

(DEL/Köln) PM Erste Niederlage im Jahr 2017 für den KEC. Haie unterliegen mit 0:1 gegen den ERC Ingolstadt.
Im Vorfeld der Partie standen für die Kölner Haie sechs Siege in Folge, auf Seiten der Ingolstädter fünf Niederlagen am Stück zu Buche. Der KEC hätte beide Serien gerne fortgeführt. Doch das misslang dem Team von Headcoach Cory Clouston. 0:1 hieß es nach 60 gespielten Minuten. "Wir haben heute leider die Intensität der letzten Partien vermissen lassen. Ingolstadt hat ein solides Auswärtsspiel gezeigt aber vor allem haben wir uns diese Niederlage selbst eingebrockt. Wir müssen wieder unser Spiel aufs Eis bringen, intensiver spielen", monierte Clouston nach dem Spiel.
Im ersten Durchgang waren vor 11.656 Zuschauern in der LANXESS arena Chancen Mangelware. In Durchgang zwei erarbeiteten sich beide Teams dann mehr Möglichkeiten. Kapital daraus schlugen allerdings nur die Gäste. In der 36. Minute nutzte Danny Irmen einen Nachschuss zur Führung.
Im Schlussabschnitt drückten die Haie dann nach vorne, bissen sich aber immer wieder an der gut sortierten Defensive der Ingolstädter die Zähne aus. Eine große Chance zum Ausgleich hatte Patrick Hager, er brachte die Scheibe aber nicht im Tor unter (50.). Dann war Sebastian Uvira alleine durch, wurde aber am Abschluss gehindert (58.). Den fälligen Penalty parierte Gäste-Torhüter Timo Pielmeier, der wieder einmal einen starken Abend in Köln erwischte.
"Wir sind die ersten beiden Dritteln nicht so ins Spiel gekommen, wie wir es gerne wollten. Im letzten Drittel waren Chancen da aber uns hat das Glück an der Scheibe gefehlt", fasste Sebastian Uvira das Spiel zusammen.
Am Sonntag bestreiten die Haie auswärts in Düsseldorf das dritte Derby der laufenden Saison. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Das nächste Heimspiel steigt am Dienstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg.
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(DEL/Krefeld) (RS) Krefeld gewinnt wichtiges Match gegen Augsburg knapp, macht sich am Ende das Leben selber schwer. Das Spiel stand nach einer 5:2 Führung der Hausherren noch auf des Messers Schneide. Die Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga leben noch.
Der Heimsieg gegen die Augsburger Panther war überlebenswichtig im Kampf um die Pre- Play- Off. Dabei fing mal wieder Alles schlecht an. Hafenrichter (3.) markierte sofort die Gäste Führung. Die Gastgeber die sehr forsch begannen, zeigten sich nicht geschockt und schlugen durch Mancari (17.) im Powerplay zurück.
Nach dem ersten Pausentee, ging Krefeld in Minute 24 durch Mieszkowski erstmals in Front, kassierte aber gleich zwei Minuten später den Ausgliech durch Stieler. Wieder Mieszkowski (28.) und Umicevic (33.) schraubten das Ganze noch in Drittel zwei auf eine 4:2 Führung des KEV. Als Marco Rosa in der 42. Minute auf 5:2 erhöhte waren im Königpalast bereits Freudengesänge zu hören. Cundari (52.) und Shugg (59.) machten den Pinguinen aber das Leben nochmal gehörig schwer. Letzlich retteten sich die Schützlinge von Adduono über die Ziellinie. Diese drei Punkte feierten 4081 Zuschauer im Königpalast frenetisch.
Jetzt stehen mit Straubing, München, Mannheim und Iserlohn erstmal 4 Auswärtsspile auf dem Kalender. Auswärts scheint dem KEV mehr zu liegen wie Zuhause.
Der DEL Spielplan gibt einem schon zu denken. Der Rückstand auf Platz Zehn (Eisbären Berlin) ist mit 9 Punkten nicht eben Klein.
Spiel vom 20.01.2017
Krefeld Pinguine - Augsburger Panther 5:4 (1:1|3:1|1:2)
Tore:
0:1 3. Hafenrichter (MacKay, Dinger)
1:1 17. Mancari (Schymainski, Pietta) PP
2:1 24. Mieszkowski (St.Pierre)
2:2 26. Stieler (Rekis)
3:2 28. Mieszkowski
4:2 33. Umicevic (Hambly, Rosa) PP
5:2 42. Rosa (Umicevic)
5:3 52. Cundari (Shugg, Trupp)
5:4 59. Shugg (Guentzel) SHG
Strafen:
Krefeld: 4
Augsburg: 10+10 Guentzel
Zuschauer:4081
(Foto & Text Ralf Schmitt)
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(DEL/Straubing) (MA) Im Monat Januar scheinen die Tigers seit letzter Saison eine kleine Übermacht zu sein. In jedem Spiel konnte gepunktet werden, ja sogar vier Spiele wurden glatt gewonnen. Dies sollte heute auch Schwenningen zu spüren bekommen. Straubing dominierte bis zum 3:0 Zwischenstand, machte es dann unnötig spannend und gewann dennoch verdient mit 5:2 zu Hause. Somit haben die Tigers beste Karten um die Playoffrunde zu erreichen.
Das Spiel Begann mit einer Schrecksekunde. Dimitri Pätzold der für den Verletzten Matt Climie im Tor stand, musste noch vor dem ersten Bully in die Kabine. Seine Kufe war beim einlaufen gebrochen. Es dauerte den Schiedsrichtern zu lange und somit musste Larry Mitchell gezwungener maßen Daniel Filimonov einwechseln. Der dritte Torwart der Tigers feierte somit unerwartet seine Premiere in der DEL. Zwar kam Pätzold nach fünf Minuten wieder zurück, da hatte aber Filimonov schon seine erste und einzige Glanztat hinter sich. Einen Schuss von Danner wehrte er per Kopf ab, schüttelte sich kurz und spielte weiter als ob nichts gewesen wäre. So kam das Nachwuchstalent Daniel Filimonov zu seinem ersten DEL-Einsatz für wenigstens fünf Minuten, bis Pätzold sich wieder zurückmeldete.
Um es kurz zu fassen, Schwenningen war im ersten Abschnitt körperlich Anwesend. Zu mehr reichte es nicht. Bei allen Zweikämpfen war man einen Schritt zu spät. Die Tigers ließen erst gar nicht viele Zweikämpfe aufkommen und sprühten gerade vor Spielfreude. Die Gäste waren bei fünf gegen fünf überfordert, in Unterzahl ebenfalls und das Überzahlspiel wollte auch nicht so recht klappen. Einzig die Szene von Andree Hult sei erwähnenswert. Sein Schuss verpasste nur knapp das Tor. Anders bei den Tigers. Ständig gab es eine freie Anspielstation, permanent war man in Bewegung. Das Resultat nach dem ersten Abschnitt war noch gnädig. Adam Mitchell (7.) von der blauen und Jamie Bettauer (20.) zwei Sekunden vor dem Ende sorgten für die Führung. Das beide Tore mustergültig heraus gespielt wurden, erklärt sich fast von selbst.
Im zweiten Abschnitt waren die Gäste bemüht das Spiel etwas offener zu gestalten. Schmölz hatte zu Beginn gleich eine sehr gute Chance vergeben, als Pätzold schon geschlagen schien, zielte er knapp über das Tor. Kurz darauf kam Danner zu einer ähnlichen Chance. Doch dann nahmen die Tigers wieder mehr das Heft in die Hand. Wieder rollte Zeitweise Angriff um Angriff auf Torhüter Strahlmeier zu. Maury Edwards Treffer zum 3:0 (32.) resultiert aus einem abgefangen Angriff durch Loibl und Miller. Mit zwei kurzen Pässen war Edwards frei gespielt und der hämmerte den Puck in den Winkel. Trotz der komfortablen Führung sollten sich die Tigers nicht zu sicher sein. Das weiß man aus der Vergangenheit und prompt erzielten die Wild Wings den 3:1 (37.) Anschluss durch Isvan Bartalis. Bei einem Konter kam Andree Hult gerade rechtzeitig von der Strafbank. Er bediente seinen Mitspieler und der Puck schlug im rechten oberen Winkel ein. Somit war es wieder etwas spannender und die Tigers bemühten sich in ihrer Paradedisziplin, dem Überzahlspiel, zum Erfolg zu kommen. Doch aus den bisher vier Möglichkeiten konnten sie kein Kapital schlagen. Das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen.
Für die Tigers wäre es wichtig gewesen an das erste Drittel wieder anzuknüpfen. Das klappte erst einmal nicht. Die Gäste brachten sich immer mehr ins Spiel ein, kreierten Chancen was ihnen zwei Drittel lang nicht gelingen wollte. Aber Dimitri Pätzold war da. Nur einmal konnte er dann doch durch einen etwas glücklichen Treffer von Ulrich Maurer bezwungen werden. Bei einem Abpraller reagierte Maurer am schnellsten und die Scheibe trudelte über die Schulter von Pätzold ins Tor. Das Spiel stand auf einmal wieder auf Messers Schneide. Ausgerechnet Derek Whitmore, der lange Zeit von Larry Mitchell nicht berücksichtigt wurde und erst durch die Verletzung von Matt Climie wieder in die Mannschaft rückte, erzielte das so wichtige 4:2 (51.) für sein Team. Er konnte den Schuss von Dylan Yeo entscheidend abfälschen. Den Wild Wings fehlte in der verbleibenden Spielzeit die nötige Durchschlagskraft um noch mal ins Spiel zurückzukommen. Den Tigers war es schlichtweg egal, sie spielten souverän die Uhr runter und erzielten durch Adam Mitchell (59.) den 5:2 Endstand, nachdem wenige Sekunden zuvor Dustin Strahlmeier seinen Kasten zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte.
Stimmen zum Spiel:
Pat Cortina (Schwenningen): "Straubing hat heute sehr gut begonnen, haben das Spiel lange klar bestimmt. Wir hatten zu viele Scheibenverluste was uns immer wieder vor Probleme stellte. In der neutralen Zone hatten wir auch unsere Probleme die Scheibe zu kontrollieren. Der Sieg geht verdient an Straubing."
Larry Mitchell (Straubing): "Wir haben eigentlich gut gespielt aber das Spiel wurde spannend im letzten Drittel. Dann kam das entscheidende Tor durch Derek Whitmore. Er hat lange warten müssen um wieder in die Mannschaft zu kommen, aber dafür immer hart gearbeitet und deswegen freut es mich für ihn. Auch für Daniel Filimonov habe ich mich gefreut. Es ist keine einfache Situation als Ersatztorwart auf der Bank zu beginnen und nachdem die Starting Six durchgesagt werden musste er für Dimitri Pätzold ins Tor. Das kam völlig unerwartet aber er war sehr ruhig, die Mannschaft war sehr ruhig und sie spielte von Beginn an so wie immer. Er bekam auch zurecht das Lob der Mannschaft ausgesprochen."
Spiel vom 20.01.2017
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings 5:2 (2:0|1:1|2:1)
1:0 |07.|Adam Mitchell Bettauer, Renner)
2:0 |20.|James Bettauer (Connolly, Brandl)
3:0 |32.|Maury Edwards (Loibl, Miller)
3:1 |37.|Istvan Bartalis (Hult, Gysbers)
3:2 |48.|Ulrich Maurer (Samson, Acton)
4:2 |51.|Derek Whitmore (Schönberger, Yeo)
5:2 |59.|Adam Mitchell (Brandl, Hedden) EN
Strafen:
Straubing 2 - Schwenningen 8
Zuschauer:
4.202
Foto: (eishockey-online.de / archiv)
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(DEL/Mannheim) PM Mit einer knappen 2:3-Niederlage nach Verlängerung sind die Adler in das Wochenende mit zwei Spielen gegen die Eisbären Berlin gestartet. Nach der Berliner Führung durch Frank Hördler drehten Carlo Colaiacovo und Chad Kolarik die Partie. Spencer Machacek schickte die Partie in die Overtime. Dort erzielte André Rankel den Siegtreffer.
Im ersten von zwei Spielen gegen Berlin an diesem Wochenende verschliefen die Adler das erste Drittel. Jamie MacQueen verpasste die Scheibe vor dem Tor (3. Spielminute), Nick Petersen scheiterte im Powerplay am Pfosten (4.). Drew MacIntyre hielt seine Vorderleute bei seinem zweiten DEL-Einsatz stark gegen Julian Talbot (6.), Spencer Machacek (9.) und zwei Mal André Rankel (12., 16.) im Spiel.
Sofort nach Wiederbeginn zeigten sich die Adler engagierter, Ryan MacMurchy profitierte von einem haarsträubenden Fehlpass der Gastgeber. Petri Vehanen konnte die Scheibe aber noch aus dem langen Eck kratzen (24.). Beim Schuss von Laurin Braun aus spitzem Winkel rettete erneut das Aluminium für Mannheim (28.). Als Peterson alleine vor MacIntyre auftauchte, zeigte der Torhüter erneut seine ganze Klasse (30.). Christoph Ullmann verpasste aus guter Lage die Führung (37.), erneut war MacIntyre gegen Rankel zur Stelle (38.). Beim verdeckten Schuss von Frank Hördler in Überzahl war aber auch Mannheims Nummer 34 ohne jede Chance (40.).
Ausgleich durch Colaiacovo
Der Schlussabschnitt begann mit einem schönen Spielzug über Luke Adam und Mirko Höfflin, die Scheibe landete auf dem Schläger von Carlo Colaiacovo – der Ausgleich (44.). Die Adler waren die aktivere Mannschaft und ließen sich auch nicht ausbremsen, als ein Treffer wegen einer aktiven Kickbewegung nicht gegeben wurde. Nur 16 Sekunden nach dieser Entscheidung hielt Chad Kolarik den Schläger in einen Schuss von Adam und brachte Mannheim damit erstmals in Führung (51.).
In der Schlussphase drückten die Eisbären und kamen durch Spencer Machacek doch noch zum Ausgleich (55.). In der Overtime parierte Drew MacIntyre einen Penalty von Jamie MacQueen und die Adler trafen auch trotz zweiminütiger Überzahl nicht. So sorgte Berlins Kapitän André Rankel mit seinem Treffer dafür, dass der Extra-Punkt in der Hauptstadt blieb (65.).
(Foto Tina Kurz/Archiv)
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(DEL/Nürnberg) PM Zum Auftakt des Heimspiel-Doppelpacks mussten die THOMAS SABO Ice Tigers am Freitagabend gegen die Düsseldorfer EG antreten. Zum dritten Mal in Folge bekam Andy Jenike den Start im Tor, auch sonst gab es keinerlei Umstellungen im Vergleich zum Derbysieg in München. Den ersten Schuss der Partie hatte Nürnbergs Kapitän Patrick Reimer nach 35 Sekunden, er scheiterte mit seinem Handgelenkschuss aber an Düsseldorfs Torhüter Felix Bick.
Auf der anderen Seite kam die DEG über Chris Minard zu ihrer ersten Möglichkeit, Jenike konnte seinen Schuss von der linken Seite aber parieren. In der 3. Minute hatten die Ice Tigers die Riesenchance zur Führung, als Marcus Weber einen Lupfer ins Düsseldorfer Drittel erlief und frei vor Bick auftauchte, sich aber zu einem Rückhandpass aus der Drehung entschied, mit dem er keinen Abnehmer fand. Die DEG trat alles andere als zurückhaltend auf, es dauerte relativ lange, bis die Ice Tigers zu ihrer ersten Drangphase kamen. Phil Dupuis war es, der in der 9. Minute zu einem Solo ansetzte und knapp am kurzen Pfosten vorbei schoss. Deutlich enger wurde es, als Andrew Kozek vor dem Tor aus der Drehung quer spielte und Brett Festerling frei zum Abschluss kam, er scheiterte aber an Felix Bick. In der 11. Minute musste Brandon Yip für die DEG auf die Strafbank, durfte diese aber bereits nach sieben Sekunden wieder verlassen:
Steven Reinprecht bediente Leo Pföderl mit einem Querpass, Pföderl zwang Bick zu einem Abpraller, den Yasin Ehliz vor dem Tor eiskalt zur 1:0-Führung verwertete. In der Folge kam die DEG besser in die Partie und in der 18. Minute - ebenfalls in Überzahl - zum Ausgleich. Bernhard Ebner nutzte ein kleines Missverständnis vor der Nürnberger Bank, lief auf und davon und bezwang Jenike mit einem flachen Schuss durch die Schoner - 1:1, gleichzeitig auch der Zwischenstand nach 20 Minuten.
Ins zweite Drittel starteten die Ice Tigers mit einer kurzen Überzahlsituation und ließen die Scheibe gut laufen. Yasin Ehliz wurde freigespielt, schoss aber von der linken Seite knapp am Tor vorbei. Als Alexej Dmitriev und Daniel Weiß binnen 15 Sekunden auf die Strafbank wandern mussten, schlugen die Ice Tigers in der 27. Minute in doppelter Überzahl eiskalt zu. Den ersten Schlagschussversuch von Patrick Reimer konnte Brandon Yip noch blocken, die Ice Tigers setzten aber nach und hielten den Puck im Düsseldorfer Drittel. Reimer spielte schließlich tief auf Yasin Ehliz, der lange verzögerte und dann vors Tor zu David Steckel spielen wollte, der Puck wurde aber von Brandon Yip unhaltbar für Bick abgelenkt - 2:1 für Nürnberg. Andrew Kozek hatte kurz darauf die große Chance zum dritten Treffer, lupfte den Puck aber mit der Rückhand an den Außenpfosten.
Aber auch die DEG kam in Überzahl zu Möglichkeiten: Jenike lenkte Marcel Brandts Schlagschuss ins Fangnetz (30.), Alexej Dmitriev schob den Puck nach einem starken Zuspiel von Marco Nowak am Nürnberger Tor vorbei. In der 31. Minute kamen die Gäste dann aber zum durchaus verdienten, erneuten Ausgleich. Maximilian Kammerers Querpassversuch wurde auf dem Weg abgelenkt, Rob Collins fischte den Puck mit dem Schläger aus der Luft und traf aus spitzem Winkel genau unter die Latte zum 2:2-Ausgleich. Da Norm Milley in der 34. Minute frei vor Jenike nur die Oberkante der Latte traf, blieb es nach 40 Minuten beim 2:2.
Auch ins letzte Drittel starteten die Ice Tigers mit einer Überzahlsituation, Felix Bick konnte Yasin Ehliz' Direktabnahme aus dem Slot aber parieren. Düsseldorf überstand die Unterzahlsituation schadlos, Bick musste aber exakt sechs Sekunden später hinter sich greifen. Colten Teubert hielt den Puck im Angriffsdrittel und lief ein paar Schritte der Bande entlang, sah dann David Steckel vor dem Tor und bediente diesen so genau, dass Steckel nur noch die Kelle reinhalten musste - 3:2 für Nürnberg (42.).
In der 44. Minute musste Brandon Yip wegen Beinstellens auf die Strafbank, das Nürnberger Powerplay ging wieder zu Werke und schlug zum dritten Mal am heutigen Abend zu. Jesse Blacker spielte tief auf Phil Dupuis, der direkt weiter in den Slot auf Brandon Segal, der direkt abzog und Bick mit einem halbhohen Schuss aufs lange Eck zum 4:2 bezwang. Ein wichtiger Treffer für die Ice Tigers, die sich gegen eine stark kämpfende Düsseldorfer Mannschaft lange Zeit schwer taten, für ihre Geduld aber belohnt wurden. Als Daniel Weiß sich in der 50. Minute die nächste Strafzeit einhandelte, trafen die Ice Tigers zum vierten Mal im Powerplay. Jesse Blacker schlenzte von der blauen Linie, Andrew Kozek fälschte ab, Bick konnte die Scheibe nicht festhalten, Brandon Segal reagierte am schnellsten und hob den Puck mit der Rückhand unter die Latte zum 5:2-Endstand. Durch die gleichzeitige Niederlage des EHC Red Bull München gegen Bremerhaven übernahmen die THOMAS SABO Ice Tigers die Tabellenführung in der DEL und treffen am Sonntag um 19.00 Uhr auf die Grizzlys Wolfsburg.
Stimmen zum Spiel:
Christof Kreutzer (Düsseldorf): Nürnberg ist nicht umsonst neuer Tabellenführer, meine Mannschaft hat aber gut gespielt und war nicht das schlechtere Team. Leider Gottes ist es uns nicht vergönnt, in Überzahl zu treffen. Wir nehmen zu viele Strafzeiten, haben aber wirklich ein gutes Spiel gemacht. Wir haben hart gekämpft und hart gearbeitet, sind dafür aber nicht belohnt worden.
Rob Wilson (Nürnberg): Das war ein hartes Spiel heute. Düsseldorf ist eine gute Mannschaft, hat momentan aber auch nicht das nötige Glück. Es war für uns über zwei Drittel sehr schwierig, im letzten Drittel waren wir dann besser. Das Überzahlspiel hat heute sehr gut funktioniert, ich bin nur etwas unzufrieden mit unserem Unterzahlspiel.
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Die Grizzlys standen vor einem schwierigen Wochenende. Zuerst kam Iserlohn, dann geht die Reise zum Tabellenzweiten nach Nürnberg. Die Roosters sind nicht der leichte Gegner, den der Tabellenplatz suggeriert. Auf Platz 14 stehend warnt Pavel Gross trotzdem davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Iserlohn ist eine sehr gute Mannschaft mit viel Qualität in der Offensive. Daher gehen wir mit dem nötigen Respekt ins Spiel – alles andere bringt uns Probleme.“
Die Gäste hatten in dieser Woche für Furore gesorgt, als sie Blair Jones suspendierten. Damit setzte die Führung auf eine Trotzreaktion der Mannschaft. Die Wolfsburger könnten mit einem Sieg in Schlagdistanz zu einem Platz bleiben, der ihnen das Heimrecht in der ersten Playoffrunde sichern würde. Schließlich befinden sie sich nur 5 Punkte hinter Platz 4. Dabei soll Neuzugang Nick Johnson helfen, der am Dienstag erst in Wolfsburg angekommen ist und gegen Iserlohn seinen Einstand geben wird. Die beiden bisherigen Begegnungen in Iserlohn gewannen die Niedersachsen deutlich mit 6:1 und 4:0. Fehlen werden den Grizzlys weiterhin Robbie Bina, Stephen Dixon und Kris Foucault. Hinter dem Einsatz von Kapitän Tyler Haskins stand noch ein Fragezeichen, aber Pavel Gross wollte kein Risiko eingehen. Iserlohn spielt ohne Michel Periard, Brad Ross, Hannu Pikkarainen, Chet Pickard, Matt Halischuk und den suspendierten Blair Jones.
Mit dem genesenen Kapitän Tyler Haskins kam seit längerer Zeit zusammen mit Sebastian Furchner und Gerrit Fauser die Paradereihe im Sturm auf´s Eis. Aber die 2. Reihe traf in der 5. Minute. Ein Tor, welches man schon in der Entstehung erkennen konnte. EIn schnelles Zuspiel von Christoph Höhenleitner auf Mark Voakes, der bediente Brent Aubin, der aus vollem Lauf durch die Schoner von Lange traf. Kurze Zeit später gab es erneut einen gefährlichen Angriff der Grizzlys, aber Riefers, Mulock und auch Dibelka trafen nur die Schoner. In der 12. Spielminute trafen die Roosters durch einen gut ausgespielten Konter zum Ausgleich. Jason Jaspers war der Torschütze. Das Zuspiel war zuvor von Bettahar und Button gekommen. Beim Alleingang von Fabio Pfohl spielte dieser die Scheibe nur über das Tor und kassierte anschließend eine Strafe wegen Beinstellens.
Das folgende Unterzahlspiel verteidigten die Hausherren gewohnt gut und blieb ohne Folgen. Kurz nachdem die Grizzlys komplett waren, erhöhten die Roosters. Ein verdeckter Schuss konnte von Felix Brückmann nicht gehalten werden. Torschütze zum 2:1 für die Gäste war Marcel Kahle auf Zuspiel von Chad Bassen in der 16. Minute. Platz auf dem Eis war, als jeweils die Spieler mit der #11 beider Mannschaften eine Meinungsverschiedenheit hatten. Diesen Platz nutzten die Grizzlys besser, hatten gute Chancen und zwangen die Roosters zur nächsten Strafe. Für 24 Sekunden ging es noch 4 gegen 3, doch auch wieder komplett gelang den Hausherren im Powerplay kein Treffer. Es blieb bei der Führung der Roosters nach Ende des 1. Drittels.
Ausgleich nach 34 gespielten Sekunden im Mittelabschnitt? Die Schiedsrichter gingen zum Videobeweis. Das Tor wurde gegeben. Gerrit Fauser gelang das Zuspiel im Gewühl an der linken Ecke zum am rechten Pfosten lauernden Sebastian Furchner, der einnetzen konnte. In der gleichen Minute musste Brent Aubin wegen hohem Stock mit Verletzungsfolge vorzeitig duschen gehen. In diesem 5-minütigem Powerplay der Roosters zeigten die Wolfsburger beeindruckend, warum sie eins der besten Unterzahlteams der Liga sind. Sie stachen die Scheiben gut weg, stellten die Passwege zu und überstanden sogar noch 55 Sekundenein 3 gegen 5, nachdem der nächste Grizzly auf die Strafbank musste. Die in Unterzahl gefährlichen Grizzlys wurden 33 Sekunden vor Ablauf der Strafzeit unkorrekt gestoppt. Wieder komplett wollten die Hausherren die Führung. Doch erneut mussten sie zur Mitte des Drittels auf einen Spieler verzichten. Das durch viele Strafen zerfahrene Spiel setzte sich fort. Wolfsburg bekam den Puck 2 Minuten lang nicht aus dem eigenen Drittel, hielt dem Druck aber stand. Wieder vollzählig ergab sich das gleiche Spiel auf der Gegenseite. Trotz größerer Spielanteile fiel kein weiteres Tor. Zum Ende des Abschnittes hatte sich die Partie etwas beruhigt. Das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen.
Erneut gab es ein schnelles Tor. Diesmal von Iserlohn. Christopher Fischer überwand Felix Brückmann mit einem Kunstschuss von der rechten Bande, fast Höhe blaue Linie. Kurze Zeit später: Der Ausgleich? Erneut wurde der Viedeobeweis bemüht, aber das Tor wurde nicht gegeben, da der Puck durch einen Schlittschuh ins Tor befördert worden war. In der 47. Spielminute gab es eine Strafe gegen die Roosters. Wollten die Grizzlys jetzt noch etwas reißen, wäre mal ein Powerplaytor hilfreich. Die Aufstellung war schnell gefunden, doch das Stellungsspiel der Gäste war zu gut.
Die Grizzlys betrieben nun erheblichen Aufwand, die Roosters verlegten sich aufs kontern. Unterbrechungen gab es kaum noch. Die Geduld wurde belohnt. Unermüdlich probierten es die Grizzlys, bis Sebastian Furchner Minuten vor Schluss sehr kurios den Ausgleich erzielte. Es sah so aus, als wäre der Puck nur ins Tor gegangen, weil der Pass zu Tyler Haskins, der in Rücklage geriet, nicht angekommen war. Durch das unbeabsichtigte Anheben der Schlittschuhe war der Weg frei. Neuzugang Johnson hatte 50 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit die Führung auf dem Schläger, verpasste aber knapp. So ging es in die Verlängerung. Den ersten Angriff parierte Felix Brückmann, den 2. und 3. musste Mathias Lange halten. Fabio Pfohl kam nicht um den Pfosten herum. Mark Voakes erlöste Fans und Mitspieler. Der Zusatzpunkt war verdient, denn die Grizzlys hatten in der Overtime auch besser gespielt.
Fazit:
Mühsam erkämpfte 2 Punkte für die Grizzlys, die bei besserer Nutzung ihrer Chancen durchaus auch 3 hätten sein können.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Iserlohn Roosters 4:3 n.V. (1:2|1:0|1:1|1:0)
Tore:
1:0 | 04:36 | Brent Aubin(Voakes, Höhenleitner)
1:1 | 11:49 | Jason Jaspers (Bettahar, Button)
1:2 | 14:52 | Marcel Kahle (Bassen)
2:2 | 20:34 | Sebastian Furchner (Fauser, Sharrow)
2:3 | 42:23 | Ryan Button (Orendorz, Friedrich)
3:3 | 56:05 | Sebastian Furchner (Wurm, Fauser)
4:3 | 63:45 | Mark Voakes
Zuschauer:
2.232
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #27 Johnson, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl
Aufstellung Iserlohn:
#24 Lange, #30 Fleischer
#3 Larsson, #55 Button, #58 Fischer, #62 Orendorz, #9 Caporusso, #11 Wruck, #15 Sheyrin, #16 Jaspers, #19 Kahle, #22 Dziurzynski, # 27 Rallo,
#42 Blank, #61 Bassen, #67 Friedrich, #94 Bettahar
Bericht: Martina Matthias
Foto: Britta Koglin (eishockey-online.com)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat im Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven eine 1:3-Niederlage (0:1|1:1|0:1) kassiert. Vor 3.810 Zuschauern am Oberwiesenfeld gelang es nur Tobias Wörle, einen Treffer gegen die kompakte Defensive der Gäste zu erzielen.
Der Liganeuling von der Nordseeküste begann mutig, München ließ sich aber nicht überraschen und wurde von Minute zu Minute stärker. Dem Team von Don Jackson gelang es allerdings nicht, aus dem optischen Übergewicht Kapital zu schlagen. Wenn der Tabellenführer frei zum Abschluss kam – so wie durch Konrad Abeltshauser in der 12. Minute -, stand Torhüter Jani Nieminen richtig. Die Gäste setzten in der Offensive auf Konter. Einen davon nutzte Brock Hooton in der 17. Minute zur Führung für die Pinguins.
Im zweiten Abschnitt starteten die Red Bulls besser. Tobias Wörle erzielte nach schöner Vorarbeit von Frank Mauer das 1:1 (23.). In der 27. Minute hätten Steve Pinizzotto und Derek Joslin die Münchner erstmals in Führung bringen können, Jani Nieminen parierte aber zwei Mal stark. Auf der Gegenseite konnte Jack Combs einen Konter nicht verwerten (28.). In der 37. Minute scheiterte erneut Münchens Steve Pinizzotto per Alleingang. Bremerhaven blieb effektiver, denn wenig später brachte Jack Combs die Gäste mit einem verdeckten Schuss erneut in Führung.
Im Schlussdrittel drängten die Red Bulls auf den Ausgleich, die Seestädter machten in der Defensive jedoch weiterhin keine Fehler. Als München mehr Risiko ging, nutzte Ross Mauermann einen Scheibenverlust der Hausherren zum dritten Treffer der Gäste (49.). Zwei Minuten vor der Schlusssirene nahm Don Jackson seinen Torhüter Danny aus den Birken vom Eis, die Pinguins retteten aber auch gegen sechs Münchner ihren Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit.
Michael Wolf: „Wir hatten viele Chancen, aber haben die Tore nicht gemacht. Bremerhaven hat seine Möglichkeiten genutzt, das war der Unterschied. Wir müssen in Zukunft wieder härter vor dem gegnerischen Tor arbeiten."
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:3 (0:1|1:1|0:1)
Tore
0:1 | 16:17 | Jordan George
1:1 | 22:46 | Tobias Wörle
1:2 | 37:57 | Jack Combs
1:3 | 48:01 | Ross Mauermann
Zuschauer
3.810
(Foto Heike Feiner)
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(DEB/Nationalmannschaft) (PM) Der Karnevals-Sonntag, auf Kölsch bekannt als "Fastelovends Sundaach", ist ein sehr wichtiger Termin im Kölner Karneval. Traditionell ziehen die sogenannten "Schull- un Veedelszöch" auf dem gleichen Weg wie der große Rosenmontagszug durch die Stadt. In diesem Jahr fällt der Karnevals-Sonntag auf den 26. Februar. Und es wird eine sehr junge Fußgruppe an dem Zug teilnehmen, die im Zeichen der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln und Paris (5. bis 21. Mai) durch die Stadt marschiert. Ab 10.30 Uhr von der Südstadt in Richtung Dom.
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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie haben den Vertrag mit Cory Clouston um zwei Jahre bis 2019 verlängert. Zudem wurde Verteidiger Pascal Zerressen bis 2021 an die Haie gebunden.
Die nächsten Weichen in der Kaderplanung für die kommenden Spielzeiten wurden gestellt. Cory Clouston bleibt über die laufende Saison Headcoach der Kölner Haie. Der Vertrag wurde bis 2019 verlängert. Cory Clouston übernahm die sportliche Leitung im Januar 2016, führte den KEC in der Saison 2015/16 in die Playoffs und dort bis ins DEL-Halbfinale. In der aktuellen Spielzeit etablierte er die Haie wieder in der Spitzengruppe der Liga.
„Cory Clouston arbeitet höchst professionell und hat das Team auch dank seiner enormen Erfahrung zu einer Top-Mannschaft geformt und stabilisiert. Wir sind froh, auch über die laufende Saison hinweg von seiner Kommunikationsfähigkeit auf und neben dem Eis sowie seiner taktischen Denkweise und seinem Eishockey-Sachverstand profitieren zu können“, erklärt Haie-Sportdirektor Mark Mahon zur Vertragsverlängerung Cloustons.
Auch im Spielerkader können die Haie eine weitere Vertragsverlängerung vermelden. Der ohnehin bis 2018 laufende Kontrakt mit Verteidiger Pascal Zerressen wurde um weitere drei Jahre bis 2021 verlängert. Der 24-Jährige trägt bereits seit der Saison 2013/14 das Haie-Trikot, stand bislang in 180 Liga-Partien für den KEC auf dem Eis und sammelte dabei 29 Scorerpunkte (6 Tore, 23 Vorlagen). „Pascal hat einen großen Schritt in seine Entwicklung gemacht und spielt auf einem konstant hohen Niveau. Er ist ein fester Bestandteil unserer Hintermannschaft und wir sind froh, dass er noch lange das Haie-Trikot tragen wird“, freut sich Haie-Sportdirektor Mark Mahon auch über Zerressens Verbleib in der Domstadt.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEL/Schwenningen) BM Nach einem erfolgreichen Wochenende, besteht für die Wild Wings weiterhin Hoffnung auf den zehnten Tabellenplatz. Jeweils in der Verlängerung machten die Schwaben ihre Siege gegen Iserlohn und Ingolstadt perfekt. Ärgerlich: Da Straubing beide Spiele in der regulären Spielzeit für sich entscheiden konnte wuchs der Abstand zum Pre-Playoff-Rang auf neun Punkte an. Umso wichtiger wird es für die Mannschaft von Pat Cortina am Freitag in Straubing zu punkten.
Auffällig ist die ansteigende Formkurve der Neckarstädter. Waren die Schwenninger in der Vergangenheit in dieser Saisonphase schon weit abgeschlagen, zeigen sich einige Kufencracks auf Topniveau. Marc El-Sayed steuerte am Freitag gegen Iserlohn bereits einen Treffer bei. Mit seinem Hattrick gegen Ingolstadt bestätigte er seine bestechende Verfassung.
Auch Will Acton strebt seine alte Form wieder an. Beim zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer gegen Iserlohn in Unterzahl oder den Siegtreffer gegen Ingolstadt in der Overtime legte Schwenningens Topscorer die von ihm gewohnte Coolness an den Tag - Möglichkeiten, die er diese Saison schon mehrfach vergab.
In der Verteidigung präsentiert sich der anfangs oft gescholtene Simon Gysbers als Aktivposten. Defensiv abgeklärt und mit vielen Akzenten in der Offensive, kommt der Kanadier immer besser in Schwung. Auch Tim Bender erhält von Cortina immer mehr Vertrauen und zahlt dies durch gute Leistungen zurück.
Bei beiden Partien stand Dustin Strahlmeier zwischen den Pfosten. Solide hielt er was zu halten war und überzeugte mit dem ein oder anderen Reflex. Hatte Pat Cortina die Spiele zuvor noch die Torhüter von Spiel zu Spiel gewechselt, scheint sich Dustin Strahlmeier - zumindest für für das zurückliegende Wochenende - die Gunst des Trainers erspielt zu haben.
Neben einer tollen Moral präsentieren sich die Wild Wings weiterhin stark in Überzahl. Ligaweit rangieren die Neckarstädter auf dem 4. Platz.
Will man im Kampf um Platz zehn noch ein ernsthaftes Wort mitreden, sind die Wild Wings gegen Straubing schon fast zum Siegen verdammt. Die Tigers haben zwar bereits ein Spiel absolviert, zeigen sich aber momentan in sehr guter Verfassung. Vor dem Hintergrund, dass am Sonntag der Meister und Tabellenführer aus München seine Visitenkarte am Neckarursprung abgibt wäre es für Schwenningen umso wichtiger Punkte gegen Straubing einzufahren.
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEB/Nationalmannschaft) Eishockey der Spitzenklasse: Beim Deutschland Cup 2017 wird Russland neben den USA und der Slowakei der dritte Gegner der deutschen Nationalmannschaft sein. Das Vier-Nationen-Turnier findet vom 10. bis 12. November 2017 bereits zum dritten Mal im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion statt.
Zuletzt traf die Nationalmannschaft 2016 im Viertelfinale der WM in Moskau auf die Sbornaja, wo sie sich 1:4 geschlagen geben musste. Die Mannschaft um Bundestrainer Marco Sturm trifft auch bei der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln auf den Weltranglisten-Zweiten. Wenige Monate vor den Olympischen Spielen 2018 ist beim Deutschland Cup damit wieder ein erstklassiges Teilnehmerfeld am Start und für Spannung gesorgt.
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Datum
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Uhrzeit
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Spiel
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Freitag, 10.11.2017
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16:00
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USA - SVK
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19:30
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GER - RUS
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Samstag, 11.11.2017
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16:00
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GER - SVK
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19:30
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RUS - USA
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Sonntag, 12.11.2017
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13:15
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SVK - RUS
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16:45
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USA - GER
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(Foto imago)
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(DEL/Mannheim) PM Nun ist es amtlich: Für Marcel Goc ist die Saison 2016/17 nach nur 38 DEL-Partien beendet.
Der 33-Jährige fällt mit einem Kreuzbandriss, einem Außenbandanriss und einer schweren Knochenprellung mindestens sechs Monate aus. Goc wird am Donnerstag in einer Straubinger Klinik von einem Kniespezialisten operiert.
Mit neun Toren und 19 Vorlagen ist der in Calw geborene Angreifer bisher der beste Punktesammler des Teams. Doch nicht nur deshalb hat Goc, der 2015 aus Nordamerika nach Deutschland zurückgekehrt ist, einen enormen Stellenwert für die Adler. Sein Spielverständnis sucht in der DEL seinesgleichen, sowohl in Über- als auch in Unterzahl ist er eine feste Größe.
„Das ist ein Worst-Case-Szenario. Marcels Ausfall ist ein herber Verlust“, so Adler-Manager Teal Fowler, „Marcel ist in allen Bereichen ein Schlüsselspieler. Seine Aufgaben müssen jetzt andere Spieler übernehmen, die Mannschaft muss noch enger zusammenrücken. Nur im Kollektiv können wir diesen Ausfall kompensieren.“
( Foto Sörli Binder / AS-Sportfoto )
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(DEL/Straubing) PM Die Verantwortlichen arbeiten derzeit am Mannschaftsgefüge für die Spielzeit 2017/2018 und können am heutigen Mittwoch fünffachen Vollzug vermelden!
Folgende Akteure werden auch 2017/2018 die Schlittschuhe für die Gäubodenstädter schnüren:
Colton Jobke:
„Mit Colton verfügen wir über einen sehr mannschaftsdienlichen Abwehrspieler. Er verkörpert typische Straubinger Tugenden wie Wille, Entschlossenheit und Kampfgeist. Jeder Club könnte sich glücklich schätzen, einen solchen Akteur im Kader zu wissen. Besonders sein Einsatz in Unterzahl ist wichtig für die Mannschaft. Zudem blockt Colton sehr viele Schüsse, ist sich für nichts zu schade und fackelt auch nicht lange“, erklärt der sportliche Leiter Jason Dunham.
Max Renner:
„Max hat eine tolle Entwicklung genommen und von Anfang an gezeigt, dass er den Sprung von der DEL2 in die DEL schaffen will. Er besticht durch eine professionelle Einstellung und sorgt stets für eine gute Stimmung in der Kabine“, ist Jason Dunham voll des Lobes über den gebürtigen Rosenheimer. Das Beispiel Max Renner (24) zeigt ebenfalls, dass die Tigers stets bestrebt sind, junge, deutsche Spieler aus dem bayerischen Raum für eine nachhaltige DEL-Karriere aufzubauen. Der Verteidiger hat sich 2015/2016 über eine Förderlizenz empfohlen und seine Chance genutzt.
Thomas Brandl:
Thomas Brandl (25) reift mehr und mehr zu einem Führungsspieler heran. Aktuell wird der Angreifer immer stärker und damit umso wichtiger für die Straubing Tigers. Da sich der Linksschütze auch sehr gewählt ausdrücken kann, zählt er bei Presse- und Medienvertretern zu den gefragtesten Gesprächspartnern. Hier trägt er zur professionellen Außendarstellung der Organisation bei. „Wir können uns glücklich schätzen, dass sich Thomas, trotz zahlreicher Angebote der Konkurrenz, weiter für uns entschieden hat. Wir werden noch viel Freude an ihm haben“, so Jason Dunham.
Stefan Loibl:
Stefan Loibl (20) ist drauf und dran, ein vollwertiger DEL-Profi zu werden. Der Werdegang des Stürmers zeigt, dass man junge Spieler gezielt fördern muss und auch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern ein wichtiger Konzeptbaustein bei derartigen Prozessen ist. „Stefan gibt immer alles und will unbedingt einen Stammplatz bei den Straubing Tigers behaupten. Letzten Sonntag hat er gezeigt, dass er auch scoren kann. Wir planen langfristig mit Stefan, geben ihm aber auch die Zeit, die er braucht“, informiert Jason Dunham. Der gebürtige Straubinger trägt dazu bei, die Identifikation von Fans, Partnern sowie Sponsoren mit dem Club zu stärken.
René Röthke:
Aktuell bestreitet der unermüdlicher Arbeiter bereits seine achte Saison für Straubing. Der Familienvater bringt eine hervorragende Einstellung mit, ist stets topfit und kann überall spielen, wo ihn der Trainer auflaufen lässt. „René ist mit der Organisation gewachsen und kennt den Club aus dem Effeff. Er macht seinen Job zu 120 Prozent und kann mit Fug und Recht als Musterprofi bezeichnet werden“, adelt Jason Dunham den 34-jährigen Angreifer.
Dylan Yeo, Maury Edwards, Sandro Schönberger und Maximilian Gläßl stehen für 2017/2018 ebenfalls unter Vertrag. Somit verfügen die Straubing Tigers mit neun Akteuren über ein solides Grundgerüst für die kommende Spielzeit.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(IIHF) Die ehemaligen Profis Saku Koivu, Uwe Krupp, Angela Ruggiero, Joe Sakic, Teemu Selanne und Dieter Kalt werden 2017 in die IIHF Hall of Fame eingeführt. Der ehemalige britische Nationalspieler Tony Hand wird mit dem Richard `Bibi` Torriani Preis geehrt, während der französische Eishockeyfunktionär, ehemalige Spieler und Trainer Patrick Francheterre den Paul Loicq Preis erhält.
Die 2017 IIHF Hall of Fame Einführungszeremonie findet am 21.Mai 2017, dem letzten Tag der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, in Köln statt.
Uwe Krupp, geboren am 24.Juni 1965 in Köln.
Es ist schwierig einen Legendenstatus in der Welt des Eishockeys zu erlangen, besonders für Spieler die nicht aus einer der „Big Six“ Nationen stammen. Und doch bedarf es nicht vieler Überlegung Uwe Krupp als den größten Eishockeyspieler zu nennen, den Deutschland bis heute hervorgebracht hat. Er war nicht nur ein Verteidiger von imposanter Größe, sondern auch ein begnadeter Schlittschuhläufer, der mit größter Konstanz und Präzision den Puck aus der eigenen Zone trug.
Aufgrund dieser Stärken war es dem legendären Coach Scotty Bowman gleich, dass Krupp weder an der Juniorenweltmeisterschaft im Jahre 1983 teilnahm noch dass Krupps Offensivpunktzahl bei den Kölner Haien relativ gering war. Bowman erkannte Potential und wählte Krupp 1883 als 214. Draft-Pick.
Krupp blieb noch drei weitere Jahre in Deutschland, bis er 1986 nach einem beeindruckenden Auftritt bei der WM bereit war sein Glück in der NHL zu versuchen. Obwohl er einige Spiele für Buffalo absolvierte, verbrachte Krupp die meiste Zeit der Saison 1986/87 in Rochester, wo er letztlich den Calder Cup gewann. Die darauffolgenden 14 Jahre verbrachte der gebürtige Kölner als NHL-Profi in Amerika und schreib dabei Eishockeygeschichte. Mit einer Körpergröße von 198cm war Krupp in vielen Saisons der größte Spieler der Liga und doch war auf eindrucksvolle Weise seine Beweglichkeit niemals eine Schwäche.
Uwe Krupp spielt beinahe sechs Jahre für die Sabres, bevor er zu den New York Islanders geschickt wurde. Dort verbesserte er seine Offensivqualitäten weiter ehe er 1994 zu den Quebec Nordiques ging. Die Nordiques, ein Stanley Cup-Aspirant, zogen kaum ein Jahr später nach Denver um und wurden zu den Colorado Avalanche. Im selben Jahr noch schaffte das Team den Einzug ins Finale und traf dort auf Florida. Die Avalanche konnten die ersten drei Spiele mit 3:1, 8:1 und 3:2 für sich entscheiden, doch das vierte Spiel verlief torlos bis ins fünfte Drittel. Exakt nach 4:31 Minuten des sechsten Spielabschnitts erzielte Uwe Krupp das ersehnte Siegtor für die Avs und schrieb damit Geschichte. Er war der erste Deutsche, dem es gelang das alles entscheidende Tor zu erzielen und dazu der erste Deutsche überhaupt dem es gelang den Stanley Cup zu gewinnen.
Nach einem kurzen Zwischenstopp bei den Olympischen Spielen 1998 gewann Krupp unter Coach Bowman mit Detroit erneut den Stanley Cup. Zu dieser Zeit kämpfte Krupp bereits mit einigen Verletzungen woraufhin er seine aktive Karriere nach dem zweiten Gewinn des Stanley Cups beendete. Krupp kehrte nach Deutschland zurück, wo er die deutsche Nationalmannschaft von 2006 bis 2011 coachte. Er begann als deutscher Pionier in der NHL, schrieb Geschichte und gibt seine Erfahrungen bis heute an eine neue Generation von Eishockeyspielern weiter…
DEB-Präsident Franz Reindl: „Das deutsche Eishockey ist stolz, dass mit Uwe Krupp einer der erfolgreichsten und besten deutschen Eishockeyspieler aller Zeiten diese Anerkennung bekommt.“
Mehr Informationen über Uwe Krupp findet Ihr auch unter www.uwe-krupp.de
(Text DEB, Foto Heike Feiner)
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(DEL/Iserlohn) PM Nach den Ereignissen und Ergebnissen des vergangenen Ligawochenendes haben sich die Iserlohn Roosters entschieden, Konsequenzen zu ziehen. In einem ersten Schritt wird Stürmer Blair Jones – bis auf weiteres – vom Trainings- und Spielbetrieb der Iserlohn Roosters suspendiert.
Der Kanadier hat sich am vergangenen Sonntag aus Sicht der sportlichen Leitung zum wiederholten Mal ein völlig unnötiges Foul in einer Ligapartie erlaubt, war daraufhin mit einer großen Strafe vom Eis gestellt worden und hat damit nachhaltig seinen eigenen Teamkollegen und den sportlichen Ambitionen der Iserlohn Roosters geschadet. „Wir haben Blair Jones mehrfach Gelegenheit gegeben, sein Verhalten zu verändern.
Dabei sind wir nicht auf Einsicht gestoßen. Zudem ließ und lässt seine Leistung immer wieder zu wünschen übrig“, so Roostersmanager Karsten Mende. Gemeinsam mit Trainer Jari Pasanen und Wolfgang Brück, dem geschäftsführenden Gesellschafter, wurde diese Entscheidung am Morgen getroffen. In diesem Gespräch sind alle weiteren Themen besprochen worden, die in der aktuellen Situation zu diskutieren sind. „Auch wenn uns die Ergebnisse der letzten Spiele nicht zufrieden stellen, so habe ich beim Großteil der Mannschaft doch die Bereitschaft gesehen, für unsere Fans und eine möglichst gute Abschlussplatzierung zu kämpfen. Das erwarte ich auch von jedem Einzelnen in den kommenden Spielen“, so Brück.
Sollte diese Einsatzbereitschaft bei einigen zukünftig nicht erkennbar sein, werden die Roosters weitere Spieler nicht mehr für den Kader berücksichtigen. „Es obliegt der sportlichen Leitung, schwache Leistungen zu sanktionieren. Wir haben ausreichend junge Spieler, die jede Minute Eiszeit genießen werden und deren Entwicklung wir damit intensiver beobachten können. Auch sie werden Fehler machen. Ich persönlich aber kann damit gut leben“, unterstreicht Brück.
Nach wie vor hat die sportliche Leitung das vollste Vertrauen der Gesellschafter. „Wer viel arbeitet, trifft manchmal falsche Entscheidungen. Wichtig ist, wie man damit umgeht und was man daraus lernt. Wir haben daraus gelernt, was sich bei der Kaderzusammenstellung der kommenden Saison zeigen wird“, unterstreicht Brück. An den ersten Entscheidungen könne man bereits erkennen, welchen Weg die Roosters einschlagen werden. „Ich werde auch nicht zurückschrecken, bestehende Verträge aufzulösen – nicht jetzt und nicht im Sommer. Siege kann niemand versprechen, aber hundertprozentigen Arbeitseinsatz und unbändigen Kampf setze ich für Spieler unseres Clubs als gegeben voraus!“
( Foto Heike Feiner/Archiv )
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(DEL/Wolfsburg) PM Die Grizzlys Wolfsburg haben ihre vorletzte Ausländerlizenz an den US-Amerikaner Nick Johnson (30) vergeben. Der Außenstürmer wechselt mit sofortiger Wirkung vom HC Pilsen aus der tschechischen Extraliga zum aktuellen Vizemeister und erhält einen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2016-2017.
Nick Johnson gilt als harter Arbeiter und guter Schlittschuhläufer. In seiner Jugendzeit spielte der Linksschütze von 2003 bis 2006 für die New England Junior Coyotes. Parallel zu seinem erfolgreichen Betriebswirtschaftsstudium lief er anschließend für das College-Team der Sacred-Heart University auf. Im Jahr 2010 wechselte Johnson, damals erst 25 Jahre jung, nach Europa und suchte seine Chance beim tschechischen Erstligisten HC Pilsen. In sechs nahezu durchweg erfolgreichen Jahren feierte er in der Saison 2012-2013 den Gewinn der tschechischen Meisterschaft.
Seine für ihn persönlich erfolgreichste Saison mit 22 Toren in 37 Spielen bestritt der Bruder des ehemaligen Grizzlys-Stürmers Gregg Johnson im letzten Jahr. Während seiner Zeit in Pilsen gelangen ihm in 281 Partien 80 Tore und 56 Vorlagen. Zuletzt war der 1,80 Meter große und 86 Kilogramm schwere Außenstürmer an den HC Dynamo Pardubice ausgeliehen.
Intermezzo in Schwenningen
Im Jahr nach dem Titelgewinn in Tschechien gab Johnson seine Visitenkarte bei den Schwenninger Wild Wings in der Deutschen Eishockey Liga ab. Dort konnte er in 49 Partien stolze 12 Treffer und 14 Assists auf seinem Konto verbuchen, verließ die Wild Wings jedoch am Saisonende und entschied sich zu einer Rückkehr nach Pilsen.
Nick Johnson ist am späten Montagabend in Wolfsburg eingetroffen und wird bei den Grizzlys die Trikotnummer 27 erhalten. Am Dienstag wird er erstmals gemeinsam mit der Mannschaft trainieren und sich auf das Heimspiel am Freitag gegen die Iserlohn Roosters vorbereiten.
„Mit Nick bekommen wir einen Spieler, der keine großen Probleme haben wird, sich bei uns zurechtzufinden. Er hat bis zuletzt gespielt und ist ein Teamplayer, der hart arbeitet und sich in den Dienst der Mannschaft stellt. Zudem weiß er genau, wo das Tor steht“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf zum abgeschlossenen Transfer.
(Foto City Press/Wolfsburg)
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