(DEL/Schwenningen) (BM) Schwenningen hatte weiter mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Neben den Langzeitverletzten Mirko Sacher und Benedikt Brückner fehlten auch noch Jussi Timonen und Andreé Hult. Somit hatte Pat Cortina nur fünf Verteidiger im Kader. Augsburg reagierte auf die eigenen Verletzungen mit der Nachverpflichtung von Jordan Samuels. Weiter fehlten Trevor Parkes und Michael Davies. Im Kampf um die Playoffs erwischte Schwenningen den Auftakt nach Maß. In der ersten Spielminute markierte Damien Fleury die Führung. Im Mittelabschnitt erhöhte Stefano Giliati sehenswert, ehe Markus Poukulla im Schlussabschnitt den Deckel drauf machte. Der Ehrentreffer kurz vor Schluss änderte nichts mehr am verdienten Sieg der Schwenninger.

Foto: Jens Hagen (Archivbild)
Bericht: Benjamin Maser
Bild: Jens Hagen
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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther reagieren auf die verletzungsbedingten Ausfälle von Trevor Parkes und Michael Davies und legen personell nach. Der US-Amerikaner Jordan Samuels-Thomas verstärkt den DEL-Club im Hauptrundenendspurt und soll helfen, den Traum von den Playoffs doch noch wahr werden zu lassen.

( Foto Augsburg Panther )
Jordan Samuels-Thomas wurde 2009 von den Atlanta Thrashers in der siebten Runde des NHL-Drafts gezogen. Bis 2014 lief der 191 cm große und 94 kg schwere Power-Forward 148 Mal in der College-Liga NCAA auf. Für die Universitätsteams von Bowling Green State und Quinnipiac verbuchte Samuels-Thomas 50 Tore und 54 Assists.
Ab der Saison 2014-15 war der 27-jährige Linksschütze überwiegend in der American Hockey League unterwegs. In der AHL absolvierte Samuels-Thomas 218 Partien für Rochester, Ontario und San Diego (30 Tore und 28 Assists). In der ECHL bestritt er für Manchester, Utah und Florida auch zehn Spiele (drei Tore und fünf Assists).
Zuletzt war Jordan Samuels-Thomas für BK Mlada Boleslav in der tschechischen Extraliga aktiv, wo er seit Januar allerdings nur in vier Ligaspielen eingesetzt wurde. Als sich jetzt die Möglichkeit eines Wechsels in die Deutsche Eishockey Liga ergab, zögerten weder die Panther noch Samuels-Thomas lange.
Panther-Trainer Mike Stewart: „Wir sind froh, dass sich kurzfristig die Möglichkeit ergeben hat, unser Team in der angespannten Personalsituation mit Jordan Samuels-Thomas zu verstärken. Er ist ein physisch starker Außenstürmer mit Verantwortungsbewusstsein für Defensivaufgaben. Trotzdem sind wir davon überzeugt, dass er auch seine offensiven Fähigkeiten in der DEL einbringen kann.“
Jordan Samuels-Thomas ist am heutigen Morgen in Augsburg eingetroffen. Läuft alles nach Plan, könnte er in der abendlichen Partie bei den Schwenninger Wild Wings bereits sein Debüt feiern. Künftig wird er die Rückennummer 73 tragen.

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(DEL/Düsseldorf) PM Ein schwarzer Tag für die große DEG-Familie: Im hohen Alter und doch unerwartet ist heute Morgen eine der wichtigsten Persönlichkeiten der DEG-Geschichte von uns gegangen. Hans-Peter, „Hansi“, Sültenfuß ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Er schlief im Krankenhaus friedlich ein. Unser ganzes Mitgefühl gilt Familie und Freunden des Club-Urgesteins.
DEG-Spielerikone Walter Köberle: „Wir alle trauern um Hansi. Sein Tod ist ein großer Verlust für Düsseldorf, den hiesigen Sport und das Brauchtum sowie natürlich für uns, die DEG. Mit ihm gehen unendlich viele Ideen, Anekdoten und Erinnerungen. Wir werden ihn nie vergessen.“
Hansi Sültenfuß wurde am 12. Oktober 1926 auf der Ratinger Straße in der Düsseldorfer Altstadt geboren. Als Sportler war er als Schwimmer, Wasser- und Handballer aktiv. Im Jahr 1947 kam er erstmals mit der DEG in Kontakt. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte wurde er „Mister DEG“ und hat mehr als fünf Jahrzehnte des Clubs entscheidend mitgeprägt. Er ist im Laufe seines langen Lebens in zahlreichen Funktionen für den Club tätig gewesen: Als Organisationschef, Teammanager, Ticketverkäufer, Marketingverantwortlicher, Sponsorenakquisiteur, PR-Manager und Medienbetreuer begleitete und lenkte er die DEG durch gute wie schwierige Zeiten.
Vor allem aber war Hansi ein herausragender Ideengeber. So entwickelte er das Programmheft „DEG aktuell“, führte Saisoneröffnungsfeiern, Einlaufshows, Stadionevents und Warmlauftrikots im deutschen Eishockey bzw. in Düsseldorf ein und war bis zuletzt nicht nur ein treuer Begleiter der DEG, sondern ein immer gern gesehener Gast bei den Spielen der Rot-Gelben an der Brehmstraße und seit 2006 im ISS DOME. Sültenfuß war Träger des Bundesverdienstkreuzes, Mitglied der deutschen Eishockey Hall of Fame und zudem Träger zahlreicher weiterer Auszeichnungen, Medaillen und Orden aus den Bereichen Brauchtum, Sport und lokalem Leben.
Vor allem aber war Sültenfuß viele Jahre das Herzstück der DEG. Mehr Rot-Gelb geht nicht.
Hansi, die DEG wird dich nie vergessen!

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(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Die Kölner Haie waren zu Gast bei den THOMAS SABO IceTigers. Im Rahmen der Ladies Night kamen 5118 Zuschauer zum Mottospieltag, der für die meisten Besucher traurig endete. Die Kölner Haie waren über das komplette Spiel die dominierende Mannschaft und trafen mit Ben Hanowski, Blair Jones und Travis Mulock drei Mal das Nürnberger Tor. Bei den IceTigers kam nur Dane Fox zum Abschluss, der zumindest einen Schuss von 85 Versuchen ins Tor brachte.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Alle Damen bekamen vor dem Spiel ein Geschenk aus dem Hause Thomas Sabo überreicht. Der Charme Anhänger war ein Kleeblatt. Viel Glück brachte das der Mannschaft von Rob Wilson (Headcoach, THOMAS SABO IceTigers) nicht. Bereits im ersten Drittel zeichnete sich eine deutliche Dominanz der Kölner Haie ab, die in den ersten sieben Minuten nahezu ausnahmslos vor dem Tor von Niklas Treutle kombinierten. Die beste Chance hatte dabei Frederik Eriksson. Aber auch die Heimmannschaft bekam mit der Zeit Lust mitzuspielen. Dane Fox kam in der zehnten Spielminute aus der Drehung zum Schuss, scheiterte aber an Gustaf Wesslau, der noch fast 50 Saves vor sich hatte. Die 5118 anwesenden Zuschauer mussten sich erneut an den Kopf fassen, als Phillipe Dupuis aus aussichtsreicher Situation über das Tor schoss. Ben Hanowski machte es besser. Nachdem Moritz Müller und Justin Shugg vor Niklas Treutle vorarbeiteten, orientierte sich Hanowski im entstandenen Chaos und schoss die Scheibe links an Niklas Treutle vorbei ins Tor.
Auch im Mittelabschnitt änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Die IceTigers versuchten es zwar immer wieder mit neuen Anläufen, scheiterten meist aber an sich selbst, indem sie immer wieder Fehlpässe spielten und den Puck zu leicht an die Kölner Verteidiger abgaben. Die Gäste dachten nicht daran, einen Gang runterzuschalten und zeigten weiterhin eine grandiose Partie, während die Heimmannschaft langsam aber sicher an Sicherheit gewann. Das Special Team der IceTigers gehört nicht zu den besten der Liga, wenn man sich die Rubrik Power Play detailliert anschaut. Dafür klappt das Unterzahlspiel besonders gut. Im Penalty Killing schafften es die Franken sich dank David Steckels herausragender Stockarbeit mehr Chancen zu erarbeiten, als in allen Überzahlsituationen des Spiels zuvor. Dane Fox hatte nach Ablauf des Penalty Killings die beste Möglichkeit, als er im Alleingang auf Gustaf Wesslau zulief. Die Umsetzung des Breakaways war dann aber weniger gut, sodass Wesslau sicher mit dem Schoner parieren konnte. Nürnberg kam immer besser ins Spiel, die Haie konterten des Öfteren gefährlich. Mehr passierte im zweiten Drittel nicht.
Es war wieder mal Zeit für das Nürnberger Power Play, als sich die beiden Hauptschiedsrichter mit zwölf Spielern zum Bully aufstellten. Oliver Mebus hatte nach einer enormen Druckphase der Heimmannschaft den Ausgleich auf der Kelle, schoss aber über das komplett leere Tor. Die fränkischen Anhänger waren fassungslos und verzweifelt zugleich. Kurz davor leisteten sich Mark Lemelin und Christoffer Hurtik eine fatale Fehlentscheidung, die nicht spielentscheidender hätte sein können. Nachdem der besonders aktive Nürnberger Stürmer David Steckel wegen eines nie vorgekommenen hohen Stocks auf die Strafbank musste, reagierte John Mitchell falsch und agierte mit einem Crosscheck offensichtlich gegen das Regelwerk. Daraus resultierte ein doppeltes Power Play der Kölner Haie, welches natürlich nicht ungenutzt blieb. Blair Jones bekam die perfekte Vorlage in den linken Bullykreis, zog eiskalt ab und traf zum bitteren 0:2 Zwischenstand. Die Halle brodelte, die Spieler der THOMAS SABO IceTigers waren sichtlich wütend und agierten ab dem Zeitpunkt mit erkennbar stärkerem Elan. Das führte, neben ein paar Prügeleien, zum Anschlusstreffer. Dane Fox, der schon die komplette Partie über auffällig war, stand genau richtig. Philippe Dupuis ergatterte die Scheibe nach Vorarbeit von Patrick Köppchen hinter Wesslaus Tor und passte die Scheibe auf dem im Slot wartenden Fox. Dane Fox zielte genau und löste eine fast schon euphorische Stimmung auf den Rängen aus.
Die Mannschaft von Rob Wilson hätte in den nachfolgenden Minuten ausgleichen müssen. Nürnberg bekam dazu eine enorme Anzahl an Chancen und sogar ein doppeltes Überzahlspiel. Das konnten beide Special Team Formationen nicht verwerten. Niklas Treutle wurde zwei Minuten vor Schluss im falschen Moment vom Eis genommen. Travis James Mulock eroberte den Puck in der eigenen Zone, fuhr bis zum mittleren Bullypunkt und bugsierte die Scheibe problemlos im Netz. Die Kölner Haie gewinnen damit ein starkes Auswärtsspiel bei den THOMAS SABO IceTigers mit 1:3 und ergattern den vierten Platz in der Tabelle. Klingt gut, ist aber knapp: Zwischen dem vierten und dem elften Platz liegen momentan nur sieben Punkte Unterschied. Die kommenden sieben Spieltage werden demnach ein echtes Herzschlagfinale im Kampf um die PlayOffs. Die THOMAS SABO IceTigers hingegen sind zusammen mit dem EHC Red Bull München und den Eisbären Berlin schon fest im Viertelfinale. Weiter geht es für die IceTigers am Freitagabend gegen die Iserlohn Roosters.

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(DEL/Düsseldorf) PM Schlechte Nachricht nach dem Sieg über die Straubing Tigers am Dienstag. Marco Nowak hat sich bei einem Zusammenprall kurz vor Spielende schwer verletzt.
Der 27-Jährige erlitt eine außerordentlich starke Einblutung im Oberschenkel. Da die akute Gefahr zu hohen Blutverlustes bestand, wurde der Verteidiger auf Initiative von Mannschaftsarzt Dr. Ulf Blecker noch am Abend mit einem Notarztwagen in die Kaiserswerther Diakonie gebracht.
Dort erfolgte am Mittwochvormittag eine Operation, die Marco Nowak gut überstanden hat. Wann er wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann, ist vom Heilungsverlauf abhängig und aktuell nicht abzusehen.
(Foto Birgit Häfner)

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(DEL/Straubing) PM Der 35-jährige ist mit der Bitte um Freigabe an die Verantwortlichen herangetreten und diesem Wunsch wurde am heutigen Mittwoch entsprochen.

( Foto: Eva Fuchs)
„Wir danken René für seinen Einsatz und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute“, so Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.

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(DEL/Iserlohn) PM Das lief alles andere als nach Plan. Nach der unnötigen Niederlage in Bremerhaven liefen die Iserlohner auch gegen die Krefeld Pinguine am Abend einem 0:3-Rückstand hinterher. Auch diesmal reichte die Aufholjagd nicht zum Sieg. Am Ende verloren die Roosters mit 2:5.

(Patrick Rüberg)
Hauptgrund für diesen Eishockeyabend: Die Pinguine erwischten den besseren Start. Mit ihrer ersten Torchance sorgte Davis nach nur 64 Sekunden für die Gästeführung. Feser hatte die Scheibe vor das Tor gespielt und der mitgelaufene Verteidiger hämmerte den Puck direkt ins Netz. Die kalte Dusche für die Sauerländer, die auch in der Folge Wirkung zeigen sollte. Zwar besaßen Costello und Salmonsson kurz darauf gute Möglichkeiten, aber beide zielten nicht genau genug. Somit waren es hauptsächlich die Krefelder, die für Gefahr sorgten.
Müller schnappte sich den Puck im eigenen Drittel, startete den Konter über die rechte Seite und sein Schuss landete in der linken Ecke – das 0:2. Den Iserlohnern fehlte es in den ersten 20 Minuten an Zielstrebigkeit und Genauigkeit. Zu viele Fehler unterliefen den Hausherren im Kombinationsspiel und zu häufig verzettelten sich die Roosters in Einzelaktionen. Down nutzte den Platz, der sich plötzlich bot ebenfalls nicht, weil er sich zu verspielt für einen Lupfer mit der Rückhand entschied. Die Gäste agierten dagegen wesentlich kaltschnäuziger. 15 Sekunden vor Drittelende nutzte Schymainski einen Abpraller im Nachschuss zum 0:3.
In der Pause muss Rob Daum die richtigen Worte gefunden haben, denn nun machte sein Team mehr Druck und hatte auch gleich die ersten Möglichkeiten, aber Florek und zweimal Combs scheiterten an Dimitri Pätzold. So dauerte es bis zur 29. Minute, als Blank bei einem Konter die Übersicht behielt und den mitgeeilten Martinovic bediente. Der Verteidiger schlenzte den Puck in den rechten Giebel zum 1:3. Jetzt wachten auch die Fans wieder auf und beinahe hätte Friedrich seinen Alleingang über die rechte Seite mit einem Tor abgeschlossen, doch der Puck landete neben dem Pfosten. Besser machte es kurz darauf Jason Jaspers. Dem Kapitän fiel die Scheibe zwischen den Bullykreisen vor die Füße und sein Schuss landete unhaltbar für den Krefelder Schlussmann im Netz (34.). Auch danach spielten die Iserlohner weiter auf den Ausgleich, doch Down und Turnbull vergaben ihre Chancen. Als dann Combs eine unnötige Strafe für sein Stockschlagen im gegnerischen Drittel kassierte, war es erneut Müller in Überzahl, der einen Querpass von Umicevic zum 2:4 nutzte (38.).
Im Schlussabschnitt begannen die Hausherren dann selbst in Überzahl, doch zweimal Costello und Schmidt verpassten den Anschlusstreffer. Danach verflachte die Partie allerdings zusehends, was besonders den Gästen entgegen kam, die wenig Mühe hatten, ihren Zwei-Tore-Vorsprung zu verteidigen. Iserlohn kämpfte zwar, aber hatte an diesem Abend nicht die spielerischen Mittel, um Krefeld in Bedrängnis zu bringen. Die Pinguine blieben dagegen bei ihren Kontern gefährlich. Als Trettenes alleine auf Dahm zusteuerte, musste der Roostersgoalie sein gesamtes Können unter Beweis stellen, um sein Team zumindest im Spiel zu halten (55.). Auch die letzten Versuche mit der Brechstange auf Seiten der Gastgeber führten schlussendlich nicht zum Erfolg. Als Florek in der Endphase dann noch eine weitere Strafe kassierte, war die Begegnung entschieden. Davis traf kurz vor dem Ende noch ins leere Iserlohner Tor zum 2:5-Endstand.
Iserlohn Roosters –Krefeld Pinguine 2:5 (0:3/2:1/0:1)
Tore: 0:1 (01:04) Davis (Feser, Tretternes), 0:2 (12:53) Müller (Seifert), 0:3 (19:45) Schymainski (Ness, Tretternes), 1:3 (28:50) Martinovic (Blank), 2:3 (33:50) Jaspers (Larsson, Combs), 2:4 (37:33) Müller (Umicevic/5-4), 2:5 (59:19) Davis (5-6)
Strafen: Roosters 8 – Pinguine 6
Zuschauer: 3.968
Roosters: Dahm – Larsson, Eklund; Bonsaksen, Schmidt; Fischer, Martinovic – Weidner, Friedrich, Florek; Jaspers, Turnbull, Combs; Down, Costello, Caporusso; Shevyrin, Blank, Salmonsson
Pinguine: Pätzold – Vainonen, Nordlund; Trivellato, Davis; Seifert, Faber – Umicevic, Gawlik, Müller; Hanson, Feser, Trettenes; Orendorz, Grygiel, Miller; Schymainski, Ness, Hofland; MacKay

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(DEL/Düsseldorf) PM "Do or die“ – diese Losung ist natürlich Playoff-Spielen vorbehalten, in denen im Falle einer Niederlage das Ausscheiden droht. Das Heimspiel der Düsseldorfer EG gegen die Straubing Tigers atmete für die Rot-Gelben dennoch ein wenig den Geist dieser Spiele. „Do or die“ – and we did it! Die DEG erkämpfte sich in einer nervenaufreibenden Partie mit Höhen und Tiefen ein 4:3 (2:1; 1:1 1:1) und hat damit nach zuletzt enttäuschenden Niederlagen weiterhin alle Chancen, die Playoffs zu erreichen.

(Foto: Birgit Häfner)
Die Anfangsphase der Partie war geprägt von Strafzeiten für beide Mannschaften. Schon nach 35 Sekunden erwischte es die Gäste, Jeremy Williams büßte für ein Beinstellen. Die DEG schlug umgehend zu. Von der linken Bande steckte Nowak die Scheibe rechts rüber zu Barta, der den Puck in die kurze Ecke über die Fanghand von Drew MacIntyre in die Maschen schickte (2.). Während die DEG ihre erste Unterzahl noch schadlos überstand, musste sie im zweiten Überzahl-Anlauf der Niederbayern den Ausgleich hinnehmen. Die Straubinger hatten zu viel Platz im Drittel der DEG, flüssig lief die Scheibe über drei Stationen, der Abschluss war aber glücklich: Williams mogelte die Scheibe an Dan Bakala vorbei in die kurze rechte Ecke (8.).
Es war eine der ganz wenigen Offensivszenen der Mannschaft von Tom Pokel. Tonangebend waren die Hausherren. In einer weiteren Überzahl der DEG sorgten Welsh, Kammerer und Boyce für die fast perfekte Kombination. Welsh aus dem Slot zu Kammerer halbrechts, der wiederum quer zu Boyce vor dem Tor. Allein die Vollendung fehlte (13.). Straubing verlegte sich aufs Kontern. Einmal wurde das richtig gefährlich, als Mike Zaleweski allein in Richtung DEG-Tor unterwegs war und aus leicht abgedrängter Position abzog (17.). Zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt ging die DEG erneut in Führung. Weiß behauptete die Scheibe im Straubinger Drittel im Zweikampf, legte gekonnt ab für Lewandowski, der den Puck mit der Rückhand aus spitzem Winkel aufs Tor brachte. Noch krummer als zuvor bei Bakala ruschte das kleine Hartgummi über die Linie (20.).
Zu Beginn des zweiten Drittels konnte John Henrion ein maßgeschneidertes Zuspiel von Dmitriev nicht verwerten (22.). Das Auslassen dieser Kontergroßchance rächte sich wenig später. Williams fälschte einen Schuss von James Bettauer von der blauen Linie zum Ausgleich ab (24.). Der Treffer schien die Gäste zu beflügeln, sie mischten nun deutlich munterer mit als noch im ersten Abschnitt. Bakala parierte gegen den allein zum Tor ziehenden Kyle MacKinnon mit dem linken Schoner (28.). Zuvor hatte Henrion den Puck knapp über das Gehäuse der Tigers gesetzt (28.).
Dass die DEG abermals in Führung ging, hatte sie einer feinen Co-Produktion zu verdanken, die Lukas Laub und Manuel Strodel aufs glatte Geläuf zauberten. Laub fuhr über links ins Drittel und legte aus dem Bullykreis quer für den aufgerückten Strodel, der keine Mühe hatte, das 3:2 zu markieren (29.). Danach drückte wieder Straubing, die bedeutend häufiger aufs Tor schossen. Ein wenig Glück hatte die DEG, als Mike Zaleweski sich in den Slot und zum Tor arbeitete, die Scheibe aber schlussendlich am DEG-Tor vorbeirutschte (36.).
Nun galt es also im dritten Drittel „nur“ noch, das Ding nach Hause zu bringen. Leichter gesagt als getan. In Überzahl war Stefan Loibl frei durch, weil die DEG etwas zu hoch stand. Picard wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen. Den fälligen Penalty verwandelte Loibl eiskalt mit der Rückhand in den rechten Winkel. Bakala war ohne Abwehrchance (48.). Danach stand das Spiel auf des Messers Schneide, beide Mannschaften gingen auf die drei Punkte. Wieder waren es die Tigers, die häufiger aufs Tor schossen, aber es war die DEG, die noch einmal traf. Und wie:
Bordson schnappte sich die Scheibe hinter der Grundlinie und legte sie auf für Henrion, der sie mit einem Gewaltschuss unhaltbar ins Tor feuerte (55.). Da fiel den 4.414 Zuschauern im ISS DOME ein Stein vom Herzen. Aber noch war nicht Schluss. Die Gäste starteten eine Schlussoffensive. MacIntyre verließ das Tor zugunsten eines weiteren Feldspielers, mit dessen Hilfe die Tigers die DEG ins eigene Drittel drückten. Schüsse segelten am Tor vorbei oder wurden geblockt. Dann – endlich – waren drei ganz wichtige Punkte im Sack!
Nun heißt es dranbleiben. Am Freitag reist die DEG zu den bestens aufgelegten Fischtown Pinguins nach Bremerhaven (Spielbeginn 19:30 Uhr). Am Sonntag empfängt die DEG die Grizzlys aus Wolfsburg im am DEG-Platz (Spielbeginn 19 Uhr). Ein wichtiges Spiel jagt das nächste!

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(DEL/Augsburg) (Oliver Winkler) Kämpfen um die PlayOffs. Das tut die Mannschaft der Augsburger Panther in der finalen Phase der Hauptrunde mit aller Kraft. Nach dem Ausrufezeichen beim höchsten Saisonsieg gegen die Krefeld Pinguine, war der amtierende Meister EHC Red Bull München zu Gast im gut gefüllten Curt - Frenzel Stadion. Die Panther hielten über weite Strecken stark mit, waren stellenweise dominierend, vergaben aber zu viele Chancen. Im Schlussbaschnitt brachen aber alle Dämme. Der AEV traf vier Mal innerhalb von sieben Minuten und riss zusammen mit grandiosen Fans die Grundbausteine des Stadions ab. Die Panther sind wieder im Rennen um die Play Offs.

(Foto: Dunja Dietrich)
Beide Mannschaften präsentierten ab der ersten Minute an schnelles und attraktives Eishockey. Die Red Bulls kamen immer wieder gefährlich vor das, von Olivier Roy gehütete, Augsburger Tor. Dabei zeigten sich Steve Pinizotto, Dominik Kahun und Konrad Abeltshauser besonders stark. Dennoch hielten die heimischen Panther über die meiste Zeit problemlos mit und earbeiteten sich ebenfalls hervorragende Möglichkeiten. In den ersten zehn Minuten kam es zu gerade Mal drei Unterbrechungen. Auch in Unterzahl stach der AEV hervor. Die Heimmannschaft befreite sich immer wieder durch gelungene und vor allem gezielte Angriffe auf einzelne Münchner Special Team - Player. Vollendet von Matthew Whites traumhafter Stockkunst, mit der er sich gegen zwei Red Bulls durchsetzte und die Mittelzone überwandt, war das erste Penalty Killing der Partie perfekt. Im nachfolgenden Power Play der Panther musste David Leggio mehrfach stark parieren und erkämpfte sich gegen Thomas Holzmann den mit Abstand besten Save des ersten Drittels, als das komplette Curt - Frenzel Stadion schon das 1:0 vor Augen hatte. München wurde in der letzten Minute des ersten Drittels noch einmal aktiv, verpasste Tor aber zweimal knapp. Damit gingen beide Mannschaften torlos in die Kabinen.
Die Augsburger Panther gewannen im Mittelabschnitt immer mehr an Selbstvertrauen und setzten die Defensive des Tabellenführers immer mehr unter Druck. Das Tor machten aber die Red Bulls. Der Schiedsrichter Lukas Kohlmüller pfiff den unerlaubten Weitschuss nicht ab. Dominik Kahun und Jason Jaffray eroberten den Puck. Jaffray leitete die Scheibe direkt vor Olivier Roy an Frank Mauer weiter, der den Puck problemlos mit der Kelle über die Linie abfälschte (0:1). Die Entscheidung der Schiedsrichter kann niemand beeinflussen. Ob sie nun richtig oder falsch war, die Panther mussten den Weg zurück in die Partie finden und taten sich anfangs schwer. Nachdem sich die Linienschiedsrichter erneut in den Unmut der anwesenden Zuschauer pfiffen, bekamen die Panther 90 Sekunden vor Schluss das zweite Überzahlspiel der Partie. Das gelang den Panthern überhaupt nicht, sodass die Nervosität auf den Ränken stieg. Derek Joslin stellte 6 Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels noch ein Bein und eröffnete dem AEV die beste Möglichkeit auf den Ausgleich. Konrad Abeltshauer konnte den Puck aber an der Bande halten und die 0:1 Führung in das dritte Drittel retten.
Im Schlussabschnitt starteten die Augsburger Panther mit einem doppelten Power Play. Im doppelten Überzahlspiel kam es nicht zum Ausgleich, da der Münchner Kapitän Michael Wolf einen grandiosen Job machte und die Scheibe aus dem Drittel beförderte. Auch im normalen Power Play hat es nicht sein sollen. Der Mannschaft von Mike Stewart gelang nicht viel. München wollte es aber genau wissen und foulte erneut. Zum zweiten Mal in kurzer Zeit doppeltes Power Play für die Panther. Aber auch diese enorme Chance auf den Ausgleich führte zu Nichts. Die Pässe waren zu ungenau, die Schüsse zu absehbar. Das beste Special Team der Deutschen Eishockey Liga war machtlos, der Kampf um die PlayOffs wurde immer schwerer. 4792 Zuschauer sahen in den folgenden Spielminuten einen unglaublichen Chancenüberschuss der Heimmannschaft, die aber immer wieder an der Chancenverwertung scheiterte. Ein Problem, dass sich durch die komplette Saison zieht. Und dann, erneut, Power Play für die Augsburger Panther. Und nicht nur das: Nach 90 Sekunden gab es die nächste Strafe und zum dritten Mal in der Partie doppeltes Überzahlspiel. Doch war es den Panthern überhaupt gegönnt, auszugleichen? Und dann knallte es: TOOOOOOR für den AEV. Das konnte der EHC Red Bull München nicht halten, der sich über das komplette Schlussdrittel über wacker schlug. T.J. Trevelyan fand sich völlig alleine vor David Leggio wieder und verwandelte die Chance zum 1:1 Ausgleich. Und nichtmal eine Minute später rutschte der Puck wieder über die Linie. Das Curt - Frenzel Stadion brannte. David Stieler bugsierte den Puck nach perfekter Vorlage hinter David Leggio. Und wieder....keine Minute später hebte das Hallendach erneut um ein paar Meter nach oben. Der Torschütze zum 3:1 war diesmal Matthew White. Und weil es so schön ist, gab es zwei Minuten vor Schluss noch den Treffer ins leere Gehäuse von Daniel Schmölz. Don Jackson nahm David Leggio erneut vom Eis und versuchte es nochmal. Mehr gelang aber nicht mehr.
Die Augsburger Panther gewinnen ein unfassbar packendes, emotional und attrakvites Eishockeyspiel gegen die Red Bulls mit 4:1 und sind damit wieder voll zurück im Rennen um die PlayOffs, die sie sich nach den jüngsten Leistungen ohne Zweifel verdient hätten.

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(DEB/Nationalmannschaft) Bundestrainer Marco Sturm wird mit einem Team aus 25 Profis am Olympischen Eishockey-Turnier von Pyeongchang (09.-25. Februar) teilnehmen. Angeführt wird das Team des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) von den ehemaligen NHL-Stars Christian Ehrhoff (Kölner Haie) und Marcel Goc (Adler Mannheim). Ehrhoff steht in Südkorea vor seinen vierten Olympischen Spielen, Goc vor seiner dritten Olympia-Teilnahme. Dennis Endras (Adler Mannheim) nimmt zum zweiten Mal am Turnier teil.

(Foto: DEL)
Einen entsprechenden Vorschlag unterbreitete Sturm dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der die offizielle Nominierung vorgenommen hat. Der bisher aus 30 Spielern bestehende Olympia-Kader wurde demnach auf 25 Akteure (22 Feldspieler, drei Torhüter) reduziert. „Wir verfügen über eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern“, sagte Sturm, der beim olympischen Turnier auf 16 Spieler vertraut, die schon bei der erfolgreichen Heim-WM 2017 in Köln dabei waren.
Die größte Fraktion im DEB-Team stellt der Deutsche Meister EHC Red Bull München mit allein sieben Spielern, gefolgt von den Adler Mannheim, die mit sechs Profis vertreten sind. Ehrhoff, Goc und Endras sind in der DEB-Auswahl die einzigen Akteure mit Erfahrung bei Olympischen Spielen. Alle übrigen Spieler geben ihr olympisches Debüt. „Wichtig ist, dass der Großteil schon zusammengespielt hat und unser System kennt. Wir haben im Gegensatz zu einer WM diesmal nur drei Gruppenspiele, da müssen die Automatismen direkt im ersten Spiel greifen“, hatte Sturm zuletzt gesagt und ergänzt: „Mit
Finnland, Schweden und Norwegen haben wir die vermutlich stärkste Gruppe erwischt. Wir wollen dennoch versuchen, die Großen zu ärgern.“
Die deutsche Auswahl bezieht ab Samstag, 3. Februar, ihr Trainingslager in Füssen. Die olympische Generalprobe findet am 6. Februar (18.30 Uhr) im schweizerischen Kloten gegen den Gastgeber statt. Am 7. Februar reist der gesamte 36köpfige deutsche Tross vom Münchener Flughafen aus in Richtung Südkorea.
DEB Olympiakader 2018
| Pos | Nr. | Name | Vorname | Geb. | Stick | H | W | Team | LS |
| Torhüter | |||||||||
| T | 33 | AUS DEN BIRKEN | Danny | 15.02.85 | L | 1,86 | 89 | EHC Red Bull München | 35 |
| T | 44 | ENDRAS | Dennis | 14.07.85 | L | 1,82 | 80 | Adler Mannheim | 94 |
| T | 51 | PIELMEIER | Timo | 07.07.89 | L | 1,83 | 82 | ERC Ingolstadt | 34 |
| Verteidiger | |||||||||
| V | 2 | REUL | Denis | 29.06.89 | R | 1,93 | 110 | Adler Mannheim | 83 |
| V | 7 | BOYLE | Daryl | 24.02.87 | R | 1,85 | 89 | EHC Red Bull München | 35 |
| V | 10 | EHRHOFF | Christian | 06.07.82 | L | 1,88 | 92 | Kölner Haie | 110 |
| V | 36 | SEIDENBERG | Yannic | 11.01.84 | L | 1,72 | 82 | EHC Red Bull München | 147 |
| V | 40 | KRUPP | Björn | 06.03.91 | L | 1,91 | 95 | Grizzlys Wolfsburg | 27 |
| V | 41 | MÜLLER | Jonas | 19.11.95 | L | 1,83 | 88 | Eisbären Berlin | 15 |
| V | 48 | HÖRDLER | Frank | 26.01.85 | L | 1,83 | 90 | Eisbären Berlin | 116 |
| V | 91 | MÜLLER | Moritz | 19.11.86 | L | 1,87 | 92 | Kölner Haie | 121 |
| Stürmer | |||||||||
| S | 12 | MACEK | Brooks | 15.05.92 | R | 1,81 | 82 | EHC Red Bull München | 36 |
| S | 17 | KINK | Marcus | 13.01.85 | L | 1,86 | 96 | Adler Mannheim | 128 |
| S | 22 | PLACHTA | Matthias | 16.05.91 | L | 1,88 | 100 | Adler Mannheim | 61 |
| S | 28 | MAUER | Frank | 12.04.88 | R | 1,84 | 90 | EHC Red Bull München | 66 |
| S | 37 | REIMER | Patrick | 10.12.82 | R | 1,79 | 86 | Thomas Sabo Ice Tigers | 99 |
| S | 42 | EHLIZ | Yasin | 30.12.92 | L | 1,77 | 83 | Thomas Sabo Ice Tigers | 50 |
| S | 43 | FAUSER | Gerrit | 13.07.89 | L | 1,82 | 89 | Grizzlys Wolfsburg | 30 |
| S | 50 | HAGER | Patrick | 08.09.88 | L | 1,78 | 83 | EHC Red Bull München | 122 |
| S | 55 | SCHÜTZ | Felix | 03.11.87 | L | 1,81 | 89 | Kölner Haie | 132 |
| S | 57 | GOC | Marcel | 24.08.83 | L | 1,85 | 92 | Adler Mannheim | 104 |
| S | 72 | KAHUN | Dominik | 02.07.95 | L | 1,8 | 78 | EHC Red Bull München | 36 |
| S | 83 | PFÖDERL | Leonhard | 01.09.93 | R | 1,82 | 87 | Thomas Sabo Ice Tigers | 20 |
| S | 89 | WOLF | David | 15.09.89 | L | 1,91 | 99 | Adler Mannheim | 35 |
| S | 92 | NOEBELS | Marcel | 14.03.92 | L | 1,89 | 87 | Eisbären Berlin | 45 |
| Auf Abruf: | |||||||||
| T | 35 | NIEDERBERGER | Mathias | 26.11.92 | L | 1,8 | 80 | Düsseldorfer EG | 15 |
| V | 16 | ABELTSHAUSER | Konrad | 02.09.92 | L | 1,95 | 96 | EHC Red Bull München | 14 |
| V | 82 | AKDAG | Sinan | 05.11.89 | L | 1,88 | 89 | Adler Mannheim | 77 |
| V | 3 | KRUEGER | Justin | 06.10.86 | R | 1,9 | 98 | SC Bern | 99 |
| S | 15 | LOIBL | Stefan | 24.06.96 | L | 1,86 | 78 | Straubing Tigers | 3 |
| Team-Staff | ||
| SCHAIDNAGEL | Stefan | Sportdirektor, Teilmannschaftsleiter |
| STURM | Marco | Head-Coach / GM |
| ABSTREITER | Tobias | Assistant Coach |
| KÜNAST | Christian | Assistant Coach, Video |
| DALLAIRE | Patrick | Assistant Coach, Goalie |
| GRÖGER | Andreas | Team Doktor |
| KREIDLER | André | Physiotherapeut |
| ABRAHAM | Martin | Physiotherapeut |
| MOREL | Alexander | Team Manager / Presse |
| NACHRICHTER | Marco | Equipment-Manager |
| UVIRA | Jiri | Equipment-Manager |
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(DEB) Die Frauen-Nationalmannschaft trifft in zwei Partien am 24.01.2018 (11.15 Uhr, MEZ) und 26.01.2018 (11.15 Uhr, MEZ) in Tokio auf Japan.
)
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Nach dem Nations Cup Anfang Januar 2018 in Füssen misst sich die DEB-Auswahl in der japanischen Hauptstadt erneut mit einem Team, das sich in der direkten Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele befindet. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im Dezember 2017 konnten sich die deutschen Frauen in Finnland mit 2:1 nach Penaltyschießen durchsetzen.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Die Spiele in Japan werden auf einem hohen Niveau sein und der Mannschaft in der Entwicklung mit Blick auf die WM 2019 weiterhelfen. Ein großer Dank gilt dem japanischen Eishockeyverband für die Einladung, Organisation und Umsetzung der Spiele.“
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(DEL/Augsburg) PM Lange blieben die Panther davon verschont, nun hat das Verletzungspech zugeschlagen. Konnten am Freitag in Iserlohn bereits Trevor Parkes und Michael Davies die Partie nicht beenden, so erwischte es im gestrigen Heimspiel gegen Krefeld auch noch Drew LeBlanc, Brady Lamb, Arvids Rekis und Jaroslav Hafenrichter, die allesamt Teile des Spiels verpassten.

( Foto Heike Feiner )
Eingehende Untersuchungen durch die Mannschaftsärzte Dr. Karsten Bogner und Dr. Jens-Ulrich Otto in der ArthroKlinik bestätigten am heutigen Vormittag erste Befürchtungen. So ist die Saison für Michael Davies aufgrund einer Knieverletzung vorzeitig beendet. Er wird bereits morgen von unseren Mannschaftsärzten in der ArthroKlinik operativ versorgt. Auf Trevor Parkes müssen die Panther wegen einer Handverletzung auch bis nach der Olympiapause verzichten. Über den Einsatz von Jaroslav Hafenrichter (Gesicht und Schulter) wird in den Spielen vor der Olympiapause von Tag zu Tag entschieden, sein Einsatz ist somit fraglich.
LeBlanc wurde bereits gestern während des Spiels von Zahnärztin Dr. Roswitha Merk in deren Dentallabor im Mundraum genäht. Brüche im Gesicht konnten hierbei zum Glück ausgeschlossen werden. Sein Einsatz ist wahrscheinlich. Weniger schlimm erwischte es Arvids Rekis (Gesicht) sowie Brady Lamb (Fuß). Auf beide kann Panther-Coach Mike Stewart in morgigen Derby gegen den EHC Red Bull München wohl zurückgreifen.

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(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Sonntag, Eishockeytag, im Rahmen des Tages der Junghaie erwarteten die Kölner Haie, in speziellen Trikots, die Eisbären Berlin in der LANXESS arena. In einem temporeichen Spiel mussten die Haie jedoch vor 15.122 Zuschauern eine ernüchternde Niederlage von 1:3 einstecken. Die Eisbären stehen auf der Tabelle oben und teilen sich mit Nürnberg und München die ersten drei Plätze. Daran wird auch nicht mehr viel zu wackeln sein. Berlin bewies am gestrigen Abend auch, dass sie zurecht oben stehen. Die letzten drei Spiele jedoch verloren die Eisbären und wollten nun gegen den KEC diese kleine Niederlagenserie beenden.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Der KEC konnte die letzten beiden Spiele gegen Augsburg und Schwenningen für sich entscheiden. Nun wollten die Haie auch gegen eines der Top 3 Teams bestehen und gewinnen. Ein Sieg wäre in zwei Aspekten wichtig gewesen, es hätte sich mental positiv auf die Mannschaft ausgewirkt und es wären wichtige Punkte im Kampf um die Playoff Plätze gewesen.
Es verbleiben nur noch fünf Spiele in der Hauptrunde und die Tabelle ist recht eng, was bedeutet, dass jede Mannschaft nun noch einmal Gas geben und kämpfen muss, um eine gute und auch sichere Platzierung für die Playoffs zu bekommen.
Das erste Drittel begann mit Tempo. Beide Mannschaften starteten schnell, doch Berlin war spielführend. Köln erarbeitete sich einige Chancen, blieb aber vor dem Tor von Petri Vehanen ungefährlich. Auch Berlin hatte in diesem Drittel noch keinen Torerfolg. Eine Rangelei hinter dem Berliner Tor bescherte beiden Mannschaften Strafen, auf Seiten Kölns erhielt Alexandre Bolduc zwei Minuten wegen übertriebener Härte, auf Seiten Berlins bekamen jeweils zwei Minuten Nicholas Petersen und James Sheppard wegen übertriebener Härte. Das Drittel endete mit 0:0.
Im Mittelabschnitt ging es dann schnell weiter. In der 26. Minute fiel das erste Tor. Berlins Jamison Macqueen konnte Gustaf Wesslau überwinden und einsetzen. Köln setzet einiges dran, auszugleichen und kämpfte sich einige Male gut vor, jedoch erfolglos. In der 32. Minute konnte Berlin durch Daniel Richmond dann auf 0:2 erhöhen. Im Powerplay in der 37. Minute kam Köln dann durch Ryan Jones ran und verkürzte auf 1:2. Kurt vor der Schlusssirene, es waren noch 1,11 Minuten zu spielen, folgte dann doch der dritte Treffer für die Eisbären. Nach einem Videobeweis wurde das Tor gegeben. Schütze war James Sheppard. Das Drittel endete mit 1:3.
Im Schlussabschnitt sollte sich an dem Ergebnis nichts mehr ändern. Köln fand keine Mittel, um Berlins Defensive zu bezwingen. Es blieb bei dem für Köln bitteren Ergebnis von 1:3.
Insgesamt war es ein sehr schnelles Spiel. Die Berliner gaben das Tempo vor. Im ersten Drittel kamen die Kölner Haie auch gut mit, doch im weiteren Verlauf hatten sie wenig gegen die Eisbären auszurichten. Offensiv scheiterten sie immer wieder an Petri Vehanen und vielleicht auch an eigenen Blockaden. Auf der Gegenseite kam Berlin zu gefährlichen Möglichkeiten, die Wesslau teilweise entschärfen konnte. Doch die Hauptstädter erzielten drei Tore und damit zwei mehr als Köln. Peter Draisaitl fasste nach dem Spiel zusammen: "Wenn wir uns das Momentum im Spiel erarbeitet haben, haben wir es auch sofort wieder aus der Hand gegeben. Nur ein Tor hat heute nicht gereicht“. (Quelle: www.haie.de)
Drei wichtige Punkte blieben nicht in Köln und die Haie rutschten auf Platz acht in der Tabelle. Die Konsequenz heißt nun, Gas geben und die letzten Spiele konstanter bestreiten und gewinnen. Am Mittwoch geht es dann nach Nürnberg, die in der Tabelle auf Platz zwei stehen. Um 19.30 Uhr beginnt die Auswärtspartie.
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat am Sonntagabend eine bittere Niederlage bei den Adlern in Mannheim hinnehmen müssen. Gegen den prominenten Konkurrenten um den Playoff-Einzug unterlagen die Rot-Gelben mit 1:3 (0:2, 1:1, 0:0).

(Foto: Tina Kurz)
Keine Änderung im Aufgebot bei den Mannen von Mike Pellegrims. Dieselben 21 Spieler, die zwei Tage zuvor dem Meister einen Punkt abtrotzten, standen auch in Baden-Württemberg im Kader. Einen Wechsel gab es allerdings zwischen den Pfosten. Dort begann Dan Bakala wieder für Mathias Niederberger. Die Fans am Traditionsspieltag der Adler sahen zu Beginn ein munteres Spiel, in dem beide Teams ihre frühen Chancen besaßen. Nicht gut aus sah die DEG-Defensive dann allerdings zwischen Minute 11 und 13. Erst netzte Adler-Youngster Phil Hungerecker zur Führung ein, dann nahm Garrett Festerling eine Einladung der Rot-Gelben an und erhöhte auf 2:0. Zwei Wirkungstreffer, nach denen sich die Landeshauptstädter erst einmal Schütteln mussten.
Schöne Kombination zum zwischenzeitlichen Anschluss
Vor 10.156 Zuschauern blieb das Spiel auch im Mittelabschnitt intensiv. Ein Kampf von Spencer Machacek mit seinem Mannheimer Gegenpart war schon fast im Gange, als die Schiedsrichter doch noch überraschenderweise dazwischen gingen. Weil sich die Düsseldorfer Nummer 15 aber schon ihrer Handschuhe entledigt hatte, musste nur der Stürmer mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe auf die Bank. Sowohl Dennis Endras als auch Dan Bakala packten in der Folge sehenswerte Paraden aus. Dann war aber auch Mannheims Nationalgoalie machtlos. Eine schöne Kombination in Überzahl über Jeremy Welsh und Bernhard Ebner schloss Kapitän Darryl Boyce überlegt zum 1:2-Anschlusstreffer ab. Der Rückschlag allerdings noch vor Drittelende, als Matthias Plachta den alten Abstand wiederherstellte.
Torloses Schlussdrittel
Der Schlussabschnitt begann mit einer Riesen-Chance für Spencer Machacek. Doch wieder war Endras mit einer Parade der Marke „richtig stark“ da und verhinderte den erneuten DEG-Anschluss. Die Zeit lief den Rot-Gelben allmählich davon. Zwei Unterzahlsituationen in den letzten zehn Minuten machte die Aufgabe der Aufholjagd noch zusätzlich schwer. So blieb mit einem Mann weniger auf dem Eis in den Schlussminuten auch die Möglichkeit verwehrt durch Herausnehmen von Dan Bakala noch einmal für eine Überzahl auf dem Eis zu sorgen. Letztlich blieb das dritte Drittel torlos und die DEG musste das Eis als Verlierer verlassen.
Nach dem Auswärts-Doppel geht es jetzt wieder nach Hause. Bereits am Dienstag steht im ISS DOME die nächste wichtige Partie auf dem Programm. Um 19.30 Uhr sind dann die Straubing Tigers zu Gast. Karten gibt es unter www.degtickets.de, im DEG Fanshop an der Brehmstraße und natürlich an den Abendkassen.
Strafminuten: Mannheim 8 – Düsseldorf 6+10

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(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Kris Newbury entscheidet das Spiel und sichert den Fischtown Pinguins einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff Plätze. 4.571 Fans feiern Ihr Team und stimmen das Lied "Hopp hopp, hopp in die Playoffs" an.
(Foto:Eishockey-Online.com/Archiv)
Playoff Stimmung in Bremerhaven, schon vor dem Spiel war den Zuschauern anzumerken worum es in diesem Spiel geht,ein 6 Punkte Spiel um den Kampf der Playoffs. Die Pinguins von der ersten Minute an Druckvoll und Spielbestimmend,Iserlohn darauf bedacht das Spiel der Bremerhavener zu stören, mit viel Kampfkraft. Ein Ausrutscher von Johan Larssonführte dann aber zu einem Konter der Fischtowner, Björn Svensson mit einem tollen Pass auf Urgestein Marian Dejdar unddieser schoss zum 1:0 für Bremerhaven ein. Die Fischtown Pinguins nun das Spiel bestimmende Team, Iserlohn kommt kaumnoch zu Chancen und Sebastian Dahm im Tor der Sauerländer hatte mächtig viel zu tun.
In der 11 Minute war dann aber wiedermal die erste Reihe der Fischtowner zur Stelle, Jan Urbas auf Kris Newbury und dieser lies Sebastian Dahm keine Chance, 2:0 für Bremerhaven.Nur wenig später spielte Iserlohn in Überzahl, doch Jason Bast schickte Ross Mauermann und dieser mit einem Shorthander zum3:0 für die Fischtowner.Ein sehr umstrittenes Tor dann noch vor der ersten Pause für Iserlohn zum 3:1. Tomas Pöpperle verlor den Fanghandschuh nacheinem Rempler eines Iserlohn Spielers, ein Schiedsrichter brachte ihm diesen zurück anstatt das Spiel zu unterbrechen und genau

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(DEL/Augsburg) (Oliver Winkler) Die Augsburger Panther haben sich im Kampf um die verbleibenden Play Off Ränge zurückgemeldet. Nach dem Rückschlag gegen Köln und Iserlohn folgte eine wahre Eishockeygala im Augsburger Curt - Frenzel Stadion. Die Sturmreihen von Headcoach Rob Wilson schenkten der stellenweise sehr schlechten Krefelder Defensive sieben Tore ein und feierte mit 4500 Zuschauern einen wichtigen Schritt in Richtung Play Offs.

(Foto: Dunja Dietrich)
Die heimischen Panther mussten vor 4.500 Zuschauern auf zwei Schlüsselspieler verzichten. Mike Stewart (Headcoach, Augsburger Panther) fehlten Trevor Parkes und Michael Davies. Das hat man im ersten Drittel nicht sehen können. Die Panther spielten ihre Gäste aus Krefeld in allen Situationen an die Wand und belohnten sich mit vier Toren. Bereits in der fünften Spielminute bekam Mark Cundari den Puck von Matthew White, der für Cundari vorlegte. Der wartete nicht lange, zielte optimal und überwand Patrick Lein zum ersten Mal. Kurz nach dem Ende der Strafe des Krefelder Diego Hofland musste Patrick Lein zum zweiten Mal in der Partie hinter sich greifen. Christian Kretschmann und Jaroslav Hafenrichter verpassten es, den Puck ins Tor zu bugsieren. Die Scheibe kam zu David Stieler, der perfekt im Slot stand und eiskalt abzog. Wenig später war es der ehemalige Krefelder Christian Kretschmann selbst der, den Puck nach einem Querpass vor dem Tor von David Stieler bekam und die Scheibe mit zwei Versuchen hinter die Linie stocherte. Das war aber noch nicht alles im ersten Abschnitt: Keine zwei Minuten später traf Evan Trupp zum 4:0 und stellte die meisten Zuschauer im Curt - Frenzel Stadion zufrieden.
Der Torhüter Patrick Lein hatte keinen einfachen Abend im Tor der Krefeld Pinguine. Hans Detsch beendete seine Arbeitszeit mit seinem ersten Treffer in der Deutschen Eishockey Liga. Dabei verwertete Detsch einen Abpraller nach dem Schuss von Aleksander Polaczek und eröffnete Dimitri Pätzold die Möglichkeit, sein Torhüter - Talent zu präsentieren. Die Gäste kamen, dank eines PowerPlays und dem starken Alleingang von Martin Schymainski zum Anschlusstreffer, der mit der Zeit zum Ehrentreffer mutierte. Kurz nach Ablauf der Hälfte der Spielzeit schlugen Matthew White und Drew LeBlanc innerhalb von einer Minute zu und stellten den Spielstand auf 7:1. Beide Treffer fielen in Überzahl. Damit konnten die Panther erneut beweisen, dass sie das beste Special Team der Liga vorzuweisen haben. Auch wenn die schlechte Leistung der Krefelder Abwehr dazu beigetragen hat, waren die beiden Tore grandios herausgespielt.
Im Schlussabschnitt passierte de facto nichts mehr. Das Spiel war nach dem zweiten Drittel endgültig entschieden. Lobenswert war die Aktion der Gästefans, die unter dem Namen "PartyPinguine" die mittlerweile in der Deutschen Eishockey Liga bekannte Polonaise durch den Augsburger Block starteten. Am Ergebnis änderte das nichts mehr, die Augsburger Panther haben eine wichtige Partie gegen die Krefeld Pinguine sehr deutlich mit 7:1 gewonnen.
Damit sind die Panther wieder voll im Rennen um die PlayOffs. Nur noch vier Punkte fehlen momentan zum zehnten Platz, den die Adler Mannheim hüten. Aufrücken kann der AEV schon am Dienstagabend, wenn der amtierende Meister EHC Red Bull München zu Gast im Curt - Frenzel Stadion ist.

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