DEL - 2:4-Niederlage für die Adler beim Derby gegen Schwenningen

 

(DEL/Mannheim) (SK) - Ein besonderes Spiel stand am heutigen Abend in Mannheim an. Zum Einen das letzte Heimspiel vor Weihnachten und somit das besonders stimmungs-volle Spiel der leuchtenden Herzen bei dem 41.602 Euro für wohltätige Zwecke beim "Spiel der leuchtenden Herzen" gesammelt wurde. Zum Anderen das Baden-Württemberg-Derby zwischen den Adler Mannheim und den Wild Wings aus Schwenningen.

 

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(Foto: Tina Kurz)

 


Dieses Mal dürfte aber vor allem für viele Mannheimer Fans verkehrte Welt sein, denn beim dritten Aufeinandertreffen beider Teams in der laufenden Saison waren es erstmals die Gäste vom Neckar-ursprung die in der Tabelle vorne standen. Drei Tabellenplätze und vier Punkte trennten die Konkurrenten vor der Partie. Die Zielsetzung war somit vor allem auf Seiten der Gastgeber mehr als klar, ein Sieg vor heimischer Kulisse musste her. Aber es sollte nicht sein. Am Ende einer starken, intensiv geführten Partie stand eine bittere 2:4-Niederlage. Für die Adler trugen sich Devin Setoguchi (14.) und Chad Kolarik (15.)in die Torschützenliste, für die Wild Wings trafen Andrée Hult (12.), Markus Poukkala (37.) und István Bartalis (45.). Den alles entscheidenden Treffer zum 2:4-Endstand erzielte Stefano Giliati ins verwaiste Mannheimer Tor (60.).

 

 

Gemäß der Zielsetzung vor heimischer Kulisse einen Sieg einzufahren, gingen die Adler von Anfang an mit viel Tempo und sehr körperbetont in die Partie. Ein Umstand, der die Unparteiischen allerdings prompt mit einer Strafe ahndeten und den Wild Wings so gerade mal nach rund einer Minute das erste Powerplay bescherten. Die Adler konnten die frühe Strafe aber unbeschadet überstehen und machten kurz darauf in eigener Überzahl selbst ordentlich Druck auf das Tor von Dustin Strahlmeier. Nachdem Sinan Akdag allerdings den frisch von der Strafbank kommenden Ex-Adler Dominik Bittner unsanft von den Beinen holte, wurde Akdag mit fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe frühzeitig zum Duschen geschickt (7.). Und der nächste Dämpfer sollte folgen. Luke Adam hatte zwar die Scheibe hinter Strahlmeier im Tor untergebracht (11.), der Treffer zählte aber nicht, da bereits abgepfiffen war und Adam wegen Hakens auf die Strafbank wanderte. Im darauffolgenden Powerplay fackelte Andrée Hult nach Zuspiel von Will Acton nicht lange und brachte seine Wild Wings mit 0:1 in Führung (12.). Es folgte ein gellendes Pfeifkonzert, kurz darauf gefolgt von ohrenbetäubenden Jubel. Zwei Minuten hatten die Führung der Gäste bestand, als mit Devin Setoguchi erst der Ausgleich zum 1:1 (14.) und nur eine Minute später über Chad Kolarik der 2:1 Führungstreffer folgte (15.). Das Aufatmen auf dem Eis und den Rängen war spürbar und Mannheim blieb am Drücker, ein weiteres Tor sollte aber im ersten Drittel nicht mehr fallen.

 

 

Im Mittelabschnitt wogte das Spiel hin und her, mit guten Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, doch weder István Bartalis (26.) auf Schwenninger Seite, noch Ryan MacMurchy (33.) auf Seiten der Adler kamen am jeweils gegnerischen Torhüter vorbei. Fast sah es nach einem torlosen Drittel aus. Doch sehr zum Leidwesen der Mannheimer Fans musste sich Dennis Endras, der heute wieder den Vorzug vor den Chet Pickard bekommen hatte, Markus Poukkala geschlagen geben (37.). Damit war die Partie wieder komplett offen.

 

 

Die Entscheidung musste somit im Schlussdrittel fallen. Und hier bot sich den 13.600 Fans in der ausverkauften SAP-Arena ein ähnliches Bild. Mannheim schien ein wenig mehr vom Spiel zu haben und über David Wolf und Garrett Festerling (45.) ganz nah dran am nächsten Treffer. Das Tor erzielten dann aber die Gäste. Marcel Kurth erhöhte nach Zuspiel von István Bartalis und Jussi Timonen auf 2:3 für seine Farben (45.). Mannheim kämpfte und versuchte alles, um den erneuten Ausgleich zu erzielen.  Mangelnde Motivation oder schwachen Kampfgeist konnte man dem Team von Bill Stuart am heutigen Samstagabend wahrlich nicht vorwerfen. Einzig die Chancenverwertung ließ stark zu wünschen. Mannheim fand einfach kein Weg vorbei an der starken Schwenninger Defensive und einem glänzend aufgelegten Dustin Strahlmeier. Weder das Trio Adam, Wolf und Kolarik (52.), noch Garrett Festerling und Ryan MacMurchy (55.) oder Devin Setoguchi (58.) konnte ihn bezwingen. Am Ende sollten die Mühen nicht belohnt werden.

 


Trotz starker kämpferischer Leistung und hektischen Schlussminuten mussten sich die Hausherren leider geschlagen geben. Die drei Punkte sollten an die Wild Wings gehen. Mit der bitteren 2:4-Niederlage geht es nun am ersten Weihnachtsfeiertag zunächst zu den Ice Tigers nach Nürnberg, ehe am kommenden Samstag die Fishtown Penguins aus Bremerhaven in der SAP-Arena zu Gast sein werden (SAP-Arena, 30.12.2017, 17.00 Uhr).

 


Spiel vom 23. Dezember 2017

Adler Mannheim - Schweinninger Wild Wings (2:1|0:1|0:4)

 

Tore:
0:1 |12.| Andrée Hult (Will Acton)
1:1 |14.| Devin Setoguchi (Garrett Festerling, Andrew Desjardins)
2:1 |15.| Chad Kolarik (Luke Adam, Thomas Larkin)
2:2 |37.| Markus Poukkala (István Bartalis, Tim Bender)
2:3 |45.| Marcel Kurth (István Bartalis, Jussi Timonen)
2:4 |60.| Stefano Giliati

 

Zuschauer:
13.600

 

 


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DEL - Straubing Tigers gewinnen Kellerduell gegen Augsburg mit 4:2 in einem hochklassigen Match

 

(DEL/Straubing) (MA) Ein bayrisches Derby, das vieles zu bieten hatte, konnten die Tigers nach hartem Kampf für sich entscheiden. Wegbereiter des Sieges waren der zweifache Torschütze Jeremy Williams und der blendend aufgelegte Drew MacIntyre. Die Gäste bekamen durch 500 mitgereiste Fans Rückenstärkung, konnten aber ihr Übergewicht im zweiten Drittel nicht entscheidend nutzen und mussten sich am Ende mit der knappen Niederlage begnügen. Beide Trainer zeigten sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung ihrer Teams, wobei Tom Pokel im Powerplay den Schlüssel zum Erfolg sah. Entwarnung gab es auch für die Verletzung von Mike Hedden der von einem Schläger im Gesicht verletzt wurde.

 

 

Straubing Tigers 11

(Foto: Eva Fuchs)


 

Für gute Stimmung sorgten nicht nur die Fans beider Lager, sondern auch ein munteres Spiel auf dem Eis. Beide Goalies hatten mächtig zu tun im ersten Abschnitt. Guentzel für den AEV und Renner für die Tigers testeten schon mal zu Beginn die Reaktionsfähigkeit von MacIntyre und Roy. Das Spiel war auch von den Chancen her ausgeglichen. Mike Hedden hatte schon die Führung, bei seinem Alleingang, auf dem Schläger, genau so wie nur Sekunden später auch Matthew White für sein Team. Eine wunderbare Kombination führte zum 1:0 (10.) für die Straubinger. Kyle MacKinnon täuschte einen Schuß an der blauen Linie an, gab ab an Sam Klassen, der ein Auge für Oblinger hatte und dieser stand goldrichtig zum Abfälschen bereit. Roy hatte keine Sicht auf den Puck und somit auch keine Abwehrchance. Beinahe hätte die Führung nicht lange gedauert. Wieder tauchte der gefährliche Matthew White, nachdem er Dylan Yeo einfach stehen ließ, allein vor MacIntyre auf. Der riskierte alles und behielt die Oberhand. Kurz vor Ende des Drittels waren beide Schlußmänner noch einmal gefragt. Bei einem abgefälschten Schuß durch Thomas Brandl, reagierte Roy blitzschnell und auch der durchgebrochene Daniel Schmölz forderte alles von MacIntyre heraus. Somit blieb es bei der hauchdünnen Führung für die Niederbayern.

 


Der zweite Abschnitt begann mit einer Schrecksekunde für die Tigers. Mike Hedden wurde von einem Stock im Gesicht getroffen und ging sofort zu Boden. Blutüberströmt wurde er in den Sanitätsraum geführt und wurde ärztlich versorgt. Die Schiedsrichter berieten sich lange, denn der Arm der unparteiischen blieb beim Geschehen unten. Es gab im Anschluß keine Strafe für Augsburg zum Unmut der Straubinger Fans. Das Spiel wurde insgesamt ruppiger und die Schiedsrichter ließen die Spieler an die lange Leine. Augsburg wurde im Zuge dessen stärker, nahm das Heft des Handelns in die Hand. Dem Druck war nicht jeder bei den Tigers gewachsen. Dylan Yeo verlor die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie und Matthew White tauchte plötzlich allein vor MacIntyre auf. Doch erneut blieb der Goalie in diesem Privatduell Sieger. In der 30. Minute wurde dann der Druck zu hoch und die Panther kamen zum Ausgleich. Levko koper reagierte gegen seinen direkten Gegenspieler zu lasch und dieser konnte den Pass von Aleksander Polaczek zum 1:1 verwerten. Augsburg blieb am Drücker, daß Team von Mike Stewart wollte schnell nachlegen. Erneut war man in der Abwehr unachtsam und Stieler tauchte frei im Slot auf. Sein Schuß verfehlte nur knapp das Ziel. Nachdem die Gastgeber einige harte Checks einstecken mussten, setzten sie sich immer mehr zu Wehr. Mit Erfolg wie man am Videowürfel nach Ende des zweiten Drittels sehen konnte. Denn die Tigers verließen das Eis erneut mit einem Vorsprung. Das 2:1 (37.) besorgte Jeremy Williams in Überzahl. Während White auf der Strafbank saß, nutzte Williams die Chance und hämmerte von der Halbposition den Puck unhaltbar in den Winkel.

 


Zum Schlussspurt war das Scheibenglück wieder auf Seiten der Tigers, dies wurde jedoch auch hart erarbeitet. Erneut trafen die Straubinger an diesem Abend in Überzahl und dabei war Jeremy Williams (44.) wieder der Torschütze. Durch die Übersicht von Mike Connolly wurde er in die Kombination mit einbezogen. Mit einem Direktschuß brachte er seine Farben auf die Siegerstraße. Beinahe hätte Levko Koper für einen Doppelschlag gesorgt. Wenige Sekunden nach dem Tor von Williams tauchte er allein vor Roy auf, dieser brachte seinen Schoner aber noch schnell genug in die Ecke. Die Panther bekamen die Möglichkeit den Spielstand wieder zu drehen. Gegen Mitte des Abschnitts leisteten sich die Niederbayern zwei Strafzeiten hintereinander. Bei der ersten kamen die Augsburger nicht ins Drittel und bei der zweiten Strafzeit, leistete Evan Trupp seinem Team einen Bärendienst. In Überzahl, in der eigenen Zone, direkt vor den Augen des unparteiischen foulte er den Angreifer der Tigers. Somit war diese Chance leicht vertan. Doch Trupp bekam die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Direkt mit Ablauf seiner Strafzeit wurde er mit einem Steilpass bedient und der mitgelaufene Mike Zalewski konnte sich nur mit einem Foul helfen. Statt Penalty gab es zwei Minuten für den Kanadier. Davon musste er nur 14 Sekunden in der Kühlbox verbringen. So schnell ging es mit dem 2:3 (56.) Anschlußtreffer durch Brandon Lamb. Coach Stewart nutzte eine weitere taktische Variante. Bei einem Icing der Tigers nahm er 2:30 Minuten vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis und wechselte seine Powerplay-Formation ein. Doch der Tabellenletzte überstand diese gefährliche Situation. Stefan Loibl schnappte sich den Puck in der eigenen Zone, startete ein Solo von "Coast to Coast", ließ dabei seine beiden Gegenspieler wie Pylonen stehen und legte die Scheibe zum 4:2 (59.) Sieg ins Tor der Gäste. Das war ein wichtiger Heimsieg für die Tigers und ein schönes Weihnachtsgeschenk für ihre Fans. Die Anhänger der Panther nahmen es mit Humor und feierten ihr Team trotzdem. Nach dem Ende konnte Tom Pokel auch Entwarnung für die Verletzung von Mike Hedden geben. Er wurde nicht am Auge verletzt, sondern an der Schläfe. Glück im Unglück, für den sympathischen Angreifer der Tigers.

 

 

Spiel vom 23.12.2017


Straubing Tigers - Augsburg Panther 4:2 (1:0|1:1|2:1)

 
1:0 |10.|Alexander Oblinger Klassen, MacKinnon)
1:1 |30.|Trevor Parks (Polaczek) 4-4
2:1 |37.|Jeremy Williams (Connolly, Röthke) PP 1
3:1 |44.|Jeremy Williams (Madaisky, Connolly) PP 1
3:2 |56.|Braden Lamb (Leblanc) PP 1
4:2 |59.|Stefan Loibl - EN

 


Strafen:
Straubing 8 - Augsburg 8

 


Schiedsrichter:
HSR Daniel Piechaczek, Marian Rohatsch
LSR Gabriel Gaube, Andreas Hofer

 


Zuschauer: 4.887

 


Aufstellung:
Straubing Tigers: MacIntyre, Vogl - Jobke, Madaisky; Dotzler, Klassen; Yeo, Bettauer; Renner - Hedden, M. Zalewski, Mitchell;
                          Loibl, Connolly, Williams; Brandl, S. Zalewski, Röthke; Koper, MacKinnon, Oblinger

Augsburg Panther: Roy, Boutin - Valentine, Lamb; Tölzer, Guentzel; Rekis, Cundari; Dinger - White, LeBlanc, Parkes;
                            Davies, Stieler, Hafenrichter; Polaczek, Kretschmann, Detsch; Holzmann, Trupp, Schmölz

 

 




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DEL - Grizzlys Wolfsburg beenden Erfolgsserie der Iserlohn Roosters

 

(DEL/Iserlohn) PM Zwei Tage vor dem Heiligabend beendeten die Grizzlys Wolfsburg die Erfolgsserie der Iserlohn Roosters. Mit 1:4 unterlag das Team von Trainer Rob Daum den Gästen, die an diesem Abend einfach die abgeklärtere und effektivere Mannschaft waren.

 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 


Iserlohn zeigte in den ersten 20 Minuten Hochgeschwindigkeits-Eishockey, ohne sich dabei aber klare Torchancen heraus zu spielen. Das lag unter anderem an der mangelnden Passgenauigkeit. Dann aber standen die Roosters erstmals in Überzahl auf dem Eis, doch Fischer vertändelte den Puck an der gegnerischen blauen Linie. Voakes schnappte sich die Scheibe und umkurvte Dahm mit einer Körpertäuschung – 0:1 (9.). Die Sauerländer wirkten nur kurz ein wenig verunsichert und übernahmen dann wieder schnell das Heft des Handelns.

 

 

Friedrich erhielt einen Pass maßgerecht auf den Schläger, doch beim Alleingang auf Kuhn zielte der Stürmer zu hoch. Die Hausherren blieben aber weiter am Drücker und verpassten durch Florek aus kurzer Distanz den Ausgleich nur knapp. Da auch im zweiten Überzahlspiel nicht mehr heraus kam, als ein Direktschuss von Turnbull, den Kuhn abwehren konnte, gingen die Wolfsburger mit einer äußerst schmeichelhaften Führung in die erste Drittelpause.

 

 

Die Gastgeber knüpften da an, wo sie im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Nach wenigen Sekunden prüfte Friedrich mit der Rückhand den Wolfsburger Schlussmann. Nach einer kurzen Drangphase der Wolfsburger, bei der der Roosters-Defensive ein wenig die Zuordnung fehlte, stürmten Costello und Bassen alleine auf Kuhn zu, ohne aber den direkten Abschluss zu suchen. In Unterzahl hielt dann Dahm zweimal glänzend gegen Furchner und Haskins aus kürzester Distanz. Auf der anderen Seite verpasste Combs in Überzahl nach einem Turnbull-Schuss den Ausgleich. Dies wurde nur Sekunden später, als die Iserlohner wieder komplett waren, bestraft. Fast aus dem Nichts bekam Aubin die Scheibe und verlud Dahm mit einer schönen Täuschung – 0:2 (30.). Wolfsburg nutzte die wenigen Möglichkeiten, die sich ergaben eiskalt. Auf der anderen Seite vergaben die Sauerländer selbst beste Chancen. Down mit einem phantastischen Solo ließ gleich zwei Grizzlys aussteigen, doch dann verpasste der Stürmer die Scheibe über den bereits am Boden kauernden Kuhn zu schlenzen.

 

 

Den Start in den Schlussabschnitt verschliefen die Hausherren dann komplett. Wolfsburg konnte schalten und walten, erspielte sich Chance um Chance, auch weil den Roosters in der Defensive viele individuelle Fehler unterliefen. Nach nicht einmal zwei Minuten waren die effektiven Grizzlys erneut zur Stelle. Höhenleitner schlenzte den Puck durch die Beine von Brown in den Winkel. Dahm war dabei die Sicht versperrt. Vier weitere Minuten benötigten die Sauerländer, um sich zu ordnen und auch im Angriff wieder Akzente zu setzen. Als Down eigentlich bei seiner Chance schon zu lange gewartet hatte und abdrehen musste, legte er zurück auf Shevyrin an die blaue Linie und der hämmerte den Puck zum 1:3 ins Eck. Die Roosters arbeiteten hart, aber erfolglos, meist erreichte die letzte Scheibe nicht den Mitspieler oder Endstation war Kuhn. Trotz der guten Moral reichte es am Ende nicht. Als Rob Daum den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm, machte Weiß mit dem 1:4-Endstand alles klar.

 

 

Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg 1:4 (0:1/0:1/1:2)

 

Tore: 0:1 (08:05) Voakes (4-5), 0:2 (29:49) Aubin (Haskins, Krupp), 0:3 (41:34) Höhenleitner (Krupp, Sharrow), 1:3 (46:27) Shevyrin (Down, Turnbull), 1:4 (58:16) Weiß (6-5/Furchner, Dehner)

 

Strafen: Roosters 6 – Grizzlys 8

Zuschauer: 4.560

 

Roosters: Dahm – Fischer, Martinovic; Bonsaksen, Schmidt; Larsson, Orendorz; Shevyrin – Weidner, Friedrich, Florek; Jaspers, Brown, Combs; Turnbull, Down, Caporusso; Bassen, Costello, Salmonsson

 

Grizzlys: Kuhn – Wurm, Likens; Krupp, Sharrow; Dehner, Bina; Roach – Haskins, Furchner, Fauser, Voakes, Höhenleitner, Aubin; Dixon, Karachun, T. Mulock; Pfohl, A. Weiß, Riefers

 

Schiedsrichter: Bauer (Nürnberg), Piechaczek (Landsberg)

 

 

 

 



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DEL - EHC Red Bull München feiert Weihnachten an der Spitze der DEL Tabelle

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München bleibt im Dezember ungeschlagen. Gegen die Kölner Haie gewann die Mannschaft von Trainer Don Jackson deutlich mit 6:0 (3:0|1:0|2:0) und verteidigte damit die Tabellenführung. Die Treffer im Rheinland erzielten Derek Joslin, Mads Christensen, Brooks Macek, Patrick Hager (2) und Ryan Button.

 

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(Foto: Gepa-Pictures)

 


Nach nicht einmal zwei Minuten gab es in der Lanxess Arena das erste Kuriosum: Bei einem Klärungsversuch von Kölns Blair Jones sprang der Puck Derek Joslin ans Bein und von dort über Torhüter Justin Peters hinweg ins Netz (2.). Danach ließ Mads Christensen Peters aussteigen und musste nur noch einschieben (10.). Brooks Macek erhöhte nach einem feinen Pass von Keith Aucoin durch die gesamte Kölner Unterzahl-Box zum 3:0-Drittelergebnis (17.).

 

 

Der zweite Abschnitt gehörte den Keepern. Köln wechselte Daniar Dshunussow für Peters im Tor ein und startete stark in das Drittel. Doch die größte Chance hatte Macek für die Red Bulls: Am langen Eck schloss er ab, Dshunussow riss noch im Liegen die Schoner hoch und verhinderte den vierten Treffer. Gegenüber hechtete David Leggio ins lange Eck und wehrte einen Schuss von Philip Gogulla ab (35.). Trotzdem gelang Patrick Hager noch der Treffer zum 4:0 (40.).

Doch auch nach der Vorentscheidung legten die Münchner noch nach. Ryan Button verwandelte ein Zuspiel von Dominik Kahun (48.) und Hager legte seinen zweiten Treffer des Abends nach (54.). Mit dem zweiten Shutout der Saison für die Red Bulls sowie für Goalie David Leggio beschließt München die Adventszeit ungeschlagen und feiert Weihnachten an der Tabellenspitze.

 

 

Patrick Hager: „Wir haben von Anfang an viel Druck aufgebaut. David Leggio hatte heute einen super Tag und hat alles gehalten, was wir zugelassen haben. Wir haben ein Top-Auswärtsspiel gemacht, weil wir immer zum richtigen Zeitpunkt die Nadelstiche gesetzt haben. Auch wenn wir jetzt acht Spiele in Folge gewonnen haben, müssen wir immer hart arbeiten. Die Stimmung ist aber wirklich gut im Team, das sieht man auch auf dem Eis.“

 


Kölner Haie gegen EHC Red Bull München 0:6 (0:3|0:1|0:2)

 

Tore
0:1 | 01:59 | Derek Joslin
0:2 | 09:37 | Mads Christensen
0:3 | 16:03 | Brooks Macek
0:4 | 39:39 | Patrick Hager
0:5 | 47:55 | Ryan Button
0:6 | 53:47 | Patrick Hager

 

Zuschauer
11.235

 

 


 

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DEL - Bittere Niederlage der Fischtown Pinguins im Kampf um die Playoffs - 1:5 gegen den ERC Ingolstadt

 

(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Ein starker Beginn der Pinguins reichte gegen die Ingolstädter nicht aus und somit musste sich Bremerhaven mit 1:5 geschlagen geben. Die Fischtown Pinguins verlieren gegen zwei direkte Konkurrenten um die Playoffplätze, Iserlohn und Ingolstadt.

 

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(Foto: Eishockey-Online.com/Archiv)

 


Die Eisarena in Bremerhaven war ausverkauft und die Fans in bester Weihnachtsstimmung, es wurde ein riesen Banner mit einem Weihnachtsbaum und Grüßen hochgehalten, darunter der Wunschzettel von den Fans „wir wünschen uns die Playoffs“. Das Team aus Bremerhaven wollte diesen Wunsch erfüllen und legte stürmisch los. Das Spiel lief nur in eine Richtung und zwar auf das Ingolstädter Tor, Timo Pielmeier immer wieder gefordert und er hielt sein Team im Spiel.

 

 

In der 7 Minute dann aber ein Powerplaytor der Bremerhavener, Chad Nehring war zur Stelle und ließ Timo Pielmeier keine Chance mit seinem Schuss aus spitzen Winkel. Die Bremerhavener machten weiter Druck, doch immer wieder stand da ein glänzend aufgelegter Timo Pielmeier im Tor der Ingolstädter. Der ERC hätte sich über ein 4:0 oder 5:0 nicht beschweren dürfen, doch urplötzlich machte Ingolstadt in der 17 Minute das 1:1 durch Dustin Friesen. Keiner der Zuschauer konnte so richtig begreifen wie es mit einem 1:1 in die Pause ging.

 

 

Im zweiten Drittel dann ein ganz anderes Spiel, Bremerhaven nicht mehr so druckvoll, mit vielen einfachen Fehlern und viel zu vielen Puckverlusten. Ingolstadt kommt so immer besser in das Spiel ohne aber selbst viel dafür zu tun, es entwickelte sich ein Spiel mit vielen Fehlern. Die Fischtowner hatten dann die Chance auf das 2:1 durch Mike Hoeffel, doch wieder dieser Timo Pielmeier. Strafzeit Ingolstadt, Bremerhaven also in Überzahl und alle Zuschauer erhoben sich von den Plätzen, jetzt muss das 2:1 aber her, das Tor fiel dann auch allerdings auf der anderen Seite.

 

 

Die Schlüsselszene des Spiels in der 31 Minute, Patrick McNeill mit einem Shorthander für den ERC Ingolstadt , dieser Treffer ging mitten ins Herz der Pinguine. Ab diesem Zeitpunkt gelang den Bremerhavenern nicht mehr viel und Ingolstadt nutze die in der 40 Minute zum 1:3 durch Greg Mauldin.

 

 

Die Zuschauer konnten nicht begreifen wie man sich das Spiel so aus den Händen nehmen lassen konnte und hofften dann doch im letzten Drittel auf eine Aufholjagd. Wieder war es dann Greg Mauldin der die gehoffte Aufholjagd beendete und zwar schon in der 42 Minute. Bremerhaven fand dann einfach nicht mehr statt, es lief aber auch nichts mehr zusammen und Ingolstadt hatte keine Mühe diesen Vorsprung zu verteidigen. In der 57 Minute dann auch noch das 5:1 für den ERC durch Mike Collins. Mike Moore machte aus seinem Ärger kein Geheimnis und zerschlug aus Wut seinen Schläger. Dem ERC Ingolstadt reichte eine durchschnittliche Leistung zu einem 5:1 Sieg und das muss den Pinguins zu denken geben.

 

 

Jedes Spiel in dieser Saisonphase ist ein kleines Endspiel, die Liga ist so eng zusammen und nun muss Fischtown nach Berlin und dann kommen die Kölner Haie.

Die Bremerhavener gehen nun erstmal in die verdiente Weihnachtspause und können Kräfte sammeln für die schweren kommenden Aufgaben.

 

Wir wünschen nun allen Lesern frohe und besinnliche Weihnachten!

 

 

Fischtown Pinguins – ERC Ingolstadt 1:5 (1:1, 0:2, 0:2)

 

Tore:

 

1:0 (06:18) Chad Nehring (Mike Hoeffel, Chris Newbury)

1:1 (16:58) Dustin Friesen (Laurin Braun, Kael Mouillierat)

1:2 (30:56) Patrick McNeill (Kael Mouillierat, Laurin Braun)

1:3 (39:30) Greg Mauldin (Kael Mouillierat, Benedikt Schopper)

1:4 (41:18) Greg Mauldin (Benedikt Schopper, Kael Mouillierat)

1:5 (57:36) Mike Collins (Brett Olson, John Laliberte)

 

 

Strafzeiten: Fischtown Pinguins 4 Minuten – ERC Ingolstadt 4 Minuten

 

Zuschauer: 4.647 (ausverkauft)




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DEL - Starke Düsseldorfer EG verliert gegen eiskalte THOMAS SABO Ice Tigers mit 3:4 nach Overtime!

 

(DEL/Düsseldorf) (Oliver Winkler) Die THOMAS SABO Ice Tigers waren kurz vor Weihnachten zu Gast im ISS Dome bei der Düsseldorfer EG. Die Mannschaft von Rob Wilson (Headcoach, THOMAS SABO Ice Tigers) kam gut ins Spiel, verlier im Mittelabschnitt aber die Kontrolle über das Spiel. Die Erholung von der Dominanz dauerte lange an, trat am Ende aber ein. Nürnberg glich 22 Sekunden vor Schluss zum 3:3 aus, ehe Leonhard Pföderl den entscheidenden Treffer in der Overtime landen konnte. 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Die Düsseldorfer EG spielte kein schlechtes erstes Drittel, tat sich zu Beginn aber ordentlich schwer. Die THOMAS SABO Ice Tigers traten ohne Steven Reinprecht und Marco Pfleger an. Reinprecht wird dem Titelanwärter bis zum Ende der Olympiapause fehlen, da er am Rücken operiert wurde. Pfleger erlitt Probleme an der Hüfte. Dennoch waren es die Gäste, die in den ersten Spielminuten zu den besseren Chancen kamen. So kassierte die Heimmannschaft bereits in der fünften Spielminute ein Tor, welches an Kuriosität nicht zu überbieten war: Der Schuss von Oliver Mebus wurde abgefälscht und flog im hohen Bogen in Richtung Tor. Daniel Bakala konnte nicht eingreifen, bevor der Puck über ihn ins Tor flog (0:1). Die Mannschaft von Mike Pellegrims spielte unbeeindruckt weiter und setzte die Nürnberger Defensive zunehmend unter Druck. Vor allem in der 12. Spielminute konnten die Franken von Glück reden, dass es nicht zum Ausgleich gekommen ist. Gegen den Schuss von Kevin Marshall konnte Niklas Treutle allerdings nichts mehr ausrichten (1:1), da ihm die Sicht versperrt war. 

 

Anders lief es im Mittelabschnitt: Die DEG dominierte die Gäste aus Nürnberg nahezu über das komplette Drittel. Ausschlaggebend für die Führung der Heimmannschaft war die 24. Spielminute. Erst kamen die THOMAS SABO Ice Tigers durch Eugen Alanov zum zweiten Pfostenschuss im Spiel, nachdem auch Marco Nowak zwei Minuten vorher ebenfalls Pech hatte. Im Gegenzug von Alanovs Pfostenschuss kam die DEG im Konter vor das Nürnberger Tor. Niklas Treutle konnte noch parieren, den zweiten nachfolgenden Konter konnte er dann eben nicht mehr vereiteln. Maximilian Kammerer kam über der rechte Seite und überwand Treutle mit einem halbhohen Schuss (2:1). Ab dem Zeitpunkt an waren die Düsseldorfer eindeutig die spielbestimmende Mannschaft, konnten den Spielstand aber nicht erhöhen. Im Gegenteil: Mike Pellegrims Schützlinge überstanden die finalen vier Minuten im zweiten Drittel in Unterzahl, nachdem es eine Strafe für Marco Nowak und die Bank der DEG gab. Obwohl Dane FoxLeonhard Pföderl und Tom Gilbert zu vielversprechenden Möglichkeiten kamen, endete das Drittel mit 2:1. 

 

Im dritten Drittel kam die Mannschaft von Rob Wilson zügig zum Ausgleich. Taylor Aronson schoss flach von der blauen Linie, Leonhard Pföderl verdeckte Daniel Bakala die Sicht (2:2). Lange hielt der ausgeglichene Spielstand allerdings nicht. Brandon Segal musste wegen eines Beinstellens auf die Strafbank und bescherte den Düsseldorfern die erneute Führung. Spencer Machacek zog von der rechten Seite ab und überwand Treutle zwischen der Stockhand und dem Schoner (3:2). Ein Freund des Spiels war der Videobeweis. Der kam auch bei einer Situation in der 53. Spielminute zum Einsatz, in der die IceTigers wahrscheinlich um ein Tor bestohlen wurden. Der Fanghandschuh war deutlich in der Rückwärtsbewegung, der Puck fast schon deutlich über der Linie. Die Schiedsrichter entschieden aber auf kein Tor. Nichts desto trotz kamen die Nürnberger zum Ausgleich. 22 Sekunden vor Schluss brachte Philippe Dupuis den Puck vors Tor, rutscht bis in den Slot zu Dane Fox, der nicht lange fackelt und abzieht. Fox überwand Bakala zwischen die Schoner zum verdienten last minute Ausgleich (3:3). 

 

In der Overtime nahm Alexander Barta eine Strafe, die den 5500 Zuschauern nicht gefiel. Dennoch musste er auf die Strafbank und die IceTigers ins Power Play. Wieder war es Philippe Dupuis, der für die Vorlage verantwortlich war. Er legte den Puck für Leonhard Pföderl an der blauen Linie ab. Der hatte genügend Zeit, um sich umzuschauen und die Entscheidung herbeizuschießen. Ein perfekter Handgelenkschuss in den rechten Winkel brachte die Mannschaft und die knapp 70 mitgereisten Fans zum Jubeln: 2 Punkte für Nürnberg, einer für Düsseldorf. 

 

Nach Weihnachten geht es für die THOMAS SABO Ice Tigers mit zwei Heimspielen gegen die Adler Mannheim und die Krefeld Pinguine weiter, bevor es zum Hockey Halleluja zum EHC Red Bull München geht. Den Blog zum Spiel, aus Sicht der Nürnberg IceTigers, gibt es unter folgendem Link: https://oliverwinkler.org/category/deutsche-eishockey-liga/

 


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DEL - Eisbären Berlin gewinnen in Krefeld nach Verlängerung

 

(DEL/Krefeld) (RS) Die Eisbären Berlin gewinnen in der Overtime nach einem hart umkämpften Spiel mit 4:3 gegen die Krefeld Pinguine, wobei der KEV einen 2:0 Rückstand legalisierte.

 

krefeld berlin 22122017
(Foto: Ralf Schmitt)

 


Die Vorrausetzngen waren klar, Krefeld musste gewinnen, um die Chance auf Platz Zehn zu wahren. Berlin wollte siegen um oben dran zu bleiben. Das erste Drittel begann mit klarer Gäste Überlegenheit. Krefeld reagierte nur, zum agieren, kam Schwarz- Gelb an Hand des Eisbären Druckes ganz selten.
Die Folge war das 0:1 (10.) durch DuPont.

 


Der KEV weiterhin wie das Kaninchen vor Schlange, kam seinerseits nur zu wenigen Möglichkeiten. Aber Vehanen im Bären Gehäuse lies sich nicht überraschen.
Das 0:2 durch Olver (16.) war nur die Folge. Der Heimmannschaft kam die Pause gelegen, um sich neu auszurichten. Das taten sie dann auch mit aller Macht. Feser (22.) traf bei doppelter Krefelder Überzahl. Die Pinguine kamen danach weitaus besser ins Match und erspielten sich zahlreiche Chancen Es dauerte bis zur 40. Minute, ehe Nordlund, mit der ganzen Bären Defense an den Hacken den Gleichstand erzielte. Einen Treffer wie diesen, sieht man nicht alle Tage.

 

 

Der letzte Abschnitt, lief eigentlich wie der Erste. Berlin mit leichtem Übergewicht, Krefeld mit Konterchancen. Dieses Übergwicht nutzte Petersen (51.) zur erneuten Gästeführung. Doch die Gastgeber zeigten sich nicht geschockt, denn Gawlik stellte nur vier Minuten später die Partie wieder auf Null. Verlängerung!

 


Die Partie entschied Aubry (65.) dreissig Sekunden vor dem Ende. Der Zusatzpunkt ging nach Berlin Krefeld nach grossem Kampf, nicht ganz voll belohnt.

Zum Thema  Schiedsrichter verliere ich in Zukunft keine Worte mehr. Das ist die Sache bei weitem nicht wert. Nur soviel: Schlecht wird den Leistungen der Gestreiften bei weitem nicht gerecht!

 

 

Spiel vom 22.12.2017

Krefeld Pinguine - EHC Eisbären Berlin  3:4 n.V. (0:2/2:0/1:1/0:1)

 

Tore:
0:1 10. DuPont (Olver, MacQueen)
0:2 16. Olver (MacQueen , Braun) PP
1:2 22. Feser (Umicevic) PP2
2:2 40. Nordlund PP
2:3 51. Petersen (DuPont) 6-5
3:3 55. Gawlik (Grygiel, Nordlund)
3:4 65. Aubry (Backman, Parlett)

 

Strafen:
Krefeld: 10
Berlin: 14

Zuschauer: 4564

Hauptschiedsrichter: Benjamin Hoppe, Andre Schrader
Linienrichter :      Patrick Laguzow, Robert Schelewski

 

 

 


 

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DEL - Doug Shedden neuer Headcoach vom ERC Ingolstadt

 

Shedden Doug Head Coach(DEL/Ingolstadt) PM Der 56-jährige Kanadier war bis Januar 2017 Cheftrainer beim HC Lugano in der Schweizer NLA und kann auf eine langjährige Karriere als Spieler und Trainer zurückblicken. So bestritt er u.a. 416 Partien in der National Hockey League (NHL) und 240 Spiele in der AHL, bevor er nach Europa wechselte und für Bozen und Davos auflief.

 

Nach mehreren Stationen als Trainer in Nordamerika ist Doug Shedden seit 2005 durchgehend bei europäischen Clubs unter Vertrag gewesen, dabei vor allem in der Schweiz beim EV Zug (2008-2014) und zuletzt beim HC Lugano (2015-2017).

 


Neben seiner Tätigkeit als Vereinstrainer führte Shedden die finnische Nationalmannschaft 2008 zur Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft. Er gehörte in der Folge mehrfach zum Trainerstab des Teams Canada für den Spengler Cup und gewann diesen 2012 als Cheftrainer. Bei der Weltmeisterschaft 2013 war Shedden Co-Trainer der kanadischen Nationalmannschaft.

 


ERC-Sportdirektor Larry Mitchell: „Doug Shedden hat alle Voraussetzungen, die wir in der jetzigen Situation brauchen. Er hat Erfahrungen in den besten Ligen Europas gesammelt, hat unter anderem als Nationaltrainer bewiesen, schnell mit einer Mannschaft klar zu kommen und Qualitäten, das Ruder in einer schwierigen Situation herumzureißen.“

 

 

(Foto: ERC Ingolstadt)


Doug Shedden erhält einen Vertrag bis Saisonende und wird das Team nach Weihnachten übernehmen, während sich Larry Mitchell dann wieder auf seine eigentliche Aufgabe als Sportdirektor konzentrieren wird.

 

 



Doug Shedden – seine Trainerkarriere:


1992-1995 Wichita Thunder (CHL)

1995-1999 Louisiana IceGators (ECHL)

1999-2000 Flint Generals (UHL)

2000-2003 Memphis RiverKings (CHL)

2003-2005 St. John’s Maple Leafs (AHL)

2005-2006 Helsingfors IFK (Liiga)

2006-2008 Jokerit (Liiga)

2008-2014 EV Zug (NLA)

2014-2015 Medveščak Zagreb (KHL)

2015-2017 HC Lugano (NLA)

2008 Nationaltrainer Finnland Weltmeisterschaft 2008

2009-2011 Co-Trainer Team Canada Spengler Cup

2012-2013 Cheftrainer Team Canada Spengler Cup

2013 Co-Trainer Team Canada Weltmeisterschaft 2013


Doug Shedden – seine Erfolge als Trainer:
1994, 1995: Meister CHL (USA) mit den Wichita Thunder
1994: Trainer des Jahres der CHL (USA)
2000: Colonial-Cup-Gewinn (UHL) mit den Flint Generals
2002, 2003: Meister CHL (USA) mit den Memphis RiverKings
2008: Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft 2008 mit der finnischen Nationalmannschaft
2012: Spengler-Cup-Gewinn mit dem Team Canada

 

 


 

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DEL - Wohlgemuth ab 18/19 ein Ingolstadt Panther

 

(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt verpflichtet Stürmer Tim Wohlgemuth. Der 18-jährige Angreifer kommt im Sommer von Kooperationspartner ESV Kaufbeuren und unterschreibt einen längerfristigen Vertrag.

 

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( Foto Ellen Köhler )


 


„Tim Wohlgemuth ist ein talentierter Angreifer, der das Spiel sehr gut liest. Er kann auf der Mittel- wie der Außenstürmerposition eingesetzt werden“, sagt Larry Mitchell. Der ERC-Sportdirektor verfolgt Wohlgemuths Weg bereits seit einigen Jahren. In der laufenden Saison beobachtete er ihn mehrmals in verschiedenen Ligen. „Tim hat sich stetig weiterentwickelt und bewiesen, dass er auch schon im Seniorenbereich scoren kann.“

 


In acht DEL2-Spielen punktete Wohlgemuth für den ESVK in der laufenden Saison fünfmal. Für Oberligist Memmingen erzielte er sechs Punkte in sechs Partien. In der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) traf er in zwölf Spielen elfmal und bereitete zwölf weitere Treffer vor. Der Angreifer trainierte außerdem bereits, zusammen mit weiteren ESVK-Talenten, in der Länderspielpause im November beim ERC.

 


Der flinke Angreifer (180cm, 78kg) durchlief die Kaufbeurer Nachwuchsschmiede und war auch für U-Nationalmannschaften im Einsatz. Nun freut er sich auf die neue Herausforderung: „Mir hat die komplette Organisation sehr gut gefallen und ich habe mich dort sehr wohlgefühlt. Man sieht an der Kooperation zwischen dem ERC Ingolstadt und meinem Heimatverein ESV Kaufbeuren, dass beide Clubs sehr daran interessiert sind, junge Spieler bestmöglich zu fördern. Dies hat mir persönlich natürlich sehr dabei geholfen, mich für den ERCI zu entscheiden.“

 


Das kann ERC-Sportdirektor Mitchell nur unterstreichen: „Wir sind stolz auf unseren Partner. Die Zusammenarbeit läuft reibungslos und fördert junge Spieler wie Wohlgemuth. Wir sind zuversichtlich, dass sich Tim in der DEL etablieren wird.

 

 


 

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DEB - DEB-Teams zwischen den Feiertagen im Einsatz

 

(DEB) U18 Frauen mit WM-Vorbereitung in Bad Tölz / U18 bei 5-Nationen-Turnier in der Schweiz  / U16 in Wetzikon bei 4-Nationen-Turnier / U15 Frauen gehen beim jährlichen SKODA-Cup an den Start

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )



 


Die U18 Frauen-Nationalmannschaft bereitet sich zwischen den Jahren in der weeArena in Bad Tölz gemeinsam auf das Comeback bei der 2018 IIHF U18 Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Dmitrov / Russland (06.-13.01.2018) vor.


 
U18 Frauen-Bundestrainer Tommy Kettner beruft dafür insgesamt 23 Spielerinnen in den Kader, darunter drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen.  Bis zum Abflug nach Russland muss der Kader noch auf 20 Spielerinnen und 2 Torhüterinnen gekürzt werden. „„Die Spiele in der Top-Division sind von anderer Qualität als in der letztjährigen WM in der Division I. Daher bereiten wir die Spielerinnen in den fünf Trainingseinheiten in Tölz nochmal bestmöglich vor. Einige von Ihnen waren vor Kurzem noch mit der U16 (Schweiz) oder A-Mannschaft (Finnland) im Einsatz. Wir freuen uns auf den Beginn der WM, auf die wir uns seit Juli vorbereitet haben.“


 
Die U18-Nationalmannschaft nimmt kurz vor dem Jahreswechsel an dem 5-Nationen-Turnier in Zuchwil (Schweiz) teil. Die Mannschaft um Trainer Frank Fischöder trifft in den vier Tagen auf die Eidgenossen (26.12. / 20.00 Uhr), die Tschechische Republik (28.12. / 18.30 Uhr), die Slowakei (29.12. / 15.30 Uhr) und Finnland (30.12. / 11.00 Uhr).


 
Auf dem Weg zur 2018 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Riga (Lettland) im April 2018 hat die DEB-Auswahl zwar noch ein weiteres Turnier zur Vorbereitung, dennoch sind die anstehenden Spiele ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt. „Wir treffen mit der Schweiz , Finnland, Tschechien und der Slowakei auf starke Gegner. Das wird uns helfen uns als Mannschaft zu verbessern, um in Riga den angestrebten Wiederaufstieg in die Top-Division zu erreichen“, so Team Manager Michael Pfuhl.
 


Die U16-Nationalmannschaft trifft im Zeitraum vom 27.-30.12.2017 im 4-Nationen-Turnier in Wetzikon (Schweiz) auf Finnland (28.12. / 14.00 Uhr), die Slowakei (29.12./ 14.00 Uhr) und den Gastgeber (30.2. / 13.30 Uhr). Unter der Leitung des Trainergespanns Mayer und Weber will die junge DEB-Auswahl ihr bis zuletzt sehr erfolgreiches Länderspieljahr mit einem guten Ergebnis abschließen: (Stefan Mayer U 16 Headcoach). „Da unsere 2 Topspieler Lukas Reichel und Tim Stützle die Ehre haben, bei der U18 mitzuwirken, wird es interessant sein wie das Team auf das Fehlen reagiert. Wir wollen sehen, ob Spieler die Chance nutzen und sich in den Vordergrund spielen können. Wir haben auch einige neue Gesichter im Team und freuen uns auf das anstehende Turnier.“
 


Die DEB U15 Mädchen nehmen auch in diesem Jahr traditionell zwischen den Feiertagen am jährlichen SKODA-Cup in Dresden teil. Unter der sportlichen Leitung von Daniel Bartell treffen die Mädchen in der Zeit vom 27.-29.12.2017 unter anderem auf die tschechische Mannschaft aus Usti, Dresden selbst sowie erstmalig auch auf die Starbulls aus Rosenheim.

 

 




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DEL - Schwenninger Wild Wings erkämpfen sich Punkte bei den Grizzlys Wolfsburg

 

(DEL/Schwenningen) (BM) Schwenningens Trainer Pat Cortina musste weiter auf zahlreiche Verletzte verzichten. Neben den Verteidigern Dominik Bohac, Mirko Sacher und Benedikt Brückner konnte Angreifer Mirko Höfflin ebenfalls nicht auflaufen. Auf Wolfsburger Seite fehlten Torsten Ankert, Kamil Kreps sowie Fabio Pfohl. Schwenningen war nach einem 0-Punkte-Wochenende auf Wiedergutmachung aus und kam mit zwei schnellen Toren perfekt in die Partie. Es entwickelte sich bis zum Ende eine Abwehrschlacht für die Schwarzwälder. Die Gastgeber schafften im Schlussabschnitt nochmals den Ausgleich, ehe Wild Wings Kapitän Will Acton in der Verlängerung den Zusatzpunkt sichern konnte.

 

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(Foto: Archivbild / Jens Hagen)

 


 

Wolfsburg machte von Beginn an Druck und versuchte sich im Schwenninger Drittel festzusetzen. Mit der ersten Schwenninger Chance gelang ihnen auch der erste Treffer. Andreé Hult machte sich nach einem langen Pass von Aushilfsverteidiger Uli Maurer auf die Reise und ließ Felix Brückmann im Wolfsburger Tor keine Chance. Die Wild Wings überstanden zunächst eine Unterzahlsituation und konnte im Anschluss die Führung erhöhen. Stefano Giliati brachte den Puck Richtung Tor. Felix Brückmann reagierte unglücklich und lenkte die Scheibe ins eigene Tor ab. 

 

Schwenningen beschränkte sich in der Folgezeit auf die Abwehrarbeit und ließ außer einer Chance von Brent Aubin (17.) keine größeren Möglichkeiten mehr zu.

 

Der Mittelabschnitt war von wenigen Highlights geprägt. Wolfsburg, mit dem besten Powerplay der Liga, hatte in zwei Überzahlsituationen zwar die Chance zum Ausgleich, ein Tor sollte aber nicht gelingen. Auf der anderen Seite ließ Schwenningen eine numerische Überzahl ungenutzt. In der 34. Spielminute scheiterte Sebastian Furchner mit einer Doppelchance an Dustin Strahlmeier.

 

Im letzten Abschnitt mussten die Gäste nach kurzer Zeit erneut mit einem Mann weniger agieren. Istvan Bartalis war wegen Hohen Stocks auf die Strafbank gewandert. Gerrit Fauser schaffte vom Anspiel weg den Anschlusstreffer. Die Grizzlys zogen nun das Tempo an und drängten auf den Ausgleich.

 

Schwenningen hielt dem Druck zunächst stand: In Unterzahl rettete Strahlmeier gegen Sebastian Furchner in letzter Sekunde. Gut zwei Minuten vor dem Ende, war aber auch er machtlos: Jeremy Dehner schlenzte die Scheibe zum Tor, wo Robbie Bina unhaltbar abfälschen konnte.

 

In der Overtime spielte Schwenningen zunächst in Überzahl. Felix Brückmann konnte mit einem klasse Reflex gegen Andreé Hult retten. Wenig später sollten es die Schwarzwälder besser machen: Erneut in Überzahl, kombinierten sie sich durch das Drittel. Kapitän Will Acton stand am Ende frei und traf zum umjubelten Siegtreffer.

 

Spiel vom 19.12.2017

 

Grizzlys Wolfsburg - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

 

0:1 |2.|Hult (Maurer / Fleury)

0:2 |8.|Giliati (Acton / Poukulla)

1:2 |53.|Fauser (Dehner / Haskins)

2:2 |58.|Bina (Dehner / Aubin)

 

Zuschauer: 1905

 

Bericht: Benjamin Maser

 


 

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DEL - Thomas Sabo Ice Tigers schlagen Berlin mit 2:3 nach Verlängerung!

 

(DEL/Berlin) (Oliver Winkler) Kurioses Gipfeltreffen in der Hauptstadt: Die THOMAS SABO Ice Tigers gewinnen ihre Partie bei den Eisbären Berlin mit 2:3 nach Verlängerung und sichern sich damit den zweiten Tabellenplatz. Einfach war das aber nicht. Der Weg dorthin führte über zwei Videobeweise, drei grandiose Tore, den Schläger von Dane Fox und den Wutausbruch von Uwe Krupp. 

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(Foto: Birgit Eiblmaier) 


 

Es rappelte ordentlich in der Berliner Kiste: Die THOMAS SABO Ice Tigers waren zu Gast bei den Eisbären Berlin. Fast 10.000 Zuschauer sahen eine Partie voller Höhen und Tiefen. Rob Wilson  (Headcoach, THOMAS SABO Ice Tigers) musste weiterhin auf die Schlüsselspieler David Steckel und Steven Reinprecht verzichten. Auch in der Defensive war der Titelanwärter nicht ohne Lücken: Auch Brett Festerling konnte nicht auflaufen. 

 

Im Tor der Gäste stand Andreas Jenike, der im Verlauf des ersten Drittels für eine Diskussion sorgte. Die Partie startete mit einer frühen Chance der Eisbären Berlin, die aber nicht verwertet wurde. Auch die Franken kamen mit Leonhard Pföderl, der nach dem Zuspiel von John Mitchell an Petri Vehanen (Torhüter, Eisbären Berlin) scheiterte, zum ersten nennenswerten Torschuss. Näher am ersten Treffer war aber die Heimmannschaft, die in der zehnten Spielminute dann auch zum ersten Treffer kam. Sven Ziegler brachte den Puck in den Nürnberger Torraum. Dort rutschte die Scheibe zwischen die Schoner von Jenike, der sich den Puck mit dem rechten Bein ins Tor schob. Die Schiedsrichter entschieden auf Videobeweis und erkannten das Tor ab. Dabei wurde der Goalie nicht mehr behindert, als der Puck in den Torraum befördert wurde. Zu dem Zeitpunkt war nur noch Tom Gilbert (Verteidiger, THOMAS SABO Ice Tigers) in der blauen Rundung zu sehen. Mit etwas Glück blieb es demnach beim 0:0. 

 

Der Mittelabschnitt war dann aber das Drittel der IceTigers. Philippe Dupuis kam bereits nach drei Minuten zum ersten Pfostentreffer des Spiels, nachdem er mit Tempo in die offensive Zone kam und versuchte, das kurze Eck zu treffen. Nur fünf Minuten später präsentierten John Mitchell und Leonhard Pföderl dann eine fabelhafte Aktion. Mitchell passte über die komplette neutrale Zone auf Pföderl, der beide Berliner Abwehrspieler an der blauen Linie aussteigen ließ und erst kurz vor der Rundung unerwartet zum Rückpass einläutete. Petri Vehanen konzentrierte sich zu sehr auf Pföderl, sodass Mitchell schnell reagieren und Vehanen zwischen die Schoner überwinden konnte (0:1). Dann zeigte die vierte Sturmreihe der Nürnberger, dass es nicht nur die Paradeformationen sein müssen, die grandiose Kombinationen hinlegen. Eugen Alanov erkämpfte den Puck und brachte die Scheibe auf Marius Möchel, der weit über das Tor schoss, den Puck aber wieder zurückbekam. Er versuchte es erneut und traf dabei die Kelle von Petr Pohl, der unhaltbar perfekt abfälschte (0:2). 

 

Uwe Krupp  (Headcoach, Eisbären Berlin) war sicher schon sauer genug. Doch das zweite Drittel hatte noch einen Aufreger für die Eisbären zu bieten. Dane Fox traf Jonas Müller kurz vor Schluss des Mittelabschnitts im Gesicht. Die Schiedsrichter sehen das Foul nicht, obwohl drei der Unparteiischen an der blauen Linie stehen und einer hinter dem Tor. 

 

Vorbei war das Spiel aber noch nicht. Die IceTigers mussten zu Beginn des Schlussdrittels zu dritt agieren. Yasin Ehliz und Taylor Aronson nahmen wegen hohem Stocks und Crosschecks auf der Strafbank Platz. Gerade als Aronson wieder aufs Eis kam, schlug Berlin erstmals zu. Nick Petersen nutzte den Abpraller von Jenike aus und schoss ins halbleere Tor ein. Zuvor hatten es Michi DuPont und Sean Backmann mit zwei harten Schüssen versucht, scheiterten aber an Jenike und schrieben sich so nur einen Assist zu. Keine zwei Minuten später ertönte erneut die bekannte Torhymne, verstummte ein paar Sekunden später: Es gab Videobeweis. Diesmal entschieden die Schiedsrichter, ohne Frage, zurecht auf kein Tor. Und wieder war es Sven Ziegler, dessen Tor aberkannt wurde. Fast zehn Minuten später rappelte es dann aber doch in der Kiste: Jamie MacQueen schoss locker von der blauen Linie. Mark Olver fälschte unhaltbar ab und der Puck landete hinter Jenike. Diesmal durfte die Mercedes - Benz Arena zu Ende jubeln und das völlig legal, ganz ohne Videobeweis. 

 

Die THOMAS SABO Ice Tigers hatten einfach nicht genügend in die Offensive investiert. Ein bekanntes Problem aus der laufenden Saison. Die Umstellung von "stark und offensiv" auf "zu wenig offensiv und nur defensiv" läuft noch nicht rund. Einen Punkt hatten aber beide Mannschaften sicher, als es in die Verlängerung ging. Die IceTigers überstanden einen Angriff der Gastgeber. Patrick Köppchen lupfte den Puck in die neutrale Zone. Brandon Segal startete voll durch, kam als erster an die Scheibe und lief mit Philippe Dupuis in einem 2:1 - Konter auf Petri Vehanen zu. Segal passte perfekt auf Dupuis, der den Puck im Tor versenkte und das Spiel für Nürnberg entschied. Damit hat Dupuis seinen siebten Gamewinner erzielt. 

 

Für die Eisbären eine bittere Niederlage, die ein bisschen unglücklich zu Stande kam. Am Ende geht die Punkteverteilung so aber in Ordnung. Für die Mannschaft von Uwe Krupp geht es vor Weihnachten zu den Krefeld Pinguinen. Rob Wilsons Schützlinge spielen am Freitagabend in Düsseldorf. 

 

Aus Düsseldorf wird es, wie immer nach Nürnberger Auswärtsspielen, einen Blog ohne neutraler Haltung unter dem nachfolgenden Link geben. Jeder Leser sollte einen Sinn für Humor, freie Meinungsäußerung und ironische Aussagen haben: https://oliverwinkler.org/category/deutsche-eishockey-liga/


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DEL - Adler Mannheim verlieren bittere Partie gegen Augsburg mit 1:5!

 

(DEL/Mannheim) (Oliver Winkler) Dreier waren bei den Panthern im Dezember Rarität. Die Mannschaft von Mike Stewart hat sich aber in den vergangenen Spielen stark verbessert und konnte endlich wieder Punkte verbuchen. Auf der anderen Seite standen die Adler Mannheim, die enorme Probleme haben, den Kurs nach oben zu finden. Zwar deklassierten die Adler Krefeld mit 7:0, verloren aber vier von fünf weiteren Spielen. Besser wurde es auch nicht, als 7700 Zuschauer eine bittere Partie verfolgten, in der die Adler keinerlei Zeichen setzen konnten. 

 

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(Foto: Tina Kurz) 


 

Bereits im ersten Drittel wurde klar, dass die Adler Mannheim kein einfaches Heimspiel vor sich haben werden. Dennis Endras  (Torhüter, Adler Mannheim) hatte bereits in den ersten Spielminuten alle Hände voll zu tun. Thomas Holzmann und Michael Davies kamen in der vierten und fünften Spielminute zu vielversprechenden Chancen, scheiterten aber in beiden Fällen am Mannheimer Torhüter. Auch Trevor Parkes musste sich nur eine Minute später einer beachtlichen Parade geschlagen geben. Auf der anderen Seite stand Jonathan Boutin  (Torhüter, Augsburger Panther), der deutlich harmlosere Schüsse blocken musste. Mehr als ein paar Versuche aus der Distanz kamen nicht auf Boutin zu. In der zehnten Spielminute war es dann aber soweit: Ein simpler Schuss führte zum ersten Treffer. Arvids Rekis bekam den Puck von Jaroslav Hafenrichter an die blaue Linie, von der Rekis ohne viel Warterei abzog. Endras reagierte zu spät, war zu weit rechts positioniert und musste erstmals hinter sich greifen (0:1). Keine zwei Minuten später kam es zu einer grandiosen Aktion der Gäste. Chad Kolarik nahm für zwei Minuten auf der Strafbank Platz. Die Power Play - Formation des AEV nutzte seinen Stockschlag nach nur 22 Sekunden aus. Trevor Parkes brachte den Puck ins Mannheimer Drittel. Zusammen mit ihm griffen Gabe Guentzel (als Center) und Mark Cundari (als linker Stürmer) an. Guentzel stand komplett alleine im Slot und bekam den Puck von Parkes optimal auf die Kelle. Die Augsburger Zehn hämmerte den Puck direkt unter die Latte und sicherte den Gästen eine zwei - Tore - Führung (0:2). Mannheim kam überhaupt nicht ins Spiel. So konnten die Panther fünf Minuten später erneut nachlegen: Steffen Tölzer kombinierte mit Mark Cundari, der den Puck auf Evan Trupp brachte. Trupp schoss kurz vor dem Slot locker in Richtung Tor, konnte Endras aber dennoch überwinden (0:3). 

 

Ein Restart musste her: So wechselte Bill Stewart (Trainer, Adler Mannheim) seinen Torhüter aus und brachte Chet Pickard zwischen die Pfosten. Doch auch Pickard blieb nur für zehn Minuten unüberwunden. Drew LeBlanc brachte die Scheibe vors Tor, Trevor Parkes spielte erst Dennis Reul aus, ehe er sich den heimischen Goalie vornahm. Aus einer unerwarteten Drehung verwandelte Parkes den vierten Treffer der Panther (0:4). Ein herber Schlag für die Heimmannschaft. Es sah so aus, als würde das Coach Duell der Stewarts auch nur ohne eine kleine Schramme in der Pantherhaut an Mike Stewart (Trainer, Augsburger Panther) gehen. Das bestätigte auch das folgende Überzahlspiel der Schwaben. Der erste harte Schuss prallte noch an Thomas Larkin (Verteidiger, Adler Mannheim) ab. Der zweite Schuss, der von der Kelle von Matthew White kam, schnellte dann aber hinter Pickard ins Netz. Doch nur zwei Minuten nach dem fünften Gegentreffer konnte der Adler erstmals durch die halbvolle SAP Arena kreischen. Chad Kolarik fälschte den Schuss von Nikolai Goc unhaltbar ab und bezwang Jonathan Boutin zum Ehrentreffer (1:5). Mannheim wurde nach dem ersten Tor stärker und baute sich langsam auf. So kam der Puck auch in Unterzahl erneut über die Torlinie. Die Schiedsrichter entschieden nach der Sichtung des Videomaterials aber auf kein Tor, da der Puck mit Hilfe des Schlittschuhs über die Linie befördert wurde. Auch Marcel Goc konnte kurz vor Schluss des Mittelabschnitts keinen Treffer erzielen, obwohl die Möglichkeit sehr vielversprechend war. So blieb es beim 1:5 vor dem Schlussdrittel. 

 

In den finalen zwanzig Minuten passierte nicht mehr viel. Die Augsburger Panther versuchten, das Duell kontrolliert über die Zeit zu bringen. Dabei vernachlässigten die Panther die Offensive nicht: T.J. Trevelyan und Christian Kretschmann trafen in beiden Kontersituationen nur den Pfosten. Auch das Gehäuse des Augsburger Tores durfte in Vibration versetzt werden. Mehr passierte aber nicht mehr. Es blieb beim deutlichen Sieg der Augsburger und der bitteren Niederlage für die Adler. 

 

Auf Mike Stewart (Trainer, Augsburger Panther) wartet ein ungewöhnlicher Spieltermin: Am Samstag (23.12.2017) steht das Derby bei den Straubing Tigers auf dem Programm, ehe es dann wieder normal weitergeht. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt es zum festlichen Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings

 



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DEL - EHC Red Bull München gewinnt nach zweimaligen Rückstand gegen Krefeld im Penaltyschießen

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat sich auch von den Krefeld Pinguinen nicht aufhalten lassen und seine Siegesserie ausgebaut. Der 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen (1:1|0:0|1:1|0:0|1:0) war der siebte DEL-Sieg in Folge.

 

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(Foto: Heike Feiner)

 


Vor 3.060 Zuschauern trafen Jason Jaffray und Brooks Macek in der regulären Spielzeit, ehe Dominik Kahun den Münchnern im Penaltyschießen den Zusatzpunkt sicherte. Durch den dritten Saisonsieg gegen die Pinguine – die beiden Duelle davor endeten ebenfalls 3:2, allerdings nach Verlängerung – behaupteten die Red Bulls die Tabellenführung vor den punktgleichen Thomas Sabo Ice Tigers.

 


München startete offensiv und hatte die erste Großchance der Partie, Kapitän Michael Wolf traf im Powerplay aber nur die Latte (3.). Die Gäste vom Niederrhein waren effizienter. Sie nutzten ihr erstes Überzahlspiel durch Nicolas St-Pierre zur Führung (6.). Drei Minuten später glichen die Red Bulls durch Jason Jaffray aus. Der Kanadier verwertete ein schönes Zuspiel von Dominik Kahun zum 1:1. Danach lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Duell.

 

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts verfehlte Dominik Kahun das Pinguine-Tor knapp (23.), auf der Gegenseite parierte Münchens Torhüter David Leggio einen Alleingang von Mathias Trettenes (25.). In der Folge waren die Red Bulls dem 2:1 näher als die Gäste, Mads Christensen (26.) sowie Maximilian Kastner (39.) und Brooks Macek (40.) konnten KEV-Torhüter Patrick Klein aber nicht bezwingen.

 

 

Im Schlussdrittel erwischten die Pinguine den besseren Start: Timothy Miller staubte zur erneuten Gästeführung ab (44.). München brauchte ein paar Minuten, um sich vom Gegentreffer zu erholen, erhöhte dann aber den Druck und glich zum 2:2 aus. Den Treffer erzielte Brooks Macek sehenswert per Rückhand, nachdem er von Keith Aucoin freigespielt wurde (50). Die Red Bulls schnürten die Gäste in den Schlussminuten der regulären Spielzeit in deren Drittel ein, der Siegtreffer gelang ihnen trotz Großchancen aber nicht mehr.

 

 

In der Verlängerung fielen keine Tore, sodass das Penaltyschießen entscheiden musste. Dort sicherte Dominik Kahun den Münchnern den Zusatzpunkt.

 

 

Dominik Kahun: „Es war ein schweres Spiel, weil Krefeld neben seiner Qualität in der Offensive auch gut verteidigt hat. Im Penaltyschießen war ich selbstbewusst, da ich schon einmal eine Partie mit zwei Shootout-Treffern hatte. Der erste Penalty war gut, beim zweiten hatte ich etwas Glück.“

 


EHC Red Bull München gegen Krefeld Pinguine 3:2 n.P. (1:1|0:0|1:10:0|1:0)

 

Tore
0:1 | 05:07 | Nicolas St-Pierre
1:1 | 08:59 | Jason Jaffray
1:2 | 43:14 | Timothy Miller
2:2 | 49:25 | Brooks Macek
3:2 | 65:00 | Dominik Kahun

 

Zuschauer
3.060

 

 


 

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DEL - Ingolstadt's Brandon Buck wechselt nach Davos

 

(DEL/Ingolstadt) PM Der 29-jährige kanadische Nationalspieler Brandon Buck wechselt aus der DEL bis Ende Saison 2017/18 zum HC Davos.

 

brandon buck

( Foto Heike Feiner )


 


Brandon Buck (geboren am 16. August 1988) ist ein Scorer mit einer ausgezeichneten Puck-Kontrolle. Buck erzielte seit der Saison 2014/15 bei Ingolstadt in 183 Spielen 186 Punkte (79 Tore / 107 Assists) und gehört damit zu den allzeitbesten Scorern in der Geschichte des ERC Ingolstadt.

 


Als aktueller kanadischer Nationalspieler bestritt er auch den Karjala Cup im November.

 

 


 

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DEL - Starke Kölner Haie besiegen die Augsburger Panther souverän mit 6:3

 

(DEL/Köln) (ST) Die Kölner Haie erwarteten am vergangenen Sonntag die Augsburger Panther. Das Spiel in der LANXESS arena fand vor 9.807 Zuschauern statt. Der KEC entschied die Partie deutlich mit 6:3 für sich.

 

 

Foto: Ingo Winkelmann

 


 

 

Nachdem die Kölner am Freitag gegen ein Team der ersten drei Plätze der Tabelle gewonnen hatte, konnten sie auch noch gegen Augsburg drei Punkte einfahren und hatten so ein rundes sechs-Punkte-Wochenende. Am vergangenen Freitag besiegten sie den damaligen Spitzenreiter Berlin mit 5:2 und beweisen so, dass sie auch gegen die Top-Drei gewinnen können. Philip Gogulla war in Berlin nicht dabei, denn Peter Draisaitl war mit seiner zuletzt gezeigten Leistung unzufrieden. Es war ein Zeichen, dass Draisaitl Konsequenzen ziehen kann und auch muss. Gestern gegen den AEV war Gogulla dann wieder in der Aufstellung und konnte sogar ein Tor schiessen.

 

Augsburg war zu Beginn der Saison ein Team, das mit starken Leistungen überraschte. Doch die Saison verlief dann nicht so weiter für die Bayern. Derzeit befindet sich der AEV auf den letzten Plätzen, vor der Partie gegen Köln auf Platz 12 der Tabelle. Das bedeutete jedoch nicht, dass der AEV es den Kölnern leicht machen würde. Christian Erhoff erklärte nach dem Spiel: “Es war vom ersten bis zum letzen Spieler eine starke Teamleistung“. (Quelle: www.haie.de)

 

Und so begann das erste Drittel mit Tempo, unglaublichem Tempo. Die Starting Six der Kölner waren Justin Peters, Christian Erhoff, Blair Jones, Felix Schütz und Philip Gogulla. Nach nur 23 Sekunden fiel schon das erste Tor, der ehemalige Kölner Daniel Schmalz konnte Justin Peters im Tor überraschen und punkten. Doch auch die Antwort der Haie erfolgte prompt in der zweiten Minute. Ben Hanowski schoss das Tor nach Vorlage von Nick Latte und Justin Shugg. Im folgenden hatten die Haie eine Druckphase und setzten sich im Angriffsdrittel fest. Doch keine Chance wurde verwertet. Dann musste Erhoff wegen Beistellens auf die Strafbank und im Powerplay gelang Augsburg die erneute Führung zum 1:2. Köln war alles in allem etwas druckvoller, doch Augsburg glücklicher im Torabschluss.

 

Auch der Mittelabschnitt geht mit Tempo weiter. In der 21. Minute glich Philip Gogulla zum 2:2 aus. Nach ungefähr 30 Minuten wurde die Stimmung etwas heißer, denn Augsburg hatte bis dahin keine Strafe erhalten und die Haie so einige, das gefiel den Fans so gar nicht. Peters im Tor hatte einiges zu tun, konnte aber alles abwehren, trotz eines guten Powerplays der Augsburger. Das Spiel wurde zunehmend härter und Rangeleien blieben nicht aus. In der ersten Überzahl der Haie in der 35. Minute gelang Erhoff dann die Führung zum 3:2.

 

Das Schlussdrittel sollte dann noch einmal spannend werden. In der 43. Minute erhöhte Nico Krämmer auf 4:2. Und schon eine Minute später folgte das 5:2 durch Justin Shugg. Dadurch war es eigentlich besiegelt. Augsburg schaffte es nicht mehr durch die Defensive der Kölner, das war spürbar. Ein Tor für Köln wurde nach dem Videobeweis nicht gegeben, da Augsburgs Torwart behindert wurde. Dieses Tor holte der KEC dann in der 54. Minute durch Felix Schütz nach. Am Ende konnte Daniel Schmölz für den AEV das Ergebnis noch etwas verschönern. Es endete mit 6:3.

 

Insgesamt war es eine souveräne und stabile Leistung der Kölner Haie. Es war ein emotionales und auch schnelles Spiel. Köln behielt den Sieg mit 6:3 trotz einiger Strafen zu Hause. Auf Seiten der Schiedsrichter sind Versäumnisse zu bemängeln, Augsburg hätte die ein oder andere Strafzeit bekommen müssen. Dennoch bewahrten die Kölner Ruhe und konnten souverän agieren. Peter Draisaitl analysierte nach dem Spiel: "Wir haben am Anfang etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen und die Kontrolle zu finden. Das dritte Dritte hat mir gefallen. Wir müssen aber eine Lösung für die schlechten Starts finden.“ (Quelle: www.haie.de).

 

Am Freitag geht es weiter in Köln, der Tabellenführer EHC Red Bull München reist an. Beginn ist 19.30 Uhr.

 

 

 


 

Kölner Haie eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

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