(DEB) PM Im letzten Spiel des diesjährigen Vlado-Dzurilla-Cup trat die deutsche U18-Nationalmannschaft gegen den Gastgeber an und hatte noch die Chance, mit einem Sieg das Turnier zu gewinnen.
Entsprechend couragiert legte das Team von Trainer Steffen Ziesche los und lieferte sich ein offenes Duell mit der Slowakei. Im ersten Drittel fielen trotz hohen Einsatzes auf beiden Seiten keine Tore. Das sollte sich im Mittelabschnitt ändern. Kurz nach der Drittelpause ging die Slowakei in Führung und baute diese in Überzahl auf zwei Tore aus. Die junge deutsche Mannschaft ließ sich davon nicht entmutigen und fand durch großen Kampfgeist zurück ins Spiel.
Das Schlussdrittel begann dann mit dem ersehnten Anschlusstreffer durch Dominik Bokk. Das Tor gab der deutschen Mannschaft Auftrieb und sie drängte auf den Ausgleich. Jedoch konnten auch zwei Überzahlsituationen nicht genutzt werden und auch die größere Anzahl an Torschüssen reichte nicht mehr um die Overtime zu erzwingen. So blieb es beim knappen Sieg der Gastgeber in einem guten Spiel und die deutsche U-18-Nationalmannschaft belegt am Ende den 3. Platz. Dominik Bokk wurde zum besten Stürmer des Turniers gewählt.
Steffen Ziesche, Trainer der U18-Nationalmannschaft: „Die Leistung heute stimmt uns zuversichtlich. Die Jungs haben sich ordentlich präsentiert und hätten die Verlängerung verdient gehabt. Wir waren insgesamt gut organisiert und haben damit eine ordentliche Grundlage für die WM im April. Vielen Dank an die Organisatoren für die gute Arbeit.“
20.36 Tor SVK 1:0 Krivosik
32.37 Tor SVK 2:0 Liska PP1
41.06 Tor GER 2:1 Bokk
Die komplette Statistik zum Spiel gibt es hier: http://www.hockeyslovakia.sk/sk/statistiky/zapas/598/2017-u18-vlado-dzurilla-turnaj-2016-2017?MatchID=93715
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(DEB) PM Im abschließenden Spiel des „Leon Draisaitl 4-Nationen-Turnier“ in Füssen gewann die deutsche U17-Nationalmannschaft mit 6:3 (3:0, 1:1, 2:2) gegen Dänemark.
Das Team von Trainer Sven Felski legte im ersten Drittel wild entschlossen los und ging mit drei Toren in Führung. Im zweiten Abschnitt gelang der U17 sogar das 4:0, ehe sich die Dänen etwas befreien konnten. Dem ersten dänischen Treffer mit Mitteldrittel ließ der Gast zwei weitere Tore folgen und so wurde es noch einmal spannend. Mit dem fünften Treffer durch Justin Schütz war der Bann aber gebrochen und Manuel Alberg traf mit der Schlussirene mit seinem dritten Tor des Abends zum Endstand. Am Ende fehlte der DEB-Auswahl ein Tor um noch den zweiten Platz zu erreichen.
U17-Nationaltrainer Sven Felski: „Wir sind von Beginn an kompakt als Einheit aufgetreten und die Jungs haben sich mit ihrem Einsatz selbst belohnt. Die Vorgaben von Christian Deichstetter und mir hat die Mannschaft über weite Strecken des Spiels gut umgesetzt.Wieder mal ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten war unser Goalie Hendrik Hane".
1.11 Tor GER 1:0 Alberg (Lutz, Schinko)
7.32 Tor GER 2:0 Alberg (Schinko, Wirt) PP1
13.18 Tor GER 3:0 Brune (Wirt, Mass)
29.43 Tor GER 4:0 Valenti (Schütz, Schitz)
37.57 Tor DEN 4:1 Akesson (Bertelsen, Petersen)
46.18 Tor DEN 4:2 Bach Nielsen (Moeller, Simonsen)
49.17 Tor DEN 4:3 Bonlokke (Bach Nielsen, Kubars)
53.23 Tor GER 5:3 Schütz (Mass)
59.55 Tor GER 6:3 Alberg (Schinko, Wirt)
Die komplette Statistik zum Spiel gibt es hier: http://gernational.stats.pointstreak.com/boxscore.html?gameid=3061311
( Foto )
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(DEL/Mannheim) (SK) - Vor ausverkauftem Haus erwartete die Adler-Fans am heutigen Sonntagnachmittag ein echtes Spitzenspiel. Denn die Adler, derzeit auf Tabellenplatz drei, erwarteten heute den aktuell Zweitplatzierten, die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Und die Partie hielt was sie auf dem Papier versprochen hatte. Am Ende einer starken und temporeichen Partie fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung. Hier war es Denis Reul, der sieben Sekunden vor Schluss die Fans mit dem 3:2 aufjubeln ließ. Zuvor waren schon Christoph Ullmann (14.) und Garrett Festerling (41.) erfolgreich gewesen. Die beiden Treffer für die Gäste erzielte Kapitän Patrick Reimer.
Begleitet von rund 700 Fans, die zum Teil per Schiff den Weg nach Mannheim gefunden hatten, starteten die Nürnberger mit viel Tempo in die Partie. Doch auch die Hasherren, mit zuletzt sieben Siegen in Folge im Gepäck und entsprechendem Selbstvertrauen, gaben von Beginn an Gas. Langes, vorsichtiges Abtasten war heute in der heimischen SAP Arena nicht angesagt. Beide Teams erarbeiteten sich vom Bully weg immer wieder gute Einschussmöglichkeiten. Brenzlig wurde es dann erstmals in der sechsten Minute, denn die Unparteiischen hatten Nürnbergs David Steckel einen Penalty zugesprochen.
Doch Dennis Endras wusste die frühe Führung der Gäste mit vollem Körpereinsatz zu verhindern (6.). Danach häuften sich die Torchancen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften waren jeweils ganz knapp dran am Führungstreffer. Als Mannheim erstmals in Überzahl randurfte, fackelte Christoph Ullmann nicht lange und brachte die Scheibe an Andreas Jenike vorbei im Tigers-Gehäuse unter (14.). Die Freude sollte allerdings nicht lange währen. Keine Minute war vergangen, da glich Kapitän Patrick Reimer für die Franken zum 1:1 aus (14.).
Weitere Tore sollten im ersten Drittel keine weitere mehr fallen. Ebenso auch im zweiten Drittel, doch hier nahm die Partie nun auch in emotionaler Sicht ordentlich Fahrt auf. Immer wieder folgten den Angriffen auf beiden Seiten kleinere Handgreiflichkeiten und Wortgefechte. Trotzdem blieb der Mittelabschnitt weitgehend frei von Strafen. Nach rund 30 Minuten bot sich den Mannheimern erneut die Gelegenheit, ihre derzeit starke Powerplayquote unter Beweis zu stellen. Gleich reihenweise deckten die Adler Jenike im Tor der Tigers mit Schüssen ein, doch die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Unschöne Szene kurz darauf, als Ronny Arendt nach einem harten Check gegen die Bande benommen auf dem Eis liegen bleibt. Zur "Belohnung" durfte Nichlas Torp völlig zurecht früher unter die Dusche.
Beide Teams kämpften verbissen um jeden Zentimeter Eis. Als Philippe Dupuis kurz vor Dennis Endras unsanft von den Beinen geholt wurde, gab es den zweiten Penalty des Abends. Zum Verdruss der Tigers aber mit dem gleichen Ergebnis - Dennis Endras war zur Stelle und verhinderte so die Nürnberger Führung (39.).
Der Schlussabschnitt begann verheißungsvoll für die Adler. Keine Minute war gespielt, da hämmerte Garrett Festerling erneut in eigener Überzahl den Puck hinter Jenike in die Maschen. Und den knappen Vorsprung galt es jetzt über die Zeit zu bringen. Die Chancen standen auch gut - bis Patrick Reimer den Plan mit dem 2:2-Ausgleich durchkreutzte (57.). Trotz massivem Druck in den verbleibenden Minuten wollten keine weiteren Treffer mehr fallen, so dass die Partie in die Verlängerung gehen sollte.
In der Overtime sicherten sich die Adler dank des Tores von Verteidiger Denis Reul sieben Sekunden vor Ablauf der Verlängerung den Zusatzpunkt. Am Freitag kommt es damit zum nächsten "Nachbarschaftsduell", wenn es auswärts in München gegen den Tabellenführer, den EHC Red Bull (Freitag, 17. Februar 2017).
Spiel vom 12. Februar 2017
Adler Mannheim - Thomas Sabo Ice Tigers 0:0 (1:1|0:0|1:1|1:0)
Tore:
1:0 |14.|Christoph Ullmann (Carlo Colaiacovo, Luke Adam)
1:1 |14.|Patrick Reimer (Yasin Ehliz, Steven Reinprecht)
2:1 |41.|Garrett Festerling (Danny Richmond, Matthias Plachta)
2:2 |57.|Patrick Reimer
3:2 |OT.|Denis Reul
Zuschauer:
13.600
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Nach dem erfolgreichen Spiel im Süden beim amtierenden Meister RedBull München kam es am Sonntag zum Derby im Norden. Die Fishtown Pinguins aus Bremerhaven wurden zum 2. Mal in Wolfsburg erwartet. Das Freitagsspiel der Gäste in Iserlohn ging zwar verloren, aber der Vorsprung auf einen Nicht-Pre-Playoff beträgt noch 10 Punkte.
Damit könnten die Norddeutschen ihre überragende Saison krönen und bei ihrer Premiere in der höchsten Spielklasse gleich die Pre-Playoffs erreichen. Der Coach der Grizzlys Pavel Gross erwartete wieder ein schweres Heimspiel, da die Mannschaft aus Bremerhaven wieder von vielen Fans begleitet wurde. Der Trainer der Grizzlys: "Der Support unserer Fans wird gerade in den kommenden Spielen sehr, sehr wichtig für uns sein." Die ersten beiden Spiele in der Fremde sowie das erste Heimspiel gegen die Fishtown Pinguins konnten die Grizzlys siegreich gestalten. Bei den Gästen ist Jack Combs derjenige, den es zu beachten gilt. Bei den Grizzlys erscheinen momentan Gerrit Fauser und Brent Aubin regelmäßig auf dem Scoreboard. Brent Aubin führt die Liste der Torjäger bei den Grizzlys an.
Im Tor bei den Hausherren war heute Sebastian Vogl. Felix Brückmann stand kurzfristig nicht in der Aufstellung. Brent Aubin, den die Fans nach seinen letzten Toren in ihr Herz geschlossen hatten und mit Plakaten eine Vertragsverlängerung forderten, hatte in der 2. Minute die erste gute Möglichkeit. Aber er konnte vor dem Tor den Puck nicht unter Kontrolle bringen. Auf der Gegenseite entstand kurz danach Gewühl vorm Tor, aber auch hier wurde der Puck nicht im Tor untergebracht. Danach gab es minutenlang schöne Aktionen auf beiden Seiten. In der 7. Spielminute fing Alexander Dotzler einen Puck ab, brachte ihn vors Tor, aber Tyler Haskins konnte den Abpraller nicht verwerten. Etwas später hatten Jeff Likens und Jordan Owens eine Meinungsverschiedenheit und mussten beide auf die Strafbank. Den Platz auf dem Eis konnten beide Mannschaften nicht nutzen. 2 Pässe von Tyler Haskins konnte Sebastian Furchner nicht verwerten, kurz danach verpasste Armin Wurm die Hereingabe. Danach waren beide Mannschaften wieder komplett.
Noch 9 Minuten waren zu spielen. Auch Bremerhaven war gefährlich, wurde aber von der Abwehr der Grizzlys aufgehalten, oder Sebastian Vogl war zur Stelle. Ab der 14. Spielminute wurde das Spiel schneller. Es ging abwechselnd mit hohem Tempo hin und her und endete meist bei den Goalies. In der Folge gab es die erste Strafe gegen die Gäste, weil ein schneller Konter der Grizzlys nur durch einen Stockschlag unterbunden werden konnte. Die Wolfsburger, die gegen München im Powerplay gut gepunktet hatten, deckten die Pinguins fast die ganzen 2 Minuten mit Schüssen ein. Diesmal trafen sie jedoch nicht. 53 Sekunden vor dem Pausenpfiff gab es noch eine Strafe gegen Wolfsburg. Die Grizzlys befreiten sich aber schnell, so dass es ohne Tore in die Kabinen ging.
Bremerhaven hatte noch 1:07 Überzahl aus dem ersten Drittel. Sie fanden schnell in die Aufstellung und schossen wenige Sekunden nach Ablauf der Strafe das 0:1. Torschütze war Jeremy Welsh auf Zuspiel von Hooton und Quirk. Da war die Abwehr der Hausherren noch nicht neu sortiert gewesen. Die Grizzlys spielten geduldig weiter, suchten den Zug zum Tor und mussten bei Verhinderung eines Konters erneut eine Strafe hinnehmen. Die Gäste nutzten diese und netzten nach 57 Sekunden zum 0:2 ein. Der Anschluss fiel gleich nach dem Powerbreak in der 30. Minute.
Philipp Riefers nutzte die verdeckte Sicht von Nieminen. Die Assists gingen an Pfohl und Wurm. Jetzt waren die Grizzlys im Spiel angekommen. Sollten sie wieder wie in München das Spiel ausgleichen oder sogar drehen können? Erst schien es nicht so. Das 1:3 in der 34. Spielminute von Jack Combs auf Zuspiel von Welsh und Lämpl zugesprochen, allerdings war ein Wolfsburger klar sichtbar zuletzt am Puck gewesen. In der gleichen Spielminute gab es erneut eine Strafe gegen Wolfsburg. Wieder schossen die Grizzlys ein Tor in Unterzahl. Torschütze war Jimmy Sharrow, der vorher so unglücklich beim Gegentreffer ausgesehen hatte. Trotz weiterem großen Kampf blieb es bis zur Pause beim 2:3.
In der ersten Minute des Schlussabschnittes gab es gleich eine Strafe gegen Wolfsburg. Die Grizzlys wehrten die ersten beiden Angriffe ab, den 3. parierte Sebastian Vogl. Danach waren sie wieder komplett und bekamen ihrerseits im Gegenzug ein Powerplay zugesprochen. Den ersten richtigen Angriff verwandelten sie. Torschütze war Nick Johnson. Das war der Ausgleich zum 3:3. Zweimal hatten die Hausherren danach die Führung auf dem Schläger, aber die Pinguins erhöhten in der 46. Minute auf 3:4. Ein böser Bandencheck erhitzte zwischenzeitlich die Gemüter, aber Nick Johnson konnte aufstehen und weiterspielen.
Es gab Strafen 2+2 gegen Bremerhaven und 2 gegen Wolfsburg. Es ging also mit 5 gegen 4 weiter. Die Grizzlys konnten trotz guten Spiels im Powerplay ihre Überzahl nicht nutzen. Wieder komplett war der Puck vermeintlich im Tor der Grizzlys. Den Videobeweis dazu gab es erst eine Minute später und er dauerte lange. Letztendlich wurde das Tor gegeben. Es war das 3:5 in der 49. Minute. Die Uhr wurde entsprechend zurückgesetzt. Wer jetzt gedacht hatte, dass das Spiel entschieden war, wurde eines Besseren belehrt. Die Grizzlys schossen erneut den Anschluss in der 54. Minute. Brent Aubin war der Torschütze zum 4:5 und sie gaben nicht auf. Eine Minute später verwandelte Sebastian Furchner zum 5:5-Ausgleich. Das war jetzt kein Spiel für schwache Nerven.
In der 57. Spielminute gab es eine Strafe gegen die Gäste und vor Anpfiff zum Powerplay nahm Pavel Gross seine Auszeit, um die Mannschaft einzustellen. Brent Aubin fackelte nicht lange und traf zum 6:5. Die Halle stand jetzt Kopf. Die Pinguins nahmen den Torhüter vom Eis und Christoph Höhenleitner traf zum Empty-Net-Goal. Die Pinguins verkürzten 26 Sekunden vor Ende zum 7:6. Nieminen war zuvor wieder vom Eis genommen worden. Bremerhaven nahm noch eine Auszeit, aber es blieb beim 7:6-Endstand.
Noch im Jubel der Fans wurde der Wunsch der Wolfsburger Fans erfüllt: Die Verlängerung von Brent Aubin bis 2020 wurde noch vor der Ehrenrunde bekanntgegeben.
Fazit:
Mit unglaublicher Moral drehen die Grizzlys erneut das Spiel und belohnen sich mit dem 4. Sieg in Folge.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Fischtown Pinguins Bremerhaven 7:6 (0:0|2:3|5:3)
Tore:
0:1 | 21:12 | Jeremy Welsh (Hooton, Quirk)
0:2 | 26:47 | Cory Quirk (Welsh)
1:2 | 29:09 | Philipp Riefers (Pfohl, Wurm)
1:3 | 33:16 | Jack Combs (Welsh, Lämpl)
2:3 | 35:11 | Jimmy Sharrow (Haskins)
3:3 | 43:47 | Nick Johnson (Pfohl, Likens)
3:4 | 45:54 | Jordan George (Lavallee)
3:5 | 48:52 | Jason Bast (Zucker, Moore)
4:5 | 53:50 | Brent Aubin (Krupp, Voakes)
5:5 | 54:55 | Sebastian Furchner (Haskins, Fauser)
6:5 | 57:08 | Brent Aubin (Voakes, Pfohl)
7:5 | 58:49 | Christoph Höhenleitner
7:6 | 59:36 | Wade Bergmann (Lämpl)
Zuschauer:
3.482
Aufstellung Wolfsburg:
#25 Vogl, #29 Ersel
#3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #27 Johnson, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl
Aufstellung Bremerhaven:
#35 Kuhn, #39 Nieminen,
#88 Combs, #11 Quirk, #16 Hooton, #91 Bordson, #44 Owens, #32 Lampl, #47 Bergman, #15 Welsh, #28 George, #19 Dejdar, #21 Bast, #14 Mauermann,
#55 Moore, #20 Lavallee, #82 Pentikäinen, #96 Zucker, #27 Maschmeyer, #26 Hoeffel, #07 Tiffels
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Britta Koglin (eishockey-online.com)
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(DEB) PM Die U19-Nationalmannschaft musste zum Abschluss des 5-Nationen-Turniers in Zuchwil eine 2:7-Niederlage gegen Schweden hinnehmen.
Die DEB-Auswahl war von Anfang an hellwach und konnte bereits in der ersten Minute durch ein Tor von Kiefersauer in Führung gehen. Der Vorsprung währte allerdings nicht lange, da die Schweden im ersten Drittel mit einem effektiven Powerplay-Spiel zu überzeugen wussten. Zunächst glichen sie durch Lindström in Überzahl aus. Die erneute Führung durch Busch wussten die Skandinavier anschließend mit zwei weiteren Powerplay-Toren zu beantworten. Es entwickelte sich ein Spiel mit sehr hohem Tempo, bei dem das Team von Trainer Christian Künast auch im Mittelabschnitt gut dagegen halten konnte und lediglich ein Gegentor zuließ. Im letzten Drittel erhöhten die Schweden das Ergebnis mit drei weiteren Treffern auf 7:2 und gingen mit einer beachtlichen Statistik vom Eis: Sie nutzten fünf von sechs Überzahlspielen zum Torerfolg. Die deutsche U19-Nationalmannschaft platziert sich in der Turniertabelle auf dem vierten Rang.
Christian Künast, Trainer der U19-Nationalmannschaft: „Ich bin mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden. Insbesondere die hohe Laufbereitschaft hat mir heute sehr gut gefallen. Die schwedische Mannschaft hatte zum Schluss mehr Energie, da sie gestern nicht gespielt haben. Am Ende ist das Ergebnis leider um zwei Tore zu hoch ausgefallen.“
01.09 Tor GER 0:1 Kiefersauer – Eder, Ontl
03:06 Tor SWE 1:1 Lindström - Högberg, Sellgren (PP)
09:01 Tor GER 1:2 Ontl - Kiefersauer, Huss (PP)
11:17 Tor SWE 2:2 Westerlund - Lindström, Boqvist (PP)
12:15 Tor SWE 3:2 Bratt - Lindström, Stenqvist (PP)
23:27 Tor SWE 4:2 Steen - Boqvist, Danielsson
42:40 Tor SWE 5:2 Westerlund - Steen, Bratt (PP)
51:39 Tor SWE 6:2 Steen - Bratt, Stenqvist (PP)
56:19 Tor SWE 7:2 Wahlgren - Henriksson, Nässen
Die komplette Statistik zum Turnier gibt es hier:
http://stats.iihf.com/sihf/66/
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEL/Ingolstadt) (Marco Schultze) Der ERC Ingolstadt unterliegt im Derby gegen den Augsburger EV nach einer spannenden Aufholjagt in der ausverkauften Saturn Arena (4.820 Zuschauer) nur knapp mit 3:4.
Derby Stimmung in Ingolstadt. Die Fans beider Mannschaften legen gut vor und liefern sich schon vor dem Spiel ein Duell der Fangesänge. Gute Voraussetzungen für ein packendes Derby. Es geht auch gleich mit Volldampf los und beide Teams spielen von Anfang an mit hohem Druck. Mit einer frühen Führung für die Gäste durch Michael Davies durch Zuspiel von Benjamin Hanowski in der 2. Spielminute zum 0:1. Eine Strafzeit wegen Haltens gegen Braden Lamb brachte den Ingolstädtern nichts und es ging weiter mit guten Chancen auf beiden Seiten. Auch der ERC holte sich 2 Minuten ab (kleine Bankstrafe) wegen zu vielen Spielern auf dem Eis und Trevor Parkes (unassist) nutzt das aus, netzt ein und es steht in der 13. Spielminute 0:2. Ingolstadt mit einigen Möglichkeiten, doch Jonathan Boutin hält den Kasten sauber.
Das 2. Drittel begint mit großem Druck der Gäste und nach einem Konter kommt der Pass von Michael Davies auf Drew LeBlanc und es klingelt erneut im Tor von Timo Pielmeier zum 0:3. Ingolstadt auch immer wieder gefährlich vor dem Tor, doch sie bringen die Scheibe einfach nicht hinter die Linie. Als dann in der 44. Spielminute Braden Lamb mit einem Schuss von der Blauen Linie zum 0:4 erhöht schwinden die Hoffnungen auf einen Sieg bei den heimischen Fans. Doch der ERC Ingolstadt ist noch da und Brandon Buck stellt in der 44. Spielminute den alten Abstand wieder her und es steht 1:4. Jetzt sind die Panther aus Ingolstadt wieder voll wach und verkürzen in der 48. Spielminute auf 2:4. Thomas Greilinger spielt sich frei und trifft auf Zuspiel von Petr Taticek und Björn Svensson.
Die Stimmung in der Halle ist klasse. Die Ingolstädter wollen jetzt unbedingt den Ausgleich und es sieht gut aus, denn gleich in der 49. Spielminute kann Thomas Oppenheimer auf Zuspiel von David Elsner und Patrick McNeill den Punktestand weiter verkürzen und es steht nur noch 3:4.
Noch knapp 10 Minuten zu spielen und der Ausgleich liegt in der Luft. Immer wieder Schüsse auf den Kasten von Jonathan Boutin doch der lässt nichts mehr zu. Auch als die Gastgeber den Goalie zugunsten eines weiteren Freldspielers ziehen und es noch zu einigen guten Chacen kommt hält er sein Tor sauber. Es reicht einfach nicht mehr für den Ausgleich und der ERC Ingolstadt verliert in einem harten aber fairen Spiel das Derby gegen die Fugenstädter. Somit nehmen die Augsbuger Panther die 3 Punkte mit nach Hause wo sie am Sonntag auf den Iserlohner EC treffen. Der ERC Ingolstadt bleibt im Derbymodus und empfängt am Sonntag den Tabellenführer EHC Red Bull München.
Tore:
0:1 | 2. Spielminute | Michael Davies (Benjamin Hanowski)
0:2 | 13. Spielminute |Treor Parkes (-)
0:3 | 25. Spielminute | Drew LeBlanc (Michael Davies, Scott Valentine)
0:4 | 44. Spielminute | Braden Lamb (Justin Shugg)
1:4 | 44. Spielminute | Brandon Buck (John Laliberte)
2:4 | 48. Spielminute | Thomas Greilinger (Petr Taticek, Björn Swensson)
3:4 | 49. Spielminute | Thomas Oppenheimer (David Elsner, Patrick McNeill)
Schiedsrichter: Lars Brüggemann / Marc Iwert
(Foto eishockey-online.com)
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(DEL/Nürnberg) PM Auf dem Weg zum Heimrecht im Viertelfinale mussten die THOMAS SABO Ice Tigers am Freitagabend die Pflichtaufgabe gegen die Krefeld Pinguine erfüllen. Der schwedische Neuzugang Nichlas Torp feierte sein Debüt im Nürnberger Trikot, dafür musste Rob Wilson auf Oliver Mebus (Muskelzerrung) verzichten. Im Sturm blieb Andrew Kozek als überzähliger Ausländer auf der Tribüne, Vladislav Filin kehrte nach überstandener Fußverletzung aber ins Team zurück.
Die Ice Tigers begannen sofort druckvoll und schnürten die Pinguine von Beginn an in deren Drittel ein, blieb dabei aber ohne gefährliche Chance. Den ersten echten Torschuss der Partie hatte Krefeld Tim Hambly, seinen Schuss aufs kurze Eck lenkte Jochen Reimer aber mit der Stockhand ins Fangnetz (3.). Als Pinguine-Stürmer Marcel Müller in der 5. Minute auf der Strafbank saß, schlugen die Ice Tigers in Überzahl zu. Leo Pföderl traf zunächst nur den Außenpfosten, dann bediente Danny Syvret Yasin Ehliz mit einem Diagonalpass. Ehliz zog ab, Steven Reinprecht hielt vor dem Tor die Kelle rein und lenkte den Puck genau unter die Latte zur 1:0-Führung für die Ice Tigers. In der Folge kamen aber die Pinguine besser ins Spiel und hatten teilweise sogar etwas mehr Spielanteile. In der 17. Minute kamen die Gäste folgerichtig auch zum durchaus verdienten Ausgleich. Die Ice Tigers hatten gerade eine Unterzahlsituation überstanden, da schoss Mark Mancari von der linken Seite, Jochen Reimer musste die Scheibe abprallen lassen und Mike Collins schob souverän zum 1:1 ein.
Kurz vor Ende des ersten Drittels kam es für die Ice Tigers noch dicker. 49 Sekunden waren noch auf der Uhr, da kam Martin Ness mit dem Rücken zum Nürnberger Tor an die Scheibe und schoss einfach aus der Drehung, Jochen Reimer war die Sicht verdeckt und der Puck schlug zum 1:2 ein. Zu Beginn des Mittelabschnitts war es Jochen Reimer zu verdanken, dass die Führung für Krefeld nicht deutlicher ausfiel. Nach 55 Sekunden tauchte Martin Schymainski völlig frei vor dem Nürnberger Tor auf, scheiterte aber am stark reagierenden Jochen Reimer. In der 25. Minute hatten die Pinguine die nächste Riesenchance, als Jesse Blackers Schussversuch an Marcel Müller hängen blieb und der Krefelder Stürmer alleine aufs Nürnberger Tor zulief.
Müller legte sich den Puck von der Rückhand auf die Vorhand, legte den Puck dann aber am Tor vorbei. Auf der anderen Seite machten es die Ice Tigers besser und glichen die Partie in der 26. Minute aus. Steven Reinprecht gewann ein Bully im Angriffsdrittel, Yasin Ehliz legte ab an die blaue Linie und Patrick Reimer hämmerte den Puck zum 2:2 ins Tor. Der Ausgleich löste eine kleine Blockade im Nürnberger Spiel, die Ice Tigers spieltan fortan wieder deutlich energischer nach vorne, finden sich in der 35. Minute aber das nächste Gegentor ein. Marco Rosa tauchte viel zu frei vor dem Tor auf, bekam den Querpass von Martin Schymainski und schob flach zum 2:3 ein.
51 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts gelang den ice Tigers aber der erneute, wichtige Ausgleich: Patrick Reimer nahm über die rechte Seite Tempo auf und legte im Krefelder Drittel zum richtigen Zeitpunkt ab auf Steven Reinprecht. Der hatte freie Schussbahn und bezwang Patrick Galbraith mit einem halbhohen Schuss auf die Stockhandseite. Im Schlussabschnitt waren 26 Sekunden gespielt, da gingen die Ice Tigers mit 4:3 in Führung und profitierten dabei von einem Missgeschick von Patrick Galbraith. Jesse Blacker spielte die Scheibe tief ins Krefelder Drittel, Galbraith wollte die Scheibe hinter dem Tor stoppen, fiel dabei aber aufs Eis. Yasin Ehliz reagierte am schnellsten und schlenzte den Puck ins Tor, bevor Galbraith zurück in seinem Gehäuse war.
Fortan kontrollierten die Ice Tigers die Partie, standen hinten sicher und spielten weiter gefällig nach vorne. So kam Nürnberg in der 50. Minute zum vorentscheidenden 5:3. Philippe Dupuis kontrollierte die Scheibe hinter dem Krefelder Tor, Brandon Prust übernahm und spielte aus der Rundung an die blaue Linie zu Brandon Segal. Der zog die Scheibe um einen Verteidiger herum und traf dann aus dem Handgelenk genau unter die Latte. Krefeld warf eineinhalb MInuten vor Schluss alles nach vorne und nahm bei einer Strafe gegen Danny Syvret den Torhüter vom Eis. David Steckel gewann allerdings das folgende Bully und Brett Festerling sorgte aus dem eigenen Drittel für den 6:3-Endstand und drei wichtige Punkte für die Ice Tigers.
Stimmen zum Spiel:
Rob Wilson (Nürnberg): Ich fühle mich schlecht für Rick. Sie haben extrem hart gespielt. Ich bin glücklich, dass wir die Punkte geholt haben, weil wir sie gebraucht haben. Wir hatten heute eine glückliche Situation im letzten Drittel und haben von dort an Blut geleckt und besser gespielt. Krefeld hat uns das Leben heute sehr schwer gemacht.
Rick Adduono (Krefeld): Das Ergebnis war 6:3, aber ich glaube nicht, dass wir verdient verloren haben. Das erste Drittel war sehr gut für unsere Mannschaft. Nach dem zweiten Drittel hätten wir deutlicher führen können, aber Nürnberg ist als starke Mannschaft zurückgekommen. Ein kleiner Fehler im letzten Drittel hat uns das Spiel gekostet. Nach so einem Rückstand muss man dann Charakter zeigen, aber das haben wir nicht getan.
Foto: Birgit Eiblmaier
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(DEL/Augsburg) PM Das Playoff-Viertelfinale ist für die Augsburger Panther zum Greifen nah. Nach einer über weite Strecken dominanten Vorstellung siegte der AEV beim ERC Ingolstadt verdient mit 4:3 und baute damit den Vorsprung auf die siebtplatzierten Schanzer auf 13 Punkte aus. Die Treffer für die Panther erzielten Michael Davies (2.), Trevor Parkes (13.), Drew LeBlanc (25.) und Brady Lamb (44.). Für Ingolstadt waren Brandon Buck (44.), Thomas Greilinger (48.) und Thomas Oppenheimer (49.) erfolgreich.
Frühe Führung durch Davies
Die ersten drei Partien mit dem ERC Ingolstadt gewann jeweils der Gast und die Panther schickten sich früh an, diese Serie aufrecht zu erhalten.
Bereits nach 79 Sekunden konnten die mitgereisten Augsburger Schlachtenbummler nämlich jubeln. Nach einem schnellen Angriff verzögerte Davies geschickt, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und überwand auch Timo Pielmeier im Ingolstädter Tor zum 0:1 (2.).
Die Gastgeber hatten im Powerplay wenig später die Chance zu antworten, aber die beste Chance ließ Petr Taticek ungenutzt, als er am erneut sehr starken Jonathan Boutin scheiterte (5.).
Der Augsburger Goalie war kurz danach auch gegen David Elsner auf dem Posten (7.), aber auch die Gäste, bei denen Matt MacKay wieder für Hans Detsch ins Team rückte, hatten gute Möglichkeiten. So verpasste David Stieler beispielsweise aus kurzer Distanz das 0:2 nur haarscharf (9.).
Parkes erhöht in Überzahl
Wenig später war es aber soweit: In Überzahl zog Gabe Guentzel ab, Parkes fälschte noch ab und Pielmeier war zum zweiten Mal chancenlos (13.).
Mit zunehmender Spielzeit verdienten sich die Panther, die immer wieder schnell umschalteten, die Führung, hatten kurz vor Drittelende aber auch Glück, dass Martin Buchwieser nur den Außenpfosten traf (18.). In der Schlussminute des ersten Drittels hätte LeBlanc allerdings auch zweimal das 0:3 erzielen können, scheiterte aber jeweils in guter Position an Pielmeier (20.).
Kurz nach Wiederbeginn hatte erneut LeBlanc den dritten Treffer auf dem Schläger (22.), aber im vierten Anlauf sollte der Augsburger Edeltechniker endlich jubeln können. Nach einem langen Pass von Scott Velentine bewies Davies überragende Übersicht, legte im richtigen Moment auf LeBlanc quer, der nur noch einschieben musste (25.).
LeBlanc schließt perfekten Angriff ab
Die Panther waren nun klar das bessere Team. Immer wieder kamen die Fuggerstädter aus einer sicheren Defensive über schnelle Angriffe zu Torabschlüssen, aber ein weiterer Treffer wollte im zweiten Drittel nicht fallen.
Die Hausherren dagegen taten sich schwer, zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Zwar rannte der ERC immer wieder an, aber die Abwehr um Boutin stand gut. Im Schlussdrittel legten die Panther dann sogar noch einmal nach.
Justin Shugg erkämpfte sich die Scheibe stark hinter dem Ingolstädter Tor, legte zurück und aus dem Hinterhalt zog Lamb ab und traf ganz genau zum 0:4 (44.). Das Spiel schien entschieden, doch der ERC konnte nur 31 Sekunden später verkürzen, als Buck Boutin erstmals überwinden konnte (44.).
Boutin war zu diesem Zeitpunkt über 130 Minuten ohne Gegentreffer gewesen, musste aber nur drei Minuten später gleich doppelt hinter sich greifen. Erst traf Greilinger nach schöner Kombination zum 2:4 (48.) und 50 Sekunden später machte es Oppenheimer wieder spannend (49.).
ERC startet Aufholjagd
Das 3:4 war zwar umstritten, da Oppenheimer den Puck im Torraum stehend noch abfälschte, aber die Unparteiischen gaben den Treffer nach Videostudium. Die Panther fingen sich in der Folgezeit allerdings wieder und standen wieder sicherer in der Defensive.
Buck hatte in der 56. Minute dennoch die Chance auf den Ausgleich, aber Boutin parierte spektakulär mit der Fanghand. Die Panther ließen die Gelegenheit zur Entscheidung auf der Gegenseite mehrfach ungenutzt und so blieb es bis zum Schluss spannend.
Und in der Tat bekamen die Hausherren noch eine große Chance auf den Ausgleich, aber Boutin war 40 Sekunden vor dem Ende gegen Taticek mit dem Schoner zur Stelle und rettete damit den Auswärtsieg des AEV.
Die Panther können nun somit bereits am Sonntag bei einem Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters und einer zeitgleichen Niederlage Ingolstadts gegen München das Viertelfinale unter Dach und Fach bringen.
Foto: Dunja Dietrich
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(DEL/Mannheim) (SK) - Nach zuletzt sechs Siegen in Folge trafen die Adler am heutigen Freitagabend auf die Düsseldorfer EG. Gegen die Rheinländer sollte nach einer starken und temporeichen Partie der hochverdiente 2:7-Auswärtssieg stehen. Die beiden Treffer für die Düsseldorfer EG erzielten Manuel Strodel (12.) und Christopher Minard (31.). Dank der Tore von Chad Kolarik (10./39.), Luke Adam (13.), Denis Reul (17.) Garrett Festerling (23.) und Daniel Sparre (37./51.) konnten die Adler Sieg Nummer Sieben auf der Haben-Seite verbuchen und damit zugleich Tabellenplatz vier weiter behaupten.
Das Aufeinandertreffen von Tabellenvierten und Tabellenvorletzten begann mit viel Tempo und zunächst leichten Vorteilen für die Hausherren. Das sollte sich jedoch rasch ändern. Rund acht Minuten waren gespielt, als die Gäste erstmals mit einem Mann mehr auf dem Eis ran durften. Und die gute Powerplayquote der Adler zeigte sich auch an diesem Abend wieder: hatte Mathias Niederberger im DEG-Gehäuse zunächst noch parieren können, so musste er sich kurz darauf Chad Kolarik geschlagen geben. Kolarik nutzte die Vorarbeit von Luke Adam und Christoph Ullmann, um seine Farben mit 1:0 aus Mannheimer Sicht in Führung zu bringen (10.). Die Mannen von Christof Kreutzer schreckte das aber wenig. Rund zwei Minuten waren vergangen, da glich Manuel Strodel mit seinem Treffer zum 1:1 wieder aus (12.). Der Jubel der DEG-Anhänger war noch nicht einmal verklungen, da musste Niederberger erneut hinter sich greifen.
Luke Adam hatte sich die Scheibe geschnappt und stellte nur 16 Sekunden später den alten Abstand mit seinem Treffer zum 1:2 wieder her (13.). Mannheim hatte die Partie nun deutlich im Griff, von der DEG war nur wenig zu sehen - ein Umstand, der sich drei Minuten vor der ersten Pause auch erneut auf der Anzeigentafel bemerkbar machen sollte. Mit einem satten Schuss von der blauen Linie jagte Adler-Verteidiger Denis Reul den Puck unter den Schonern von Mathias Niederberger zum 1:3-Pausenstand durch (17.).
Ein ähnliches Bild dann auch im Mittelabschnitt. Zwar mussten die Adler direkt zu Beginn in Unterzahl ran, doch Garrett Festerling war's egal. Der Adler-Stürmer schnappte sich die Scheibe und jagte sie im Alleingang an Niederberger vorbei ins rot-gelbe Gehäuse zum 1:4 aus Sicht der Quadratestädter (23.). DEG-Coach Kreutzer hatte wohl genug gesehen und entschied sich für eine Auszeit. Und er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Rund die Hälfte der regulären Spielzeit waren gespielt, da verkürzte Christopher Minard auf 2:4 für seine DEG (31.). Überhaupt nahm die Partie nun zunehmend mehr Fahrt auf. Düsseldorf spielte zunehmend besser mit. Doch das eindeutig dominantere Team trug an diesem Abend Blau-Weiß-Rot. Da war es nur richtig, dass die mitgereisten Adler-Fans noch vor der Pause noch einmal jubeln durften. Und das nicht nur einmal - erst erhöhte Daniel Sparre auf 2:5 (37.), ehe Chad Kolarik mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend das 2:6 nachlegte (39.). Mathias Niederberger hatte danach genug und machte Feierabend.
Im Schlussabschnitt übernahm sein Back-up Felix Bick seinen Posten. Das Team von Coach Sean Simpson ging zwar nun etwas vom Gas, doch genug hatten sie trotzdem noch lange nicht. Was Chad Kolarik vorgemacht hatte, machte Daniel Sparre nun nach. Nach Vorarbeit von Sinan Akdag und Luke Adam legte er mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend das 2:7 nach (51.). Danach ließen sich die Kurpfälzer den Sieg nicht mehr nehmen. Daran sollte aber die zeitweise doppelte Unterzahl der Mannheimer etwas ändern, denn weder Kurt Davis noch Marco Nowak kamen an Drew Macintyre vorbei.
Mit dem hochverdienten 2:7-Auswärtssieg und drei Punkten im Gepäck geht es jetzt für die Adler wieder nach Hause, wo am kommenden Sonntag die Ice Tigers aus Nürnberg zu Gast sein werden.
Spiel vom 10. Februar 2017
Düsseldorfer EG - Adler Mannheim 2:5 (1:3|1:2|0:0)
Tore:
0:1 |10.|Chad Kolarik (Luke Adam, Christoph Ullmann)
1:1 |12.|Manuel Strodel (Adam Courchaine, Eduard Lewandowski)
1:2 |13.|Luke Adam (Ryan MacMurchy, Mirko Höfflin)
1:3 |17.|Denis Reul (Carlo Colaiacovo, Ronny Arendt)
1:4 |23.|Garrett Festerling
2:4 |31.|Christopher Minard (Alexander Barta, Kurt Davis)
2:5 |37.|Daniel Sparre (Luke Adam)
2:6 |39.|Chad Kolarik (David Wolf)
2:7 |51.|Daniel Sparre (Sinan Akdag, Luke Adam)
Zuschauer:
10.913
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat im Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg eine 3:5-Niederlage (2:1|0:2|1:2) kassiert. Vor 3.980 Zuschauern reichten Keith Aucoins Doppelpack und der Treffer von Matt Smaby nicht, um zum achten Mal in Folge gegen die Niedersachsen zu gewinnen.
München erwischte gegen den letztjährigen Playoff-Finalgegner einen Traumstart und ging in der zweiten Minute durch Keith Aucoin in Führung. Nach dem Treffer hatten beide Teams gute Offensivaktionen, effektiver waren aber die Red Bulls. In der zwölften Minute traf Matt Smaby nach einem Doppelpass mit Frank Mauer zum 2:0. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt aber nicht bis in die erste Pause, denn 24 Sekunden vor der Sirene brachte Lubor Dibelka die Gäste in Überzahl zurück in die Partie.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatten die Münchner gute Chancen auf das 3:1, Konrad Abeltshauser traf aber nur den Pfosten (26.) und Mads Christensen (29.) verzog knapp. Nur eine Minute später glich Wolfsburg in Überzahl durch Brent Aubin aus. Das Momentum kippte nun auf die Seite der Gäste. Wenige Sekunden nach Ablauf einer weiteren Strafe gegen München brachte Fabio Pfohl die Niedersachsen erstmals in Führung (37.).
Im Schlussabschnitt versuchten die Red Bulls, sich im Drittel der Grizzlys festzusetzen, zwingende Chancen erspielten sie sich aber nicht. Als den Hausherren die Zeit davon lief, erzielte Keith Aucoin den 3:3-Ausgleich (54.). Kurz darauf hatte München in Überzahl die Chance auf das 4:3. Das Tor erzielten aber die Wolfsburger, weil Brent Aubin einen Scheibenverlust der Münchner bestrafte. In der 58. Minute markierte Nicholas Johnson per Konter den 3:5-Endstand.
Florian Kettemer „Wir haben zu viele Strafen genommen und dadurch den Faden verloren. Es ist uns dann nicht mehr gelungen, unser Spiel über 60 Minuten hinweg durchzuziehen. Wir werden unsere Fehler analysieren und konzentrieren uns dann auf das Spiel gegen Ingolstadt am Sonntag.“
Tore
1:0 | 01:55 | Keith Aucoin
2:0 | 11:44 | Matt Smaby
2:1 | 19:36 | Lubor Dibelka
2:2 | 29:42 | Brent Aubin
2:3 | 36:12 | Fabio Pfohl
3:3 | 53:23 | Keith Aucoin
3:4 | 55:16 | Brent Aubin
3:5 | 57:53 | Nicholas Johnson
Zuschauer 3.980
( Foto Heike Feiner )
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(Foto: Patrick Rüberg)
(DEL/Iserlohn) (SW) Am 46. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga empfingen die Iserlohn Roosters das Überraschungsteam der aktuellen Saison, die Pinguins Bremerhaven und setzten sich mit 3:1 vor fast ausverkaufter Kulisse durch. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, ein starkes Unterzahlspiel und Chet Pickard sicherten den Sauerländern den ersten Sieg im Duell mit den Pinguins Bremerhaven.
Von Beginn an wollte Bremerhaven seiner „Favoritenrolle“ gerecht werden und entfachte direkt Druck auf das Gehäuse von Chet Pickard. Nach 2 Minuten und 18 Sekunden erhielten die Iserlohner die erste Strafe gegen sich. Louie Caporusso wanderte aufgrund eines Bandenchecks in der offensiven Zone auf die Strafbank. Bremerhaven fand sofort die Aufstellung und die Roosters bekamen Probleme. Bei 73 verbleibenden Sekunden in Unterzahl, erhielt Boris Blank ebenfalls eine Strafe wegen Hakens. Dank starkem Unterzahlspiel, Einsatz und Chet Pickard überstanden die Roosters die 3vs5 Situation jedoch ohne Gegentor. Gepushed von den Fans und dem Wissen auch in Unterzahl bestehen zu können, fanden die Iserlohner besser ins Spiel. Die spielbestimmende und bessere Mannschaft waren aber weiterhin die Gäste aus Bremerhaven. Mit zunehmender Spieldauer kamen beide Mannschaften zu guten, jedoch nicht zwingenden Chancen.
Iserlohn hatte immer wieder Probleme mit dem gelegentlichem Forecheck der Pinguins und tat sich dementsprechend öfter schwer beim Spielaufbau. Trotzdem boten sich auch den Iserlohnern Chancen, doch wie sein Gegenüber zeigte auch Gerald Kuhn eine starke Leistung im ersten Drittel. Auffallend war im ersten Drittel, dass die Roosters öfter versuchten das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, während Bremerhaven stets auf Geschwindigkeit setzte. Nach einer undurchsichtigen Aktion vor dem Tor von Chet Pickard, gingen die Schiedsrichter zum Videobeweis und gaben anschließend, völlig zurecht, kein Tor. Die Gäste aus Bremerhaven waren nach 20 Spielminuten die bessere Mannschaft, schafften es jedoch nicht Ihre Überlegenheit in Zählbares umzusetzen. Die Roosters spielten in der offensiven Zone, teilweise zu kompliziert und so ergab sich der logische Zwischenstand von 0:0.
Das zweite Drittel startete furios. Blaine Down nutzte einen Fehler in der Defensive der Pinguins, doch Gerald Kuhn verhinderte das Gegentor. Nur 30 Sekunden später war es Caporusso, der alleine vor Kuhn auftauchte, doch der Keeper der Pinguins war erneut der gewohnt starke Rückhalt. Bremerhaven schien beeindruckt und konnte sich in den Anfangsminuten nur durch Icing befreien. Für Entlastung der Gäste sorgte Troy Milam. Er erhielt zwei Strafminuten wegen Beinstellens. Die anschließende Überzahlsituation spielten die Gäste zu wenig druckvoll und leichtfertig, sodass Blaine Down in der 25. Spielminute einen kapitalen Abwehr Schnitzer bestrafte und per Shorthander zum 1:0 traf. Down lief alleine auf Gerald Kuhn zu, tanzte den Goalie aus, und versenkte den Puck im rechten oberen „Knick“. Die Roosters belohnten sich für Ihre engagierte Leistung zu Beginn des zweiten Drittels. Beflügelt vom Treffer erwachte die Eishalle am Seilersee zum Leben. Iserlohn überstand die restliche Unterzahlsituation und war bemüht den Druck aufrecht zu halten. Das gelang über weite Strecken des Drittels außerordentlich gut, denn Bremerhaven wirkte ungeordnet. Marcel Kahle hatte sogar die Chance auf 2:0 zu erhöhen, als er frei vor Gerald Kuhn auftauchte. Doch wieder hielt der Schlussmann seine Farben im Spiel. Nach einem harmlosen Schuss auf das Tor von Pickard, kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen beiden Teams, die jedoch ohne Folgen blieb.
Erneut war es Youngster Marcel Kahle, der körperlich voranging und im Mittelpunkt der Aktion stand. Die Gemüter erhitzten sich im Anschluss. Kaum eine Aktion auf dem Eis wurde beendet, ohne dem Gegner seine Anwesenheit zu signalisieren. Iserlohn erarbeitete sich im zweiten Abschnitt immer wieder Torchancen, nutzte diese jedoch zu selten und die Gäste blieben dran. Besonders Dylan Wruck hatte mehrere gute Einschussgelegenheiten, verfehlte jedoch mehrfach das Tor. Bei acht verbleibenden Minuten ergab sich erneut die Chance für Wruck zum 2:0. Er trat zum Penalty gegen Gerald Kuhn an, den der Schlussmann der Pinguins jedoch eiskalt parierte. Mittlerweile hielt die mangelnde Chancenauswertung der Roosters und ein überragender Gerald Kuhn die Gäste in der Partie. In der 36. Spielminute hätte sich das fast gerecht; doch Pickard wollte seinem Gegenüber in Nichts nachstehen und packte ebenfalls einen starken Save gegen die Gäste aus. Die Reihe um Dziurzynski, Bassen und Kahle stellte die Gäste immer und immer wieder vor Herausforderungen, doch Bremerhaven blieb weiterhin gefährlich. 147 Sekunden vor Drittelende erhielten die Roosters eine Bankstrafe für zu viele Spieler auf dem Eis, welche von Chad Bassen abgesessen wurde. Just in dem Moment als Bremerhaven den Eindruck erweckte, besser ins Überzahlspiel zu finden, erzielte Greg Rallo den zweiten Shorthander für die Gastgeber an diesem Abend und erhöhte auf 2:0. Die Assists zum Treffer kamen von Ryan Button und Boris Blank. Erneut spielten die Sauerländer die letzten Sekunden in Unterzahl souverän herunter und gingen mit einer verdienten 2:0 Führung in die Kabine.
Im letzten Drittel waren die Gäste von Beginn an bemüht zurück ins Spiel zu kommen, doch die Roosters standen defensiv äußerst stabil. Auf dem Weg zur Bank ließ sich Blaine Down zu einer unnötigen Strafe wegen Stockchecks hinreißen und verschaffte den Gästen erneut die Gelegenheit sich zurück zu melden. Wieder spielten die Gastgeber eine beeindruckende Unterzahl und ließen die Gäste nicht zum Torerfolg kommen. Mit Ablauf der Strafe sprachen die Unparteiischen eine diskussionswürdige Strafe gegen die Pinguins aus. Im Gegensatz zu Bremerhaven blieb Iserlohn in Überzahl eiskalt. Nach nur zehn Sekunden in Überzahl schlug ein Schlagschuss von Troy Milam im Gehäuse von Gerald Kuhn ein, der den Puck erst spät sah. Blaine Down und David Dziurzynski waren die Assistenten. Mit der deutlichen Führung im Rücken zogen sich die Iserlohner ein Stück weiter zurück, überließen Bremerhaven größtenteils den Puck und versuchten aus einer kontrollierten Defensive heraus, weiter gefährliche Konter zu fahren. Doch ähnlich wie im ersten Drittel, die zündende Idee im Offensivspiel der Pinguins fehlte.
7 Minuten und 26 Sekunden vor Ende kamen die Gäste doch zum verdienten Tor. Auf Vorarbeit von Jordan Owens brachte Brock Hooton die Scheibe an Pickard vorbei. Die Roosters verstanden das Signal und investierten umgehend wieder in die Offensive. Das zahlte sich direkt aus, denn Mike Moore wanderte auf die Strafbank. Die Roosters spielten die anschließende Überzahl nicht in letzter Konsequenz aus und so überstand Bremerhaven die Unterzahl ohne Gegentor. Das Spiel drohte noch einmal zu kippen, als Jack Combs völlig freistehend am langen Pfosten die Großchance zum Anschluss vergab. Doch die Gäste waren noch nicht bereit das Spiel abzuschenken und erhöhten noch einmal den Druck. Zwei Minuten vor Ende verließ Gerald Kuhn das Eis für einen weiteren Feldspieler. 73 Sekunden vor Ende ergab sich die Chance für Louie Caporusso den Sack zu zumachen, doch der Kanadier traf lediglich den Pfosten. Wie schon in den vorherigen „Unterzahlsituationen“ ließen die Iserlohner keine weitere Chance zu und besiegten den Fluch von Bremerhaven.
Abschließend bleibt zu sagen, dass man den Iserlohn Roosters mit Ihrem dezimiertem Kader, nicht genug Respekt entgegenbringen kann, trotz aller Missverständnisse in dieser Saison. Die Moral und die Einsatzbereitschaft ist bemerkenswert. Der Schulterschluss zwischen Fans und Mannschaft ist spätestens nach diesem Auftritt gelungen. Auch wenn an diesem Abend kein Spieler besonders herauszuheben ist und Iserlohn sich den Sieg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung verdiente; so hatten die Fans am Ende des Tages doch eine Nachricht an die Verantwortlichen des Vereins:
„Chet gehört zu Iserlohn“ schallte es durch die Eishalle am Seilersee….
Spiel vom 10.02.2017
Iserlohn Roosters - Pinguins Bremerhaven 3:1 (0:0|2:0|1:1)
1:0 |24.|Blaine Down
2:0 |39.|Greg Rallo (Boris Blank, Ryan Button)
3:0 |46.|Troy Milam (Blaine Down,David Dziurzynski)
3:1 |53.|Brock Hooton (Jordan Owens)
Gamereport + Spielstatistiken:
https://www.telekomeishockey.de/event/iserlohn-roosters-pinguins-bremerhaven/319
(Foto Patrick Rüberg)
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(DEL/Düsseldorf) PM Es läuft zugegebenermaßen nicht rund in dieser Saison. Mannschaft, Offizielle und Fans der DEG können mit dem Verlauf der aktuellen Spielzeit nicht zufrieden sein. Umso besser tat es der sanften DEG-Seele vor dem Spiel gegen die Adler Mannheim in der rot-gelb-güldenen Vergangenheit zu schwelgen und den 50. Jahrestag des ersten Düsseldorfer Meistertitels zu zelebrieren.
Fast die gesamte Meistermannschaft von 1967 war im mit 10.913 Zuschauern gut gefüllten ISS DOME zu Gast und wurde auf dem Eis geehrt. Ein großes Banner mit allen beteiligten Titelhelden wurde unter die Hallendecke gezogen. Danach ging es zurück ins Jahr 2017 und zum Spiel gegen die Kurpfälzer, das den Helden von damals leider nicht zur Ehre gereichte und mit 2:7 (1:3; 1:3; 0:1) verloren ging. Trainer Christof Kreutzer musste auf den gesperrten Brandon Yip verzichten, konnte dafür aber wieder auf Henry Haase und Alexander Preibisch zurückgreifen. Die Gäste, zuletzt mit einem sehr starken Lauf, begannen ungewohnt verhalten und gaben der DEG erstmal ein bisschen Raum. So konnten sich die Gastgeber früh ein Chancenplus erarbeiten.
Die besten Möglichkeiten hatten Minard im Slot und Milley per versuchtem Bauerntrick. In beiden Fällen gelang es aber leider nicht, Drew MacIntyre im Kasten der Adler zu überwinden. Richtig gefährlich wurden die Mannheimer dann in Überzahl. Sie entfalteten ein quirliges Passspiel und deckten Mathias Niederberger mit Scheiben ein. Die Bemühungen blieben nicht ohne Erfolg, durch Chad Kolarik gingen die Gäste in Führung.
Die in blau gekleidete DEG mühte sich und arbeitete sich emsig in Richtung MacIntyre. Adam Courchaine nutzte einen unachtsamen Moment der Adler-Defensive und fand den freistehenden Manuel Strodel. Der ließ einen satten Handgelenkschuss los und traf ins rechte obere Eck. Die Freude währte jedoch nicht lange, nur 16 Sekunden später waren die Gäste wieder in Front. Luke Adam vollendete einen Konter nach herrlichem Zuspiel von MacMurchy. Vor der Sirene kam es sogar noch übler. Ein Schuss von der blauen Linie, der der Kelle Denis Reuls entsprungen war, rutschte Niederberger durch. So machte Mannheim aus nur zehn Torschüssen drei Tore und ging mit einer komfortablen Führung in die Kabine.
Auch der Mittelabschnitt versprach keine Besserung. Ein völlig misslungenes Powerplay der DEG endete in einem Alleingang für Garrett Festerling, den sich dieser nicht entgehen ließ. Die Hausherren bemühten sich noch einmal und versuchten, dem siebenfachen DEL-Meister Paroli zu bieten. Als Barta den in den Slot eilenden Minard bediente und dieser einnetzte, keimte noch einmal Hoffnung auf, doch letztlich wurde der gegnerischen Mannschaft zu viel Raum gelassen. Solche Unachtsamkeiten darf man sich gegen ein Team der Mannheimer Qualitätnicht erlauben. Daniel Sparre und Chad Kolarik ließen sich nicht zweimal bitten und erhöhten auf 2:6. Vor allem das Tor von Chad Kolarik war Anlass zum Zunge schnalzen. Eine wunderbare Kombination der Adler-Offensive.
Die letzten 20 Minuten plätscherten dahin. Mannheim verwaltete und der DEG gelang es nicht, den Glauben an ein Wunder zu entfachen. Daniel Sparre überlistete den mittlerweile im Tor stehenden Felix Bick und erhöhte noch auf 2:7. Die restliche Zeit konnte man damit verbringen, den verdienten DEG-Alumni Rick Ammann im Stadion zu begrüßen und ansonsten von 1967 und den vielen anderen besseren DEG-Zeiten zu träumen. Es folgen nun zwei Auswärtsspiele in Straubing und Köln ehe es am kommenden Freitag um 19:30 Uhr gegen die Thomas Sabo Ice Tigers geht. Dann werden wieder viele Kinder und Jugendliche im ISS DOME erwartet, um den liebgewonnenen School’s Day zu feiern.
( Foto eishockey-online.com/Archiv )
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Bericht: Benjamin Maser
Fotos: Jens Hagen
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(DEB) PM Im dritten Spiel des 5-Nationen-Turniers in Zuchwil musste sich die U19-Nationalmannschaft gegen einen starken finnischen Kontrahenten mit 2:5 geschlagen geben.
Torwart Pantkowski gab der deutschen Defensive in einem laufintensiven ersten Spielabschnitt die nötige Stabilität und ließ keinen Gegentreffer zu. Im zweiten Drittel brachte Finnland durch drei Tore binnen drei Minuten die Partie in ihre Kontrolle. Eine Antwort auf die Treffer fand Kiefersauer kurz vor Ende des Mitteldrittels und verkürzte für die DEB-Auswahl auf 1:3. Zu Beginn des dritten Drittels sorgte Kotkansalo allerdings mit zwei Treffern für die finnische Vorentscheidung. Reiter verkürzte durch ein Tor in Überzahl auf 2:5, was zugleich das Endergebnis darstellte.
Bundestrainer Christian Künast: „Bis zur Hälfte des Spiels konnten wir gegen die starke finnische Auswahl sehr gut dagegen halten. Dann hat der Gegner jede Unachtsamkeit unserer Mannschaft ausgenutzt. Nun gilt es sich auf die morgige Partie gegen Schweden vorzubereiten.“
Tore
24.49 Tor FIN 0:1 Oksanen - Luostarinen, Turkulainen (PP)
26:17 Tor FIN 0:2 Oksanen - Falck
27:54 Tor FIN 0:3 Turkulainen - Allen
39:20 Tor GER 1:3 Kiefersauer - Reiter, Huss (PP)
43:04 Tor FIN 1:4 Kotkansalo - Luostarinen
45:57 Tor FIN 1:5 Kotkansalo - Hämäläinen
57:28 Tor GER 2:5 Reiter - Huss (PP)
Die komplette Statistik zum Turnier gibt es hier:
http://stats.iihf.com/sihf/66/
( Foto eishockey-online.com/Archiv )
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(DEB) PM Die U17-Nationalmannschaft hat ihr Auftaktspiel beim „Leon Draisaitl 4-Nationen-Turnier“ in Füssen gegen die Schweiz mit 2:3 (0:0, 0:2, 2:1) verloren.
Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel ohne Tore geriet das Team von Trainer Sven Felski im zweiten Abschnitt durch einen Doppelschlag in Rückstand. Im Auftaktdrittel setzte die deutsche U17 die Vorgaben aus dem Training gut um. Die Eidgenossen machten im folgenden mittleren Abschnitt viel Druck auf das Tor, nahmen deutlich mehr Schüsse und führten verdient. Im Schlussabschnitt zeigte sich die junge deutsche Auswahl wiederum ebenbürtig und gewann diesen sogar in der Drittelabrechnung. Zunächst verkürzte Edwin Schitz auf ein Tor, fünf Minuten vor Spielende stellten die Schweizer den Vorsprung wieder her. Kurz darauf gelang Tim Lutz der erneute Anschluss. Für den Ausgleich reichte es trotz einer guten Mannschaftsleistung nicht mehr. Bester Spieler des Spiels bei Deutschland war Justin Schütz, der sein erstes Länderspiel absolvierte.
U17-Nationaltrainer Sven Felski: „Wir sind gut ins Turnier gekommen und haben als Mannschaft überzeugt. Das Team hat unsere Vorgaben gut aufs Eis gebracht und zwei Drittel absolut ausgeglichen gestaltet. Jetzt regenerieren wir und wollen uns morgen gegen die Slowakei noch besser präsentieren.“
Tore
27.09 Tor SUI 0:1 Tanner (Henauer, Aebischer)
30.28 Tor SUI 0:2 Calzimiglia (Braus, Moser) PP1
44.45 Tor GER 1:2 Schitz
54.15 Tor SUI 1:3 Braus (Kiener, Aebischer)
55.40 Tor GER 2:3 Lutz (Alberg, Schinko)
Die komplette Statistik zum Spiel gibt es hier: http://gernational.stats.pointstreak.com/boxscore.html?gameid=3061307
Das zweite Spiel für die deutsche U17-Nationalmannschaft beim „Leon Draisaitl 4-Nationen-Turnier“ gegen die Slowakei beginnt 18.30 Uhr am Freitag 10. Februar 2017.
( Foto DEB )
Text...
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(DEB) PM Die U19-Nationalmannschaft hat ihr zweites Spiel beim 5-Nationen-Turnier in Zuchwil verloren. Einen Tag nach dem 5:0-Erfolg gegen den Gastgeber aus der Schweiz musste das Team von Trainer Christian Künast eine 2:4-Niederlage gegen Tschechien hinnehmen.
Die DEB-Auswahl konnte im ersten und zweiten Drittel jeweils einen Rückstand durch Tore von Busch und Huß ausgleichen, musste sich aber durch zwei tschechische Gegentreffer im Abschlussdrittel geschlagen geben. Christian Künast, Trainer U19 Nationalmannschaft: „Wir haben heute nach hartem Kampf leider knapp verloren. Die Tschechische Auswahl hat jede Unachtsamkeit eiskalt bestraft. Wir müssen uns jetzt gut regenieren und uns für das Spiel morgen gegen Finnland gut vorbereiten.“
07.00 Tor CZE 0-1 Davidek – Jerabek, Komarek
13.03 Tor GER 1-1 Busch – Jahnke, Zitterbart
22.17 Tor CZE 1-2 Kurovsky - Davidek
33.37 PP Tor GER 2-2 Huß – Reiter, Eder
40.11 Tor CZE 2-3 Pavlik – Haman, Doudera
59.38 Tor CZE 2-4 Pavlik – Kodytek, Doudera
Die komplette Statistik zum Turnier gibt es hier:
http://stats.iihf.com/sihf/66/
Das nächste Spiel der deutschen Auswahl findet am Freitag, 10.02.2017 um 15:00 Uhr statt, Gegner ist Finnland. Enrico Salvarani wurde als Torhüter nachnominiert.
(Foto DEB / Archiv)
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