DEL - Sonderzug nach Düsseldorf mit Spielern der Grizzlys Wolfsburg auf der Rückfahrt trotz erneuter Niederlage

P1060593

(DEL/Wolfsburg/Düsseldorf) (MM) Sonderzug nach Düsseldorf: Es ist immer wieder etwas Besonderes, wenn ein organisierter Fan-/Sonderzug zum Auswärtsspiel auf Reisen geht. Viele Stunden Organisation, viele helfende Hände, Sicherheitsbestimmungen umsetzen und für´s leibliche Wohl sorgen. Wir fragten die Organisatoren: Wieviele Stunden Organisation stecken denn in so einer Planung? - Die Planungen laufen seit September, erklärte uns Torben Grimm. Die letzten 14 Tage hatten wir keine Freizeit. Wir hatten das Catering selbst organisiert und auch für den Transport gesorgt. 6 Personen waren im ORGA-Team. Ein eventuell erwirtschaftetes Plus werden wir in die nächste Zugplanung stecken. Frage: Wieviele Personen fahren denn jetzt insgesamt mit? - 650, dazu Servicekräfte und Security. Also machten sich rund 650 Fans auf den Weg nach Düsseldorf. In ausgelassener Stimmung kamen die Fans in Düsseldorf an. Den Rest der Strecke ging es mit Polizei-Geleit zu Fuss zum ISS-Dome. Wie es sich für Eishockeyfans gehört gab es keine Zwischenfälle.

 

Zum Spiel:
Die verletzungsgeplagten Grizzlys mussten gleich nach 2 Minuten auf Gerrit Fauser verzichten, der in der Kabine behandelt werden musste. Nach 10 Minuten war der Cut versorgt und er war wieder einsatzbereit. In der 15. Spielminute gab es  eine Strafe gegen die DEG. Zuvor war das Spiel ohne große Höhepunkte vor sich hin geplätschert. Zum Ende des Powerplays gab es eine sehr gute Gelegenheit, als der Puck quer vor das Tor gespielt wurde, aber es stand niemand zum verwerten bereit. Insgesamt ein erstes Drittel ohne Tor mit leichten Vorteilen für die Gäste, die, wenn sie vor´s Tor kamen, die besseren Chancen hatten.

 

Im Mittelabschnitt wurde härter und körperbetonter gespielt und mit den entsprechenden Strafen geahndet. In der 44. Minute schoss die DEG das 1:0, nachdem Tyler Haskins verletzt auf dem Eis lag und demzufolge die Zuordnung fehlte. Er hatte einen Schlagschuss abbekommen. Nach dem Gegentreffer waren die Grizzlys besser im Spiel. Vor dem Tor spielten sie zu kompliziert und glücklos. Ab der 36. Minute war Platz auf dem Eis. Es hagelte 4 Strafen kurz hintereinander. Wolfsburg hatte Glück. Sie hätten 3 gegen 4 spielen müssen, aber durch eine erneute Strafe gegen die Hausherren war es ein 3 gegen 3. Es war schon erstaunlich, wieviel Aufwand die Grizzlys betreiben mussten und doch das Tor nicht trafen. Es blieb bei der Führung der DEG zur Drittelpause. Auf der Strafenuhr standen noch 25 Sekunden für die DEG und 21 für die Gäste aus Wolfsburg.

 

 



 

 

Die ersten 2 Minuten im letzten Drittel setzten sich die Grizzlys Wolfsburg im Drittel der DEG fest. Als Alexander Weiß nach 4,5 Minuten in die Bande gecheckt worden war gabe es 5+SD gegen die Hausherren. 30 Sekunden später kam die nächste Strafe hinzu. Die Düsseldorfer EG warf sich in die Schüsse und überstand die brenzlige 3-gegen-5-Situation. Auch die übrige 2:23 konnten die Grizzlys nicht nutzen. In der Schlußphase des letzten Drittels bekamen auch die Wolfsburger noch 2 Strafen. Felix Brückmann, der zeitweilig schon vom Eis war, musste wieder zurück in sein Tor, konnte aber 3 Sekunden vor Schluß den 2. Gegentreffer nicht verhindern.

 

Fazit:
Glücklose Wolfsburger, die ihre zahlreichen Überzahlsituationen nicht nutzten, verloren 2:0 in Düsseldorf.

 

Kurz nach 21 Uhr ging es wieder zurück mit dem Sonderzug Richtung Wolfsburg. Trotz der Niederlage waren die Fans guter Stimmung. Auch die Mannschaft ließ es sich nicht nehmen, mit ihren Fans zusammen zurückzufahren. Sie schauten in jedes einzelne Abteil und suchten das Gespräch mit ihren Fans. Somit war der Sonderzug trotz des Ausganges vom Spiel ein voller Erfolg. 

 

 

P1060712 

 

Endergebnis:

DEG gegen Grizzlys Wolfsburg   2:0 (0:0|1:0|1:0)


Tore:

1:0 | 23:05 | Drayson Bowman (Collins)
2:0 | 59:57 | Daniel Kreutzer (Lewandowski)

 

 

Zuschauer:

7.134

 

Aufstellung DEG:

 

#35 Niederberger, #31 Bick,
#4 Conboy, #8 Nowak, #9 Kammerer, #11 Lewandowski, #14 Milley, #15 Courchaine, #19 Collins, #20 Strodel, #21 Minard, #23 Kreutzer, #25 Bowman, #33 Barta,
#40 Haase, #42 Dimitriev, #44 Davis, #57 Weiß, #59 Yip, #67 Ebner, #92 Brandt


Aufstellung Wolfsburg:
 
#90 Brückmann, #25 Vogl, #29 Ersel
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #27 Johnson, #28 Bina, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers, #81 Foucault, #95 Pfohl


000000000000000000000000129Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Verdienter Westderby-Erfolg - Iserlohn Roosters siegen 7:3 gegen die Krefeld Pinguine

iserlohn roosters blau2017

 

(DEL/Iserlohn) PM Der Jubel hatte Playoff-Ausmaße, die Erleichterung war riesengroß. Mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung, orientiert am ´Gameplan`, sicherten sich die Iserlohn Roosters hoch verdient drei Punkte im Kellerduell gegen die Krefeld Pinguine. Es war der erste ´Drei-Punkte-Erfolg` seit dem 9. Dezember letzten Jahres, als man an gleicher Stelle ebenfalls das Team vom Niederrhein besiegen konnte.

 

 

Der Iserlohner Start ins Spiel war nicht von Nervosität, sondern von Konzentration geprägt. Trotz großer Kulisse, über 4400 Fans waren an den Seilersee gekommen, schaffte es das Pasanen-Team vom ersten Moment an die richtigen Akzente zu setzen. In der eigenen Defensive standen die Sauerländer solide, offensiv traute man sich Wechsel um Wechsel mehr zu. Ein Scheibengewinn in der eigenen Zone leitete dann auch den Iserlohner Führungstreffer ein. Kahle spielte die Scheibe klug über die Bande, brachte so den Puck zu Chad Bassen, der durchstartete und Patrick Klein im Krefelder Tor, der Youngster hatte den Vorzug vor Niklas Treutle bekommen, keine Chance ließ (6.). Etwas mehr als zwei Minuten später, einer der nächsten guten Angriffe der Roosters lief, hämmerte Larsson die Scheibe von der blauen Linie in Richtung KEV-Tor, der Puck kam von der Bande zurück, als Dziurzynski zu viel Raum hatte und auf 2:0 erhöhte. Krefeld versuchte Druck zu machen, schoss oft auf den Kasten von Mathias Lange, schaffte es aber nicht die Scheibe so gefährlich vor das gegnerische Tor zu bringen, um den Anschlusstreffer zu verbuchen.

 

 

Die verdiente Führung beflügelte die Roosters auch zum Start des Mittelabschnitts. Wieder war es ein Konter, der den IEC vor den Kasten Kleins brachte. Doch während Blanks erster Versuch scheiterte den Puck über die Linie zu bringen, machte es Bassen beim seinem zweiten Schuss besser. Erst ging der Puck an den Pfosten, dann über die Linie, da waren gerade 108 Sekunden gespielt. Vielleicht in der Euphorie des dritten Tores genehmigten die Sauerländer den Pinguinen in den kommenden Minuten zu viel Raum vor dem eigenen Tor und wurden bestraft. St-Pierre tankte sich ins Slot, traf zum 1:3 (23.). Die Roosters, angefeiert von einem tollen Publikum, fanden aber schnell die richtige Antwort.

 

 




112 Sekunden nach dem Anschlusstreffer ließ Blank den Seilersee nach dem nächsten Konter jubeln (26.). Strafminuten gegen Larsson und Down brachten den KEV anschließend in eine 5:3-Überzahlsituation, ein Moment, den Mancari sich nicht nehmen ließ, aus drei Metern abzog, zum 2:4 traf (30.). Die anschließende 4:5-Unterzahl überstanden die Roosters ohne weiteren Gegentreffer, arbeiteten mit viel Selbstvertrauen weiter und durften sich über Caporussos 5:2 freuen. Der Topskorer der vergangenen Saison stand völlig frei vor dem gegnerischen Tor, musste nur noch den Schläger ins geniale Zuspiel Downs halten.

 

 

Entschieden war das Match nach 20 Sekunden im Schlussdrittel. Da hatte ein verlorener Puck von Mike Little die Roosters in Scheibenbesitz gebracht, Caporusso schickte diesmal Down auf die Reise – 6:2. Kahle erhöhte knapp sieben Minuten vor dem Ende im Fallen auf 7:2, bevor Mieszkowski mit einem abgefälschten Schuss den 7:3-Endstand herstellte. Endlich zeigten die Roosters das Spiel, das sie in den vergangenen drei Spielzeiten so ausgezeichnet hatte, temporeich, aus einer guten Defensive, zwangen sie den Gegner zu Fehlern und verbuchten schnelle Tore, zur großen Freude der eigenen Anhänger. Am Rande des Spiels kam es zu Ausschreitungen der Polizei mit Krefelder Fans, zwei Männer wurden in Gewahrsam genommen.

 

 

Die Statistik:

 

Roosters: Lange – Milam, Shevyrin; Larsson, Button; Orendorz, Périard; Bettahar – Down Caporusso, Wruck; Jaspers, Dziurzynski, Rallo; Blank, Bassen, Kahle

 

Krefeld: Klein – Litte, St-Pierre; Faber, Hambly; Klubertanz, Vainonen – Pietta, Umicevic, Collins; Rosa, Vasiljevs, Mancari; Kretschmann, Orendorz, Mieszkowski; Ness, Schmitz

 

Schiedsrichter: Schütz (Zweibrücken), Hunnius (Berlin)

 

 

Iserlohn Roosters – Krefeld Pinguine 7:3 (2:0/3:2/2:1)

 

Tore: 1:0 (05:29) Bassen (Kahle, Périard), 2:0 (07:44) Dziurzynski (Larsson, Bassen), 3:0 (21:48) Bassen (Rallo, Blank), 3:1 (22:57) St-Pierre (Collins, Umicevic), 4:1 (25:50) Blank (Rallo, Jaspers), 4:2 (29:17) Mancari (Pietta, Collins/5:3), 5:2 (32:28) Caporusso (Down, Milam), 6:2 (40:20) Down (Caporusso), 7:2 (52:47) Kahle (Caporusso), 7:3 (54:42) Mieszkowski (Kretschmann, Orendorz)

Strafen: Roosters: 6; Krefeld: 8

Zuschauer: 4.433



(Foto Birgit Eiblmaier/Archiv)


iserlohnMehr Informationen über die Iserlohn Roosters erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Düsseldorfer EG erkämpft drei ganz wichtige Punkte!

deg wob 29012017 2

 

(DEL/Düsseldorf) PM Was für eine Dramatik! Den technisch, läuferisch und kämpferisch starken Grizzlys Wolfsburg lieferte die Düsseldorfer EG heute einen großen Kampf. 60 Minuten lang waren die Gäste fast pausenlos auf dem Vormarsch. Nur zubeißen wollten sie nicht so richtig. Ganz anders die DEG, die ihre wenigen Chancen konsequent nutzte. Da Mathias Niederberger einfach nicht zu überwinden war, feierte die DEG einen knappen und hart erkämpften 2:0 (0:0; 1:0; 1:0).

 

 

7.134 Zuschauer, davon 600 mit dem Sonderzug angereiste Fans aus Wolfsburg, sahen im ersten Drittel ein schnelles und zweikampfbetontes Spiel beider Mannschaften. Erst nach 3:54 Minuten gab es die erste Unterbrechung, bis dahin allerdings auch noch nicht allzu viele Torchancen. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Schützlinge von Pavel Gross mehr und mehr das Kommando und gewannen Kontrolle über das Geschehen. Daraus resultierte ein Chancenplus der Grizzlys, Top-Chancen waren aber keine dabei. Niederberger hielt was zu halten war. Größter Aufreger im ersten Abschnitt war die einzige verhängte Strafe. Kurt Davis traf es wegen Behinderung. Unmittelbar zuvor hatte das Schiedsrichterduo Aumüller/Schukies eine ganz ähnliche Szene gegen Daniel Weiß nicht geahndet. Die DEG zeigte sich dann in Unterzahl zum Glück wachsam und ließ kaum etwas zu. So ging es torlos in die Kabinen.

 

 

Im Mitteldrittel kam die DEG offensiv zunächst besser zur Geltung. Früh tauchte Alexej Dmitriev halblinks vor Felix Brückmann auf (21.). Als Davis auf Düsseldorfer und Nicholas Johnson auf Wolfsburger Seite auf der Strafbank brummten, setzte sich die DEG im Drittel der Gäste fest. Drayson Bowman beherzigte die gute, alte Eishockeyweisheit, jeden Schuss aufs Tor zu bringen. Aus halbrechter Position zog er einfach mal ab, auf der Fanghandseite sauste die Scheibe unter dem Arm von Brückmann hindurch (24.). Die Grizzlys blieben stets gefährlich. In Überzahl brachte Fabio Pfohl aus dem rechten Bullykreis den Puck zum Tor, mit Mark Voakes und Johnson verpassten gleich zwei Wolfsburger den Abpraller (27.).

 

 

Philip Riefers tankte sich durch das DEG-Drittel, beim starken Niederberger war dann aber Endstation (28.). In einem weiteren Powerplay brachte Voakes die Scheibe von rechts scharf aufs Tor. Sein Geschoss strich knapp links vorbei (32.). Der Wolfsburger Druck nahm nun zu. Als die DEG dann endlich das erste Mal völlig zu Recht in Überzahl ran durfte, war der Spaß nach nur vier Sekunden auch schon wieder vorbei. Gordon Schukies schickte Adam Courchaine zum Unverständnis der DEG-Fans unmittelbar nach dem Bully wegen Behinderung vom Eis (29.). Bei vier gegen vier hatte Voakes im Alleingang die letzte Chance des Drittels. Es war der insgesamt 15. Torschuss der Grizzlys im zweiten Drittel. In Führung aber lag die DEG, für die die Statistik ganze drei Schüsse auswies: Effizienz pur!







Vor der DEG lagen noch ganz harte 20 Minuten, was auch der Beginn des letzten Abschnitts zeigte. Wolfsburg machte da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten: Im Vorwärtsgang. Doch der DEG gelang es, sich langsam aus der Umklammerung der Niedersachsen zu befreien und war ihrerseits im Drittel der Gäste präsent. Bernhard Ebner zog flach von der blauen Linie ab, Brückmann packte die Fanghand aus (44.). Dann wurde es dramatisch. Tim Conboy ging gegen Alex Weiß überhart in den Zweikampf und musste vorzeitig zum Duschen (45.).

 

 

Als dann auch noch Henry Haase für zwei Minuten wegen eines Stockchecks vom Eis musste und Marco Nowak eine zehnminütige Disziplinarstrafe kassierte (46.), war die rot-gelbe Führung noch ärger in Gefahr als ohnehin schon. Mit Mann und Maus verteidigten die Jungs von Christof Kreutzer in den zwei Minuten mit zwei Akteuren weniger die Führung. Gegen den frei am rechten Pfosten lauernden Gerrit Fauser parierte Niederberger überragend (46.). Als die DEG wieder zu viert war, packte Patrick Seifert einen Schlagschuss von der blauen Linie aus, der noch gefährlich abgefälscht wurde (50.). Kaum war die DEG wieder komplett, musste mit Maxi Kammerer schon wieder einer raus. Doch bei den Grizzlys wollte die Scheibe einfach nicht rein, was immer sie auch versuchten. Entlastung nach vorne gab es für die DEG nur noch selten. Durch Undiszipliniertheiten brachten sich die Grizzlys zum Schluss um eine richtig gute Ausgleichschance. Sieben Sekunden vor dem Ende durfte die DEG sogar noch einmal mit zwei Mann mehr ran. Daniel Kreutzer nahm Maß und zirkelte die Scheibe drei Sekunden vor Schluss in den kurzen rechten Winkel!

 

 

Nach den sechs Punkten an diesem Wochenende meldet sich die DEG dezent im Kampf um Platz 10 zurück. Straubing verlor am Nachmittag mit 1:7 in München. Noch ist der Abstand groß, aber die DEG hat noch zwei Spiele mehr zu absolvieren. Weiter geht die Aufholjagd hoffentlich am Freitag bei den Schwenninger Wild Wings (Spielbeginn: 19:30 Uhr).



(Foto Birgit Häfner)


duesseldorfMehr Informationen über die Düsseldorf EG erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Red Bulls München gewinnen Derby gegen Straubing mit 7:1

GEPA full 21722 GEPA 29011755034.kljpg

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Derby gegen die Straubing Tigers hochverdient mit 7:1 (2:1|1:0|4:0) gewonnen. Vor 4.820 Zuschauern im Olympia-Eisstadion trafen Yannic Seidenberg und Daryl Boyle doppelt. Die weiteren Tore für den Tabellenführer erzielten Jason Jaffray, Derek Joslin und Konrad Abeltshauser.

 

 

Die Red Bulls begannen druckvoll, den ersten Treffer erzielten aber die Gäste. Stefan Loibl schloss einen Konter in Straubinger Überzahl erfolgreich ab (4.). München ließ sich davon nicht beeindrucken und drehte mit einem Doppelschlag binnen 19 Sekunden die Partie. Beide Tore fielen nach dem gleichen Muster: Richie Regehr schoss aufs Tor, Yannic Seidenberg fälschte unhaltbar ab (6. und 7.). In der Folge bestimmten die Hausherren das Spielgeschehen, Straubing blieb aber bei Kontern gefährlich.

 



 

Im zweiten Abschnitt erwischte München einen Traumstart. 29 Sekunden nach Wiederbeginn traf Daryl Boyle per Schlagschuss zum 3:1. Den Red Bulls gelang es in der Folge mehrfach, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen. Nachdem Straubings Trainer Larry Mitchell eine Auszeit nahm, fanden die Gäste wieder besser ins Spiel. In der 32. Minute verhinderte die Latte den Anschlusstreffer der Tigers durch Scott Timmins.

 

 

Zu Beginn des Schlussdrittels zeichnete sich Münchens Torhüter Danny aus den Birken mit zwei Glanzparaden gegen Derek Whitmore aus (42.). Dann hatte Jason Jaffray seinen großen Auftritt: Vor dem Spiel wurde der Kanadier für sein 1000. Profispiel geehrt, in der 45. Minute krönte er seine Jubiläumspartie mit dem Treffer zum 4:1. Derek Joslin, Daryl Boyle (jeweils 48.) und Konrad Abeltshauser (53.) sorgten mit ihren Toren für den 7:1-Endstand.

 


Yannic Seidenberg: „In den ersten beiden Dritteln haben wir zu viele Konter zugelassen. Der letzte Abschnitt hat uns dann den Sieg gebracht, da waren wir sehr gut. Jetzt liegt unser Fokus auf der nächsten Partie gegen Nürnberg, wir freuen uns auf das Topspiel."

 


Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Straubing Tigers 7:1 (2:1|1:0|4:0)

 

Tore
0:1 | 04:00 | Stefan Loibl
1:1 | 05:56 | Yannic Seidenberg
2:1 | 06:15 | Yannic Seidenberg
3:1 | 20:29 | Daryl Boyle
4:1 | 44:32 | Jason Jaffray
5:1 | 47:07 | Derek Joslin
6:1 | 47:31 | Daryl Boyle
7:1 | 52:38 | Konrad Abeltshauser

Zuschauer
4.820





muenchen rbm logoMehr Informationen über den EHC Red Bull München erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Schwenninger Wild Wings mit bitterer Klatsche gegen die Augsburg Panther

schwenningern 25092016. 2
 
(DEL/Schwenningen) (BM) Mit unterschiedlichen Vorzeichen gingen beide Teams in die Partie. Schwenningen kam mit dem Selbstvertrauen vom Auswärtsieg in Wolfsburg aus der Kabine, Augsburg pochte nach der Heimpleite gegen Köln auf Wiedergutmachung. Die Hausherren konnten zwar wieder auf Dustin Strahlmeier zurückgreifen, im Tor kam aber Marco Wölfl zu seinem dritten DEL Spiel. Augsburg drückte von Anfang an auf die Führung, musste sich aber bis zu 20 Minute gedulden, ehe die Scheibe im Netz zappelte. Im Mitteldrittel machten die Gäste ernst und zogen auf 5:0 davon, ehe sie im Schlussabschnitt das halbe Dutzend voll machten. Andreé Hult erzielte zwar noch den Ehrentreffer, an einem rabenschwarzen Nachmittag aus Schwenninger Sicht sollte das aber nichts mehr ändern.
 
Die erste Chance hatte Schwenningen durch Daniel Schmölz. In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Augsburg schaffte es seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und setzte sich ein ums andere Mal im Schwenninger Drittel fest. Zwar konnte sich Schwenningen oft entlasten und selbst Chancen kreieren, doch Augsburg war in der Offensive brandgefährlich. In der 8. Spielminute hatten die Gäste die Führung auf dem Schläger, aber Marco Wölfl zeigte eine tolle Parade und verhinderte den Rückstand für sein Team. 
 
Die Wild Wings kamen durch Hansen (14.) und Schmölz (18.) zu guten Chancen, verpassten es aber, den Führungstreffer zu erzielen. Augsburg marschierte weiter, scheiterte aber erneut am Schwenninger Torhüter. 43 Sekunden vor Drittelende jubelten die Gäste dann aber. Ben Hanowski beförderte aus dem Gewühl die Scheibe über die Linie. Mit diesem Spielstand wurden dann auch die Seiten gewechselt.

 

 





Das zweite Drittel begann mit einer kalten Dusche für die Hausherren. Nach 17 Sekunden erzielten die Panther ihren zweiten Treffer. Justin Shugg brachte die Scheibe Richtung Tor wo Trevor Parkes unhaltbar abfälschte. Schwenningen zeigte sich zwar bemüht, die Tore machten allerdings die Gäste. Simon Danner ließ eine gute Chance liegen, im Gegenzug brachte Will Acton die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel und legte mit einem Fehlpass für Augsburg auf. David Stieler ließ sich nicht zweimal bitten und netzte zum 3:0 ein.
 
Schwenningen zeigte sich geschockt, rappelte sich aber wieder auf und kam durch Hult (26.), El-Sayed (27.) und Samson (31.) zu guten Möglichkeiten. Im direkten Gegenzug schlugen die Panther wieder eiskalt zu. Ben Hanowski traf mit einem platzierten Schuss zur Vorentscheidung. Und es kam noch dicker: In Überzahl erhöhten die Fuggerstädter durch LeBlanc auf 5:0. Für Marco Wölfl war somit der Arbeitstag beendet. Augsburg schaltete jetzt einen Gang zurück und ermöglichte Schwenningen so mehrere Chancen. Ohne weitere Tore ging es in die letzte Pause.
 
Schwenningen kam schwungvoll in den Schlussabschnitt. Doch auch hier sollten die Hausherren kein Glück haben. Zuerst scheiterte Alex Trivellato vor dem leeren Tor, danach machte Drew LeBlanc mit seinem zweiten Treffer, das halbe Dutzend voll. Der Rest der Partie ist schnell erzählt. Augsburg musste nicht mehr, Schwenningen konnte nicht mehr viel entgegen setzen. Einzig Andreé Hult schaffte noch den Ehrentreffer. Für Schwenningen gilt es die Partie abzuhaken, denn am Dienstag geht es mit Berlin gegen einen direkten Kontrahenten im Kampf um Platz 10.
 
 

Spiel vom 15.01.2017
 
Schwenninger Wild Wings - Augsburg Panther
 

Tore:
 
0:1 |20.|Hanowski
0:2 |21.|Parkes (Shugg / Valentine)
0:3 |25.|Stieler (Polaczek / Holzmann)
0:4 |30.|Hanowski (Thiel)
0:5 |34.|LeBlanc (Cundari / Lamb)
0:6 |44.|LeBlanc (Hanowski / Davies)
1:6 |55.|Hult (Kaijomaa / Kurth)
 
 
Zuschauer: 3411



 

Bericht: Benjamin Maser 

Foto: Jens Hagen


schwenningen Mehr Informationen über die Schwenninger Wild Wings erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Kölner Haie gewinnen Krimi gegen Bremerhaven knapp mit 3:2 auf heimischem Eis

haie bremerhaven citypress klein

(DEL/Köln) (ST) Sonntag und das hieß Spieltag. Die Bremerhaven Penguins reisten mit zahlreichen Anhängern, zwei Sonderzügen, nach Köln in die LANXESS arena. Insgesamt waren es 15.117 Zuschauer.

 

 

Die Penguins bewiesen bereits in den ersten Spielen als DEL-Aufsteiger, dass sie keine Angst vor den Topteams der Liga haben und sich nicht abschrecken lassen. Auch die Kölner Haie wurden von ihnen schon mit 0:2 auf Kölner Eis und 6:0 in Bremerhaven besiegt.

 

 

Für diese niederschmetternden Niederlagen wollte der KEC sich nun revanchieren. Zudem wollten die Haie ihre Siegesserie, die lediglich kurz von Ingolstadt mit einem 0:1 unterbrochen wurde, nicht einreißen lassen. Es waren neun Siege in gesamt zehn Spielen. Der Tabellendritte wollte den Abstand zu Nürnberg und München weiter reduzieren.

Bremerhaven dagegen befindet sich derzeit auf Platz acht der Tabelle und hat die direkte Play-off Qualifikation auf dem Plan. Am Freitag mussten sich die Penguins gegen Ingolstadt geschlagen geben, daher waren sie hoch motiviert heute zu gewinnen. Der KEC hingegen gewann gegen Augsburg 4:1 und konnte so mit Selbstvertrauen und Rückenwind starten und hatte natürlich etwas gegen eine erneute Niederlage gegen Bremerhaven.

 

 

Der erste Abschnitt begann mit Tempo. Bremerhaven erarbeitete sich mit Schnelligkeit und Kraft einige gute Chancen. Die Penguins drückten die Haie immer wieder in die Defensive, der KEC immer einen Schritt hinterher. Zwischenzeitlich nahmen die Haie zu viele Strafzeiten, wurden dafür aber bislang von Bremerhaven nicht mit einem Tor abgemahnt. In der 16. Minute gelang den Gästen der Treffer, sie belohnten  sich für ihr offensives Spiel. Nun versuchte der KEC Druck aufzubauen und den Ausgleich zu erzielen, das gelang im ersten Drittel nicht. Zum Ende bekam Patrick Hager eine 5 + Spieldauer Strafe wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken und verließ wutentbrannt das Eis. Es endete mit 0:1 für Bremerhaven. Die Statistik von acht Schüssen aufs Tor für die Penguins und fünf für die Haie untermauerte, dass der KEC im nächsten Drittel zulegen musste.

 

 

Das zweite Drittel begann dann mit einer Unterzahlsituation für Köln. Noch 4,27 Minuten musste der KEC mit vier gegen fünf Penguins durchstehen. Das schafften sie ohne größere Probleme. Es war dennoch noch Luft nach oben. Die Partie nahm  immer mehr an Fahrt auf, beide Teams schenkten sich nichts. Köln erarbeitete sich nun mehr Chancen, konnte diese nur nicht in Tore umwandeln. In der 35. Minute hatte Nico Krämmer den Ausgleich schon fast auf der Kelle, der Bremerhavener Goalie konnte das Tor aber verhindern. Zum Ende bekam Kevin Lavallee eine Strafe und die Kölner die Möglichkeit in Überzahl den Ausgleich zu erzielen. Das gelang in der 38. Minute durch Ryan Jones mit Vorlage von Christian Erhoff und Shawn Lalonde.





 

Das letzte Drittel begann so noch einmal bei Null mit einem Unentschieden von 1:1. Welches Team sollte die Nerven behalten? Die Atmosphäre schien angespannt. Köln machte Druck und hatte Zug zum Tor. In der 46. Minute wurde diese Zielstrebigkeit belohnt. Kai Hospelt schlug zu und erzielte die Führung für Köln nach Vorlage von Sebastian Uvira und Corey Potter. Eine gute Möglichkeit für die Gäste wurde souverän von Gustaf Wesslau verhindert. Bremerhaven drängte nun zum Ausgleich, der im Powerplay in der 55. Minute auch gelang. Es stand 2:2 und die Zeit lief. Es wurde nochmal spannend. Direkt im Anschluss an das Tor erhielt Bremerhaven eine Strafe und die Haie konterten mit der erneuten Führung. Max Reinhart und Christian Erhoff gaben die Vorlage und Shawn Lalonde verwandelte den Treffer zur 3:2 Führung und zum Endstand.

 

 

Insgesamt war es ein rasantes, offensiv starkes und spannendes Spiel. Im ersten Drittel hatten die Gäste, die Köln immer einen Schritt voraus waren, die Nase vorn. Sie waren schneller und in der Offensive aggressiver. Köln geriet vermehrt in die Defensivrolle. Auch im Mittelabschnitt war Bremerhaven die spielführende und schnellere Mannschaft. Doch der KEC konnte etwas zulegen und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten. Kurz vor Ende dann der lang ersehnte Ausgleich für Köln. So ging im letzten Drittel noch einmal alles auf Start. Die Haie gaben nun Gas und konnten recht schnell in Führung gehen. Zunächst gelang den Gästen der Ausgleich bevor Köln erhöhen konnte und so endete es mit 3:2 für den KEC.  Beide Goalies spielten stark und verhinderten so einige Tore.

 


Es wirkte in den letzten Spielen des KEC, als ließen die Haie den Gegner erstmal kommen und laufen und erst im letzten Drittel zeigen sie dann ihre volle Stärke. So schwimmen die Haie nun auf Erfolgskurs.



(Foto Citypress9


000000000000000000000119Mehr Informationen über die Kölner Haie erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL -Ingolstadt hält Fischtown Pinguine auf Distanz 1:2 Niederlage

161023 Bremerhaven HEI9469 E Online

 

(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Das haben sich die Fischtown Pinguins ganz anders vorgestellt, es spielt der Tabellensiebte gegen den Achten, aus vier Punkten  Abstand sollte einer werden, es wurden sieben.

 


Die Eishalle in Bremerhaven mal wieder mit 4.647 Zuschauern ausverkauft, doch so eine richtige Stimmung wollte irgendwie nicht aufkommen, dachten alle schon an Sonntag ? Da geht es nach Köln.

 

 

Es kam beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung doch zu einem emotionalen Moment, als der Stadionsprecher die Nr. 79 verabschiedete, Andrew McPherson hallte es durch die Halle, der die Pinguine in Richtung Polen verlassen hat. Die Pinguine beginnen druckvoll, doch ohne so richtig torgefährlich zu sein, der letzte Pass kommt einfach nicht an und wenn ja dann stand ein glänzend aufgelegter Timo Pielmeier im Tor der Gäste. Jack Combs, Topscorer der Pinguine und auch Hooten vergaben die guten Chancen der Pinguine im ersten Drittel, in dem beide Teams viele Aufbaufehler begangen und somit kein richtiger Spielfluss zustande kam.

 


Das zweite Drittel wurde etwas besser, die Pinguine wieder mit den guten Chancen, Jack Combs mit einer hochkarätigen, doch Pielmeier war zur Stelle und rettet sein Team vor dem Rückstand. Beim Schuss von Jason Bast war der Nationaltorhüter dann aber geschlagen, doch diesmal rettet der Pfosten für die Ingolstädter. Die Pinguine machten nun mehr Druck, doch genau in diese Phase gab es ein Powerplay für Ingolstadt und dies nutzte Daryl Boyce zum 1:0 für die Gäste in der 37 Minute.

 


Der REV greift weiter an und es war nur eine Minute später, als Cody Lampl der den Puck von Owens bekommt und unhaltbar für Pielmeier einschoss und so ging es auch in die Pause.

 

 





Das letzte Drittel wurde leider auch nicht viel besser, wieder viele Abspielfehler auf beiden Seiten, jeder wusste wohl „das nächste Tor entscheidet“. Bremerhaven hätte das nächste Tor in Person Jorden Owens machen können, doch wieder rettet der Pfosten und fast im Gegenzug dann das 2:1 für Ingolstadt, Oppenheimer trifft auf Zuspiel von Svensson für Ingolstadt in der 51 Minute.

 


Die Pinguine versuchten nochmal alles, Goalie Kuhn ging für einen sechsten Feldspieler vom Eis, aber es sollte an diesem Abend einfach nicht sein. Ingolstadt gewinnt in einem taktischen Spiel, wo kein Team so richtig zu glänzen wusste. Die Pinguinsfans verabschieden Ihr Team trotzdem mit großen Applaus und freuten sich schon auf Köln, wo sie am Sonntag mit 2 Zügen und ca. 1.500 Fans aufschlagen werden.  

 


Daten zum Spiel:


Strafzeiten:  Bremerhaven 6 Minuten, Ingolstadt: 2 Minuten

Zuschauer: 4.647 (Ausverkauft)

Tore:
0:1  (36:22) Boyce (Taticek, Svensson)
1:1  (37:59) Lampl (Owens, Hooton)
1:2  (50:21) Oppenheimer (Svensson, Taticek)



(Foto Heike Feiner/Archiv)


bremerhaven488Mehr Informationen über die Fischtown Pinguins (Bremerhaven)  erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Red Bulls München gewinnen 4:3 bei den Eisbären Berlin

eisbaeren muc 27012017

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat sein Auswärtsspiel bei den Eisbären Berlin mit 4:3 (1:2|2:0|1:1) gewonnen. Konrad Abeltshauser, Jon Matsumoto, Matt Smaby und Dominik Kahun drehten vor 13.339 Zuschauern die Partie, nachdem die Landeshauptstädter mit 0:1 und 1:2 zurücklagen.

 

 

Die Roten Bullen starteten unglücklich in die Partie. Schon nach 46 Sekunden wurde ein Schuss vom Schlittschuh von Florian Busch ins Münchner Tor abgelenkt. Die Gäste waren aber nicht geschockt. Konrad Abeltshauser verwertete einen Rebound von Eisbären-Schlussmann Marvin Cüpper zum 1:1 (9.). Die Partie blieb danach ausgeglichen, den nächsten Treffer erzielten aber wieder die Berliner in Person von Laurin Braun (16.).  

 

 

Im zweiten Abschnitt hatten die Isarstädter den besseren Auftakt. Nachdem Jon Matsumoto in Unterzahl bei einem Konter gefoult wurde, verwandelte der Stürmer den fälligen Penalty eiskalt zum 2:2-Ausgleich (22.). Und die Münchner legten nach: Matt Smaby erzielte in der 28. Minute die erstmalige Führung für die Gäste aus Bayern. Die

 

 





Red Bulls waren nun die klar spielbestimmende Mannschaft, aber sowohl Derek Joslin (30.), als auch Jason Jaffray scheiterten mit ihren Versuchen (32.).

Spencer Machacek eröffnete dann für die Berliner das Schlussdrittel, sein Schuss landete aber am Pfosten (42.). Kaltschnäuziger agierten dagegen die Landeshauptstädter. Dominik Kahun schloss in der 46. Minute einen tollen Münchner Spielzug zum 4:2 ab. Die Berliner kamen in der Folge kaum zu Torabschlüssen, in Überzahl sollte ihnen aber trotzdem der Anschlusstreffer durch Florian Busch gelingen (54.). Am Sieg der Red Bulls änderte das aber nichts mehr.

 

 

Don Jackson: „Wir haben im ersten Drittel gut dagegen gehalten, im Zweiten waren wir dann die bessere Mannschaft, das war entscheidend. Wir arbeiten immer von Spiel zu Spiel, wir wollen immer gewinnen. Auch am Sonntag gegen Straubing.“

 

 

Endergebnis

Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 3:4 (2:1|0:2|1:1)

 

 

Tore
1:0 | 00:46 | Florian Busch
1:1 | 08:46 | Konrad Abeltshauser
2:1 | 15:19 | Laurin Braun
2:2 | 21:40 | Jon Matsumoto
2:3 | 27:16 | Matt Smaby
2:4 | 45:40 | Dominik Kahun
3:4 | 55:38 | Florian Busch

Zuschauer
13.339



(Foto Heike Feiner)


muenchen rbm logoMehr Informationen über den EHC Red Bull München erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Siegreiches Kreutzer-Comeback! Düsseldorfer EG gewinnt mit 5:4 gegen Iserlohn

duesseldorf iserloh27012017

 

(DEL/Düsseldorf) PM Nicht viele Siege durften die DEG-Fans in den letzten Wochen feiern. Allzu oft paarten sich technische oder kämpferische Unzulänglichkeiten mit jeder Menge Pech. Vor dem heutigen Spieltag gelang der letzte Sieg am Iserlohner Seilersee. Seitdem ging die Mannschaft von Christof Kreutzer fünfmal in Folge als Verliererin vom Eis. Da machte es doch Mut, dass der Gegner erneut Iserlohn hieß und dieses Mal sogar ein Heimspiel im mit 6268 Zuschauern gefüllten ISS DOME stattfand. Besondere Brisanz erhielt die Partie dadurch, dass der Verlierer auf jeden Fall den letzten Tabellenplatz bekleiden würde. Doch die DEG wehrte sich mit einem 5:4-Erfolg (2:0; 3:2; 0:2) erfolgreich gegen die rote Laterne.

 

 

Schon in der ersten Minute hätte Daniel Weiß nach Zuspiel von Chris Minard die Führung erzielen können, erlangte freistehend vor dem Tor aber keine Puckkontrolle. Die DEG nahm früh das Zepter in der Hand und stemmte sich sichtlich gegen den drohenden letzten Tabellenplatz. Die nächste Gelegenheit verpassten Alexej Dmitriev und Brandon Yip, die beide den Rebound nach einem Nowak-Schuss verpassten. In der fünften Minute war es dann soweit: das langersehnte Comeback von Daniel Kreutzer. Kreutzer rotierte als 13. Stürmer in verschiedene Reihen hinein, um auf diese Art und Weise behutsam erste Gehversuche nach der langwierigen Verletzung zu machen. Für die verdiente Führung sorgte dann der Mann, der in Kreutzers Abwesenheit das Kapitänsamt bekleidet hatte.

 

 

Rob Collins verwertete einen satten Pass von Maxi Kammerer und überwand Mathias Lange im Tor der Roosters. Die meldeten sich nun auch mal zu Wort, Blaine Down setzte den Puck an den Pfosten. Vor der Pause dann sogar noch ein zweiter Treffer für die Rot-Gelben. Einen druckvollen Wechsel krönte Bernhard Ebner mit einem satten Schlenzer ins Kreuzeck.

 

 





Der Mittelabschnitt sorgte für einen im ISS DOME lange nicht mehr erlebten Torreigen. Den Anfang machten die Sauerländer mit ihrem ersten Tor des Abends. Erst hätte Kammerer fast den dritten Treffer für die DEG gemacht, doch dann nutzten die Roosters den direkten Gegenzug, um in Person von Dylan Wruck einzunetzen (24.). Die DEG zeigte sich wenig beeindruckt und schlug umgehend zurück. Daniel Kreutzer hätte sein Comeback fast durch einen Treffer vergoldet, scheiterte aber noch an Lange. Den Rebound allerdings verwertete er in Form eines tödlichen Passes in den Slot. Dort rauschte Daniel Weiß heran und hatte wenig Mühe, die Maschen zu treffen.

 

 

Wieder war der Jubel kaum verhallt, da war auch schon der nächste Treffer zu bestaunen. Nun waren es wieder die Iserlohner, die durch Marcel Kahle den alten Abstand wiederherstellten. Nach diesen drei Toren binnen weniger Minuten kehrte etwas Ruhe ein bis in der 34. Minute wieder die in letzter Zeit viel zu selten gespielte DEG-Torhymne zu hören war. Drayson Bowman schoss von der blauen Linie und Rob Collins hielt seinen Stock so passend rein, dass der Puck im langen Eck einschlug (34.). Das i-Tüpfelchen auf das ereignisreiche zweite Drittel setzte Verteidiger Bernhard Ebner, der den gegnerischen Torwart durch einen Beinschuss düpierte. Bemerkenswert an diesem Treffer waren gleich mehrere Dinge: er fiel 13 Sekunden vor der Sirene, er fiel in eigener Unterzahl, es war der 100. DEG-Saisontreffer und er bedeutete einen Doppelpack für Ebner, nicht gerade alltäglich für einen Verteidiger.

 

 

Das letzte Spieldrittel plätscherte zunächst ein wenig dahin. Die DEG verwaltete Führung, Iserlohn mühte sich. Die meisten Zuschauer waren wohl hauptsächlich damit beschäftigt, sich am Blick auf die Anzeigentafel zu laben. Der dritte Iserlohner Treffer durch Blaine Down sorgte so auch erstmal nicht für allzu viel Beunruhigung. Die Fans sangen und freuten sich. Ganz am Ende wurde es aber doch noch einmal spannend. IEC-Trainer setzte alles auf eine Karte und nahm Torwart Lange vom Eis. Der zusätzliche Feldspieler führte dann auch zum Erfolg. Greg Rallo verkürzte 45 Sekunden vor dem Ende der Partie auf 5:4. Nun bangten doch einige Zuschauer um die schon sicher geglaubten drei Punkte. Doch wenig später verwandelten sich die ängstlichen Gesichter wieder in fröhliche Mienen. Die rot-gelbe Abwehr hielt stand und sicherte somit den langersehnten Sieg.

 

 

Kapitän Daniel Kreutzer feierte einen gelungenen Wiedereinstieg. Nicht nur durch seine Vorlage für Daniel Weiß, sondern auch durch viele hart geführte Zweikämpfe und durch eine positive Körpersprache fiel das DEG-Urgestein positiv auf. Diesen Weg zurück zu seiner alten Form kann Kreutzer schon am Sonntag im ISS DOME weitergehen. Dann steht nämlich schon das nächste Heimspiel auf dem Programm. Um 16:30 Uhr gastieren die Grizzlys Wolfsburg an der Theodorstraße. Tickets gibt es wie immer an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder auf die bequemste Art und Weise unter www.degtickets.de. Auf zum nächsten Sieg!



(Foto Birgit Häfner)


duesseldorfMehr Informationen über die Düsseldorf EG erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Schwenninger Wild Wings landen Auswärtssieg bei den Grizzlys Wolfsburg

WOB Schwenningen740IMG 0638

 

(DEL/Wolfsburg) (MM) Zwei Tage nach der Heimpleite gegen die Augsburger Panther hatten die Grizzlys die Chance auf Wiedergutmachung. Dafür sollte der Tabellen-12. Schwenningen herhalten müssen. Die bisherigen Spiele gewannen die Wolfsburger, wenn auch immer knapp. Der Vorsprung auf Platz 7 beträgt immer noch 9 Punkte, aber der Rückstand auf Platz 4 mit dem damit verbundenen Heimrecht in den Playoffs sind sieben Punkte. „Es kann nach oben und nach unten gehen. Es liegt nur an uns, wohin die Reise geht. Was wir beeinflussen können, ist unsere eigene Performance“, ließ sich Trainer Pavel Gross zitieren. Dabei musste er weiterhin auf Jeremy Dehner, Kris Foucault, Robbie Bina und Stephen Dixon verzichten. Schwenningen ohne Giliati und Goc sowie Strahlmeier und MacDonald. Die Wild Wings standen mit dem Rücken zur Wand und mussten unbedingt gewinnen, um die Chance auf Platz 10 zu wahren. Dabei setzten die Gäste auf ihren Topscorer Will Acton, der bisher 30 Scorer-Punkte erreichte. Bei den Grizzlys standen mit Sebastian Furchner und Mark Voakes gleich zwei Spieler mit je 33 Scorer-Punkten an der Spitze.

 

Bullygewinn durch Wolfsburg. Der Puck wurde sofort vor das Schwenninger Tor gespielt und nach 10 Sekunden wurde auch schon die erste Strafe gegen die Gäste angezeigt. Den ersten Torschuss gab Patrick Seifert ab. Nach 1:16 gab es die nächste Strafe gegen Schwenningen. Somit standen 1,5 Minuten doppelte Überzahl für die Wolfsburger auf der Uhr. Nach 1 Minute war Brent Aubin durch Jeff Likens freigespielt und traf zum 1:0. Die restliche Strafzeit überstanden die Wild Wings. In der 6.+7. Minute scheiterten Tyler Haskins und Alexander Weiss am Torhüter der Gäste. Schwenningen kam durchaus vor das Wolfsburger Tor, aber zu diesem Zeitpunkt nicht zwingend. Erst in der 11. Minute musste Sebatian Vogl ernsthaft eingreifen. Das 1:1 fiel kurz danach. Die Abwehr der Grizzlys passte nicht auf und Andree Hult traf auf Zuspiel von Bender und Bartalis. Anschließend probierten die Grizzlys, minutenlang die Abwehr der Gäste zu überlisten, bis die Grizzlys erneut eine Überzahl bekamen. Schwenningen stand mächtig unter Druck, konnte sich nur einmal kurz befreien, aber überstand  die Strafzeit. In der 16. Minute waren die Hausherren das erste Mal in Unterzahl. Schwenningen machte es besser und schoss nach 30 Sekunden das 1:2. Torschütze war der Topscorer Will Acton auf Zuspiel von Tim Bender. In der Schlussphase gab es erneut eine Strafe gegen die Grizzlys. Diese wurde nach 46 Sekunden durch die Pausensirene unterbrochen. Mit dem Spielstand von 1:2 ging es auch in die erste Pause.

 

Noch 1:14 Unterzahl für die Hausherren zu Beginn des Mittelabschnittes. Beim 2. Angriffsversuch wurde Simon Danner von einem Schläger im Gesicht getroffen. Damit kamen weitere  5 Minuten Strafzeit dazu. Es war sichtbar keine Absicht gewesen, aber eben eine unglückliche Abwehraktion.  Die 30 Sekunden 3 gegen 5 überstanden die Grizzlys, danach waren noch 4:30 4 gegen 5. Nach einer Minute hatte Vogl den Puck sicher, kurz danach rettete er mit einem Hechtsprung. Als noch 3 Minuten auf der Uhr waren wurde der Puck erstmals sicher aus dem Drittel gespielt. Bei der nächsten Unterbrechung gingen die Schiedsrichter zum Videobeweis. Es wurde kein Tor gegeben. Noch 2 Minuten Unterzahl waren zu spielen. Vogl musste nach 10 Sekunden gleich wieder retten. Dann wurden die Reihen gewechselt und die Grizzlys hatten die lange Unterzahl überstanden. Auch mit vollem Personal bekamen sie den Puck nicht aus der Gefahrenzone und Schwenningen erhöhte zum 1:3 in der 27. Minute. Torschütze war Jake Hansen auf Zuspiel von El-Sayed und Kaijomaa. Mit Glück konnte Wolfsburg 2 Minuten später verkürzen. Rückwärts zum Tor stehend, fälschte Tyler Haskins einen Schuss von Gerit Fauser ab. Schwenningen war weiter gefährlich. Bei der Abwehrarbeit seitens der Grizzlys halfen jetzt die Stürmer mit aus. Die wenigen Entlastungsangriffe konnten nicht verwertet werden. Erst in den letzten 6 Minuten vor Drittelende suchten die Hausherren wieder den Angriff, aber Wölfl war nicht zu bezwingen. Auch ein weiteres Überzahlspiel brachte nichts Zählbares. So gingen die Grizzlys mit einem Tor Rückstand in das letzte Drittel.

 

 

 

 





In den ersten Minuten des letzten Drittel kämpften die Wolfsburger verbissen, waren jetzt etwas besser in den Zweikämpfen und verloren nicht mehr so oft den Puck.  Einen gefährlichen Konter konnte Sebastian Vogl entschärfen. Er und der Schwenninger Stürmer landeten im Tor. Der Puck aber nicht. Danach drehte sich das Spiel erneut. Die Grizzlys konnten sich nur unkorrekt wehren und Schwenningen bekam ein Überzahl, welches aber nichts einbrachte. Die Zeit schien den Grizzlys davonzulaufen. Schwenningen verteidigte gut und fuhr entlastende Konter. Nach einer Auszeit, 1:35 vor dem Ende, blieb Sebastian Vogl auf der Bank zugunsten eines weiteren Feldspielers. Die Wild Wings nutzten das zu gleich 2 EmptyNetGoals aus. Erfreulich war, dass der verletzte Simon Danner zwar mit leicht lädiertem Kinn, aber ansonsten wohlauf, dem Sieg seiner Mannschaft von aussen zusehen konnte.

 

Fazit:

Nach der Spieldauerstrafe gegen Björn Krupp und der Verletzung eines weiteren Verteidigers konnten sich die Grizzlys nicht mehr gegen die drohende Niederlage stemmen. Daraus resultierte der durch 2 Emptynetgoals zu hoch ausgefallene, aber verdiente Sieg für die Schwenninger Wild Wings.

 

Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Schwenninger Wild Wings  2:5 (1:2|1:1|0:2)

 

Tore:
1:0 | 01:46 | Brent Aubin (Likens)
1:1 | 09:22 | Andre Hult (Bender, Bartalis)
1:2 | 15:35 | Will Acton (Bender)
1:3 | 26:41 | Jake Hansen (El-Sayed, Kaijomaa)
2:3 | 28:26 | Tyler Haskins (Fauser, Höhenleitner)
2:4 | 58:34 | Kalle Kaijomaa (Hult)
2:5 | 59:08 | U. Maurer (Acton, Kaijomaa)

 

Zuschauer:
2.132


Aufstellung Wolfsburg:

#90 Brückmann, #25 Vogl,
#3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #27 Johnson, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl

Auftsellung Schwenningen :

#50 Velm, #94 Wölfl
#5 Trivellato, #6 Brückner, #55 Bender, #56 Kaijomaa, #67 Gysbers, #84 Hunkes, #10 Kurth, #11 Palausch, #12 Hult
#13 Herpich, #14 Danner, #26 Hansen, #41 Acton, #63 Poukkula, #71 Samson, #77 Maurer, #90 Bartalis, #91 El-Sayed, #92 Schmölz


Bericht: Martina u. Jörg Matthias

Foto: Axel Kanert



 

 

Foto: ???


000000000000000000000000129Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Straubing Tigers deklassieren Tomas Sabo Ice Tigers mit 8:4

straubing nuernberg 27012017

 

(DEL/Straubing) (MA) Ein äußerst schwieriges Wochenende steht den Tigers bevor. Mit dem heutigen Gegner aus Nürnberg präsentiert sich der Tabellenzweite, ehe man am Sonntag zum Tabellenführer nach München reist. Unter den Augen des Meister-Trainers vom DEL-Aufstieg 2006 Olle Öst zeigten sich die Tigers in Torlaune. Die Nürnberger kamen kaum durch und verloren das Spiel hauptsächlich durch den eignen fehlerhaften Spielaufbau, der immer wieder von den Tigers unterbunden wurde. Gegen die schnellen Konter und das Überzahlspiel fanden die Franken am heutigen Abend keine Antwort.

 


Den Tigers gelang ein Traumstart. Nach 53 Sekunden erzielte Adam Mitchell den Führungstreffer. Er fälschte den Schuss von Dylan Yeo noch entscheidend ab. Das war für die Tigers kein Zufall denn das erste Drittel beherrschten sie nach belieben. Die Aufbaupässe der Nürnberger Verteidiger wurden regelmäsig abgefangen und führten zu schnellen Gegenangriffen. Als die Gäste dann auch noch zwei Spieler auf der Strafbank parkten, legten die Hausherren einen weiteren Treffer nach. Das 2:0 (11.) besorgte Mike Hedden der wunderbar von Bettauer und Brandl freigespielt wurde. Kurz drauf wurde ein Schlittschuhtor von Oblinger aberkannt was aber dem Offensivdruck der Tigers nicht anzumerken war. Im Gegenteil denn so wie heute dürften Jochen Reimer im Tor der Tomas Sabo IceTigers die Pucks selten um die Ohren geflogen sein. In der 16. Minute zappelte der Puck erneut im Tor. Thomas Brandl war es der aus kurzer Distanz abzog und für die 3:0 Führung sorgte. Die Gäste kamen zwar ab und zu mal Gefährlich vor das Tor aber bis zur 19. Minute war an Dimitri Pätzold kein vorbeikommen. Daniel Syvret erzielte kurz vor Ende des ersten Abschnitts den ersten Treffer für die Franken
mit einem verdeckten Schuss.

 


Ein hochklassiges Spiel nahm auch im Mitteldrittel seinen Lauf. Die Gäste kamen besser aus der Kabine, drängten die Tigers zurück in die eigene Zone, die somit immer mehr mit der Abwehrarbeit beschäftigt waren. Aber es waren eben die Hausherren denen es vergönnt war den ersten Treffer in Abschnitt zwei zu erzielen. Kapitän Sandro Schönberger (27.) hämmerte nach schönem Zuspiel von Rene Röthke den Puck unter die Latte. Die Freude währte kurz. Man lies Patrick Reimer zu viel Platz, der zielte auf Pätzold, dieser lies prallen und dann stand Steven Reinprecht (28.) einschussbereit parat. Dennoch brachten sich die Nürnberger immer wieder selbst durch ihre Undiszipliniertheiten in Bedrängnis. Eine weitere doppelt Überzahl für Straubing führte zu den Treffern fünf und sechs. Zuerst war es Maure Edwardy (31.) und nur eine Minute später Jamie Bettauer (32.) die das Ergebnis auf 6:2 hochschraubten. Da war sie wieder zurück die Stärke im Powerplay der Tigers, die Coach Larry Mitchell noch unter der Woche so vermisste. Nur kurze Zeit später kamen die Gäste in den Genuss mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren zu können und dass sie es können bewiesen sie auch. Nur acht Sekunden dauerte es bis die Überzahl ausgenutzt werden konnte. Brandon Segal (34.) konnte ohne Gegenwehr zum 6:3 Zwischenstand nach 40 Minuten einschieben.

 

 




Die Chance für die Ice Tigers wäre kurz nach Wiederbeginn dagewesen, weil die Tigers eine Strafzeit aus dem zweiten Drittel mitnahmen. Doch die Nürnberger agierten zu glücklos, schafften den Anschluss nicht und dann schlugen die Tigers eiskalt zu. Steven Zalewski vollendete den Konter zum 7:3 (45.). Das war die Vorentscheidung in diesem Spiel. Das dachte sich auch Jochen Reimer der darauf hin seinen Kasten für Philip Lehr räumte. Die Tigers spielten von da an die Uhr runter, auch wenn man das etwas zu früh anging tat sich auf Seiten der Gäste nicht mehr viel. Andrew Kozek war es vorbehalten den letzten Treffer für die Franken zum 7:4 (51.) zu erzielen.

 

 


Den Endstand besorgte dann für die Straubinger Adam Mitchell der seine eigen gute Leistung damit krönte. Die Fans der Tigers waren entzückt, feierten die Mannschaft zurecht, denn acht Tore hat man in der Straubinger DEL-Geschichte noch nicht gesehen.

 

 

Spiel vom 27.01.2017
Straubing Tigers - Tomas Sabo Ice Tigers  (3:1|3:2|2:1)

 

 

Tore:
1:0 |01.|Adam Mitchell (Yeo)
2:0 |11.|Mike Hedden (Brandl, Bettauer) PP2
3:0 |16.|Thomas Brandl (Mitchell)
3:1 |19.|Daniel Syvret (Kozek, Segal)
4:1 |27.|Sandro Schönberger (Röthke)
4:2 |28.|Steven Reinprecht (Reimer, Blacker)
5:2 |31.|Maury Edwards (Yeo, Connolly) PP2
6:2 |32.|Jamie Bettauer (Mitchell) PP1
6:3 |34.|Brandon segal (Pfleger, Blacker) PP1
7:3 |45.|Steven Zalewski (Connolly, Yeo)
7:4 |51.|Andrew Kozek (Segal, Dupuis)
8:4 |59.|Adam Mitchell

Strafen:
6 - 12

Zuschauer:
4.302


(Foto Birgit Eiblmaier)


128Mehr Informationen über die Straubing Tigers erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Adler krallen sich drei Punkte mit hochverdientem 6:2 über Krefeld

mannheim krefeld 27012017 1

 

(DEL/Mannheim) (SK) - Mit der mageren Ausbeute von fünf Punkten aus drei Spielen, war der Wunsch der Adler und ihrer Anhänger am heutigen Freitagabend wohl klar:
zur Abwechslung mal wieder in der regulären Spielzeit gewinnen und volle drei Punkte einfahren. Am Ende einer diszipliniert geführten und an Strafen armen Partie stand ein deutlicher und leistungsgerechter 6:2-Heimsieg für die Quadratestädter. Der Doppelpack von Matthias Plachta (25./41.) und der Treffer von Sinan Akdag (27.) hatten die Adler auf die Siegstraße gebracht. Mit den Toren von Garrett Festerling (53.), Carlo Colaiacovo (55.) und Andrew Joudrey (57.) machten die Adler dann den Sack zu. Daran sollten weder die Treffer von Herberts Vasiljevs (45.) und Mikko Vainonen (53.) noch die handfesten Auseindersetzungen kurz vor der Schlusssirene etwas ändern.  

 

 

Nachdem die letzten drei Partien alle erst in der Verlängerung oder im Penalytyschießen entschieden werden konnten, war die Marschrichtung für die Blau-Weiß-Roten klar: Von Beginn an Druck aufs gegnerische Tor machen und auf Torchancen lauern. Und das schienen die Adler zu beherzigen. Denn von Beginn an spielten sie mit viel empo und druckvoll auf das Tor der Pinguine. Krefelds Schlussmann Niklas Treutle musste stets auf der Hut sein und bekam von Beginn an gut zu tun. Die erste gute Einschussmöglichkeit bot sich Mirko Höfflin und David Wolf, doch der Winkel war zu spitz (2.). Danach folgten die guten Gelegenheiten praktisch im Minutentakt: doch weder Chad Kolarik (3.) noch Mirko Höfflin (4.) oder Daniel Sparre (5.) konnten  ihre Chancen verwerten.

 

 

Auf der Gegenseite war Drew Macintyre im Adler-Tor kaum zum Eingreifen gezwungen, denn von den Gästen war vor allem zu Beginn nur wenig zu sehen. Das änderte sich erst kurz vor der ersten Pause. Nachdem die Mannen um Kyle Klubertanz um ein Haar den Puck ins eigene Tor befördert hätten, versuchten sie sich mit einem schnellen Konter zu befreien und plötzlich lag die Scheibe hinter Treutle. Doch die Unparteiischen verweigerten dem Treffer die Anerkennung, da sie ein Schlitschuhtor erkannt hatten.

War der erste Abschnitt noch torlos ausgegangen, so machte sich im Mittelabschnitt das Chancenübergewicht der Hausherren endlich auch auf der Anzeigentafel bemerkbar.

 

 





Als mit Kyle Klubertanz der erste Pinguin auf die Strafbank wanderte, fackelte Matthias Plachta nicht lange. Der Stürmer, der vor der Partie für sein 300. Spiel im Adler-Dress geehrt worden war, nutzte die Vorlage von Brent Raedeke und Danny Richmond zur 1:0-Führung (25.). Zwar hatte Timothy Hambly den direkten Ausgleich auf
der Kelle (26.), doch Drew Macintyre war mit einem starken Save zur Stelle. Zur Freude der 11.220 Zuschauer auf der Gegenseite fallen. Sinan Akdag hatte sich die Scheibe an der Mittellinie geschnappt und war allein auf Niklas Teutle zugelaufen. Nach einem kurzen Querpass auf den mitgelaufenen Ronny Arendt, musste der Ex-Krefelder Akdag nur noch einschieben und erhöhte so auf 2:0 für sein Team (27.). Zwar lag Treffer Nummer drei in der Luft, doch es blieb zunächst beim 2:0-Pausen-stand.

 

 

Hoch her ging es dann im Schlussabschnitt, in den die Adler mit einem Mann mehr auf dem Eis starten durften. Und Matthias Plachta bedankte sich prompt mit dem 3:0 (41.).
Damit hatten die Adler zwar ihren Vorsprung ausgebaut, doch sie hatten keineswegs vor, sich auf dem Polster auszuruhen. Mit den drei Toren von Garrett Festerling (53.), Carlo Colaiacovo (55.) und Andrew Joudrey (57.) machten sie binnen vier Minuten alles klar. Daran sollte weder der zwischenzeitliche 3:1-Anschlusstreffer durch Herberts Vasiljevs (45.) noch das 4:2 durch Mikko Vainonen (53.) etwas ändern. Zwar versuchten die Krefelder noch etwas Frustabbau zu betreiben, doch auch da zogen sie in Person
Kyle Sonnenburg gegen Adler-Kapitän Marcus Kink den Kürzeren.

 

 

Mit dem hochverdienten 6:2-Heimsieg und den ersehnten drei Punkten im Gepäck geht es nun für die Adler nach Ingolstadt, wo am kommenden Sonntag der ERC Ingolstadt
wartet (Sonntag, 29. Januar 2017).

 


Spiel vom 27. Januar 2017

Adler Mannheim - Krefeld Pinguine 0:0 (0:0|2:0|4:2)

 

 

Tore:
1:0 |25.|Matthias Plachta (Brent Raedeke, Danny Richmond)
2:0 |27.|Sinan Akdag (Ronny Arendt, Andrew Joudrey)
3:0 |41.|Matthias Plachta (Danny Richmond)
3:1 |45.|Herberts Vasiljevs (Kevin Orendorz, Christian Kretschmann)
4:1 |53.|Garrett Festerling (David Wolf)
4:2 |53.|Mikko Vainonen (Dragan Umicevic)
5:2 |55.|Carlo Colaiacovo (Daniel Sparre, Chad Kolarik)
6:2 |57.|Andrew Joudrey (Ronny Arendt, Danny Richmond)

Zuschauer:
11.220



(Foto Tina Kurz)


mannheimMehr Informationen über die Adler Mannheim erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Augsburger Panther Publilumsliebling Trevelyan verlängert Vertrag

trevelyan151122 Augsburg HEI4966a Galerie

 

(DEL/Augsburg) PM mit einer besonderen Überraschung für ihre Fans konnten die Augsburger Panther unmittelbar vor dem heutigen Heimspiel gegen die Kölner Haie aufwarten. Unter großem Beifall wurde die Vertragsverlängerung mit T.J. Trevelyan, dem zweitdienstältesten Spieler des aktuellen Teams nach Steffen Tölzer, vermeldet.


 
Zur Saison 2011-12 wechselte T.J. Trevelyan von den Worcester Sharks aus der American Hockey League nach Augsburg. Über die Jahre hinweg entwickelte sich der 32-jährige Kanadier zu einem der absoluten Publikumslieblinge im Curt-Frenzel-Stadion. In 229 DEL-Spielen markierte der torgefährliche Außenstürmer 82 Tore und 69 Assists. Beinahe die Hälfte seiner Treffer erzielte Trevelyan dabei im Powerplay.


 
Doch nicht nur offensiv weiß Trevelyan zu überzeugen. Vor allem sein schonungsloser Einsatz in jeder Partie, seine Comeback-Qualitäten nach Verletzungen und seine gewachsene Verbundenheit zur Stadt Augsburg und dem Club machten den 175 cm großen und 78 kg schweren Linksschützen zu einer Identifikationsfigur bei allen Anhängern der Panther. 

 




Aktuell laboriert Trevelyan an den Folgen einer Schulterverletzung. Der Heilungsprozess verläuft wie prognostiziert, eine Rückkehr ins Team noch in dieser Saison scheint möglich. Auf ein Comeback des Leistungsträgers hofft auch Coach Mike Stewart: „T.J. ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Auch wenn er in den letzten Jahren verletzungsbedingt einige Spiele verpasst hat, so war er doch in jedem seiner Einsätze ein Schlüsselspieler, der durch seine Tore viele Spiele zu unseren Gunsten entschieden hat und immer Leistung gebracht hat. Wir sind froh, dass wir weiterhin auf seine Dienste zählen können und wünschen ihm und uns vor allem Verletzungsfreiheit.“


 
„Es soll nicht nur eine Floskel sein, wenn ich sage, dass Augsburg für mich und meine Frau Kate eine zweite Heimat geworden ist. Die Stadt, der Club und die Fans sind mir sehr wichtig. Und mit unserem Sohn Quinn, der hier geboren wurde, haben wir auch einen echten Augsburger in der Familie. Mein Fokus liegt nun auf einer schnellen Genesung und Rückkehr ins Team. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere gute Hauptrunde mit dem direkten Einzug ins Viertelfinale belohnen“, so T.J. Trevelyan, der nun seiner siebten Saison als Panther entgegenblickt.

 

(Foto Heike Feiner)


augsburgMehr Informationen über die Augsburger Panther erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Blair Jones verlässt die Iserlohn Roosters

pasanen jari iserlohn 022016

 

(DEL/Iserlohn) PM Stürmer Blair Jones wird nicht mehr für die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auflaufen.

 

 

Nach der Suspendierung durch die sportliche Leitung des Clubs sahen es die Iserlohn Roosters als sinnvoll an, die Zusammenarbeit gänzlich zu beenden. Dieser Schritt ist nun durch die Vertragsauflösung vollzogen worden. „Wir haben angekündigt, durchzugreifen und unseren Standpunkt deutlich zu machen. Dies ist in diesem Fall und bei der Vertragsauflösung von Matt Halischuk auch so umgesetzt worden“, unterstreicht Clubchef Wolfgang Brück.

 

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 



 

iserlohnMehr Informationen über die Iserlohn Roosters erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Torfestival in Bremerhaven - Fischtown Pinguins fehlen 9 Sekunden zum ersten Sieg über die Adler Mannheim

bremerhaven imago25557145h

 

(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Was beide Teams auf dem Eis ablieferten war so richtig nach dem Geschmack der Eishockeyfans, allerdings nicht so der Trainer. Die Bremerhavener begangen stark und gingen bereits nach 3 Minuten in Führung, Christoph Körner auf Mr. Bremerhaven, Marian Dejdar und der Puck schlug nach dem ersten Schuss bei Denis Endras, im Mannheimer Tor ein.

 

 

Bremerhaven drückte weiter und erhöhte durch ein Powerplay-Tor von Jeremy Welsh auf 2:0 (13.) und nur eine Minute später schoss Jason Bast aus fast unmöglichem Winkel und es stand 3:0 (14.). Doch wer dachte damit ist das Spiel gelaufen, musste sich eines Besseren belehren lassen, ein Fehlpass im eigenen Drittel brachte Mannheim wieder ins Spiel, Torschütze MacMurchy in der 18 Spielminute, mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

 


Im zweiten Drittel legte Mannheim nach und das im Powerplay der Fischtowner, Andrew Joudrey traf zum 3:2 (22.) und nun ging es hin und her, es wurde ein spannendes und hochklassiges Eishockeyspiel. Ross Mauermann erhöhte für Bremerhaven auf 4:2, nach toller Vorarbeit von Jason Bast in der 25 Minute. Nun war Mannheim wieder an der Reihe, Nicki Goc zum 4:3 (29.) und der Ausgleich durch Aaron Johnson (32.). Doch wer nun dachte das Mannheim das Spiel dreht und die Fischtowner straucheln, der sah sich auch hier getäuscht, Bremerhaven kam zurück und wie ….

 

 

Jeremy Welsh schnappte sich nur 2 Minuten nach dem Ausgleich den Puck und Cody Lampl netzte ein zur erneuten Führung der Pinguine und das war es auch noch nicht im zweiten Drittel, Cory Quirk macht nach 2 guten Paraden von Endras das 6:4, damit ging es in die zweite Pause. Die Fans des Pinguins verabschiedeten Ihr Team mit tosendem Beifall in die Pause und hatten schon ein Gedanken, der erste Sieg gg. Mannheim ??

 





Im letzten Drittel zeigte Mannheim warum sie da oben stehen und das sie ein Klasse Team haben, Andrew Joudrey verkürzte in der 49 Minute auf Zuspiel von MacMurchy. Mannheim nun am Drücker und Simpson holte Endras raus, brachte dafür einen sechsten Feldspieler, Bully vor dem Tor der Pinguins, Mannheim gewinnt das Bully und 9 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit glich Mannheim durch Kolarik aus, es ging in die Verlängerung.

 


Die Bremerhavener natürlich geschockt durch den späten Ausgleich, doch sie hatten die erste Große Möglichkeit in der Verlängerung, Mike Höffel läuft allein auf Endras zu, scheiterte aber und so kam es dann, wie es kommen musste, wieder war es Kolarik der die Mannheimer in der 63 Minute
zum Sieg schoss.

 


Fazit, eine clevere Mannheimer Mannschaft schlägt den tapfer kämpfenden Neuling der Liga und Bremerhaven freut sich trotzdem über den Punktgewinn.

 

 

Daten zum Spiel:


Strafzeiten:  Bremerhaven 10 Minuten, Mannheim: 14 Minuten

Zuschauer: 4.591

Tore: 1:0 (2:10) Dejdar (Körner,Pentikäinen),

2:0 (12:59) Welsh (Quirk,Bergman)
3:0 (14:14) Bast (George,Pentikäinen),

3:1 (17:04) MacMurchy (Johnson)

3:2 (21:47) Joudrey (Arendt)

4:2 (24:44) Mauermann (Lampl,Bast),

4:3 (28:38) N. Goc (Festerling)
4:4 (31:25) Johnson (Wolf, Bittner),

5:4 (33:07) Lampl (Welsh, Bordson),

6:4 (35:56) Quirk (Hooton, Owens),

6:5 (49:00) Joudrey (MacMurchy),

6:6 (59:51) Kolarik (Ullmann, Colaiacovo),

6:7 (62:10) Kolarik (Wolf,Raedeke)



(Bericht Norbert Lenga)
(Foto


bremerhaven488Mehr Informationen über die Fischtown Pinguins (Bremerhaven)  erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Augsburger Panther siegen erneut gegen Grizzlys Wolfsburg

wob augsburg 11112016

 

(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben nach dem Null-Punkte-Wochenende und der deutlichen Heimniederlage gegen Bremerhaven eine starke Reaktion gezeigt und bei den Wolfsburg Grizzlys mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen. Für den AEV war es der vierte Sieg im vierten Duell mit den Niedersachsen und der erste Erfolg nach zuletzt drei Niederlagen in Serie. Die Treffer für den AEV erzielten Trevor Parkes (7., 62.), Arvids Rekis (28.) und Brady Lamb (59.). Für Wolfsburg waren Mark Voakes (18., 32.) und Alexander Weiß (49.) erfolgreich.

 

 

Parkes trifft früh

 

Die Panther gingen im Vergleich zur Schlappe gegen Bremerhaven unverändert in die Partie und waren auch sofort im Spiel. In einer abwechslungsreichen Anfangsphase suchten beide Teams stets den direkten Weg zum Tor und kamen auch zu Chancen. Jonathan Boutin konnte sich dabei gegen Jeff Likens auszeichnen, als der Wolfsburger Verteidiger alleine auf ihn zulief (4.). Effizienter in der Chancenverwertung präsentierten sich die Panther, die in der siebten Spielminute nicht unverdient in Führung gingen. Evan Trupp erkämpfte hinter dem Wolfsburger Tor stark die Scheibe, bediente Parkes zentral vor dem Kasten und dieser zog trocken ab und ließ Felix Brückmann keine Chance (7.). Der Treffer tat dem AEV gut: In der Defensive standen die Gäste sicher und setzten offensiv immer wieder Akzente.

 

 

Voakes gleicht aus

 

 

Trupp verpasste den zweiten Treffer (12.) und vor allem Thomas Holzmann ließ eine hochkarätige Möglichkeit aus, als er völlig frei vor Brückmann bedient wurde, aber der Wolfsburger Goalie mit einem Weltklasse-Reflex noch parieren konnte (14.).

 

 

Auf der Gegenseite hatten die Panther Glück, dass Sebastian Furchner mit einem wuchtigen Schuss nur die Latte traf (15.). Kurz vor Drittelende glückte den Grizzlys aber doch noch der Ausgleich: Brent Aubin brachte die Scheibe zum Tor, Voakes fälschte entscheidend ab und Boutin war chancenlos (18.).

Im zweiten Drittel bekamen die Zuschauer dann weniger torgefährliche Situationen zu sehen. Beide Mannschaften agierten diszipliniert und verteidigten ihr Tor geschickt. Mehr oder weniger aus dem Nichts gelang dem AEV die erneute Führung, als Rekis von der blauen Linie abzog und Brückmann ein zweites Mal chancenlos war (28.).

 

 





Rekis trifft, Voakes schnürt Doppelpack

 

Die Hausherren waren um eine Antwort bemüht, aber das Team von Mike Stewart ließ defensiv nichts zu und wenn doch ein Schuss durchkam, war Boutin aufmerksam. In Überzahl klappte es aber doch mit einem Treffer für die Grizzlys. Ein Schuss von Patrick Seifert wurde zwar geblockt, gelangte aber genau zu Voakes, der das leere Tor vor sich hatte und zum 2:2 einschießen konnte (32.). Dies war auch gleichzeitig der Spielstand nach 40 Minuten.

Im dritten Spielabschnitt waren die Gäste zu Beginn das bessere Team und hatten durch Trupp (44.) und Parkes (45.) auch zwei große Chancen auf das 3:2, aber der Treffer fiel auf der Gegenseite. In Überzahl zog Weiß ab und brachte die Hausherren erstmals in Front (49.).

 

 

Lamb gleicht aus, Parkes sichert Extrapunkt

 

Die Gäste waren davon aber keineswegs geschockt und drängten auf den Ausgleich. Zwar boten sich den Niedersachen in der mittlerweile äußerst kampfbetonten Partie nun Lücken für Konter, aber auch der AEV kam zu Chancen.

 

 

Die Panther hielten den Druck kontinuierlich hoch und trafen kurz vor dem Ende in doppelter Überzahl auch zum insgesamt verdienten Ausgleich. Nachdem die Scheibe eine Minute lang gut durch die eigenen Reihen lief, zog Lamb ab und Brückmann hatte das Nachsehen (59.). Die Verlängerung musste somit über den Extrapunkt entscheiden und diesen sicherten sich die Fuggerstädter. Parkes spitzelte Brent Aubin die Scheibe weg, lief allein auf Brückmann zu, fuhr um das Tor herum und markierte per Bauerntrick den Endstand (62.).

 

 

Für die Augsburger geht es am kommenden Freitag zu Hause gegen die Kölner Haie weiter, ehe am Sonntag das nächste Auswärtsspiel bei den Schwenninger Wild Wings auf dem Programm steht.



(Foto Britta Koglin/Archiv)


augsburgMehr Informationen über die Augsburger Panther erhalten Sie hier...

 

 

 

eishockey-online.com Shop

EOL SHOP 300x300 2018neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gäste online

Aktuell sind 630 Gäste online