(DEL/München) PM Ingolstadt, 13. November 2016. Der EHC Red Bull München hat das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Folge eingefahren. Nach dem Heimsieg gegen Iserlohn gab es auch beim oberbayerischen Derby in Ingolstadt einen 5:3-Sieg (2:1|3:1|0:1) zu bejubeln. Vor 4.114 Zuschauern erzielten Jon Matsumoto, Mads Christensen, Matt Smaby und Doppelpacker Keith Aucoin die Tore für die Red Bulls.
Spielverlauf
Der EHC Red Bull München startete hochmotiviert ins Derby gegen den ERC Ingolstadt. Schon nach 15 Sekunden hatte Jason Jaffray die erste Möglichkeit für die Gäste, scheiterte aber an ERC-Goalie Timo Pielmeier. In der 8. Minute landete dann ein Pass vom Ingolstädter Schlussmann bei Jon Matsumoto, der mit einem Gewaltschuss die 1:0-Führung für die Red Bulls erzielte. Und die Landeshauptstädter legten nach: 16. Minute, Mads Christensen setzte sich gegen vier Ingolstädter durch und markierte so das 2:0. Der ERC schlug aber noch einmal zurück. Von einem Bully im Münchner Drittel weg erzielte Patrick Köppchen den Ingolstädter Anschlusstreffer (18.).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts erzielte Brooks Macek den dritten Münchner Treffer, die Schiedsrichter entschieden jedoch auf Torwart-Behinderung (23.). Die Unterzahlsituation hatten die Gäste wie so oft unbeschadet überstanden, aber gerade als der Münchner Stürmer zurück auf dem Eis war, erzielte Petr Pohl den 2:2-Ausgleichstreffer (27.). Das Jackson-Team war aber nicht geschockt. Matt Smaby setzte in der 30. Minute einen Handgelenkschuss zum 3:2 ansatzlos ins Ingolstädter Tor. Kurz vor der zweiten Drittelpause durften die Münchner sogar noch einen Doppelschlag von Keith Aucoin bejubeln. Erst traf der Topscorer per Bauerntrick (38.), 29 Sekunden später schlug er erneut zu (39.). 5:2 für die Münchner nach 40 Minuten.
Im Schlussabschnitt hatte Frank Mauer früh die endgültige Entscheidung auf dem Schläger. Seinen Alleingang konnte er aber nicht mit einem Tor abschließen (46.). Stattdessen gelang den Ingolstädtern in Überzahl ihr dritter Treffer des Tages. Torschütze war Brandon Buck (52.). Die Hausherren drückten danach auf das vierte Tor, aber Danny aus den Birken ließ sich nicht mehr bezwingen.
Keith Aucoin
„Wir hatten einen guten Start in die Partie und konnten das Momentum auf unsere Seite ziehen. Die drei schnellen Treffer im Mitteldrittel waren gut für uns. Unser Powerplay müssen wir weiter verbessern, daran werden wir arbeiten. Insgesamt war es ein guter Start nach der Länderspielpause mit zwei Siegen.“
Endergebnis
ERC Ingolstadt gegen EHC Red Bull München 3:5 (1:2|1:3|1:0)
Tore
0:1 | 07:18 | Jon Matsumoto
0:2 | 15:42 | Mads Christensen
1:2 | 17:28 | Patrick Köppchen
2:2 | 26:12 | Petr Pohl
2:3 | 29:17 | Matt Smaby
2:4 | 37:57 | Keith Aucoin
2:5 | 38:26 | Keith Aucoin
3:5 | 51:56 | Brandon Buck
Zuschauer
4.114
Foto: Heike Feiner
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG treibt die Kaderplanung über das Saisonende hinaus weiter voran. Nationalspieler Marcel Brandt bleibt der Düsseldorfer EG treu und verlängert seinen Vertrag bis 2019. Damit bekennt sich nach Manuel Strodel innerhalb kürzester Zeit der nächste hochtalentierte deutsche Spieler zum eingeschlagenen Weg des Clubs.
Stefan Adam, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH: „Wir sind sehr froh, dass wir Marcel trotz des großen Interesses anderer Clubs weiterhin an die DEG binden konnten. Er hat sich nach seinem Wechsel zu uns unter Christof Kreutzer hervorragend entwickelt und soll ein wichtiger Eckpfeiler unseres Zukunftskonzepts sein.“
Cheftrainer Christof Kreutzer: „Marcel ist ein extrem vielseitiger Spieler, mit dem ich sehr gerne zusammenarbeite und der noch großes Entwicklungspotenzial besitzt. Sein Fortschritt bei uns ist unverkennbar und hat ihn deshalb auch völlig zurecht in den Kreis der Nationalmannschaft gebracht.“
Marcel Brandt: „Ich fühle mich in Düsseldorf äußerst wohl, deshalb freue ich mich sehr, dass ich auch in Zukunft im DEG-Trikot auflaufen kann. Ich habe bei der Düsseldorfer EG bislang meine beste Zeit gehabt und möchte mit dem Club auch in Zukunft noch viel erreichen.“
Marcel Brandt stieß im Sommer 2015 von den Straubing Tigers zur DEG. Seitdem absolvierte der 24-Jährige 72 Spiele für die DEG, in denen der zum Verteidiger umfunktionierte Stürmer sechs Tore und 20 Assists verbuchen konnte. Für die Deutsche Nationalmannschaft lief der gebürtige Dingolfinger bislang zehnmal auf und gab zwei Vorlagen.
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Mannheim) (SK) Mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Düsseldorf vom vergangenen Freitag bestritten die Adler Mannheim das erste Heimspiel nach der Deutschland Cup - Pause. Gegen den aktuell Letztplatzierten aus Straubing taten sich die Adler aber massiv schwer. Am Ende einer zerfahrenen Partie mit teils hitzigen Auseinandersetzungen sollte ein eindeutiges 0:2 für die Gäste aus Bayern stehen. Die beiden Tore von Jeremy Williams (13.) und Mike Hedden (16.) aus dem ersten Drittel sollten an diesem Sonntagnachmittag ausreichen. Tigers-Goalie Matt Climie konnte sich zudem über einen Shutout freuen.
Rein statistisch gesehen schien die Partie eigentlich eine klare Sache zu sein. Denn es traf der Tabellendritte auf das Ligaschlusslicht. Doch der vielbeschworene Satz, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, sollte sich einmal mehr bewahrheiten. Mit breiter Brust nach dem Sieg über die Kölner Haie traten die Straubinger daher heute auf und spielten von Beginn an hart und aggressiv. Zwar hatten die Adler gerade zu Beginn an über David Wolf (10.) und Marcel Goc (12.) die besseren Chancen, doch die Bayern standen gut in der Defensive und störten früh. Rund eine Minute später witterten die Gäste ihre Chance: Jeremy Williams fackelte nach Vorarbeit von Sandro Schönberger und Scott Timmins nicht lange und brachte seine Farben mit 1:0 in Führung (13.). Der schnelle Konter über Ronny Arendt brachte zwar nicht den erhofften Erfolg, dafür aber das erste Powerplay für die Quadratestädter. Wie so oft in der Saison bislang, konnten die Adler aber auch jetzt die numerische Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Im Gegenteil. Kaum war die Strafe abgelaufen, erhöhte Mike Hedden mit einem schnell vorgetragenen Angriff auf 2:0 aus Sicht der Gäste (16.). Das der erste Pausenstand gleichzeit auch der Endstand werden sollte, konnte zu diesem zeitpunkt keiner ahnen.
Im Mittelabschnitt verflachte die Partie zusehends. Trotz Powerplay blieben wirklich gefährliche Torchancen auf beiden Seiten Mangelware und wenn dann war spätestens bei den beiden Torhütern Endstation. Die Adler, die vor allem zu Beginn des ersten Drittels die Partie klar dominiert hatten, spielten jetzt alles andere als souverän.
Entsprechend auch die Stimmung der 12.551 Zuschauer auf den Rängen, die im Rahmen des heutigen Familientages in die Arena gekommen waren. Eher weniger familien-tauglich sollte es dann kurz vor Ende des zweiten Drittels werden. Denn hier brach sich der aufgestaute Frust auf Seiten der Adler seinen Bann. Zwar unterbanden die Unparteiischen jede wirkliche Auseinanderstzung doch in Folge der Handgreiflichkeiten waren erstmal die Strafbänke beider Teams gut gefüllt. Für Mannheim durften sich mit David Wolf, Danny Richmond, Aaron Johnson und Marcus Kink gleich vier Adler abkühlen, während auf Seiten der Straubinger neben den beiden Feldspielern Maury Edwards und Dylan Yeo auch noch Torhüter Matt Climie Strafen wegen übertriebener Härte kassierten (34.). Aufgrund der Strafenverteilung hatten zwar die Gästeinsgesamt vier Minuten Überzahl, doch die beste Chance in diesem Abschnitt hatten die Hausherren. Garrett Festerling scheiterte aber am Pfosten des Straubinger Gehäuses (40.).
Der Rest ist leider wieder schnell erzählt. Denn trotz aller Mühen auf Mannheimer Seite wollte der Puck einfach nicht über die Linie. Mit dem Endstand von 2:0 aus Sicht der Gäste, kann sich Straubing mit einem Sechs-Punkte-Wochenende wieder auf den Heimweg machen. Für die Adler heißt es jetzt nach vorne schauen. Denn am kommenden Freitag erwarten die Adler die Nürnberg Ice Tigers (SAP Arena Mannheim, 18. November 2016), ehe es am kommenden Sonntag an den Seilersee zu den Iserlohn Roosters geht (20. November 2016).
Spiel vom 13. November 2016
Adler Mannheim - Straubing Tigers 0:0 (0:2|0:0|2:0)
Tore:
0:1 |13.|Jeremy Williams (Scott Timmins, Sandro Schönberger)
0:2 |16.|Mike Hedden (Sean Sullivan, Michael Connolly)
Zuschauer:
12.551
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Bremerhaven) PM Vor 4429 Zuschauern in der Eisarena verloren die Fischtown Pinguins am Freitag in der DEL mit 1:5 (0:0, 0:2, 1:3) gegen die Schwenninger Wild Wings.
Pinguine ohne Sieben
Mit Rob Bordson, Ross Mauermann, Jeremy Welsh, David Zucker, Steve Slaton, Sami Venäläinen und Jason Bast hatten die Pinguins sieben Ausfälle zu beklagen. Auch bei den Gästen fehlten fünf Spieler. Beiden Mannschaften war anzusehen, dass sie nicht eingespielt waren. Das Spiel blieb im ersten Drittel torlos und ohne große Höhepunkte.
Gegentor in doppelter Unterzahl
Im zweiten Drittel wurde das Spiel lebhafter, vor allem weil die Pinguins besser reinkamen. Belohnt wurden sie nicht. Sie kassierten stattdessen in der 33. Minute in doppelter Unterzahl das 0:1. Stefano Giliati traf für die Gäste. Und in der 36. Minute legte Kai Herpich nach einem Abwehrfehler der Pinguins sogar das 2:0 nach.
Kirchners erstes DEL Tor nicht gegeben
Der Start ins Schlussdrittel hätte für die Pinguins nicht schlechter sein können. Schon nach 24 Sekunden traf Stefano Giliati zum 3:0 für Schwenningen. Dann kam auch noch Pech dazu. Tobi Kircher brachte die Scheibe in der 46. Minute Richtung Tor und es sah aus, als ob sie hinter der Linie war. Doch auch nach der Videobeweis brachte keine Aufklärung. Er funktionierte nicht.
Dejdars Tor macht nur kurz Hoffnung
Wenig später dann doch das 1:3 für die Pinguins, als Marian Dejdar traf. Hoffnung keimte auf, aber sie währte nicht lange. Simon Danner sorgte in der 52. Minute mit dem 4:1 für die Entscheidung. Marc El-Sayed legte in der 54. Minute im Powerplay sogar noch das 5:1 nach.
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG verliert das erste Spiel nach der Länderspielpause gegen die Adler Mannheim mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:1). Dabei fiel der Treffer zum Sieg der Gäste erst kurz vor Schluss.
Zwei Wochen Spielpause sind beendet und direkt gastierte der Deutsche Meister von 2015 aus Mannheim im pickepackevollen ISS DOME. Das spornte die DEG an. Ein Feuerwerk an Schüssen ging in den ersten fünf Minuten auf Dennis Endras im Mannheimer Kasten nieder – mit Erfolg! Beflügelt durch seine Vertragsverlängerung setzte Manuel Strodel hinterm Kasten nach und erzwang ein Eigentor von Mannheim (2.18). Danach Bowman doppelt, Neuzugang Courchaine und Yip mit Großchancen. Mannheim anschließend mit Akzenten und einem Pfostentreffer, aber Niederberger war immer zur Stelle. Mit der Führung ging es in die Pause.
Mannheim reagiert blitzschnell
Diesmal erwischten die Gäste aus Mannheim den besseren Start. Keine Minute war im Mitteldrittel gespielt, da glich Christoph Ullmann nach einem super Zuspiel von Sparre aus – Niederberger machtlos. Danach ging das Spiel von Tor zu Tor, mit Vorteilen für die Adler. Beide Mannschaften jeweils mit einem kurzen Powerplay, doch nichts kam dabei rum. Nach der Hälfte des Spiels hatte sich die DEG wieder gefangen und ging in den Angriff. Großchancen von Kammerer, Yip, Courchaine und Davis blieben aber ungenutzt. Mit einem bebenden Stadion und voller Optimismus endete das Drittel.
Unnötige Strafe kostet das Spiel
Das Schlussdrittel begann zunächst verhalten. Mannheim prüfte Niederberger, der hielt den Kasten sauber. Dann die DEG aus dem Nichts mit der Möglichkeit: Brandt mit dem Tunnel gegen Endras, aber die Scheibe ging Zentimeter am Tor vorbei. Die 12.878 Zuschauer sahen zwei Teams, die hart und leidenschaftlich kämpften – beide wollten vor der Verlängerung gewinnen. Die Teams weiter mit Chancen ohne wirklich gefährlich zu werden. Dann fiel doch noch das goldene Tor – allerdings auf der falschen Seite. Während Collins die Strafbank für Spielverzögerung drückte, versenkte Kolarik einen Schlenzer mustergültig in den Winkel. Die Anstrengungen der Düsseldorfer blieben also unbelohnt.
Bereits am Sonntag gibt es die Gelegenheit zur Besserung. Dann empfängt
die DEG die Krefeld Pinguine zum Straßenbahnderby im ISS DOME.
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(DEL/Köln) PM Der KEC startet mit einer 2:3-Niederlage nach der Länderspielpause in die Liga. Die Kölner Haie müssen sich erstmals in der laufenden Spielzeit auf fremdem EIs geschlagen geben. Bei den Straubing Tigers verlor das Team von Headcoach Cory Clouston mit 2:3.
"Wir sind heute erst am Ende des zweiten Drittels ins Spiel gekommen. Straubing hat über die vollen 60 Minuten seinen Gameplan umgesetzt. Das war der Unterschied", erklärte Clouston nach dem Spiel.
Im torlosen ersten Durchgang stand KEC-Goalie Gustaf Wesslau mehrmals im Mittelpunkt, konnte aber Gegentore zunächst verhindern. Das änderte sich in Drittel zwei. Rene Röthke (25.), Thomas Brandl (32.) und Mike Hedden (34.) nutzten ihre Möglichkeiten eiskalt und schossen die Gastgeber nicht unverdient in Führung. Für den Anschlusstreffer der Haie sorgte Kai Hospelt in der 36. Minute. Tigers-Keeper Matt Climie war aus seinem Tor heraus, um die Scheibe zu spielen, doch sein Verteidiger spielte den Pass vor das Tor, wo Hospelt schon wartete und ins leere Gehäuse traf.
Mit 1:3 aus KEC-Sicht ging es in die zweite Drittelpause. Im Schlussabschnitt mussten die Haie dann zunächst zwei Unterzahlsituationen überstehen. In der Folge spielten die Haie zwar überlegen, Straubing verteidigte aber geschickt. In der 55. Minute traf Ryan Jones schließlich zum 2:3. Er verwertete einen abgewehrten Schuss von Alex Sulzer aus kurzer Distanz. In den Schlussminuten versuchten die Haie noch einmal alles, drängten auf den Ausgleich und nahmen Torhüter Gustaf Wesslau zu Gunsten eines sechsten Feldpielers vom Eis. Doch ein weiterer Treffer sollte dem KEC nicht gelingen.
Weiter geht es für die Haie in der DEL am Sonntag, 13.11.2016, mit dem Heimspiel gegen die Eisbären Berlin. Spielbeginn in der LANXESS arena ist dann um 16:30 Uhr.
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(DEL/Krefeld) (RS) Auch gegen den ERC Ingolstadt, der beileibe am Freitagabend keine Bäume ausriss, mussten die Krefeld Pinguine, nach einer mehr als unzureichenden Leistung die Segel streichen.
Krefeld und Ingolstadt taten sich im ersten, langweiligen Drittel nichts und so sahen die 4144 Zuschauer ein Match zum Abgewöhnen. Krefeld im zweiten Abschnitt immer noch pomadig und ohne Game Plan, fing sich in der 24. Minute das 0:1 durch Buck ein. Das 0:2 erzielt von Petr Pohl (34.) machte die Sache nicht eben einfacher für die Gastgeber. Die Drittelsirene erlöste einen Großteil der Besucher vom Spiel.
Das 1:2 durch Müller, in Unterzahl, versprach Besserung, die prompt durch Taticek’s 1:3 zur Makulatur, zu Nichte gemach wurde!
Ein aufbäumen der Schwarz- Gelben war weiterhin nicht wirklich erkennbar. Ziel- und irgendwie Planlos irrten Fritzmeiers Schützlinge auf dem glatten Geläuf daher und schlitterten von Sekunde zu Sekunde mehr der Niederlage entgegen. Diese besiegelte der Ex- Pinguin Schopper mit dem Empty Netter zum 1:4. Schwere Zeiten für die Krefelder Pinguine, die langsam Fahrt aufnehmen sollten um nicht wieder eine „Übergangs“ Saison hinzulegen!
Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 1:4 (0:0, 0:2, 1:2)
Scorer:
Tore:
1.Drittel:
Es wurden keine Tore erzielt
2. Drittel
0:1 24. Buck (McNeil, Oppenheimer)
0:2 34. Pohl (Taticek)
3.Drittel
1:2 46. Müller (Pietta, Sonnenburg) SHG
1:3 47. Taticek (McNeil, Buck) PP
1:4 60. Schopper (Köppchen, Oppenheimer) SHG ENG
Strafen:
Krefeld Pinguine 4 Strafen 8 Minuten
Ingolstadt: 6 Strafen 12 Minuten
Zuschauer: 4144
Foto Ralf Schmitt
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(DEL/Straubing) (MA) Die Tigers kamen gut aus der Länderspielpause zurück, konnten mit einer überzeugenden Leistung den Favoriten aus Köln zu Karnevalsbeginn in die Schranken weisen. In den entscheidenden Phasen des Spiels waren die Hausherren hell wach, während die Nordrhein-Westfahlen lange Zeit nicht zu ihrem Spiel fanden. Die Reihe um Max Brandl legte im Mittelabschnitt den Grundstein für den fünften Heimerfolg in dieser Saison.
Beide Teams begannen vorsichtig, keiner wollte dem anderen gleich zu Beginn des Spiels ins offene Messer laufen. Den Tigers gelangen die ersten nennenswerten Möglichkeiten während die Kölner mit Chancen noch geizten. Steven Zalewski und T.J. Mulock hatten die besten Chancen im ersten Abschnitt.
Im zweiten Drittel kamen erneut die Tigers besser aus der Kabine und dieses mal sollte auch zählbares dabei herausspringen. Rene Röthke brachte die Tigers (26.) in Führung. Und die Reihe um Brandl, Röthke und Schönberger brachte nicht nur nach vorne die nötigen Akzente, sondern konnte immer wieder das Spiel der Haie zerstören. Beim zweiten Treffer waren erneut alle drei beteiligt.
Schönberger mit viel Übersicht auf Brandl, der auf den freistehenden Röthke (35)., der keine Probleme mehr hatte den Puck vorbei an Goalie Weslau ins Tor zu schießen. In der stärksten Phase der Tigers legten sie zwei Minuten später nach. Mike Hedden (35.) erzielte für sein Team den wichtigen dritten Treffer. Wichtig deswegen weil die Kölner immer besser zu ihrem Spiel fanden und prompt durch Hospelt (36.) mit dem Geschenk zum 3:1 zurückschlagen konnten. Die Vorlage zu diesem Treffer gaben die Tigers selbst als Maury Edwards völlig unnötig den Puck vor das eigene Tor spielte und Hospelt davon profitieren konnte. Die Tigers dezimierten sich zu Ende des zweiten Abschnitts so dass die Haie bei doppelter Überzahl den Anschlusstreffer erzielen hätten können. Aber hier zeigte Matt Climie im Tor der Tigers gleich mehrmals seine Klasse und hielt seinem Team den zwei Tore Vorsprung fest.
Im letzten Abschnitt spielten die Tigers clever gegen die immer besser werdenden Gäste, die ein ums andere mal sich an Climie die Zähne ausbissen. Dennoch kamen die Kölner Haie durch Ryan Jones (56.) noch zum 2:3 Anschlusstreffer. Jones nutzte vor dem Tor einen Abpraller und machte die Partie noch einmal höchst spannend. Die Tigers agierten in den letzten Minuten abgebrüht, verhinderten immer wieder dass Weslau sein Tor verlassen konnte. Dies klappte kurz vor Ende doch noch, aber die Kölner konnten auch dann mit einem Mann mehr auf dem Eis nicht mehr den Ausgleich erzielen.
Die Freude im Lager der Tigers über den wichtigen Sieg nach der Pause war groß. Auch der Blick auf die Tabelle zeigt dass man zwar noch Tabellenletzter ist, aber nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz zehn hat. Für die Tigers geht es am Sonntag nach Mannheim, ehe man am Dienstag zu Hause die Nürnberg Ice Tigers empfängt.
Spiel vom 11.11.2016
Straubing Tigers - Kölner Haie 3:2 (0:0|3:1|0:1)
Tore:
1:0 |25.|Rene Röthke (Brandl/Yeo)
2:0 |32.|Max Brandl (Röthke/Schönberger)
3:0 |34.|Mike Hedden (Renner/Yeo)
3:1 |36.|Kai Hospelt
3:2 |56.|Ryan Jones (Sulzer/Reinhart)
Zuschauer:
4.218
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben sich mit einem 2:1-Sieg über Düsseldorf aus der Deutschland-Cup-Pause zurückgemeldet. In einer umkämpften Partie trafen Christoph Ullmann und Chad Kolarik für die Gäste. Manuel Strodel hatte den zwischenzeitlichen Führungstreffer für die Gastgeber markiert. Dennis Endras erwies sich abermals als sicherer Rückhalt.
In einem an Höhepunkten armen ersten Durchgang erwischten die Düsseldorfer einen glücklichen Start. Manuel Strodel brachte die Scheibe vor das Tor, dort fälschte sie ein Mannheimer Bein ins eigene Netz ab (3. Spielminute). Der Führungstreffer gab den Hausherren Aufwind, Drayson Bowman (4.) und Marco Nowak (5.) konnten Dennis Endras aber nicht überwinden.
Auf der anderen Seite entschärfte Mathias Niederberger die erste Mannheimer Chance durch Chad Kolarik (6.). Fast hätte Ex-Adler Brandon Yip gegen seine ehemaligen Kollegen getroffen (7.), Niederberger hielt gegen Daniel Sparre (11.) und David Wolf (12.). Nach einer Strafe gegen Alexander Preibisch durften die Adler in Überzahl ran und fast den Ausgleich bejubeln: Luke Adam setzte die Scheibe aber an den Pfosten (18.).
Schneller Ausgleich durch Ullmann
Fast hätte Sinan Akdag kurz nach dem ersten Seitenwechsel ausgeglichen, doch das holte Sekunden später Christoph Ullmann nach. Nach toller Vorarbeit von Daniel Sparre musste Mannheims Rekord-Torjäger nur noch einnetzen (21.). Endras bewies seine ganze Klasse bei einer Doppelchance durch Norm Milley und Adam Courchaine (25.). Niederberger parierte stark gegen Garrett Festerling und Kolarik (beide 31.).
Akdag scheiterte von der blauen Linie (33.), Milley erneut an Endras (34.). In ihrem zweiten Powerplay an diesem Abend fanden die Adler schneller in ihre Formation, brenzlig wurde es für Düsseldorf aber nur beim erneuten Schuss von Akdag (37.). Kaum vollzählig, scheiterte Kurt Davis am Aluminium (ebenfalls 37.).
Kolarik trifft zum Sieg
Im Schlussabschnitt hatten beide Mannschaften Chancen für den Siegtreffer. Marcel Brandt traf nur den Schoner von Endras (44.), Marcus Kink schoss im direkten Gegenzug drüber (45.). Erst scheiterte Chris Minard, auf der Gegenseite Dominik Bittner (beide 48.). Vor beiden Toren war einiges los, die Torhüter hielten ihre Vorderleute jedoch im Spiel.
Andrew Joudrey fälschte einen Schuss von Bittner ans Außennetz ab (51.), Daniel Weiß scheiterte alleine vor Endras an Mannheims Nummer 44. Als die Verlängerung bereits in der Luft lag, schlug Chad Kolarik im Powerplay zu. Nach einer tollen Stafette über Marcel Goc und Luke Adam schlenzte er die Scheibe direkt unter die Querlatte – der Siegtreffer (57.).
Düsseldorfer EG vs. Adler Mannheim 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München ist erfolgreich aus der Deutschland-Cup-Pause gestartet. Die Münchner schlugen in einer spannenden Partie die Iserlohn Roosters mit 4:3 (1:1|0:1|3:1). Vor 3.410 Zuschauern glich Dominik Kahun die Gästeführung kurz vor der ersten Pause aus. Bis zur Mitte des Schlussabschnitts erspielten sich die Iserlohner eine Zwei-Tore-Führung, doch die Red Bulls kamen zurück: Yannic Seidenberg und Keith Aucoin glichen aus. 49 Sekunden vor dem Ende erzielte Mads Christensen den Siegtreffer.
Der EHC Red Bull München startete druckvoll, durch zwei Strafen kurz hintereinander nahm sich das Team von Don Jackson aber den Schwung. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Gäste spielten aggressiv und checkten hart vor. München hielt dagegen, fand aber kein Mittel gegen die gut organisierte Verteidigung der Roosters. Ein Direktschuss von Jason Jaffray, der knapp vorbei ging, läutete die chancenreiche Schlussphase des ersten Drittels ein. In der 18. Minute brachte Troy Milam die Roosters mit einem Schlagschuss in den Winkel in Führung. Die Münchner Antwort folgte wenig später: Erst traf Derek Joslin den Pfosten (19.), dann drückte Dominik Kahun den Puck nach einer schönen Vorarbeit von Frank Mauer zum 1:1-Ausgleich über die Linie (20.).
Auch nach dem Seitenwechsel waren die Zweikämpfe hart umkämpft. Die Roten Bullen waren das spielbestimmende Team mit mehr Torabschlüssen, Iserlohns Torhüter Mathias Lange hatte aber einen guten Tag erwischt. Die Gäste setzten auf Konter – und die waren gefährlich: Greg Rallo schloss in der 29. Minute eine 2-auf-1-Situation erfolgreich ab und brachte die Roosters erneut in Führung. München machte in der Folge Druck, agierte vor dem gegnerischen Tor aber zu verspielt. Die letzten Minuten des zweiten Abschnitts waren von Strafen auf beiden Seiten geprägt.
Im Schlussabschnitt scheiterte Yannic Seidenberg nach 12 Sekunden an Mathias Lange. Die Red Bulls erspielten sich nun Chancen im Minutentakt, sie trafen aber nicht. Iserlohn zeigte sich effektiver. Dylan Wruck erzielte bei einem Konter den dritten Treffer der Gäste (45.). München erzeugte nun noch mehr Druck und kam zurück in die Partie. Erst verkürzte Yannic Seidenberg von hinter der Torlinie auf 2:3 (52.). Vier Minuten später kombinierten sich die Red Bulls in Unterzahl zum Ausgleich. Keith Aucoin schloss zum 3:3 ab. München wollte die drei Punkte und drängte die Roosters weiter in deren Drittel. 49 Sekunden vor dem Ende legte Rückkehrer Steve Pinizzotto für Mads Christensen auf. Der Däne machte alles richtig und erzielte den 4:3-Endstand.
Frank Mauer: „Man sollte uns nie abschreiben, das haben wir heute wieder gezeigt. Wir konnten eine schwierige Partie am Ende noch drehen. Die ersten Wechsel für mich waren anstrengend, aber ich bin dann immer besser ins Spiel gekommen. Wir fahren mit einem guten Gefühl am Sonntag nach Ingolstadt.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Iserlohn Roosters 4:3 (1:1|0:1|3:1)
Tore
0:1 | 17:11 | Troy Milam
1:1 | 19:06 | Dominik Kahun
1:2 | 29:50 | Greg Rallo
1:3 | 44:42 | Dylan Wruck
2:3 | 51:39 | Yannic Seidenberg
3:3 | 55:30 | Keith Aucoin
4:3 | 59:11 | Mads Christensen
Zuschauer
3.410
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Bremerhaven) (BM) Im Duell der beiden jüngsten DEL Mitglieder behielt Schwenningen die Oberhand. Beide Mannschaften mussten aufgrund der vielen Verletzten den Kader umstellen. Auf Schwenninger Seite fehlten neben den Verteidigern Benedikt Brückner und Jiri Hunkes die Angreifer Markus Poukkulla, Istvan Bartalis, Steven Billich und Andreé Hult. Die Hausherren hatten durch die Ausfälle von Rob Bordson, Ross Mauermann, Steve Slaton, Jason Bast, David Zucker, Jeremy Welsh und Sami Venäläinen nicht gerade mehr Glück. Nach anfänglichem Abtasten ging Schwenningen durch Giliati in Front. Nach zwischenzeitlichem Drei-Tore-Vorsprung erzielten die Pinguins den Ehrentreffer ehe Schwenningen mit zwei weiteren Treffern für klare Verhältnisse sorgte.
Im ersten Drittel waren die Gäste aus dem Schwarzwald die bessere Mannschaft. Vom Auftaktbully weg versuchte Schwenningen die Führung zu erzielen. Acton (1.), Schmölz (3.) und Goc (4.) kamen aber nicht entscheidend vor das Tor von Jani Nieminen. Die Pinguins taten sich im Angriff schwer und versuchten auf Konter zu bauen.
Während Marc El-Sayed und Mike Moore die Strafbank drückten konnte sich Bremerhaven erstmals im Drittel der Gäste festsetzen, kam aber nicht zu zwingenden Torchancen. Die beste Chance zur Führung besaß Stefano Giliati in der 15. Spielminute, als er frei vor dem Tor knapp verfehlte. Kurz vor Ende des Drittels konnte Schwenningen noch einmal in Überzahl agieren, aber auch hier sollte kein Tor fallen.
Bremerhaven kam frischer aus der Kabine und spielte zu Beginn des zweiten Abschnitts besser mit. Tiffels hatte in der 22. Minute schon die Führung auf der Kelle, aber Joey MacDonald wusste dies zu verhindern. Die Wild Wings spielten vor dem Tor zu kompliziert und suchten eher den Pass statt dem Abschluss. Das Spiel blieb weiterhin offen. Während Tiffels und Owens Chancen zur Führung hatten vergaben auf Gästeseite Bender und Giliati.
In der 33. Minute schafften es die Schwarzwälder endlich ihre Torflaute zu beenden. In doppelter Überzahl setzten sich die Gäste zunächst fest. Nach einem Bremerhavener Konter schnappte sich Stefano Giliati die Scheibe und umkurvte die Hintermannschaft der Pinguins ehe er eiskalt einnetzte. Nur 3 Minuten später setzte Simon Danner energisch gegen Kevin Lavallee nach und hatte das Auge für den freistehenden Kai Herpich. Aus zentraler Position baute der Schwenninger die Führung aus. Mit viel Selbstvertrauen kam Schwenningen jetzt ein ums andere Mal in das Drittel der Norddeutschen, ein Tor sollte aber nicht mehr fallen.
Den Start in das letzte Drittel hatte sich Bremerhaven sicher anders vorgestellt. Nach 24 Sekunden markierte Stefano Giliati mit seinem zweiten Treffer die Vorentscheidung. Kurios wurde es in der 47. Spielminute. Die Pinguins jubelten schon nachdem Joey MacDonald geschlagen war. Nach dem Videobeweis entschied das Schiedsrichtergespann aber auf kein Tor obwohl die Scheibe wohl knapp hinter der Linie war. Zwei Minuten später sollte es aber dann soweit sein. Marian Dejdar überwand im Nachschuss MacDonald.
Nun keimte Hoffnung bei den Hausherren auf, welche aber nur kurz anhielt. Simon Danner feuerte aus vollem Lauf einen Schlagschuss in den Winkel ab und stellte den alten Abstand wieder her. Das letzte Tor des Abends erzielte Marc El-Sayed in Überzahl. Zuerst fälschte er einen Schuss von Sascha Goc vor dem Tor ab und verwertete direkt den Abpraller. Bremerhaven bäumte sich nochmals auf, ein Tor wollte aber nicht mehr gelingen.
Spiel vom: 11.11.2016
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Schwenninger Wild Wings
Tore:
0:1 |33.|Giliati (Hansen)
0:2 |36.|Herpich (Danner)
0:3 |41.|Giliati (Acton / Maurer)
1:3 |50.|Dejdar (Quirk / Lampl)
1:4 |52.|Danner (Samson / Kurth)
1:5 |54.|El-Sayed (Goc / Acton)
Zuschauer: 4439
Foto: Jens Hagen
Bericht: Benjamin Maser
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(DEL/Wolfsburg) JM Das erste Spiel nach der Länderspielpause bestritten die Grizzlys Wolfsburg gegen die Panther aus Augsburg. Wer kam besser aus der Pause: Die Panther, die zwar auswärts die drittmeisten Tore erzielten, allerdings auch 50 Tore kassierten? Schlechter waren nur Krefeld und Straubing. Oder die Grizzlys, bei denen erst im letzten Spiel vor der Pause durch RedBull München die Siegesserie gerissen war? Bei den Grizzlys fehlten Dotzler und Riefers wegen Verletzung, während Karachun wieder für den Kooperationspartner auflief.
Das erste Drittel sah gleich die Hausherren mit viel Druck. Einem Pfostenschuss von Robbie Bina in der 3. Minute folgte die erste Strafe gegen Wolfsburg. Augsburg in Überzahl sehr gefährlich bisher, aber die Grizzlys konnten sich immer wieder befreien und hatten durch Likens sogar die Chance zum Shorthander. Diese Strafe blieb ohne Folgen für die Hausherren. Nach 6 Minuten war Arvids Rekis frei vor Felix Brückmann. Durch einen Reflex konnte dieser mit der Schulter den Puck über das Tor lenken. Die Heimmannschaft störte früh und brachte jeden erkämpften Puck Richtung Panther-Tor. Die richtig guten Möglichkeiten liessen aber auf sich warten. Nach 10:20 die erste Strafe gegen Augsburg. Wolfsburg sofort in der Aufstellung und gleich gefährlich Richtung Jean Boutin. Kurz vor Ablauf der Strafe konnten erst Brent Aubin und dann Mark Voakes den Puck nicht unter Kontrolle bringen. Im Gegenzug erzielten die Gäste das 0:1 aus Wolfsburger Sicht direkt vom Bully durch Trevor Parkes auf Zuspiel von Andrew LeBlanc. Felix Brückmann hatte aus dieser Entfernung keine Möglichkeiten entscheidend einzugreifen. Die Führung der Gäste zu diesem Zeitpunkt sehr überraschend. Das Spiel inzwischen ausgeglichen, wenn auch nicht vom Ergebnis. Eine weitere Strafe gegen die Grizzlys blieb vor der Pause ohne Folgen. Mit einer überraschenden Führung für die Gäste ging es in die erste Pause.
Den Mittelabschnitt begannen die Grizzlys mit fast 50 Sekunden Unterzahl. Mit Ablauf der Strafe gegen Kris Foucault musste mit Christoph Höhenleutner erneut ein Wolfsburger auf die Strafbank. Als der Torschütze Parkes ebenfalls vom Eis musste, ging es mit 4 gegen 4 weiter. Direkt von der Bank kommend hatte C. Höhenleitner die Möglichkeit auszugleichen kam aber nicht an Boutin vorbei. Aber auch die Augsburger kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Felix Brückmann. Parkes knapp vorbei, Trupp auch verzogen. In der 29. Minute zog Davis schnell ins Drittel der Grizzlys und legte gleich für Trupp auf. Felix Brückmann sicher mit der Fanghand. Gerrit Fauser mit der nächste Riesenmöglichkeit in der 30. Minute. Die Fans hatten den Torjubel schon auf den Lippen, aber Boutin bekam noch irgendwie die Hand hoch. Auf der anderen Seite konnte Parkes fast einen unkontrolliert zurückprallenden Puck verwerten. Fabio Pfohl erlöste in der 31. Minute die Wolfsburger Fans. Nachdem er sich in der Ecke durchgesetzt hatte zog er vor das Tor. Ein schöner Schlenzer über die Fanghand führte zum wohlverdienten Ausgleich. Ein verschobenes Augsburger Tor unterband eine aussichtsreiche Kontermöglichkeit für die Augsburger, die sich seit dem Ausgleich unter enormen Druck gesetzt sahen. Nach einer kurzen Unterbrechung, um das Tor wieder zu verankern ergab sich für den Toptorschützen der Grizzlys Sebastian Furchner eine Chance in Unterzahl, die nicht genutzt werden konnte. 3 Minuten vor dem Ende hatten die Wolfsburger die Möglichkeit, in Überzahl in Führung zu gehen. Sie kamen schnell in die Aufstellung. Der Ex-Augsburger Patrick Seifert hatte die mögliche Führung auf dem Schläger. Aber ein zerbrochener Schläger verhinderte dies. 46 Sekunden vor dem eigentlichen Ende ging es in die Pause, da erneut ein Tor aus der Verankerung gerissen wurde und die Reparatur länger angedauert hatte.
Die letzten Sekunden des 2. Drittel verliefen ohne besondere Aktionen. Nach der kurzen Pause, um die Seiten zu wechseln, ging es gleich weiter. Eine Strafe gegen Derek Dinger eröffnete den Gizzlys erneut die Chance in Überzahl zu agieren. Durch aggressives Spiel konnten die Panther verhindern, dass die Hausherren Kapital aus dieser Situation ziehen konnten. Nach einer langen Durststrecke gab es in der 47. Minute endlich wieder mal eine Möglichkeit. Jeremy Dehner mit der Hereingabe, aber zuviele Spieler vor dem Tor, die sich gegenseitig behinderten. Das Spiel plätscherte momentan ziemlich ereignislos vor sich hin. In der 49. Minute musste erneut ein Augsburger auf die Bank. Evan Trupp konnte sich gegen Jeremy Dehner nicht anders helfen. Kris Foucault auf Jeremy Dehner, zurück auf Kris Foucault, dann war es zu eng. Danach die Chance für Alexander Weiss, aber der Pass von Kris Foucault zu ungenau. Auf der anderen Seite ein 3 auf 1, welches eine Strafe für Lubor Dibelka nach sich zog. Braden Lamp mit einer besseren Chance für Augsburg, aber noch zu ungenau. 6 Minuten vor dem Ende sind die Grizzlys wieder komplett. Trevor Parkes mit einer großartigen Einzelleistung sorgte 4 Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Von der Seite kommend zieht er am Tor vorbei und hebt aus spitzem Winkel über den am Boden liegenden Felix Brückmann unter die Latte. 1 Minute vor dem Ende bei Bully vor dem Augsburger Kasten nahm Pavel Gross eine Auszeit. Felix Brückmann blieb auf der Bank. Jeremy Dehner wieder mit der Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Aber die kurze Ecke war zu. So traten die Panther mit 3 Punkten im Gepäck die Heimreise an.
Fazit:
Eine eigentlich überlegene Heimmannschaft war nicht in der Lage diese Überlegenheit in Tore umzusetzen. Die Gäste aus Augsburg waren effektiver und spielten einfach. Der Sieg der Panther war glücklich, aber nicht ganz unverdient.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Augsburger Panther 1:2 (0:1|1:0|0:1)
Tore:
0:1 | 13:54 | Trevor Parkes (LeBlanc)
1:1 | 30:59 | Fabio Pfohl
1:2 | 55:52 | Trevor Parkes
Zuschauer:
2.154
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #28 Bina, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #81 Foucault, #95 Pfohl
Aufstellung Augsburg:
#35 Boutin, #30 Meisner
#40 Trupp, #84 Parkes, 24 Trevelyan, #2 Lamb, #14 Hanowski, #9 Davies, #19 LeBlanc, #17 Holzmann, #4 Cundari, #22 Valentine, #13 Tölzer, #83 Grygiel
#21 Stieler, #16 Polaczek, #74 Thiel, #77 Hafenrichter, #10 Guentzel, #47 Dinger
Text: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Britta Koglin (eishockey-online.com)
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(DEL/München) PM Beinverletzung zwingt den Stürmer der Red Bulls zur Pause. Stürmer Tobias Wörle vom Deutschen Meister EHC Red Bull München fällt mindestens vier Wochen aus. Der 32-Jährige zog sich eine Beinverletzung zu, die konservativ therapiert werden kann. Wörle absolvierte in dieser Saison alle 16 Partien für die Landeshauptstädter und brachte es bislang auf drei Scorerpunkte.
Der gebürtige Füssener wechselte im November letzten Jahres von Straubing nach München. Während seiner bisherigen Karriere absolvierte der Stürmer bereits 601 Spiele in Deutschlands höchster Eishockeyliga. Dabei erzielte Wörle 87 Treffer und 102 Assists.
(Foto Gepa-Pictures)
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat einen weiteren Stürmer verpflichtet. Der Kanadier Adam Courchaine wird die Offensive bis zum Saisonende verstärken. Der 32-Jährige ist bei der DEG kein Unbekannter: Er spielte bereits zwischen 2008 und 2012 vier Saisons für den achtmaligen Deutschen Meister. In der Spielzeit 2008/09 wurde er mit 13 Treffern zum MVP der Playoffs gewählt.
Cheftrainer Christof Kreutzer: „Adam Courchaine hat seine Torgefährlichkeit in der DEL bereits nachhaltig und konstant bewiesen. Ich bin mir sicher, dass er uns mit seinem ‚Killerinstinkt‘ weiterhelfen kann. Ich kenne Adam sowie seine Stärken und Schwächen sehr genau. Er will sich in der DEL unbedingt beweisen und für weitere Engagements empfehlen.“ Adam Courchaine: „Ich freue mich total, wieder in Düsseldorf zu sein. Hier habe ich meine besten Jahre in der DEL gehabt. Ich brenne vor Ehrgeiz, möchte dem Team helfen und mich erneut in der Liga beweisen!“
Adam Courchaine hat bislang genau 400 DEL-Spiele für die Füchse Duisburg (2007/08), die DEG (2008 bis 2012) und die Krefeld Pinguine (2012 bis 2014) bestritten. Dabei gelangen ihm gute 361 Punkte (163 Tore, 198 Vorlagen). Für die Krefeld Pinguine kam er in der Saison 2013/14 in 51 Spielen auf starke 74 Punkte. Für Düsseldorf lief er insgesamt 228 Mal auf. Dabei machte er 77 Tore und gab 97 Vorlagen. Weitere Stationen des Linksschützen in Europa waren EK Zell am See (2006/07) und die Graz 99ers (2012/13, beide Österreich) sowie der EHC Olten (2014/15, Schweiz) und HK Hradec Kralove (2015/16, Tschechien). Zuletzt lief Courchaine für den ungarischen Club Székesfehérvár in der EBEL auf.
Courchaine erhält die Rückennummer 15, trainiert ab sofort mit dem Team und ist theoretisch bereits am Freitag im Spiel gegen die Adler Mannheim einsatzbereit. Am Sonntag trifft er auf seinen ehemaligen Club, die Krefeld Pinguine.
(Foto DEG)
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(Deutschlandcup 2016) (CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft konnte im letzten Spiel gegen eine starke kanadische Mannschaft nicht viel ausrichten und verlor mit 1:3 und belegte damit den 3. Platz beim 27. Deutschlandcup 2016 in Augsburg.
Marco Sturm musste auf die verletzten Spieler Yasin Ehliz und Felix Schütz verzichten, dafür stand im letzten Spiel mit Torhüter Niklas Treutle (Krefeld) ein weiterer Debütant auf dem Eis.
Kanada stand von Beginn an kompakt und spielte sehr effektiv nach vorne, brauchte sehr wenig Chancen und so stand es nach zwanzig Minuten bereits 0:3 aus Sicht von der deutschen Auswahl. Kevin Clark traf zwei Mal (05./19.) sowie Derek Roy (18.). Das 2:0 und 3:0 fiel innerhalb von weniger als 40 Sekunden. Die besten Chancen für Deutschland hatten Thomas Oppenheimer mit einem harten Schuss und der Kapitän Kai Hospelt mit einem Rückhandschlenzer, bei beiden war der kanadische Torhüter auf dem Posten. Mit diesem ernüchternden Ergebnis ging es dann in die Kabine.
Auch im Mittelabschnitt bestimmten die Ahornblätter weitgehend das Geschehen auf dem Eis, waren meist einen Schritt schneller oder ein Pucklänge voraus. Niklas Treutle konnte sich einige Male hervorragend auszeichnen. Das Schuss- und Chancenverhältnis sprach ganz klare Töne für die Kanadier.
Das Auftreten der deutschen Mannschaft war im letzten Drittel um einiges besser, aggressiver als die zwei Drittel zuvor und so ergaben sich einige gute Torchancen. Eine davon nutzte Thomas Greilinger (46.) zum 1:3 Anschlusstreffer. Kurz darauf hätte es beinahe nochmals im kanadischen Gehäuse eingeschlagen als ein Querpass nicht den Abnehmer fand. Sinan Akdag hatte in der 55. Minute bei einem Lattentreffer noch mehr Pech, zu diesem Zeitpunkt wäre dies verdient gewesen. Marco Sturm nahm vor dem Ende noch Niklas Treutle vom Eis und griff nochmals mit 6 Mann an doch es sollte bei der 1:3 Niederlage bleiben.
Deutschland - Kanada 1:3 (0:3|0:0|1:0)
wurd
Tore:
0:1 |05.|Kevin Clark
0:2 |18.|Derek Roy
0:3 |19.|Kevin Clark
1:3 |46.|Thomas Greilinger
0:0 |12.|Max Mustermann (Vorlagengeber)
Zuschauer:
5.670
Best Player of the Game:
Deutschland: Nicolas Krämmer
Kanada: Danny Taylor
(Foto Stefan Diepold)
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(Deutschlandcup) (CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft konnte sich gestern mit einem Arbeitssieg von 3:2 über die Eidgenossen aus der Schweiz die Chance auf eine mögliche Titelverteidung aufrecht erhalten. Den Siegtreffer erzielte Denis Reul (49.) in vermeindlicher Unterzahl.
eishockey-online.com hat sich nach dem Spiel mit einigen Spielern kurz unterhalten:
Denis Reul, es kommt ja nicht alle Tage vor, dass Du ein Tor erzielst und dann auch noch den Siegtreffer, wie war das Spiel für Dich?
Denis Reul:"Ich bin jemand, der nicht so gerne im Mittelpunkt steht und deswegen möchte ich über den Siegtreffer auch kein großes Aufsehen bereiten, wir haben heute eine gute Teamleistung gezeigt, es gibt noch viel zu verbessern, aber egal wer ein Tor schiesst, wichtig ist, dass wir trotzdem noch gewonnen haben."
Thomas Holzmann, das war ja ein Einstand nach Maß für Dich heute?
Thomas Holzmann: "Ja das kann man so sagen, ich sehr glücklich dass mein erstes Spiel im DEB Trikot erfolgreich war. Klar war ich zu Beginn so schon sehr nervös, aber nach den ertsen paar Wechseln hat es dann gepasst. Eine sehr große Chance hatte ich auch, schade dass ich diese nicht nutzen konnte, ansonsten bin ich sehr zufrieden und glücklich."
Justin Krueger:"Wir müssen uns bei Mathias Niederberger bedanken, der heute ausgezeichnet gespielt hat und das Team hat nie aufgegeben un d den Sie hart erarbeitet."
Marco Sturm: "Wir haben heute eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und Charakter bewiesen, nie aufgesteckt und immer weiter gegangen, damit war der Sieg auch verdient und morgen schauen wir weiter auf das erste Spiel der Slowakei."
Philip Gogulla: "Heute hat der Teamgeist gewonnen, trotz einiger Ausfälle haben wir gemeinsam bis zum Schluss gekämpft und zum Glück wurden wir dafür auch belohnt."
Co-Trainer Jochen Hecht: "Nachdem zwei Spieler verletzungsbedingt ausgefallen sind mussten wir zum Schluss die Reihen etwas umstellen. Die Schweiz hatte im Schlussabschnitt schon sehr viel Druck und viele Schüsse auf unser Tor abgegeben, wir haben aber gut dagegengehalten und dann sehr gut gekontert."
(Foto Stefan Diepold)
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