DEL - Red Bulls München zurück an der Tabellenspitze - 7:2 Sieg über Krefeld

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat gegen die Krefeld Pinguine verdient mit 7:2 (2:1|2:1|3:0) gewonnen. Vor 3.630 Zuschauern trafen Brooks Macek, Frank Mauer, Richie Regehr, Jason Jaffray, Mads Christensen, Keith Aucoin und Daryl Boyle für den Deutschen Meister. Es war Münchens zehnter Sieg in Folge gegen die Pinguine.

 


Den besseren Start erwischten die Gäste aus dem Rheinland. In der dritten Minute brachte Mike Little Krefeld in Führung, indem er einen Bandenabpraller verwertete. Danach fanden die Red Bulls besser ins Spiel, vor dem Tor fehlte ihnen aber zunächst die Effektivität. Das änderte sich in der zwölften Minute, als Brooks Macek eine Lücke in der Krefelder Defensive sah und platziert zum 1:1-Ausgleich einschoss. Wenig später brachte Frank Mauer die Red Bulls aus kurzer Distanz erstmals in Führung (15.).

 



 

Im zweiten Abschnitt war München dann deutlich überlegen. Die Hausherren hatten sogar mehr Spielanteile, als sie nach einer Strafe gegen Richie Regehr in Unterzahl spielten. Als der Verteidiger wieder zurück auf dem Eis war, erhöhte er mit einem Schuss ins linke Kreuzeck auf 3:1 (25.). Es war Regehrs 100. Treffer in der DEL. Auch in der Folge spielte sich das Geschehen in der Krefelder Zone ab. In der 32. Minute nutzte Jason Jaffray eine von vielen Münchner Chancen zum 4:1 (32.). Die Pinguine schossen im zweiten Drittel kaum aufs Tor, der Anschlusstreffer von Dragan Umicevic kurz vor der Sirene hielt die Gäste aber im Spiel.

 

 

Auch im letzten Abschnitt waren die Red Bulls die spielbestimmende Mannschaft. Aus der Überlegenheit der Hausherren resultierten drei weitere Treffer. In der 47. Minute stocherte Mads Christensen den Puck zum 5:2 über die Linie, drei Minuten später erzielte Keith Aucoin nach Zuspiel des Dänen das 6:2. Den Schlusspunkt markierte Daryl Boyle, der einen Schuss von Deron Quint zum 7:2 abfälschte.

 


Mads Christensen: „Wir haben jetzt zwei gute Leistungen gezeigt, aber wir können noch besser spielen. Unsere Teamleistung war heute sehr stark, jede Reihe war torgefährlich. So kann es weitergehen.“

 


Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Krefeld Pinguine 7:2 (2:1|2:1|3:0)

 

Tore
0:1 | 02:54 | Mike Little
1:1 | 11:12 | Brooks Macek
2:1 | 14.42 | Frank Mauer
3:1 | 23:24 | Richie Regehr
4:1 | 31:57 | Jason Jaffray
4:2 | 39:29 | Dragan Umicevic
5:2 | 46.43 | Mads Christensen
6:2 | 49:30 | Keith Aucoin
7:2 | 54:11 | Daryl Boyle

Zuschauer
3.630



(Foto Heike Feiner)


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DEL - 13 Tore! Mannheimer Adler gewinnen Krimi in Bremerhaven

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(DEL/Mannheim) PM In einem irren Spiel haben die Adler mit 7:6 nach Verlängerung bei den Fischtown Pinguins gewonnen. Ryan MacMurchy, zwei Mal Andrew Joudrey, Niki Goc und Aaron Johnson trafen in der regulären Spielzeit für Mannheim, Marian Dejdar, Jeremy Welsh, Jason Bast, Ross Mauermann, Cody Lampl, Corey Quirk für Bremerhaven. Chad Kolarik schickte die Partie 9 Sekunden vor dem Ende in die Overtime und erzielte dort den Siegtreffer.

    
Die Gastgeber nahmen den Schwung aus den Erfolgen über Augsburg und München fulminant mit in das erste Drittel. Marian Dejdar traf zur frühen Führung (3. Spielminute), Mike Moore scheiterte Sekunden später mit einem abgefälschten Schuss an der Latte. Als die Adler zum ersten Mal in Unterzahl verteidigen musste, hatte Matthias Plachta die Chance zum Ausgleich, Janie Nieminen im Kasten der Pinguins war aber zur Stelle (13.).

 

 

Im direkten Gegenzug erhöhte Jeremy Welsh auf 2:0 (Powerplay, ebenfalls 13.). Beim 3:0 traf Jason Bast aus spitzem Winkel (15.). Doch noch vor der ersten Pause schlugen die Adler zurück. Aaron Johnson legte quer zu Ryan MacMurchy, dessen Schuss war drin – das 1:3 (18.).

 





Sechs Tore im zweiten Durchgang

 

Kurz nach Wiederbeginn verkürzte Andrew Joudrey in Unterzahl (22.) und ließ fast den nächsten Shorthander folgen (24.). Mit dem ersten Torschuss im zweiten Abschnitt stellten die Bremerhavener durch Ross Mauermann den alten Abstand wieder her (25.). Das stachelte die Adler an. Durch ein Traumtor von Niki Goc (29.) und einem von Aaron Johnson verwerteten Abpraller (32.) glich Mannheim aus. Doch Cody Lampl (34.) und Cory Quirk (36.) brachten die Hausherren wieder mit zwei Toren in Front.

 

 

Erneute Aufholjagd & Happy End

 

Im Schlussabschnitt nahmen die Adler Anlauf zur dritten Aufholjagd an diesem Abend. Joudrey mit seinem zweiten Treffer machte die Partie spannend (49.). David Wolf (56.) und Christoph Ullmann (57. / Powerplay) hatten den Ausgleich auf dem Schläger. Der fiel dann 9 Sekunden vor dem Ende, als Chad Kolarik nach einem Schuss von Carlo Colaiacovo am Schnellsten reagierte. In der Overtime war es dann erneut Mannheims Topscorer, der eine tolle Kombination über Denis Reul und Wolf zum Siegtreffer verwertete (63.).



(Foto Tina Kurz/Archiv)


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DEL - Augsburg Panther Kapitän Steffen Tölzer verlängert bis 2020

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(DEL/Augsburg) PM auch wenn die aktuelle Spielzeit für die Augsburger Panther noch möglichst lange andauern sollen, so laufen im Hintergrund bereits seit Wochen die Planungen für die Saison 2017-18. Mit der langfristigen Vertragsverlängerung von Kapitän und Urgestein Steffen Tölzer kann der DEL-Club nun auch die erste Personalentscheidung offiziell vermelden.


 
Steffen Tölzer, der aus der Talentschmiede des Augsburger Eislaufvereins stammt, wird noch bis mindestens 2020 das Panther-Trikot tragen. Vor zwei Wochen löste Tölzer Duanne Moeser als ewigen DEL-Rekordspieler der Augsburger Panther ab. Mittlerweile stehen für den 31-jährigen ausgewiesenen Defensivverteidiger 571 Einsätze und 100 Scorerpunkte in der Deutschen Eishockey Liga zu Buche. Hinzu kommen unzählige Partien für die Ober- und Bayernliga-Mannschaften des AEV zu Beginn der 2000er.
 

 





Von 2008 bis 2014 fungierte der 182 cm große und 95 kg schwere Linksschütze als Assistenzkapitän der Panther, seit 2014 führt Tölzer seinen Club sogar als Captain aufs Eis. Sowohl im Club wie auch bei Fans und Sponsoren genießt er höchste Wertschätzung. In der ewigen Bestenliste der Einsätze für die jeweils 1. Mannschaft des Augsburger EV oder der Augsburger Panther rangieren lediglich noch die Legenden Duanne Moeser (705 Spiele), Mambo Pätzig (638) und Georg Hetmann (617) vor Steffen Tölzer.


 
„Die Augsburger Panther sind mein Club. Es erfüllt mich mit Stolz, dass mein Name in einem Atemzug mit solchen Legenden, die für mich noch heute absolute Vorbilder sind, genannt wird. Natürlich wäre es ein Traum, eines Tages an Duanne in der ewigen Bestenliste vorbeizuziehen, Priorität hat für mich allerdings der sportliche Erfolg mit unserer Mannschaft. Es gilt jetzt, einen guten Hauptrunden-Endspurt hinzulegen und die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale zu schaffen. Nur zu gerne würde ich meiner Statistik in den kommenden Jahren noch viele Playoff-Spiele hinzufügen“, so Steffen Tölzer.

 

(Foto Heike Feiner)


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DEL - Grizzlys Wolfsburg Top Verteidiger Dehner fällt aus

Jeremy Dehner

 

(DEL/Wolfsburg) PM Die Grizzlys Wolfsburg müssen vorerst auf ihren punktbesten Verteidiger Jeremy Dehner auskommen. Der US-Amerikaner hat sich beim Auswärtsspiel in Nürnberg am vergangenen Sonntag eine Unterkörperverletzung zugezogen.

 

 

Für den amtierenden deutschen Vizemeister ist der Ausfall Dehners, dem bislang in 40 DEL-Partien sechs Tore und 19 Vorlagen gelangen, eine Hiobsbotschaft. Gerade erst war mit Kapitän Tyler Haskins ein Langzeitverletzter zurückgekehrt. Mit Kris Foucault (vorzeitiges Saisonende) sowie Robbie Bina und Stephen Dixon müssen die Niedersachsen nun erneut auf insgesamt vier Importspieler und wichtige Stützen der Mannschaft verzichten.

 

 





„Wir hoffen, dass Jeremy seine Verletzung schnell auskuriert und uns bald wieder auf dem Eis helfen kann. Was die Ausfälle betrifft, sind wir in dieser Saison bislang nicht vom Glück verfolgt. Jammern werden wir deshalb aber keineswegs, sondern uns akribisch auf die kommenden Aufgaben vorbereiten“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf.

 

 

Foto: Citypress


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Noch 100 Tage bis zur 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland und Frankreich

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(DEB/Nationalmannschaft) Nun sind es nur noch 100 Tage bis zum ersten Bully der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai in Köln und Paris). Damit beginnt auch für das deutsch-französische Organisationsteam die heiße Phase der Vorbereitungen. Erstmals war im Mai 2013 von Delegierten aus über 70 Mitgliedsländern beim Kongress des Eishockey-Weltverbandes IIHF eine IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft auf die gemeinsame Bewerbung zweier Nationen, namentlich Deutschland und Frankreich, hin vergeben worden.

 

 

Deutschland und Frankreich hatten sich damals mit einer überzeugenden Bewerbungspräsentation knapp gegen eine weitere Co-Bewerbung von Dänemark und Lettland durchgesetzt. Spielorte der 2017 IIHF Eishockey-WM sind Köln mit der "LANXESS arena" (18.500 Plätze) und Paris mit dem nicht zuletzt wg. der IIHF WM komplett modernisierten "Palais Omnisport Paris Bercy", heute die "AccorHotels Arena" (14.500 Plätze). Beide Arenen bieten mit an die 900.000 Plätzen bei 64 Spielen die größte Netto-Zuschauerkapazität in der Geschichte von IIHF Eishockey-Weltmeisterschaften. Erklärtes Ziel der Organisatoren sind 600.000 Zuschauer. Die 2017 IIHF WM steht unter dem Motto "Gemeinsam für 2017" (in Frankreich "Ensemble pour 2017"). Die Ausrichterstädte Köln und Paris sind mit dem Hochgeschwindigkeitszug Thalys verbunden, der für die Strecke nur 3:14 Stunden benötigt.


 
Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bundes e.V. und des WM-Organisationskomitees, gibt die Marschroute für die verbleibenden 100 Tage aus: "Jetzt gilt es, die unzähligen organisatorischen Puzzleteile, die wir bereits seit 2012 in unzähligen kleinen und großen Arbeitsschritten zusammengestellt und sortiert haben, bis zum 5. Mai zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Dabei liegen wir voll im Plan, arbeiten in Köln wie in Paris hervorragend mit den Arenen, den Städten und den Regionen zusammen. Auch mit der IIHF sowie deren Marketing- und Medienlizenz-Partner Infront greift längst ein Element ins andere. Fans, Teams, Offizielle, Medien und Gäste werden bei unserem einmaligen Zwei-Nationen-Projekt hervorragende Bedingungen vorfinden und auf herzliche deutsch-französische Gastfreundschaft stoßen."


 
Im Verlaufe der Vorbereitungen wurden mittlerweile rund 140 organisationsrelevante Einzelvereinbarungen von Ausrichter- und Arenaverträgen über Hotelbuchungen für rund 13.000 Übernachtungen, Marketing- und Vetriebskooperationen bis hin zu Dienstleisteraufträgen und Personalverträgen geschlossen. Auf über 50 Leute ist bis heute das deutsch-französische WM-Organisationskomitee angewachsen und arbeitet unter der Leitung von OK-Präsident Franz Reindl, OK-Vizepräsident Luc Tardif sowie den beiden Generalsekretären Eric Ropert und Henner Ziegfeld in allen Bereichen wie Sporttechnik, Hotelmanagement, Medienorganisation, Marketing und Kommunikation, Administration, Recht, Logistik, Sicherheit, Protokoll, Zeremonien u. v. m. länderübergreifend zusammen. Der regelmäßige Austausch zwischen Deutschland und Frankreich zum jeweiligen organisatorischen Sachstand erfolgt mittels wöchentlicher OK-Sitzung, die meist per Videokonferenz abgehalten wird. Auch mit dem in der Schweiz beheimateten Weltverband IIHF sowie dessen Partner Infront gibt es regelmäßige Vor-Ort-Besichtigungen oder Videokonferenzen.

 

 





Ein besonderer Coup ist den WM-Organisatoren bei den offiziellen WM-Maskottchen gelungen. Die weltberühmten Comic-Stars Asterix und Obelix werden während der 64 WM-Spiele für Spaß und Freude bei Groß und Klein sorgen und schon bald auch im Vorfeld der 81. IIHF WM leibhaftig für das Turnier werben. Nicht weniger spektakulär, wird derzeit noch bis zum 19. Februar 2017 im Rahmen einer riesigen WM-Promotion auf dem Pariser Eiffelturm Eishockey gespielt. Weitere große und kleine PR-Überraschungen werden bis zum WM-Beginn folgen.


 
Die WM-Stimmung hat denn auch die Fans offensichtlich längst erfasst. WM-Generalsekretär Henner Ziegfeld: "Unser untrügliches Stimmungsbarometer für die Vorfreude der Fans ist die enorme Ticketnachfrage. Zur Zeit befinden wir uns im Tageskartenverkauf und man kann es gar nicht anders sagen: die Tickets gehen weg wie die berühmten warmen Semmeln". Karten für den Eröffnungsspieltag am 5. Mai mit Deutschland-USA sowie für den 8. Mai mit Deutschland-Russland sind schon vergriffen. Für den 13. Mai mit Deutschland-Italien gibt's nur noch rund 1.000 Restkarten in einigen Kategorien und für den 6. Mai mit Deutschland-Schweden gibt's auch nur noch ca. 2.400 Tickets. Damit verlagert sich die Nachfrage zunehmend auf die sportlich so wichtigen Gruppenspieltage des deutschen Teams mit Spielen gegen die Slowakei am 10.5., Dänemark am 12.5. sowie Lettland am 16.5. Auch hier sind Stehplatzkarten der Kategorie 5 bereits ausverkauft. In den anderen Kategorien gibt es derzeit noch Auswahl, aber der Bestand verringert sich täglich.



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DEL - Die Kölner Haie kämpfen sich mit starker Leistung zurück ins Spiel und bezwingen undisziplinierte Nürnberg Ice Tigers mit 4:2

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(DEL/Köln) (ST)  Es war das angekündigte Topspiel des gestrigen Spieltages. Die Kölner Haie empfingen die Ice Tigers aus Nürnberg in der LANXESS arena vor 11.473 Zuschauern, zwei Spitzenteams im Duell. Derzeit steht Nürnberg an der Tabellenspitze und Köln rangiert auf dem dritten Platz mit nur acht Punkten Rückstand auf die Ice Tigers.  Am Sonntag gewannen die Haie das Derby gegen die DEG mit 2:1 und konnten so mit Selbstbewusstsein und gestärkter Brust in die Partie starten.

 

 

Es versprach spannend zu werden im letzten Spiel der Saison beider gegeneinander. Zwei Spiele entschied der KEC für sich (3:1 und 4:3). Einen Sieg verzeichnete Nürnberg (2:1) für sich. Wer sollte nun dieses vierte und letzte Spiel der Hauptrunde für sich entscheiden? In den ersten beiden Dritteln standen die Zeichen sehr gut für Nürnberg, denn sie waren immer einen kleinen Schritt voraus, auch wenn Köln alles dran setzte die Oberhand zu gewinnen. Im letzten Drittel aber  verlor Nürnberg die Disziplin und den Faden, sie holten sich viel zu viele Strafzeiten und gaben das Spiel komplett aus der Hand. Der KEC jedoch blieb ruhig und erkämpfte sich die verdiente Führung.

 

 

 

Haie Trainer Cory Clouston erklärte: „Wir haben uns in den ersten beiden Dritteln das Leben selbst schwer gemacht, aber haben dann im dritten Abschnitt Kapital aus unserem Powerplay geschlagen. Am Ende haben wir uns durch eine tolle kämpferische Leistung und viele geblockte Schüsse die drei Punkte verdient."

 

 

Das erste Drittel begann wie erwartet mit hohem Tempo beider. Nürnberg offensiv etwas stärker als Köln. Dennoch versuchte auch der KEC Druck auszuüben. Dann in der siebten Minute aber erst einmal die Führung für Nürnberg.  Kölns Jean-Francois Boucher saß wegen unkorrektem Verhaltens auf der Strafbank und so konnten die Tigers mit Leo Pföderl das Überzahlspiel für sich nutzen. Gustaf Wesslau und er Torpfosten verhinderten weitere Tore. Doch die Haie versuchten ihrerseits aggressiv zu spielen. In der 20. Minute , genauer gesagt 10,8 Sekunden vor der Schlusssirene, gelang der Ausgleich. Patrick Hager schob den Puck über die Linie.

 



 

Der Mittelabschnitt blieb weiterhin intensiv und hart umkämpft. Und sehr schnell in der 21. Minute gelang Nürnberg die erneute Führung durch Patrick Reimer.  Köln kam nun trotz der Führung der Gegner immer besser ins Spiel. Ihnen gelang dennoch der Ausgleich noch nicht im zweiten Drittel.

Das letzte Drittel war mit Abstand das spannendste und aggressivste Drittel der Partie. Nürnberg verlor immer mehr die Disziplin und versuchte die Kontrolle durch unzählige Provokationen und Fouls zurückzugewinnen.

 

 

Das gelang den Tigers aber nicht, im Gegenteil, sie gaben das Spiel aus der Hand. Die Haie kämpften sich mit Ruhe und Moral zurück. Sie blieben der Strafbank fern und konnten so durch einen Schlagschuss von Christian Ehrhoff in doppelter Überzahl in der 45. Minute ausgleichen. Nur zwei Minuten später wieder Torjubel der Haiefans, Philip Gogulla erhöhte auf 3:2. Damit war es aber nicht genug, in der 48. Minute war es wieder Erhoff, der das vierte Tor machte. Nürnberg setzte noch einmal alles dran, es gelang ihnen aber nicht mehr, das Spiel zurückzugewinnen.

 

 

Insgesamt verlieren die Nürnberg Ice Tigers zu Recht. Im Schlussabschnitt versuchten sie durch unfaire Mittel, die Oberhand zurückzugewinnen, was nicht gelang. Der KEC blieb ruhig und konnte mit Siegeswillen, Teamstärke und Moral das Spiel für sich drehen. Die Haie gewannen verdient mit 4:2.

Am kommenden Freitag geht es für den KEC nach Augsburg. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr.



(Foto imago)


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DEL - ERC Ingolstadt mit klarem 5:1 Derbysieg gegen Straubing Tigers

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(DEL/Ingolstadt) PM Derbysieg für den ERC Ingolstadt: Tommy Samuelssons Mannschaft besiegte die Straubing Tigers mit 5:1. Die Panther waren vor den 3429 Zuschauern in der Saturn Arena in allen Belangen überlegen.

 


Das Derby begann rasant. Schon in der 6. Minute kam es zu einer Schlägerei, die Thomas Oppenheimer gegen Mike Cornell klar für sich entschied. In einem recht ausgeglichenen ersten Abschnitt mit Chancen hie wie da machte ein Powerplaytor der Panther den Unterschied. Straubing war in doppelter Unterzahl, da schoss Brandon Buck von rechts. Den Abpraller legte Jean-Francois Jacques weiter auf Danny Irmen, der sein 18. Saisontor schoss (15.).

 


Straubing kam gut ins zweite Drittel. Es roch zwei, dreimal nach dem Ausgleich, doch ERC-Schlussmann Timo Pielmeier parierte glänzend gegen Steven Zalewski (22.), Jamie Bettauer (25.) und hatte sogar gegen das Beinahe-Eigentor Benedikt Kohls noch ein Rezept parat. Die Panther kamen bis zur Spielmitte nur noch selten auf, erhielten jedoch durch ein starkes Unterzahlspiel gegen die stärkste Überzahlformation der Liga neue Energie.

 

 



 


Petr Taticek nutzte den neuen Schwung durch einen Abstauber am langen Pfosten zum 2:0 (32.). Es kam für den nun überlegenen ERC noch besser: Taticek legte in der 38. Minute noch einen Treffer nach. Die Vorlage kam beide Male von Nachverpflichtung Björn Svensson.

 


Straubing gelang der schnelle Anschluss im Schlussdrittel. Adam Mitchells Sonntagsschuss von der Blauen Linie steuerte am Verkehr vor Pielmeier vorbei ins Netz (42.). In der Folgeminute erhielt Panther-Verteidiger Benedikt Kohl wegen eines angeblich regelwidrigen Checks 5+Spieldauer. Sollte es noch einmal spannend werden? Die Antwort war: Nein.

 


Der ERC verteidigte hervorragend und gingen ohne Gegentor aus der langen Unterzahl. Bei einem Vier-gegen-Vier machte David Elsner mit einem Schuss aus dem spitzen Winkel zum 4:1 alles klar (50.). Zwei Minuten vor Ende legte Elsner per Schlenzer noch zum Endstand nach.

 


(Foto Heike Feiner)


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DEL - Düsseldorf verliert bei den Eisbären Berlin mit 1:2

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat eine wichtige Chance verpasst, den Abstand auf Rang 10 zu verkürzen. Bei den Eisbären Berlin verlor sie am Dienstagabend vor 10.521 Zuschauern enttäuschend mit 1:2 (0:1, 0:0. 1:1). Es war insgesamt kein gutes Spiel in der Mercedes-Benz Arena.

 

 

Nervöser Beginn

 

Der Wichtigkeit des Spiels angemessen, begannen beide Team ziemlich nervös. Kleine und größere Fehlerchen wechselten sich ab. Leider lag der erste wirklich wichtige davon auf Seiten der DEG. Marcel Brandt wanderte auf die Strafbank und nur wenige Sekunden später trafen die Hausherren. Ein Schuss von Kyle Wilson wurde von Henry Haase und Tim Conboy doppelt und für Niederberger unhaltbar abgefälscht (4.05). Ein typisches DEG-Gegentor, wie so oft in den vergangen Wochen. Danach verteiltes Spiel mit guten Chancen für die DEG: Strodel scheiterte nach Barta-Vorlage aus kurzer Distanz an Vehanen und auch Milleys Solo und Davis´ Schuss blieb ohne Torjubel. Leider blieb eine DEG-Überzahl un-genutzt, auch weil das Team erneut zahlreiche Bullys verlor.

 



 

Ausgeglichenes Mitteldrittel

 

Auch die zweiten zwanzig Minuten verliefen ausgeglichen. Die DEG ließ zwei weitere Powerplays liegen, ebenso aber die Eisbären. Große Chancen blieben hüben wie drüben die Ausnahme, die besten boten sich noch für Kammerer, dem man immer einen Treffer gönnt, und Dmitriev sowie erneut Wilson und Julian Talbot für die Berliner. Die DEG durchaus engagiert, aber eben auch ohne rechten Spielfluss. Mit einem bitteren 0:1 in diesem wichtigen Duell ging es zum zweiten Mal in die Pause.

 

 

Bitteres Ende

 

Das Schlussdrittel bot ein ähnliches Bild. Das Niveau der Begegnung blieb nied-rig. Bei einer Überzahl traf Rob Collins in der 50. Minute nur die Latte. Es sah bereits hier so aus, als wenn die DEG an diesem Abend kein Tor erzielen würde. Die vermeintliche Entscheidung zugunsten von keinesfalls guten Berlinern fiel – natürlich – im Powerplay. Wieder Wilson. Und wieder abgefälscht. Und wieder durch Conboy. Doch die DEG gab nicht auf. Brand Yip verkürzte aus spitzem Win-kel zum 1:2 (55.32, Conboy). Doch trotz Torwart-raus, guter Aufstellung und einiger Aufregung blieb es beim bitteren Ergebnis.

 

 

Ausblick: Am kommenden Wochenende stehen zwei Heimspiele auf dem Pro-gramm. Am Freitag (27. Januar, 19.30 Uhr) kommen die Iserlohn Roosters, am Sonntag (29. Januar, 16.30 Uhr) die Grizzlys Wolfsburg. Ausgerechnet.

 

 

 

Strafen: Berlin 8 , DEG 8.



(Foto Birgit Häfner)


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DEL - Schwenninger Wild Wings geben die rote Laterne an die Iserlohn Roosters weiter

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(DEL/Schwenningen) (BM) Paukenschlag in der Aufstellung der Schwenninger Wild Wings: Da neben Joey MacDonald (Tinnitus) auch noch Dustin Strahlmeier erkrankte, kam Marco Wölfl zu seinem DEL-Debut. Der 22-Jährige Förderlizenzspieler aus Freiburg avancierte überraschend zum Matchwinner. Nach dem die Gäste in der 8. Minute in Führung gegangen waren, sah es lange sah nach einem Sieg für die Roosters aus. In den letzten 12 Minuten drehte allerdings Schwenningen das Spiel.

 

 

Lediglich 2447 Zuschauer wollten das Kellerduell am Neckarursprung verfolgen. Neben dem Torhütergespann fehlte bei Schwenningen weiterhin Sascha Goc. Von Anfang an wurde Marco Wölfl gefordert. Musste er in anfangs (3.) noch eine harmlose Chance entschärfen, folgte nach sieben Minuten die erste Glanztat. Knapp eine Minute später war er aber machtlos. Alex Trivellato hatte Iserlohns Chad Bassen zu viel Platz gelassen. Dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und hämmerte die Scheibe in den Winkel.

 

 

Wer nun auf eine Trotzreaktion der Hausherren wartete, wurde enttäuscht. Schwenningen ließ den nötigen Biss vermissen und kreierte kaum nennenswerte Chancen. Einziges Lebenszeichen war eine kurze Rangelei vor dem Iserlohner Tor. Die beste Chance zum Ausgleich besaß Uli Maurer. Bei seinem Schuss aus spitzem Winkel war allerdings Mathias Lange im Roosters-Tor zur Stelle. Kurz vor Drittelende mussten die Gastgeber noch einmal zittern, als die Schiedsrichter den Videobeweis bemühten. Dort war aber klar ersichtlich, dass die Hartgummischeibe nicht im Tor war.

 

 





Der zweite Abschnitt hatte nicht viel zu bieten. In Überzahl vergab Danner (24.) aus aussichtsreicher Position. Gut zehn Minuten später war es Acton, der verzog. Schwenningen zeigte sich bemüht, konnte aber nicht entscheidend vor das Tor der Gäste kommen. In der 38. Spielminute kam auch noch Pech dazu, als Simon Gysbers in Überzahl nur den Pfosten traf.

 

 

Im letzten Abschnitt sah man Schwenningen endlich den Siegeswillen an. Die Hausherren drängten auf den Ausgleich. Sollte gut 48 Minutenlang fast kein schöner Spielzug gelungen sein, gelang dies nun umso besser. Mit Tempo brachte Hult die Scheibe ins Angriffsdrittel und ließ für Marcel Kurth liegen, der mit einem Doppelpass den Schweden in freie Schussbahn brachte. Mit einem satten Schuss traf Hult zum Ausgleich.

 

 

Genau sechs Minuten vor Spielende kam Blain Down frei zum Abslchuss. Marco Wölfl war aber auf dem Posten und zeigte einen blitzschnellen Fanghandreflex. Im direkten Gegenzug setzte sich Bartalis hinter dem Gästetor durch und hatte das Auge für den freistehenden Tim Bender. Dieser hielt einfach drauf und ließ sein Team jubeln. Sein harter Schuss fand den Weg ins Tor.

 

 

Iserlohn versuchte nochmals alles und nahm den Torhüter heraus, aber Schwenningen brachte den Sieg über die Zeit.

 

 

Spiel vom 24.01.2017

 

Schwenninger Wild Wings 2-1 Iserlohn Roosters

 

 

Tore:

0:1 |8.  |Bassen (Caporusso / Larsson)

1:1 |49.|Hult (Kurth / Brückner)

2:1 |56.|Bender (Bartalis / Hult)




 

Bericht: Benjamin Maser

Foto: Jens Hagen


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DEL - Matt Halischuk verlässt Iserlohn Roosters

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(DEL/Iserlohn) PM Der kanadische Stürmer Matt Halischuk hat die Iserlohn Roosters gebeten, ihn aus seinem bis zum Ende der Saison laufenden Vertrag zu entlassen. Der Club aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat diesem Wunsch aus sportlichen Gründen zugestimmt. Ab sofort gehört Matt Halischuk damit nicht mehr zum Kader der Sauerländer.

 

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 




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DEL - Eisbären Berlin erkämpfen drei Punkte in zwei Spielen gegen Mannheim

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(DEL/Berlin) TK Drei Punkte erkämpften sich die Eisbären Berlin am Wochenende in zwei Spielen gegen die Adler Mannheim. Die Freude über die guten Leistungen, wird durch erneute Verletzungssorgen getrübt.

 

 

Vor dem Spiel am Freitag, welches die Berliner mit 3:2 in der Overtime für sich entscheiden konnten und damit ihre über sieben Spiele anhaltende Niederlagenserie beenden konnten, luden die Verantwortlichen des Rekordmeisters zu einem Pressegespräch ein. Dort zogen Manager Peter John Lee und der sportliche Leiter Stefan Ustorf ein Zwischenfazit, welches für alle Beteiligten wenig zufriedenstellend ausfiel. Die sportliche Situation war auch ein Thema beim jährlichen Treffen zwischen Verantwortlichen der Anschutz Entertainment Group (AEG) und Lee Anfang Januar in Los Angeles.


In Anbetracht der dünnen Personaldecke der Berliner, wurde Lee in den USA zusätzliches Budget für einen weiteren Spieler zugesprochen. Auch der Trainerstab um Chefcoach Uwe Krupp soll so schnell wie möglich um einen weiteren Co-Trainer ergänzt werden. Bislang stehen Krupp und Marian Bazany hinter der Bande der Berliner. Der neue Assistenztrainer soll sich möglichst gut im deutschen Eishockey auskennen und bereits Erfahrung in Europa gesammelt haben. Auch beim Spieler haben Ustorf und Lee genaue Vorstellungen – Es soll ein vielseitiger Stürmer kommen, der sofort in der ersten oder zweiten Reihe spielen kann und im Optimalfall rechts schießt. Einige Kandidaten schaute sich Ustorf in der vergangenen Woche in Zagreb an. Konkrete Namen wurden allerdings noch nicht genannt.

 

 





Vor dem Freitagsspiel war der Einsatz von Verteidiger Frank Hördler noch fraglich. Er selbst peilte er das Dienstagspiel gegen die Düsseldorfer EG an. Der Nationalspieler stand allerdings am Freitag im Kader und traf in seinem ersten Spiel nach fast drei Monaten Verletzungspause auch direkt zum zwischenzeitlichen 1:0 der Berliner. Die Rückkehr von Hördler verlieh den Berlinern etwas mehr Sicherheit und Stabilität in der Hintermannschaft, auch am Sonntag verbuchte er erneut eine Torbeteiligung.


Nachdem André Rankel in der letzten Minute der Overtime am Freitag den Siegtreffer erzielte, war ein kräftiges Durchatmen bei den Berlinern zu spüren. Keine Euphorie, aber zumindest ein positives Zeichen an sich selbst und das eigene Selbstvertrauen. Auch wenn der Kraftakt am Freitag erneut sein Tribut forderte. Nick Petersen, der einige harte Checks einstecken musste und Sven Ziegler (beide Oberkörperverletzung) fehlten am Sonntag in Mannheim.


Mit 1.200 Fans im Rücken, die mit einem Sonderzug, Bussen und PKWs den Weg nach Mannheim auf sich nahmen, starteten die Berliner stark in das Spiel. Etwas überraschend stand es nach 20 Minuten 2:0 aus Sicht der Hauptstädter. Wie es sich jedoch für ein Spitzenteam gehört, legten die Adler in den folgenden 40 Minuten noch einen Gang zu und übernahmen die Kontrolle. Eine Entscheidung konnte aber auch am Sonntag nicht in der regulären Spielzeit gefunden werden. Da auch die Overtime ohne Tor verlief, dauerte es bis zum Penaltyschießen, bis die Adler als Sieger das Eis verlassen konnten.


Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Eisbären nicht. Bereits am Dienstagabend wartet mit der Düsseldorfer EG der nächste Gegner auf den Rekordmeister. Ob Petersen oder Ziegler dann wieder im Kader stehen können, war am Montag noch nicht klar.

 

 

Foto: Tina Kurz

Bericht: Tom Kanzock

 

 


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DEL - Thomas Sabo Ice Tigers grüssen weiterhin von der Tabellenspitze

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(DEL/Wolfsburg/Nürnberg) (MM) Am 40. Spieltag empfing der neue Tabellenführer aus Nürnberg die Grizzlys aus Wolfsburg. Nürnberg profitierte dabei von einer sensationellen Serie von 12 Siegen aus den letzten 13 Spielen, während die lange an der Spitze stehenden Münchner zu Hause gegen Neuling Bremerhaven stolperten. Die Grizzlys gewannen drei der letzten 4 Spiele. Die bisherigen Partien gegeneinander endeten immer knapp. Das letzte Spiel wurde nach torlosen 65 Minuten erst im Shootout von den Ice Tigers für sich entschieden. Die Ice Tigers traten ohne Blacker, Jurcina, die geschont wurden, Patrick Buzas und Vladislav Filin an, während Coach Pavel Gross auf die gleiche Besetzung wie beim Sieg gegen Iserlohn zurückgreifen konnte. 

 

Die ersten beiden Möglichkeiten gingen an die Gäste, aber Reimer war beide Male zur Stelle. Wolfsburg spielte in der Anfangsphase mit viel körperlicher Präsenz und hatte Glück, dass es nach einem harten Check gegen Syvret keine Strafe gab. Syvret war benommen, konnte aber später weiterspielen. Es war von beiden Mannschaften ein schnelles Spiel, in dem beide sofort den Abschluss suchten. Leichte Vorteile lagen bei den Gästen, die etwas häufiger und gefährlicher vors gegnerische Tor kamen. Ein Konter der Hausherren wurde durch Felix Brückmann sehr gut entschärft. In der Folge allerdings gab es kurz hintereinander 2 Strafen gegen die Grizzlys. Beide Verteidiger mussten vom Eis. Nürnberg hatte so 1:46 doppelte Überzahl. Sie spielten sehr geduldig, Wolfsburg konnte sich nur 2x befreien, aber 4 Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe traf Patrick Reimer zum 1:0. Die restliche Unterzahl überstand Wolfsburg. Die Ice Tigers waren jetzt besser im Spiel. In der 16. Spielminute störte Patrick Reimer den Spielaufbau der Gäste, eroberte die Scheibe und passte zu Yasin Ehliz, der mit der Rückhand zum 2:0 traf. 2:18 vor Ende des ersten Abschnittes musste Martinovic wegen hohem Stock auf die Bank. In diesem Powerplay gab es einen Videobeweis. Hatte Nick Johnson sein erstes Tor für die Grizzlys geschossen? Am Freitag war ihm schon ein vermeintliches Tor aberkannt worden. Da war es der Schlittschuh gewesen. Die Schiedsrichter brauchten sehr lange. Kein Tor. Nick Johnson hatte die Latte getroffen und der Puck war vor der Torlinie wieder heruntergefallen. Felix Brückmann musste noch einmal Sekunden vor Ende einen höheren Rückstand verhindern. Es blieb beim 2:0.

 

Zu Beginn des 2. Drittels gab es früh eine Strafe gegen Nürnberg. Die Grizzlys spielten ihre Überzahl aber zu ungenau und konnten sie nicht zu einem Tor nutzen. Wieder komplett übten die Ice Tigers viel Druck aus. Sie waren zu diesem Zeitpunkt die klar bessere Mannschaft. In der 27. Spielminute musste Sharrow das Eis verlassen. Wolfsburg, die eine der besten Unterzahlmannschaften der Liga sind, schafften den Shorthander zum 1:2-Anschlusstreffer. Björn Krupp passte auf Christoph Höhenleitner, der abzog und traf. Die Gäste spielten das Unterzahlspiel, als hätten sie einen Mann mehr auf dem Eis, mussten aber nach dem Anschluss doch noch aufpassen. Jetzt waren die Grizzlys besser im Spiel. Die Ice Tigers bekamen den Puck nicht mehr so sicher unter Kontrolle, auch mehr Zweikämpfe gingen an die Gäste, die Scheibe konnte nicht mehr geordnet aus dem Drittel gespielt werden und somit fehlte der Zug zum Tor. Sehenswert waren die Konter, die sich auf beiden Seiten ergaben. In den letzten 5 Minuten hatten sich die Hausherren wieder etwas gefangen, konnten aber nicht weiter nachlegen.

 

 

 



Der Schlussabschnitt begann mit der 2:1-Führung der Ice Tigers. Die Anfangsphase spielte sich hauptsächlich in der neutralen Zone ab. Die erste Strafe in der 44. Minute überstanden die Grizzlys noch. Die nächste, zwei Minuten später, führte zum 3:1 für die Nürnberger. Pföderl hatte sein 17. Saisontor erzielt. Das nächste Powerplay konnte Nürnberg nicht nutzen, genau wie Wolfsburg 7 Minuten vor Schluß. Gerrit Fauser traf nur die Latte. Nürnberg verteidigte jetzt sehr geschickt und verwaltete den 2-Tore-Vorsprung. 1:30 vor dem Ende nahm Wolfsburg den Goalie vom Eis. Für die Grizzlys fiel kein Tor mehr, aber Yasin Ehliz verwandelte zum Endstand von 4:1 ins leere Tor.

 

 

 

Endergebnis:

Tomas Sabo Ice Tigers gegen Grizzlys Wolfsburg 4:1 (2:0|1:0|2:0)

 

Tore:
1:0 | 10:23 | Patrick Reimer (Dupuis, Reinprecht)
2:0 | 15:01 | Yasin Ehliz (Reimer)
2:1 | 26:44 | Christoph Höhenleitner (Krupp)
3:1 | 46:32 | Leonhard Pföderl (Reinprecht, Syvret)
4:1 | 59:33 | Yasin Ehliz

 

 

Zuschauer:
4.455

 


Aufstellung Wolfsburg:
 
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm , #20 Seifert, #44 Krupp, #21 Höhenleitner, #49 Voakes
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #22 Dibelka,  #23 Fauser, #26 Mulock, #27 Johnson, #43 Weiss,  #60 Riefers, #95 Pfohl


Aufstellung Nürnberg:

 

#32 Reimer, #29 Jenike,
#93 Pföderl, #28 Reinprecht, #17 P.Reimer, #42 Ehliz, #91 Dupuis, #19 Kozek, #39 Steckel, #26 Segal, #2 Festerling, #5 Syvret, #47 Pfleger, #77 Möchel, #33 Teubert, #8 Prust, #23 Martinovic, #22 Mebus, #24 Weber, #94 Linden, #79 Meilleur

 

 

Bericht: Martina Matthias

Foto: Birgit Eiblmaier (eishockey-online.com)


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DEL - Straubing Tigers verlieren gegen aufmüpfige Krefelder Pinguine mit 3:4 n.V.

 

 

(DEL/Straubing) (MA) Nach dem wichtigen Heimerfolg am Freitag gegen Schwenningen, galt es heute für die Mannschaft von Larry Mitchell einen weiteren Sieg gegen Krefeld draufzulegen. Die Krefelder wollten ihrerseits den Rückstand in der Tabelle verkürzen. Schwer war es für beide Teams, da sich über die volle Spielzeit mit einer teilweise unterirdischen Leistung aller Schiedsrichter rumschlagen mussten. Am Ende ging der knappe Sieg der Pinguine in Ordnung, da sie bei der Gesamtbetrachtung mehr vom Spiel hatten.

 

 

Die Tigers ließen sich lange im ersten Abschnitt von den jüngsten Erfolgen etwas blenden, kamen nicht zu ihrem Spiel, was auch daran lag das die Krefelder höchst engagiert zu Werke gingen. Zwar lies Niklas Treutle viele Schüsse nach vorne prallen aber stets war ein Krefelder schneller als ein Straubinger. Auch die Strafzeiten der Pinguine konnten die Tigers nicht in Tore ummünzen. Gleich drei Akteure befanden sich nach mindestens zwei fragwürdigen Entscheidungen in der Kühlbox. Aber das Mittel das die Tigers anwendeten war zu harmlos. Mit Schüssen von der blauen Linie ohne jeglichen Verkehr vor dem Tor ist es nicht schwer den Puck aus der Gefahrenzone zu bringen. Dann fiel nicht ganz überraschend das 0:1 (12.) durch Marcel Müller, weil die Tigers zu ungeordnet im eigenen Drittel waren und Müller völlig frei zum Schuss kam. Das war wenigstens ein Wake Up Call für die Tigers. von da an nahmen sie die Zweikämpfe besser an, gewannen an Selbstvertrauen und erzielten durch Thomas Brandl (19.) noch vor der Sirene den 1:1 Ausgleich. Der Schuss kam von Yeo und Brandl hielt den Schläger dazwischen. Kurz danach rettete sogar noch der Pfosten für Treutle nachdem Zalewski einen letzten platzierten Schuss abgegeben hatte. So blieb es beim Gleichstand nach den ersten zwanzig Minuten.

 


Kurios wurde das zweite Drittel. Die Pinguine zogen auf 1:3 davon durch die Tore von Mike Collins (22.) und Mark Mancari (30.). Den Tigers machte nicht nur ihr eigenes Spiel zu schaffen, sondern auch zwischendurch die teilweise merkwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichter. Heute wurde eine harte Linie der Referees angesetzt, während man am Freitag das Spiel weitestgehnds laufen lies. Es war keineswegs unfair, jedoch fanden die Unparteiischen immer wieder irgendwo ein strafbares Vergehen auf beiden Seiten.

 


So konnte sich wenigstens keine Mannschaft benachteiligt fühlen. Die Fans hatten da so ihr eigenes Gefühl. Den Tigers wurde im ersten Abschnitt bereits ein Tor durch Videobeweis aberkannt und auch im zweiten Drittel urteilten die Schiedsrichter nach dem Videobeweis wieder auf kein Tor gegen die Tigers. Der unsichere Niklas Treutle verspielte die Scheibe hinter dem eigenen Gehäuse, aber der Puck wurde unkorrekterweise mit dem Schlittschuh über die Linie befördert. Hier lagen die Schwarz-Weissen dann aber doch richtig. Mit diesem Rückstand hatten die Tigers nun auch im Schlussabschnitt zu kämpfen jedoch nicht allzu lange wie sich herausstellte.

 

 

 



 


Im Schlussabschnitt nahmen die Tigers eine Überzahl aus dem zweiten Drittel noch mit und durch eine weitere Strafe wurden die Pinguine auf drei Spieler dezimiert. Die Tigers konnten es zum 2:3 (41.) Anschlusstreffer durch Dylan Yeo nutzen. Die Hausherren blieben auch am Drücker und nutzten die Unsicherheiten bei den Krefeldern aus. Den Ausgleich für die Tigers besorgte Adam Mitchell (46.) nach guter Vorarbeit von Mike Hedden. Die Niederbayern übernahmen das Zepter und spielten weiter auf Sieg. Die Gäste konnten sich jedoch immer wieder geschickt aus der Affäre ziehen. Dies gelang den Unparteiischen an dem heutigen Nachmittag überhaupt nicht mehr. Bezeichnend war, als keines der beiden Teams überhaupt noch die Mühe machte sich bei den fragwürdigen Fehlentscheidungen zu beschweren. Das sagt schon viel aus. Es waren nicht nur fragwürdige Entscheidungen über Strafzeiten, auch die Icing wurden unterschiedlich ausgelegt. Das einzige Plus dabei war, das am Ende kein Team mehr als das andere benachteiligt wurde.

 


Die Tigers hatten in der Verlängerung auch erst mit einer Unterzahl zu kämpfen, die Entscheidung fiel jedoch erst 12 Sekunden vor dem Ende als die Krefelder einen schnellen Konter spielten und Daniel Pietta nach einem Querpass von Umicevic den Puck ins Tor der Tigers hämmerte. Am Ende sind die Punkte dem Spielverlauf dementsprechend verteilt. Die Tigers haben sich einen Puck für das Comeback im letzten Drittel verdient, die Pinguine waren aber insgesamt gesehen das aktivere Team und taten mehr für den Sieg. Dem waren sich auch beide Trainer nach dem Spiel einig. Larry Mitchell: "Für uns war es auch wichtig die Krefelder auf Distanz zu halten. Das ist uns halbwegs gelungen. Es war schwer heute, ich wusste das Krefeld stark aufspielen wird und Kompliment wie meine Mannschaft im letzten Drittel zurückgekommen ist." Für die Tigers geht es am Dienstag in Ingolstadt weiter. Ob mit oder ohne Matt Climie konnte nach dem Spiel noch nicht endgültig erklärt werden.

 

 

 

Spiel vom 22.01.2017
Straubing Tigers - Krefelder Pinguine 3:4 n.V. (1:1|0:2|2:0|0:1)

 


Tore:
0:1 |12.|Marcel Müller (Schymainski, Pietta)
1:1 |19.|Thomas Brandl (Yeo, Edwards)
1:2 |22.|Mike Collins (Klubbertanz, Rosa)
1:3 |30.|Mark Mancari (Klubbertanz, Schymainski) PP1
2:3 |41.|Dylan Yeo (Edwards, Zalewski) PP2
3:3 |46.|Adam Mitchell (Yeo, Hedden)
3:4 |65.|Daniel Pietta (Umicevic, Pierre)


Strafen:
Straubing 14 + 10 (Brandl), + 10 (Miller) + 20 (Miller) - Krefeld 14

 

Zuschauer:
4.404



Dylan Yeo (Foto: Ralf Schmitt / eishockey-online.de)


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DEL - Adler Mannheim mit 4:3 nach Penaltyschießen / Ryan MacMurchy sichert mit Hattrick zwei wichtige Punkte

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(DEL/Mannheim) PM (SK) - Nachdem die Adler am vergangenen Freitag den Eisbären mit 2:3 nach Verlängerung knapp unterlagen, wollten die Kurpfälzer an diesem
Sonntagnachmittag im direkten Rückspiel die vollen drei Punkte einsacken. Dem machten die Gäste aber einen Strich durch die Rechnung. Am Ende einer intensiv geführten Partie sollte auch diese Begegnung in die Verlängerung gehen. Denn mit den Toren von Jamie Macqueen (9.), Frank Hördler (11.) und Micki Dupont auf Berliner Seite und den Toren von Ryan MacMurchy (27./32.) und Christoph Ullmann (48.) auf Mannheimer Seite sollte es beim 3:3 nach der regulären Spielzeit bleiben. Da auch die Overtime keine Entscheidung brachte, fiel die Entscheidung erst im Penaltyschießen. Hier war es erneut Ryan MacMurchy, der für den entscheidenden Treffer sorgte und seinem Team so den Zusatzpunkt sicherte.

 

 

Begleitet von einem Sonderzug und zahlreichen Bussen erwischten die Eisbären den eindeutig besseren Start in die Partie. Denn vom Pass von Luke Adam auf David Wolf abgesehen, war von den Hausherren nicht viel zu sehen (2.). Die Adler hatten sichtlich Mühe ins Spiel zu finden. Besser machten es da die Gäste. Neun Minuten waren gespielt, als Dennis Endras im Mannheimer Gehäuse das erste Mal hinter sich greifen musste. Jamie Macqueen hatte die Vorlage von Spencer Machacek eiskalt zum 1:0 aus
Eisbärensicht genutzt (9.). Keine zwei Minuten später legte sein Mannschaftskamerad Frank Hördler in Berliner Überzahl das 0:2 nach (11.). Dennis Endras war ohne Sicht
auf den Puck und machtlos. Das zweite Tor binnen Minuten und die erste eigene Überzahl schienen wie ein Weckruf und Mannheim mühte sich.

 

 

Doch trotz aller Bemühungenreihte sich ein verschossener Schuss an den anderen und die Scheibe wollte partout nicht über die Linie, so dass es beim Stand von 0:2 in die erste Pause ging. Coach Sean Simpson konnte mit der bisherigen Vorstellung seines Teams nicht zufrieden gewesen sein. Und er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn die Adler kamen mit deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor aus der Kabine. Hatte Carlo Colaiacovo noch knapp verzogen (27.), so nutzte Ryan MacMurchy einmal mehr die 27. Spielminute für ein Tor. Der Mann mit der 27 auf dem Rücken verkürzte für seine Farben auf 1:2 (27.). Und auch heute hatte er mit einem Treffer nicht genug. Kaum hatten die Mannheimerdie 2 + 10 Strafe gegen Chad Kolarik wegen Check gegen den Kopf schadlos überstanden, da schlug der Stürmer erneut zu und glich vom Bully weg zum 2:2-Pausenstand aus (32.).



 

Hoch her ging es dann im Schlussabschnitt. Beide Teams drängten jetzt auf den entscheidenen Treffer. Den hatte Christoph Ullmann bereits in der 47. Spielminute auf der Kelle, doch Petri Vehanen im Tor der Eisbären rettete mit einem Hammersave. Nur eine Minute später musste er sich Ullmann dann aber doch geschlagen geben - 3:2 für die
Adler (48.). Fast schien es, als könnten die Kurpfälzer die drei Punkte einsacken. Doch den Wunsch machte Micki Dupont zunichte mit seinem Schlenzer zum 3:3-Ausgleich (57.).

 


Da weder in den verbleibenden drei Spielminuten noch in der Verlängerung der alles entscheidende Treffer fallen wollte, musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Hier krönte Ryan MacMurchy seinen Arbeitstag mit einem Hattrick und dem alles entscheidenden Treffer zum 4:3. Für das Team von Headcoach Simpson steht jetzt erst einmal die zweite Stippvisite im hohen Norden bei den Fishtown Pinguins an (Mittwoch, 25. Januar 2017), ehe am 27. Januar die Krefeld Pinguine zu Gast in der heimischen SAP Arena sein werden.

 

 

Spiel vom 22. Januar 2017
Adler Mannheim - Eisbären Berlin 4:3 (0:2|2:0|1:1|1:0 SO)

 

 

Tore:
0:1 | 9.|Jamie Macqueen (Spencer Machacek)
0:2 |11.|Frank Hördler (Constantin Braun, Laurin Braun)
1:2 |27.|Ryan MacMurchy (Chad Kolarik, Denis Reul)
2:2 |32.|Ryan MacMurchy (Luke Adam)
3:2 |48.|Christoph Ullmann (Luke Adam, Carlo Colaiacovo)
3:3 |57.|Micki Dupont (Julian Talbot)
4:3 |SO |Ryan MacMurchy

Zuschauer:
13.600



(Foto Tina Kurz)


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DEL - EHC Red Bull München gewinnen mit 6:2 klar bei den Schwenninger Wild Wings

serc muenchen epa 22012017

 

(DEL/München) PM  Der EHC Red Bull München hat nach der 1:3-Heimniederlage gegen Bremerhaven die richtige Antwort gefunden und bei den Schwenninger Wild Wings verdient mit 6:2 gewonnen. Nach dem Führungstreffer von Dominik Kahun waren vor 3.512 Zuschauern noch Michael Wolf, Brooks Macek (2), Mads Christensen und Derek Joslin für den Deutschen Meister erfolgreich.

 


In Schwenningen zeigte das Team von Don Jackson ein nahezu perfektes erstes Drittel. Innerhalb von fünf Minuten erspielten sich die Gäste einen Drei-Tore-Vorsprung. Besonders im Powerplay zeigten sich die Isarstädter effektiv. Erst traf Dominik Kahun per Rebound zum 1:0 (12.), wenig später legte Michael Wolf ebenfalls in Überzahl nach (15.). Den dritten Treffer verbuchte dann Brooks Macek, der wieder einen Rebound von Wild-Wings-Torhüter Dustin Strahlmeier verwertete (17.). In der 19. Minute gelang den Schwenningern durch Daniel Schmölz noch der Anschlusstreffer.

 

 

Am effektiven Münchner Auftreten sollte sich auch nach der ersten Pause nichts ändern. Schon nach 43 Sekunden im zweiten Drittel erzielte Mads Christensen das 4:1 für die Landeshauptstädter. Der Däne fälschte einen Schuss von Florian Kettemer unhaltbar ab (21.). Danach kontrollierten die Gäste weiter die Partie und waren wieder in Überzahl brandgefährlich. Michael Wolf hatte gleich zwei Mal die Chance auf das fünfte Münchner Tor (33.).

 





Auch in den letzten 20 Minuten waren die Red Bulls die spielbestimmende Mannschaft. In der 46. Minute belohnten sich die Gäste auch für ihren Aufwand. Derek Joslin traf per Schlagschuss von der blauen Linie zum verdienten 5:1. Der Wille der Gastgeber war damit endgültig gebrochen, Schwenninger Abschlüsse waren in der Folge Mangelware. Dennoch sollte den Wild Wings noch ein Treffer gelingen. In der 58. Minute schloss Istvan Bartalis einen Konter zum 2:5 ab. Das letzte Tor gebührte aber den Roten Bullen. Brooks Macek markierte 29 Sekunden vor dem Ende den sechsten Münchner Treffer.

 


Michael Wolf: „Wir sind sehr gut aus der Kabine gekommen, haben gleich viel Druck entwickelt. Die letzten Spiele haben nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Das war heute besser. Es war wichtig, dass wir das erste Tor erzielt haben, außerdem hatten wir wieder einmal einen starken Torhüter.“

 


Endergebnis
Schwenninger Wild Wings gegen EHC Red Bull München 2:6 (1:3|0:1|1:2)

 

 

Tore
0:1 | 11:11 | Dominik Kahun
0:2 | 14:24 | Michael Wolf
0:3 | 16:21 | Brooks Macek
1:3 | 18:21 | Daniel Schmölz
1:4 | 20:43 | Mads Christensen
1:5 | 45:30 | Derek Joslin
2:5 | 57:16 | István Bartalis
2:6 | 59:32 | Brooks Macek

Zuschauer
3.512



(Foto Gepa Pictures)


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DEL - Rheinderby die Nächste Auflage - Siegesserie der Düsseldorfer EG gerissen 1:2 Niederlage gegen Kölner Haie

deg koeln 22012017

 

(DEL/Düsseldorf) PM Wenn es auch für die Düsseldorfer EG in dieser Saison bisher alles andere als rund lief, war doch auf eines Verlass: Derbysiege gegen die Kölner Haie! So war die Hoffnung groß, dass die DEG ihre aktuelle Negativserie im dritten Vergleich mit dem ewigen Rivalen aus der Domstadt beenden würde. Doch die Haie hatten gehörig was dagegen und rangen der DEG in einer engen und umkämpften Partie mit 1:2 (0:0; 0:2; 1:0) alle drei Punkte ab.

 

 

Die Kölner zeigten von Beginn an, dass sie nicht gewillt waren, eine weitere Niederlage in einem prestigeträchtigen Derby zu kassieren. In der Anfangsphase des Spiels war die Mannschaft von Cory Clouston das aktivere Team mit mehr Aktionen in Richtung des gegnerischen Tors. Die beste Chance für die Gäste hatte Alexander Sulzer, dessen Schuss von der blauen Linie zuerst an den rechten Pfosten und von dort an die Kufen von Mathias Niederberger sprang, von wo er wiederum hauchdünn am anderen Pfosten vorbeistrich (6.). Die volle Aufmerksamkeit der Rot-Gelben, die heute ohne Tim Schüle, Alex Preibisch und – natürlich – Daniel Kreutzer aufliefen, lag zunächst darauf, dem Ansturm der Haie standzuhalten.

 

 

Deshalb ergaben sich nach vorne kaum Gelegenheiten. Anders als noch am Freitag in Nürnberg hielt sich die DEG-Unterzahl im ersten Drittel schadlos, wobei die DEG 53 Sekunden lang eine 3:5-Situation zu überstehen hatte. Zum Ende des ersten Abschnitts durfte auch die DEG in doppelter Überzahl ran. In den 90 Sekunden mit zwei Mann mehr feuerte Drayson Bowman zwei Mal gefährlich auf das Gehäuse von Gustaf Wesslau (19.). Auch Stephan Daschners Schuss sorgte für Gefahr (20.). Torlos ging es in die erste Pause.

 

 

Die zweiten 20 Minuten begannen für die DEG denkbar ungünstig. Als hinten die Zuordnung nicht stimmte, fällte Marcel Brandt nach nur 68 Sekunden in höchster Not den allein aufs Tor zueilenden Johannes Salmonsson. Die völlig richtige Entscheidung des Schiedsrichterduos Schimm/Brill: Penalty. Den parierte Niederberger glänzend mit seinem linken Schoner, wobei Salmonsson sehr gut geschossen hatte und seinen Rückhandheber lediglich einen Tick zu niedrig ansetzte. Danach blieben die Haie am Drücker, begünstigt durch eine weitere Überzahl. Christian Ehrhoff schlenzte die Scheibe aus dem rechten Bullykreis ans rechte Kreuzeck (27.).

 

 





Als die DEG wieder komplett war, forderte Travis Turnbull Niederberger im 2:1-Konter mit einem Schuss auf die kurze rechte Fanghandecke heraus (29.). Zur Mitte des Spiels mehrten sich die Offensivaktionen der DEG. Gegen Norm Milleys Schuss aus halbrechter Position zeigte sich Wesslau reaktionsschnell (36.). Im direkten Gegenzug war die DEG-Abwehr dann geknackt: Nach einem 3:1-Konter stand Nico Krämmer unbedrängt vor dem Kasten und vollendete über den chancenlosen Niederberger hinweg (36.). In Überzahl legten die Kölner nach. Eriksson täuschte einen Schlagschuss an, um dann doch zu schlenzen. Durch den regen Verkehr vor Niederberger hindurch bahnte sich der Puck seinen Weg und schlug zwischen den Schonern des DEG-Schlussmannes hindurch zum 0:2 ein (38.). Das Derby war hart umkämpft, für diese Aktion musste Davis für zwei Minuten pausieren.

 

 

Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal spannend, weil die DEG nie aufsteckte und den Haien einen großen Kampf bot. Maxi Kammerer versuchte sich aus unverschämt spitzem Winkel auf Höhe der verlängerten Torlinie und setzte die Scheibe ans Gestänge (48.). In Überzahl schaltete der Youngster im Gewühl am Schnellsten, als der Puck nach einem Schuss von Kurt Davis vor dem Tor lag:

 

 

Mit dem 1:2-Anschlusstreffer war die DEG wieder dran und die DEG-Fans unter den 13.078 Zuschauern im prächtig gefüllten ISS DOME witterten Morgenluft. Die DEG rannte weiter an: Ein Schuss von Bowman aus dem linken Bullykreis segelte ganz knapp rechts am Gehäuse der Haie vorbei (55.). Wenig später trug der verhinderte Torschütze die Scheibe über die rechte Seite ins Drittel der Haie, Marco Nowak übernahm, legte den Puck dann aber links daneben (57.). Mit einem zusätzlichen Feldspieler auf dem Eis setzte sich die DEG in der Schlussminute im Angriffsdrittel fest, fand aber so recht keinen Weg durch die gut stehende Deckung der Gäste. Am Ende waren alle Bemühungen erfolglos.

 

 

 

Schon am Dienstag findet das nächste DEG-Endspiel bei den Eisbären Berlin statt (Spielbeginn 19:30). „Solange es rechnerisch realistisch möglich ist, die Playoffs zu erreichen, werden dafür weiter alles geben“, gab sich Christof Kreutzer nach dem Spiel kämpferisch. Nach dem Gastspiel an der Spree steht ein Heimspiel-Doppelpack gegen Iserlohn (Freitag, 19:30 Uhr) und Wolfsburg (Sonntag, 16:30 Uhr) auf dem Programm.



(Foto Birgit Häfner)


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