller, Ellis, Noebels, Pföderl, Fiore, Melchiori, Nowak, White, Boychuk, Clark, Hördler, Mik, Veilleux, Regin, Mauer, Bettahar, Heim, Rossmy, Nijenhuis.
Augsburg: Endras, Gregorc, Lamb, Kuffner, Soramies, Broadhurst Haase, Länger, Payerl, LeBlanc, Barinka, Warsofsky, Sacher, Puempel, Stieler, Wannström, Trevelyan, Volek, Saponari.
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PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Die Düsseldorfer EG hat das Spiel beim ERC Ingolstadt mit 3:4 verloren. Es war eine enge, lange umkämpfte Partie bei den Panthern. Den Rot-Gelben gelang es trotz Rückständen immer wieder zurück in die Partie zu finden. Am Ende behielt der ERC die Punkte denkbar knapp im eigenen Stadion.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Es war Freitag, es war der 13.. es war eine Partie beim ERC Ingolstadt. Die DEL-Spieltagskommission bewies eindeutig Humor. Denn: Die Düsseldorfer hatten seit mehr als fünf Jahren nicht mehr bei den Schanzern gewonnen. Nach zwei Siegen in Folge gegen Berlin und in Mannheim reisten die Rot-Gelben allerdings mit Selbstvertrauen an. Cheftrainer Roger Hansson vertraute selbigem Personal wie zuletzt, lediglich Hendrik Hane kehrte nach seiner Verletzung zurück in den Kader. Cedric Schiemenz musste als überzähliger Profi auf die Tribüne.
Die ersten Minuten der Partie waren sehr umkämpft, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Erste Schüsse fanden den Weg in Richtung beider Gehäuse, wirklich gefährlich wurde es aber nicht. Die erste große Möglichkeit hatte DEG-Kapitän Alex Barta, der nach einem Pass von Stephan Harper völlig frei im Slot war. Sein Versuch ging knapp am Tor vorbei. Die Panther blieben dennoch in der Folge die aktivere Mannschaft, hielten Haukeland im DEG-Tor warm. Die beste Möglichkeit hatte Louis Brune nach rund 13 Minuten, als er einen Pass von hinterm Tor bekam. Haukeland entschärfte stark. Doch die Gastgeber drückten weiter und trafen kurz vor der Pause zur Führung. Stefan Matteau bekam einen Fehlpass der DEG-Defensive, bedankte sich und verwandelte eiskalt. Der Gegentreffer vor der Pause bitter, aber nicht ganz unverdient.
Rot-Gelb kam gut aus der Kabine, hätte kurz nach Wiederbeginn direkt ausgleichen können. Nach einer tollen Kombination von Alex Ehl und Tobi Eder war es Victor Svensson, der knapp an Michael Garteig scheiterte. Die Ingolstädter schauten jedoch keineswegs nur zu. Nach einem schnellen Konter waren die Panther plötzlich mit einem 3-auf-1 in Richtung DEG-Tor unterwegs. Haukeland hielt allerdings bärenstark gegen Frederik Storm. Es folgte das erste Powerplay der Partie. Die Rot-Gelben durften mit einem Mann mehr agieren, machten allerdings zu wenig aus der Überzahl. Lediglich Daniel Fischbuch mit einer guten Möglichkeit. Wenig später machten die Düsseldorfer es im zweiten Powerplay dann besser. Nachdem zuvor Tobi Eder mit einer tollen Chance gescheitert war, zog Alex Barta einfach mal per Schlagschuss von der Blauen ab – 1:1. Manchmal braucht es keinen Zauber im Sturm. Den hatte sowieso Henrik Haukeland für sich gepachtet, der weiter Schuss um Schuss blockte und stark hielt. Doch vier Minuten vor Ende des Mittelabschnitts war er dann erneut machtlos. Ben Marshall umkurvte zunächst das Tor und schloss nach einer schönen Drehung ab. Der DEG-Goalie ohne Sicht – 1:2 aus Sicht der Düsseldorfer.
Die ersten Momente des Schlussdrittels gehörten klar den Gastgebern. Mit viel Druck in Richtung Haukeland kamen die Panther aus der Kabine, hätten durchaus die Führung ausbauen können. Taten sie aber nicht. Die DEG tat hingegen das einzig richtige, sie glich aus. Und wie: Bernhard Ebner packte im Offensivdrittel einen satten Hammer aus. Garteig hatte keine Möglichkeit zu reagieren. So ging es nach knapp 45 Minuten mit 2:2 wieder von vorne los. Ein Ergebnis, welches nicht lange Bestand haben sollte. Es folgte eine bittere Szene. Zunächst musste Daniel Fischbuch die DEG eigentlich in Führung bringen, vergab aber eine Großchance nach Fehler im ERC-Aufbau. Beim daraus resultierenden Konter schlugen die Panther zu. Tye McGinn vollendete sehenswert mit der Rückhand im Winkel. Es sollte nicht sein einziger Treffer bleiben. Knapp fünf Minuten vor Ende des Spiels schlug der ERC-Stürmer erneut zu und vollendete einen starken Konter. Doch wer dachte, dass die Rot-Gelben sich geschlagen geben würden, lag falsch. Bei 3.47 auf der Uhr machte es Alex Ehl nochmal spannend. Der Stürmer fälschte einen Puck unhaltbar ins Netz ab. Die Düsseldorfer warfen im Anschluss alles nach vorne – es brachte nichts mehr. Der ERC gewann am Ende knapp mit 4:3.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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