München entscheidet ein hitziges Derby in Augsburg mit 1:2 nach Verlängerung

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther die Red Bulls aus München zum Derby. Augsburg stand zuletzt am 20.2. auf dem Eis und war coronabedingt gezwungen, eine fast dreiwöchige Pause einzulegen. Im heutigen Duell mit dem oberbayerischen Kontrahenten wollten die Fuggerstädter wichtige Zähler im Kampf um den Abstieg ergattern. Es war heute das 55. Spiel zwischen diesen beiden Teams, bisher gab es 19 Siege für den AEV und 35 Erfolge für München.

Schließlich rangen die Red Bulls aus München die Augsburger Panther nach zähem Kampf  in der Verlängerung nieder dank eines schnellen Treffers von Redmond, der zum Matchwinner wurde.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg absolvierte längere Zeit kein Match mehr und somit fehlte die nötige Spielpraxis, gerade jetzt in den richtungsweisenden letzten Begegnungen, wo es galt, die noch fehlenden Punkte gegen den drohenden Abstieg zu sammeln. Den letzten Auftritt hatte der AEV beim überraschenden Auswärtserfolg in Straubing. Man war gespannt, wie schnell sich das Team um Coach Pelletier wieder in den Ligarhythmus einfinden konnte. Insgesamt standen noch 16 Matches auf dem Programm bis zum Abschluss der Hauptrunde.

 

Ullrich (Assistentcoach): „Ich kannte Serge bereits und sollte das Skillstraining übernehmen. Wir müssen mit 100% Gas geben, vorher waren es nur 70%. Wir wollen modernes und schnelles Eishockey reinbringen und mit mehr Emotionen spielen, Die Fans sind ein wichtiger Rückhalt für uns, es ist die beste Fankulisse in der Liga. Es gab kürzlich ein Treffen, wir wollten uns kennenlernen. Seit Montag sind alle Spieler da, vorher gab es nur ein Skills Training, dann haben wir das Teamtraining forciert. Wir haben genug trainiert und die Spieler wissen, worum es geht.“

 

München musste nach fünf Siegen in Folge beim Tabellenkind Krefeld eine unerwartete Niederlage einstecken. Mit einem Dreier wollten die Red Bulls den Abstand zum Drittplatzierten Wolfsburg weiter reduzieren. Die Mannschaft um Headcoach Don Jackson wollte auch Revanche für die Pleite im ersten Aufeinandertreffen nehmen, als man im Curt-Frenzel-Stadion im Oktober 2021 knapp nach Verlängerung den Kürzeren zog. 

 

Parkes: „I started my career in Europe in Augsburg, it’s been 4 years now, since I played here. This was an awesome experience and always a special place to be. It was a fun ride so far, now I am happy to be in Munich. We had to look ourselves into the mirror and got back to our identity. Krefeld was unfortunate. My line is clicking better now.

 

Powerplaytor von Trevelyan machte den Unterschied

 

Der AEV trat heute wieder mit ganz speziellen Jerseys in Regenbogenfarben an, Sternheimer und Saponari fehlten heute im Kader. Beim Team von Don Jackson absolvierte heute Parkes sein 300. DEL Spiel. Während seiner Zeit in Augsburg erzielte der Stürmer 47 Tore, für seinen aktuellen Arbeitgeber München verbuchte er schon 82 Erfolgserlebnisse.

 

Beide Mannschaften forcierten ein aggressives Forechecking und nach gespielten sieben Minuten kochten die Emotionen hoch angesichts eines harten Checks von Hager gegen Stieler, der zur Behandlung in die Kabine musste und ins Krankenhaus transportiert wurde. Schon früh offenbarte sich der hitzige Derbycharakter in dieser Begegnung und der AEV durfte gemäß Regel 48.5 fünf Minuten lang in einfacher Überzahl ran, denn für Hager war das Spiel vorbei. Seinen Part übernahm der junge Lutz, der ohne Vollvisierschutz spielen durfte und heute von NHL Scouts beäugt wurde.

 

Daubner mit seinem speziellen Schutz am Schlittschuh blockte bereits zum zweiten Mal bravourös und München fuhr sogar einen Konter in Unterzahl, der jedoch in letzter Sekunde von Puempel unterbunden wurde. München hatte schon 5 Unterzahltreffer in dieser Saison markiert. Die ersten beiden Minuten verstrichen wirkungslos, man merkte schon, dass der AEV sich erst seit 2 Tagen wieder im Training befand. Smith war dann schon wieder in Richtung Roy unterwegs, bisher hatten die Gäste wenig Probleme in Unterzahl und ließen fast nichts zu. Auch Mauer fuhr einen Konter, das waren zu viele Leichtsinnsfehler auf Seiten der Hausherren.

 

Die vierte Augsburger Reihe brachte viel Druck und Energie auf das Eis und erarbeitete sich die beste Gelegenheit für den AEV. Im Rahmen ihrer zweiten Überzahl belohnten sich die Augsburger durch Trevelyan in der 17. Spielminute mit der Führung. Dies war bereits sein 126. Treffer für seine Farben. Auf Seiten der Gäste verließ auch Daubner vor dem Drittelende das Eis. Kurz vor der Sirene vergab Clarke denkbar knapp.

Nach holprigem Start nahm der AEV einen knappen Vorsprung mit in die Kabine. Den Ausfall von Stieler mussten sie nun verkraften.

 

Miller: „Wir wollten der ganzen Mannschaft Energie geben und haben einen guten Job gemacht. Wir wollten das Beste draus machen, hinten gutstehen und vorne Chancen kreieren. Ich hoffe das Beste für David (Stieler). Wir müssen jeden Check zu Ende fahren und wollen die Führung ausbauen.“

 

Varejcka gleicht aus für stärker werdende Münchener

 

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts waren beide Mannschaften noch auf der Suche nach mehr Struktur in ihrem Spiel, es ging noch ein wenig wild rauf und runter. Beide Teams nahmen das eine oder andere Icing in Kauf. Abeltshausers erster Abschluss wurde eine sichere Beute von Keeper Roy. Clarke verzeichnete dann einen Pfostenknaller für die Gastgeber. Das Match wurde nun immer offener, was zwangsläufig zu mehr Chancen führte.

 

Nach einem Puckgewinn in der neutralen Zone und einem Zauberpass von Gogulla auf den mitgelaufenen Varejcka konnte Letzterer in der 31. Spielminute leicht zum Ausgleich einschieben. Ortegas fast perfektes Zuspiel konnte Redmond nicht zur Führung ummünzen. Das Solo von Street kurz danach wurde ebenfalls nicht veredelt, weil Roy die Ecke zumachte. Auch Mauers Versuch blieb an Roy hängen.

Daubner konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen, somit fehlten Don Jackson schon zwei Stürmer.

 

Trotzdem hatten die Gäste im zweiten Drittel ein Chancenplus. Ein 4 auf 2 Konter der Münchener konnte genauso wenig genutzt werden wie auf der Gegenseite eine fast identische Konstellation durch die Hausherren. Eine halbe Minute vor der Sirene nahm der AEV noch eine Strafe, denn sonst hätte wohl Ortega getroffen. München verdiente sich den Ausgleich durch ein weitaus beherzteres Auftreten im Mitteldrittel.

 

Varejcka: „Es gab eine Ansprache in der Kabine und wir haben uns zusammengerissen. Im ersten Drittel hatten wir viele Probleme wegen den Strafzeiten. Es sieht nun besser aus, aber wir müssen konsequenter sein. Hinten stehen wir nun gut.“

 

Redmond besiegelt die Niederlage in der Overtime

 

Für den Schlussabschnitt war vom Ergebnis her für Spannung gesorgt. Clarke verbüßte nun schon seine dritte kleine Strafe am heutigen Abend. Augsburg war nun mehrfach gefordert gegen ein gutes Kombinationsspiel der Münchener, doch der AEV hielt das Remis. München schloss nahtlos an seine gute Performance im zweiten Abschnitt an, doch McClure hatte dann eine gute Gelegenheit wie aus dem Nichts. Der junge Lutz hätte sich dann fast mit einem Treffer selbst belohnt, das sahen die heute im Stadion anwesenden Scouts sicher gern. Parkes wurde plötzlich vor Roy vergessen, doch er konnte diese Verwirrung nicht ausnutzen.

 

Es war weiterhin ein enges Match, in dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Ehliz prüfte Roy, der nun häufiger im Fokus stand, auch weil sich Augsburg zu weit zurückzog und damit München gefährlich anmarschieren ließ. Das Schussverhältnis sprach bis dato auch eine deutliche Sprache für die Gäste.

 

Campbell und Eisenmenger bekamen nun Chancen im Sekundentakt und die Red Bulls mussten knapp 5 Minuten vor dem Ende in Unterzahl agieren, vielleicht ein gutes Omen für die Fuggerstädter, die ja ihren Treffer im Powerplay erzielten. Puempels schnellen Abschluss fing Haukeland sicher herunter. Ehliz Versuch beim Konter brachte zumindest viele Sekunden, die von der Uhr runterliefen.

 

Goalie Roy packte eine Minute vor Schluss einen fantastischen Save aus gegen Ortega, das war eminent wichtig. Primäres Ziel für den AEV war die Sicherung des einen Zählers schon mal, denn jeder Punkte zählte für Augsburg in der momentanen tabellarischen Konstellation. Die Verlängerung brachte dann die schnelle Entscheidung, denn nach nur 29 Sekunden hämmerte Redmond die Scheibe unhaltbar in das Tor.

 

Eisenmenger Maximilian: „Wir können sehr zufrieden sein mit unserem Auftritt, haben gut zusammengespielt. Unser innerer Zusammenhalt wurde stärker, haben mit mehr Speed agiert und waren aggressiver. Es sind oft kleine Details, die den Unterschied machen. “

 

Gogulla: „Im ersten Drittel haben wir uns schwergetan, es gab viele Emotionen hier. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen, haben das Match dann übernommen und gottseidank den zweiten Punkt mitgenommen. Emotionen sind grundsätzlich gut, das macht den Sport aus, grad auswärts hier, das sind immer spezielle Spiele. Wir sind Profis genug, um damit zurechtzukommen. Wir stehen nun hinten viel besser, spielen simpler und haben einen leichten Lauf.“

 

53. Spieltag, 09.03.2022

Augsburger Panther – EHC Red Bull München 1:2 n.V. (1:0|0:1|0:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |17| Trevelyan (Puempel, Graham) PP1

1:1 |31| Varejcka (Gogulla, Boyle)

1:2 |61| Redmond (Tiffels, Street)

 

1. Drittel Statistik:      11:7 Schüsse, 13:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:33

2. Drittel Statistik:      5:14 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:      3:13 Schüsse, 14:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

Overtime Statistik:      0:1 Schüsse, 0:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Schiedsrichter:    Rekucki (USA) / Rohatsch (GER)

 

Zuschauer: 3.680 

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Haase, Graham, Puempel, LeBlanc, Payerl, Rogl, Lamb, Clarke, Nehring, Campbell, Bergman, Valentine, Travelyan, Stieler, McClure,  Länger, Eisenmenger Maximilian, Eisenmenger Magnus, Miller.

 

München: Haukeland, Seidenberg, Boyle, Mauer, Hager, Gogulla, Blum, O’Brien, Varejcka, Daubner, Lutz, Redmond, Abeltshauser, Ortega, Ehliz, Smith, Szuber, Parkes, Tiffels, Street.

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Mannheim siegt erneut knapp gegen starke Ingolstädter

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum „Rückspiel“ in der SAP Arena zwischen Mannheim und Ingolstadt gab es bei beiden Team keine Änderungen im Lineup, außer dem üblichen Torhüterwechsel. Nach dem knappen Spiel am Montag und der unglücklichen Niederlage der Panther im Penalty, brannten diese auf Revanche.

 

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( Foto City-press )

 


 

 
Schon in den ersten Minuten entwickelte sich für die Zuschauer eine sehenswerte Begegnung. Beide Teams gaben mächtig Gas und feuerten aus allen Lagen. Auch das Körperspiel war sehr gefragt, insbesondere die Gäste versuchten so die Adler zu beeindrucken. In der siebten Minute war es Reul zu verdanken, dass es nicht 0:1 hieß. Bei einem Konter konnte der Mannheimer in höchster Not den Puck mit seinem Körper blocken. Eine erste Überzahl der Adler konnten die Gäste ohne Problem entschärfen. Kurze Zeit später die nicht unverdiente Führung der Panther. Ingolstadt eroberte die Scheibe und nutzte die schlechte Zuordnung in der Adler Hintermannschaft aus. Defazio fand dann Feser frei vor dem Tor, der Brückmann keine Chance ließ. Zwei Minuten später sogar der zweite Treffer. Storm wurde dieses Mal von Feser bedient und schoss den Puck auf der Stockhandseite ins Tor. Deja Vu der Gastgeber. Diese lagen wie schon am Montag 0:2 zurück. Doch Mannheim fand noch vor der Pause eine Antwort im Powerplay. Eisenschmid zog von links in die Mitte, zog ab und der Puck fand den Weg vorbei an Taylor im Tor der Panther.

 


Auch zu Beginn des zweiten Drittels war das Spiel hoch interessant und sehr intensiv, ohne jedoch unfair zu werden. Storm, Rendulic und Elias hatten die ersten guten Möglichkeiten, scheiterten jedoch jeweils am gegnerischen Torwart. Die Kurpfälzer überstanden ein weiteres Unterzahlspiel schadlos und mussten kurz darauf erneut in Unterzahl antreten. Brückmann hielt dabei eine zwei gegen Null Situation und Mannheim bestrafte die vergebene Ingolstädter Möglichkeit im Gegenzug mit dem 2:2 Ausgleich durch Szwarz. Nur wenige Sekunden später sogar die 3:2 Führung. Holzer, der erst von der Strafbank zurückkam, weil er eine 10 Minuten Strafe absitzen musste, schlenzte von der blauen Linie den Puck zum Tor, dieser wurde von einem Ingolstädter abgefälscht und landete im Tor. 20 Sekunden später fuhr Rendulic allein aufs Panther Tor zu und markierte das 4:2. Innerhalb 51 Sekunden machten die Adler also aus einem 1:2 ein 4:2. Trotzdem blieben die Gäste weiter gefährlich. Der auffällige Soramies scheiterte jedoch an Brückmann. Zur Pause blieb es beim 4:2.

 


Früher Anschlusstreffer der Schanzer im Schlussabschnitt. Warsofsky zog per One Timer nach Bullygewinn ab und der Puck schlug im Gehäuse von Brückmann ein. Nur 31 Sekunden waren gespielt. Die Panther waren nach dem Anschluss wesentlich aktiver und drückten auf den Ausgleich. DeFazio hatte die nächste gute Möglichkeit. Holzer’s Pfostentreffer nach knapp sieben Minuten im dritten Drittel, war bis dato die einzige Mannheimer Chance. Doug Shedden dagegen musste mit ansehen wie sein Team ein weiteres Powerplay ungenutzt liegen ließ. Die Kurpfälzer befreiten sich Mitte des Drittels etwas vom Druck der Gäste. Eisenschmid hatte in dieser Phase die Entscheidung auf dem Schläger, traf allerdings den Puck nicht richtig, so dass dieser am Tor vorbei ging. Mannheim hatte noch die Möglichkeit im Powerplay das Spiel zu entscheiden, vergab diese jedoch. Ingolstadt warf dann alles nach vorne und nahm Taylor zu Gunsten eines sechsten Spielers vom Eis und die Adler bekamen sogar noch eine Strafe. 6 gegen 4 hieß es für 82 Sekunden. Doch es half alles nichts, mit vereinten Kräften verhinderten die Adler-Defender des Ausgleich und sichert die Punkte.

 

 

Tore
0:1 Feser (Storm, Defazio)
0:2 Storm (Feser, Defazio)
1:2 Eisenschmid (Katic, Iskhakov)
2:2 Szwarz (Dawes, Wohlgemuth)
3:2 Holzer (Katic, Szwarz)
4:2 Rendulic (Iskhakov)
4:3 Warsofsky (Defazio, Jobke)

 

 


 

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Wichtiger Sieg der Kölner Haie über die Krefeld Pinguins im Kampf um den Abstieg

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Überlegene Haie gewinnen drei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg. Lange wehrten sich die Krefeld Pinguins gegen die Niederlage. Ein Unterzahltor der Haie brachte diese auf die Siegerstrasse. Krefeld konnte zwei Konter zu Toren fahren, während die Kölner wieder mit ihrer Chancenauswertung unzufrieden waren.

 

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(Foto:Ingo Winkelmann)

 


 

 

Die Haie starteten überlegen und druckvoll in sie Partie und setzten die Krefelder Pinguine permanent unter Druck. Mit dem Sieg in Bremerhaven im Rücken wollten die Haie unbedingt die frühe Führung. Die Krefelder lauerten immer auf Konter. Die Haie waren spielbestimmend und erspielten sich einige Chancen. In Führung gingen aber die Gäste. Im ersten Überzahlspiel der Haie fuhren die Pinguine einen Konter durch Berlev in der 16. Minute zur 1:0 Führung zu Ende. Dieser Rückstand brachte die Haie nicht aus dem Konzept und so fiel in der 20. Minute durch Ferraro der verdiente Ausgleich. Mit 1:1 endete der erste Spielabschnitt.

 

 

Im Mittelabschnitt setzte sich die Kölner Überlegenheit fort. Sie drängten die Krefelder in ihr Drittel. Aber wenn man seine Chancen nicht nutzt, passiert es häufig das der Gegner zuschlägt. In der 23. Minute erzielte Leon Niederberger mit dem ersten Konter der Krefelder im zweiten Drittel das 2:1 für die Pinguine. Am Spielverlauf änderte sich nichts. Nach einem Bullygewinn erzielte Alexander Oblinger mit einem satten Schuss in der 27. Minute das verdiente 2:2. Der Rest vom Drittel ist schnell erzählt. Überlegene Köälner drängten auf die Führung und liessen beste Chnacen fahrlässig aus. Die Pinguine wehrten sich dagegen und so blieb es beim unentschieden bis zur Drittelpause.

 

 

Auch im Schlussabschnitt änderte sich nichts auf dem Eis. Die Haie blieben überlegen und liessen weitere Chancen ungenutzt. Erst in eigener Unterzahl gelang ein Konter durch Landon Ferraro und Maxi Kammerer. Der erste Schuss von Landon Ferraro traf noch die Latte des Tores, den Nachschuss konnte Torhüter Belov noch abwehren, gegen den zweiten Schuss von Landon Ferraro war er dann machtlos.  Eine Minute später konnte Andreas Thuresson mit einem harten Schuss in der 51. Minute das Spiel zum 4:2 vorentscheiden. Die Kölner spielten anschließend das Spiel souverän zu Ende. Im gesamten Spiel liessen die Haie nur 10 Schüsse auf ihr eigenes Tor zu.

 

 

Am Freitag empfangen die Haie die Straubing Tigers und die Krefelder fahren zum nächsten rheinischen Derby nach Düsseldorf.

 

 

Stimmen zum Spiel: Moritz Müller (Köln)  " Es war das zu erwartende Spiel gegen Krefeld, die sich defensiv sehr clever anstellen. Sie schaffen es immer lange im Spiel zu bleiben. Es war wichtig, sie dann irgendwann geknackt zu haben. Es ist ein verdienter Sieg für uns."

 

 

Tore:

 

0:1 16. Berlev

1:1 20. Ferraro (Edwards,Thuresson)

1:2 23. Biederberger (Blank,Olsen)

2:2 27. Oblinger (Sill)

3:2 50. Ferraro (Kammerer)

4:2 51. Thuresson (Roach)

 

Zuschauer: 7263

Strafen: Köln 4; Kreferld 4

 

  


 

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Schwenningen mit kurzer Bank gegen Wolfsburg – Alexander Karachun bleibt ein Wild Wing

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Die Schwenninger Wild Wings blicken gespannt auf das Duell gegen die Grizzlys aus Wolfsburg. Ersatzgeschwächt wird das Team vom Neckarursprung nur 3 Reihen aufbieten können. Zehn Angreifer und sechs Verteidiger sollen gegen die Gäste alles in die Waagschale werfen.

 

 

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Geht auch weiter für die Wild Wings auf Torejagd - Alexander Karachung (Foto: citypress) 


 

Nach der jüngst verhängten Corona-Quarantäne bat Christof Kreutzer sein Team bereits zwei Mal zu Trainingseinheiten und feilte dabei auch an den Special-Teams. Durch die Ausfälle, sind die Schwaben zu massiven Umstellungen gezwungen.
Besonders hart trifft es dabei die Center-Position. Mit den Ausfällen von Ken-André Olimb, Travis Turnbull und Tylor Spink muss der Schwenninger Übungsleiter gehörig improvisieren. Dazu gesellen sich mit Daniel Pfaffengut und Max Görtz zwei weitere Offensiv- und mit John Ramage und Maxi Adam zwei Defensivkräfte.

 

Mit dem Tabellendritten aus Niedersachsen gastiert ein Topteam am Neckarursprung. Für die Wild Wings kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. „Ich will immer eine Top Leistung bringen, dafür werden wir letztendlich bezahlt!“, gibt sich Alexander Karachun optimistisch. Gegen sein Ex-Team kommt dazu eine extra Prise Motivation.

 

Und als ob dies nicht schon Antrieb genug wäre, verlängerte der Powerforward seinen Vertrag jüngst um zwei weitere Jahre. „Schwenningen hat schon ziemlich frühzeitig Interesse an einer Verlängerung gezeigt. Es gab natürlich auch andere Anfragen, aber die Entscheidung hier zu bleiben, fiel mir letztlich nicht schwer. Ich wollte in einem Team spielen, in dem ich eine wichtige Rolle einnehmen und einen großen Beitrag zum Erfolg beisteuern kann. Ich fühle mich hier wohl und konnte auch mein Spiel seit Saisonbeginn immer weiter verbessern. Die Organisation und das gesamte Umfeld haben so viel Potenzial und die Entwicklung ist hier sicher noch nicht am Ende“, gibt Karachun einen Einblick in seine Entscheidungsfindung, um augenzwinkernd hinzuzufügen: „Wir haben hier außerdem eine richtig gute Fanbase und viel Unterstützung, die zwar manchmal etwas sachlicher ausfallen könnte, aber im Großen und Ganzen sehr viel Spaß macht und sich richtig gut anfühlt.“

 

Auf eben diese Fanbase wird es gegen Wolfsburg ankommen. Christof Kreutzer ist sich sicher, dass sein Team alles geben wird und die Unterstützung der Fans noch ein Stück mehr benötigen wird. Damit dies gelingt, haben alle Dauerkartenbesitzer die Möglichkeit eine Person zum halben Preis mit ins Stadion zu nehmen.

 

 


 

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Mannheims Rendulic sichert den Adlern zwei Punkte in Ingolstadt mit einem 4 zu 5 Sieg nach Penaltyschießen

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  In der Saturn-Arena empfingen die Panther aus Ingolstadt die Adler aus Mannheim. Für Ingolstadt galt es, nicht den Anschluss an die direkten Playoff Plätze aus den Augen zu verlieren und Mannheim wollte in der Erfolgsspur verbleiben. Dies war die erste Begegnung binnen zwei Tagen, denn am Mittwoch treten die Ingolstädter in der SAP-Arena an. Heute Abend konnten seit langer Zeit wieder maximal 75 % Fans dem Spektakel beiwohnen.

Schließlich belohnten sich die Adler Mannheim nach einer furiosen Aufholjagd mit dem Extrapunkt nach erfolgreich gestaltetem Penaltyschießen. Rendulic erwies sich als der einzige glückliche Schütze und war der Matchwinner.

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(Fotoquelle Jürgen Meyer)

 


Ingolstadt musste in den letzten Begegnungen drei Niederlagen, davon zwei zuhause, einstecken und war bestrebt, die nächsten wichtigen Punkte gegen die Kurpfälzer im heimischen Stadion einzufahren. Ihre gewohnte Offensivpower geriet dabei auch ins Stocken, nur 2 magere Tore sprangen heraus. Das Team um Headcoach Doug Shedden wollte unbedingt Anschluss an die Top 6 halten und könnte mit einem Dreier auf Rang 5 vorrücken. Für dieses Unterfangen war es positiv, dass mit Feser und Storm zwei eminent wichtige Akteure wieder im Lineup standen.

 

Bourque: „We had a tough time getting inside the game and in front of the goalie. We worked hard to get better, we have a lot of depth in our team and some people step up again. Last game was not great, we did not play our best match. But we will move forward and learn from it. It will be a great test for us tonight, we will play hard.“

 

Mannheim schoss sich mit zwei Erfolgen nach zuletzt drei Pleiten in Serie etwas aus dem kleinen Tief und rangierte aktuell auf dem dritten Platz der Tabelle. Mit einem Sieg bei den Schanzern konnten die Adler sogar an den Grizzlys aus Wolfsburg vorbeiziehen. Hierfür mussten sie eine klar bessere Leistung als beim ersten Aufeinandertreffen hier in der Saturn-Arena im Dezember 2021 auf das glatte Parkett legen, als man eine herbe Pleite kassierte. Headcoach Gross musste heute auf Plachta und Bergmann verzichten, konnte jedoch problemlos vier Reihen aufbieten.

 

Hännikainen: „It feels good, it was a good start and we wanted to win. I had great line mates. The reason for my change was the end of our season in Jokerit, Helsinki. I wanted to experience something new and I am happy with my change. I will put in my energetic way of playing. I am a two way forward and as a good skater these are my assets. I got a contract for the end of this season you never know what will happen. This is a very physical league and I expect a fast match.“

 

Doppelschlag durch DeFazio und Storm

 

Soramies verbuchte die erste Chance, doch Endras war auf dem Posten. Goalie Reich bei den Hausherren sammelte bereits Erfahrung bei den Jungadlern in Mannheim und der Mannheimer Krämmer spielte 2011 bei den Panthern. Rückkehrer Feser war gleich brandgefährlich mit seinem Vorstoß. Die Gäste hatten in Person von Eisenschmid ihre erste dicke Gelegenheit. Es war sicher spannend, wie sich der Ex-Ingolstädter Wohlgemuth in seiner alten Heimat präsentieren würde, wo er von 2018-2021 agierte.

 

DeFazio nutzte in der 8. Spielminute einen Aufbaufehler von Iskhakov gnadenlos zur Führung aus, als er den Rebound verwertete. Es dauerte nur 86 Sekunden, als der schmerzlich vermisste Storm sogar auf 2 zu 0 erhöhte. Der Torschütze stand goldrichtig, um die Scheibe über die Linie zu drücken. Somit hatte sich schon früh gelohnt, Storm und Feser wieder dabei zu haben. Ingolstadt war in den ersten 10 Minuten einfach bissiger und energischer unterwegs und verdiente sich diese Führung.

 

Das erste Powerbreak kam dann gerade zur rechten Zeit für die Schützlinge von Pavel Gross, um sich neu zu justieren. Rendulic verpasste bei einem Konter den Anschluss, als er von Krämmer in Szene gesetzt wurde; es gab bisher fast keine Verschnaufpause in einer schnellen Partie. Endras hätte sich bei seinem Ausflug hinter das Gehäuse fast verschätzt. Fesers Solo konnte nicht veredelt werden, da die Scheibe schwer zu kontrollieren war.

 

Insgesamt wirkten die Adler nicht so hochkonzentriert wie die Gastgeber, welche bestimmt vieles wiedergutmachen wollten nach dem schwachen Auftritt gegen Krefeld. Das Forechecking der Ingolstädter war heute beeindruckend, was die Adler nicht ins Spiel kommen ließ. Demzufolge war der zwei Tore Vorsprung durchaus verdient und Mannheim musste sich was einfallen lassen für das zweite Drittel.

 

Hännikäinnen: „Everything was the difference, they battled harder and wanted it more. We got to be better in every aspect of our game.“

 

Die Adler ließen sich nicht abschütteln, doch der zwei Tore Vorsprung der Panther hielt

 

Die Adler aus Mannheim waren bekannt für ihre famose Performance im Mittelabschnitt; davor mussten die Gastgeber sich in Acht nehmen, bei denen DeFazio und Wagner bisher alle 41 Ligaspiele bestritten. Das Tempo wurde weiterhin hochgehalten und die Adler schienen zielstrebiger zu werden, was sich auch an ihrem Vorwärtsdrang offenbarte. Brune, der in 4 Jahren bei Mannheim 31 DEL-Spiele absolvierte, zielte denkbar knapp vorbei am Gehäuse von Endras, ein erstes starkes Lebenszeichen der Hausherren. Neuzugang Tim McGauley aus Innsbruck leitete seine nächste Chance selbst ein, fand aber in Endras seinen Meister.

 

Mannheims Bemühen wurde in der 28. Spielminute mit dem Anschlusstreffer durch Desjardins belohnt. Es war ein sprichwörtlich hineingearbeitetes Tor. Diese Hoffnung wurde aber fast postwendend, nämlich nur 30 Sekunden danach wieder zunichte gemacht, denn Wagners Distanzschuss von der blauen Linie wurde geschickt von Bourque abgefälscht. Die Effektivität der Panther war schon sehenswert, Soramies Schuss verfehlte das Gehäuse um Zentimeter.

 

Dann sprang ein Pfostenknaller von Pietta im ersten Powerplay der Hausherren heraus, die sich aber in der 32. Spielminute dem erneuten Anschlusstreffer der Adler gegenübersahen. Torschütze war Eisenschmid. Kurz danach rettete auch für Reich der Pfosten und gleich danach war sein linker Schoner goldrichtig zur Stelle. Ingolstadt schüttelte sich nur kurz und stellte in der 34. Spielminute, nur 94 Sekunden später, durch Marshall wieder den alten zwei Tore Vorsprung her.

 

Das erste Powerplay der Gäste verpuffte, man sah sich sogar einem gefährlichen Konter durch Storm gegenüber; bisher kassierten die Mannheimer in der Saison schon sechs Shorthander. Der zweite Pfostenknaller verhinderte den fünften Ingolstädter Treffer, das war eminent wichtig so kurz vor der Sirene. Mannheim bestritt ein weitaus besseres Mitteldrittel, konnte aber den Abstand nicht verkürzen.

 

Wagner: „Wir hatten uns heute viel vorgenommen. Wir haben bissige Jungs zurück, spielen gradliniger und jeder arbeitet viel härter. Wir müssen im letzten Drittel noch eine Schippe drauflegen und unsere Chancen suchen. Wir hatten uns zusammengesetzt und Lösungen gefunden.“

 

Mannheim schafft den Ausgleich und holt im Penaltyschießen den Extrapunkt

 

Der Schlussabschnitt versprach jedenfalls Spannung. Im dritten Drittel performten die Hausherren gewöhnlich sehr gut, doch die Adler kamen in der 42. Spielminute erneut bis auf ein Tor heran. Wolf markierte früh den nächsten Anschlusstreffer, der ihn sichtlich motivierte für den Rest der Begegnung, die weiter von hohem Tempo geprägt war. Katic reagierte dann gedankenschnell und bugsierte den Puck gerade noch von der Linie weg, als Endras schon geschlagen schien. Storm war schon in Jubelstellung. Simpson konnte im letzten Drittel nicht mehr auflaufen.

 

Die Defensive der Kurpfälzer hatte heute öfters Probleme, das Spielgerät konsequent aus dem Slot zu befördern, was immer wieder zu gefährlichen Chancen für die Schanzer führte. Holzer vergab eine große Gelegenheit nach einem Genie Pass von Bast. Mehr solche hochkarätigen Chancen durften die Gäste nicht mehr liegenlassen.

 

Bald würde die Crunch Time anbrechen in diesem Spitzenspiel. Wann würde Pavel Gross volles Risiko gehen? Mannheim war giftig und legte alles rein in die Partie. Wolf sammelte viel Eiszeit inzwischen und wollte als Leader vorangehen. Tatsächlich stellten die Mannheimer in Person von Desjardins 71 Sekunden vor der Schlusssirene die Begegnung auf Remis.

Somit ging es in die Overtime, um den Zusatzpunkt zu ermitteln: es ging weiter munter hin und her. McGauleys Zauberpass auf Höfflin fischte Endras grandios weg, auch weil die Nummer 10 der Panther die Scheibe nicht ideal traf.

 

Letztlich musste das Penalty Schießen die Entscheidung bringen. Statistisch betrachtet hatte hier Mannheim die Nase vorn, da sie ihre bisherigen drei Shutouts allesamt gewannen, wohingegen Ingolstadt hier bei ebenfalls drei Situationen kein Glück hatte: schließlich verwandelte Rendulic mit einem tollen Move zum Siegtreffer und sicherte den Adlern zwei wichtige Punkte. Der Matchwinner lag sogar symbolisch mit im Gehäuse.

 

Soramies: „Wir waren heute super und haben ein gutes Spiel abgeliefert. Am Ende lag es an Kleinigkeiten, die Mannheim ausnutzt. Wir werden das Spiel analysieren und beim nächsten Mal umsetzen. Penaltyschiessen ist auch immer eine Glückssache.“

 

Desjardins: „We did not play the way we wanted in the first and second period, but we found a way to win in the end. We got our feet moving, we skated well in the third, kept it simple. The same hard game is expected on Wednesday, we build on this win.“

 

42. Spieltag: DEL Spiel vom 07.03.2022

ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 4:5 n.P  (2:0|2:2|0:2|0:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |08| DeFazio (Feser)

2:0 |09| Storm (Warsofsky, Feser)

2:1 |28| Desjardins (Elias, Wirth)

3:1 |28| Bourque (Wagner, Marshall)

3:2 |32| Eisenschmid (Szwarz, Katic)

4:2 |34| Marshall (Soramies, Feser)

4:3 |42| Wolf (Akdag, Hännikäinen)

4:4 |59| Desjardins (Eisenschmid, Katic)

4:5 |65| Rendulic

 

1. Drittel Statistik:      7:7 Schüsse, 10:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:      9:5 Schüsse, 13:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:       4:10 Schüsse, 13:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

Verlängerung Statistik: 0:1 Schüsse, 0:2 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Zuschauer: 2.511

 

Hauptschiedsrichter:  Jake (USA) / Rantala (FIN)

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Reich; Wagner, Marshall, DeFazio, Feser, Storm, Hüttl, Warsofsky, Bourque, Pietta, Simpson, Gnyp, Jobke, Höfflin, McGauley, Soramies, Hübner, Koch, Henriquez-Morales, Brune.

 

Mannheim: Endras, Lehtivuori, Larkin, Rendulic, Iskhakov, Krämmer, Katic, Holzer, Hännikäinen, Wolf, Wohlgemuth, Akdag, Reul, Dawes, Szwarz, Eisenschmid, Wirth, Bast, Desjardins, Elias.  

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Mauer der Matchwinner beim knappen 1 zu 0 Erfolg für München gegen Bremerhaven

 

PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle traf der Tabellenvierte EHC Red Bull München auf den fünftplatzierten Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Sowohl laut Punkten als auch nach dem Punktequotienten lagen die Landeshauptstädter in Front und München wollte diesen Vorsprung heute Abend weiter ausbauen. Schließlich feierte München seinen fünften Sieg in Serie und verkürzte den Abstand zu den Top 3 der Liga. Mauer war der Matchwinner einer am Schluss doch noch hochdramatischen Begegnung und Goalie Aus den Birken feierte seinen 49. Shutput in seiner Karriere und den zweiten in dieser Spielzeit.

 

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(Fotoquelle City-press)  Aus den Birken mit seinem 49. Shutout in seiner Karriere - Chapeau!

 


Die Red Bulls aus München befanden sich klar im Aufwind, hatten sie doch vier der letzten 5 Begegnungen nach 60 Minuten für sich entschieden. Diesen Aufwärtstrend wollten sie gegen Bremerhaven bestätigen und die Top 3 anvisieren.  Beeindruckend war die Tatsache, dass dabei nur 1 Gegentor kassiert wurde und selbst 19 Treffer erzielt wurden. Münchens letzter Heimsieg datierte vom 18.1.22, statistisch holten die Red Bulls auswärts mehr Siege als zuhause.

 

Tiffels: „Es ist ein tolles Gefühl, als MVP bei der Champions League hervorzugehen. Ich harmoniere sehr gut mit Parkes und Street. Über die Defensive sprechen wir die ganze Saison drüber. Nun treffen wir gute Entscheidungen an der blauen Linie und vorne haben wir keine Schwierigkeiten, Tore zu erzielen.“

 

Bremerhaven musste zwar im Heimspiel gegen den Meister Berlin eine Niederlage einstecken, doch zuvor gelang beim oberbayerischen Konkurrenten Ingolstadt ein deutlicher Sieg, was Mut für ihren Auftritt bei den Red Bulls machen sollte. Jiranik übernahm heute erneut das Zepter hinter der Bande, da Headcoach Popiesch coronabedingt noch ausfiel. Uher musste zudem den Verteidigerjob aushilfsweise ausüben aufgrund des kleinen Kaders.

 

Dominante Münchener, aber torloses erstes Drittel

 

München begann gewohnt druckvoll, doch die Gäste aus dem hohen Norden stemmten sich ordentlich dagegen. Bremerhaven bekam heute Unterstützung von zahlreichen Fans, die den weiten Weg in den Süden nicht scheuten. Kastner war aktuell on Fire mit 6 Scoringpunkten aus den beiden vergangenen Auswärtspartien. Die Pinguins warteten heute Abend mit der Liga weit besten Bully Quote auf. Die Top Formation der Red Bulls erarbeitete sich nach ca. 5 Minuten die erste gefährliche Einschussgelegenheit vor Franzreb, der heute das Vertrauen von Jiranek erhielt.

 

Beim ersten heimischen Powerplay, das derzeit bei den Hausherren extrem gut funktioniert, demonstrierten die Red Bulls ihr famoses Pass Spiel, doch die drittbeste Unterzahlmannschaft hielt toll und erfolgreich dagegen. Die Münchener waren agil unterwegs und kombinierten sich pfeilschnell immer wieder nach vorne. Ehliz konnte sein Solo letztlich nicht veredeln, weil Franzreb die Schoner rechtzeitig zumachte.

 

Die Gastgeber dominierten bisher den ersten Spielabschnitt, was sich auch im Schussverhältnis niederschlug. Bremerhaven tat sich schwer, in das Angriffsdrittel zu gelangen, um dort gefährliche Akzente zu setzen. Ein gut strukturiert vorgetragener Konter der Gäste konnte letztlich nicht vollendet werden, weil die Scheibe noch leicht abgefälscht aufs Schlägerblatt kam. Aus den Birken parierte gekonnt gegen Urbas. In der letzten Spielminute brannte es lichterloh vor Franzreb, aber mit dem Glück des Tüchtigen blieb diese brenzlige Situation wirkungslos. Somit ging es mit einem torlosen Remis in die Kabine.

 

Uher: „Obviously, we have a few sick guys today. We know it would be a very hard game here in Munich. We played a good first period so far and we expected a fast game from Munich. We need to play simple and minimize turnovers. We stick to our game plan.”

 

Mauer erlöst die Red Bulls

 

Mal schauen, ob die Offensivpower der Gäste nun besser in Schwung kam. Bisher standen alle Begegnungen zwischen diesen beiden Teams unter einem torreichen Stern. Anfangs übten jedoch die Hausherren weiter viel Druck auf das Gehäuse von Franzreb aus, der sich unter Dauerbeschuss befand. München schaffte es bislang sehr gut, die Top Formation der Gäste aus dem Spiel zu halten. Die Hausherren waren weiterhin optisch überlegen und die Gäste konnten sich bei ihrem gut aufgelegten Goalie und dem Gestänge bedanken, dass es noch torlos stand. Die Chancen der Münchener häuften sich und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann es mal hinter Franzreb klingeln würde.

 

Die Gastgeber spielten sich mehrfach in der Bremerhavener Zone fest, doch die Gäste verteidigten mit Mann und Maus ohne aber selbst gefährliche Vorstöße zu initiieren. In der 34. Spielminute brach Mauer den Tor Bann und brachte die Red Bulls hochverdient mit 1 zu 0 in Führung. Street hätte Sekunden später beinahe erhöhen können, doch Franzreb war großartig zur Stelle. Kurz danach musste Street in die Kühlbox und die Pinguins waren zum ersten Mal im Powerplay und hätten sich fast den Shorthander eingefangen, doch Hagers Kracher landete an der Latte.

 

Die letzten beiden Minuten im Mittelabschnitt durften die Pinguins gleich nochmal in einfacher numerischer Überlegenheit agieren, doch Mauer war im Konter auf dem Weg zum Shorthander, doch Franzreb roch den Braten und parierte.

Mit einem hochverdienten knappen Vorsprung verabschiedete man sich in den Pausentee.

 

Mauer: „Wir stehen hinten sehr gut, dann kommen die Chancen auch vorne. Wir sind eng dran am Mann, heute gibt es nichts zu kritisieren. Chancen kreieren ist das, was uns ausmacht. Endlich sind wir wieder in der Spur. Endlich gehen die Dinger wieder rein, vorher war es frustrierend, nun ist eine kleine Serie.“ 

 

Bremerhaven wachte spät auf, München hielt den hauchdünnen Sieg fest

 

Im Schlussabschnitt musste von den Gästen definitiv mehr kommen und die Last würde wohl auf deren Top Reihe liegen. Doch zunächst waren die Hausherren wieder im Vorwärtsgang und Mauer feuerte schon wieder einen Distanzschuss ab. Aller guten Dinge waren drei, denn Bremerhaven bekam das nächste Powerplay zugesprochen, doch die Gäste waren gewarnt und hatten Probleme in die Aufstellung zu kommen.

 

Ehliz holte dann für seine Farben eine Strafe heraus und CHL-MVP Tiffels hatte den nächsten Treffer auf seinem Schlägerblatt. Franzreb hielt seine Vorderleute im Spiel dank seiner glänzenden Leistung; bis dato gab er keine Rebounds her. Es war schon ein meilenweiter Unterschied in der Gestaltung des Überzahlspiels. Die Red Bulls befanden sich fast die komplette Zeit in der Gäste Zone, kombinierten flüssig, ohne jedoch den nötigen zweiten Treffer nachzulegen. Sollte sich das etwa rächen? Zum dritten Powerbreak hieß das Schussverhältnis sagenhafte 41 zu 16 zugunsten von München.

 

Urbas lauerte auf die Rebound Chance, es war hier noch gar nichts entschieden bei dem hauchdünnen Spielstand. Bremerhaven läutete nun langsam die Schlussoffensive ein und wurde mutiger und zielführender in seinen Aktionen. Verlic hatte beim Solo die große Ausgleichschance, doch der Pfosten war ihm im Weg. Urbas wurde nun auch zunehmend aktiver, endlich schienen die Pinguins aufgewacht zu sein. Aus den Birken konnte sich nun oft auszeichnen und es wurde nochmal hektisch und sehr spannend.

 

2 Minuten vor der Sirene ging Jiranek All in und der sechste Feldspieler kam hinzu. Nach der Strafe gegen Hager durften die Gäste sogar mit 6 gegen 4 vorgehen. Sollten die Pinguins etwa doch noch die Partie drehen können? München warf sich bravourös in alle Schüsse und Aus den Birken hielt 8 Sekunden vor dem Ende den Puck fest nach dem Schuss von McGinn.

 

München fuhr damit den fünften Sieg in Folge ein und gestaltete mal wieder ein Heimspiel erfolgreich. Bremerhaven kam zu spät in die Partie und musste aus den Birken seinen 49. Shutout in seiner Karriere gönnen.

 

Urbas: „We started well, worked hard and had our chances. Then they outplayed us. Our powerplay was terrible today. We were little short in our lineup. We have two losses in a row, but try to take positive things out from this match.“

 

Aus den Birken: „Es war ein ruhigerer Abend weitgehend, am Ende wurde es noch spannend. Ich bin glücklich, zu null ist immer was Schönes. Vor Olympia sprachen wir viel über Details und Dinge, die nicht so liefen. Jetzt konnten wir diese Defizite einstellen, wir sind bereit für die Playoffs, es macht Spaß mit dem Dennis (endras), schauen wir mal, wer länger spielt.“

 

51. Spieltag: DEL Spiel vom 04.03.2022

EHC Red Bull München – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:0 (0:0|1:0|0:0)

 

Tore:

1:0 |34| Mauer (MacWilliam, Seidenberg)

 

1. Drittel Statistik:      16:7 Schüsse, 12:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:      16:5 Schüsse, 9:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

3. Drittel Statistik:       13:14 Schüsse, 14:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Zuschauer: 2.158

 

Schiedsrichter:  Rohatsch (GER) / Wilk (USA)

 

Aufstellung:

 

München: Aus den Birken; Szuber, Abeltshauser, Tiffels, Street, Parkes, O`Brien, Redmond, Gogulla Hager, Mauer, MacWilliam, Seidenberg, Ehliz, Smith, Kastner, Varejcka, Daubner, Schütz.

 

Bremerhaven: Franzreb; Trska, Krogsgaard, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Bruggisser, Vikingstad, Friesen, Mauerman, Alber, Uher, McGinn, Kinder, Wejse.

 

 


 

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3:2 n.V.: DEG holt zwei wichtige Punkte gegen Iserlohn

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Nachdem der Start nach der Olympiapause für die Düsseldorfer EG zumindest punktetechnisch sehr ernüchternd war, war die Hoffnung groß, dass es gegen die Iserlohn Roosters mal wieder ein Erfolgserlebnis gibt. Bis es so weit war, durchlebten die 4.983 Zuschauer im PSD BANK DOME ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende jubelten Fans und Mannschaft über ein 3:2 (1:1; 0:0; 1:1; 1;0).

 

DEG Iserlohn 040322 CP

( Foto City-press )

 


 

 

Die Roosters kamen mit dem Rückenwind von acht Punkten aus den letzten drei Spielen aus der Kabine und hatten mit Brent Raedeke und Luke Adam zwei wichtige Stürmer wieder mit an Bord. Bis Simon Sezemsky in der vierten Spielminute wegen eines Stockschlags auf die Strafbank musste, hatten sie mehr vom Spiel. Dann dauerte es gerade einmal 18 Sekunden, bis es hinter Andy Jenike im IEC-Tor einschlug. Brendan O’Donnell legte die Scheibe von der rechten Seite quer zu Stephen MacAulay, der den Puck wiederum wunderbar zum einlaufenden Brett Olson in den Slot legte, der zur Führung verwandelte (4). In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel. Ryan O’Connor zwang Hendrik Hane im DEG-Tor mit seinem Schuss aus dem hohen Slot zu einer Glanzparade mit der Fanghand. Alex Barta jagte die Scheibe aus dem Slot übers Tor, im Gegenzug fuhr Hane gegen O’Connor den Schoner aus (12.). Unterm Strich war es schon in Ordnung, dass die Gäste noch zum Ausgleich kamen. Der war dennoch total überflüssig, weil Bernhard Ebner die Scheibe ohne Not direkt in die Kelle von Eric Cornel spielte, der gar nicht anders konnte, als sie zu verwandeln (16.).

 

 

Der Mittelabschnitt war aus rot-gelber Sicht glatt zum Vergessen. in den ersten zehn Minuten spielten eigentlich nur die Schützlinge von Kurt Kleinendurst. Immer wieder tauchten sie gefährlich vor Hane auf, eigene Fehler und Momente fehlender Präzision machten die Sache nicht leichter. Dann wurde es ruppiger, in der zweiten Hälfte des Drittels hagelte es insgesamt 16 Strafminuten. Mehrmals durfte die DEG, die heute wieder Daniel Fischbuch in ihren Reihen hatte, in Überzahl ran. Für 102 Sekunden bot sich ihr die Chance, mit vier gegen drei zu spielen. Doch das Überzahlspiel war zu einfallslos, um die Iserlohner Defensive zu knacken. Die beste Chance für die Hausherren hatte Geburtstagskind Tobi Eder in der letzten Spielminute, als die DEG es mal spielerisch und nicht mit der Schussbrechstange versuchte. Doch sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte sein Ziel.

 

 

Das letzte Drittel war sieben Sekunden alt, da setzte es für die DEG die Quittung dafür, dass sie die Überzahlspiele ungenutzt ließ. Mit der Schlusssirene des zweiten Abschnitts hatte O’Donnell noch eine Strafe wegen Stockschlags kassiert. Joe Whitney hielt am Torraum unter harter Bedrängnis seinen Schläger in eine Hereingabe von O’Connor. Die Scheibe verfing sich in Hanes Schonern, letztlich schob er sie sie mit diesen selbst über die Linie. Da nutzte es auch nichts, dass die Schiedsrichter zunächst auf “kein Tor” entschieden. Der Videobeweis brachte Gewissheit, dass der Treffer regulär war. Nachdem abermals zwei Minuten in rot-gelber Überzahl erfolglos verstrichen, war es dann endlich so weit. Nach einem Querpass von MacAulay nahm O’Donnell mit voller Wucht direkt und jagte sie aus spitzem Winkel ins obere rechte Eck – im Powerplay (49.). Der Treffer tat der Mannschaft von Harold Kreis sichtbar gut. Ihr Spiel wirkte nun wieder schneller und gradliniger. Der Siegtreffer wollte aber nicht mehr gelingen.

 

 

In der Verlängerung dauerte es dann gerade einmal 16 Sekunden, bis die Marco Nowak mit einem sehenswerten und spielerischen Kraftakt den Zusatzpunkt für die DEG sicherte. Wie viel Druck sich bei der DEG aufgestaut hatte, zeigte der Jubel über den Siegtreffer. Die gesamte Mannschaft stürmte aufs Eis und herzte Nowak an der Bande. Wie in einem nach Verlängerung gewonnenen Playoff-Spiel.

 

 

Am Mittwoch steht die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Dann gastieren die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in Düsseldorf. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

 


 

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Eine starke Defensivleistung brachte die Straubing Tigers bei den Grizzlys Wolfsburg auf die Siegerstraße

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/MA) Die Straubing Tigers entpuppten sich als sehr unangenehmer Spielgeselle für die Grizzlys. Diese mussten am Ende aber nur mit ihrer Chancneverwertung hadern. Aber gegen einen gut aufgelegten Andy Eder und einen erneut starken Tyler Parks, war heute kein Kraut gewachsen. Dennoch boten die Hausherren einen aufopferungsvollen Kampf und ließen zu keiner Zeit die Zügel locker. Straubing spielte durch die Bank ihre Stärken in der Defensive konsequent aus, was zu verdienten drei Punkten führte. 

 

 

(Foto: Citypress) Straubing behauptete sich bei den heimstarken Grizzlys 

 


 

 

Spielverlauf:

Es entwickelte sich ein extrem schnelles Spiel, indem es rauf und runter ging. Für den jeweils Puckführenden, gab es kaum eine Sekunde Ruhe. Harte, aber faire Checks teilten beide Seiten zu Genüge aus. Straubing hatte nach dem Pfostenschuss von Schinko für die Grizzlys, die besseren Chancen.

Nach der Führung durch Eder, hätte Connolly noch einmal drauflegen können. Wolfsburg tat zwar auch viel für die Offensive, aber im Drittel der Tigers wurden ihre Angreifer immer gut abgeschirmt, sodass sie kaum zum Zuge kamen.

Neuzugang Alexandre Mallet: “Wir haben ein gutes Team und ich bin hier von allen schnell aufgenommen worden. Ich denke, wir machen ein gutes Spiel. Ein paar mal hätten wir besser schießen müssen, als zu passen. Die Intensität ist sehr hoch und wir müssen weiterhin konzentriert arbeiten."

Die Schnelligkeit und spielerische Härte nahm kaum ab. Beide Teams wollten dem Gegner ihr Spiel aufdrücken. Offensiv wurden die Gastgeber aktiver, kamen immer näher an Goalie Parks heran, doch der fischte alles vor dem Tor mit seiner stoischen Ruhe weg. Straubing lauerte auf Fehler. Den einzigen den sich die Grizzlys erlaubten im zweiten Abschnitt, wurde durch die Niederbayern eiskalt bestraft.

Kurz vor der Pause wurde es noch einmal hitzig zwischen Archibald und Brandt. Diese Aktion von Archibald sollte noch Folgen haben. Benedikt Schopper: “Gut ist, dass wir bis jetzt noch kein Gegentor bekommen, aber die Wolfsburger sind trotzdem zu oft in unserem Drittel. Die Härte in diesem Spiel ist eine gute Erfahrung für uns.” 

Diese Strafe nahmen die Grizzlys mit ins letzte Drittel und bekamen prompt die Quittung. Wolfsburg ließ jedoch nichts unversucht, aber vor Parks war stets Endstation. Die Zeit lief erbarmungslos für die Tigers runter. De Sousa und Archibald hätten das Spiel durchaus noch einmal spannend machen können, aber ihre hochkarätigen Chancen verpufften.

So musste Coach Stewart tief in die Trickkiste greifen und nahm 4:45 Minuten vor Ende der Partie seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Straubing versuchte es ein paar mal aus dem eigenen Drittel das leere Tor zu treffen, aber dann kam Akeson, dessen Pass unglücklich von Button ins eigene Tor abgefälscht wurde. Am Ende wurden die Straubinger für einen starken Auftritt, bei den sonst so heimstarken Niedersachsen, mit drei Punkten belohnt. 

 

Am Sonntag empfangen die Straubinger zum bayerischen Duell die Nürnberg Ice Tigers, sofern sich nicht noch mehr positive Corona Fälle bei den Franken ergeben sollten. Genau deswegen haben die Grizzlys spielfrei, denn die Partie bei den Bietigheim Steelers wurde schon abgesagt. 

 


 (Foto: Citypress) Straubing kam heute nicht ins Straucheln

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Tyler Gaudet (Wolfsburg): “Wir hatten zwar unsere Chancen, aber die haben wir eben nicht gemacht. Ich kann gar nicht so richtig sagen, woran es heute lag. Wir haben einfach nicht so zu unserem Spiel gefunden wie sonst.” 

 

Andy Eder (Straubing): “Wir hatten heute einen besseren Start als gegen Mannheim und sind hinten gut gestanden. Die Chancen haben wir besser ausgenutzt und das Team hat ein unglaubliches Spiel über 60 Minuten geboten. Hauptsache wir gewinnen die Spiele und wenn ich helfen kann, umso schöner. Es war auch ein Weltklasse Pass von David Elsner. Momentan tun wir uns gegen Teams, die oben stehen leichter, als gegen Teams die hinter uns sind.”

 

Torfolge: 

0:1 (15.) - Schönberger setzte im Drittel der Grizzlys nach und machte den Puck heiß. Andy Eder übernahm und setzte im Rückwärtsfahren den Puck genau in den Winkel. 0:2 (27.) Erneut traf Andy Eder für die Tigers, der nach einem Fehler im Spielaufbau von Elsner auf die Reise geschickt wurde und vor Strahlmeier die Nerven behielt. 0:3 (41.) - In Überzahl ging der Schuss von Eder knapp vorbei, aber Travis St.Denis setzte nach und wollte den Puck wieder in den Slot zurückspielen. Dabei traf er den Schlittschuh von Machacek und von dort sprang der Puck an den Schlittschuh von Strahlmeier und dann lag der Puck auch schon im Tor. 0:4 (58.) - Die Tigers befreiten sich, Jason Akeson setzte nach und brachte wie St.Denis den Puck nur vor das Tor. Auch hier sprang der Puck unglücklich von Button direkt ins leere Tor. 



Spiel vom 04.03.2022

Grizzlys Wolfsburg - Straubing Tigers: 0:4 (0:1 | 0:1 | 0:2)
                                                                                                                                                                                                                                    

0:1 |15.| Eder (Schönberger, Akeson)

0:2 |27.| Eder (Elsner)
0:3 |41.| St. Denis (Eder, Akeson) - PP 1
0:4 |58.| Akeson - EQ EN

Schiedsrichter:  Schukies / Reneau  / Cepik / Merten  

Strafzeiten: Wolfsburg 6 - Straubing 4 

 

Zuschauer: 1.623

 

 

 


 

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Mannheim feiert ungefährdeten Sieg gegen Straubing

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum Top-6 Duell zwischen Mannheim und Straubing, musste Trainer Gross erneut auf einige Spieler verzichten, jedoch feierte Neuzugang Hännikäinen direkt sein Debut. Für Straubing stand erneut der erst 17jährige Dietl im Tor.

 

Hännikäinen MAN STR 020322 CP

 

( Foto City-press )

 


 

 
Schon nach zwei Minuten führten die Gastgeber. Iskhakov leistete die überragende Vorarbeit auf den freistehenden Katic, der im Nachschuss den jungen Torhüter überwand. Straubing stand nach dem Rückstand zwar gut, doch durch geschicktes Passspiel kamen die Adler zu der einen oder anderen Chance. So scheiterten Wohlgemuth und Larkin an Dietl. Brückmann auf der anderen Seite war in dieser Phase mehr oder weniger ohne Beschäftigung, denn die Gäste schafften es kaum einen geordneten Angriff aus das Eis zu bringen. In der 11.Spielminute traf Holzer nur den Pfosten. Nur Sekunden später nach dieser Chance das 2:0. Reul bringt die Scheibe per Schlenzer vors Tor und Neuzugang Hännikäinen hielt die Keller zu seinem ersten DEL Tor hinein. Die Tigers hatten nach wie vor große Probleme mit dem starken Mannheimer Forechecking, welches bis hinter deren eigenes Tor ging und keinen Spielaufbau zuließ. Erst gegen Ende des Drittel fanden die Tigers Mittel und Wege den einen oder anderen Schuss auf Brückmann zu bringen.

 


46 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels mussten die Schiedsrichter den Videobeweis bemühen, der allerdings negativ war und somit blieb es beim 2:0. Szwarz hatte die Scheibe vors Tor gebracht und Dietl wusste kurz nicht wo die Scheibe war. Auf der anderen Seite war Brückmann zum ersten Mal gefordert. Tuomie vergab eine gute Chance. Tom Pokel hatte wohl gute Worte in der Kabine gefunden, denn sein Team war nun wesentlich aktiver und besser im Spiel. Allerdings prägten einige Puckerverluste auf beiden Seiten das Bild. In der 29. Minute legten die Kurpfälzer einen weiteren Treffer nach. Szwarz fuhr mit dem Puck am Schläger hinters Tor und passte auf den in den Slot fahrenden Dawes, der Dietl keine Chance ließ. Trotz des klaren Rückstandes waren die Tigers weiter bemüht im Spiel zu bleiben und den Anschlusstreffer zu erzielen. Mannheims Hintermannschaft stand aber bis dahin sehr gut und ließ auch nur weniger Schüsse auf Brückmann zu. Trotzdem gefiel Gross nicht was er sah. Sein Team agierte zunehmend sorglos. Mit einer Auszeit wollte er sein Team noch einmal in die Pflicht nehmen. Bis zur Pause geschah nichts mehr.

 


Mannheim startete mit einem Powerplay in den letzten Spielabschnitt. Kurz hieß es sogar 5 gegen 3, allerdings wurde diese große Chance das Spiel frühzeitig zu entscheiden vergeben. Die Heimmannschaft blieb in den folgenden Minuten weiterhin spielbestimmend. Etwas überraschend kamen die Tigers zu ihrem ersten Treffer. Bei angezeigter Strafe, zog Brandt von der blauen Linie ab und der Puck fand den Weg ins Tor. Trotz weiterer Bemühungen der Tigers, hatten die Gastgeber das Spiel auch nach dem Gegentreffer im Griff. Fünf Minuten vor dem Ende öffnete die Gäste ihre Defensive und wurden offensiver, um eventuell doch noch zu weiteren Torerfolgen zu kommen. Mannheim agierte weiter geschickt und konzentriert. Straubing nahm kurz vor dem Ende den Torhüter vom Eis, aber mehr als eine Chance von Eder sprang nicht mehr heraus.

 

 

Tore

1:0 Katic (Iskhakov, Rendulic)
2:0 Hännikäinen (Reul, Akdag)
3:0 Dawes (Szwarz, Brückmann)
3:1 Brandt (Klein, Akeson)

 

 


 

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Iserlohn Roosters gewinnen im Kellerduell mit 3:2 n. V. bei den Kölner Haien

 

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Auch 38:17 Schüsse auf das Tor der iserlohn Roosters reichen den Kölner Haien nicht zum Sieg. Die mangelnde Chancenauswertung und individuelle Fehler führen zur ern euten Niederlage der Kölner Haie. Beiden Mannschaften merkte man den Abstiegskampf an. Spielerische Elemente waren Mangelware.

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 

Welche Wirkung hat die Pressekonferenz von Uwe Krupp nach dem Spiel in Nürnberg erzeugt? 4000 gespannte Zuschauer sahen zunnächst das schnelle 1:0 für die Iserlohn Roosters durch Alanov in der 4. Spielminute. Wütende Angriffe der Kölner nach der Iserlohner Führung. Das Spiel war geprägt vom Einsatz und Kampf beider Mannschaften. Eine spielerische Linie war weder bei den Haien, noch bei den Roosters zu erkennen. Viele Schüsse gingen auf das von dem Ex-Hai Hannibal Weitzmann glänzend gehütete Tor. Selbst hochkarätigste Chancen vergaben die Kölner. Dennoch fiel in der 18. Minute der Ausgleich. Einen Schuß von Marcel Müller fälschte Mark Olver zum 1:1 Ausgleich ab. Der Ausgleich war längst überfällig und so ging es mit dem 1:1 in die Kabinen.

 

Im zweiten Drittel setzte sich das kampfbetonte Spiel beider Teams fort. Erst nach 8 Minuten der erste gefährliche Schuß auf das Tor von Weitzmann. Alex Roach erzielte dann überraschend im Nachsetzen die Kölner Führung in der 30. Minute. Danach ergaben sich weitere Einschußmöglichkeiten für die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp. Im weiteren Verlkauf prägte wieder ungenaues Passspiel und viele Fehler das Spiel beider Teams, Es passierte nicht mehr viel und so endete dwe Nittelabschnitt mit einer knappen Kölner Führung.

 

Auch im Schlussdrittel setzte sich das Spiel auf spielerisch schwachem Niveau weiter fort. Man merkte beiden Mannschaften den Tabellenstand an. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten durch die häufigern Fehler. Herausgespielte Chancen gab es nicht. In der 51. erzielte McCrea nach einem Kölner Fehler den überraschenden Ausgleich für die Iserlohner. Das Schußverhältnis von 38:17 zugunsten der Kölner zeigte dir Überlegenheit der Haie an. Grosse und klare Torchancen traten nur vereinzelt auf und wurden kläglich vergeben. Mit dem 2:2 ging es dann in die Verlängerung.

 

Die Iserlohner gewannen das Bully in der Verlängerung und gaben den Puck nicht mehr an die Kölner ab. Durch einen geschickten Wechsel erspielten sie sich die erste große Chance, als Whitney alleine auf Tomas Pöpperle zulaufen konnte und den Puck zum 3:2 für Iserlehn einnetzte. Die Kölner rutschen durch diese Niederlage auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Der Abstiegskampf ist in vollem Gange. Da die Kölner sehr viele Spiele mehr absolviert haben, sind Siege dringend notwendig.

 

Fürt die Haie geht es am Sonntag nach Bremerehaven , die Roosters treten bei der Düsseldorfer EG an.

 

Stimmen zum Spiel: Sebastian Uvira, Köln : " Wir haben heute endlich wieder richtig gut gespielt. Die Mannschaft hatte den Willen, aber man merkt, dass die Nervosität eine große Rolle spielt. Heuite haben wir endlich einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Darauf müssen wir gegen Bremerehaven sofort aufbauen."

 

Tore:

 

0:1 04. Alanov (Jentzsch,Acolatse)

1:1 18. Olver (Ma.Müller,Zerressen)

2:1 30. Roach (Howden,Matsumoto)

2:2 51. McCrae (Alanov)

2:3 61. Whitney (O´Connor,Bailey)

 

Zuschauer 4.000

 

Strafen: Köln 2, Iserohn 2

 

 

 

 

 


 

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Überragender Endras sichert Mannheim die Punkte

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind die Adler Mannheim in die Erfolgspur zurückgekehrt. Mit 4:1 gewann die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross ihr Sonntagsmatch bei der Düsseldorfer EG. Mark Katic, Jason Bast, Matthias Plachta und Borna Rendulic erzielten die Mannheimer Tore.

 

Brückmann Endras AS Sportfoto Sörli Binder

 

( Foto AS Sportfoto Sörli Binder / Archiv )

 


 

 

Die Adler verbrachten in den ersten Spielminuten mehr Zeit in ihrem Offensivdrittel als die Gastgeber, DEG-Keeper Mirko Pantkowski wurde jedoch zu selten gefordert. Dennis Endras hingegen musste gegen Stephen MacAulay (3. Minute), Jerry D’Amigo und Brendan O’Donnell (beide 7., Überzahl) seine ganze Klasse unter Beweis stellen. Auf der anderen Seite landete der erste Mannheimer Torschuss im Netz, Mark Katic jagte die Scheibe in Überzahl zum 1:0 in die Maschen (11.).

 

 

Der Führungstreffer nahm der DEG den Wind, Mannheim kontrollierte von nun an das Match. Auch das Powerplay der Rheinländer brachte die Gäste nicht aus dem Takt. Andrew Desjardins ackerte in Unterzahl in der Ecke hinter dem gegnerischen Tor und belohnte sich mit der Vorlage zum völlig freistehenden Jason Bast, der auf 2:0 erhöhte (26.). Und nur 70 Sekunden später landete Matthias Plachtas Schuss abgefälscht hinter Pantkowski im Kasten – 3:0 (27.).

 

 

Borna Rendulic traf bei seinem Comeback nach dreimonatiger Verletzungspause zum 4:0, als er nur kurz nach Ablauf eines Überzahlspiels den Düsseldorfer Keeper tunnelte (47.). Die DEG konnte auch bei eigener Überzahl nicht mehr genug Druck auf das Tor von Endras erzeugen, um das Spiel noch einmal spannend zu machen. Der Ehrentreffer der Gastgeber fiel erst zwei Minuten vor Schluss, MacAuley machte die Hoffnungen auf das erste „zu Null“ in dieser Spielzeit für Endras zunichte.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Ingolstadt und Mannheim verstärken sich für die Endphase der Saison

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/Mannheim/PM) Der ERC Ingolstadt verstärkt sich vor dem kräftezehrenden Hauptrunden-Finale in der PENNY DEL mit 16 Partien innerhalb von 32 Tagen mit Tim McGauley. Der Stürmer war bis zuletzt beim österreichischen ICE Hockey League Club HC Innsbruck aktiv. In 48 Partien für die Tiroler kam der 26-Jährige in der aktuellen Saison auf 50 Scorerpunkte (19 Tore, 31 Vorlagen) und war damit nicht nur Top-Scorer seines Teams, sondern auch fünftbester Punktesammler der gesamten Liga. Die Adler Mannheim verstärken sich für den Rest der Saison mit Markus Hännikäinen. Der 28-jährige Angreifer standin den vergangenen zwei Spielzeitenfür das finnische KHL-Team Jokerit Helsinki auf dem Eis

 

McGauley Website

 

( Foto ERC Ingolstadt )

 


 

 

ERC verpflichtet Top-Stürmer aus der ICEHL

 

Der ERC Ingolstadt verstärkt sich vor dem kräftezehrenden Hauptrunden-Finale in der PENNY DEL mit 16 Partien innerhalb von 32 Tagen mit Tim McGauley. Der Stürmer war bis zuletzt beim österreichischen ICE Hockey League Club HC Innsbruck aktiv. In 48 Partien für die Tiroler kam der 26-Jährige in der aktuellen Saison auf 50 Scorerpunkte (19 Tore, 31 Vorlagen) und war damit nicht nur Top-Scorer seines Teams, sondern auch fünftbester Punktesammler der gesamten Liga.

 

 

„Ich war in der vergangenen Woche in Innsbruckund habe Tim bei einem Spiel beobachtet. Die Scouting-Berichte, die ich über ihn erhalten hatte, bestätigten sich dabei. Er ist ein sehr guter Zwei-Wege-Center mit ausgeprägtem Spielverständnis“, beschreibt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell den Neuzugang. „Er hat ein bisschen was von allem. Das bedeutet, er kann körperbetont spielen, hat aber auch Spielmacher-Qualitäten. Darüber hinaus sind wir ohnehin der Meinung, dassunsvor dem Hintergrund der vielen Matchesin dieser Saisonphase und der ständigen Gefahr, dass Spieler aufgrund einer Corona-Infektion nicht zur Verfügung stehen könnten, ein zusätzlicher Spieler hilft, um mehr Tiefe im Kader zu bekommen.“

 

 

Vor McGauleys Wechsel nach Innsbruck im vergangenen Sommer absolvierte er seine Debüt-Saison in Europa beim norwegischen Club Stjernen Hockey, wo er mit 34 Punkten in 24 Spielen ebenfalls Top-Scorer war. Vor dem Schritt über den großen Teich war er vier Jahre lang in der AHL und ECHL aktiv. Zuvorlief er in der kanadischen Juniorenliga WHL für die Brandon Wheat Kings auf und war beim Team aus Manitoba zweimal punktbester Spieler. „Die DEL ist eine der stärksten Ligen in Europa und hochangesehen. In Österreich wollen sich die meisten Importspieler für die deutsche Liga empfehlen. Mich nun in Ingolstadt beweisen zu können, ist eine große Chance für mich. Ich durfte in Nordamerika mit Jungs wie Chris Bourque, David Warsofsky und Wayne Simpson zusammenspielen. Sie waren damals die besten Spieler in den jeweiligen Teams. Dass sie nun in Deutschland aktiv sind, ist ein Beleg für das hohe Niveau inder Liga“, sagt McGauley, der seine größten Qualitäten als Zwei-Wege-Stürmer dennoch darin sieht, Chancenin der Offensivekreieren zu können. „Ich denke, dass ich im Angriff sowohl als Center als auch auf dem Flügel spielen kann. Meine Stärken liegen in der Stocktechnikund im Passspiel sowie im Abschluss rund um das gegnerische Tor.“DerAngreifer wird voraussichtlich im Heimspiel am Mittwoch sein Debüt im Panther-Trikot geben. Beim ERC wird er die Rückennummer 23 tragen.

 

 

Adler verstärken sich mit Finnen

 

Die Adler Mannheim verstärken sich für den Rest der Saison mit Markus Hännikäinen. Der 28-jährige Angreifer standin den vergangenen zwei Spielzeitenfür das finnische KHL-Team Jokerit Helsinki auf dem Eis und erzielte dabei zehn Tore und bereitete 14 Treffer vor. Hännikäinen wird am Dienstagabend in Mannheim erwartet und künftig mit der Rückennummer 73 auflaufen. In seiner Jungend spielte Hännikäinen für Kiekko-Tiikerit, ehe er in die Nachwuchsabteilung von Jokerit Helsinki  wechselte. Gleich in seiner Rookie-Saison in Finnlands höchster Juniorenliga gelangen dem Linksschützen 19 Scorerpunkte.

 

 

Zwischen 2011 und 2014 pendelte Hännikäinen zwischen Jokerits U20, der Profimannschaft sowie Kiekko-Vantaa aus der zweitklassigen Mestis, für die er auf Leihbasis aktiv war. Seinen endgültigen Durchbruch schaffte Hännikäinen in der Spielzeit 2014/15, als er für JYP Jyväskyläauf Torejagd ging und 46 Punkte in 60 Liiga-Partien verbuchte. 2015 unterschrieb Hännikäinen einen Entry-Level-Vertrag bei den Columbus Blue Jackets, ohne zuvor gedraftet worden zu sein. Insgesamt fünf Spielzeiten gehörte er der Franchise der Blue Jackets an, für die er 91 Partien in der besten Liga der Welt absolvierte. In dieser Zeit brachte es der heute 28-Jährige auch auf 166 AHL-Partien, mit den Lake Erie Monsters gewann er 2016 den Calder Cup.

 

 

„Markus ist ein Power-Forward und ein guter Eishockeyspieler, der unsere ohnehin schon stark besetzte Offensive weiter verstärken wird. Er weiß seinen Körper hervorragend einzusetzen und bringt genau die Arbeitseinstellung mit, die es braucht, um erfolgreich zu sein“, so Sportmanager Jan-Axel Alavaara. „Ich freue mich sehr, den Rest der Spielzeit Teil der Adler zu sein, die in Europa einen sehr guten Ruf genießen“, sagt Hännikäinen selbst zu seinem Wechsel. „Für mich ist es eine Ehre, und ich kann es kaum erwarten, mit der Mannschaft die entscheidenden Saisonphase zu bestreiten.“

 

 


 

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Nürnberg schlägt Köln mit 7 zu 4 – Schmölz mit 4 Punkte Spiel

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers zum richtungsweisenden Match um die hart umkämpften Playoff Plätze die zuletzt arg schwächelnden Kölner Haie, die nur ein mageres Erfolgserlebnis aus den letzten zehn Begegnungen aufweisen konnten. Nürnbergs kleine Serie von drei Siegen in Folge riss am Freitag in Wolfsburg, doch heute sollten möglichst alle Zähler im Frankenland verbleiben, um den Anschluss an die Top 6 zu wahren. Es trafen heute die beiden Teams mit den meisten Strafzeiten aufeinander.

Schließlich ließen die Ice Tigers den Kölner Haien keine Chance: Nürnberg schickte das Team von Krupp mit einem in der Höhe hochverdienten und deutlichen 7 zu 4 nach Hause. Ein bärenstarkes erstes Drittel war spielentscheidend und der ehemalige Kölner Schmölz freute sich über sein sehenswertes 4 Punkte Spiel.

  

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(Fotoquelle Birgit Eiblmaier)

 


Den Nürnberg Ice Tigers beabsichtigten ihre überwiegend positive Bilanz im Februar zu bestätigen und vor allem mit ihrer zuletzt gezeigten Heimstärke zu punkten. Das Team um Coach Rowe wollte seinen Platz in den Pre-Playoff Rängen weiter festigen und benötigte hierzu einen Sieg gegen die Haie. Auf ihren Kapitän Reimer mussten die Franken weiterhin verzichten, dafür erwies sich zuletzt Friedrich als eminent wertvoller Protagonist auf dem Eis.

 

Brown: I got really good line mates to help me scoring. All starts in the defense; if we do that and do the little things right, we will succeed. Now we have to battle through and get a final good push until the playoffs start. Climbing up as far as possible right now is our goal. It will be physical today but we need to set the tone in our building."

 

Die Kölner Haie befanden sich in den vergangenen Wochen auf steiler Talfahrt und das Team um Headcoach Uwe Krupp, der seinen Vertrag kürzlich vorzeitig verlängerte, musste schleunigst den Schalter umlegen, um aus dem unteren Tabellendrittel wieder heraus zu klettern und das drohende Abstiegsgespenst zu verbannen. Die bittere Pleite bei den Wild Wings wog schwer, denn man schaffte es nicht, dort für den angedachten Turnaround zu sorgen.

 

Pasco (Co-Trainer): Wir sind sehr fokussiert heute. Es ist ein starker Gegner heute. Es ist sehr frustrierend in letzter Zeit, aber wir haben zuletzt viele Chancen kreiert. Wir müssen mehr Druck und Scheiben vorm Tor entwickeln, dann fallen auch die Tore. Ein Mann vor das Tor zu platzieren, das wird wichtig sein. Die Disziplin war zuletzt ein Thema, das haben wir angesprochen. Unser Unterzahl ist seit der Pause besser geworden in den letzten 5 Spielen.”

 

Torreiches erstes Drittel mit klarer Nürnberger Führung

 

Bei den Hausherren unterstützte die Nürnberger Identifikationsfigur Reimer seine Farben hinter der Bande, ein netter Schachzug und zusätzlicher Support für die Franken.

 

Die ersten Minuten gab der Gast aus Köln den Ton auf dem Eis optisch an, bevor dann die Hausherren druckvoller agierten und Pogge unter Beschuss nahmen. Der stets mitspielende Kölner Goalie verursachte dann die erste Unterzahl für seine Mannen wegen Spielverzögerung. Es dauerte auch nicht lange, bis die Scheibe im Netz zappelte. Sheehy trug sich in der 7. Spielminute in die Torschützenliste ein, hatte aber ein wenig Glück, da der Unglücksrabe Pogge beinahe noch dran war mit seiner Fanghand.

 

Schon früh kochten die Emotionen hoch, denn für die Haie war es heute Abend schon ein Do or Die Game und das merkte man ihnen auch an. Nürnberg übte nun einen guten Druck auf das gegnerische Gehäuse aus und in der 11. Spielminute erhöhte Fox auf 2 zu 0, indem er geschickt seine Kelle in den Schuss hielt und für Pogge unhaltbar abfälschte. Nur 23 Sekunden danach markierte Sheehy seinen heutigen zweiten Treffer.

 

Mit diesem Doppelschlag war es Zeit für Krupp, die fällige Auszeit zu nehmen und seine Jungs neu zu justieren. Bisher war es eine glasklare Angelegenheit für die Gastgeber, die ein beeindruckendes Schussverhältnis von 10 zu 0 aufwiesen. Im ersten Powerplay der Gäste musste Treutle das erste Mal erst eingreifen und bei einer 5 auf 3 Konstellation brachte Matsumoto sein Team in der 14. Spielminute zum ersten Mal auf die Anzeigetafel. Pogges Übermut hätte fast Gefahr heraufbeschworen, doch in der 15. Spielminute stellte Friedrich mit seinem Shorthander den alten Abstand wieder her.

 

Was war nur mit den Kölnern los? Deren Verunsicherung war förmlich zu spüren. Vermutlich waren die Ausfälle von Moritz Müller und Ugbekile in der Verteidigung nicht so einfach zu kompensieren. Schließlich legten die Franken einen Traumstart hin und nahmen einen drei Tore Vorsprung mit in die Kabine. Köln haderte mit zu viel Leichtsinnsfehlern.

 

Sheehy: „It was a good period. Overall, we can be very happy. Last time we were kind of sloppy, but now we stick to our system and create more offense and chances.“

 

Uwe Krupp ließ zu Beginn des Mittelabschnitts seinen Goalie Pogge im Kasten. Was hatten die Haie nun anzubieten?

Ein Überzahlspiel stand jetzt an: Schussquote und Effizienz mussten unbedingt optimiert werden, daran haperte es zuletzt stark. Auch dieses Powerplay verpuffte wirkungslos für Köln, das danach etwas agiler unterwegs war. Die Haie wollten mit aller Macht wieder herankommen. Dazu sollte ihr nächstes Powerplay beitragen, doch das Passspiel ließ anfangs zu wünschen übrig, doch letztlich konnte Uvira vor dem Gehäuse zum zweiten Kölner Treffer abfälschen. 30 Minuten waren bis dahin gespielt.

 

War dies nun das Signal zur Aufholjagd? Oblinger setzte mit seinem ausgeprägten Körperspiel zumindest ein Zeichen, doch auch Nürnberg war physisch auf der Höhe. Köln schien nun im Spiel angekommen zu sein, denn ihr Offensivdrang wurde stetig stärker, der dann aufgrund einer gezogenen Strafe wieder unterbrochen wurde. Dies sollte sich rächen, denn die Nürnberger erzielten schon wieder ein Powerplaytor: McLeod hämmerte in der 36. Spielminute unhaltbar in den Winkel hinter Pogge zum fünften Tor für die Ice Tigers.

 

Dies war erneut ein Nackenschlag für die Gäste, die sich im zweiten Abschnitt deutlich gesteigert hatten, aber ihre numerische Überlegenheit zum Drittelende nicht nutzen konnten. Zu allem Unmut kassierte Olver eine weitere, unnötige Strafe und erwies seiner Mannschaft damit einen Bärendienst zum Auftakt des Schlussabschnitts. Zumindest beim Torschussverhältnis war es nun eine absolut ausgeglichene Partie.

 

Müller: „Wir sind aggressiver und schneller am Mann, das ist besser. Wir glauben noch dran, denn 3 Tore sind im Eishockey nicht unmöglich. Wir müssen mehr Druck ausüben und mehr Schüsse vor das Tor bringen.“

 

Nürnberg erstickt Kölner Hoffnung im Keim

 

Im letzten Abschnitt startete Nürnberg mit einem Powerplay. Gallionsfigur Reimer verbrachte einen sehr entspannten Coaching Job hinter der Bande. Marcel Müller auf Seiten der Kölner agierte heute sowohl in der Verteidigung als auch im Überzahlspiel. Nach einem guten Aufbauspiel brachte McIntyre mit seinem ersten Saisontor seine Farben in der 45. Spielminute wieder heran und es war noch genügend Zeit auf der Uhr.

 

Doch dann musste Edwards auf der Kühlbox Platz nehmen und das heute höchst effektive Powerplay der Franken schlug wieder zu: erneut lag der Puck im Netz hinter Pogge, doch der Videobeweis musste Klarheit bringen, was nicht lange dauerte. Auch dieser Treffer wurde viel zu einfach aus Sicht der Haie hergegeben. Bender war in der 46. Spielminute der jubelnde Torschütze. Schmölz assistierte dabei heute schon zum vierten Mal!

 

Unmittelbar danach musste Pogge die Scheibe zum siebten Mal aus seinem Kasten fischen, denn der Youngster Ustorf trug sich nun in die Torschützenliste ein; dem Papa wird es sicher gefallen haben auf der Tribüne. Die Kölner Haie nahmen einfach viel zu viele unnötige Strafen; mit dieser Disziplinlosigkeit war hier kein Preis zu gewinnen. Trotzdem probierten sie es auch in Unterzahl, was blieb ihnen auch anderes übrig! Dieser Mut zahlte sich aus, denn Uvira enteilte seinen Gegenspielern und verdiente sich seinen heutigen zweiten Treffer. Nun hatten auch die Gäste ihren Shorthander verbucht.

 

Die Hausherren verwalteten ihren Vorsprung geschickt und hielten die Haie weitgehend weg vom Slot. Letztlich fuhren die Ice Tigers einen ungefährdeten 7 zu 4 Heimsieg ein gegen effektivschwache Kölner Haie ein. Das Schussverhältnis von 14 zu 6 zugunsten der Gäste sprach Bände und verdeutlichte das Defizit der Rheinländer.

 

Schmölz: „Über 60 Minuten waren wir die klar bessere Mannschaft und haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Es war eine gute Antwort auf das Match in Wolfsburg. Wir haben von Anfang an ein gutes, schnelles Spiel von hinten raus gezeigt.”

 

Oblinger: „Es gibt keine Worte, aber wir glauben an die Mannschaft. Wir werden weiter ackern und uns da unten rauskämpfen. Es geht um die Kleinigkeiten, wir müssen weniger Fehler als die anderen machen und einen Weg finden, zu gewinnen. Offensiv war es besser aber hinten nicht gut genug. Wir müssen uns in mehreren Bereichen verbessern. Wir werden die Kurve kriegen und noch eine ordentliche Saison spielen.“

 

45. Spieltag, 27.02.2022

Nürnberg Ice Tigers– Kölner Haie 7:4 (4:1|1:1|2:2)

 

Tore:

1:0 |07| Sheehy (Schmölz, Welsh) PP1

2:0 |11| Fox (Stoa, Brown)

3:0 |11| Sheehy (Schmölz)

3:1 |14| Matsumoto (McIntyre, Edwards) PP2  

4:1 |15| Friedrich (Schmölz, Bender) SH1

4:2 |30| Uvira (Ferraro, McIntyre) PP1

5:2 |36| McLeod (Bender) PP1

5:3 |45| McIntyre (Zerressen, Ferraro)

6:3 |46| Bender (Schmölz, Sheehy) PP1

7:3 |47| Ustorf (Jahnke)

7:4 |53| Uvira (Uffing, Zerressen) SH1

 

1. Drittel Statistik:    15:3 Schüsse, 10:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:     6:18 Schüsse, 12:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4

3. Drittel Statistik:     6:14 Schüsse, 14:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:8

 

Haupt-Schiedsrichter:   Hoppe / Schrader

 

Zuschauer: 2.898

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle; Welsh, Bender, Jahnke Ustorf, Friedrich, Parlett, Bodnarchuk, Schmölz, MacLeod, Sheehy, Weber, Mebus, Fox, Stoa, Brown, Pilu, Ribarik, Lobach.

 

Köln: Pogge; Edwards, Roach, Thuresson, McIntyre, Ferraro, Sennhenn, Sieloff, Uffing, Matsumoto, Barinka, Ma. Müller, Zerressen, Uvira, Olver, Kammerer, Glötzl, Oblinger, Sill, Dumont.

 


 

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Straubing Tigers bleiben bei hitzigem Derby gegen Red Bull München ohne Punkte

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Es war der Tag, an dem das gute Unterzahlspiel der Tigers von den Oberbayern gleich dreimal geknackt werden konnte. Dies und die größere Entschlossenheit der Gäste führte zu den drei Punkten bei den Niederbayern. Straubing verlor zudem im Laufe des Spiels Bourque (im Krankenhaus), Brandt (Spieldauerdisziplinarstrafe) und Daschner nach einem harten Check. Vor Spielbeginn wurde Mike Connolly, der sein 400. DEL-Spiel in Krefeld absolvierte, geehrt. 

 

 

(Foto: Citypress) Für die Tigers gab es heute nicht viel zu holen 

 


 

 

Spielverlauf:

München war von Anfang an gewillt, die Niederlage von vor 12 Tagen wieder wett zu machen. Begünstigt durch den Traumstart lief es auch bei den Gästen. Geschickt wurden immer wieder die Lauf- und Passwege der Tigers zugestellt. Nach dem zweiten Treffer der Oberbayern, sah sich Trainer Pokel gezwungen, eine Auszeit zu nehmen und seine Mannen besser auf das Spiel der Münchner einzustellen.

Trent Bourque musste gleich beim ersten Wechsel einen grenzwertigen Check an der Bande von Blum einstecken und konnte nicht mehr weitermachen. Bourque wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Ein Thema was Andy Eder zu kritisieren hatte: “Wir sind schlecht gestartet und müssen viel mehr auf den Körper spielen und mal einen in die Bande fahren. Wir müssen schnell wieder zu unserem Spiel zurückkommen, um die Partie offener zu gestalten.”

Cody Lampl setzte ein Zeichen an die Mannschaft und stellte Parkes an der Bande. Auch hier blieb ein Pfiff der Unparteiischen aus. Dieses Zeichen setzte Brandt in die Tat um und verkürzte mit einem “Laserstrahl” von der blauen Linie den Rückstand auf ein Tor. Die Hausherren waren wieder auf Augenhöhe und kamen zu einigen guten Möglichkeiten.

Eder hatte die große Chance zum Ausgleich, aber aus den Birken bot ebenfalls eine gute Leistung an diesem Nachmittag und konnte im letzten Moment parieren. Danach wurde es immer ruppiger und es gab den Zeitpunkt, an dem es Brandt endgültig reichte. Ein Foul an ihm blieb ungeahndet. In dem darauffolgenden Unterbruch ging Brandt mit Smith in den Infight.

Da der Straubinger Nationalspieler dabei auch einen Schiedsrichter erwischt hatte, musste er zum Duschen in die Kabine und die Niederbayern waren gezwungen, den Schlussabschnitt mit nur noch fünf Verteidigern zu gestalten. Yannick Seidenberg: “Wir sind alle froh, dass wieder gute Stimmung in die Stadien zurückgekommen ist. Wir müssen ruhig bleiben und in Überzahl weiterhin die Tore machen.” 

Straubing wechselte seinen Torhüter, doch die Unterstützung für Dietl ließ gleich zu wünschen übrig. Der erste Schuss in Unterzahl saß bei den Gästen. Das Spiel blieb hitzig. Balisy und Seidenberg gerieten aneinander und lieferten sich den nächsten Kampf. Daschner wurde unsanft von MacWilliam gestoppt und musste unter Schmerzen in die Kabine gebracht werden.

Straubing konnte das Spiel nur noch mit vier Verteidiger zu Ende bringen. Auch die Schiedsrichter hatten ihre Schwierigkeiten mit dem Spiel. Ein nicht geahndetes Foul von Connolly konnte erst durch Videosichtung gegeben werden. Gegen Ende beruhigten sich die Gemüter wieder und München brachte ein souveränes Auswärtsspiel mit 1:5 zu Ende.

 


 Der Arbeitstag von Marcel Brandt war heute schon nach zwei Drittel beendet
(Foto: Citypress)  


Stimmen zum Spiel: 

Tom Pokel (Straubing): “Das Unterzahlspiel war heute entscheidend. Eigentlich sind wir in diesem Bereich die Nummer eins in der Liga, aber München hatte heute ein starkes Powerplay. Das Team war nach Olympia auch wieder besser besetzt. Wir hatten auch zu viele Puckverluste und daraus resultierende Gegenangriffe. An den Strafen möchte ich es nicht festmachen, aber wir mussten das letzte Drittel mit vier Verteidiger zu Ende spielen. München war heute sehr aggressiv und hat uns auch zu Fehlern gezwungen. Das mit Marcel Brandt und die anderen Dinge muss ich mir erst noch einmal per Video ansehen.” 

 

Frank Mauer (München): “Mein letztes Tor ist schon eine Weile her, diese Zeit hat sich natürlich nicht so gut angefühlt. Bis zu dem Tor hatte ich auch Spiele, wo ich knapp dran war, aber entweder die Latte oder ein Schläger noch dazwischen war. Wir hatten heute einen guten Start, das war unser Fundament heute. Der Vorsprung spielte uns in die Karten und wir konnten befreiter aufspielen.”



Torfolge: 

0:1 (1.) - Die Tigers mit einem Fehler im Aufbau, München zieht vor das Tor und den Schuss von Kastner kann Ben Smith entscheidend abfälschen. 0:2 (9.) - München zieht ein gutes Powerplay auf und dem Druck konnten die Tigers nur bedingt standhalten. Yasin Ehliz trifft am langen Pfosten.

1:2 (26.) - Vom Bullygewinn weg, kam Marcel Brandt in Position und hämmerte mit aller Gewalt den Puck in die Maschen. 1:3 (39.) - Ben Street wartete auf seiner Position in Überzahl geschickt ab, bis Parks im Tor die Sicht verdeckt war. Dann ging sein Schuss platziert ins lange Eck.

1:4 (43.) - Wieder konnte ein Aufbauspiel von den Tigers abgefangen werden und im Umschaltspiel reagierte Frank Mauer am schnellsten. 1:5 (51.) - Noch ein weiteres Powerplayspiel führte zum Erfolg. Die ersten beiden Schüsse konnte Dietl noch abwehren, aber gegen den Onetimer von Maximilian Kastner war er machtlos. 



Spiel vom 27.02.2022

Straubing Tigers - Red Bull München: 1:5 (0:2 | 1:1 | 0:2)
                                                                                                                                                                                                                                    

0:1 |01.| Smith (Kastner)  

0:2 |09.| Ehliz (Smith, Hager) - PP 1
1:2 |26.| Brandt (Schönberger) 
1:3 |39.| Street (Seidenberg, Parkes) - PP 1
1:4 |43.| Mauer (Kastner) - PK 1
1:5 |51.| Kastner (Street, Redmond) - PP 1

 

Schiedsrichter: Kohlmüller / Rekucki  / Tschirner / Schwenk  

Strafzeiten:  Straubing 21 + 20 für Brandt - München 15 

 

Zuschauer: 2.818

 

 

 


 

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Schwenninger Wild Wings überzeugen gegen die Kölner Haie

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Nachdem Schwenningen unter der Woche bereits gegen Iserlohn erfolgreich war, reisten die Haie mit einer Packung gegen Berlin an. Christof Kreutzer warnte schon vor dem Spiel vor einer Kölner Mannschaft, die auf Wiedergutmachung pochen wird. Die Schwaben zeigten sich unbeeindruckt und kamen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu einem 5:2-Erfolg. Die Gäste mussten auf Moritz Müller und Colin Ugbekile verzichten, während Schwenningen die Ausfälle von Will Weber, Johannes Huss und Marvin Cüpper zu verschmerzen hatten.

 

 

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Archivbild: citypress 


 

Intensiv und ohne großes Abtasten ging es in die Partie. Schwenningen war gewarnt und erwartete einen Gegner, der "wie die Feuerwehr loslegen wird". Umso wacher zeigten sich die Gastgeber zu Beginn. So waren es auch selbige, die erstmals gefährlich wurden. Die Spink-Karachun-Reihe tauchte gleich in der ersten Minute, vor Kölns Schlussmann Justin Pogge, auf. Es folgte eine Phase ohne große Chancen. Die Rheinländer suchten ihr Heil in der Offensive und drängten die Wild Wings ins eigene Drittel.

 

13 Minuten waren gespielt, als dann die Schwarzwälder jubelten. Tomas Zaborsky brachte den Puck halbhoch vor das Tor, wo Max Görtz unhaltbar abfälschte. Für die Wild Wings sollte es noch besser kommen: Peter Spornberger schickte Alexander Karachun auf die Reise. Der Schwenninger Aktivposten fackelte nicht lange und versenkte mit einem satten Schuss in den Torwinkel. Die Haie antworteten wütend und kamen nur gut eine Minute später zum Anschlusstreffer. Im Nachsetzen verwandelte Pat Sieloff.

 

Mit doppelter Überzahl startete der Mittelabschnitt für die Wild Wings. Einmal mehr zeigte sich das Schwenninger Powerplay aber zu harmlos. Besser machte es dann Niclas Burström, nachdem die Haie wieder vollzählig waren. Kenny Olimb legt den Puck zu Tyson Spink, der das Auge für den mitgelaufenen Schweden hatte. Dieser vollstreckte eiskalt und stellte den alten Abstand wieder her.

 

Die Haie wirkten zunächst angezählt, kamen dann aber immer wieder gefährlich vor das Schwenninger Tor. David McIntyre und Sebastian Uvira hatten die besten Möglichkeiten auf den direkten Anschluss, ließen ihre Möglichkeiten aber fast schon fahrlässig aus.

 

Mit Beginn der letzten 20 Minuten wurde auch die Partie etwas ruppiger. Nach Strafen auf beiden Seiten und Gerangel zeigten sie die Schwäne aber unbeeindruckt und kamen durch ein starkes Solo von Tomas Zaborsky zum vorentscheidenden vierten Tor. Acht Minuten vor dem Ende zog Uwe Krupp seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Alexander Karachun saß zu diesem Zeitpunkt eine Strafzeit ab. Ken-Andre Olimb behielt aber die Übersicht und traf mit einem Befreiungsschlag ins verwaiste Tor.

 

Zwar verkürzte Mark Olver, fünf Minuten vor dem Ende nochmals, am Sieg der Wild Wings änderte dies aber nichts mehr. Am Ende behielten die Neckarstädter drei wichtige Punkte zuhause.

 

Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie

 

Tore:

1:0 |14.|Görtz (Zaborsky / Robak)
2:0 |16.|Karachun (Spornberger / Burström)
2:1 |17.|Sieloff (Kammerer / Thuresson)
3:1 |24.|Burström (Tys. Spink / Olimb)
4:1 |51.|Zaborsky (Olimb / Adam)
5:1 |55.|Olimb
5:2 |56.|Olver (Müller / Sieloff)

Zuschauer: 2477

 

 


 

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Bremerhaven entführt drei Zähler aus Ingolstadt - 0 zu 3 Auswärtserfolg

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  In der Saturn-Arena empfingen die dort heimischen Panther das Team von Popiesch, die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum direkten Verfolgerduell im Kampf um die Top 6. Während Bremerhaven zuletzt daheim gegen formstarke Straubinger knapp den Kürzeren zogen, musste Ingolstadt beim bayerischen Rivalen in Nürnberg eine deutliche Niederlage einstecken. Beide Teams waren somit auf Wiedergutmachung aus.

Schließlich sicherten sich die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit einem klaren 0 zu 3 in der Saturn-Arena drei wichtige Punkte und schenkten ihrem Goalie Franzreb seinen mittlerweile zweiten Shutout.

 

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(Fotoquelle Jürgen Meyer)

 


Ingolstadt musste nach einmonatiger Matchpause eine schmerzliche Pleite gegen Nürnberg hinnehmen, was auch an mangelnder Spielpraxis lag. Das Team von Doug Shedden war heute Abend sicher drauf aus, die ersten Punkte nach Olympia einzufahren und wieder in den gewohnten Rhythmus zu kommen. Bourque spielte heute wieder mit, während Storm wegen einer Verletzung fehlte. Mit der heutigen Partie standen sogar 5 Heimspiele nacheinander auf dem Programm der Panther.

 

Bremerhaven reiste mit einer Heimpleite gegen Straubing nach Oberbayern. Für das Team um Headcoach Thomas Popiesch galt es heute Abend, sich bei heimstarken Ingolstädtern zu behaupten. Mit ihrer Top Reihe um den berühmten „Karawanken Express“ waren sie guten Mutes und großer Hoffnung, in der Audistadt zu bestehen. Der Lichtblick war das heutige Mitwirken des Langzeitverletzten Krogsgaard.

 

Beide Teams auf Augenhöhe

 

Bevor der Puck eingeworfen wurde, gab es erstmal ein offizielles Statement der PENNY DEL zur aktuellen Situation in der Ukraine. Soviel Zeit musste sein in Zeiten wie diesen, in denen es wichtigere Themen als den Sport gab.

 

Die erste Chance hatte Bremerhaven durch Mauerman. Die Gäste begannen etwas schwungvoller. Mit dem 17-jährigen Youngster Hübner lief heute ein hoffnungsvolles Talent bei den Hausherren zum ersten Mal auf. Bourque verbuchte danach die erste gute Gelegenheit für seine Panther, bei denen auch noch erfahrene Akteure wie Marshall, Hüttl und Feser nicht mit von der Partie sein konnten. Hübner scheiterte an Franzreb, das wäre ein Einstand gewesen.

 

Jeglic war ein alter Bekannter bei den Ingolstädtern, mit denen er sogar 2014 die Meisterschaft feiern durfte, als er in 21 Spielen 15 Scorerpunkte sammelte. Die Fischtown Pinguins hatten bisher mehr von der Begegnung, die Gastgeber waren noch auf der Suche nach Konstanz und Spielfluss. Top Torjäger Urbas hätte beinahe einen schlimmen Aufbaupass von Bourque ausgenutzt, doch der bereits gut beschäftigte Keeper Reich war auf dem Posten inkl. gütiger Mithilfe des Pfostens.

 

Ihr erstes Powerplay blieb für Ingolstadt wirkungslos. Dann hätte der zuvor unglücklich agierende Bourque fast seinen Fehler von zuvor wettgemacht und von einem Fehlpass von Urbas profitiert, doch Franzrebs linker Schoner hatte was dagegen beim 1 auf 1. Welch eine Parallele bei diesen beiden spiegelverkehrten Aktionen von Urbas und Bourque!

Dank ihrer beiden Powerplay Situationen sprach das Schussverhältnis mit 13 zu 5 für die Hausherren. Das gewohnt schnelle Umschaltspiel der Gäste gelang bisher noch nicht so gut.

 

Quaas: „Wir müssen defensiv besser werden und den Aufbau besser gestalten. Bremerhaven ist schnell im Umschalten, haben super Skater, das macht es schwer in die Offensive zu gehen. Es ist quasi ein Restart, doch wir sollten möglichst schnell reinkommen. Es ist definitiv besser als in Nürnberg.“

 

Paradereihe von Bremerhaven schlägt zu

 

Das Abtasten ging zu Beginn des Mittelabschnitts weiter, die Qualität der Begegnung war noch ausbaufähig. Bruggisser, der sich in Bremerhaven weitaus wohler fühlt als zuvor in Villach, ergatterte bereits in 28 Spielen beachtliche 28 Punkte und ist für die Pinguins ein nicht mehr wegzudenkender Denker und Lenker. Eminger war nach einem harten Hit seines Gegenspielers leicht angeschlagen und ging vom Eis zur weiteren Behandlung.

 

Der genial gedachte Querpass vors Bremerhavener Tor wurde letztlich nicht verwertet. Stattdessen wurde in der 24. Spielminute ein 3 auf 1 clever zu Ende gespielter Konter von Urbas zur Führung veredelt. Der Karawanken Express hatte wieder mal zugeschlagen. Verlic bekam kurz danach die Scheibe perfekt serviert, doch er fand in Reich seinen Meister. Die Hausherren investierten in dieser Phase Mitte der Begegnung mehr und die Partie nahm einen ruppigeren Verlauf. Urbas rauschte dann durch die neutrale Zone und zog blitzschnell ab, dieses Mal ohne Erfolg. Die vierte Ingolstädter Reihe machte einen sehr agilen Eindruck und Urbas Rückhandabschluss war brandgefährlich. Die Gäste übten vor dem Powerbreak eine gute Druckphase aus.

 

Nach dem Commercial Break hämmerte McGinn die Scheibe an die Latte von Reich. Inzwischen war die Bremerhavener Führung verdient dank der klareren Einschussmöglichkeiten für die Pinguins, welche die Hausherren mehr als ihnen lieb war, beschäftigte. Der ERC Ingolstadt hatte weiterhin Probleme im geordneten Spielaufbau und war auf der Suche nach dem Dosenöffner. Ein 2 auf 1 Konter wurde durch Moores Schläger im letzten Moment unterbunden. Kochs Schuss verfehlte sein Ziel nur knapp. Die Gelegenheiten zum Ausgleich waren durchaus vorhanden, doch es fehlte irgendwie am letzten Biss.

 

Zu allem Ungemach gaben die Schiedsrichter dann eine 2 Minuten Strafe wegen Spielverzögerung gegen den Goalie Reich, weil er nach einem Schuss gegen seine Maske dieselbe aktiv ablegte. Über diese Entscheidung war Reich nicht amused. Bei dieser Unterzahl gab es eine dicke Chance für die Panther und die Gäste gingen mit einem hauchdünnen Vorsprung in das letzte Drittel, was sich auch im Schussverhältnis zugunsten von Bremerhaven widerspiegelte.

 

Moore: „Kanya works hard, it’s a close game. The last match at home against them was a hard battle. Now it’s a tough season Final. We lost Eminger, it’s always a fine line between playing hard and not fair. We need to keep going.“

 

Bruggisser trifft und sammelt weiter fleißig Scorerpunkte, Friesen macht den Deckel drauf

 

Der Schlussabschnitt startete noch mit 29 Sekunden Überzahl für Bremerhaven, was jedoch nichts mehr einbrachte. Von ihrer drittbesten Offensive in der Liga war bei den Hausherren noch wenig zu sehen. Bisher verlief die Auswärtspartie für die Fischtown Pinguins ganz nach ihrem Geschmack, sie hatten das Geschehen weitestgehend im Griff ohne viel zuzulassen. Offensivverteidiger Bruggisser probierte es gleich zwei Mal aus der Distanz.

 

Das Team um Dough Shedden fand einfach nicht ins Match und der zuletzt agile Bruggisser netzte zum 0 zu 2 eiskalt ein. Jetzt wurde es ein schweres Unterfangen gegen hartnäckige und konsequente Bremerhavener, die mit ihrem Forechecking immer eine Schlittschuhlänge voraus waren. Inzwischen blieb Ingolstadt nach der Null Nummer in Nürnberg weiterhin ohne Treffer Mitte des Schlussabschnitts und das nächste Überzahlspiel für die Gäste stand an. Letztlich überstanden die Gastgeber diese brenzlige Situation und noch bestand Hoffnung für die letzten 11 Minuten.

 

Das nächste Powerplay für den ERC sollte die Panther endlich auf die Anzeigetafel bringen: es gab die eine oder andere Gelegenheit, doch die Pinguins verteidigten souverän und hielten die Null. Was fiel den Gastgebern noch ein? Der Funke sprang bisher noch gar nicht auf die Fans über, zumal sich ihr Team insgesamt extrem schwertat, was Kreatives zu gestalten. Es blieb heute vieles Stückwerk und Bremerhaven blockte auch viele Schüsse gut weg.

 

3:43 Minuten vor Schluss ging Coach Shedden all in und riskierte alles oder nichts: wenn nicht jetzt, wann dann? Die Zuspiele erwiesen sich aber als zu ungenau, auch wenn es eine super Chance gab. Bremerhaven warf sich bravourös in viele Schüsse und Friesen setzte 66 Sekunden vor der Schlusssirene den endgültigen Deckel drauf. 46 Sekunden vor dem Ende entluden sich nochmals die Emotionen bei Urbas und Wagner, doch das änderte hier nichts mehr am Sieg der Gäste, die ein perfektes Spiel demonstrierten. Jobke und Friesen behakten sich dann auch noch und es wurden noch fleißig Strafzeiten verteilt für beide Mannschaften.

 

Keeper Franzreb verdiente sich seinen zweiten Shutout der Saison und Ingolstadt bleib weit hinter seinen Erwartungen zurück. Außerdem schossen sie in den letzten beiden Partien gar kein Tor.

 

Franzreb: „Wir wollten es heute besser machen als beim letzten Mal. Die Jungs haben alles richtig gemacht, viele Schüsse geblockt. Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. In jedem Spiel spielen sie als eingeschworene Truppe und unterstützen mich. Jeder will ein Statement setzen, es geht nun um alles, jeder möchte soweit wie möglich nach oben in der Tabelle.“

 

Höfflin: „Wir haben die Mitte der offensiven Zone nicht gefunden. Wir haben außen rumgespielt und nichts in die Mitte gebracht. Wir schenken das erste Tor her und laufen dann hinterher.  Bremerhaven stand ziemlich hoch, wir müssen die Scheibe einfach mehr chippen. Feser und Storm fehlen sicher, aber das ist keine Ausrede, andere kriegen dann die Chance und müssen dies auch nutzen.“

 

48. Spieltag: DEL Spiel vom 25.02.2022

ERC Ingolstadt – Pinguins Bremerhaven 0:3 (0:0|0:1|0:2)

 

Tore:

0:1 |24| Urbas (Verlic, Jeglic)

0:2 |45| Bruggisser (Uher, Mauerman)

0:3 |59| Friesen ENG

 

1. Drittel Statistik:      13:5 Schüsse, 13:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:      3:10 Schüsse, 14:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:       7:10 Schüsse, 8:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 9:12

 

Zuschauer: 2.407

 

Hauptschiedsrichter:  Kohlmüller / Rohatsch

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Reich; Wagner, Bodie, Bourque, Pietta, Simpson, Quaas, Warsofsky, DeFazio, Aubry, Höfflin, Gnyp, Jobke, Soramies, Koch, Flaake, Hübner, Stachowiak, Henriquez-Morales, Brune.

 

Bremerhaven: Franzreb, Trska, Eminger, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Bruggisser, Wejse, McGinn, Vikingstad, Krogsgaard, Alber, Uher, Friesen, Mauerman, Stowasser, Lutz, Kinder, Kanya.


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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