Lucas Lessio bleibt den Krefeld Pinguinen erhalten

 

PENNY-DEL (Krefeld/PM) Gute Nachrichten inmitten der Olympiapause. Lucas Lessio bleibt für zwei weitere Jahre an der Westparkstraße. Der 29-jährige Kanadier ist in seiner zweiten Saison bei den Pinguinen und führt mit 16 Toren die interne Torjägerliste an. Seine 28 Punkten (16 Tore, 12 Vorlagen) setzen ihn auf Platz 3 der internen Scorerliste hinter Jeremy Bracco und Alexander Bergström.

 

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(Foto: Citypress)

 


 

Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir weiterhin mit Lucas planen können. Er ist ein wichtiger Spieler auf und neben dem Eis und beliebt bei Mitspielern und Mitarbeitern der Geschäftsstelle gleichermaßen. Seine Durchsetzungswille und seine Leidenschaft für den Eishockey-Sport und die Krefeld Pinguine machen ihn zu einer wichtigen Säule unserer Mannschaftsplanung für die nächsten Saisons. Wir hoffen, dass wir die Olympiapause nutzen können, um weitere wichtige Spielerverträge zu verlängern.“

 

Lucas Lessio: „Die Entscheidung zu verlängern ist leichtgefallen. Seit meinem ersten Tag in Krefeld, war für mich klar, wie sehr sich die Stadt und die Fans für diesen Club einsetzen und wie viel Leidenschaft für ihre Heimmannschaft da ist. Sie zeigen uns immer wieder, warum sie die besten Fans der Liga sind. Die Pinguine sind eine sehr professionelle Organisation und mit Sergey und der neuen Gesellschafterstruktur, und der Hilfe unserer Partner, wurde eine stabile finanzielle Situation geschaffen. Sie sind motiviert und arbeiten zielstrebig, um den Spielern und ihren Familien alles zu geben, was sie brauchen, um sich hier wohlzufühlen und die Mannschaft in eine Position zu bringen erfolgreich zu sein. Dank dieser Arbeitseinstellung merke ich, dass die Pinguine eine hervorragende Richtung für nächste Saison und die Jahre darauf eingeschlagen haben und ich bin dankbar, dass ich für mindestens zwei weitere Jahre Teil dieser Entwicklung sein darf. Ich bin sehr optimistisch und sehr gespannt auf meine Zukunft bei den Krefeld Pinguinen.“

 

Lessio, geboren in Richmond Hill, Ontario, Kanada, kam 2020 nach einer Saison beim Ligakonkurrenten Wolfsburg in die Seidenstadt. Mit 21 Punkten (12 Tore, 9 Vorlagen) in 37 Spielen zeigte er bereits in seiner ersten Spielzeit seinen Torinstinkt. 2011 in der zweiten Runde des NHL Entry Drafts von den Phoenix Coyotes ausgewählt kam er in der NHL 41 Mal und in der AHL 173 Mal zum Einsatz. Über die KHL, SHL, Liiga und die Extraliga in Tschechien fand der Linksschütze 2019 in die PENNY DEL.

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Augsburg gegen Nürnberg – ein Spiel mit Wettbewerbsverzerrung, das nicht hätte stattfinden dürfen

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion fand am Sonntagnachmittag ein weiteres bayerisches Derby statt. Im ersten Duell gegen die Franken konnten die Fuggerstädter zuhause einen Sieg verbuchen, doch diese Partie war damit in keiner Weise zu vergleichen.  Die heutige Begegnung stand unter einem sehr ungünstigen Stern für die Gäste, da diese nur mit einem arg dezimierten Line-Up antreten konnten. Schließlich schlugen die Augsburger Panther die Nürnberg Ice Tigers am Ende zwar deutlich mit 9 zu 4, was aber aufgrund der ungleichen Rahmenbedingungen nicht verwunderlich war. Trotzdem hat sich die Mannschaft um Headcoach Tom Rowe im Rahmen ihrer Möglichkeiten bravourös und bemerkenswert gut verkauft. Ihrer gezeigten Moral und ihrem Kämpferherz gebühren höchste Anerkennung!

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich) Endlich wieder Fans mit von der Partie!

 


 

Augsburg benötigte dringend die Punkte, um Anschluss zu Platz 10 zu wahren. Headcoach Pederson hatte bestimmt an der Offensivpower die nötigen Stellschrauben justiert. Darüber hinaus boten die Akteure den Fans das Retro Night Jersey in Anlehnung zur Spielzeit 1996/97, als damals dieses Trikot bei Auswärtspartien getragen wurde. Eine schöne optische Geste seitens des AEV!

 

Haase: “Mit Fans ist gleich ein bisschen Leben und Stimmung in der Halle. Das ist schon was Anderes, ein tolles Gefühl wieder. Wir müssen einfach mehr Tore schießen, Punkt! Vorne müssen wir effizienter sein, hinten ist es soweit ok. Business as usual heißt es für uns und das Spiel gewinnen.”

 

Die Nürnberg Ice Tigers reisten mit einem sehr ausgedünnten Kader in die Fuggerstadt, was einer Mission Impossible gegen durchweg heimstarke Augsburger gleichkam. Das Team um Headcoach Tom Rowe brachte lediglich 6 Stürmer und 5 Verteidiger sowie 2 Goalies auf den Spielberichtsbogen, wobei zu den Defendern auch ein gelernter Stürmer zählte. Neben den Coronabedingten Ausfällen wogen vor allem auch die Verletzungen bei Reimer und Brown schwer.

 

Weber: “Es ist fatal momentan. Wir waren nicht mehr richtig auf dem Eis seit Sonntag, hatten nur noch Stress mit Tests und Corona. Heute um 9 gab es die einzige Chance aufs Eis. Ob das ganze derzeit Sinn macht aus der Sicht der DEL, ich weiß es nicht. Wir versuchen die Energie hochzuhalten. Mental ist es ok, der körperliche Aspekt ist das Problem. Wir waren nur mit 4-5 Leuten auf dem Eis, hatten nur 2-3 kurze Übungen zum Anschwitzen und sprachen Taktikaspekte an. Wir werden sehr passiv agieren und Schüsse von außen durchlassen. Von der Mitte müssen wir den Gegner weghalten, die Defensive verstärken und schauen, dass mal einer vorne durchgeht. Wir schauen nur noch auf uns derzeit.”

 

Trotz des gewohnt furiosen Beginns des Heimteams, das schnell eine 3 Tore Führung herausschoss, zeigte Nürnberg eine große Portion Moral und hielt angesichts des dünnen Kaders vielversprechend mit. Dank Pilus erstem Saisontreffer und dem Anschlusstreffer von Fox gestalteten die Ice Tigers die Partie nach dem ersten Drittel offen.

 

Pilu: „Ja, man sieht man schon die Anstrengung, aber wir geben unser Bestes.“

 

Sternheimer: „Bisher sind wir ganz zufrieden, nur die zwei Gegentore dürfen uns nicht passieren. Wir wollten von Anfang gut rauskommen und viel Gas geben, das ist uns gelungen. Auch ein kurzes Line Up beim Gegner sagt gar nichts, siehe Iserlohn, die Liga ist so eng.“

 

Ustorf (Sportdirektor Nürnberg): „Natürlich wussten wir, dass es schwierig werden wird. Seit 13.1.22 haben wir nicht mehr trainiert, mussten die Spieler zum Teil isolieren. Nur zweimal konnten wir als Team trainieren. Es soll sich heute keiner weh tun, die Mannschaft ist nicht ansatzweise fit. Wir müssen mit verschiedenen Regeln momentan umgehen, mit 10 bzw. 11 Spielern muss man halt spielen, das ist die Regel. Analysen bringen heute nicht so viel, wir zeigen Moral, das ist wichtig. Für Pilu freuen wir uns, er hat einen großen Sprung gemacht in seiner Entwicklung. Im Powerplay haben wir gut trainiert. Wir wollen gut durch dieses Spiel kommen, den Fans ist man was schuldig. Es ist extrem unbefriedigend für alle Beteiligten, ich habe ein schlechtes Gewissen als Sportdirektor, denn das ist teilweise auch gefährlich für die Gesundheit. Die 10+1 Regel wurde getroffen, in der Hoffnung, dass dies nur mal für 1 oder 2 Spiel gelten würde. Unter diesen Umständen ist dies sicher diskussionswürdig. Wir müssen uns damit abfinden, zurechtfinden mit der DEL. Die DNL Entwicklung steht nun mehr im Fokus.“

 

Im Mittelabschnitt drehte Nürnberg sogar die Torschussstatistik zu seinen Gunsten und Kislinger markierte bereits den 7. Shorthander für seine Farben, doch Augsburg baute den Vorsprung um einen Treffer aus. Nürnberg versteckte sich keineswegs und schlug sich bisher mehr als achtbar. Dank der regelmäßig eingestreuten Torhüterwechsel konnten die Gäste immer wieder mal von wichtigen 10-15 Sekunden Verschnaufpause zehren, um ihre Energiereserven strategisch und zielführend einzuteilen.

 

Im Schlussabschnitt hätte Nürnberg tatsächlich noch mehr herankommen und verkürzen können, doch 2 Shorthander des AEV in eigener Unterzahl besiegelten die Niederlage in der Fuggerstadt. Trotz aller Widrigkeiten war durchaus mehr drin gewesen für die unermüdlich kämpfenden Ice Tigers, doch das schier Unmögliche war heute nicht zu schaffen mit ihrem dezimierten Kader. Stoa und Mebus u.a. verbuchten knapp 30 Minuten Time on Ice – Hut ab vor dieser tollen Energieleistung der gesamten Mannschaft!      

 

Augsburgs Henry Haase zog folgendes Resümee: „Das Toreschießen hat heute geklappt, aber wir waren viel zu offen hinten und haben dumme Fehler gemacht. Wir können nicht richtig zufrieden sein, drei Punkte, das zählt. Oft waren wir zu lässig, da müssen wir konsequenter und smarter sein. Wir müssen das gute Gefühl in die Pause mitnehmen.“

 

Nürnbergs Oliver Mebus brachte es nach Spielschluss sehr gut auf den Punkt: „Das Schlimme ist, man muss jetzt sogar enttäuscht sein, dass wir keine Punkte mitnahmen, sind frustriert, dass man nichts Zählbares mitnahm. Die Beine sind nun schwer und wir sind froh, dass es nun rum ist. Was wir derzeit erleben in der Liga, ist nicht wünschenswert. Wir saßen oft nur zuhause und haben kurz trainiert. Wir müssen die Regeln in der Liga hinnehmen. Es war heute nicht das ansehnlichste Eishockeyspiel gewesen. Die Pause ist gut für den Kopf. Wir hoffen, dass kranke Spieler zurückkommen und wir coronafrei durch die Saison kommen. “

 

Nach seinem Interview wurde Mebus mit Stehenden Ovationen von den Augsburger Fans in die Kabine verabschiedet. In dieser Situation zeigte sich wieder mal das fachkundige Publikum in der Fuggerstadt, welches die heutige außergewöhnliche Performance von Nürnberg zu würdigen wusste.

 

Nürnbergs Headcoach Tom Rowe ließ in der anschließenden Pressekonferenz seinem allzu verständlichen und nachvollziehbaren Ärger und Frust freien Lauf und appellierte dringend an die Liga, möglichst schnell diese Problematik kritisch zu diskutieren und einen Modus zu finden, damit diese Saison ordentlich und vernünftig zu Ende gespielt werden kann und kein Team mehr unter derartigen Benachteiligungen zu leiden hat. Rowe war sichtlich angefressen, denn mit diesem Match kamen nun zwei weitere verletzte Spieler hinzu. Er fühle sich ganz schlecht, weil seine Mannschaft gezwungen wurde, hier anzutreten und somit die Gesundheit der Akteure leichtfertig zu gefährden. Dies ist letztendlich auch passiert und das muss nun vermieden werden.

 

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass eine Begegnung in dieser Form hoffentlich nicht mehr seitens der PENNY DEL toleriert wird. Die von der Liga aufgestellte Regel 10 + 1 muss in Zeiten wie diesen unbedingt überdacht werden, um künftig wieder Eishockeyspiele unter normaler Wettbewerbskonstellation durchführen zu lassen.

 


 

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Iserlohn entführt drei wichtige Punkte mit einem 1:2 Auswärtserfolg in Augsburg

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion trafen die heimischen Panther zum zweiten Mal in dieser Saison auf die Iserlohn Roosters, welchen sie am 16.9. klar unterlegen waren auch dank deren effektiver Chancenverwertung. Augsburg wollte dafür heute Revanche. Iserlohn musste den Spielrhythmus wieder finden und den Punktequotienten in die Höhe schrauben. Mit ihrem neuen Coach an der Bande, Kurt Kleinendorst, war es ein interessanter Neubeginn. Heute Abend fand übrigens das Nachholspiel vom 24.10.21 des 16. Spieltages statt und das sogar vor Zuschauern, da in Bayern die 25% Regel der Auslastung galt.

Schließlich unterlagen die Augsburger Panther den Iserlohn Roosters knapp mit 1 zu 2. Damit meldeten sich die Sauerländer eindrucksvoll zurück nach einer langen Pause und der AEV verliert wieder mal ein Heimspiel.

 

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich) Roy als Turm in der Schlacht verhinderte Schlimmeres

 


Augsburg hatte nicht vor, zweimal hintereinander im heimischen Rund gegen die Sauerländer zu verlieren und setzte heute wieder ganz auf seine Offensivkräfte und die ausgeprägte Heimstärke. Das Ziel war ganz klar, mit einem Sieg tabellarisch weiter nach oben zu klettern in Richtung Pre-Playoff Ränge. Ihr letzter Heimerfolg gegen die DEG mit dem denkbar knappsten Ergebnis nach Overtime gab ihnen Mut und Motivation. Ihre etwas mickrige Torausbeute zuletzt wollten sie heute optimieren und dies vor eigenen Fans auch demonstrieren.

 

Payerl: “We never dealt with such a situation before, but we are preparing day by day and practicing during the week. We do not know what to expect from Iserlohn with their new coach. Hopefully, they are a bit rusty and we come out fast. Our powerplay need to be improved and we have to score more goals than recently. We need to get enough rebounds. Our fans give us extra boost today, we are happy about this anyway.”

 

Die Iserlohn Roosters gestalteten ihre beiden letzten Auswärtspartien vor der pandemisch bedingten Zwangspause erfolgreich und wollten gleich in Augsburg fortfahren, um den Abstiegsplatz schleunigst wieder zu verlassen. Das letzte offizielle Match bestritten die Roosters vor langer Zeit am 30.12.21 und waren bis vor kurzem wegen Coronafällen außer Gefecht gesetzt. Nun galt es, möglichst reibungslos in den Ligabetrieb wieder einzusteigen, um an die zuletzt gezeigten Leistungen nahtlos anzuknüpfen. Dies würde sich bestimmt als schwieriges Unterfangen herausstellen, doch mit dem neuen Coach waren sie ausreichend motiviert und bestens vorbereitet.

 

Kleinendorst: “It will be our first game since late in December. This will be a challenge indeed, but that’s exciting for me. It will definitely not be easy, that is obvious. I heard so many good things from this group, we have strong goaltenders, good forwards. We need more pace and Augsburg is battle tested, we however not. Our guys have skills and there is potential, they are willing to play the system. We call it the honeymoon face, because the puck has not dropped. Tonight, we get the chance to see what we have. I have a good feeling, though we had many limitations to work. It is a very good group here, great character. Honestly, it will be enjoyable but we have not yet played a game.”

 

Iserlohn geht in Führung, Graham markiert sein erstes DEL Tor

 

Die ersten Minuten würden zeigen, wie es um die momentane Fitness bei den Gästen stand. Deren Akteure mussten sich erst auf dem Eis finden, bisher hatten sie in den letzten Wochen nur trainiert und keine offizielle Spielsituation erlebt. Diesen Vorteil wollten die Hausherren zu ihren Gunsten heute nutzen. Der AEV legte auch gewohnt dynamisch los, kam gut aus der Kabine und übte anfangs viel Druck auf Jenike aus, der schnell auf Betriebstemperatur kam. Es war eine Wohltat, endlich mal wieder die Anfeuerung und das Klatschen von Fans im Stadion zu erleben. Die Protagonisten auf dem Eis waren davon bestimmt angestachelt.

 

Nach dem Powerbreak musste Jenike mit dem Schoner gegen Rogls Schuss retten, das war eine Top Gelegenheit. Iserlohn ließ sich nicht vom Anfangselan der Fuggerstädter beeindrucken, sondern gingen in der 10. Spielminute durch Adam in Führung, der ein feines Zuspiel perfekt verwertete. Besser hätte es gar nicht losgehen können für die nicht eingespielten Roosters, die jedoch nur knapp 3 Minuten später den verdienten Ausgleich der Hausherren hinnehmen mussten. Torschütze war nach einem gut vorgetragenen Angriff Graham, der nach bisher 28 Assist Punkten nun sein erstes DEL Tor erzielte.

 

Whitneys Pfostenknaller war eine gute Antwort der Iserlohner, bei denen nicht anzumerken war, dass sie fast 4 Wochen kein Match bestritten. Dann gab es ein Getümmel vor Roy, der mit seinen Vorderleuten mit Müh und Not die erneute Führung der Gäste verhinderte. Jenike parierte dann gegen Puempel souverän, es entwickelte sich eine flotte Partie mit guten Offensivaktionen auf beiden Seiten. Lamb setzte mit seiner bekannten Physis seinen Stempel auf. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die erste Kabinenpause. Bei der Bully Quote hatte Augsburg einen deutlichen Vorteil, was nicht überraschend war dank ihres ligabesten Rankings in dieser Disziplin.

 

Graham: „It was a good intense first period. Iserlohn wants to impress their new coach, play a new system. It was a good battle so far. We need to create more offensive chances and have to skate well.“

 

Iserlohn übernimmt das Kommando

 

Bisher gab es noch keine Strafen, trotz ein paar grenzwertigen Situationen. Payerl prüfte dann den linken Schoner von Jenike und wegen einer Bankstrafe gegen Iserlohn musste Riefers in die Kühlbox. In den letzten 7 Partien (0 von 19 Optionen) konnte der AEV kein Erfolgserlebnis bei eigener Überzahl feiern. Iserlohn hielt sich schadlos, auch weil die Augsburger meistens außen herum agierten ohne größere Gefahr vor Jenike auszustrahlen.

 

Iserlohn durfte nun Powerplay ausüben, welches sie als viertbestes Team in der Liga bisher recht ordentlich umsetzten in dieser Spielzeit. Auch die Gäste blieben glücklos und Lamb setzte nach dem Powerbreak ein weiteres Offensivzeichen. Graham war beschwingt durch sein Tor und feuerte den nächsten Distanzschuss auf Jenike ab, der aber bravourös abwehrte. Broda avancierte auch zum Aktivposten mit seiner Gelegenheit. Cornell’s Abschluss wurde geschickt geblockt und die Gäste hielten weiterhin gut dagegen. Augsburgs Keeper Roy musste nun mehrfach eingreifen in dieser Phase des Spiels.

 

Es ging weiter munter hin und her, zuerst prüfte LeBlanc Jenike und im Gegenzug waren die Gäste wieder dran, die sich nun ein leichtes Übergewicht an Chancen erarbeiteten. Adams Rückhandschuss verfehlte noch sein Ziel, doch Labrie vollendete ein passgenaues Zuspiel in der 37. Spielminute zur erneuten Führung für die Roosters. Diesen Vorsprung hatte sich Iserlohn im Mittelabschnitt redlich verdient. Fast im Gegenzug hätte der AEV ausgeglichen. Ein dynamischer Angriff von Maximilian Eisenmenger wurde vom Gäste Keeper famos abgewehrt.

 

Dank eines spielerischen Übergewichts im zweiten Abschnitt nahm Iserlohn einen knappen Vorsprung zum Pausentee.

 

Jentzsch: „Es fühlt sich ein bisschen länger an als die bisherigen 40 Minuten, es ist anstrengender als sonst. Unser System funktioniert gut, der Forecheck ist gut, die Scheibeneroberung funktioniert, aber wir brauchen noch Zeit. Wir haben besser als im ersten Drittel agiert, Puste ist noch relativ viel vorhanden, wir möchten das Spiel gewinnen.“

 

Roosters belohnen sich mit für ihr couragiertes Auftreten

 

Bisher war schon eine gewisse Handschrift vom neuen Headcoach bei den Gästen zu spüren. Augsburg musste wieder einen Weg finden, das gewohnte Offensivspektakel, das sie normalerweise zuhause zelebrieren, zu generieren. Es war nun interessant zu beobachten, ob Iserlohn sich hauptsächlich auf das Verteidigen konzentriert und die Kräfte soweit möglich schont nach der extrem langen Matchpause. Zu Beginn bemühten sich die Hausherren, litten aber auch unter etlichen unnötigen Fehlpässen und Ungenauigkeiten. Die ersten 5 Minuten verpufften weitgehend ereignislos, bis dann die Emotionen nach einem Save von Jenike hochkochten und sich ein paar Streithähne fanden. Von Iserlohner Seite wollte man sich nicht aktiv beteiligen gerade vor dem Hintergrund der fehlenden Matchpraxis und Fitness.

 

Bergmans Ablage wurde von O’Connor brandgefährlich auf seinen Keeper abgefälscht. Nachdem Roy rettete, hatten die Gäste gleich zweimal die Gelegenheit einzunetzen, zuletzt war der Pfosten im Weg. Die Roosters verteidigten bisher sehr geschickt und ließen nur wenig zu. Ganz im Gegenteil scheiterte Jentzsch an Roy.

Nun neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, wobei die Roosters den agileren Eindruck machten. Lamb checkte munter weiter und Iserlohn spielte für ihre Verhältnisse einfaches, aber bis dato erfolgversprechendes Eishockey. Die Fans machten nun Stimmung, um ihre Helden anzustacheln für die Schlussoffensive, da die Uhr erbarmungslos herunterlief. Der AEV wirkte ideenlos und Iserlohn versteifte sich auf Konter.

 

70 Sekunden vor der Sirene ging Pederson all in und brachte den sechsten Feldspieler auf das Eis. Jenike fischte dann ganz famos im Sitzen die Scheibe herunter, Chapeau! Jetzt begannen die letzten 60 Sekunden aber immer wieder konnten sich die Gäste befreien. Puempel und Payerl hatten ihre Chancen und es wurde ein letztes Bully vor Jenike angesetzt und ein letzter Schuss ging knapp am Gehäuse vorbei.

 

Dank einer Energieleistung entführten die Iserlohn Roosters drei wertvolle Zähler aus dem Curt-Frenzel-Stadion, auch weil der AEV nicht an seine letzten starken Heimpartien anknüpfen konnte. Roy verhinderte mit seinen Paraden eine höhere Niederlage.

 

Ankert: „Es war schön wieder zu spielen, zu lange haben wir nicht am Spielgeschehen teilgenommen. Es macht keinen Spaß, es war eine turbulente Zeit und wir sind froh über diesen Sieg. Wir haben gut gearbeitet die letzte Woche. Bei der Intensität ist sicher noch Luft nach oben. Es war keine einfache Aufgabe für die Trainer, man hat aber schon paar Unterschiede und Veränderungen gesehen. Die Arbeit vor dem Tor ist grundlegend, vor allem dort hart zu agieren. Die neutrale Zone war bisschen anders, hat phasenweise schon recht gut ausgesehen.“

 

Pederson: „We had been struggling a bit, in the 1st period we got our feet moving, in the 3rd we had some chances. We did some video work regarding our powerplay. They worked well and hard, we tried to focus on ourselves and wanted to be ready, but our offensive activities were not good enough.“

 

 

16. Spieltag, 28.01.2022

Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 1:2 (1:1|0:1|0:0)

 

Tore:

0:1 |10| Adam (Whitney, Schilkey)

1:1 |13| Graham (Saponari, Nehring)

1:2 |37| Labrie (Riefers)

 

1. Drittel Statistik:      8:7 Schüsse, 14:3 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:     9:12 Schüsse, 11:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:      14:7 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Referees:   Rohatsch / Hunnius

 

Zuschauer: 1.312

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Rogl, Bergman, Saponari, Nehring, Puempel, Valentine, Lamb, Clarke, LeBlanc, Campbell,  Graham, Haase, McClure, Stieler, Payerl, Länger, Kharboutli, Magnus Eisenmenger, Max Eisenmenger.

 

Iserlohn: Jenike, McCrea, Labrie, Bailey, Cornel, Ziegler, Acolatse, O’Connor, Whithney, Adam, Schilkey, Ankert, Buschmann, Jentzsch, Raedeke, Broda, Aubin, Riefers, Alanov.

 

 


 

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Bremerhaven sichert sich auch das zweite Spiel gegen Schwenningen

(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Teil Zwei der Schwenninger Norddeutschlandreise. Nachdem man am Vorabend eine Niederlage in der Verlängerung hinnehmen musste, war man in diesem Spiel auf Wiedergutmachung aus. Jordan George konnte bei den Wild Wings nicht mitwirken, für ihn rückte Maximilian Hadraschek ins Lineup. Zudem gaben beide Trainer ihren Backups den Vorzug. Im ersten Drittel kamen die Pinguins zu zwei Treffern. Zwar konnten die Wild Wings kurz vor Ende noch den Anschluss erzielen, zu mehr sollte es aber nicht reichen.

 

 

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Archivbild: citypress 


 

Schwenningen startete konzentriert und entschlossen in die Partie. Immer wieder tauchten die Schwarzwälder gefährlich im Drittel der Pinguins auf. Nachdem ein hoher Stock von Bremerhaven nicht geahndet wurde, bekamen die Wild Wings eine Strafe aufgebrummt. Praktisch mit der ersten Chance des Spiels gingen die Hausherren dann in Person von Miha Verlic in Führung.

 

Schwenningen kam in Überzahl fast zum Ausgleich, Max Görtz scheiterte aber an Maximilian Franzreb. Im direkten Gegenzug baute Jan Urbas die Führung seines Teams per Bauerntrick aus.

 

Im Mittelabschnitt drängten die Gastgeber auf das dritte Tor. Vladimir Eminger kam zentral, frei zum Schuss. Schwenningen tat sich weiter schwer, die zwingenden Torchancen herauszuspielen. In Überzahl wurden die Schwarzwälder dann gefährlich und feuerten viele Schüsse ab, ein Tor sollte aber weiterhin nicht gelingen. Insgesamt drei Mal agierten die Wild Wings mit einem Mann mehr, ehe sich kurz vor Drittelende der aufgestaute Frust entlud. Will Weber kassierte gleich zwei Strafzeiten und brachte sein Team für vier Minuten in Unterzahl.

 

190 Sekunden Powerplay nahmen die Bremerhavener mit ins Schlussdrittel, zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Schwenningen warf nun alles nach vorne, das Tor schien aber wie vernagelt zu sein. Erneut kamen die Wild Wings zu zwei Überzahlspielen. Dort waren aber erst einmal die Pinguins gefährlich. Pech hatten die Wild Wings, als sie nur den Pfosten trafen. Am Ende benötigte es eine Einzelaktion von Brett Pollock: Schwenningens Neuzugang kam von rechts und versenkte in die kurze Ecke.

 

Jetzt waren die Wild Wings voll da und drückten auf den Ausgleich. Max Görtz und Tomas Zaborsky scheiterten mit guten Möglichkeiten. Vier Minuten vor dem Ende musste Franzreb gegen Alexander Karachun die Schulter ausfahren. Als die Wild Wings kurz vor Schluss den Torhüter vom Eis nahmen kam es für Schwenningen ganz bitter. Zunächst wurde ein Bremerhavener Icing nicht gepfiffen, ehe Miha Verlic ins verwaiste Tor zum Endstand traf.

 

 

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

1:0 |8.|Verlic (Jeglic)
2:0 |15.|Urbas (Vikinstad / Alber)
2:1 |53.|Pollock (Huss)
3:1 |59.|Verlic (McNeill / Jeglic)

 


 

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Overtimesieg für Bremerhaven gegen die Schwenninger Wild Wings

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/BM) Nachdem die Wild Wings vergangene Woche unverrichteter Dinge die Rückreise aus dem Norden angetreten hatten, ging es zum ersten Back to back Spiel nach Bremerhaven. Die Hausherren hatten rechtzeitig die Freigabe der Behörden bekommen und konnten nach Corona Zwangspause drei Reihen aufbieten. Mit Ross Mauerman, Philipp Bruggisser und Mike Moore fielen aber weiterhin Spieler aus. Bei den Gästen fehlte Maxi Adam. Für ihn rückte Marius Möchel in die Verteidigung. Nachdem die Pinguins zunächst mit zwei Toren davon ziehen konnten drehten die Wild Wings die Partie. Erst kurz vor dem Ende gelang den Gastgebern der Ausgleich. In der Overtime sicherte Ziga Jeglic seinem Team den Zusatzpunkt.

 

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Foto: Archivbild / eishockey-online.com 


Vom Bully weg, suchten die Gastgeber ihr Heil in der Offensive. Niklas Andersen prüfte ein erstes Mal Joacim Eriksson. Auf der anderen Seit traf Tyson Spink nur den Pfosten. Besser machte es Vladimir Eminger. Sein Schlagschuss von der blauen Linie rutschte Schwenningens Schlussmann zwischen den Beinen durch. Beflügelt von der Führung gehörte die Anfangsphase den Pinguins.

 

Die wenigen Chancen die sich den Schwarzwäldern eröffneten, ließen Max Görtz und Colby Robak ungenutzt. Nach dem Powerbreak zeigte sich das Team von Christof Kreutzer verbessert, bis zur Pause blieb es aber bei der Führung für Bremerhaven.

 

Im Mittelabschnitt waren die Pinguins zunächst die gefährlichere Mannschaft. Mit zunehmender Spielzeit kamen dann die Wild Wings besser in die Partie. Zur Spielhälfte verpasste Alexander Karachun nur knapp. Auf der anderen Seite kamen die Norddeutschen zur ersten Überzahl des Spiels. Jan Urbas bedankte sich, nahm Maß und versenkte in den Winkel.

 

Vom Tor angestachelt legten die Schwenninger einen Gang zu und erspielten sich mehrfach Chancen. Während Patrick Alber die erste Strafe für sein Team absaß schnupperten die Wild Wings am Anschluss. Max Görtz stürmte kurz vor Ablauf der zwei Minuten alleine auf das Tor zu, fand aber in Brandon Maxwell seinen Meister. 25 Sekunden vor der Pause war es dann aber soweit. Im Fallen beförderte Tomás Záborský den Puck über die Linie.

 

Zu Beginn des Schlussabschnitts bemühten sich die Wild Wings um den Ausgleich. Ohne zwingende Abschlüsse spielten die Schwaben lange Sequenzen im Angriffsdrittel. Die Pinguins versuchten über Konter gefährlich zu bleiben. Einen solchen hatten aber auch die Wild Wings und diesen nutzten die Gäste auch prompt. Max Görtz brachte die Scheibe zu Tomas Zaborsky der im Nachstochern seinen zweiten Treffer erzielen konnte.

 

Bremerhaven wirkte nun müder und agierte nicht mehr so agil wie zu Beginn. Folgerichtig kamen die Wild Wings nach nur 68 Sekunden zur erstmaligen Führung. Tyson Spink hatte aus dem Slot genau ins Kreuzeck getroffen. In der Folge blieb eine weitere Schwenninger Überzahl ungenutzt, ehe Jan Urbas nochmals Joacim Eriksson prüfte. Gut zwei Minuten vor dem Ende zogen die Gastgeber den Torhüter um mit einem sechsten Feldspieler zu agieren. Tye McGinn zog von der blauen Linie ab und stellte wieder alles auf Null.

Am Ende musste das Spiel in der Verlängerung entschieden werden. Nach einem Pfostenschuss der Wild Wings war es Ziga Jeglic, der das Spiel mit seinem Treffer entschied.

 

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

1:0 |4.|Eminger (Trska)
2:0 |32.|Urbas (Jeglic / Trska)
2:1 |40.|Záborský (Görtz / Ramage)
2:2 |45.|Záborský (Görtz / Robak)
2:3 |46.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Karachun)
3:3 |59.|McGinn (Eminger)
4:3 |64.|Jeglic (Eminger / Verlic)

 


 

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Olympische Winterspiele 2022 in Peking - Der finale Kader der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft

 

DEB-Nationalmannschaft (PM) Bundestrainer Toni Söderholm gab am heutigen Dienstag, 25. Januar 2022, den finalen Kader der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft für die XXIV. Olympischen Winterspiele (04. bis 20. Februar 2022) in China bekannt. Insgesamt 25 Spieler (drei Torhüter, acht Verteidiger, 14 Stürmer) schafften es in die Olympia-Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e. V. (DEB) und wurden seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für Peking nominiert.

 

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(Foto: eishockey-online.com / Archiv)

 

 


 

Söderholm setzt bei seiner Auswahl auf ein eingespieltes Team aus erfahrenen Spielern. 21 Athleten gehörten zur erfolgreichen DEB-Mannschaft der vergangenen 2021 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Riga, die das Turnier auf Platz vier beendet hat. Elf Olympia-Nominierte waren bereits Teil der Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Auch in Sachen Coaching-Staff setzt der Bundestrainer auf eine bewährte Einheit: U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter, Ilpo Kauhanen und Cory Murphy komplettieren das Team hinter der Bande für Peking.

 

Olympia-Vorbereitung der Eishockey-Herren startet in Mannheim

 

Am kommenden Montag, 31. Januar 2022, startet die die DEB-Auswahl in Mannheim in die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Am Mittwoch, 02. Februar 2022, fliegt das Team um Kapitän Moritz Müller nach Peking. Sofern alle PCR-Tests negativ ausfallen, geht es für die Mannschaft in China nahtlos weiter mit der Vorbereitung auf das Herren-Eishockeyturnier, das am 9. Februar 2022 startet.

 

Gruppenphase des olympischen Eishockey-Turniers: Gegner der deutschen Mannschaft

 

Die erste Partie der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen 2022 findet am Donnerstag, 10. Februar 2022, um 14:10 Uhr (MEZ) statt. Zum Auftakt geht es gegen die Auswahl von Kanada. Weitere Gruppengegner sind Olympia-Gastgeber China (12. Februar, 09:40 Uhr MEZ) sowie das Team aus den USA (13. Februar, 14:10 Uhr MEZ).

 

Bundestrainer Toni Söderholm: „Seitdem wir wussten, dass wir bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking dabei sein werden, habe ich mir einen Kader für das Turnier vorgestellt, der sich über Zusammenhalt und Identität definiert und auch so funktioniert. Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir als Mannschaft gemeinsam so viele Erfahrungen gesammelt haben, wie wir benötigen und gleichzeitig auch die entsprechenden Typen in der Kabine haben. Das ist ein guter Ausgangspunkt für unsere Reise bei den Olympischen Spielen in Peking.“

 

DEB-Präsident Franz Reindl: „Die Olympischen Spiele sind das größte Ereignis für alle Athleten, massiv erschwert durch die aktuelle Situation. Toni Söderholm hat eine starke Mannschaft zusammengestellt, jeder der nominiert ist, hat es auch verdient, dabei zu sein. Die Die Qualität und der Charakter innerhalb des Teams sind großartig, gemeinsam kann die Mannschaft die Herausforderung Olympia meistern. Ich drücke der ganzen Olympia-Mannschaft die Daumen für die weitere Vorbereitung, die Anreise und eine erfolgreiche Zeit in Peking.“

 

DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Wir reisen mit einer eingespielten Mannschaft nach Peking. Wenn wir unsere Werte auf dem Eis ausspielen wie zuletzt, besteht in Peking durchaus die Möglichkeit, dass wir an unsere jüngsten internationalen Erfolge anknüpfen können. Die Vorfreude auf das olympische Eishockey-Turnier ist bei allen Beteiligten jedenfalls groß, das haben wir auch nochmal in den Gesprächen mit unseren Athleten und dem Staff gespürt.“

 

 

Olympia 2022: Spielplan der deutschen Nationalmannschaft

 

10.02.2022 | 21:10 (dt. 14:10) | Kanada – Deutschland

12.02.2022 | 16:40 (dt. 09:40) | Deutschland – China

13.02.2022 | 21:10 (dt. 14:10) | USA – Deutschland

 

 



 

eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

EOL Bande 2019 Memmingen740

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

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Gastspiel des EHC Red Bull München bei Tappara Tampere auf SPORT1 im Free-TV

 

Sport1-Eishockey (PM) Neuer Anlauf für den Halbfinal-Showdown in der CHL: Das Gastspiel des EHC Red Bull München bei Tappara Tampere am Dienstag, 1. Februar, live ab 17:55 Uhr auf SPORT1 im Free-TV. Mittendrin in der SHL: SPORT1+ überträgt im Januar noch drei Livespiele aus der schwedischen Topliga, darunter Partien von SHL-Tabellenführer Luleå HF und CHL-Finalist Rögle BK.

 

SPORT1 Basti Schwele

(Foto: SPORT1/Rupp)

 


 

Nachdem die bisherigen Halbfinalduelle der Champions Hockey League (CHL) zwischen Tappara Tampere und dem EHC Red Bull München im Januar coronabedingt abgesagt werden mussten, gibt es nun einen neuen Termin: SPORT1 ist beim Showdown um das Finalticket der europäischen Eishockey-Königsklasse weiter mittendrin und überträgt den Auftritt der Münchner in Finnland am kommenden Dienstag, 1. Februar, live ab 17:55 Uhr im Free-TV mit Kommentator Basti Schwele. Im Finale wartet Rögle BK: Die Mannschaft aus Ängelholm setzte sich im schwedischen Halbfinale gegen CHL-Rekordsieger Frölunda HC durch und ist auch in der heimischen Liga vorne dabei. SPORT1+ zeigt im Januar noch drei Livespiele aus der Svenska Hockeyligan (SHL), darunter auch Partien von Rögle und Spitzenreiter Luleå (Sendezeiten in der Übersicht). Hier kommentiert Peter Kohl.

 

 

Nach München muss auch Tampere in Quarantäne

 

Nach der Bekanntgabe des neuen Halbfinal-Termins bereitet sich der EHC Red Bull München erneut auf den Showdown in Finnland vor, um zum zweiten Mal nach 2019 ins Endspiel einzuziehen. Das Team von Coach Don Jackson hat sich mit drei Siegen stark aus der der zehntägigen Quarantäne zurückgemeldet, zuletzt musste sich der EHC allerdings im Topspiel dem Spitzenreiter Eisbären Berlin mit 1:3 geschlagen geben. Hinter der Form von Tappara Tampere steht ein Fragezeichen, da sich der 17-malige finnische Meister nach positiven Corona-Fällen aktuell noch in Quarantäne befindet. Wie München liegt Tampere in der heimischen Liga momentan auf Rang vier.

 

SPORT1 überträgt das CHL-Halbfinale aus der Nokia Arena in Tampere am Dienstag, 1. Februar, live ab 17:55 Uhr im Free-TV mit Kommentator Basti Schwele. Auch das Finale, das am 1. März im schwedischen Ängelholm bei Rögle BK stattfindet, wird live auf den SPORT1 Plattformen zu sehen sein.






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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:

 

 

Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.

 


SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey. 

 

  

 

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Ingolstadt deklassiert Nürnberg mit 10:1 – Warsofsky mit 4 Punkte Spiel

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der Saturn-Arena empfingen heute spät Nachmittag die Panther aus Ingolstadt die Nürnberg Ice Tigers zum brisanten Derby. Ingolstadt wollte seine Position unter den Top 6 weiter festigen und die Franken schielten stark auf diese Playoff Plätze. Während die Gastgeber nach 4 Pleiten am Stück endlich wieder mal gewannen, reisten die Nürnberger mit 4 Siegen aus den letzten 5 Partien nach Oberbayern. Bisher konnten beide Teams ihre jeweiligen Heimspiele klar für sich gestalten. Schließlich schickten die Panther aus Ingolstadt die Ice Tigers aus Nürnberg mit einem denkwürdigen 10 zu 1 nach Hause. Warsofsky punktete viermal, seine Kollegen Aubry und Storm ergatterten jeweils 3 Scorerpunkte.

 

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(Foto: Citypress)

 


Ingolstadt konnte seine Durststrecke mit dem Kantersieg in Krefeld beenden und wollte heute diesen Lauf mit ins Derby nehmen. DeFazios genialer Dreierpack am Freitag gab den Panthern einen weiteren Pusch. Mit ihren heutigen pinken Neon Jerseys wollten sie schon mal ein klares Signal an den Gegner setzen, um an ihre zwei früheren Kantersiege gegen Nürnberg zu erinnern. Ingolstadt hatte heute 11 Stürmer und 6 Verteidiger zur Verfügung.

 

Liedy (Geschäftsführer): „Teamsport Initiative – Aufruf an die Politik: Eine Rückmeldung gibt es noch nicht vom Ministerpräsidenten. Wir hoffen, dass unser Anliegen gehört wird und am Montag eine neue Entscheidung zur Zulassung von Fans getroffen wird. Bis dato fehlen uns Einnahmen im sechsstelligen Bereich, nicht nur Ausfälle beim Ticketing, auch Werbeeinnahmen brechen weg. Der Auf- und Abstieg ist kein einfaches Thema, sehr sensibel und muss mit Bedacht entschieden werden. Ich erwarte ein spannendes und kampfbetontes Match. Beide Teams sind geschwächt wegen Ausfällen, Verletzungen und wegen Corona. Für uns geht es um die Etablierung unter den Top sechs.

 

Nürnberg rang in beeindruckender Manier am Freitag Wolfsburg nieder trotz dünnem Kader. Diese Energieleistung gab den Ice Tigers sicher weiter Selbstvertrauen für die heutige nicht minder schwere Aufgabe in der Audi Stadt. Eine Hiobsbotschaft musste Headcoach Rowe nach dem Warm Up verkraften, denn ihr Capitano Reimer kehrte dann nicht mehr an die Bande zurück. Dafür stand mit Pilu ein weiterer Verteidiger zur Verfügung.

 

Pilu: „Ich hatte ein paar Eiseinheiten, es fehlt noch ein wenig. Der Abbruch der U20 war sehr schade, aber wir können es nicht ändern. Es freut mich, dass ich mich bisher durchsetzen konnte. Heute wird die Taktik wichtig sein gerade mit dem kleinen Line Up. Läuferisch wird es schwer werden. Die Spiele in der Vergangenheit sind vergessen.“

 

Frühe Führung plus zwei weitere Verteidiger Tore für Ingolstadt

 

Nach zwei Minuten hatte Aubry die Führung auf seinem Schläger nach einem tollen Stretchpass an die blaue Linie, doch Treutle blieb Sieger in diesem Duell. Soramies machte es dann besser und netzte in der 4. Spielminute zur frühen Führung ein, als er gedankenschnell den Puck versenkte. Das war gar nicht nach dem Geschmack der Nürnberger, welche die Null möglichst lange halten wollten angesichts ihres klammen Kaders.

 

MacLeods Solo an vier Gegenspielern vorbei wehrte Taylor gekonnt mit seinem rechten Schoner ab. Nürnberg schaffte es langsam, dem Anfangsdruck der Gastgeber zu entkommen. Es gab bald eine weitere Top Gelegenheit für die Franken durch Ustorf und Welsh im Verbund vor Ingolstadts Goalie.

 

Simpson auf Seiten der Hausherren spielte gegen seinen Lieblingsgegner, denn der Stürmer erzielte in seinen bisher 10 Begegnungen gegen Nürnberg mindestens einen Scorerpunkt. In der 14. Spielminute markierte Marshall sein fünftes Saisontor und brachte seine Farben mit 2 zu 0 in Front. Zuvor war die Partie recht ausgeglichen, doch die Panther erwiesen sich wieder mal extrem effektiv in der Chancenverwertung. Nur knapp eine Zeigerumdrehung später schlug es erneut hinter Treutle ein, denn Warsofsky verwertete eiskalt zum 3 zu 0 für Ingolstadt. Es kam knüppeldick für die Franken.

 

Nun wurde es eine Marathonaufgabe für die Franken, deren erstes Powerplay relativ ungefährlich verpuffte. Das klare Ergebnis nach dem ersten Drittel spiegelte nicht den wahren Spielverlauf wider, denn Nürnberg zeigte ein durchaus solides Auswärtsspiel und hätte sich einen Treffer verdient gehabt.

 

Soramies: „Nürnberg ist gut rausgekommen, aber wir haben gut dagegengehalten. Was die Neontrikots angeht, ich glaub nicht wirklich dran, ist aber eine lustige Geschichte. Wir müssen die neutrale Zone dichthalten, Turnovers vermeiden und genauso weitermachen.“

 

DeFazio trifft schon wieder, Traumtor von Storm

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts durfte Storm gleich zum zweiten Mal heute in der Kühlbox Platz nehmen, doch Nürnberg musste höllisch auf Shorthander der Panther aufpassen, die in dieser Saison schon neunmal erfolgreich waren. Trotz ansehnlicher Bemühungen blieb das Powerplay wirkungslos und, kaum wieder komplett, verzeichnete Ingolstadt die riesige Chance zum vierten Treffer durch Quaas.

 

In eigener Überzahl waren die Panther sofort druckvoll unterwegs, ließen jedoch mehrere sehr gute Gelegenheiten liegen, um das Resultat höher zu schrauben. Es dauerte aber nicht lange und Ingolstadt kam wieder in den Genuss eines Powerplays. Pech für Nürnberg, dass heute mit Patrick Reimer ihr bester Shorthander Schütze nicht dabei war. Die dritte Unterzahlkonstellation folgte unmittelbar für die Gäste, die nun zu viele Strafen sammelten, was ihren Spielfluss arg beeinträchtigte.

 

Aller guten Dinge waren drei und nun klappte es mit dem Tor in Überzahl für Ingolstadt. Torschütze in der 31. Spielminute war DeFazio, der einen Distanzschuss von Feser für Treutle unhaltbar abfälschte. Das Engagement stimmte bei den Gästen, doch sie bekamen nicht richtig Zugriff auf die Partie, auch wenn die Franken durch Ribarik nach einem Ingolstädter Wechselfehler eine tolle Möglichkeit herausspielten. Teufelskerl Taylor entschärfte dann eine weitere gute Chance für die Ice Tigers, die drauf und dran waren, zum ersten Mal auf das Scoreboard zu kommen.

 

Auf der anderen Seite musste Treutle stets hellwach bleiben bei der Offensivpower der Hausherren, die in der 40. Spielminute in Person vom Storm zum fünften Mal trafen am heutigen Nachmittag. Sein 12. Saisontreffer hat ihm sicher auch die verdiente Vertragsverlängerung gebracht; es war ein genial herausgespieltes Tor des agilen Schweden 39 Sekunden vor der Sirene. Nach 40 Minuten schien sich schon wieder ein Debakel für Nürnberg hier in Ingolstadt anzubahnen.

 

Kofler: „Ingolstadt nutzt seine Torchancen eiskalt aus. Unser kurzes Line-Up soll aber keine Ausrede sein. Wir haben noch 20 Minuten und wollen alles versuchen. Wir schauen von Wechsel zu Wechsel, leider ist auch Patrick (Reimer) nicht dabei“

 

Panther lassen nicht locker und machen es zweistellig

 

Der Schlussabschnitt war für Ingolstadt das Sahnedrittel in dieser Saison, d.h. die Franken waren gewarnt, was ihnen heute eventuell noch drohte. Mit dem aktuellen Ergebnis hatten die Panther nun die zweitbeste Offensive in der Liga, was sie dann nach nur knapp zwei gespielten Minuten mit dem halben Dutzend eindrucksvoll unter Beweis stellten. Aubry trug sich als Torschütze ein.

 

Rowe nahm dann logischerweise die Auszeit und gab sehr lautstarke Anweisungen an sein Team, denn er war nicht gewillt trotz des dezimierten Kaders hier klein beizugeben. Seine Worte schienen zu wirken, denn Welsh markierte in der 45. Spielminute den ersten Treffer für die Gäste, den sie sich redlich verdient hatten. Davon ließen sich die Hausherren nicht lange aus der Ruhe bringen, denn Feser verbuchte in der 46. Spielminute den siebten Treffer für die Schanzer.

Dieses Zwischenergebnis erinnerte an die schwarze Serie der Franken in der vergangenen Saison gegen die Panther. Jetzt waren es schon 29 Gegentore, welche die Franken dabei kassierten. 2 ½ Minuten später wurden es dann 30, denn Warsofsky belohnte sich heute mit seinem zweiten Treffer.

 

In der 57. Spielminute verwertete Höfflin einen Zuckerpass von Koch zum 9 zu 1. Damit stellte Ingolstadt bereits den Saisonrekord ein und lediglich 90 Sekunden später durfte auch Storm seinen zweiten Treffer heute bejubeln.

Ingolstadt feierte einen zweistelligen mehr als deutlichen Kantersieg gegen bemitleidenswerte Nürnberger, bei denen sich auch der Kräfteverschleiß an diesem Wochenende bemerkbar machte.

 

Mebus: „Mir fällt es schwer Worte zu finden. Die letzten beiden Jahre haben wir hier eins auf die Mütze bekommen. Wir müssen anders auftreten trotz Corona. Ingolstadt hebt sich das Scheibenglück gegen uns zuhause auf, hat man das Gefühl. Wir hatten unsere Chancen, bei denen geht halt jeder rein, bei uns heute nicht. Wir müssen kritisch hinterfragen, was schiefgelaufen ist.“

 

Warsofsky: „It was a good win, we needed to come out hard and played our game. We are a fast team. These jerseys must be the lucky charme against Nürnberg.“

 

46. Spieltag: DEL Spiel vom 23.01.2022

ERC Ingolstadt – Nürnberg Ice Tigers 10:1 (3:0|2:0|5:1)

 

Tore:

1:0 |04| Soramies (Brune, Warsofsky)

2:0 |14| Marshall (Aubry)

3:0 |15| Warsofsky (Storm, DeFazio)

4:0 |31| DeFazio (Feser, Marshall) PP1

5:0 |40| Storm (Aubry)

6:0 |42| Aubry (Stachowiak)

6:1 |45| Welsh (MacLeod) PP1

7:1 |47| Feser (Storm, Warsofsky)

8:1 |49| Warsofsky (Feser, Simpson)

9:1 |57| Höfflin (Koch, Marshall) PP1

10:1 |58| Storm (DeFazio)

 

1. Drittel Statistik:      13:11 Schüsse, 13:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

2. Drittel Statistik:      11:5 Schüsse, 10:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:6

3. Drittel Statistik:       14:7 Schüsse, 12:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:6

 

Zuschauer: keine

 

Schiedsrichter:  Reneau / Steingroß

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Taylor; Wagner, Marshall, DeFazio Feser, Storm, Quaas, Warsofsky, Flaake, Höfflin, Simpson, Gnyp, Hüttl, Koch, Aubry, Stachowiak.

 

Nürnberg: Treutle; Welsh, Weber, Friedrich, Stoa, Fox, Fleischer, Mebus, Sheehy, Schmölz, Pilu, MacLeod, Kislinger, Ustorf, Ribarik.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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DEG Niederlage in Augsburg

 

PENNY-DEL (Augsburg/PM) Die Düsseldorfer EG hat bei den Augsburger Panthern mit 0:1 nach Verlängerung verloren. In einem Match mit eigentlich sehr vielen Chancen auf beiden Seiten, fiel der entscheidende 1:0-Siegtreffer erst in der Overtime, da beide Goalies einen starken Tag erwischt hatten. Die DEG punktet damit das fünfte Spiel in Folge, nimmt am Ende aber dennoch mindestens einen Punkt zu wenig mit nach Düsseldorf.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Sieben Punkte aus den vergangenen drei Partien – so lautete die Bilanz der Rot-Gelben seitdem die Niederlagenserie gebrochen wurde. Es hätten neun Zähler sein können, aber die Pinguine hatten etwas dagegen. Nicht nur deswegen, sondern auch weil der Gegner am Donnerstagabend den Namen “Augsburger Panther” trug, waren die Mannen von Headcoach Harold Kreis bis in die Haarspitzen motiviert, den Sieg nach Düsseldorf mitzunehmen. Es ging unverändert in das Aufeinandertreffen mit den Bayern, erneut hütete Mirko Pantkowski das Tor. Verletzt fehlten weiter Luca Zitterbart, David Trinkberger und Mike Fischer.

 

 

Es sollte ein munteres erstes Drittel in Augsburg werden. Beide Mannschaften machten von Beginn an klar, dass eine weitere Niederlage keine Option ist. Sowohl DEG als auch AEV suchten den Weg Richtung des gegnerischen Tors. Da beide Defensivreihen aber gut mitmachten, gab es zunächst viele Schüsse aus entfernterer Position, die für beide Goalies unter die Marke “kein Problem” fielen. So beispielsweise ein Schuss von der Blauen von Niklas Heinzinger. Erstmals gefährlich wurde es nach knapp zehn Minuten als Paul Bittner eine Vorlage von Brett Olson hauchdünn über den Winkel setzte. Aber auch die Panther nahmen weiter am Geschehen teil. Adam Payerl scheiterte mit einem schönen Schlenzer nur knapp an Pantkowski. Nach den kurzen Höhepunkten wurde das Duell erneut gemächlicher. Beide Mannschaften wollten, konnten aber irgendwie nicht richtig. 0:0 hieß es deswegen zur ersten Pause.

 

 

Auch im zweiten Drittel zeichnete sich auf dem Eis ein ähnliches Bild ab. Es ging mit gutem Tempo hin und her, gefährlich wurde es aber weiter nicht. Die erste gute Möglichkeit gehörte etwa fünf Minuten nach Wiederbeginn Alex Ehl, der sich mit einem tollen Solo durch die AEV-Defensive tanzte. Sein Schuss am Ende aber zu ungenau und direkt auf Roy im Kasten der Gastgeber. Im Anschluss folgte das erste Powerplay für die Rot-Gelben – und das sah richtig gut aus. Brendan O`Donnell und gleich drei Mal Daniel Fischbuch versuchten es mit starken Schlagschüssen aus der Distanz. Doch entweder kam der Goalie gerade noch dran oder der Puck ging haarscharf vorbei. Das Tor wäre zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen. Durch ein Überzahlspiel auf der Seite des AEV fanden auch die Hausherren langsam wieder in die Begegnung. Zwar spielte die DEG souverän in Unterzahl, hätte sogar durch MacAulay in Führung gehen können, danach allerdings die Panther wieder mit mehr Zug zum DEG-Kasten. Kurz vor der Sirene zog die DEG in Person von Tobi Eder dann noch eine Strafe.

 

 

Mit einem erneut souveränen Unterzahlspiel gingen die Rot-Gelben ins Schlussdrittel im Curt-Frenzel-Stadion. Kurz danach war es wieder Ehl, der sich den Puck schön im gegnerischen Drittel stahl und aus nächster Nähe abzog. Aber Roy ließ weiter einfach nichts durch. Auf der anderen Seite hatte Pantkowski bei einem abgefälschten Schuss Glück, dass die Scheibe knapp am Pfosten vorbei rutschte, der Schlussmann war bereits geschlagen. Im Anschluss folgte ein wieder Powerplay für die Düsseldorfer. Das sah auch im letzten Abschnitt wieder richtig gut aus, aber jeder Schuss fand in Roy seinen Meister. Und dann rettete nach einem ebenfalls abgefälschten Schuss auch noch der AEV-Pfosten. So langsam durften sich die wenigen Anwesenden fragen, ob hier überhaupt noch eine Scheibe den Weg ins Netz finden sollte. Die nächste große Chance gehörte Colin Campbell, der in Überzahl plötzlich recht frei vor Pantkowski Maß nehmen konnte. Doch der DEG-Goalie machte die Ecke blitzschnell zu. Auch im Verlauf des Powerplay durften sich die Rot-Gelben bei ihrem Schlussmann bedanken, der Save um Save zeigte, dass es hier nicht den Rückstand zu vermelden gab. Es kam wie es kommen musste, es ging in die Verlängerung.

 

 

Und wie schon gegen Krefeld sollte die Overtime nicht lange dauern. Die Augsburger nutzten einen etwas “langsamen Wechselfehler”, wie es Harry Kreis auf der Pressekonferenz nannte, um sich den Zusatzpunkt zu sichern. Die DEG holt immerhin im fünften Spiel in Folge zumindest einen Punkt.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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DeFazio und Storm die Garanten für Auswärtssieg der Panther

 

PENNY-DEL (Krefeld/RS) Die Krefeld Pinguine befanden sich als Tabellenelfter nur knapp hinter dem letzten begehrten Playoff-Platz, den die Kölner Haie vor diesem Match innehatten. In den letzten Spielen hielten sich bei den Seidenstädtern Siege und Niederlagen in etwa die Waage, insbesondere machten den Frackträgern aber die beiden Erfolge gegen die DEG und die Haie Mut. Mit einem Erfolg nach regulärer Spielzeit gegen Ingolstadt würde sich der Druck auf den KEC erhöhen. Die ersten beiden Saisonvergleiche entschied Ingolstadt für sich, musste dabei einmal in die Verlängerung.

Letztlich sicherten sich die Panther aus Ingolstadt drei wichtige Punkte gegen äußerst schwache Pinguine. DeFazio besiegte mit seinem Dreierpack die Krefeld Pinguine fast im Alleingang; insgesamt sammelte er heute 4 Scorerpunkte.

 

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( Foto Ralf Schmitt )

 


Die Krefeld Pinguine litten derzeit unter erheblichen Personalproblemen: Hersley und Tiffels stehen längerfristig nicht zur Verfügung, wobei Letzterer wohl erst nach der Olympia Pause wieder zum Einsatz kommen wird. Sacher unterzog sich bereits seiner OP, d.h. für ihn ist die Saison definitiv zu Ende. Das Lazarett füllte sich am Dienstag zu allem Ungemach noch mit Bergström, der unter einer Blessur an der Schulter litt sowie Berlov, der mit Schwindelgefühlen und Gleichgewichtsschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Somit konnte Coach Blank in der Defensive aktuell nur auf fünf Leute zurückgreifen. Dieses Manko sollte sich im weiteren Verlauf des Spiels noch bemerkbar machen.

Als Goalie startete Shilin, Belov stand als Back-Up bereit für einen eventuellen Einsatz. Quapp wurde zum KEV81 in der Oberliga Nord beordert, um dort Spielpraxis zu sammeln. Pikante Randnotitz: Bei den Hausherren spielte mit Robert Sabolic ein Meisterpanther von 2014 mit.

 

Der ERC Ingolstadt festigte momentan den fünften Rang, hatte allerdings die letzten vier Spiele verloren und dabei nur magere zwei Punkte ergattert. Krefelds Clublegende Pietta verdiente ja mittlerweile seine Brötchen in Ingolstadt, konnte aber heute Abend nicht mit von der Partie sein. Seine Präsenz hätte sicher für viel Brisanz gesorgt. Andererseits stand der angeschlagenen Ex-Pinguin Feser im Line Up der Schanzer. Laurin Braun war bei den Fans des ERC ebenfalls noch in bester Erinnerung. Auf Seiten der Ingolstädter wurden kurzfristig die beiden Akteure Bodie und Bourque nach ihren unnötigen späten Fouls im Dienstagsmatch gegen den amtierenden Meister gesperrt.

 

Dem arg dezimierten Kader war es wohl hauptsächlich geschuldet, dass die Mannschaft um Headcoach Blank insgesamt eine desolate Leistung am heutigen Abend. Man fand zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und ein konstruktives Konzept war ebenfalls nicht zu erkennen. Die Verteidiger waren stets einen oder gar zwei Schritte zu spät am Gegenspieler dran und die Scheibe lief nicht flüssig durch ihre Reihen. Folglich gingen die Gäste aus Bayern durch DeFazio (5.) früh in Front.

 

Mit dem zweiten Treffer durch den Dänen Storm (13.) war das Match im Prinzip schon entschieden. Die Hausherren schafften es nie, der Partie ihren eigenen Stempel aufzudrücken und der Offensivpower der Panther was entgegenzusetzen. Ganz im Gegenteil, denn Aubry (19.) legte noch vor der ersten Pause das dritte Tor der Shedden Truppe nach.  Nach diesem Treffer war der Arbeitstag des KEV Goalies Shilin zu Ende, er machte Platz für Belov.

 

Etwas Hoffnung keimte bei den Hausherren in Drittel zwei auf, als der Anschluss durch den Ex-Panther Sabolic (22.) gelang, doch DeFazios (25.) unmittelbare Antwort mit seinem zweiten Treffer erstickte dieses kurz währende Strohfeuer sofort wieder. Danach war auf Seiten der Gäste fast nur noch Schaulaufen angesagt, der deutliche Vorsprung wurde geschickt verwaltet und Pinguine Chancen waren Mangelware.

 

Der ERC Ingolstadt erhöhte im letzten Drittel sogar noch durch Stachowiak (54.) und den ‚dreifachen‘ Defazio (56.), was schließlich für einen leichten Sieg in der Fremde sorgte.

 

Mit der heutigen gezeigten Performance wäre alles andere als der Klassenerhalt wohl ein sportlicher Riesenerfolg für die Gastgeber. Demzufolge bleibt zu hoffen, dass sich das Krefelder Lazarett möglichst bald lichtet, um für die bevorstehenden Aufgaben besser gerüstet zu sein. Ingolstadt hat sich durch diesen Kantersieg eindrucksvoll zurückgemeldet nach der kleinen Durststrecke.

 

Das Krefelder Spiel am Sonntag in Bietigheim wurde wegen Corona bereits abgesagt. Die beiden letzten Auswärts Begegnungen vor der Olympia Pause führen die Pinguine nach Mannheim (Dienstag) und nächsten Freitag nach Ingolstadt. Die Panther empfangen am Sonntag Nürnberg zum Derby.

 

 

Spiel vom 21.01.2022

Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt 1:6 (0:3|1:1|0:2)

 

Tore:

0:1 | 5.|DeFazio (Feser, Storm)

0:2 |13.|Storm (DeFazio, Feser)

0:3 |19.|Aubry (Stachowiak, Gnyp)

1:3 |23.|Sabolic (Weiss, Bracco)

1:4 |25.|DeFazio (Feser, Storm)

1:5 |54.Stachowiak (Aubry, Koch)

1:6 |56.|DeFazio (Aubry, Storm)

 

Zuschauer: Keine

 

Strafen: Krefeld 4 Minuten, Ingolstadt 6 Minuten

 

Hauptschiedsrichter: Sean MacFarlane, Marian Rohatsch

Linienrichter: Wayne Gerth, Jan Philipp Priebsch

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Nürnberg mit Sieg des Willens gegen Wolfsburg

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers den Tabellenzweiten, die Grizzlys aus Wolfsburg. Während die Franken zuletzt ihre beiden Heimspiele gewannen, gestaltete Wolfsburg die 7 vergangenen Partien ausschließlich erfolgreich. Mit dem kleinen Line Up beim Heimteam von lediglich 14 Feldstürmers würde es sicher heute Abend ein schweres Unterfangen werden gegen einen gut aufgelegten Gegner. Man war gespannt, wie Nürnbergs Headcoach Rowe seine Akteure zielführend und gewinnbringend einsetzte. Schließlich blieben dank einer großartigen Energieleistung der Nürnberger die drei Punkte im Frankenland. Fox markierte zwei wichtige Treffer zum 3 zu 2 Erfolg seiner Mannschaft.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Den Nürnberg Ice Tigers wollten ihre positive Heimbilanz auch gegen das Team um Mike Stewart fortsetzen, das zuletzt sehr gut drauf war, was auch an ihrem Neuzugang Gaudet lag, der gegen Bietigheim ein famoses 4 Punkte Match absolvierte und das Spiel im Alleingang entschied. Die Franken mussten heute auf einige Leistungsträger verzichten, konnten nicht mal drei komplette Reihen aufbieten und mussten mit 3 gelernten Verteidigern auskommen.

 

Die Grizzlys aus Wolfsburg befanden sich in den vergangenen Wochen auf Wolke sieben dank ihrer 7 Siege nacheinander. Gaudet ergatterte in den letzten 5 Spielen beeindruckende 11 Scorerpunkte; diesen Trend wollte er sicher beibehalten. Mit den Neuzugängen wie Mingoia, DeSousa, Archibald und dem dreifachen Torschützen gegen die Steelers hat Manager Fliegauf wieder ein goldenes Händchen bewiesen, denn diese Protagonisten erwiesen sich bislang als echte Glücksgriffe.

 

DeSousa: We have a good group of guys in the locker room. We are somehow free to play our own game in the system. Our goal is definitely the championship, because we have a team which can definitely win it.”

 

Friedrich belohnt sich für sein Engagement

 

Ustorf setzte den ersten gefährlichen Akzent mit seiner Chance und Sheehy markierte gleich die nächste gute Gelegenheit. Nürnberg war hellwach und Friedrich kam zur dritten Möglichkeit hintereinander für die Hausherren. Fleischer und/oder MacLeod standen heute optional für Defensivarbeit zur Verfügung, wobei Fleischer diesen Job bereits sehr gut ausübte in dieser Spielzeit.

 

Die ersten Minuten agierten die Ice Tigers sehr druckvoll mit dem Ziel, die Scheibe möglichst schnell und effektiv nach vorne zu transportieren, auch wenn dabei so manches Icing in Kauf genommen werden musste. Es würde sicher im Laufe der Begegnung eine Frage der Kraftreserven werden bei dem dünnen Kader.

 

Furchners Schuss verfehlte sein Ziel nur denkbar knapp; er war nur noch 2 Tore von den magischen 300 entfernt, wo sein Gegenüber Reimer sich schon befand. Nürnberg hatte ein kleines Chancenplus bisher und Friedrich verzeichnete schon seine zweite gute Gelegenheit. Dann rettete Treutle gegen den Schuss des brandgefährlichen Gaudet. Es war bisher ein rassiges Match, das Spaß machte zum Zuschauen und vor allem Hut ab vor den Nürnbergern, die sehr couragiert auftraten.

 

Auch nach dem Powerbreak waren die Hausherren dominant und beschäftigten Pickard des Öfteren. Reimers Abschluss wurde vom Schoner des Gäste Goalies abgewehrt. Nürnberg war flink auf den Beinen und es war nicht spüren, dass die Franken arg dezimiert waren. Das Sahnehäubchen war schließlich die Belohnung mit der Führung durch Friedrich in der 18. Spielminute. Der Torschütze stand goldrichtig vor Pickard und versenkte den Puck im zweiten Anlauf. Es war sein viertes Saisontor.

 

Schließlich nahm Nürnberg einen knappen Vorsprung mit zum Pausentee. Es war bisher ein sehenswerter Auftritt der Heimmannschaft, die sich sehr gut aus der Affäre zogen gegen den Favoriten.

 

Friedrich: „Wir hatten eine Woche frei, haben frische Beine. Wir wollten mit viel Speed aufs Eis kommen, und das ist uns gelungen. Wir müssen clever bleiben, dass wir es durchhalten bis zum Ende. Wir wollen das Spiel schnell machen, das ist unser Spiel. “

 

Doppeltorschütze Fox, Wurm verkürzt

 

Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Franken noch eine Minute in Unterzahl überstehen, was sie bravourös meisterten, denn sie unterbanden das gewohnt gefährliche Formationsspiel der Gäste erfolgreich. Reimer fungierte dabei auch mal als Defender. Auf der Gegenseite blieb Treutle gegen Rechs Ansturm Sieger. In ihrem ersten Powerplay erhöhte der Gastgeber in Person von Fox in der 27. Spielminute sogar auf 2 zu 0; bisher war das Überzahlspiel die einzige Baustelle bei den Franken, die nun weiter Auftrieb erhielten.

 

Nur knapp 2 Minuten später jubelte Fox schon wieder, doch der Videobeweis musste die finale Entscheidung bringen: nach eingehender Prüfung wurde auf ein gutes Tor plädiert und der Torschütze schnürte seinen Doppelpack. Keeper Treutle verdiente sich daran einen Assistpunkt mit seinem Aufbaupass. Nun war Wolfsburg gefordert, denn mit dem bisherigen Auftreten konnte Stewart nicht zufrieden sein, der sich das heute Abend bestimmt ganz anders vorgestellt hatte. Es zeigte sich bislang, dass im Eishockey auch ein kleiner Kader nicht zu unterschätzen war. Fox war nun on Fire und feuerte aus allen Lagen.

 

In der 33. Spielminute schlug es hinter Treutle zum ersten Mal ein, denn Wurm brachte seine Farben auf die Anzeigetafel. Auch für Armin Wurm war es der erste Saisontreffer, der regelrecht hineingearbeitet wurde. Ab Mitte des Drittels erhöhten die Gäste die Schlagzahl und Nürnberg verteidigte vorbildlich. Wegen einer Strafe gegen Pfohl am Bullypunkt durfte Nürnberg erneut in Überzahl ran. Dieses Mal wehrten sich die Grizzlys mit Bravour und 40 Sekunden vor der Sirene gab es ein Gewühl vor Treutle.

 

Ein fast perfektes Drittel der Ice Tigers, wohingegen Wolfsburg immerhin einen Zahn zulegte und etwas herankam.

 

Wurm: „Das Tor hat uns Luft und Aufschwung gegeben. Nun hoffen wir, noch eine Schippe draufzulegen und zurückzukommen. Nürnberg spielt gradlinig mit viel Tempo. Wir müssen unsere Chancen auch nutzen. Dem Torwart die Sicht nehmen und auf Nachschüsse gehen, das wird wichtig sein im letzten Drittel.“

 

Nürnberg hält dem Druck von Wolfsburg stand

 

Im Schlussabschnitt musste Nürnberg versuchen, seinem Spielstil treu zu bleiben, ohne zu viel Kraft zu verlieren, um dem Aufbäumen der Gäste was entgegenzusetzen. Dies war nun ein wichtiges Management an der Bande, um die Time on Ice geschickt zu dosieren. In der 42. Spielminute verkürzte Wolfsburg auf 2 zu 3, nachdem Button – wieder ein Verteidiger – den Rebound verwertete, auch wenn er dabei etwas Glück hatte. Auch diesen Treffer hatten sich die Gäste sprichwörtlich erarbeitet. Bislang waren es zwei „dreckige“ Tore, welche das Match auf einmal wieder spannend machten, und es war noch genug Zeit auf der Uhr.

 

Nachdem die ersten 4 Minuten Einbahnhockey Richtung Treutle waren, hatte Ribarik die riesengroße Chance, um den zwei Tore Rückstand wieder herzustellen. So langsam schienen schon die Energiereserven zu schwinden bei den Franken. In eigener Unterzahl vergab MacLeod zweimal hintereinander die Gelegenheit zum Shorthander, doch Pickard reagierte großartig. Nach erfolglosem Powerplay der Grizzlys erspielten sich die Ice Tigers weitere Möglichkeiten, vielleicht bekamen sie die zweite Luft. Bislang schrubbte Welsh knapp 24 Minuten Time on Ice runter und würde sicher die 30’iger Marke am Ende reißen. Coach Rowe stellte auf 3 Reihen um, obwohl noch 4 Spieler verfügbar wären.

 

Erneutes Powerplay für die Grizzlys, die in dieser Disziplin bislang noch nicht erfolgreich waren, aber ihre Bemühungen liefen noch ins Leere. Die Gastgeber kämpften aufopferungsvoll und blockten zig Schüsse, was von der Bande gebührend honoriert wurde. Ca. 3 Minuten vor Schluss nahm Stewart seinen Goalie vom Eis getreu dem Motto „wenn nicht jetzt, wann dann“. Keeper Treutle blieb weiterhin ruhig und gelassen und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich.

 

Melchiori fischte den fast schon sicheren Empty Netter aus der Luft, sehenswert und Capitano Reimer blockte einen letzten Schuss und auf Knien rutschend vernahm er die Schlusssirene, mehr Symbolkraft geht nicht!

Letztlich erkämpfte sich Nürnberg am Ende drei eminent wichtige Zähler gegen zu spät wach werdende Grizzlys, was mit ihrem Mini Kader umso bemerkenswerter war.

 

Nürnberg reist am 23.1. zum Derby nach Ingolstadt, während Wolfsburg spielfrei hat.

 

Fleischer: „Wir waren erstmal entsetzt von den Coronafällen, jeder hat super Job gemacht, es war ein Kämpfersieg, den wir uns verdient haben. Die kraft hat am Ende schon gefehlt, ich bin super stolz auf das Team, es kann so weitergehen. Als Verteidiger hat es super Spaß gemacht, das mach ich gerne, dabei kann ich mich super weiterentwickeln.”

 

Bittner: „Nürnberg ist richtig stark rausgekommen, sie waren bissig und schnell. Wir haben nicht 60 Minuten unser Spiel durchgezogen, die Geschwindigkeit hat gefehlt, auch taktisch haben wir nicht gut gespielt. Nürnberg hat sich reingeschmissen, der Biss war mehr bei ihnen. Es hat heute nicht richtig funktioniert.“

 

45. Spieltag, 21.01.2022

 

Nürnberg Ice Tigers– Grizzlys Wolfsburg 3:2 (1:0|2:1|0:1)

 

Tore:

1:0 |18| Friedrich (Stoa, Fleischer)

2:0 |27| Fox (Weber, Stoa) PP1

3:0 |29| Fox (Fleischer, Treutle)

3:1 |33| Wurm  

3:2 |42| Button (Pfohl)

 

1. Drittel Statistik:    14:11 Schüsse, 11:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

2. Drittel Statistik:     10:15 Schüsse, 5:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

3. Drittel Statistik:     6:16 Schüsse, 14:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:0

 

Haupt-Schiedsrichter:   Schadewaldt / Schrader

 

Zuschauer: keine

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle; Welsh, Weber, Reimer, Sheehy, Schmölz, Fleischer, Mebus, Fox, Stoa, Friedrich, MacLeod, Ribarik, Ustorf, Kislinger.

 

Wolfsburg: Pickard; Krupp, Murray, Mingoia, Gaudet, Fauser, Button, Wurm, Machacek, Pfohl, Rech, Bittner, Melchiori, Schinko, DeSousa, Archibald, Nijenhuis, Festerling, Furchner, Reichel.

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Straubing Tigers zermürben mit Defensivtaktik das Spiel der Adler Mannheim

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Ein Schmankerl war es heute Abend nicht, was beide Mannschaften an spielerischen Elementen boten. Einerseits hatten die Strafzeiten ihren Anteil daran, andererseits war es eine erstklassige Defensivleistung der Tigers. Mannheim verzweifelte zusehends, kam nur zu wenigen Torchancen und Straubing setzte immer die richtigen Nadelstiche. Am Ende war der Sieg für die Niederbayern verdient. Ungewöhnlich wenig Torschüsse (13:19) gab es auf beiden Seiten. 

 

(Foto: Citypress) Dem Gegner wurde kaum freier Platz eingeräumt

 


 

 

Spielverlauf:

Die Adler waren von Beginn an hellwach und kamen mit einem Pfostenschuss von Wohlgemut ins Spiel. David Wolf nahm sich nach einem Stockfoul an Lampl sehr früh selber aus dem Spiel und schadete dabei seiner Mannschaft. Die Tigers nutzten aber bei neun Minuten Überzahl und sogar einmal bei fünf gegen drei nur einmal die Chance zu einem Treffer.

Es hätte durchaus zu wenig sein können. Cody Lampl: “Naja David war wohl nicht so erfreut, dass ich meinen Check zu Ende gefahren habe. Wir spielen heute auf Augenhöhe mit den Adlern und es werden noch harte zwei Drittel werden.”

Gefühlt hatten die Gäste nach 40 Minuten mehr investiert, kamen aber immer noch zu keinem Treffer. Einiges lag daran, dass die Hausherren wussten, wie man die Adler nicht ins Spiel kommen lässt. Ständig war man direkt am Mann, was für eine spielerisch starke Truppe wie für die Mannheimer sehr eklig sein kann. Einer von drei guten Kontern der Tigers hat dann auch im zweiten Abschnitt gesessen.

Korbinian Holzer: “Wir sind nicht zwingend genug. Im ersten Drittel waren wir nur auf der Strafbank. Wenn wir die Scheibe haben, spielen wir immer viel zu viel außen herum. Die Tigers spielen dreckig und da müssen wir dagegenbatteln. Das kotzt mich wirklich an, es wird Zeit, dass wir besser werden. Am Ende bekommen wir wieder einen Konter und liegen jetzt mit zwei Toren hinten.” 

Das Team von Coach Pavel Gross hatte noch einige reserven. Straubing versuchte weiterhin hartnäckig zu sein, sie fuhren immer noch alle Checks zu Ende und verlangten dem Favoriten alles ab. Aber Mannheim baute den Druck auf und kam noch einmal heran. Der Anschluss durch Szwarz setzte wieder Kräfte frei und es ergab sich ein heißer Endspurt. Straubing aber blieb stabil, verteidigte alles weg, präsentierte sich in der entscheidenden Phase, in Unterzahl, sehr nervenstark und brachte den 2:1 Erfolg über die Zeit. 

 


 (Foto: Citypress) Zweikämpfe gab es genug zwischen Straubing und Mannheim 

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Luca Tosto (Adler): “Wir waren im ersten Drittel zu oft auf der Strafbank, haben dann im zweiten Drittel nicht gut genug gespielt, zu wenige Schüsse aufs Tor gebracht und insgesamt einfach zu viele Strafen genommen. Wir müssen halt härter arbeiten und Pucks zum Tor bringen. Bei mir selber ist bei der Entwicklung noch Luft nach oben, aber ich nehme jedes Spiel mit und kann hier viel lernen.”

 

David Elsner (Tigers): “Wir wussten ja, wie gut Mannheim ist. Da gilt es für alle hinten zusammenzuhalten. Gegen Gegner wie Mannheim, wenn man da aggressiv genug spielt, nervt es die auch irgendwann. Wir haben dafür auch einen Spieler, der das gut kann. Sandro hat das gut gemacht und dem Deppen neben sich, also mir, den Puck super rüber gelegt, da hat alles gepasst.” 

 

 

Torfolge:
1:0 (5.) - Die Tigers waren früh in Überzahl und Bradon Manning feuerte genau ins Eck und erzielte seinen ersten Treffer in der DEL. Für Endras war Puck erst sehr spät zu sehen. 2:0 (34.) - Einer der gefährlichen Konter der Tigers fand sein Ziel. Kapitän Schönberger sah den mitgelaufenen David Elsner und der blieb eiskalt vor Endras. 2:1 (52.) - Einen sehenswerten Angriff brachten die Adler gefährlich vor das Tor und Vogl wurde überwunden. Jordan Szwarz war der dankbare Abnehmer. 

 

 

Spiel vom 19.01.2022

Straubing Tigers - Adler Mannheim: 2:1 (1:0 | 1:0 | 0:1)

Tore:

1:0 |05.| Manning (Connolly, St.Denis) - PP 1 

2:0 |34.| Elsner (Schönberger, Daschner)
2:1 |52.| Szwarz (Krämmer, Dawes) 

Schiedsrichter: Rohatsch / Reneau / Cepik / Höfer  

Strafzeiten: Straubing 8 - Mannheim 11 + 20 für David Wolf 

 

Zuschauer: 0

 

 

 


 

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Straubing setzt Siegesserie gegen Mannheim fort

 

PENNY-DEL (Straubing/MH) Die zuletzt gut aufgelegten Straubing Tigers empfingen die seit drei Spielen siegreichen Adler Mannheim. Die Tigers bestachen zuletzt durch eine starke Offensive mit vielen Toren. Kurzfristig musste Tom Pokel auf Marcel Brandt verzichten, der positiv getestet wurde, aber keinen Kontakt zur Mannschaft in den letzten Tagen hatte. Bei den Gästen ersetzte Dziambor den ebenfalls jungen Verteidiger Wirth.

 

Straubing MAN 190122 CP

 

( Foto City-press )

 


 

 
In den ersten Minuten passierte nicht viel auf dem Eis. Erst nach knapp fünf Minuten tat sich etwas, wenn es auch nicht viel mit Eishockey zu tun hatte. Wolf musste nach Cross-Check gegen Lampls Kopf schon früh zum Duschen. Im anschließenden Powerplay dauerte es nicht lange bis der Puck bei Endras einschlug. Manning mit seinem ersten DEL Treffer zur 1:0 Führung. Das Powerplay ging natürlich weiter. Die Situation wurde noch brenzliger, als auch noch Holzer für zwei Minuten vom Eis geschickt wurde. Doch Endras im Tor verhinderte mehrmals den zweiten Gegentreffer. Das Spiel wurde von beiden Teams recht aggressiv geführt und das Thema Strafen sollte auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels beherrschend sein. So richtig kam das Spiel bei fünf gegen fünf nicht in Fahrt, so dass es hier sehr wenige Torchancen zu verzeichnen gab. Erst in den letzten Spielminuten entwickelte sich auch ein Spiel in nummerischer Gleichzahl, allerdings blieben Chancen bis zur Pause auf beiden Seiten Mangelware.

 


Mannheim überstand eine Plachta-Strafe, die in den letzten Sekunden des ersten Drittels ausgesprochen wurde, schadlos und hatten ihrerseits direkt im Anschluss eine Überzahlmöglichkeit. Zwar war das Überzahlspiel nicht schlecht, doch die größte Chance hatte Connolly in Unterzahl, der knapp das Endras-Gehäuse verfehlte. Mannheim war im zweiten Abschnitt bei fünf gegen fünf die etwas aktiver Mannschaft und konnte sich so die eine oder Schussmöglichkeit erspielen. Insgesamt jedoch war nicht viel los was große Torchancen anging. Beide Defensivverbünde arbeiteten gut und hielten den Gegner jeweils weit vom Tor weg. Die erste wirklich gut herausgespielte Torchance gehört den Tigers. Schönberger bediente per Rückhand Elsner, der Endras im eins gegen eins keine Chance ließ. Die Kurpfälzer hatten direkt die Möglichkeit den Anschluss wiederherzustellen, nutzen jedoch die sich bietende Überzahl nicht aus und so blieb es beim Zwei Tore Rückstand zur Pause.

 


Die Gäste kamen gut aus der Kabine. Dawes und Tosto scheiterten gleich zu Beginn an Vogl, der bis dahin ein gute Spiel zeigte. Trainer Pavel Gross würfelte seine Reihen durcheinander, um irgendwie den Druck zu erhöhen und Chancen zu kreieren. Aber auch der Gastgeber blieb mit Kontern gefährlich. Akeson hätte für die Vorentscheidung sorgen können, vergab jedoch eine zwei gegen eins Situation. Tigers- Trainer Tom Pokel konnte mit der Leistung seiner Truppe bis dahin sehr zufrieden sein. Defensiv stand sein Team gut, spielte hart gegen den Mann und ließen insgesamt nur wenig zu, gegen eine Adler Mannschaft, die sich sichtlich schwertat. Doch die Bemühungen im Schlussabschnitt wurden mit dem Anschlusstreffer belohnt. Krämmer setzte sich über außen durch, passte zu Szwarz, der Vogl zum 2:1 umspielte(53.). Es bahnte sich eine heiße Schlussphase an. Die Adler bekamen noch einmal eine Überzahl, nachdem Daschner den Puck über das Plexiglas gespielt hatte. Doch auch hier standen die Tigers hervorragend und ließen den Gegner kaum in die Aufstellung kommen. Mannheim musste nun alles nach vorne werfen und sogar Endras für einen sechsten Mann vom Eis nehmen. Krämmer und Dawes scheiterten nochmal an Vogl und somit blieb es beim 2:1 Sieg der Straubing Tigers.

 

 

Straubing Tigers – Adler Mannheim (1:0;1:0;0:1)


Tore
1:0 Manning (Eder, Connolly) PP
2:0 Elsner (Schönberger, Daschner)
2:1 Szwarz (Krämmer, Dawes)

 

 


 

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Haie enttäuschen bei erneuter Heimpleite gegen Düsseldorf

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Ohne die beiden Topscorer verlieren die Haie auch das zweite Heimspiel gegen die DEG.  Viele Strafen kosteten viel Kraft um sichere Düsseldorfer zu gefährden.

 

KEC DEG

 

(Foto:Ingo Winkelmann)

 


 

Die Haie kamen vor erstmals wieder zugelassenen 750 Zuschauern gut ins Spiel und erspielten sich die ersten Chancen auf das Tor der DEG. Die Düsseldorfer warteten geduldig auf Konter. Die erste Überzahl der Haie brachte keinen Torschuss zustande. Im Laufe des Spieles merkte man, dass die Haie nicht in Ihren gewohnten Formationen spielten. Auch die Düsseldorfer brachten kein nennenswertes Überzahlspiel zustande, nutzten jedoch in der 13. Spielminute ihre erste Torchance zur Führung durch o`Donnell. Danach hatt die DEG das Spiel weitesgehend unter Kontrolle. Die eine oder andere Torgelegenheit konnte Justin Pogge im Kölner Tor zunichte machen, so dass es bis zum Drittelende beim 1:0 für die Düsseldorfer blieb.

 

Nach der Pause merkte man den Kölner an, dass sie konzentrierter ans Werk gingen. In den ersten Spielminuten brachten Sie schon mehr gefährliche Situationen vor das Düsseldorfer Tor, als im gesamten ersten Drittel. Leider gerieten sie durch viele Unterzahlsituationen immer wieder in Bedrängnis. Dadurch hatte die DEG das Spiel fest im Griff. Torchancen gab es für die Haie keine mehr und so fiel kurz vor Drittelende das 2:0 für die Düsseldorfer durch Eder. Mit diesem Ergebnis ging es in die letzte Drittelpause.

 

Das Schlussdrittel begann wieder mit kämpferischen Haien, aber ein konzentrierter Angriff der Düsseldorfer reichte und es stand 3:0 durch Macaulay in der 44. Minute. Das Spiel war endgültig entschieden und die DEG brachte das Spiel ohne Schwierigkeiten über die Runden. Hervorzuhaben war lediglich das Unterzahlspiel beider Mannschaften, die kein Powerplay Tor zuließen. Die Haie konnten sich im Schlussdrittel bei Justin Pogge bedanken, das die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

 

Stimmen zum Spiel: Ron Pasco, Köln: "Wir sind enttäuscht über das Ergebnis. Wir sind gut gestartet und haben viele Torchancen kreiert, aber keine Chance ausnutzen können. Wir haben einen starken Gegner erwartet. Sie brauchen nicht viele Chancen, um Tore zu erzielen. Die vielen Unterzahlsituationen im zweiten Drittel gegen das derzeit beste Powerplay der Liga hat uns viel Kraft gekostet. Ohne ein Tor zu schießen kannst du kein Spiel gewinnen.

 

 

Zuschauer: 750

Strafen: Köln 16; Düsseldorf 8

 

Tore:

0:1 (13.) O´Donnell

0:2 (40.) Eder

0:3 (44.) Macauly

  


 

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Bittere Niederlage für die Fischtown Pinguins im Nordderby

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/PM) Mit einer deutlichen 2:5 (0:0/0:3/2:2) Niederlage mussten am heutigen Nachmittag die Fischtown Pinguins im Nordderby das Zepter den Gästen aus der VW Stadt überlassen. Die gesamte Spielzeit betrachtend waren die Aller-Städter das bessere Team und konnten auf Grund dieses Umstands am Ende der Partie das Eis als verdiente Sieger verlassen.

 

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(Foto: Citypress)

 


 

Es war nicht hochklassig – aber unterhaltsam, was den knapp 1000 Zuschauern im ersten Drittel des Nordderbys von beiden Mannschaften präsentiert wurde. Nach einem von beiden Seiten flotten Beginn war es „Stano“ Dietz, der in der 6. Minute mit einem Schuss von der blauen Linie etwas Pech hatte. Nur zwei Minuten später prüfte zunächst Bruggisser seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Dustin Strahlmeier und dann hatte Jan Urbas Pech, dass er die Scheibe nicht über die Linie drücken konnte. Aber auch die Gäste von der Aller versteckten sich nicht. In der 11. Minute haderte Archibald mit Fortuna, als sein Schuss von der „Blauen“ nur knapp über das Bremerhavener Tor streifte. Nach einer 2 Minuten Strafe gegen Wolfsburgs Krupp, ihm wurde „Cross-checking“ vorgeworfen, durften sich die Hausherren zum ersten Mal im Überzahlspiel übem, was jedoch wenig effizientes brachte. Nachdem in der 17. Minute Eminger das „open net“ der Gäste nicht zum eigenen Vorteil nutzen konnte, wäre kurz darauf Festerling mit einem Tänzchen durch die Bremerhavener Abwehrreihen fast erfolgreich gewesen. So mussten sich beide Mannschaften nach den ersten zwanzig Minuten mit einem bis dahin verdienten Remis begnügen.

 

Unterhaltsam blieb die Partie auch im zweiten Abschnitt, aber leider nur für die Gäste aus Wolfsburg. Bereits nach 34 Sekunden, die Seestädter waren in Gedanken noch in der Kabine, war es Gerrit Fauser, der nach einem Querpass von Tyler Gaudet mit einem satten Schuss Brandon Maxwell keine Chance ließ. Danach hatten auch die Hausherren Gelegenheiten, doch diese schafften es nicht auf die Anzeigetafel. Weder McGinn, noch Weijse oder dem stets bemühten Jan Urbas gelang es, Strahlmeier den Puck ins Netz zu legen. Das machte auf der gegenüberliegenden Seite Darren Archibald in der 34. Minute besser und bedankte sich nach dem 2:0 artig bei den beiden Assistenten Murray und Furchner. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Als in der 36. Minute Trevor Mingoia auf Pass von Gaudet zum 3:0 einnetzte, schien die Vorentscheidung gefallen.

 

Zu Beginn des Schlussabschnitts konnten die Seestädter erneut Chancen kreieren, mussten aber bis zur 43. Minute warten, ehe Mauermann in Überzahl den Treffer zum 1:3 markieren konnte. Eine umstrittene Strafzeit gegen Trška war es dann nur eine Minute später, die Murray den alten Abstand wieder herstellen ließ. Als Trainer Popiesch Maxwell vom Eis nahm, sahen die Pinguins in der 56. Minute nach einem Treffer von Andersen noch einmal ein Fünkchen Hoffnung keimen, aber Gaudets „empty neter“ in der 58. Minute sorgte danach für klare Verhältnisse.

 

 

Tore:
0:1 20:34 Fauser, Gaudet, Rech
0:2 33:55 Archibald, Murray, Furchner
0:3 35:59 Mingoia, Gaudet, Fauser
1:3 42:30 PP! Mauermann, Wejse, Urbas
1:4 43:51 PP! Murray, Mingoia, Fauer
2:4 55:21 EQ-EA Andersen, Dietz
2:5 57:40 ENG Gaudet, Mingoia

 

 


 

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Straubing Tigers holen weitere drei Punkte bei ersatzgeschwächten Bietigheim Steelers

 

PENNY-DEL (Bietigheim/MA) Die Steelers brachten heute Corona bedingt nur 14 Feldspieler auf's Parkett. Bei den Tigers waren es immerhin drei mehr und das machte sich, je länger das Spiel dauerte, bemerkbar. Bietigheim versuchte das Spiel etwas zu entzerren um Freiräume für Konter zu haben. Die Straubinger hingegen gaben nicht allzu viel her. So war es oft die Kaltschnäuzigkeit, was die entscheidenden Tore heute für die Niederbayern brachte. 

(Foto: Citypress) Straubing hatte heute die längere Bank und daher weniger Kräfteverschleiß

 


 

 

Die Gastgeber zogen sich Beginn an schon etwas zurück. Die Taktik war, das Spiel mit langen pässen etwas aus der eigenen Zone zu ziehen. Einmal klappte es gleich bei einem schnellen Konter zur Führung. Aber Straubing blieb dran und die Tigers waren hungrig auf ein sechs Punkte Wochenende.

Bei vier gegen vier auf dem Eis legte sich Daschner die Abwehr zurecht und Brand besorgte den Ausgleich. Die erste Führung für die Gäste kam dann sogar in Unterzahl, als die Steelers nicht wachsam genug waren. Im Powerplay agierten beide Teams bei einigen Möglichkeiten recht ordentlich. Der knappe Vorsprung blieb erst einmal bis zur Pause.

Daniel Weiß: Wir müssen von der Strafbank wegbleiben, wenn wir heute gewinnen wollen. Wie spielen natürlich mit nur drei Reihen etwas zurückhaltender, aber ich sehe durchaus eine Chance für uns heute.” Eigentlich sollten von der Mannschaftsstärke die Straubinger den Ton angeben.

Bietigheim versteckte sich jedoch keineswegs und setzte immer wieder Nadelstiche. Sheen besorgte den Ausgleich, aber den Wake Up Call nahmen die Tigers dann doch an. Wieder war es ein Doppelschlag mit einem Penalty von Scheid, der auf der Anzeigetafel wieder für klare Verhältnisse sorgte. Das wiederum brachte Goalie Aittokallio dermaßen auf die Palme, dass er freiwillig seinen Kasten räumte.

Für ihn kam der 20-jährige Leon Doubrawa zu seinem Einsatz. Stephan Daschner: “Wir haben es Bietigheim zu leicht gemacht. Die haben uns einige Minuten lang unter Druck gesetzt, dabei sollte es eigentlich umgekehrt sein. Also müssen wir cleverer spielen.” 

 

Natürlich schwanden irgendwann auch die Kräfte bei den Hausherren und da Straubing in regelmäßigen Abständen immer wieder den Druck aufbauen konnte, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Sieg unter Dach und Fach gebracht wurde. Dauerbrenner Jason Akeson konnte sich ebenfalls wie zum ersten Mal Benedikt Kohl in die Torschützenliste eintragen. 

 

Für Bietigheim wird es nicht leichter. Bereits am Mittwoch müssen die Steelers bei den Grizzlys wieder ran. Die Straubing Tigers empfangen zu Hause am Pulverturm die Adler Mannheim zum nächsten Duell.

 

 


(Foto: Citypress) Riley Sheen konnte zwischenzeitlich noch zum 2:2 ausgleichen

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Fabian Dahlem (Steelers): “Respekt an die Truppe. Uns hat Covid voll erwischt. Das wollen wir nicht entschuldigen, denn die Mannschaft ist stabil im Kopf und darauf kommt es in dieser Situation an. Wir werden das Spiel analysieren und dann geht es nächste Woche weiter. Sami Aittokallio hat die letzten Nächte kaum geschlafen, sich aber heute auch wieder in den Dienst der Mannschaft gestellt.”

 

Denis St. Travis (Tigers): “Es war nicht so einfach wie man meint. Wir mussten das Spiel heute ganz einfach gestalten und dann haben wir auch unsere Chancen bekommen. Wir haben zwar im 2. Drittel etwas nachgelassen, aber hintenraus doch ganz gut gespielt. Es kommen jetzt weitere harte Spiele auf uns zu und am besten machen wir so weiter.”

Torfolge:
1:0 (4.) - Ein schneller Konter über Preibisch wurde von Brendan Ranford hervorragend vollendet. Die Annahme war schon sehenswert von Ranford, das Ei, welches er durch die Hosenträger von Vogl legte, ebenso. 1:1 (10.) - Marcel Brandt traf wieder aus der Halbdistanz und es war wieder einer seiner berüchtigten Laser.

1:2 (11.) - Nur 67 Sekunden später, als die Tigers in Unterzahl waren, kam Schlitzohr Kael Mouillierat in den Genuss eines Alleingangs. Eiskalt vollendete er vor Aittokallio zur Führung. 2:2 (23.) - Tigersschreck Riley Sheen schlug wieder zu. In der Defensive schafften es die Steelers ihren Goalgetter freizuspielen und der ließ sich im Slot nicht zweimal bitten.

2:3 (33.) - Überzahl für die Tigers und der Puck kam etwas zufällig zu Travis St. Denis, dennoch reagierte er sofort und konnte die Führung wiederherstellen. 2:4 (35.) - Ian Scheid war durchgebrochen, wurde aber dann am Schuss gehindert. Den fälligen Penalty versenkte er standesgemäß und Aittokallio verließ erbost seinen Kasten in Richtung Kabine.

2:5 (47.) - Auch Jason Akeson machte sein Tor. Er umkurvte die Abwehr der Steelers und da er selber keinen Abnehmer fand, machte es es mit dem guten altbewährten Bauerntrick selber. 2:6 (60.) - Tor Nummer eins in dieser Saison für Benedikt Kohl. Straubing hatte noch einmal vier Minuten Zeit in Überzahl und Kohl war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und setzte den Schlusspunkt.

Spiel vom 16.01.2022

Bietigheim Steelers - Straubing Tigers: 2:6 (1:2 | 1:2 | 0:2)

Tore:

1:0 |04.| Ranford (Smereck, Preibisch)  

1:1 |10.| Brandt (Leier, Balisy) 
1:2 |11.| Mouillierat (Lampl) - SH 1
2:2 |23.| Sheen (Stretch, Jasper) 
2:3 |33.| St. Denis (Akeson, Connolly) - PP 1
2:4 |35.| Scheid - Penalty 

2:5 |47.| Akeson (Daschner) 
2:6 |60.| Kohl (Mulock, Brunnhuber) - PP 1

Schiedsrichter: Rohatsch / Schadewalt / Hurtik / Koziol 

Strafzeiten: Bietigheim 14 - Straubing 12 

 

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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PENNY-DEL (Bietigheim/MA) Bitte den Einleitungstext bestehend aus 2-3 Sätzen hier einfügen.

 

 

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