
(Sport1/Eishockey) PM Vorhang auf zum großen Finale: Am kommenden Dienstag, 5. Februar, kämpft der EHC Red Bull München im Endspiel der Champions Hockey League (CHL) gegen die Frölunda Indians um den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte. SPORT1 ist beim Showdown um die europäische Eishockey-Krone im schwedischen Göteborg mittendrin und überträgt die Partie mit Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann live ab 19:00 Uhr im Free-TV.

(Foto: Gepa Pictures)
Bereits ab 18:30 Uhr gibt es den „Countdown“ mit ausführlichen Vorberichten und Stimmen zum Finale. Auch hier sind Schwele und Goldmann im Einsatz, die beide vor ihrer TV-Karriere selbst für den EHC auf dem Eis standen. Zuvor zeigt SPORT1 am Sonntag, 3. Februar, live ab 16:45 Uhr das Derby in der DEL zwischen den Schwenninger Wild Wings und Spitzenreiter Adler Mannheim.
München trifft auf erfahrenen Finalgegner
Nachdem der EHC Red Bull München mit dem ersten CHL-Finaleinzug eines deutschen Teams bereits Eishockey--Geschichte geschrieben hat, will das Team von Erfolgscoach Don Jackson jetzt den ganz großen Coup. Im Endspiel wartet auf die Münchner allerdings die bislang wohl schwerste Herausforderung: Die erfahrenen Frölunda Indians stehen bereits zum vierten Mal im Finale der Eishockey-Königsklasse, dabei konnte der schwedische Topklub bereits zweimal (2016 und 2017) die begehrte Trophäe gewinnen.
Zudem hat der vierfache schwedische Meister dank der besseren Bilanz im laufenden Wettbewerb den Heimvorteil im mit 12.000 Zuschauern ausverkauften Scandinavium in Göteborg auf seiner Seite. Dennoch geht der amtierende DEL-Champion mit breiter Brust in das Duell, nachdem man mit Bern, Malmö und Salzburg bereits drei europäische Schwergewichte in den CHL-Playoffs aus dem Weg geräumt hat. Zudem befindet sich der EHC in Topform und hat zuletzt acht Pflichtspielsiege in Folge eingefahren.
EHC-Kapitän Michael Wolf will Karriere mit CHL-Titel krönen
Besonders motiviert wird Michael Wolf beim Finale auflaufen: Der 38-jährige DEL-Rekordtorschütze und Kapitän der Münchner wird seine Profi-Karriere nach dieser Saison beenden und würde sich nur allzu gerne mit dem ersten CHL-Titel eines deutschen Teams in den Ruhestand verabschieden. Um das zu erreichen, müssen Wolf und seine Teamkollegen auf Seiten der Indians vor allem Ryan Lasch in den Griff bekommen. Der US-Boy ist mit 17 Assists und vier Toren der herausragende Topscorer der aktuellen CHL-Saison.
Ein weiterer prominenter Name beim Finalgegner ist Joel Lundqvist, der mit einigen Münchnern noch eine Rechnung offen hat: Als Kapitän der schwedischen Nationalmannschaft verlor der Routinier im Viertelfinale der Olympischen Spiele vor einem Jahr überraschend mit 3:4 gegen das DEB-Team, bei dem unter anderem die Münchner Yannic Seidenberg, Patrick Hager, Frank Mauer und Goalie Danny aus den Birken im Einsatz waren.
Stolpert Mannheim erneut im Prestigeduell?
Am 45. Spieltag steht in der DEL das Derby zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Adler Mannheim auf dem Programm. Mit einem Blick auf die Tabelle sind die Rollen eigentlich klar verteilt. Der Spitzenreiter aus Mannheim eilt seit Wochen von Sieg zu Sieg, während die Schwenninger im Tabellenkeller um den Anschluss kämpfen. Die direkte Bilanz beider Teams in dieser Saison spricht allerdings nicht für den Favoriten, der zwei der bisherigen drei Partien verloren hat, darunter auch die heftige 0:4-Auswärtspleite im vergangenen November.
Kann sich das Team von Trainer Pavel Gross beim Angstgegner für die bislang höchste Saisonniederlage revanchieren? Die Antwort liefert SPORT1 am kommenden Sonntag live ab 17:00 Uhr mit Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Franz Büchner und Experte Patrick Ehelechner.
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Plattform
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Tag, Datum
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Uhrzeit
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Eishockey
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Info
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SPORT1
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Sonntag, 03. Februar
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17:00 Uhr live
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DEL
Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim
45. Spieltag
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Moderator: Sascha Bandermann
Kommentator: Franz Büchner
Experte: Patrick Ehelechner
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SPORT1
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Dienstag, 05. Februar
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18:30 Uhr live
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CHL-Finale
Countdown aus dem Studio
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Kommentator: Basti Schwele
Experte: Rick Goldmann
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SPORT1
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Dienstag, 05. Februar
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19:00 Uhr live
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CHL-Finale
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(DEB/Nationalmannschaft) Verteidiger Frank Hördler von den Eisbären Berlin beendet nach 124 Spielen (9 Tore, 22 Assists) auf internationaler Bühne seine Laufbahn bei der deutschen Nationalmannschaft. Mit dem 34-Jährigen tritt ein weiterer Silberheld von PyeongChang aus der Nationalmannschaft zurück, um Platz für den Nachwuchs zu schaffen.

(Fotoquelle)
„Es hat etwas länger gedauert, ehe ich zu diesem Entschluss gekommen bin. Ich habe sehr viel nachgedacht im letzten halben Jahr. In den vergangenen Tagen, Monaten und Jahren hatten wir so unglaublich viel Spaß mit der Nationalmannschaft, ich würde am liebsten noch zehn Jahre weiterspielen. Manchmal verpasst man ja den Moment dafür, tatsächlich aufzuhören, wenn es am schönsten ist. Das soll mir hier nicht passieren“, äußerte Hördler nach Gesprächen mit Bundestrainer Toni Söderholm und DEB-Präsident Franz Reindl.
Der siebenfache Deutsche Meister befürwortet den laufenden Umbruch in der deutschen Nationalmannschaft und will den Weg für eine neue Generation freimachen.
„Es gibt so viele, so gute junge deutsche Verteidiger, auch bei uns in Berlin. Sie sollen eine vernünftige Chance erhalten, mit dem neuen Bundestrainer in eine neue Ära zu starten. Ich werde mich ab sofort voll und ganz auf die Eisbären Berlin und meine Familie konzentrieren.“
Frank Hördler kann auf 124 Einsätze für sein Land mit insgesamt 31 Scorerpunkten zurückblicken. Der Berliner Verteidiger war seit der WM 2005 fester Bestandteil der Nationalmannschaft und nahm seither an neun Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Spielen 2018 teil. Die Silbermedaille in Pyeongchang, zu der Hördler auch ein Tor beisteuerte, war der Höhepunkt der internationalen Laufbahn des Verteidigers.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Frank ist ein absoluter Führungsspieler auf internationalem Top-Niveau, ein totaler Kämpfer, der sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Er kann mit Stolz auf eine tolle Karriere zurückblicken und wird den Eisbären hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Wir werden ihn bei der Nationalmannschaft sehr vermissen, aber natürlich haben wir vollstes Verständnis für seine Entscheidung. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute.“
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Auswärtsspiel in Berlin mit 6:2 (3:0|1:1|2:1) vor 11.492 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gewonnen. Torschützen für München waren je zwei Mal Maximilian Daubner und Andreas Eder sowie Matt Stajan und Justin Shugg.

(Foto: Gepa Pictures)
Gleich zu Beginn machte der Deutsche Meister richtig Druck: nach einem gescheiterten Alleingang von Frank Mauer legte der Stürmer nur wenige Augenblicke später Maximilian Daubner auf, der im Rücken der Berliner Abwehr zum 1:0 traf (3.). Nur 65 Sekunden später erzielte Andreas Eder mit einem satten Schuss das 2:0 (4.). Nach schöner Vorarbeit legte Jakob Mayenschein mustergültig zu Andreas Eder ab, der zum 3:0 erneut traf (7.). Berlin wechselte nun den Torhüter, für Maximilian Franzreb kam Kevin Poulin. Dieser sah ein Aufbäumen seiner Mannschaft, die jedoch vorerst ohne Torerfolg blieb.
Im zweiten Drittel waren die Hausherren zunächst aktiver und belohnten sich mit dem Anschlusstreffer durch Marcel Noebels platzierten Schuss (22.). Doch München fand zum richtigen Zeitpunkt eine passende Antwort durch Matt Stajan mit dem 4:1 in Unterzahl (30.). In Folge konnten sich in dem nun ausgeglichenen Spiel die Berliner gegen den gut parierenden Red Bulls-Goalie Danny aus den Birken nicht durchsetzen. Auf der Gegenseite vergab Trevor Parkes in fünfminütiger Überzahl die Chance auf den fünften Treffer der Isarstädter.
Im Schlussabschnitt zeigten sich wieder die Berliner zunächst etwas wacher und erzielten nach einem Konter das 2:4 in Unterzahl durch Florian Busch (45.). Die Roten Bullen antworteten erneut umgehend: Maximilian Daubner stellte den alten Drei-Tore-Abstand mit dem 5:2 wieder her (47.), bevor Justin Shugg einen Scheibengewinn von Trevor Parkes zum 6:2 vollendete (52.).
Michael Wolf: „Wir sind am Anfang sehr gut aus der Kabine gekommen und haben schnell 3:0 geführt. Wir haben viel Druck gemacht und haben da den Grundstein für den Sieg gelegt. Der Sieg geht in Ordnung. Insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg.“
Endergebnis
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 2:6 (0:3|1:1|1:2)
Tore
0:1 | 02:32 | Maximilian Daubner
0:2 | 03:18 | Andreas Eder
0:3 | 06:23 | Andreas Eder
1:3 | 21:34 | Marcel Noebels
1:4 | 29:18 | Matthew Stajan
2:4 | 44:37 | Florian Busch
2:5 | 46:14 | Maximilian Daubner
2:6 | 51:30 | Justin Shugg
Zuschauer
11.492

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(DEL/Iserlohn) PM Jamie Bartman verlässt zum Saisonende die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Das hat der 56 Jahre alte Kanadier Clubchef Wolfgang Brück mitgeteilt.

(Foto: Patrick Rüberg)
„Ich trage diesen Gedanken seit dem letzten Sommer in mir. Nach fünfeinhalb Jahren am Seilersee und dem Bewusstsein, dass mein Vertrag ausläuft, habe ich mich in den letzten Monaten sehr intensiv hinterfragt und nun die finale Entscheidung getroffen“, so Bartman. Die momentane sportliche Situation habe mit seinem Entschluss nichts zu tun. „Ich freue mich, dass ich so viele Jahre an einem Ort arbeiten durfte, der Eishockey tatsächlich lebt. Dafür danke ich allen Fans und der gesamten Organisation der Iserlohn Roosters“, unterstreicht der Chefcoach, der seine Arbeit bis zum Saisonende natürlich fortsetzen wird.
Bartman kam im Dezember 2013 an den Seilersee und unterstützte mit seinem Fachwissen zunächst Cheftrainer Jari Pasanen bei seiner Arbeit. Auch nach der Übernahme der Headcoach-Position durch Rob Daum arbeitete Bartman weiter sehr intensiv mit der Mannschaft. Im November übernahm Bartman nach der Beurlaubung von Daum selbst die Cheftrainer-Position.
„Persönlich habe ich Jamie Bartman immer als kompetenten Gesprächspartner und Bereicherung unseres Trainerstabes empfunden. Er hat in den zurückliegenden Jahren mit sehr viel Engagement seine Aufgaben erfüllt und viel zu unseren besonderen Erfolgen beitragen können“, betont Clubchef Wolfgang Brück. Selbstverständlich respektiert er die persönliche Entscheidung Bartmans. „Wir alle hier am Seilersee wünschen Jamie viel Erfolg bei seinen zukünftigen Aufgaben und ihm persönlich alles erdenklich Gute.“ Die Iserlohn Roosters werden Bartman zu gegebener Zeit entsprechend verabschieden. Die Mannschaft ist von Jamie Bartman am Vormittag von seiner Entscheidung informiert worden.

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(DEL/Düsseldorf) PM Sechs Heimspiele im Januar und kein einziger Sieg? Das galt es für die Düsseldorfer EG gegen die Augsburger Panther unbedingt zu verhindern. Schließlich sind die Schwaben ein direkter Konkurrent um die vorderen Plätze in der DEL-Tabelle. Mit einer starken Leistung fuhr die DEG einen verdienten und letztlich viel zu knappen 4:3 (3:1; 0:0; 1:2)-Sieg ein.

(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)
Da sein Kapitän Alex Barta verletzungsbedingt passen musste, machte DEG-Coach Harold Kreis aus der Not kurzerhand eine Tugend. Er ließ seine verbleibenden Mittelstürmer Ken André Olimb, Patrick Buzás und Christian Kretschmann durch alle Reihen rotieren, so dass sich stets wechselnde Formationen gemeinsam mit dem Außenstürmern Philip Gogulla und Jaedon Descheneau, Calle Ridderwall und John Henrion, Braden Pimm und Lukas Laub sowie Manuel Strodel und Stefan Reiter ergaben. Dem Spiel der DEG schadete das ganz und gar nicht. Die Anfangsminuten gerieten zum rot-gelben Sturmlauf. Nach gerade einmal 30 Sekunden brachte Henrion die DEG endlich, endlich mal wieder in Führung. Olimb jagte Braden Lamb im Augsburger Drittel die Scheibe ab, legte sie raus nach rechts zu Riddewall, der das Auge für Henrion in zentraler Position hatte. Dessen satter Schuss zischte an Olivier Roy im Tor der Gäste vorbei. Dann kam die zweite Reihe aufs Eis und war auch sofort erfolgreich. Alex Picard schoss von der blauen Linie, Buzás war aufmerksam und nutzte den Abpraller zum 2:0. 61 Sekunden waren da gespielt.
In der Folge blieb die DEG tonangebend und konnte ihrem Spiel das zuletzt häufig schmerzlich vermisste Tempo verleihen. Das resultierte in etlichen Schusschancen. Doch auf einmal war auch die Mannschaft von Mike Stewart im Spiel. Nach einem Bully vor Fredrik Pettersson Wentzel schlich sich Panther-Top-Scorer Matt White an den langen linken Pfosten und hatte dann zu viel Platz, als dass er sich diese Chance hätte entgehen lassen können (6.). Augsburg war nun besser im Spiel, das aber weiterhin von der DEG bestimmt wurde. Als Henrion energisch zum Tor zog, konnte er in einer Co-Produktion der Verteidiger Patrick McNeill und Simon Sezemsky nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Penalty parierte dann allerdings Roy (14.). Auf der Gegenseite sorgte Matt Fraser für ein Raunen im weiten Rund, als er aus kurzer Distanz zuerst am Tor vorbeischoss und Sekunden später Wentzel zu einer Schoner-Parade zwang (15.). Der DEG gelang es noch vor der Pause, den alten Abstand wieder herzustellen. Als beide Mannschaften mit nur vier Feldspielern agierten, behauptete Kevin Marshall die Scheibe hinter dem Tor, überquerte die Grundlinie, legte den Puck ab auf die rechte Seite zu McKiernan, der den am Rand des Torraums lauernden Descheneau bediente (20.) Ein weiterer herrlicher Treffer für die Rot-Gelben!
Mächtig was los also in den ersten 20 Minuten. Auch im zweiten Abschnitt zeigte die DEG weiterhin ein gutes Spiel und war über weite Strecken die bestimmende Mannschaft. Nur eben ohne weiteren Torerfolg. Strodel wäre vielleicht ein sehenswerter Treffer gelungen, wäre ihm die Scheibe bei seinem Marsch in Richtung Tor nicht im letzten Moment vom Schläger gesprungen (26.). Wenig später versuchte sich Ridderwall aus spitzem Winkel (26.). Wie schon im ersten Drittel gingen die Rot-Gelben jeder verlorenen Scheibe nach und setzten die Panther damit früh unter Druck. Die Gäste bekamen den Siegeswillen der DEG auch körperlich zu spüren. Picard räumte mit einem mächtigen Open-Ice-Check Adam Payerl in der neutralen Zone ab. Nur einmal gerieten die Hausherren so richtig unter Druck. In der Schlussphase des Drittels wirbelte der Paradesturm der Panther im Verteidigungsdrittel der DEG. Zuerst kam White aussichtsreich zum Schuss, kurz danach traf Henry Haase aus der Distanz das Torgestänge (38.). Ganz knapp wurde es auch, als der mitspielende Wentzel den Puck nach vorne passte und ihn an den Schläger von Fraser spielte, von wo aus sie nur knapp links am Tor vorbeistrich (40.). Glück gehabt! Das gilt auch mit Blick auf die Personalsituation in der Verteidigung: Zwischenzeitlich musste die DEG nämlich ohne Johannes Huß auskommen, der nach einem Check kurz in die Kabine ging, später aber zurückkehrte (um dann im dritten Drittel wieder passen zu müssen). Auch Marco Nowak konnte für einen Moment nicht mitmischen, weil ihn ein hochspringender Puck unglücklich im Gesicht traf. Nach erfolgreicher Verarztung auf der Bank war er wieder mit von der Partie.
Dass die Messe noch nicht gelesen war, war der DEG spätestens in der Anfangsminute des letzten Drittels bewusst. Nach einem Distanzschuss von Lamb nahm TJ Trevelyan den Abpraller mit der Rückhand und setzte die Scheibe an den linken Pfosten. Wentzel rettete mit der Stockhand, nachdem Marshall den Puck im Aufbau verlor und White einen Schuss auf die kurze linke Ecke losließ (45.). Als Buzás nach feiner Vorarbeit von Laub über die rechte Seite nach einem Konter aus zentraler Position zum 4:1 abschloss, schien der erlösende Heimsieg eingetütet (49.). Im Anschluss lief der omnipräsente White abermals allein auf Wentzel zu, weil Stewart alles riskierte und seinen Stürmer an der gegnerischen blauen Linie lauern ließ, während die DEG im Angriff war. Der schwedische DEG-Keeper blieb erneut Sieger (51.). Als Picard auf die Strafbank musste, nahm der AEV-Trainer rund sechs Minuten vor dem Ende Roy zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Lamb brachte seine Farben noch einmal mit einem Schlenzer durch die Schoner von Wentzel, der wenig Sicht hatte, heran (56.). Danach gelang es der DEG, die Gäste von ihrem eigenen Tor wegzuhalten. Bis es 138 Sekunden noch einmal Bully vor Wentzel gab. Stewart beorderte Roy erneut auf die Bank. 74 Sekunden vor dem Ende zwang ihn ein unerlaubter Weitschuss zurück aufs Eis. 40 Sekunden vor der finalen Sirene war der sechste Mann dann zurück auf dem Eis. Die Sekunden verrannen. Vier Sekunden vor Schluss machte White das Ergebnis knapper als das Spiel über weite Strecken war. Von der rechten Seite zirkelte er den Puck unter die Latte.
Der Februar startet mit einem Wochenende der Superlative. Auf das Kracher-Heimspiel gegen den unangefochtenen Tabellenführer Adler Mannheim am Freitag (Spielbeginn 19:30 Uhr) folgt am Sonntag das Auswärtsspiel beim zweitplatzierten EHC Red Bull München (los geht’s um 14 Uhr). Danach steht die wohlverdiente Länderspielpause an!

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(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin gewannen am Sonntagnachmittag mit 5:4 bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven. Die Treffer für die Berliner vor über 4500 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena erzielten Micki DuPont, Marcel Noebels, Colin Smith, Martin Buchwieser und Brendan Ranford. Es war der erste Drei-Punkt-Sieg der Eisbären im Jahr 2019 (letzter am 26.12.2018 gegen Bremerhaven).
(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Es war das Spiel der Torschützen, die ihre Durststrecken beendeten:
Marcel Noebels erzielte sein erstes Tor nach 24 Spielen ohne (letztes Tor: 16.11.18 vs. Krefeld). Colin Smith traf zum dritten Mal in dieser Saison. Zuvor 37 Spiele ohne Treffer (letztes Tor: 28.09.18 vs. Iserlohn). Martin Buchwieser erzielte sein erst zweites Saisontor und traf erstmals seit 27 Partien (letztes Tor: 19.10.18 vs. Wolfsburg). Brendan Ranford traf zum ersten Mal nach elf Spielen wieder (letztes Tor: 23.12.18 vs. Düsseldorf).
Stimmen zum Spiel
Stéphane Richer: „Ich bin stolz auf meine Jungs. Wir haben stark gekämpft. Schon in den letzten zwei Auswärtsspielen in Wolfsburg und Nürnberg hätten wir die Punkte verdient gehabt. Heute wurden die Jungs für ihre Arbeit und ihren Kampfgeist belohnt. Das Spiel war schwer, wie erwartet. Bremerhaven ist eine Topmannschaft, sehr gefährlich offensiv und zu Hause mit der Stimmung im Rücken sowieso gut. Beide Mannschaften haben gut gekämpft. Bei uns hat man gemerkt, dass wir aufgrund der Niederlagenserie mental einige Fehler gemacht haben. Für uns geht’s um kämpfen, kämpfen, kämpfen auch in den nächsten Spielen. Für uns haben die Playoffs schon angefangen und wir müssen bis zum Ende der Hauptrunde darum kämpfen, auf den Pre-Playoff-Plätzen zu bleiben.“
Tore:
1:0 Zengerle 4:27 (Verlic,Feser)
1:1 DuPont 26:10 (MacQueen,Busch) PP
2:1 Feser 29:53 (Nehring,Rumble)
2:2 Noebels 36:17 (Busch) PP
3:2 Moore 38:59 (Fortunus,Kolupaylo)
3:3 Smith 41:22 PS
3:4 Buchwieser 46:26 (Hessler)
3:5 Ranford 56:08 (MacQueen,Wissmann)
4:5 Verlic 57:44 (Urbas,Hooton) 6-5
Strafminuten:
Bremerhaven – 14
Berlin – 18
Zuschauer: 4647 (ausverkauft)

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(DEL/Nürnberg) (Redaktion) Obwohl Nürnberg von Beginn an mehr in die Partie investierte und besonders temporeich auftrat, gewinnt der ERC Ingolstadt ein sehr spannendes Derby am Ende denkbar knapp mit 1:2. Das einzige Nürnberger Tor schoss Daniel Weiß, während Ingolstadts Siegtreffer David Elsner erzielte. Die Thomas Sabo Ice Tigers bleiben dennoch auf einem PlayOff-Rang.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Jochen Reimer stand von der ersten Minute an, wie eine feste Betonwand, im Ingolstädter Tor. Obwohl Nürnberg von Beginn an mehr investierte und temporeich in das Duell startete, schafften es die Franken nicht, das erste Tor zu erzielen. So ging immer wieder ein lautes Raunen durch die Arena, während es die Tiger mit allen Mitteln und Stürmern versuchten. Nach einer guten Gelegenheit von Leonhard Pföderl bewiesen die Panther schnelles Umschaltspiel und kamen im Gegenzug zum überraschenden Führungstreffer. Erst versuchte es David Elsner. Elsner scheiterte aber noch an Andreas Jenike, der eine sehr starke Partie machte. Daraufhin kam Tyler Kelleher zur Scheibe. Kelleher zog kompromisslos ab und überwand einen chancenlosen Jenike zum 0:1.
Im Mittelabschnitt führte Nürnberg das intensive Spiel weiter fort. Nach einem Power Play, das ungenutzt blieb, drückte Daniel Weiß auf Zuspiel von Shawn Lalonde die Scheibe verdient über die Linie. Nürnberg glich auf 1:1 aus, die Arena bebte. Mehr gelang beiden Mannschaften im zweiten Drittel nicht mehr. Immer wieder kamen die Franken frei vor Jochen Reimer zum Schuss, scheiterten aber am Ex-Nürnberger.
Im letzten Drittel verbrachte Nürnberg sehr viel Zeit auf der Strafbank. Am Ende zu viel. Obwohl das Nürnberger Publikum mit keiner Entscheidung des Schiedsrichters einverstanden war, verbrachten die Ice Tigers gleich zweimal eine besonders lange Zeit in zweifacher Unterzahl. Milan Jurcina und Taylor Aronson sahen dabei zu, wie ihre Teamkollegen, gemeinsam mit einem starken Andreas Jenike die erste doppelte Unterzahl schadlos überstanden. Danach war es aber David Elsner, der bei gleicher Anzahl Spieler auf dem Eis, Jenike überwand und zum 1:2 traf. Auch die Hausherren bekamen kurz darauf die Möglichkeit, fünf gegen drei Power Play zu spielen. Doch anstatt auszugleichen, standen während des Spielaufbaus sechs Nürnberger auf dem Eis. Damit vergaben die Thomas Sabo Ice Tigers die beste Möglichkeit im Spiel, auf 2:2 auszugleichen. Fortan war die Partie von lautem Protest der 6.000 Zuschauer geprägt, die sich absolut unzufrieden mit dem Schiedsrichter zeigten. Das wurde auch nicht besser, als Brandon Segal drei Minuten vor Schluss auf die Strafbank musste. Nürnberg versuchte es am Ende noch mit dem sechsten Feldspieler, scheiterte aber erneut mehrfach an Jochen Reimer. Der ERC Ingolstadt jubelte so, gemeinsam mit 600 angereisten Fans, über einen denkbar knappen 1:2 Sieg in Nürnberg.
Da Berlin in Bremerhaven gewonnen hat und Krefeld gegen Mannheim verloren, positionieren sich die Thomas Sabo Ice Tigers auf Tabellenplatz zehn. Um wichtige Punkte geht es für die Franken bereits am Freitagabend im nächsten Derby. Die Mannschaft von Martin Jiranek ist im Augsburger Curt-Frenzel Stadion zu Gast.

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Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Thomas Sabo Ice Tigers von eishockey-online.com
www.eishockey-nuernberg.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Nürnberg von eishockey-online.com.
(DEL/Schwenningen) (BM) Nach dem Erfolg gegen die Krefeld Pinguine am Freitag wollten die Schwenninger Wild Wings unbedingt gegen die Straubin Tigers nachlegen. Lange Zeit sahen die Zuschauer ein Spiel, welches eher als Magerkost bezeichnet werden konnte. Während Anthony Rech die Folgen eines Kniechecks auskurierte, war es erneut Andreé Hult, der den entscheidenden Treffer für die Schwarzwälder erzielte. In der Overtime machte der Schwede den Deckel drauf und sicherte seinem Team zwei Punkte.

Foto: Jens Hagen
Straubing kam mit viel Tempo ins Spiel und versuchte von Anfang an Druck zu erzeugen. Spätestens bei Dustin Strahlmeier war aber Endstation. Auf der anderen Seite scheiterte Mirko Höfflin nur knapp am glänzend reagierenden Jeff Zatkoff. Schwenningen kam immer besser in das Spiel und zu guten Möglichkeiten. Zum Drittelende wurde es für die Gastgeber nochmal brenzlig, als die Gäubodenstädter in Überzahl das Schwenninger Gehäuse unter Beschuss nahmen. Sven Ziegler konnte Schwenningens Schlussmann aber nicht überwinden.
Im Mitteldrittel sollte es deutlich spannender werden. Zu Beginn egalisierten sich beide Teams noch, ehe in die 27. Spielminute schon einige Fans jubelten. Markus Poukkula hatte abgezogen und den Innenpfosten getroffen, die Scheibe kullerte auf der Linie, überquerte diese aber nicht, da Max Renner reagierte.
Das erste Tor des Nachmittags fiel in Überzahl für die Gäste. Jared Aulin passte clever, von hinter dem Tor auf Sven Ziegler, der ins kurze Eck einnetzen konnte. Bis zur Drittelpause wurden die Gäste immer stärker, schafften es aber nicht, ein Tor nachzulegen.
Gleich zu Beginn des Schussabschnittes, hatte Dominik Bittner den Ausgleich auf dem Schläger, beim Abschluss kam der Verteidiger aber aus dem Gleichgewicht. In der 43. Spielminute war es dann soweit: Simon Danner fand Phil McRae im Slot, der abzog. Die Scheibe rutschte zwischen den Beinen von Zatkoff zur Torlinie, wo Kai Herpich im Nachstochern sein erstes Saisontor erzielen konnte.
In der Folge merkte man beiden Teams an, dass keiner den entscheidenden Fehler machen wollte. Phil McRae hatte sogar die Chance zur Führung wurde aber von Sena Acolaste im letzten Moment gestoppt. Auf der anderen Seite tauchte Jeremy Wiliams auf einmal frei vor Dustin Strahlmeier auf. Mit der Fanghand entschärfte der Goalie aber den Alleingang sensationell.
Beide Teams kamen nicht mehr zum Torerfolg, weshalb es in die Verlängerung ging. Wie schon am Freitag wurde Andreé Hult zum Matchwinner. Nach einem Misslungenem Bauerntrick sicherte der Schwede im Nachschuss den Zusatzpunkt für Schwenningen.
Die Wild Wings empfangen am kommenden Freitag die Iserlohn Roosters zum Kellerduell – Straubing empfängt am Donnerstag Bremerhaven.
Spiel vom 27.01.2019
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers
Tore:
0:1 |28.|Ziegler (Aulin)
1:1 |43.|Herpich (McRae / Danner)
2:1 |63.|Hult (McRae)
Zuschauer: 3089
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(DEL/Iserlohn)(Patrick Rüberg) Spannung mit Nachschlag- ein kampfbetontes Spiel findet am Ende mit Köln einen glücklichen Sieger nach Penaltyschießen. Die Roosters können derzeit einfach nicht gewinnen. Auch in einem spannenden Derby gegen die Kölner Haie reichte es nur zu einem Punkt, sodass die Rote Laterne am Seilersee verbleibt.

(Foto: Patrick Rüberg)
Zu Beginn des Spiels merkte man den Roosters an, dass sie auf Wiedergutmachung nach der 1:5 Niederlage am Freitag in München aus waren. Dabei übertakteten sie bisweilen etwas und so spielten sie mehr als das halbe Drittel in Unterzahl. Dies bescherte den Haien, die sicher nicht ihr bestes Hockey boten, ein Übergewicht an Spielanteilen. Nachdem Yeo und Caporusso zeitgleich auf der Bank Platz nahmen war es Uvira, der mit Ablauf der Strafen zum 0:1 traf. Eine fünfminütige Unterzahl überstanden die Roosters in der Folgezeit schadlos, Friedrich leistete sich eine Spieldauer- Strafe wegen Checks von hinten. So ging ein ruppiges erstes Drittel mit einem 0:1 Rückstand aus Sicht der Roosters in die Pause.
Das zweite Drittel sollte ausgeglichener werden, mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Dem Powerplaytreffer von Florek folgte ein schön ausgespielter Angriff über Caporusso und Trupp, den Kevin Schmidt, am langen Pfosten wartend, abschließen konnte. Knapp eine Minute später war es dann Frederik Tiffels, der für die Haie per "Bauerntrick" ausgleichen konnte. Ein eher glückliches Ergebnis für die Haie, denn die Roosters waren zweifelsohne am Drücker.
Das Schlussdrittel bot den Zuschauern in der ausverkauften Eishalle am Seilersee weitere Hochspannung. Die Roosters zeigten eine der besten Leistungen der letzten Wochen und gingen verdient mit 3:2 in Führung, Martinovic Schuss wurde von Mo. Müller unhaltbar für den starken Wesslau abgefälscht und landete im Netz. Die Roosters machten weiter Druck, versäumten jedoch den Sack zuzumachen. Die Kölner befreiten sich sukzessive ihrerseits, den Hausherren schien mit fortschreitender Spielzeit die Kraft etwas auszugehen. Besonders die vielen Strafen im ersten Drittel dürften sich in der Form gerächt haben.
Akenson war es, der im Nachsetzen zum Ausgleich traf- es folgten eine spannende Schlussphase mit Chancen auf beiden Seiten. Die letzten Minuten spielten die Iserlohner in Überzahl, konnten dies jedoch nicht nutzen.
So ging es in die Overtime. Hier hatten die Haie mächtig Glück. Denn zuerst Caporusso konnte einen Penalty nicht verwerten und auch eine anschließende Unterzahl sollten die Gäste vom Rhein schadlos überstehen.
Es musste das Penaltyschießen her um einen Sieger in diesem dramatischen Spiel zu finden. Am Ende war es Tiffels, der seinen Versuch verwerten konnte, die Roosters trafen bei keinem ihrer Versuche.
Die Roosters treten am kommenden Freitag erneut zu Hause gegen die Schwenninger Wild Wings an. Die Haie reisen nach Wolfsburg.
Vor Spiebeginn gab es dann noch Neuigkeiten aus dem Bereich Personalia: Die Iserlohn Roosters gaben die je zweijährigen Vertragsverlängerungen von Jake Weidner und Urgestein Dieter Orendorz bekannt.

(Foto: Jonas Brockmann)
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Spiel vom 27.01.2019
Iserlohn Roosters - Kölner Haie 1:3 (0:1|2:1|1:1|0:0|0:1)
Tore:
0:1 |10.|Uvira
1:1 |27.|Florek
2:1 |32.|Schmidt
2:2 |33.|Tiffels
3:2 |42.|Caporusso
3:3 |51.|Akeson
3:4 |SO.|Tiffels
Zuschauer: 4.967 (ausverkauft)

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(DEL/München) (Christian Diepold) Der amtierende deutsche Meister EHC Red Bull München bleibt auch im 7. Spiel in Folge siegreich. Am heutigen 43. Spieltag der DEL Saison 2018/2019 trafen die Münchner auf die Grizzlys Wolfsburg und konnten sich mit 3:1 durchsetzen und sind dem Tabellenführer Mannheim weiterhin auf den Fersen.

(Ehemaliger Wolfsburger Mark Voakes - Foto: Heike Feiner)
Für die Wolfsburger hat längst die Crunch-Time begonnen, denn mit 8 Punkten Rückstand auf einen Pre-Playoff Platz hat man die weite Reise aus dem Norden in die Landeshauptstadt angetreten. Ein Wiedersehen gab es mit Mark Voakes, der in den vergangenen vier Spielzeiten 198 Mal das Trikot der Grizzlys überstreifte und für die VW-Metropole 60 Tore und 122 Assists (188 Punkte) erzielte. Auf Seiten der Gäste gab es vier Spieler (Leggio, Dehner, Aubin und Sparre), die eine Münchner Vergangenheit hatten.
Es war ein hartes Stück Arbeit für das Team von Don Jackson vor 4.710 Zuschauer am Oberwiesenfeld gegen eine beherzt agierende Truppe aus Wolfsburg. München konnte sich zwar im ersten Drittel die besseren Spielanteile erarbeiten und auch nach 3. Minuten durch Trevor Parkes mit 1:0 in Führung gehen, doch die Gäste und David Leggio waren auf dem Posten, nur wenn die Red Bulls das Spiel schnell machten, dann hatten die Grizzlys Schwierigkeiten.
Den besseren Start im Mittelabschnitt erwischten die Wolfsburger und so folgte verdient der 1:1 Ausgleich (25.) durch den Silberhelden Gerrit Fauser mit einem Schuß unter die Latte, bei dem Danny aus den Birken das Nachsehen hatte. Mit diesem Ausgleich schnupperten die Gäste Luft, doch München konterte eiskalt und erzielte durch Frank Mauer (31.) die erneute Führung. In der Schlußphase des zweiten Drittels konnten sich die beiden ehemaligen Mannschaftskammeraden aus den Birken und Leggio bei zwei Großchancen auszeichnen.
München hatte die richtigen Worte von ihrem Coach in der zweiten Drittelpause mitbekommen, denn die in blau gekleideten Bullen legten einen guten und schwungvollen Start hin und wollten die Partie frühzeitig entscheiden. Die ersten Angriffsbemühungen wurden durch eine Strafzeit unterbrochen. Danach ging es jedoch wieder mit Tempo auf das Tor von David Leggio. Gegen Ende des letzten Drittels wurden die Gäste zunehmend stärker und gefährlicher. Bei knapp einer Minute vor dem Ende nahm Hans Kossmann den dreifachen Meistergoalie Leggio aus dem Kasten und versuchte mit einem sechsten Feldspieler den Ausgleich zu erwingen.
Es gab einige wilde Szenen vor dem Gehäuse von Danny aus den Birken und mit dem Empty Net Treffer von Patrick Hager war der 7. Sieg in Folge in trockenen Tüchern. Für die Red Bulls geht es am nächsten Dienstag in die Hauptstadt nach Berlin und am Sonntag erwartet man zu Hause die Düsseldorfer EG, bevor es am 5. Februar 2019 zum wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte nach Göteburg (Schweden) geht. Im Finale der Champions Hockey League trifft man auf den dreifachen CHL-Sieger Frölunda.
43. DEL Spieltag, 27. Januar 2019
EHC Red Bull München - Grizzlys Wolfsburg 3:1 (1:0|1:1|1:0)
Tore:
1:0|03.|Trevor Parkes (Shugg, Bodnarchuk)
1:1|25.|Gerrit Fauser (Likens, Höhenleitner)
2:1|31.|Frank Mauer (Abeltshauser)
3:1|60.|Patrick Hager (Empty Net)
Zuschauer:
4.170

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(DEL/Schwenningen) (BM) Die Marschroute für Schwenningen war klar: Wollte man noch ein Fünkchen Hoffnung auf die Playoffs haben, musste ein Sieg her. Helfen sollte dabei Jussi Timonen, der in den Kader zurückkehrte. Dafür fehlte sein Landsmann Vili Sopanen. In einer zerfahrenen Partie behielt Schwenningen am Ende die Oberhand. Andreé Hult sorgte 34 Sekunden vor dem Ende für den Siegtreffer in Unterzahl.

Foto: Archivbild / Jens Hagen
Beide Teams agierten zu Spielbeginn verhalten. Martin Schymanski sorgte für erste Gefahr für das von Dustin Strahlmeier gehütete Tor. Sein Versuch aus spitzem Winkel stellte aber kein Problem für den Schwenninger Schlussmann dar. Auf der anderen Seite traf Anthony Rech in Überzahl nur den Pfosten.
Immer wieder ging das Spiel auf und ab. In der elften Spielminute musste Dustin Strahlmeier mit einer schnellen Reaktion gegen Philipp Riefers retten. Im letzten Moment wehrte er die Scheibe mit dem Schoner ab. In der 18. Spielminute sollte das erste Tor fallen. Zuerst ließ Krefelds Hintermannschaft Dominik Bittner sträflich alleine bis zur Grundlinie marschieren. Dieser hatte das Auge für den freistehenden Rihards Bukarts im Slot. Der Lette legte sich die Scheibe zurecht und ließ mit einem präzisen Schuss in den Winkel, keine Abwehrchance.
Nur wenige Sekunden vor der Pause kam es erneut zu einem Aufreger: Philipp Bruggisser ließ sein Knie stehen und foulte Anthony Rech. Dieser blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Eis liegen und musste zunächst in die Kabine, kehrte aber im zweiten Abschnitt zurück. Die Schiedsrichter schickten Krefelds Kapitän zum Duschen.
Da Dominik Bohac nach dem Foul ein Handgemenge provozierte wanderte auch er auf die Strafbank. So begann das zweite Drittel mit vier gegen vier. Martin Lefebvre nutzte den Platz auf dem Eis und erwischte Dustin Strahlmeier nach 70 Sekunden eiskalt. Auf Höhe der Bullypunkte zog er einfach mal ab und traf zum Ausgleich.
Krefeld agierte nun deutlich aggressiver und erspielte sich ein Chancenplus. Chad Costello sowie Gregor Hanson fanden aber in Dustin Strahlmeier ihren Meister. Auf der anderen Seite hatte Dimitri Pätzold Glück, als Andreé Hult die Scheibe nur neben das Tor setzte.
Im letzten Abschnitt drängten die Gäste auf den Sieg. Die beste Chance hatte aber Anthony Rech für die Gastgeber: Allein eilte er auf das Tor zu, abermals war beim Ex-Schwenninger Pätzold Endstation. Gut zwei Minuten vor dem Ende leistete sich Schwenningen einen Wechselfehler - wie so oft in dieser Saison agierten die Schwarzwälder mit einem Mann zu viel auf dem Eis.
Die Pinguine wollten nun endgültig die Entscheidung herbeiführen. Im entscheidenden Moment ging Markus Poukkula zur Scheibe und leitete zu Andreé Hult weiter. Der Schwede setzte sich gegen zwei Krefelder durch und hatte Glück, dass ein kurzes Halten des Gegners nicht geahndet wurde. Mit viel Energie zog er vor das Tor und bescherte 34 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für Schwenningen.
Spiel vom 26.01.2019
Schwenninger Wild Wings - Krefeld Pinguine
Tore:
1:0 |18.|Bukarts (Bittner / Höfflin)
1:1 |22.|Lefebvre (Hanson / Berglund)
2:1 |60.|Hult
Zuschauer: 2926
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(DEL/Nürnberg) (Redaktion) Constantin Brauns Rückkehr zu den Eisbären Berlin, Nürnbergs Comeback nach einem 2:4 Rückstand und Kapitän Patrick Reimers lupenreiner Hattrick im Schlussabschnitt. Die Thomas Sabo Ice Tigers rutschen mit dem drei Punkte Sieg auf den neunten Tabellenplatz und gehören damit zur aktuellen PlayOff-Gruppe.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die Partie zwischen den Thomas Sabo Ice Tigers und den Eisbären Berlin war ein Duell voller Comebacks. Neben dem spannenden Spielgeschehen gab Constantin Braun bereits am Donnerstagabend seine Rückkehr ins Team bekannt. Braun lief in einer Abwehrreihe mit Michael Dupont auf. Auch die Thomas Sabo Ice Tigers verkündeten auf sozialen Kanälen, dass man sich trotz aller Rivalität über das Comeback von Braun freut.
Das Spiel war von Beginn an mit relativ hoher Geschwindigkeit geführt. Berlin kam gut in die Partie und bereitete Nürnberg fortan Probleme beim Spielaufbau. Doch mit der Zeit kamen auch die Hausherren langsam ins Spiel. Chris Brown sprintete der Berliner Abwehr nach einem Fehlpass in der offensiven Zone davon, scheiterte aber an Kevin Poulin. Poulin fälschte die Scheibe stark ins Fangnetz ab. Kurze Zeit später kämpfte sich der Nürnberger Stürmer Chad Bassen in die Berliner Defensivzone und brachte den Puck auf Will Acton, der Poulin zum 1:0 überwand. Acton kam vollkommen frei zum Schuss. Das war ein sehr gut kombinierter Spielzug. Doch die Eisbären reagierten schnell. Marcel Noebels brachte die Scheibe im Power Play gefährlich vors Tor. Treutle ließ abprallen und legte damit für Sean Backmann auf, der blitzschnell abzog und zum Ausgleich traf. Aber auch die IceTigers zeigten, dass Power Play zu den Kompetenzen der Franken gehört. Chris Brown traf auf Zuspiel von Brandon Buck und Jason Bast zum erneuten Führungstreffer. Nürnberg führte mit 2:1. Keine Minute später klingelte der Pfosten. Patrick Reimer zog stark ab. Poulin war bereits überwunden, die Scheibe sprang aber wieder aus dem Gehäuse.
Im zweiten Abschnitt dominierten die Gäste aus Berlin. Nürnberg kam nur sehr schwer und vor allem sehr selten aus der eigenen Zone heraus. Daraus resultierte der erwartete Berliner Ausgleich, der nach sechs Minuten fiel. Charlie Jahnke überwand Treutle zum 2:2, nur 33 Sekunden später drehte Sean Backmann das Spiel. Nürnberg verlor die Kontrolle über das Spielgeschehen. Sportdirektor und Trainer Martin Jiranek nahm eine Auszeit, doch auch das half vorerst nicht. Nachdem Maximilian Kislingers Strafe wegen Beinstellens noch unbestraft verlief, erhöhten die Eisbären während eines weiteren Power Plays auf 2:4. Vincent Hessler nutzte das Haken von Milan Jurcina, auf Zuspiel von Michael Dupont eiskalt aus. Nürnberg schien geschlagen.
Doch im Schlussabschnitt drehte Nürnberg deutlich auf. Shawn Lalonde verwertete direkt die erste Gelegenheit in Überzahl zum wichtigen 3:4 Anschlusstreffer. Auch das nachfolgende Power Play verschaffte den Hausherren zahlreiche Chancen, die aber vorerst erfolglos blieben. Kurz nach der Rückkehr von Colin Smith, der auf Grund eines Hakens auf der Strafbank saß, kam Kapitän Patrick Reimer frei zum Schuss. Reimer zog kompromisslos ab und überwand Poulin zum erlösenden 4:4 Ausgleichstreffer. Die Arena bebte und feierte das, zu diesem Zeitpunkt, sehr wohl verdiente Comeback der Nürnberger Mannschaft. Der Jubel war noch nicht komplett verklungen, da flog der Puck erneut ins Berliner Tor. Wieder war es Patrick Reimer, der gut an der blauen Linie nachsetzte und in ein kurzes 2 auf 1 mit seinem Kumpanen Leonhard Pföderl lief. Reimer passte quer auf Pföderl, die Scheibe kam währenddessen zwischen Kevin Poulins Schonern zum Rotieren. Der Puck veränderte seine Richtung und rutschte fast 90 Sekunden nach dem Ausgleich zum 5:4 Führungstreffer über die Linie. Nürnbergs Publikum war euphorisiert, die Thomas Sabo Ice Tigers befanden sich auf dem besten Weg zu einem Vorrundenplatz der PlayOffs. Dann aber entschieden die Schiedsrichter, den Nürnberger Verteidiger Oliver Mebus für vier Minuten wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank zu setzen. Berlin versuchte es mit dem sechsten Mann, Patrick Reimer kam in der neutralen Zone an die Scheibe, wartete kurz ab und vollendete seinen lupenreinen Hattrick eiskalt zum endgültigen 6:4.
Da die Krefeld Pinguine auswärts bei den Schwenninger Wild Wings verloren haben, rutschen die Thomas Sabo Ice Tigers auf den neunten Tabellenplatz, während die Eisbären Berlin auf den zehnten Tabellenplatz absteigen. Einen Vorsprung aufbauen, das können die fränkischen Tiger bereits am Sonntagnachmittag vor heimischen Publikum. Der ERC Ingolstadt ist zu Gast in der Nürnberger Arena.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben dank eines 4:2-Erfolgs gegen den ERC Ingolstadt einen Platz in der Spitzengruppe der DEL gefestigt. Die Treffer für die Panther erzielten Jaroslav Hafenrichter (4.), Sahir Gill (14., 38.) und Matt White (58.). Für Ingolstadt waren David Elsner (24.) und Ville Koistinen (37.) erfolgreich.
(Foto: Dunja Dietrich)
Mike Stewart konnte gegen Ingolstadt wieder auf Arvids Rekis zurückgreifen. Dafür fehlte Daniel Schmölz gesperrt und auch Scott Valentine und Christoph Ullmann waren weiter zum Zuschauen verdammt. Von der Tribüne aus sah das Trio aber einen starken AEV im ersten Drittel. Die Panther waren sofort im Spiel und belohnten sich. Nach einem Anspiel von T.J. Trevelyan zog Hafenrichter trocken ab und setzte den Puck unhaltbar für Timo Pielmeier in den Knick (4.).
Matt White und Patrick McNeill hätten bei einer Doppelchance nachlegen können, aber Pielmeier parierte stark (7.). Nach etwa zehn Minuten fanden auch die Gäste in die Partie, aber jubeln konnten erneut die Panther, als Gill nach einem Schuss von Matt Fraser nur noch abstauben musste (14.).
Das war gleichzeitig auch der Spielstand nach dem ersten Durchgang. Nach Wiederbeginn bekamen die Zuschauer im erneut restlos ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion dann ein ausgeglichenes Spiel zu sehen, wobei der Kampf bei beiden Teams im Vordergrund stand. Großchancen waren Mangelware, aber dennoch fand Ingolstadt zurück ins Spiel. Nach einem schnellen Konter und toller Vorarbeit von Patrick Cannone bugsierte Elsner den Puck über die Linie (24.). Später im Durchgang hatten die Gäste Pech, als Maury Edwards im Powerplay nur den Pfosten traf (35.). Kurz danach fiel das 2:2 aber doch - gegen den Knaller von der blauen Linie von Koistinen war Olivier Roy im AEV-Tor erneut chancenlos (37.).
Doch die Freude währte nicht lange, denn nur 51 Sekunden später schlugen die Panther zurück. Wieder stand Gill goldrichtig und konnte zum 3:2 abstauben (38.). Im Schlussdrittel dominierten wieder die Defensivreihen. Augsburg verteidigte geschickt und lauerte auf Konter. Einen solchen vergab Hafenrichter bei einem Alleingang in Unterzahl (54.) und verpasste damit die Entscheidung. Doch White machte es in etwa zwei Minuten vor dem Ende besser und traf zum 4:2 (58.).
Da der AEV anschließend noch zwei Strafzeiten kassierte und Ingolstadt somit mit sechs gegen drei agieren konnte, wurde es noch einmal brenzlig, aber der starke Roy ließ keinen Treffer zu und hielt den Sieg fest. Für die Panther geht es am Sonntag mit dem nächsten Duell gegen ein Top-Team weiter. Ab Sonntag geht es bei der Düsseldorfer EG im Duell Dritter gegen Vierter um Punkte.
Am Rande der Partie wurde bekanntgegeben, dass man den Vertrag mit Top Scorer Drew LeBlanc um ein weiteres Jahr verlängern konnte. eishockey-online.com konnte vor dem Derby mit dem US-Boy und Silbermedaillengewinner von 2013 sprechen.

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend einen ganz wichtigen Erfolg gefeiert. Nach vier Niederlagen in Folge siegten die Rot-Gelben vor 2.333 Zuschauern bei den Grizzlys Wolfsburg mit 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Es war der erste Erfolg im Shootout in dieser Spielzeit.

(Foto: Birgit Häfner)
Die endgültige Bestätigung der Befürchtungen ereilte das Team am frühen Freitagmorgen. Leon Niederberger fällt mit einer Schulterverletzung für den Rest der Spielzeit aus. Damit gesellte sich der Stürmer zum leider immer besser gefüllten DEG-Lazarett, in dem sich schon Jerome Flaake, Bernhard Ebner und Leons Bruder Mathias befinden. Dafür war zum ersten Mal seit Längerem wieder Stefan Reiter mit an Bord. Im Tor begann erneut Fredrik Pettersson Wentzel. Trotz der personellen Situation und den jüngsten Misserfolgen begann die DEG flott und spielerisch ansehnlich.
Philip Gogulla hatte gleich zu Beginn zwei Möglichkeiten zur Führung. Die machten allerdings die Wolfsburger, als die DEG-Defensive kurzzeitig die Übersicht verlor und Armin Wurm ganz frei vor dem Kasten übersah. Keine Chance für den schwedischen Goalie. Auch in der Folge waren die Düsseldorfer das bessere Team – abgesehen von einer kurzen Phase in Unterzahl. Aber auch beste Chancen durch Gogulla, Barta, Ridderwall, Olimb oder McKiernan fanden einfach nicht den Weg vorbei an Jerry Kuhn. So war es nach 20 Minuten vor allen Dingen der mangelnden Chancenverwertung zuzuschreiben, dass es mit einem Rückstand in die Pause ging.
Das änderte sich dann glücklicherweise im Mittelabschnitt. Zwar waren es dieses Mal zunächst die Grizzlys, die gefährlich vor das DEG-Tor kamen. Fredrik Pettersson Wentzel war einmal bereits geschlagen, doch der Pfosten rettete für Rot-Gelb. Dann drehten die Gäste den Torhahn auf. Den Anfang machte einer, mit dem man da nicht unbedingt rechnen konnte. Christian Kretschmann traf erstmals seit seinem Weggang aus Krefeld 2017 gegen einen Verein, bei dem er nicht zuvor gespielt hat – bislang vier Treffer gegen die Pinguine, zwei gegen Augsburg.
Am Freitag wurde er sehenswert von Manuel Strodel eingesetzt und verwandelte sicher zum Ausgleich. Der zweite Assist ging an Patrick Köppchen. Völlig gedreht wurde die Partie dann in der ersten Überzahlsituation für die DEG. Marco Nowak ließ im vierten Versuch Jerry Kuhn keine Chance mehr. Die Vorarbeit kam von Kenny Olimb und John Henrion. Aber die Führung brachte das Team von Harold Kreis nicht über die Runden. Als Henrion für zwei Minuten raus musste, hielt Sebastian Furchner den Schläger in einen Schuss von Wade Bergman und der abermalige Ausgleich in der 38. Minute war perfekt.
Das letzte Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Vorne kamen Alex Barta und Kenny Olimb zu vielversprechenden Abschlüssen. Auf der anderen Seite bauten auch die Hausherren ihrerseits Druck auf. Besonders in einer Überzahl, als der Kapitän bei der DEG draußen saß, wurde es heikel. Tore fielen in dieser Phase allerdings nicht. Richtig hektisch wurde es erst wieder als die Uhr stetig aber sicher ablief.
Erst musste Fredrik Pettersson Wentzel innerhalb kürzester Zeit eine Kopfpuckabwehr, dann eine richtig gute Parade mit dem Schoner auspacken, dann versuchte es Jaedon Descheneau mit individueller Klasse. Die zweite Überzahl des Spiels mit ablaufender Uhr brachte nicht den Erfolg der ersten. So ging es einmal mehr in die Overtime. Kurz bevor die ablief hatte Braden Pimm die besten Möglichkeit, aber Jerry Kuhn packte eine Glanztat aus. Es ging also ins Shootout.
Da sah die DEG in dieser Spielzeit bislang überhaupt nicht gut aus. Und es wurde zu einem Nervenkrimi. Wolfsburg traf zuerst durch Will Wrenn. Jaedon Descheneau gelang der Ausgleich. Dann dauerte es bis zur sechsten Paarung ehe John Henrion den Puck humorlos ins Netz hämmerte. Jetzt kam es auf Fredrik Pettersson Wentzel an. Und der Schwede hielt gegen Marius Möchel. Die DEG damit mit dem ersten Overtime-Sieg der Saison.
Der Spielmarathon führt die Rot-Gelben jetzt erstmal wieder in die Heimat. Am Sonntag gastieren die Augsburger Panther im ISS DOME. Erstes Bully ist zum Abschluss des Spieltags um 19 Uhr. Tickets gibt es noch unter www.degtickets.de und an der Abendkasse.
Strafminuten: Wolfsburg 6 – DEG 8

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(DEL/Düsseldorf) PM schlechte und gute Nachrichten zu Leon Niederberger. Der Stürmer der Düsseldorfer EG hat sich beim Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers nach dem Kontakt mit einem Gegenspieler schwer an der linken Schulter verletzt und fällt für den Rest der Spielzeit 2018/19 aus.

(Leon Niederberger verletzte sich im Spiel gegen Nürnberg - Foto Birgit Häfner)
Unmittelbar vor der Verletzung hatte sich der Club mit dem DEG-Eigengewächs auf eine Verlängerung seines Vertrages bis zum Ende der Saison 2019/20 geeinigt.
Leon Niederberger: „Dieser Ausfall ist natürlich ein Schock für mich. Ich hätte dem Team im Kampf um die Playoffs so gerne geholfen. Dass ich nun zuschauen muss, trifft mich hart. Ich werde mich aber in der Reha voll reinhängen und in der kommenden Spielzeit wieder angreifen.
Dass ich dabei schon einen neuen Vertrag unterschrieben habe, gibt mir die nötige Sicherheit. Ich bin der DEG eng verbunden und freue mich, weiter enger Teil der Geschichte dieses Clubs zu bleiben. Ich danke allen DEG-Fans für die vielen und tollen Genesungswünsche. Wir sehen uns bald wieder!“

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters einen 5:1-Sieg (2:0|2:0|1:1) eingefahren. 3.940 Zuschauer im Olympia-Eisstadion sahen, wie Doppeltorschütze Matt Stajan, Trevor Parkes, Yannic Seidenberg und Maximilian Daubner den Meister zum sechsten DEL-Sieg in Folge schossen. Damit hat München den Rückstand auf Tabellenführer Mannheim auf sieben Punkte verkürzt.

(Foto: Heike Feiner)
Die Red Bulls erwischten den besseren Start und gingen in der vierten Minute in Führung, weil Trevor Parkes einen Schuss von Justin Shugg entscheidend abfälschte. München bestimmte auch nach dem 1:0 die Partie und hatte weitere Chancen, Niko Hovinen im Iserlohner Tor parierte aber mehrfach stark – unter anderem beim Abschluss von Tobias Eder aus dem Slot (6.). In der 14. Minute erzielte Yannic Seidenberg mit einem Schlagschuss in den Winkel das 2:0. Wenige Sekunden später vereitelte Münchens Torhüter Kevin Reich mit dem Schoner gegen Marko Friedrich die beste Roosters-Chance vor der ersten Pause.
Im Mittelabschnitt kam Iserlohn gut aus der Kabine. Die Gäste aus dem Sauerland strahlten nun mehr Gefahr aus, Kevin Reich hielt aber die Null. München war spätestens nach dem Abschluss von Mark Voakes in der 29. Minute wieder im Spiel. Dann hatte Matt Stajan seinen großen Auftritt: In der 34. Minute staubte der 35-Jährige zum 3:0 ab, 54 Sekunden später vollendete er einen Alleingang zum 4:0.
Im Schlussdrittel konzentrierten sich die Red Bulls darauf, keine gefährlichen Abschlüsse der Gäste zuzulassen – und in der Offensive agierte der Meister effizient: Maximilian Daubner traf aus dem Slot zum 5:0 (48.). Zwei Minuten später jubelten die Gäste, weil Anthony Camara bei seinem Alleingang Kevin Reich keine Chance ließ. Münchens Torhüter verletzte sich in dieser Situation und wurde in der Schlussphase durch Danny aus den Birken ersetzt. Am Spielstand änderte sich nichts mehr.
Michael Wolf: „Wir haben sehr gut angefangen und hätten nach 20 Minuten höher führen können. Iserlohn hat Offensivpotenzial und hatte danach Chancen, unser Sieg geht aber in Ordnung.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Iserlohn Roosters 5:1 (2:0|2:0|1:1)
Tore
1:0 | 03:42 | Trevor Parkes
2:0 | 13:04 | Yannic Seidenberg
3:0 | 33:38 | Matt Stajan
4:0 | 34:32 | Matt Stajan
5:0 | 47:41 | Maximilian Daubner
5:1 | 49:27 | Anthony Camara
Zuschauer
3.940

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