DEL – ERC Ingolstadt, nach anfänglichen Startproblemen gewinnen die Panther mit deutlichem Sieg gegen die Düsseldorfer EG

ERC DEG

 

(DEL/Ingolstadt) (Marco Schultze) Der ERC Ingolstadt konnte nach einem 1:2 Rückstand das Spiel drehen und gewann deutlich gegen die DEG.

 

 

Nach einem klasse Spiel gegen Nürnberg (5:4) am vergangenen Sonntag, war die Düsseldorfer EG bei den Schanzern zu Gast. Die Rheinländer hatten zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen und wollten sich mit einem Sieg näher an die Qualifikation der Pre-Playoffs bringen. Obwohl beide Seiten mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten, konnten die Rot-Gelben nach etwas über zwei Minuten durch Marcel Brandt in Führung gehen. Nach einem Schuss von Alexei Dmitriev, den Timo Pielmeier nur abprallen lassen konnte, nutze Brandt den Nachschuss und traf zum 0:1.

 

 

In der 7. Spielminute bei angezeigter Strafe gegen die DEG, konnte Ingolstadt aber durch Brandon Buck den Ausgleich wiederherstellen. Die Angezeigte Strafe war somit hinfällig. Im weiteren Verlauf gab es zwei Strafen gegen die DEG. Drayson Bowman, wegen Hakens in der 8. Spielminute und Rob Collins, wegen eines Stockschlags in der 10. Spielminute. Bis auf ein paar gute Chancen, konnten die Panther nichts aus den Überzahlspielen machen. Auch Petr Taticek musste wegen eines Hohen Stockes für die Schanzer auf der Strafbank Platz nehmen. Nach einem kleinen Handgemenge, wird auch Kurt Davis wegen übertriebener Härte in die Kühlbox geschickt. Auch Brett Bulmer muss wegen des gleichen Vergehens Ingolstadts Strafbank besuchen und Düsseldorf kann dadurch mit 5 gegen 4 ins 2. Drittel starten.


 

Ingolstadt ist gerade wieder komplett, da kam Kurt Davis an der Blauen Linie zum Schuss und Brandon Yip hält den Schläger dazwischen, fälscht die Scheibe ab und trifft zum 1:2. Es geht heiter weiter, aber vor allem mit Strafen. Diesmal darf sich Alexei Dmitriev zwei Minuten ausruhen (Beinstellen). Ingolstadt kommt immer besser ins Spiel und jetzt konnten sie das Powerplay für sich nutzen, den Thomas Oppenheimer bekam den Pass vor dem Tor und stellte den alten Abstand wieder her. Nach dem Treffer zum 2:2 konnten die Panther immer mehr Druck aufbauen. So überstanden sie auch ein weiteres Unterzahlspiel. Darryl Boyce bekam zwei Minuten wegen Spielverzögerung, weil er den Puck über die Scheibe spielte.

 

 



 


Nun ging der ERC in Führung. Brandon Buck findet die Lücke zwischen den Schohnern von Niederberger und macht in der 33. Spielminute das 3:2. In der 39. darf auch der Kapitän ran und John Laliberte traf zum 4:2 Eine Pause hatte nun Düsseldorf wahrscheinlich bitter nötig. Es gab zwar immer wieder Möglichkeiten, aber Ingolstadt fand immer besser ins Spiel. Das Schlussdrittel kann der ERC mit einer Überzahl beginnen, da Drayson Bowman vor der Pause noch zwei Minuten wegen Hakens bekam. Auch dieses Powerplay konnten die Pather wieder für sich nutzen. Brandon Buck kann mit einem Hattrick in der 41. Spielminute auf 5:2 erhöhen. Von den Rheinländern ist nun nicht mehr viel zu sehen. Viele Fehlpässe und wenige Ideen bei den Rot-Gelben führten dazu, dass die Schanzer in der 57. Spielminute durch Brett Bulmer auf 6:2 erhöhten und noch als das Tor durchgesagt wurde erneut durch Brandon Buck zum 7:2 Endstand trafen.

 


Ingolstadt konnte in einer strafzeitreichen Partie immer mehr Druck aufbauen und auch der Torwartwechsel brachte Düsseldorf nicht zurück ins Spiel.Die Pre-Playoffs rücken für die Rheinländer nach dieser Niederlage in die Ferne, da Berlin in Krefeld einen Punkt holen konnte. Die 3601 Zuschauer sahen ein wahres Torspektakel und die Fans des ERC feierten diesen Sieg ausgiebig. Das nächste Heimspiel in Ingolstadt findet kommenden Sonntag um 14:00 Uhr statt. Die Haie aus Köln sind dann zu Gast.

 

Tore

0:1 | 03. Spielminute | Marcel Brandt (Alexei Dmitriev)

1:1 | 07. Spielminute | Brandon Buck (-)

1:2 | 22. Spielminute | Brandon Yip (Daniel Kreutzer, Kurt Davis)

2:2 | 26. Spielminute | Thomas Oppenheimer (Darryl Boyce)

3:2 | 33. Spielminute | Brandon Buck (Danny Irmen, Brian Salcido)

4:2 | 39. Spielminute | John Laliberte (Danny Irmen, Dustin Friesen)

5:2 | 41. Spielminute | Brandon Buck (Patrick McNeil)

6:2 | 57. Spielminute | Brett Bulmer (Darryl Boyce, Jean-Francois Jaques)

7:2 | 57. Spielminute | Brandon Buck (Simon Schütz, John Laliberte)

 

Schiedsrichter: Lars Brüggemann / Andre Schrader

 

 

( Foto Birgit Häfner/eishockey-online.com )


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eishockey-online.com - Große Online-Versteigerung auf yasin-ehliz.de

welt element cup toelz

 

(42Yasin Ehliz) Exklusive Artikel lassen Eishockeyherzen höher schlagen. Im Vorfeld des Tölzer U14-Nachwuchsturniers „Yasin-Ehliz-Cup“ findet wie im Vorjahr eine Versteigerung auf der offiziellen Webseite von Namensgeber Yasin Ehliz statt.

 

 

Auf yasin-ehliz.de präsentiert der neue Cup-Hauptsponsor „wee“ echte Highlights, die auf die Gebote der Eishockeyfans warten. Neben exklusiven VIP-Tickets sind dieses Mal signierte Schläger und Trikots diverser DEL- und NHL-Spieler, u. a. von Michael Wolf (München), Korbinian Holzer (Anaheim Ducks), Marco Nowak (Düsseldorf), Brandon Prust (Nürnberg) u. v. a. m. mit dabei.

 

 

Vom 20. Februar bis 1. März 2017 können online Gebote per E-Mail oder Kontaktformular abgegeben werden, der Erlös kommt dem Nachwuchs zugute. Im Vorjahr konnte man dank der Versteigerung über 5.000 Euro für die Profis von morgen einnehmen.

 

 

Nationalspieler und Turnierpate Yasin Ehliz zur Versteigerung: „Viele Freunde und Kollegen haben sich großzügig gezeigt und mir echte Unikate geschickt, die ich an die Fans weitergeben möchte. Ich denke da ist dieses Jahr für jeden etwas dabei, ich freue mich schon auf zahlreiche Gebote für die gute Sache!“

 


Alle Infos und Teilnahmebedingungen sind unter www.yasin-ehliz.de einsehbar.

 

Ansprechpartner:
—————————————

Alexander Fuchs
PR- und Eventmanager,
Öffentlichkeitsarbeit Yasin Ehliz

Mobil 0151 64300621
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DEL - Petteri Väkiparta bleibt Co-Trainer

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(DEL/Schwenningen) PM Die Schwenninger Wild Wings haben den Vertrag mit ihrem Co-Trainer Petteri Väkiparta um eine Saison verlängert. Der 39-jährige Finne kam 2015 als Co-Trainer von Helmut de Raaf nach Schwenningen. Seit dieser Saison bildet er zusammen mit Chefcoach Pat Cortina und Goaliecoach Ilpo Kauhanen das Trainergespann bei den Wild Wings.

 


»Wir freuen uns, dass wir für die kommende Saison unser Trainergespann weiter an Bord haben«, so Manager Jürgen Rumrich. »Gerade in diesem Bereich ist Kontinuität gefragt und Petteri Väkiparta leistet wichtige Arbeit rund um die Mannschaft.« »Meine Familie und ich fühlen uns hier in Schwenningen sehr wohl. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Pat Cortina und Ilpo Kauhanen und werde weiter meinen Teil dazu beitragen, dass wir hier in Schwenningen etwas Langfristiges aufbauen«, sagt Petteri Väkiparta über seine Vertragsverlängerung.

 


Petteri Väkiparta war jahrelang Co-Trainer der Jungadler Mannheim, bevor er in seine finnische Heimat zu den Espoo Blues wechselte. Seit 2015 ist er Co-Trainer bei den Schwenninger Wild Wings.

 

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 



 

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NHL Club Los Angeles Kings übernehmen Führungsrolle bei den Eisbären Berlin

berlin kings presse2017

 

(DEL/Berlin) (PM) Der zweifache Stanleycupsieger Los Angeles Kings wird ab sofort eine aktive Führungsrolle bei den Eisbären Berlin (DEL) übernehmen. Die LA Kings werden die direkte Verantwortung für den sportlichen und wirtschaftlichen Bereich bei den Eisbären Berlin übernehmen und eng mit Geschäftsführer Peter John Lee zusammenarbeiten. Lee wird dafür direkt an Luc Robitaille berichten, der als President, Business Operations der LA Kings und von AEG Sports fungiert sowie als ehemaliger Ausnahme-Spieler der NHL Mitglied der Hockey Hall of Fame (Toronto) ist. Beide Clubs gehören zu AEG Sports, einer Division der Anschutz Entertainment Group.

 

 

"Dies ist ein wichtiger Tag für die Eisbären Berlin", sagt Eisbären Geschäftsführer Peter John Lee. wir tauschen uns mit Luc Robitaille und den LA Kings seit langem regelmäßig aus. In der neuen Konstellation haben wir die Führungsriege der LA Kings direkt bei den Eisbären mit an Bord und können so noch intensiver zusammenarbeiten, um die Eisbären Berlin wieder zu einem Championship-Team zu machen".

 



 

Luc Robitaille: "Die Ergebnisse der vergangenen Jahre in Berlin waren nicht auf dem Meisterschafts-Niveau, das wir erwarten. Wir haben realisiert, dass wir unseren bisherigen Austausch zu einer intensiven Zusammenarbeit erweitern und wir hierfür beide Clubs strukturell direkt miteinander verknüpfen müssen. So können wir sicherstellen, dass der Club mit seinen Spielern und Mitarbeitern wieder das repräsentiert, was unsere Fans erwarten und so leidenschaftlich unterstützt haben."

 

 

Zusätzlich zu Luc Robitaille wreden Peter John Lee und sein Team um Thomas Bothstede (Director Business Operations) und Stefan Ustorf (Sportlicher Leiter) eng mit Kelly Cheeseman (Chief Operation Officer, LA Kings und AEG Sports) zusammenarbeiten. Luc Robitaille und Kelly Cheeseman sind beide in den Aufsichtsrat der Eisbären Berlin berufen worden, wobei Robitaille dessen Vorsitz übernehmen wird.

 

 

Sie komplettieren den Aufsichtsrat mit den aktuellen Mitgliedern Jan Kienappel (Managing Director und Chief Financial Officer, AEG Germany), Olaf Brüll (Vice President Legal & General Counsel, AEG Germany), Alex Hill (Chief Operating Officer & Chief Financial Officer, AEG Europe) und Michael Hapka (Vice President & General Manager Anschutz Entertainment Group Operations GmbH, Mercedes-Benz Arena).



(Foto Tom Kanzock) 


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DEL – Der ERC Ingolstadt entschied das Derby gegen die Ice Tigers aus Nürnberg nach starker Leistung 5:4 für sich

ingolstadt nuernberg 19022017 lueger

 

(DEL/Ingolstadt) (Marco Schultze) Der ERC Ingolstadt konnte in einem packendem Derby gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg 3 Punkte sichern und ist dadurch einen Schritt näher am Heimrecht in den Pre-Playoffs.

 

 

Erneut Derby Stimmung in Ingolstadt. Das dritte Derby in Folge und gegen Augsburg und München war in der Ingolstädter Saturnarena für die Panther nichts zu holen. Das sollte sich heute ändern, denn die Panther machten von Anfang an einen spritzigen Eindruck. Beide Teams legten mit einem körperbetontem Spiel und guten Chancen los.
Nach 3 Minuten konnte Patrick Reimer zum 0:1 einnetzen und Nürnberg ging in Führung. Jetzt nahm das Spiel immer mehr an Fahrt auf und die Zuschauer bekamen einige Checks und weitere gute Aktionen auf beiden Seiten zu sehen. In der 12. Spielminute ein schöner Pass von Dustin Friesen  auf David Elsner, der dann alleine vor Nürnbergs Keeper stand und ihn überwinden konnte und so den Ausgleich erzielte.

 


Nach einer Strafe gegen Thomas Oppenheimer wegen Hakens, gabs ein Powerplay für die Ice Tigers, die aber nichts draus machen konnten. Danach bekam der ERC die Möglichkeit es besser zu tun. Ingolstadt war gerade wieder komplett, als Oliver Mebus für 2 Minuten wegen Behinderung auf die Bank geschickt wurde. Die Panther nutzten das Überzahlspiel und Oppenheimer, der gerade zurück ins Spiel durfte, konnte in der 19. Spielminute auf 2:1 erhöhen. Mit viel Druck und großen Chancen kehrten die Nürnberger aus der Kabine zurück aufs Eis, aber Timo Pielmeier parierte immer wieder mit guten Saves. Doch als Patrick Köppchen für 2 Minuten wegen Hakens in die Kühlbox musste, kann auch Pille den Ausgleichstreffer nicht mehr verhindern. Brandon Segal trifft in Überzahl zum 2:2.

 


Ähnlich wie mit den Toren ging es auch mit den Strafzeiten zu. Diesmal traf es Sasa Martinovic der 2 Minuten auf die Bank musste, wegen eines Halten des Stocks. Er sollte aber gleich Besuch auf der Strafbank bekommen, denn Brandon Prust wurde nach einem Check von hinten gegen Patrick Köppchen zum Duschen geschickt. Er erhielt eine 5 + 20 (Spieldauer) und ein Mitspieler nahm den Platz für ihn auf der Strafbank ein. Die Panther durften nun für knapp eine Minute 5 gegen 3 Überzahl spielen. Erst als die Tigers wieder zu viert waren konnten sie erneut in Führung gehen. Reimer konnte einen Schuss von Petr Taticek nur abprallen lassen und Thomas Oppenheimer versenkte die Scheibe im Nachschuss zum 3:2.

 


Wieder eine Strafe und jetzt gleich doppelt. Ingolstadts Neuzugang Brett Bullmer bekam 2 + 2 wegen eines Stockchecks und Übertriebener Härte. Nun bekam auch Bullmer Besuch, denn Danny Irmen musste sich für 2 Minuten wegen eines hohen Stocks zu ihm gesellen,. Die Thomas Sabo Ice Tigers mit guten Möglichkeiten, aber sie konnten aus der doppelten Überzahl nichts machen und der ERC überstand dieses Powerplay.

 

 





Ähnlich wie im 2. Drittel konnten die Gäste auch im letzten Abschnitt starten. Nach einem satten Schuss der Pielmeiers Maske traf, blieb dieser kurz benommen auf dem Eis liegen. Nach einer kurzen Unterbrechung, um die Maske zu richten, ging es weiter.

 


In einem starken Konter von Nürnberg schnappte sich Leonhard Pföderl die schwarze Gummischeibe, sprintete durch bis vor den Ingolstädter Kasten und zog ab. 3:3!
In der hart umkämpften Partie, in der es hin und her ging wurde den Fans heut wirklich viel geboten. Benedikt Schopper zimmerte in der 48. Spielminute den Puck nach einem Zuspiel durch Oppenheimer, von der Blauen Linie in den Gästekasten zum 4:3. Es ging wieder heiter rauf und runter und diesmal durften sich die extra aus Linz angereisten Kozek Fans freuen, denn der schnappte sich in der 52. Spielminute nach einem Bully vor dem Ingolstädter Tor die Scheibe und gleicht erneut aus zum 4:4.
Verlängerung? Penaltyschießen? Nein! Dachte sich wohl David Elsner, der den Pass von Petr Taticek zum 5:4 ins Gästetor abfälschte.

 


Die Tigers machten noch mal viel Druck und warfen alles nach vorne, doch auch als ein sechster Feldspieler für Nürnbergs Goalie aufs Eis kam, konnten sie am Ergebnis nichts mehr ändern und der ERC Ingolstadt konnte sich die 3 Punkte aus diesem heißen Derby sichern. Wichtig, um das Heimrecht für die Pre-Playoffs zu halten.

Mit einem Bus waren knapp 50 Black Wings Fans aus Linz in Österreich angereist um ihre ehemaligen Spieler Andrew Kozek (Nürnberg) und Danny Irmen (Ingolstadt) anzufeuern. Sie und alle anderen Fans bekamen in der Ingolstädter Saturnarena (4243 Zuschauer) ein rundum klasse Spiel zu sehen, welches richtig Bock auf die Playoffs macht.

 

 

Tore:
0:1 | 04. Spielminute | Patrick Reimer (Yasin Ehliz)
1:1 | 12. Spielminute | David Elsner (Dustin Friesen, Patrick McNeil)
2:1 | 19. Spielminute | Thomas Oppenheimer (Darryl Boyce, Patrick Köppchen)
2:2 | 27. Spielminute | Brandon Segal (Brett Festerling, Jesse Blacker)
3:2 | 33. Spielminute | Thomas Oppenheimer (Petr Taticek, Darryl Boyce)
3:3 | 44. Spielminute | Leonhard Pföderl (David Steckel, Marco Pfleger)
4:3 | 48. Spielminute | Benedikt Schopper (Thomas Oppenheimer, Björn Svensson)
4:4 | 52. Spielminute | Andrew Kozek (Brandon Segal)
5:4 | 55. Spielminute | David Elsner (Petr Taticek)

 

Schiedsrichter: Willi Schimm / Jens Steinecke

 

 

Bericht Marco Schultze/eishockey-online.com
Foto: Ralf Lüger


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DEL-Fischtown Pinguins vergeben auch den zweiten Matchball und verlieren gegen die Düsseldorfer EG 1:5

bremerhaven deg 19022017

 

(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Bremerhaven macht es noch einmal spannend im Kampf um die Pre-Playoff Plätze, zweimal an diesem Wochenende hieß es Matchball für die Fischtowner. Den ersten vergaben sie am Freitag gegen die Eisbären Berlin und auch in eigener Halle konnten die Bremerhavener den Sack gegen Düsseldorf nicht zumachen.

 

 

4647 Zuschauer in der ausverkauften Eisarena Bremerhaven, darunter mindestens 600 Düsseldorfer Fans, die im Sonderzug angereist waren, die Stimmung war hervorragend.

 

Bremerhaven begann gut, sie ließen die Scheibe laufen und machten anfangs Druck, ohne jedoch großartige Torchancen herauszuspielen. Düsseldorf das erste Mal in der sechsten Minute im Powerplay und die Scheibe schlug gleich hinter Jerry Kuhn ein, Marco Nowak auf Pass von Ebner zum 1:0. Die Pinguins waren durch dieses frühe Gegentor gezeichnet, wurden unsicher und hatten nicht mehr diesen Anfangsschwung. Die Düsseldorfer EG nutze dieses eiskalt aus, machten durch Maximilian Kammerer in der 16 und Daniel Weiß in der 18 zwei Tore. Es wurde zum ersten mal still in der Halle und als dann Cody Lampl den Puck unglücklich an den Schlittschuh bekam, von wo aus die Scheibe ins eigene Tor springt, schlugen die Zuschauer sich die Hände über den Kopf zusammen. Da es im Eishockey kein Eigentor gibt wurde dieser Treffer Tim Schürle zugeschrieben.

 





Im zweiten Drittel spielte Düsseldorf defensiv und lies Bremerhaven anrennen, die Pinguins schossen aus allen Lagen und setzen die Rheinländer enorm unter druck. Entweder fehlten den Pinguins Millimeter zum Tor oder es stand ein hervorragend aufgelegter Mathias Niederberger im Tor der Rheinländer. Jack Combs, Jeremy Welsh alle scheiterten am Goalie der Düsseldorfer, Jason Bast trifft nur den Pfosten und auch Marian Dejdar scheiterte mit einem Schuss. In der 39 Minute fand dann auch Rob Bordson mit Mathias Niederberger seinen Meister und scheiterte mit einem Penalty, somit ging es mit dem 0:4 in die zweite Pause.

 

 

Die Fischtown Pinguins gaben auch im Schlussdrittel nicht auf und erspielten sich einige Chancen, nur ein Tor wollte einfach nicht fallen. Die Uhr lief gegen die Bremerhavener und die Düsseldorfer EG spielte es clever herunter. In der 51 Minute dann aber doch das Tor für Fischtown, Cory Quirk der Torschütze auf Zuspiel von Brock Hooton. Der Stadionsprecher hatte den Torschützen noch nicht ausgerufen, da schlug es wieder im Tor von Jerry Kuhn ein, Christopher Minard machte alle Hoffnungen der Bremerhavener zunichte zum Endstand von 5:1.

 

 

Trotz der beiden Niederlagen am Spielwochenende, haben es die Fischtown Pinguins immer noch selbst in der Hand und können durch einen Sieg die Sensation Pre-Playoffs schaffen.

 

 

Strafzeiten: Fischtown Pinguins 8 Minuten / Düsseldorfer EG 8 Minuten

 

Zuschauer: 4647 (ausverkauft)

 

Tore:

0:1 (05:23) Marco Nowak (Ebner, Kammerer)

0:2 (15:16) Maximilian Kammerer (Brand, Milley)

0:3 (17:01) Daniel Weiß (Dmitriev)

0:4 (19:47) Tim Schürle

1:4 (50:03) Cory Quirk (Hooton, Welsh)

1:5 (50:18) Christopher Minard (Schürle)



(Bericht Norbert Lenga / eishockey-online.com)
(Foto Birgit Häfner / eishockey-online.com)


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DEL - Krefeld Pinguine unterliegen den Kölner Haien "Krefelder Schaulaufen"!

krefeld koeln 19022017

(DEL/Krefeld) (RS) Die Krefeld Pinguine behalten weiterhin die rote Laterne in der DEL und werden sie wohl bis zum Ende der Hauptrund nicht mehr abgeben. Das Heimspiel gegen die Haie aus Köln ging trotz guter Leistung mit 1:3 in die Domstadt. Was Hoffnung für die Zukunft macht, ist die Laufbereitschaft, der Kampfgeist und der Teamspirit. Wen die kleinen Fehler noch abgestellt werden dann........!

 

 

Für den KEV ist die Saison 2016/2017 am Karnevalssonntag zu Ende....passt irgendwie!

 

 

Das Eishockey Spiel begann ohne grossartige Overtüre, beide Teams mit offenem Visier. Krefeld mit Galbraith im Tor, der seine Arbeit sehr gut verrichtete, hatte keinen Respekt vor den Haien und kam zu Chancen. Aber, man lies Diese mal wieder liegen. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend, wobei die Kölner Gäste mehr Spielanteile hatte,diese aber nicht in zählbares ummünzten. Galbraith im Pinguine Gehäuse stand sehr sicher und sicherte seinem Team das torlose Unentschieden nach 20 Minuten. Drittel zwei brachte das gleiche Bild, die Haie im Vorwärtsgang, Krefeld mit Kontern immer präsent und gefährlich. Einer dieser Konter brachte ind der 29.Minute die heimische Führung, als Vasiljevs in einer unübersichtlichen Lage, kühlen Kopf bewahrte und seine Mannschaft in Front brachte.

 

 





Dieses 1:0 hielt bis Minute 39, als Byers für die Gäste ausglich, bei eigener Unterzahl wohlgemerkt. Schymainski hatte Sekunden davor die Trikotfarben verwechselt und sich einen haarsträubenden Fehlpass erlaubt. Als Salmonsson im letzten Abschnitt die Gäste in Führung brachte (Die Pinguine Defensive stand ehrfürchtig Pate) war vom Gefühl her die Partie entschieden, Krefeld hatte viel, sehr viel investiert. Die Belohnung jedoch blieb aus, auch auf Grund eigener Fehler. Das dritte Haietor durch Max Reinhart (57.) war den 6177 Augenpaaren dann schon egal! Das Spiel war entschieden, für den KEV ist die Saison bald am Ende.  Die Stimmung auf den Rängen trotz allem bestens!

 

 


Der Wille im Pinguine Team scheint da zu sein, die Saison anständig und in Würde zu beenden. Ob, die Fans nach zwei "verkorsten" Spielzeiten dem Team noch mal verzeihen werden, bleibt...dahingestellt. Das "Schaulaufen" geht am Dienstag gegen Berlin weiter und ist am 26.2 zu Ende!

 


Wie die Sommerpause in Krefeld wird? Es gibt jede Menge Arbeit, was dabei herauskommt? Viele Fragezeichen! Die Verantwortlichen werden Pläne in der Schublade haben.

 


Spiel vom 19.02.2017

Krefeld Pinguine - Kölner Haie  1:3

 

 

Tore:

1:0 29. Vasiljevs (Umicevic, Little)
1:1 39. Byers (Bolduc) SHG
1:2 46. Salmonsson (Zerressen, Mulock)
1:3 57. Reinhart (Turnbull)


Strafen:
Krefeld: 10
Köln: 4

Zuschauer: 6177



(Bericht & Foto Ralf Schmitt/eishockey-online.com)


krefeld

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DEL - EHC Red Bulls München mit Niederlage am Seilersee - Don Jackson: Müssen jetzt die richtige Reaktion zeigen

iserlohn muc 19022017

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat auch die zweite Partie des Wochenendes verloren. Bei den Iserlohn Roosters setzte es vor 4.967 Zuschauern eine 2:5-Niederlage (1:2|1:1|0:2). Die Tore für die Münchner erzielten Jon Matsumoto und Dominik Kahun.

 


Die Red Bulls starteten gewohnt druckvoll in die Partie. Schon in der vierten Minute gelang dem Jackson-Team der verdiente Führungstreffer. Jon Matsumoto verwertete einen geblockten Schuss zum 1:0 für die Gäste. Wenig später verpasste Michael Wolf in Überzahl nur knapp das Tor der Roosters (7.). Von den Sauerländern war offensiv wenig zu sehen und trotzdem sollten sie die Partie innerhalb von nur drei Minuten drehen. Zwei Mal hieß der Torschütze Louie Caporusso (10. und 13.).

 

 

Im zweiten Drittel hatte Michael Wolf schon nach 38 Sekunden die Chance auf den Ausgleich (21.). Den Treffer erzielten stattdessen wieder die Iserlohner. In der 23. Minute war Denis Shevyrin per Distanzschuss erfolgreich. Die Isarstädter hatten aber die passende Antwort parat. Gerade als ein Münchner Überzahlspiel abgelaufen war, reagierte Dominik Kahun bei einem Rebound am schnellsten (28.). Nur noch 2:3 aus Sicht der Gäste. Kurz vor der Drittelpause scheiterte Keith Aucoin dann noch mit einem Alleingang an Roosters-Schlussmann Chet Pickard (40.).

 

 





Der Schlussabschnitt begann mit einem Powerplay der Roosters, das Greg Rallo zum 4:2 für Iserlohn ausnutzen konnte (41.). In der Folge rannten die Münchner weiter an, die beste Möglichkeit hatte Konrad Abeltshauser per Distanzschuss (52.). In der Schlussphase gelang David Dziurzynski per Empty-Netter dann die endgültige Entscheidung (60.).

 

 

Don Jackson: „Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht und verdient verloren. Wir müssen jetzt die richtige Reaktion zeigen."

 


Endergebnis
Iserlohn Roosters vs. EHC Red Bull München 5:2 (2:1|1:1|2:0)

 

Tore:
0:1 | 03:02 | Jon Matsumoto
1:1 | 09:28 | Luigi Carporusso
2:1 | 12:34 | Luigi Carporusso
3:1 | 22:48 | Denis Shevyrin
3:2 | 27:08 | Dominik Kahun
4:2 | 40:29 | Greg Rallo
5:2 | 59:39 | David Dziurzynski

Zuschauer
4.967


(Foto Patrick Rüberg)


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DEL - Adler krallen sich Tabellenplatz 1 nach 4:3-Sieg über Wolfsburg / Hattrick für Chad Kolarik

mannheim wob 19022017

 

(DEL/Mannheim) (SK) - Der insgesamt zehnte Sieg in Folge für die Adler trug am heutigen Sonntagnachmittag einen Namen: Chad Kolarik. Denn Mannheims Nummer 42 war an allen Adler-Toren beteiligt und belohnte sich mit einem astreinen Hattrick am Ende selbst. Erst steuerte er den Assist beim 1:1-Ausgleich bei, dann legte er ganze drei Mal selbst nach (29./30./50.). Dank seiner Tore sicherten sich die Quadratestädter vorerst den Spitzenplatz in der deutschen Eishockeyliga (DEL). Die Tore für die Autostädter aus dem ersten Drittel von Brent Aubin (4.), Mark Voakes (8.) und Tyson Mulock (12.).

 

 

Partien gegen Wolfsburg haben nicht zuletzt seit der Meistersaison 2015 ihren ganz besonderen Reiz. So auch am heutigen Sonntagnachmittag. Vor fast ausverkauftem Haus schenkten sich beide Teams von Beginn an nichts. Verbissen wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Als nach Ansicht der Unparteiischen Marcus Kink seine Gegner zu hart angegangen hatte und 2 Minuten auf die Strafbank geschickt wurde, sollte es nur 15 Sekunden dauern, ehe Dennis Endras erstmals hinter sich greifen musste. Brent Aubin hatte die Scheibe mit einem satten Schuss im Adler-Tor versenkt (4.). Mannheim hatte jedoch die passende Antwort parat: David Wolf nutzte die Vorarbeit von Chad Kolarik und Garrett Festerling zum schnellen 1:1-Ausgleich (6.).

 

 

Die Freude sollte jedoch nur kurz währen - wiederrum zwei Minuten waren vergangen, da stellte Mark Voakes den alten Abstand wieder her. Unglücklicher hätte das Tor aber auch nicht fallen können, denn die Scheibe war zunächst am Trikot von Dennis Endras hängen geblieben und rutschte Mannheims Schlussmann dann unter dem Arm durch ins Tor (8.). Sein Gegenüber Felix Brückmann musste kurz darauf sein ganzes Können aufbieten und sich ordentlich strecken, um den Schuss von Sinan Akdag abzuwehren (11.). Mannheim schien nah am erneuten Ausgleich, doch es war erneut die Handvoll Wolfsburger Fans, die jubeln durften. Tyson Mulock ließ Dennis Endras keine Chance und erhöhte auf 1:3 (12.). Beide Team lieferten sich nun einen offenen Schlagabtausch, bei dem Wolfsburg aber ein leichtes optisches Chancenüergewicht zu haben schien. Denn das Team von Pavel Gross schoss zeitweise aus allen Lagen aufs Mannheimer Gehäuse. Weitere Tore sollten im ersten Drittel allerdings keine mehr fallen.

 

 

Das zweite Drittel knüpfte direkt an das Auftaktdrittel an, wenn auch zunächst etwas verhalten. Das sollte sich aber nach rund der Hälfte der regulären Spielzeit ändern. Erst nutzte Chad Kolarik einen Abpraller von Aaron Johnson und brachte seine Farben so auf 2:3 heran (29.). Der Stürmer hatte aber noch lange nicht genug - eine knappe Minute später glich er vom Bully weg zum 3:3 aus (30.). Damit war die Partie wieder komplett offen. Einmal mehr hatten die Adler einen Rückstand gegen Wolfsburg aufgeholt. Entsprechend frenetisch auch die Stimmung in der SAP Arena - denn hier stimmten die Fans jetzt den "Meistersong" an. "Egal wie's steht" schallte es von den Rängen. Sean Simpson's Mannen schienen nun engültig ihren Spielrhythmus gefunden zu haben und konnten auch die darauffolgende Unterzahl unbeschadet überstehen. Die eigene Überzahl kurz vor der zweiten Pause konnten die Adler allerdings auch nicht nutzen, so dass es beim 3:3 in die Kabinen ging.

 



 

Zwar konnten die Hausherren die verbliebene Minute Überzahl direkt zu Beginn des Schlussabschnitts nicht zum Führungstreffer nutzen, doch der war nur noch eine Frage der Zeit. 50 Minuten waren gespielt, da setzte Chad Kolarik auf seine ohnehin schon bockstarke Leistung noch einen drauf. Mit seinem Treffer zum alles entscheidenden 4:3-Endstand (50.) sicherte er sich einen lupenreinen Hattrick und war damit an allen vier Toren der heutigen Partie direkt beteiligt. Für seine Adler war das zugleich der zehnte Sieg in Folge und die zumindest vorläufige Eroberung von Tabellenplatz eins, denn trotz Überzahl und Auszeit der Wolfsburger ließen sich die Blau-Weiß-Roten den Sieg nicht mehr nehmen.

 

 

Bereits am kommenden Mittwoch geht es weiter für die Adler. Dann sind die Schwenninger Wild Wings zu Gast (Mittwoch, 22. Februar 2017), ehe es zum letzten Auswärtsspiel vor den Play offs zu den Augsburger Panthern geht (Freitag, 24. Februar 2017).

 

 


Spiel vom 19. Februar 2017

Adler Mannheim - Grizzlys Wolfsburg 4:3 (1:3|2:0|1:0)

 

Tore:
0:1 | 4.|Brent Aubin (Robert Hisey, Mark Voakes)
1:1 | 6.|David Wolf (Garrett Festerling, Chad Kolarik)
1:2 | 8.|Mark Voakes (Sebastian Furchner, Brent Aubin)
1:3 |12.|Tyson Mulock (Alexander Karachun, Patrick Seifert)
2:3 |29.|Chad Kolarik (Aaron Johnson, Luke Adam)
3:3 |30.|Chad Kolarik (Luke Adam, Matthias Plachta)
4:3 |50.|Chad Kolarik (Matthias Plachta)

Zuschauer:
12.583



(Foto Tina Kurz)


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DEL - Arbeitssieg der Grizzlys Wolfsburg nach Penaltyschiessen

WOB Straubing

 

(DEL/Wolfsburg) (MM) Am 48. Spieltag trafen die Grizzlys Wolfsburg auf die Straubing Tigers. Bisher hatten die Grizzlys 2x gewonnen, aber das letzte Spiel in Straubing glatt mit 0:3 verloren. Der in dieser Woche verpflichtete Neuzugang Rob Hisey war für den Spielbetrieb eingeplant, obwohl er am Tag zuvor erst spät angekommen war. Außerdem konnte Trainer Pavel Groß auf alle Spieler zurückgreifen, ausser auf die beiden Langzeitverletzten Kris Foucault und Alexander Weiss. Als Goalies auf dem Eis waren bei den Grizzlys Sebastian Vogl und bei den Straubing Tigers Dimitri Pätzold.

 

Das Eröffnungsbully ging an Straubing und nach 20 Sekunden gab es auch schon die erste Möglichkeit für die Gäste, aber Sebastian Vogl war schon wach. In der 2. Spielminute betrat der Wolfsburger Neuzugang Rob Hisey das Eis. In den ersten Minuten gab es viel Gestocher, hauptsächlich im Grizzly-Drittel. Ab der 6. Minute wurden die Hausherren gefährlicher. Prompt musste in der 8. Minute Dimitri Pätzold hinter sich greifen. Der Schuss sah unhaltbar aus, aber es gab einen Videobeweis, der allerdings sehr schnell zum Tor entschieden wurde. Armin Wurm hatte mit einem Schlagschuss halbrechts von der Blauen Linie abgezogen. Die Vorlage kam von Brent Aubin auf Zuspiel von Mark Voakes. 1:11 später fiel das 2:0. Nach Gewühl hinterm Tor lag ein Wolfsburger Angreifer hinten auf dem Tornetz, stand wieder auf, der Puck wurde ums Tor gespielt und war irgendwie drin.

 

Tyson Mulock hatte den Puck reingeschoben. Der Neuzugang Hisey erzielte seinen ersten Scorerpunkt. Das konnte man durchaus als "dreckiges" Tor bezeichnen. Das 2:0 war zu diesem Zeitpunkt sehr viel deutlicher als es der Spielverlauf zeigte. 3 Minuten vor der Pause musste der Straubinger Thomas Brandl humpelnd das Eis verlassen und in die Kabine gehen. Er schien unglücklich aufs Knie gefallen zu sein und seine Reaktion ließ nichts Gutes vermuten. 1:31 vor dem Drittelende gab es noch eine Strafe gegen die Gäste. Die Grizzlys hatten vor der Pause noch 2 gute Möglichkeiten im Powerplay, aber Dimitri Pätzold passte gut auf und so blieb es beim 2:0.

 

Das 2. Drittel begann noch mit 30 Sekunden Überzahl für die Grizzlys Wolfsburg, die aber die halbe Minute Powerplay nicht zu einem weiteren Tor nutzen konnten. Die nächsten Minuten spielte Wolfsburg auch gegen fünf weiter wie im Powerplay. Straubing gelangen nur unkontrollierte Befreiungen. Jetzt waren die Hausherren auch optisch überlegen. Bis zur 30. Minute zogen sie ihr schnelles Kombinationsspiel auf. Dann gab es eine Strafe gegen beide Teams. Der Anschlusstreffer fiel in der 32. Spielminute, kurz nachdem beide Mannschaften wieder komplett waren.

 

Tim Miller war der Schütze auf Zuspiel von Loibl und Oblinger. Bis zur 39. Minute taten die Grizzlys alles, um den alten Abstand wiederherzustellen, scheiterten aber immer wieder am Goalie der Straubinger, an Dimitri Pätzold. In der letzten Minute vor Ende des Mittelabschnittes mussten die Grizzlys erstmals in Unterzahl spielen. Bis zum Pausenpfiff konnten sie sich nur einmal befreien. Das reichte, um den Ausgleich zu verhindern.

 

 



 

Zu Beginn des letzten Drittels waren für die Grizzlys noch 35 Sekunden Strafzeit auf der Uhr. Der im ersten Drittel verletzte Straubinger Brandl war auch zum Schlussabschnitt nicht wieder aufs Eis gekommen. Dem engen Spielstand geschuldet war das Spiel jetzt disziplinierter, aber auch ereignisloser. In der 45. Minute musste ein Grizzly auf die Strafbank. Das war die Chance für die Gäste und es gelang ihnen der Ausgleich durch Scott Timmins nach Zuspiel von Bettauer und Sullivan. Die Grizzlys, die in den letzten Spielen mehrfach sogar Rückstände aufgeholt hatten, schafften es diesmal nicht den Siegtreffer vor der Schlusssirene zu erzielen.

 

Während der Verlängerung schien in der 2. Minute der Puck im Straubinger Tor gewesen zu sein. Nach Videobeweis wurde kein Tor gegeben. Auf der Gegenseite verhinderte Sebastian Vogl mehrfach den Siegtreffer der Straubinger. Es musste das Penaltyschiessen entscheiden. Für Wolfsburg trafen Tyson Mulock und Mark Voakes, für Straubing nur Josh Nicholls. Damit blieb der Extrapunkt in Wolfsburg.

 

 

 

Fazit:
Der 5. Sieg in Folge für die Grizzlys Wolfsburg, allerdings durch das Penaltyschiessen entschieden. Neuzugang Rob Hisey mit seinem ersten Scorerpunkt und Rückkehrer Jeremy Dehner mit einer guten Leistung. Beide Mannschaften wirkten vorsichtiger, wollten keinen Fehler machen. Dadurch war das Spiel etwas weniger spektakulär.


Endergebnis:

Grizzlys Wolfsburg gegen Straubing Tigers  3:2 n.P. (2:0|0:1|0:1|0:0|1:0)


Tore:

1:0 | 07:31 | Armin Wurm (Aubin, Voakes)
2:0 | 08:42 | Tyson Mulock (Hisey, Johnson)
2:1 | 32:51 | Tim Miller (Loibl, Oblinger)  
2:2 | 48:12 | Scott Timmins (Bettauer, Sullivan)
3:2 | 65:00 | Mark Voakes

 

 

Zuschauer:
2.561


Aufstellung Wolfsburg:
 
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #27 Johnson, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #16 Hisey, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #26 Mulock, #49 Voakes, #60 Riefers, #95 Pfohl
 

 

Aufstellung Straubing:

 

#32 Pätzold, #33 Climie,
#7 Jobke, #9 Miller, #12 Brandl, #13 Loibl, #15 Zalewski, , #16 Bettauer, #17 Timmins, #20 Oblinger, #21 Whitmore
#22 Connolly, #23 Edwards, #26 Hedden, #27 Schönberger, #36 Cornell, #37 Sullivan, #42 Renner, #47 Mitchell, #91 Röthke, #94 Nichols


Bericht: Martina u. Jörg Matthias

Foto: Britta Koglin (eishockey-online.com)


000000000000000000000000129Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Die Augsburger Panther feierten gegen die Krefeld Pinguine den sechsten Sieg in Serie und machten damit den Einzug ins Playoff-Viertelfinale perfekt.

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(DEL/Augsburg) PM 

 

Nach holprigem Start drehte der AEV das Spiel gegen die Pinguine und siegte am Ende hochverdient mit 3:1. Die Treffer für die Panther erzielten Gabe Guentzel (16.), Trevor Parkes (24.) und Mark Cundari (39.). Für Krefeld war Daniel Pietta erfolgreich (6.).

 
Grygiel mit Comeback, Meisner im Tor.
 
Bei den Panthern feierte Adrian Grygiel nach mehreren Monaten Verletzungspause sein Comeback und ersetzte Alexander Thiel, der sich unter der Woche im Training verletzte. Neben Thiel musste Mike Stewart auch auf T.J. Trevelyan verzichten, der weiterhin ausfällt. Im Tor setzte der Coach auf die Künste von Ben Meisner. Und dieser musste früh hinter sich greifen. Nachdem die Panther die Scheibe nicht klären konnten, zog Pietta aus der Drehung ab und brachte die Gäste in Führung (6.). Diese war zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient, denn die Pinguine fanden zu Beginn besser ins Spiel. Zuvor tauchte schon Martin Schymainski alleine vor Meisner auf, fand aber seinen Meister im Augsburger Goalie (5.). Auf der Gegenseite hatte Justin Shugg kurz vor der Gästeführung die erste hochkarätige Chance für die Hausherren, scheiterte aber am starken Niklas Treutle (6.).Die Pinguine auf der anderen Seite hatten wenig später die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen, aber Meisner wehrte einen Penalty von Christian Kretschmann ab (11.). Mit zunehmender Spielzeit wurden die Hausherren dann aber immer stärker und belohnten sich im ersten Powerplay mit dem Ausgleich. 
 
Panther gleichen in Überzahl aus.
 
Gerade einmal sieben Sekunden hatten die Panther einen Mann mehr auf dem Eis, als Guentzel eine tolle Kombination über Evan Trupp und Parkes, dessen Vertragsverlängerung kurz vor Spielbeginn verkündet wurde, erfolgreich zum 1:1 abschloss (16.). Damit ging es ins Mitteldrittel, wo der AEV einen Gang hochschaltete und sich Hochkaräter im Minutentakt erspielte. Ben Hanowski (22.) und Trupp (23.) fanden aber keinen Weg an Treutle vorbei. Auf das Überzahlspiel war aber Verlass: Wieder lief die Scheibe gut und am Ende staubte Parkes zum 2:1 ab (24.). Die Panther blieben auch danach dran und drängten auf den dritten Treffer. 
 
 

 

 

 

 

 





Treutle bringt Panther zum Verzweifeln.
 
Der überragende Treutle brachte die Angreifer der Gastgeber aber mit mehreren unglaublichen Paraden zum Verzweifeln. Die besten Gelegenheiten ließen Parkes (27., 28.), Hanowski (29.) und Aleksander Polaczek (30.) ungenutzt. Eine höhere Führung wäre zu diesem Zeitpunkt nicht nur verdient, sondern sogar überfällig gewesen, aber ab der Hälfte der Spielzeit fanden auch die Pinguine wieder besser ins Spiel. So hätten Pietta (33.) oder auch Marco Rosa (35.) sogar ausgleichen können, aber Meisner war zur Stelle. Und kurz vor Drittelende waren es dann die Panther, die trafen. Nachdem gleich zwei Krefelder auf die Strafbank mussten, nutzte der AEV auch sein drittes Überzahlspiel. Nach guter Puckzirkulation bewies Michael Davies gute Übersicht, legte auf Cundari zurück und dieser hatte keine Probleme per Direktschuss auf 3:1 zu stellen (39.). 
 
Cundari erhöht weiter.
 
Mit dieser Zwei-Tore-Führung ging es in den dritten Spielabschnitt, wo sich der AEV auf die Sicherung des Ergebnisses verlegte. Die Panther kontrollierten das Spiel souverän, hielten die Seidenstädter geschickt vom eigenen Tor fern und hätten selbst vor allem in der Schlussphase noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Doch Niklas Treutle erwischte einen absoluten Sahnetag und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. Das 3:1 genügte den Panthern natürlich aber auch für drei hochverdiente Punkte und einige Rekorde. Es war der sechste Sieg in Folge und somit die längste Siegesserie der Saison für die Augsburger. Zudem wird das Team von Mike Stewart die Saison mindestens auf Platz sechs beenden - so gut wie noch nie. Die bisher beste Platzierung nach der Hauptrunde stellte der 7. Platz in der Saison 2004/2005 dar. Derzeit rangieren die Panther sogar auf Platz fünf und in den kommenden Aufgaben bei den Straubing Tigers am Sonntag und beim EHC Red Bull München am Mittwoch kann der AEV diese Tabellenposition weiter festigen.
 
Foto: Dunja Dietrich





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DEL - Schwenninger Wild Wings mit Heimsieg gegen Ingolstadt - Marc El-Sayed trifft doppelt

serc jubel 17022017

 

(DEL/Schwenningen) PM  Die Wild Wings haben das zweitletzte Heimspiel der Saison 16/17 mit 4:1 gegen die Gäste aus Ingolstadt gewonnen. Da aber Berlin sein Heimspiel gegen Bremerhaven gewonnen hat haben die Schwenninger keine Chance mehr auf das Erreichen der Pre-Playoffs.

 

 

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Gäste aus Bayern. Bereits nach knapp drei Minuten traf Petr Taticek mit der ersten Chance der Gäste zum 0:1. Die Wild Wings verloren durch dieses Gegentor aber nicht die Fassung und erspielten sich auf der Gegenseite eine Reihe von Chancen. Es dauerte allerdings bis zur 26' Spielminute ehe Will Acton - Jerome Samson mit einem feinen Pass bediente und Samson zum verdienten 1:1 traf.

 





Im letzten Drittel spielten die Schwenninger zweimal in Überzahl und nutzten beide Gelegenheit aus. Marc El-Sayed (48') und Simon Gysbers (51') trafen zur verdienten 3:1 Führung. Als die Gäste kurz vor Schluss den Goalie aus dem Tor nahmen traf erneut Marc El-Sayed zum umjubelten 4:1 Endstand ins leere Tor (59').

 

Da das Team von Pat Cortina am Sonntag spielfrei ist, findet das nächste Spiel am kommenden Mittwoch in Mannheim statt.

 

 

Tore:
02:55 mins. (0:1) - ING - Petr Taticek #17
25:53 mins. (1:1) - SWW - Jerome Samson #71
47:03 mins. (2:1) - SWW - Marc El-Sayed #91
50:45 mins. (3:1) - SWW - Simon Gysbers #67
58:50 mins. (4:1) - SWW - Marc El-Sayed #91

Strafen:
Schwenningen 6min
Ingolstadt 6 min

Zuschauer: 3.279

 

 

(Foto: Jens Hagen)


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DEL - Düsseldorfer EG erkämpft sich zwei Punkte gegen Thomas Sabo Ice Tigers

deg nuernber 17022017

 

(DEL/Düsseldorf) PM „Kindermund tut Wahrheit kund!“ Fee Kreutzer, die Tochter von Daniel Kreutzer, antwortete im zweiten Powerbreak auf die Frage, wie das Spiel denn ausgehe: „Natürlich für die DEG, aber das ist nicht wahrscheinlich.“ Damit hatte sie schlussendlich Recht. Die DEG gewann eine hochspannende und umkämpfte Partie mit 3:2 (1:1; 0:0; 1:1; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen. Dabei schnupperte sie bis 20 Sekunden vor Schluss sogar an drei Punkten. Auch mit einem Zähler weniger ist der Kampf um die Playoffs für die Jungs von Christof Kreutzer noch nicht vorbei!

 


Dass sich die DEG noch nicht aufgegeben hat, dafür stand eine Szene in den Anfangsminuten exemplarisch. In der rechten Bandenrundung im Drittel
der Gäste checkte Daniel Kreutzer Sasa Martinovic derart beherzt in die Bande, dass es richtig schepperte. Kurz danach hatte die DEG aber erst einmal Glück, dass die Ice Tigers nicht früh in Führung gingen. David Steckel kam vor Mathias Niederberger völlig unbedrängt an die Scheibe (2.). In der ausgeglichenen Anfangsphase wirkten die Franken etwas zielstrebiger. Bis Alex Preibisch sich zusammen mit Alexej Dmitriev auf in Richtung Nürnberger Gehäuse machte. Preibisch spielte den 2:1-Konter perfekt aus, legte im genau richtigen Moment quer zu seinem Sturmpartner. Doch dessen Schuss parierte Andreas Jenike im Nürnberger Tor (7.).

 

 

Jetzt war die DEG richtig gut im Spiel. Marco Nowak lief über die rechte Seite ins gegnerische Drittel, zentral lauerte Preibisch, traf die gute Hereingabe von Nowak dann aber nicht voll (7.). So ging der Puck knapp links vorbei, doch die DEG eroberte sich die Scheibe gleich wieder. Nowak hielt von der blauen Linie drauf, Henry Haase fälschte ab und ließ die DEG-Fans jubeln (9.). Die Freude währte allerdings nicht allzu lange, denn Oliver Mebus wusste es zu nutzen, dass die DEG-Abwehr nach einem Nürnberger Konter etwas durcheinander geraten war. Der Nürnberger Hühne zog aus der Ferne ab, Andrew Kozek fälschte zum Ausgleich ab (14.). Der Gegentreffer zeigte Wirkung bei der DEG, Nürnberg war nun spielbestimmend. In Überzahl hätte die DEG wieder Schwung aufnehmen können, doch das Powerplay hatte den Namen leider nicht verdient.

 


Im Mittelabschnitt durfte die DEG schon bald wieder in Überzahl ran. Mit einem Mann weniger kam Nürnberg gefährlich vors DEG-Tor, als Nichlas Torp die Scheibe von rechts reinlöffelte und Yasin Ehliz sich gleich zwei Mal vor Niederberger versuchen durfte (23.). Wenig später durfte die DEG für 37 Sekunden mit zwei Mann mehr agieren. Das Überzahlspiel lief besser, blieb aber fruchtlos. Das war freilich kein Grund, sich zu grämen. Denn die DEG kratze, kämpfte und brachte die Scheibe bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufs Tor. So entwickelte sich zur Mitte des Spiels ein offener Kampf. In Überzahl startete Bernhard Ebner einen Sololauf durch alle Nürnberger hindurch, scheiterte aber letztlich an Jenike. Maxi Kammerer brachte den Abpraller nicht präzise genug aufs Tor (33.). Philippe Dupuis nagelte den Puck aus zentraler Position an den linken Pfosten (34.), in Unterzahl tat es ihm Patrick Reimer gleich (38.). Das Nürnberger Penaltykilling war besonders stark, die Gäste nervten die DEG permanent mit aggressivem Forechecking und ließ die
Hausherren so kaum zur Entfaltung kommen.

 

 




Im letzten Drittel wurde es dramatisch. Die mehreren tausend Kinder und Jugendliche, die am Schools Day zu Gast im ISS DOME waren, bekamen alles
zu sehen, was Eishockey so unglaublich wunderbar macht. Kreutzer bediente Manuel Strodel aus der linken Bandenecke, aber Jenike blieb Sieger (47.). Aus einer Druckphase heraus resultierte der vielleicht emotionalste Moment dieser insgesamt so unrunden DEG-Saison. Marcel Brandt holte aus und hämmerte, wobei das noch gar kein Ausdruck ist, die Scheibe von der blauen Linie mit der puren Urgewalt des Willens in die Maschen. Daniel Kreutzer sprang ihm in die Arme, riss ihn zu Boden und schon war der Torschütze unter einer rot-gelben Spielertraube begraben.

 


Die Fans auf den Rängen waren völlig aus dem Häuschen, jubelten, sprangen und feierten die aufopferungsvoll kämpfende DEG. Die Mannschaft von Rob Wilson antwortete mit wütenden Angriffen, aber auch die DEG kam noch einmal zum Zug. Ebner setzte zu einem weiteren Slalomlauf durch die Abwehr der Ice Tigers an, verfehlte aber knapp (55.). Lewandowski völlig frei im Slot hatte die Vorentscheidung ebenfalls auf dem Schläger (58.).

 


Die Zeit rannte den Nürnbergern davon, die DEG verteidigte ihre Führung auch vorne. Mit einem weiteren Feldspieler wurde der Nürnberger Druck immer größer, bis 20 Sekunden vor Schluss hielt die DEG ihm bravourös stand. Leider verzockte sich Rob Collins, als er die Scheibe, anstatt zu klären, noch einmal abspielen wollte. Nürnberg fing die Scheibe ab und so zog Ehliz zum Tor und würgte die Scheibe irgendwie über die Linie. Schade!

 


In der Verlängerung war die DEG spielbestimmend, am Ende wurde es ruppig. Kreutzer schnappte sich Dupuis und bat zum Tanz. Nach einem Stockstich, für den Dmitriev mit einer Spieldauerstrafe belegt wurde, flogen noch einmal ordentlich die Fäuste. Auch das Penaltyschießen war aufregend. Reimer verspringt die Scheibe, Milley verzockt sich, Kozek verzieht deutlich, Jenikes Schoner verhindert Ebners Torjubel, Reinprecht überwindet Niederberger
sehenswert mit der Rückhand hoch ins Fanghandeck, Collins durch die Beine zum Ausgleich, nochmal Collins, der aus spitzem Winkel trifft und Reimer, der nicht trifft. Der Professor hatte sein Malheur also wieder gut gemacht. Am Sonntag rollt der rot-gelbe Sonderzug nach Bremerhaven. Noch lebt er,
der Traum von den Playoffs!

(Foto Birgit Häfner)


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DEL - Meister EHC Red Bulls München unterliegen Adler Mannheim in einem hochklassigen Spiel

muc mannheim 17022017

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim mit 3:5 (1:3|1:0|1:2) verloren. Vor 5.260 Zuschauern im Olympia-Eisstadion erzielten Brooks Macek (2) und Steve Pinizzotto die Treffer für die Roten Bullen, die trotz der Niederlage Tabellenführer bleiben.

 


Beide Teams lieferten sich von Beginn an ein temporeiches Duell mit vielen Torszenen. Nach Steve Pinizzottos Treffer in der sechsten Minute bemühten die Schiedsrichter den Videobeweis. Sie erkannten, dass der Münchner den Puck über Lattenhöhe traf und verweigerten dem Tor die Anerkennung. Brent Raedekes Volley auf der Gegenseite hielt dem Videobeweis stand.In der 18. Minute baute Luke Adam – ebenfalls per Volley – die Adler-Führung aus. Steve Pinizzotto verkürzte zwar 55 Sekunden vor Drittelende auf 1:2, noch vor der Pause stellte Marcus Kink aber den alten Abstand wieder her.

 

 

Nach dem Seitenwechsel drängten die Roten Bullen auf den Anschlusstreffer, sie scheiterten aber ein ums andere Mal an Drew MacIntyre. Der Adler-Torhüter parierte mehrfach stark – unter anderem gegen Mads Christensen (29.) und Frank Mauer (30.). In der 35. Minute musste sich MacIntyre dann doch geschlagen geben, als Brooks Macek in Überzahl direkt abzog und auf 2:3 verkürzte.

 



 

Auch im Schlussabschnitt agierte München druckvoll. Brooks Macek belohnte die Hausherren für den Aufwand und glich zum 3:3 aus (43.). Die Adler blieben aber effektiv und gingen durch David Wolf erneut in Führung (46.). In der Folge gelang es den Red Bulls nicht, eine ihrer guten Möglichkeiten zu verwerten. Zwei Sekunden vor dem Ende markierte Sinan Akdag per Empty-Net-Treffer den 3:5-Endstand.

 

 

Frank Mauer: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und waren die aktivere Mannschaft. Mannheim hat konzentiert verteidigt und die Chancen eiskalt genutzt. Wir hoffen, dass wir die Adler diese Saison nochmal wiedersehen. Insgesamt haben die Zuschauer ein hochklassiges Spiel gesehen“

 


Endergebnis
EHC Red Bull München vs. Adler Mannheim 3:5 (1:3|1:0|1:2)

 

 

Tore:
0:1 | 09:00 | Brent Raedeke
0:2 | 17:22 | Luke Adam
1:2 | 19:05 | Steve Pinizzotto
1:3 | 19:46 | Marcus Kink
2:3 | 34:45 | Brooks Macek
3:3 | 42:44 | Brooks Macek
3:4 | 45:02 | David Wolf
3:5 | 59:58 | Sinan Akdag

Zuschauer
5.260



(Foto Heike Feiner)


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DEL - Augsburger Panther verlängern mit Topscorer Travor Parkes

parkes trevor160925 Augsburg HEI7527 Galerie

 

(DEL/Augsburg) PM vor dem heutigen DEL-Spiel gegen die Krefeld Pinguine konnten die Panther eine weitere wichtige Personalie für die Saison 2017-18 vermelden. Auch der aktuelle Topscorer des DEL-Clubs, Trevor Parkes, verlängerte seinen Vertrag in Augsburg um ein Jahr.


 
Der 25 Jahre junge Trevor Parkes wechselte zu dieser Saison von den San Jose Barracuda aus der AHL nach Augsburg. Ohne Anlaufschwierigkeiten entwickelte sich der 190 cm große und 98 kg schwere Rechtsschütze zu einem absoluten Leistungsträger im Panther-Team. Mit 21 Treffern zählt Parkes zu den torgefährlichsten Angreifern der Deutschen Eishockey Liga, mit insgesamt 40 Punkten führt der Kanadier sogar die interne Scorerwertung seines Teams an. Neben Thomas Holzmann und Brady Lamb war Parkes zudem einer von drei Panther-Spielern, die für ihr Heimatland zum Deutschland Cup 2016 berufen wurden.

 


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„Mein Wechsel nach Augsburg erfolgte letzten September sehr spontan. Ich wusste nicht, was mich hier erwartet und hatte dennoch große Lust, den Sprung nach Europa zu wagen. Bis heute habe ich diese Entscheidung zu keinem Tag bereut. Die Panther sind ein toporganisierter Club und wir haben hier eine starke Mannschaft. Wir sind heiß auf die Playoffs und freuen uns dennoch schon auf die neue Saison. Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass ich nächstes Jahr wieder auf viele bekannte Gesichter in der Kabine treffen werde“, so Trevor Parkes zu seiner Vertragsverlängerung.  


 
Headcoach Mike Stewart über den Mann mit der Rückennummer 84: „Trevor Parkes ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Er arbeitet extrem hart auf dem Eis, ist durch seine Statur nur schwer von der Scheibe zu trennen und behauptet sich an der Bande in vielen Zweikämpfen sehr gut. In Überzahl ist er vor allem vor dem Tor sehr gefährlich, er fälscht viele Schüsse gefährlich ab und ist auch bei den Rebounds immer wieder zur Stelle. Ich war selber Abwehrspieler und weiß nur zu gut, wie schwer es ist, gegen Stürmer wie Trevor Parkes zu spielen.“

 

(Foto Heike Feiner)


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DEL - EHC Red Bulls München verpflichten Yann Sauvé, Nachwuchstorwart Fießinger ebenfalls unter Vertrag genommen

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat Yann Sauvé verpflichtet. Der 26-Jährige Kanadier erhält bei den Roten Bullen die zehnte Ausländerlizenz und wird nach der unmittelbar bevorstehenden Geburt seines Kindes in der kommenden Woche nach München kommen. Der Verteidiger, der sich zuletzt bei den Manchester Monarchs fit hielt und vorher die Abwehr des KHL-Klubs Medveščak Zagreb verstärkte, wird in der bayerischen Landeshauptstadt das Trikot mit der Nummer 4 tragen.

 

 

„Wir haben vollstes Vertrauen in unseren Kader, wollten ihm aber für die bevorstehenden Playoffs noch weitere Tiefe verleihen. Mit Yann bekommen wir dafür den richtigen Spieler. Durch seine internationale Erfahrung wird er dem Team weiterhelfen“, erklärt Trainer Don Jackson.

 



 

„Ich freue mich sehr, für diese tolle Organisation spielen zu dürfen. Für den aktuellen Deutschen Meister aufzulaufen, macht mich glücklich. Bislang hatte ich noch nie die Möglichkeit, diese tolle Stadt persönlich kennenzulernen. Von vielen Kollegen und Freunden habe ich aber nur Gutes gehört. Ich werde jetzt alles dafür tun, dass der letztjährige Meistertitel nicht der letzte für die Red Bulls war“, sagt Yann Sauvé.

 

 

Sauvé begann seine Profikarriere beim NHL-Team der Vancouver Canucks, das ihn 2008 in Runde zwei draftete. Zwei Jahre später absolvierte er für Vancouver seine ersten NHL-Partien. In den folgenden Jahren spielte der Verteidiger für mehrere AHL-Mannschaften, wo er unter anderem auch mit den aktuellen Münchner Profis Steve Pinizzotto, Derek Joslin, Jon Matsumoto und Jason Jaffray zusammenspielte. Im Sommer vergangenen Jahres wechselte der 1,91 Meter große Kanadier in die KHL, wo er für Zagreb 25 Mal auflief.

 

 

Darüber hinaus nahm der Deutsche Eishockeymeister auch Daniel Fießinger unter Vertrag. Der 20-jährige Torhüter kommt vom DEL2-Klub SC Riessersee.





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