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EBEL: Linz (Redakteur) , Dornbirn (Redakteur + Fotograf)

 

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DEL - Die Augsburger Panther konnten den Lauf der Adler Mannheim nicht stoppen und haben das letzte Heimspiel der Vorrunde verloren.

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(DEL/Augsburg) PM In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel zog der AEV gegen eiskalte Mannheimer mit 1:4 den Kürzeren. Das Augsburger Tor erzielte T.J. Trevelyan zum Endstand (55.). Für die Adler waren Luke Adam (6.), Ryan MacMurchy (21.), Matthias Plachta (29.) und David Wolf (55.) erfolgreich. 

 
Shugg und Trupp fehlen.
 
Mike Stewart musste im Vergleich zum Spiel in München umdisponieren, denn zusätzlich zu Justin Shugg musste auch Evan Trupp verletzungsbedingt passen. Den Offensivbemühungen der Panther tat dies aber keinen Abbruch, denn die Hausherren waren zunächst das bessere Team. Drew MacIntyre im Mannheimer Tor machte die Augsburger Versuche jedoch allesamt zunichte. Deutlich effizienter präsentierte sich der Tabellenführer, der seine erste Chance gleich nutzte. Carlo Colaiacovo brachte die Scheibe zum Tor, Adam fälschte noch leicht ab und Jonathan Boutin war chancenlos (6.). Die Panther ließen sich davon nicht entmutigen und drängten auf den schnellen Ausgleich. Trevelyan (7.), Ben Hanowski (8.), Thomas Holzmann (10.), Jaroslav Hafenrichter (11.) oder auch Steffen Tölzer (13.) schossen aber entweder neben das Tor oder scheiterten am ausgezeichneten MacIntyre. 
 
AEV rennt frühem Rückstand hinterher.
 
Auf der Gegenseite konnte sich Boutin gegen Wolf auszeichnen (11.) und Plachta traf nur die Latte (12.). Eine höhere Führung wäre allerdings auch schmeichelhaft gewesen, denn die Mehrzahl an Hochkarätern hatten eindeutig die Gastgeber. Die Chancenverwertung ließ aber zu wünschen übrig und als Mannheim kurz nach Beginn des zweiten Drittels mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren durfte, stand es 0:2. Colaiacovo bediente MacMurchy und dieser musste nur noch einschieben (21.). Auch von diesem Rückschlag ließen sich die Panther nicht entmutigen und spielten weiter nach vorne. Die Adler verteidigten aber stark und hatten in MacIntyre einen überragenden Rückhalt, der unüberwindbar schien. Wie es geht, demontrierten die Gäste in der 29. Minute, als Plachte einen perfekten Konter eiskalt zum 0:3 verwertete.
 
 

 





 
Mannheim zieht davon.
 
Dieser Treffer zeigte Wirkung und MacIntyre musste im zweiten Drittel nur noch einmal richtig eingreifen, als er einen Schuss von Mark Cundari abwehrte (39.). Im Schlussdrittel kam der AEV dann mit neuem Elan aus der Kabine, aber Trevelyan und Trevor Parkes ließen zwei hundertprozentige Chancen kurz nach Wiederbeginn ungenutzt (42.). Die Panther blieben auch danach dran, aber Mannheim verstand es immer besser, die Hausherren vom eigenen Tor wegzuhalten und MacIntyre parierte die Schüsse, die durchkamen. Als Wolf den vierten Mannheimer Treffer erzielte, war das Spiel endgültig entschieden (55.). 
 
Ehrentreffer durch Trevelyan.
 
Die Panther belohnten sich kurz danach aber noch für ihren tollen Kampf und die gute Leistung mit dem Ehrentreffer durch Trevelyan (55.). Durch die Niederlage und den gleichzeitigen Sieg der Wolfsburg Grizzlys ist klar, dass die Panther die Spielzeit auf dem sechsten Platz beenden werden. Das abschließende Vorrundenspiel bestreitet der AEV am Sonntag um 14:00 Uhr bei der Düsseldorfer EG.



Foto: Dunja Dietrich

 


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DEL - Straubing Tigers erreichen zu 99,9 % die Playoffs mit einer 1:2 Niederlage n.P. gegen Schwenningen

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(DEL/Straubing) (MA) Dieses Wochenende der Entscheidung, verspricht für die Fans hochspannend zu werden. Die Tigers befinden sich zwar in einer guten Ausgangssituation und konnten heute schon den Einzug in die Playoffs klar machen. Dazu benötigte man aber noch mindestens einen Punkt. Das die Tigers zu Hause immer Probleme gegen gleichwertige Teams haben, konnte man in den letzten Wochen gegen Krefeld, Iserlohn und Düsseldorf deutlich erkennen. Heute sollte es auch nicht anders sein, aber am Ende lagen sie alle feiernd in den Armen.



Die Tigers begannen konzentriert, ließen zuerst keine Angriffe der Gäste auf Torhüter Dimitri Pätzold durchkommen und erspielten sich zwar keine großen Chancen, dennoch wurde Goalie Strahlmeier auf der anderen Seite erst mal warm geschossen. Gegen Mitte des Drittels musste der Ex-Straubinger Benedikt Brückner für vier Minuten auf die Strafbank. Die erste gute Möglichkeit somit für die Tigers in Überzahl in Führung zu gehen. Doch die sich bietenden Räume konnten nicht konsequent genug genutzt werden. Im Gegenteil bei einem Scheibenverlust von Sean Sullivan an der blauen Linie fuhr Marc El-Sayed völlig allein auf Pätzold zu, der jedoch gelassen genug blieb und den Fauxpas seiner Vorderleute wieder ausbügelte. Die Überzahl brachte nichts ein und die Gäste zeigten sich immer öfter im gegnerischen Drittel. Bei einer zwei auf eins Situation hatte Samson die Chance den ersten Treffer zu erzielen aber wieder blieb Pätzold Sieger. Nicht besser machten es Röthke und Zalewski als sie ihrerseits die gleiche Aktion starteten aber auch nicht für sich verbuchen konnten. So blieb es vorerst beim Torlosen Unentschieden.



 

 

Im zweiten Abschnitt war es ein völlig ausgeglichenes Spiel von beiden Teams. Keiner setzte die großen Akzente. Bei der ersten Überzahlmöglichkeit für die Wild Wings klingelte es jedoch im Kasten der Tigers. Ein Schuss von Kalle Kaijomaa (23.) von der blauen Linie fand sein Ziel an Mann und Maus vorbei ins Tor. Nun kehrte erst einmal Ruhe ein im Lager der Tigersfans. So langsam realisierte man dass dieses Spiel hier kein Selbstläufer wird. Wie auch, man kennt man sich in Straubing bestens aus mit Gegnern aus der unteren Tabellenhälfte. Die Tigers wirkten auch weiterhin nicht dominant genug. Zwar kam man in die nähe des Tores und setzte die Schüsse aufs Tor von Strahlmeier, doch der Ex-Tiger machte einen souveränen Eindruck an diesem Abend was die Sache für die Niederbayern keinesfalls leichter machte. Ein weiteres Powerplay brachte ebenfalls nichts ein, obwohl sich die Chancen durchaus boten. Somit blieb den Tigers vorerst noch ein Drittel im letzten Heimspiel der Vorrunde das Spiel zu drehen und den Einzug in die Playoff Runde perfekt zu machen. 

 

 

Die Zeit lief eindeutig gegen die Tigers die jetzt von Minute zu Minute den Druck auf Schwenningen erhöhten. Immer mehr Schüsse kamen  durch, jedoch lies die Qualität zu wünschen übrig. Der Einsatz der Tigers stimmte, die Lautstärke von den Rängen ebenfalls nur das Ergebnis bis dahin, konnte keinem gefallen im Lager der Hausherren. Exakt 12 Minuten vor dem Ende hatte Sandro Schönberger die bis dahin beste Möglichkeit zum Ausgleich. Diese Chance war der Startschuss für einen unglaublichen Endspurt der alles beinhaltete was das Fanherz begehrt. Die Chancen wurden klarer, das Tor zum Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit und dann kam sie endlich die eintausend prozentige Chance zum Ausgleich. Strahlmeier war schon geschlagen, der Puck sprang Adam Mitchell direkt vor die Füße, das Tor komplett leer. Er musste den Puck nur noch über die Linie bringen. Dem lang ersehnten Ausgleich stand letztlich der Pfosten im Weg. Das Tor der Wild Wings schien wie vernagelt zu sein. In diesem Moment war man dem vorzeitigen Aus näher als dem Einzug in die Playoffs. Es half nichts, für die Tigers musste ein Punkt her. Knapp fünf Minuten vor dem Ende musste Trivelllato für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Chance wurde durch ein weiteres Foul von Maury Edwards jedoch wieder zunichte gemacht.

 

 

Die Zeit lief gnadenlos runter, Larry Mitchell nahm 90 Sekunden vor dem Ende den Torhüter vom Eis. Die Tigers setzten sich noch ein letztes mal im Drittel der Gäste fest. Mike Connolly eroberte hinter dem Tor die Scheibe und dem Instinkt des besten Passgebers der Liga war es zu verdanken dass der Pass einen dankbaren Abnehmer fand. Adam Mitchell, der noch genau sieben Minuten vorher die Riesenmöglichkeit vergab, war es vorbehalten den Puck über die Linie zu drücken. Die Uhr blieb bei 38 Sekunden stehen und Adam Mitchell flippte zusammen mit den knapp 5000 Fans völlig aus. Kollektiver Jubeltaumel auf und neben dem Eis war das Bild zu diesem Zeitpunkt im Stadion. Den einen Punkt retteten die Tigers dann auch über die Zeit. Nach einer turbulenten Verlängerung sicherten sich die Wild Wings den Zusatzpunkt im Penaltyschiessen. Nun trennen die Tigers noch genau elf Tore Unterschied zu Düsseldorf von den Playoffs. Larry Mitchell nahm nach dem Spiel keinen einzigen Glückwunsch an. Für ihn ist die Sache noch nicht durch. "Ich werde keinen einzigen Gedanken an die Playoffs verschwenden, solange wir nicht 52 Spiele gespielt haben. Aber sollten wir die Playoffs erreichen ist das für die Straubing Tigers eine tolle Sache und wahrlich keine Selbstverständlichkeit." Die Fans hingegen stellen sich schon mal auf das ein oder andere weitere Spiel am Pulverturm ein.

 

 

Spiel vom 24.02.2017


Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings 1:2 n.P. (0:0|0:1|1:0|0:0|0:1)

 

Tore:
0:1 |23.|Kalle Kaijomaa (Kurth, Bartalis) PP1
1:1 |60.|Adam Mitchell (Mike Connolly)
1:2 |65.|Will Acton


Strafen:
Straubing 10 - Schwenningen 12


Zuschauer:
4.885



Foto: (eishockey-online.de / archiv)


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DEL - Krefelder Legende Herberts Vasiljevs läuft zum letzten Mal auf

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(DEL/Krefeld) PM Am Sonntag bestreiten die Krefeld Pinguine nicht nur das letzte Spiel der Saison 2016/17, die Partie gegen Wolfsburg (14 Uhr) wird auch das letzte Spiel von Kapitän Herberts Vasiljevs im schwarz-gelben Trikot sein.

 


Hierzu sind folgende Programmpunkte geplant: Nach den Starting-Six (gegen 13:55 Uhr) wird Herberts Vasiljevs für die absolvierten Spiele im Pinguine-Dress durch Rüdiger Noack mit Blumen und Trikot auf dem Eis geehrt. Nach dem Spiel (und der Ehrenrunde des Kaders mit Banner für die Fans) wird die Halle abgedunkelt und Herberts Vasiljevs von Stadionsprecher Kristian Peters-Lach noch einmal einzeln aufs Eis gerufen.

 

 

Auf dem Würfel werden Szenen seiner Profikarriere gezeigt, auch die Fans werden in die Verabschiedung mit einbezogen.

 

 

 

 

 



 

Der gebürtige Lette spielte 1994/95 als 18-Jähriger eine Saison für Krefeld. Im Anschluss wechselte der zweifache Vater nach Nordamerika, bestritt 335 Spiele in der AHL (105 Tore und 145 Assists) und sogar 51 in der NHL (8 Tore, 7 Vorlagen). In der Saison 2004/05 folgte die Rückkehr nach Deutschland und eine Spielzeit für die Nürnberg Ice Tigers. Seit 2005 spielt Vasiljevs ununterbrochen für die Krefeld Pinguine, wurde 2007 Spieler und Außenstürmer des Jahres und hält den Rekord von 8 Scorerpunkten in einem Heimspiel gegen die Frankfurt Lions im Dezember 2006. In am Sonntag 639 DEL-Spielen für die Seidenstadt gelangen der #23 509 Punkte (211 Tore, 298 Assists).

 

 

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Rüdiger Noack, Sportlicher Berater: „Jede Karriere geht irgendwann einmal zu Ende. Für mich persönlich ist es allerdings noch nicht vorstellbar, wie die Krefeld Pinguine ohne Herberts sein werden. In guten wie in schlechten Zeiten hat er seine internationale Erfahrung auf und neben dem Eis eingebracht. In 20 Jahren mit Herberts Vasiljevs muss neben dem sportlichen vor allem seine Persönlichkeit hervorstellen. Ich hoffe, dass Herberts dem deutschen Eishockey erhalten bleibt – einen der vorderen Plätze in der DEL-Historie der Krefeld Pinguine hat er auf jeden Fall sicher.“

 


(Fotos Krefeld Pinguine)


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DEL - Grizzlys Wolfsburg gewinnen letztes Spiel gegen Iserlohn - Haie warten im Viertelfinale

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(DEL/Wolfsburg) PM Durch einen Riesenkraftakt haben die Grizzlys Wolfsburg sich im letzten Heimspiel der Hauptrunde mit 4:2 (0:1, 1:1, 3:0) gegen die Iserlohn Roosters durchgesetzt. Damit hat die Mannschaft von Trainer Pavel Gross den fünften Tabellenplatz sicher und trifft im Viertelfinale auf die Kölner Haie! Vor rund 2.400 Zuschauern in der Eis Arena trafen Brent Aubin, Christoph Höhenleitner und Sebastian Furchner (2) aus Sicht des Vizemeisters, der am Sonntag (14.00) bei den Krefeld Pinguinen antritt.

 

 

Robbie Bina feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback und kehrte in die Aufstellung des Vizemeisters zurück. Angeführt von Kapitän Tyler Haskins, jedoch ohne Gerrit Fauser (grippaler Infekt) und Fabio Pfohl (leichte Blessur) gingen die Grizzlys ins Spiel gegen die Sauerländer. Die Roosters, die ihre letzte Chance auf die Playoffs unter der Woche vergeben hatten, spielten frei auf und waren in den Anfangsminuten das klar dominante Team. Dennoch gab es eine andere Szene, die für besorgte Blicke sorgte: David Dziurzynski (10.) checkte gegen Jeff Likens hart gegen die Bande. Für beide Spieler war die Partie daraufhin beendet. Der Grizzlys-Verteidiger musste verletzt vom Eis begleitet werden, Iserlohns Stürmer erhielt eine Spieldauerstrafe und ging unter die Dusche.

 

 

Das anschließende Powerplay konnte keinen Erfolg bringen – zumindest aus Sicht der Niedersachsen. Anders die Roosters: Nach einem Konter sorgte Greg Rallo (12.) für die bis dato absolut verdiente Gästeführung.

 



 

Hoffnung durch Aubin

 

Wenig verändert begann der Mittelabschnitt. Die Gäste agierten weiterhin gefällig und kamen durch ein Abstaubertor von Boris Blank (25.) zu ihrem zweiten Treffer. Fortan waren die Grizzlys noch mehr unter Zugzwang. Philip Riefers (26.) hatte die direkte Antwort auf dem Schläger, scheiterte aber an Chet Pickard im Tor der Iserlohner. Auf der Gegenseite konnten die Niedersachsen ihrem Goalie danken, dass es nicht noch einen Rückschlag gab. Felix Brückmann rettete zweimal sehr stark gegen Dylan Wruck (29.) und wenig später Louie Caporusso (32.). Die Grizzlys steckten dennoch nicht auf und kamen durch Brent Aubin (37.) zum Anschlusstreffer – Hoffnung unter den rund 2.400 Zuschauern und Fans.

 

 

Grizzlys drehen das Spiel

 

In einem zunächst weiterhin ausgeglichenen Schlussdrittel waren es die Grizzlys, die schließlich den längeren Atem hatten. Das zähe Ringen um jeden einzelnen Angriff wurde am Ende belohnt. Sebastian Furchner (49.) erzielte zunächst den Ausgleich. Die Roosters blieben anschließend sehr gefährlich. Felix Brückmann rettete überragend gegen Nouri Bettahar (50.). Die mit nur drei Sturmreihen angetretenen Gäste verließen im weiteren Verlauf immer mehr die Kräfte. So setzte Christoph Höhenleitner (52.) mit seinem bereits 12. Saisontor die Scheibe zum vielumjubelten 3:2-Führungstreffer in die Maschen. Als die Gäste am Ende noch mal alles riskieren sorgte Sebastian Furchner (60.) für die Entscheidung. 4:2 Grizzlys – Tabellenplatz fünf gesichert, Viertelfinale gegen Köln!

 

Foto: eishockey-online.com/Archiv


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DEL - EHC Red Bull München siegt im DEL Topspiel gegen die Kölner Haie mit Doppelpack von Michi Wolf

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(DEL/München) (PM) Der EHC Red Bull München hat im letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen die Kölner Haie einen 5:2-Sieg (1:1|2:1|2:0) gefeiert. Vor 5.070 Zuschauern trafen Michael Wolf (2), Tobias Wörle, Richie Regehr und Maxi Kastner für den Meister. Bei drei Punkten Vorsprung auf Verfolger Nürnberg und dem deutlich besseren Torverhältnis gegenüber den Franken (+19) ist den Münchnern Platz zwei und die damit verbundene Champions-League-Qualifikation praktisch nicht mehr zu nehmen.

 

 

Die beiden Meisterschaftsanwärter München und Köln lieferten sich ein Duell auf hohem DEL-Niveau. Die Roten Bullen waren in den ersten zehn Minuten druckvoller, konnten aber keine der guten Chancen nutzen. Als die Haie gefährlicher wurden, schoss Tobias Wörle die Hausherren in Front (14.). Die Führung hielt aber nicht lange, denn 60 Sekunden nach dem 1:0 erzielte Patrick Hager den Ausgleich.

 

 

Auch nach dem Seitenwechsel hielten beide Teams das Tempo hoch. In der 26. Minute war es Patrick Hager, der die Gäste mit seinem zweiten Treffer in Führung brachte. München hatte aber die perfekte Antwort parat und glich nur eine Minute später durch Michael Wolf aus. Nachdem den Kölnern ein Treffer wegen Torhüterbehinderung aberkannt wurde, schnürte auch Michael Wolf seinen Doppelpack (40.). Mit der knappen 3:2-Führung für das Jackson-Team ging es in die zweite Pause.

 





47 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels legte Richie Regehr das 4:2 nach. Maxi Kastner sorgte sechs Minuten vor Schluss mit seinem Treffer zum 5:2 für die Vorentscheidung. In den letzten Minuten ließ die Münchner Defensive um den gut aufgelegten Danny aus den Birken keinen Gegentreffer mehr zu, sodass es beim verdienten 5:2-Erfolg der Isarstädter blieb.

 


Michael Wolf: „Bei meinen Treffern habe ich einfach draufgehalten. Es ist natürlich schön, wenn sie dann so reingehen. Wir sind insgesamt sehr froh, dass wir heute gewonnen haben. Das war nochmal ein wichtiger Sieg."

 


Endergebnis
EHC Red Bull München vs. Kölner Haie 5:2 (1:1|2:1|2:0)

 

Tore:
1:0 | 13:25 | Tobias Wörle
1:1 | 14:25 | Patrick Hager
1:2 | 25:20 | Patrick Hager
2:2 | 26:00 | Michael Wolf
3:2 | 39:19 | Michael Wolf
4:2 | 40:47 | Richie Regehr
5:2 | 53:07 | Maximilian Kastner

Zuschauer
5.070


(Foto Heike Feiner/eishockey-online.com)


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DEL - Düsseldorfer EG gewinnt Straßenbahnderby gegen Krefeld Pinguine mit 2:1

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(DEL/Düsseldorf) PM Die tollen Tage sind angebrochen im Rheinland. Mit dem Sturm auf das Rathaus begann in Düsseldorf am Altweiberdonnerstag die fünfte Jahreszeit. In der DEL steht diese in Form der Playoffs auch kurz vor der Tür. Am Karnevalsfreitag empfing die DEG vor 10.538 Zuschauern die Krefeld Pinguine zum Straßenbahnderby und wollte die letzte kleine Playoff-Chance nutzen. Die DEG bezwang die Pinguine mit 2:1 (0:0; 2:0; 0:1), wichtig waren für eine etwaige Playoff-Teilnahme aber auch die Ergebnisse in den anderen DEL-Arenen.

 

 

Natürlich waren vor dem Blick in die anderen Stadien aber erstmal die heimischen Hausaufgaben gegen den Rivalen aus der Seidenstadt zu erledigen. Die Mannschaft mühte sich etwas in die Partie, nahm aber nach wenigen Minuten das Heft des Handelns in die Hand. Rob Collins unterzog Patrick Galbraith, den Schlussmann der Pinguine per Handgelenkschuss einer ersten Prüfung. In der Folge hatte Galbraith allerlei Schüsse zu entschärfen. In seinem vorletzten DEL-Spiel ließ sich Herberts Vasiljevs von Maxi Kammerer die Scheibe abluchsen, doch dieser scheiterte alleinstehend vor Galbraith. Den meisten Druck konnte die Reihe um Norm Milley und Chris Minard entfalten. Doch allen rot-gelben Bemühungen zum Trotz endete das erste Drittel torlos.

 

 

Der Mittelabschnitt begann mit Powerplay für die Krefelder, weil Kapitän Daniel Kreutzer vor der Sirene noch eine Strafzeit kassiert hatte. Dementsprechend kamen die Gäste gut ins Drittel und sorgten für die bis dato betriebsamsten Minuten vor Mathias Niederberger. Die erste dicke Gelegenheit des Drittels gab es aber für die DEG. Von der Strafbank kommend legte Daniel Kreutzer auf Daniel Weiß ab, der passte zurück zu Kreutzer und der blieb an Galbraith hängen. Die DEG mühte sich sichtlich und gelangte nun endlich zum ersten Jubelmoment. Bernhard Ebner hatte plötzlich die Scheibe im Slot und stocherte das schwarze Hartgummi an Galbraith vorbei. Großer Jubel im ISS DOME.

 

 

Die DEG machte weiter, wollte die Führung festigen. Doch erstmal musste kurz die Luft angehalten werden als Mike Collins alleine auf Niederberger zulief. Glücklicherweise bekam Mathias seinen Schoner rechtzeitig zwischen Torlinie und Puck. Wenige Minuten vor der Sirene dann wieder geschwenkte Schale und lachende Gesichter im weiten Rund: Daniel Weiß erzielte nach schönem Zuspiel von Manuel Strodel das 2:0. Mit dieser doppelten Führung ging es in die Kabine.

 





Die erste Hälfte der letzten 20 Minuten verbrachten die meisten DEG-Fans wohl an ihren Smartphones. Auf dem Eis tickte die Zeit runter, die Mannschaft führte mit zwei Toren, umso interessanter wurden die Ergebnisse aus den anderen Stadien. Hier sah es zwischenzeitlich gut aus. Vor allem die Straubing Tigers lagen vor heimischem Publikum gegen Schwenningen hinten, was unserer Mannschaft eine gute Chance auf eine Playoff-Teilnahme ermöglicht hätte. Spannend wurde es aber zunächst auch noch einmal bei uns in Düsseldorf. Die Krefelder machten in Person von Dragan Umicevic den Anschluss. Der Schwede hatte den Puck wunderbar um Niederberger herumgezogen und dann mit einem Rückhandheber vollendet. So wurden die letzten fünf Minuten zur Zitterpartie. Zu allem Überfluss musste Rob Collins kurz vor Ende auch noch auf die Strafbank. Doch die DEG-Defensive hielt Stand und alle drei Punkte blieben in der Karnevalshochburg Düsseldorf.

 

 

Leider war in der Zwischenzeit auch in Straubing etwas passiert. Die heimischen Tigers hatten in der letzten Minute gegen Schwenningen den Ausgleich erzielen können. Das macht es für die DEG am letzten Spieltag sehr schwer. Der DEG muss es gelingen, auf Straubing drei Punkte und einen Unterschied von elf Toren wettzumachen. Am Sonntag gegen die Augsburger Panther (14 Uhr) zählen also nur Tore, Tore, Tore, um noch ein Karnevalswunder herbeizuführen.



(Foto Birgit Häfner/eishockey-online.com)


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DEL - Adler Mannheim weiter im Höhenflug / Elfter Sieg in Folge nach dem 4:1 über die Schwenninger Wild Wings

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(DEL/Mannheim) (SK) - Einer geht noch: nach zuletzt zehn Siegen in Folge setzten die Adler am heutigen Mittwochabend noch einen drauf. Gegen den Lieblingsgegner, die Wild Wings aus Schwenningen, sollte am Ende einer einseitigen Partie ein deutliches und wohlverdientes 4:1 stehen. Für den klaren Favoriten im Baden-Württemberg-Derby trafen Carlo Colaiacovo (6.), Marcus Kink (10.), Ronny Arendt (28.) und David Wolf (38.). Den Ehrentreffer für die Gäste vom Neckarursprung erzielte Uli Maurer (54.). Die Adler sichern sich damit weiterhin den Platz an der Spitzee, während für die Schwäne die
Sommerpause immer näher rückt.

 

 

Im vierten Aufeinandertreffen zwischen den Adlern und den Wild Wings aus Schwenningen schien der Sieger schon im Vorfeld festzustehen. Denn die Leistung am heutigen Abend in der SAP Arena spiegelte den jeweiligen Tabellenplatz wieder: Spitzenreiter gegen Tabellenvorletzter. Entsprechend auch das Bild, das beide Teams im ersten Drittel boten. Von Beginn an ging das Spiel nur in eine Richtung. Wild Wings - Goalie Dustin Strahlmeier bekam an diesem Abend wohl mehr zu tun als ihm lieb sein konnte. Erst prüften Ryan Mac Murchy (2.) und Denis Reul (5.) seine Reflexe, ehe er erstmals an diesem Abend hinter sich greifen musste. Carlo Colaiacovo nutzte die Vorarbeit von Garrett Festerling und Jamie Tardif zur frühen Führung (6.). Vier Minuten später legte Adler-Kapitän Marcus Kink das 2:0 nach (10.).

 


Von den Gästen war bis zu diesem Zeitpunkt praktisch nichts zu sehen. Daran sollte sich auch im weiteren Spielverlauf nichts ändern. Die Schwenninger kamen zwar zunehmend besser ins Spiel. Von Torchancen oder gar davon Gefahr vorm gegnerischen Tor auszustrahlen waren die Schwaben meilenweit entfernt. Den 10.773 Fans bot sich daher auch ein ähnliches Bild im Mittelabschnitt. Dennis Endras war weiterhin kaum gefordert und musste nur selten Eingreifen. Sein Gegenüber Dustin Strahlmeier hätte da wohl gerne getauscht. Rund die Hälfte der regulären Spielzeit war vorbei, da musste er sich erst Ronny Arendt (28.) und zwei Minuten vor der zweiten Pause David Wolf (38.) geschlagen geben. Hatten die Unparteiischen beim Tor von Ronny Arendt noch eingehend das Bildmaterial studiert, so gab es beim Tor von David Wolf keine zwei Meinungen. Nach starker Vorarbeit von Matthias Plachta musste David Wolf den Querpass nur noch zum 4:0 für seine Quadratestädter einschieben.

 



 

Zwar kann man im Eishockey durchaus eine Partie in 20 Minuten komplett auf den Kopf stellen, eine Tatsache, die Mannheim mehr als einmal bewiesen hat, doch die bisherige Leistung der Wild Wings bot da wenig Raum für Hoffnung bei den mitgereisten Fans. Alles sah ganz nach einem Shut out für Dennis Endras aus. Den verhagelte ihm allerdings Uli Maurer mit seinem eher überraschenden Ehrentreffer (54.).

 


Der 4:1-Anschlusstreffer rund sechs Minuten vor Schluss sollte allerdings freilich nichts am Ausgang der Partie ändern. Mannheim sicherte sich mit dem nun mehr elftem Sieg in Folge zwei Spieltage vor den Playoffs weiterhin den Spitzenplatz in der deutschen Eishockeyliga.

 

 

Am kommenden Freitag geht es nun für das Team von Coach Sean Simpson zu den Augsburger Panthern zum letzten Auswärtsspiel vor den Playoffs (Freitag, 24.02.2017), ehe am Sonntag die Straubing Tigers zu Gast in der MannheimerSAP Arena sein werden (Sonntag, 26. Februar 2017).

 


Spiel vom 22. Februar 2017

Adler Mannheim - Schwenninger Wild Wings 4:3 (2:0|2:0|0:0)

 

Tore:
1:0 | 6.|Carlo Colaiacovo (Garrett Festerling, Jamie Tardif)
2:0 |10.|Marcus Kink (Ronny Arendt, Denis Reul)
3:0 |28.|Ronny Arendt (Denis Reul, Marcus Kink)
4:0 |38.|David Wolf (Matthias Plachta, Brent Raedeke)
4:1 |54.|Uli Maurer (Will Acton)

Zuschauer:
10.773


(Bericht Stephanie Krämer/eishockey-online.com)
(Foto Tina Kurz/eishockey-online.com)


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DEL - EHC Red Bull München gewinnt Derby gegen Ausburg nach hartem Kampf im Penaltyschiessen

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(DEL/München) (CD) Derby am 50. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga zwischen dem amtierenden Meister EHC Red Bull München und den Augsburger Panther. Nachdem sich die Gäste aus Augsburg bereits erfolgreich für die Playoffs mit dem 6. Platz in der DEL Tabelle qualifierziert haben, geht es für die Red Bulls München um die Tabellenführung und den Heimvorteil im Playoff Viertelfinale.

 

 

Die 5.170 Zuschauer am Oberwiesenfeld mussten bis zur 23. Minute auf den ersten Treffer des Abends warten. Dominik Kahung schlenzte den Puck aus kurzer Distanz unhaltbar in den Winkel zum 1:0 für die Hauseherren.

 


Beide Mannschaften spielten von Beginn auf Augenhöhe und schenkten sich auf dem Eis nichts. Nach 20. Minuten stand es nicht nur auf der Anzeigentafel unentschieden, sondern auch das Schuss- und Chancenverhältnis war ausgeglichen. In den wenigen Überzahlsituationen stand die jeweilige Abwehr auf den Posten.

 


Im Mittelabschnitt bestimmte überwiegend der Meister aus München das Spielgeschehen und kam durch Dominik Kahun zur verdienten Führung. Der Flügelflitzer hatte wenige Minuten nach seinem Treffer das 2:0 auf dem Schläger, doch scheiterte am glänzenden Augsburger Schlussmann Boutin. Die Gäste aus Augsburg hatten in der Defensive alle Hände voll zu tun und versuchten mit vereinzelten Kontern für Entlastung zu sorgen. Kurz vor Drittelpause konnte Alekxander Polaczek einen Alleingang auf Dany aus den Birken nicht nutzen und so ging es mit der knappen 1:0 Führung in die zweite Pause.

 



 

Augsburg kam im Schlussdrittel mit Schwung aus der Kabine und drückte auf den Ausgleich, doch die Red Bulls München machten die Räume eng und sorgten selbst immer wieder für Gefahr vor dem Gehäuse von Jonathan Boutin. Die gesamte Partie wurde sehr fair geführt, kaum Nicklichkeiten und auch eine gewisse Härte war heute nicht zu erkennen. Ob beide Teams schon mit Bedacht zu Werke gingen, im Hinblick auf die Playoffs?

 

 

Erneut war es Dominik Kahun der die beste Gelegenheit vergab um das Spiel frühzeitig zu entscheiden und kurz darauf erzielten die Gäste durch Evan Trump mit einem abgefälschten Schuss den 1:1 Ausgleich. Die Proteste von Dany aus den Birken, er sei bei diesem Tor behindert worden, waren vergeblich und so gab Hauptschiedsrichter Brückmann den Treffer. Der späte Ausgleich gab den Augsburger Panther Auftrieb und so entwickelte sich eine spannende Schlussphase in der beide Teams nochmals auf der Strafbank Platz nahmen und bei 4gegen4 Yanick Seidenberg die größte Chance des Spiels vergab.

 

 

Die anschliessende Overtime brachte zwar ein paar gute Torchancen, jedoch keinen Sieger hervor und so musste das Derby heute in die volle Länge gehen und im Penaltyschiessen entschieden werden. Mit seinem zweiten Tor des Tages erzielte Dominik Kahun im 11. Anlauf (Penalty) den Siegtreffer für den deutschen Meister. Dominik Kahun trat beim Shutout drei Mal an und verwandelte alle drei Penaltys. Der Treffer von Dominik Kahun war zugleich das 100. Tor des EHC Red Bull München gegen die Augsburger Panther.

 

 

 

EHC Red Bull München 2:1 Augsburger Panther (0:0|1:0|0:1|0:0)


Tore
1:0|23.|Dominik Kahun
1:1|55.|Evan Trump
2:1| Penalty Dominik Kahun


 

 

Zuschauer:
5.170



(Foto Marija Diepold/eishockey-online.com)


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DEL - Wolfsburg verlängert mit Bina

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(DEL/Wolfsburg) PM Der Kader der Grizzlys Wolfsburg für die Saison 2017-2018 nimmt weiter Formen an. Nach Brent Aubin (bis 2020) hat der Vizemeister auch den Vertrag mit dem derzeit noch verletzten Verteidiger Robbie Bina vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert und setzt damit ein Zeichen in Sachen Kontinuität und Solidarität zu seinem langjährigen Spieler.

 

 

Robbie Bina trägt bereits seit 2010 das Jersey der Grizzlys und gehört zu einer wichtigen Komponente im System von Cheftrainer Pavel Gross. Sowohl in Über- als auch in Unterzahl kommt dem Rechtsschützen eine mitentscheidende Rolle zu. In 379 Partien in der Deutschen Eishockey Liga erzielte Bina 46 Tore und gab 102 Vorlagen. Darüber hinaus feierte der in Grand Forks, North Dakota, geborene US-Amerikaner zwei Vizemeistertitel mit den Grizzlys Wolfsburg. Aufgrund seiner aufopferungsvollen Spielweise und kämpferischen Einstellung genießt Bina innerhalb des Teams und bei den eigenen Fans großen Ansehen.

 

 

„Es ist ein gutes Gefühl, dass der Club meinen Vertrag trotz meiner aktuellen Verletzung verlängert hat. Ich fühle mich bei den Grizzlys und in Wolfsburg äußerst wohl und bin froh, dass ich weiterhin mit den Jungs zusammenspielen kann. Ich arbeite weiterhin hart, um der Mannschaft bald wieder auf dem Eis helfen zu können“, erklärt der Verteidiger.

 

 

„Robbie durchlebt momentan die nicht so schönen Zeiten eines Profis, aber er beißt sich durch und kämpft seit Wochen immens hart für sein Comeback. Er hat durch diverse Verletzungen buchstäblich ein Seuchenjahr hinter sich. Wir sind aber hundertprozentig davon überzeugt, dass „Bins“ für uns in den anstehenden Playoffs und auch in der kommenden Saison ein ganz wichtiger Faktor für unsere Abwehr sein wird. Wir wollen mit dieser Verlängerung auch zeigen, dass wir seine über Jahre hinweg sehr guten Leistungen honorieren und weiterhin auf ihn setzen“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf zur Vertragsverlängerung.

 

 

( Foto Britta Koglin/eishockey-online.com )

 



 

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DEL - Gemeinsam in die Playoffs? DEG lädt Fortuna-Fans in den ISS DOME ein

deg augsburg

 

(DEL/Düsseldorf) PM Düsseldorfer halten zusammen! Schon in vergangenen Spielzeiten haben sich Fortuna Düsseldorf und die Düsseldorfer EG in wichtigen Saisonphasen gegenseitig unterstützt. So gab es wechselseitige Besuche der Teams und aufmunternde Grußbotschaften zwischen den Spielern.

 


In dieser Tradition steigt am kommenden Sonntag eine weitere Aktion. Die DEG bietet allen Fortuna-Fans, die ein Ticket für das Fortuna-Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (Samstag, 25. Februar, 13.00 Uhr) besitzen oder erwerben, 20% Rabatt für das DEG-Heimspiel am Sonntag, 26. Februar, 14.00 Uhr, gegen die Augsburger Panther an.

 


Und so funktioniert´s: Einfach mit dem Heidenheim-Ticket zum DEG-Fanshop an der Brehmstraße oder am Sonntag an die Tageskasse des ISS DOME kommen, und Tickets mit 20% Rabatt erhalten! Dieses Angebot gilt für alle Vollzahler-Karten (Kat. 2 bis 7), ausgenommen sind die VIP-Bereiche. Weitersagen!

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 



 

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DEL - Augsburg verlängert auch mit Davies

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(DEL/Augsburg) PM Kurz vor dem Ende der DEL-Hauptrunde 2016-17 haben die Augsburger Panther mit der Vertragsverlängerung von Außenstürmer Michael Davies bereits 15 Spieler für die kommende Saison unter Vertrag. Der US-Amerikaner unterzeichnete einen Vertrag über eine weitere Spielzeit.

 

 

Michael Davies bestitt vor seinem Wechsel nach Augsburg 87 DEL-Spiele für die Düsseldorfer EG und die Hamburg Freezers. Mit 21 Toren und 37 Assists stelle der Rechtsschütze bereits hier seine Qualitäten unter Beweis. Im Panther-Trikot unterstrich Davies in dieser Saison bislang eindrucksvoll, welches Offensivpotential in ihm steckt. Elf Tore und 30 Assists stehen für den 173 cm großen und 79 kg schweren Angreifer bislang in der Statistik. Mit diesen Werten ist Davies der beste Vorlagengeber und zweitbeste Scorer beim DEL-Viertelfinalisten.

 

 

Panther-Coach Mike Stewart schätzt neben seinen vielen Scorerpunkten aber auch andere Dinge an dem Mann mit der Nummer 9: „Michael Davies verfügt über ausgezeichnetes Spielverständnis. Er kann immer wieder, auch unter größtem Druck, den entscheidenden Pass spielen. Aus diesem Grund setzen wir ihn im Powerplay auch an der blauen Linie ein. Durch seine läuferischen und stocktechnischen Fertigkeiten ist Michael zudem auch immer wieder in der Lage, Eins-gegen-Eins-Situationen für sich zu entscheiden und Gefahr für das gegnerischen Tor zu erzeugen."

 

 

„Augsburg ist ein toller Ort, um Eishockey zu spielen. Wir haben ein super Stadion mit großartigen Fans, optimale Trainingsbedingungen und eine wirklich gute Mannschaft. Ich freue mich jetzt sehr auf die Playoffs. Wir wollen in den letzten drei Spielen der Hauptrunde nochmal Selbstvertrauen sammeln und dann in den Playoffs so richtig angreifen. Mit unseren Fans im Rücken wird kein Gegner gerne im Curt-Frenzel-Stadion gegen uns antreten", so Michael Davies kurz nach seiner Vertragsunterschrift.

 

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )  

 



 

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DEL - Kölner Haie verlieren gegen starke Grizzlys aus Wolfsburg knapp mit 0:1

koeln wob 21022017

 

(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Am Dienstag bestritten die Kölner Haie das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen die Grizzlys aus Wolfsburg. In die LANXESS arena pilgerten 12.487  Zuschauer, um das letzte Spiel in Köln vor den Playoffs zu sehen.  Der KEC konnte das Spiel nicht für sich entscheiden und scheiterte an einer starken Defensivleistung der Wolfsburger und deren Keeper Felix Brückmann.

 

 

Nur drei Punkte trennten die Haie vom ersten Tabellenplatz, den Mannheim für sich beanspruchte und nur zwei Punkte vom zweiten Platz, auf dem die Münchner waren. Somit ist noch nicht eindeutig vorhersehbar, welchen Platz die Haie am Ende belegen und auf welchen Gegner sie im Viertelfinale stoßen könnten, fest steht aber, dass sie maximal auf Platz vier abrutschen könnten, wo sie nach gestern auch stehen. Nürnberg überholte.

 

 

Die Haie hätten mit Selbstbewusstsein in die Partie gehen können, hatten sie doch beide Spiele am Wochenende gegen Iserlohn und Krefeld gewonnen. Wobei gegen die Roosters am Ende nur zwei Punkte herauskamen, da es in die Verlängerung ging. Doch auch die Grizzlys brauchten sich nicht zu verstecken, ihre Bilanz waren fünf Siege aus sechs vergangenen Spielen. Sie belegten Tabellenplatz sechs und der direkte Viertelfinaleinzug war ihnen sicher. Das letzte Heimspiel stand ganz im Motto des Karnevals, dafür ist Köln schließlich auch berühmt. Es wurden nur karnevalistische Lieder gespielt und die schönste Verkleidung prämiert. Schließlich ist Köln ja ein „Jeföhl“. Leider kam das Gefühl während des Spiels nicht ganz auf, da die Partie etwas zäh und wenig spektakulär blieb.

 

 

Das erste Drittel ging zunächst schnell los. Die Haie hatten mehr Spielanteile und erarbeiteten sich einige Chancen, die aber entweder am Tor selbst oder an Felix Brückmann scheiterten. In der 17. Minute nutzten die Gäste dann eine Chance ihrerseits und waren erfolgreich. Christoph Höhenleitner war der Schütze. Für die Haie kam dieses Tor etwas überraschend. Das Drittel endete mit 0:1 für Wolfsburg. Im zweiten Drittel hatten die Haie eine Reihe an Powerplaymöglichkeiten, diese blieben aber ungenutzt. Es blieb beim 0:1. Auch im letzten Drittel passierte wenig und es sollte einfach nicht sein. Die Wolfsburger verteidigten ihren einzigen Treffer gekonnt. Es blieb beim 0:1 für die Gäste, die mit drei Punkten zurück nach Wolfsburg fuhren.

 





Insgesamt war es ein unaufgeregtes Spiel ohne Highlights. Es blieb bei einem einzigen Tor für die Gäste aus Wolfsburg. Beide Torhüter waren wie auch bisher in der Saison sehr gut. Gustaf Wesslau rettete die Haie so manches Mal. Die Haie schossen aufs Tor, scheiterten aber immer wieder an Brückmann, der verdient kein Tor kassierte. Die Wolfsburger, eigentlich bekannt für ihr hartes und aggressives Offensivspiel, zeigten aber recht wenig.  Wolfsburg kassierte zwar viele Strafen, aber die Haie konnten das Powerplay nicht für sich nutzen.

 

 

Cory Clouston erklärte nach dem Spiel: "Wir wussten, dass wir heute auf einen starken und gut vorbereiteten Gegner treffen würden. Wir haben heute als Mannschaft sehr gut gespielt und auf dem Eis einen sehr strukturierten Auftritt gezeigt. Wir haben nur ein Gegentor bekommen, und wir wissen dass es zur Zeit etwas schwierig für uns ist, eigene Tore zu erzielen. Wir werden das Spiel heute schnell abhaken und den Fokus auf das kommende Wochenende legen." (www.haie.de)

 

 

Fest zu halten bleibt, dass der KEC für die Playoffs noch zulegen muss, um sich nicht vorzeitig zu verabschieden. Da ist noch Luft nach oben, besonders im Offensivspiel. Es müssten mehr Tore fallen, die Chancen effizienter genutzt werden. Zu wünschen wäre es auch für die Fans der Haie.

 

 

Am kommenden Wochenende spielt der KEC dann auswärts, zunächst am Freitag gegen München um 19.30 Uhr und am Sonntag das letzte Spiel der Hauptrunde gegen Ingolstadt um 14.00 Uhr.

 


(Bericht Sabrina Tesch/eishockey-online.com)
(Foto Ingo Winkelmann/eishockey-online.com)


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Sledge Eishockey Nationalmannschaft gelingt historischer Sieg gegen Norwegen

sledgehockey2017 team deb

 

(Sledge-Eishockey) (Ian Wood)  50 Tage vor Beginn der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 gelang es der Deutschen Sledge Eishockey Nationalmannschaft zum ersten Mal seit 19 Jahren ein Eishockeyspiel gegen Norwegen zu gewinnen. Vom 17. - 19.02.2017 fanden in Skien (Norwegen) drei Spiele gegen die Norweger statt, wobei davon zwar zwei verloren gingen, aber der historische 2:1 Erfolg gab Anlass zur großen Freude.

 

 

Die erste Begegnung wurde mit 2:3 verloren, doch in der zweiten Partie konnte das Team von Bundestrainer Andreas Pokorny nach einem 0:1 Rückstand durch Toire von Bernhard Haering udn Jörg Wedde den 2:1 Sieg für die deutsche Mannschaft perfekt machen. Beim dritten Aufeinandertreffen gab es dann eine erneut knappe 2:3 Niederlage. Der Siegtreffer für die Hausherren fiel 27 Sekunden vor dem Ende.

 



 

Beide Teams können sich bei der bevorstehenden Para Eishockeyweltmeisterschaft 2017 für die Paralympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang direkt qualifizieren, dazu ist es erforderlich dass man einen Platz unter den Top 5 Nationen erreicht. Bei der Weltmeisterschaft trifft das deutsche Team auf den Weltmeister & Paralympiasieger USA, Kanada, Italien, Süd Korea und Schweden. 

 

 

Ian Wood (Team-Manager): "Wir sind mit der Leistung in Norwegen sehr zufrieden, natürlich ist so ein historischer Sieg eine ganz tolle Sache, aber viel wichtiger ist, dass wir gute Leistungen gezeigt und in den anderen Spielen nur knapp verloren haben. Die Mannschaft wächst zusammen und als nächstes steht ein Trainingscamp in Füssen vom 23. - 26.02.2017 mit drei Spielen gegen Schweden auf dem Plan."



sledgehockey2017

Sledge-Eishockey gehört mit Sicherheit zur Königsklasse der Sportarten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Spielregeln, Spielfeld, Spielverlauf und Kleidung entsprechen dem Eishockey. Anstelle der Fortbewegung auf Schlittschuhen kommen die Spieler auf Schlitten zum Einsatz.

 

 

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DEL - Steckel schiesst Siegtreffer für Thomas Sabo Ice Tigers 1 Sekunde vor dem Ende

nuernberg iserlohn 21022017

(DEL/Nürnberg) PM Das Heimrecht im Viertelfinale hatten die THOMAS SABO Ice Tigers schon vor dem Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters sicher. Dennoch ging es gegen die Sauerländer natürlich weiterhin um die bestmögliche Ausgangssituation für die Playoffs. Ohne den gesperrten Brandon Prust, dafür aber wieder mit Rob Schremp starteten die Ice Tigers schwungvoll in das Heimspiel gegen die Roosters und hatten nach etwas mehr als 30 Sekunden schon die erste Möglichkeit der Partie, als Yasin Ehliz aus der Drehung schoss, aber an Chet Pickard im Iserlohner Tor scheiterte.

 

 

Aber auch die Roosters waren von Beginn an gefährlich, Jason Jaspers schoss mit der Rückhand aus kurzer Distanz knapp am langen Pfosten vorbei (1.). Nach 134 gespielten Sekunden gingen die Ice Tigers dann etwas glücklich in Führung: Leo Pföderl bekam einen Pass in den Lauf von David Steckel und lief von der linken Seite in Richtung des Iserlohner Tores. Pföderl schoss und zwang Pickard zum Abpraller, der Puck prallte aber an den Schlittschuh von Iserlohns Verteidiger Ryan Button und von dort über die Torlinie zur 1:0-Führung. Als Dylan Wruck kurze Zeit später auf der Strafbank saß, feuerte alleine Rob Schremp viermal aufs Iserlohner Tor, konnte Pickard vom rechten Bullypunkt aber nicht überwinden (4.).

 

 

Auf der anderen Seite hatten die Ice Tigers Glück, als Blaine Down aus zentraler Position nur den Torpfosten traf (6.). Bei einer angezeigten Strafe gegen die Gäste ließ Jesse Blacker einen Stürmer an der blauen Linie schön aussteigen und schoss auf die Fanghandseite Pickards, der Iserlohner Schlussmann hielt den Puck aber sicher (11.). In der 16. Minute setzten sich die Ice Tigers im Iserlohner Drittel fest, Yasin Ehliz schoss von der rechten Seite, Pickard musste abprallen lassen und Sasa Martinovic staubte eiskalt ab - 2:0 für Nürnberg, gleichzeitig auch der Zwischenstand nach dem ersten Drittel.

 

 

Im zweiten Drittel waren gerade einmal 39 Sekunden gespielt, da gelang den Roosters der Anschlusstreffer. Greg Rallo setzte sich im Zweikampf zwischen den Bullypunkten im Nürnberger Drittel durch, wurde perfekt bedient und traf per Direktabnahme zum 1:2 aus Iserlohner Sicht. Andrew Kozek hatte die Möglichkeit zur direkten Antwort, vergab am kurzen Pfosten aber nach feiner Vorarbeit von Philippe Dupuis (22.). Die Roosters machten es in der 25. Minute besser und kamen dadurch zum Ausgleich. Troy Milam legte im Iserlohner Drittel ab auf Chad Bassen, der Tempo aufnahm, den Puck ins Nürnberger Drittel führte, nicht konsequent angegangen wurde und Jenike mit einem Handgelenkschuss in den Winkel keine Abwehrchance ließ - 2:2-Ausgleich für Iserlohn. Diesmal gelang den Ice Tigers die Antwort aber nur 53 Sekunden nach dem Ausgleich:

 

 

Yasin Ehliz brachte den Puck vors Iserlohner Tor, wo ein wildes Gestochere nach der Scheibe begann. Am Ende war es wohl Steven Reinprecht, der den Puck als letzter berührte und über die Linie drückte - 3:2 für die Ice Tigers. In Überzahl hatte Patrick Reimer die Gelegenheit, nachzulegen, scheiterte aber mit seiner Direktabnahme von der linken Seite an Chet Pickard (28.). Gegen Mitte des zweiten Drittels neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, erst in der 37. Minute wurde es wieder gefährlich, dann aber vor dem Nürnberger Tor: Dylan Wruck wurde vor dem Tor perfekt von Blaine Down bedient, zog mit der Scheibe zum langen Pfosten und zog ab, Sasa Martinovic lenkte den Puck aber mit der der Kelle ins Fangnetz. Damit blieb es nach 40 Minuten bei der knappen Nürnberger Führung.



 

Nach 18 gespielten Sekunden im Schlussabschnitt lief Leo Pföderl alleine auf Chet Pickard zu, wurde beim Abschlussversuch aber gefoult. Die Schiedsrichter entschieden auf Penalty, Pföderl lief an und probierte es mit einem trockenen Handgelenkschuss, scheiterte aber am Iserlohner Schlussmann. In Unterzahl hatte Yasin Ehliz die nächste Möglichkeit für die Ice Tigers, schoss nach einem feinen Move aber knapp am Tor vorbei (47.). Als Sasa Martinovic in der 48. Minute auf der Strafbank Platz nehmen musste, kamen die Roosters in Überzahl zum Ausgleich. Blaine Down schlenzte von der blauen Linie, Jenike war die Sicht verdeckt und der Puck schlug zum 3:3 ein. Nur 31 Sekunden später brach Jason Jaspers durch und lief alleine auf Jenike zu, im letzten Moment foulte ihn Danny Syvret. Wieder gab es Penalty, diesmal für die Roosters.

 

 

Jaspers lief an und schoss auf die Fanghandseite, Jenike war mit der Fanghand noch dran und parierte. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel immer enger, es gab nur noch wenige Chancen auf beiden Seiten. In der 54. Minute nahm Steven Reinprecht durch die neutrale Zone Fahrt auf, umspielte zwei Verteidiger und tauchte frei vor Pickard auf, schoss aber genau wie Ehliz vorher am Tor vorbei. In der 57. MInute spielten die Ice Tigers in Unterzahl, gingen aber trotzdem in Führung: Brandon Segal erlief einen weiten Pass von Yasin Ehliz, zog in die Mitte und den Puck vorbei an Ryan Button, kam frei zum Abschluss und traf zum 4:3 für die Ice Tigers. Die Iserlohner Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten: Nur 62 Sekunden nach der Nürnberger Führung profitierte Louie Caporusso von einem Abspielfehler der Ice Tigers und glich zum 4:4 aus.

 

 

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit überschlugen sich die Ereignisse auf dem Eis: 110 Sekunden vor Schluss nahmen die Roosters eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, die Roosters brauchten die drei Punkte und nahmen trotzdem den Torhüter vom Eis. Die Ice Tigers gewannen das Bully und hatten die Chance, ins leere Tor zu treffen, Caporusso verhinderte den Schuss aber mit einem Stockschlag und musste dafür auf die Strafbank. Sieben Sekunden blieben den Ice Tigers nun noch mit doppelter Überzahl. Und diese nutzten sie: Steckel gewann das Bully und lief zum Tor, über Reimer kam der Puck zu Syvret, der Steckel so perfekt bediente, dass dieser nur noch die Kelle reinhalten musste und eine Sekunde vor Schluss zum entscheidenden 5:4 traf. Durch den wichtigen Sieg kletterten die Ice Tigers in der Tabelle auf den dritten Tabellenplatz.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Jari Pasanen (Iserlohn): Wie so oft haben wir unglücklich angefangen. Das war sicherlich nicht der Weg, wie wir das Spiel beginnen wollten. Nach dem 0:2 hatte ich ein bisschen Angst, dass wir die Energie vermissen lassen könnten, aber die Jungs haben nicht aufgegeben und sind im Laufe des Spiels immer besser ins Spiel gekommen. Es war zum Schluss sehr spannend, beide Teams wurden im letzten Drittel etwas müde, deswegen waren die Spielzüge nicht mehr so schön. Beide Teams haben gekämpft und wollten die wichtigen Punkte, für uns ist das Ende natürlich sehr bitter.

 

 

 

Rob Wilson (Nürnberg): Iserlohn hat bis zum Schluss gekämpft, dafür haben sie meinen Respekt verdient. Ich denke, wir habe zuletzt drei gute Auswärtsspiele gezeigt. Wir haben ein paar Fehler gemacht, mit denen ich sicher nicht glücklich war, aber das hat das Team schon gemerkt. Ich denke nicht, dass wir heute unser bestes Spiel gemacht haben. Zwischenzeitlich haben wir ein wenig die Energie verloren, der Sieg in der Schlusssekunde ist damit natürlich umso wichtiger für die Fans und für uns.



(Foto Birgit Eiblmaier/eishockey-online.com)


nuernberg

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DEL - Krefeld Pinguine siegen in der Overtime gegen die Eisbären Berlin

KEV EBB 22022017

(DEL/Krefeld) PM/Ralf Schmitt Die Krefeld Pinguine können doch noch zu Hause gewinnen und spielen scheinbar das Zünglein an der Play- Off Waage. Der Sieg in der Verlängerung stand auf des Messers Schneide. Nach einer 2:0 Führung musste der KEV nachsitzen. Nachdem Düsseldorf in Ingolstadt die Segel hat streichen müssen, wird der Kampf um Platz 10 spannend, zu Mal Krefeld am Freitag zur DEG muss.

 

 

Schwarz- Gelb begann forsch und schnell, die ersten Chancen durch Pietta, Collins und Rosa blieben jedoch ohne Schaden für die Gäste. Die ihrerseits schossen in Minute 7 das erste Mal auf das von Treutle gehütete Pinguine Heiligtum.Zählbares Fehlanzeige. Nachdem die nächsten Versuche auf beiden Seiten ebenfalls nicht den ersehnten Erfolg brachten, wurden Torlos die Seiten gewechselt.

 

 

Im 2. Drittel der KEV immer noch im Vorwärtsgang, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen(das sollte sich im weiteren Verlauf noch ändern). Die Krefelder Führung durch Mancari (36.) war überfällig, es bedurfte alledings einer doppelten Überzahl. Das war es dann auch zum 2. Pausentee.





 

Im letzten Drittel übersschlugen sich die Ereignisse. Zuerst brachte Rosa (42.) die Pinguine mit 2:0 in Front. Dann markiert der Ex- Krefelder Noebels (43.) den Anschluss für Berlin. Die Krefeld Defensive nahm sich in dem Fall eine kollektive Auszeit. Als Hördler (50.) in Eisbären Überzahl den Ausgleich erzielte, schienen die Krefelder Felle am wegschwimmen zu sein. Treutle im KEV Tor sah in dieser Situation ganz schön "alt" aus.

 


Man hatte sich scheinbar verausgabt und kochte sichtbar auf "Sparflamme". Aber der Kampfgeist versetzte Berge in diesem Match. Krefeld nahm die Overtime in Kauf. Mike Little erzielte in der letzten Minute der Verlängerung das entscheidente Goal. Zwei Punkte blieben in Krefeld. Jetzt noch am Freitag drei bei der DEG und schon Alles im Lot. Von Schongang kann niemand reden. Der KEV gibt alles, um bei der Vergabe der Play- Off  Plätze ein Wörtchen mit zu reden.

 


Obwohl für ihn am Sonntag die Sommerpause beginnt! Sportlich fair sollten die Mann von Rick Adduono die Saison schon zu Ende bringen. Da in Krefeld 19 Verträge auslaufen wird die Sommerpause recht kurzweilig werden. Das übliche Getöse sollte nicht erwähnt werden! Fakt ist, am Sonntag nach dem Spiel gegen Wolfsburg ist die Saison 2016/2017 vorbei!


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Spiel vom 21.02.2017

Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin 3:2 n.V. (0:0|1:0|1:2|1:0)


Tore:
1:0 36. Mancari (Rosa, Collins) PP2
2:0 42. Rosa (Collins, Umicevic)
2:1 43. Noebels (Talbot)
2:2 50. Hördler (Linglet) PP
3:2 65. Little (Pietta, Umicevic)

 

Strafen: Krefeld: 14 Berlin:  10

 

Zuschauer: 3633



( Foto Ralf Schmitt / eishockey-online.com )

 


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