Mannheim kassiert zweite Heimniederlage in Folge

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Die Düsseldorfer EG war am Freitagabend zu Gast in der SAP Arena in Mannheim. Die DEG kam mit der Empfehlung von zuletzt drei Siegen in den letzten 4 Spielen nach Mannheim, während der Gastgeber unbedingt die herbe Niederlage gegen Wolfsburg wieder gut machen wollte.

 

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( Foto City-press )

 


 


Die ersten Spielminuten vergingen ohne große Unterbrechungen wie im Fluge. Das Tempo im Spiel war gut, allerdings fehlten die Abschlüsse und großen Chancen. Vieles spielte sich in der neutralen Zone ab oder die Defensive der jeweilige Teams drängten den Gegner nach außen, so dass die wenigen Schüsse aus schlechten Winkeln genommen werden musste. Wie aus dem Nichts die 0:1 Führung für die Gäste. Ehl spielte vor dem Mannheim Tor quer durch den Slot und fand O’Donnell, der den Puck an Brückmann vorbei ins Tor drückte(10.). Dawes hatte im Gegenzug die bis dato beste Chance auf den Ausgleich, verzog aber knapp am Tor vorbei. Das Spiel öffnete sich ein wenig, so dass auch die Möglichkeiten zunahmen. Olsen scheiterte an Brückmann, während Eisenschmid einen Alleingang gegen Pantkowski vergab. Kurz darauf konnte Bergmann den Puck nach feiner Kombination über Wohlgemuth und Katic nicht im Tor unterbringen. DEG Coach Harold Kreis konnte mit seiner Mannschaft im ersten Drittel sehr zufrieden sein, unterband diese doch die meisten Angriffsbemühungen der Adler.

 


Das Team von Pavel Gross kam gut aus der Kabine und entfachte gleich viel Druck im gegnerischen Drittel. Nach einigen Minuten konnte sich Düsseldorf ein wenig befreien und kam ihrerseits dazu ein wenig Druck in der offensiven Zone aufs Tor von Brückmann auszuüben. In der 26.Spielminute fiel endlich der Ausgleich. Dawes legte auf Melart ab, dieser passte scharf auf Szwarz, der per Tip In vollendete. Der Spielstand ging nach rund der Hälfte der absolvierten Spielzeit voll in Ordnung. Trotzdem gingen die Gäste erneut in Führung. Die erste Strafzeit des Spiels traf Luca Tosto. Erneut war es dann O’Donnell, der das Powerplay mit seinem zweiten Treffer des Tages nutzen konnte. Nur kurze Zeit später trafen die Kurpfälzer aber schon wieder zum Ausgleich. Kurz nachdem ein Powerplay ungenutzt abgelaufen war, zog Akdag von der blauen Linie unhaltbar für Pantkowski zum 2:2 ab. Es folgte wieder ein Powerplay für die Gäste. Das bekannte starke Auswärts Powerplay der Düsseldorfer machte in diesem Spiel genau da weiter, wo es zuvor aufgehört hatte. Der sehr starke O’Donnell tanzte sich durch die Abwehr der Adler und legte auf Olsen ab, der Brückmann zur dritten Führung überwand. 90 Sekunden später sogar das 2:4 durch den ehemaligen Adler Proft, der den dritten Nachschuss an Brückmann vorbei stocherte. Mit diesem zwei Tore Rückstand der Adler ging es in die zweite Pause.

 


Direkt nach Wiederbeginn versuchte das Heimteam Druck zu erzeugen, um den sofortigen Anschluss herzustellen. Allerdings verteidigte das Kreis-Team mit Geschick, so dass nur vereinzelte Schüsse auf Pantkowski durchkamen. Düsseldorf legte Wert auf gute defensive Arbeit und wartete auf ihre Konterchancen. In der 51.Spielminute verpasste Ehl bei einem solchen Konter die Entscheidung, als er bei einem zwei gegen eins das Tor nicht traf. Mannheim investierte viel, kam jedoch gegen die gute Defensive der Düsseldorfer kaum zu Möglichkeiten. Ein Bauentrick von Thomas Larkin war bis kurz vor Schluss, die einzig erwähnenswerte Chance, bevor Gross alle Register zog und Brückmann vom Eis nahm. Szwarz verpasste noch einmal eine gute Möglichkeit ehe das Spiel mit 2:4 zu Ende ging.

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Knapper Sieg für Krefeld - Schwenningen unterliegt im Penaltyschiessen

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Langsam aber sicher entspannte sich die Personalsituation bei den Wild Wings. Peter Spornberger konnte nach seinem Kieferbruch mit Spezialhelm wieder mitwirken. Joacim Eriksson kehrte nach überstandener Corona-Infektion zwischen die Pfosten zurück. Schwenningen erspielte sich im ersten Abschnitt eine knappe Führung, ehe die Gäste das Spiel im Mitteldrittel drehen konnten. In den letzten 20 Minuten stellten die Wild Wings wieder alles auf Null, weshalb die Entscheidung im Penaltyschiessen fallen sollte. Dort gelang Alexander Bergström der einzige Treffer.

 

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Archivbild: citypress 


 

 

Schwenningen kam direkt mit einer Druckphase in die Partie. Max Görtz und Tomas Zaborsky scheiterten jeweils mit guten Möglichkeiten. Dies sollte sich nach knapp zehn Minuten ändern: Vom Bully weg zog Alexander Karachun ab und überraschte Oleg Shilin im Pinguine-Tor.

 

Die Wild Wings fanden sich in der Folge in Unterzahl wieder. Joacim Eriksson musste dabei mit einem starken Save die Führung für sein Team festhalten. In eigener Überzahl vergab Travis Turnbull. Schwenningen zeigte sich im Angriff verbessert, ließ aber immer wieder gefährliche Konter zu.

 

Die ersten Minuten des Mittelabschnitts dominierten die Wild Wings. Immer wieder setzte sich das Team von Christof Kreutzer im Angriffsdrittel fest oder kam durch gute Kombinationen ins Drittel. So scheiterten Johannes Huss und Tylor Spink einmal mehr, am hervorragend aufgelegten Gästegoalie.

 

Krefeld kam in Überzahl wieder in die Partie zurück, fand aber nicht zu den ganz großen Torchancen. So war es Alexander Karachun, der nach Ablauf der zwei Minuten nur knapp sein zweites Tor verpasste. Auf der anderen Seite kamen die Gäste zum Ausgleich. Ex- Wild Wing Mirko Sacher brachte den Puck zum Tor, wo Eddy Lewandowski entscheidend einschieben konnte. Für Schwenningen sollte es noch dicker kommen. Laurin Braun hielt kurz vor der Pause seinen Schläger in einen Pass und brachte die Seidenstädter in Führung.

 

Die letzten 20 Minuten begannen die Wild Wings mit einem Mann weniger. Schwenningen überstand diese Phase und kam durch Tyler Spink sogar zum Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit kleinen Nicklichkeiten. Johannes Huss wurde 8 Minuten vor dem Ende duschen geschickt, nachdem er seinen Stock bei einem Crosscheck zu hoch hatte. Sein Gegenspieler Anton Berlyov wanderte für 2 Minuten auf die Strafbank. Die drei Minuten Überzahl blieben einmal mehr ungenutzt und so ging es in die Overtime.

 

Bei drei gegen drei gab es hochkarätige Chancen auf beiden Seiten - am Ende ging musste aber das Penaltyschiessen für die Entscheidung sorgen. Als fünfter Schütze traf Alexander Bergström als einziger Spieler und sicherte dem KEV den Zusatzpunkt.

 

Tore:

 

1:0 |10.|Karachun (Spink)
1:1 |34.|Lewandowski (Sacher / Jensen)
1:2 |38.|Braun (Berlev)
2:2 |44.|Spink (Ramage)
2:3 |Pen.|Bergström

 


 

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Straubing Tigers - Mit Energie, Wille und Leidenschaft zurück in die Spur

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers hatten jetzt quasi eine weitere Pause nach dem Break beim Deutschland Cup. Zum einen kam es zu Spielverlegungen zum anderen auch zu Spielfreien Tagen. Das Lazarett konnte sich in dieser Zeit für Coach Tom Pokel wieder etwas lichten, auch wenn er immer noch auf Goalie Sebastian Vogl und weitere Spieler verzichten muss. Die Niederbayern wollen so schnell wie möglich wieder Fahrt aufnehmen, um nicht mitten in den Abstiegskampf zu geraten. 

 

(Foto: Citypress) Benedikt Schopper hat mit seinem Team intensive Trainingseinheiten hinter sich

 


 

 

Wenn die Tigers morgen zu Hause gegen die Grizzlys aus Wolfsburg antreten werden, liegen zwischen diesem und dem letzten Spiel 13 Tage. In dieser Zeit ist einiges passiert. Nicht nur, dass wieder vor leeren Rängen gespielt werden muss, sondern die Tabelle ist auch im hinteren Teil der Liga wieder enger geworden, was “typisch” Benedikt Schopper nicht so ganz auf dem Schirm hat:

“Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner, weil ich mich außerhalb des Eisstadions gar nicht mit Eishockey beschäftige. Mir ist klar, dass wir aktuell nicht vorne mitspielen, aber wer welche Ergebnisse einfährt und wo wir in der Tabelle stehen, könnte ich jetzt wirklich nicht sagen.” Vielleicht ist es auch mal gut, so wie Schopper meint abschalten zu können, um den Kopf freizubekommen. 

Im Training wurde dafür die Intensität wieder hochgefahren und an vielen Kleinigkeiten gearbeitet. Tom Pokel: “Wir haben ein paar Dinge wieder aufgefrischt, weil es in den letzten Spielen an Kleinigkeiten fehlte, wie Räume zu schaffen und mehr Zug zum Tor.” Die Negativserie mit nur einem Punkt aus drei Spielen nach der Länderspielpause scheint aus den Köpfen zu sein.

Schopper: “Wir müssen unser Spiel stabilisieren und es darf für niemanden eine Entschuldigung sein, wenn mal drei oder vier Spieler nicht dabei sind. So etwas wie in Ingolstadt, was ein kollektiver Totalausfall war, darf uns nicht mehr passieren.” 

 


 (Foto: Citypress) Coach Tom Pokel hat sein Team auf die wichtigen Aufgaben vorbereitet 

 

 

Hilfreich dürfte dann die Rückkehr von Andy Eder, Kael Mouillierat und Mike Connolly sein. Vor allem bei Eder überrascht die schnelle Rückkehr ins Team: “Bei Andy ging es von Woche zu Woche Bergauf und er hat die volle Freigabe bekommen und wird morgen dabei sein. Gleiches gilt auch für Kael und Mike. Sandro trainiert zwar auch schon wieder mit der Mannschaft, aber bei ihm wird es noch nicht reichen, so wie auch bei Benedikt Kohl, Cody Lampl und David Elsner, so Tom Pokel. In der derzeitigen Lage sind diese Nachrichten von Rückkehrern natürlich Gold wert.

Man möchte es zwar bei den Tigers noch nicht in den Mund nehmen, aber dennoch kann man sich derzeit mehr auf einen Abstiegskampf einstellen. Pokel: “Wir müssen die Lage schon so wahrnehmen, wie sie derzeit ist. Das ist eine wichtige Phase in der Saison und wir stehen nicht da, wo wir sein wollen. Mit den letzten Spielen können wir nicht zufrieden sein, aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch erfolgreich spielen kann, wenn man den Gameplan einhält. Wir sind jetzt alle gefragt, mit Energie, Leidenschaft und Wille wieder Spiele zu gewinnen."

 

 

 


 

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Comeback Sieg von Nürnberg gegen Bremerhaven – 4:3 Heimerfolg und Reimers 802. Assist Punkt

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven, die am Freitag spielfrei hatten, da ihr Heimspiel gegen die gebeutelten Straubinger verlegt wurde. Nürnberg wollte nach der Heimpleite gegen Düsseldorf seinen Fans wieder ein Erfolgserlebnis schenken und Bremerhaven hatte fest vor, seinen sechsten Rang in der Tabelle zu untermauern. Die erste Begegnung entschied Bremerhaven mit 2 zu 3 nach Overtime für sich.

 

Schließlich sicherten sich die Ice Tigers dank einem bärenstarken Finish doch noch drei wichtige Punkte mit einem 4 zu 3 Erfolg gegen lange führende Bremerhavener. Karrers erstes Saisontor bringt die Entscheidung und Jubilar Reimer gab das geniale Zuspiel.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Den Nürnberg Ice Tigers steckte noch die schwere Partie bei den Kölner Haien in den Knochen und die Franken hofften heute wieder auf den Patrick Reimer Effekt. Nürnbergs Gallionsfigur und treue Eishockey Seele krönte seine bisher beeindruckende Karriere in Köln mit seinem sagenhaften 1000. Einsatz, Chapeau! An diesen herausragenden Eckdaten wollte sich das Team um Coach Rowe heute u.a. orientieren und dem heimischen Publikum ein gutes, vor allem aber besseres Match als am Dienstag bieten. Der starke Auftritt bei den Haien machte definitiv Mut für drei Punkte.

 

Rowe: “It is tough for sure regarding our powerplay. Maybe we are looking for the perfect way, but we need to avoid too many passes. We try to be more simple and not so complicated.”

 

Bremerhaven mit der Mannschaft um Headcoach Popiesch reiste etwas stressfreier ins Frankenland, da sie am Freitag kein Spiel absolvieren mussten, d.h. Bus Beine durften heute keine primäre Ausrede sein. Die Gäste aus dem hohen Norden verbuchten in den letzten 5 Partien 3 Siege auf ihrem Konto und wollten auch bei den Ice Tigers ausreichend punkten, um ihren Top 6 Rang zu festigen. Ihr später Comeback Erfolg am Seilersee motivierte die Pinguins sicherlich noch um ein paar weitere Prozente. Auf Dietz mussten die Gäste heute verzichten und konnten nur mit 6 Verteidigern auflaufen.

 

Jiranek: Ja, es ist immer schwer in Nürnberg, die Eisfläche ist einen Tick kleiner wie in den anderen Hallen, es ist immer schwer hier zu spielen und Punkte zu holen.”

 

Emotionale Ehrung für Patrick Reimer, Bremerhaven führt

 

Bevor es tatsächlich auf dem Eis ernst wurde, bekam der Jubilar eine virtuelle Ehrung vom Videowürfel, als viele seiner bisherigen Weggefährten ihm zu seinem historischen Rekord gratulierten. Diese Minuten genoss Reimer sichtlich und auch ein wenig gerührt, er hatte es sich redlich verdient. Unter den zahlreichen Gratulanten war auch Rob Wilson, ehemaliger Coach, unter dem die Ice Tigers sehr erfolgreich waren. Daneben ließ es sich auch Campino, der Frontsänger der Toten Hosen nicht nehmen, seine lobenden Worte zu sprechen.  Reimer erhielt vom Ausrüster einen in Chrom gehaltenen Schläger, sein Bruder Jochen schenkte ihm goldene Handschuhe, ein echter Hingucker. Wer weiß, vielleicht würde Reimer sie heute tatsächlich symbolisch mal anziehen. Vom Geschäftsführer Gernot Tripke bekam Reimer einen ganz besonderen Ring aus Weißgold und Silber, darin eingraviert Name, Rückennummer, DEL Logo und seine 1000’er Marke. Er ist erst der 7. Spieler überhaupt, der diesen Ring sein Eigen nennen darf. Als Außenstehender kann man nur den Hut ziehen!

 

Es war leider mehr als schade, dass diese epischen Momente die Fans nicht live miterleben durften. Als Kompensation und Kompromiss wurde die Nürnberger Arena sehr schön im Sinne der Nummer 17 geschmückt, um zumindest auf diese optische Weise ein Zeichen zu setzen und die Ehrerbietung zu demonstrieren. Unter anderem hing ganz standesgemäß eine gigantische Silbermedaille von der Hallendecke.

Für den Jubilar, der als sehr bescheidener Mensch gilt, ging es bestimmt mit Trubel um seine Person bald weiter, denn nächste Woche stand sein Geburtstag an.

 

Die ersten 8 Minuten verliefen ziemlich flott und mit wenig Unterbrechungen. Bremerhaven ließ bisher wenig zu und glänzte mit gefährlichen Vorstößen, in dem sie wie gewohnt die neutrale Zone schnell überbrückten. Kinder vergab dann eine gute Chance vor Treutle. Nach fast 10 Minuten verzeichnete die Statistik den ersten Torschuss für die Hausherren und das Powerbreak schloss sich nahtlos an. Bremerhaven erwies sich bis dato als die bessere Mannschaft, obwohl sie seit dem 28.11. nicht mehr gespielt hatten.

 

Ustorfs abgefälschter Schuss erzeugte mächtig Gefahr vor Maxwell, der kurzzeitig die Orientierung verlor. Seine Vorderleute machten ihm das Leben auch leicht, denn die Pinguins agierten sehr kompakt und waren immer mit 5 Mann in Bewegung. Reimer und MacLeod verbuchten gegen Ende des Drittels zwei hochkarätige Gelegenheiten, bevor Verlic mit seinem 12. Saisontor in der 19. Spielminute die Führung für die Gäste markierte.

 

Das erste Drittel war gekennzeichnet von viel Tempo und hoher Fairness. Die Pinguins waren sehr laufstark und nahmen den verdienten knappen Vorsprung in die Kabine mit. Den kleinen Unterschied machte der erste Aufbaupass, den die Gäste bisher besser umsetzten.

 

Lobach: „Wir wussten, dass Bremerhaven eine gute Mannschaft ist. Wir haben uns das anders vorgestellt und müssen besser werden. Wir hatten keine guten Chancen. Im Slot müssen wir besser reinkommen und dann unsere Chancen auch nutzen.“

 

Tripke: „Free TV Servus Hockey Night: Wir sind froh, dass wir hier ein Comeback erleben dürfen. Wir hoffen auf weitere Innovationen und kreative Ideen. Für das Eishockey ist das eine tolle Sache. Ich kenne den Patrick schon sehr lange, habe seine Karriere verfolgt, auch in Düsseldorf und in der Nationalmannschaft. Er hat nun zwei tolle Meilensteine mit dem Top Scorer und den 1000 Spielen erreicht. Den Ring gibt es schon länger, den macht eine Goldschmiedin von uns. Das ist eine schöne Tradition, die von den Spielern gut angenommen wird.“

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)  

 

Bremerhaven baut Führung aus

 

Nach 5 Minuten im zweiten Drittel überstand Nürnberg die erste Unterzahl und kurz danach glichen die Franken in Person von Fox in der 26. Spielminute aus, als er perfekt von Lobach in Szene gesetzt wurde, der kurz davor erst von der Strafbank kam. Dann konnte Nürnberg erneut seine gute Unterzahlquote unter Beweis stellen. Die Pinguins erwiesen sich im Powerplay als extrem variantenreich, blieben jedoch glücklos. Fox und Ustorf kombinierten sich dann durch die Gästeverteidiger, konnten aber daraus kein Kapital schlagen. Urbas, der immer gerne gegen Nürnberg spielt, weil er in 16 Spielen insgesamt 19 Scorerpunkte bzw. 12 Tore markierte, wurde im Alleingang fair gestoppt.

 

Nach feiner Vorarbeit von McGinn erzielte der Kapitän der Fischtowns, Moore in der 31. Spielminute die erneute Führung. Darüber freute er sich sehr, war es doch sein Debuttreffer in dieser Saison. Dann durfte Rowes Team zum ersten Mal in numerischer Überlegenheit ran; mal sehen ob sie ihre bisherige katastrophale Quote von nur 10,5 % aufpeppen konnten. Die Antwort hieß Nein, es blieb also weiterhin ganz viel Luft nach oben in dieser Disziplin.

 

In der 34. Spielminute erhöhte Bremerhaven, die nicht lockerließen, durch Wejse zum 1 zu 3. Nun war Nürnberg gefordert, um nicht hoffnungslos in Rückstand zu geraten. Eigentlich waren die Hausherren im Mittelabschnitt die aktivere Mannschaft und konnten dem Spielstand auf der Anzeigetafel deshalb kaum glauben. 

 

Kinder: „Wir sind sehr zufrieden, haben die Führung herausgeholt, so kann es weitergehen. Wir müssen uns alle sehr viel bewegen, das macht jeder von uns sehr gut.“

 

Gastner (Geschäftsführer): „Es ist fürchterlich, was heute passiert ohne Fans und dann diese Ehrung für Reimer. Wir freuen uns mit ihm und hoffen, dass wir ihm in dieser Saison noch die entsprechende Bühne bereiten können für diese Leistung. Wir sprachen über Optionen zum Spielplan, gerade in Bayern ist Eishockey sehr gebeutelt, das ist sehr schade. Es wird alles auf uns abgewälzt, Versprechen sind Schall und Rauch in der Politik. Es muss eine gerechte Lösung für alle Bundesländer kommen, es sind eminente wirtschaftliche Einschränkungen, die wir verkraften müssen. Lasst und laut sein und lasst uns kämpfen für alle Clubs, die davon betroffen sind.“

 

Märchenhaftes Comeback von Nürnberg, Siegtreffer 8 Sekunden vor Schluss

 

Im Schlussabschnitt musste sich zeigen, ob die Gastgeber mit ihrem dünnen Line Up noch die Aufholjagd starten konnten. Dagegen sprach die Statistik, dass es für die Gäste immer das beste Drittel in dieser Spielzeit war. Die Spielanlage der Bremerhavener war bis dato reifer und ihr Defender Trska bekam ein Sonderlob.  Auf der anderen Seite netzte Fox heute schon zum zweiten Mal ein. 43. Minuten waren erst gespielt und ausreichend Zeit auf der Uhr, um noch näher heranzukommen. Sein Schuss senkte sich als Bogenlampe etwas kurios hinter Maxwell ins Gehäuse, aber das war ihm relativ egal.

 

Die Ice Tigers rochen nun Lunte und bekamen gleich ihr zweites Powerplay zugesprochen. Natürlich war der Jubilar Reimer in der Formation. Die Pinguins verteidigten ihre Box souverän und Nürnbergs extrem schwache Quote blieb bestehen. Jeglics Qualitäten sowohl offensiv als auch defensiv waren schon bemerkenswert, vor allem antizipierte er kritische Situationen schon im Vorfeld.

 

Lobach auf Seiten der Hausherren war ein Aktivposten, doch 7 Minuten vorm Ende kassierten die Nürnberger eine weitere Strafe, die nicht in ihren Game Plan passte. Nach überstandener Unterzahl schafften es die Ice Tigers in der 57. Spielminute doch noch auszugleichen, als MacLeod einen genialen Pass von Schmölz verwertete. Somit war für Spannung gesorgt in der hitzigen Schlussphase. Ein vereinbarter Fight zwischen Uher und Fox unmittelbar nach der abgesessenen Strafe war das unrühmliche Ende für diese beiden Akteure. Den Fans hätte es sicherlich gefallen.

 

8 Sekunden vor der Schlusssirene wurde das Aufholmärchen der Ice Tigers tatsächlich wahr, denn Karrer besiegelte den späten KO für Bremerhaven. Effizienz pur im letzten Drittel und als Sahnehäubchen oben drauf gab Patrick Reimer sogar noch seinen 802. Assist. Schließlich drehten die Franken doch noch ein fast schon verlorenes Match zu ihren Gunsten und fuhren drei wertvolle Punkte ein.

 

Nürnberg tritt am 9.12. in Augsburg zum Derby an, während Bremerhaven am 12.12. nach Wolfsburg reisen muss.

 

Moore: „Oh, it was a tough one at the end, we battled hard, it did not happen tonight, it is frustrating. That’s hockey, we fought until the end, sometimes you end up at the loosing end of a hard battle.”

 

Karrer: „Vielen Dank, es ist ein super Gefühl, so kurz vor Schluss zu treffen, denn ich bin eigentlich nicht bekannt fürs Toreschießen. Es ist schon ein besonderes Gefühl, als Team noch ein tolles Spiel zu machen und dem Patrick auch noch ein schönes Gefühl bereitet zu haben. Wir wollten weiter attackieren und den Gegner müde machen. Wir haben die Vorgabe vom Trainer gut umgesetzt und Gas gegeben.“

 

16. Spieltag, 05.12.2021

Nürnberg Ice Tigers– Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:3 (0:1|1:2|3:0)

 

Tore:

0:1 |19| Verlic (Jeglic, Bruggisser)

1:1 |26| Fox (Lobach, Jahnke)

1:2 |31| Moore (McGinn, Bruggisser)

1:3 |34| Wejse (Stowasser, Urbas)

2:3 |43| Fox (Bender)

3:3 |57| MacLeod (Schmölz, Parlett)

4:3 |60| Karrer (MacLeod, Reimer)

 

1. Drittel Statistik:    5:8 Schüsse, 6:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:     5:8 Schüsse, 7:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4

3. Drittel Statistik:     13:9 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 29:29

 

Schiedsrichter:   Hunnius / Steingroß

 

Zuschauer: keine

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Welsh, Karrer, Reimer, MacLeod, Schmölz, Parlett, Bender, Sheehy, Stoa, Fox, Weber, Pilu, Brown, Fleischer, Lobach.

 

Bremerhaven: Maxwell, Trska, Alber, Uher, Friesen, Mauerman, Stowasser, Eminger, Verlic, Jeglic, Urbas,  Bruggisser, Moore, McGinn, Wejse, Andersen, Kinder, Vikingstad, Lutz. 

 


 

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Augsburger Panther holen zweiten Auswärtssieg der Saison in Düsseldorf

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/MA) Unterschiedlicher konnten die Voraussetzungen für beide Teams nicht sein. Die DEG feierte am Freitag einen atemberaubenden Sieg beim deutschen Meister in Berlin und der AEV hingegen gab ein äußerst  schwaches Bild beim Tabellenletzten in Bietigheim ab. Beide Teams waren vor allem in der Abwehr Ersatzgeschwächt ins Spiel gegangen. Kräftemäßig mussten die Gastgeber dem Spielplan etwas mehr Tribut zollen als die Panther und so kam es nach einer längeren Durststrecke wieder zu Punkten in der Ferne.  


(Foto: Dunja Dietrich) Endlich können die Panther wieder Auswärts jubeln 

 


 

 

Man merkte es den Gästen an, dass sie wieder etwas gut machen wollten. Augsburg spielte druckvoll nach vorne, war die aktivere Mannschaft und gedanklich immer einen Schritt schneller. Nachdem Lamb nur den Pfosten traf, dauerte es nicht mehr lange bis zur Führung. Düsseldorf konnte sich nach dem Rückstand etwas befreien, brachte aber meist keinen vernünftigen Spielaufbau zustande.

Die Pässe waren ungenau und so kam man nur zu einem Pfostentreffer und zu einer guten Möglichkeit von D’Amigo. Passend dazu war der katastrophale Fehler von Fischbuch. Bernhard Ebner zum ersten Drittel: “Wir dürfen uns nicht so viele unnötige Puckverluste erlauben und müssen geradliniger spielen. Wir liegen jetzt mit zwei Toren zurück und müssen natürlich eins machen, damit wir wieder herankommen.” 

Augsburg ließ nicht locker. Vor allen Adam Payerl nicht. Er vergab reihenweise hochkaräter. Er versuchte es von rechts, dann von links und alleine durch die Mitte, aber jedesmal blieb Hane Sieger. Grundsätzlich war der Schlussmann die Ruhe selbst, was man vom Spiel der DEG ansonsten so nicht unterschreiben konnte. Doch es gibt auch Statistiken die nicht lügen.

Die Gäste sind die schwächste Auswärtsmannschaft im zweiten Drittel und das sollte auch heute nicht anders sein. Wenn man, wie die DEG eine Bullystatistik zwischenzeitlich von 3 zu 21 hat, dann braucht es auch einmal ein dreckiges Tor. Dem glücklichen Anschluss, folgte ein gut getimter Angriff und schon war der Spielstand wieder ausgeglichen.

Marco Sternheimer: “Ich finde wir machen heute ein gutes Spiel und konnten bisher viel umsetzen. So ist es eben, dass man auch Gegentore kassiert, aber wichtig ist wie wir aus der Kabine kommen. Wir müssen jetzt Moral beweisen und uns belohnen.” Gut raus aus der Kabine kam zuerst nur die DEG. Nur 37 Sekunden dauerte es und das Spiel stand auf dem Kopf.

Aber der AEV konnte sich heute auf sein starkes Bullyspiel und auf ihren Willen verlassen. Düsseldorf kam nicht mehr oft in gute Positionen und die Panther setzen immer nach. Sogar bis hinter das gegnerische Tor, was sich am Ende bezahlt machte. Das Team von Coach Harold Kreis hatte heute das vierte Spiel innerhalb von acht Tagen in den Knochen, was man zu Ende hin auch merkte.

Augsburg beendet mit dem Sieg in Düsseldorf eine doppelt lange Durststrecke. Zum einen mussten sie seit März 2019 auf einen Punktgewinn bei der DEG warten, zum anderen konnte man keines der letzten neun Auswärtsspiele für sich entscheiden. Den Gastgebern bleibt es nicht erspart, am Dienstag bereits in Iserlohn wieder anzutreten, während die Panther erst am Sonntag gegen Berlin wieder ins Geschehen eingreifen werden. 


(Foto: Dunja Dietrich) Markus Keller konnte heute den nötigen Rückhalt geben

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Maxi Eisenmenger (Augsburg): “Wir haben heute mit nur vier Verteidiger sehr gut zusammengehalten. Nach dem Rückstand im letzten Drittel haben wir uns wieder mehr unterstützt und das Spiel gedreht. Der Auswärtssieg heute war mega wichtig.” 


Marco Nowak (Düsseldorf): “Wir haben heute die Punkte liegen lassen. Unser Leidenschaft und Wille machte sich in Berin bezahlt, heute leider nicht. Augsburg hat das schlau gemacht.”

 

Torfolge:

0:1 (5.) - Das erste Powerplay führte gleich zum Erfolg. Den Schuss von Puempel, konnte Hane noch abwehren, aber der Puck fiel Colin Campbell direkt vor die Beine und dann war es einfach ins leere Tor zu treffen. 0:2 (18.) - Markus Eisenmenger hatte den richtigen Riecher, als er den Querpass von Fischbuch an der blauen Linie abfing. Auf und davon ließ er auch Hane keine Chance und erhöhte mit seinem ersten Saisontor die Führung der Panther. 1:2 (30.) - Joonas Järvinen, einer von nur fünf Verteidiger bei der DEG, zielt von der blauen Linie viel zu ungenau, trifft einen Augsburger am Körper und von dort geht der Puck unglücklich über die Linie. 2:2 (38.) Die Gastgeber schalten in der Mittelzone schnell um, Brendan O’Donnell wird ins Spiel gebracht und der zieht trocken ab zum Ausgleich. 3:2 (41.) - Spiel gedreht. Wieder war es Brendon O’Donnell mit einem strammen Schuss, bei dem jedoch Goalie Keller etwas unsicher wirkte. 3:3 (51.) - Der starken Bullys zahlten sich endlich aus. Vom Bully weg kam der Schuss, den Michael Clarke mit einem Tipp In abfälschte. 3:4 (54.) - Das Nachsetzen von Nehring machte sich bezahlt. Der Puck kam zu Vincent Saponari, Hane war verlor die Orientierung und der Siegtreffer wurde unter Dach und Fach gebracht.

 

 

Spiel vom 05.12.2021

Düsseldorfer EG - Augsburger Panther: 3:4 (0:2 | 2:0 | 1:2)

Tore:

0:1 |05.| Campbell (Puempel, Graham) - PP 1

0:2 |18.| Eisenmenger
1:2 |30.| Järvinen (Barta)
2:2 |38.| O’Donnell (D’Amigo, Järvinen) 

3:2 |41.| O’Donnell (Eder)
3:3 |51.| Clarke (Campbell, Payerl) 

3:4 |54.| Saponari (Nehring)

Schiedsrichter: Bruggeman / Kohlmüller / Hurtig / Priebsch 

Strafzeiten:
Düsseldorf: 6
Augsburg: 6

 

Zuschauer: 5.000 

 


 

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Adler Mannheim erwischen rabenschwarzen Tag gegen Wolfsburg

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Ausgerechnet zum Top Spiel des 27.Spieltages wurde die SAP Arena wieder zur Geisterarena. Der Viertplatzierte aus Wolfsburg forderte den Tabellenführer, der endlich wieder ein volles Lineup aufbieten konnte, zumindest außer den Spielern, die nicht verletzt sind.

 

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( Foto City-press )

 


 


Die Grizzyls erwischten den besseren Start und nutzten die neue ungewohnte Situation sofort aus. Nach 60 Sekunden schoss Archibald die Gäste in Front und nur 10 Sekunden später nutzte Rech den Scheibenverlust von Larkin zum frühen Doppelschlag aus. Mannheim zu Beginn von der Rolle. DEL Top Scorer De Sousa vergab im Powerplay eine 100%ige als er das leere Tor nicht traf. Wolfsburg hatte das Spiel im Griff und Mannheim fand im Prinzip nicht statt. In der 8. Spielminute sogar das 0:3. Murray hatte im Powerplay von der blauen Linie abgezogen und Machacek hielt die Kelle hinein und fälschte den Schuss unhaltbar für Endras ab. Fünf Minuten später musste Endras erneute hinter sich greifen. Nach einer Reihe von Puckverlusten und Chancen der Wolfsburger nutzte Machacek bei einem zwei gegen eins seine Möglichkeit zum 0:4. Nach wie vor lief bei den Adlern nichts zusammen und nach einer weiteren Strafe gegen Wolf musste man Schlimmstes befürchten. Doch Szwarz hauchte dem Team wieder leben ein. Er nutzte Murrays Stoppfehler an der blauen Linie in Unterzahl zum 1:4 aus. Mannheim verbrachte aber weiterhin viel Zeit auf der Strafbank. Als Kapitän Denis Reul auf der Strafbank Platz nahm, ließen sich die Männer aus Niedersachsen nicht zweimal bitten. Festerling nutzte einen Rebound zum 1:5 kurz vor der Pause.

 


Zum zweiten Drittel wechselte Pavel Gross den Torhüter. Für Endras stand nun Brückmann im Tor. Er hoffte somit der Mannschaft einen Impuls zu geben und das Spiel doch noch zu drehen. Die Adler kamen auf jeden Fall wesentlich engagierter aus der Kabine. Es ergab sich mitunter die eine oder andere Schussgelegenheit, so dass auch Strahlmeier im Tor der Wolfsburger etwas mehr gefordert war als noch im ersten Abschnitt. Doch allen Bemühungen zum trotz klingelte es erneut bei Brückmann. Wurm, Festerling und Nijenhuis spielten die Mannheimer Defensive schwindelig, ehe Nijenhuis das 1:6 markierte. Mike Stewart konnte bisher absolut zufrieden sein, was sein Team hier ablieferte. Mannheim Spiel war heute gezeichnet von Ungenauigkeiten, vielen Puckverlusten und Stockfehler. Dennoch konnte Melart noch im zweiten Drittel das 2:6 erzielen.

 


Auch im dritten Drittel änderte sich das Spielgeschehen kaum. Nach bereits knapp vier Minuten erzielte Melchiore mit ablaufen der Strafe gegen Lehtivuori das 2:7. Das Spiel plätscherte nun nur noch vor sich hin. Das Spiel war längst entschieden. So konnte Wolfsburg seine Kräfte schonen. Rückkehrer David Wolf betrieb zehn Minuten vor Schluss ein wenig Ergebniskosmetik und überwand Strahlmeier zum dritten Mal. In den letzten Minuten ergaben sich auf beiden Seiten noch weitere Chancen, doch schlussendlich blieb es beim auch in dieser Höhe verdienten 3:7 Auswärtserfolg der Grizzlys Wolfsburg.

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Haie gewinnen gegen Nürnberg 2:1

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Patrick Reimer spielte in Köln sein 1000. Spiel in der DEL. Die Haie siegten in einem hafrtumkämpften und spielerisch nicht schönen Spiel mit 2:1

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 

Vor 5000 Zuschauern gewannen die Haie auch ihr Spiel gegen Nürnberg. Von Beginn schenkten sich beide Mannschaften nichts. Es war kein spielerisch hochklassiges Spiel, aber es wurde um jeden cm gerungen. Die Haie traten ohne 6 Spieler an, die an Corona erkrankt oder Kontaktpersonen waren. Besonders schmerzlich das die Kölner nur 5 Etatmäßige Verteidiger aufbieten konnten, so das Alexander Oblinger als Abwehrspieler einspringen musste. Beide Abwehrreihen ließen im ersten Drittel kaum Torchancen zu. Erst 15 Sekunden vor Ende des ersten Drittels gelang Mark Olver das 1:0 das erst nach Videobeweis gegeben wurde.

 

Zu Beginn des zweiten Drittels erzielte Maximilian Kammerer im Powerplay das 2:0. Das 2:0 beruhigte das Spiel keineswegs. Das Spielgeschehen war weiter bestimmt von Abwehrreihen, die keinen Spielfluss zuließen. Ebenfalls in einem Powerplay erzielte dann Dennis Lobach den Anschlußtreffer für die Ice Tigers. Das Spielgeschehen verlagerte sich vor das von Justin Pogge sicher verteidigte Tor der Haie, doch bis zur Drittelpause blieb es beim 2:1.

 

Das Schlussdrittel blieb hart umkämpft. Es häuften sich gute Torchancen auf beiden Seiten. Die Partie war ausgeglichen. Auch als die Ice Tigers Ihren Torhüter vom Eis nahmen gelang den Nürnbergern, außer einem Lattentreffer von Patrick Reimer, kein Tor mehr. Es blieb beim 2:1 für den KEC, der am Sonntag bei den Iserlohn Rossters antritt. Die Nürnberger empfangen die Pinguine aus Bremerhaven.

 

Tore: 1:0 Olver  Kammerer,Ma.Müller); 2:0 Kammerer (Ma.Müller,Olver); 2:1 Lobach (Stoa,Brown)

Strafen: Köln 8, Nürnberg 8

Zuschauer: 5000

 

 


 

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München mit Heimsieg gegen Schwenningen

 

PENNY-DEL (München/BM) Nach der Niederlage gegen Mannheim mussten die Münchner Kufencracks nach genau 24 Stunden erneut aufs Eis. Der Gegner, die Schwenninger Wild Wings, kam mit dem Rückenwind einer spielfreien Woche und wollten die Niederlage gegen Bietigheim unvergessen machen. Die kurze Bank der Schwarzwälder lichtete sich dabei nicht wirklich. Joacim Eriksson rückte nach überstandener Covid-19-Infektion zurück in den Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz. Nach torreichem ersten Drittel konnten die RedBulls im Mittelabschnitt eine Zwei-Tore-Führung erspielen. Diese reichte den Bayern über die Zeit. 

 

 

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Archivbild: citypress 


 

München kam mit Tempo und ohne Katerstimmung aus der Kabine. Gleich zu Beginn ließ das Team von Don Jackson ein Powerplay liegen. Nur kurz darauf war dann Schwenningen-Schreck Trevor Parkes zur Stelle und sorgte für die Führung der Bayern. Im Powerplay antworteten die Wild Wings nicht mal eine Minute später: Travis Turnbull fand eine Lücke im kurzen Eck.

 

Die RedBulls zeigten sich unbeeindruckt und machten mit druckvollem Angriffsspiel weiter. Mit einem langen Pass schickte Zach Redmond seine Kollegen Schütz und Kastner auf die Reihe die gut kombinierten und zur erneuten Führung einnetzten. Wieder hatten die Gäste eine Antwort parat: Daniel Pfaffengut versenkte nach nur 34 Sekunden den Puck zum Ausgleich und Pausenstand.

 

Auch im zweiten Drittel gab es für die Schwaben eine kalte Dusche. Nach schönem Querpass zog Patrick Hager ab und sorgte für die dritte Münchner Führung. Die Isarstädter drückten weiter und spielten sich immer wieder im Schwenninger Drittel fest. In der 33. Spielminute war es erneut Patrick Hager der mit einer Einzelleistung Marvin Cüpper überwinden konnte. Zwei Minuten vor der Pause tankte sich Tomas Zaborsky vor das Münchner Tor, bei Fiessinger war aber Endstation.

 

Im letzten Drittel wollten die Münchner keine Zweifel an einem Sieg aufkommen lassen. Zwar kam Schwenningen immer wieder gefährlich in das Angriffsdrittel, zwingende Möglichkeiten blieben aber aus. Knapp sieben Minuten vor dem Ende tauchte Daniel Pfaffengut alleine vor dem Heimtor auf, ein weiteres Tor sollte ihm aber nicht gelingen. Auf der anderen Seite scheiterte Trevor Parkes aus kurzer Distanz.

 

München verwaltete clever und sicherte sich die drei Punkte. 

 

 

EHC RedBull München - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

1:0 |6.|Parkes (Street / Seidenberg)
1:1 |7.|Turnbull (Tyl. Spink)
2:1 |13.|Kastner (Schütz / Redmond)
2:2 |13.|Pfaffengut
3:2 |24.|Hager (Abeltshauser / Ehliz)
4:2 |33.|Hager (Ehliz)

 

 

 


 

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Weltneuheit: Innovatives Tribünensystem für den SAP Garden in München

 

DEL (München/PM) Ende 2023 öffnet die zukünftige Heimspielstätte der Red Bulls ihre Tore. Um allen Fans ein einmaliges Stadionerlebnis zu bieten, wurde bei der Planung und beim Design der neuen multifunktionalen Sportarena unter anderem die Nähe zum Spiel in den Fokus gerückt.

 

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(Foto: Red Bull München)

 


Soll heißen: Optimale Sichtlinien auf das Spielfeld für alle Zuschauer bei allen Sportarten. Hierfür haben Bauherr Red Bull und die Firma ELAN gemeinsam das Tribünensystem „Dual Rise Single Frame“ entwickelt. Die neuartige Technik ermöglicht es dem Stadionbetreiber, die Zuschauerränge für jede Sportart flexibel anzupassen. Der SAP Garden wird weltweit die erste Sportstätte sein, die diese technische Innovation in Betrieb nimmt.

 

Wie das Tribünensystem funktioniert, seht ihr hier im Video.

 

 

 

 

 



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Ein Spiel für die Geschichte

 

PENNY-DEL (Berlin/PM) Die Düsseldorfer EG hat bei den Eisbären Berlin mit 7:6 n.V. (1:2; 2:2; 3:2; 1:0) gewonnen. In einem unfassbaren Spektakel gab die DEG trotz zwischenzeitlichem 1:4-Rückstand und vieler Rückschläge nicht auf und erkämpfte sich diesen Sieg.

 

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Berlin! So lautete die Endstation des dreiteiligen Auswärtstrips der Rot-Gelben in dieser Woche. Nach einer bösen Überraschung in Krefeld, zeigte die Kreis-Truppe in Nürnberg wieder eine starke Leistung. Nun standen also die Eisbären auf der Tagesordnung. Den ersten Vergleich mit der Hauptstadt konnten die Rot-Gelben zu Beginn der Spielzeit bereits für sich entscheiden. Die Vorzeichen konnten entsprechend schlechter stehen. Es sollte ein Spektakel werden.

 

 

Das Team von Headcoach Harold Kreis erlebte allerdings einen echten Fehlstart. Es dauerte 56 Sekunden, da war Mirko Pantkowski, der heute das Tor hütete, erstmals überwunden. Marcel Noebels ließ ihm mit einem Schlenzer keine Chance. Die Berliner hatten das Heft danach fest in der Hand und machten weiter Druck. So war es nur folgerichtig, dass die Eisbären kurze Zeit später erneut jubeln durften. Während Joonas Järvinen auf der Strafbank saß, zeigten die Berliner ein starkes Powerplay und vollendeten schließlich erneut in Person von Noebels zum 2:0. Das war zu diesem Zeitpunkt hochverdient, Pantkowski war es zu verdanken, dass es im Anschluss nicht noch schlimmer kam. Der Goalie parierte mehrfach stark. In den letzten fünf Minuten des Drittels fingen die Rot-Gelben ebenfalls an, an der Partie teilzunehmen und erspielten sich erste Möglichkeiten. Zunächst scheitere Nik Postel aus aussichtsreicher Position zwar noch, doch nur wenige Augenblicke später, machte es Alex Ehl besser. Der Stürmer vollendete nach einer großartigen Kombination mit Brendan O´Donnell zum Anschlusstreffer.

 

 

Der Start ins zweite Drittel begann für die Rot-Gelben mit einem Deja Vú. Wieder dauerte es keine Minute und der Puck zappelte hinter Pantkowski im Netz. Giovanni Fiore brachte die Gastgeber mit 3:1 in Front. Dieses Mal ließen sich die Düsseldorfer davon aber wenig beeindrucken und machten Druck auf das Tor von Leon Hungerecker. Dieser parierte allerdings immer wieder sehenswert. Eigentlich sprach in diesem Moment alles für die Rot-Gelben, wäre da nicht Marcel Noebels. Nach einem 2-auf-1-Konter ließ der Stürmer Pantkowski keine Chance und verbuchte seinen dritten Treffer an diesem Abend. 1:4! Wer gedacht hat, dass die DEG sich nun geschlagen gibt, lag falsch. Die Mannschaft hängte sich voll rein und kämpfte sich zurück in die Partie. Niklas Postel war es schließlich, der endlich den erneuten Jubel für die Düsseldorfer begründete. Und damit nicht genug. Wenige Minuten später waren es wieder die in weiß spielenden Rot-Gelben, die Grund zur Freude hatten. Während des ersten DEG-Powerplays des Abends nagelte Victor Svensson die Scheibe ins Tor. Mit 3:4 ging es ins letzte Drittel.

 

 

Drei Tore in der jeweils ersten Minute eines Drittels. Dieses Kunststück vollbrachten die Eisbären Berlin an diesem Abend. Denn auch im Schlussdrittel dauerte es wieder nur ein paar Sekunden, bis die Pantkowski hinter sich greifen musste. Dann beginn der wirklich irre Teil. Die Rot-Gelben ließen sich nicht beirren und drängten weiter aufs Tor. Das schoss dann wenige Momente später Brendan O´Donnell mit einem schönen Schlenzer. Nur noch 4:5. Die DEG war wieder dran – allerdings nur kurz. Denn auch die Eisbären hatten noch nicht genug. Giovanni Fiore markierte seinen weiten Treffer des Abends und erhöhte auf 6:4 für die Hausherren. Zehn Tore für den neutralen Eishockeyfan durchaus ein Spektakel. Wieder schien alles gelaufen, aber wieder kam Rot-Gelb zurück. Paul Bittner schloss mit seinem Debüttreffer für die DEG zum 5:6 auf. Kurz vor Schluss entschloss sich Harry Kreis dann Pante für einen zusätzlichen Stürmer vom Eis zunehmen. Das zahlte sich aus. Etwa eine Minute vor Spielende sorgte Stephen MacAulay für den nächste Höhepunkt dieses völlig verrückten Abends. 6:6! Es ging in die Verlängerung. Und auch da war es ein offener Schlagabtausch. Beide Teams hatten zahlreiche Chancen, diese Partie zu gewinnen. Und dann war es Brendan O´Donnell der die Rot-Gelben in Ekstase brachte. 7:6 nach Verlängerung, zwei Punkte für Rot-Gelb. Ein Abend für die Geschichte.

 

 


 

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Mannheim erneut siegreich gegen München

 

PENNY-DEL (München/CD) Innerhalb von weniger als einer Woche trafen der Tabellenführer München und die Adler aus Mannheim im Nachholspiel erneut aufeinander. Wie bereits am Sonntag zuvor gingen die Mannheimer als Sieger vom Eis, diesmal aber nach der regulären Spielzeit.

 

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(Foto: Citypress)

 


Ein starkes letztes Drittel reichte München gegen den amtierenden Meister Mannheim nicht und so musste sich das Team von Don Jacksson erneut geschlagen geben. In der Anfangsphase machten die Red Bulls bereits in der 4. Minute Bekanntschaft mit dem Mannheimer Pfosten, doch kurz darauf konterten die Adler eiskalt zur 0:1 Führung. Der Ex-Mannheimer Seidenberg hatte bei einer großen Chance zuerst seinen Meister in Endras gefunden.

 

Bei der nächsten Situation traf der 37-jährige dann zum 1:1 Ausgleich. 12 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels zog Lean Bergmann in Unterzahl auf und davon und schlenzte die Scheibe hart und unhaltbar zur Führung ins Münchner Tor. 

 

Im Mittelabschnitt waren die Gäste dann spielbestimmend und von Seiten des Tabellenführers kamen nur wenige gefährliche und zwingende Aktionen und so konnte Mannheim mit zwei weiteren Toren durch Dawes und Szwarz auf 1:4 erhöhen. Bei dem letzten Treffer konnte Nigel Dawes seinen dritten Punkt (1 Tor / 2 Assist) einfahren. Mit der klaren Führung ging es dann erneut in die Kabine.

 

Nach dem Wiederanpfiff waren die Red Bulls aggressiv und versuchten nocheinmal alles in die Wagschale zu werfen. München erspielte sich viele Chancen und kam in Unterzahl durch Daryl Boyle auf 2:4 heran, doch Mannheim verteidigte die Führung gut und konnte mit dem 2:5 Empty-Net-Goal den Schlusspunkt setzen. 

 

Mit diesem Auswärtssieg übernehmen die Adler Mannheim erstmal die Tabellenführung in der PENNY-DEL. München trifft morgen bereits erneut zu Hause auf Schwenningen. 

 

 

Donnerstag, 2. Dezember 2021
EHC Red Bull München - Adler Mannheim 2:5 (1:2|0:2|1:1)

Tore:
0:1|05.|Ilari Melart (Plachta, Dawes)
1:1|08.|Yannic Seidenberg (Mauer, Smith)
1:2|20.|Lean Bergmann UZT
1:3|23.|Nigel Dawes (Reul)
1:4|26.|Jordan Szwarz (Dawes, Eisenschmid)
2:4|49.|Daryl Boyle (Kastner) UZT
2:5|60.|Andrew Desjardins (Empty-Net)

Zuschauer:
912

 

 


 

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Hochklassiges Derby: Red Bulls München gewinnen 4:3 in Ingolstadt

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Starke Leistung im oberbayerischen Duell. Red Bull München hat auch das zweite Derby in dieser PENNY DEL-Saison beim ERC Ingolstadt gewonnen. Vor 804 Zuschauern erzielten Zach Redmond, Jonathon Blum, Austin Ortega und Ben Street die Münchner Tore zum 4:3-Erfolg (1:0|1:1|2:2).

 

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(Foto: Jügen Meyer)

 


 
Ingolstadt früh in der Partie mit einem Powerplay, die Red Bulls verteidigten stark und hatten mit Danny aus den Birken einen sicheren Rückhalt im Tor. Das Duell war eine offensive Angelegenheit. Beide Teams mit zahlreichen Chancen. In der 16. Minute nutzten die Münchner eine davon in Überzahl: Redmond brachte sich in Position, wurde von Blum bedient und erzielte per Direktschuss das 1:0. Wenige Sekunden vor der Drittelpause verhinderte die Latte Ingolstadts Ausgleich.

Die Red Bulls starteten mit Tempoeishockey in den Mittelabschnitt. Trevor Parkes verfehlte knapp das Tor von Kevin Reich (25.), wenig später rettete nach Frank Mauers Abschluss der Querbalken für den Schlussmann der Panther. Das Team von Trainer Don Jackson spielbestimmend, Ingolstadt aber mit dem Ausgleich nach einem Scheibengewinn inklusive schnellem Umschaltspiel. Chris Bourque vollendete den Konter zum 1:1 (29. Minute). München antwortete offensiv auf den Gegentreffer und jubelte in der 35. Minute über die 2:1-Führung nach Blums Schlagschuss in Überzahl.

Für den ersten Höhepunkt im Schlussdrittel sorgten die Red Bulls: Ortega erhöhte nach feiner Ablage von Yasin Ehliz auf 3:1 (44.). Ingolstadt daraufhin mit mehr Risiko. Im Powerplay verkürzten die Panther durch Justin Feser (48.). Jacksons Mannschaft reagierte erneut stark. Ehliz (53.) und Parkes (55.) hatten Topchancen, ehe Street per Traumtor auf 4:2 stellte (56.). Der ERC brachte den sechsten Feldspieler. 61 Sekunden vor Spielende sorgte Louis-Marc Aubry noch einmal für Spannung, den 4:3-Sieg der Red Bulls konnte Ingolstadt aber nicht mehr verhindern.

Ben Street: „Wir sind froh über den Sieg, machen es am Ende aber manchmal ein bisschen zu spannend.“

Endergebnis
ERC Ingolstadt gegen Red Bull München 3:4 (0:1|1:1|2:2)

Tore
0:1 | 15:26 | Zach Redmond
1:1 | 28:57 | Chris Bourque
1:2 | 34:19 | Jonathon Blum
1:3 | 43:42 | Austin Ortega
2:3 | 47:12 | Justin Feser
2:4 | 55:41 | Ben Street
3:4 | 58:59 | Louis-Marc Aubry

Zuschauer:
804

 

 


 

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Düsseldorf zeigt Reaktion und gewinnt klar in Nürnberg – Eder mit Doppelpack

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers heute Abend die Düsseldorfer EG. Ungleiche Vorzeichen: Während die Franken ihren Auswärtstrip in Berlin siegreich gestalteten, verloren die Rheinländer das brisante Straßenbahn Derby in Krefeld deutlich. Nachbarduell in der Tabelle: kann sich die DEG als Achtplatzierter gegen den direkten Verfolger am Ende durchsetzen? Den ersten Vergleich entschied die DEG für sich. Leider war die heutige Kulisse aufgrund der aktuellen Auslastungsregeln etwas dürftig.

 

Schließlich entführte Düsseldorf mit einem deutlichen 1 zu 4 alle Punkte aus Nürnberg, weil das Team um Headcoach Kreis eine tolle Auswärtspartie ablieferte.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier) 

 


Die Nürnberg Ice Tigers heimsten in den letzten drei Begegnungen satte 7 Punkte ein und wollten ihren guten Lauf auch gegen die DEG fortsetzen. Ihr bärenstarker Auftritt beim amtierenden Champion weckte Hoffnungen für diese Partie, denn mit einem Heimsieg könnten sie an Düsseldorf tabellarisch vorbeiziehen und sich in den Pre-Playoff Rängen etablieren. Reimers herausragende 800 Scorerpunkte in 998 Spielen motivierte den Captain bestimmt noch mehr, auch wenn es für ihn nur eine statistische Zahl ist. Wenn alles gut geht, wird Reimer am Freitag gegen Köln sein 1000. Match absolvieren, Chapeau!

 

Jahnke: “Wir haben super auswärts gespielt, gerade in Berlin, wo die Atmosphäre besonders ist. Wir bekamen nur ein Gegentor, das war super. Wir müssen der DEG unser Spiel aufzwingen. Wir müssen den Fokus auf uns legen, die DEG ist immer gefährlich. Patrick (Reimer) ist ein wahnsinnsguter Spieler mit einer mega Erfahrung und einem super Schuss. Mit Ende 30 ist es schon beachtlich, wie gut er spielt. Ich bin stolz, in der Reihe mit ihm zu spielen. Er ist ein super Mensch auch außerhalb des Eises, er hilft jedem, man kann mit ihm immer reden.”

 

Düsseldorfs Leistungen schwankten zuletzt wie bei einer Achterbahnfahrt, insbesondere beim Traditionsderby gegen Krefeld präsentierte sich das Team um Coach Harry Kreis bis zum zwischenzeitlichen 0 zu 6 Rückstand (!) als sehr fahrig und desolat. Letztlich machte ihre Aufholjagd zumindest Mut für die heutige Begegnung beim Tabellennachbarn aus Nürnberg, der nicht zu unterschätzen war. Aufgrund noch etlicher nachzuholender Spiele gewann aktuell der Punktequotient mehr Bedeutung für die DEG. Barta und Ehl reisten mit einem vorzeigbaren Scoring Streak aus 4 Partien an. Dafür waren Ebner, Geitner und Olson nicht mit von der Partie. D’Amigo kehrte indes zurück.

 

Ehl: “Es ist schwer zu erklären, wenn es läuft, dann läuft es halt. Alex (Barta) hat so viel Ehrgeiz. Respekt, er gibt immer 100%, bringt immer die Leistung aufs Eis. Wir legen den Fokus auf einen besseren Start, sonst ist es schwer, zurückzukommen. Die ersten Minuten müssen wir konzentriert angehen, strukturiert hinten stehen und mental bereit sein, gleich Vollgas zu geben. Nürnberg ist immer besser in Fahrt gekommen nach dem Trainerwechsel. Wir werden alles geben, um heute zu siegen.”

 

Frühe Führung der DEG, die kurz vor Drittelende nachlegten

 

Traumstart nach Maß: Nach nur 69 Sekunden ging die DEG durch Cumiskey in Führung, nachdem Brown unnötigerweise die Scheibe an der Mittellinie verlor. Das war für Düsseldorf mal eine ganz neue Erfahrung, mussten sie doch in den letzten Partien fast immer einem Rückstand hinterherlaufen. In den ersten Minuten erwies sich der Gastgeber noch ziemlich unstrukturiert, während die DEG Treutle bereits mit etlichen Schüssen eindeckte, mehr als ihm wohl lieb war.

 

Nach druckvollem Beginn der Gäste arbeiteten sich die Ice Tigers stetig besser ins Match und verbuchten auch diverse Chancen. Nun agierten die Hausherren erstmals in Überzahl; ihre aktuelle Powerplay Quote war mit knapp 12 % unterirdisch in der Liga. Düsseldorf hatte mit 75 % Unterzahlquote hier den schlechtesten Wert in der Liga. Die beste Gelegenheit verzeichnete jedoch die DEG im Konter, die von Treutle toll vereitelt wurde.

 

In der 13. Spielminute jubelten erneut die Gäste, doch nach Videostudium entschieden die Schiedsrichter auf kein gutes Tor, da eine klare Kickbewegung ausgemacht wurde. Das ging konform mit der on Ice Handbewegung der Unparteiischen. Der verhaltene Jubel des vermeintlichen Torschützen deutete bereits darauf hin. Keeper Treutle musste immer wieder mal in höchster Not eingreifen nach Scheibenverlusten hinter seinem Gehäuse.  

 

Reimers genialer Pass wurde fast veredelt, doch im Gewühl vor Hane behielt Letzterer die Übersicht und fror den Puck sicher ein. Nürnberg war offensiv gut unterwegs, mussten jedoch die vielen Unzulänglichkeiten im Defensivverbund tunlichst vermeiden. Gegen Ende des Drittels durften die Ice Tigers ihr starkes Unterzahl mit einer Quote von 84% demonstrieren. Mit 5 Stürmern auf dem Eis erhöhten die Gäste durch Eder jedoch in der 18. Spielminute auf 0 zu 2.

 

In einem schnellen Match nahm Düsseldorf dank effektiver Chancenverwertung einen zwei Tore Vorsprung zum Pausentee mit. Die Bully Quote zugunsten der Gäste war schon sehenswert.

 

Weber: „Es waren zu viele Scheibenverluste, wir sind zu wenig gelaufen, gewannen zu wenig Zweikämpfe. Wir müssen besser spielen, hinten schneller rausspielen und mehr Traffic vor dem Tor kreieren. Wir schauen nicht auf den Gegner, sondern wir müssen unser Spiel durchziehen.“

 

DEG baut Führung aus, Nürnberg zu zerfahren

 

Im zweiten Drittel war Treutle gleich wieder mit seiner Fanghand zur Stelle. Dann scheiterten die Ice Tigers knapp vor Hane. Die Franken bissen sich jetzt etwas in der Düsseldorfer Zone fest und die Physis wurde verstärkt. Järvinens Geschoss wurde vom Capitano Reimer souverän geblockt. Das Tempo war weiterhin sehr hoch und Hane entschärfte den Schuss von Fox. Die DEG schaltete nun etwas zu sehr in den Verwaltungsmodus und überließ den Hausherren das Geschehen auf dem Eis, die auch aktiver werden mussten bei diesem Spielstand.

 

Nichtsdestotrotz klingelte es in der 29. Spielminute schon wieder hinter Treutle, denn Postel staubte einen Rebound eiskalt zum 0 zu 3 ab. Schlüsselspieler Nowak assistierte dabei. Kurios war nur der kurz vorher zu vernehmende Pfiff von Iwert, der die Protagonisten verunsicherte und für etwas Irritation sorgte. Es gibt in diesem Kontext wohl die Regel 37.3, welche hier zur Anwendung kommt.

 

Düsseldorfs Akteure kamen oft zu leicht und ungehindert vor den Kasten von Treutle; dieses Manko musste Nürnberg unbedingt abstellen. Ein 3 auf 1 Konter der Ice Tigers blieb ebenfalls erfolglos, denn Hane war auf der Hut gegen Fleischer. Schön zu beobachten war, dass alle DEG Spieler hinten aushalfen und sich insgesamt gegenseitig gut unterstützten.

 

Rowes lautstarke Ansprache beim Powerbreak schien noch nicht zu fruchten. In der Defensive passierten noch etliche leichte Fehler, ein strukturierter Aufbau sieht anders aus, der Spielfluss war nicht zu erkennen, wobei die DEG dies auch zu verhindern wusste. MacAulay und Fischbuch kombinierten sich fast perfekt vors Tor, der finale Pass war wohl des Guten zu viel. Teilweise schnürten die Gäste im 5 gegen 5 die Franken regelrecht in deren Zone ein.

 

Düsseldorf konnte sich auch mehrere Icings „leisten“, denn mit ihrer hervorragenden Bully Quote konnten sie vieles wettmachen. Es war relativ ruhig in der Arena, so richtig Stimmung kam einfach nicht auf. Die Franken agierten zu fehlerbehaftet.

 

Postel: „Wenn man 3 zu 0 vorne ist, gibt es eigentlich keinen Grund sich zu beschweren, aber die letzten 10 Minuten waren nicht gut. Wir haben da zu viel hergegeben und den Nürnbergern Chancen gegeben. Wir dürfen uns nicht hinten reinstellen und keine Diagonalpässe spielen. Beim Tor war die Scheibe frei und ich habe sie dann reingemacht.“

 

Eder schnürt seinen Doppelpack

 

Im Schlussabschnitt musste sich bei den Franken einiges verändern, wollten sie zuhause noch was mitnehmen. Die DEG musste „nur“ an ihre bisherige solide Auswärtsleistung nach zwei gespielten Dritteln anknüpfen, dann hätten sie den Sieg wohl in der Tasche. Die Ice Tigers wollten sich jedoch noch nicht zu früh geschlagen geben und setzten harte Checks, welche die Gäste beeindrucken sollten. Zumindest starteten die Hausherren furios mit viel Zug zum Tor von Hane, der nun gut zu tun hatte.

 

Schon waren die Fans da und gaben den nötigen Support. Järvinen und Brown wurden heute sicher keine Freunde mehr, nach ihrem Fight durften sie sich in der Kühlbox besinnen, wobei der Düsseldorfer 2 Minuten mehr aufgebrummt bekam. Nürnberg und Powerplay, da war noch ganz viel Luft nach oben, denn auch ihre zweite numerische Überlegenheit brachte nichts Zählbares ein. Weder im 5 gegen 5 oder in Unterzahl gaben die Gäste viel her und blieben somit weiter auf Erfolgskurs Mitte des Schlussdrittels.

 

Nürnberg bemühte sich redlich, kreierte auch Chancen, doch Hane war nicht zu überwinden. Beide Teams spielten nun mit offenem Visier, es ging rauf und runter. In der 53. Spielminute erarbeiteten sich die Franken in Person von MacLeod den längst verdienten Anschlusstreffer, der nach kurzer Videoanalyse bestätigt wurde, da ein hoher Stock im Spiel war, welcher jedoch nicht relevant war. Randnotiz: Reimer bekam einen weiteren Assist zugesprochen.

Nürnberg drängte nun, was Besseres hätte der Partie nicht passieren können. Ein Lattentreffer bewahrte die DEG vor weiterer Dramatik. Wann brachte Rowe den 6. Feldspieler?

 

Wann brachte Rowe den 6. Feldspieler? Gute 3 Minuten vor dem regulären Ende blieb Treutle nach der Auszeit gleich auf der Bank. Nach einer Strafe gegen die DEG wegen Hakens gegen Reimer bekamen die Ice Tigers sogar ein doppeltes Powerplay. Hane war kurz ohne sein Spielgerät und die DEG lauerte auf den Empty Netter, der dann auch in Person von Eder in der 59. Spielminute Fakt wurde.

 

Schließlich eroberte sich Düsseldorf mit ihrem couragierten Auftritt im Frankenland drei wertvolle Punkte und festigte ihren Pre-Playoff Platz. Nürnberg tritt am 3.12. in Köln an, während Düsseldorf zu den Berliner Eisbären reisen muss.

 

MacLeod: „We cannot win playing one period, it is a 60 minutes game. Next game will be on Friday. We were not ready to play today.“

 

Hane: „Ja, ich bin definitiv zufrieden. Wir wollten besser zurückkommen nach dem Krefeld Auftritt. Defensiv haben wir von Anfang an gut gespielt, nicht so wie in den anderen Spielen. Meine Vorderleute haben ein sehr gutes Spiel gemacht und viel geblockt.“

 

16. Spieltag, 30.11.2021

Nürnberg Ice Tigers– Düsseldorfer EG 1:4 (0:2|0:1|1:1)

 

Tore:

0:1 |02| Cumiskey

0:2 |18| Eder (O’Donnell, MacAulay) PP1

0:3 |29| Postel (Trinkberger, Nowak)

1:3 |53| MacLeod (Schmölz, Reimer)

1:4 |59| Eder SH1, ENG

 

1. Drittel Statistik:    14:12 Schüsse, 5:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:     7:10 Schüsse, 5:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

3. Drittel Statistik:     16:3 Schüsse, 11:4 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:8

 

Referees:   Iwert / Kopitz

 

Zuschauer: 1.026

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Parlett, Bender, Schmölz, MacLeod, Reimer, Welsh, Karrer, Fox, Stoa, Brown, Weber, Pilu, Kislinger, Ustorf, Ribarik, Jahnke, Lobach.

 

Düsseldorf: Hane, Nowak, Heinzinger, Proft, MacAulay, Fischbuch, Cumiskey, Järvinen, Barta, O’Donnell, Ehl, Trinkberger, D’Amigo, Svensson, Bittner,  Eder, Postel, Schiemenz.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Ingolstadt verstärkt sich auf der Torhüter-Position

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Der ERC Ingolstadt verstärkt sich mit Danny Taylor. Der belarussische Nationaltorhüter war zuletzt für KHL-Club Dinamo Minsk aktiv und absolvierte in seiner bislang 15-jährigen Profikarriere vier Partien in der NHL.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

„Da Karri Rämö auf unbestimmte Zeit ausfallen wird, wurde klar, dass wir nochmal einen Goalie verpflichten müssen, was sich in der aktuellen Jahreszeit alles andere als einfach gestaltet“, erklärt Sportdirektor Larry Mitchell. „Dannys Ziel war es, sich mit Belarus für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Das hat leider nicht geklappt und er hat danach einige Woche gebraucht, um sich neu zu orientieren. Danny kennt die DEL und er war schnell angetan von der Option, bei uns nochmal anzugreifen. Er hat seit Ende August kein Spiel mehr bestritten, daher wird er ein bisschen Zeit benötigen.“

 

 

Der 35-jährige Taylor, der in Großbritannien geboren wurde und in der kanadischen Stadt Kingston lebt, bekam 2020 die belarussische Staatsbürgerschaft. Sein Debüt für die Nationalmannschaft der Osteuropäer feierte er in der vergangenen Saison und nahm im Frühjahr 2021 an der Eishockey-Weltmeisterschaft teil. Dort konnte er in seinen drei Einsätzen überzeugen, feierte beim 1:0-Sieg gegen Schweden einen Shutout, wies einen Gegentorschnitt von 1,8 sowie eine starke Fangquote von 94,1 Prozent auf. An diese Leistungen knüpfte er auch Ende August beim Olympia-Qualifikationsturnier an, als er in allen drei Spielen zwischen den Pfosten stand und sogar eine Fangquote von 94,7 Prozent auflegte.

 

 

Seine Profikarriere begann der Linksfänger 2006 in der ECHL. Bereits ein Jahr später feierte er sein NHL-Debüt für die Los Angeles Kings. Nach verschiedenen Stationen in der ECHL und AHL sowie einer Saison bei den Hamburg Freezers (2010/11), führte in sein Weg nochmal zurück in die NHL zu den Calgary Flames. Über den schwedischen Club Färjestad BK kam er in die KHL, wo er in sieben Spielzeiten 168 Partien für Medvescak Zagreb, Sibir Novosibirsk und zuletzt Dinamo Minsk absolvierte.

 

 

„Ingolstadt hat ein starkes Team, das in der vergangenen Saison nah am Finaleinzug dran war. Nach den Gesprächen mit Larry hatte ich ein gutes Gefühl, dass die Panther der richtige Club für mich sind“, erklärt Taylor, der Jerome Flaake aus der gemeinsamen Saison bei den Freezers kennt. „Aus meiner Zeit in Hamburg kenne ich Land, Leute und Liga schon, trotzdem habe ich mich bei John Tripp informiert. Er wohnt in der gleichen Stadt wie ich, war sehr lange in Deutschland und auch eine Saison für den ERC aktiv.“ Taylor ist am gestrigen Sonntag in Ingolstadt angekommen und wird bei den Blau-Weißen mit der Rückennummer 70 auflaufen.

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Der KEV bezwingt den Nachbarn Düsseldorf und rückt in der Tabelle auf Platz 10 vor

 

PENNY-DEL (Krefeld/RS) Vor der Saisonrekordkulisse von 5109 Zuschauer gewannen die Krefeld Pinguine doch einigermaßen überraschend deutlich im Straßenbahn Derby mit 6:3.

 

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( Foto Ralf Schmitt )

 


 

 

Der Gast begann sehr zurückhaltend, als wollte er erst mal testen, was die Pinguine nach dem Sieg in München zu bieten hatten. Was bei Rot-Gelb noch dazu kam, war eine ziemliche Unordnung im gesamten System. So kam der KEV zu einigen Chancen, jedoch wurden diese von Lessio, Bracco und Rutkowski liegen lassen. Besser machte es der Slowene Sabolic im Krefelder Dress. Er traf in der 4. Minute zur heimischen Führung im Powerplay.  Da Düsseldorf auf diesen Rückstand nicht großartig reagierte, eher noch pomadiger wurde, wollten die Mannen um Kapitän Kulda (er vertrat den verletzten Braun) noch mehr, um sich weiter abzusetzen. Nach etlichen vergebenen Möglichkeiten durch Blank, Jensen Aabo und Berylov machte es Oldie Lewandowski (18.) besser. Er schob frei vor dem Kasten der DEG den Puck Keeper Hane clever durch die Beine.

 


Damit nicht genug, Sekunden vor der ersten Sirene fasste sich Sacher ein Herz, angelte sich den Puck im eigenen Drittel und gab ihn erst wieder her als er ihn ins Düsseldorfer Tor legte. Bei dieser famosen Einzelleistung standen 5 DEG Feldspieler ehrfurchtsvoll Spalier und letztlich hatte der bedauernswerte Hane keine Möglichkeit der Abwehr. 

 

 

Dieses muntere Scheibenschießen ging auch im Mittelabschnitt weiter. Wieder legte der frühere Düsseldorfer Lewandowski den konsternierten Gästen das 4:0 ins Netz. Widerstand kam in dieser Phase von Seiten der Gäste fast keiner. Das Gegenteil war der Fall, Bergström (31.) erhöhte im Powerplay auf 5:0 für die Hausherren. Das war der Balsam auf den die Krefelder Eishockeyseele so lange gewartet hatte. Nachdem Verteidiger Gläßl gar auf 6:0 schraubte, wurde die Yayla Arena zum Tollhaus. So vorführen lassen wollte sich die DEG nun auch nicht, obwohl man zwischenzeitlich Angst vor einem Debakel haben musste. Hane musste seinen Platz im Tor für Pantkowski räumen. Es gab auch ein Lebenszeichen durch das erste Düsseldorfer Tor von MacAulay (34.). Dem folgte drei Minuten später das zweite Tor für Rot-Gelb durch Schiemenz in Überzahl.

 

 

Die DEG begann jetzt mitzuspielen. Kam nach der zweiten Sirene wieder aufs Eis, um hier doch das Unmöglich wahr zu machen. Zu mehr als dem 6:3 sollte es nicht mehr reichen. Ehl erzielte den Endstand in der 50. Minute. Mehr ließen die Krefeld Pinguine an diesem Nachmittag nicht zu. Das in den letzten Jahren nicht gerade von Erfolgen verwöhnte Publikum in der Seidenstadt, feierte am Schluss minutenlang sein erfolgreiches Team, das Lust auf mehr machte. Der nächste Gegner ist am nächsten Freitag Ingolstadt mit der Krefelder Eishockey Ikone Daniel Pietta.

 

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Spiel vom 28.11.2021

Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG 6:3 (3:0|3:2|0:1)

 

Tore:

1:0 | 4.|Sabolic(Bracco, Bergström) PP1

2:0 |18.|Lewandowski (Rutkowski)

3:0 |20.|Sacher

4:0 |26.Lewandowski (Sacher, Blank)

5:0 |31.|Bergström (Sabolic, Bracco) PP1

6:0 |34.|Gläßl (Bracco)

6:1 |34.|MacAulay(Cumiskey, Trinkberger)

6:2 |37.|Schiemenz (Barta) PP1

6:3 |50.|Ehl (Cumiskey)

 

Zuschauer: 5109

 

Strafen: Krefeld 4 Minuten, Düsseldorf 4 Minuten

 

Hauptschiedsrichter: Andrew Bruggeman (USA), Bastian Steingross

 

Linienrichter: Jonas Merten, Jan Philipp Priebsch

 

 


 

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Starker Auftritt der Nürnberg Ice Tigers bei den Eisbären Berlin - Reimer mit 800. Scorerpunkt

 

PENNY-DEL (Berlin/MA) Mutige Franken entführen alle drei Punkte bei den Eisbären. 9.000 Zuschauer waren heute zugelassen, aber nur 5.614 wollten die Partie vor Ort verfolgen. Nürnberg ließ sich in keinem der drei Drittel aus der Ruhe bringen und setzte immer wieder Nadelstiche. Das Überzahlspiel auf beiden Seiten hätte man jedoch den Fans heute ersparen können. Berlin fand nur wenige Mittel, um einen starken Treutle und seine Vorderleute aus dem Konzept zu bringen. Patrick Reimer setzte mit seinem 800. Scorerpunkt den Schlussstrich.  

(Foto: Citypress) Serge Aubin sah ein eher schwächeres Spiel seiner Mannschaft

 


 

Spielverlauf:

Wenn die beiden schwächsten Powerplay-Teams aufeinandertreffen, kann man sich schon mal die ein oder andere Strafzeit mehr leisten. So schwach präsentierten sich auch beide Teams in Überzahl. Nürnberg spielte sehr gut mit, leitete immer wieder kontrollierte Angriffe ein. Berlin hingegen tat sich auf den letzten Metern vor Treutle schwerer.

Fiore war der einzige auf der Seite der Eisbären, der eine echte Torchance vergab. Ustorf machte es auf der Gegenseite nicht besser, als er vor Goalie Niederberger schön freigespielt wurde. Giovanni Fiore zum ersten Abschnitt: “Wir spielen eigentlich gut, müssen aber noch stärker nach hinten arbeiten. Nun das mit dem Powerplay zieht sich bei uns ein wenig durch die Saison. Da fehlt es am Aufbau meiner Meinung nach.” 

Die Franken spielten weiterhin mutig nach vorne und weil sie strikt an ihren Gameplan festhielten, kamen sie zu Möglichkeiten und Toren. Beinahe hätte Reimer seinen 800. Scorerpunkt erzielt, jedoch der Videobeweis ergab eine Behinderung im Tor an Niederberger von Schmölz. Es klappte dann wenig später und die Gäste gingen mit zwei Tore in Front.

Lobach hatte für Nürnberg Pech. Sein Schuss ging nur an den Pfosten. Bis zum Anschlusstreffer der Eisbären zählte die Statistik nur zwei gute Tormöglichkeiten. Das gab den Ice Tigers Auftrieb für die letzten 20 Minuten. Gregor MacLeod zum bisherigen Spielverlauf: “Beide Teams spielen hart aber fair. Wir waren jetzt zwei Tore vorne, haben uns das auch verdient, weil wir mehr Pucks zielgenauer zum Tor brachten. Jetzt müssen wir im letzten Drittel konzentriert weitermachen.” 

Die Eisbären taten sich unglaublich schwer. Wenn dann mal eine Chance wie bei White oder Noebels herausgespielt wurde, vergaben die Top-Stürmer der Gastgeber kläglich. Hördler kam mit dem Pfostenschuss dem Ausgleich noch am nächsten. Das Powerplayspiel verweigerten beide Teams über die volle Distanz.

Als Coach Aubin seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm, glückte DEL-Topscorer Patrick Reimer sein 800. Scorerpunkt. MacLeod legte ab und Reimer traf ins leere Tor. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung nahmen die Nürnberger verdient die drei Punkte mit. 



(Foto: Citypress) Stefan Ustorf traute dem Braten lange nicht

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Daniel Schmölz: "Es war ein hartes Stück arbeit und dafür haben wir uns belohnt. Wir wollten alles für den Sieg tun, von gut spielen bis dreckige Tore war uns alles recht. Der 800. Scorerpunkt von Patrick Reimer ist eine unfassbare Leistung eines unglaublichen Teamkameraden. Da kann man nur den Hut davor ziehen.” 

 

Mark Zengerle: “Wir haben uns selbst in eine schwierige Position gebracht mit dem zwei Tore Rückstand. Uns fehlte heute auch die nötige Disziplin, haben zu viele Strafen genommen. Was mit unserem Powerplay los ist kann ich nicht genau sagen. Wir bringen halt die Scheibe nicht dorthin, wo es dann gefährlich wird. Ich hoffe dass ich mit meinem Tor und meiner Leistung von heute darauf aufbauen kann.”



Torfolge:

0:1 (33.) - Fox zog von der blauen Linie ab und sein Schuss, der am Tor vorbeigegangen wäre, fälschte Daniel Schmölz entscheiden ab. 0:2 (38.) - Bei einem Gewusel in der Ecke, welches Gregor MacLeod aus ein paar Meter entfernung beobachtete, bekam er den Puck und hatte freie Bahn. Niederberger wurde zur zwei Tore Führung getunnelt.
1:2 (39.) - Der schnelle Anschlusstreffer ließ nur 21 Sekunden auf sich warten. White nahm den Schuss von der halb linken Position und Mark Zengerle staubte am langen Pfosten ab. 1:3 (59.) - Es war eine starke Geste von MacLeod. Gemeinsam mit Patrick Reimer, steuerte er allein auf das verlassene Tor der Eisbären zu. Ganz uneigennützig legte er auf Reimer ab, der damit seinen 800. Scorerpunkt erzielte. Sicherlich eines seiner leichteren Tore. 



Spiel vom 28.11.2021

Eisbären Berlin - Nürnberg Ice Tigers: 1:3 (0:0 | 1:2 | 0:1)

Tore:

0:1 |33.| Schmölz (Fox, Welsh)

0:2 |38.| MacLeod (Schmölz)
1:2 |39.| Zengerle (Wiederer, White)
1:3 |59.| Reimer (MacLeod, Welsh)


Schiedsrichter: Schadewaldt / Schukies / Cepik / Höfer 

Strafzeiten:
Berlin: 14
Nürnberg: 10 

 

Zuschauer: 5.614

 

 

 


 

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