

(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben den Vertrag mit Stürmer Marko Friedrich vorzeitig um zwei weitere Spielzeiten verlängert. Der gebürtige Franke bleibt damit bis zum Jahr 2020 am Seilersee.
„Marko hat im vergangenen Jahr einen unglaublichen Entwicklungsschritt gemacht. Er verkörpert all die Attribute, die wir uns von einer zentralen Spielerpersönlichkeit aktuell und in der Zukunft wünschen. Markos Charakter ist untadelig, er arbeitet hart, aber wir geben ihm die Zeit bei uns weitere Schritte zu machen und damit Jahr um Jahr mehr zu einem Aushängeschild unseres Clubs zu reifen“, sagt Manager Karsten Mende.
Er war es auch, der Marko Friedrich 2009 bei den Towerstars aus Ravensburg entdeckte, seine Entwicklung beobachtete und ihm seinen ersten DEL-Vertrag angeboten hat. Das war im Jahr 2012. Damals unterzeichnete Friedrich seinen ersten Vertrag am Seilersee, verbrachte aber eine weitere Saison in Ravensburg, um Erfahrungen zu sammeln. 2014 spielte Friedrich seine erste DEL-Saison, hat sich seitdem Jahr um Jahr weiterentwickelt, in diesem Sommer den vielleicht größten Schritt gemacht. Mit seinen jetzt 25 Jahren gehört Friedrich, der im Jahr 2011 in Ravensburg die Zweitliga-Meisterschaft feierte, zu den Stützen im Kader der Iserlohn Roosters, ist als Center und Außenstürmer einzusetzen.
„Iserlohn ist meine Heimat geworden, ich weiß, dass man hier großes Vertrauen in mich setzt und hoffe dieses Vertrauen auch weiterhin zurückzahlen zu können. Mein Ziel ist es am Seilersee immer mehr Eiszeit zu bekommen und zu einem echten Leistungsträger für die Roosters zu werden“, sagt Friedrich. Auch Cheftrainer Jari Pasanen freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Youngster. „Wir alle hier und auch unsere Fans wissen, wie sehr sich Marko auf dem Eis engagiert, wie hart er daran arbeitet sich zu verbessern. Das ist die Einstellung, die wir uns wünschen, deshalb glaube ich, dürfen wir alle uns freuen, dass er auch mittelfristig zu unserem Kader gehören wird.“
(Foto Heike Feiner/Archiv)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Gestern sind wir von Mannheim nach Straubing in den Winter gefahren. Nach einem späten Frühstück fuhren wir in Mannheim bei Temperaturen um den Gefrierpunkt los und kamen ca. 4 h später im tiefverschneiten Straubing an. Also zogen wir uns dick an und gingen zu Fuss die 1,7km zur Halle. Das Auto wollten wir besser stehen lassen um uns notfalls mit Glühwein erwärmen zu können. Auf der Hälfte der Strecke fanden wir ein nettes urtümliches bayerisches Lokal. Da es für uns gefühlt sehr kalt war, entschieden wir uns für eine Aufwärmpause und siehe da: Da saßen schon die ersten Tigers-Fans. ,,Guten Tag" grüßten wir... ,,Servus" kam zurück. Ach ja, wir waren ja in Bayern. Nach einer zünftigen Mahlzeit fragten wir die Straubinger noch nach dem restlichen Weg und wurden auch nicht in die falsche Richtung geschickt. Danke dafür...
Auch in Straubing bekamen wir problemlos unsere Akkreditierungen. Für dieses Spiel hatten wir eigentlich auch reguläre Eintrittskarten, wollten aber Laptop und Kamera mit hinein nehmen. Jetzt hatten wir das erwartete Kontrastprogramm: 2 Tage zuvor die große warme SAP-Arena und jetzt die kalte pure Eishalle am Pulverturm. Beides hat so seinen Reiz.
Das Spiel war dann aus Wolfsburger Sicht eher eine Enttäuschung. Es klappte nicht wirklich viel und die Gegentore fielen unglücklich. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Die Punkte aus Straubing waren eigentlich fest eingeplant gewesen, doch jetzt die 3. Niederlage in Folge. Wenigstens hatten wir aus den Spielen gegen Nürnberg und Mannheim jeweils 1 Punkt erkämpfen können. Da die beiden ersten Spiele gegen die Straubing Tigers klar gewonnen wurden, hatten wir schon die Hoffnung, hier wieder etwas mitnehmen zu können. Etwas enttäuscht standen wir mit den anderen Wolfsburger Fans im Block.
(hier geht´s zum Spielbericht unseres Kollegen aus Straubing)
Wie immer grüßte unsere Mannschaft nach Abpfiff in Richtung der mitgereisten Fans. Mit ein wenig mulmigem Gefühl begaben wir uns dann in den Kabinenbereich. Was soll man danach auch sagen? Schade, schönes Spiel? Knapp verloren? Das traf ja diesmal alles nicht zu. Einige Spieler setzten sich kommentarlos auf die Fahrräder, um abzutrainieren. Auch sie gingen das Spiel nochmal durch. Mit Armbewegungen zeichneten sie Spielzüge nach und ein Schulterzucken sollte wohl bedeuten: So hätte man spielen müssen... Oder: Da hätte einer stehen können... So interpretierten wir es zumindest. Auch nach dieser Niederlage zeigten unsere Grizzlys Größe. Sie gingen eben nicht wortlos an uns vorbei und schnell in den Bus. Wir wurden trotzdem nett gegrüßt, sie wünschten uns eine gute Heimfahrt und mit einigen wechslten wir dann doch noch ein paar Worte.
Wir sprachen u.a. über die Personalsituation, leider sind eben gerade so viele Spieler verletzt, krank, angeschlagen oder auch gerade erst nach einer Verletzung frisch dabei. Die übriggeblieben müssen eben ran und trotzdem versuchen, gut zu spielen. So nach und nach stiegen alle in den Bus, in der Hand eine Mahlzeit ,,to go". Auch wir machten uns auf den Weg durch das inzwischen noch kältere, verschneite Straubing.

Zur Halbzeit des Weges sahen wir, dass die bayerische Lokalität noch immer geöffnet war. Also kehrten wir nochmal ein. Ein warmer Tee brachte die Lebensgeister wieder und wir machten schon die ersten Stichpunkte für unseren Bericht. Heute morgen machten wir uns dann auf den 586 km langen Heimweg. Die Mannschaft hatte heute frei. Morgen ist Training, Treffen mit den Dauerkartenbesitzern und ein Showtraining von einigen Spielern mit dem Nachwuchs in der Autostadt. Übermorgen steigt dann das neue Nordderby gegen Bremerhaven. Business as usual. Wir werden sehen, wer dabei ist und berichten.
Foto und Bericht: Martina und Jörg Matthias
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat den ersten Sieg im neuen Jahr eingefahren. Vor 4.690 Zuschauern gewannen die Red Bulls gegen die Iserlohn Roosters mit 6:1 (1:1|2:0|3:0). Michael Wolf traf doppelt, die weiteren Münchner Tore erzielten Mads Christensen, Derek Joslin, Jerome Flaake und Yannic Seidenberg.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erspielten sich die Red Bulls ein optisches Übergewicht, sie fanden aber zunächst kein Mittel gegen die Defensive der Gäste. Die Führung in der 17. Minute durch einen Schlagschuss von Mads Christensen war dennoch verdient, weil die Hausherren die besseren Offensivaktionen hatten. Das 1:0 hielt aber nur 22 Sekunden, da Dylan Wruck per Alleingang zum 1:1 traf.
Im zweiten Abschnitt erhöhte München den Druck, die Roosters blieben aber bei Kontern gefährlich. Kurz nachdem Chad Bassen die Gästeführung verpasste (27.), scheiterte Michael Wolf auf der Gegenseite an Chet Pickard (29.). Derek Joslin machte es in der 31. Minute besser und erzielte per Direktschuss nach einer schönen Kombination den zweiten Münchner Treffer. 28 Sekunden später jubelten die Red Bulls erneut, weil Jerome Flaake Iserlohns Torhüter Pickard im kurzen Eck überraschte. München hätte vor der zweiten Pause für die Vorentscheidung sorgen können, trotz guter Chancen blieb es aber beim 3:1.
Im letzten Abschnitt sorgten die Roten Bullen dann schnell für klare Verhältnisse. In der 42. Minute traf Michael Wolf auf Zuspiel von Jon Matsumoto zum 4:1, nur 46 Sekunden danach erzielte Yannic Seidenberg per Abstauber den fünften Treffer für die Hausherren. Iserlohns Widerstand war nun gebrochen. München deckte Mathias Lange, der nun für Pickard das Tor hütete, mit Schüssen ein und traf ein weiteres Mal. Erneut war es Kapitän Michael Wolf, der mit seinem zweiten Tor für den 6:1-Endstand sorgte.
Michael Wolf:„Wir hatten heute viel Zug zum Tor und waren klar die bessere Mannschaft. Aber trotzdem war es ein hartes Stück Arbeit. Nach dem vierten Gegentreffer musste Iserlohn aufmachen, dann haben wir eiskalt zugeschlagen.“
Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Iserlohn Roosters 6:1 (1:1|2:0|3:0)
Tore:
1:0 | 16:20 | Mads Christesen
1:1 | 16:42 | Dylan Wruck
2:1 | 30:39 | Derek Joslin
3:1 | 31:07 | Jerome Flaake
4:1 | 41:37 | Michael Wolf
5:1 | 42:23 | Yannic Seidenberg
6:1 | 48:35 | Michael Wolf
Zuschauer:
4.690
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG konnte beim Überraschungsteam Augsburger Panther keine Punkte ergattern. In Schwaben verloren die Rot-Gelben vor 5.595 Zuschauern am Donnerstag-Abend mit 2:4 (1:2, 0:1, 1:1). Dabei war bei drei Treffern der Hausherren kurioserweise ein DEG-Spieler zuletzt an der Scheibe.
Zwei markante Änderungen nahm Christof Kreutzer im Vergleich zur Partie gegen Schwenningen am Dienstag vor. Alexander Preibisch kehrte in den Kader zurück, dafür saß Chris Minard dieses Mal draußen. Einen Wechsel gab es zudem im Tor. Dort startete Felix Bick anstelle von Mathias Niederberger.
Und die Partie kannte kein langes Abtasten. Es ging gleich zu Beginn Schlag auf Schlag. Stockschlag hieß es zum Beispiel nach knapp zwei Minuten gegen Rob Collins. Die Überzahl nutzten die Augsburger Panther mit einer guten Portion Glück auf ihrer Seite zum schnellen 1:0. Mark Cundari mit dem Schuss, den Bernhard Ebner unglücklich und unhaltbar für Felix Bick in den eigenen Kasten ablenkte. Die Antwort der DEG wiederum konnte sich sehen lassen. Keineswegs geschockt, bediente Rob Collins Sturmkollege Alexej Dmitriev und unsere Nummer 42 netzte per Bauerntrick zum 1:1 ein – keine vier Minuten waren da um.
Die zweite Vorlage kam von Maxi Kammerer. Dieses Tempo hielt das Match nicht ganz. Augsburg mit Selbstbewusstsein, vor heimischem Publikum in der Folge gefährlicher und folgerichtig auch mit dem 2:1 durch Ben Hanowski, der einen schönen Spielzug erfolgreich abschloss. Die besten Chancen im ersten Drittel auf DEG-Seite hatten noch Daniel Weiß, der den Pfosten traf, und erneut der emsige Alexej Dmitriev.
Auch im Mitteldrittel ein ähnliches Bild. Gefährliche Panther-Möglichkeiten, aber immer wieder Felix Bick teils akrobatisch zur Stelle. Auf der anderen Seite half der Pfosten den Gastgebern erneut. Dieses Mal gegen den Schuss von Tim Conboy. Und der US-Amerikaner wurde dann zur tragischen Figur. Einen Sonntagsschuss von Thomas Holzmann aus spitzem Winkel fälschte der Routinier wohl ins eigene Netz ab – auch wenn es selbst in den TV-Bildern nicht eindeutig zu erkennen war, wie der Puck den Weg über die Linie fand. Sicher war nur, dass es ein Treffer war. Nicht so in der nächsten Szene. Da waren letztlich fast alle Spieler im und um den Torraum der Augsburger versammelt. Es gab den Videobeweis – leider aber nicht den Anschlusstreffer für die DEG.
Und die unfassbare Serie fand im dritten Abschnitt seine Fortsetzung. Zum dritten Mal an diesem Abend lenkte letztlich ein DEG-Spieler den Puck in den eigenen Kasten – zum zweiten Mal war es Bernhard Ebner. Einen verunglückten Rettungsversuch konnte Felix Bick noch parieren, von dort prallte der Puck dann aber erneut gegen den Schläger der Nummer 67. Das 1:4 war gleichzeitig der Schlusspunkt im Spiel für Bick, der eigentlich eine gute Partie machte, nun aber von Christof Kreutzer geschützt wurde. Für die letzten 18 Minuten kehrte Mathias Niederberger ins Tor zurück. Ein weiterer Treffer fiel zunächst nicht mehr. Auch nicht, als Brandon Yip ein Penalty zugesprochen wurde. Die Scheibe brachte er allerdings nicht an Jonathan Boutin vorbei. Das 2:4 dann zu spät und nur noch Ergebniskosmetik. Tim Schüle verkürzte 77 Sekunden vor Ende nach Vorlage von Maxi Kammerer und Rob Collins.
Nach einer langen Rückfahrt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag steht am Wochenende die nächste Auswärtspartie auf dem Programm. Am Sonntag um 16.30 Uhr gastiert die DEG bei den Iserlohn Roosters am Seilersee.
(Foto Birgit Häfner/Archiv)
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(Foto: Jörg Matthias - eishockey-online.de)
(DEL/Straubing) (MA) Ein Blick auf die aktuelle Tabelle genügt um zu erkennen das für die Tigers langsam die Endspiele beginnen. Direkte Konkurrenten haben weniger Spiele und sollte nicht stetig gepunktet werden, besteht die Gefahr, dass man Ende Januar schon abgehängt wird. Gegen die Ersatzgeschwächten Wolfsburger wollten die Tigers das erste Heimspiel im neuen Jahr gewinnen. Mit einer guten Leistung über die volle Distanz gelang den Hausherren sogar ein Sieg zu Null. Die Reihe Williams, Connolly und Zalewski war für alle drei Tore verantwortlich.
Beide Teams störten früh im gegnerischen Drittel, denn auf keinen Fall sollte die Mittelzone dem Gegner überlassen werden. Als Steven Zalewski in der 6. Minute den Führungstreffer für die Tigers erzielte, hatte er schon zwei hochkarätige Chancen vergeben. Den Grizzlys war das Fehlen von Bina und Haskins anzumerken. Erst bei der ersten Überzahlmöglichkeit kamen sie zu Chancen. Gegen Weiß und vor allem Aubin musste sich Matt Climie zweimal strecken um den Ausgleich zu verhindern. Für die Tigers hätte im ersten Abschnitt sogar noch mehr herausspringen können. Bei ihrer ersten Powerplaymöglichkeit war Mike Connolly dem zweiten Treffer sehr nahe. Mit dieser knappen 1:0 Führung ging es dann zum ersten mal in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams in der Abwehr zu nachlässig, so dass sich das Spiel weiter munter entwickeln konnte. Keiner hätte sich in der Phase bis zum Powerbreak über Gegentore beschweren müssen. Die Tigers mussten sich sogar noch anstrengen die Vorlagen der Gäste auszulassen. Dabei wäre ein zweiter oder sogar dritter Treffer nicht nur möglich gewesen, sondern auch bitter nötig. Vor allem wenn man weiß, was die Tigers schon aus so mancher vermeintlich sicheren Führung gemacht haben. Doch die Wolfsburger mit ihrer kleinen Schar an angereisten Fans machten es auch nicht besser. Zwar konnte auch immer wieder die Abwehr der Tigers unter Druck gesetzt werden, zählbares sprang aber auch nach vierzig Minuten heraus. Steven Zalewski hatte dann noch die beste Möglichkeit kurz vor Drittelende aber für den tüchtigen Sebastian Vogle im Tor rettete der Pfosten.
Im letzten Abschnitt war für beide Teams wichtig die Abwehrarbeit so gut es geht zu verrichten. Damit blieben die großen Tormöglichkeiten Mangelware. Der Druck der Gäste wurde zunehmends stärker. Innerhalb eines Wechsels hatte Gerrit Fauser zweimal die Möglichkeit auszugleichen, doch Climie schien heute unüberwindbar zu sein. Dennoch mussten die Tigers dem Spiel mit Phasenweise nur drei Reihen Tribut zollen und die Kräfte schwanden immer mehr. Dennoch organisierten sich die Tigers in der Abwehr gut, spielten keine Risikopässe und lauerten auf ihre Chance. Dann kam die wohl vorentscheidende Situation. Straubing bekam noch mal eine Strafe aufgebrummt. Die Wolfsburger waren dem Ausgleich nah dran aber vor dem Tor zu ungeduldig. Matt Climie erledigte den Rest und kaum waren die Tigers wieder komplett erzielte Jeremy Williams das 2:0 (55.) mit gütiger Mithilfe von Philip Riefers den den Puck ins eigene Tor abfälschte. Coach Pavel Gross nahm eine Auszeit und 200 Sekunden vor dem Ende den Torwart vom Eis. Genug Zeit also für die Tigers die Entscheidung herbeizuführen. Drei mal traf man nicht das Leere Tor aber 35 Sekunden vor dem Ende traf Jeremy Williams zum 3:0 (60.) Endstand. Somit hat die Reihe um Steven Zalewski alle drei Tore des Abends erzielt, was Coach Larry Mitchell der mit Steven Zalewski ein langes Gespräch in dieser Woche geführt hat, besonders freute.
Spiel vom 05.01.2017
Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 3:0 (1:0|0:0|2:0)
1:0 |05.|Steven Zalewski (Connolly, Williams)
2:0 |55.|Jeremy Williams (Connolly)
3:0 |60.|Jeremy Williams (Connolly) PP1 EN
Strafen:
Straubing 4 - Wolfsburg 4
Zuschauer:
3.979
Aufstellung:
Straubing Tigers:
Climie - Edwards, Yeo; Cornell, Jobke; Bettauer, Sullivan; Renner - Mitchell, Brandl, Whitmore;
Williams, Zalewski, Connolly; Oblinger, Timmins, Röthke; Hartl, Loibl
Grizzlys Wolfsburg:
Vogl - Likens, Wurm; Sharrow, Krupp; Dehner, Seifert - Weiß, Fauser, Furchner; Aubin, Voakes,
Höhenleitner; Karachun, Mulock, Dotzler; Riefers, Pfohl
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Gestern reisten wir nach Mannheim. Morgens trainierte die Mannschaft noch in der SAP-Arena. Wir empfingen die Grizzlys in ihrem Hotel. ,,Das Training ist normal verlaufen." erzählte uns Charly Fliegauf. Allerdings sei an einen Einsatz von Tyler Haskins, der ja mitgefahren war, nicht zu denken. Um 17 Uhr fuhren wir dem Mannschaftsbus zur SAP-Arena hinterher. Dort bekamen wir problemlos unsere Akkreditierungen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Organisation der SAP-Arena, insbesondere Herrn Parejo.
Da wir die Erlaubnis hatten uns überall aufzuhalten, schauten wir uns erst einmal um. In dieser großen Halle ist das allerdings ein schwieriges Unterfangen. Aber alle Ordner, die wir um Hilfe baten, waren sehr nett und brachten uns wieder auf den richtigen Weg, wenn wir uns verlaufen hatten. Wir beobachteten unsere Mannschaft beim Warmmachen und später sahen wir sie auf dem Eis. Dabei sind viele schöne Fotos entstanden. Dank dem Manager der Grizzlys Wolfsburg Charly Fliegauf konnten wir das Spiel gegen die Adler von besten Plätzen beobachten.
Die Grizzlys gingen sogar in Führung, aber die Führung wechselte mehrfach. Ach wie ärgerlich: Bis kurz vor dem Spielende hatten wir die 3 Punkte sicher. Aber das ist Eishockey: Die Adler schossen den Ausgleich kurz vor Ende der regulären Spielzeit und gleich nach 16 Sekunden in der Overtime den Siegtreffer. Immerhin hatten die Grizzlys wieder einen Punkt mitgenommen.
(hier geht´s zum Spielbericht unserer Kollegin aus Mannheim)
Nach dem Spiel erwarteten wir die Mannschaft der Grizzlys Wolfsburg am Spielerausgang. Dort hatten wir auch wieder die Gelegenheit, ein paar Worte mit dem Manager Charly Fliegauf zum Spiel zu wechseln. Familienangehörige und Freunde der Spieler wurden im Ausgangsbereich begrüßt und auch mit dem Gegner wurden nette Worte gewechselt, denn einige Spieler haben ja ihre Wurzeln hier in Baden-Württemberg. Die Enttäuschung war unseren Spielern doch deutlich anzumerken. Brent Aubin nahm sich aber trotzdem Zeit, einem jungen weiblichen Fan zum 11. Geburtstag zu gratulieren. Wir hatten ihm, auf Wunsch der Eltern, kurz vorher das Trikot zugereicht, welches er dem Mädchen als Überraschung übergeben sollte. Natürlich gab es auch die Unterschrift auf dem neuen Trikot und schöne Bilder.
Danach fuhren die Grizzlys in ihr Hotel und wir in unseres. Ein langer Tag war zu Ende. Heute verabschiedeten wir die Mannschaft noch an ihrem Hotel, als sie sich auf den Weg nach Straubing machten. Morgen reisen wir auch hinterher. Vielleicht bekommen wir ja dort die volle Punktzahl? Wird wohl ein Kontrastprogramm: Hier in Mannheim die große (warme) Multifunktionsarena und in Straubing die kleinere (pure) Eishalle. Soll kalt werden. Also entsprechend anziehen... Bericht folgt...
Foto und Bericht: Martina und Jörg Matthias
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(DEL/Köln) ST Bereits am Sonntag spielten die Kölner Haie auswärts gegen die Red Bulls aus München und beendeten die Partie mit einem 2:1-Sieg. Gestern reisten dann die Münchner in die LANXESS arena und mussten auch dieses Spiel vor 12.571 Zuschauern mit 2:1 verloren geben. Das war für den amtierenden Meister eine bittere Niederlage und für den KEC ein wichtiger Sieg. Zuletzt gab es bei den Kölner immer mal wieder Leistungsschwankungen, so verloren sie zum Beispiel das Spiel auswärts gegen Bremerhaven am letzten Freitag 0:6. Darauf mussten die Haie eine Antwort finden und wieder an frühere Erfolge anknüpfen.
"Wir wussten, dass in München heute eine große Herausforderung auf uns wartet, wollten aber unbedingt eine Reaktion auf die Niederlage in Bremerhaven zeigen. Dafür musste jeder Spieler eine starke Leistung abrufen. Das ist gelungen", erklärte Trainer Cory Clouston nach dem Spiel am Sonntag in München. Und so gelang auch gestern im gesamt dritten Spiel der Saison wieder eine starke Leistung gegen den amtierenden Meister. Zu erwarten waren bissige Münchner, die sich für die Niederlage revanchieren wollten. Zunächst sah es auch gut aus für die Bayern, doch die Kölner blieben ruhig, verwandelten die nötigen Tore und blieben in der Defensive kompakt. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Sebastian Uvira und Travis Turnbull. Torsten Ankert musste von der Tribüne aus zusehen.
Der erste Abschnitt begann mit Druck von beiden Mannschaften. Die Münchner wollten unbedingt in Führung gehen und zunächst hielt auch die Verteidigung der Haie stand. Doch in einer Überzahlsituation, Max Reinhart musste wegen Hakens auf die Strafbank, nutzte der Münchner Konrad Abeltshauser die Chance und schoss eiskalt von der blauen Linie an Gustaf Wesslau vorbei ins Tor. In der 16. Minute also die Führung für die Gäste. Der Rest des Drittels blieb ohne weiteres Tor.
Im Mittelabschnitt versuchte der KEC alles um den Ausgleich zu erzielen, doch noch konnte nichts verwertet werden. München hingegen wollte seine Führung weiter ausbauen, auch dies gelang nicht. Die Kölner wirkten noch etwas zögerlich und streckenweise nicht hart genug vorm Tor. Dann endlich in der 31. Minute der Ausgleich. Alexander Sulzer schoss sein erstes Tor in dieser Sasion nach Vorlage durch T.J. Mulock und Pascal Zerressen. Daraufhin kam wieder richtig Dampf in die Partie und der Führungstreffer ließ nicht lange auf sich warten. In der 34. Minute war es Ryan Jones, der auf 2:1 erhöhte.
Der Schlussabschnitt versuchte der EHC München noch einmal alles. Auch Köln hatte einige Möglichkeiten. Am Ende verteidigten die Haie souverän ihre Führung. Es blieb bei dem 2:1 und München verließ etwas niedergeschlagen das Eis. "Auch heute haben wir über 60 Minuten gut und solide gespielt. Dass eine Gegentor in Unterzahl fällt, gehört dazu, aber wir waren über 60 Minuten die bessere Mannschaft.", so Alexander Sulzer nach dem Spiel (www.haie.de).
Insgesamt war es ein spannendes Spiel, in dem die Kölner Haie mit ruhiger Hand den Spielstand für sich entschieden. Zum Ende verteidigten sie ihre Führung souverän über die letzten Minuten, obwohl München alles dran setzte noch den Ausgleich zu erzielen. "Die beiden Spiele hatten schon so etwas wie Playoff-Charakter. Beide Teams haben stark gespielt. Wir haben in beiden Partien alles investiert und sind als Sieger hervorgegangen. Wir wollen daraus Selbstvertrauen schöpfen und müssen weiter an unseren schwächeren Phasen arbeiten", erklärte Clouston nach dem Spiel (www.haie.de). Somit steigt der KEC auf den dritten Tabellenplatz auf.
Das nächste Heimspiel findet am 13. Januar um 19.30 Uhr gegen die Augsburger Panther statt.
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(DEL/Nürnberg) PM Nachdem sie das Jahr 2016 mit sieben Siegen in Folge beendet hatten, wollten die THOMAS SABO Ice Tigers zum Jahresauftakt 2017 natürlich auch das Derby beim ERC Ingolstadt gewinnen. Jesse Blacker trat die kurze Fahrt nicht mit an, er laboriert an Hüftproblemen und wird wohl frühestens gegen Köln am Sonntag wieder einsatzbereit sein. Im Tor bekam Jochen Reimer den Vorzug, im Sturm kehrte Vladislav Filin ins Team zurück.
Die Ice Tigers suchten von Beginn an den Weg nach vorne, den ersten Schuss hatten aber die Gastgeber über Brian Salcido von der blauen Linie. Sein Schlenzer war aber sichere Beute für Jochen Reimer (1.). Auch die erste echte Torchance gehörte dem ERC Ingolstadt: Brett Festerling ließ die Scheibe im Angriffsdrittel liegen, Ingolstadt konterte über Brian Salcido. Der schoss von der rechten Seite und zwang Jochen Reimer zum Abpraller, Thomas Oppenheimer kam am langen Pfosten zum Abschluss, scheiterte aber am Nürnberger Schlussmann (4.). Aber auch bis zur ersten Nürnberger Möglichkeit dauerte es nicht mehr lange:
Yasin Ehliz spielte Patrick Reimer wunderbar frei, Reimer zog direkt ab, schoss aber etwas zu zentral und Timo Pielmeier hielt die Scheibe fest. In der 7. Minute setzten sich die Gastgeber gegen die vierte Reihe der Ice Tigers im Nürnberger Drittel fest und kamen dadurch zur Führung: Martin Buchwieser spielte flach und hart vors Tor, Jean-François Jacques reagierte am schnellsten und drückte den Puck zur 1:0-Führung für Ingolstadt über die Linie. Die Nürnberger Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten, als Yasin Ehliz Sasa Martinovic perfekt bediente, dieser sich die Ecke aussuchen konnte und überlegt zum 1:1 in den Winkel schlenzte (8.).
In der 10. Minute waren es die Panther, die den nächsten Schlag setzten und sich wieder im Nürnberger Drittel festspielten. Die Ice Tigers verteidigten vor dem eigenen Tor nicht konsequent genug und Dustin Friesen nutzte einen Abpraller zur erneuten Ingolstädter Führung - 1:2 aus Nürnberger Sicht. Eine Führung, die zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient war, denn Ingolstadt hatte mehr von der Partie und die besseren Chancen. Die Ice Tigers schlugen allerdings nach exakt 15 Minuten in Überzahl zurück. Martin Buchwieser saß auf der Strafbank, Yasin Ehliz zog von der blauen Linie ab, Pielmeier musste abprallen lassen und Marco Pfleger staubte eiskalt zum 2:2-Ausgleich ab. Beinahe wäre Ingolstadt mit einer Führung in den Mittelabschnitt gegangen, Jacques traf nach feinem Zuspiel von Martin Buchwieser aber das leere Nürnberger Tor nicht, so dass es nach 20 Minuten beim 2:2 blieb. Ins zweite Drittel starteten die Ice Tigers deutlich konzentrierter und fokussierter und ließen die flinken Ingolstädter Stürmer kaum mehr zur Entfaltung kommen.
Die Ice Tigers machten die neutrale Zone dicht, eroberten so die Scheiben und kamen immer wieder selbst zu Möglichkeiten. Brett Festerling (24.) verpasste noch von der blauen Linie, in der 24. Minute gingen die Ice Tigers dann aber dennoch in Führung: Festerling ging tief ins Ingolstädter Drittel und legte ab an die blaue Linie, Leo Pföderl schlenzte, David Steckel hielt die Kelle rein und fälschte unhaltbar für Pielmeier ab - 3:2 für Nürnberg. Leo Pföderl hätte in der 33. Minute selbst für das nächste Nürnberger Tor sorgen können oder sogar müssen, als er nach einem feinen Zuspiel von Danny Syvret das leere Tor vor sich hatte, aber am spektakulär haltenden Timo Pielmeier scheiterte.
Die Ice Tigers kontrollierten das Spiel nun mehr und mehr und hatten in der 38. Minute die nächste Großchance: Philippe Dupuis hielt den Puck im Angriffsdrittel, spielte einen Verteidiger aus und spielte quer auf Brandon Segal, der das leere Tor vor sich hatte, aber nur das Außennetz traf, so dass es nach 40 Minuten bei der knappen 3:2-Führung für Nürnberg blieb. Die Ice Tigers starteten ins letzte Drittel mit einer Vier-gegen-Drei-Überzahlsituation und nutzten diese bereits nach zwölf Sekunden zum wichtigen 4:2 aus.
Patrick Reimer setzte sich auf der linken Seite durch und spielte zum richtigen Zeitpunkt quer vors Tor, wo Steven Reinprecht goldrichtig stand und den Puck zum 4:2 unter die Latte hob. In Unterzahl kam Ingolstadt in der 43. Minute zur Riesenchance zum Anschlusstreffer, als Danny Syvret den Puck an der blauen Linie an David Elsner verlor. Der Ingolstädter Stürmer lief alleine auf Jochen Reimer zu, legte sich den Puck von der Rückhand auf die Vorhand und schoss knapp am Tor vorbei. Fünf Minuten später verloren die Ice Tigers den Puck in der Vorwärtsbewegung, Ingolstadt konterte über Brandon Buck. Der Top-Scorer der Hausherren schoss von der rechten Seite aufs lange Eck, Jochen Reimer war aber mit der Stockhand zur Stelle.
In der 50. Minute kam Ingolstadt dennoch noch einmal auf 4:3 heran. Die Ice Tigers brachten den Puck nicht aus dem eigenen Drittel, Petr Taticek spielte quer und Petr Pohl hämmerte den Puck ins Tor. Mehr ließen die Ice Tigers aber nicht mehr zu. Durch konsequente Defensivarbeit brachten die Ice Tigers die knappe Führung über die Zeit und durften sich über den achten Sieg in Folge freuen.
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters dürfen tief durchatmen: Nach fünf Niederlagen in Folge gelang ihnen am Dienstagabend in der Eissporthalle am Seilersee ein 3:2-Heimsieg nach Verlängerung gegen die Straubing Tigers.
Beiden Teams merkte man zu Beginn der Partie mangelndes Selbstbewusstsein nach den letzten Niederlagen an. So waren die ersten vier Minuten geprägt von zahlreichen Unterbrechungen und wenigen Spielkombinationen. Das änderte sich ein wenig nach dem plötzlichen Führungstreffer der Sauerländer. Matt Halischuk wurde quer an der blauen Linie angespielt, und sein recht harmlos wirkender Handgelenkschuss fand den Weg ins Tornetz. Doch nicht die Gastgeber profitierten vom 1:0, sondern die Gäste. Shevyrin saß nach einer Behinderung auf der Strafbank als James Betthauer frei vor ChetPickard auftauchte und den Puck so wuchtig gegen die Mittelstrebe des Tores schoss, dass die Begegnung noch knapp eine Minute weiterlief, ohne das die Schiedsrichter dies bemerkten.
Erst nach dem Viedeobeweis entschied das Unpartaiischenduo auf Treffer für Straubing. In Unterzahl hatten kurz darauf Brandl und Hedden die Doppelchance zur Führung für die Tigers, aber sie scheiterten am Schlussmann der Roosters. Als sich die Straubinger nach einer weiteren Strafe gerade komplettiert hatten, zog Button aus der Distanz ab, Halischuk gab der Scheibe noch eine Richtungsänderung, so dass Climie nur abprallen ließ, der Puck direkt vor den Schläger von Jason Jaspers rutschte. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und schob den Puck ins leere Tor (2:1).
Auch im zweiten Durchgang dauerte es einige Zeit, ehe beide Teams wieder ins Spiel fanden. In Überzahl waren es die Gäste, die durch Williams und Bettauer die erste Doppelchance besaßen. Pickard war allerdings auf dem Posten. Als erneut die Sauerländer in Unterzahl agierten, weil Fischer auf der Strafbank saß, wurden sie bestraft. Wieder war es der starke James Bettauer, der einen Querpass von Connolly ins lange Eck verwandelte. Straubing blieb am Drücker. Die Roosters machten viele Fehler im Spielaufbau, zeigten große Mängel im Kombinationsspiel. Mit einem 2:2 ging es in die Pause.
Im letzten Abschnitt zeigten beide Teams, dass sie gewillt waren, die Initiative zu übernehmen. Die Gastgeber hatten die zwingenderen Torchancen durch Jason Jaspers, der aber zweimal nach guten und beherzten Aktionen glücklos blieb und so das 3:2 verpasste. Weil auch die Tigers in Überzahl durch Hedden trotz einer guten Chance nicht erfolgreich waren, ging es beim 2:2 in die Verlängerung. Hier traf erst Adam Mitchell für Straubing den Pfosten, im direkten Gegenzug schloss der Ex-Tiger Blaine Down trocken zum 3:2-Siegtreffer für Iserlohn ab. Danach konnte nach langer Zeit wieder gejubelt werden am Seilersee.
Die Statistik:
Roosters: Pickard – Milam, Button; Larsson, Orendorz; Fischer, Pikkarainen; Bettahar – Rallo, Down, Wruck; Halischuk, Jaspers, Blank; Jones, Caporusso, Dziurzynski; Shevyrin, Friedrich, Bassen;
Tigers: Climie – Edwards, Yeo; Cornell, Jobke; Bettauer, Sullivan; Renner – Williams, Connolly, Whitmore; Mitchell, Brandl, Hedden; Oblinger, Timmens, Röthke; Hartl, Loibl;
Schiedsrichter: Aumüller (Planegg), Steinecke (Jena)
Tore: 1:0 (04:13) Halischuk (Pikkarainen, Jaspers), 1:1 (07:18) Bettauer (5-4), 2:1 (14:52) Jaspers (Button, Halischuk), 2:2 (29:51) Bettauer (5-4/Connolly, Sullivan), 3:2 (64:04) Down (3-3/ Dziurzynski, Milam)
Strafminuten: Iserlohn 14; Straubing 10 + 10 (Hedden)
Zuschauer: 4109
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Düsseldorf) PM Das erste DEL-Spiel im neuen Jahr war für die 5.394 Zuschauer im ISS DOME ein Wechselbad der Gefühle. Gegen die Schwenninger Wild Wings erwischte die Düsseldorfer EG einen passablen, aber torlosen Start, verlor im Mitteldrittel völlig den Faden und kämpfte sich nach einem frühen Rückschlag im Schlussabschnitt noch einmal heran. Beinahe hätte es gegen einen der direkten Konkurrenten im Kampf um Platz 10 noch für Punkte gereicht, doch die Gäste retteten das letztlich knappe 2:3 (0:0; 0:2; 2:1) aus DEG-Sicht über die Zeit.
Norm Milley kehrte nach überstandener Verletzung ins Team zurück und agierte in der vierten Reihe als Mittelstürmer zwischen Daniel Weiß und Manuel Strodel. Für ihn saß Alex Preibisch auf der Tribüne. Chris Minard kehrte zurück in die Reihe mit Alex Barta und Adam Courchaine. Ansonsten war alles wie gehabt.
Die ersten 20 Eishockey-Minuten des neuen Jahres waren wahrlich kein Leckerbissen. Die Partie war fahrig, beide Mannschaften leisteten sich einige Ungenauigkeiten, ein wirklicher Spielfluss wollte sich auch angesichts zahlreicher unerlaubter Weitschüsse nicht so recht einstellen. Leider verpasste es die DEG, aus einer frühen und kurzen Druckphase Kapital zu schlagen. Von der linken Seite spielte Milley die Scheibe in die Mitte zu Strodel, dessen Schuss knapp rechts Tor der Wild Wings vorbeistrich (4.). Gefährlich wurde es auch, als Marcel Brandt von der blauen Linie abzog. Für Eddi Lewandowski war der Winkel beim Abpraller zu spitz, also legte er den Puck vors Tor, wo ihn Schwenningen klären konnte. Brandts erneuter Schuss aus der Ferne landete wieder bei Dustin Strahlmeier (5.).
Im selben Wechsel feuerte auch Marco Nowak einen Schuss aufs Gästetor ab (6.). Maxi Kammerer hatte die Führung ebenso auf dem Schläger, nachdem ihn Alexej Dmitriev im Slot bedient hatte (17.). Kammerer war es auch, der in der Schlusssekunde des Drittels einen Abpraller nicht richtig erwischte. Ein Drittel mit klarem Chancenplus für die DEG, aber ohne große Höhepunkte, ging torlos zu Ende.
Zu Beginn des Mittelabschnitts schien sich zunächst wenig zu ändern. Die DEG war offensiv die aktivere Mannschaft. Davis und Brandt gaben zwei gefährliche Schüsse aus der Distanz ab (22.). Ein Schuss des aufgerückten Bernhard Ebners aus halblinker Position geriet zu zentral und landete genau in den Armen von Strahlmeier (23.). Das erste Überzahlspiel des Matches brachte die DEG gehörig durcheinander, die Gäste in Schwung und in Führung. Will Acton war im Nachfassen erfolgreich, nachdem Simon Gysbers aus dem linken Bullykreis abgezogen und Daniel Schmölz den ersten Abpraller verpasst hatte (27.).
Wenig später verlor Tim Conboy im eigenen Drittel in der linken Bandenrundung den Halt, István Bartalis zog ums Tor herum, traf aber nur den linken Pfosten. Marcel Kurth nahm den Abraller aus der Luft und ließ den Gästeblock zum zweiten Mal jubeln (30.). Bei der DEG lief anschließend nach vorne nur wenig zusammen, wenngleich dem Team das Bemühen nicht abzusprechen war. Kurz vor der zweiten Pause wurde es vor Mathias Niederberger noch einmal richtig gefährlich. Andreé Hult setzte die Scheibe ans Gestänge, als der DEG-Torhüter bereits geschlagen am Boden lag (39.). Marc El-Sayed kam frei vor dem rot-gelben Kasten gefährlich zum Abschluss (39.).
Noch bevor die DEG so richtig in den Aufholjagdmodus gefunden hatte, setzte es den nächsten Rückschlag. Schwenningen konterte über Ulrich Maurer, der links rausspielte zu Jake Hansen. Der schoss auf die kurze Ecke und Niederberger halbhoch auf der Stockhandseite (43.). Aus dem Nichts kam die DEG zurück ins Spiel und zeigte dabei, dass Eishockey so einfach sein kann. Schuss Bowman, Abpraller Brandon Yip und schon stand es nur noch 1:3 (48.).
Wie sehr Eishockey oftmals eine Kopfsache ist, zeigte sich anschließend. Auf einmal spielte die DEG schneller, flüssiger und präziser. Der Druck auf das Gehäuse der Wild Wings nahm zu. Und plötzlich schnupperten die Rot-Gelben wieder an Punkten, als Daniel Weiß goldrichtig stand und den nach einem Schüle-Schuss im Torraum liegenden Puck durch die Schoner von Strahlmeier hindurch zum 2:3 einschob (53.). Die DEG blieb weiter am Drücker. Kurz nach seiner Auszeit setzte Christof Kreutzer alles auf eine Karte und zog Niederberger zugunsten eines sechsten Feldspielers. Weiß und Yip scheiterten nur ganz knapp an Strahlmeier, am Ende war alle Mühe vergebens.
Christof Kreutzer war nach dem Match sichtlich und hörbar bedient: „Es reicht nicht, wenn wir meinen, dass wir nur 12 bis 15 Minuten aufwenden, um ein Spiel zu gewinnen.“ An seine Mannschaft richtete er eine klare Botschaft: „Ich kann nur Spieler gebrauchen, die bereit sind, alles für die DEG zu geben. Ich habe kein Problem damit, nur mit zwei Sturmreihen und drei Verteidigern zu spielen.“
Schon am Donnerstag kann sich die Mannschaft Wiedergutmachung betreiben. Dann gastiert die DEG bei den in dieser Saison äußerst starken Augsburg Panthern, die derzeit satte 21 Punkte vor der DEG in der Tabelle rangieren. Spielbeginn im Curt-Frentzel-Stadion ist um 19:30 Uhr.
(Foto Birit Häfner)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat die angestrebte Revanche gegen die Kölner Haie verpasst. Vor 12.517 Zuschauern setzte es in der Domstadt wie am Sonntag in der Olympiahalle eine Niederlage. Am Ende musste sich das Team von Trainer Don Jackson mit 1:2 (1:0|0:2|0:0) geschlagen geben. Das einzige Münchner Tor hatte Konrad Abeltshauser in Minute 16 zur zwischenzeitlichen Führung erzielt.
Beide Teams starteten zurückhaltend in die Partie. Die erste echte Torchance hatten die Kölner in der 6. Minute in Überzahl durch Kai Hospelt. Nach mehreren Münchner Halbchancen nahm sich Daryl Boyle ein Herz. Mit viel Tempo zog der Verteidiger ins Angriffsdrittel, sein Abschluss war dann aber zu ungenau (12.). Ein paar Minuten später machten es die Isarstädter besser. Gleich in der ersten Powerplay-Situation traf Konrad Abeltshauser per Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0 (16.).
Zu Beginn des zweiten Drittels standen die Special Teams im Mittelpunkt. Zuerst verteidigten die Münchner mit einem großartigen Unterzahlspiel die Führung, wenig später scheiterte Jason Jaffray in Überzahl am KEC-Goalie Gustaf Wesslau (25.).
In der 31. Minute fiel dann der Ausgleich. Alexander Sulzer war per Schlenzer erfolgreich. Und nur 144 Sekunden später sorgte Ryan Jones sogar für die Haie-Führung, er fälschte einen Schuss unhaltbar zum 2:1 für die Hausherren ab (34.).
Im Schlussabschnitt waren die Landeshauptstädter die spielbestimmende Mannschaft, allein es fehlten die echten Torchancen. Die Kölner verteidigten clever und konzentrierten sich auf ihr Konterspiel. Zwei Minuten vor dem Ende brachte Don Jackson einen sechsten Feldspieler anstelle von Danny aus den Birken. Aber auch das half nichts mehr. So blieb es am Ende erneut beim 1:2 aus Sicht der Roten Bullen.
Danny aus den Birken: „Wir haben heute nicht schlecht gespielt, vor allem in der Defensive. Wir haben aber fünf Minuten geschlafen und genau in der Zeit hat Köln zugeschlagen. Insgesamt war das Spiel ausgeglichen.“
Endergebnis:
Kölner Haie gegen EHC Red Bull München 2:1 (0:1|2:0|0:0)
Tore:
0:1 | 15:39 | Konrad Abeltshauser
1:1 | 30:52 | Alexander Sulzer
2:1 | 33:16 | Ryan Jones
Zuschauer:
12.517
(Foto Gepa-Pictures)
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(DEL/Mannheim) (SK) - Mit dem 4:3-Sieg über die Grizzlys Wolfsburg haben die Adler am heutigen Dienstagabend vor 11.637 Zuschauern in der heimischen SAP Arena einen guten Start ins neue Jahr hingelegt. In einer teils zerfahrenen, teils strittigen Partie sollten sich am Ende die Hausherren den Zusatzpunkt in der Verlängerung sichern. Die Tore beim Aufeinandertreffen von Tabellendritten und Tabellenvierten erzielten auf Seiten der Adler Brent Raedeke (18.), Dominik Bittner (22.), Chad Kolarik (59.) und Marcel Goc (61./OT). Für die Gäste aus der Autostadt trafen Jeremy Dehner (9.), Alexander Weiß (22.) und Mark Voakes (43.).
Partien gegen Wolfsburg haben nicht zuletzt seit der Meistersaison immer ihren eigenen Charme. Allerdings brauchten beide Teams um ins Spiel zu finden, denn der Start war eher verhalten. Rund neun Minuten waren gespielt, als Mirko Pantkowski das erste Mal hinter sich greifen musste. Der Förderlizenspieler durfte nach dem starken letzten Drittel in Straubing heute von Beginn an und somit erstmals zu Hause als Nummer eins zwischen den Pfosten stehen. Gegen den schnell vorgtragenen Angriff von Jeremy Dehner hatte er aber keine Chance (9.). Mit der 0:1-Führung der Gäste nahm das Spiel zwar langsam Fahrt auf, doch wirkte die Partie über weite Strecken zerfahren. Nicht zuletzt dank teils fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen gegen die Hausherren und zahlreichen Strafen. Mannheim versuchte sich aber nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und kam dank Andrew Joudrey (12.), Jamie Tardif (13.) und Matthias Plachta (15.) zu guten Einschussmöglichkeiten. Der ersehnte Ausgleich sollte rund drei Minuten später fallen.
Nach Vorarbeit von Christoph Ullmann fälschte Brent Raedeke den Pass von Kevin Maginot zum 1:1 ab (18.). Damit war die Partie wieder offen, doch weitere Tore wollten im ersten Drittel trotz der ersten Mannheimer Überzahl keine mehr fallen. Mit dem 1:1 ging es ins Mitteldrittel einem deutlichen Chancenplus für die Hausherren. Zwei Minuten waren gespielt, als Felix Brückmann sich Dominik Bittner geschlagen geben musste. Der Adler-Verteidiger brachte seine Farben mit einem satten Schuss von der blauen Linie erstmals in Führung (22.). Auf der Gegenseite konnte sich Mirko Pantkowski ein ums andere Mal mit starken Paraden für weitere Einsätze empfehlen. Gegen Mark Voakes (34.), Jeffrey Likens (38.) und Philip Riefers (39.) hielt er die knappe Führung fest. Eine knappe Minute später wurde er aber allein gelassen von seinen Vorderleuten. Folgerichtig da leider der Ausgleich der Wolfsburger. Alexander Weiß nutzte das Zuspiel von Sebastian Furchner zum 2:2 (39.).
Das dritte Drittel hatte es dann in sich. Drei Minuten waren gespielt, als Mark Voakes für die Autostädter auf 2:3 erhöhte (43.). Wiederrum vier Minuten später bejubelten dann Adler und Fans den vermeintlichen 3:3-Ausgleich (47.). Doch nach Studium des Videobeweises versagten die Schiedsrichter dem Treffer die Anerkennung. Ein gellendes Pfeifkonzert, "Sieg oder Spielabbruch"-Rufe und Kleingeld auf dem Eis waren die Folge. Ein Gutes hatte die Entscheidung aber, denn jetzt verwandelte sich die Arena in einen Hexenkessel.
Die Fans peitschten ihr Team nach vorne. Und das Anfeuern sollte Wirkung zeigen: erst tankte sich Denis Reul im Alleingang durch (50.), dann versuchten Chad Kolarik und Marcel Goc (53.) ihr Glück. Bei Felix Brückmann fanden die Angriffsbemühungen aber ein ums andere Mal ihr Ende. Die Zeit schien gegen die Adler zu spielen. Eine knappe Minute war noch auf der Uhr, da rettete Chad Kolarik seine Adler in die Verlängerung. Hier fackelte sein Sturmpartner Marcel Goc nicht lange. 15 Sekunden war die Overtime alt, als er die Scheibe zum alles entscheidenden 4:3 im Netz versenkte.
Auf die Adler wartet am kommenden Samstag ein besonderes Spiel: gegen die Schwenniger Wild Wings bestreiten die Mannheimer in der Sinsheimer Wirsol Arena das dritte Winter Game auf deutschem Boden (Wirsol Arena Sinsheim, 7. Januar 2017 ab 13.00 Uhr).
Spiel vom 3. Januar 2017
Adler Mannheim - Grizzlys Wolfsburg 4:3 (1:1|1:1|1:1|1:0 OT)
Tore:
0:1 | 9.|Jeremy Dehner (Philip Riefers, Alexander Karachun)
1:1 |18.|Brent Raedeke (Kevin Maginot, Christoph Ullmann)
2:1 |22.|Dominik Bittner (Brent Raedeke, Christoph Ullmann)
2:2 |39.|Alexander Weiß (Sebastian Furchner)
2:3 |43.|Jeffrey Voakes (Brent Aubin, Jeffrey Likens)
3:3 |49.|Chad Kolarik (Marcel Goc)
4:3 |61.|Marcel Goc (Luke Adam, Sinan Akdag)
Zuschauer:
11.637
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat den Vertrag mit Christoph Gawlik mit sofortiger Wirkung einvernehmlich aufgelöst. Der Stürmer wechselt zu den Löwen Frankfurt in die DEL2.
Gawlik war zur Saison 2015/16 nach Düsseldorf gewechselt. Gleich in seinem ersten Testspiel-Einsatz im schweizerischen Olten zog er sich einen Kreuzbandriss zu, der ihn für die gesamte Spielzeit außer Gefecht setzte. Im Sommer 2016 machte der 29-jährige Angreifer zwar das Vorbereitungsprogramm auf die laufende Spielzeit weitestgehend mit, absolvierte dann aber lediglich drei DEL-Begegnungen (0 Tore, 0 Vorlagen). Beim Auswärtsspiel in Mannheim zog er sich einen langwierigen Muskelfaserriss zu, der weitere Einsätze bisher unmöglich machte. Seit einigen Wochen befindet er sich wieder im Aufbautraining.
Christof Kreutzer, Cheftrainer der Düsseldorfer EG: „In unserer sportlichen Situation konnten wir Christoph Gawlik nach seiner Verletzung in der DEL leider keine Einsatzzeiten garantieren. Ein Wechsel ist also ein sinnvoller Schritt für beide Seiten.“
DEG-Geschäftsführer Stefan Adam: „Die Zusammenarbeit mit Christoph Gawlik ist sowohl für den Spieler als auch für die DEG aufgrund von Verletzungen unglücklich
verlaufen. Wir wünschen Christoph und seiner Familie für einen Neuanfang und die weitere Karriere alles Gute.“
(Foto DEG)
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(DEB/Nationalmannschaft) PM - Das Jahr der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft hat begonnen (5. – 21. Mai 2017 in Köln und Paris). Gleich am ersten Tag des Jahres wurde Deutschlands Weltklasse-Skirennläufer Felix Neureuther zum ersten offiziellen Botschafter der von Deutschland und Frankreich gemeinsam ausgerichteten 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft ernannt.
Aus den Händen von Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) und des WM-Organisationskomitees, erhielt er anlässlich des Neujahrsskispringens in Garmisch-Partenkirchen das Botschafter-Jersey der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, natürlich mit der Rückennummer 17. Die Überreichung des Jerseys wurde im Rahmen der TV-Übertragungen vom Neujahrsskispringen von der ARD für rund fünf Millionen Fernsehzuschauer live ausgestrahlt.
"Felix Neureuther ist ein herausragender Athlet und ein Sympathieträger ersten Ranges für den gesamten deutschen Sport. Wir sind sehr stolz, dass Felix die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft als offizieller Botschafter repräsentiert und als solcher die WM seiner riesigen Fangemeinde in Deutschland wie im Ausland näher bringen will", äußerte sich Franz Reindl zur Ernennung.
Und Felix Neureuther zu seiner neuen Rolle: "Ich war schon immer ein großer Eishockey-Fan. Das Live-Erlebnis bei einem Eishockey-Spiel ist nicht zu toppen. Die Eishockey-WM in Deutschland und Frankreich wird ein richtig cooles Erlebnis, auf das ich mich auch persönlich schon heute freue, zumal ich mit einigen Jungs der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gut befreundet bin. Sehr gerne werde ich daher als offizieller WM-Botschafter meine Möglichkeiten nutzen, die Begeisterung für die 2017 IIHF Eishockey-WM in Köln und Paris zu schüren."
Der 32-jährige Garmisch-Partenkirchner Felix Neureuther fährt seit 2003 im alpinen Ski-Weltcup. Seine Spezialdisziplin ist der Slalom. Mit derzeit 12 Weltcup-Siegen ist er der bislang erfolgreichste deutsche Skirennläufer bei den Herren. Bei Weltmeisterschaften konnte er mehrere Medaillen erringen.
Das Organisationskomitee der 2017 IIHF WM beabsichtigt, einen exklusiven Kreis von zehn offiziellen WM-Botschaftern aus Sport und Gesellschaft zu ernennen. Offizielle WM-Botschafter repräsentieren mit ihrem Namen, ihrem Bild und den von ihnen verkörperten Werten die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft nach außen. In ihrer Rolle nutzen sie ihre Popularität sowie ihre Netzwerke, um auf die 2017 IIHF Eishockey-WM aufmerksam zu machen. Felix Neureuther etwa kann alleine auf fast 580.000 Abonnenten seiner Facebook-Seite verweisen.
(Foto: 2017 IIHF WM OK)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Heute war für die Grizzlys Abreisetag nach Mannheim. Also fuhren wir nach Wolfsburg, um die Mannschaft zu verabschieden. Wieder hieß es, Vorbereitungen zu treffen. Block und Stifte einpacken, Kamera checken...Batterie noch voll? (Wir hatten ja Silvester in Berlin so viel geknipst). Trikots und Edding nicht vergessen. Vielleicht bekommt man ja noch eine fehlende Unterschrift auf das Trikot. Am Abreisetag ist ja alles viel entspannter als am Spieltag. Das hatte man uns schon bei der Vorbesprechung der Berichte gesagt.
An der Geschäftsstelle angekommen lief uns gleich Sebastian Furchner über den Weg. "Na, geht´s euch gut? Frohes Neues Jahr noch!". "Ja klar, danke gleichfalls! Wir folgen euch in den nächsten Tagen mit der Kamera nach Mannheim und Straubing." "Echt? Das ist ja klasse!" So nach und nach stiegen dann alle Spieler in den abfahrbereiten Bus. Zum Teil hatten sie Verpflegung, aber auch Kopfkissen in den Händen. Alle nickten uns zu oder grüßten uns. Einige, die am 30.12. noch gefehlt hatten, stiegen auch ein. Das gibt Hoffnung, dass sie dann auf dem Eis auch wieder helfen können.
Mit Gerrit Fauser und Felix Brückmann bekamen wir die Gelegenheit, noch einige Worte zu wechseln. Gerrit erzählte uns, dass er Silvester ganz ruhig verbracht hatte und mit Felix Brückmann wurde noch über das Nürnberg-Spiel gefachsimpelt.
"Der Punkt kann noch wichtig sein!", sagte er. Ja, auch wir fanden, dass es trotz 0:0 in der regulären Spielzeit ein richtig gutes und spannendes Spiel unserer Mannschaft gewesen war. (hier geht es zum Spielbericht)
Unsere Unterschriften und Fotos bekamen wir dann auch noch. Auch Charly Fliegauf kam nochmal zu uns. "Morgen mittag trainiert die Mannschaft in der SAP-Arena auf dem Eis und am Mittwoch nach dem Mittagessen geht es nach Straubing weiter.", umriss er den allgemeinen Ablauf in Mannheim. Kurze Zeit später fuhr der Bus dann auch schon los.
Gute Fahrt Grizzlys!!!! Morgen reisen wir dann nach Mannheim hinterher und hoffen, schöne Bilder zu machen.
Bericht und Fotos: Martina und Jörg Matthias
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(DEL/München) PM Hockey HALLEluja, Teil zwei: Der EHC Red Bull München hat eine spannende Partie gegen die Kölner Haie knapp mit 1:2 (0:1|0:0|1:1) verloren. Vor 10.000 Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle erzielte Mads Christensen den einzigen Treffer der Red Bulls.
Zu Beginn mieden beide Teams das Risiko. Die beste Möglichkeit in der Anfangsphase hatte Jason Jaffray, der mit einem abgefälschten Schuss Haie-Schlussmann Gustaf Wesslau prüfte. München agierte danach mutiger, den ersten Treffer des Spiels erzielten aber die Gäste: Patrick Hager setzte sich auf rechts durch, zog vor das Tor und bezwang David Leggio im Tor der Red Bulls (7.). In der Folge prägten die Defensivreihen beider Mannschaften das Spielgeschehen, Torchancen hatten deshalb Seltenheitswert.
Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Köln stand defensiv weiterhin kompakt und ließ keine gefährlichen Abschlüsse der Roten Bullen zu. Im Spiel nach vorne setzten die Gäste aus der Domstadt auf Konter. Johannes Salmonsson (25.) und T.J. Mulock (31.) vergaben die besten Möglichkeiten der Haie. Auf der Gegenseite verpasste Michael Wolf den Ausgleich knapp. Münchens Kapitän setzte sich gegen einen Kölner Verteidiger durch, traf dann aus halbrechter Position aber nur die Unterkante der Latte (32.).
Im Schlussdrittel scheiterten zunächst Kölns Nico Krämmer (42.) und dann Münchens Mads Christensen (44.) am Außenpfosten. Wenig später glichen die Red Bulls nach einem starken Spielzug aus: Richie Regehr umkurvte das Haie-Tor und legte quer auf Mads Christensen, der den 1:1-Ausgleich erzielte. In der 48. Minute nutzten die Gäste ein 4-gegen-3-Powerplay zur erneuten Führung. Den Treffer erzielte Corey Potter per Schlagschuss. Die Isarstädter reagierten mit wütenden Angriffen. Es gelang den Red Bulls nun, die Haie bei 5-gegen-5 in deren Drittel zu drängen. Gustaf Wesslau parierte in dieser Phase jedoch mehrfach stark und rettete den knappen Vorsprung der Gäste über die Zeit.
Jerome Flaake: „Wir haben heute über 60 Minuten nicht zu unserem Spiel gefunden und das gezeigt, was wir können. Wir wollten unbedingt gewinnen, haben aber zu viele Turnovers zugelassen. Zum Glück spielen wir in zwei Tagen wieder gegen Köln, wir werden dort ganz anders auftreten."
Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Kölner Haie 1:2 (0:1|0:0|1:1)
Tore:
0:1 | 06:34 | Patrick Hager
1:1 | 43:47 | Mads Christensen
1:2 | 47:18 | Corey Potter
Zuschauer:
10.000
(Foto Heike Feiner)
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