

(DEL/Düsseldorf) PM Nach den zwei schweren Spielen in Mannheim und Wolfsburg, die leider nicht erfolgreich gestaltet werden konnten, sollte es vor eigenem Publikum beim Jahresendspiel gegen den ERC Ingolstadt endlich wieder klappen mit Punkten. Vor 7434 Zuschauern zeigte die DEG eine couragierte Leistung, konnte sich aber letztlich beim 1:2 nach Verlängerung (0:1; 0:0; 1:0; 0:1) nur einen einzigen Zähler gegen die bayerischen Gäste erkämpfen.
Mit viel Schwung und Offensivdrang eilte die in blau gekleidete DEG aus der Kabine und begann sofort, Timo Pielmeier im Kasten der Gäste warm zu schießen. Lewandowski (1.), Weiß (2.) und Yip (4.) brachten die ersten Scheiben in Richtung Tor. Die Hausherren erhöhten den Druck zusehends und erarbeiteten sich nun Chance um Chance. Gleich zweimal hämmerte Kurt Davis den Puck Richtung Tor, fand die Lücke aber nicht. Auch Kammerer aus spitzem Winkel und Courchaine von der blauen Linie kamen nicht an Pielmeier vorbei. Das sich anschließende erste Powerplay brachte der DEG leider nichts ein. Kaum waren die Donaupanther dann wieder komplett, nutzten die Gäste einen ihrer ersten Auftritte in der Nähe von Mathias Niederberger zum nicht ganz verdienten Führungstreffer. Der immer gefährliche Thomas Greilinger fuhr alleine ins Drittel und schummelte die Scheibe durch die Beine von Niederberger (13.). Der ganz große Druck war jetzt etwas raus dem DEG-Spiel und die Gäste kamen durch David Elsner (Handgelenkschuss aus mittiger Position) und abermals Thomas Greilinger (Bauerntrick) zu weiteren guten Gelegenheiten. Dennoch spiegelte der Spielstand nach 20 Minuten nicht unbedingt das Geschehen auf dem Eis wider.
Der Mittelabschnitt begann mit einer Überzahl für die DEG. Wie in den letzten Spielen häufiger zu beobachten, gelang der Aufbau einer druckvollen Box nicht gut genug, um den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Kaum waren die Schanzer wieder komplett, hätte es um ein Haar das zweite Mal hinter Mathias Niederberger eingeschlagen. Doch auf dem Boden liegend konnte der Schlussmann den Gegentreffer verhindern. Die DEG bemühte sich redlich, aber der ERC verteidigte schlau und konterte flink. Die beste rot-gelbe Chance des Drittels gelang in Form eines Konters. Alexander Preibisch warf den Turbo an und bediente Chris Minard, der aber nicht an Timo Pielmeier vorbeikam. Die Pausensirene war schon ganz nah und dennoch zog John Laliberte mit Speed in Richtung Tor. Die Scheibe wäre wohl noch vor der Sirene über die Linie gerutscht, aber Niederberger war zur Stelle und sicherte den Spielstand.
Das letzte Spieldrittel im Jahr 2016 begann mit einer Schrecksekunde für die DEG-Fans als Routinier Rob Collins einen bei ihm nur sehr selten zu sehenden Fehlpass spielte und Thomas Greilinger alleine aufs Tor fahren konnte. Zum Torerfolg kam es jedoch nicht. Insgesamt kam recht wenig zustande auf dem Eis bis gegen beide Mannschaften je eine Strafzeit verhängt wurde und deutlich mehr Platz auf dem glatten Geläuf war. Hier tat sich urplötzlich eine Lücke für Alexander Barta auf und der ehemalige Ingolstädter fackelte nicht lange. Mit Kraft und Präzision hämmerte er den Puck zum umjubelten Ausgleich in die Maschen. Nun war alles wieder offen und beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Beide schienen keine große Lust auf Verlängerung und umso größere auf drei volle Punkte zu haben. Kurz vor Schluss wanderte Tim Conboy sogar noch auf die Strafbank und der ERC versuchte in Überzahl den Siegtreffer zu markieren. Doch die DEG-Defensive und Mathias Niederberger blieben stabil und brachten das Unentschieden über die Zeit.
...dann gelingt Greilinger mit seinem zweiten Streich die Entscheidung.
In der Verlängerung gehörte die ersten Riesenchance der DEG. Von der Strafbank kommend lief Tim Conboy mutterseelenallein auf Pielmeier zu, vermochte es aber nicht den Nationaltorhüter zu besiegen. Letztlich hatten die Bayern dann das glücklichere Ende für sich. Ein Scheibenverlust von Conboy resultierte in einem Schuss von Brandon Buck. Diesen konnte Niederberger noch abwehren, doch am Boden liegend hatte er anschließend gegen den heraneilenden Greilinger keinerlei Abwehrchance. Die Gäste sicherten sich somit den wertvollen Extrapunkt.
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Bremerhaven) PM Die Fischtown Pinguins haben ihren höchsten Saisonsieg in der DEL gefeiert. Vor 4647 Fans fegten sie die Kölner Haie mit 6:0 aus der Eisarena. Jack Combs (2), Jeremy Welsh, Mike Hoeffel, Jordan Owens und Ross Mauermann erzielten die Tore.
Die Pinguins liefen in exakt der gleichen Formation auf wie beim 4:2-Sieg in Ingolstadt. Und sie legten los wie nie. Nach 59 Sekunden traf Jordan Owens zum 1:0, in der dritten Minute legte Neuzugang Mike Hoeffel mit seinem Premieren-Tor für die Pinguins das 2:0 nach und nach fünf Minuten stand es gar 3:0. Ross Mauermann war der Torschütze. Die Pinguins-Fans in der mit 4647 Zuschauern ausverkauften Eisarena kamen aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus, die 600 per Sonderzug aus Köln mitgereisten Haie-Fans trauten ihren Augen nicht.
Köln wechselt nach dem 0:3 den Torhüter
Nach dem 0:3 wechselten die Kölner den Torhüter. Stammtorhüter Gustaf Wesslau kam für Daniar Dshunussow, der begonnen hatte. Aber auch Wesslau kassierte einen Gegentreffer. Jack Combs traf in der 10. Minute zum 4:0. Mit der deutlichen Führung wurden die Pinguins immer sicherer, spielten gute Konter und erarbeiteten sich so weitere Chancen. Eine nutze Jeremy Welsh zum 5:0 (28.), eine weitere Jack Combs zum 6:0 (35.). Selbst damit waren die Kölner noch gut bedient. Brock Hooton vergab noch einen Penalty, Marian Dejdar und Jason Bast scheiterten frei vorm Tor.
Faustkampf zwischen Lampl und Byers
Der Frust der Haie entlud sich in einem Faustkampf zwischen Dany Byers und Cody Lampl. Das Spiel war Längst entschieden. Selbst eine eineinhalbminütige doppelte Überzahl nutzte Köln nicht zu einem Treffer. Die Pinguins brachten ihren höchsten Saisonsieg sicher ins Ziel.
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat den ersten Teil des Hockey HALLEluja für sich entschieden. Die Red Bulls gewannen gegen die Eisbären Berlin mit 3:1 (0:1|2:0|1:0). Vor 10.000 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle erzielten Konrad Abeltshauser, Daryl Boyle und Keith Aucoin die Treffer für das Jackson-Team.
Die Roten Bullen erspielten sich in der Anfangsphase gute Chancen, Michael Wolf und Jason Jaffray scheiterten aber an Eisbären-Torhüter Petri Vehanen (2.). Berlin war da effektiver: Nicholas Petersen nutzte in Überzahl die zweite Chance der Gäste zur Führung. München wirkte kurz geschockt, fand dann aber wieder zurück in die Partie: Yannic Seidenberg traf per Schlagschuss den Pfosten (12.) und Jason Jaffray (16.) hatte ebenfalls den Ausgleich auf dem Schläger, beide scheiterten allerdings knapp. Auf der Gegenseite vergab Barry Tallackson bei einem Konter in Eisbären-Unterzahl (14.).
Auch im zweiten Abschnitt begannen die Isarstädter druckvoll – und dieses Mal trafen sie: Konrad Abeltshauser schloss einen Alleingang erfolgreich zum 1:1-Ausgleich ab (22.). Vier Minuten später brachte Daryl Boyle die Hausherren mit einem Schuss in den Winkel erstmals in Führung. Münchens Kapitän Michael Wolf hätte die Schwächephase der Gäste beinahe mit dem 3:1 bestraft, sein Schuss landete aber an der Unterkante der Latte (30.). Die Eisbären blieben bei Kontern gefährlich, Maximilian Adam (32.) und Florian Busch kurz vor der zweiten Sirene trafen jedoch nicht.
Im Schlussabschnitt hielt Petri Vehanen die Gäste mit einer Glanzparade gegen Derek Joslin im Spiel. Da München in der Folge in der Defensive sicher stand, blieb es bis in die Schlussminuten beim knappen 2:1-Vorsprung. In der vorletzten Minute setzte Eisbären-Trainer Uwe Krupp alles auf eine Karte: Sechs Berliner Feldspieler machten nun Druck, Münchens Torhüter Danny aus den Birken verhinderte aber mit starken Paraden den Ausgleich. 26 Sekunden vor dem Ende markierte Keith Aucoin mit einem Empty-Net-Treffer den 3:1-Endstand.
Konrad Abeltshauser: „Es war ein sehr intensives Spiel, beide Mannschaften haben bis zum Ende gefightet. Heute haben Kleinigkeiten entschieden, wir haben unsere Chancen besser genutzt. Nach meinem Tor musste ich erstmal durchatmen. WIr blicken auf ein tolles Jahr zurück und wollen am Neujahrstag beim Hockey HALLEluja gegen Köln gleich daran anknüpfen."
Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Eisbären Berlin 3:1 (0:1|2:0|1:0)
Tore:
0:1 | 04:49 | Nicholas Petersen
1:1 | 21:34 | Konrad Abeltshauser
2:1 | 25:51 | Daryl Boyle
3:1 | 59:34 | Keith Aucoin
Zuschauer:
10.000
(Foto Heike Feiner)
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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft unterliegt Finnland im letzten Spiel des 5-Nationen-Turniers in Zuchwil (Schweiz) deutlich mit 1:9 (0:7; 1:1; 0:1).
(Foto Dirk Wohlgemuth)


(DEL/Mannheim) PM Hinter den Adlern liegt ein Spiel zum Vergessen. Nicht nur, weil sie den Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg mit 1:5 unterlagen. Nein, sie verloren mit Mathieu Carle, Carlo Colaiacovo, Aaron Johnson und David Wolf gleich vier wichtige Stammkräfte, die allesamt nach Mannheim zurückgekehrt sind, um sich medizinischen Untersuchung zu unterziehen.
Wie sich nun herausstellte, hatten die Adler Glück im Unglück. Verteidiger Carle erlitt nach einem harten Check eine leichte Oberkörperverletzung, wird aber bei optimalem Heilungsverlauf am kommenden Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückkehren. Somit könnte der 29-Jährige pünktlich zum Winter Game am 07. Januar 2017 wieder fit sein.
Auch bei Colaiacovo und Wolf stehen die Chancen gut, dass sie beim Eishockey-Highlight der Saison dabei sein können. Der Italo-Kanadier zog sich eine leichte Unterkörperverletzung zu, Wolf plagt eine Oberkörperverletzung.
Ein paar Tage früher zurückkehren wird Johnson. Der 33-jährige Kanadier verletzte sich zwar in Nürnberg am Oberkörper, die Teamärzte gehen jedoch davon aus, dass er im ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen die Grizzlys Wolfsburg wieder einsatzfähig ist.
Verzichten müssen die Adler in Straubing auch weiterhin auf den angeschlagenen Dennis Endras. Für ihn steht erneut Youri Ziffzer im Tor.
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München muss weiter auf die beiden Topstürmer Steve Pinizzotto und Dominik Kahun verzichten. Pinizzotto verpasste bereits die letzten beiden Partien der Red Bulls und pausiert aufgrund einer Unterkörperverletzung noch mindestens zwei weitere Wochen. Kahun, der schon die vergangenen fünf Partien gefehlt hat, muss wegen einer Erkrankung ebenfalls noch mindestens 14 Tage auf einen Einsatz warten. Trainer Don Jackson kann auch weiterhin Frank Mauer und Joachim Ramoser nicht einsetzen.
Sowohl Pinizzotto als auch Kahun zählen zu den Leistungsträgern beim Deutschen Meister EHC Red Bull München. In den Playoffs der vergangenen Saison sammelten die beiden Profis zusammen 28 Scorerpunkte und hatten damit maßgeblichen Anteil am Titelgewinn. Der Deutschkanadier Pinizzotto, der mit dem AHL-Club Hershey Bears 2009 und 2010 den Calder Cup gewann, wechselte im Mai 2015 in die bayerische Landeshauptstadt, Kahun steht bereits seit April 2014 im Kader der Isarstädter.
(Foto Gepa-Pictures)
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(Foto: Stephanie Krämer)
(DEL/Straubing) (MA) Heute morgen trafen keine guten Meldungen für Larry Mitchell ein. Gleich vier Spieler meldeten sich Krank, einige andere konnten auflaufen und sich dem Gegner aus Mannheim stellen. Die 4.917 Zuschauer sahen ein teilweise hochklassiges und rasantes Eishockeyspiel das erst kurz vor dem Ende die Adler für sich entscheiden konnten. Dem restlichen Spielverlauf lief das Team von Coach Simpson immer einen Rückstand hinterher. Für die Tigers trafen zweimal Williams, Brandl und Hedden während die Adler mit zweimal Plachta, Festerling, Reul und Kolarik zum Erfolg kamen.
Zuerst sahen die zahlreich mitgereisten Mannheimer Fans nur die Tigers spielen. Der Gastgeber konnte sich zwei bis drei gute Möglichkeiten erarbeiten, während die Gäste behäbig agierten und meist einen Schritt zu spät kamen. Thomas Brandl (7.) konnte daraus früh Kapital schlagen und brachte sein Team in Führung. Die Tigers blieben am Drücker, bekamen nach einem Foul an Mike Hedden einen Penalty zugesprochen, doch da war der Schütze zu optimistisch bei dem Versuch Goalie Youri Ziffzer zu tunneln. Nur kurze Zeit später, machte er es besser. Bei der ersten Überzahlmöglichkeit für die Tigers dauerte es gerade einmal 15 Sekunden schon zappelte der Puck erneut im Tor. Durch eine Kombination über Mitchell und Brandl konnte Mike Hedden (12.) ohne mühe zum 2:0 einschieben. Das war zugleich der Weckruf für die Adler. Ihre Angriffe wurden schneller und präziser gespielt und auch Matt Climie musste nun seine Arbeit aufnehmen. Bei deren ersten Powerplay konnten die Adler durch Garrett Festerling (14.) den 2:1 Anschluss herstellen. So verblieben die Teams vorerst im ersten Abschnitt.
Im Mittelabschnitt nahm das Spiel schnell Fahrt auf. Beide Teams schalteten einen Gang höher. Die Mannheimer bestimmten das Spielgeschen nach belieben und Matt Climie musste sein ganzes Können beweisen. Denis Reul eröffnete mit einem Pfostenschuss, dem folgten Bauerntrick versuchen von Richmond und Ullmann und gegen Luke Adam packte der Tigers Goalie eine Glanzparade aus. Beim Ausgleich durch Matthias Plachta (30.) war aber auch er machlos. Den Puck noch abgefälscht konnte Climie nur noch hinterhersehen. Bei der drückenden Überlegenheit konnten sich die Tigers nur mit ihrer stärksten Waffe wehren, dem Powerplay. In der 32. Minute nahm sich Jeremy Williams ein Herz, umkurvte drei Mannheimer und lies Ziffzer keine Chance. Die Tigers gingen wieder mit 3:2 in Führung. Die Freude währte nicht lange, denn dieses mal traf Denis Reul zum 3:3 (34.) mit einem Distanzschuss bei dem Climie die Sicht verdeckt war. Als sich das Drittel dem Ende näherte wurde die Tigers Abwehr erneut geprüft. Ronny Arendt hätte sein Team zu ersten mal bei einem schnellen Konter in Führung bringen können, aber auch er fand seinen Meister in Climie. Wie es dann so ist schlugen die Tigers fast im Gegenzug zu. Ebenfalls durch einen schnellen Gegenangriff scheiterte zuerst Maury Edwards und als die Scheibe schon verloren schien tauchte Jeremy Williams aus dem Hinterhalt auf und netzte zur erneuten 4:3 (39.) Führung ein. Für die Tigers wäre es enorm wichtig gewesen diesen Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen. Die Gäste hatten etwas dagegen. Goc und Ullmann machten das Spiel noch einmal schnell und Matthias Plachta der völlig frei am langen Pfosten stand, hatte leichtes Spiel und erzielte seinen zweiten Treffer zum 4:4 (40.) an diesem Abend.
Die Entscheidung sollte noch einige Zeig auf sich warten. Zuerst beschränkten sich beide Teams auf die Abwehrarbeit. Coach Simpson musste im letzten Abschnitt auf die Dienste von Goalie Ziffzer verzichten. Der eingewechselte Mirko Pantowski machte seine Sache sehr gut und entschärfte wenige Minuten vor dem Ende eine Großchance der Tigers durch Rene Röthke. Nicht mehr zu entschärfen war der Siegtreffer durch Chad Kolarik 82 Sekunden vor dem Ende. Die Tigers waren dezimiert durch Strafzeiten von Williams und Zalewski. Während vor allem die Strafe von Williams einer fragwürdigen Entscheidung vorausging, da kurz zuvor ein vermeintliches Foul an die Tigers nicht geahndet wurde, war das Foul von Zalewski reinen Frust zuzuordnen. Die ersatzgeschwächten Tigers mussten die letztenzwei Minuten in doppelter Unterzahl verbringen. Das nützten die Mannheimer eiskalt aus. Die Enttäuschung über die Niederlage stand den aufopferungsvoll kämpfenden Tigers ins Gesicht geschrieben. Der Sieg für Mannheim ist dennoch nicht unverdient. Sie konnten den Rückstand immer wieder aufholen und den Tigers gelang es nie den Vorsprung auszubauen. Aus der Sicht der Tigers ist es bitter, nachdem man eine höchst engagierte Leistung bot und mit voller Stärke wäre mehr drin gewesen. Bleibt zu hoffen dass sich die Spieler wieder schnell erholen denn mit einem Rumpfteam wird die Lage der Tigers auch 2017 keineswegs leichter.
Spiel vom 30.12.2016
Straubing Tigers - Adler Mannheim 4:5 (2:1|2:3|0:1)
Tore:
1:0 |07.|Thomas Brandl (Hedden)
2:0 |12.|Mike Hedden (Brandl, Mitchell) PP1
2:1 |14.|Garrett Festerling (Raedeke, Ullmann)
2:2 |30.|Matthias Plachta (Akdag, Maginot)
3:2 |32.|Jeremy Williams PP1
3:3 |34.|Denis Reul (Goc, Kolarik)
4:3 |39.|Jeremy Williams (Edwards)
4:4 |40.|Matthias Plachta (Goc, Ullmann)
4:5 |59.|Chad Kolarik PP2
Zuschauer:
4.917
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Nach nur einem Tag Pause kam heute gleich ein Spitzenspiel hinterher. Der Tabellen-2. war zu Gast im Allerpark. Nürnberg hatte zuletzt einen "Lauf". Sie hatten die letzten 6 Spiele gegen Mannheim, Iserlohn, Schwenningen, ,Straubing und Augsburg in Folge gewonnen. Das direkte Duell gegen Wolfsburg war in dieser Saison bisher ausgeglichen. Es siegte jeweils die gastgebende Mannschaft. Topspieler bei Nürnberg sind Leo Pföderl, Steven Reinprecht und Patrick Reimer. Die Grizzlys mussten erneut ohne Höhenleitner, Bina, Foucault, Dibelka, Dixon und Voakes auskommen, während Nürnberg auf Filin und Buzas verzichten musste.
Die ersten Minuten gingen klar an die Gäste. Felix Brückmann musste mehrfach stark parieren. Nürnberg hatte im letzten Spiel gegen Mannheim auch früh getroffen, aber die Grizzlys waren wach. Sie spielten schnelle Konter ins gegnerische Drittel, wurden aber beim Abschluß gestört oder spielten zu ungenau. In der 7. Minute gab es die erste Strafe. Es traf die Hausherren. Die Grizzlys waren im Unterzahlspiel gefährlicher als die in Überzahl agierenden Nürnberger und hätten durchaus sogar in Führung gehen können. Wieder komplett wurden die Grizzlys besser. In der 11. Minute konnte der durchstartende Tyler Haskins nur durch ein unkorrektes Beinstellen gestoppt werden. Im Powerplay kamen die Grizzlys nicht gut in die Aufstellung. Tyler Haskins wurde in der 14. Spielminute erneut gefoult. Das 2. Powerplay konnten die Grizzlys ebenso nicht nutzen. Zum Ende des Drittels verlagerte sich das Spiel zunehmend vor das Tor der Grizzlys, aber Felix Brückmann hielt sicher. 30 Sekunden vor der ersten Pause wurde Tyler Haskins zum 3. Mal von den Beinen geholt. Es blieb bis zur Sirene beim 0:0.
Noch im Powerplay schossen die Grizzlys mehrfach auf´s Tor, brachten den Puck aber nicht über die Linie. Jetzt war es ein gutes Spiel. Es fehlte nur das Tor. Torszenen gab es auf beiden Seiten, die besseren hatten nun die Hausherren und einmal rettete nur der Pfosten für die Gäste. Jetzt zeigte auch Jenike gute Paraden. Die Halle erwachte, die Fans feuerten ihre Mannschaft an. Wieder gab es eine Strafe gegen Nürnberg. Konnten die Grizzlys den Schwung der letzten Minuten nutzen? Noch gut 11 Minuten im 2. Drittel waren zu spielen. Die Wolfsburger schossen aus allen Lagen. Aber auch in diesem Powerplay sollte es nicht sein. Die beste Möglichkeit für Nürnberg hatten sie 3:48 vor Ende des Mittelabschnittes, als ein Penalty gegen die Grizzlys verhängt wurde. Felix Brückmann hielt diesen sehenswert mit der Fanghand. Es war ein schnelles, verbissen geführtes Eishockeyspiel. Beiden Mannschaften fehlte das Quentchen Glück, um zum Torerfolg zu kommen. So blieb es auch nach 40 Minuten beim torlosen Unentschieden.
Nach 2 gespielten Minuten im Schlussabschnitt erhielt Nürnberg die nächste Strafe. Die Grizzlys konnten auch diesen Vorteil nicht ausnutzen. Das Spiel der beiden vorherigen Drittel setzte sich nahtlos fort. Viele Zweikämpfe, unglaublich schnelles Eishockey, Gewühl vor den Toren, aber die Scheibe ging nicht hinein. In der 51. Minute erwischte es einen Wolfsburger, der auf die Strafbank musste. Die Grizzlys wehrten sich verbissen und so konnte auch Nürnberg diese Überzahl nicht nutzen. Man sah beiden Mannschaften an, dass sie das Spiel noch in der regulären Zeit entscheiden wollten. Weitere Strafen folgten. 2 Minuten vor dem Ende gegen Wolfsburg und eine Minute später gegen Nürnberg. Auch im letzten Drittel fiel kein Tor. Die Overtime begann für 8 Sekunden mit 3 gegen 3, dann 43 Sekunden lang 4 gegen 3. Alle Schüsse verfehlten ihr Ziel. Die letzten 1:20 liefen regulär mit 3 gegen 3, weil es vorher keine Unterbrechung gab. Da keine Tore fielen musste das Penaltyschiessen entscheiden.
Tyson Mulock traf für Wolfsburg, für Nürnberg trafen Dupuis und P.Reimer mit dem Game Winning Goal.
Fazit:
Ein unglaublich spannendes 0:0 in einem Spiel, das die Bezeichnung "Spitzenspiel" wirklich verdiente. Ersatzgeschwächte Grizzlys mussten sich den Gästen nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Nürnberg entführte glücklich 2 Punkte aus der Autostadt.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Tomas Sabo Ice Tigers 0:1 (0:0|0:0|0:0|0:0|0:1)
Tore:
0:1 | 65:00 | Patrick Reimer
Zuschauer:
3.510
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm , #20 Seifert, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #60 Riefers, #95 Pfohl
Aufstellung Nürnberg:
#32 Reimer, #29 Jenike, #20 Lehr
#93 Pföderl, #28 Reinprecht, #17 P.Reimer, #42 Ehliz, #9 Blecker, #91 Dupuis, #19 Kozek, #39 Steckel, #26 Segal, #68 Jurcina, #2 Festerling, #5 Syvret, #47 Pfleger, #77 Möchel, #33 Teubert,
#8 Prust, #23 Martinovic, #22 Mebus, #21 Buzas, #74 Filin, #24 Weber, #94 Linden, #79 Meilleur
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
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(DEB) Die Nachwuchsmannschaften des DEB waren weiter aktiv und dabei belegte die U16 beim 4-Nationen-Turnier in Finnland den 2. Platz. Die U15 Nationalmannschaft der Frauen erreichte beim Skoda Cup den 7. Platz, während die U18 Nachwuchsmannschaft bislang in Zuchwil ohne Erfolg blieb, morgen aber noch ein Spiel bestreitet.
U16 beendet Turnier auf Platz 2
Die U16-Nationalmannschaft unterliegt im letzten Spiel des 4-Nationen-Turniers Gastgeber Finnland mit 1:8 (0:3; 1:4; 0:1) und belegt damit am Ende den zweiten Platz.
Uli Liebsch: „Um gegen diesen Gegner bestehen zu können braucht man in allen Mannschaftsteilen eine Topleistung, das war heute leider nicht der Fall.“
Deutschland: Fuss (Huwer) – Seider, Obu; Kinder, Lindner, Alberg – Pasanen, Heyer; Schmidt, Selzak, Schumacher – Preto, Zitzer; Nijenhuis, Varejcka, Detig – Ott; Maul, Asmus, Shevyrin
Tore: 0:1 (0:23) Holtinkoski (Nikkanen, Aaltonen); 0:2 (02:22) Nikkanen (Puistola); 0:3 (15:01) Loponen (Nikkanen, Holtinkoski); 0:4 (24:36) Hakanen (Kallionkieli, Intonen); 4:1 (29:36) Heyer (Detig, Pasanen); 1:5 (30:46) Aaltonen (Lehtinen); 1:6 (32:34) Saarela; 1:7 (33:34) Intonen (Kallionkieli, Lehtinen); 1:8 (47:56) Puistola (Aaltonen)
Strafminuten: Deutschland 4 – Finnland 2
U15-Mädchen belegen Platz 7
In ihrem letzten Turnierspiel beim Skoda Cup in Dresden gewann die deutsche U15-Auswahl der Frauen deutlich mit 6:0 (0:0/6:0) gegen die Hannover Indians. In der 1.Hälfte vergab das Team von Trainer Daniel Bartell noch die besten Torchancen. Nach dem 1:0 von Ronja Hark unmittelbar nach Beginn des zweiten Abschnitts war der Bann gebrochen und die U15 konnte fünf weitere Tore durch Annabella Sterzik, Thea-Marleen Bartell, Leonie Böttcher, Celine Mayer und wiederum Ronja Hark nachlegen.
Team Manager Jörg Reimann nach dem Turnier: „Wir bedanken uns beim gastgebenden ESC Dresden für die gute Organisation und Betreuung während des Turniers. Es war wieder toll hier teilnehmen zu können. Für die Trainer und die Mädchen ist das gut besetzte Turnier ein super Test.“
U18 ohne Erfolg gegen Slowakei
Die U18-Nationalmannschaft verliert mit 2:5 (0:1; 1:2; 1:2) gegen die Slowakei. Die letzte Partie des 5-Nationen-Turniers in Zuchwil steht für die Mannschaft um Trainer Steffen Ziesche morgen um 11.00 Uhr gegen Finnland an.
Deutschland: Kapteinat (Hane) – Appendino, Bappert; Bassler, Stachowiak, Brunnhuber – Koziol, Dersch; Zimmermann, Ehl, Reichel – Ewald, Böck – Fischer, Streu, Wohlgemuth – Wirth, Bölke; Pietschmann, Demmler, Gams
Tore: 0:1 (17:20 / PP1) Balaz (Hrehorcak, Krivosik); 0:2 (21:09) Fafrak; 0:3 (24:07 / PP1) Krivosik (Balaz); 1:3 (30:50) Pietschmann (Fischer); 1:4 (41:40 / PP1) Pospisil (Liska, Duzek); 1:5 (51:14) Krivosik (Hrehorcak); 2:5 (52:04) Brunnhuber (Bassler)
Strafminuten: Deutschland 14 – Slowakei 14
(Foto DEB)
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
(DEL/Wolfsburg) (MM) Wir, Martina und Jörg Matthias, die Berichterstatter über die Grizzlys in Wolfsburg von eishockey-online.com, haben die Gelegenheit bekommen die Grizzlys Wolfsburg über 12 Tage etwas näher zu begleiten. Diesmal eher aus Fanperspektive: mit Fotos neben der Eisfläche (z.B. Verabschiedung zur Auswärtsfahrt, nach den Spielen am Bus),kurze Fragen an die Spieler usw. In diesem Zeitraum spielen die Grizzlys vor dem Jahreswechsel 2x zu Hause. Danach geht es zum Spiel nach Mannheim und anschließend nach Straubing, bevor sie am Ende der Reise die Pinguine aus Bremerhaven dann wieder in der heimatlichen Arena begrüßen.
In den letzten Tagen hieß das für uns: E-Mails checken, Verbindung zum Verein halten, Termine absprechen, Akkreditierung für Mannheim und Straubing beantragen,Eintrittskarten kaufen (wir wollen ja auf "normalen" Plätzen das Spiel sehen) und Hotels buchen.
Am Mittwoch den 28.12.16 war dann das erste der fünf geplanten Spiele. Die Grizzlys traten zu Hause gegen die DEG an. Wir bereiteten uns gründlich vor. Statistiken wurden gelesen, die News der Vereine studiert, die Kamera gecheckt, Dauerkarten und Arbeitsausweis bereitgelegt, Laptop geladen, Notizblöcke eingesteckt und Arbeitskleidung von www.Eishockey-online.com angezogen. Aber auch die Trikots wurden nicht vergessen, schließlich sind wir ja auch Fans und nicht nur Reporter.
Und dann ging´s los. Die ersten 68 km vom Heimatort zur Spielstätte. Es sollten noch einige (viele) dazukommen. Einen Parkplatz hatten wir locker gefunden, wir waren ja sehr früh da. Der erste Weg führte uns zum Spielerbus der DEG.
Später in der Halle schauten wir das Spiel auf unseren gewohnten Sitzen, fachsimpelten mit unseren Platznachbarn, fotografierten fleißig, machten unsere Notizen und schrieben schon in den Drittelpausen und gleich nach Spielende den Spielbericht. Ergebnis 4:1 Für die Grizzlys...
Spielbericht gegen Düsseldorf:
Heute wartete der nächste Schritt im intensiven After-Weihnachts-Programm auf die Grizzlys Wolfsburg. Vor 2 Tagen in Schwenningen, heute zu Hause gegen die DEG, Freitag gegen Nürnberg, Dienstag in Mannheim, Donnerstag in Straubing und am Sonntag endlich wieder zu Hause gegen Bremerhaven. Wieviele Punkte werden es wohl am Ende der Reise sein? 3 waren bisher auf der Habenseite.
Die DEG, sonst ein recht dankbarer Gegner für die Grizzlys, hatten beim letzten Aufeinandertreffen in Wolfsburg in der Verlängerung gewonnen. Beim Rückspiel in Düsseldorf nahmen die Grizzlys alle Punkte mit. Heute allerdings mussten die Hausherren ersatzgeschwächt in die Partie gehen. Es fehlten Bina, Foucault, Riefers und Höhenleitner. Auch die DEG hatte einige Ausfälle zu verkraften.
In einer erfreulich gefüllten Halle begannen die Hausherren mit viel Druck und in den ersten 2 Minuten konnte sich die DEG kaum befreien. Den ersten Schuss aufs Tor allerdings musste Felix Brückmann nach 3 1/2 Minuten parieren. Das gelang ohne Probleme. Eine halbe Minute später lagen die Grizzlys 0:1 zurück. Ein Puckverlust vor dem eigenen Tor hatte es der DEG leicht gemacht. Alexander Barta versenkte nach Zuspiel von Minard und Curchaine. Hatte der Weckruf gesessen?
In der Folge vergaben unter anderem Brent Aubin, Sebastian Furchner und Mark Voakes gute Chancen, aber im Verteidigungsdrittel blieb es bei groben Fehlern und zu leichten Puckverlusten. Von der hochgelobten Defense der Grizzlys war bis zu diesem Zeitpunkt wenig zu sehen. Die Angriffe waren sehenswert, aber ungenau und oft am Tor vorbei. In der 13. Spielminute gab es die erste Strafe gegen die DEG. Das in letzter Zeit eher durchschnittliche Powerplay sollte es nun richten. Den ersten Torschuss hielt Mathias Niederberger nach 40 Sekunden und den Neuaufbau der Grizzlys war zu hektisch.
In diesem Powerplay fiel kein Tor. Die nächste Überzahlmöglichkeit bekamen die Hausherren in der 18. Spielminute. Bei einer weiteren angezeigten Strafe gegen die Gäste aus Düsseldorf erzielte Tyler Haskins im Gewühl den Ausgleich. Der Puck war knapp vor der Linie zum liegen gekommen, die Verteidiger versuchten zu retten, doch Tyler Haskins war am schnellsten und drückte den Puck hinter die Linie. Weitere 2 Minuten Powerplay konnten die Grizzlys nicht nutzen somit ging es mit 1:1 in die erste Pause...weiterlesen
Dann noch schnell nach Hause, denn am nächsten Morgen mussten wir ja wieder zu unserer "normalen" Arbeit. Heute am 29.12.16 haben die Grizzlys und wir Regeneration. Morgen ist dann wieder SPIELTAG! Der Tabellen-3. Wolfsburg empfängt den Tabellen-2. Nürnberg zum Spitzenspiel. Wir werden wie immer darüber berichten.
Bericht und Foto: Martina und Jörg Matthias
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(DEL/Köln) PM Im letzten Heimspiel des Jahren besiegen die Kölner Haie die Iserlohn Roosters mit 3:2. Johannes Salmonsson, Ryan Jones und Fredrik Eriksson erzielen die Tore für den KEC.
Die Kölner Haie bleiben auch zwischen den Feiertagen weiter erfolgreich. Nach dem Sieg in Krefeld am Vorweihnachtstag und dem Heimerfolg gegen Straubing im Weihnachtsspiel, holte das Team von Headcoach Cory Clouston am Mittwochabend auch gegen die Iserlohn Roosters drei Punkte und damit den dritten Sieg in Folge. Und wie schon gegen Straubing am Montag, machte es der KEC am Ende noch einmal richtig spannend. Doch der Reihe nach ...
Zu Spielbeginn erlebten die Haie direkt die kalte Dusche: Nachdem der KEC ein Unterzahlspiel soeben schadlos überstanden hatte, nutzte Iserlohns Blaine Down seine Chance zur Gästeführung. Gegen den platzierten Schuss in den Winkel hatte Haie-Goalie Gustaf Wesslau keine Abwehrchance – 0:1 (4.). Der Hallo-Wach-Effekt für den KEC, der sich in der Folge viele Möglichkeiten erspielte. In der 13. Minute stand Johannes Salmonsson dann richtig als er einen Schuss von Max Reinhart ins Tor zum 1:1 abfälschte. Reinhart hatte zuvor seine Gegenspieler schwindelig gespielt und trocken aus der Mitte abgezogen. Im Anschluss drückten die Haie weiter auf das Tor der Sauerländer und legten in Überzahl nach: Mehrere Schüsse der Haie blieben zunächst hängen, dann rutschte der Puck durch, landete bei Ryan Jones im Slot, von wo aus er die Scheibe über den Roosters-Keeper zum 2:1 ins Tor hob (18.).
Im Mittelabschnitt sahen die 14.081 Zuschauer in der LANXESS arena ein Spiel auf ein Tor. Immer wieder schnürten die Haie den Gegner ein. Wesslau musste sich nur einmal beweisen und entschärfte einen Alleingang gekonnt (33.). In der 35. Minute zahlte sich der Druck dann aus: Dane Byers und Nico Krämmer eroberten hinter dem Gästetor die Scheibe. Dann der Pass vor das Tor auf Fredrik Eriksson, dessen trockener Schuss im Netz zappelte – 3:1.
Im Schlussdrittel verwaltete der KEC das Ergebnis, versäumte es aber, sich weitere zwingende Möglichkeiten herauszuspielen. So kamen die Iserlohner durch einen Treffer von Ex-Hai Jason Jaspers noch einmal auf 3:2 heran (58.). Doch den Ausgleich ließen Wesslau und Co. nicht mehr zu. Die drei Punkte blieben in der Domstadt.
"Ich habe heute 40 Minuten viel Gutes von meiner Mannschaft gesehen. Nach dem frühen Rückstand sind wir stark zurück gekommen. Im letzten Drittel haben wir dann leider etwas den Fokus verloren. Wir werden daran arbeiten, über die vollen 60 Minuten konstant und konzentriert zu spielen. Aber natürlich freuen wir uns über den Sieg und die drei Punkte", erklärte Haie-Coach Cory Clouston nach dem Spiel.
Bereits am Freitag treten die Haie bei den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven an (19:30 Uhr). Am Neujahrstag ist der KEC dann in München zu Gast beim großen "Hockey Halleluja"-Spiel in der Olympiahalle (19:30 Uhr). Das erste Heimspiel 2017 steigt am 03.01.2016, ebenfalls gegen den EHC Red Bull München. Spielbeginn ist dann um 19:30 Uhr in der LANXESS arena.
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat eine erfolgreiche Generalprobe für das Hockey HALLEluja abgeliefert. Die Münchner gewannen gegen die Schwenninger Wild Wings mit 5:0 (1:0|1:0|3:0). Vor 5.080 Zuschauern im Olympia-Eisstadion schossen Doppelpacker Brooks Macek, Yannic Seidenberg, Jason Jaffray und Jerome Flaake die Bayern zu einem neuen Klubrekord: Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte gewannen die Red Bulls innerhalb einer Saison neun Heimspiele in Serie.
München erwischte den besseren Start und ging bereits in der dritten Minute in Führung: Yannic Seidenberg traf nach einem Querpass von Jon Matsumoto zum 1:0. In der Folge waren die Hausherren das dominierende Team, Schwenningen überstand diese Drangphase aber ohne weiteren Gegentreffer und gestaltete die Partie danach ausgeglichen – bis zur 16. Minute. Da kassierte Will Acton, der Topscorer der Wild Wings, eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks. Derek Joslin hatte im daraus resultierenden fünfminütigen Powerplay die beste Chance, der Verteidiger traf aber wenige Sekunden vor der Sirene nur den Außenpfosten.
Die Anfangsphase des zweiten Abschnitts ähnelte der des ersten Drittels: Die Roten Bullen vergaben gute Möglichkeiten und trafen dann wenige Sekunden nach Ablauf einer Schwenninger Strafe, weil Brooks Macek die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie arbeitete. In den folgenden Minuten durften sich beide Teams im Powerplay versuchen, Schwenningens Andreé Hult (27.) und Richie Regehr (29.) auf der Gegenseite scheiterten aber knapp. Bei 5-gegen-5 waren die Hausherren weiterhin das spielbestimmende Team. Keith Aucoin – nach einem Doppelpass mit Mads Christensen (33.) - und Maximilian Kastner (34.) verpassten es aber, trotz sehr guter Möglichkeiten den vorentscheidenden dritten Treffer zu erzielen.
Den markierte dann Jason Jaffray in der zweiten Minute des Schlussabschnitts, indem er einen Schlagschuss unhaltbar abfälschte. Der Widerstand der Gäste war nun gebrochen - und dies nutzte München zu zwei weiteren Toren: In der 46. Minute traf Brooks Macek in Überzahl ins kurze Eck, nur 19 Sekunden später erzielte Jerome Flaake nach einem Pass vor das Tor das 5:0. Danach konzentrierten sich die Red Bulls auf die Defensive, so dass Torhüter David Leggio seinen ersten Shutout in dieser Saison feiern konnte.
Brooks Macek: „Die gesamte Mannschaft hat heute eine gute Leistung gezeigt. Wir haben schöne Treffer erzielt, manchmal gehört einfach etwas Scheibenglück dazu. Wir sind wieder in der Spur und freuen uns jetzt auf die beiden Hockey HALLEluja-Partien gegen Berlin und Köln."
Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Schwenninger Wild Wings 5:0 (1:0|1:0|3:0)
Tore:
1:0 | 02:27 | Yannic Seidenberg
2:0 | 23:44 | Brooks Macek
3:0 | 41:50 | Jason Jaffray
4:0 | 45:24 | Brooks Macek
5:0 | 45:43 | Jerome Flaake
Zuschauer:
5.080
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Mannheim) (SK) Beim letzten Heimspiel 2016 belohnten sich die Ice Tigers selbst. Über den direkten Tabellennachbarn gab es ein deutliches und verdientes 5:1. Die
Tore in der ausverkauften Arena Nürnberger Versicherung erzielten Daniel Syvret (4.), Leonhard Pföderl (9./54.), Marco Pfleger (18.) und Brandon Segel (59.). Den Ehrentreffer für die Gäste markierte Chad Kolarik (21.).
Von nachweihnachtlicher Besinnlichkeit war am heutigen Mittwochabend nicht viel zu sehen. Denn vor allem die Hausherren gaben von Beginn an Vollgas. Deutlich schwerer taten sich da die Quadratestädter von denen im ersten Drittel nicht viel zu sehen war. Und das machte sich prompt auch auf der Anzeigentafel bemerkbar. Nicht einmal vier Minuten waren gespielt, da legte Steven Reinprecht für seinen Teamkameraden Daniel Syvret auf, der nur noch zum 1:0 einschieben musste (4.). Unglückliche Szene dann fünf Minuten später: Youri Ziffzer, der heute von Anfang an für Dennis Endras zwischen den Pfosten stand, rutschte der eher harmlose Schuss von Leonhard Pföderl unter den Schonern durch - 2:0 für die Nürnberger (9.). Und die Hausherren hatten auch in der Folge mehr vom Spiel.
Nürnbergs Schlussmann Jochen Reimer musste nur selten eingreifen. Erheblich mehr bekam da sein Gegenüber Youri Ziffzer zu tun. So leider auch in der 17. Minute nachdem Aaron Johnson nach einem Check gegen Kopf und Nacken mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe die Strafbank hüten durfte. Nur Sekundenbruchteile später legte Steven Reinprecht das 3:0 für Yasin Ehliz auf (18.). Kurz vor der Pause hatten die Adlerfans schon den Torjubel auf den Lippen, doch die Unparteiischen versagten dem Tor die Anerkennung (19.).
Mit dem deutlichen 3:0-Rückstand, dafür aber in Überzahl ging es für die Adler ins zweite Drittel. Und dieses Mal durften endlich auch die mitgereisten Adlerfans jubeln.
Chad Kolarik hämmerte nach Vorarbeit von Carlo Colaiocovo und Mathieu Carle die Scheibe ins gegnerische Tor zum 3:1-Anschluss (21.). Das Tor schien den Mannen von Headcoach Sean Simpson Auftrieb zu geben, denn die Adler erarbeiteten sich zunehmend mehr Torchancen. Auf der Anzeigentafel sollte sich das freilich nicht bemerkbar machen, denn alle Angriffbemühungen fanden spätestens beim starken Jochen Reimer im Tor der Franken ihr Ende, so dass es beim Stand von 3:1 erneut in die Kabinen gehen sollte.
Im Schlussabschnitt nahm die Partie nochmal zusätzlich an Fahrt auf. Energisch wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft, doch auch hier bot sich ein ähnliches Bild wie im Mittel-drittel. Die Ice Tigers waren immer zwei Schritte schneller, egal wie sehr sich die Kurpfälzer mühten. Ganz bitte wurde es dann rund fünf Minuten vor Schluss. Leonhard Pföderl schnappte sich die Scheibe und lief im Alleingang aufs Mannheimer Gehäuse zu. Ziffzer hatte keine Chance und musste erneut hinter sich greifen - zum insgesamt vierten Mal an diesem Abend (54.). Dem 4:1 der Ice Tigers folgte Frustbewältigung. Denn David Wolf und Brandon Prust hatten wohl Redebedarf. Der Fight sollte allerdings wie die gesamte Partie an die Nürnberger gehen und David Wolf früher duschen. Danach ließen sich die Franken, frenetisch angefeuert von ihren Fans, das Heft auch nicht mehr aus der Hand nehmen.
Schnell herausgespielt legte erst Brandon Segel noch das 5:1 nach (59.), ehe Tigers-Kapitän Patrick Reimer um ein Haar noch das 6:1 draufgepackt hätte (59.). Mit der 5:1-Auswärtsniederlage geht es jetzt weiter nach Strabing. Das Spiel gegen die Straubing Tigers am kommenden Freitag ist gleichzeitig die letzte Partie im alten Jahr, ehe sich am 3. Januar die Grizzlys aus Wolfsburg die Ehre in der Mannheimer SAP Arena geben werden.
Spiel vom 28. Dezember 2016
Thomas Sabo Ice Tigers - Adler Mannheim 0:0 (3:0|0:1|0:0)
Tore:
1:0 | 4.|Daniel Syvret (Steven Reinprecht)
2:0 | 9.|Leonhard Pföderl (Colten Teubert, Daniel Syvret)
3:0 |18.|Marco Pfleger (Steven Reinprecht, Yasin Ehliz)
3:1 |28.|Chad Kolarik (Carlo Colaiacovo, Mathieu Carle)
4:1 |54.|Leonhard Pföderl (Brandon Prust)
5:1 |59.|Brandon Segel (Marco Pfleger, Philippe Dupuis)
Zuschauer:
7.672
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Wolfsburg)(MM)
Heute wartete der nächste Schritt im intensiven After-Weihnachts-Programm auf die Grizzlys Wolfsburg. Vor 2 Tagen in Schwenningen, heute zu Hause gegen die DEG, Freitag gegen Nürnberg, Dienstag in Mannheim, Donnerstag in Straubing und am Sonntag endlich wieder zu Hause gegen Bremerhaven. Wieviele Punkte werden es wohl am Ende der Reise sein? 3 waren bisher auf der Habenseite. Die DEG, sonst ein recht dankbarer Gegner für die Grizzlys, hatten beim letzten Aufeinandertreffen in Wolfsburg in der Verlängerung gewonnen. Beim Rückspiel in Düsseldorf nahmen die Grizzlys alle Punkte mit. Heute allerdings mussten die Hausherren ersatzgeschwächt in die Partie gehen. Es fehlten Bina, Foucault, Riefers und Höhenleitner. Auch die DEG hatte einige Ausfälle zu verkraften.
In einer erfreulich gefüllten Halle begannen die Hausherren mit viel Druck und in den ersten 2 Minuten konnte sich die DEG kaum befreien. Den ersten Schuss aufs Tor allerdings musste Felix Brückmann nach 3 1/2 Minuten parieren. Das gelang ohne Probleme. Eine halbe Minute später lagen die Grizzlys 0:1 zurück. Ein Puckverlust vor dem eigenen Tor hatte es der DEG leicht gemacht. Alexander Barta versenkte nach Zuspiel von Minard und Curchaine. Hatte der Weckruf gesessen? In der Folge vergaben unter anderem Brent Aubin, Sebastian Furchner und Mark Voakes gute Chancen, aber im Verteidigungsdrittel blieb es bei groben Fehlern und zu leichten Puckverlusten. Von der hochgelobten Defense der Grizzlys war bis zu diesem Zeitpunkt wenig zu sehen. Die Angriffe waren sehenswert, aber ungenau und oft am Tor vorbei. In der 13. Spielminute gab es die erste Strafe gegen die DEG. Das in letzter Zeit eher durchschnittliche Powerplay sollte es nun richten. Den ersten Torschuss hielt Mathias Niederberger nach 40 Sekunden und den Neuaufbau der Grizzlys war zu hektisch. in diesem Powerplay fiel kein Tor. Die nächste Überzahlmöglichkeit bekamen die Hausherren in der 18. Spielminute. Bei einer weiteren angezeigten Strafe gegen die Gäste aus Düsseldorf erzielte Tyler Haskins im Gewühl den Ausgleich. Der Puck war knapp vor der Linie zum liegen gekommen, die Verteidiger versuchten zu retten, doch Tyler Haskins war am schnellsten und drückte den Puck hinter die Linie. Weitere 2 Minuten Powerplay konnten die Grizzlys nicht nutzen somit ging es mit 1:1 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel gab es in den ersten 30 Sekunden gleich zwei gefährliche Schüsse auf das Tor der DEG. Die Grizzlys setzten nach, allerdings musste Felix Brückmannim Gegenzug engreifen und den Puck festhalten. Nach dem gespielten Bully bekamen die Grizzlys den Puck nicht mehr aus der eigenen Zone. Unter Druck wurde der Puck über die Bande gespielt und die Gäste bekamen das fällige Powerplay wegen Spielverzögerung. Das Unterzahlspiel der Grizzlys Wolfsburg war jetzt aber konzentriert und sicher. Kaum wieder vollzählig erzielten sie das 2:1 nach einem Traumpass von Jeremy Dehner auf Brent Aubin. Dieser konnte alleine auf Mathias Niederberger zugehen und verwandelte sicher ins Eck. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Grizzlys das Spiel im Griff. Es kippte aber, nachdem die DEG eine weitere Strafe überstanden hatte. Das Spiel wurde härter, die Zweikämpfe intensiver. Die Nickligkeiten nahmen zu. Die Hausherren verloren den Faden und mussten sich auf die geänderte Spielweise der Gäste einstellen. Dank Felix Brückmann und der sichereren Abwehrarbeit blieb es bei der knappen Führung für die Grizzlys.
In der ersten Minute des Schlussabschnittes gab es gleich eine Strafe gegen die DEG. Mark Voakes und Brent Aubin vergaben, die DEG befreite sich und überstand unbeschadet ihr Unterzahlspiel. Es wurde gefährlich auf beiden Seiten mit packenden Torraumszenen. Die Mehrheit hatten die Grizzlys, die Gäste die gefährlicheren. In der 49. Spielminute musste die DEG erneut in Unterzahl agieren. Mathias Niederberger musste mehrfach sein Können unter Beweis stellen. Als die Gäste wieder komplett waren standen noch 8 Minuten auf der Uhr. Die Gäste machten auf, die Grizzlys wehrten sich und fuhren ihre schnellen Konter. Der enge Spielstand sorgte für die nötige Spannung. Die letzten 6 Minuten waren geprägt durch viele Strafen der DEG. Brent Aubin sorgte in einem dieser Powerplays für die Vorentscheidung zum 3:1. Die Grizzlys hatten gedudig die Azfstellung gesucht bis Aubin endlich richtig stand und in den Winkel traf. Ein weiteres Tor in Überzahl markierte den Endstand von 4:1. Tyler Haskins bediente auf Zuspiel von Mark Voakes Jeremy Dehner an der Blauen, der zog ab und traf. Weitere Möglichkeiten im Powerplay konnten die Grizzlys nicht nutzen. Es blieb beim verdienten 4:1-Erfolg der Wolfsburger Grizzlys.
Fazit:
Ein lange ausgeglichenes und hart umkämpftes Spiel. Die Grizzlys im letzten Drittel abgeklärter und effektiv im Powerplay.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Düsseldorfer EG 4:1 (1:1|1:0|2:0)
Tore:
0:1 | 03:41 | Alexander Barta (Courchaine, Minard)
1:1 | 17:57 | Tyler Haskins (Furchner)
2:1 | 24:58 | Brent Aubin (Dehner, Likens)
3:1 | 54:56 | Brent Aubin (Likens, Voakes)
4:1 | 57:01 | Jeremy Dehner (Haskins, Mulock)
Zuschauer:
3.472
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #95 Pfohl
Aufstellung Düsseldorf:
#35 Niederberger, #31 Bick
#3 Daschner, #4 Conboy, #8 Nowak,#9 Kammerer, #11 Lewandowski, #15 Courchaine, #19 Collins, #20 Strodel, #21 Minard, #25 Bowman,#27 Schüle, #29 Preibisch, #33 Barta, #42 Dmitriev, #44 Davis, #57 Weiß, #59 Yip, #67 Ebner, #92 Brandt
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Birgit Häfner (eishockey-online.com)
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(DEB) Die Nachwuchsmannschaften des deutschen Eishockeybundes haben gespielt und dabei hat die U16 in Finnland 1:3 gegen die Slowakei und die U18 gegen Russland mit 2:5 verloren. Einen Punkt konnte die U15 Nationalmannschaft der Frauen gegen Weißwasser beim Skoda Cup gewinnen.
U16-Nationalmannschaft: Auftaktsieg gegen Slowakei
Die U16-Nationalmannschaft gewinnt das erste Spiel beim 4-Nationen-Turnier in Finnland mit 3:1 (1:0; 0:1; 2:0) gegen die Slowakei. Die nächste Partie für die Mannschaft um Trainer Uli Liebsch steht morgen um 15.30 Uhr gegen die Schweiz an.
Liebsch: „Wir haben heute im ersten und im letzten Drittel wirklich gut gespeilt. Im Mittelabschnitt hingegen haben wir zu viele Strafen genommen, das müssen wir in den kommenden Spielen abstellen.“
Deutschland: Huwer (Fuss) – Seider, Obu; Kinder, Lindner, Alberg – Pasanen, Heyer; Schmidt, Selzak, Schumacher – Preto, Zitzer; Nijenhuis, Varejcka, Detig – Ott; Maul, Asmus, Shevyrin
Tore: 1:0 (06:51 / PP1) Schmidt; 1:1 (35:47) Kupka (Turan, Melcher); 2:1 (43:41) Schumacher, Schmidt), 3:1 (59:42) Slezak (Alberg, Varejcka)
Strafminuten: Deutschland 14 – Slowakei 6
U18 unterliegt Tschechischer Republik
Die U18-Nationalmannschaft unterliegt der Tschechischen Republik mit 2:5 (1:4, 0:1; 1:0). Die nächste Partie steht am 29.12.16 um 15.30 Uhr gegen die Slowakei an.
André Dietzsch, Team-Manager: „Wir sind heute im ersten Drittel schwer rausgekommen und lagen dann auf Grund individueller Fehler schnell mit drei Zählern zurück. Die Mannschaft hat in der Folge aber gut wieder ins Spiel gefunden, die Räume eng gemacht und den Tschechen so kaum Platz gelassen. Dadurch konnten wir das Spiel offener gestalten. Am Ende muss man aber sagen, dass die Tschechen heute einfach die bessere Mannschaft waren und der Sieg für sie somit in Ordnung geht.“
Deutschland: Hane (Kapteinat) – Appendino, Bappert; Brunnhuber, Streu, Bassler – Koziol, Dersch; Zimmermann, Ehl, Reichel - Wirth, Böck; Fischer, Stachowiak, Pietschmann – Bölke, Wirth; Demmler, Lillich, Gams
Tore: 0:1 (02:15) Kvasnica (Hrabik, Gaspar); 0:2 (07:13) Hladonik (Zadina); 1:2 (08:29 / PP2) Bassler (Streu, Brunnhuber); 1:3 (15:15 / PP1) Kaut (Hladonik, Zadina); 1:4 (17:27) Safin (Kern, Galvas); 1:5 (36:03) Przybyla (Svoboda, Kral); 2:5 (48:49 / PP2) Brunnhuber (Ehl, Streu)
Strafminuten: Deutschland 8 – Tschechische Republik 18
U15-Frauen holen Punkt gegen Weißwasser
Die U15 Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Weißwasser im ersten Spiel des SKODA-Cups in Dresden mit 0:3, holt aber trotzdem einen Punkt.
Teammanager Jörg Reimann nach dem Spiel: „Nach einem durchwachsenen Start unserer Mädels konnten die drangvollen Lausitzer noch im ersten Abschnitt mit drei Zählern in Front gehen. In der zweiten Hälfte des Spiels steigerten sich die DEB-Mädels zwar, spielten in der Offensive aber einfach zu umständlich. Da bei diesem Turnier beide Hälften getrennt gewertet werden, reichte es somit zum ersten Punkt für uns.“
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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft unterliegt im ersten Spiel des 5-Nationen-Turniers in Zuchwil mit 1:6 (0:3; 1:2; 0:1) gegen die Gastgeber aus der Schweiz. Die nächste Partie findet morgen um 18.30 Uhr gegen Tschechien statt.
Steffen Ziesche: „Wir haben heute einfach insgesamt zu undiszipliniert gespielt und zu viele Strafzeiten genommen, wodurch dann letztlich das hohe Ergebnis zustanden gekommen ist.“
Deutschland: Arnsperger (Hane) – Appendino, Bappert; Brunnhuber, Streu, Reichel – Koziol, Dersch; Ehl, Bassler, Wohlgemuth – Wirth, Ewald; Fischer, Stachowiak, Pietschmann – Bölke, Böck,; Zimmermann, Lillich
Tore: 0:1 (12:03 / PP1) Seiler (Tanner, Sigrist); 0:2 (12:35) Zbinden (Lehmann, Wyss); 0:3 (13:52 / PP1) Petrig (Riat, Nussbaumer); 1:3 (21:03 / PP1) Stachowiak (Brunnhuber, Appendino); 1:4 (30:04 / SH1); 1:5 (32:26 / PP1) Sigrist (Tanner, Matewa); 1:6 (54:43 / PP1) Heughebaert (Zbinden, Brunner)
Strafminuten: Deutschland 20 – Schweiz 16
(Foto DEB)
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