(DEL/Iserlohn) (Rü) Es war ein gutes, unterhaltsames Spiel, welches die 4.028 Zuschauer am Seilersee in Iserlohn zu sehen bekamen. Dabei erwischten die Gäste aus München den besseren Start, phasenweise war es der überragende Andreas Jenike im Tor der Roosters, der eine frühe Entscheidung vereitelte. Die Roosters kämpften und spielten sich jedoch immer wieder zurück in die Partie, hatten bis zum Schluss zumindest einen Punkt in Reichweite. Bis mit der Schlusssirene das Empty- Net- Goal von Ehliz die Entscheidung brachte.
(Foto: Patrick Rüberg (c))
Zu Beginn des Spiels merkte man den Teams die Länderspielpause an, der Meister aus München suchte nach der Präzision im Abschluss, Iserlohn kam nur verhalten in die Angriffszone. Auf Seiten der Gastgeber feierte Alexander Blank, gerade 18 geworden, Sohn des ehemaligen Iserlohner Profis Boris Blank, sein Debüt- und das direkt in der Startaufstellung.
Der EHC erhöhte sukzessive die Schlagzahl und baute viel Druck auf, sodass sich die Roosters zwei Strafzeiten einhandelten. Die doppelte Überzahl nutzte Seidenberg (09.) zur verdienten Führung.
Die Sauerländer, die in den vergangenen Spielen ein deutlich verbessertes Powerplay aufs Eis brachten, stellten dies auch in diesem Spiel wieder unter Beweis. Halmo schloss einen schön herausgespielten Angriff zum Ausgleich ab (12.). Der Jubel war kaum verklungen, da schlug der Puck jedoch schon wieder im Tor von Andy Jenike ein. Erneut war es Seidenberg, der mit seinem Versuch von der Blauen Linie erfolgreich war. Mit dieser knappen Führung sollte es in die erste Drittelpause gehen.
Ins zweite Drittel kamen die Iserlohner besser, MacQueen traf die Latte und die Schiedsrichter nahmen den Videobeweis zur Hilfe, ob der Puck nun hinter der Linie war oder nicht. Es bleiben zunächst beim 1:2. In der Folgezeit erhöhte der EHC deutlich das Tempo, womit die Roosters ihre Probleme hatten. In dieser Phase rettete Jenike im Minutentakt und hielt die Gastgeber im Spiel. So retteten sich die Iserlohner in die zweite Pause.
Direkt nach Wiederbeginn traf Weidner aus der Drehung zum umjubelten Ausgleich. Diesen verteidigten die Sauerländer lange Zeit aufopferungsvoll. Mit der Zeit wäre zumindest ein Punkt nicht unverdient gewesen, die Roosters wurden immer sicherer und kamen zu Entlastungsangriffen. Vier Minuten vor dem Ende war es dann Parkes, der den "Party- Crasher" gab und per "Bauerntrick" die Führung erzielten konnte. Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase, nachdem Jenike vom Eis ging konnten die Gastgeber in Überzahl noch einmal Druck aufbauen, es fehlten jedoch die Abschlüsse. So war es Ehliz, der per Empty- Net traf und den Schlusspunkt setzte (60.)
Unterm Strich ein verdienter Sieg des Meisters, da er viele klare Chancen liegen ließ. Die Iserlohner enttäuschten jedoch keineswegs und wurden zu Recht mit Applaus von den eigenen Anhängern verabschiedet.
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Spiel vom 15.02.2020
Iserlohn Roosters - EHC Red Bull München 2:4 (1:2|0:0|1:2)
Tore:
0:1 | 08:44 | Yannic Seidenberg
1:1 | 11:24 | Michael Halmo
1:2 | 12:33 | Yannic Seidenberg
2:2 | 40:26 | Jake Weidner
2:3 | 55:57 | Trevor Parkes
2:4 | 59:58 | Yasin Ehliz
Zuschauer: 4.028

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(DEL) (Hermann Graßl) In einem richtungsweisenden und schnellen Match im Kampf um die Playoff Tickets trafen die fünftplatzierten Fischtown Pinguins aus Bremerhaven vor 4.647 Zuschauer in der heimischen ausverkauften Eisarena auf den Tabellenzehnten aus der Fuggerstadt. Während die Pinguins auf Platz 4 schielten, wollten die Augsburger ihren aktuellen Pre-Playoff Qualifikationsplatz unbedingt gegen Verfolger Köln verteidigen. Augsburg setzte mit einem klaren 6:2 Sieg ein dickes Ausrufezeichen!

(Foto: imago)
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Der zum Spieler des Monats gewählte Jan Urbas wurde vor der Partie geehrt. Der AEV ging aber durch Scott Kosmachuk assistiert von Sezemsky früh in der 4. Minute in Führung, d.h. gleich mit dem ersten Torschuss fing sich der etatmäßige Goalie Pöpperle den Treffer ein, sehr unglücklich für den Rückkehrer. Die Fuggerstädter waren sehr bissig und setzten nahtlos an ihre gute Auswärtspartie in Düsseldorf an.
Trotz ihres ersten Powerplays mussten die Augsburger den Shorthander durch Mike Moore in der 9. Spielminute hinnehmen, bitter für den Gast, der bisher so überzeugend agierte. Kurz vor Drittelende in der 19. Minute war es dann aber soweit, und die Augsburger verbuchten die erneute Führung in Person von Stieler assistiert von Adam Payerl. Mit einem Doppelschlag durch Daniel Schmölz nur 41 Sekunden später baute der AEV den Vorsprung sogar noch aus. Zengerle vergab noch die Riesenchance zum Anschluss kurz vor der Sirene.
In ihrem ersten Powerplay im zweiten Drittel mühten sich die Pinguine anfangs redlich, konnten aber dann doch noch jubeln durch Justin Feser in der 25. Minute, der sträflich allein gelassen wurde bei seinem Abschluss. Im Überzahl nutzte dann der AEV seine Chance mit dem 4:2 durch ihren Dauertorschützen im Powerplay Simon Sezemsky in der 28. Minute.
Die Panther ließen nicht locker und schnürten den Gastgeber richtig ein, was logischerweise zum nächsten Treffer durch Markus Sternheimer in der 30. Spielminute führte. Dieser erneute Doppelschlag binnen kurzer Zeit schockte die Heimmannschaft. Bremerhaven erarbeitete sich zwar eine gute Möglichkeit mit ihrer nächsten Überzahl, doch es lief bisher nicht so flüssig wie gewohnt mit einem Mann mehr auf dem Eis. Augsburg verwaltete den Vorsprung geschickt und konnte sich auf die tollen Reflexe von Roy verlassen. 30 Sekunden vor Drittelende verpassten es die Gastgeber wieder heranzukommen mit einem Alleingang.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts hätte der AEV den Spielstand ausbauen können, handelte sich aber eine weitere Strafzeit ein. Die Fans peitschten nun ihr Heim Team nach vorne, doch Augsburg verhielt sich clever mit seinem Game Plan. In der 45. Spielminute vergaben die Pinguine eine top Chance, um das Match weiter spannend zu gestalten. Die 47. Minute war gekennzeichnet von Frustaktionen nach einer erneuten vergebenen Gelegenheit.
Die Zeit lief langsam davon. Drew LeBlanc hätte sogar noch einen Treffer im Solo drauflegen können. Im Minutentakt erspielte sich der Gast Chance um Chance. Pöpperle hielt sein Team im Spiel, das nun offener wurde. Die erhoffte Schlussoffensive blieb dieses Mal aber aus. Bereits drei Minuten vor Ende der Partie ging Coach Popiesch volles Risiko mit dem Empty Net, doch es blieb wirkungslos. Im Gegenteil, Valentine machte dank Drew LeBlanc in der 58. Minute den Deckel drauf und erhöhte auf 6:2 für den AEV.
Schlag auf Schlag geht es für die beiden Teams weiter: die Fuggerstädter haben zwei Mal hintereinander Heimrecht, zuerst gegen den unmittelbaren Playoff Konkurrenten Wolfsburg und dann im bayerischen Derby gegen Nürnberg, während Bremerhaven sich zuerst beim amtierenden deutschen Meister aus München misst und drei Tage danach zuhause gegen die Grizzlys antritt.
Stimmen zum Spiel:
Bremerhaven - Alber: „Es war schwierig nach der Pause zurückzukommen, wir waren nicht so frisch, die Doppelschläge waren entscheidend, wir müssen einfach weitermachen im nächsten Spiel.“
Augsburg - Sternheimer: „Sehr gutes Spiel über 60 Minuten, vielleicht etwas zu deutlich, wir hatten heute Scheibenglück, mein Tor war wichtig, haben verdient gewonnen und die Tore immer zum richtigen Zeitpunkt erzielt.“
Spiel vom 14.02.2020
Bremerhaven – Augsburg 2:6 (1:3|1:2|0:1)
Tore:
0:1 |04| Scott Kosmachuk (Sezemsky)
1:1 |09| Mike Moore (Friesen, McMillan)
1:2 |19| David Stieler(Payerl)
1:3 |19| Daniel Schmölz (Payerl)
2:3 |25| Feser (Fortunus, Zengerle)
2:4 |28| Sezemsky (LeBlanc, Lamb)
2:5 |30| Sternheimer (Valentine)
2:6 |58| LeBlanc (Valentine, Payerl)
1. Drittel Statistik: (aus Sicht der Heimmannschaft) 9:12 Schüsse, 5:3 geblockte Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0
2. Drittel Statistik: (aus Sicht der Heimmannschaft) 15:7 Schüsse, 0:3 geblockte Schüsse, 14:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:6
3. Drittel Statistik: (aus Sicht der Heimmannschaft) 7:12 Schüsse, 10:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4
Zuschauer:
4.647 (ausverkauft)
Aufstellung:
Bremerhaven:
Pöpperle, Espeland, Fortunus, Urbas, Zengerle, Verlic, Diez, Moore, Uher, Friesen, Feser, Weber, Alber, Houton, Quirk, Mauerman, Sykora, McMillan, Horschel
Augsburg:
Roy, Tölzer, Lamb, Hafenrichter, LeBlanc, Kosmachuk, Haase, McNeill, Schmölz, Stieler, Payerl, Valentine, Sezemsky, Trevelyan, Gill, Fraser, Rogl, Holzmann, Mayenschein, Sternheimer
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL) (Hermann Graßl) Ein Brisantes Duell im Kampf um die heißbegehrten Playoff Plätze fand gestern am Rhein vor 5.535 Zuschauer zwischen dem Sechstplatzierten, der Düsseldorfer EG und dem Tabellenzehnten Augsburg statt. Die DEG setzte sich mit einem knappen 1:0 durch ein Tor von Alexander Barta durch.

(Alex Barta mit dem Siegtreffer - Foto Birgit Häfner)
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Vor 5.535 Zuschauer im ISS Dome traf die DEG auf den Tabellenzehnten aus der Fuggerstadt, der von seinen letzten vier Partien drei für sich entscheiden konnte. Von den bisher absolvierten drei Begegnungen konnten die Düsseldorfer zwei siegreich gestalten. Im letzten Aufeinandertreffen hatten die Augsburger jedoch die Nase vorn. Jahnke, Huß, Niederberger und Kammerer auf Seiten der DEG durften kürzlich sogar wertvolle Länderspielerfahrung gegen die Schweiz sammeln, was der Heimmannschaft unter den fachmännischen Augen ihrer Ikone Didi Hegen sicher den nötigen Push gab für dieses Match.
Furioser Start der DEG mit zwei Torschüssen innerhalb von einer Minute. Im ersten Powerplay sprang nur ein Pfostenschuss für die DEG durch Gardiner heraus. Düsseldorf agierte in der Anfangsphase wacher und konzentrierter. Eine Großchance von Matt Fraser auf Seiten der Augsburger wurde vergeben. Der One Timer von McNeil verfehlte sein Ziel ebenfalls knapp. Augsburg zeichnete sich durch ein sehr gutes Defensivverhalten aus. Ein gefährlicher Distanzschuss von Steffen Tölzer mit der Nachschussmöglichkeit durch Matt Fraser in der 13. Minute war erwähnenswert.
Ein Schussverhältnis von 8:4 für den AEV nach 13 Minuten offenbarte die Steigerung der Fuggerstädter nach dem hellwachen Beginn der DEG. Das Heim Team biss sich an der effektiven Defensive der Augsburger immer wieder die Zähne aus. Braden Lamb erwies sich als Aktivposten im Augsburger Team. Ein Alleingang von Matt Fraser war noch zu verzeichnen. Insgesamt wurde auf beiden Seiten der Slot, das Zentrum sehr gut abgeschirmt. Es zeichnete sich das erwartete ausgeglichene und enge Match zweier Playoff Anwärter ab.
Mayenschein mit einer ersten Chance gleich zu Beginn des Mittelabschnitts, gleich gefolgt von Fraser’s Möglichkeit zeigte, dass der AEV gut aus der Kabine gekommen ist. Barta verbuchte eine Riesenchance nach 2 Minuten. Kosmachuk im Verbund mit Mayenschein kreierten eine weitere Gelegenheit für die Fuggerstädter, die nun agiler wirkten als in Periode eins. Braden Lamb setzte gleich danach eine weitere drauf. Der AEV wurde nun die spielbestimmende Mannschaft im Mittelabschnitt. Kosmachuk wirkte dabei sehr auffällig.
7:1 Schüsse für den AEV nach 8 Minuten zeigten die optische Überlegenheit der Gäste. Im 4 gegen 4 hatte Ebner die riesen Chance zum Führungstreffer, scheiterte aber an Roy und wurde gefoult; den fälligen Penalty verwandelte Alexander Barta sehr sicher, eiskalt oben rechts in den Winkel, was bereits sein 9. Saisontor war. Die Führung war etwas glücklich, nachdem der AEV bisher den zweiten Spielabschnitt dominierte. Das Tor tat dem Heim Team sichtlich gut, ab der zweiten Hälfte des Mitteldrittels wurde die DEG wieder überlegen. Nach einer weiteren Strafzeit gegen Matt Fraser bekam die DEG sogar doppelte Überzahl für 24 Sekunden, die aber ergebnislos verpuffte.
Bukarts erspielte sich die Chance zum 2:0. Ein Konter von Drew LeBlanc verfehlte sein Ziel, da Niederberger den Puck sicher herunter fing. Gegen Ende des Mittelabschnitts agierte der AEV wieder gefährlicher in Person von Braden Lamb mit einem abgefälschten Schuss an den Außenpfosten; er hatte dann nochmals den Ausgleich auf seinem Schläger, Niederberger wehrte den Puck aber artistisch mit seiner Maske ab.
Verhaltener Beginn beider Teams zu Beginn des Schlussabschnitts getreu dem Motto ‚Defense First‘. Die ersten vier Minuten plätscherten ein wenig dahin im Vergleich zum etwas furioseren Start im zweiten Drittel. Sternheimer auf Seiten des AEV hatte die große Möglichkeit zum Ausgleich. Die Partie war weiter hart umkämpft. Die Nachholpartie lebte von der Spannung.
Nach einer Doppelchance für die DEG wollte Maxi Kammerer Roy tunneln, fand aber im Augsburger Keeper seinen Meister. Im Gegenzug hatten die Fuggerstädter den Torschrei schon auf den Lippen, scheiterten aber knapp. Kammerer wollte unbedingt sein Tor erzielen und hatte die nächste Chance am Schläger. Jensen mit einem fulminanten Schuss konnte Roy ebenfalls nicht überwinden. Ein Powerplay 5 Minuten vor Ende für die DEG hätte das Match entscheiden können:
Ein Pfostentreffer von Niederberger und zwei Unterzahlchancen des AEV standen zu Buche u.a. vom Urgestein Trevelyan. Hinzu kam ein weiterer Pfostenknaller von Niederberger 22 Sekunden vor Spielende. 16 Sekunden vor Schluss nahm der AEV den Keeper vom Eis, konnte aber an der Niederlage nichts mehr ändern.

(Mathias Niederberger mit einem Shutout - Foto Birgit Häfner)
Stimmen zum Spiel:
DEG: Alexander Barta: Schwierig nach Länderspielpause wieder in den Tritt zu kommen, zähe Begegnung, Lob an Goalie, Platz 6 gesichert vor dem Verfolger Duell gegen Ingolstadt am Freitag. Die drei Punkte waren eminent wichtig aus seiner Sicht.
AEV: Olivier Roy: Unglückliche Niederlage durch Penalty, trotz toller Leistung für sein Team, positive Erkenntnisse aus der Partie ziehen und mit Zuversicht in das nächste Spiel gehen, Chancenverwertung muss verbessert werden.
Spiel vom 12.02.2020
Düsseldorf – Augsburg 0:0 (0:0|1:0|0:0)
Tore:
1:0|30.|Alexander Barta (Penalty)
Zuschauer:
5.535
Aufstellung:
Düsseldorf:
Niederberger, Zanetti, Johannesen, Adam, Olimb, Flaake, Urbom, Jensen, Kammerer, Barta, Gardiner, Huß, Ebner, Jahnke, Buzàs, Bukarts, Geitner, Niederberger, Eder.
Augsburg:
Roy, Haase, McNeill, Fraser, Gill, Trevelyan, Lamb, Rogl, Payerl, Stieler, Schmölz, Sezemsky, Valentine, Kosmachuk, LeBlanc, Hafenrichter, Tölzer, Sternheimer, Mayenschein, Holzmann
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Mannheim) PM Marcel Goc wird nach der Saison 2019/20 seine aktive Karriere beenden. Der 36-jährige Angreifer fasste diesen Entschluss in den vergangenen Wochen und Monaten.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )
„Diese Entscheidung, die mir alles andere als leichtgefallen ist, habe ich gemeinsam mit meiner Familie getroffen. Mit der Bekanntgabe habe ich nun den Kopf frei und kann mich voll und ganz auf die noch vor uns liegenden Herausforderungen konzentrieren. Schließlich möchte ich noch einmal eine Playoff-Runde spielen, die es in sich hat. In diesem Sinne freue ich mich auf ganz besondere letzte Wochen mit den Adlern“, be-gründet der gebürtiger Calwer seine Entscheidung.
Goc wechselte während der Saison 2001/02 von den Schwenninger Wild Wings zu den Adlern. 2003 gelang dem Familienvater der Sprung nach Nordamerika. Während er im Sommer von den San José Sharks in der ersten Runde an 20. Position gedraftet wurde, absolvierte Goc in den folgenden fünf Jahren über 290 NHL-Partien für die Kalifornier. Bis zu seiner Rückkehr nach Mannheim 2015 stand Goc auch für Nashville, Florida, Pittsburgh und St. Louis in weiteren rund 400 Spielen in der besten Liga der Welt auf dem Eis.
Für die Adler absolvierte Goc bislang über 200 DEL-Begegnungen, gewann in der vergangenen Spielzeit die deutsche Meisterschaft und trägt seit dieser Saison zudem das „C“ auf der Brust. Zuvor führte Goc die deutsche Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang zum Gewinn der Silbermedaille.
Die Adler verlieren mit Marcel Goc nicht nur ihren Kapitän, sondern einen ganz besonderen Menschen auf und neben dem Eis. Als absoluter Musterprofi stellt sich Goc stets in den Dienst der Mannschaft, geht als Führungsspieler voran. Mit offenem Ohr und klaren Ansagen handelt Goc stets zum Wohl der Teams und der gesamten Organisation. „Marcels Verdienste für den Club und das deutsche Eishockey sind unbestritten. Wer über eine solch lange Zeit auf diesem Niveau erfolgreich ist, gehört zweifellos zu den besten deutschen Spielern. Dabei ist Marcel nie ein Mensch, der sich selbst ins Rampenlicht stellt und die große Show inszeniert, sondern mit Herzblut und Ehrgeiz auf sich aufmerksam zu machen weiß. Marcel ist mit seiner Spielintelligenz, seinem Auge für die Mitspieler und seiner Bullystärke für jede Mannschaft unersetzlich. Vor diesem Hintergrund wird Marcels Abgang nach der Saison eine große Lücke hinterlassen.
Dennoch haben wir für seinen Entschluss volles Verständnis und ziehen respektvoll unseren Hut vor einer beeindruckenden Karriere“, äußert sich Adler-Clubchef Daniel Hopp. Wir danken Marcel Goc bereits jetzt für die geleistete Arbeit, freuen uns aber auch, ein letztes Mal mit ihm die Playoffs bestreiten zu dürfen und wünschen ihm einen erfolgreichen Saisonabschluss.

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(DEL/Augsburg) PM Die Panther haben den auslaufenden Vertrag mit ihrem Kapitän Steffen Tölzer um ein weiteres Jahr verlängert. Tölzer gehört bereits seit der Saison 2003-04 ununterbrochen dem Profikader des DEL-Clubs an und wird 2020-21 seine dann bereits 18. Spielzeit für Augsburg in der höchsten deutschen Spielklasse absolvieren.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Der 34-jährige Verteidiger stammt aus dem Nachwuchs des Augsburger Eislaufvereins und schaffte direkt aus dem damaligen Amateurteam des AEV den Sprung zu den Profis. Mittlerweile hat Tölzer 725 DEL-Spiele für die Panther bestritten. Dabei verbuchte der 182 cm große und 95 kg schwere Linksschütze 29 Tore, 98 Assists und 422 Strafminuten. Anfang November des vergangenen Jahres löste Tölzer Clublegende und Sportmanager Duanne Moeser als Rekordspieler ab und hat damit seinen verdienten Platz in den Chroniken des Augsburger Eishockeys sicher. Seit der Saison 2014-15 ist er als absoluter Führungsspieler zudem auch Kapitän der Panther.
Steffen Tölzer: „Ich freue mich, dass wir während der Länderspielpause schnell und unkompliziert meine Zukunft klären konnten. Auch wenn ich im Sommer 35 Jahre alt werde, so verspüre ich dennoch große Lust und Motivation, weiter für meine Augsburger Panther in der DEL zu spielen. Erste Priorität hat jetzt, dass wir uns im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr für die Playoffs qualifizieren. Wir haben in den letzten Tagen sehr gut trainiert und wollen in den beiden Auswärtsspielen in Düsseldorf und Bremerhaven direkt wichtige Punkte für einen Platz in den Top 10 einfahren.“
„Nachdem uns Steffen Tölzer vor der Pause zuletzt einige Spiele verletzt fehlte, sind wir froh, ihn nun gesund wieder zurück in unserem Line-Up zu haben. Mit seiner Erfahrung und seinen Führungsqualitäten wird Steffen im Hauptrundenendspurt einmal mehr eine sehr wichtige Rolle bei uns einnehmen“, so Panthercoach Tray Tuomie.

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(DEL/Mannheim) PM Samuel Soramies wird die Adler Mannheim nach der aktuellen Saison verlassen. Der Förderlizenzspieler, der auch für DEL2-Kooperationspartner Heilbronn spielberechtigt ist, heuert beim Ligakonkurrenten ERC Ingolstadt an.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )>
Als gebürtiger Heidelberger durchlief Soramies die Nachwuchsabteilungen der Jungadler. Nach den drei DNL-Meisterschaften 2015, 2016 und 2017 wechselte der Angreifer in die Organisation von Red Bull nach Salzburg und bestritt inklusive Playoffs 35 Partien in der Alps Hockey League. Zur Spielzeit 2018/19 kehrte Soramies nach Mannheim zurück und absolvierte in seiner Debütsaison elf DEL-Partien für die Adler. Im laufenden Wettbewerb, in dem Soramies sein erstes DEL-Tor schoss, stand der Linksschütze bislang in 20 Spielen für Mannheim auf dem Eis.
Die Adler Mannheim bedanken sich schon heute bei Samuel Soramies für die geleistete Arbeit, freuen sich aber gleichzeitig auf die gemeinsame Zusammenarbeit in den kommenden Wochen und wünschen ihm zudem alles erdenklich Gute für seine private sowie berufliche Zukunft.

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(DEB/Nationalmannschaft) (Roman Badertscher) Nachdem die Eidgenossen das gestrige Spiel in Herisau mit 4:2 für sich entscheiden konnten, nahm die DEB-Auswahl Revanche und hielt lange gut mit. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen nachdem bereits je zwei Schützen trafen.

(Foto: JustPictures.ch)
Die erste Chance gehörte den Schweizern nach einem Scheibenverlust der Deutschen in der eigenen Zone, Torhüter Daniel Fiessinger war zur Stelle. Die Schweiz kam weiter zu guten Chancen und war in der Anfangsphase spielfreudiger als das deutsche Team. Nach einiger Zeit fehlte beim Schuss von Leon Hüttl nur wenig, Gauthier Descloux konnte gerade noch parieren. Die Deutschen wurden aufsässiger, doch die Schweizer durfte man auch im Konter nicht unterschätzen.
Sven Leuenberger verzeichnete eine Top-Abschlusschance in der 12. Spielminute. Die erste Strafzeit traf den Schweizer Sven Jung und Andreas Eder konnte das Überzahlspiel mit einem platzierten Handgelenkschuss ausnutzen und Deutschland in Führung bringen. Danach gab es gleich die nächste Topchance für das DEB-Team. Die Puckhereingabe von Marco Sternheimer kullerte aber an der Torlinie vorbei. Ein weiteres Bully in der deutschen Zone konnte André Heim für sich entscheiden und auf Damien Riat auflegen, der mit einem Weitschuss den Ausgleich erzielen konnte.
Auch im Mitteldrittel waren die Eidgenossen die tonangebende Mannschaft. Nach guten Möglichkeiten in Führung zu gehen, konnte das deutsche Team das Spielgeschehen zwar ausgeglichener gestalten, kamen aber kaum gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Eine grosse Möglichkeit von Luca Fazzini vereitelte Fiessinger bei Spielhälfte mit seiner guten Stockabwehr.
Nach einem Aufbaufehler im DEB-Powerplay hätten die Eidgenossen beinahe profitieren können, doch Justin Sigrist konnte den Puck nicht kontrolliert ablenken. Das Team von Toni Söderholm wurde je länger je aufsässiger, doch das Quäntchen Glück im Abschluss fehlte. Als in der 37. Minute mit Johannes Huss ein erster Deutscher auf der Strafbank Platz nahm, verzog Gilian Kohler zweimal und scheiterte zudem zweimal am starkspielenden Fiessinger. Die Überzahl konne nicht ausgenutzt werden und so ging es mit dem gleichen Resultat in die zweite Pause.
Das deutsche Team setzte bereits zu Beginn des Schlussdrittels gute Akzente. Die beste Torchance vergab Tim Brunnhuber in der 45. Spielminute, als er die Scheibe neben das Tor lenkte. Als noch zehn Minuten auf der Matchuhr stand, hätte die DEB-Auswahl das Skore beinahe erhöhen können. Die Eidgenossen verteidigten mit allen Mitteln. In der 57. Minute hatte Deutschland viel Glück, als Gilian Kohler nur den Pfosten traf.
In der Overtime waren die Eidgenossen tonangebend. Bereits nach 27 Sekunden rettete erneut der Pfosten für das DEG-Team. Die Schweizer Nati war ständig im Scheibenbesitz und setzte das deutsche Team durchgehend unter Druck. Erst ein Time-out 65 Sekunden vor dem Ende brachte Deutschland eine Verschnaufpause.
Wenige Sekunden vor Schluss entwischte André Heim, der am Schoner von Fiessinger scheiterte. Im Penaltyschiessen erzielte, nachdem je zwei Schützen getroffen haben, Luca Fazzini das entscheidende Tor für die Schweiz mit einem sehenswerten Dribbling.
Spielstatistiken
KEB Kleinholz, Olten, 07.02.2020
Schweiz - Deutschland 2:1 n.P. (1:1|0:0|0:0|0:0|1:0)
Tore:
0:1|16.|Andreas Eder (Ugbekile) PP
1:1|19.|Damien Riat (Heim)
2:1|65.|Luca Fazzini SO
Penaltyschiessen: Brunnhuber -, Nussbaumer -, Eder 0:1, Riat -, Kammerer -, Hischier 1:1, Dumont -, Egli 2:1, Wohlgemuth 2:2, Fazzini 3:2.
Zuschauer: 3512
Schüsse aufs Tor: 33:24 (13:5|11:8|6:11|3:0)
Schweiz: Descloux (Ersatz: van Pottelberghe); Le Coultre, Glauser (C); Jung, Egli; Stadler, Karrer (A); Geisser, Burren; Hischier, Diem, Fazzini; Miranda, Heim, Riat (A); Kohler, Nussbaumer, Simic; Zehnder, Sigrist, Leuenberger.
Headcoach: Patrick Fischer
Deutschland: Fiessinger (Ersatz: Pantkowski); Ugbekile, Fohrler (A); Rogl, Wissmann; Buschmann, Huss; Hüttl; Kammerer (A), Eder (C), Dumont; Niederberger, Brunnhuber, Wohlgemuth; Mayenschein, Daubner, Sternheimer; Soramies, Jahnke, Streu.
Headcoach: Toni Söderholm
Bemerkungen: 57. Pfostenschuss Gilian Kohler. 61. Pfostenschuss Luca Hischier. 64. Time-out Deutschland.
Beste Spieler: Daniel Fiessinger (Deutschland), Andrea Glauser (Schweiz).
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(DEL/Augsburg) PM Die Panther können eine weitere Personalie für die Saison 2020-21 vermelden. Der Vertrag mit Mittestürmer David Stieler wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Damit geht der Deutsch-Tscheche schon in seine fünfte Spielzeit in den Augsburger Farben.

( Foto Heike Feiner )
Über die Stationen Regensburg (Oberliga) und Bremerhaven (DEL2) wechselte der 180 cm große und 87 kg schwere Linksschütze im Jahr 2016 nach Augsburg. Mittlerweile absolvierte Stieler in Diensten der Panther 211 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga. Dabei stehen für den Angreifer 34 Tore und 62 Assists zu Buche. Aktuell spielt Stieler seine punktetechnisch stärkste DEL-Saison. Mit bereits elf Toren und 14 Vorlagen rangiert er auf Platz vier in der internen Scorerwertung. So hat er auch im gut funktionierenden Powerplay einen Platz sicher.
„Ich freue mich sehr, dass ich weiter für die Augsburger Panther auflaufen kann. Der Club hat mir vor ein paar Jahren die Chance gegeben, ein DEL-Spieler zu werden. Für dieses Vertrauen bin ich dankbar und möchte mit Leistung weiter etwas von diesem Vertrauen zurückzahlen. Jetzt blicke ich voller Zuversicht auf die letzten Hauptrunden-Spiele. In der Form der letzten Wochen haben wir uns einen Platz in den Playoffs verdient, dafür arbeiten wir als Team weiter jeden Tag hart“, so David Stieler.
Cheftrainer Tray Tuomie ist voll des Lobes über den Mann mit der Rückennummer 21: „David Stieler findet in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht die Beachtung, die er verdient. Er verfügt offensiv über viel Potential, kann Tore vorbereiten und auch selbst erzielen. Dabei agiert er immer mannschaftdienlich und füllt die ihn zugedachte Rolle perfekt aus. Wir sind froh, einen Spieler wie ihn in unserem Team zu haben.“

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(DEB) Am ersten Spieltag des Fünf-Nationen-Turniers in Berlin musste sich die deutsche U19-Nationalmannschaft seinem Gegner Finnland mit 1:9 geschlagen geben.
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( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Gleich zu Beginn legten beide Mannschaften ein hohes Tempo vor. In der siebten Spielminute war das Glück jedoch auf der Seite des Gegners und Tuukka Tieksola erzielte den Führungstreffer für die Finnen. Auch im Anschluss konnte die finnische Mannschaft den Druck aufrecht erhalten und wurde damit in der zehnten Minute durch das 0:2 und in der 16. Minute durch das 0:3 gegen Deutschland belohnt. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Der Mittelabschnitt brachte in der 22. Spielminute bereits den nächsten Treffer für die Finnen. Nach einigen nachfolgenden Chancen der deutschen Auswahl, die jedoch nicht genutzt werden konnten, erhöhte Finnland in der 31. Minute auf 0:5. Trotz weiterer guter Möglichkeiten der finnischen Mannschaft blieb es bis zum Ende des zweiten Drittels bei diesem Zwischenstand.
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Der Schlussabschnitt hielt bis zur 47. Spielminute zunächst kein weiteres Tor bereit, bevor erneut Finnland mit zwei weiteren Treffern auf 0:7 erhöhte. In der 50. Minute schließlich gelang Kevin Slezak auf Vorlage von Simon Gnyp der Ehrentreffer für das deutsche Team zum zwischenzeitlichen 1:7. Im weiteren Verlauf gelang den Finnen abschließend noch der Treffer zum 1:8 (53. Minute) und 1:9 (55. Minute).
In einer einseitigen Partie zeigte Finnland warum Sie der Top-Favorit auf den Turniersieg sind. Die deutsche Auswahl hat morgen die Chance auf Wiedergutmachung. Um 19:00 Uhr trifft die Mannschaft im altehrwürdigen Wellblechpalast auf Schweden.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Die Finnen waren heute klar das bessere Team. Wir waren häufig einen Schritt zu langsam und ohne Scheibe zu passiv. Insgesamt hatten wir mit dem hohen Tempo, welches das finnische Team vorgelegt hat, Probleme. Einige Tore entstanden nach Rebounds oder Pässen in den Slot, daran werden wir arbeiten. Gleich morgen haben wir die Möglichkeit es besser zu machen."
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(DEL/Krefeld) PM Gegen 22:00 Uhr konnten die Gesellschafter der Krefeld Pinguine gestern die Räumlichkeiten des Notariats verlassen: Die Energy Consulting Europe GmbH hatte ihre 69 Anteile wenige Minuten zuvor an Mitgesellschafter Dirk Wellen übertragen und ist damit keine Gesellschafterin der KEV Pinguine Eishockey GmbH mehr.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Damit konnte letztlich eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Über Details haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. „Die letzten Wochen und Monate sind für die Krefeld Pinguine alles andere als einfach gewesen. Nun werden wir kurzfristig für Liquidität sorgen, können die angestrebte Stammkapitalerhöhung noch diesen Monat umsetzen und eine Gesellschafterstruktur schaffen, die zukünftig für die Pinguine verantwortlich sein wird. Bedanken möchte ich mich bei allen, die uns in dieser schwierigen Zeit unterstützt haben und hinter uns gestanden sind.
Insbesondere auch bei Oberbürgermeister Frank Meyer und Dirk Plassmann, die in Schlichtungsgesprächen eine wichtige Rolle gespielt haben, und den Gesellschaftern Dirk Wellen, Wolfgang Schulz, Wilfrid Fabel und Herrmann Borgmann sowie den ehemaligen Gesellschaftern Dieter Berten und Hugo Hendricks. Durch deren Zugeständnisse konnte die Grundlage gelegt werden, unseren DEL-Standort zu erhalten. Da wir in der Saisonplanung drei Monate verloren haben, liegt jedoch noch ein hartes Stück Arbeit vor uns, “ so die Worte von Matthias Roos, Geschäftsführer und Sportdirektor der KEV Pinguine Eishockey GmbH.

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(DEL/Straubing) (MA) Die Tigers hatten heute mehrfach Grund zum Feiern. Vor dem Spiel wurde Kapitän Sandro Schönberger für sein 500. Spiel im Dress der Tigers geehrt. Auf der Videowall gab er anschließend seine Vertragsverlängerung bekannt. Der ungefährdete 5:1 Sieg bedeutet für die Straubinger eine neue Bestmarke. Die bisherigen 81 Punkte in der regulären Spielzeit aus der letzten Saison, wurden mit dem heutigen Sieg übertroffen. Mit nun 84 Punkten steht man auf einen gesicherten dritten Platz in der DEL und hat sich definitiv für die Playoffs qualifiziert.

(Foto: Tina Kurz) Kapitän Schönberger bei seinem 500. Spiel für die Straubing Tigers
Die erste Abschnitt gehörte komplett den Tigers. Schwenningen kam zu wenigen nennenswerten Chancen. Die beste davon hatte Blunden (5.) als er allein im Slot vor Zatkoff auftauchte. Ansonsten scheiterten die Wild Wings im Spielaufbau, weil die Tigers geschickt im Forechecking waren. Ein teilweise schwaches Passpiel, brachte immer wieder Möglichkeiten für die Gastgeber. Ein Doppelschlag führte zur 2:0 Führung. Sena Acolatse (6.) wurde wunderbar freigespielt und sein Schuss traf mitten ins Schwarze. Der Stadionsprecher hatte noch nicht mal alle beteiliten Spieler verkündet, da klingelte es schon wieder im Kasten von Strahlmeier. Kael Mouillierat tankte sich von der linken Seite durch und traf nur 15 Sekuden später zum 2:0 für die Hausherren.
Coach Sundblad nahm sofort eine Auszeit, um den Druck auf seine Mannschaft etwas zu reduzieren, was nur halbwegs klappte. Daschner (12.) hätte einen Konter der Tigers verwerten können und bei der Einzelaktion von Turnbull (16.) rettete für den Tabellenletzten der Pfosten. Filin verpasste im Anschluss eine Hereingabe von Heard. Mit diesem Spielstand wechselten die Teams zum ersten Mal die Seiten. Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer das gleiche Spiel. Die Tigers kontrollierten und machten weiterhin Druck, den Wild Wings fehlte die nötige Durchschlagskraft und ab und an das nötige Scheibenglück. Bezeichnend dafür ist, als Caron durchstartete und mustergültig bedient wurde. Doch der Angreifer konnte den Puck nicht kontrollieren und schon war wieder eine Chance leichtfertig vergeben. Die dickste Möglichkeit der Gäste vereitelte Zatkoff.
Er musste sich ganz schön strecken, als Cannone in Überzahl einschussbereit am langen Pfosten stand. Ansonsten agierten die Tigers in der Zone der Gäste. Filin und Mulock (26.) vergaben aber vor Strahlmeier, genauso wie Williams (27.) der allein vor dem Tor auftauchte. Doch der Druck wurde größer und die Straubinger kamen zu ihren dritten Treffer. Wieder war es Sena Acolatse (28.) dessen erster Schuss noch geblockt wurde, der zweite jedoch sein Ziel genau in den Winkel fand. Mitch Heard hätte noch vor der Pause erhöhen können, wurde aber beim Schuss in letzter Sekunde noch entscheidend gestört. Die Tigers gaben auch im letzten Spielabschnitt nichts von ihrer Spielkontrolle ab. Wieder hatten sie ein Übergewicht an Puckbesitz geschaffen, welches ihnen erneut Möglichkeiten bot.
Eine weitere Überzahlsituation brachte den vierten Treffer für die Tigers. Zwar waren die Gäste in genau dem Moment wieder komplett, als Nationalspieler Tim Brunnhuber (45.) zum 4:0 traf, der Angriff resultierte allerdings aus der numerischen Überlegenheit heraus. Die spektakuläre Vorarbeit kam vom Kapitän Schönberger höchstpersönlich, als er den Puck im Fallen noch vor das Tor brachte. Jeff Zatkoff musste zwar nur wenig eingreifen, war aber bei der besten Chance der Schwenninger zur Stelle. Pfaffengut (46.) hätte da eigentlich für den Ehrentreffer sorgen müssen. Die Niederbayern erhöhten auf 5:0 durch Benedikt Schopper (50.). Die Vorarbeit kam von Turnbull und Schoppers Schuss von der blauen Linie fand sein Ziel hinter Strahlmeier. Als absoluter Partycrasher entpuppte sich Jordan Caron (59.) als er durch sein Tor in Unterzahl, Zatkoff's Shutout zunichte machte. Dies tat der Freude über ein Sechs-Punkte-Wochenende aber keinen Abschwung.
Alle Spieler genießen jetzt erst einmal die nächsten Freien Tage, während der Länderspielpause. Nur Tim Brunnhuber darf weiter ran. Er wurde für die Länderspiele gegen die Schweiz nominiert. Der Rest des Teams wird sich heute Nacht sicherlich einer anderen Sportart widmen. Bekanntlich steht der Superbowl vor der Tür. Jeff Zatkoff setzt dabei ganz klar auf die Kansas City Chiefs.
Straubing Tigers – Schwenninger Wild Wings: 5:1 (2:0|1:0|2:1)
Tore:
1:0 | 06. | Acolatse (Brandt, Ziegler)
2:0 | 06. | Mouillierat (Eriksson, Connolly)
3:0 | 28. | Acolatse (Connolly)
5:0 | 45. | Brunnhuber (Schönberger)
5:0 | 50. | Schopper (Turnbull)
5:1 | 59. | Caron (Brückner, Carey) SH 1
Strafen: Straubing 4 – Schwenningen 10 + 10 für Bassen
Zuschauer: 4.577
Schiedsrichter:
HSR #21 Becker / #5 Schrader
LSR #68 Klima / #97 Wölzmüller
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) – Eriksson, Acolatse; Brandt, Kohl; Schopper, Daschner; Gläßl – Laganiere, Balisy, Turnbull; Schönberger, Brunnhuber, Ziegler; Mouillierat, Connolly, Williams; Filin, Heard, Mulock
Schwenninger Wild Wings: Strahlmeier (Sharipov) – Fraser, Sonnenburg; Robak, Fischer; Yeo, Brückner – Weiß, Carey, Poukkula; Caron, Cannone, Blunden; Bassen, Schiemenz, Pfaffengut; Kurth, Hadraschek, Sacher
Tigers on Air

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(DEL/Augsburg) (Christian Diepold) Die Augsburger Panther haben eine enge und spannende Partie gegen die Krefeld Pinguine mit 2:1 durch Tore von Braden Lamb und Scott Kosmachuk für sich entschieden und sind damit weiter auf Playoff-Kurs.
(Braden Lamb trifft erneut - Foto: Dunja Dietrich)
Vor 5.462 Zuschauer im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg trafen die Hausherren auf ein motiviertes und starkes Team aus der Seidenstadt, die am Freitag die Kölner Haie mit einem fulminanten 8:2 vom Eis gefegt hatten. Zwar war Krefeld in der Vergangenheit für die Panther ein dankbarer Gegner, doch heute gab es eine enge und spannende Partie mit dem besseren Ende für die Augsburger.
Im ersten Drittel war das Spiel weitgehend ausgeglichen und es gab nur wenig hochkarätige Torchancen, die Beste davon hatte Matt Fraser, als er in Slalom-Manier um die KEV-Abwehr kurvte aber am hervorragenden Goalie Oskar Östlund scheiterte. In der 17. Minute traf Braden Lamb mit einem verdeckten Handgelenkschuß zur 1:0 Führung.
Der Mittelabschnitt wurde vom AEV dominiert und es gab mehrere 100%-ige Tormöglichkeiten, die vom Krefelder Neuzugang Östlund in seinem zweiten DEL Spiel gehalten wurde. Die Beste hatte Jakob Mayenschein bei einer 3 auf 1 Situation, doch der Schwede hielt sein Team weiter im Spiel und zeigte eine Glanzparade nach der Anderen. Mit dem knappen 1:0 ging es dann in die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt war das Spiel dann auf Messer´s Schneide. Augsburg traf zum 2:0, doch das Tor wurde nach dem Videobeweis wegen einer "Kickbewegung mit dem Schlittschuh" nicht gegeben. Danach ließen die Panther Chance für Chance liegen und bei einer 2+2 Strafe für den Jubilar Schmölz, der heute sein 300. DEL Spiel bestritt war es der Däne Philipp Bruggisser mit dem Ausgleich (51.) im Powerplay. Der Treffer fiel bei 5 gegen 3, da für zwei Minuten noch ein weiterer Augsburger auf die Strafbank musste.
Mit viel Einsatz konnten die Hausherren diese brenzlige Situation überstehen und Olivier Roy machte in seinem 100. DEL Spiel seine Sache ausgezeichnet und war maßgeblich verantwortlich, dass Krefeld nicht in Führung ging. Augsburg´s Neuzugang Scott Kosmachuk erzielte im Powerplay (57.) den 2:1 Siegtreffer. Zwar gab es in der Schlußphase nochmals eine Unterzahl für die Panther zu überstehen und Östlund verließ sein Tor für einen sechsten Feldspieler, doch der Sieg war den Fuggerstädter nicht mehr zu nehmen.
Jetzt folgt die Länderspielpause, bevor es für die Augsburger am 12.02.2020 in Düsseldorf weitergeht.
Stimmen zum Spiel:
Oskar Östlund: " Wir haben heute zwar hart dagegen gehalten, aber nur ein Tor erzielt und Augsburg war sehr stark. Wir müssen weiter hart arbeiten und an uns Glauben, es wird nicht einfach die Playoffs zu erreichen, aber es ist erst zu Ende wenn es zu Ende ist!"
Scott Kosmachuk: "Krefeld war heute mit einem sehr starken Torhüter ein schwieriger Gegner. Es ist für uns jetzt in der Crunch-Time jeder Punkt sehr wichtig und wir sind sehr froh, daß wir heute wieder drei gewinnen konnten. Jetzt haben wir ein bisschen Pause und können uns erholen, danach steigen wir wieder voll ein."
(Zwei Top-Goalies - Östlund und Roy - Foto: Dunja Dietrich)
43. DEL Spieltag
Augsburger Panther - Krefeld Pinguine 2:1 (1:0|0:0|1:1)
Tore:
1:0|17.|Braden Lamb
1:1|51.|Philipp Bruggisser (Schmitz) PP2
2:1|57.|Scott Kosmachuk (Stieler, Gill) PP
Zuschauer:
5.462

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(DEL/Mannheim) (Marcel Herlan) Am 42. Spieltag traten die Adler Mannheim in der Autostadt Wolfsburg, der alten Wirkungsstätte von Pavel Gross, an. Wolfsburg wollte unbedingt in Schlagdistanz zu Platz 6 bleiben, während sich der Meister das Ziel gesteckt hatte, den Abstand auf München zu verkürzen.
(Foto: Britta Koglin/Archiv)
Bis zum ersten Powerbreak passierte auf dem Eis nicht viel. Einzig eine Stützle Chance gleich zu Beginn des Spiels wäre hier erwähnenswert. Ansonsten hatten die Grizzlys recht große Probleme mit dem Forechecking der Adler, standen aber defensiv soweit sicher.
Die optische Überlegenheit der Kurpfälzer hielt weiter an und auch die Chancen häuften sich. Das Heimteam kam kaum zu einem überlegten Aufbau und somit auch nicht zu Chancen. Ein Powerplay etwa sechs Minuten vor Drittelende verschaffte dann etwas Luft. Danach sah aber das Spiel wieder so aus wie vorher. Pavel Gross konnte soweit zufrieden sein mit dem Auftritt seines Teams, einzig ein Tor fehlte. So ging es torlos in die erste Pause.
Das Bild aus dem ersten Drittel setzte sich im Mittelabschnitt zunächst fort. Auch ein weiteres Wolfsburger Powerplay verlief ohne große Bedrängnis für Endras. Brückmann auf der anderen Seite musste bis zum Powerbreak ebenso keine Heldentaten vollbringen.
Ein folgendes Mannheimer Powerplay verlief ebenfalls ohne größere Chancen und die Partie war weiter torlos. Kurze Zeit später konnte Tim Stützle den Bann brechen. Nach einer Druckphase traf der Jungstar per Onetimer, für Brückmann unhaltbar, zur Führung. Dies öffnete die Partie ein wenig und nur zwei Minuten später erzielte Cortina's Truppe per drei gegen zwei Konter den Ausgleich durch Brent Aubin. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.
Gleich zu Beginn des dritten Durchgangs bekamen die Adler ein weiteres Powerplay, in welchem erneut Tim Stützle den zweiten Treffer auf dem Schläger hatte. Beide Mannschaften spielten weiter nach vorne. Mannheim war weiterhin optisch überlegen aber das Tor fiel auf der anderen Seite. Eine wunderbare Tic Tac Toe Kombination über Fauser, Rech und dem Torschützen Pfohl brachte die Wolfsburger Führung.
Gut neun Minuten vor Schluss hatten die Grizzlys die große Chance im Powerplay für die Vorentscheidung zu sorgen. Endras hielt die Adler jedoch im Spiel. Mit Ablauf der Strafe lief auf einmal Borna Rendulic allein auf Felix Brückmann zu und netzte zum Ausgleich ein. Dieser Spielstand sollte nicht lange Bestand haben, denn Anthony Rech machte nur kurze Zeit später die erneute Führung.
In den restlichen Minuten folgte ein Adler Sturmlauf auf das Wolfsburger Tor, jedoch ohne Erfolg. Zum etwas überraschenden Wolfsburger Erfolg, setzte Fabio Pfohl den Schlusspunkt mit einem Empty Netter zum 4:2.

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(DEL/Krefeld) (RS) Die Krefeld Pinguine haben vor fast ausverkauftem Haus (7.147 Zuuschauer) den Kölner Haien im kleinen rheinischen Derby eine schmerzliche Niederlage mit einem fulminanten 8:2 beschert. Laurin Braun traf bei seinem 500. DEL Spiel mit einem Doppelpack.
(Foto: Ralf Schmitt)
Die finanziellen Probleme des Clubs scheint auf die Mannschaft keinen Einfluss zu haben, denn die Pinguine zerlegten am Freitag Abend in der Yayla Arena die Kölner Haie mit einem 8:2 Kantersieg und stürtzten Mike Stewart und sein Team noch weiter in die Krise.
Bereits im ersten Drittel wurden den Haie die Grenzen am heutigen Spieltag aufgezeigt. Die Hausherren legten von Beginn an furios los und auf dem Würfel stand nach zwanzig Minuten ein 3:0 für die Pinguine zur Freude der 7.147 Zuschauer. Im Krefelder Tor debütierte heute der schwedische Neuzugang Östlund. Bereits nach nur 39 Sekunden traf Besse mit seinem 18. Saisontor zum 1:0. Köln war von Beginn an nicht im Spiel und die Pinguine legten in der 15. und 17. Minute mit zwei Treffer von Bruggisser und Braun nach.
Im zweiten Drittel kam dann Weizman für den unglücklichen Wesslau ins Kölner Gehäuse, doch auch er konnte heute gegen den Krefelder Sturmlauf nicht viel entgegen setzen. Pietta erzielte mit dem 4:0 (29.) im Powerplay die Vorentscheidung nach der Hälfte der Partie. Zwei Minuten später, erneut in Überzahl traf Lagace zum 5:0. Freddy Tiffels sorgte gegen Ende des zweiten Drittels dann für einen Ehrentreffer zum 5:1 (36.). Mit diesem Ergebnis ging es dann in die zweite Pause.
Nach dem Wiederanpfiff gab es ein kleines Aufbäumen der Gäste, doch dies wurde vom 6:1 (42.) durch Costello wieder zu Nichte gemacht. Nach dem 7:1 durch Welsh gab es lautstarke Schmähgesänge von den Kölner Fans " Wir haben die Schnauze voll", " Ihr seid nur ein Karnevalsverein"!
Matsumoto traf dann in der Schlußphase zum 7:2, doch mit seinem zweiten Tor im 500. DEL Spiel traf Laurin Braun zum 8:2 Endstand. Mit dieser erneuten Niederlage der Kölner Haie geht der Krise in der Domstadt weiter. Es ist abzuwarten ob der Verein reagiert und wie lange Mike Stewart noch im Amt bleibt. Der Name Uwe Krupp ist seit seiner Entlassung in Sparta Prag in aller Munde.
Für die Pinguine geht es am Sonntag zu den starken Augsburger Panther weiter.
Spiel vom 31.01.2020
Krefeld Pinguine - Kölner Haie 8:2 ( 3:0 | 2:1|3:1)
Tore:
1:0 |01.| Besse (,Braun, Schymainski)
2:0 |15.| Bruggisser (Besse, Costello) PP1
3:0 |17.| Braun (Besse)
4:0 |29.| Pietta (Besse, Bruggisser) PP2
5:0 |31.| Lagace (Braun, Noonan) PP1
5:1 |36.| F.Tiffels (Akeson, Bast)
6:1 |42.| Trivellato (Pietta, Bruggisser)
7:1 |48.| Welsh (Braun, Ewanyk
7:2 |58.| Matsumoto (Bast, Smith) PP1
8:2 |59:| Braun
Zuschauer:
7.147

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(DEL/Ingolstadt) (Rü) Es war ein zähes Unterfangen für die Hausherren am Freitagabend, denn die Roosters zeigten, dass sie die Saison trotz des enormen Punkterückstands auf Platz 10 nicht abgeschrieben haben. Am Ende reichte es für die Sauerländer jedoch nur für einen Punkt- wohl zu wenig um nich ernsthaft ins Rennen um die Playoff- Ränge eingreifen zu können. Die Schanzer halten den Kontakt punktgleich zu Platz sechs, der aktuell von Düsseldorf, was 2:1 in Schwenningen gewann, gehalten wird.

(Foto: Jürgen Meyer)
Nach der ersten Drangperiode der Panther verschafften sie die Roosters, begünstigt durch eine Strafzeit der Hausherren, etwas Luft und kamen durch MacQueen und Weiß zu guten Einschussmöglichkeiten. Der Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite- Youngster Wohlgemüt brachte seine Team in Führung (09.), schön durch Foucault durch einen Hinter- Tor- Pass in den Slot in Szene gesetzt. Foucault hätte anschließend noch erhöhen können, aber auch die Gäste aus dem Sauerland hatten ihre Möglichkeiten. So ging es mit der knappen Führung für Ingolstadt in die Pause.
Der Mittelabschnitt wurde intensiv geführt, jedoch verlor keines der Teams die Nerven. Die Hausherren waren dem 2:0 näher als die Gäste dem Ausgleich, u.a. der Ex- Iserlohner Findlay scheiterte jedoch am starken Jenike im Tor der Iserlohner.
Im Schlussabschnitt fiel der Ausgleich durch Grenier (50.) eher unerwartet, da den Gästen zunächst nichts Zwingendes gelang um den Panthern gefährlich zu werden. Wie schon beim Auswärtsspiel in Krefeld war es Rumble, der von der "Blauen" einfach mal abzog- diesmal war Grenier der Nutznießer und konnte abstauben.
In der Overtime leistete sich Julian Lautenschlager, der die Playoffs ebenso wie Neu- Nationalspieler Buschmann beim Kooperationspartner Herne spielen wird, ein Foulspiel und musste auf die Strafbank. Das konnten die Schanzer nutzen und trafen durch Mashinter zum 2:1 Gamewinner. Nachdem er, leicht versetzt neben dem Tor stehend, den Pass von Foucault annahm, schoss er aus der Drehung den Schläger von Bobby Raymond an, von welchem aus der Puck unhaltbar ins Tor prallte.
Am Sonntag empfangen die Roosters zu Hause Nürnberg, die Panther reisen zu den Eisbären nach Berlin.
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Spiel vom 31.01.2020
ERC Ingolstadt - Iserlohn Roosters 2:1 OT (1:0|0:0|0:1|1:0)
Tore:
1:0 |09.|Wohlgemuth
1:1 |50.|Grenier
2:1 |63.|Mashinter
Zuschauer: 3.900

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(DEL) (Christian Diepold) Derbystimmung in München! Am Vorgezogenen 42. DEL Spieltag traf der Tabellenführer aus München auf die Augsburger Panther. In einem spannenden Spiel mit vielen Toren setzten sich am Ende die Red Bulls aus München erfolgreich in der Verlängerung durch. Das entscheidende Tor erzielte Konrad Abeltshauser.
(Foto: Dunja Dietrich)
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Das letzte Drittel der DEL Saison 2020/2021 hat begonnen und der Kampf um die Playoff-Plätze sind voll im Gang. Augsburg steht momentan auf dem 10. Tabellenplatz mit drei Punkten Vorsprung auf Köln und konnte mit zwei Heimsiegen gegen Düsseldorf und Straubing den Aufwärtstrend der letzten Wochen erfolgreich fortsetzen. Der Vorsprung des Tabellenführers auf Mannheim ist auf 3 Punkte geschrumpft und beim letzten Spiel in Wolfsburg gab es eine 1:5 Klatsche für die Red Bulls.
Zwei der drei bisherigen Saisonduelle gegen Augsburg gewannen die Münchner, darunter ein 2:1-Auswärtssieg zum Saisonauftakt sowie ein 6:0-Heimerfolg kurz vor den Weihnachtsfeiertagen 2019. Rund drei Wochen zuvor, Anfang Dezember musste man sich auswärts mit 2:5 geschlagen geben.
München tat sich am heutigen Donnerstag Abend sehr schwer und musste nach zwanzig Minuten mit einem 0:3 Rückstand in die Kabine gehen. Ein Drittel zum Vergessen! Die Gäste waren spritziger, schneller, zweikampfstärker und nutzten jeden Fehler in der Red Bulls Abwehr eiskalt aus. Der junge Fiessinger im Münchner Gehäuse konnte an den drei Treffern durch Braden Lamb (Doppelpack) und TJ Trevelyan nichts ausrichten.
Im Mittelabschnitt wurden die Hausherren dann immer stärker und kamen zu einigen guten Chancen, vorallem bei den wenigen Überzahlmöglichkeiten in einem sehr fair geführten Spiel hätte der Anschluss jederzeit fallen können, doch im AEV-Tor stand ja mit Olivier Roy ein sicherer Rückhalt. In der 36. Minute traf dann Philipp Gogulla zum 1:3 nach Vorlage von Yasin Ehliz. Ein Treffer für den Tabellenführer der sich zu diesem Zeitpunkt abzeichnete. Danach war München im Spiel und drückte auf das gegnerische Tor und kam kurz vor dem Ende des Drittels durch Yannic Seidenberg zum 2:3.
Der Schlußabschnitt war furios und machte das packende Derby perfekt. Nach nur 18 Sekunden gingen die Gäste aus der Fuggerstadt im Powerplay durch David Stieler mit 2:4 in Front. Kurz darauf hämmerte der aktuelle Top Scorer Chris Bourque die Scheibe zum 3:4 (44.) in den Winkel. München setzte weiter nach und kam wenige Minuten später durch Trevor Parkes sensationell zum 4:4 Ausgleich, damit gelang dem Vizemeister binnen nur von 11 Minuten vier Treffer.
In der Schlußphase gab es noch einige brenzlige Szenen vor dem Gehäuse von Roy, doch es blieb nach 60. Minuten beim 4:4 Remis und damit jeweils einem Punkt für beide Teams.
In der anschließenden 5-minütigen Overtime, welche 3 gegen 3 gespielt wurde, traf Konrad Abeltshauser zum 5:4 Sieg für den Tabellenführer, der sich damit in einem bärenstarken Derby den Extrapunkt sichert.
42. DEL Spieltag, 30.01.2020
EHC Red Bull München - Augsburger Panther 5:4 n.V. (0:3|2:0|2:1|1:0)
Tore:
0:1|07.|Braden Lamb (Gill, Sternheimer)
0:2|14.|TJ Trevelyan (Fraser)
0:3|16.|Braden Lamb (Hafenrichter)
1:3|36.|Philipp Gogulla (Ehliz)
2:3|38.|Yannic Seidenberg (Gogulla, Ehliz)
2:4|41.|David Stieler (Kosmachuk, Fraser) PP
3:4|44.|Chris Bourque (Voakes)
4:4|47.|Trevor Parkes (Voakes)
5:4|63.|Konrad Abeltshauser
Zuschauer
4.720
DEL-Bilanz München gegen Augsburg:
Spiele: 46
Siege: 30
Niederlagen: 16
Siegquote: 65 Prozent
Torverhältnis: 144:104
Punkte: 79 von 117
Letztes Spiel: RBM vs. AEV: 6:0
Die letzten zehn Spiele: S N N S S N S S N S (letztes Spiel)
Die letzten zehn Heimspiele: S S S S S S N S S S (letztes Spiel)
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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