DEL - Auch unter neuem Trainer finden die Eisbären nicht auf die Siegerstrasse zurück

 

(DEL/Berlin) PM Das erste Spiel von Stéphane Richer an der Bande der Eisbären, das letzte vor Weihnachten. Doch der Heimfluch ist weiterhin präsent und die vorzeitige Bescherung bleibt aus. Die Eisbären Berlin unterlagen den Panthern mit 1:2 und fuhren dadurch ihre fünfte Heimniederlage in Folge ein. Letztlich brachen zwei Gegentreffer in Unterzahl den Eisbären das Genick. Vor 10.587 Zuschauern erzielte Louis-Marc Aubry den einzigen Treffer für den Hauptstadtclub.

 

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(Foto: Eisbären Berlin)

 


 

Gerade hatte sich die Verletzungssituation bei den Eisbären wieder gebessert und einige Spieler kamen zurück, da erwischte es die nächsten beiden. Sowohl Florian Kettemer (Fuß) als auch Mark Cundari (Knie) mussten das Eis frühzeitig verlassen. In das erste Spiel unter Neu-Trainer Stéphane Richer starteten die Eisbären vielversprechend, zeigten sich von der selbstsicheren Seite und agierten aggressiv. Doch dann kamen die Gäste aus Augsburg durch eine Überzahl besser ins Spiel und schlugen prompt zu. Matthew White spielte die Scheibe quer durch die Box vor das Tor. Am langen Pfosten löste sich Matt Fraser von Gegenspieler Jonas Müller und tippte den Flachpass zur 1:0-Führung in den Kasten von Kevin Poulin ein (13. Minute). Drei Minuten später wurde James Sheppard auf die Strafbank geschickt, Augsburg nutzte die Chance und legte nach. Patrick McNeills Schuss von der blauen Linie wurde vor dem Tor unhaltbar von Daniel Schmölz abgefälscht (17.). Somit ging es für die Eisbären mit einem Zwei-Tore-Defizit in das Mitteldrittel.

 

 


 


 

Im zweiten Abschnitt ergaben sich – auch dank einiger Überzahlsituationen – zahlreiche Chancen für die Mannschaft von Stéphane Richer, doch lange blieben diese ungenutzt. Defensiv stand der Hauptstadtclub solide, ließ wenig zu und spielte diszipliniert. Eine Minute vor der zweiten Drittelpause sorgte Louis-Marc Aubry für Jubelstürme auf den Rängen und markierte den Anschlusstreffer. Micki DuPont legte an der blauen Linie quer auf André Rankel. Den Abschluss des Kapitäns fälschte Aubry aus kurzer Distanz durch die Beine von AEV-Goalie Olivier Roy ab. Der wichtige Treffer sorgte für einen immensen Aufschwung bei den Eisbären. In den letzten 60 Sekunden des Drittels drängten die Eisbären auf den Ausgleich, doch die Panther retteten die Führung in die Pause.

 

 

Im Schlussdrittel kämpften die Eisbären und versuchten alles, um den Ausgleich zu erzielen. Letztlich blieben jedoch alle Bemühungen unbelohnt, alle Abschlüsse erfolglos und die Augsburger Panther setzten sich mit 2:1 in Berlin durch.

 

 

 

 


 

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DEL - Thomas Sabo Ice Tigers verlieren denkbar knapp mit 1:2 gegen die Kölner Haie

 

(DEL/Nürnberg) Redaktion Die Thomas Sabo Ice Tigers verlieren das letzte Heimspiel in diesem Jahr unglücklich mit 1:2 gegen die Kölner Haie. Obwohl Nürnberg das Spiel über weite Strecken kontrollierte, drehten die Haie die Partie innerhalb von siebzehn Sekunden. Sebastian Uvira und Jason Akeson verschafften den Hausherren einen blitzschnellen Nackenschlag. Einziger Nürnberger Torschütze blieb Jason Bast, der noch im ersten Drittel zum zwischenzeitlichen 1:0 traf.                 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)


 

Mit drei Siegen in Folge gingen die Thomas Sabo Ice Tigers in das letzte Heimspiel in diesem Jahr. Mit einem Sieg wäre Nürnberg auf den zehnten Platz aufgestiegen, da Krefeld gegen Düsseldorf verloren hat. Anders sah es bei den Kölner Haien aus, die nach drei Niederlagen in Folge den sechsten Tabellenplatz belegen. Nürnberg startete gut in die Partie und kam relativ schnell zu guten ersten Schussmöglichkeiten, die Gustaf Wesslau aber allesamt aufhielt. Auch Niklas Treutle, der das fränkische Tor hütete, parierte alle gegnerischen Schussversuche. Drei Minuten vor Schluss des ersten Drittels passierte Wesslau dann aber der Fehler, der den Hausherren die Führung einfach machte. Brandon Buck legte auf Jason Bast vor, der einfach abzog. Erst sah es so aus, als wäre der Puck fest und sicher in Wesslaus Ausrüstung gelandet. Dann aber rutschte die Scheibe durch und passierte die Torlinie. Nach zwanzig Minuten führte Nürnberg mit 1:0.

 


 


 

 

Im Mittelabschnitt vergaben die IceTigers die vermeintlich beste Chance, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Tiffels fuhr einen harten Check gegen Verteidiger Marcus Weber, der lange Zeit am Eis liegen blieb. Ben Hanowski hakte keine dreißig Sekunden später und schickte seine Teamkollegen in die doppelte Unterzahl. Das Nürnberger PowerPlay sah nicht schlecht aus, allerdings zeigte Wesslau sehr starke Paraden. Mit der Zeit kamen etliche Fehlpässe der Nürnberger hinzu, die Überzahlsituation überstanden die Haie unbeschadet. Auch im Anschluss hielt Wesslau seine Teamkollegen im Spiel. Den Rest erledigten seine Vordermänner, die auch den Nürnberger Topscorer Leonhard Pföderl kurz vor dem Tor stoppten. Pföderls zwölftes Saisontor hätte dem Duell eine andere Richtung geben können.

 

Stattdessen fiel sieben Minuten vor Schluss der, zu dem Zeitpunkt, verdiente Ausgleichstreffer. Sebastian Uvira tankte sich durch die gesamte Nürnberger Abwehrreihe und wartete perfekt ab, bis Niklas Treutle weit aus seinem Tor fuhr. Uvira spielte Treutle aus und schob beeindruckend kompromisslos zum 1:1 ein. Jason Akeson kam keine siebzehn Sekunden später zum Schuss. Der Puck wurde von Treutles Arm abgefälscht und landete unglücklich hinter seinem Rücken. Die Haie jubelten über die blitzschnelle 1:2 Führung. Eine Minute vor Schluss zog Martin Jiranek den Torhüter. Doch das reichte nicht mehr für den Ausgleich.

 

Nürnberg verliert damit ein wichtiges Spiel im Kampf um die PlayOffs denkbar knapp mit 1:2. Insgesamt betrachtet keine schlechte Leistung der Franken. Allerdings ließ man deutlich zu viele Torchancen ungenutzt. Weiter geht es für Nürnberg am Sonntag in Mannheim, während die Kölner Haie die Krefeld Pinguine empfangen. Gelingt den Thomas Sabo Ice Tigers ein überraschender Sieg beim Tabellenführer (und schlägt Köln Krefeld im Derby), steht Nürnberg vor der Abreise zum Spengler Cup auf Pre-PlayOff-Platz zehn.

 

 



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DEL - Straubing Tigers haben wenig Probleme mit dem Winteranfang und besiegen die Schwenninger Wild Wings mit 5:2 - Loibl verlängert Vertrag

 

(DEL/Straubing) (MA) Heute gab es eine kleine Bescherung für die Straubinger Fans. Zuerst verkündete Stefan Loibl vor dem Spiel auf der Videowall, unter tosenden Applaus der 4.177 Zuschauer, seine Vertragsverlängerung und beim Shake Hands vor dem Spiel tauchte kein geringerer als Kapitän Sandro Schönberger auf, dem bei seinem fulminanten Comeback gleich zwei Treffer gelangen. Die Gäste hatten keinen guten Tag erwischt und konnten offensiv nur ganz wenig Akzente setzen. Die Niederbayern setzen sich mit diesem Sieg weiter Fest, im Feld der Playoff-Anwärter.

Stefan Loibl Tina Kurz

(Foto: Tina Kurz) Stefan Loibl bleibt auch nächste Saison in Straubing

 


 

Zwar began die Partie auf beiden Seiten verhalten, dennoch bemühten die Schiedsrichter bei der ersten Chance der Tigers gleich den Videobeweis. Aufgrund eines Torraumabseits wurde der Treffer jedoch nicht gegeben. Nach acht Minuten konnten die Gäste ihre erste Chance verbuchen. Anthony Rech tauchte vor Jeff Zatkoff auf, blieb aber nur zweiter Sieger gegen den Schlussmann der Straubinger. Beide Teams bekamen auch Möglichkeiten im Powerplay und während dies der Wild Wings eher harmlos wirkte, scheiterten die Gastgeber mehrmals an Marco Wölfl, der den Vorzug vor Dustin Strahlmeier erhielt. Die Führung für die Niederbayern besorgte Antoine Laganière. Im zweiten Versuch konnte er den Puck im Tor versenken, nachdem der Druck auf die Wild Wings zu hoch wurde. Das war auch der Pausenstand, doch die Tigers begannen den zweiten Abschnitt mit zwei Mann mehr auf dem Eis, weil Höfflin und Timonen auf der Strafbank Platz nehmen mussten.

 


Die doppelte Überzahl brachte nichts ein, aber dafür meldete sich Sandro Schönberger mit einem sehenswerten Sololauf eindrucksvoll nach seiner Verletzung wieder zurück. Kurze Zeit später machte es ihm Antoine Laganière nach, scheiterte aber ebenfalls an Wölfl. Die Straubinger erhöhten weiterhin den Druck,  Schwenningen konnte sich kaum noch befreien. Das 2:0 (28.) war überfällig und es war Jeremy Williams der die Fans erlöste. Sena Acolatse bediente den Topscorer und der schaute sich Wölfl aus und legte ihm den Puck über die Schulter ins kurze Eck. Alles sprach für die Tigers, da auch die Gäste ihre Offensive weitestgehend eingestellt hatten. Dann brachten die Hausherren die Wild Wings mit unnötigen Strafzeiten wieder ins Spiel. Vor allem die fünf Minuten Strafe von Sena Acolatse, bei einem Foul an Istvàn Bartalis war völlig unnötig. Während Acolatse schon unter der Dusche stand, kam Bartalis nach einigen Minuten wieder aufs Eis zurück und konnte weitermachen. Durch die Strafen kamen die Schwenninger zum 2:1 (36.) Anschlußtreffer. Die Gastgeber mussten weiterhin in Unterzahl agieren, da stellten die Unparteiischen Sandro Schönberger raus. Die Tigers waren nur noch zu dritt und konnten den 2:2 (37.) Ausgleich durch den Ex-Straubinger Mirko Höfflin nicht mehr verhindern. Coach Tom Pokel musste daraufhin sein Team in der Pause umbauen, da auch schon Mitchell Heard schon im ersten Abschnitt Verletzungsbedingt nicht mehr mitwirken konnte.

 


 


 

 

Die Straubinger blieben vom Geschehen im zweiten Abschnitt unbeindruckt und nahmen sofort wieder dass Heft in die Hand. Bis zur letzten Sekunde waren sie die spielbestimmende Mannschaft. Schwenningen hatte kaum noch was entgegenzusetzen. Jeremy Williams (42.) brachte sein Team wieder in Führung. Den Vorsprung baute dann Sandro Schönberger (46.) auf 4:2 aus. Bis zur vorletzten Minute kontrollierte Straubing die Partie. Die Gäste nahmen zwei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis, konnten aber mit einem Mann mehr nichts mehr ausrichten. Den Schlusspunkt zu seinem gelungenen Comeback setzte erneut Sandro Schönberger (60.) mit seinem Treffer ins leere Tor. Auch nach dem 5:2 Sieg gab es noch eine gute Nachricht. Bei Mitchell Heard konnte man nach dem Spiel eine schwerere Verletzung bereits ausschließen, jedoch wird er wohl über Weihnachten der Mannschaft fehlen. Eine erneute Sperre droht auch Sena Acolatse.

 


Für die Tigers finden die Weihnachtsspiele Auswärts statt. Am Sonntag geht die Reise nach Wolfsburg und nach Weihnachten geht es zu den Augsburger Panther, bevor man zum Jahresabschluss die Kölner Haie, mit ihren vielen Fans die per Sonderzug anreisen, in Straubing begrüßen darf. Nach den Vertragsverlängerungen mit Jeff Zatkoff und Jeremy Williams dürfen sich die Fans auf Stefan Loibl wieder freuen. Nachdem er nicht nur von der gesamten Liga gejagt wurde, sondern auch im Ausland einige lukrative Angebote hatte, darf dies durchaus als in Coup von Manager Jason Dunham und als ein Zeichen an die Mannschaft verstanden werden. Sandro Schönberger nach dem Spiel zu seiner Rückkehr: "Ich freue mich mit der Mannschaft wieder auf dem Eis zu stehen und dass ich heute gleich mit einem Doppelpack mal dran war ist umso schöner. Aber viel wichtiger ist der Erfolg für die Mannschaft und ich bin einfach nur stolz auf dieses Team."

 

 

Spiel vom 21.12.18

 

Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings: 5:2 (1:0|1:2|3:0)

 

Tore:
1:0 |13.|Antoine Laganière (Eriksson, Loibl)
2:0 |28.|Jeremy Williams (Acolatse)
2:1 |36.|Ânthony Rech (Hurt, Höfflin) PP 1
2:2 |37.|Mirko Höfflin (Sopanen) PP 2
3:2 |42.|Jeremy Williams (Connolly)
4:2 |46.|Sandro Schönberger (Brandl, Eriksson)
5:2 |60.|Sandro Schönberger (Loibl) - EN

 

Strafen: Straubing 13 + 20 für Acolatse - Schwenningen 4

 

2 min |SWW|04.| Beinstellen - Timonen
2 min |STR|07.| Stockschlag - Mouillierat
2 min |STR|19.| Stockcheck - Höfflin
2 min |SWW|20.| Hoher Stock - Timonen
2 min |STR|29.| Beinstellen - Daschner
5 min |STR|33.| Unkorreckter Körperangriff mit Verletzung - Acolatse + 20 Spieldauerdisziplinarstrafe
2 min |STR|37.| Stockcheck - Schönberger


Schiedsrichter:
HSR Hoppe / Kopitz
LSR Gaube / Klima

 

Zuschauer: 4.177

 

Aufstellung:

Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Eriksson, Daschner; Renner, Brandt, Seigo, Acolatse; Schopper, -
Mouillierat, Connolly, Williams; Loibl, Laganière, Pfleger; Filin, Mulock; Ziegler; Schönberger, Heard, Brandl
 
Schwenninger Wild Wings: Wölfl (Strahlmeier) - Sacher, Timonen; Brückner, Bohac; Danner, Sonnenburg; El-Sayed -
Giliati, Höfflin, Kurth; Hult, Bartalis, Rech; Bukarts, McRae, Sopanen; Wörle, Kornelli, Herpich

 


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DEL - EHC Red Bull München verliert Spitzenspiel gegen eiskalte Adler mit 1:3

 

(DEL/München) (Christian Diepold) Die Red Bulls München mussten das DEL Spitzenspiel am heutigen Abend vor fast ausverkauftem Haus (5.550) gegen den Tabellenführer Adler Mannheim mit 1:3 verloren geben. Damit beträgt der Rückstand auf die Pfälzer derzeit sieben Punkte. 

 

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(Foto: Gepa Pictures)

 


Weiße Weihnacht beim Topspiel in München! Unter diesem Motto fand drei Tage vor dem heiligen Fest das Spitzenspiel am Oberwiesenfeld statt. Red Bull hatte den ersten 3.500 Zuschauern jeweils eine Wintermütze geschenkt und die Ränge waren überwiegend weiß bedeckt. Auch der dreifache DEL-Meister der letzten Jahren präsentierte sich heute ganz in weiß mit extra angefertigten Weihnachtstrikots, Hosen, Stutzen und Handschuhen.

 

 

Weihnachtsgeschenke wollten sich die beiden Teams aber nicht vorzeitig machen und so sahen die Zuschauer in München von Beginn an zwei sehr disziplinierte Mannschaften auf dem Eis. Die Gastgeber hatten im ersten Drittel die besseren Chancen und Dennis Endras musste sich bei 22 Schüssen von seiner besten Seite zeigen und hielt die Null fest. Eine der wenigen Chancen für die Adler nutzte der Youngster Phil Hungerecker (4.) auf Zuspiel vom U20-Kapitän Moritz Seider zur 0:1 Führung.  In der 15. Minute rettete dann für Endras und die Adler der Pfosten bei einem Handgelenkschuß von Mark Voakes, bevor es dann in die erste Drittelpause ging.

 

 

Im Mittelabschnitt stand dann zu Beginn der ein anderer Silbermedaillengewinner in Person von Danny aus den Birken im Mittelpunkt und zeigte bei einigen guten Schüssen der Mannheimer seine Klasse. Kurz zurvor konnterte Mannheim aber eiskalt und traf durch Benjamin Smith zum 0:2 (25.). In der 28. Minute musste Danny aus den Birken dann verletzungsbedingt das Tor verlassen und für Ihn kam Kevin Reich zu seinem 10 Einsatz in dieser Saison. Der 23-jährige konnte sich bei seiner ersten Aktion gegen den alleine auf ihn zufahrenden Thomas Larkin auszeichnen und den Puck erfolgreich abwehren.

 



 

Auf der gegenüberliegenden Seite zeigte Dennis Endras (32.) bei einem Schlenzer von Trevor Parkes einen sehr starken Fanghandsave. München hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 25 Mal auf das Gehäuse der Adler geschossen und bislang noch keinen Torerfolg verbuchen können, doch dies sollt sich kurz darauf ändern, als der Neuzugang Yasin Ehliz mit seinem erst zweiten Treffer im Red Bull Trikot den 1:2 Anschlusstreffer erzielte (34.). In Unterzahl beendeten dann die Hausherren den zweiten Abschnitt.

 

 

Die letzten zwanzig Minuten waren voller Spannung, packenden Zweikämpfen und guten Torchancen. München musste zwei brenzlige Unterzahlsituationen überstehen und hatte in der Schlussphase nochmals die Möglichkeit bei nummerischer Überlegenheit den Ausgleich zu erzielen. Bei diesem Powerplay nahm Don Jackson knapp drei Minuten vor dem Ende sogar den Goalie vom Eis und versuchte mit 6 gegen 4 noch einmal alles, doch Mannheim konnte diese Situation mit Bravur überstehen. Der amtierende Meister drückte und feuerte aus allen Lagen auf das Tor von Dennis Endras, doch bei der ersten Möglichkeit traf Andrej Desjardins aus der eigenen Hälfte ins Empty Net zum 1:3 Entstand.

 

 

Mit diesem Auswärtssieg der Adler Mannheim beträgt der Vorsprung auf Düsseldorf und München aktuell sieben Punkte. Am Sonntag geht es für die Red Bulls dann auswärts gegen Bremerhaven weiter.  

 

 

DEL Spieltag, 21.12.2018

EHC Red Bull München - Adler Mannheim 1:3 (0:1|1:1|0:1)

 

Tore:

0:1|04.|Phil Hungerecker (Seider, Adam)

0:2|25.|Benjamin Smith (Akdag)

1:2|34.|Yasin Ehliz (Aulie, Mitchell)

1:3|60.|Andrej Desjardins (Empty Net)

 

Zuschauer:

5.550

 

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(Weiße Weihnachten beim Topspiel, Foto Heike Feiner)

 

 


 

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DEL - Derbyzeit am zweiten Weihnachtsfeiertag live bei Sport1

 

(Sport1/Eishockey) PM Am zweiten Weihnachtsfeiertag empfangen die Adler Mannheim in der DEL die Schwenninger Wild Wings. Beim Derby zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellenletzten dürfte es alles andere als besinnlich zugehen, zumal die Gastgeber noch eine Rechnung offen haben.

 

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(Foto: eishockey-online.com)

 


SPORT1 überträgt das Prestigeduell am kommenden Mittwoch live ab 16:45 Uhr im Free-TV. Zum Jahresausklang steht dann am Sonntag, 30. Dezember, ebenfalls live ab 16:45 Uhr die Partie zwischen den Grizzlys Wolfsburg und dem amtierenden DEL-Champion EHC Red Bull München auf dem Programm.

 


Mannheim will Revanche


Mit einem Blick auf die DEL-Tabelle gehen die Adler Mannheim in der heimischen SAP Arena als klarer Favorit in das Derby gegen die Schwenninger Wild Wings. Doch die „Kurpfälzer“ sind gewarnt, denn beim letzten Aufeinandertreffen Ende November kassierten sie gegen Schwenningen mit 0:4 die bislang höchste Saison-Niederlage. Diese Rechnung will der Spitzenreiter, der mit vier Siegen in Serie seine kleine Krise beendet hat, nun begleichen. Die Wild Wings präsentierten sich zuletzt allerdings gerade auswärts stark und gewannen in Berlin und Krefeld. Als Kommentator ist Basti Schwele im Einsatz.


 
Klare Rollenverteilung bei Final-Neuauflage


Zum Jahresabschluss treffen in der DEL die Grizzlys Wolfsburg und der EHC Red Bull München aufeinander. Beide Teams stand sich 2016 und 2017 in der Finalserie gegenüber – jeweils mit dem besseren Ende für den amtierenden Deutsche Meister aus München. In dieser Saison trennen beide Teams allerdings Welten: Während die Grizzlys derzeit weit von den Playoff-Plätzen entfernt sind, hält sich der EHC konstant in der Spitzengruppe. Die Partie begleitet Kommentator Mirko Heintz.

 

 

 


 



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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:

 

 

Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.

 


SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey. 

 

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DEL – Straubing Tigers verlängern mit Jeff Zatkoff und Jeremy Williams

 

(DEL/Straubing) (Markus Altmann) Beim „Talk am Pulverturm“ in der Dezember-Ausgabe mit Tigers-Manager Jason Dunham und Fanbeauftragten Florian Mittermeier, platzte still und heimlich die frohe Kunde über die Vertragsverlängerung mit den beiden Leistungsträgern Jeff Zatkoff und Jeremy Williams. Zur Freude der Fans waren beide auch direkt zum „Talk“ erschienen und standen dem Moderator Tobias Welck Rede und Antwort.

 

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(Foto: eishockey-online.com)

 


Zuerst äußerte sich der Goalie der Tigers Jeff Zatkoff zu seiner Entscheidung: „Also ich bin froh hier zu sein in Straubing. Ich fühle mich hier wohl und habe mich mit der Organisation der Straubing Tigers für eine Vertragsverlängerung entschieden.“ Auf die Frage ob es denn nicht eventuell noch andere Bewerber gab, erklärte er total relaxt: „Ich bin nicht der Typ der in der größten Stadt und dem größten Verein spielen muss. Hier in Straubing hat man eine kleine Gemeinschaft, aber das ist ein Punkt, der mir sehr zuspricht.“

 

 

Der zweite Kandidat im Bunde ist kein geringerer als Jeremy Williams. Der sympathische Stürmer läuft bereits in seiner dritten Saison für Straubing auf und nicht wenige sind der Meinung, dass er noch nie so wertvoll war wie jetzt. Natürlich war da nicht nur Jason Dunham glücklich über einen weiteren Kontrakt: „Ja ich fühle mich ebenfalls wohl hier, kenne ja die Leute im Club schon länger und wir haben uns als Familie gemeinsam für die Tigers entschieden.“ Ob er nun auch ein Wort für seinen Sturmpartner Mike Connolly einlegen könne, damit dieser auch verlängert, damit wollte er jedoch nicht so rausrücken. „Wir werden sehen, natürlich spiele ich mit Mike gerne zusammen.“

 


 


 

 

Wie lange die Verträge dann laufen, da hielt sich Manager Jason Dunham in Schweigen. „Wir haben uns aus verschiedenen Gründen dazu entschieden, es nicht bekanntzugeben.“ Natürlich wollten dann nicht nur die Anwesenden Fans wissen, wie es denn mit anderen oder gar neuen Spielern aussieht. „Für diese Saison kann ich nicht sagen, ob noch eine Lizenz für Ausländer vergeben wird. Es hängt immer davon ab, ob es eine Verletzung gibt, außerdem läuft es derzeit ganz gut und dann müsste man immer jemand anderen erklären, du musst heute zuschauen, dass wäre nicht so einfach.“

 

 

Entlocken ließ sich der Manager dann noch, dass bereits schon weichen für die neue Saison gestellt wurden, jedoch mit der Bekanntgabe noch abgewartet wird. Da zeigte sich auch einer der beiden Fanbeauftragten der Straubing Tigers, Florian Mittermeier damit sehr zufrieden. Im „Talk“ ging es aber nicht nur um neue und alte Spieler, sondern auch um den Zuschauerrückgang. Hier sieht Florian Mittermeier verschiedene Ursachen: „Zum einen hat man dass Angebot über die Telekom, zum anderen waren die beiden letzten Spielzeiten nicht die Besten.

 

 

Auch bei unserem Nachbarn in Deggendorf wird wieder Zweitliga Eishockey angeboten. Dann kam uns bisher auch der eigene Spielplan nicht so ganz entgegen. Also ein Mix aus allem würde ich sagen.“ Jason Dunham fügte noch hinzu: „Fakt ist, bei uns in Straubing hast du dass beste Eishockey-Angebot und wenn du Straubing gegen Berlin im Stadion sehen kannst, brauchst du nichts anderes.“

 


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DEB - DEB-Neustrukturierung: Toni Söderholm wird neuer Bundestrainer

 

(DEB) Umfassende Neustrukturierung beim DEB: Toni Söderholm wird neuer Bundestrainer / Sportdirektor Stefan Schaidnagel leitet DEB mit Generalverantwortung / Tobias Abstreiter trainiert die U20-Nationalmannschaft

 

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(Foto: Heike Feiner)

 


Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat am Vormittag bei einer Pressekonferenz im Olympiapark München umfassende Neustrukturierungen im sportlichen Bereich bekanntgegeben. Demnach übernimmt Toni Söderholm ab 1. Januar 2019 die Aufgaben als Bundestrainer der Nationalmannschaft. Der 40-Jährige ist seit der Saison 2016/17 für den EHC Red Bull München tätig und gehörte zuletzt dem Trainerstab des amtierenden deutschen Meisters an. Im Zuge dessen betreute er unter anderem als Head Coach den Kooperationspartner SC Riessersee. In der vergangenen Saison wurde der Finne als „DEL2 Trainer des Jahres“ ausgezeichnet. Beim Deutschen Eishockey-Bund e.V. übernahm Söderholm in seinem zweiten Jahr die Rolle als Co-Trainer der U20-Nationalmannschaft. Zuletzt gelang ihm mit der DEB-Auswahl der Aufstieg in die Top-Division.

 

 

Stefan Schaidnagel wird künftig die Leitung des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. als Sportdirektor in Generalverantwortung übernehmen. Die Funktion des U20-Bundestrainers besetzt ab dem 1. Mai 2019 Tobias Abstreiter. „Auch nach dem historischen Eishockey-Erfolgsjahr 2018 geben wir strukturell und sportlich weiter Vollgas. Ganz im Sinne unseres Sportkonzepts POWERPLAY 26 und der DOSB Leistungssportreform stärken wir den DEB mit neuer Leitung und die Nationalmannschaft sowie die Nachwuchs- und Frauen-Nationalmannschaften mit neuen Bundestrainern“, sagte DEB-Präsident Franz Reindl im Zuge der Pressekonferenz. „Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Toni Söderholm einen jungen, fachlich anerkannten und schon seit zwei Jahren im Nationalmannschaftssystem tätigen Bundestrainer als Nachfolger für Marco Sturm präsentieren dürfen. Zugleich möchte ich mich bei Red Bull München für die äußerst zielgerichteten Gespräche im Sinne der Nationalmannschaft und die Freigabe bedanken.“

 

 



 

 

„Nachdem wir ein umfassendes Anforderungsprofil für die Stelle des Bundestrainers entwickelt hatten, war Toni Söderholm von Anfang an auf unser Liste und hat uns im Gespräch auf ganzer Linie überzeugt. Mit ihm haben wir einen international anerkannten Fachmann als Bundestrainer für den DEB verpflichtet“, erklärt DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel. „Toni wird den bisher gemeinsam eingeschlagenen Weg mit der Nationalmannschaft konsequent fortführen und die zukünftige Ausrichtung, deutsche Spieler weiter zu fördern, mit uns gemeinsam gestalten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!“

 

 

„Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem DEB und bin zugleich dem EHC Red Bull München sehr dankbar, dass sie mich für diese Position freigestellt haben“, erklärte Neu-Bundestrainer Toni Söderholm. „Es ist eine große Ehre und Herausforderung, als Bundestrainer für die deutsche Nationalmannschaft zu arbeiten. Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit!“

 

 

Die U20-Nationalmannschaft wird ab dem 1. Mai 2019 von Tobias Abstreiter trainiert. Der 48-Jährige hat bereits in den vergangenen drei Jahren als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften und weiteren internationalen Turnieren hinter der Bande gestanden. Er wird künftig die Aufgaben des bisherigen U20-Bundestrainers Christian Künast übernehmen, der ab dem 1. Januar 2019 Bundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft wird.

 

 



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DEL - Ingolstadt verliert bayerisches Derby gegen Straubing mit 1:4

 

(DEL/Ingolstadt) (Werner Hentschel) Zwei Tage nach der heftigen 7:2 Klatsche in Mannheim wollte der ERC Ingolstadt beim neuen Angstgegner Straubing Tigers Wiedergutmachung betreiben. Die Niederbayern, die die Panther im November mit dem selben Ergebnis aus dem Pulverturm schossen, waren bestens vorbereitet und stellten Panther-Hexer Sebastian Vogl in die Kiste. Auch Doug Shedden rotierte mit seinen Spielern.

 

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(Foto: Jürgen Meyer)

 


So musste der Headcoach des ERC Ingolstadt auf Toughguy Colton Jobke, 3.te Disziplinarstrafe, und Sean Sullivan in der Abwehr verzichten. Sean Sullivan laboriert weiter an der Verletzung aus dem Krefelder Spiel. Eine Denkpause bekam Ryan Garbutt, Tyler Kelleher tauchte vorerst nur auf dem Spielberichtsbogen auf. So durfte Ville Koistinen wieder in der Abwehr fungieren, Laurin Braun stürmte neben Tim Wohlgemuth, der als Aufsteiger in die Elite-Gruppe mit der U20 aus Füssen zurückkam.

 


Vor 3505 Zuschauer begann das bayrische Derby für die Gastgeber eher behäbig und verängstigt. Die Gäste aus Straubing merkten dies schnell und setzten mit körperbetonten Spiel ihren Gegner unter Druck. Die Folge waren Scheibenverluste in den Reihen der Panther. So setzten Jeremy Williams, Top-Torjäger der Tigers, mit seinen Spielkameraden die Panther mehr und mehr unter Druck. Dazu verteidigten die Gastgeber körperlos und es brannte in der 5. bzw. 6.Minute sehr.

 

 

Dank Timo Pielmeier blieb es noch beim torlosen Remis, der gegen Mike Connolly in der 10.Minute einen Monstersave zeigen musste. Als beide Teams das erste Powerbreak in Anspruch nahmen, waren die Gäste aus Niederbayern unmittelbar danach hellwach und bestrebt den Führungstreffer zu kreieren. Über Sena Acolatse und Jeremy Williams gelang die Scheibe zu Mike Connolly, der zum 0:1 einnetzte. Danach durften die Panther in Überzahl agieren. Mehr als ein paar harmlose Schüsse und etwas Verkehr vor dem Straubinger Tor passierte wenig. Anders die Gäste, die ab der 17.Minute in Überzahl präsentieren durften.

 

 

So sah Darin Olver auf der Strafbank wie Antoine Laganiere Dustin Friesen austanzte und Timo Pielmeier prüfte. Laganiere schaltete blitzschnell und legte den abprallenden Puck quer, Stefan Loibl staubte in der 19.Minute zum 0:2 ab. Vielleicht Loibls letzter Treffer gegen seinen eventuell neuen Arbeitgeber.

 


 


 

Auch im zweiten Spielabschnitt kamen die Panther nicht richtig in Tritt. Ein schlechtes Zweikampfverhalten und Fehler im Spielaufbau ermöglichten den Niederbayern ein leichtes Spiel. So entstand in der 24.Minute das 0:3 durch Mitchel Heard. Ingolstadts Angriffsspiel wurde erst besser, nachdem Joachim Ramoser einen Rebound zum 1:3 vollstreckte. Zuvor hatte Laurin Braun trocken abgezogen.

 

 

Zu dem Zeitpunkt waren 30:28 Minuten gespielt. Danach tankte sich Thomas Greilinger durch, scheiterte aber zweimal an Sebastian Vogl, ehe die Panther in Überzahl agieren durfte. So wurde T.J. Mulock von den Schiedsrichtern Hunnius/Schukies für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt, weil er Pat Cannone vor dem Einnetzen unerlaubt hinderte. Mit Ablauf dieser Strafzeit hatte Tyler Kelleher Pech. Sein Schuss prallte vom rechten Pfosten ab. Den Nachschuss von Mike Collins entschärfte der Straubinger Goalie. Eine Minute vor Drittelende probierte es auch Petr Taticek mit einem Pfund. Sebastian Vogl wehrte mit einem Reflex ab. Genauso kurz vor der Pausensirene, als es Maury Edwards von der rechten Seite probierte.

 


Im Schlussdrittel beschränkte sich das Team von Tom Pokel nur auf das Motto, eigenen Kasten sauber halten, Scheibe weg vom Tor. Dieses Konzept ging voll auf, denn dem ERC Ingolstadt fiel wenig dazu ein, diesen Riegel zu brechen. So nahmen die Straubing Tigers Minute für Minute von der Uhr. Selbst die Maßnahme, 6 Feldspieler für den Goalie, entpuppte sich als unwirksam. Ganz im Gegenteil, Straubings Sven Ziegler bugsiert 86 Sekunden vor Schluss den Puck ins zwischenzeitlich verlassene leere ERC-Tor. In den restlichen Sekunden feierten die gut 300 Tigers-Fans ihr Team und das 1:4.

 

 

ERC Ingolstadt vs. Straubing Tigers 1:4 (0:2; 1:1; 0:1)

 

Gamescoring Ingolstadt:
Joachim Ramoser 1/0
Laurin Braunn 0/1

 

 


 

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DEL - Wichtiger Heimsieg für die Grizzlys gegen Augsburg

 

(DEL/Wolfsburg) PM Die Grizzlys Wolfsburg konnten sich am 29. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga mit 4:2 gegen die Augsburger Panther durchsetzen. Mit jeweils einem Tor und zwei Vorlagen waren Brent Aubin und Alexander Karachun maßgeblich am Erfolg beteiligt. Für die Niedersachsen geht es bereits am Donnerstag auf die Reise nach Ingolstadt. Dort steigt am Freitag (19.30 Uhr) das Auswärtsspiel gegen den ERC.

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


Die Grizzlys konnten wieder auf ihren Stürmer Marius Möchel bauen, der sich nach überstandener Verletzung zurückmeldete. Insgesamt fehlten dennoch sieben verletzte Profis und auch Stürmer Spencer Machacek – dies aber aus einem sehr erfreulichen Grund: Seine Frau Jamie-Lea erwartet den ersten gemeinsamen Nachwuchs. Zwischen den Pfosten tauschte Cheftrainer Hans Kossmann: Für David Leggio rückte Jerry Kuhn ins Tor.  

 

 

Die Grizzlys erwischten einen tollen Start und gingen bereits nach nur 39 gespielten Sekunden durch Alexander Karachun in Führung. Die Gäste aus Augsburg zeigten sich davon jedoch nicht beeindruckt und glichen zunächst bei Vier gegen Vier auf dem Eis durch T.J. Trevelyan aus. Knapp zwei Minuten später rutschte Jerry Kuhn die Scheibe über die Kelle ins eigene Tor, Schütze war Simon Sezemsky.

 

 

Ein starker Mittelabschnitt und Tore von Nick Latta sowie Brent Aubin brachte die Grizzlys wieder zurück auf die Siegerstraße. Beide Teams schenkten sich bisweilen nur wenig. Ebenfalls trafen sowohl Grizzlys als auch Panther einmal den Pfosten.

 



 

Aufatmen konnten die rund 2.000 Zuschauer dann rund 10 Minuten vor Spielende, als Jeremy Welsh die Scheibe zum 4:2 im Tor der Gäste unterbringen konnte. Dies war gleichzeitig der Endstand. Etwas Wehmut kam dennoch auf, da Eric Valentin und Marcel Ohmann das Eis vorzeitig verlassen mussten. Genaue Diagnosen folgen.

 

 

Das Spiel im Stenogramm

Ergebnis: 4:2 (1:2, 2:0, 1:0)     

     

Torfolge: 1:0 (0:39) Karachun (Aubin, Welsh), 1:1 (05:51) Trevelyan, 1:2 (07:55) Sezemsky, 2:2 (23:17) Latta (Aubin, Karachun), 3:2 (37:36) Aubin (Karachun), 4:2 (49:33) Welsh (Bergman)

 

Strafminuten: Grizzlys 8, Augsburg 10

Schiedsrichter: Daniel Piechaczek, André Schrader

Zuschauerzahl: 2.005 | Eis Arena

 

Aufstellung der Grizzlys

Jerry Kuhn, David Leggio, Jeremy Dehner, Armin Wurm, Wade Bergman, Jeff Likens, Björn Krupp, Steven Raabe, William Wrenn, Brent Aubin, Alexander Karachun, Jason Jaspers, Sebastian Furchner, Cole Cassels, Jeremy Welsh, Spencer Machacek, Daniel Sparre, Eric Valentin, Marius Möchel, Nick Latta, Petr Pohl.

 

 

 

 


Grizzlys Wolfsburg eishockey-online.com

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DEL - Bremerhaven holt in Düsseldorf zwei Punkte

 

(DEL/Düsseldorf) PM Gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven hatte die Düsseldorfer EG bis dato eine weiße Weste auf heimischem Eis. Die Mannschaft von der Nordseeküste, die aktuell einen beachtlichen Lauf in der DEL hat, hat diese Weste nun verdientermaßen mit einer mutigen Leistung beschmutzt. Der kleine vorweihnachtliche Trost: Durch einen späten Ausgleich behielt die DEG immerhin einen Zähler in Düsseldorf. Am Ende hieß es 2:3 (0:0; 1:1; 1:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen.

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


Bernhard Ebner und Jerome Flaake waren nach überstandener Verletzung wieder mit von der Partie. Die ersten 20 Minuten waren für die 5.413 Zuschauer im ISS DOME kein wirklicher Leckerbissen. Mathias Niederberger verhinderte in der Anfangsphase einen frühen DEG-Rückstand, als er gegen den allein heranstürmenden Miha Verlic den rechten Schoner ausfuhr und die Konterchance zunichte machte (4.). Bremerhaven sah man zunächst mehr an, dass sie „on fire“ sind. Die Gäste waren die aktivere Mannschaft und initiierten mehr offensive Aktionen als die Rot-Gelben. John Henrion mit einem Schuss aus dem Slot nach Zuspiel von Ryan McKiernan hatte eine der wenigen gefährlichen Szenen der ersten Spielminuten (6.).

 

 

Die beste Chance zur Führung hatte Jaedon Deschneau, nachdem Philip Gogulla ihm die Scheibe von der rechten Bande vor das Tor durchgesteckt hatte, sie ihm dann beim Abschluss aber leicht vom Schläger rutschte (12.). Es war die Phase des Spiels, in der die DEG Kontrolle über das Geschehen zu gewinnen schien. Ein verdeckter Handgelenksschuss von Henrion ging ans Außennetz (14.). Doch Bremerhaven mischte weiter fröhlich mit und sorgte zum Ende des torlosen Drittels noch einige Male für Gefahr im Drittel der DEG. Das Rezept war stets dasselbe: Einfach spielen und jederzeit den Abschluss suchen.



Nach dem ersten Kabinengang ging es schwungvoll wieder los. Rylan Schwarz bediente von der linken Brock Hooton in zentraler Position, der die Scheibe über das Tor setzte. Niederberger war noch dran (22.). Im Gegenzug scheiterte Patrick Buzás unmittelbar vor Tomas Pöpperle im Tor der Pinguins. Als die DEG mehr und mehr offensiver wurde, schlug die Mannschaft von Thomas Popiesch zu: Chad Nehring steckte die Scheibe aus der Hintertorposition zu Alex Friesen durch, der nicht lange fackelte und in die Maschen traf (33.). Bremerhaven hatte danach Chancen, die Führung auszubauen. Schwarz zog gegen Niederberger im Eins-gegen-Eins-Duell den Kürzeren (33.).

 

 

In Unterzahl parierte Niederberger zwei Mal überragend gegen Cory Quirk, der zwei gefährliche Schüsse aus spitzem Winkel abgab (34.). Der rot-gelbe Ausgleich fiel, weil Bernhard Ebner nicht nur das Auge für Gogulla, sondern auch die Hände hatte, um diesen mit einem steilen Pass auf den Weg zu schicken, und der Passempfänger die Scheibe erst auf der Rückhand führte, dann nach rechts und um Pöpperle herum zog, um den Puck im Tor zu versenken (36.). Mit dem Unentschieden ging ein munteres Drittel zu Ende, in dem beide Mannschaften nach vorne spielten.

 



 

Das dritte Drittel begann mit einer kalten Dusche für die DEG. Fedor Kolupaylo fälschte einen Schuss von Justin Feser ab, allerdings nicht ins Tor, sondern in den Körper von Kevin Marshall. Gerade einmal 75 Sekunden waren da gespielt. Diesem Rückstand rannte die DEG fortan hinterher, ohne sich dabei die ganz großen Chancen herauszuspielen. In der 56. Spielminute riss Calle Ridderwall nach einem Schuss aus spitzem Winkel ins Gewühl vor Pöpperle die Arme zum Jubeln hoch. Die Schiedsrichter entschieden auf dem Eis, dass der Puck die Linie nicht überquert hatte.

 

 

Beim Videobeweis konnten sie sich nicht sicher vom Gegenteil überzeugen, wobei die Scheibe gefährlich am kurzen rechten Pfosten lag. Rund zwei Minuten vor Schluss beorderte DEG-Trainer Harold Kreis Niederberger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Dieser Mut wurde belohnt, auch weil McKiernan die Scheibe an der rechten Bande mit einem beherzten und robusten Einsatz im Drittel hielt. Gogulla legte hinter der Grundlinie stehend für Descheneau auf, der den ISS DOME zum Brodeln brachte (59.).

 

 

In der Verlängerung überstand die DEG eine zweiminütige Unterzahl, in der sie mit Mann, Maus und Herz verteidigte. Da schnupperte Bremerhaven schon am Sieg. Die Gäste belohnten sich dann in einem dramatischen Penaltyschießen mit dem Extra-Zähler für ihr gutes Auswärtsspiel. Als neunter Schütze seines Teams besorgte Fedor Kolupaylo den entscheidenden Treffer. Zuvor hatte die DEG ihrerseits mehrmals die Entscheidung auf dem Schläger. Henrion scheiterte als achter DEG-Schütze am Pfosten.

 

 

Weiter geht es am Freitag mit dem Straßenbahnderby bei den Krefeld Pinguinen (Spielbeginn 19:30 Uhr). Am Sonntag folgt das nächste vorweihnachtliche Heimspiel gegen die Eisbären Berlin, die mit ihrem neuen Trainer Stéphane Richer anreisen.

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

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DEL- 3:5 in Iserlohn! Clevere Münchener haben gegen leidenschaftliche Roosters die Nase vorn!

 

(DEL/Iserlohn)(Patrick Rüberg) Cleverness und individuelle Klasse machen am Ende den Unterschied aus- ein sehr unterhaltsames, über weite Strecken auf Augenhöhe geführtes Spiel, findet in München das glücklichere Team als Sieger. Die Roosters können auf diese Leistung aufbauen und wurden zurecht von den 4.153 Zuschauern mit großem Applaus in den Feierabend geschickt.

 

Camara vs. RBM
(Foto: Patrick Rüberg)

 


 


Ins erste Drittel starteten die Roosters sehr präsent, torgefährlich und auch in der Abwehr  stabil. München kam zunächst nicht richtig ins Spiel und hatte in den ersten zehn Minuten kaum Chancen. Völlig verdient kam dann die 1:0 Führung für die Sauerländer, Camara war nach Scheibenverlust seines Teamkameraden Dylan Yeo aufmerksam und drosch den Puck derart beherzt ins Gehäuse des machtlosen Danny aus den Birken, dass einige Iserlohner zunächst gar nichts von dem freudigen Ereignis mitbekamen und weiterspielten, andere sich hingegen zum Jubeln trafen. Skurrile Szene am Seilersee! Die Roosters gaben bis zum Ende des ersten Drittels weiter den Ton an und gingen somit verdient mit 1:0 in die erste Pause. Dass sie es versäumten eine komfortablere Führung herzustellen, sollte sich im weiteren Verlauf noch rächen.

 

 


 


 

 

Ins zweite Drittel starteten die Gäste aus der Isar- Metropole nun deutlich besser und erhöhten merklich die Schlagzahl. Unaufgeregt und clever spielten sie ihre Angriffe zu Ende und kamen folgerichtig durch Stajan und Mauer zum 1:2. Das Spiel war somit zunächst gedreht. Die Roosters fanden jedoch die passende Antwort und konnten durch den erneut stark aufspielenden Ex- Münchener Jonathan Matsumoto in der 31. Minute ausgleichen. Somit endete das zweite Drittel, welches sich die Iserlohner leidenschaftlich zurückeroberten, mit 2:2. Ein tolles Match am Seilersee, mit einem bemerkenswerten Schlussmann Niko Hovinen auf Seiten der Roosters, der seine Mannen mit tollen Safes im Spiel hielt!

 

Das Schlussdrittel zeigte, wie viele Körner die Hausherren beim leidenschaftlichen Kampf gegen den sehr souveränen Meister aus München gelassen haben. Die Roosters wurden unkonzentrierter und es häuften sich die Fehler, insbeosndere die  Fehlpässe. Für das bis dato ausgeglichene Spiel mussten die Gäste einfach deutlich weniger investieren und spielten ihre Klasse nun eindrucksvoll, insbesondere über den überragenden Mitchell aus. Das sollte sich auszahlen. Nur 1:30min nach Wiederbeginn gingen die Münchner mit 2:3  durch eben Mitchell in Führung, für die Vorentscheidung sorgte Bodnarchuk "shorthanded" zum 2:4.


In der Folge konnten die Sauerländer noch einmal Paroli bieten und erzwangen förmlich das 3:4 durch Yeo. Auch Bergmann machte mit einem sehr dynamischen Coast-to-Coast Solo fast alles richtig, doch es reichte am Ende nicht . Die letzten zwei Minuten in Überzahl sollten es noch einmal hochdramatisch werden lassen, doch wiederum Mitchell machte in der Schlussminute per Empty-Net den Deckel endgültig drauf. Der Meister konnte dank seiner individuellen Klasse in den entscheidenen Momenten immer den erforderlichen Gang zulegen und hatte zudem das notwendige "Spielglück" in den wichtigen Momenten. 


Die Roosters treten in zwei Tagen, wieder zu Hause, gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven an und sollten viel Mut aus ihrem Spiel gegen den Meister mitnehmen können. Die Münchner empfangen in heimischer Halle im Topspiel die Adler aus Mannheim!

 

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Spiel vom 19.12.2018


Iserlohn Roosters - EHC Red Bull München 3:5 (1:0|1:2|1:3)

 

Tore:
1:0 |16.|Camara
1:1 |24.|Stajan  
1:2 |29.|Mauer
2:2 |31.|Matsumoto
2:3 |42.|Mitchell
2:4 |31.|Bodnarchuk
3:4 |57.|Yeo
3:5 |60.|Mitchell
 
Zuschauer: 4.153

 

 

 

 



Iserlohn Roosters eishockey-online.com

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DEB - Ein finnischer Nachfolger für Marco Sturm - Toni Söderholm neuer Bundestrainer

 

(DEB/Nationalmannschaft) Der 40-jährige Toni Söderholm tritt nach DPA Informationen die Nachfolge von Marco Sturm als Bundestrainer der deutschen Eishockey Nationalmannschaft an und wird morgen in der Pressekonferenz des DEB offiziell vorgestellt. Er ist dabei der erste Finne in diesem Amt. Toni Söderholm trainierte aktuell den SC Riessersee in der Oberliga Süd und genießt in der Eishockey Branche  einen exellenten Ruf. 


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(Foto: Gepa-Pictures)

 


Toni Söderholm wurde in Kauniainen (Finnland) geboren und begann seine Karriere beim HIFK Helsinki, für die er bis zum Jahr 1998 aktiv war. Danach zog es ihn für vier Jahre an die University of Massauchusetts Amherst. Seine erste Profistation hatte der Verteidiger bei seinem Heimatclub HIFK Helsinki in der SM-liiga, wo er in der Saison 2004/2005 auch das "C" auf der Brust trug.

 

 

Es folgten zwei Jahre in der Schweiz beim SC Bern (2005-2007) und dann der Wechsel nach Schweden zu Frölunda HC, bis er im Jahr 2009 erneut zu seinem Heimatverein HIFK Helsinki zurückkehrte. Mit Helsinki gewann er in der Saison 2010/11 den finnischen Meistertitel. Er selbst konnte vor allem in den Playoffs überzeugen, als er in 16 Spielen vier Tore und sechs Vorlagen erzielte. Dafür erhielt er die Jari-Kurri-Trophäe als bester Spieler der SM-liiga-Playoffs.

 

 

Die letzte Spielzeit in seiner Profikarriere verbrachte Söderholm in Deutschland beim EHC Red Bull München, mit denen er im Jahr 2015 Deutscher Meister wurde und danach seine Laufbahn beendete. Für die Münchner erzielte er in 64 Spielen 32 Punkte (8 Tore / 24 Assist).

 

 

Für die finnische Nationalmannschaft stand Toni Söderholm in 62 Partien auf dem Eis, nahm an drei Weltmeisterschaften (2004, 2005, 2007) teil und gewann bei der WM 2007 die Silbermedaille.

 


Unmittelbar nach seinem Karriereende wurde er im Juni 2016 von seinem Arbeitgeber EHC Red Bull München in den Trainerstab als Development Coach aufgenommen. Seit August 2017 ist er als Cheftrainer des SC Riessersee aktiv und wurde in der Saison 2017/2018 zum besten Trainer der DEL2 gewählt. Durch den Zwangsabstieg blieb Söderholm auch in der Oberliga Süd Trainer in Riessersee und betreute zwei Jahre die U20 Nationalmannschaft als Co-Trainer.

 



 

Marcel Goc: "Ich denke wenn man so einen unter Vertrag kriegt, ist das ein Vorteil für den DEB, er ist keiner der groß Tamtam um sich macht und alle die man nach ihm fragt sind begeistert."

 

 

Lubor Dibelka: "Toni kommt mit allen Spielern, egal ob jung oder alt sehr gut zu Recht und kann auch uns älteren Spielern immer wieder gute Tipps geben, er ist ein sehr guter Trainer und wird uns in Riessersee fehlen."

 

 

Ralph Bader: "Ich habe ihn erlebt wie er nach Garmisch gekommen ist, er ist ein akribischer Trainer, der nichts dem Zufall überlässt. Toni ist menschlich top und hat ein sehr fundiertes Eishockey Fachwissen und kann mit Nachwuchsspielern als auch mit erfahrenen sehr gut umgehen. Jetzt wird es für ihn herausfordernd werden, denn in der Nationalmannschaft kommt er mit teilweise fertigen Nationalspieler und Silbermedaillengewinnern zusammen."

 

 

Auf Söderholm kommt nun die schwierige Aufgabe eines Umbruchs der Nationalmannschaft zu. Neben Ehrhoff beendeten in Patrick Reimer (36) und Goc (35) weitere langjährige wichtige Spieler ihre Karrieren im Nationalteam. Dennoch soll bei der WM im Mai 2019 in der Slowakei mit einem verjüngten Team die direkte Olympia-Qualifikation für Peking 2022 gelingen. Dafür müsste der derzeitige Weltranglisten-Achte diesen Platz im Klassement bei der WM verteidigen.

 

 

Da Söderholm in der deutschen Öffentlichkeit noch relativ unbekannt ist, gilt die Einbindung von Christian Ehrhoff als wahrscheinlich. Der 36 Jahre alte Silbermedaillengewinner von Pyeongchang hatte seine Karriere nach Olympia beendet und könnte fortan als Gesicht des deutschen Eishockeys vor allem repräsentativ eine wichtige Rolle spielen. Ob als Generalmanager oder in anderer Funktion, ist noch unklar. "Es gibt noch keinen Zeitplan. Ich bin da auch ganz entspannt. Ich lasse es alles auf mich zukommen", sagte Ehrhoff.

 

 

Bundestrainer (BR Deutschland)

 

    1963–1965 Markus Egen, Engelbert Holderied, Xaver Unsinn (alle BR Deutschland)
    1965–1968 Ed Reigle (Kanada)
    1968–1969 Vladimír Bouzek (ČSSR)/Markus Egen (BR Deutschland)
    1969–1970 Vladimír Bouzek (ČSSR)/Ernst Trautwein (BR Deutschland)
    1971–1974 Gerhard Kießling (BR Deutschland)
    1975–1977 Xaver Unsinn (BR Deutschland)
    1978–1981 Hans Rampf (BR Deutschland)
    1982–1990 Xaver Unsinn (BR Deutschland) (2. Teil der WM: Erich Kühnhackl (BR Deutschland))
    1991–1992 Ladislav Olejník/Erich Kühnhackl (Deutschland)
    1992–1994 Luděk Bukač (Tschechien)
    1994–1999 George Kingston (Kanada)
    1999–2004 Hans Zach (Deutschland)
    2004–2005 Greg Poss (Deutschland/USA)
    2005–2011 Uwe Krupp (Deutschland)
    2011–2012 Jakob Kölliker (Schweiz)
    2012–2015 Pat Cortina (Kanada)
    2015-2018 Marco Sturm (Deutschland)

    seit 2018   Toni Söderhol (Finnland)

 

 



 

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DEL - Eisbären Berlin verlieren viertes Heimspiel in Folge mit 2:5 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers

 

(DEL/Berlin) Redaktion Drei schnelle Tore im ersten Drittel ermöglichten den Thomas Sabo Ice Tigers den dritten Sieg in Folge. Obwohl Berlin auf das erste Gegentor nach 23 Sekunden noch eine Antwort fand, dominierten die Gäste die Partie. Die Eisbären blieben effektiv, fanden aber zu keinem Zeitpunkt mehr zurück ins Spiel. Am Ende besiegelte der Nürnberger Will Acton den verdienten 2:5-Sieg der Franken. 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)


 

Für Torhüter Kevin Poulin war das erste Drittel nicht einfach. Jason Bast verwertete gleich die erste Möglichkeit zum blitzschnellen 0:1. 23 Sekunden waren gespielt, da bekam er die perfekte Vorlage von Brandon Buck. Die Berliner Verteidigung sah dabei nicht besonders gut aus, der Pass kam viel zu leicht durch die Abwehrreihe auf Basts Kelle. Doch die Hausherren fanden die schnelle Antwort: Zwei Minuten später verwandelte James Sheppard die erste gute Gelegenheit der Eisbären zum schnellen 1:1-Ausgleich. Danach spielten aber nur noch die IceTigers. Leo Pföderl traf in der achten Spielminute zum 1:2 Führungstreffer. Keine 30 Sekunden später legten die Gäste nach, 1:3 nach acht Minuten. Kevin Poulin zerschlug seinen Schläger und schickte seinen Teamkollegen Maximilian Franzreb ins Rennen. Trotz der deutlichen Dominanz der Franken, schaffte es Florian Busch, in einem perfekten Konter den 2:3 Anschlusstreffer zu erzielen. 

 


 


 

Im Mittelabschnitt versuchte Berlin zwanghaft, den Ausgleich zu schaffen. Das gelang vor allem auf Grund einer starken Leistung von Torhüter Andreas Jenike nicht, der seine Teamkollegen mehrfach durch starke Paraden im Spiel hielt. Das ermöglichte Brandon Buck den Ausbau der Führung. Chad Bassen legte gemeinsam mit Jason Bast vor, Buck jubelte in der 32. Spielminute über das 2:4. Mehr passierte im zweiten Drittel nicht mehr.

 

Auch im Schlussabschnitt fiel Jenike durch seine stellenweise sehr guten Paraden auf. Berlin machte keine schlechte Partie, traf aber das Tor nicht mehr. Das bestätigt die Krise, in der sich die Eisbären Berlin momentan befinden. Will Acton besiegelte mit seinem Treffer in das leere Tor die vierte Heimniederlage in Folge. Dabei spielte er die Scheibe nur gegen die Bande im eigenen Drittel. Der Puck sprang glücklich ab und rollte bis in das verlassene Berliner Tor. Mit 2:5 gewinnen die Thomas Sabo Ice Tigers das dritte Spiel in Folge. Damit befindet sich das Team von Sportdirektor und Trainer Martin Jiranek im klaren Aufwärtstrend. Der nächste Gegner wartet am Freitagabend. Die Kölner Haie gastieren in Nürnberg, während die Eisbären Berlin vor heimischen Publikum gegen die Augsburger Panther antreten. 

 

 

 



Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg eishockey-online.com

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DEL - Krefeld Pinguine verlieren deutlich gegen Schwenningen

 

(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Ein gutes Drittel reicht nicht! Die Krefeld Pinguine mussten die Heimpartie gegen die Gäste aus dem Schwarzwald nach einer schwachen Vorstellung mit 3:5 verloren geben. 

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Krefeld hatte von Beginn an große Schwierigkeiten das gewohnte Spiel aufzuziehen und so mussten die 2.894 Zuschauer im Königpalast mit ansehen, wie die Gäste aus Schwenningen nach knapp der Mitte der Begegnung mit 0:4 bereits als Sieger feststanden. Wir möchten nicht von Arbeitsverweigerung berichten, allerdings war dieser Auftritt einfach nicht gut. Die Tore für die Gäste erzielten Höflin (12.), Hult (16.), Rech (33.) und Baralis (34.). 

 

 

In diesen knapp 30. Minuten gelang es den Pinguinen kaum Druck auf das gegnerische Tor auszuüben und in der Abwehr wurde das ein und andere Mal kräftig gepatzt. Hoffnung keimte durch einen Doppelschalg in der 37. Minute durch die Tore von Schymainski und Berglund auf. Mit diesen beiden späten Treffern gingen beide Teams in den Schlussabschnitt.

 


Es war ein richtiger Aufschwung in den Krefelder Reihen zu vermelden und mit dem 3:4 von Bruggisser (46.) war noch genügend Zeit die Partie doch noch zu einem guten Ende zu bringen. Krefeld drückte und versuchte alles, doch die Scheibe wollte kein weiteres Mal über die Schwenninger Torlinie und so erzielte Mcrae mit dem 5:3 das Empty Net Goal zum Endstand. Krefeld trifft vor Weihnachten im Strassenbahnduell auf die Düsseldorfer EG.

 

 

 

DEL Spiel vom 18.12.2018
Krefeld Pinguine vs Schwenninger Wild Wings  3:5 (0:2/2:2/1:1)

 

0:1 (12.) Höflin (Kurth, Danner)
0:2 (16.) Hult (Bartalis)
0:3 (33.) Rech (Danner)
0:4 (34.) Bartalis (Rech)
1:4 (37.) Schymainski (Miller)
2:4 (38.) Berglund (Costello)
3:4 (46.) Bruggisser (Pietta)
3:5 (60.) Mcrae  (EQ-EN)

 

Strafen: Krefeld 4 Minuten / Schwenningen 4 Minuten
Zuschauer:2894

 

 


 


 

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DEL - Die Kölner Haie verlieren zum dritten Mal gegen den Spitzenreiter Mannheim mit 1:5

 

(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Am heutigen Dienstagabend erwartete die Mannschaft der Kölner Haie die Mannheimer Adler zum Klassikerduell beider Konkurrenten. Das Spiel verlief eher wechselhaft und durchwachsen. Es endete am 29. Spieltag der DEL mit einem deutlichen 1:5-Sieg für die Gäste aus Mannheim.

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Der KEC und die Mannheimer Adler sind seit jeher vertraute Rivalen und Spiele beider gegeneinander sind häufig spannend und aggressiv. Die Medien betiteln sie daher auch als Klassikerduelle, da diese Partien häufig Derbycharakter und eine hohe Anziehungskraft unter den Eishockeyanhängern haben. An diesem Dienstag und Spieltag kamen 8.256 Zuschauer in die LANXESS arena.

 


Beide Mannschaften trafen in dieser Saison bereits zweimal aufeinander und beide Siege gingen auf das Konto der Adler, einmal 4:2 und dann 5:3.
Auf fünf aufeinander folgende Siege folgten zwei bittere Niederlagen, beide jeweils 5:2, insgesamt 10 Gegentore. Am Freitag verlor der KEC das Auswärtsspiel gegen den amtierenden Meister München. Die letzte Niederlage liegt noch nicht lange zurück, am Sonntag konnten die Kölner gegen die Berliner Eisbären kaum etwas ausrichten. Am heutigen Dienstag musste demnach etwas geschehen. Peter Draisaitl wartete mit einem abgeänderten Line up auf, so rückte Frederik Tiffels in die Reihe neben Felix Schütz. Doch die Herausforderung war allzu groß, der aktuelle Spitzenreiter Mannheim würde es den Haien schwer machen. Dies bewahrheitete sich schlussendlich und die Niederlage von 1:5 blieb am Ende auf dem Viedowürfel stehen.

 


Die Adler unter Headcoach Pavel Gross zeigen in dieser Saison gutes und erfolgreiches Eishockey. Die Mannschaft ist gut eingestellt und weilt derzeit zu Recht auf dem ersten Platz der DEL Tabelle. Die letzten drei Spiele konnten die Adler für sich entscheiden und setzten so einer Niederlagenserie von fünf Spielen ein Ende. Dabei zeigen die Mannheimer eine erfolgreiche Bilanz und konnten bisher gegen ihre direkten Konkurrenten um Platz eins und weitere erfolgreiche Mannschaften der Liga deutliche Erfolge verzeichnen.

 


Die Siegesserie wollten die Adler in Köln ausbauen, wohingegen der KEC seine Platzierung in den Top 6 der Tabelle mit einem Sieg gegen Mannheim zu festigen suchte. Es versprach dementsprechend abgesehen von der Rivalität beider eine spannende Partie zu werden. Peter Draisaitl untermauerte vor dem Spiel: „Wir wollen und werden uns anders präsentieren als in den beiden letzten Partien.“ (Quelle: www.haie.de).

 


Es blieb abzuwarten, ob der KEC ernüchtert aus der Partie gehen sollte. Wichtig sollte es zu Beginn sein, die Zweikämpfe zu gewinnen, effektiv vorm gegnerischen Tor aufzutreten und in der Defensive dem Gegner keinen Raum zu geben. Das wurde zu häufig an diesem Spieltag nicht erfüllt.

 

 

Zunächst schien es nach einem guten Start für die Kölner Haie in das erste Drittel, im Gegensatz zu dem Beginn in die Partie am Sonntag gegen Berlin. Sie arbeiteten sich offensiv zum Tor, doch Mannheim ließ keinen Raum und kam dann nach einem guten und strukturierten Aufbau zum ersten Tor. Gartett Festerling schoss den Puck hart ins Tor. Er prallte ab, war aber eindeutig über der Torlinie. Gustaf Wesslau hatte keine Chance zu halten.
Darauf erarbeitete sich der KEC gute Möglichkeiten im Angriffsdrittel, doch ohne Ergebnisse. Mannheim wurde immer wieder gefährlich, die Haie hielten soweit erst einmal gut dagegen und konnten immer wieder vors Tor kommen. Doch die Tore und der Ausgleich blieben aus. Das erste Powerplay in der 6. Minute, Mannheims Janik Möser musste auf die Strafbank wegen Bandenchecks, blieb für Köln ohne Torerfolg.

 


Eine Strafe für Alexander Oblinger dann in der 9. Minute wegen Stockchecks konnte Mannheim mit einer Strafe von Luke Adam wegen Hakens in der 10. Minute quasi neutralisieren. 46 Sekunden spielte der KEC dann in Überzahl. Die Adler stockten mit einer weiteren Strafe die Anzahl an Spielern auf der Strafbank auf, das bedeutete 16 Sekunden doppelte Überzahl für Köln. Der Ausgleich fiel nicht. 53 Sekunden vor Drittelende erhielt Oblinger eine weitere Strafe wegen Spielverzögerung. Dies nutzte Mannheim für sich, Markus Eienschmid erhöhte auf 0:2 in der 20. Minute.

 


Insgesamt wirkte Köln zwar streckenweise aggressiver, doch Mannheim war schneller und passgenauer, so dass nach 20 Minuten das Ergebnis für die Adler sprach. Köln baute im zweiten Drittel Druck auf und versuchte den Anschluss zu erzielen. Dabei setzten sich die Haie immer wieder im Angriffsdrittel fest. Doch Mannheim war im Torabschluss erfolgreicher und gefährlicher. In der 25. Minute erhöhte Benjamin Smith auf 0:3.  Daraufhin ließ sich der KEC etwas nach hinten fallen und versuchte defensiv zu sichern, um Schlimmeres zu verhindern und vernachlässigte die Offensive.

 


In der 28. Minute hatte Mannheim wieder eine Überzahlsituation, Mike Zalewski musste auf die Strafbank wegen Hakens. Diese nutzten die Adler aber nicht. Im weiteren Verlauf wurde der KEC nachlässiger. Die Haie wirkten ermüdet. Das zeigte besonders ein Powerplay in der 33. Minute, David Wolf musste auf die Bank wegen Hakens. Doch Köln gelang kein schneller Aufbau und so blieben den Haien die gefährlichen Chancen verwehrt. Der Mittelabschnitt endete 0:3 für die Adler.

 

 



 

Nach der zweiten Pause kamen die Gäste deutlich schneller aus der Kabine und übten weiterhin Druck auf die Rheinländer aus. Kölns Frederik Tiffels handelte sich in der 42. Minute eine Strafe wegen Behinderung ein, die Mannheim sogleich bestrafte und punktete. So konnte Tiffels zwar direkt wieder aufs Eis, doch der Stand betrug nun 0:4. Schütze war Phil Hungerecker. In der 46. Minute gelang den Haien in Überzahl, Denis Reul saß wegen Beinstellens auf der Bank, der erste Treffer durch Felix Schütz. Dies sollte der Einzige bleiben. Daraufhin wirkte Köln kurzzeitig wieder etwas erwacht und ging erneut in den Angriffsmodus. Doch der KEC erarbeitete sich wenige Möglichkeiten und blieb letztlich zu ineffizient vorm Tor. Mannheim hingegen nutzte eine weitere Chance in der 53. Minute. Chad Kolarik überwand Wesslau zu leicht. In der 54. Minute musste Corey Potter noch wegen Behinderung auf die Bank, doch das Powerplay der Adler blieb erfolglos. Das änderte nichts daran, dass sie mit einem Endstand von 1:5 das Eis verließen.

 


Das Ziel Draisaitls, eine andere Leistung als sonntags zuvor zu zeigen und sich stark zu präsentieren, so muss klar festgehalten werden, wurde nicht erreicht. Die  Mannschaft zeigte eine durchwachsene Leistung, zu Beginn noch aggressiv, gegen Ende dann desolat, vor allem in der Verteidigung. Es gab gute und auch starke Momente seitens des KEC, diese wurden jedoch nicht mit einem Torerfolg belohnt.

 


Alles in allem kämpfte Köln die ersten 30 Minuten, blieb aber vor dem gegnerischen Tor zu ungefährlich. Gerade das erste Drittel war Köln bestimmender, trotz des Rückstandes, doch konnte der KEC den Puck nicht ins Tor befördern. Mannheim dagegen nutzte die gegebenen Chancen und führte die Partie zumindest bilanzmässig erst einmal schnell an. Köln setzte sich immer wieder im Angriffsdrittel fest, konnte aber einfach nicht erfolgreich abschließen.

 


Die Haie wirkten insgesamt zu kopflastig und kompliziert vor dem Tor von Dennis Endras, so dass der Puck seinen Weg nicht über die Linie finden konnte. Der Mittelabschnitt verlief zäher, beide Mannschaften arbeiteten. Im letzten Drittel wirkte Köln dann resigniert bis Felix Schütz für die Haie das erste Mal traf. Köln legte nun dann doch noch einmal an Tempo zu, ließ Mannheim aber dennoch zu gefährlich werden und kassierte in der 53. Minute das fünfte Tor. Der Torabschluss gelang den Haien nicht und alles in allem zählte am Ende das Ergebnis, das definitiv nicht für Köln sprach. Zudem hatte Gustaf Wesslau heute keinen glücklichen Tag, auch war die Kölner Defensive zu nachlässig, um es kurz und bündig auf den Punkt zu bringen. 1:5 Endstand für die Mannheimer Adler. Peter Draisaitl hielt am Ende fest: „Wir haben zu Beginn des Spiels sehr gutes Eishockey gespielt. Wenn du aber dann aus wenigen Möglichkeiten des Gegners gleich zwei oder drei Tore schlucken musst, macht sich irgendwann der Frust breit. Am Ende wollten wir es dann mit Einzelaktionen retten. Das funktioniert aber grade gegen Mannheim nicht.“ (Quelle: www.haie.de)

 

 

Am kommenden Freitag spielt der KEC auswärts in Nürnberg, Spielbeginn ist 19.30 Uhr. Am Sonntag reisen dann die Krefelder Pinguine als Gäste in die LANXESS arena. Hier ist der Spielbeginn um 14.00 Uhr.

 

 


 

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Weitere DEL Eishockey News

 

DEL - Adam Payerl mit dem Siegtreffer kurz vor dem Ende für Augsburg

 

(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben das dritte Derby der Saison gegen den EHC Red Bull München gewonnen. In einem hochklassigen Spiel fiel der Siegtreffer zum 3:2 für den AEV durch Adam Payerl erst 21 Sekunden vor dem Ende. Zuvor hatten Daniel Schmölz (12.) und Matt Fraser (56.) für die Panther getroffen. Für München waren Trevor Parkes (31.) und Yasin Ehliz (40.) erfolgreich. Durch den Dreier zieht der AEV wieder am Meister vorbei.

 

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(Foto: Dunja Dietrich / eishockey-online.com)

 


 

Schmölz trifft zur Führung

 

 

Augsburgs Trainer Mike Stewart musste gegen den Titelverteidiger auf Scott Valentine und Henry Haase verzichten. Dafür rückte Payerl nach Sperre für Marco Sternheimer zurück in die Mannschaft. Im Tor erhielt Markus Keller das Vertrauen und konnte sich zu Beginn auch gleich gegen Alexander Eder auszeichnen (7.).

 


Doch auch die Panther waren sofort im Spiel und gingen in Überzahl auch nicht unverdient in Führung. Nach einer schnönen Kombination setzte Schmölz den Puck unhaltbar in den linken oberen Torwinkel (11.). Es sollte für lange Zeit das einzige Mal bleiben, dass der AEV Danny Aus den Birken bezwingen konnte. Münchens Goalie erwischte einen ganz starken Tag und trieb Augsburgs Stürmer teilweise an den Rande der Verzweiflung.

 


Auch im zweiten Durchgang begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die Panther hatten die etwas besseren Chancen, aber München machte die Tore. Ex-Panther Trevor Parkes schoss den Puck von hinter dem Tor an die Kufe von Simon Sezemsky und von dort rutschte dieser über die Linie zum Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt war etwas mehr als die Hälfte der Spielzeit vorbei (31.).

 

 


 


 

München dreht das Spiel

 


Der AEV suchte nach einer schnellen Antwort, aber an Aus den Birken war kein Vorbeikommen. Und als alle bereits in Gedanken in der zweiten Pause waren, schlugen die Gäste erneut eiskalt zu. Vier Sekunden vor der Sirene fälschte Ehliz einen Schuss von Andrew Bodnarchuk noch leicht ab und Keller war erneut geschlagen (40.).

 


Im Schlussdrittel kontrollierte München die Partie und hätte den dritten Treffer nachlegen können, aber Keller hielt sein Team beispielweise bei einem Alleingang von Maximilian Kastner im Spiel (45.). Mit zunehmender Spielzeit erhöhte der AEV dann jedoch immer mehr den Druck und kam in Überzahl spät doch noch zum verdienten Ausgleich.

 


Nach einer tollen Vorarbeit von Schmölz stand Fraser goldrichtig und schoss zum umjubelten 2:2 ein (56.). Die 6139 Zuschauer im restlos ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion waren aus dem Häuschen und es kam noch besser, denn als die Gäste kurz vor Schluss gleich drei gleichzeitige Strafen kassierten, durften die Panther mit zwei Mann mehr ran.

 


Payerl zum Sieg

 


Und diese Gelegenheit ließen sich die Hausherren nicht nehmen: Simon Sezemsky scheiterte noch, legte den Puck aber sofort zurück und letztlich war es Payerl, der 21 Sekunden vor dem Ende für den umjubelten Siegtreffer sorgte (60.).

 


Für den AEV geht es nun mit zwei Auswärtsspielen weiter: Am Mittwoch steht die Partie bei den Wolfsburg Grizzlys an, zwei Tage später gastiert das Stewart-Team bei den Eisbären Berlin. Das nächste Heimspiel steht nächsten Sonntag auf dem Programm, wenn der ERC Ingolstadt seine Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion abgibt.

 

 

 

 



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Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Deutschlandcup seit der Gründung im Jahr 1987.

 

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