Wichtiger 4:2 Heimerfolg für Bremerhaven gegen Iserlohn

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  In der Eisarena zu Bremerhaven empfingen die Fischtown Pinguins die Iserlohn Roosters zum Duell. Die Mannschaft von Popiesch wollte in die Erfolgsspur zurückfinden und traf auf einen Gegner, der momentan jedes Spiel als Entscheidungsmatch betrachtete, um nicht aus der Liga abzusteigen. Es sollte eine packende Begegnung werden, denn für beide Teams ging es heute Abend um sehr viel. Interessante Randnotiz: den letzten Heimsieg feierten die Pinguins ausgerechnet gegen den heutigen Gegner am 16.2.22. Schließlich zwang Bremerhaven nach zweimaligem Rückstand die Iserlohn Roosters mit 4 zu 2 in die Knie und bleibt an den Top 6 der Liga dran.

 

 

 

bremerhaven jubel 2022 rot

(Foto Citypress)

 


Bremerhaven musste am Freitag eine etwas unglückliche Niederlage in Straubing einstecken, was mitunter auch an einer sehr fragwürdigen Videoentscheidung lag. Von den letzten 5 Begegnungen konnten die Pinguins lediglich eine siegreich gestalten und sie wollten heute unbedingt gegen den Kontrahenten vom Seilersee drei Punkte einfahren, um die aktuelle Top 6 Platzierung zu untermauern. Kapitän Moore wirkte heute nicht mit, dafür war Krogsgaard mit von der Partie.

 

Wejse: „We have to simplify our game and keep sticking to our game plan. Then time by time, game by game, we will improve. We can really focus now on all players who are playing. Recently we were on a road trip, so training was a bit off. We really want to get into playoff mode. Today, we have to keep intensity high, have to work our efforts out and have guys in front of the keeper.“

 

Die Iserlohn Roosters schwächelten in den letzten Wochen etwas und konnten aus den vergangenen 5 Spielen nur 6 Zähler verbuchen. Das Team um Headcoach Kleinendorst befand sich weiterhin akut im Abstiegskampf und benötigte jeden Punkt, um sich vom drohenden letzten Tabellenplatz fernzuhalten. Ihr deutlicher Auswärtserfolg in Krefeld gab den Roosters Selbstvertrauen für die heutige schwere Aufgabe im hohen Norden. Foucault, Acolatse, Riefers und Ankert fehlten als wichtige Stützen heute im Line-Up.

 

Jentzsch: „Heute werden wohl wenig Tore zu erwarten sein. Schwenningen hatte starken Goalie, unsere Chancenverwertung war nicht so gut. Wir müssen viele Chancen kreieren heute. Jedes spiel müssen wir nun Punkte holen und dann schauen was dabei rauskommt. Bremerhaven wird wie die Feuerwehr rauskommen, es wird ein spannendes Spiel geben. Bisher war es eine holprige Saison mit vielen Pausen und Corona, dann gab es noch den Trainerwechsel. Wir brauchen Siege, nur das zählt.“

 

Bremerhaven dominant, Iserlohn verteidigt effektiv

 

Nach erstem Abtasten auf beiden Seiten erspielten sich die Hausherren durch Urbas eine Großchance. Eine vielversprechende 4 auf 2 Konterkonstellation konnten die Pinguins nicht verwerten, dieser Angriff wurde zu leichtfertig vergeben. Coach Kleinendorst war ob dieser Fahrlässigkeit im Defensivverbund sicher nicht amused. Dann wirbelten Vikingstad und Kinder vor dem Kasten der Gäste gehörig, ohne dabei erfolgreich zu sein. Vor Jenike spielten sich nun im Sekundentakt brenzlige Situationen ab. In der Schussstatistik spiegelte sich das klare optische Übergewicht zugunsten der Hausherren wider, die klar Herr im eigenen Haus waren.

 

Positiv für Iserlohn war die Tatsache, dass es bisher noch torlos stand, wenn man die intensive Drangphase der Pinguins in den ersten 10 Minuten zugrunde lag. Die Roosters begingen zu viele Leichtsinnsfehler in der eigenen Zone und ließen die Gastgeber zu einfach anrennen. Peu á peu stabilsierte Iserlohn die Defensive und erarbeitete sich eigene gute Gelegenheiten, die aber Maxwell zu vereiteln wusste. Eminger versuchte mal den klassischen Bauerntrick, blieb aber glücklos.

Bremerhaven war zwar spielbestimmend über weite Strecken des ersten Drittels, doch Iserlohn konnte sich schadlos halten auch dank einer Leistungssteigerung.

 

Friesen: „Actually, we had a few good chances and a good spirit. We got to keep pushing that way. You might also overthink it and do something different, but basically, we have to keep it simple and get pucks to the net.”

 

Führung und Ausgleich wechselten zweimal binnen einer Minute

 

Bremerhaven konnte zu Beginn des Mittelabschnitts noch in Überzahl beginnen, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. Iserlohn war nun auch in der Partie angekommen und hätte dann selbst sogar durch Ewanyk in Führung gehen können, er scheiterte aber am Gestänge. Urbas zeigte sein ganzes Können und animierte die Fans zu einem lautstärkeren Anfeuern. Die gewohnte Dominanz der Hausherren wurde vermisst, doch dann rettete Jenike in bravouröser Manier gegen den Topscorer Jan Urbas, dessen Versuch am Ende noch von den Roosters mit allen Kräften geklärt wurde.

 

Jetzt agierten die Gäste mit ihrer hervorragenden Quote im Powerplay und nach zwei perfekt getimten Pässen brachte Cornell am Ende seine Farben in der 29. Spielminute in Front. Die Freude hielt aber nur 57 Sekunden lang, denn dann egalisierte Andersen bei angezeigter Strafe mit einem satten Flachschuss die Partie, als er sich zuvor eindrucksvoll durchtankte.

 

Nun nahm die Begegnung Fahrt auf und die Roosters bekamen ihr zweites Überzahlspiel zugesprochen. Schon wieder brachten sie sich zügig in die Aufstellung und kombinierten sich flüssig durch die Bremerhavener Zone. Es gab auch gute Gelegenheiten, doch die beste erarbeiteten sich die Gäste nach Ablauf der Strafe, welcher dann sogleich die nächste für die Hausherren auf den Plan rief. Kurz nachdem auch diese Strafe ablief, waren die Hausherren noch unsortiert und Adam sorgte für die erneute Führung der Gäste in der 37. Spielminute. Nun dauerte es lediglich 27 Sekunden, bevor die Pinguins schon wieder eine schnelle Antwort gaben. Dieses Mal markierte McGinn den Ausgleich.

 

Im Mitteldrittel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, was auch an der Performance von Iserlohn lag, das immer mehr mit gefährlichen Aktionen auf sich aufmerksam machte.

 

Adam: „Once you score you want to stick to the lead, but we still have 20 minutes. It was a much better period than the first. We were not happy with it but we want to have the job done in the end.“

 

Verlic mit erstmaliger Führung und Uher macht den Deckel drauf

 

Der Schlussabschnitt versprach die nötige Dramatik. Nachdem Raedeke in der Kühlbox Platz nehmen musste, kam Bremerhaven erneut in den Genuss eines Powerplays. Und dieses Mal zelebrierte der Karawanken Express seine herausragenden Fähigkeiten auf dem Eis und Verlic brachte in der 48. Spielminute die Hausherren dank einer genialen Vorbereitung seines kongenialen Sturmpartners Urbas zum ersten Mal am heutigen Abend in Front. Die Paradereihe der Hausherren zauberte nun und spielte sich in einen kleinen Rausch.

 

Nun stand Maxwell im Fokus, als Iserlohn gehörig Druck aufbaute und brandgefährlich vor dessen Kasten auftauchte. Die Zeit spielte nun den Pinguins in die Karten und die Roosters mussten irgendwie die Schlussoffensive einläuten, wenn sie hier noch was erzwingen wollten.

 

Baileys Versuch wurde vom hellwachen Maxwell abgewehrt, dann ging Jenike 2 Minuten vor der Sirene vom Eis. All in lautete die Devise nun ohne wenn und aber. 25 Sekunden vor dem Abpfiff beförderte Uher die Scheibe mit seiner exzellenten Technik ins leere Tor. Damit war die Entscheidung gefallen.

 

Schließlich siegte Bremerhaven am Ende verdient mit 4 zu 2 und Iserlohn musste sich mit nur einem Punkt am Wochenende zufrieden geben.

 

Whitney: „It was a hard fought game between two good teams. It was a tough loss for us. In the second and third period our forechecking was better and we had a few chances. We did play well but did not get the results we wanted. We keep playing hard until the end.“

 

Verlic: „We played simple hockey, kept it simple and brought the pucks to the net. It was nice today that we scored again. We are back on track and play our hockey.“

 

57. Spieltag, 20.03.2022

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Iserlohn Roosters 4:2 (0:0|2:2|2:0)

 

Tore:

0:1 |29| Cornell (Jentzsch, O‘Connor) PP1

1:1 |30| Andersen

1:2 |37| Adam (Alanov)

2:2 |37| McGinn

3:2 |48| Verlic (Urbas) PP1

4:2 |60| Uher (Urbas) EN

 

1. Drittel Statistik:       16:5 Schüsse, 12:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:        6:10 Schüsse, 6:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:0

3. Drittel Statistik:        9:9 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Hauptschiedsrichter:   Reneau (USA) / Kohlmüller (GER)

 

Zuschauer:   2.403

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Maxwell, Trska, Eminger, Urbas, Jeglic, Verlic, Bruggisser, Dietz, McGinn, Friesen, Uher, Alber, Krogsgaard, Mauerman, Wejse, Andersen, Stowasser, Kinder, Vikingstad, Lutz.

 

Iserlohn: Jenike, Labrie, McCrea, Alanov, Raedeke, Aubin, Freibergs, O’Connor, Whitney, Adam, Schilkey, Buschmann, Sezemsky, Bailey, Cornel, Jentzsch, Broda, Ewanyk, Ziegler.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Straubing Tigers landen einen eindrucksvollen Sieg beim Derby-Gegner Ingolstadt

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/MA) Ingolstadt wollte sich heute im Derby gegen Straubing etwas befreien und eine schwächere Phase hinter sich lassen. Die Panther konnten jedoch an ein starkes zweites Drittel nicht mehr anknüpfen und die Tigers brachten den Sieg mit viel Routine nach Hause. Kapitän Sandro Schönberger nahm den Schwung nach seiner Vertragsverlängerung mit und traf doppelt. 

 

 

(Foto: Citypress) Straubing konnte heute viermal jubeln 

 


 

Spielverlauf:

Das Derby begann wortwörtlich mit einem Zweikampf. Nach 32 Sekunden hatten sich schon Soramis und St.Denis in den Haaren. Danach aber spielten die Gäste ein gutes Drittel mit einigen Chancen, sodass die zwei Tore fast zu wenig waren. Die Panther hatten unerklärliche Fehler in ihrem Spiel.

Viel zu oft wurde ihr Aufbauspiel wieder abgefangen und man kam dadurch unnötig in Bedrängnis. Der Ausgleich gelang daher in Überzahl, aber eben auch untypisch mit einer Einzelleistung von Storm. Darauf wartete de ERCI auch schon seit neun Spielen.

Emil Quaas: “Die Tigers spielen schlau, das macht es uns schwer sie zu verteidigen. Wir müssen aggressiver spielen auch mehr mit Körpereinsatz, um beim Gegner den Rhythmus zu unterbrechen.” 

Die Gastgeber wurden deutlich stärker und setzten endlich das um, was ihnen der Coach vorgegeben hatte. Straubing bekam so seine Probleme im Spielaufbau und da musste Goalie Parks stets hellwach sein. Beide Goalies mussten auch im Mittelabschnitt je einmal hinter sich greifen.

Wenn die Tigers aber mal eine Möglichkeit bekamen, wurde vor dem Tor der letzte entscheidende Pass zu ungenau gespielt. Sandro Schönberger: “Das Drittel war nicht gut von uns. Wir sind teilweise viel zu offen, geben denen zu viele Chancen. Wir müssen jetzt hinten wieder stabiler werden. Die Möglichkeiten ergeben sich dann auch für uns.” 

Der letzte Abschnitt war völlig offen. Natürlich mussten die Oberbayern wieder den Druck aufbauen. Höfflin, der zuerst an der Latte scheiterte, besorgte den Ausgleich. Doch in der momentanen Verfassung des Teams von Coach Sheddon, muss alles passen, um einen Gegner wie die Straubing Tigers zu bezwingen.

Doch so kam es wie es kommen musste und wieder waren es Fehler in der Abwehr, die Ingolstadt auf die Verliererstraße brachten. Selbst in der Crunchtime, kam man nicht mehr wie gewünscht vor das Tor von Parks. Die Spieler standen mehrfach bei Angriffen im Abseits, was den derzeitigen Gemütszustand genauer beschreiben könnte.

Straubing konnte jede sich anbahnende Möglichkeit des ERC entschärfen und den Sieg und die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Ingolstadt muss bereits am Dienstag in Berlin wieder ran, während die Tigers erst am Mittwoch die DEG empfangen. 

 


 (Foto: Citypress) Tyler Leier leitete den Siegtreffer ein 

 

 

Stimmen zum Spiel: 

David Elsner (Straubing): “Es freut mich, dass wir hier gewinnen konnten. Ich war immerhin sechs Jahre hier. Bei meiner Vorlage wollte ich eigentlich selber schießen, habe aber dann noch Sandro im Augenwinkel gesehen. War auch etwas glücklich. Es war aber insgesamt nicht so unser Spiel, haben zu viele Konter zugelassen, sind dann wieder stabiler geworden und sind froh über die drei Punkte.”

 

Mirko Höfflin (Ingolstadt): “Wir bekamen blöde Tore, wo die Zuordnung nicht gepasst hat. Wenn wir mal ausgeglichen haben, musste wir wieder einen Rückstand hinterherlaufen. Wir brauchen Konstanz im Spiel, gute Wechsel und insgesamt etwas schlauer spielen. Derzeit strotzen wir nicht gerade vor Selbstbewusstsein und müssen daher eine Linie finden und wissen, was der andere macht.”



Torfolge:
0:1 (8.) - Vom Bullygewinn weg, zog Sandro Schönberger ab. Der Schuss, der ins kurze Eck ging, war für Taylor kaum zu sehen. 1:1 (9.) - Ingolstadt war in Überzahl und bei einer weiteren angezeigten Strafe gegen Straubing, schlief die Hintermannschaft und ließ Frederik Storm gewähren.

1:2 (15.) - Zuerst scheiterte Jason Akeson noch, als er über links hereinkam, blieb aber am langen Pfosten stehen und Lampl brachte ihn ein zweites mal, jetzt erfolgreicher, ins Spiel. 2:2 (22.) - Die Hausherren setzten sich im Drittel der Tigers fest und unbemerkt schlich sich Matt Bodie hinter den Rücken der Abwehr vor das Tor und musste nur noch einschieben.

2:3 (35.) - Der Ex-Ingolstädter David Elsner zauberte einen No-Look-Pass aus dem Ärmel und Sandro Schönberger war der dankbare Abnehmer. 3:3 (51.) - Ingolstadt gelang noch ein weiterer Überzahltreffer. Den Rebound konnte Ex-Straubinger Mirko Höfflin im Nachschuss verwerten.

3:4 (53.) - Leier beschäftigte in der Ecke lange Zeit die Abwehr der Panther, sodass die Tigers fast einmal durchwechseln konnten. Seine Vorarbeit war der Garant für den Siegtreffer durch Travis St. Denis, der am langen Pfosten den Puck sicherte und ins Tor schlenzte.                                                                                                                                                                                                                                      

 

Spiel vom 20.03.2022

ERC Ingolstadt - Straubing Tigers: 3:4  (1:2 | 1:1 | 1:1)
                                                                                                                                                                                                                                    

0:1 |08.| Schönberger (Brunnhuber) 

1:1 |09.| Storm (Bourque) - PP 1
1:2 |15.| Akeson (Lampl, Leier) 
2:2 |22.| Bodie (Storm, Hüttl)
2:3 |35.| Schönberger (Elsner, Brunnhuber)
3:3 |51.| Höfflin (Bodie) - PP 1

3:4 |53.| St. Denis 

 

Schiedsrichter:  Iwert / MacFarlane  / Tschirner / Schwenk  

Strafzeiten: Ingolstadt 8 - Straubing 12 

 

Zuschauer: 3.116

 

 

 


 

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Haie unterliegen den Red Bulls aus München mit 2:5

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Die Haie wolltten unbedingt ihr erstes Heimspiel gegen München gewinnen und gingen früh in Führung. Danach setzte sich die ruhige und überlegene Spielweise der Münchner durch und sie siegten souverän und nicht gefährdet mit 5:2

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(Foto Udo Giesen)


 Die Haie wollten unbedingt das erste Heimsüiel gegen die RedBulls aus München gewinnen. Nach der 1:3 Niederlage vor wenigen Wochen sollte es heute besser laufen. Und in der dritten Minute konnten die Haie das erste Mal jubeln. Einen Fehler in der Münchner Defensive konnte Sebastian Uvira zum 1:0 für die Haie nutzen. Doch die Antwort der Münchner erfolgte recht schnell. Bereits in der siebten Minute glich Philipp Gogulla zum 1:1 für die Münchner aus. Das ausgeglichene erste Drittel endete nach einigen ungenutzten Torchancen für die Haie mit einem verdienten 1:1.

 

Der zweite Spielabschnitt begann noch recht ausgeglichen. Doch die Münchner nutzten einen erneuten Fehler in der Kölner Abwehr in der 23. Spielminute zum 2:1 durch Justin Schütz. Die RedBulls nutzten die Fehler gnadenlos aus. Auch dem dritten Münchner Treffer ging ein Fehler im Aufbau der Haie voraus. In der 26. Minute erzielte Ortega das 3:1. Danach wechselte Uwe Krupp den Torhüter aus. Für Pöpperle hütete dann Justin Pogge. Die Münchner dominierten jetzt das Spiel. Die Haie kamen kaum noch zu Entlastungsangriffen. Nach dem Sebastian Uvira eine 2+2 Strafe erhielt, nutzten die Münchner das Überzahlspiel zum vorentscheidenden 4:1. Wiederum war es Philipp Gogulla, der in der 35. Minute traf. Danach passierte nicht mehr viel und so ging es mit 4:1 ins Schlussdrittel.

 

Im Schlussabschnitt begannen die Haie mit einer Überzahl. Es gelang Ihnen kein einziger Torschuss dabei. Auch in der zwieten Überzahl gelang es ihnen nicht. Die Münchner hatten das Spiel und Gegner fest im Griff. Dennoch fiel überraschend der Anschlusstreffer für die Haie in der 48. Minute durch Jon Matsumoto. Im Gegenzug stellte Smith mit einem Schuss von der blauen Linie den alten Abstand wieder her. Die Entscheidung war jetzt endgültig gefallen. Die Münchner spielten ihr Spiel und die Kölner konnten nicht mehr dagegen halten. Das Spiel endete mit einem auch in dieser Höhe verdienten 5:2 für die Red Bulls aus München. Der Kampf gegen den Abstieg geht für die Kölner weiter. 

 

Die Haie sind am nächsten Dienstag bei den Augsburger Panthers während die Red Bulls am Sonntag bei den Grizzlys in Wolsburg antreten.

 

Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln): " Im zweiten Drittel sind schnelle Tore gefallen, die uns aus der Bahn geworfen haben. Wir brauchen gar nbicht viel mit der Situation zu hadern oder in Selbstmitleid zu verfallen. Es ist eine Herausforderung damit umzugehen"

 

Tore:

 

1:0 03. Uvira (Thuresson)

1:1 07. Gogulla (Mauer,Kastner)

1:2 23. Schütz (Seidenberg)

1:3 26. Ortega (Lutz)

1:4 35. Gogulla (Ortega,Blum)

2:4 48. Matsumoto ( Müller,Kammerer)

2:5 48. Smith (Ortega,Blum)

 

Zuschauer : 7.500

Strafen : Köln 4; München 8


 

 


 



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Befreiungsschlag für Augsburg: 7 zu 4 Sieg gegen Krefeld – Puempel und Trevelyan als Doppeltorschützen, Gregorc mit einem 4 Punkte Spiel

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther heute Abend die Krefeld Pinguine zum mehr als richtungsweisenden Match. Für die Schwaben war es heute ein 6 Punkte Spiel, denn nur mit einem Heimsieg gegen den Tabellenletzten könnten sich die Augsburger vom Kellerkind absetzen. Insbesondere dieses direkte Duell bekam für die Fuggerstädter eine eminent wichtige Bedeutung im Abstiegskampf. Gleichwohl war diese Begegnung für die Seidenstädter ein ‚Do or Die Game‘, um irgendwie doch noch die rote Laterne abgeben zu können.

Schließlich gewannen die Augsburger Panther in einem Torfestival gegen die Krefeld Pinguine mit 7 zu 4. Trevelyan und Puempel trugen sich als zweifache Torschützen ein und Neuzugang Gregorc verbuchte ein 4 Punkte Spiel mit seinen wertvollen Assists.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg startete seine bevorstehenden Heimauftritte mit einem sehenswerten Sieg gegen Liga Primus Berlin, doch im nächsten Spiel vor den eigenen Fans setzte es gegen Bremerhaven eine deutliche Pleite. Das Team um Coach Pelletier wollte mit einem abendlichen Erfolg die vor ihnen rangierenden Iserlohner abfangen und den Abstand zum Schlusslicht dadurch vergrößern. Für dieses Unterfangen bedurfte es einer konstanten guten Leistung über 60 Minuten oder mehr. El Capitano Lamb wirkte heute wieder mit als Stabilisator der Defensive.

 

Lamb: „This game will be big for us tonight. We play against direct opponents. Right now, we are looking up to tenth place and don’t show fear to move down.“

 

Krefeld reiste mit einer satten Niederlage gegen die Roosters im Gepäck zu den heimstarken Augsburgern und musste unbedingt Punkte von dort mitnehmen, um das Abstiegsgespenst zu verbannen und endlich aus dem Keller rauszukommen. Zu durchwachsen waren die Leistungen des Teams um Headcoach Blank in den letzten Wochen, um den ersehnten Turnaround einzuleiten. Heute Abend gab es aber keine Ausreden mehr, denn nur ein Sieg war Pflicht. Mit einem dezimierten Kader von nur 15 Akteuren und nicht mal drei kompletten Reihen würde dies auf dem Papier ein schwieriges Unterfangen werden.

 

Braun: „Die Stimmung ist aktuell gut, trotz des Dämpfers. Wir haben es in der eigenen Hand. Ich bin etwas locker, denn schlimmer kann es nicht mehr werden. Wir müssen einfach weitermachen und hoffen, dass es klappt.“

 

Auftakt nach Maß für Augsburg, Trevelyan als Doppeltorschütze

 

Traumstart für die Hausherren: nach nur 41 gespielten Sekunden hämmerte Puempel die Scheibe hoch ins Kreuzeck, unhaltbar für Belov im Krefelder Gehäuse. Es war der allererste Schuss der Panther, der sein Ziel früh fand. Seinem lautstarken Jubel konnte man die Befreiung anmerken. Die Fans, die schon beim Warm-Up voll da waren, würden heute das Stadion wieder zum Beben bringen. Wie würden die gebeutelten Gäste diesen Schock verarbeiten? Für den AEV hätte es nicht besser beginnen können.

 

Auf Seiten der Krefelder fiel kurzfristig auch noch Alexander Blank länger aus. Die Pinguine ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und schlugen in der 5. Spielminute zurück mit dem Ausgleich durch Berlev. Nun schien Augsburg kurz konsterniert zu sein und die Gäste waren etwas obenauf bzw. angekommen im Match. Dieser Treffer gab den Seidenstädtern die nötige Sicherheit, denn von nun an agierten sie sehr konzentriert und zielstrebig.

 

In der 9. Spielminute jedoch meldete sich der AEV eindrucksvoll zurück: Rückkehrer Trevelyan beförderte, seitlich aus dem Blickwinkel der Torlinie, die Scheibe, die nach einem Distanzschuss zuvor den Pfosten touchierte, mit Hilfe der Stockhand von Belov etwas glücklich aber auch clever ins Gehäuse. Mit diesem Tor nahmen die Hausherren den Gästen den Schwung und bekamen dann in ihr erstes Powerplay zugesprochen. Dabei fälschte Schlitzohr Trevelyan den Puck geschickt zur 3 zu 1 Führung ab. Sein Einsatz hatte sich schon ausgezahlt.

 

Goalie Belov war nun bedient und sein Backup Quapp kam zum Einsatz. Die Hausherren spielten sich nun in einen kleinen Rausch und kombinierten sich druckvoll in die Zone der Krefelder, die nun höllisch aufpassen mussten, nicht von der Offensivpower des AEV überrollt zu werden, gerade mit ihrer kleinen Bank. Doppeltorschütze Trevelyan war heiß gelaufen und schielte auf seinen Hattrick. Auf der Gegenseite probierte es Lucenius gleich zweimal hintereinander, doch Roy war zur Stelle. In der letzten Sekunde des ersten Drittels vergab Lessio die riesengroße Gelegenheit zum Anschlusstreffer bei seinem Solo, doch er fand in Roy seinen Meister.

 

Randnotiz: Millers Schlittschuh musste erneuert werden, deswegen verschwand er schon früher in der Kabine. Zuvor schon benötigte Roy eine neue Schiene, die ihm nach einem Spagat herausgesprungen war. Mit einem zwei Tore Vorsprung zugunsten der Hausherren verabschiedete man sich in die Pause. Neuzugang Gregorc verdiente sich schon drei Assistpunkte.

 

Trevelyan: „We came out hard and capitalized on our chances. Due to traffic in front of the goalie it went in.

 

Kuriose Tore weiterhin, Krefelds Ausgleich, Augsburg holt 3 Tore Führung heraus

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts kam Krefeld aggressiv aus der Kabine und wollte eine Reaktion zeigen. Trotzdem leisteten sich die Gäste noch zu viele leichtsinnige Scheibenverluste in der neutralen Zone. Die Begegnung war körperbetont, die Checks wurden konsequent zu Ende gefahren von beiden Teams.

 

Etwas aus dem Nichts markierte Bracco den zweiten Treffer für seine Farben, als er einen Bauerntrick im Auge hatte, doch sein Versuch wurde in der 24. Spielminute wiederum höchst kurios vom Schläger eines Augsburgers ins eigene Gehäuse abgefälscht. Für Spannung war nun wieder gesorgt, denn die Gäste gaben nie auf und fuhren strukturiert vorgetragene Angriffe. Auch ihre Körpersprache hatte sich gewandelt und die Gastgeber mussten hochkonzentriert bleiben. Das Mitteldrittel war ohnehin nicht ihr Lieblingsabschnitt.

 

Tatsächlich schafften die Pinguine in der 30. Spielminute den Ausgleich: Torschütze war nach Gläßls Schuss von der blauen Linie Lessio. Jetzt war das Momentum auf Seiten der Gäste, die immer stärker wurden. Beweis für dieses Selbstvertrauen war Braccos tolles Solo rund um das Augsburger Gehäuses herum.

 

In der 33. Spielminute holten sich die Panther die Führung zurück, als nach einem sehenswerten Pass Spiel Puempel seinen heutigen zweiten Treffer verbuchte. Jetzt waren die Hausherren wieder obenauf. Diese Motivation nutzte der AEV in der 35. Spielminute mit einem erneut abgefälschten Treffer, dieses Mal durch McClure. Augsburg hatte nun seine Spielfreude wieder gefunden und Kapitän Lamb holte selbst mit einem Distanzschuss einen scheinbar beruhigenden 3 Tore Vorsprung heraus. Krefeld verdiente sich redlich das Remis, bis Augsburg mit drei Treffern binnen drei Minuten für Entspannung auf der Bank sorgte.

 

Gläßl: „Ja, es ist schwierig. Wir haben alles reingeworfen bis zum Ausgleich, dann haben wir wieder individuelle Fehler gemacht. Wir müssen die Scheiben zum Tor bringen, keine Fehler machen und hart spielen.“

 

Braccos Penalty gibt Krefeld Hoffnung, doch Payerl macht den Deckel drauf

 

Was hatte Krefeld mit seinem dezimierten Kader noch im Tank für das Schlussdrittel? Würden die Fans weitere Treffer bejubeln können? Ein Spiel mit dieser enormen Bedeutung wies bis dato lediglich 2 Strafminuten auf und diese einzige Strafzeit wurde dann auch eiskalt umgemünzt in einen Augsburger Treffer. Waren die Pinguine in der Lage nochmals einen Rückstand aufzuholen? Zumindest legten sie los wie die Feuerwehr, doch an Roy gab es kein Vorbeikommen. Was blieb den Gästen auch anders übrig! Das Team um Coach Pelletier konzentrierte sich nun vollends auf die Defensive.

 

Mit dem Penalty durch Bracco kamen die Gäste in der 48. Spielminute ein wenig heran und es blieb noch genügend Zeit auf der Uhr für eine erneute Aufholjagd wie im Mittelabschnitt. Dieser Anschlusstreffer hatte die Panther sichtlich geschockt; wie würden sie ihren Spielplan an diese neue Situation anpassen? Nur hinten drinstehen und die Scheibe über die Bande rauschippen konnte nicht das alleinige Mittel sein. Zu viel Passivität könnte sich vielleicht am Ende rächen, denn Krefeld legte nun alles rein ins Spiel und erspielten sich Chancen.

 

Der AEV hörte irgendwie zum Spielen auf, konnte sich dann aber auf ein spätes zweites Powerplay freuen, weil Weiß ein zu diesem Zeitpunkt unnötiges Revanchefoul beging und damit seinem Team schadete. Trotz numerischer Überlegenheit sah sich Augsburg mehrmals gefährlichen Kontern gegenüber. Hier hatte man Glück, dass die Gäste kein Kapital daraus schlugen. Letztlich verwerteten die Hausherren auch ihr heutiges zweites Überzahlspiel durch ein Tor von Payerl in der 56. Spielminute. Damit schien der Wille der Gäste wohl endgültig gebrochen zu sein.

 

Nach dem heimischen Desaster gegen Iserlohn kassierte die Mannschaft um Coach Blank schon wieder sieben Gegentreffer. Augsburg wahrte mit diesem deutlichen Erfolg weiterhin seine Chance auf eine mögliche Pre-Playoff Teilnahme.

 

Tiffels: „Es ist brutal enttäuschend. Hier sind immer die ersten Minuten wichtig, aber dann ist das Spiel fast dann schon vorbei. Dann schaffen wir es anzukommen, zwischendurch haben wir besseres Hockey gespielt, aber das reicht nicht im Abstiegskampf. Wenn man 7 Tore kassiert, kann man nichts erreichen. Es sind noch 8 Spiele u. rechnerisch ist alles drin. Wir können nur selbst da rauskommen, aufgeben geht nicht. Wir tun alles, damit wir nicht letzter werden. Keine 3 Gegentore in 10 Minuten kassieren, das ist wichtig in Nürnberg am Sonntag. “

 

Rogl: „Grundsätzlich hatten wir alles gut im Griff. Wir konnten nicht immer deren erste Reihe ausschalten, aber im Großen u. Ganzen haben wir den Vorsprung gut über die Bühne gebracht. Am Ende wollten wir genauso weiterspielen, nicht so tief stehen, aber Krefeld hat uns hinten reingedrückt. Es war nicht angenehm mit dem Druck, der sehr spürbar war. Wir konnten uns heute befreien und haben ein paar Steine aus dem Rucksack geworfen. Wir betrachten nun Spiel für Spiel, dann sehen wir am Ende, wo wir rauskommen.“

 

56. Spieltag, 18.03.2022

Augsburger Panther – Krefeld Pinguine 7:4 (3:1|3:2|1:1)

 

Tore:

1:0 |01| Puempel (Gregorc)

1:1 |06| Berlev (Gläßl, Lessio)

2:1 |09| Trevelyan (Payerl, Gregorc)

3:1 |11| Trevelyan (McClure, Gregorc) PP1

3:2 |24| Bracco (Lessio, Mass)

3:3 |30| Lessio (Lucenius, Gläßl)

4:3 |33| Puempel (Payerl, Haase)

5:3 |35| McClure (Gregorc, LeBlanc)

6:3 |36| Lamb

6:4 |48| Bracco Penalty

7:4 |56| Payerl (Puempel, Bergman) PP1

 

1. Drittel Statistik:      12:7 Schüsse, 9:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:      13:12 Schüsse, 16:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

3. Drittel Statistik:      6:13 Schüsse, 12:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Haupt-Schiedsrichter:    Hoppe / Rantala (FIN)

 

Zuschauer: 4.197

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Graham, Gregorc, Puempel, Campbell, Payerl, Haase, Rogl, Trevelyan, LeBlanc McClure, Bergman, Lamb, Clarke, Nehring, Saponari, Länger, Eisenmenger Maximilian, Eisenmenger Magnus, Miller.

 

Krefeld: Belov, Kulda, Tiffels, Valkvae-Olsen, Lucenius, Sabolic, Mass, Gläßl, Bracco, Berlev, Lessio, Hänggi, Braun, Weiß, Volek, Rutkowski.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Straubing Tigers fahren wichtige Punkte für die Playoffs ein - Videobeweis mitentscheidend

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Das Duell der Tabellennachbarn hatte es in sich. Nicht die Technik der Spieler, sondern die Technik des übertragenden Senders spielte beim 2:1, das korrekterweise das 1:2 hätte sein müssen, eine entscheidende Rolle. Den Schiedsrichtern wurde dadurch die Möglichkeit genommen, den Treffer von Jeglic voll umfänglich zu überprüfen. So zählte das erzielte Tor im Anschluss für die Tigers, was in diesem Fall das Game Winning Goal von Tyler Leier war.

 

(Foto: Citypress) Travis St.Denis konnte hier gestoppt werden 

 


 

 

Spielverlauf:

 

Straubing war im ersten Abschnitt die deutlich bessere Mannschaft, konnte aber aus 11 zu 2 Torschüssen nicht viel machen. Die Gäste waren mit ihren zwei Chancen einmal erfolgreich. Denn genau einmal haben die Tigers eben hinten nicht aufgepasst. Bremerhaven versuchte vor allem die Mittelzone mit langen Pässen an die blaue Linie zu überbrücken. Darauf war Straubing aber bestens eingestellt.

Einzig und allein die Tore fehlten bei die Hausherren. Mario Zimmermann: “Wir sind eigentlich gut herausgekommen, machen ein gutes Forechecking. Vielleicht müssen wir den Puck noch schneller spielen. Der Gegner macht schon gut Druck auf uns, da müssen wir die eben Pässe genauer spielen.” Nach dem Pausentee war zuerst Fischtown die aktivere Mannschaft.

Tyler Parks vereitelte einige Möglichkeiten. So kam es zu der kuriosen Szene, die auch nach dem Spiel für Gesprächsstoff sorgte. Nach dem Ausgleich von Kapitän Schönberger, war es Ziga Jeglic, dessen Schuss aus spitzen Winkel womöglich im Tor war. Kaum einer merkte es, auch der Schiedsrichter winkte aus und die Tigers trafen quasi im Gegenzug.

Gleich im Anschluss wurde von den Schiedsrichtern der Videobeweis bemüht. Das ganze Stadion dachte dabei, dass es um den gerade erzielten Treffer von Tyler Leier ging. Aber die Schiris wussten genau, was sie sich noch einmal genauer ansehen wollten. Der Schuss von Jeglic war ganz knapp über der Linie, was aus der Übertor-Kamera zu erkennen war. 

Jedoch hatten die Unparteiischen die Einzelbildeinstellung aus technischen Gründen nicht zur Verfügung. Auch ein hinzu gerufener Techniker konnte nicht helfen. Den richtigen Riecher hatten Hunnius und MacFarlane also schon, aber aufgrund des technischen Problems, konnten sie ihre Ursprüngliche Entscheidung auf dem Eis nicht widerrufen. Und die war eben auf "kein Tor" gefallen. 

So musste das Tor auf der anderen Seite, für die Straubing Tigers Anerkennung finden. Ziga Jeglic der vermeintliche Torschütze: “Ich dachte auch zuerst, dass mein Schuss drin war. Aber ich weiß nicht, warum es nicht gegeben wurde. Wir liegen jetzt mit einem Tor zurück, aber müssen im letzten Drittel wieder so gut aus der Kabine kommen, wie schon zu Beginn des Mittelabschnitts.” 

Und die Gäste kamen gut aus der Kabine. Teilweise konnte Bremerhaven das Kommando übernehmen, ohne jedoch zwingend vor das Tor zu kommen. Immer wieder war ein Schläger oder Schlittschuh von einem Abwehrspieler der Hausherren dazwischen. Straubing wurde in den letzten Minuten des Spiels immer weiter zurückgedrängt.

Es gab nur noch Entlastungsangriffe. Zur Unzeit gab es auch noch eine Strafzeit gegen Brandt, sodass Straubing die letzten Sekunden des Spiels zu viert gegen sechs Feldspieler überstehen musste. Mike Connolly konnte zweimal entscheidend den Puck klären und die Sekunden liefen runter bis der Sieg unter Dach und Fach war. 

 


 (Foto: Citypress) Viele Zweikämpfe bekamen die 3.368 Zuschauer zu sehen

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Thomas Popiesch (Fischtown): “Wir haben uns gerade im letzten Drittel einige Chancen erarbeitet, das hat die Mannschaft ja gezeigt. Wir reden hier die ganze Zeit von Spielern, ob sie Fehler machen oder sonst was. Hier kämpfen zwei Mannschaften um die Playoffplätze und dann so eine peinliche Entscheidung, also tut mir leid, aber dafür habe ich kein Verständnis und das sollte man auch mal deutlich ansprechen und nicht um den heißen Brei herumreden.” 

 

Benedikt Schopper (Tigers): “Die Belastung ist da, davor können wir nicht davonlaufen. Wir haben die Pinguine im ersten Abschnitt zu sehr mit dem Puck spielen lassen, haben uns dann aber wieder zurückgekämpft und auch etwas Glück gehabt, aber am Ende verdient gewonnen. Tyler Parks gibt uns immer die Sicherheit, was es auch für uns Verteidiger leichter macht.” 

 

Torfolge:
0:1 (8.) - Emminger konnte an der gegnerischen blauen Linie den Spielaufbau der Tigers unterbinden, sah Christian Wejse frei vor dem Tor und der legte den Puck durch die Beine von Parks.
1:1 (31.) - Fischtown bekam den Puck nicht weg, Akeson blieb dran und gab eine scharfe Hereingabe vor das Tor, wo Sandro Schönberger unabsichtlich den Puck mit dem Schlittschuh ins Tor lenkte.
2:1 (39) - Straubing setzte sich wieder fest, Schoppers Schuss wurde zur Mitte abgewehrt und durch diese Bewegung von Franzreb war das Tor für Tyler Leier völlig frei.

 

Spiel vom 18.03.2022

Straubing Tigers - Fischtown Pingiuins Bremerhaven: 2:1 (0:1 | 2:0 | 0:0)
                                                                                                                                                                                                                                    

0:1 |08.| Wejse (Emminger, Andersen) 

1:1 |31.| Schönberger (Akeson, Schopper)
2:1 |39.| Leier (Schopper, Brunnhuber) 

 

Schiedsrichter: Hunnius / MacFarlane  / Tschirner / Wölzmüller  

Strafzeiten: Straubing 4 - Bremerhaven 6 

 

Zuschauer: 3.368 

 

 

 


 

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Steelers sichern gegen Mannheim wichtigen Punkt im Kampf um Platz 10

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Derby in der SAP Arena. Die Steelers waren zu Gast in Mannheim. Im letzten Duell konnten die Steelers einen 1:4 Rückstand in ein 5:4 umwandeln. Die Steelers wollten unbedingt Platz 10 weiter festigen, während die Adler die Straubing Tigers auf Distanz halten wollten.

 

MAN BTG 180322 CP

 

( Foto City-press )

 


 

 

Das Spiel startet langsam mit vielen Unterbrechungen, so dass kein wirklicher Spielfluss aufkam. Die wenige Schussgelegenheiten entschärften beide Torhüter problemlos. Bei den Steelers war es vor allem die erste Reihe um Sheen, die immer wieder auffällig auf dem Eis agierte. Die Gäste erarbeiteten sich einen leichten Vorteil und man merkte welches Selbstvertrauen der Aufsteiger sich mittlerweile in der DEL erspielt hatte. In der 10. Spielminute lief jener Sheen allein auf Endras zu, der allerdings Sieger im eins gegen eins Duell blieb. Larkin musste im Anschluss auf der Strafbank Platz nehmen. Die beste Chance in der Steelers Überzahl hatte jedoch Adler-Stürmer Wohlgemuth bei einem zwei gegen eins Konter, zuvor vergab Jaspers einen Tip In Versuch, die einzige Powerplay-Chance. Die überstanden Unterzahl gab dem Gastgeber ein wenig Auftrieb. Iskhakov holte nach feiner Einzelleistung die erste Strafe gegen die Gäste heraus. Diese dauerte nicht lange, denn Iskhakov passte auf den neben dem Tor stehenden Wohlgemuth, der gefühlte Minuten wartete bis die Passbahn auf Rendulic sich öffnete, der zum 1:0 einnetzte. Die Schwaben aber wirkten keineswegs geschockt und machten weiter wo sie vor dem Rückstand aufgehört hatten. Zwar kassierten die Kurpfälzer noch eine weitere Strafe, aber es blieb beim 1:0 zur ersten Pause.

 

 

Mit Holzer gab es auf Seiten der Adler einen weitere Ausfall zu Beginn des zweiten Drittels. 37 Sekunden waren gespielt als Ranford das leere Tor vor sich hatte und nur noch Lehtivuori’s Stock den Ausgleich verhinderte. 60 Sekunden später war es allerdings soweit. Hauner kam über die linke Seite ins Drittel hinein und ließ Endras mit einem satten Handgelenkschuss keine Chance. Nach dem Ausgleich verflachte die Partie etwas und beide Teams neutralisierten sich ohne jedoch das Tempo zu vernachlässigen, welches nach wie vor sehr gut war. Erst in er 32.Spielminute gab es wieder eine große Chance. Wolf und der starke Wohlgemuth scheiterten bei einem drei auf zwei Konter an McCollum. Kurz darauf musste Akdag auf der Strafbank Platz nehmen. Zunächst hatten die Adler durch Krämmer einen Konter, der allerdings einen Fehlpass machte und es ging in die andere Richtung mit einem zwei auf eins. Stretch auf Sheen, der wieder zurück auf Stretch, der den Puck ins Tor hämmerte. Mehr oder weniger im direkten Gegenzug, erzielte Wolf den vermeintlichen Ausgleich, doch der Puck blieb am Pfosten hängen, was auch der Videobeweis untermauerte. Immerhin gab es ein Powerplay und erneut ein Treffer in Überzahl. Wieder war es Torjäger Rendulic, der den Ausgleich markierte. Nur wenige Sekunden später sogar die Führung für den Gastgeber. Dawes passte auf Szwarz, der von der blauen Linie abzog. Larkin und Desjardins ,die vor dem Tor parkten, fälschten den Puck unhaltbar ins Tor ab.

 

 

Beide Mannschaften kamen gut aus der Kabine zum abschließenden Drittel. Früh im Schlussabschnitt hatten die Steelers eine Überzahlmöglichkeit. Zwar lief die Scheibe gut, doch Torschüsse konnte das Naud Team nur wenige abgeben. Trotzdem fiel der Ausgleich mit ablaufender Strafe. Smereck wollte schießen, aber Larkin blockte seine Schläger so, daß es zu einem Pass auf den frei vor dem Tor stehenden Naud wurde, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Knapp 14 Minuten vor dem Ende war die Partie beim Stand von 3:3 wieder völlig offen. Wolf hätte fast die erneute Führung erzielt, ebenso Preibisch auf der anderen Seite, als Endras sein ganzes Können aufbieten musste, um den Rückstand zu verhindern. Auf Seiten der Steelers war in dieser Phase fast nur noch die Sheen Reihe auf dem Eis, die der Mannheimer Hintermannschaft über das ganze Spiel hinweg immer wieder Probleme bereitete. Sechseinhalb Minuten vor dem Ende gab es wieder eine Strafe gegen die Kurpfälzer und somit die große Chance zur späten Führung der Gäste. Trotz großem Druck hielt die Unterzahl der Mannheimer stand und verhinderte einen weiteren Gegentreffer. Am Ende blieb es beim 3:3 nach 60 Spielminuten und es ging in die Verlängerung, in der die Adler bisher noch ungeschlagen waren.

 

 

Nach Rendulic und Katic hatte auch Szwarz noch einen guten Schuss auf das Bietigheimer Tor, bevor Sheen die Latte traf. Am Ende bliebe es jedoch auch nach 65 Minuten beim 3:3 und es ging ins Penaltyschiessen. Krämmer und Sheen scheiterten, Rendulic traf sehr sehendwert. Endras hielt dann gegen Ranford und McCollum gegen Dawes ehe Stretch die Verlängerung des Shootout erzwang und erneut antrat, aber dieses Mal scheiterte. Rendulic sicherte dann den Zusatzpunkt.

 

 

Tore


1:0 Rendulic (Wohlgemuth, Iskhakov) PP
1:1 Hauner (Naud, Braun)
1:2 Stretch (Sheen)
2:2 Rendulic (Katic, Eisenschmid) PP
3:2 Larkin (Desjardins, Szwarz)
3:3 Naud (Smereck, McKnight)
4:3 Rendulic PS

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Enge Partie bei den Straubing Tigers geht nach Verlängerung an Red Bull München

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Wie immer war es zwischen Straubing und München eine hart umkämpfte Partie mit vielen Emotionen. Bei den Fans der Straubing Tigers hinterließen einige Entscheidungen während des Spiels Fragezeichen. Das viel umkämpfte Siegtor, wurde nach Videobeweis allerdings korrekt entschieden. Parkes gewann somit sein Privatduell gegen Parks. 

 

(Foto: Citypress) Viele Chancen konnten beide Seiten vereiteln

 


 

 

Spielverlauf:

Der erste Abschnitt hatte unterschiedliche Facetten. Zuerst übernahm der Gast die Kontrolle. München spielte sich bis in den Slot vor, doch hier war vor Parks immer Endstation. Straubing brauchte Zeit, um ins Spiel zu kommen. Als es dann zu einer Drangphase der Tigers kam, wurde das Spiel auch härter und die Schiedsrichter waren gefragt, das Spiel wieder etwas zu beruhigen.

Am Ende waren es aber die Münchner, die die Führung mit zwei Pfostenschüssen verpassten. Travis St. Denis: “Es ist ein gutes Spiel, beide Teams spielen hart. Wir müssten noch etwas einfacher spielen und wenn wir den Puck haben, bereit sein für die nächste Aktion. Es ist uns auch wichtig, beim Gegner Puckverluste zu provozieren.” 

Die Gäste begannen wieder etwas besser, aber es blieb ein sehr ausgeglichenes zweites Drittel. Dieses mal trafen die Niederbayern durch Mike Connolly den Pfosten. Straubing stellte nun auch die Passwege der Oberbayern besser zu, sodass es sich auf das Spiel der Gäste auswirkte. Straubings Führung im Powerplay wurde durch Parkes und Ortega noch vor der Pausensirene gedreht.

Es kam jetzt darauf an, ob es bei den Münchnern mit der Kraft reichen würde, denn läuferisch hatten sie nach vierzig Minuten schon viel investiert und das Spiel von gestern steckte noch in den Knochen. Ben Street: “Der Ausgleich war wichtig. Ich dachte erst ich könnte schießen, aber habe schon gehant dass Trevor Parkes irgendwo vor dem Tor sein müsste. Wir müssen unsere Scheibenverluste unterbinden. Da waren wir teilweise zu lässig.” 

Die Scheibenverluste in der Mittelzone konnte München nie abstellen und bekam dadurch auch den Ausgleich. In der Schlussphase hätten beide Teams die Entscheidung herbeiführen können. Beide Goalies boten in dieser Phase eine sehr gute Leistung und so ging es in die Verlängerung. Zuerst hatte Straubing mehr Anteile, aber München entschied das Spiel für sich.

In einer unübersichtlichen Situation stand Trevor Parkes wieder einmal genau auf dem richtigen Punkt und netzte zum 2:3 Sieg ein. Der Punktgewinn für die Tigers war dennoch sehr wichtig, weil die Tabelle um Platz sechs immer näher zusammenrückt. Die Tigers bleiben zu Hause und empfangen am Freitag die Fischtown Pinguins. Für München geht es am Freitag an den Rhein, zu den Kölner Haien. 

 

(Foto: Citypress) Trevor Parks erzielt seinen ersten von zwei Treffern

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Trevor Parkes (München): “Es war ein harter Kampf heute, eigentlich so wie immer in Straubing. Jedes mal wird dir viel abverlangt, aber wir sind glücklich über den Sieg. Wenn  das entscheidende Tor auf unserer Seite gefallen wäre, hätten wir uns wohl auf beschwert.” 

 

Sandro Schönberger (Straubing): “Ich denke, man kann den Treffer auch geben. Das dann die Emotionen da sind, ist auch normal. Wir sind alle natürlich enttäuscht. Wiir haben heute  ein gutes Spiel gezeigt, aber hatten kurze schwächere Phasen auch dabei. Ich habe für ein Jahr verlängert, denn der Club ist für mich wie eine Familie. Da liegt mir vieles am Herzen,  aber ohne meine Familie wäre das auch nicht möglich.”

 

Torfolge:
1:0 (31.) - Straubing spielte das Powerplay mit zwei Mann mehr auf dem Eis souverän aus und Andy Eder zog bei halbleeren Tor ab zur Führung. 1:1 (37.) - Trevor Parkes erkannte die Situation schnell, begab sich vor das Tor und Punktgenau kam der Pass von Street.

1:2 (40.) - Wieder spielten sich die Gäste fest und nur für eine Sekunde wurde Austin Ortega frei. Damit konnte er gut umgehen und besorgte die Führung. 2:2 (48.) - Wieder war es ein Scheibenverlust, der München unter Druck brachte und dieses mal stand Travis St.Denis goldrichtig am langen Pfosten und verwertete die Hereingabe von Leier.

2:3 (65.) - Der entscheidenden Vorstoß wurde durch Abeltshauser eingeleitet, dann kam die Verwirrung vor dem Tor und Trevor Parks stand im Slot parat und konnte den Sieg eintüten. 



Spiel vom 16.03.2022

Straubing Tigers - Red Bull München: 2:3 n.V. (0:0 | 1:2 | 1:0 | 0:1)
                                                                                                                                                                                                                                    

1:0 |31.| Eder (Akeson, Scheid) - PP 2

1:1 |37.| Parkes (Blum, Street)
1:2 |39.| Ortega (Blum, Smith)
2:2 |48.| St. Denis (Leier, Balisy)
2:3 |65.| Parkes (Abeltshauser, Smith) 

 

Schiedsrichter:  Bruggeman / Rohatsch  / Höfer / Schwenk  

Strafzeiten: Straubing 8 - München 8 

 

Zuschauer: 3.404

 

 

 


 

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Mannheim findet zurück in die Erfolgsspur - Overtime Sieg in Nürnberg

 

PENNY-DEL (Nürnberg/MH) Nach den enttäuschenden Ergebnissen der letzten beiden Spiele, reisten die Adler Mannheim heute zum Gastspiel bei Lieblingsgegner Nürnberg Ice Tigers. Die Ice Tigers sind nach dem Trainerwechsel zu Beginn der Saison wieder ein Playoff Kandidat. Unter Tom Rowe gewannen sie 19 von 35 Spielen und stehen aktuell auf Platz 8, während Mannheim auf Platz 4 abgerutscht ist.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Die ersten Spielminuten waren geprägt von intensive Zweikämpfen und relativ wenigen Schüssen auf die Tore von Treutle und Brückmann. So entwickelte sich ein relativ unspektakuläres Spiel im ersten Drittel mit nur wenigen Höhepunkten. Bei einer Adler Überzahl Mitte des Drittels konnten zwar einige Torschüsse rausgespielt werden, doch Treutle war bei jedem zur Stelle. Insgesamt waren die Gäste spielbestimmend, während sich die Nürnberger aufs Konterspiel beschränkten. In den letzten Spielminuten öffnete sich die Partie etwas, so dass sich die beiden Torhüter noch einige Male auszeichnen konnten. Treutle vereitelte dabei die Chance von Desjardins und Bodnarchuk blockte mit seinem Hinterteil eine Akdag Möglichkeit aus dem Slot heraus.

 

 

Nachdem die Alder ein Powerplay zu Beginn des zweiten Spielabschnittes hatten und dies nicht nutzen konnten, fuhr auf einmal Mebus, der von der Strafbank kam, allein auf Brückmann zu, der allerdings seinen Kasten weiter sauber hielt. Eisenschmid hatte auf der anderen Seite die erste gute Möglichkeit für die Kurpfälzer, aber auch hier war der Torwart zur Stelle. Es folgte das erste Powerplay des Heimteams. Tim Fleischer hatte die beste Möglichkeit, traf zum Leid der Fans die Scheibe bei einem zwei gegen eins nicht richtig, wodurch die Scheibe am Tor vorbei ging. Als nächstes hatte Fox eine Tip In Chance, aber auch hier ging die Scheibe knapp vorbei, Sheehy hatte mustergültig aufgelegt. Das Spiel war im zweiten Drittel offener wodurch den Zuschauern wesentlich mehr Chancen geboten wurden. Auch Rendulic fand in der 35.Spielminute seinen Meister im gegnerischen Torwart. Kurz darauf fiel endlich der erste Treffer der Partie. Lehtivuori legte an der blauen Linie den Puck quer auf Dawes, der per One Timer den Puck im Gehäuse versenkte. Nürnberg antwortete druckvoll in Überzahl, konnte jedoch weiterhin den starken Brückmann nicht überwinden.

 

 

Mannheim startete druckvoll im Powerplay ins dritte Drittel und hatte direkt danach ein Weiteres. Beide Male überstanden die Nürnberger diese Situation unbeschadet. Die Ice Tigers versuchten nun langsam den Druck zu erhöhen und drängten auf den Ausgleich. Mannheim verteidigte geschickt und blieb ebenfalls gefährlich. Mitte des Drittels dennoch der verdiente Ausgleich. Dawes bekam die Scheibe nicht aus dem Drittel, Brown zog von der blauen Linie ab und Schmöltz arbeitet vor dem Tor nach, um den Puck an Brückmann vorbei ins Tor zu befördern. Mannheim überstand ebenfalls eine Unterzahl und hatte sogar einen Alleingang von Desjardins, der wieder an Treutle scheiterte. Die letzten Minuten im Spiel waren noch einmal sehr intensiv und beide Team drückten auf den Siegtreffer. Treutle und der Pfosten rettete das Nürnberger Team 30 Sekunden vor dem Ende in die Overtime.

 

 

Die in Overtime ungeschlagenen Adler hatten erneut das bessere Ende für sich. Iskhakov schnappte sich die Scheibe, ließ Freund und Feind stehen und schoss den Puck trocken ins rechte obere Ecke, unhaltbar für den ansonsten überragenden Treutle.

 

 

Tore

 

0:1 Dawes (Lehtivuori, Szwarz)
1:1 Schmöltz (Brown, Fleischer)
1:2 Iskhakov (Rendulic)

 

 


 

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Augsburg bezwingt Berlin mit 3 zu 2 – Valentine der Matchwinner

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther heute Abend den Liga Primus aus Berlin, den amtierenden deutschen Meister, der in den letzten Wochen eine beachtliche Erfolgsserie hinlegte und einsam seine Kreise als Tabellenführer zieht. Der AEV kam nun in den Genuss von mehreren Heimspielen hintereinander und wollte dabei auf seine Heimstärke vertrauen, um die noch fehlenden Punkte für eine Pre-Playoff Platzierung einzufahren. Im bisherigen direkten Vergleich führte Berlin mit zwei Siegen, die erste Begegnung in der Fuggerstadt gewannen die Eisbären mit 4 zu 2.

Schließlich rangen die Augsburger Panther in einem engen Match die Eisbären Berlin mit einem knappen aber verdienten 3 zu 2 nieder und schon wieder entschied Scott Valentine ein Spiel gegen Berlin.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg war in den letzten 5 Partien nur einmal mit einem Dreier erfolgreich und hatte nun mehrfach Gelegenheit, im heimischen Stadion die Punkte zu holen, die zum einen das Abstiegsgespenst bannen sollten und andererseits vielleicht sogar noch auf einen Pre-Playoff Platz zu klettern in der Endabrechnung. Im letzten Match in Straubing zeigte der AEV eine gute Auswärtspartie, ließ aber zu viele hochkarätige Chancen leichtfertig liegen. Dies sollte heute mit der gewohnten Offensivpower gegen den aktuellen Champion anders werden. Der Slowene Blaz Gregorc agierte heute beim AEV als Neuzugang in der Verteidigung; er wurde aus der EBEL von den Black Wings Linz in die Fuggerstadt gelotst.

 

Horber (GF): „Das ist nun die wichtigste Zeit in den nächsten Wochen. Wir versuchen in den kommenden Heimspielen so viele Punkte wie nur möglich mitzunehmen. Der Effekt des Trainerwechsels ist schon erkennbar trotz aller Startschwierigkeiten. Der Coach macht seine Sache sehr gut, es herrscht nun eine andere Kommunikation, wir sind zufrieden mit ihm. Zu viel Einfluss soll man eh nicht nehmen, dafür gibt es das Trainer Duo. Mal mit den Spielern reden, um ein Gefühl und Gespür zu kriegen, welcher Druck auf allen lastet. Wir wären auf alles vorbereitet, aber solange die Chance auf Platz 10 gegeben ist, wollen wir das Wort Abstieg nicht aussprechen. Wir wollen alles geben und dabei sind die zurückgekehrten Fans sehr wichtig für uns, denn sie geben den Spielern den nötigen Pusch, was sie auch spüren auf dem Eis. Wir waren immer die größten Befürworter des Auf- und Abstiegs. Wir wussten, dass es heuer kommt, es wurde viel diskutiert, haben das Thema aber nie auf die leichte Schulter genommen. Gegen den Spitzenreiter ist es heute der ideale Zeitpunkt, um zu punkten grad bei unserer Heimstärke.“

 

Berlin reiste mit einem großen Selbstvertrauen nach Augsburg, nachdem man die letzten sieben Matches, davon sechs in der Fremde, allesamt nach regulärer Spielzeit siegreich gestalten konnte. Dies sollte eine Warnung für den AEV sein, zu dominant präsentierte sich das Team um Headcoach Aubin in den letzten Wochen. Die Eisbären wollten keineswegs ihre Serie hier reißen lassen. Der Ex-Panther White, der zwei tolle Jahre hier verbracht hatte, war heute sicher bis in die Haarspitzen motiviert. Berlin musste auf wichtige Akteure verzichten wie Noebels, der heute seinen 30. Geburtstag feierte, Pföderl, Zengerle, Fiori, Jensen und Goalie Niederberger. Dafür gab der neue Schwede Sodergrad sein Debut im Dress der Eisbären.

 

White: „It is a nice feeling to be back here, it is a good atmosphere and always fun to come back, because this stadium is one of the most exciting places to play. The whole team is playing very well, all lines and our goalies. This gives us energy and contributes a lot, plus our great defense. Six guys are missing tonight, which is a tricky situation and difficult for every coach to handle. It will be awesome tonight.

 

Youngster Länger mit seinem Debut Treffer, Last Second Goal durch Graham

 

Nach dem Ceremony Puck drop mit dem symbolischen Motto „Drop pucks not bombs“ ging es endlich los in einem gut gefüllten Curt-Frenzel-Stadion. Beim AEV fehlte heute Gallionsfigur Lamb, dafür stand das 18-jährige Talent Nieleck im Line-Up, der heute sein zweites DEL Match absolvieren durfte. Es war heute sicher hochinteressant zu beobachten, wie sich die schwächste Offensive der Hausherren gegen die beste Offensive und zweitbeste Defensive der Berliner aus der Affäre ziehen würde. Die Eisbären ließen in den letzten Partien nie mehr als drei Gegentore zu.

 

Der slowenische Nationalspieler Gregorc sollte den Gastgebern in der Verteidigung die nötige Stabilität verleihen. Nach anfänglichem Abtasten auf beiden Seiten prüfte Payerl den Berliner Goalie und in der 8. Spielminute gingen die Augsburger durch Länger und sein Premierentor in Führung. Die abgefälschte Scheibe fiel zwar in einem seltsamen Bogen hinter Ancicka ins Gehäuse, doch grad solche Tore nimmt man gerne mal mit. Länger gab im Oktober 2019 sein Debut und verzeichnete 38 Ligaeinsätze.

 

Berlins erstes Powerplay erwies sich als noch nicht effektiv genug; das war die einzige Disziplin bei den Hauptstädtern, bei der es noch Luft nach oben gab, wenn überhaupt etwas zu bemängeln gab beim souveränen Tabellenführer. Nielsen wurde dann in der letzten Spielminute komplett alleine gelassen vor Roy, doch es gelang ihm nicht, dies zu nutzen. Ganz im Gegenteil, knapp 5 Sekunden vor der Sirene landete der Puck zum zweiten Mal hinter Ancicka im Gehäuse. Umjubelter Torschütze war Graham und Neuzugang Gregorc verbuchte seinen ersten Assistpunkt für sein Team.

 

Ein frühes und ein spätes Tor machten bisher den Unterschied. Augsburg präsentierte sich heute als kompakte Einheit.

 

Länger: „Es ist schon ein überwältigendes Gefühl, man kriegt es dann schon mit. Heute unterstützen wir uns gut auf dem Eis und kommunizieren sehr gut. Berlin spielt immer gut, sie bewegen sich gut. Das ist aber egal, wir brauchen die Punkte.

 

Wiederer sorgt für den Anschluss

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts hätte Veilleux beinahe den Anschlusstreffer markiert. Dann tauchte White allein vor Roy auf, diese Unzulänglichkeiten in der Defensive mussten die Gastgeber abstellen, zu gefährlich waren die Berliner. Augsburg spielte weiterhin ein einfaches Eishockey ohne viel Schnörkel und war mit diesem Game Plan bisher recht erfolgreich. Der AEV lauerte nun auf Konter und fuhr damit gut.

 

Nichtsdestotrotz belohnte sich Berlin nach einer Drangphase mit dem ersten Tor durch Wiederer in der 25. Spielminute. Ihr Neuzugang Sodergran bekam ebenfalls seinen ersten Scoringpunkt zugesprochen. Die Eisbären setzten gleich nach und wollten den schnellen Ausgleich herstellen, doch der harte Schuss von Ellis fand sein angedachtes Ziel nicht.

 

Langsam fand auch Augsburg wieder den Vorwärtsgang und Ancicka musste auf der Hut sein, der die nötige Ruhe ausstrahlte. Augsburgs zweites Powerplay blieb ohne Ausbeute und ein 3 auf 2 Konter des AEV führte zu keinem Treffer. Die Begegnung verlief weiterhin spannend, es war ein enges Match. Augsburg kämpfte leidenschaftlich und erzwang sich diverse gute Chancen, vor allem die vierte Reihe sorgte für viel Entlastung und eigene zusätzliche Energie.

 

Auf der anderen Seite vergab Byron eine dicke Gelegenheit und Clark hatte kurz danach ebenfalls den Ausgleich auf dem Schläger. Berlin drängte nun in der Schlussphase des Mittelabschnitts vehement, doch der AEV befreite sich etwas und Gregorc beschäftigte den Berliner Keeper mit einem Distanzschuss.

 

Der amtierende Champion Berlin fightete sich stetig heran und sorgte durch Wiederer für Hochspannung im letzten Drittel.

 

Streu: „Wir haben zurück zu unserem Spiel gefunden, denn im ersten Drittel haben wir nicht so agiert wie wir wollten. Wir müssen noch ein Level höherschalten für das letzte Drittel. Wir sind eine große Familie hier im Team, sind teilweise 24 Stunden zusammen, das hat uns zusammengeschweißt. Die Druckphase werden wir in den Schlussabschnitt bringen.“

 

Valentine avanciert zum Matchwinner

 

Beide Teams begegneten sich heute Abend auf Augenhöhe und es war noch alles offen. Maximilian Eisenmenger schloss dann blitzschnell und humorlos ab, doch der Schoner von Ancicka war zur Stelle. Es gab bisher 53 Spiele zwischen diesen beiden Teams mit 30 Erfolgen für Augsburg und 23 Siegen für die Eisbären. Nun stand erneut ein Powerplay für die Gäste auf dem Plan und zuhause betrieb der AEV bisher ein solides Penalty Killing. Matt White wollte unbedingt gegen seinen früheren Arbeitgeber scoren, doch Roy ließ ihn verzweifeln. Augsburg warf sich aufopferungsvoll in die Schüsse und zeigte eine tolle Moral.

 

Bokks Abgabe zur Mitte in den Slot wurde gerade noch entscheidend abgelenkt. Miller probierte es dann auf der Gegenseite, doch beide Goalies zeigten eine hervorragende Leistung. Hördlers genialer Pass aus dem eigenen Drittel heraus auf Boychuk konnte dieser jedoch nicht ummünzen. In eigener Überzahl schlug dann Berlin eiskalt zu und Boychuk veredelte in der 53. Spielminute einen perfekten Pass von Bokk zum verdienten Ausgleich. Die Freude hielt aber nur wenige Momente, denn der AEV holte sich die Führung postwendend, nur 78 Sekunden später, zurück durch Valentine, der die Scheibe hoch in den Winkel versenkte und die Fans verzückte.

 

Die Crunch Time hatte längst begonnen und Berlin musste bei seiner Aufholjagd erstmal 2 Strafminuten überstehen, bevor dann die letzten 90 Sekunden anbrachen, welche die Augsburger bravourös absolvierten. Schließlich sicherte sich Augsburg einen vielumjubelten Heimsieg. Es war bereits der 14. Erfolg bei 20 Partien im heimischen Rund.

 

Bokk: „Es war ein kleiner Fehler, den Augsburg ausnutzte. Wir haben heute nicht unser Hockey gezeigt, deshalb haben wir verloren. Es macht großen Spaß, ich kriege hier viel Eiszeit und die Jungs haben mich hier gut aufgenommen. Wir haben einen tiefen Kader, eine sehr gute Truppe mit einer guten Mischung. Wir haben noch viel vor. “

Valentine: „Any time you play the big clubs of the league, you have to step up. Everybody put the extra 5 % in. Tonight, it was a challenge and fortunately it went my way. Our 4th formation played great tonight, they really stepped up, worked hard and it is good to have them to make us a better team. Regarding the next four home games in a row we have to take as many important points as possible.“

 

30. Spieltag, 15.03.2022

Augsburger Panther – Eisbären Berlin 3:2 (2:0|0:1|1:1)

 

Tore:

1:0 |08| Länger (Campbell, Miller)

2:0 |20| Graham (Gregorc, Payerl)

2:1 |25| Wiederer (Depres, Sodergran)

2:2 |53| Boychuk (Bokk, Nielsen) PP1

3:2 |54| Valentine (Miller, Sternheimer)

 

1. Drittel Statistik:      11:9 Schüsse, 10:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:      13:9 Schüsse, 15:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:      8:9 Schüsse, 22:3 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Haupt-Schiedsrichter:    Bruggeman (USA)  / MacFarlane (USA)

 

Zuschauer: 3.429

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Graham, Gregorc, Puempel, LeBlanc, Payerl, Haase, Länger, Clarke, Nehring, McClure, Bergman, Valentine, Sternheimer, Campbell, Miller, Eisenmenger Maximilian, Eisenmenger Magnus, Nieleck.

 

Berlin: Ancicka, Jensen, Ellis, Wiederer, Byron, Sodergran, Wissmann, Hördler, Clark, Nielsen, White, Depres, Mik, Bokk, Boychuk, Veilleux, Baßler, Streu, Rossmy.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Pinguine Debakel im NRW Derby

 

PENNY-DEL (Krefeld/RS) Die Situation: Die KEV-Pinguine meldeten sich am Sonntag mit einem 6:4 gegen Bremerhaven im Abstiegskampf zurück. Zuvor wurde mehrmals (5 Spiele) mehr oder minder deutlich verloren. Dennoch ist der Meister von 2003 mit dem aktuell schlechtesten Quotienten (1,15) letzter. Iserlohn ist aktuell Tabellendreizehnter (Quotient 1,22). Die Sauerland Gäste holten aus den letzten 10 Spielen von 30 möglichen Punkten gerade einmal 11. Von 42 Duellen bisher konnte das Heimteam 24 gewinnen, 18-mal hieß der Sieger Iserlohn. Seit 2014 holte Iserlohn in Krefeld bei 15 Auftritten nur dreimal keine Zähler.

 

KEV Iserlohn 150322 RS

( Foto Ralf Schmitt )

 


 

 

Personal


Zu den langfristig verletzten Krefelder Spielern (9 an der Zahl) kam Bracco hinzu. Nach dem Spiel gegen Bremerhaven musste auch Verteidiger Bappert verletzungsbedingt die Segel streichen. Dieser musste nach einem rüden Check des Bremerhavener Pinguins McQuinn pausieren. Dominik Tiffels und Alex Weiss dagegen hatten ihre Verletzungen auskuriert und konnten auflaufen. Spannend, wie der Krefelder Coach Zhakharkin sein Personal Puzzle immer wieder meistern muss. Die Roosters kamen mit voller Spieler Kapelle an den Niederrhein.

 

 

Der Verlauf


Krefeld im Vergleich zum Sonntag nicht wieder zu erkennen. Das Team der war von Anfang an nicht auf dem Eis. Dieser Zustand blieb über die gesamte Spielzeit. Ständige Fehlpässe in der KEV Abwehr luden die Roosters im ersten Drittel immer wieder zu Torschüssen ein. Prompt nahm Ziegler (6.) einer diese „Aufforderungen“ an und brachte den Gast in Front.

 

 

Vom KEV kam nichts, gar nichts, der erste Schuss auf das Gäste Gehäuse geschah in der 12. Minute. Im Team von Zhakharkin hatte es sich scheinbar nicht rumgesprochen, dass hier ein Sechspunkte Spiel um den Abstieg anstand?

 

 

Nicht zu vergessen, traf Jentzsch (17.) zur 2:0 Führung der Iserlohner, damit waren die Pinguine im ersten Drittel noch gnädig davongekommen. Hatte der spärliche Besuch (1984 Zuschauer) auf eine Besserung im Mittelabschnitt gehofft, wurde Dieser schwer enttäuscht. Trotz des Spielstandes kam Null Reaktion auf Seiten des KEV. Es wurde auf Heimischer Seite weitergespielt als wäre nichts passiert und man kassierte durch Raedeke (29.) und Whitney (35.) wieder zwei Treffer, ehe Kulda (36.) verkürzte.

 

 

Die Reaktion der Roosters kam im letzten Drittel durch das zweite Tor von Whitney (44.) und das sechste Gästetor durch Cornel. Den Schlusspunkt unter eine Krefelder Demütigung setzte Bailey zwei Minuten vor der Schlusssirene. Erwähnenswert, es gab insgesamt nur 4 Strafminuten! Auf Grund der Bedeutung dieser Partie spricht das Bände.

 

 

Was war sonst noch


Solche Leistungen lassen den Glauben an einen Klassenerhalt nicht zu! Worte wie Oberliga Format werden der Oberliga nicht gerecht! Die Krefeld Pinguine scheinen sich aufgegeben zu haben. Anders ist diese desaströse Leistung von heute Abend nicht zu erklären. Die nächsten Spiele stehen für Schwarz- Gelb am Freitag in Augsburg und am Sonntag in Nürnberg an. Es scheint die Abschiedstour der Krefeld Pinguine in der Penny DEL zu laufen.

 

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Spiel vom 15.03.2022


Krefeld Pinguine - Iserlohn Roosters 1:7 (0:2|1:2|0:3)

 

Tore
0:1 | 6.|Ziegler
0:2 |17.|Jentzsch
0:3 |29.|Raedeke(Alanov, Aubin)
0:4 |35.|Whitney
1:4 |36.|Kulda (Lucenius, Blank)
1:5 |44.|Whitney (Penalty)
1:6 |50.|Cornel (Bailey) PP1
1:7 |58.|Bailey (Buschmann, Cornel)

 

Zuschauer: 1984

 

Strafen: Krefeld 2 Minuten, Iserlohn 2 Minuten

 

Hauptschiedsrichter: Aleksi Rantala, Andrew Wilk


Linienrichter: Kai Jürgens, Wayne Gerth

 

 


 

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Düsseldorf bezwang Nürnberg knapp mit 1 zu 2 und holte sich den vierten Sieg in dieser Saison

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers als Tabellensiebter nach 11-tägiger Pause den Tabellenneunten, die  Düsseldorfer EG. Die DEG war zuletzt im Aufwind, während Nürnberg sein letztes Heimspiel gegen den Aufsteiger aus dem Ellental klar verlor. Heute wollte das Team um Headcoach Rowe versuchen, den Kontakt zu den Top 6 der Liga zu halten und Düsseldorf war bestrebt, den Anschluss an die Franken keinesfalls abreißen zu lassen. Für die DEG war es die erste Auswärtspartie seit dem 20.1.22. 

Schließlich gewann die Düsseldorfer EG in Nürnberg knapp mit 2 zu 1 nach regulärer Spielzeit dank einer bärenstarken Auswärtsleistung. Somit gestaltete Düsseldorf alle vier Partien gegen die Franken zu ihren Gunsten und rückte ganz nah an die Franken in der Tabelle heran.

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(Fotoquelle Birgit Eiblmaier)

 


Die Nürnberg Ice Tigers mussten zuletzt die bittere Pille einer deutlichen Pleite gegen Bietigheim schlucken und wollten im Nachmittagsspiel den Playoff Konkurrenten aus Düsseldorf auf Distanz halten. Positiv zu vermelden war die Vertragsverlängerung mit Tyler Sheehy um ein weiteres Jahr; dies motivierte ihn heute zusätzlich genauso wie den Ex-Düsseldorfer Jahnke. Weiterhin nicht mit von der Partie waren Kapitän Reimer sowie Friedrich, Kislinger und MacLeod. Headcoach Rowe wurde auch heute von Kofler vertreten, der durch Reimers Expertise Unterstützung hinter der Bande erhielt.

 

Sheehy: We approach it as any other game. I consider it in a positive way, we got some rest and a little break. I am glad to be back and play. Me and my family like it here and the building is awesome, as well staff and the crowd and the city of Nürnberg. I enjoyed it quite well so far and I have been fortunate to play with some talented guys. I did not expect it that way and I am happy to help out. Today it is kind of a revenge since the first three games did not go well. We need to come out with a strong effort. We fixed the little things, for example face off plays or getting back fast. Many things seem to click quite well now.”

 

Die DEG holte aus den letzten fünf Heimspielen 3 Siege nacheinander und befand sich klar im Aufwind, auch wenn noch Coach Kreis zuletzt nicht hinter der Bande mitwirken konnte. Sein Vertreter Dolak machte seine Sache bisher hervorragend trotz mehrerer Ausfälle im Team, die jedoch gut kompensiert wurden durch Kampf, Leidenschaft und guter Moral. Auf ihren Keeper Hane mussten die Gäste heute verzichten. Man war gespannt, ob Dauerspieler Cumiskey erneut seine durchschnittlich 30 Minuten Eiszeit pro Match erreichen würde.

 

Cumiskey: It felt good, we got some flow lastly. Maybe I would not get so many minutes on ice too often. Our goal are the playoffs. We must get points in every game. They are a tough team to play and they are well rested today. We need to keep it simple just the way we did last time. There is solid communication between Harry (Kreis) regarding our game plan and the system.”

 

Proft trifft für die DEG in einem Spiel mit vielen Strafzeiten

 

Nach dem symbolischen Puck Einwurf angesichts des Ukraine Konfliktes wurden gleich mal die ersten drei Minuten ohne Unterbrechungen durchgespielt. Es sollte ein schnelles Match werden, so viel stand schon mal fest, jedem Akteur war bewusst, dass es heute um viel ging im Kampf um die Playoff Plätze. Jahnke startete dann ein Solo in Unterzahl, doch Pantkowski war hellwach und verkürzte den Winkel geschickt. Nach einer hervorragenden Vorarbeit von Cumiskey durfte Proft den Führungstreffer in der 8. Spielminute bejubeln. Goalie Pantkowski verbuchte einen Assistpunkt.

 

Sheehy marschierte dann auf Pantkowski zu, wurde aber regelwidrig gestört, was das erste Powerplay auf den Plan rief; die DEG präsentierte sich in numerischer Unterlegenheit sehr homogen und überstand die Strafe gegen Trinkberger schadlos. Nun zogen die Gäste die nächste Strafe gegen die Hausherren, die sich dann sogar eine halbe Minute lang mit zwei Mann in Unterzahl befanden. Letztlich blieb es bei der knappen Gästeführung. Cumiskey schien heute on Fire zu sein, als er wieder durch die Mitte marschierte und zum Abschluss kam.

 

Die Ice Tigers mussten unbedingt auf unnötige Strafen achten, denn es gab schon die vierte Hinausstellung gegen die Franken. Zum Drittelende wurde es nun hektisch, denn es gab zu allem Unmut der Zuschauer eine Strafzeitenflut gegen die Hausherren. Da Proft auch in der Kühlbox Platz nehmen musste, ging es mit 3 gegen 4 auf dem Eis weiter. Nürnberg stemmte sich super entgegen und es blieb beim hauchdünnen Vorsprung der Düsseldorfer, der aus einem Powerplay resultierte.

 

Fox: „It is our discipline which brought us in this situation. They play a good system and we have to improve our forechecking and stay away from the penalty box.“

 

Barta erhöht früh aber die Ice Tigers steigern sich

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts in der 21. Spielminute erzielten die Gäste in Person von Barta, noch in Überzahl, den zweiten Treffer des heutigen Nachmittags. Sein Hammer war für Treutle unhaltbar. Endlich durften wieder 5 Akteure bei den Nürnbergern zu werke gehen und sie kamen auch zu Chancen. Ein zwei Tore Rückstand bedeutete im Eishockey noch nicht viel. Die Begegnung wurde weiterhin mit hoher Geschwindigkeit geführt. Gäste Goalie Pantkowski strahlte die nötige Souveränität aus und seine Vorderleute absolvierten bisher ein bärenstarkes Auswärtsspiel, obwohl ihnen auch wertvolle Stürmer heute nicht zur Verfügung standen und nur 5 Verteidiger aufliefen.

 

Bodnarchuks Schuss wurde abgefälscht, Sheehy lauerte bereits erwartungsvoll. Jahnke und Fleischer verpassten den Anschlusstreffer. Die Hausherren erhöhten nun den Druck, auch weil sie sich von der Strafbank fernhielten und mehr Abschlüsse produzierten sowie die DEG selbst zu Hinausstellungen zwangen. Bisher waren die Nürnberger in den ersten drei Matches gegen den heutigen Gegner im Powerplay noch nicht erfolgreich. Dies wollten die Hausherren nun ändern: Schmölz wurde am Abstauber fair gehindert.

 

Im 2 auf 1 Konter bewahrte Treutle gegen Eders Versuch seine Farben vor dem nächsten Gegentreffer. Jetzt war die DEG wieder in Unterzahl, doch Treutle packte zwei riesigen Rettungstaten gegen Eder und Ehl kurz hintereinander aus; diese beiden Saves waren eminent wichtig für die Gastgeber, welche ein ordentliches Powerplay aufzogen und nach Abschluss der Strafe erneut zwei dicke Chancen liegenließen.

Schließlich baute die DEG die Führung um ein Tor aus, doch Nürnberg zeigte eine Leistungssteigerung ohne sich dafür zu belohnen.

 

Zitterbart: „Man muss einfach kontrolliert spielen und nicht zu oft nach vorne mitgehen, damit die Energie hochgehalten werden kann. Bisher spielen wir sehr kontrolliert, bringen die Scheibe konstant tief und vors Tor. Wenn wir so weiterspielen wird es ein gutes Spiel und dann holen wir die drei Punkte.“

 

Fleischer bricht den Bann doch die DEG hält den Sieg fest

 

Im letzten Abschnitt ging es noch über eine Minute lang mit 4 gegen 4 weiter und Düsseldorf setzte den ersten Akzent. Treutles Ausflug hinter sein Gehäuse wäre beinahe brenzlig geworden wegen der neuen Regelung des Trapezareals. Doppelchance durch Bender und Brown, doch die Scheibe wollte einfach nicht an Pantkowski vorbei hinter die Linie. Den Anschlusstreffer hätten sich die Hausherren nun verdient. Dann fischte die Fanghand Treutles den Puck grandios herunter, als plötzlich ein Düsseldorfer völlig frei vor ihm auftauchte.

 

Jetzt durften die Nürnberger ein weiteres Mal mit einem Mann mehr agieren, doch Teufelskerl Pantkowski hielt den Puck fest mit seinen Kraken Armen. In der 48. Spielminute war aber auch er gegen den richtigen Riecher von Fleischer machtlos, der sicher einnetzte. Nun sollte es eine dramatische Schlussphase geben in dieser engen Begegnung, in der jetzt auch die Physis immer bedeutsamer wurde.

 

Die Ice Tigers witterten nun Morgenluft und erhöhten das Tempo und ihren Angriffsdruck. Düsseldorfs Keeper stand nun ganz klar im Mittelpunkt des Geschehens, auf ihn würde es in den letzten 5 Minuten noch ankommen. Cumiskey zog dann ganz clever eine Strafe, was den Gästen in die Karten spielte angesichts der fortschreitenden Spieldauer.

 

Wann würde Coach Kofler den sechsten Feldspieler bringen? Nachdem Ustorf gegen drei Gästespieler nur regelwidrig gestoppt werden konnte, war dies nun die große Gelegenheit für die Hausherren in zweifacher Überzahl zum Ausgleich zu kommen. Letztlich entführte Düsseldorf die nächsten drei Punkte aus Nürnberg, es war nun schon der vierte Sieg gegen die Franken in dieser Spielzeit.

 

Treutle: „Im ersten Drittel müssen wir uns besser verhalten, haben viele dumme Strafzeiten genommen. Wir müssen schlauer agieren, am Ende dann Respekt an das Team, aber Pantkowski hat ein starkes Spiel gezeigt. Es ist eine Katastrophe, die ganze Woche waren wir weg vom Eis, aber es gibt keine Ausreden, denn auch die DEG hat diese Situationen zu bewältigen.”

 

Pantkowski: „Wir haben ein starkes Spiel gezeigt, trotz des kleinen Kaders, verteidigen gut hinten und schießen die nötigen Tore, jedes Spiel gibt man das Beste, aber in den Köpfen will man einfach spielen, viel wechseln.“

 

55. Spieltag, 13.03.2022

Nürnberg Ice Tigers– Düsseldorfer EG 1:2 (0:1|0:1|1:0)

 

Tore:

0:1 |08| Proft (Cumiskey, Pantkowski) PP1

0:2 |21| Barta (Fischbuch, O’Donnell) PP1

1:2 |48| Fleischer (Stoa, Bodnarchuk) PP1

 

1. Drittel Statistik:      6:10 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 12:4

2. Drittel Statistik:     12:11 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

3. Drittel Statistik:     11:7 Schüsse, 8:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

 

Haupt-Schiedsrichter:   Iwert / Kohlmüller

 

Zuschauer: 3.041

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle; Parlett, Bodnarchuk, Fox, Stoa, Brown, Weber, Welsh, Schmölz, Sheehy, Lobach, Mebus, Bender, Fleischer, Jahnke, Ribarik, Ustorf, Pilu.

 

Düsseldorf: Pantkowski; Cumiskey, Zitterbart, Proft, MacAulay, D’Amigo, Geitner, Ebner, Schiemenz, Barta, Ehl, Trinkberger, O’Donnell, Eder, Fischbuch.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Haie verlieren gegen Straubing Tigers mit 1:3

 

PENNY-DEL (Köln UG)  Nach zwei Siegen verloren die Haie mit 1:3 gegen die Straubing Tigers. Im ersten Abschnitt war das Spiel sehr ausgeglichen, aber ab dem zweiten Drittel bsteimmten die Tigers das Spiel und gewannen hochverdient.

 

71 DSC 2082 202200311 KEC vs Straubing

(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 Das Spiel am Freitag abend stand unter dem Stern der Ukraine Krise. Pucks mit dem entsprechenden Aufdruck wurden für die Unterstützung der Betroffenen verkauft. Ein symbolischer Puck wurde eingeworfen. Danach konnte das Eishockeyspiel zwischen dem KEC und den Straubing Tigers beginnen. Sofort begann ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Chancen gab es vor beiden Toren und die beiden Goalies kommten sich mehrfach auszeichen. Jeder der beiden Teams hätte in Führung gehen können. Auch ein Überzahlspiel der Haie führte nicht zum Erfolg. So ging es mit einem 0:0 in die Drittelpause.

 

Im Mitteldrittel begannen die Tigers sehr druckvoll und überlegen. Immer wieder spielten sie sich im Drittel der Haie fest und kamen in der 22. Minute durch Tyler Leier zum 1:0. Der Druck der Tigers führte zu Fehlern bei den Haien, die die Tiogers eiskalt ausnutzten. In der Folge auch die erste Strafzeit der Haie, die folgenlos blieb. Von der Stzrafbank kommend, erhielt Luis Üffing den Puck und fuhr alleine auf Parks im Straubinger Tor zu und vergab die Riesenchance. Kurioserweise rutschte ein Straubinger Abwehrspieler hinter Üffing ins Straubinger Tor und beförderte den Puck zum 1:1 hinein. Der Treffer fiel überraschend und entsprach nicht dem Spielverlauf im zweiten Drittel. Die Straubinger blieben überlegen und in der 32. Minute dann die erneute Führung der Tigers. Marcel Brandt erzielte den schön herausgespielten Treffer. Das restliche Drittel verbrachten die Tigers permanent vor dem Kölner Tor, die sich nur aufs verteidigen bechränken konnten. Mit 2:1 für die Tigers ging es in die Kabinen.

 

Die Haie bemühten sich im Schlussdrittel das Spiel offener zu gestalten und den Ausgleich zu erzwingen. Es fehlten aber die spielerischen Mittel dafür und so blieb es bei den Versuchen, die nur gelegentlich zwingend waren. Die Tigers bestimmten weiter das Spiel und zwangen die Haie zu Fehlern. Einer davon führte in der 46. Minute durch Andreas Eder zum 3;:1 für die Straubinger. Im restlichen Drittel versuchten die Haie alles, aber Straubing war dem 4:1 näher, als Köln dem Anschlusstreffer. Die Straubing Tigers gewannen das Spiel hochverdient mit 3:1.

 

Für die Haie geht es am Sonntag zu den Wolfsburg Grizzlys, während Straubing die Ausgburger Panther empfängt.

 

Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln): " In den ersten 20 Minuten sind wir gut aus der Kabine gekommen und haben die Sache umgesetzt, die wir wollten. Im zweiten Drittel haben wir dann angefangen Zweikämpfe zu verlieren. Wir waren immer einen Schritt zu langsam, das hat sich bis ins letzte Drittel durchgesetzt."

 

Tore:

 

0:1 22. Leier (St.Denis;Zimmermann)

1:1 26. Üffing (Sieloff)

1:2 32. Brandt (Lampl;Eder)

1:3 46. Eder (Schönberger;Brandt)

 

Zuschauer: 7.500

 

Strafen: Köln 6; Straubing 2

 

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München zittert sich zu einem knappen 4 zu 3 Heimsieg gegen hartnäckige Wild Wings aus Schwenningen – Matchwinner Tiffels mit einem 3 Punkte Spiel!

 

PENNY-DEL (München/HG)  In der Olympia Eishalle traf der Tabellenvierte EHC Red Bull München die Wild Wings aus Schwenningen. München befand sich zuletzt wieder im Aufwind, währenddessen die Schwarzwälder zwei Niederlagen in Folge kassierten und dringend punkten mussten, um aus dem Tabellenkeller noch rechtzeitig herauszukommen. Insbesondere die Gäste mussten heute Abend auf 9 wichtige Akteure verzichten; wie würden die Schwäne mit ihrem kleinen Lineup diese Herausforderung bewältigen?

 

Schließlich zitterte sich München, das bereits klar in Führung lag, am Ende zu einem knappen 4 zu 3 Sieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Schwenninger, die eine bemerkenswerte Moral zeigten.

 

 

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(Fotoquelle City-Press)  Matchwinner Tiffels 

 


Die Red Bulls aus München kehrten mit einem hart erkämpften Derbyerfolg aus Augsburg zurück und wollten mit einem Sieg an den vor ihnen rangierenden Mannheimern dicht dranbleiben. Die Defensive erwies sich bei München wieder als extrem sattelfest und die Offensivpower war rechtzeitig zur Stelle im Endspurt um die Platzierungen. Auch heute waren 8-10 Augenpaare auf das Nachwuchstalent Julian Lutz mit der Nummer 88 gerichtet angesichts des im Sommer bevorstehenden NHL-Draft.

 

Lutz: „Es ist super, dass heute wieder die NHL Scouts dabei sind. Ich habe Lust zu zeigen, was ich draufhabe, aber man darf sich selbst keinen Druck machen und nicht zu viel dran denken. Einfach immer das tun, was man immer so macht.“

 

Schwenningen musste zuletzt eine knappe Heimpleite gegen Wolfsburg einstecken und war heute in der Landeshauptstadt gefordert, gegen das drohende Abstiegsgespenst was Zählbares mit nach Hause zu nehmen und sich vom Tabellenletzten Krefeld zu distanzieren. Aufgrund etlicher, schwerwiegender Ausfälle wie Turnbull, Ramage, Olimb, Jörtz, Bassen oder Taylor Spink z.B. schien es ein schwieriges Unterfangen zu werden.

 

München druckvoll, Cüpper toller Rückhalt für die Wild Wings

 

Für die Wild Wings hütete Marvin Cüpper das Tor, es war seit dem 27.1.21 erst der zweite Einsatz für ihn. Bereits nach 9 Sekunden musste er eingreifen. Bei München ersetzte Kastner als Center den gesperrten Hager und O’Brien agierte ausnahmsweise als Stürmer. Die Hausherren begannen gewohnt forsch und setzten die Gäste sofort gehörig unter Druck, doch nach gut 5 Minuten zeigten auch die Wild Wings ihre Torgefahr. Mit Alberg hatten sie heute auch ein Nachwuchstalent im Kader und mit Spornberger einen italienischen Nationalspieler.

 

Schwenningen kam dann besser zurecht und effektiver ins Spiel rein. Hier ragte vor allem Karachun heraus, der sehr gut in Form war in den letzten Wochen. Dann agierte München in Überzahl und erarbeitete sich mehrere gute Gelegenheiten, doch Cüpper behielt die weiße Weste und ließ sich nicht überwinden. München war für den Schwenninger Goalie bisher noch kein gutes Pflaster; dies wollte er heute Abend ändern. Er war bereits gut warmgeschossen.

 

Beim Konter vergab Spink eine große Chance zur Führung, der Puck rutschte vor aus den Birken kurz raus, doch seine Vorderleute bereinigten die Situation. An den Kontern fanden die Wild Wings nun Geschmack, das war wohl ihr Game Plan. Auf der Gegenseite blieb Cüpper zweimal ruhig und cool bei Münchens Vorstoß. Die letzten Minuten des ersten Abschnitts gehörten ganz klar den Hausherren, doch Schwenningens Keeper bewahrte seine Jungs vor einem Rückstand, gerade beim Schuss von Kastner.

 

Druckvolle Münchener schafften es bisher nicht, den bärenstarken Rückhalt der Wild Wings zu überwinden und somit ging es mit einem torlosen Remis in die erste Pause.

 

Feist: „Wir müssen insbesondere gut in der Defensive stehen und jede Chance sofort nutzen, die wir bekommen. Unser Goalie hält uns drin und wir haben ihm viel zu verdanken. Die Intensität bin ich schon gewohnt, aber es ist schon ein großer Unterschied. Wir müssen weitermarschieren.”

 

Red Bulls nutzen ihre Chancen zweimal, Schwenningen bleibt dran

 

Tiffels prüfte Cüpper nach nur wenigen Sekunden und als Kastner just von der Strafbank herauskam hatte dieser gleich eine große Gelegenheit, die er vergab und erneut in der Kühlbox Platz nehmen durfte. Die Gäste zogen ein sehenswertes Powerplay auf und ließen die Scheibe flüssig laufen mit kreativen Schachzügen. George bekam dann den Puck toll aufgelegt, doch er scheiterte. Im 3 auf 2 Konter parierte wieder mal Cüpper bravourös gegen Parkes. Auch gegen Street war Cüpper Endstation. Allein im ersten Drittel lautete das Schussverhältnis schon 20 zu 9.

 

In der 28. Spielminute markierte Smith bei angezeigter Strafe die Führung für die Hausherren. Doch nur 24 Sekunden danach glichen die Wild Wings durch den agilen Karachun sofort aus. Diese schnelle Antwort tat dem dezimierten Kader um Headcoach Kreutzer mehr als gut.

 

Die Wild Wings praktizierten verständlicherweise schnelle Wechsel, um die kurze Bank effektiv in Szene zu setzen. Tiffels wirbelte mit Parkes und Street durch die Schwenninger Zone. Bei seinen wenigen Einsätzen bisher ließ der junge Lutz sein Können schon aufblitzen, was die NHL Scouts bestimmt mit Genugtuung zur Kenntnis nahmen.

 

Dann schien die erneute Führung für München durch Tiffels erfolgt sein, dem die Scheibe nach einem scharfen Zuspiel auf seine Schlittschuhkippe vorne drauffiel und von dort dann ins Tor gelang. Der Videobeweis wurde bemüht, um festzustellen, ob eine aktive Kickbewegung stattfand oder nicht. Nach kurzem Studium durch die Referees blieb die Entscheidung auf ein gutes Tor bestehen. 35 Minuten waren absolviert.

 

Feist konnte einen toll herausgespielten Konter nicht veredeln, das waren die Chancen, welche die Wild Wings unbedingt nutzen mussten, da sicher auch die Kräfte stetig schwinden würden. Trotzdem erspielten sich die nimmermüden Gäste in der letzten Minute des Mittelabschnitts weitere Top Gelegenheiten, die sie liegenließen.

 

Die Hausherren münzten ihre zahlreichen in zwei Treffer um, während Schwenningen weiterhin aufopferungsvoll dagegenhielt und die Spannung im dritten Drittel aufrechterhielt.

 

O‘Brien: „I am used to play as forward, in the AHL I actually played that role. Due to a couple of injuries, I help out. It is fun, and the game is good. We hope to get advantage of their short bench in the last period.“

 

Doppeltorschütze Tiffels, Parkes erhöht , Schwenningen zeigt Moral und kommt heran, doch München siegt

 

Bisher verbuchte der junge NHL Anwärter Lutz, der erst letzte Woche volljährig wurde und beim Kooperationspartner in Salzburg wertvolle Erfahrung sammelte, über 7 Minuten Eiszeit. Nach einer genialen Kombination der Hausherren schnürte Tiffels seinen Doppelpack in der 42. Spielminute. Dies hatte sich bereits abgezeichnet, weil die Hausherren schon vorher mehrfach brandgefährlich vor Cüpper auftauchten.

 

Nach einem Gewühl im Münchener Slot, als Spink den Goalie ins Tor hineinschob, resultierte folgerichtig das nächste Powerplay für die Gastgeber. Nun galt es für die Wild Wings diese Unterzahl erstmal zu überstehen, um danach die Aufholjagd einzuläuten. Cüppers grandioser Reflex bei Parkes Abschluss bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand.

 

München drängte nun vehement auf den wohl vorentscheidenden vierten Treffer und holte eine weitere Strafe heraus. Und dies gelang auch tatsächlich in Person von Parkes, der gedankenschnell bei einem Rebound reagierte und die Scheibe ins Tor bugsierte. Die Wild Wings waren für den Torschützen ein Lieblingsgegner, da er gegen dieses Team schon oft traf.

 

Schon stand das nächste Überzahlspiel für die Hausherren an, das jedoch verpuffte. Hatte der dezimierte Kader noch die Kraft, um sich gegen die drohende Niederlage entgegenzustemmen? Es waren noch gute 8 Minuten auf der Uhr. Mit einer Überzahlkonstellation bekam nun Schwenningen die Möglichkeit, nochmals heranzukommen und doch noch etwas Spannung reinzubringen. Zaborskis Treffer in der 54. Spielminute bedeutete den Anschlusstreffer und bei einer Restspieldauer von 6 Minuten war noch viel Zeit für die Gäste.

 

Hadrascheks dritter Treffer für die Schwäne sorgte nun für die Dramatik, die sich München wohl ersparen wollte. Die Red Bulls wankten nun urplötzlich gehörig und die Schwarzwälder waren wieder in Überzahl. Eine Sahne Kombination wurde am Ende eine sichere Beute von aus den Birken. Schwenningen kam jedoch nicht konsequent in die Aufstellung und dieses Mal blieb das Powerplay ohne Auswirkung für München, das nun schwer zu kämpfen hatte gegen leidenschaftliche Wild Wings, die eine tolle Moral aufs Eis zauberten.

 

Kastners Mega Block Sekunden vor der Sirene war ausschlaggebend für den knappen Erfolg der Red Bulls München, da das Gehäuse offen war. Chapeau für die Performance der Wild Wings!

 

Hadraschek: „Das Tor fühlte sich toll an, aber die Niederlage schmerzt. Es war sehr bitter für das, was wir aufgeboten hatten. Riesen Kompliment an das Team und Cüpper, wir haben nie aufgegeben und ein tolles Spiel gemacht, toll gekämpft.“

 

Tiffels: „Zwei Strafen am Ende hat Schwenningen ausgenutzt, wir haben einen 2 auf 1 Konter bekommen; deswegen wurde es nochmals eng. Das können wir definitiv besser machen. Wir wollen mehr Tore schießen, es war besser als in der Vergangenheit. Defensiv arbeiten wir besser, heute beim dritten Treffer war es ein schlechtes Beispiel. Wir wollen weniger Rushes bekommen.“

 

54. Spieltag: DEL Spiel vom 11.03.2022

EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings 4:3 (0:0|2:1|2:2)

 

Tore:

1:0 |28| Smith (Ehliz, Ortega)

1:1 |28| Karachun (Spink Tys., Burstrom)

2:1 |35| Tiffels (Street, Abeltshauser)

3:1 |42| Tiffels (Blum, Parkes)

4:1 |47| Parkes (Tiffels, Redmond) PP1

4:2 |54| Zaborski (Pollock) PP1

4:3 |56| Hadraschek (Robak)

 

1. Drittel Statistik:      20:9 Schüsse, 11:4 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

2. Drittel Statistik:      17:10 Schüsse, 12:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:       20:6 Schüsse, 15:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:8 

 

Zuschauer: 1.724

 

Schiedsrichter:  Kopitz (GER) / Rantala (FIN)

 

Aufstellung:

 

München: Aus den Birken; Szuber, Boyle, Gogulla, Kastner, Mauer, Abeltshauser, Redmond, Ehliz, Smith, Ortega, MacWilliam, Blum, O`Brien, Daubner, Lutz, Tiffels, Street, Parkes.

 

Schwenningen: Cüpper; Spornberger, Burstrom, Spink Tyson, Pollock, Karachun, Huß, Weber, Zaborsky, Möchel, George, Zernikel, Robak, Feist, Hadraschek, Alberg.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Der nächste Sieg! DEG schlägt Krefeld mit 4:1

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Es ist eigentlich völlig egal, in welcher Situation sich die Krefeld Pinguine befinden. Zuletzt ging es immer knapp zu, wenn die Düsseldorfer EG gegen sie ran musste. So auch heute, als die Pinguine personell angeschlagen und als Schlusslicht im PSD BANK DOME antraten. Erst in der Schlussminute sorgten zwei DEG-Tore für ein dann doch klares 4:1 (0:0; 1:1; 3:0).

 

DEG KEV 110322 CP

 

( Foto City-press )

 


 

 
Vor dem Spiel galt die Aufmerksamkeit der 6.000 Zuschauer den Helden längst vergangener Tage. 50 Jahre nach dem Gewinn des zweiten Meistertitels der DEG fanden sich einige der Meisterspieler von 1972 auf dem Eis ein, um dort geehrt zu werden. Der damalige Gegner im Endspiel um den Titel: Der Krefelder EV.

 


Im Hier und Jetzt ging es im ersten Drittel etwas weniger glanzvoll zu. So richtig verübeln konnte man das beiden Mannschaften nicht. Die Pinguine plagen gerade arge Verletzungssorgen, etliche Leistungsträger fallen aus. Die DEG war, wie schon am Mittwoch, coronabedingt dezimiert. So hatten beide Teams nur eine kurze Bank zur Verfügung. Die erneut von Thomas Dolak gecoachten Düsseldorfer hatten übers ganze Drittel gesehen mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Jerry D’Amigo von der rechten Seite suchte und fand Carter Proft am Rand des Torraums, doch die Scheibe nicht den Weg ins Tor (1.). Tobi Eder bot sich die Chance aus dem Slot, doch Sergei Belov war zur Stelle (6.). Auf der anderen Seite wurde es für Mirko Pantkowski brenzlig, als Anton Berlyov von links den Puck aufs Tor brachte und Laurin Braun den Abpraller mit der Rückhand neben das Tor legte (9.). In Krefelder Überzahl war Stephen MacAulay auf und davon, aber erneut stand Belov im Weg (11.). Auch Barta zog noch einmal aus dem Slot ab (13.). Bernhard Ebner packte nach Zuspiel von Cedric Schiemenz einen One-Timer aus, doch der geriet zu unplatziert (14.). Kyle Cumiskey steckte die Scheibe super zu Proft vor dem Tor durch, der aber zu wenig Platz hatte, um sich zu entfalten (15.). Für die Gäste trat Lucas Lessio mit einem halben Bauerntrick auf den Plan, Pantkowski reagierte aufmerksam (16.). Barta luchste Arturs Kulda im Angriffsdrittel die Scheibe ab, legte zu D’Amigo, dessen Schuss aber stich am Tor vorbei (19.).

 


Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts war die DEG wieder im Vorwärtsgang. MacAulay kam im Slot frei zum Schuss (21.). In der Folge gaben die Mannen von Igor Zakharkin zwar viele Schüsse in Richtung Pantkowski ab, die aber allesamt ziemlich harmlos waren. Alex Barta war es dann, der den Bann brach. Von der linken Seite brachte Ebner die Scheibe aufs Tor, die doppelt abgefälscht und zuletzt berührt von Philipp Mass über die Linie ging. Der DEG-Kapitän war der offizielle Torschütze (27.). Alex Ehl und Schiemenz waren gemeinsam in einer Art 2 gegen 0,5-Konter unterwegs, aber Schiemenz bekam die Scheibe nicht gut genug unter Kontrolle für einen gefährlichen Abschluss (32.). Berlyov hatte den Ausgleich auf dem Schläger, sein Handgelenksschuss klatschte aber an den rechten Pfosten (32.). Den Ausgleich besorgte dann wenig später Alex Blank, nachdem ein Schuss von Maximilian Gläßl hängen geblieben war und Blank die Scheibe auf die Kelle fiel. Den sehr gut platzierten Handgelenksschuss muss man dann trotzdem erstmal so in den Winkel setzen (34.). Zum Ende des Drittels durften die Rot-Gelben das erste Mal in Überzahl ran. Die Scheibe lief gut. Krefeld war lange im eigenen Drittel eingeschnürt, aber es blieb beim Unentschieden.

 


Das dritte Drittel hätte für die DEG besser nicht starten können. Wenige Sekunden waren von der aus dem zweiten Durchgang mitgenommenen Überzahl noch übrig, da schoss Brendan O’Donnell das typische O’Donnell-Tor. Mehr muss man über diesen Treffer eigentlich nicht sagen (41.). In Überzahl hatte Niclas Lucenios das leere Tor vor Augen, bekam aber die Scheibe nicht kontrolliert (43.). Die Pinguine waren in einer undankbaren Situation. Einerseits schwanden die Kräfte, andererseits mussten sie nun das Spiel machen. Sie mühten sich nach Kräften, gerieten aber ein ums andere Mal ins Straucheln. Hin und wieder gelang es ihnen, Druck auf das DEG-Tor auszuüben. Als Proft in der Schlussphase etwas zu aggressiv gegen Belov nachsetzte, flogen die Fäuste und verlor der KEV-Keeper die Nerven. Mit 4 gegen 4 ging es in die letzten Sekunden. Mit einem zusätzlichen Angreifer setzten sich die Gäste noch einmal fest, Kulda versuchte sich von der blauen Linie, doch Pantkowski behielt die Übersicht (60.). MacAulay machte mit seinem Schuss alles klar, Eder setzte nach einer schönen Kombination, nachdem Berlov zwischen die Pfosten zurückgekehrt war, sogar noch einen drauf (60.).

 


Am Sonntag reist die DEG nach Nürnberg, wo sie ab 14 Uhr auf die dort beheimateten Ice Tigers trifft. Die sind zwar noch ein wenig voraus in der Tabelle. Aber wenn das so weiter geht…

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Berlin gewinnt Gipfeltreffen in Mannheim

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Die zwei aktuell besten Teams der DEL standen sich am Freitag im Top Spiel gegenüber und trotz einiger prominenter Ausfälle auf beiden Seiten war die Begegnung heiß erwartet. Mannheim kam mit zwei Siegen unter der Woche gegen Ingolstadt ins Heimspiel gegen Berlin, die mit 5 Siegen in Folge in die SAP Arena reisten.

 

MAN EBB 110322 CP

( Foto City-press )

 


 


Der Schwung der ersten Spielminuten wurde von einem Bandenproblem zwar kurz unterbrochen, doch auch danach spielten beide Team mit viel Tempo. Die 8494 Zuschauer versuchten mit guter Stimmung der Partie einen würdigen Rahmen zu geben. Erster Aufreger war ein etwas misslungener Ausflug von Torhüter Ancicka, den Szwarz und Dawes fast genutzt hätten. Auf der anderen Seite rettete Endras gegen Roßmy in höchster Not. Gleich darauf vernaschte Nielsen den Verteidiger Larkin und scheiterte erneut am Mannheimer Goalie. Wieder nur kurze Zeit später war Ancicka im Fokus und vereitelte die Chance von Dawes, nach einer starken Kombination über Eisenschmid und Szwarz. Die Torhüter konnten sich über zu wenig Arbeit nicht beschweren, versuchten doch beide Mannschaften möglichst viele Pucks aufs Tor zu bringen. Es sollte sich auszahlen für die Gäste. Clark klaut Wohlgemuth den Puck, passt auf außen zu Nielsen, der den Puck Richtung White vors Tor passte. Larkin fälschte dort den Puck unglücklich ins Tor zum 0:1 ab. Nach einigen aufeinanderfolgenden Strafen hieß es viereinhalb Minuten vor der Pause drei gegen fünf aus Sicht der Adler. Diese brenzlige Situation wurde gut überstanden. In den letzten Spielminuten ging es noch einmal intensiv zur Sache, aber es blieb beim 0:1 zur ersten Drittelpause.

 


In den ersten Minuten des zweiten Drittels passierte nicht viel, zwar war nach wie vor viel Tempo und Intensität im Spiel, doch Chancen konnte sich keine der beiden Mannschaften erspielen. Nachdem die Adler in den ersten Minuten das aktivere Team waren, drehte sich das Ganze Mitte des Drittels. Veilleux scheiterte an Katic, der für den geschlagenen Endras retten musste. Wolf hatte für den Gastgeber die erste gute Chance, als er einen Pass von Wohlgemuth abfälscht aber in Ancicka seinen Meister fand. Ansonsten neutralisierten sich beide, da in der Defensive sehr gut gearbeitet wurde und insbesondere die Stürmer gut nach hinten arbeiteten. Erst Tosto mit einer Doppelchance knapp sechs Minuten vor der zweiten Pause eröffnete eine Druckphase der Adler in der Wohlgemuth den Außenpfosten traf. Der Ausgleich lag in dieser Phase in der Luft, aber die Eisbären überstanden den Druck und gingen mit einer knappen 0:1 Führung in die zweite Pause.

 


Früh im letzten Spielabschnitt bekamen die Berliner eine Strafe, so dass die Adler mit einem Powerplay die Chance zum Ausgleich hatten. Allerdings sollte dieses Powerplay nicht lange Bestand haben und es kam zu einer vier gegen vier Situation, welche der amtierende Meister zum 0:2 nutzte. Jensen setzte per Stretch-Pass den völlig alleinstehenden White ein, der Endras im eins gegen ein keine Chance ließ. Wieder einmal rannten die Adler wie schon zuletzt gegen Ingolstadt einem zwei-Tore Rückstand hinterher. Ein weiteres Powerplay der Kurpfälzer folgte, in dem Eisenschmid fast den Anschluss erzielte, doch der junge Ancicka zeigte auch hier wieso er als großes Talent gilt. Mannheim versuchte mit allen Mitteln den Anschluss zu markieren, aber es klingelte auf der Gegenseite. Neuzugang Bokk schnappte sich den Puck, lief ins gegnerische Drittel, passte auf den mitgelaufenen Streu, der mit einem schönen Handgelenkschuss Endras versetzte. Nicht unverdient hieß es 0:3 aus Sicht der Adler Mannheim. Berlin überzeugte mit einer reifen Spielanlage und einem starken Ancicka als Rückhalt. Clarke erhöhte kurz vor dem Ende sogar noch auf 0:4, nachdem ein Adler Verteidiger die Scheibe einfach liegen ließ und Clark zum Konter einlud. Trotzdem versuchten die Mannheimer alles, um zumindest den Ehrentreffer zu erzielen. Am Ende blieb es allerdings beim 0:4 Auswärtserfolg der Eisbären Berlin.

 

 

Tore


0:1 White (Nielsen, Clark)
0:2 White (Jensen, Mik)
0:3 Streu (Bokk)
0:4 Clark

 

 


 

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Dezimiert, aber furios! DEG schlägt Bremerhaven 6:1

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Drei Stürmer, drei Verteidiger, ein Torwart und ein Cheftrainer. Die Liste der coronabedingten Ausfälle bei der DEG war lang vor der Begegnung gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Die “übrig gebliebenen” Rot-Gelben ließen die Köpfe aber überhaupt nicht hängen und lieferten vor 3457 Zuschauern im PSD BANK DOME eine kämpferische Leistung und schlugen die Gäste von der Nordseeküste verdient mit 6:1 (1:0; 2:1; 3:0).

 

DEG FISCH 090322 CP

( Foto City-press )

 


 

 
Trotz der schwierigen Personallage startete die DEG munter und angriffslustig in die Partie. Die Mannschaft suchte schnell den Abschluss und schickte früh etliche Scheiben in Richtung Maximilian Franzreb im Tor der Gäste. Die ersten Schüsse kamen aus den Schlägern von Fischbuch und Ebner, Franzreb war zur Stelle. Bremerhaven ließ mit einem Treffer des Außenpfostens durch Peter Trska das erste Mal aufhorchen (8.). Einige Minuten später hatte dann Miha Verlic die große Chance zur Gästeführung. Freistehend am langen Pfosten bekam er die Scheibe, Pantkowski war aber geistesgegenwärtig zur Stelle (12.). Fast im direkten Gegenzug klingelte es dann zum ersten Mal. Kyle Cumiskey schlenzte die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Tor, eigentlich wäre sie wohl knapp am Tor vorbeigegangen, ein Verteidiger der Fischtown Pinguins fälschte allerdings so entscheidend ab, dass Franzreb nichts mehr tun konnte (14.). Die DEG durfte kurz darauf dann noch im Powerplay ran, Zählbares gab es dabei allerdings nicht zu verzeichnen.

 


Kurz nach Wiederbeginn musste die DEG eine Unterzahl überstehen und tat dies recht souverän. Danach war es dann meistens wieder Rot-Gelb, wenn es gefährlich wurde. Dank einer wunderbaren Passkombination über Eder und Fischer auf Postel gab es wieder Grund zum Jubeln (26.). 30 Sekunden später musste Dominik Uher auf der Strafbank Platz nehmen. Diese Überzahl nutzte die DEG zum Doppelschlag. 64 Sekunden nach dem 2:0 stand es 3:0. Fischbuch hatte von der blauen Linie geschossen, d’Amigo und Schiemenz wühlten im Slot. Letzterem gelang es, den Puck über die Linie zu drücken (27.). Die beiden Treffer zeigten Wirkung, die DEG war nun richtig am Drücker und hatte sogar gute Chancen auf ein viertes Tor. Erst durch ein eigenes Powerplay fingen sich die Gäste wieder und fanden nun zurück in die Partie. Christian Wejse hatte die erste richtig gute Gelegenheit für die Fischtown Pinguins, doch sein Schuss landete in den sicheren Händen von Pantkowski (35.). Bremerhaven hatte nun aber immer mehr Platz und nutzte diesen schließlich auch, Krogsgaard bekam die Scheibe quer durchs Drittel von McGinn zugespielt und verwandelte unten links (36.). Trotz weiterer Bemühungen der Gäste blieb es zunächst beim 3:1 für die DEG.

 


Im Schlussabschnitt mühten sich die Gäste, die Sache noch einmal knapp zu machen. Die DEG hielt aber gut dagegen und ließ keine Großchancen zu. Im Gegenteil lauerte sie auf die sich zwangsläufig bietenden Konterchancen. Einen solchen Konter nutzte Alex Ehl zum vorentscheidenden 4:1. Ehl selber hatte per Rückhand auf MacAulay abgelegt, der einfach mal geschossen und den Abpraller verwandelte dann wieder Ehl, wiederum mit der Rückhand (48.). Eigentlich schien die Messe gelesen, dann kochten aber noch einmal die Emotionen hoch, nach einem Bandencheck von Carter Proft stellte McGinn den DEG-Stürmer mit blanken Fäusten zur Rede. Ergebnis: Powerplay für Bremerhaven. Thomas Popiesch versuchte noch einmal alles und beorderte Franzreb auf die Bank. Die DEG nutzte das verwaiste Tor und machte in Person von Jerry d’Amigo das fünfte Tor des Abends. Doch damit immer noch nicht genug: ein weiteres DEG-Powerplay endete mit einem satten O’Donnell-Onetimer zum hochverdienten 6:1-Endstand (54.).

 


Das hat richtig Laune und Lust auf mehr gemacht. Wie schön, dass schon am Freitag das nächste Heimspiel im PSD BANK DOME steigt. Dann reisen die Pinguine aus Krefeld zum Straßenbahnderby nach Düsseldorf, Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Ein besonderes Schmankerl: Viele Spieler der zweiten DEG-Meistermannschaft werden im Stadion zu Gast sein, um 50 Jahre danach an den Triumph von 1972 zu erinnern.

 

 


 

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