DEL - Hiobsbotschaft kurz vor dem ersten Saisonspiel der Adler - Billins, Bergmann und Michaelis verlassen die Adler

 

(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim müssen nur wenige Stunden vor ihrem Saisonauftakt gegen die Nürnberg Ice Tigers drei teils unerwartete Abgänge vermelden. Verteidiger Chad Billins sowie die Angreifer Lean Bergmann und Marc Michaelis stehen Cheftrainer Pavel Gross mit sofortiger Wirkung nicht mehr zur Verfügung.

 

Chad Billins

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )

 


 


Der amtierende deutsche Meister der PENNY DEL und Billins gehen ab sofort getrennte Wege. In einem konstruktiv geführten Gespräch einigten sich beide Seiten einvernehmlich auf eine vorzeitige Auflösung des bis zum 30. April 2021 laufenden Vertrags. „Obwohl es Chad redlich versucht hatte, ist es ihm nicht gelungen, sich in Mannheim heimisch zu fühlen. Er hatte kein einfaches erstes Jahr bei den Adlern, hat sich dennoch immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Dafür gebührt ihm der allergrößte Respekt. In einer anderen Umgebung bekommt er nun die Möglichkeit, sich für größere Rollen zu empfehlen“, erklärt Sportmanager Jan-Axel Alavaara.

 


Billins wechselte im Sommer 2019 aus Linköping nach Mannheim. In seiner ersten Spielzeit für die Adler absolvierte der 31-jährige US-Amerikaner 36 DEL- sowie acht CHL-Partien. Dabei gelangen ihm wettbewerbsübergreifend drei Tore und neun Vorlagen.

 

 



 

 

Leihen von Bergmann und Michaelis beendet


Neben Billins muss Gross ab sofort auch auf die Dienste von Bergmann und Michaelis verzichten. Beide Stürmer, die die Offensive der Adler während des MagentaSport-Cups verstärkten, wurden von ihren Teams nach Nordamerika zurückbeordert, um sich an den jeweiligen Standorten auf die anstehende NHL-Saison vorzubereiten.

 


Mit sechs beziehungsweise vier Punkten hatten Michaelis und Bergmann großen Anteil am Halbfinaleinzug der Adler beim MagentaSport-Cup. „Es hat mir eine große Freude bereitet, Marc und Lean im Trikot der Adler spielen zu sehen. Beide Jungs sind unglaublich talentiert und haben ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich bin überzeugt, dass sie ihren Weg überaus erfolgreich gehen werden“, so Alavaara.

 


Die Adler bedanken sich bei allen drei Spielern für ihr Engagement und wünschen ihnen alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.

 

 


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Berlin erkämpft gegen Bremerhaven einen knappen 3:2 Sieg

 

(DEL/Berlin) (Hermann Graßl) In der Mercedes Benz Arena in Berlin empfingen die Hauptstädter den Finalisten des Magenta Cups, die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Die Nordlichter waren bisher die Überraschungsmannschaft des Vorbereitungsturniers, das sie bis auf das Finale ‚Dahoam‘ durchweg siegreich gestalteten und auf ganzer Linie überzeugten. Die Eisbären rangen schließlich Bremerhaven mit 3:2 nieder.

 

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(Fotoquelle: City-Press)

 


 

Die Eisbären aus Berlin wollten gleich in ihrem Heimspiel ihre erste Duftmarke setzen, auch wenn sie nun völlig ungewohnt, komplett ohne Fans diese Partie bestreiten mussten. Wie würden sie diese Umstellung verkraften, zumal die Mannschaft noch keinen langen Testrhythmus vorweisen konnte. Mit ihren kurzfristig verpflichteten Stürmern White und Foucault hatten sie aber zwei neue Asse im Köcher, die so prominente Abgänge wie Rankel, Noebels und LaPierre ersetzen sollten.

 

Bremerhaven hoffte, den Schwung aus dem Magenta Cup mitzunehmen und an die dort gezeigten hervorragenden Leistungen nahtlos anzuknüpfen. Das Team von der Nordseeküste schien bereits perfekt eingespielt zu sein und war mit ihrer Paradereihe Verlic, Jeglic und Urbas ein sehr ernst zu nehmender Gegner für Berlin. Man durfte gespannt sein, wie der Ex-Bremerhavener Zengerle nun bei den Hauptstädtern auftreten würde.

 

In den ersten Minuten zeigten die Hausherren sofort Offensivpower und durften recht schnell schon Überzahl üben, was sie in der 2. Minute perfekt mit dem Führungstreffer durch ihren Top Neuzugang Foucault nutzten. Auch die zweite Neuverpflichtung White setzte von Anfang an Akzente und belohnte sich mit einem Assist Punkt. Matt White glänzte zuletzt in der KHL, was man von ihm bereits in Augsburg gewohnt war.

 

Die Gäste ließen kurz danach in Person von Urbas eine exzellente Kontermöglichkeit ungenutzt liegen. Auf der anderen Seite war Foucault so richtig heiß auf mehr, scheiterte aber knapp. Bremerhaven kam langsam in der Partie an und war mit den Berlinern durchaus auf Augenhöhe mit ihren Aktionen. Auf Niederberger war jedoch stets Verlass. Dies war nun umso wichtiger bei der ersten Unterzahlsituation der Hausherren.

 

Die Nordlichter schlugen aber eiskalt zurück durch McMillan in der 12 Minute und wollten sofort nachlegen. Sie nahmen nun immer mehr Fahrt auf in der Fremde und verdienten sich ein optisches Übergewicht in der Partie.

 

Das schnörkellose einfache Eishockey, das die Gäste wie gewohnt praktizierten, schien sich wieder bezahlt zu machen. Den Blitzstart der Eisbären egalisierten die Fischtown Pinguins zu einem verdienten Remis nach dem ersten Drittel, insbesondere wenn man ihr leichtes Übergewicht bei den Schüssen und der Bully Quote heranzieht.

 

Im zweiten Drittel mussten die Gäste eine Unterzahl wegen zu vielen Akteuren auf dem Eis hinnehmen, eine unnötige Strafzeit, die jeden Coach erzürnt. Zum Glück überstand Bremerhaven diese brenzlige Situation, musste aber mit Ablauf dieser Strafe gleich die nächste Herausstellung in Kauf nehmen, die ebenso nichts einbrachte für die Hausherren trotz intensiver Bemühungen.

 

Nach knapp der Hälfte der Spielzeit waren wieder mal die Gäste im Powerplay und hatten gleich zwei tolle Einschussgelegenheiten, der eine weitere Top Chance folgte. Auch in Unterzahl agierten die Eisbären jedoch frech und mutig und hätten dies fast ausgenutzt. Der Neu Eisbär Zengerle hätte fast gegen seinen früheren Arbeitgeber eingenetzt, das wäre eine Story gewesen. Zumindest ergatterte er sich heute einen Scorerpunkt.

 

Auf der Gegenseite war Quirk perfekt im Slot positioniert, scheiterte aber denkbar knapp am Gehäuse. Kaum war Zengerle von der Strafbank zurück, bekam er sofort selbst die Möglichkeit zum Treffer serviert.

 

In den letzten Minuten war es ein Strafzeitenfestival, welches die Berliner 2 Minuten vor Drittelende in numerischer Überlegenheit durch White zur Führung ummünzten. Erneut war es ein Neuzugang auf Seiten der Eisbären. Die Nachverpflichtungen hatten sich jetzt schon mehr als gelohnt, zumal auch bei diesem Tor Foucault beteiligt war. Beide Protagonisten hatten nun schon 2 Scorerpunkte gesammelt. Mit dieser hauchdünnen Führung gingen die Eisbären nun in die zweite Pause auch dank der zahlreichen Powerplaygelegenheiten.

 



 

Der Schlussabschnitt war jedenfalls von Spannung geprägt bei diesem engen Spielstand auf dem Scoreboard. Mit Rückständen hatten die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven schon Erfahrung und waren definitiv nicht abzuschreiben. Das Match war nun in den Ecken hart umkämpft.

 

Strafzeiten prägten auch das dritte Drittel, in schöner Regelmäßigkeit kam jedes Team in diesen Genuss. Direkt von der Sünderbank hatte Hördler den nächsten Treffer auf dem Schläger, wurde aber in allerletzter Sekunde abgedrängt.

 

Die Gäste mussten sich nun langsam was einfallen lassen, mit nur einem Treffer in diesem Match lagen sie unter ihrem eigentlichen Anspruch. Ganz anders die Hausherren, die in Person von Pföderl in der 52. Spielminute ihre Führung sogar ausbauten. Schon wieder hatte White seinen wertvollen Beitrag dazu geleistet mit seinem an diesem Abend bereits dritten Punkt.

 

Die Gäste aus dem hohen Norden zogen nun das Tempo merklich an und erhöhten den Druck auf das Gehäuse von Niederberger. Ungefähr drei Minuten vor dem Spielende hatten die Fischtown Pinguins nun die gute Chance zum Anschluss wegen einer erneuten Strafe gegen die Berliner. Popiesch zeigte Mut und zog den Joker des 6. Feldspielers schon frühzeitig; dafür war er bekannt.

 

Die Gäste machten es am Ende noch mal spannend, indem sie durch Andersen in der letzten Minute verkürzen konnten, doch letztlich war die heutige Niederlage nicht mehr abzuwenden. Berlin muss am 22.12. nach Wolfsburg reisen und Bremerhaven erwartet am Vorabend die Kölner Haie in der heimischen EisArena.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Berlin – Pföderl:

 

„Es war heute klar, dass es schwierig werden wird mit den vielen Ausfällen. Disziplin war nötig, kämpfen bis zum Umfallen war die Devise. Wir hatten nur 3 Trainingseinheiten absolviert, also nicht viel Zeit zum Ausprobieren. Unser Überzahl war super, sonst nicht so viel, es war ein wildes Spiel, jeder war bereit. Die Quarantäne war problematisch: Jeder sitzt daheim auf der Couch, es ist langweilig in dieser Zeit. Wir waren endlich froh, wieder spielen zu können, jeder war heiß auf den Auftakt.“

 

Bremerhaven – McMillan:

 

„Beide Teams waren auf der Suche nach dem Schlüssel zum Spiel, es war ein enges Match. Das 3:1 war ausschlaggebend am Ende, unser Problem heute waren einfach zu viele Strafzeiten, die uns hemmten. Einige Spieler waren dadurch müde, ab und zu passiert das, damit müssen wir leben. Die Intensität war hoch beim ersten richtigen DEL Match nach dem Magenta Cup. Die Aufregung und Nervosität waren da, nun richten wir den Blick nach vorne.“

 

Spiel vom 18.12.2020

Berlin – Bremerhaven 3:2 (1:1|1:0|1:1)

 

Tore:

1:0 |02| Foucault (McKiernan, White)

1:1 |12| McMillan (Andersen, Uher)

2:1 |38| White (Zengerle, Foucault)

3:1 |52| Pföderl (White, Olver)

3:2 |60| Andersen (McMillan)

 

1. Drittel Statistik:  15:16 Schüsse, 11:16 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:  15:13 Schüsse, 11:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:8

3. Drittel Statistik:  5:12 Schüsse, 9:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Iwert/ Steingross

 

Aufstellung:

Berlin: Niederberger, Gawanke, Rampage, Foucault, Zengerle, Fiore, Hördler, McKiernan, White, Streu, Pföderl, Mik, Wissmann, Tuomie, Olver, Labrie, Reichel, Hänelt.

 

Bremerhaven: Maxwell, Fortunus, Dietz, Verlic, Jeglic, Urbas, Eminger, Moore, Andersen, Friesen, Wahl, Krogsgaard, Alber, Mauerman, Quirk, Uher, Hilbrich, Gläser, McMillan.

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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Die Kölner Haie verlieren nach Shootout gegen die Düsseldorfer EG 4:5 im Auftaktspiel

 

(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Es war das erste Spiel in der Penny DEL. Endlich ging es nach langem Warten und einigen Verzögerungen aufgrund der pandemischen Lage in eine neue Eishockeysaison. Das Auftaktspiel der Kölner Haie gegen die Düsseldorfer EG begann seltsam, denn alles war anders, es gab keine Zuschauer und auch die Vorbereitungen verliefen von Team zu Team aufgrund der unsicheren Lage unterschiedlich.

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Es hatte lange gedauert bis diese Saison starten konnte, viele Fragezeichen mussten im Vorfeld weitestgehend geklärt werden und viel Unsicherheit über die Situation musste vorab beseitigt werden. Dennoch bleiben auch weiterhin viele Unsicherheiten bestehen.

 

Zunächst aber überwog die Freude über den nun beginnenden Saisonauftakt. Und dieser hatte es in sich, gegenüber standen sich die ewigen Kontrahenten in der Mutter aller Derbys. Die DEG reiste in die rheinische Nachbarschaft und trat gegen die Kölner Haie an, dabei galt Düsseldorf als Favorit. Die Kölner hatten aufgrund finanzieller Hürden nicht die Spieler holen können, die gewünscht waren. Dadurch mussten sie auf viele Nachwuchsspieler zurückgreifen. Dies erwies sich an diesem Abend aber nicht als Nachteil. Es tat dem Kampfgeist der jungen und erfahrenen Spieler im Haieteam keinen Abbruch, im Gegenteil. Der KEC will nun in dieser Saison aus einer Pflicht eine Tugend machen.

 

Der neue Modus der Liga besagt, dass die Mannschaften in zwei Gruppen, Nord und Süd, unterteilt werden. Innerhalb der eigenen Gruppe spielen die Teams jeweils viermal gegen jeden. Gegen die Teams der anderen Gruppe wird dann nur jeweils zweimal gespielt werden, um Reise- und Übernachtungskosten und Wege zu reduzieren. Die Tabelle wird nach Quotienten (Punkteschnitt) errechnet und nicht nach Anzahl der Punkte. Das muss so geregelt sein, falls Spiele wegen Corona ausfallen. Perspektivisch lässt sich also nicht genau vorhersagen, wie die Saison verläuft.

 

Es war das 228 Derby beider Teams. Und dieses sollte eine spannende Partie werden. Die Kölner kämpften sich im letzten Drittel nach einem 2 Torerückstand wieder zurück, so dass die Entscheidung letztendlich im Penaltyschießen fiel.

 

Headcoach Uwe Krupp sagte im Anschluss: „Die Jungs haben sich gegen eines der defensivstärksten Teams der Liga zurück ins Spiel gekämpft und sich am Ende mit einem Punkt belohnt.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Der KEC startete mit Justin Pogge im Tor und den Feldspielern Maurice Edwards, Colin Ugbekile, Frederik Tiffels, Lucas Dumont und James Sheppard ins erste Drittel. Köln kam besser ins Spiel und zeigte hohe Motivation, auch wenn Düsseldorf zunächst eine Möglichkeit hatte zu punkten, da Justin Pogge weit aus dem Tor kam. Das erste Tor fiel in der 4. Minute durch Frederik Tiffels. Er knallte den Puck ins obere Eck. Wenig später konnte die DEG ausgleichen, Alexander Karachun nutzte in der 10. Minute einen Nachschuss zum Tor. Der Puck blieb vor dem Tor liegen und Pogge konnte ihn nicht mehr rechtzeitig wegfischen. Beide Mannschaften bauten Druck auf und kämpften sich immer wieder vor das gegnerische Tor. Dennoch endete das Drittel 1:1.

 



 

Im zweiten Drittel kam die DEG besser in die Partie als Köln und erarbeitete sich mehr Spielanteile. Und in der 33. Minute fiel der Führungstreffer für die Gäste, Charlie Jahnke stand allein vorm Tor und konnte unter der Latte einnetzen. Der Ausgleich der Kölner folgte in der 38. Minute. Doch die Schiedsrichter wollten zunächst den Videobeweis sehen, denn es war nicht ganz klar, ob Sheppard mit einer Kickbewegung den Puck ins Tor bekam. Dies war aber nicht der Fall, so dass es nach dem Mittelabschnitt 2:2 stand.

 

Das Schlussdrittel begann mit einer Strafe für Ugbekile. Und auch Mike Zalewski, den die Kölner wieder zurücklotsen konnten, musste in der 41. Minute auf die Strafbank. Diese doppelte Überzahl nutzten die Düsseldorfer für ein Tor. Alexander Barta netzte in der 41. Minute ein. In der 47. Minute erhöhte Düsseldorf dann auf 2:4. Es schien für Köln schwer, dies wieder aufzuholen. Doch zwei Tore sollten den Gastgebern mit viel Kampfgeist noch gelingen. In der 58. und 60. Minute war es Jon Matsumoto, der die Gelegenheiten nutzte und die Verlängerung erzwang.

 

In der Overtime machten beide Mannschaften Druck und kämpften. Jedoch erzielte kein Team ein Tor und es ging ins Penaltyschießen. Dieses wurde von den Düsseldorfern entschieden. Es war wieder Charlie Jahnke mit einem gekonnten Tor, der der DEG den zusätzlichen Punkt einbrachte.

„Wir haben heute eine hohe Intensität gezeigt. Wir haben gegen eine gute Düsseldorfer Mannschaft gut dagegen gehalten und Comeback-Qualutäten bewiesen. Im letzten Drittel haben wir in einer bis dahin ausgeglichenen Partie vielleicht ein paar Strafen zu viel genommen.“, analysierte Uwe Krupp nach dem Spiel. (Quelle: www.haie.de)

 

 


 

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DEL - Alexander Dersch verlässt die DEG auf eigenen Wunsch

 

(DEL/Düsseldorf) PM Alexander Dersch wird zukünftig nicht mehr das Trikot der Düsseldorfer EG tragen. Der Verteidiger bat die Sportliche Leitung um die Auflösung seines Vertrages. Dieser Bitte stimmte die DEG zu. Er wird sich einem Club in der DEL2 anschließen.

 

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(Foto: Düsseldorfer EG)

 


 

Niki Mondt, Sportdirektor DEG Eishockey GmbH: „Alexander Dersch kam mit dem Wunsch zur Vertragsauflösung auf uns zu. Er sieht woanders eine bessere sportliche Perspektive in Bezug auf regelmäßige Einsatz- und Eiszeiten. Da wir diese Einschätzung teilen, wollten wir ihm keine Steine in den Weg legen und haben seiner Bitte entsprochen. Ich wünsche Alex für seinen weiteren Weg alles Gute und bedanke mich für seine Leistungen im DEG-Trikot.“

 

 



 

Der Club bedankt sich für den Einsatz von Alexander Dersch für die DEG und wünscht ihm in seiner weiteren Karriere alles Gute und sportlichen Erfolg!

 

 


 

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DEL - Kahun verlässt Red Bulls Richtung Kanada

 

(München) PM Stürmer Dominik Kahun reist in den nächsten Tagen nach Kanada, um sich dort auf die kommende Saison in der stärksten Eishockeyliga der Welt vorzubereiten. Kahun, der die Red Bulls während des MagentaSport Cups auf Leihbasis verstärkte, steht seit November dieses Jahres bei den Edmonton Oilers unter Vertag. Mit seiner Abreise endet die Leihvereinbarung zwischen den Oilers und den Red Bulls. In den sieben Partien des Vorbereitungsturniers erzielte der 25-Jährige zwei Tore sowie sechs Assists. Die Münchner gewannen den MagentaSport Cup durch einen 7:5-Finalerfolg über die Pinguins Bremerhaven.

 

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(Foto: eishockey-online.com / Archiv)

 


 

Kahun trug bereits von 2014 bis 2018 das Trikot der Red Bulls. In seinen letzten drei Spielzeiten bei den Isarstädtern gelang ihm der Titelhattrick in der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL). 2018 wechselte der 206-malige DEL-Spieler (149 Scorerpunkte) in die NHL zu den Chicago Blackhawks. Nach weiteren Stationen in Pittsburgh und Buffalo steht der Linksschütze inzwischen bei den Edmonton Oilers unter Vertrag. In der NHL absolvierte Kahun bislang 138 Partien und sammelte dabei 68 Scorerpunkte (25 Tore | 43 Assists). Mit der deutschen Nationalmannschaft holte er 2018 die Olympia-Silbermedaille.

 

 



 

Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey und Geschäftsführer des EHC Red Bull München: „Es war wunderbar, Dominik wieder in unserem Trikot spielen zu sehen. Sein Engagement im Training, seine Leistungen auf dem Eis und seine charakterlichen Eigenschaften führen dazu, dass er jedes Team besser macht. Auch uns hat er geholfen, noch besser zu werden. Nun wird er uns Richtung Kanada verlassen. Unsere gesamte Organisation dankt ihm für seine Zeit bei den Red Bulls. Wir wünschen ihm nun das allerbeste für seine Zukunft beim fünfmaligen Stanley-Cup-Sieger Edmonton Oilers.“

 

 

 


 

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DEL - Adler reagieren auf Ausfall von Desjardins

 

(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim sind nur wenige Tage vor dem Saisonauftakt in der PENNY DEL gegen die Nürnberg Ice Tigers (19. Dezember) noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und haben Routinier Felix Schütz unter Vertrag genommen. Der 33-Jährige, der zuletzt für den EV Landshut in der DEL2 auf Torejagd gegangen ist, unterschreibt in Mannheim ein Arbeitspapier bis zum Ende der Saison 2020/21.

 

Felix Schütz

( Foto City-press )

 


 


Deutschland, Kanada, USA, Russland, Lettland und Schweden – Schütz hat in seinem Leben schon einiges erlebt und vieles gesehen. 2005 wagte der gebürtige Erdinger den Sprung in die QMJHL, eine der Top-Juniorenligen in Nordamerika, wo er zunächst für die Saint John Sea Dogs und später für die Val-d`Or Foreurs aktiv war. Schütz‘ Startschuss einer bis heute beeindruckenden Laufbahn datiert aus dem Jahr 2007, als er für den ERC Ingolstadt in 46 Hauptrundenpartien zwölf Tore sowie dreizehn Vorlagen verbuchte. Damals war der Linksschütze gerade einmal 20 Jahre jung.

 


Seitdem hat Schütz, der in Deutschland auch für Köln, München und Straubing gespielt hat, reichlich internationale Erfahrung in der AHL, KHL und SHL gesammelt. Zudem trug der Angreifer 140-mal das Trikot der A-Nationalmannschaft, mit der er an sieben Weltmeisterschaft teilnahm – und den größten Erfolg der deutschen Eishockey-Geschichte feierte. Im Februar 2018 gewann Schütz mit der DEB-Auswahl bei den olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Silbermedaille.

 


„Wir freuen uns sehr, dass wir Felix von einem Engagement in Mannheim überzeugen konnten“, sagt Sportmanager Jan-Axel Alavaara. „Felix hat in einigen europäischen Top-Ligen gespielt, er verfügt demnach über jede Menge Erfahrung und ist vielseitig einsetzbar. Mit seinem Spielverständnis, seiner Kreativität in der offensiven Zone sowie seinen läuferischen Qualitäten wird er unser Spiel zweifelsohne bereichern.“ Schütz wird in Mannheim mit der Rückennummer 11 auflaufen.

 

 



 

 

Saisonaus für Andrew Desjardins


Für Andrew Desjardins ist die Saison 2020/21 beendet, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Der 34-jährige Kanadier zog sich bei der 3:4-Auswärtsniederlage nach Verlängerung gegen den EHC Red Bull München eine Hüftverletzung zu, die operativ versorgt werden muss. Nach dem chirurgischen Eingriff, der für kommenden Donnerstag (17. Dezember) geplant ist, fällt Desjardins für die komplette Spielzeit aus.

 


„Einen deiner Top-Mittelstürmer ersetzen zu müssen, ist extrem bitter“, so Sportmanager Jan-Axel Alavaara. „Andrew ist ein Vollblutprofi, der mit seinem unermüdlichen Einsatz und seinen Führungsqualitäten immer vorangeht und somit zu den tragenden Säulen der Mannschaft zählt. Sein Ausfall wiegt verdammt schwer.“

 


Desjardins trägt seit 2017 das Trikot der Adler. Seit seinem Wechsel aus Nordamerika zählt der Angreifer, der 2015 den Stanley Cup in der NHL mit den Chicago Blackhawks gewann, zu den zuverlässigsten Punktesammlern des Teams. In bislang 155 Hauptrunden- und Playoff-Partien bringt er es auf 55 Tore und 74 Vorlagen. Mit den Adlern feierte Desjardins im April 2019 den Gewinn der deutschen Meisterschaft

 

 


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Erfolgreiche Generalprobe für Ingolstadt - 5:2 Sieg über Augsburg

 

(DEL/Ingolstadt) PM Die Revanche für die knappe 1:0-Niederlage vom Freitag ist geglückt, die Generalprobe für den DEL-Start war ein voller Erfolg. Der ERC Ingolstadt gewinnt sein letztes Testspiel der kurzen Vorbereitung vor dem offiziellen Beginn der Saison am 20. Dezember gegen die Augsburger Panther verdient mit 5:2. Die Hausherren waren über die gesamte Spielzeit das dominante Team und zeigten sich im Derby sehr spritzig und stark in der Offensive.

 

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(Foto: Jürgen Meyer)

 


Im Vergleich zu Freitag stellte Trainer Doug Shedden seine Reihen um und ließ Wayne Simpson an der Seite von Mirko Höfflin und Tim Wohlgemuth stürmen. Außerdem bildeten Justin Feser, Petrus Palmu und Frederik Storm sowie David Elsner, Louis-Marc Aubry und Brandon DeFazio eine Reihe. Im Tor stand, wie bereits im Vorfeld des Wochenendes abgesprochen, Nico Daws.

 

Und die Panther begannen das Derby deutlich schwungvoller als vor zwei Tagen. Immer wieder konnten die Hausherren Druckphasen erzeugen und die Gäste im eigenen Drittel binden. Allerdings standen die Augsburger kompakt vor dem eigenen Tor, sodass nur wenige Schüsse durch die vielbeinige AEV-Defensive auf das Tor von Markus Keller kamen. Offensiv war von den Schwaben wenig zu sehen. Der weitgehend beschäftigungslose Daws im ERC-Kasten musste erst in der 17. Minute gegen Marco Sternheimer ernsthaft eingreifen.

 

Das selbe Bild setzte sich auch im Mittelabschnitt fort. Die Augsburger starteten zwar mit einem frühen Powerplay in die zweiten zwanzig Minuten, das die Hausherren aber glänzend verteidigten. Kurz darauf war es der erneut sehr auffällige Ben Marshall, der zur Ingolstädter Führung traf (25.). Per Schlenzer aus halbrechter Position ließ er das Netz wackeln. Und der ERC bleib am Drücker. Während von den Gästen auch weiterhin offensiv nur wenig Produktive kam, erhöhte David Elsner in der 32. Minute auf 2:0. Nach einem Zuspiel von Mirko Höfflin drückte er die Scheibe aus der Nahdistanz über die Linie.

 


 


 

Im Schlussabschnitt brachte Louis-Marc Aubry die Panther mit einem Abstauber endgültig auf die Siegerstraße (50.). Weil die Gäste aber nicht aufsteckten, wurde es eine wilde Schlussphase. Zunächst verkürzte Scott Valentine zum 3:1. ERC-Verteidiger Fabio Wagner fälschte den Puck unglücklich, aber entscheidend ab. Nur gut zwei Minuten später stellte Wayne Simpson im Powerplay den alten Abstand wieder her, ehe erneut Valentine für die Augsburger scorte.

 

Der Verteidiger zeichnete damit für alle drei Treffer der Schwaben in den beiden Derby verantwortlich. Richtig spannend wurde es dennoch nicht mehr, weil Elsner seinen Doppelplack schnürte und gut eine Minute vor Schluss mit seinem Empty-Net-Goal den 5:2 Endstand markierte.


Stimmen zum Spiel:

 

Doppeltorschütze David Elsner: „Wir haben heute mit mehr Tempo gespielt, mehr Scheiben aufs Tor gebracht und für viel Verkehr vor dem Augsburger Tor gesorgt. Auch die neuen Reihen haben gut funktioniert und es ist schön, dass wir mit einem Sieg und einem positiven Gefühl die Vorbereitung abschließen konnten.

 

Für die Panther steht nun erstmal am Montag ein freier Tag an, ehe dann der volle Fokus auf das erste DEL-Spiel am Sonntag (17 Uhr) zuhause gegen die Schwenninger Wild Wings gerichtet wird.

 

 


 

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EHC Red Bull München gewinnt Magenta Sport Cup 2020

 

(Magenta Sport Cup) Bremerhaven/CD Der EHC Red Bull München gewinnt den Magenta Sport Cup 2020. Mit einem 5:7 Erfolg im Finale über die Überraschungsmannschaft Bremerhaven konnte das Team von Trainer Don Jackson die Vorbereitung auf die PENNY-DEL Saison 2020/2021 mit einem Erfolg abschliessen. 

 

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(Foto; Citypress)

 


 

München startete druckvoll, die beste Chance der Anfangsphase hatte aber Bremerhavens Jan Urbas mit einem Rückhandschuss an den Pfosten (4. Minute). Auf der Gegenseite nutzten die Red Bulls ihren ersten Hochkaräter: Philip Gogulla behielt nach einem erfolgreichen Forecheck die Übersicht und legte frei vor dem Tor quer auf Mauer, der zum 1:0 einschob.

 

Die Gäste agierten weiterhin hochkonzentriert, fuhren ihre Checks zu Ende und ließen Bremerhaven nicht gefährlich kontern. In der Schlussminute des ersten Drittels legte Zitterbart den zweiten Treffer nach. Münchens Nummer 43 überlief in der neutralen Zone einen Gegenspieler und staubte nach einem Querpass auf Jakob Mayenschein erfolgreich ab. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt aber nicht lang, denn 23 Sekunden später verkürzte Urbas mit einem Direktschuss aus dem hohen Slot.

 

Auch im Mittelabschnitt standen die Red Bulls zunächst kompakt. Und vorne ließ Kahun seine Klasse aufblitzen, indem er im Powerplay vor das Tor zog und hoch ins kurze Eck traf (24.). Niklas Andersen brachte die Pinguins mit einem Schuss über die Fanghand von Torhüter Kevin Reich zurück (28.). Danach kippte die Partie. In der 30. Minute fälschte Anders Krogsgaard zum Ausgleich ab.

 

Die Red Bulls hatten zwar die passende Antwort auf den Pinguins-Doppelschlag parat und gingen durch Bourques Tor aus dem Slot erneut in Führung (32.), noch vor der zweiten Pause kassierten sie aber zwei weitere Gegentore. Andersen stellte aus kurzer Distanz auf 4:4 (34.) und Urbas brachte Bremerhaven in Überzahl mit einem harten Direktschuss erstmals in Führung (39.).

 



 

Für die Red Bulls war die Pause im richtigen Moment gekommen. Sie standen im Schlussabschnitt wieder besser und schlugen zurück. Im Powerplay fälschte Voakes einen Schuss von Nicolas Appendino zum 5:5 ab (43.).

 

Drei Minuten später brachte Aulie die Münchner nach einem Bully erneut in Führung. Brenzlig wurde es für die Gäste während eines Powerplays der Pinguins, doch Daniel Fießinger, der ab der 40. Minute das Münchner Tor hütete, stand sicher. Kurz nachdem die Strafe abgelaufen war, schloss Kastner einen traumhaften Konter zum 7:5 ab (53.). Bremerhaven warf in der Schlussphase alles nach vorne, am Spielstand änderte sich aber nichts mehr.

 

Am Donnerstag den 17.12.2020 startet die PENNY-DEL Saison 2020/2021 mit dem Rheinderby zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Thomas Popiesch: "Der Magenta Sport Cup war für uns eine sehr gute Vorbereitung, wir haben sehr gute intensive Spiele gesehen und konnten uns in Anbetracht der schwierigen Situation wirklich gut auf die Saison vorbereiten".

 

Don Jackson: "Jeder Titelgewinn ist emotional, so auch dieser. Wir sind sehr froh, dass so das Eishockey zurück nach Deutschland gebracht wurde."

 

Dominik Kahun: „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, vor allem, nachdem wir in Rückstand geraten waren. In der zweiten Drittelpause haben wir gesagt, dass wir uns verbessern und mit mehr Selbstvertrauen spielen müssen.“

 

 

Magenta Sport Cup Finale 2020, 13.12.2020

Bremerhaven Fischtown Pinguins - EHC Red Bull München 5:7 (1:2|4:2|0:3)

 

Tore:

0:1|07.|Frank Mauer (Gogulla, Kahun)

0.2|20.|Luca Zitterbart (Mayenschein, Aulie)

1:2|20.|Jan Urbas (Jeglic, Verlic)

1:3|24.|Dominik Kahun (Voakes, Bourke) PPT

2:3|28.|Niklas Andersen (Fortunus, Friesen)

3:3|30.|Anders Krogsgaard (Urbas)

3:4|32.|Chris Bourke (Parkes, Voakes)

4:4|34.|Niklas Andersen (Krogsgaard, Wahl)

5:4|39.|Jan Urbas (Jeglic, Krogsgaard) PPT

5:5|43.|Mark Voakes (Appendino)

5:6|46.|Keith Aulie (Kahun)

5:7|53.|Maximilian Kastner (Ehliz)

 



Magenta Sport Cup 2020

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Die Fans der DEL-Clubs können sich freuen! Auch wenn der Saisonstart 2020/2021 auf Mitte Dezember verschoben wurde, bekommst du bei MagentaSport die Chance, endlich wieder deinen Club anzufeuern. Möglich macht dies der MagentaSport Cup. Ab dem 11. November spielen beim MagentaSport Cup acht DEL-Clubs um den Pokal.

 

Gruppe A

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  • Adler Mannheim
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DEL - Straubing Tigers gewinnen viertes Testspiel in Nürnberg mit 2:3 n.V.

 

(DEL/Straubing) (MA) Für die Nürnberg Ice Tigers war es der Start in eine sehr kurze Vorbereitungsphase. Selbstverständlich fehlte noch die Bindung im Team. Bei 16 Neuzugängen und 14 Abgängen, sei das aber nicht unüblich. Dennoch zeigten sie einen ansprechenden ersten Auftritt und konnten den, bereits besser eingespielten, Straubing Tigers durchaus Paroli bieten. Der knappe 2:3 Erfolg nach Verlängerung für die Niederbayern, war am Ende ein leistungsgerechtes Ergebnis. 

(Foto: Birgit Eiblmair)

 


 

Die Gastgeber legten als letztes DEL-Team mit der Vorbereitung los. Ohne Adam, Reimer, Bires (allesamt nach Corona-Infektionen noch nicht einsatzbereit), sowie Ramoser und Hessler (beide Verletzt) ging es gegen die Straubinger auf, ins erste Drittel. Das Team von Coach Tom Pokel zeigte sich, natürlich gegenüber den Franken, eingespielter. Auch ohne die beiden Verteidiger Eriksson und Schopper lief der Puck flüssig durch die Reihen. Jeremy Williams (2.) erzielte nach knapp zwei gespielten Minuten die Führung für seine Mannschaft. Von Connolly und Brunnhuber freigespielt, zog er von der blauen Linie ab und Neuzugang Ilia Sharipov musste das erste Mal hinter sich greifen. Ein weiterer Treffer blieb Williams in Überzahl verwehrt, da sein Schuss nur an den Pfosten ging. Die Nürnberger brauchten einige Zeit um auf sich aurmerksam zu machen. So war es Brett Pollock, der durch eine schöne Einzelleistung den Ausgleich zum 1:1 (18.) erzielte.

 


 


 

 

Die Ice Tigers, die nach dem Abgang von Hauptsponsor Thomas Sabo, ein neues interessantes Konzept mit mehr jungen Spielern verfolgen, wurden im zweiten Abschnitt etwas sicherer in ihrem Spiel nach vorne. Hinten saß man noch nicht so fest im Sattel und wieder hätte Jeremy Williams beinahe für sein Team getroffen. Die Niederbayern waren nicht mehr so spritzig, wie noch in den ersten drei Testpartien zuvor. Man merkte den Spielern die Trainingsintensität an, dazu kamen die ersten drei Spiele, die man innerhalb von fünf Tagen absolvierte. In den zwei Überzahlsituationen für die Nürnberger, sprang nichts zählbares heraus. Die Tigers, die letzte Saison das stärkste Team in Unterzahl waren, spielten kontrolliert in der Box, so dass es fast kein Durchkommen für die Mannen von Coach Frank Fischöder gab. Da Williams erneut nur den Pfosten traf, blieb es nach vierzig Minuten beim gleichen Spielstand, wie auch schon nach dem ersten Drittel. Das Untentschieden bis dahin, konnte man durchaus als leistungsgerecht betrachten.

Auf Straubinger Seite wechselte Tom Pokel die Reihen etwas durch, was durchaus Sinn und Zweck eines Testspiels ist. Was jedoch gleich blieb, war die Überzahlformation mit Balisy, Heard und Antoine Laganiere. Letzterer trug sich nach 45 Minuten in die Torschützenliste ein. Die Ice Tigers waren in Unterzahl und mit der Übersicht bediente Balisy mustergültig seinen Sturmpartner, der keine Mühe mehr hatte, den Puck zum 1:2 zu versenken. Überzahlsituationen gab es noch mehr im letzten Abschnitt auf beiden Seiten und Brett Pollock war sehr nahe dran am Ausgleich. Mat Robson im Tor der Tigers zeichnete sich jedoch in dieser Situation zweimal durch seine Reaktionsschnelligkeit aus. Kurz darauf war der Neuzugang aber dennoch geschlagen. Bei einem raschen Umschaltspiel der Ice Tigers, bei dem die Gäste zu offensiv agierten, nutzte Markus Weber (55.) eine zwei auf eins Situation zum 2:2 Ausgleich. Es ging munter weiter, Laganiere traf nur Sekunden später die Latte und Gilbert prüfte Robson erneut. Merklich ließ die Konzentration bei beiden Teams in der Schussphase nach, Tore fielen aber keine mehr.

 

Nürnberg nahm noch eine Strafzeit aus der letzten Minute mit in die Verlängerung und diese konnten die Straubinger zum 2:3 Sieg nach Verlängerung nutzen. Williams spielte auf Sena Acolatse (61.) und der traf genau ins Eck, sodass die Tigers in ihrer bisherigen Testphase immer noch ungeschlagen bleiben. Während die Ice Tigers am 16.12.20 zu Hause gegen Augsburg antreten werden, ergab sich bei den Niederbayern zwei weitere Möglichkeiten. Die Krefelder Pinguine werden am 16. und 17. Dezember Gast in Straubing sein.

 


Spiel vom 13.12.2020


Nürnberg – Straubing 2:3 n.v.
(1:1|0:0|1:1|0:1)

Tore:
0:1 | 02. | Williams (Brunnhuber, Connolly)
1:1 | 18. | Pollock (Weber, Gilbert)
1:2 | 45. | Laganiere (Brandt, Balisy) PP 1
2:2 | 55. | Weber
2:3 | 61. | Acolatse (Williams) PP 1

Strafen:
Nürnberg Ice Tigers: 10
Straubing Tigers: 8

 


Tigers on Air

 

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128

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U20-Nationalmannschaft mit 25-köpfigen Aufgebot auf dem Weg nach Edmonton

 

(DEB) U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter hat kurz vor dem Abflug zur U20-Weltmeisterschaft in Edmonton/Kanada das 25-köpfige Aufgebot des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. bekanntgegeben. Die DEB-Auswahl reist mit drei Torhütern, acht Verteidigern und 14 Stürmern zu den Titelkämpfen in den kanadischen Bundesstaat Alberta.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


 

Nicht mehr zum Kader gehört Verteidiger Tommy Pasanen (Clarkson University). Bis zum Ende des Trainingscamps in Füssen war zudem Torhüter Christopher Kolarz (Red Bull Hockey Juniors) beim Team, um für den Ausfall eines der drei nominierten Goalies gewappnet zu sein.

Wenngleich auch die deutsche U20-Nationlmannschaft von Coronafällen nicht verschont blieb, gab es in der Woche am Bundesstützpunkt keine einzigen positiven Tests, der auf eine Infektion vor Ort zurückzuführen gewesen wäre. Die Ansteckungen bei den betroffenen Spielern waren bereits im Vorfeld der ersten WM-Vorbereitungswoche geschehen. Alle Spieler und Staffmitglieder hielten sich in Füssen streng und diszipliniert an die vorgegebenen Hygieneregularien sowie an das intensive Testprozedere mit drei PCR-Tests innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.


Die DEB-Auswahl flog am Sonntagmittag per Charterflug mit dem Schweizer Team und der Delegation des Weltverbandes IIHF von Zürich nach Edmonton und wird dort zunächst bis zum 17. Dezember in Einzelquarantäne auf den Hotelzimmern sein, bevor erstmals am 18. Dezember auf dem Eis trainiert werden kann. Im Vorfeld des WM-Auftakts gegen Finnland am 25. Dezember (16 Uhr Ortszeit/0 Uhr MEZ) stehen dann noch zwei Testspiele gegen Österreich (21. Dezember/20 Uhr MEZ) und Tschechien (Nacht vom 23. auf 24. Dezember/3.30 Uhr MEZ) auf dem Programm. Alle deutschen Spiele des WM-Turniers werden ebenso wie die beiden Testspiele live und kostenfrei bei MagentaSport zu sehen sein.


U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Die Jungs sind voller Tatendrang und haben sich in der Woche gut vorbereitet. Es ist besonders herauszuheben, wie super die Jungs sich an die Regeln und Verhaltensvorgaben gehalten haben. Es ist wirklich nicht einfach, so einer Herausforderung muss man sich erst einmal stellen. Wir haben direkt in Füssen keinen einzigen Fall gehabt, da ist nichts passiert.

 

Es gilt der Dank dem Team und auch dem Staff dafür, dass sie so toll mit den Rahmenbedingungen umgegangen sind. Die Spieler haben für die Quarantäne in Kanada wichtige Infos bekommen, gute Ratschläge, um die Zeit so sinnvoll wie möglich zu verbringen und gestärkt aus dieser Phase herauszukommen. Die Mannschaft macht mental auf jeden Fall einen guten Eindruck, da habe ich ein sehr gutes Gefühl. Alle wollen richtig toll auftreten und zeigen, dass die deutsche Mannschaft ein klasse Team ist und sehr gut zusammenhält.“

 

 



 

 DEB U20-Männer-NationalmannschaftWM-Aufgebot Edmonton/Kanada25.12.2020 - 05.01.2021

 

lfd. Nr.

Pos

Nr.

Name

Vorname

Geb.Dat.

Verein 2020/2021

1

GK

29

Bugl

Florian

14.05.2002

Red Bull Hockey Juniors

2

GK

30

Gähr

Jonas

14.02.2001

Löwen Frankfurt

3

GK

1

Tiefensee

Arno

01.05.2002

Adler Mannheim/Heilbronner Falken

1

DF

5

Flade

Lucas

17.01.2001

Dresdner Eislöwen

2

DF

22

Glötzl

Maximilian

16.05.2002

Kölner Haie/EC Bad Nauheim

3

DF

3

Gnyp

Simon

10.09.2001

Kölner Haie/EC Bad Nauheim

4

DF

6

Länger

Niklas

29.05.2001

Augsburger Panther

5

DF

27

Münzenberger

Luca

24.11.2002

Kölner Haie

6

DF

17

Raabe

Steven

01.06.2001

Grizzlys Wolfsburg/Hannover Indians

7

DF

4

Szuber

Maksymilian

25.08.2002

Red Bull Hockey Juniors

8

DF

25

Zimmermann

Mario

26.04.2001

EV Landshut

1

FW

28

Alberg

Manuel

06.03.2001

Red Bull Hockey Juniors

2

FW

20

Borzecki

Jakub

17.01.2002

Red Bull Hockey Juniors

3

FW

14

Chrobot

Julian

07.03.2001

Kölner Haie/EC Bad Nauheim

4

FW

19

Dubé

Samuel

30.05.2002

Red Bull Hockey Juniors

5

FW

7

Elias

Florian

07.08.2002

Adler Mannheim/Heilbronner Falken

6

FW

26

Henriquez-Morales

Enrico

15.07.2001

Ingolstadt Panther/Starbulls Rosenheim

7

FW

11

Nijenhuis

Jan

04.08.2001

Grizzlys Wolfsburg

8

FW

24

Peterka

John

14.01.2002

EHC Red Bull München

9

FW

10

Reisnecker

Filip

12.12.2001

Fischtown Pinguins Bremerhaven

10

FW

9

Samanski

Joshua

22.03.2002

Ravensburg Tower Stars

11

FW

18

Schumacher

Jan-Luca

30.08.2001

Heilbronner Falken

12

FW

13

Schweiger

Markus

31.08.2002

ESV Kaufbeuren

13

FW

8

Stützle

Tim

15.01.2002

Adler Mannheim

14

FW

15

Volek

Justin

08.02.2002

Ravensburg Tower Stars

STAFF

Künast

Christian

Sportliche Leitung

Abstreiter

Tobias

Headcoach

Ziesche

Steffen

Assistenztrainer

Dück

Alexander

Assistenztrainer

Kauhanen

Ilpo

Torwarttrainer

Bachmann

Christian

Athletiktrainer

Graunke

Julia

Team-Managerin

Baader

Andrea

Media-Managerin

Dr. Frenz

Claudia

Teamärztin

Kreidler

André

Physiotherapeut

Kerscher

Mario

Physiotherapeut

Hempel

Sigi

Equipment-Manager

Cedzich

Corbinian

Equipment-Manager

                             

 

 

 

 



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DEL - Michael Zalewski ergänzt Haie-Kader

 

(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie nehmen Michael Zalewski in ihren Kader auf. Der 28-Jährige stürmte schon in der Saison 2018/2019 für die Haie und erzielte sechs Tore sowie 15 Vorlagen in 55 Spielen.

 

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( Foto City-press )


 

 

Haie-Geschäftsführer Philipp Walter ordnet ein: „Michael Zalewski sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die gerade herrschen, sehr bewusst. Ihm geht es bei seinem Engagement darum, eine Chance zu erhalten und diese zu ergreifen. Für ihn ist es eine Investition in die Zukunft. Nur durch diese Haltung ist die Lizenzierung des Spielers möglich. Wir kennen Michael, wissen um seine Qualität und seinen einwandfreien Charakter. Er bringt uns mehr Tiefe, gerade vor dem Hintergrund der Verletzung Sebastian Uviras. Wir sind hoffnungsvoll, dass es eine Win-Win-Situation wird.“

 

 

In der vergangenen Spielzeit lief der US-Amerikaner für die Vienna Capitals in Österreich auf. Dort kam er für die Wiener in 49 Partien auf 35 Scorerpunkte (15 Tore und 20 Vorlagen). Zalewski erhält beim KEC die Rückennummer 70. Ein Einsatz beim heutigen Testspiel in Iserlohn ist möglich. Die Lizenzierung für den Spielbetrieb der PENNY DEL ist unter Vorbehalt der medizinischen Untersuchungen für nächste Woche geplant.

 

 


 

Kölner Haie eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

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Weitere DEL Eishockey News

 

München bezwingt Düsseldorf hochverdient mit 3:1 und steht im Finale

 

(Magenta Sport Cup) München/Hermann Graßl  In der altehrwürdigen Olympiaeishalle in München kam es zum 2. Halbfinale zwischen den Red Bulls und der DEG aus Düsseldorf. München war auf dem Papier leichter Favorit in dieser Begegnung, auch wenn die DEG ihr letztes Spiel souverän in Krefeld gewann und für heute Abend viel Selbstvertrauen getankt hatte. Schließlich verdiente sich München mit einem 3:1 Erfolg den Einzug in das Finale.

 

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(Fotoquelle Citypress)

 


München wollte auf heimischem Eis den nötigen Sieg für das Magenta Cup Finale eintüten. Bedingt durch den ungeplanten Ausfall der beiden anderen Gruppengegner Berlin und Schwenningen waren die Red Bulls länger zum Zuschauen verdonnert und mussten ihre Energietanks im Training aufladen. Die DEG war heiß, insbesondere nach ihrem völlig verkorksten Auftakt, den letzten Schritt in Richtung Endspiel zu machen, um dann rechtzeitig zum Saisonstart fit zu sein. Man durfte gespannt sein, wer von den beiden Teams mit leichteren Beinen aus der Kabine kam und die Oberhand behielt.

 

Es wurde von Anfang eine rassige Begegnung erwartet, die auch zu Beginn ihre Erwartungen erfüllte. München musste heute ohne ihren Hünen Abeltshauser auskommen und ihre letzte Turnierpartie resultierte vom 29.11., nicht die besten Startvoraussetzungen. Nichtsdestotrotz schnürten die Hausherren die DEG in ihre eigene Zone früh ein, um Druck aufzubauen.

 

Ihr erstes Powerplay gestalteten die Gäste sehr strukturiert mit einigen guten Abschlüssen. Kurz darauf durften sie erneut numerische Überlegenheit üben, wobei wiederum der emsige Fischbuch die Strafe rausgeholt hatte. Auch dieses Mal konnte sich Fießinger öfters auszeichnen und München hatte sogar mit einem klassischen Konter durch Hager die Top Chance zum Shorthander; nur der Pfosten bewahrte die DEG vor dem Rückstand.

 

Der junge Pantkowski packte kurz vor Schluss seine Fanghand in höchster Not aus und rettete danach gleich nochmal akrobatisch für seine Vorderleute. Die Führung für die Red Bulls lag durchaus in der Luft.

 

Dann hatte München Powerplay, aber Düsseldorf bekam trotzdem eine 3:1 Konterchance geboten, die jedoch erfolglos blieb. Mit einer erneuten Strafe gegen die Gäste gab es nun die riesige Gelegenheit zum ersten Treffer, auch dies bleib ungenutzt. Außerdem war der Hexer Pantkowski in jeder brenzligen Szene Herr der Lage und erahnte immer, wohin der Puck wie an einer Schnur gezogen, gelangte.

 

Dank dem Teufelskerl auf Seiten der DEG ging es mit einem torlosen Remis in die Pause, auch wenn die Münchener in der Schussstatistik klar vorne lagen.

 

Im zweiten Drittel konnte der Kapitän der Red Bulls, Patrick Hager nicht mehr mitwirken und München spulte seine restliche Überzahl aus Drittel Nummer 1 herunter, ohne jedoch Zählbares zu erreichen.

 

Pantkowski durfte recht bald wieder sein ganzes Können beweisen, es war zum Haare raufen für die Münchener Stürmer. Der Nachwuchstorwart war nun warmgeschossen und avancierte zum Turm in der Schlacht, doch gegen den Schlagschuss von Ehliz aus diagonaler Position war schließlich auch er machtlos in der 28. Spielminute. Unmittelbar danach schnürte Ehliz seinen Doppelpack. Dazwischen lagen lediglich 38 Sekunden.

 

Der Bann schien nun gebrochen zu sein und München wurde für seine zunehmende optische Überlegenheit endlich belohnt. Düsseldorf war sichtlich geschockt und die Red Bulls legten noch einen Zahn zu in ihrem Kombinationsspiel. Sie waren nun gedanklich immer eine Kufe schneller unterwegs, Einbahnstraßenhockey über weite Strecken des Mittelabschnitts.

 

Erst gegen Ende des zweiten Drittels gelang es den Gästen das Spiel wieder ausgeglichener zu gestalten, nachdem sie eine erneute Unterzahl schadlos überstanden. Der flinke Jahnke markierte sogar den wichtigen Anschlusstreffer für die Düsseldorfer in der 38. Minute. Dieses Lebenszeichen kam zum richtigen Zeitpunkt für die DEG, die nun wieder Morgenluft witterte für den Schlussabschnitt.

 



 

Den Schlussabschnitt begann München immer noch in Überzahl, konnte aber keinen weiteren Treffer nachlegen. Die Gäste ihrerseits hätten fast durch einen Geniestreich von Flaake zum Ausgleich getroffen in eigenem Powerplay.

 

Beide Teams hielten sich strikt an ihren taktischen Vorgaben und wollten das Spiel vor allem technisch lösen, denn harte Checks waren nicht oft zu vermerken. Nach dem Powerbreak vergaben die Düsseldorfer die große Chance zum Ausgleich. Die Gäste waren nun ebenbürtig und unternahmen alles, um das Spiel noch zu drehen. Fießinger musste öfter als ihm lieb war in das Geschehen eingreifen.

 

Es ging nun munter rauf und runter und Ehliz war drauf und dran, sogar seinen Hattrick am heutigen Abend zu markieren. Er war auf Betriebstemperatur.

 

Nun wurde die Crunch Time eingeläutet, in der die Hausherren in Person von Bourque 5 Minuten vor Spielende das wohl vorentscheidende Tor zum 3:1 erzielte.

 

Konnte die DEG noch was entgegensetzen in den letzten 3 Minuten der Partie? Trotz eines sechsten Feldspielers gelang den Gästen aber keine entscheidende Wendung mehr und mussten den Red Bulls den Vortritt im Finale lassen. Letztlich waren die Hausherren zu abgezockt in ihren Aktionen, doch Mirko Pantkowski konnte zumindest den Ehrenpreis als Man of the Match ergattern.

 

München trifft somit am kommenden Sonntag auf den Überraschungsfinalisten aus Bremerhaven, die Fischtown Pinguins. Die Nordlichter hatten die Adler aus Mannheim mit 6:2 regelrecht gerupft und vom Eis gefegt und freuen sich zurecht auf das Finale „Dahoam“ des Magenta Cups 2020.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

München - Kahun: „Es war ein hartes Stück Arbeit für uns, es war kein schönes Spiel, Düsseldorf war der erwartet schwere Gegner, sie haben uns das Leben schwer gemacht. Anfangs fehlte der Rhythmus, wir müssen noch besser spielen und die Chancen mehr nutzen. Ich kann nicht sagen, ob ich zum Saisonstart mit dabei sein werde, Edmonton wird mich rechtzeitig informieren“

 

Düsseldorf – Pantkowski: „Wir haben heute kämpferisch eine gute Leistung gezeigt, meine Vorderleute haben mir gut geholfen, nur der Biss fehlte ein wenig, da wir zu wenig Schüsse auf das gegnerische Tor brachten. Henrik und ich bekommen viel Vertrauen vom Coaching Staff, wir werden gut vorbereitet und sind froh, oft spielen zu dürfen. Dieses Halbfinale ist nun abgehakt, wir fokussieren uns auf das Eröffnungsmatch im Derby gegen Köln.“

 

 

Spiel vom 11.12.2020

München – Düsseldorf 3:1 (0:0|2:1|1:0)

 

Tore:

1:0 |28| Ehliz (Kastner, Voakes)

2:0 |28| Ehliz (Aulie, Kahun)

2:1 |38| Jahnke (Wrede)

3:1 |55| Bourque (MacWilliam, Seidenberg)

 

1. Drittel Statistik:  14:7 Schüsse, 13:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

2. Drittel Statistik:  14:6 Schüsse, 18:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

3. Drittel Statistik:  9:5 Schüsse, 10:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Rohatsch/ Rantala

 

Aufstellung:

 

München: Fießinger, MacWilliam, Seidenberg Gogulla, Kahun, Maurer, Appendino, Boyle, Ehliz, Hager, Kastner, Aulie, Zitterbart, Bourque, Voakes, Parkes, Eckl, Daubner, Mayenschein.

 

Düsseldorf: Pantkowski, Nowak, Ebner, Flaake, Barta, Kammerer, Johannesen, Geitner, Fischbuch Olimb, Alanov, Dersch, Zanetti, Ehl, Eder, From, Jahnke, Buzás, Wrede.

 



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Augsburg gewinnt enges Spiel 1:0 gegen Ingolstadt

 

(DEL/Augsburg) (Christian Diepold) Panther-Duell in Augsburg mit dem besseren Ende für die Hausherren. Im heutigen Vorbereitungsspiel auf die PENNY-DEL Saison 2020/2021, die am 17. Dezember 2020 starten wird, trafen im Curt-Frenzel-Stadion die Augsburger Panther auf den ERC Ingolstadt. Beide Teams hatten die bisherigen Spiele jeweils gegen Straubing verloren.

 

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


In einem ausgeglichenen Vorbereitungsspiel konnten sich die Augsburger durch einen Treffer von Scott Valentine (48.) mit einem knappen 1:0 erfolgreich durchsetzen. Bis zu dem Tor war die Partie weitgehend ausgeglichen und beide Teams zeigten eine gute und konzentrierte Leistung. Der Neuzugang im Ingolstädter Gehäuse Michael Garteig konnte mit einigen Glanzparaden Akzente setzen.

 

Die besten Chancen des Spiels hatte gleich zwei Mal der Augsburger Maximilian Eisenmenger, doch der kanadische Schlußmann konnte mit Big-Safes sein Team im Spiel halten. Im Mittelabschnitt trafen die Fuggerstädter den Pfosten, wobei hochkarätige Chancen aufgrund der starken defensiven Leistung beider Teams eher Mangelware waren.

 

Beim Gamewinner von Scott Valentine (48.) konnte die 4. Reihe für den Erfolg sorgen. Valentine traf aus der Drehung mit einem verdeckten Handgelenkschuss, bei dem Garteig die Sicht genommen wurde. Nach dem Rückstand versuchten die Gäste den Druck zu erhöhen und der Ex-Augsburger Hans Detsch traf in der 54. Minute die Latte.

 


 


 

In der Schlussminute nahmen die Schanzer ihren Goalie vom Eis und versuchten mit einem Mann mehr den Ausgleich zu erzwingen. Bei einem Gegenzug traf Michael Clarke nur den Pfosten und so blieb es beim knappen 1:0 Erfolg. Bereits am Sonntag treffen sich beide Teams in Ingolstadt erneut.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Tim Wohlgemuth: "Wir haben unser System heute zwar gut gespielt, aber im Gesamten waren wir nicht zwingend genug, so kann man auch nicht gewinnen. Es war heute einfach streckenweise nicht genug was wir gezeigt haben. Es müssen auch mehr Chancen herausgespielt werden."

 

Scott Valentine: "Es ist noch ganz früh in der Saison, wir haben einige neue Spieler und bis wir eingespielt sind, dauert es noch. Wir können aber mit dem heutigen Erfolg zufrieden sein. Es gab einige bessere Entscheidungen, gerade an der blauen Linie und unsere jungen Leute im Team sind schnell und druckvoll, es macht Spaß wieder Eishockey zu spielen.“

 

 

Spiel, 11.12.2020

Augsburger Panther - ERC Ingolstadt 1:0 (0:0|0:0|1:0)

 

Tore:

1:0|48.|Scott Valentine (Eisenmenger, Kharboutli)

 

 



Augsburger Panther eishockey-online.com

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Magenta Sport Cup - Bremerhaven zieht nach Sieg über Mannheim verdient ins Finale ein

 

(Magenta Sport Cup) Bremerhaven/MH Das erste Halbfinale im Magenta Cup stand auf dem Programm. Für Mannheim kam Ben Smith zurück in die Mannschaft, allerdings musste Pavel Gross auf Desjardins, Akdag, Elias und Stützle verzichten.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Die Adler begannen stark und mit viel Tempo im Spiel. Man merkte Ihnen die Spiellust nach 2 Wochen Pause an. Ein gutes Powerplay blieb allerdings ungenutzt. Auf der anderen Seite lief es besser. Die beste Überzahlmannschaft des Cups erzielte das erste Tor im Spiel. Wahl verwertete einen von der Bande vors Tor springende Puck.

 


Zwei weitere Chancen kurz später konnte Endras vereiteln. Doch Mitte des zweiten Drittels war er erneut machtlos. Einen überragenden Spielzug konnte Jeglic allein vor dem Tor abschließen. Das Ergebnis täuschte ein wenig über das Spielgeschehen. Die Adler waren keineswegs schlecht oder nicht im Spiel. Ganz im Gegenteil, Fischtown lebte mehr oder weniger nur vom Konterspiel und Powerplay, während die Kurpfälzer das Spiel machten. 30 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels war es dann Huhtala der im Powerplay den Anschlusstreffer aus dem Slot heraus erzielte.

 

 

Ein Konter zu Beginn des zweiten Drittels führte zum 3:1 für die Penguins. Eine Befreiung wird durch Urbas erlaufen und führte so zu einem zwei gegen eins, welches Jeglic mit seinem zweiten Treffer nutzte. Mannheim versuchte gleich zu antworten, aber Maxwell war immer wieder zur Stelle. Weiter ging es in diesem sehr sehenswerten Spiel. Ein Lattentreffer von Bremerhaven und ein schöner Open Ice Hit von Ribarik, gefolgt von einem Klasse Save von Endras gegen Verlic und Maxwell gegen Thiel.

 

 



 

 

Kuriose Szene dann vor dem Tor von Endras. Eine Scheibe, die tief gespielt wurde, sprang von der Bande in Richtung Tor und überraschte Endras, der mit einem Hechtsprung zur Stelle war. Knapp sechs Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels schon die Vorentscheidung. Wahl verwertet einen Rebound. Kurze Zeit später gab es Powerplay für die Kurpfälzer, doch es klingelte auf der anderen Seite. McMillan erzielte den Shorthander aus einem zwei gegen eins heraus. Mannheim nun völlig von der Rolle. Urbas nutzte Sekunden vor dem Ende des Drittels eine Kette von Fehlern zum 6:1.

 

 

Plachta trifft zu Beginn des letzten Abschnitts gleich das Gestänge. Das Gross Team versuchte jetzt Akzente zu setzen. Man merkte allerdings beiden Mannschaften an, dass die Luft ein wenig raus war. Bergmann konnte dann 13 Minuten vor Schluss den zweiten Treffer für Mannheim erzielen. Eine Minute später hätte Michaelis fast auf drei Treffer verkürzen können, aber hier war Maxwell auf dem Posten. Bremerhaven war nun deutlich weniger aktiv und versuchte nur noch das Nötigste zu machen.

 

 

So plätscherten die letzten Minuten herunter und es blieb beim verdienten Sieg der Fischtown Penguins, die nun im Finale des Magenta Cup stehen und auf den Sieger der morgigen Partie zwischen Düsseldorf und München treffen.

 

 



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Augsburg unterliegt gegen Straubing nach Penalty Schießen mit 2:3

 

(DEL/Augsburg, Hermann Graßl)  Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther die Tiger aus Straubing zu ihrem ersten Test-Heimspiel. Die Gäste aus Niederbayern hatten ihre beiden ersten Auftritte gegen ihren Lieblingsgegner der letzten Jahre, Ingolstadt, für sich entschieden und wollten natürlich ihre weiße Weste verteidigen. Für Augsburg hingegen war es der erste wirkliche Härtetest auf dem glatten Parkett, letztlich bot Augsburg gegen Straubing gut Paroli und musste sich erst im Penalty Schießen mit 2:3 geschlagen geben.

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


 

Augsburg absolvierte im Vergleich zu Straubing erst wenige Trainingseinheiten und man war gespannt, wie sich der AEV im ersten Match aus der Affäre ziehen würde. Ein besonderes Augenmerk war auf die Brüder Magnus und Maximilian Eisenmenger gerichtet, die sicherlich heute ihr Bestes geben wollten. Straubing nutzte die Gelegenheit, in ihren zwei Tests die Chemie und die eingeübten Spielzüge auf dem Eis weiter zu optimieren, auch wenn mit Eriksson, Schopper und Laganière drei Schlüsselfiguren heute fehlten.

 

Zuerst war noch Abtasten angesagt, bis sich die Reihen besser fanden. Nach knapp zwei Minuten durfte der AEV seine Überzahlformationen testen, da Acolatse für seinen zu heftigen Bandencheck auf die Sünderbank musste. Diese numerische Unterlegenheit absolvierten die Tigers weitgehend souverän, auch wenn die Hausherren eine erste gute Chance auf dem Schläger hatten, der kurz danach eine weitere solide Einschussoption folgte.

 

Die Führung für die Fuggerstädter durch Hafenrichter in der 7. Spielminute war dann nur eine logische Folge ihrer bisherigen optischen Überlegenheit. Wie würden die Gäste darauf reagieren?

 

Moullierat hätte es fast geschafft, wenn ihm nicht der Schläger von Bergman in die Quere gekommen wäre. Straubing kam nun etwas besser in das Spiel, zu Beginn waren die Beine noch etwas schwer. Und beinahe wäre der Ausgleich fällig gewesen, doch Keller’s Einsatz war erste Sahne gegen den Capitano Schönberger, der es gar nicht glauben konnte.

 

Straubing drückte nun in den letzten Minuten des ersten Abschnitts vehement auf den Ausgleich, der aber nicht fallen wollte. Sie entwickelten eine lange Drangperiode und merkten, dass der AEV bald platt wirkte aber letztlich nicht wankte.

 

Insgesamt war die hauchdünne Führung für die Fuggerstädter verdient, die ein durchaus beachtenswertes erstes Drittel zeigten und ihren gewohnten Anfangselan in Zählbares ummünzten. Mal schauen, wie sich die konditionellen Rahmenbedingungen auf beiden Seiten auswirken würden. Zumindest in der Bullyquote mussten sich die Gäste noch steigern.

 

Im zweiten Drittel wollten die Tigers sofort an ihre starke Endphase von Drittel 1 anknüpfen und legten gleich mal wie die Feuerwehr los, um möglichst bald das Remis herzustellen. Doch den AEV durfte man zu keiner Sekunde unterschätzen, der immer mit gefährlichen Aktionen aufwartete.

 

Der Ausgleich lag nun wirklich in der Luft, denn die Gäste drängten nun sehr stark, wurden aber noch nicht dafür belohnt, obwohl sich Chance auf Chance bot. Die Begegnung war weiterhin von hohem Niveau und Intensität geprägt, auch in diesem Testspiel schenkte man sich nichts. Es war eben ein traditionelles Derby und es ging rauf und runter mit nun weitaus mehr Vorteilen für die Tigers, die schnörkellos aber glücklos agierten und mit Moullierat eine Top Chance hatten, nachdem Clarke für die Hausherren selbst einnetzen hätte können.

 

Ihr eigenes erstes Powerplay absolvierten die Gäste mehr als ordentlich, scheiterten aber stets am gut aufgelegten Keller, der seine Vorderleute im Spiel hielt, die ihrerseits nun wieder den Vorwärtsgang einlegten.

 

Im Mittelabschnitt hatte Straubing ein klares optisches Übergewicht, was sich auch in der Schussstatistik zeigte; nur auf dem Scoreboard schlug sich das nicht nieder, bis Andi Eder in der 38. Minute den mittlerweile hochverdienten Ausgleich mit einem exzellenten Handgelenkschuss in den Winkel herbeizauberte. Für den Neuzugang aus Nürnberg war es bereits der zweite Testspieltreffer.

 

Straubing war weiter hungrig und legte in der 40. Minute direkt nach durch Williams, der einen feinen Pass von Connolly sicher verwertete. Diese Gästeführung ging voll in Ordnung, da sich die Tigers im Mittelabschnitt spielerisch enorm steigerten und sehr gut eingespielt wirkten.  

 


 


 

Der Schlussabschnitt startete wie das Mitteldrittel aufhörte, mit Einbahnstraßen Hockey seitens der Tigers, die nicht nachlassen wollten in ihren Aktionen. Wie aus dem Nichts erzielten die Fuggerstädter nach 42 Minuten in Person von Trevelyan den etwas überraschenden Ausgleich, der das Match somit wieder spannend gestaltete und dem AEV sichtlich neues Leben einhauchte. Nun entwickelte sich wieder eine ausgeglichene Partie mit Augsburgern, die nach diesem Erfolgserlebnis wieder schnellere Beine bekamen und selbst auch sehenswerte Akzente setzten.

 

Die Hausherren schienen die zweite Luft zu bekommen und mischten nun munter mit. Vielleicht half ihnen jetzt das nächste Powerplay, in dem ihr Oberliga Zugang Kharboutli eine richtig gute Figur abgab, doch die Tigers erwiesen sich weiterhin stabil in ihrer defensiven Zone und ließen nichts zu.

 

Die neutrale Zone wurde nun rasant überbrückt, beide Teams suchten die Entscheidung in der regulären Spielzeit. Der Kampf an der Bande nahm zu und hochkarätige Gelegenheiten waren keine Mangelware auf beiden Seiten. Sollte es noch den entscheidenden Punch geben oder stand die nächste Overtime für die Tigers auf dem Programm?

 

Nun waren die Techniker gefragt in der 3 gegen 3 Konstellation. Wer würde sich letztlich den Extrapunkt sichern? Der AEV Goalie war bisher der Turm in der Schlacht und entschärfte diverse Top Chancen der Tigers, beste Voraussetzung für das wohl anstehende Penalty Schießen. Aber auch der Tigers Torwart Sebastian Vogl bewahrte mit einem unfassbaren Monster Save sein Team vor dem Knockout in allerletzter Sekunde der Partie.

 

Beide Goalies waren anfangs nicht zu bezwingen, bis Eder zum ersten Mal einnetzte und schließlich zum Matchwinner avancierte mit seinem zweiten Treffer am heutigen Abend. Bereits am vergangenen Sonntag war er erfolgreich, was für den Neuzugang der Tigers einen perfekten Einstand darstellte.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Augsburg – Haase: „Wir haben ein super Match gezeigt, brauchen uns keine Vorwürfe zu machen. Die Routine war schon zu erkennen, wir hatten einen Plan und haben gut dagegengehalten gegen starke Tigers. Es war ein rasantes Spiel, wir mussten zwar gut pumpen, aber hatten schon eine gute Ausdauer gezeigt, unsere Kondition war solide, was wir in der Vorbereitung optimiert hatten. Mit dem nächsten Spiel sind wir sicher wieder gut dabei.“

 

Straubing - Schönberger: „Es war ein ausgeglichenes Match, bereits das dritte Spiel binnen paar Tage. Wir waren deshalb etwas müde, ein paar Fehler müssen wir noch abstellen. Unsere Automatismen klappen schon ganz gut, die Chemie passt. Es war sicher ein kleiner Vorteil, da wir schon im dritten Einsatz waren. Wir sind bereit für die Saison, die aus meiner Sicht schon morgen losgehen könnte“

 

 

Spiel vom 08.12.2020

Augsburg – Straubing 2:3 (1:0|0:2|1:0|0:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |07| Hafenrichter (Sternheimer)

1:1 |38| Eder

1:2 |40| Williams (Connolly)

2:2 |42| Trevelyan (Tölzer, Clarke)

2:3 |65| Eder

 

Zuschauer: Keine  

 

Schiedsrichter:  Hinterdobler/ Polaczek

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller/Roy, Borst, Lamb, Haase, Sternheimer, Payerl, Tölzer, Eisenmenger Magnus, Holzmann, Kharboutli, LeBlanc, Stieler, Valentine, Trevelyan, Rogl, Eisenmenger Maximilian, Clarke, Bergman, Hafenrichter, Sezemsky.

 

Straubing: Vogl/Robson, Daschner, Kohl, Brandt, Acolatse, Gläßl, Klein; Eder, Mulock, Balisy, Heard, Schönberger, Baßler, Williams, Connolly, Laganiere, Latta, Brunnhuber, Ziegler, Moullierat

 

 

 



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Magenta Sport Cup 2020 - Krefeld verliert zum Abschluss gegen Düsseldorf 0:3

 

(Magenta Sport Cup) Krefeld/RS Die 0:3 Niederlage gegen Düsseldorf bedeutete für die Krefeld Pinguine das AUS im Magenta Sport Cup 2020 und damit den letzten Tabellenplatz in der Gruppe A.

 

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( Foto Ralf Schmitt )

 


 
Die Chancen im Magenta Cup ins Halbfinale zu kommen, standen für den KEV mehr als günstig. Nachdem Bremerhaven Wolfsburg besiegt hatte, brauchten die Gastgeber nur mehr gegen die DEG in der regulären Spielzeit gewinnen. Meistens kommt es jedoch anders wie gedacht und geplant. So konnte das Team von dem Trainer-Duo Savinskis / Blank im ersten Drittel noch einigermassen mithalten und dieses offen gestalten. Ab dem zweiten Drittel passte dann nichts, aber auch gar nichts mehr zusammen.
 
 
Die Pinguine begannen mit den ins Team zurück gekehrten Trivelatto, Bull, Tyanulin und dem US-Boy Brook selbstbewusst und flott. Die spielerisch reiferen Düsseldorfer hatten aber die erste Chance durch Flaake, der scheiterte an Cüpper im schwarz-gelben Kasten. Nicht nachstehen wollten die Pinguine Fitzgerald und Tyanulin, die beide ebenfalls ihre Möglichkeiten liegen liessen. Es gab einige Chancen auf beiden Seiten, doch treffen wollte niemand der beiden Kontrahenten. So blieb es beim torlosen Stand zur ersten Sirene.
 
 
Die zweiten 20 Minuten begannen, wie die ersten zwanzig geendet hatten. Krefeld wollte zar, aber alles was angepackt wurde blieb nur Stückwerk. Die Abspielfehler im eigenen Drittel häuften sich eklatant. Einer davon wurde auch prompt von den der DEG ddurch Nowak (26.) genutzt.
 

 



 

 

Als Fischbuch (32.) die Führung auf zwei Tore ausbaute, war das Geschehen auf dem Eis eigentlich schon gelaufen. Den Krefeldern fehlte die Kraft das Ganze zur Wende zu bringen. Dazu war das Gefüge beim KEV noch zu wackelig. Es fehlte die Eingespieltheit und das Verständnis untereinander. Es gab zu viele Fehler in der Defensive und im Aufbau und dass Zanetti (37.) noch vor der zweiten Pause die Vorentscheidung erzielte, war nur eine logische Folge der Düsseldorfer Überlegenheit.
 
 
Im Schlussdrittel schaukelten die Gäste von der anderen Rheinseite das Spielgeschehen ganz ruhig nach Hause. Die Pinguine waren nicht in der Lage dies zu verhindern, die Kräfte schien man nun vollständig in der Kabine vergessen zu haben. Der Gast brauchte sich nicht mehr gross anstrengen um sich selber für das Halbfinale im Magenta Sport Cup zu qualifizieren. Krefeld hat jetzt Zeit sich auf den Start der Penny-DEL Saison 2020/2021 am 17. dieses Monats vorzubereiten. Über mangelnde Arbeit werden sich die Coaches nicht beklagen können.
 
 

Spiel vom 07.12.2020 Magenta Cup       
Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG  0:3 ( 0:0 | 0:3 | 0:0 )
 
Tore:
0:1  |26.| Nowak ( Kammerer)
0:2  |32.| Fischbuch ( Ebner)
0:3  |37.| Zanetti ( Fischbuch, Alanov)
 
Zuschauer: Keine
 
Strafen: Krefeld 10 Minuten, Düsselorf 8 Minuten
 
Hauptschiedsrichter: Gordon Schukies, Andre Schrader

Linienrichter: Andreas Kowert, Jan- Philipp Priebsch





Magenta Sport Cup 2020

DEL 25Jahre Logo silberDie Fans der DEL-Clubs können sich freuen! Auch wenn der Saisonstart 2020/2021 auf Mitte Dezember verschoben wurde, bekommst du bei MagentaSport die Chance, endlich wieder deinen Club anzufeuern. Möglich macht dies der MagentaSport Cup. Ab dem 11. November spielen beim MagentaSport Cup acht DEL-Clubs um den Pokal.

 

 

 

Gruppe A

  • Krefeld Pinguine
  • Düsseldorfer EG
  • Grizzlys Wolfsburg
  • Fischtown Pinguins Bremerhaven

Gruppe B

  • EHC Red Bull München
  • Schwenningen Wilds Wings
  • Adler Mannheim
  • Eisbären Berlin

 



 

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