(DEL/Mannheim) PM Trotz einiger guter Möglichkeiten haben die Adler Mannheim mit 0:1 gegen den ERC Ingolstadt verloren. Marco Eisenhut machte im Tor der Gäste ein starkes Spiel und bildete damit die Grundlage für den Sieg. Thomas Oppenheimer erzielte den einzigen Treffer des Abends.
Adler ohne Abschlussglück gegen Ingolstadt
34 Sekunden war die Partie alt, da durften die Adler erstmals in Überzahl ran. Aus der Strafe gegen John Laliberte machten die Adler aber zu wenig. Erst spät fanden sie in ihre Formation, dann zielte Daniel Sparre etwas zu ungenau (3. Spielminute). Doch auch nach Ablauf der Strafe blieb Mannheim dran. Christoph Ullmann aus der Drehung (4.) und David Wolf (5.) scheiterten jedoch an Marco Eisenhut, der statt Timo Pielmeier im Tor der Gäste stand.
Die Offensive der Schanzer fand in der Anfangsphase nicht statt. Elf Minuten waren bereits gespielt, als Darryl Boyce den ersten gefährlichen Torschuss abgab. Ganz anders die Adler: Andrew Joudrey traf fast per Shorthander (13.), Brent Raedeke (15.) und der wiedergenesene Matthias Plachta (16.) vergaben aussichtsreiche Chancen. Doch Ingolstadt kam. Patrick Köppchen und im Nachschuss Petr Taticek scheiterten jeweils am Pfosten (18.). Besser machte es Thomas Oppenheimer, der einen Schuss von Brandon Buck zur Führung abfälschte (19.).
Keine Tore im Mittelabschnitt
Auch der zweite Durchgang begann mit einem Powerplay für die Adler, Sinan Akdag verzog jedoch in aussichtsreicher Position (23.). Auf der gegenüberliegenden Seite verpassten Taticek (24.) und Oppenheimer (25.) den Shorthander. Vor den Toren war zwar weniger los als vor der Pause, dafür waren die Chancen qualitativ besser. Jean-Francois Jacques und Daniel Sparre per Rückhand scheiterten jedoch an den Torhütern (beide 29.).
Luke Adam hatte Pech, dass sein Schlenzer hauchdünn am langen Eck vorbeiging (34.), in Überzahl verlor Garrett Festerling in der Angriffszone die Scheibe und fast hätte ein Ingolstädter ins eigene Tor getroffen (35.). Auch mit einem Schuss aus dem Slot hatte Festerling kein Glück (37.), ebenso wie Mirko Höfflin kurz vor dem Pausenpfiff (40.).
Ingolstädter Tor wie vernagelt
Auch im Schlussabschnitt hatten die Adler gute Chancen. Plachta (41.) und Dominik Bittner (44.) vom rechten Bullykreis scheiterten aber an Eisenhut. In Überzahl hatte Benedikt Kohl den zweiten Treffer für die Gäste auf dem Schläger, von Dennis Endras‘ Hose abgefälscht schaffte es der Puck aber nicht über die Linie (46.). Ebenfalls in Überzahl scheiterte Festerling (50.).
Bittner aus spitzem Winkel (53.), Wolf und Akdag (beide 55.) waren gut – aber Eisenhut war besser. Als Petr Pohl alleine durch war, verhinderte Endras die mögliche Vorentscheidung (56.). Adam hatte die letzte Chance für Mannheim (59.), als Endras bereits für einen sechsten Feldspieler auf der Bank saß. David Elsner traf nur den Pfosten des leeren Tores (60.).
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Wolfsburg/Berlin) (MM) Bärenduell in der Hauptstadt endet mit 2:3 n.V. für die Grizzlys Wolfsburg, Brückmann-Serie gerissen.Mit Rückenwind und breiter Brust konnten die Grizzlys zu den Eisbären fahren. Hatten sie doch die letzten 4 Spiele zu Null gewonnen, somit 12 Punkte erzielt und sich auf den 2. Tabellenplatz vorgeschoben.
Berlin spielte in letzter Zeit durchwachsen und befand sich vor dem Spiel auf Platz 7. Vorzeichen, die man sonst eher umgekehrt vermutet hätte, aber die Grizzlys hatten eben zuletzt den sprichwörtlichen Lauf. Topspieler bei den Grizzlys Wolfsburg sind Sebastian Furchner, Tyler Haskins und der frischgebackene Rekordhalter Felix Brückmann mit den 4 Shutouts in Folge. Es fehlten bei den Grizzlys Alexander Dotzler, Kris Foucault, Patrick Seifert und Christoph Höhenleitner. Die Eisbären mussten ohne Marcel Noebels, Jonas Müller und Frank Hördler antreten, haben aber die DEL-Topscorer Darin Olver und Nick Petersen in ihren Reihen. Die Frage des Abends in Berlin hieß: Würde das Bollwerk der Grizzlys einen Riss/ein Gegentor bekommen?
Früh im ersten Drittel gab es eine Strafe gegen die Eisbären, somit nach 2 Minuten das erste Powerplay für die Grizzlys Wolfsburg. Die Grizzlys bewiesen sofort, warum sie die zweitbeste Powerplayquote der Liga haben. Bullygewinn, Pass, Schuss durch die Schoner von Vehanen nach 4 gespielten Powerplaysekunden!!!! Das 1:0 durch Robbie Bina. Die Grizzlys setzten nach und beschäftigten die Eisbären gut. Einzig Darin Olver prüfte Felix Brückmann, doch vergebens. Die Grizzlys waren die gefährlichere Mannschaft, spielten mit viel Druck und zogen sich bei Puckverlust geschickt zurück. Lubor Dibelka hatte die Möglichkeit zum 2:0, traf aber nur den Pfosten. Auffällig war auch Tyler Haskins, der sich immer wieder mit schönen Szenen durchsetzte. Fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels war Berlin erstmalig in Überzahl. Die Eisbären übten gleich Druck aus und die Gäste kamen nicht an die Scheibe. Nach fast einer Minute gab es die erste Unterbrechung,aber immer noch im Drittel der Grizzlys. Jetzt spielte Berlin die Scheibe schnell, aber Felix Brückmann war zur Stelle und hielt die Schüsse, die aufs Tor kamen. Wolfsburg überstand das Unterzahlspiel unbeschadet, obwohl sie davon 1:50 im eigenen Drittel verteidigen mussten. Es blieb beim 1:0-Pausenstand und Felix Brückmann baute seinen Rekord auf fast 290 Minuten ohne Gegentor aus.
Kurz nach Anpfiff des zweiten Abschnittes fiel der vermeintliche Ausgleich für Berlin. Die Scheibe war im Tor, war aber unkorrekt mit schräggestelltem Schlittschuh abgefälscht worden. Nach Videobeweis wurde das Tor somit nicht gegeben. Die Grizzlys waren jetzt gewarnt und die Eisbären motiviert. Auch bei Wolfsburg könnte ein Puck über Linie gehen. Die Gäste zeigten sich zunächst unbeeindruckt, aber Berlin wurde aggressiver, schneller und besser. Eine unglückliche Strafe wegen eines Wechselfehlers unterbrach erneut den Spielfluss der Hausherren. Dazu kam eine zweite Strafe wegen Foulspiels, so daß die Grizzlys für 55 Sekunden 2 Mann mehr auf dem Eis hatten. Es dauerte auch nicht lange. Mark Voakes spielte einen Traumpass auf Brent Aubin und der erzielte das 2:0 für die Grizzlys Wolfsburg. In den restlichen 1:33 Überzahl machten die Grizzlys weiter Druck, aber die Eisbären klärten jetzt besser. Nach erneuter Strafe gegen Berlin wurde es wieder gefährlich für das Tor der Eisbären. Aber nur für das Tor, welches von Stephen Dixon umgerannt wurde. Spieler und Tor landeten an der Bande. Dixon blieb unverletzt und das Tor wurde neu verankert. Lubor Dibelka hatte bei einem Konter das sichere 3:0 auf der Kelle, aber Petri Vehanen vereitelte geschickt. Zu diesem Zeitpunkt war Felix Brückmann seit mehr als 300 Minuten ohne Gegentor. Am Ende des zweiten Drittels wurde der Druck der Berliner größer, aber die Schüsse waren zu ungenau.Im nächsten Powerplay für die Eisbären half der Pfosten bei dem einzigen plazierten Schuss. Auch dieses Überzahlspiel konnten die Eisbären nicht nutzen und es blieb beim 0:2 aus Sicht der Hausherren.
Im letzten Drittel betrieben die Eisbären einen riesigen Aufwand. Nach Anpfiff ging es mit 4 gegen 4 los, da sich Weiß und DuPont mit dem Pausenpfiff noch etwas zu sagen hatten. Durch unnötige Strafen halfen ihnen die Gäste. Aubin rutschte in Vehanen und erhielt die Strafe. Diese nutzten die Eisbaren mit viel Druck und Chancen im Sekundentakt. Eine davon verwandelt Florian Busch auf Zuspiel von Darin Olver. Mit diesem Anschlusstreffer im Rücken erhöhten die Eisbären die Schlagzahl und die Grizzlys kamen nur noch zu wenigen Entlastungsangriffen. Bei einer weiteren Überzahl für Berlin kam es in der 52. Minute zu einer unübersichtlichen Situation vor und im Grizzly-Tor. Erst Penalty angezeigt, dann gab es Videobeweis und dann Penalty. Nick Petersen versenkte diesen unhaltbar für Felix Brückmann zum Ausgleich.
Dieser Spielstand von 2:2 hielt trotz enormen Druck der Hausherren bis zum Ende des Schlussabschnittes. Der Sieger musste in der Verlängerung ermittelt werden. Berlin machte weiter Druck und nach einem hohen Stock von Jeff Likens durften sie erneut in Überzahl agieren. Mit viel Glück und einem Felix Brückmann im Tor konnten
die Grizzlys auch diese kritische Situation überstehen. 28,3 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung fasste sich Jeremy Dehner ein Herz und jagte den Puck am Torhüter der Eisbaren vorbei in die Maschen.
Die Brückmann-Serie ist nach genau 315:00 Minuten gerissen. Aber die Siegesserie der Grizzlys hält an. Das Spiel war in der ersten Hälfte von den Gästen geprägt.
Nach dem Anschlusstreffer kamen die Eisbären wesentlich besser ins Spiel und glichen verdient aus. Insgesamt eine umkämpfte Partie mit dem glücklichen Ende für die Grizzlys Wolfsburg.
Endergebnis:
Eisbären Berlin gegen Grizzlys Wolfsburg ...2:3 n.V. (0:1|0:1|0:2|0:1)
Tore:
0:1 | 01:33 | Robbie Bina (Likens, Voakes)
0:2 | 27:48 | Brent Aubin ( Voakes, Likens)
1:2 | 45:04 | Florian Busch (Olver)
2:2 | 51:15 | Nick Petersen
Zuschauer:
12.526
Aufstellung Eisbären Berlin:
#31 Vehanen, #39 Cüpper,
#5 Adam, #6 Wissmann, #25 DuPont, #29 Baxmann, #90 C.Braun, #3 Gervais, #8 Petersen, #10 Machacek, #12 L.Braun, #17 McQueen, #21 Wilson,
#22 Tallackson, #24 Rankel, #26 Busch, #40 Olver, #48 Talbot, #52 Ziegler, #77 Fischbuch
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #12 Wurm, #28 Bina, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Heike Feiner (eishockey-online.com)
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(DEL/Düsseldorf) PM Chancenlos beim Meister: Die Düsseldorfer EG verlor beim EHC Red Bull München am Freitag Abend mit 1:7 (1:3, 0:2, 0:2) und zeigte dabei eine insgesamt enttäuschende Leistung. Das Team muss nun schnell seine Form finden – am besten schon am Sonntag gegen die Eisbären Berlin.
Bitteres erstes Drittel
Die DEG zeigte ein schwaches erstes Drittel. Zwar konnte sie die ersten Minuten ausgeglichen gestalten, doch mit jeder Minute übernahm Meister München mehr und mehr das Spielzepter. Folgerichtig fielen drei Tore, die die Begegnung schon frühzeitig entschieden: Beim 1:0 konnte sich Yannic Seidenberg hinter die Abwehrreihen stehlen. Zunächst scheiterte er an Niederberger, sah dann aber den ebenfalls freistehenden Eder, der zur Führung vollstreckte (5.44). Das 2:0 fiel in Überzahl. Seidenberg zog ab und traf die Kufen von Henry Haase, von dessen Schlittschuhen die Scheibe ins Tor abgefälscht wurde (7.03), Genau solche Gegentore fallen, wenn man eh unten steht… Wenig später der dritte Hausherren-Treffer. Weder die Verteidiger noch Niederberger bekamen den Puck unter Kontrolle und Mads Christensen drückte zum 3:0 ein (15.05). Danach immerhin ein Lebenszeichen. Drayson Bowman verkürzte in Überzahl bei 18.24 zum 1:3. Es war nach 24 Unterzahlspielen der erste Gegentreffer für München bei einem Mann weniger. Fast hätte Maxi Kammerer Sekunden später auf 2:3 verkürzt, doch der Rookie traf die Scheibe nicht richtig. Mit einem verdienten Rückstand gingen die Düsseldorfer in die erste Pause.
Bitteres zweites Drittel
Im zweiten Drittel wurde es leider nicht viel besser. München dominierte und zog, wenn es nötig wurde, Zügel und Tempo an. Erneut war es Yannic Seidenberg, der das Spiel mit seinem zweiten Treffer endgültig entschied. In Überzahl hämmerte er die Scheibe vor 4.180 Zuschauern an den Innenpfosten und in die Maschen (22.15). Wenige Minuten später traf Top-Torjäger Keith Aucion per Rückhand ins rechte Eck (26.59). Nach dieser Szene ersetzte Felix Bick Mathias Niederberger. Anschließend war das Spiel offener und die DEG mit Chancen durch Bowman, Lewandowski und Collins, aber nicht zwingend genug. Zur zweiten Pause stand es 5:1 – auch in dieser Höhe verdient.
Plätscherndes drittes Drittel
Im Schlussabschnitt passierte weniger als zuvor. Die DEG durchaus engagiert, aber ohne echte Chance, das Spiel noch einmal knapper zu gestalten oder gar zu drehen. Der ewige Michael Wolf erhöhte, nachdem Jaffray kurz zuvor nur die Latte getroffen hatte, auf 6:1 (55.17). In Überzahl besorgte Derek Joslin mit ei-nem mächtigen Schlagschuss den Endstand von 7:1. Ausblick: Für das Sonntag-Spiel gegen die Eisbären Berlin (16.30 Uhr) sind immerhin schon über 7.000 Ti-ckets verkauft worden. Der 11. Dezember wäre ein guter Wende-Tag…
Strafen: RB München 6, DEG 14.
Foto: EHC Red Bull München
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(DEL/München) PM München, 9. Dezember 2016. Der EHC Red Bull München hat gegen die Düsseldorfer EG hochverdient mit 7:1 (3:1|2:0|2:0) gewonnen. Vor 4.180 Zuschauern war der Tabellenführer über die gesamte Spieldauer das überlegene Team. Yannic Seidenberg war mit einem Doppelpack der Spieler des Spiels. Die weiteren Treffer beim sechsten Heimsieg in Folge erzielten Andreas Eder, Mads Christensen, Keith Aucoin, Michael Wolf und Derek Joslin.
Spielverlauf
Der EHC Red Bull München brauchte nicht lang, um die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Das Jackson-Team drängte die Gäste in die Defensive und ging in der sechsten Minute mit 1:0 in Führung: Yannic Seidenberg legte einen Abpraller so gut auf Andreas Eder ab, dass der ins leere Tor einschieben konnte. Im Powerplay legten die Red Bulls nach: Yannic Seidenberg hatte zwar Glück, dass sein Schuss von zwei Düsseldorfern unhaltbar abgefälscht wurde, die 2:0-Führung nach acht Minuten war dennoch verdient. In der Folge hielt Mathias Niederberger die Gäste mit mehreren Paraden im Spiel, bei einem Schuss von Mads Christensen war der DEG-Schlussmann dann allerdings machtlos. Die Red Bulls spielten in den ersten 20 Minuten konzentriert und erlaubten sich nur wenige Nachlässigkeiten. Eine davon nutzte Drayson Bowman in Überzahl zum Anschlusstreffer (19.).
Im zweiten Abschnitt knüpften die Roten Bullen an ihr Spiel vor dem Gegentor an. Die Hausherren waren deutlich überlegen und schraubten den Spielstand in die Höhe. Yannic Seidenberg erhöhte im Powerplay mit einem Schlagschuss an den Innenpfosten auf 4:1 (23.), dann beendete Keith Aucoin mit einem Treffer aus dem Slot den Arbeitstag von Mathias Niederberger. Felix Bick übernahm den Platz zwischen den Pfosten des DEG-Tores und stand direkt unter Druck, trotz weiterer guter Chancen der Münchner – Deron Quint traf in der 39. Minute nur den Pfosten – hielt er seinen Kasten bis zur zweiten Pause jedoch sauber.
Im Schlussabschnitt traten die Red Bulls nicht mehr so konsequent auf wie in den ersten beiden Dritteln. Sie waren zwar immer noch das überlegene Team, im Abschluss fehlte nun aber die letzte Konsequenz. Per Konter hätte Alexander Preibisch den zweiten Treffer der Gäste erzielen können, er scheiterte allerdings an Münchens Torhüter David Leggio. In der Schlussphase erhöhten die Hausherren dann noch einmal den Druck – und das Ergebnis. Zunächst traf Michael Wolf zum 6:1 (56.), nur zwei Minuten später markierte Derek Joslin in Überzahl mit einem Schlagschuss den 7:1-Endstand.
Yannic Seidenberg: „Die Qualität in unserem Kader ist sehr hoch, das haben wir heute wieder gezeigt. Heute war so ein Tag, wo fast alles geklappt hat. Endlich sind meine Schüsse mal wieder reingegangen."
Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Düsseldorfer EG 7:1 (3:1|2:0|2:0)
Tore:
1:0 | 05:44 | Andreas Eder
2:0 | 07:03 | Yannic Seidenberg
3:0 | 15:05 | Mads Christensen
3:1 | 18:24 | Drayson Bowman
4:1 | 22:15 | Yannic Seidenberg
5:1 | 29:59 | Keith Aucoin
6:1 | 55:17 | Michael Wolf
7:1 | 57:06 | Derek Joslin
Zuschauer:
4.180
Foto: EHC Red Bull München
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(DEL/Wolfsburg) PM/WoB Die Grizzlys Wolfsburg haben ein großes sportliches Ausrufezeichen gesetzt und den Vertrag mit ihrem Top-Verteidiger Jeremy Dehner vorzeitig für drei weitere Jahre (bis 2020) verlängert. Der 29-jährige US-Amerikaner wird somit auch künftig ein sehr wichtiger Bestandteil der Mannschaft des amtierenden deutschen Vizemeisters bleiben.
Dehner wechselte zur Saison 2014-2015 aus Salzburg in die Deutsche Eishockey Liga zum EHC Red Bull München und wurde in seiner ersten Spielzeit direkt deutscher Meister. Zuvor sammelte der in Madison, Wisconsin, geborene US-Amerikaner in der finnischen Liiga erste Europa-Erfahrungen. Für den Top-Club Jokerit Helsinki absolvierte er von 2010 bis 2014 237 Ligaspiele (15 Tore und 55 Assists) sowie 30 Partien in der European Trophy.
Dehner stammt aus einer Eishockey-Familie. Sein Onkel Gary Suter bestritt mehr als 1200 Spiele in der National Hockey League (NHL). Einen hohen Bekanntheitsgrad hat auch sein Cousin Ryan Suter, der aktuell bei den Minnesota Wild unter Vertrag steht.
Defensiv und offensiv wertvoll
In der laufenden Saison gelangen dem Linksschützen in 25 Partien bereits zwei Treffer und hervorragende 14 Vorlagen. Damit ist Dehner einer der punkbesten Verteidiger der DEL. Sowohl im Powerplay als auch im Penalty Killing kommt dem US-Amerikaner eine wichtige Rolle zu. Dabei übernimmt der zweifache Familienvater stets viel Verantwortung.
„Meine Frau Calla, unsere Kinder und ich fühlen uns in Wolfsburg sehr wohl. Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und auch der Familien untereinander ist beindruckend. Darüber hinaus bin ich fest davon überzeugt, dass wir auch in den kommenden Jahren erfolgreiches Eishockey spielen können. Trotz anderer Angebote war es unser gemeinsamer Wunsch, hier in Wolfsburg zu bleiben“, so Dehner.
„Ziemlich schnell war klar, dass wir mit Jeremy eine echte Verstärkung für unsere Mannschaft nach Wolfsburg holen konnten. Er löst viele brenzlige Situationen mit seinen herausragenden läuferischen Fähigkeiten und kurbelt das Spiel nach vorne an. Durch seine Vielseitigkeit und seine guten Entscheidungen, die er mit der Scheibe trifft, ist er einer der wichtigsten Faktoren in unserer Abwehr. Dieser langfristige Vertrag zeigt das gegenseitige Vertrauen, das wir innerhalb kürzester Zeit zueinander aufgebaut haben und soll auch dokumentieren, dass wir weiter sehr hart an der Optimierung unserer Mannschaft arbeiten“, zeigte sich Sportdirektor und Geschäftsführer glücklich nach der gelungenen Vertragsverlängerung.
Foto: ???
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(DEL/Wolfsburg) PM Grizzlys vertrauen weiterhin auf Schanner: Langfristige Partnerschaft beschlossen, Karl-Heinz Fliegauf: „Hervorragende Zusammenarbeit“. Die Grizzlys Wolfsburg und die Schanner Eishockeyartikel GmbH + Co. KG geben die Verlängerung des bereits seit 2009 bestehenden Ausrüstungsvertrag bekannt. Schanner rüstet das Spitzenteam mit Eishockey-Equipment aus.
Zum Einsatz kommen dabei Produkte der renommierten Marken Bauer, Easton, Sher-Wood und Vaughn. Die Kooperation umfasst Schlittschuhe, Helme, Hosen, Handschuhe, Schläger und Torhüterausrüstungen. Außerdem werden dem Club die neuen Blademaster-Schleifmaschinen zur Verfügung gestellt.
Für Schanner ist es wichtig, den betreuten Mannschaften eine Rundumbetreuung zukommen zu lassen. Aus diesem Grund wird eine langfristige Partnerschaft eingegangen, die eine intensive Zusammenarbeit ermöglichen soll. „Nur so kann zukunftsorientiert gearbeitet werden“, sagt Marc Meier, Geschäftsführer von Schanner. Für eine Top Betreuung werden Thomas Kulzer (Account-& Team Manager bei Schanner) und Christian Groh (Innendienst) sorgen.
„Die Zusammenarbeit mit Schanner funktioniert hervorragend. Wir schätzen uns sehr. Es geht für uns bei Ausrüsterverträgen nicht nur um Produkte, sondern auch um Service und Betreuung“, zeigt sich Charly Fliegauf, Geschäftsführer Sport & Marketing bei den Grizzlys Wolfsburg, über das Fortbestehen der langjährigen Zusammenarbeit erfreut. „Unseren Spielern ist es wichtig, dass sie absolutes Top-Equipment nutzen können“, fügt Grizzlys-Cheftrainer Pavel Gross hinzu.
SCHANNER betreut neben den Grizzlys Wolfsburg noch weitere 9 DEL Clubs und eine Vielzahl DEL2 Vereine. Des Weiteren werden wir von eishockey-online.com auch von Schanner ausgerüstet.
(Foto Grizzlys Wolfsburg)
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(DEB) (PM) Die U20-Nationalmannschaft gewinnt im letzten WM-Vorbereitungsspiel in Langenhagen mit 6:3 (2:3; 4:0; 0:0) gegen Frankreich. Außerdem benennt Bundesnachwuchstrainer Christian Künast den finalen Kader für die 2017 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Bremerhaven.
Die DEB-Auswahl erwischte heute den besseren Start in die Partie und konnte durch Samuel Soramies bereits nach drei Minuten in Führung gehen. Doch die Franzosen ließen sich nicht lange bitten und nutzen prompt ein Überzahlspiel sowie einen Fehler der deutschen Defensive zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. 12 Sekunden vor der ersten Pause brachte Leon Gawanke seine Mannschaft bereits auf einen Treffer ran, bevor dann im zweiten Drittel die Chancenauswertung der Deutschen eine positive Bilanz zeigte. Neben Niklas Postel und Julian Kornelli konnte sich Valentin Kopp noch zwei Mal in die Torschützenliste eintragen und während Cody Brenner seinen Kasten fortan sauber hielt so den 6:3-Endstand aus deutscher Sicht festmachen.
Wie Trainer Künast bereits vor der Maßnahme ankündigte wurde nach dem Spiel der finale Kader für die anstehende Weltmeisterschaft benannt. „Es ist nie leicht diese Entscheidungen zu treffen. Die Jungs haben sich wirklich gut präsentiert und ich möchte auch hier noch mal meinen Dank für ihren Einsatz zum Ausdruck bringen.“ Neben Verteidiger Halbauer treten auch die Stürmer Kornelli und Postel die Heimreise an. „Wir gehen mit drei Torhütern, sieben Verteidigern und 13 Stürmer ins Turnier.“ Für die Mannschaft um Bundesnachwuchstrainer Christian Künast geht es noch heute Abend nach Bremerhaven wo dann am Sonntag das erste WM-Spiel gegen Kasachstan ansteht.
Deutschland: Brenner (Pantkowski) – Schütz, Mannes; Körner, Drews, Busch – Granz, Fohrler; Napravnik, Jahnke, Kopp – Kälble, Gawanke; Kieslinger, Daubner, Spitzner – Halbauer, Gläßl; Postel, Soramies, Kornelli
Tore: 1:0 (03:04) Soramies (Kornelli, Postel); 1:1 (04:52 / PP1) Ville (Texier, Maia); 1:2 (10:41) Texier (Gallet, Ville); 1:3 (15:23) Ville (Texier); 2:3 (19:48 / PP1) Gawanke (Kopp, Jahnke); 3:3 (21:44) Kopp (Napravnik); 4:3 (22:12) Postel; 5:3 (29:25) Kornelli (Soramies, Fohrler); 6:3 (34:17) Kopp (Napravnik)
Strafminuten: Deutschland 6 – Frankreich 16
Kader U20-Nationalmannschaft WM 2016 in Bremerhaven
| No | Pos | Name | Vorname | geb. am | cm | kg | L/R | Home Team |
| 1 | GK | Pantkowski | Mirko | 26.05.98 | 182 | 75 | L | Adler Mannheim /Kassel Huskies |
| 20 | GK | Brenner | Cody | 19.01.97 | 181 | 72 | L | EV Regensburg |
| 25 | GK | Boehm | Michael | 29.01.97 | 182 | 79 | L | EC Bad Tölz |
| 2 | D | Kälble | Lukas | 13.10.97 | 187 | 86 | L | Fargo Force |
| 3 | D | Granz | Oliver | 18.09.97 | 176 | 80 | L | ESC Wohnbau Moskitos Essen |
| 4 | D | Mannes | Niklas | 02.07.98 | 180 | 76 | L | Düsseldorfer EG/EC Bad Nauheim |
| 5 | D | Fohrler | Tobias | 06.09.97 | 195 | 102 | R | EV Zug |
| 7 | D | Gläßl | Maximilian | 13.03.97 | 189 | 90 | L | Straubing Tigers / Löwen Frankfurt |
| 9 | D | Gawanke | Leon | 31.05.99 | 186 | 82 | R | Cape Breton Screaming Eagles |
| 10 | D | Schütz | Simon | 09.11.97 | 178 | 87 | L | ERC Ingolstadt / ESV Kaufbeuren |
| 8 | F | Soramies | Samuel | 30.06.98 | 182 | 82 | L | Jungadler Mannheim |
| 11 | F | Mayenschein | Jakob | 01.04.97 | 181 | 78 | L | EC Red Bull Salzburg |
| 13 | F | Dumont | Lucas | 08.06.97 | 187 | 74 | R | Kölner EC „Die Haie“ /Eislöwen Dresden |
| 14 | F | Jahnke | Charlie | 14.02.98 | 177 | 79 | L | Eisbären Juniors Berlin |
| 15 | F | Drews | Yannick | 30.07.97 | 180 | 82 | L | EV Regensburg |
| 16 | F | Körner | Christoph | 09.07.97 | 188 | 84 | L | Fischtown Pinguins |
| 17 | F | Napravnik | Julian | 06.05.97 | 180 | 74 | L | Des Moines Buccaneers |
| 18 | F | Kopp | Valentin | 19.08.97 | 183 | 83 | R | EV Landshut |
| 19 | F | Daubner | Maximilian | 20.09.97 | 179 | 77 | L | EC Red Bull Salzburg |
| 21 | F | Eder | Tobias | 04.03.98 | 183 | 81 | R | EC Red Bull Salzburg |
| 22 | F | Kislinger | Maximilian | 11.02.98 | 189 | 91 | L | North Bay Battalion |
| 24 | F | Spitzner | Lois | 13.06.97 | 185 | 80 | L | Füchse Duisburg |
| 26 | F | Busch | Valentin | 08.01.98 | 183 | 80 | L | EHC Bayreuth |
(Foto Natascha Eymold)
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(DEL/Wolfsburg/Düsseldorf) (MM) Je länger eine Serie dauert umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie reißt. 3 Siege in Folge, 3 Shutouts.... Auf dem Papier ist die Partie auch eindeutig. Die Grizzlys gewannen 10 der letzten 15 Partien in Düsseldorf. Es trifft der Tabellenvierte auf den Tabellen-13. Mit einem Sieg könnten die Grizzlys auf den 2. Platz vorrücken. Aber Pavel Gross warnt auf der Homepage: „Sicher machen die Jungs aktuell einiges richtig. Aber es gibt genug Dinge, an denen wir arbeiten müssen. Lassen wir nach, machen wir einen Schritt zu wenig, dann bekommen wir Probleme.“ Was sollte es nun werden? Ein klarer Sieg für den Favoriten oder der Stolperstein bei einem vermeintlich leichten Gegner? Oder ein sensationeller 4. Shutout?
Zuerst waren die Hausherren gefährlich. Düsseldorf gleich mit gutem Forecheck und Felix Brückmann hatte einiges zu tun. Es gab in der 3. Minute eine frühe Strafe gegen Wolfsburg. Sollte die Shutoutserie jetzt reißen? Doch die Defense der Grizzlys war in letzter Zeit überragend. Die DEG hatten einige gute Möglichkeiten, aber die Wolfsburger blockten die Schüsse. Kaum komplett hatte Gerrit Fauser den Führungstreffer auf dem Schläger, doch er traf nur den Pfosten. Die Gäste waren jetzt wacher und kamen besser ins Spiel. Die nächste Möglichkeit war ein Schuss von Christoph Höhenleitner, allerdings direkt in die Fanghand von Mathias Niederberger. Nun gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Torhüter waren aber auf dem Posten und ließen sich nicht überwinden. Noch einmal mussten die Grizzlys zeigen, warum sie die zweitbeste Mannschaft im Unterzahlspiel sind. Relativ problemlos hielten sie die DEG vom eigenen Tor weg. Kurz danach folgte ein Powerplay für die Wolfsburger. Die Grizzlys kamen schnell in die Aufstellung und hatten mehrere Möglichkeiten durch Voakes. Als nach 1,5 Minuten die Reihen gewechselt wurden, rettete erneut der Pfosten für die DEG nach einem von Tyler Haskins abgefälschten Schuss. So ging es torlos in die Drittelpause und Felix Brückmann konnte weitere 20 Minuten ohne Gegentor verbuchen.
Das zweite Drittel begann mit einer Chance für die DEG. Curchaine setzte sich mit einer Einzelleistung durch, doch Fabio Pfohl übte sich als Verteidiger und verhinderte im letzten Moment den Torschuss. Es war ein ausgeglichenes Spiel, da sich beide Mannschaften neutralisierten. Wolfsburg hatte nach wie vor die gefährlicheren Möglichkeiten. Die DEG prüfte Felix Brückmann noch nicht ernsthaft. Nach einer weiteren Strafe gegen die DEG waren die Gäste erneut in Überzahl. Sie spielten wieder ein überzeugendes Powerplay. Mathias Niederberger musste 3x retten. Auch als die Hausherren wieder komplett waren, setzten die Grizzlys nach. Verpassten immer wieder knapp. Es gab noch zwei sehenswerte Chancen für die Düsseldorfer EG. Felix Brückmann rettete mit Spagat und behielt die Nerven. Das zweite Drittel endete ebenfalls ohne Tore. Bisher war es ein Spiel ohne die ganz großen Möglichkeiten und lebte von der Spannung, wann und durch wen das erste Tor fallen würde.
250 Minuten war Felix Brückmann jetzt ohne Gegentor. Sollte er das Spiel wieder zu Null überstehen? Das wäre DEL-Rekord. Auch zu Beginn des Schlussabschnittes wirkte das Spiel etwas zäh. Vielleicht war es der ungewohnte Termin in der Woche, hatten doch beide Mannschaften auch schon am Wochenende gespielt. Druck aufs gegnerische Tor wurde nur in Powerplaysituationen ausgeübt. Doch sowohl eine Strafe gegen Düsseldorf als auch gegen Wolfsburg konnte nicht genutzt werden. Das 1:0 für Wolfsburg fiel aus dem Nichts. Da Mathias Niederberger nicht von vorn zu bezwingen war, versuchte es Stephen Dixon aus der Rundung und noch hinter der Torlinie stehend, sah wohl die kleine Lücke und schoss den Goalie der DEG an die Schulter. Von da ging der Puck ins Tor. Jetzt waren noch 9 Minuten zu spielen. Die DEG rannte wütend an, nachdem ein schwerer Check gegen Norm Milley nicht geahndet worden war. Nach einer längeren Unterbrechung wegen einer defekten Strafbanktür fiel nach Wiederanpfiff der 2. Treffer der Gäste. Das Tor wurde nach Videobeweis gegeben. Tyson Mulock war der Schütze. Jetzt hieß es für die Gäste aus Wolfsburg, in den letzten 3 Minuten nur noch, den 4. Shutout zu sichern. Wolfsburg spielte nach vorn und hielt auch gegen 6 Feldspieler in der letzten Minute die Scheibe vom eigenen Tor fern. Somit war der Rekord perfekt. Felix Brückmann ist der erste Torhüter der DEL mit 4 Shutouts in Serie.
Fazit: Arbeitssieg für Wolfsburg, DEL Rekord für Felix Brückmann
Endergebnis:
Düsseldorfer EG gegen Grizzlys Wolfsburg 0:2 (0:0|0:0|0:2)
Tore:
0:1 | 51:22 | Stephen Dixon (Höhenleitner)
0:2 | 56:33 |Tyson Mulock (Aubin)
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Birgit Häfner (eishockey-online.com)
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(DEL/Mannheim) PM Das Charity-Dinner und der Dezember gehören zusammen wie Weihnachten und der Weihnachtsmann. Bereits zum siebten Mal schlüpften die Spieler der Adler Mannheim in ihre Kellner-Outfits und stellten sich in den Dienst der guten Sache. Sämtliche Erlöse des Abends gingen wie in den Vorjahren an „Adler helfen Menschen e.V.“.
Neuer Rekord beim Charity-Dinner
Luke Adam wurde von den Gästen zum besten Kellner des Abends gewählt. Die Nachfrage nach Karten für das außergewöhnliche Event war im Vorfeld wie immer riesig. Damit noch mehr Gäste teilnehmen konnten, zog das Charity-Dinner für seine siebte Ausgabe um. Statt ins Mannheimer Capitol ging es in das Dorint Kongress Hotel am Wasserturm, dort fanden 200 Gäste Platz.
Mit einem Begrüßungssekt ging es dann los. Angeführt von David Wolf und Ronny Arendt verteilten die Spieler Getränke, Marcel Goc machte mit einem Teller voller Fingerfood die Runde. In entspannter Atmosphäre, die das Charity-Dinner schon immer besonders machte, konnten die Gäste die Spieler aus nächster Nähe erleben. Ob Autogramme oder Selfies, jeder Wunsch wurde erfüllt.
Durch den Abend führte zum zweiten Mal in Folge Sascha Bandermann, sonst für Sport1 im Einsatz. Auf seinen Co-Moderator Christoph Ullmann musste er dieses Jahr allerdings verzichten, Mannheims Nummer 47 hatte das Mikrofon gegen ein Tablett eingetauscht. Wirklich ernst wurde es für die Mannschaft dann nach der Begrüßung durch Adler-Geschäftsführer Matthias Binder und Cheftrainer Sean Simpson: Die Vorspeise wurde serviert.
wundervollen Abend und die zahlreiche Unterstützung. Sie machen das Charity-Dinner jedes Jahr wieder zu etwas ganz Speziellem.
Tombola & Auktion
So geschickt die Jungs mit dem Schläger umgehen können, so geschickt wurde die Suppe unfallfrei von der Küche an die Tische gebracht. Auch wenig später bei der Hauptspeise gaben sich die Kufencracks keine Blöße und sorgten dafür, dass keiner der Gäste hungern musste.
Natürlich durften auch eine Tombola und die Auktion nicht fehlen, bei der einmalige Momente mit den Adlern unter den Hammer kamen. Mit tatkräftiger Unterstützung durch Ronny Arendt und Christoph Ullmann versteigerte Sascha Bandermann unter anderem einen Kinobesuch mit zwei Adlern und eine Auswärtsfahrt im Mannschaftsbus.
Nach dem Dessert wurde ausgezeichnet: Es wurden der am besten angezogene und der beste Kellner gesucht. Während David Wolf den „Schönheitswettbewerb“ souverän für sich entschied, machten es die Jungs den Gästen im anderen Wettbewerb sehr schwer. Dort setzte sich Luke Adam knapp vor Andrew Joudrey und Christoph Ullmann durch.
Vor Mitternacht fällt der Rekord
Kurz vor Mitternacht war es dann soweit. Eine große Frage stand im Raum: Wieviel ist für den guten Zweck zusammengekommen? Matthias Binder durfte auch dieses Mal wieder einen Rekord vermelden. Nachdem die Adler etwas aus der Mannschaftskasse draufpackten, stand die unglaubliche Summe von 32.000 Euro fest. Damit wird „Adler helfen Menschen e.V.“ auch in Zukunft wieder Gutes für notleidende und unschuldig in Not geratene Menschen in der Region tun.
Die Adler Mannheim und „Adler helfen Menschen e.V.“ bedanken sich von ganzem Herzen bei allen Gästen für einen
(Foto Adler Mannheim)
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(DEB) (PM) Die U20-Nationalmannschaft unterliegt Norwegen im WM-Vorbereitungsspiel in Langenhagen mit 3:5 (1:3;2:0;0:2). Bereits morgen testet die U20-Auswahl erneut gegen Frankreich (16.00 Uhr) bevor es dann nach Bremerhaven zur 2017 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I geht.
Nach einem denkbar schlechten Start mit einem schnellen 0:1-Rückstand konnte Oliver Granz den Ausgleich durch einen satten Schuss von der blauen Linie zunächst zwar wieder herstellen, doch die Gäste aus Norwegen schlugen noch vor der ersten Pause im Doppelpack zu und gingen mit 1:3 aus deutscher Sicht in Front.
Nach einem starken zweiten Drittel und zwei Überzahltreffern durch Lucas Dumont und Jakob Mayenschein ging die DEB-Auswahl mit einem 3:3-Unentschieden ins Schlussdrittel. Vielversprechende Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, letztlich verstanden es die Skandinavier aber besser diese zu nutzen und nach der erneuten Führung besiegelten sie den Endstand von 3:5 wenige Sekunden vor Ende mit einem Empty-Net-Treffer.
Christian Künast, Bundesnachwuchstrainer: „Norwegen war der erwartet schwere Gegner. Vom Spiel heute nehmen wir mit, dass wir noch an unserem Fünf gegen Fünf Spiel arbeiten müssen. Besonders positiv hingegen waren unsere Special-Teams. Sowohl in Unter- als auch in Überzahl haben wir gut gespielt.“
Deutschland: Pantkowski (Brenner) – Schütz, Mannes; Mayenschein, Eder, Dumont – Fohrler, Granz; Napravnik, Jahnke, Kopp – Kälble, Gawanke; Körner, Soramies, Busch – Gläßl, Halbauer; Kislinger, Daubner, Spitzner - Postel
Tore: 0:1 (0:53) Jakob Lundell Noer; 1:1 (04:46/PP1) Oliver Granz (Charlie Jahnke; Valentin Kopp); 1:2 (17:26) Tom Andre Christensen; 1:3 (18:02) Petter Gronstad; 2:3 (32:08/PP1) Lucas Dumont (Julian Napravnik; Jakob Mayenschein); 3:3 (36:25/PP1) Jakob Mayenschein (Simon Schütz; Charlie Jahnke); 3:4 (49:45) Tom Andre Christensen; 3:5 (59:58/EN) Sebastian Johansen
Strafminuten: Deutschland 6 – Norwegen 10
(Foto Natascha Eymold)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München muss in den kommenden Wochen auf Matt Smaby und Frank Mauer verletzungsbedingt verzichten. Die beiden Profis des deutschen Eishockeymeisters zogen sich die Verletzungen am vergangenen Sonntag beim 4:3-Erfolg über Mannheim zu.
Verteidiger Smaby fällt mit einer Oberkörperverletzung mindestens zehn Tage aus, Stürmer Mauer steht aufgrund einer Beinverletzung voraussichtlich drei bis vier Wochen nicht zur Verfügung. Auch Stürmer Jerome Flaake kann derzeit aufgrund einer Beinverletzung nicht am Mannschaftstraining der Red Bulls teilnehmen.
Dagegen sind im Zuge ihrer Reha-Maßnahme Verteidiger John Rogl und Stürmer Tobias Wörle wieder zurück im Trainingsbetrieb. Beide Akteure trainieren in dieser Woche nach ihren Verletzungen erstmals auch wieder auf dem Eis.
(Foto Gepa Pictures)
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(DEL/Düsseldorf) PM Bittere 2:3 (0:0, 2:1, 0:2)-Niederlage für die Rot-Gelben am Sonntagabend. Es kommt nicht oft vor, dass die Augsburger Panther als Favorit in ein Spiel gegen die Düsseldorfer EG starten. Als Tabellensechster und mit acht Siegen aus den letzten Spielen war es heute soweit. Lange sah es so aus, als könne die DEG gegen den starken Gegner aus Schwaben ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Doch erst entglitt ihr eine 2:0-Führung und 34 Sekunden vor Schluss dann auch noch ein schon fast sicher geglaubter Punkt.
Die DEG startete mit nahezu unveränderten Reihen. Marco Nowak kehrte zurück in die Verteidigung. Im Sturm ersetzte Alex Preibisch den verletzten Manuel Strodel in der Formation mit Daniel Weiß und Norm Milley. 5.278 Zuschauer sahen ein ausgeglichenes erstes Drittel mit Chancen auf beiden
Seiten. Noch keine Minute war gespielt, als Tim Conboy den ersten Schuss von der blauen Linie auf das von Jonathan Boutin gehütete Tor abgab. Die
Gäste wirbelten in einer frühen Überzahl gefährlich durch das Drittel der DEG.
Vom inneren Rand des rechten Bullykreises zog Ben Hanowski ab und prüfte Mathias Niederberger (4.), Gut aufgelegt zeigte sich der Düsseldorfer Schlussmann auch gegen den frei vor dem Tor an die Scheibe kommenden TJ Trevelyan (7.). Auf der anderen Seite war es Chris Minard, der sofort abzog, nachdem er die Scheibe vor dem Tor erobert hatte (9.). Ihm blieb der Torerfolg aber ebenso verwehrt wie Matthew Mackay, der aus vollem Lauf drauf hielt (11.), und Scott Valentine, der die Robustheit von Niederbergers Brustpanzer ausgiebig testete (13.). Zwischendurch trickste sich Minard mit einer feinen Einzelleistung in eine gute Schussposition, ging aber ebenfalls leer aus (12.). Kritisch wurde es für die DEG, als sie mit 95 Sekunden in doppelter Überzahl überstehen musste. Vor der zweiten Strafe hatte Daniel Weiß in höchster Not gegen Gabe Guentzel interveniert – aus Sicht des Schiedsrichterduos Brill/Klein regelwidrig.
Die Rot-Gelben überstanden die brenzlige Situation bravourös, beinahe hätte Eddi Lewandowski einen Konter zur Führung abgeschlossen (15.), doch die
Scheibe blieb am rechten Pfosten liegen. Das torlose Unentschieden zur Pause ging in Ordnung. Die zweiten 20 Minuten verliefen recht schleppend, bis Milley von der rechten Seite zum Tor zog und die Scheibe mit der Rückhand auf selbiges brachte (25.). Wenig später segelte ein Schuss von Brandon Yip links am Tor vorbei, Lewandowski arbeitete gut hinter dem Tor und legte den Puck mit der Rückhand zum vor dem Kasten lauernden Drayson Bowman. Der ließ sich nicht zwei Mal bitten und jagte die Scheibe zur Führung in die Maschen (26.). Sofort war zu erkennen, wie gut der DEG der Treffer traf.
Sie suchte weiter den Weg nach vorne. Augsburg erzeugte nach dem Rückstand durchaus Druck im Drittel der DEG, ohne sich dabei aber die ganz großen Chancen zu erspielen. In Überzahl legte Nowak die Scheibe aus zentraler Position rechts raus zu Maxi Kammerer, der postwendend aus spitzem Winkel abzog – wieder klingelte es im Augsburger Kasten (35.). Trevor Parkes vergab die Riesenchance zum Anschluss, brachte die Scheibe aber nicht im leeren Tor unter, Niederberger war bereits geschlagen (37.). Die Zwei-Tore-Führung währte dennoch nicht bis zur Pause, weil der DEG zum dritten Mal an diesem Wochenende ein Wechselfehler unterlief.
Ein von Trevelyan abgefälschter Schlagschuss von Mark Cundari rutschte Niederberger durch (38.). Im Schlussabschnitt musste die DEG früh in Unterzahl agieren, weil Tim Conboy auf der Strafbank brummte. In Unterzahl hatte Alexej Dmitriev nach Hintertorzuspiel von Weiß das 3:1 auf dem Schläger (45.). Dann schlugen die Panther ein weiteres Mal in Überzahl zu. Hanowski hatte zu viel Platz und vollendete über die linke Schulter von Niederberger auf dessen Fanghandseite (46.). Danach war die Partie offen. Die DEG erspielte sich Chancen zur erneuten Führung.
Zuerst ging Chris Minard einer eigenen Scheibe nach und legte vor das Tor zu Adam Courchaine, dessen Rückhandschuss knapp am linken Toreck vorbei
strich (48.). Später bediente Tim Schüle, hinter dem Tor stehend, Dmitriev, dessen Flachschuss Boutin mit den Schonern parierte (56.). Als sich alle schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, setzte Augsburg zum entscheidenden Schlag an. Die DEG vertendelte die Scheibe in der neutralen Zone. Trevelyan zog über die rechte Seite ins Drittel und verwandelte aus spitzem Winkel zum Sieg.
Eine bittere Niederlage für die DEG, die aber schon am Mittwoch wieder die Chance auf Punkte hat. Dann geht es im nächsten Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg.
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Kompakt) MF/DEL Am DEL-Sonntag gewann München das Topspiel in Mannheim, Berlin schlug Bremerhaven, Ingolstadt und Schwenningen lieferten sich ein Torfestival. Straubing sorgte gegen Iserlohn für eine Nervenpartie. Dies und mehr im DEL Kompakt von Eishockey-Online.
Die Kölner Haie gewinnen das "Hinspiel" gegen Nürnberg!
An diesem Wochenende mussten die Kölner Haie nur ein Sonntagsspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers absolvieren, das sie 3:1 nach einem harten Kampf gewannen. Zunächst gingen die Nürnberger in der sechsten Minute durch Steven Reinprecht in Führung, konnten diese aber nicht weiter ausbauen. Der KEC holten in der 28. Minute durch Sebastian Uvira und in der 30. Minute durch Ryan Jones auf. Im letzten Drittel setzten die Kölner auf die Defensive und machten mit dem dritten Tor durch Kai Hospelt den Sack zu.
Am kommenden Dienstag geht es dann nach Nürnberg, ein Doppelpack.
Schwenningen weiter in der Krise
Nach den harten Worten der Vorwoche wollten die Wild Wings gegen Düsseldorf Taten folgen lassen. Die Mannschaft von Pat Cortina erwischte den besseren Start, die Tore schossen allerdings die Gäste. Mit einem Doppelschlag legten die Rheinländer den Grundstein zum Sieg. Zwar kam Schwenningen noch einmal heran, doch Düsseldorf sicherte sich mit dem 1:3 die Punkte.
Am Sonntag traten die Wild Wings auswärts in Ingolstadt an. Vor 700 mitgereisten Fans zeichnete sich zunächst ein Debakel ab: Anfang des zweiten Drittels lagen die Schwarzwälder bereits mit 1:4 hinten. Binnen 2 Minuten glichen die Gäste das Spiel wieder aus und gingen kurze Zeit später sogar in Führung, welche bis 20 Sekunden vor Spielende bestand hatte. In der Verlängerung mussten sich die Schwaben erneut geschlagen geben. Mit einem Punkt aus zwei Spielen dürfte am Neckarursprung allerdings keiner so richtig zufrieden sein.
Eines der intensivsten Matches zwischen Straubing und Iserlohn endete mit 1:0 n.V. für die Tigers
Den Straubing Tigers schien die Reihenumstellung zu Beginn der Woche gut getan zu haben. In Berlin und in Krefeld konnten sie fünf Punkte aus der Ferne mitnehmen. Die Roosters mit zuletzt ebenfalls unkonstanten Leistungen boten eine über weite Strecken hochkarätige Partie, auch wenn die Tore lange auf sich warten ließen. In einer hart aber fair geführten Partie mit 8-6 Strafminuten, waren es immer wieder die Überzahlmöglichkeiten die für Gefahr vor den Toren sorgten.
An diesem Abend bissen sich jedoch die Stürmer reihenweise die Zähne an den Goalies Pätzold (Straubing) und Pickard (Iserlohn) aus. In einem unglaublich intensiven Schlussabschnitt hatten die Fanlager schon mehrmals den Torjubel auf den Zungen. Adam Mitchell für Straubing sowie Dylan Wruck vergaben wenige Minuten vor Ende des Spiels die beiden größten Chancen,die drei Punkte für ihr Team einzufahren. Es ist schwer zu sagen wer in diesem Spiel, dass am Ende Mike Connolly in der Verlängerung für die Tigers entsdchied, dieses eine Prozent mehr auf das Eis brachte. Die Tigers krönen damit eine super Woche mit 7 Punkten und nehmen wieder Kurs auf die Playoff-Ränge. Der Sieger der Woche ist ganz klar Dimitri Pätzold, der bei allen drei Spielen für die Tigers der große Rückhalt war.

Red Bulls drehen Partie in Mannheim!
Der EHC Red Bull München siegte am Sonntag im Spitzenspiel bei den Adler Mannheim furios mit 4:3! Kurzfristig mussten die Adler Mannheim im Topspiel gegen den EHC Red Bull München auf Kapitän Marcus Kink verzichten. Der Stürmer meldete sich mit einer Grippe ab. Auf dem Eis zeigten sich beide Mannschaften davon unbeeindruckt und lieferten sich einen offenen und hochklassigen Schlagabtausch, bei dem sich beide Teams gute Chancen erarbeiten konnten. Rund drei Minuten vor dem Ende des ersten Abschnitts fand Marcel Goc die Lücke und markierte die Führung für die Hausherren. Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Sowohl die Adler als auch der Tabellenführer hielten das Tempo hoch. Ronny Arendt erhöhte für die Mannheimer per Penalty auf 2:0. Michael Wolf konnte die Partie mit dem ersten Münchener Tor 28 Sekunden vor der zweiten Pause spannend halten.
Jason Jaffrays Ausgleich beantwortete Garrett Festerling mit dem 3:2 für Mannheim. München setzte in der Folge zu einem fulminanten Schlussspurt an. Jon Matsumotos neuerlicher Ausgleich schockte die Adler offenbar so sehr, dass sie nur 19 Sekunden später den vierten Gegentreffer hinnehmen mussten. Die Gäste entführten somit dank eines späten Doppelpacks alle drei Zähler aus Mannheim. „Es war ein echtes Spitzenspiel für uns, vor allem nach der unglücklichen Niederlage in Nürnberg. Wir haben es heute so gemacht wie die Ice Tigers zuletzt, in dem wir zwei Tore aufgeholt haben“, sagte Jason Jaffray nach dem Match.
Wolfsburg mit 6 Punkten und 0 Gegentoren!
Wolfsburg gewinnt ungefährdet 4:0 in Iserlohn und 3:0 gegen Krefeld. Die Grizzlys haben zu der alten Stärke vom Anfang der Saison zurückgefunden und klettern auf Tabellenplatz 3 in der Deutschen Eishockey Liga.
Die Ergebnisse vom Sonntag im Überblick:
Straubing Tigers vs. Iserlohn Roosters 1:0 n.V
Eisbären Berlin vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:2
Kölner Haie vs. Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 3:1
ERC Ingolstadt vs. Schwenninger Wild Wings 6:5 n.V
Grizzlys Wolfsburg vs. Krefeld Pinguine 3:0
Düsseldorfer EG vs. Augsburger Panther 2:3
Adler Mannheim vs. EHC Red Bull München 3:4
Artikel: Mathias Funk / Sabrina Tesch / Benjamin Maser / Markus Altmann / Jörg Matthias / Deutsche Eishockey Liga
Fotoservice: Eishockey-Online
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Wolfsburg) (MM) DEL - 3. Shutout in Folge! Grizzlys Wolfsburg in Topform. Die Grizzlys Wolfsburg erwarteten die Krefeld Pinguins in der Eisarena Wolfsburg. Der Schwung aus den letzten Spielen sollte genutzt werden, hatten sie doch zuletzt sogar zweimal zu Null gewonnen. Mit Krefeld kam eine Mannschaft mit sehr guten Specialteams. Die Pinguine spielen zur Zeit ein überragendes Unterzahlspiel (Ligaspitze mit 7 Shorthandern) und ein gutes Überzahlspiel. Zwei ehemalige Grizzlys kehrten zurück an ihre alte Spielstätte. Marco Rosa und Tim Hambly standen viele Jahre in Wolfsburg unter Vertrag.
Das Spielbegann mit Bullygewin der Grizzlys Wolfsburg. In der ersten Minute gab es ein erstes Abtasten und Treutle musste das erste mal abwehren, allerdings mit viel Sicht. In den folgenden Minuten gab es gute Angriffe der Hausherren. Es war ein Spiel auf ein Tor, doch es war noch nicht zwingend genug. Entlastungsangriffe entschärfte die sehr gute Defense der Grizzlys. Das 1:0 schoss Tyler Haskins auf Zuspiel von Jeff Likens und Gerrit Fauser in der 6. Spielminute. Die Grizzlys hatten sich zuvor gut im gegnerische Drittel festgesetzt. Tyler Haskins drehte sich auf engstem Raum vom Tor weg und erzielte mit einem Rückhandschuss den Treffer. In der Folge spielten die Wolfsburger mit viel Spielwitz und zeigten ein schönes und sicheres Passspiel. In der 12. Spielminute legten die Grizzlys nach. Brent Aubin setzte sich durch, umkurvte das Tor und netzte ein. Die Vorlage kam von Fabio Pfohl. Die Krefeld Pinguins hatten ihre einzige hochkarätige Chance in der 14. Minute.
Felix Brückmann parierte überrragend, hatte aber Glück, dass der Rebound nicht aufgenommen werden konnte. Fabio Pfohl hatte noch das 3:0 auf dem Schläger, aber er traf den Puck nicht richtig. Mit 2:0 bei angezeigter Strafe gegen Krefeld ging es in die Pause.
Das zweite Drittel begannen die Wolfsburger in Überzahl. Es hieß aufpassen. Die Krefelder hatten in letzter Zeit oft bei eigener Unterzahl getroffen. Aber die Grizzlys waren schnell in der Aufstellung und im Gewühl traf Robbie Bina auf Zuspiel von Brent Aubin und Alexander Weiß zum 3:0. Nach dem dritten Gegentreffer wurden die Gäste aggressiver, wacher und hielten sich mehr im Drittel der Wolfsburger auf. In der 26. Spielminute gab es erneut eine Strafe gegen Krefeld. Nach einer kuriosen Szene entschieden die Schiedsrichter auf Behinderung. Marcel Müller war mit Schwung auf Felix Brückmann gelandet und beide waren ins Tor gerutscht. Auch dieses Powerplay spielten die Grizzlys gut, es gab aber keinen Torerfolg. Das Spiel war jetzt ausgeglichen. 4 Minuten vor der zweiten Pause war das Unterzahlspiel der Grizzlys gefragt. Krefeld war sofort in der Aufstellung und Wolfsburg bekam den Puck fast eine Minute nicht aus dem Drittel. Die zweite Minute des Unterzahlspiels war aus Wolfsburger Sicht besser. Sie konnten durchwechseln und überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Den anschließenden Konter konnte Fabio Pfohl nicht verwandeln. Beim Gegenkonter hielt Felix Brückmann in Weltklassemanier seinen Kasten sauber.
In den ersten 5 Minuten des Schlussabschnittes gab es auf beiden Seiten keine torgefährlichen Szenen. Wolfsburg wirkte sicher, Krefeld bemüht. Highlight war eine minutenlange Unterhaltung der beiden Kapitäne mit dem Schiedsrichter. Strafen gab es keine. Kurz danach verletzte sich der Krefelder St-Pierre, belastete das rechte Bein nicht mehr und wurde mit fairem Applaus vom Eis geführt. In der 50. Spielminute gab es eine Strafe gegen Wolfsburg, doch wieder ließen die Grizzlys nichts zu. Das Spiel verlagerte sich abwechselnd mal auf die eine, dann auf die andere Seite. Wolfsburg wollte natürlich das 3. Shutout für Felix Brückmann, kassierte aber noch eine Strafe wegen Spielverzögerung. Nachdem diese ohne Gegentreffer abgelaufen war wurde der Puck nur noch aus dem eigenen Drittel gespielt, um den Spielstand zu sichern.
Fazit:
Bärenstarke Grizzlys Wolfsburg mit überragendem Unterzahlspiel und einem Felix Brückmann in Bestform waren für Krefeld nicht zu schlagen und gewinnen verdient mit 3:0.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Krefeld Pinguins 3:0 (2:0|1:0|0:0)
Tore:
1:0 | 05:52 | Tyler Haskins(Likens, Fauser)
2:0 | 11:28 | Brent Aubin (Pfohl)
3:0 | 21:47 | Robbie Bina (Aubin, Weiß)
Zuschauer:
1.935
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #28 Bina, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #95 Pfohl
Aufstellung Krefeld:
#31 Galbraith, #30 Treutle,
#86 Pietta, #9 M.Müller, #13 Collins, #25 Mancari, #88 Schymainski, #44 St-Pierre, #19 Rosa, #23 Vasiliews, #41 Hambly, #34 Sonnenburg, #96 Koziol, #5 Kretschmann, #49 Klubertanz, #72 Mieszkowski, #77 K. Orendorz, #63 Faber, #15 Vainonen
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Axel Kanert
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(DEL/Straubing) (MA) Das letzte Heimspiel der Tigers lag sieben Tage zurück. Die Niederlage gegen Düsseldorf könnte man als den vorläufigen Tiefpunkt bezeichnen. Eine Gesellschafterversammlung und zwei Auswärtsspiele später, sah die Welt der Tigers schon wieder etwas positiver aus. Auch durch die Reihenumstellung von Coach Mitchell konnten die Straubinger in der Ferne wichtige Punkte einfahren. Heute gegen Iserlohn war es das erwartete zähe Ringen. Nach einem harten Kampf gegen einen starken Gegner war es Mike Connolly der den einzigen groben Fehler in der Roosters-Abwehrausnutzen konnte.
Zuerst waren die Tigers gezwungen den Rückwärtsgang einzulegen. Mit der Unterstützung der ca. 800 mitgereisten Fans aus Iserlohn, rannte Angriff um Angriff der Gäste auf das Tor von Dimitri Pätzold, der heute erneut den Vorzug vor Matt Climie bekam. Aber die Tigers befreiten sich zunehmend aus der Umklammerung und erspielten sich ihrerseits beste Möglichkeiten in Überzahl durch Sullivan und kurz später durch Whitmore. Zählbares sprang nicht heraus, auch nicht als die Roosters gegen Ende des ersten Abschnitts mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren konnten.
Auch in Abschnitt zwei bot sich den Zuschauern das selbe Bild. Die Roosters kamen gut aus der Kabine, drängten darauf den ersten Treffer des Abends zu erzielen. Die Tigers standen gut, befreiten sich nach einigen Minuten und nahmen das Zepter an sich. Dass ein Torloses Spiel dennoch attraktiv und spannend sein kann bewiesen beide Teams. Auf Seiten der Tigers war Colten Jobke derjenige der die Führung auf dem Schläger hatte und gegen Ende des Drittels, bei einer Überzahlmöglichkeit der Iserlohner, war es Dylan Wruck der frei vor Pätzold scheiterte.
Im letzten Abschnitt, in dem sich beide Goalies mit tollen Paraden überboten wurde die Partie am intensivsten geführt. Mehrmals gab es gute Möglichkeiten den Siegtreffer nach regulärer Spielzeit zu erzielen. Dem jedoch standen zwei hervorragend spielende Torhüter entgegen. So blieb es nach sechzig Minuten bei dem unwahrscheinlichsten Ergebnis das ein Eishockeyspiel bieten kann. Auch wenn bis dahin keine Tore fielen, war das Spiel sein Eintrittsgeld zu jederzeit Wert. Die Spannung stieg und ausgerechnet ein Puckverlust an der blauen Linie der Roosters brachte die Tigers auf die Siegerstraße.
Mike Connolly reagierte am schnellsten, lief auf und davon und konnte auch Goalie Pickard düpieren. Der Jubel der leidgeprüften Tigers-Anhänger war groß. Tigers Coach Larry Mitchell war die Freude nach dem Spiel leicht anzumerken. Sein Statement war: "In dieser Woche haben alle Tigers gewonnen." Im speziellen wollte er keinen herausheben, auch wenn man Dimitri Pätzold als den Gewinner der Woche bezeichnen kann. Mitchell setzte nach: "Aber auch Dimitri sagt, dass der ohne die gute Abwehrarbeit seiner Vorderleute keine so gute Leistung bringen könnte." Dem kann man im Lager der Tigers nur zustimmen und hoffen das die Tigers ihr Tief überwunden haben.
Spiel vom 04.12.2016
Straubing Tigers - Iserlohn Roosters 1:0 n.V. (0:0|0:0|0:0|1:0)
Tore:
1:0 |62.|Mike Connolly
Strafen: 8 - 6
Zuschauer:
4.823
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/Bremerhaven) PM Die Fischtown Pinguins haben auch ihr zweites Spiel an diesem DEL-Wochenende verloren. Bei den Eisbären Berlin unterlagen sie vor 12190 Fans mit 2:4 (0:0, 2:3, 0:1). Die beiden Treffer für die Bremerhavener schoss Brock Hooton.
Die Pinguins mussten auf David Zucker verzichten, der sich bei seinem Comeback am Freitag erneut verletzt hatte. Im Tor stand Jerry Kuhn, der schon im ersten Drittel mehrfach eingreifen musste. Vor allem bei einer frühen Unterzahl und bei guten Chacen von Julian Talbot und Bruno Gervais. Bei einem Lattenschuss von André Rankel hatte der Bremerhavener Torhüter Glück. Die beste Chancen für die Bremerhavener hatten Jason Bast und Rob Bordson auf dem Schläger.
Zwei Tore durch Brock Hooton
Blieb das erste Drittel noch torlos, fielen im Mittelabschnitt gleich fünf Treffer. Julian Talbot und Darin Olver brachten die Berliner mit einem Doppelschlag (22. und 23. Minute) mit 2:0 in Führung. Darauf antworteten die Pinguins mit zwei Toren von Brock Hooton. Das 1:2 (24.) erzielte er im Nachschuss nach einer eigenen Chance. Beim 2:2 (26.) fing der Angreifer einen Pass ab und konterte eiskalt. Allerdings brachte Daniel Fischbuch die Berliner mit dem 3:2 (33.) erneut in Führung.
Rankel macht mit dem 4:2 den Sieg der Eisbären klar
Im Schlussdrittel fehlte den Pinguins ein wenig die Kraft für eine Aufholjagd. Weil die Eisbären es aber trotz bester Chancen verpassten, den vierten Treffer nachzulegen und selbst zwei Minuten doppelte Überzahl nicht nutzten, blieb es bis zu Ende spannend. Erst als Torhüter Jerry Kuhn für den sechsten Feldspieler Platz gemacht hatte, traf André Rankel per Empty-Net-Goal zum 4:2-Endstand.
Foto: Heike Feiner
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