Rekordsieg: Red Bulls gewinnen 9:1 in Bietigheim

 

PENNY-DEL (München/PM) Höchster Sieg für Red Bull München in der Deutschen Eishockey Liga: Die Mannschaft von Trainer Don Jackson hat bei den Bietigheim Steelers mit 9:1 (3:0|3:1|3:0) gewonnen und damit den 400. Sieg in der höchsten deutschen Spielklasse eingefahren. Gleichzeitig war es der dritte PENNY DEL-Erfolg in Serie. Maximilian Kastner erzielte vor 2.575 Zuschauern einen Doppelpack. Die weiteren Torschützen: Andrew O'Brien, Philip Gogulla, Yasin Ehliz, Filip Varejcka, Ben Street, Maximilian Daubner und Ben Smith.

 

SCB RBM 250222 CP

 

( Foto City-press )

 


 

 

Die Red Bulls waren von Beginn an hellwach. Der aggressive Forecheck führte zu einigen Scheibengewinnen, dann ging es schnell in Richtung Cody Brenner im Kasten der Steelers. O'Brien belohnte die Münchner in der zehnten Minute mit der Führung. Die Torpremiere des Kanadiers in der PENNY DEL war der Auftakt in eine ganz starke Phase mit zwei weiteren Treffern: Gogulla fälschte erst im Powerplay zum 2:0 ab (13.), ehe Ehliz aus kurzer Distanz den dritten Treffer nachlegte (15.). Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

 

 

Nach dem Seitenwechsel kam Bietigheim etwas besser in die Partie. Den nächsten Treffer erzielten allerdings erneut die Red Bulls. Varejcka erhöhte per Beinschuss auf 4:0 (24.). Die Steelers um die direkte Antwort bemüht, aber Henrik Haukeland parierte in der 25. Minute glänzend gegen Riley Sheen. Sechs Minuten später war der Norweger gegen den platzierten Schuss von C.J. Stretch (31.) jedoch chancenlos - nur noch 4:1. Doch München antwortete prompt: Kastner nur 21 Sekunden nach dem Gegentreffer mit dem 5:1. Kurz vor der zweiten Pause legte Street (38.) in Überzahl noch einen weiteren Treffer nach und bescherte den Red Bulls damit eine Fünf-Tore-Führung nach 40 Minuten.

 

 

Die Steelers versuchten im Schlussabschnitt, das Ergebnis etwas angenehmer zu gestalten. München kontrollierte aber weiterhin das Spiel und baute den Vorsprung in der Schlussphase weiter aus: Daubner in Unterzahl (51.) und Smith (57.) machten es noch deutlicher, ehe Kastner in der 58. Minute das Tor zum 9:1-Endstand erzielte.

 

 

Maximilian Daubner: „Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben gleich Druck auf ihr Tor gemacht. Hinten haben wir nicht viel zugelassen und vorne haben wir die Dinger einfach reingemacht.“

 


Bietigheim Steelers gegen Red Bull München 1:9 (0:3|1:3|0:3)

 

Tore
0:1 | 09:41 | Andrew O'Brien
0:2 | 12:53 | Philip Gogulla
0:3 | 14:19 | Yasin Ehliz
0:4 | 23:15 | Filip Varejcka
1:4 | 30:31 | C.J. Stretch
1:5 | 30:52 | Maximilian Kastner
1:6 | 37:02 | Ben Street
1:7 | 50:41 | Maximilian Daubner
1:8 | 56:42 | Ben Smith
1:9 | 57:55 | Maximilian Kastner

 

Zuschauer: 2.575

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Straubing Tigers spielen ihre Stärken in Krefeld aus - Tyler Parks mit Shutout

 

PENNY-DEL (Krefeld/MA) Ein Spiel das lange Zeit offen war, wurde am Ende dann doch noch klar und deutlich von den Tigers gewonnen. Krefeld scheiterte lange an sich selbst. Die Möglichkeiten, die sie sich herausspielen konnten, wurden leichtfertig vergeben. In Überzahl kamen die Pinguine kaum vor das Tor von Tyler Parks, der in seinem dritten Spiel für die Straubinger, seinen ersten Shutout feiern durfte. Für Jubilar Mike Connolly in seinem 400. DEL-Spiel war es ebenfalls eine runde Sache. 

 

 

(Foto: Rals Schmitt) Straubing sorgte für mehr Szenen vor dem Tor als die Krefelder 

 


 

 

Spielverlauf:

Die Straubing Tigers waren gewarnt. Gegner aus der unteren Tabellenregion, sind nicht gerade ein beliebter Spielpartner der Niederbayern. Straubing erspielte sich ein leichtes Übergewicht und hatte Shilin gut warm geschossen. Dennoch hätten eigentlich die Gastgeber nach zwanzig Minuten führen müssen.

Lessio und Sabolic vergaben beste Möglichkeiten, anders gesagt Tyler Parks packte zwei Glanzparaden aus. Alexander Blank: “Diese 0:0 ist deutlich besser, als gegen Bietigheim. Wir kommen heute viel besser hinten raus. Wenn wir jetzt die Konzentration oben halten, können wir heute das Spiel gewinnen.” Straubing kam mit viel Druck aus der Kabine.

Die Führung lag förmlich in der Luft. Doch die Pinguine konnten sich nach einige Minuten in der Abwehr wieder finden und kamen zu Überzahlmöglichkeiten. Doch eine fünfminütige Überzahl, St. Denis musste in die Kabine, wurde eklatant ausgespielt. Straubing hatte kaum Mühe, sich mit einem Mann weniger zu wehren. Folge daraus war die Führung für die Gäste. Krefeld agierte im zweiten Drittel viel zu passiv.

Nicht einmal konnte Straubings Abwehr richtig ausgehebelt werden. Stephan Daschner: “Wir stehen hinten ganz gut, vorne haben wir unsere Chancen noch nicht so nutzen können. Die Unterzahlsituation zu überstehen, war sehr wichtig für uns. Mit der Führung gehen wir jetzt in die Pause und wollen das jetzt im letzten Drittel machen.” 

Krefeld hatte im letzten Drittel spielerisch nicht mehr viel entgegenzusetzen und die Tigers spielten ausgerechnet im letzten Abschnitt ihr bestes Eishockey. Vieles gelang den Niederbayern wie am Schnürchen. Die Tore kamen zum richtigen Zeitpunkt und die Moral bei den Pinguinen war gebrochen. Ein paar Strafzeiten kamen auch noch dazu und für Ex-Tiger Maxi Glässl war die Partie ebenfalls vorzeitig beendet.

Somit musste er nach dem Spiel einige Pfiffe von den Rängen nicht mehr aushalten. Dies wird dem Krefelder Team kaum mehr Sicherheit im Abstiegskampf verleihen. Für die Straubing Tigers, geht es nach dem Roadtripp erst einmal wieder zurück in die Heimat. Dort empfängt man am Sonntag Red Bull München. Krefeld begibt sich auf dei Reise in die Hauptstadt und muss sich dort mit den Eisbären Berlin auseinandersetzen. 

 


 (Foto: Ralf Schmitt) Kael Mouillierat sorgte ständig für Unruhe 

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Boris Blank (Pinguine): “Heute hat nichts geklappt bei uns. Wir waren zu nervös. Es geht für uns gegen den Abstieg, da ist natürlich der Druck da. Wir müssen eine Linie finden, die Jungs wollten heute, aber sie wollten zu viel. Wir hatten Schwierigkeiten hinten herauszukommen, die Tigers haben natürlich ein gutes Forechecking gemacht, auch in Überzahl. Wir dürfen jetzt keine Panik bekommen, das ist ganz wichtig. Wir sind in der Verteidigung ohne Top drei Verteidiger momentan dünn besetzt, das soll keine Ausrede sein. Jetzt sind es noch 16 Spiele und wir müssen alles geben.”

 

David Elsner (Tigers): “Das letzte Drittel war so, wie wir es uns vorgenommen hatten. Im ersten war es sehr mühsam, auch ein wenig im zweiten Drittel. Es kamen dann viele Unterbrechungen dazu, da fehlte etwas der Spielfluss. Unser Unterzahlspiel ist zurzeit sehr gut und Tyler Parks hat die letzten beiden Spiele hervorragend gehalten.” 

 

Torfolge: 

0:1 (38.) - Straubing setzte einen drei auf eins Konter, Chase Balisy wartete geschickt, täuschte den Pass an und machte es selbst. 0:2 (44.) - Die Tigers zauberten ein perfektes Powerplay auf das Eis. Über neun Stationen lief der Puck, bis er genau im Slot von Parker Tuomie eiskalt verwertet wurde.

0:3 (45.) - Genau 10 Sekunden später klingelte es erneut. Eder mit einem gut getimten Pass auf David Elsner, der plötzlich ganz allein vor Shilin auftauchte und den Puck unter die Latte versenkte. 0:4 (54.) - Wieder kam Straubing über die linke Seite, spielte mit schnellen Pässen den Raum für Andy Eder frei und der ließ es hinter Shilin einschlagen.

0:5 (60.) - Die Gegenwehr war nicht mehr allzu groß, dennoch war Joshua Samanski eigentlich von vier Gegnern vor dem Tor umzingelt. Trotzdem konnte er den Schlusspunkt setzen und Shilin fiel endgültig vom Glauben ab. 

 

 

Spiel vom 25.02.2022

Krefelder Pinguine - Straubing Tigers: 0:5 (0:0 | 0:1 | 0:4)
                                                                                                                                                                                                                                    

0:1 |38.| Balisy (Brunnhuber)

0:2 |44.| Tuomie (Leier, Brandt) - PP 1
0:3 |45.| Elsner (Eder, Schopper)
0:4 |54.| Eder (Bourque, Akeson) 
0:5 |60.| Samanski (Brunnhuber, Leier)

 

Schiedsrichter:  Rantala / Iwert  / Kontny / Priebsch  

Strafzeiten:  Krefeld 49 - Straubing 39

 

Zuschauer: 2.115

 

 

 


 

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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Dominik Bokk wechselt zu den Eisbären

 

PENNY-DEL (Berlin/PM) Die Eisbären Berlin verstärken vor dem Saisonendspurt noch einmal ihre Offensive und leihen Stürmer Dominik Bokk bis zum Ende der laufenden Spielzeit aus. Der Angreifer wechselt aus der Organisation der Carolina Hurricanes nach Berlin.

 

 

Dominik Bokk imago

( Foto imago-imgaes )

 


 

 

Bokk durchlief die Jugendmannschaften des Kölner EC, ehe er 2017 nach Schweden zu den Växjö Lakers wechselte. Dort debütierte der gebürtige Schweinfurter bereits mit 17 Jahren in der Svenska Hockeyligan (SHL). Im NHL Draft 2018 sicherten sich die St. Louis Blues an 25. Position die Rechte am 1,87 Meter großen Flügelstürmer, transferierten ihn aber ein Jahr später zu den Carolina Hurricanes.

 

 

Der Rechtsschütze verblieb bis Januar 2021 in der SHL und lief für Växjö, Rögle BK sowie Djurgårdens IF insgesamt 133 Mal in Schwedens höchster Spielklasse auf. In diesen Partien kam er auf 24 Treffer und weitere 24 Torvorlagen. Mit Beginn der Saison 2020/21 in Nordamerika wechselte der 22-Jährige in die American Hockey League (AHL) zu den Chicago Wolves, dem Farmteam der Hurricanes. In seinen bisherigen 61 AHL-Partien sammelte der Offensivspieler 28 Punkte (12 Tore, 16 Assists). Im April 2019 debütierte Bokk für die A-Nationalmannschaft Deutschlands.

 

 

„Ich danke den Eisbären Berlin für die Möglichkeit und dass sie mich auf meinem Weg begleiten. Ich freue mich auf die Mannschaft, die neue Herausforderung und die Fans. Ich hoffe, dass wir zusammen viele Siege feiern können“, kommentiert Dominik Bokk seinen Wechsel zum Hauptstadtclub. „Dominik ist ein Top-Spieler mit viel Offensivqualität. Einerseits weiß er, wo das Tor steht. Andererseits kann er seine Mitspieler aber auch sehr gut in Szene setzen. Zudem wird er unserem Kader mit Blick auf die Playoffs weitere Tiefe verleihen“, sagt Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer.

 

 

Dominik Bokk wird bereits am Donnerstag, den 24. Februar in Berlin erwartet und mit der Rückennummer 78 auflaufen. Mit dieser Neuverpflichtung haben die Eisbären Berlin für die laufende Spielzeit 2021/22 weiterhin zehn Ausländerlizenzen vergeben und noch eine weitere zur Verfügung. Von insgesamt elf Lizenzinhabern dürfen pro Spiel neun zeitgleich auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt und somit bei PENNY DEL Pflichtspielen eingesetzt werden.

 

 


 

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Eisbären Berlin deklassieren Kölner Haie

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Mit 7:1 Toren deklassieren die Eisbären aus Berlin diue Kölner Haie in der Lanxess Arena. Mit einem auch in dieser Höhe hochverdienten Sieg überzeugte der Tabellenführer und liess die Haie nach deren ersten Sieg in diesem Jahr keine Chance. Der Berliner Blaine Byron war mit vier Assists Berlins erfolgreichster Scorer. 

 

38 DSC 1197 20220222 KEC vs Eisbären Berlin

 

(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 Ohne Moritz Müller und Sebastian Uvira empfingen die Kölner haie den Tabellenführer aus Berlin. Nach dem ersten Sieg in 2023 wollten die Haie daran anknüpfen. Mit dabei die kanadischen Olympiateilnehmer Justin Pogge und Landon Ferraro. Bei den Eisbären fehlte Leo Pföderl. Es war das erste Spiel der <berliner seit dem 23. Januar. 

 

Von Beginn merkte man den Berlinern die Spielfreude an und sie diktierten eindrucksvoll das Spielgeschehen. Den Haien gelang erst nach 5 Minuten der erste Schuss auf das Tor von Matthias Niederberger. Im Gegenzug erzielte Mark Zengerke in der 6. Spielminute nach Vorlage von Frank Hördler das 1:0. Auchn ein Überzahlspiel der Haie führte trotz einiger guter Chancen nicht zum Erfolg. Die mangelnde Chancenverwertung bleibt eine Problemzone. Eine weitere stellt das Dfensivverhalten dar. Ganz leicht kombinierten die Berliner durch die Abwehr und erzielten in der 13. Minute durch Mark zengerke das 2:0. Der Rest vom ersten Drittel ist schnell erzählt. Sicher und überlegen spielten die Eisbären ihr Spiel und liessen keine Kölner Angriffe zu. Mit dem 0:2 aus Kölner Sicht ging es in die Drittelpause.

 

Wer ein Aufbäumen der Haie erwartet hatte, wurde ziemlich enttäuscht. Einzig durch Disziplinlosigkeit fiel Colin Ugbekile in seiner Auseinandersetzung mit Berkins Boychuk auf. Die fällige 2+2 Strafe gegen Ugbekile, der darufhin verletzt in die Kabine ging, überstanfden die Haie, aber eine Sekunde nach Ablauf der Strafe erzielte Kevin Cklark in der 23. Minute das 3:0.  Nach dem Jonas Müller in der 25. Minute zum 4:0 traf, war das Spiel entschieden. Zu überlegen war die Spielweise der Eisbären. Erst in der 28. Minute hatten die Haie ihre erste Torchance, die allerdings kläglich vergeben wurde. Die Berliner verwerteten ihre Chancen und erzielten durch Nicholas Jensen in der 31. Minute das 5:0. Es war schlimmes zu befürchten für die Haie an diesem Abend. Trainer Krupp brachte jetzt Justin Pogge für den unglücklichen Tomas Pöpperle inm Kölner Tor. Die Berliner kombinierten sich durch die Kölner Abwehr, die zusätzlich Fehler um Fehler produzierten. In der Folge liessen es die Eisbären etwas ruhiger angehen und die Haie kamen zu hochkarätigen Chancen. Keine konnte genutzt werden. Matthias Niederberger hielt alles was auf seinen Kasten kam. Mit 5:0 für die Eisbären endete das Mitteldrittel.

 

Im Schlussdrittel setzte sich die überlegene Spielweise der Berliner fort. Nach dem Sill in der 43. Minute wegen Beinstellens in die Box musste, erzielte Mark Olver den Anschlusstreffer für die Haie in Unterzahl. Das Spiel wurde etwas ausgeglichener und die Kölner haderten weiter mit der Chancenverwertung. Die Zuschauer sahen nun einen offenen Schlagabtausch. Beide Torhüter konnten sich in der Folge auszeichnen. Die Eisbären erspielten sich die klareren Chancen und konnten durch Matthew White in der 54. und 60. Spielminute auf 7:1 erhöhen. Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Eisbären.

 

Für die Haie gilt es bis zum Auswärtsspiel am Freitag in Schwenningen aus den Fehlern in diesem Spiel zu lernen. Die Eisbären empfangen die Panthers aus Augsburg zu ihrem ersten Heimspiel seit der Olympiapause.

 

Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln): " Es war heute eine einseitige Angelegenheit. Berlin war uns in allen Belangen überlegen. Gegen eine Mannschaft wie Berlin braucht man einen besonderen Tag. Und das nächste Wort nach "besonders" kann dann nicht "schlecht" sein. Wir hatten keine Energie und velleicht auch zu viel Respekt. Insgesamt war es ein rabenschwarzer Tag, hinter den wir einen Haken machen müssen"

 

Tore:

 

0.1 06. Zengerle (Hördler,Byron)

0:2 13: Zengerle ( Byron,Noebels)

0:3 23. Clark ( Noebels,Byron)

0:4 25. Müller (Fiore,White)

0:5 31. Jensen ( Noebels,Byron)

1:5 45. Olver (Ferraro,Sieloff)

1:6 54. White (Fiore)

1:7 60. White ( Nielsen,Fiore)

 

Zuschauer:  4.000

Strafen . Köln 22; Berlin 8

 

 


 

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Straubing Tigers ringen den Fischtown Pinguins drei Punkte ab

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/MA) Tyler Parks war zwei Tage nach dem unglücklichen Auftritt zu Hause gegen Augsburg der Garant für den Erfolg in Bremerhaven. In vielen brenzligen Situationen konnten sich seine Vorderleute auf ihn verlassen und die unterstützten ihn auch deutlich besser als bei seinem Debüt. Bremerhaven konnte aus ihren Möglichkeiten kaum Kapital schlagen, geriet so in Schieflage und konnte auch am Ende das Steuer nicht mehr herumreißen. 

 

(Foto: Citypress) Um jeden Zentimeter Eis wurde gekämpft 

 


 

 

Spielverlauf:

Straubing war noch vom vorigen Spiel gegen die Augsburg Panther gewarnt. Obwohl man erneut früh einen Gegentreffer hinnehmen musste, blieben die Tigers im ersten Abschnitt stabil. Es dauerte einige Minuten bis sich die Niederbayern in das Spiel kämpften, kamen aber dann zu vielen guten Torszenen vor Maxwell.

Parks, der erneut im Tor der Gäste startete, machte einen viel besseren Eindruck, als noch zwei Tage zuvor und vereitelte noch im ersten Abschnitt zwei Großchancen der Bremerhavener. Jan Urbas: “Es ist ein hartes Spiel von beiden Teams. Ich denke, wir hätten auch noch ein Tor mehr machen können, müssen aber auf der anderen Seite auf die Scheibenverluste besser reagieren und defensiv besser arbeiten.”  

Auch im weiteren Verlauf ging es für beide Teams rauf und runter. Straubing holte zuerst das Momentum auf ihre Seite. Der frühe Ausgleich sollte Ruhe bringen, aber Fischtown blieb vor allem mit der Paradereihe zu jederzeit gefährlich. Die war auch für die erneute Führung verantwortlich.

Das Spiel wurde intensiver und es kamen einige Strafen auf beiden Seiten dazu. Die kleinen Dinge richtige machen war angesagt und die Tigers setzten es besser um. Ein drei auf eins Konter wurde unterbunden und im Gegenzug getroffen. Auch der einzige Lapsus im Spielaufbau der Gastgeber wurde eiskalt ausgenutzt.

Dazu rettete Parks in den letzten Minuten des zweiten Abschnitts ein paar mal für seine Farben. Joshua Samanski: “Wir haben jetzt die Chancen genutzt, die wir auch schon im ersten Drittel hatten. Wir haben sehr gut Druck gemacht und wenn wir so weiterspielen, holen wir auch die Punkte hier. Wir müssen aber auch physisch dagegenhalten.”  

Die Pinguins versuchten, das stabile Bollwerk der Tigers spielerisch zu durchbrechen. Teilweise gelang es auch, doch die Chancenverwertung tat ihr übriges zur sich anbahnenden Niederlage. Auch in Überzahl, auf das sich Fischtown eigentlich immer verlassen kann, konnte heute nicht gezündet werden.

Straubing ist nicht umsonst seit über 50 Minuten in Unterzahl nicht bezwungen worden. Gegen Ende spielte man mit sechs Feldspielern viel zu ungeschickt und wenn doch, war Tyler Parks die Endstation. Somit gingen die drei Punkte an die Straubing Tigers. 

 


 (Foto: Citypress) Einige Gespräche wurden auch nach dem Abpfiff weitergeführt

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Thomas Popiesch (Pinguins): “Im ersten Drittel hatten wir einige Probleme. Im zweiten habe ich uns dann besser gesehen, aber Straubing hat das Momentum auf ihre Seite gezogen. Dadurch sind wir ins Hintertreffen geraten. Im letzten Drittel haben die Tigers es clever verteidigt und wir hätten unsere Chancen effizienter nutzen müssen. 


Mike Connolly (Tigers): “Ich bin müde, das Spiel hat viel Kraft gekostet. Wir wussten, sie sind Heimstark. Wir konnten das Spiel im Laufe der Zeit etwas an uns ziehen. Es war wichtig für uns heute die blaue Linie zu halten und sie nicht ihre Stärken ausspielen zu lassen. Wir mussten auch Tyler Parks besser unterstützen und er hat uns heute sehr geholfen den Sieg einzufahren. Unser Unterzahlspiel hat auch heute wieder super geklappt, was immer wichtig ist, wenn man Punkte holen möchte” 

 

Torfolge:
1:0 (2.) - Bullygewinn durch Fischtown und den Schuss von der blauen Linie musste Parks prallen lassen. Somit fiel der Puck direkt vor Jan Urbas und der vollendete zur Führung. 1:1 (21.) - Tempogegenstoß wurde durch Mike Connolly eingeleitet und im Zusammenspiel mit der Bande und Akeson von ihm selbst im Slot vollendet.

2:1 (26.) - Verlic kann von zwei Gegenspielern nicht daran gehindert werden, den Puck auf Stanislav Dietz zu spielen. Der tankt sich bis vor Parks durch und trifft. 2:2 (32.) - Nach dem vergebenen drei auf eins Konter schlug Joshua Samanski zu. Viel arbeit musste er dabei nicht verrichten, lediglich den Schuss von Mulock abfälschen.

2:3 (39.) - Mike Connolly ahnte es schon und ging im Bremerhavener Spielaufbau im richtigen Moment dazwischen, steuerte allein auf Maxwell zu und konnte ihn zur ersten Führung der Tigers verladen. 

 

 

Spiel vom 22.02.2022

Fischtown Pinguins - Straubing Tigers: 2:3 (1:0 | 1:3 | 0:0)

Tore:

1:0 |02.| Urbas (Eminger, Jeglic)  

1:1 |21.| Connolly
2:1 |26.| Dietz (Verlic, Urbas)
2:2 |32.| Samanski (Mulock, Daschner) 

2:3 |39.| Connolly (Brandt)

 

Schiedsrichter: Hunnius / Steingroß  / Höfer / Gerth  

Strafzeiten: Bremerhaven 17  - Straubing 23

 

Zuschauer: 2.635

 

 

 


 

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Schwenninger Wild Wings mit Big Points im Abstiegskampf gegen Iserlohn

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Nach dem verpatzten Derby gegen Bietigheim empfingen die Wild Wings das Schlusslicht aus Iserlohn. Im ersten Drittel rissen die Schwarzwälder das Spiel förmlich an sich und gingen mit 3:0 in die Pause. Im Mittelabschnitt verlor man dann den Faden und kassierte zwei Treffer. In den letzten 20 Minuten nahmen die Neckarstädter den Kampf wieder an und erzielten das vorentscheidende vierte Tor. Ein weiterer Iserlohner Treffer sollte am Ende nicht mehr reichen.

 

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Archivbild: citypress


 

Den Schwänen gelang der Auftakt nach Maß. Im ersten Abschnitt spielten zunächst nur die Wild Wings. Nach 99 Sekunden jubelte das Team von Christof Kreutzer zum ersten Mal. Tomas Zaborsky hatte eine Hereingabe von Max Görtz mustergültig versenkt. Es folgten Strafzeiten auf beiden Seiten, die beide Teams nicht für sich nutzen konnten. Nach einer Kombination der vierten Schwenninger Formation gelang Daniel Pfaffengut ein Treffer in den Winkel.

 

Für Schwenningen sollte es sogar noch besser kommen: Tylor Spink legte den Puck zum Tor wo sich Andreas Jenike den Puck selbst in die Maschen legte.

 

Im Mittelabschnitt wurden die Wild Wings nachlässig und prompt bestraft. Nach nur 50 Sekunden kam Joe Whitney in Überzahl zum ersten Treffer für die Roosters. Taro Jentzsch konnte vier Minuten später sogar den direkten Anschluss herstellen. Sein harmloser Schuss erwischte Schwenningens Schlussmann auf dem falschen Fusß. Es folgte Powerplay der Wild Wings, welche von Verunsicherung geprägt war. In der Folge ließen auch die Gäste, die Möglichkeit mit einem Mann mehr, ungenutzt.

 

Vier Minute vor der Pause wanderte Philipp Riefers auf die Strafbank - zuvor hatte er nachdem bereits abgepfiffen war, noch einen Schuss abgegeben. Max Görtz traf aus kurzer Distanz nur die Querlatte und so ging es mit einer knappen Schwenninger Führung in die letzten zwanzig Minuten.

 

Im Schlussabschnitt nahmen die Wild Wings den Abstiegskampf endlich an und fighteten sich zurück ins Spiel. Mit vielen Nicklichkeiten ging es immer mehr zur Sache. Nach einer Meinungsverschiedenheit ging es mit jeweils vier Feldspielern weiter. Hier gelang den Wild Wings ein mustergültiger Konter über Maxi Adam und Ken-Andre Olimb. Am Ende stand Tomas Zaborsky frei am langen Pfosten und versenkte ins leere Tor.

 

Gut zwei Minuten vor dem Ende kamen die Roosters bei 6:4-Überzahl zum direkten Anschluss. Casey Baily hatte mit einem flachen Schuss nochmal für Hoffnung im Lager der Sauerländer gesorgt. Da sich die Roosters am Ende selbst schwächten und gleich zwei Strafzeiten zogen, brachten die Wild Wings den Sieg aber über die Zeit.

 

Schwenninger Wild Wings - Iserlohn Roosters

 

Tore:

1:0 |2.|Zaborsky (Görtz / Olimb)
2:0 |9.|Pfaffengut (Alberg / Möchel)
3:0 |16.|Tyl. Spink (Karachun)
3:1 |21.|Whitney (Bailey / Jentzsch)
3:2 |25.|Jentzsch (Foucault / McCrea)
4:2 |45.|Zaborsky (Olimb / Adam)
4:3 |58.|Baily (Jentzsch / O'Connor)

 

Zuschauer: 1644

 


 

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Nürnberg dreht hitzige Partie in den Schlussminuten

 

PENNY-DEL (Nürnberg/MH) Kurz nach Ende der olympischen Spiele ging es für die Adler Mannheim auch endlich in der DEL weiter. Während die Ice Tigers schon am Freitag das erste Spiel nach der Pause bestritten, griffen die Adler erst heute wieder ins Geschehen ein. Nürnberg stand vor der Partie auf Platz 8 und die Gäste auf Platz 2 der Liga.

 

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( Foto City-press )

 


 

 
Das Torhüterduell hieß Dennis Endras gegen Niklas Treutle, die beide im Verlauf des Spiels ihre Qualitäten zeigen sollten. Trotz einiger Ausfälle starteten die Gäste gut in die Partie und kamen durch Iskhakov zu ihrer ersten guten Gelegenheit und einem anschließenden Powerplay. Nürnberg arbeitete hart in Unterzahl und kam sogar in Unterzahl zu einer guten Gelegenheit und zog ebenfalls eine Strafe. Das zweitschwächste Überzahl der Liga konnte in diesem Falls einmal zuschlagen. MacLeod kam an der blauen Linie an die Scheibe, zog einfach mal ab und traf ins Tor zur Führung. Mannheim antwortete mit viel Intensität und drückte sogleich auf den Ausgleich. Bergmann führte den Puck ins gegnerische Drittel, übergab an Elias und dieser vollendete per Handgelenkschuss zum umgehenden Ausgleich. Kurze Zeit später musste Endras gegen Shihin und Schmöltz retten. Insgesamt war der Gastgeber sehr gut und engagiert in der Partie, mussten aber eine weitere Unterzahlsituationen überstehen. Auch die letzten fünf Minuten verliefen sehr intensiv und aggressiv, so dass es in den letzten Sekunden des ersten Drittel noch eine Strafen auf beiden Seiten gab.

 


Ein Powerplay der Ice Tigers zu Beginn des zweiten Drittels verpuffte mehr oder weniger ohne Chancen. Nach wie vor war das Spiel von kleinen Nicklichkeiten und Strafen geprägt. Mitte des zweiten Abschnittes war Nürnberg erneut in Überzahl. Endras war hier mehrfach gefordert und rettete gegen Fox und Brown. Mannheim merkte man in der einen oder anderen Situation doch die fehlendet Spielpraxis an. Dennoch hatte Plachta per Alleingang in der 32.Spielminute die große Chance gegen Treutle aber scheiterte. Dies scheint die Kurpfälzer etwas aufgeweckt zu haben, denn in den folgenden Minuten war Treutel einige Male im Mittelpunkt des Geschehens. In dieser Druckphase machte Bergmann die 2:1 Führung. Iskhakov führte den Puck noch im Powerplay ins Drittel, legte auf Bergmann ab und dieser überwand Treutle mit Ablauf der Strafe gegen Nürnberg. Zum Ende hin drückte noch einmal der Gastgeber auf den Ausgleich, doch Endras und die Mannheimer Hintermannschaft hielten den Vorsprung bis in die Pause.

 


Parlett traf zu Beginn des Schlussabschnittes mit der Rückhand den Pfosten. Die Begegnung wurde weiterhin sehr intensiv geführt. Viele Strafen prägten weiterhin das Bild, doch keine der beiden Teams konnten ihre Überzahlmöglichkeiten nutzen. Beide Torhüter standen im Mittelpunkt, oder der Spieler traf das Tor nicht, wie bei Bergmann großer Möglichkeit fünf Minuten vor dem Ende. Gegen Eisenschmid zeigte Treutle seine ganze Klasse. Kurz vor Schluss nahm Holzer dann auf der Strafbank platz und diese Chance ließ Nürnberg nicht liegen. Brown legt in Überzahl auf Fox zurück, der Endras keine Chance ließ. Es roch nach Overtime. Aber MacLeod hatte wohl anderes vor. Er schnappte sich die Scheibe an der blauen Linie, zog nach innen und drückte ab, an Endras vorbei. 32 Sekunden vor dem Ende drehten die Ice Tigers das Spiel und führten plötzlich mit 3:2. Natürlich setzte Gross alles auf eine Karte und nahm Endras vom Eis. Nutze allerdings nichts mehr. Nürnberg gewinnt dank großem Einsatz die Partie.

 

 


 

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Dezimierte Augsburger Truppe erobert gegen Straubing Tigers die Festung am Pulverturm

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Voraussetzungen für einen Erfolg bei den Niederbayern waren für Augsburg denkbar schlecht. Eine Hiobsbotschaft jagte die nächste und am Ende standen auf dem Spielberichtsbogen magere 13 Feldspieler und zwei Torhüter. Somit war für den AEV klar, dass man eine mehr als herausragende Leistung braucht, um überhaupt am Pulverturm bestehen zu können. Unter denen die spielfähig waren, befanden sich auch LeBlanc und Bergmann, die ohne jegliche Trainingseinheit nach ihrer Quarantäne in den Bus stiegen.

Ohne Valtentine, Länger, Saponari, Kharboutli, Trevelyan, Stieler, McClure, Nehring und Haase erkämpfte sich die Rumpftruppe um Coach Pelletier den Respekt beider Fanlager. Zusätzlich kam der Einstand von Straubings Neuzugang Tyler Parks, der in einem Alptraum endete. Fünf Gegentore in 23 Minuten gilt es nun für ihn zu verarbeiten, der sich wie der ärmste Mann im Stadion vorkommen musste.

 

 

(Foto: Dunja Dietrich) Das Trio Payerl, Puempel und Clarke beschäftigte die Tigers über volle 60 Minuten

 


 

 

Spielverlauf:

Nach den ersten Minuten des Beschnupperns fielen die Tore im Minutentakt. Aber nicht bei denen, die in der Liga das erste Drittel absolut dominieren. Es war die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga, die den Ton angab. Innerhalb von drei Minuten erspielten sich die Panther eine 0:3 Führung. Eine Auszeit durch Pokel beantragt, brachte vorerst kaum Ruhe ins Spiel der Straubinger. Das 0:4 ließ nicht lange auf sich warten.

Während Neuzugang Tyler Parks keine glückliche Figur machte, ließen seine Vorderleute jegliche Abwehrarbeit vermissen. Von den starken Auftritten gegen München und Wolfsburg blieb wenig bis gar nichts übrig. Erst gegen Ende des Abschnitts konnten sich die Tigers etwas fangen.

Parker Tuomie: “Ich weiß nicht, was los ist bei uns. Wir haben den Start komplett verpennt. Wir brauchen eine andere Mentalität. Klar hat der AEV wenige Spieler, aber wir müssen unser Spiel durchdrücken. Das Tor von Cody war wichtig und die letzten 5 Minuten haben wir gut gespielt. Wir müssen daran anknüpfen.” 

Nach 23:05 Minuten und dem Gegentreffer zum 1:5 Zwischenstand, war der Arbeitstag von Tyler Parks beendet und Coach Tom Pokel wechselte den 17-jährigen Philipp Dietl ein. Danach wachten auch die Hausherren endgültig auf, rissen sich am Riemen und kämpften sich in ein schweres Spiel zurück. In kurzer Zeit übernahm Straubing das Kommando und kam auf 4:5 heran.

Coach Pelletier reagierte, nahm eine Auszeit für sein Team und Augsburg rettete den Vorsprung in die Pause. Marco Sternheimer blieb dennoch zuversichtlich: “Ich finde, wir machen ein sehr gutes Spiel. Wir versuchen einfach zu spielen, sind aber im zweiten Drittel etwas davon abgewichen. Straubing hat zwar das Momentum bekommen, aber wir wollen im letzten Drittel das nächste Tor machen. Scheibe rausbringen, Chancen nutzen und mit der Kraft geht es noch.” 

Zu Beginn des letzten Drittels wechselte Coach Pelletier seinen Torhüter und setzte auf die Erfahrung von Olivier Roy. Alle im Stadion erwarteten nun einen Leistungsabfall der Gäste. Doch der blieb aus. Mit Leidenschaft und viel Engagement kämpften die Panther um den Sieg. Begünstigt wurde der auch noch durch Fehler der Tigers. Der Treffer in Unterzahl durch Payerl setzte die letzten Kräfte frei.

Drei Minuten vor Ende nahmen die Tigers den Goalie vom Eis, doch der Schuss ging nach hinten los. Drew LeBlanc setzte den Schlusspunkt hinter einen absolut verdienten Auswärtssieg. Für die Panther geht es gestärkt am Mittwoch zu Hause gegen die Adler Mannheim weiter. Die Straubing Tigers dagegen treten am Dienstag die eher unangenehme Reise nach Bremerhaven an, um dort endlich mal wieder bestehen zu können. 

 

 

 

(Foto: Dunja Dietrich) Tyler Parks gab bei seinem Debut eine unglückliche Figur im Tor der Tigers ab

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Andy Eder (Tigers): “Wenn sich schon vor dem Spiel mehr Gedanken über die Aufstellung des Gegners und deren Corona Situation macht, als sich auf den Gameplan zu konzentrieren, ist es am Ende eben so. Augsburg hat das heute clever gemacht und verdient gewonnen.”

 

Adam Payerl (Panther): “Ich bin stolz auf diese Truppe. Wir hatten einen sensationellen Start und das hat uns durch das ganze Spiel getragen. Alle im Team haben mehr Verantwortung übernommen und langsam gewöhnen wir uns daran, längere Eiszeit für jeden zu haben.”



Torfolge:
0:1 (7.) - Einen Fehlpass von Balisy an der eigenen blauen Linie verwerteten die Augsburger durch Michael Clarke nach Pass von Payerl zur Führung. 0:2 (8.) - Der AEV setzte sich wieder fest im Straubinger Drittel und sorgte für viel Verkehr vor dem Tor. Wade Bergmann zog von der blauen Linie ab und traf ins lange Eck. Parks war die Sicht dabei verdeckt.

0:3 (9.) - Wieder brachten die Panther den Puck in die Gefahrenzone und Adam Payerl stocherte den Puck über die Linie. 0:4 (12.) - Einen weiteren schnellen Gegenangriff über zwei Stationen verwerteten die Augsburger durch Matt Puempel, der wieder völlig frei vor dem Tor positioniert war.

1:4 (19.) - Cody Lampl brachte einen verdeckten Schuss an Mann und Maus vorbei ins Ziel, zum wichtigen Anschlusstreffer kurz vor der Pause. 1:5 (24.) - Jesse Graham beendete den Arbeitstag von Goalie Tyler Parks durch seinen haltbaren Weitschuss aus der Distanz. 2:5 (31.) - Die Tigers kamen in den Genuss von vier Minuten Überzahl und konnten beide nutzen. Andy Eder wurde wunderbar freigespielt und hämmerte den Puck ins halbleere Tor.

3:5 (32.) - Wieder hatten die Niederbayern die Aufstellung gefunden und es war Laser Alarm am Pulverturm. Marcel Brandt brachte seinen Hammer von der blauen durch. 4:5 (34.) - Andy Eder konnte den Pass von Bergmann abfangen, bekam dann von Elsner den Laufpass und allein vor Keller blieb Eder eiskalt und verkürzte.

4:6 (46.) - Augsburg agierte geschickt in Unterzahl. LeBlanc trieb Akeson so in die Enge, dass er zu einem schlechten Pass gezwungen wurde und Adam Payerl reagierte am schnellsten, lief auf und davon und ließ auch Dietl keine Chance. 4:7 (60.) - Den Schlusspunkt setzte Drew LeBlanc dessen Weitschuss aus dem eigenen Drittel das Ziel traf. 



Spiel vom 20.02.2022

Straubing Tigers - Augsburger Panther: 4:7 (1:4 | 3:1 | 0:2)

Tore:

0:1 |07.| Clarke (Payerl)

0:2 |08.| Bergmann (Graham, LeBlanc)
0:3 |09.| Payerl (Lamb)
0:4 |12.| Puempel (Payerl, Clarke)
1:4 |19.| Lampl (Leier)
1:5 |23.| Graham

2:5 |31.| Eder (Akeson, Connolly) - PP 1
3:5 |32.| Brandt (Leier) - PP 1
4:5 |34.| Eder (Elsner)

4:6 |46.| Payerl (LeBlanc) - SH 1
4:7 |60.| LeBlanc (Graham, Campbell) - EN

Schiedsrichter:  Kopitz / Rohatsch  / Römer / Schwenk  

Strafzeiten: Straubing 6 - Augsburg 10

 

Zuschauer: 2.818

 

 

 

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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1:3 gegen RB München, der Kampf um die Playoffs geht weiter

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Die Haie verlieren ein ausgeglichenes Spiel unglücklich, aber letztendlich verdient gegen eine starke Münchner Mannschaft. Zu viele Chancen wurde auf Kölner Seite vergeben, während die Münchner effektiver vor dem Kölner Tor waren.

 

 

KEC RBM 1802022 cp

(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 

Das Spiel begann sehr verhalten von beiden Mannschaften nach der Olympiapause. Körperliche Präsenz war gefragt. In der 4. Minute erhielten die Kölner eine unnötige Strafe, die sie jedoch souverän überstanden. In der 7. Spielminute ein erster Schuss auf das Münchner Tor. Marcel Barinka traf nach feiner Vorarbeit von Matsumoto nur die Latte. In der Folgezeit erspielten sich die Kölner einige hochkaratige Torchancen, die ungenutzt blieben. Auch die erste Überzahlsituation der Haie blieb ungenutzt. Eine Führung der Haie wäre längst verdient. So kam es wie es meistens kommt. Die erste gut nach vorn gespielte der Red Bulls verwertete Daryl Boyle 20 Sekunden vor Ende des ersten Drittels.

 

Im Zweiten Spielabschnitt übernahmen die Münchner mehr und mehr das Spielgeschehen. Die Chancen vor dem Tor von Tomas Pöpperle. Die Haie kamen nur noch vereinzelt vor das Tor der Gäste aus München. Das 2:0 für die Münchner fiel nach einer Einzelaktion durch Redmond, der den Kölner Kammerer auf einfachste Weise ausspielte und dann unhaltbar vollendete. Danach gelang den Haien nicht mehr all zu viel. Trevor Parks erzielte dann in der 36. Minute das 3:0. Die nächste Strafzeit der Kölner ließ schlimmes befürchten, doch Lucas Dumont konnte in der 37. Minute in Unterzahl den Anschlusstreffer erzielen. Mit 1:3 aus Sicht der Haie ging es in das Schlussdrittel.

 

Das Schlussdrittel war geprägt von hartem Kampf von beiden Mannschaften. Das Spiel war jetzt wieder ausgeglichen und es gab Chancen auf beiden Seiten, die jedoch alle vereitelt wurden. Die Defensivabteilungen beider Teams waren herausragend. 2 Minuten vor Spielende beorderte Trainer Uwe Krupp seinen Pöpperle auf die Bank. Trotz aller Bemühungen fielen keine Tore mehr. Unrühmlicher Höhepunkt des Schlussabschnitts war eine heftige Auseinandersetzung von Uvira auf Kölner Seite und O`Brien auf Münchner Seite, die beide für 2+5 Minuten in die Kühlbox geschickt wurden, wo das Duell verbal weiter ging.

 

Die Münchner gewannen nicht unverdient das Spiel, weil Sie Ihre Chancen effektiv nutzten. Das  Debüt von Kölns Neuzugang McIntyre verlief somit nicht wie gewünscht. Seine Leistung ragte aus der Mannschaft heraus und man konnte erkennen, das er eine Verstärkung für die Haie sein kann

 

Tore:

 

0:1 20. Boyle (Tiffels, Kastner)

0:2 26. Redmond (Mauer)

0:3 36. Parker (Tiffel, Kastner)

1:3 37. Dumont

 

Zuschauer 4.000

 

Strafen: Köln 13 ; München 13

 

 


 

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Red Bulls jubeln in Köln – 3:1-Sieg gegen die Haie

 

PENNY-DEL (Köln/PM) Red Bull München kehrt mit einem 3:1-Sieg (1:0|2:1|0:0) vom Auswärtsspiel bei den Kölner Haien in die bayerische Landeshauptstadt zurück. Daryl Boyle erzielte die Führung für effektive und defensivstarke Münchner. Ebenfalls erfolgreich vor 4.000 Zuschauern in der Domstadt: Zach Redmond und Trevor Parkes.

 

KEC RBM 1802022 cp

 

( Foto City-press )

 


 

 

Die Red Bulls mit Olympia-Rückkehrer Frederik Tiffels und PENNY DEL-Debütant Julian Lutz im Aufgebot. In einem umkämpften Duell hatte Köln zunächst die besseren Chancen, darunter ein Lattenknaller von Marcel Barinka (7. Minute). Den Führungstreffer erzielten dann aber die Münchner: Boyle netzte 19 Sekunden vor der ersten Drittelpause nach Vorarbeit von Tiffels zum 1:0 ein.

 

 

Nach dem Seitenwechsel legten die Red Bulls nach. Redmond krönte seine Einzelleistung mit einem Schuss ins Kreuzeck (26.). Das Team von Trainer Don Jackson kontrollierte die Partie und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Eine davon nutzte Torjäger Parkes zum 3:0 (36.). Wenig später die Münchner in Überzahl, aber mit einem Scheibenverlust im Spielaufbau. Kölns Lucas Dumont lief alleine auf Henrik Haukeland zu und ließ dem Torhüter der Red Bulls keine Chance – nur noch 3:1 (37.). Mit diesem Ergebnis ging es dann in das Schlussdrittel.

 

 

Köln versuchte nochmal alles, aber München verteidigte konsequent. Maximilian Kammerer hatte zwar in Haie-Überzahl die beste Chance auf den Anschlusstreffer (50.), der zehnte Auswärtssieg der Red Bulls in dieser PENNY DEL-Saison wackelte aber zu keinem Zeitpunkt.

 

 

Frank Mauer: „Das war eine super Teamleistung. Wir haben defensiv sehr gut gespielt. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten.“

 

 
Kölner Haie gegen Red Bull München 1:3 (0:1|1:2|0:0)

 

Tore
0:1 | 19:41 | Daryl Boyle
0:2 | 25:08 | Zach Redmond
0:3 | 35:34 | Trevor Parkes
1:3 | 36:43 | Lucas Dumont

 

Zuschauer: 4.000

 

 


 

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Straubing Tigers bleiben gegen Grizzlys auf Erfolgskurs - Furchner erzielt sein 300. DEL Tor

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers erwischten in jedem einzelnen Drittel einen perfekten Start und legten vor allem in der Abwehr den Grundstein zum Sieg. Der 17-jährige Philipp Dietl blieb erneut ein sicherer Rückhalt und wurde in den letzten 120 Minuten nur einmal bezwungen. Nur bei Furchners 300. DEL Treffer musste er hinter sich greifen. Eine Bestmarke, die vor Furchner nur Michael Wolf und Patrick Reimer erreichten. Straubings Abwehrarbeit macht auch in Unterzahl von sich reden. Dort ist man jetzt seit 46 Minuten ohne Gegentor. 

 

 

(Foto: Citypress) Wolfsburg wurde heute von den Tigers in die Zange genommen 

 

 


 

 

Straubing erwischte den optimalen Start. Erster Schuss und gleich der erste Treffer. Darauf aufbauend wurden das Offensivspiel der Tigers immer wieder gut aufgestellt. Wolfsburg hatte in der Abwehr zu tun, versuchte es meist nach vorne durch Konter. Archibald und Fauser waren dem Ausgleich sehr nahe. Dietl, der wieder den Vorzug erhielt, musste ein paar mal eingreifen.

Voll ins Spielgeschehen konnten auch die beiden Olympia Rückkehrer Brandt für Straubing und Bittner für die Grizzlys eingreifen. Ebenso gab der Neuzugang Trenton Bourque bei den Hausherren seinen Einstand.

Trenton Bourque: “Mir gefällt es hier, das ist eine geile Stimmung. So etwas hat man in Nordamerika nicht oft. Der Wechsel ging sehr schnell. Ich war in Winnipeg als ich davon erfuhr und habe mich dann auf den Weg gemacht. Das Team hat mir in den ersten Stunden sehr viel helfen können. Ich freue mich auf mehr.” 

Für Wolfsburg war es schwer sich auch nur einmal in der Zone der Niederbayern festzusetzen. Das aggressive Forechcking in der eigenen Zone war der Erfolg bis dahin für die Tigers. Die legten auch offensive Akzente und Nadelstiche. Strahlmeier agierte einmal unglücklich, als er den Puck zum 2:0 fallen ließ, war aber sonst wie gewohnt ein guter Rückhalt.

Das wichtigste für die Straubinger war, dass sie sich nicht aus ihrer Position locken ließen. Einmal klappte es dann doch für Sebastian Furchner, der seinen 300. Treffer in der DEL erzielte, was vor ihm nur Michael Wolf und Patrick Reimer gelang.

Sebastian Furchner: “Das Tor war wichtig für uns, damit wir zurückkommen ins Spiel und ja der Puck bekommt einen besonderen Platz zu Hause. Wir waren bisher nicht gut genug in den 40 Minuten und müssen im letzten Drittel einiges besser machen.” 

Die Hausherren wollten früh den Deckel darauf machen. Nach dem 4:1 gleich zu Beginn des letzten Abschnitts war der Bann endgültig gebrochen. Zwar gaben sich die Grizzlys nie auf, aber gegen ein solches Bollwerk, was die Tigers aufzogen, war heute nichts zu holen. Straubing ist nun auch bemerkenswerte 46 Minuten in Unterzahl ohne Gegentor, was die Leistung in der Defensive noch extra unterstreicht.

Die Tigers bleiben gleich zu Hause und empfangen am Sonntag die Augsburger Panther. Wolfsburg muss erst wieder in einer Woche im Heimspiel gegen Nürnberg auf das Eis.

 


 (Foto: Citypress) Kein Puck wurde verloren gegeben 

 

Stimmen zum Spiel: 

Fabio Pfohl: “Die Kleinigkeiten waren heute entscheidend und die Tigers haben es besser gemacht als wir. Uns soll man nie abschreiben, gerade jetzt beim Kampf um die Playoffplätze, weil wir eine Kämpfermentaltiät haben, aber das Spiel heute muss natürlich auch analysiert werden.”  

 

Marcel Brandt: “Das ist unfassbar. Hut ab vor dieser Defensivleistung, die war heute und auch schon in München überragend. Philipp im Tor hält klasse und wir haben die Vorgabe vom Coach, so wenig Schüsse wie möglich zuzulassen, sehr gut umgesetzt. Die Erfahrung bei Olympia war Wahnsinn, sportlich hat es leider nicht so geklappt.” 

 

Mike Stewart: “Unser Start war nicht optimal, haben uns aber nach dem frühen Rückstand zurückgekämpft und gute Chancen gehabt. Auch nach dem 3:0 sind wir wieder zurückgekommen, haben hart gearbeitet, aber Straubing hat es heute einfach eiskalt ausgenutzt. Wir haben heute letztendlich nicht unseren Rhythmus gefunden.”

 

Tom Pokel: “Wir haben einen guten Start gehabt und beide Teams haben stark gespielt im ersten Drittel. Im zweiten Abschnitt ist es auch für uns gelaufen und als Wolfsburg noch einmal herankam, haben wir ein sehr starkes letztes Drittel gespielt. Philipp Dietl hat auch heute wieder wichtige Schüsse für uns gehalten und das macht uns alle stolz, was er da diese zwei Spiele abgeliefert hat. Momentan sehe ich unseren Kader wieder im Aufwind.”



Torfolge:

1:0 (1.) - Akeson nahm den Angriff mit auf, verlor aber schon fast den Puck. Dennoch konnte er mit Übersicht auf Ian Scheid abgeben. Der stoß unbedrängt bis in den Slot vor und traf trocken ins lange Eck. 2:0 (23.) - Von Brandt kam eine Bogenlampe vor das Tor, Strahlmeier lässt prallen und T.J. Mulock steht genau am richtigen Ort um den Puck über die Linie zu drücken.

3:0 (27.) - In einer unübersichtlichen Situation, in der sich niemand für den Puck zuständig fühlte, nahm sich Sandro Schönberger ein Herz, steuerte auf das Tor der Grizzlys zu und sein verdeckter Schuss fand das Ziel. 3:1 (37.) - Nach einer schnellen Passkombination im Drittel der Tigers musste Sebastian Furchner nur noch die Kelle reinhalten. Dietl war nach 97:02 Minuten zum ersten Mal geschlagen.

4:1 (41.) - Die Tigers legten sich die Grizzlys in Überzahl zurecht und Connolly mit einer Zuckerpass auf Travis St. Denis, der in den Winkel trifft. 5:1 (53.) - Besser kann man einen 3 auf 3 Situation nicht ausspielen. Am Ende waren zwei Straubinger allein vor Strahlmeier und Chase Balisy lochte mit der Rückhand ein. 



Spiel vom 15.02.2022

Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 5:1 (1:0 | 2:1 | 2:0)

Tore:

1:0 |01.| Scheid (Akeson) 

2:0 |23.| Mulock (Brandt, Brunnhuber)
3:0 |28.| Schönberger (Akeson, Kohl)
3:1 |37.| Furchner (Schinko, Gaudet) 
4:1 |41.| St. Denis (Connolly, Akeson) - PP 1
5:1 |53.| Balisy (St. Denis, Leier) 

 

Schiedsrichter:  Polaczek / Rohatsch  / Koziol / Wölzmüller 

Strafzeiten: Straubing 6 - Wolfsburg 4

 

Zuschauer: 2.818

 

 

 


 

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PENNY DEL stellt einen Absteiger, der zweite Absteiger wird ausgesetzt / Aus der DEL2 kann es weiterhin einen Aufsteiger geben

 

PENNY-DEL (PM) Unter dem andauernden sportlichen und wirtschaftlichen Einfluss der Coronavirus SARS-CoV-2-Pandemie werden die Vereinbarungen zur sportlichen Qualifikation für die PENNY DEL für die Saison 2022/2023 sowie weitere Regelungen der ursprünglichen Vereinbarung angepasst. Darauf einigten sich die Verantwortlichen beider Ligen nach Gesprächen.

 

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(Foto: eishockey-online.com Archiv)

 


 

Die PENNY DEL ermittelt in der laufenden Saison nur einen Absteiger, der zweite Absteiger wird ausgesetzt. Die sportliche Qualifikation des Meisters der DEL2 bleibt unberührt. Diese Ergänzungsvereinbarung soll für alle Beteiligten Rechtssicherheit aufgrund der coronavirusbedingten Auswirkungen auf die Saison 2021/2022 und darüber hinaus schaffen.

 

Zur Ermittlung der Teilnehmer der Saison 2023/2024 tritt dann die ursprüngliche Regel wieder in Kraft. Das bedeutet, dass in der Saison 2022/2023 bei einem Aufsteiger aus der DEL2 zwei Absteiger aus der PENNY DEL in die zweite Liga ermittelt werden. Sollte es keinen Aufsteiger aus der DEL2 geben, gibt es einen Absteiger aus der PENNY DEL. Je nach Szenario wird die PENNY DEL in der Saison 2022/2023 mit 14 oder 15 Clubs spielen. In der Saison 2023/2024 dann wieder mit 14 Clubs.

 

Jürgen Arnold, Vorsitzender des Aufsichtsrates der PENNY DEL, sagt: „Ich möchte mich im Namen der gesamten Liga für die sehr konstruktiven Gespräche mit den Verantwortlichen der DEL2, Herrn Peter Merten und Herrn Hendrik Ansink, bedanken. Wir konnten zu jeder Zeit vertrauensvoll miteinander sprechen. Die DEL2 hat Verständnis für unsere Situation gezeigt, wir hingegen konnten stets die Sichtweise der DEL2 nachvollziehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir durch diese Vereinbarung für alle Beteiligten eine gute Lösung gefunden haben. Nun geht unser Blick auf die Fortführung der Hauptrunde sowie die anstehenden Playoffs. Ich bin sicher, dass wir vor einer spannenden Eishockey-Zeit stehen. Umso schöner ist es, dass durch die Öffnungsschritte im Kontext der Pandemie wieder mehr Zuschauer in die Arenen kommen dürfen.“

 

Peter Merten, Aufsichtsratsvorsitzender der DEL2, sagt: „Auch ich möchte mich für die konstruktiven und zielorientierten Gespräche mit den Vertretern des PENNY DEL Aufsichtsrates, Jürgen Arnold und Wolfgang Brück, bedanken. Gemeinsam haben wir unter den coronabedingten Einflüssen eine gute Lösung vor allem für den Sport gefunden. Wir sehen die besondere Situation der PENNY DEL in der aktuellen Saison und haben eine Möglichkeit gefunden zu unterstützen, ohne dabei den Auf- und Abstieg erneut auszusetzen. Im Gegenzug zeigte sich die PENNY DEL ebenfalls entgegenkommend bei der Neugestaltung der zukünftig gesplitteten Bürgschaftserbringung möglicher Aufsteiger aus der DEL2. Insofern freuen wir uns auf spannende Endrunden in der DEL2 mit Playdowns und Playoffs, die wir ab sofort wieder mit deutlich mehr Fans in den Arenen erleben werden.

 

 


 

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Wolfsburg entführt mit einem klaren 0 zu 5 Sieg alle Punkte aus Augsburg

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)   Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther heute die Grizzlys Wolfsburg zu einem brisanten Match. Neuer Coach beim Heimteam, das sich gegen seinen ehemaligen Trainer duellierte, eine durchaus pikante Voraussetzung für einen hochklassigen Eishockeyabend. Hinzu kam die Zulassung von maximal 50 % Fans in der eigenen Arena, Eishockey Herz was willst du mehr! Es war das erste Spiel vor 3.089 Zuschauern nach einer viel zu langen Durststrecke.

Schließlich feierten die Grizzlys Wolfsburg einen ungefährdeten und deutlichen 0 zu 5 Auswärtserfolg, der bereits nach dem ersten Drittel feststand mit dem frühen Doppelschlag und dem 3 Tore Vorsprung. Augsburg kam nie richtig in Schwung und bot eine enttäuschende Vorstellung.                           

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich) Headcoach Pelletier gibt die Richtung hinter der Bande vor

 


Augsburg absolvierte die letzten 5 Begegnungen sehr gemischt mit 2 Siegen und 3 Niederlagen. Mit ihrem neuen Headcoach hinter der Bande, Serge Pelletier, einem kanadisch-schweizerischen Trainer, versprach sich der AEV ein klares Signal in Richtung Playoffs. Pelletier, der am 21.11.1965 in Montréal, Québec geboren wurde, war zuvor beim HC Lugano unter Vertrag, wo er als Assistent Coach Meister wurde. Somit brachte er beste Referenzen mit. Pelletier gewann drei Mal den Spengler Cup, ebenfalls als Assistenztrainer. Die Panther lagen auf Tuchfühlung zu den Kölner Haien, die den Rang 10 momentan innehatten, aber vier Spiele mehr austrugen. Gegen Wolfsburg konnte man nur 2 Spiele der letzten 10 Partien für sich entscheiden. Leider konnten heute coronabedingt LeBlanc, Trevelyan und McClure sowie Bergman nicht mitwirken.

 

Puempel: „ A new coach has always his own system and style. In Iserlohn we did a good job, played good 50 minutes on the road but we need a full game performance. We changed a few things in the system, little adjustments and have to keep our feet moving and move the puck well. We need to keep going and play aggressively again. We refreshed mentally and physically and are very excited about the fans coming in today. We can’t wait to see and hear them.“

 

Wolfsburg zog weiter souverän seine Kreise und setzte sich inzwischen auf Platz 2 der Liga hinter Berlin fest. Ihre letzten beiden Begegnungen indes verlor das Team um Coach Stewart, der heute gegen seinen früheren Arbeitgeber antreten durfte und bestimmt hochmotiviert dafür war. Diese Konstellation versprach allein schon eine große Portion Spannung und Aufmerksamkeit. Man war gespannt, ob sich Mike Stewart in seinem ehemaligen ‚Wohnzimmer‘ am Ende durchsetzen konnte. Wolfsburg musste heute u.a. auf Enlund, Mingoia verzichten, Möser war verletzt und der Olympionike Bittner war erst auf der Heimreise. Raabe agierte beim Lizenzpartner.

 

Stewart (HC): „Es ist ein gutes Gefühl, ich hatte eine super Zeit hier und freue mich, die Leute wieder zu sehen. Es ist nie leicht nach einer Pause, beide Teams waren eingerostet, und unser Puck Management war nicht gut genug. Wir gaben die Scheiben zu leichtfertig her, das wollen wir besser machen. Langsam kommt der Rhythmus wieder zurück, wir sind alle Profis. Alle Teams haben reduzierte Kader, es ist ein Vorteil für relativ gesunde Spieler. Unser heutiger Kader mit 5 Verteidigern und 13 Stürmern reicht aus, es ist schön vor Fans zu spielen auch wenn es auswärts ist. Wir gehen Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Wir haben eine Idee und ein Auge auf den Gegner, wir haben unseren weg und müssen hellwach sein.“

 

Früher Doppelschlag der Wolfsburger, die noch einen Treffer nachlegen

 

Der AEV trat heute Abend mit einem speziellen Jersey auf, welches an das legendäre A-Team erinnern sollte aus alten Tagen. Ein Lupfer von Länger, der auch noch abgefälscht wurde, entwickelte sich zu einer gefährlichen Flatterscheibe vor Strahlmeier. In der 2. Spielminute erwies sich Furchner als Party Crasher, als er seine Grizzlys in Front schoss. Dies war sein 299. DEL Treffer und erst der zweite Schuss auf das Tor. Was war denn hier los? Nur 52 Sekunden später folgte der nächste Nackenschlag für Augsburg, als Machacek recht unbedrängt zum 0 zu 2 einnetzte. Hier stimmte die Feinabstimmung in der Defensive nicht. Die Panther waren zu weit von ihren Gegenspielern weg.

 

Dann gab es ca. 90 Sekunden lang eine doppelte Überzahl für die Hausherren, doch es wurde zu umständlich agiert, so dass diese große Chance wirkungslos verpuffte. Die Gäste blieben brandgefährlich bei ihren Vorstößen. Der AEV war um eine Antwort bemüht und der 56-jährige Pelletier, der seit 1989 als Coach unterwegs ist, fand sicher die richtigen Worte bei seiner Auszeit nach dem frühen Doppelschlag. Letztlich half alles nichts, denn Archibald erhöhte mit dem Rebound sogar zum 0 zu 3 in der 12. Spielminute. Welch eine Effizienz bei den Gästen: von 5 Schüssen waren 3 von Erfolg gekrönt, das war bemerkenswert zur Mitte des ersten Drittels. Ein weiterer Konter der Grizzlys hätte beinahe den nächsten Treffer bedeutet.

 

Nun sollte das nächste Powerplay für die Panther die Wende einleiten, doch die Gäste verteidigten aggressiv und effektiv ihre Zone. Es sprangen keine vielversprechenden Chancen heraus für den AEV, der weiter auf der Suche nach dem Schlüssel für das Spiel war. Es kam von den Mannen um Pelletier zu wenig in diesem Spielabschnitt, die Physis war auch noch ausbaufähig. Wolfsburg schaffte es relativ einfach, den strukturierten Aufbau einzuleiten. Augsburg leistete sich zu viele leichte Puckverluste und Abspielfehler. Auch das Forechecking klappte bisher nicht wie geplant. Schon wieder ein 2 auf 1 Konter, fast eine Kopie wie zuvor, doch in letzter Sekunde konnte Schlimmeres verhindert werden.

 

Kapitän Lamb musste nach einem Hit von DeSousa schon Sekunden vor der Sirene in die Kabine, da er an der Stirn blutete. Bei Augsburg mangelte es noch am nötigen Körperspiel und Wolfsburg demonstrierte seine grandiose Effektivität.

 

Nehring: „It is not the start we wanted. We did not finish on our PP. They are a good team and they are very fast in the neutral zone. We need to regroup and return better, it is a 60 minutes game.“

 

Fauser und Schinko bauen Vorsprung aus

 

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts begann Augsburg mit Keeper Roy und auch Lamb war wieder mit von der Partie.  Unfassbar, doch nach nur 39 Sekunden war der nächste Schuss der Gäste erneut ein Treffer. Torschütze war Fauser und Melchiori verdients sich bereits seinen dritten Scorerpunkt. Es stellte sich die berechtigte Frage, wann Backup Goalie Östlund vielleicht übernehmen sollte. Es ging auch jetzt viel zu einfach für die Wolfsburger, die Fans waren sprachlos ob der Darbietung ihrer Akteure.

 

Jetzt wurde es ein bitterer Abend für den AEV, denn Schinko besorgte mit seinem zweiten DEL Tor den fünften Treffer für seine Farben in der 26. Spielminute. Auch hier waren die Panther nicht nah genug am Gegenspieler dran. Der AEV wirkte völlig verunsichert, es hatte sich nichts geändert zum ersten Drittel. Wann begann der Gastgeber sein Körperspiel? Valentine setzte dann mal ein erstes physisches Ausrufezeichen, um einen Weckruf an seine Kollegen zu richten.

 

Vielleicht kam das Powerbreak zur rechten Zeit, um danach was Kreatives zu bewirken. Es ergab sich eine gute Gelegenheit für den AEV, doch die Scheibe wurde noch weggeräumt von den Grizzlys. Das Abwehrverhalten der Fuggerstädter war unerklärlich, zumal die Panther doch so heimstark unterwegs waren in der Liga. Gerade noch begrub Roy den Puck unter sich, sonst hätte es fast erneut geklingelt. Bei diesem Spielstand kam auch keine richtige Stimmung von den Rängen auf, auch die Fans staunten und waren sichtlich geschockt von dem, was sie unten auf dem Eis sahen.

 

Die Wolfsburger störten früh und deshalb konnte Augsburg die neutrale Zone nicht schnell genug überbrücken. Kleine einfache Körpertäuschungen der Grizzlys genügten, um die Panther aus dem Tritt zu bringen. 

Was war nur mit dem AEV heute Abend los? Alle sonst bewährten und gewohnten Mechanismen schienen wie aus dem Nichts weg zu sein.

 

Schinko: „Wir arbeiten wirklich hart nach den zwei Niederlagen in Folge und wollen zu unserem Grizzlyhockey zurückkehren. Wir machen die einfachen Dinge bislang richtig. Wir wollen mit viel Tempo zum Tor gelangen.“

 

Wolfsburg verwaltet die klare Führung souverän

 

Würde sich der AEV im Schlussabschnitt noch aufbäumen können? Was hatte Headcoach Pelletier noch im Köcher? Wolfsburg war weiterhin gedankenschneller und hatte die Panther voll im Griff, die ihre Krallen nicht ausfahren konnten. Die Gäste taten nun nur noch das Nötigste und verwaltete das Ergebnis weitgehend ohne großartig in Gefahr zu geraten. Die höchste Niederlage gegen den heutigen Gegner datierte aus dem September 2015, als man mit 1 zu 6 die Segel streichen musste.

 

In diesem Drittel wollten die Gäste nicht mehr so richtig und der Gastgeber konnte nichts entgegensetzen. Inzwischen war es kein ansehnliches Eishockeymatch mehr und die Minuten liefen ereignislos herunter, schade für die Fans, die sich auf dieses Spiel so sehr gefreut und eine andere Erwartungshaltung hatten. Vielleicht brachte das nächste Augsburger Powerplay was Verwertbares, doch Wolfsburg hatte leichtes Spiel in Unterzahl.

 

Im Schlussdrittel verbuchte der AEV nur einen einzigen Torschuss, das war höchst bedenklich und vollkommen ungewohnt für Augsburger Verhältnisse im heimischen Rund. Als Fazit kann man festhalten, dass es die bislang schlechteste Heim Performance der Gastgeber in dieser Saison war. Wolfsburg war eiskalt in der Chancenverwertung und nahm einen hochverdienten Auswärtssieg mit.

 

Pelletier: „The opponent worked harder from the very start of the game. We had a good first game in Iserlohn, but tonight we did not play a good game. Those guys who were not on the ice need now practice. Having a full team is my goal, tonight 8 players wer missing in the lineup, which makes it very difficult. “

 

Strahlmeier: „Wir mussten am Anfang das 5 auf 3 killen, das gab uns dann einen brutalen Schub. Wir waren konsequent mit unseren Torchancen, machten gute Blocks. Wir sind gut zurückgefahren und haben auf deren Konter geachtet, das war der Schlüssel zum Erfolg. Jedes Spiel ist momentan ungemein wichtig, deshalb muss man möglichst oft punkten, um sich ein wenig abzusetzen. Ich persönlich nehme eher die drei Punkte als den Shutout mit. Es ist wichtig für den Roadtrip mit Selbstvertrauen zu spielen.“

 

41. Spieltag, 16.02.2022

Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg 0:5 (0:3|0:2|0:0)

 

Tore:

0:1 |02| Furchner (Melchiori, Nijenhuis)

0:2 |03| Machacek (Gaudet, Button)

0:3 |12| Archibald (Festerling, Melchiori)

0:4 |21| Fauser (Melchiori)  

0:5 |26| Schinko (Festerling, Button)  

 

1. Drittel Statistik:      10:8 Schüsse, 14:19 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:6

2. Drittel Statistik:      7:8 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

3. Drittel Statistik:      1:7 Schüsse, 5:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Schiedsrichter:   Kohlmüller / Rohatsch

 

Zuschauer: 3.089

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Haase, Graham, Saponari, Payerl, Puempel, Rogl, Länger, McClure, Clarke, Stieler, Eisenmenger Maximilian, Valentine, Lamb, Sternheimer, Nehring, Campbell.

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Button, Murray, Machacek, Gaudet, Fauser, Krupp, Melchiori, Furchner, Festerling, Nijenhuis, Wurm, Schinko, Pfohl, Rech, Archibald, DeSousa, Hungerecker.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Straubing Tigers erbeuten 3 Punkte in München - Dietl bei Startdebüt mit Shutout

 

PENNY-DEL (München/MA) Die Voraussetzungen für einen Auswärtssieg der Tigers bei Red Bull München waren nicht gerade günstig. Fehlten außer Manning und Brandt (Olympia) auch noch der einzige derzeitige Stammtorhüter Sebastian Vogl. So kam der 17-jährige Philipp Dietl zu seinem ersten DEL-Einsatz von Beginn an. Die Nervosität verspürte wohl nur er selbst, denn im Spiel ließ sich Dietl nichts anmerken. Ein ums andere mal brachte er die Stürmer der Oberbayern zum Verzweifeln, die keinen ihrer 27 Schüsse ins Ziel brachten. Am Ende stand nicht nur ein verdienter Sieg sondern auch ein Shutout für den Youngster. Stephan Daschner bot ebenfalls eine absolut überragende Partie und hielt die Abwehr immer wieder zusammen.

 

(Foto: Citypress) Wie hier behielten die Tigers auch nach 60 Minuten die Oberhand

 


 

 

Spielverlauf:

München hatte am Anfang ähnlich mit dem Rhythmus zu kämpfen, wie die Tigers zwei Tage zuvor. So kamen die Gäste zu den besseren Möglichkeiten und konnten diese auch nutzen. Zusätzlich traf Akeson bei seinem Versuch nur den Pfosten. Schnell war zu erkennen, dass die Abwehrarbeit der Straubinger vor allem dem jungen Philipp Dietl zugutekommen soll. Die Oberbayern wurden so gut es nur ging, vom eigenen Tor ferngehalten.

 

Zwei zwingende Chancen sowie eine Überzahl blieben ungenutzt und die roten Bullen mussten mit einem zwei Tore Rückstand in die erste Pause gehen. Max Daubner: “Wir sind schon ordentlich herausgekommen, aber beim ersten Gegentreffer waren wir dann hinten zu passiv. Der Konter darf uns natürlich auch nicht passieren. Ich möchte es nicht auf den Rhythmus schieben, wir haben alle gut trainiert und sind alle fit.” 

 

Die Hausherren kamen mit mehr Druck auf die Abwehr der Tigers aus der Kabine. Sie beherrschten phasenweise das Geschehen. Dennoch schlichen sich immer wieder kleine Fehler ein. Ein Pass, der zu ungenau kam, ein Schuss, der das Tor verfehlte oder im Aufbau fand man keine gute Anspielstation. All das machte die Tigers nur stärker und mit jeder vereitelten Chance wurde auch Goalie Dietl sicherer.

 

Bei den Pfostenschüssen stand es nach zwei Dritteln ausgeglichen, vom Spielverlauf her nahm man sich insgesamt auch nicht viel. Nur die Anzeigetafel zeigte den selben Spielstand wie schon zwanzig Minuten zuvor an. Stephan Daschner: “Natürlich haben wir heute einen jungen Goalie drin, den wir unterstützen müssen. Nach vorne klappt es auch gut. Ich würde sagen es ist ein offener Schlagabtausch. Wir müssen weiterhin lücken schließen und die Münchner schon früh stören, also einfach unser Spiel spielen.” 

 

Die Straubinger blieben ihrer Linie konsequent treu und schafften es auch im letzten Drittel ein durch und durch talentiertes Team auf das Minimum an Möglichkeiten zu begrenzen. München brachte bis zur Schlussphase, als Coach Don Jackson seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm, nur vier Schüsse auf Dietl zusammen.

 

Die letzten zwei hochkarätigen Schüsse entschärfte debütant Dietl auch noch und zog den roten Bullen den letzten Nerv. Die Tigers stellten sich allerdings nicht nur hinten rein. Am Ende führte man auch mit 4:3 bei den Pfostenschüssen und so mancher mitgereiste Fan hätte sich eine frühe Vorentscheidung gewünscht. Aber auch so gelang es den Tigers die Halle leise zu spielen und man nahm verdient die drei Punkte mit nach Niederbayern. 

 


 (Foto: Citypress) Münchens 31 gewonnene Bullys konnten die Tigers auch nicht ins Wanken bringen

 

Stimmen zum Spiel: 

Maxi Kastner (München): “Im ersten Drittel war es nicht das, was wir eigentlich spielen wollten und haben einige falsche Entscheidungen getroffen. Das zweite Drittel war stark gespielt von uns und wir hätten da fünf Tore machen müssen. Aber so ist es halt, jetzt müssen wir auf Freitag schauen und es besser machen. Natürlich bin ich glücklich, dass die Fans wieder zurückgekommen sind. Es ist einfach schöner vor Stimmung zu spielen.” 

 

Philipp Dietl (Straubing): “Es ist ein unglaubliches Gefühl. Das Team hat mich brutal unterstützt. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich heute auf das Spiel vorbereitet haben. Ich hatte heute nichts zu verlieren und alle haben super gearbeitet.”

Torfolge:

0:1 (14.) - München ließ den Tigers in der eigenen Zone viel zu viel Platz. Der Puck lief über mehrere Stationen zu Ian Scheid. Seine Direktabnahme ging genau in den Winkel. 0:2 (16.) - Einen klassischen Konter leitete Sandro Schönberger, über Andy Eder, ein und schloss ihn dann vor dem Tor selber ab. 



Spiel vom 15.02.2022

Red Bull München - Straubing Tigers: 0:2 (0:2 | 0:0 | 0:0)

Tore:

0:1 |14.| Scheid (Mouillierat, Mulock)

0:2 |16.| Schönberger (Eder)

 

Schiedsrichter: Kohlmüller / Kopitz  / Hofer / Römer 

Strafzeiten: München 6 - Straubing 10 

 

Zuschauer: 1.383

 

 

 


 

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Straubing Tigers kommen mit einer Niederlage gegen Wild Wings zurück aus der Pause

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Den Straubing Tigers fehlten hinten raus die Körner, um ein Spiel, dass sie Phasenweise fest in der Hand hatten, noch drehen zu können. Die Wild Wings hingegen legten eine gute Auswärtsleistung auf das Parkett und konnten mit dem dritten Sieg im vierten Spiel gegen die Straubinger, die Abstiegszone vorerst wieder verlassen. Brandon Manning kam nach 40 Minuten nicht mehr zurück. Das schmerzte nicht nur ihn, sondern auch die 2643 Fans, die nach drei Monaten wieder ins Stadion durften. 

 

 

(Foto: Citypress) Cody Lampl konnte mit dem Auftritt der Tigers nicht zufrieden sein

 


 

 

Spielverlauf:

Es war das große Fragezeichen, wie die Tigers aus der 25-tägigen Pause, inklusive Quarantäne, zurück auf das Eis kommen würden. Natürlich klappte auf Anhieb nicht alles, aber Goalie Eriksson konnte sich nicht beklagen. Vor allem seine Abpraller wurden immer wieder gefährlich. Auf der anderen Seite agierten die Gäste sehr aggressiv im Forechecking und erspielten sich auch so die 0:2 Führung.

Straubing sah sich vor allem beim zweiten Treffer benachteiligt, da dem Tor wohl ein Foul von Bassen vorausgegangen war. Benedikt Schopper: “Die Rückkehr aufs Eis könnte besser sein, nach einem zwei Tore Rückstand. Wir haben dumme Gegentore bekommen und vorne bisher nichts zählbares reingemacht.” Im zweiten Abschnitt standen Pollock und Zaborsky vor den nächsten Treffern, aber Vogl im Tor der Tigers blieb die Ruhe selbst.

Die Hausherren rückten immer weiter vor und die Möglichkeiten wurden hochkarätiger. Einzig auf das Powerplay war heute nicht verlass. Während Vogl auch den vierten Alleingang entschärfte, kamen die Niederbayern mit dem 1:2 wieder ran. Gegen Ende des Drittels vergaben die Straubinger Chancen im Minutentakt. Die Tigers bestimmten weitestgehend auch die Pace im Spiel.

Boaz Bassen: “Ich finde wir machen bis jetzt ein wirklich gutes Spiel. Nach dem ersten Drittel, in dem vieles gut geklappt hat, müssen wir jetzt im letzten Abschnitt wieder mehr Mann gegen Mann spielen. Und bei meinen Chancen muss ich bei Goalie Vogl etwas höher zielen.” Manning blieb nach einem unglücklichen Kontakt mit der Bande gegen Ende des zweiten Abschnitts in der Kabine.

Schwenningen setzte sich gleich zu Beginn minutenlang in der Zone der Tigers fest und war sehr umtriebig dabei. Ergebnis war der 1:3 Vorsprung. Von den Tigers kam im letzten Abschnitt nicht mehr viel. Connolly setzte mit einem harten, aber fairen Check gegen Huss ein Zeichen. Der  “Wake Up Call” kam zu spät. Zwar wurde es noch einmal spannend, aber Karachun gelang der entscheidende Schuss ins verlassene Tor von Vogl. 

 

Straubing braucht wohl erst wieder einen gewissen Rhythmus. Den können sie bereits am Dienstag in München näher kommen. Die Wild Wings empfangen erst am Freitag den Tabellenletzten aus Bietigheim.

 

 (Foto: Citypress) Kapitän Turnbull konnte an alter Wirkungsstätte mit seinem Team jubeln 

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Sandro Schönberger (Tigers): “Wir haben über 60 Minuten nicht hart genug gearbeitet. Das erste Drittel war ausgeglichen, im zweiten waren wir besser, haben aber dann im Schlussabschnitt keinen Schlittschuh mehr aufs Eis gebracht. Wir brauchen wieder unseren Rhythmus, nach der langen Pause. 

 

Johannes Huss (Wild Wings): “Den Check muss ich mir erst noch mal ansehen. Ich habe ihn aber erst spät kommen sehen. Wir haben heute gut angefangen, aber dann im zweiten Drittel um den Ausgleich gebettelt. Im letzten Abschnitt haben wir dann voll nach vorne gepusht und die Tore gemacht.” 

 

Torfolge:

0:1 (13.) St. Denis konnte den Pass von Schopper nicht unter Kontrolle bringen, Görzt ging dazwischen, bediente Tomas Zaborsky und der traf aus halblinker Position genau ins Eck. 0:2 (15.) - Im gegnerischen Drittel, erreichte Connollys Pass niemanden. Der Puck ging in die eigene Zone und Boaz Bassen sprintete hinterher, kam aber zuerst zu Fall. Schopper wollte an die Scheibe, Bassen stellte das Bein raus und kam erneut an den Puck. Ganz überraschend stand er allein vor Vogl und konnte ihn verladen.

1:2 (34.) - Daschner leitet in der Zone den Angriff ein, St. Denis gibt mit viel Übersicht auf Brunnhuber, der am langen Pfosten lauert, ab. Bei Stephan Daschner hielt die Abwehr der Wild Wings den Corona-Abstand ein und so konnte er unbedrängt das Zuspiel von Brunnhuber verwerten. 1:3 (47.) - Alexander Karachun stand genau richtig im Slot, als er von Olimb direkt angespielt wurde. So konnte er aus kurzer Distanz, Vogl überwinden.

2:3 (59.) - Kael Mouillierat hielt sich ebenfalls im Slot auf und als das Zuspiel von Akeson kam, reagierte er im Gewühl am schnellsten und gab den Fans noch einmal Hoffnung. 2:4 (60.) - Diese Hoffnung machte Alexander Karachun bald wieder zunichte, als er ins leere Tor der Straubinger traf. 

 

 

Spiel vom 13.02.2022

Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings: 2:4 (0:2 | 1:0 | 1:2)

Tore:

0:1 |13.| Zaborsky (Görtz) 

0:2 |15.| Bassen
1:2 |34.| Daschner (St. Denis, Brunnhuber) 
1:3 |47.| Karachun (Olimb)
2:3 |59.| Mouillierat (Balisy, Akeson) - EA
2:4 |60.| Karachun (Robak, Eriksson) - EN

Schiedsrichter: Kopitz / Rohatsch  / Schwenk / Wölzmüller 

Strafzeiten: Straubing 6  - Schwenningen 8

 

Zuschauer: 2.643

 

 

 


 

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AUGSBURGER PANTHER TRENNEN SICH VON MARK PEDERSON UND PIERRE BEAULIEU

 

PENNY-DEL (Augsburg/PM) Die Augsburger Panther ziehen die Konsequenzen aus dem bisherigen Saisonverlauf und entbinden Cheftrainer Mark Pederson und seinen Assistenten Pierre Beaulieu mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben.

 

 

aev trainer2021

 

 


Die beiden Kanadier übernahmen den PENNY DEL-Club zu Beginn einer Saison, deren bisheriger Verlauf von vielen Holprigkeiten geprägt war. Vor allem zahlreiche Spielausfälle und -verlegungen sorgten dafür, dass die Augsburger Panther nie ihren Rhythmus fanden und nicht konstant ihre Leistung abrufen konnten. Eine Weiterentwicklung und tabellarische Verbesserung beim aktuell Elften blieb aus. Mit noch 19 verbleibenden Hauptrundenspielen wollen die Verantwortlichen nun einen neuen Impuls setzen, die Mannschaft verstärkt in die Pflicht nehmen und für eine Trendwende sorgen. 

 

Lothar Sigl, geschäftsführender Gesellschafter der Panther zur Personalentscheidung: „Ich möchte mich bei Mark Pederson und Pierre Beaulieu für ihre harte und akribische Arbeit bedanken. Menschlich war das eine schwere Entscheidung, beide haben sich zu 100 % mit unserem Club identifiziert, charakterlich perfekt zu uns gepasst und dem Teamerfolg stets alles untergeordnet. Auch wenn Trainerwechsel während der laufenden Spielzeit in der Clubhistorie selten unser Stil waren, so sehen wir jedoch in dieser Phase der Saison Handlungsbedarf. Wir benötigen dringend Resultate, um schnellstmöglich unsere Ziele zu erreichen. Mark und Pierre wünschen wir für ihre sportliche und private Zukunft nur das Beste.“

 

Die Präsentation des neuen Trainers folgt in Kürze, noch sind letzte Details zu klären. Der neue Headcoach soll erstmalig beim nächsten Spiel am 13. Februar in Iserlohn hinter der Bande stehen und in dieser Woche seine ersten Trainingseinheiten im Curt-Frenzel-Stadion leiten. 

 


 

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