

(DEL/Iserlohn) (BM) Mit einer dünn besetzten Mannschaft machte sich Pat Cortina auf den Weg an den Seilersee. Ohne die Langzeitverletzten Goc, Poukkula und Billich und die kurzfristig ausgefallenen Maurer, Herpich und Kurth traten die Schwaben im Kellerduell an. Keines der Teams wollte nach dem Spiel mit der roten Laterne nach Hause fahren. Für Spannung war also gesorgt. Iserlohn führte über weite Strecken des Spiels und kam es kurz vor Ende zum erlösenden Ausgleich. In der Overtime sicherte Istvan Bartalis den Zusatzpunkt für sein Team.
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat sich mit Björn Svensson verstärkt. Der 30-jährige Angreifer kommt mit sofortiger Wirkung vom schwedischen Traditionsclub Färjestad BK.
„Björn Svensson ist ein schneller Schlittschuhläufer und hartnäckiger Arbeiter“, sagt ERC-Trainer Tommy Samuelsson, der den Neuzugang als Gegenspieler aus der schwedischen Liga SHL kennt. „Er verfügt über eine gute Eishockey-Ausbildung und wird uns frische Energie geben. Es freut mich sehr, dass er die Herausforderung DEL annimmt und sich in dieser Liga beweisen will.“
„Wir haben den Transfermarkt gründlich beobachtet“, sagt ERC-Sportdirektor Jiri Ehrenberger. „Durch unsere Ausfälle wollten wir einen Spieler, der in der laufenden Saison schon im Einsatz war und keine lange Anlaufzeit brauchen wird.“ Svensson hat in dieser Saison 31 Spiele in der SHL (3 Tore, 3 Assists) und sechs Spiele in der Champions Hockey League (1 Tor, 3 Vorlagen) bestritten.
„In den vergangenen Jahren bei Malmö hat er eine gewichtigere Rolle gespielt“, berichtet Samuelsson und verweist auf Svenssons 14 Tore im Vorjahr. Der Angreifer sagt: „In Färjestad lief es zuletzt nicht wie erwünscht. Als sich dann die Gelegenheit ergab, nach Ingolstadt zu wechseln, habe ich diese gerne angenommen. Ich freue mich schon auf das erste Spiel im ERC-Trikot.“ Verläuft die Lizenzierung wie gewünscht, wird der Angreifer bereits heute Abend im Heimspiel gegen Wolfsburg auflaufen.
Björn Svensson wird beim ERC Ingolstadt das Trikot mit der Nummer 91 tragen.
(Foto Citypress)
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(DEL/Schwenningen) PM Die Schwenninger Wild Wings haben den Vertrag mit Manager Jürgen Rumrich verlängert. »Wir haben vor zwei Jahren einen neuen Weg eingeschlagen und wollen diesen gemeinsam mit Jürgen Rumrich weitergehen«, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Michael Werner.
»Trainer Pat Cortina besitzt noch einen Vertrag über die kommende Saison hinaus und gemeinsam mit Manager Jürgen Rumrich sollen nun die Weichen für die Zukunft der Wild Wings gestellt werden. Die Personalie des Managers nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Da nun Klarheit auf dieser Position herrscht, gilt es alle Kräfte zu bündeln, um Platz zehn für die verbleibenden Spiele in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig kann die Kaderplanung für die neue Saison vorangetrieben werden.«
Jürgen Rumrich trat im Februar 2015 das Amt des Managers bei den Schwenninger Wild Wings an. Sein Vertrag wurde nun um zwei Jahre verlängert.
(Foto eishockey-online.com/Archiv)
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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie basteln am Team der Zukunft. Jetzt wurde der nach der laufenden Spielzeit endende Vertrag mit Stürmer Ryan Jones um weitere zwei Jahre bis 2019 verlängert. Der am 14. Juni 1984 geborene Kanadier wechselte in der Saison 2014/15 aus Nordamerika nach Köln und absolvierte bislang 117 DEL-Spiele für den KEC. Dabei sammelte der Linksschütze insgesamt 72 Scorerpunkte (46 Tore, 26 Vorlagen). In der aktuellen Saison ist Jones mit bislang 16 Treffern der Toptorjäger der Kölner Haie.
„Ich wollte zu Beginn der Spielzeit sehen, wie gut ich in die Saison komme. Für mich war aber immer klar, dass die Haie die letzte Station meiner Karriere sein werden. Ich will weiter gutes Eishockey spielen. Die Gelegenheit dazu habe ich jetzt. Dazu fühlen meine Familie und ich uns in Köln einfach wohl. Deshalb freuen wir uns, weitere zwei Jahre hierbleiben zu können“, erklärt Ryan Jones zu seiner Vertragsverlängerung.
Auch Haie-Sportdirektor Mark Mahon freut sich über den Verbleib des Stürmers: „Ryan Jones ist ein wichtiger Bestandteil des Haie-Teams. Er ist auf dem Eis und in der Kabine ein absoluter Führungsspieler. Für den Erfolg des KEC gibt er immer alles, geht auf dem Eis dahin, wo es weh tut und ist so vor dem gegnerischen Tor sehr gefährlich. Wir freuen uns, dass er weitere zwei Jahre das Haie-Trikot trägt.“
(Foto Ingo Winkelmann)
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(DEL/Mannheim) PM Mit drei Verteidigertoren kamen die Adler im Nachholspiel gegen den ERC Ingolstadt zu einem 4:2-Erfolg. Nach dem frühen 0:2-Rückstand (Tore: Oppenheimer, Irmen) drehten die Adler die Partie im zweiten Drittel mit den Treffern von Marcus Kink, Dominik Bittner und Carlo Colaiacovo. Nikolai Goc besorgte im Schlussdrittel das Tor zum 4:2-Endstand. Mit dem fünften Heimsieg in Folge schieben sich die Adler in der Tabelle wieder an den punktgleichen Kölner Haien vorbei auf Platz drei.
Vier Tage nach dem emotionalen Höhepunkt beim DEL Winter Game hatten die Adler, zurück im Ligaalltag, zunächst so ihre Probleme gegen hellwache Ingolstädter. Thomas Oppenheimer nutzte die erste Chance der Gäste zur 1:0-Führung, eine knappe halbe Minute später bedankte sich Danny Irmen für einen Fehler der Adler im eigenen Drittel mit dem 2:0. Ryan MacMurchys Direktabnahme in der sechsten Minute war zu unplatziert, doch der Schuss des Mannheimer Torjägers bei seinem Comeback nach überstandener Verletzungspause war der Auftakt zu konzentriertem und strukturiertem Spiel.
Carlo Colaiacovo (11. Minute), Luke Adam (17.) und erneut Ryan MacMurchy (20.) prüften Ingolstadts Keeper Marco Eisenhut, der von seinem Trainer Tommy Samuelsson nach dem „zu Null“ in der SAP Arena Anfang Dezember wieder das Vertrauen erhielt. Doch die Mannheimer Versuche waren in den ersten zwanzig Minuten noch nicht zwingend genug.
Drei Tore im Mitteldrittel bringen die Wende
Die Adler schafften es, die Partie im Mittelabschnitt zu drehen. Doch bezeichnend dafür, dass dazu eine gehörige Portion Arbeit notwendig war, waren die Torschützen. Zunächst fälschte Kapitän Marcus Kink einen Schlenzer von Mathieu Carle zum 1:2-Anschlusstreffer ab (30.), zweieinhalb Minuten später arbeitete Dominik Bittner mit Hilfe des Pfosten und des gegnerischen Keepers die Scheibe zum Ausgleich über die Linie. Und in Minute 35 brachte Carlo Colaiacovo die Blau-Weiß-Roten mit 3:2 in Führung. Für den 33 Jahre alten Verteidiger war es der sechste Treffer im elften Spiel.
Und auch im dritten Drittel war ein Verteidiger zur Stelle: Nikolai Goc machte mit seinem Schlenzer zum 4:2 in der 49. Minute alles klar. Die Gäste prüften zwar Adler-Keeper Dennis Endras noch einige Male, doch die Hausherren ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Auch gegen sechs Ingolstädter Feldspieler in den letzten neunzig Sekunden ließen die Adler nichts mehr anbrennen.
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Schwenningen) PM Die Schwenninger Wild Wings haben mit Verteidiger Benedikt Brückner und den beiden Stürmern Simon Danner und Marcel Kurth ein deutsches Trio über die Saison hinaus an den Klub gebunden.
»Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Sascha Goc hat Simon Danner das Kapitänsamt übernommen und so gezeigt, dass er nicht nur auf dem Eis Verantwortung übernehmen kann. Er ist ein sehr wichtiger Spieler in unserem Mannschaftsgebilde und wir freuen uns, dass er den Wild Wings erhalten bleibt. Auch Marcel Kurth und Benedikt Brückner sind wichtige deutsche Spieler für uns. Benedikt verleiht unserer Defensive Stabilität, auf ihn ist zu einhundert Prozent Verlass«, erklärt Manager Jürgen Rumrich.
Seinen Vertrag verlängert hat ebenfalls Marcel Kurth. Der 22-Jährige kehrte 2015 zu seinem Heimatverein zurück und hat sich seit dieser Zeit im Team der Wild Wings etabliert. »Marcel kam aus der DEL2 nach Schwenningen zurück und hat sich sehr schnell an das höhere Tempo in der Deutschen Eishockey Liga gewöhnt. Er ist einer der Spieler, der unseren eingeschlagenen Weg verkörpert auf junge deutsche Spieler zu setzen. Auch charakterlich passt er perfekt in unsere Mannschaft«, so Rumrich weiter.
Sowohl Marcel Kurth als auch Benedikt Brückner unterschrieben Verträge über zwei, Simon Danner erhält einen Vertrag über drei Jahre.
(Foto Jens Hagen)
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(DEB/Nationalmannschaft) Die Nachfrage nach Eintrittskarten für die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai in Köln und Paris) ist auch zu Beginn des WM-Jahres ungebrochen. Nun steht auch der vierte WM-Spieltag in der Kölner LANXESS arena, namentlich Montag der 8. Mai 2017, vor dem Ausverkauf. Dort wird am Nachmittag um 16:15 Uhr der absolute Klassiker Deutschland-Russland (aktuell Weltranglisten-Zweiter) geboten, gefolgt vom weiteren Top-Spiel USA-Schweden (20:15 Uhr).
Für diesen Spieltag sind insgesamt nur noch knapp 900 Tickets in den mittleren Sitzplatz-Kategorien 2, 3 und 4 zu haben, darüber hinaus auch noch attraktive Hospitality-Angebote in der Kombination aus Top-Sitzplätzen und einem erstklassigem Gastronomieangebot im „Backstage“-Restaurant. Die Kategorien 1 und 5 sind bereits komplett vergriffen.
"Dass dieser Spieltag besonders zieht, ist kein Wunder, denn gleich drei der fünf aktuell weltbesten Eishockey-Nationen werden an jenem Montag in Köln ihr Können darbieten", erläutert Henner Ziegfeld, Generalsekretär der 2017 IIHF WM, und fügt hinzu: "Zudem freuen sich die deutschen Fans genauso wie die zahlreichen Mitglieder der russischen Gemeinde in Nordrhein-Westfalen auf ein weiteres der vielen WM-Duelle der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gegen die große russische 'Sbornaja'. Bereits bei der 2010 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft haben beide Fangruppen in gleich zwei Begegnungen die ausverkaufte Kölner LANXESS arena in ein friedlich-fröhliches Eishockey-Tollhaus verwandelt. Wer erinnert sich nicht daran, wie ein sensationell auftrumpfendes deutsches Team die mit allen Stars gespickte russische Mannschaft im Halbfinale lange am Rande der Niederlage hatte?"
Es ist also kaum damit zu rechnen, dass es die Spiele des 8. Mai noch in den im Frühjahr beginnenden den Einzelkartenverkauf schaffen. Für alle, die an diesem Eishockey-Großkampftag in Köln noch live dabei sein wollen, heißt die Devise also jetzt: "Ranhalten"!
Immer mehr zu einem "Super-Samstag" entwickelt sich zudem der 13. Mai 2017 in Köln mit drei Spielen. Hier trifft Deutschland am Abend um 20:15 Uhr auf die auch im Eishockey stets unbequemen Italiener. Vorher gibt es um 12:15 Uhr die Partie Lettland-USA, gefolgt um 16:15 Uhr von Russland-Slowakei. Für diesen Spieltag gibt es auch nur noch gut 2.800 Karten. In der Kategorie 5 sind für diesen Tag bereits keine Tickets mehr erhältlich.
Eintrittskarten für die 64 Spiele der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Kölner LANXESS arena und der Pariser AccorHotels Arena gibt es:
- online auf www.iihfworlds2017.com und www.facebook.com/iihfhockey
- Telefonisch unter +49 (0)1806 2017 01 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen // Montag-Sonntag 08.00 – 19.00 Uhr)
(Foto eishockey-online.com)
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(DEL/Mannheim) PM ECHL, AHL, NHL und KHL – Drew MacIntyre hat in seiner Karriere schon so einiges gesehen und erlebt. Jetzt schnuppert der 33-jährige Kanadier erstmals DEL-Luft. Im Interview spricht MacIntyre über seine ersten Eindrücke, den Wechsel nach Mannheim und seine Ziele bei den Adlern.
Drew, herzlich willkommen in der Eishockeystadt Mannheim. Das erste Training mit der Mannschaft ist vorbei, wie fällt dein erster Eindruck aus?
Es war ein gutes Training und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mit den Jungs auf dem Eis zu stehen. Ich freue mich auf das, was jetzt noch kommt.
Du hast zuletzt 21 KHL-Spiele für Medve¨čak Zagreb bestritten, warum hast du dich für einen Wechsel entschieden?
Nach der Vertragsauflösung in Hamburg habe ich im Sommer vergangenen Jahres ein Trainingscamp mit den Washington Capitals absolviert. Danach fiel der Entschluss, einen Drei-Monats-Vertrag in Zagreb zu unterzeichnen. Sowohl für die Organisation als auch für mich war es das Beste. Gegen Ende meiner Vertragslaufzeit habe ich mich nach einem neuen Verein umgeschaut. Dankbarerweise waren einige Teams an mir interessiert, und jetzt bin ich hier. Ich wollte mein Können in der DEL unter Beweis stellen und die Adler sind eine Spitzenmannschaft. Das hat mir die Entscheidung letztlich sehr leicht gemacht.
Apropos Hamburg: Wie war das für dich, als du vom Rückzug der Freezers erfahren hast?
Das war sehr enttäuschend, keine Frage. Die Nachricht kam sehr spät. Daher war es auch nicht leicht, einen neuen Verein zu finden. Die meisten Clubs hatten ihre Kaderplanungen bereits beendet. Außerdem hatten wir uns auf die Zeit in Hamburg gefreut. Das Appartement war einzugsbereit und meine Tochter war bereits in der Schule angemeldet.
Was weißt du bereits über die Adler?
2011 war ich mit den Buffalo Sabres hier in Mannheim, damals noch mit Luke Adam und Jochen Hecht. Ich war hinter Ryan Miller und Jhonas Enroth der dritte Torhüter. Wir waren ein paar Tage in der Stadt, da konnte ich mir ein erstes Bild machen. Jeder kennt Mannheim und weiß, dass die Adler eine Top-Adresse sind.
Wie hast du denn in diesem Spiel die Stimmung in der SAP Arena wahrgenommen?
Das war unglaublich. Ich stand damals zwar leider nicht auf dem Eis, konnte aber das Geschehen von der Tribüne aus verfolgen. Die Stimmung in der Arena war sensationell.
Kennst du neben Luke Adam noch weitere Spieler aus dem Team?
Ich kenne Aaron Johnson sehr gut, mit ihm stand ich vor zwei Jahren beim Spengler Cup in Davos für Team Kanada auf dem Eis. Mit Mathieu Carle habe ich zusammen in Hamilton gespielt. Generell habe ich gegen einige der Jungs schon gespielt.
Welche Ziele hast du für die Zeit bei den Adlern gesteckt?
Ich möchte nicht zu weit nach vorne schauen. Ich bin gekommen, um der Mannschaft zu helfen. Alles andere wird sich zeigen. Dennis ist einer der besten Keeper in Deutschland. Wenn ich meinen Einsatz bekomme, möchte ich meine Leistung bringen. Ich bin zuversichtlich, dass mir das auch gelingt. Ich war zufrieden mit meinen Leistungen in der KHL und hoffe, dass ich daran anknüpfen kann.
Du wirst mit der Rückennummer 34 auflaufen. Welche Geschichte steckt dahinter?
Eine Geschichte steckt nicht dahinter. Ich habe nie mit dieser Nummer gespielt, bis ich in Toronto war. Seitdem trage ich sie.
(Interview & Foto Adler Mannheim)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Wir, Martina und Jörg Matthias von eishockey-online.com, hatten die Gelegenheit die Grizzlys Wolfsburg über 12 Tage mal näher zu betrachten und sie auch auswärts zu begleiten. Die Grizzlys schossen in dieser Zeit 12 Tore, eroberten 8 Punkte, kassierten aber auch 12 Gegentore. Sie siegten 2x glatt (jeweils zu Hause), verloren einmal glatt (in Straubing) und verloren 2x in Overtime/Penaltyschiessen (in Mannheim und zu Hause gegen Nürnberg). Insgesamt eine durchwachsene Quote, aber angesichts der Personalsituation in dieser Zeit noch durchaus zufriedenstellend.
Los ging es am 28.12.16 ohne 5 Stammspieler gegen Düsseldorf. Die Wolfsburger siegten souverän mit 4:1. 2 Tage später stand die Partie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers auf dem Programm. Diesmal fehlten 7 Spieler. Da zeigte sich schon, dass Eishockey auch ungerecht sein kann, denn die Grizzlys spielten eines ihrer besten Spiele in dieser Saison, aber verloren im Penaltyschiessen. Beiden Mannschaften war in der regulären Spielzeit kein Tor gelungen. Trotzdem war es hochklassig und unterhaltsam. Dann war Silvester: Die Spieler liessen es ruhig angehen. Schließlich hatte man noch ein hartes Programm vor sich. Im Januar und Februar werden die Weichen für die Playoffplätze gestellt. Am 2.1. waren wir bei der Abfahrt der Mannschaft nach Mannheim und Straubing dabei. Motiviert stiegen die Grizzlys in den Bus, aber wieder fehlten einige, die die Auswärtsfahrt erst gar nicht antreten konnten. Kapitän Tyler Haskins ließ es sich aber nicht nehmen, obwohl sein Einsatz zu diesem Zeitpunkt schon so gut wie ausgeschlossen war.
In Mannheim ging den Grizzlys Wolfsburg zum Schluß die Puste aus. Wieder ohne 5 gegen eine Mannschaft mit 4 fast gleichwertigen Sturmreihen reichte es nur bis 90 Sekunden vor der Schlusssirene. Clevere Mannheimer nutzten einen Fehler, glichen aus und legten gleich nach 16 Sekunden in der Overtime den Siegtreffer nach. Da wäre mehr drin gewesen. Im Kabinengang und am Bus sah man unserer Mannschaft die Enttäuschung schon an. Für ihre Fans nahmen sie sich jedoch Zeit und lächelten in die Kameras. Ein Danke an dieser Stelle an Brent Aubin, der einem jungen Mädchen trotz der Niederlage den schönsten Geburtstag bereitete.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Straubing. Wir selbst gönnten uns noch einen Tag in Mannheim und fuhren erst am Spieltag hinterher. In Straubing lief dann das Kontrastprogramm. Hier war es bitterkalt, der Winter war da und die Grizzlys spielten nicht gut. Das Lazarett hatte sich nicht gelichtet. Den Grizzlys fehlte das Schussglück und es sah auch alles sehr viel schwerfälliger aus. Straubing nutzte die Gunst der Stunde und gewann 3:0. Wieder waren wir erstaunt, wie freundlich die Spieler der Grizzlys nach dem Spiel waren. Wir trauten uns fast nicht zu ihnen, wollten ihnen ihre Privatsphäre lassen und waren ja auch selbst enttäuscht. Was sollte man auch sagen? Es war kein gutes Spiel gewesen. Trotzdem hatten viele ein nettes Wort für uns und wir für sie. Wir winkten dem Bus hinterher, der durch das nächtliche und verschneite Straubing Richtung Wolfsburg fuhr. Durchgefroren vom Spielverlauf, der kalten Halle und dem Winterwetter gingen wir zurück zum Hotel, um am nächsten Tag auch nach Hause zu fahren.
Am Samstag war Öffenlichkeitsarbeit angesagt. Die Grizzlys luden zum Empfang für ihre Dauerkarteninhaber ein. Dort empfingen sie uns wieder so wie wir sie kannten. Freundlich, fröhlich und selbstbewußt. Es waren zahlreiche Fans erschienen, eine Vertragsverlängerung (Christoph Höhenleitner für weitere 2 Jahre) wurde bejubelt und die Mannschaft versuchte sich als Kellner für ihre Fans. Erfreulich war es, dass man in persönlichen Gesprächen hören konnte, daß einige Spieler doch auf dem Weg der Besserung waren und schon am nächsten Tag gegen Bremerhaven oder zumindest in nächster Zeit wieder sportlich zu Verfügung stehen würden. Einige Spieler mussten das nette Stelldichein früher verlassen. Sie spielten in der Autostadt ein Showtraining und ein kleines Match mit dem Nachwuchs.
Sonntag war wieder Matchday. Bremerhaven kam zum ersten Mal in ihrer DEL-Geschichte nach Wolfsburg. Die Halle war gut gefüllt, auch wegen der ca. 600 Gästefans. Aber auch die Werbung, in die Halle zu ,hatte gegriffen. Wie am vorherigen Tag waren die Grizzlys auch auf dem Eis wie ausgewechselt. Es fehlten zwar erneut 5 Spieler (immer wenn einer genesen war, kam ein neuer Kranker hinzu) und sie gerieten auch erst wieder in Rückstand. Aber dann nach dem Motto "Jetzt erst recht" spielten sie sich in einen Torrausch. Es war etwas Harakiri-Eishockey. Sie wollten Tore schiessen also ließen sie auch in der Abwehr was zu. Den Zuschauern gefiel es und das Ergebnis stimmte ja dann auch. Unsere Story endete hier mit einem Sieg.

(hier geht´s zum Spielbericht gegen die Fischtown Pinguins)
Wir haben gelernt, daß es nicht immer so geht wie man es sich wünscht - als Fan und auch als Mannschaft. Der Blick hinter die Kulissen macht deutlich, wie schwer der Weg zum nächsten Sieg ist.
Wir, Martina und Jörg, danken den Grizzlys, dass wir in dieser Zeit einen Einblick auch an Spieltagen haben durften. Bedanken möchten wir uns auch bei Christopher Gerlach, dem Pressesprecher der Grizzlys Wolfsburg, für die Organisation und Charly Fliegauf, dem Manager der Grizzlys, der auswärts immer ein offenes Ohr für unsere Wünsche hatte, sowie den Organisationen der SAP-Arena und der Straubing Tiger für die problemlose Erteilung der Akkreditierungen. Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an das Team. Wir lieben Eishockey. Unser Team sind die Grizzlys Wolfsburg und wir werden weiter mit Stolz und Freunde von hier berichten. Demnächst dann wieder mit normalen Spielberichten. ENDE
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(DEL/Krefeld) (RS) Krefeld tritt auf der Stelle und kriegt Zuhause kein Bein auf das glatte Parkett. Niederlage mit 1:3 gegen Straubing.
Krefeld hat weiter einen Heimkomplex und ist im Königpalast ein Fall für die Couch. Dabei fing alles so gut an. Gleich nach 50 Spielsekunden versenkte Rosa eine Vorlage von Vainonen. Sicherheit gab diese frühe Führung dem Team von Adduono jedoch nicht.
Viele kleine Fehler in der Defensivarbeit, die Gäste bestraften diese mit dem Ausgleich (7.) durch Brandl. Edwards stelle noch vor ersten Pause das Geschehen auf den Kopf und brachte den Gast (17.) gar in Front! Da man auf KEV Seite wieder sehr viele Chancen liegen lies, folgte die Rache auf dem Fuß. Obgleich, Matthew Climie im Strabinger Tor ein Meister seines Faches war und die Pinguine zur Verzweiflung trieb. Die Schwarz- Gelben nach 8 Punkten aus 3 Spielen in der Fremde, nun verunsichert und gebremst in ihrem Tatendrang.
Der Mittelabschnitt sah zuerst die Gastgeber im Vorwärtsgang um den Rückstand wett zu machen. Was prompt nach Hinten los ging, den Hedden (35.) erzielte das 3:1 für die Gäste als Short Hander.
Das letzte Drittel wurde zum anrennen auf das Gäste Tor. Wobei Matt Climie im Tigers Kasten immer zu Fels in der Bradung wurde.
Krefeld vergab Chance und Chance und die Zeit lief zu Gunsten Gäste, die das Ganze dann über die Zeit schaukelten und 3620 Zuschauer sich enttäuscht auf den Heimweg machen mussten.
Wieder eine "Übergangssaison" der Pinguine......Scheinbar! Die Saison 2016/2017 ist gelaufen. Jetzt scheint nur noch Schadenbegrenzzung angesagt!
Wie der aussieht? Wer weiss das.
Spiel vom 08.01.2017
Krefeld Pinguine - Straubing Tigers 1:3 (1:2|0:1|0:0)
Tore:
1:0 1. Rosa (Vainonen)
1:1 7. Brandl (Hedden)
1:2 17. Edwards (Mitchell)
1:3 35. Hedden SHG
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Strafen:
Krefeld:14
Straubing: 21+SD Jobke
Zuschauer:
3620
(Foto & Text Ralf Schmitt)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat trotz eines starken Comebacks im Derby bei den Augsburger Panthern mit 5:6 nach Verlängerung verloren (2:1|0:2|3:2|0:1). 6.139 Zuschauer im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion Zuschauer sahen eine hochklassige Partie, in der Jason Jaffray mit einem Doppelpack, Brooks Macek, Daryl Boyle und Derek Joslin die Red Bulls nach einem 2:5-Rückstand in die Verlängerung schossen.
Das Derby hatte von Beginn an Alles, was ein gutes Eishockeyspiel auszeichnet: Tempo, intensive Zweikämpfe und gute Chancen auf beiden Seiten. Auf den ersten Treffer mussten die Zuschauer allerdings bis zur 18. Minute warten. In Überzahl fälschte Jason Jaffray zur Münchner Führung ab. Nur 19 Sekunden später glichen die Panther durch Steffen Tölzer aus. Kurz darauf stand die Defensive der Red Bulls zum ersten Mal dem besten Powerplay der Liga gegenüber – und die Münchner lösten diese Aufgabe sehr gut: Sie verteidigten gut und konterten sich durch einen Treffer von Brooks Macek zur 2:1-Führung (19.).
Im zweiten Drittel begannen die Gäste druckvoll. Das Team von Trainer Don Jackson hatte in der Offensive gute Aktionen, das Tor erzielten aber die Panther: In Überzahl traf Justin Shugg mit einem Schuss ins kurze Eck zum 2:2 (30.). Zwei Minuten später brachte Gabe Guentzel die Panther per Alleingang erstmals in Führung. Dass die Red Bulls nicht mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Pause gingen, hatten sie David Leggio zu verdanken: Der Schlussmann lenkte kurz vor der zweiten Sirene einen Schuss von Justin Shugg an die Latte.
Auch im Schlussabschnitt begann München gut, doch Augsburg traf eiskalt: Justin Shugg (46.) und Benjamin Hanowski (51.) sorgten mit ihren Treffern für die vermeintliche Vorentscheidung zum 2:5. Die Red Bulls zeigten aber Moral und verkürzten durch Daryl Boyle (54.) sowie ein Überzahltor von Derek Joslin auf 4:5 (57.). Nun kippte das Momentum auf die Seite der Münchner. In der 58. Minute krönte Jason Jaffray das starke Comeback mit dem Treffer zum zum 5:5-Ausgleich, durch den sich die Gäste in die Verlängerung retteten.
Da schoss der überragende Justin Shugg die Panther 19 Sekunden vor dem Ende per Penalty zum Zusatzpunkt.
Jason Jaffray: „Wir haben in einem großartigen Eishockeyspiel den Kürzeren gezogen. Wir sind nicht gänzlich enttäuscht, aber wir sind enttäuscht von den ersten beiden Drittel.“
Endergebnis
Augsburger Panther gegen EHC Red Bull München 6:5 n.V. (1:2|2:0|2:3|1:0)
Tore
0:1 | 17:32 | Jason Jaffray
1:1 | 17:51 | Steffen Tölzer
1:2 | 18:46 | Brooks Macek
2:2 | 29:15 | Justin Shugg
3:2 | 31:54 | Gabe Guentzel
4:2 | 45:03 | Justin Shugg
5:2 | 50:07 | Benjamin Hanowski
5:3 | 53:24 | Daryl Boyle
5:4 | 56:12 | Derek Joslin
5:5 | 57:09 | Jason Jaffray
6:5 | 64:41 | Justin Shugg
Zuschauer
6.139
(Foto Gepa Pictures)
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben mit Drew MacIntyre einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 33-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis Saisonende.
Der in Charlottetown in der kanadischen Provinz Prince Edward Island geborene Linksfänger wurde 2001 in der vierten Runde an 121. Stelle von den Detroit Red Wings gedrafted. Nach Einsätzen für die Farmteams der Red Wings wurde er im September 2006 zu den Vancouver Canucks getradet. Dort gab er am 13. Dezember 2007 sein NHL-Debüt gegen die San José Sharks. Nach einem weiteren Einsatz verbrachte er seine restliche Zeit in der Canucks-Organisation bei deren AHL-Farmteam, den Manitoba Moose.
Im weiteren Verlauf seiner Karriere kam er zu jeweils zwei NHL-Einsätzen für die Buffalo Sabres und die Toronto Maple Leafs. Im April 2016 unterzeichnete MacIntyre einen Zweijahresvertrag bei den Hamburg Freezers. Dieser wurde durch die Insolvenz der Norddeutschen nichtig und der Torhüter schloss sich im Oktober Medveščak Zagreb an. Für die Kroaten absolvierte er 20 KHL-Spiele und erreichte dabei eine Fangquote von 92,3 Prozent. Die vergangenen drei Jahre nahm er jeweils für Team Canada am Spengler Cup teil.
MacIntyre wird am Sonntagabend in Mannheim erwartet und am Montagvormittag erstmals mit der Mannschaft trainieren. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte MacIntyre sogar für das Heimspiel der Adler am Mittwoch gegen den ERC Ingolstadt bereits spielberechtigt sein.
Manager Teal Fowler: „Mit Drew konnten wir einen sehr erfahrenen Torhüter verpflichten. Wir kennen ihn bereits seit seiner Zeit in Nordamerika und haben auch seine Entwicklung in der KHL verfolgt. Im Hinblick auf die Playoffs sind wir froh, schon zu diesem Zeitpunkt einen starken Torhüter verpflichten zu können. Die vergangene Saison hat uns mit der Verletzung von Dennis Endras im Januar gezeigt, wie wichtig es ist, über Sicherheit auf dieser Schlüsselposition zu verfügen.“
(Foto Adler Mannheim)
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat am Sonntagnachmittag einen enorm wichtigen Sieg gefeiert. Bei den Iserlohn Roosters gewann das Team von Christof Kreutzer mit 6:2 (2:1, 3:1, 1:0) und ging somit nach fünf Niederlagen wieder einmal als Sieger vom Eis.
Änderungen gab es schon vor dem ersten Bully. Und das zunächst aufgrund guter Nachrichten. Henry Haase kehrte nach Verletzungspause wieder in die Reihen der DEG zurück. Auch Chris Minard stand im Aufgebot. Dafür waren Alex Preibisch und Bernhard Ebner nicht dabei. Im Tor begann anders als in Augsburg wieder Mathias Niederberger.
Die Rot-Gelben begannen mit spürbar offensiverem Forechecking als zuletzt. So setzten sie die Hausherren schon im Aufbauspiel unter Druck und erzwangen viele Befreiungsschläge der Roosters. In der sechsten Minute dann ein Paukenschlag. Erst setzte Norm Milley mit einem tollen Pass Daniel Weiß ein. Der ehemalige Augsburger blieb allein vor dem Tor eiskalt und netzte zur Führung ein. Die zweite Vorlage kam von Manuel Strodel. Nur 29 Sekunden später zappelte die Scheibe dann erneut im Netz.
Dieses Mal hatte Alex Barta auf Vorlage seiner Sturmreihenkollegen Adam Courchaine und Chris Minard das 2:0 erzielt. Ein Auftakt wie gemalt. Danach verflachte die Partie etwas. Die Hausherren kamen erst ins Spiel, als sich nacheinander Brandon Yip, Marco Nowak und Daniel Weiß auf die Strafbank verabschiedeten. In der nun fast kontinuierlichen Unterzahl fiel dann auch der Iserlohner Anschlusstreffer durch Boris Blank.
Einen Traumstart bekamen die mitgereisten Fans im Mittelabschnitt zu sehen. Unordnung vor dem IEC-Kasten und letztlich ist es Youngster Maxi Kammerer, der für das verdammt schnelle 3:1 sorgt. Die Vorlagen kamen von Marco Nowak und Rob Collins. Und jetzt drückten die in Weiß spielenden Düsseldorfer auf die Vorentscheidung. Grade in die größte Druckphase hinein fiel zwar der abermalige Anschlusstreffer durch Brad Ross. Aber davon ließen sich die Gäste nicht beeinflussen. Mathias Niederberger noch mit einem Riesen-Save gegen Greg Rallo, dann legte die DEG nach. Erst fand Alexej Dmitriev auf Vorlage von Eddi Lewandowski eine Lücke im Torwarteck, wo gar keine war. Dann erhöhte Drayson Bowman mit einem sehenswerten Treffer auf 5:2. Der Pass kam von Rob Collins.
Es war die Vorentscheidung. Die Stimmung auf den Rängen der ausverkauften Eissporthalle am Seilersee kippte spätestens jetzt. Und so gab es im Schlussabschnitt auch kein Comeback der Hausherren mehr. Im Gegenteil: Tim Conboy – wahrlich nicht für seine Torgefährlichkeit bekannt – legte sogar noch nach und stellte auf 6:2.
Auf den Auswärts-Doppelpack folgt nun ein reines Heim-Wochenende. Am kommenden Freitag empfängt die DEG den Deutschen Meister EHC Red Bull München im ISS DOME (19.30 Uhr). Zwei Tage später kommen dann die Straubing Tigers nach Düsseldorf (Sonntag, 16.30 Uhr).
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Die Grizzlys Wolfsburg empfingen nach ihrem Road-Trip am heutigen Sonntag die Pinguins aus Bremerhaven zum Nordderby. Nachdem die Auswärtsreise nicht gerade erfolgreich war, wollen es die Grizzlys beim ersten Heimspiel im neuen Jahr besser machen. Es wurde ein heißes Derby erwartet, da sich Bremerhaven mit ca. 600 Fans angemeldet hatte. Die Grizzlys mussten weiterhin auf einige Akteure verzichten. Es fehlten Tyler Haskins, Kris Foucault, Stephen Dixon, Robbie Bina und Fabio Pfohl. Laut Pavel Gross darf das keine Ausrede sein. "Wir müssen uns anders präsentieren als zuletzt in Straubing und über 60 Minuten unser Spiel aufziehen", sagte der Cheftrainer. "Aber es wird schwer werden." Die ersten beiden Partien waren knapp mit 3:2 und 1:0 an die Grizzlys gegangen. Bei Bremerhaven nicht dabei waren Steven Slaton, Steven Bär, Marius Stöber, Andrew McPherson, Christoph Körner.
Das Lazarett der Grizzlys lichtete sich, aber dann kam mit Fabio Pfohl doch wieder ein Ausfall hinzu, während Lubor Dibelka wieder dabei war. Tyson Mulock war der erste Grizzly, der in der 2. Minute Nieminen prüfte. Der aber mit freier Sicht ohne Probleme. Die nächsten Angriffe von Sebastian Furchner und Mark Voakes waren dann schon gefährlicher. Aber auch die Bremerhavener hatten ihre Möglichkeiten. Das 0:1 fiel in der 7. Spielminute durch Jack Combs, der nachsetzte und eine Lücke gefunden hatte, nachdem die Abwehr kurz durch ein nichtgegebenes Beinstellen die Ordnung verloren hatte. Somit hatten die Gäste die erste große Möglichkeit genutzt. Ein toller Aufbaupass 3 Minuten später von Brent Aubin auf Christoph Höhenleitner leitete den Ausgleich ein. Der gerade um zwei Jahre verlängerte Christoph Höhenleitner lief alleine auf Nieminen zu und verwandelte in Penaltymanier zum 1:1. Die Grizzlys Wolfsburg setzten sofort nach und die Pinguins konnten sich in der 11. Minute nur durch eine Strafe retten. Das zuletzt schwache Powerplay der Hausherren war jetzt gefragt. Die Pinguine befreiten sich mehrfach, die Grizzlys liefen ins Abseits und Bremerhaven vergab eine Riesenchance zum Shorthander. Es blieb aber beim 1:1. Wieder vollzählig übte Bremerhaven sofort Druck auf das Wolfsburger Tor aus. Sebastian Vogl musste mehrmals eingreifen. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels hatte die Heimmannschaft wieder mehr Spielanteile. Die Grizzlys wollten die Führung vor der Pause. In der 19. Spielminute ergab sich durch eine Strafe gegen Bremerhaven die Gelegenheit. Jeff Likens war gefoult worden und musste erstmal die Funktion seiner Beine überprüfen. In diesem Powerplay traf Sebastian Furchner nach langer Durststrecke ohne Tor zum 2:1. Das Tor war durch gutes Stellungsspiel von Tyson Mulock und Patrick Seifert vorbereitet worden.
Jeff Likens konnte weiterspielen. Das nächste Tor sah man schon in der Entstehung. Mark Voakes spielte den Aufbaupass zu dem rechts stehenden Brent Aubin, der mit Schlägen aufs Eis den Puck forderte. Christoph Höhenleitner lief links mit, bekam den Querpass und verwandelte zum 3:1. Ein wunderschöner, schnell ausgespielter Konter. Beflügelt durch den Ausbau der Führung, zeigten die Wolfsburger jetzt richtig gutes Eishockey. Sie kombinierten sicher und Gegenangriffe wurden abgefangen. Eine Strafe gegen die Grizzlys unterbrach die Angriffsbemühungen. Die Grizzlys verteidigten gut, aber 8 Sekunden vor Ablauf der Strafe wurde Jimmy Sharrow zusätzlich auf die Bank geschickt. Er hatte aus Sicht der Unparteiischen das Tor absichtlich verschoben. Nun wurde es laut in der Halle. Erst forderten die Zuschauer einen Penalty als Sebastian Furchner eine Shorthandermöglichkeit hatte und von Nieminen von den Beinen geholt wurde. Als die Grizzlys wieder eine Strafe erhielten, diesmal wegen Beinstellens, waren die Zuschauer entsprechend motiviert und feierten jede Befreiung und jede Rettungstat von Sebastian Vogl. Sensationell überstanden die Grizzlys die lange Unterzahl. In der 35. Spielminute gab es noch ein Überzahlspiel für Wolfsburg. Die Fischtown Pinguins spielten gut, aber auch ihnen fehlte jetzt das Schussglück. Patrick Seifert verhinderte den Anschlusstreffer, als er in letzter Sekunde den von der Bank kommenden Pentikäinen vom Tor abdrängte. Es blieb beim 3:1..
Zu Beginn des 3. Drittels gab es eine frühe Strafe gegen Bremerhaven. Die Grizzlys spielten geduldig. Und als sie in der Aufstellung waren, verwandelte Sebastian Furchner nach Vorarbeit von Mulock und Seifert. Auch 2 Minuten später war es wieder Sebastian Furchner, wieder im Powerplay. Diesmal hatte ihn Alexander Weiß schön in Szene gesetzt. Der Spielstand war jetzt deutlicher, als es das Spiel auf dem Eis war. In der 46. Minute gab es eine Strafe gegen beide Teams. Als beide Mannschafte wieder komplett waren gab es erneut eine Strafe gegen Wolfsburg. Noch 12 Minuten waren zu spielen. Bremerhaven verkürzte in diesem Powerplay zum 5:2 durch Owens, nachdem Wolfsburg die Möglichkeit zum Shorthander nicht genutzt hatte. Die Grizzlys versuchten, die Zeit runterzuspielen, kamen aber nach dem Anschlusstreffer lange Zeit nicht aus dem eigenen Drittel. Eine weitere Strafe gegen die Grizzlys 5 Minuten vor dem Ende sollte es noch einmal spannend machen. Der Trainer der Pinguins Thomas Popiesch nahm beim Spielstand von 2:5 fünf Minuten vor dem Ende den Goalie vom Eis. Die 4 verbliebenen Grizzlys warfen sich in die Schüsse und Sebastian Vogl rettete den Vorsprung, aber sie kamen kaum aus dem Verteidigungsdrittel raus. Nieminen blieb auch noch draussen, als die Grizzlys wieder komplett waren. Sebastian Vog hielt, was zu halten war und wurde von den Fans gefeiert. Bremerhaven konnte 18 Sekunden vor Spielende Ergebniskosmetik betreiben und Bordson traf noch zum 5:3.
Fazit:
Verdienter Sieg der Grizzlys im Derby gegen Bremerhaven. Die Grizzlys heute mit Biss und sie zeigten, dass sie nach 3 Niederlagen in Folge die Nase vom Verlieren voll hatten. Sebastian Furchner mit einem 3er-Pack und Christoph Höhenleitner mit 2 Toren waren die Torschützen auf Seiten der Grizzlys.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:3 (2:1|1:0|2:2)
Tore:
0:1 | 06:32 | Jack Combs
1:1 | 09:07 | Christoph Höhenleitner (Aubin)
2:1 | 19:31 | Sebastian Furchner (Mulock, Seifert)
3:1 | 24:25 | Christoph Höhenleitner (Aubin, Voakes)
4:1 | 42:14 | Sebastian Furchner (Mulock, Seifert)
5:1 | 44:57 | Sebastian Furchner (Weiß, Mulock)
5:2 | 54:42 | Jordan Owens (Lavallee)
5:3 | 59:42 | Rob Bordson (Combs, Lavallee)
Zuschauer:
4.122
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl, #29 Ersel
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #44 Krupp
#11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers
Aufstellung Bremerhaven:
#35 Kuhn, #39 Nieminen,
#88 Combs, #11 Quirk, #16 Hooton, #91 Bordson, #44 Owens, #32 Lampl, #47 Bergman, #15 Welsh, #28 George, #19 Dejdar, #21 Bast, #14 Mauermann, #55 Moore, #20 Lavallee, #82 Pentikäinen, #96 Zucker, #27 Maschmeyer, #65 Kircher, #26 Hoeffel, #07 Tiffels
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Axel Kanert
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(DEL/Wintergame) PM Die Adler Mannheim haben das Derby beim DEL WINITER GAME 2017 mit 7:3 gegen die Schwenninger Wild Wings gewonnen. Vor über 25.000 Zuschauern drehte der sechsmalige DEL-Champion im torreichsten DEL WINTER GAME der Historie einen zwischenzeitlichen Rückstand mit drei Toren binnen vier Minuten. Mit dem Dreier ziehen die Kurpfälzer wieder nach Punkten mit den drittplatzierten Kölner Haien gleich. Schwenningens Will Acton stellt derweil einen DEL WINTER GAME-Rekord auf, bleibt mit den Schwarzwäldern jedoch auf Rang 13 in der Tabelle.
Bei vier Grad unter null herrschten perfekte Bedingungen beim 3. DEL WINTER GAME. Vor 25.022 Zuschauern in der Sinsheimer Wirsol Rhein-Necker-Arena setzten die „Gäste“ aus Mannheim den ersten Nadelstich als Brent Raedeke den sechsmaligen DEL-Meister in der sechsten Spielminute in Front schoss. Die Wild Wings hatten in der Folge Probleme, zu guten Chancen für den Ausgleich zu kommen, doch als Mathieu Carle in der Kühlbox weilte, selten war der Begriff so passend, schlugen die Gastgeber in Persona von Will Acton (17.) zu und egalisierten.
Nach der ersten Pause ging es ganz schnell: Gerade einmal 38 Sekunden waren gespielt als Will Acton einen verdeckten Schuss im Kasten unterbrachte. Mit seinem zweiten Treffer war er der dritte Spieler nach Philip Gogulla und Chris Sparre (2015 in Düsseldorf), der zwei Tore bei einem DEL WINTER GAME erzielte. Mannheim reagierte auf den Rückstand mit verstärkter Offensive und schlug nach einigen verpassten Chancen dann eiskalt zu – und wie! Binnen vier Minuten drehten Matthias Plachta (30.), Luke Adam (32.) und Chad Kolarik (34.) die Partie wieder zu Gunsten der Adler. Schwenningen sorgte jedoch zügig für Spannung vor dem Schlussabschnitt. Nach nur 24 Sekunden verkürzte Simon Gysbers für die Wild Wings. Die Vorlage kam von Will Acton, der damit als erster Spieler drei Punkte bei einem DEL WINTER GAME sammelte.
Im Schlussabschnitt versuchte Schwenningen noch einmal alles, um zum Ausgleich zu kommen, doch Mannheim verteidigte clever und ließ keinen Treffer zu. Chad Kolarik (54.) und Matthias Plachta (57.), die beide ebenfalls einen Doppelpack schnürten, sorgten schließlich für die Entscheidung. Marcus Kink (60.) sorgte mit einem Emptynetter aus dem Kuriositätenkabinett für den 7:3-Endstand aus Sicht der Adler. Dem Mannheimer Kapitän brach beim Schuss in der verwaiste Gehäuse der Schläger.
Auf Seiten der Adler sagte Coach Sean Simpson im Anschluss an die Partie: „Es war eine unglaubliche Atmosphäre. Tolle Stimmung und ein perfektes Event. Schwenningen war im letzten Drittel nah dran am Ausgleich, aber Dennis Endras hat die Führung mit klasse Paraden festgehalten. Am Ende konnten wir dann für die Entscheidung sorgen. Ich danke allen Fans, die für diese tolle Kulisse gesorgt haben. Ich freue mich auch, dass ich das DEL WINTER GAME mit Pat Cortina auf der anderen Seite bestreiten durfte. Er ist ein toller Typ.“
Schwenningens Trainer Pat Cortina sagte: „Unser Spiel war besser als es das Ergebnis aussagt. Meine Jungs haben ein gutes Spiel angeliefert. Ich danke allen, die dieses tolle Ereignis organisiert haben. Es war ein einmaliges Erlebnis und ich bin froh, dass wir dabei waren.“
Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim 3:7 (1:1, 2:3, 0:3)
Tore: 0:1 Brent Raedeke (5:51), 1:1 Will Acton (16:47), 2:1 Will Acton (20:38), 2:2 Matthias Plachta (29:49), 2:3 Luke Adam (31:26), 2:4 Chad Kolarik (33:40), 3:4 Simon Gysbers (34:04), 3:5 Chad Kolarik (53:21), 3:6 Matthias Plachta (56:27), 3:7 Marcus Kink (58:33)

(Foto Citypress/Wintergame)
(Bericht DEL)
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Wolfsburg)(MM) Im Rahmen eines Neujahresempfanges für ihre treuesten Fans, den Dauerkarteninhabern, gaben die Grizzlys Wolfsburg die Vertragsverlängerung ihres dienstältesten Spielers Christoph Höhenleitner für 2 weitere Spielzeiten bekannt.
Christoph Höhenleitner, der seit 2007 in Wolfsburg spielt, sagte: ,,Wolfsburg ist meine Heimat geworden. Dass ich jetzt gleich 2 Jahre verlängern kann bedeutet für mich auch Planungssicherheit." Diese Mitteilung wurde von den zahlreich erschienenen Fans mit großem Applaus bedacht.
In dieser Saison begann Christoph Höhenleitner seine zehnte Spielzeit bei den Grizzlys Wolfsburg. Das Erreichen des Playoff-Finales 2011 und 2016 zählten zu seinen größten Erfolgen neben dem Gewinn des Deutschen Eishockeypokals 2009.
Foto: Jörg Matthias (eishockey-online.de)
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