(DEL/Düsseldorf) PM „Bitte hört endlich auf an uns zu zweifeln!“ Das waren die Worte von DEG-Kapitän Alex Barta nach einem denkwürdigen Playoff-Abend vor 8.534 Zuschauern im ISS DOME. Nach 40 Minuten hatte der achtmalige Deutsche Meister mit zwei Toren zurückgelegen. Im weiten Rund fehlte es da in der Tat ein wenig an Optimismus, wobei wir doch alle wissen, was im Eishockey in kürzester Zeit möglich ist. Wenn man es nur will und dran glaubt. Die DEG glaubte und wollte, schenkte den Augsburgern noch zwei Tore ein und triumphierte dann auch in der Verlängerung. Mann des Abends beim 4:3 (0:2; 1:1; 2:0; 1:0) war der unglaubliche, einzigartige und spielwitzige Jaedon Descheneau!

( Foto Birgit Häfner )
Wegen der Verletzung von Hendrik Hane musste Harold Kreis ein wenig umbauen. Patrick Köppchen kehrte ins Team zurück, für ihn musste Nichlas Torp auf die Tribüne. Auf dem Eis wurde nicht lange gefackelt. Die erste dicke Chance gehörte der DEG: Barta ließ die Scheibe für Philip Gogulla liegen. Der zog aus dem rechten Bullykreis ab und forderte Olivier Roy eine Schonerparade ab (2.). Der Anfangsschwung führte zu einer frühen Überzahl, Steffen Tölzer wanderte für zwei Minuten wegen Hakens auf die Sünderbank. Ryan McKiernan zog von der blauen Linie ab, Barta nahm den Nachschuss aus spitzem Winkel (3.). Ein Wechselfehler der Rot-Gelben egalisierte die Kräfteverhältnisse auf dem Eis. Wenig später musste auch Nowak runter. Etwa eine Minute sah sich die DEG einem 3:4-Unterzahlspiel ausgesetzt. Eine weitere Minute galt es, mit zwei Mann mehr zu überstehen. Das gelang leider nicht, weil Alex Picard in der Hektik seinen Schläger verlor. Während er sich an der Bande Ersatz beschaffte, hatten die Panther viel zu viel Platz, den sie dann auch noch zu nutzen wussten. Matt Fraser kam im Slot an die Scheibe und nahm genau Maß (6.).
12 Sekunden später bot sich für die Jungs von Harold Kreis in einem Überzahlspiel die Gelegenheit, alles wieder gerade zu biegen. Bei der ersten Befreiung der Augsburger wollten die Gäste die Scheibe eigentlich nur aus der Gefahrenzone bringen und gingen ihr im Drittel der DEG ein wenig hinterher. Da der DEG aber so gar kein Zugriff auf das Spielgerät gelingen wollte, stand es plötzlich und zum Schrecken aller, die es mit der DEG halten, 0:2. Drew Leblanc war der Torschütze (7.). Nun musste die DEG irgendwie einen Weg zurück ins Spiel finden. Kenny Olimb bediente Jerome Flaake von der linken Seite, der bekam allerdings nicht genug Druck auf den Schläger (8.). Bei vier gegen vier legte Barta von hinter dem Tor ab zu Marco Nowak, dessen Schuss knapp rechts am Tor vorbeizischte (9.). Gefährlich wurde es auch, als Gogulla einen Schlenzer von McKiernan abfälschte (18.). Kurz vor Drittelende bot sich den Rot-Gelben eine weitere Chance im Powerplay. Das geriet druckvoll, blieb aber ohne Zählbares.
Im Mittelabschnitt schlug die DEG gleich die richtige Richtung ein. Bei einem Schuss von Kevin Marshall sorgte Barta vor dem Tor für Unruhe, Gogulla scheiterte im Nachfassen (21.). Auf der anderen Seite hielt Mathias Niederberger seine Mannschaft im Spiel, indem er einen Alleingang von Daniel Schmölz mit der Fanghand wegfischte (22.). Die Emotionen kochten hoch, als Patrick Buzás von Arvids Rekis hart angegangen wurde und verletzt auf dem Eis liegen blieb. Die Schwarz-Weiß-Gestreiften hatten die Szene offenbar nicht genau gesehen. Rekis kam jedenfalls straflos davon. Buzás musste kurzzeitig in die Kabine, kehrte später aber aufs Eis zurück. Allein auf Roy zulaufend hätte Jaedon Descheneau den Anschluss besorgen müssen, vergab jedoch eine der besten Chancen für die DEG (30.).
Es sei ihm verziehen, weil der kanadische Wirbelwind die DEG wenig später zurück ins Spiel brachte. Als beide Mannschaften mit einem Mann weniger auskommen mussten, hob McKiernan den Puck von der linken Seite vors Tor, wo Descheneau zur Stelle war und die DEG-Fans jubeln ließ (32.). John Henrion ließ sich zu einem harten Check gegen Christoph Ullmann hinreißen, als der die Scheibe an der Bande längst weitergespielt hatte und nicht mehr mit einem Check rechnete. Der langjährige Nationalspieler blieb schwer benommen auf dem Eis liegen und musste letztlich unter dem Applaus aller (!) Spieler und Fans das Eis auf einer Trage verlassen. Playoffs hin oder her: Alle gute, Ulle! Henrion schickten die Schiedsrichter André Schrader und Gordon Schukies mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig unter die Dusche. In der fünfminütigen Überzahl setzte zunächst Matt White die Scheibe aus dem Slot knapp über den Kasten (36.). Durch den Treffer von Schmölz, der einen Distanzschuss von Braden Lamb abfälscht (36.), wurde die Aufgabe für die DEG wieder erheblich schwerer.
Dramaturgisch waren wir nun wieder da, wo wir auch schon am letzten Sonntag waren. Nur mit umgekehrten Vorzeichen: Die Schützlinge von Mike Stewart führten mit 3:1, als es ins letzte Drittel ging. Kleine, aber feine Besonderheit: Mit der Führung stand Augsburg virtuell im Halbfinale. Die DEG hatte in der Anfangsphase des dritten Abschnitts gleich zwei Überzahlspiele. Das erste verpuffte einigermaßen wirkungslos. Das zweite war druckvoll und mit einigen guten Szenen versehen, aber der Torjubel blieb aus. Danach steckte die DEG nicht auf und blieb am Drücker. Trotzdem verrannen die Sekunden zunehmend. Dann kam der Auftritt des Kapitäns, der kapitänswürdiger nicht sein konnte. Barta schnappte sich die Scheibe im eigenen Drittel, zündete den Turbo, kurvte sich ins Panther-Drittel und setzte das Ding einfach mal in den Winkel (50.). Jetzt war die DEG wieder da! Aber Augsburg dachte gar nicht daran, sich ins eigene Drittel zurückzuziehen. Nun war richtig Pfeffer in der Partie. Die DEG versuchte alles, nahm Schuss um Schuss und war nun auch giftiger in den Zweikämpfen. Wiederum verstrich die Zeit, bis Niederberger gut zwei Minuten vor Schluss das Eis für einen sechsten Feldspieler verließ. Die DEG kämpfte sich ins Angriffsdrittel, behauptete dort die Scheibe, Marshall zog von der blauen Linie ab und flach rechts schlug der Puck zum laut umjubelten 3:3-Ausgleich ein. 52 Sekunden vor Schluss ging alles wieder von vorne los. Hallo Augsburg, wir können das auch!
Die Verlängerung dauerte dann ganze 36 Sekunden. Dann schwappten etliche Bierduschen durch den ISS DOME. Schnell hatte die DEG die Scheibe nach vorne gespielt, Descheneau hatte sie zu behaupten versucht. Das ging zwar nur so halb gut, aber der Zauber-Kanadier setzte nach, gab nicht auf, hatte den Puck dann plötzlich doch auf dem Schläger und sorgte für unglaubliche rot-gelbe Glücksgefühle. Nun kommt es am Sonntag zum großen Showdown im Curt-Frenzel-Stadion zu Augsburg. Der erste Puck fällt um 16:30 Uhr. Wann das Spiel zu Ende sein wird, weiß nur der Eishockeygott. Und Alex Barta. Zweifel, und so…!

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(DEL/München) PM Neuer DEL-Rekord für München: Die Red Bulls haben bei den Eisbären Berlin mit 4:3 (4:1|0:2|0:0) gewonnen, sich in der „Best of Seven“-Viertelfinalserie mit 4:2 durchgesetzt und mit dem zehnten Playoff-Seriensieg in Folge eine neue Bestmarke aufgestellt.

( Foto: Gepa Pictures )
Vor 14.200 Zuschauern in der Bundeshauptstadt schossen Maximilian Kastner, Mads Christensen, Michael Wolf und Justin Shugg den Meister zum vierten Mal in Folge ins Halbfinale. Der Gegner in der Runde der besten Vier steht noch nicht fest.
Die Red Bulls starteten aggressiv in die Partie, gewannen mehr Zweikämpfe und erspielten sich gute Chancen. Eine davon nutzte Maximilian Kastner, der in der sechsten Minute zum 1:0 abfälschte. Drei Minuten später glichen die Eisbären in Überzahl aus, weil ein abgefälschter Schuss ins Gesicht von James Sheppard und von dort ins Münchner Tor sprang. Mads Christensen brachte die Red Bulls in der 14. Minute mit einer Einzelleistung erneut in Führung. Wenig später reagierte Münchens Schlussmann Danny aus den Birken stark bei einem Penalty von Austin Ortega (15.).
In der Schlussphase des ersten Drittels legten die Red Bulls zwei Überzahl-Treffer nach: Michael Wolf traf bei 5-gegen-3 per Direktschuss (17.), Justin Shugg legte gegen vier Berliner das 4:1 nach (18.).
In der Anfangsphase des Mittelabschnitts überstanden die Red Bulls eine 3-gegen-5-Unterzahlsituation ohne Gegentor. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel. Beide Teams hatten Chancen, Berlin war aber effizienter: In der 30. Minute erzielte Marcel Noebels aus dem Slot den Anschlusstreffer, vier Minuten später brachte Jamison MacQueen die Eisbären mit einem Direktschuss in Überzahl auf ein Tor heran.
Im Schlussabschnitt verteidigten die Red Bulls konzentriert. Bis zur ersten guten Chance der Eisbären auf den Ausgleich dauerte es neun Minuten, Jamison MacQueen verfehlte das Münchner Tor aber knapp. Die Gäste spielten auch danach clever und ließen keine Druckphase der Berliner zu, sodass ihr knapper Vorsprung bis zum Ende hielt.
Maximilian Kastner
„Wir sind stark rausgekommen, haben dann aber zu viele Strafen genommen. Im letzten Drittel haben wir sehr solide gespielt. Am Ende war der Sieg verdient.“
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 3:4 (1:4|2:0|0:0)
Tore
0:1 | 05:27 | Maximilian Kastner
1:1 | 08:33 | James Sheppard
1:2 | 13:25 | Mads Christensen
1:3 | 16:53 | Michael Wolf
1:4 | 17:40 | Justin Shugg
2:4 | 29:19 | Marcel Noebels
3:4 | 33:46 | Jamison MacQueen
Zuschauer 14.200

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(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters haben die ersten Neuzugänge für die kommende DEL-Spielzeit unter Vertrag genommen. Aus Bozen wechseln die Stürmer Alex Petan und Brett Findlay an den Seilersee. Von den Fishtown Pinguins aus Bremerhaven kommt der Deutsch-Amerikaner Mike Hoeffel ins Sauerland.

( Foto City-Press )
Alle Angreifer haben einen Jahresvertrag unterzeichnet. „Wir haben mit diesen drei Spielern einen ersten wichtigen Schritt im Hinblick auf die Mannschaftszusammenstellung gemacht. Findlay und Petan gehörten zu den Spielern, die auch bei anderen Clubs als zentrale Leistungsträger Interesse geweckt haben. Mit Mike Hoeffel haben wir einen kreativen Arbeiter verpflichten können. Wichtig: Alle drei entsprechen charakterlich dem, was Jason O´Leary und ich uns für unsere Mannschaft wünschen“, sagt Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters. Alle drei Neuzugänge der Roosters zeichnen sich laut Hommel als Spieler aus, für die der Teamgedanke im Mittelpunkt steht. „Sie haben bewiesen, dass harte Arbeit für die Mannschaft wichtiger ist als persönlicher Erfolg. Den haben sie aber gerade deshalb doch gefeiert.“
Alex Petan:
Der 26 Jahre alte italienische Nationalspieler, geboren in Kanada, wechselt nach zwei Jahren beim HC Bolzano aus der Erste Bank Liga (EBEL), Österreichs erster Liga, in der auch die Norditaliener aus Bozen spielen, an den Seilersee. In der vorletzten Saison gewann der Mann aus Delta in British Columbia mit Bozen die Meisterschaft in der EBEL, war zweitbester Scorer seiner Mannschaft mit 24 Treffern und 31 Vorlagen. In der letzten Spielzeit lag Petan hinter seinem Team-Kollegen und Neu-Rooster Brett Findlay ebenfalls auf dem zweiten Rang des internen Scorer-Rankings, verbuchte insgesamt 40 Punkte. Zwischen 2012 und 2016 stand Petan für die Michigan Tech University auf dem Eis, war im letzten Jahr Kapitän seiner Mannschaft, Finalist des hoch angesehenen Hobey Baker Awards für den besten Collegespieler eines Jahrgangs und Spieler des Jahres in seiner NCAA-Division. Trotz seiner 135 Punkte in 153 Partien wurde Petan, anders als sein Bruder Nicolas, nicht gedrafted. Deshalb ging er nach zwei Jahren in AHL und ECHL nach Italien, erhielt dort aufgrund seiner Abstammung einen italienischen Pass und gehörte in diesem Jahr zum ersten Mal zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft. „Alex ist ein Spieler mit ungeheurer Energie, immer engagiert, ein guter Skater, er besitzt Scoring-Touch und Spielübersicht, die er ab der kommenden Saison bei uns auf das Eis bringen soll“, so Christian Hommel.
Brett Findlay:
Mit dem 26 Jahre alten Brett Findlay wechselt auch der Topscorer des HC Bolzano in die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Der Kanadier verbrachte seine erste Saison in Europa, überraschte mit seiner Technik und seinen schlittschuhläuferischen Fähigkeiten. 10 Tore und 39 Assists standen nach der Hauptrunde für ihn zu Buche. Aufgrund einer Verletzung war der Einsatz in den Playoffs nicht mehr möglich. Findlay kam im Sommer 2018 vom AHL-Club aus Stockton nach Europa, gehörte in den Jahren zuvor zum Kader der Toronto Marlies und der Orlando Solar Bears. 2014 sicherte er sich mit den Alaska Aces den Kelly Cup, die ECHL-Meisterschaft. Ausgebildet wurde der Stürmer bei den Sault Ste. Marie Greyhounds und den Peterborough Petes in der kanadischen Juniorenliga OHL. „Brett hatte bereits im ersten Jahr auf der größeren europäischen Eisfläche exzellente Spiele, natürlich gab es auch Rückschläge. Alles in allem gehört auch er zu den Jungs, die nie aufgeben, die immer hart arbeiten. Darauf können sich unsere Fans freuen“, so Hommel.
Mike Hoeffel:
„Mike ist ein Spieler, der Eishockey arbeitet, immer dorthin geht, wo es wehtut, der, wenn man ihn braucht, im Powerplay eingesetzt werden kann, der sich allerdings auch nicht zu schade ist, die Drecksarbeit für unsere Mannschaft zu leisten“, beschreibt Hommel seinen ersten Neuzugang aus der DEL. Hoeffel wechselt von den Fischtown Pinguins Bremerhaven in die Waldstadt, wo er in der Spielzeit 18/19 neun Tore und zehn Assists verbuchte. Der Außenstürmer, der in den USA geboren wurde, allerdings über einen deutschen Pass verfügt, kann auf der rechten und linken Außenbahn eingesetzt werden. Er wechselte im Sommer 2016, nach dem Gewinn der norwegischen Meisterschaft aus Stavanger nach Deutschland, heuerte in Crimmitschau in der DEL2 an, wo ihn die Pinguins nach 27 Zweitligapartien unter Vertrag nahmen. Seit dem 22.12.16 stand er für die Nordseestädter auf dem Eis, entpuppte sich als herausragender Teamplayer. Hoeffel lernte in Bremerhaven deutsch, gehörte zu den beliebtesten Spielern. Der heute 29-jährige lernte an der Universität von Minnesota, gehörte 08/09 zum Kader der US-amerikanischen U20-Nationalmannschaft, stand von 2011 bis zu seinem Wechsel nach Europa ausschließlich in der AHL unter Vertrag.

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(DEB) Die International Ice Hockey Federation (IIHF) und das Organisationskomitee haben den Spielplan für die kommende 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Ostrava und Trinec (Tschechien) veröffentlicht.

( Foto Melanie Feldmeier )
Die deutsche U20-Nationalmannschaft startet demnach am 27. Dezember 2019 (19.00 Uhr) in der Ostravar Aréna gegen die USA ins Turnier. Im weiteren Verlauf trifft die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter in der Gruppe B auf Gastgeber Tschechien, Kanada und Russland.
Die Viertelfinalbegegnungen finden am 2. Januar 2020 in Ostrava und Trinec statt. Am 4. Januar 2020 folgen die Halbfinalpartien und einen Tag später das Spiel um Platz 3 und das Finale um die U20-Weltmeisterschaft. Der Ticketverkauf startet voraussichtlich Ende April. Alle Infos gibt das Organisationskomitee der 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in den kommenden Wochen auf der Turnier-Homepage bekannt.
Die Gruppenaufteilung:
Gruppe A: Finnland, Schweiz, Schweden, Slowakei, Kasachstan
Gruppe B: USA, Russland, Kanada, Tschechien, Deutschland
Der deutsche Spielplan:
27. Dezember 2019 | 19:00 Uhr | Deutschland - USA
28. Dezember 2019 | 15:00 Uhr | Tschechien - Deutschland
30. Dezember 2019 | 15:00 Uhr | Deutschland - Kanada
31. Dezember 2019 | 15:00 Uhr | Russland - Deutschland
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(DEL/München) PM Red Bull München muss für mehrere Monate auf Konrad Abeltshauser verzichten. Der deutsche Nationalverteidiger zog sich am vergangenen Sonntag im fünften Viertelfinalspiel gegen die Eisbären Berlin bei einem Zweikampf eine schwere Knieverletzung zu. Der 26-Jährige muss sich in den nächsten Tagen einer Operation am rechten Knie unterziehen.

( Foto EHC Red Bull München )
Abeltshauser, der mit den Red Bulls in den vergangenen drei Jahren die Deutsche Meisterschaft gewann, bestritt in dieser Saison alle 52 DEL-Hauptrundenspiele. Dabei gelangen ihm sechs Tore und 17 Vorlagen. Auch in den bisherigen fünf Playoff-Duellen gegen Berlin stand er auf dem Eis und bereitete dabei einen weiteren Treffer vor. Der Oberbayer kann in den 57 Partien mit einer Plus-Minus-Statistik von +25 nach Mark Voakes (+26) den besten Wert der Red Bulls vorweisen. In insgesamt 209 DEL-Spielen kommt er in dieser Kategorie auf starke +91.
Neben Frank Mauer und Andreas Eder ist Abeltshauser der einzige Münchner, der in dieser Saison bisher alle 70 Pflichtspiele in der DEL und Champions League absolviert hat. Im Viertelfinale geht es für die Red Bulls am 29. März in Berlin mit Spiel 6 weiter, nach Siegen führen die Münchner in der „Best of Seven“-Serie mit 3:2.

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(DEL/Köln) (ST) In den Playoffs ging es weiter, an diesem Eishockeysonntag stand ein weiteres Playoff-Spiel auf der Tagesplanung der Kölner Haie und dem ERC Ingolstadt an. Es war das fünfte Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Viertelfinalserie vor 12.254 Zuschauern. Der Sieg ging an den KEC mit 4:2. Somit steht nun die Serie beider Viertelfinalgegner bei 3:2 für Ingolstadt. Die Kölner Haie verlängerten die Serie um ein sechstes Spiel.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Sonntag vor einer Woche schlossen die Haie mit ihrem ersten Sieg in der Viertelfinalserie gegen die Panther aus Ingolstadt um eine weitere Partie, Spiel 5, auf. Es war ein hartumkämpftes Duell, doch die Haie wollten es am Ende wohl etwas mehr. Ähnlich wie im gestrigen Spiel. Der Sieg war für die Motivation und Moral der Mannschaft ein wichtiger Aspekt. Dies zeigte, dass die Serie eng werden wird. Beide Mannschaften schenken sich nichts und kämpfen bis zum Ende.
Vergangenen Freitag ging die Serie dann in Spiel 4 in Ingolstadt weiter. Es ging zum dritten Mal von vier Spielen in die Overtime. Nachdem der KEC über weite Strecken die bessere Mannschaft war, verloren die Haie in der Verlängerung 3:2 gegen die Panther. Eine schlechte Chancenverwertung und zu viele kleine Fehler, besonders in der Verteidigung, ließen sie an den Ingolstädtern scheitern. Jochen Reimer im Tor war an diesem Abend wieder schwer zu überwinden. Damit steht es vor Spiel 5 in Köln in der Serie 3:1 für den ERC, und damit stand und steht der KEC mit dem Rücken zur Wand. Um ins Halbfinale zu kommen, muss der KEC also drei Spiele gewinnen. Das gestrige Sonntagsspiel war somit eines von drei alles entscheidenden Spielen. Fliegen die Haie aus den Playoffs oder können sie die Serie noch einmal verlängern?, lautete die Frage im Vorfeld.
Dan Lacroix, Headcoach des KEC, erklärte nach der Niederlage: „Wir hatten heute genug Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Mir hat unser intensives Spiel gefallen. Aber: Wenn wir die Chancen nicht nutzen, wirst du in den Playoffs bestraft. Wir haben Spieler mit viel Charakter und werden uns das Momentum zurückholen.“ (Quelle: www.haie.de)
Diese Serie beider Kontrahenten hat alles zu bieten, was sich ein Eishockey-Fan wünscht, Emotionen, harte Fights, schnelles Eishockey, Spannung bis zum Ende und Tore. Wird es letztlich ein Duell zwischen Gustaf Wesslau und Jochen Reimer? Beide Torhüter nehmen Schlüsselpositionen innerhalb der Mannschaften ein und da es offensiv bisher sehr eng blieb, wird der Torhüter die letzte entscheidende Nuance dazu beitragen.
Der KEC musste weiterhin auf Steve Pinizzotto, Marcel Müller, Alexander Sulzer und Corey Potter verzichten. Voraussichtlich werden diese vier Spieler in dieser Saison nicht mehr in die Mannschaft zurückkehren. Zudem verletzte sich Sebastian Uvira während des dritten Spiels im Unterkörperbereich, wie es heißt. Er verließ humpelnd das Eis und ist noch nicht wieder genesen. Dafür aber steht Felix Schütz seit Freitag wieder auf dem Eis als Stürmer.
Im ersten Drittel ging es wieder schnell zur Sache. Die Haie waren streckenweise die bessere Mannschaft, mussten aber nach einem Fehler vor dem eigenen Tor durch Morgan Ellis die erste Führung durch Ingolstadt hinnehmen, Darin Olver schoss das Tor in der vierten Minute mit Ablauf einer Strafe von Alexander Oblinger, der wegen Beinstellens auf der Strafbank saß. Im weiteren Verlauf versuchten die Haie alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch wieder scheiterten sie an der Chancenverwertung und Jochen Reimer im Tor der Panther.
Immer wieder bissen sich die Haie im Angriffsdrittel fest, konnten den Puck aber nicht ins Netz befördern. Erst in der 18. Minute gelang der Ausgleich. Fabio Pfohl schoss erfolgreich nach Vorlage von Ryan Jones und Mike Zalewski den Puck ins Tor. 10 Sekunden vor dem Ende des Drittels erhielt Thomas Greilinger noch eine Strafe wegen Halten des Stocks. Das Drittel endete 1:1.
Der Mittelabschnitt begann mit einem Powerplay für den KEC von 1,50 Minuten. Jedoch nutzte die Mannschaft dies nicht zur Führung. In der 23. Minute folgte schnell der Führungstreffer für den KEC durch Mike Zalewski. Doch kurz darauf in der 24. Minute glich Tim Wohlgemuth für die Panther aus. Im weiteren Verlauf gewannen die Ingolstädter Überhand und drückten die Haie immer wieder in die Verteidigung. Doch Gustaf Wesslau hielt dem stand. So endete das Drittel 2:2.
Auch das letzte Drittel begann mit einer Überzahlmöglichkeit für Haie, wieder 1,50 Minuten. Colton Jobke musste auf der Strafbank verweilen. Der KEC hatte nun wieder Kraft geschöpft und kämpfte hart für die Führung und den Sieg, ganz dem Motto: Wer hart arbeitet, wird belohnt. In der 45. Minute erfolgte dann der Führungstreffer durch Frederik Tiffels. Am Ende verteidigte Köln eisern die Führung. Schlussendlich machten sie den Sack zu, als Jochen Reimer für einen sechsten Feldspieler das Eis verließ und Jason Akeson ins leere Tor traf. Endstand war 4:2 für Köln.
Insgesamt war es eine rasante, zumindest im ersten und letzten Drittel, und emotionale Partie. Und bisher lief die ganze Serie so spannend und nervenzerreißend. Beide Mannschaften schenkten sich bisher nichts und kämpften um ihre Siege. Am Sonntag konnten die Haie dann mit ihrem Sieg von 4:2 gegen Ingolstadt die Serie noch einmal um Spiel 6 verlängern.
Dan Lacroix erklärte nach diesem Sieg: "Wir standen mit dem Rücken zur Wand. Wir mussten uns aus dieser Situation rauskämpfen und haben ein sehr gutes erstes Drittel gespielt. Im Mittelabschnitt haben wir Ingolstadt zu viel Platz gegeben, aber ich bin stolz darauf, wie die Mannschaft im Schlussdrittel darauf reagiert hat.
Auch die Fans haben uns heute großartig unterstützt. Wir wussten von vornherein, dass es eine lange Serie wird und dass wir um jeden Puck und um jeden Zentimeter Eis kämpfen müssen. Wir sind bereit für Freitag". (Quelle: www.haie.de)
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(DEL/Mannheim) (Redaktion) Die Adler Mannheim sind im Halbfinale. In Spiel fünf der Viertelfinalserie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers liefert sich das Team von Pavel Gross einen harten Kampf. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand und starken Nürnbergern überzeugt der Ligaprimus mit einem beeindruckenden dritten Drittel. David Wolf, Denis Reul und Mark Katic schießen Mannheim in den letzten zwanzig Minuten in die nächste Runde. Nürnberg verliert mit 7:4.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Zu Beginn des Spiels spielte Mannheim gleich im Powerplay. Tim Bender wusste sich bei der ersten gegnerischen Druckphase nur mit einem Foul zu helfen. Seine Teamkollegen aber verteidigten vorbildhaft. In den ersten zehn Minuten übersahen die Schiedsrichter zwei offensichtliche Mannheimer Fouls, die nicht bestraft wurden. Taylor Aronson bekam den Schläger ins Gesicht, Chad Bassen wurde unsanft an die Bande gefahren. Dafür durfte der Ligaprimus kurz später in doppelter Überzahl ran. Daniel Weiss und Chad Bassen fanden sich auf der Strafbank wieder. Lange sah es nach einem erneut erfolgreichen Penaltykilling der IceTigers aus, bis Garret Festerling auf Zuspiel von Luke Adam zum Puck kam.
Festerling brachte die Scheibe zum Tor. Niklas Treutle war im Chaos kurz orientierungslos und fischte den Puck kurz später hinter seinem Rücken aus dem Tor. Mannheim führte mit 1:0. Joonas Lehtivuori leistete sich dann aber einen Stockschlag, der bestraft wurde. AlsnChad Bassen von der Strafbank kam, spielte Chris Brown den perfekten Pass. Bassen lief im Alleingang davon und traf mit einer bemerkenswerten Ruhe zum 1:1 Ausgleich. Drei Minuten vor Schluss des ersten Drittels wurde Taylor Aronson wegen eines hohen Schlägers auf die Strafbank geschickt, Benjanim Smith verwertete das Powerplay zum 2:1 Führungstreffer. Nürnberg aber fand die Antwort: Als Sinan Akdag wegen Haltens des gegnerischen Stocks auf der Strafbank saß, zog Patrick Reimer sieben Sekunden vor Ablauf der Zeit an der blauen Linie ab. Die Scheibe schlug direkt unterm Kreuzeck ein: 2:2 Ausgleich.
Im zweiten Drittel zeigte Mannheim keine gute Leistung. Nürnberg schaffte es, die Adler zu Fehlern zu zwingen, verwertete die Gelegenheiten aber vorerst nicht. Die Hausherren versuchten sich zu Beginn des Mittelabschnitts im Powerplay, als Marcus Weber wegen eines Bandenchecks auf die Strafbank musste. Das Nürnberger Penaltykilling aber war hervorragend. Die Gäste belohnte sich in der 30. Spielminute dann auch mit dem Führungstreffer, als eben Marcus Weber die Scheibe aufs Tor brachte. Gute Vorarbeit leistete Shawn Lalonde, der für Weber auflegte.
Die Scheibe rutschte Dennis Endras durch. Die Schiedsrichter bestätigten den Treffer kurze Zeit später im Videobeweis. Nürnberg führte mit 3:2. Mannheim aber antwortete Blitzschnell: Chad Kolarik tankte sich durch die gesamte Defensive der IceTigers, bezwang auch Niklas Treutle und glich nur 22 Sekunden später zum zwischenzeitlichen 3:3 aus. Das Glück war danach auf Mannheimer Seite. Zwei Minuten vor Schluss sprang die Scheibe von der Torkonstruktion ab und landete direkt auf der Kelle von Markus Eisenschmid, der den Puck eiskalt im Tor bugsierte. Die Adler führten nach zwanzig Minuten mit 4:3 und das obwohl das vermeintlich schlechteste Drittel in den Playoffs hinter dem Team von Pavel Gross lag.
Im Schlussdrittel drehten die Adler sofort auf. David Wolf erhöhte auf Zuspiel von Chad Kolarik und Mark Katic auf 5:3. Drei Minuten später war es Denis Reul, der die Nürnberger Hoffnungen vorerst beendete. Drei Tore in zwölf Minuten aufholen, das war das Ziel der Gäste. Nachdem Marcus Kink wegen eines hohen Ellbogens auf die Strafbank musste, behielt Dane Fox seine Nerven nicht und bekam ebenfalls zwei Minuten, da er Streit suchte. Deshalb agierten beide Mannschaften mit vier Spielern auf dem Eis.
Nürnberg kam zu einigen Chancen, bekam die Scheibe aber nicht über die Linie. Besser machte das Eric Stephan, der bei fünf Spielern auf beiden Seiten perfekt vor Dennis Endras stand und die Scheibe zum Anschlusstreffer einschoss. Nürnberg fehlten nur noch zwei Tore, noch neun Minuten waren zu spielen. Mannheim aber blieb überwiegend stabil und verteidigte die Führung bis zum Schluss. Mark Katic stellte mit seinem Treffer ins leere Tor noch auf 7:4 - der Endstand in Spiel fünf.
Dadurch sind die Thomas Sabo Ice Tigers ausgeschieden. Nach drei Jahren Halbfinale in Folge nun wieder das Aus im Viertelfinale. Für die Adler Mannheim geht die Reise im Halbfinale weiter. Noch muss das Team von Pavel Gross auf den potentiellen Gegner warten, der in den anderen drei Serien ermittelt wird.

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(DEL/München) PM nDer EHC Red Bull München hat Spiel 5 des Playoff-Viertelfinales gegen die Eisbären Berlin vor 5.870 Zuschauern mit 0:3 (0:1|0:0|0:2) verloren. Am kommenden Freitag steigt in Berlin die sechste Partie der „Best of Seven“-Serie, in der die Red Bulls nun mit 3:2 führen.

(Foto: Heike Feiner)
Spiel 5 begann mit hohem Tempo und intensiv geführten Zweikämpfen. Die Offensivspieler beider Teams hatten es in der Anfangsphase jedoch schwer, da die Verteidigungsreihen gut standen. Den ersten gefährlichen Abschluss hatte Münchens Yasin Ehliz mit einem Direktschuss in Überzahl, Eisbären-Torhüter Kevin Poulin rettete aber mit dem Schoner (9.). Berlin machte es im Powerplay besser: In der zwölften Minute schoss Jamison MacQueen die Gäste per Direktschuss ins rechte Eck in Führung.
Im zweiten Drittel neutralisierten sich beide Teams, dennoch gab es Drangphasen mit guten Abschlüssen. Die besten Münchner Chancen auf den Ausgleich hatten Justin Shugg (23.), Frank Mauer (32.) und Michael Wolf (34.), sie schossen aber entweder über das Tor oder scheiterten an Kevin Poulin. In der 38. Minute verletzte sich Konrad Abeltshauser in einem Zweikampf mit James Sheppard. Der Verteidiger der Red Bulls wurde vom Eis gestützt und konnte nicht weiterspielen.
Im Schlussdrittel verteidigten die Eisbären konzentriert. München musste das Risiko erhöhen, wodurch Berlin Räume in der Offensive bekam. In der 49. Minute zogen die Gäste durch zwei Treffer von Austin Ortega auf 3:0 davon: Erst traf der Eisbären-Stürmer ins kurze Eck, 37 Sekunden später schloss er einen Alleingang erfolgreich ab. Münchens Trainer Don Jackson nahm vier Minuten vor Schluss in eigener Überzahl Torhüter aus den Birken vom Eis, ein Treffer gelang den Red Bulls aber nicht.
Yannic Seidenberg: „Wir waren heute oft einen Schritt zu spät dran und vor dem Tor einfach nicht hungrig genug. Wir müssen dieses Spiel abhaken und an das nächste denken.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Eisbären Berlin 0:3 (0:1|0:0|0:2)
Tore
0:1 | 11:35 | Jamison MacQueen
0:2 | 48:16 | Austin Ortega
0:3 | 48:53 | Austin Ortega
Zuschauer
5.870

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(DEL/Augsburg) (Christian Diepold) Die Augsburger Panther haben die DEL Viertelfinalserie gegen die Düsseldorfer EG gedreht und gehen nach dem 4:3 Overtimesieg n Führung und haben beim nächsten Aufeinandertreffen den ersten Matchpuck. 45 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit traf David Stieler zum 3:3 Ausgleich. In der anschliessenden Verlängerung war es der Nationalspieler Thomas Holzmann mit dem Siegtreffer.
(Foto: Dunja Dietrich)
Nachdem die Augsburger in Düsseldorf die Serie ausgleichen konnten, wollte man heute vor ausverkauftem Haus einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Halbfinale machen und es entwickelte sich von Beginn an ein schnelles und rasantes Spiel, jedoch waren in den ersten zwanzig Minuten hochkarätige Torchancen eher Mangelware. Die Führung für die Gäste erzielte McKiernan in der 19. Minute mit einem schönen unhaltbaren Schuss.
Nach Wiederanpfiff gab es für die Panther eine Überzahlmöglichkeit die prompt von Matt Fraser zum 1:1 Ausgleich genutzt wurde (22.). Die Stimmung auf dem Eis, aber auch und vor allen Dingen auf den Rängen wurde immer hitziger. Beide Mannschaften kämpften nun um die Führung. Mal rettete Mathias Niederberger, mal Olivier Roy. In der 36. Minute war Letzterer dann aber geschlagen. Marco Nowak hatte in Überzahl von der Blauen Linie abgezogen, Jerome Flaake den Schläger reingehalten und entscheidend zur erneuten Führung abgefälscht. Der Kapitän Alexander Barta konnte vor der zweiten Drittelpause dann auf 1:3 erhöhen (37.)
Der Schlussabschnitt begann mit einer souveränen und starken DEG, die das Geschehen im Griff zu haben schien. Mitten hinein in diese Phase schlugen die Hausherren aber zu. Jaroslav Hafenrichter mit einem unhaltbaren Schuss ins Eck zum 2:3 in der 43. Minute. Danach war die Partie wieder offen und beide Teams gingen körperlich an ihre Grenzen. Augsburg drückte weiter auf den Ausgleich uns so stand der Nationaltorhüter Mathias Niederberger im Mittelpunkt des Geschehen. In der letzten Minute verließ sein Gegenüber Roy zu Gunsten eines sechsten Feldspieler das Tor und 45.9 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit traf David Stieler zum 3:3 Ausgleich und erzwang damit die Verlängerung.
Thomas Holzmann entschied nach 92 Sekunden die erste Overtime in dieser Serie zu Gunsten der Augsburger, die damit die Viertelfinalserie mit 3:2 anführen und am kommenden Freitag in Düsseldorf den ersten Matchpuck haben.
DEL Viertelfinale, 24.03.2019
Augsburger Panther - Düsseldorfer EG 4:3 n.V. (0:1, 1:2, 2:0, 1:0)
Tore:
0:1 (19.) McKiernan
1:1 (22.) Fraser
1:2 (36.) Nowak
1:3 (37.) Barta
2:3 (43.) Hafenrichter
3:3 (60.) Stieler
4:3 (62.) Holzmann
Strafminuten:
Augsburg 6, Düsseldorf 6
Zuschauer: 6.139

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(DEL/Nürnberg) Die Adler Mannheim haben die erste Chance auf den Einzug ins Halbfinale vergeben. Die Thomas Sabo Ice Tigers zeigen ihr bestes Playoff-Spiel, holen einen Rückstand auf und gewinnen am Ende durch zwei Treffer von Kapitän Patrick Reimer in der ersten Verlängerung. Der Serienstand ist demnach "nur noch" 1:3 für Mannheim.
(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die Thomas Sabo Ice Tigers stehen mit dem Rücken zur Wand: Mannheim braucht nur noch einen einzigen Sieg, während die IceTigers vier Mal in Folge gewinnen müssten, um die Sensation zu schaffen und in das Halbfinale einzuziehen. Im ersten Mannheimer Matchball-Spiel zeigte Nürnberg das beste Playoff-Spiel in dieser Saison. Die Hausherren zwangen das Team von Pavel Gross mehrfach zu Fehlern und erarbeitete sich viele Chancen. Dasselbe galt aber auch für die Gäste aus Mannheim, die Niklas Treutle stetig unter Beschuss hielten. Treutle aber blieb im gesamten ersten Drittel standhaft und zeigte eine sehr gute Leistung. Gleiches galt für Dennis Endras, der das Adler-Tor hütete.
Im zweiten Drittel folgte eine Chance auf die Nächste: Nürnberg kam mehrfach komplett alleine in der offensiven Zone zum Schuss, traf aber das leere Tor nicht oder scheiterte am Ende an Dennis Endras. Ob Patrick Reimer, Jason Bast, Philippe Dupuis oder Brandon Segal. Keine der klaren Chancen ging rein. Das machte Mannheim besser, die erneut ihre beeindruckende Effektivität unter Beweis stellten. Matthias Plachta traf im Power Play zum 0:1. Brandon Segal aber führte die gute fränkische Druckphase fort und glich vier Minuten später zum 1:1 aus. Doch auch die Mannheimer Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Mark Katic erhöhte mit seinem Überzahltor auf 1:2 und brachte seine Mannschaft wieder in Führung. Das Team von Martin Jiranek lag nach vierzig Minuten somit mit 1:2 hinten.
Im Schlussabschnitt versuchte Nürnberg, alles nach vorne zu werfen und das Saisonaus mit aller Kraft abzuwenden. Mannheim tat sich überwiegend schwer, die Nürnberger Sturmreihen problemlos unter Kontrolle zu haben. Das machte sich vor allem daran bemerkbar, dass Nürnberg sehr oft Power Play spielte und die Mannheimer Disziplin schwächelte. Daniel Weiss wusste das auszunutzen und traf nach einem hohen Stock von David Wolf zum 2:2 Ausgleichstreffer. Die Schiedsrichter bestätigten das Tor kurze Zeit später mit Hilfe des Videoschiedsrichters, die Hausherren waren voll und ganz in der Partie angekommen. Drei Minuten später griff Dennis Endras daneben, als Patrick Reimer aufs Tor schoss. Reimer hob die Nürnberger Arena um ein paar Meter nach oben, die IceTigers führten drei Minuten vor Schluss mit 3:2. Für den Sieg reichte das aber vorerst nicht. Markus Eisenschmid und Chad Kolarik brachten die Scheibe zum Tor. Andrew Desjardins bugsierte die Scheibe dann hinter Niklas Treutle. Es ging in die Overtime.
In der Verlängerung spielte Mannheim aktiver, Nürnberg aber verteidigte hervorragend. Nach fünf Minuten war es dann ein sehr guter Nürnberger Wechsel, der zum erlösenden Siegtor führte. Jason Bast legte nach guter Vorarbeit von Daniel Weiss für Patrick Reimer vor. Der Kapitän der Thomas Sabo IceTigers fackelte nicht lange und entschied das Spiel mit seinem zweiten Treffer für Nürnberg: 4:3-Sieg nach Overtime.
Damit folgt nun am Sonntagnachmittag das fünfte Spiel der Serie. Die Ausgangslage beider Mannschaften bleibt gleich. Nürnberg darf nicht mehr verlieren, Mannheim braucht einen einzigen Sieg für den Einzug in das Halbfinale. Spiel fünf beginnt um 16:30 Uhr.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben sich in der Viertelfinalserie gegen die Düsseldorfer EG den Heimvorteil zurückgeholt. In einer umkämpften Partie gewann der AEV Spiel vier dank einer starken Defensivleistung nicht unverdient mit 2:1. Die Treffer für die Panther erzielten Patrick McNeill (22.) und David Stieler (23.). Für die DEG traf Ryan McKiernan (36.).

(Foto: Birgit Häfner)
Beide Teams gingen erneut unverändert ins Spiel und im ersten Drittel dominierten meistens die Abwehrreihen. Die Panther waren allerdings das etwas bessere Team und wirkten gefährlicher. Bei der größten Chance des Abschnitts hatten die Gäste aber Pech, dass Adam Payerl einen Schuss von Stieler nur an den Pfosten abfälschte (19.). Im Mitteldrittel klappte es besser, denn dem AEV gelang durch einen unorthodoxen Powerplaytreffer die Führung (22.). Torschütze war McNeill, aber bei dem Tor verletzte sich leider auch T.J. Trevelyan und konnte nicht mehr weiterspielen. Doch die Panther ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und legten nur 59 Sekunden später nach. Nach tollem Zuspiel von Daniel Schmölz bugsierte Stieler den Puck zum 0:2 über die Linie (23.).
Die DEG zeigte jedoch eine Reaktion und hatte bei einer Zwei-auf-Eins-Situation nach Zuspiel von Jaedon Descheneau durch Philip Gogulla die Riesenchance auf den Anschlusstreffer. Olvier Roy verhinderte aber mit einem überragenden Fanghand-Save den Einschlag (24.). Wenig später hatte Augsburgs Goalie bei einem Schuss an den Pfosten von Alexander Barta auch Glück (26.). Insgesamt waren die Hausherren nun druckvoller und Roy konnte sich wiederholt auszeichnen. In der 36. Minute war allerdings auch der Frankokanadier machtlos, als McKiernan in Überzahl aus der Distanz abzog und zum 1:2 verkürzte.
Mit diesem Spielstand ging es auch ins dritte Drittel und dort zeigten die Panther eine überragende Abwehrleistung. Der AEV igelte sich nicht im eigenen Drittel ein, sondern störte den Spielaufbau der DEG immer wieder früh und ließ somit kaum etwas zu. Einzig bei einem Powerplay mit vier gegen drei wurde es gefährlich, aber die Gäste überstanden diese Situation und bejubelten am Ende einen keinesfalls unverdienten Auswärtssieg.
Damit ist klar, dass diese umkämpfte Serie mindestens über sechs Spiele geht. Spiel fünf steht bereits am Sonntag um 14:00 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion auf dem Programm.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt gewinnt in Spiel 4 der Playoffserie gegen die Kölner Haie. In diesem Spiel, das man aus Panthersicht auch einen Rasierklingenritt nennen könnte, waren der phänomenale Torhüter Jochen Reimer und der goldene Torschütze Brandon Mashinter die Siegbringer. Nach dem Erfolg in der ausverkauften Saturn-Arena führt der ERC in der Viertelfinalserie damit mit 3:1.

(Foto: Jürgen Meyer)
Der ERC, bei dem Fabio Wagner und Joachim Ramoser ins Aufgebot zurückkehrten, hatte seine beste Phase der regulären Spielzeit gleich zu Beginn. In der 3. Minute kombinierten die Panther schön in der offensiven Zone, Tim Wohlgemuth verwertete den Spielzug abgezockt zum 1:0.
Köln fand durch eine Überzahl ins Spiel. Frederik Tiffels vergab darin eine gute Schussmöglichkeit von rechts (7.), auch danach hatte Jochen Reimer mehrmals zu tun. Etwa bei einer Maskenparade gegen selben Tiffels nach einem Kölner Umschaltspiel (13.) oder einem Oblinger-Drehschuss nach einem Aufbaufehler der Weiß-Blauen (14.). Der giftige Forecheck der Gäste bereitete dem ERC im Spielaufbau Probleme, selbst entlasteten die Panther wegen eines zu passiven Forecheckers zunehmen seltener. Nun gut, der ERC hatte bei Vier-gegen-Vier auf dem Eis eine großartige Doppelchance, doch sowohl der Versuch des Darin Olver als auch der des Tyler Kelleher fanden aus dem Slot nicht durch den Verkehr ins Tor (10.). Danach aber kam Köln wie eine Wucht.
Die Haie hatten gleich in der ersten Minute nach Wiederbeginn eine Großchance. Colby Genoway lenkte einen Schuss von links an den Ingolstädter Innenpfosten. Es sollte das Glück des tüchtigen Jochen Reimer sein. Der Panther-Torwart brachte die Gäste in der Folge reihenweise zur Verzweiflung. In der 29. Minute lief Felix Schütz allein auf ihn zu und wollte nach einem Täuscher rechts unten einlegen - doch Reimer parierte auch diesen Versuch.
Nur einmal musste der Panther-Schlussmann im Mittelabschnitt hinter sich greifen. Genoway lenkte in einer Kölner Überzahl einen Fernschuss ein (33.). Doch die Panther antworteten: Vier Sekunden waren gerade in einem Powerplay gespielt, da vollendete Brett Olson eine Traumkombination über Greilinger und Kelleher aus drei Metern zum 2:1 (35.). Der ERC, der sich immer wieder zu Fehlern hinreißen ließ, kämpfte sich anschließend mit diesem Spielstand in die zweite Pause.
Zwar hatte der ERC in der 50. Minute in einem Powerplay durch David Elsner eine gute Gelegenheit, doch auch im Schlussdrittel gaben vor allem die Haie den Takt vor. Einer hatte aber weiter etwas gegen den Kölner Ausgleich: Jochen Reimer. In der 51. Minute parierte er Jason Akesons Penaltyschuss. Doch fünf Minuten vor Ende glich Alexander Oblinger nach einem Bully doch noch zum 2:2 aus.
Wer da schon unruhige Nerven hatte, der brauchte in der Schlussphase Baldrian-Tropfen: Köln kam neunzig Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zu einem Powerplay. Da erspielten sich die Panther über Jerry D'Amigo eine Großchance, die Gästetorwart Gustaf Wesslau aber noch entschärfte. Zwei Sekunden vor Ende lenkte Reimer noch einen Gästeschuss an die Latte. Es ging, zum dritten Mal in dieser Serie, in die Verlängerung. Da waren die Panther die etwas bessere Mannschaft und sicherten sich, nach schönem Einsatz Patrick Cannones, durch Mashinter den Sieg.
Die Panther führen in der Serie damit 3:1 und haben am Sonntag erstmals Matchpuck. Spiel 5 in Köln beginnt um 19 Uhr.

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat mit einem 5:2-Erfolg (2:0|2:0|1:2) gegen die Eisbären Berlin den dritten Sieg der Best-of-seven-Serie eingefahren. Vor 14.200 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena sorgten Justin Shugg, Daryl Boyle, Frank Mauer und Derek Joslin für die Münchner Tore. Die Chance, mit einem weiteren Sieg ins Halbfinale einzuziehen, bietet sich den Red Bulls bereits am kommenden Sonntag in München.

( Foto EHC Red Bull München )
München begann stark und ging nach 28 Sekunden durch Justin Shugg in Führung. Die Red Bulls spielten im ersten Abschnitt einen aggressiven Forecheck und verhinderten einen kontrollierten Spielaufbau der Berliner. In der achten Minute hatte John Mitchell (8.) eine weitere Topchance, Kevin Poulin parierte aber mit der Fanghand. Machtlos war der Eisbären-Torhüter dann aber beim Schuss von Daryl Boyle, der vom Innenpfosten ins Tor sprang (18.).
Im Mittelabschnitt war die Partie ausgeglichener. Berlin hatte gute Möglichkeiten durch André Rankel (22.) und Daniel Fischbuch, dessen Schuss Danny aus den Birken an den Pfosten lenkte (28.). Auf der Gegenseite hielt Kevin Poulin stark gegen Mark Voakes (32.) und Trevor Parkes (33.). Die Red Bulls waren das effizientere Team und legten vor der zweiten Pause zwei weitere Treffer nach: In der 34. Minute traf Frank Mauer aus spitzem Winkel zum 3:0, 17 Sekunden vor dem Ende des Drittels drückte Derek Joslin einen harten Pass von Patrick Hager zum 4:0 über die Linie.
Im Schlussabschnitt verteidigten die Red Bulls gut, sodass Berlin nicht gefährlich zum Abschluss kam. Einen der wenigen Angriffe der Gäste schloss Yasin Ehliz in der 50. Minute zum 5:0 ab. In der Schlussphase verkürzten die Berliner durch James Sheppard (52.) und André Rankel (59.) auf 5:2, der Sieg der Red Bulls wackelte aber zu keinem Zeitpunkt.
Michael Wolf: „Wir haben heute sehr konzentriert gespielt und waren nur am Ende nach dem 5:0 nicht mehr so konsequent. Insgesamt können wir mit der Leistung sehr zufrieden sein.“
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 2:5 (0:2|0:2|2:1)
Tore
0:1 | 00:28 | Justin Shugg
0:2 | 17:39 | Daryl Boyle
0:3 | 33:37 | Frank Mauer
0:4 | 39:43 | Derek Joslin
0:5 | 49:10 | Yasin Ehliz
1:5 | 51:17 | James Sheppard
2:5 | 58:36 | André Rankel
Zuschauer 14.200

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(DEB) DEB-Auswahl vom 2. bis 7. April 2019 zur WM-Vorbereitung in Füssen / Zweite Vorbereitungsphase findet in Courchevel (Frankreich) statt / Fischöder: „Wir freuen uns auf die bevorstehenden Vorbereitungsphasen und die Weltmeisterschaft in Grenoble, die wir mit einem sehr jungen Team bestreiten werden.“

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Die deutsche U18-Nationalmannschaft bereitet sich in Füssen auf die bevorstehende 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA vor. U18-Bundestrainer Frank Fischöder nominierte für den ersten Teil der WM-Vorbereitung, der vom 2. bis 7. April 2019 stattfindet, insgesamt 30 Spieler. Kurzfristig nachnominiert wurde Maximilian Glötzl, der den verletzten Philipp Preto ersetzt.
Im Rahmen der WM-Vorbereitung bestreitet die deutsche U18-Nationalmannschaft am 6. April um 18.30 Uhr und 7. April 2019 um 13.00 Uhr Länderspiele gegen Slowenien. Nach der zweiten Partie wird der finale Kader von U18-Bundestrainer Frank Fischöder bekanntgegeben - 23 der 30 Spieler erhalten letztlich ein WM-Ticket.
Am 8. April 2019 treten die verbleibenden Spieler die Reise nach Courchevel (Frankreich) an, wo sie den zweiten Teil ihrer WM-Vorbereitung absolvieren. Im Rahmen des Trainingslagers wird die DEB-Auswahl am 10. April 2019 um 19.30 Uhr in einem weiteren Länderspiel auf den WM-Gastgeber aus Frankreich treffen.
Die Abreise zum WM-Spielort Grenoble tritt die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder am 12. April 2019 an. Im Rahmen der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA spielt die deutsche Auswahl vom 14. bis 20. April 2019 in Grenoble gegen Kazachstan, Norwegen, Dänemark, Ukraine und Frankreich um den Aufstieg in die Top-Division.
Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „In Füssen und Courchevel stehen uns zwei gute Vorbereitungsphasen für die kommende Weltmeisterschaft bevor. Unser Ziel ist es, die beste Mannschaft zu finden, die als Einheit auf dem Eis funktioniert. Wir wissen, dass dieses Team sehr jung sein wird und freuen uns auf die bevorstehenden Vorbereitungsphasen und die Weltmeisterschaft in Grenoble.“
Der Kader der U18-Nationalmannschaft für die WM-Vorbereitung in Füssen:
Nr. Pos Name Vorname geb. am Verein
1 GK Ancicka Tobias 27.02.2001 Eisbären Juniors Berlin
29 GK Bugl Florian 14.05.2002 RB Hockey Akademie
30 GK Kolarz Christopher 13.04.2001 RB Hockey Akademie
31 GK Tiefensee Arno 01.05.2002 EC Bad Tölz
2 D Raab Moritz 23.02.2001 Jungadler Mannheim
3 D Heyer Niklas 29.05.2001 KEC "Die Haie"
4 D Zimmermann Mario 26.04.2001 EV Landshut
5 D Länger Niklas 29.05.2001 Augsburger EV
6 D Flade Lucas 17.01.2001 ESC Dresden
10 D Glötzl Maximilian 16.03.2002 KEC "Die Haie"
11 D Gnyp Simon 10.09.2001 KEC "Die Haie"
19 D Szuber Maksymilian 25.08.2002 RB Hockey Akademie
20 D Mannes Lukas 25.05.2001 Düsseldorfer EG
21 D Seider Moritz 06.04.2001 Adler Mannheim
26 D Raabe Steven 01.06.2001 Grizzlys Wolfsburg
7 F Elias Florian 07.08.2002 Jungadler Mannheim
8 F Stützle Tim 15.01.2002 Jungadler Mannheim
9 F Alberg Manuel 06.03.2001 Owen Sound Attack
12 F Henriquez-Morales Enrico 15.07.2001 Starbulls Rosenheim
13 F Kuqi Fabjon 03.08.2001 SC Bietigheim-Bissingen
14 F Kinder Nino 22.02.2001 Eisbären Juniors Berlin
15 F Lindner Elias 06.04.2001 EV Landshut
16 F Borzecki Jakub 17.01.2002 RB Hockey Akademie
17 F Varejka Filip 09.01.2001 RB Hockey Akademie
18 F Peterka John 14.01.2002 RB Hockey Akademie
22 F Reichel Lukas 17.05.2002 Eisbären Juniors Berlin
23 F Nijenhuis Jan 04.08.2001 Jungadler Mannheim
24 F Reisnecker Filip 12.12.2001 RB Hockey Akademie
25 F Schumacher Jan-Luca 30.08.2001 Jungadler Mannheim
28 F Volek Justin 08.02.2002 ESV Kaufbeuren
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(DEL/München) PM SAP Garden – so lautet der Name der neuen multifunktionalen Sportarena im Münchner Olympiapark. Im Rahmen der Namensfindungskampagne #NameGameOn haben in den vergangenen Wochen Fans und Interessierte aus der ganzen Welt ihre Vorschläge zur Benennung der bis zu 11.500 Zuschauer fassenden neuen Heimspielstätte des Deutschen Eishockeymeisters EHC Red Bull München und des Deutschen Basketballmeisters FC Bayern Basketball eingereicht.

( Foto eishockey-online.com )
In der abschließenden öffentlichen Voting-Phase konnte dann für den Siegernamen abgestimmt werden. Dabei setzte sich SAP Garden mit 45,3 Prozent der Stimmen vor SAP Park (44,8 Prozent) und SAP Live (9,9 Prozent) durch.
Zwischen dem 14. Februar und dem 4. März dieses Jahres wurden über 10.700 Namensvorschläge über die Webseite namegameon.com eingereicht. 5.433 Sportbegeisterte aus 127 verschiedenen Ländern beteiligten sich an der Benennung der neuen multifunktionalen Sportarena. Im Anschluss an die Einreichungsphase wählte eine Jury, bestehend aus Vertretern des FC Bayern Basketball, des EHC Red Bull München und von SAP, aus allen Einsendungen drei Favoriten aus. Nach der öffentlichen Abstimmungsphase über die Webseite namegameon.com gab es eine knappe Mehrheit für den Namen SAP Garden.
Abhängig vom Verlauf des Bau- und Genehmigungsprozesses ist die Grundsteinlegung für den Winter dieses Jahres geplant. Die Eröffnung der neuen Sportarena wird für den Spätsommer 2021 angestrebt. SAP wird den Bau der Halle als Technologie- und Innovationspartner mit modernster Technologie unterstützen.
Die beiden zukünftigen Hauptnutzer FC Bayern Basketball und Red Bull München können bei voller Nutzungsauslastung jährlich jeweils bis zu 40 Partien im SAP Garden austragen. Zusätzlich dürfen bestenfalls 20 weitere Sportevents sowie 20 sportnahe Veranstaltungen durchgeführt werden. Bauherr des Projekts ist die Red Bull Stadion München GmbH.

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(DEL/Köln) (ST) Es war Sonntag und somit Eishockeyspieltag, mittendrin in den Playoffs. Die Kölner Haie spielten gegen den ERC Ingolstadt in der dritten Partie der Viertelfinalserie und gewannen dieses vor 13.984 Zuschauern. Damit konnte der KEC in der Serie auf 1:2 aufschließen.

Foto: Ingo Winkelmann
Am vergangenen Dienstag ließen sich die Haie im ersten Spiel der Serie gegen Ingolstadt das Zepter aus der Hand nehmen, sie ließen sich nach dem 2:4 von den Bayern einfach überrennen. Aus Haie Sicht hatte die Partie ein katastrophales Ergebnis von 2:6. Auch Spiel zwei der Serie ging mit einem Sieg auf das Konto der Panther, obwohl das Ergebnis am Freitag knapper ausfiel. Thomas Greilinger schoss Ingolstadt in der Overtime mit einem Tor zum Erfolg. Verlängerungen werden mit sogenanntem „Sudden-Death“-Modus gespielt, was heißt, das die Mannschaft gewinnt, die das erste Tor schießt und damit ist dann alles entschieden. Am Freitag waren es die Ingolstädter, die hier erfolgreicher waren. Der KEC verlor mit 4:3 nach der Verlängerung.Nach der Niederlage erklärte Dan Lacroix: „Es war ein enges Spiel – in jedem Drittel. Am Ende mit dem besseren Ende für Ingolstadt. Wir müssen uns jetzt kurz sammeln und schnell auf Sonntag konzentrieren.“ (Quelle: www.haie.de)
Die Mannschaft der Kölner musste am Freitag auf einige wichtige Ausfälle gezielt reagieren. Moritz Müller wurde aufgrund einer Prügelei gegen Ende der Partie am Dienstag für ein Spiel gesperrt. Fabio Pfohl und auch Felix Schütz fehlten und mussten ersetzt werden. In der Defensive fehlten weiterhin Alexander Sulzer und Corey Potter. Zudem nicht dabei waren auch wie schon in der Hauptrunde fehlend Marcel Müller und Steve Pinizzotto. Nun kehrten aber Müller und Pfohl wieder zurück in den Kader und waren bei dem wichtigen Sieg der Haie beteiligt.
Lacroix musste in seiner Mannschaft nach den letzten zwei Partien noch einige Defizite beheben. Offensiv waren die Haie nicht schlagkräftig und kaltschnäuzig genug, es fehlte ihnen auch das Quäntchen Glück zum Torerfolg. Die Ingolstädter hingegen hatten hier mehr Erfolg, gerade am Dienstag, gingen schließlich sechs Tore in ihre Bilanz über. Gerade im ersten Spiel zeigte sich, dass der KEC offensiv nicht aggressiv genug nach vorne spielte. Im zweiten Spiel wurde das defensive Defizit dann noch deutlicher. Zwar konnte Gustaf Wesslau einige gefährliche Chancen entschärfen und zeigte gute Saves, jedoch hatte die Abwehr der Haie enorme Lücken und ließ so einiges durch, was hätte abgehalten werden müssen. Dies waren die Baustellen, die Lacroix innerhalb zweier Tage in Angriff nehmen musste.
Ein wichtiger Punkt jedoch ist die psychische Komponente. Wie Dan Lacroix schon in einigen Interviews erklärte, ist es wichtig in den Playoffs auch vergessen zu können. Die Serien können lang werden, ganze vier Siege werden benötigt, um weiterzuziehen. Daher ist es wichtig Niederlagen erst einmal nicht zu stark zu bewerten. Die Devise sollte heißen: abschütteln und weiter gehts. Negative Gedanken dürfen Spieler in den weiteren Partien in den Playoffs nicht zu stark beeinträchtigen, denn es kann sich vieles ändern. Motivation und Kampfgeist dürfen nicht geschwächt werden. Und so spielten die Haie am Sonntag mit Einsatzbereitschaft und Willensstärke.
Das Spiel begann mit Tempo. Köln machte sofort Druck und setzte sich im Angriffsdrittel fest. Der KEC erarbeitete sich einige Chancen und Schüsse auf das Tor der Ingolstädter, doch zunächst lieben diese ungefährlich. Jochen Reimer im Tor zeigte daneben sein Können und bewies, dass sich die Panther auf ihn verlassen konnten. Auch Gustaf Wesslau zeigte einige gute Paraden und hielt der Kölner Mannschaft den Rücken frei. Alles in allem war die Kölner Defensive heute lückenloser. Ein Powerplay des KEC in der 4. Minute, Jokbe Colton musste wegen Haltens auf die Strafbank, blieb erfolglos. Ingolstadt versuchte wie in den zwei Spielen bisher die Konter abzupassen und für sich in Tore zu verwandeln. Doch in diesem Drittel sollte es noch nicht gelingen. Dann gegen Ende des Drittels gerieten Fabio Pfohl und Maurice Edwards aneinander, schnell wurden die Handschuhe ausgezogen und die Fäuste flogen. Die Schiedsrichter mussten die beiden trennen und Pfohl verließ kurzzeitig das Eis für eine Untersuchung. Am Ende bekamen beide je zwei Minuten wegen Stockchecks und je zwei + zwei + zehn Minuten wegen „Fightings“. Kurz vor Ende des ersten Drittels bekamen die Haie noch eine Strafe, so dass das zweite Drittel mit einer Unterzahl von 1,03 Minuten beginnen sollte. Dieses Anfangsdrittel endete unentschieden und torlos.
Der Mittelabschnitt begann mit einem Powerplay für die Gäste aus Bayern, doch dieses blieb ungenutzt. Während des zweiten Drittels kam Ingolstadt etwas besser in die Partie. Beide Mannschaften agierten sehr schnell und druckreich, dennoch war Köln immer noch die etwas engagiertere Mannschaft. Beide hatten aber bis zur 30. Minute kein Torglück. Dann jedoch konnte David Elsner den Puck ins Tor schießen. Die Haie fanden aber eine Minute später die Antwort. Nach Vorlage von Alexander Oblinger war es Sebastian Uvira, der ausglich. In der 37. Minute konnte Rot Ticar dann auf 2:1 durch einen eiskalten Schuss an Reimer vorbei ausgleichen. Daraufhin versuchte Ingolstadt auszugleichen, was in diesem Drittel aber noch nicht gelang.
Das letzte Drittel begann dann ähnlich temporeich wie die 40 Minuten zuvor. In der 42. Minute erhielt Uvira eine Strafe wegen Bandenchecks, diese Chance für die Panther blieb erfolglos. In der 45. Minute zeigten die Schiedsrichter einen geforderten Videobeweis an, denn zuvor im Drittel der Haie, schien ein Tor gefallen zu sein. Dies wurde bestätigt, der Puck war über die Torlinie gerutscht. Das bedeutete den Ausgleich für Ingolstadt. Währenddessen humpelte Uvira vom Eis, er hatte sich verletzt und kehrte auch nicht wieder zurück. Beide Mannschaften machten nun enormen Druck, beide wollten das Siegestor schießen, bis zur letzten Sekunde. Doch in der regulären Spielzeit fiel dies nicht mehr., Es ging in die Verlängerung.
In der Verlängerung während der Playoffs werden 20 Minuten angesetzt, fünf gegen fünf spielen so lange bis die erste Mannschaft ein Tor erzielt. Dann ist es vorbei, der sogenannte „Sudden Death“(plötzlicher Tod) ist eingetreten. Dies verschärft die Spannung. An diesem Sonntag in Spiel 3 der Serie der Kölner Haie gegen den ERC Ingolstadt war es der Kölner Ryan Jones, der den entscheidenden Treffer machte. Und damit gewann Köln 3:2 gegen Ingolstadt.
Insgesamt blieb es eine hartumkämpfte Partie und somit eine umkämpfte Serie. Die heutige Partie wurde zu einer Nervenzerreißprobe, es blieb spannend und hochemotional, so dass in regulärer Spielzeit keine Entscheidung fiel und es in die Verlängerung gehen musste.
Am heutigen Sonntag zeigte sich, dass Köln aus Fehlern gelernt hatte und dass es der Mannschaft nicht an Motivation und Willensstärke mangelte. Der KEC kämpfte hart und hatte über weite Strecken mehr Spielanteile. Doch es fehlte in einigen Momenten die Zielgenauigkeit, um den Puck über die Linie zu befördern. Ingolstadt nutzte die Chancen und konnte ausgleichen. Doch schlussendlich war es Ryan Jones, der eine gegebene Möglichkeit umsetzte und den Siegtreffer machte. In der Kölner Mannschaft sich trotz der erst einmal zu sichtenden Videobeweises Erleichterung und Freude breit, die dann auch durch die Schiedsrichter bestätigt wurde.
Die Kölner Haie konnten mit dem 3:2-Sieg in der Serie aufschließen, es steht nun 1:2.
Am kommenden Freitag geht es dann in Ingolstadt mit Spiel 4 um 19.30 Uhr weiter. Am kommenden Sonntag spielen die Haie dann zu Hause in Spiel 5 der Serie.
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