

(DEB/Nationalmannschaft) Bundestrainer Marco Sturm hat für die beiden Partien im Rahmen der Euro Hockey Challenge in Norwegen gegen den Gastgeber (Donnerstag, 06.04., 19 Uhr, Samstag, 08.04., 18:15 Uhr; jeweils im Internet-Livestream bei SPORT1) in Lillehammer mit dem 21 Jahre alten Angreifer Frederik Tiffels den vierten Debütanten in sein Aufgebot berufen.
„Er ist ein junger und schneller Spieler, dessen Entwicklung ich in den vergangenen beiden Spielzeiten genauer verfolgt habe und der sich jetzt eine Chance verdient hat“, sagte Sturm und ergänzte: „Frederik hat in unseren Nachwuchs-Auswahlmannschaften stets gute Leistungen gezeigt. Er kann sich genauso wie Pascal Zerressen, Jakob Mayenschein und Maxi Kammerer empfehlen.“
Der gebürtige Kölner durchlief den Nachwuchs des Krefelder EV, des Kölner EC und der Jungadler Mannheim, bevor er zur Saison 2012/2013 nach Nordamerika wechselte und in den vergangenen drei Spielzeiten für das Collegeteam der Western Michigan University in der National Collegiate Athletic Association (NCAA) stürmte. Während seiner Zeit bei der U20 Nationalmannschaft spielte Tiffels u.a. an der Seite von Leon Draisaitl, Dominik Kahun, Fabio Pfohl oder Jonas Müller.
Unterdessen musste Christoph Ullmann (Adler Mannheim) seine Teilnahme an der Vorbereitung und der Heim-WM aufgrund einer leichten Blessur an der linken Schulter absagen. Das teilte der Routinier dem Bundestrainer am Wochenende mit. „Ich bin trotz der Pause seit dem Playoff-Aus leider immer noch nicht bei 100 Prozent. So kann ich der Nationalmannschaft nicht helfen. Es ist daher besser, die Verletzung im Sommer auszukurieren und Platz für einen gesunden und fitten Spieler zu machen“, sagte Ullmann.
Am kommenden Montag, 3. April, beginnt die erste Vorbereitungsphase auf die Heim-WM (5. – 21. Mai 2017) in Köln.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEL/Wolfsburg) PM Die Grizzlys Wolfsburg konnten auch ihr zweites Halbfinal-Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers gewinnen. Vor 4.503 begeisterten Zuschauern und Fans in der ausverkauften Eis Arena siegte die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross mit 4:3 (1:0, 2:2, 1:1). Damit führen die Niedersachsen in der Best-of-Seven-Serie mit 3:1 und brauchen noch einen Sieg zum erneuten Einzug ins Finale. Am Sonntag (14.00 Uhr | Arena Nürnberger Versicherung) folgt das fünfte Spiel.
Die Grizzlys kamen druckvoll aus der Kabine und hatten direkt Pech, dass ein Schuss von Jeremy Dehner (4. Spielminute) nur am Pfosten landete. Nach einigen gefährlichen Versuchen bei doppelter Überzahl – die Ice Tigers versuchten es überwiegend mit Härte als Systemelement – setzte Brent Aubin (15.) zu einem Riesensolo an. Vorbei an der gesamten Verteidigung schloss er letztlich auch an Jochen Reimer vorbei ab ins Tor der Franken – 1:0 Grizzlys! Kurz darauf verpasste Jeff Likens (16.) den zweiten Treffer nur knapp. Nürnberg hingegen kam erst gegen Ende des Drittels zu wirklich zwingenden Chancen, so durch Steven Reinprecht (19.), der am klasse reagierenden Felix Brückmann scheiterte.
Karachun mit Tor-Debüt
Der Mittelabschnitt begann traumhaft aus Sicht des Vizemeisters. Tyler Haskins (25.) ging ein weiteres Mal voran und stellte mit seinem Treffer auf 2:0. In der Folge bekamen die Gäste etwas mehr Zugriff und vergaben durch Steven Reinprecht (29.) ihre bis dato beste Möglichkeit. Noch vor der Pause brandete zum dritten Mal großer Jubel auf. Und das 3:0 sollte etwas ganz Besonderes sein: Youngster Alexander Karachun (37.) erzielte sein überhaupt erstes DEL-Tor. Doch die Ice Tigers blieben dran: Zunächst verkürzte Philippe Dupuis (38.) auf 1:3. Nur 29 Sekunden später traf Brandon Segal zum 2:3 – das Spiel war somit wieder offen.
Erneuter Krimi
Die Ice Tigers gingen mit einem Spieler mehr ins letzte Drittel, ließen diese Gelegenheit jedoch ungenutzt. Wenig später scheiterte Philippe Dupuis (45.) am glänzend reagierenden Felix Brückmann. Auf der Gegenseite war Jochen Reimer aufmerksam, als Patrick Seifert (46.) zum Nachschuss ansetzen wollte. Die Partie blieb hochspannend, bis Robbie Bina (50.) die Hartgummischeibe ansatzlos in den Torwinkel schlenzte – 4:2! Ebenso trocken war danach sein Torjubel – typisch für den smarten Verteidiger. Aber erneut waren die Gäste um keine Antwort verlegen. Nach Strafe gegen die Grizzlys nutzte Rob Schremp (53.) die Überzahl zum 3:4. Bis zum Ende hieß es also: Luft anhalten! Die Grizzlys-Fans unterstützten ihr Team mit großer Hingabe und halfen dabei, dass der dritte Sieg am Ende unter Dach und Fach gebracht wurde.
(Foto Britta Koglin)
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(DEL/Berlin) (Tom Kanzock) Der EHC Red Bull München gewinnt Spiel 4 im Halbfinale gegen die Eisbären Berlin mit 1:3 (0:0; 1:2; 0:1) und geht in der Serie mit 3:1 in Führung. Die Berliner scheiterten im vierten Spiel vor allem an sich selbst.
Spiel 4 zwischen im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwischen den Eisbären Berlin und dem EHC Red Bull München. Die Bayern gingen unverändert in das vierte Duell. Beim Rekordmeister kehrten Spencer Machacek und Kai Wissmann in den Kader zurück, Jens Baxmann und Barry Tallackson mussten zusehen.
München begann mit der 2:1 Serien-Führung und dem 5:1 vom Dienstag im Rücken schwungvoll. Die Eisbären taten sich im Spiel nach vorne zu Beginn schwer. Gute fünf Minuten benötigten die Berliner um einen Weg zu finden, die neutrale Zone schnell zu überbrücken und zu einigen Chancen zu kommen. Die besseren Chancen hatte in den ersten zehn Minuten jedoch der Titelverteidiger durch Michael Wolf, Steve Pinizzotto und Jerome Flaake.
Nach überstandener Unterzahlsituation, in der München der Führung ein paar Mal sehr nah kam, hatten die Berliner die beste Chance des ersten Drittels. Nick Petersen scheiterte mit der Rückhand am Pfosten der Red Bulls (14.). Berlin hatte nun wieder mehr vom Spiel. In der 17. Minute zog Jonas Müller dann über rechts in die Zone, legte sich die Scheibe wieder auf die Vorhand und lupfte sie über die rechte Schulter von Danny aus den Birken in das lange Eck – zur 1:0 Führung der Eisbären.
Die Führung der Eisbären nach 20 Minuten, war aufgrund des starken Beginns der Münchener sicher etwas schmeichelhaft, auch wenn Berlin sich zur Mitte des ersten Drittels steigern konnte.
Die Berliner kamen mit mehr Schwung aus der ersten Pause. Charles Linglet und Spencer Machacek hatten zwei große Möglichkeiten die Führung noch vor der 25. Minute auszubauen. München konnte selten für Entlastung sorgen. Spätestens zur dreißigsten Minute war hatten sich die Berliner die Führung mehr als verdient. Besonders die Reihe um Darin Olver, Petersen und Linglet sorgte für viel Gefahr im Berliner Angriff. Vier Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels rächte sich die schwache Chancenverwertung der Eisbären. Wie aus dem Nichts traf John Matsumoto nach Vorarbeit von Konrad Abeltshauser zum 1:1 Ausgleich. Die Eisbären verloren den Faden und hätten sich wohl gern mit dem Ausgleich in die Pause geschleppt. Derek Joslin hatte in der 39. Minute allerdings etwas dagegen und bescherte München die 1:2 Pausen-Führung nah 40 Minuten.
Das dritte Drittel begann etwas schleppend. Für große Gefahr konnten die Berliner nicht sorgen. Selbst als Richie Regehr für vier Minuten auf die Strafbank musste und die Eisbären für längere Zeit in Überzahl waren, konnten sie keine klare Torchance erspielen. München spielte die Führung erneut souverän runter, für den Schlusspunkt sorgte Steve Pinizzotto in der 60. Minute in den leeren Kasten der Eisbären. München hat nun am Sonntag die Chance, das Finalticket zu buchen und so dem Ziel „Titelverteidigung“ einen großen Schritt näher zu kommen.
Tore: 1:0 (17.) Jonas Müller (DuPont); 1:1 (36.) John Matsumoto (Abeltshauser); 1:2 (39.) Derek Joslin (Christensen, Smaby); 1:3 (60. ENG) Steve Pinizzotto
(Foto Gepa Pictures)

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(DEB) PM Insgesamt acht Clubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der DEL2 sowie drei Vereine aus der Oberliga Süd haben die Bestwertung im Rahmen des „5-Sterne-Nachwuchsprogramms“ des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) erreicht. An der Zertifizierung ihrer Nachwuchsarbeit hatten alle 52 Vereine der vier höchsten deutschen Spielklassen im deutschen Eishockey teilgenommen.
In der DEL erhielten die Eisbären Berlin, die Kölner Haie, die Krefeld Pinguine, die Düsseldorfer EG, die Iserlohn Roosters, die Adler Mannheim und die Augsburger Panther fünf Sterne. Aus der DEL2 kommen die Dresdner Eislöwen dazu, aus der Oberliga Süd der EV Regensburg, der EC Bad Tölz und der EV Landshut. Nachdem im ersten Jahr noch acht Standorte die Bestwertung schafften, zogen in diesem Jahr mit Iserlohn, Bad Tölz und Regensburg gleich drei Vereine nach.
Im Rahmen des Programms wird die Nachwuchsarbeit der Clubs und Vereine auf Basis eines umfangreichen Anforderungskatalogs durch die DEB-Vereinsbetreuer bewertet. Kriterien dabei sind u.a. die tatsächliche Eiszeit für Nachwuchsspieler, deren Vorort-Betreuung durch qualifizierte Trainer sowie die Qualität der Trainingsinhalte. Das gesamte Programm ist ein zentrales Element im DEB-Sportkonzept POWERPLAY 26.
Stefan Schaidnagel, Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung: „Ziel ist es, gemeinsam mit den Vereinen die nötigen strukturellen Voraussetzungen für eine nachhaltig erfolgreiche Nachwuchs-Entwicklung zu erarbeiten und flächendeckend zu etablieren. Dieses Programm verlangt den Vereinen sehr viel ab. Auch deshalb ist die Motivation und Leistungsbereitschaft aller teilnehmenden Clubs besonders zu loben. Unsere Aufgabe ist es nun, die Bewertungskriterien ständig zu optimieren.“
Ernst Höfner, Cheftrainer Vereinsbetreuung und Talentförderung: „In dieser Saison haben wir mehr als 170 Vereinsbesuche absolviert. Dabei wurden von den Clubs 82 Kids Days sowie 25 Girls Days umgesetzt. Bei den 300 Aktionen mit Schulen und Kindergärten auf und neben dem Eis war und ist es unser Hauptziel, Kinder zum Eishockey zu bringen.“
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(DEL/Straubing) PM Am 6. März 2016 absolvierte Sam Klassen sein letztes DEL-Spiel für die Hamburg Freezers. Dieses fand ausgerechnet am Straubinger Pulverturm statt und konnte mit 4:3 gewonnen werden. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass dies der letzte Auftritt der Hansestädter und damit auch von Sam Klassen in der höchsten deutschen Spielklasse war, denn im Mai wurde der Ausstieg der Anschutz-Entertainment Group am Standort Hamburg öffentlich.
Sam Klassen nahm dies zum Anlass, sich verstärkt seiner Familie zu widmen, da diese mit der Geburt des zweiten Kindes weiteren Zuwachs bekommen hatte. Deshalb kehrte er im Frühjahr 2016 in seine Heimatstadt Watrous (Saskatchewan, Kanada) zurück und brachte sich vorübergehend auf der Farm seines Vaters mit ein. Der Eishockeysport geriet aber keinesfalls in Vergessenheit: zusammen mit seinen beiden Brüdern hielt sich der Linksschütze im vergangen Jahr fit und spielte in seiner Heimat Saskatchewan. Für Weihnachten 2016 war eine Rückkehr nach Europa angedacht. Aus verschiedenen Gründen musste diese verschoben werden, vollzieht sich nun jedoch im Sommer 2017 mit dem Wechsel zu den Straubing Tigers.
Der 1,87-Meter-Hühne verfügt über eine solide Ausbildung in den kanadischen Juniorenligen und bringt die Erfahrung von 158 ECHL-Auftritten (davon 27 in den Playoffs) sowie 137 AHL-Spielen mit. Im Juli 2014 wagte Sam Klassen den Sprung über den großen Teich und fand in Hamburg eine neue sportliche Heimat (97 Einsätze, davon 7 in der Endrunde). In Deutschland wurde er anfangs kritisch beäugt, doch bereits nach der Vorbereitung war man nicht nur an der Alster voll des Lobes über ihn. Mit seiner kompromisslosen Spielweise mutierte der damals 26-jährige, der auch einen deutschen Pass besitzt, schnell zum Albtraum der gegnerischen Angreifer, zum Segen für die Freezers-Defensive und nicht zuletzt zum Publikumsliebling.
„Einen Spieler wie Sam zu bekommen, ist für die Straubing Tigers keine alltägliche Angelegenheit“, erklärt Jason Dunham, seines Zeichens Sportlicher Leiter bei den Gäubodenstädtern. „Mit ihm erhalten wir einen Stay-at-home-Defender, der die Drecksarbeit liebt, d. h. sich in Schüsse wirft, Checks zu Ende fährt, souverän in Unterzahl agiert und vieles mehr. Eben genau die Tugenden die wir brauchen um erfolgreich zu sein und die unser Umfeld sehen will. Zudem wird seine Erfahrung unser Abwehrverhalten weiter stabilisieren. Da Sam auf und abseits der Eisfläche eine vorbildliche Einstellung an den Tag legt, werden wir viel Freude an ihm haben“, lässt Jason Dunham abschließend verlauten.
( Foto Straubing Tigers )
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(DEB/Nationalmannschaft) Verteidiger Alexander Sulzer (32) von den Kölner Haien hat seinen Rücktritt aus der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft erklärt. Bundestrainer Marco Sturm wurde von Sulzer über seine Entscheidung in einem persönlichen Gespräch informiert.
„Es ist schade, dass wir nicht mehr auf Alex Sulzer zählen können, aber ich respektiere diese Entscheidung und wünsche ihm für die zukünftigen, sportlichen Ziele im Club alles Gute“, sagte Sturm. „Nach der langen Saison möchte ich nun mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und meinem Körper Zeit für die nötige Regeneration geben“, erklärte der Defensivspieler. Sulzer hat 64 Mal für die Nationalmannschaft auf dem Eis gestanden und in dieser Zeit an vier Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen (2006/2010) teilgenommen.
Bundestrainer Marco Sturm nominierte für die beiden Partien im Rahmen der Euro Hockey Challenge in Norwegen gegen den Gastgeber (Donnerstag, 6.4., 19 Uhr, Samstag, 8.4., 18:15 Uhr; jeweils im Internet-Livestream bei SPORT1) in Lillehammer mit Marco Nowak (26) einen weiteren Spieler der Düsseldorfer EG nach. Am kommenden Montag, 3. April, beginnt die erste Vorbereitungsphase auf die Heim-WM (5. – 21. Mai 2017) in Köln.
( Foto Heike Feiner )
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(DEL/Wolfsburg) PM Was für ein Drama! Die Grizzlys Wolfsburg haben sich im dritten Spiel der Playoff-Halbfinalserie in der Verlängerung mit 4:3 (1:2, 0:1, 2:0, 1:0) bei den Nürnberg Ice Tigers durchgesetzt! Gerrit Fauser traf dabei erst 55 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum Ausgleich. Am Ende ging der Kapitän voran und sorgte für den Siegtreffer. In der Serie haben die Niedersachsen somit nun Heimrecht und führen mit 2:1. Am Freitag (19.30 Uhr) steigt das vierte Spiel – dann wieder in der Eis Arena! Rest-Tickets gibt es unter grizzlys.de/playoffs.
Ticketinformation: Einige rückläufige Karten für das Heimspiel am Freitag werden im Laufe des Donnerstags noch zu haben sein – darunter auch Sitz- und Stehplätze. Ein Blick auf die Webseite der Grizzlys lohnt sich!
Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern. Folgerichtig gingen die Ice Tigers durch einen trockenen Schuss von Brandon Prust (5.) mit 1:0 in Führung. Nach einer weiteren Großchance durch Patrick Reimer (6.) fiel dann jedoch der Ausgleich: Tyler Haskins bereitete einmal mehr stark vor. Über Robbie Bina kam die Scheibe zu Sebastian Furchner (13.), der zum 1:1 abstauben konnte. Doch der Jubel hielt nicht lange. Ein äußerst glücklich abgefälschter Pass von Abwehrspieler Oliver Mebus (17.) landete im Tor der Grizzlys. Das 1:2 zur ersten Pause war dennoch verdient aus Sicht der Nürnberger.
Reimer verhindert zweiten Treffer
Im Mittelabschnitt konnten die Grizzlys wesentlich offensiver agieren, was auch an einigen Strafzeiten lag, die die Gastgeber nahmen. Der Ausgleich war in Minute 30 überfällig, als Jochen Reimer innerhalb von 50 Sekunden gleich dreimal stark gegen die Versuche der Grizzlys rettete. Auf der Gegenseite nutzten die Ice Tigers die sich bietende Gelegenheit nach einem eigenen Powerplay und erhöhten durch Rob Schremp (33.) auf 3:1. Wenig später vereitelte Felix Brückmann gegen den auf ihn zueilenden Patrick Reimer (37.). Kurz vor Drittelende vergab Tyler Haskins (40.) nach einer schönen Bewegung nur knapp. Insgesamt gesehen nutzten die Grizzlys ihre Powerplaymöglichkeiten nicht konsequent genug aus und verpassten vor dem Schlussabschnitt eine Ergebniskorrektur.
Drama pur
Früh im letzten Drittel hätten die Nürnberg durch Patrick Reimer alles entscheiden können. Doch es kam alles anders – ganz anders! Zunächst sorgte Nick Johnson (45.) für den Anschlusstreffer zum 2:3. Der Verdienst ging dabei auch an Rob Hisey und Alexander Karachun, die stark vorgearbeitet hatten. Danach hatte Nürnberg kaum noch etwas zu bieten, der Vizemeister war klar am Drücker. Und es sollte dramatisch weitergehen. Als Felix Brückmann rund eine Minute vor Ende der Partie das Eis verließ, fasste sich Gerrit Fauser (60.) ein Herz und drosch die Scheibe von der blauen Linie aus unter die Latte – 3:3!
Der Kapitän geht voran
Die Partie ging in die Overtime. Nach harter Arbeit im letzten Drittel schienen die Grizzlys auch in der Verlängerung mehr im Tank zu haben und erspielten sich ein Chancenplus. Kurz vor Ende der 80 Minuten folgte dann der Auftritt von Kapitän Tyler Haskins. Unnachahmlich kurvte er durch die Nürnberger Verteidigungszone und schloss flach ab. 4:3! Sieg in Nürnberg! Letztlich war es der Verdienst einer nie aufgebenden Mannschaft, die nun am Freitag im Heimspiel nachlegen kann.
(Foto Birgit Eiblmaier/eishockey-online.com)
(Bericht Wolfsburg)
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(DEL/Schwenningen) PM Die Schwenninger Wild Wings werden mit einem deutschen Torhüter-Duo in die neue Saison gehen. Marco Wölfl wird in der kommenden Spielzeit gemeinsam mit Dustin Strahlmeier das Torhüter-Gespann bilden.
»Marco hat sich in den vergangenen beiden Jahren sehr gut entwickelt und sich unser Vertrauen hart erarbeitet. Er ist ein junger Torhüter, der sehr lernwillig und wissbegierig ist und jeden Tag im Training vollen Einsatz zeigt. Er hat in der abgelaufenen Saison einige Einsätze gehabt und bewiesen, dass er auf höchstem Level spielen kann. Dennoch sehen wir sehr viel Potential bei ihm und er bekommt das nötige Vertrauen, um sich weiterzuentwickeln«, so Manager Jürgen Rumrich.
Der gebürtige Schongauer kam zur Saison 2015/16 nach Schwenningen und stand dreimal im Kasten der Wild. Überwiegend kam er beim Kooperationspartner Freiburg zum Einsatz. Der Torhüter unterschrieb einen Vertrag für die Saison 2017/18.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEL/Schwenningen) PM Mit Mirko Höfflin haben die Schwenninger Wild Wings den ersten Neuzugang für die kommende DEL-Saison unter Vertrag genommen. Der gebürtige Freiburger wechselt von den Adler Mannheim an den Neckarursprung.
»Wir haben Mirko schon seit zwei Jahren auf dem Zettel und freuen uns nun, dass er für die kommenden beiden Spielzeiten unterschrieben hat«, so Sportmanager Jürgen Rumrich. »Er ist ein guter Schlittschuhläufer, ist technisch sehr versiert und wir sind davon überzeugt, dass er unserer Offensive mehr Durchschlagskraft verleiht.«
Der 24-Jährige begann seine Karriere bei den Jungadlern in Mannheim und feierte dreimal den Gewinn der Deutschen Meisterschaft mit den Kurpfälzern. In der Spielzeit 2009/2010 war er torgefährlichster Stürmer in der Deutschen Nachwuchsliga mit 32 Treffern.
2010 folgte der Wechsel nach Nordamerika zu den Québec Remparts in der QMJHL. Nach einer weiteren Saison in Bathurst (Kanada), unterschrieb der Linksschütze einen Vertrag bei den Adler Mannheim. Insgesamt absolvierte der 1,83 Meter große und 79 Kilogramm schwere Angreifer 214 Spiele für die Adler. Dabei erzielte er 15 Tore und 25 Assists. In der Saison 2015/16 wurde er von Mannheim nach Straubing ausgeliehen. Mirko Höfflin unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei den Schwenninger Wild Wings.
( Foto eishockey-online.com )
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(DEB) Für die deutsche U18-Nationalmannschaft steht im April die 2017 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Division I in Slowenien an. Zur gemeinsamen Vorbereitung trifft sich die Mannschaft um U18-Bundestrainer Steffen Ziesche vom 29. März bis 03. April 2017 im Bundesleistungszentrum in Füssen.
Die DEB-Auswahl wird dort in zwei Spielen gegen Dänemark (01.04. / 19:30 Uhr) und Frankreich (03.04. / 18:00 Uhr) antreten. Der endgültige Kader von 20 Spielern und 3 Torhütern wird nach den beiden Testspielen bekannt gegeben.
Trainer Steffen Ziesche: „Wir sind voller angespannter Vorfreude auf die Weltmeisterschaft und möchten uns in Füssen darauf vorbereiten. Wir hoffen, dass sich die Jungs fit und ehrgeizig in der Vorbereitung präsentieren und uns die Kadernominierung besonders schwer machen. So können wir unser Ziel, den Wiederaufstieg, mit besten Voraussetzungen in Angriff nehmen.“
|
Pos
|
Name
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Vorname
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Geburtsdatum
|
Verein
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|
GK
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Arnsperger
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Mark
|
06.12.1999
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ESV 03 Chemnitz
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|
GK
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Ancicka
|
Tobias
|
27.02.2001
|
Eisbären Juniors Berlin
|
|
GK
|
Hane
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Hendrik
|
18.09.2000
|
DEG Eishockey
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|
GK
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Beck
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Benjamin
|
19.05.1999
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Red Bull Salzburg/AUT
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D
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Appendino
|
Nicolas
|
01.02.1999
|
KEC "Die Haie"
|
|
D
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Seider
|
Moritz
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06.04.2001
|
ELZ Jungadler Mannheim
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|
D
|
Stauffert
|
Paul
|
18.01.1999
|
EC Bad Tölz
|
|
D
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Dersch
|
Alexander
|
30.03.2000
|
EV Landshut
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|
D
|
Koziol
|
Fabian
|
11.10.1999
|
ESV Kaufbeuren
|
|
D
|
Bölke
|
Brian
|
15.01.1999
|
Eisbären Juniors Berlin
|
|
D
|
Fichtl
|
Michael
|
06.03.1999
|
ESV Kaufbeuren
|
|
D
|
Bappert
|
Tom-Eric
|
16.01.1999
|
KEC "Die Haie"
|
|
D
|
Behrens
|
Jonas
|
30.04.1999
|
Red Bull Salzburg/AUT
|
|
F
|
Bokk
|
Dominik
|
03.02.2000
|
KEC "Die Haie"
|
|
F
|
Brunnhuber
|
Tim
|
19.01.1999
|
EV Regensburg
|
|
F
|
Streu
|
Sebastian
|
22.11.1999
|
Red Bull Salzburg/AUT
|
|
F
|
Baßler
|
Marco
|
16.07.1999
|
EV Landshut
|
|
F
|
Knobloch
|
Tom
|
07.02.1999
|
Eisbären Juniors Berlin
|
|
F
|
Ehl
|
Alexander
|
28.11.1999
|
EV Landshut
|
|
F
|
Wohlgemuth
|
Tim
|
22.07.1999
|
ESV Kaufbeuren
|
|
F
|
Fischer
|
Mike
|
23.08.1999
|
ELZ Jungadler Mannheim
|
|
F
|
Stachowiak
|
Wojtek
|
03.07.1999
|
ELZ Jungadler Mannheim
|
|
F
|
Palka
|
Robin
|
26.03.1999
|
KEC "Die Haie"
|
|
F
|
Pietschmann
|
Max
|
17.03.1999
|
KEC "Die Haie"
|
|
F
|
Preto
|
Pierre
|
13.04.1999
|
ELZ Jungadler Mannheim
|
|
F
|
Demmler
|
Marius
|
21.10.1999
|
Eisbären Juniors Berlin
|
|
F
|
Gams
|
Timo
|
12.05.1999
|
EC Bad Tölz
|
|
F
|
Reichel
|
Thomas
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21.04.1999
|
SB Rosenheim
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat Larry Mitchell zum neuen Sportdirektor ernannt. Der 49-jährige Deutsch-Kanadier tritt die Nachfolge Jiri Ehrenbergers an, von dem sich der Club vor knapp drei Wochen wegen ausbleibenden sportlichen Erfolges trennte. Mitchell wurde am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.
„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe bei den Ingolstadt Panthern“, sagt Mitchell. „Ingolstadt ist ein Club, der in nicht allzu langer Vergangenheit Erfolge gegen die großen Clubs der DEL nachweisen konnte mit einer Meisterschaft und einer Vizemeisterschaft. Auch wegen der kurzen Entfernung zu meinem Lebensmittelpunkt in Landsberg am Lech war ich sehr an der Position beim ERC interessiert.“
„Wir haben mit Larry Mitchell einen ausgewiesenen Fachmann gewonnen“, sagt ERC-Geschäftsführer Claus Gröbner. „Er erfüllt perfekt das Anforderungsprofil. So kennt er die DEL seit vielen Jahren und leistete an seinen Stationen gute Arbeit. Dazu hat er ein feines Näschen beim Scouting des nordamerikanischen Marktes und kennt sich mit der Kaderzusammenstellung aus.“ Mitchell, zuletzt bei den Straubing Tigers tätig, hat als Trainer und teils in Doppelfunktion als Sportdirektor bereits für Aufsehen gesorgt. Mit den Außenseiterclubs Augsburg und Straubing erreichte er fast jedes Jahr die K.o.-Runde. 2010 stieß er mit den Schwaben überraschend gar bis ins DEL-Finale vor, 2016 warfen seine Tigers den ERC aus dem Playoffrennen.
Heutige DEL-Größen wie Darin Olver, Barry Tallackson und Brady Lamb fanden über Mitchell in die Liga. Auch den vielfachen deutschen Nationalspielern Dennis Endras, Benedikt Kohl und Florian Kettemer ebnete er den Weg in die oberste deutsche Spielklasse.
„Nicht zuletzt haben wir in unseren Gesprächen festgestellt“, so Gröbner, „dass Larry mit seinen Wertevorstellungen und seiner Philosophie zum ERC Ingolstadt passt. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEL/Mannheim) PM Nach 19 Jahren im Profi-Eishockey beendet Ronny Arendt seine aktive Karriere. Der in Bad Muskau geborene Angreifer bestritt 1.059 Spiele und feierte zwei deutsche Meisterschaften sowie einen Pokalsieg.
„Hiermit möchte ich mich offiziell von der Bühne des professionellen Eishockeys verabschieden“, sagte Ronny Arendt zu Beginn seiner Abschiedsrede, „ich hatte das Privileg, den besten Sport der Welt zu meinem Beruf zu machen. Die Entscheidung, meine Schlittschuhe an den Nagel zu hängen, ist wohl überlegt.“
Der Stürmer, der nach seinen Stationen in Weißwasser, Iserlohn, Berlin (Capitals) und Augsburg im Jahr 2005 zu den Adlern wechselte, verdiente sich in Mannheim aufgrund seines unermüdlichen Einsatzes den Spitznamen „Hooligan“. Arendt, der seit 2009 fast durchgehend als Assistenzkapitän das „A“ auf der Brust trug, bestritt 689 DEL-Spiele für die Adler und erzielte dabei 283 Scorerpunkte. Er war an zwei deutschen Meisterschaften (2007, 2015) und einem Pokalsieg (2007) der Mannheimer beteiligt.
„Was ich mit Sicherheit vermissen werde, sind die Sprüche, Neckereien, zahlreichen Streiche, das Miteinander, das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Kabine, die Augenblicke in den Katakomben kurz vor den Spielen, die Derbys und natürlich die schönste Zeit des Jahres, die Playoffs“, sagte der 36-Jährige voller Wehmut.
Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp hingegen war voll des Lobes für den Angreifer mit der Rückennummer 57: „Mit Ronny beendet kein gewöhnlicher Spieler seine aktive Karriere bei den Adlern. Das zeigt sich schon an der außergewöhnlichen Clubzugehörigkeit von zwölf Spielzeiten. Ronny hat sich in seiner ganzen Karriere immer zu 100 Prozent in den Dienst der Mannschaft gestellt, er war ein echter Teamplayer. Über die Jahre hat er ganz spezielle Rollen bei verschiedensten Trainern eindrucksvoll umgesetzt und erfüllt. Aber auch neben dem Eis war und ist Ronny eine echte Identifikationsfigur für die Adler, die mit Partnern und Fans einen hervorragenden Kontakt gepflegt hat und weiter pflegen wird. Wir danken Ronny für seinen Einsatz über die vergangenen zwölf Jahre und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in einer anderen Funktion mit ihm.“ Arendt wird sich in Zukunft gemeinsam mit Athletiktrainer Martin Müller um die Fitness der Spieler kümmern.
Vertragsverlängerungen und Abgänge
Unterdessen haben die Adler nur wenige Tage nach dem bitteren Playoff-Aus gegen die Eisbären aus Berlin erste Personalentscheidungen getroffen und fünf Stammkräfte an den Club gebunden. Keeper Dennis Endras verlängerte seinen bis 2018 datierten Vertrag um weitere vier Jahre bis 2022. Angreifer Brent Raedeke setzte seine Unterschrift unter einen Dreijahresvertrag, während Stürmer Luke Adam sowie Verteidiger Mathieu Carle auch in den kommenden zwei Jahren das Trikot der Adler tragen werden. Defender Aaron Johnson bleibt den Mannheimern eine weitere Saison erhalten.
Nicht mehr für die Adler auflaufen werden hingegen Andrew Joudrey, Jamie Tardif und Mirko Höfflin.
Die Adler bedanken sich bei allen drei Spielern für ihr Engagement und wünschen ihnen alles erdenklich Gute für ihre sportliche sowie private Zukunft.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )

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(DEL/Krefeld) PM Die Krefeld Pinguine vermelden den ersten Neuzugang für die Saison 2017/18: Stürmer Adrian Grygiel kehrt an seine alte Wirkungsstätte Krefeld zurück. 2003 wurde der 33-Jährige mit den Pinguinen Deutscher Meister. „Es ist damals mein drittes Jahr in der DEL gewesen und wir hatten eine tolle Mannschaft mit sehr guten Führungsspielern. Eine Saison mit unglaublichen Momenten und unvergessenen Finalspielen gegen die Haie“, erinnert sich der damals 19-Jährige an die letzte Krefelder Meisterschaft zurück.
Drei Jahre später, im April 2006, verließ Adrian Grygiel die Pinguine nach 304 DEL-Spielen in Richtung Nürnberg. Auf sechs Jahre Nürnberg folgte ein schwieriges Jahr in Wolfsburg, ein kurzes Gastspiel in Duisburg und seit 2013 dreieinhalb Jahre in Augsburg. „Vor elf Jahren habe ich mich entschlossen aus Krefeld wegzugehen und in dieser Zeit viel erlebt. Obwohl ich mich in Augsburg in den letzten dreieinhalb Jahren wohl gefühlt habe, ist es mein Wunsch gewesen wieder nach Krefeld zurückzukehren. Ich freue mich wieder ein Pinguin zu sein und werde meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen“, so der Rückkehrer weiter. Mittlerweile blickt Grygiel auf die Erfahrung von 839 DEL-Spielen (112 Tore und 141 Vorlagen) zurück.
„Adrian ist ein schneller Außenstürmer, der über einen guten Schuss verfügt und mit seiner Erfahrung ein wichtiger Spieler für uns sein wird. Seine Familie lebt in Krefeld und Krefeld ist seine Heimat. Daher ist es auch nicht schwer gewesen ihn von einer Rückkehr zu überzeugen. Wir haben uns auf einen Zweijahresvertrag mit ihm geeinigt“, erklärt Sportdirektor Matthias Roos. Adrian Grygiel wurde in Kattowitz geboren und kam als Zehnjähriger nach Krefeld, wo er auch sämtliche Nachwuchsmannschaften des KEV 81 durchlief. Für Deutschland nahm er an einer U-18 und an zwei U-20 Weltmeisterschaften teil.
Der Kader (Stand 26.3.):
Tor: Patrick Klein, Verteidigung: Nick St.-Pierre (A), Maximilian Faber, Mike Schmitz, Tom Schmitz, Mikko Vainonen (A), Angriff: Mark Mancari (A), Mike Mieszkowski, Dragan Umicevic (A), Daniel Pietta, Martin Schymainski, Lukas Koziol, Kevin Orendorz., Adrian Grygiel, Trainer: Rick Adduono
(Foto Heike Feiner)

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(DEL/Augsburg) PM die Entscheidung ist gefallen: Mike Stewart wird auch in der kommenden Saison hinter der Bande der Augsburger Panther stehen. Darauf konnten sich der Trainer und die Clubverantwortlichen kurz nach dem Saisonende einigen. Im Rahmen der heutigen Saisonabschlussfeier konnte Stewart selbst diese erfreuliche Nachricht vor den knapp 1.000 anwesenden Fans kundtun.
Bereits in seinem ersten Jahr als Cheftrainer der Augsburger Panther wusste Stewart zu überzeugen. Aus vielen Gründen ließ sich der Traum von den Playoffs aber noch nicht verwirklichen. Doch dieses Jahr machte sich die Akribie, mit der Stewart Tag für Tag am Erfolg der Panther arbeitet, bezahlt. Der mit Platz 6 besten Hauptrunde der Clubgeschichte und der direkten Qualifikation für das Viertelfinale folgte eine spannende und intensive Playoff-Serie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers, die unglücklich in sieben Spielen verloren ging. Das Team von Mike Stewart war nahe dran, den Favoriten aus Nürnberg zu besiegen und ins Halbfinale einzuziehen.
Die gerade beendete Saison gibt Mike Stewart viel Zuversicht für die Zukunft: „Auch wenn die Enttäuschung noch groß ist, so können wir mit ein bisschen Abstand doch stolz auf das Erreichte sein. Wir haben uns als Team in diesem Jahr enorm weiterentwickelt und uns das Viertelfinale absolut verdient. Da wir nur wenige personelle Veränderungen vornehmen werden, blicken wir schon heute voller Optimismus und Tatendrang nach vorne. Auch kommendes Jahr wollen mir mit unserem schnellen und harten Panther-Hockey in die Playoffs einziehen und dann den nächsten Schritt gehen. Wir haben dieses Jahr gezeigt, was für die Augsburger Panther möglich sein kann und möchten die starken Leistungen unbedingt auch 2017-18 wieder bestätigen. Das ist Herausforderung und Ansporn zugleich.“
Panther-Hauptgesellschafter Lothar Sigl ergänzt: „Mike Stewart und sein Team haben es geschafft, in Augsburg wieder eine völlig neue Eishockeybegeisterung zu entfachen. Es ehrt Mike, dass er die Verhandlungen vor und während der Playoffs aufs Eis gelegt hat und nur noch den Erfolg des Teams in den Vordergrund gestellt hat. Wir freuen uns nun umso mehr, dass wir Einigkeit über die Fortsetzung der Zusammenarbeit erzielen
konnten.“
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Berlin) (Tom Kanzock) 14.200 Zuschauer fanden bei bestem Frühlingswetter den Weg in die Berliner Mercedes-Benz-Arena. In einem taktisch geprägten Spiel setzte München durch eine intelligente Spielweise verdient mit 1:2 (1:0; 0:2; 0:0) durch.
Die Eisbären Berlin begannen unverändert zum ersten Spiel am Freitag. Beim EHC Red Bull München kehrte Steve Pinizzotto in das Line-Up zurück. Pinizzotto war es auch, der in der siebten Minute per Bauerntrick für die erste gefährliche Aktion der Münchener sorgte. Im Gegenzug scheiterte Florian Busch im Alleingang an Danny aus den Birken. Für die 1:0 Führung sorgte Julian Talbot in der 9. Minute. Talbot tauchte nach Pass von Frank Hördler frei vor aus den Birken auf, scheiterte zunächst und versenkte dann den Abpraller im Tor der Münchener.
Wie schon in Spiel 1 hatten die Red Bulls große Schwierigkeiten ihren Spielfluss zu finden. Daryl Boyle hatte da noch die größte Chance, scheiterte aber an Berlins Goalie Petri Vehanen. Mehr Kontrolle hatten die Berliner im ersten Drittel. Somit ging der Rekordmeister auf vollkommen verdient mit der Führung im Rücken in die erste Pause.
Die Berliner begannen das zweite Drittel in eigener Überzahl. Die bessere Chance auf ein Tor hatten jedoch die Münchner in Unterzahl durch Michael Wolf. Eine gute Möglichkeit ließen die Berliner in der 25. Minute liegen. Insgesamt kamen die Bayern zu diesem Zeitpunkt besser in die Partie und nutzten dies, um in der 28. Minute den mittlerweile verdienten Ausgleich durch Keith Aucoin zu erzielen. Immer wieder kamen die Münchener schnell durch die neutrale Zone.
So auch in der 30. Minute, als es nur ein Pass war, der die Berliner überrumpelte und somit die Tür für das 1:2 aufmachte. Jason Jaffray war der Torschütze des Titelverteidigers. Es dauerte, bis die Eisbären sich von diesem Doppelschlag erholten. Kurz vor Drittelende erspielten sie sich wieder ernstzunehmende Torchancen.
Auch den dritten Abschnitt begannen die Münchener mit deutlich mehr Schwung als die Berliner. Immer wieder kreierten die Red Bulls Überzahl-Situationen. Die Bayern kontrollierten die neutrale Zone und stellten die Berliner offensiv wie defensiv vor große Probleme. Für Gefahr sorgten die Eisbären nur, wenn doch mal einer der langen Pässe einen Abnehmer fand, oder sie den Puck in den Ecken „ausgraben“ konnten. Ihren Spielfluss fanden die Eisbären erst in der Schlussphase wieder. Die letzte Offensivwelle der Berliner konnte München stark und kontrolliert abwehren und gewinnt Spiel 2 verdient mit 1:2.
Tore: 1:0 (9.) Julian Talbot (Hördler, C.Braun); 1:1 (28.) Keith Aucoin (Pinizzotto, Macek); 1:2 (30.) Jason Jaffray (Wolf, Matsumoto)
Schüsse (aufs Tor): EBB 44(19) : RBM 44(24)
(Foto Gepa Pictures)

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(DEL/Wolfsburg) (JM)
Grizzlys schlagen zurück und holen sich den Ausgleich in der Serie
Nach der klaren Auftaktniederlage in Nürnberg hatten die Grizzlys am Sonntag die Chance auf den Ausgleich in der Halbfinalserie. Die Special Teams machten den Unterschied. 4 Tore in Unterzahl kassiert, das sollte heute nicht passieren.
Mit Bullygewinn für die Grizzlys begann der erste Abschnitt. Nach 40 Sekunden die erste Großchance für die Hausherren. Knapp am rechten Pfosten vorbei verpasste Brent Aubin nach Zuspiel von Philip Riefers. Auf der Gegenseite versuchte sich Jesse Blecker, konnte aber Felix Brückmann nicht überraschen. In der Folge entwickelte sich ein schnelles Spiel von beiden Seiten, das aber noch ohne die ganz großen Chancen blieb. Nach knapp 5 Minuten hatte sich Yasin Ehliz durchgesetzt, der seinen Schuss verzögerte, aber dann auch das Tor verfehlte.
Nick Johnson konnte im Gegenzug auf der anderen Seite Jochen Reimer nicht überwinden. Aber nach 5:39 war es soweit. Brent Aubin konnte nach Zuspiel von Mark Voakes und Jeff Likens den Puck auf der Fanghandseite an Jochen Reimer ins Tor versenken. In der 9. Minute erwischte es Tyson Mulock, der wegen Beinstellen auf die Bank musste. Nach einer Minute war Yasin Ehliz zu stürmisch und folgte wegen Hakens. Nach einem Foul an Jimmy Sharrow in der 11. Spielminute ging nur wegen hohem Stock für Patrick Reimer für 2 Minuten auf die Bank. Wolfsburg damit für knapp eine Minute in doppelter Überzahl. Die Ice Tigers verteidigten geschickt und konnten sich kurz befreien.
Jeremy Dehner spielte dann zu schnell für die Nürnberger Abwehr auf Tyler Haskins, der spielte in den Slot, wo Gerrit Fauser nur noch die Kelle hinhalten musste. Nur 1:14 später erhöhten die Grizzlys auf 3:0 dank der Paradereihe der Grizzlys mit Sebastian Furchner, Tyler Haskins und dem erneuten Torschützen Gerrit Fauser. Auch die Gäste hatten ihre Chance durch Brendon Prust, als sich sein Schuss nach Abwehr von Felix Brückmann auf das Tornetz senkte. Aber die Hausherren drückten weiter und Patrick Seifert verpasste nur knapp im Slot eine Hereingabe. Ein Pfostenschuss von Brent Aubin untermauerte die Absichten der Grizzlys, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Nürnberg hatte auch weiterhin einige Möglichkeiten, aber die Treffer der Grizzlys zeigten Wirkung. Mit dem zu diesem Zeitpunkt verdienten 3:0 ging es in die erste Pause.
Das zweite Drittel sah gleich zu Beginn eine Chance der Gäste, aber Felix Brückmann war zur Stelle. Auf der anderen Seite strich ein Rückhandschuss von Tyler Haskins ohne Berührung durch den Slot. Die Gäste kamen mit Druck aus der Kabine, konnten aber nur wenige gefährliche Aktionen kreieren. Im Gegensatz zu Spiel 1 in Nürnberg stand die Abwehr der Grizzlys sicher. Ein Schuss von Marco Pfleger war nach 6 Minuten die erste richtige Möglichkeit, blieb aber Beute vom Goalie der Hausherren. Nach 6:49 ergab sich für Nürnberg die Chance, im Überzahl den ersten Treffer zu erzielen. Philip Riefers musste nach einer umstrittenen Entscheidung wegen Bandenchecks auf die Bank. Nach einer Befreiung der Grizzlys und einem schnellen Konter der Ice Tigers traf Yasin Ehliz zum 1:3 aus Nürnberger Sicht. In der Folge kamen die Gäste besser ins Spiel und sorgten für Gewühl vorm Tor von Felix Brückmann.
Nach einem Superzuspiel von Mark Voakes hatte der überraschte Brent Aubin nur noch das leere Tor vor sich, verpasste es aber knapp. In der 30. Spielminute bekamen die Gäste erneut ein Überzahlspiel zugesprochen. Alexander Dotzler nach Haken. 6 Sekunden vor Ablauf der Strafe spielten die Gäste die Abwehr der Grizzlys aus und trafen zum 2:3. Torschütze war Phillippe Dupuis. Nach dem Anschlusstreffer der Ice Tigers rückte Felix Brückmann immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Die Grizzlys leicht geschockt konnten sich nur sporadisch befreien und vereinzelt Jochen Reimer im Tor der Gäste prüfen. Immer wieder Felix Brückmann im Kasten der Grizzlys verhinderte, dass die Gäste ausgleichen konnten. Sekunden vor Ende hatte Mark Voakes noch eine Möglichkeit bei einem 2 auf eins, doch er übersah den Mitgelaufenen und scheiterte an Reimer. Dann bekamen die Ice Tigers erneut ein Überzahlspiel zugesprochen, da Jeremy Dehner nach Haken vom Eis musste. Das zweite Drittel ging aufgrund der effektiveren Ausnutzung ihrer Chancen im Überzahlspiel zu Recht an die Nürnberger.
Der Schlussabschnitt begann mit Überzahl für die Ice Tigers für 1:47. Nach einem Schlagschuss vom freigespielten Kapitän der Nürnberger, Patrick Reimer, glichen die Gäste zum 3:3 aus. Alexander Karachun prüfte auf der anderen Seite den Goalie, aber ohne zählbares Ergebnis. Mit dem Momentum auf ihrer Seite setzten die Ice Tigers konsequent nach und liessen den Grizzlys nur wenig Raum. In der 47. Minute hatten die Gästefans den Torjubel schon auf den Lippen, als ein 3-auf-1-Break abgeschlossen wurde, aber Nationalgoalie Felix Brückmann bewahrte die Grizzlys mit einem Reflex vor dem Rückstand. 10 Minuten vor dem Ende erneut eine Wahnsinnsreaktion vom Goalie der Grizzlys, nachdem Yasin Ehliz plötzlich frei vor Felix Brückmann auftauchte.
Es ging im weiteren Verlauf von Grundlinie zu Grundlinie, allerdings ohne zwingende Chancen auf beiden Seiten. Brent Aubin verpasste 4 Minuten vor Ende des 3. Drittel die Hereingabe von Voakes im Slot nur knapp. Rob Hisey, Alexander Karachun plötzlich mit Dauerbeschuss von Jochen Reimer. Wiederum ohne Erfolg. Haskins, Fauser und Furchner mit den nächsten Schüssen. 1:41 vor dem Ende der Treffer zum 4:3 für die Grizzlys Wolfsburg. Nach einer Vorlage von Mark Voakes konnte Brent Aubin zum Siegtreffer verwandeln. Kurz vor Ende verwandelte Nick Johnson das Emptynet zum 5:3.
Damit haben sich die Grizzlys den Heimsieg geholt und in der Serie ausgeglichen.
Fazit:
Dank umstrittener Entscheidungen der Referees konnten die Gäste aus Nürnberg nach zwischenzeitlichem 0:3 Rückstand den Anschlusstreffer erzielen. Die Grizzlys mit Schwierigkeiten im Unterzahlspiel. Doch der Kampf der Grizzlys wurde mit 2 späten Toren noch belohnt. So ist die Serie ausgeglichen und geht am Mittwoch in die nächste Runde.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Thomas Sabo Ice Tigers 5:3 (3:0|0:2|2:0)
Tore:
1:0 | 05:39 | Brent Aubin (Likens, Voakes)
2:0 | 11:20 | Gerrit Fauser (Haskins, Dehner)
3:0 | 12:34 | Gerrit Fauser (Furchner, Haskins)
3:1 | 28:00 | Yasin Ehliz (Reimer, Reinprecht)
3:2 | 31:49 | Phillippe Dupuis (Steckel)
3:3 | 41:21 | Patrick Reimer (Blecker)
4:3 | 58:19 | Brent Aubin (Voakes)
5:3 | 59:27 | Nick Johnson
Zuschauer:
4.221
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Britta Koglin (eishockey-online.com)
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