
(DEL/Köln) ST Freitag, der 14. September 2018, war der Auftakt in die neue Eishockeysaison 2018/2019 der DEL. Die Kölner Haie trafen an diesem Abend auf die Augsburger Panther. Dabei war die Lanxess arena mit 13.421 Zuschauern gut gefüllt. Der KEC startete schlecht in das Spiel, drehte nochmal auf, musste die Partie aber dann schlussendlich mit 5:4 in der Verlängerung verloren geben.

Foto: Ingo Winkelmann
Nach der erfolglosen letzten Saison baute der KEC seinen Kader neu auf, viele Spieler gingen und neue kamen hinzu. Dadurch war die Aufgabe erst einmal klar vorauszusehen, eine neue Einheit, ein neues Team aufbauen. Die Vorbereitung auf die Saison dauerte an die sechs Wochen und verlief durchwachsen. Das letzte Trainingsspiel gegen die Mannheimer Adler gewann der KEC mit 5:1. Doch die negative Bilanz der Vorbereitungsspiele schien der Stimmung und Vorfreude des gesamten Teams auf die Saison keinen Abbruch zu tun. „Fünf-sechs Wochen können schon verdammt lang sein. Jeder Spieler will jetzt loslegen. Insgesamt sind wir spielerisch auf einem guten Weg.", schloss Chefcoach Peter Draisaitl. (Quelle: www.haie.de)
Die Ziele sind klar formuliert, die gleichen Werte teilen, sich also mit dem Team und dem Verein identifizieren und mit Leidenschaft auf dem Eis spielen. Zunächst gibt man sich also recht bescheiden, was vielleicht auch ein guter Grundansatz ist. Der Meistertitel wird erst einmal nicht in den Fokus gerückt, die Kölner wollen erst eine gut funktionierende einheitliche Mannschaft. Nach den Problemen der letzten Saison durchaus nachvollziehbar. Der alte und neue Kapitän der Mannschaft und langjähriger Spieler der Haie, Moritz Müller erklärte: „Die Mannschaft fühlt sich dieses Jahr ganz anders an. Wir haben in der Kabine sehr viel Spaß miteinander, sind aber auf dem Eis dann voll konzentriert. Wir hatten ein tolles Trainingslager in Latsch. Ich bin zufrieden, wie die Mannschaft den Team-Gedanken annimmt.“ (Quelle: www.haie.de) Vor dem Spiel wird auch deutlich, dass sich hinter den Kulissen etwas getan haben muss. Die Anhängerschaft der Kölner wird in den Fokus gerückt und auch während des Spiels wird das an einigen Ecken spürbar. Mannschaft, Fans und Verein sollen nun eine Einheit werden. In den letzten Jahren war dies kein Maßstab.
Auch die Augsburger Panther hatten in der Sommerpause ähnliche Aufgaben zu bewältigen. Auch sie hatten eine erfolglose letzte Saison, schafften es erst gar nicht in die Playoffs. Zwölf Spieler gingen und neun Neue kamen hinzu, also auch eine ganz neue Aufstellung. Dabei war auch für die Haie ein bekanntes Gesicht, Christoph Ullmann, der vor langer Zeit einmal selbst ein Hai war und dann lange Jahre für die Adler auflief.
So wollten beide Mannschaften sich im ersten Spiel der Saison natürlich von ihrer besten Seite zeigen und einen guten Start hinlegen. Den Augsburgern gelang das jedoch eindeutig besser als den Kölnern. Für die Haie begann es fahrig, jedoch steigerten sie sich im weiteren Verlauf des Spiels, konnten jedoch keinen Sieg vorweisen, verloren in der Overtime. Der AEV konnte so mit zwei Punkten im Gepäck Köln verlassen und ließ lediglich einen Punkt für Köln zurück.
Das erste Drittel begann mit Zuversicht auf Kölner Haie, dabei sollte es aber zunächst auch bleiben. In der vierten Minute fiel das erste Tor, Augsburger David Spieler konnten nach einem Drängen des AEVs Einnetzen. Köln ließ die Panther zu tief kommen und gab ihnen zu viel Raum. In der neutralen Zone passierten dem KEC zu viel Fehler im Zusammenspiel, Pässe kamen nicht richtig an und wurden von den Gegner abgefangen. In der achten Minute erarbeiteten sich de Panther mit Daniel Schmölz das zweite Tor, das dritte fiel dann in der 20. Minute durch Sahir Gill, 40 Sekunden vor der Sirene. Es war ein ernüchterndes erstes Drittel für Köln, in dem einige Baustellen sichtbar wurden, fehlendes Zusammenspiel, zu große Lücken in der Defensive und in der Offensive viel zu schwach.
Im Mittelabschnitt musste Köln also Gas geben. Ein Rückstand von drei Toren wirkte erst einmal ernüchternd. Doch Köln kämpfte und so fiel dann das erste Tor für die Haie, in der 22. Minute konnte Ben Hanowski einnetzen. Nun drückte Köln und versuchte mit Kampfgeist das Spiel zu drehen und zumindest die großen Fehler nicht mehr zu zulassen. Die 27. Minute war die Zeit der Tore, zunächst Steffen Tölzer für den AEV und dann Steve Pinizzotto für Köln. 2:4 stand es nun. In der 32. Minute hätte Sebastian Uvira fast den Anschlusstreffer erzielt, doch die Schiedsrichter konnten das Tor nicht geben, da es zuvor bereits unterbrochen wurde. Doch in der 34. Minute kam Köln noch einmal durch Dominik Tiffels ran. Das Drittel endete mit 3:4.
Im letzten Drittel musste Köln also alles auf eine Karte setzen, um den Ausgleich zu schaffen. Das gelang Fabio Pfahl dann in der 41. Minute. 4:4. Nun drückten beide Mannschaften, beide wollten das eine Tor, beide wollten den Sieg. Doch ein der regulären Spielzeit wurde es nicht mehr entschieden. Es ging in die Verlängerung.
In der Overtime gilt der Sudden Death Modus, das heißt die Mannschaft, die das eine erste Tor macht, gewinnt. Dies war in der 62. Minute dann Augsburg, Andrew LeBlanc konnte Gustaf Wesslau überwinden und einnetzen. Somit war der SEV der Sieger der Partie.
Insgesamt war es kein gutes Spiel der Kölner Haie. Zunächst sah es nach einer klaren Niederlage aus, das erste Drittel war wenig von Zusammenspiel und Leidenschaft zu erkennen. Im Gegenteil, es wirkte fahrig und umkoordiniert. Im weiteren Verlauf steigerten sich die Haie aber zusehends. Jedoch bleib es bei einigen Fehlerquellen. Sie konnten aber ausgleichen und das Spiel in die Verlängerung bringen, die allerdings mit einer Niederlage für den KEC endete. Am Schluss stand es 4:5 für die Augsburger, die zwei Punkte mitnahmen. Köln erhielt so zumindest einen Punkt. Schlussendlich war doch Leidenschaft und Kampfgeist zu spüren. Die Haie mussten sich zunächst einmal einfinden, den Druck abschütteln und sich auf das Spiel konzentrieren. Dabei hatten sie einen unberechenbaren Gegner, den sie erst zu spät etwas besser einschätzen konnten. Das Zusammenspiel untereinander läuft noch nicht rund, die Reihen sind noch nicht optimal gefunden oder die Spieler müssen sich noch aufeinander einstellen, eigentlich die Aufgabe in der Vorbereitung, die aber aufgrund von Ausfällen, schwer zu erfüllen war. Das Team muss noch eine Mannschaft werden und zusammen aufeinander abgestimmt werden. Das Überzahlspiel weist auch noch Handlungsbedarf aus. Alles in allem ist beim KEC noch Luft nach oben, aber es war ja auch erst das erste Spiel. Vielleicht wird das als Ausgang genommen, um an den Baustellen zu arbeiten. Zumindest einen Punkt konnten sich die Haie sichern. Peter Draisaitl erklärte nach dem Spiel: „Wir haben definitiv Moral gezeigt, nach dem schlechten ersten Durchgang, Wir haben den Augsburgern am Anfang zu viel Zeit und Raum gegeben, den sie genutzt haben. Aus dem zweiten und dritten Drittel können wir aber einiges Positives mitnehmen.“ (Quelle: www.haie.de)
Am Sonntag geht es für die Haie auswärts in Bremerhaven weiter. Am kommenden Freitag steht dann wieder ein Heimspiel gegen Ingolstadt um 19.30 Uhr an.
Tore:
4. min | David Stieler
8. min | Daniel Schmölz
20. min | Sahir Gill
22. min | Ben Hanowski
27. min | Steffen Tölzer
27. min | Steve Pinizzotto
34. min | Dominik Tiffels
41. min | Fabio Pfohl
62. min | Andrew LeBlanc
Strafen:
15. min | Adam Payerl (Behinderung)
18. min | Alexander Oblinger (Stockschlag)
24. min | Daniel Schmölz (Haken)
36. min | Braden Lamb (Beinstellen)
37. min | Patrick McNeill (Halten)
37. min | Steve Pinizzotto (unsportliches Verhalten)
40. min | Sahir Gill (Beinstellen)
42. min | Colby Genoway (Hoher Stock)
51. min | Steffen Tölzer (Hoher Stock)
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(DEB) Die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft musste sich nach der gestrigen 0:1-Niederlage auch im zwei Länderspiel gegen Tschechien knapp mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0) geschlagen geben.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Bereits in der dritten Minute wurde Torfrau Felicity Luby durch einen Nachschuss von Anna Jirina Pavlasova überwunden. Das deutsche Team ließ sich allerdings vom schnellen Rückstand nicht beeindrucken und wurde in der achten Minute bei eigener Unterzahl durch ein Tor von Annabella Sterzik belohnt. Somit trennten sich beide Nationen unentschieden nach 20 Minuten.
Im Mittelabschnitt gab es Chancen auf beiden Seiten, doch nur das tschechische Team hatte Grund zum Jubeln: Barbora Bartakova erzielte nach Vorarbeit von Denisa Habartova die erneute Führung für den Gastgeber – das zweite Unterzahltor der Partie. Im letzten Drittel zeigte sich das gleiche Bild: Beide Teams erarbeiteten sich eigenen Torchancen, jedoch sollte keine Mannschaft für ihren Offensivaufwand belohnt werden. Ein erneutes Wiedersehen beider Teams gibt es im November, wenn die beiden Rückspiele in Tschechien stattfinden.
U16 Frauen-Bundestrainer Florian Neumayer: „Ich kann allen Spielerinnen wieder eine hohe Einsatzbereitschaft und einen tollen Kampfgeist bescheinigen. Leider haben wir uns durch unpräzise Pässe und Ungenauigkeiten beim Abschluss vor dem Tor das Leben selber schwer gemacht. Daran müssen wir zukünftig arbeiten.“
Deutschland: Luby (Uhrmann) – Topfmeier, Heyer; Badura, Kohberg; Stöber, Mayer; Blenninger, Hirschberger – Miller, Liang, Maßner; Hofverberg, Geschwandtner, Voigt; Sterzik, Hark, Schwaab; Häckelsmiller, Böttcher, Wallner
Tore
0:1 Pavlasova (3.)
1:1 Sterzik (8. – SH1 / Ass.: Voigt)
1:2 Bartakova (27. – SH1 / Habartova)
Strafminuten: Deutschland 18 – Tschechien 10
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(DEB) Die deutsche U20 Nationalmannschaft trifft am Dienstag, 18. September 2018, ab 19.00 Uhr in der Donau Arena auf die Eisbären Regensburg. U20-Bundestrainer Christian Künast nominierte für das Vorbereitungsspiel zwei Torhüter, acht Verteidiger und zwölf Stürmer.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
„Das Spiel gegen Regensburg ist ein wichtiges Spiel auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft“, erklärt U20-Bundestrainer Christian Künast im Vorfeld. „Wir werden im Rahmen der Partie viele Spieler testen und unser System weiter vertiefen.“ Kurzfristig nachgerückt in den 22-Mann-Kader ist für das Spiel gegen die Eisbären Regensburg der Torhüter Philipp Maurer vom EV Landshut. Er ersetzt den verletzten Hendrik Hane.
Die Eisbären Regensburg sind in der vergangenen Oberliga-Saison in das Viertelfinale der Playoffs eingezogen, wo sie sich allerdings dem späteren Meister aus Tilburg geschlagen geben mussten. Der Oberligist stellt für die U20-Nationalmannschaft den vierten Kontrahenten der Saison dar. „Regensburg ist für uns ein toller Gegner. Sie befinden sich mitten in der Vorbereitung und werden unseren Spielern alles abverlangen“, erklärt U20-Bundestrainer Christian Künast.
Für die U20-Nationalspieler stellt das Spiel gegen Regensburg einen wichtigen Bestandteil zur Vorbereitung der bevorstehenden Weltmeisterschaft dar. Diese findet vom 9. bis 15. Dezember 2018 in Füssen statt. Karten sind bereits jetzt im DEB-Ticketshop erhältlich.
Die Tickets für das kommende Spiel zwischen der U20-Nationalmannschaft und den Eisbären Regensburg sind im Ticketshop des Gastgebers erhältlich. Weiterhin kann das Spiel im Livescore verfolgt werden.
Der Kader:
No Pos Name Vorname geb. am Verein
1 GK Ancicka Tobias 27.02.2001 Eisbären Juniors Berlin
31 GK Maurer Philipp 02.12.2000 EV Landshut
2 D Bölke Brian 15.01.1999 Hamburg Crocodiles
3 D Farny David 12.10.1999 EV Lindau
5 D Wirt Daniel 13.04.2000 RB Hockey Juniors
7 D Birner Fabian 29.04.1999 EV Regensburg
9 D Hertel Philipp 12.12.1999 Krefelder EV / Herner EV
13 D Koziol Fabian 11.10.1999 ESV Kaufbeuren / ECDC Memmingen
15 D Sander Philipp 12.07.1999 RB Hockey Juniors
25 D Bappert Tom-Eric 16.01.1999 Iserlohn Roosters / ESC Wohnbau Moskitos Essen
6 F Mieszkowski Darren 18.09.1999 Krefeld Pinguine / Herner EV
8 F Bullnheimer Tim 02.08.1999 Augsburger EV / ERC Sonthofen
10 F Schütz Justin 24.06.2000 RB Hockey Juniors
11 F Baßler Marco 16.07.1999 EV Landshut
12 F Eckl Bastian 27.08.2000 RB Hockey Juniors
14 F Brunnhuber Tim 19.01.1999 Ravensburg Towerstars
16 F Wohlgemuth Tim 22.07.1999 ERC Ingolstadt / ESV Kaufbeuren
17 F Fischer Mike 23.08.1999 KEC "Die Haie" / Löwen Frankfurt
18 F Schiemenz Cedric 01.03.1999 Eisbären Berlin / Lausitzer Füchse
20 F Ehl Alexander 28.11.1999 EV Landshut
23 F Reichel Thomas 21.04.1999 Eisbären Berlin / Lausitzer Füchse
24 F Lobach Dennis 11.03.2000 RB Hockey Junior
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(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Die Iserlohn Roosters haben gegen die Grizzlys aus Wolfsburg ein mitreißendes Spiel vor fast ausverkaufter Halle (4.582) mit 5:2 für sich entschieden. Smotherman, Yeo, Begmann- gleich drei Neuzugänge der Sauerländer konnten sich direkt am ersten Spieltag in die Torschützenliste eintragen- besonders der Treffer des gebürtigen Hemeraners wurde vom Publikum frenetisch bejubelt.

(Foto: Patrick Rüberg)
Aber der Reihe nach: Das erste Drittel begann mit giftigen, zielstrebigen Gastgebern, die sich jedoch bereits nach 22 Sekunden das erste mal auf der Strafbank wiederfanden (Florek). Das Unterzahlspiel war jedoch tadellos, man hatte sogar die Gelegenheit durch tiefe Scheiben auf den schnellen Marke Friedrich Nadelstiche zu setzen, was zu Entlastungen führte. Das war auch gut so, sammelte man sich doch amtliche 30min an Strafzeiten an. Das dürfte nicht in jedem Spiel gut enden.
Im ersten Drittel waren die Wolfsburger zunächst das gefährlichere Team mit mehr Schüssen aufs Tor als die Gastgeber.
Das 1:0 fiel dann im Powerplay der Roosters in der 5. Spielminute, zu diesem Zeitpunkt lag das nicht unbedingt in der Luft. Der auffällig starke Neuzugang Smotherman schloss freistehend vor Kuhn souevrän ab. Der Pass kam von Anthony Camara, der viel Übersicht bewies. Powerplay ist offensichtlich ein Element im Spiel der Iserlohner, welches stark im Fokus der Trainingsarbeit von Rob Daum gelegen haben muss, denn es wirkte stark verbessert im Vergleich zur Vorsaison.
Wolfsburg spielte in der Folgezeit unbeirrt weiter. Der 1:1 Ausgleichstreffer durch Marius Möchel (Ex Nürnberg) war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Die Hausherren haben in der Offensive den Puck zu leicht hergeschenkt, Möchel schloss nach direktem, schnellen Konter nach starker Vorlage von Ohmann ab.
Die Hausherren waren, wie im gesamten Spiel, in der Lage immer eine Schippe draufzulegen sofern nötig- so kam es dass der Spieler des Spiels, Anthony Camara, wieder in Überzahl, die Führung wiederherstellen konnte. Ein wirklich schöner Treffer war das: Querpass Martinovic, Annahme mit der Schlägerrückseite, Drehung um die eigene Achse, Schuss: Tor.
Das zweite Drittel gestaltete sich wesentlich ausgeglichener, zwischenzeitlich Stand das Spiel hier auf der Kippe. Ein Schlüssel zum Erfolg und eine spielentscheidende Phase war sicherlich die 26-27. Spielminute, als sich Trupp und Matsumoto gemeinsam auf der Strafbank wiederfanden und ihre Mitstreiter in dieser Zeit eine doppelte Überzahl für die Gäste auszuhalten hatten. Wolfsburg machte aus dieser Situation viel zu wenig und die Roosters hatten bis auf wenige Schüsse auf das Tor von Sebastian Dahm wenig Mühe die Uhr herunterzuspielen. Für einen ruhigen Puls in der altehrwürdigen Eissporthalle am Seilersee hätte Publikumsliebling Caporusso mit seinem Treffer zum 3:1 sorgen können. Hätte. Denn bereits eine Minute später konnte Foucault zum 3:2 verkürzen. Insgesamt war es ein hart umkämpftes Drittel mit dem glücklicheren Ende für die Roosters, insbesondere aufgrund der vielen Strafzeiten.
Das Schlussdrittel war, wie bereits am vergangenen Sonntag im Test gegen Düsseldorf, eine Demonstration der guten Frühform der Iserlohner. Die Scheibe lief flüssig durch die Reihen, es gab viele tolle Spielzüge und die Neuzugängen wirken allesamt gar nicht mal so neu- sondern gut integriert. Die Grizzlys konnte sich vor allem bis zur 50. Minuten kaum noch befreien. Mit Lean Bergmann haben die Iserlohner wirklich ein sehr hoffnungsvolles Nachwuchstalent dazubekommen, welches darüber hinaus aus der Nachbarstadt Hemer stammt. Eben dieser Bergmann setzte in der 48. Minute den Schlusspunkt zum 5:2 (shorthanded), nachdem Dylan Leo im Powerplay zuvor per sehenswertem Distanzschuss auf 4:2 stellte.
Insgesamt ein Traumstart für die Iserlohner, mit denen in dieser Form in den kommenden Wochen zu rechnen sein dürfte. Der Sieg war am Ende verdient, wenn auch vielleicht um ein Tor zu hoch.
Wolfsburg, zuvor gerne als „Wundertüte“ bezeichnet, bestätigte diesen Eindruck. Dem gewohnt schnellen, direkten Spiel der Gäste folgten erhebliche Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive, was insgesamt für eine Leistung mit Luft nach oben sorgte. Luft nach oben haben die Roosters insbesondere in der Defensive, wo sich doch teils unerklärbare Lücken auftaten- insbesondere beim 3:2 Anschlusstreffer.
Ex- NHL- „Kante“ (212 NHL- Spiele, 1,95m, 100 KG) Keaton Ellerby, den die Roosters erst gestern um 14 Uhr am Flughafen Düsseldorf in Empfang genommen hatten, wurde tatsächlich bereits eingesetzt. Er brachte das Kunststück fertig, seine zweiminütige Eiszeit mit 12 (2 sowie 2+10) Strafminuten zu füllen. Der Eindruck mag etwas täuschen, rüpelhaft agierte Ellerby nicht- aber er wirkt auch nicht wie ein Verteidiger, mit dem man als gegnerischer Stürmer unbedingt besonders gerne in Kontakt treten möchte.
Spiel vom 14.09.2018
Iserlohn Roosters - Grizzlys Wolfsburg 5:2 (2:1|1:1|2:0)
Tore:
1:0 |5. |Smotherman (Matsumoto, Camara)
1:1 |17.|Möchel (Ohmann)
2:1 |20.|Camara (Martinovic)
3:1 |34.|Caporusso (Yeo)
3:2 |35.|Foucault (Machacek)
4:2 |41.|Yeo (Trupp, Bergmann)
5:2 |48.|Bergmann (Trupp, Caporusso)
Zuschauer: 4.582

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(DEL/Schwenningen) (BM) Beim Startschuss für die DEL-Jubiläumssaison in Schwenningen, gastierten die Thomas Sabo Icetigers aus Nürnberg. Beide Teams hatten bereits im Vorfeld Verletzte zu beklagen. Auf Schwenninger Seite fehlte neben Markus Poukulla, Istvan Bartalis auch Kai Herpich. Nürnberg, verzichtete auf die kurz vor Saisonstart nachverpflichteten Shawn Lalonde und Chad Bassen und reagierte nur mit drei Sturmreihen. Zwar gingen die Franken in Unterzahl in Führung, konnten aber in der Folge die etatmäßige Überlegenheit nicht aufs Eis bringen. Am Ende entschied Schwenningen in der Verlängerung die Partie für sich.

(Foto: Birit Eiblmaier)
Zwar starteten die Hausherren konzentriert und kamen durch Ville Korhonen mit der ersten Chance gut in das Spiel, scheiterten sie in der Folge zu oft am eigenen Unvermögen. Als die Wild Wings in der Folgezeit in Überzahl agieren konnten – Chris Brown drückte die Strafbank – fing Phil Dupuis die Scheibe ab und überwand Dustin Strahlmeier zur Gästeführung. Nürnberg hatte zwar noch in Person von Patrick Reimer die Chance die Führung auszubauen, Schwenningen hielt aber dagegen und rettete die Führung in die Pause.
Im zweiten Drittel sollten die Schwenninger eiskalt zurück schlagen. Nachdem die Mannschaft von Pat Cortina nach einem Angriff von Simon Danner scheiterte, versuchten die Franken die Franken die Führung auszubauen. Im Gegenzug war es erneut Phil Dupuis der am Schwenninger Schlussmann scheiterte. Brandon Segal machte in der 34. Minute Bekanntschaft mir der neuen Regelauslegung zum Hohen Stock. In der darauf folgenden Überzahl nahm Ville Korhohnen maß und erzielte den Ausgleich.
Glück hatten die Gäste als das Schiedsrichtergespann kurz vor Drittelende großzügig weiterlaufen ließen und ohne Strafe den weiteren Spielverlauf gestalteten. Mit ertönen des Pausensignals kam Nürnberg erneut zur Führung. 0,2 Sekunden vor Drittelende traf ein Schuss von Brett Festerling von der blauen Linie zur erneuten Führung.
Im Schlussabschnitt war den Schwarzwäldern deutlich anzusehen, dass man sich nicht so einfach geschlagen geben wollte. Stefano Giliati scheiterte zunächst in Überzahl, konnte dann aber kurz vor Spielende zum Ausgleich einnetzen. Ausgerechnet Schwenningens Ex-Kapitän Will Acton hatte zuvor die Scheibe beim Aufbau nicht an den eigenen Mann gebracht. Schwenningen hatte sich zuvor deutlich engagierter gezeigt und rettete zur Punktteilung in die Verlängerung.
In der Verlängerung scheiterte zunächst Chris Brown, ehe Benedikt Brückner, bei angezeigter Strafe, den Sieg für sein Team markieren konnte. Zuvor hatte Anthony Rech die Scheibe vor das Gästetor gebracht. Überraschend setzten sich die Neckarstäfter also gegen Nürnberg und ihren Ex-Kapitän durch, ehe es am Sonntag nach Wolfsburg geht.
Spiel vom 14.09.18J
Schwenninger Wild Wings - Thomas Sabo Icetigers 3:2 n.V.
Tore:
0:1 |5.|Dupuis (Treutle)
1:1 |35.|Korhonen
1:2 |40.|Buck
2:2 |58.|Giliati (Korhonen)
3:2 |63.|Brückner (Rech)
Zuschauer: 4077
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(DEL/Straubing) (MA) Vor knapp 5.000 Zuschauern hätte es für die Tigers nicht besser laufen können. Mit dem Spielverlauf zeigte sich Coach Tom Pokel sehr zufrieden, obwohl einige Chancen liegen gelassen wurden. Aus dem Vorsprung im ersten Abschnitt konnten die Gäste kein Kapital schlagen, dennoch hatten auch sie viele Möglichkeiten. Durch die Tore von Brandt, Loibl und Eriksson brachten sich die Straubinger auf die Siegerstraße und gewannen verdient mit 4:2 Toren.

(Foto: Eva Fuchs)
Vom Start weg spielten die Tigers ein sehr ansprechendes Eishockey. Die Fans merkten sofort, dass sich dieses Team etwas vorgenommen hat. So kamen auch bald die ersten Chancen zustande. Unter anderem ein Pfostentreffer von T.J. Mulock und es sollte nicht sein letzter sein. Die Gäste sorgten mit ihren harten Schüssen aus der Distanz, immer für Gefahr vor dem Tor von Jeff Zatkoff. Die nächsten Pfostentreffer der Niederbayern folgten. Zuerst war es Marcel Brandt und danach noch einmal Mulock. Ingolstadt hätte sich über einen Rückstand zu dieser Zeit nicht beschweren können. Ein Tor fiel dennoch im ersten Durchgang. Vili Sopanen brachte seine Farben mit 0:1 (17.) in Führung. Diese war für Ingolstadt eher schmeichelhaft. Zum einen roch der Angriff stark nach Abseits, zum anderen wurde der Schuss unhaltbar abgefälscht. Dieser Spielstand spiegelte keineswegs den bis dahin gesehenen Spielablauf wider, denn die Tigers dominierten das Drittel und hatten mehr Spielanteile sowie Chancen.
Was die Tigers zwischen den ersten zwanzig Minuten und den zweiten zwanzig Minuten unterschied stand nach vierzig Miuten an der Anzeigetafel. Aus dreimal Pfosten, wurde dreimal Tor. Marcel Brandt (22.) eröffnete mit einem satten Schuss in den Winkel. Er nutzte die Unachtsamkeit der Hintermannschaft bei den Oberbayern eiskalt aus. Danach blieb es ein regelgerechtes Auf und Ab beider Teams mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten, bei denen vor allem Jeff Zatkoff mehrmals glänzen konnte. Kurz vor dem Pausentee, kam der Doppelschlag von Tom Pokels Team. Mike Connolly fing die Scheibe hinter dem Tor ab, sah den freien Mann in Stefan Loibl und der verwandelte souverän zur 2:1 (38.) Führung. Dann kam eine äußerst entscheidende Szene in der 40. Minute. Der Schiedsrichter zeigte der Leitstelle an, dass drei Sekunden lang die Uhr nicht angehalten wurde. Somit wurde dies korrigiert und exakt 2,7 Sekunden vor der Sirene brachte Fredrik Eriksson seine Mannschaft mit 3:1 in Führung. Diesen Spielzug leitete der Schwede aus dem eigenen Drittel selber ein, als er einen gefährlichen Querpass der Gäste abfing. Kael Mouillierat schaltete sich mit ein und bediente Eriksson, der mit einem harten Schuss flach ins lange Eck traf. Dieser Treffer fiel für Ingolstadt selbstverständlich zum ungünstigsten Zeitpunkt.
Auch im Schlussabschnitt geizten die Kontrahenten nicht mit Torchancen. Timo Pielmeier musste gegen Mitchell Heard schon früh, Kopf und Kragen riskieren. Die Schiedsrichter standen im letzten Drittel zwei mal im Mittelpunkt des Geschehens. Als Antoine Laganière bereits auf der Strafbank saß, wurde auch noch Benedikt Schopper für einen astreinen Check auf offenem Eis bestraft. Die Tigers wehrten sich, dennoch traf Tyler Kellerher zum 3:2 (50.) Anschluss. Kaum besser erging es den Gästen einige Minuten später. Für einen ebenfalls fairen Check wurden sie von den unparteiischen dezimiert. Die Tigers bedankten sich mit der Entscheidung durch Jeremy Williams, der den Puck genau über die rechte Schulter von Pielmeier ins Netz hämmerte. Doug Shedden nahm zwei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis, aber die Tigers brachten den Sieg über die Zeit und fuhren verdient die ersten drei Punkte ein.
Die Niederbayern, die ihren Sieg nach dem Spiel gemeinsam mit den Fans feierten, müssen am Sonntag beim amtierenden Deutschen Meister in München antreten bevor sie am Sonntag, den 23.09.18 zu Hause auf Mannheim treffen. Coach Tom Pokel wird auch für die schwere Aufgabe in München, versuchen die passende Lösung zu finden. Zumindest traut er seinem Team so einiges zu.
Spiel vom 14.09.2018
Straubing Tigers - ERC Ingolstadt: 4:2 (0:1|3:0|1:1)
0:1 |12.|Vili Sopanen (Braun)
1:1 |22.|Marcel Brandt (Mouillierat)
2:1 |38.|Stefan Loibl (Connolly)
3:1 |40.|Fredrik Eriksson (Mouillierat)
3:2 |50.|Tyler Kelleher (Koistinen) PP 1
4:2 |56.|Jeremy Williams (Eriksson) PP 1
Strafen:
Straubing 8
Ingolstadt 6
Schiedsrichter:
HSR Hoppe / Kopitz
LSR Hinterdobler / Wölzmüller
Zuschauer: 4.893
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Eriksson, Daschner; Schopper, Seigo; Brandt, Acolatse; Gläßl -
Loibl, Connolly, Williams; Mouillierat, Laganière, Mulock; Wruck, Brandl, Ziegler; Schönberger, Heard, Pfleger
ERC Ingolstadt: Pielmeier (Reimer) - Wagner, Friesen; Edwards, Koistinen; Kohl, Sullivan; Jobke -
Greilinger, Olson, D'Amigo; Kelleher, Cannone, Collins; Sopanen, Olver, Braun; Elsner, Wohlgemuth, Schütz

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat das erste Spiel der DEL-Saison 2018/19 mit 2:1 (1:1, 0:0, 0:0, 1:0) nach Verlängerung bei den Adler Mannheim gewonnen. Vor 11.531 Zuschauern in der SAP-Arena überzeugten die Rot-Gelben mit einer starken Defensivleistung und einem Siegtreffer des Willens in der Overtime.

(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)
Barta mit dem Premieren-Treffer
25 Mann umfasst der Kader von Chefcoach Harold Kreis. Nachdem schon länger klar war, dass Jerome Flaake den Ligaauftakt verletzungsbedingt verpassen würde, Nicklas Mannes an diesem Wochenende in Bad Nauheim aufläuft und Hendrik Hane als dritter Goalie zuhause blieb, entschied sich auch die letzte offene Frage noch vor der Abfahrt. Angeschlagen musste die DEG auf Christian Kretschmann verzichten. Dafür war der zuletzt verletzte Patrick Köppchen rechtzeitig wieder fit geworden und stand auf dem Eis. Da wurde er direkt richtig gebraucht. Denn seine Dienste sind auch in Unterzahl gefragt. Davon gab es einige im ersten Abschnitt. Während die Mannheimer gleich ihre erste Überzahl durch mal-wieder-DEG-Schreck Chad Kolarik nutzten, überstanden die Rot-Gelben die weiteren Situationen unbeschadet. Unter anderem eine lange doppelte Unterzahl, in der neben Köppchen auch Alex Picard komplett auf dem Eis blieb. Ein Sonderlob an die beiden, die allerdings auch tatkräftig vom starken Mathias Niederberger unterstützt wurden. Als es dann wieder Fünf gegen Fünf auf dem Eis hieß, holten die Rot-Gelben zum Gegenschlag aus. Kapitän Alex Barta – heute mit dem neuen Topscorer-Helm – erzielte den Premieren-Treffer nach Vorarbeit von zwei Neuen: Ryan McKiernan und Jaedon Descheneau.
Niederberger und Pimm mit den Glanzlichtern
Im Mittelabschnitt durfte sich dann auch die DEG mal in Überzahl versuchen. Von Alex Barta stark eingesetzt hätte Vorbereitungs-Topscorer Braden Pimm auch fast zugeschlagen, aber Nationalgoalie Dennis Endras war zur Stelle. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Rot-Gelben immer wieder zu Chancen kamen. Auf der anderen Seite hielt Mathias Niederberger bockstark, fing, parierte, schoss und köpfte (!) alles weg, was auf seinen Kasten kam. Tore fielen deshalb trotz einer unterhaltsamen Partie in dieser Phase nicht. Kurz vor Ende des Drittels hatte dann erneut Pimm eine Sahne-Idee, als er mit einem Lupf-Pass über das halbe Spielfeld John Henrion einsetzte. Der US-Amerikaner pflückte die Scheibe stark herunter, brachte sie aber dann nicht im Netz unter.
Olimb der Entscheider
Das Spiel war gezeichnet von vergleichsweise wenigen Unterbrechungen. Trotzdem gingen beide Teams ein hohes Tempo. So auch im Schlussdrittel, als Stefan Reiter mit einem Pfostentreffer in Überzahl das erste Zeichen setzte. Die Düsseldorfer witterten ihre Chance hier sogar mehr als einen Punkt zu entführen. Auch wenn die Adler weiterhin zu Möglichkeiten kamen – die besseren besaß Rot-Gelb. Erst Kenny Olimb, dann Philip Gogulla nach einem Break hatten beste Chancen, die allerdings Dennis Endras im Mannheimer Kasten vereitelte. Bis zur vorübergehenden Schlusssirene fielen allerdings keine Treffer mehr – die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Im Drei gegen Drei ging es gewohnt spektakulär und chancenreich zu. Henrion und auf der anderen Seite Kolarik hatten den Torjubel schon auf den Lippen. 1:30 Minute vor dem Ende war es dann der unermüdlich kämpfende Ken-André Olimb, der dem Puck die entscheidende Richtungsänderung gab, nachdem Ryan McKiernan abgezogen hatte. Der zweite Assist beim Siegtreffer ging an Calle Ridderwall. Der Rest war doppelter Jubel – verzögerten die Unparteiischen den Sieg doch durch einen Videobeweis noch ein wenig. Letztlich egal. Der Start ist gelungen!
Nach dem Auftakt geht es übermorgen erstmals vor heimischem Publikum um Punkte. Bereits um 14 Uhr fällt am Sonntag das erste Bully im ISS DOME gegen die Iserlohn Roosters. Vor dem NRW-Duell findet auf dem Vorplatz erstmals das DEG Familiy Warm-Up statt. Alles bereit für einen schönen Eishockey-Sonntag im September.
Strafminuten: Mannheim 4 – DEG 8

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München ist mit einem Sieg in die 25. DEL-Saison gestartet. Der Deutsche Meister gewann bei den Eisbären Berlin, dem Finalgegner in der vergangenen Spielzeit, mit 4:2 (1:0|1:2|2:0). Vor 13.030 Zuschauern in der Hauptstadt erzielten Konrad Abeltshauser (Doppelpack inklusive Penalty), Maximilian Kastner und Justin Shugg die Tore für die Gäste.

(Foto: Gepa Pictures)
Die Defensive der Red Bulls war in den ersten Minuten gefordert, denn Berlin kam stark aus der Kabine. Dank Torhüter Danny aus den Birken, der zwei Großchancen der Hauptstädter von Jason Jaspers (1.) und Louis-Marc Aubry (2.) entschärfte, überstand München die Druckphase Berlins ohne Gegentor. In der 16. Minute schoss Maximilian Kastner die Gäste auf Vorarbeit von Matt Stajan in Führung.
Im Mittelabschnitt bauten die Red Bulls ihren Vorsprung aus, weil Konrad Abeltshauser einen abgefälschten Schuss von Yannic Seidenberg über die Linie drückte (25.). München hatte die Partie im Griff, bis Thomas Oppenheimer in der 31. Minute den ersten Eisbären-Treffer erzielte. Drei Minuten vor der zweiten Pause sorgte der ehemalige Münchner Florian Kettemer mit einem Handgelenkschuss in den Winkel für den 2:2-Ausgleich und Spannung vor dem Schlussdrittel.
Dort setzten die Red Bulls durch einen Powerplaytreffer von Justin Shugg das erste Ausrufezeichen (45.). Wenig später hatten die Eisbären in fast eineinhalb Minuten doppelter Überzahl die große Chance, erneut zurückzukommen. München verteidigte aber stark und erzielte in der 54. Minute den vorentscheidende vierten Treffer: Nachdem Trevor Parkes einen Alleingang an den Pfosten gesetzt hatte, rutschte ein Berliner vor dem einschussbereiten Maximilian Kastner so ins Tor, dass es sich aus der Verankerung löste. Den fälligen Penalty verwandelte Konrad Abeltshauser sehenswert zum 4:2-Endstand.
Endergebnis
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 2:4 (0:1|2:1|0:2)
Tore
0:1 | 15:55 | Maximilian Kastner
0:2 | 24:10 | Konrad Abeltshauser
1:2 | 30:47 | Thomas Oppenheimer
2:2 | 37:04 | Florian Kettemer
2:3 | 44:20 | Justin Shugg
2:4 | 53:02 | Konrad Abeltshauser
Zuschauer
13.030

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(DEB) Die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft unterlag im ersten von zwei Länderspielen in Selb gegen Tschechien knapp mit 0:1 (0:1, 0:0, 0:0). Die zweite Partie gegen die tschechische Auswahl findet am morgigen Freitag ab 13.00 Uhr in der Netzsch Arena statt.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Gleich acht Debütantinnen wurden von Coach Florian Neumayer nominiert und trugen erstmals am Donnerstagabend das DEB-Trikot. Entsprechend nervös begann das deutsche Team im ersten Drittel und geriet gegen die läuferisch und technisch starken Gäste mehrfach in Bedrängnis. Goalie Lilly Uhrmann überzeugte mit einer gewohnt starken Leistung, musste sich allerdings in der 12. Minute aus der Nahdistanz geschlagen geben. Dominika Malicka erzielte den Treffer für die Tschechinnen.
Im Mittelabschnitt gelang es den deutschen Spielerinnen, sich durch eine deutliche Leistungssteigerung einige gute Torchancen zu erarbeiten. Allerdings wurden diese Chancen zu keinem zählbaren Erfolg genutzt. Im Schlussdrittel gestaltete sich das Spiel völlig offen und ausgeglichen. Trotz weiterer guter Chancen auf beiden Seiten vielen keine weiteren Tore.
U16 Frauen-Bundestrainer Florian Neumayer: „Das erste Spiel der Saison begannen wir leider zu nervös und gestatteten dem Gegner zu viel Platz. Erst ab dem Mittelabschnitt konnte sich die Mannschaft durch besseres Positionsspiel steigern und unsere Vorgaben besser umsetzen. Leider gelang trotz guter Ansätze kein eigener Treffer. Der knappe Sieg der Tschechinnen geht somit in Ordnung.“
Deutschland: Uhrmann (Luby) – Topfmeier, Heyer; Badura, Kohberg; Stöber, Mayer; Blenninger, Hirschberger – Miller, Liang, Maßner; Hofverberg, Geschwandtner, Voigt; Sterzik, Hark, Schwaab; Häckelsmiller, Böttcher, Wallner
Tore
0:1 Malicka (12. / Assists: Bartakova, Habartova)
Strafminuten: Deutschland 2 – Tschechien 2
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(DEL/Köln) ST Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Der Beginn der neuen Eishockey Saison 2018/2019 für alle 14 DEL Teams steht kurz bevor. Die Kölner Haie haben am Sonntag mit einem Testspiel gegen die Adler Mannheim ihre Vorbereitungsphase mit einem Sieg beenden können, die Bilanz der Trainingsvorbereitung hingegen war gesamtheitlich im Bereich der Leistung und des Erfolgs durchwachsen. Im Bereich des Teambuildings allerdings ist ein positiver Weg erkennbar.

( Foto: Gustaf Wesslau fotografiert von Ingo Winkelmann )
Cheftrainer Peter Draisaitl schloss: "Wir wollten unbedingt die Vorbereitung mir einem positiven Gefühl beenden. Das ist uns heute gelungen. Wir werden aber auch dieses Ergebnis nicht zu hoch bewerten, genauso wie die Niederlagen, die wir erlebt haben. Wir nehmen ausreichend Schlüsse mit und freuen uns jetzt auf Freitag, wenn es endlich losgeht". (Quelle: www.haie.de)
Zum Ende der letzten Saison räumten die Haie ihren Kader fast komplett auf. Zahlreiche Spieler, fast die Hälfte der Mannschaft, mussten gehen. Ziel war es eine neue verjüngte Mannschaft aufzubauen und die Strukturen zur neuen Saison aufzubrechen und neu zu formieren. Das Motto lautete: Jünger, schneller, härter.
Doch zunächst herrschte einmal etwas mehr als Ernüchterung. Einige der neuen Spieler fielen aus, die Sturmreihen konnten in den Testspielen nicht nach Wunsch des Trainers Peter Draisaitl aufgestellt werden. Und so blieb die Erfolgsbilanz der Vorbereitungsspiele unter den Erwartungen. Sind bereits am Freitag zum Saisonauftakt die größten Lücken gefüllt oder wird es noch etwas Zeit brauchen, um die Richtung zu erkennen?
Viele neue Spieler, nicht alle jung, kamen zum Verein hinzu und sollen ihn zu neuer Stärke führen, wobei Peter Draisaitl in einem Interview darauf verwies, dass es sich alles noch fügen müsse und es im Gesamten ein Prozess sei, ein erfolgreiches Team aufzubauen. Dabei fällt auch auf, dass der KEC in dieser Saison nicht nur auf hochkarätige Namen gesetzt hat. Der neue Kader wirkt zunächst einmal unauffällig.
Die erste Neuverpflichtung für den KEC war ein Bekannter, Marcel Müller. Er wechselte von Krefeld auf die andere Rheinseite, allerdings fällt er noch lange, vermutlich bis Ende des Jahres, wegen einem Kreuzbandriss aus. Auf ihn muss Köln zunächst verzichten. Dafür wurde dann Steve Pinizzotto verpflichtet, um auf den Ausfall zu reagieren. Dies musste aber von Seiten des KECs gegenüber der Öffentlichkeit gerechtfertigt werden. Ist er doch eine Personalie, die in der Vergangenheit beim EHC München durch Aggressivität und übertriebener Härte für negative Schlagzeilen sorgte. In Köln polarisiert er, nicht jeder wird von dieser Entscheidung begeistert gewesen sein. Daher muss er sich beweisen und vornehmlich zeigen, dass er ins Team passt, spielerisch überzeugen konnte er bereits in den Testspielen. Pinizzotto soll neben Alexander Oblinger, ebenfalls neu, besonders in Sachen körperliche Präsenz neue Impulse geben, dies gelang beiden in der Vorbereitung und fehlte deutlich in der letzten Saison.
Fabio Pfohl ist neu und nicht ganz so neu im Kader des KEC, denn er spielte bereits für Köln, wechselte aber dann zu Wolfsburg, wo er sich entwickelte. Nun ist er als Stürmer wieder bei den Haien. Der erst 22 Jahre alte Pfohl passt in das Konzept eines verjüngten Kaders der Haie. In seinem vormaligen Verein konnte er durch seine Entwicklung überzeugen. Colby Genoway und Mike Zalewski sollen als Stürmer, gerade in der Mitte, neuen Wind in das Spiel bringen. Jason Akeson komplettiert die Stürmer-Reihe mit Pinizzotto und Genoway. Als Offensivverteidiger soll Morgan Ellis fungieren, er spielte bereits in der Vorbereitung sicher mit Moritz Müller zusammen. Ein läuferisches Plus erzielte Tobias Viklund. Austin Madaisky muss sich noch beweisen, gerade in Hinblick darauf, dass er nur auf Probe mit einem Try-out-Vertrag dabei ist. Lucas Dumont, der auch schon letzte Saison einige Spiele absolvieren konnte, ist nun fest im Sturm eingeplant.
In der Defensive hat Draisaitl die Wahl, acht Verteidiger spielen bei den Haien, gebraucht werden anscheinend aber nur sechs oder sieben, das heißt der ein oder andere wird auf der Tribüne verbringen müssen.
Shawn Lalonde und Philip Gogulla mussten beide die Haie verlassen, Lalonde ist nun bei Nürnberg unter Vertrag, Gogulla wechselte zur DEG. Fredrik Eriksson spielt in der Saison beim Ligakonkurrenten Straubing. Drei Wechsel, die hinterfragt werden könnten? Auch Daniar Dschunussow verließ als Torwart Köln, allerding erhielt er nie wirklich die Chance seine Leistungen unter Beweis zu stellen.
Im Tor hat sich nicht viel geändert. Gustaf Wesslau bleibt die Nummer eins im Tor der Kölner. Back up ist Hannibal Weitzmann, der dem verjüngten Konzept entspricht und bereits vorher nach Wesslau und Dshunussow als Ersatzmann diente.
Der neue alte Kapitän wird Moritz Müller sein, der daneben seinen Vertrag bis 2022 verlängert hatte. Er ist und war in den letzten Jahren das Aushängeschild der Kölner Haie, der Dienstälteste in der Mannschaft, daher verwundert die Entscheidung Peter Draisaitls nicht. Die Erfahrungen, die Müller mit den Haien in den letzten Jahren, die Höhen und Tiefen, erfahren hatte, prädestinieren ihn für diese Aufgabe. Es bleibt aber dennoch immer abzuwarten, ob er die Mannschaft zusammenhalten kann. Daran scheiterte zuletzt auch Christian Erhoff als Kapitän. Es wird auch damit zusammenhängen inwiefern der Verein ein homogenes und starkes Team im Vorfeld zusammengestellt hat, inwieweit Mark Mahon effizient für die Mannschaft gearbeitet hat.
Wie die Vorbereitungsspiele im Sommer zeigten, ist in der Offensiv noch einiges aufzuarbeiten. Zu wenige Tore, ein bekanntes Problem der Haie. Zudem kann am Powerplay noch gefeilt werden, aber das kann es ja eigentlich immer. Defensiv sah es im Training recht stabil aus.
Das Wichtige wird die Leidenschaft sein, das Zünglein an der Waage, nicht nur für die Fans, auch für die Spieler untereinander. Dies wird entscheidend sein, um am Ende mit genügend Kampfeswillen die Tore zu schießen. Vergangene Saison gab es scheinbar ein paar Einzelkämpfer, die sich nicht mit genügend Willen, Leidenschaft und Zusammenhalt in das Team einfügen wollten und konnten und so den ganzen Ablauf störten. Bleibt zu hoffen, dass es mit den Neuzugängen und den Alteingesessenen einen positiven Teamspirit geben wird. Und dass die Mannschaft zu einer Einheit zusammengewachsen ist oder noch wird. Leidenschaft und Einheit sind die beiden Begriffe, die den Unterschied machen werden, wenn sie vorhanden sind.
Daneben tat sich auch einiges fern ab vom Eis im Verein. Philipp Walter wurde aus Freiburg zurückgeholt und fungiert nun als neuer Geschäftsführer. Er war lange Jahre als Pressesprecher des KEC tätig und kennt den Verein in seinen Strukturen, kennt seine Akteure sowohl auf dem Eis als auch daneben, kennt Köln und die Fans. Betont wird von allen Seiten nun auch, dass die Fans in der kommenden Saison mehr an den Verein gebunden werden sollen. In der Vergangenheit wurden die Anhänger eher zur Nebensache und der Verein konzentrierte sich auf Interna, Vereinsprobleme und das Sponsoring, mehr oder weniger. Die Vereinsidentifikation soll verstärkt werden, wobei dies nicht allein nur ein Begriff ist, der Fans anziehen soll, auch innerhalb der Mannschaft soll die Identifikation mit dem Verein eine entscheidende Rolle spielen. Der Zusammenhalt untereinander und auch gemeinsame Werte für den Verein sollen gefördert werden, um die Ziele zu erreichen. Und so liegt auch der Fokus auf den Fans, die als unterstützendes Element nicht aus den Augen verloren werden dürfen.
Jünger, schneller, härter? Kann der KEC dieses Ziel erfüllen?
Peter Draisaitl betonte in einigen Interviews, dass es noch seine Zeit benötige, um ein Team zu formen, einen Kader aufzubauen, der den eingeschlagenen Weg geht. Die Gestaltung einer ganzen Mannschaft sei ein Prozess. Damit versucht er nicht zu hohe Erwartungen zu schüren. Dennoch bleibt zu hoffen, dass die kommende Saison für die Haie mit einer positiven Bilanz endet. Und vielleicht sind hohe Erwartungen ja auch zielführend. Ehrgeiz ist nicht immer fehl am Platz und oft eine treibende Kraft, solange auch gekämpft und gearbeitet wird.
Am kommenden Freitag startet der KEC gegen die Augsburger Panther in die neue Saison, dann bleibt zu wünschen, dass die erhoffte Leistung und das Engagement auf dem Eis spürbar werden. Alles in allem ist nach der Vorbereitungszeit Luft nach oben und jeder einzelne Spieler kann mehr leisten und erfolgreich sein. Zurzeit gilt der KEC nicht als Favorit für den Meistertitel, eher als Außenseiter. Das bestätigt Draisaitls Einschätzung, dass die Erwartungshaltung nicht zu groß sein darf und dass der Eishockeyerfolg ein Prozess ist. Alles wird sich mit der Zeit wohl fügen.
Die Karten werden also neu gemischt und es bleibt abzuwarten, ob die Zielsetzung der Haie umgesetzt werden kann. Ob die neue Struktur in der Mannschaft und auch im Verein dafür sorgt, dass der KEC in der kommenden Saison in der Tabelle oben mitspielt, wird sich zeigen müssen. Die Maschine ist geölt, sie muss nun nur noch laufen. Und dabei ist laufen buchstäblich gemeint.
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(DEL/Iserlohn) PM Kurz vor Beginn der 25. Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Iserlohn Roosters einen weiteren Neuzugang für die morgen beginnende Saison unter Vertrag genommen. Der kanadische Verteidiger Keaton Ellerby soll den Kader der Sauerländer verstärken. Ellerby ist 29 Jahre alt und wechselt vom schwedischen Eliteliga-Club aus Mora an den Seilersee. Er unterzeichnete einen Vertrag bis zum Ende der Saison. „Keaton wird unsere Defensive ergänzen, die für uns im Fall einer gravierenden Verletzung zu dünn aufgestellt war“, erklärt Manager Karsten Mende.

(Keaton Ellerby wurde von den Florida Panthers gedraftet)
Ellerby stammt aus einer Familie mit ganz besonderem Eishockey-Gen. Nicht nur sein Vater und sein Onkel standen als Spieler auf dem Eis, sondern auch seine Cousins. Shane Doan war viele Jahre Kapitän der Phoenix bzw. Arizona Coyotes und Carey Prize steht bei den Montreal Canadians im Tor, gewann 2014 in Sotchi die Olympische Goldmedaille. Der Neuzugang hat mit 1.95 Meter und 100 kg Gardemaß, gilt als klassischer Defensivverteidiger mit gutem erstem Pass.
Gedraftet wurde er im Jahr 2007 von den Florida Panthers in der ersten Runde an Position zehn. Grund dafür waren seine hervorragenden Leistungen in der kanadischen Juniorenliga WHL und den Nachwuchs-Nationalmannschaften Canadas. In den kommenden Jahren stand er in über 200 NHL-Partien und über 200 AHL-Partien auf nordamerikanischem Eis. Seine letzte Partie in der besten Liga der Welt spielte Ellerby in der Saison 2014/2015 für die Winnipeg Jets. Anschließend folgte der Wechsel nach Europa, wo er in der KHL, der Schweizer Nationalliga A, der finnischen Eliteliga und in Schweden unter Vertrag stand. Zuletzt sicherte er sich mit dem Team aus Mora den Klassenerhalt in der SHL.
„Wir haben einen Spieler unter Vertrag genommen, der allen Informationen zufolge in der Lage ist, einen hervorragenden defensiven Job zu machen, der in den Schluss-Sekunden einer Partie zuverlässig und mit viel Erfahrung ein Ergebnis halten kann, der einen guten ersten Pass spielen kann und der auch vor dem Tor aufräumen kann“, ergänzt Cheftrainer Rob Daum. Der Neuzugang soll gegen 14:00 Uhr am Flughafen Düsseldorf ankommen.

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(Sport1/Eishockey) PM Mit einem echten Kracher startet SPORT1 in die Jubiläumssaison der DEL: Vizemeister Eisbären Berlin empfängt den amtierenden Champion EHC Red Bull München am kommenden Freitag, 14. September, live ab 19:25 Uhr im Free-TV zur Final-Neuauflage. Das nächste Livespiel zeigt SPORT1 bereits am darauffolgenden Sonntag, 16. September, ab 16:55 Uhr, wenn die Fischtown Pinguins Bremerhaven die Kölner Haie zu Gast haben.

(Foto: Heike Feiner)
Beide Liveübertragungen begleiten Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Basti Schwele und Experte Sven Felski. Ein besonderes Highlight dieser Spielzeit ist das DEL WINTER GAME 2019 zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG, das am 12. Januar live ab 16:30 Uhr aus dem Kölner RheinEnergieSTADION übertragen wird. Neben der DEL können sich die Fans im „Home of Hockey“ auf SPORT1 mit der Champions Hockey League (CHL), der National Hockey League (NHL), der 2018 NHL Global Series Challenge und der 2019 IIHF Eishockey-WM in den kommenden Wochen und Monaten wieder auf jede Menge hochkarätiges Eishockey freuen.
Dirc Seemann, Chefredakteur und Director Content von SPORT1: „Auch in der Jubiläumssaison der DEL sind die Eishockeyfans auf SPORT1 wieder mittendrin vom Start bis zur Finalserie um die Deutsche Meisterschaft – mit den Livespielen im Free-TV und umfangreicher Highlight- und News-Berichterstattung auf allen Kanälen unserer 360°-Sportplattform. Außergewöhnliche Höhepunkte sind in dieser Spielzeit die 2018 NHL Global Series Challenge mit dem Auftritt der Oilers in Köln und das Derby beim DEL WINTER GAME 2019. Wir werden diese Eishockey-Feiertage aus dem Rheinland für ganz Deutschland gebührend in Szene setzen.“
So berichtet SPORT1 über die DEL
Die DEL geht in ihre 25. Spielzeit und SPORT1 ist wieder mittendrin: Auch in der Jubiläumssaison wird Deutschlands führende 360°-Sportplattform mindestens 40 DEL-Spiele live und exklusiv im deutschen Free-TV übertragen – darunter Partien der Hauptrunde sowie der 1. Playoff-Runde, der Playoffs und der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Während der Hauptrunde geht SPORT1 in der Regel sonntags ab 16:55 Uhr mit seinem Livespiel auf Sendung.
Aus den DEL-Arenen begrüßt auch in dieser Spielzeit Moderator Sascha Bandermann die Zuschauer. Als Kommentatoren sind Basti Schwele, Franz Büchner, Jan Lüdeke und Patrick Bernecker am Mikrofon. Zudem sind namhafte Experten wie Rick Goldmann, Sven Felski, Andreas Renz, Patrick Ehelechner oder Herberts Vasiljevs im Einsatz. Zusätzlich zu den Free-TV-Spielen runden ausführliche Berichte und Analysen sowie Videos und Liveticker auf SPORT1.de, in den SPORT1 Apps sowie auf der Facebookseite SPORT1 Eishockey die DEL-Berichterstattung ab.
CHL, 2018 NHL Global Series Challenge, NHL und WM: Die Saison im „Home of Hockey“ auf SPORT1
Neben der DEL präsentiert SPORT1 auch 2018/19 wieder zahlreiche weitere Eishockey-Highlights auf seinen Plattformen: In der aktuellen Saison der Champions Hockey League (CHL) werden über 35 Livespiele auf SPORT1, SPORT1+ und im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de gezeigt, darunter alle Partien der drei deutschen Teilnehmer EHC Red Bull München, Eisbären Berlin und THOMAS SABO Ice Tigers Nürnberg. An jedem Spieltag zeigt SPORT1 eine Partie mit deutscher Beteiligung live im Free-TV.
Am Tag der Deutschen Einheit überträgt SPORT1 ab 15:30 Uhr live und exklusiv im Free-TV den Auftritt der Edmonton Oilers bei den Kölner Haien im Rahmen der 2018 NHL Global Series Challenge – mit dem Prestigeduell Vater gegen Sohn zwischen Peter und Leon Draisaitl.
Die neue Saison in der NHL, die ebenfalls am 3. Oktober startet, ist weiterhin live im Pay-TV auf SPORT1 US zu sehen. Dabei können sich die Fans auf viele deutsche Legionäre freuen: Neben etablierten Spielern wie Leon Draisaitl, Tobias Rieder oder Philipp Grubauer, wollen sich auch einige neue Gesichter wie Dominik Kahun oder Yasin Ehliz in der stärksten Eishockey-Liga der Welt beweisen. Darüber hinaus wird SPORT1 auch die IIHF Eishockey-WM, die vom 10. bis 26. Mai 2019 in der Slowakei stattfindet, wieder umfangreich live begleiten.
Die kommenden DEL-Spiele auf SPORT1 im Überblick:
| Tag, Datum | Uhrzeit | Programm | Personal (Änderungen vorbehalten) | |
| Freitag, 14.09. | 19:25 Uhr live | Eisbären Berlin – EHC Red Bull München |
Moderator: Sascha Bandermann Kommentator Basti Schwele Experte: Sven Felski |
|
| Sonntag, 16.09. | 16:55 Uhr live | Fischtown Pinguins Bremerhaven – Kölner Haie |
Moderator: Sascha Bandermann Kommentator Basti Schwele Experte: Sven Felski |
|
|
Sonntag, 23.09. |
16:55 Uhr live |
THOMAS SABO Ice Tigers – ERC Ingolstadt |
Moderator: Sascha Bandermann Kommentator: Franz Büchner Experte: Patrick Ehelechner |
|
| Sonntag, 30.09. | 16:45 Uhr live | Düsseldorfer EG – THOMAS SABO Ice Tigers |
Moderator: Sascha Bandermann Kommentator Patrick Bernecker Experte: Andreas Renz |
|
| Sonntag, 07.10. | 16:55 Uhr live | Iserlohn Roosters – Augsburger Panther |
Moderator: Sascha Bandermann Kommentator Patrick Bernecker Experte: Andreas Renz |
|
| Sonntag, 14.10. | 16:55 Uhr live | Schwenninger Wild Wings – Fischtown Pinguins Bremerhaven |
Moderator: Sascha Bandermann Kommentator Basti Schwele Experte: Rick Goldmann |
|
| Freitag, 19.10. | 19:25 Uhr live | Düsseldorfer EG – Kölner Haie |
Moderator: Sascha Bandermann Kommentator Basti Schwele Experte: Herberts Vasiljevs |
|
| Sonntag, 21.10. | 16:55 Uhr live | Krefeld Pinguine – Adler Mannheim |
Moderator: Sascha Bandermann Kommentator Patrick Bernecker Experte: Sven Felski |
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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:
Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.
SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.

(DEL/Kompakt) PM Startschuss fürs Silber-Jubiläum: Im Rahmen des 4. DEL MEDIA DAYS in der Mannheimer SAP Arena eröffnete Gernot Tripcke die am 14. September beginnende 25. DEL-Saison. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht“, erklärte der Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei der offiziellen Saisoneröffnungs-Pressekonferenz.

( Foto DEL )
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Optisch greift die DEL das Jubiläum mit einem silbernen DEL-Logo auf den Trikots aller Spieler auf. Auch im Bereich Spielbetrieb gibt es einige Neuerungen. Die wohl wichtigste: Erstmals wurden die Regeln verbindlich in einem eigenen Regelbuch festgehalten, das sich eng an das Regelwerk des Internationalen Eishockey-Verbandes IIHF hält.
clever fit präsentiert erstmals clever fit-Topscorer
Die Jubliäums-Saison selbst steht ganz im Zeichen neuer Partnerschaften. So wird es erstmals in der DEL ein Presenting des Topscorers eines jeden Teams geben. Hier fungiert die standortstärkste Fitnesskette in Deutschland, clever fit, neuer DEL-Fitnesspartner, als Namensgeber. Der clever fit-Topscorer jedes Teams wird künftig vor jeder Begegnung gesondert angekündigt und ist auf der Eisfläche während des Spiels immer gut am roten clever fit-Topscorer Helm zu erkennen.
Patrik Burmberger, Head of Marketing der clever fit GmbH: „Eishockey ist eine der schnellsten und intensivsten Mannschaftssportarten, bei denen die Profis enorm fit sein müssen. Gleichzeitig ist sie äußerst positiv besetzt und deren Saison ist weiterhin gleich zu unseren Hauptaktivierungsphasen im Fitnessbereich. Daher freuen uns sehr, offizieller exklusiver Fitnesspartner der Deutschen Eishockey Liga zu sein. Wir erhoffen uns mit dem gut zu uns passenden Konzept des clever fit-Topscorers, einen weiteren Baustein zum Ausbau unserer Markenbekanntheit gefunden zu haben. Ebenfalls bietet sie uns die Möglichkeit, unseren Mitgliedern und Neukunden attraktive Mehrwerte anzubieten. Insgesamt somit eine Partnerschaft auf Augenhöhe, die perfekt zu uns passt.“
NIKON setzt DEL-Profis perfekt ins Bild
Optisch perfekt ins Bild gesetzt wird auch der clever fit-Topscorer von NIKON. Weltbekannt für seine einzigartige Optoelektronik und Präzisionstechnologien, mit einer starken Marktpräsenz rund um den Globus, ist NIKON ab sofort offizieller Fotopartner der DEL und rüstet pro Standort einen offiziellen DEL-Fotografen mit professioneller Foto-Technik aus. „Für uns bedeutet die Zusammenarbeit mit NIKON einen Quantensprung in diesem Bereich. Wir heben damit die Qualität der Berichterstattung und die der Eishockey-Bilderwelt in der DEL auf ein neues Level und setzen dabei einheitliche Standards“, sagt Gernot Tripcke.
Gerade die Sportfotografie verlangt sowohl dem Fotografen als auch dem Kamera-Equipment einiges ab. „Eishockey ist ein hoch dynamischer, schneller und emotionaler Sport, der fantastische Fotomotive bietet. Um diese Momente perfekt einzufangen, bedarf es eines hochprofessionellen Equipments, das mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen wie den variierenden Lichtverhältnissen in den Arenen und den dynamischen Bewegungen der Spieler perfekt umgeht“, sagt Markus Hillebrand, Manager Communications/PR bei NIKON, und fügt an: „In Form unserer Profi-Spiegelreflexkamera Nikon D5 und entsprechender Profi-Objektive verfügen wir genau über dieses „sportliche“ Equipment. Deshalb passt Eishockey perfekt zu uns und untermauert unsere Markenpräsenz in der Sportfotografie.“
Die offiziellen DEL-Fotografen wurden bereits im Vorfeld der Saison über Schulungen fit für die Arbeit mit der neuen NIKON-Technik gemacht. Künftig präsentiert NIKON jede Woche den „Weekly Shot“ in einer NIKON-Bildergalerie auf der del.org. Das beste Bild wird am Saisonende prämiert.
Telekom überträgt alle Spiele live
Bereits ins dritte Jahr gehen die Partnerschaften mit der Deutschen Telekom und Covestro. Als TV-Partner der DEL wird TELEKOM SPORT wie bisher alle DEL-Spiele vom ersten Spieltag bis zum Playoff-Finale live und in HD-Qualität übertragen. Die Live-Übertragungen finden zu den bekannten Bully-Zeiten statt. Eröffnet wird das Eishockey-Wochenende in der Regel mit dem erfolgreichen Format „First-Row“ am Donnerstagabend um 19.30 Uhr. Darüber hinaus werden weiterhin am Freitag um 19.30 Uhr die übrigen sechs Partien des Spieltags live übertragen. Am Sonntag wird der Spieltag zu den Bully-Zeiten 14:00 Uhr, 16.30 Uhr, 17:00 Uhr und mit einem Top-Spiel am Abend um 19:00 Uhr bei TELEKOM SPORT zu sehen sein.
Dr. Henning Stiegenroth, Leiter Sportmarketing der Telekom Deutschland: „Wir sind mit der Entwicklung der Zuschauerzahlen der DEL sehr zufrieden. In der letzten Saison haben mehr als zehn Millionen Zuschauer die DEL Spiele live bei TELEKOM SPORT verfolgt. Das entspricht einer Steigerung von 17% zur Vorsaison. Eishockey hat sich als wichtiger Pfeiler in unserem TV Sportangebot etabliert und wir freuen uns schon sehr auf die Jubiläumssaison.“
TELEKOM SPORT kann im TV über EntertainTV der Telekom, Samsung SmartTV, Amazon Fire TV, Chromecast oder Airplay empfangen werden. Darüber hinaus über die mobile TELEKOM SPORT App oder telekomsport.de. Neben den Live-Spielen stehen bei TELEKOM SPORT von allen Spielen 5-minütige Highlight-Berichte zur Verfügung. Für Abonnenten direkt nach Spielende, für alle anderen Fans kostenfrei ab 08.00 Uhr des Folgetages. Zusätzlich dürfen sich die Fans auf viele Features, wie wöchentliche Top 10 und speziell zum Jubiläum auf viele Video-Highlights aus 25 Jahren DEL, freuen.
Covestro: Innovative Bandensysteme für mehr Sicherheit
Auch für Covestro ist es bereits das dritte Jahr der Premium-Partnerschaft mit der DEL. Matthias Poth, Global Head of Corporate Communications von Covestro: „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. Insbesondere das zusätzliche farbliche Branding der Kickleiste mit unserem Markenzeichen in allen 14 DEL-Arenen hat sich als gelungene Maßnahme erwiesen. Dies auch, weil die DEL ihre mediale Reichweite weiter gesteigert hat.“
„Umso mehr sind wir stolz, auch in der kommenden Jubiläums-Saison Partner der DEL zu sein. Mit dem Winter Game in Köln im Januar 2019, vor vermutlich 50.000 Zuschauern, steht ein weiterer außergewöhnlicher Höhepunkt bevor. Und das direkt vor der Haustür unseres Headquarters in Leverkusen und unserer weiteren Covestro-Standorte in Nordrhein-Westfalen. Wir werden unsere Mitarbeiter in der kommenden Spielzeit mit gezielten Aktivierungs-Maßnahmen noch näher an das Thema DEL-Eishockey heranführen“, sagt Claus Schlechter, Leiter Sportsponsoring bei Covestro.
Ergänzend zur Partnerschaft mit der DEL ist der DAX-Neuling Covestro auch offizieller Innovationspartner des NHL-Clubs Pittsburgh Penguins. Am Unternehmensstandort Pittsburgh/USA arbeiten Experten des weltweitführenden Polymerherstellers mit Studenten der renommierten Carnegie Mellon University mit dem NHL-Spitzenklub im Rahmen des Projekts Rethink the rink zusammen. Ziel der gemeinsamen Forschungsarbeit ist, die Sicherheit für die Spieler zu erhöhen und gleichzeitig alle wichtigen Performance-Eigenschaften einer Bande, die für das Spiel wichtig sind, beizubehalten.
„Mit dieser Maßnahme und der neuen aktuellen kommunikativen Ausrichtung mit dem Titel #GameChangingMaterials verdeutlicht Covestro sein Engagement als Partner des Eishockeys und den Anspruch, Innovationsführer zu sein“, sagt Schlechter.
Dorint bis 2020 weiter an Bord
Mit der Dorint Gruppe konnte die DEL einen weiteren Partner langfristig binden. So wurde der Vertrag mit Dorint Hotels & Resorts bis zum Jahr 2020 verlängert. Dorint, eine der führenden Hotelketten auf dem deutschen Markt, ist bereits seit der Saison 2013/14 Partner der DEL.
„Die Zusammenarbeit mit der DEL ist für uns als Eishockey-Fans eine Herzensangelegenheit. Zudem sehen wir uns im hochwertigen Umfeld der DEL optimal repräsentiert, erst recht, da Referees als Instanzen der Fairness und des Miteinanders allgemeinhin ein hohes Ansehen genießen“, sagt Karl-Heinz Pawlizki, Geschäftsführer der Dorint-Gruppe.
Im Rahmen der Zusammenarbeit wird das Dorint-Logo auf der Ausrüstung der rund 70 DEL-Schieds- und Linienrichter präsent sein. „Wir freuen uns, dass wir die Dorint-Hotels als sportaffinen und zuverlässigen Partner weiter an unserer Seite haben“, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
Besonders profitieren die Unparteiischen der DEL von der Kooperation: An Spieltagen gastieren die Referees jeweils in einem der europaweit 42 Dorint Hotels. Viele zentrumsnahe Dorint Standorte sind dabei wahre Eishockey-Hochburgen, wie z.B. Köln, Düsseldorf, Mannheim, Berlin oder Augsburg.
SPORT1: Weiterhin mittendrin
Mittendrin ist weiterhin SPORT1. Der Free TV-Sender wird auch in der neuen Saison mindestens 40 DEL-Spiele live und exklusiv im deutschen Free-TV übertragen – darunter Partien der Hauptrunde sowie der anschließenden 1. Playoffrunde, der Playoffs und der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Während der Hauptrunde geht SPORT1 in der Regel sonntags ab 16:55 Uhr mit seinem Livespiel auf Sendung.
Zum Auftakt in die Jubiläumssaison zeigt SPORT1 am Freitag, 14. September, die Final-Neuauflage zwischen den Eisbären Berlin und Meister EHC Red Bull München live ab 19:25 Uhr im Free-TV. Am Sonntag, 16. September, steht ab 16:55 Uhr der Auftritt der Kölner Haie bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven auf dem Programm. Ein besonderes Highlight dieser Spielzeit ist das DEL WINTER GAME 2019 zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG, das am 12. Januar ab 16:30 Uhr im Kölner RheinEnergieSTADION ausgetragen wird – im Free-TV live und exklusiv auf SPORT1.
Aus den DEL-Arenen begrüßt auch in dieser Spielzeit Moderator Sascha Bandermann die Zuschauer. Als Kommentatoren sind Basti Schwele, Franz Büchner, Jan Lüdeke und Patrick Bernecker am Mikrofon. Zudem sind namhafte Experten wie Rick Goldmann, Sven Felski, Andreas Renz, Patrick Ehelechner oder Herberts Vasiljevs im Einsatz. Über die Free-TV-Spiele hinaus runden ausführliche Berichte und Analysen sowie Videos und Liveticker auf SPORT1.de, in der SPORT1 App sowie auf der Facebookseite SPORT1 Eishockey die DEL-Berichterstattung ab.
Neben der DEL präsentiert SPORT1 auch 2018/19 wieder zahlreiche weitere Eishockey-Highlights auf seinen Plattformen: In der aktuellen Saison der Champions Hockey League (CHL) werden über 35 Livespiele auf SPORT1, SPORT1+ und SPORT1.de gezeigt. Am Tag der Deutschen Einheit überträgt SPORT1 ab 15:30 Uhr live und exklusiv im Free-TV den Auftritt der Edmonton Oilers bei den Kölner Haien im Rahmen der 2018 NHL Global Series Challenge – mit dem Duell Vater gegen Sohn zwischen Peter und Leon Draisaitl. Die neue Saison in der NHL, die ebenfalls am 3. Oktober startet, ist weiterhin live im Pay-TV auf SPORT1 US zu sehen. Darüber hinaus wird SPORT1 auch die Eishockey-WM, die vom 10. bis 26. Mai 2019 in der Slowakei stattfindet, wieder umfangreich live begleiten.
Dirc Seemann, Chefredakteur und Director Content von SPORT1: „Auch in der Jubiläumssaison der DEL sind die Eishockeyfans auf SPORT1 wieder mittendrin vom Start bis zur Finalserie um die Deutsche Meisterschaft – mit den Livespielen im Free-TV und umfangreicher Highlight- und News-Berichterstattung auf allen Kanälen unserer 360°-Sportplattform. Außergewöhnliche Höhepunkte sind in dieser Spielzeit die 2018 NHL Global Series Challenge mit dem Auftritt der Oilers in Köln und das Derby beim DEL WINTER GAME 2019. Wir werden diese Eishockey-Feiertage aus dem Rheinland für ganz Deutschland gebührend in Szene setzen.“
Charity-Partnerschaft mit WWF
Unter dem Motto „Ein starkes Team für den Artenschutz“ engagiert sich die DEL künftig an der Seite der Umweltorganisation WWF für bedrohte Tierarten. „Im DEL-Eishockey herrscht quasi Artenvielfalt. Fast alle unserer Clubs haben Tier-Maskottchen. Da liegt es nahe, sich auch für seine bedrohten Namensgeber aktiv einzusetzen“, erklärte Gernot Tripcke.
Aus diesem Grund kooperieren die DEL, als drittgrößte Hallenliga der Welt, und der WWF Deutschland, als größte private Natur- und Umweltorganisation, in Form einer Charity-Partnerschaft mit Beginn der kommenden Saison. Unter dem Motto „WWF & DEL – ein starkes Team für den Artenschutz“ möchten beide Partner gemeinsam auf die Bedeutung der Artenvielfalt und auf das WWF-Artenschutzprogramm aufmerksam machen, und Fans für den Artenschutz begeistern.
Stefan Haensel, Geschäftsführer Panda Fördergesellschaft für Umwelt mbH: „Abholzung, Klimawandel, die Verschmutzung und Überfischung der Meere sind die Ursachen für das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Es ist höchste Zeit dagegen etwas zu tun. Durch die Zusammenarbeit mit der DEL können wir tausende Stadionbesucher und Eishockeyfans erreichen und für den Schutz der Natur sensibilisieren.“
Speziell für diese Partnerschaft wurde ein eigener Trailer produziert, der in den DEL-Arenen in den Drittelpausen und vor den jeweiligen Begegnungen eingespielt wird. (Mehr Infos + Trailer unter: del.org/wwf).
DEL WINTER GAME als Saison-Highlight
Sportliche Highlights der Jubiläumssaison dürften das 4. DEL WINTER GAME am 12. Januar im RheinEnergieStadion Köln sowie der Auftritt der Edmonton Oilers am 3. Oktober im Rahmen der 2018 NHL Global Series Challenge bei den Kölner Haien sein.
„Diese Spiele sind das Salz in der Suppe unserer Liga. Sie sind etwas ganz Besonderes. Wir erhoffen uns davon natürlich, unseren Sport damit für neue Zielgruppen attraktiv zu machen“, sagte Gernot Tripcke.
„Wir fiebern diesen Spielen entgegen und freuen uns, dass wir unseren Fans die NHL näher bringen können. Beim Winter Game wollen wir natürlich die Revanche für die Niederlage von 2013“, sagte der neue Haie-Geschäftsführer Philipp Walter. Gegner der Haie ist der rheinische Rivale Düsseldorfer EG, dem die Haie vor vier Jahren in der Düsseldorfer Esprit-Arena unterlegen waren. Unter dem Motto „Gloria Victori Sit“ – „Ehre dem Sieger“ – wird das Rahmenprogramm eine riesige Römer-Welt auf den Vorwiesen des RheinEnergieSTADIONS bieten.
Auch im Stadion wird das Motto immer wieder gezielt eingebunden. Ein Musik-Act sowie ein Legenden- und ein Nachwuchsspiel runden das Mega-Event ab. Doch zuvor treffen die Haie am 3. Oktober auf die Edmonton Oilers. Das NHL-Team absolviert den letzten Teil der Saisonvorbereitung in Europa. Am Tag der Deutschen Einheit trifft damit der dritte Pick des 2014er NHL-Drafts, Leon Draisaitl, in seiner Heimatstadt auf seinen Heimatclub und seinen Vater, Peter Draisaitl, der als Headcoach bei den Kölner Haien hinter der Bande steht.
Stars&Skills
Im Rahmen des 4. DEL MEDIA DAYS fand zudem die DEL STARS & SKILLS Competition statt. Dabei ermittelten die 14 DEL-Clubs ihre Besten in den Disziplinen „Härtester Schuss“ („DER HAMMER“), „Schnellster Läufer“ („DER BLITZ“) und „Geschicktester Spieler“ („DIE HÄNDE“).
Während Lokalmatador Markus Eisenschmid (Adler Mannheim) den Preis als „Schnellster Läufer“ erhielt, hatte Phillip Bruggisser (Krefeld) mit 160,1 km/h den härtesten Schuss. Als „Geschicktester Spieler“ konnte sich wie im vergangenen Jahr Mark Voakes (EHC Red Bull München) ehren lassen.
Rangreihenfolge der Kriterien zur Ermittlung des clever fit-Topscorers bei Gleichstand
1. Scorerpunkte (Tore + Assists)
2. Bei Gleichheit: Mehr geschossene Tore
3. Bei Gleichheit Scorerpunkte, Tore: Weniger Spiele
4. Bei Gleichheit Scorerpunkte, Tore, Spiele: Weniger Eiszeit
5. Bei Gleichheit Scorerpunkt, Tore, Spiele, Eiszeit: Weniger Strafminuten
6. Bei Gleichheit: Alphabet Nachname
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie hier...
(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Bevor es bereits am kommenden Sonntag in der Landeshauptstadt um DEL-Punkte geht, trafen sich die Westrivalen zum letzten Test vor der neuen Saison in Iserlohn. Vor 3158 Zuschauern hatten die Sauerländer mit 4:2 das bessere Ende für sich.

( Foto Patrick Rüberg )
Das erste Drittel begann sehr intensiv, vor allem die Gastgeber gingen von Beginn an beherzt zu Werke. Die richtige Balance konnten die Roosters hier zunächst nicht finden, Bergmann und Dmitriev gaben sich auf der Strafbank die Klinke in die Hand. Die folgenden rund 4 Minuten in Unterzahl konnten die Special-Teams um Fischer / Martinovic solide abwehren, den Düsseldorfern fiel im Überzahlspiel in dieser Phase wenig ein, um die Roosters in größere Bedrängnis zu bringen.
Insgesamt kamen die Gastgeber nun immer besser ins Spiel und gingen in der 11. Minute durch Louie Caporusso verdient in Führung. Das Spiel wurde weiter robust geführt, auffällig war hier- sowie auch im gesamten Spiel- die Cleverness und das Durchsetzungsvermögen des jungen Iserlohners Lean Bergmann. Christopher Fischer und Calle Ridderwall traten noch zu einem intensiven Meinungsaustausch an, was beiden Spielern eine Disziplinarstrafe einbrachte. Im zweiten Drittel waren die Gäste vom Rhein gleich zu Beginn deutlich wacher, spielstärker und kamen zu Großchancen, hier konnte sich Sebastian Dahm im Tor der Roosters wiederholt auszeichnen.
Insbesondere die Sturmreihe um Lukas Laub, Manuel Strodel und Christian Kretschmann brachte die Iserlohner Defensive ein ums andere Mal in Schwierigkeiten. Folgerichtig und verdient fiel der Ausgleich durch Braden Pimm. Im Schussdrittel waren die Hausherren schließlich überlegen, kamen direkt zu Beginn zu Großchancen, u.a. durch Travis Turnbull der am guten Mathias Niederberger scheiterte. Die dritte gute Gelegenheit brachten den Roosters das 2:1 ein, Marko Friedrich setze sich sehenswert durch und schloss trocken ab. Iserlohn blieb weiter am Drücker und konnte in Überzahl durch Sasa Martinovic in Überzahl auf 3:1 erhöhen.
Die Gäste kamen noch zum 3:2 Anschlusstreffer durch Stefan Reiter, ehe Kevin Schmidt per sehenswertem Schlenzer von der Linken Außenbahn traf und den zwei Tore Abstand wiederherstellte. Beim 4:2 Endstand blieb es dann auch, ein Sieg der insbesondere aufgrund des letzten Drittels in Ordnung geht. Beide Mannschaften haben leistungsmäßig sicher noch Luft nach oben, wobei es streckenweise insbesondere bei den Roosters schon gut aussah. Der Einsatz stimmte und auch spielerisch waren einige gute Szenen zu sehen. Für die Iserlohner war es das fünfte Testspiel der Vorbereitung. Nachdem man zu Beginn der Vorbereitung den Ligarivalen Krefeld besiegen konnte, folgten drei Niederlagen in der Schweiz.
Insofern war den Spielern die Erleichterung anzumerken, mit einem positivem Ergebnis zum Abschluss der Saisonvorbereitung für positive Stimmung zu sorgen. Am Freitag, 14.9.2018, empfangen die Sauerländer die Grizzlys aus Wolfsburg zum ersten Pflichtspiel. Düsseldorf muss zum Auftakt nach Mannheim reisen.
Iserlohn Roosters - Düsseldorfer EG 4:2 (1:0|1:1|2:1)
Tore
1:0 |10.| Caporusso
1:1 |33.| Pimm
2:1 |45.| Friedrich
3:1 |48.| Martinovic
3:2 |50.| Reiter
4:2 |52.| Schmidt
Zuschauer: 3.158

Mehr Informationen über den Eishockey Club Iserlohn Roosters wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Iserlohn Roosters finden Sie in unser Galerie.
www.deutschlandcup.de – Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle WM´s, Olympischen Spiele der Männer und Frauen seit 1910.

(CHL 2018) PM Dank einer konzentrierten Defensivleistung und einer effizienten Offensive hat Red Bull München bei Yunost Minsk mit 3:0 (1:0|0:0|2:0) gewonnen. Vor 5.563 Zuschauern sorgten Trevor Parkes, Maximilian Kastner und Patrick Hager für den dritten Münchner Sieg im vierten Spiel der laufenden Champions-League-Saison. Der Deutsche Meister übernahm durch den Dreier die Tabellenführung in der Gruppe B und hat sich bereits sicher für das Achtelfinale qualifiziert.

( Foto Red Bull München )
Spielverlauf Die Red Bulls gerieten in der Anfangsphase bei einem Powerplay von Yunost Minsk unter Druck. Als der Deutsche Meister wieder komplett war, passte John Mitchell auf Trevor Parkes, der direkt abzog und ins kurze Eck traf (7.). Waren beide Mannschaften komplett, war München das spielbestimmende Team. Die Weißrussen hatten ihre gefährlichsten Szenen in Überzahl, Danny aus den Birken im Tor der Red Bulls ließ sich aber nicht bezwingen.
Auch im Mittelabschnitt war München überlegen. Da Minsk aber mit hohem Einsatz verteidigte, hielten sich die Großchancen in Grenzen. Eine der wenigen Ausnahmen war ein Alleingang von Maximilian Daubner, den Igor Brikun entschärfte (27.). Kurz vor der zweiten Pause wurde es dann noch einmal eng für die Red Bulls, aus den Birken rettete den knappen Vorsprung in Münchner Unterzahl aber in den Schlussabschnitt.
Minsk startete mit viel Elan ins letzte Drittel, es waren aber die Münchner, die den nächsten Treffer erzielten – und wie: Maximilian Kastner zog von rechts in die Mitte, umkurvte einen Verteidiger sowie den Torhüter der Weißrussen und stellte auf 2:0 (46.). Drei Minuten später nahm Yunost in einem Powerplay den Torhüter vom Eis – das Risiko wurde aber nicht belohnt. In der 56. Minute passte Mark Voakes in Überzahl die Scheibe punktgenau auf den Schläger von Patrick Hager, der auf 3:0 stellte. Die Entscheidung.
Danny aus den Birken „Es war nicht leicht hier, die Weißrussen haben gezeigt, dass sie extrem heimstark sind. Wir hatten den besseren Start, im zweiten Drittel kam Minsk dann besser ins Spiel. Aber unser Unterzahlspiel war richtig gut. Jetzt können wir mit viel Selbstvertrauen in die DEL-Saison starten.“
Endergebnis Yunost Minsk gegen EHC Red Bull München 0:3 (0:1|0:0|0:2)
Tore
0:1 | 06:42 | Trevor Parkes
0:2 | 45:58 | Maximilian Kastner
0:3 | 55:10 | Patrick Hager
Zuschauer 5.563

Die Champions Hockey League wird seit dem Jahr 2014 als höchster Europokal-Wettbewerb im Eishockey ausgetragen. Es am Wettbewerb acht Gruppen a 4 Eishockey Teams teil. Die besten zwei Eishockey Mannschaften aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.O. Phase im Hin- und Rückspielmodus. Das Fnale wird in einem Spiel ausgetragen, den Heimvorteil erhält das bis dahin punktbeste Team.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Nach dem wahnsinnig intensiven Spiel gegen die Tschechen aus Hradec Králové stand das zweite Spiel gegen Oulun Kärpät aus Finnland an. Zwei Drittel lang kam Nürnberg nicht hinterher. Die Finnen waren deutlich schneller. Im Schlussabschnitt aber gaben die Hausherren richtig Gas und drehten die Partie. Will Acton schoss den Finnen die Farbe aus dem Gesicht und bescherte 4400 Zuschauern einen unerwarteten 4:3-Sieg.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Mit sechs Toren Unterschied endete die erste Partie zwischen den THOMAS SABO Ice Tigers und Oulun Kärpät. Im Nürnberger Tor stand Andreas Jenike. Das änderte Headcoach Kevin Gaudet auch beim zweiten Spiel vor heimischen Publikum nicht. Die Franken können von sich behaupten, dass sie das vermutlich beste Torhüterduo der Deutschen Eishockey Liga haben. Dennoch ist die Form von Niklas Treutle offenkundig ein paar Schritte besser. Ein erfolgreiches Spiel gegen Oulu hätte das Selbstbewusstsein von Jenike beeinflussen können. Der Gedankengang des Trainers demnach sicherlich nicht verkehrt - rückblickend betrachtet sogar komplett richtig.
Vor dem Spiel hätte noch keiner ahnen können, dass Nürnberg im vierten CHL-Spiel Meilensteine bauen wird. Schon von Beginn an zeichnete sich ab, dass der Gegner eine Nummer zu schnell sein wird. Nach drei Spielminuten agierten die Gäste in doppelter Überzahl. Nürnberg hielt gut dagegen, musste sich aber kurz vor Schluss des Power Play geschlagen geben. Kärpät ging mit 0:1 ins Führung. Nur vier Minuten später erarbeitete sich Chris Brown eine vielversprechende Position vor dem Tor. Brandon Buck passte im genau richtigen Moment. Brown zog ohne Vorbereitung ab und glich zum 1:1 aus. Kurz vor Schluss des ersten Drittels hätten die Hausherren in Führung gehen können, scheiterten aber an der eigenen Chancenverwertung im Power Play.
Im Mittelabschnitt verlor Nürnberg zunehmend an Energie. Das machte es den Gästen aus Finnland noch leichter vor das Tor zu kommen. Die heimische Abwehr war stellenweise komplett überfordert. Mika Pyörälä besorgte seinem Team den Führungstreffer, Lasse Kukkonen erhöhte nach 31 gespielten Minuten auf 1:3. Nach dem zweiten Drittel schien es so, als wären die THOMAS SABO Ice Tigers gebrochen.
Der Eindruck täuschte: Im Schlussabschnitt gab das Heimteam nochmal alles. Brandon Segal stocherte bereits nach einer Minute den Puck in das gegnerische Tor, nachdem Will Acton in eigener Unterzahl aus der eigenen Zone ausbrach. Acton wurde zunehmend bedrängt und zog kurz vor dem Torraum ab. Die Scheibe sprang von der Bande in den Torraum. Segal gab nicht nach, bis die Scheibe hinter der Linie lag. Die Schiedsrichter sichteten die Situation beim Videobeweis. Das Tor zählte völlig zurecht. Keine vier Minuten später war erneut Acton beteiligt. Jason Bast passte die Scheibe quer durch den Slot. Acton wartete kurz, schoss dann ins Kreuzeck und glich zum 3:3 aus. Die Arena bebte, alle Zuschauer wurden aus den Sitzen gehoben. Noch lauter wurde es in der 55. Spielminute. Nürnberg fand sich in einem doppelten Überzahlspiel wieder. Lange sah es so aus, als würde das Power Play torlos enden. Dann aber war es wieder Acton, der den Abpraller nutzte und zum 4:3 Führungstreffer einnetzte. Die Finnen nahmen kurze Zeit später den Torhüter vom Eis. Der Ausgleich gelang aber nicht mehr. Nürnberg feierte den völlig unerwarteten und wahnsinnigen Sieg gegen den finnischen Meister.
Die CHL-Spiele gegen die französischen Drachen aus Rouen steigen am 10. und 16. Oktober. Den IceTigers reichen zwei Punkte aus zwei Spielen, um ins Achtelfinale der Champions Hockey League einzuziehen. In einer Woche geht die Deutsche Eishockey Liga in die neue Saison. Die THOMAS SABO Ice Tigers starten auswärts bei den Schwenninger Wild Wings. Am Sonntagabend sind die Eisbären Berlin zu Gast in Franken.
Lesetipp: Ein etwas lockerer Blogbericht über das gesamte CHL-Heimspielwochenende der THOMAS SABO Ice Tigers gibt es bei "Dein-Eishockeyblog". Diesmal unter dem Themenschwerpunkt "Europa liebt Nürnberg".

Mehr Informationen über den Eishockey Club Thomas Sabo Ice Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Thomas Sabo Ice Tigers von eishockey-online.com
www.eishockey-nuernberg.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Nürnberg von eishockey-online.com.