(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat das Heimspiel gegen die Eisbären Berlin mit 2:3 verloren. In der aufgeregten, strafenreichen Partie entschied ein Konter die Begegnung vor den 4620 Zuschauern in der Saturn-Arena.

(Foto: Jürgen Meyer)
Berlin hatte zu Beginn ein Chancenplus, inclusive eines Pfostentreffers, und ging in einem Überzahlspiel in Front. Untypisch für ein Powerplay liefen die Gäste einen 3-auf-2-Gegenstoß, den Ranford am linken Pfosten (Goalie-Sicht) auf Aubry-Zuspiel einstocherte (6.). 41 Sekunden später ging das Torlicht schon auf der Gegenseite an: Ville Koistinen hatte mit Übersicht von rechts nach links durchgesteckt, wo Ryan Garbutt die Scheibe unter die Latte einnagelte.
Berlin hatte zu Drittelmitte 106 Sekunden doppelte Überzahl. Die Panther killten, trotz der Sperre gegen Arbeitsbiene Brett Olson, diese aber mit Leidenschaft auf dem Eis und den Rängen. Richtig gefährlich wurde es erst in der 18. Minute, als die Gäste um Topscorer MacQueen einen 2-auf-1-Konter liefen. Die Panther unterbanden den Einschuss direkt vor dem eigenen Tor.
Die Partie nahm an Aufregung im Mittelabschnitt zu. Die Strafbänke waren hie wie da immer wieder besetzt. Berlin kam in einem Unterzahlspiel zu einer guten Gelegenheit, als Louis-Marc Aubry von rechts scharf zum Tor zog (22.). ERC-Torhüter Jochen Reimer wehrte ab, ebenso wie in der 30. Minute. Da hatte Aubry stark für Marcel Noebels vorbereitet, der bei der Großchance aber nicht an Reimer vorbeikam. Die Panther kamen danach und hatten, auch wegen einer längeren doppelten Überzahl, mehrere Möglichkeiten. Auch Berlins Schlussmann Kevin Poulin zeigte seine Klasse. 40 Sekunden vor der Pause nutzte Berlin dann ein Powerplay: Jamie MacQueen schoss aus der Nahdistanz ein. Danach gab es Hitzigkeiten.
Im Schlussdrittel drängten die Panther auf den Ausgleich. In der 51. Minute gelang er endlich: David Elsner zog in einem Powerplay aus der Distanz ab - der Schuss ging, verdeckt für den Torwart durch Mashinter, zum 2:2 durch. Dass die Panther am Ende doch keinen Zähler behielten, lag an zweierlei: Berlin konterte kaltschnäuzig und kam im Nachschuss durch Noebels zum 2:3. Und der ERC kam nicht mehr an Poulin vorbei, der in der 57. Minute bei einem Kelleher-Schuss auch noch die Hilfe der Latte bekam.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben einen enorm großen Schritt Richtung Playoff-Viertelfinale gemacht. Gegen die Kölner Haie siegten die Panther in einem sehr umkämpften Spiel mit 2:1 und springen damit wieder auf Rang vier. Beide Treffer erzielte Matt White (20., 52.). Für die Haie war Mick Köhler (47.) erfolgreich.
(Foto: Dunja Dietrich)
Roy wieder im Tor
Olivier Roy kehrte beim Team von Mike Stewart zwischen die Pfosten zurück. Jamie Arniel musste dafür nach seinem Debüt in Wolfsburg wieder auf der Tribüne Platz nehmen. Neben ihm saßen auch der überzählige Marco Sternheimer und der verletzte Arvids Rekis. T.J. Trevelyan und Hans Detsch konnten gegen die Haie mitwirken.
Und das Spiel begann furios: Der AEV hatte sofort ein Überzahlspiel und einige gute Einschussgelegenheiten, aber fand keinen Weg vorbei an Gustaf Wesslau. Anschließend mussten die Hausherren 69 Sekunden mit zwei Mann weniger überstehen, meisterten diese Situation aber mit Bravour.
Danach beruhigte sich die Partie etwas und beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Erst kurz vor Schluss des ersten Drittels wurde es wieder gefährlich, als die Panther zum dritten Mal im Powerplay waren und nun auch erstmals jubeln konnten.
White trifft zur Führung
McNeill holte sich die Scheibe hinter dem eigenen Kasten, bediente auf Höhe der Mittellinie den startenden White und dieser fuhr allein auf Wesslau zu und ließ diesem nicht den Hauch einer Chance (20.).
Zu Beginn des Mitteldrittels waren die Gäste etwas stärker, aber Roy hielt die Führung mit einigen guten Paraden fest. Und wenn Augsburgs Schlussmann geschlagen war, half der Pfosten mit wie in der 29. Minute bei einem Schuss von Frederik Tiffels.
Nach dieser Drangphase und einem Faustkampf zwischen Adam Payerl und Moritz Müller, hatten auch die Augsburger wieder Szenen im gegnerischen Drittel. Während einer vierminütigen Überzahl ließen die Panther den Puck gut laufen, aber trotz einiger Möglichkeiten wollte das 2:0 nicht fallen.
Köhler gleicht aus - White antwortet
Und dies sollte sich im dritten Spielabschnitt rächen, denn Köhler glich nach Zuspiel von Michael Zalewski aus (47.). Köln wollte nun mehr, aber Augsburg hielt dagegen und ging tatsächlich erneut in Führung. Nach einem atemberaubenden Alleingang und starker Willensleistung war es erneut White, der Wesslau bezwingen konnte (52.).
Wenig später hatte David Stieler bei einem Konter den dritten Treffer auf dem Schläger, aber dieses Mal war Kölns Goalie mit einem Weltklasse-Reflex zur Stelle (55.).
So blieb es bis zum Ende spannend, aber die Panther brachten den knappen und ungemeinen Dreier über die Zeit und springen dadurch wieder auf Rang vier.
Der Vorsprung auf Platz sieben beträgt nun bei noch drei Spielen bereits sieben Zähler. Am Sonntag gegen die Schwenninger Wild Wings kann der AEV damit bereits das Viertelfinale perfekt machen.

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(DEL/Mannheim) (Christian Diepold) Das DEL Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer Adler Mannheim und dem Verfolger und amtierenden Meister EHC Red Bull München fand am 48. Spieltag in der ausverkauften SAP Arena in Mannheim statt. In einer engen und spannenden Begegnung setzten sich die Gäste aus München mit 1:2 (0:1|1:1|0:0) erfolgreich durch.

(Patrick Hager mit dem 0:1 - Foto: Gepa Pictures)
Die Partie am heutigen Freitag prophezeite einen Playoff-Charakter. Mannheim befindet sich seit geraumer Zeit auf dem ersten Tabellenplatz, wobei München mit einer Serie von 11 Siegen in Folge den Rückstand auf die Adler auf 6 Punkte verkürzen konnte. In den bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams gab es jeweils einen Sieger nach Penaltyschießen und die Kurpfälzer konnten zuletzt nach regulärer Spielzeit (1:3) gewinnen. Ein besonderes Spiel war es für den Kapitän der Adler Mannheim Marcus Kink, der heute sein 900. DEL Spiel absolvierte.
Mannheim konnte sich im ersten Drittel zwar die besseren Spielanteile erarbeiten, jedoch erzielte Patrick Hager nach nur 100 Sekunden in Unterzahl die 0:1 Führung mit einem Alleingang auf Dennis Endras. Dies war bereits der 13. Treffer der Münchner bei einem Mann weniger auf dem Eis, ein absoluter Topwert in der DEL Saison. In den ersten zwanzig Minuten agierten beide Mannschaften mit viel Tempo, körperbetont und machten der Bezeichnung eines DEL-Topspiel von Beginn alle Ehre. Nach 5 Minuten gab es einige gute Schüsse der Adler auf den Münchner Schlußmann Danny aus den Birken, der heute wie sein gegenüber einen sicheren Eindruck machte.
Im Mittelabschnitt nahm die Partie dann weiter an Fahrt auf. Pavel Groß hatte sein Team noch mehr Motivation auf den Weg gegeben, denn die im ersten Drittel zu erkennbare Überlegenheit war auch in den zweiten zwanzig Minuten deutlich zu erkennen. In der Anfangsphase musste Danny aus den Birken einige Male in höchster Not sein Können unter Beweis stellen. Den verdienten Ausgleich erzielte der erst 17-jährige "Rookie of the year" Moritz Seider (30.). Erstaunlich wie abgeklärt und souverän das deutsche Top-Talent diese Saison im Trikot der Mannheimer spielt. Seider wird bei dem kommenden NHL Draft vermutlich in der ersten Runde gezogen.
Im letzten Drittel waren die Münchner sehr diszipliniert und abwartend auf ihre Chancen und Mannheim rannte weiterhin auf das Tor von aus den Birken an, jedoch schien die optische Überlegenheit der Adler aus den bisherigen vierzig Minuten zu schwinden. Eine der besten Tormöglichkeiten hatte John Mitchell bei einem Konter (48.). In der Schlussphase der Partie wurde es nochmals richtig laut in der ausverkauften SAP Arena und die Gastgeber versuchten auf allen Wegen gegen die Abwehr der Red Bulls durchzukommen.
Bei 1:55 auf der Uhr nahm Pavel Groß die Auszeit und Dennis Endras vom Eis und Mannheim drückte mit sechs Feldspieler auf das Münchner Tor, doch es blieb beim 1:2 Auswärtssieg der Münchner. Für die Adler Mannheim geht es am Sonntag in Nürnberg weiter, während die Münchner ein bayerisches Derby gegen den ERC Ingolstadt vor heimischen Publikum zu absolvieren haben.
Stimmen zum Spiel:
Marcus Kink: "Es war heute ein schweres Spiel, München war stark und abgeklärt, aber egal es geht weiter und wir müssen beim nächsten Spiel wieder punkten und dann kommen bald die Playoffs, worauf wir uns sehr freuen."
Frank Mauer: "Mannheim hatte viele Chancen und Danny hat uns heute im Spiel gehalten, wir sind sehr glücklich dass wir hier gewinnen konnten. Wir entwicklen uns ständig weiter und sind auf die Playoffs bestens vorbereitet, jetzt werden wir sehen ob wir Mannheim noch überholen können."
48. DEL Spieltag, 22.02.2019
Adler Mannheim - EHC Red Bull München 1:2 (0:1|1:1|0:0)
Tore:
0:1|02.|Patrick Hager UZT
1:1|30.|Moritz Seider (Wolf, Desjardins)
1:2|32.|Yasin Ehliz (Wolf)
Zuschauer:
13.600 (ausverkauft)
Spielstatistiken:
DEL-Bilanz der Adler gegen München seit 1994: 40 Spiele, 17 Siege, 23 Niederlagen, 114:117 Tore
Die Duelle der Adler gegen München in der laufenden Saison: 4:5 n.P. (H), 1:0 n.P. (A), 3:1 (A)

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(DEL/Straubing) (MA) Die beste Meldung kam vor dem Spiel. Mike Connolly und Fredrik Eriksson verkündeten auf der Videoleinwand ihre Vertragsverlängerung. Dem Spaß ein Ende setzten dann die Gäste auf dem Eis. Ausgerechnet die Ex-Straubinger Alexander Dotzler und Dylan Yeo begannen und beendeten das Toreschiessen auf Seiten der Roosters. Die Tigers erwachten zu spät, trotz eines furiosen Endspurts konnten keine weiteren Zähler auf dem Punktekonto verbucht werden.
(Foto: Patrick Rüberg)
Zu Beginn sah das Spiel der Tigers sehr vielversprechend aus. Sie konnten die ersten Akzente setzen und auch im ersten Überzahlspiel wurden gute Chancen kreiert. Connolly und Laganière hatten schon früh die Führung auf dem Schläger. Insgesamt war das Spiel nicht flüssig, da es viel versprungene Pucks gab, die auf beiden Seiten schwer kontrollierbar waren. So kamen einige Möglichkeiten auch eher per Zufall zustande. So auch Iserlohn's erster Treffer, ausgerechnet durch den Ex-Straubinger Alexander Dotzler (15.). Dotzler, der seinen ersten Treffer im Trikot der Roosters markieren konnte, brachte den Pass von Martinovic unter Kontrolle und zog sofort ab. Jeff Zatkoff hatte nur noch das Nachsehen. Kaum hatten sich die Straubinger vom Rückstand erholt, erhöhten die Roosters auf 0:2 (17.) durch Travis Turnbull. Wieder reagierte der Gegner schneller und da Turnbull völlig allein gelassen wurde, hatte er auch keine Mühe, das Tor zu machen. Erst einmal durchschnaufen war nun für die Gastgeber angesagt.
Die Hausherren kamen gut aus der Pause und hatten ihre Chancen, mussten aber immer wieder auf die schnellen Gegenangriffe der Gäste aufpassen. Den Anschluss zum 1:2 (28.) stellte Mike Connolly her, mit gütiger Mithilfe von Dylan Yeo der den Puck, der für Mouillierat bestimmt war, ins eigene Tor lenkte. Nun dachte man, dass die Tigers so richtig in Fahrt kommen, hatte aber die Rechnung ohne die Roosters gemacht. Noch vor dem 1:3 (37.) durch Christopher Fischer waren Camara und Matsumoto dem Tor sehr nahe. Ein Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung durch Daschner leitete den Konter ein. Fischer kam genau in dieser Sekunde von der Strafbank und gewann das Duell gegen Zatkoff. Nur 61 Sekunden später kam der nächste Schock für das Team um Tom Pokel. Wieder war man gedanklich langsamer als der Gegner und Leon Bergmann konnte mit seiner Rückhand die Tigers mit 1:4 (38.) in die Kabine schicken. Doch vorher gab es noch eine harte Auseinandersetzung an den Spielerbänken. Mehrere Spieler waren gleichzeitig beteiligt. Yeo und Acolatse wurden für den letzten Abschnitt erst einmal auf der Strafbank geparkt.
Am Ende des Spiels konnte man den Tigers eines nicht absprechen, nämlich dass sie nicht alles versucht hätten das Spiel noch zu drehen. Es begann mit einem Überzahltreffer durch Jeremy Williams (43.) zum 2:4. Iserlohn wurde eingeschnürt und kam gar nicht mehr aus dem eigenen Drittel. Nach mehreren vergebenen Chancen konnte Marco Pfleger auf 3:4 (47.) verkürzen. Im Anschluss gab es eine Schrecksekunde für die Tigersfans. Bei einem der wenigen Entlastungsangriffe blieb Jeff Zatkoff nach einem Zusammenprall auf dem Eis liegen. Doch der Goalie konnte nach kurzer Behandlung wieder weitermachen. Straubing ließ nicht mehr locker. Mike Connolly fand aus der Distanz die Lücke und konnte zum viel umjubelten 4:4 (53.) ausgleichen. Die Niederbayern nutzten die Gunst der Stunde und drückten weiter auf das Tor von Hovinen, dem Pucks nur so um die Ohren flogen. Ausgerechnet ein weiterer Ex-Straubinger erzielte für die Gäste die erneute 4:5 Führung. Dylan Yeo (55.) wurde bei einem Break allein gelassen und diesen Platz nutzte er zu einem Direktschuss mitten ins Herz der Gastgeber. In der Schlussphase nahmen beide Trainer ihre Auszeit. Zatkoff begab sich zum Endspurt auf die Bank, um einen sechsten Feldspieler einzuwechseln. Doch den Tigers lief die Zeit davon und der Ausgleich blieb Wunschdenken.
Nachdem alle Ergebnisse bekannt waren, haben die Tigers immer noch die Möglichkeit zur direkten Playoff-Qualifikation. Die letzten drei Gegner sind Krefeld, Wolfsburg und Ingolstadt. Speziell bei der letzten Begegnung bei den Oberbayern könnte es zu einem Endspiel um Platz sechs kommen, vorausgesetzt die Tigers leisten sich bis dahin keine Niederlage mehr.
Spiel vom 22.02.2019
Straubing Tigers - Iserlohn Roosters: 4:5 (0:2|1:2|3:1)
Tore:
0:1 |15.| Alexander Dotzler (Martinovic, Fischer)
0:2 |17.| Travis Turnbull (Trupp, Bergmann)
1:2 |28.| Mike Connolly (Seigo, Mouillierat)
1:3 |37.| Christopher Fischer (Weidner, Ellerby)
1:4 |38.| Lean Bergmann (Trupp, Turnbull)
2:4 |43.| Jeremy Williams (Daschner) PP 1
3:4 |47.| Marco Pfleger (Filin, Loibl)
4:4 |53.| Mike Connolly (Mouillierat)
4:5 |55.| Dylan Yeo (Florek, Ellerby)
Strafen: Straubing 8 + 10 für Acolatse - Iserlohn Roosters 10
Schiedsrichter:
HSR Hunnius / Kohlmüller
LSR Laguzov / Wölzmüller
Zuschauer: 4.280
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Brandt, Renner; Eriksson, Acolatse; Schopper, Daschner; Seigo; -
Filin, Mulock, Ziegler; Mouillierat, Connolly, Williams; Laganière, Loibl, Pfleger; Schönberger, Aulin, Brandl
Iserlohn Roosters: Hovinen (Dahm) - Schmidt, Ellerby; Yeo, Todd; Martinovic, Fischer; Orendorz -
Bergmann, Trupp, Turnbull; Florek, Matsumoto, Friedrich; Camara, Weidner, Caporusso; Lautenschlager, Dmitriev, Dotzler
Tigers on Air

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(DEL/Mannheim) (Christian Diepold) Der Ex-Nationalspieler und Silbermedaillengewinner von PyeongChang 2018 Marcel Goc hat sich nach langer Verletzungspause bei den Adler Mannheim wieder zurückgemeldet und konnte in den letzten drei Partien einen Assist verbuchen.

(Foto: Tina Kurz)
Nachdem Marcel Goc die Vorbereitung auf die 25. DEL Saison 2018/2019 mit den Adler Mannheim erfrolgreich absolvierte fiel er zu Saisonbeginn mit einer hartnäckigen Brustmuskelverletzung mehrere Wochen aus und kam erst Ende Oktober 2018 zurück aufs Eis. Bei seinem Comeback gegen die Straubing Tigers hatte der 35-jährige erneut Pech als er sich eine Partellafraktur (Bruch der Kniescheibe) zu zog.
Diese schwere Verletzung machte eine Operation notwendig und die anschließende Reha bei der TSG Hoffenheim verlief planmäßig bis der langjährige Kapitän der deutschen Eishockey Nationalmannschaft im Februar 2019 wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte. In den bislang drei absolvierten Partien konnte er gegen Bremerhaven einen Assist zum 6:5 Erfolg zusteuern.
Der 112-fache Nationalspieler vertraut seit einigen Jahren auf die Produkte von ORTEMA und auch bei seiner Genesung war die extra für ihn angefertigte Knieorthese von ORTEMA ein wichtiger Faktor.
Marcel Goc: "In Zusammenarbeit mit dem Ärzteteam wurde die Knieorthese an den Gelenken dementsprechend angepasst, da ich anfangs das Knie nur zu 45 Grad beugen durfte. Danach wurden die Grade dementsprechend erhöht."
Am Freitag geht es für den Ex-NHL Spieler und seine Adler Mannheim im Spitzenspiel gegen den dreifachen Meister der letzten Jahre EHC Red Bull München auf heimischen Eis weiter. Ein Spiel das Playoffcharakter haben wird, denn die Münchner sind den Kurpfälzern in der Tabelle dicht auf den Fersen.
ORTEMA Spezialist im Eishockey
Eishockey gehört zu den verletzungsträchtigen Sportarten. Vor allem für Knie-, Schulter- und Handgelenksorthesen können nach Verletzungen aber auch präventiv eingesetzt werden. Seit der Weltmeisterschaft 2001 betreut ORTEMA die Spieler mit dem Bundesadler auf der Brust und sind offizieller Partner des Deutschen Eishockey-Bundes. Allen voran die deutschen NHL-Legionäre wie Marco Sturm, Dennis Seidenberg oder Marcel Goc wissen die Betreuung der Orthopädie-Technik-Spezialisten zu schätzen.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Profis, Mannschaften und Teamärzten konnten hochspezialisierte Orthesen, Bandagen und Protektoren entwickelt werden, die nun allen Spielern zur Verfügung stehen.

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(DEL/Iserlohn) (Rüberg) Nach zwei Heimsiegen in Folge musste die Düsseldorfer EG eine verdiente Niederlage im Sauerland hinnehmen und erlitten einen kleinen Dämpfer im Kampf um Platz 3 der Hauptrunde. Die Roosters, welche nur noch eine kleine Chance auf die Pre- Playoffs haben, schenken die Saison keineswegs ab und brachten drei Tage nach dem begeisternden Kantersieg gegen Nürnberg (8:2) wieder eine starke Leistung aufs Eis.

(Foto: (c) Patrick Rüberg; Jon Matsumoto mit seinem 2:1 Führungstreffer)
Das erste Drittel sollte torlos bleiben, war aber durchaus unterhaltsam. Die Roosters standen sehr gut und waren bissig, Düsseldorf kam, wenn, dann nur aus der Distanz zu eigenen Chancen. Die dickste Chancen vergaben Flores und Matsumoto im Powerplay, beide scheiterten am überragend aufgelegten Niederberger im Gästetor. Im Überzahlspiel waren die Sauerländer stark, spielten schnell und kamen auch zügig in die Aufstellung- zu einem Treffer sollte es nicht reichen. Gegen Ende des Drittels musste Camara noch auf die Strafbank sodass Düsseldorf mit einem Powerplay in den Mittelabschnitt starten sollte.
Dies brachte zunächst die Führung ein, Gogulla war es, der am Schnellsten den durch Niko Hovinen abgewehrten Barta- Schuss verwerten konnte. Dabei ging er so beherzt zu Werke, dass die Referees einen Videobeweis benötigten um die Schussbahn des aus dem Tor springenden Pucks nachvollziehen zu können. Die Hausherren waren keineswegs geschockt und glichen knapp zwei Minuten später durch Kapitän Flores aus, der zum Ende der Saison immer besser in Fahrt kommt. In der Folgezeit kamen die Iserlohner immer besser ins Spiel und kreierten zahlreiche gute Chancen. Es sollte jedoch bei dem Unentschieden bleiben, über welches sich die Gäste jedoch nicht beschweren konnten.
Das Schlussdrittel sorgte dann für klare Verhältnisse an der Callerbachtalsperre, die Roosters drängten nun auf die Entscheidung. Am Aussichtsreichen durch Youngster Julian Lautenschlager, der in der neutralen Zone clever den Puck stahl, auf dem Weg zum 2:1 kurz vorm Einnetzen jedoch vom herausstürmenden Niederberger zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Penalty, den der Gefoulte selbst ausführte, konnte Niederberger ebenfalls abwehren. Die Führung wollte trotz der Mühen nicht fallen, das Tor der Gäste schien vernagelt- aber in Iserlohn hat man immer noch Jon Matsumoto, der seine Klasse unter Beweis stellen sollte. Einen Abpraller fing er aus der Luft, legte ihn sich aufs Eis und wuchtete den Puck per Hechtsprung in den Winkel. Sinnbildlich- die Hausherren wollten diesen Treffer unbedingt und bekamen ihn. Die Männer aus der Landeshauptstadt fanden zunächst keine Antwort und so viel auch noch das 3:1 durch Lean Bergmann, der nach seinem ersten gescheiterten Versuch beherzt nachsetzte.
Bereits 2:30min vor dem Ende setzten die Düsseldorfer noch einmal alles auf eine Karte und nahmen den Keeper vom Eis. Trotz eigenen Unterzahl sollte der Mut belohnt werden und, wer sonst, Philipp Gogulla verkürzte noch einmal auf 3:2. 20 Sekunden können im Eishockey noch einmal quälend lang sein, jedoch setzte wiederum Justin Flores frühzeitig den Schlusspunkt. Nach Puckgewinn in der neutralen Zone folgte ein punktgenauer Abschluss ins verwaiste Tor der Gäste. Somit endete ein gutes und interessantes Eishockeyspiel mit 4:2 und fand mit den Iserlohn Roosters einen verdienten Sieger.
Die Iserlohner, die den Rückstand auf Platz 10 auf jetzt acht Punkte verkürzen konnten, reisen am kommenden Freitag nach Straubing; Düsseldorf zieht es ebenfalls nach Bayern, wo die Nürnberg Ice Tigers nach drei Debakeln in Serie auf Wiedergutmachung warten.
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Iserlohn Roosters - Düsseldorfer EG 4:2 (0:0|1:1|3:1)
Tore:
0:1 |21.| Gogulla
1:1 |23.| Florek
2:1 |50.| Matsumoto
3:1 |55.| Bergmann
3:2 |60.| Gogulla
4:2 |60.| Florek
Zuschauer: 4.135

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(DEL/Köln) (ST) An diesem Dienstag und 48. Spieltag der DEL spielten die Kölner Haie ein letztes Mal in der Hauptrunde auf heimischen Eis in der LANXESS arena. Gegner waren Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Die Kölner Haie gewannen die Partie mit 6:3. Der Endspurt auf die Playoffs ist nun eingeläutet.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Das vergangene Spiel am Sonntag gegen den amtierenden Meister musste der KEC schnell abhaken und gegen Nürnberg vergessen machen. So sagte Dan Lacroix nach dem Spiel: „In dieser Phase der Saison brauchst du ein Kurzzeitgedächtnis. Erfolge dürfen dich nicht zu selbstsicher machen, Niederlagen dürfen nicht lange in deinem Kopf hängen bleiben." (Quelle: www.haie.de)
Es war eine enttäuschende Niederlage, die ersten zwei Drittel konnten die Haie den Münchnern standhalten und das Spiel mit Engagement und Kampfgeist gestalten. Doch nach einem Doppelschlag der Münchner im letzten Drittel, brach der Ehrgeiz der Haie ein. Am Ende stand es 1:6 für die Red Bulls, damit gingen drei wichtige Punkte im Schlussspurt der Hauptrunde nach Bayern. In der Tabelle wurde Köln nun auch von den Augsburger Panthern, die die gleiche Anzahl an Gesamtpunkten haben, überholt. Der KEC rutschte somit auf Platz fünf mit 79 Punkten ab. Zuvor am Freitag verloren die Haie gegen die Straubing Tigers 4:7. Das bedeutete insgesamt null Punkte an diesem Wochenende und zwei bittere Niederlagen, die deutlich zu hoch ausgefallen sind.
Köln kämpft in diesen letzten Spielen um einen direkten Einzug in die Playoffs. Die Tabelle ist sehr eng und nur wenige Punkte trennen die Kölner von den Mannschaften hinter ihnen, so dass jeder Punkt entscheidend wird.Auch die Ice Tigers aus Nürnberg haben kein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Auch sie mussten zwei Niederlagen verdauen. Sie verloren gegen München 2:7 und gegen Iserlohn 2:8, so dass sie zu erwarten ähnlich enttäuscht sein dürften wie Köln. Das versprach in der Partie gegeneinander einen harten und unerbitterten Kampf um die Punkte.
Nürnberg kämpft derzeit noch um einen Platz in den Playoffs, derzeit befinden sich die Franken auf Platz 10 der Tabelle und hätten so einen Pre-Playoff Platz inne. Auch für sie bedeutet dies, dass jeder Punkt wichtig ist.Es ist nun das vierte und letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Dabei sieht die Bilanz der Kölner besser aus. Alle drei Spiele gewannen die Haie, erst 2:3, dann 4:1 und schließlich 1:2. Dan Lacroix ließ Gustaf Wesslau pausieren und stellte stattdessen Hannibal Weitzmann ins Tor.
Das erste Drittel begann mit Tempo seitens der Kölner Mannschaft, die auch in diesem Drittel mehr Spielanteile und gefährlichere Tormöglichkeiten als die Nürnberger hatte. Dennoch fiel das erste Tor für die Franken. Patrick Reimer konnte das Powerplay nutzen, um den Puck ins Tor zu befördern. Colby Genoway musste wegen Stockchecks auf die Strafbank. Dadurch ließ sich Köln aber nicht aus der Ruhe bringen. Hannibal Weitzmann parierte gekonnt und in der Offensive kämpften die Haie sich immer wieder nach vorne. Hier konnten sie sich weitestgehend im Angriffsdrittel festsetzen. Während einer doppelten Überzahlsituation für Köln schoss Sebastian Uvira in der 18. Minute das Tor zum Ausgleich. Das Drittel endete 1:1 und mit einem Powerplay für Köln.
Der Mittelabschnitt begann für Köln mit einer doppelten Überzahl. Diese verging aber zunächst ohne Tor. In der 23. Minute schoss Mike Zalewski das Führungstor für Köln, doch die Schiedsrichter forderten zunächst den Videobeweis, das Tor wurde schlussendlich aber gegeben. Die Tigers versuchten sich Möglichkeiten zum Ausgleich zu erkämpfen, kamen aber an Hannibal Weitzmann und der Kölner Defensive nicht vorbei. Der KEC schlug schnell wieder zu, in der 25. Minute war es Fabio Pfohl, der punktete. Und in der 32. Minute schlug die Kölner Offensive noch einmal zu und erhöhte auf 4:1, dieses Mal in Form von Mick Köhler, der sein erstes Saisontor als Youngster für die Haie schoss. Es endete mit 4:1.
Im letzten Drittel ging es noch einmal um alles. Die Nürnberger konnten etwas nachziehen, doch dies blieb im Grunde nur Ergebniskosmetik. Der KEC blieb die bessere Mannschaft. In der 42. Und 52. Minute erhöhten die Kölner auf 6:1 durch Zalewski und Morgan Ellis. In der 53. Minute schoss Nürnbergs Jason Bast das zweite Tor für die Franken und in der 58. Minute war er es auch, der auf drei Tore erhöhte. Dies reichte jedoch nicht mehr aus. Der Endstand blieb bei 6:3.
Alles in allem war es eine, wie erwartet, zunächst sehr umkämpfte Partie. Köln wollte Wiedergutmachung leisten und arbeitete hart und wie das Endergebnis zeigte mit Erfolg für den Sieg. Die Mannschaft der Kölner Haie hatte die Partie über weite Strecken souverän unter Kontrolle.
Köln hatte von Beginn an mehr Spielanteile und die besseren Chancen. Doch Nürnberg verwertete zu Beginn eine Möglichkeit zum ersten Tor. Doch dann verweilten die Franken zu häufig auf der Strafbank, sogar einmal mit drei Mann. Das nutzten die Kölner eiskalt zum Ausgleich aus. Im zweiten Drittel erhöhten die Haie unerbittlich auf 4:1, wobei ein Tor von dem jungen Köhler beigesteuert wurde. „Den hab ich irgendwie reingestolpert. Aber klar, das war ein unheimlich cooles Gefühl dieses erste Tor endlich zu schießen. Mindestens genauso glücklich bin ich über die drei Punkte. Die sind unheimlich wichtig, um Platz vier zu erreichen.“, erklärte der junge Spiele im Anschluss. (Quelle: www.haie.de)
Der KEC wollte die Niederlage von Sonntag unbedingt wieder gut machen, das war besonders im Mittelabschnitt spürbar. Im Schlussabschnitt liefen die Tigers weiterhin den Kölnern hinterher und ließen den KEC noch zwei weitere Tore machen, bevor sie selbst noch einmal mit zwei Toren durch Bast nachlegen konnten. Es blieb aber bei einem klaren Sieg für Köln mit 6:3.
Weitzmann überzeugte im Tor. Headcoach Lacroix bestätigte dies nach dem Spiel: „Hannibal hat in den letzten Wochen – auch wenn er nicht viel gespielt hat – unheimlich professionell gearbeitet und seine Sache heute richtig gut gemacht. Und für Mick freut es mich natürlich total, dass er seinen ersten DEL-Treffer gemacht hat.“ (Quelle: www.haie.de)
Nun geht es bis zu den Playoffs nur noch auswärts weiter. Am Freitag reisen die Kölner Haie erst einmal nach Augsburg. Beginn ist um 19.30 Uhr. Am Dienstag geht weiter zum Derby nach Düsseldorf bevor es die Haie danach nach Berlin (Freitag, 1. März) und Mannheim (Sonntag, 3. März) führt.
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat bei den Krefeld Pinguinen vor 3.558 Zuschauern in der Yayla-Arena mit 2:3 (1:0|0:2|1:0|0:1) verloren. Für den Deutschen Meister erzielten Yasin Ehliz und Justin Shugg die Tore. Die jüngste Rekordserie der Münchner von zuletzt elf DEL-Siegen in Serie fand damit in Krefeld ihr Ende.

(Foto: Gepa Pictures)
Nach einem Beginn mit wenigen Chancen auf beiden Seiten spielte sich der EHC Red Bull München die ersten Möglichkeiten heraus. Einen Schlagschuss von Daryl Boyle wehrte Krefelds Torwart Ilya Proskuryakov zunächst ab, Justin Shugg setzte den Nachschuss knapp daneben (5.). Kurz darauf belohnten sich die Isarstädter mit dem 1:0: Yasin Ehliz fälschte einen Schuss von Konrad Abeltshauser ins Tor ab (12.). In der Folge kam die Heimmannschaft etwas besser ins Spiel, scheiterte jedoch mehrfach an Danny aus den Birken (13., 14., 20.).
Das zweite Drittel begann mit einer kniffligen Situation für die Schiedsrichter inklusive eines knapp sieben Minuten andauernden Videobeweises. Nachdem Krefelds Mathias Trettenes in die kurze Ecke geschossen hatte, rutschte der Puck unter aus den Birkens Schoner und mit diesem wohl ins Tor. Die Unparteiischen gaben den Treffer zum 1:1 (23.). Und Krefeld legte nach: Jacob Berglund traf nach einem abgefälschtem Schuss zum 2:1 für die Hausherren (30.).
Im Schlussabschnitt drehte der EHC Red Bull München zunächst nochmal auf. Justin Shugg schoss aus spitzem Winkel Proskuryakov an, von dessen Schoner der Puck zum 2:2 ins Tor rutschte (43.). In der bis zum Schluss offenen Partie konnte John Mitchell per Schlagschuss den Krefelder Goalie nicht überwinden (56.), die Krefelder trafen auf der Gegenseite in der Schlussminute in Überzahl ebenso nicht ins Tor, sodass es nach regulärer Spielzeit beim 2:2 blieb.
In der ersten Minute der Verlängerung erzielte Phillip Bruggisser den entscheidenden Treffer für die Pinguine.
Konrad Abeltshauser:„Schade, wir haben uns so an Mannheim herangekämpft. Jetzt haben wir zwei Punkte in Krefeld liegen gelassen. Das ist sehr ärgerlich. Es war nicht unser bestes Spiel, deswegen haben wir auch nicht mehr verdient als einen Punkt.“
Endergebnis
Krefeld Pinguine gegen EHC Red Bull München 3:2 n. V. (0:1|2:0|0:1|1:0)
Tore
0:1 | 12:00 | Yasin Ehliz
1:1 | 22:31 | Mathias Trettenes
2:1 | 29:52 | Jacob Berglund
2:2 | 42:17 | Justin Shugg
3:2 | 60:33 | Philip Bruggisser
Zuschauer
3.558

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(DEL/Schwenningen) (BM) Versöhnlich will man die Runde bei den Schwenninger Wild Wings abschließen, die Vorzeichen in Ingolstadt waren aber denkbar schlecht. Mit nur 5 Etatmäßigen Verteidigern - Kalle Kaijomaa und Mirko Sacher fehlten - versuchten es die Schwaben bei den Schanzern. Zudem fehlten mit Marcel Kurth und Anthony Rech zwei Offensivkräfte. Am Ende sprang für Ingolstadt ein 4:1 Erfolg heraus, der auch in der Höhe verdient war.

(Foto: Jürgen Meyer)
Ingolstadt drückte die Gäste vom Eröffnungsbully an in die eigene Zone. Es waren noch keine drei Minuten gespielt, ehe Tyler Kellehr im Slot sträflich allein gelassen wurde. Der US-Amerikaner ließ sich nicht zweimal bitten und netzte zur Führung ein. Schwenningen kam kaum zur Entfaltung. Eine der wenigen Chancen vergab Julian Kornelli für die Schwarzwälder. Ingolstadt setzte die Schwaben früh unter Druck und ließ nicht viel zu. Wenn man den Gastgebern zu diesem Zeitpunkt etwas vorwerfen wollte, dann wären es die fehlenden weiteren Tore gewesen.
Im zweiten Abschnitt ging das Spiel genauso weiter. Zwar kamen die Wild Wings verbessert aus der Kabine, etwas Zählbares sollte aber nicht herausspringen. Immer wieder gelang es den Neckarstädtern die Angriffe der Ingolstädter zu stören. In dieser Phase wollte aufgrund Strafzeiten auf beiden Seiten kein richtiger Spielfluss aufkommen. Brett Olsen leistete sich in der Offensive ein unnötiges Foul und wurde daraufhin von den Schiedsrichtern zum Duschen geschickt. Sein Check traf Dominik Bittner so am Kopf, dass für den Verteidiger der Arbeitstage ebenfalls beendet war. Simon Danner rückte in der Folge in die Defensive.
Schwenningen agierte im Powerplay viel zu harmlos, auf der Gegenseite bracht Mike Collins die Scheibe aus spitzem Winkel im Tor unter. Kurz vor Drittelende fuhr Schwenningen einen energiegeladenen Wechsel. Nachdem Dominik Bohac zunächst von der blauen Linie scheiterte, traf Mirko Höfflin im Nachsetzen zum Anschluss.
Im letzten Abschnitt drängten die Hausherren auf die Vorentscheidung. Sean Sullivan stellte folgerichtig nach knapp fünf gespielten Minuten, den alten Abstand wieder her. Bis auf einen vergebenen zwei auf eins Konter kam von den Schwarzwäldern aber auch kaum Gegenwehr. Kurz vor dem Ende machte Pat Connone mit einem Treffer ins leere Schwenninger Gehäuse den Deckel auf eine einseitige Partie.
Spiel vom 19.02.2019
Schwenninger Wild Wings - ERC Ingolstadt
Tore:
1:0 |3.|Kelleher (Olver / Wagner)
2:0 |33.|Collins (Cannone)
2:1 |39.|Höfflin (Korhonen / Bohac)
3:1 |45.|Sullivan (Kelleher / D'Amigo)
4:1 |59.|Cannone (Wagner)
Zuschauer: 3808
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(DEL/Straubing) (MA) Am Ende war es ein deutlicher, aber nicht immer überzeugender Heimerfolg der Niederbayern gegen die Eisbären Berlin. Das erste Drittel ähnelte dem Wild West Hockey wie gegen Köln. Beide Teams produzierten viele Abspielfehler von denen die Tigers den größeren Nutzen daraus zogen. Berlin muss sich ankreiden lassen, dass sie in ihrer Drangphase im zweiten Abschnitt keinen Treffer erzielen konnten. Danach spielte Straubing die Partie souverän zu Ende und holte drei wichtige Zähler im Kampf um die vorderen Playoff Plätze.

(Foto: Eva Fuchs) Antoine Laganière nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1
Straubing begann extrem stark in der Offensive, aber auch extrem schwach in der Defensive. Die erste Strafe für die Eisbären wegen sechs Mann auf dem Eis wurde durch Topscorer Jeremy Williams (3.) gnadenlos bestraft. Die 1:0 Führung hätten die Tigers gut und gerne noch ausbauen können, doch hinten brannte es bereits mehrmals. Ein weiteres Geschenk durch den Fehlpass von Steven Seigo, ließen sich die Hauptstädter dann nicht mehr nehmen. Charlie Jahnke fing den Puck ab und hämmerte ihn in den Winkel. Berlin kam zwar fast nur durch Fehler der Tigers zum Zug, davon gab es aber genug. Das erste Überzahlspiel der Gäste ging anschließend nach hinten los. Eriksson kam von der Strafbank, konnte den schnellen Gegenangriff über Loibl einleiten und der bediente Antoine Laganiere mustergültig, sodass der Straubinger Hühne nur noch den Schläger zum 2:1 (12.) hinhalten musste. Straubing blieb die überlegene Mannschaft, hatte durch Mouillierat eine weitere Riesenchance vergeben. Wieder schlugen die Berliner zurück. Louis-Marc Aubry konnte per Bauerntrick zum 2:2 (18.) ausgleichen. Noch war nicht Schluss und die Tigers legten noch vor der Pause nach. Eigentlich ist es schon unglaublich, dass dieser Trick mit dem langen Pass auf die gegnerische blaue Linie Woche für Woche gelingt. So auch heute als Daschner den vierzig Meter Pass auf Kael Mouillierat spielte und dieser zum 3:2 (19.) für die Hausherren einnetze.
Im zweiten Abschnitt waren die Eisbären kaum wiederzuerkennen. Sie schnürten mit Offensivepower die Straubinger förmlich in der Zone ein. Immer war ein Berliner einen Schritt schneller, jeder Zweikampf wurde letztendlich gewonnen, wie auch viele Bullys in der Zone der Gastgeber nur das Tor wollte nicht fallen. Es war Jeff Zatkoff, der hier durch mehrere Paraden, den in der Luft liegenden Treffer der Gäste verhinderte. Womöglich zeigten die Haputstädter hier eine ihrer großen Schwächen in dieser Saison, nämlich die im Abschluss erfolgreich zu sein. Erst nach 15 Minuten konnte die Tigers wieder so etwas wie Ausgeglichenheit herstellen und für Entlastung sorgen. Nicht nur dass, sondern die Tigers kamen völlig unerwartet zum 4:2 (36.) durch Marco Pfleger. Irgendwie bekam Filin den Querpass, Berlin war in der Verteidigung einen Moment unorganisiert und der mitgelaufene Marco Pfleger nutzte seine Möglichkeit. Die Eisbären waren etwas geschockt, da kam der nächste Tiefschlag. Mike Connolly sah seinen kongenialen Sturmpartner Jeremy Willliams (38.) im Rücken der Abwehr und der setzte einen völlig humorlosen Handgelenkschuss ins rechte obere Eck. Der Spielverlauf war damit nach vierzig Minuten etwas auf den Kopf gestellt.
Nach dem zweiten Drittel war für Kevin Poulin Schicht im Schacht, es durfte somit im letzten Abschnitt Maximilian Franzreb ran, der seine Sache sehr gut machte, auch wenn er noch zweimal hinter sich greifen musste. Zuerst war es Sven Ziegler, der nach mehreren Versuchen endlich gegen seinen alten Club zum 6:2 (53.) treffen konnte. Zwar bekamen die Tigers postwendend wieder ein Gegentor durch Michael Dupont (54.) was aber der Stimmung auf den Rängen keinen Abschwung brachte. Bei einem weiteren schnellen Gegenangriff, eingeleitet durch Mike Connolly über Jeremy Williams, setzte Kael Mouillierat mit seinem zweiten Tor an diesem Abend den 7:3 (58.) Schlusspunkt. Berlin konnte nicht mehr und Straubing wollte nicht mehr. Trotzdem zeigten die Hauptstädter Phasenweise ihre Klasse auf und brachten die Tigers vor allem im Mittelabschnitt gehörig ins Wanken. Dennoch besitzt das Team von Coach Tom Pokel mittlerweile auch eine gewisse mentale Stärke, um solche Phasen unbeschadet zu überstehen.
Link zur Pressekonferenz:
https://www.youtube.com/watch?v=TVQd3uoPLgM&feature=youtu.be
Spiel vom 19.02.2019
Straubing Tigers - Eisbären Berlin: 7:3 (3:2|2:0|2:1)
Tore:
1:0 |03.|Jeremy Williams (Ziegler, Daschner) PP 1
1:1 |08.|Charlie Jahnke
2:1 |12.|Antoine Laganiere (Eriksson, Loibl)
2:2 |18.|Louis-Marc Aubry (Ranford, Müller)
3:2 |19.|Kael Mouillierat (Daschner)
4:2 |36.|Marco Pfleger (Filin)
5:2 |38.|Jeremy Williams (Connolly, Daschner)
6:2 |53.|Sven Ziegler (Filin)
6:3 |54.|Michael Dupont (Sheppard)
7:3 |58.|Kael Mouillierat (Williams, Connolly)
Strafen: Straubing 6 - Eisbären Berlin 6
Schiedsrichter:
HSR Garon / Iwert
LSR Hinterdobler / Seewald
Zuschauer: 4.043
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Brandt, Renner; Eriksson, Acolatse; Schopper, Daschner; Seigo; -
Mouillierat, Connolly, Williams; Loibl, Mulock; Laganière, Heard, Pfleger; Brandl, Ziegler; Schönberger,
Eisbären Berlin: Poulin (Franzreb) - Dupont, Braun; Hördler, Müller; Wissmann, Kettemer; Richmond -
Backman, Sheppard, Noebels; Rankel, Aubry, Ranford; Buchwieser, Smith, MacQueen; Fischbuch, Jahnke, Baxmann
Tigers on Air

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(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Zu einem (auch in der Höhe) verdienten Heimerfolg kamen die Iserlohn Roosters gegen die Thomas Sabo Ice Tigers und zeigten dabei ihre wohl beste Saisonleistung. Vor dem Hintergrund vieler ungenutzter Powerplay- Situationen sowie eines durch Camara vergebenen Penalties, hätte es mit etwas Pech zu einem noch größeren Debakel für das Team von Martin Jiranek kommen können, welches sich nach dem 2:7 in München und der jetzt weiteren, deutlichen Niederlage erst einmal wieder aufrichten müssen.

(Foto: Patrick Rüberg)
Gleich von Beginn an machten die Hausherren deutlich, dass sie das Spiel unter allen Umständen gewinnen wollen und kamen auch direkt zu Chancen. In der 5. Minute nutzte Justin Florek seinen zweiten Versuch und brachte die Scheibe an Treutle vorbei ins Netz. Direkt im Anschluss kam es nach Stafen gegen Segal und Acton zu einer doppelten Überzahl für die Roosters, die sie jedoch nicht nutzen konnten, ebensowenig wie einen Penalty durch Anthony Camara, den Treutle hervorragend parieren konnte.
Auf der anderen Seite nutzten die Tigers ihr erstes Powerplay zum 1:1 Ausgleichstreffer durch Leo Pföderl. Dies hielt jedoch nur drei Minuten, ehe Turnbull zur erneuten Führung treffen konnte- ebenfalls in Überzahl. So ging es (nur) mit 2:1 in die erste Drittelpause, über einen deutlicheren Rückstand hätten sich die Gäste von der Noris nicht beschweren dürfen.
Im zweiten Drittel spielten die Roosters richtig stark und sorgten für die Vorentscheidung zwischen der 23. und 26. Minute. Gleich zweimal ließen sich die Tigers auskontern und die Roosters spielten in beiden Fällen ihr „3 auf 1“ durch den gut aufgelegten Marko Friedrich sowie Camara erfolgreich aus.
Dieser Doppelschlag machte den Gästen sichtlich zu schaffen, die zwar noch zum 4:2 durch Jason Bast kamen, insgesamt aber viel zu selten gefährlich vor Niko Hovinen auftauchten. Die Roosters spielten sich teilweise in einen Rausch und wollten sich offensichtlich den gesammelten Frust der insgesamt enttäuschenden Saison von der Seele schießen. Dabei deuteten sie eindrucksvoll an, was mit diesem Kader möglich gewesen wäre.
Das Schlussdrittel sollte sich dann zu einem Debakel für die Nürnberger entwickeln. Sie liefen wiederholt in Konter und waren bei den Kombinationen der Roosters zu unkonzentriert und nicht konsequent genug. Auf der Gegenseite funktionierte nun alles und Bergmann, Friedrich, Matsumoto und Turnbull schossen die Tigers mit ihren Treffern förmlich ab. Am Ende stand ein völlig verdientes 8:2, wobei die Leistung der Nürnberger definitiv Rätsel aufgibt. 62:46 lautete am Ende die Schuss- Statistik und spricht Bände.
Die Sauerländer freuen sich nun auf das Derby am kommenden Mittwoch gegen Düsseldorf in der eigenen Halle. Nürnberg bleibt in NRW und gastiert bei den Kölner Haien zu einem Spiel zweier Mannschaften, die einiges wiedergutzumachen haben dürften.
Iserlohn Roosters - Thomas Sabo IceTigers 8:2 (2:1/ 2:1/ 4:0)
1:0 Florek (5.)
1:1 Pföderl (14.)
2:1 Turnbull (27.)
3:1 Friedrich (23.)
4:1 Camara (26:)
4:2 Bast (35:)
5:2 Bergmann (48.)
6:2 Friedrich (50.)
7:2 Matsumoto (53:)
8:2 Turnbull (60.)
Zuschauer: 3.934

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(DEL/Düsseldorf) PM Einst kehrte die Düsseldorfer EG durch einen Finalsieg gegen den ERC Ingolstadt in die DEL zurück. Ein Jahr später rückten auch die Donaustädter in die höchste deutsche Spielklasse auf. Im Schlussspurt der diesjährigen Vorrunde gastierten die Panther zu einem besonderen Match im ISS DOME.

(Foto: Birgit Häfner)
Nicht nur, dass es um ganz wichtige Punkte ging. Es war zugleich das 1.000 DEL-Spiel der Panther. Am Ende eines engen Spiels konnten sich beide Mannschaften über Zählbares freuen, weil Ingolstadt spät zum Ausgleich kam. Beim 3:2 (1:1; 0:0; 1:1; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen behielt die DEG zwei kostbare Punkte in Düsseldorf.
DEG-Coach Harold Kreis konnte gegen die Panther wieder auf Bernhard Ebner und Ryan McKiernan bauen. Dafür musste Patrick Köppchen kurzfristig passen. Zu Beginn des Spiels waren die rotbehemdeten Hausherren die schwungvollere und aktivere Mannschaft. Kurz vor Ablauf der ersten Spielminute zog Jaedon Descheneau in der für ihn typischen Manier von der linken Seite zum Tor. Dabei kam ihm David Elsner in höchster Not regelwidrig in die Quere. Das sich anschließende Überzahlspiel der DEG war ansehnlich, brachte aber keinen Ertrag. Für den sorgte dann Stefan Reiter, als er im Ingolstädter Verteidigungsdrittel einfach mal abzog. Sein Handgelenksschuss war perfekt platziert und sprang vom rechten Pfosten ins Tor, wovon sich nach der Konsultation des Videobeweises auch die Schiedsrichter Sirko Hunnius und Marian Rohatsch überzeugten (4.).
Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lange. Denn nur 67 Sekunden später schlug auch die vierte Angriffsreihe der Panther zu. Brandon Mashinter staubte zum Ausgleich ab, nachdem Mathias Niederberger ein Schuss von Joachim Ramoser aus spitzem Winkel durch die Schoner gerutscht war (5.). Eine Doppelchance von Jerome Flaake und Braden Pimm hätte gut und gerne zur erneuten DEG-Führung führen können, doch Jochen Reimer im Tor der Panther stand im Weg (7.). Danach durften abwechselnd beide Mannschaften je zwei Mal in Überzahl ran, was für Gefahr vor den jeweiligen Toren sorgte. Die größte Chance für die DEG hatte John Henrion, der mit einem perfekten No-Look-Rückhandpass vom am Torraum parkenden Calle Ridderwall bedient wurde (13.).
Der Mittelabschnitt geriet zu einem zähen Ringen mit vielen Zweikämpfen, aber ohne großen Spielfluss und Torchancen. Die Mehrzahl der Schüsse gaben beide Mannschaften aus recht ungefährlichen Positionen ab. Mit wenigen Ausnahmen: Elsner ließ aus dem Slot einen satten Flachschuss los, den Niederberger parierte (27.). Aus ähnlicher Position kamen Thomas Greilinger (30.) und auf der anderen Seite Manuel Strodel in seinem 300. DEL-Spiel zum Abschluss (34.). Ebners Solo über die linke Seite endete mit einem Schuss aus spitzem Winkel an den Außenpfosten (37.). Die dickste Chance des Drittels hatte dann Pimm in Überzahl, als er zentral völlig frei zum Schuss kam, nachdem ihm Descheneau die Scheibe von der linken Seite aufgelegt hatte. Reimer war mit dem Schoner zur Stelle (38.).
Das wieder deutlich flottere dritte Drittel begann mit einem Distanzschuss von Thomas Greilinger, der knapp über das Tor flog (42.). Wenig später jubelten die DEG-Fans unter den 9.237 Zuschauern im ISS DOME. Der Paradesturm der DEG hatte die Scheibe ins Tor gearbeitet: Kapitän Alex Barta spielte den Puck von hinter dem Tor vor selbiges. Dort versuchte sich zunächst Descheneau, war aber in Bedrängnis und brachte keinen platzierten Schuss zustande. Dafür war Philip Gogulla für den Abstauber zur Stelle und drückte den Puck über die Linie (42.).
Die nun geforderten Gäste verstärkten prompt ihre Offensivbemühungen, ließen aber zwei Überzahlspiele ungenutzt. Mit ein Grund dafür: Calle Ridderwall, der in Unterzahl ein schönes Tänzchen „auf dem Bierdeckel“ im Ingolstädter Verteidigungsdrittel hinlegte. Bei fünf gegen fünf passte Gogulla von der rechten die Scheibe mit der Rückhand quer zu Descheneau, der allerdings vergab (52.). Ebenfalls von der rechten Seite kam das Zuspiel von Ridderwall in die Mitte zu John Henrion, der seinen Schläger reinhielt (58.). Die DEG lauerte also auf die Entscheidung. 88 Sekunden vor Schluss holte Panther-Trainer Doug Shedden Reimer für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Als der Videowürfel noch 72 verbleibende Sekunden anzeigte, nahm er zudem eine Auszeit.
All das machte sich bezahlt, weil die DEG den Puck unbedingt klären wollte, ein wenig zu offensiv agierte, was dazu führte, dass Mike Collins 38 Sekunden vor Schluss am rechten Pfosten zu frei zum Schuss kam und den für die DEG schmerzhaften Ausgleich erzielte. Das fast schon obligatorische Greilinger-Tor blieb zum Glück aus, obwohl der Routinier nach dem 2:2 noch einmal frei zum Abschluss kam.
In der Verlängerung belauerten sich beide Teams. Durchatmen konnte die DEG, als Panther-Topscorer Jerry D’Amigo allein auf Niederberger zulief, den Puck aber nicht im Tor unterbrachte (65.). Das zweite Penaltyschießen des Wochenendes war dieses Mal eine kurze Angelegenheit. Gogulla traf gleich als Erster für die Rot-Gelben. Alle anderen Schützen scheiterten. So blieb auch dieser Zusatzpunkt in Düsseldorf! Damit gelang endlich der erste Saisonsieg gegen Ingolstadt, die die DEG vielleicht demnächst schon als Gegner in den Playoffs erneut in Düsseldorf begrüßen darf. Erst einmal geht es für die DEG aber schon am Mittwoch mit dem Auswärtsspiel bei den Iserlohn Roosters weiter (Spielbeginn 19:30 Uhr)

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(DEL/Köln) (ST) Es ist fast geschafft, die Hauptrunde der DEL Saison 2018/2019 neigt sich dem Ende. Heute am 47. Spieltag stand für den KEC das vorletzte Heimspiel auf dem Plan. Gegner war der amtierende Deutsche Meister und CHL-Finalist München. 18.110 Zuschauer waren in der LANXESS arena und sahen den Sieg der Red Bulls aus München mit 1:6.
Foto: Ingo Winkelmann
Dan Lacroix legte Wert auf ein offenes und freies System, das offensiv ausgelegt war. Die Mannschaft sollte einfacher spielen und Wert auf läuferische Schnelligkeit legen.
Hinter den Haien lagen nun 4 Auswärtsspiele, gegen Iserlohn, Wolfsburg, Krefeld und Straubing, eine Reise quer durch Deutschland. Es stellte sich die Frage, ob die Energie danach für die taktisch und offensiv starken Münchner reichen würde, denn gegen Straubing zeigten sich bereits Schwächen?
Die Haie haben in den letzten Wochen eine Auswärtstour absolviert und können drei Siege aus vier Spielen an anderen DEL Standorten auf dem Konto verzeichnen. Gegen die Iserlohn Roosters gewannen die Kölner 3:4 nach Penaltyschießen. Die Wolfsburger besiegten sie mit 2:4 und der Sieg in Krefeld mit 1:3 bedeutete drei Punkte, die dazu reichten Düsseldorf, die gleichzeitig gegen München verloren, in der Tabelle von Platz drei abzulösen.
Nach einer Woche Pause ging es in der DEL dann Ende dieser Woche weiter. Köln reiste am vergangenen Freitag nach Straubing. Doch diese Auswärtsfahrt war nicht mit Erfolg gekrönt, die Haie mussten eine bittere Niederlage von 7:4 einstecken und fuhren ohne drei Punkte nach Hause. Damit löste Düsseldorf die Kölner von Platz drei auch wieder ab. Derzeit befindet sich der KEC somit auf Platz vier der DEL-Tabelle.
Die Mannschaft der Red Bulls teilen sich weiterhin die ersten drei Plätze der Tabelle mit Mannheim und Düsseldorf. Zur Zeit verweilen sie auf Platz zwei hinter Mannheim mit insgesamt 90 Punkten. Wie bereits vor der Saison erwartet, hat auch diese Saison der amtierende Meister unter Headcoach Don Jackson die Stärke und Souveränität beibehalten können.
Köln tat sich in den bisherigen Spielen mit den Top-Drei Kandidaten der Tabelle schwer. Mannheim, München und Düsseldorf schienen unüberwindbare Hürden. Alle drei Mannschaften haben einen tiefen Kader, abgestimmte Mannschaften, die sowohl offensiv als defensiv stark waren und Trainer, die das Beste aus den Teams holen konnten.
Derzeit befindet sich der KEC auf Platz vier der Tabelle. Direkt hinter dem langjährigen Konkurrenten Düsseldorf, nur zwei Punkte trennen beide Clubs voneinander. Das heißt, dass die letzten Spiele und die letzten Punkte entscheidend über das Abschneiden werden können.
Am vergangenen Montag gaben die Haie eine Neuverpflichtung bekannt. Der Verteidiger Simon Després wechselte in die DEL und bekam vom KEC die letzte zu vergebene Ausländerlizenz, er spielt bis zum Saisonende. Nach den Verletzungen von Corey Potter und Alexander Sulzer, die voraussichtlich diese Saison nicht mehr auflaufen werden, musste der Verein auf die Ausfälle in der Defensive reagieren und tat dies somit kurzfristig. Mark Mahon sagte zu der Verpflichtung von Després auf der Homepage der Haie: „Wir haben den Markt lange beobachtet und haben uns aufgrund unserer aktuellen Personalsituation und im Hinblick auf die Playoffs dazu entschieden, einen weiteren Verteidiger zu verpflichten. Wir sind davon überzeugt, dass Simon Després unsere Hintermannschaft noch einmal verstärken wird. Simon ist ein großgewachsener Verteidiger mit einer großen Reichweite und viel Erfahrung.“ (Quelle: www.haie.de). Després gab gegen München sein Debüt auf Kölner Eis.
Weiterhin mussten die Haie auf Marcel Müller, Steve Pinizzotto, Alexander Sulzer, Ben Hanowski, Corey Potter und Rok Ticar verzichten.
Das erste Drittel begann schnell. In der zweiten Minute konnte Lucas Dumont den Puck im eigenen Drittel stehlen und zum Tor rasen. Dabei hängte er die Münchner Verfolger ab und zog vorm Tor eiskalt ab, so dass der Ouck unter der Latte ins Netz ging. Der erste und einzige Treffer für Köln. In der 20. Minute dann kurz vor Ende des Drittels war es dann Frank Mauer, der in Unterzahl für München, Andreas Eder saß wegen Haltens auf der Strafbank, alleine vors Tor ziehen konnte. Es war der Aussgleich für München. Das Drittel endete 1:1. München war ehrgeizig bei der Sache und machte enorm Druck. Den glücklichen Moment hatte aber zunächst Köln auf seiner Seite bevor am Ende München nachzog.
Der Mittelabschnitt hatte München zaer mehr Spielanteile, doch Köln hielt sich noch wacker. In der 37. Minute schoß Michael Wolf nach einer Vorlage von Patrick Hager das zweite Tor für München, erneut in Unterzahl. Justin Shugg musste zuvor auf die Strafbank wegen Haltens. Das Drittel endete 1:2.
Im Schlussabschnitt wurde es für Köln nicht besser. Vier Tore erzielten die Red Bulls. In der 42. Minute war es wieder Michael Wolf, der punktete. In der 44. Minute war John Mitchell erfolgreich. Andreas Eder schoss das fünfte Tor in der 48. Minute und 53. Minute machte Yasin Ehliz das sechste Tor. Es bedeutete eine 1:6-Niederlage für die Kölner Haie.
Insgesamt war es eine temporeiche und auch lange Zeit unterhaltsame Partie. Alles in allem war München aber die bessere Mannschaft. Kurz gesagt, lässt sich festhalten, dass sich Köln die ersten zwei Drittel noch gut schlug und gegen München aufbäumte, einige Chancen hatte, die aber nicht verwertet wurden, doch im letzten Drittel wich die Hoffnung und Motivation aus dem Spiel und München konnte vier Tore vorlegen. Der Bruch war deutlich spürbar. Das bedeutete die letzten 20 Minuten waren schlecht und kraftlos. Am Ende stand ein Ergebnis von 1:6 für München auf der Tafel. Wichtige drei Punkte blieben unerreicht. Besonders enttäuschend war es zusätzlih, dass die LANXESS arena fast komplett gefüllt war.
Nach dem Spiel analysierte Dan Lacroix: "Wir sind gut ins Spiel gestartet, wussten, dass München eine harte Prüfung sein würde. Auf den späten Ausgleich im ersten Drittel haben wir im zweiten Durchgang gut reagiert, haben bei Fünf-gegen-fünf gut gespielt. Doch ein Team wie München bestraft jeden Fehler knallhart. Das haben wir im dritten Drittel gemerkt, in dem wir zusätzlich zu undiszpliniert gespielt haben.” (Quelle: www.haie.de)
Am Dienstag geht es mit dem letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg weiter. Beginn ist um 19.30 Uhr.
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(DEL/Schwenningen) PM Die Schwenninger Wild Wings konnten den ersten Saisonsieg gegen Bremerhaven einfahren. Vor 4.581 gewann die Mannschaft von Trainer Paul Thompson mit 4:3 nach Verlängerung. Nach der 3:5-Heimniederlage am vergangenen Freitag gegen die Eisbären Berlin, wollten die Wild Wings zumindest einen Sieg an diesem Wochenende einfahren und mit Zählbarem die Reise zurück in den Schwarzwald antreten.

(Foto: Jens Hagen)
Vor allem wollte man gegen Bremerhaven den ersten Saisonsieg einfahren, nachdem man die beiden Heimspiele mit 2:3 und 2:5 verloren hatte. Auch das erste Gastspiel im Januar ging mit 3:0 an Bremerhaven.
Zunächst sah es aber alles andere als gut aus für Schwenningen, die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. In den ersten Minuten schnürten die Fischtown Pinguins die Wild Wings regelrecht im eigenen Drittel ein im. In Überzahl dann folgerichtig die Führung in der fünften Spielminute. Chad Nehring staubte ab und erzielte das 1:0 für Bremerhaven.
Und die Wild Wings? Die taten sich zunächst schwer in Tritt zu kommen, aber mit der ersten Gelegenheit traf Bukarts zum Ausgleich. Kurth spielte die Scheibe nach sieben Minuten direkt auf seinen Sturmkollegen weiter und der ließ Tomas Pöpperle im Kasten der Hausherren keine Abwehrchance. Mit dem Unentschieden ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel Schwenningen mit dem perfekten Start ins Drittel. Andrée Hult mit dem schönen Solo und dem noch schöneren Abschluss genau in den Winkel. 53 Sekunden waren da im zweiten Abschnitt gespielt. Die Hausherren versuchten nun alles, um den Ausgleich zu erzielen.
Aber Dustin Strahlmeier erwischte erneut einen Sahnetag und hielt alles, was auf seinen Kasten kam. Und auf der Gegenseite blieb Schwenningen weiter eiskalt. Mirko Höfflin brachte die Scheibe Richtung Tor von Pöpperle. Die Scheibe landete noch leicht abgefälscht in den Maschen zum 3:1 nach 28. Minuten. Es war Saisontreffer Nummer 100 für Schwenningen.
Die Führung nicht ganz unverdient, denn Bremerhaven zog zufiele Strafzeiten und machte sich das Leben dadurch selbst schwer. Und vor allem einem Mann war die Führung zu verdanken: Dustin Strahlmeier. Irre, was er an diesem Nachmittag hielt und die Stürmer der Fischtown Pinguins damit reihenweise zur Verzweiflung trieb.
Schwenningen lauerte im letzten Drittel auf Konterchancen, Bremerhaven musste einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen. Und die Wild Wings machten es zunächst gut in der Defensive. Aber in der 46. Spielminute traf der Ex-Schwenninger Brock Hooton zum Anschlusstreffer.
Bremerhaven nun mit dem Momentum auf seiner Seite und dem Ausgleich in der 54. Spielminute- Mark Zengerle mit dem Abstauber zum 3:3. Das sollte auch der Spielstand nach 60 Minuten sein und so ging es in die Verlängerung. Und da sorgte Andrée Hult in der zweiten Minute der Verlängerung für den Schwenninger Sieg.
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(DEL/Straubing) (MA) Ein spannendes Spiel vor guter Kulisse sahen die ca. 400 mitgereisten Fans aus Straubing. Augsburg wäre bis zum ersten Treffer durch White (35.) schon fast den Chancentod gestorben. Der erneute Ausgleich kurz vor Ende durch Sezemsky bracht die Verlängerung in der Leblanc der Siegtreffer gelang. Williams und Pfleger brachten die Gäste zweimal in Führung, konnten aber den Druck über die volle Distanz nicht standhalten.

(Foto: Dunja Dietrich)
Rasant ging es gleich los im Curt-Frenzel-Stadion und zwar in eine Richtung. Augsburg baute quasi eine zehnminütige Drangphase auf, aber sie blieben ohne Torerfolg. Nach den ersten Warnschüssen waren die Panther über eine Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Brandl und Schopper saßen auf der Strafbank und die Verteidiger Lamb und White eröffneten ein wahres Schuss-Feuerwerk. Die Gäste überstanden die Unterzahl, konnten sich aber aus der Umklammerung kaum befreien. Hafenrichter traf noch vor dem Powerbreak nur die Latte und auch Sezemsky sowie Lamb feuerten knapp am Tor vorbei. Straubing tat sich schwer, kam zu einigen Entlastungsangriffen, mehr aber auch nicht. Die letzte Großchance vergab White, bevor es zum Tee trinken in die Kabine ging.
Gleiches Bild auch zu Beginn des zweiten Drittels, welches mit einem Fehler des wiedergenesenen Fredrik Eriksson. Adam Payerl wurde allerdings von Acolatse noch rechtzeitig gestoppt. Alles wartete eigentlich nur noch auf den ersten Treffer der Panther. Doch oft kommt es anders, als man denkt. Straubing war nach Strafen von Valentine und Fraser mit zwei Spieler mehr auf dem Eis und die Niederbayern nutzten, im Gegensatz zu den Schwaben, ihre Möglichkeit eiskalt aus. Connolly's Pass nahm Jeremy Williams direkt und brachte sein Team mit 0:1 (27.) in Führung. Der Spielverlauf war bis dato völlig auf den Kopf gestellt, aber Straubing war nun auf Augenhöhe und beschäftigte auch Roy im Tor der Gastgeber immer mehr. Allerdings eine Undiszipliniertheit von Mouillierat wurde den Tigers zum Verhängnis. Denn auch die Augsburger zogen ein scharfes Powerplay auf und gegen den Schuss von Matt White (35.) war dann auch Zatkoff machtlos. So stand es nach dem zweiten Drittel 1:1 unentschieden.
Der letzte Spielabschnitt hatte kaum begonnen, da zappelte der Puck schon im Tor der Panther. Stefan Loibl tankte sich über links durch, ließ Leblanc wie einen Schuljungen stehen und bediente den mitgelaufenen Marco Pfleger (42.) vor dem Tor und schon stand es 1:2 für die Tigers. Augsburg musste nun erneut den Rückstand hinterherlaufen und setzte die Defensive der Gäste immer wieder unter Druck. Beinahe wäre Zatkoff ein ähnlicher Fehler wie schon am Freitag hinter dem Tor unterlaufen, aber Augsburg konnte kein Kapital daraus schlagen. Danach ging es rauf und runter, bis Andrew Leblanc mit einem üblen Foul an Kael Mouillierat auf sich aufmerksam machte, und mit einer 2+10 Minuten Strafe noch gut davon kam. Für Mouillierat ging es nach kurzer Behandlung weiter. In einer heißen Schlussphase mussten die Tigers noch einmal in Unterzahl agieren und dies bedeutete den Ausgleich 65 Sekunden vor dem Ende. Simon Sezemsky (59.) rettete sein Team in die Verlängerung, die für Augsburg allerdings in Unterzahl begann.
Straubing konnte die Überzahl, die sie aus der regulären Spielzeit noch mitgenommen hatten, in der Verlängerung nicht nutzen. Danach gab es ein paar Schüsse auf beiden Seiten, doch Zatkoff und Roy behielten die Oberhand. Die Entscheidung fiel dennoch in der Overtime. Durch einen Abspielfehler von Laganiere kam Augsburg vors Tor und Andrew Leblanc, der nach seiner zwölf Minuten Strafe wieder mitwirken durfte, traf zum viel umjubelten Siegtreffer für die Panther. Für die Tigers war dies im Kampf um Platz sechs zwar ein kleiner Dämpfer, aber noch bestehen Chancen das Große Ziel, direkte Qualifikation für die Playoffs, zu erreichen.
Spiel vom 17.02.2019
Augsburg Panther - Straubing Tigers: 3:2 n.V. (0:0|1:1|1:1|1:0)
Tore:
0:1 |27.| Jeremy Williams (Connolly) PP 2
1:1 |35.| Matt White (Leblanc, Fraser) PP 1
1:2 |42.| Marco Pfleger (Loibl)
2:2 |59.| Simon Sezemsky ( PP 1
3:2 |64.| Drew Leblanc (White)
Strafen: Augsburg 8 + 10 für Leblanc - Straubing 12
Schiedsrichter:
HSR Klein / Koharski
Zuschauer: 5.765
Aufstellung:
Augsburg Panther: Roy (Keller) - Valentine, McNeill; Lamb, Tölzer; Haase, Sezemsky; Rogl -
Leblanc, Trevelyan, Hafenrichter; Detsch, Ullmann, Schmölz; Holzmann, Gill, Fraser; White, Stieler, Payerl;
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Brandt, Renner; Eriksson, Acolatse; Daschner, Schopper; Seigo -
Mouillierat, Connolly, Williams; Filin, Mulock, Ziegler; Laganière, Loibl, Pfleger; Schönberger, Aulin, Brandl;
Tigers on Air

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Weitere interessante Links:
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www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.
(DEL/Düsseldorf) PM Es geht in die entscheidenden Wochen in der DEL. Nach der Februar-Pause sind es nur noch wenige Spiele bis zur schönsten Zeit des Jahres: den Playoffs. Die DEG holperte gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit einem schwachen ersten Drittel aus der Pause, sorgte dann aber vor 12.467 Zuschauern mit Kampf und Leidenschaft für einen 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen (0:3; 2:0; 2:1; 0:0; 1:0).

(Foto: Birgit Häfner)
Beide Mannschaften mussten offensichtlich erstmal die Pause aus den Beinen schütteln, in den ersten Minuten gab es nicht viele spannende Szenen. Die ersten offensiven Gehversuche geschahen durch den Bremerhavener Corey Quirk per Solochance (3.) und durch einen von Ridderwall abgefälschten Nowak-Schuss (6.). Es folgte das erste Powerplay für die DEG, das leider überhaupt nicht zum gewünschten Erfolgserlebnis führte. Ganz im Gegenteil bot sich den Gästen sogar die Konterchance. Fredrik Pettersson Wentzel konnte den Schuss von Chad Nehring nicht festhalten und Alex Friesens Bein war zur Stelle.
Von dort prallte der Puck ins Tor (7.). Danach ein ergebnisloses Powerplay der Fischtown Pinguins und eine klitzekleine Drangphase der DEG. Doch mitten in diese Bemühungen hinein setzte es den nächsten Nackenschlag. Wieder ließ Wentzel einen Schuss prallen und wieder jubelten die Gäste. Patrick Alber ließ sich als Torschütze feiern (11.). Doch es kam sogar noch dicker. Kurz vor der Drittelpause gelang den Gästen aus dem hohen Norden auch noch der dritte Treffer. Eigentlich schien die Kontersituation nicht so gefährlich, waren doch genug DEG-Verteidiger zur Stelle. Brock Hooton spielte den Querpass aber so passgenau durch den Slot, dass Justin Feser am chancenlosen Pettersson Wentzel vorbei einschieben konnte. Ein Drittel zum Vergessen für Rot-Gelb.
Im Mittelabschnitt zeigte die DEG dann erfreulicherweise ein ganz anderes Gesicht. Auch wenn eine erste Überzahl noch erfolglos blieb, sah man ein ganz anderes Team als noch zuvor. Der Druck auf Pöpperle stieg und Bremerhaven wurde mehr und mehr in die eigene Zone gedrängt. Als Rylan Schwartz auf die Strafbank musste, rappelte es dann endlich im Karton. Kevin Marshall hatte von der blauen Linie voll abgezogen und Alex Barta verwandelte den Rebound. Der wieder genesene Kapitän bejubelte seinen Treffer mit einem Befreiungsschrei und peitschte seine Mannschaft so weiter vorne (24.). Nun war bei der DEG eine ganz andere Körpersprache zu sehen und es entwickelte sich zunehmend ein Spiel auf fast nur ein Tor. Bremerhaven lauerte zwar stets auf Konter, aber das Spiel machte einzig die DEG.
Henrion und Ridderwall vergaben beste Chancen auf den zweiten Treffer, Pöpperle hielt stark. Für den nächsten Erfolg bedurfte es erneut eines Powerplays. Wieder schoss Marshall und in der Spielertraube vor dem Tor gab es ein wildes Stochern und Hacken. Letztlich gelang es Braden Pimm der Scheibe den entscheidenden Drall zu versetzen, so dass sie über die Linie rutschte (38.). Jetzt war es ein richtig intensives Eishockeymatch, was sich unter anderem in einer zünftigen Keilerei nach der Pausensirene niederschlug.
Die DEG legte nochmal alles rein und machte weiter. Aus den Drittelpausenboxkämpfen resultierte ein Powerplay der DEG und nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn hatte Descheneau den Ausgleich auf dem Schläger. Pöpperle blieb aber standhaft und hielt seinen Pinguins die Führung vorerst fest. Bremerhaven neigte aber während des gesamten Spiels zu Undiszipliniertheiten und verschaffte der DEG damit Powerplay um Powerplay. Dieses funktionierte zum Glück prächtig, so dass Braden Pimm seinen zweiten Treffer des Abends machte und für den umjubelten Ausgleich sorgte (45.). Es folgten weitere Großchancen für die Hausherren.
Mitten im Sturmlauf dann aber wieder eine Schrecksekunde. Die Gäste bekamen einen Penalty zugesprochen, Rylan Schwartz schoss aber am Tor vorbei (47.). Kurz darauf bewiesen die Gäste dann aber, dass auch sie der Überzahl mächtig sind und gingen wieder in Front. Jan Urbas löffelte den Puck Richtung Pettersson Wentzel, der von dieser Scheibe auf dem falschen Fuß erwischt wurde (49.). Der Endpunkt dieser Partie war damit aber immer noch nicht erreicht. Rot-Gelb traf auch ein viertes Mal im Powerplay. Kapitän Alex Barta wollte eigentlich Descheneau im Slot bedienen, der Puck fand aber auch ohne dessen Zutun den Weg ins Tor (56.).
In der Overtime zeichneten sich vor allem Pettersson Wentzel und Pöpperle aus, so dass die Entscheidung dieses Eishockey-Fights im Penaltyschießen gefunden werden musste. Die Torhüter beherrschten auch hier die Szenerie. Schütze um Schütze trat an, alle scheiterten. Erst im 14. Versuch traf Mark Zengerle für die Gäste, John Henrion glich aber prompt aus und machte kurz danach auch noch den entscheidenden Treffer.
Das waren zwei ganz ganz wichtige Punkte im Kampf um eine gute Playoff-Ausgangslage. Schon am Sonntag gibt es wieder Eishockey im ISS DOME, wenn mit dem ERC Ingolstadt die einzige Mannschaft anreist, gegen die der DEG in dieser Saison noch kein Sieg gelungen ist. Höchste Zeit daran etwas zu ändern.

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