(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie schlagen die Thomas Sabo Ice Tigers am Sonntag-Nachmittag in der LANXESS arena. Uvira, Jones und Hospelt erzielen die Tore für den KEC. Schon am Dienstag treffen beide Teams in Nürnberg wieder aufeinander.
Wenn zwei Teams innerhalb von wenigen Tagen mehrmals aufeinandertreffen, fühlen sich diese Spiele auch während der Hauptrunde schon ein wenig nach Playoffs an. So auch beim "Hinspiel" zwischen den Haien und den Ice Tigers aus Nürnberg, in dem sich der KEC mit einem 3:1-Sieg die Punkte sicherte. Damit schoben sich die Haie in der Tabelle wieder an Nürnberg vorbei und stehen mit 43 Punkten auf Rang drei. Es war eine hart geführte Partie, in der die Haie im Mittelabschnitt einen Rückstand in eine Führung drehten und sich im letzten Drittel keine Blöße mehr gaben – auch bei doppelter Unterzahl in den Schlussminuten.
Das Powerplay brachte im Spielverlauf allerdings auch beim KEC nichts Zählbares. "Wir hatten einige Überzahlmöglichkeiten, haben diese aber nicht genutzt", wies Haie-Headcoach Cory Clouston nach dem Spiel auf ein Manko seines Teams hin. Dafür scorte der KEC bei fünf gegen fünf. Beim Spielstand vom 0:1, Steven Reinprecht hatte die Gäste in der sechsten Minute mit einem Mann mehr auf dem Eis in Führung geschossen, nutzte Sebastian Uvira einen Nachschuss zum umjubelten 1:1-Ausgleich (28.). Und nur zwei Minuten später durften die meisten unter den 14.577 Zuschauern in der LANXESS arena erneut jubeln. Max Reinhart schnappte sich die Scheibe, fuhr mit Geschwindigkeit ins Angriffsdrittel und spielte den Pass vor das Tor.
Dort wartete Ryan Jones bereits und vollendete den Konter zur 2:1-Haie-Führung (30.). Im weiteren Verlauf des Mittelabschnitts wurde das Spiel härter. Die daraus resulterenden Powerplays konnten die Haie jedoch nicht nutzen. Richtig spannend wurde es dann noch mal in den Schlussminuten: Jetzt musste der sich KEC mit zwei Mann weniger auf dem Eis beweisen – und tat dies souverän. Als Nürnbergs Keeper Jochen Reimer dann sein Tor für einen zusätzlichen Feldspieler verlies, machte Kai Hospelt mit einem Schuss ins leere Tor zum 3:1 alles klar (60.).
"Wir sind auch nach dem Rückstand bei unserem Gameplan geblieben und freuen uns über die Punkte. Dennoch wird es auch am Dienstag eine heiße Partie, in der wir gegen einen starken Gegner 60 Minuten unser bestes Eishockey spielen müssen", so Cory Clouston mit Blick auf das nächste Duell.
Am Dienstag treffen beide Mannschaften in Nürnberg erneut aufeinander (19:30 Uhr). Am kommenden Freitag sind die Haie dann bei den Augsburger Panthern zu Gast (19:30 Uhr). Das nächste Heimspiel steigt am Sonntag, 11.12.2016, gegen die Wild Wings aus Schwenningen (16:30 Uhr).
Bild: Tina Kurz
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(DEL/Schwenningen) (BM) Einmal mehr verpassten es die Schwenninger Wild Wings, sich für eine tolle Leistung selbst zu belohnen. Nach einem frühen Doppelschlag der Ingolstädter, kam die Mannschaft von Pat Cortina zwar zum Anschlusstreffer, musste aber Anfang des zweiten Abschnitts einem Drei-Tore-Rückstand hinterher laufen. Binnen zwei Minuten glichen die Gäste das Spiel aus und kamen später sogar zur Führung, welche bis 20 Sekunden vor dem Ende gehalten werden konnte. In der Verlängerung sicherte Ex-Schwenninger Thomas Greilinger den Zusatzpunkt für Ingolstadt.
Die Hausherren erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen durch Greilinger und Pohl mit 2:0 in Führung. Nur 35 Sekunden später erzielte Kalle Kaijomaa in Überzahl den Anschlusstreffer. Hier waren gerade einmal 124 Sekunden gespielt. Die Gäste zeigten sich weiter bemüht und kamen durch Bartalis (6.) und Acton (7.) beinahe zum Ausgleich. Schwenningen hatte sich in die Partie gekämpft und setzte Ingolstadts Defensive gehörig unter Druck. Jerome Samson scheiterte bei einem Alleingang zunächst an Timo Pielmeier und schob direkt im Anschluss am leeren Tor vorbei. In dieser Drangphase nutzen die Schanzer eine Unachtsamkeit der Schwenninger Hintermannschaft um den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herzustellen.
Der zweite Abschnitt begann für die Gäste erneut mit einer kalten Dusche: Brandon Buck nutze einen Abwehrfehler um auf 4:1 zu erhöhen. Schwenningen arbeitete unbeirrt weiter. Während Martin Buchwieser auf der Strafbank saß ließ Andreé Hult die 700 mitgereisten Neckarstädter jubeln. Nur 26 Sekunden sollte es dauern ehe die Gäste erneut jubeln durften. Simon Danner beförderte den Puck aus der Drehung in die Maschen. Wieder nur eine Minute später war es Jerome Samson der mit seinem Treffer die Partie ausglich.
Ingolstadt stemmte sich gegen die Schwenninger Hochphase und kam in der 32. Minute zur erneuten Führung. Nach Sichtung des Videobeweises wurde der Treffer allerdings nicht gegeben. Gut 3 Minuten vor der Pause stellte Andreé Hult die Partie endgültig auf den Kopf. In Überzahl brachte er seine Mannschaft erstmals in Führung.
Im letzten Drittel beschränkten sich die Wild Wings auf das Verteidigen des Vorsprungs. Beide Mannschaften kämpften dabei mit offenem Visier und hatten ihre Chancen. Als Schwenningen kurz vor dem Ende eine 5:3 Unterzahlsituation überstand hofften die vielen mitgereisten Fans bereits auf den Sieg, doch John Laliberte erzielte 20 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich. In der Verlängerung sicherte Thomas Greilinger den Zusatzpunkt für die Panther.
Spiel vom: 04.12.2016
Ingolstadt Panther - Schwenninger Wild Wings
Tore:
1:0 |2.|Greilinger (Pohl / Taticek)
2:0 |2.|Pohl (Greilinger / Salcido)
2:1 |3.|Kaijomaa (Giliati / Hult)
3:1 |14.|Taticek (Pohl / Laliberte)
4:1 |22.|Buck (Laliberte / )
4:2 |25.|Hult (Gysbers / Kaijomaa)
4:3 |25.|Danner (Gysbers)
4:4 |26.|Samson (Acton)
4:5 |37.|Hult (Giliati / Kaijomaa)
5:5 |60.|Laliberte (Oppenheimer / MacNeill)
6:5 |63.|Greilinger (Oppenheimer)
Zuschauer: 3895
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEL/Mannheim) (SK) Nach dem verdienten 5:3-Auswärtssieg über Liganeuling Bremerhaven wollten die Adler am heutigen 2. Advent vor 11.185 Zuschauern in der heimischen SAP Arena nachlegen. Beim Aufeinandertreffen von Tabellenersten und Tabellenzweiten schenkten sich beide Teams von Anfang an nichts. Verbissen wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Am Ende einer packenden, intensiv geführten sollte aber ein 3:4-Sieg für München stehen.
Für die Hausherren trafen Marcel Goc (17.), Ronny Arendt (34.) und Garett Festerling (51.), für den amtierenden deutschen Meister trafen Michael Wolf (40.), Jason Jaffray (47./57.) und Jon Matsuomoto (57.). Klare Zielvorgabe am heutigen Sonntagnachmittag für das Team von Coach Sean Simpson. Denn es galt den Abstand auf den Tabellenersten zu verkürzen - im Idealfall mit der vollen Ausbeute von drei Punkten um die Hälfte. Den besseren Start in die Partie erwischten aber die Gäste, die in den ersten Minuten mächtig Druck auf Dennis Endras im Tor der Adler. Rund drei Minuten waren gespeilt, ehe die Adler erstmals vor David Leggio auftauchten. Mirko Höfflins Break schien wie ein Weckruf, denn danach waren seine Blau-Weiß-Roten die spielestimmende Mannschaft. Auf der Anzeigentafel machte sich die Dominanz allerdings erstmal nicht bemerkbar. Christoph Ullmann, der vor der Partie noch für 750 DEL-Spiele geehrt worden war, machte mit seinem Solo den Auftakt (6.).
Danach sollten die Chancen im Minutetakt folgen. Doch weder Daniel Sparre (7.) noch Luke Adam (8.) und Marcel Goc (9.) schafften es die Scheibe an David Leggio vorbei im Münchner Gehäuse unterzubringen. Die Partie entwickelte sich zunehmend zu einem offenen Schlag-abtausch - und die Adlerfans durften erstmals jubeln. Nach schnellem Zuspiel von Mirko Höfflin und Christoph Ullmann, war es schließlich Marcel Goc, der Leggio zum 1:0überwand (17.). In der darauffolgenden Münchner Überzahl hätten die Bayern über Ex-Adler Yannic Seidenerg direkt wieder ausgleichen können, doch Dennis Endras zeichnete sichein ums andere Mal mit starken Paraden aus.
Mit dem knappen Vorsprung ging es ins Mitteldrittel mit zunehmend besseren Chancen für die Bayern. Doch Richie Regehr (21.) und Frank Mauer (23.) fanden in Dennis Endras aber ebenso ihren Meister wie kurz darauf Steve Pinizzotto, Konrad Abeltshauser (beide 26.) und Mads Christensen (27.). Packende Szene dann in der 34. Spielminute: Ronny Arendt war alleine auf Leggio zugerannt, dann aber unsanft von den Beinen geholt worden. Der "Hooligan" fackelte nicht lange und verwandelte den ihm zugesprochenen Penalty eiskalt zum 2:0 für seine Farben (34.). Das konnte Don Jackson und seinen Bullen nicht gefallen. Hatte Dominik Kahun noch knapp vergeben (39.), so machte es Kapitän Michael Wolf nur eine Zeigerumdrehung später besser. Nach Vorarbeit von Jason Jaffray und Yannic Seidenberg verkürzte er nur 27 Sekunden vor der zweiten Pause auf 2:1 (40.).
Hoch her ging es dann im Schlussabschnitt - mit dem bessseren Ende für den Tabellenführer. Mit dem Ausgleichstreffer von Jason Jaffray nach Vorarbeit von Brooks Macek und Jon Matsumoto (47.) war die Partie wieder offen. Und München witterte Morgenluft. Doch der nächste Treffer fiel zunächst auf Seiten der Hausherren. Garett Festerling fälschte den Pass von David Wolf ins Tor ab und brachte seine Farben so wieder mit 3:2 in Führung (51.). Zwar bemühten die Unparteiischen noch den Videobeweis, doch der Treffer zählte.
Es schien, als ob sich die Adler den Sieg nicht mehr nehmen lassen wollten. Doch dann wurde es ganz bitter. Binnen weniger Sekunden erst der erneute Ausgleich durch Jon
Matsumoto zum 3:3 (57.), ehe der Torschütze die Vorlage für seinen Sturmkollegen Jason Jaffray gab. Jaffray fackelte nicht lange und erzielte mit seinem Tor nicht nur seinen zweiten Treffer an diesem Abend, sondern auch gleichzeitig das entscheidene 3:4-Siegtor für seine Münchner (57.).
Für die Adler gilt es jetzt nach vorne zu schauen, denn am kommenden Freitag wartet auf heimischen Eis der ERC Ingolstadt (9. Dezember 2016), ehe es -begleitet von einem Sonderzug der Fans- auswärts zu den Krefeld Pinguinen geht (11. Dezember 2016).
Spiel vom 4. Dezember 2016
Adler Mannheim - EHC Red Bull München 3:4 (1:0|1:1|1:3)
Tore:
1:0 |17.|Marcel Goc (Mirko Höfflin, Christoph Ullmann)
2:0 |34.|Ronny Arendt (Penalty)
2:1 |40.|Michael Wolf (Jason Jaffray, Yannic Seidenberg)
2:2 |47.|Jason Jaffray (Brooks Macek, Jon Matsumoto)
3:2 |51.|Garett Festerling (David Wolf, Daniel Sparre)
3:3 |57.|Jon Matsumoto (Konrad Abeltshauser)
3:4 |57.|Jason Jaffray (Brooks Macek, Jon Matsumoto)
Zuschauer:
11.185
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Die Young Grizzlys veröffentlichten heute auf ihrer Facebookseite die schöne Nachricht, dass Michael Kelm aus der Reha nach Hause zurückkehren konnte. Michael war im August bei einem Autounfall schwer verletzt worden. Danach gab es einen Spendenaufruf, eishockey-online.com hatte darüber berichtet. Eishockey-online.com möchte hiermit auch die guten Nachrichten weitergeben:
,,Am vergangenen Samstag war es soweit: Die Schülermannschaft der Young Grizzlys konnte ihren Mitspieler Michael Kelm wieder in ihren Reihen begrüßen. Wenn auch zunächst abseits der Eisfläche, freute sich das Team über Michaels moralische Unterstützung beim Spiel gegen den Hamburger SV. Nach seinem schweren Unfall im August waren jetzt alle froh, dass es Michael besser geht und er nach wochenlanger Reha in Brandenburg endlich nach Hause durfte.
Der Verein hatte geholfen und eine beispiellose Spendenaktion für Micha initiiert. Kurz nach dem Start war eine unglaubliche Welle der Hilfs- und Spendenbereitschaft, vor allem über die sozialen Netzwerke, nach Wolfsburg geschwappt. Mit dem Geld konnten die hohen Kosten der Reha für die Familie abgemildert werden, und Micha konnte während der schweren Zeit durch seine Eltern und seine Schwester Melissa lückenlos begleitet werden.
An dieser Stelle daher einen ganz herzlichen Dank an alle, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben! Ob mit Genesungswünschen, Geldspenden oder selbstorganisierten Sammelaktionen: Ihr alle habt geholfen, dass Micha Tag für Tag erfahren durfte, dass er sein Schicksal nicht allein bewältigen muss. Danke Eishockey-Community für die Solidarität!"
Foto: EHC Grizzly Adams Wolfsburg 1992 eV.
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler sind mit einem 5:3-Sieg gegen die Fischtown Pinguins ins Wochenende gestartet. Mathieu Carle, Danny Richmond, David Wolf, Garrett Festerling und Sinan Akdag waren für Mannheim erfolgreich. Jordan Owens, Jordan George und Jack Combs trafen für die Gastgeber.
Vor heimischem Publikum legten die Pinguins einen furiosen Start hin. Dennis Endras im Kasten der Adler hatte alle Hände voll zu tun, den frühen Rückstand zu verhindern – mit Erfolg. Dann legten die Adler los. David Wolf verfehlte nach einem Bauerntrick das lange Eck denkbar knapp (6. Spielminute), Mathieu Carle zielte besser: Sein Schlagschuss von der blauen Linie schlug zur Führung hinter Jani Nieminen ein (7.). Das war der Startschuss für Mannheim.
Marcus Kink kam beim Pass von Christoph Ullmann einen Sekundenbruchteil zu spät (10.), Garrett Festerling fälschte einen Schuss von Carlo Colaiacovo ab (12.). Nachdem Endras mit einer Glanztat den Ausgleich durch Jordan George verhinderte (14.), schlug Danny Richmond zu und erhöhte mit einem platzierten Schlenzer auf 2:0 (15.). Kurz vor der ersten Pause durften die Adler zum ersten Mal im Powerplay ran und präsentierten sich eiskalt: David Wolf brachte die Scheibe scharf vor das gegnerische Tor, ein Bremerhavener Schlittschuh erledigte den Rest (18.).
Pinguins geben sich nicht auf.
Als Garrett Festerling nach einer tollen Kombination über David Wolf und Daniel Sparre das 4:0 erzielte und den Arbeitstag von Nieminen beendete, schien es die Vorentscheidung zu sein (27.). Doch die Pinguins gaben nicht auf und wehrten sich. Nachdem Denis Reul mit einem Schuss an die Latte Pech hatte, verkürzte Jordan Owens aus dem Getümmel heraus (beide 29.). Es war der Startschuss für die Bremerhavener Offensive.
Wade Bergman verzog in Überzahl (32.), auf der anderen Seite hielt Gerald Kuhn, der für Nieminen gekommen war, phantastisch innerhalb weniger Sekunden gegen Sparre, Festerling und Wolf (33.). Jack Combs ließ in kürzester Torentfernung den zweiten Bremerhavener fahrlässig liegen (36.). Marcus Kink hätte die Nerven der rund 340 mitgereisten Mannheimer beruhigen können, scheiterte aber per Schlagschuss an Kuhn (39.).
Akdag besorgt die Vorentscheidung
Auch im Schlussabschnitt erwischten die Adler einen nahezu perfekten Start. Sinan Akdag zog vom linken Bullykreis aus ab und Kuhn sah die Scheibe viel zu spät – das 5:1 und die Vorentscheidung (44.). Garrett Festerling hätte das Ergebnis alleine vor Kuhn sogar noch höherschrauben können, konnte den Keeper aber nicht überwinden (49.).
Kurz vor dem Ende gelang den Gastgebern nochmals Ergebniskosmetik. Beim ersten Schuss von George war Endras noch zur Stelle, Sekunden später war aber auch Mannheims Nummer 44 ohne jede Abwehrchance (55.). Mit einem Überzahltreffer verkürzte Jack Combs auf 3:5 (60.) – das Endergebnis.
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Ingolstadt) PM Sieg beim Tabellenzweiten: Der ERC Ingolstadt hat nach einer starken Leistung drei Punkte bei den Thomas Sabo Ice Tigers geholt. Die Panther bezwangen die Franken mit 5:2. „Das war ein enges Spiel, gerade im Schlussdrittel“, sagte ERC-Cheftrainer Tommy Samuelsson. „Unser Torwart Timo Pielmeier hat mit mehreren starken Paraden den Ausgleich verhindert und kurz darauf treffen wir ins leere Tor.“
Patrick Köppchen bestritt sein 900. DEL-Spiel und er trug selbst als Torschütze dazu bei, dass die Panther zu seinem Jubiläum nach 20 Minuten führten. Der Verteidiger zog nach einem Bully ab, die Scheibe ging hoch ins aus Schützensicht rechte Ecke zum 1:0 (5.). Ingolstadt spielte ein insgesamt sehr gutes erstes Auswärtsdrittel.
Der ERC um den zweiten Jubilar Benedikt Kohl (500. DEL-Spiel) arbeitete defensiv hartnäckig. „Wir waren aggressiv und haben so Kampfmomente gewonnen“, sagte Samuelsson. Sein Team kam darum immer wieder mehreren Gegenzügen. Auf Petr Taticeks Vorlage hätte der mitgestürmte Patrick McNeill beinahe den zweiten Panther-Treffer erzielt (9.). Damit aber dauerte es noch. Erst kam Nürnberg stärker auf und zum Ausgleich per Konter durch Leo Pföderl (11.).
Rund fünf Minuten vor der ersten Pause kam es zu zwei Pfostenschüssen. Den ersten setzte Philippe Dupuis für Nürnberg von links an den langen Pfosten, die Panther verhinderten danach Andrew Kozeks Einschuss. Gleich darauf schoss Petr Pohl für Ingolstadt ans Gestänge, Taticeks Nachschuss saß – 2:1 für den ERC (15.). Verdient. „Wir haben unheimlich Energie aufs Eis gebracht“, sagte Köppchen, „und haben uns Chancen erarbeitet.“
Auch nach dem zweiten Abschnitt führte der ERC mit einem Tor, nämlich mit 3:2. Die Panther spielten weiter clever und energisch. In der 31. Minute traf Patrick McNeill zum zwischenzeitlichen 3:1. Dabei zeigte sich in der Vorbereitung das Erfolgsrezept, mit dem die Panther immer wieder zu Chancen kamen: Hinter dem gegnerischen Tor arbeitete Taticek entschlossen, hatte dabei das Auge für Pohl, der aber mit seinem Schuss noch scheiterte. Als Nürnbergs Steven Reinprecht schon mit dem Puck zum Klären abdrehte, stocherte McNeill am rechten Pfosten ein. Nürnberg kam durch Patrick Reimer, einmal sträflich frei losgelassen, zum 2:3 (36.).
Nürnberg kam im Schlussdrittel. Nachdem Brandon Buck nach einem Aufbaufehler der Eistiger einen Alleingang aufs Tor der Gastgeber ungenutzt ließ (50.), begann die Nürnberger Schlussoffensive. Timo Pielmeier im ERC-Tor bewies seine große Klasse, als er gerade in einigen Unterzahlspielen den Ausgleich verhinderte. „Exzellente Saves“, erkannte Nürnbergs Coach Rob Wilson an, die den ERC auf die Siegerstraße brachten.
Als die Ice Tigers in der Schlussminute den Goalie zogen, traf Jubilar Köppchen zum zweiten Mal. Auch der 5:2-Enstandstreffer durch John Laliberte war ein emptynetter. Der ERC fuhr mit drei Punkten aus Nürnberg nach Hause.
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/Krefeld) (RS) Der Königpalast verkommt zum Selbstbedienungsladen. Der KEV verliert wieder Zuhause ohne Kampf. Was ist nur mit den Pinguinen los?
Die Krefeld Pinguine verloren ein weiteres Heimspiel in der Deutschen Eishockeyliga. Wie? Das läßt sich nur mit Konzeptlos, Planlos, Ziellos und gar Lustlos beschreiben. Die Straubing Tigers, dass auswärstschwächste Team der Liga brauchten sich nicht einmal groß anstrengen. Der Gast ging durch Connoly bereits in Minute zwei in Front. Williams baute diese Führung (16.) auf 2:0 aus. Beide Male glänzte die heimische Abwehr durch kollektive Abwesenheit.
Krefeld fand nur sehr wenig oder gar nicht statt, auf das Gehäuse der Gäste kam kaum etwas, Pätzold hatte keine Mühe sein Heiligtum sauber zu halten.
Im Mittelabschnitt baute Straubing, bekannt als Krefelder Angstgegner, seine Führung auf 3:0 aus, Edwards (40.) traf noch vor der zweiten Drittelsirene. Der Rest war Schweigen. Krefeld konnte nicht und Straubing, ob der harmlosen Gastgeber brauchte nicht. Das Match plätscherte zum Ende hin.... die Fritzmeier raus Rufe waren nicht zu überhören.
Ein Konzept beim KEV ist schwerlich zu erkennen, spielerisch geht gar nichts, nach zwei Stationen ist die Scheibe beim Gegner. Konstanz in den Blöcken. Fehlanzeige! Es wird permanet gewechselt! Mal schauen wie es weitergeht!
Spiel vom 02.12.2016
Krefeld Pinguine - Straubing Tigers 0:3 (0:2|0:1|0:0)
Tore:
0:1 2. Connolly (Williams)
0:2 16. Williams (Schönberger, Connolly)
0:3 40. Edwards (Mitchell, Yeo) PP
Strafen:
Krefeld: 6
Straubing: 10
Zuschauer:
3239
(Foto Ralf Schmitt)
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat bei den Schwenninger Wild Wings einen wichtigen Erfolg gefeiert. Im Schwarzwald siegte das Team von Christof Kreutzer mit 3:1 (2:0, 0:1, 1:0) und startet mit drei Punkten ins Wochenende.
Neben den Langzeitverletzten Daniel Kreutzer, Christoph Gawlik und Stephan Daschner musste die DEG am Freitagabend auch auf den angeschlagenen Marco Nowak verzichten. Dafür kehrte Henry Haase nach Gehirnerschütterung wieder ins Team zurück. Der Start in Drittel Eins denkbar ungünstig. Bereits nach nicht einmal 30 Sekunden machte Tim Conboy seinem Ruf alle Ehre und begab sich zum ersten Mal auf die Strafbank. Die Unterzahl verlief dann relativ ereignislos – wie auch weite Teile des Auftaktdrittels. Kaum Chancen in den ersten 16 Minuten. Wenn dann tauchten eher die Gastgeber gefährlich vor Mathias Niederberger auf, der blieb aber fehlerlos. Dann schlug die DEG auf einmal zu. Und wie! Mit einem Doppelschlag:
Erst netzte Alex Barta auf Vorlage von Adam Courchaine und Chris Minard ein. Dann legten die Rot-Gelben direkt nach. Erst parierte Wild-Wings-Schlussmann Joey MacDonald noch glänzend gegen Maxi Kammerer. Nur Sekunden später zappelte die Hartgummischeibe dann aber erneut im Netz. Rob Collins hatte Topscorer Alexej Dmitriev mit einem fantastischen Pass zielgenau eingesetzt und der lässt sich momentan solche Chancen auch nicht nehmen, wenn er sie nur mit der Rückhand bekommt. Zweiter Assistent war Marcel Brandt. So ging es mit einer 2:0-Führung in die
erste Pause.
Die hielt allerdings nicht allzu lange. Die DEG in einer unglücklichen Unterzahl: Beim Wechsel kam der Puck in Richtung Marcel Brandt, der zwar nicht ins Spiel eingriff, dennoch entschieden die Unparteiischen darauf, dass zuviele Spieler auf dem Eis waren. Und diese Überzahl nutzten die Hausherren in Person von Tim Bender zum frühen Anschlusstreffer. In der Folge durchaus Chancen auf beiden Seiten. Die Düsseldorfer sogar fast zwei Minuten in doppelter Überzahl, aber letztlich nicht erfolgreich. Die beste Möglichkeit hatte Manuel Strodel – nach 40 Minuten blieb es allerdings beim engen 2:1 für Christof Kreutzers Team. Zittermoment zu Beginn des Schlussdrittels. Mathias Niederberger mit einer starken Parade, den Abpraller muss Marc El-Sayed dann eigentlich im leeren Tor unterbringen, aber Tim Conboy, der zuvor den Puck verloren hatte, machte seinen Fehler wieder gut und rettete der DEG die Führung.
Das Spiel nun wie es nun mal bei einer knappen Führung so ist. Die Wild Wings drückten auf den Ausgleich, die DEG lauerte auf Konter. Das Tor fiel auf der richtigen Seite. Brandon Yip auf Eddi Lewandowski und von da aus schlug die Scheibe in Ping-Pong- Manier in MacDonalds Kasten ein. Dann wird es hitzig. Nach einer Meinungsverschiedenheit müssen dann gleich fünf Spieler runter. Auf Seiten der DEGerwischte es Daniel Weiß, Tim Schüle und – natürlich – Tim Conboy. Dazu die Schwenninger Simon Danner und Will Acton. Als dann auch noch Bernhard Ebner runter musste und die Wild Wings ihren Keeper runternahmen eine ganz kuriose Situation: Schwenningen nun mit 6 gegen 3, aber die DEG-Defensive
hielt stand und sicherte das 3:1 und damit den zweiten Auswärtserfolg in Serie nach dem Erfolg in Straubing.
Am Sonntag folgt nun etwas ganz ungewohntes. Die DEG spielt zuhause im ISS DOME. Gegner zur ungewohnten Sonntags-Anfangs-Zeit um 19 Uhr sind die Augsburger Panther.
Strafminuten:
Schwenningen 10 – DEG 16
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) DEL - Die Grizzlys treffen wieder! Shutout in Iserlohn beim 4:0. Stand die Defense in den letzten Spielen gut (Sieg mit 1:0 in Bremerhaven und nur 0:1 gegen Mannheim) waren heute in der Lieblingsdisziplin Auswärtsspiel die Stürmer gefragt.
Es ging auch gut los. Blendend aufgelegte Grizzlys hatten trotz langer Anreise mit Vollsperrung keine schweren Beine. Bereits in der 6. Minute gingen die Grizzlys in Führung. Jeremy Dehner hielt einfach mal drauf und Orendorz fälschte unhaltbar ins eigene Tor ab. Kurz danach musste Christoph Höhenleitner vom Eis. Doch auch in Unterzahl waren die Grizzlys hellwach und verteidigten gut. In der 13. Spielminute traf Alexander Weiß aus halbrechter Position erneut für die Gäste. Mathias Lange schien dran gewesen zu sein, konnte das Tor aber nicht verhindern. Die wenigen Angriffe, die von Iserlohner Seite kamen, konnten von der guten Abwehr der Gäste geblockt oder von Felix Brückmann entschärft werden.
Auch im 2.Drittel gab es ein schnelles Tor für die Grizzlys. Mark Voakes verwandelte zum Shorthander für die Gäste. Er nutzte ein Missverständnis im Powerplay der Roosters, nahm die durchrutschende Scheibe auf und ging alleine auf Mathias Lange zu. Voakes tanzte ihn aus und verwandelte in Penaltymanier sicher zum 0:3. Auch nach dritten Gegentreffer blieb die Gegenwehr der Iserlohner weitgehend aus. Wolfsburg spielte sicher und verteidigte die eigene Zone ohne Probleme. Wenige Sekunden vor der Pause musste der Wolfsburger Kapitän Haskins wegen Haltens vom Eis. Es ging also mit Unterzahl der Grizzlys in den letzten Spielabschnitt.
Diesmal ließen sich die Grizzlys mehr Zeit, spielten geduldig und nutzten eine Überzahlmöglichkeit in der 52. Minute zum 4:0. Nach einem Schlagschuss von Alexander Weiß staubte Tyler Haskins ab. In den letzten Minuten hieß es für die Grizzlys nur noch den Shutout für ihren Goalie abzusichern. Iserlohn drehte zwar in den letzten Minuten etwas auf, war aber nicht zwingend gefährlich.
Fazit:
Die Grizzlys gewinnen ungefährdet und in der Höhe auch verdient mit 4:0 in Iserlohn und sind zurück in der Spur. Nationaltorhüter Felix Brückmann gelang der 2. Shutout hintereinander. Am Sonntag erwarten die Grizzlys zu Hause die Pinguine aus Krefeld. Schaffen sie dann den 3. Sieg in Folge?
Endergebnis:
Iserlohn Roosters gegen Grizzlys Wolfsburg 0:4 (0:2|0:1|0:1)
Tore:
0:1 | 05:27 | Jeremy Dehner
0:2 | 12:32 | Alexander Weiß (Furchner, Mulock)
0:3 | 21:23 | Mark Voakes
0:4 | 51:09 | Tyler Haskins (Furchner, Weiß)
Zuschauer:
4.269
Bericht: Martina Matthias
Foto: Britta Koglin (Eishockey-online.de)
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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther bleiben zu Hause eine Macht. Gegen die Eisbären Berlin feierte der AEV einen verdienten 2:1-Sieg und gewann damit seine letzten vier Partien im Curt-Frenzel-Stadion. Vor 5180 Zuschauern drehten die Panther das Spiel dank Treffer von Thomas Holzmann (25.) und Michael Davies (49.). Die Führung für die Eisbären hatte Jamie MacQueen erzielt (19.).
Davies und Valentine wieder dabei
Personell entspannte sich die Situation bei den Fuggerstädtern ein wenig. Zwar fehlten mit Adrian Grygiel, Evan Trupp, Arvids Rekis und Mark Cundari immer noch vier Leistungsträger, aber Scott Valentine und Davies kehrten nach überstandenen Blessuren ins Team zurück.
Und Davies war auch gleich im Spiel - Brady Lamb konnte nach Zuspiel des Amerikaners aber nicht die frühe Führung besorgen (2.). Überhaupt legten die Panther gut los und nahmen das Tor von Petri Vehanen unter Beschuss. Vor allem T.J. Trevelyan (2., 3. 10., 11., 17.) lieferte sich ein Privatduell mit dem Goalie der Eisbären.
Ein Treffer gelang Trevelyan im ersten Drittel aber genauso wenig wie Trevor Parkes (3., 13.), Jaroslav Hafenrichter (7.) oder David Stieler (16.). Zudem traf Valentine nur die Latte (13.). Die Eisbären präsentierten sich deutlich effizienter:
MacQueen staubt zur Führung ab
Zwar vergaben auch die Gäste einige gute Möglichkeiten - beispielsweise durch Nick Petersen (4.) oder auch Florian Busch, der eine Drei-auf-Eins-Situation nicht erfolgreich abschließen konnte (14.), aber kurz vor der ersten Pause konnten die Berliner jubeln. Spencer Machacek zog zum Tor, kam zum Schuss und den Abpraller verwertete MacQueen zum 0:1 (19.).
Auch nach der Pause änderte sich an den Kräfteverhältnissen nichts. Die Panther fuhren Angriff auf Angrif auf das Tor von Vehanen, aber der Finne schien unüberwindbar. Gerade einmal 40 Sekunden nach Wiederbeginn hatten Davies und Hafenrichter per Doppelchance ausgleichen können, brachten den Puck aber nicht im Gästetor unter (21.).
Im Powerplay klappte es dann wenig später aber doch: Lamb brachte den Puck hart zum Tor, Holzmann hielt den Schläger dazwischen und besorgte den überfälligen Ausgleich (25.). Die Panther waren aber nicht zufrieden und drängten auf die erstmalige Führung.
Holzmann gleicht aus
Vor allem Holzmann hatte gleich mehrfach den Torschrei schon auf den Lippen (28., 31. 34.), aber Vehanen brachte irgendwie immer ein Körperteil dazwischen. Auch Ben Hanowski verzweifelte, als er kurz vor Drittelende nach toller Kombination freistehend aus kurzer Distanz scheiterte (40.).
Die Eisbären ihrerseits kamen kaum gefährlich vor das Tor von Jonathan Boutin. Einzig bei einem Versuch von Bruno Gervais hatte der AEV Glück, dass die Scheibe knapp neben das Tor ging (39.).
Auch im Schlussdrittel blieben die Panther tonangebend. Vehanen war aber einfach nicht zu bezwingen, obwohl der AEV beste Chancen auf das 2:1 hatte. Erst als die Panther mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren durften, war der Eisbären-Goalie gegen das beste Powerplay der Liga geschlagen.
Einen Schuss von Lamb parierte Vehanen noch, aber Davies war zur Stelle und staubte in Baseball-Manier aus der Luft zur hochverdienten Führung ab (49.).
Davies trifft in Baseball-Manier
Erst jetzt nahmen die Panther etwas das Tempo raus und verlegten sich mehr auf die Defensive. Somit kamen die Eisbären besser ins Spiel und intensivierten ihre Offensivbemühungen. Aber die Abwehr des AEV um Boutin stand gut. Es blieb aber bis zum Schluss spannend und in der Tat hatte Petersen wenige Sekunden vor dem Ende das 2:2 sogar noch auf dem Schläger, aber Boutin wehrte mit dem Schoner ab und sicherte den wichtigen Dreier (60.). Für die Augsburger geht es am Sonntag nun bei der Düsseldorfer EG weiter. Das Eröffnungsbully steigt um 19:00 Uhr.
(Foto Feiner Heike)
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(DEL/Straubing) PM Letzten Freitag wurde Straubing erschüttert: Das Straubinger Rathaus ist fast bis auf die Grundmauern abgebrannt. Die Bilder gingen um die Welt. Was blieb, ist aber nicht nur Schutt und Asche. Wir erleben außerordentliche Einsatzbereitschaft vieler Helfer, die es zu würdigen gilt! Hunderte Feuerwehrleute aus Stadt und Landkreis und eine Vielzahl an weiteren ehrenamtlichen Helfern haben Großes geleistet sowie Schlimmeres verhindert.
Diesen tollen Einsatz honorieren nun die Straubing Tigers – alle Feuerwehrleute sowie ehrenamtliche Helfer, die im Einsatz waren, erhalten am Sonntag, 11.12.16, im Rahmen des Heimspiels gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven (19.00 Uhr), freien Eintritt für einen Stehplatz.
„Als verlässlicher Partner der Gesellschaft wollen auch wir unseren Beitrag leisten“, erklärt Tigers-Geschäftsführerin und Stadträtin Gaby Sennebogen. „Viele erachten insbesondere die Tätigkeiten von Feuerwehrleuten als selbstverständlich, doch die sind es beileibe nicht.
Auch die vielen ehrenamtlichen Helfer seien an dieser Stelle erwähnt. Es wurde eine wahre Energieleistung vollbracht, deshalb wollen wir Feuerwehrmänner sowie ehrenamtliche Helfer zum Heimspiel gegen Bremerhaven einladen, denn Sie haben es sich verdient“, so Sennebogen abschließend.
In den nächsten Tagen werden die Tigers-Verantwortlichen den detaillierten Ablauf mit den verantwortlichen Einsatzkräften abstimmen.
(Foto eishockey-online.com/Archiv)
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(DEL/Wolfsburg) PM Voraussichtliches Saisonende für Kris Foucault. Der Kanadier hat eine schwere Hüftverletzung erlitten. Karl-Heinz Fliegauf: „Eine bittere Nachricht“
Bittere Diagnose für die Grizzlys und ihren Stürmer Kris Foucault: Der Kanadier, der erst vor der Saison nach Wolfsburg gekommen war, hat sich eine schwerwiegende Hüftverletzung zugezogen. Die noch junge Saison 2016-2017 ist für den 25-Jährigen voraussichtlich vorzeitig beendet.
Bis zuletzt hatten die Grizzlys Wolfsburg abgewartet, wie die finale Diagnose lautet. Letzte Untersuchungen bei einem Spezialisten in München ergaben, dass Foucault sich eine schwere Hüftverletzung zugezogen hat, welche ein vorzeitiges Saisonende nach sich ziehen könnte. Schon zu Saisonbeginn hatte der Kanadier einige Partien aufgrund einer Verletzung verpasst. Ob eine Operation notwendig ist, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen.
„Für Kris und uns ist diese Nachricht sehr bitter. Kris hatte sich erst von einer Verletzung erholt und war auf dem Weg, durch seine Qualitäten eine Stütze unseres Offensivspiels zu werden. Wir werden unsere Möglichkeiten nun genau prüfen und den Markt anschließend sondieren“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf.
Foto: Citypress24
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(DEL/Straubing) PM Die Straubing Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben den zum 28. November auslaufenden Vertrag von Verteidiger Sean Sullivan bis Saisonende verlängert.
„Sean Sullivan bringt die nötige Tiefe in unseren Kader und kompensiert den Ausfall von Austin Madaisky,“ so der Sportliche Leiter der Straubing Tigers Jason Dunham.
Sean Sullivan stieß Mitte Oktober zum Kader der Straubing Tigers hinzu und hat bislang 12 DEL-Spiele in der Saison 2016/17 für die Niederbayern bestritten, dabei ein Tor und fünf Assists erzielt.
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Mannheim) PM Die Saison 2016/17 steht für Ryan MacMurchy unter keinem guten Stern. Der Stürmer, der sich am 07. September in Lugano einen Kahnbeinbruch zuzog und in dieser Spielzeit erst vier Mal zum Einsatz kam, erlitt beim 1:0-Auswärtssieg in Wolfsburg einen Rückfall und wird den Adlern auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen.
„Die Computertomographie bei Ryan hat gezeigt, dass die knöcherne Heilung weiter fortschreitet und die Schraube sicher und perfekt sitzt“, so Teamarzt Dr. Guido Volk, „doch die extreme Belastung im Eishockeysport hat zu einer Knochenhaut- und Sehnenentzündung geführt.“
Mit Hilfe eines Gipsverbandes soll die Hand MacMurchys nun ruhiggestellt werden, um die Heilung zu fördern.
(Foto Sörli Binder/AS Foto)


(DEL/Krefeld) PM Die Krefeld Pinguine haben einen weiteren Verteidiger unter Vertrag genommen: Max Faber wechselt von den Kölner Haien in die Seidenstadt. Zuletzt war der 23-Jährige mit Förderlizenz für die Dresdner Eislöwen in der DEL2 tätig.
Faber bestritt bereits in der Saison 2014/15 sechs DEL-Partien für die Krefeld Pinguine. Außerdem ging der gebürtige Hagener für die Eisbären Berlin und die Kölner Haie in der DEL aufs Eis und durchlief die U18- und U20-Nationalmannschaften des Deutschen Eishockey Bundes.
Franz Fritzmeier, Cheftrainer: „Ich kenne Max noch aus Duisburg und bin von seinem Willen überzeugt, dass er sich in der DEL durchsetzen will. Diese Möglichkeit wollen wir ihm hier geben.“
Max Faber: „Ich freue mich, zurück in Krefeld zu sein. Die Fans hier habe ich in guter Erinnerung behalten. Ich möchte mich in der DEL etablieren.“
(Foto Krefeld Pinguine)
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(DEL/Bremerhaven) PM/Kürzel (Autor) Niederlage für die Fischtown Pinguins. Am 23. Spieltag der DEL unterlagen sie den Grizzlys Wolfsburg. Einen einzigen Treffer bekamen die 3937 Fans in der Eisarena zu sehen. Den schossen die Gäste. Gerrit Fauser war der Schütze zum 1:0 für Wolfsburg.
Die Pinguins spielten in exakt der gleichen Aufstellung wie am Freitag beim 3:1-Sieg in Krefeld. Ähnlich wie dort kamen sie schlecht ins Spiel, ihren ersten Torschuss gaben sie erst nach 13 Minuten durch Marian Dejdar ab. Wolfsburg hatte mehr Chancen, traf aber auch nicht.
AUCH DAS ZWEITE DRITTEL BLEIBT TORLOS
Im Mitteldrittel hatten die Pinguins etwas mehr Offensivaktionen, mehr Spielanteile und Chancen hatte aber weiterhin Wolfsburg. Die beste Gelegenheit des Spiels vergab Tyler Haskins (33.), auf Seiten der Pinguins fehlte Marian Dejdar (39.) das Schussglück. Auch das zweite Drittel blieb torlos.
FAUSER BRINGT WOLFSBURG IN FÜHRUNG
Wolfsburg ließ auch im Schlussdrittel nicht locker und war jetzt auch erfolgreich. In der 47. Minute traf Ex-Pinguin Gerrit Fauser nach Vorarbeit von Tyler Haskins zum 1:0 für die Gäste. Danach mussten die Pinguins mehr riskieren und hatten auch Chancen zum Ausgleich. Doch Wolfsburgs Torhüter Felix Brückmann ließ sich nicht überwinden.
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