DEL - Dustin Strahlmeier hütet weiter das Schwenninger Tor

 

(DEL/Schwenningen) (BM) Dustin Strahlmeier bleibt den Schwenninger Wild Wings ein weiteres Jahr erhalten. Der gebürtige Gelsenkirchener unterschrieb einen Vertrag für die kommende Spielzeit. „Ich fühle mich in Schwenningen sehr wohl und freue mich auch in der kommenden Saison hier zu spielen. Man hat mir den Wild Wings sehr schnell das Vertrauen geschenkt und ich konnte mich in den letzten Jahren als Torhüter weiterentwickeln“, so Dustin Strahlmeier. Zuvor hatte Coach Paul Thompson klar gemacht, dass er sein Team um Dustin Strahlmeier herum bauen möchte.

 

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Foto: Jens Hagen / eishockey-online.com

 


 

Am Rande der Partie der Wild Wings gegen den ERC Ingolstadt, gaben die Schwenninger die Vertragsverlängerung bekannt. Der 26 Jährige, bekennende Schalke Fan löste mit seiner Entscheidung für die Schwarzwälder bei den Fans frenetischen Jubel aus. Immer wieder betont Strahlmeier, wie wichtig ihm die Zusammenarbeit mit Schwenningens Torwarttrainer Ilpo Kauhanen ist. Für die Neckarstädter ist Strahlmeier ein echter Glücksgriff, Woche um Woche liefert der sympatische Torhüter bestleistungen zwischen den Pfosten ab.

 

 



 

Zur Person:  Dustin Strahlmeier kam über Dinslaken, Dorsten und Gelsenkirchen zur Nachwuchsabteilung der Moskitos Essen, für deren Seniorenmannschaft er in der Saison 2009/10 sein Debüt in der viertklassigen Eishockey-Regionalliga gab. Zur Saison 2010/11 wechselte der Torwart zum EHC Jonsdorfer Falken aus der drittklassigen Eishockey-Oberliga, bei dem er auf Anhieb Stammspieler wurde. Parallel kam er zudem zu seinem ersten Einsatz im Profibereich für die Lausitzer Füchse in der 2. Eishockey-Bundesliga. In der Saison 2011/12 schloss sich Strahlmeier dem SC Bietigheim-Bissingen an, wo er in der 2. Bundesliga das Tor hütete.

 

Zur Saison 2012/13 kehrte Strahlmeier schließlich innerhalb der 2. Bundesliga als Backup-Goalie zu den Lausitzer Füchsen zurück. Parallel kam er als Leihspieler beim Kooperationspartner Jonsdorfer Falken in der Oberliga zum Einsatz. Durch eine Erkrankung des Stammtorhüters Jonathan Boutin kam er zu mehreren Einsätzen in der DEL2 und gewann aufgrund seiner Leistungen im November 2013 erstmals die Wahl zum Spieler des Monats.

 

Im März 2014 gaben die Straubing Tigers die Verpflichtung Strahlmeiers als zweiten Torhüter für die Saison 2014/15 in der DEL bekannt. Nachdem er auch die Saison 2015/16 bei den Niederbayern verbrachte, endete schließlich die Zusammenarbeit und Strahlmeier wechselte zur Saison 2016/17 innerhalb der Liga zu den Schwenninger Wild Wings. Mittlerweile hat sich Dustin Strahlmeier als Torhüter in der DEL etabliert. In der vergangenen Saison wurde er als Torhüter des Jahres der DEL gewählt und kam zu seinen ersten Länderspieleinsätzen.

 


 

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DEL-Iserlohn: Neunte Roosters- Niederlage in Serie. 2:4 gegen die Augsburger Panther

 

(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Es war ein Spiel zweier zuletzt gebeutelter Mannschaften. Die Panther mit  nur einem Sieg aus den vergangenen sechs Partien, die Roosters mit acht Niederlagen in Folge. Am Ende konnten die Gäste aus Augsburg, die ein gutes Auswärtsspiel boten, das knappe Spiel für sich entscheiden und nehmen drei Punkte mit nach Bayern.

 

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(Foto Patrick Rüberg)


 


Die Roosters konnten auf zwei Rückkehrer, Caporusso und Todd, zurückgreifen, die verletzungsbedingt zuletzt ausfielen. Trotzdem wirkten die Gäste zunächst spritziger und erarbeiteten sich ein Übergewicht im ersten Durchgang. Da die Roosters jedoch sicher standen und das Zentrum behaupten konnten, wurde es nur durch die Chance von Leblanc wirklich eng. Auf der Gegenseite war es Jon Matsumoto mit einer Großchance, sodass ein flottes Spiel leistungsgerecht mit einem Unentschieden in die erste Pause ging.

 

Ins Mittelabschnitt kamen die Iserlohner deutlich agiler, erspielten sich Chancen. Man merkte ihnen jedoch den schweren Rucksack der Niederlagenserie an, sodass oftmals die Sicherheit und das Selbstvertrauen zu fehlen schien. Etwas überraschend fiel dann der Führungstreffer für die Panther- Niko Hovinen konnte eine Direktabnahme von Steffen Tölzer nicht parieren. Die Roosters gaben sich jedoch nicht auf, in der 36. Minute war es Daine Todd, der per beherztem Schuss von der blauen Linie einnetzte.

 


 


 

 

Im Schlussdrittel wurden die Hausherren zunächst immer stärker. Nachdem dann Loui Caporusso zum umjubelten Führungstreffer traf, schien der Bann gebrochen. Die Sicherheit in den Aktionen kehrte zurück, die Pässe kamen an und die Sauerländer erspielten sich gute Chancen. Da sie jedoch versäumten das dritte Tor zu machen, kamen die Fuggerstädter zurück. Trevelyan ließ bei seinem herrlichen Solo die Roosters- Hintermannschaft wie Slalomstangen stehen- eine abschließende Körpertäuschung gegen Hovinen und der Puck trudelte unter seinen Schonern hindurch ins Netz. Die Spannung kehrte zurück und es ging in eine ausgeglichenen Schlussphase mit Chancen auf beiden Seiten.
Sechs Minuten vor dem Ende zog Camara dann bei eigenem Überzahlspiel eine Strafe- die letzten Sekunden der daraus resultierenden Überzahl für die Panther nutzte dann erneut Trevelyan zur 2:3 Führung.
Die Roosters nahmen in den letzten Minuten den Torwart vom Eis, konnten aber nicht mehr gefährlich vor Keller im Tor der Gäste in Erscheinung treten. In der Schlussminute war es dann McNeill der per Empty-Net den Sack zumachte.


Es bleibt dabei: die Spiele sind eng, die Roosters durchaus bemüht, aber am Ende jubeln die Gegner. Die Panther boten hingegen eine sehr konzentrierte Leistung und konnten ihren eigenen Negativlauf zunächst stoppen. Am morgigen Sonntag treten die Sauerländer in Ingolstadt an- die Panther haben spielfrei und treten in der kommenden Woche zum Derby beim Meister in München an.


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Spiel vom 11.01.2019


Iserlohn Roosters - Augsburger Panther  2:4 (0:0|1:1|1:3)

Tore:
0:1 |26.|Tölzer
1:1 |36.|Todd
2:1 |42.|Caporusso
2:2 |50.|Trevelyan
2:3 |56.|Trevelyan  
2:4 |60.|McNeill EN


 
Zuschauer: 4.254

 

 

 



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DEL - Schwenninger Wild Wings besiegen ERC Ingolstadt – Anthony Rech mit Hattrick

(DEL/Schwenningen) (BM) Die Fans jubelten bereits vor dem Spiel, als Schwenningens Stadionsprecher die Vertragsverlängerung von Dustin Strahlmeier bekannt gab. Grund zur Freude gab es für den Schwenninger Anhang dann auch in den folgenden 60 Spielminuten. Mit Kalle Kaijomaa, Ville Korhonen, Jussi Timonen und Istvan Bartalis fehlten den Wild Wings gleich vier gestandene Spieler – Verantwortung übernahmen dafür andere. Anthony Rech glänzte mit einem Hattrick, Rihards Bukarts mit einem Doppelpack. Für Ingolstadt erzielte David Elsner den Ehrentreffer.

 

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Foto: Jens Hagen

 


 

Schwenningen startete mit einem Auftakt nach Maß. In der zweiten Spielminute erzielte Anthony Rech die Führung für die Schwarzwälder. Zunächst hatte der Franzose die Scheibe hinter dem Tor behauptet von wo sie  zu Simon Danner kam. Der schlenzte Richtung Tor, wo Rech Jochen Reimer im Gästetor verlud. Kurz zuvor hatte Jerry D'Amigo auf der anderen Seite bereits die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber an Dustin Strahlmeier.

 

Ingolstadt hatte in zwei Überzahlsituationen die Möglichkeit zum Ausgleich, verpassten es aber die numerische Überlegenheit auf dem Eis zu nutzen. Kurz vor der Pause ging noch einmal ein Raunen durch die Helios Arena, als Kyle Sonnenburg nur die Querlatte traf.

 

Im zweiten Abschnitt kam Ingolstadt mit mehr Druck aus der Kabine. David Elsner und Thomas Greilinger vergaben aber gute Chancen zum Ausgleich. Besser machte es auf Schwenninger Seite Anthony Rech: In Überzahl fand sein Schuss den Weg durch die Beine von Jochen Reimer und blieb vor der Linie liegen. Im Nachsetzen erzielte Schwenningens Topscorer dann seinen zweiten Treffer.

 

Nur 3 Minuten später kam es für die Gäste noch schlimmer. Zunächst verpassten die Gäste in Überzahl die Chance zum Anschluss, danach schickte Andreé Hult, den von der Strafbank kommenden Rihards Bukarts auf die Reise. Mit einer kurzen Körpertäuschung und einem humorlosen Abschluss überwand der Lette Jochen Reimer einmal mehr.

 



 

Die zweite Drittelhälfte war von Strafen geprägt. Ingolstadt kam in der Folge sogar in den Genuss einer doppelten Überzahl, agierte aber auch dort zu harmlos. Erst nach Ablauf der Strafzeit ließ David Elsner bei seinem Team nochmals Hoffnung aufkommen: Aus der Drehung beförderte er die Scheibe in den Torwinkel.

 

Im letzten Drittel stand Schwenningen clever und versuchte durch schnelles Umschalten zu Chancen zu kommen. Gegen Pat Cannone zeichnete sich zunächst Dustin Strahlmeier nochmals aus. Auf der anderen Seite fälschte Rihards Bukarts zu seinem zweiten Treffer an diesem Abend ab. Für Ingolstadt sollte es aber noch dicker kommen. Gut sechs Minuten vor dem Ende kombinierten sich Andreé Hult und Anthony Rech ins Drittel der Gäste. Mit einem Schuss ins lange Eck machte Rech seinen Hattrick perfekt und sorgte für den Endstand.

 

Durch die gleichzeitigen Niederlage von Wolfsburg und Iserlohn verlassen die Wild Wings den letzten Tabellenplatz erst einmal. Zusammen mit der Vertragsverlängerung von Dustin Strahlmeier, also ein rundum gelungener Eishockeyabend für die Schwenninger Fans.

 

 

Spiel vom 11.01.2019


Schwenninger Wild Wings - ERC Ingolstadt


Tore:

1:0 |2.|Rech (Danner / McRae)
2:0 |25.|Rech (Danner / McRae)
3:0 |28.|Bukarts (Hult)
3:1 |37.|Elsner (Sullivan)
4:1 |50.|Bukarts (Bohac / Höfflin)

 

Zuschauer: 2853

 


 

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DEL - Krefelder Siegesserie gegen Meister aus München gerissen

 

(DEL/Krefeld) (Christian Diepold) Nach 6 Siegen in Folge mussten die Krefeld Pinguine am 38. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga vor 5.146 Zuschauer gegen den amtierenden Meister aus München eine 2:5 Niederlage hinnehmen, haben aber weiterhin ein gutes Polster auf den direkten Platz für die Playoffs. 

 

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(Foto: Gepa-Pictures)

 


 

Die Pinguine traten in unveränderter Aufstellung an und versuchten von Anfang an mit viel Geschwindigkeit und einem körperbetonten Spiel die Gäste aus München nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dies gelang in der Anfangsphase sehr gut und James Bettauer erzielte nach 10. Minuten die 1:0 Führung für den KEV. Bis zu diesem Zeitpunkt war von München, die auf ihren Topscorer Mitchell verletzungsbedingt verzichten mussten, nur wenig zu sehen.

 

Danach hatte der andere Topscorer Chad Costello (14.) gleich zwei Mal eine große Chance die Führung auszubauen, doch Kevin Reich, der heute sein 14. Saisonspiel bestritt hielt sehr gut. Die Reihe um Costello und Pietta erzielte in den letzten 6 Spielen insgesamt 30 Scorerpunkte und sorgte auch heute immer wieder für Gefahr. Münchens Verteidiger Andrew Bodnarchuk traf von der blauen Linie mit einem eher harmlosen Schuss zum 1:1 Ausgleich (17.). Bei diesem Treffer, der aus dem Nichts kam, war Dimitri Pätzold die Sicht genommen. Der Meister legte kurz vor dem Ende des ersten Drittels dann mit dem 1:2 durch einen weiteren Verteidiger Derek Joslin nach.

 

 

Krefeld konnte den Mittelabschnitt über eine Minute lang in Überzahl beginnen, doch München bewies auch in dieser Situation, dass Sie mit einer Unterzahlquote von 87% in der DEL absolut Top sind. In den zweiten zwanzig Minuten verpasste es Krefeld den Schwung aus dem ersten Drittel mitzunehmen, im Gegenteil die Rheinländer wirkten eher verunsichert und die Gäste aus München nutzten dies mit zwei Treffern zum 1:3 (23.) durch Maxi Kastner und dem 1:4 (33.) durch Frank Mauer eiskalt aus. Mit einem ernüchternden 1:4 ging es dann in die zweite Drittelpause.

 


 


 

Hoffnung keimte in der 43. Minute durch den 2:4 Anschlusstreffer des Krefelder Topscorer Chad Costello auf, der die Scheibe nach einer mustergültigen Vorlage ins Tor von Kevin Reich chippte. Die 5.146 Zuschauer honorierten dies und feuerten ihr Team an und Krefeld bekam Aufwind und es folgten mehrere gute Möglichkeiten und streckenweise waren sie drauf und dran den nächsten Treffer zu erzielen.



In der Schlussphase versuchte man noch alles mit einem sechsten Feldspieler, doch Frank Mauer traf mit seinem zweiten Tor am heutigen Tag das leere Tor zum 2:5. Dies bedeutet das Ende der Serie von sechs Siegen in Folge, doch Krefeld verbleibt mit aktuell 10 Punkten Vorsprung auf Nürnberg auf dem 10. Tabellenplatz und damit auf Playoffkurs.

 

 

Philipp Kuhnekath: "Wir haben uns für heute natürlich viel vorgenommen und ich denke, dass wir auch im ersten Drittel ganz gut gespielt haben, die zwei Tore von München haben uns natürlich zurückgeworfen. München hat dann im zweiten Drittel ihre Qualitäten gezeigt und mit so einem Rückstand wird es dann ganz schwer. Ich denke aber, wir haben bewiesen, dass wir mit den großen Teams mithalten können und jetzt kommen die wichtigen Spiele um uns endlich wieder einmal in die Playoffs zu bringen."

 

 

DEL, 11. Januar 2019

Krefeld Pinguine - EHC Red Bull München 2:5 (1:2|0:2|1:1)

 

Tore:

1:0|10.|James Bettauer

1:1|17.|Andrew Bodnarchuk

1:2|19.|Derek Joslin

1:3|23.|Maxi Kastner

1:4|33.|Frank Mauer

2:4|43.|Chad Costello

2:5|59.|Frank Mauer (Empty-Net)

 

Zuschauer:

5.146

 

 

 


 

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DEL - Straubing Tigers finden keinen Weg für einen Sieg über Bremerhaven und gehen beim 1:2 leer aus

 

(DEL/Straubing) (MA) Straubing hatte in den ersten dreißig Minuten mehr vom Spiel, musste aber aufgrund schwindender Kräfte das Zepter an die Gäste abgeben. Diese egalisierten die Führung durch Stefan Loibl aus dem zweiten Drittel durch Mark Zengerle und Jan Urbas erzielte den Siegtreffer. Den ca. 150 mitgereisten Fans versüßte man somit die Heimreise. Für Straubing werden die nächsten Aufgaben gegen Mannheim, München und Düsseldorf nicht leichter als heute.


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(Foto: Eva Fuchs) Ernüchterung an der Bande der Straubing Tigers

 


 

Eine recht ordentliche und vor allem konzentrierte Leistung brachten die Tigers im ersten Abschnitt auf das Eis. Hinten stand man gut, bis auf zwei Situationen durch Friesen und Schwartz wurde es kaum gefährlich für Jeff Zatkoff. Die Hausherren fanden von Minute zu Minute besser ins Spiel und hatten mit Max Renner eine der besten Chancen. Im Slot zielte Renner aber genau auf Torwart Pöpperle, der ebenfalls einen sicheren Eindruck hinterließ. Die Top-Reihe der Tigers um Jeremy Williams konnte ebenso wie die der Pinguine nur wenig Akzente setzen. Es waren vor allem die Reihen drei und vier die für die herausgespielten Möglichkeiten verantwortlich waren.

 


Die Gäste kamen mit Schwung aus der Kabine und setzten in den ersten Minuten des Mittelabschnitts die Niederbayern gehörig unter Druck. Friesen, Feser und Schwartz tauchten mehrmals vor Jeff Zatkoff auf. Der blieb allerdings völlig unbeeindruckt und bereinigte eine Situation nach der anderen. Straubing konnte sich dann doch wieder befreien und dies nutzte Stefan Loibl (25.) zum 1:0 für sein Team. Alleine schnappte er sich den Puck, ließ Dominik Uher und Chris Rumble wie Slalomstangen stehen und verlud auch noch Tomas Pöpperle. Nach diesen sehenswerten Treffer hätte Jeremy Williams beinahe auf 2:0 erhöht, konnte aber das halb leere Tor nicht treffen. Vor dem Ende mussten die Fans beider Lager noch einmal die Luft anhalten. Rumble ging durch die Abwehr der Tigers und hätte seinen Fehler beinahe wieder gut gemacht. Sven Ziegler hatte die letzte dicke Möglichkeit im zweiten Abschnitt, blieb aber ebenfalls nur zweiter Sieger. So gingen die Gastgeber mit dem hauchdünnen 1:0 Vorsprung in die Kabine.

 


 


 

 

Das Spiel blieb auch im letzten Abschnitt auf einem guten Niveau. Den Gastgebern unterliefen allerdings immer wieder leichte Fehler. Einer davon führte zum 1:1 (43.) Ausgleich durch Mark Zengerle. Wie man den Topscorer der Bremerhavener so frei vor dem Tor stehen lassen kann, bleibt das Geheimnis der Abwehrarbeit der Tigers. Zengerle zielte genau in den Winkel zum Ausgleich. Die Spannung trieb das Spiel weiter bis in die Schlussphase. Straubing kam kaum noch mit nennenswerten Chancen vor das Tor der Gäste. Zur 1:2 Führung stocherte Jan Urbas die Scheibe über die Linie, als er vor dem Tor bei einer unübersichtlichen Situation am schnellsten reagierte. Plötzlich mussten die Tigers noch mehr Aufwand betreiben, um an Punkte zu kommen. Dazu kam es aber nicht mehr, denn den Niederbayern fehlte einfach die Kraft. So brachte auch der sechste Feldspieler nicht mehr viel ein. Auch wenn man schon traditionell mit einer Niederlage gegen Bremerhaven rechnen muss, war es doch heute absolut im Bereich des möglichen, einen Sieg einzfahren. Jedoch vergaben die Tigers im zweiten Abschnitt ihre Chancen zu leichtfertig.

 


Spiel vom 11.01.2019


Straubing Tigers - Pinguins Bremerhaven: 1:2 (0:0|1:0|0:2)


Tore:
1:0 |25.| Stefan Loibl
1:1 |43.| Mark Zengerle (Hooton, Moore)
1:2 |56.| Jan Urbas (Hooton, Jensen)

 

Strafen: Straubing 2 - Pinguins Bremerhaven 2

 

2 min |STR| 45.| Spielverzögerung - Loibl
2 min |STR| 50.| Hoher Stock - Moore


Schiedsrichter:

 

HSR Rohatsch / Schütz
LSR Höfer / Wölzmüller

 
Zuschauer: 4.074


Aufstellung:

Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Acolatse, Seigo; Eriksson, Daschner; Brandt, Renner; Schopper -
Laganière, Loibl, Pfleger; Filin, Mulock, Ziegler; Mouillierat, Connolly, Williams; Schönberger, Aulin, Wruck

 

Pinguins Bremerhaven: Pöpperle (Hübl) - Fortunus, Moore; Jensen, Rumble; Weber, Alber; Kolupaylo -
Feser, Friesen, Nehring; Verlic, Zengerle, Urbas; Hooton, Quirk, Schwartz; Uher, McMillian

 


Tigers on Air

 

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DEL - Top-Scorer des EHC Red Bull München Mitchell fällt mehrere Wochen aus

 

(DEL/München) PM Red Bull München muss mehrere Wochen auf Stürmer John Mitchell verzichten. Der Kanadier zog sich beim Halbfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstagabend (0:0 gegen Salzburg) eine Beinverletzung zu.

 

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( Foto EHC Red Bull München )

 


 

 

Mitchell kam im Sommer aus Nürnberg zum Deutschen Meister und bestritt seither 47 Pflichtspiele für die Red Bulls. Dabei gelangen ihm 11 Tore und 36 Assists. Sowohl in der DEL als auch in der Champions League ist der 33-Jährige aktuell Münchens Top-Scorer.

 

 

Auch Verteidiger Daryl Boyle fällt nach einer Verletzung aus dem Auswärtsspiel in Straubing am vergangenen Sonntag weiter aus und fehlt dem Deutschen Meister mindestens noch für die beiden Auswärtsspiele in Krefeld und Düsseldorf.

 

 

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DEB - Deutschland trifft am 25. April und 27. April auf Österreich

 

(DEB/Nationalmannschaft) Im Rahmen der Euro Hockey Challenge 2019 spielt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft um Bundestrainer Toni Söderholm in Regensburg und Deggendorf gegen Österreich. Am Donnerstag, 25.04.2018 steht das Duell in der Stadtwerk.Donau-Arena an, Samstag, den 27.04.2018 geht es im Eisstadion Deggendorf weiter. SPORT1 sowie Telekom Eishockey übertragen die Partien live und exklusiv.

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(Foto: eishockey-online.com)

 


Zur direkten Vorbereitung auf die 2019 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei spielt die Eishockey-Nationalmannschaft zunächst am 11. und 13. April in Kaufbeuren und Garmisch-Partenkirchen gegen die Slowakei, gefolgt von den beiden Auswärtsspielen in Tschechien. Kurz darauf finden die Partien gegen Österreich statt.

 


Am traditionsreichen Standort Regensburg spielte die Nationalmannschaft bereits vier Mal, zuletzt im Jahr 2013 gegen Tschechien. In Deggendorf kehrt die Nationalmannschaft an einen weiteren prestigeträchtigen Eishockeyort zurück, das letzte Länderspiel fand hier 1996 statt. Tickets für die Länderspiele in Regensburg und Deggendorf sind ab 15 EUR unter www.deb-online.de/tickets, bei den Geschäftsstellen und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.


 
Toni Söderholm, Bundestrainer: „Wir freuen uns auf die Spiele in Regensburg und Deggendorf. Diese beiden Partien eine Woche vor der Weltmeisterschaft sind extrem bedeutsam für unsere Mannschaft. In dieser Phase zählt jedes Training und jedes Spiel. Taktik, Zusammenspiel, Special Teams – wir müssen jede Möglichkeit nutzen um uns weiterzuentwickeln.“


 
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Die Länderspiele vor der Weltmeisterschaft sind maßgeblich wichtig für das Zusammenspiel der Mannschaft und für die Leistung beim Turnier unter dem neuen Bundestrainer Toni Söderholm. Es ist sehr schön zu sehen, wie positiv die Zusammenarbeit mit den austragenden Standorten und Vereinen ist und die Zuschauer die Nationalmannschaft annehmen.“

 



 

Artur Frank, 1. Vorstand beim SC Deggendorf: „Durch die beiden Nachwuchsturniere der U19- und U20-Nationalmannschaft konnten wir bereits im Vorfeld positive Erfahrungen sammeln. Deggendorf hat mit einem modernisierten Stadion, einem Videowürfel, den Pressetribühnen oder dem Kamerapodest eine gute Infrastruktur vor Ort geschaffen und während des sportlichen Erfolges der letzten Jahre hervorragende Nachwuchsspieler hervorgebracht, wie Thomas Greilinger, Manuel Wiederer, Christoph und Andreas Gawlik oder Timo und Thomas Pielmeier.


 
Ivo Stellmann-Zidek; 1. Vorstand Eissportverein Regenburg e.V.: „Der EVR freut sich zusammen mit allen Eishockeyfans in und um Regensburg, das Team von Trainer Toni Söderholm in der das Stadtwerk.Donau-Arena live zu erleben. Es ist uns eine große Ehre, die Olympiahelden von 2018 bei uns begrüßen zu dürfen. Und auch für den Eishockey-Nachwuchs des EVR wird die hochkarätige Begegnung von zwei Eishockey-Nationalteams sicher unvergesslich und ein Ansporn, weiter fleißig zu trainieren, denn Kinder brauchen Vorbilder.“


 
„Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum der das Stadtwerk.Donau-Arena dürfen wir bereits zum fünften Mal den Rahmen für ein Eishockey-Länderspiel bieten. Für uns ist es natürlich der sportliche Höhepunkt des Jahres und es freut uns sehr, der gesamten eissportbegeisterten Region die Silbermedaillengewinner der olympischen Spiele 2018 präsentieren zu können. Wir sind überzeugt, dass die Nationalspieler unter der neuen Führung von Bundestrainer Toni Söderholm den Zuschauern ein tolles Spiel liefern.“ Peter Lautenschlager; Betriebsleiter der das Stadtwerk.Donau-Arena
 
 
Die Heimspiele im Überblick:


Datum             Uhrzeit            Begegnung                             Spielstätte
11.04.19          19:00 Uhr        Deutschland   Slowakei         erdgas schwaben arena Kaufbeuren
13.04.19          20:00 Uhr        Deutschland   Slowakei         Olympia-Eissportzentrum GAP
25.04.19          19:30 Uhr        Deutschland   Österreich       das Stadtwerk.Donau-Arena Regensburg
27.04.19          20:00 Uhr        Deutschland   Österreich       Eisstadion Deggendorf
07.05.19          19:00 Uhr        Deutschland   USA                SAP Arena Mannheim

 

 



 

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DEL - Ebner verlängert in Düsseldorf

 

(DEL/Düsseldorf) PM Kurz vor dem DEL WINTER GAME kann die Düsseldorfer EG eine neuerliche Erfolgsnachricht vermelden. Nationalspieler Bernhard Ebner verlängert seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag am Rhein um weitere drei Jahre. Der 28-jährige Verteidiger hält den Rot-Gelben damit trotz des Interesses anderer namhafter Clubs bis mindestens 2022 die Treue.

 

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( Foto Heike Feiner )

 


 

 

Stefan Adam, Geschäftsführer DEG: „Mit der Verlängerung von Bernhard Ebner können wir ein weiteres wichtiges Zeichen für eine positive Zukunft der DEG setzen. Wir arbeiten alle sehr intensiv daran, dass wir das mitreißende Eishockey, das die aktuelle Mannschaft aufs Eis bringt, auch in Zukunft sehen werden. Das wird für alle Beteiligten ganz sicher kein Selbstläufer. Es ist schön, dass wir auch unsere Nummer 67 überzeugen konnten, ein Rot-Gelber zu bleiben. Wir hoffen, dass sowohl die Fans der DEG als auch alle aktuellen und viele potenzielle neue Partner, diesen Weg weiter mitgehen und unterstützen werden. “

 

 

Niki Mondt, Sportlicher Leiter DEG: „Es ist toll, dass sich Bernhard Ebner für weitere drei Jahre bei uns entschieden hat. Bernhard ist sehr wertvoll für die Mannschaft und bringt durch seine Souveränität in der Defensive, sein Auge im Spielaufbau und seine Stärke in der Offensive viele Qualitäten mit. Mit Marco Nowak und Bernhard Ebner haben wir nun zwei sehr starke deutsche Verteidiger im besten Alter langfristig gebunden. Das ist sehr erfreulich.“

 

 



 

 

Bernhard Ebner: „Sieben Jahre, die ich jetzt bei der DEG bin, hinterlassen Spuren und verbinden. Die DEG ist mir ans Herz gewachsen! Ich habe mir mit Blick auf meinen auslaufenden Vertrag wirklich viele Gedanken gemacht, wie es für mich weitergehen soll. Am Ende stand die bewusste Entscheidung, dass mein Weg hier noch nicht zu Ende ist. Ich möchte mit der DEG noch viel erreichen und freue mich auf die nächsten Jahre!“

 

 

Bernhard Ebner stieß im Sommer 2012 von Zweitligist ESV Kaufbeuren zur DEG. Seit seinem Debüt lief der hochgewachsene Verteidiger in insgesamt 320 Partien für die Rot-Gelben auf, in denen er 46 Tore erzielte und 128 Vorlagen gab. Damit ist er der Akteur mit den zweitmeisten Einsätzen im DEG-Dress im aktuellen Kader. 2013 feierte der gebürtige Schongauer seinen Einstand in der deutschen Nationalmannschaft, für die er seitdem regelmäßig zum Einsatz kommt. Der bisherige internationale Höhepunkt war die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Dänemark im vergangenen Frühjahr.

 

 


 

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DEL - Michael Wolf: 750 Mal DEL – 275 Mal München „Erinnere mich an viele wunderschöne Momente“

 

(DEL/München) PM Wenn Red Bull München am Freitagabend zum Auswärtsspiel in Krefeld (11. Januar | 19:30 Uhr | Magenta Sport live) antritt, feiert Kapitän Michael Wolf gleich ein doppeltes Jubiläum: Der 37-Jährige bestreitet sein 750. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und gleichzeitig die 275. DEL-Partie für die Red Bulls. „Ich freue mich sehr darüber, dass ich es auf so viele Spiele gebracht haben. Und ich erinnere mich an viele wunderschöne Momente“, so Wolf.

 

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( Foto EHC Red Bull München )

 


 

 

„Die erste Meisterschaft in Wolfsburg war für mich einer der allergrößten Höhepunkte meiner bisherigen Karriere“, erzählt der Stürmer über seinen schönsten Moment im Dress der Münchner. „Natürlich waren auch die anderen beiden Meisterschaften etwas ganz Besonderes. Alle drei Titel bleiben für mich unvergessen.“ In den Jahren 2016, 2017 und 2018 feierte Wolf mit München den DEL-Titel-Hattrick.

 

 

Die ersten Schritte in Deutschlands höchster Spielklasse machte er in Iserlohn, wo er am 9. September 2005 debütierte. „Ehrlich gesagt erinnere ich mich gar nicht mehr an das erste Spiel – dafür aber umso genauer an das erste Tor. Das war zuhause gegen Ingolstadt, wir haben dadurch mit 1:0 gewonnen.“ Das war in seiner vierten Partie, genauer gesagt am 18. September 2005. Wolf spielte sich sofort in die Stammformation der Roosters und wurde am Ende seiner Premierensaison zum „DEL-Rookie des Jahres“ gewählt. Damit folgte er auf Patrick Reimer (damals Düsseldorf), der die Auszeichnung im Jahr zuvor erhielt – und mit dem er sich bis heute ein ganz besonderes Duell liefert.

 

 



 

 

Wolf und Reimer, das sind aktuell die beiden besten DEL-Torjäger aller Zeiten. Münchens Kapitän führt die Liste mit insgesamt 329 Treffern vor Reimer (325), heute für Nürnberg aktiv, an. 96 seiner Tore erzielte Wolf für die Red Bulls, damit ist er auch der beste Torschütze der Klubgeschichte in der DEL. Nun folgen mit der insgesamt 750. DEL-Partie und der 275. für München die nächsten Meilensteine. „Da merkt man, dass ich langsam alt werde“, scherzt Wolf. „Aber eigentlich haben diese Zahlen keine allzu große Bedeutung für mich, da mache ich mir kaum Gedanken.“

 

 

radio oberwiesenfeld2018

 



 

 

 


 

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DEL - Offensivverteidiger Edwards bleibt beim ERC Ingolstadt

 

(DEL/Ingolstadt) PM Der derzeit beste Offensivverteidiger der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bleibt beim ERC Ingolstadt: Maury Edwards hat seinen Vertrag bei den Oberbayern über die Saison hinaus verlängert.

 

Edwards Maury ERC Ingolstadt Pressefoto

( Foto ERC Ingolstadt )


 


Sportdirektor Larry Mitchell lotste Edwards im Sommer 2018 von Ligakonkurrent Straubing Tigers zu den Schanzer Panthern. „Ich war zwei Jahre lang Maurys Trainer und wusste, was er leisten kann“, sagt Mitchell. „Er erledigt die Defensivarbeit zuverlässig und trägt entscheidend zu unserer Offensive bei, sei es im Aufbau oder auch im Abschluss.“

 


Edwards füllt die Rolle als Nummer-eins-Verteidiger aus und hat mit durchschnittlich knapp 22 Minuten die meiste Eiszeit aller ERC-Akteure. Dazu ist er ein wichtiger Faktor im Powerplay der Panther: Mit seinem insgesamt siebten Überzahltor am Sonntag trug sich Edwards gleichzeitig in die Geschichtsbücher ein: Nur 3,9 Sekunden nach Drittelbeginn getroffen hatte in 25 Jahren DEL zuvor noch niemand.

 

 


 


 

 

Mit 29 Scorerpunkten in dieser Saison hat der Rechtsschütze bereits jetzt seine bislang beste DEL-Hauptrunde egalisiert. Gleichzeitig führt er damit die Punktwertung unter allen Verteidigern der Liga an. „Das ist eine aufregende Sache“, sagt Edwards. „Diese Statistik sagt viel über unser Team aus. Die Trainer und Jungs bringen mich in die glückliche Position, mit Punkten zu helfen, damit wir gemeinsam Erfolg haben.“

 


Auch abseits des Eises sind Maury und seine Stephanie Edwards in Ingolstadt glücklich. „Mein Sohn kam im November hier auf die Welt, wir fühlen uns geborgen“, sagt der zweifache Familienvater. „Wir sind sportlich und privat glücklich. Ich freue mich, weiter beim ERC Ingolstadt zu bleiben.“

 

 


 

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DEL - Schwenninger Wild Wings stellen Weichen für die Zukunft

 

(DEL/Schwenningen) (BM) Der Blick auf die Tabelle gibt in diesen Tagen keinen Anlass für Freudensprünge am Neckarursprung, die jüngste Vertragsverlängerung hingegen schon. Die Wild Wings konnten Verteidiger Mirko Sacher ein weiteres Jahr an den Verein binden. Die 27-Jährige, gebürtige Freiburger steht seit 2017 im Kader der Schwenninger. Zuvor hatte Sacher zwischen 2011 und 2015 schon vier Spielzeiten bei den Neckarstädtern verteidigt.

 

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Foto: Jens Hagen / eishockey-online.com

 


 

"Mirko spielt in unseren Planungen für die neue Saison eine große Rolle. Umso mehr freut es mich, dass er auch in der kommenden Spielzeit das Trikot der Schwenninger Wild Wings Wings tragen wird. Er hat sich in diesem Jahr weiterentwickelt und übernimmt auch außerhalb der Eisfläche Verantwortung", so Jürgen Rumrich in der offiziellen Mitteilung.

 

Zuvor war immer wieder zu vernehmen, dass Coach Paul Thompson auch nächstes Jahr mit Sacher arbeiten wolle, aber die Konkurrenz sich ebenfalls um die Dienste des Abwehrspielers bemühen würde.

 



 

Neben Sacher unterzeichnete Nachwuchsspieler Boaz Bassen einen Dreijahresvertrag. Das Verteidigertalent wird momentan noch hauptsächlich in der DNL-Mannschaft eingesetzt. Bei zwei DEL- Einsätzen und in der Vorbereitung ließ der unbekümmerte Deutschkanadier aber bereits sein Talent aufblitzen. Nun möchte Bassen in die Fußstapfen seines Vaters Mark treten, der in den 90ger Jahren für Schwenningen auf Torejagd ging.

 

Unterdessen häufen sich nach einstimmigen Medienberichten die Gerüchte um mögliche Abgänge von Dominik Bittner und Mirko Höfflin. So soll Bittner bei Wolfsburg und Höfflin in Ingolstadt einen Vertrag für kommende Spielzeit unterschrieben haben.

 


 

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DEB Top Team Peking - Toni Söderholm nominiert 23 Spieler für U24/U25 Camp

 

(DEB/Nationalmannschaft) Vom 14. bis 16. Januar 2019 findet in Dingolfing das erste Trainingscamp für das neue Top Team Peking statt. Dabei bereitet sich die U24/U25-Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) auf die beiden Länderspiele gegen die Schweiz vor. Die Partien sind am Dienstag, 5. Februar 2019 in Memmingen sowie am Mittwoch, 6. Februar 2019 in Bietigheim angesetzt.

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(Foto: Heike Feiner)

 


Das Debüt von Bundestrainer Toni Söderholm wird von einem 23-köpfigen Aufgebot begleitet. Mit Jonas Müller (28 Länderspiele) findet sich ein Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele unter den Nominierten. Außerdem sind u.a. Frederik Tiffels mit zwei Teilnahmen an Weltmeisterschaften, Stefan Loibl (13 Länderspiele) sowie Markus Eisenschmid (WM Teilnahme 2018; 10 Länderspiele) in Dingolfing dabei.

 

 

Aus der U20-Nationalmannschaft rücken Moritz Seider, Leon Hüttl, Justin Schütz, Tim Wohlgemuth sowie Tim Brunnhuber in das neue Perspektiv-Team auf. Die fünf Spieler trugen maßgeblich zum Aufstieg der U20 in die Top Division bei. Weitere Spieler mit Länderspiel-Erfahrung sind Phil Hungerecker, Fabio Pfohl, Lean Bergmann, Leon Niederberger sowie Fabio Wagner.

 


Tickets für die Länderspiele des Top Team Peking in Memmingen und Bietigheim sind auf www.deb-online.de/tickets oder telefonisch unter 01806 – 992201 erhältlich (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz).

 



 

Toni Söderholm, Bundestrainer: „Ich freue mich auf mein Debüt als Bundestrainer im Rahmen der Maßnahme in Dingolfing. Ich bin gespannt auf die Zusammenarbeit mit den jungen, hungrigen Talenten, die wir in unseren Perspektivkader eingeladen haben. Die Spieler des Top Team Peking starten in eine große sportliche Zukunft und sollen den nachhaltigen Erfolg des deutschen Eishockeys auf internationaler Bühne bewerkstelligen.“


 
Das Top Team Peking ist eine Perspektivmannschaft, die mit Hinblick auf die Olympischen Spiele 2022 jungen deutschen Spielern, Spielpraxis und Wettkampferfahrung im internationalen Eishockey bringen wird. Den Beginn machen dabei die Vergleiche gegen die Schweiz, die auch in den kommenden Jahren fortgeführt und ausgebaut werden.

 

DEB Top Team Peking U24/25 Kader:

 


Pos Name Vorname geb. am Verein
GK Weitzmann Hannibal 25.09.1995 Kölner Haie /Löwen Frankfurt
GK Pantkowski Mirko 26.05.1998 Adler Mannheim/Heilbronner Falken
GK Reich Kevin 26.10.1995 EHC Red Bull München /SC Riessersee
D Wagner Fabio 17.09.1995 ERC Ingolstadt
D Tiffels Dominik 20.02.1994 Kölner Haie
D Seider Moritz 06.04.2001 Adler Mannheim
D Müller Jonas 19.11.1995 Eisbären Berlin
D Schütz Simon 09.11.1997 ERC Ingolstadt/ESV Kaufbeuren
D Rogl John 03.05.1996 Augsburger Panther
D Huss Johannes 09.08.1998 Düsseldorfer EG/EC Bad Nauheim
D Hüttl Leon 21.09.2000 Löwen Frankfurt
F Loibl Stefan 24.06.1996 Straubing Tigers
F Hungerecker Phil 03.08.1994 Adler Mannheim
F Pfohl Fabio 18.10.1995 Kölner Haie
F Bergmann Lean 04.10.1998 Iserlohn Roosters
F Jahnke Charlie 14.02.1998 Eisbären Berlin/Lausitzer Füchse
F Wohlgemuth Tim 22.07.1999 ERC Ingolstadt
F Brunnhuber Tim 19.01.1999 Ravensburg Towerstars/EV Lindau
F Eisenschmid Markus 22.01.1995 Adler Mannheim
F Niederberger Leon 31.01.1996 Düsseldorfer EG/EC Bad Nauheim
F Schütz Justin 24.06.2000 Red Bull Salzburg/Red Bull München
F Tiffels Frederik 20.05.1995 Kölner Haie
F Dumont Lucas 08.06.1997 Kölner Haie

 

 



 

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CHL Halbfinale zwischen EHC Red Bull München und EC Red Bull Salzburg Live auf Sport1

 

(Sport1/Eishockey) PM Großer Eishockey-Festtag in München: Der EHC Red Bull München träumt vom erstmaligen Einzug in das Finale der Champions Hockey League. SPORT1 überträgt das Halbfinalduell gegen den Schwesterklub EC Red Bull Salzburg live – das Hinspiel wird am morgigen Dienstag, 8. Januar, ab 19:00 Uhr im Free-TV präsentiert.

 

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(Foto:Gepa Pictures)

 


Als Kommentator ist Basti Schwele im Einsatz. Er begrüßt an seiner Seite als Experten den ehemaligen Nationalspieler Christoph Ullmann, der aktuell in der DEL für die Augsburger Panther auf dem Eis steht. Das alles entscheidende Rückspiel in Österreich geht am Mittwoch, 16. Januar, über die Bühne. SPORT1 ist mit Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann live ab 20:15 Uhr dabei.

 


München erstmals im CHL-Halbfinale


Bereits mit dem Einzug in die Runde der letzten Vier hat der EHC Red Bull München in der CHL deutsche Eishockey-Geschichte geschrieben. Nun will das Team von Trainer Don Jackson auch den Topklub EC Red Bull Salzburg überraschen, der ebenfalls zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte im Halbfinale der Eishockey-Königsklasse steht.

 

 

Für die Münchner geht es im Hinspiel darum, sich ein ausreichendes Polster für den Termin in einer Woche in Salzburg zu holen. Auf dem Weg ins Halbfinale der europäischen Königklasse warf der Tabellenzweite der DEL im Achtelfinale den EV Zug und im Viertelfinale den zweimaligen schwedischen Champion Malmö Redhawks aus dem Rennen. Im Viertelfinal-Rückspiel schafften die Münchner dank einem 5:5 nach Verlängerung die Sensation. Matchwinner war Trevor Parkes mit einem Dreierpack, auch auf dem Kanadier ruhen jetzt die bayerischen Hoffnungen im Duell mit Salzburg.


 
Wer sichert sich zweites Endspielticket?


Auch das zweite Halbfinale zwischen den Frölunda Indians aus Schweden und dem HC Pilsen aus Tschechien wird live auf den SPORT1 Plattformen ausgestrahlt. Das Hinspiel ist am Dienstag, 8. Januar, live ab 17:55 Uhr, auf SPORT1+ und im Livestream auf SPORT1.de zu sehen, das Rückspiel zeigt SPORT1 am Dienstag, 15. Januar, live ab 17:25 Uhr im Free-TV. Es kommentiert Peter Kohl.

 

 


 


 

 

Die kommenden Eishockey-Spiele auf den SPORT1 Plattformen im Überblick:
Plattform
Tag, Datum
Uhrzeit
Eishockey
Info
SPORT1+
SPORT1.de
Dienstag, 8. Januar
17:55 Uhr live
CHL
Frölunda Indians (SWE) – HC Pilsen (CZE), Halbfinal-Hinspiel
Kommentator: Peter Kohl
SPORT1
Dienstag, 8. Januar
19:00 Uhr live
CHL
EHC Red Bull München – EC Red Bull Salzburg (AUT), Halbfinal-Hinspiel
Kommentator: Basti Schwele
Experte: Christoph Ullmann
SPORT1
Samstag, 12. Januar
16:00 Uhr live
DEL WINTER GAME 2019
Kölner Haie – Düsseldorfer EG,
50. Spieltag
Moderator: Sascha Bandermann
Kommentator: Basti Schwele
Experte: Rick Goldmann
SPORT1 US
Samstag, 12. Januar
19:00 Uhr live
NHL
New York Islanders – New York Rangers
 
SPORT1
Sonntag, 13. Januar
16:45 Uhr live
DEL
Adler Mannheim – Straubing Tigers,
39. Spieltag
Moderator: Sascha Bandermann
Kommentator: Basti Schwele
Experte: Rick Goldmann
SPORT1
SPORT1 US
Sonntag, 13. Januar
19:30 Uhr Live-Einstieg
18:30 Uhr live
NHL
Carolina Hurricanes – Nashville Predators
Kommentator: Peter Kohl
SPORT1
SPORT1+
Dienstag, 15. Januar
17:25 Uhr live
CHL
HC Pilsen (CZE) – Frölunda Indians (SWE), Halbfinal-Rückspiel
Kommentator: Peter Kohl
SPORT1
Mittwoch, 16. Januar
20:15 Uhr live
CHL
EC Red Bull Salzburg (AUT) – EHC Red Bull München, Halbfinal-Rückspiel
Kommentator: Basti Schwele
Experte: Rick Goldmann

 

 



 



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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:

 

 

Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.

 


SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey. 

 

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DEL - ERC Ingolstadt gewinnt Derby gegen Thomas Sabo Ice Tigers mit Shutout von Jochen Reimer

 

(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat das Dreikönigsderby gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg mit 3:0 gewonnen. Jochen Reimer feierte einen Shutout, Maury Edwards ein DEL-Rekordtor und das Team nach einer guten Leistung mit den gut 4000 Fans in der Saturn-Arena.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Dieses Derby entfachte sofort Feuer. Beide Mannschaften spielten intensiv und dieser Druck bewirkte nach und nach Chancen. Die Nürnberger hatten im ersten Abschnitt die größeren. Leo Pföderl traf zweimal das Gestänge (10./18.) - das Glück des Tüchtigen für den sehr aufmerksamen ERC-Schlussmann Jochen Reimer, der zuvor schon gegen Will Acton reagiert hatte (5.). Der ERC spielte offensiv aber durchaus gefällig und druckvoll. Eine ausgeglichene Partie.

 


Im zweiten Drittel überrumpelten die Panther die Nürnberger. Brett Olson gewann das Bully und spielte dem losstürmenden Maury Edwards in den Lauf - und der beste offensive Verteidiger der Liga zog trocken zum 1:0 ab (21.). Vier Sekunden nach Drittelstart - noch nie gab es in der DEL ein schnelleres Tor nach Wiederbeginn. Der ERC kombinierte immer wieder gefällig, doch sollte ein Nürnberger Fehler vor dem eigenen Tor den zweiten ERC-Treffer unterstützen. Tyler Kelleher luchste da einem Nürnberger die Scheibe ab und schloss zum 2:0 ab (28.). Tim Wohlgemuth hätte gar schon auf 3:0 stellen können, er scheiterte bei einem Abstauberversuch aber am guten Reflex des Nürnberger Goalies Niklas Treutle (37.).

 


Im Schlussdrittel legte der ERC wieder druckvoll los - und kam auch schnell zum dritten Tor. Nach einer Druckphase zog Ville Koistinen ab, abgelenkt ging die Scheibe ins Netz. Danach verwaltete der ERC die Partie geschickt, suchte die Nadelstiche in Powerplays und sicherte sich drei schöne Punkte.
Nächste Spiele

 

 

Der ERC tritt am Freitag, 19.30 Uhr, bei den Schwenninger Wild Wings an. Das nächste Heimspiel steigt am Sonntag, 14 Uhr, bei den Iserlohn Roosters. Eintrittskarten dafür erhalten Sie unter www.tinyurl.com/erc-karten und natürlich auch an den gängigen Vorverkaufsstellen sowie im Fairplay Hockey Shop.

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DEL - Krefeld Pinguine mit starkem Powerplay zum 6:2 Sieg über Berlin

 

(DEL/Krefeld) PM Mit dem deutlichen Erfolg gegen die Eisbären Berlin haben die Pinguine ihre Serie auf sechs Siege ausgebaut. Während die gut 1.500 mitgereisten Fans aus der Hauptstadt ihrem Ärger nach dem Spiel Luft machten, feierten die KEV-Anhänger ihr Team für ein weiteres starkes Spiel. Nach dem Spiel gab es eine weitere gute Nachricht: Topscorer Chad Costello hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert und trägt auch in der nächsten Saison das KEV-Trikot.

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Die erste gefährliche Torchance erspielten sich die Pinguine in der vierten Minute. Nach einem langen Pass von Costello aus dem eigenen Drittel war Berglund allein vor dem Berliner Tor nur durch ein Foul zu stoppen, Frank Hördler musste für die Eisbären auf die Strafbank. Und noch so ein Sahnepass aus der eigenen Zone sorgte für die Krefelder Führung. Diesmal war es Bruggisser, diesmal auf Pietta und der schob den Puck eiskalt zwischen den Schonern von Poulin hindurch über die Linie, genau vier Minuten waren da gespielt. KEV-Goalie Pätzold musste in der sechsten Minute zum ersten Mal in höchster Not klären. Nach einem Pass hinter dem Tor stand André Rankel frei, Pätzold parierte mit der Stockhand.

 

 

In der 14. Minute war Poulin dann aber machtlos gegen einen Geistesblitz von Greger Hanson. Hinter dem Tor erkämpfte sich Hanson die Scheibe und schob sie aus spitzem Winkel direkt in den Berliner Torraum. Der Puck prallte vom Schlittschuh eines Eisbären-Verteidigers ins Tor – die Pinguine führten mit 2:0. Und die Gäste hätten sich auch über einen 0:3-Rückstand nicht beschweren können. In der 17. Minute rettete Poulin mit der Fanghand gegen den völlig freistehenden Bettauer, Pietta hatte ihn schön in Szene gesetzt. In der 18. Minute hatten die Pinguine dann Glück, als ein Schuss von Berlins Backman an Pätzold vorbei trudelte, aber auch am Krefelder Kasten. Mit einer leistungsgerechten Führung und großem Applaus für den KEV in die erste Pause.

 

 

Berlin kam mit mehr Druck aus der Kabine und erspielte sich in den ersten Minuten des zweiten Drittels gleich mehrere gute Szenen. Zunächst verfehlte der Schuss von Rankel von der blauen Linie das Krefelder Tor nur knapp, auch Ranford konnte den Puck nicht an Pätzold vorbeischieben. Er war gegen Eisbären-Topscorer Sheppard ebenfalls auf dem Posten. Gerade hatten die 1.500 mitgereisten Berliner Fans ihr Team zum „Aufwachen, Aufwachen!“ aufgefordert, da startete Phillip Bruggisser im eigenen Drittel seinen Solo-Lauf, zog mit viel Tempo über rechts ins Drittel und ließ Poulin mit einem strammen Handgelenkschuss keine Chance – 3:0 für den KEV. Eine Minute später verhindert Poulin gar das 0:4, er klärte erst gegen Mahbod und Hansen.

 

 

Das Tor gab dem KEV wieder mehr Sicherheit, gleichzeitig schwächten sich die Berliner durch eine Reihe von Strafen. Während einer Unterzahl hatte Berlin aber die größte Chance beim Alleingang von Noebels. Pätzold war aber mit einem starken Fanghand-Save zur Stelle. Drei Sekunden vor Ende des Drittels nutzten die Eisbären aber eine Unachtsamkeit in der Krefelder Abwehr und kamen durch Frank Hördler zum ersten Treffer.

 


 


 

Und eine weitere Unachtsamkeit zu Beginn des letzten Drittels brachte die Eisbären zurück ins Spiel. Nach nur 16 Sekunden markierte Aubry das 2:3. Auf der anderen Seite hätte Bettauer fast mit einer Bogenlampe getroffen. Unmittelbar vor Poulin sprang die Scheibe wie ein Flummi vom Eis ab und fast – aber eben nur fast – durch Poulins Schoner. Die nächste große Chance, die Führung wieder auszubauen, hatte Daniel Pietta in der 46. Minute. Martin Schymainski luchste einem Eisbär im Berliner Drittel die Scheibe ab, legte quer auf Pietta, er scheiterte an Poulin. Ein Scheibenverlust von Bruggisser hätte zwei Minuten später beinahe den Ausgleich zur Folge gehabt. Backman konnte den schnellen Pass vor das Tor aber nicht kontrollieren.

 

 

In der 52. Minute war es dann wieder einer gefährlichen KEV-Konter, der die Entscheidung einläutete. Auf der linken Seite hatte Bruggisser Zeit für einen präzisen Pass auf Riefers und der lupfte den Puck souverän unter die Latte zum 4:2. Endgültig den Deckel auf die Partie machte James Bettauer mit seinem Überzahltor in der 56. Minute. In der 59. fand ein Tor von Chad Costello keine Anerkennung. Nach Ansicht des Videobeweises entschieden die Schiedsrichter auf Torwartbehinderung. Egal – dann eben anders: Martin Schymainksi stand für einen Abpraller goldrichtig und erzielte ohne Mühe doch noch das 6:2.

 

 

Brendan Reid lobte vor allem die Abwehrleistung seiner Mannschaft: „Wir haben heute wieder mit der Einstellung ‚Defensive zuerst‘ gespielt und haben gesehen: wenn wir das tun, dann schießen wir auch Tore. In den letzten drei Spielen haben trotz der Siege Defensive und Offensive bei uns nicht immer gut harmoniert. Ich bin froh, dass es heute wieder geklappt hat.“ Auch das frühe Berliner Tor zu Beginn des letzten Drittels sorgte nur kurz für etwas Unruhe. „Die Jungs spielen im eigenen Drittel gerade mit viel Selbstvertrauen und spielen gute, kurze Pässe für den Aufbau. Dazu gibt Dimi uns im Tor viel Sicherheit und auch Spieler wie Philip Riefers treffen.“

 

 

Durch den sechsten Sieg in Folge rücken die Pinguine in der Tabelle bis auf zwei Punkte an die Berliner heran.

 

 

1:0 4. Min. Daniel Pietta (Bruggisser) PP1

2:0 14. Min. Greger Hanson (Mahbod)

3:0 28. Min. Phillip Bruggisser (Miller, Schymainksi)

3:1 40. Min. Frank Hördler (Ranford, Noebels)

3:2 41. Min. Louis-Marc Aubry

4:2 52. Min. Philip Riefers (Bruggisser, Ewaynk)

5:2 56. Min. James Bettauer (Kabanov, Mahbod) PP1

6:2 59. Min. Martin Schymainski (Pietta, Berglund) PP1

 

 


 

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DEL - Rote Laterne bleibt am Neckarursprung – Schwenninger Wild Wings besiegen Grizzlys Wolfsburg im Kellerduell

 

(DEL/Schwenningen) (BM) Im Kellerduell der Deutschen Eishockey Liga standen konnten die Schwenninger Wild Wings zwar als Sieger vom Eis gehen, die Rote Laterne leuchtet aber weiter in der Helios Arena. Lange Zeit sah es nach einem Sieg für die Wild Wings aus, ehe die Grizzlys nochmals ausgleichen konnten. Im Penaltyschiessen machte Vili Sopanen den entscheidenden Treffer und sicherte seinem Team den Zusatzpunkt.

 

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Foto: Jens Hagen / Archivbild

 


 

Das erste Drittel dominierten die Gastgeber. Zunächst begann die Partie ohne große Höhepunkte, beide Teams versuchten erst einmal den Kontrahenten zu beschnuppern. Von Minute zu Minute trauten sich die Gastgeber mehr und kombinierten sich immer wieder in das Angriffsdrittel. Stefano Giliati belohnte sein Team in der zehnten Spielminute mit dem ersten Treffer. Nach Vorarbeit von Markus Poukkula Andreé Hult konnte er die Scheibe an Gerry Kuhn im Wolfsburger Tor vorbei bringen.  

 

Mit zehn Torschüssen hatten die Schwenninger genau doppelt so viele Torchancen wie ihre Gäste im ersten Drittel. In Überzahl nutzte Phil McRae eine dieser Möglichkeiten zum zweiten Treffer an diesem Nachmittag.

 

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste mutiger aus der Kabine und verpassten in Überzahl den direkten Anschlusstreffer. Immer wieder rückte Dustin Strahlmeier in den Fokus, der einmal mehr eine starke Partie ablieferte. In der 27. Spielminute verpasste McRae seinen zweiten Treffer an diesem Abend, nachdem ihn Stefano Giliati auf die Reise geschickt hatte und er völlig alleine vor dem Wolfsburger Gehäuse auftauchte.

 



 

Fünf Minuten vor der Pause scheiterte zunächst Marcel Kurth in Überzahl. Einen Break-Versuch von Brent Aubin wehrte Dustin Strahlmeier mit einem sensationellen Reflex ab ehe Anthony Rech nur die Latte traf. Gut 20 Sekunden vor der Pause sollten sich die Gäste dann aber für ihr Bemühen selbst belohnen. Gerade nach dem Ablauf einer Schwenninger Strafe fälschte Sebastian Furchner zum Anschluss ab.

 

Im letzten Abschnitt wirkten die Wild Wings müde. Wolfsburg kam immer wieder gefährlich vor das Tor der Schwaben. Andreé Hult scheiterte in der 55. Spielminute an der Querlatte. Auf der Gegenseite machte es Sebastian Furchner besser: Aus spitzem Winkel brachte er die Scheibe zum Tor und traf zum Ausgleich. Bis Ende der regulären Spielzeit hatte Wolfsburg gleich mehrere Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, Strahlmeier ließ aber nichts mehr zu.

 

In der Verlängerung zeigten sich erneut die Gäste als aktiveres Team, ein Treffer sollte aber nicht fallen. Den entscheidenden Penalty verwandelte Vili Sopanen, der nach überstandenem Infekt wieder im Kader stand.

 

Spiel vom 06.01.2019


Schwenninger Wild Wings - Grizzlys Wolfsburg


Tore:

1:0 |10.|Giliati (Hult / Poukkula)
2:0 |17.|McRae (Sacher / Höfflin)
2:1 |40.|Furchner (Wrenn / Cassels)
2:2 |50.|Furchner (Pohl / Wrenn)
3:2 |SO |Sopanen (Penalty)

 

Zuschauer: 3914

 


 

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