
PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Nur zwei Tage nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen die Löwen Frankfurt hatte die DEG gegen die Eisbären Berlin die Chance auf den nächsten Erfolg. Die Jungs zeigten eine blitzsaubere und disziplinierte Leistung gegen den amtierenden Meister und siegten vor 5423 Zuschauern verdient mit 4:2 (1:0; 2:1; 1:1).
( Foto Ralf Schmitt )
Roger Hansson konnte endlich wieder auf die Dienste von Joonas Järvinen zählen, dafür musste Victor Svensson angeschlagen passen, Cumiskey und Ebner fehlten natürlich auch weiterhin. Svenssons Ausfall war Anlass für ein paar Reihenanpassungen, Philip Gogulla gesellte sich zu O’Donnell und Eder, Josef Eham rückte an die Seite von Barta und Ehl. Die Partie begann bis auf ein erstes Testschüsschen von McCrea in der zweiten Minute ereignisarm. Nach circa fünf Minuten wurde die DEG aktiver und kam durch O’Donnell (5.), Schiemenz (7.) und Eder (9.) zu ersten guten Möglichkeiten. Auf Seite der Eisbären hatte Giovanni Fiore mit einem Vorstoß über rechts die erste wirklich gute Gelegenheit für die bis dahin eher harmlosen Gäste, Haukeland hielt aber ohne Probleme (10.). Ein guter druckvoller Wechsel der Reihe um Harper, Fischbuch und MacAulay resultierte in einer Überzahl, die prompt genutzt wurde. Brendan O’Donnell zog knochentrocken von rechts ab und ließ den jungen Ancicka im Eisbären-Tor alt aussehen (12.). Die restlichen Minuten verliefen sowohl hüben als auch drüben ohne Großchancen.
Zurück aus der Kabine kam die DEG mit ordentlich Dampf. Schon in den ersten Wechseln kamen Kouse und Geitner zu ersten Gelegenheiten, danach versuchte es Gogulla aussichtsreich im Slot (22.). Berlin blieb aber auch nicht ganz untätig und kam durch den schön freigepassten Barinka zur bis dahin besten Gelegenheit (23.). Es folgte ein wirklich schön vorgetragener Angriff über Eder zu O’Donnell auf den am langen Pfosten freistehenden Gogulla. Der ließ sich nicht zweimal bitten und netzte endlich seinen ersten Saisontreffer ein (26.). Die Eisbären suchten ihr Heil nun in körperlicher Härte und fuhren harte Checks. Nach einem solchen war die Zuordnung in der DEG-Verteidigung kurz durcheinander, diese Unordnung nutzten die Gäste in Person von Marcel Noebels zum Anschluss (30.). Plötztlich schienen die Hauptstädter wie wachgeküsst und machten ordentlich Druck, die DEG musste richtig beißen. Doch mitten hinein in die Druckphase fand Josef Eham den perfekten Pass auf den davoneilenden Alex Ehl, der wunderbar an Ancicka vorbei ins Netz verwandelte, ganz wichtig! Jetzt beruhigten sich die Gemüter wieder ein wenig, Pföderl gegen Haukeland und Harper gegen Ancicka hatten noch gute Gelegenheiten vor der Sirene.
Im letzten Drittel sah zunächst alles entspannt aus, die DEG spielte überlegt und zielstrebig, hielt sich oft im gegnerischen Drittel auf. Rasch kam es sogar zur nächsten Überzahlchance. Hier allerdings wurde es dann haarig, weil Leo Pföderl sich in Unterzahl auf- und davonmachte und nur regelwidrig zu stoppen war: Penalty für die Eisbären. Im Duell Pföderl gegen Haukeland behielt der norwegische Schlussmann aber zum Glück die Oberhand (45.). Während die DEG ihre Führung auf dem Eis nun gekonnt verteidigte, stimmten sich die Fans in der Westkurve gesanglich schon einmal auf das Derby gegen die Kölner Haie ein. Das konnten sie auch gut und gerne tun, hatte Rot-Gelb den Meister doch wirklich gut im Griff. Bis kurz vor Ende ging es so, dann nahm Serge Aubin Ancicka vom Eis. Die Jungs ließen sich nicht lange bitten und machten in Person von Brendan O’Donnell mit dem 4:1 endgültig alles klar (58.). Dass Marcel Noebels 16 Sekunden vor dem Ende in doppelter Überzahl ein zweites Berliner Tor schoss, sei der Vollständigkeit halber erwähnt, ist uns aber egal.
Das erste Saisonviertel ist rum, acht Saisonsiege sind bereits eingesammelt, es hätten sogar noch mehr sein können. Der nächste Sieg soll am besten am Freitag beim ersten rheinischen Derby der Saison folgen. Über 11.000 Karten sind für das ewig junge Duell gegen die Kölner Haie bereits verkauft. Wer sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen will, wird unter www.degtickets.de fündig. Es lohnt sich!
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Straubing/PM) Die Straubing Tigers taten sich am Dienstagabend über weite Strecken schwer gegen die Schwenninger Wild Wings. Am Ende blieben die drei Punkte aber in Niederbayern, was auch Ersatztorhüter Florian Bugl zu verdanken war, der ein starkes Spiel machte.

(Foto: Citypress)
Vor dem Dienstagsspiel standen die Straubing Tigers und die Schwenninger Wild Wings punktgleich auf den Plätzen 11 und 13 der Tabelle (Aufgrund des besseren Quotienten hatten sich die Eisbären Berlin dazwischen geschoben.). Am vergangenen Sonntag besiegten die Schwenninger Wild Wings nach zuvor sieben Niederlagen in Folge überraschend den bisherigen Tabellenführer Red Bull München mit 5:1, während die Straubing Tigers mit 1:4 in Iserlohn verloren.
Der Schwenninger Cheftrainer Harold Kreis musste im Dienstagsspiel auf mehrere Spieler verzichten. Aufgrund der Verletzungen bzw. Erkrankungen von Kai Zernikel, Manuel Alberg, Johannes Huss und Will Weber konnten die Wild Wings nur mit fünf Verteidigern spielen. Dafür konnte Kreis auf den schwedischen Neuzugang David Ullström zurückgreifen, der nach seinem Tryout mit einem festen Vertrag ausgestattet wurde. Auf Seiten der Straubing Tigers fehlten Hunter Miska, Yannik Valenti, Benedikt Kohl, Ian Scheid, Yuma Grimm und Bastian Eckl.
Vor Spielbeginn wurde Tigers-Kapitän Sandro Schönberger von Geschäftsführerin Gaby Sennebogen für sein 600. DEL-Spiel geehrt.
Die Straubing Tigers konnten sich nur Sekunden nach Spielbeginn bereits zum ersten Mal im Powerplay versuchen, denn Alex Trivellato wanderte wegen Beinstellens auf die Strafbank. Die Tigers ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Kurz vor Ablauf der Strafe legte Travis St. Denis auf Marcel Brandt zurück. Dessen Schuss konnte Marvin Cüpper im Schwenninger Tor nur nach vorne abprallen lassen.
JC Lipon wurde zwar noch von einem Wild Wings-Verteidiger abgedrängt, aber dafür stand St. Denis am Pfosten goldrichtig und ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen (3. Min.). In den folgenden Minuten unterbanden beide Seiten geschickt die gegnerischen Angriffsbemühungen und ließen nur wenige Chancen zu. Und wenn doch mal ein Schwenninger durchkam, wie bei den Schüssen von Peter Spornberger (11. Min.) und Phil Hungerecker (17. Min.), dann war Florian Bugl, der an Stelle des verletzten Stammtorhüters Hunter Miska im Straubinger Kasten stand, auf dem Posten. Die größten Chancen auf Straubinger Seite hatten Luke Adam und Stephan Daschner, die beide knapp am Schwenninger Tor vorbeizielten (18. / 19. Min.).
Das zweite Drittel begann mit einer kalten Dusche für die Tigers. Es waren gerade 21 Sekunden gespielt, als Bugl einen abgefälschten Schuss von Wild Wings-Verteidiger Ville Lajunen nicht festhalten konnte. Brandon DeFazio war zur Stelle und brachte den Puck im Nachstochern über die Linie (21. Min.). Der Ausgleich gab den Wild Wings Auftrieb, die in den folgenden Minuten die Tigers-Verteidigung gehörig unter Druck setzten. In der 23. Minute entschärfte Bugl einen Alleingang von Boaz Bassen, eine Minute später konnte John Ramage gleich dreimal kurz hintereinander gefährlich auf´s Straubinger Tor schießen.
Die Tigers brauchten bis zur 25. Minute, ehe auch sie die erste Torchance im zweiten Drittel zu Stande brachten. Doch der Schuss von Taylor Leier ging knapp am Schwenninger Gehäuse vorbei. Gleich darauf verpasste Sandro Schönberger einen Pass von Tim Brunnhuber nur um Haaresbreite. Kurz vor dem Powerbreak verhinderten Brandon Manning und Bugl mit vereinten Kräften die Schwenninger Führung, als Phil Hungerecker und Tyson Spink einen Zwei-auf-eins-Konter fuhren. Auch bei einem weiteren Konter von DeFazio und Sebastian Uvira konnte Florian Bugl gerade noch klären (33. Min.). In der 34. Minute bekamen die Wild Wings nach einer Strafe gegen Joshua Samanski ihr erstes Powerplay zugesprochen, konnten dieses aber nicht nutzen.
Stattdessen kam Luke Adam zu einer Großchance. Sein Schuss bei einem Konter wurde aber von einem Wild Wings-Verteidiger über das Tor gelenkt. Kaum war Schwenningen wieder komplett, hatte Mike Connolly die Führung auf dem Schläger, schoss aber aus kurzer Distanz knapp vorbei. Sekunden vor Drittelende kam Straubing noch zu drei weiteren guten Chancen unmittelbar hintereinander. Marcel Brandts Schuss rutschte Cüpper über den Schoner und trudelte parallel zur Linie am Tor vorbei. Luke Adam kam einen Schritt zu spät und gegen Leier klärte Cüpper akrobatisch mit dem Schläger. So ging es mit einem Unentschieden in die zweite Pause.
Straubing kam mit Schwung aus der Pause und hatte nun endlich auch das Glück auf seiner Seite, denn Mario Zimmermanns Schuss wurde von Schwenningens Ville Lajunen mit dem Schlittschuh unhaltbar ins eigene Tor abgelenkt (43. Min.). Sebastian Uvira wäre im Gegenzug beinahe der erneute Ausgleich gelungen. Der Schwenninger Stürmer lief auf und davon, scheiterte aber bei seinem Konter am starken Florian Bugl. In der Folge erarbeiteten sich die Wild Wings ein klares Chancenplus, brachten den Puck aber nicht im Straubinger Kasten unter.
Beim Schuss von Uvira war erneut Endstation bei Bugl, den Schuss von Alex Trivellato blockte Marcel Brandt mit vollem Körpereinsatz. Drei Minuten vor Ende hätte Straubing alles klar machen können, doch Leier schlug beim Pass von St. Denis über den Puck. Schwenningen nahm schließlich den Torwart vom Eis, was Mike Connolly zum 3:1-Endstand nutzte (60. Min.).
Straubing Tigers vs. Schwenninger Wild Wings 3:1 (1:0, 0:1, 2:0)
Tore: 1:0 (02:56) Travis St. Denis (JC Lipon, Marcel Brandt, PP1); 1:1 (20:21) Brandon Defazio (Ville Lajunen, Sebastian Uvira, EQ); 2:1 (42:40) Mario Zimmermann (EQ); 3:1 (59:18) Michael Connolly (Luke Adam, Sandro Schönberger, EQ-EN)
Quele: Straubing-Tigers.de
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Bremerhaven/HG) Spitzenspiel in der Eisarena Bremerhaven: Am 25.10.22 empfingen die Fischtown Pinguins dort den EHC Red Bull München. Während die Seestädter schon wieder von der Tabellenspitze grüßten und fünf Spiele nacheinander voll punkten konnten, leistete sich München am Sonntag einen Ausrutscher gegen Schwenningen vor heimischer Kulisse. Würde es heute Abend einen neuen Tabellenführer der PENNY DEL geben oder konnte Bremerhaven seinen Platz an der Sonne verteidigen?
Schließlich rang Bremerhaven die Red Bulls aus München am Ende denkbar knapp mit 1:0 nieder und festigte seine Tabellenposition gegenüber den Bayern. Ein bärenstarker Maximilian Franzreb feierte seinen Shutout und Nino Kinder war der Matchwinner mit seinem goldenen Tor.

(Foto: Citypress - Siegtorschütze Nino Kinder)
Bremerhaven wollte in der Erfolgsspur bleiben und den in der Vereinsgeschichte historisch einzigartigen Saisonauftakt weiter fortsetzen. Dem Team um Headcoach Thomas Popiesch gelang beim Torspektakel in Wolfsburg ein wichtiger Sieg, der sie an die Spitze der Liga führte. Die grandiose Bilanz von fünf Erfolgen in Serie der Fischtown Pinguins sollte auch gegen München nicht abreißen.
Popiesch: „Wir sind froh, dass wir in dieser Position sind, erst 15 Spieltage hinter uns, es ist eine schöne Momentaufnahme. Die Mannschaft ist grundsätzlich mental sehr bereit, um die Basics zu machen. Oft fallen auch die Pucks gut. Läuferisch waren wir gegen Köln stark. Den Druck gegen Wolfsburg haben wir gut standgehalten. Wir finden immer Wege, die Struktur zu wahren. Dann funktioniert auch vieles besser. In den ersten Minuten haben wir es auch gut umgesetzt, wir sind besser geworden und sind konstant unterwegs.“
München musste eine herbe Heimpleite einstecken gegen ein arg dezimiertes Team aus Schwenningen, das mit nur vier Verteidigern souverän alle Punkte aus der Landeshauptstadt entführte. Das Team um Don Jackson war sicher darauf aus, diese Scharte schnellstens auszumerzen und mit drei Punkten aus der Seestadt die Rückreise anzutreten.
Daubner: „Geknirscht hat es nicht, es war nur eine Niederlage. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, der Zug zum Tor hat gefehlt, so ist der Sport. Wir wissen, was wir können, haben dies oft bewiesen und lassen den Kopf deshalb nicht hängen. Wir schauen nach vorne, haben noch viele Spiele und müssen immer fokussiert bleiben. Wir sind alle top fit. “
Jackson: „They have a great core of a group. We know they have a five game winning streak. They have got three good lines to score. We hear good things about them. They know what to do on the ice. We talked about the defense a lot, we focus on it and we feel confident.”
Hochklassige Partie zweier Top Teams
Patch Alber war seitens der Gastgeber verletzungsbedingt nicht mit von der Partie, Nicholas Jensen hingegen konnte mitwirken. Alex Friesen absolvierte heute sein 200. DEL-Spiel. Nick Aichinger wurde vom Kooperationspartner aus Hannover geholt. Ben Smith fand sich heute als Center in der Reihe mit Ehliz und Ortega wieder. München begann druckvoll und auf Seiten der Gastgeber hatte der Neuzugang aus Finnland Tyrvainen die erste gute Schussgelegenheit. Danny aus den Birken musste gleich hellwach sein gegen die starke Offensive der Fischtown Pinguins. München hatte die Mehrfachchance zur Führung, es war höchst brenzlig vor Maximilian Franzreb, der bravourös seinen Kasten sauber hielt.
Es entwickelte sich von der ersten Sekunde ein hochklassiges Match zweier Top Teams, die ohne Verschnaufpause den Vorwärtsgang einlegten. Dann visierte Jan Urbas nach seinem Durchmarsch den Pfosten an, das war die bisher beste Möglichkeit vor dem Powerbreak. Die Geschwindigkeit wurde problemlos aufrechterhalten, die Fans demonstrierten mit Standing Ovations schon früh ihre Wertschätzung für dieses tolle Match. Beide Bully Teams trafen heute aufeinander, die Hausherren wiesen die zweitbeste Defensive auf. Skyler McKenzie und Alex Friesen hatten die Doppelchance auf ihrem Schläger, doch der Gäste Keeper war auf der Hut. Bremerhaven blockte etliche Schüsse effektiv und jedes Team hatte seine Momente im ersten Drittel.
Jensen: “There are two good teams both ways. We need more traffic in front of Danny aus den Birken. The quicker we move the puck, the harder it will be for them.”
München erhöht den Druck
Im Mittelabschnitt ging es erstmal so munter weiter und es gab das erste Powerplay für die Gastgeber. Danny aus den Birken musste mehrmals eingreifen, doch die Gäste überstanden diese heikle Phase schadlos. Dann rettete Maximilian Franzreb in höchster Not, als Trevor Parkes in den Slot zog. Die Referees bemühten nun den Videobeweis nach der vorherigen Situation, doch die Scheibe ging zuvor an die Latte. Die Gäste erwiesen sich in der Anfangsphase dieses Drittels als die aktivere Mannschaft mit mehr Zug zum Tor.
Das anfangs zelebrierte Hurra Eishockey wurde inzwischen nicht mehr auf das Eis gezaubert, beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Trevor Parkes wirbelte nun gehörig und die Gäste erhöhten die Physis, was den Hausherren gar nicht schmeckte. München erarbeitete sich mittlerweile ein Chancenplus und Freddy Tiffels traf das Gestänge, der zweite Metalltreffer für München bereits. Danach erspielte sich Bremerhaven wieder eine sehr gute Möglichkeit durch Miha Verlic und Jan Urbas, was sofort die Fans anspornte. Trotz Rebounds schaffte es der Gast nicht, den Puck über die Linie zu bringen. Ross Mauerman hatte kurze Zeit später die Führung für seine Farben vor Augen.
Es ging hin und her, aber beide Goalies waren nicht zu überwinden. Maxi Franzreb parierte kurz vor der Sirene gegen Maxi Kastner und die Gastgeber sehnten die Pause herbei, um sich wieder neu zu justieren für den Schlussabschnitt.
Tiffels: “Beide Teams skaten gut, verteidigen gut und machen wenig Fehler. Deswegen ist es ein spannendes Spiel. Grundsätzlich versuchen wir immer gleich zu spielen. Nun waren wir etwas besser. Wir versuchen nicht zu verspielt zu agieren, sondern die Rebounds zu nutzen.”
Shorthander durch Nino Kinder verzückte die Fans
Austin Ortega prüfte gleich mal den heimischen Keeper, aber Maxi Franzreb blieb cool und hielt seinen Kasten sauber. Trevor Parkes war on Fire und wollte heute unbedingt treffen, er war ein echter Aktivposten bei den Gästen. Beide Teams hatten gehörig Respekt voneinander und keiner wollte entscheidende Fehler machen. Moritz Wirths Abschluss war eine sichere Beute von Danny aus den Birken, der kurz danach auch gegen Nicholas Jensens Gewaltschuss beherzt eingreifen musste. Beide Goalies absolvierten eine klasse Partie. Die Hausherren verbuchten nun die besseren Gelegenheiten.
Philip Samuelssons unglücklich abgefälschter Schuss wurde ebenfalls von Maxi Franzreb entschärft. Mitte des Schlussabschnitts kamen auch die Münchener in den Genuss ihres ersten Überzahlspiels, mussten jedoch stets auf der Hut vor Kontern sein. Die Gäste schafften es aber nicht in die Aufstellung zu gelangen und die Hausherren schrubbten viele wertvolle Sekunden von der Uhr. Es kam noch besser für die Hausherren, denn Nino Kinder markierte in der 52. Spielminute sogar den Shorthander. Was war denn hier los? Das Powerplay der Gäste verpuffte komplett, ganz ungewohnt, und Bremerhaven bestrafte dies eiskalt aus.
Die Gastgeber kämpften nun um jeden Zentimeter und wollten diesen Sieg des Willens unbedingt über die Zeit retten. Zwei Minuten vor dem Ende zog Don Jackson seinen Keeper und ging All in. Was blieb ihm anderes übrig? Zu guter Letzt holten sich die Hausherren den hauchdünnen Erfolg und schenkten ihrem Goalie Maximilian Franzreb einen Shutout.
Parkes: „They just made a better play. It was a tough battle of two great hockey teams. We had our chances to win the game, but they capitalized their chances better. We had too many turnovers at the blue line.”
Kinder: “Wir hatten eine sehr gute Teamleistung, wir sind stolz auf uns. Es war ein enges Spiel, es war eine super Performance heute. Die sind richtig Tor stark. Es hat mit einem Tor geklappt und wir haben die drei Punkte geholt. Es war das schönste Tor bisher.“
Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 1:0 (0:0|0:0|1:0)
Tore:
1:0 |52.| Nino Kinder SH1
1. Drittel Statistik: 11:12 Schüsse, 7:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 11:18 Schüsse, 7:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
3. Drittel Statistik: 10:6 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
Schiedsrichter: MacFarlane (USA) / Gofman (RUS)
Zuschauer: 3.989
Aufstellung:
Bremerhaven: Franzreb, Jensen, Bruggisser, Verlic, Jeglic, Urbas, Kreutzer, Eminger, McKenzie, Friesen, Uher, Wirth, Samuelsson, Mauerman, Vikingstad, Tyrvainen, Aichinger, Kinder, Wejse, Saakyan.
München: Aus den Birken, Redmond, McKiernan, Ortega, Smith, Ehliz, Boyle, Daubner, Tiffels, Eder, Schütz, Blum, Szuber, Kastner, Hager, Oswald, Appendino, Varejcka, DeSousa, Parkes.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Köln/UG) Die Haie geben eine 2:0 Führung bei den Fishtowns Penguins in Bremerhaven aus der Hand. Im letzten Drittel konnten die Bremerhaven den ersten Sieg nach neun erfolglosen Heimspielen gegen die Kölner Haie erzielen.
(Foto 740 pixel Breit)
(Fotoquelle angeben)
Das erste Drittel begannen die Haie furios.nach einem starken Unterzahlspiel schlugen die Kölner eiskalt zu. Zunächst traf Andreas Thuresson in der 16. Minute in Überzahl. Jason Bast konnte in der 18. Minute dann auf 2:0 erhöhen. Die Haie brachten die Führung sicher in die erste Drittelpause.
Ab dem zweiten Drittel ließen die Haie die Pinguine ins Spiel kommen. Wieder einmal führten Strafzeiten zu einer Verlagerung des Spielgeschehens. Insgesamt 8 Minuten Unterzahl kosteten viel Kraft. Die Haie konnten alle Unterzahlsituationen zwar allesamt gut verteidigen. Die Bremerhavener liessen viele Möglichkeiten ungenutzt und so retteten sich die Kölner mit dem 2:0 Vorsprung in die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt übernahmen die Pinguine endgültig das Spielgeschehen. Ein Doppelschlag führte zum Ausgleich für die Hausherren. Mauermann in der 42. und Wejse in der 43. Minute erzielten die Tore. Bremerhaven gestaltete das Spiel überlegen und in der 51. Minute wurden die Bemühungen belohnt. Vikingstad erzielte auf Vorlage von Mauermann das hochverdiente 3:2. Jan Urbas konnte bereits in der 54. Minute auf 4:2 erhöhen. Die Vorentscheidung war gefallen. Die Haie gaben zwar nie auf, zu gefährlichen Abschlüssen kam sie allerdings nicht. Auch bei einer 6 gegen 4 Überzahl gelang ihnen nicht der erhoffte Torerfolg.
Für die Haie geht es am Mittwoch, den 26.10. gegen die Grizzlys aus Wolfsburg in der heimischen Lanxess Arena weiter, die Pinguine reisen am Sonntag nach Wolfsburg.
Stimmen zum Spiel: Jason Bast (Köln): Wir haben ab dem zweiten Drittel unseren Rhythmus verloren.In Unterzahl haben wir einen guten Job gemacht, was uns aber auch viel Energie gekostet hat. Wir hatten die frühe Führung und haben sie im letzten Drittel weggeworfen.
Tore:
16. 0:1 Thuresson (Bailen,Baptiste)
18. 0:2 Bast (Üffing,Bailen)
42. 1:2 Mauermann (Samuelson)
43. 2:2 Wejse (Bruggisser,Tyrvainen)
51. 3:2 Vikingstad (Tyrvainen,Mauermann)
54. 4:2 Urbas (Jeglic,Alber)
Strafen: Bremerhaven 6; Köln 10
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PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Etwas über zwölf Jahre ist es her, dass eine Frankfurter Eishockeymannschaft in Düsseldorf gastierte, nun war es mal wieder soweit. Die aufgestiegenen Löwen sind stark in die Saison gestartet und haben schon für die ein oder andere Überraschung gesorgt. Die DEG dominierte das erste Drittel der Partie, schlug daraus aber leider kein Kapital. Frankfurt schlug im letzten Drittel zu und so verlor die DEG vor 7446 Zuschauern im PSD BANK DOME letztlich mit 2:4 (0:0; 1:0; 1:4).

(Foto: Citypress)
Auf den Rängen nahm die Partie vom ersten Bully an Fahrt auf, unten auf dem Eis dauerte es ein paar Minuten bis es die ersten nennenswerten Szenen gab. Nach fünf Orientierungsminuten nahm die DEG das Heft des Handelns aber deutlich in die Hand. Daniel Fischbuch, der mit Speed außen durchs Angriffsdrittel kurvte und per Rückhand abschloss, eröfnnete den Chancenreigen. Der DEG-Druck mündete schnell im ersten Powerplay für die Hausherren. Da war dann richtig Druck aufs Frankfurter Tor, indem Jake Hildebrand sich erfolgreich gegen alle Einschussversuche wehrte.
O’Donnell hätte gleich zweimal einschieben können, auch Tobi Eder scheiterte aus erfolgversprechender Position. Doch auch danach schaltete die DEG keinen Gang runter, Fischbuch und Harper hatten die nächsten guten Möglichkeiten. Die Löwen spielten ein typisches Auswärtsspiel, ließen die DEG kommen und vertrauten auf ihren starken Keeper. Zwei weitere Powerplays sorgten für zusätzliche gute Chancen. Immer wieder waren es vor allem O’Donnell und Fischbuch, die sich an Hildebrand die Zähne ausbissen. Trotz klarer Überlegenheit endete der erste Abschnitt torlos.
Im Mittelabschnitt zeigte sich der Aufsteiger deutlich verbessert und agierte nun deutlich aktiver in Richtung von Hendrik Hane. Den Anfang machte Nathan Burns, der sich alleine durchtankte und den Puck durch Hanes Schoner legen wollte. Der DEG-Schlussmann ließ sich allerdings nicht an der Nase herumführen und machte dicht (22.). Kurz darauf dann endlich das erste Tor des Abends. Josef Eham bediente per Rückhand Alex Blank, der Hildebrand bezwang.
Die Führung: überfallig! Doch Frankfurt machte nun weiter Druck. Nach einer kurzen Aunaufmerksamkeit in der Defensive kam Rylan Schwartz plötzlich frei zum Schuss, Hane war zur Stelle. Gefährlich auch die Powerplays der Frankfurter: die besten Chancen hier hatten Olsen (an den Pfosten) und Moser (an die Latte).
Im letzten Drittel lief leider einiges schief für die DEG, zuviel wie sich am Ende herausstellen sollte. Los ging es damit, dass Dominik Bokk zu frei zum Abschluss kam und seiner Mannschaft den Ausgleich bescherte (44.). Eigentlich zeigte die DEG sich unbeeindruckt, machte sogar wieder Druck vor dem Tor von Hildebrand, doch mitten hinein in die Bemühungen vollendete Brett Breitkreuz einen Frankfurter Konter zur Führung (48.). Leider kam es dann noch dicker, nach einem Patzer in der Verteidigung konnte Brendan Ranford ohne Assistenten sogar auf 1:3 erhöhen (54.).
Jetzt schien die Luft eigentlich raus, doch aus dem Nichts wurde Harper schön von Fischbuch freigespielt und der DEG-Topscorer zögerte nicht, den Puck einzunetzen (57.). Roger Hansson setzte alles auf eine Karte, nahm Hane vom Eis. Trotz gutem Druck in der Offensivzone gelang der Ausgleich aber leider nicht mehr, Brett Breitkreuz markierte seinen zweiten Treffer des Abends ins leere Tor zum Endstand.
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PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München hat gegen die Schwenninger Wild Wings mit 1:5 (0:0|1:2|0:3) verloren. Vor 4.852 Zuschauern erzielte Chris DeSousa den Münchner Treffer gegen defensivstarke Gäste.

(Foto: Citypress)
Schwenningen gleich zu Beginn mit zwei guten Möglichkeiten, Danny aus den Birken im Münchner Tor war aber zur Stelle. Seine Vorderleute erhöhten danach das Tempo. Die Folge waren einige Chancen wie der Abschluss von Yasin Ehliz (6.), den Joacim Eriksson im Kasten der Gäste entschärfte. Auch Justin Schütz und Veit Oswald (14.) konnten den Schweden nicht bezwingen, sodass der erste Abschnitt trotz offensivfreudiger Teams torlos endete.
Das änderte sich im zweiten Drittel. Den Anfang machte Schwenningen: Brandon DeFazio fälschte in Überzahl ab, aus den Birken war chancenlos – 0:1 (23.). Wenig später die Red Bulls mit ihrem ersten Powerplay und immer mehr Druck auf das Tor der Wild Wings. Nach Ablauf der Strafe veredelte DeSousa einen sehenswerten Spielzug über Austin Ortega und Ehliz zum Ausgleich (29.). München besser und in Überzahl mit der Chance auf die Führung, erfolgreich war aber Schwenningens Stürmer Phil Hungerecker, der einen Unterzahl-Konter zum 1:2 nutzte (37.).
Die Wild Wings auch im Schlussabschnitt mit starken Specialteams und einem weiteren Überzahltreffer durch Tyson Spink (44.). Das Jackson-Team musste die richtige Balance finden, denn die Gäste lauerten auf Kontermöglichkeiten. In den Schlussminuten dann mehr Druck der Red Bulls, an Eriksson war aber kein Vorbeikommen. Ein Entlastungsangriff der Schwenninger führte zum vorentscheidenden 1:4 durch Boaz Bassen (58.). Ville Lajunen legte per Empty-Net-Treffer noch das 1:5 nach (59.).
Daryl Boyle: „Wir waren nicht gut, müssen aber nach vorne blicken und uns ab morgen auf das nächste Spiel vorbereiten.“
Endergebnis
Red Bull München gegen Schwenninger Wild Wings 1:5 (0:0|1:2|0:3)
Tore
0:1 | 22:27 | Brandon DeFazio
1:1 | 28:28 | Chris DeSousa
1:2 | 36:21 | Phil Hungerecker
1:3 | 43:48 | Tyson Spink
1:4 | 57:01 | Boaz Bassen
1:5 | 58:18 | Ville Lajunen
Zuschauer:
4.852
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PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der Saturn-Arena trafen in einem bayerischen Derby Ingolstadt und Augsburg aufeinander. Während die Gastgeber nach drei Erfolgen hintereinander unter den Top vier rangierten, befand sich Augsburg nach drei Pleiten in Folge auf einem Abstiegsplatz. Zumindest würde eine Serie heute Abend reißen. Schließlich siegte Ingolstadt am Ende gegen Augsburg denkbar knapp mit 1:0, obwohl nach Chancen und Torschussverhältnis ein durchaus höherer Sieg möglich gewesen wäre. Mirko Höfflin war der Matchwinner des Abends!

(Fotoquelle Citypress)
Ingolstadt konnte sich nach einer Durststrecke wieder richtig fangen und holte zuletzt drei Mal die volle Punktzahl. Insbesondere die Siege in Mannheim und in Schwenningen gaben den Audi Städtern enorm viel Selbstvertrauen, um auch die heutige Partie mit breiter Brust anzugehen und weitere wertvolle Zähler zur Festigung ihres derzeitigen Tabellenplatzes zu sichern. Die Heimstärke des ERC Ingolstadt war sicher ein Faktor: von den bisher sechs heimischen Auftritten wurden vier erfolgreich realisiert.
Augsburg konnte in den letzten fünf Begegnungen nur einmal einen Dreier einfahren und dümpelte schon länger im Tabellenkeller herum. Headcoach Peter Russell wollte mit seinem Team nun beim bayerischen Rivalen die Früchte ernten, um den Turnaround einzuläuten und aus der bedrohten Zone schleunigst herauszukommen. Bislang gab es für den AEV gerade auf fremdem Terrain nicht viel zu holen in dieser Saison: von sechs Matches konnte nur die Partie in Nürnberg siegreich gestaltet werden, ebenfalls ein Derby. Das machte zumindest Hoffnung!
Rückkehrer Höfflin lässt den ERC jubeln
Die Halle war gut gefüllt mit Gästefans, die von Anfang an mächtig Radau machten im Verbund mit den heimischen gut gelaunten Fans. Bei den Hausherren absolvierte Daniel Pietta heute Abend sein 888. DEL-Spiel, eine stattliche Schnapszahl. Chapeau! In der 6. Spielminute erzielte Mirko Höfflin mit der Rückhand aus der Drehung wunderbar die frühe Führung für die Gastgeber. Auftakt nach Maß für Ingolstadt, während der Game Plan beim AEV nicht aufging, die ersten zehn Minuten schadlos zu überstehen.
Ingolstadt schaffte es, die Augsburger weitgehend fern vom eigenen Slot zu halten. Das Spiel der Gäste wirkte noch sehr zerfahren. Kevin Reich parierte in der 16. Spielminute einen gefährlichen Vorstoß der Gäste in Person von Michael Clarke und behielt den Überblick. Ansonsten hatte der ERC die Begegnung gut im Griff und verbuchte die klar besseren Chancen.
Es bewahrheitete sich die Statistik, dass gerade beim Toreschießen das erste Drittel für die Augsburger das schwächste der Liga derzeit ist. Für die Hausherren machte es sich gleich bezahlt, dass Mirko Höfflin wieder im Line Up war.
Hüttl: „Ich bin relativ zufrieden mit der Mannschaft. Wir spielen gutes und schnelles Eishockey, die Aufbaupässe kommen sehr gut an und könnten auch schon höher führen. Wir müssen genauso weitermachen wie bisher.”
Zähes zweites Drittel trotz klarer heimischer Überlegenheit bei den Torschüssen
Im Mittelabschnitt musste Augsburg unbedingt versuchen, unnötige Aufbaufehler wie im ersten Drittel zu vermeiden. Die Gastgeber verzeichneten gleich die nächste Top Gelegenheit, als die Scheibe zuerst den Pfosten touchierte und dann am Außennetz landete. Nach kurzem Videostudium wurde die on Ice getroffene Entscheidung auf ‚kein gutes Tor‘ auch erwartungsgemäß bestätigt. Daniel Piettas Alleingang nach gut fünf Minuten wurde nicht mit einem Tor belohnt, obwohl er sich fast perfekt in seinen Gegenspieler hineindrehte und mit der Rückhand abschließen wollte. Schon jetzt lautete das Torschussverhältnis schon wieder deutlich zugunsten der Hausherren.
Ingolstadt dominierte weiterhin die Partie und Augsburg hatte viel Mühe ein geordnetes Spiel aufzuziehen. Das einzig Positive für den AEV war der knappe Spielstand. T.J. Trevelyan hatte dann die große Gelegenheit zum Ausgleich, als er alleine vor Kevin Reich auftauchte, doch letztlich knapp verzog.Frederik Storms Hammer ging nur knapp am Tor vorbei.
Die Begegnung war ungewöhnlich fair für ein Derby, doch dann erwischte es Adam Payerl. Augsburg stand gut in der Box, Ingolstadt zog das Powerplay ruhig und überlegt auf und wartete auf die beste Abschlussmöglichkeit. Das Spiel plätscherte im Mittelabschnitt dahin, beide Teams neutralisierten sich weitgehend und die Gäste überstanden auch ihre zweite Unterzahl. Bei den Torschüssen lag die Heimmannschaft mit 32:8 in Front, ein mehr als deutliches Statement.
Trevelyan: „We stuck with it so far, we need to find a way to get more shots to the net. We need dirty goals.”
Zweiter Shutout für Kevin Reich
Im dritten Drittel war ergebnismäßig noch alles drin für die Augsburger Panther. Der ERC Ingolstadt ging sehr fahrlässig mit seinen vielen Chancen um und verpasste es höher zu führen. Die Gäste waren inzwischen schon über 100 Minuten ohne eigenen Treffer unterwegs. Justin Volek scheiterte am linken Schoner von Kevin Reich. Auf der anderen Seite demonstrierte Markus Keller seine Fangkünste gleich mehrfach. Beide Teams verstärkten nun die Offensive und die Gäste kamen nun auch in den Genuss eines Powerplays. Augsburg mühte sich redlich, doch Kevin Reich war nicht zu bezwingen.
Es begannen die letzten zehn Spielminuten und für Spannung war definitiv gesorgt. Ein kapitaler Fehlpass brachte Michael Clarke in eine nahezu perfekte Position vor Kevin Reich, doch auch diese unverhoffte Chance wurde vergeben. Kevin Reichs rechter Schoner verhinderte Sekunden vor der Sirene doch noch den Ausgleich. Letztlich brachte Ingolstadt den knappen Sieg nach Hause, es war der vierte in Folge, und für Augsburg war es die fünfte Niederlage in Serie.
Keller: „Es ist natürlich bitter hier zu verlieren. Hinten haben wir es gut gemacht, wir hatten Chancen, müssen halt aber auch ein Tor schießen. Wir würden es gerne anders machen. Wir waren zu viel in der eigenen Zone die ersten beiden Drittel. Da unten drin zu stehen ist nicht gut, aber wir haben charakterlich eine gute Truppe und mit ein paar Siegen wird es auch wieder anders aussehen.”
Höfflin: “Ja, es war knapper als wir es uns vorgestellt hatten. Laut Statistik hätten wir paar Tore mehr schießen müssen. Augsburg wollte lange Pässe spielen, deshalb haben wir uns dann zurückgezogen und so fertiggespielt. Wir sind stolz auf die Leistung, müssen aber weiter Spiel für Spiel gehen.“
ERC Ingolstadt – Augsburger Panther 1:0 (1:0|0:0|0:0)
Tore:
1:0 |06.| Mirko Höfflin (Friedrich, Hüttl)
Schiedsrichter: Frano (CZE) / Hinterdobler (GER)
Zuschauer: 3.623
1. Drittel Statistik: 11:4 Schüsse, 14:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 21:4 Schüsse, 16:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4
3. Drittel Statistik: 9:8 Schüsse, 8:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0
Aufstellung:
Ingolstadt: Reich, Wagner, Marshall, Simpson, Pietta, McGinn, Quaas, Edwards, Storm, Höfflin, Friedrich, Bodie, Hüttl, Brune, Henriquez-Morales, Krauß, Jobke, Bertrand, Stachowiak, Flaake.
Augsburg: Keller, Lamb, Haase, Payerl, LeBlanc, Kuffner, Sacher, Gregorc, Wannström, Clarke, Broadhurst, Länger, Rogl, Saponari, Soramies, Johnson, Bergman, Hanke, Volek, Trevelyan.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Iserlohn/MA) Zwei Jubilare hatte dieses Spiel. Sandro Schönberger trat zu seinem 600. Spiel in der DEL an. Mit 300 Spielen hat nun Goalie Andreas Jenike genau die Hälfte erreicht. Das Schussverhältnis von 26 zu 38 sagt einiges aus über den Spielverlauf. Aber die schwache Effektivität der Tigers reichte nicht aus, um die Roosters ins Wanken zu bringen. Besorgte Mienen gab es bei den Gästen nach der Verletzung von Hunter Miska.

(Foto: Ingo Winkelmann) Hunter Miska konnte das Spiel, wegen einer Verletzung, nicht zu Ende bringen
Spielverlauf:
Wie immer am Seilersee, gilt es für die Gäste, die Anfangsphase der Gastgeber zu überstehen. Straubing schaffte das nur mit Mühe und Not. Die Tigers mussten auch zwei Strafen überstehen, aber hier gehören die Niederbayern schon seit Jahren zur Tabellenspitze. Die Roosters verpassten es also, in Führung zu gehen und mussten dann von Minute zu Minute mehr Spielanteile an die Straubinger abgeben.
Sandro Schönberger für die Tigers: “Wir wissen, dass es immer schwer wird in Iserlohn, so auch heute wieder. Die kommen immer gut aus der Kabine, aber nach zehn Minuten sind auch wir besser ins Spiel gekommen. Wir brauchen mehr Schüsse aufs Tor und ich hoffe bei meinem Jubiläum natürlich auf einen Sieg.”
Wieder kamen die Sauerländer besser aus der Kabine. Jetzt machten sie es besser, denn jetzt kamen die Mannen von Coach Poss zu zählbarem. Per Doppelschlag führte man zu Hause mit 2:0. Die Straubinger blieben davon unbeeindruckt. Für eine lange Zeit waren sie das Team mit den besseren Chancen. Doch die Tore fehlten auch nach vierzig Minuten.
Beinähe hätte sogar Chris Brown noch getroffen, doch der Innenpfosten stand ihm im Weg. Lean Bergmann für die Roosters: “Ich denke, wir waren jetzt im zweiten Drittel die bessere Mannschaft. Wir haben die Tore gemacht und viele Schüsse geblockt. Nachlassen dürfen wir jetzt auf keinen Fall.”
Die Gäste hatten ihre besten zwanzig Minuten im Schlussabschnitt. Aber es gab das gleiche Problem wie schon in einigen Spielen zuvor. Die Chancenverwertung. Wie man das macht, zeigten die Roosters eindrucksvoll. Coach Tom Pokel ging nach dem 3:0 All in und nahm Goalie Dietl vom Eis.
Der Ersatztorwart musste zehn Minuten vor Ende des Spiels, aufgrund einer Verletzung von Hunter Miska, eingewechselt werden. Die Wende im Spiel blieb jedoch aus und die kleine Siegesserie der Roosters ging weiter.
Stephan Daschner (Tigers): “Eigentlich hatten wir Übergewicht im Spiel, waren sehr oft in deren Zone, aber sie haben eben die Chancen gemacht, die wir verpasst haben. Es lag schon auch an uns selbst. Ich hoffe natürlich das die Verletzung von Hunter jetzt nicht schlimm ist.”
Andreas Jaenicke (Roosters): “Wir freuen uns natürlich über diese Serie. Es war zwar vorher nicht alles schlecht, aber nach dem Trainerwechsel spielen wir hinten mehr solide und haben jetzt wichtige Punkte eingefahren.”
Torfolge:
1:0 (28.) - Iserlohn setzt zum Konter an, Kaspars Daugavins lässt Zimmermann stehen und zielt genau in den Winkel. 2:0 (30.) - Wieder setzen sich die Roosters im Drittel der Tigers durch. Die Vorarbeit von Brown verwandelte Lean Bergman im Flug.
3:0 (56.) - Der einzige echte Entlastungsangriff im letzten Abschnitt reichte zu einem Tor. Casey Bailey konnte sich vor dem Tor gegenüber Bugl behaupten. 3:1 (58.) - JC Lipon brachte sein Team, mit dem Distanzschuss der an Mann und Maus vorbei ging, noch einmal heran. 4:1 (59.) - Die Hoffnung auf Punkte verpuffte schnell. Eric Cornel traf ins leere Tor.
Spiel vom 23.10.2022
Iserlohn Roosters - Straubing Tigers: 4:1 (0:0 | 2:0 | 2:1)
1:0 |28.| Daugavins (Foucault, Bailey)
2:0 |30.| Bergmann (Brown, Cornell)
3:0 |56.| Bailey (Daugavins, Foucault)
3:1 |58.| Lipon (Brandt, Zengerle) - EA
4:1 |59.| Cornel (Ankert) - EN
Strafen: Iserlohn 10 - Straubing 8
Schiedsrichter: Hoppe / Hunnius / Zunde / Tanko
Zuschauer: 3.597
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Berlin/MH) Duell der beiden DEL Rekordmeister in der Mercedes Benz Arena von Berlin. Das ewig junge Duell versprach vor der heutigen Partie besondere Spannung. Beide Teams kamen mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge im Gepäck in die Partie. Vor allem Berlin zeigte im bisherigen Saisonverlauf eine eklatante Heimschwäche, welche die Adler versuchten auszunutzen, um wieder in die Erfolgsspur zu gelangen.

( Foto City-press )
Der Gastgeber begann motiviert im Spiel. Nach der ersten Chance folgte schon nach 30 Sekunden ein Powerplay, da Dawes auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die Gäste überstanden diese erste brenzlige Situation ohne Schaden zu nehmen. Jentzsch verpasste im Anschluss knapp mit einem Tip In die Führung. Diese fiel auf der anderen Seite. Nach Bullygewinn der Eisbären, schloss Noebels ein Set Play zur Führung ab. Jener Noebels markierte nur kurze Zeit später einen weiteren Treffer, als er aus einem eigentlich ungünstigen Winkel den Puck aufs Tor brachte und dieser Brückmann durchrutschte. Die Maßnahme von Coach Aubin seine Reihen komplett zu ändern zeigte bisher Wirkung. Defensiv hatten die Berliner einige Male jedoch Glück. Allein in den ersten zehn Spielminuten gaben sie zwei bis drei Kontersituationen ab, die von den Adlern einfach inkonsequent zu Ende gespielt wurden. Ein weiteres Powerplay für die Eisbären wurde nach einer Strafe gegen Loibl ausgesprochen, die von den Adlern wieder ohne Gegentreffer überstanden wurde. Danach war die Begegnung etwas zerfahren. Beider Mannschaften leisteten sich viele kleine Scheibenverluste. Brückmann hielt am Ende des Drittels sein Team im Spiel, als er eine Doppelchance von Clark und Boychuk vereitelte.
Ähnlich wie bei der Partie gegen Düsseldorf, fanden die Adler nur schwer oder kaum in die Partie. Man dürfte also gespannt sein ob Trainer Bill Stewart sein Team in der Pause aufwecken konnte. Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Mannheimer jedenfalls enger am Mann und besser in den Zweikämpfen. Dennoch war es Regin der die erste große Chance hatte, als Pilu seinen Gegenspieler aus den Augen verlor. Wenig später brach Boychuk nach einem langen Pass durch, verlor aber ebenfalls das Duell mit Brückmann. Aus dem Nichts heraus plötzlich der Anschlusstreffer durch Torjäger Rendulic, der eine Ablage von Szwarz direkt verwertete. Das Tor gab den Gästen wieder etwas mehr Sicherheit in ihrem Spiel. Die Pässe waren genauer und es gab die eine oder andere Schussmöglichkeit. Dann musste Berlin in Unterzahl ran. Das Powerplay der Kurpfälzer war in den letzten fünf Spielen nicht erfolgreich. Zwei Sekunden vor Ende der Überzahl wurde diese Serie gebrochen. Krämmer passte vors Tor auf Szwarz, der den Puck zum Ausgleich über die Linie drückte. Berlin versuchte direkt zu antworten, aber Mannheim brachte das Unentschieden in die zweite Pause.
Loibl startete in den letzten Abschnitt mit einem Lattenknaller. Ein weitere Adler-Powerplay wurde von den Hauptstädtern durch ein gutes Unterzahlspiel im Keim erstickt. Mannheim war jetzt die etwas bessere Mannschaft ohne sich die richtig großen Torchancen zu erspielen. Berlin wirkte etwas ratlos und setzen offensiv nur wenige Akzente. Leider verflachte die Partie auch etwas, den für beide Teams stand nun einiges auf dem Spiel auf Grund der Niederlagenserien der letzten Spiele. Zur Mitte des Drittel hatten der amtierende deutsche Meister eine kleine Druckphase bei der White gleich dreimal eine Möglichkeit zum Treffer hatte. Danach geschah auf dem Eis außer einiger intensiver Zweikämpfe nicht mehr viel, so dass die Partie in die Verlängerung ging.
Bis auf einen Alleingang von Tim Wohlgemuth, den Ancicka grandios vereitelte, passierte nichts viel. So ging die Partie vor knapp über 10000 Zuschauern ins Penatly schiessen. Hier hatten die Adler Mannheim am Ende das Glück bei sich und sicherten sich den Zusatzpunkt.
Eisbären Berlin – Adler Mannheim 2:3 PS (2:0;0:2;0:0;0:0;0:1)
Tore
1:0 Noebels (Pföderl, Mik)
2:0 Noebels (Pföderl, Boychuk)
2:1 Rendulic (Szwarz, Pilu)
2:2 Szwarz (Krämmer) PP
2:3 Dawes PS
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Berlin/PM) Mit Superlativen sollte man immer vorsichtig sein, dennoch konnte man über das erste Drittel der Sauerländer in der Hauptstadt Lobeshymnen verbreiten. Es lief fast perfekt. Die Frage nach dem ´Warum` war gleichfalls einfach zu beantworten. Die Roosters spielten erneut mit einem Hauch mehr Selbstbewusstsein, sie spielten einfach, aggressiv und hatten erneut das Glück, ein frühes erstes Tor zu erzielen.

(Foto: Citypress)
Diesmal war es Cornel, schmählich allein gelassen vor dem Eisbären-Tor, der nach einem Schuss abstauben und zum 1:0 treffen konnte (4.). Treffer Nummer 2 hatten die Eisbären Lean Bergmann zu verdanken, der den Gastgebern in der neutralen Zone die Scheibe abluchsen konnte, Cornel auf die Reise schickte, der schon auf dem Bullypunkt der rechten Seite abzog und Ancicka zum zweiten Mal überwand.
Anschließend überstanden die Sauerländer, auch dank des starken Hannibal Weitzmanns (über 97% Fangquote) zwei Unterzahlsituationen, in denen die Hauptstädter richtig gute Möglichkeiten hatten und trafen 11 Sekunden vor Drittelende sogar noch zum 3:0. Diesmal stand Daugavins goldrichtig vor Ancicka, schappte sich einen Abpraller und brachte ihn über die Linie. Ein wahrhaft demoralisierender Zeitpunkt für den amtierenden Meister – trotzdem sollte noch viel Zeit von der Uhr zu bringen sein.
Die Gastgeber kamen stärker aus der Kabine, verbrachten im Mittelabschnitt deutlich mehr Zeit in der Zone der Sauerländer, schossen öfter, hatten mehr Gelegenheiten und verbuchten in der 26. Minute den 1:3-Anschlusstreffer. Clark brachte nach einem Schuss von der blauen Linie die Scheibe vorbei an Weitzmann. Doch die Antwort der Sauerländer sollte nur bemerkenswerte 35 Sekunden auf sich warten lassen. Dann zog Bergmann per Konter auf und davon, war im Abschnitt des Gegners angekommen, entschied sich gegen den Abschluss und spielte stattdessen einen genialen Pass auf den hereinstürmenden Brown, der seine zweite Chance nutzte, nachdem Ancicka seinen ersten Schuss noch pariert hatte.
Leider blieben auch im weiteren Verlauf die Hauptstädter das etwas bessere Teams. Es fehlte aber am Abschlussglück, denn die Iserlohner aber kämpften verbissen, standen gut in der Defensive und nutzen eine weitere Kontergelegenheit sogar zum 5:1 (34.). Alanovs Pass auf Bender war gut, das Auge des Verteidigers noch besser, der nicht schoss, sondern von halblinks die Scheibe auf halbrechts brachte, wo Ziegler abschließen konnte.
So gingen die Blau-Weißen mit einem Vier-Tore-Vorsprung in den Schlussabschlitt – eigentlich ein sicherer Vorsprung. Als Bailey allerdings nach einem vermeidbaren Foul die Strafminuten fünf und sechs aufgebrummt bekam, hatten die Berliner weitere gute Chancen, aber auch einen konstant auf Topniveau spielenden Hannibal Weitzmann gegen sich, der einen weiteren Anschlusstreffer vereitelte. Iserlohns Goalie blieb auch in den Folgeminuten im Mittelpunkt, weil es seine Vorderleute immer seltener schafften, vor dem gegnerischen Kasten für Entlastungsangriffe zu sorgen – richtig brenzlig wurde es allerdings nicht mehr.
So tickte die Uhr herunter und arbeiteten sich die Sauerländer in die letzten 10 Minuten dieser Auswärtspartie. 6:45 Minuten vor dem Ende kassieren die Eisbären die erste Strafe, wenige Sekunden später die zweite Hinausstellung – die Roosters haben die Chance die Partie zu entscheiden, nehmen aber den Umweg über eine Brown-Strafe und treffen mit 4-gegen-3 zum 6:1. Ryan O´Connor ließ die Roosters jubeln und sorgte für die finale Entscheidung.
Quelle: Iserlohn-Roosters.de
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PENNY-DEL (Frankfurt/PM) Nach einem Auswärts-Marathon ging es am heutigen Freitag, den 21.10.2022 für die Löwen Frankfurt vor heimischem Publikum gegen die Nürnberger Ice Tigers weiter. Mit einem abwechslungsreichen und energischen Spiel zeigten die Frankfurter Nerven und besiegten die Nürnberger mit einem verdienten 5:3. Die Torschützen des heutigen Abends auf der Seite der Hausherren waren Brendan Ranford mit den gleich vier Toren zum 1:1, 2:2, 4:3 und dem schlussendlichen 5:3, während Ryon Moser den Ausgleich im dritten Drittel mit dem 3:3 gesichert hatte.
(Foto: Marija Diepold)
Die Partie startete mit einem Wechselbad der Gefühle. Zwar zeigten die Löwen Frankfurt immer wieder starke Aktionen gegen die Gegner, wie auch von Ryon Moser in der 6. Spielminute, der einen günstigen Pass von Reece Scarlett erhielt, diesen aber am Ende nicht zum ersten Führungstreffer verwandeln konnte. Auch die Abwehr konnte glänzen und die Ice Tigers lange vom ersten Treffer abhalten. Die wenigen Chancen, die die Nürnberger jedoch herausarbeiteten, nutzen sie auch und so fiel in der 12. Spielminute der Führungstreffer durch Hayden Shaw.
Die Überzahl der Löwen, nach einer zwei Minuten Strafe für Hayden Shaw wegen Hohem Stocks, erhöhte nochmalig die Intensität des ersten Drittels, doch es fehlte an klaren Torchancen für beide Mannschaften. Erst in der letzten Spielminute gelang Brendan Ranford, dank eines geschickten Passes durch Carter Rowney, der verdiente Ausgleich.
Die Löwen Frankfurt zeigten in diesem Drittel deutlich, dass sie den Ice Tigers in nichts nachstanden und das Spiel sogar in weiten Teilen dominierten. Ihnen gelang es gleich zwei Mal die von den Nürnbergern erzielte Führung innerhalb kürzester Zeit abzuwehren und sich nicht so leicht verunsichern zu lassen. Einzig in den Powerplay-Phasen schwächelten die Frankfurter noch etwas und konnten hier ihre Leistung nicht voll ausspielen.
In der 26. Spielminute prallte ein Fernschuss der Ice Tigers ab und wurde dann im Nachschuss von Blake Parlett im Kasten von Jake Hildebrand versenkt. Doch die Löwen antworteten schnell und schonungslos. Ein Assist von Carter Rowney verschaffte Brendan Ranford das zweite Tor an diesem Abend für die Löwen Frankfurt.
Doch lange sollte es nicht dauern, bis es zum nächsten großen Schlagabtausch der Großkatzen kommen sollte. In der 28. Spielminute wurde der nächste Führungstreffer der Nürnberger erzielt. Eigentlich schien Jake Hildebrand die sich ihm gebotene Situation im Griff und unter Kontrolle zu haben, doch plötzlich und unerwartet tauchte Tyler Sheehy vor dem Kasten der Hausherren auf und schob den Puck eiskalt ins Gehäuse. Die Löwen versuchten noch in diesem Drittel auch diese Führung wieder aufzulösen und machten nun mehr Druck. Einige gute Konter konnten auch erzielt werden, doch auch die Abwehr stand recht stabil. Erst im letzten Drittel sollte der Erfolg für die Löwen festgeschrieben werden.
Lange sollte man im letzten Drittel nicht auf die ersehnte Antwort der Löwen Frankfurt warten. Gleich in der 42. Spielminute konnte Davis Vandane aus halb rechter Seite scharf in den Slot einspielen, sodass Ryon Moser nichts weiter tun musste, als den Puck in die richtige Richtung zu lenken. Das 3:3 zu Beginn des letzten Drittels beflügelte die Hausherren zu noch mehr Dominanz auf dem Eis und so war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Führung der Löwen eingeläutet wurde.
Carter Rowney versuchte im ersten Anlauf die Führung klarzumachen, der Puck prallte ab, doch der geschickt gesetzte Rebound von Brendan Ranford durch die Beine von Leon Hungerecker erhöhte auf 4:3. Immer wieder versuchten die Ice Tigers nun etwas dagegen zu setzen und die Initiative in diesen letzten Minuten des Spiels zu ergreifen, doch die Löwen-Abwehr hielt stark dagegen an. Doch der Nervenkitzel blieb bis zum Schluss, da die Einzelaktionen der Nürnberger durchaus Potential für einen Gegenschlag gehabt hätten. So war die Erleichterung groß, als Brendan Ranford die Großkatzen aus Frankfurt mit dem wichtigen 5:3 in der letzten Spielminute erlösen konnte.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Unter den Augen von Ex-Tigers Kapitän Laurent Meunier, entwickelte sich ein hochklassiges Match am Pulverturm. Straubing hatte die besseren Möglichkeiten, ging dreimal in Führung und musste dennoch jeweils den Ausgleich hinnehmen. Bei den Gästen taten sich vor allem Goalie Niederberger und Ex-Tiger Andy Eder als Partycrasher hervor. Am Ende des Spiels standen die Niederbayern mit mindestens einem Punkt zu wenig da.

(Foto: Citypress) Sandro Schönberger verpasste nur knapp vor Matthias Niederberger
Spielverlauf:
Beide Kontrahenten kamen flott in die Partie. Das Ziel war, sich nicht allzu lange in der Defensive aufzuhalten. Chancen gab es auf beiden Seiten, jedoch hatten die Hausherren die besseren. Straubings starkes Überzahlspiel klappte auch im ersten Abschnitt gut und brachte die Führung für die Niederbayern.
München dominierte vor allem die Mittelzone, in der sie immer wieder die Angriffe der Tigers geschickt abfangen konnten. Dennoch war bei Goalie Hunter Miska Endstation. Bei gleicher Stärke auf dem Eis egalisierten sich beide Teams weitestgehend. Die Tigers hatten dennoch eine extrem starke Phase.
Nach der erneuten Führung von Brandt, war es Niederberger, der für sein Team immer wieder Schlimmeres verhindern konnte. München überstand diese schwierigen Minuten und konnte das Spiel noch vor der Pause wieder ausgleichen. Bis dato war es ein packendes Derby, welches im letzten Abschnitt an Intensität noch mehr anbieten sollte.
Keiner der beiden Duellanten wollte hier klein bei geben. Marcel Brandt: "Es hat heute sehr viel Spaß gemacht, weil es ein sehr intensives Spiel war. Natürlich hätten wir auch gewinnen können, denn die Chancen dazu waren da." Wenn sich die Tigers in diesem Spiel etwas vorwerfen lassen müssen, dann wäre es eben diese erwähnte Chancenverwertung.
Vor dem Penaltyschiessen, welches mit nur einem verwandelten Schuss an München ging, steuerten die Tigers schon viermal allein auf Niederberger zu. Dazu kamen noch die starken Phasen, die man in allen drei Dritteln für sich hatte. München blieb dran und lauerte auf Fehler der Hausherren.
Was für das Team von Coach Don Jackson steht, ist der erkennbare Wille seines Teams, niemals Punkte liegen zulassen. So mussten die 4.480 Fans mit ansehen, das sich der Tabellenführer einfach nicht abschütteln ließ und jede Führung ausgleichen konnte.
Selbst in der Verlängerung, in der es insgesamt nur einen einzigen Unterbruch gab, hatten die Tigers den Sieg auf dem Schläger. Im Penaltyschiessen traf von sechs Schützen nur Szuber. Die Straubinger müssen sich bis zum Januar 2020 zurückerinnern, als sie ihr letztes Penaltyduell für sich entscheiden konnten.

(Foto: Citypress) Hunter Miska stand ständig im Fokus
Torfolge:
1:0 (12.) - Die Tigers nutzen ihre zweite Überzahl. Bei München stand die Box noch nicht und Zengerle sah vor dem Tor seinen Compagnon Taylor Leier. Der konnte Niederberger tunneln. 1:1(29.) Natürlich haben auch die Oberbayern ein gutes Powerplay. Miska konnte den Schuss von Desousa nicht festhalten und Patrick Hager war zur Stelle.
2:1 (31.) - Erneut war Straubing in Überzahl und der Treffer durch Marcel Brandt wurde wunderbar herausgespielt. Niederberger konnte erst reagieren, als der Strahl schon oben im Winkel längst einschlug. 2:2 (39.) - Ausgerechnet Ex-Tiger Andy Eder startet aus dem eigenen Drittel durch und kann ungehindert in den Winkel abschließen.
3:2 (31.) - Publikumsliebling Cody Lampl setzte zu einem platzierten Schuss ins lange Eck an, nachdem ihn St.Denis gut in Szene gesetzt hatte. 3:3 (51.) - Tolle Einzeilleistung von Trevor Parkes brachte erneut den Ausgleich. Möglich geworden war diese durch das zu zögerliche Eingreifen von Brunnhuber. 3:4 (65.) - Den einzigen Penalty überhaupt verwandelte Maksymilian Szuber.
Spiel vom 21.10.2022
Straubing Tigers - Red Bull München: 3:4 n.P. (1:0 | 1:2 | 1:1 | 0:1)
1:0 |12.| Leier (Lipon, Zengerle) - PP 1
1:1 |29.| Hager (Desousa, Ortega) - PP 1
2:1 |31.| Brandt (Zengerle, Lipon) - PP 1
2:2 |39.| Eder (Niederberger)
3:2 |51.| Lampl (St.Denis, Manning)
3:3 |56.| Parkes (Hager)
3:4 |65.| Szuber - Penalty
Strafen: Straubing 8 - München 8
Schiedsrichter: Gofman / Hunnius / Hofer / Tschirner
Zuschauer: 4.480 (ausverkauft)
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PENNY-DEL (Bietigheim/PM) Die Düsseldorfer EG hat die Partie bei den Bietigheim Steelers deutlich mit 8:2 gewonnen. Die Rot-Gelben zeigten eine ganz starke Leistung, ließen die Gastgeber über die komplette Distanz kaum ins Geschehen. Der Sieg am Ende auch in der Höhe durchaus verdient.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Mit einem guten Gefühl ging die DEG in die Partie gegen den Ex-Liganeuling. 4:1 hatte das Team von Roger Hansson am Mittwoch überzeugend gegen die Adler Mannheim gewonnen. So konnte es aus Sicht der Rot-Gelben natürlich gerne weiter gehen. Bei diesem Unterfangen mussten die Düsseldorfer auf Bernhard Ebner verzichten. Der Verteidiger hatte sich gegen die Adler eine muskuläre Verletzung zugezogen. Auch Joonas Järvinen war leider noch nicht wieder fit, sonst blieb es wie am Mittwoch.
Die DEG startete mit viel Druck in die Partie, war optisch die überlegenere Mannschaft. Das machte sich auch vor dem Tor bemerkbar. Sowohl Harper mit einem Alleingang, als auch Fischbuch mit einem verdeckten Schuss, hätten die Düsseldorfer früh in Führung bringen können. Es war schließlich McCrea, der die Rot-Gelben nach rund sieben Minuten jubeln lies. Völlig verdient zu diesem Zeitpunkt. Damit nicht genug. Kurz darauf machte mit Zitterbart, ein weiterer Verteidiger ein Tor. Sein Schuss kullerte unglücklich über den Steelers-Schlussmann in den Kasten. Weil es Svensson ebenfalls nur wenige Minuten später dann seinen beiden Mitspielern nachmachte, war die Partie nach rund zwölf Minuten bereits auf Motto “Vorentscheidung”. 3:0 ging es in die erste Pause. Haukeland verlebte bis dato einen ruhigen Abend.
Dabei sollte es auch im zweiten Drittel bleiben. Denn die Rot-Gelben machten genau da weiter, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Sie spielten weiter mit viel Druck, kombinierten stark und belohnten sich. Erst war es Eder, der zum zwischenzeitlichen 4:0 einschob, wenige Augenblicke später erhöhte Fischbuch gar auf 5:0. Nicht einmal die Hälfte der Partie war zu diesem Zeitpunkt gespielt. Doch der nächste Treffer ging an die Gastgeber. Stretch fälschte einen Schuss unhaltbar für Haukeland ab. Die Düsseldorfer ließen sich davon nicht beeindrucken und spielten weiter auf das Steelers Gehäuse – mit Erfolg. Svensson verbuchte mit einem Abfälscher seinen nächsten Treffer und machte das halbe Dutzend voll.
Kurz nach Beginn des Schlussabschnitts gab es die erste Unterzahl für die Düsseldorfer. Diese spielten die Hausherren clever und kamen durch einen schönen Schlenzer von Jesper zum 2:6. Wie schon nach dem ersten Gegentreffer ließen sich die Rot-Gelben davon nicht schocken und nutzten ihrerseits eine Überzahl. Fischbuch trug sich erneut in die Torschützenliste ein. Und die Gäste kannten weiter keine Gnade. Blank erhöhte fünf Minuten vor Spielende auf 8:2 Endstand. Auch in der Höhe ein durchaus verdienter Sieg.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion kam es zum Aufeinandertreffen der Augsburger Panther mit den Grizzlys aus Wolfsburg. Während die Fuggerstädter am Mittwoch in Straubing mit leeren Händen heimreisten, gelang den Grizzlys der zweite Heimsieg in Folge. Der AEV wollte unbedingt wieder mal zuhause erfolgreich sein und Wolfsburg schielte weiter nach oben in der Tabelle.
(Fotoquelle Dunja Dietrich) An Markus Keller lag es nicht, dass Augsburg heute Abend den Kürzeren zog
Interessante Randnotiz: Schiedsrichter Lasse Kopitz absolvierte übrigens seit dem 19.10.22 sein insgesamt 1000. DEL-Spiel, wenn man alle seine Matches in den früheren Vereinen mit dazuzählt. Schließlich kassierten die Augsburger Panther eine denkbar knappe 2:3 Heimniederlage gegen clevere Wolfsburger, die an den Adler Mannheim vorbeizogen und nun auf Platz drei der Tabelle rangieren.
Augsburg musste nach der Pleite gegen Bremerhaven auch am Pulverturm eine herbe Pleite einstecken und war vor heimischen Fans auf Wiedergutmachung aus. Das letzte Heimspiel wollte man so schnell wie möglich vergessen machen und heute Abend eminent wichtige Zähler mitnehmen, um die Pre-Playoff Plätze anzuvisieren. David Warsofsky pausierte in diesem Match, dafür konnte Vinny Saponari doch mitwirken und Wade Bergman stabilisierte die Defensive.
Lamb: „There were lots of personal mistakes. We are playing horrible hockey right now, but we try to sort out our problems. Of course, we miss some players (Matt Puempel e.g.) a lot. However, at the end of the day there is no excuse. We try to get the job done. Wolfsburg is well structured and they have a very fast team.”
Wolfsburg demonstrierte in seinen vergangenen beiden Heimauftritten das gewohnte Grizzlys Hockey und beabsichtigte auch auswärts wieder mal zu punkten, was zuletzt in der Partie am Seilersee und in Turku Anfang Oktober gelang. Auch dank des Doppelpacks vom quirligen Laurin Braun zuletzt reisten die VW-Städter mit breiter Brust nach Augsburg. Ihr Headcoach Mike Stewart kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück und war sicher hochmotiviert.
Braun: „Durch die Ausfälle wächst man besser zusammen, es wird von Spiel zu Spiel besser. Wenn man hinten sicher steht, kann man auch mit einem oder zwei Toren gewinnen, Hauptsache wir stehen da oben. Ich sollte schon ein wenig Verantwortung übernehmen, die Jungs führen. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Kein Team ist mehr zu unterschätzen, die Liga ist zu eng geworden, jeder kann jeden schlagen. Die werden Gas geben, wir müssen aufpassen. Wir müssen stabiler stehen, grad der dritte Stürmer muss hier auch mehr rückwärts agieren.“
DEL Debut Tor für Hanke gleicht frühen Rückstand aus
Die Hausherren hatten fest vor, nicht schon wieder in Rückstand zu geraten, sondern selbst die Partie zu bestimmen und in Führung zu gehen. Markus Keller musste dann sofort seine ganz Klasse auspacken, um gegen Valentino Klos zu retten. Die Gäste übten gleich mal gehörig Druck aus, doch Augsburg kam auch sehr gut aus der Kabine und setzte sofort Nadelstiche mit gutem Zug zum Tor. In der 6. Spielminute war das Unterfangen der Fuggerstädter zunichte gemacht, denn Dominik Bittner netzte zur Wolfsburger Führung ein. Der Assistgeber Luis Schinko absolvierte heute sein 50. DEL-Spiel.
Der AEV schüttelte sich kurz und erarbeitete sich gute Möglichkeiten. Vinny Saponari tankte sich toll durch, doch sein Schuss war zu zentral. Nur wenige Sekunden später in der 10. Spielminute markierte der erst 19-jährige Christian Hanke in seinem erst vierten Match mit seinem ersten DEL-Tor den Ausgleich. Augsburgs Verteidigung war zeitweise unaufmerksam und löchrig und gewährte den Gästen brandgefährliche Aktionen vor Markus Keller. Solche Nachlässigkeiten musste das Team um Headcoach Peter Russell abstellen. Es war eine flotte Begegnung mit wenigen Unterbrechungen und ohne Strafzeiten.
Hanke: „Es war eine glückliche Situation, aber ich freue mich natürlich. Ich war schon aufgeregt, nach dem Tor kriegt man gleich eine zweite Lunge. Die Jungs haben mich beruhigt. Wir dürfen keine Turnovers in der eigenen neutralen Zone zulassen, aber wir sind auf einem guten Weg.“
Payerl dreht die Partie, Top Einzelleistung von Machacek
Im Mittelabschnitt spielten beide Teams weiter munter nach vorne, doch Leichtsinnsfehler in der Augsburger Defensive ermöglichten Fabio Pfohl die erste dicke Chance, doch Markus Kellers Fanghand war zur Stelle. Die ersten fünf Minuten gehörten den Gästen, die sich nun aber dem ersten Augsburger Powerplay erwehren mussten. Diese numerische Überlegenheit gestalteten die Hausherren sehr zielstrebig und in der 26. Spielminute drehte Adam Payerl dank seiner Hartnäckigkeit das Spiel zugunsten seiner Farben.
Für den AEV war es wichtig zu wissen, dass das Powerplay gleich richtig klappte. Die Gastgeber wollten gleich nachlegen und forcierten ihre Bemühungen bevor sie sich selbst zum ersten Mal in Unterzahl befanden. Das Penalty Killing funktionierte sehr gut, doch gegen die Energieleistung von Spencer Machacek in der 30. Spielminute hatte Markus Keller keine Chance. Somit waren die Special Teams auf beiden Seiten sofort erfolgreich. Im zwei auf eins verpasste Darren Archibald die Führung, weil dies noch ein Schläger eines Augsburgers im letzten Moment verhinderte. Lambs Distanzschuss verfehlte das Ziel nur knapp und dann gab es den Fight zwischen Adam Payerl und Ryan Button. Nun war das Publikum hellwach im Augsburger Hexenkessel Curt-Frenzel-Stadion.
Wolfsburg setzte sich dann etwas fest in der Zone der Fuggerstädter. Die Begegnung wurde immer hitziger und nickliger. Terry Broadhurst visierte das Außengestänge an und man trennte sich weiterhin mit einem Remis in die zweite Pause.
Machacek: „Both teams are playing hard, it was a good answer back. We got to bring our best in the third period, we need to simplify our game.”
Grizzlys kontern eiskalt
Im dritten Drittel wollten die Augsburger alles daransetzen, ihre schlechte Bilanz gegen den heutigen Gegner aufzupolieren. Es konnten nur zwei von 13 Partien gewonnen werden. T.J. Trevelyan verpasste den erfolgreichen Abschluss und auf der Gegenseite profitierten die Gäste erneut von unnötigen Aufbaufehlern, um zu Chancen zu kommen. Ryan Kuffner tauchte dann gefährlich vor Dustin Strahlmeier auf. Beim Konter der Wolfsburger, mitten hinein in die Augsburger Drangphase, erzielte Jean-Christophe Beaudin nach Sahnepass von Spencer Machacek in der 47. Spielminute den dritten Treffer der Grizzlys.
Vinny Saponari hatte dann den Ausgleich auf seinem Schlägerblatt, was von den Schiedsrichtern überprüft wurde, zumal sich das Tor kurz aus der Verankerung löste und der Verlauf des Pucks analysiert werden musste. Der AEV hatte nun das Momentum auf seiner Seite, aber die Scheibe wollte einfach nicht ins Gehäuse rein. Der Druck war nun spürbar größer seitens der Gastgeber, doch Dustin Strahlmeier war Meister seines Fachs. Wolfsburg spielte die Partie clever herunter und setzte auf seine Konterfähigkeiten.
Die letzten drei Minuten brachen an: wann würde Markus Keller das Eis verlassen? Die Grizzlys verhinderten lange den klaren Scheibenbesitz der Hausherren und die Sekunden verronnen. Knapp 40 Sekunden vor der Schlusssirene kam der sechste Feldspieler, doch es war zu spät für ein Erfolgserlebnis der Hausherren.
Möser: „Wenn man auswärts gewinnt, gerade hier in Augsburg, ist es toll. Wir hatten zuletzt einen straffen Terminplan, wir sind happy. Defensiv war es von beiden Teams ein gutes Spiel, die Kleinigkeiten haben letztlich entschieden. Wir haben unsere Chancen genutzt, deswegen haben wir gewonnen.”
Payerl: “We play overall good hockey, we had enough chances to score tonight. We made little mistakes, turnovers, have to find ways to correct it. We have a resilient group here, we battle through and focus on the three points in the next game.“
Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg 2:3 (1:1|1:1|0:1)
Tore:
0:1 |06.| Dominik Bittner (Schinko)
1:1 |10.| Christian Hanke (Trevelyan, Volek)
2:1 |26.| Adam Payerl (Broadhurst, Lamb) PP1
2:2 |30.| Spencer Machacek (Archibald) PP1
2:3 |47.| Jean-Christophe Beaudin (Machacek, Dumont)
Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Kopitz (GER)
Zuschauer: 3.768
1. Drittel Statistik: 6:7 Schüsse, 10:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 11:6 Schüsse, 9:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 9:9
3. Drittel Statistik: 9:4 Schüsse, 4:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Aufstellung:
Augsburg: Keller, Gregorc, Sacher, Payerl, LeBlanc, Kuffner, Lamb, Rogl, Wannström, Clarke, Broadhurst, Haase, Bergman, Saponari, Soramies, Johnson, Länger, Hanke, Volek, Trevelyan.
Wolfsburg: Strahlmeier, Murray, Krupp, Schinko, Morley, Archibald, Button, Wurm, Braun, Jeffrey, Fauser, Bittner, Möser, Dumont, Beaudin, Machacek, Raabe, Reichel, Pfohl, Klos.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (München/PM) Final-Neuauflage, zweiter Teil – und wieder heißt der Sieger Red Bull München. Der Tabellenführer der PENNY DEL hat sich in einem spannenden Spitzenspiel gegen Meister Eisbären Berlin mit 4:3 (2:0|1:1|1:2) durchgesetzt. Vor 3.790 Zuschauern verbuchten Andreas Eder, Jonathon Blum, Daryl Boyle und Justin Schütz die Münchner Treffer.

(Foto: Citypress)
Ein flotter Beginn mit äußerst effizienten Red Bulls. Eder spitzelte in der achten Minute den Puck an Juho Markkanen vorbei ins Netz. Eine sehenswerte Verteidiger-Kombination bescherte München den nächsten Treffer: Zach Redmond spielte quer auf Blum, der den Berliner Schlussmann umkurvte und zum 2:0 einschob (13.). Auf der anderen Seite war Mathias Niederberger gegen Marcel Noebels (9.) und Alexandre Grenier (15.) zur Stelle.
Zach Boychuk verkürzte früh im Mittelabschnitt für die Gäste (24.), spielfreudiger war aber nach wie vor München. Wenn die Red Bulls aufs Tempo drückten, wurde es gefährlich. Yasin Ehliz (27.) und Redmond (30.) hatten Topchancen, verfehlten das Gehäuse aber knapp. Genauer zielte Boyle. Der Verteidiger stellte mit einem Hammer von der blauen Linie auf 3:1 (36.).
Die Eisbären auf der Suche nach dem erneuten Anschluss. Niederberger war nun gefordert, unter anderem parierte der Nationaltorhüter den Direktschuss von Matt White (46.). Im Gegenzug sorgte Schütz nach starker Vorarbeit von Filip Varejcka für Jubel bei den Münchner Fans – 4:1 (46.). Berlin war aber noch nicht geschlagen. White (50.) und im Powerplay Jonas Müller (53.) sorgten mit ihrem Doppelschlag für Spannung, München verteidigte den knappen Vorsprung aber aktiv und feierte im siebten Heimspiel den sechsten Sieg.
Andreas Eder: „Wir haben es über weite Strecken sehr gut gemacht. Am Ende sollten wir etwas cleverer sein, dann wird es nicht so eng. Aber die drei Punkte nehmen wir natürlich gerne mit.“
Endergebnis
Red Bull München gegen Eisbären Berlin 4:3 (2:0|1:1|1:2)
Tore
1:0 | 07:03 | Andreas Eder
2:0 | 11:42 | Jonathon Blum
2:1 | 23:12 | Zach Boychuk
3:1 | 35:12 | Daryl Boyle
4:1 | 45:51 | Justin Schütz
4:2 | 49:14 | Matt White
4:3 | 52:42 | Jonas Müller
Zuschauer:
3.790
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Die zuletzt schwächelnde Düsseldorfer EG war zu Gast in der Mannheimer SAP Arena. Während der Start vielversprechend war, mit vier Siegen aus den ersten fünf Spielen, war es danach nur noch ein Sieg in fünf Spielen. Bei den Gastgebern endete mit der Niederlage gegen Ingolstadt eine Serie von sieben Siegen in Folge.

( Foto Sörli Binder )
Die Hausherren begannen druckvoll. Haukeland, der heute im DEG Tor stand, durfte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beschweren. Im anderen Tor stand heute Arno Tiefensee für Felix Brückmann, der eine Pause von Coach Stewart bekam. Dieser musste nach gut etwa acht Spielminuten etwas überraschend zum ersten Mal hinter sich greifen. Ein Schuss wurde von Reul und Tiefensee abgefälscht, so dass der Puck genau auf dem Schläger von O’Donnell landete, der das 0:1 markierte. Am Spielgeschehen auf dem Eis änderte das Tor wenig. Mannheim hatte nach wie vor optisch etwas mehr vom Spiel. Die DEG dagegen verstand es in der eigenen Zone gut zu verteidigen, so dass nur wenige Schüsse bis zu Haukeland durchdrangen. Düsseldorf bekam dreieinhalb Minuten vor der Pause ihr erstes Powerplay zugesprochen. Mannheim überstand die brenzlige Situation mehr oder weniger ohne größerer Probleme. Düsseldorf ging verdient mit einer Führung in die erste Pause.
Die Adler kamen etwas bemühter aus der Kabine, fanden jedoch immer noch keinen Weg konstant Druck vor dem gegnerischen Tor aufzubauen oder mehr Schüsse anzubringen. Nach wie vor waren es die Düsseldorfer die den Ton offensiv wie defensiv angaben. Selbst bei einer Überzahl Mannheims kamen kaum Schüsse zustande, Ehl hätte sogar fast den zweiten Treffer in Unterzahl erzielt. Mitte des Drittel hatten Szwarz und Wohlgemuth die Doppelchance auf den Ausgleich. Kurz danach fiel der zweite Treffer der Partie. Erneut trafen die Gäste. Ehl fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Tiefensee ins Tor ab. Nur Sekunden später fuhr Gogulla auf Tiefensee zu, der sein Team allerdings im Spiel halten konnte. Mannheim wirkte danach ratlos und gab weitere Chancen ab. Ein Puckverlust im gegnerischen Drittel ergab eine zwei gegen null Situation, die Fischbuch überlegt abschloss. Die Adler fanden gar keinen Weg sich Chancen zu kreieren. Zum Abschluss des Drittels bekamen die Gäste noch eine Strafe aufgebrummt, so dass Mannheim den letzten Abschnitt in Überzahl begann.
Was für die Adler als Hoffnungsschimmer im dritten Drittel begann, endete sozusagen im Desaster. Svensson schnappte sich in Unterzahl den Puck von Rendulic, fuhr allein auf Tiefensee zu und ließ diesem keine Chance zum 0:4 . Die 7126 Zuschauer dürften größtenteils sehr unzufrieden über die gezeigte Leistung ihres Teams gewesen sein. Acht Schüsse brachten die Kurpfälzer bis dahin auf das Tor von Haukeland. Der Wille der Adler Mannheim schien nun natürlich gebrochen zu sein. Düsseldorf tat ebenfalls nur noch das Nötigste und verteidigte den eigenen Kasten nach wie vor sehr geschickt. Tiefensee war es zu verdanken, dass es die DEG nicht noch das eine oder andere Tor mehr erzielte, so rettete er unter anderem gegen Barta in höchster Not. Düsseldorf ließ es jetzt ausklingen, selbst in Überzahl wurde nicht mehr auf Biegen und Brechen auf ein weiteres Tor gespielt. Plachta konnte eine Minute vor dem Ende noch den Shutout von Haukeland verderben.Dennoch setzte es für Mannheim die zweite Niederlage in Folge, während die DEG um ihren Trainer Roger Hansson die Gesamtbilanz wieder etwas verbesserte.
Adler Mannheim – Düsseldorfer EG 1:4 (0:1;0:2;1:1)
Tore
0:1 O’Donnell
0:2 Ehl (Böttner, Gogulla)
0:3 Fischbuch ( MacAuley, Harper)
0:4 Svensson SH
1:4 Plachta (Wohlgemuth, Krämmer)
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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