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Augsburg kann einen zwei Tore Vorsprung in Berlin nicht über die Zeit retten und muss sich mit einem Punkt am Ende begnügen

 

PENNY-DEL (Berlin/HG)  In der Mercedes-Benz Arena empfingen die dort heimischen Eisbären die Panther aus Augsburg zum Kellerduell am 42. Spieltag. Während Berlin zuletzt in Nürnberg erfolgreich war, reisten die Fuggerstädter mit zwei Pleiten im Gepäck an die Spree. Das erste Aufeinandertreffen in Augsburg entschieden die Eisbären knapp für sich. Für Augsburg war dies heute ein sogenanntes „Do or Die Game“, wollten die Panther nicht den Anschluss an die vor ihnen platzierten Berliner verlieren. Wer würde am heutigen Freitag den 13. am Ende die Nase vorne haben von diesen beiden Traditionsclubs und Gründungsvereinen der DEL?

 

Schließlich holten die Eisbären in einem irren Match nach einem zwei Tore Rückstand doch noch den Extrapunkt kurz vor Ablauf der Overtime. Ihre Special Teams machten heute den Unterschied, Boychuk und Noebels mit einem drei Punkte Match und Clark als Doppeltorschütze. Augsburg hingegen durchlebte eine Achterbahnfahrt der Emotionen und fühlte sich um den Sieg gebracht auch wegen diverser angeblicher Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns.

 

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(Fotoquelle Citypress)

 


Berlin ergatterte in den letzten fünf Spielen zwei glatte Siege und baute den Vorsprung vor dem heutigen Kontrahenten leicht aus. In Nürnberg erwies sich das Team um Headcoach Serge Aubin höchst effektiv und klaute sich den Dreier. Der kürzliche Heimsieg gegen Köln motivierte die Eisbären, auch das heutige Match vor eigenem Publikum erfolgreich zu gestalten. Tobias Ancicka bekam heute den Vorzug vor Juho Markkanen im Gehäuse. Berlin musste versuchen, das ‚secondary scoring‘ zu optimieren und dadurch die Abhängigkeit von ihren Top Torjägern zu minimieren.

 

Noebels: „Es wird heute richtungsweisend sein, ob wir tatsächlich noch nach oben klettern können.“

 

Ellis: „I try to keep it pretty simple, get the puck to the net. communication on the ice is important, helping out each other and creating traffic in front of the goalie. It will be the biggest game of the year. We need to skate, play fast and maintain pressure. I don’t look at the table, I try to help the team as far as possible.”

 

Augsburg vergab zuletzt zu häufig einen Vorsprung und ließ etliche wertvolle Punkte liegen im Kampf um den drohenden Abstieg. Heute konzentrierte sich die Mannschaft voll und ganz auf die schwere Aufgabe beim direkten Tabellennachbarn, wo sie unbedingt punkten mussten. Bei zwei Spielen Rückstand auf Berlin war für das Team um Headcoach Kai Suikkanen noch alles drin, um die nötigen Zähler zu sammeln im Verlaufe der restlichen Spielzeit. Die Panther reisten heute ohne Clarke, Johnson, Rogl und Bergman in die Bundeshauptstadt. Mit von der Partie waren heute Gregorc, Payerl und Saponari.

 

Lamb: „Our problem is the inconsistency over the last weeks. Our goal is to maintain our game over 60 minutes. Every game is a very important game right now. We need to figure out something in the last upcoming matches.“

 

Boychuk sorgt für entspannte Mienen

 

Schon vor Beginn dieser brisanten Partie war die knisternde Spannung in der Halle förmlich zu spüren. Die Arena war sehr gut gefüllt und die Eisbären Fans gaben ihr Bestes, um ihre Protagonisten nach vorne zu peitschen. Die Hausherren übernahmen auch gleich das Kommando auf dem Eis und setzten den AEV unter Druck. Der gebürtige Berliner Henry Haase auf Seiten der Gäste war sicher extra motiviert beim Auftritt in der Hauptstadt. Nun hatte Berlin zum ersten Mal Powerplay, doch Terry Broadhurst hatte den Shorthander auf seinem Schläger. Unmittelbar im Gegenzug netzte Zachary Boychuk zur Führung ein. Die vorausgegangene Strafe war durchaus vermeidbar.

 

Das war nicht der Start, den sich die Panther vorstellten. Dieser Treffer beflügelte die Hausherren sichtlich und die Gäste hatten große Probleme, strukturiert nach vorne zu agieren. Der Ex-Eisbär Marcel Barinka hatte dann frei im Slot die große Ausgleichschance und Samuel Soramies scheiterte kurze Zeit später an Tobias Ancicka. Augsburg kam besser in die Partie hinein, doch Berlin erspielte sich immer wieder gute Gelegenheiten. Terry Broadhurst fand erneut seinen Meister im Berliner Keeper und die Gastgeber nahmen eine hochverdiente hauchdünne Führung mit in die Kabine.

 

Boychuk:It was a great play from Nowi (Nowak), luckily the puck went in. Our powerplay is huge right now. A solid defense is important, we have to take advantage of our special teams.”

 

Kurioser Ausgleich durch Kuffner, Wannström dreht die Partie, LeBlanc erhöht

 

Statistisch betrachtet bedeutete der Rückstand für Augsburg nichts Gutes, doch diesen Fluch wollte die Mannschaft heute unbedingt brechen. Den Anfangselan verzeichnete jedoch Berlin, das sofort Dampf machte und Dennis Endras zu Paraden zwang. Die Unsicherheit war den AEV-Cracks anzumerken, denen oft leichte Fehler unterliefen. Der Ex-Augsburger Matt White war on Fire und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Die Hausherren machten bislang einen konzentrierten Eindruck und kontrollierten die Partie weitgehend.

 

Der Augsburger Goalie verhinderte Schlimmeres, doch beim Getümmel vor Ancicka erzielte Ryan Kuffner den kuriosen Ausgleich, weil er gedankenschnell reagierte und die Scheibe ins Tor bugsierte. Dieses Gegentor mussten die Eisbären auf ihre Kappe nehmen, weil sie es nicht schafften, den Puck frühzeitig einzufrieren unter Ancicka. Berlin war wohl geschockt ob dieses Ausgleichstreffers, denn Sebastian Wannström markierte nur 95 Sekunden später vom Bully weg sogar die Führung.

 

Augsburg hätte sogar erhöhen können, doch im zwei auf eins traf Justin Volek die falsche Entscheidung; das war sehr ärgerlich. Vielleicht klappte es ja im Powerplay, welches sich sogar für 15 Sekunden in eine doppelte Überzahlkonstellation wandelte. Tatsächlich waren die Special Teams in der 32. Spielminute in Person von Drew LeBlanc erfolgreich; die on Ice Entscheidung lautete auf Tor, doch es wurde das Videostudium bemüht. Letztlich lag keine Kickbewegung vor und somit wurde das gute Tor bestätigt. Berlin antwortete mit wütenden Angriffen und wollte schnell den Anschluss bewerkstelligen.

 

Matt White hatte erneut kein Glück bei seinem Versuch. Nationalverteidiger Marko Nowak blieb ab der 26. Spielminute in der Kabine, was ein herber Verlust für die Gastgeber wäre. Höchst effiziente Panther drehten diese Begegnung und Berlin musste sich was einfallen lassen im Schlussabschnitt.

 

LeBlanc:We needed a goal with our special teams and it went in. It is all about talking in our d-zone. We have to push for one more.”

 

Eisbären kommen heran, gleichen aus und nehmen Extrapunkt mit

 

Im Schlussabschnitt musste sich zeigen, ob und inwieweit Augsburg diesen Vorsprung endlich mal halten und den Sieg nach Hause fahren konnte. Auch auf Keeper Dennis Endras würde es nun ankommen. Berlin haderte bisher mit seinen zahlreichen guten Möglichkeiten und musste sich diesen Rückstand selbst zuschreiben. Der anfängliche Schwung und die Energie, welche die Eisbären im ersten Drittel vor allem aufs Eis zauberten, waren plötzlich weg und die Fans spürten auch auf den Rängen, dass die Panther als Party Crasher fungierten.

 

In den ersten Minuten des letzten Drittels taten sich die Hausherren sehr schwer, gute Aktionen zu kreieren. Dann bekamen die Eisbären ein Überzahlspiel zugesprochen, was aus Sicht der Gäste mehr als fragwürdig war. Und zu allem Ungemach traf Berlin in diesem Powerplay in Person von Kevin Clark in der 50. Spielminute. Dabei fand die Scheibe etwas glücklich über den Helm von Dennis Endras den Weg ins Tor. Es wurde nun turbulent, auch weil David Warsofsky seinem Team einen Bärendienst erwies, in dem er sich eine Spieldauerdisziplinarstrafe einbrockte. Im zwei auf eins Konter verpasste Marcel Barinka den vierten Augsburger Treffer denkbar knapp. Die langsam anbrechende Crunch Time versprach Hochspannung, zumal schon wieder eine fragwürdige Entscheidung gegen Augsburg getroffen wurde. Und auch jetzt wurden die Panther doppelt bestraft, weil Kevin Clark zum zweiten Mal in der 56. Spielminute ins Netz traf. Unfassbar, was hier nun los war.

 

Augsburg hatte in der letzten Spielminute den Siegtreffer auf dem Schläger, scheiterte aber am bärenstarken Ancicka, der seine Farben im Spiel hielt und ihnen die Overtime bescherte. Die Verlängerung verlvief bislang recht ereignisarm, bis Frank Mauer 31 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung die Scheibe irgendwie ins Gehäuse beförderte. Die Refs bemühten aber noch den Videobeweis ob einer eventuellen Kickbewegung des Torschützen. Dies wurde nicht festgestellt und somit ergatterte die Eisbären doch noch den Sieg und vergrößerten den Vorsprung auf den heutigen Gegner auf zehn Punkte. 

 

Kuffner: „We played well enough to get three points, we were very disciplined, we did everything to win. I keep to play the right way play hard.”

 

Mauer: “Es ist enorm wichtig für uns, auf das Powerplay haben wir uns verlassen können. Wir hatten zwei Gesichter, die wir oft zeigten. Es war ein glücklicher Sieg, den wir aber gerne mitnehmen. Aus Augsburger Sicht natürlich sehr bitter, aber die Refs können es nicht immer recht machen, sie versuchen nach bestem Wissen u. Gewissen zu entscheiden. Man muss auch fair sein, der Druck ist schon lange da, immer mit einem Auge nach unten. Nun ist es leichter in die nächste Woche zu gehen, wir tun gut daran von Spiel zu Spiel zu denken. wir haben diese Situation angenommen, wir sind nicht das top Team das wir sein wollen, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, wir wollen das Beste erreichen.“

 

Eisbären Berlin - Augsburger Panther 4:3 n.V. (1:0|0:3|2:0|1:0)

 

Tore:

1:0 |09.| Zachary Boychuk (Nowak, Noebels) PP1

1:1 |25.| Ryan Kuffner (Sacher)

1:2 |27.| Sebastian Wannström (Stieler)

1:3 |32.| Drew LeBlanc  (Payerl, Barinka) PP1

2:3 |50.| Kevin Clark (Boychuk, Noebels) PP1

3:3 |56.| Kevin Clark (Boychuk, Noebels) PP1

4:3 |65.| Frank Mauer (Fiore)

 

1. Drittel Statistik:        16:10 Schüsse, 10:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:        9:10 Schüsse, 11:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

3. Drittel Statistik:        11:9 Schüsse, 15:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:24

Overtime Statistik:        4:0 Schüsse, 1:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Odins (LAT)

 

Zuschauer: 13.287

 

Aufstellung:

 

Berlin: Ancicka, Müller, Ellis, Noebels, Pföderl, Fiore, Melchiori, Nowak, White, Boychuk, Clark, Hördler, Mik, Veilleux, Regin, Mauer, Bettahar, Heim, Rossmy, Nijenhuis.

 

Augsburg: Endras, Gregorc, Lamb, Kuffner, Soramies, Broadhurst Haase, Länger, Payerl, LeBlanc, Barinka, Warsofsky, Sacher, Puempel, Stieler, Wannström, Trevelyan, Volek, Saponari.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


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