
PENNY-DEL (Köln/UG) Die Kölner Haie unterliegen den Nürnberg Ice Tigers in einem hartumkämpften Spiel mit 2:4. Die Ice Tigers überzeugten durch eine konsequente Chancenauswertung, während die Haie zu viele Möglichkeiten ungenutzt ließen.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Am Freitabend unterliegen die Kölner Haie den Nürnberg Ice Tigers in einer hart umkämpften Partie mit 2:4.
Beide Mannschaften starteten munter in die Partie. Bereits in der 4. Spielminute erzielte Stoa die frühe Führung der Ice Tigers. Die Partie gestaltete sich ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. In der 17. minute erzielte Alex Oblinger mit seinem ersten Saisontreffer den nicht unverdienten Ausgleich. So ging es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause.
Das Mitteldrittel knüpfte nahtlos an das erste Drittel an. Die Haie besaßen mehr Einschußmöglichkeiten als die Ice Tigers aber sie scheiterten immer wieder an Niklas Treutle im Nürnberger Tor. In der 28. Minute eerzielte Sheehy erneut die Nürnberger Führung indem er einen Rebound verwertete. Der KEC verbuchte bis dahin fast doppelt soviele Abschlüsse wie die Ice Tigers. Erst nach einem Nachstochern von Mark Olver gelang den Haien der verdient Ausgleich in der 28. Spielminute. Die Mittelfranken antworteten sofort und erzielten nur Sekunden später durch MacLeod das 3:2. Damit endete das zweite Drittel.
Die Spannung blieb auch im Schlussdrittel hoch, Das ohnehin schon hartumkämpfte Duell wurde nun richtig hitzig. Die Haie verloren durch viele eigene Strafen den Rhythmus und wertvolle Zeit, um die Aufholjagd am Ende erfolgreich gestalten zu können. Nachdem Shilin das Kölner Tor kurz vor Ende des Spiels verließ, nutzten die Ice Tigers das verwaiste Tor und erzielten durch Leonhardt das entscheidende 4:2. Ein Spiel mit einem Chancenplus der Kölner Haie endete dennoch mit einer Niederlage.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln): Wir heben ein intensives Spiel gesehen. Das war alles dabei was zum Eishockey gehört. Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben ein gutes erstes Drittel gespielt. Im zweiten Drittel haben wir zu viel liegen gelassen. Und wie es eben im Eishockey so ist,waren die Nürnberger effizienter und haben mit dem 2:3 kurz nach unserem Ausgleich einen entscheidenden Treffer erzielt.
Nürnberg Ice Tigers - Kölner Haie 4:2 (1:1|2:1|1:0)
Tore:
04. 1:0 Stoa (Fox)
17. 1:1 Oblinger (Austin)
28. 2:1 Sheehy (Welsh,MacLeod)
38. 2:2 Olver (Müller,McIntyre)
38. 3:2 MacLeod ( Welsh)
60. 4:2 Leonhardt (Schmölz,Weber)
Strafen: Nürnberg 13, Köln 15
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Bremerhaven/HG) In der Eisarena Bremerhaven empfingen die Pinguins die gebeutelten Adler aus Mannheim zum Duell. Während die Seestädter von fast ganz oben grüßten, bleib Mannheim noch sieglos nach dem ersten Wochenende, das sie auf der vorletzten Position verbrachten. Schließlich bezwang Bremerhaven nach hartem Kampf die Adler Mannheim nach Verlängerung mit 4:3. Für Mannheim war es der erste Zähler in der noch frischen Saison.

(Foto: Citypress)
Bremerhaven wollte seine gute Ausgangsposition in der Tabelle fortführen. Der Saisonstart gelang dem Team um Headcoach Thomas Popiesch ideal mit zwei Erfolgen und Rang zwei. Die Duelle mit Mannheim waren schon immer von hoher Brisanz gekennzeichnet.
Mannheim war heute zum Siegen verdammt, lag doch ihre bisherige Punktausbeute nach zwei Spieltagen bei null Zählern, was lediglich Platz 14 aktuell bedeutete. Dieser Rang war definitiv nicht ihr Anspruch und Bill Stewart hatte sicher seine Mannschaft auf die heutige schwere Herausforderung eingeschworen.
Dziambor mit erstem DEL Tor, Friesen schafft Ausgleich
Die Hausherren übten in den Anfangsminuten gleich mal gehörig Druck auf das Gehäuse von Felix Brückmann aus auch dank des ersten Powerplays, welches die Pinguins mit guten Pass Stafetten kreativ gestalteten. Selbstverständlich agierte dabei auch ihr Karawanken Express in gewohnter gefährlicher Manier. Borna Rendulic hatte dann auf der Gegenseite eine gute Einschussmöglichkeit, doch Brandon Maxwell fischte die Scheibe souverän herunter.
In der achten Spielminute zappelte jedoch der Puck im Netz hinter dem Bremerhavener Goalie, als Arkadiusz Dziambor zur Führung einnetzte. Danach kontrollierten die Adler die Partie, welche anfangs sehr ausgeglichen verlief. Nun kam Bremerhaven in den Genuss eines zweiten Powerplays, das die Gastgeber dieses Mal in Person von Alexander Friesen in der 14. Spielminute zum Ausgleich nutzten und damit das Momentum wieder auf ihre Seite zogen. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die erste Pause. Bei den Torschüssen hatten die Pinguins die Nase leicht vorne, im Bully Spiel war der Gast klar in Front.
Dziambor: “Ein Traum wird wahr mit dem ersten Tor, aber das Gegentor ist natürlich schlecht. Wir wissen, was wir können, das müssen wir nur abliefern. Wir spielen relativ gut und machen einen guten Job.”
Mauerman und Wejse treffen zur Führung, Plachta mit Hammer von der blauen Linie
Im Mittelabschnitt begann Bremerhaven mit schnellem Direktspiel und kam zu guten Möglichkeiten. Felix Brückmann und Brandon Maxwell hielten ihren Kasten sauber und die Physis wurde auf beiden Seiten hochgehalten. Es war bisher eine ansehnliche Partie zweiter gleichwertiger Mannschaften. In der 25. Spielminute drehten die Hausherren die Begegnung, als Ross Mauerman völlig frei vor dem Mannheimer Gehäuse stand und eiskalt verwertete. Dieser Spielverlauf konnte Bill Stewart gar nicht gefallen nach dem Anfangselan im ersten Drittel.
Der One Timer von Dominik Uher erwies sich als extrem gefährlich und dann konnte Mannheim in Überzahl agieren. Die Adler zogen das Powerplay sehr gut auf und ihr bewährter Distanzschütze Matthias Plachta markierte folgerichtig in der 31. Spielminute den Ausgleich. Die Adler bekamen inzwischen mehr Struktur in ihre Performance und brachten die Gastgeber etwas aus dem Rhythmus.
In der 35. Spielminute münzte Christian Wejse einen Rebound zur nächsten Führung um, als er goldrichtig vor Felix Brückmann positioniert war und im richtigen Moment den Puck ins Tor bugsierte. Ross Mauerman stibitzte dann die Scheibe von Denis Reul und hätte beinahe erneut getroffen, wenn nicht Felix Brückmann hellwach gewesen wäre. Die Seestädter nahmen erstmals eine Führung mit in die Kabine. Das Bully Spiel beherrschte Mannheim weiterhin ausgezeichnet, während die Hausherren deutlich mehr Torschüsse verzeichneten.
Mauerman: “They are desperate for their first win, we for our win at home. We need to stay away from the box, play smart and bring pucks to their d-zone.“
Szwarz erarbeitet den Ausgleich, Vikingstad mit dem Siegtreffer in der Overtime
Im dritten Drittel musste Mannheim offensiver werden, um die drohende dritte Pleite nacheinander zu vermeiden. Es ging weiter munter hin und her und beide Goalies mussten sich über mangelnde Beschäftigung beklagen. Die Adler waren nun wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis nach einer Strafe gegen Moritz Wirth. Diese Chance zum Ausgleich nutzten die Gäste umgehend, denn Jordan Szwarz beförderte in der 48. Spielminute den Puck schließlich über die Linie. Kurz danach hätten die Pinguins wieder in Führung gehen können, denn das offene Gehäuse lud förmlich dazu ein.
Die Adler verzeichneten bis dato eine hervorragende Powerplay Quote mit 100 % Erfolg. Es sollte noch eine spannende Schlussphase werden. Das Tempo wurde ebenso aufrechterhalten und bei jedem Vorstoß war Gefahr in Verzug auf beiden Seiten. Beide Mannschaften wollten unbedingt die drei Punkte und so wurden alle Register gezogen, um vor der Sirene den alles entscheidenden Lucky Punch zu setzen.
Zumindest sicherten sich die Gäste schon mal den ersten Punkt in der neuen Saison. Die Verlängerung musste über den Zusatzzähler entscheiden, den sich schließlich die Hausherren durch den Treffer von Markus Vikingstad in der 62. Spielminute ergatterten.
Reul: „Positiv ist der eine Punkt, es war aber viel mehr drin. Wir müssen von der Strafbank wegbleiben und ein besseres Spiel bei fünf gegen fünf abliefern. Wir müssen uns mal belohnen, der erste Sieg ist immer der schwerste. Wir müssen nach vorne blicken und uns steigern.”
Vikingstad: “Es ist schön in der Overtime zu treffen, es war ein super Pass von Jan (Urbas). Mannheim ist immer sehr stark, haben gutes Heimspiel gemacht, wir bleiben ruhig, die Saison ist lang. Wir müssen immer an das nächste Spiel denken.“
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Adler Mannheim 4:3 n.V. (1:1|2:1|0:1|1:0)
Tore:
0:1 |08.| Arkadiusz Dziambor (Wohlgemuth, Eisenschmid)
1:1 |14.| Alexander Friesen (Jensen, Bruggisser) PP1
2:1 |25.| Ross Mauerman
2:2 |31.| Matthias Plachta (Donavan, Gaudet) PP1
3:2 |35.| Christian Wejse (Verlic, Jeglic) PP1
3:3 |31.| Jordan Szwarz (Wolf, Eisenschmid) PP1
4:3 |62.| Markus Vikingstad (Urbas, Samuelsson)
Schiedsrichter: Frano (CZE) / Kottstorfer (GER)
Zuschauer: 3.425
Aufstellung:
Bremerhaven: Maxwell, Eminger, Jensen, Verlic, Jeglic, Urbas, Alber, Samuelsson, Andersen, Friesen, Uher, Bruggisser, Wirth, Mauerman, Vikingstad, McKenzie, Lutz, Saakyan, Wejse, Kinder.
Mannheim: Brückmann, Donovan, Holzer, Wolf, Gaudet, Plachta, Katic, Larkin, Dawes, Szwarz, Rendulic, Akdag, Reul, Jentzsch, Loibl, Krämmer, Dziambor, Eisenschmid, Wohlgemuth, Tosto.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Schwenningen/MA) In einem intensiven Laufspiel, behielten die Wild Wings knapp die Oberhand für sich. Ein guter Start der Gastgeber wurde durch die Tigers während des Spielverlaufs mit einem guten Powerplay wieder wettgemacht. Schwenningen stemmte sich dagegen, als die Niederbayern am Drücker waren und belohnten sich am Ende mit drei Punkten.

(Foto: Citypress) Gemeinsam zum ersten Heimsieg in der Saison 2022/23
Spielverlauf:
Das Spiel begann durchaus kurios. Nach nur 19 Sekunden brach eine Scheibe an der Seite der Bande, was einen schnellen Spielunterbruch von ca. 10 Minuten zufolge hatte. Es waren die Wild Wings, die diese Pause besser für sich nutzen konnten. Straubing geriet ständig unter Druck und wurde zu Fehlern gezwungen.
Lampls Foul brachte gleich einen Penalty für Schwenningen ein. Nicht nur das, die Gäste brauchten lange, bis sie sich von einem Doppelschlag erholten. Aber Straubing fand kaum ein Mittel, die Hintermannschaft von Coach Harold Kreis zu bezwingen. Die Tigers, deren Coach Tom Pokel sogar eine Auszeit im ersten Drittel nahm, konnten froh sein, nur mit einem Tor Rückstand in die Kabine zu gehen.
Sebastian Uvira: “Das Tor von mir war ein geiles Gefühl und die Stimmung ist prächtig heute. Wir haben gute Offensivakzente, aber Straubing hat auch gut mitgespielt. Wir schenken uns nichts auf dem Eis, aber wir sind gut eingestellt heute.”
Das Spiel wirkte im Mittelabschnitt etwas zerfahren. Die Pässe fanden auf beiden Seiten nur wenige Abnehmer und die Chancen blieben Mangelware. Straubing kam aber besser in die Partie, war aggressiver am Gegner und ließ nach hinten bei weitem nicht mehr so viel zu, wie zu Beginn des Spiels. Die Gastgeber beschränkten sich auf Entlastungsangriffe.
Es fielen zwar keine Tore im zweiten Drittel, aber Luke Adam war mit seinem Pfostenschuss am nächsten dran: “Wir müssen im letzten Drittel einen Weg zum Tor finden. Wir spielen zwar besser als im ersten Abschnitt, haben auch die Reihen etwas umgestellt, aber liegen immer noch ein Tor hinten. Jetzt sind noch 20 Minuten zu spielen und wir versuchen alles, um das Spiel noch zu drehen.”
Straubing blieb auch im letzten Abschnitt die aktivere Mannschaft und vor allem nach dem Ausgleich wollte man mehr. Zwingende Chancen blieben aber dann aus und die Wild Wings erkämpften sich das Momentum durch nur einen platzierten Schuss zurück.
Dieser Stachel vier Minuten vor dem Ende saß zu tief bei den Tigers und die Wild Wings spielten die Zeit clever zu Ende. Für Straubing bedeutete dies, die erste Niederlage der noch jungen Saison und zugleich war es der erste Heimsieg der Schwenninger.
Paker Tuomie für Straubing: “Das war ein brutal schnelles Spiel. Wir haben den Start leider verschlafen, aber dann haben wir im zweiten und dritten Drittel unser Spiel gemacht. Im Powerplay klappt es gut, da spielen wir mit der nötigen Ruhe, aber wir müssen dann halt auch solche Spiele für uns entscheiden.”
Ville Lajunen für Schwenningen: “Bei meinem Schuss habe ich einfach versucht so hart wie möglich auf das Tor zu schießen und es hat geklappt. Der Coach hat uns einfach nur vor dem Spiel mitgegeben, dass wir einfaches Eishockey spielen sollen. Gegen Straubing musst du halt mit den Strafzeiten aufpassen, da sind die Tigers brandgefährlich.”
Torfolge:
1:0 (5.) - Lampl zog vor dem Tor gegen Hungerecker die Notbremse. Den folgenden Penalty verwandelte Tylor Spink souverän. 2:0 (6.) - Nur 73 Sekunden später klingelte es erneut bei den Tigers. Ein satter Handgelenkschuss von Sebastian Uvire traf rechts oben ins Ziel. 2:1 (12.) - Straubing kam in Überzahl zum Anschluß. Von Akeson über Leier kam der Puck queer zu Travis St.Denis. Der zog direkt ab und traf.
2:2 (45.) - Straubing war erneut in Überzahl. Jason Akeson brachte den Puck zum Tor, Eriksson musste nach vorne prallen lassen und sein eigener Mitspieler bugsierte den Puck über die Linie. 3:2 (56.) - Schwenningen kam über die rechte Seite, den Puck auf Ville Lajonen abgelegt und der sah die Lücke im langen Eck und zog blitzschnell ab.
Spiel vom 23.09.2022
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers: 3:2 (2:1 | 0:0 | 1:1)
1:0 |05.| Spink - Penalty
2:0 |06.| Uvira (Wahl, Zerinkel)
2:1 |12.| St.Denis (Akeson, Leier) - PP 1
2:2 |45.| Akeson (Scheid, Adam) - PP 1
3:2 |56.| Lajunen (Olimb, Trivellato)
Strafen: Schwenningen 12 - Straubing 10
Schiedsrichter: Kopitz / Gofman / Wölzmüller / Züchner
Zuschauer: 2.606
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle zu München empfingen die Red Bulls die Augsburger Panther zum ersten bayerischen Derby vor heimischem Publikum. Beide Teams verbuchten den ersten Sieg in der neuen Saison: der AEV schlug die gut gestarteten Kölner Haie und München schenkte seinem Headcoach Don Jackson zu seinem 1.000 DEL-Match gegen starke Mannheimer ein Jubiläumspräsent mit drei Punkten.
(Fotoquelle Citypress) Münchener Torjubel zum 5:0
Bisher gab es 55 Begegnungen, von denen München 36 Partien und Augsburg 19 Spiele für sich entscheiden konnte. Legendär waren die Halbfinalmatches 2018/19, als es insgesamt sieben spannende Spektakel zu bewundern. Schließlich bezwangen furios aufspielende Münchener die Augsburger Panther vollkommen verdient mit 6:0. Ortega mit Drei Punkte Spiel und Ehliz als Doppeltorschütze. Erster Shutout für Mathias Niederberger bei seinem neuen Club.
München wollte im zweiten Heimspiel hintereinander sofort nachlegen und den nächsten Erfolg einfahren, um aus dem ungewohnten Mittelfeld nach oben zu gelangen, was ihr eigentlicher hoher Anspruch war. Gegen bärenstarke Adler sicherten sich die Landeshauptstädter dank ihrer herausragenden Effektivität den Sieg. Sebastian Cimmermann war heute neu im Line Up mit dabei im Vergleich zum Sonntagsmatch.
Daubner: „Die Vorbereitung war nicht optimal, das wollten wir ändern. In der Champions League sind wir immer stabiler geworden, wir wachsen gut zusammen, Stück für Stück optimieren wir uns. Wir wollen stets Druck ausüben auf den Gegner. Es klappt schon ganz gut, wir arbeiten weiter dran.”
Augsburg meldete sich eindrucksvoll zurück nach der Auftaktniederlage am Seilersee. Gegen die hoch gehandelten Kölner gelang den Panthern ein klarer Erfolg, der aufgrund ihrer ausgesprochen effektiven Performance zustande kam. Ihr Neuzugang Adam Johnson feierte ein gelungenes Debut mit zwei Toren und Dennis Endras war der nötige Rückhalt.
Endras: „Es ist alles besser geworden mit dem Stadionumbau in Augsburg. Das Derby ist immer was Besonderes, es ist eine schöne Busfahrt. Wir wollen unser Spiel hier durchziehen, mit breiter Brust an den Start gehen und was mitnehmen. Unsere drei Punkte nimmt uns keiner mehr, aber dafür können wir uns nichts mehr kaufen. Das Heimspiel war für mich sehr schön, heute müssen wir gegen einen starken Gegner mit großen Ambitionen hellwach sein.”

(Fotoquelle Citypress) Traditioneller Wiesn Auftakt mit dem Münchener Kindl
Auftakt nach Maß durch Ehliz und Street, Ortega legt im Powerplay nach
Traditionell zur Wiesnzeit nahm das Münchener Kindl Viktoria im bewährten Outfit den inoffiziellen Puck Einwurf vor. Die Hausherren liefen in ihren Sondertrikots zur fünften Jahreszeit in der Landeshauptstadt auf und eröffneten das Derby schon nach 91 Sekunden mit der Führung. Nach einem grandiosen Aufbaupass netzte Yasin Ehliz unhaltbar für Dennis Endras ein. Augsburg antwortete mit gut vorgetragenen Vorstößen, doch München legte nach kurzen schnellen Pass Stafetten in der fünften Spielminute in Person von Ben Street nach. Im ersten Powerplay hatte der AEV die Gelegenheit, wieder heranzukommen, denn das Penalty Killing der Gastgeber war noch optimierungsfähig in der jungen Saison. Es gelang aber wenig und der erste Münchener Torschütze holte sogar eine Strafe heraus. Red Bull übte nun enormen Druck aus auf das Gehäuse von Dennis Endras, der bislang gut beschäftigt war.
Im ersten Powerbreak meinte Ben Street: „We got to stay tight, the first goals were huge.” München blieb weiter brandgefährlich bei seinen Angriffsbemühungen. Adam Payerl hatte bislang die einzige gute Chance für seine Farben, musste nun aber auf die Sünderbank. Und schon wieder klingelte es hinter dem Augsburger Keeper. Es dauerte nur 17 Sekunden, bis die Scheibe erneut im Netz zappelte. Torschütze war Austin Ortega.
Augsburg war sichtlich geschockt von diesen drei Gegentoren Zu allem Unmut brach dann auch noch der Schläger von David Warsofsky als letzter Mann, doch die Hausherren konnten kein Kapital draus schlagen. München zeigte ein furioses erstes Drittel, dem Team um Headcoach Don Jackson gelang nahezu alles und hielt die Fuggerstädter weitgehend von ihrer Zone fern. Kurz vor der Sirene verbuchte der AEV eine weitere gute Gelegenheit. München war wie gegen Mannheim extrem effizient in der Chancenverwertung.
Payerl: “The game is fast, we had a few breakdowns. We need better sticks to handle the pucks.”
Furioser Start durch Ehliz, Hager fälscht genial ab, McKiernan zum Sechsten
Im Mittelabschnitt trafen nach wenigen Sekunden David Worsofsky und Maximilian Kastner unglücklich aufeinander, doch die durchaus diskutable Strafe ging an die Gäste, die in dieser numerischen einfachen Unterlegenheit den vierten Gegentreffer hinnehmen mussten. Als Torschützte durfte sich nach 68 Sekunden erneut Yasin Ehliz feiern lassen. Somit wurde den Panthern sofort der Zahn gezogen, um eine schnelle Aufholjagd zu starten. Ihr zweites Powerplay blieb allerdings wirkungslos. Im Gegenzug verpuffte ein 3 auf 1 seitens der Hausherren, weil sie es zu schön zu Ende spielen wollten. Dennis Endras blieb weiterhin im Fokus und hatte alle Hände voll zu tun.
Gegen den Distanzschuss von Boyle, der letztlich von Patrick Hager entscheidend abgefälscht wurde, hatte der Augsburger Goalie keine Chance. Wade Bergman fasste im zweiten Powerbreak zusammen: „We need more shots. We are not playing our game, but the door is still open.” Bisher spiegelte auch das Schussverhältnis den Verlauf der Partie gut wider. München ließ einfach nicht locker und Ryan McKiernan machte in der 36. Spielminute das halbe Dutzend voll. Augsburg bekam keinen Zugriff auf die Begegnung und münzte auch sein nächstes Powerplay in keinen Treffer um. Die Gastgeber hatten das Match voll im Griff und Augsburg konnte nicht dagegenhalten.
Ehliz: “Wir spielen heute schnell nach vorne, sind schlau in der offensiven Zone und bringen viele Schüsse durch. Wir hielten auch viel vom eigenen Tor weg. Wir müssen konstant weiterspielen, gleich auf das Gas drücken, denn Augsburg ist immer für ein paar Tore gut.“
Ausgeglichener Schlussabschnitt
Im dritten Drittel hütete nun anstelle von Dennis Endras sein Backup Markus Keller das Augsburger Gehäuse, ein nachvollziehbarer Vorgang bei diesem klaren Spielstand, was jedoch nichts mit seiner Leistung zu tun hatte. Der Rückkehrer hielt was zu halten war, seine Vorderleute ließen ihn oft im Stich. Für die Gäste galt es nun im Schlussabschnitt für ein wenig Ergebniskosmetik zu sorgen und mit einem positiven Gefühl vom Eis zu gehen. Augsburg bekam seine Chancen, doch Münchens Verteidigung blockte einiges weg.
Sogar in eigener Unterzahl erarbeiteten sich die Gastgeber Gelegenheiten und verbesserten ihre Quote im Penalty Killing heute Abend enorm. Die Red Bulls wollten nun ihrem Goalie Mathias Niederberger den Shutout schenken und taten alles dafür, dass die Null stehen blieb.
Schließlich absolvierte Augsburg ein solides letztes Drittel und konnte dies ausgeglichen gestalten. München zeigte eine bärenstarke hochkonzentrierte Leistung und ging als hochverdienter Derbysieger vom Eis.
Sacher: „Wir haben das erste Drittel verschlafen. Zu keinem Zeitpunkt haben wir unser Spiel gemacht, unser Forechecking hat nicht geklappt. Wir haben keine Spielzüge von München unterbrochen. Das dritte Tor wurde von unserem Spieler abgefälscht, es waren heute viele Dinge, heute hatten wir kein Glück.”
Ortega: “From the start to the very end we played the way we wanted to play. The first five we were flying out here, we had a good feeling today from the beginning. It was just a team winning effort.“
EHC Red Bull München - Augsburger Panther 6:0 (3:0|3:0|0:0)
Tore:
1:0 |02.| Yasin Ehliz (Ortega, Appendino)
2:0 |05.| Ben Street (Abeltshauser, Eder)
3:0 |14.| Austin Ortega (Blum, DeSousa) PP1
4:0 |22.| Yasin Ehliz (Ortega, DeSousa) PP1
5:0 |31.| Patrick Hager (Boyle, Schütz)
6:0 |36.| Ryan McKiernan (Street, Daubner)
1. Drittel Statistik: 14:5 Schüsse, 11:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
2. Drittel Statistik: 15:5 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
3. Drittel Statistik: 6:7 Schüsse, 6:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
Schiedsrichter: Ansons (LAT / Kopitz (GER)
Zuschauer: 3.180
Aufstellung:
München: Niederberger, Blum, Daubner, Schütz, Hager, Kastner, McKiernan, Redmond, Eder, Street, Tiffels, Boyle, Abeltshauser, Ortega, DeSousa, Ehliz, Appendino, Oswald, Krening, Cimmermann.
Augsburg: Endras, Warsofsky, Sacher, Johnson, LeBlanc, Payerl, Bergman, Lamb, Wannström, Broadhurst, Kuffner, Haase, Rogl, Soramies, Stieler, Saponari, Länger, Volek, Clarke.
Aktuelle Tabelle
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PENNY-DEL (Köln/UG) Die Haie bezwingen in einem kampfbetonten Spiel die Grizzlys aus Wolfsburg mit 3:2 in der Overtime. Die Wolfsburger waren über weite Teile des Spiels die spielbestimmende Mannschaft, doch eine effiziente Chancenausertung brachten den Zusatzpunkt für die Haie.
(Foto: Ingo Winkelmann)
Die Kölner Haie besiegen die Wolfsburger Grizzlys vor 10.529 Zuschauern mit 3:2 in der Overtime.
Beide Mannschaften starteten gut ins Spiel und kämpften auf Augenhöhe. In der 4. Spielminute gelang Jon Matsumoto nach einem schönen Spielzug die frühe Haie Führung. Beide Mannschaften lieferten sich einen großen Kampf. Die Torhüter Pantkowski auf Kölner Seite und Ex-Hai Pogge konnten alle Schüsse entschärfen. In der 15. Minute konnte die Haie durch Andreas Thuresson in Überzahl das 2:0 erzielen. Mit Kampf und Glück brachten dier Haie die Führung ins Mitteldrittel.
Im Mittelabschnitt erhöhten die Wolfsburger den Druck. Mirko Pantkowski hielt durch überragende Paraden die Haie im Spiel. Insgesamt gab es zu wenig Entlastung. In der 32. Spielminute fiel dann doch der Anschlusstreffer durch Beaudin. Weitere Chancen blieben erfolglos und so retteten sich die Haie ins Schlussdrittel.
Auch im Schlussdrittel hielt die Wolfsburger Überlegenheit an. Die Haie verteidigten gut, aber als dann Olver eine Überzahl verursachte, konnten die Grizzlys durch Jeffrey in der 56. Minute ausgleichen. Keine Mannschaft wollte den einen Punkt verlieren und so ging es in die Overtime.
Gleich zu Beginn der Overtime eroberte sich Andreas Thuresson den Puck und bediente Louis-Marc Aubry. Dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und sicherte den Haien den Extrapunkt.
Stimmen zum Spiel: Krupp (Köln): Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben wieder in Überzahl ein Tor erzielen können. Trotzdem hatte Wolfsburg immer wieder Chancen. Mirko Pantkowski hat uns sehr gut im Spiel gehalten. Im zweiten Drittel waren wir zu leichtfertig. Man hat heute gesehen dass man 60 Minuten spielen muss und wir uns die Aussetzer vom zweiten Drittel nicht erlaiuben können.
Tore:
04. 1:0 Matsumoto (Baptiste,Austin)
15. 2:0 Thuresson (Bailen,Baptiste)
32. 2:1 Beaudin (Schinko, Braun)
56. 2:2 Jeffrey (Bittner,Schinko)
61. 3:2 Aubry (Thuresson)
Strafen : Köln 6, Wolfsburg 4
ZUschauer: 10529
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PENNY-DEL (Nürnberg/HG) Einen Traum möchte er sich noch erfüllen, sagte Papa Frank Hördler mal zum Ende der letzten Saison, die er ja so grandios mit seinem achten Meistertitel für die Eisbären beendete. Es wäre eine ideale Fügung, wenn sein älterer Sohn mit seinen damals 17 Jahren zusammen mit dem Papa bei den Eisbären in der Spielzeit 2022/23 auflaufen würde.

(Foto: Citypress)
Eric spielte ja als Stürmer schon länger in der DNL bei den Juniors und hat mit ihnen bereits die deutsche U-20 Meisterschaft ergattert, was den emotional gerührten Papa sichtlich mit Stolz erfüllt hat, da nun sein Sohnemann in seine Fußstapfen getreten ist und sich für höhere Weihen empfahl.
Pikante Randnotiz: das Duett mit seinem Sohn Eric knüpft nahtlos an eine Familientradition an, denn zur Jahrtausendwende gab es bereits das Sturm Trio mit Erics Opa Jochen (63), Vater Frank und dem Onkel David (42) in der Oberliga bei den Selber Wölfen.
Stolz erfüllt leuchtete es in den Augen des Oldies und Ikone der Eisbären Berlin, Frank Hördler, als er sein erstes DEL-Match gemeinsam mit seinem kürzlich volljährig gewordenen Sohn Eric in Nürnberg bei den dortigen Ice Tigers am 18.9.2022 absolvierte. Der Junior, der immerhin bei seinem Debut 131 Sekunden auf dem Eis absolvierte, hatte kurz vor Schluss sogar seinen Premierentreffer auf dem Schläger, als er in gekonnter Stürmer Manier vor Treutle auftauchte. Das wäre ein Einstand nach Maß gewesen!
Für Eric war es, das Größte auf der Welt gemeinsam mit Papa zu spielen, wie er es treffend zum Ausdruck bringt. Gemeinsame Trainingseinheiten hatten die beiden schon oft realisiert, d.h. die Voraussetzungen für diese historische Konstellation waren vorhanden, das Duett in der neuen Saison quasi der folgerichtige logische nächste Schritt. Für den Vater war dies DAS Highlight schlechthin und die perfekte Abrundung seiner ohnehin vollgespickten Laufbahn bei seinem heißgeliebten Verein, der ihm über die Jahre eng ans Herz gewachsen ist.
Die Generalprobe wurde bereits erfolgreich absolviert: Im Rahmen der Vorbereitungsphase hat sich dieser Wunsch in der Familie Hördler erstmals erfüllt, als Berlin im Testspiel gegen Linz Papa und Sohn im Line Up aufbot. Was beim Dolomitencup noch nicht klappte, wurde nun binnen kurzer Zeit sowohl bei den Black Wings als auch in Salzburg bei den dortigen Red Bulls Realität. Ergebnisse spielen in der Pre Season nur eine untergeordnete Rolle, vorrangig war die Präsenz beider Protagonisten auf dem Eis, was beiden Akteuren große Freude bereitete.
Es war ein durchaus epischer Moment in der Eisbärenhistorie. Beide Protagonisten zeigten sich von diesem Meilenstein gleichermaßen begeistert und hoffen auf weitere familiäre Einsätze.
Damit befinden sich die Hördlers in bester Gesellschaft mit den Familien der Draisaitls und Kühnhackls sowie dem früheren Superstar Gordie Howe, der in den 70’iger Jahren mit zwei Söhnen gemeinsam auflief.
Und wer weiß, vielleicht schließt sich in nicht allzu langer Zukunft bald noch Frank Hördlers jüngster Filius der Eisbären Organisation an; derzeit sammelt der erst vierzehnjährige Jonas auch bei den fränkischen Wölfen erste Erfahrungen.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion waren heute Abend zur Heimpremiere der heimischen Panther die Kölner Haie zu Gast. Während Augsburg in Iserlohn glücklos blieb, setzte sich Köln am ersten Spieltag gleich an die Tabellenspitze nach ihrem Erfolg gegen München. Schließlich bezwangen die Augsburger Panther die Kölner Haie deutlich mit 5 zu 2. Vier verschiedene Torschützen unterstrichen die Ausgeglichenheit bei den Fuggerstädtern. Neuzugang Adam Johnson schnürte seinen Doppelpack beim Heimdebut.

(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Augsburg verstärkte sich im Angriff vor kurzem noch mit Terry Broadhurst aus der AHL, dem gleich im Auftaktmatch ein Treffer gelang. In Iserlohn hielt Augsburg lange gut dagegen, bevor man die späte Führung noch aus der Hand gab und mit leeren Händen zurückkehrte. Ihr neuer Coach Peter Russell vertraute wieder auf den Rückkehrer Dennis Endras. Samuel Soramies wird auch als neues Juwel erachtet, der eine zentrale Rolle spielen soll. Mit dem NHL erfahrenen Adam Johnson hatte man einen Hochkaräter in seinen Reihen, der schon 13 Spiele für die Pittsburgh Penguins bestreiten durfte und dabei mit Koryphäen wie Crosby, Kessel, Guenzel und Kahun auf dem Eis stand. Blaz Gregorc und T.J. Trevelyan fehlten ebenso wie der Langzeitverletzte Matt Puempel, der Johnson bereits aus seiner Vita kannte.
Haase: „Wir wollten natürlich gewinnen, doch aktuell ist noch nichts passiert. Heute wollen wir die Heimkulisse mit vollem Haus nutzen. Wir brauchen mehr Zug zum Tor nötig. In Iserlohn wollten wir den schönen Pass spielen. Heute bringen wir alles zum Tor, wollen Rebounds erzwingen. Wir standen defensiv gut auswärts, müssen bis zum Ende ruhig bleiben. Wir dürfen uns nicht hinten reinstellen und dem Gegner nicht zu viel Freiräume geben. Die Mechanismen und Abläufe dauern noch bis es perfekt ist.”
Köln setzte im Heimspiel gegen München ein dickes Ausrufezeichen in Richtung Konkurrenz. Die beiden Neuzugänge Nick Bailen und Nicholas Baptiste schlugen gleich gut ein bei ihrem ersten DEL-Auftritt. Headcoach Uwe Krupp setzte auch heute auf Mirco Pantkowski im Tor anstelle des Neuzugangs Justin Pogge. Jonathan Matsumoto wurde nun mit dem deutschen Pass ausgestattet und traf heute auf ehemalige Mannschaftskameraden.
Matsumoto: „Ja es ist sehr gut, dass ich den deutschen Pass endlich habe. Ich bin schon seit acht Jahren hier. Das erste Spiel war sehr wichtig, heute geht es gegen meine alte Mannschaft, das ist was Besonderes. Der Schlüssel gegen München war viel laufen. Wir müssen an unsere Leistung vom Donnerstag anknüpfen. Ich hoffe auf drei Punkte, die vier Tore in der letzten Saison waren schön.”
Die Haie mit Chancenplus
Der Unparteiische Marc Iwert feierte heute ein Jubiläum mit seinem inzwischen 350. DEL-Match, das er leitete. Dann fiel der Puck und die Haie legten forsch los und setzten Dennis Endras gleich unter Druck. Die ersten Minuten fanden überwiegend in der Augsburger Zone statt und hatten ein klares optisches Übergewicht mit etlichen guten Gelegenheiten. Dann scheiterte Adam Johnson im Alleingang am aufmerksamen Mirko Pantkowski, der erneut in höchster Not eingreifen musste gegen den agilen Samuel Soramies und David Stieler.
Das erste Augsburger Powerplay bleib wirkungslos. Ryan Kuffner erspielte sich eine gute Chance, doch Kölns Goalie hatte was dagegen. Nach dem Powerbreak übernahmen die Hausherren, die von ihren frenetischen Fans nach vorne gepeitscht wurden, mehr und mehr das Kommando auf dem Eis. Folglich häuften sich auch die guten Möglichkeiten. Köln verbuchte dann eine dreifach-Chance und Dennis Endras musste auf der Hut sein. Kurz vor Drittelende hielt Mirko Pantkowski die Null für seine Farben.
Johnson: „It feels really great and very loud here. It makes fun to play, it is pretty cool here. So far, we are doing good generating chances.”
Stieler eröffnete den Torreigen, kurioses Tor durch Volek, Sebastian Wannströms Hammer
Im Mittelabschnitt wirbelte Terry Broadhurst beim zweiten heimischen Powerplay gehörig vor Mirko Pantkowski, bis David Stieler Wade Bergmans Hammer von der blauen Linie in der 23. Spielminute zur Führung abfälschte. Die Kölner Haie wollten sofort die richtige Antwort geben und kamen ihrerseits zu Chancen, u.a. durch Bast, dessen Schuss von Dennis Endras pariert wurde. Die Begegnung entwickelte sich nun offener und der AEV hätte fast nachgelegt.
Der Neuzugang Adam Johnson packte einen tollen Move aus, der beinahe zum Erfolg geführt hätte. Kurios kam indes der zweite Augsburger Treffer zustande in Person von Justin Volek, der in Bedrängnis den Kölner Chrobot, einen gebürtigen Augsburger anschoss, von dessen Körper die Scheibe in der 30. Spielminute ins Tor trudelte. Mirko Sacher visierte dann das Gestänge an und Stanislav Dietz hatte eine dicke Chance, als er lediglich die Latte traf.
Michael Clarke hatte bei seinem Solo im Konter keine Fortune gegen den starken Mirko Pantkowski. Gute drei Minuten vor der Drittelsirene wurden etliche Meinungsverschiedenheiten an der Bande ausgetauscht, was zur dritten einfachen numerischen Überlegenheit für die Gastgeber führte. Sofort in der Aufstellung stand erneut der Haie Goalie im Mittelpunkt, der jedoch den dritten Treffer der Panther in der 39. Spielminute nicht verhindern konnte durch den Schweden Sebastian Wannström. Augsburg erwies sich bisher als wesentlich effektiver in der Chancenauswertung.
Oblinger: „Wir machen viele Sachen noch nicht so gut wie wir uns das vorgestellt haben. Wir müssen das tun, was wir uns vorgenommen."
Adam Johnson mit Doppelpack, kurzes Kölner Aufbäumen
Im dritten Drittel waren nur 27 Sekunden absolviert und Adam Johnson netzte bei seinem Heimdebut zum vier zu null ein. War das schon die Vorentscheidung in dieser Partie? Die Aufgabe für das Team um Uwe Krupp stellte sich nun als Mammutaufgabe dar. Bisher betrieb Köln einen sehr großen Aufwand, nur ohne Ertrag bislang. Dies änderte sich in der 48. Spielminute, als Köln bei einem 5 gegen 3 Powerplay durch Louis-Marc Aubry zum ersten Mal auf der Anzeigetafel erschien. Somit wurde die Aufholjagd eingeläutet.
Nun entluden sich wieder die Gemüter auf dem Eis und die Haie waren erneut in Überzahl. Jonathan Matsumoto verpasste den zweiten Kölner Treffer, der dann in der 54. Spielminute David McIntyre nach Videostudium doch zugesprochen wurde. Die Freude währte auf der Haie Bank nicht lange, denn Augsburgs Neuzugang Adam Johnson verbuchte nach seinem Solo den fünften Treffer. Somit verpuffte das kurze Kölner Strohfeuer ziemlich schnell. Köln riskierte am Ende noch alles, feuerte aus allen Lagen auf Dennis Endras, doch letztlich fuhr Augsburg seinen ersten Heimsieg gegen ineffiziente Haie ein.
Chrobot: „Es war ein schwieriges Spiel, der AEV hat super und schnell gespielt und sie hatten das Glück, dass deren Scheiben reingingen. Wir haben die Rebounds nicht verwertet, unsere Chancenverwertung war schlecht. Wir müssen wieder angreifen, heute war nichts, gegen Wolfsburg wird es besser.”
Johnson: “We kept going and created lots of chances. It was pretty cool to see how the fans are. Our powerplay worked well. Dennis was unbelievable, very confident, a great goalie.“
Augsburger Panther – Kölner Haie 5:2 (0:0|3:0|2:2)
Tore:
1:0 |23.| David Stieler (Bergman, Broadhurst) PP1
2:0 |30.| Justin Volek (Stieler, Saponari)
3:0 |39.| Sebastian Wannström (LeBlanc, Warsofsky) PP1
4:0 |41.| Adam Johnson (LeBlanc, Payerl)
4:1 |48.| Louis-Marc Aubry (Kammerer, Thuresson) PP2
4:2 |54.| David McIntyre (Austin, Matsumoto) PP1
5:2 |55.| Adam Johnson (Payerl, Warsofsky)
Schiedsrichter: Sewell (GB) / Iwert (GER)
Zuschauer: 5.663
1. Drittel Statistik: 11:11 Schüsse, 7:17 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 13:17 Schüsse, 10:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
3. Drittel Statistik: 8:16 Schüsse, 12:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 11:5
Aufstellung:
Augsburg: Endras, Warsofsky, Sacher, Johnson, LeBlanc, Payerl, Bergman, Lamb, Wannström, Broadhurst, Kuffner, Haase, Rogl, Soramies, Stieler, Saponari, Länger, Volek, Clarke.
Köln: Pantkowski, Bailen, Müller M., Thuresson, Aubry, Baptiste, Stanton, Dietz, Ferraro, McIntyre, Proft, Sennhenn, Austin, Kammerer, Matsumoto, Bast, Glötzl, Oblinger, Sill, Chrobot.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Frankfurt/Nürnberg/RB) Aufsteiger Frankfurt empfing im ersten DEL-Heimspiel die Fishtown Pinguins Bremerhaven. Beide Mannschaften lieferten sich ein enges Duell. Ein klares Resultat gab es im Spiel der Nürnberg Ice Tigers gegen den deutschen Meister.

(Fotoquelle: Citypress)
Der DEL2-Aufsteiger Frankfurter Löwen waren von Beginn weg hellwach und gingen bereits in der dritten Minute durch Dominik Bokk in Führung und legten in der neunten Minute mit dem zweiten Treffer nach. Die doppelte Führung führte bei Bremerhaven zu den ersten Strafzeiten. Die zweite gegen Jeglic konnten die Löwen erfolgreich in den dritten Treffer umwandeln. Breitkreuz sorgte in der mit 5'560 Zuschauern gut gefüllten Eissporthalle für grossen Jubel. Im Mittelabschnitt reagierte Bremerhaven ab der 35. Spielminute mit zwei Toren innert 81 Sekunden. Zuerst eröffnete Friesen das Skore für die Gäste und schliesslich war es Vikingstad, der auf 3:2 verkürzte.
Bis in die 54. Minute hielt der knappe Vorsprung stand, ehe Breitkreuz mit einem Beinstellen die vierte Strafzeit nahm. Die Fishtown Pinguins glcihen durch Wejse aus. Jensen sorgte mit dem 3:4 etwas mehr als zwei Minuten vor Schluss für trübe Stimmung bei den Frankfurt-Fans. Torhüter Hildebrand ging 67 Sekunden vor dem Ende vom Eis, doch die Niederlage, die erst so spät eintraf, war nicht mehr abzuwenden.
Frankfurter Löwen - Fishtown Pinguins Bremerhaven 3:4 (3:0|0:2|0:2)
Tore:
1:0|03.|Bokk (Rowney, Scarlett)
2:0|09.|Rowney (Bokk, Ranford)
3:0|16.|Breitkreuz (Bokk, Vandane) PP1
3:1|35.|Friesen (Andersen, Alber)
3:2|37.|Vikingstad (McKenzie, Wirth)
3:3|55.|Wejse (Jeglic, Samuelsson) PP1
3:4|58.|Jensen
Zuschauer:
5'560
Eisbären Berlin starten mit Niederlage in die neue Saison
Lange blieb das Spiel zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Eisbären Berlin - dem amtierenden DEL-Meister - torlos. Man merkte, dass es das erste Spiel für den DEL-Meister nach der Champions Hockey League Phase war. Nürnberg verlor am Freitag ihr erstes Saisonspiel bereits in Straubing. Das erste Tor fiel schliesslich in der 33. Minute nachdem eine Strafe der Eisbären bereits abgelafuen war. Stoa liess sich als Torschütze feiern. Jedoch hielt die Führung nicht lange stand. Clark glich in der 37. Minute bereits aus. Patrick Reimer sorgte aber vor der zweiten Pause wieder für die Führung des Heimteams.
Im Schlussabschnitt legte Nürnberg den Grundstein für den ersten Heimsieg in dieser Saison. Parlett gelang bereits nach 156 Sekunden das 3:1. In der 54. Minute legte Fox nach und damit mussten die Eisbären mindestens zwei Tore aufholen, um sich noch in die Overtime zu retten. Gelegenheit gab es kurz nach dem vierten Gegentreffer, als Leonhardt wegen Stockschlags auf die Strafbank musste. Und dieses Powerplay verwertete Noebels zum 4:2. Dabei blieb es und Meister Berlin musste mit einer Auftaktniederlage die Heimreise antreten.
Nürnberg Ice Tigers - Eisbären Berlin 4:2 (0:0|2:1|2:1)
Tore:
1:0|32.|Stoa (MacLeod, Welsh)
1:1|37.|Clark (Boychuk, Müller)
2:1|40.|Reimer (Schmölz, Fleischer)
3:1|43.|Parlett (Fleischer, Shaw)
4:1|54.|Fox (Sheehy, Bodnarchuk)
4:2|57.|Noebels (Nowak, Boychuk)
Zuschauer:
4'018
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Torspektakel darf man, von den Schwenninger Wild Wings, in dieser Saison eher nicht erwarten. Nach dem knappen 2:1 Sieg in Mannheim sollten gegen die DEG nicht mehr Tore fallen. Für Schwenningens Trainer Harold Kreis ging es gegen seinen EX-Club, die von Co-Trainer Thomas Dolak als Krankheitsvertretung gecoacht wurden. Zunächst gingen die Gäste in Führung, ehe die Wild Wings wieder ausgleichen konnten. Acht Minuten vor dem Ende gelang der DEG der Lucky Punch zum Sieg.
Foto: citypress
Mit Schwung ging es in ein temporeiches erstes Drittel. Die beste Möglichkeit zum Auftakt hatte dabei Mitch Wahl, der plötzlich frei vor Henrik Haukeland auftauchte. Mit einem guten Reflex entschärfte der Düsseldorfer Schlussmann aber. Schwenningen nahm immer weiter das Heft in die Hand, einzig ein Tor sollte nicht gelingen. Nach dem Powerbreak kamen dann die Rheinstädter besser in die Partie. Blieb eine Überzahl ungenutzt, so sollte es wenig später besser laufen. Stephen Harper nahm einen Abpraller von der Bande auf und beförderte ihn in die Maschen.
Im Mittelabschnitt ging das Spiel weiter auf und ab. Immer wieder rückten die Torhüter in den Fokus. Die Wild Wings zeigten sich in Überzahl zu harmlos und verpassten so den Ausgleich. Bei gleicher Anzahl Spieler drückten die Hausherren dann aber und wurden auch belohnt: Tyson Spink nagelte bei einem Konter die Scheibe unter die Latte.
Der Schlussabschnitt entwickelte sich zum Krimi. Nachdem beide Teams ihre Möglichkeiten ungenutzt ließen, war es erneut Stephen Harper, der die DEG in Führung brachte. Schwenningen warf zwar nochmal alles nach vorne, kam aber nicht mehr zum Ausgleich.
Am Ende fehlte es den Schwenninger Wild Wings an Durchschlagskraft in der Offensive. Gerade im ersten Abschnitt ließ das Team von Harold Kreis einige gute Torchancen ungenutzt. Zudem präsentierten sich die Neckarstädter in Überzahl zu harmlos.
Spiel vom 18.09.2022
Schwenninger Wild Wings - Düsseldorfer EG
Tore:
0:1 |14.|Harper (O'Donnel / MacAulay)
1:1 |36.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Eriksson)
1:2 |53.|Harper (O'Donnel)
Zuschauer: 3950
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PENNY-DEL (München/CD) Mit einem 5:2 Heimerfolg vor 4.239 Zuschauer am Oberwiesenfeld in München konnten die Red Bulls das 1.000 DEL-Spiel von Coach Don Jacksson gegen die Adler Mannheim veredeln. So wird Don Jacksson die erste Wiesn-Maß 2022 bestimmt gut schmecken!

(Foto: Citypress)
Für die Adler Mannheim gab es nach der Auftakt-Niederlage am Freitag gegen Schwenningen heute in München nichts zu holen und so ging das Wochenende für die Kurpfälzer punktlos zu Ende. Das Ergebnis von 5:2 bei den Red Bulls spiegelt allerdings nicht den Spielverlauf, denn Mannheim zeigte eine sehr starke Leistung und München war effktiv in der Chancenauswertung und konnten sich deswegen erfolgreich behaupten.
Den Anfang bei dem 1.000 Jubiläumsspiel von Don Jacksson machte Konrad Abeltshauser, der einen Konter (14.) eiskalt abschloss und Felix Brückmann keine Abwehrchance liess. Kurz vor dem Ende des ersten Drittel staubte Ben Street die Scheibe zur 2:0 Führung ab.
Im Mittelabschnitt waren die Gäste aus Mannheim die spielbestimmende Mannschaft und konnten durch David Wolf und Mathias Plachta verdient das Spiel mit 2:2 ausgleichen. Mannheim traf die Latte und den Pfosten und als München wieder einmal konterte, erzielte DeSousa (38.) die erneute Führung für die Hausherren, mit der es dann in die zweite Drittelpause ging.
Auch im letzten Drittel waren die Adler mit viel Schwung und Zug zum Tor die aktivere Mannschaft und bei einem Powerplay war es Zach Redmond, der das 4:2 erzielte. Fast drei Minuten vor dem Ende nahm Mannheims Coach Brückmann vom Eis und versuchte nochmals heranzukommen, doch Yasin Ehliz nutzte diese Chance mit einem Empty-net-Goal zum 5:2 Endstand.
Damit war das Jubiläum von Don Jacksson veredelt und die Fans feierten den Erfolgscoach.
Stimmen zum Spiel:
Don Jacksson: "Es war heute ein ganz Besonderes Spiel, vielen Dank dafür, mein Herz hat schon ganz schön geklopft als meine Familie da war, davon wusste ich nämlich nichts. Wenn der Puck fällt dann ist es ein Eishockeyspiel wie sonst auch und wir hatten heute viel Druck von Mannheim bekommen, aber immer zur richtigen Zeit zurückgeschlagen."
Tim Wohlgemuth: "Das war heute ein erstklassiges Spiel, wir haben unglückliche Gegentore bekommen, aber unsere Leistung war um einiges besser als am Freitag."
Danny aus den Birken: "Natürlich wollten wir heute für Don gewinnen und das hat zum Glück funktioniert. Die Leistung von Don Jacksson ist schon sehr bemerkenswert, auch das was er für uns getan hat."
18. September 2022
EHC Red Bull München - Adler Mannheim 5:2 (2:0|1:2|2:0)
Tore:
1:0|14.|Konrad Abeltshauser
2:0|19.|Benjamin Street
2:1|23.|David Wolf
2:2|33.|Mathias Plachta
3:2|38.|Chris DeSousa
4:2|50.|Zach Redmond
5:2|58.|Yasin Ehliz Emptynet
Zuschauer:
4.239

(Foto: Citypress - 1.000 DEL-Spiel)
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PENNY-DEL (Bietigheim/MA) Es dauerte etwas, bis der Motor der Straubing Tigers ins Laufen kam. Bietigheim war vor allem im ersten Drittel die tonangebende Mannschaft. Da aber die Gastgeber ihre Gäste mit Geschenken förmlich überhäuften, taten sich die Niederbayern immer leichter, je länger das Spiel dauerte. Am Ende stand ein ungefährdeter 1:5 Auswärtserfolg zu Buche.
(Foto: Citypress)
Spielverlauf:
Die Gastgeber legten einen erfrischenden und munteren Auftritt im ersten Abschnitt hin. Straubing fand sich bis zur überraschenden Führung eigentlich nur im Rückwärtsgang. Die Steelers hatten aber vergessen, sich zu belohnen. Mehr als ein Tor in Überzahl wäre durchaus möglich gewesen. So gingen die Gäste mit einer 1:2 Führung in die Kabine. Benedikt Kohl: “Die Führung ist etwas schmeichelhaft. Wir geben einfach zu viele Zweikämpfe her, bewegen uns nicht gut im eigenen Drittel und müssen einfach mehr laufen.”
Die Niederbayern agierten im zweiten Abschnitt konsequenter und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Hartnäckig brachte man den Gegner zu entscheidenden Fehlern. Bietigheim agierte ab und an zu zögerlich vor dem Tor, vergeigte aber auch zwei hochkarätige Chancen. Im Powerplay blieben die Gastgeber einiges schuldig. Zuerst kassierte man einen Gegentreffer, dann handelte man sich noch einen Penalty ein. Zu guter Letzt erhöhten die Tigers noch vor der Pause auf 1:4.
Alexander Preibisch: “Wir können auf keinen Fall zufrieden sein. Wir haben mit unseren Fehlern die Tigers zu Toren eingeladen und wenn das so weitergeht, wird es richtig übel werden. Diese Hacke, Spitze, eins-zwei-drei können wir einfach nicht spielen. Wir müssen wieder mehr kämpfen und haben jetzt noch 20 Minuten.”
In Straubing weiß man mittlerweile, wie man eine Führung ins Ziel bringt. Genau so agierten sie auch in den letzten zwanzig Minuten. Etwas verhalten, dennoch immer schnell am Gegner, sodass die Steelers kaum Chancen bekamen, um noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Am Ende war es ein verdienter Sieg der Gäste, die nun souverän mit sechs Punkten ganz oben an der Tabelle stehen.
Travis St.Denis: “Ich denke, wir haben sehr gut gespielt. Uns haben die Spiele in der Champions League gut auf den Saisonstart vorbereitet. Ich würde sagen, dass wir eine aufregende Saison erleben. Wir haben einige neue Spieler dazu bekommen, die aber, wie Travis Turnbull und Luke Adam, die Liga schon lange kennen. Es macht viel Spaß in diesem Team zu spielen.”
Dany Naud: “Wir haben 40 Minuten ganz gut gespielt. Aber dann haben wir eben drei Geschenke gemacht und zeitgleich drei sehr gute Chancen ausgelassen. Die Jungs haben zwar hart gearbeitet, aber am Ende waren es einfach zu viele Fehler auf unserer Seite.”
Torfolge:
0:1 (11.) - Eigentlich war es keine gefährliche Situation für Bietigheim, aber Akeson machte es mit seiner Übersicht zu einer. Er wartete geschickt ab, bis sich Benedikt Kohl in Position brachte und das Ding unter die Latte hämmerte. 1:1 (18.) - Straubing war schon schwer unter Druck in Unterzahl. Chris Wilkie traf von halb rechts den Pfosten und nur Sekunden später traf er aus selbiger Positon zum Ausgleich.
1:2 (18.) - Wie gewonnen, so zerronnen. Nur 10 Sekunden nach dem Ausgleich klingelte es schon wieder auf der anderen Seite. Aittokallio’s Patzer hinter dem Tor, bescherte Talyor Leier freie Bahn ins leere Gehäuse. 1:3 (28.) - Eine spektakuläre Einzelaktion von Travis St.Denis baut die Führung für die Tigers weiter aus. Bei eigener Überzahl ließ sich Braun den Puck stehlen und St.Denis blieb vor Aittokallio eiskalt.
1:4 (38.) - Aittokallio lässt einen Schuss nach vorne prallen und Travis St.Denis reagierte blitzschnell im Slot und brachte den Puck über die Linie. 1:5 (53.) - Mike Connolly machte in Überzahl den Sack zu. Wieder lief der Puck über Adam und Akeson ins Zentrum, wo Connolly ganz allein parat stand.
Spiel vom 18.09.2022
Bietigheim Steelers - Straubing Tigers: 1:5 (1:2 | 0:2 | 0:1)
0:1 |11.| Kohl (Akeson, Adam)
1:1 |18.| Wilkie (Jasper) - PP 1
1:2 |18.| Leier (Zengerle)
1:3 |28.| St. Denis
1:4 |38.| St. Denis
1:5 |53.| Connolly (Akeson, Adam) - PP 1
Strafen: Bietigheim 4 - Straubing 6
Schiedsrichter: Frano / Hoppe / Schwenk / Koziol
Zuschauer: 2.152
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
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PENNY-DEL (München/RB) Wenn morgen Sonntag der EHC Red Bull München zuhause im Olympia-Eisstadion die Adler Mannheim empfängt, feiert ein roter Bulle ein spezielles Jubiläum. Die Rede ist von Headcoach Don Jackson, der in sein 1000. DEL-Spiel als Headcoach gehen wird.

(Don Jackson blickt seinem 1000. DEL-Spiel in der Funktion als Trainer entgegen. / Fotoquelle: Citypress)
1956 ist er in Minneapolis, Minnesota geboren und seit 2004 aus dem deutschen Eishockey nicht mehr wegzudenken. 2004 noch war Don Jackson bei den Eisbären Berlin als Team Consultant angestellt, ehe der erste Job als Head Coach auch in Deutschland winkte. Ein Jahr nach seinem Deutschland-Debüt wechselte der US-Amerikaner für zwei Jahre zu den DEG Metro Stars, bis er schliesslich zwei Jahre später wieder zu den Eisbären zurückkehrte. Dieses Mal aber als Head Coach und für eine längere Dauer - in dieser Zeit begann sein eigenes deutsches Hockeymärchen.
Von 2007 bis 2013 coachte er den Hauptstadt-Club sehr erfolgreich. Mit Berlin gewann er gleich fünf Mal die DEL-Meisterschaft und einmal die European Trophy in der Saison 2010/11. 2013 klopfte die Organisation der Red Bulls bei ihm an. Er nahm erstmals ein Angebot von einem österreichischen Verein an und sah seine nahe Zukunft als Nachfolger von Pierre Pagé bei Red Bull Salzburg in der damaligen EBEL (heute ICEHL). Nach der Finalteilnahme wechselte er 2014 innerhalb der Organisation zum EHC Red Bull München und ersetzte Pierre Pagé erneut als Headcoach. Pagé selber wurde nach Salzburg zurückbeordert und war unter anderem für das U20 Team und die Akademie tätig.
Noch zwei Jahre vor dem Trainerwechsel stand der Eishockeystandort München vor dem Abgrund. Der damalige EHC München erklärte im Mai 2012 Verhandlungen über eine mögliche Sponsoringunterstützung mit der Stadt München für gescheitert. Das Überleben des Clubs in der DEL war nicht mehr möglich, wäre nicht Red Bull als Haupt- und Namenssponsor eingestiegen. Mit Red Bull und Jackson nahm die Erfolgsgeschichte des Standorts München Fahrt auf. Im ersten Jahr unter Jackson gelang die direkte Playoff-Qualifikation, man schied aber dann bereits im Viertelfinale aus. In den drei darauf folgenden Jahren schloss Red Bull München die Hauptrunde jeweils auf dem ersten Platz ab und konnte die DEL-Meisterschaft dreimal in Folge feiern. Auch in den letzten vier Spielzeiten war München im Eishockey erfolgreich und stets einer der Titelkandidaten. Zwar verlor man zweimal das Finale, dennoch schloss der Club in jeder der letzten vier Saisons die Hauptrunde mindestens auf dem zweiten Platz ab.
Nun begann am Donnerstag die neue Saison mit dem Eröffnungsspiel Kölner Haie gegen Red Bull München, was die Bayern mit 6:3 verloren. Morgen Sonntag haben die Münchner gegen Mannheim während dem 1000-Spiel-Jubiläum von Don Jackson die Chance, die ersten Punkte zu erspielen und damit die Erfolgsstory mit Jackson weiterzuführen.
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PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Gelungener Saisonauftakt am Seilersee! Iserlohn schlägt Augsburg knapp mit 2:1 in einer hektischen Partie in welcher sich die Gastgeber lange schwer taten, den Knoten zu lösen. 4.700 Zuschauer bereiteten den Sauerländern ein stimmungsvolles erstes Heimspiel und boten eine sehenswerte Stadionchoreographie zu Beginn des Spiels.
(Fotoquelle angeben)
Die Mannschaft um Head-Coach Kurt Kleinendorst legte dazu passend wie die Feuerwehr los und spielte in den ersten 15 Minuten in einer Art und Weise, die man eher bei einem 0:2 Kur vor Ende vermuten würde. Wild und Leidenschaftlich ging es ein ums andere Mal ins Angriffsdrittel, jedoch stellten sie dabei die diszipliniert stehenden und gut von ihrem neuen Coach Peter Russel eingestellten Panther, zu selten vor unlösbare Probleme. Die besten Chancen vergaben für die Roosters Neuzugang Rutkowski sowie Hubert Labrie, die jeweils an Denis Endras scheiterten. Mit fortschreitender Spieldauer kamen die Gäste selbst zu eigenen Offensivaktionen und konnten sich in den letzten fünf Spielminuten vom Dauerdruck der Gastgeber etwas lösen, so ging es folgerichtig torlos in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt starteten die Roosters ähnlich wie ins erste Drittel, die Gäste waren in der Abwehr gebunden, taten dies jedoch sehr effektiv sodass es wenig klare Schussmöglichkeiten aus dem Slot gab. Eigenen Offensivaktionen blieben eher selten, so dass auch dieser Abschnitt torlos in die Pause ging.
Das Schlussdrittel war zunächst deutlich ausgeglichener, die Gäste kamen immer besser ins Drittel der Iserlohner und nutzten ein Powerplay, eine Sekunde vor Ablauf, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Neuzugang Terry Broadhurst lies aus kurzer Distanz Andy Jenike keine Chance.
Dem Spielverlauf nach war das Ergebnis für die Hausherren sicherlich äußerst frustrierend, hatten sie doch deutlich mehr Spielanteile und Schüsse. Angetrieben von ihren euphorischen Fans blieben die Roosters jedoch dran und schafften es nun auch, etwas konkreter vor dem Gästetor zu werden. Dies sollte belohnt werden, Eric Cornel sorgte für den erleichternden und viel umjubelten Ausgleich, als er vor Endras cool blieb. Sehenswert vom gut aufgelegten Kris Foucault freigespielt, legte er sich den Puck an Endras vorbei und schob ins Netz ein.
Anschließend drückten die Gastgeber weiter und kamen folgerichtig zum Führungstreffer durch Neuzugang Kaspars Daugavins. Die Roosters wollten diese knappe Führung dann mit in die Kabine nehmen und spielten nun etwas bedächtiger nach vorne, was ihnen schließlich durch engagierte Arbeit gegen den Puck und etwas Scheibenglück am Ende auch verdientermaßen gelang.
Dabei leisteten sie sich noch den Luxus zwei Konter in „empty net“ Situationen etwas kläglich zu vergeben und das Spiel zum Ende hin unnötig spannend zu halten. Die Gäste zeigten dennoch ihrerseits ein annehmbares Auswärtsspiel, jedoch unterm Strich etwas zu passiv um etwas Zählbares mit nach Bayern nehmen zu können gegen sehr druckvolle und physisch starke Sauerländer.
Iserlohn Roosters - Augsburger Panther 2:1 (0:0|0:0|2:1)
Tore:
0:1 (46:47) Broadhurst (5-4/ Stieler)
1:1 (49;58) Cornel (Bailey, Foucault)
2:1 (51:52) Daugavins (Bergmann, Ankert)
Zuschauer: 4.697
Roosters: Jenike – O’Connor, Ugbekile; Acolatse, Bender; Ankert, Labrie – Bailey, Cornel Foucault; Daugavins, Brown, Bergmann; Ziegler, Rutkowski, Alanov; Streu, Raedeke, Broda
Panther: Endras – Sacher, Warsofsky; Lamb, Bergman; Rogl, Haase; Länger – Wännström, Leblanc, Johnson; Payerl, Broadhurst, Kuffner; Saponari, Clarke, Soramies; Stieler, Volek
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Der Winter hält zwar noch nicht Einzug, aber das Herbstlaub fällt langsam. Das heißt, es geht wieder los mit der schönsten und schnellsten Sportart der Welt. Und wie: In ihrem ersten Saisonspiel in der PENNY DEL erspielte sich die DEG die gefährlichste Führung im Eishockey, gab sie wieder aus der Hand und war beim 4:3 (0:0; 3:0; 0:3; 1:0) nach Verlängerung gegen den ERC Ingolstadt am Ende doch der strahlende Sieger.
(Foto: Ralph Schmitt)
Gedenken an Freddy Hemelik
Bevor es richtig los ging mit der Saison 2022/2023, gab es einen Moment des gemeinsamen Innehaltens in Gedenken an den langjährigen DEG-Masseur Freddy Hemelik, der jüngst viel zu früh verstorben ist. Ein warmer Applaus ging Richtung Eishockey-Himmel.
Das DEG-Personal
Auf dem Eis sollten es im Sturm Daniel Fischbuch, Kapitän Alex Barta und Philip Gogulla, Stephen Harper, Stephen MacAulay und Brendan O’Donnell, Alex Ehl, Tobi Eder und Cedric Schiemenz sowie Jakub Borzecki, Alex Blank und Josef Eham richten. In der Verteidigung hatte sich DEG-Trainer Roger Hansson für die Pärchen Luca Zitterbart und Kyle Cumiskey, Bernhard Ebner und Nic Geitner sowie Alec McCrea und Joonas Järvinen entschieden. Niklas Heinzinger ging als siebter Verteidiger auf Punktejagd.
Gutes Spiel von beiden, aber noch keine Tore
Das Auftaktdrittel brachte vor 6.216 Zuschauern ziemlich viele Stimmungswechsel mit sich. Und damit ist nicht die Unterstützung von den Rängen, insbesondere von der neuen Stehplatzkurve im Westen des PSD BANK DOME gemeint. Zuerst war es ein Abtasten mit leichten Puckbesitzvorteilen für die von Mark French trainierten Ingolstädter. Großchancen erspielten sich die Gäste in der Anfangsphase allerdings nicht. Dann drückte auf einmal die DEG aufs Tempo und spielte sich im Angriffsdrittel fest.
Fischbuch bedient von Gogulla aus kurzer Distanz und spitzem Winkel (4.) und der aufgerückte Cumiskey und Fischbuch im Verbund (7.) hatten gute Gelegenheiten. Aber auch die Gäste waren vor Haukeland aktiv. Maury Edwards aus der Halbdistanz (5.) und insbesondere Tye McGinn bei einem 2:1-Gegenstoß hatten die Panther-Führung auf dem Schläger. Ein Unterzahlspiel überstand die DEG souverän, musste sich danach aber einer weiteren Druckphase der Gäste erwehren. Die dauerte nahezu bis zum Drittelende. Mittendrin ein Videobeweis, nachdem Justin Feser einen Bauerntrick mit der Rückhand irgendwo zwischen Haukeland und dem linken Pfosten unterbrachte. Schwer zu sehen, aber der Puck war wohl nicht über der Linie.
DEG im Torrausch
Im zweiten Drittel fielen die Tore, die einem guten Eishockeyspiel bis dahin noch fehlten. Und zur Freude aller Rot-Gelben schlug es ausschließlich hinter Michael Garteig im Ingolstädter Gehäuse ein. Den Anfang machte O’Donnell, der nach einem Schuss von Harper genau richtig stand, die Scheibe vor dem Tor mit der Rückhand perfekt verarbeitete und den Puck über die Linie drückte (22.).
Kurz danach rettete Haukeland in größter Not gegen McGinn (23.). Ein sehenswerten Onetimer von O’Donnell nach Järvinen-Zuspiel landete nicht in den Maschen (25.). Mirko Höfflin scheiterte zwei Mal aus spitzem Winkel an Haukeland (27.). Dann kam der Auftritt von Zocker-Ebner. Der zauberte die Scheibe von hinter der Grundlinie herrlich mit der Rückhand an den linken kurzen Pfosten zu Ebner, der nur seinen Schläger hinhalten musste. Garteig war ganz woanders (30.). Danach entlud sich der Frust bei den Gästen, vor Haukeland flogen die Fäuste.
Marko Friedrich scheiterte mit einem Schuss aus dem Slot (33.). Der dritte Treffer des Abends fiel nach einem Konter. Harper legte quer zu MacAulay, der lud durch und ließ das Netz zappeln (34.). Zum Ende des Drittels warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne, auch begünstigt durch eine Überzahl. Doch spätestens Haukeland stand ihnen im Weg.
Ingolstadt schlägt zurück
Früh im Schlussabschnitt hätten die Rot-Gelben alles klar machen können, nutzen ihr erstes Überzahlspiel aber nicht. Das sollte sich rächen, denn plötzlich fingen die Gäste mit dem Toreschießen an. Der erste Treffer war ein wenig krumm. Emil Quaas brachte die Scheibe von der linken Bande aufs Tor, vor dem Verkehr herrschte und an Freund und Feind vorbei ihren Weg über die Linie fand (45.).
Beim Spiel mit 4 gegen 4 konnte sich die DEG fast zwei Minuten lang offensiv in Szene setzen, verpasste aber erneut, den Sack zuzumachen. Friedrich fälschte den Puck nach einem Distanzschuss ab und brachte seine Farben auf ein Tor heran (49.). Da war noch viel Eishockey zu spielen. Die knappe Führung der DEG hielt nicht lange, weil die Panther weiter anrannten und Cumiskey die Scheibe unter Bedrängnis genau in den Schläger von Frederik Storm spielte, der sich mit dem Ausgleich bedankte (52.). In Unterzahl drohte sogar die Führung der Gäste, doch die DEG hielt sich schadlos. Fischbuch war bei einem Konter mit Gogulla zu uneigennützig (55.). Kurz vor Schluss durfte die DEG noch einmal in Überzahl ran. Harper scheiterte knapp aus dem Slot (59.).
Ingolstadt mutig, Düsseldorf glücklich
So ging es in die Verlängerung. In der gewannen die Gäste das erste Bully und sicherten sich so Puckbesitz hinter dem eigenen Tor. Und dann beorderte Mike French zur Verwunderung der Allermeisten im weiten Rund seinen Keeper zugunsten eines vierten Feldspielers auf die Bank. Auch, als es ein Bully im Drittel der DEG gab, blieb Garteig auf der Bank.
Ein Hauch von Don Jackson lag in der Luft. Die mutige Aktion wurde nicht belohnt. Die DEG eroberte die Scheibe und O’Donnell avancierte unter dem Jubel der Fans zum Matchwinner. Hansson beschrieb seine Gefühle nach dem Match so: „Ich bin unzufrieden zufrieden“. Viel schöner kann man das nicht sagen.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Ein Saisonauftakt nach Maß für die Straubing Tigers. Im Derby gegen die Nürnberg Ice Tigers setzten sich die Niederbayern am Ende verdient mit 5:2 durch. Ein Spiel, welches lange Zeit von Taktik geprägt war, hatte sich den Höhepunkt für ein packendes Schlussdrittel aufgehoben. Straubing konnte sich in jedem einzelnen Abschnitt mit einem Tor mehr durchsetzen und bot dabei fünf verschiedene Torschützen an. Nürnberg hätte durchaus das Potenziel gehabt, Punkte vom Pulverturm mitzunehmen. Doch hier stand ein gut gelaunter Hunter Miska im Tor der Tigers entgegen.

(Foto: Citypress) Jason Akeson war der Taktgeber im Spiel der Straubing Tigers
Spielverlauf:
Straubing stieg gut ein in die neue Saison. Teils beherrschten sie das Spielgeschehen in der Anfangsphase. Immer wieder konnte das Spiel in die Breite gezogen werden, sodass vor dem Tor von Goalie Niklas Treutle Platz für die Rebounds war. Nürnberg kam zu Entlastungsangriffen. Im Powerplay ließen beide den Puck gut durch die Reihen laufen.
Die Führung besorgte dann Teamleader Mike Connolly. Die Gäste waren nah dran am Ausgleich, jedoch erkannten die Referees auf dem Video, dass der Puck die Linie nicht gänzlich überschritten hatte. Die Führung für die Niederbayern war zu diesem Zeitpunkt auch völlig in Ordnung. Im zweiten Abschnitt wirkte das Spiel etwas zerfahren.
Auf beiden Seiten häuften sich die Abspielfehler, doch lange konnte kein Team daraus Kapital schlagen. Nachdem Jason Akeson einen grenzwertigen Check einstecken musste und dafür auch noch in die Kühlbox verdonnert wurde, kam die entsprechende Stimmung auf. Doch die Hausherren fanden durch ihr schnelles Spiel wieder zurück in die Spur und konnten die Führung ausbauen.
Währenddessen bissen sich die Franken die Zähne an Goalie Hunter Miska aus. Spaß und Spannung erwarteten die Fans im letzten Drittel. Die Tigers fanden sich schon auf der Siegerstraße, bevor die Nürnberger endlich den Lohn für ihre bis dahin harte Arbeit einfuhren. Mit einem Doppelschlag binnen 37 Sekunden machten sie das Duell noch einmal spannend.
Coach Pokel sah sich zu einer Auszeit für sein Team gezwungen. Straubing konnte aber den Hebel wieder an sich reißen und gab die Partie nicht mehr aus der Hand. Hunter Miska hielt dann auch noch zwei hochkarätige Chancen der Gäste, die sich zu keiner Zeit geschlagen gaben.
Co-Trainer Manuel Kofler sah nach dem Spiel einen guten Auftritt seines Teams, dass sich für den Einsatz aber nicht belohnte. Auch Coach Tom Pokel war nicht allzu sehr zufrieden mit dem Gesamtauftritt seines Teams. “Wir haben den Nürnbergern viel zu viel Kredit gegeben.”
Torfolge:
1:0 (6.) - Mike Connolly beendete einen perfekten Spielzug der Tigers. Von hinten raus lief der Puck über vier Stationen. Akeson legte von der rechten auf die linke Seite zu Adam, der sah im Slot seinen Spielpartner Connolly und das war für die Nummer 22 keine große Kunst mehr, den Puck über die Linie zu drücken. 2:0 (35.) - Ein sehr wichtiger Treffer zu diesem Zeitpunkt gelang JC Lipon. Tuomie setzte über die linke Seite zum schnellen Break an, sah Lipon in der Mitte gut positioniert und bediente ihn mit einem genauen Zuspiel.
3:0 (41.) - Schlitzohr Luke Adam schnappte sich den Puck im eigenen Drittel, ging “from Coast to Coast” und schlenzte den Puck durch die Beine des Verteidigers in den Winkel. 3:1 (45.) - Nürnberg kam durch die Abwehr der Tigers bis vor das Tor und Ryan Stoa reagierte am schnellsten. 3:2 (45.) - Den Doppelschlag innerhalb von 37 Sekunden besorgte Haudegen Patrick Reimer, der geschickt den Puck ins Eck lenkte.
4:2 (46.) - Nach der Auszeit durch Tom Pokel nahm Kapitän Sandro Schönberger die Sache selbst in die Hand. Er narrte einen Gegenspieler Weber und konnte Treutle von der Seite überwinden. 5:2 (57.) - In Überzahl besorgte Taylor Leier nach einer schönen Kombination im gegnerischen Drittel den Endstand.
Spiel vom 16.09.2022
Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers: 5:2 (1:0 | 0:0 | 3:2)
1:0 |06.| Connolly (Akeson, Adam)
2:0 |35.| Lipon (Tuomie)
3:0 |41.| Adam (Akeson)
3:1 |45.| Stoa
3:2 |45.| Reimer
4:2 |46.| Schönberger (Turnbull, Brandt)
5:2 |57.| Leier (Zengerle, Turnbull) - PP 1
Strafen: Straubing 10 - Nürnberg 10
Schiedsrichter: Iwert / Sewell / Höfer / Karabetsos
Zuschauer: 3.834
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Vor dem ersten Saisonspiel hatten die Adler erhebliche Verletzungssorgen. Mit Larkin, Lehitvuori, Gaudet und Preto fehlten einige Spieler, dazu gesellte sich mit Bergmann ein weiterer Ausfall, der aus familiären Gründen nach Iserlohn ausgeliehen wurde. Schwenningen trat, nach einer weiteren schwachen Saison, mit einem erneut runderneuerten Kader an. Den größten Wechsel gab es auf der Trainerposition, die nun Adler Legende Harold Kreis bei den Wild Wings begleitet.

(Foto: Citypress)
Mit leichter Verspätung begann das erste Drittel und schon nach knapp 60 Sekunden lag die Scheibe nur Zentimeter vor der Adler Linie. Katic konnte in höchster Not retten. Mannheim begann etwas zerfahren und fand zunächst nur schlecht in das Derby. Die Wild Wings wirkten optisch überlegen und agierte mannschaftlich geschlossen, obwohl die Kurpfälzer mehr Schüsse aufs Tor brachten. Ex-Adler Spieler Hungerecker wäre in der siebten Spielminute fast bei einem Alleingang erfolgreich gewesen, doch die neue Nummer eins Felix Brückmann, nach dem Abgang von Endras, hielt bravourös. Nur kurze Zeit später, fiel doch die nicht unverdiente Führung. Kapitän Ramage wurde mustergültig von Olimb bedient und ließ Brückmann keine Chance.
Das Spiel wurde in der Folge etwas intensiver und die Chance auf beiden Seiten häuften sich. Eriksson im Schwenninger Tor bekam nun doch mehr Druck auf sein Tor und konnte sich das eine oder andere Mal auszeichnen und brachte sein Team mit einer Führung in die Kabine.
Der zweite Abschnitt begann im Prinzip wie der Erste geendet hatte. Mannheim versuchte Druck zu erzeugen, aber Schwenningen schaffte es sich relativ problemlos zu befreien und die Gastgeber nicht vor den Slot zu lassen. Offensiv waren die Gäste auch immer wieder aktiv, allerdings blieben auch hier Großchancen Mangelware. Bis Mitte des Drittels plätscherte die Partie mehr oder wenig vor sich hin, ehe Tyson Spink an der Latte scheiterte. Erst Katic vier Minuten vor der Pause hatte die nächste gute Möglichkeit zum Ausgleich. Danach wurde es etwas ruppiger. Wolf und Weber bekamen jeweils fünf Minuten wegen Faustkampf. Danach schockten die Gäste die Kurpfälzer erneut. Wieder war es die Reihe um Defazio und Olimb, die nach feiner Kombination das 0:2 markierten.
Schon kurz nach Wiederbeginn bekamen die Kurpfälzer ihre erste Überzahl zugesprochen. Schwenningen zeigt sich jedoch unbeeindruckt und überstand diese brenzlige Situation ohne größere Probleme. Aber die Wild Wings machten es nur wenig später bei eigener Überzahl auch nicht besser. Nach einer etwas fragwürdigen Strafe an Spink nach einem vermeintlichen Beinstellen gegen Wolf, kam etwas mehr Feuer in die Partie. Taro Jentzsch konnte, nachdem die Überzahl erneut ohne Treffer blieb, den Anschlusstreffer erzielen. Auf Höhe des rechten Bullypunkts schoss er den Puck per Handgelenkschuss an Eriksson vorbei zum umjubelten 1:2. Hart ging es weiter, die Partie brodelte nun. Die Gastgeber bekamen sieben Minuten vor dem Ende eine weitere Überzahl. Die große Chance auf den Ausgleich blieb im insgesamt dritten Powerplay ungenutzt und die Wild Wings waren weiterhin in Führung. Die Uhr tickte für die Heimmannschaft, die unbedingt einen Fehlstart verhindern wollte. Brückmann wurde eine Minute vor dem Ende zugunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis genommen. Alle Bemühungen blieben erfolgslos und Schwenningen gewann nicht unverdient die erste Partie der neuen Saison.
Adler Mannheim - Schwenninger Wild Wings 1:2 (0:1;0:1;1:0)
Tore
0:1 Ramage (Olimb, Defazio)
0:2 Defazio (Olimb, Indrasis)
1:2 Jentsch (Akdag, Pilu)
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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