
PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Die Sauerländer festigen ihre gute Form nicht und kamen gegen Nürnberg nach einer starken Leistung in den ersten zwei Dritteln nicht zu dem Heimsieg, nach dem es lange (51. Minuten) ausgesehen hat. Zwei Drittel lang war die stabile Abwehr um O’Connor und Ankert sowie die stets gefährlichen Sturmreihen der Schlüssel zum Erfolg, getragen von lautstarkem Anhang in der Balver Zinn Arena am Seilersee in Iserlohn. Doch dann kam das Schlussdrittel und alles anders: mit vier Tigers-Treffern in den letzten neun Minuten, insgesamt zwei Treffern in Unterzahl und somit einer Wende, mit der wohl kaum einer mehr gerechnet hätte.
(Fotos: Patrick Rüberg)
Das Spiel war wenige Sekunden jung, da klingelte es bereits das erste Mal im Kasten von Treutle. Daugavins bugsierte das Spielgerät irgendwie zu Aldanov und der irgendwie aus spitzem Winkel am geschlagenen Treutle vorbei ins Tor der Franken. Nürnberg stand von Beginn an unter Dauerdruck, jedoch brachten die Roosters die Scheibe nicht mehr gefährlich vor das Tor. Nach fünf Minuten gab es die erste Strafzeit für die IceTigers. Diese Überzahlgelegenheit konnten die Sauerländer nutzen. Poirie vollendete per halbhohem Schuss ins rechte Eck nach Zuspiel von Bailey und O’Connor. Das Spiel beruhigte sich im zweiten Abschnitt des ersten Drittels etwas, die Iserlohner waren aber durchgängig das gefährlichere Team. In der 17. Minute war es nochmal Acolatse, der noch eine gute Torchance hatte, jedoch an Treutle scheiterte. Besonders Acolatse brachte mit seiner körperlichen Präsenz in der Offensive ein ständiges Übergewicht und Scheibenbesitz. Auf Seiten der Nürnberger wandelte Mebus ein uns andere Mal am Rande einer Strafzeit, da er seine Gegenspieler des öfteren sehr intensiv und lange an der Bande fixierte. So endete ein aus Iserlohner Sicht ziemlich starkes erstes Drittel hochverdient mit 2:0.
Im zweiten Drittel waren die Franken sofort da und deutlich präsenter und griffiger, kamen auch zu einigen guten Möglichkeiten, in der 29. Minute gab es eine Strafzeit für die Gastgeber die ihr Tor mit viel Glück und Geschick verteidigen mussten. Diese Drangperiode der Gäste überstand Iserlohn insgesamt schadlos. Die Roosters nahmen das Heft nun wieder mehr und mehr in die Hand und in der 37. Minute konnte „Toto“ Rech einen Schuss von Bailey abstauben, zum vermeintlich vorentscheidenden 3:0- seinem ersten Treffer für die Sauerländer.
Die Franken versuchten auch im Schlussdrittel alles, um den Abstand noch einmal zu verkürzen. Die Roosters hatten das Geschehen jedoch im Griff und beschränkten sich aufs Kontern. Eins ums andere Mal war ein Stürmer der Gastgeber auf dem Weg zu Treutle, allesamt scheiterten sie jedoch. Nach zehn Minuten gab es eine Strafzeit für die Franken (Mebus), jedoch konnten das die Roosters nicht zur endgültigen Entscheidung nutzen. Nach Puckverlust wurde Tyler Sherry von Macleod auf die Reise geschickt und verkürzten in Unterzahl auf 1:3. Direkt im Anschluss leistete sich noch der Ex-Nürnberger Tim Bender eine Strafzeit wegen Stockschlags, sodass die komfortable Führung plötzlich doch am seidenen Faden hing. Gemessen am Spielverlauf aus Sicht der Gastgeber durchaus unnötig.
Den Vorteil des Powerplays nahmen sich die IceTigers jedoch nach einer Minute selbst, als Fox Poirie, der durchgebrochen wäre, durch Beinstellen stoppen musste. 03:28 vor dem Ende nahmen die Gäste noch die Auszeit und anschließend Treutle vom Eis: letzte Karte! Der Mut wurde belohnt, nach nur fünf Sekunden erzielten sie durch das 2:3. Die Roosters wirkten nun angeschlagen, das Spiel hatte besonders im zweiten Drittel Energie gekostet, was nun auf dem Eis sichtbar wurde.
Aber auch jetzt kassierte Nürnberg zur unpassendsten Zeit eine Strafzeit, blieben aber dennoch am Drücker. Und erzielten den zweiten „Shorthander“. Mit einer großen kämpferischen Leistung erzwangen die Tigers den Ausgleich, worauf Ende des zweiten Drittels nicht viel hingedeutet hat. Durch zwei Tore in Unterzahl, die zeitweise wie eine Überzahl aussahen.
Spiel vom 13.01.2023
Iserlohn Roosters - Nürnberg IceTigers 3:4 (2:0| 1:0| 0:4)
Tore:
1:0 01. Alanov|EQ (Poirie|Daugavins)
2:0 06. Poirie|PP1 (O´Connor|Bailey)
3:0 37. Rech|EQ (Poirie|Bailey)
3:1 51. Sheehy|SH1 (McLeod)
3:2 57. Schmölz|EQ (Ustorf|Fox)
3:3 59. Schofield|SH1 (Weber|Mebus)
3:4 60. Schmölz|EQ
Zuschauende: 4.967 in der BalverZinn Arena
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Wenn die Tigers in dieser Saison auf die Löwen treffen, dann gibt es nur ein Ergebnis. Jedes Spiel konnten die Niederbayern bisher mit 4:3 gewinnen. Doch heute reichten zum ersten Mal 60 Minuten für den Sieg. Der war jedoch sehr lange in Gefahr, weil Frankfurt vor allem in den ersten 40 Minuten ein Chancenplus für sich verzeichnen konnte.

(Foto: Citypress) Travis St.Denis leitete mit seiner Vorarbeit die Wende im Spiel gegen Frankfurt ein
Spielverlauf:
Lange wollten sich beide Teams nicht abtasten. Straubing war wie immer am Pulverturm von Beginn an quicklebendig und ging durch Manning in Führung. Doch Frankfurt konnte nicht nur ausgleichen, sondern auch für einen durchaus offenen Schlagabtausch sorgen.
Nathan Burns für die Löwen: “Auswärts ist es immer wichtig, dass man gut ins Spiel findet. Es ist eine hohe Intensität auf dem Eis und wir müssen stets bereit sein. Der schnelle Ausgleich war wichtig und wir haben noch spannende 40 Minuten vor uns.”
Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste immer mehr das Kommando. Zwar gaben die Hausherren mehr Schüsse auf das Tor ab, doch die Qualität der Chancen lag bei den Löwen. Die Führung nach dem zweiten Drittel war daher nicht unverdient. Die Tigers spielten es teilweise zu kompliziert und so musste sich die Abwehr von Coach Flemming kein Bein ausreißen.
Brandon Manning für die Tigers: “Wir haben ihnen zu viel Raum gegeben und müssen jetzt zeigen, dass wir hier der Herr im Haus sind. Sicherlich sind wir etwas mehr ins Risiko gegangen und dafür halt noch nicht belohnt worden.”
Turbulent wurde es im letzten Abschnitt, weil die Tigers ihre ganze Heimstärke in die Waagschale geworfen hatten. Die Aufholjagd glückte am Ende, obwohl sich die Löwen bis zur letzten Sekunde nicht geschlagen gaben.
Das Entscheidende in diesem Spiel waren die gewonnenen Zweikämpfe in den letzten zwanzig Minuten. Dieses Selbstvertrauen, Spiele im letzten Drittel noch drehen zu können, haben sich die Tigers über die gesamte Saison schon erarbeitet.
Stimmen nach dem Spiel:
Dominik Bokk (Löwen): “Es war ein ausgeglichenes Spiel. Leider haben sich bei uns kleine Fehler eingeschlichen, die dann von den Tigers eiskalt bestraft wurden. Den Rückstand im letzten Drittel aufzuholen, war dann eben schwer. Vielleicht haben wir auch ein paar Zweikämpfe zu viel verloren.”
Sandro Schönberger (Tigers): “Wir haben uns heute über zwei Drittel lang schwergetan. Die Spiele werden härter und es wird um jeden Punkt gekämpft. Ich selber fühle mich richtig gut, habe die Unterstützung meiner Familie und bleibe noch an Bord.”

(Foto: Citypress) - Luke Adam leitete mit seinem Steilpass den Siegtreffer durch JC Lipon ein
Torfolge:
1:0 (9.) - Die erste Chance durch Samanski konnte Kucis noch abwehren, aber die Tigers blieben am Puck und Brandon Manning traf von der blauen Linie zu seinem ersten Saisontor. 1:1 (9.) - Die Freude währte nur kurz. 22 Sekunden später lenkte Nathan Burns den Puck nach einem guten Angriff der Gäste ins Tor.
1:2 (27.) - Frankfurt gewinnt das Bully im Powerplay und Dominik Bokk lässt es oben rechts einschlagen. 2:2 (47.) - Straubing drängte auf den Ausgleich und Akeson sah am spitzen Winkel Garrett Festerling stehen, der dann Maßarbeit nahm.
3:2 (52.) - St. Denis arbeitete hinter dem Tor im Zweikampf äußerst clever und brachte den Puck zu Mark Zengerle in den Slot. 3:3 (54.) - Zweites Überzahltor an diesem Abend und wieder für Frankfurt. Chad Nehring konnte aus der Halbdistanz treffen. 4:3 (56.) - Adam hatte die Übersicht, spielte den Reisepass auf JC Lipon und der traf direkt ins Herz der Löwen.
Straubing Tigers - Löwen Frankfurt: 4:3 (1:1 | 0:1 | 3:1)
1:0 |09.| Manning (Samanski, St. Denis)
1:1 |09.| Burns (Wenzel, Schwartz)
1:2 |27.| Bokk (Scarlett, Ranford) - PP 1
2:2 |47.| Festerling (Akeson)
3:2 |52.| Zengerle (St.Denis, Leier)
3:3 |54.| Nehring (Wruck) - PP 1
4:3 |56.| Lipon (Adam)
Strafen: Straubing 6 - Frankfurt 4
Schiedsrichter: Kopitz / MacFarlane / Römer / Züchner
Zuschauer: 4.480 (Ausverkauft)
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum ewig jungen Duell trafen sich die Adler Mannheim und Kölner Haie in der SAP Arena. Bei den Gastgebern durfte Trainer Stewart ein wenig durchatmen. Mit Lehtivuori, Jentzsch und Akdag kehrten immerhin drei Spieler zurück und entschärften die angespannte Personalsituation ein wenig. Köln steckt mitten im Kampf um Platz sechs und jeder Punkt zählt für Coach Krupp.

( Foto Sörli Binder )
Wie erwartet starteten beide Teams intensiv in die Partie und versuchten ihr Forechecking-Spiel sofort an den Mann zu bringen. So waren in den ersten Minuten nur wenig Torchancen zu verzeichnen. Plötzlich hieß es 1:0 für Köln. Den ersten wirklich gut herausgespielten Angriff, schloss Proft nach gute Vorarbeit durch Thuresson erfolgreich ab. Mannheim wirkte angeschlagen und wusste nicht so recht wie sie reagieren sollten. Weitere Chancen durch Bailen, Bast und McIntyre wusste Brückmann abzuwehren. Die Haie spielten konzentriert und abgeklärt. Die nächste Chance hatte Aubry, der bei seinem Alleingang and Brückmann scheiterte. Die Domstädter ganz klar am Drücker. Nach einer Aktion gegen Brückmann flogen ein wenig die Fäuste. Vielleicht ein Hallo wach für die Gastgeber, die bis dahin so gut wie nichts aufs Eis gebracht hatten. Bis zu Pause kamen sie zwar noch einmal besser ins Spiel, holten sogar die erste Strafe heraus. Schlussendlich blieb es beim 0:1 zur ersten Pause.
Durch das Überzahl kamen die Kurpfälzer gleich gut ins zweite Drittel. MacInnis hatte hier die beste Chance auf den Ausgleich, doch Köln Torwart Pantkowski war zu Stelle. Ferraro tanzte auf der anderen Seite den junge Dziambor aus, konnte den Puck jedoch nicht im Tor unterbringen. Danach war ein paar Minuten Leerlauf auf dem Eis. Das körperliche Spiel stand wieder im Vordergrund. Erst MacInnis hatte in der 29.Spielminute eine weitere nennenswerte Möglichkeit. Mannheim war über weite Strecken des zweiten Drittels tonangebend, nachdem im ersten Abschnitt noch so gut wie gar nichts zusammen lief. Pantkowski war weiterhin gefordert. Er entschärfte eine zwei gegen eins von Jentzsch und Wohlgemuth. Die Adler drückten vor der Pause auf den Ausgleich, blieben allerdings erfolglos, so dass es 0:1 zur zweiten Pause hieß.
Die 12666 Zuschauer hielten den Atem an, als schon nach 20 Sekunden Aubry die Latte an Brückmanns Tor traf. Kurz danach durften die Fans endlich jubeln. Gaudet brachte den Puck ins gegnerische Drittel, passte auf den agilen Eisenschmid, der Pantkowski keine Chance ließ. Köln antwortete körperbetont. Mannheim nahm den Kampf an. Brückmann hielt bei vier gegen vier sensationell gegen Ferraro. Weiterhin war die körperbetonte Spielweise trumpf. Beide Teams blieben über das gesamte Spiel hinweg immer fair trotz aller Härte im Spiel. Knapp sechs Minuten vor dem Ende ergab sich eine weitere Überzahlchance für das Stewart Team. Das drittbeste Unterzahl der Liga hielt das Unentschieden. Gegen Ende des letzten Drittel drückte noch einmal Mannheim auf den Siegtreffer. Szwarz und zweimal Krämmer hatten die letzten Chancen in der regulären Spielzeit bevor es in die Verlängerung ging.
Ferraro und Bast hatten die ersten beiden Chancen auf Seiten der Haie. Kurz danach traf Aubry zum umjubelten Siegtreffer. Köln sicherte sich zwei ganz wichtige Punkte um Platz 6.
Adler Mannheim – Kölner Haie 1:2 (0:1;0:0;1:0;0:1)
Tore
0:1 Proft (Thuresson, Dietz)
1:1 Eisenschmid (Gaudet, Reul)
1:2 Aubry
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PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle empfing am 42. Spieltag der Tabellenprimus Red Bull München die Wild Wings aus Schwenningen. Während München von den letzten zehn Spielen acht siegreich gestaltete, reisten die Schwarzwälder mit der Negativbilanz von sieben Pleiten im gleichen Zeitraum an die Isar. Beide Auswärtspartien konnte der Tabellenführer bislang für sich entscheiden, wohingegen die Wild Wings das erste Aufeinandertreffen in München klar gewannen. Insgesamt konnte München 14 der letzten 19 Duelle gegen die Schwarzwälder für sich entscheiden.
Schließlich bezwangen die von Headcoach Harold Kreis hervorragend eingestellten Wild Wings den Spitzenreiter dank einer tollen Auswärtsleistung verdient mit 1:2 und holten sich wertvolle Zähler im Rennen um die Playoffs.
(Fotoquelle Citypress) Siegtreffer von Alexander Karachun
München wollte auf der Erfolgsspur bleiben und hatte den nächsten Dreier fest im Visier. Das Team um Don Jackson zog an der Spitze der Liga ungestört und souverän seine Kreise und lag bereits mit 15 Punkten schier uneinholbar vor den Adlern aus Mannheim. Rückkehrer Andi Eder erwies sich beim letzten Kantersieg gegen das Schlusslicht gleich wieder als wertvoller Assistgeber. Freddy Tiffels und Ben Smith wirkten heute wieder mit.
Desousa: „It is nice to score that often. I was often beneficiary due to my line mates. We really have a good team not even on paper. We have a goal winning championship mentality and we have got team players. They have a good team. We respect them and it won’t be an easy game tonight.”
Schwenningen musste zuletzt vier Pleiten am Stück verkraften und verlor ein wenig den Anschluss auf die Pre-Playoff Ränge. Ihr deutlicher Sieg zu Beginn der Saison in München machte dem Team um Headcoach Harry Kreis sicher Mut für den heutigen Auftritt an gleicher Stelle. Ullstrom und Wahl standen heute nicht im Line Up.
Kreis: „In Bietigheim haben wir gar nicht gespielt, zuvor in den Matches sehr gut gekämpft, nur keine Punkte geholt. David Ullstrom und Mitch Wahl haben lange nicht gespielt, deswegen sind sie nicht mit dabei. In München müssen wir die Scheibe hinter die Verteidiger bringen, wir müssen schnell und geradlinig agieren, das Transition Game von München vermeiden und die Räume eng halten. Im Zusammenhang mit dem Chefposten bei der Nationalmannschaft bin ich zwar immer noch Kandidat, aber es gibt noch keine Entscheidung.”
Schwäne legen vor
Heute war Mädels Abend angesagt mit vergünstigtem Eintritt, d.h. es wurden viele Ladies im Stadion unter den Zuschauern erwartet. Die Olympia Eishalle war für ein Spiel unter der Woche relativ gut besucht, auch im Gästeblock wurden viele mitgereiste Fans gesichtet. Die Gäste starteten gut in die Begegnung und verzeichneten schnell gute Einschussmöglichkeiten. Die Physis wurde von Anfang an hochgehalten und die Wild Wings waren bereit, den Kampf anzunehmen. Nach gut fünf Minuten schien München besser in die Partie zu kommen und der zuletzt regelmäßig punktende Chris DeSousa erwies sich erneut in Schusslaune. Den Anfangselan der Hausherren unterband jedoch in der 8. Spielminute Johannes Huß mit dem Führungstreffer für die Wild Wings, die gleich nachlegen wollten und insbesondere Pfaffengut war gegen München stets sehr gut aufgelegt. Heute war es auch hochinteressant, wie die Teams im Slot agierten: hier ließen die Schwäne bis dato am wenigsten in der Liga zu, wohingegen die Red Bulls in dieser Disziplin das tonangebende Team der PENNY DEL war. Die Spink Brüder hätten beinahe den zweiten Treffer markiert, doch Mathias Niederberger parierte bravourös. München konnte sein erstes Powerplay nicht in Zählbares ummünzen. Beim Bully Spiel hatten die Hausherren die Schlägerspitze vorne und die Gäste hielten gut dagegen. Schwenningen verteidigte bemerkenswert und ließ die heimischen Akteure nicht zur Entfaltung kommen vor ihrem Goalie.
Huß: “Es war ein guter Schuss, solche Chancen müssen halt rein bei so einem Match. Wir müssen noch härter spielen.”
Hagers Jubiläumstor
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste gleich zu ihrem ersten Überzahlspiel, das sie brandgefährlich aufzogen und etliche gute Chancen herauskombinierten. Auch nachdem München wieder komplett war, übten die Wild Wings bei fünf gegen fünf viel Druck auf Mathias Niederberger aus. Dann war München mit einem Mann mehr auf dem Eis und wollte seine toll Powerplay Quote bestätigen, doch die Gäste überstanden auch diese knifflige Situation schadlos. Nun wurde mit offenem Visier und harten Bandagen gespielt und Schwenningen leistete erbittert Widerstand dank aggressiven Forecheckings. Joacim Eriksson war bislang nicht zu bezwingen, der sich nun mit seinen dezimierten Vorderleuten dem dritten Powerplay der Hausherren gegenüber sah. Aller guten Dinge waren drei und endlich traf München in Person von Patrick Hager, der die Scheibe in der 33. Spielminute regelrecht über die Linie arbeitete. Es war sein 200. DEL-Tor! Dieser Ausgleichstreffer gab den Gastgebern sichtlich Auftrieb und das Momentum lag ganz klar auf ihrer Seite. Florian Elias verpasste den erneuten Führungstreffer, weil die Latte im Weg stand und er verbuchte kurz danach eine weitere gute Möglichkeit. Interessante Randnotiz: beide bisherigen Torschützen hatten die Nummer 52 auf ihrem Jersey.
Nunmehr war das Schussverhältnis komplett ausgeglichen, was den engen Spielverlauf bestätigte.
Hager: “Schwenningen macht einen super Job, sie spielen einfach, wir spielen großen Mist heute. Wir haben zu viele Turnovers. Wir müssen uns konzentrieren, um das Spiel zu gewinnen.“

(Fotoquelle Citypress) Jubilar Patrick Hager mit seinem 200. DEL Tor
Karachun mit Siegtreffer
Im dritten Drittel kam München in den Genuss eines frühen Powerplays, das jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Die Begegnung blieb weiterhin spannend und beide Teams warteten auf entscheidende Fehler des anderen. Die Gastgeber wählten oft den etwas zu komplizierten Pass, was dem Gegner ermöglichte gut dazwischen zu gehen. Die vierte Reihe der Red Bulls demonstrierte des Öfteren ihre Klasse. Auf der Gegenseite verpasste der quirlige Florian Elias erneut und war weiterhin vom Pech verfolgt am heutigen Abend nach seinem Schuss ans Gestänge im zweiten Drittel. Die Gäste blieben hartnäckig und nah am Gegner dran, jeder Punkt wäre Gold wert im Kampf um die Playoff Plätze und gegen den Abstieg.
Langsam brach die Crunch Time an und beide Teams schenkten sich nichts, wobei die Wild Wings mehr investierten, um die Partie nach regulärer Spielzeit zu entscheiden. Und tatsächlich markierte Alexander Karachun in der 58. Spielminute mit unbändigem Willen den erneuten Führungstreffer für seine Farben. Nach der Auszeit von Don Jackson ging Mathias Niederberger vom Eis und All in. Nun war Joacim Eriksson mit seinen Fangkünsten gefragt, der seinen Vorderleuten letztlich den Sieg schenkte. Es war bereits der zweite Erfolg für Schwenningen in München in dieser Saison. Hut ab!
Schütz: „Wir haben sehr schlecht gespielt, ein Fehler im dritten Drittel führte zum Tor, das wurde eiskalt bestraft. Unsere Reihe hat gut funktioniert.”
Karachun: “Wir haben noch gezittert am Ende, aber die Jungs haben super geackert. Nach dem letzten Derby haben wir uns zusammengesetzt und uns ausgesprochen. Wir haben Schnelligkeit und Kraft, das müssen wir ausnutzen. Hinten hat der Jokki einen super Job gemacht. Es liegt an uns, die Leistung abzurufen.“
EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings 1:2 (0:1|1:0|0:1)
Tore:
0:1 |08.| Johannes Huß (Karachun, Lajunen)
1:1 |33.| Patrick Hager (Redmond, Eder) PP1
1:2 |58.| Alexander Karachun
1. Drittel Statistik: 10:8 Schüsse, 13:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 10:11 Schüsse, 13:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6
3. Drittel Statistik: 11:8 Schüsse, 13:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
Haupt-Schiedsrichter: MacFarlane (USA) / Iwert (GER)
Zuschauer: 4.762
Aufstellung:
München: Niederberger, McKiernan, Daubner, Parkes, Street, DeSousa, Redmond, Abeltshauser, Eder, Hager, Tiffels, Blum, Boyle, Ortega, Smith, Ehliz, Szuber, Schütz, Kastner, Varejcka.
Schwenningen: Eriksson, Trivellato, Lajunen, Spink Tyl., Spink Tys, Hungerecker, Huß, Ramage, Indrasis, Neumann, Karachun, Weber, Spornberger, Elias, Olimb, Uvira, Zernikel, DeFazio, Pfaffengut, Bassen.
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Köln/HG) Drittes und letztes Open Air Match in Köln: zum Abschluss der Cologne Stadium Series und passend zum 50-jährigen Jubiläum der Haie in dieser Saison empfingen die Kölner Haie die Panther aus Augsburg unter freiem Himmel im RheinEnergieSTADION. Von den bisherigen drei Partien entschied Köln zwei für sich. Beim ersten Heimspiel gegen den heutigen Gegner konnten die Haie nach einem zwei Tore Rückstand noch die Begegnung zu ihren Gunsten drehen. Wer hatte heute die Schlägerspitze vorne?
Schließlich holten die Kölner Haie auch dank ihres herausragenden Maximilian Kammerer und einem fleißigen Assistgeber Louis-Marc Aubry einen klaren Sieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Augsburger, der mit zwei Empty Net Goals am Ende etwas zu deutlich ausfiel. Jan-Luca Sennhenn feierte seinen Debuttreffer und sammelte insgesamt drei Punkte.
(Fotoquelle Ingo Winkelmann)
Köln musste nach dem Erfolg im rheinischen Derby bei den Eisbären in Berlin eine Pleite einstecken. Auch gegen stark dezimierte Ingolstädter taten sich die Haie sehr schwer und unterlagen am Ende deutlich. Die Haie beabsichtigten mit einem Heimsieg den Abstand auf die Top Sechs weiter zu verkürzen. Der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Moritz Müller wog sicherlich schwer bei den Haien. Nick Baptiste kehrte jedoch heute wieder ins Line Up zurück.
Oblinger: „Wir nehmen uns das immer vor, wir halten uns an taktische Vorgaben, aber wir machen verschiedene Fehler, die wir abstellen müssen. Es geht auch um mehr Disziplin, phasenweise spielen wir gut, dann liefern wir unkonzentrierte Matches. Wir müssen einen Weg hin zu mehr Konstanz finden.”
Augsburg zeigte sich spielerisch und taktisch in aufsteigender Form mit zuletzt zwei Erfolgen nach Overtime. Gerade die wilde Partie in Wolfsburg gab den Panthern Mut, auch aus der Domstadt wertvolle Zähler um den Klassenerhalt mitzunehmen. Im Heimderby gegen Nürnberg gab Augsburg binnen 28 Sekunden am Ende das schon sichergeglaubte Match aus den Händen. Diesen erneuten Nackenschlag musste das Team um Headcoach Kai Suikkanen erst verdauen, seine Akteure waren aber heiß drauf, dieses spezielle Open Air game für sich zu entscheiden. Der Ex-Hai Marcel Barinka war bestimmt hochmotiviert gegen seine ehemaligen Teamkollegen.
Moeser: „Späte Gegentore sind immer ein Thema, aber es zeigt die Lage, wo wir gerade stecken. Die Jungs sind gut drauf. Alle Szenen gehen wir am nächsten Tag durch, Video zeigen, analysieren und beim nächsten Mal die richtigen Entscheidungen treffen.”
Ausgeglichene Partie unter besten Voraussetzungen
Die Panther starteten in diese Begegnung unterstützt von zahlreichen Fans aus der Heimat, denn ein Sonderzug mit knapp 1200 Fans begleitete die Protagonisten in das umfunktionierte Fußballstadion. Es war interessant zu beobachten, wie die Haie ihren dritten Auftritt unter freiem Himmel absolvieren würden, was sicher einen komparativen Vorteil darstellte. Meteorologisch sprach auch alles für ein schönes Match, denn Regen war nicht prognostiziert. Die erste große Gelegenheit nach verhaltenem Beginn hatte Adam Johnson auf Seiten der Gäste, doch Keeper Mirko Pantkowski war hellwach. Alex Oblinger prüfte dann Dennis Endras zum ersten Mal und Robin van Calster wollte gleich nachlegen. Der AEV zeigte bislang ein sehr gutes Auswärtsmatch und beschäftigte die Haie in deren Zonen. Nach zehn Minuten kamen die Hausherren besser in die Partie rein und übten verstärkt Druck aus, doch die Panther ließen nicht locker und erspielten sich weitere gute Chancen, wobei diese Saison die mangelnde Effektivität das Problem war. Nach hartnäckigem Forechecking hatte Maxi Kammerer die Führung auf dem Schläger. Beide Goalies strahlten die nötige Ruhe aus und demzufolge trennte man sich torlos in die erste Pause.
Steck: „Es ist ein atemberaubendes Spiel hier, es macht viel Spaß. Wir holen uns das Ding heute, wir müssen hinten stabil stehen, das ist unser Ziel.“
Walter (Geschäftsführer Haie): „Wir sind schon ein bisschen wehmütig, aber noch liegt der Fokus auf das heutige Match. Es war insgesamt eine große Herausforderung für uns gewesen mit den drei Outdoor Matches. Es war viel Aufwand damit verbunden, wir genießen die Atmosphäre. Wir hatten über 7000 Leute beim öffentlichen Lauf, Schulen war hier, die Junghaie, auch Hobbyteams und Unternehmen. Wir sind auch froh, dass wir den Schlüssel wieder abgeben dürfen. Die Bilanz bindet sich in das Gesamtbudget mit ein, es waren hohe Kosten damit verbunden. Die Spiele gegen Bremerhaven und Augsburg waren auch mehr der Not geschuldet, weil die Halle belegt war. Wir haben daraus das Bestmögliche gemacht. Die Leute haben uns die Bude eingerannt, es war schnell ausverkauft beim Publikumslauf. Das Resümee war total positiv, insbesondere das Wintergame hatte einen hohen Impact, der IIHF Präsident war auch da und hat uns gelobt. Das Wetter muss natürlich auch mitspielen. Wir arbeiten hart, das Spiel ist recht ausgeglichen, genau was wir erwartet hatten.“
Mayer (Co-Trainer, AEV): „Wir dürfen die Scheibe nicht blind wegspielen und müssen die Chancen nutzen. Jeder soll sich trauen, mehr mit der Scheibe was auszuprobieren und den Puck nicht gleich wegspielen. Das Eis ist etwas anders, es ist erfrischend hier zu spielen, man muss nicht so viel schwitzen.“
Köln wurde zwar ein Treffer versagt, doch dreht den Rückstand binnen 22 Sekunden
Bisher gab es noch keine Strafzeiten, doch nach gut drei Minuten erwischte es den Kölner Nick Bailen. Die Gäste mussten höllisch aufpassen, weil die Haie das beste Team mit den meisten Shorthandern bislang war. Mirko Pantkowski rettete seine Farben mit einer sagenhaften Parade und er musste kurz danach schon wieder in höchster Not eingreifen. Auch wenn die Powerplay Quote in letzter Zeit nicht berauschend war, demonstrierten die Gäste ein solides Überzahlspiel. Kaum wieder komplett, gingen die Haie scheinbar in Front. Die on Ice Entscheidung lautete auf „kein gutes Tor“, und auch das lange Videostudium führte zu keiner klaren Aussage, zumal die hierfür nötige Über Tor Kamera nicht vorhanden war. Uwe Krupp konnte es nicht fassen, doch den Gästen war dies egal. Laut Maxi Kammerer war es bisher „ein gutes Spiel seiner Haie, die Chancen wurden bislang nicht reingemacht.“
Köln erwies sich im Mittelabschnitt als die tonangebende Mannschaft und hätte die Führung verdient gehabt. Doch es kam anders, denn in der 35. Spielminute fälschte David Stieler den Schuss seines Kollegen Bergman unhaltbar ab für den Haie Keeper. Nach dem deutlichen Übergewicht bei den Torschüssen war dies nun bitter für die Gastgeber. Der AEV war nun im Aufwind und hatte das Momentum auf seiner Seite, doch nach dem zweiten Powerbreak glich Köln dank einer kongenialen Aktion von Aubry durch Maxi Kammerer in der 37. Spielminute aus. Damit nicht genug, denn Maxi Kammerer legte binnen 22 Sekunden nach und schnürte seinen Doppelpack, erneut tatkräftig unterstützt von Louis-Marc Aubry. Dennis Endras bewahrte sein Team Sekunden vor der Sirene vor einem höheren Rückstand.
Stieler: „We made two mistakes, but we need to keep skating and battling.”
Blitzstart für den AEV, Haie beißen zurück und machen mit zwei Empty Net Goals den Deckel drauf
Furioser Start für Augsburg im Schlussabschnitt, denn David Stieler trug sich in der 43. Spielminute erneut als Torschütze ein. Somit prägten bislang zwei Protagonisten diese Begegnung bei weiterhin besten Witterungsbedingungen. Dann durfte Jan-Luca Sennhenn seinen Premierentreffer bejubeln, als er eine geniale Vorlage seiner Sturmpartner zur erneuten Führung verwertete. Louis-Marc Aubry leistete bereits seinen dritten Assistpunkt im heutigen Match. Augsburg nahm dann noch eine Strafe und die Haie hatten die Möglichkeit ihr bisher starkes Powerplay aufs Eis zu zaubern, was die Gäste schadlos überstanden. Die Crunchtime brach an und die Panther mussten bald All in gehen, um hier doch noch den Ausgleich zu schaffen. Endras ging vom Eis, doch Lamb verlor das Laufduell gegen Nick Baptiste, der nun doch noch seinen Treffer feiern konnte, nachdem ihm anfangs ein Tor verwehrt wurde.
Den Schlusspunkt setzte Alex Roach neun Sekunden vor der Schlusssirene ins leere Gehäuse. Letztlich fiel das Ergebnis etwas zu hoch aus, doch der Sieg war im Endeffekt hochverdient für Köln.
Kammerer: „Die Konstanz unserer Reihe ist extrem gut, immer brandgefährlich. Über 60 Minuten haben wir gut gespielt, hatten genug Chancen, wir haben nicht nachgegeben, immer weitergemacht. Heute sind wir umso glücklicher, dass wir mit drei Punkten heimgehen.“
Endras: “Wir machen ganz ok Spiele, aber der letzte Punch fehlt uns immer, wir sind immer so nah dran. In den letzten drei Spielen haben wir fünf Punkte hergeschenkt. Die Gegner sind alle stark und wissen worum es geht.“
Kölner Haie - Augsburger Panther 5:2 (0:0|2:1|3:1)
Tore:
0:1 |35.| David Stieler (Bergman, Haase)
1:1 |37.| Maximilian Kammerer (Aubry)
2:1 |38.| Maximilian Kammerer (Aubry, Sennhenn)
2:2 |43.| David Stieler (Puempel)
3:2 |49.| Jan-Luca Sennhenn (Aubry, Thuresson)
4:2 |59.| Nick Baptiste (Sennhenn) EN
5:2 |60.| Alex Roach (Oblinger, Austin) EN
1. Drittel Statistik: 23:7 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 13:9 Schüsse, 14:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
3. Drittel Statistik: 8:7 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Zuschauer: 14.915
Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Hunnius (GER)
Aufstellung:
Köln: Pantkowski, Stanton, Bailen, Kammerer, Aubry, Thuresson, Dietz, Roach, Baptiste, McIntyre, Bast, Austin, Sennhenn, Proft, Olver, Oblinger, Tropmann, Uffing, van Calster, Steck.
Augsburg: Endras, Sacher, Warsofsky, Johnson, LeBlanc, Broadhurst, Lamb, Rogl, Kuffner, Soramies, Wannström, Bergman, Haase, Barinka, Stieler, Puempel.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
sport1, eishockey-online.com, eishockey online, eishockey-online, telekom eishockey, del deutsche eishockey liga, del,servustv, servus tv, servus, eishockey, del, eishockey tv, laola1.tv, eishockey, red bull, fernsehsender, laola, düsseldorf, eishockey düsseldorf, deg, eg düsseldorf, del, münchen, del münchen, eishockey münchen, red bull, red bulls, red bull münchen, ehc münchen, eishockey, eishockey oberliga, herne, herner ev, eishockey, deb, oberliga west, hockey

PENNY-DEL (Bremerhaven/MA) Das perfekte Auswärtsspiel lieferten die Tigers nicht ab. Aber es war wohl das effektivste dieser Saison. Von den gewonnenen drei Punkten gehören zwei Hunter Miska ganz alleine. Phasenweise zeigte er im Minutentakt glänzende Reflexe. Vorne waren die Gäste eiskalt im nutzen der sich bietenden Chancen. Genau das fehlte Bremerhaven an diesem Nachmittag.

(Foto: Citypress) Straubing Tigers bejubeln ihren zweiten Auswärtssieg im neuen Jahr
Spielverlauf:
Neunzehn Minuten und fünfzig Sekunden rannten die Pinguine auf das Tor von Hunter Miska an. Dann klappte es endlich mit dem längst überfälligen Treffer. Bis dahin fand Straubing kaum statt.
Nur einer war ständig im Fokus der Kameras. Hunter Miska trieb die Stürmer der Hausherren reihenweise zur Verzweiflung. Die Tigers konnten sich bei ihren Torhüter bedanken, dass es nach zwanzig Minuten nur Unentschieden stand.
Benedikt Kohl für die Tigers: “Das es hier schwer wird war uns klar. Die Führung kam etwas glücklich zustande, aber danach haben wir viel zu viele Chancen hergegeben. Wir müssen in der Mitte kompakter stehen und früher stören, damit Fischtown nicht mehr so leicht in unser Drittel kommt.”
Kaum war der Puck auf dem Eis, da lag Straubing schon wieder in Front und diese Führung sollte bis zum Ende auch halten. Für das Team von Coach Pokel klappte es nun etwas besser, die Räume kleiner zu machen für Fischtown.
Die Pinguine konnten sich aber trotzdem immer wieder im Drittel der Gäste festsetzen und Druck aufbauen. Aber Hunter Miska war an diesem Tag eine Nummer zu stark für Urbas und Co. Die Niederbayern brachten eine 2:3 Führung in die Kabine.
Jan Urbas für die Pinguins: “Wir bringen schon viele Schüsse auf das Tor aber wir nutzen dann die Rebounds nicht gut genug. Wir haben zwar zwei unglückliche Gegentore bekommen, aber wir können das schon noch drehen im letzten Abschnitt.”
Es war das gleiche Bild, wie schon die vierzig Minuten zuvor. Straubing blieb effektiv, machte aus wenig viel und Bremerhaven scheiterte weiterhin an Goalie Miska. Da die Tigers sich auch von der Strafbank fern halten konnten, musste es das Team von Coach Popiesch spielerisch bei fünf gegen fünf versuchen.
Auch mit einem Mann mehr auf dem Eis, Franzreb verließ das Parkett für einen weiteren Feldspieler, sollte es nicht mehr klappen. Somit musste sich Fischtown auch das zweite mal in der Saison zu Hause den Tigers geschlagen geben.

(Foto: Ingo Winkelmann) - Hunter Miska hatte heute viel Arbeit im Tor der Tigers
Marcel Brandt (Tigers): “Es war eines der härtesten Spiele der letzten Wochen. Wir haben die Zweikämpfe angenommen, das ganze Spiel über. Hunter Miska war heute unfassbar gut. Vorne waren wir effektiv und haben die Chancen genutzt. Das erste Drittel war nicht gut, aber dann sind wir besser ins Spiel gekommen und haben durchgehalten.”
Nino Kinder (Pinguins): “Wir haben super gespielt, hatten viele Möglichkeiten aber diese leider nicht alle genutzt. Straubing macht das eiskalt und war effektiv genug. Klar kostet der Spielplan zur Zeit sehr viel Kraft, aber das soll keine Ausrede sein.”
Torfolge:
0:1 (1.) - Ein äußerst kurioser Treffer war das schon zur Führung der Tigers. Kohl versucht den Puck ins Drittel der Pinguine zu schießen, trifft an der Bande aber Mark Zengerle, der dem ganzen eigentlich nur ausweichen wollte und von dort springt der Puck direkt ins Tor.
1:1 (20.) - Eine sensationelle Kombination über vier Stationen beendete Dominik Uher, der nur noch die Kelle hinhalten musste. 1:2 (21.) - Dieses mal dauerte es nur sieben Sekunden bis JC Lipon den Fehler im Aufbau der Pinguine mit einem platzierten Schuss in den Winkel nutzen konnte.
1:3 (30.) - Die Tigers nutzten ein schnelles Break, das gut heraussgespielt war und Marcel Brandt schloss den Angriff erfolgreich ab. 2:3 (43.) - Connolly spielte einen gefährlichen Pass vor das eigene Gehäuse und Antti Tyrväinen traf mit dem zweiten Schuss gegen Miska.
2:4 (53.) - Die Tigers machten aus einer eigentlich ungefährlichen Situation wieder ein Tor. Ein Schuss wie ein Strich von Jason Akeson, schlug hinter Franzreb ein. 3:4 (55.) - Straubing befand sich komplett in der Zone der Gastgeber. Alexander Friesen hatte sich aber davongeschlichen, den Laufpass bekommen und ließ Miska keine Chance.
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Straubing Tigers: 3:4 (1:1 | 0:2 | 2:1)
0:1 |01.| Zengerle (Kohl)
1:1 |20.| Uher (Tyrväinen, Bruggisser)
1:2 |21.| Lipon
1:3 |30.| Brandt (St. Denis, Leier)
2:3 |43.| Tyrväinen (McKenzie)
2:4 |53.| Akeson (Brandt, Connolly)
3:4 |55.| Friesen (McKenzie)
Strafen: Bremerhaven 2 - Straubing 6
Zuschauer: 4.444
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Augsburg/PM) Die Augsburger Panther haben in der PENNY DEL zum dritten Mal in Folge einen Dreier in der Schlussphase noch verspielt. Gegen die Nürnberg Ice Tigers fiel der Ausgleich der Gäste erst 23 Sekunden vor Schluss. Am Ende unterlag der AEV dann mit 3:4 nach Verlängerung. Die Treffer für die Panther erzielten Matt Puempel (8.), David Stieler (34.) und Ryan Kuffner (43.). Für Nürnberg waren Andrew Bodnarchuk (15.), Tim Fleischer (32.), Tyler Sheehy (60.) und Rick Schofield (61.) erfolgreich.
(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Keller erneut im Tor
Headcoach Kai Suikkanen veränderte sein Team im Vergleich zum Sieg gegen Iserlohn nur auf einer Position. Vinny Saponari rückte für Michael Clarke ins Lineup. Dennis Endras war zwar auch wieder fit, saß zunächst aber auf der Bank als Backup von Markus Keller.
Der hatte zu Beginn aber nicht wirklich viel zu tun, denn die Panther kamen mit viel Dampf aus der Kabine und waren in der Anfangsphase das bessere Team. Die Gastgeber spielten sich auch einige gute Möglichkeiten heraus, aber die Führung resultierte letztlich aus einer Einzelaktion und etwas Glück:
Puempel trifft
Puempel fing die Scheibe an der eigenen blauen Linie ab, zog auf und davon, wurde am Ende beim Alleingang noch von Bodnarchuk gestört, so dass er den Puck nicht richtig traf. Das war aber nicht weiter schlimm, denn vom Schläger des ebenfalls mitgelaufenen Julius Karrer kullerte die Scheibe letztlich zur Panther-Führung über die Linie (8.).
Nürnberg brauchte eine Weile, um ins Spiel zu finden, kam dann aber mit seiner ersten richtigen Chance direkt zum Ausgleich. Nach schönem Direktspiel hatte Bodnarchuk zuviel Platz, zog trocken ab und ließ Keller keine Chance (15.).
Dieser Treffer zeigte Wirkung, denn die Franken übernahmen nun das Kommando und hätten die Partie im ersten Drittel durchaus noch drehen können. Die Ice Tigers hatten einige gute Chancen, aber Keller hielt seine Farben in dieser Phase im Spiel und somit ging es mit einem insgesamt leistungsgerechten Remis nach 20 Minuten in die erste Pause.
Ice Tigers drehen das Spiel
Im zweiten Drittel war der AEV dann zunächst wieder tonangebend, aber man verpasste es - auch während des ersten Überzahlspiels - die Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Komplett anders die Gäste aus Nürnberg, die wie schon im ersten Drittel gleich ihre erste richtige Chance nutzten.
Daniel Schmölz setzte sich hinter dem Panther-Tor gut durch, bediente Fleischer im Slot und der hatte keine Probleme einzuschießen (32.). Anders als im ersten Durchgang jedoch war der AEV dieses Mal nicht geschockt, sondern hatte eine perfekte Antwort, denn nur 69 Sekunden nach dem 1:2 gelang den Hausherren den Ausgleich.
AEV gleicht prompt aus
Bei einem schnellen Angriff bediente Puempel Marcel Barinka, der sofort abzog. Niklas Treutle wehrte mit dem Schoner ab, aber Stieler stand goldrichtig und staubte zum 2:2 ab (34.). Trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten, war dies letztlich auch der Zwischenstand nach 40 Minuten.
Die änderte sich im Schlussdrittel aber rasch, denn die Panther erwischten einen perfekten Start. Kuffner setzte an, probierte es mit dem Bauerntrick und traf ins lange Eck zum 3:2 (43.). Nürnberg wurde nun offensiver und wollte den Ausgleich, aber der AEV verteidigte geschickt und überstand auch das zweite Unterzahlspiel der Partie.
Nächster Last-Minute-Rückschlag
So liefen die Minuten herunter und da die Panther ihr zweites Powerplay ebenfalls nicht nutzen konnten, blieb es enorm spannend. Und wie schon in Wolfsburg und gegen Iserlohn klappte es wieder nicht mit drei Punkten. Zwar verteidigten es die Panther gut, aber ein Gewaltschuss von Sheehy 23 Sekunden vor dem Ende reichte, dass es zum dritten Mal in Folge in die Overtime ging (60.).
Dort dauerte es dann nur fünf (!!) Sekunden bis Nürnberg direkt nach Bullygewinn und einer Unaufmerksamkeit durch Schofield den Zusatzpunkt holte (61.)
Für den AEV geht es nun mit dem Freiluftspiel am Sonntag bei den Kölner Haien um 16:30 Uhr weiter.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Köln/UG) In einem verbissen geführten Spiel gewannen die Ingolstädter mit 4:1 bei den Kölner Haien. Beide Teams schenkten sich nichts und am Ende fiel der Sieg durch zwei Empty Net Goals zu hoch für die Ingolstädter aus.
Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Beide Mannschaften klagten über einige Ausfälle. Die Ingolstädter agierten nur mit drei Strurmreihen, während die Haie mit jungen Spielern vier Sturmreihen aufbieten konnten. Auch in der Defensive gabe es ein neues Gesicht. Der erst 17 jährige Edwin Tropmann wurde kurzerhand lizensiert und durfte zum ersten Mal DEL Luft schnuppern.
Die Haie erwischten einen guten Start und bereits nach wenigen Sekunden kam der KEC zum ersten Powerplay. Trotz einiger Chancen konnte kein zählbares Ergebnis erzielt werden. Auch die Ingolstädter bekamen nach Ablauf der Strafe die ersten Chancen. Dennoch bestimmten die Haie in den ersten Minuten das Spiel, aber trotz bester Chancen durch Thuresson und Aubry blieben die Ingolstädter mit ihrem starken Goalie Michael Garteig im Spiel. Nach dem Powerbreak kamen die Panther immer besser in die Partie und erzielten in der 12. Minute durch Wojciech Stachowiak die Führung. Dieser Treffer beflügelte die Ingolstädter und sie hätten die Führung durchaus ausbauen können. Mit der knappen Führung für die Ingolstädter ging es in die Drittelpause.
In das zweite Drittel starteten die Ingolstädter in Überzahl. Doch die erste Chance vergab Thuresson freistehend vor dem Tor. Im Gegenzug entschärfte Mirko Pantkowski eine Riesenchance von Daniel Pietta. Das Spiel wogte hin und her. Die Haie mit viel Kampf und die Ingolstädter kühl und souverän aus der sicheren Defensive heraus. Die neutrale Zone gehörte den Ingolstädtern. Kaum ein geordneter Angriff der Haie konnte gespielt werden. Sie wurden gezwungen immer tief an die Bande zu spielen. Die ingolstädter spielten sich meist in das Drittel der Haie und in der 31. Minute dann das überfällige 2:0 für die Panther. Wiederum konnte Wojciech Stachowiak den Puck im Tor der Haie unterbringen. Das Spiel schien bereits zur Hälfte entschiedem, zu sicher agierten die Ingolstädter. Die Schiedsrichter mit etlichen fragwürdigen Entscheidungen trugen massgeblich dazu bei. Sie waren die schwächsten Akteure auf dem Eis. In der 37. Minute fiel der überraschende Anschlusstreffer durch Ryan Stanton. War das die Befreiung für die Haie? Ingolstadt ging mit der knappen Führung ins letzte Drittel.
Das Schlussdrittel versprach noch einmal Spannung. Schon oft holten die Haie im letzten Drittel einen Rückstand auf. Schnell gab es wieder eine fragwürdige Unterzahl für die Haie. Sie überstanden diese Situation, bekamen aber dennoch keinen Zugriff auf das Spiel. Zu clever agierten die Ingolstädter. Sie liessen kaum eine gefährliche Aktion der Haie zu, besassen aber selber Chancen zum Ausbau der Führung. Auch die Herausnahme von Mirko Pantkowski brachte keinen Erfolg. Die Ingolstädter erzielten noch zwei Empty Net Goals, weil das Überzahlspiel der Haie an diesem Tag zu einfach zu verteidigen war. Es war ein hochverdienter Sieg der Ingolstädter, der ein wenig zu hoch ausfiel.
Die Haie empfangen am Sonntag die Augsburger Panther im letzten Outdoor Spiel der Saison, während Ingolstadt den starken Aufsteiger aus Frankfurt empfängt.
Stimmen zum Spiel: Maxi Kammerer (Köln) " Ein Tor ist einfach zu wenig. Wir hatten genügend Chance, aber leider keine Tore gemacht. Ingolstadt hat ein gutes Auswärtsspiel gemacht, von daher haben sie wahrscheinlich verdient gewonnen. Das ist ärgerlich, da wir uns sehr viel vorgenommen hatten. Natürlich fehlen uns ein paar Jung, aber das ist keine Ausrede. Da müssen wir als Mannschaft enger zusammenrücken und mit den Spielern, die uns zur Verfügung stehen, das Spiel gewinnen. Das nehmen wir uns für Sonntag vor."
Kölner Haie - Ingolstädter Panther 1:4 (0:1|1:1|0:2)
Tore:
0:1 12. Stachowiak (Flaake) EQ
0:2 31. Stachowiak (Flaake|Henriquez Morales) EQ
1:2 37. Stanton (Austin|Olver) EQ
1:3 59. Friedrich (Krauß|Hüttl) EQ|EN
1:4 60. Storm (Henriquez Morales|Pietta) EQ|EN
Strafen: Köln 10|Ingolstadt 6
Zuschauer: 14.768
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Frankfurt/PM) Red Bull München hat bei den Löwen Frankfurt mit 3:2 (1:1|1:1|1:0) gewonnen und damit seine Auswärtsserie in der PENNY DEL auf elf Siege ausgebaut. In einem hochklassigen Duell vor 6.990 Zuschauern verbuchten Chris DeSousa, Maksymilian Szuber und Ryan McKiernan die Treffer für den Tabellenführer.

( Foto City-press )
Dominik Bokk sorgte mit seinem Tor nach nur 36 Sekunden für einen Frankfurter Traumstart. Der Aufsteiger angetrieben von der Führung, doch Mathias Niederberger verhinderte den zweiten Treffer – unter anderem mit einer Glanzparade gegen Brett Breitkreuz (6.). München erhöhte zunehmend das Tempo, der Druck auf den Kasten der Löwen wurde größer. Unmittelbar vor der ersten Drittelpause zu groß: DeSousa fälschte unhaltbar für Jake Hildebrand zum 1:1 ab (20.).
Beide Teams auch im Mittelabschnitt spielfreudig und mit viel Zug zum Tor. Die Folge waren Möglichkeiten im Minutentakt, doch die Keeper glänzten weiterhin. Ein atemberaubendes Eishockey-Spiel. Die erstmalige Münchner Führung durch Austin Ortega vereitelte Hildebrand (32.), auf der anderen Seite stellte Bokk auf 2:1 für die Löwen (34.). Die Red Bulls meldeten sich erneut kurz vor der Pause zurück – diesmal durch Szuber, der nach einer Traumkombination mit Justin Schütz auf 2:2 stellte (39.).
Im Schlussabschnitt legten die Gäste vor: McKiernan brachte den Spitzenreiter nach nur 14 Sekunden erstmals in Front. München verteidigte den Vorsprung offensiv, die Löwen blieben ohne gefährlichen Abschluss – bis in die Schlussminuten. Mit dem zusätzlichen Feldspieler machte Frankfurt Druck, doch der herausragende Niederberger hielt den 3:2-Auswärtserfolg fest.
Mathias Niederberger: „Frankfurt war mutig, wir mussten geduldig bleiben. Im richtigen Moment hatten wir das Glück auf unserer Seite. Weil wir im letzten Drittel mehr Energie hatten, war der Sieg verdient.“
Tore
1:0 | 00:36 | Dominik Bokk
1:1 | 19:24 | Chris DeSousa
2:1 | 33:42 | Dominik Bokk
2:2 | 38:19 | Maksymilian Szuber
2:3 | 40:14 | Ryan McKiernan
Zuschauer 6.990
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Da ist er, der heiß ersehnte erste Sieg der Düsseldorfer EG im Kalenderjahr 2023! In einem mit 9.632 Fans prächtig gefüllten und stimmungsvollen PSD BANK DOME zeigten sich die Rot-Gelben gegen die Eisbären Berlin hochmotiviert, gegenüber den letzten Spielen stark verbessert und führten mit dem verdienten 4:2 (2:1; 2:1; 0:0) eine Serie aus dem abgelaufenen Jahr fort: Im Duell der Serienmeister gewinnt in dieser Saison immer das Heimteam.
( Foto Ralf Schmitt )
Wenn es nach den beiden Niederlagen zu Jahresbeginn noch eines Weckrufes bedurft hätte, Peter Regin im Trikot der Eisbären hätte ihn mit einem Schlenzer an die Latte parat gehabt (1.). Danach kamen die Mannen von Trainer Roger Hansson immer besser ins Spiel. Zuerst arbeitete sich Stephen MacAulay durch die Angriffszone, doch Juho Markkanen im Gehäuse der Hauptstädter war zur Stelle (4.). Aus dieser Chance resultierte ein weiterer gefährlicher Schuss der Rot-Gelben, Daniel Fischbuch stellte den Berliner Schlussmann auf die Probe (4.). Wenig später gab es das erste DEG-Powerplay, das gut aussah und in dem Tobi Eder vor dem Tor perfekt in Szene gesetzt wurde, aber den Puck auch nicht im Tor unterbrachte (6.). Besser machten es die Eisbären in ihrem ersten Überzahlspiel, als der Puck flüssig lief und Marcel Noebels ansatzlos von der rechten Seite aus spitzem Winkel abzog und Henrik Haukeland im kurzen Eck überwand (8.). Die DEG aber ließ sich nicht beirren und kam, etwas glücklich, zum Ausgleich. In einer eigentlich nicht mit voller Kontrolle vorgetragenem Angriff zog Alex Ehl einfach mal ab, halbhoch schlug es im langen Eck auf der Stockhandseite Markkanens ein (13.). Es sollte noch besser kommen. Philip Gogulla zauberte einen wunderbaren Lupferpass in die Kelle und den Lauf von Daniel Fischbuch, der sich den nötigen Platz verschaffte und den Puck in den rechte Winkel jagte (18.). Angesichts der größeren Offensivbemühungen der DEG war das Ergebnis zur ersten Pause durchaus verdient.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts kam Kevin Clark vor Haukeland gefährlich frei zum Schuss, der Spielstand änderte sich aber nicht (22.). Mit dieser Aktion war das Momentum aber vorübergehend bei den von Serge Aubin trainierten Gästen, die nun mehr vom Spiel hatten. Dann aber schlug die DEG per Konterspiel zu. Und wie! Flink auf den Kufen und technisch versiert: Zuerst zimmerte Paul Bittner den Puck nach einem Querpass von Alex Barta im 2:1-Konter an den Pfosten (29.). Sekunden später spielte Luca Zitterbart eine lange Scheibe diagonal durchs Mitteleis zu Seppi Eham, der mit ihr bis zum Rand des Bullykreises ins Drittel fuhr und sie von halblinks in die Mitte zum nachziehenden Jakob Borzecki zurücklegte. Dessen Schuss war eigentlich gar nicht platziert genug, aber trotzdem drin! Es war Borzeckis erster DEL-Treffer (29.). Einen weiteren perfekten Konter über Ehl und Barta, der die Scheibe herrlich abtropfen ließ, krönte Alec McCrea mit seinem Treffer aus kurzer Distanz zum 4:1 (39.). 55 Sekunden später wurde die Euphorie ein wenig gebremst, als Matt White im zweiten Anlauf den Puck von halbrechts ins lange Eck beförderte. Da war die DEG-Defensive nicht ganz auf der Höhe (40.).
Wäre es noch einmal eng geworden, hätte man über diese letzte Szene aus dem Mitteldrittel sicher noch genauer sprechen müssen. Doch zum Glück brannte für die DEG in den letzten 20 Minuten nichts mehr an. Daran änderte auch nichts, dass Aubin einen Wechsel im Tor vornahm und nun Tobias Ancicka ins Rennen schickte. Im Powerplay waren die Berliner noch einmal gefährlich, erzielten aber dieses Mal kein Tor. Ansonsten kamen die Eisbären aber nicht so recht ins Rollen und hatten sogar Glück, dass die Rot-Gelbe einen 2:1-Konter über Eder und MacAulay nicht erfolgreich abschlossen (46.). Im Übrigen tat die DEG das, was man tun muss, um einen Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Sie hielt ihr Spiel einfach, machte hinten dicht und riskierte nicht mehr viel. In der Schlussphase agierten die Gäste mit einem sechsten Feldspieler. Aber auch das änderte am Ergebnis nichts mehr.
Nun fährt die DEG also bestens gerüstet zum nächsten Duell mit den Adlern aus Mannheim in die SAP-Arena. Spielbeginn dort ist am Sonntag um 14 Uhr. Bislang konnte die DEG alle Vergleiche mit den Quadratestädtern gewinnen. Das darf gerne so bleiben.
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Es war ein Kampf auf biegen und brechen am Pulverturm. Zwischen Straubing und Mannheim kennt man das auch nicht anders. Am Ende müssen die Tigers ihren vergebenen Möglichkeiten aus dem ersten Abschnitt nachtrauern, denn den Adlern ist es ab dem zweiten Abschnitt gelungen, das Spiel der Niederbayern zu zerstören und daraus Kapital zu schlagen. Hauptakteur des Abends war David Wolf, der für die Gäste alle drei Treffer erzielte.

(Foto: Tina Kurz) Forlian Bugl entschärfte 13 Schüsse auf sein Tor
Spielverlauf:
Die Gastgeber waren im ersten Abschnitt deutlich flinker, handlungsschneller und mit einer Passgenauigkeit, die kaum zu überbieten war. Daraus resultierte auch die Führung, nachdem die Gäste das Powerplay der Tigers zwei Minuten lang mit Mühe und Not überstanden. Auch das zweite Powerplay wäre gut genug für einen weiteren Treffer gewesen, doch es blieb beim 1:0 für Straubing.
Luke Adam für die Tigers: “Mit der Führung sind wir nicht so ganz Happy. Beide Goalies spielen gut mit, aber wir wissen, dass wir zu Hause mit unseren Fans immer stark spielen. Wir müssen weiter hart gegen Mannheim Forechecken.” :
Mannheim machte es ab dem zweiten Abschnitt besser. Sie störten den Aufbau der Tigers und dominierten in der Mittelzone. Ergebnis davon waren mehr Chancen und Schüsse auf das Tor von Florian Bugl. Dennoch gingen die Tigers mit einer Führung in die zweite Pause, weil die Adler es, wie auch schon die Tigers zuvor, versäumten nach dem ersten Treffer nachzulegen.
David Wolf für die Adler: “Straubing ist nicht umsonst das beste Heimteam der Liga. Wir sind jetzt besser in die Zweikämpfe gekommen und haben uns gegenseitig besser unterstützt, um das Spiel der Tigers zu unterbinden.”
Das Spiel stand in den letzten zwanzig Minuten auf Spitz und Knopf. Samanski traf nur den Pfosten, dafür David Wolf noch zweimal für die Adler. Dem Rückstand hinterherzulaufen sind die Tigers grundsätzlich ja mittlerweile gewohnt, doch heute bissen sie sich an den Gästen und auch an Goalie Arno Tiefensee die Zähne aus. So wurde es nichts mit einem weiteren Heimsieg der Tigers, dafür führen die Adler ihre Siegesserie fort.
David Wolf (Adler): “Ich hatte heute ein glückliches Händchen bei meinen Toren. Ich bin wirklich froh, dass wir hier das Spiel noch drehen konnten. Ab dem 2. Drittel haben wir überragend gekämpft und Charakter bewiesen.”
Tom Pokel (Tigers): “Es war ein hohes Tempo bis zum Ende mit vielen Chancen und wir wollten geduldig bleiben. Die Gegentore kamen alle etwas komisch zustande und dann ist uns heute das Spiel aus den Händen geglitten. Kampfgeist und Wille war heute alles da, aber es hat nicht gereicht am Ende.”

(Foto: Tina Kurz) Hier musst Arno Tiefensee hinter sich greifen
Torfolge:
1:0 (9.) - Straubing kam in eine gute Powerplay-Aufstellung, diese konnte Luke Adam nach Zuspiel von Connolly direkt nutzen. 1:1 (28.) - Konfusion an der blauen Linie, das nützen die Adler in Person von David Wolf, der mit einem starken Abschluss ausgleichen kann. 2:1 (40.) - Wieder war Straubing fest im Drittel der Adler und da konnte Marcel Brandt perfekt freigespielt werden. Sein “Laser” schlug ein, dass es nur die wenigsten bemerkten. 2:2 (48.) - Mannheim kam aus der Ecke mit der Scheibe, David Wolf war im hohen Slot in Position und konnte mit einem Direktschuss ausgleichen. 2:3 (50.) - Mannheim verlor zuerst das Bully, eroberte den Puck aber gleich wieder und Donovan’s Schuss konnte David Wolf ins Tor ablenken.
Straubing Tigers - Mannheimer Adler: 2:3 (1:0 | 1:1 | 0:2)
1:0 |09.| Adam (Connolly, Akeson)
1:1 |28.| Wolf (Wolgemuth)
2:1 |40.| Brandt (Leier, Lipon)
2:2 |48.| Wolf (Holzer, Wohlgemuth)
2:3 |50.| Wolf (Donovan, Plachta)
Strafen: Straubing 21 - Mannheim 13
Schiedsrichter: Hunnius / Rohatsch / Wolzmüller / Hofer
Zuschauer: 4.485
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Düsseldorf/MA) Düsseldorf kann in dieser Saison gegen die Tigers keinen Stich setzen. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison konnten die Niederbayern alle Punkte einsammeln. Die DEG hatte es kurzzeitig in eigener Hand, verspielte dann die Führung gar bei eigener Überzahl. Straubing bestrafte diese Fahrlässigkeit im letzten Abschnitt, indem sie abgeklärt und mit ruhiger Hand bis zum Ende agierten.

(Foto: Ralf Schmitt) Henrik Haukeland konnte sich über Arbeit nicht beschweren
Spielverlauf:
Besser ins Spiel kamen ganz klar die Gäste. Die DEG hatte häufig Probleme im Spielaufbau und brachte sich damit immer wieder selbst in Gefahr. Straubing nutzte das ein ums andere mal gut aus und kam so zu den Chancen. Die Hausherren wachten aber dann plötzlich auf und kamen noch vor der Pause zum Ausgleich.
Luca Zitterbarg für die DEG: “Wir hatten Probleme bei unserem Aufbau. Da müssen wir im 2. Drittel enger stehen, dann läuft es besser. Wir können uns ja nicht immer nur auf unseren Goalie verlassen. Die letzten fünf Minuten waren gut, da müssen wir jetzt darauf aufbauen.”
Der zweite Abschnitt verlief quasi wie der erste, nur unter umgekehrten Voraussetzungen. Düsseldorf machte zuerst das Spiel, ging auch schnell in Front und hatte die besseren Möglichkeiten. Straubing dagegen blieb weitestgehend harmlos, dennoch sprang ein Treffer in Unterzahl für die Niederbayern heraus, weil die DEG ein äußerst schwaches Powerplay auf das Parkett brachte.
Parker Tuomie für die Tigers: “Es wird eine schwere Aufgabe im letzten Drittel. Die Spiele sind alle sehr eng. Wir müssen bei der DEG auf die Konter aufpassen und unsere Pässe wieder genauer zu spielen.”
Es kam wie es kommen musste in diesem Spiel. Es drehte sich erneut und zwar zugunsten der Gäste, die aber auch im letzten Abschnitt mehr für den Sieg investiert haben als die DEG. Vor allem die gefährlichen Konter der Gastgeber wurden unterbunden und selbst waren genügend Chancen dabei. Eine davon nutzte Ex-Düsseldorfer Luke Adam zum Siegtreffer.
Alexander Blank (DEG): “In den ersten 10 Minuten waren wir nicht gut, doch dann kamen wir besser ins Spiel. Die Führung im zweiten Drittel hätten wir natürlich mit dem Powerplay ausbauen müssen, stattdessen bekamen wir schon wieder einen Gegentreffer in eigener Überzahl. Wir hatten zuvor eine gute Serie hingelegt und da müssen wir wieder zurückfinden.”
Sandro Schönberger (Tigers): “Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich denke, wir haben schon verdient gewonnen. Nach dem guten Start haben wir dann den Faden etwas verloren, sind dann auch in Rückstand gekommen, daher wurde es natürlich nicht leichter. Unser Unterzahl hat heute wieder gut funktioniert, das war in letzter Zeit nicht immer so.”

(Foto: Ralf Schmitt) Mike Connolly, im Dress der Tigers, konnte heute den Führungstreffer vorbereiten
Torfolge:
0:1 (3.) - Jason Akeson legt ab auf Connolly, der bekommt den Puck wieder zurück und legt ihn durch die Beine von Haukeland. 1:1 (19.) - Eine starke Drangphase gegen Ende des Abschnitts nutzten die Rheinländer durch Tobi Eder, der seinen Direktschuss gut platzierte. 2:1 (21.) - Straubing kam nicht aus der Ecke, die DEG übernahm und Daniel Fischbuch war im Slot zum Schuss positioniert.
2:2 (38.) - Straubing kam in Unterzahl zu einem zwei auf eins Konter und Taylor Leier schloss mit einem One-Timer ab. 2:3 (51.) Es zeichnete sich für die Tigers ab und dann kam Manning mit nach vorne, bediente den freistehenden Luke Adam, der dann die Führung erzielte.
Düsseldorfer EG - Straubing Tigers: 2:3 (1:1 | 1:1 | 0:1)
0:1 |03.| Akeson (Connolly)
1:1 |19.| Eder (Svensson, Järvinen)
2:1 |21.| Fischbuch (Gogulla, MacGauley)
2:2 |38.| Leier (Manning) - SH 1
2:3 |51.| Adam (Manning, Lipon)
Strafen: Düsseldorf 0 - Düsseldorf 4
Schiedsrichter: Köttsdorfer / MacFarlane / Leermarkers / Klijberg
Zuschauer: 4.858
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Augsburg/HG) Erster Heimauftritt im neuen Jahr im Curt-Frenzel-Stadion: die Augsburger Panther empfingen die Iserlohn Roosters zum Duell. Während die Sauerländer mit drei Siegen aus den letzten fünf Partien anreisten, siegte der AEV in einem irren Match in Wolfsburg nach Overtime und verkürzte den Rückstand auf Berlin. In den bisherigen drei Begegnungen gab es immer Heimsiege für beide Mannschaften. Es war heute das 90. Aufeinandertreffen dieser Teams, bisher führte Augsburg mit 45 zu 44.
Schließlich holten sich die Augsburger Panther einen knappen 2:1 Sieg nach Verlängerung, obwohl sie bis kurz vor Schluss noch geführt hatten. Terry Broadhurst war der vielumjubelte Matchwinner und es war der zweite Sieg nacheinander.
(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Augsburg zeigte sich in Wolfsburg stark verbessert und nahm in einem wahren Torspektakel den Extrapunkt mit, auch dank der Rückkehrer Matt Puempel und Adam Johnson. Heute Abend ging es darum, den Schwung aus dem hohen Norden mitzunehmen, um weiter Boden gut zu machen auf die Eisbären. Payerl und Trevelyan wirkten heute nicht mit, wohingegen Gregorc und Barinka wieder im Line Up standen.
Suikkanen: „I had two kind of feelings. The way we played in the last period, especially in the last ten minutes we were not happy. Overall it is getting better a little bit, most important that we finally scored. Our offensive game and puck management looked far better, even passes were better, but there are so many things that we have to improve.”
Iserlohn holte zuletzt aus fünf Spielen drei Siege und wollte sich unter den Pre-Playoff Plätzen etablieren, mit einem Auswärtssieg an Frankfurt herankommen und mit Köln in Tuchfühlung zu gelangen.
Wannström brach den Bann
Die Panther starteten heute mit den grauen Jerseys, was die Unterscheidung auf dem Eis etwas schwierig gestaltete. Die Fans wollten heute ein Zeichen setzen und vereinbarten untereinander, bis zum ersten Powerbreak erst mal schweigen, um ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen was die bisherige Leistung ihrer Protagonisten anging. Sie wollten die Spieler kämpfen sehen. Schon nach wenigen Sekunden musste Markus Keller aber in höchster Not eingreifen, konnte den Puck aber noch rechtzeitig vor der Linie einfrieren. Augsburg begann druckvoll und war auf Wiedergutmachung aus. Es ging schon früh munter hin und her. Nach dem guten Beginn des AEV war auch schon erster Beifall von den Rängen zu hören, als sich der Gastgeber länger mal in der Iserlohner Zone festsetzen konnte und gute Möglichkeiten kreierte. Und in der 11. Spielminute war es dann passiert und das Stadion wurde endlich lauter, als Sebastian Wannström seine Panther in Front brachte.
Der Torschütze ließ seinem Jubel freien Lauf und bat die Fans in der Südkurve um tatkräftige Unterstützung. Brady Lambs Distanzschuss verfehlte kurz danach sein Ziel, doch auch die Gäste agierten stets brandgefährlich. Gesagt getan, nach dem ersten Break war der Support da und der AEV durfte sein erstes Powerplay demonstrieren, was sich dann sogar 63 Sekunden lang in eine doppelte numerische Überlegenheit verbesserte. Diese Überzahl konnte aber nicht umgemünzt werden trotz guter Chancen. Die Fans waren nicht amused über die etwas statische Spielweise und wurden erneut leiser. Gute Nachricht für die Roosters, denn Torsten Ankert kehrte auch wieder aufs Eis zurück, nachdem er vom Puck zuvor im Gesicht unglücklich getroffen wurde.
Zähes Mitteldrittel – Broadhurst visiert Gestänge an
Iserlohn befand sich noch im restlichen Powerplay und wollte schnell ausgleichen, doch die Hausherren überstanden diese Konstellation. Der AEV bekam dann selbst ein Überzahlspiel zugesprochen nach dem Foul von Acolatse. Auch dieses Powerplay verpuffte relativ wirkungslos. Insbesondere bei den Augsburger Special Teams war noch viel Luft nach oben am heutigen Abend. War der Schuss von Terry Broadhurst an die Latte ein Weckruf für seine Kollegen? Das Spiel war weiter ausgeglichen und die Roosters drängten auf den ersten Treffer. Bei beiden Teams gab es etliche Unsicherheiten zu verzeichnen, es lebte von der Spannung ob des engen Spielstands. Die Augsburger warfen sich leidenschaftlich in die Schüsse und zeigten eine gute kämpferische Leistung. Die Fans honorierten diese Einstellung.
Bailey: „It is a pretty back and forth game, both teams are getting their chances. We need to play a bit better defensively. We need a quicker shooting mentality instead of circling too long around the box.”
Später Roosters Ausgleich durch Buschmann - Broadhurst sorgt für Zusatzpunkt
Furioser Start im Schlussabschnitt, denn Soramies hätte beinahe einen Rebound gleich verwertet. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren, die heute unbedingt die drei Punkte behalten und ihrem Headcoach den zweiten Sieg schenken wollten. Der bisher einzige Torschütze des Abends Wannström war on Fire. Iserlohn probierte es immer wieder mit den langen Pässen, die für viel Gefahr sorgten, aber Markus Keller war zur Stelle und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich. Es gab immer wieder leichtfertige Scheibenverluste im eigenen Drittel des AEV, doch die Roosters konnten noch kein Kapital draus schlagen. Knapp zehn Minuten waren im letzten Drittel gespielt und Augsburg agierte erneut in Überzahl. Andreas Jenike im Kasten der Roosters parierte alles was auf sein Gehäuse kam, auch das Solo von Adam Johnson. Die Stimmung auf dem Eis und auf den Rängen wurde hitziger, es ging ja auch um sehr viel. Iserlohn zeigte wieder ein starkes Penalty Killing und musst nun bald mehr riskieren, um auf Remis zu stellen. Markus Keller war der Turm in der Schlacht, vor allem wenn die Top Formation der Gäste mit Daugavins auf dem Eis stand und zauberte. Auch Browns Versuch wurde erfolgreich geblockt. Augsburg verpasste es bislang, den Deckel drauf zu machen auf diese hart umkämpfte Partie. Die letzten zweieinhalb Minuten brachen an und tatsächlich fand der Distanzschuss von Erik Buschmann seinen Weg ins Ziel. Nun hatte plötzlich Iserlohn das Momentum auf seiner Seite und wollte noch mehr, während der AEV nun wackelte aber zumindest einen Zähler sicher hatte.
Die Verlängerung musste entscheiden: Mirko Sacher konnte es nicht fassen, dass sein Schuss noch von Andreas Jenike gehalten wurde; es war ein Monster Save des Roosters Keepers. Auch Markus Keller stand im Fokus und hielt bravourös. Schließlich wurden die unermüdlichen Bemühungen der Gastgeber belohnt, denn in der 65. Spielminute sorgte Terry Broadhurst für den Overtime Sieg.
Sacher: „Es fühlt sich eher wie ein Sieg ähnlich wie vorgestern, aber wir hätten gerne die drei Punkte geholt, zwei sind jedenfalls besser. Jenike hat super gehalten, sicher einer für die Top Ten der Woche. Wir wollten erst recht zeigen, dass wir es können, die Fans haben recht. Vorgestern haben wir angefangen unser Eishockey zu spielen bis auf die letzten zehn Minuten.“
Jenike: “Augsburg hat umgestellt wie sie gespielt haben, sie haben mehr in die Offensive gelegt, sich viele Chancen erarbeitet. Sie kamen wie die Feuerwehr. Wenn sie so weiterspielen wie heute, werden sie sich unten rauskämpfen. Es ist schwer offensiv kreativ zu werden, wenn man hinten viel arbeiten muss. Augsburg hat ein großes Spiel gemacht.“
Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 2:1 n.V. (1:0|0:0|0:1|1:0)
Tore:
1:0 |11.| Sebastian Wannström (Warsofsky, Kuffner)
1:1 |58.| Erik Buschmann (Acolatse, Daugavins)
2:1 |65.| Terry Broadhurst (Puempel, Sacher)
1. Drittel Statistik: 12:13 Schüsse, 7:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
2. Drittel Statistik: 6:8 Schüsse, 4:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
3. Drittel Statistik: 13:8 Schüsse, 8:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Overtime-Statistik: 4:2 Schüsse, 4:2 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schukies (GER)
Zuschauer: 5.309
Aufstellung:
Augsburg: Keller, Lamb, Gregorc, Kuffner, Soramies, Wannström, Bergman, Haase, Johnson, LeBlanc, Broadhurst, Sacher, Warsofsky, Barinka, Stieler, Puempel, Volek, Clarke.
Iserlohn: Jenike, Bender, Ankert, Bailey, Cornel, Brown, Bigras, Ugbekile, Alanov, Poirier, Daugavins, Buschmann, Labrie, Acolatse, Raedeke, Rutkowski, Broda, Streu, Ziegler.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
sport1, eishockey-online.com, eishockey online, eishockey-online, telekom eishockey, del deutsche eishockey liga, del,servustv, servus tv, servus, eishockey, del, eishockey tv, laola1.tv, eishockey, red bull, fernsehsender, laola, düsseldorf, eishockey düsseldorf, deg, eg düsseldorf, del, münchen, del münchen, eishockey münchen, red bull, red bulls, red bull münchen, ehc münchen, eishockey, eishockey oberliga, herne, herner ev, eishockey, deb, oberliga west, hockey

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Beide Teams kamen mit einer Niederlage im Gepäck in die Partie. Zunächst konnten die Gäste im ersten Drittel vorlegen, mussten aber noch vor der Pause den Ausgleich einstecken. Einem weiteren Schwenninger Tor folgte im Mittelabschnitt ein weiterer Treffer, ehe die Niedersachsen nochmals den direkten Anschluss herstellen konnten. Dem Ausgleich im Schlussabschnitt ließen die Grizzlys den Sieg im Penaltyschiessen folgen.

Archivbild: citypress
Schwenningen zeigte vom Bully weg, wer Herr im Haus ist und marschierte nach vorne. Die erste gute Möglichkeit hatten aber die Grizzlys. Den Gästen war dann auch der erste Treffer vorbehalten. Aus der Kategorie „Murmeltor“ bugsierte Jordan Murray den Puck über die Linie.
Schwenningen blieb hartnäckig und kam durch einen Konter zum Ausgleich. Daniel Neumann hatte das Auge für den mitgelaufenen Ville Lajunen, der halbbhoch abschloss. Nur fünf Minuten später tankte sich Alex Karachun durch. Vor dem Tor wurde der Angreifer gelegt und rutschte mitsamt der Scheibe ins Wolfsburger Tor. Dustin Strahlmeier war machtlos und protestierte. Nach Ansicht der Videobilder blieb es aber bei der Entscheidung.
Gleich zu Beginn des Mittelabschnittes erhöhten die Neckarstädter im Powerplay. Tyson Spinks Nachschuss fand den Weg ins Tor. Zur Spielmitte kamen dann die Wolfsburger zum Anschluss. Zwar hatte zu diesem Zeitpunkt keines der Teams optische Vorteile, dennoch kam der Treffer überraschend.
Im letzten Drittel waren gut fünf Minuten gespielt, als Wolfsburg wieder alles auf Anfang stellte. Im Powerplay hatte Jordan Murray abgezogen und Marvin Cüpper überwunden.
Die Hausherren leisteten sich in der Folge einige einfach Puckverluste und Probleme, zügig durch die neutrale Zone kommen.
Daniel Neumann hatte im Zusammenspiel mit Alexander Karachun die erneute Führung auf dem Schläger, Strahlmeier war aber auf dem Posten.
Auf der anderen Seite scheiterte Spencer Machacec aus aussichtsreicher Position.
Angepeitscht von einer grandiosen Kulisse drückten die Wild Wings in den Schlussminuten nochmals deutlich. Am Ende sollte aber nach 60 Minuten noch kein Sieger feststehen. In der Overtime erarbeiteten sich die Schwenninger ein klares Chancenplus, verpassten es aber den Treffer zu erzielen.
Die Entscheidung musste letzten Endes das Penaltyschiessen bringen. Erst nach jeweils fünf Schützen konnten sich die Gäste durchsetzen - Tyler Morley hatte den entscheidenden Penalty verwandelt.
Spiel vom 04.01.2023: Schwenninger Wild Wings – Grizzlys Wolfsburg
Tore:
0:1 |06.|Murray
1:1 |09.|Lajunen (Neumann / Karachun)
2:1 |14.|Karachun (Neumann)
3:1 |22.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Karachun)
3:2 |30.|Zajac (Morley / Krupp)
3:3 |46.|Murray (Lorito)
3:4 |Pen.|Morley
Zuschauer: 4997
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum ersten Heimspiel 2023 der Adler Mannheim in der SAP Arena begrüßte man den Rivalen aus Frankfurt. Bisher gab es zwei Duelle, die beide an die Gastgeber gingen. Trotzdem gehören die Löwen zu den positiven Überraschungen der bisherigen DEL Saison.

( Foto Sörli Binder )
Wieder einmal gab es einen Blitzstart der Adler. Dawes passte auf den freien Donovan der vom rechten Bullykreis Hildebrand zum 1:0 auf dem falschen Fuss erwischte. McMillan hätte umgehend den Ausgleich erzielen können, brachte den Puck aber nicht um Brückmann herum. Die Gäste verpassten bei einem Powerplay den Ausgleich, nur um wenig später diesen doch zu erzielen. David Elsner schloss einen Konter erfolgreich ab. Nur eine Minute später musste Brückmann erneut eingreifen, um einen Rückstand zu verhindern. Auch Hildebrand hatte nach einem Save gegen Tosto Glück, als der Puck über die Schulter in Richtung Tor rollte und er in höchster Not diesen noch stoppen konnte. Mit vielen Zweikämpfen und einem Löwen Powerplay ging es in die erste Drittelpause.
Die ersten 94 Sekunden Unterzahl überstanden die Kurpfälzer schadlos und kamen danach ihrerseits zu einer Überzahlmöglichkeit. Trotz zahlreicher Schüsse unter anderem von Katic, MacInnis und Plachta blieb es beim Unentschieden. Mannheim war auch nach der Überzahl weiter die spielbestimmende Mannschaft. Hildebrand hatte einiges zu tun, hielt seinen Kasten aber weiterhin sauber. Donovan traf die Latte. Frankfurt fand ab Mitte des zweiten Drittels wieder besser in die Partie, so dass auch Brückmann wieder einiges Schüsse auf sein Tor bekam und stoppte Burns bei einem zwei gegen eins. Danach konnte Hildebrand Dawes Chance vereiteln zog aber bei Larkins Handgelenkknaller kurz vor der Pause den Kürzeren. Mit einer umjubelten 2:1 Führung der Gastgeber ging es in die zweite Pause.
Frankfurt überstand zu Beginn des dritten Drittels die restliche Zeit in Unterzahl. Nur kurz wurde fünf gegen fünf gespielt ehe erneut Frankfurt in Überzahl agieren durfte. Brückmann verhinderte mit seinen Paraden den Ausgleich. Frankfurt verschärfte den Druck nach vorne und drückte auf den Ausgleich. Auch Mannheim war trotzdem immer wieder gefährlich. Die 13600 Zuschauer sahen bis dato eine abwechslungsreiche und spannende Partie. Der Tabellenzweite agierte aus einer sicheren Defensive heraus, so dass es den Löwen schwer fiel Chancen zu kreieren, trotz aller offensiven Bemühungen. Die Löwen kassierten drei Minuten vor dem Ende eine unglückliche Zwei-Minuten Strafe, die alle Bemühungen auf den Ausgleich zunichtemachten. Zumindest meinten das wohl die Adler Akteure. Burns weckte nach seine Pfostentreffer in Unterzahl alle wieder auf. Fleming nahm seinen Torhüter ein Minute vor dem Ende heraus. Dieser Mut des Frankfurter Teams wurde sechs Sekunden vor dem Ende belohnt. Breitkreuz bekam im Slot den Puck und schloss zum verdienten Ausgleich ab. Das Spiel ging in die Verlängerung.
Die Löwen waren zunächst aktiver, bevor Hildebrand gegen Rendulic die Oberhand behielt. Danach waren es wieder die Frankfurter, die mehr in der Verlängerung machten. Die größeren Chancen aber hatten die Adler. Holzer und erneut Rendulic scheiterten wieder am starken Hildebrand. Schlussendlich ging es torlos ins Penaltyschiessen. Dawes, Ranford, Rendulic, Rowney vergaben allesamt ihre Penaltys. Plachta und Bokk trafen. Weiter ging es. Bokk vergab, so dass Krämmer den Zusatzpunkt sicherte.
Adler Mannheim – Löwen Frankfurt 3:2 SO (1:1;1:0;0:1;0:0,1:0)
Tore
1:0 Donovan (Dawes, Szwarz)
1:1 Elsner (D’Amigo)
2:1 Larkin (MacInnis, Dawes)
2:2 Breitkreuz (Wruck)
3:2 Krämmer
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Köln/UG) Kölner Haie bezwingen die Düsseldorfer EG im Derby Klassiker hochverdient mit 5:2. Trotz Rückstand setzte sich am Ende die stärkere Präsenz der Haie in diesem ewigen Duell durch.
Foto: Ingo Winkelmann (Köln)
Ein gelungener Start für die Kölner Haie ins neue Jahr. Der ewig junge Klassiker zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG war der ideale Auftakt vor 17.121 Zuschauern in der Lanxess Arena.
Die Düsseldorfer starteten besser als die Haie in den Klassiker und hielten die Gastgeber sicher in Schach. Die Abwehr stand stabil und in der Offensive setzten sie immer wieder Nadelstiche. Einer dieser Nadelstiche führte bei eigener Unterzahl in der 6. Minute zur Führung durch Tobias Eder. Die Haie wirkten verunsichert und die DEG hatte mehrfach die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Um so überraschender der Ausgleich beim ersten gelungen Angriff durch Andreas Thuresson, der bei einem eigenen Lattentreffer am schnellsten schaltete. Intensiv bespielten sich beide Teams und versuchten über Kampf zu weiteren Chancen zu kommen. Der nächste gelungene Angriff der Haie führte durch Brady Austin in der 18. Minute zur Führung. Mit wütenden Angriffen antworteten die Düsseldorfer, doch die Haie brachten diesen Vorsprung in die Drittelpause.
Schwungvoll starteten die Haie ins zweite Drittel. Bereits in der 22. Minute die nächste Überzahl der Haie. Diesmal verwertete Louis-Marc Aubry eine schnelle Kombination zum 3:1 für die Haie. Im weiteren Spielverlauf erspielten sie sich weitere gute Möglichkeiten. Die Nadelstiche und Schüsse der Düsseldorfer wurden harmloser. das einzige Manke der Haie war die mangelnde Chancenauswertung. Mit 3:1 ging es in die zweite Drittelpause.
Im Schlussdrittel versuchten die Düsseldorfer mit viel Elan den Anschluss zu finden. Mirko Pantkowski im Kölner Tor hielt mit seinen Paraden die Haie im Spiel. Die Führung wackelte, aber der Vorsprung hielt. Ein weiteres Überzahlspiel führte in der 49. Minute zum 4:1 durch David McIntyre. Ein Düsseldorfer Spieler fälschte den Querpass unhaltbar zum 4:1 ein. Das Spiel schien entschieden, doch in der 53. Minute konnten die Düsseldorfer nach einer geraden abgelaufenen Überzahlsituation durch Stephen MacAulay den Anschlusstreffer erzielen. Das Spiel wurde noch einmal spannend. Die Haie verlegten sich jetzt aufs Kontern und hielten die Defensive zusammen. Zwei Minuten vor Spielende ging Torhüter Haukemann vom Eis und Jason Bast konnte zum hochverdienten 5:2 ins leere Düsseldorfer Tor einschiessen. Es war der erste Heimsieg der haie gegen die DEG seit dem 20. Oktober 2019.
Für die Haie geht es am Mittwoch in Berlin gegen die Eisbären weiter, während die DEG die Straubing Tiugers empfängt.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln) "Von der ersten Minute an war es ein gutes Spiel unsererseits. Wir haben die Räume eng gemacht und haben Düsseldorf in der neutralen Zone nicht viel Platz gelassen. Ich biun stolz auf die Mannschaft, denn es ist auch immer ein gewisser Druck das beim Derby zu Hause. Die Art und Weise wie wir gespielt haben, hat mir gut gefallen. Die Jungs haben über 60 Minute am Spielplan festgehalten."
Kölner EC - Düsseldorfer EG 5:2 (2:1|1:0|2:1)
Tore:
0:1 06. Eder (MacAulay) SH
1:1 11. Thuresson ( Müller|Kammerer) EQ
2:1 18. Austin (Proft|Sill) EQ
3:1 22. Aubry (Thuresson|Baptiste) PP
4:1 49. McIntyre (Dietz|Matsumoto) PP
4:2 53. MacAulay (Ebner|Gogulla) EQ
5:2 60. Bast EQ|EN
Strafen: Köln 4|Düsseldorf 8
Zuschauer: 17.121
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