
PENNY-DEL (Köln/UG) In einem perfekt inszenierten PENNY DEL WINTERGAME konnten die Kölner Haie die Adler aus Mannheim mit 4:2 bezwingen. Die Verantwortlichen der Kölner Haie boten den Zuschauern ein perfektes Event. Der Wettergott spielte mit idealen äußeren Bedingungen mit und die Haie konnten bei ihrer dritten WINTERGAME Teilnahme erstmalig gewinnen.

Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Die Wochen der Vorbereitung waren vorbei. Das PENNY DEL WINTERGAME fand bei optimalen äußeren Bedingungen und dem alten DEL Klassiker zwischen den Kölner Haien und den Adlern aus Mannheim statt. Über 40.000 Zuschauer im RheinEnergieSTADION sorgten für eine traumhafte Kulisse und ordentlich Gänsehaut.
Um 16.30 Uhr begann die Partie und es dauerte keine Minute bis Maximilian Kammerer nach einem Zuspiel von Andreas Thuresson die Haie in Führung brachte. Wieder einmal konnten die Haie eine frühe Führung erzielen. In dem intensivern Spiel, in welchem sich beide Teams nichts schenkten, konnte Louis Marc Aubry in der 12. Minute die Führung für die Haie ausbauen. Beide Mannschaften boten den Besuchern ein kampfbetontes Match, indem die Haie im ersten Drittel die besseren Chancen besassen und auch zweimal eiskalt ausnutzten. Mit 2:0 ging es in die erste Drittelpause.
Mit viel Schwung starteten die Adler aus Mannheim in das zweite Drittel. Sie dominierten das Spielgeschehen und drängten die Haie minutenlang in ihr eigenes Drittel. Nur gelegentlich gab es Entlastung für die geforderte Defensive der Haie. Durch einen Abspielfehler begünstigt, konnten die Adler den Anschlusstreffer in der 29. Minute erzielen. Nach einem Pass von Borna Rendulic vollendete Ryan MacInnis zum 2:1. Die Mannheimer drängten auf den Ausgleich, schwächten sich aber durch zwei Strafzeiten selber. Im Überzahlspiel 5:3 konnte Nick Bailen zum 3:1 einnetzen. Die verbleibende Überzahl nutzte keine Minute später David McIntyre zum 4:1 in der 33. Minute. Zwei Minuten später gerieten Luis Üffing und Matthew Donovan aneinander und den daraus resultierenden Faustkampf beendeten die Schiedsrichter mit jeweils 5 Strafminuten zur Abkühlung. Zum Ende des Drittels erhielt dann Carter Proft auf Kölner Seite eine Strafe, so dass die Haie das letzte Drittel zunächst in Unterzahl beginnen mnussten. Mit 4:1 ging es in die zweite Drittelpause.
Auch das Schlussdrittel begannen die Mannheimer mit viel Schwung. Doch das Unterzahlspiel der Haie funktionierte weiter sehr gut. Der 4:2 Anschlusstreffer fiel in der 46. Minute, als Borna Rendulic nach einem gewonnen Bully zum Abschluss kam und den Schuss von der blauen Linie noch abfälschen konnte. In der Folgezeit probierten die Adler alles und zogen in der letzten Spielmimnute ihren Goalie vom Eis. Die Haie Defensive liess keine gefährklichen Aktioen mehr zu und so feierten die meisten der Zuschauer einen 4:2 Erfolg der Köllner Haie. Nach Spielende konnten die Spieler noch das Feuerwerk und den Abschluss der Veranstaltung draussen erleben.
Für die Haie geht es am Dienstag mit dem Heimspiel in der Lanxess Arena gegen die Wild Wings aus Schwenningen weiter, die Adler treten am
11. Dezember bei den RedBulls aus Mannheim an.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp ( Köln) "Wir sind gut ins Spiel gekommen, das erste Drittel hat etwas den Grundstein gelegt für eine gute Partie von uns. Wir wussten, das Mannheim im zweiten Drittel Druck machen wird. Das Spiel war gut und hatte alles, was zum Eishockey gehört. Insgesamt fällt mein Fazit sehr positiv aus. Die Abwehr war gut, die Unterzahl war gut und in Überzahl haben wir zwei Tore geschossen. Rundherum war es ein gelungenes Spiel mit einer guten Einstellung. Ich freue mich für die Spieler, weil auch für die Jungs ein WINTERGAME nochmal mehr Druck bedeutet."
Kölner Haie - Mannheim Adler 4:2 (2:0|2:1|0:1)
Tore:
1:0 01. Kammerer (Thuresson|Aubry)
2:0 12. Aubry (Thuresson|Kammerer)
2:1 29. MacInnis (Rendulic)
3:1 32. Bailen (Aubry)
4:1 33. McIntyre (Matsumoto|Austin)
4:2 46. Rendulic (Akdag|Dawes)
Strafen: Köln 11|Mannheim 15
Zuschauer: 40.163
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Bremerhaven/HG) Spitzenspiel in der Eisarena Bremerhaven: die Fischtown Pinguins empfingen heute Abend den nächsten bayerischen Kontrahenten zum Duell. Es war zugleich ein Verfolgerduell um die begehrten Playoff Plätze unter den Top 4 in der Liga. Schließlich nahm Ingolstadt einen 0:3 Erfolg nach Hause mit. Kevin Reich feierte seinen mittlerweile dritten Shutout.

(Foto: Citypress)
Bremerhaven wollte den Anschluss an die Top drei der Tabelle nicht verlieren und mit einem Heimsieg diesen Rang erobern, nachdem man unter der Woche bei den Straubing Tigers an Punkten nichts ernten konnte.
Ingolstadt wollte den Platz unter den ersten drei der Liga behalten und auch aus dem hohen Norden mit Zählbarem zurückkehren. Die Audi-Städter hielten sich kürzlich Wolfsburg in einem knappen Match vom Leib.
Flotte und faire Partie, in der nur die Tore fehlten
Die Hausherren liefen heute Abend mit speziellen Weihnachtsjerseys auf und Headcoach Thomas Popiesch, der in den letzten Wochen ständig umstellen musste, konnte heute zumindest auf Philip Samuelsson wieder zurückgreifen, der nach seiner Sperre zurückkehrte. Die Protagonisten Ziga Jeglic, Jan Urbas, Patch Alber und Niklas Jensen wirkten nicht mit. Beide Teams waren als schnelle Mannschaften bekannt und so ging es auch recht rasant los in der wieder gut gefüllten Eisarena.
Maximilian Franzreb parierte dann glänzend einen Schuss von Stefan Matteau. Nach dem Powerbreak erspielte sich der Gast erneut eine gute Gelegenheit zur Führung. Bremerhaven übte sich dann im ersten eigenen Powerplay, was jedoch nicht wie gewohnt aufgezogen werden konnte. Ganz im Gegenteil, die Gäste hatten die Möglichkeit zu kontern. Kevin Reich musste dann in höchster Not eingreifen gegen Miha Verlic. Ingolstadt absolvierte bisher eine gute Auswärtspartie. Trotz klarem heimischem Übergewicht bei den gewonnenen Bullys hatte Ingolstadt die Nase bei den Torschüssen vorne.
Samuelsson: “We did a good job. They came out hard and we will come back in the second period and will create some more chances. They forecheck hard, we need to move the puck better and avoid cheap giveaways.”
Neuzugang Matteau trifft erneut
Den Beginn des Mittelabschnitts bestimmten zunächst die Ingolstädter, die zielstrebig und druckvoll zu werke gingen. Im Rahmen ihres ersten Überzahlspiels erzielte Stefan Matteau sein zweites DEL-Tor in seinem dritten Match. Es dauerte nur 21 Sekunden, bis die Scheibe hinter Maxi Franzreb im Netz zappelte. Es war ein sehr gut herausgespieltes Powerplay Tor.
Die Hausherren mühten sich redlich, doch die brandgefährlichen Abschlüsse waren noch nicht zu verzeichnen. Inzwischen war die Ingolstädter Führung verdient. Bremerhaven hoffte auf die Statistik, denn im zweiten Drittel präsentierten sich die Fischtown Pinguins als das Top Team in der Liga. Nun stand Keeper Kevin Reich im Fokus bei eigener Unterzahl. Wayne Simpsons Move war beeindruckend, jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Maximilian Franzreb hatte jetzt wieder mehr zu tun gegen agile Gäste, deren Frederik Storm dann unglücklich in die Bande krachte, doch keine Strafe ausgesprochen wurde. Bei einem vier auf eins scheiterten die Hausherren an Kevin Reich.
Das war die bis dato beste Gelegenheit zum Ausgleich neben dem Knaller von Antti Tyrvainen zuvor. Dann erwischte es einen Linienrichter beim Bully Einsatz, der in der Kabine behandelt werden musste. Gegen Ende des zweiten Drittels war Bremerhaven obenauf und einem Treffer sehr nahe, doch sie hatten Probleme ihr zweites Powerplay strukturiert zu gestalten.
McGinn: “I it’s good to see the guys and the fans again. I really enjoyed my time here. Both play fast and it is a tight hockey. They got a great powerplay. We have to play a solid game on the road.”
Henriquez-Morales und Storm komplettieren den Sieg
Gute Nachricht, denn der Linesman kehrte wieder aufs Eis zurück. Für die Gäste startete nun deren Sahnedrittel laut Liga Statistik. Das Fehlen von Verlic und Urbas machte sich bei den Gastgebern schon sehr bemerkbar. Wer würde die zündende Idee auf dem Schläger haben, um die Begegnung noch zu drehen? Die Hausherren spielten engagiert und ihr Goalie hielt seine Farben weiterhin im Match. Phillipp Krauß verfehlte das halbleere Gehäuse knapp. Die Gäste mussten sich danach einem weiteren Powerplay erwehren.
Der Puck war bisher nicht der Freund der Hausherren, die auch noch Glück hatten bei einem Konter von Wojtek Stachowiak. Bremerhaven läutete nun die Schlussoffensive ein. Ingolstadt zeigte eine hervorragende Defensivarbeit und hätte eigentlich beim zwei auf eins einnetzen müssen, doch Maxi Franzreb hatte was dagegen. Wann würde Thomas Popiesch All in gehen und den Keeper ziehen zugunsten eines sechsten Feldspielers? Wojtek Stachowiak hätte den Deckel zumachen können, doch er verfehlte. Nun brachen die letzten 120 Sekunden an und es gab die erwartete Auszeit. Enrico Henriquez-Morales entschied in der letzten Minute die Partie mit dem Empty Net Goal und untermauerte seine Vertragsverlängerung mit diesem Treffer.
Frederik Storm markierte dann sogar noch den dritten Treffer für die Gäste Sekunden vor der Sirene. Kevin Reich jubelte über seinen dritten Shutout!
Friesen: „We could do better. We did not get so much offensive time. Better breakouts lead to better offensive. Some important players are missing, but that is no excuse. They had good gap control in the neutral zone, they finished hits. We need to focus on our game, there is no time for practice. We regroup and look for better effort.”
Fischtown Pinguins Bremerhaven – ERC Ingolstadt 0:3 (0:0|0:1|0:2)
Tore:
0:1 |25.| Stefan Matteau (Simpson, Edwards) PP1
0:2 |60.| Enrico Henriquez-Morales (Friedrich) EN
0:3 |60.| Frederik Storm EN
1. Drittel Statistik: 6:9 Schüsse, 12:3 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 9:14 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
3. Drittel Statistik: 8:13 Schüsse, 9:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Haupt-Schiedsrichter: Iwert (GER) / Gofman (RUS)
Zuschauer: 4.303
Aufstellung:
Bremerhaven: Franzreb, Samuelsson, Bruggisser, Mauerman, Vikingstad, Tyrvainen, Eminger, Wirth, Verlic, Friesen, Uher, Kreutzer, Aichinger, Andersen, Wejse, McKenzie, Saakyan, Kinder, Lutz.
Ingolstadt: Reich, Bodie, Edwards, McGinn, Pietta, Friedrich, Marshall, Jobke, Flaake, Henriquez-Morales, Krauß, Wagner, Hüttl, Matteau, Stachowiak, Storm, Quaas, Simpson, Höfflin Bertrand.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Die beiden Teams aus NRW boten den Zuschauern in der ausverkauften Balver Zinn Arena in Iserlohn ein rassiges Derby mit viel Tempo, Toren und Leidenschaft.

(Foto:Patrick Rüberg)
Beiden Teams merkte man deutlich an dass sie sich nach den letzten Rückschlägen einiges vorgenommen haben, entsprechend hitzig und temporeich wurde das Spiel. Am Ende seigte Iserlohn mit 7:4. .
Und direkt der erste Angriff sollte die Iserlohner in Führung bringen: Alanov tauchte frei und zentral vor Hane auf, hatte keine Mühe den Puck ins Tor zu bugsieren. Das Spiel war nun etwas zerfahren, Düsseldorf wollte den Ausgleich erzwingen und Iserlohn die Führung ausbauen. Das gelang auch zunächst doch wurde der Treffer zum 2:0 wegen Behinderung gegen DEG-Goalie Hane nach Studium der Bewegtbilder durch die Referees wieder einkassiert. In der Folgezeit kam Düsseldorf besser ins Spiel und bekam ein optisches Übergewicht ohne jedoch zwingend zu werden und Jenike ernsthaft in Gefahr zu bringen. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels konnte Iserlohn einen der sich nun bietenden Konter zum Abschluss bringen: Publikumsliebling Sena Acolatse traf sehenswert mit seinem satten Schuss ins Netz.
Anlaufzeit benötigten die Teams nicht fürs zweite Drittel: nach wenigen Sekunden brachte Bailey die Hausherren mit 3:0 in Führung, postwendend konnte Ehl im direkten Gegenangriff auf 3:1 verkürzen. Spektakulär wurde es dann in der 45. Spielminute: Poirie pflückte einen Pass aus der Düsseldorfer Abwehr mit dem Schläger aus der Luft und war frei unterwegs in Richtung Hane, dem er keine Chance ließ- 4:1. Hiervon musste sich die DEG erst erholen, die Roosters waren nun überlegen und hatten das Spiel im Griff. In der 52. Minute landete dennoch der Puck im Gehäuse von Andreas Jenike, doch auch dieser Treffer wurde nach Videobeweis aberkannt. In der 55. Minute war es dann doch soweit. Düsseldorf erhöhte den Druck, Gogulla wurde perfekt im Slot angespielt, spielte Jenike sehenswert aus und schob zum 2:4 ein und das Spiel drohte nun zu kippen. Die Roosters stabilisierten sich jedoch wieder und brachten die 4:2-Führung in die Drittelpause.
Das Schlussdrittel versuchten die Sauerländer mit mehr eigenem Puckbesitz sicherem Spielaufbau zu beginnen, was auch gelang. Das Spiel plätscherte etwas dahin ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Doch dann kam die 45. Spielminute und der vermeintlich spielentscheidende Doppelschlag! Zunächst war es Ziegler der einen Konter nach Vorarbeit von Bergmann zum 5:2 abschloss, kurz darauf machte Eric Cornel mit der nächsten sich bietenden Gelegenheit den „Deckel drauf“. Erinnerungen an vergangenen Mittwoch kamen beim Iserlohner Anhang auf, wo es genau andersherum lief und ein ähnlicher Doppelschlag die Heimniederlage besiegelte. So einfach machten es die Düsseldorfer den Sauerländern jedoch nicht, die Geschichte des Spiels war damit noch lange nicht geschrieben. Es wurde nun mehr und mehr hektisch, Brown und Acolatse nahmen in der Kühlbox Platz. Düsseldorf nutzte die doppelte Überzahl, nahm Hans vom Eis und erzielte das 6:3 eine Sekunde vor Ablauf der ersten Strafe. Hane ging erneut vom Eis und diese erneute „Alles oder Nichts“- Aktion wurde wiederum belohnt und so fiel auch noch das 6:4 und damit war die Entscheidung dann doch noch einmal verschoben. Bis zur 57. Minute wurde es also nochmal richtig eng, bis Bailey den aus Iserlohner Sicht erlösenden Treffer zum 7:4 erzielte.
Unterm Strich boten die beiden Teams den Zuschauern ein packendes, spannendes Eishockeyspiel, was alles bot: Leidenschaft, Kampf, schöne Tore und Spannung bis zum Ende. Beide Teams waren auf Augenhöhe, die Roosters hatten das bessere Ende diesmal auf ihrer Seite.
Spiel am 02.12.2022
Iserlohn Roosters - Düsseldorfer EG 7:4 (2:0| 2:2| 3:2)
Tore:
1:0 01. Alanov|EQ (Ugbekile|Acolatse)
2:0 17. Acolatse|EQ (Ugbekile|Alanov)
3:0 22. Bailey|EQ (Brown|Acolatse)
3:1 23. Ehl|EQ (Eham)
4:1 26. Poirie|EQ
4:2 35. Gogulla|EQ (Macaulay|McCrea)
5:2 45. Ziegler|EQ (Bergmann|Bender)
6:2 46. Cornel|EQ (Bailey|O`Connor)
6:3 49. Eder|PP2-EA (Gogulla|Macaulay)
6:4 51. Ehl|PP1-EA (Fischbuch|Macaulay)
7:4 57. Bailey|EQ (Daugavins|Cornel)
Zuschauende: 4.967 in der BalverZinn Arena
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Berlin/MA) Die Straubing Tigers legten einen bärenstarken Auftritt in der Hauptstadt hin. Berlin fand kein Mittel, gegen die taktisch gut eingestellte Mannschaft von Coach Tom Pokel. Es war zwar ein denkbar knappes Ergebnis, daran wirkte vor allem Goalie Markkanen mit, aber im Spiel fünf gegen fünf, waren es die Tigers die den Ton angaben. Der einzige Treffer der Gastgeber gelang bei doppelter Überzahl. Trauriger Höhepunkt, des ansonsten fairen Spiels, war das üble Foul von Nowak an Luke Adam, der danach nicht mehr auf das Eis zurück kam.

(Foto: Citypress) Luke Adam musste die Partie nach einem üblen Foul abbrechen
Spielverlauf:
Die Gäste hatten von Beginn an leichtes Übergewicht. Sie konnten die Angriffe der Eisbären ins Leere laufen lassen, schnell umschalten und immer wieder Schüsse auf Markkanen abfeuern. Zwingendes sprang dabei aber nicht heraus. Am Schießfreudigsten bei den Tigers war Marcel Brandt mit gleich fünf versuchen.
Bennet Rossmy für die Eisbären: “Es ist sehr intensiv von beiden Teams. Wir müssen weitermachen, die Pucks zum Tor bringen und dann kommen die Tore. Von Hinten müssen wir schneller herausspielen, mit sicheren Pässen und dann vorne Druck machen.”
Berlin fand auch weiterhin kaum ein Mittel gegen die Niederbayern Oberwasser zu gewinnen. Immer wieder verpufften die Angriffe im freien Raum. Besser wurde es in Überzahl. Die Tigers waren mit zwei Mann weniger auf dem Eis und Berlin kam zum Ausgleich. Danach aber wieder das gleiche Bild. Straubing stand gut, war agiler an der Scheibe und um einige Ideen reicher.
In den letzten Sekunden des zweiten Abschnitts ereignete sich noch eine hässliche Szene. Nowak ging mit dem Knie voraus zwischen die Beine von Adam, dessen Verletzung sofort in der Kabine behandelt wurde. Nowak bekam dafür die Spieldauerdisziplinarstrafe und musste ebenfalls den Gang in die Kabine antreten.
Travis St.Denis für die Tigers: “Direkt habe ich das Foul nicht gesehen, aber als die Wiederholung kam, war es schon ein hässliches Foul. Ich hoffe, Luke geht es gut. Wir müssen bei Berlin auf die Breaks aufpassen und besser mit nach hinten arbeiten.”
Letzter Abschnitt und wieder rannten die Eisbären meist vergebens an. Straubing stand defensiv einfach zu gut. Vorne waren es ebenfalls die Gäste, die weitere Akzente setzen konnten.Ausgerechnet Parker Tuomie schoss den Siegtreffer. Der Ex-Berliner kam letzte Saison im Tausch mit Basler nach Niederbayern.
Das letzte Aufbäumen der Hauptstädter wurde nur einmal gefährlich und hier war Bugl der große Rückhalt. Sein Gegenüber Markkanen war beim noch amtierenden Meister der Beste auf dem Eis.
Frank Hördler (Eisbären): “Es ist schwierig, unsere Situation zu erklären. Wir probieren es mit Kleinigkeiten, wollen uns ins Spiel reinbeißen, aber die Spiele gehen derzeit mit einem Gegentor Unterschied an den Gegner. Es ist auch eine gute ausgeglichene Liga. Straubing hat uns viel unter Druck gesetzt. Jetzt wollen wir es am Sonntag wieder besser machen und Hut ab vor unseren Fans, die uns immer wieder unterstützen.”
Parker Tuomie (Tigers): “Wir sind gut aufgestellt, haben Spieler wie Connolly, Leier, Adam und Zengerle die uns anführen und das ganze Team zieht mit. Es läuft gut bei uns, im entscheidenden Moment machen wir die Dinger rein. Wir spiele auch gegen die stärkeren Teams immer gut und Berlin ist ja auch trotzdem noch eine gute Mannschaft. Auch die Spiel zu Hause in Straubing sind immer wieder phänomenal, der Support ist unglaublich.”
Torfolge:
0:1 (23.) - Travis St. Denis war wohl noch zuletzt am Puck vor dem Tor. Die Vorbereitung kam von Leier und Bourque konnte von der blauen abziehen.1:1 (28.) - Berlin setzte sich bei doppelter Überzahl im Drittel der Tigers fest und ein zeitlich gut gesetzter Queerpass auf Kevin Clark ging dann für die drei Tiger doch zu schnell. 1:2 (42.) - Die Tigers konnte ihre Paradedisziplin in ein Tor ummünzen. Akeson behielt in Überzahl die Übersicht, sah Parker Tuomie im Slot bereit stehen und der nahm dankend an.
Spiel vom 02.12.2022
Eisbären Berlin - Straubing Tigers: 1:2 (0:0 | 1:1 | 0:1)
0:1 |23.| St.Denis (Leier, Bourque)
1:1 |28.| Clark (White, Noebels) - PP 2
1:2 |45.| Tuomie (Akeson) - PP 1
Strafen: Berlin 32 - Straubing 11
Zuschauer: 9.716
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PENNY-DEL (Köln/UG) In einem über weite Strecken ausgeglichenen und hartumkämpften Spiel gewinnen die Kölner Haie mit 3:1 gegen die Frankfurter Löäwen, die wieder einmal einen starken Eindruck hinterliessen. Andreas Thuresson machte letztendlich den Unterschied mit seinen beiden Treffern.

Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Vor dem PENNY DEL Wintergame am 03. Dezember empfingen die Haie den bisher starken Aufsteiger, die Frankfurter Löwen in der Lanxess Arena.
Wie schon bei den letzten beiden Heimspiel starteten die Haie furios in das erste Drittel und konnten früh in Führung gehen. Und wieder war es David McIntyre für den ersten Jubel der Haie Fans bereits in der 3. Spielminute. Weitere hochkarätige Chancen folgten daraufhin. Die Haie zeiugten eine konzentrierte Leistung und verpassten es, die Führung auszubauen. Die Löwen kamen im Laufe des ersten Drittels dann besser ins Spiel und konnten in der 12. Minute durch Wruck den Ausgleich erzielen. Das restliche Drittel verlief ausgeglichen und so ging wes mit dem verdienten 1:1 in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel änderte sich das Bild. Die Löwen waren die bessere Mannschaft, brachten aber den Puck nicht im Kölner Tor unter. Das Spiel wurde intensiver und umkämpfter. Die Löwen besassen die besseren Chancen, ein Tor fiel allerdings für die Haie, als Andreas Thuresson kurz vor Drittelende aus dem Gewühl heraus, die Scheibe über die Linie drückte. So gingen die Haie mit einer etwas glücklichen Führung ins Schlussdrittel.
Die Haie verteidigten mit einer guten Defensivleistung die knappe Führung. Die Löwen zeigten, warum sie bisher eine starke Saison spielten. In der 48. Spielminute sorgte wiederum Andfeas Thuresson mit dem 3:1 für die Vorentscheidung. In den Schlussminuten warfen die Löwen alles nach vorn, doch die Haie Abwehr stand gut und so konnten sie am Ende einen 3:1 Heimerfolg gegen starke Frankfurter Löwen feiern.
Für die Haie steht jetzt das PENNY DEL Wintergame am Samstag gegen die Adler aus Mannheim auf dem Plan, während die Frankfurter Löwen am Sonntag die Eisbären aus Berlin empfangen.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln) "Insgesamt war es heute ein Arbeitssieg. Ich freue mich über die wichtugen drei Punkte und bin stolz auf die Mannschaft. Ab jetzt schauen wir nach vorne und freuen uns auf Samstag."
Kölner EC - Frankfurter Löwen 3:1 (1:1|1:0|1:0)
Tore:
1:0 03. McIntyre EQ (Olver)
1:1 12. Wruck EQ (McNeill|Olsen)
2:1 38. Thuresson EQ (Bailen|Austin}
3:1 48. Thuresson PP (Aubry|Sennhenn)
Strafen: Köln 8|Frankfurt 4
Zuschauer: 10.469
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PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Auch wenn die ersten anderthalb Drittel noch ausgeglichen waren, brauchten die Gäste von der Isar drei Minuten im zweiten Drittel um für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Roosters aus Iserlohn, die bereits am Wochenende in Köln mit 1:7 unter die Räder gerieten, müssen nach nun drei Niederlagen in Folge einen erneuten Rückschlag verdauen. Dabei fiel die heutige Niederlage etwas zu hoch aus.
(Foto: Patrick Rüberg)
Das erste Drittel war unterm Strich sehr temporeich und ansehnlich mit Chancen auf beiden Seiten. Die erste Großchance des Müncheners McKiernan konnte Weitzmann noch mit einem spektakulären Safe entschärfen, als er sich auf dem Rücken liegend in einen Schuss warf. In der Folgezeit kamen die Iserlohner zu aussichtsreichen Möglichkeiten, das ein oder andere Mal konnten sie gezielte und schnelle Konter setzen. Dabei kamen sie jedoch zu selten zentral aus dem Slot zum Schuss. Als man sich gerade mit dem Gedanken an ein 0:0 der ansehnlicheren Art und Weise anfreundete, schlug der Favorit von er Isar jedoch eiskalt zu, Justin Schütz konnte Weitzmann überwinden. Somit ging es, etwas unglücklich aus Sicht der Gastgeber, mit 0:1 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel zeigte sich zu Beginn zunächst ein ähnliches Bild, das Spiel war einigermaßen ausgeglichen, meist spielte sich das Geschehen zwischen den Angriffsdritteln ab. Insgesamt mit weniger gefährlichen Szenen auf beiden Seiten und weniger Tempo als im ersten Abschnitt. Als knapp zehn Minuten gespielt waren, drehte der Gast aus München jedoch einmal richtig auf und entschied das Spiel binnen drei Minuten für sich. Drei Treffer fielen am Fließband und die Roosters gaben etwas überraschend das bis daher ausgeglichene Spiel komplett aus der Hand. Zunächst war Ehliz in Überzahl zum 0:2 erfolgreich, ehe anderthalb Minuten später Ryan McKiernan per Schuss aus dem Slot auf 0:3 stellte. Achtzehn Sekunden später stand Daubner auf Vorarbeit von DeSousa richtig und netzte zum 0:4 ein. In dieser Phase drohten die Roosters völlig auseinander zu fallen, weswegen Gregg Poss eine Auszeit nahm und dies zu einem deutlichen und vernehmbaren Weckruf nutzte. Immerhin verhinderten die Sauerländer weitere Treffer und es ging mit einem deutlichen 0:4 in die Kabinen.
Das Schlussdrittel nutzten die Gastgeber um das Spiel dann noch mit halbwegs erhobenen Kopf beenden zu können, passten in der defensive weitgehend auf und setzten weiter Akzente in der Offensive. Jenike ersetzte zum Beginn des Drittels den glücklosen Hannibal Weitzmann, der in den letzten beiden Spielen insgesamt elf Gegentore zu verdauen hatte.
In der 47. Minute nutzten München erneut eine Überzahl eiskalt aus, Hager traf zum 0:5. Dabei blieb es dann am Ende auch, die Roosters spielten die Partie ordentlich zu Ende und hatten noch ihre Gelegenheiten, konnten Niederberger im Tor der Red Bulls jedoch nicht mehr überwinden. Letztlich ein verdienter Auswärtssieg der Münchener in einem Spiel, welches bis zur Hälfte als ausgeglichen bezeichnet werden kann, bis dann die etwas unerklärbaren drei Minuten zwischen der 32. und 35. Minute kamen, die den Gastgebern komplett den Stecker zogen und in denen die Münchner ihre individuelle Klasse eiskalt ausspielen konnten. Am Ende weist die offizielle Spielstatistik der Penny-DEL 32:39 Schüsse aufs Tor auf, was unterstreicht dass sich die Sauerländer nicht kampflos haben „abschießen“ lassen.
Spiel am 30.11.2022:
Iserlohn Roosters - EHC Red Bull München 0:5 (0:1| 0:3| 0:1)
Tore:
0:1 19. Schütz|EQ (Tiffels|Szuber)
0:2 32. Ehliz|PP1 (Blum|DeSousa)
0:3 34. McKiernan|PP1 (Tiffels|Street)
0:4 35. Daubner|EQ (Ehliz|DeSousa)
0:5 47. Hager|PP1 (Redmond|Street)
Zuschauende: 3.298 in der BalverZinn Arena
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Straubing musste sich diesen Sieg sehr hart erkämpfen. Im ersten Drittel verfehelte das Team von Tom Pokel die Tore zu machen. Die Quittung kam prompt und man musste lange einen Rückstand hinterherlaufen. Aber Straubing blieb über die volle Distanz am Drücker und konnte sich im letzten Drittel belohnen. Die Gäste kamen mit nur fünf Verteidiger angereist und boten bis zur letzten Sekunde einen harten Fight an.

(Foto: Citypress) Hunter Miska stand heute wieder im Tor der Tigers
Spielverlauf:
Die Spielanteile im ersten Abschnitt lagen deutlich bei den Hausherren. Straubing wirkte in den Ecken quirliger und im Aufbau immer sicher. Teilweise konnte man den Gegner bei fünf gegen fünf auf dem Eis in deren Zone ein einschneiden.
Dafür war aber lediglich ein Treffer, bei einem Schussverhältnis von 18:11 und drei Großchancen, zu wenig. Zwar hatten die Gäste durchaus ihre Möglichkeiten und auch einmal richtig Pech beim Abschluss von Miha Verlic, aber die waren durch die gute Abwehrarbeit der Tigers Mangelware.
Jason Akeson für die Tigers: “Ja es läuft irgendwie gut für mich, wenn es gegen Bremerhaven geht. Wir spielen ein hartes Forechecking und die machen weniger Fehler als die. Genau so müssen wir weitermachen.”
Man konnte fast meinen, dass eine komplett andere Mannschaft aus der Kabine von Bremerhaven auf das Eis zurückkam. Mit einem Doppelschlag binnen 102 Sekunden drehten sie das Spiel zu ihren Gunsten. Von da an war es ein Duell auf Augenhöhe. Miska, der beim ersten Tor noch etwas schlecht aussah, glänzte genauso wie sein Gegenüber Franzreb mit fantastischen Paraden im weiteren Spielverlauf.
Was sich die Niederbayern bis dato auf die Fahnen schreiben mussten, war die mangelnde Chancenverwertung mit zusätzlich vielen harmlosen Schüssen auf das Tor, auch wenn dabei zwei Pfostentreffer darunter waren.
Nick Aichinger für Fischtown: “Nach den zwei schnellen Toren waren wir wieder drin im Spiel. Straubing hatte einen sehr guten Start, da war es schwer für uns zu verteidigen, aber im zweiten Drittel haben wir mehr Unterstützung von den Stürmern bekommen. Wir müssen das jetzt konsequent so weiter spielen und das nächste Tor erzielen.”
Straubing wollte das zweite Drittel schnell wieder vergessen und das schafften sie auch. Konsequent wurde wieder der Gegner unter Druck gesetzt und genau hier war die Achillesferse der Gäste. Das Team von Coach Popiesch musste dann einen Doppelschlag der Hausherren einstecken. Bis zum Ende hin versuchten die Nordlichter vergebens, noch einen Punkt aus der Ferne mitzunehmen.
Coach Tom Pokel für die Tigers: "Wir spielten ein starkes erstes Drittel und verbrachten viel Zeit in der Offensivzone. Immer wieder konnten wir uns beim Gegner gut festsetzen, aber dann kam gleich der Blackout im zweiten Drittel und wir haben Bremerhaven wieder ins Spiel gebracht. Eigentlich haben wir danach wieder gut verteidigt, haben gut auf den Rückstand reagiert und ein gutes Comeback im letzten Drittel hingelegt."
Thomas Popiesch für Fischtown: "Das es schwer wird, war uns klar. Wir hatten uns vorgenommen kompakt zu stehen und die Turnovers zu vermeiden, was uns aber zunächst nicht gelungen ist. Mit den Powerplaytoren sind wir zwar wieder zurückgekommen, haben aber dennoch zu viel Zeit in der Defensivzone verbracht. Der Druck war auch enorm hoch und das hat sich im letzten Drittel fortgesetzt. Da haben wir dann unsere Chancen nicht gut genug herausgespielt, weil uns die Konzentration und Präzission etwas gefehlt hat. Das Team hat heute auch mit fünf Verteidiger bis am Limit gekämpft."

(Foto: Citypress) Travis St. Denis brachte sein Team auf die Siegerstraße
Torfolge:
1:0 (4.) - Fehler bei den Pinguinen im Spielaufbau und Jason Akeson ist der Nutznießer mit einem satten Handgelenkschuss unter die Latte. 1:1 (21.) - Die Strafe von Straubing war schon fast abgelaufen, da erzielte Jeff Friesen, 21 Sekunden nach Wiederbeginn, den Ausgleich. Dabei gewährten die Tigers ihm viel zu viel Freiraum.
1:2 (23.) - Schon wieder waren die Gäste in Überzahl und wieder spielten sie den Treffer perfekt heraus. Niklas Andersen bekam ähnlich viel Platz und Hunter Miska wurde bei dem Führungstreffer die Sicht verdeckt. 2:2 (46.) - Auch die Tigers, als bestes Überzahl-Team der Liga, zeigten mit einem Mann mehr auf dem Eis, wie es geht. Luke Adam zimmerte den Puck genau in den Winkel.
3:2 (49.) - Brandt setzte energisch nach, sah Travis St.Denis, der sich in den Rücken der Abwehr geschlichen hatte und der Pass kam genau zum richtigen Zeitpunkt. 4:2 (59.) - Das Tor der Pinguins war längst verlassen, da traf Jason Akeson zum zweiten Mal ins leere Tor. 4:3 (60.) - Pure Ergebniskosmetik drei Sekunden vor dem Ende durch Markus Vikingstad.
Spiel vom 30.11.2022
Straubing Tigers - Fischtown Pinguins Bremerhaven: 4:3 (1:0 | 0:2 | 3:1)
1:0 |04.| Akeson
1:1 |21.| Friesen (Andersen) - PP 1
1:2 |23.| Andersen (Friesen, Wejse) - PP 1
2:2 |46.| Adam (Manning, Akeson) - PP 1
3:2 |49.| St. Dennis (Brandt, Kohl)
4:2 |59.| Akeson (Connolly) - EN
4:3 |60.| Vikingstad (Emminger, McKenzie) - EA
Strafen: Straubing 10 - Bremerhaven 8
Schiedsrichter: Polaczek / Rohatsch / Koziol / Wölzmüller
Zuschauer: 3.311
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Im Gipfel der Krisenteams kam der amtierende Meister aus Berlin nach Schwenningen. Während die Hauptstädter bisher vor allem sportlich enttäuschten, sind es bei den Wild Wings die Störfaktoren der Geschäftsführung, welche unter der Woche für Unruhe sorgten. Der unglücklichen Kommunikation der Verantwortlichen setzten die Schwenninger einen Kantersieg auf dem Eis entgegen. Am Ende stand ein deutliches 6:2 auf der Anzeigetafel.
Archivbild / citypress
Schwenningen kam gut in die Partie und ließ in den ersten Minuten einen Alleingang ungenutzt. Als Tyson Spink auf die Strafbank wanderte, zogen die Gäste ein druckvolles Powerplay auf, ohne dabei zählbares herauszuspielen. Mit Ablauf der Überzahl kassierte Frank Hördler ebenfalls zwei Minuten. Die beste Chance hatten in der Folge aber die Hauptstädter: Frank Mauer und Giovanni liefen alleine auf das Schwenninger Gehäuse zu, fanden aber in Joacim Eriksson ihren Meister.
Bis zur Pause gehörte das Spiel den Spink-Zwillingen. Zunächst netzte Tylor Spink im Nachschuss ein, ehe sein Bruder nur drei Minuten später nachlegen konnte. Mit dem Pausenpfiff gelang Tyson Spink der zweite Treffer an diesem Abend. Im Powerplay kombinierten sich die Hausherren zuvor sehenswert vor das Tor.
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste besser aus der Kabine. Nach Strafen auf beiden Seiten gab es bei vier gegen vier etwas Platz auf dem Eis. Diesen wusste Zach Boychuk zu nutzen und erzielte den ersten Gästetreffer.
Kurz vor der Pause setzte Morgan Ellis einen harten Check gegen Tyson Spink, der blutend das Eis verlassen musste. Es folgten fünf Minuten Überzahl, welche die Wild Wings erst im Schlussabschnitt nutzen konnten. Einmal mehr nahm Tyson Spink Maß und machte seinen Hattrick komplett. Zuvor hatte Miks Indrasis perfekt aufgelegt.
Miks Indrasis war es dann auch, dem mit seinem ersten Saisontreffer ein Kabinettstück gelang. Zunächst scheiterte Alexander Karachun an Tobias Ancicka, Miks Indrasis schnappte sich den Puck und legte ihn im Lacrosse-Stil in das Tor.
Gut sechs Minuten vor dem Ende tankte sich Alexander Trivellato durch und verlud Tobias Ancicka. Der sechste Schwenninger Treffer sollte aber noch nicht das Ende sein. Zwei Minuten später brachte Kevin Clark den Puck im Schwenninger Tor unter.
Kurz vor Spielende kochten nochmals die Emotionen hoch, welche sich in Gerangel und Faustkämpfen entluden. Ein Tor sollte nicht mehr fallen und so sicherten sich die Wild Wings wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Nachdem die Mannschaft auf dem Eis abgeliefert hat, sollten sich nun auch die Verantwortlichen neben dem Eis besinnen und keine weiteren Nebenkriegsschauplätze aufmachen.
Spiel vom 30.11.2022 – Schwenninger Wild Wings – Eisbären Berlin
Tore:
1:0 |14.|Tyl. Spink (Hungerecker / Tys. Spink)
2:0 |17.|Tys. Spink (Trivellato / Huss)
3:0 |20.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Indrasis)
3:1 |27.|Boychuk (Hördler / Noebels)
4:1 |42.|Tys. Spink (Indrasis / Lajunen)
5:1 |46.|Indrasis (Karachun)
6:1 |53.|Trivellato (Karachun / Indrasis)
6:2 |55.|Clark (Regin)
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Frankfurt/PM) Die Adler Mannheim haben auch zweite Derby gegen die Löwen Frankfurt für sich entschieden. In der mit 6.990 Zuschauern ausverkauften Eissporthalle am Bornheimer Hang setzte sich das Team um Kapitän Denis Reul mit 4:3 nach Penaltyschießen durch. Die Mannheimer Tore in der regulären Spielzeit erzielten Matthias Plachta (2) und Nigel Dawes, der den Adlern im Penaltyschießen den Zusatzpunkt sicherte.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Die Adler starteten dominanter in die Partie, allerdings blieben hochkarätige Chancen zunächst Mangelware. Stefan Loibl fälschte einen Schuss von Denis Reul über das Tor ab (4.), Mark Katic bekam am langen Pfosten den Puck nicht schnell genug unter Kontrolle (7.). Auf der anderen Seite prüfte Kevin Maginot die Reflexe von Arno Tiefensee (9.). Der erste richtig gefährliche Löwen-Schuss durch David Elsner sprang vom Innenpfosten zum 1:0 über die Linie (9.). In der Folge wurden die Hausherren stärker, doch kurz vor der ersten Pause berappelten sich die Adler wieder. Nico Krämmer scheiterte noch im Alleingang an Jake Hildebrand, doch Matthias Plachta erzielte wenige Sekunden vor der Pause den durchaus verdienten Ausgleich.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatte die Partie zunächst etwas abgeflacht. Erst ein Powerplay für die Adler änderte daran etwas. Während Taro Jentzsch ein starkes Zuspiel von Krämmer noch nicht verwerten konnte, gelang Nigel Dawes zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe mit einem Schuss unter das Tordach die erste Mannheimer Führung (27.). Gleich in der nächsten Aktion hatte erneut Krämmer die Gelegenheit per Alleingang, wurde aber am Abschluss noch entscheidend gestört. Die besten Chancen der Löwen hatten Dominik Bokk und Carter Rowney in der 32. Minute, doch beide scheiterten an Tiefensee. Weil Ryan MacInnis seine beiden guten Chancen nicht an Hildebrand vorbeibrachte, blieb es bei der Ein-Tore-Führung der Adler zur zweiten Pause.
Mannheim blieb auch mit Beginn des Schlussabschnitts die spielbestimmende Mannschaft, hatte zunächst jedoch Mühe, sich gute Chancen zu erspielen. Kurz darauf nutzten die Adler jedoch eine Möglichkeit zum 3:1. Aus dem Gewühl heraus erzielte Plachta seinen zweiten Treffer des Abends (44). Trotz des Zwei-Tore-Rückstands gaben sich die Hessen nicht geschlagen, hatten wenig später in Überzahl durch Jerry D’Amigo (45.) und Rowney (47.), der den Pfosten traf, gute Einschussmöglichkeiten. Auch in der Folge blieben die Löwen gefährlich, doch weder Davis Vandane noch Chad Nehring hatten das Glück auf ihrer Seite (beide 51.). Das änderte sich jedoch in der Schlussphase. Zweimal nahmen die Löwen Hildebrand für einen sechsten Feldspieler vom Eis, zweimal schlugen sie zu. Nehring arbeitete die Scheibe zunächst zum 2:3 über die Linie (59.), D’Amigo erzielte 23 Sekunden vor Schluss den Ausgleich.
Die fünfminütige Overtime blieb torlos, somit musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Dort erzielte Dawes den Siegtreffer aus Sicht der Adler.
Die Stimmen zum Spiel
Fabrizio Pilu: „Es war eine unglaubliche Stimmung, man hat auf dem Eis kaum sein eigenes Wort verstanden. Jeder hat das genossen. Nichtsdestotrotz geben wir zuletzt in der Schlussphase immer wieder Tore ab. Das müssen wir abstellen, sicher zu Ende spielen. Zuvor haben wir unseren Job gemacht, haben die Scheiben aus der eigenen Zone gebracht.“
David Wolf: „Im ersten Drittel war eher noch abtasten angesagt und den Rhythmus zu finden. Es war das dritte Spiel binnen fünf Tagen. Wir haben wenige Fehler gemacht, wenig zugelassen und ein paar Chancen kreiert. Im zweiten Abschnitt haben wir sehr dominant agiert, viel Druck auf die Verteidiger gemacht. Bis zur 58. Minute haben wir auch im letzten Drittel ein gutes Spiel gemacht, hatten dann aber einen Ausfall, der uns einen Punkt gekostet hat.“
Bill Stewart: „Es war ein großartiges Spiel, wir haben 58 Minuten sehr stark gespielt, aber eine Partie dauert eben 60 Minuten. Wir hatten zuletzt ein paar dieser Situationen. Frankfurt hat hart gearbeitet, hatte das nötige Glück. Das Momentum ist schwer zu bekommen, aber mit ihm spielt es sich so leicht und am Ende war das Momentum auf Seiten der Löwen.“
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Zwei Drittel lang sah es gegen die Nürnberg Ice Tigers gut aus für die DEG, doch in den letzten zwanzig Minuten entrissen die Franken den Hausherren mit drei Toren das Spiel. Am Ende unterlag die DEG vor 4255 Zuschauern im PSD BANK DOME mit 2:4 (1:1; 1:0; 0:3).gen.
(Foto: Ralf Schmitt)
Schwungvolles erstes Drittel
Kurz nach dem Eröffnungsbully musste Stephen MacAulay nach einem hohen Stock gleich mal auf der Strafbank Platz nehmen. Powerplay, das war in dieser Saison bislang bei beiden Mannschaften keine Stärke. Die Nürnberger ließen die Scheibe zwar passabel zirkulieren, wurden von der DEG aber gut am äußeren Drittelrand gehalten, so dass Haukeland nicht eingreifen musste. Danach enwickelte sich ein schwungvolles Spiel, dem zunächst die Ice Tigers ein wenig mehr ihren Stempel aufdrückten.
Eine erste richtig gute Gelegenheit hatte Jakob Ustorf, der nach einem Scheibengewinn schön von Tim Fleischer bedient wurde, aber freistehend an Haukeland scheiterte (8.). Nach gut zehn Minuten zeigte sich die DEG dann aber regelmäßiger vor dem gegnerischen Tor und Niklas Treutle, der selbiges hütete. MacAulay im Slot (11.) und zweimal Schiemenz (12. & 13.) versuchten es noch erfolglos, besser machte es dann Tobi Eder. Nachdem er die Scheibe in der neutralen Zone selbst erobert hatte, ging es schnell zu Harper und von dort mit einem schönen No-Look-Pass zurück zu Eder, der mit der Rückhand zum 1:0 verwandelte (13.).
Im Wechsel darauf dann wiederum gute Chancen für die DEG durch Ehl, Eham und Ebner, hier behielt Treutle aber Übersicht und Oberhand. Nun hatten die Hausherren die Partie eigentlich gut im Griff, doch vor der Sirene führte ein verlorener Bandenzweikampf dann doch noch zum Ausgleich. Von Schmölz gelangte der Puck über Sheehy zu MacLeod, der die Scheibe gekonnt mit dem Schlittschuh stoppte und ins Tor bugsierte (19.). Auf der Gegenseite hätte Alex Barta durch einen Rebound nach Harper-Schuss direkt antworten können, verfehlte den Kasten aber letztlich deutlich.
Kousa mit der Führung mitten hinein in den Nürnberger Druck
Die ersten Wechsel des Mittelabschnitts gehörten der DEG. Zunächst vergab Fischbuch nach schönem Gogulla-Pass, dann durfte Rot-Gelb nach einer Strafe gegen den Torschützen MacLeod erstmals in Überzahl ran. Aus der numerischen Überlegenheit konnte die DEG bis auf einen sicher von Treutle gehaltenen Barta-Schuss kein Kapital schlagen. Aber auch die nächsten gefährlichen Szenen fanden allesamt vor dem Tor der Ice Tigers statt. Einen schnellen Konter konnten Fischbuch und Gogulla nicht verwerten, weil Blake Parlett den entscheidenden Querpass bockstark verteidigte (25.), wenige Minuten später versuchte es Alex Blank aus spitzem Winkel (27.).
Dann allerdings folgte eine Druckphase der Gäste, die der DEG ordentlich zu Schaffen machte. Unterstützt durch den langen Weg zum Wechsel im zweiten Drittel gelang es den Ice Tigers, die DEG tief ins eigene Drittel zu drücken. Die Verteidiger kamen nicht auf die Bank, so dass sie irgendwann stehend k.0. nur noch das nötigste tun konnten, um den Gegentreffer zu verhindern. Irgendwann gelang es Philip Gogulla dann endlich, mit der Scheibe ins gegnerische Drittel zu fahren und den Druck herauszunehmen.
Und wie! Von Gogulla ging der Puck erst zu MacAulay, dann zu Eder und der schaltete blitzschnell und sah im Augenwinkel den von der Bank heraneilenden Mikko Kousa. Der Finne brauchte nur noch einzuschieben und bejubelte seinen ersten DEL-Treffer (30.). Das Tempo der Partie blieb hoch, weitere gute Chancen gab es vor allem für Nürnberg. Sheehy traf den Pfosten (34.) und Reimer schoss mittig aus dem Slott knapp rechts am Tor vorbei (36.).
Die Ice Tigers drehen das Spiel
Im letzten Drittel machte Nürnberg von Beginn an Druck und unterstrich deutlich, dass sie hier weiter auf Sieg spielen würden. Schon früh hätte es durch einen Konter von Ustorf zum Ausgleich kommen können, der Youngster wurde aber noch entscheidend von Mikko Kousa gestört (43.). Zunächst hielt die DEG gut dagegen und die Franken möglichst von Haukeland fern.
Einige Szenen später aber dann kam Tobi Eder im Zweikampf zu Fall, die Arme der Unparteiischen blieben jedoch unten. In der Folge stimmt die Zuordnung bei der DEG nicht und der Puck gelangte von Weber zu MacLeod, der zum zweiten Mal für seine Mannschaft ausglich (49.). Kurz darauf war MacLeod wieder involviert, diesmal als Assistent für Dane Fox, der den Doppelschlag vollendete. Plötzlich führten die Gäste (51.). Einen schnellen Ausgleich verpasste Stephen Harper mit einem gescheiterten Tunnelversuch gegen Treutle. Die DEG mühte sich, es fiel ihr aber sichtlich schwer klare Chancen zu kreieren.
Zunächst jubelten dann wieder die Ice Tigers, die Scheibe war wohl auch im Tor, die Schiedsrichter entschieden aber sowohl auf dem Eis als auch nach dem Studium der TV-Bilder auf Torwartbehinderung durch Schofield. Drei Minuten bot sich der DEG dann noch einmal eine Powerplay-Chance, doch das Special-Team erwischte heute wirklich keinen guten Tag. Selbst mit einem sechsten Feldspieler gelang der Ausgleich nicht. Patrick Reimer machte mit seinem Treffer ins leere Tor alle DEG-Hoffnung auf Punkte zunichte.
Im letzten Drittel kam die DEG zu Fall
Es ist keine einfache Phase gerade, aber es hilft kein Jammern und kein Motzen. Nun steht der spielreiche Dezember vor der Tür mit sehr vielen Gelegenheiten auf Wiedergutmachung. Los geht es am kommenden Wochenende mit dem stets hitzigen Gastspiel am Iserlohner Seilersee (Beginn 19:30 Uhr), am Sonntag gastieren die Schwenninger Wild Wings im PSD BANK DOME (Beginn: 14 Uhr). Die Mannschaft kann jede Unterstützung gebrauchen, Tickets gibt es unter www.degtickets.de.
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PENNY-DEL (Köln/UG) Am 3. Dezember 2022 findet das PENNY DEL Wintergame im Kölner Rhein-Energie Stadion zwischen den Kölner Haien und den Adlern aus Mannheim statt. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und es werden etwa 40.000 Zuschauer erwartet.

Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Am 03. Dezember 20922 steigt das Eishockey-Highlight des Jahres. Unter freuiem Himmel treffen ab 16.30 Uhr die Kölner Haie und die Adler Mannheim im Kölner Rhein-Energie Stadion aufeinander.
Über 35.000 Tickets sind für die Partie bereits verkauft. Die Haiue steuern auf eine Zuschauerzahl von über 40.000 Besuchern hin. Karten für dieses einziugartige Spiel gibt es noch im Online-Ticketshop der Haie unter haie-tickets.de und an den Tageskassen am Stadion. Selbstverständlich sind Tickets auch im Haie-Store in Köln-Deutz erhältlich.
Im Stadion sind derweil die Vorbereitungen nahezu abgeschlossen. Seit Sonntag ist die Eisfläche fertig aufgebaut. Bis zum Spiel wird das Eis jetzt auf die gewünschte Dicke gebracht. Beide Teams werden am Freitag zum Training aufs Eis gehen um sich mit den besonderen Gegebenheiten vertraut zu machen.
Weitere Vorbereitungen, wie das installieren einer besonderen Lichtshow und Videoscreens werden derzeit aufgebaut, damit die Zuschauer ein einmaliges Erlebnis und das Spielgeschehen verfolgen können.
Der Einlass wird ab 14.30 Uhr sein und ab 15.00 Uhr beginnt das Rahmenprogramm. "Kölle singt" das bekannte Mitsing-Konzert in Köln mit Sänger Björn Heuser wird vor Spielbeginn bereits ein Gänsehaut Feeling produzieren. Unterstützt wird er diesmal von Micha Hirsch, dem Sänger der Haie Hymne, und den Sängern Mike Kremer und Frank Reudenbach. Letzterer ist als Sänger der "Klüngelköpp" sicherlich vielen Besuchern bekannt.
Gegen 15.50 Uhr werden damnn die Profis der Haie und der Adler aus Mannheim das Eis betreten und um 16.30 Uhr wird das erste Bully einen einzigartiges Erlebnis einläuten.
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PENNY-DEL (Köln/UG) Kölner Haie dominieren Iserlohn Roosters klar und gewinnen mit 7:1. Es war der höchste Sieg der Haie in der laufenden Saison und sie hielten damit die Rossters in der Tabelle auf Abstand.

Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Keine vier Minuten waren im Duell gegen die Iserlohn Roosters gespielt, da konnten die Haie zum ersten Mal jubeln. Nach einer starken Aktion zog David McIntyre ab und traf zur Führung für die Kölner Haie. Bereits zwei Minuten später erhöhte Landon Ferraro mit seinem ersten Saisontor auf 2:0 unter den Augen seines Vaters, der NHL Legende Ray Ferraro. Erst in der 19. Minute erspielten sích die Roosters ihre erste Torchance in diesem Spiel. Mit einer verdienten 2:0 für die Haie ging es in die erste Drittelpause.
Nach dem Wechsel ging es weiter wie im ersten Drittel. Mit Schwung kamen die Haie aus der Kabine und dominierten die iserlohn Roosters auch weiter nach Belieben. Im zweiten Drittel fanden sie auch wieder ihre Stärke im Powerplay. David McIntyre erzielte in der 25. Spielminute mit einem trockenen Handgelenkschuss in den Winkel das 3:0 für die Kölner. Bedingt durch einen Wechselfehler der Haie kamen die Roosters durch Labrie in der 26. Minute zu ihrem Anschlusstreffer. Doc die Haie liessen sich davon nicht beeindrucken und kamen ihrerseits mit dem nächsten Powerplay-Treffer durch Carter Proft zum 4:1. Kurz vor der Drittelsirene erzielte Jon Matsumoto bei angezeigter Strafe noch das 5:1.
im Schlussdrittel blieben die Haie spielbestimmend und liessen kaum einen Schuss auf das von Mirko Pantkowski gehütete Tor zu. Die Kölner zogen sich etwas zurück und durch einen Konter und einer 3 auf 1 Situation liess Alex Roach dem Iserlohner Torhüter Hannibal Weitzmann keine Chance. 6:1 stand es nach 53 Minuten. Nur Hannibal Weitzmann war es zu vedanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. Dennoch konnte er das 7:1 durch Maximilian Kammerer in der 59. Spielminute nicht verhindern. Die Haie Fans zählten die Sekunden herunter und so gewannen die Haie, auch in dieser Höhe verdient, mit 7:1 das NRW Duell gegen die Iserlohn Roosters.
Die Haie ampfangen am Donnerstag, den 1. Dezember den starken Aufsteiger Frankfurter Löwen, währen die Iserlohn Rossters am Mittwoch den Tabellenführer aus München empfangen.
Stimmen zum Spiel: Landon Ferraro (Köln) "Anders als am Freitag hatten wir heute einen super Start. Darauf haben wir aufgebaut und sind über das ganze Spiel nicht von unserem Plan abgekommen".
Kölner Haie - Iserlohn Roosters 7:1 (2:0|3:1|2:0)
Tore:
1:0 04. McIntyre|EQ (Olver|Bailen)
2:0 07. Ferraro|EQ (Müller|Matsumoto)
3:0 25. McIntyre|PP (Matsumoto|Austin)
3:1 26. Labrie|PP (Brown|Weitzmann)
4:1 34. Proft|PP (Matsumoto|Müller)
5:1 40. Matsumoto|EQ EA (Aubry|Thuresson)
6:1 53. Roach|EQ (Thuresson)
7:1 59. Kammerer|EQ (Aubry)
Strafen: Köln 6|Iserlohn 8
Zuschauer: 12.807
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PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther die Straubing Tigers zum bayerischen Derby. Beide Teams warteten zuletzt mit Auswärtssiegen auf und wollten auf der Erfolgsspur bleiben. Dies war die 69. Partie zwischen diesen beiden Mannschaften.
Schließlich siegte Augsburg in einem wilden Match am Ende mit 7:4 auch dank des Doppelpacks von Urgestein und Publikumsliebling T.J. Trevelyan.
(Fotoquelle Dunja Dietrich) Verwandelter Penalty von T.J. Trevelyan
Augsburg holte sich in Düsseldorf drei eminent wichtige Punkte und verkürzte den Abstand auf die vor ihnen platzierten Eisbären und Wild Wings. Mit zwei Erfolgen aus den letzten fünf Begegnungen meldeten sich die Fuggerstädter zurück und heute peilten sie den nächsten Heimsieg an. Neuzugang Marcel Barinka feierte bisher einen sehr guten Einstand und Dennis Endras jubelte bereits über seinen 50. DEL Shutout bzw. seinen ersten in dieser Spielzeit.
Soramies: „Es war ein sehr wichtiger Sieg für uns, wir haben sehr konstant gespielt, lange stand es 0:0, dann haben wir das Powerplay super genutzt. Dennis (Endras) hat eine Runde Spezi ausgegeben, wir haben wir ihn gefeiert. Er bedeutet für uns viel und hilft dem Team. Die Pause hat uns gutgetan, wir haben den Kopf freibekommen. Wir müssen hinten stabil stehen, ein offensives Match spielen und das Spiel diktieren. Wir freuen uns alle drauf hier bei voller Hütte. “
Straubing schaffte es, nach dem Aus in der CHL, in Frankfurt zu gewinnen und mit den zwei Zählern sich unter die Top Sechs zu schieben. Beim Team um Headcoach Tom Pokel hieß es nun voller Fokus auf die Liga und dies wollten sie heute Nachmittag auch unter Beweis stellen. Mit Garrett Festerling hatten die Tigers nun einen weiteren Top Stürmer in ihren Reihen, der für noch mehr Tiefe im Kader sorgte. Sein Können deutete er bereits in Hessen an mit einer beachtlichen Bully Quote von 67 % und seinem ersten Assist Punkt.
Daschner: „Es war unser Spiel in Frankfurt, haben hinten raus gewonnen. Der Trend sieht so aus, dass wir an unsere alten Leistungen anknüpfen können. Da wir viele neue Spieler haben, hat es deswegen etwas gedauert. Wir spielen hart, erkämpfen uns relativ viel, dann ist auch das Glück auf unserer Seite, was anfangs gefehlt hat. Wir haben viele sehr kreative Spieler im Powerplay, die hier gut zur Geltung kommen. Wenn es laut ist, das spornt uns hier immer an. Wir müssen ihnen unseren Stempel aufdrücken.“
Der AEV dreht das Match zu seinen Gunsten, Tigers bleiben hartnäckig dran
Der AEV startete gewohnt rasant und Terry Broadhurst prüfte gleich mal Hunter Miska. Von Anfang an entwickelte sich ein hart umkämpftes Match. Nach erstem Abtasten erzielte J.C. Lipon für die Gäste die Führung in der 6. Spielminute. Sein Distanzschuss schlug oben unhaltbar ein. Die Tigers hatten nun Oberwasser und waren tonangebend. Kurz danach hätte man fast nachgelegt bei einem Solo, doch Dennis Endras bewahrte seine Farben vor einem höheren Rückstand. Straubing agierte zielstrebiger und druckvoller und erarbeitete sich etliche gute Gelegenheiten.
Die Hausherren waren noch auf der Suche nach ihrem Spiel, doch wie aus dem Nichts markierte das Augsburger Urgestein T.J. Trevelyan den Ausgleich in der 11. Spielminute. Doch damit nicht genug, denn nur 42 Sekunden danach drehten die Gastgeber in Person von Drew LeBlanc das Spiel. Was war denn hier nun los? Das konnte diesem Derby nur guttun! Und es kam noch besser für die Fuggerstädter, denn in ihrem ersten Powerplay erhöhten sie durch Ryan Kuffner die Führung in der 14. Spielminute. Das erste Powerplay der Tigers verpuffte wirkungslos und in der 17. Spielminuten musste Straubing sogar den vierten Treffer nacheinander hinnehmen. Torschütze war Samuel Soramies.
In der 18. Spielminute verkürzte Taylor Leier für die Tigers mit einem satten Schuss. Es ging wild zu in diesem ersten Drittel, denn 38 Sekunden vor der Sirene brachte Travis St. Denis Straubing bis auf ein Tor heran. Somit war für Spannung gesorgt.
Defense first im zweiten Drittel großgeschrieben
Augsburg begann den Mittelabschnitt im Powerplay wegen einer Strafe gegen Luke Adam. Dann packte Florian Bugl einen Monster Save aus und das auch noch ohne sein Spielgerät, das er noch Sekunden danach vermisste, bis ihm von seinem Buddy Brandon Manning der Schläger zurückgegeben wurde. Einen zwei auf eins Konter von Straubing parierte Dennis Endras stark und hielt die Führung fest. Die Tigers agierten wieder spielbestimmend, ähnlich wie im ersten Drittel. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend und achteten vermehrt auf ihre Defensive, worauf ihre Trainer sicher in der Pause hinwiesen. Hurra Eishockey fand in diesem zweiten Drittel nicht mehr statt und beide Mannschaften hoben sich wohl das Spektakel für den Schlussabschnitt auf.
Brunnhuber: “So viele Alleingänge wie im ersten Drittel dürfen nicht passieren. Wir müssen so weiterspielen wie bisher, im 5 gegen 5 sind wir die bessere Mannschaft. Wir müssen nichts erzwingen, irgendwann wird dann schon einer reinfallen.”
Augsburg sichert sich das erste 6-Punkte Wochenende
Im Schlussabschnitt starteten die Gäste erneut agiler. Augsburg beschränkte sich primär auf die Verwaltung des Vorsprungs und chippte die Scheibe öfters nur heraus, ohne selbst strukturierte Angriffe zu initiieren. Diese Passivität wurde in der 48. Spielminute bestraft mit dem Ausgleich der Tigers in Person von Joshua Samanski. Dieser Treffer war nur eine logische Folge der Straubinger Bemühungen. Doch wieder etwas aus dem Nichts jubelten die Hausherren nach einem verwandelten Penalty durch T.J. Trevelyan über die erneute Führung in der 49. Spielminute. Damit schnürte der Torschütze seinen heutigen Doppelpack.
Die Halle war nun wieder da und es versprach eine dramatische Schlussphase zu werden. Die Gäste ließen nicht locker und visierten das Remis an, doch der Keeper der Hausherren bot eine herausragende Partie. Straubing lief unentwegt an, blieb aber oft am Bollwerk der Gastgeber hängen. Die letzten fünf Minuten brachen an und die Fuggerstädter lauerten auf Konter, von denen in der 57. Spielminute einer durch den Neuzugang Marcel Barinka verwertet wurde. Somit schien die Partie entschieden zu sein, denn unmittelbar danach markierte Sebastian Wannström das Empty Net Goal. Demzufolge feierten die Augsburger Panther das erste Sechs Punkte Wochenende in dieser Spielzeit.
Zimmermann: “Im ersten Drittel ging es zu schnell bei den sechs Minuten mit den Gegentreffern. Irgendwann ging dann die Kraft aus und es war schwer, zurückzukommen. Wir haben nie aufgegeben und auch Chancen kreiert.“
Rogl: “Die Straubinger hatten den besseren Start, dann haben wir einen Zahn zugelegt und endlich mal unsere Chancen verwertet. Somit war das Spiel gut auf unserer Seite. Für die Tabelle ungemein wichtig, das Selbstvertrauen litt ziemlich und mit positiver Energie und Stimmung kommt alles zurück.“
Augsburger Panther – Straubing Tigers 7:4 (4:3|0:0|3:1)
Tore:
0:1 |06.| J.C. Lipon (Connolly)
1:1 |11.| T.J. Trevelyan (Johnson, Volek)
2:1 |12.| Drew LeBlanc (Payerl)
3:1 |14.| Ryan Kuffner (Johnson, Wannström) PP1
4:1 |17.| Vinny Saponari
4:2 |18.| Taylor Leier
4:3 |20.| Travis St. Denis (Samanski)
4:4 |48.| Joshua Samanski
5:4 |49.| T.J. Trevelyan Penalty
6:4 |57.| Marcel Barinka (Johnson, Trevelyan)
7:4 |59.| Sebastian Wannström (Soramies) EN
Haupt-Schiedsrichter: Schukies (GER) / Gofman (RUS)
Zuschauer: 5.284
1. Drittel Statistik: 13:19 Schüsse, 18:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
2. Drittel Statistik: 11:6 Schüsse, 11:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
3. Drittel Statistik: 6:14 Schüsse, 8:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Aufstellung:
Augsburg: Endras, Lamb, Länger, Barinka, LeBlanc, Payerl, Haase, Bergman, Broadhurst, Soramies, Saponari, Rogl, Sacher, Kuffner, Stieler, Wannström, Johnson, Volek, Trevelyan.
Straubing: Miska, Kohl, Brandt, St. Denis, Samanski, Leier, Scheid, Manning, Akeson, Festerling, Connolly, Daschner, Zimmermann, Valenti, Brunnhuber, Lampl, Lipon, Adam, Tuomie.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Mannheim/PM) Am 1. Advent haben die Adler Mannheim gegen die Grizzlys Wolfsburg einen 5:4-Erfolg eingefahren. Nigel Dawes (2), Arkadiusz Dziambor, Ryan MacInnis und David Wolf erzielten die Tore. Der entscheidende Treffer von Dawes fiel mit der Schlusssirene.

( Foto Sörli Binder )
Das erste Drittel im ersten Aufeinandertreffen beider Teams im laufenden Wettbewerb war chancenarm. Beide Mannschaften investierten viel ins Laufspiel und in die taktische Disziplin. Der erste Treffer der Partie fiel folgerichtig durchaus glücklich. Arkadiusz Dziambor befreite aus der eigenen Zone, Pogge schätzte beim Passversuch die stehende Scheibe falsch ein und musste sich geschlagen geben (10.). Doch für Wolfsburg war das Gegentor ein Weckruf. In der Folge übernahmen die Grizzlys mehr und mehr die Spielgestaltung. Björn Krupp scheiterte noch aus spitzem Winkel (14.), doch einen Konter über die linke Seite schloss Laurin Braun mit dem 1:1 ab (17.). 15 Sekunden vor der ersten Pause legte Jordan Murray das 2:1 nach.
Im zweiten Abschnitt bot sich ein sehr ähnliches Bild. Wolfsburg hatte lange Zeit mehr von der Partie, auch wenn Nigel Dawes mit einem Schuss vom rechten Bullykreis zunächst ausgleichen konnte (24.). Genau 100 Sekunden später besorgte Darren Archibald in Überzahl die neuerliche Führung der Gäste. Weil Dustin Jeffrey einen harten Querpass nicht verwerten konnte (30.) und Felix Brückmann gegen den schnellen Abschluss von Gerrit Fauser zur Stelle war (33.), blieb es aus Sicht der Adler beim knappen Rückstand. Erst kurz vor der zweiten Pause hatte Matthias Plachta per Alleingang die Chance auf das 3:3, doch der DEL-Topscorer blieb an Pogge hängen (40.).
Mannheim kam zum Schlussdrittel entschlossener aus der Kabine. Ein schneller Angriff über Plachta vollendete Ryan MacInnis nach sechs gespielten Minuten zum Ausgleich. Die Adler agierten fortan wieder mit mehr Einsatz und erzwangen ihr erstes Powerplay im Spiel. In diesem fand Nigel Dawes David Wolf am langen Pfosten, der die Adler zum ersten Mal nach dem 1:0 wieder in Führung brachte (51.). In der Schlussphase drückte wiederrum Wolfsburg auf den Ausgleich. Brückmann zeigte gegen Rhett Rakhshani eine Glanzparade (57.), doch als die Gäste Pogge zugunsten eines sechsten Feldspielers herausgenommen hatten, war Mannheims Torhüter gegen den abgefälschten Schuss von Archibald machtlos (59.). Als bereits alle mit einer Verlängerung rechneten, war Dawes abermals zur Stelle. Mit der Schlusssirene fälschte er den Schuss von Korbinian Holzer zum viel umjubelten 5:4-Endstand ab.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München hat vor 4.910 Zuschauern sein erstes Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt in der Deutschen Eishockey Liga mit 3:2 (0:0|2:0|1:2) gewonnen. Andreas Eder, Daryl Boyle und Chris DeSousa verbuchten die Treffer des Spitzenreiters beim sechsten Erfolg in Serie in der PENNY DEL.

( Foto City-press )
Ein temporeiches Duell im ersten Drittel mit spielfreudigen Gästen. Die besten Chancen offenbarten sich David Elsner, der zweimal an Danny aus den Birken scheiterte (4./16.). Die Red Bulls hatten ebenfalls ihre Möglichkeiten, doch auch Löwen-Keeper Bastian Kucis hielt seinen Kasten vor der Drittelpause sauber.
Der Mittelabschnitt startete mit druckvollen Red Bulls. Das Team von Trainer Don Jackson setzte sich in der offensiven Zone fest und jubelte in der 22. Minute nach dem Kracher von Eder (22.). München mit der Spielkontrolle, einer konzentrierten Defensive und weiteren Chancen. Eine davon nutzte Boyle zum 2:0 (35.). Wenig später hatte Ryan McKiernan den dritten Treffer auf dem Schläger, verfehlte aber aus kurzer Distanz (36.). So blieb es beim Zwei-Tore-Vorsprung nach 40 Minuten.
Die Löwen suchten die Lücke in der Münchner Defensive – und waren in der 45. Minute erfolgreich: Chad Nehring fälschte zum 1:2 ab. Frankfurt danach mit mehreren Strafzeiten, die Red Bulls im Powerplay mit einem auffälligen DeSousa. Der Stürmer knallte den Puck zunächst an den Pfosten (47.), ehe er sechs Minuten darauf ansatzlos in den Winkel traf. Kevin Maginot sorgte mit dem Anschlusstreffer (56.) noch einmal für Spannung, doch die Red Bulls brachten ihren knappen Vorsprung souverän über die Zeit.
Chris DeSousa: „Bei mir hat es zuletzt nicht so geklappt vor dem Tor. Umso schöner, der Mannschaft mit einem wichtigen Treffer geholfen zu haben.“
Tore
1:0 | 21:24 | Andreas Eder
2:0 | 34:52 | Daryl Boyle
2:1 | 44:06 | Chad Nehring
3:1 | 52:37 | Chris DeSousa
3:2 | 55:44 | Kevin Maginot
Zuschauer: 4.910
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PENNY-DEL (Berlin/PM) Die Düsseldorfer EG hat das Spiel beim Deutschen Meister mit denkbar knapp mit 2:3 nach Penaltyschießen verloren. Nach einem mäßigen ersten Drittel kämpften sich die Rot-Gelben immer mehr in die Partie und sicherten sich verdient einen Punkt in der Hauptstadt. Edmund Junemann erzielte zudem sein DEL-Premierentor.

( Foto City-press )
Wiedergutmachung. Das war das oberste Ziel der Mannschaft von Headcoach Roger Hansson, nach dem schwachen Auftritt am Freitag im eigenen Stadion gegen Augsburg. Dafür setzten die Rot-Gelben auf fast das gleiche Line-Up wie bereits am Spieltag zuvor. Lediglich Luca Zitterbart musste verletzt pausieren. Nick Geitner ergänzte erneut als Stürmer die 4. Reihe.
Beide Mannschaften starteten vorsichtig in die ersten Minuten, die Berliner optisch leicht überlegen. Das änderte sich allerdings mit dem ersten DEG-Powerplay. Stephen Harper hätte die rund 200 mitgereisten Rot-Gelben beinah in Ekstase versetzt. Er bekam einen Zuckerpass in den Slot, machte eine tolle Bewegung und zog ab. Tobi Ancicka hielt allerdings überragend. Im Gegenzug machten es die Gastgeber besser. Nach einem abgeprallten Schuss stand Zach Boychuk goldrichtig und versenkte mit einem Schlenzer. Die Berliner danach mit Oberwasser, die Rot-Gelben brauchten Zeit um sich zu sammeln. Nach knapp zehn Minuten hatte Josef Eham den Ausgleich auf der Scheibe, auch hier blieb der Eisbären-Goalie Sieger. Die Hausherren ließen sich davon nicht beirren, trafen wenig später den Pfosten. So ging es im Verlauf des Drittels hin und hin. Fünf Minuten vor der ersten Pause vergab zunächst Philip Gogulla einen Alleingang, wenige Momente vor Ende des Drittels scheiterte dann Alex Blank. Ancicka hielt in beiden Situationen ganz stark.
Rogar Hansson schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Die DEG kam mit viel Druck aus der Pause, erarbeitete sich Chancen und belohnte sich schlussendlich. Edmund Junemann vollendete nach einer tollen Kombination im oberen Eck. Es war das Premierentor für den Angreifer. Cedric Schiemenz und Neu-Stürmer Nick Geitner sicherten sich die Vorlagen. Es entwickelte sich ein munteres Drittel, spielerisch viel schöner anzusehen, als noch der Startabschnitt. Alex Ehl hätte gleich doppelt für die Düsseldorfer treffen können, Frank Mauer hatte hingegen die Führung der Eisbären auf der Kelle. Ein weiteres Powerplay für die DEG brachte weitere Hochkaräter. Alex Ehl, Tobi Eder, Alex Blank und Philip Gogulla hatten allesamt Möglichkeiten auf 2:1 zu stellen, Endstation immer wieder: Ancicka. Mit einer Strafzeit für Rot-Gelb ging es in die Pause.
Erwartungsgemäß gehörten den Überzahl-Eisbären die ersten Aktionen im Schlussdrittel. Doch die Gäste verteidigten stark, störten früh und ließen nur wenig zu. Die DEG hätte in Unterzahl sogar in Führung gehen können, Alex Ehl verpasste aber erneut knapp. Danach ging es einige Minuten hin und her, beide Mannschaften erspielten sich Chancen, jedoch weitgehend harmlos. Eine Großchance hatte Tobi Eder, der völlig frei auf Ancicka zulief. Wie so oft an diesem Nachmittag behielt der Berliner Goalie aber den Eisbären vorne. Wie es so oft im Sport ist: Obwohl die Rot-Gelben ein gutes letztes Drittel zeigten, jubelten am plötzlich die anderen. Peter Regin hielt den Schläger in einen Schuss von Morgan Ellis – 1:2 aus Sicht der DEG. Doch die Gäste machten einfach weiter, nahmen Haukeland aus dem Kasten – und trafen zum 2:2! 36 Sekunden vor Schluss glich Philip Gogulla sehenswert aus. Da auch die Verlängerung keinen Sieger ermitteln konnte, gab es Penaltyschießen. Dort hatten die Gastgeber leider die Nase vorne.
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