(Deutschland Cup 2020) (PM) Die lettische Nationalmannschaft hat den Deutschland Cup 2020 in Krefeld gewonnen. Das Team, welches nach 2006 zum zweiten Mal an dem Turnier teilnahm, setzte sich heute im Finale in der Verlängerung mit 3:2 gegen Deutschland erfolgreich durch.

(Foto: Citypress / DEB)
Der Deutschland Cup 2020 wurde durch die coronabedingten Absagen der eingeladenen Teams in einem Dreierformat mit Lettland, dem DEB Top Team Peking und der A-Nationalmannschaft ohne Zuschauer in der Yayla Arena in Krefeld ausgetragen.
Das erste Drittel zeigte bereits, dass das Finalduell ähnlich umkämpft werden würde wie das 2:0 am Vortag. Beide Teams erarbeiteten sich Möglichkeiten - und nachdem zunächst DEB-Goalie Mathias Niederberger stark reagierte, brachte der Ingolstädter Tim Wohlgemuth den Puck in Richtung des lettischen Goalies Arturs Silovs und der Straubinger Andreas Eder (10.) lenkte die Scheibe zum 1:0 ins Tor. Die Gäste schlugen jedoch kurz vor dem Drittelende per Doppelschlag zurück und drehten das Spiel durch Treffer von Gatis Sprukts und Frenks Razgals (beide 18.).
Im zweiten Drittel lag mehrfach der Ausgleich in der Luft. Sowohl Marc Michaelis als auch Markus Eisenschmid und Yasin Ehliz hatten verheißungsvolle Chancen, zudem besaß die DEB-Auswahl eine längere 5:3-Überzahlchance, die ungenutzt blieb. Besser lief es in den letzten 20 Minuten, der Druck des DEB-Teams nahm zu und bei einer weiteren doppelten Überzahl klappte es. Nach Vorarbeit von Matthias Plachta und Leon Gawanke setzte Michaelis (47.) den Puck per Direktschuss ins Tor. Trotz eines Schussverhältnisses von 18:7 im Schlussdrittel zu Gunsten der DEB-Auswahl fiel der entscheidende Treffer nicht. Dieser gelang schließlich Doppeltorschütze Razgals 59 Sekunden vor Ende der Verlängerung.
Wohlgemuth spielte im Finale des Deutschland Cups anstelle von Lukas Reichel (Eisbären Berlin). Im Tor war Niederberger absprachegemäß dran, nachdem am Samstag der Mannheimer Felix Brückmann gespielt hatte. Erfreulich war neben dem ansprechenden sportlichen Niveau auch, dass sämtliche Corona-Ausgangstests negativ ausfielen und das DEB-Heimturnier auch in diesem Punkt das erhoffte Ende nahm.
Kapitän Moritz Müller: „Das Fazit des Deutschland Cups ist insgesamt sehr positiv, wir sind sehr froh, dass wir spielen konnten und hatten alle großen Spaß. Es hatte auch sportlich eine Riesenmehrwert, leider hat es nicht ganz zum Turniersieg gereicht, aber wir haben uns in den Spielen Stück für Stück gesteigert. Für die Spieler hier war es extrem wichtig, Wettkampfpraxis auf diesem internationalen Level zu bekommen. Ich habe viele positive Reaktionen bekommen, dass wir ein Zeichen gesetzt haben. Wir haben gezeigt, dass es möglich ist zu spielen.“
Markus Eisenschmid: „Wir wollten das Turnier gewinnen, wir waren auch nah dran und hatten sehr gute Ansätze. Darauf können wir aufbauen, auch wenn die Enttäuschung natürlich erstmal groß ist. Wir haben alle einen guten Job gemacht in der Bubble und nach außen gezeigt, dass wir auch unter diesen Umständen spielen können.“
Yannic Seidenberg: „Es war heute ordentlich und wir haben uns über die Spiele hinweg gesteigert. Es haben nur Kleinigkeiten gefehlt, im Großen und Ganzen haben wir uns gut präsentiert. Wir haben die Zeit hier sehr gut genutzt, um uns weiterzuentwickeln. Es wurde alles gemacht, dass wir alle sicher durch das Turnier kommen und wir haben uns strikt an das Hygienekonzept gehalten. Wir haben gezeigt, dass Eishockey funktioniert und ein wichtiges Zeichen gesendet.“
Deutschland Cup 2020 Finale
08. November 2020
Deutschland - Lettland 2:3 n.V. (1:2|0:0|1:0|0:1)
Tore:
1:0|10.|Andreas Eder (Wohlgemuth)
1:1|18.|Gatis Sprukts PPT
1:2|18.|Frenks Razgals
2:2|47.|Marc Michaelis (Gawanke, Plachta) PP2
2:3|65.|Frenks Razgals
Best Player:
Lettland: Frank Razgals
Deutschland: Moritz Müller
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(DEB) (CD) Das deutsche Top Team Peking nahm dieses Jahr beim Deutschland Cup 2020 in Krefeld teil und präsentierte sich in beiden Partien gegen die A-Nationalmannschaft und das Team Lettland sehr gut. Bedingt durch die Absagen der anderen Nationen entschloss man sich dazu das Turnier mit drei Mannschaften durchzuführen.

(Foto:Citypress / DEB)
Für die Perspektivspieler des Top Team Peking gab es bei den zwei Spielen des Deutschland Cup 2020 in Krefeld einiges zu lernen. Die aus U20 und U25 gemischte Auswahl von Bundestrainer Tobias Abstreiter trat in der ersten Begnung am Donnerstag gegen eine erfahrene deutsche A-Nationalmannschaft an und verlor zwar mit einem klaren 7:2, konnte dennoch überzeugen und sowohl das erste als auch das letzte Tor erzielen.
Das 7:2 kurz vor dem Ende durch den jüngsten Spieler Haakon Hänelt war ein Treffer für die Galerie. Der Berliner wurde von dem Münchner Lukas Reichel mustergültig bedient und verlud den erfahrenen Goalie Mathias Niederberger eiskalt. Auch der zwischenzeitliche Führungstreffer nach nur drei Minuten zum 0:1 erzielte ein Berliner, Nino Kinder. Danach spielte die A-Nationalmannschaft ihre Erfahrung aus und kombinierte schnell und sicher und entschied die Partie.
U18-Bundestrainer Steffen Ziesche: „Ein paar Minuten haben wir schon gebraucht, um den Rhythmus zu finden. Dann waren wir aber schon dominant. Wir haben schon noch Luft nach oben, aber daran können wir arbeiten. Grundsätzlich ist es wunderbar, dass wir überhaupt spielen durften. Schade, dass wir keine Zuschauer haben, aber die Situation ist eben so und wir haben es professionell gelöst.“

(Foto: Citypress / DEB)
Im zweiten Spiel gegen eine robuste lettische Mannschaft konnte dann weitere wertvolle Wettkampfpraxis gesammelt werden und sie verkauften sich dabei sehr gut. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter unterlag dem erfahrenen Team aus Lettland weniger als 24 Stunden nach dem Duell mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft mit 2:4 (0:1, 2:2, 0:1) und zeigte dabei eine couragierte Vorstellung.
Etwa die Hälfte des Kaders der deutschen Youngster kann aus diesen beiden Härtetests sehr nützliche Erkenntnisse für die Vorbereitung auf die U20-WM am Ende des Jahres in Edmonton/Kanada mitnehmen.
U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Es war heute über weite Strecken sehr ordentlich, wir haben unsere Sachen ganz gut umgesetzt. Es hat wirklich Spaß gemacht mit der Mannschaft zu arbeiten, sie waren hungrig auf die Spiele und haben bis zum Schluss gegen eine gestandene lettische Mannschaft an sich geglaubt. Alles kann auf höchstem Niveau noch weiterentwickelt werden. Bis zur U20-WM sind es noch ein paar Wochen und wenn alles gesund sind, haben wir bestimmt eine gute Mannschaft beisammen.“
Statistiken Top Team Peking

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(DEL/Ingolstadt) PM Außergewöhnliche Zeiten resultieren in unerwartete Entscheidungen. Jochen Reimer und Sean Sullivan haben den ERC Ingolstadt darüber informiert, dass sie ihre Profi-Karrieren vor dem Hintergrund der Unsicherheit im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mit sofortiger Wirkung beenden wollen. Zudem hat sich Verteidiger Brenden Kichton dazu entschlossen, die kommenden Monate in seiner nordamerikanischen Heimat zu verbringen und nicht zu den Panthern zu wechseln. Der ERC hat sich mit den genannten Spielern auf eine Vertragsauflösung geeinigt.

(Foto: eishockey-online.com / Archiv)
„Es ist natürlich schade, dass es nun so abrupt endet. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber in diesen unvorhersehbaren Zeiten, die von großer Unsicherheit geprägt sind, ist für meine Familie und mich nun der passende Moment, um den Schritt in das Leben nach dem Profisport zu machen. Zumal vor kurzem unser zweiter Sohn geboren ist“, sagt Reimer zu seinem Karriereende. Der 35-Jährige, der nach dem Ende der Saison seine herausragende DEL-Laufbahn ohnehin beendet hätte, wechselte im Sommer 2017 an die Donau. Der DEL-Torhüter der Jahre 2011 und 2012 absolvierte insgesamt 403 Partien in der deutschen Eliteliga. Über mehr als ein Jahrzehnt war der Mann mit dem Joker auf der Maske eine der prägenden Figuren der Liga. Für die Panther stand der ehemalige Nationaltorhüter 87 Mal zwischen den Pfosten. Mit starken Saves und seinem sympathischen Auftreten schwang sich der gebürtige Allgäuer bei den Panther-Fans schnell zum Publikumsliebling auf.
„Wir werden Ingolstadt immer in großartiger Erinnerung behalten. Die Stadt wird ein besonderer Ort für uns sein. Nicht zuletzt, weil wir hier unsere Familie gegründet haben. Ich möchte den Fans und dem ERC für die vergangenen Jahre danken und wünsche für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Mein Sohn Magnus und ich werden die Ehrenrunden nach Heimsiegen auf jeden Fall vermissen“, so der „Joker“ über seine Zeit auf der Schanz.
„Mit Jochen verlässt uns ein erstklassiger Torhüter mit tadellosem Charakter. Er hat sich von Anfang an zu hundert Prozent mit den Panthern identifiziert. Im Namen des ERC möchte ich „Joker“ für seinen Einsatz danken und wünsche ihm und seiner Familie für die private und berufliche Zukunft alles Gute “, sagt Sportdirektor Larry Mitchell, der bereits den Torhüter-Markt sondiert. „Glücklicherweise haben wir mit Michael Garteig einen Top-Goalie unter Vertrag, sodass wir in Ruhe nach dem passenden Mann Ausschau halten können.“
„Für meine Familie macht es so am Meisten Sinn“
Die von der Corona-Pandemie ausgehende Unsicherheit gab auch bei Sean Sullivan den Ausschlag dafür, nun seine Schlittschuhe an den Nagel zu hängen. Der 36-Jährige wechselte wie Reimer im Sommer 2017 ebenfalls von einem bayerischen Rivalen auf die Schanz. Mitchell lotste den Deutsch-Amerikaner damals von den Straubing Tigers zu den Panthern. „Sean war über viele Jahre hinweg ein verlässlicher Verteidiger in der Liga, der auch offensiv Akzente setzen konnte“, meint ERC-Sportdirektor Mitchell über den Linksschützen, der als guter Skater hervorstach. Insgesamt absolvierte „Sully“ 151 Partien im Panther-Trikot in denen ihm elf Tore und 41 Vorlagen gelangen.
„Nach drei Jahren in Ingolstadt habe ich entschieden, etwas anderes zu machen. Es war eine harte Entscheidung, aber für meine Familie und mich macht sie am meisten Sinn. Ich habe während meiner Zeit beim ERC tolle Menschen kennengelernt und ich wünsche allen nur das Beste. Ein herzlicher Dank geht an die Fans sowie die gesamte Organisation und viel Glück für die kommenden Saisons“, sagt der 336-fache DEL-Profi. Der ERC dankt Sean Sullivan für seinen Einsatz während der vergangenen drei Spielzeiten und wünscht ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute.
Kichton bleibt in Nordamerika
Offensivverteidiger Brenden Kichton hat sich hingegen dazu entschlossen, seine Europa-Karriere zu unterbrechen und in dieser Saison den Weg über den großen Teich nicht anzutreten. Der 28-Jährige spielte in der vergangenen Saison bei den Vienna Capitals und wäre neu zum Panther-Team hinzugestoßen. Mitchell sagt: “Leider kam es nicht dazu, dass Brenden seine Qualitäten im ERC-Trikot unter Beweis stellen konnte. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft und vielleicht sieht man sich ja doch zweimal im Leben.“ Die drei frei gewordenen Stellen im Kader werden die Panther füllen, sobald feststeht, wie und wann die Saison in der PENNY DEL starten kann.

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(München) PM Red Bull München erhält während des MagentaSport Cups (11. November bis 12./13. Dezember) Verstärkung aus der besten Eishockeyliga der Welt: Für das Vorbereitungsturnier kehrt der Ex-Münchner Dominik Kahun in das Team des dreifachen deutschen Meisters zurück. Auf ein entsprechendes Leihgeschäft haben sich die Münchner mit den Edmonton Oilers aus der National Hockey League (NHL) verständigt.

(Foto: EHC Red Bull München)
Der Stürmer steht aktuell bei dem fünffachen Stanley-Cup-Gewinner aus Kanada unter Vertrag. Das Trikot der Red Bulls trug Kahun zwischen 2014 und 2018. Während dieser Zeit sammelte der deutsche Nationalspieler in 206 Einsätzen 149 Scorerpunkte (48 Tore | 101 Assists) in der höchsten deutschen Spielklasse. Mit München gewann der 25-Jährige in den Jahren 2016, 2017 und 2018 drei Meistertitel.
2018 gelang Kahun der Sprung in die NHL, der stärksten Liga weltweit. Nach Stationen bei den Chicago Blackhawks, Pittsburgh Penguins und Buffalo Sabres, steht er seit Anfang November dieses Jahres bei den Edmonton Oilers unter Vertrag. In der NHL sammelte der Linksschütze bislang 68 Scorerpunkte (25 Tore | 43 Assists) in 138 Einsätzen. 2018 gewann Kahun mit der deutschen Nationalmannschaft die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang.
Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey und Geschäftsführer des EHC Red Bull München: „Die gesamte Organisation der Red Bulls freut sich riesig, Dominik wieder in unserem Trikot spielen zu sehen. Wir hatten seine Nummer 21 in unserer Schatzkiste versteckt und dürfen sie jetzt für die Spiele beim MagentaSport Cup wieder herausholen. Denn Dominik war, ist und bleibt immer Teil unserer Eishockeyfamilie. Mit seinem außerordentlichen Können wird er das Niveau unseres ohnehin schon hervorragenden Kaders heben.“
Dominik Kahun: „Wir alle wissen, dass die NHL ihre neue Saison noch nicht begonnen hat. Mein neuer Verein, die Edmonton Oilers, ist der Meinung, dass es für mich das Beste wäre, mich während der NHL-Pause bei einem anderen Klub auf die neue Saison vorzubereiten. Ich musste nicht lange nachdenken, wo ich das am liebsten machen würde. Deshalb haben wir uns alle dafür entschieden, dass ich bei den Begegnungen beim MagentaSport Cup leihweise für mein ehemaliges Team antrete. Es ist ein unglaublich cooles Gefühl, am 12. November erstmals wieder mein altes Trikot mit der Nummer 21 überzustreifen. Vor allem, weil diese Nummer erstmals auch meine neue Nummer in der NHL sein wird. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, loszulegen.“

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(Sport1/Eishockey) PM Endlich fliegt wieder der Puck: Nach der langen Corona-Zwangspause meldet sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in dieser Woche mit dem Deutschland Cup zurück. Das Traditionsturnier findet wegen der Pandemie unter besonderen Bedingungen statt.

(Foto: Citypress/Archiv)
Neben den fehlenden Zuschauern sind diesmal in der Krefelder Yayla Arena mit der A-Nationalmannschaft, einem deutschen Perspektivteam und Lettland nur drei Teilnehmer beim Deutschland Cup vertreten, was auch einen neuen Modus erfordert. Trotzdem ist die Vorfreude beim DEB-Team groß, denn für die meisten Nationalspieler ist es der erste große Auftritt seit rund acht Monaten. SPORT1 überträgt den Deutschland Cup von Donnerstag bis Sonntag live und in Highlights im Free-TV mit Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann.
Bundestrainer Söderholm nicht vor Ort, deutsches Perspektivteam will sich beweisen
Als wäre die aktuelle sportliche Lage vor dem Deutschland Cup nicht schon kompliziert genug, muss das DEB-Team mit einer weiteren Widrigkeit zurechtkommen: Bundestrainer Toni Söderholm wurde positiv auf das Coronavirus getestet und kann daher seine Schützlinge nicht vor Ort in Krefeld betreuen. Der Finne ist zwar sehr enttäuscht, will die Mannschaft aber dennoch aus der Ferne coachen. Diese Planänderung ist nur eine von vielen, die die Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen beim DEB verursacht hat. So entschied man sich nach den Absagen der Nationalteams aus Russland, Norwegen, der Slowakei und der Schweiz für ein neues Turnierformat mit drei statt den gewohnten vier Teams.
Neben der deutschen A-Nationalmannschaft, die mit Spielern wie Kapitän Moritz Müller, dem aktuellen DEL-MVP Marcel Noebels oder den Routiniers Yannic Seidenberg und Korbinian Holzer namhaft besetzt ist, nehmen diesmal Lettland und ein deutsches Perspektivteam am Deutschland Cup teil. Das Top Team Peking wurde zur Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2022 und die geplante U20-WM Ende des Jahres zusammengestellt. Neben vielen neuen Gesichtern hat U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter auch Spieler im Kader, die bereits einige A-Länderspiele absolviert haben.
Mittendrin beim Deutschland Cup
SPORT1 zeigt die Partien der deutschen Nationalmannschaft beim Deutschland Cup live oder in Highlights im Free-TV. Zum Auftakt steht am morgigen Donnerstag live ab 19:30 Uhr das Duell gegen das deutsche Top Team Peking auf dem Programm. Weiter geht es dann am Samstag, wenn die DEB-Auswahl auf den Weltranglistenzehnten aus Lettland trifft. Im Free-TV steigt SPORT1 live ab 17:00 Uhr in die laufende Partie ein, das komplette Spiel gibt es bereits ab 16:40 Uhr im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de zu sehen. Zum Abschluss fasst SPORT1 das Finale, bei dem sich die beiden punktbesten Mannschaften noch einmal gegenüberstehen, am Sonntag ab 19:00 Uhr ausführlich zusammen. Hier kommentiert Franz Büchner.
Die kommenden Eishockey-Sendezeiten auf den SPORT1 Plattformen in der Übersicht:
|
Plattform |
Tag, Datum |
Uhrzeit |
Eishockey |
Info |
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SPORT1 |
Donnerstag, 5. November |
19:30 Uhr live |
Deutschland Cup Deutschland – Top Team Peking |
Kommentator: Basti Schwele Experte: Rick Goldmann |
|
SPORT1 SPORT1.de |
Samstag, 7. November |
17:00 Uhr Live-Einstieg 16:40 Uhr live |
Deutschland Cup Deutschland – Lettland |
Kommentator: Basti Schwele Experte: Rick Goldmann |
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SPORT1 |
Sonntag, 8. November |
19:00 Uhr Highlights |
Deutschland Cup Finale |
Kommentator: Franz Büchner |
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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:
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SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
(DEL/Mannheim) PM Die beiden deutschen Nationalspieler Lean Bergmann und Marc Michaelis werden beim bevorstehenden MagentaSport-Cup und in der DEL-Saison 2020/21 bis auf Weiteres für die Adler Mannheim auflaufen. So verständigte sich der amtierende deutsche Meister mit den San Jose Sharks und Vancouver Canucks auf ein Leihgeschäft der zwei Stürmer.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )
„Sowohl Lean als auch Marc halten sich schon seit einigen Wochen bei uns in Mannheim fit. Beide kennen die Stadt und die Organisation. Ich bin sehr froh darüber, dass wir mit den Sharks und den Canucks eine Ausleihe vereinbaren konnten. Während Lean und Marc somit wichtige Spielpraxis sammeln können, helfen uns beide Jungs mit ihrer Qualität definitiv weiter“, äußert sich Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara zu beiden Personalien.
Der 22 Jahre alte Bergmann unterschrieb nach seiner DEL-Debütsaison 2018/19 in Iserlohn einen Zweijahresvertrag bei den Adlern. Allerdings kam Bergmann bislang auf nur zwei Pflichtspieleinsätze in der Champions Hockey League, da er im Mai 2019 einen Dreijahreskontrakt in San Jose erhielt und Anfang September nach Kalifornien aufbrach. Für die Sharks absolvierte Bergmann in der abgelaufenen Saison zwölf NHL-Partien und verbuchte dabei eine Vorlage. In 31 Einsätzen für das AHL-Farmteam San Jose Barracuda sammelte der 1,87 Meter große und 93 Kilo schwere Linksschützen derweil acht Tore und neun Vorlagen.
Michaelis durchlief als gebürtiger Mannheimer die Nachwuchsabteilungen der Jungadler, ehe der 1,80 Meter große und 85 Kilo schwere Linksschütze 2014 zunächst in die nordamerikanische Nachwuchsliga NAHL und noch im selben Jahr weiter in die USHL wechselte. 2016 schloss sich Michaelis der Minnesota State University aus der College-Liga NCAA an. Für die bevorstehende Spielzeit unterschrieb der 25-Jährige einen Einjahresvertrag bei den Vancouver Canucks.

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(DEB) Bundestrainer Toni Söderholm kann die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft beim Deutschland Cup 2020 nicht direkt vor Ort betreuen. Infolge der begleitenden und obligatorischen Corona-Testungen im Vorfeld des Heimturniers des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. erhielt der 42-Jährige ein positives Ergebnis und bleibt daher in München.

(Foto: eishockey-online.com / Archiv)
Kontakt zu Spielern des DEB-Teams hatte Söderholm nicht, deshalb besteht keinerlei Gefährdung, zumal die Profis am Sonntag alle mit einem frischen negativen Testergebnis anreisten. Alle Personen aus der DEB-Geschäftsstelle, die mit dem DEB-Coach in Kontakt standen und Aufgaben beim Deutschland Cup haben, werden trotz ihres negativen Testergebnisses im Laufe der kommenden Woche als Vorsichtsmaßnahme keinen unmittelbaren Kontakt zur Nationalmannschaft haben.
Söderholm wird gleichwohl ständig enge Verbindung zu seinem Trainerteam und den Spielern halten und die grundsätzliche Linie auch aus der Ferne vorgeben. Jede Entscheidung wird mit dem Bundestrainer abgesprochen sein. U18-Bundestrainer Steffen Ziesche wird durch Söderholms Absenz eine wichtige Rolle einnehmen, er wechselt aus dem Staff des Top Teams Peking zur Nationalmannschaft. Beim Top Team Peking ergänzt U16-Bundestrainer Thomas Schädler den Betreuerstab. Der frühere finnische Nationalspieler Ville Peltonen unterstützt den DEB beim Deutschland Cup in beratender Funktion. Ab Mittwoch verstärkt überdies noch Thomas Popiesch, Chefcoach von PENNY DEL-Club Fischtown Pinguine Bremerhaven, das Trainerteam der Nationalmannschaft – ein Beleg für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen DEB und PENNY DEL.
Auch beim Kader der A-Nationalmannschaft gab es kurz vor der Anreise noch Veränderungen. Verteidiger Moritz Seider bleibt nach Absprache aufgrund der Pandemielage in Schweden bei seinem Club Rögle BK, an den der 19-Jährige von den Detroit Red Wings ausgeliehen ist. Ebenso wird daher Assistenzcoach Cory Murphy nicht anreisen, er arbeitet ebenfalls bei Rögle BK. Zudem nimmt der Münchner Patrick Hager nicht am Deutschland Cup teil, womit das Aufgebot der Nationalmannschaft drei Torhüter, acht Verteidiger und zwölf Stürmer umfasst.
Bundestrainer Toni Söderholm (Foto: Julian Kröhl): „Das ist ganz klar die größte persönliche Enttäuschung, die ich selbst als Spieler oder Trainer erlebt habe. Ich habe am Donnerstag noch Sport gemacht, am Abend begannen die Symptome mit Fieber und Husten. Zum Glück war ich an dem Tag nur bei mir zu Hause. Heute am Sonntag geht es mir schon besser. Das Gute ist, wenn man etwas Gutes sehen kann, dass wir uns im Trainerteam vorab schon für einen solchen Fall abgestimmt haben. Wir haben uns um Hilfe von außen gekümmert, wenn so etwas passieren sollte und sie auch gefunden. Deshalb wird uns Ville Peltonen als externer Berater unterstützen. Alle taktischen Dinge sind ganz klar und ich kann von daheim eingreifen, wenn es nötig ist. Wir werden jeden Tag zwei bis vier Mal in Kontakt sein und die Abläufe und Inhalte besprechen. Die Trainingseinheiten werden gefilmt und ich bekomme sie geschickt. Jeden Abend werden wir den Tag durchgehen, bei den Spielen werden wir in der Drittelpause in Verbindung sein, da ist Vieles möglich. Es ist einfach ein Teil der Pandemielage, dass so etwas wie bei mir passieren kann.“
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(DEL/München) PM Siebter Testspiel-Erfolg für den EHC Red Bull München! Das Duell zwischen dem letztjährigen PENNY DEL-Hauptrundensieger und dem DEL2-Primus Löwen Frankfurt endete mit einem 4:0 (1:0|2:0|1:0)-Auswärtserfolg für die Red Bulls. Yasin Ehliz, Zach Redmond, Kapitän Patrick Hager und Chris Bourque sorgten mit ihren Treffern genauso wie Goalie Daniel Fießinger mit einem Shutout für ein erfolgreiches Münchner Gastspiel in der Main-Metropole.

( Foto EHC Red Bull München )
Trotz früher Unterzahl kamen die Red Bulls gut ins Spiel und waren häufig einen Schritt schneller als ihre Gegenspieler. Hierbei hatte Ehliz sogar die Führung auf dem Schläger. Erst Goalie Patrick Klein konnte das Solo des Münchners stoppen. Beim ersten Powerplay der Gäste geriet Klein anschließend unter Dauerbeschuss: Hager und Philip Gogulla per Schlagschuss genauso wie Yannic Seidenberg, der die Scheibe an die Latte setzte, vergaben beste Möglichkeiten. Auf der Gegenseite hatte man Glück, dass Alexej Dmitriev sowie der Ex-Münchner Martin Buchwieser einen Konter zu unsauber ausspielten. Bei einer weiteren Frankfurter Überzahlsituation wurde Fießinger dank starkem Penalty Killing seiner Vorderleute kaum geprüft. Torlos ging es aber nicht in die Drittelpause, weil Ehliz in der 18. Minute von der linken Bande aus zum Tor zog und Klein die Scheibe zum 1:0 durch die Beine legte.
Beim Schussversuch von Eduard Lewandowski sorgte Fießinger zu Beginn des Mittelabschnitts mit einer reflexartigen Parade dafür, dass München auch die dritte Unterzahlsituation ohne Gegentreffer überstand. Hager und Co. verlagerten das Spiel in der Folge wieder vermehrt in die gegnerische Zone. Auch Verteidiger Redmond suchte nach Zuspiel von Trevor Parkes den Weg nach vorne und traf frei vor dem Tor ins kurze Eck (31.). Im eigenen Powerplay legte München vier Minuten später das 3:0 nach. Löwen-Goalie Klein stemmte sich lange erfolgreich gegen den Druck, war dann aber machtlos, als Hager den Querpass im Slot verwertete.
Mit einer 3:0-Führung im Rücken zogen die Münchner im Schlussdrittel weiterhin ihr Spiel auf. Auf beiden Seiten verzeichneten zunächst die Torhüter starke Saves: Klein rettete zweimal gegen Bourque und anschließend gegen Frank Mauer. Fießinger vereitelte derweil die bis dato beste Frankfurter Chance durch den heranstürmenden Sebastian Collberg. Dem letzten Aufbäumen der Gastgeber setzte Bourque ein Ende. Nach Seidenbergs zur Seite abgewehrtem Schuss staubte der Flügelstürmer zum 4:0 ab (48.). Insgesamt 18 Paraden brachten dem Münchner Goalie den ersten Shutout in der Vorbereitung ein.
Zach Redmond: „Es ist natürlich schön zu gewinnen und wir haben als Team gutes Hockey gezeigt. Aber herauszufinden, woran man noch arbeiten muss, ist im Moment noch viel wichtiger.“
Löwen Frankfurt gegen EHC Red Bull München 0:4 (0:1|0:2|0:1)
Tore
0:1 | 17:57 | Yasin Ehliz
0:2 | 30:01 | Zach Redmond
0:3 | 34:19 | Patrick Hager
0:4 | 47:56 | Chris Bourque

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(DEB/Nationalmannschaft) Die Teilnehmer des Deutschland Cups 2020 stehen fest, das erste große Eishockey-Event der Saison kann stattfinden. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm wird dieses Jahr auf den kommenden WM-Gastgeber Lettland und eine DEB-Perspektivauswahl des Top Teams Peking treffen. Nach den coronabedingten Absagen von Norwegen, der Slowakei, der Schweiz und Russland wird das Heimturnier des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. vom 5. bis 8. November in der Krefelder Yayla Arena in einem Dreierformat statt im gewohnten Vier-Nationen-Modus ausgetragen.

( Foto DEB )
An jedem der Turniertage findet nun ein Spiel statt. Zunächst spielen die drei Teams im Modus „Jedergegen-Jeden“, danach werden sich die beiden punktbesten Mannschaften am Sonntag in einem Finalspiel duellieren. Aufgrund der Situation in der Corona-Pandemie ist die Veranstaltung derzeit nur ohne Publikum genehmigt, dafür werden alle Spiele von Magenta Sport und die Partien am Donnerstag und Samstag auch von Sport1 live übertragen.
Sportlich gewinnt das Turnier in der derzeitigen Situation noch einmal an Bedeutung, nicht nur als Standortbestimmung, sondern auch als wichtige Wettkampfprüfung im Hinblick auf die WM 2021 und die Olympischen Spiele 2022. Alle Teams werden nach ihrer Ankunft mehr oder weniger von der Außenwelt isoliert und in einer Art Teamblase zwischen Hotel und Arena pendeln. Ebenso gehört zu den notwendigen Maßnahmen, dass alle Aktiven und Teammitglieder der Mannschaften mit einem aktuellen negativen Coronatest anreisen werden, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Ich denke, wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Dafür mein Dank an alle Beteiligten. Besonders in diesen schwierigen Zeiten ist es für unseren Sport und die Nationalmannschaften eminent wichtig, sich unter internationalen Wettkampfbedingungen zu präsentieren und zu messen. In Lettland hat unsere Nationalmannschat ein Team auf Augenhöhe als Gegner, aber unsere jungen Top-Talente werden es beiden Teams sicher nicht leichtmachen, ins erstmals ausgetragene Finale am Sonntag zu kommen. Es wird eine herausfordernde Zeit für alle Beteiligten werden, aber ich freue mich riesig auf Eishockey live.“
Paul Keusch, Geschäftsführer Seidenweberhaus GmbH: „Eishockey spielen trotz Corona! Was lange nicht möglich war, kann nun endlich stattfinden. Auch ohne Publikum freuen wir uns, den DEB mit unserer Nationalmannschaft wieder in der Yayla Arena begrüßen zu dürfen.“

( Foto DEB )
Bundestrainer Söderholm nominiert Mix aus Routine und Jugend für Deutschland Cup
Einen Mix aus Routine und jugendlichem Drang hat Bundestrainer Toni Söderholm für das Aufgebot der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft beim Deutschland Cup 2020 in der Krefelder Yayla Arena ausgewählt. Beim Heimturnier des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. werden zahlreiche erfahrene Nationalspieler wie Kapitän Moritz Müller, Korbinian Holzer oder Patrick Hager ebenso zum Team gehören wie eine Reihe aufstrebender Profis. Leon Gawanke, zurzeit von der NHL-Franchise Winnipeg Jets an die Eisbären Berlin ausgeliehen, feiert dabei genauso sein Debüt im Kreis der ANationalmannschaft wie der Münchner Torhüter Daniel Fießinger.
Erstmals seit der Saison 2016/17 ist der Mannheimer Goalie Felix Brückmann wieder Teil des DEB-Teams. Zum Kader gehören in Lean Bergmann (San Jose Sharks), Marc Michaelis (Vancouver Canucks) und Moritz Seider (Detroit Red Wings) weitere in Nordamerika unter Vertrag stehende Spieler. Seider ist derzeit allerdings aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie an den schwedischen Erstligisten Rögle BK ausgeliehen. Insgesamt sechs Spieler der Olympia-Mannschaft von 2018 zählen zur DEB-Auswahl für die ersten A-Länderspiele seit dem Deutschland Cup 2019. Dazwischen lagen noch im Februar 2020 die Vergleiche des Top Teams Peking mit der Schweiz.
Das DEB-Team umfasst drei Torhüter, neun Verteidiger sowie 13 Stürmer und wird am Sonntag in Krefeld zusammenkommen, um sich angesichts der schwierigen Umstände bestmöglich vorzubereiten. Das Trainerteam um Söderholm ergänzen Assistenzcoach Cory Murphy und Torwarttrainer Patrick Dallaire. Alle Spiele des Deutschland Cups werden live bei Magenta Sport übertragen, die Partien am Donnerstag und Samstag laufen parallel auch bei Sport1.
Der Kader des Top Teams Peking, das das Turnier im Dreierformat mit Lettland komplettiert, wurde von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter vor allem mit Blick auf die U20-WM in Edmonton/Kanada am Ende des Jahres zusammengestellt. So soll Spielern der U20-Mannschaft eine Bewährungsmöglichkeit und die Gelegenheit zu einem Härtetest unter Wettkampfbedingungen gegeben werden. Außerdem verstärken Perspektivspieler der Nationalmannschaft den Kader, die teilweise bereits über A-Länderspiel-Erfahrung verfügen.
Bundestrainer Toni Söderholm: „Wir freuen uns riesig, dass ein Teil der besten deutschen Spieler nach einem Jahr wieder zusammenkommt. Wir haben zwei Tage mehr Zeit als letztes Jahr zur Vorbereitung, die wollen wir intensiv nutzen. Den Kader wollen wir jetzt auch Richtung WM im Auge haben, denn es kann sein, dass die NHL-Spieler nicht dort sind. Es ist ganz bewusst eine Mischung aus Erfahrung und Jugend. Wir haben versucht, den bestmöglichen Mix für alle Rollenaufteilungen wie Überzahl und Unterzahl zusammenzustellen. Im Top Team Peking sind auch Spieler mit internationaler Erfahrung, die sich durch unser Nachwuchssystem gearbeitet haben. Dass wir jetzt die Möglichkeit haben, zwei wettbewerbsfähige Teams zu stellen, ist auch ein Zeichen an Europa, dass im deutschen Eishockey viel Gutes passiert ist.“
Der Spielplan des Deutschland Cups 2020 in der Yayla Arena Krefeld:
Donnerstag, 05.11.2020, Deutschland – DEB Top Team Peking, 19.45 Uhr (Sport1/Magenta Sport)
Freitag, 06.11.2020, DEB Top Team Peking – Lettland, 17.00 Uhr (Magenta Sport)
Samstag, 07.11.2020, Deutschland – Lettland, 16.45 Uhr (Sport1/Magenta Sport)
Sonntag, 08.11.2020, Finale, 14.30 Uhr (Magenta Sport)

( Foto DEB )
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(DEL/Mannheim) PM Vom 11. November an spielen insgesamt acht Clubs der PENNY DEL auf Einladung der Telekom den MagentaSport Cup. Inzwischen ist der Spielplan finalisiert worden. Die Adler treten in Gruppe B zunächst dreimal in der SAP Arena an.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Gegner sind dabei der EHC Red Bull München (Donnerstag, 12. November, 19.30 Uhr), die Eisbären Berlin (Donnerstag, 19. November, 19.30 Uhr) und Schwenningen (Sonntag, 22. November, 14.00 Uhr). Im Anschluss reist das Team um Cheftrainer Pavel Gross in die bayerische Landeshauptstadt (Mittwoch, 25. November, 19.30Uhr), die Bundeshauptstadt (Donnerstag, 03. Dezember, 19.30 Uhr) und zum Derby zu den Wild Wings (Sonntag, 06 Dezember, 14.00 Uhr).
In Gruppe A treffen indes die Fischtown Pinguins Bremerhaven, die Düsseldorfer EG, die Krefeld Pinguine sowie die Grizzlys Wolfsburg aufeinander.
Der Spielplan im Überblick:
1 Mittwoch, 11. November2020 Bremerhaven – Krefeld
2 Donnerstag, 12. November 2020 Mannheim – München
3 Freitag, 13. November 2020 Berlin – Schwenningen
4 Samstag, 14. November 2020 Wolfsburg – Düsseldorf
5 Sonntag, 15. Novermber 2020 München – Schwenningen
6 Dienstag, 17. Novermber 2020 Krefeld – Wolfsburg
6 Dienstag, 17. Novermber 2020 Krefeld – Wolfsburg
7 Mittwoch, 18. November 2020 Bremerhaven – Düsseldorf
8 Donnerstag, 19. November 2020 Mannheim – Berlin
9 Freitag, 20. November 2020 Wolfsburg – Bremerhaven
10 Samstag, 21. November 2020 München – Berlin
11 Sonntag, 22. November 2020 Mannheim – Schwenningen
12 Dienstag, 24. November 2020 Düsseldorf – Krefeld
13 Mittwoch, 25. November 2020 München – Mannheim
14 Donnerstag, 26. November 2020 Schwenningen – Berlin
15 Freitag, 27. November 2020 Krefeld – Bremerhaven
16 Samstag, 28. November 2020 Düsseldorf – Wolfsburg
17 Sonntag, 29. November 2020 Schwenningen – München
18 Dienstag, 01. Dezember 2020 Wolfsburg – Krefeld
19 Mittwoch, 02. Dezember 2020 Düsseldorf – Bremerhaven
20 Donnerstag, 03. Dezember 2020 Berlin – Mannheim
21 Freitag, 04. Dezember 2020 Bremerhaven – Wolfsburg
22 Samstag, 05. Dezember 2020 Berlin – München
23 Sonntag, 06. Dezember 2020 Schwenningen – Mannheim
24 Dienstag, 08. Dezember 2020 Krefeld – Düsseldorf
25 Donnerstag, 10. Dezember 2020 A1 – B2 (Halbfinale)
26 Freitag, 11. Dezember 2020 B1 – A2 (Halbfinale)
27 Samstag/Sonntag, 12./13. Dezember 2020 Sieger 25 – Sieger 26
Die Spiele finden wochentags um 19.30 Uhr, samstags um 17.00 Uhr und sonntags um 14.00 Uhr statt.

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(DEL/Mannheim) PM Monatelang hat die Corona-Pandemie den Kufensport lahmgelegt, doch nun gibt es ein Licht am Ende des schier endlos erscheinenden Tunnels – zumindest aus Sicht der Adler Mannheim. Nach mehreren Gesprächen zwischen den Verantwortlichen und den Spielern haben beide Seiten eine einvernehmliche Einigung erzielt, die die Rückkehr in den Spielbetrieb sicherstellt

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat Spiel zwei des Testspieldoppelpacks bei den Eisbären Berlin mit 0:1 (0:0|0:1|0:0) verloren. Einen Tag nach ihrem 3:2-Erfolg gelang es den Münchnern vor erneut 214 Zuschauern im ausverkauften Wellblechpalast trotz zahlreicher Chancen nicht, Berlins starken Torhüter Mathias Niederberger zu bezwingen.

( Foto EHC Red Bull München )

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(München) PM 233 Tage nach dem letzten Duell zweier Klubs aus der PENNY DEL hat der EHC Red Bull München bei den Eisbären Berlin mit 3:2 (2:0|0:2|1:0) gewonnen. Vor den maximal zugelassenen 214 Zuschauern im Wellblechpalast erzielten Maximilian Daubner, Trevor Parkes und Philip Gogulla die Tore der Bayern. Am Sonntag (18. Oktober | 14:30 Uhr | live auf Sprade.TV) steigt Spiel zwei des Testspieldoppelpacks in der Bundeshauptstadt.

(Foto: EHC Red Bull München)
Beide Teams lieferten sich von Beginn an ein intensives und temporeiches Duell. Die erste Großchance hatten die Gäste: Jakob Mayenschein – glänzend angespielt von Patrick Hager – konnte Berlins Torhüter Tobias Ancicka mit seinem Tunnelversuch aber nicht bezwingen (5.). Die Red Bulls wirkten in der Folge frischer. Dazu kamen Vorteile im Passspiel. In der 18. Minute zahlte sich dies aus: Nach einem Schuss von Konrad Abeltshauser spielte Frank Mauer in den Slot zu Daubner, der aus der Drehung flach in die rechte Ecke traf. 68 Sekunden später jubelten die Gäste erneut, weil Parkes nach einem Pass von Chris Bourque auf das Eisbären Tor zulief, sich die Scheibe auf die Rückhand legte und Ancicka keine Chance ließ.
Im Mittelabschnitt erhöhten die Eisbären das Tempo. Münchens Torhüter Kevin Reich hatte nun mehr zu tun. Den Alleingang von Maxim Lapierre in Unterzahl wehrte Reich stark mit der Fanghand ab (22.), zehn Minuten später war er dann aber chancenlos: Parker Tuomie hatte sich im Zentrum durchgesetzt, frei vor dem Tor abgezogen und Glück gehabt, dass der Schuss vom Pfosten an den Rücken Reichs sprang und dann über die Torlinie kullerte. Auf der Gegenseite hatte Daubner eine Topchance auf das 3:1, Jacob Ingham, der mittlerweile das Tor der Berliner hütete, war aber zur Stelle (35.). In der vorletzten Minute des Drittels glichen die Berliner aus, weil Marcel Noebels einen Schuss von Wissmann perfekt abfälschte (39.).
Im Schlussdrittel waren die Red Bulls wieder aktiver, gefährlich zum Abschluss kamen sie aber nicht. Das änderte sich in der 47. Minute, als Yannic Seidenberg in Überzahl Ingham prüfte. In der Folge ging es auf und ab, beide Torhüter hatten nun starke Aktionen: Erst rettete Reich gegen Lukas Reichel (50.), dann hielt Ingham den Schuss von Bourque (52.). In der 53. verhinderte Reich mit einer Glanzparade gegen Alex Turcotte die erstmalige Eisbären-Führung. Dann waren wieder die Red Bulls am Zug – und das spielentscheidend: Gogulla umspielte nach einer Kombination mit Derek Roy einen Verteidiger, lupfte die Scheibe aus kurzer Distanz unter die Latte und sicherte den Red Bulls 100 Sekunden vor dem Ende den 3:2-Sieg.
Maximilian Daubner: „Wir sind gut reingekommen, haben dann aber das Spiel aus der Hand gegeben. Das letzte Drittel war hart umkämpft. Jeder wollte gewinnen, den Treffer haben aber wir gemacht.“
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 2:3 (0:2|2:0|0:1)
Tore
0:1 | 17:25 | Maximilian Daubner
0:2 | 18:33 | Trevor Parkes
1:2 | 31:57 | Parker Tuomie
2:2 | 38:46 | Marcel Noebels
2:3 | 58:20 | Philip Gogulla
Zuschauer: 214

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(DEL/Mannheim) PM Nach der erneuten Verschiebung des Saisonstarts in der PENNY DEL haben sich die Adler Mannheim und Rögle BK auf ein Leihgeschäft verständigt.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )
Demnach wird Angreifer Ben Smith in den kommenden sieben Wochen auf Leihbasis für das schwedische SHL-Team auflaufen. Sollten die Adler an der diesjährigen CHL-Saison teilnehmen, können sie den 32-jährigen US-Amerikaner jederzeit nach Mannheim zurückbeordern.
„Alle Parteien profitieren von diesem Leihgeschäft“, sagt Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara. „Während unser Saisonauftakt noch ungewiss ist, kann Ben Spielpraxis in einer sehr starken europäischen Liga sammeln.
Rögle hingegen bekommt einen überaus erfahrenen und spielstarken Center, der stets im Sinne des Teams handelt und ein absoluter Leader ist. Wir wünschen Ben eine gute Zeit in Schweden und freuen uns, wenn er wieder das Adler-Trikot überstreift.“

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat den „So geht sächsisch.“-Cup in Dresden für sich entschieden. Nach dem 9:2-Halbfinalerfolg am Vortag gegen die Lausitzer Füchse gewann der dreimalige deutsche Meister das Endspiel gegen Gastgeber Dresdner Eislöwen am Sonntag mit 5:2 (1:0|2:0|2:2) und holte sich damit die Trophäe. Kapitän Patrick Hager stellte mit seinen Turniertoren drei und vier die Weichen auf Sieg, außerdem trafen Trevor Parkes, Yasin Ehliz und Philip Gogulla für die Red Bulls.

( Foto EHC Red Bull München )

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(München) PM Der EHC Red Bull München steht nach einem deutlichen 9:2-Erfolg (2:1|5:1|2:0) über die Lausitzer Füchse im Finale beim „So geht sächsisch.“-Cup in Dresden. Dort wartet am Sonntag (13:00 Uhr, live bei MagentaSport) der Sieger aus dem zweiten Halbfinale zwischen dem SC Riessersee und Gastgeber Dresdner Eislöwen.

( Foto EHC Red Bull München )
Mit einem Dreierpack brachte Frank Mauer die Münchner früh auf Final-Kurs. Die weiteren Treffer verteilten sich auf Kapitän Patrick Hager (2), Maximilian Daubner (2) sowie Luca Zitterbart und Maximilian Kastner.
Die Münchner traten von Beginn an enorm zielstrebig auf und waren den Füchsen über weite Teile des ersten Drittels überlegen. Bei angezeigter Strafzeit kombinierten die Red Bulls gefällig und brachten Mauer so in eine exzellente Schussposition - 1:0 (6.). Der 32-Jährige legte in der 12. Minute auf Vorlage von Philip Gogulla nach. Der Zweitligist aus Lausitz wurde erst gegen Ende des Drittels mutiger und verkürzte durch Rylan Schwartz (17.).
Im Mittelabschnitt spielte sich der dreimalige deutsche Meister endgültig in einen kleinen Rausch. Zunächst war es Hager, der Füchse-Goalie Mac Carruth aus spitzem Winkel zum 3:1 (24.) überraschte. Zwischen den nächsten drei Treffern von Mauer, Zitterbart und Daubner lagen lediglich 64 Sekunden. Bei einer Vier-gegen-Vier-Situation auf dem Eis war auch Daniel Fießinger im Münchner Tor wieder mehr gefordert. Gegen Robert Farmer konnte er zunächst parieren, musste aber im Anschluss dennoch zum zweiten Mal hinter sich greifen (35.). Das letzte Tor im Mittelabschnitt ging wieder auf das Konto von Hager (38.).
Mit einer klaren 7:2-Führung gingen die Red Bulls in das Schlussdrittel und schalteten dabei zunächst einen Gang zurück. Trotz einiger guter Abschlüsse der Füchse war Fießinger in der Folge nicht mehr zu bezwingen. Mit zwei weiteren Treffern stellten Daubner (56.), an dessen Tor Assistgeber Bastian Eckl einen großen Anteil hatte, sowie Kastner (60.) den Endstand her.
Konrad Abeltshauser: „Wir haben uns mental sehr gut auf den Gegner eingestellt und 60 Minuten unser Eishockey gespielt. Im Finale am Sonntag werden wir genauso auftreten wie heute.“
EHC Red Bull München gegen Lausitzer Füchse 9:2 (2:1|5:1|2:0)
Tore
1:0 | 06:00 | Frank Mauer
2:0 | 12:39 | Frank Mauer
2:1 | 16:29 | Rylan Schwartz
3:1 | 23:19 | Patrick Hager
4:1 | 26:21 | Frank Mauer
5:1 | 27:03 | Luca Zitterbart
6:1 | 27:26 | Maximilian Daubner
6:2 | 34:39 | Robert Farmer
7:2 | 37:21 | Patrick Hager
8:2 | 55:19 | Maximilian Daubner
9:2 | 59:39 | Maximilian Kastner

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