DEB - U18-Nationalmannschaft: Niederlage im letzten WM-Spiel

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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft unterliegt Dänemark im letzten Spiel der 2017 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.IA in Bled (Slowenien) mit 4:5 (2:0; 1:1; 1:4) und beendet das Turnier damit auf dem fünften Platz. Frankreich stand bereits einen Spieltag vor Ende der WM als Aufsteiger in die Top-Division fest, Ungarn als Absteiger in die Div.IB.
 


Steffen Ziesche, U18-Bundestrainer: „Wir haben heute zwei Drittel lang wirklich gut gespielt, im letzten Drittel haben wir unsere Linie dann verlassen und Strafzeiten genommen, die uns letztlich den Sieg gekostet haben. Insgesamt war der Turnierverlauf nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber die anderen Nationen schlafen natürlich auch nicht und sind hier bei der Div.IA alle mit technisch und schlittschuhläuferisch wirklich gut ausgebildeteten Mannschaften an den Start gegangen. Das Teilnehmerfeld rückt immer dichter zusammen und das Niveau wird jährlich höher.“


 
André Dietzsch, Team Manager: „Ein großes Dankeschön an den slowenischen Verband, die hier ein wirklich toll organisiertes Turnier auf die Beine gestellt haben.“

 

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 



 

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DEL - Die Grizzlys Wolfsburg haben den ersten Sieg in der Finalserie 2017 gegen EHC Red Bull München eingefahren!

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(DEL/Wolfsburg) PM Am Gründonnerstag setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross mit 2:1 (0:1, 2:0, 0:0) beim EHC Red Bull München. In der Best-of-Seven-Serie steht es damit nur noch 1:2 aus Sicht der Grizzlys. Am Sonnabend (19.00 Uhr | Eis Arena) folgt das vierte Spiel der Serie.

 

 

München begann nicht zuletzt aufgrund der zwei Siege sehr forsch und hatte direkt nach Beginn der Partie erste gute Chancen. Folgerichtig fiel der verdiente Führungstreffer. Keith Aucoin (8. Spielminute) hatte nach feiner Einzelleistung getroffen. Die Niedersachsen fanden bis dato kaum statt und hatten Glück, dass Richie Regehr (13.) nur das Außennetz traf. Erst im Powerplay sorgte Nick Johnson (18.) mit seinem Schuss für das erste kleine Ausrufezeichen.

 

 

Große Moral

 

 

Die Grizzlys gingen mit einem Spieler mehr auf dem Eis in den Mittelabschnitt. Nach einer Riesenchance durch Brent Aubin (21.) sorgte Rückkehrer Stephen Dixon (22.) für den 1:1-Ausgleich. Gerade als die Niedersachsen richtig im Spiel waren folgte eine große Strafe gegen Jeff Likens (27.), der den Münchner Maximilian Kastner zwar fair gecheckt hatte, dieser aber blutete und in die Kabine musste.

 



 

München drückte in der Überzahl, aber die Grizzlys stellten sich mit großer Leidenschaft dagegen und überstanden diese Situation ohne Gegentor. Das gab erneut Auftrieb: Über Björn Krupp kam die Scheibe zu Mark Voakes. Dessen Pass erreichte Brent Aubin (34.), der das Spielgerät mit letzter Kraft über die Linie beförderte – 2:1 Grizzlys! Bei einem Powerplay zielte Gerrit Fauser (36.) knapp über das Tor und vergab eine dicke Chance auf den dritten Treffer.

 

 

Immer wieder Brückmann

 

 

Zwei Strafen gegen München sorgten dafür, dass es mit einer doppelten Überzahl – exakt 57 Sekunden –  ins letzte Drittel ging. Daraus konnte jedoch kein Kapital geschlagen werden. Stattdessen kam München erneut in den Genuss eines Powerplays. Felix Brückmann und die Defensive mussten Schwerstarbeit verrichten, überstanden diese Situation aber ohne Gegentor. Auch, weil Brückmann gegen Regehr und Christensen (jeweils 44.) zweimal hervorragend reagierte. Kurz darauf brannte es wieder, quasi jeder Grizzly blockte einen Schuss der Münchner Stürmer – der Druck der Gastgeber wurde größer.

 

 

Ein Schuss von Derek Joslin (48.) rutschte an den Pfosten. Es folgte eine starke Phase der Niedersachsen, die ebenso haarscharf am nächsten Tor schnupperten. Die letzten Minuten waren erneut ein Krimi. Am Ende überstanden die Grizzlys doch auch die Schlussphase dank aufopferungsvollem Kampf und viel Leidenschaft gegentorlos und haben sich den ersten Sieg der Finalserie geholt.

 

 

(Foto Gepa Pictures)


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DEL - Verteidiger Sullivan kommt zum ERC Ingolstadt

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat Sean Sullivan verpflichtet. Der 33-jährige Verteidiger kommt von Ligarivalen Straubing Tigers und unterschrieb für die kommende Saison 2017/18.

 


„Sean ist ein guter Zwei-Wege-Verteidiger, der seine Stärken unter anderem im Läuferischen besitzt“, sagt Larry Mitchell. Der Sportdirektor des ERC Ingolstadt war in der vergangenen Saison noch Sullivans Trainer. „Er hat mich mit seiner Spielübersicht beeindruckt und auch als Quarterback im Powerplay“, sagt Mitchell. „Auch wegen ihm waren wir das drittbeste Team der Liga in Überzahl.“

 


Sullivan eilte in den vergangenen Jahren der Ruf des reinen Offensivverteidigers voraus (185 DEL-Spiele, 95 Punkte). Mitchell sagt: „Sean ist auch defensiv zuverlässig. Deswegen hatte er in der vergangenen Saison mit die meiste Eiszeit in Straubing.“ Der Sportdirektor hatte sich über Sullivan informiert und der persönliche Eindruck in der Vorsaison bestätigte seine Informationen. „Sean ist auch menschlich top. Auch das ist mir bei der Kaderzusammenstellung sehr wichtig.“

 


Der ERC-Neuzugang kam 2013 über die Tigers in die Liga und kehrte dann nach den Stationen Iserlohn und Hamburg zu den Niederbayern zurück. 20 Mal, davon mit Iserlohn siebenmal in den Playoffs 2015, trat er bereits gegen den ERC an. Sullivan sagt darum: „Ich habe schon einige Male gegen Ingolstadt gespielt. Ich mag, wie der ERC spielt und wie er taktisch agiert. Wir passen gut zusammen. Ich freue mich auf die neue Saison mit dem ERC Ingolstadt.“

 

 

( Foto Heike Franzen )

 







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DEL - Drew LeBlanc verlängert in Augsburg

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(DEL/Augsburg) PM Lange haben die Verantwortlichen der Panther an dieser Personalie gearbeitet, kurz vor seiner Heimreise herrscht nun Klarheit: Mittelstürmer Drew LeBlanc hat seinen Vertrag in Augsburg um ein weiteres Jahr verlängert.

 


Drew LeBlanc wechselte zur Saison 2015-16 von den Rockford IceHogs aus der American Hockey League nach Augsburg und avancierte schnell zu einem der besten Center der Deutschen Eishockey Liga. In 101 DEL-Spielen verbuchte der 27-jährige US-Amerikaner 27 Tore und 58 Assists. Doch nicht nur offensiv begeistert der filigrane Stocktechniker die Pantherfans. Mit seinem unermüdlichen Einsatz und seinen Qualitäten im Über- wie im Unterzahlspiel zählt LeBlanc zu den Schlüsselspielern im Team von Trainer Mike Stewart. So spielte sich der 183 cm große und 88 kg schwere Linksschütze natürlich auch in den Fokus anderer Teams. Umso glücklicher sind die Panther nun, dass sich LeBlanc für ein weiteres Jahr in Augsburg entschieden hat.
 


„Drew LeBlanc ist ein sehr kompletter Spieler, der ein wichtiger Faktor für unser Team ist. Mit seinen Spielmacherqualitäten setzt er seine Nebenleute immer wieder geschickt in Szene. Dabei sucht Drew aber auch selber den Abschluss und ist so stets torgefährlich. Für unsere Specialteams ist er von großer Bedeutung, er war unser bester Bullyspieler und agiert auch in der eigenen Zone immer zuverlässig und verantwortungsbewusst. Abgesehen davon ist Drew Profi durch und durch, er arbeitet hart an sich und möchte immer besser werden, das ist sein persönlicher Anspruch“, so Mike Stewart über Drew LeBlanc.
 


LeBlanc ergänzt: „Meine Frau Chelsea und ich fühlen uns in Augsburg rundum gut versorgt. Zudem haben wir eine wirklich gute und ehrgeizige Mannschaft, mit der ich auch nächste Saison wieder Erfolg haben möchte. Dieses Jahr endete unsere Saison unglücklich und zu früh, das wollen wir nächstes Jahr ändern. Wir greifen neu an und wollen gemeinsam mit unseren unglaublichen Fans im Rücken wieder für viele begeisternde Abende im Curt-Frenzel-Stadion sorgen.“

 

 

( Foto Heike Franzen )

 







augsburg

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DEL - Mike Pellegrims neuer Trainer der DEG – Niki Mondt führt Kompetenzteam als Sportlicher Leiter an

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG stellt sich, wie angekündigt, im Bereich der Sportlichen Leitung neu auf. Niki Mondt, Assistent der Geschäftsführung, wird ab sofort die sportliche Verantwortung übertragen. Cheftrainer der DEG wird zur neuen Saison Mike Pellegrims sein. Der 49-jährige ehemalige Spieler der Rot-Gelben wurde nach einer sehr erfolgreichen Spielzeit Vizemeister in Österreich mit dem Klagenfurter AC und erhält in Düsseldorf einen Vertrag bis 2019.

 

 

Nach dem vorzeitigen Saisonaus wurden durch die DEG-Gesellschafter unfassende Maßnahmen zur Professionalisierung des sportlichen Bereichs angekündigt. Dies wird jetzt in die Tat umgesetzt. Das neu geschaffene Kompetenzteam unter Leitung von Niki Mondt umfasst mehrere weitere Personen. Neben einem auch für einen NHL-Club tätigen, internationalen Scout, der eine exzellente Kenntnis sowohl des europäischen als auch nordamerikanischen Marktes vorweisen kann und im Hintergrund potenzielle Spielerkandidaten detailliert durchleuchtet, gehören auch Daniel Kreutzer und Thomas Dolak dazu.

 

 

DEG-Rekordspieler Daniel Kreutzer arbeitet zur Zeit noch an einer Rückkehr auf das Eis, da nach seiner schweren Schulterverletzung zuletzt wieder größere Probleme aufgetreten sind. Momentan ist allerdings davon auszugehen, dass der 37-Jährige seine aktive Karriere aus gesundheitlichen Gründen beenden muss. Beide Seiten haben sich aber darauf verständigt, dass die DEG dem Urgestein im Rahmen des Erwerbs einer zusätzlichen Qualifikation behilflich sein wird und er ebenso Aufgaben im Scouting übernehmen wird wie Thomas Dolak. Der aktuelle Co-Trainer der DNL-Mannschaft sowie Coach des Schülerteams des DEG Eishockey e.V. hat schon in der Vergangenheit zeitweise das Trainerteam der Profimannschaft unterstützt und soll nun vor allem junge Talente in allen relevanten Ligen für die DEG beobachten und bewerten. Mondt, Kreutzer und Dolak können auf die Erfahrung und das Netzwerk aus über 3.000 Spielen als Eishockey-Profi in den letzten 20 Jahren zurückgreifen. Der systematische Aufbau einer Scouting-Datenbank hat bereits begonnen.

 

 

Neben Mike Pellegrims wird Tobias Abstreiter auch in der kommenden Saison bei der DEG an der Bande stehen. Der Co-Trainer ist aktuell mit der Deutschen Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Mai unterwegs und bleibt den Rot-Gelben erhalten. Er ist hochmotiviert und freut sich auf den Neustart bei der DEG. Außerdem wird das Trainerteam um einen im Spitzensport erfahrenen Top-Mann im Athletik-Bereich verstärkt, der in naher Zukunft ebenfalls vorgestellt wird. In diesem Bereich werden auch sämtliche leistungsdiagnostischen Themen und die individuelle physische Entwicklung aller Spieler kompetent gebündelt. Torwart-Coach Michael Elmer soll ebenfalls mit an Bord bleiben und die Performance der Goalies weiter verbessern.







Stefan Adam, Geschäftsführer DEG Eishockey GmbH: „Wir haben uns in den vergangenen Monaten sehr intensiv mit der Aufgabenstellung beschäftigt, die DEG auch im sportlichen Bereich noch professioneller und damit zukunftsfähig aufzustellen. Es wurden klare Ziele definiert und Anforderungsprofile erstellt. Mit den getroffenen Entscheidungen sind wir davon überzeugt, die Zielsetzungen sehr gut umgesetzt zu haben. Mike Pellegrims hat nicht zuletzt in der soeben beendeten Saison eindrucksvoll gezeigt, dass er einem Team erfolgreich eine Philosophie einimpfen, es kontinuierlich entwickeln, motivieren und es mit harter Arbeit zu Höchstleistungen bringen kann. Seine Mannschaften glänzen durch Dynamik, Einsatzbereitschaft, Kampfkraft und ein konsequentes Spielsystem. Darüber hinaus steht bei Mike Pellegrims die stetige individuelle Verbesserung jedes einzelnen Spielers immer ganz oben auf der Agenda. Mit Niki Mondt haben wir einen authentischen Fachmann an der Spitze des neuen Kompetenzteams. Wir haben für den Bereich der Sportlichen Leitung natürlich mehrere Optionen diskutiert, uns am Ende allerdings für diese, im Wesentlichen interne Lösung entschieden. Dabei stand eines immer im Vordergrund: Wir brauchen auch abseits des Eises ein hochmotiviertes, lernwilliges Team, das für die Weiterentwicklung der DEG jeden Tag brennt und gemeinsam akribisch und systematisch für den Erfolg arbeitet. Das trifft zweifelsfrei auf alle beteiligten Personen zu, sodass Abstriche beim Attribut Erfahrung bewusst in Kauf genommen wurden. Wir wollten nicht jemanden extern verpflichten, von dessen Arbeit wir im Sinne der DEG nicht hundertprozentig überzeugt sind, nur um den Fans etwas präsentieren zu können. Das Wichtigste ist jetzt, dass im sportlichen Bereich alle Rädchen ineinander greifen und wir im Sommer eine leistungsstarke, identifikationsfähige Mannschaft haben werden. Daran wird hinter den Kulissen bereits selbstverständlich seit Längerem intensiv gearbeitet.“

 

 

Stephan Hoberg, Gesellschafter der DEG Eishockey GmbH: „Wir freuen uns außerordentlich, mit Mike Pellegrims und dem Team um Niki Mondt eine erstklassige Lösung präsentieren zu können. Beide sind bestens vernetzt, haben einen riesigen Erfahrungsschatz und sind mit ihrer Düsseldorfer Vergangenheit und –Gegenwart hervorragende Botschafter für den Weg der DEG. Mit den aktuellen Personalentscheidungen können wir jetzt selbstbewusst nach vorne schauen. Mike Pellegrims steht für Eishockey mit System. Er verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, den er stets eng mit jedem einzelnen Spieler verfolgt. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm eine Mannschaft sehen werden, die die grenzenlose Leidenschaft und die Hingabe auf das Eis bringen wird, die unser Club und alle Fans, von ihr sehen möchten.“

 

 

Niki Mondt: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe, die Verantwortung und die Herausforderung. Ebenso freue ich mich auf die bereits begonnene Zusammenarbeit mit Mike Pellegrims. Er erfüllt unser Anforderungsprofil zu 100 Prozent. Unser Leitbild ist die Art und Weise wie Wolfsburg sich seit Jahren in der Liga präsentiert. Topfit, lauffreudig, aggressiv und mit großem Siegeswillen. Ich denke, dass wir mit Mike, Tobi Abstreiter, Daniel Kreutzer, Thomas Dolak und mir sehr gut aufgestellt sind. Mit Hilfe unserer Kontakte im Ausland wollen wir Spieler nach Düsseldorf holen, die uns wieder in die Erfolgsspur bringen. Ebenso werden wir alles dafür tun, dass Maxi Kammerer nicht unser letzter „Rookie des Jahres“ war. Auch hier profitieren wir natürlich unter anderem von unseren neuen Ressourcen im Scouting, unseren Kontakten zu den Junioren-Nationaltrainern und der Zusammenarbeit mit unserem neuen Athletiktrainer. Die Kooperationen mit Bad Nauheim und Essen sollen optimal für die Entwicklung junger Spieler genutzt werden.“

 

 

Mike Pellegrims: „Für mich wird mit der Rückkehr nach Düsseldorf ein Traum wahr. Ich habe mich hier schon als Spieler sehr wohlgefühlt und den Club auch in der Zwischenzeit immer verfolgt. Ich bin überzeugt, dass wir den Zuschauern ein Team bieten werden, dass sich für die DEG zerreißt und zeigt, was es bedeutet, für diesen großartigen Verein auf dem Eis zu stehen.“

 

 

Der gebürtige Belgier Pellegrims stand vor seinem Engagement in Österreich sechs Jahre als Co-Trainer bei den Grizzlys Wolfsburg unter Vertrag. In dieser Zeit erreichten die Niedersachsen stets die Playoffs und standen viermal mindestens im Halbfinale. Außerdem war Pellegrims währenddessen zeitweise Trainer der niederländischen Nationalmannschaft. Als Spieler lief er zwischen 2001 und 2006 in Rot-Gelb auf. Für die DEG absolvierte der Verteidiger insgesamt 285 Partien, in denen er 28 Tore und 109 Assists beisteuerte. Insgesamt kann Pellegrims auf über 1000 Spiele als Profi zurückblicken.

 

 

Niki Mondt hat als gebürtiger Düsseldorfer alle Nachwuchsmannschaften der DEG durchlaufen. Gleich in seiner ersten Profi-Saison 1995/1996 gewann der heute 38-Jährige mit der DEG die letzte Deutsche Meisterschaft. Nach einem Abstecher zu den Kassel Huskies folgte im Jahr 2000 das erste Comeback an der Brehmstraße. Über Ingolstadt, Köln und Hannover (Meister 2010) führte der Weg des ehemaligen Nationalspielers 2012 dann erneut zurück an den Rhein, wo er in den folgenden vier Spielzeiten noch einmal die Schlittschuhe für die DEG schnürte. Schon während seiner aktiven Zeit als Spieler schloss Niki Mondt ein Spotmanagement-Studium erfolgreich ab. Nach 21 Saisons als Profi und über 1000 Spielen in der DEL folgte verletzungsbedingt schon in der Spielzeit 2015/16 dann der nahtlose Wechsel auf die Geschäftsstelle der DEG.

 

 

Der ehemalige Cheftrainer Christof Kreutzer hat hingegen das Angebot der DEG, eine wichtige Funktion in der Schnittstelle zwischen Nachwuchs- und Profibereich zu übernehmen, endgültig abgelehnt und wird somit keine Aufgabe in der DEG-Organisation übernehmen.

 

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 






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DEL - Kölner Haie verpflichten Ben Hanowski

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(DEL/Köln) PM Der 26-jährige Stürmer wechselt von den Augsburger Panthern zum KEC. Die Kölner Haie können den ersten Neuzugang für die Saison 2017/18 vermelden: Stürmer Ben Hanowski wechselt von Liga-Konkurrent Augsburger Panther an den Rhein und erhält bei den Haien einen Vertrag für die kommende Spielzeit.


 
Der am 18. Oktober 1990 in Little Falls, Minnesota, geborene US-Amerikaner trug in den letzten beiden Saisons das Panther-Trikot und sammelte in bislang 111 DEL-Spielen 81 Scorerpunkte (44 Tore, 37 Vorlagen). Der Linksschütze wurde 2009 in der dritten Runde an Position 63 von den Pittsburgh Penguins gedraftet, kam für die Penguins allerdings nie zum Einsatz.

 

 

Nach vier Jahren an der St. Cloud State University (NCAA) startete Hanowski in der Saison 2012/13 seine Profikarriere bei den Calgary Flames in der NHL. Bis 2015 blieb der heute 26-Jährige in der Flames-Organisation und kam sowohl in der NHL (16 Spiele, 1 Tor, 2 Vorlagen) als auch in der AHL für Abbotsford Heat und die Adirondack Flames (115 AHL-Spiele, 29 Tore, 28 Vorlagen) zum Einsatz. Beim Deutschland-Cup 2015 absolvierte Hanowski drei Spiele für Team USA (2 Tore).

 

 




„Ben Hanowski ist ein vielseitiger Spieler, der in allen Situationen eingesetzt werden kann. Er hat sich bereits in der DEL bewiesen und gezeigt, dass er weiß, wo das Tor steht. Wir freuen uns, ihn nun in unseren eigenen Reihen zu haben“, erklärt Haie-Sportdirektor Mark Mahon zur Verpflichtung Hanowskis. Ben Hanowski trägt bei den Haien künftig die Rückennummer 86.


Die Haie-Kader für die Saison 2017/18 umfasst aktuell folgende Spieler:

Tor: Gustaf Wesslau, Daniar Dshunussow, Hannibal Weitzmann
Verteidigung: Corey Potter, Shawn Lalonde, Christian Ehrhoff, Pascal Zerressen, Fredrik Eriksson, Alexander Sulzer, Torsten Ankert, Moritz Müller
Sturm: Lucas Dumont, T.J. Mulock, Kai Hospelt, Nick Latta, Nico Krämmer, Eric Valentin, Patrick Hager, Ryan Jones, Marcel Ohmann, Alex Bolduc, Mick Köhler, Jean-Francois Boucher, Ben Hanowski, Philip Gogulla, Sebastian Uvira

(Foto Heike Feiner)


 

 


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DEL - Michael Wolf erzielt 300. DEL Tor und bringt München im Finale mit 2:0 in Front

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(DEL/München)  Der EHC Red Bull München hat auch das zweite Finalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg vor 4.503 Zuschauern gewonnen. Maximilian Kastner, Michael Wolf mit seinem 300. DEL-Treffer und Frank Mauer erzielten beim 3:2-Sieg (0:1|3:1|0:0) die Tore für die Red Bulls. Die Landeshauptstädter stellten in der Best-of-Seven-Serie damit auf 2:0.

 

 

Beide Teams starteten temporeich in die Partie. Nach nicht einmal 30 Sekunden hatte Sebastian Furchner die erste Chance für die Grizzlys, auf der Gegenseite probierten es Derek Joslin und Jon Matsumoto (2.). In der achten Minute war es dann Nick Johnson, der die 1:0-Führung für die Hausherren erzielen konnte. Auch die Red Bulls hatten gute Einschussmöglichkeiten, aber sowohl Keith Aucoin (16.) als auch Jon Matsumoto blieben erfolglos (19.).

Im zweiten Abschnitt hatten die Isarstädter erneut ein optisches Übergewicht, aber wieder traf Nick Johnson zum 2:0 (24.).

 

 

Nur 70 Sekunden später sorgte dann Maximilian Kastner, der sein 100. DEL-Spiel bestritt, in Unterzahl für den wichtigen Anschlusstreffer (25.). Gerade die Special Teams sollten heute den Unterschied ausmachen. In Überzahl gelang Michael Wolf das verdiente 2:2 (37.). Für den Münchner Kapitän war es das 300. DEL-Tor. Und die Gäste legten nach. 49 Sekunden vor der Pause traf Frank Mauer nach tollem Pass von Dominik Kahun zum 3:2.





 

Auch im Schlussabschnitt spielten beide Teams mit enorm hohem Tempo. Bei einem Münchner Powerplay hatte zuerst Frank Mauer die Chance auf das vierte Tor der Gäste, im Gegenzug scheiterte Gerrit Fauser am stark reagierenden Danny aus den Birken (47). Tore sollten in der Folge keine mehr fallen, der EHC Red Bull verteidigte clever das eigene Gehäuse.

 


Frank Mauer: "Wolfsburg war nach dem 2:0 gut am Drücker, wir sind aber zurückgekommen. Das 1:2 war der Dosenöffner, wir sind dann gelaufen, gelaufen, gelaufen. Es wäre aber jetzt auch mal ganz schön, mit einer Führung zu starten. Wir bleiben aber immer gefährlich und haben im Moment auch das nötige Glück. Es war heute ein weiterer Sieg, mehr nicht. Wir wollen jetzt den dritten Erfolg, denn es ist schon ein Unterschied, ob es 3:0 oder 2:1 in der Serie steht."


Endergebnis


Grizzlys Wolfsburg gegen EHC Red Bull München 2:3 (1:0|1:3|0:0)

Tore:
1:0 | 07.20 | Nicholas Johnson
2:0 | 23:35 | Nicholas Johnson
2:1 | 24:45 | Maximilian Kastner
2:2 | 36:26 | Michael Wolf
2:3 | 39:11 | Frank Mauer

Zuschauer
4.503

 

(Foto Gepa Picures)





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DEB - U18-Nationalmannschaft: Deutlicher Sieg gegen Ungarn

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(DEB)  Die U18-Nationalmannschaft konnte heute Nachmittag im vierten Spiel der 2017 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft in Bled/Slowenien deutlich mit 10:0 (5:0; 3:0; 2:0) gegen Ungarn gewinnen und somit den Klassenerhalt sichern.

 

 

Die Mannschaft um U18-Bundestrainer Steffen Ziesche geht damit mit vier Punkten in das letzte WM-Spiel gegen Dänemark (13.04. / 20.00 Uhr) und könnte das Turnier durch einen Sieg noch auf dem dritten Platz beenden. André Dietzsch, Team Manager: „Wir haben heute eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Das Team hat über 60 Minuten gut gearbeitet und letztlich verdient gewonnen.“

 

 

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DEL - Die Kölner Haie trauern um Meistertrainer Gerhard Kießling

(DEL/Köln) PM Die Haie hat die traurige Nachricht erreicht, dass der zweifache Meistertrainer am vergangenen Freitag verstorben ist. Gerhard Kießling holte mit dem KEC 1977 den ersten Meistertitel der Clubgeschichte.

 

 

"Wir sind tieftraurig und möchten der Familie um seinen Sohn Udo Kießling im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Geschäftsführung, Spieler, Trainer, Betreuer und der gesamten KEC-Familie unser Beileid aussprechen“, so Haie-Geschäftsführer Peter Schönberger.

 

 

Gerhard Kießling hatte eine bewegte Karriere als Spieler und vor allem als Trainer. 1957 war er aus der DDR geflüchtet und wurde später Eishockey-Bundestrainer. Als Vereinstrainer holte er mit den Haien neben dem Titel 1977 auch die Meisterschaft 1979.





 


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DEB - U18-Nationalmannschaft unterliegt auch Kasachstan

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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft muss sich auch im dritten Spiel der 2017 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div-IA in Bled (Slowenien) Kasachstan mit 2:6 (0:1; 0:3; 2:2) geschlagen geben und steht damit zwei Spieltage vor Ende der WM auf dem vorletzten Platz.

 

 
Die nächste Partie findet morgen Abend um 16.30 Uhr gegen den aktuellen Tabellenletzten Ungarn statt. Die Partie kann live auf Sportdeutschland.TV angesehen werden.


 
André Dietzsch, Team Manager: „Es ist nicht so, dass wir keine Chancen hatten, phasenweise haben wir das Spiel bestimmt, waren aber dann entweder nicht kosequent genug oder hatten das Scheibenglück nicht auf unserer Seite und wurden im Gegnzug hinten eiskalt bestraft. Man darf sich auf diesem internationalen Level einfach keine Nachlässigkeiten erlauben. Unser ganzer Fokus liegt nun auf dem entscheidenden wichtigen Spiel morgen gegen Ungarn.“

 

 

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DEL - Verteidiger Kyle Sonnenburg wechselt von Krefeld zu den Schwenninger Wild Wings

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(DEL/Schwenningen) PM Mit Kyle Sonnenburg haben die Schwenninger Wild Wings einen weiteren Verteidiger für die neue DEL-Saison unter Vertrag genommen. Der Deutsch-Kanadier wechselt von Krefeld an den Nackarursprung.

 


Der 30-jährige Linksschütze wurde am 07. Mai 1986 im kanadischen Waterloo (Ontario) geboren. Seine Eishockeykarriere startete er bei den Belleville Bulls, für die er zwischen 2002 und 2005 in der Ontario Hockey League auf dem Eis stand. Anschließend wechselte der 1,85 Meter große und 89 Kilogramm schwere Verteidiger innerhalb der kanadischen Juniorenliga zu den Brampton Battalion. Ab 2007 spielte er insgesamt vier Jahre lang für die Universitätsmannschaft der University of Waterloo in der Canadian Interuniversity Sport. In den beiden Spielzeiten 2009/10 und 2010/11 wurde er dort als bester Verteidiger ausgezeichnet.

 


Im Sommer 2011 entschied sich Sonnenburg für einen Wechsel nach Europa. Bei den Krefeld Pinguinen unterschrieb er zunächst einen Try-out Vertrag, konnte sich bei den Seidenstädtern aber sehr schnell für einen Anschlussvertrag empfehlen. »Kyle ist mit 30 Jahren im besten Eishockeyalter und bringt dennoch die Erfahrung von 253 DEL-Spielen mit. Er ist ein läuferisch guter Verteidiger, der unserer Defensive mehr Stabilität verleihen wird«, ist sich Manager Jürgen Rumrich sicher.

 


Nach sechs Jahren bei den Krefeld Pinguinen wechselt Kyle Sonnenburg nun zu den Schwenningen Wild Wings und unterschrieb dort einen Vertrag über ein Jahr.

 

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 




 


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DEL - EHC Red Bull München führt die Finalserie durch Overtime Gamewinner in der 97. Minute durch Kahun

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München ist mit einem Sieg in die DEL-Finalserie gestartet. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion bezwang der Deutsche Meister die Grizzlys Wolfsburg im längsten Finalspiel der DEL-Geschichte mit 3:2 nach Verlängerung (0:1|2:1|0:0|0:0|1:0). Für München trafen Mads Christensen und Yannic Seidenberg in der regulären Spielzeit. Dominik Kahun schoss die Roten Bullen in der 97. Minute zum Sieg und zur 1:0-Führung in der Best-of-Seven-Serie.

 


In der Neuauflage der letztjährigen Endrunde lieferten sich beide Teams einen umkämpften Auftakt mit harten Checks, aber wenigen Chancen. Kurz nach der Powerbreak setzten sich die Münchner erstmals im Wolfsburger Drittel fest. Die beste Chance für die Roten Bullen hatte Brooks Macek (17.). Auf der Gegenseite parierte Danny aus den Birken stark gegen Brent Aubin und Nicholas Johnson (18.). Als alles auf ein torloses erstes Drittel hindeutete, schlugen die Gäste in Person von Armin Wurm zu (20.).

 

 

Im zweiten Abschnitt starteten die Roten Bullen druckvoll. Mads Christensen erzwang in der 26. Minute im Powerplay den Ausgleich. Kurz darauf scheiterten Wolfsburgs Brent Aubin und auf der Gegenseite Keith Aucoin per Alleingang. In der 28. Minute schoss Sebastian Furchner die Grizzlys dann zum zweiten Mal in Front. München brauchte ein paar Minuten, um sich vom Gegentreffer zu erholen, glich dann aber durch ein Powerplaytor von Yannic Seidenberg erneut aus (36.).

 





Im Schlussabschnitt scheiterte Rob Hisey in Überzahl am starken Danny aus den Birken. Im direkten Gegenzug verfehlte Jason Jaffray bei einem 3-auf-1-Konter das Grizzlys-Tor (43.). Auch Mads Christensen (47.) und Keith Aucoin (49.) verpassten das 3:2 für die Roten Bullen. Danach sammelten beide Teams Kräfte für die Schlussoffensive, in der allerdings keine Treffer fielen.

 

 

In der Verlängerung drängte München auf die schnelle Entscheidung. Wolfsburgs Trainer Pavel Gross nahm früh eine Auszeit, der Druck der Red Bulls ebbte aber auch danach nicht ab. In der zweiten Verlängerung war der Kräfteverschleiß dann deutlich zu spüren. München investierte etwas mehr und verdiente sich daher den Sieg im längsten Finalspiel der DEL-Historie. Den entscheidenden Treffer erzielte Dominik Kahun in der 97. Minute.
  

 

Dominik Kahun: "Das war wahrscheinlich das intensivste Spiel, das ich ich bisher mitgemacht habe. Vor allem gegen Wolfsburg ist es nochmal härter, die hören einfach nie auf zu laufen. Es ist natürlich schön, das entscheidende Tor zu machen. Aber am Ende ist es auch nur ein Sieg, am Dienstag geht es sofort weiter. Wir werden jetzt regenerieren und dann wieder bereit sein."

 


Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Grizzlys Wolfsburg 3:2 (0:1|2:1|0:0|0:0|1:0)

 

Tore:
0:1 | 19:31 | Armin Wurm
1:1 | 25:11 | Mads Christensen
1:2 | 27:42 | Sebastian Furchner
2:2 | 35:26 | Yannic Seidenberg
3:2 | 96:12 | Dominik Kahun

Zuschauer
6.142

 

(Foto Gepa Pictures)


 





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World Legends League - Im ewigen Klassiker siegt Russland über Tschechien mit 6:4 im Finale

wohl russland bure 2017

(International) (MA) Wenn im Eishockey die beiden großen Nationen Tschechien und Russland aufeinander treffen ist bestes Eishockey garantiert. Auch heute noch gilt die Devise, verlieren verboten. In einem absolut hochklassigen Match zollten ca. 3000 Zuschauer den Kufencracks Tribut. Immer wieder gab es Szenenapplaus von den Rängen und viele staunten nicht schlecht. Verlernt hatten es die Altstars noch lange nicht. Mit Traumpässen die man manchmal in der DEL vergebens sucht, und mit schnellen Kombinationen über drei bis vier Stationen, verzauberten sie Groß und Klein auf der Tribüne. Ein absolutes Top Event über zwei Tage ging mit dem heutigen Klassiker in Straubing zu Ende. Kein Fan musste sein Kommen bereuen und die Eindrücke werden noch lange Bestand halten. Das Team um Kapitän und Eishockey-Legende Vyacheslav Fetisov konnte somit den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.

 

 
Beide Teams legten los wie die Feuerwehr. Es war noch nicht lange gespielt da tauchte nach einem sensationell gespielten Steilpass Viktor Ujcik allein vor Maxim Sokolov auf. Aber der Hexer der russen war auf seinen Posten und konnte mit einer Glanztat das erste Tor der Partie verhindern. In der 7. Minute war er aber gegen den Schuss von Josef Beranek machtlos und somit führten das tschechische Team mit 0:1. Die Angriffe der Sbornaja wurden immer schneller und klarer ausgeführt. Der Druck auf Goalie Martin Richter nahm zu. Pavel Bure setzte den ersten Warnschuss und nur Sekunden später bekam Viktor Gordiyuk einen Penalty zugesprochen. Den verwandelte der Alt-Star souverän zum 1:1 (12.) Ausgleich. Für beide Teams lag jeweils der zweite Treffer in der Luft. Martin Maskarinec vergab allein vor Maxim Sokolov. Im Gegenzug konnten sich die Tschechen nur mit einem Foul an Andrei Kovalenko helfen. Da es statt Strafzeiten immer einen Penalty gab, bekam er die Chance sein Team in Führung zu bringen. Aber in einem der wohl langsamsten ausgeführten Penalty in der Geschichte des russischen Eishockeys hatte Goalie Martin Altrichter keine Probleme die Chance zu entschärfen. Es blieb beim Spielstand von 1:1 nach dem ersten Drittel.

 

 


Im zweiten Abschnitt wurden die Zweikämpfe erbitterte aber nicht unfair geführt. Dennoch konnten sich die Akteure ab und an nur durch ein Halten oder Beinstellen helfen. So kam Robert Zemlicka zu einem Penalty den er aber vergab. Ähnlich erging es Vyacheslav Butsayev der ebenfalls gegen Martin Altrichter nur zweiter Sieger blieb. Im Anschluss brachte Andrei Kovalenko durch einen sehenswerten Treffer Team Russland mit 2:1 (21.) in Führung. Die konnte Igor Varitsky durch einen Penalty, den er direkt unter die Latte hämmerte, auf 3:1 (25.) ausbauen. In dieser Drangphase der Russen verteidigten die Tschechen mit Mann und Maus. Den schönsten Treffer des Turniers erzielte dann Superstar Pavel Bure (26.). Auf engsten Raum lupfte er den Puck über Goalie Altrichter und nahm den Puck aus der Luft Volley. Mit diesem Treffer schraubte di Sbornaja das Ergebnis auf 4:1. Auf der anderen Seite entwickelte sich Maxim Sokolov zum Hexer. Die Tschechen verzweifelten schier vor den Reflexen des Torhüters. Auch er musste einen Penalty im Mittelabschnitt entschärfen. So blieb es bei der 4:1 Führung für Russland.

 

 



 


Im letzten Abschnitt hatten die Russen die besseren Reserven und diese nutzten sie auch. Jedoch vergaben Vyacheslav Fetisov und Vitaly Prokhorov weitere Penalty's. Trotzdem ließen sie durch die Tore von Igor Larionov (32.) und erneut Pavel Bure (41.) nicht mehr viel anbrennen. Das letzte Drittel konnten aber dennoch die Tschechen für sich entscheiden. Da Aufbäumen durch die Tore von Tomas Kucharcik (36.), Josef Beranek (42.) und Richard Zemlicka kam jedoch zu spät. Weiter Chancen der Tschechen vereitelte immer wieder Maxim Sokolov. Am Ende lagen sich beide Teams freundschaftlich in den Armen, so wie es auch Pavel Bure der Initiator der World League of Legends, sich von Anfang an vorstellte: "Die Ergebnisse sind zweitrangig. Für uns ist es wichtig das die Fans bestens unterhalten werden. Dafür machen wir diese Sache und uns allen hat es wieder Spaß gemacht gemeinsam auf dem Eis zu stehen." Die World League of Legends  wird auch nächstes Jahr wieder ausgetragen. Ob wieder in Moskau oder in einem anderen Land ist noch offen.

 

 


Team Russia - Czech Republik 6:4 (1:1|3:0|2:3)

 

Tore:
0:1 |07.|Josef Beranek
1:1 |12.|Viktor Gordiyuk (Penalty)
2:1 |21.|Andrei Kovalenko (Darius Kasparaitis, Sergei Zhebrovsky)
3:1 |25.|Igor Varitsky (Penalty)
4:1 |26.|Pavel Bure (Vitaly Prokhorov)
5:1 |32.|Igor Larionov (Alexei Kasatonov, Viktor Gordiyuk)
5:2 |36.|Tomas Kucharcik (Penalty)
6:2 |41.|Pavel Bure (Vyacheslav Fetisov, Viktor Gordiyuk)
6:3 |42.|Josef Beranek (Martin Maskarinec, David Pospisil)
6:4 |44.|Richard Zemlicka (Tomas Kucharcik)

 

Zuschauer:
ca. 3.000

Referee Head: Alexander Chrikov, Willi Schimm


Line Up:

 

Team Russia:

Goalie: Maxim Mikhaylivsky, Maxim Sokolov

Defense: Vyacheslav Fetisov, Alexei Gusarov, Alexey Kasatonov, Darius Kasparaitis, Vladimir Malakhov, Dmitry Yushkevich, Oleg Burlutsky

Forward: Mikhail Vasilyev, Igor Larionov, Viktor Gordiyuk, Pavel Bure, Vitaly Prokhorov, Igor Mishukov, Andrei Kovalenko, Sergei Zhebrovsky, Igor Varitsky, Vyacheslav Butsayev

Coach: Alexander Yakushev
Team Manager: Igor Tuzik

 

 

Team Czech Republik:

Goalie: Martin Altrichter, Marcel Kucera

Defense: Frantisek Kucera, Petr Taticek, Josef Reznicek, Martin Maskarinec, Jiri Vykoukal, Jiri Malinsky, Jaromir Latal

Forward: Filip Turek, Viktor Ujcik, Richard Zemlicka, David Pospisil, Tomas Kucharcik, Radek Toupal, Josef Beranek, Jan Peterek, Petr Korinek Zdenek Eichenmann, Jiri Krasny

 

 

(Foto & Bericht Markus Altmann)

DEB Nationalmannschaft - DEL-Spieler des Jahres Reimer stößt zum Team

marco sturm2016

 

(DEB/Nationalmannschaft) Mit dem Spieler des Jahres Patrick Reimer, drei weiteren Profis der DEL-Halbfinalisten THOMAS SABO Ice Tigers und Eisbären Berlin sowie Schweden-Legionär Felix Schütz (Rögle BK) reist die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am Donnerstag nach Weißrussland.

 

In Bobruisk und Zhlobin stehen am 14. und 15. April (live auf SPORT1) zwei weitere Vorbereitungsspiele auf die Heim-WM (5. - 21. Mai 2017) in Köln auf dem Programm. Von den THOMAS SABO Ice Tigers verstärkt neben Reimer dessen Stürmer-Kollege Yasin Ehliz das Team von Bundestrainer Marco Sturm. Von den Eisbären sind Verteidiger Frank Hördler und Angreifer Marcel Noebels bei der Euro Hockey Challenge in Weißrussland mit von der Partie.

 


Derweil stehen Mirko Höfflin (Adler Mannheim), Thomas Holzmann (Augsburger Panther), Jakob Mayenschein (EHC Red Bull München), Marco Nowak und Maximilian Kammerer (beide Düsseldorfer EG) nicht mehr im Aufgebot. „Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, zumal alle Spieler in der vergangenen Woche hervorragend gearbeitet haben“, sagte Sturm, der die fünf neuen Akteure nun schnellstmöglich ans Spielsystem gewöhnen möchte: „Ihre Teilnahme zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung gibt uns noch mehr Optionen.“

 

 

Bereits am Dienstagmittag trifft sich der 26-köpfige Kader in Mannheim zu einem Kurztrainingslager. Nach drei Einheiten in der SAP Arena geht die Reise am Donnerstag von Frankfurt über Minsk nach Bobruisk. „Weißrussland ist ein unangenehmer Gegner, der uns enorm fordern wird. Für die Jungs ist das eine sehr große, aber willkommene Herausforderung“, sagte der Bundestrainer.

 

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 







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World Legend League - Slowakei gewinnt Bronze im Spiel um Platz drei gegen Schweden

wohl schweden 09042017


(International) (MA) Im Spiel um Platz drei am Nachmittag setzten sich die Slowaken deutlich mit 7:2 durch. Nach dem Spiel durfte jeder dafür die Bronzemedaille in Empfang nehmen. Die Schweden hielten lange gut mit, konnten aber dem hohen Tempo der Osteuropäischen Kufencracks nicht über die volle Distanz mithalten. Trotzdem zeigten sie den Zuschauern mit ihren Traumkombinationen ein tolles Eishockey was von den Rängen immer wieder mit Szenenapplaus bekundet wurde.

 

 
Beide Teams ließen von Beginn an den Puck durch ihre Reihen laufen. Den Schweden gelang gleich in der ersten Minute ein Break, doch Patrik Juhlin vergab allein vor Miroslav Lipovsky. Danach übernahmen die Slowaken die Initiative. In der 10. Minute erzielte Ivan Droppa vom Bully weg dass 0:1 für die Solwaken. Kurz darauf folgte der schönste Treffer des Spiels. Über drei Stationen ließen die Puckakrobaten aus der Slowakei die Scheibe laufen.

 


Zu schnell für Abwehr der Skandinavier und es Stand 0:2 nach 13. Minuten. Bei dem Spielstand blieb es auch nach dem 1. Drittel. Im zweiten Abschnitt konnten die Slowaken das Tempo weiterhin hoch halten und kamen durch Roman Kontsek (17.) und Robert Petrovicky (21.) zu den Treffern drei und vier. Dieser Spielstand war aufgrund des Auftreten beider Teams etwas zu hoch, denn die Schweden hatten durchaus gute Akzente im Spiel nach vorne. In der 25. Minute klappte es auch mit dem ersten Treffer für die Tre Kroners. Jan Viktorsson (25.) stand goldrichtig neben dem Tor als er einen Rebound zum 1:4 nutzen konnte. So wechselten auch beide Teams noch einmal die Seiten.

 

 



 

 

 

Je länger das Spiel nun dauerte, desto mehr schwanden die Kräfte bei den Skandinaviern. Die Folge daraus waren drei Tore durch Janos Branislav (36.), Richard Sechny (37.) und Martin Strbak (41.) innerhalb von fünf Minuten. Als die Partie längst entschieden war, setzte Thomas Rodin den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 2:7 Endstand. Durch ihre spielerische Überlegenheit, sicherten sich die Slowaken die Bronzemedaille. Der Jubel der Zuschauer nach dem Spiel galt allen Spielern, die es noch mal zeigten dass es für gutes Eishockey kein wirkliches Alter gibt.

 

 

Sweden - Slovakia 2:7 (0:2|1:2|1:3)

 

Tore:
0:1 |10.|Ivan Droppa (Slavomir Vorobel)
0:2 |13.|Lubomir Hurtaj (Dusan Pohorrelec, Robert Pukalovic)
0:3 |17.|Roman Kontsek (Branislav Janos, Robert Pukalovic)
0:4 |21.|Rober Petrovicky (Roman Kontsek, Robert Pukalovic)
1:4 |25.|Jan Viktorsson (Jens Ohling, Charles Berglund)
1:5 |36.|Janos Branislav (Robert Petrovicky)
1:6 |37.|Richard Sechny (Lubomir Pokovic, Ivan Droppa)
1:7 |41.|Martin Strbak (Rene Pucher, Richard Sechny)
2:7 |43.|Thomas Rodin (Patrik Juhlin, Charles Berglund)

Zuschauer:
ca. 1.200


Referee Head: Patrick Altmann, Erich Singaitis  


Line Up:

 

Team Sweden:

Goalie: Ake Lilljebjorn, Rolf Wanhainen

Defense: Lars Karlsson, Christian Due-Boje, Leif Rohlin, Thomas Rhodin, Thomas Eriksson, Bjorn Nord

Forward: Patrik Juhlin, Thomas Rundqvist, Anders Carlsson, Jens Ohling, Magnus Roupe, Willy Lindstrom, Charles Berglund Jan Viktorsson, Jonas Hoglund, Robert Burakowsky, Patric Kjellberg, Daniel Rydmark

Coach: Curt Lundmark
Team Manager: Dick Carlsson

 

 

Team Slovakia:

Goalie: Miroslav Lipovsky, Martin Klempa

Defense: Robert Pukalovic, Martin Strbak, Ivan Droppa, Jan Varholik, Slavomir Vorobel, Lubomir Sekeras,

Forward: Roman Stantien, Igor Liba, Dusan Pohorrelec, Slavomir Ilavsky, Rene Pucher, Branislav Janos,, Lubomir Pokovic, Lubomir Hurtaj, Roman Kontsek, Rober Petrovicky, Richard Sechny

Coach: Rusnak Darius
Team Manager: Lubomir Pokovic

 

(Foto & Bericht Markus Altmann)

DEB - Kein Erfolg in Norwegen - 2:5 Niederlage auch im zweiten Vergleich

marco sturm2016

 

(DEB/Nationalmannschaft) (PM) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft musste auch im zweiten Vorbereitungsspiel auf die Heim-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai 2017) in Norwegen eine Niederlage hinnehmen. Am Samstag unterlag das Team von Bundestrainer Marco Sturm in der „Kristins Hall“ von Lillehammer gegen den Gastgeber mit 2:5 (0:0, 2:3, 0:2) und musste damit ohne Erfolg die Heimreise antreten.      

 

 

Sturm veränderte den Kader im Vergleich zum 1:5 am Donnerstag wie abgesprochen auf fünf Positionen. Sinan Akdag, David Wolf, Phillip Gogulla und Patrick Hager rückten ins Aufgebot, Mathias Niederberger fungierte zudem als Ersatz hinter Keeper Dennis Endras. Der Bundestrainer vertraute abermals auf das Youngster-Quartett Pascal Zerressen, Dominik Tiffels, Jakob Mayenschein und Maxi Kammerer.

 


Vor den Augen des deutschen Skistars und WM-Botschafters Felix Neureuther entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der jedoch im ersten Abschnitt keine Treffer fallen sollten. Das änderte sich nach dem ersten Wechsel schnell: Innerhalb von 57 Sekunden gelang Norwegen ein Doppelschlag zum 0:2 aus deutscher Sicht. Zur Hälfte der Partie erzielte Norwegen den dritten Treffer. Doch die Nationalmannschaft zeigte Moral und kämpfte sich heran: Matthias Plachta per Rückhandschlenzer sowie David Wolf mit einer Direktabnahme stellten auf 2:3 nach 40 Minuten.

 

 

 





Brent Raedeke hatte jeweils aufgelegt. Im letzten Abschnitt bemühten sich die Gäste, den Ausgleich zu erzielen, doch ein weiteres Powerplay-Tor durch Ex-DEL-Crack Ken André Olimb bedeutete einen neuerlichen Zwei-Tore-Rückstand. Sturm nahm Endras zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, was Norwegen zum 5:2-Endstand nutzte.  

 

 

Am Sonntagmorgen kehrt die Nationalmannschaft wieder in heimische Gefilde zurück. Bereits kommenden Dienstag trifft sich die deutsche Auswahl zu einem Kurztrainingslager in Mannheim, bevor es zwei Tage später nach Weißrussland geht, wo erneut zwei Euro Hockey Challenge gegen den Gastgeber auf dem Programm stehen.  


 
Bundestrainer Marco Sturm: „Die Ergebnisse hier in Norwegen waren sicherlich nicht zufriedenstellend. Dennoch habe ich im taktischen Bereich heute einen guten Forecheck gesehen. Wir werden unseren Weg nun weiter gehen, hart arbeiten und uns dann mit einem etwas veränderten Kader und frischen Leuten an die kommenden Aufgaben machen.“  

 


Tore: 1:0 Aleksander Reichenberg (20:31), 2:0 Jorgen Karterud (21:34), 3:0 Patrick Thoresen (28:42), 3:1 Matthias Plachta (32:41), 3:2 David Wolf (39:34), 4:2 Ken-Andre Olimb (50:36), 5:2 Mathias Trettenes (58:25)


Strafminuten: NOR 8 – GER 10

 

Deutschland: Endras (Niederberger) – Zerressen, Akdag; Gogulla, Hager, Krämmer – M. Müller, Reul; Wolf, Raedeke, Plachta – Ebner, Daschner; Uvira, Höfflin, Holzmann – Nowak; Kammerer, Tiffels, Mayenschein.





 

 


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