

(DEL/Düsseldorf) PM Die DEG durchlebt weiter eine schwierige Saisonphase. Beim ERC Ingolstadt verloren die Düsseldorfer mit 1:5 (1:1, 0:2, 0:2) und stecken weiter „unten drin“. Auch wenn die Niederlage am Ende zu hoch ausfiel: Das Team kam über 60 Minuten kaum einmal in richtigen Spielfluss und mühte sich vergeblich. Am Sonntag im 212. Derby muss (und wird) sie anders auftreten!
Christof Kreutzer hatte die Reihen kräftig verwirbelt. Collins spielte zwischen Courchaine und Kammerer, Lewandowski zwischen Milley und Dmitriev, Barta mit Bowman und Yip sowie Weiß mit Strodel und Preibisch. Chris Minard saß – trotz Geburtstag – als überzähliger Stürmer draußen. In der Defensive rückte Rückkehrer Ebner zu „seinem“ Daschner, Davis blieb bei Brandt und Haase bei Nowak. Tim Schüle war zunächst siebter Verteidiger.
Schöner Rückhandstreichler
Die Hausherren zu Beginn mit jeder Menge Sturm und Drang und Schüssen und Zweikampfsiegen. Buck (Außenpfosten) und Greilinger (Niederberger-Save) hätten treffen können. Die DEG aber auch: Stephan Daschners Schuss streifte aus kurzer Distanz nur die Latte. Wenig später ein wunderschöner An-griff der Gäste: Collins sieht und bedient Courchaine, und der Neuzugang wiederum Kammerer, dessen Rückhandstreichler am Tor vorbeiwischte. Schade! Als bittere Konsequenz die Ingolstädter Führung. David Elsner konnte einen Abpraller von Lewandowskis Körper ins fast leere Tor verwerten (13.55). Die DEG schüttelte sich und entschloss sich zu noch mehr Gegenwehr. 78 Sekunden vor der ersten Sirene die Belohnung: Schon Norm Milley hätte die Scheibe fast an Timo Pielmeier vorbeigebracht. Er scheiterte zwar, konnte aber den Puck auf Dmitriev passen, der zum Ausgleich traf (18.42, Milley, Schüle). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Eiskalte Doppelschläger
Im zweiten Abschnitt musste die DEG auf Henry Haase verzichten. Der Vertei-diger wurde nach einem Check zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Das Drittel selbst begann ähnlich unglücklich. Kaum hatte das Spiel begonnen, traf der Ingolstädter Brian Salcido mit einem Sonntagsschuss am Freitag in den rechten Winkel – Niederberger hier absolut ohne Chance (20.37). Nur wenige Zeigerticken später sogar der dritte Streich. Niederberger verlor hinter seinem Tor nach einem pechreichen Bandenfehler die Übersicht und als er wieder in den Kasten hechtete, war es schon zu spät: Thomas Oppenheimer hatte ins verlassene Tor getroffen (22.10). Danach wurde es mühsam: Technische Probleme der diversen Stadionuhren führten zu zahlreichen Unterbrechungen. Lief das Spiel doch mal, kam die DEG nur selten in den richtigen Spielfluss. Die Pässe kamen zu lang oder zu kurz, Pucks sprangen weg oder vorbei. Obwohl die Mannschaft sich wacker mühte, richtige Freude kam auf der Düsseldorfer Bank und im Düsseldorfer Spiel nicht auf. Zur zweiten Pause hieß es demnach 1:3.
Verstreichende Minuten
Die entscheidenden Momente wohl in den Minuten 47 bis 49: Die DEG in Überzahl und mit viel Druck im Powerplay. Zahlreiche kleine und vor allem große Möglichkeiten brandeten vor Pielmeier auf, doch Ebner & Co konnten nicht verkürzen. So verstrichen vor 3.357 Zuschauern die Minuten und die nächste Niederlage nahm Gestalt an. Fünf Minuten vor dem Ende eine weitere Überzahl und die DEG ohne Torwart mit 6 gegen 4, aber es half und nützte nichts. Danny Irmen traf bei 56.15 ins leere Tor und bei 57.51 sogar zum (zu hohen) 5:1. Danach war dieses Spiel endlich beendet.
Ausblick: Am Sonntag kommen in der Tat und tatsächlich die Kölner Haie in den ISS DOME (16.30 Uhr). Die Tageskassen werden wahrscheinlich noch geöffnet. Lasst uns – trotz oder gerade wegen des Tabellenstandes – eng zusammenstehen und den Favoriten (fair) Bein und Schläger stellen!
Strafen:
ERC Ingolstadt: 8 plus 10
DEG: 10
Foto: Birgit Häfner
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(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin gewannen ihr Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters vor 11.324 Zuschauern mit 4:3.
Seit langem, nämlich seit Sonntag dem 30. Oktober, haben die Eisbären endlich mal wieder ein Heimspiel bestritten. Es dauerte etwas Zeit, bis die Hausherren ihre Dominanz in ein Erfolgserlebnis umwandeln konnten.
Als die Schiedsrichter Iserlohns Luigi Caporusso wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank schickten, war es dann endlich soweit. Die Eisbären bezogen ihre Positionen und ließen den Puck gut kreiseln. Tiki-taka – von Micki DuPont an der blauen Linie zu Darin Olver, der am rechten Bullypunkt stand, und dieser leitete die Scheibe gleich weiter zu André Rankel. Der Kapitän stand ganz alleine im Slot und nutzte den unbeachteten Moment sehr bedacht. Er ließ sich nicht lange bitten und sein Handgelenksschuss zappelte im Netz (13:50). Doch leider hielt die Führung nicht lange stand. Rooster Marko Friedrich nahm den Puck tief und behauptete ihn an der rechten Bande. Er passte zu Luigi Caporusso in den Slotbereich. Der Stürmer schlich sich mit etwas Glück durch die Berliner Defensive und erzielte den 1:1 Ausgleich (18:13). Direkt danach bedankten sich die Berliner beim Schiedsrichtergespann. Denn nur 32 Sekunden später zappelte das Spielgerät erneut im Eisbären Tor. Die Spieloffiziellen schauten sich die Szene erneut auf Video an und entschieden auf „kein Tor“ – da ein zu hoher Stock den Schuss abgefälscht hatte. Mit einem 1:1 ging es in die Pause.
Kurz nach Wiederanpfiff zum zweiten Spielabschnitt betrat Chad Bassen die Kühlbox. Die Heimmannschaft machte extremen Druck und beschoss Gäste Torwart Mathias Lange. In dem Moment als Bassen wieder das Eis betrat, kam die Scheibe zum Eisbären Verteidiger Jonas Müller. Der 20-jährige machte sich sein eigenes Geschenk zum morgigen Geburtstag. Er schlenzte die schwarze Mattscheibe ins kurze Eck (24:17). Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Nach ein paar Minuten wurde Jamie MacQueen wegen eines Stockschlags für zwei Minuten vom Eis geschickt. Das folgende Bully in der Eisbären Defensivzone löste eine riesen Diskussion aus. André Rankel gewann den Puck, fiel hin und spielte einen Handpass zu Barry Tallackson. Die Iserlohner warteten verdutzt auf einen Pfiff – der verständlicherweise nicht kam. Tallackson nahm das Geschenk dankend an. Der Amerikaner fuhr ganz alleine auf den Roosters Schlussmann und schoss ihm durch die Beine (32:30). Die Gäste wurden aggressiver und machten Fehler. Einer wurde von den Eisbären auch glatt bestraft. André Rankel und Kyle Wilson haben eine 2-auf-1-Situation. Die beiden Stürmer spielten den Verteidiger und den Torhüter gekonnt aus. Letzlich war es der Kanadier Wilson der die Scheibe zur vorläufigen 4:1 Führung über die Torlinie schob (37:09).
Am Anfang des dritten Drittels passierte sie dann doch. Es waren knapp drei Minuten gespielt da fand eine Massenschlägerei am Eisbären Tor statt. Iserlohns Bradley Ross wurde als Übeltäter herausgepickt und musste vorzeitig das Eis verlassen. Um die Emotionen trotzdem irgendwie unter Kontrolle zu bekommen, beluden die Schiedsrichter die Strafbänke mit jeweils drei Spielern. Und dann wurde tätsachlich nochmal richtig spannend. Den Iserlohn Roosters gelang der Anschlusstreffer zum 2:4. Die Gäste gewannen das Bully und Troy Milam drosch das Spielgerät in Richtung Tor. Schlussmann Petri Vehanen hatte null Sicht und musste den Schuss passieren lassen (50:43). Die Heimmannschaft ließ die Gäste gewehren und hätte damit fast noch den Sieg verspielt. Denn 30 Sekunden stand Luigi Caporusso goldrichtig vorm Berliner Tor und erzielte sein zweites Tor des Spiels. Er fälschte einen Schuss zum 3:4 ab. Aber, Ende gut – Alles gut. Die Berliner hielten die letzten 30 Sekunden durch und ließen nichts mehr zu.
Die Eisbären Berlin spielen erst am kommenden Dienstag wieder. Am 22. November spielen sie auswärts ab 19:30 Uhr bei den Adler Mannheim. Ihr nächstes Heimspiel ist am Freitag in einer Woche, dem 25. November, ab 19:30 Uhr gegen die Düsseldorfer EG. Kommt vorbei und genießt die Show!
Tore
1:0 Rankel, André (DuPont, Micki, Olver, Darin) , PP1, 13:50
1:1 Caporusso, Luigi (Friedrich, Marko, Button, Ryan) , EQ, 18:13
2:1 Müller, Jonas (Wilson, Kyle, Busch, Florian) , EQ, 24:17
3:1 Tallackson, Barry, SH1, 32:30
4:1 Wilson, Kyle (Rankel, André) , EQ, 37:09
4:2 Milam, Troy (undefined, Dziurzynski, Dave) , EQ, 50:43
4:3 Caporusso, Luigi (Milam, Troy, Jaspers, Jason) , EQ, 59:30
Strafminuten
Eisbären Berlin: 12 (0, 2, 10)
Iserlohn Roosters: 35 (2, 2, 31)
Schiedsrichter:
Aumüller , Hurtik
Linienrichter:
Cepik, Ponomarjow
Zuschauer:
11324
Foto: Birgit Eiblmaier
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(DEL/Bremerhaven) PM Die Fischtown Pinguins haben ihren dritten Heimsieg in der DEL gefeiert. Sie schlugen die Straubing Tigers mit 4:3. 4362 Zuschauer sahen eine phasenweise ruppige Partie, in der Brock Hooton und Jordan Owens jeweils zweimal für die Pinguins trafen.
Da Jeremy Welsh, Jason Bast und Marian Dejdar aus dem Lazarett aufs Eis zurückkehrten, konnten die Pinguins erstmals seit Wochen einen komplett gefüllten Spielberichtsbogen abgeben. Dennoch gehörten die ersten Minuten den Gästen. Ihr zweites Powerplay nutzten sie in der 8. Minute zum 1:0 durch Scott Timmins. Die Pinguins taten sich schwer, ins Spiel zu finden.
Hooton erzielt das 1:1 für die Pinguins
Im Mittelabschnitt half den Pinguins ein Powerplay, um etwas spielerische Sicherheit zu bekommen. Der Ausgleich zum 1:1 (25.) entsprang aber einer Einzelaktion von Brock Hooton. Seine Mannschaft machte sich selbst das Leben schwer und lag durch einen Doppelschlag von Maury Edwards (30.) und Alexander Oblinger (31.) zur Mitte des Spiels mit 1:3 hinten. Aber die Pinguins blieben dran und verkürzten durch Jordan Owens (35.) auf 2:3.
Owens bringt Pinguins 4:3 in Führung
Zwei Überzahlspiele im Schlussdrittel boten den Pinguins früh die Chance zum Ausgleich. Und der gelang tatsächlich. Brock Hooton traf in der 47. Minute zum 3:3, als Straubing gerade wieder komplett war. Ein weiteres Powerplay nutzte Jordan Owens zum 4:3 (50.), damit waren die Pinguins erstmals in dieser Partie in Führung. Das reichte. Auch mit dem sechsten Feldspieler gelang Straubing der Ausgleich nicht mehr.
Foto: imago
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(DEL/Wolfsburg) (M+JM)
Im Spitzenspiel trafen die Grizzlys zu Hause auf die Kölner Haie. Die Vorraussetzungen für ein Topspiel waren gegeben. Traf doch der Toptorschütze der Liga Sebastian Furchner auf den Topgoalie der Liga Gustav Wesslau. Nachdem die Wolfsburger in den letzten Spielen ungewohnte Schwächen gezeigt hatten, musste eine deutliche Leistungssteigerung her, um gegen den Tabellenzweiten bestehen zu können. Dieser hatte eine längere Pause und einen Sieg gegen die Eisbären Berlin im Rücken, während die Grizzlys am Dienstag in Augsburg unterlagen. Pavel Gross konnte auf alle Akteure zurückgreifen, ausser Philip Riefers und Alexander Dotzler. Bei Köln fehlten Ohmann, Ehrhoff, Valentin, Faber und Boucher.
Die Grizzlys Wolfsburg starteten furios. Von Anfang an klappten die Bullys und Pässe. Die Minikrise (sofern es eine war), schien vergessen. Folgerichtig folgten 2 schnelle Tore. Beide durch den Neuzugang Stephen Dixon. Das 1:0 in der 6. Spielminute auf Zuspiel von Fauser und Furchner und das 2:0 32 Sekunden später auf Zuspiel von Dehner und Höhenleitner. In der 11. Spielminute fiel der Gegentreffer zum 2:1 für die Kölner Haie aus dem Nichts. Torschütze war Nick Latta. Assist gingen an Salmonsson und Eriksson. Doch die Grizzlys ließen sich nicht beeindrucken. In der 12. Minute eroberte Kris Foucault den Puck im Angriffsdrittel und schaute ob ein Mitspieler bereit war. Da dies nicht der Fall war, schoss er selbst und traf zum 3:1. Es waren noch 2:27 auf der Uhr, da wurde Armin Wurm unfair ins Kölner Tor geschoben. Den verhängten Penalty konnte er nicht verwandeln. In der 18. Spielminute gab es eine Strafe gegen Köln. Die Grizzlys suchten vergeblich die Aufstellung und nachdem in der Vorwärtsbewegung der Puck verloren ging und die Kölner einen 3-auf-1-Konter fahren konnten, fiel der Shorthander zum 3:2-Pausenstand.
In den ersten Minuten des zweiten Drittels erfolgte ein vorsichtigeres Spiel beider Mannschaften. Nach 23 Minuten gab es eine Strafe gegen Wolfsburg wegen Behinderung. Köln kam schnell nach Bullygewinn in die Aufstellung. Nach 1:20 im Powerplay musste ein Kölner auf die Bank. Für 40 Sekunden ging es 4 gegen 4 weiter und als die Grizzlys gerade wieder komplett waren, gab es die nächste Strafe gegen Köln. Somit für 1:10 ein 5 gegen 3 für die Grizzlys. Doch Köln verteidigte gut. Als die zweite Strafe ablief, hatten die Grizzlys Glück, da der Pass der Kölner genau auf die Kelle des von der Strafbank kommenden Mitspielers kam. Jetzt waren die Grizzlys unter Druck und kurz darauf fiel der 3:3 Ausgleich. Ein Tor, was in der Luft gelegen hatte. Es folgten weitere Strafen gegen die Wolfsburger und auch gegen Köln. In der 36. Spielminute gab es die nächste Strafe 2+10 gegen Wolfsburg. Dieses Powerplay nutzten die Haie umgehend zur Führung. Torschütze zum 3:4 war Zerressen. Kurz vor Ende des Mittelabschnittes kassierten die Grizzlys auch noch das 3:5. Das zweite Drittel war von vielen unnötige Strafen geprägt. Dadurch verloren die Grizzlys den Faden und verspielten die Führung.
Köln kam wieder besser aus der Kabine. Wolfsburg rannte gegen die Niederlage an, blieb im Abschluß aber zu ungenau. Eine weitere Powerplaymöglichkeit in der 49. Spielminute für Wolfsburg blieb wieder ohne Torerfolg. Danach blieben die ganz großen Torchancen aus. Köln verwaltete den Vorsprung gut und den Grizzlys fehlte jetzt auch das Schussglück. Selbst als Felix Brückmann in den letzten Minuten zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen wurde gelang den Wolfsburgern kein Tor mehr. Es blieb beim 3:5.
Fazit: Ein torreiches Spitzenspiel mit 3 Videobeweisen, einem Penalty und trotz vieler Strafen fair mit dem verdienten Sieg für Köln.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Kölner Haie 3:5 (3:2|0:3|0:0)
Tore:
1:0 | 05:19 | Stephen Dixon (Fauser, Furchner)
2:0 | 05:51 | Stephen Dixon (Höhenleitner, Dehner)
2:1 | 09:27 | Nick Latta (Salmonsson, Eriksson)
3:1 | 11:28 | Kris Foucault
3:2 | 19:16 | T.J. Mulock (Potter)
3:3 | 28:33 | Pascal Zerressen (Turnbull, Hospelt)
3:4 | 35:43 | Max Reinhart (Potter, Hospelt)
3:5 | 39:09 | Shawn Lalonde (Reinhart)
Zuschauer:
2.709
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #28 Bina, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #81 Foucault, #95 Pfohl
Aufstellung Köln:
#29 Wesslau, #30 Dshunussow,
#25 Hager, #87 Gogulla, #9 Lalonde, #33 Eriksson, #28 Jones, #18 Hospelt, #21 Krämmer, #23 Reinhart, #15 Mulock, #34 Byers, #13 Dumont, #77 Köhler
#7 Salomonsson, #27 Zerressen, #2 Potter, #71 Turnbull, #93 Uvira, #10 Ehrhoff, #91 M. Müller, #19 Latta, #52 Sulzer, #81 Ankert, #84 Boucher, #37 Ohmann, #22 Valentin, #63 Faber
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Britta Koglin (eishockey-online.com)
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(DEL/Mannheim) PM In 52 Tagen steigt in Sinsheim das Eishockey-Highlight des Jahres. Beim 3. DEL Winter Game treffen in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena die Schwenninger Wild Wings und die Adler Mannheim aufeinander.
Am heutigen Nachmittag präsentierten beiden Mannschaften ihre „Arbeitskleidung“ für das Outdoor-Spiel am 07. Januar 2017. Als Gastmannschaft laufen die Adler in einem hellbeigen Trikot auf, das sich am Motto „The Good Old Hockey Game“ orientiert und durch die Schnürung am Halsbereich einen Retro-Look verliehen bekommt. Auf der Vorderseite des Trikots prangt unter dem Logo der MVV Energie der Schriftzug des MERC, der an die Ursprünge des Mannheimer Eishockeys erinnert. Die blauen und roten Querstreifen auf der Vorder- und Rückseite sowie an den Ärmeln greifen die Clubfarben der Adler auf, der „Für Mannheim“-Schriftzug im Nacken symbolisiert die Verbundenheit zur Stadt. Und auch das Winter-Game-Logo wurde auf dem rechten Ärmel des Jerseys verewigt.
„Das Winter-Game-Trikot rundet unser Motto ‚The Good Old Hockey Game‘ in einer sehr passenden Art und Weise ab. Wir haben ein Motiv, das die Tradition des Clubs und die Moderne sehr schön miteinander verknüpft“, sagt Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp. Als weitere Sponsoren sind Bauer, Dachdecker-Einkauf SÜD, Inter Versicherungsgruppe, ProMinent, Radio Regenbogen, SAP SE, Stadt Mannheim und die VR Bank Rhein-Neckar auf dem Winter-Game-Trikot der Adler vertreten.
Das Trikot wird erstmals beim Heimspiel gegen die Kölner Haie am 16.12. im Glasshop der SAP Arena verkauft, anschließend ist es in allen Adler-Fanshops erhältlich. Angeboten werden die Trikots in den Größen M (geringe Auflage) und XL, der Preis beläuft sich auf 79,00 Euro.
„Winter Game ein absolutes Highlight“
Die Schwenninger Wild Wings laufen in Sinsheim als Heimmannschaft in traditionellem royalblau auf. Das Jersey der Wild Wings orientiert sich ebenfalls am Motto des Winter Games und besteht aus einem Netzstoff, der in früheren Zeiten sehr populär war. Der Schnürkragen setzt den Retrostil des Trikots fort. Unter dem Logo der Karl Storz GmbH prangt der Schriftzug SERC mit Teilen des Schwenninger Stadtwappens. Weitere Trikotsponsoren sind die Fürstenberg Brauerei, Bauer, ALNO-Tex, die Carl-Heinz Scholz GmbH, die Johannes Steiner GmbH, Waldmann, ebm Papst, Helios und die Firma Kabeltec.
Oliver Bauer, Geschäftsstellenleiter der Wild Wings: „Das Winter Game 2017 in Sinsheim ist auch für die Schwenninger Wild Wings ein absolutes Highlight in dieser Saison. Zu diesem besonderen Spiel war es unser Bestreben, ein ganz besonderes Trikot herauszubringen. Gemeinsam mit unserem Trikothersteller, der Alno-Tex GmbH, haben wir das Trikot an die Designs der 1990er Jahre angelehnt. Highlights unseres Winter-Game-Trikots sind der
sogenannte Netzstoff, der früher absolut im Trend lag, und der Schnürkragen.“
Das Trikot der Wild Wings ist ab heute Abend (16. November) in den Fanshops und im Onlineshop zum Preis von 79,95 Euro erhältlich.
Winter Game live erleben
Karten für das 3. DEL Winter Game am 7. Januar 2017 gibt es neben den bekannten Vorverkaufsvorstellungen auch bei uns im SHOP.
(Foto Sörli Binder / AS Sportfoto)
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(DEB) (PM) Die U20-Nationalmannschaft trifft im letzten Test der U20 Future-Challenge am Dienstag, den 22.11.2016 um 19.30 Uhr auf die Oberliga-Mannschaft des EC Bad Tölz.
Nach den Spielen in Kaufbeuren (2:1 n.P.), Freiburg (3:2 n.V.) und Bad Nauheim (2:3) misst sich die deutsche Auswahl um Bundesnachwuchstrainer Christian Künast kommende Woche bereits zum vierten Mal mit einer Herren-Mannschaft. Die Resultate waren in allen Spielen eng, doch letztlich konnte die DEB-Auswahl in zwei von drei Partien als Sieger vom Eis gehen. Künast hat den Kader im letzten Test vor der direkten WM-Vorbereitung noch mal auf einigen Positionen umgestellt: „Wir haben den Kader für den letzten Test der U20 Future Challenge bewusst angepasst, um einige Spieler noch mal testen zu können.“
Die U20 bereitet sich ab dem 1.Dezember gemeinsam in Hannover auf die 2017 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Bremerhaven vor. Im Rahmen der direkten Vorbereitung wird die DEB-Auswahl in der Eissporthalle in Langenhagen auf Norwegen (06.12. / 18.00 Uhr) und Frankreich (07.12. / 16.00 Uhr) treffen, bevor es nach Bremerhaven geht.
Tickets für das Spiel in der Hacker-Pschorr-ARENA in Bad Tölz wird es an der Abendkasse geben.
Kader:
| No | Pos | Name | Vorname | geb. am | cm | kg | L/R | Home Team |
| 1 | GK | Pantkowski | Mirko | 26.05.98 | 182 | 75 | L | Adler Mannheim /Kassel Huskies |
| 30 | GK | Brenner | Cody | 19.01.97 | 181 | 72 | L | EV Regensburg |
| 2 | D | Mannes | Niklas | 02.07.98 | 180 | 76 | L | Düsseldorfer EG/EC Bad Nauheim |
| 3 | D | Granz | Oliver | 18.09.97 | 176 | 80 | L | ESC Wohnbau Moskitos Essen |
| 4 | D | Adam | Maximillian | 22.02.98 | 177 | 77 | L | Eisbären Juniors Berlin |
| 6 | D | Halbauer | Philipp | 27.02.97 | 179 | 81 | R | Eispiraten Crimmitschau |
| 7 | D | Gläßl | Maximilian | 13.03.97 | 189 | 90 | L | Straubing Tigers / Löwen Frankfurt |
| 14 | D | Heiß | Silvan | 15.02.97 | 185 | 80 | L | EV Landshut |
| 9 | F | Köhler | Mick | 23.02.98 | 190 | 90 | L | Kölner EC „Die Haie“ |
| 13 | F | Dumont | Lucas | 08.06.97 | 187 | 74 | R | Kölner EC „Die Haie“ /Eislöwen Dresden |
| 15 | F | Drews | Yannick | 30.07.97 | 180 | 82 | L | EV Regensburg |
| 16 | F | Körner | Christoph | 09.07.97 | 188 | 84 | L | Fischtown Pinguins / Heilbronner Falken |
| 18 | F | Valentin | Eric | 12.02.97 | 179 | 74 | R | Kölner EC „Die Haie“ /Eislöwen Dresden |
| 20 | F | Kopp | Valentin | 19.08.97 | 183 | 83 | R | EV Landshut |
| 22 | F | Kiefersauer | Christoph | 09.01.98 | 184 | 81 | L | ERC Ingolstadt / ESV Kaufbeuren |
| 23 | F | Busch | Valentin | 08.01.98 | 183 | 80 | L | EHC Bayreuth |
| 24 | F | Spitzner | Lois | 13.06.97 | 185 | 80 | L | Füchse Duisburg |
| 25 | F | Zitterbart | Luca | 03.09.98 | 171 | 79 | L | EV Landshut |
| 26 | F | Soramies | Samuel | 30.06.98 | 182 | 82 | L | Jungadler Mannheim |
| 27 | F | Hessler | Vincent | 20.03.98 | 186 | 94 | R | Eisbären Juniors Berlin |
| 28 | F | Jahnke | Charlie | 14.02.98 | 177 | 79 | L | Eisbären Juniors Berlin |
(Foto DEB)
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.


(DEL/Wolfsburg) PM Dieser findet am kommenden Montag, 21 November ab 16.00 Uhr statt. Unterstützt wird die Detmeroder Einrichtung von den Grizzlys Wolfsburg, die mit Maskottchen Ben und einigen Eishockeyprofis zur Autogrammstunde vor Ort sein werden.
Nach einem gemeinsamen Gottesdienst beginnt um 16.30 Uhr das bunte Treiben auf dem Vorplatz des Familienzentrums St. Raphael in der John-F.-Kennedy-Allee 7 in Detmerode. Neben frischen Waffeln, Bratwurst vom Grill sowie heißem Tee und Glühwein lockt der Markt mit vielen Verkaufsständen. Eltern und Mitarbeiter bieten hier u.a. selbstgemachte Adventsgestecke, Kekse und Marmelade an. Der Erlös aus den Verkäufen kommt dem Familienzentrum als Spende zu Gute.
Und auch für Kinder gibt es ein buntes Programm. Sie können basteln oder sich auf dem Karussell vergnügen. Die stimmungsvolle Veranstaltung wird dabei von den Grizzlys Wolfsburg unterstützt. Neben Club-Maskottchen und Kinderliebling Ben werden auch DEL-Top-Torjäger Sebastian Furchner sowie Goalie Sebastian Vogl vor Ort sein. Mit weiteren Teamkollegen schreiben sie Autogramme und stehen für Fotowünsche und den einen oder anderen Plausch bereit. Die Detmeroder Kinder und die Grizzlys freuen sich auf viele Besucher.
(Foto: Grizzlys Wolfsburg)
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(DEL/Krefeld) (RS) Stark angefangen und dann stark nachgelassen! Die Pinguine brachten ein 2:0 Führung nicht über die Ziellinie. Der Heimkomplex des KEV wird langsam ein Fall für die Couch!
Am gestrigen Abend verloren die Krefeld Pinguine ihr neuntes Heimspiel hintereinander gegen die Eisbären Berlin. Dabie hatten die Gastgeber einen Blitz Start. Bereits nach 10,6 Spielsekunden lag der Puck hinter Vehanen im Eisbären Tor. Daniel Pietta hatte am schnellsten geschaltet und brachte sein Team in Front. Als Schymainski nurzwei Minuten später auf 2:0 erhöhte, schienen die Schwarz- Gelben auf einem guten Weg.
Von Gästen aus der Bundeshauptstadt kam zu diesem Zeitpunkt nicht viel. Erst ab Mitte des Drittels legten die Eisbären eine Schippe drauf, im gleichem Masse wie Krefeld die Zügel schhleifen ließ. Der Anschluß durch Dupont (17.) war verdient, in gleichem Maße wie Berlin stärker wurde, baute der KEV ab.
Das Team von F-D Fritzmeier wirkte auf einen Schlag verunsichert und hatte dem erhöhten Körperspiel der Eisbären kaum noch etwas entgegen zu setzen. Der Ausgleich von Rankel (27.) und die Führung der Gäste durch Machacek (35.) wurde durch die kollektive Abwesenheit der Krefelder Hintermannschaft begünstigt.
Der Ausgleich in Überzahl durch Collins (45.) im letzten Drittel wirkte nicht beruhigend auf die Heimmannschaft. Darin Olver Olver sorgte mit der erneuten Führung "der Dynamos" für die Vorentscheidung. Krefeld war nicht mehr in der Verfassung Diesem noch etwas entgegen zu setzen und fing sich durch Rankel noch das Empty Net Goal zur entgültigen Entscheidung ein. Der Weg der Pinguine ist schwer ergründlich.
Vor allem die individuellen Fehler im Team müssen abgestellt werden. Durch die Niederlage hat der KEV den Anschluß nach oben verpasst.
Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin 3:5 (2:1|0:2|1:2)
Tore:
1:0 ( 1.) Pietta (Müller)
2:0 ( 3.) Schymainski (Vasiljevs, Little) PP
2:1 (17.) Dupont (Petersen, Müller)
2:2 (27.) Rankel (Tallackson; Wissmann)
2:3 (35.) Machacek (MacQueen)
3:3 (45.) Collins (St. Pierre) PP
3:4 (52.) Olver (Baxmann, Busch)
3:5 (60.) Rankel (Machacek) ENG
Strafen: Krefeld 6 Minuten Berlin 16 Minuten
Zuschauer:
3.606
(Foto Ralf Schmitt)
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(DEL/Straubing) (MA) Das Tigers Derby stand am heutigen Abend auf dem Spielplan. Die Gäste aus Nürnberg kamen mit einer Siegesserie von vierl Spielen an den Pulverturm, aber auch die Tigers scheinen die Länderspielpause prächtig überstanden zu haben. Die Zuschauer sahen ein rasantes und abwechslungsreiches Derby in dem die Top Reihe der Nürnberger um Patrick Reimer den kleinen aber feinen Unterschied machte.
Ein munteres Spiel entwickelte sich von der ersten Minute an. Beide Teams waren darauf bedacht nach vorne zu spielen, wobei die Tigers vorallem zu Beginn einige gefährliche Schüsse auf Goalie Jochen Reimer abfeuerten. Die Franken waren auf Konter aus. Hier zeichnete sich immer wieder die läuferische Qualität der Mannschaft von Coach Wilson ab. Patrik Reimer vergab die beste Möglichkeit allein vor Matt Climie noch vor dem Powerbreak. Die Tigers im ersten Abschnitt waren vor allem bei den beiden Überzahlmöglichkeiten am Drücker. Als Festerling seinen Ex-Kollegen Oblinger Regelwidrig zu Fall brachte gab es anstatt Penalty eine zwei Minuten Strafe und dann war es der gefoulte selbst der im Nachsetzen das 1:0 (17.) für die Tigers markierte.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein hochklassiges Match. Beide Teams agierten mit offenen Visier. Nach gespielten 49 Sekunden mussten die Tigers durch Ehliz den Ausgleich hinnehmen. Es war zugleich das erste Powerplay das die Ice Tigers für sich nutzen konnten. Ebenfalls in Überzahl schlugen die Hausherren zurück. Rene Röthke bugsierte die Scheibe über die Linie zur erneuten 2:1 (26.) Führung. Danach nahmen die Nürnberger das Heft fest in die Hand. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Tigers zu. Daraus resultierten die Treffer zwei durch Pföderl in Überzahl und Treffer Nummer drei durch
Patrick Reimer in Unterzahl. Hierbei luchste er Sean Sullivan den Puck an der eigenen blauen Linie ab und überwand auch Matt Climie. Beinahe hätten die Ice Tigers wieder in Unterzahl durch Reimer den vierten Treffer erzielt. Bei einer 3-1 Situation entschied sich der Nationalstürmer jedoch vor dem Tor für die schlechtere Variante. Anstatt selbst zu schiessen wollte er Reinprecht ins Spiel bringen, doch Cornell konnte den Angriff in letzter Sekunde unterbinden. Goalie Reimer sollte aber auch nicht beschäftigungslos bleiben. Timmins und Connolly hatten den Ausgleich auf dem Schläger doch die Gäste gingen mit einer hauchdünnen 2:3 Führung in die Pause.
Dieses mal kamen die Tigers besser aus der Kabine. Nach nur 64 Sekunden schlug Max Brandl (41.) zu. Dem 3:3 Ausgleich sollte bis zum regulären Spielende erst mal kein Treffer mehr folgen, auch wenn beide Teams ihre Offensivarbeit deutlich verstärkten und alles auf eine Karte setzten. Ganz eng wurde es noch eimal für die Niederbayern als sie knapp sechs Minuten vor dem Ende nach einer fragwürdigen Entscheidung, der ansonsten sehr guten Spielleiter, sich selber dezimierten. Fast die gesamten zwei Minuten brannten die Nürnberger ein Feuerwerk ab. Aber die aufopferungsvoll kämpfenden Tigers hielten bis zur Schlusssirene dagegen.
Es folgte die verlängerung bei der es eine Chance nach der anderen gab. Es war letztlich den Gästen vergönnt den Siegtreffer durch Ehliz (63.) zu erzielen. Somit ging vor guter Kulisse an einem Wochentag eine heiße Partie, die spannender hätte nicht sein können zu Ende. Beide Trainer bestätigten sich nach dem Spiel gegenseitig das eine faire und sehr intesiv geführte Partie war.
Spiel vom 15.11.2016
Straubing Tigers - Tomas Sabo Ice Tigers 3:4 n.V. (1:0|1:3|1:0|0:1)
Tore:
1:0 |17.|Alexander Oblinger (Brandl, Schönberger) PP1
1:1 |21.|Yasin Ehliz (Reimer, Reinprecht)PP1
2:1 |26.|Rene Röthke (Timmins, Connolly) PP1
2:2 |28.|Leonhard Pföderl (Reimer, Reinprecht) PP1
2:3 |29.|Patrick Reimer SH1
3:3 |41.|Max Brandl (Schönberger, Edwards)
3:4 |64.|Yasin Ehliz (Dupuis)
Strafen:
6 - 12
Zuschauer:
4508
Aufstellung:
Straubing Tigers:
Climie - Cornell, Sullivan; Edwards, Yeo; Madaisky, Jobke; Renner - Röthke, Brandl, Schönberger; Williams, Timmins,
Connolly; Mitchell, Zalewski, Hedden; Oblinger, Miller, Hartl;
Tomas Sabo Ice Tigers:
Reimer - Blacker, Festerling; Jurcina, Syvret; Weber, Teubert; Mebus - Reimer, Reinprecht, Ehliz; Segal, Dupuis,
Kozek; Pföderl, Steckel, Möchel; Filin, Buzas, Pfleger;
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/München) PM/DEL/EHC München Der Vorverkauf für die Eishockeyspiele am 30. Dezember und am 1. Januar in der 10.000 Zuschauer fassenden Münchner Olympiahalle ist erfolgreich angelaufen. Für die Fankurve mit insgesamt 1.350 Plätzen pro Partie gibt es für beide Begegnungen bereits keine Karten mehr. Insgesamt wurden schon über 6.000 Tickets für die beiden Hockey HALLEluja-Spiele des aktuellen Meisters EHC Red Bull München verkauft.
Die Roten Bullen treffen am 30. Dezember auf den DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin und am 1. Januar auf die Kölner Haie. Für die Spiele zwischen den Jahren ziehen die Red Bulls vom Olympia-Eisstadion in die benachbarte Olympiahalle um, beide Partien beginnen um 19.30 Uhr.
Nach den erfolgreichen Hockey HALLEluja-Spielen vor einem Jahr wird unter der einzigartigen Zeltdachkonstruktion des Münchner Olympiaparks auch diese Saison wieder DEL-Eishockey gespielt. Die beiden letzten Begegnungen der Münchner in der Olympiahalle besuchten 20.000 Zuschauer. Das Team von Trainer Don Jackson schlug damals zunächst die Augsburger Panther mit 6:3 und feierte im Anschluss einen 3:0-Erfolg über die Eisbären Berlin. Die Preise für die Eintrittskarten variieren zwischen 8 und 38 Euro. Das Kombiticket für beide Spiele kostet je nach Kategorie zwischen 14 und 68 Euro.
Kategorien und Preise
Kategorie Fankurve
Normal: 18,00 Euro | Kombiticket 32 Euro
Ermäßigt*: 15,00 Euro | Kombiticket 26 Euro
Kind**: 8,00 Euro | Kombiticket 14 Euro
Sitzplatz Kategorie II
Normal: 32,00 Euro | Kombiticket 58 Euro
Ermäßigt*: 28,00 Euro | Kombiticket 50 Euro
Kind**: 18,00 Euro | Kombiticket 30 Euro
Sitzplatz Kategorie I
Normal: 38,00 Euro | Kombiticket 68 Euro
Ermäßigt*: 34,00 Euro | Kombiticket 60 Euro
Kind**: 24,00 Euro | Kombiticket 40 Euro
*Ermäßigte Tickets sind erhältlich für Vollzeitschüler und -studenten (bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres), Pensionisten, Rentner, Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte (ab 50 Grad der Behinderung), Sozialhilfe-empfänger, ALGII-Empfänger, Inhaber des „München Passes“ oder des Freizeitpasses des Landkreises München, Vereinsmitglieder des EHC München e.V., Abokartenbesitzer des EC Red Bull Salzburg.
Der entsprechende Ermäßigungsnachweis muss beim Einlass dem Kontrollorgan unaufgefordert vorgezeigt werden. Der Status der Ermäßigung muss am entsprechenden Spieltag gültig sein.
**Gilt für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Für Kleinkinder unter 6 Jahren muss lediglich eine Versicherungsgebühr in Höhe von 2€ entrichtet werden.
(Foto EHC München)
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(DEL/Wolfsburg) PM Kids Hockey Day bei den Grizzlys
. Veranstaltung für Kinder findet bereits zum vierten Mal statt
. Motto: Eishockey kennenlernen und Spaß haben
Gemeinsam mit dem EHC Wolfsburg e.V. veranstalten die Grizzlys den insgesamt vierten KIDS HOCKEY DAY der Club-Historie. Am Sonnabend, 17. Dezember in der Zeit von 10.00 bis 11.00 Uhr ist die Eis Arena im Wolfsburger Allerpark fest in Kinderhand. Mitmachen, Spaß haben und Eishockey kennenlernen lautet das Motto an diesem Tag. Einlass in die Arena ist ab 09.30 Uhr.
Mitmachen können alle Kinder, die Spaß an der Bewegung haben: Es werden weder Vorkenntnisse im Eishockey noch im Schlittschuhlaufen vorausgesetzt, denn genau das wird den Kleinen an diesem spannenden Tag beigebracht. Natürlich sind auch „erfahrene“ Kinder herzlich willkommen und können ihre Kenntnisse auffrischen oder erweitern. Die Teilnahme am Kindertag ist kostenlos. Lediglich ein Helm (z.B. Fahrradhelm), Handschuhe sowie Knie- und Ellbogenschoner sollten mitgebracht werden. Schlittschuhe können unentgeltlich in der Eis-Arena ausgeliehen werden.
Im Mittelpunkt des mittlerweile vierten KIDS HOCKEY DAY steht, wie sollte es anders sein, die Eisfläche. Unter Anleitung von ausgebildeten Trainern werden die
ersten Schritte der Kinder auf dem Eis begleitet. Spielerisch wird den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an verschiedenen Stationen gezeigt, wie das Schlittschuhlaufen und die sichere Fortbewegung auf dem Eis schnell erlernt werden können.
Jetzt anmelden und dabei sein. Bereits die ersten Auflagen des KIDS HOCKEY DAY waren ein voller Erfolg. Insgesamt hatten mehrere hundert Kinder jede Menge Spaß an den Spiel- und Sportstationen rund ums Thema Eishockey und haben ihr Eishockey-Diplom gemacht.
Unverbindliche Online-Anmeldungen sind unter nachfolgendem Link möglich und verhindern Wartezeiten am Einlass. Spontane Besucher sind jederzeit herzlich willkommen.
Alle Infos und Anmeldeoptionen gibt es unter www.grizzlys.de/kids
Foto: Grizzlys Wolfsburg
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(DEL/Köln) ST Am Sonntag reisten die Berliner Eisbären nach Köln in die LANXESS arena. 12.972 Zuschauer sahen eine brisante und aggressive Partie. Dabei konnten die Kölner Haie ihre Niederlage gegen Straubing am Freitag wieder wett machen und zeigen, was eine gute Mannschaftsleistung bewirken kann. Der KEC schickte Berlin mit 4:1 nach Hause.
Erwartet wurde Spannung pur. Die anwesenden Eishockeyfans wurden nicht enttäuscht. Der KEC steht in der Tabelle auf Platz zwei und verteidigte diesen Platz souverän, wohingegen Berlin vor dem Spiel auf Platz sieben stand. Das sollte aber nichts heißen, denn am Freitag mussten die Haie eine Niederlage gegen den Tabellenletzten einstecken. Gestern sollte es aber anders sein.
Nach dem Spiel erklärte Trainer Cory Clouston: "Es war kein einfaches Spiel. Berlin hatte wir auch wir am Freitag verloren und und wollte sich heute dafür rehabilitieren. Das erste Treffer war wichtig. Noch wichtiger war allerdings unser Tor zum 2:1, da Berlin zu diesem Zeitpunkt gerade am Drücker war“. (Quelle: www.haie.de)
Aufgrund einer Verletzung, die er sich im Spiel am Freitag zuzog, fehlte Christian Erhoff den Haien. Nicht dabei waren auch Marcel Obmann und Jean Francois Boucher, da Clouston auf einen gut gefüllten Kader zurückgreifen kann.
Berlin startete stark und offensiv in das erste Drittel und erarbeitete sich schnell einige Chancen. Doch Köln hielt dem Druck in der Defensive stand. Auch Gustaf Wesslau war wieder zur Stelle und konnte nicht überwunden werden. Der KEC brauchte etwas um ins Spiel zu kommen, aber das gelang und in der 10. Minute konnten sich die Kölner Fans freuen. Dane Byers netzte nach Vorlage von Nico Krämmer ein. Die Enttäuschung stand Berlin ins Gesicht geschrieben. Bis dahin war es ein faires Spiel ohne nennenswerte Auseinandersetzungen. In der 16. Minute begann es zwischen beiden Mannschaften brisant zu werden und Strafen wurden verteilt.
Der Mittelabschnitt begann mit einem vier gegen vier, da beide Teams zuvor im ersten Drittel Strafen wegen übertriebener Härte bekommen hatten. Berlin drückte weiterhin und drängte auf den Ausgleich. In der 28. Minute dann das Tor für Berlin und zunächst Ernüchterung für die Kölner Fans. Nick Petersen war der Schütze. Zugleich erhielt Fredrik Ericsson eine 10minütige Disziplinarstrafe. Wenig später wieder eine Rangelei, bei der Petersen Travis Turnbull respektlos den Helm fast vom Kopf schlägt. Beide bekommen Strafen. In der 31. Minute gingen die Haie dann durch Shawn Lalonde wieder in Führung. Das zweite Drittel endete mit 2:1.
Der letzte Abschnitt sollte weiter spannend bleiben. Es gab weitere Strafen und Auseinandersetzungen zwischen beiden Mannschaften. Ihn der 50. Minute dann der Doppelschlag. Zunächst punktete Sebastian Uvira und wenige Sekunden später erneut Shawn Lalonde. Damit war der Sack zu und Berlin kam nicht mehr dazu zu erhöhen. Das Spiel endete 4:1 für Köln und drei Punkte blieben in der Domstadt.
Insgesamt war es ein aggressives und hartes Spiel gegen die Eisbären, das die Kölner Haie aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung für sich entscheiden konnten. Die Berliner kamen nur schwer durch die Defensive und konnten nur einen Treffer landen. Der KEC spielte konsequent in der Offensive und belohnte sich mit vier Toren.
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(DEL/Düsseldorf) PM Am 19. Spieltag unterlag die DEG den Krefeld Pinguinen im Straßenbahnderby 2:4 (0:0; 2:2; 0:2). In einem umkämpften Spiel waren es am Ende die Gäste, die sich in den entscheidenden Situationen cleverer verhielten und die Tore schossen.
Nachdem sowohl die DEG als auch die Gäste aus Krefeld mit einer Niederlage in das Wochenende gestartet waren, zeigten beide Mannschaften von Beginn an, dass sie heute nichts zu verschenken hatten. Die erste gute Gelegenheit auf Seiten der Düsseldorfer verzeichnete Daniel Weiß, der mit einem Schuss aus dem hohen Slot am Krefelder Goalie scheiterte. In der Folge ging es hin und her. Brandon Yip war es, der in der achten Spielminute gleich zweimal die Chance auf den Führungstreffer hatte, doch noch wollte der Puck nicht hinein. Dann um ein Haar der Rückstand für die leicht überlegenen Rot-Gelben, Dragan Umicevic lief unbedrängt auf unsere Nummer 35 zu, brachte den Puck aber nicht im Gehäuse unter. Trotz vieler guter Möglichkeiten ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die 1. Pause.
Vertrag verlängert, Ausgleich geschossen
Der zweite Spielabschnitt begann wie der erste aufgehört hatte. Beide Teams versuchten sich Möglichkeiten zu erarbeiten, doch wirklich gefährlich wurde es selten. Irgendwie fiel dann doch ein Tor, leider für die Gäste, die in Person von Marcel Müller die Führung erzielten. Die DEG benötigte ein paar Minuten um den Schock zu verdauen, schlug dann aber eiskalt zu. Nach einem missglückten Schuss von Yip sprang die Scheibe von der Bande zurück und Stephan Daschner versenkte zum 1:1-Ausgleich (32.30, Assist Yip). Doch bereits 51 Sekunden später war der alte Abstand wieder hergestellt, denn Kyle Sonnenburg schloss einen Angriff zum 2:1 für Krefeld ab. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, denn wiederum keine zwei Minuten nach der Führung schlenzte Marcel Brandt, der seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hatte, die Scheibe in Überzahl zum 2:2 in die Maschen. Nach einem deutlich unterhaltsameren Mittelabschnitt ging es so in die Pause.
Manko Chancenverwertung
Direkt zu Beginn des dritten und letzten Drittels war es Maxi Kammerer der mustergültig von Dmitriev bedient wurde, die Scheibe aber nicht richtig kontrollieren konnte, sodass kein genauer Abschluss möglich war. Krefeld in der Folge mit einem leichten Übergewicht, sodass sich Mathias Niederberger nicht über zu wenig Arbeit beklagen konnte. In der 39. Spielminute war aber auch unsere 35 machtlos. Krefeld verwertete einen Konter und ging abermals in Führung. Und es wurde noch schlimmer. Zwei Minuten später erhöhte Umicevic auch noch auf 4:2 aus Gäste-Sicht. Das Spiel plätscherte nun dahin, die DEG rannte immer wieder an, Krefeld verteidigte jedoch clever und ließ kaum noch etwas zu. Auch eine Auszeit und der sechste Feldspieler veränderten am Spielstand nichts mehr. Kopf hoch, am Freitag wird wieder angegriffen!
Dann geht es für die DEG weiter nach Ingolstadt. Das nächste Heimspiel findet in einer Woche gegen die Kölner Haie statt. Restkarten gibt es unter www.degtickets.de.
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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther können zu Hause gegen die Thomas Sabo Ice Tigers einfach nicht gewinnen. In einer dramatischen Partie unterlag der AEV äußerst unglücklich mit 2:3 und kassierte damit die siebte Heimniederlage gegen Nürnberg in Folge. Die Treffer für die Panther erzielten Gabe Guentzel (24.) und Arvids Rekis (25.). Zudem trafen die Gastgeber insgesamt viermal Pfosten oder Latte. Für die Ice Tigers waren Brandon Segal (6.), Leo Pföderl (17.) und Milan Jurcina (24.) erfolgreich.
Ice Tigers treffen früh
Die Panther setzten auf das gleiche Personal wie bei beim 2:1-Sieg in Wolfsburg und hatten nach vorsichtigem Beginn beider Teams auch die erste gute Chance des Spiels. Trevor Parkes schoss aus kurzer Distanz aber knapp über das Tor von Andreas Jenike (5.).
Besser machten es die Gäste, die wenig später ihre erste Gelegenheit prompt in Zählbares ummünzen konnten. Nachdem die AEV-Defensive nicht entscheidend klären konnte, zog Segal aus dem Hinterhalt ab und traf durch die Beine von Boutin zum 0:1 (6.).
Der Treffer zeigte Wirkung, denn die Ice Tigers setzten nach und hätten erhöhen können. Aber Boutin parierte gegen Jesse Blacker stark, als dieser aggressiv zum Tor zog (9.) und war auch gegen Steven Reinprecht zur Stelle (13.). Kurz zuvor hätten aber auch die Panther treffen können, aber
Guentzel traf nur die Latte (13.).
Guentzel an die Latte - Pföderl erhöht
Das Tor fiel dann auf der anderen Seite, als Oliver Mebus abzog und Pföderl vor dem Tor unhaltbar abfälschte (17.). Im zweiten Drittel kam es sogar noch schlimmer, denn bei angezeigter Strafe trafen die Gäste erneut. Jurcina war aus der Distanz erfolgreich (24.).
Die Panther schlugen aber zurück - sogar doppelt. Elf Sekunden nach dem 0:3 konnte Guentzel nach einem Bullygewinn mit einem platzierten Handgelenksschuss verkürzen (24.) und nur weitere 18 Sekunden nach dem Anschlusstreffer jubelte der AEV erneut.
Michael Davies eroberte die Scheibe, bediente Rekis und dieser traf mit der Rückhand aus kurzer Distanz zum 2:3 (25.). Zuschauer und Spieler schöpften neuen Mut und der Ausgleich war mehrfach zum Greifen nahe.
Panther mit Doppelschlag
Zunächst konnten die Panther zwei Überzahlsituationen nicht nutzen und kurz danach traf Jaroslav Hafenrichter freistehend vor dem Tor die Scheibe nicht (32.). Kurz vor Drittelende traf T.J. Trevelyan zudem nur den Pfosten (38.).
Boutin war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Augsburger Kasten - er machte für Ben Meisner kurz nach den drei Treffern zu Beginn des zweiten Drittels Platz.
Oft auszeichnen konnte sich Meisner jedoch nicht - einzig bei einem Versuch von Reinprecht musste der Panthergoalie eingreifen (44.). Deutlich mehr zu tun hatte sein Gegenüber, denn die Panther drängten vehement auf den Ausgleich und erspielten sich Chancen im Minutentakt.
AEV verzweifelt an Jenike und der Latte
Jenike parierte jedoch gegen Mark Cundari (42., 60.), Drew LeBlanc (45., 58.), Brady Lamb (47.), Ben Hanowski (48.) und David Stieler (58.) teilweise herausragend. Zudem schoss Trevelyan knapp neben das Tor (50.) und Cundari (54.) und Lamb (59.) trafen nur die Latte.
Somit blieb es bei der knappen Niederlage und die Panther haben am Dienstag gegen Wolfsburg die Chance, es besser zu machen. Am kommenden Wochenende stehen zudem Partien gegen die Schwenninger Wild Wings und bei den Straubing Tigers auf dem Programm.
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(DEL/Kompakt) MF Der EHC Red Bull München feierte am Sonntag ebenso einen Derbysieg wie die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg. Ein besonderes Ausrufezeichen setzten am Wochenende die Straubing Tigers, zudem kam es am Abend in Düsseldorf zum Straßenbahnderby zwischen der DEG und dem KEV! Das und vieles Mehr im DEL-Kompakt von Eishockey-Online...
Red Bulls holen in Ingolstadt Derbysieg!
Der EHC Red Bull München feierte am Sonntag im ca. 80 Kilometer entfernten Ingolstadt den nächsten Dreier! Nachdem die Bullen im ersten Drittel durch Jonathan Matsumoto und Mads Christensen mit 2:0 in Führung gehen konnten, verkürzte Verteidiger Patrick Köppchen kurz vor der ersten Pause auf 1:2. Im Mitteldrittel zogen die Münchner dann davon. Nachdem Patrick Pohl kurz nach Wiederbeginn den 2:2 Ausgleich erzielte, sorgte Matt Smaby (3:2 / 30.) und Keith Aucoin (4:2, 5:2 / 38. / 39.) für die Vorentscheidung im Oberbayernderby.
Den letzten Treffer in der Saturn-Arena erzielte Brandon Buck acht Minuten vor dem Ende zum 3:5 Endstand. Der EHC München steht somit weiterhin auf Platz eins in der Deutschen Eishockey Liga und erwartet am kommenden Freitag am Oberwiesenfeld die Krefeld Pinguine.
Nichts zu holen für Timo Pielmeier und Co. gab es am Sonntag im Oberbayern-Duell gegen den EHC Red Bull München! [Foto: Jürgen Meyer]
Köln schlägt Berlin verdient deutlich mit 4:1!
Die Kölner Haie gewannen am Nachmittag ihr Heimspiel gegen die Eisbären Berlin verdient mit 4:1. Nachdem Dan Byers die Haie nach knapp zehn Minuten mit 1:0 in Führung schoss, brauchten die Gäste aus der Landeshauptstadt bis zum zweiten Drittel, um den Rückstand zu revidieren. Nick Petersen glich zum 1:1 aus (28.). Die Freude am Ausgleich wehrte bei den Eisbären jedoch nicht lange. Ex-Bär Shawn Lalonde sorgte nur drei Minuten später für die erneute 2:1 KEC Führung (31.).
Auch danach waren es die Rheinländer, welche das Spiel in der Lanxess-Arena dominierten. Via Doppelschlag fixierten die Haie die Drei Punkte im Topspiel des Tages. Nationalspieler Sebastian Uvira (3:1 / 50.) und wiederum Shawn Lalonde (4:1 / 50.) sorgten für einen deutlichen aber verdienten Schlusspunkt in einer ansehnlichen Ligapartie.
Straubing verlässt Tabellenende!
Für die Straubing Tigers ging es am Wochenende hoch auf Platz zwölf! Die Niederbayern gewannen nicht nur am Freitag gegen die Kölner Haie, sondern sicherten sich auch am Sonntag einen Shut-Out Erfolg bei den Adler Mannheim. Bereits nach 16 Minuten war die Messe in der SAP-Arena gelesen. Jeremy Williams (13.) und Mike Hedden (16.) sorgten binnen drei Minuten für die Entscheidung und fixierten damit das Sechs-Punkte Wochenende für die Tigers.
Nürnberg schnappt sich Sieg im Bayernderby!
Für die Thomas Sabo Ice Tigers hieß es am Sonntagabend "Derbysieger!". Die Franken gewannen das bayerische Duell bei den Augsburger Panthern knapp mit 3:2. Dank der beiden Treffer von Brandon Segal (6.) und Leo Pföderl (16.) sorgte Nürnberg bereits früh für die Vorentscheidung im Curt-Frenzel-Stadion. Im Mitteldrittel setzte Milan Jurcina mit dem 3:0 noch einen drauf (24.), ehe wenige Sekunden später Gabe Guentzel den 1:3 Anschluss für den AEV markierte (24.).
Arvids Rekis machte die Partie wenige Augenblicke später nochmals spannend, als dieser zum 2:3 einnetzte (25.). Zu mehr sollte es am Abend aber nicht mehr reichen.

Derbysieger Ice Tigers! Nürnberg gewann am Abend das Bayernduell bei den Augsburger Panthern! [Foto: Birgit Eiblmaier]
Straßenbahn-Derby geht an das Geburtstagskind!
Passend zum 80er des KEV's feierten die Krefeld Pinguine einen 4:2 Erfolg beim ewigen Rivalen in Düsseldorf. Nach einem torlosen ersten Drittel war es Pinguin Marcel Müller, dem der erste Treffer im ISS Dome zur Krefelder Führung gelang (30.). Doch nur wenige Minuten später glich Verteidiger Stephan Daschner zum 1:1 aus (33.). Für die erneute Gästeführung sorgte wiederum nur wenige Sekunden später Kyle Sonnenburg, der das 2:1 für den KEV erzielte (34.). Dass Straßenbahnderbys gerne mal verrückt spielen, zeigte der abermals nur wenige Augenblicke später folgende 2:2 Ausgleich der DEG durch Marcel Brandt, der seinen Vertrag bei der DEG um zwei weitere Jahre verlängerte (35.).
Für den Sieg der Pinguine sorgten im Schlussdrittel Marco Rosa (3:2 / 50.) sowie Dragan Umicevic (4:2 / 52.). Für Krefeld geht es am kommenden Freitag zum schweren Auswärtsmatch beim EHC Red Bull München.
Die weiteren Ergebnisse im Überblick:
Schwenninger Wild Wings - Grizzlys Wolfsburg 3:4
Iserlohn Roosters - Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3
Artikel: Mathias Funk
Fotos: Birgit Eiblmaier, Jürgen Meyer
Titelbild: Catrin Hanrieder
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie hier...


(DEL/Schwenningen) (BM) Schwenningen musste weiterhin auf Markus Poukulla, Andreé Hult, Steven Billich, Benedikt Brückner und Istvan Bartalis verzichten. Schwenningen erwischte in einem schnellen Spiel den besseren Start und führte nach dem ersten Abschnitt, ehe Wolfsburg die Partie drehte. Zwar konnte Schwenningen noch einmal ausgleichen, doch die 3 Punkte sicherten sich die Gäste.
Von Spielbeginn an marschierte Schwenningen nach vorne und kam zu mehreren guten Chancen. Auf der Gegenseite verpasste Tyler Haskins nur knapp das Schwenninger Tor. Die Wild Wings machten das Spiel, während die Grizzlys immer wieder gefährlich konterten. Während Jeff Likens die Strafbank drückte wollte den Hausherren in eigener Überzahl nicht viel gelingen. Besser lief es in der 13. Spielminute: Simon Gysbers fing in Unterzahl einen Schuss vor dem Tor ab und schickte Simon Danner auf die Reise, welcher das Auge für den mitgelaufenen Marcel Kurth hatte. Der Youngster tunnelte Sebastian Vogl mit der Rückhand zum vielumjubelten Führungstreffer.
Wolfsburg antwortete mit wütenden Angriffen auf den Gegentreffer und erhöhte den Druck. Folgerichtig erzielten die Gäste nur 2 Minuten später den Ausgleich. Jeff Likens schlenzte die Scheibe Richtung Tor, wo Jerome Samson den Puck unhaltbar ins eigene Tor abfälschte. Die Grizzlys drückten nun auf die Führung und nahmen Joey MacDonald im Tor der Schwarzwälder unter Beschuss. Wie aus dem nichts ging Schwenningen durch ein Kontertor in Führung. Will Acton ließ die Hintermannschaft der
Gäste mächtig alt aussehen und netzte ein.
Der zweite Abschnitt startete mit einem Paukenschlag. Mit der ersten Chance glich Sebastian Furchner das Spiel für Wolfsburg wieder aus. Es entwickelte sich eine hitzige Partie mit vielen Strafzeiten. Als in der 25. Spielminute gleich zwei Schwenninger und ein Wolfsburger in der Kühlbox saßen markierte Sebastian Furchner den Führungstreffer für die Niedersachsen. Doch auch Schwenningen hatte eine Antwort parat: Nach Vorarbeit von Marcel Kurth und Marc El-Sayed, glich Tim Bender von der blauen Linie aus. Das Spiel war nun aufgrund vieler Strafzeiten sehr zerfahren. Außer einem kleinen Faustkampf zwischen Daniel Schmölz und Fabio Pfohl geschah im Mitteldrittel nichts mehr.
Im Schlussabschnitt begegneten sich beide Teams mit offenem Visier. Samson hatte in der 42. Spielminute eine Großchance, zog aber knapp über das Tor. Für Schwenningen bot sich in zwei Überzahlsituationen die Möglichkeit zur Vorentscheidung. Wolfsburg verteidigte allerdings routiniert und ließ nichts anbrennen. Gerade in einer Phase als Schwenningen auf die Führung drückte, konterten die Gäste eiskalt. Christoph Höhenleitner ließ MacDonald aussteigen und beförderte die Scheibe in die Maschen. Schwenningen bemühte sich zwar weiterhin, der Mannschaft von Pat Cortina fiel allerdings nicht mehr viel ein.
Spiel vom: 13.11.2016
Schwenninger Wild Wings - Grizzlys Wolfsburg
Tore:
1:0 |13.|Kurth (Danner / MacDonald)
1:1 |14.|Likens
2:1 |18.|Acton (Maurer / Kaijomaa)
2:2 |22.|Furchner (Haskins / Fauser)
2:3 |25.|Furchner (Foucault / Dehner)
3:3 |27.|Bender (El-Sayed / Kurth)
3:4 |51.|Höhenleitner (Weiß / Dixon)
Zuschauer: 3208
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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