DEL - Die DEG steht im Viertelfinale!

 

(DEL/Düsseldorf) PM Egal, was die Tabelle sagt. Spiele gegen die Krefeld Pinguine sind nie einfach. Schon gar nicht, wenn es um so viel geht, wie am vorletzten Spieltag dieser Hauptrunde. Die DEG tat sich schwer, und gab eine 2:0-Führung aus der Hand. In der Verlängerung avancierte Rihards Bukarts zum Matchwinner. Sein Überzahltreffer zum 3:2 (1:0; 1:2; 0:0; 1:0) machte die direkte Qualifikation für das Viertelfinale perfekt!

 

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(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)

 


 

Knappe Führung nach 20 Minuten

 

Die Gäste aus Krefeld starteten angriffslustig in die Partie. In den Anfangsphase des Spiels waren die Schützlinge von Pierre Beaulieu viel an der Scheibe und oft im Verteidigungsdrittel der DEG unterwegs. Bei sämtlichen Schüssen, die auf seinen Kasten flogen, war Mathias Niederberger aber auf dem Posten. Die Jungs von Harold Kreis spielten zunächst abwartend, schalteten aber nach und nach einen Gang hoch. Jerome Flaake gab den Puck von der rechten Seite in den Slot, wo sich Luke Adam an einem Tip-In versuchte (5.). Nicholas Jensen zog gefährlich aus der Distanz ab (8.). Während der ersten Angriffsbemühungen der Rot-Gelben leistete sich Garrett Noonan einen Stockschlag. Für ganze sieben Sekunden nahm er auf der Strafbank Platz. Dann schlug es hinter Oskar Östlund im KEV-Gehäuse ein. Kenny Olimb gewann das Bully, gab die Scheibe weiter zu Jensen, der sie aus zentraler Position per Schlenzer ins linke Eck zirkelte (9.). Im Anschluss fand die DEG immer besser ins Spiel. Je schneller sie den Puck laufen ließ, desto gefährlicher wurde es für die Pinguine. Eine von vielen Chancen hatte Flaake, der den Puck ans Gestänge setzte (14.). Nach 20 Minuten war die DEG auf Viertelfinal-Kurs.

 

 

DEG erhöht und ist dann zu passiv

 

Der Mittelabschnitt startete mit 89 Sekunden rot-gelbem Überzahlspiel, die allerdings ohne Ertrag verstrichen. Als sich KEV-Verteidiger Philip Riefers durchs Drittel der DEG kurvte, konnte ihn Jensen nur regelwidrig stoppen. Somit durften auch die Pinguine mal in Überzahl ran. Als die Düsseldorfer wieder komplett waren, fuhren Jensen, Adam und Olimb zu dritt einen Konter. Olimb legte von links den Puck ab zum von hinten aufrückenden Adam. Der wollte voll durchladen, traf aber mehr Eis als Puck. Jensen stocherte das Spielgerät mit einem langen Schläger von rechts über die Linie (27.). Die ausgebaute Führung sorgte bei der DEG allerdings nicht für Sicherheit. Krefeld kam schnell zum Anschluss, weil Daniel Pietta nicht energisch genug angegriffen wurde und die Scheibe halbhoch auf der Fanghandseite Niederbergers ins Tor schlenzen konnte (30.). Nach dem Gegentreffer agierte die DEG zu passiv und ließ die Gäste im eigenen Drittel gewähren. Ein weiteres Unterzahlspiel überstand die DEG schadlos, hatte aber danach Glück, dass Kai Hospelt aus spitzem Winkel das leere Tor verfehlte, als Niederberger schon am Boden lag (38.). Der Ausgleich der Pinguine resultierte aus einer weiteren schwarz-gelben Drangphase mit viel Puckbesitz. Alex Trivellato zog von der blauen Linie ab, Phillip Bruggisser bugsierte die abprallende Scheibe durch die Schoner von Niederberger hindurch ins Tor (39.). Nun war klar: Die DEG musste wieder mehr tun, sah sich aber bis zum Drittelende erst einmal einem weiteren Powerplay der Krefelder ausgesetzt.

 

 



 

Viertelfinale!

 

Von dem war zu Beginn des letzten Drittels noch 33 Sekunden übrig. Als die DEG wieder komplett war, hatten Maxi Kammerer und Alex Barta eine Doppelchance aus dem Slot (42.). Rihards Bukarts zog alleine zum Tor, sein Schuss landete aber genau auf dem Brustpanzer von Östlund. Auch weil sich ihm Jeremy Welsh strafwürdig in den Weg gestellt hatte (42.). Zwar stand es noch immer 2:2, als Welsh von der Sünderbank zurückkehrte. Doch die DEG erhöhte nun wieder die Schlagzahl. Nowak hielt von der blauen Linie drauf, Östlund rettete mit seinem rechten Schoner (48.). Charlie Jahnke hatte aus der Drehung im Slot die vielleicht beste DEG-Chance des Schlussdrittels. Zum Ende hin hieß es noch einmal zittern. Bukarts musste wegen eines Stockschlags vom Eis. Krefeld nahm eine Auszeit, um sich für das Überzahlspiel zu beraten. In dem ließ Bruggisser ein mächtiges Geschoss von der blauen Linie los, das Niederberger spektakulär mit der Fanghand entschärfte (59.). 45 Sekunden vor dem Drittelende gerieten Jensen und Travis Ewanyk aneinander. Beide wanderten auf die Strafbank, die DEG durfte aber mit einem Mann mehr weiterspielen. Das zahlte sich zwar in der regulären Spielzeit nicht mehr aus. Nach 57 Sekunden in der Verlängerung aber ließ Bukarts mit einem Schuss aus dem Slot nach Zuspiel von Adam die DEG-Fans unter den 13.205 Zuschauern im ausverkaufen ISS DOME jubeln: Viertelfinale!

 

 

Ob die DEG dieses als Tabellenfünfter gegen die Eisbären Berlin oder als Tabellensechster gegen den noch zu ermittelnden Dritten (Mannheim oder Straubing) bestreitet, klärt sich am Sonntag. Dann gastiert die DEG um 14 Uhr bei den Thomas Sabo Ice Tigers.

 

 


 

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DEL 51. Spieltag - Straubing gewinnt Derby in München und sichert Teilnahme an der CHL

 

(DEL) (Christian Diepold)  Am vorletzten Spieltag der DEL Hauptrunde 2019/2020 trafen in München am Oberwiesenfeld vor 6.142 Zuschauer der Tabellenführer EHC Red Bull München auf die Straubing Tigers. In einem spannenden und hitzigen Spiel setzten sich die Straubinger mit 3:6 erfolgreich durch.

 

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(Es ging heiß her in München - Foto: Heike Feiner)

 

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Während den Gästen aus Niederbayern noch zwei Punkte für eine mögliche Teilnahme an der Champions Hockey League fehlten, hatten sich die Red Bulls frühzeitig bereits für den europäischen Elitevergleich qualifiziert und standen seit dem letzten Sieg in der Verlängerung gegen Schwenningen als Tabellenerster der Hauptrunde fest. Die bisherigen Begegnungen der beiden bayerischen Teams gingen mit zwei Siegen an die Münchner.

 

Das Münchner Tor hütete heute erneut der Silberheld von PyeongChang Danny aus den Birken, während der Neuzugang aus der ECHL #95 Zachary Fucale zum ersten Mal auf dem Spielberichtsbogen stand. Die Red Bulls liefen in den "Wings for Life World Run" Trikots auf.

 

Die Partie hatte von Beginn an Playoff-Charakter und beide Teams kämpften und waren bissig auf dem Eis, es gab über die gesamten 60. Minuten immer wieder Spieler, die aneinander gerieten. Den Höhepunkt lieferten Andrew Bodnarchuk und Kael Mouillierat in der 24. Minute mit einem Faustkampf. Doch es wurde auch Eishockey gespielt und Straubing konnte im ersten Drittel in Unterzahl durch den Topscorer Conolly in Führung gehen. München hatte einige gute Chancen, die der glänzend aufgelegte Jeffrey Zatkoff zu Nichte machte.

 

Im Mittelabschnitt ging es hin und her und die 6.142 Zuschauer am Oberwiesenfeld sahen ein hochklassiges Derby mit viel Action (36 Strafminuten) auf dem Eis. Die Gäste aus Niederbayern nutzten in der Anfangsphase zwei Mal eine Überzahlsituation durch Acolatse und Laganiere und zogen mit 0:3 davon. Nach dem 0:4 durch Mitchell Heard (30.) war der Arbeitstag für Danny aus den Birken beendet, er verließ den Kasten für Kevin Reich. Kurz darauf kamen die Red Bulls durch Jason Jaffray auf 1:4 zum Anschlusstreffer. In der Schlußminute parierte Zatkoff noch einen Penalty von Mark Voakes.

 



 

München dominierte den Schlussabschnitt und drückte von der ersten Minute auf das Tor von Zatkoff, der eine Glanzparade nach der anderen zeigte. Trevor Parkes erzielte im Powerplay (47.) das 2:4. Wenige Minuten später drückte Philipp Gogulla die Scheibe erneut über die Linie und so nahm die Partie nach 50. gespielten Minuten noch mehr Fahrt auf. Auch Straubing wechselte den Torhüter, für Zatkoff kam Sebastian Vogl zwischen die Pfosten.

 

Die passende Antwort konnten die Gäste durch einen Doppelschlag innerhalb von nur 33 Sekunden von Jeremy Williams in Überzahl geben. Williams hatte zuletzt im Dezember für die Tigers getroffen und krönte damit seine gute Leistung am heutigen Freitag. Zwei Minuten vor dem Ende gab es nochmals eine Strafzeit für die Tigers und Don Jackson nahm seinen Goalie vom Eis, doch es reichte bis auf einen Pfostenschuss von Yannic Seidenberg nicht mehr und so gingen die drei Punkte nach Niederbayern. 

 

Am letzten Spieltag geht es für die Red Bulls nach Krefeld und die Tigers erwarten zu Hause die Iserlohn Roosters, bevor es dann in die Pre-Playoffs geht, die im Modus Best-of-Three ausgespielt werden.

 

 

DEL 51. Spieltag, 06.03.2020

EHC Red Bull München - Straubing Tigers 3:6 (0:1|1:3|2:2)

 

Tore:

0:1|07.|Michael Conolly UT

0:2|22.|Sena Acolatse (Conolly) PP

0:3|23.|Antoine Laganiere PP2

0:4|30.|Mitchell Heard (Turnbull, Laganiere)

1:4|33.|Jason Jaffray (Ehliz, Roy)

2:4|47.|Trevor Parkes (Abeltshauser, Voakes) PP

3:4|50.|Philipp Gogulla

3:5|53.|Jeremy Williams (Conolly) PP2

3:6|53.|Jeremy Williams (Daschner) PP

 

Zuschauer:

6.142 (ausverkauft)

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - Möser verlässt die Adler Mannheim nach der Saison

 

(DEL/Mannheim) PM Janik Möser wird die Adler Mannheim nach der aktuellen Saison verlassen. Der gelernte Verteidiger wechselt innerhalb der DEL zu den Grizzlys Wolfsburg.

 

Janik Möser

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )

 


 


Als gebürtiger Mannheimer durchlief der heute 24-Jährige die Nachwuchsabteilungen der Jungadler. 2013 zog es Möser zunächst in die nordamerikanische USHL, bevor er vier Spielzeiten für die Ohio State University in der NCAA bestritt. 2018 kehrte der variabel einsetzbare Linksschütze nach Mannheim zurück. Für die Adler bestritt Möser bislang 39 Partien in der DEL, verbuchte dabei drei Tore und zwei Vorlagen.

 


Die Adler Mannheim bedanken sich schon jetzt bei Janik Möser für die geleistete Arbeit, freuen sich aber gleichzeitig auf die gemeinsame Zusammenarbeit in der Endphase der laufenden Spielzeit und wünschen ihm darüber hinaus alles erdenklich Gute für seine private sowie berufliche Zukunft.

 


mannheim

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DEL – Gegen die Straubing Tigers gewinnen die Kölner Haie auch drittes Spiel nach Trainerwechsel

 

 

(DEL/Köln) (ST) Das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde in dieser Saison stand an diesem Eishockeysonntag für die Kölner Haie auf dem Programm. Zu Gast in der LANXESS arena waren die Straubing Tigers und damit der Zweitplatzierte der DEL. Die Partie gewannen die Haie mit 4:1 und behielten 3 Punkte in Köln, die ihnen aber nicht mehr in die Playoffs verhelfen sollten.

 

 

Foto: Ingo Winkelmann

 

 

Das baldige Ende der Hauptrunde naht, nicht mehr viele Spiele sind zu bestreiten, nur noch zwei. Diese Saison wird nicht so enden wie zu Anfang im September 2019 erhofft, so viel steht seit heute fest. Die letzten beiden Spiele und heute gewannen die Haie zwar, doch am Ende reicht es nicht mehr, um in die Playoffs zu gelangen.

 

Die Siege erspielte sich die Mannschaft unter dem neuen Trainer Uwe Krupp, gegen Wolfsburg 5:0, gegen Iserlohn 3:2 und heute gegen Straubing 4:1. Die Haie konnten zwar noch einmal nach vorne kommen und den Abstand auf den direkten Konkurrenten Augsburg auf dem zehnten Tabellenplatz verkürzen, doch die Panther gewannen gegen Iserlohn gleichfalls 4:1 und behalten so den Punktevorsprung von 7 Punkten auf die Haie aufrecht. Und dadurch, dass es nur noch zwei Spiele in der Hauptrunde sind und gesamt 6 Punkte erzählt werden können, bleibt den Haien der Pre-Playoffeinzug verwehrt.

 

Das vorletzte Spiel gegen Straubing schien zunächst wie eine große Herausforderung. Die Tigers haben sich unermüdlich auf dem zweiten Tabellenplatz festgesetzt und sind somit das Überraschungsteam der Saison. Direkt hinter München lassen die Bayern nicht mehr viel zu. „Das ist eine starke Mannschaft, auf die wir am Sonntag treffen werden. Straubing spielt eine sehr konstante Saison. Aber wir werden bereit sein und uns teuer verkaufen.“, erklärte Krupp vorab. (Quelle: www.haie.de). Bisher unterlagen die Haie den Tigers in allen drei Aufeinandertreffen, das Vierte sollte nun anders laufen, nicht zuletzt da es vor der Partie auch noch Hoffnungen auf den Pre-Playoffeinzug gab.

 

Vor dem ersten Bully fanden noch zwei Ehrungen statt, zunächst wurden weitere Dauerkartenbesitzer gefeiert, die ihre Karten schon 25 Jahre besitzen. Und dann wurde noch ein Jubiläum bestritten: 25 Jahre Deutsche Meisterschaft 1995. In diesem Jahr holte der KEC seine erste Meisterschaft in der DEL. So spielten die Haie auch heute in Trikots, die dem Design der damaligen Trikots entsprachen.

 

Sebastian Uvira, Justin Fontaine und Gustaf Wesslau fehlten verletzungsbedingt. In den Kader rutschten so Mick Köhler und Niklas Lunemann. Im Tor stand Hannibal Weitzmann.

 

Das erste Drittel begann schnell und blieb ausgeglichen. Beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen, ließen jedoch viele davon liegen. In der 4. Minute erhielt Jon Matsumoto einen Penalty, da er am Torschuss gehindert wurde. Dieser jedoch blieb ohne Erfolg. Trotz der vielen Torschüsse fiel in den ersten 20 Minuten nur ein Tor. Dieses für Straubing in der 19. Minute durch den ehemaligen Hai TJ Mulock. Das erste Drittel endete 0:1 für Straubing.

 

Im Mittelabschnitt dominierten die Haie über weite Strecken der Partie. So fiel der Ausgleich in der 25. Minute durch Jason Bast. Und so sollte es weiter gehen, in der 32. Minute erhöhte Dominik Tiffels zum 2:1 und Matsumoto legte in der 36. Minute mit einem sauberen Schuss ins Tor zum 3:1 nach. Straubing versuchte zwischenzeitlich Druck aufzubauen, doch den Haien gelang es immer wieder diesen Druck entwichen zu lassen, so endete das zweite Drittel verdient 3:1 für Köln.

 

Im Schlussdrittel machte Köln den Sack zu. Das 4:1 durch Matsumoto fiel und er 57. Minute. Straubing blieb nicht mehr viel übrig und kam nicht gegen Köln an. Es endete 4:1.

 

Insgesamt war es eine schnelle Partie, die am Ende erfolgreicher für die Kölner Haie endete. Sie gewannen mit 4:1 und bekamen damit drei Punkte. Jedoch im Endeffekt nutzte den Kölnern dieser Sieg nicht viel, nach 2009 und 2015 verpassen sie zum dritten Mal eine Playoffplatzierung. Es war demnach ein bittersüßer Sieg für die Mannschaft des KEC.

 

 



 

Kommentar:

 

In den letzten Jahren passierte bei den Kölner Haien viel. Es gab zahlreiche Personalwechsel, besonders im Bereich des Trainers. Es war ein richtiges Trainerkarussell, bei dem dem ein oder anderen auch etwas schwindelig werden konnte.

 

Seit 2014, seit Uwe Krupp entlassen wurde, blieb kein Trainer langfristig. Kein Trainer brachte seither die erwünschten Bilanzen. Kein Trainer brachte die Meisterschaft. Und so musste letzte Woche auch Mike Stewart gehen, es war ein weiterer Wechsel in der Trainer-Wechselgeschichte des KEC.

 

So viel ist klar, es musste ein Zeichen gesetzt werden, 17 Niederlagen in Folge sind einfach zu viele, besonders für einen Club wie Köln, der in der Geschichte des deutschen Eishockeys einfach mehr Erfolge gewöhnt ist. Die Entlassung des Sportdirektors Mark Mahon reichte nicht, die Kölner Mannschaft gewann auch danach nicht. So war die nächste Entscheidung, die Entlassung Stewarts, eigentlich der nächste zu erwartende Schritt. Es blieb eigentlich unumgänglich, denn der Trainer ist im Mannschaftssport das schwächste Glied, er ist derjenige mit der meisten Verantwortung.

 

Auch wenn er es vielleicht nicht schuld ist, dass Spiele verloren werden, an ihm wird es aber dennoch hängen bleiben. Das ist nun mal Profisport.
Und so musste Stewart gehen. Gemunkelt wird, dass die Mannschaft gegen ihn spielte, das etwas nicht mehr stimmte. Ganz so abwegig erscheint es auch nicht, denn wie sich jetzt zeigt können die Haie auch gewinnen, sie können Tore schießen, wenn sie wollen. Auch wenn sie nicht gegen ihn spielten, bleibt ein fader Beigeschmack an der ganzen Situation.

 

Ob es nur an der neuen Lockerheit liegt, die der neuen Trainer wiederbrachte oder doch an der Tatsache, dass sie gegen Stewart spielten, bleibt am Ende unergründlich. Doch auch die Spieler stehen in der Pflicht, sie sind eigentlich Profis, die auch Leistung erbringen müssen. Doch 17 Spiele lang fehlte es an dieser Leistung. Und das ist unfair, unfair dem Verein gegenüber und unfair den Fans gegenüber. Einige müssen sich darüber Gedanken machen und hinterfragen, ob es nicht einen besseren Weg gegeben hätte eventuelle Unstimmigkeiten zu lösen.

Schließlich kam so dann Uwe Krupp wieder. Schlecht ist dieser Schritt in dieser Situation nicht, ob er vermeidbar gewesen wäre, bleibt dahingestellt.


Festzuhalten ist, dass die Haie wieder gewannen. Gegen die Wolfsburger Grizzlys siegten sie 5:0, gegen Iserlohn 3:2 und nun gegen Straubing 4:1. Ob dies nur auf den Trainerwechsel an sich, auf das gesetzte Zeichen, auf den rausgelassenen Druck innerhalb der Mannschaft zurückzuführen ist, bleibt offen. Nächste Saison wird sich zeigen, ob der KEC unter Krupp gewinnen kann und in der Tabelle dann besser mitspielt.
Das jahrelange Trainer-Wechselspiel, das mit Uwe Krupp 2014 begann, endet vielleicht nun auch mit Krupp. Der Kreis könnte sich schließen und das Trainerkarussell bleibt vielleicht endlich stehen.

 

 


 

Kölner Haie eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

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DEL - Augsburger Panther machen Playoffs mit 4:1 Erfolg über Iserlohn klar

 

(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben die 1. Playoff-Runde der DEL erreicht. Drei Spieltage vor Schluss siegten die Panther gegen die Iserlohn Roosters hochverdient mit 4:1 und sind damit vom zehnten Tabellenplatz nicht mehr zu verdrängen. Die Treffer für die Panther erzielten Daniel Schmölz (18.), Drew LeBlanc (32., 58.) und Patrick McNeill (34.). Für die Roosters war Alexej Dmitriev erfolgreich (44.).

 

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(Foto: Dunja Dietricj)

 


Die Mannen von Trainer Tray Tuomie wussten um die Konstellation und legten dementsprechend los. Der erste Durchgang gehörte nämlich ausnachmslos den Panthern. Immer wieder setzten sich die Hausherren im Drittel der Roosters fest und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten.

Die erste gefährliche Chance vergab David Stieler noch in der ersten Minute und auch danach Anthony Peters alle Hände voll zu tun, um den Einschlag zu verhindern. Einmal hatte Kanadier zudem Glück, dass Adam Payerl bei einem Konter in Unterzahl auf Zuspiel von Steffen Tölzer nur die Latte traf (3.).

 

Einmal musste Peters aber auch hinter sich greifen: Im Powerplay zog Simon Sezemsky ab, Schmölz fälschte ab und erzielte die überfällige und hochverdiente Führung für den AEV (18.).

 

Im zweiten Durchgang ging es im gleichen Stil weiter, denn die Gastgeber gaben nach wie vor den Ton an. In Überzahl hatte LeBlanc den zweiten Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber an Peters (25.). In Unterzahl machte es Augsburgs Topscorer besser. Der Spielmacher setzte sich auf engstem Raum gegen zwei Gegenspieler durch und brachte den Puck auch noch an Peters vorbei zum mehr als leistungsgerechten 2:0 (32.).

 

 

Und wenig später war Iserlohns Goalie erneut geschlagen: Im dritten Powerplay setzte McNeill einen Handgelenksschuss genau ins obere Eck, Matt Fraser nahm Peters die Sicht und es stand 3:0 (34.). Auch der vierte Treffer war noch möglich, aber während einer doppelten Überzahl traf Sezemsky nur den Pfosten (36.).

 

 


 


 

 

Im dritten Abschnitt waren die Roosters dann plötzlich deutlich besser im Spiel und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Und die Gäste belohnten sich für diese Leistungssteigerung auch mit dem Anschlusstreffer von Dmitriev, der seinen Schläger in eine scharfe Hereingabe von Christopher Rumble hielt und Keller damit keine Chance ließ.

 

Und plötzlich war wieder Spannung im Spiel, zumal Ryan O'Connor bei einem Distanzschuss nur den Pfosten traf (53.). Doch die Panther fingen sich sich wieder etwas und als LeBlancin der 58. Minute per Schlagschuss (!) das 4:1 erzielte, war der Weg für die große Party auf den Rängen frei. Die Zuschauer erhoben sich, blieben bis zur Schlusssirene stehen und feierten die Mannschaft, denn Platz zehn war mindestens sicher.

 

Gleichzeitig ist den Panthern die Teilnahme an der 1. Playoff-Runde nicht mehr zu nehmen. Der Karten-Verkaufsstart für das erste Playoff-Heimspiel ist am Dienstag, 3. März 2020 um 17:00 Uhr im 1878 SHOP, im Online-Ticketshop sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

 

 

 



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DEL 50. Spieltag: EHC Red Bull München ringt die Schwenninger Wild Wings mit 3:2 n.V. nieder.

 

(DEL/München) (Hermann Graßl) Im Olympia Eisstadion standen sich am 50. Spieltag der EHC Red Bull München und die Wild Wings aus Schwenningen gegenüber, auf dem ersten Blick ein ungleiches Duell, zumal die Schwarzwälder fast durchgehend abgeschlagen auf dem letzten Platz rangierten.

 

Schwenningen versuchte zumindest noch rechnerisch die rote Laterne am Ende der Saison abzugeben und reiste selbstbewusst mit einem Sieg gegen Wolfsburg an. Der dreimalige Champion aus München wollte, mit 3 Niederlagen im Gepäck, wieder in die Erfolgsspur, um in den Playoffs ständiges Heimrecht zu genießen. Die Red Bulls siegten in einem hart umkämpften Match mit 3:2 gegen Schwenningen nach Verlängerung.

 

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(Fotoquelle: Heike Feiner)

 

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Die Wild Wings zeigten einen guten ersten Wechsel. Mit einer Doppelchance erzeugte München erstmals Gefahr vor Strahlmeier. Gegen den vermeintlich leichten Gegner agierte München stets mit Problemen und auch zu Beginn erwies sich Schwenningen als lauffreudig und unangenehm. Kurz nach eigener Unterzahl hätten die Wild Wings durch Bourke sogar in Führung gehen können, aber aus den Birken wehrte großartig ab. Schwenningen hielt die blaue Linie sehr gut, stellte die Laufwege geschickt zu und stellte die Münchener oft vor Rätsel, so dass sich die Red Bulls nicht so wie gewohnt zuhause entfalten konnten.

 

In der 17. Spielminute erarbeiteten sich die Wild Wings nochmals eine gute Einschuss Gelegenheit. Insgesamt verdiente sich Schwenningen mit der geschickten Spielweise den torlosen Spielstand redlich. Auch ihr Geburtstagskind Schiemenz war sichtlich zufrieden mit dem ersten Drittel.

 

Das zweite Drittel begann München schwungvoller, doch die Wild Wings hatten ihre Mega Chance zum ersten Treffer mit einem Alleingang, der jedoch vereitelt wurde. Kurz danach in der 22. Minute belohnte sich Schwenningen aber mit der Führung durch Hadraschek, zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Schiemenz gab an seinem Ehrentag einen Assist.

 

Hadraschek war nun on fire und hätte sogar nachlegen können. Don Jackson wollte ein Zeichen setzen und mischte nun die Reihen munter durch, jeder Akteur sollte zum Einsatz kommen. In ihrer nächsten Überzahl fand der dreifache Champion aber in Strahlmeier seinen Meister.

 

München tat sich weiterhin schwer gegen defensiv clever ausgerichtete Schwarzwäldler und musste sich des Öfteren gefährlichen Angriffen erwehren. Die Top Reihe der Red Bulls wurde bis jetzt gut im Schach gehalten. In der 39. Min verbuchten die Wild Wings ihren zweiten Treffer durch das erste DEL Tor des erst 19-jährigen David Cerny in seinem erst siebten Einsatz. Die Zuschauer rieben sich verwundert ihre Augen und konnten nicht glauben, dass sich ihre Akteure gegen das Schlusslicht so extrem schwer taten. Sogar Pfiffe begleiteten die Red Bulls in die Kabine, eine ungewohnte Szenerie in der erfolgsverwöhnten Landeshauptstadt

 




Im Schlussabschnitt nahm Don Jackson Gogulla aus seiner Reihe mit Hager und Ehliz raus, um neuen Schwung zu generieren. Aulie und Gogulla bekamen sogleich ihre Chancen, doch im Gegenzug brannte es wieder lichterloh vor aus den Birken. Es ging nun munter hin und her, München musste ja nun schleunigst in die Gänge kommen, wollten sie nicht die vierte Niederlage in Folge erleben. Mit nur mageren zwei Torschüssen in ihrem dritten Powerplay konnte München keine brenzlige Situation kreieren. Ihr Rookie Anwärter Justin Schütz hatte danach eine tolle Chance, aber es gab einfach kein Vorbeikommen an Strahlmeier, der ein sicherer Rückhalt war.

 

Die 51. Spielminute brachte eine 5:3 numerische Überlegenheit für die Hausherren, die sehr schnell mit dem Anschlusstreffer gekrönt wurde durch Jaffray, der nur einen Wimpernschlag vom Verteidiger aus den Augen gelassen wurde. Wieder komplett hatte Alex Weiß die riesen Gelegenheit, um den alten Abstand wiederherzustellen, doch die Querlatte hatte was dagegen. Bereits 2 Minuten vor Ende ging Jackson volles Risiko und brachte den 6. Feldspieler; diese Strategie wurde erfolgreich genutzt durch Kastner 33 Sekunden vor der Sirene. Moral, Kampfgeist und Charakter hatten sich letztlich wieder mal ausgezahlt.


Die Overtime musste nun über den Zusatzpunkt entscheiden. Dieses telegene Format im 3 gegen 3 Modus erwies sich bekanntlich stets als Hochgenuss für die Zuschauer. Schwenningen hatte in einer 3 gegen 1 Situation DIE Chance zum Sudden Death, doch in der 4. Minute der Verlängerung erspielte sich München den Siegtreffer durch Gogulla. Somit war der erste Platz Gewissheit, der den Red Bulls erneut den Titel Hauptrundenmeister einbrachte.


Auf der Zielgeraden trifft München zuhause im bayerischen Spitzen Derby auf Straubing, während Schwenningen zuvor noch seine Nachholpartie bei den Eisbären in Berlin austrägt und dann die Augsburger Panther daheim empfängt. Den Saisonabschluss bestreitet München in Krefeld, während die Wild Wings den Klassiker gegen die Adler Mannheim in deren SAP Arena austragen.


Stimmen zum Spiel:
München - Kastner:
„Wir sind nicht zufrieden, haben keine gute Leistung gezeigt, Ursachenforschung ist schwierig, aber trotz Rückstand sind wir jederzeit in der Lage ein Spiel drehen zu können. Unser Teamgefüge passt, Charakter und Talent sind vorhanden. Heimvorteil ist immer entscheidend und sehr wichtig für uns aus Erfahrung. Wir sind guten Mutes und freuen uns jetzt auf die Playoffs.“


Schwenningen - Hadraschek:
„Der Druck war letztlich zu hoch, die Red Bulls sind schließlich ein Meisterkandidat, trotzdem haben wir eine ordentliche Leistung gezeigt, am Ende kriegen wir immer dumme Strafen, die Spiele zu unseren Ungunsten entscheiden. Coach Sundblad leistet gute Arbeit, große Änderungen waren einfach nicht mehr möglich in den letzten Wochen.“


Spiel vom 01.03.2020
München – Schwenningen 3:2 n.V. (0:0|0:2|2:0|1:0)


Tore:
0:1 |22| Hadraschek (Pfaffengut, Schiemenz)
0:2 |39| Cerny (Herpich, Sonnenburg)
1:2 |51| Jaffray (Voakes, Parkes)
2:2 |60| Kastner (Voakes, Seidenberg)
3:2 |64| Gogulla (Boyle, Jaffray)


Zuschauer:
4.730 Zuschauer


Schiedsrichter: Kopitz/ Rohatsch


Aufstellung:


München:
Aus den Birken, Parlett, Bodnarchuk, Peterka, Jaffray, Roy, Boyle, Aulie , Kastner, Daubner, Schütz, Seidenberg, Quaas , Parkes, Voakes, Bourque, Eckl, Ehliz ,Hager, Gogulla.


Schwenningen:
Strahlmeier, Sonnenburg, Yeo, Thuresson, Bourke, Blunden, Fischer, Brückner, Kurth, Cannone, Weiß, Robak, Fraser, Pfaffengut, Schiemenz, Hadraschek, Sacher, Herpich, Kornelli, Cerny.



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DEL - Adler Mannheim gewinnen gegen Ingolstadt nach Penaltyschießen

 

(DEL/Mannheim) ( Marcel HerlanAm 49.Spieltag trafen die drittplatzierten Adler Mannheim auf den siebten ERC Ingolstadt. Die Panther wollten unbedingt Punkten, um noch auf Platz 6 vorzudringen.

 

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( Foto Tina Kurz )

 


 

 

Die Adler gingen unverändert im Vergleich zum Freitag in die Partie, bekamen aber bereits nach 95 Sekunden eine kalte Dusche. Fabio Wagner erzielte per Handgelenkschuss die Führung. Der amtierende Meister war aber keineswegs geschockt und versuchte gleich zu antworten, scheiterte aber zweimal durch Raedeke und Plachta an Reimer. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem auch der ERC zu Chancen kam. Darin Olver scheiterte an Endras nach knapp 9 Spielminuten.

 


Insgesamt war das Spiel zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen, welches für die 12637 Zuschauer gut anzusehen war. Ganz bitter für die Panther war dann der Ausgleichstreffer. Ein Querpass von David Wolf wurde von David Elsner mit dem Schlittschuh unglücklich ins Tor abgefälscht. Nach diesem Treffer waren die Mannheimer nun mehr am Drücker, ohne jedoch 100%ige Torchancen zu haben. Mit einem Powerplay der Kurpfälzer endete das erste Drittel.

 

 

Der zweite Abschnitt startete mit dem restlichen Powerplay aus dem ersten Drittel, blieb aber ohne Erfolg, während im direkten Gegenzug Fabio Wagner allein vor Dennis Endras auftauchte, der aber das Unentschieden fest hielt. Shedden's Team hatte die Partie nun wieder besser im Griff.

 

 



 

 

Chancen aus dem Slot heraus blieben auf beiden Seiten Mangelware. Durch den schon im ersten Drittel veränderten Ingolstädter Forecheck, konnten die Adler nicht mehr so viel Tempo aufnehmen, wie zu Beginn des Spiels. Viereinhalb Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels, kamen sie dann doch das erste mal mit viel Tempo auf das Ingolstädter Tor, Plachta zu Desjardins, der zu Wolf, welcher den Puck unhaltbar ins Tor schoss.

 


Mit dieser 2:1 Führung ging es ins letzte Drittel, in das die Schanzer gleich mit ihrem ersten Powerplay starteten. Das beste Überzahlteam der Liga konnte diese große Chance aber nicht nutzen. Nur kurz darauf gab es erneut Powerplay für die Panther. Aber das PK der Kurpfälzer stand sicher und hatte durch Desjardins sogar eine große Chance in Unterzahl. Dennis Endras musste siebeneinhalb Minuten vor Schluss gegen Brett Olson schon sein ganzes Können aufbieten, um die Führung zu verteidigen. Auf der anderen schlug erneut die vermeintlich erste Reihe zu. Ein drei gegen zwei von Wolf über Plachta, schloss Desjardins zum 3:1 ab. 8 Punkte hatte diese Reihe zu diesem Zeitpunkt des Spiels auf dem Konto.

 


Topscorer Wayne Simpson brachte knapp 6 Minuten vor dem Ende die Schanzer im Powerplay wieder zurück ins Spiel. Die Panther warfen nun natürlich alles nach vorne und erneut war es Simpson, dem der Puck nach einem Block von Billins, vor den Schläger springt und ins leere "leere" Tor schießt. Das Gross-Team antwortete noch einmal mit wütenden Angriffen aber Reimer hielt den sicheren einen Punkt fest. Am Ende gab es noch eine Strafe gegen Ingolstadt, so dass die Adler mit einem Powerplay in die Verlängerung starteten.

 

 

Dieses Powerplay, sowie ein weiteres Powerplay blieben ungenutzt. So ging es dann ins Penaltyschießen. Hier behielt Borna Rendulic als einziger die Nerven und so gewannen die Adler Mannheim das Spiel.

 

 


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DEL-Iserlohn: Kölner Haie mit 3:2 am Seilersee nach spannendem NRW- Derby

 

(DEL/Iserlohn) (Rü) Noch einmal ausverkauftes Haus am Seilersee! Nach Verpassen der Play- Offs sollte es noch ein letztes großes Eishockeyfest geben- so die Hoffnung der Roosters- Fans und diese sollte erfüllt werden. Bereits vor dem ersten Bully gab es den ersten Grund zum Jubeln: die Vertragsverlängerung von Andreas Jenike bis 2024 wurde bekanntgegeben. Auch auf dem Eis ging es zunächst gut los, nach zwei Powerplays stand es 2:0 für die Gastgeber. Dies sollte am Ende nicht reichen, da die Kölner leidenschaftlich um ihre letzte Play-Off-Chance kämpften. Die Iserlohner boten ihren Fans jedoch viel und verloren unglücklich.

 

 

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(Foto: Hielt seine Haie trotz guter Chancen der Roosters im Spiel: Hannibal Weitzmann. © Patrick Rüberg)

 

 


 

Die Roosters kamen besser in die Partie, begünstigt durch Kölner Undiszipliniertheiten, nach 15. Minuten stand es nach zwei Powerplays 2:0. Sowohl Halmo (8.) als auch Top-Scorer MacQueen (14.) Trafen per Rebound. Doch auch die Haie waren mit ihrem ersten Powerplay erfogreich, Hanowski traf per Direktabnahme zum Anschluss. Es entwickelte sich einen spannende Partie, welche die Roosters im Griff hatten und verdient mit 2:1 in die Kabine fuhren.

 

Der Mittelabschnitt ging an die Haie, die viel Druck machten und verdient durch Genoways Schuss ins kurze Eck (32.) zum Ausgleich kamen. Glück hatten die Domstädter jedoch zum Drittelbeginn, da sie mit gleich drei Spielern auf der Strafbank Platz nahmen und die Iserlohner die 1:40min. Fünf gegen Drei- Überzahl nicht zu nutzen wussten. Sie spielten es zu überhastet, die Kölner dagegen verteidigten leidenschaftlich um den überragenden Zerressen der in dieser Phase die Defensive zusammenhielt. Die Roosters hatten ihrerseits gute Kontermöglichkeiten, scheiterten jedoch an Weitzmann, der ein gutes Drittel spielte. So drehten die Haie das Spiel im zweiten Drittel und es ging Unentschieden ins Schlussdrittel

 


 


 

Beflügelt davon gaben die Haie bis zum Ende noch einmal Vollgas um ihre letzte Playoff- Chance zu wahren. Belohnt wurden sie in der 57. Minute, als Hanowski das Zuspiel des Ex- Roosters Matsumoto verwerten konnte. Zum Leidwesen der Sauerländer, die ihren Fans ein leidenschaftliches, gutes vorletztes Heimspiel boten und sich Schlussdrittel noch einmal deutlich steigerten. Am Ende trafen sie noch einmal Pfosten und die Latte in Überzahl, da Petersen bereits vom Eis genommen wurde- und verloren denkbar unglücklich.

 

Zuschauer: 4.997 (ausverkauft). – Schiedsrichter: Iwert/Rohatsch. – Strafminuten: 6:16. – Torschüsse: 34:30 (del.org)–
Tore: 1:0 Halmo (7:17), 2:0 MacQueen (13:06), 2:1 Hanowski (15:03), 2:2 Genoway (31:32), 2:3 Hanowski (56:08).

 

 

 



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DEL - Straubing Tigers unterliegen in einem Chancenarmen Spiel gegen Bremerhaven mit 1:4

 

(DEL/Straubing) (MA) Obwohl beide Teams mögliche Playoffgegner werden könnten, hatte diese Partie am Pulverturm recht wenig mit Playoff-Feeling zu tun. Beide Teams spielten schwach im Überzahl und für die Tigers war es bei nur 17 gezählten Schüssen auf das Tor, sogar der negativste Wert in der Saison. Bremerhaven muss aber bei mehr Schüssen, dennoch mit dem Abschluss vor dem Tor hadern. Ein Grund, warum kein echter Fight über die sechzig Minuten entstand, kann im Hinterkopf liegen. Man merkte schon, dass man sich vor den Playoffs nicht mehr unnötig verletzen möchte. So ging der 1:4 Auswärtserfolg der Pinguine am Ende vor 5.109 Zuschauern so in Ordnung.

 

Ersatzbank

(Foto: eishockey-online / archiv)

 


 

Zuerst konnten die Gäste mit ein paar Angriffen auf sich aufmerksam machen, dabei hatte Zengerle (7.) im ersten Überzahlspiel eine gute Möglichkeit. Danach drängten sich die Tigers etwas mehr auf. Loibl (8.) war schon einschussbereit, als Gudlevskis den Puck prallen ließ, aber das Tor war vorher schon im Zweikampf verschoben, sodass ein Treffer nicht mehr gezählt hätte. Weiter gings im klugen Vordringen in die Zone der Gäste. Williams (10.) wurde mustergültig von Connolly bedient, platzierte aber den Schuss im Slot zu ungenau.

 


 


 

 

Jeff Zatkoff auf der anderen Seite ließ ebenfalls einen Schuss von Moore prallen, der Puck lag frei für Friesen (11.) jedoch kullerte der Puck Herrenlos statt ins Tor, nur an der Torlinie entlang. Noch einmal kamen die Pinguine durch Moore (13.) gefährlich auf Zatkoff zu. Balisy 16. vergab die beste Chance der Tigers. Das erste Powerplay der Gastgeber ging gehörig nach hinten los. Zweimal hatten die Bremerhavener den Führungstreffer auf dem Schläger. Eriksson zog sogar eine wichtige Strafe, da die Nordlichter fast schon mit zwei Mann allein durch gewesen wären. Beide Teams brachten sich im zweiten Abschnitt außergewöhnlich schwach in Überzahl in Stellung.

 


Während das der Bremerhavener quasi überhaupt nicht stattfand, trotz vier Versuchen mussten die Tigers bei ihren zwei Überzahlspielen aufpassen, keinen Gegentreffer zu bekommen. Die Gäste hatten sich nach dem Pausentee etwas vorgenommen und nahmen die Zone der Tigers unter Beschuss. Nachdem eine Strafe von Mulock gerade abgelaufen war, konnte Brock Hooton (26.) vor Zatkoff den Schuss von Dietz entscheidend zum 0:1 abfälschen. Das Spiel ging rauf und runter und wurde von Minute zu Minute etwas härter auf beiden Seiten geführt.

 


Beim zweiten Powerplay gelang den Tigers der 1:1 Ausgleich. Zwar hatten die Bremerhavener wieder eine Möglichkeit in Unterzahl, aber im schnellen Gegenangriff nutzten die Gastgeber die Unordnung aus. Balisy sah gegenüber den frei stehenden Laganiere, der nahm direkt ab, schwer zu Halten für Gudlevskis und der Puck lag freim im Torraum. Travis Turnbull (32.) reagierte am schnellsten und schob um Ausgleich ein. Da beide Teams in der Abwehr kompromislos agierten, blieben weitere hundertprozentige Chancen aus. Alles andere war kein Problem für die Goalies. Im letzten Drittel wollte keiner ins offene Messer laufen, beide Kontrahenten gingen es vorsichtig an.

 


Die erste Annäherung erfolgte durch Feser aber Zatkoff war da. Straubing übernahm den Puck und startete durch Brunnhuber einen Gegenangriff, der den Puck von Schütz wieder zurückbekam und allein vor Gudlevskis auftauchte. Der Youngter traf dabei aber nur den Pfosten. Dies ermöglichte den Pinguinen ein Break, Miha Verlic (46.) lief auf und davon und traf exakt in den oberen rechten Winkel zur 1:2 für die Nordlichter. Das Spiel ging jedoch vorerst weiter, weil außer Verlic alle dachten, dass der Pfosten für Zatkoff rettete. Aber beim nächsten Unterbruch überzeugten sich die Unparteiischen selbst und entschieden korrekterweise auf Tor.

 


Den Tigers fehlten hinten raus die nötigen Körner, um das Spiel noch einmal an sich zu reißen. Selbst als Zatkoff aus dem Tor ging, um einen sechsten Feldspieler zu bringen, konnten sich die Tigers nicht festsetzen. Mark Zengerle (60.) gelang es dann aus dem eigenen Dritteln ins leere Tor der Niederbayern zum 1:3 zu treffen. Das war natürlich die Entscheidung 55 Sekunden vor dem Ende. Den Endstand schraubten die Gäste aber tatsächlich in Überzahl noch auf 1:4 mehr oder weniger durch ein Eigentor von Schopper. Den Schuss von der Seite durch Stefan Espeland (60.), wehrte Zatkoff zwar ab, der Puck sprang aber unglücklich auf Schopper und dann direkt ins Tor.


Für die Tigers kommt die Niederlage aber nicht zum schlechtesten Zeitpunkt. Weiß man doch jetzt, dass man zu Hause nicht unbesiegbar ist, was für die Playoffs durchaus helfen könnte. Nachlegen können die Straubinger bereits am Sonntag in Köln, denen aber durch Uwe Krupp wieder neues Leben eingehaucht wurde.

 

Spiel vom 28.02.2020

Straubing Tigers – Pinguins Bremerhaven: 1:4 (0:0|1:1|0:3)

Tore:
0:1 | 26. | Hooton (Dietz)
1:1 | 32. | Turnbull (Lagniere, Balisy) PP 1
1:2 | 46. | Verlic
1:3 | 60. | Zengerle - EN
1:4 | 60. | Espelind (Friesen, Urbas) PP 1

Strafen: Straubing 12 – Bremerhaven 6


Zuschauer:
5.109

Schiedsrichter:

HSR Rantala / Wilk
LSR Gaube / Schwenk

Aufstellung:
Straubing Tigers:
Zatkoff (Vogl) – Schopper, Daschner; Renner, Kohl; Eriksson, Acolatse; Gläßl – Mouillierat, Connolly, Williams; Loibl, Brunnhuber, Schütz; Laganiere, Balisy, Turnbull; Schönberger, Heard, Mulock

Pinguins Bremerhaven:
Gudlevskis (Pöpperle) – Espeland, Fortunus; Moore, Dietz; Weber, Alber; Horschel – Urbas, Zengerle, Verlic; Uher, Friesen, Feser; Hooton, Quirk, Mauermann; Sykora, McMillan, Gläser

 


Tigers on Air

 

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DEL - DEG gewinnt gegen Berlin - glänzender Niederberger lässt Eisbären verzweifeln!

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG gewinnt bei den Eisbären Berlin mit 2:1 n.V. (0:0; 0:0; 1:1; 1:0). Eine starke DEG-Defensive und ein glänzender Mathias Niederberger ließen die Berliner verzweifeln. Matchwinner waren ausgerechnet Charlie Jahnke und Luke Adam.

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


Sechs Punkte! So lautete die Bilanz der Truppe von DEG-Coach Harold Kreis vom vergangenen Wochenende gegen Meister Mannheim und Spitzenreiter München. Mit entsprechendem Rückenwind und Selbstvertrauen ging es für die DEG in die Hauptstadt. Zuletzt gab es hier eine 1:3-Niederlage, dafür gewannen die Rot-Gelben beide Spiele im heimischen ISS DOME (4:0 und 2:1). Für die Düsseldorfer ging es gegen den direkten Tabellennachbarn um wichtige Punkte im Kampf um Platz 6.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren.

 

In den ersten Minuten prüften sie DEG-Goalie Mathias Niederberger gleich mehrfach. Dieser hielt aber ohne Tadel. So auch bei der ersten Großchance der Eisbären durch Pierre-Cedric Labrie. Der Berliner fand bei einem Konter in Niederberger seinen Meister. Damit endete die Anfangsoffensive der Gastgeber, die DEG kämpfte sich langsam ins Spiel. Nach einer guten Viertelstunde folgte ein erstes Ausrufezeichen der in gelb spielenden Rot-Gelben. Charlie Jahnke hatte bei seinem Alleingang die Führung auf der Kelle, Justin Pogge hatte etwas dagegen. Die Hauptstädter blieben in der Folge weiter die aktivere Mannschaft, dennoch ging es torlos in die erste Pause.

 

Die DEG begann den Mittelabschnitt in Überzahl. Doch die Berliner verteidigten strukturiert, mehr als ein harter Schuss von der Blauen durch Nicholas B. Jensen sprang für die Gäste nicht heraus. Noch vom Powerplay beflügelt, erhöhten die Düsseldorfer den Druck. Johannes Johannesen und Marc Zanetti scheiterten kurz nacheinander beide mit Distanzschüssen an Pogge. Rot-Gelb inzwischen deutlich besser in der Partie, die Gastgeber nahmen allerdings auch wieder aktiver teil. Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her. Höhepunkt dieser Phase war eine Doppelchance der DEG:

 

Zunächst hielt Niclas Lucenius seinen Schläger in einen Marco Nowak Hammer, wenige Sekunden später zog Jahnke, nach tollem Zuspiel von Rihards Bukarts von hinterm Tor, unmittelbar vor Pogge auf den Kasten ab. Da hätte es durchaus Klingeln können. Klingeln können, hätte es auch im Folgenden rot-gelben Powerplay. Luke Adam vergab eine gute Möglichkeit aus dem Slot, Kenny Olimb traf nach großartiger Vorlage den Pfosten. Aber auch die Eisbären verstanden es, gefährlich vor Niederberger aufzutauchen. Der DEG-Goalie zeigte allerdings erneut eine starke Leistung und war stets zur Stelle.

 



 

Im Schlussdrittel standen sich beide Teams schnell mit einem Mann weniger auf dem Eis, nachdem es zwei schnelle Strafen gab. Olimb nutzte bei mehr Platz auf der Spielfläche seine Schnelligkeit, scheiterte aber mit einem schönen Rückhand-Schlenzer am Berliner Schlussmann. Danach plätscherte die Partie etwas vor sich hin. Tobi Eder hatte in Überzahl eine gute Chance, den ersten Jubel des Abends zu erzeugen, vergab aber ebenfalls am starken Pogge. Aber nicht nur im Sturm der DEG kam Verzweiflung auf, auch auf der Seite der Eisbären sammelte sich der Frust vor dem Kasten.

 

Mathias Niederberger machte eine Großchance nach der anderen zu nichte. Doch dann fiel das Tor! Und wie es im Sport nun einmal so ist, brach ausgerechnet Ex-Eisbär Charlie Jahnke den Bann. Der Stürmer nutze einen Abpraller von Pogge mustergültig zur 1:0-Führung (49:19). Die ausverkaufte Hütte verstummte kurzzeitig. Doch die Begegnung blieb weiter spannend, da Reid Gardiner eine 2+2 Strafzeit absitzen musste. Nachdem die DEG minutenlang stark dagegen hielt, fiel 50 Sekunden vor Ablauf der Strafe, der Ausgleich für die Eisbären. Mark Olver ließ Niederberger mit einem Strahl keine Chance. Mit 1:1 ging es in die Verlängerung. Und da fackelte die DEG nicht lange! Nach tollem Solo von Olimb war Adam plötzlich völlig frei im Slot und vollendete eiskalt. Die DEG erkämpfte sich somit zwei wichtige Zähler in der Hauptstadt.

 

Bereits in zwei Tagen geht es für die Düsseldorfer weiter. Dann kommt es zum direkten Duell um das Playoff-Viertelfinale bei den Fischtown Pinguins (1. März, 14 Uhr). Im Anschluss erwartet die DEG dann die Krefeld Pinguine zum kleinen Derby im ISS DOME (6. März, 19.30 Uhr).

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

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DEL 49. Spieltag - Red Bulls München unterliegen knapp in Nürnberg

 

(DEL/München) PM Die Red Bulls mussten sich bei den Thomas Sabo Ice Tigers knapp mit 1:2 (0:1|0:0|1:1) geschlagen geben. Vor 6.527 Zuschauern liefen die Münchner lange einem Rückstand hinterher, ehe Mark Voakes mit dem einzigen Treffer für die Red Bulls kurz vor Ende kurzzeitig ausgleichen konnte.

 

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(Mark Voakes erzielte den Ausgleich - Foto: Gepa Pictures)

 


Die Red Bulls nahmen das körperlich betonte Spiel in Nürnberg an. Für den perfekten Start im Derby fehlte nicht viel: Trevor Parkes kam einen Schritt zu spät, um das Zuspiel von Chris Bourque aus kurzer Distanz zu verwerten. Das Chancenplus im ersten Drittel lag auf Seiten der Gäste, doch die Ice Tigers erzeugten mit ihren Vorstößen mehr Torgefahr. Danny aus den Birken im Münchner Tor fuhr beim Schuss von Chad Bassen die Schoner aus und bügelte durch eine weitere Parade wenig später einen Fehler im Spielaufbau aus. In der 15. Minute hatte er das Nachsehen, als Thomas Gilbert genau zwischen Stockhand und Schoner des Goalies gezielt hatte. Der Spitzenreiter drängte vor der Pause bei einer kurzen, doppelten Überzahl auf den Ausgleich, wurde aber nicht belohnt.

 

Mit einem Powerplay sowie guten Chancen durch Yasin Ehliz und Patrick Hager starteten die Red Bulls in den Mittelabschnitt. Die Franken konnten mit Niklas Treutle einen auch unter Dauerbeschuss nervenstarken Torhüter dagegensetzen. Die Münchner Druckphase hielt bei Fünf gegen Fünf auf dem Eis weiter an. Ähnlich wie im ersten Drittel legten die Gastgeber ihre Passivität nach etwa der Hälfte der Spielzeit ab. Beide Goalies sollten ihren Kasten bis zur zweiten Pause sauber halten, wobei Treutle und die Ice Tigers wie in der 38. Minute auch das nötige Glück auf ihrer Seite hatten: Nach Zuspiel von Voakes traf der freistehende Blake Parlett die Scheibe nicht mit voller Wucht.

 



 

Im Schlussdrittel entwickelte sich das Derby zu einem mitreißenden Duell mit offenem Visier. Während Philip Gogulla den Puck an die Latte hämmerte, blieb aus den Birken gegen den heranstürmenden Bassen lange stehen und verhinderte das 0:2. Während eines Nürnberger Powerplays überschlugen sich die Ereignisse: In Unterzahl konterte der Spitzenreiter über Voakes clever.

 

Sein Schuss in den Winkel sorgte für den Ausgleich (57.), der nur kurz Bestand hatte. Nur 39 Sekunden später nutzen die Franken ihre Überzahl zum 2:1 durch Andreas Eder. Die Schlussoffensive der Red Bulls mit einem sechsten Feldspieler blieb wirkungslos.

 

 

Patrick Hager: „Es waren genug Chancen da, um das Derby für uns zu entscheiden. Unser Powerplay hat leider nicht so gut funktioniert wie erhofft.“

 

 

Endergebnis
Thomas Sabo Ice Tigers gegen EHC Red Bull München 2:1 (1:0|0:0|1:1)

 

Tore
1:0 | 14:10 | Thomas Gilbert
1:1 | 56:41 | Mark Voakes
2:1 | 57:20 | Andreas Eder

 

Zuschauer
6.527

 

 


 

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DEL 49. Spieltag - Ingolstadt gewinnt Pantherduell gegen Augsburg

 

(DEL) (Christian Diepold) Die Panther aus Ingolstadt konnten das Derby am 49. DEL-Spieltag (28.02.2020) gegen die Panther aus Augsburg mit 3:2 nach Penaltyschiessen gewinnen. Der Gamewinner war der Doppeltorschütze Wayne Simpson. 

 

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(Foto: Ralf Lüger)

 

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Auch im vierten Aufeinandertreffen beider Teams gingen die Ingolstädter als Sieger vom Eis, doch das Spiel ging zur Freude der ausverkauften Saturn Arena (4.815 Zuschauer) über die volle Distanz und so gab es für die Schanzer zwei wichtige Punkte im Kampf um die Top 6 Playoff Plätze.

 

Beide Teams lieferten von Beginn an eine beherzte und intensive Partie ab und die Goalies Reimer und Keller, der den verletzten Olivier Roy vertrat machten ihre Sache ausgezeichnet. Die Gäste aus der Fuggerstadt konnten in der 17. Minute durch David Stieler mit 0:1 in Führung gehen. Dabei verwandelte der gebürtige Tscheche aus Kladno (Jagr Team) einen Rebound. Mit der Sirene verfehlte Scott Valentine nur knapp den Kasten von Jochen Reimer.

 

Im zweiten Drittel kamen dann die Hausherren besser ins Spiel und trafen durch Wayne Simpson (25.) zum Ausgleich. Danach konnten sie das Momentum für sich nutzen und drehten im Powerplay mit dem 2:1 durch Brandon Mashinter die Partie. Mit dieser knappen, verdienten Führung ging es dann in die zweite Drittelpause. 

 



 

Es waren im Schlußabschnitt nur 26. Sekunden gespielt da traf Drew LeBlanc durch die Schoner von Jochen Reimer zum 2:2 Ausgleich. Damit war die Partie wieder offen und die Zuschauer sahen ein gutes, schwungvolles letztes Drittel, jedoch ohne einen weiteren Treffer. In der anschliessenden Overtime gab es keine nennenswerten Aktionen und so musste das 72. Raubkatzenderby im Shootout entschieden werden. Dort waren beide Goalies bärenstark und der 12. Versuch wurde von Wayne Simpson erfolgreich zum 3:2 Sieg verwandelt.

 

Für die Augsburger Panther geht es am Sonntag zu Hause gegen Iserlohn weiter. Die Panther aus Ingolstadt treffen auswärts auf dem amtierenden Meister die Adler Mannheim.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Markus Keller: "Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und das Penaltyschiessen ist immer eine Glücksache. Der Punktgewinn ist auf jeden Fall wichtig und wir müssen am Sonntag dann über die gesamten 60. Minuten konzentrierter agieren, dann werden wir auch punkten."

 

Wayne Simpson: "Es war heute ein enges Spiel und wir sind froh, dass wir zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze gewonnen haben."



49. DEL Spieltag, 28.02.2020

ERC Ingolstadt - Augsburger Panther 3:2 n.P. (0:1|2:0|0:1|0:0)

 

Tore:

0:1|17.|David Stieler (Trevelyan, Payerl)

1:1|25.|Wayne Simpson (Edwards, Jobke)

2:1|29.|Brandon Mashinter (Höflin, Eslner) PP

2:2|41.|Drew LeBlanc (Kosmachuk, Rogl)

3:2 Wayne Simpson

 

 

Zuschauer:

4.815 (ausverkauft)   

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - "Kölle alaaf" 5:0 Sieg beim Krupp Debüt gegen Wolfsburg

 

(DEL/Köln) (Christian Diepold) Die Kölner Haie haben mit ihrem neuen Trainer Uwe Krupp die Niederlagenserie beendet und gegen die Grizzlys aus Wolfsburg mit einem klaren 5:0 Heimerfolg geglänzt. 

 

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(Erfrolgreiche Rückkehr an den Rhein für Uwe Krupp - Foto: Ingo Winkelmann)

 


Am letzten Tag des Karneval trafen die Kölner Haie am 48. DEL-Spieltag auf die Grizzlys aus Wolfsburg. Hinter der Bande stand der Neue-Alte Trainer Uwe Krupp, der vor ein paar Tagen Mike Stewart abgelöst hatte. Der Ex-NHL Star und Bundestrainer war bis vor kurzem beim tschechischen Extraclub Sparta Prag aktiv, bevor er (als Tabellendritter) gekündigt wurde.

 

Für die Haie ging es darum, den "Negativ-Rekord" von 18. Niederlagen in Folge in der DEL Geschichte nicht einzustellen und dies sollte heute vor 11.152 Zuschauer in der Lanxes Arena mit einem fulminanten 5:0 Erfolg gelingen.

 

Beide Teams kämpften von Anfang an mit vollem Einsatz und versuchten den ersten Stich zu setzen. Gustav Wesslau konnte heute zur alten Form zurückfinden und zeigte über die gesamte Partie eine herrausragende Leistung. Kurz vor der Pause brachte Ben Hanowski die Haie zur Freude der 11.152 Zuschauer mit 1:0 in Führung. Jon Matsumoto hatte die Scheibe hinter dem Tor einem Wolfsburger Spieler abgenommen und mustergültig auf Hanowski aufgelegt.

 

Im Mitteldrittel konnten die Hausherren den Schwung aus dem ersten Drittel mitnehmen und erspielten sich einige gute Torchancen. Gustav Wesslau hielt sein Team stets im Spiel und machte es den Gästestürmern schwer. Frederik Tiffels stand in der 26. Minute goldrichtig vor dem Gehäuse vor Brückmann und schob die Scheibe zum 2:0 durch die Schoner.

 

Mit dem 3:0 durch Alexander Oblinger 37 Sekunden vor der Sirene gab es die ersten stehenden Ovationen in der Lanxess Arena und beide Teams gingen in die zweite Drittelpause.

 

Es hatten noch nicht alle in der Arena Platz genommen, da gab es erneut Grund zum Jubeln! Diesmal setzte sich Marcel Müller gegen zwei Gegenspieler durch und traf zum 4:0, damit war die Partie entschieden. Mit dem 5:0 Endstand, einem unhaltbaren Schuss in den Winkel vom Kölner Topscorer Jason Akeson (53.), gab es Freudengesänge auf den Rängen - Balsam für die Wunden der Kölner Fans....
 
Für Gustav Wesslau war dies der erste Shutout der Saison. Bereits am Freitag geht es in Iserlohn weiter.
 


 
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(Balsam auf den Wunden - Foto: Ingol Winkelmann)
 
 
Stimmen zum Spiel:
 
Uwe Krupp: "Wir haben dann das wichtige erste Tor geschossen. Insgesamt hat die Mannschaft die Herausforderung heute angenommen und mit viel Energie gespielt. Darauf können wir aufbauen."
 
Felix Brückmann: "Das was uns in den vergangenen Spielen ausgezeichnet hat, die Geschlossenheit und Kampf, haben heute leider gefehlt. Köln war verzeifelt, die haben heute gut gespielt und dann kommt leider so eine hohe Niederlage zu Stande."
 
Marcel Müller: "Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Negativ-Rekord nicht eingestellt haben und es ist ein geiles Gefühl wieder zu gewinnen. Jetzt schauen wir, dass wir die Saison zu einem guten Abschluss bringen."
 
 

48. DEL Spieltag, 25.02.2020

Kölner Haie - Grizzlys Wolfsburg 5:0 (1:0|2:0|2:0)

 

Tore:

1:0|17.|Ben Hanowski (Matsumoto)

2:0|26.|Frederik Tiffels (Fontaine, Aronson)

3:0|40.|Alexander Oblinger (Sill, Dumont)

4:0|41.|Marcel Müller

5:0|53.|Jason Akeson (Müller, Ugbekile)

 

Zuschauer:

11.152

 

 


 

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DEL - Die Kölner Haie reagieren auf Krise: Uwe Krupp wird neuer Headcoach

 

 

(DEL/Köln) (ST) Kein Sieg in diesem noch recht jungen Jahr, ganze 17 Niederlagen in Folge, bedeuten Konsequenzen. Auf diese Bilanz reagierten die Kölner Haie nun. Nachdem sie erst Mark Mahon als Sportdirektor entließen, musste nun auch Mike Stewart gehen. Die Position des Cheftrainers übernahm der ehemalige Kölner Haie Trainer Uwe Krupp.

 

 

 KEC Geschäftsführer Philipp Walter erklärte: „Mike Stewart hat hier alles reingehauen, was er hatte. Er hat sich für den KEC aufgeopfert. Dafür sind wir ihm alle sehr dankbar. Die jüngste Entwicklung – gerade nach der Länderspielpause – hat an Dynamik und Wucht nochmal derart zugenommen, dass wir feststeckten. Der erhoffte „Neustart“ nach der Pause blieb trotz vieler Maßnahmen und höchstem Engagement aus. Meine Überzeugung, dass wir in dieser Konstellation – auch im Hinblick auf die neue Saison – erfolgreich sein können, ist verloren gegangen. Daher war dieser Kurswechsel – so schwer er auch fiel – unumgänglich.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Die Gründe für das Scheitern der Haie in dieser Saison sind komplex, von Anfang an stimmte etwas nicht. War es die Zusammenstellung der Mannschaft? War die Kommunikation doch nicht so klar wie gewünscht? Konnte die Mannschaft das System Stewarts nicht richtig umsetzen? Gab es Störfaktoren innerhalb des Teams? Was es auch gewesen sein mag, irgendwann blieb das Selbstbewusstsein der Spieler auf der Strecke. Der Glaube an das eigene Können und ans Siegen fehlte. Ein Teufelskreis aus Demotivation, geringem Selbstbewusstsein und Niederlagen entwickelte sich.

 

„Wieder zurück in Köln zu sein, ist etwas Besonderes für mich. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe, danke dem KEC und seinen Gesellschaftern für das Vertrauen und spüre dabei auch eine große Verantwortung. Kurzfristig geht es darum, alle an Bord zu haben, um die aktuelle Saison so gut wie möglich abzuschließen. Der KEC ist generell gut aufgestellt und hat eine riesige Bedeutung für Köln. Ich will mithelfen, dass wir sportlich wieder erfolgreich werden“, so Uwe Krupps Statement. (Quelle: www.haie.de)

 

Die Saison ist nicht mehr lang. In fünf noch zu absolvierenden Spielen kann nicht mehr viel passieren, es ist eigentlich schon alles gelaufen. Doch Krupp möchte ein für die Haie würdiges Ende erreichen. Der Verein musste eine Reaktion auf die katastrophale Lage zeigen, es musste ein Zeichen gesetzt werden. Die Entlassung Mahon schien nicht zu genügen, denn die Niederlagenserie setzte sich weiterhin fort. Zu deinem Zeitpunkt allerdings wird es nichts mehr bewirken.

 

 



 

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Uwe Krupp. Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er Mannschaften erfolgreich führen kann. Nachdem die Entscheidung für Uwe Krupp gefallen war, wollten wir Klarheit. Auch als Signal an unsere Mannschaft und unsere Fans. Deshalb übernimmt er den Cheftrainer-Posten auch direkt und nicht erst nach Saisonende. Es ist uns klar, dass es nicht mehr in unserer eigenen Hand liegt, die Playoffs in dieser Saison zu erreichen. Da müsste schon viel zusammenkommen. Uwe Krupp noch in dieser Saison zum Cheftrainer zu machen, hat zum einen den Hintergrund, dass wir ihm zutrauen, die Spielzeit zu einem würdigen Abschluss zu bringen. In erster Linie geht es uns darum, dass er schon jetzt einen Eindruck von der Mannschaft bekommt, und nicht erst im Sommer. So gewinnen wir wertvolle Zeit.“, so Geschäftsführer Philipp Walter (Quelle: www.haie.de)

 

Krupp war bereits von 2011 bis 2014 Cheftrainer der Haie und brachte sie zweimal ins Playoff Finale, dort scheiterten sie jedoch und wurden nur Vizemeister. Das Ende Kupps in Köln war kein Gutes, er wurde überraschend mitten in der Saison gefeuert. Damals war Peter Schönberger noch Geschäftsführer. Krupp wurde so Cheftrainer bei den Berliner Eisbären (2014-2018). Zuletzt stand er bei Sparta Prag hinter der Bande. Uwe Krupp kennt Köln und er kennt den KEC. Ob er diesen in der kommenden Saison zum lang ersehnten Erfolg, eventuell einem Meistertitel führen kann, oder aber ob die Entscheidung Stewart gegen Krupp auszutauschen eine Fehlentscheidung wird, bleibt offen und wird sich zeigen.

 

 

 


 

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DEL-Iserlohn: Roosters mit 4:3 gegen Bremerhaven dank gutem Überzahl- Spiel

 

(DEL/Iserlohn) (Rü) Fehlenden Charakter kann man der Truppe vom Seilersee wahrlich nicht nachsagen. Auch, wenn es tabellarisch nur noch um die "Goldene Ananas" geht und mit Todd, Friedrich, Hoeffel, Orendorz und Sutter fünf echte Stützen fehlten, boten die Gastgeber vollen Einsatz und rungen den deutlich besser platzierten Fischtown Pinguins aus Bremerhaven ein 4:3 ab. Die Gäste von der Küste boten ihrerseits ebenfalls ein gutes, temporeiches Spiel. Die Entscheidung brachte das gute Überzahlspiel der Iserlohner, welches alle vier Tore einbringen sollte. Im Tor stand ein wiederum bärenstarker Andy Jenike als Rückhalt und Garant für den knappen aber nicht unverdienten Sieg. Vor der Partie wurde Vize- Kapitän Jens Baxmann für seinen 900. DEL- Einsatz geehrt sowie den Opfern aus Hanau einer Gedenkminute bedacht.

 

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(Foto: Patrick Rüber (c))


 


Die Bremerhavener kamen gut in die Kabine und erspielten sich ein optisches Übergewicht, ohne jedoch zu zwingenden Tormöglichkeiten zu kommen. Die Sauerländer hingegen fokussierten sich zunächst auf eine kompakte Defensive, waren aber durch gezielte Konter stets gefährlich. Das erste Powerplay wurde stark von den Iserlohner ausgespielt, immer wieder wurde die Aufstellung gesucht und gefunden ohne in Hektik zu verfallen. Sekunden vor Ablauf der Strafe wurde diese Beharrlichkeit belohnt und Petan schloss zum 1:0 ab (07.). Kurz darauf nachm Ex- Pinguin Rumble in der Kühlbox platz und die Gäste machten es nicht schlechter. Schweiterten jedoch ein ums andere Mal an Jenike, sodass es beim 1:0 blieb. In der 11. Minute gab es eine erneute Überzahl für die Roosters und wiederum sollte diese Erfolg bringen. Diesmal war es Captain Bobby Raymond, der am Ende einer schnellen Kombination über Dmitriev und Petan freistehend einnetzte. Die komfortable Führung stand noch einmal kurz auf dem Spiel, als Feser (13.) freistehend vor Jenike vergab. So ging es mit 2:0 in die Pause sowie einer weiteren Strafzeit für die Pinguins, da Uhers Spielgerät im Gesicht von Lautenschlager landete.

 


 


 

 

Der Mittelabschnitt begann folglich mit der ablaufenden Strafe für Fischtown und wiederum sollte es ein Powerplaytor für die Iserlohner geben. Der an diesem Abend starke O´Connor scheiterte mit seinem Schuss an Pöpperle, Clarke stand jedoch goldrichtig und staubte zum 3:0 ab (21.)

In der Folgezeit sollte sich das Blatt jedoch wenden. Fischtown spielte trotz des deutlichen Rückstandes aunaufgeregt auf und wurde immer druckvoller. Folgerichtig kam es zu diversen Strafzeiten für die Gastgeber, die ihrerseits jedoch gut und konzentriert verteidigten. In der 30. Minuten war es dann aber doch so weit. Top- Scorer Jan Urbas traf mit Ablauf einer Überzahl zum 3:1. Danach wurde es immer enger für die Sauerländer, auch aufgrund einer doppelten Unterzahl als Petan und Halmo auf der Strafbank, nach unnötigen Fouls im Angriffsdrittel, Platz nehmen mussten. Zwar kamen die Roosters hieraus noch einmal glimpflich davon, in der 38. war es dann jedoch erneut Jan Urbas der aus spitzem Winkel sehenswert zum 3:2 Anschlusstreffer traf. Die Roosters taumelten der Pausensirene entgegen und waren mit der knappen 3:2 Führung gut bedient- Bremerhaven war schon sehr stark in diesem Drittel.

 

Zum Schlussabschnitt kamen die Hausherren dann wieder nue aufgestellt aus der Kabine und hielten wieder gut dagegen, wurde wieder stärker und kamen zu Chancen. Jan Urbas musste aufgrund hohem Stocks 2+2 Minuten auf die Strafbank, was, passend zu diesem Abend, nicht ohne Konsequenz bleiben sollte. Ryan O`Connor traf per Direktabnahme von Bullykreis und sorgte für die Vorentscheidung. So einfach sollten es die Gäste den Roosters jedoch nicht machen und  nutzen ebenfalls  ihr Powerplay, knapp zwei Minuten vor dem Ende, zum Anschluss durch Zengerle. In der Schlussphase wurde es noch einmal "dramatisch", Pöpperle ging vom Eis und Bremerhaven machte noch einmal richtig Druck. Es sollte jedoch nicht sein, das hoch spannende, schnelle, gute Eishockeypiel ging mit einem glücklichen aber verdienten 4:3 Heimerfolg für die Iserlohn Roosters zu Ende. Mit diesem Sechs- Punkte- Wochenende wurde einiges an Wiedergutmachung den Fans zurückgegeben, die trotz der unbefriedigenden Tabellensituation erneut zu über 4.000 zum Seilersee kamen.

 

Fischtown bleibt trotz der Niederlage auf Platz sechs gut im Rennen um die direkte Play- Off- Teilnahme.

 

Iserlohn: Jenike – Rumble, O‘Connor; Raymond, Buschmann; Schmitz, Baxmann – Halmo, Weidner, Lautenschlager; MacQueen, Clarke, Petan; Fleischer, Weiß, Samanski; Dmitriev, Blank

 

Bremerhaven: Pöpperle – Fortunus, Espeland; Alber, Weber; Dietz, Moore; Horschel – Mauermann, Zengerle, Urbas; Feser, Friesen, Uher; Gläser, Quirk, Hooton; Sykora, McMillan, Hilbrich

 

Tore: 1:0 (06:24) Petan (5-4/ Dmitriev, Baxmann), 2:0 (10:54) Raymond (5-4/ Petan, Dmitriev), 3:0 (21:00) Clarke (5-4/ Halmo, O’Connor), 3:1 (29:03) Urbas (Mauermann, Friesen), 3:2 (37:14) Urbas (Alber), 4:2 (49:22) O’Connor (5-4/ MacQueen, Rumble), 4:3 (57:44) Zengerle (6-4)

 

Schiedsrichter: Schrader/Wilk

 

Strafen:  Roosters 12 – Pinguins 14

 

Zuschauer:   4.057

 

 

 



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DEL - Red Bulls verlieren enge Partie gegen Düsseldorf

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München unterliegt der Düsseldorfer EG vor 4.670 Zuschauern knapp mit 2:3 (2:1|0:0|0:2). Nach Toren von Yasin Ehliz sowie John Peterka verpasste es der Spitzenreiter, im Schlussdrittel nachzulegen. Trotz der Niederlage qualifizierten sich die Münchner als erste deutsche Mannschaft für die Champions-League-Saison 2020/21.

 

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( Foto Heike Feiner )

 


 


Vom Eröffnungsbully weg entwickelte sich zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenfünften ein chancenreiches Spiel. Gleich der zweite Schuss zappelte im Netz. Düsseldorfs Niclas Lucenius bekam die Scheibe nach abgewehrtem Schuss von der blauen Linie genau auf den Schläger und staubte ab (2.). Mit phasenweise viel Puckbesitz lauerte die DEG weiterhin auf derartige Rebound-Chancen. Gegen die beste Defensive der Liga antworteten die Gastgeber mit einem Doppelschlag (8./10.): Ehliz überwand Goalie Mathias Niederberger mit einem abgefälschten Schuss aus dem hohen Slot. Beim 2:1 vollendete dann Peterka eine sehenswerte Pass-Stafette über Derek Roy und Jason Jaffray. Die Führung wurde anschließend durch starkes Penalty Killing verteidigt.

 

 

Die Gäste reagierten in der ersten Pause mit einem Torwart-Wechsel. Hendrik Hane rückte für Niederberger zwischen die Pfosten und rettete bei zwei aufeinanderfolgenden Münchner Powerplays aus kurzer Distanz gegen Roy. Düsseldorf konnte sich anschließend befreien und tauchte mit der Reihe Lucenius, Jahnke und Bukarts mehrmals gefährlich vor dem Tor der Red Bulls auf. Hier zeigte Danny aus den Birken seine Klasse und hielt seinen Kasten im Mittelabschnitt sauber. Pech hatte München am Ende, dass Roy seinen Sololauf nicht mit einem Tor krönen konnte. Sein Schuss prallte am linken Pfosten ab.

 

 



 

 

Beim Versuch, die Entscheidung im Schlussdrittel herbeizuführen, brachte auch das vierte Powerplay der Red Bulls keinen Torerfolg. Während Hane unter Dauerbeschuss über sich hinauswuchs, sprang in der 49. Minute noch ein Verteidiger in die Schussbahn und verhinderte das mögliche 3:1 durch Mark Voakes. Dagegen stabilisierte sich die DEG und schlug dann in Überzahl zurück. Luke Adam glich mit einem strammen Schuss ins lange Eck zum 2:2 aus und leitete gleichzeitig eine starke Schlussoffensive seines Teams ein, in der Bukarts (59.) noch der Siegtreffer gelang.

 

 

Patrick Hager: „Wir waren sehr nah dran am 3:1 und konnten auch bei fünf gegen fünf genügend Chancen kreieren. Es ist ärgerlich, dass uns sowas an einem Wochenende gleich zweimal passiert.“

 


EHC Red Bull München gegen Düsseldorfer EG 2:3 (2:1|0:0|0:2)

 

Tore
0:1 | 01:40 | Niclas Lucenius
1:1 | 07:56 | Yasin Ehliz
2:1 | 09:04 | John Peterka
2:2 | 55:50 | Luke Adam
2:3 | 58:04 | Rihards Bukarts

 

Zuschauer 4.670

 

 


 

radio oberwiesenfeld 780


 

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