
(DEL/Augsburg) Oliver Winkler Nachdem es den Augsburger Panthern gelungen ist, am Freitagabend drei Punkte aus Nürnberg mit nach Hause zunehmen, sollte gegen die Kölner Haie der fünfte Sieg in Folge her. Das Spiel war hart umkämpft und endete denkbar knapp mit 1:3 für die Gäste aus Köln, die über 800 Fans im Rücken hatten. Damit müssen die Augsburger Panther zwei Wochen vor der Olympia Pause im neuen Jahr den ersten Rückschlag im Kampf um die Play Offs hinnehmen.

(Foto: Dunja Dietrich)
Die Panther starteten stark in die Partie und traten von Beginn an selbstbewusst auf. Daniel Schmölz hätte nach fast zwei Minuten den ersten Treffer erzielen können, musste gegen Gustaf Wesslau aber den Kürzeren ziehen. Das volle Curt - Frenzel Stadion bekam ein schnelles, attraktives und vor allem ausgeglichenes erstes Drittel zu sehen. Die Kölner Haie spielten gut mit, setzten immer wieder offensive Zeichen und kamen durch Philip Gogulla in der sechsten Spielminute zur ersten nennenswerten Möglichkeit. Olivier Roy bekam nach seiner grandiosen Leistung in Nürnberg (1:2) erneut das Vertrauen von Cheftrainer Mike Stewart, parierte nicht nur den Schuss von Gogulla sondern auch die zweite vielversprechende Chance von Felix Schütz. Gegen Justin Shugg musste er sich dann aber erstmals geschlagen geben. Nachdem Trevor Parkes seine Chance vergab, lief Shugg alleine auf Roy zu und nutzte dieses Geschenk eiskalt zum Führungstreffer aus (0:1).
Im Mittelabschnitt übernahmen die Augsburger Panther nach der Hälfte des Drittels die Regie und kamen durch Aleksander Polaczek und Thomas Holzmann zu Chancen, die mit einem Tor hätten enden müssen. Zum Ausgleich kam es dennoch, da Trevor Parkes einen Konter verwertete. Parkes wurde zwar aus dem Slot befördert, brachte den Puck doch vors Tor und traf den Kölner Moritz Müller. Die Scheibe prallte von Müllers Rücken zum 1:1 ins Tor. Mehr passierte im zweiten Drittel nicht mehr. Zumindest änderte sich der Spielstand nicht. Das Spiel war von vielen harten Checks und Situationen geprägt. Die Schiedsrichter griffen nicht ins Spiel ein und ermöglichten den dadurch sich entwickelnden Kampf zwischen Publikumsliebling Brady Lamb und Alexandre Bolduc. Das Curt - Frenzel Stadion war aus dem Häuschen, als Lamb den Kampf mehr als klar für sich entscheiden konnte.
Dafür war das dritte Drittel nahezu ereignislos. Bis Corey Potter nach Zuspiel von Fredrik Eriksson um das Augsburger Tor fuhr und in der Drehung abzog. Oliver Roy hatte keine Chance, diesen Schuss zu halten und musste den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Auch das Spiel mit sechs Feldspielern verhalf der Heimmannschaft nicht mehr zum Ausgleich. Peter Draisaitls Haie verzierten den Auswärtssieg vor über 800 mitgereisten Gästefans mit dem zweiten Tor von Justin Shugg, der die Scheibe 45 Sekunden vor Schluss im leeren Tor buchsierte.
Damit liegen die Panther mit fünf Punkten hinter dem 10. Platz, während die Kölner Haie mit 61 Punkten auf einem Play Off Platz stehen. Die Haie sind aber noch lange nicht durch. Bremerhaven und Ingolstadt sind punktgleich. Düsseldorf ist mit zwei Punkten Abstand ebenfalls dicht auf den Fersen. Während die Kämpfe um die oberen Tabellenplätze bereits entschieden scheinen, wird es beim Kampf um die Pre - Play Offs noch richtig spannend.

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(DEL/Krefeld) PM Mit einer 1:4 (1:2, 0:0, 0:2)-Niederlage gegen die Pinguins Bremerhaven endete die kurze Siegesserie der Krefeld Pinguine am heutigen Sonntagabend. Nach zuvor zwei Siegen wollten die Pinguine mit einem weiteren Erfolg nachlegen. Dieses Vorhaben aber wurde vor 3.634 Zuschauern durch den Umstand erschwert, dass Daniel Pietta, der zweitbeste Scorer des Teams, nach seiner Prellung aus Köln nicht einsatzfähig war. Damit rückte Kevin Orendorz in die erste Reihe an die Seite von Marcel Müller, der als Center auflief, und Dragan Umicevic. Im Tor der Schwarz-Gelben begann erneut Dimitri Pätzold, der seine Siegesserie fortführen wollte. Sein Gegenüber war der Tscheche Tomas Pöpperle.
( Foto Ralf Schmitt )
Die Pinguine begannen stark und hatten gleich in der zweiten Minute zwei Großchancen durch Müller und Umicevic, die aber ungenutzt blieben. Und auch weiterhin dominierten die Gastgeber und hatten regelmäßig hervorragende Gelegenheiten. Die beste vergab in der 11. Minute erneut Topscorer Müller, der per Alleingang die Scheibe über das Tor setzte. Doch es kam wie so oft in dieser Spielzeit: Die vergebenen Chancen rächten sich, als in der 14. Minute Jan Urbas zum 0:1 einschoss. Und es kam noch schlimmer, denn nur gut zwei Minuten später war es nach einer schnellen Kombination Bronson Maschmeyer, der frei durch war und Pätzold keine Abwehrchance ließ. Die Pinguine aber gaben nicht auf und nur eine weitere Zeigerumdrehung später legte Joel Keussen perfekt für Tim Miller auf, der seinen eigenen Nachschuss in die Maschen setzte. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Pause.
Glück hatten die Pinguine in der 22. Minute, als ein abgefälschter, verdeckter Schuss an den Pfosten schlug. Die ganz große Ausgleichschance hatte in der 26. Minute Mathias Trettenes, der ganz allein vor Pöpperle auftauchte, diesen verlud und das Hartgummi dann ans Außennetz setzte. Weiterhin drängten die Pinguine auf den Ausgleich und hatten in der 31. Minute die nächste Großchance per Alleingang, doch diesmal war es Diego Hofland, der frei vor Pöpperle scheiterte. In der weiteren Folge blieb es ein ähnliches Bild. Die Pinguine arbeiteten, erspielten sich Gelegenheiten, doch brachten die Scheibe nicht am Gästekeeper vorbei. Und so blieb es auch nach 40 Minuten beim 1:2-Zwischenstand.
Auch im letzten Durchgang waren es die heimischen Pinguine, die ihre Namensvettern aus dem hohen Norden unter Druck setzten und in der 43. Minute hatte Nick St.Pierre im Nachschuss die große Chance,doch Pöpperle hielt dessen Versuch mit dem Stockende und lenkte die Scheibe ins Fangnetz. Doch einmal mehr war es der Gast, der traf. In der 44. Minute stand plötzlich Mike Hoeffel im hohen Slot frei und schoss unbedrängt zum 1:3 ein. Die Pinguine versuchten dennoch alles und hatten in der 47. Minute ihr zweites Powerplay, doch erst scheiterte Kurt Davis freistehend, dann setzte Justin Feser das Hartgummi an die Querlatte. Es folgte die erste Pinguine-Unterzahl, die aber folgenlos blieb. Doch die Zeit lief nun immer weiter herunter und die Gastgeber schafften es immer weniger, sich offensiv in Szene zusetzen. Mit zunehmender Spielzeit schwand auch der Glaube. Dennoch ging knapp zwei Minuten vor dem Ende Dimitri Pätzold vom Eis. Doch es änderte nichts mehr. Im Gegenteil. Erneut Hoeffel schoss zum 1:4-Endstand ins leere Tor ein.
Weiter geht es für die Pinguine am Freitag mit dem Heimauftritt gegen Mannheim.
Tore:
0:1 14. Urbas (Newbury, Nehring)
0:2 17. Maschmeyer (Schwartz, Rumble)
1:2 18. Miller (Keussen, Orendorz)
1:3 44. Hoeffel (Schwarz, Owens)
1:4 60. Hoeffel (Quirk) ENG
Strafen: Krefeld: 2 Bremerhaven: 4

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(DEL/Straubing) (MA) Diese Niederlage bedeutet nun wohl "Adieu Playoffs". Teilweise war die Leistung eines DEL Teams nicht mehr würdig. Mit katastrophalen Abwehrfehlern brachten sie die Wild Wings auf die Siegerstraße. Die Gäste mussten dafür nur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Bei den vielen Fehlpässen aus der Abwehr heraus, war dies gar nicht so schwer. Wenn man bedenkt daß der heutige Gegner das dritte Spiel in Fünf Tagen absolvierte und Straubing selbst nur dieses Spiel zu bestreiten hatte, wird der Unterschied noch deutlicher.

(Foto: Heike Fener)
Die Wild Wings wurden gleich zu Beginn kalt erwischt. Nach 48 Sekunden zappelte der Puck im Tor. Im Dreieck spielten Mitchell und Hedden den Puck zu Mike Zalewski (1.) der frei vor dem Tor stand und Dustin Strahlmeier keine Chance ließ. Für die Tigers war es im Grunde genommen in gutes Drittel, wenn da nicht der überflüssige Patzer von Dylan Yeo gewesen wäre. Maury Edwards spielte hinter dem Tor Yeo die Scheibe zu, der mit einem totalen Blackout den Puck vor das eigene Tor spielte. Dankbarer Abnehmer war Will Acton (9.) der keine Mühe mehr hatte, den Ausgleich zu erzielen. Straubing brachte sich im Drittel der Wild Wings immer wieder in gute Position, kam auch zu weiteren Tormöglichkeiten, aber das Schussglück fehlte meist. Die Gäste hielten mit langen Pässen dagegen, mit denen sie sich immer wieder befreien konnten. So wurde die neutrale Zone schnell überbrückt. Das Stellungsspiel der Niederbayern in der Defensive war manchmal von Fehlern geprägt, so konnte sich Mirko Höfflin in den Rücken der Abwehr schleichen. Sein Schuss verfehlte nur knapp das Tor. So blieb es am Ende beim 1:1 nach den ersten zwanzig Minuten.
Der zweite Abschnitt begann ähnlich wie der erste. Erneut fiel sehr schnell ein Tor, diesesmal für die Wild Wings unter gütiger Mithilfe von Colten Jobke. Sein Aufbaupass landete direkt auf der Kelle von Andree Hult. Der nahm an der blauen Linie Anlauf und ließ einen satten Handgelenkschuss folgen. Das ging auch zu schnell für Sebastian Vogl, somit drehten die Gäste mit dem 1:2 (22.) das Spiel. Auch im weiteren Spielverlauf ließ die Abwehr der Tigers DEL-Niveau vermissen. Weitere Fehlpässe folgten, aus denen sich immer wieder Möglichkeiten für Schwenningen ergaben. Zwar kamen die Tigers immer wieder zu Chancen, doch diese verhinderte meistens Strahlmeier, der einen sehr sicheren Rückhalt für seine Mannschaft war. Auch in Überzahl konnten die Hausherren keinen Weg finden, um zum Ausgleich zu kommen. Als dann die Wild Wings das 1:3 (36.) durch Kalle Kaijomaa erzielten, war klar wohin heute die Reise gehen wird. Der beste Straubinger Sebastian Vogl rettete sogar noch durch eine Glanzleistung seine Mannschaft mit diesem Spielstand in die Kabine. Erneut verlor man in der Abwehr einen Zweikampf. Isvan Bartalis steuerte allein auf Vogl hin, der machte die anvisierte Lücke zu. Von seinen Schonern sprang der Puck direkt vor die Kelle von Simon Danner, der dann seinen Meister in Vogl fand, als er durch eine Glanzparade das Tor verhinderte.
Das letzte Drittel ging klar an die Tigers. Nichts blieb unversucht den Rückstand noch mal aufzuholen. Zwei weitere Überzahlmöglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Die Wild Wings verteidigten die Führung, denn was anderes blieb ihnen auch nicht übrig. Vor das Tor der Heimmannschaft kamen sie allzu selten und mit dem Anschlusstreffer dauerte es viel zu lange. Erst in der 57. Minute konnte Jeremy Williams auf 2:3 verkürzen. Gleich danach nahm Coach Tom Pokel eine Auszeit und Torhüter Vogl vom Eis. Aber auch hier haben sich die Tigers am Ende wieder selbst besiegt. Zuerst musste Mike Connolly auf die Strafbank und Sekunden später auch noch Sam Klassen. Somit beendeten die Tigers ihre Aufholjagd mit drei gegen fünf. Viel mehr beängstigend ist jedoch, wie man sich über weite Strecken des Spiels präsentierte.
Spiel vom 14.01.2018
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings: 2:3 (1:1|0:2|1:0)
1:0 |01.|Mike Zalewski (Mitchell, Hedden)
1:1 |09.|Will Acton
1:2 |22.|Andree Hult
1:3 |36.|Kalle Kaijomaa (Acton, Fleury)
2:3 |57.|Jeremy Williams (Madaisky, Edwards)
Strafen:
Straubing 18 + 10 für Dotzler
Schwenningen 16 + 10 für Acton
Schiedsrichter:
HSR Michael Klein, Markus Schütz
LSR Kilian Hinterdobler, Tobias Schwenk
Zuschauer: 3.874
Aufstellung:
Straubing Tigers: Vogl, Filimoniv - Dotzler, Yeo; Jobke, Madaisky; Klassen, Edwards; Renner - Loibl, Connolly, Williams;
Hedden, M. Zalweski, Mitchell; Koper, MacKinnon, Oblinger; Brandl, S. Zalewski, Röthke
Schwenninger Wild Wings: Strahlmeier, Wölfl - Kaijomaa, Bohac; Sonnenburg, Bender; Timonen, Bittner; Herpich -
Fleury, Acton, Hult; Danner, Bartalis, Rech; Poukkula, Höfflin, Giliati; Wörle, El-Sayed, Maurer

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(DEL/München) PM Mit dem neunten Heimsieg in Folge verteidigt der EHC Red Bull München die Tabellenführung in der Deutschen Eishockeyliga: Gegen die Thomas Sabo Ice Tigers gewann der amtierende Deutsche Meister durch Treffer von Michael Wolf, Brooks Macek (2) und Jon Matsumoto mit 4:3 (1:1|1:1|2:1). Damit haben die Münchner fünf Punkte Vorsprung auf den Zweiten aus Nürnberg.

(Foto: Heike Feiner)
Das Spitzenspiel am 42. Spieltag begann mit einem ausgeglichenen ersten Abschnitt, in dem die Red Bulls die besseren Torchancen hatten. Jon Matsumoto umkurvte Nürnbergs Keeper Andreas Jenike, schob den Puck aber am Tor vorbei (9.). Als Münchens Michael Wolf bei einer doppelten Überzahl alleine im Slot stand, traf der Kapitän zur Führung (11.). Einen Alleingang schloss Eugen Alanov für die Franken auf der Gegenseite zum Ausgleich ab (15.).
Die intensive Begegnung drehten die Ice Tigers im Mitteldrittel. Nach einer Doppelchance für Dominik Kahun, als der 22-Jährige am langen Pfosten knapp verpasste und kurz darauf nur das Außennetz traf (27.), gelang Petr Pohl im Gegenzug das 2:1 für die Gäste (28.). Brooks Macek markierte in der 38. Spielminute den Ausgleich für die Isarstädter.
Den perfekten Start in die letzten 20 Minuten erwischten dann wieder die Gastgeber: Jon Matsumoto schloss direkt vor dem gegnerischen Torraum mit einem Lupfer zur erneuten Führung ab (43.) und Brooks Macek erhöhte mit seinem zweiten Treffer zur Vorentscheidung auf 4:2 (45.). Eugen Alanov gelang zwar noch der Anschluss (55.), doch die Red Bulls erkämpften sich in den letzten Minuten leidenschaftlich das Sechs-Punkte-Wochenende.
Jon Matsumoto: „Natürlich ist es ein großer Spaß, solche großen Partien zu spielen und dann auch zu gewinnen. Mein Tor zum 3:2 war vor allem glücklich, aber umso wichtiger. Wir wissen, wie die Tabelle aussieht und deswegen ist es so wichtig, dass wir da oben ein wenig Luft zum Atmen bekommen.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Thomas Sabo Ice Tigers 4:3 (1:1|1:1|2:1)
Tore
1:0 | 10:28 | Michael Wolf
1:1 | 14:49 | Eugen Alanov
1:2 | 27:42 | Petr Pohl
2:2 | 37:33 | Brooks Macek
3:2 | 42:01 | Jon Matsumoto
4:2 | 44:35 | Brooks Macek
4:3 | 54:31 | Eugen Alanov
Zuschauer
6.142

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(DEL/Düsseldorf) PM Es ist so eng wie lange nicht in der DEL. Nur ganz wenige Punkte trennen das große Glück der direkten Viertelfinal-Qualifikation und das totale Leid der verpassten Playoffs. Jeder Punkt zählt und immer häufiger kommt es zu den sog. Sechspunktespielen. Ein solches verlor die DEG gegen den ERC Ingolstadt mit 3:5 (2:3; 1:2; 0:0). Vor 7.185 Zuschauern bewiesen die Gäste, dass sie unter ihrem neuen Trainer Doug Shedden unvermindert im Aufwind sind.

(Foto: Birgit Häfner)
Die DEG startete mit dem wiedergenesenen Mathias Niederberger zwischen den Pfosten und der bekam auch gleich alle Hände voll zu tun. Der ERC beherrschte die ersten Minuten nach Belieben, die DEG musste sich gegen einen Angriff nach dem anderen zur Wehr setzen. Zweimal mussten die Gastgeber sich einer Unterzahlsituation stellen, in denen die Ingolstädter gefährlich agierten. Die größte Chance hatte Joachim Ramoser. Sein Schussversuch wäre Niederberger beinahe durchgerutscht (8.). Insgesamt entfaltete sich ein temporeiches Spiel, in das sich die DEG peu à peu besser hineinarbeitete. Die ersten Treffer aber gelangen verdientermaßen den Gästen.
Das erste durch einen klassischen Bauerntrick von John Laliberte (14.), das zweite durch einen sehenswerten Schlenzer von Dennis Swinnen (15.). Für den jungen Deutsch-Belgier das erste DEL-Tor. Die DEG steckte aber nicht auf, sondern drehte jetzt erst auf. John Henrion behauptete sich energisch an der Scheibe und löffelte die Scheibe an ERC-Torhüter Pielmeier vorbei zum Anschlusstreffer (18.). Nicht mal eine Minute später war das Spiel dann ausgeglichen. Eine Strafe gegen den ERC war angezeigt, die DEG blieb in Scheibenbesitz und Boyce spielte ein Zuckerpässchen auf Marshall, so dass dieser eiskalt verwandeln konnte (19.). Eiskalt war aber auch die Antwort aus Ingolstadt. Vom Bully weg gingen sie in die Offensive und plötzlich war Mike Collins durch. Ganze zwölf Sekunden nach dem Ausgleich waren die Ingolstädter wieder vorne.
Auch im zweiten Abschnitt zappelte das Netz mehrfach. Den Auftakt machte der zweite Treffer von Dennis Swinnen, der seinem ersten DEL-Treffer einen zweiten folgen ließ. Wieder überwand er Mathias Niederberger per passgenauem Schlenzer (23.). In der Folge musste sich die DEG mehrfach in Unterzahl beweisen, tat dies aber gewohnt kampfstark und effizient. Die Rot-Gelben belohnten sich für den Unterzahl-Kampf mit dem erneuten Anschlusstreffer. Ein bisschen aus dem nichts beförderte Daniel Weiß den Puck hinter die Linie (33.). Genau eine Minute später stellte der ERC den alten Abstand aber wieder her. Wieder saß ein Düsseldorfer auf der Strafbank und jetzt klingelte es. Ein satter Schlagschuss von Ville Koistinen schlug hinter dem verdutzten Niederberger ein (34.).
Von der DEG musste nun natürlich was kommen, um die Partie im letzten Drittel noch umzubiegen. Die Mannschaft von Mike Pellegrims mühte sich auch redlich, aber die Bayern verteidigten hart und hielten es simpel. So fiel es der DEG schwer, gute Chancen zu kreieren und noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Die besten Möglichkeiten für Rot-Gelb gab es ganz gegen Ende durch einen Soloversuch von Bordson (56.) und einen Rückhandheber von Dmitriev (58.). Aber weder diese beiden Versuche noch die Herausnahme von Mathias Niederberger führten zum Erfolg.
Am kommenden Wochenende geht der Januar-Marathon weiter mit Auswärtsspielen in München und Mannheim (beide live im DEG-Fanradio und bei Telekom Sport). Die nächste Punktejagd im ISS DOME steigt am Dienstag, den 23. Januar gegen die Straubing Tigers (Bully: 19:30 Uhr).

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(DEL/Mannheim) (SK) - Turbulenter Sonntagnachmittag in Mannheim: Beim heutigen Aufeinandertreffen der Adler und der Eisbären aus Berlin bekamen die 12.905 Zuschauer in der heimischen SAP Arena so einiges geboten. Aufgeheizte Stimmung, Wahnsinnstore und ein wahres Strafzeitenfeuerwerk nach zahlreichen handgreiflichen Auseinandersetzungen.

(Foto: Tina Kurz)
Vom deutlichen Abstand in der Tabelle, wo die Eisbären vor der Partie auf Platz drei und die Adler auf Platz 12 rangierten, war nicht viel zu sehen. Am Ende sollte ein deutliches 6:2 stehen. Für die Hausherren trafen David Wolf (8.), Luke Adam (24.) und Christoph Ullmann (29.) sowie Devin Setoguchi (37.), Ryan MacMurchy (41.) und Andrew Desjardins (46.). Für die Gäste aus der Hauptstadt trugen sich Mark Olver (32.) und Nicholas Petersen (58.) in die Torschützenliste ein.
Nach einer Woche Pause und dem 3:2-Sieg über Nürnberg nach Penalty-Schießen starteten die Adler zunächst noch etwas verhalten in die Partie. Zwar durfte das Team von Headcoach Bill Steward nach rund zwei Minuten erstmals mit einem Mann mehr auf dem Eis ran, doch das Überzahlspiel war eher zahnlos, so dass die Eisbären die frühe erste Strafe unbeschadet überstehen konnten. Mannheim schien aber zunehmend besser ins Spiel zu finden und baute mehr und mehr Druck auf. Acht Minuten war die Partie alt, als David Wolf die Fans das erste Mal jubeln ließ und eiskalt zum 1:0 einnetzte (8.). Berlin hatte über James Sheppard den direkten Ausgleich auf der Kelle, doch Dennis Endras war zur Stelle. Beide Teams erarbeiteten sich in der Folge zwar immer wieder gute Einschussmöglichkeiten, doch die starke Goalisleistung auf beiden Seiten verhinderte weitere Tore, so dass es mit der knappen Mannheimer Führung in die erste Drittelpause ging.
War das erste Drittel noch vergleichsweise unspektakulär, so sollte der Mittelabschnitt so richtig zünden und Lust auf mehr machen. Erst machten die Adler bei angezeigter Strafe über Ryan MacMurchy und Chad Kolarik richtig Druck auf das Tor von Petri Vehanen, ehe Luke Adam kurz darauf in eigener Überzahl per Schlagschuss auf 2:0 erhöhte (24.). Knapp fünf Minuten später versuchten sich Marcus Kink und Marcel Goc mit einem Bauerntrick, umkurvten das Berliner Tor und legten ab auf Christoph Ullmann. Der bedankte sich und musste die Scheibe aus kürzester Distanz nur noch zum 3:0 einschieben (29.). Den Eisbären konnte das nicht schmecken und sie spielten nun mit zunehmend mehr Wut im Bauch und drängte auf den Anschlusstreffer. Und der gelang: Mark Olver nutzte das Zuspiel von Michael Dupont und Jamison Macqueen um auf 3:1 zu verkürzen (32.).
Danach geriet der Spielstand eher in den Hintergrund, denn nun sollten eher die Fäuste fliegen. Erst hatten Luke Adam und Ex-Adler Martin Buchwieser Redebedarf, ehe kurz darauf die Strafbank richtig voll wurde. Nachdem Berlins Nicholas Petersen Matthias Plachta den Schläger von hinten in die Knie gerammt hatte, fackelte David Wolf nicht lange und schnappte sich den Übeltäter. Danach galt es für die Unparteiischen erstmal die Gemüter abzukühlen und die Strafen mehr oder weniger gerecht zu verteilen.
Das geriet zu einem längeren Unterfangen, doch den Adlern war es egal. Kaum wurde das Spiel fortgesetzt, fand Devin Setoguchi auf seine Weise die passende Antwort und stellte mit seinem Treffer zum 4:1 den alten Abstand und die Hausordnung wieder her (37.). Um ein Haar hätte Verteidiger Denis Reul sogar noch das 5:1 nachgelegt, doch er vergab knapp wie kurz darauf Eisbär Marcel Noebels, der nur das Mannheimer Gehäuse traf. Danach galt es kurz durchzuschnaufen. Ryan MacMurchy schien die Pause genutzt zu haben und ließ direkt nach Wiederbeginn nichts anbrennen. Gerade einmal 16 Sekunden war das letzte Drittel alt, da musste Petri Vehanen im Berliner Tor schon wieder hinter sich greifen - 5:1 für die Quadratestädter (41.). Als dann rund fünf Minuten später Andrew Desjardins das 6:1 nachlegte (46.) hatte der Finne genug und beendete seinen Arbeitstag. Seinen Platz zwischen den Pfosten nahm Marvin Cüpper ein. Der hatte in der Folge dann immerhin das Glück, kein weiteres Tor zu kassieren.
Auf der Gegenseite passierte das zwar Dennis Endras, der sich Nicholas Petersen geschlagen geben musste (58.), doch beim Stand von 6:2 zwei Minuten vor Schluss ließ sich das verschmerzen. Den Zuschauern auf den Rängen ging es ähnlich, der dritte Heimsieg in Folge dürfte wohl Balsam auf der in letzter Zeit arg geschundenen Fanseele sein. Mit dem sensationellen Heimsieg im Rücken erwarten die Adler bereits am kommenden Dienstag die Straubing Tigers SAP-Arena, 16. Januar 2018, 19.30 Uhr), ehe es am Freitag nach Krefeld geht (19. Januar 2018, 19.30 Uhr).
Spiel vom 14. Januar 2018
Adler Mannheim - Eisbären Berlin (1:0|3:1|2:1)
Tore:
1:0 | 8.| David Wolf (Matthias Plachta, Andrew Desjardins)
2:0 |24.| Luke Adam (Chad Kolarik, Ryan MacMurchy)
3:0 |29.| Christoph Ullmann (Marcus Kink, Marcel Goc)
3:1 |32.| Mark Olver (Michael Dupont, Jamison Macqueen)
4:1 |37.| Devin Setoguchi (Andrew Desjardins, Carlo Colaiacovo)
5:1 |41.| Ryan MacMurchy (Phil Hungerecker)
6:1 |46.| Andrew Desjardins (Devin Setoguchi, Mark Stuart)
6:2 |58.| Nicholas Petersen (Frank Hördler, Kai Wissmann)
Zuschauer:
12.905

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat bei den Schwenninger Wild Wings mit 2:1 (1:1|1:0|0:0) gewonnen. Vor 4.610 Zuschauern sicherten dem amtierenden Deutschen Meister eine starke Defensivleistung und Tore von Jason Jaffray und Patrick Hager die drei Punkte. Die Red Bulls zogen durch den Erfolg in der Tabelle an den Thomas Sabo Ice Tigers vorbei (1:2 gegen Augsburg). Am kommenden Sonntag gehen die Münchner mit zwei Punkten Vorsprung auf den bayerischen Rivalen in das direkte Duell.

(Foto: EHC Red Bull München)
Es ging von Beginn an hoch her in Schwenningen. In der dritten Minute verzog Wild-Wings-Stürmer Istvan Bartalis frei vor dem Münchner Tor. Die Red Bulls machten es im ersten Powerplay des Spiels besser: Nach einem Querpass von Keith Aucoin schoss Jason Jaffray das 1:0 für die Gäste (4.). Beide Teams hatten danach gute Offensivaktionen. Anthony Rech verpasste den schnellen Ausgleich (6.), Frank Mauer auf der Gegenseite das 2:0 (12.). Eine Minute vor Ende des umkämpften ersten Drittels erzielte Damien Fleury das 1:1.
Im Mittelabschnitt waren etwas mehr als zwei Minuten gespielt, als Patrick Hager, der sein 600. DEL-Spiel absolvierte, die Red Bulls nach einem Schuss von Jon Matsumoto erneut in Führung brachte (23.). Beide Teams lieferten sich in der Folge ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Hausherren nah am Ausgleich waren. Die beste Chance der Wild Wings vergab Markus Poukkala, der in der 30. Minute den Pfosten traf – auch, weil er von Brooks Macek entscheidend gestört wurde.
Im Schlussdrittel bauten die Red Bulls ihr Spiel auf einer kompakten Defensive auf, die keine gefährlichen Schüsse auf das Tor von Danny aus den Birken zuließ. Brooks Macek hatte in der 51. Minute per Konter die Chance auf die Vorentscheidung, SERC-Torhüter Dustin Strahlmeier war aber zur Stelle. Es blieb spannend. In der Schlussphase rückte Münchens Schlussmann aus den Birken in den Mittelpunkt. Er parierte unter anderem gegen Andree Hult (58.) und sicherte so den Bayern den Sieg – und die Tabellenführung.
Yannic Seidenberg
„Wir wussten, dass wir von der ersten bis zur letzten Minute alles geben müssen. Unser Ziel ist, den Gegner unter Druck zu setzen und uns nicht zu weit in die eigene Zone drängen zu lassen. Das ist uns heute gut gelungen.“
Endergebnis
Schwenninger Wild Wings gegen EHC Red Bull München 1:2 (1:1|0:1|0:0)
Tore
0:1 | 03:35 | Jason Jaffray
1:1 | 18:34 | Damien Fleury
1:2 | 22:19 | Patrick Hager
Zuschauer
4.610

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(DEL/Iserlohn) PM Auch im vierten Anlauf war für die Iserlohn Roosters gegen die Düsseldorfer EG nichts zu holen. Wie schon in den drei Begegnungen zuvor verließen die Rheinländer verdient als Sieger das Eis. Das Team von Trainer Rob Daum zog diesmal mit 2:5 den Kürzeren.

(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)
Vor der Partie wurde Sasa Martinovic für sein 500. DEL-Spiel geehrt und im Anschluss wurde noch durch einen der Hauptsponsoren, der Märkischen Bank eG bekanntgegeben, dass Stürmer Jake Weidner seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bei den Sauerländern verlängert hat.
Das Spiel nahm von Beginn an ordentlich Fahrt auf. Nach 90 Sekunden hätte Down beinahe Bakala mit einem angetäuschten Bauertrick düpiert, aber sein Rückpass vor das Tor fand keinen Abnehmer. Im direkten Gegenzug hatte Sebastian Dahm Glück, dass ein Schuss von der blauen Linie so vor dem Tor abgefälscht wurde, dass er den Kasten letztendlich knapp verfehlte. Es entwickelte sich eine schnelle und kämpferisch betonte Begegnung, in der Huß nach einem Missverständnis plötzlich von der rechten Seile alleine auf Dahm zusteuerte, doch der Iserlohner Schlussmann wartete lang genug und konnte den Rückstand mit einer tollen Parade verhindern (7.). Doch auch die Roosters hatten ihre Möglichkeiten. Florek bediente Friedrich und der hatte das offene Tor vor sich, verzog aber seinen Schuss über das Gehäuse (13.). Auch schöne Kombinationen bekamen die knapp 5.000 Zuschauer in der ausverkauften Eissporthalle am Seilersee zu sehen. Eine der schönsten hätte Combs beinahe zur Führung genutzt, doch sein Abschluss landete an der Maske von Daniel Bakala (16.). Somit blieb ein unterhaltsames Drittel nach 20 Minuten torlos.
Den besseren Start in den Mittelabschnitt erwischten die Düsseldorfer. Wie aus dem Nichts schoss Lewandowski die Scheibe von der Bande der rechten Seite in Richtung Tor und die flog an Freund und Feind durch eine kleine Lücke in die kurze Ecke ins Netz (27.). Dahm war dabei die Sicht versperrt. Die Roosters zeigten sich aber keineswegs beeindruckt. Erst scheiterte noch Friedrich frei vor Bakala am Schoner des Goalies, aber nur kurze Zeit später klingelte es auch im Gästegehäuse. Blank nahm aus dem Bullykreis Maß und traf in die rechte Ecke (29.). In Überzahl wollten jetzt die Hausherren das Spiel komplett drehen, doch statt selbst zu treffen, konterten zwei Düsseldorfer gegen einen Iserlohner Abwehrspieler und obwohl Strodel der Puck ein wenig versprang, rutschte das Spielgerät Sebastian Dahm durch die Beine (32.). Den Sauerländern merkte man den Ärger über den Gegentreffer deutlich an, doch statt mit kühlem Kopf weiter zu agieren, warfen die Roosters in den Restsekunden der Überzahl alles nach vorne und kassierten dabei den nächsten Konter. Drei Düsseldorfer spielten gegen zwei Iserlohner die Situation clever aus, so dass der freistehende Lewandowski den Puck unter die Latte ins Tor schlenzen konnte (34.). Die DEG nutzte die taktischen Fehler der Gastgeber gnadenlos aus.
Auch im letzten Drittel taten sich die Iserlohner schwer, sich klare Tormöglichkeiten heraus zu spielen. Düsseldorf wirkte in den Zweikämpfen stärker und robuster, die Sauerländer hatten Probleme, sich im Duell Eins gegen Eins durchzusetzen. So dauerte es auch bis zur 48. Minute, ehe Fischer nachrückte und mit seinem Schuss an Bakala scheiterte. Den Gästen fiel das Tore schießen an diesem Abend deutlich leichter. Picard brachte den Puck von der blauen Linie einfach mal in Richtung Tor und Bordson fälschte den Puck unhaltbar für Dahm zum 4:1 ab (52.). Das war mehr als eine Vorentscheidung. Bei den Gastgebern fehlte jetzt der Glaube, diese Partie noch einmal drehen zu können. Zwar konnte Combs in der 60. Minute noch einmal verkürzen, doch die DEG hatte an diesem Abend das letzte Wort. 13 Sekunden vor dem Ende schob Machacek den Puck in das leere Tor zum 2:5 Endstand.
Statistik:
Roosters: Dahm – Larsson, Eklund; Bonsaksen, Schmidt; Fischer, Martinovic – Weidner, Friedrich, Florek; Down, Brown, Combs; Jaspers, Costello, Caporusso; Shevyrin, Blank, Salmonsson
DEG: Bakala – Picard, Nowak; Haase, Marshall; Ebner, Burlon; Huß – Barta, Kammerer, Machacek; Weiß, Boyce, Lewandowski; Bordson, Dimitriev, Henrion; Laub, L. Niederberger, Strodel
Schiedsrichter: Melia (Neuss), Piechaczek (Landsberg)
Tore: 0:1 (26:33) Lewandowski (Marshall, Haase), 1:1 (28:13) Blank (Schmidt, Salmonsson), 1:2 (31:54) Strodel (Weiß, Marshall/4-5), 1:3 (33:20) Lewandowski (Dimitriev, Haase), 1:4 (51:56) Bordson (Picard, Nowak), 2:4 (59:05) Combs (Fischer, Costello), 2:5 (59:43) Machacek (5-6)
Strafen: Roosters 4 – DEG 4
Zuschauer: 4967 (ausverkauft)

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(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Sieben Niederlagen in Serie und nun der dritte Sieg in Folge, so schnell kann es gehen und Bremerhaven ist nun wieder voll im Rennen um die Playoff Plätze. Die Erste Sturmreihe der Fischtowner an allen Toren beteiligt im Derby.
(Foto: Eishockey-Online.com/Archiv)
Ausverkaufte Eisarena, Super Stimmung, es ist Nordderby in Fischtown, die Grizzlys aus Wolfsburg sind zu Gast in Bremerhaven. Im ersten Drittel sahen wir ein ausgeglichenes Spiel, Bremerhaven sehr bemüht den Puck zu halten, doch Wolfsburg enorm Laufstark. In der dritten Minute dann der schnelle Führungstreffer für die Grizzlys, Fabio Pfohl wurde sträflich freigelassen vor dem Tor der Pinguins und hatte keine Mühe den Puck im Tor von Tomas Pöpperle unterzubringen. Bremerhaven hatte aber auch einige gute Chancen, Jan Urbas und Cory Quirk scheiterten allerdings am Ex-Bremerhavener Jerry Kuhn im Tor der Grizzlys. Die Wolfsburger gingen somit verdient mit einer 1:0 Führung in die Drittelpause.
Im Mitteldrittel bestimmten dann immer mehr die Fischtown Pinguins das Spiel, Wolfsburg wartete ab und lies Bremerhaven kommen, diese stellten sich immer besser auf das Spiel der Grizzlys ein. Jerry Kuhn stand jetzt immer wieder im Mittelpunkt und das mit Riesenparaden, eine davon gegen Kris Newbury, wie er diesen Puck noch gehalten hat, bleibt das Geheimnis vom Wolfsburger Goalie. In der 29 Minute war es dann aber der Capitän der Bremerhavener, Mike Moore mit einem harten Schuss und Björn Krupp fälschte die Scheibe unglücklich ins eigene Tor ab und lies somit seinem Goalie keine Chance. Das 1:1 beflügelte Bremerhaven und sie übernahmen die Kontrolle über das Spiel, Mike Hoeffel nochmal mit einer Chance, aber wieder dieser Jerry Kuhn. Mit dem 1:1 nach dem Mitteldrittel musste nun Wolfsburg zufrieden sein, sie hatten sich das Spiel aus der Hand nehmen lassen.
Bremerhaven kam mit viel Power aus der Kabine und setzten die Grizzlys mächtig unter Druck, die Wolfsburger bekamen die erste Sturmreihe der Pinguins nicht in den Griff. Jan Urbas trieb seine Sturmreihe nach vorne und machte eins seiner besten Spiele für Bremerhaven. Jerry Kuhn stand immer mehr im Mittelpunkt, doch auch er hatte gegen diesen Jan Urbas in der 47 Minute keine Chance, ein Schuss aus spitzem Winkel überraschte den Wolfsburger Goalie und es stand 2:1 für die Pinguins. Bremerhaven kontrollierte nun das Spiel nun nach belieben, von Wolfsburg kam in dieser Phase einfach zu wenig. Wieder die erste Reihe der Fischtown Pinguins auf dem Eis und Jan Urbas auf Chad Nehring und dieser mit einem tollen Pass auf Kris Newbury, der dann keine Probleme hatte den Puck ins Tor zu schieben. Die Grizzlys versuchten dann nochmal das Spiel zu drehen, aber Bremerhaven immer wieder gefährlich mit Konter, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen.
Ein verdienter Derbysieg der Fischtown Pinguins Bremerhaven gegen die Grizzlys Wolfsburg und ein ganz wichtiger dazu im Rennen um die Play-Off Plätze. Jan Urbas wurde von den Fans zum besten Spieler des Spiel gewählt und durfte das Uffta anstimmen.
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Grizzlys Wolfsburg 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)
Tore:
0:1 (02:11) Fabion Pfohl (Alexander Weiß, Robert Bina)
1:1 (28:26) Mike Moore (Jan Urbas)
2:1 (46:35) Jan Urbas (Chris Rumble, Kevin Lavallee)
3:1 (52:13) Kris Newbury (Chad Nehring, Jan Urbas)
Strafzeiten: Fischtown Pinguins 8 Minuten - Grizzlys Wolfsburg 4 Minuten
Zuschauer: 4.647 (ausverkauft)

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(DEL/Ingolstadt) PM Rauschender Abend für den ERC Ingolstadt: Doug Sheddens Mannschaft bezwang den Tabellendritten Eisbären Berlin mit 5:0. Am Ende tanzten John Laliberte & Co. vor den 4072 Zuschauern den Eis-Sirtaki.

(Foto: Jürgen Meyer / eishockey-online.com)
Erstes Drittel
Beide Teams starteten schwungvoll in die Partie. Der ERC, bei dem Joachim Ramoser nach der Reha erstmals auflief, ließ zweimal die Führung aus: David Elsner auf schönes Greilinger-Zuspiel vor dem Tor (2.) und Jacob Berglund im Slot nach einem harten Braun-Schuss (4.) verpassten. In der 5. Minute kam Daniel Fischbuch aus dem Zentrum zu einem gefährlichen Schuss. Vom Schoner des ERC-Torwarts Timo Pielmeier kam die Scheibe über Greg Mauldin zu Darin Olver, der zum Konter loszog und mit der Rückhand Kael Mouillierat bediente. Der Stürmer, der nach einer Partie Pause ins Aufgebot zurückgekehrt war, netzte ein – 1:0. „Wir haben die Tore zur richtigen Zeit geschossen“, meinte Shedden. „Ich mochte das erste Drittel nicht so, Timo Pielmeier war da der Unterschied.“
Der Tabellendritte aus Berlin machte in den ersten 20 Minuten eine gute Auswärtspartie. Gerade die Berliner Topreihe Backman/Sheppard/Petersen sorgte mehrmals für Betrieb aufs ERC-Tor. Torwart Pielmeier parierte zweimal glänzend, nämlich gegen Marcel Noebels‘ Bauerntrick (11.) und Louis-Marc Aubrys Abschluss eines Gegenkonters (17.).
Zweites Drittel
Der ERC begann den zweiten Abschnitt mit einer Doppelchance in einer 4-4-Situation. Matt Pelechs Schuss und Brett Olsons Einlegerversuch parierte Vehanen gerade noch (22.). In einem Powerplay gelang dann Darin Olver das 2:0, von halbrechts schoss er ein (29.). Berlin? Hätte beinahe verkürzt, als Aubry die Latte traf (30.).
Danach kam kräftig Härte ins Spiel und Akteure immer wieder mit den Fäusten aneinander. Zweimal ließen die Unparteiischen laufen: Matt Pelech brachte zuerst Danny Richmond zu Boden (34.) – und die Panther kamen im Anschluss zum 3:0. John Laliberte schloss nach schönem Puckhandling von rechts ins lange Eck ab (34.). Der ERC hatte danach Großchancen auf den nächsten Treffer, der fleißige Kael Mouillierat ließ zweimal aus bester Lage aus. Unmittelbar danach räumte ihn Jonas Müller mit einem unerwartbaren Check an der Blauen Linie ab. Darin Olver, ansonsten der Mann fürs Feine, boxte sich dann mit dem Berliner, der dann mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine geschickt wurde.
Drittes Drittel
Wie schon im zweiten Abschnitt waren die Panther überlegen. Immer wieder beschäftigte Ingolstadt den eingewechselten Torwart Marvin Cüpper, der bei Brett Olsons Pfostenschuss auch noch Unterstützung des Gestänges bekam. Auch auf der Gegenseite klang das Metall, als zehn Minuten vor Ende Blake Parlett ebenfalls den Pfosten traf. Der ERC agierte clever und legte noch zwei weitere Tore nach: Thomas Greilinger (55.) und Brett Olson (58.) erhöhten auf 5:0. Es war der Endstand – und der starke Pielmeier feierte seinen bereits sechsten Shutout der Saison. Shedden: "
NÄCHSTE SPIELE:
Der ERC tritt am Sonntag bei Tabellennachbar Düsseldorfer EG an (14 Uhr, live bei Telekom Sport). Das nächste Heimspiel steigt am kommenden Freitag um 19.30 Uhr. Gegner dann sind die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven.

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(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Die THOMAS SABO Ice Tigers haben zum ersten Mal seit fünf Wochen ein Spiel ohne Punktgewinn bestritten. Die Sturmreihen von Rob Wilson scheiterten am fabelhaften Torhüter im Tor der Panther Olivier Roy. Sein Gegenüber Niklas Treutle hingegen wurde von Brady Lamb und Jaroslav Hafenrichter überwunden. Die Augsburger Panther sicherten sich damit drei unbezahlbar wichtige Punkte im finalen Kampf um die PlayOff - Ränge.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Zähne zeigen mussten beide Akteure des am meisten ausgetragenen Derbys in den vergangenen zwei Saisons. Die THOMAS SABO Ice Tigers wollten die Tabellenführung verteidigen. Die Augsburger Panther dem ersten Play Off Rang näher kommen. Der Heimmannschaft fehlte der Verteidiger Milan Jurčina. Dafür konnte Headcoach Rob Wilson auf Brett Festerling und Stürmer Brandon Segal zählen. Bei den Gästen hütete Olivier Roy die Pfosten, bei den IceTigers erhielt Niklas Treutle den Vortritt vor Andreas Jenike.
Die Partie war von Beginn an von Fehlern und unkonzentrierten Aktionen der Nürnberger gezeichnet. Besonders auffällig war das Power Play der Franken. In keiner der drei Möglichkeiten wurden die Sturmreihen von Rob Wilson (Headcoach, THOMAS SABO Ice Tigers) wirklich gefährlich. In Führung kam die Heimmannschaft aber trotzdem: Brandon Segal zog nach Zuspiel von Philippe Dupuis ohne Vorbereitung ab und überraschte Roy in einem ungünstigen / günstigen Moment. Die Scheibe rutschte dem Augsburger Goalie durch die Schoner (1:0). Viel mehr gelang den IceTigers im ersten Abschnitt nicht, dafür präsentierten die Augsburger Panther das momentan erneut beste Überzahlspiel der Deutschen Eishockey Liga und glichen kurz vor Schluss des ersten Drittels aus. Publikumsliebling Brady Lamb näherte sich dem Tor an und wartete auf das passende Zuspiel. Das kam wenige Augenblicke später von Drew LeBlanc, der pefekt vorlegte. Niklas Treutle konnte nichts machen, der Schuss war unhaltbar (1:1).
Dafür konnte sich Treutle im Mittelabschnitt auszeichnen und beweisen, dass er nicht nur statistisch gesehen der beste Torhüter der Liga ist. David Stieler, Brady Lamb und Mark Cundari scheiterten jeweils an hervorragenden Paraden des Nürnberger Torhüters, der sich den Applaus der fast 6500 Zuschauer redlich verdient hatte. Insgesamt durfte Niklas Treutle im gesamten Spiel 37 Saves hinlegen. Sein Gegenüber, der ebenfalls zu den besten Spielern des Duells zählte, glänzte satte 32 Mal. Seine Vordermänner klärten dabei weit mehr als vierzig Schüsse durch Blocks und Abpraller. Die IceTigers versuchten es mit erstaunlichen 74 Schüssen, verwandelten aber nur ein einziges Tor.
Und das obwohl das dritte Drittel in den ersten zehn Minuten ausnahmslos den Nürnbergern gehörte, die es aber mehrmals verpassten, das entscheidende Tor zu machen und in Führung zu gehen. So mussten Yasin Ehliz, Oliver Mebus, Leonhard Pföderl, Patrick Reimer und John Mitchell den Kürzeren ziehen, ehe es die Panther besser machten. Erneut war es ein unhaltbarer Schuss. Diesmal aus dem Handgelenk von Jaroslav Hafenrichter, der mit viel Geschwindigkeit vors Tor kam. Die Gäste führten damit sechs Minuten vor Schluss mit 1:2. Die finalen sechs Minuten überstand der AEV zusammen mit Olivier Roy schadlos und das obwohl die IceTigers immer wieder versuchten, auszugleichen. Dane Fox und John Mitchell vergaben aber die letzten Chancen in der letzten Spielminute. Die Augsburger Panther feierten einen 1:2 Sieg gegen die THOMAS SABO Ice Tigers.
In der Facebook - Community der Panther wurde Torhüter Olivier Roy als "bombastischer Kerl" und "neue Wand" bezeichnet. Noch viel wichtiger für die Schwaben ist aber der Fakt, dass der erste Play Off Rang nur noch vier Punkte entfernt ist. Das kann sich bereits am Sonntagabend positiver anhören. Die Augsburger Panther empfangen im Curt - Frenzel Stadion die Kölner Haie, während die THOMAS SABO Ice Tigers beim EHC Red Bull München im direkten Duell um den ersten Tabellenplatz gastieren.

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(DEB) Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr zweites Relegationsspiel bei der 2018 IIHF U18 Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Dmitrov (Russland) mit 0:3 (0:1; 0:2; 0:0) gegen die Schweiz verloren und steigt damit nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr wieder in die Division IA ab.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Bereits innerhalb der ersten Spielminuten hatten beide Mannschaften die Chance in Führung zu gehen. Das deutsche Team gab bis zu diesem Zeitpunkt mehr Schüsse auf das schweizer Tor ab. Den ersten Treffer des Spiels brachten dann aber erneut die Schweizerinnen auf die Anzeigetafel. Lisa Rüedi stocherte die Scheibe in der 10.Minute aus einem Gewühl heraus zum 0:1 ins deutsche Tor. Die deutsche Mannschaft leistete im Anschluss gute Defensivarbeit, sodass alle schnellen Gegenstöße der Eidgenossinnen vereitelt werden konnten. Auf der anderen Seite versuchten die Stürmerinnen in den schwarz-rot-goldenen Trikots eigene Angriffe auf das gegnerische Tor zu bringen. Diese blieben aber meist in der Verteidigung hängen, sodass es mit einem knappen Rückstand für Deutschland in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel begann mit einer starken Defensivleistung der DEB-Auswahl. Gleich mehrmals blockten deutsche Stürmerinnen die Schüsse von der blauen Linie. Als dann in der 23.Minute eine deutsche Spielerin auf die Strafbank musste, schlugen die Schweizerinnen in Person von Rahel Enzler zum 0:2 zu. Ein abgefälschter Querschläger von Lisa Rüedi knapp sechs Minuten vor der zweiten Pause ließ die Gegenüber auf 0:3 davonziehen.
Im Schlussabschnitt versuchte die DEB-Auswahl alles, um Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. In der 44.Spielminute setzte Luisa Kaiser einen Schuss aus dem Slot nur knapp am Tor vorbei. Zwei kurz aufeinander folgende deutsche Strafen in der 48. und 53.Minute nahmen dann wieder etwas den Wind aus den Angriffsbemühungen. Fünf Minuten vor Schluss nahm Trainer Tommy Kettner seine Torhüterin zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis.
Knapp drei Minuten vor Schluss dann die große Chance auf den Anschlusstreffer. Die Schweiz erhielt eine Strafe, sechs deutschen standen nun vier schweizer Feldspielerinnen gegenüber. Doch das Tor schien wie vernagelt. Und so endete das Spiel mit einer 0:3-Niederlage und dem direkten Wiederabstieg für das deutsche Team.
Tommy Kettner, Bundestrainer U18 Frauen-Nationalmannschaft: „Freud und Leid liegen im Sport leider nah beieinander. Die Mädels haben eine überragende Vorrunde gespielt. Dass die Relegation jetzt so endet, ist sehr bitter. Die Mannschaft hat sich heute nichts vorzuwerfen. Sie hat gezeigt, dass sie mit den Mannschaften aus der Top Division mitspielen kann. Wir müssen diese positiven Erfahrungen jetzt für die nächste Saison mitnehmen und dann wieder von neuem beginnen.“
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(DEL/Köln) (ST) Am vergangenen Donnerstag erwarteten 8.634 Zuschauer in der LANXESS arena das kleine rheinische Derby, Kölner Haie gegen Krefeld Pinguine. Es war das letzte Derby der Saison für beide. Den knappen Sieg von 2:3 nach Penaltyschießen nahmen die Pinguine mit zurück nach Krefeld. Damit bleibt nur ein Punkt in Köln.

( Foto: Ingo Winkelmann )
Vergangenen Sonntag mussten die Kölner eine bittere Niederlage von 3:0 gegen den Konkurrenten Wolfsburg einstecken. Die Haie verbrachten zu viel Zeit auf der Strafbank und gaben so den Grizzlys die Möglichkeit in Überzahl Ergebnisse zu erzielen. Hingegen selbst waren die Haie nicht effizient in der Torausbeute, kein einziges Tor gelang. Besonders bitter war es in Hinblick auf das Spiel zuvor am Freitag gegen die Mannheimer Adler, das die Kölner klar für sich mit 5:0 entscheiden konnten. Es offenbarten sich weiterhin Schwankungen in der Leistung der Mannschaft. Die Hauptrunde ist nun fast beendet und es fehlt bei den Kölner Spielern immer noch an Konstanz, daran änderte der neue Trainer Peter Draisaitl bisher noch nichts.
Nun sollten zumindest gegen Krefeld die Wogen wieder geglättet werden und drei Punkte her. Das gelang nicht, ein Punkt blieb in Köln. Vor allem in Hinblick auf die Tabellenplatzierung zählt nun jeder Punkt, die Haie wollten den Anschluss an die ersten Plätze nicht verlieren. Für den KEV geht es nun aber auch um viel, sie könnten es noch schaffen, die Pre-Playoffs zu erreichen, auch wenn dies ein schwieriges Unterfangen wird. Krefeld steht auf Platz 13 und zu Platz 10 fehlen sieben Punkte. Dass die Pinguine nicht zu unterschätzen sind, zeigten sie zum Beispiel am vergangenen Sonntag gegen die Wild Wings, sie gewannen 4:0. Trainer Draisaitl erklärte vorab: "Krefeld ist in der Offensive und im Powerplay immer gefährlich".
Am Mittwoch wurde noch bekannt, dass Nick Latta, der seit 2014 bei den Haien unter Vertrag stand, den KEC verlässt. Latta bat den Verein seinen Kontrakt zu lösen. Natürlich heizte das auch die Gerüchteküche an, denn es wird gemunkelt, dass der junge Spieler nach der Saison nach Wolfsburg wechselt. Doch sowohl der Verein als auch Latta einigten sich zu Stillschweigen über weitere Details. Latta war zuletzt unglücklich über seine wenige Eiszeit, daher entschied er sich den KEC vorzeitig zu verlassen. Seitens des KEC wurde darüber Enttäuschung geäußert.
Blair Jones spielte aufgrund einer Sperrung nach einer Disziplinarstrafe in Wolfsburg nicht mit. Zudem mussten Goalie Justin Peters, Verteidiger Pascal Zerressen und Stürmer Jean-Francois Boucher auf der Tribüne als "healthy scratch" Platz nehmen. Peter Draisaitl nahm Dylan Wruck wieder ins Line-up auf.
In den ersten 15 Minuten des Spiels war es in der Arena ruhig. Alle Fanclubs hatten zuvor die Fans aufgerufen aus Protest gegen die von der Telekom angesetzten Spielzeiten, besonders gegen Donnerstagsspiele, die Stimmung gleich null zu setzen. Sieht man sich die Besucherzahlen des gestrigen Spiels an, wird es verständlich. Die Spielhallen sind an Wochenenden doch gefüllter, was auch für die einzelnen Vereine sehr wichtig ist.
Das erste Drittel begann recht zügig und erfolgreich für Köln. 19,26 stand auf der Uhr als das erste Tor für die Haie fiel. Nico Krämmer konnte erfolgreich nach Vorlage von Shawn Lalonde einnetzen. In der 15 Minute setze die Stimmung wieder ein, das machte einen enormen Unterschied. Köln war spielführend, doch gefährliche weitere Chancen blieben aus. So blieb es beim 1:0.
Im Mittelabschnitt kam Krefeld besser ins Spiel und machte einige Male Druck. Schließlich gelang den Pinguinen in der 39. Minute der Ausgleich durch Dragan Umicevic, 1:1. Doch das Spiel wirkte über einige Strecken verfahren.
Zum Ende im letzten Drittel gelang den Haien die erneute Führung. Shawn Lalonde konnte im Powerplay der Haie in der 48. Minute das Tor machen. Krefeld setzte nun alles daran noch auszugleichen, sie ersetzten Dimitri Pätzold im Tor durch einen sechsten Feldspieler und erhöhten den Druck. 41,2 Sekunden vor Ende gelang Krefeld durch Markus Nordland dann auch der Ausgleich, 2:2. Köln gab nochmal alles und es schien als könnten die Haie doch noch gewinnen, denn der Puck landete im Tor, doch nach dem Videobeweis war dies leider zu spät und der Puck überquerte die Linie kurz nach der Schlusssirene. So ging es dann mit 2:2 in die Verlängerung.
Auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung, es ging ins Penaltyschiessen. Beide Torhüter sind in ihrer Leistung gut. Welcher Schütze sollte es schaffen den gegnerischen Torhüter zu überwinden? Die Entscheidung fiel auf Krefeld. Sowohl Justin Feser als auch Marcel Müller trafen für den KEV. Auf Seiten des KEC verfehlten Christian Erhoff und Bill Thomas. Zwei Punkte gehen somit nach Krefeld.
Insgesamt war es ein etwas mühseliges Spiel. Es war kein aggressives und hartes Spiel. Emotion fehlte. Beide Mannschaften taten sich schwer und kamen nicht so in die Gänge. Köln war streckenweise die stärkere Mannschaft, konnte aber in der Offensive nicht effizient genug sein. Beide Teams hatten ihre Momente, aber dabei blieb es. Lediglich im letzten Drittel kam noch einmal etwas Dampf in die Partie und Krefeld konnte kurz vor Ende noch ausgleichen, so dass es in die Verlängerung und ins Penaltyschießen ging. Hier konnten die Kölner Pätzold nicht überwinden. Mit einiger Konzentration und Gas, hätte Köln sicherlich am Ende drei Punkte behalten können. Am Ende ließen sie sich doch von Krefeld unter Druck setzen.
Peter Draisaitl erklärte nach der Partie: „Wir haben uns heute sehr schwer getan und trotzdem einen Weg gefunden, bis kurz vor Schluss in Führung zu gehen. Diesen letzten Schuss müssen wir dann aber einfach verhindern. Insgesamt hat uns heute das Durchsetzungsvermögen gefehlt. Das war zu wenig.“ (Quelle: www.haie.de)
Am Sonntag geht es für die Kölner Haie dann erstmal nach Bayern zu den Augsburger Panthern bevor es am kommenden Donnerstag vor heimischer Kulisse gegen die Schwenninger Wild Wings geht.
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben Torhüter Mirko Pantkowski mit einer Förderlizenz ausgestattet. Mit dieser Personalie reagieren die Adler auf die längerfristige Verletzung von Florian Proske.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Mirko Pantkowski erhält von den Adlern eine Förderlizenz bis zum Ende der Saison. Damit ist der 19 Jahre alte Torhüter ab sofort für die Adler und Kooperationspartner Kassel in der DEL2 spielberechtigt. Notwendig wurde dieser Schritt, da sich der dritte Torhüter, Florian Proske, Anfang des Jahres bei Kooperationspartner Frankfurt eine Adduktorenverletzung zuzog und vermutlich bis Anfang März ausfallen wird.
Pantkowski durchlief zunächst die Nachwuchsabteilungen seines Heimatvereins in Kassel. Zur Saison 2014/15 wechselte der 1,83 Meter große und 75 Kilo schwere Linksfänger zu den Jungadlern. In der vergangenen Spielzeit gehörte Pantkowski bereits zum Kader der Adler, bestritt seine ersten DEL-Einsätze, ging aber zumeist für die Huskies und den Oberliga-Nord-Club Hannover Indians aufs Eis.
In der aktuellen Saison stand der deutsche U20-Nationaltorhüter bislang in Kassel unter Vertrag, ebenfalls ausgestattet mit einem Zweitspielrecht für Hannover. Dieses erlischt nun mit der Verpflichtung durch die Adler. Bislang kommt Pantkowski in dieser Spielzeit auf 18 DEL2-Einsätze bei einer Fangquote von 92,9 Prozent und einem Gegentoreschnitt von 2,41. Pantkowski wird im Falle einer Verletzung von Dennis Endras oder Chet Pickard nach Mannheim berufen.

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(DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) veröffentlicht den vorläufigen Spielplan für die Meisterschaftsrunde der Oberliga Süd 2017/18.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Für die Meisterschaftsrunde der Oberliga Süd in der Saison 2017/18 konnten sich die bestplatzierten sieben Teams vor Ende der letzten beiden Hauptrundenspieltage frühzeitig qualifizieren. Dies sind die Starbulls Rosenheim, der Deggendorfer SC, die Selber Wölfe, der EV Landshut, der EC Peiting, der ERC Bulls Sonthofen und die Eisbären Regensburg. Den letzten freien Platz der Meisterrunde machen am kommenden Wochenende die Blue Devils Weiden und der EV Lindau Islanders im Fernduell untereinander aus. Sobald diese Entscheidung gefallen ist, wird der finale Spielplan herausgegeben.
Die Platzierten neun bis zwölf der Hauptrunde treffen in der Verzahnungsrunde auf die acht bestplatzierten Mannschaften der Bayernliga und spielen dort um den Verbleib in der Oberliga Süd für die Saison 2018/19.
Oberliga-Süd Meisterrunde Saison 2017/2018 - vorläufiger Spielplan
Spieltag Datum Heim Gast
1 19.01.18 ERC Bulls Sonthofen - Selber Wölfe
1 19.01.18 Deggendorfer SC - EV Landshut
1 19.01.18 EC Peiting Eisbären - Regensburg
1 19.01.18 Starbulls Rosenheim - Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders
2 21.01.18 Eisbären Regensburg - Deggendorfer SC
2 21.01.18 Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders - ERC Bulls Sonthofen
2 21.01.18 Selber Wölfe - Starbulls Rosenheim
2 21.01.18 EV Landshut - EC Peiting
3 26.01.18 ERC Bulls Sonthofen - EC Peiting
3 26.01.18 Deggendorfer SC - Starbulls Rosenheim
3 26.01.18 Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders - EV Landshut
4 28.01.18 EC Peiting - Deggendorfer SC
4 28.01.18 Starbulls Rosenheim - Eisbären Regensburg
4 28.01.18 Selber Wölfe - Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders
4 28.01.18 EV Landshut - ERC Bulls Sonthofen
3 30.01.18 Eisbären Regensburg - Selber Wölfe
5 02.02.18 ERC Bulls Sonthofen - Deggendorfer SC
5 02.02.18 Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders - Eisbären Regensburg
5 02.02.18 EC Peiting - Selber Wölfe
5 02.02.18 EV Landshut - Starbulls Rosenheim
6 04.02.18 Eisbären Regensburg - ERC Bulls Sonthofen
6 04.02.18 Deggendorfer SC - Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders
6 04.02.18 Starbulls Rosenheim - EC Peiting
6 04.02.18 Selber Wölfe - EV Landshut
7 09.02.18 Deggendorfer SC - ERC Bulls Sonthofen
7 09.02.18 Starbulls Rosenheim - EV Landshut
7 09.02.18 Eisbären Regensburg - Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders
7 09.02.18 Selber Wölfe - EC Peiting
8 11.02.18 ERC Bulls Sonthofen - Eisbären Regensburg
8 11.02.18 EC Peiting - Starbulls Rosenheim
8 11.02.18 Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders - Deggendorfer SC
8 11.02.18 EV Landshut - Selber Wölfe
9 16.02.18 Selber Wölfe - ERC Bulls Sonthofen
9 16.02.18 EV Landshut - Deggendorfer SC
9 16.02.18 Eisbären Regensburg - EC Peiting
9 16.02.18 Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders - Starbulls Rosenheim
10 18.02.18 Deggendorfer SC - Eisbären Regensburg
10 18.02.18 ERC Bulls Sonthofen - Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders
10 18.02.18 Starbulls Rosenheim - Selber Wölfe
10 18.02.18 EC Peiting - EV Landshut
11 23.02.18 Starbulls Rosenheim - ERC Bulls Sonthofen
11 23.02.18 Selber Wölfe - Deggendorfer SC
11 23.02.18 EV Landshut - Eisbären Regensburg
11 23.02.18 EC Peiting - Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders
12 25.02.18 ERC Bulls Sonthofen - EV Landshut
12 25.02.18 Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders - Selber Wölfe
12 25.02.18 Deggendorfer SC - EC Peiting
12 25.02.18 Eisbären Regensburg - Starbulls Rosenheim
13 02.03.18 ERC Bulls Sonthofen - Starbulls Rosenheim
13 02.03.18 Deggendorfer SC - Selber Wölfe
13 02.03.18 Eisbären Regensburg - EV Landshut
13 02.03.18 Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders - EC Peiting
14 04.03.18 EC Peiting - ERC Bulls Sonthofen
14 04.03.18 Starbulls Rosenheim - Deggendorfer SC
14 04.03.18 Selber Wölfe - Eisbären Regensburg
14 04.03.18 EV Landshut - Blue Devils Weiden/EV Lindau Islanders
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(DEL/Schwenningen) (BM) Zum vierten Mal in der aktuellen Saison trafen beide Teams aufeinander. Während Düsseldorf auf Jeremy Welsh verzichten musste, fehlte bei Schwenningen Mirko Sacher, Benedikt Brückner und Istvan Bartalis. In einem Spiel, welches zunächst von wenigen Höhepunkten geprägt war, setzten sich die Gäste in der Overtime durch. Zwar gelang Düsseldorf zunächst die Führung, Schwenningen drehte die Partie aber im letzten Drittel. 9 Minuten vor dem Ende schafften die Hausherren nochmals den Ausgleich, in der Overtime sicherte aber Andreé Hult den Zusatzpunkt für die Schwenninger.

(Bild: Archivbild / Jens Hagen)
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