
PENNY-DEL (Köln/UG) Dezimierte Haie konnten dem Tabellenführer nicht Paroli bieten. Trotz eines optimalen Starts der Haie setzte sich am Ende die Klasse der Münchner durch und sie gewannen mit 6:3. Es war der elfte Sieg der Red Bulls hintereinander.
Foto: citypress
Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Parteie, wobei es besonders die Kölner Haie hart traf. Sie konnten nur drei Reihen mit nominellen Stürmern aufs Eis bringen. Trotzdem erwischten Sie einen optimalen Start und erzielten im ersten Powerplay nach 2 Minuten durch Maximilian Kammerer die frühe Führung. Die Haie konzentrierten sich auf die Defensive und auf gelegentliches Kontern. Nach einer vergebenen Konterchance der Haie kamen die RedBulls prompt in der 4. Minute durch Chrisopher DeSousa zum Ausgleich. Im weitereb Verlauf nutzten die Red Bulls Unachtsamkeiten der Haie eiskalt aus und kamen wiederum durch Christopher Sousa in der 14. und Austin Ortega in der 19. Minute zu einer verdienten 3:1 Führung im ersten Drittel.
Auch im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielgeschehen wenig. Defensiv gut eingestellte Kölner boten den gut aufspielenden Red Bulls Paroli und hatten ihrerseits auch die eine oder andere Konterchance. So traf Ryan Stanton nur das Lattenkreuz und Nick Bailen vergab einen Vier auf Zwei Konter. Besser zeigte es Yasin Ehliz, der mit einem One-Timer in der 27. Minute auf 4:1 erhöhte. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Drittelpause.
Im Schlussdrittel kamen die Haie offensiver aus der Pause und konnten in der 49. durch David McIntyre auf 4:2 verkürzen. Die Red Bulls stellten drei Minuten später durch Austin Ortega den Drei Tore Abstand wieder her. Als kurze Zeit später die Haie durch Nick Baptiste erneut verkürzen konnten, dauerte es wieder nur drei Minuten bis bis die Münchner zurückschlugen. Patric Hager traf in der 57. Minute zum 6:3. Die dezimierten Haie wehrten sich tapfer bis zum Schluß, mussten sich aber am Ende mit 6:3 den Red Bulls geschlagen geben.
Die Red Bulls empfangen am Freitag die Fishtown Pinguine aus Bremerhaven während die Kölner Haie gegen die DEG zum Rheinischen Derby in der heimischen Lanxess Arena antreten.
Stimmen zum Spiel: Nick Baptiste (Köln) " Mit den beiden Niederlagen war es ein harter Roadtrip für uns. Wir hatten heute eine kurze Bank, sind aber keine Mannschaft, die das als Ausrede nehmen will. Wir müssen das Spiel heute schnell abschütteln und uns auf das Derby am Freitag vorbereiten."
Red Bulls München - Kölner Haie 6:3 (3:1|1:0|2:2)
Tore:
0:1 02. Kammerer PP(Bailen|Baptiste)
1:1 04. DeSousa EQ(Abeltshauser|Kastner)
2:1 14. De Sousa EQ(Blum|Hager)
3:1 19. Ortega PP(DeSousa|Blum)
4:1 27. Ehliz EQ(Blum|Ortega)
4:2 49. McIntyre EQ(Dietz|Baptiste)
5:2 52. Ortega EQ(Ehliz|Smith)
5:3 54. Baptiste PP(Bailen|Matsumoto)
6:3 57. Hager EQ(DeSousa|Szuber)
Strafen: München 12|Köln 12
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zu Gast in der SAP Arena waren heute die Nürnberg Ice Tigers. Zuletzt verloren diese die letzten vier Partien in Folge bei nur jeweils einem einzigen eigenen Tor. Auch Mannheim verlor die letzten beiden Spiele deutlich und das nicht nur vom Ergebnis her, sondern auch was Spielanteile anging.

( Foto Sörli Binder )
Brückmann kehrte nach überstandener Krankheit wieder ins Tor zurück, allerdings musste Dawes verletzt pausieren. Schon nach einer Minute mussten die Gäste in Unterzahl ran und waren kurz darauf in Rückstand, nachdem MacInnis den Abstauber von Plachta’s Schuss vollstreckte. Danach war relativ wenig los auf dem Eis. Beide Teams taten sich schwer und kamen nicht so richtig in Schwung. Daran änderte auch das erste Überzahl der Franken wenig. Erst nach dreizehn Spielminuten folgte die nächste erwähnenswerte Chance durch Holzer, der in Treutle seinen Meister fand. Als alle schon mehr oder weniger mit der Drittelpause gerechnet hatten, spielten Krämmer, Katic und Szwarz die Nürnberger Defensive schwindelig, so dass Krämmer nur noch ins leer Tore einschieben musste. Treutle war es zu verdanken, dass nicht sogar das dritte Tor im Ice Tigers Kasten einschlug, als MacInnis im Slot frei zum Torschuss kam.
Oldie Reimer nutzte nach bereits 20 Sekunden im zweiten Drittel eine unglückliche Abwehraktion der Adler Hintermannschaft aus. Mannheim wirkte auf einmal verunsichert und leistete sich einige teils unnötige Puckverluste. MacLoed traf in Unterzahl das Lattenkreuz, nachdem Sheehy zuvor das leere Tor nicht traf. Mannheim antwortete in Form einer Spitzenmannschaft noch im selben Powerplay. Loibl traf per Direktschuss vom rechten Bullykreis aus zum 3:1. Die Gäste hatten danach ihre Chance ebenfalls Überzahl den erneuten Anschlusstreffer zu erzielen, als Schmölz knapp an Brückmann scheiterte. Bevor es wieder ein Überzahl für die Gastgeber gab, verzog Wohlgemuth bei seinem Alleingang knapp übers Tor. Im Powerplay hatten Eisenschmid und Donovan gute Schusschancen für Mannheim, hatten aber auch bei einem zwei gegen eins Konter Glück, als Sheehy erneute seine Chance vergab. Das Spiel war nun etwas offener und insgesamt wesentlich attraktiver für die 7307 Zuschauer, die zufrieden in die zweite Pause gehen konnten.
Zu Beginn des dritten Drittels nahm Kapitän Reul auf der Strafbank Platz. Die anschließende Unterzahl überstand Mannheim ziemlich problemlos und hatten kurze Zeit später, nach Reimers Strafe, selbst die Möglichkeit in Überzahl anzutreten. Die Vorentscheidung verpassten die Kurpfälzer. Für diese sorgte Mitte des Drittels Akdag. Jentzsch scheiterte noch aus der Drehung an Treutle, aber Akdag legte den Rebound ins Tor zum 4:1. Nürnberg gab aber nicht auf. Akdag stoppte Schofield regelwidrig beim Abschluss, so dass es einen Penalty gab. Leider aus Sicht der Gäste vergab Schofield unglücklich, nachdem er Brückmann schon verladen hatte. Doch auch dies ließ Nürnberg nicht aufgeben. Die Moral stimmte in der Truppe nur die offensive Feuerkraft fehlte dem Team. Am Ende blieb es beim 4:1 Sieg der Adler.
Adler Mannheim – Nürnberg Ice Tigers (2:0; 1:1;1:0)
Tore
1:0 MacInnis (Plachta, Katic) PP
2:0 Krämmer (Szwarz, Katic)
2:1 Reimer (Schmölz, Parlett)
3:1 Loibl (Donovan, Wolf)
4:1 Akdag (Jentzsch, Wohlgemuth)
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Mit Wolfsburg und Schwenningen trafen zwei Teams mit Aufwind aufeinander. In der Vergangenheit gab es für die Gäste wenig in der Autostadt zu holen, was sich dieses Mal aber ändern sollte. Nach einem schwachen Auftaktdrittel gingen die Wild Wings mit einem Tor Rückstand in die Pause, ehe sie im Mittelabschnitt das Spiel drehten. Dem Ausgleich der Grizzlys folgte im Schlussabschnitt die erneute Schwenninger Führung und der Empty-Net-Treffer zum Sieg.

Foto: eishockey-online.com / citypress
Im Tor der Wild Wings startete Marvin Cüpper, ansonsten vertraute Harold Kreis dem gleichen Team, welches auch gegen Iserlohn überzeugte. Auf der anderen Seite hütete Justin Pogge das Grizzly-Gehäuse. Brandon DeFazio prüfte den Wolfsburger Schlussmann auch gleich zu Beginn. Auf der anderen Seite kamen die Hausherren erstmals gefährlich vor das Schwenninger Tor. Rhett Rahkshani stand direkt goldrichtig und sorgte für die Führung.
Bis zum Powerbreak blieb eine Schwenninger Überzahl ungenutzt. Die Gäste waren auch weiter tonangebend, mussten aber gefährliche Konter verteidigen. Es folgte eine Wolfsburger Druckphase mit gleich drei guten Torchancen. In der Folge traf Darren Archibald nur den Pfosten, Ville Lajunen tat es ihm auf der anderen Seite gleich. Wolfsburg war zu diesem Zeitpunkt dem zweiten Treffer näher, als Schwenningen dem Ausgleich. Die Wild Wings retteten sich trotzdem ohne weiteres Gegentor in die Pause.
Harold Kreis hatte in der Pause wohl die richtigen Worte gefunden, denn nach Wiederanpfiff spielten die Schwarzwälder wesentlich konzentrierter. Tyson Spink fing in der neutralen Zone einen Aufbau ab und machte sich alleine auf dem Weg. Bei seinem Schuss ins kurze Eck, war dann auch Justin Pogge machtlos. Gut zwei Minuten später jubelten die Wild Wings erneut. Alex Trivellato hatte im Nachsetzen die Führung erzielt.
Dann kamen die Grizzlys wieder – und wie! Jordan Murray hatte schon das leere Tor vor sich, verzog aber. In Überzahl klingelte es dann doch noch: Rückkehrer Rhett Rahkshani drückte den Puck im Nachschuss über die Linie. Nun war das Momentum wieder in der Autostadt. Marvin Cüpper musste sich gleich mehrfach auszeichnen. Ville Lajunen sorgte knapp vier Minuten vor der Pause, für Schwenninger Entlastung und beinahe für die erneute Führung.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnittes hatte Darren Archibald die Führung auf der Kelle, schloss aber zu ungenau ab. Wenig später war es Fabio Pfohl, der ebenfalls frei vor Marvin Cüpper auftauchte, aber ebenso scheiterte.
Sechs Minuten waren gespielt als den Neckarstädtern der Lucky Punch gelingen sollte. Alexander Karachun tankte sich durch die Wolfsburger Hintermannschaft und schloss trocken ins kurze Eck ab. Nach einem Wolfsburger Aufbaufehler hätte Tyson Spink fast das vierte Tor erzielt, Justin Pogge war aber mit der Fanghand zur Stelle.
Die Niedersachsen antworteten nun mit wütenden Angriffen. Schwenningen machte in dieser Phase aber viele Kleinigkeiten richtig. So blieben sie an der Bande oft Sieger und hielten die Grizzlys vom eigenen Tor fern. Nach einem Faustkampf von Boaz Bassen und Jordan Murray verzog Tylor Spink nur knapp. Auf der anderen Seite verteidigten die Schwenninger mit allem was sie hatten. In dieser Sequenz hatte Wolfsburg gleich mehrere Einschusschancen.
In der letzten Minute zog Mike Stewart seinen Goalie. Trotz guten Einschussmöglichkeiten blieben die Wild Wings stabil. Marvin Cüpper entschärfte kurz vor dem Ende mit der Fanghand. Tyson Spink schnürte mit dem Treffer ins leere Tor sogar noch einen Doppelpack zum Endstand.
Spiel vom 13.12.2022 – Grizzlys Wolfsburg – Schwenninger Wild Wings
Tore:
1:0 |4.|Rakhshani (Machacek / Zajac)
1:1 |22.|Tys. Spink
1:2 |24.|Trivellato (DeFazio / Olimb)
2:2 |31.| Rahkshani (Machacek / Archibald)
3:2 |47.| Karachun (Indrasis / Lajunen)
4:2 |60.| Tys. Spink (Tyl. Spink)
Zuschauer: 1580
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PENNY-DEL (Bremerhaven/HG) In der Eisarena in Bremerhaven duellierten sich am heutigen Abend die beiden Tabellennachbarn, die heimischen Fischtown Pinguins mit den Frankfurter Löwen. Es ging um wertvolle Punkte auf den Sprung in die Top Sechs, den beide Teams anvisierten. Während Bremerhaven die letzten vier Partien verlor, kam der Aufsteiger mit zwei Siegen im Gepäck in die Seestadt.
Schließlich unterlag Bremerhaven den Löwen aus Frankfurt knapp mit 2:3 nach Verlängerung, sicherte sich aber noch dank des späten Ausgleichstreffers zumindest einen Punkt.

(Fotoquelle City-Press) Matchwinner Carter Rowney
Bremerhaven kassierte in den vergangenen zehn Spielen zuletzt acht Niederlagen und wollte heute Abend den Turnaround einleiten. Der Ausfall ihres Top Torjägers Jan Urbas neben Ziga Jeglic machte dem Team um Headcoach Thomas Popiesch weiter schwer zu schaffen, sein Torinstinkt ging ihnen sehr ab in den letzten Wochen. Patch Alber konnte mittlerweile wieder mitwirken und verstärkte die Mannschaft. Auf der Goalie Position hat man den Schweden Niklas Svedberg verpflichtet. Das Heimteam musste heute mit nur 11 Stürmer auskommen.
Prey (Manager): „Dieses Jahr ist es schon ein besonderes Verletzungspech. Seit 6-7 Wochen agieren wir ohne vier bzw. fünf Erfahrungsträger, heute auch noch Gregory Saakyan. Wir dürfen nicht jammern, ist dem Umstand der vielen Spiele geschuldet. Das Verletzungspech haben auch andere Mannschaften. Wir haben heute auf Jan Urbas gehofft, aber er muss morgen nochmals ein MRT machen, es muss medizinisch zu 100% passen, darf nichts überstürzt werden. Wir sind froh, dass wir zu Beginn der Saison so viele Punkte geholt haben, wir können es nicht ändern. Wir haben viele Spiele nur mit einem Tor oder in der Overtime verloren. Fortuna muss zurückkehren, dann kommen wir wieder ins richtige Fahrwasser. Entscheidungen der Schiedsrichter sind zu akzeptieren, wir hoffen auf ein faires Spiel, weil wir zu Frankfurt ein gutes Verhältnis haben. “
Samuelsson: „In Berlin we lost in the overtime, we made a nice game, we came back well, but goals are not coming that easily right now. In Berlin it was the step in the right direction, it is up to the guys in the locker room. We need to start fast, put pucks on the net and be ready to win.”
Frankfurt schaffte es nach vier Pleiten hintereinander nun wieder zwei Sieg einzufahren und wollte im hohen Norden weitere Zähler ergattern, um mit einem Abstieg aus der höchsten Liga nichts zu tun zu haben. Dank der Rückkehr von Nathan Burns gewann das Team um Headcoach Gerry Fleming wieder an der nötigen Tiefe im Kader. Die Löwen mussten auf David Elsner und Brendan Ranford verzichten.
Wenzel: „Ja es ist ein unglaubliches Gefühl für den ersten DEL-Treffer, ich bin erleichtert endlich getroffen. Alle haben sich gefreut. Wir machen echt guten Job, jeder Punkt ist wichtig, es macht viel Spaß. Wir geben niemals auf, haben Charakter gezeigt, haben enge Spiele gewonnen, gute Moral gezeigt. Unsere Fans sind unfassbar gut, feuern uns immer über 60 Minuten an.“
Kuriose 14. Spielminute mit zwei Toren binnen 8 Sekunden
Mit der Rekrutierung des neuen schwedischen Keepers Niklas Svedberg bekam das Heimteam viel internationale Erfahrung serviert. Er absolvierte 19 Spiele bei den Boston Bruins, war bei Ufa in der KHL aktiv und verbuchte 162 Matches in der AHL bei Iowa und Providence. Eine vier auf zwei Konstellation wurde fast perfekt ausgespielt, nur der finale Pass von Lutz kam nicht an. In ihren Weihnachtsjerseys begann Bremerhaven gewohnt furios und setzte den Gast unter Druck. Auch dank eines Powerplays lief die Scheibe recht gut in den eigenen Reihen der Fischtown Pinguins und die verdiente Belohnung war der Führungstreffer in der 14. Spielminute durch Skyler McKenzie. Dann wurde es kurios, denn nur acht Sekunden danach markierten die Löwen postwendend den Ausgleich in Person von Dylan Wruck. Diese rasante Reaktion hatten sich die heimischen Fans samt Headcoach wohl so nicht vorgestellt. Schließlich trennten sich die beiden Teams leistungsgerecht mit einem Remis in die erste Pause.
McKenzie: “It is a fast paced game, we need to keep going and avoid turnovers. The Shift after a goal is very important, maybe we were not mentally ready for it. “
Löwen weiter bissig unterwegs und führen
Der Mittelabschnitt ging gleich furios los mit einem Pfostentreffer von Daniel Wirt auf Seiten der Gäste, die dann bald ihr erstes Powerplay absolvierten. Kaum waren die Fischtown Pinguins wieder komplett, erzielte Rylan Schwartz den Führungstreffer für die Löwen. Eine erneute rasante Antwort blieb nun aber aus seitens der Hausherren, welche nun selbst in einfacher numerischer Überlegenheit agieren konnten. Beinahe wären sie in einen Konter durch Maximilian Gläßl gefahren, das war brandgefährlich. Bisher kamen die Pässe nicht sauber genug an bei den Mitspielern, ein Lattentreffer war dennoch zu verzeichnen in diesem Überzahlspiel. Frankfurt demonstrierte erneut eine solide Auswärtspartie. Ross Mauerman avancierte bald zum Akteur mit den meisten DEL Spielen für seine Farben; nur Mike Moore hat noch mehr Matches auf seinem Buckel, doch diese Ikone in der Seestadt hat seine Karriere schon beendet.
Es war den Gastgebern schon anzumerken, dass ihnen wichtige Protagonisten auf dem Eis fehlten wie ein Jan Urbas oder Ziga Jeglic, zwei eminent torgefährliche Mosaiksteine im gefürchteten „Karawanken-Express“.
Schwartz: “We are playing well, however a bit slow at the start. It is always nice to score when you are coming back to a team you once played. The fans are great here. Puck possession will be important and staying good in our zone.”
Last minute Ausgleich, aber die Löwen holen sich den Extrapunkt
Rein statistisch war das Schlussdrittel für die Frankfurter Löwen das Beste. Wie würde Bremerhaven auf den Rückstand antworten? Die erste fünf Minuten vergingen weitgehend ereignisarm, doch die Spannung war zu spüren. Es gab kaum Chancen zu verzeichnen, die Partie plätscherte ein wenig so dahin und den Hausherren fehlten die zündenden Ideen, um den Ausgleich zu erzwingen. Die heimischen Fans gaben ihr Bestes, um ihre Helden auf dem Eis nach vorne zu singen, zu trommeln und zu klatschen. Nach einem Foul beim Solo von Rylan Schwartz hatte Dominik Bokk die große Chance, den Vorsprung zu erhöhen, doch der neue Pinguins Goalie hielt seine Farben im Spiel. War dies etwa der Weckruf zum richtigen Zeitpunkt für die Hausherren? Niklas Svedberg stand nun vermehrt im Fokus, denn die Löwen übten viel Druck aus, mussten sich aber neun Minuten vor Schluss einem Powerplay der Gastgeber erwehren. Bremerhavens Spiel litt weiterhin an der nötigen Präzision im Passspiel und das Überzahlspiel verpuffte ohne nennenswerte Aktionen. Es wirkte vieles sehr zerfahren und die Minuten vergingen wie im Flug. Bald müsste Headcoach Thomas Popiesch All in gehen und seinen Keeper vom Eis beordern. Dies war 1:36 vor dem Ende der Fall und dieser Schachzug war sofort von Erfolg gekrönt, denn die einzige Chance im letzten Drittel verwertete Christian Wejse dank seines Schlägers, den er in den Distanzschuss hineinhielt. Das war bitter für die Löwen, die so abgeklärt diesen Schlussabschnitt gestalteten.
Nun ging es also in die Overtime, in der die 64. Spielminute die Entscheidung zugunsten der Gäste aus Frankfurt brachte, denn Carter Rowney netzte zum dritten Treffer ein. Schon wieder verlor Bremerhaven eine Partie denkbar knapp mit einem Tor Unterschied und die Löwen als Aufsteiger sammelten weiter emsig Punkte.
Popiesch: „Wir haben wie immer viel investiert, aber viele entscheidende Sachen nicht gut gemacht. Das 2:2 war positiv, in der Verlängerung haben wir uns spielerisch und technisch nicht so gut präsentiert. Die Moral passt, aber die richtigen Entscheidungen müssen getroffen werden. Es geht um die Details und die Kleinigkeiten.”
Rowney: “It is a tough place to play on the road. We wanted three points but are happy with the win. We did not make too many mistakes, we are lucky to get at least two points.“
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Löwen Frankfurt 2:3 n.V. (1:1|0:1|1:0|0:1)
Tore:
1:0 |14.| Skyler McKenzie (Kreutzer)
1:1 |14.| Dylan Wruck (Rowney, Bokk)
1:2 |45.| Rylan Schwartz (Burns, D‘Amigo)
2:2 |59.| Christian Wejse (Bruggisser, Andersen)
2:3 |64.| Carter Rowney
Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Hunnius (GER)
Aufstellung:
Bremerhaven: Svedberg, Samuelsson, Alber, Uher, Friesen, Andersen, Eminger, Kreutzer, McKenzie, Wejse, Verlic, Wirth, Bruggisser, Tyrvainen, Vikingstad, Mauerman.
Frankfurt: Hildebrand, McNeill, Wirt, Bokk, Rowney, Wruck, Vandane, Gläßl, Breitkreuz, Nehring, D’Amigo, Sezemsky, Maginot, Wenzel, McMillan, Eisenmenger Magnus, Schwartz, Olsen, Burns, Moser.
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Iserlohn kam mit dem Rückenwind eines Heimsieges an den Neckarursprung. Schwenningen hatte am Freitag spielfrei musste aber auf Daniel Pfaffengut und David Ullström verzichten. In einem zerfahrenen Spiel kamen die Wild Wings zunächst zu einer 2 Tore-Führung und legte im Mitteldrittel sogar noch einen weiteren Treffer nach. Binnen 53 Sekunden kamen die Gäste mit einem Doppelschlag heran. Im Schlussabschnitt legten die Schwenninger aber zwei weitere Treffer nach und feierten einen deutlichen Heimsieg.
Archivbild / citypress
Vom Bully weg wollten die Wild Wings ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Immer wieder kam das Team von Harold Kreis ins Angriffsdrittel. Eine 2+2-Strafzeit gegen Tyson Spink brachte dann die Gäste ins Spiel. Vor Ablauf der zweiten Strafzeit wanderte Sena Acolatse ebenfalls auf die Strafbank.
Im folgenden Powerplay jubelten dann die Schwarzwälder. Florian Elias hatte im Nachschuss getroffen.
Schwenningen setzte direkt nach und gab sich nicht zufrieden. Am Ende war es Tyson Spink, der einen Abpraller von Hannibal Weitzmann direkt versenken konnte. Zwar kamen die Roosters zum Drittelende nochmals zu einem Powerplay, Schwenningens Abwehr sollte bis dahin aber sicher stehen.
Nach der Pause gaben die Neckarstädter weiter den Ton an. Iserlohn zeigte sich nun aktiver, die besseren Möglichkeiten hatten aber die Wild Wings. So verpassten Miks Indrasis, Sebastian Uvira und Boaz Bassen jeweils den dritten Treffer.
Zur Drittelhälfte folgte die bis dato beste Iserlohner Möglichkeit. Der Puck lag schon frei vor dem Tor, aber Schwenningens Hintermannschaft konnte klären. Im direkten Gegenzug konterten sich die Spink-Zwillinge mit Phil Hungerecker vor das Tor. Tylor Spink scheiterte am Ende aber am Pfosten.
Besser machte es Ville Lajunen in der 31. Spielminute, der einfach abzog und den Weg über die Linie fand. Hannibal Weitzmann hatte in diesem Moment sehr wenig Sicht.
Die Roosters suchten nun mehr den Abschluss, während die Wild Wings auf Konter lauerten. Nach einem Hammer von Ryan O’Connor schnupperten die Gäste am ersten Tor. Dieses erzielte nur wenig später Brent Raedeke aus spitzem Winkel. Und für Schwenningen sollte es noch bitterer kommen: Emile Poirier schloss einen Konter im Nachschuss zum direkten Anschluss ab. Beim Heimteam sorgten die Treffer für spürbare Verunsicherung. Um ein Haar wären die Gäste sogar direkt zum Ausgleich gekommen.
Nach einem hohen Stock von Brandon Defazio folgten weitere vier Minuten Unterzahl für Schwenningen. Knapp die Hälfte der Zeit nahmen die Roosters mit in den Schlussabschnitt aber auch dieses Powerplay blieb ungenutzt. Auch die Wild Wings konnten aus einer Überzahl kein Kapital schlagen. In der 47. Spielminute jubelte die Helios Arena dann aber doch noch einmal. Nach einem Fehler der Roosters-Defenisve schnappte sich Alexander Karachun den Puck und fand Miks Indrasis, der aus dem Slot in den Torwinkel traf.
Iserlohn leistete sich eine weitere Strafzeit, welche Schwenningen prompt bestrafen konnte. Erneut aus dem Slot traf Sebastian Uvira per Direktabnahme. Die Neckarstädter spielten die restliche Zeit clever herunter und ließen nichts mehr anbrennen. Am Ende zeigten sich die Wild Wings vor allem in den Special-Teams besser. Zwar wackelte das Team von Harry Kreis nach dem Doppelschlag, fand aber im Schlussabschnitt einen Weg, das Spiel für sich zu entscheiden.
Spiel vom 11.12.2022 – Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters
Tore:
1:0 |12.|Elias (Ramage / Uvira)
2:0 |14.|Tys. Spink (Lajunen)
3:0 |31.|Lajunen (Olimb / Trivellato)
3:1 |36.|Raedeke (Ziegler / Bender)
3:2 |36.|Poirier (Brown / Acolatse)
4:2 |47.|Indrasis (Karachun / Weber)
5:2 |51.|Uvira (Defazio / Olimb)
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Kölner Haie begannen stark, konnten das erste Drittel auch für sich entscheiden. Doch Straubing ist mittlerweile zu einer Comeback-Mannschaft gereift. Unbeeindruckt von der cleverness der Haie, nahm der Zug der Tigers an Fahrt auf. Mit einem Doppelschlag zu Beginn des letzten Drittels brachten sie sich die hauchdünne Führung ins Ziel. Die Kleinigkeit, die den Unterschied brachte, lag im Auftritt der Spezial Teams.

(Foto: Ingo Winkelmann) Zweikämpfe gab es zu genüge
Spielverlauf:
Die Straubinger kamen gut in das Spiel hinein. Die ersten Chancen ergaben sich für St.Denis, Turnbull und später Connolly. Aber in Führung gingen die Gäste, die ebenfalls sehr lauffreudig waren, die Tigers im Spielaufbau ausreichend stören konnten und schnelle Gegenangriffe starteten.
Brandt brachte kurz vor der Pause sein Team dann wieder heran. Luis Üffing für die Haie: “Schnelles Eishockey macht Spaß.'' Wir attackieren die Tigers schon in ihrer Zone, das bringt uns zu Chancen. Die nächsten zwei Drittel müssen wir noch gut dagegenhalten.
Die Niederbayern übernahmen im zweiten Abschnitt die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Haie mussten sich immer mehr zurückziehen. Durch ein zu fahrlässiges Körperspiel der Gäste ergaben sich beste Chancen für Zengerle und Lippon.
Doch Straubing hatte das nötige Glück nicht auf seiner Seite für einen Ausgleichstreffer. Marcel Brandt für die Tigers: “Das Quäntchen Glück hat uns jetzt gefehlt, aber mehr nicht. Wir haben dieses Drittel dominiert, wir müssen jetzt auch nichts ändern, müssen so weiterspielen und dann fällt schon einer rein.”
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts fiel dann auch einer rein, jedoch benutzte Lippon seine Hand dafür und somit ein irreguläres Tor. Nur kurz danach klappte es für die Tigers in Überzahl und das Duell nahm weiter an Fahrt zu. Straubing setzte sogar den Doppelschlag.
Auch hier bei dem Treffer von Lampl ging es zum Videobeweis. Gut fünf Minuten beschäftigten sich die Referees mit der knappen Entscheidung zugunsten der Hausherren. Diesen Vorsprung gaben die Niederbayern auch nicht mehr ab. All das Anrennen der Haie auf Goalie Hunter Miska brachte nichts mehr ein und so waren auch alle Punkte für das Team von Coach Uwe Krupp futsch.

(Foto: Ingo Winkelmann) Marcel Brandt erzielte den wichtigen Anschlusstreffer
Die Stimmen nach dem Spiel:
Moritz Müller (Haie): “Es waren Kleinigkeiten. Bei Straubing hat das Überzahl einmal geklappt, bei uns nicht. Wir spielten ein gutes erstes Drittel, haben aber dann zu viele Spielanteile an die Tigers abgegeben. In manchen Situationen waren wir zu passiv.”
Mike Connolly (Tigers): “Wir waren im ersten Drittel zu langsam unterwegs. Dann hat das Team aber Charakter gezeigt. Wir haben jetzt eine gute Serie zu Hause hingelegt. Das ist sehr wichtig zu Hause zu punkten, weil es in der Liga Auswärts auch verdammt schwer ist. Wir zeigen immer wieder unsere gute Comeback-Qualität, weil wir eine gute Mannschaft haben.
Uwe Krupp (Haie): “Spiele die mit einem Tor Unterschied enden, sind immer von guter Qualität. Heute war es ein heißes und umkämpftes Spiel von beiden. Wir wussten, dass wir ein gutes Auswärtsspiel hier hinlegen müssen, das ist uns auch im ersten Drittel gut gelungen. Straubing kam dann ab dem zweiten Abschnitt mit vollen Schwung und der kleine Unterschied heute war das Powerplay. Ich denke wir hätten hier heute sonst schon punkten können.”
Tom Pokel (Tigers): “Köln hat ein Bärenstarkes erstes Drittel hingelegt. Sie hatten ein paar Tage mehr Ruhe und wir brauchen Zeit bis wir in Schwung kamen. Das Tor von Marcel Brandt war heute sicherlich ein Schlüssel zu unserem Sieg. Wir wussten, dass wir nicht viele Strafen gegen eine starke Kölner Mannschaft nehmen dürfen, das ist uns gelungen. Aber es werden langsam zu viele Comeback-Siege und da müssen wir bessern werden, ansonsten bin ich sehr stolz auf mein Team heute.”
Torfolge:
0:1 (3.) - Köln befreite sich schnell aus dem eigenen Drittel und Mo. Müller schaltete sich in den Angriff mit ein. Seine Übersicht brachte Andreas Thuresson ins Spiel, der völlig allein vor Miska zwei Versuche zur Führung benötigte.
0:2 (13.) - Köln belohnte sich schon allein mit ihren Versuchen, den Puck auf das Tor zu bringen. Der Schuss von Stanislav Dietz wurde noch entscheidend von Manning unglücklich abgefälscht.
1:2 (19.) - Marcel Brandt nahm sich ein Herz, ging von “Coast to Coast” und setzte seinen harten Schuss platziert genug in die Ecke.
2:2 (44.) - In Überzahl, der Paradedisziplin der Tigers kam der ersehnte Ausgleich durch Mike Connolly, der am langen Pfosten parat stand.
3:2 (46.) - Die Tigers legten nach in Person von Cody Lampl. Die Entscheidung nach minutenlangem Videobeweis war allerdings hauchdünn. Der Puck, der in der Fanghand von Shilin lag, war nur Zentimeter über der Linie.
Straubing Tigers - Kölner Haie: 3:2 (1:2 | 0:0 | 0:0)
0:1 |03.| Thuresson (Müller, Matsumoto)
0:2 |16.| Dietz
1:2 |19.| Brandt (Kohl, Leier)
2:2 |44.| Connolly (Adam, Akeson) - PP 1
3:2 |46.| Lampl (St.Denis, Leier)
Strafen: Straubing 6 - Köln 4
Schiedsrichter: Kopitz / Odin / Römer / Klima
Zuschauer: 3.978
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (München/MH) Zum Topspiel der DEL reisten die Adler Mannheim mit einigen Personalsorgen in den Süden. Nur drei vollständige Sturmreihen konnten aufgeboten werden. Im Tor stand Nachwuchstalent Tiefensee für den erkrankten Brückmann. Mit viel Selbstvertrauen gingen die Münchner in die Partie, die zuletzt neun Siege in Folge zu verzeichnen hatten.

( Foto City-press )
Nach einer Phase des Abtastens in den ersten Spielminuten, konnte Daubner etwas aus heiterem Himmel die Führung erzielen. Die starke Vorarbeit kam von Street, der den Puck unter Bedrängnis von der Bande vors Tor brachte. Es war die 20. Führung im 28.Saisonspiel der Hausherren. Es folgten zwei Überzahlspiele für den EHC, die allerdings torlos blieben. Mittlerweile waren die Gastgeber die überlegene Mannschaft und durch eine Strafe wegen Spielverzögerung kam der EHC zu ihrem dritten Powerplay. Tiffels fälschte hier einen Eder Schuss in den Mannheimer Kasten zum 2:0 ab. Die Adler meldeten sich mit einer Chance von Tosto zurück in der Partie, mussten aber zum Ende des Drittels eine weitere Strafe hinnehmen, so dass sie in Unterzahl im zweiten Drittel starten mussten.
Auch in diesem Überzahl stach der Tabellenerste zu. Redmond passte von der blauen Linie direkt auf den frei vor dem Tor stehenden Ehliz, der Tiefensee keine Chance ließ. Kurz darauf schickten die Schiedsrichter DeSousa mit einer fünf Minuten Strafe in die Kabine, nachdem er Dawes übel gecheckt hatte. Dawes konnte nach einiger Zeit selbstständig wieder aufstehen, wirkte aber benommen und ging ebenfalls in die Kabine. Szwarz erzielte per Abstauber sogleich den Anschlusstreffer. Niederberger rettete kurz darauf gegen MacInnis, war aber dann gegen Donovan’s Handgelenkschuss zum 2:3 machtlos. Mannheim weiter in Überzahl. In Unterzahl vergab Red Bull eine gute Chance, nur um nur einige Sekunden später einen weiteren Unterzahlkonter zu haben, den sie erfolgreich abschlossen. Ex-Adler Smith war der Torschütze. Die Partie blieb weiterhin intensiv. Mannheim überstand ein weiteres Müncher Powerplay. Doch kurz nach dem Ablauf der Strafe erzielte Abeltshauser nach einem Bullygewinn den nächsten Treffer und stellte den alten drei-Tore Vorsprung wieder her. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
Ins dritte Drittel starteten die Gäste mit einem Mann mehr auf dem Eis, konnten aber nichts Zählbares mitnehmen. Mnich, der für Tiefensee ins Tor rückte, war danach im Focus. Ortega traf zweimal in Folge das Gestänge. Zunächst hämmerte er einen Direktschuss in Überzahl an den Pfosten und traf danach bei seinem Alleingang nur die Latte. Weiter prägten Strafen und Special Teams das Spiel. Donovan ließ seine Frust freien Lauf und kassierte 2+10 Strafminuten. Nachdem Mannheim auch diese Powerplay schadlos hielt, folgten einige seltene Minuten fünf gegen fünf, ehe Katic auf der Strafbank Platz nahm. Doch auch diese Chance ließ München ungenutzt liegen. Knapp vier Minuten vor Schluss, machte Ortega doch noch seinen Treffer. Bei seinem Handgelenkschuss hatte der junge Mnich kein Abwehrchance. Die letzten Minuten plätscherte das Spiel langsam zu Ende und so kam München zu ihrem Zehnten Sieg in Folge.
EHC Red Bull München – Adler Mannheim 6:2 (2:0;3:2;1:0)
Tore
1:0 Daubner (Street, Schütz)
2:0 Tiffels (Street, Eder) PP
3:0 Ehliz (Blum, DeSousa) PP
3:1 Szwarz (Donovan, Eisenschmid) PP
3:2 Donovan (Eisenschmid) PP
4:2 Smith (Ehliz) SH
5:2 Abeltshauer (Lutz, Schütz)
6:2 Ortega (Boyle, Smith)
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther die Düsseldorfer EG zum sonntäglichen Heimspiel. Beide Mannschaften verloren ihre Freitagsmatches und waren demzufolge bestimmt auf Wiedergutmachung aus. Die letzten Partien zwischen diesen beiden Teams entschied allesamt Augsburg, der letzte Düsseldorfer Erfolg stammte vom 12. September 2021.
Schließlich holte sich Düsseldorf dank eines knappen 2:3 Auswärtssieges alle drei Punkte aus Augsburg. Stephen MacAulay mit Doppelpack und ein starker Goalie Henrik Haukeland.

(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Augsburg verpasste es, in Iserlohn wichtige Punkte gegen den Abstieg zu holen und musste heute unbedingt dafür sorgen, dass zuhause vor den heimischen Fans ein Sieg herausgespielt und der Abstand zu Berlin und Schwenningen nicht größer wurde. Der Langzeitverletzte Matt Puempel wirkte noch nicht mit in dieser Partie.
Düsseldorf war nur einmal erfolgreich in den letzten fünf Begegnungen und musste zuletzt eine herbe Heimpleite gegen Straubing hinnehmen. Headcoach Roger Hansson war nun gefordert, den Hebel umzulegen, um von Platz zehn schnellstmöglich wieder wegzukommen. Die Causa Trainer stand heute übrigens auch auf dem Spiel, d.h. dieses Match war richtungsweisend für die Düsseldorfer Organisation.
DEG mit fast perfekten ersten Drittel
Die Gäste begannen zielstrebig und aggressiv und belohnten sich bereits in der 3. Spielminute mit der frühen Führung durch Paul Bittners erstem DEL-Treffer. Henrik Haukeland verhinderte dann eine Doppelchance der Fuggerstädter. Nach gut zehn Minuten war Strafe gegen den AEV angezeigt und Düsseldorf hielt die Scheibe ungewöhnlich lange in ihren Reihen, bis der Sünder endlich in der Kühlbox Platz nehmen durfte. Augsburg erwies sich zuletzt bärenstark im Penalty Killing, doch just 14 Sekunden vor Ablauf der Strafzeit schlug die DEG erneut zu in Person Stephen MacAulay. 13 Spielminuten waren gespielt und ein weiteres Düsseldorfer „Sorgenkind“ hatte wieder mal getroffen nach 20 torlosen Spielen.
In der 15. Spielminute war T.J. Trevelyan wohl selbst etwas überrascht vom Lapsus von Daniel Fischbuch; normalerweise nutzt das Augsburger Urgestein solche Fehler eiskalt aus. Die DEG ließ bisher nicht viel zu vor ihrem eigenen Gehäuse und der AEV war noch auf der Suche nach einem probaten Mittel, um den Gäste Keeper zu bezwingen. Es ging mit einem zwei Tore Polster zugunsten von Düsseldorf in die erste Pause. Diese Führung ging voll in Ordnung und die Krisenstimmung war zumindest ergebnistechnisch in den Hintergrund gerückt.
MacAulay: “It was a good start today. We needed that start, because we have not played our best hockey lately. We have to stay focused and come out strong in the next period.“
Blitzstart für die DEG, Barinka gibt Hoffnung
Düsseldorf wollte bestimmt den sehr konzentrierten Auftritt aus Drittel Nummer eins fortsetzen und nach dem letzten Dreier vom 18.11.22 wieder die volle Punktzahl einfahren. Es ging gleich wieder furios los für die Gäste, die nur nach 45 Sekunden sogar auf 0:3 erhöhten. Der ‚Monkey of the Back‘ zuvor, Stephen MacAulay netzte erneut ein. Was war nur mit dem AEV los? Die zuletzt gezeigte Heimstärke in der Festung Curt-Frenzel-Stadion war nicht zu spüren. Augsburg wirkte sehr verunsichert und Düsseldorf war weiterhin hochkonzentriert. Die Hausherren benötigten einen Dosenöffner, um ins Match zurückzukommen. Das erste Powerplay bot sich dafür an und diese numerische Überlegenheit wurde durch Marcel Barinka in der 25. Spielminute umgehend zum Anschlusstreffer genutzt. Dieses Lebenszeichen war dringend nötig.
Das zweite Unterzahl überstand der AEV schadlos und die Gastgeber konnten nun wieder den Vorwärtsgang einlegen, doch es gab immer noch etliche Unkonzentriertheiten beim Spielaufbau. Augsburg hatte dann riesiges Glück nach dem Lattentreffer von Josef Eham und dem nachfolgenden Getümmel vor Dennis Endras. John Rogl bereinigte letztlich diese brenzlige Situation. Der AEV mühte sich redlich, blieb aber wirkungslos gegen das Abwehrbollwerk aus dem Rheinland. T.J. Trevelyan fand in Henrik Haukeland seinen Meister und der Slot vor dem Gäste Goalie schien wie vernagelt zu sein. Nun gab es erneut Powerplay für die Hausherren: Terry Broadhurst vergab gleich zwei Mal, doch es sprang nichts Zählbares heraus.
Stieler: “We gotta work harder, second period was better. We need to improve in the last period.”
Barinka schnürt Doppelpack, doch DEG holt sich das Match
Im Schlussabschnitt war noch alles offen für eine Wendung der Partie. Bei der DEG absolvierte Ebner sein 479. DEL-Match, womit er nun die Nummer zwei im All Star Team hinter Daniel Kreutzer wurde und an Patrick Reimer vorbeizog, der gestern seinen 40. Geburtstag feierte. Die DEG kompensierte den Ausfall ihres finnischen Neuzugangs Mikko Kousa recht gut bisher. Augsburg fand gut in das letzte Drittel hinein und forcierte seine Angriffsbemühungen, teils auch mit Einzelaktionen, doch immer stand jemand der gelb-roten Wand im Weg. In der 52. Spielminute bei eigenem Powerplay schnürte Marcel Barinka dank seines genialen Distanzschusses seinen Doppelpack. Jetzt war für eine dramatische Schlussphase gesorgt und die Fans peitschten ihre Helden nach vorne, die nun das Momentum auf ihrer Seite hatten. Die Uhr tickte gnadenlos herunter, es blieb noch eine knappe Minute und erst jetzt verließ Dennis Endras das Gehäuse. Henrik Haukeland ließ auch keine Rebounds zu und letztlich sicherten sich die Düsseldorfer drei wertvolle Zähler in der Fuggerstadt.
Geitner: “Die Busfahrt nach Hause wird sicher eine Feier. Wir sind treu zu unserem Spiel, haben unser System durchgezogen über 60 Minuten und uns belohnt. Der Hauke hat super gehalten, Hauptsache die drei Punkte sind da.“
Barinka: “The start was terrible but those games are really important for us. We need to put more pucks in front of the net. It was not our day, we have to keep working hard again and hope for the future.“
Augsburger Panther – Düsseldorfer EG 2:3 (0:2|1:1|1:0)
Tore:
0:1 |03.| Paul Bittner (Svensson)
0:2 |13.| Stephen MacAulay (Eder, McCrea) PP1
0:3 |21.| Stephen MacAulay (Fischbuch, Gogulla)
1:3 |25.| Marcel Barinka (Lamb, Broadhurst) PP1
2:3 |52.| Marcel Barinka (Lamb, LeBlanc)
1. Drittel Statistik: 10:11 Schüsse, 9:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
2. Drittel Statistik: 8:9 Schüsse, 12:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
3. Drittel Statistik: 11:5 Schüsse, 12:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Haupt-Schiedsrichter: Rohatsch (GER) / Palkovi (HUN)
Zuschauer: 5.243
Aufstellung:
Augsburg: Endras, Lamb, Länger, Barinka, LeBlanc, Payerl, Haase, Bergman, Broadhurst, Soramies, Saponari, Rogl, Sacher, Kuffner, Stieler, Wannström, Johnson, Volek, Trevelyan.
Düsseldorf: Haukeland, Ebner, Zitterbart, Gogulla, MacAulay, Fischbuch, Järvinen, Böttner, Harper, Barta, Eder, Geitner, McCrea, Eham, Blank, Ehl, Heinzinger, Schiemenz, Svensson, Bittner.
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Es war ein richtungsweisendes Spiel für die beiden Teams, die sich in den letzten Wochen aus dem Tabellenkeller gekämpft haben, Iserlohn dabei noch etwas mehr als Augsburg, und nun aufeinander trafen. Der Sieger dürfte den Blick vorsichtig nach oben, in Richtung Play-Off-Plätze, richten und hätte etwas Luft zu den Abstiegsrängen. Am Ende wurde es ein Spiel mit vielen überraschenden Wendungen, welches die Sauerländer für sich entscheiden konnten, nachdem es am Anfang nicht wirklich danach aussah. Ein bärenstarkes zweites Drittel (3:0) reichte den Roosters, das erste und letzte Drittel gingen an die Panther, die ein gutes Auswärtsspiel zeigten.
(Foto: Patrick Rüberg)
Die beiden Teams starteten jeweils mit einer Siegesserie in dieses Match. Die Roosters konnten letztes Wochenende beide Spiele gewinnen, Augsburg sogar mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen. Bei den Roosters fehlten erneut Kris Foucault verletzungsbedingt, Ryan
Connor war hingegen wieder mit dabei. Vor dem Spiel wurde die Vertragsverlängerung des Iserlohner Nationalspielers Colin Ugbekile bekanntgegeben.
Die Gäste aus der Fuggerstadt waren sofort da, stellten gut zu und waren ihrerseits sehr passsicher. Zunächst war das Spiel ausgeglichen mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten, nach zehn Minuten waren die Panther jedoch deutlich besser im Spiel und schlossen eine schöne Pass-Stafette mit einem abgefälschten Schuss von der Blauen Linie durch LeBlanc ab. Diese Führung bescherte den Augsburgern noch mehr Sicherheit und die Roosters kamen nicht mehr richtig ins Spiel, die Pässe wurde zusehends ungenauer und Schüsse ließen die Gäste wenn dann nur von Außen zu. So hatte Augsburg wenig Mühe die knappe Führung mit in die Pause zu nehmen. Da die Iserlohner merklich taumelten, hätte es aus Sicht der Augsburger mit etwas mehr Nachdruck zum Ende hin zu einer komfortablen Führung kommen können-was sich noch rächen sollte.
Das zweite Drittel startete ähnlich wie das erste, der Ausgleich lag noch nicht wirklich in der Luft, fiel in der 28.Minute aber trotzdem, Ryan O`Connor traf ein wenig glücklich, nach sehenswerter Einzelaktion, indem er Endras von hinten anschoss. In der Folgezeit kamen die Sauerländer jedoch von Minute von Minute besser ins Spiel und wurden aggressiver und druckvoller. Augsburg verlor nun mehr und mehr die Spielkontrolle und wurde teilweise etwas fahrig. Insbesondere beim Powerplay, wo es durch überhastete Fehlpässe zu aussichtsreichen „Short-Handed“- Gelegenheiten für die Gastgeber kam. In der 30. Minute war es Brown der nach Vorarbeit von Alanov richtig stand, zunächst an Endras scheiterte und im zweiten Anlauf seinen eigenen Abpraller zum 2:1 eintippen konnte. Tim Bender, erneut nach Vorabeit des unermüdlichen Alanov erzielte nun noch das inzwischen verdiente 3:1 - das Spiel war somit gedreht, womit nach den ersten zwanzig Minuten nicht zu rechnen war. Aldanov heute wieder mit drei Scorerpunkten, nach seinen beiden Treffern am vergangenen Wochenende.
Als das Schlussdrittel von Minute zu Minute mehr Chance für die Sauerländer brachte, fragte sich die Mehrzahl der Besucher in der Balver Zinn Arena vermutlich, wer denn nun von den in Blau gekleideten Roosters den „Deckel drauf“ machen würde. Aber auch dies sollte sich als Trugschluss erweisen. Ebensowenig wie der Ausgleich der Roosters in der Luft lag, deutete sich der Ausgleich für die Gäste aus Schwaben an. Nachdem zunächst Volek zum 2:3 traf, konnte Kuffner in Überzahl, nach Strafe gegen Bergmann, egalisieren. Die Roosters reagierten mit wütenden Angriffen, wollten dieses wichtige, richtungsweisende Heimspiel unbedingt gewinnen. Und das taten sie auch: Eric Cornel war kurz vor dem Ende (57.) zur Stelle und erzielte das am Ende nicht unverdiente 4:3.
Abschließend sei noch ausdrücklich erwähnt, mit wieviel Gefühl für die Situation die Fans der Roosters die Spieler stets antrieben, nach Rückschlägen ermutigten und feierten. Wie so häufig ein emotionaler Abend am Seilersee.
Spiel am 09.12.2022
Iserlohn Roosters - Augsburger EV 4: 3(0:1| 3:0| 1:2)
Tore:
1:0 10. LeBlanc|EQ (Barinka|Rogl)
1:1 28. O´Connor|EQ (Alanov)
2:1 31. Brown|EQ (Alanov|O´Connor)
3:1 37. Bender|EQ (Alanov|Ziegler)
3:2 50. Volek|EQ (Trevelyan|Sacher)
3:3 53. Kuffner|PP1 (Stieler|Johnson)
4:3 57. Cornel|EQ (Acolatse|Ugbekile)
Zuschauende: 3.744 in der BalverZinn Arena
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PENNY-DEL (Düsseldorf/MA) Straubing bot in Düsseldorf eine überzeugende Auswärtsleistung die zu einem ungefährdeten 1:4 Sieg führte. Zwar ging die DEG in Front, konnte aber von da an, kaum noch als Spielgestalter auftreten. Sie bekamen vor allem die Reihe um St.Denis, Leier und Zengerle kaum in den Griff. Zusätzlich funktionierte das Powerplay nur mäßig. Spieler des Abends war auf Seiten der Gäste Goalie Philipp Dietl, der sich über sechzig Minuten sichtlich gezeichnet von einer Erkrankung über das Eis schleppte und dabei glänzende Reflexe zeigte.

(Foto: Ralf Schmitt) Endstation Philipp Dietl
Spielverlauf:
Die Spielanteile im ersten Abschnitt lagen klar bei der DEG. Immer wieder konnten sie Philip Dietl, der heute bei den Tigers im Tor stand, unter Beschuss nehmen. Dietl musste sich gegen Ende des ersten Abschnitts vom Teamarzt behandeln lassen, konnte aber dann wieder weitermachen. Die Führung weckte aber eher die Gäste auf. Ein Tor wurde auf dem Silbertablett serviert und der Führungstreffer der Tigers wurde nur durch Staunen begleitet.
Somit gingen die überlegenen Hausherren mit einem Rückstand in die Kabine. Cedric Schieminz für die DEG: “Ja wir haben denen quasi die Chancen auf den Schläger gespielt, darum liegen wir jetzt hinten. Wir wollten an das letzte Drittel vom Spiel in Augsburg anknüpfen, haben auch gut angefangen, waren dann aber einfach zu fahrlässig.”
Das Blatt wendete sich im zweiten Drittel. Straubing bekam immer mehr Zugriff auf die Gastgeber. Die Lücken im Rückwärtsgang wurden geschlossen und das machte es für die Rheinländer noch schwerer. Obendrauf bissen sie sich die Zähne an Youngster Philipp Dietl aus. Der reagierte bei einer zwei auf null Situation gegen die alten Haudegen Fischbuch und Gogulla mit einem Save der Kategorie “Unmöglich”.
Yannick Valenti für die Tigers: “Das erste Drittel war etwas zerfahren, das konnten wir jetzt abstellen. Was unser Goalie macht, ist schon unfassbar. Zuerst kotzt er sich aus, dann hält er unglaubliche Dinger und das, obwohl er die letzten Tage überhaupt nicht gut beieinander war.”
Im letzten Abschnitt waren die Düsseldorfer für eine Aufholjagd einfach nicht gut genug. Selbst als Festerling eine fünfminütige Strafzeit bekam, konnte die DEG kaum Akzente setzen. Bei fünf gegen fünf auf dem Eis hatten die Gastgeber ebenso wenig zu melden. Straubing bleibt damit weiterhin Ingolstadt und Mannheim auf den Fersen. Die Tendenz der Rheinländer bleibt vorerst fallend.
Daniel Fischbuch (DEG): “Das ist sehr bitter heute und die Niederlage ist auch verdient. Wir haben zu wenig gemacht. Unser Powerplay und Penaltykilling ist auch Mist. Wir schenken die Tore mit unseren Fehlpässen zu leicht her. Wir müssen schauen, dass wir da herauskommen.”
Philipp Dietl (Tigers): “Ich bin total am Ende. Ich habe nur irgendwie versucht, das Spiel über die Zeit zu bekommen. Ein sauberes Torwartspiel war das heute sicherlich nicht von mir, aber ich wollte für mein Team da sein. Nachdem ich gekotzt hatte, ging es wieder besser, alles super. Es ist ein verdienter Sieg und ich bin stolz auf unser Team.”

(Foto: Ralf Schmitt) Taylor Leier bejubelt seinen Treffer zum 1:2
Torfolge:
1:0 (3.) - Düsseldorf konnte sich bis zum Slot vorkämpfen, den ersten Schuss wehrte Dietl noch ab, aber der Rebound von Cedric Schiemenz war nur noch reine Formsache. 1:1 (10.) - Ein zu laxes Abwehrverhalten deutete sich schon kurz vor dem Treffer von Travis St.Denis an, als Connolly nur knapp scheiterte.
1:2 (19.) - Straubing spielte den perfekten Angriff. St.Denis legt ab auf Zengerle, der schießt vor das Tor, dort steht Taylor Leier und kann noch entscheidend die Kelle hinhalten. 1:3 (26.) - Wieder bekam die DEG in der Abwehr keinen Zugriff auf die Tigers und Yannick Valenti stand Einschussbereit vor Haukeland.
1:4 (35.) - Wieder gingen die Niederbayern voll drauf, ließen die DEG gar nicht aus dem Drittel kommen und Akeson mit der Übersicht bediente Garrett Festerling, der von spitzem Winkel trifft.
Düsseldorfer EG - Straubing Tigers: 1:4 (1:2 | 0:2 | 0:0)
1:0 |03.| Schiemenz (Ebner)
1:1 |10.| St.Denis (Leier)
1:2 |19.| Leier (St.Denis, Zengerle)
1:3 |26.| Valenti (Zengerle, Brunnhuber)
1:4 |33.| Festerling (Akeson
Strafen: Düsseldorf 8 - Straubing 31
Schiedsrichter: Gofman / Steingroß / Priebsch / Klijberg
Zuschauer: 6.960
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PENNY-DEL (Wolfsburg/HG) Spitzenspiel in der Eis Arena zu Wolfsburg, wo die heimischen Grizzlys den aktuellen Spitzenreiter aus München empfingen. Das erste Aufeinandertreffen entschieden die Münchener auswärts klar für sich. Mit München trat die Mannschaft mit der besten Offensive und der stärksten Defensive an.
Schließlich nahm München dank einer Energieleistung am Ende noch den Zusatzpunkt aus Wolfsburg mit nach Hause. In einem Spiel mit ständigen Führungswechseln gewann der Gast mit 5:6 nach Penaltyschiessen, in dem Maksymilian Szuber als Einziger traf.
(Fotoquelle City-Press) München war am Ende der glückliche Sieger in einem Torfestival
Wolfsburg wollte nach der aus ihrer Sicht nicht eingeplanten Niederlage in Straubing heute auch das dritte Heimspiel nacheinander für sich entscheiden und mit einem Dreier wieder unter die Top Vier vorrücken und den Abstand zu den Bayern auf 13 Punkte reduzieren. Headcoach Mike Stewart konnte heute wieder auf Spencer Machacek zurückgreifen und war froh, dass der Ex-Grizzly Chris DeSousa auf Seiten der Gäste nicht mitwirkte, der noch im ersten Match zu Beginn der Saison drei Buden markierte.
Stewart [HC]: „Leider passieren in jeder Saison solche Dinge wie in Straubing. Wir haben einen Plan, dies in Zukunft besser auszuführen. Unsere Entwicklung ist noch nicht fertig, ich bin zufrieden, unser Trend ist positiv. Wir müssen den Prozess weiterbringen. Im Powerplay haben die Jungs immer einen Plan, sie machen einen super Job. Es ist nie konstant, aber in letzten vier Wochen sehr gut. Archibald ist ein Leader bei uns, er arbeitet auch tief in den Ecken. Er hat tolle Fähigkeiten, die er super einsetzt.“
München, das Maß aller Dinge momentan in der Liga, gewann die letzten acht Partien hintereinander und wollte seinen fantastischen Lauf auch im hohen Norden fortsetzen. Den ersten Platz würde so schnell keiner der Verfolger streitig machen können, zu groß war das Punktepolster der Red Bulls auf den Tabellenzweiten aus Mannheim, gegen den sie am 11.12. im Top Spiel zuhause antreten mussten. Defender Ryan McKiernan konnte verletzungsbedingt nicht auflaufen. Dafür kamen Daryl Boyle und Filip Varejcka wieder zum Einsatz.
Daubner: „Die Erholung hat uns gutgetan, wir hatten gute Trainingseinheiten gehabt und sind bereit heute. Wir spielen als Team zusammen, halten uns an die Taktik und reden viel auf dem Eis. Wir schauen viel Video. Wir kommen schnell aus eigener Zone rauskommen. Unser Powerplay ist auch sehr gut, wir schießen viel auf das Tor, da muss auch einer reingehen. Vorne sind wir auch stark, gehen nach und holen uns die Rebounds. Zufrieden ist man nie, ich spiele viel, das ist schön. Der Teamerfolg ist viel wichtiger. Es wird ein schnelles und hartes Match werden, wir müssen den Zug zum Tor finden.“
Traumstart für München, Wolfsburg kommt zurück
Paukenschlag in der Eis Arena, denn nach nur 17 Sekunden musste ein Wolfsburger auf die Strafbank, das nutzte München im Powerplay zur schnellen Führung in Person von Frederik Tiffels nutzte. Nur 35 Sekunden waren vergangen. Und es kam gleich noch schlimmer für die Hausherren, denn nur 29 Sekunden danach klingelte es schon wieder im Gehäuse von Dustin Strahlmeier, der bedient war. Torschütze war Yasin Ehliz. Wolfsburg musste sich erst mal schütteln und diesen frühen Schock verdauen. Das erste Lebenszeichen auf der Anzeigetafel setzte in der 6. Spielminute Jordan Murray. Dann durften die Gastgeber ihr Liga weit bärenstarkes Powerplay mit stattlichen 30% demonstrieren. München wies andererseits die beste Unterzahlquote mit 96 % auf. Letztlich konnte sich Wolfsburg, das mit seinen Weihnachtsjerseys antrat, nicht belohnen. Dafür stellten die Hausherren die Partie in der 12. Spielminute durch Darren Archibald wieder auf Remis. Es entwickelte sich eine hochinteressante und rasante Begegnung.
Murray: “Obviously, it was not the start we wanted, but we battled back. It is a fast game, we need to improve our puck management.”
Doppelschlag der Grizzlys, die nochmals nachlegten – Kastner lässt München hoffen
Den Gegentorschnitt in den letzten acht Partien hatten die Münchener mit dem Ergebnis nach dem ersten Drittel bereits erreicht und es war noch viel Eiszeit auf der Uhr. Die Gäste waren anfangs die aktivere Mannschaft, bis sich die Grizzlys wieder auf ihre Tugenden besannen und etwas aus dem Nichts in Person von Rückkehrer Spencer Machacek die Partie in der 26. Spielminute komplett drehten. Nun zauberten die Wolfsburger ihrerseits einen famosen Doppelschlag aus dem Hut und Dustin Jeffrey netzte nur 20 Sekunden danach zum 4:2 ein. Es war eine verrückte Partie in der VW-Stadt, nun lag das Momentum klar auf Seiten der Hausherren, welche dank der grandiosen Aufholjagd nun wesentlich bissiger agierten.
Die Gäste aus München wirkten etwas konfus vor dem eigenen Tor bzw. die Grizzlys wirbelten auch gehörig durcheinander mit ihren gut strukturierten Angriffen. Die Unruhe in der Gäste Defensive münzten die Wolfsburger auch dank der Unterstützung von Filip Varejcka in der 37. Spielminute zum fünften heimischen Treffer um. Torschütze war Laurin Braun. Dieses Tor resultierte in einem Torwartwechsel bei den Red Bulls: Danny aus den Birken hütete nun das Gehäuse.
München ließ aber nicht locker und verkürzte durch Maximilian Kastner in der 20. Spielminute, ein psychologisch guter Zeitpunkt, um das Schlussdrittel doch noch spannend zu gestalten.
Boyle: Some tough bounces, maybe some miscommunication. We have to get back to work. I feel pretty good, we need to come back to the way the guys played before.”
Zweiter Doppelpack von München zum späten Remis – Overtime torlos – Szuber sorgt für Extrapunkt
Das letzte Drittel begann hart umkämpft und München suchte sein Heil in der Offensive, musste erst mal eine Unterzahlsituation überstehen. Dabei fuhrt man sogar selbst einen Konter, den jedoch der weit herausfahrende Dustin Strahlmeier entschärfte. Nun waren die Grizzlys sogar knapp 50 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis, was aber nicht genutzt werden konnte. München nahm definitiv zu viele Strafen, was den Hausherren in die Karten spielte. Bisher konnten die Grizzlys diese numerische Überlegenheit nicht in Zählbares verwerten, was dem famosen Unterzahlmanagement der Red Bulls geschuldet war. Mehr als drei Minuten vor dem Ende zog Don Jackson seinen Goalie und ging All in und verkürzte in der 58. Spielminute durch Austin Ortega tatsächlich auf ein Tor. Unfassbar aber wahr, denn jetzt packte München seinen zweiten Doppelpack am heutigen Abend aus, denn Zach Redmond schaffte 90 Sekunden vor der Sirene den Ausgleich, was Verlängerung bedeutete. Das Spiel bekam, was es verdiente. Es war quasi ein Déjà Vu Moment für die Wolfsburger nach dem Drama kürzlich in Straubing.
Die Overtime endete mit einem Powerplay für München, doch Dustin Strahlmeier hielt seine Farben im Spiel, das nun ins Penaltyschiessen ging. Schließlich war auf Seiten der Gäste Maksymilian Szuber der einzige Torschütze.
Machacek: „Boys battled back hard. We need to figure this out after those two close games recently. We need to learn from our mistakes.”
Szuber: “Wir haben Druck gemacht am Ende, sind gut ins erste Drittel gestartet und haben zum Glück noch zurückgefunden. Im Powerplay haben wir einfach top Spieler, auf die wir stolz sind. Mein Penalty war lang geplant.“
Grizzlys Wolfsburg – EHC Red Bull München 5:6 n.P. (2:2|3:1|0:2|0:0|0:1)
Tore:
0:1 |01.| Frederik Tiffels (Redmond, Street) PP1
0:2 |02.| Yasin Ehliz (Smith, Ortega)
1:2 |06.| Jordan Murray (Mingoia, Schinko)
2:2 |12.| Darren Archibald (Morley, Zajac)
3:2 |26.| Spencer Machacek (Jeffrey, Möser)
4:2 |26.| Dustin Jeffrey (Machacek, Braun)
5:2 |37.| Laurin Braun (Machacek, Jeffrey)
5:3 |40.| Maximilian Kastner (Redmond, Tiffels) PP1
5:4 |58.| Austin Ortega (Blum, Appendino) EN
5:5 |59.| Zach Redmond (Eder) EN
5:6 |65.| Maksymilian Szuber Penalty
Haupt-Schiedsrichter: Schrader (GER) / Frano (CZE)
Zuschauer: 2.019
Aufstellung:
Wolfsburg: Strahlmeier, Möser, Murray, Archibald, Morley, Schinko, Zajac, Krupp, Braun, Jeffrey, Machacek, Bittner, Mass, Mingoia, Beaudin, Dumont, Wurm, Klos, Pfohl, Reichel.
München: Niederberger, Daubner, Boyle, Tiffels, Street, Schütz, Szuber, Blum, Ehliz, Smith, Ortega, Abeltshauser, Redmond, Lutz, Hager, Eder, Appendino, Varejcka, Kastner, Oswald.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
sport1, eishockey-online.com, eishockey online, eishockey-online, telekom eishockey, del deutsche eishockey liga, del,servustv, servus tv, servus, eishockey, del, eishockey tv, laola1.tv, eishockey, red bull, fernsehsender, laola, düsseldorf, eishockey düsseldorf, deg, eg düsseldorf, del, münchen, del münchen, eishockey münchen, red bull, red bulls, red bull münchen, ehc münchen, eishockey, eishockey oberliga, herne, herner ev, eishockey, deb, oberliga west, hockey

PENNY-DEL (Köln/UG) Mit einem nicht unverdienten 4:1 gewannen die Schwenningen Wild Wings ihr Auswärtsspiel bei müden Kölner Haien. Die Haie konnten nicht an ihre guten Leistungen in den letzten Spiele anknüpfen.

Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Nach dem PENNY DEL WINTERGAME konnten die Haie nicht an ihre Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Bereits nach zwei Minuten stand es 1:0 für Schwenningen. Tyler Spink konnte eine 2 auf 1 Situation eiskalt verwerten. Vorausgegangen war ein Fehler im Spielaufbau der Haie. Diese Fehler häuften sich im Laufe des Spieles und sie erleichterten damit die Defensivarbeit der Wild Wings. Die beste Chance der Kölner besaß Nick Baptiste, der frei vor Joacim Eriksson im Schwenninger Tor die Scheibe nicht unterbringen konnte. Schwenningen reichte eine Chance und die gute Defensivarbeit um mit der knappen Führung in die erste Drittelpause zu gehen.
Nach der Pause änderte sich wenig. Es waren wiederum keine zwei Minuten gespielt, bis die Schwenninger einen erneuten Fehler im Spielaufbau bestraften. Boaz Bassen konnte nach einem Zuspiel von Ken Andre Olimb den Puck im Kölner Tor unterbringen, obwohl im dabei der Schläger brach. Ein kurioses Tor, aber es stand 2:0 für Schwenningen. In der Folge vergaben die Haie einige gute Einschussmöglichkeiten durch Alexander Oblinger in der 25. und Moritz Müller in der 26. Minute . Auch Carter Proft scheiterte am Schwenninger Goalie. Wesentlich effektiver zeigten sich die Wild Wings. Vier Minuten vor Ende des zweiten Drittels konnte Mike Indrasis das 3:0 für Schwenningen erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause.
Mit wütenden Angriffen kamen die Kölner Spieler aus der Pause und belohnten sich in der 47. Minute. Brady Austin konnte mit einem Schuss von der blauen Linie den Anschlusstreffer erzielen. Die Haie drängten weiter, aber es wollte kein weiterer Treffer mehr fallen. Auch das Überzahlspiel funktionierte an diesem Abend überhaupt nicht. Schwenningen konnte in der letzten Minute noch das 4:1 erzielen, als Tyson Spink den Puck im leeren Kölner Tor unterbringen konnte. Insgesamt ein verdienter Sieg der Schwenninger gegen müde Kölner Haie.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln) "Ich habe Schwenningen in den ersten beiden Dritteln deutlich besser gesehen. Schwenningen war heute schnellere an den Scheiben und handlungsschneller. Wir kamen aus einem guten Spiel gegen eine gute Mannschaft, aber es geht letzlich immer um tagesform. Die Unterschiede sind so gering, dass man sich es nicht erlauben kann, einen schlechten Start zu erwischen. Wir haben nun ein paar Tage, um uns zu berappeln, um zu trainieren und um ein bisschen Dampf in die Truppe zu bringen - dann gehen wir zusammen auf den Auswärtstrip."
Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings 1:4 (0:1|0:2|1:1)
Tore:
0:1 02. Tyl. Spink EQ (Tys.Spink|Lajunen)
0:2 22. Bassen EQ (Olimb|Defazio)
0:3 37. Indrasis EQ (Ramage|Karachun)
1:3 47. Austin EQ (Matsumoto)
1:4 60. Tys.Spink EQ|EN (Hungerecker|Tyl.Spink)
Strafen: Köln 10|Schwenningen 12
Zuschauer: 8.715
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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Sport1-Eishockey (Ismaning/PM) In dieser Woche startet die Champions Hockey League (CHL) ins Viertelfinale. SPORT1 bleibt in den Playoffs der europäischen Eishockey-Königsklasse weiter mittendrin und überträgt zwei hochkarätige Duelle mit Hin- und Rückspiel ab dem morgigen Dienstag live auf dem Pay-TV-Sender SPORT1+ sowie als Einzel-Ticket auf der Multisport-Streaming-Plattform SPORT1 Extra.

(Foto: imago/sport1)
Neben der Final-Neuauflage zwischen dem schwedischen Titelverteidiger Rögle BK und Tappara Tampere aus Finnland sind auch die Partien des Schweizer Meisters EV Zug gegen das tschechische Topteam Mountfield HK zu sehen. Damit nicht genug, denn auch in der Svenska Hockeyligan bleibt SPORT1+ am Puck und zeigt bis Jahresende noch sechs Spiele der schwedischen Spitzenliga live oder relive. Darunter auch die Begegnung zwischen Skellefteå AIK und den Växjö Lakers am 2. Weihnachtsfeiertag, bei der die deutschen Nationalspieler Tom Kühnhackl und Tobias Rieder aufeinandertreffen (alle Sendezeiten in der Übersicht).
Final-Neuauflage zwischen Rögle und Tampere im CHL-Viertelfinale
Leider ohne deutsche Beteiligung, dafür aber mit zahlreichen Topduellen geht die CHL im Dezember in die entscheidende Phase. Eine der spannendsten Viertelfinalpaarungen ist dabei die Final-Neuauflage zwischen dem schwedischen Champion Rögle BK und Tappara Tampere aus Finnland. In der Vorsaison setzte sich Rögle im Endspiel knapp mit 2:1 durch und holte in der Debütsaison auf Anhieb den Titel. SPORT1+ und SPORT1 Extra zeigen das Hinspiel in Schweden am morgigen Dienstag live ab 18:00 Uhr, das Rückspiel wird am Dienstag, 13. Dezember, live ab 17:30 Uhr übertragen.
Als Kommentator ist Constantin Eckner im Einsatz. Attraktives Eishockey versprechen auch die Begegnungen zwischen dem tschechischen Spitzenklub Mountfield HK und dem Schweizer Meister EV Zug. Wie stark die Schweizer sind, musste der EHC Red Bull München feststellen: Beide Achtelfinalspiele gingen klar mit 1:5 verloren. Ob Zug weiter brilliert, beantworten SPORT1+ und SPORT1 Extra im Viertelfinalhinspiel am Mittwoch, 7. Dezember, live ab 17:25 Uhr. Das Rückspiel ist ebenfalls am Dienstag, 13. Dezember, live ab 19:40 Uhr zu sehen. Hier kommentiert jeweils Günter Zapf.
Jahresendspurt in der SHL mit deutschem Duell
Die Vormachtstellung der Svenska Hockeyligan (SHL) im europäischen Eishockey wird in dieser CHL-Saison einmal mehr deutlich: Immerhin stellt die schwedische Liga vier von acht Viertelfinalisten in der Königsklasse. Dazu gehören auch Rögle BK und Skellefteå AIK, die nach ihren Viertelfinalhinspielen am kommenden Samstag, 10. Dezember, relive ab 20:10 Uhr auf SPORT1+ in der SHL aufeinandertreffen.
Unter den sechs Partien, die bis Jahresende noch auf dem Programm stehen, ist auch das deutsche Duell zwischen Tom Kühnhackl von Skellefteå AIK und Tobias Rieder von den Växjö Lakers am 2. Weihnachtsfeiertag live ab 17:55 Uhr. Die Übertragungen begleitet Peter Kohl am Mikrofon (alle Sendezeiten in der Übersicht).
Die kommenden Eishockey Übertragungen auf den SPORT1 Plattformen in der Übersicht:
|
Plattform |
Tag, Datum |
Uhrzeit |
Eishockey Live |
Info |
|
SPORT1+ S1 Extra
|
Dienstag, 6. Dezember |
18:00 Uhr live |
Champions Hockey League (CHL) Rögle BK/SWE –Tappara Tampere/FIN Viertelfinalhinspiel |
Kommentator: Constantin Eckner |
|
SPORT1+ S1 Extra
|
Mittwoch, 7. Dezember |
17:25 Uhr live |
Champions Hockey League (CHL) Mountfield HK/CZE – EV Zug/SUI Viertelfinalhinspiel |
Kommentator: Günter Zapf |
|
SPORT1+
|
Donnerstag, 8. Dezember |
22:10 Uhr relive |
Svenska Hokeyligan (SHL) Luleå HF – Leksands IF, 23.Spieltag |
Kommentator: Peter Kohl |
|
SPORT1+
|
Samstag, 10. Dezember |
20:10 Uhr relive |
Svenska Hokeyligan (SHL) Rögle BK – Skellefteå AIK, 24.Spieltag |
Kommentator: Peter Kohl |
|
SPORT1+ S1 Extra
|
Dienstag, 13. Dezember |
17:30 Uhr live |
Champions Hockey League (CHL) Tappara Tampere/FIN – Rögle BK/SWE Viertelfinalrückspiel |
Kommentator: Constantin Eckner |
|
SPORT1+ S1 Extra
|
Dienstag, 13. Dezember |
19:40 Uhr live |
Champions Hockey League (CHL) EV Zug/SUI – Mountfield HK/CZE Viertelfinalrückspiel |
Kommentator: Günter Zapf |
|
SPORT1+
|
Samstag, 17. Dezember |
17:55 Uhr live |
Svenska Hokeyligan (SHL) Färjestad BK – Luleå HF, 25.Spieltag |
Kommentator: Peter Kohl |
|
SPORT1+
|
Montag, 26. Dezember |
17:55 Uhr live |
Svenska Hokeyligan (SHL) Skellefteå AIK – Växjö Lakers, 26.Spieltag |
Kommentator: Peter Kohl |
|
SPORT1+
|
Donnerstag, 29. Dezember |
18:10 Uhr relive |
Svenska Hokeyligan (SHL) Frölunda HC – Rögle BK, 27.Spieltag |
Kommentator: Peter Kohl |
|
SPORT1+
|
Samstag, 31. Dezember |
18:20 Uhr relive |
Svenska Hokeyligan (SHL) Luleå HF – Skellefteå AIK, 28.Spieltag |
Kommentator: Peter Kohl |
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Über SPORT1
MITTENDRIN mit SPORT1: Die führende 360°-Sportplattform im deutschsprachigen Raum steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH, ein Unternehmen der Sport1 Medien AG, sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Audio- und Social-Media-Aktivitäten:
Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens mit Sitz in Ismaning bei München gehören der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und eSPORTS1, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf verschiedenen Plattformen angeboten werden. Im September 2021 hat die Sport1 GmbH außerdem die neue Multisport-Streaming-Plattform „SPORT1 Extra“ (sport1extra.de) in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet – mit einem umfangreichen Livestream- und On-Demand-Angebot an Sportarten und Wettbewerben.
Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Auch die SPORT1 Apps zählen zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. SPORT1 ist zudem auch mit einem eigenen SPORT1 YouTube-Channel sowie Gaming- und eSports-Angeboten aktiv.

PENNY-DEL (Düsseldorf / BM) Nach dem Overtimesieg am Freitag wollten die Wild Wings in Düsseldorf nachlegen. Dieses Vorhaben sah nach zwei gespielten Dritteln eigentlich schon gut aus, im letzten Abschnitt verloren die Schwaben dann aber den Faden und gaben das Spiel aus der Hand. Am Ende musste die Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden, wo die DEG das nötige Quäntchen Glück hatte.

Archivbild / citypress
Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, als sich Schwenningen in die Torschützenliste eintragen konnte. Ein missglückter Pass fand von einem DEG-Spieler den Weg zurück zu Phil Hungerecker, der trocken abschloss.
Bei den Hausherren hatte der Treffer Wirkung gezeigt. Immer wieder war bei Düsseldorf Verunsicherung zu spüren. In dieser Phase verpassten es die Wild Wings nachzulegen. Daniel Pfaffengut und Miks Indrasis hatten die entsprechenden Möglichkeiten dazu.
Im Mittelabschnitt konnten die Wild Wings die Überlegenheit dann auch in Toren zeigen. Zunächst war es Daniel Pfaffengut in Überzahl, der seinen dritten Saisontreffer erzielen konnte. Nach einem Fehlpass der Gastgeber war es dann EX-Düsseldorfer Alexander Karachun, der mit einem Strahl sogar noch erhöhen konnte.
Bis zur Pause standen die Vorzeichen auf Auswärtssieg im PSD Bank-Dome. Im letzten Abschnitt meldeten sich dann aber die Düsseldorfer zurück. Zwei Minuten waren gespielt, als sich die DEG mit zwei Treffern innerhalb 27 Sekunden in Lauerstellung brachten. Hatte Tobias Eder zunächst in Überzahl getroffen, war es gleich danach Alexander Ehl, der Marvin Cüpper überwinden konnte.
Joonas Järvinen brachte das Momentum dann endgültig zurück an den Rhein. Acht Minuten vor dem Ende gelang ihm der Ausgleichstreffer.
Da weder reguläre Spielzeit, noch Verlängerung einen Sieger hervorbrachten ging es ins Penaltyschiessen. Hier hatten die Gastgeber das nötige Glück und mit Stephen Harper den Siegtorschützen.
Spiel vom 04.12.2022 – Düsseldorfer EG – Schwenninger Wild Wings
Tore:
0:1 | 2.|Hungerecker (Cüpper)
0:2 |25.|Pfaffengut (Olimb / Ramage)
0:3 |33.|Karachun
1:3 |43.|Eder (Gogulla / Kousa)
2:3 |43.|Ehl (McCrea)
3:3 |52.|Järvinen (Kousa / Gogulla)
4:3 |Pen.| Harper
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther die Nürnberg Ice Tigers zum nächsten bayerischen Derby. Die Schwaben punkteten in den letzten drei Spielen und befanden sich im Aufwärtstrend. Nürnberg gewann von den vergangenen vier Partien drei Mal und wollte sich unter den Pre-Playoff Plätzen festsetzen. Bisher gab es 125 Begegnungen zwischen diesen beiden Kontrahenten. 50 Mal ging Augsburg bislang als Sieger vom Eis.
Schließlich siegten die Augsburger Panther dank einer hervorragenden vierten Reihe und dem drei Punkte Spiel von Adam Johnson am Ende mit 3:1. Nürnberg scheiterte an seiner mangelhaften Chancenverwertung und am bärenstarken Dennis Endras.
(Fotoquelle: Presse Augsburg, Wolfgang Czech)
Augsburg holte, nach dem vergangenen sehr erfolgreichen Sechs-Punkte Wochenende, in Schwenningen am 2.12. zumindest einen Punkt und wollte diesen Schwung mitnehmen und heute nachlegen, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren.
Nürnberg war zuletzt gut in Fahrt und musste nur gegen den Tabellenführer aus München klein beigeben. Das Team um Headcoach Tom Rowe hatte vor, seinen Rang neun weiter zu untermauern und gleichzeitig den Blick in Richtung Top 6 zu richten. Die Ice Tigers konnten heute nur mit drei kompletten Reihen auflaufen.
AEV führt früh, Ice Tigers gleichen verdient aus
Der AEV begann früh mit dem ersten Powerplay. Grad bei den Strafzeiten musste Nürnberg aufmerksamer sein. Die Gastgeber zogen ein sehr strukturiertes Überzahlspiel auf mit gutem zielstrebigem Passspiel. Adam Payerl verbuchte dabei die beste Einschussgelegenheit. Die Ikone und Urgestein Patrick Reimer auf Seiten der Ice Tigers bestritt heute sein 1.046 Match, Chapeau! Es entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem in der 8. Spielminute die Hausherren in Person von Adam Johnson in Führung gingen. Bei Niklas Längers Distanzschuss von der blauen Linie hielt er sein Spielgerät erfolgreich hinein. Augsburg hatte sich das Momentum erarbeitet und die Fans sorgten für Gänsehautstimmung.
Dennis Endras verbrachte bisher einen recht ruhigen Spätnachmittag in seinem Gehäuse. Nürnberg kam peu á peu besser ins Spiel, ohne allzu viel Gefahr auszustrahlen. Das änderte sich schlagartig, als die Gäste gleich drei Möglichkeiten hintereinander verzeichneten. Nürnberg konterte dann sehr effektiv, denn Tyler Sheehy sorgte in der 14. Spielminute für den eiskalten Ausgleich. Gerade bei 5 gegen 5 agieren die Ice Tigers als bestes Team der Liga mit den meisten Toren. Tim Fleischer hatte die Führung auf seinem Schläger. Auf der Gegenseite verpasste Justin Volek knapp und Roman Kechter wurde gerade noch abgedrängt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten absolvierte Nürnberg inzwischen eine solide Auswärtspartie.
Johnson: “It was a nice shot from Nikki (Länger). We had too many turnovers so far, we need to come out harder.“
Doppelschlag von Augsburg
Analogie zum ersten Drittel, denn Nürnberg musste schon wieder sehr früh eine Strafe hinnehmen. Dauerte es im zu Beginn des Spiels noch 62 Sekunden, so musste der Sünder dieses Mal schon nach 27 Sekunden in die Kühlbox. Dies schmeckte Coach Tom Rowe sicher nicht und diese Undiszipliniertheit wurde schließlich auch bestraft, denn Wade Bergmans Gewaltschuss fand in der 22. Spielminute sein Ziel. David Stieler avancierte mittlerweile zum Dauerspieler beim AEV. Schlitzohr Tyler Sheehy hätte mit seinem genialen Move beinahe getroffen, doch Dennis Endras war zur Stelle. Kurz danach, in der 27. Spielminute, hatte Justin Volek mehr Glück bei seinem dritten Saisontreffer; es gab keine Abwehrchance für Leon Hungerecker. Die Ice Tigers wurden nun bissiger und Tim Fleischer hätte es fast geschafft. Dennis Endras parierte dann großartig gegen Dane Fox und auf der Gegenseite wehrte Leon Hungerecker bravourös gegen Sebastian Wannström ab.
Aus Sicht der Hausherren, die ohnehin die fairste Mannschaft in der Liga sind, war es eine äußerst disziplinierte Performance bisher. Und schon wieder saß ein Gästeakteur auf der Sünderbank. Bisher konnte der AEV einmal diese numerische Überlegenheit nutzen. Kaum wieder komplett ließ der Übeltäter Dane Fox, der gerade von der Strafbank kam, eine große Möglichkeit liegen, da die Scheibe zwischen Schoner und Pfosten hängenblieb.
Sheehy: “We need to stay out of the box. We need some traffic in front of the goal and we have to capitalize our chances.”
Nürnberg rennt an, der AEV verwaltet geschickt
Im Schlussabschnitt kassierten die Gäste ausnahmsweise keine Strafe, sondern konnten selbst sehr früh zum ersten Mal in Überzahl agieren. Und es kam noch besser für die Nürnberger, denn ein zweiter Augsburger gesellte sich hinzu auf die Strafbank. Das bedeutete 86 Sekunden doppelte numerische Überlegenheit. Dennis Endras erwies sich als Turm in der Abwehrschlacht. Nürnberg tat sich recht schwer und konnte diese Gelegenheit nicht ummünzen. Man ließ einfach zu viel liegen in diesem Derby. Langsam brach die Crunch Time an im Curt-Frenzel-Stadion, wo die Fans unermüdlich ihre Akteure nach vorne peitschten. Augsburg tat aktuell nur das Nötigste, um sich keinen Konter einzufangen. Defense first lautete das Motto nun. Zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene nahm Headcoach Tom Rowe seinen Keeper vom Eis und ging All in. Patrick Reimers Energieleistung im Coast to Coast war nicht von Erfolg gekrönt, kurz vor seinem 40. Geburtstag am 10.12. Alle Bemühungen fruchteten nicht mehr und somit nahm Augsburg weitere wertvolle Zähler mit, obwohl alle Statistiken im letzten Drittel gegen die Heimmannschaft sprachen.
In der aktuellen Tabelle rangierte man nun sogar vor dem amtierenden deutschen Meister aus Berlin und verließ damit die Abstiegsränge.
Lobach: “Die Chancenverwertung war nicht gut genug, im 5 gegen 3 musst du halt ein Tor schießen. Wir müssen erst noch die Videoanalyse machen und uns zusammensetzen und schauen, was gut war.“
Volek: “Ich war freigestanden, bekam einen super Pass. Wir geben immer unser Bestes und Derbys gefallen mir immer ganz gut. Nürnberg liegt mir. In Schwenningen war es ärgerlich in der Overtime, aber vier Punkte gegen direkte Kontrahenten nimmt man gerne mit. Defensiv spielen wir schon lange gut, unser System klappt inzwischen sehr gut.“
Augsburger Panther – Nürnberg Ice Tigers 3:1 (1:1|2:0|0:0)
Tore:
1:0 |08.| Adam Johnson (Länger, Trevelyan)
1:1 |14.| Tyler Sheehy (Mebus, MacLeod)
2:1 |22.| Wade Bergman (Johnson, Wannström) PP1
3:1 |27.| Justin Volek (Trevelyan, Johnson)
Zuschauer: 5.335
Haupt-Schiedsrichter: Iwert (GER) / Ansons (LAT)
Aufstellung:
Augsburg: Endras, Lamb, Länger, Barinka, LeBlanc, Payerl, Haase, Bergman, Broadhurst, Clarke, Saponari, Rogl, Sacher, Kuffner, Stieler, Wannström, Johnson, Volek, Trevelyan.
Nürnberg: Hungerecker, Weber, Shaw, Reimer, Schofield, Fox, Parlett, Bodnarchuk, Sheehy, MacLeod, Schmölz, Mebus, Merkl, Lobach, Fleischer, Hede.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Das Spiel wurde von Minute zu Minute immer mehr zu einem Spektakel. Schon im ersten Abschnitt ging es rauf und runter. Wolfsburg gelang es, das Heft in die Hand zu nehmen und auf drei Tore davonzuziehen. Straubing gab nie auf und belohnte sich am Ende mit zwei Punkten. Die Aufholjagd begann sechs Minuten vor dem Ende. JC Lipon, der einen Sahnetag erwischte, mutierte zum Matchwinner. In einer völlig verrückten Verlängerung, wuchsen auch beide Goalies über sich hinaus. Kapitän Sandro Schönberger ist seit heute alleiniger Rekordhalter, was Spiele für die Tigers angeht. Er steht nun bei 616 Einsätzen.
(Foto: Citypress) JC Lipon war heute vierfacher Torschütze bei den Tigers
Spielverlauf:
Es war ein fulminantes erstes Drittel, was die Zuschauer zu sehen bekamen. Gut und gerne hätten beide Teams schon im ersten Abschnitt je vier Tore erzielen können. Die Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, aber auch die Goalies waren stets auf der Hut. Der offene Schlagabtausch sollte auch im Mittelabschnitt weitergehen.
Thomas Schinko für die Grizzlys: “Es ist ein gutes Spiel heute. Wir müssen die Konter vom Gegner besser unterbinden. Der schnelle Ausgleich war wichtig für uns und die Führung umso besser. Jetzt müssen wir konzentriert bleiben.”
Wolfsburg gewann von Minute zu Minute mehr Oberwasser im Spiel. Bedingt auch durch einen schlechten Spielaufbau der Tigers konnten sie immer wieder mit Überzahl ins Drittel der Tigers fahren. Doch nur einmal konnten die Grizzlys auch zuschlagen. Zählt man die herausgespielten Chancen, war es sicherlich um ein Tor zu wenig.
Die Tigers fanden kaum einen Weg ins Drittel der Gäste. Parker Tuomie für die Tigers: “Wir sind heute hinten viel zu offen. Alle drei Tore sind durch Konter entstanden. Wir lassen Wolfsburg zu sehr mit der Scheibe laufen. Jetzt müssen wir im letzten Drittel noch mehr geben und das Spiel wieder enger machen.”
Als der letzte Abschnitt wieder begann, brachte Krupp seine Schützlinge auf die vermeintliche Siegerstraße. Der drei Tore Vorsprung schien an diesem Tag zu groß zu sein für die Hausherren. Doch alle, die nicht mehr an das Team glaubten, hatten die Rechnung ohne JC Lipon gemacht.
Der Neuzugang der Tigers legte im letzten Abschnitt eine Galavorstellung hin. Dreizehn Sekunden vor dem Ende gelang ihm der Ausgleich. Die anschließende Verlängerung war ein pures Spektakel. Beide Teams entfachen ein Feuerwerk an Chancen, scheiterten aber hüben wie drüben an beiden Goalies.
Im Penaltyschiessen trafen nur Lipon für die Tigers und Mingoia für die Grizzlys. Lipon nagelte seinen zweiten Penalty humorlos unter die Latte und ließ den Anhang der Niederbayern in pure Ekstase verfallen.
Lucas Dumont (Wolfsburg): “Es ist sehr ärgerlich, dass wir dieses Spiel noch verlieren. Das darf eigentlich nicht passieren. Den Sieg müssen wir besser über die Zeit bringen. Wir haben sonst sehr ordentlich gespielt. Aber im Eishockey geht es halt sehr schnell. Wir müssen das jetzt analysieren und dann abhaken.”
JC Lipon (Straubing): “Es ist ein unglaublicher Sieg für uns, der uns allen gut tun wird. Manchmal gehen die Dinger rein, so war es heute bei mir. Schön ist es natürlich in so einem Moment, weil meine Mutter heute auch im Stadion war.

(Foto: Citypress) Viele faire Zweikämpfe führten Wolfsburg und Straubing
Torfolge:
1:0 (7.) - Es war dem Ex-Grizzly Garrett Festerling vorbehalten, das Toreschießen zu eröffnen. Er selbst nutzte die Unstimmigkeit der Gäste in der Abwehr zur Führung. 1:1 (8.) - Der Anhang jubelte noch, da stand es auch schon wieder Unentschieden. Jean-Christophe Beaudin blieb vor Miska eiskalt. 1:2 (8.) - Nur 29 Sekunden später ging der Gast sogar in Führung. Thomas Schinko wurde es im Slot nicht allzu schwer gemacht und wieder war Miska geschlagen.
1:3 (34.) - Ein schneller drei auf eins Konter wurde wunderbar herausgespielt und Dustin Jeffrey netzte ein. 1:4 (43.) - Björn Krupp versuchte es einmal aus der Distanz und weil sich die Tigers gegenseitig im Weg standen, klappte es auch. 2:4 (54.) - Ein Funken Hoffnung kam noch einmal auf, nachdem Joshua Samanski einen Konter über Akeson und Brandt abschließen konnte.
3:4 (57.) - Noch mehr Hoffnung keimte auf, als JC Lipon spektakulär verkürzen konnte. 4:4 (60.) - Ein klüber Pass zur Seite von Brandt und ein Auge für den Mitspieler vor dem Tor von JC Lipon brachte den Ausgleich Sekunden vor dem Ende. Der Pass ging an den Schlittschuh von Jeffrey und von dort unhaltbar ins Tor. 5:4 (65.) - JC Lipon verwandelte auch seinen zweiten Penalty im Penaltyschiessen zum Sieg.
Spiel vom 04.12.2022
Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 5:4 n.P. (1:2 | 0:1 | 3:1 | 1:0)
1:0 |07.| Festerling
1:1 |08.| Beaudin (Mingolia, Dumont)
1:2 |08.| Schinko (Morley)
1:3 |34.| Jeffrey (Braun, Pfohl)
1:4 |43.| Krupp (Braun, Jeffrey)
2:4 |54.| Samanski (Brandt, Akeson)
3:4 |57.| Lipon (Zimmermann)
4:4 |60.| Lipon (Brandt) - EN
5:4 |65.| Lipon - Penalty
Strafen: Straubing 4 - Wolfsburg 6
Schiedsrichter: Gofman / Schukies / Merk / Züchner
Zuschauer: 3.982
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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