(DEB/Nationalmannschaft) Die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft konnte den zweiten Vergleich innerhalb von 48-Stunden gegen das Nachbarland Österreich in Deggendorf mit 5:1 für sich entscheiden. Einer der Garanten für den Sieg war erneut Leon Draisaitl, der NHL Star der Edmonton Oilers glänzte mit einem Hattrick und einer Vorlage.
(Foto: Marija Diepold)
Am Donnerstag hatte man in Regensburg nach einer zwei-Tore Führung gegen die Österreicher mit 2:3 verloren und verpasst den "Sack" rechtzeitig zuzumachen, denn hochkarätige Chancen waren genügend vorhanden. In Deggendorf stand heute Dustin Strahlmeier im Tor.
Deutschland bestimmte die Partie ähnlich wie in Regensburg und hatte im ersten Drittel auch einige gute Chancen durch Gerrit Fauser und David Elsner. Bei einer Direktabnahme von Leon Draisaitl (17.) zeigte der österreichische Schlußmann David Kickert seine Klasse und konnte den harten Schuß abwehren. Auf Seiten der Gäste hatte Benjamin Baumgartner die beste Möglichkeit, doch auch Dustin Strahlmeier machte heute einen sicheren Eindruck. Gegen Ende der ersten zwanzig Minuten gab es eine Druckphase des DEB Teams, allerdings wurde daraus noch kein Kapital geschlagen.
Das zweite Drittel begann für Deutschland mit einer Strafzeit und wieder zeigten die Österreicher ihre Effektivität in der Chancenverwertung und konnten im Powerplay durch Lukas Haudum (24.) mit 1:0 in Führung gehen. Wenige Minuten später schlug Leo Pföderl ebenfalls bei nummerischer Überlegenheit zum 1:1 Ausgleich (27.) zurück. Die Vorlagengeber waren unsere NHL Jungs Draisaitl und Kahun. Leon Draisaitl hämmerte in der 31. Minute die Scheibe aus der Luft zum 2:1 in die Maschen. Mit der Führung im Rücken wurde das deutsche Spiel dann noch druckvoller, jedoch waren die Konter der Gäste stets gefährlich.
Im letzten Drittel kamen die Gäste gut aus der Kabine und so hatte Dustin Strahlmeier gleich alle Hände voll zu tun. Österreich war drauf und dran den Ausgleich zu erzielen und ein Powerplay in der 45. Minute förderte diese Angriffsbemühungen noch, allerdings stand die deutsche Abwehr sicher und so konnte man auch diese Situation schadlos überstehen. Danach hatte Frederik Tiffels bei einem Alleingang eine Möglichkeit mit der Rückhand. Wie schon am Donnerstag in Regensburg erzielte auch am heutigen Samstag in Deggendorf der NHL Star Leon Draisaitl einen Doppelpack zum 3:1 nach 48. Minuten.
Diesmal liess sich die DEB Auswahl den verdienten Lohn nicht mehr nehmen und spielte munter und druckvoll nach Vorne und kam zwei Minuten später durch Lean Bergmann zum vorentscheidenden 4:1. Für den 20-jährigen war dies bereits der 9. Treffer im 10. Länderspiel, eine beachtliche Statistik. Der Abend wurde vor ausverkaufter Halle durch das dritte Tor von Leon Draisaitl kurz vor dem Ende perfekt gemacht. Damit hat Leon gegen Österreich in den zwei Partien 5 Tore und 1 Vorlage erzielt.
Für die Nationalmannschaft geht es am 7. Mai 2019 in Mannheim gegen die USA weiter, die mit Bestbesetzung antreten wird. Toni Söderholm kann für die letzte Phase der WM-Vorbereitung auf die Spieler vom neuen Meister Mannheim und dem EHC Red Bull München zurückgreifen. Nach der Begegnung in der SAP-Arena reist das Team direkt zur Weltmeisterschaft nach Kosice (Slowakei) wo man im ersten Spiel auf den Aufsteiger Großbritannien trifft.
Deggendorf, 27.04.2019
Deutschland - Österreich 5:1 (0:0|2:1|3:0)
Tore:
0:1|24.|Lukas Haudum (Wolf, Rauchenwald) PPT
1:1|27.|Leo Pföderl (Draiaitl, Kahun) PPT
2:1|31.|Leon Draisaitl (Tiffels, M. Müller)
3:1|48.|Leon Draisaitl (Bergmann, Wagner)
4:1|51.|Lean Bergmann (Kahun, Michaelis)
5:1|57.|Leon Draisaitl (Kahun, Tiffels)
Zuschauer:
2.790 (ausverkauft)
Best Player of the Game
Deutschland #95 Fredrik Tiffels
Österreich #21 Lukas Haudum
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(DEL/Augsburg) PM Mit der Saison 2018-19 endet auch eine große Spielerkarriere. Nach 19 Jahren als Eishockeyprofi beendet Verteidiger Arvids Rekis seine bemerkenswerte Laufbahn.
Es war in der Saison 2003-04, als Arvids Rekis von den Peoria Rivermen aus der ECHL nach Augsburg in die DEL wechselte. Nach fünf Jahren im Panthertrikot folgte 2008 der Wechsel nach Wolfsburg, ehe der gebürtige Lette 2010 zu Dinamo Riga in die KHL ging. Nach vier Jahren in Diensten des lettischen Spitzenclubs kehrte Rekis dann zur Saison 2014-15 nach Augsburg zurück, wo er seine Karriere nun mit mittlerweile 40 Jahren als ältester Spieler der gesamten Deutschen Eishockey Liga beendet.
Insgesamt bestritt Arvids Rekis 576 DEL-Spiele. Dabei stehen für den beinharten Abwehrspieler 47 Tore, 108 Assists und 701 Strafminuten zu Buche. Für die Nationalmannschaft Lettlands nahm Rekis an sieben IIHF-Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen 2006, 2010 und 2014 teil.
Lothar Sigl: „Mit Arvids Rekis verlässt ein bemerkenswerter Charakter die große Eishockeybühne. Bis zuletzt ging er als Führungsspieler jeden Tag mit großer Hingabe an die Arbeit und war dabei auf und auch abseits des Eises immer ein Vorbild an Einstellung und Einsatz. Arvi gehört zweifelsohne zu den verdientesten Spielern unserer Clubgeschichte.“
Arvids Rekis: „Eishockey war mein Leben. Ich hatte in Nordamerika, der KHL und in Wolfsburg eine wunderschöne Zeit. Zehn Jahre durfte ich in Augsburg spielen, habe hier meine neue Heimat gefunden und unvergessliche Eishockeymomente erlebt. Ich danke allen Clubverantwortlichen, meinen Mitspielern und den besten Fans der DEL. Für mich, meine Frau Franziska und unsere Kinder Lennart, Eliah und Alma beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt im Augsburger Land.“
Die offizielle Verabschiedung von Arvids Rekis wird im Rahmen eines der ersten Heimspiele der Saison 2019-20 im CFS erfolgen.

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(DEL/Mannheim) (CD) Die Adler Mannheim haben am heutigen Freitag den 26.04.2019 die 7. Deutsche Meisterschaft in der DEL-Geschichte geholt. In einem spannenden fünften Finale konnte sich das Team von Pavel Gross gegen den EHC Red Bull München mit einem 5:4 Erfolg in der Verlängerung durchsetzen. Das Game-Winning-Goal für die Kurpfälzer erzielte Thomas Larkin in der 74. Minute.

(Foto: imago-images)
Mit diesem Sieg krönten die Adler eine herausragende Saison, in der man über einen ganz langen Zeitraum während der regulären Spielezeit auf dem ersten Tabellenplatz stand und in den Playoffs durchmarschiert war. Für Dennis Endraß, der mit den Mannheimern bereits seine zweite Deutsche Meisterschaft gewinnen konnte, gab es die Auszeichnung zum Playoff MVP. Der 33-jährige konnte in der Finalserie 4 Shutouts einfahren und stellte damit den bisherigen Rekord von Boris Rousson ein.
Für den Münchner Kapitän Michael Wolf war dies das letzte Spiel in seiner herausragenden Karriere (782 DEL Spiele / 337 Tore / 322 Assist) und der 38-jährige wurde gebührend von der DEL und den Verantwortlichen der Adler Mannheim vor der offiziellen Siegerehrung gesondert geehrt. Das Mannheimer Publikum zollte dem 208-fachen Nationalspieler den notwendigen Respekt, eine wirklich tolle Aktion!
Der andere Kapitän Marcel Goc machte in Überzahl (6.) den Anfang und erzielte die 1:0 Führung durch einen Nachschuß bei dem Danny aus den Birken das Nachsehen hatte. Danach hatten beide Mannschaften einen 2-auf-1-Konter: Bei den Münchnern blieb der Querpass hängen (11.), bei den Adlern kam er auf den Schläger von Cody Lampl, der mit einem Schuss unter die Latte den Vorsprung auf 2:0 ausbaute (12.). Eine Minute später traf Moritz Seider nur die Latte des Münchner Tores.
Im Mittelabschnitt waren die Gäste aus München wesentlich besser im Spiel, doch die Adler schlugen durch einen Konter und dem 3:0 durch Matthias Plachta (24.) eiskalt zurück. Zwei Minuten später gab es dann zum ersten Mal für die wenigen Münchner Fans Grund zum Jubeln, als Trevor Parkes in Überzahl kurz vor Ablauf der Strafe zum 3:1 traf. Mit diesem Anschlusstreffer gab es einen Ruck im Münchner Spiel, doch die Kurpfälzer stellten durch Tommi Huhtala (31.) erneut den drei Tore Vorsprung wieder her. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels gab es dann das 4:2 durch Andreas Eder auf Vorlage von seinem Bruder Tobias.
Im Schlussdrittel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Red Bulls aus München spielten ihre Angriffe aber nun wesentlich konsequenter aus, als noch in den vierzig Minuten zuvor. In der 46. Minute erzwang Yasin Ehliz einen Abpraller, den Patrick Hager zum 4:3 verwertete. Zwei Minuten später schloss Yasin Ehliz einen 2-auf-1-Konter mit einem Schuss ins linke Eck zum 4:4 ab. Danach hatten beide Teams Möglichkeiten. In der 57. Minute hatte Chad Kolarik den Mannheimer Siegtreffer auf dem Schläger, Danny aus den Birken reagierte aber glänzend mit der Fanghand und rettete die Red Bulls in die Verlängerung.
In der Overtime hatten beide Teams einige Großchancen, doch der entscheidende Treffer gelang Thomas Larkin in der 74. Minute auf Vorlage von Marcel Goc, der die Scheibe lange hinter dem Münchner Tor behauptete und dann mustergültig ablegte. Beim plazierten Game-Winning-Goal hatte Danny aus den Birken keine Chance und so konnten die Adler Mannheim den 7. DEL-Titel gewinnen!

(Game-Winning-Goal - Foto Gepa-Pictures)
Don Jackson: „Wir gratulieren den Mannheimern zur Meisterschaft. Sie haben eine phantastische Saison gespielt. Ich bin aber stolz auf unsere Jungs, das Comeback heute war stark. Und ich bin stolz darauf, beim letzten Spiel von Michael Wolf dabei gewesen zu sein.“
Dennis Endras: "Meine Gedanken sind gerade bei meinem Opa, der während der Playoffs leider verstorben ist, aber so musste das anscheinend sein. Auf jeden Fall sind wir natürlich überglücklich, die Meisterschaft gewonnen zu haben. Es war heute ein hartes Stück Arbeit."
Endergebnis
Adler Mannheim gegen EHC Red Bull München 5:4 n. V. (2:0|2:2|0:2|1:0)
Tore
1:0 | 05:37 | Marcel Goc
2:0 | 11:48 | Cody Lampl
3:0 | 23:01 | Matthias Plachta
3:1 | 25:17 | Trevor Parkes
4:1 | 30:09 | Tommi Huhtala
4:2 | 38:27 | Andreas Eder
4:3 | 45:42 | Patrick Hager
4:4 | 47:29 | Yasin Ehliz
5:4 | 73:37 | Thomas Larkin
Zuschauer
13.600

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben nach Back-Up Markus Keller auch den Vertrag mit ihrer Nummer 1 Olivier Roy um eine weitere Saison verlängert. Damit setzt der DEL-Halbfinalist in der Saison 2019-20 auch auf der so wichtigen Torhüterposition auf bewährte Kräfte zwischen den Pfosten.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Olivier Roy stieß während der Saison 2017-18 von den Eispiraten Crimmitschau aus der DEL2 zu den Panthern. In Augsburg konnte der 183 cm große und 88 kg schwere Linksfänger auf Anhieb überzeugen und sich so eine Vertragsverlängerung für die Saison 2018-19 verdienen.
In der abgelaufenen DEL-Hauptrunde bildete der Kanadier dann zusammen mit Markus Keller eines der besten Torhüterduos der gesamten Liga. In 2029:33 Spielminuten stoppte Roy 909 Schüsse. Mit einer Fangquote von 91,73 % und 5 Shutouts zählt der Kanadier zu den statistisch stärksten Goalies der Deutschen Eishockey Liga.
Im Viertel- und Halbfinale war Roy ein fantastischer Rückhalt für sein Team. In 14 Spielen weist er eine Fangquote von 93,94 % bei einem sensationellen Gegentorschnitt von 1,82 auf und war damit einer der Erfolgsgaranten für starke Playoffs der Augsburger Panther im Jahr 2019.
Sportmanager Duanne Moeser: „Oli Roy hat den starken Eindruck der letzten Saison dieses Jahr mehr als nur bestätigt. Er zählt zu den besten und konstantesten Torhütern der Liga und ist mit seiner Ruhe und Ausstrahlung der Stützpfeiler unserer guten Defensive. Er gibt unserem Team in jedem Spiel die Chance auf einen Sieg.“
„Ich freue mich sehr, dass wir meine Zukunft nach dem Saisonende unkompliziert und schnell klären konnten. Wir haben als Team eine tolle Saison gespielt und können stolz auf unsere Leistungen sein. Kommende Saison möchten wir dann auch in der CHL voll angreifen und unseren großartigen Fans weiter tolles Eishockey in Augsburg bieten“, so Oli Roy.

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(DEB/Nationalmannschaft) (CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat in Regensburg mit den NHL Stars Leon Draisaitl, Dominik Kahun und Korbinian Holzer gegen Österreich trotz einem Doppelpack von Leon Draisaitl mit 2:3 verloren.

(Foto: Melanie Feldmeier)
In der bisherigen Vorbereitung auf die Eishockey Weltmeisterschaft im Mai 2019 in der Slowakei hat das Team von Bundestrainer Toni Söderholm bislang zwei Siege gegen die Slowakei und zwei Niederlagen in Tschechien auf dem Konto und trifft am heutigen Donnerstag in Regensburg und am kommenden Samstag in Deggendorf auf die Österreicher, die zuletzt gegen die Slowaken erfolglos blieben.
Deutschland begann die Partie schwungvoll und zwang die Gäste aus Österreich bereits in der Anfangsminute zur ersten Strafzeit. Das veränderte DEB - Team mit den NHL Stars Draisaitl, Kahun und Holzer, der heute als Kapitän das "C" auf der Brust trug, machten in den ersten zwanzig Minuten viel Druck. Für Korbinian Holzer (Anaheim) war dies zugleich eine Art Heimspiel, denn er hatte 2006/2007 hier in Regensburg eine Saison in der 2. Bundesliga verbracht. Marc Michaelis und Leo Pföderl hatten gute Chancen, die vom österreichischen Schlußmann zu Nichte gemacht wurden. Beim 1:0 Treffer zwei Minuten vor der Drittelpause hatte Lukas Herzog gegen den platzierten Schuß von Leon Draisaitl aber das Nachsehen.
Das zweite Drittel begann diesmal in der Anfangsphase mit einer Unterzahl für die DEB-Auswahl, doch die Österreicher konnten in diesen zwei Minuten keinen Druck auf das Tor von Mathias Niederberger aufbauen. Kurz darauf war es erneut Leon Draisaitl, der die Scheibe zum 2:0 unter die Latte schlenzte (25.). Leon machte da weiter wo er in Edmonton in der NHL aufgehört hatte, nämlich mit dem Toreschießen. in der abgelaufenen NHL Saison hatte der 23-jährige 50 Mal getroffen. Wie aus dem Nichts kam dann in der 29. Minute der 2:1 Anschlusstreffer der Österreicher durch Daniel Jakubitzka.
Kurz vor dem Ende des Mittelabschnitt rettete Mathias Niederberger in höchster Not vor dem einschußbereiten Österreicher. Mit der knappen aber völlig verdienten 2:1 Führung ging es dann in die zweite Drittelpause.
Österreich kam in den letzten zwanzig Minuten immer wieder zu guten Tormöglichkeiten, doch Mathias Niederberger stand heute erneut sicher im deutschen Tor. Dann gab es in der 46. Minute eine weitere Unterzahlsituation zu überstehen, doch auch aus dieser nummerischen Überlegenheit konnten die Österreicher trotz eines guten Powerplay kein Kapital schlagen- Im Gegenteil Leon Draisaitl bediente David Elsner in Unterzahl mustergültig, doch dieser scheiterte knapp an Herzog. In der Schlußphase wurden die Gäste stärker und konnten durch Lukas Haudum (53.) den 2:2 Ausgleich erzielen.
Die fast ausverkaufte das Stadtwerk.Donau-Arena in Regensburg (4.482) erfreute sich nach über sechs Jahren (2013) wieder an einem Länderspiel und peitschte das DEB Team in den letzten Minuten der Partie nochmals nach Vorne, doch das brachte zwar gute Chancen aber dann fiel leider der 2:3 Siegtreffer für Österreich in der 58. Minute.
Regensburg, 25.04.2019
Deutschland - Österreich 2:3 (1:0|1:1|0:2)
Tore:
1:0|18.|Leon Draisaitl (Tiffels, Michaelis)
2:0|25.|Leon Draisaitl (Tiffels, J. Müller)
2:1|29.|Daniel Jakubitzka (Baltram, Cijan)
2:2|53.|Lukas Haudum (Cijan, Obrist)
2:3|58.|Dominique Heinrich (Ulmer)
Zuschauer:
4.682
Best Player of the Game:
Deutschland #29 Leon Draisaitl
Österreich #60 Lukas Herzog
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat Spiel 4 des Playoff-Finales gegen die Adler Mannheim mit 0:4 (0:0|0:3|0:1) verloren und liegt in der „Best of Seven“-Serie mit 1:3 zurück. Vor 6.142 Zuschauern legten die Gäste den Grundstein für ihren Erfolg im Mittelabschnitt mit drei Treffern innerhalb von 126 Sekunden. Die Red Bulls müssen am kommenden Freitagabend in Mannheim gewinnen, um ihre Chancen auf die Titelverteidigung zu wahren (26. April | 19:30 Uhr).

( Foto Heike Feiner )
Spielverlauf Im ersten Drittel lieferten sich die Finalisten ein Duell auf sehr hohem DEL-Niveau. Nach dem Gewinn der Scheibe spielten beide Teams schnell und schnörkellos nach vorne. Daraus resultierten Torchancen: Maximilian Daubner fälschte in der vierten Minute einen Schuss von Keith Aulie an die Latte des Adler-Tores ab. Auf der Gegenseite kratzte John Mitchell den Puck vor dem einschussbereiten Chad Kolarik von der Linie des Münchner Tores. Frank Mauer für die Red Bulls (8.) und Mannheims Tommi Huhtala mit einem Direktschuss, den Münchens Torhüter Danny aus den Birken stark parierte, hatten weitere Topchancen.
Im Mittelabschnitt erhöhte Mannheim den Druck. Die Gäste hatten die besseren Chancen und nutzten drei davon – innerhalb von nur 126 Sekunden: Cody Lampl erzielte in der 24. Minute mit einem freien Schuss aus dem Slot das erste Tor der Partie. Benjamin Smith zog von der Seite vor das Tor und traf ins kurze Kreuzeck zum 0:2 (25.). Nachdem Andreas Eder und Maximilian Daubner Chancen auf das 1:2 hatten, legte Phil Hungerecker per Abstauber den dritten Treffer der Gäste nach (26.). Die Red Bulls brauchten ein paar Minuten, um den Schock zu verdauen, fanden dann aber wieder besser ins Spiel.
In der zweiten Minute des Schlussdrittels traf Mannheims Matthias Plachta zum 0:4. Danach räumte Danny aus den Birken den Platz im Münchner Tor für Kevin Reich. Der 23-Jährige kam zu den ersten DEL-Playoff-Minuten seiner Karriere. Reichs Mitspieler hatten in der Folge Chancen, Adler-Schlussmann Dennis Endras hielt sein Tor aber sauber. Da Mannheims Luke Adam in der 47. Minute den Pfosten traf, blieb es beim 0:4.
Patrick Hager „Wir haben uns viel vorgenommen und sind gut aus der Kabine gekommen. Allerdings haben wir die ersten zehn Minuten im zweiten Drittel verpennt. Da hat Mannheim zugeschlagen. Nun stehen wir vor einer Herkulesaufgabe, wir werden am Freitag aber alles versuchen.“
EHC Red Bull München gegen Adler Mannheim 0:4 (0:0|0:3|0:1)
Tore
0:1 | 23:52 | Cody Lampl
0:2 | 24:36 | Benjamin Smith
0:3 | 25:58 | Phil Hungerecker
0:4 | 41:32 | Matthias Plachta
Zuschauer 6.142

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(DEL/Köln) PM Der 46-jährige Kanadier hat beim KEC einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Die Kölner Haie haben einen neuen Cheftrainer verpflichtet: Mike Stewart (*30.05.1972, Calgary, AB, Kanada) steht ab der Saison 2019/20 verantwortlich hinter der Haie-Bande.

(Foto: Dunja Dietrich)
"Mike Stewart bringt Werte mit, die genau zu unserer Club-Kultur passen. Dazu besitzt er die Fähigkeiten eines modernen Coaches. Mike ist sehr kommunikativ, hat großes taktisches Verständnis und eine genaue Vorstellung davon, wie sein Team spielen soll. Diese Idee deckt sich mit unserer Ausrichtung. Mike ist erfahren und hat bewiesen, wie erfolgreich er eine Mannschaft führen kann. Ich freue mich darauf, ab sofort eng mit Mike zusammenzuarbeiten und dass er ein Teil des KEC wird", erklärt Haie-Sportdirektor Mark Mahon.
Mike Stewart stand zuletzt vier Jahre in Folge als Cheftrainer bei den Augsburger Panthern unter Vertrag. In der Saison 2016/17 führte er den AEV ins Viertelfinale. 2018/19 gelang den Panthern unter Stewarts Führung der Einzug ins Halbfinale sowie die Qualifikation für die Champions Hockey League. Zuvor stand er als Headcoach bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven in der DEL2 hinter der Bande, gewann 2014 den Titel in der DEL2 und wurde als "Trainer des Jahres" ausgezeichnet.
2015 erreichte er mit Bremerhaven erneut das Finale in der DEL2. Beim Villacher SV (Österreich) war Stewart als Assistenz- (2010-2011) und Cheftrainer (2011-2012) tätig. Auf internationaler Bühne wurde er in den Jahren 2014 und 2016 für den Deutschland Cup als Assistenztrainer ins Team Canada berufen. Als Spieler blickt Stewart nach seinem Wechsel aus Nordamerika nach Europa auf eine DEL-Spielzeit im Trikot der Frankfurt Lions (2000/01) sowie neun Jahre beim Villacher SV (Österreich, 2001-2010) zurück. Mit Villach feierte er 2002 und 2006 die Meisterschaft und führte das Team von 2007 bis 2010 als Kapitän an.
Einladung zum Pressegespräch:
Am Dienstag, 30. April 2019, stellen die Kölner Haie ihren neuen Cheftrainer im Rahmen eines Pressegesprächs offiziell vor. Dieses findet um 12:00 Uhr im Presseraum des Haie-Zentrums (Gummersbacher Straße 4, Köln-Deutz) statt. Als Gesprächspartner werden Haie-Geschäftsführer Philipp Walter, Haie-Sportdirektor Mark Mahon sowie Haie-Cheftrainer Mike Stewart vor Ort sein.
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG freut sich über eine weitere „prominente“ Verpflichtung für die Saison 2019/20. Von den Fischtown Pinguins wechselt Stürmer Chad Nehring zum achtmaligen Deutschen Meister. In der vergangenen Spielzeit gelangen ihm dort in 49 Hauptrundenspielen starke 49 Scorerpunkte (16 Tore, 33 Assist).

(Foto: Heike Feiner)
Damit stand er DEL-weit auf Platz Zehn der Top Scorer-Wertung. Zudem steuerte der Deutsch-Kanadier in der ersten Playoff-Runde gegen die Thomas Sabo Ice Tigers drei weitere Punkte bei (zwei Tore, eine Vorlage). Der Rechtsschütze war auch von zahlreichen anderen Clubs umworben, hat nun aber bei der DEG einen Vertrag für zwei Jahre unterschrieben. Der 31-Jährige ist nominell Center, ist aber vielseitig einsetzbar und kann daher auch auf den Außenpositionen spielen.
Niki Mondt, Sportlicher Leiter der DEG: „Chad Nehring ist ein sehr vielseitiger Stürmer, der eigentlich auf dem Flügel spielt, aber auch sehr stark am Bullypunkt ist. Neben seinen Scoring-Qualitäten zeichnet ihn aus, dass er sehr zweikampfstark ist und den nötigen Biss besitzt. Das wird unserem neuen Team in der Saison 2019/20 sicherlich sehr gut zu Gesicht stehen.“ DEG-Geschäftsführer Stefan Adam: „Nehring ist der Spielertyp, der auch oft und gerne dahin geht, wo es ‚wehtut‘. Uns haben seine Energie und sein Auftreten stets imponiert. Das hat auch den Ausschlag für diese Verpflichtung gegeben.“
„Ich freue mich auf die Fans, die Stadt und das Team!“
Chad Nehring: „Ich bin sehr aufgeregt, zu einem so traditionsreichen Club wie der DEG zu wechseln. Ich freue mich auf die Fans, die Stadt und das Team. Darauf, bald Teil der rot-gelben Familie zu sein, macht mich stolz. Ich verspreche, alles dafür zu geben, dass wir in der kommenden Saison Erfolg haben!“
Mit Chad Nehring wechselt nach Stürmer Christoph Körner und Verteidiger Nicholas B. Jensen bereits der dritte Akteur aus Bremerhaven an den Rhein. Er wurde am 14. Juni 1987 im kanadischen Springside geboren, verfügt aber auch über einen deutschen Pass und fällt dementsprechend nicht unter die Kontingentregel. Er war für mehrere Clubs in der East Coast Hockey League (ECHL), in der American Hockey League (AHL) und der Canadian Hockey League (CHL) aktiv.
Zur Saison 2017/18 wechselte er dann von den Binghamton Senators aus der AHL nach Norddeutschland in die DEL. In seinen zwei Jahren bei den Pinguins kam er auf insgesamt 85 Einsätze und erzielte dabei 76 Punkte (23 Tore, 53 Vorlagen). Er ist 1,80 m groß, wiegt 91 kg und schießt rechts. Seine Rückennummer könnte die 22 werden.
Übersicht Kader Saison 2019/20
Der Kader der Düsseldorfer EG für die Saison 2019/20, Stand 24. April 2019 (N = Neuzugang, AL = Ausländerlizenz):
Tor: Mathias Niederberger.
Abwehr: Bernhard Ebner, Marco Nowak, Johannes Huss, Nicholas B. Jensen (N, AL), Johannes Johannesen (N, AL).
Sturm: Alexander Barta, Kenny Olimb (AL), Jerome Flaake, John Henrion (AL), Patrick Buzás, Leon Niederberger, Victor Svensson (N, AL), Christoph Körner (N), Chad Nehring (N).

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(DEL/Mannheim) (Marcel Herlan) Trainer Don Jackson musste in Spiel 3 auf Topscorer Mark Voakes verzichten, während Pavel Gross weiterhin aus dem Vollen schöpfen konnte und unverändert ins Spiel ging.

( Foto Gepa-Picutes )
Wie ein Blitz schlug bereits nach 5 Sekunden (DEL Rekord) ein Tor im Red Bull Gehäuse von Danny aus den Birken ein. Vom Bully weg entwickelte sich ein 2 gegen 1, Wolf legte quer auf Plachta der aus den Birken keine Chance ließ. Nur kurze Zeit später streckte Trevor Parkes mit einem Kniecheck Sinan Akdag zu Boden und bekam eine 5 plus Spieldauer aufgebrummt. Aus einer weiteren Strafe gegen Dan Boyle entwickelte sich dann sogar eine 5 gegen 3 Überzahl. Hier ließen sich die Mannheimer nicht zweimal bitten und Andrew Desjardins erzielte das 2:0.
Button hatte kurze Zeit später die größte Chance im ersten Drittel für den Titelverteidiger, scheiterte aber an Dennis Endras. Zu Recht wegen Hohen Stock wurde knapp 2 Minuten vor Drittelende der vermeintliche Treffer von Markus Eisenschmid nicht gegeben.
Im zweiten Drittel spielte München nun druckvoller und konnten die Kurpfälzer ein wenig im eigenen Drittel einschnüren. Dieser kurze Sturmlauf wurde allerdings kurze Zeit später durch ein etwas glückliches Tor von Desjardins gestoppt.
Daraufhin folgten zwei Strafen in Folge gegen Sinan Akdag. Patrick Hager konnte hieraus den Anschlusstreffer erzielen. München war nun wieder im Spiel. Jedoch konnte keine weitere erwähnenswerte Chance erspielt werden und somit ging es mit einer verdienten 3:1 Führung für das Gross-Team in die zweite Pause.
Im letzten Drittel versuchten die Münchner alles. Allerdings verstanden es die Mannheimer, jeden Angriff mehr oder weniger im Keim zu ersticken und hatten sogar die größeren Chancen, jedoch vergaben auch hier Kolarik und Goc große Einschussmöglichkeiten. Nach einem Frustfoul von Eder gab es dann erneut ein Powerplay welches durch Huhtala zum 4:1 genutzt wurde. Am Mittwoch folgt nun Spiel 4 der Serie, in welcher die Adler Mannheim mit 2:1 führen.
Yasin Ehliz : „Wir sitzen zu viel auf der Strafbank und dort gewinnst du keine Spiele.“
Adler Mannheim gegen EHC Red Bull München 4:1 (2:0|1:1|1:0)
Tore
1:0 | 00:05 | Matthias Plachta
2:0 | 06:54 | Andrew Desjardins
3:0 | 25:24 | Andrew Desjardins
3:1 | 30:22 | Patrick Hager
4:1 | 55:32 | Tommi Huhtala
Zuschauer 13.600

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(DEB/Nationalmannschaft) (dpa) Der ehemalige deutsche Eishockey-Nationaltrainer Ludek Bukac ist am Samstag im Alter von 83 Jahren gestorben. Das teilte der tschechische Eishockey-Verband auf seiner Internetseite mit.

(Foto: dpa/imago)
Der im nordböhmischen Usti nad Labem (Aussig an der Elbe) geborene Bukac gewann schon als Spieler mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft Silber bei der Eishockey-WM 1961 und Bronze 1963.
Doch viel beeindruckender war seine Erfolgsbilanz als Nationaltrainer: Die Tschechoslowakei führte er 1985 zum Weltmeistertitel, bei zwei Weltmeisterschaften (1982 und 1983) gewann er mit dem CSSR-Team Silber und einmal WM-Bronze 1981 sowie Bronze bei den Olympischen Spielen 1984.
Er arbeitete von 1992 bis 1994 für Deutschland
Nach mehreren Jahren als Nationaltrainer Österreichs (1986-1991) und Deutschlands (1992-1994) kehrte er in seine Heimat zurück und führte die inzwischen von der Slowakei getrennte Tschechische Republik 1996 zu ihrem ersten Weltmeistertitel. 2007 wurde Ludek Bukac in die "Hall of Fame" des internationalen Eishockeyverbandes IIHF aufgenommen.
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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft hat auch das letzte Spiel bei der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft in Grenoble gewonnen. Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder siegte am Samstagabend gegen den Gastgeber aus Frankreich mit 9:3 (3:1, 3:0, 3:2). Somit bleibt die DEB-Auswahl im Turnier ungeschlagen und sichert sich mit 15 Punkten die maximale Ausbeute aus fünf Partien. Bereits am Donnerstag hatte die U18-Nationalmannschaft mit einem 13:1-Erfolg gegen die Ukraine den Aufstieg in die Top-Division perfekt gemacht.

(Foto: DEB)
Der Gastgeber erwischte den besseren Start in die Partie: Quentin Tomasino sorgte bereits nach 109 Sekunden für den französischen Führungstreffer. Doch die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder schlug in der 12. Minute durch Nino Kinder zurück und glich die Partie aus. Dann setzte die DEB-Auswahl den Druck auf das französische Tor fort und legte per Doppelschlag nach: Zunächst traf Simon Gnyp in der 15. Minute zum 2:1-Führungstreffer, 18 Sekunden später setzte Lukas Reichel zum Sololauf an, umkurvte den französischen Goalie und traf zum 3:1.
Im Mittelabschnitt ließ die deutsche Mannschaft keinen Zweifel am Sieger der Partie und baute das Ergebnis durch Tore von Elias Lindner, Jakub Borzecki und Jan-Luca Schumacher auf 6:1 aus. Pierrick Dube und Paulin Mainot ließen die Franzosen im Schlussabschnitt noch einmal auf drei Tore herankommen, doch Deutschland schlug in den letzten 60 Sekunden gleich weitere drei Male zu: Manuel Alberg, John Peterka und Fabjon Kuqi trafen zum 9:3-Endstand für die deutsche Mannschaft. Es folgten Jubelszenen, die Nationalhymne und ein Siegerfoto. Die U18-Nationalmannschaft hat sich mit dem Sieg 15 von möglichen 15 Punkten bei der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA in Grenoble (Frankreich) gesichert und steigt in die Top-Division auf.
Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „Wir wollten unbedingt den fünften Sieg erzielen und haben somit ein perfektes Turnier gespielt. Ich bin sehr stolz auf das Team und den gesamten Staff, die hart für den Erfolg gearbeitet haben. Es war ein äußerst wichtiger Erfolg für das deutsche Eishockey im Rahmen von POWERPLAY 26, dass auch die U18 Nationalmannschaft wieder erstklassig ist und zugleich ein toller Abschluss einer langen Saison.“
Alle Statistiken zum Spiel: http://bit.ly/U18WC_2019
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(DEL/München) (CD) Die Adler Mannheim haben das Spiel 2 des DEL-Finales 2019 gegen den EHC Red Bull München mit 0:3 (0:1|0:0|0:2) gewonnen. Vor 6.142 Zuschauern im Olympia-Eisstadion glichen die Gäste aus der Kurpfalz in der „Best of Seven“-Serie zum 1:1 aus. Am Ostermontag findet in Mannheim das dritte Finalspiel statt (22. April | 14:00 Uhr).

(Foto: Heike Feiner)
Für den Nationaltorhüter und Silbemedaillengewinner von PyeongChang 2018 Dennis Endras war dies bereits der 41. Shout-Out in seiner Karriere. Er befindet sich damit hinter Ian Gordon und seinem Gegenüber Danny aus den Birken auf dem Dritten Platz.
Die Adler erwischten einen Traumstart nach nur zwei Minuten durch einen Treffer von Chad Kolarik direkt nach einem Bully und konnten die Münchner durch aggressives Forchecking aus dem Konzept bringen. In den ersten zwanzig Minuten hatte Mannheim mehr Puckbesitz und bei den wenigen Chancen der Red Bulls fehlte es an der Präzesion. Phil Hungerecker prüfte den Münchner Goalie (15.) mit einem Nachschusch und kurz vor dem Seitenwechsel gab es eine doppelte Unterzahl zu überstehen.
Mannheims Penaltykilling war am heutigen Tag erste Klasse und so gelang es den Gastgeber nicht genügend Druck aufzubauen. Derek Joslin hatte in der 22. Minute mit einem harten Schuss die Möglichkeit, doch Dennis Endras war auf seinem Posten und wehrte die Scheibe mit dem Schoner ab. Die Partie blieb hart umkämpft und wurde weiterhin von den starken Defensivreihen geprägt. In der 32. Minute hatten die Adler die Verteidigung der Münchner überspielt, Andrew Desjardins wurde alleine vor dem Münchner Tor aber im letzten Moment von Ryan Button gestört und so ging es mit dem 0:1 in die Kabine.
Erneut kamen die Gäste aus Mannheim besser aus der Kabine und so erzielte Markus Eisenschmid mit einem tollen Solo das 0:2 (44.). Für den jungen DEL-Spieler war dies bereits der 8. Treffer in den Playoffs. Die Red Bulls reagierten stark auf das 0:2 und erspielten sich zwei Großchancen: Derek Joslin traf wenige Sekunden nach dem Gegentreffer den linken Torpfosten. Eine Minute später kam Mads Christensen frei vor Dennis Endras zum Abschluss, Mannheims Torhüter parierte aber erneut mit dem Schoner (45.). In der 56. Minute nahm Münchens Trainer Don Jackson im Powerplay Danny aus den Birken vom Eis. Eine Minute später markierte Benjamin Smith per Empty-Net-Treffer den 0:3-Endstand.
Am Ostermonntag geht es um 14.00 Uhr in Mannheim in der Best of Seven Serie dann weiter. Es ist wird interessant, welche der beiden Teams die Führung übernimmt
Dennis Endras: „Das war heute ein riesiger Sieg des gesamten Teams. Jeder hat bis zum Schluss alles reingeworfen. Es war erneut ein enges Match. Wir wussten, dass wir heute eine gute Partie abliefern müssen, wenn wir zum Ausgleich kommen wollen. Dass uns das gelungen ist, fühlt sich gut an. Auch, weil so viele Fans von uns in der Halle waren.“
Markus Eisenschmid: „Defensiv standen wir sehr gut. Wir haben nur wenige Chancen hergegeben. Das Unterzahl hat perfekt funktioniert und aus dem Penaltykilling haben wir das Momentum gewonnen. Wir waren heute zur Stelle, wenn es wichtig war.“
Michael Wolf: „Mannheim hat stark angefangen, mit zunehmender Spieldauer wurden wir immer besser. Wir haben aber zu wenige Scheiben zum Tor gebracht. Und wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Adler Mannheim 0:3 (0:1|0:0|0:2)
Tore:
0:1 | 01:21 | Chad Kolarik
0:2 | 43:33 | Markus Eisenschmid
0:3 | 56:11 | Benjamin Smith
Zuschauer:
6.142

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(DEB/Nationalmannschaft) Draisaitl, Holzer und Kahun ab sofort im Aufgebot / Insgesamt sieben Zugänge / Söderholm: „Kampf um die Plätze wird härter und härter.“ Bundestrainer Toni Söderholm hat den 24-köpfigen Kader der deutschen Nationalmannschaft für die dritte Phase der Vorbereitung auf die 2019 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei bekanntgegeben.

(Foto: Marija Diepold)
Die NHL-Spieler Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), Korbinian Holzer (Anaheim Ducks) und Dominik Kahun (Chicago Blackhawks) stoßen zur Mannschaft, die sich ab Ostermontag auf die zwei Länderspiele gegen Österreich in Regensburg (Donnerstag, 25. April, 19.00 Uhr) und Deggendorf (Samstag, 27. April 2019, 20.00 Uhr) vorbereitet.
Sportdirektor Stefan Schaidnagel: „Die Zusagen von Leon Draisaitl, Korbinian Holzer und Dominik Kahun verdeutlichen den Stellenwert der Nationalmannschaft. Bereits bei unserem Besuch vor vier Wochen in den USA haben die Spieler ihre Bereitschaft für Deutschland zu spielen bekundet und zeigen durch ihre Zusage, dass sie Vorbilder unserer Sportart sind. Wir freuen uns, drei außergewöhnliche Spieler und Personen in unserem Kader zu haben. Dies ist nach einer langen NHL Saison nicht selbstverständlich.“
Holzer wird am Ostermontag anreisen, Draisaitl und Kahun werden im Laufe des kommenden Dienstags zur deutschen Nationalmannschaft stoßen. Neben den drei NHL-Spielern hat Bundestrainer Toni Söderholm Moritz Müller, Fabio Pfohl und Frederik Tiffels (alle Kölner Haie) in den Kader berufen. Simon Sezemsky (Augsburger Panther) komplettiert die sieben Zugänge. Außerdem gehören Tobias Abstreiter und Steven Reinprecht ab sofort dem Coaching Staff Söderholms an.
Bundestrainer Toni Söderholm: „Grundsätzlich haben wir sehr viele Informationen während der ersten beiden Phasen gesammelt und konnten ein solides Fundament aufbauen. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist sehr gut, der Spaß an der Arbeit ist ein wichtiger Teil der gesamten Entwicklung. Wir wissen auch, dass wir noch mehr Tempo und Zweikampfstärke entwickeln müssen im weiteren Verlauf der Vorbereitung. Daher wird der Kampf um die Plätze nun härter und härter werden."
Gleichzeitig bedankt sich der DEB bei den Nationalspielern, die nicht mehr zum Aufgebot der nächsten Phase der WM-Vorbereitung gehören: Dominik Bittner, Mirko Höfflin, Björn Krupp, Marcel Kurth, Parker Tuomie, Kai Wissmann und Sven Ziegler.
Bundestrainer Toni Söderholm: „Das ist vielleicht der größte Nachteil meines Jobs. Wir müssen diese schweren Entscheidungen treffen. Ich habe von den Jungs alles an Einsatz und Charakter bekommen, daher will ich sie auch noch einmal ganz ausdrücklich loben. Ich hoffe, sie nehmen die vergangenen beiden Wochen als Motivation, weiter Gas zu geben und auch in Zukunft um einen Platz zu kämpfen. Wir müssen diejenigen weiterspielen lassen, die aus unserer Sicht am besten in die Rollen hineinpassen.“
Deutsche Eishockey Nationalmannschaft Kader
| Pos | Nr. | Name | Vorname | Geburts. | Team | LS |
| Torhüter | ||||||
| T | 31 | TREUTLE | Niklas | 29.04.1991 | Thomas Sabo Ice Tigers | 24 |
| T | 32 | STRAHLMEIER | Dustin | 17.05.1992 | Wild Wings Schwenningen | 5 |
| T | 35 | NIEDERBERGER | Mathias | 26.11.1992 | Düsseldorfer EG | 28 |
| Verteidiger | ||||||
| V | 5 | HOLZER | Korbinian | 16.02.1988 | Anaheim Ducks | 52 |
| V | 11 | NOWAK | Marco | 23.07.1990 | Düsseldorfer EG | 18 |
| V | 13 | DASCHNER | Stephan | 05.08.1988 | Straubing Tigers | 28 |
| V | 19 | SCHOPPER | Benedikt | 18.02.1985 | Straubing Tigers | 15 |
| V | 38 | WAGNER | Fabio | 17.09.1995 | ERC Ingolstadt | 14 |
| V | 41 | MÜLLER | Jonas | 19.11.1995 | Eisbären Berlin | 33 |
| V | 53 | SEZEMSKY | Simon | 28.06.1993 | Augsburger Panther | 7 |
| V | 91 | MÜLLER | Moritz | 19.11.1986 | Kölner Haie | 140 |
| Stürmer | ||||||
| S | 15 | LOIBL | Stefan | 24.06.1996 | Straubing Tigers | 19 |
| S | 18 | PFOHL | Fabio | 18.10.1995 | Kölner Haie | 5 |
| S | 26 | BOKK | Dominik | 03.02.2000 | Växjö Lakers | 4 |
| S | 29 | DRAISAITL | Leon | 27.10.1995 | Edmonton Oilers | 45 |
| S | 39 | ELSNER | David | 22.03.1992 | ERC Ingolstadt | 6 |
| S | 43 | FAUSER | Gerrit | 13.07.1989 | Grizzlys Wolfsburg | 42 |
| S | 54 | BERGMANN | Lean | 04.10.1998 | Iserlohn Roosters | 9 |
| S | 59 | WOHLGEMUTH | Tim | 22.07.1999 | ERC Ingolstadt | 4 |
| S | 65 | MICHAELIS | Marc | 31.07.1995 | Minnesota State Univ | 19 |
| S | 72 | KAHUN | Dominik | 02.07.1995 | Chicago Blackhawks | 51 |
| S | 83 | PFÖDERL | Leo | 01.09.1993 | Thomas Sabo Ice Tigers | 31 |
| S | 92 | NOEBELS | Marcel | 14.03.1992 | Eisbären Berlin | 67 |
| S | 95 | TIFFELS | Frederik | 20.05.1995 | Kölner Haie | 30 |
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(DEL/Düsseldorf) PM In der Kaderplanung der Düsseldorfer EG geht es weiter Puck auf Schlag, denn der Club meldet seinen bereits vierten Neuzugang für die Saison 2019/20: Von den Storhamar Dragons aus Norwegen wechselt Victor Svensson an den Rhein. Der 29-jährige Schwede ist gerade mit seinem Team norwegischer Vizemeister geworden und kommt mit einer Statistik von 69 Punkten (25 Tore, 44 Vorlagen) in 64 Spielen zu den Rot-Gelben. In der Saison zuvor konnte er mit den Dragons den Titel in Norwegen gewinnen.

(Foto: City Press)
In der abgelaufenen Saison hat der Mittelstürmer zudem acht Partien in der Champions Hockey League bestritten (ein Tor, fünf Vorlagen). Hier konnte sich der Linksschütze mit seinem Team in der Gruppenphase gegen die starken Schweden von Djurgården IF aus Stockholm durchsetzen. Svensson hat einen Vertrag bis 2020 unterschrieben.
Der Sportliche Leiter der DEG, Niki Mondt: „Victor Svensson ist ein schneller und läuferisch ungemein starker Zwei-Wege-Stürmer. Er besitzt viel Eishockey-Intelligenz und wird unseren Kader in der Breite sicherlich verstärken. In Norwegen hat er zunehmend auch Offensiv- und Torjäger-Qualitäten bewiesen.“ Svensson: „Ich bin glücklich und stolz, einen Vertrag in Düsseldorf unterschrieben zu haben. Vor meinem Entschluss habe ich lange mit den ehemaligen DEG-Akteuren Marc Zanetti und Stefan Ridderwall gesprochen, die beide bei IK Oskarshamn in Schweden meine Mitspieler waren. Auch mit Kurt Davis, der zuletzt in Storhamar mein Teamkollege war. Sie alle haben mir viele gute Dinge über die Stadt und den Club erzählt. Ich freue mich wirklich auf die kommende Saison mit der Düsseldorfer EG und ihren Fans!“
Svensson wurde am 16. Dezember 1989 im schwedischen Karlskrona geboren. Eishockey erlernte er bei den Malmö Redhawks. Ab 2012 spielte er sechs Jahre für IK Oskarshamm in der schwedischen Allsvenskan, bevor er 2017 zu den Dragons nach Storhamar wechselte, wo er sogleich in seiner ersten Saison die norwegische Meisterschaft gewann. Er ist 1,79 m groß und 83 kg schwer und wird in Düsseldorf voraussichtlich mit der Nummer 39 auflaufen.
Herzlich willkommen bei der DEG, Victor Svensson!

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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft hat den Aufstieg in die Top Division perfekt gemacht! Die deutsche Mannschaft setzte am Nachmittag auch im vierten Spiel ihre Siegesserie bei der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft in Grenoble fort. Durch den 13:1-Erfolg gegen die Ukraine ist der Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.
(Foto: eishockey-online.com / Archivbild U18-Auswahl 2018/19)
Nach fünf Minuten Spielzeit rückte zunächst Tobias Ancicka im Spiel gegen die Ukraine in den Mittelpunkt: Yevhenii Abadzhian sicherte sich den Puck im eigenen Drittel und lief frei auf den Berliner Goalie zu, der jedoch parierte. Im direkten Gegenstoß zeigte sich die deutsche Mannschaft eiskalt: Manuel Alberg wartete bei seinem Schuss vor dem ukrainischen Goalie lange und sorgte dann am rechten Pfosten für den Führungstreffer (5.). Nur zwei Minuten später erhöhte Jan Nijenhuis nach einem Zusammenspiel mit Jan-Luca Schumacher auf 2:0. Dann ging es Schlag auf Schlag: Binnen vier Minuten trafen Filip Varejcka (11., 13. und 15.) sowie Justin Volek (12.) zum 6:0-Zwischenstand, mit dem es auch in die Kabine ging.
Den Mittelabschnitt startete John Peterka mit einem Tor der Marke „Hingucker“ zum 7:0 für Deutschland (23.). In der 24. und 27. Minute schraubten abermals Manuel Alberg und Filip Varejcka das Ergebnis auf 9:0 in die Höhe. Es folgten die Treffer von Manuel Alberg (31.), Niklas Heyer (33.), Lukas Reichel (53.) zum zwischenzeitlichen 12:0. In der 58. Minute sollte die Ukraine noch ihren Tagestreffer bekommen: Dmytro Poperezhai traf für den Gegner zum 12:1. Fabjon Kuqi setzte zwei Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt. Somit feierte die deutsche Mannschaft anschließend nicht nur den 13:1-Erfolg gegen die Ukraine, sondern zugleich auch den Aufstieg in die Top-Division, der durch den Sieg nicht mehr zu nehmen ist. Somit spielt nach der Männer- und Frauen-Nationalmannschaft sowie der U20-Nationalmannschaft nun auch die U18-Auswahl in der Top-Division!
Einen letzten Auftritt hat die U18-Nationalmannschaft allerdings noch: Im fünften eigenen Spiel der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft trifft die deutsche Mannschaft am Samstag ab 19.30 Uhr auf Gastgeber Frankreich.
Stimmen zum Spiel und Aufstieg:
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft, Trainer und Betreuer zum heutigen vierten Sieg in Folge und damit zum vorzeitigen Erreichen unseres großen Ziels. Die Jungs haben unglaublich konstant und zielorientiert auf hohem Niveau agiert. Der Aufstieg in die Top-Division des internationalen U18-Eishockeys bedeutet für das deutsche Eishockey in dieser Saison einen weiteren wichtigen Schritt vorwärts nach dem U20-Aufstieg und dem siebten WM-Platz der Frauen - ganz im Sinne unseres Konzepts POWERPLAY 26. Von diesen Spielern werden wir noch viel hören!“
Toni Söderholm, Bundestrainer: „Der Aufstieg der U18-Nationalmannschaft ist ein großartiger Erfolg! Für die Zukunft des deutschen Eishockeys ist dieser Aufstieg enorm wichtig und gibt eine unglaubliche Motivation. Es zeigt, dass wir bereit sind für das nächste Level und die kommenden Herausforderungen. Gratulation an die Jungs, die Trainer und das gesamte Team hinter dem Team – ich freue mich riesig über diesen Erfolg!“
Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „Wir haben von Beginn an keinen Zweifel gelassen, dass wir unser Ziel verfolgen und das vierte Spiel in Folge gewinnen wollen, um damit den Aufstieg perfekt zu machen. Das war heute eine großartige Leistung aller Beteiligten! Gratulation an meine Mannschaft und das Team hinter dem Team für diesen verdienten Erfolg.“
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat im DEL-Finale vorgelegt: Vor 13.600 Zuschauern gewann der Titelverteidiger Spiel 1 bei den Adler Mannheim mit 2:1 nach Verlängerung (0:0|0:1|1:0|1:0). Den Siegtreffer für die Red Bulls erzielte Frank Mauer in der 79. Minute, nachdem Matt Stajan in der regulären Spielzeit den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte. Beim Stand von 1:0 geht die „Best of Seven“-Serie am Samstag in Spiel 2 im Münchner Olympia-Eisstadion (20. April | 20:00 Uhr).

(Foto: Gepa-Pictures)
Die beiden Finalisten lieferten sich von Beginn an ein intensives Spiel mit hart geführten Zweikämpfen. Mannheim hatte bei einem 2-auf-1-Konter die erste Großchance, Danny aus den Birken im Münchner Tor reagierte beim Schuss von Garrett Festerling aber stark. Nachdem die Red Bulls ein Adler-Powerplay überstanden hatten, erspielten sie sich ihre erste Topchance: Matt Stajan passte in den Slot auf den freistehenden Daryl Boyle, der die Scheibe nicht richtig traf (8.). Danach ging es mit Tempo in beide Richtungen, Tore fielen im ersten Drittel trotz weiterer Chancen aber nicht.
In der 21. Minute umkurvte Yasin Ehliz Mannheims Defensive, beim Abschluss wurde er aber entscheidend gestört. Auf der Gegenseite nutzten die Adler ihr zweites Powerplay zur Führung: Benjamin Smith stoppte den Puck mit der Hand und bezwang Danny aus den Birken auf der Stockhandseite. Mads Christensen war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Eis, er blieb in der ersten Pause verletzt in der Kabine. Im zweiten Drittel fiel mit Keith Aulie ein weitere Münchner aus. Mannheim hatte in der Folge mehr Spielanteile, die Red Bulls aber ebenfalls gute Möglichkeiten: John Mitchell zog im Powerplay aus kurzer Distanz ab, sein Schuss wurde aber über das Tor abgefälscht (35.). In der 39. Minute hatten die Münchner Glück, dass Matthias Plachta nur den Pfosten traf.
In der Anfangsphase des Schlussabschnitts hatten beide Teams Großchancen: Auf Münchner Seite forderten Justin Shugg (22.) und Mark Voakes (25.) Mannheims Torhüter Dennis Endras, auf der Gegenseite schossen Chad Kolarik (23.) und David Wolf (24.) knapp am Tor der Red Bulls vorbei. Ab der 47. Minute drängten die Adler in Überzahl auf ihren zweiten Treffer, das Tor erzielten aber die Gäste: Matt Stajan fuhr in den Slot und fälschte einen harten Pass von Ryan Button zum 1:1 ab (48.). Die beste Chance auf die Entscheidung in der regulären Spielzeit hatte Luke Adam, der in einem Adler-Powerplay das leere Tor verfehlte (53.).
In der Verlängerung hatten beide Teams gute Möglichkeiten – unter anderem Justin Shugg mit einem Rückhandschuss. Der Kanadier verletzte sich bei dieser Aktion und musste vom Eis. In der 79. Minute entschied Frank Mauer die Partie, indem er einen Schuss von Daryl Boyle unhaltbar abfälschte.
Frank Mauer: „Wir sind mit zunehmender Spielzeit immer besser geworden, nachdem wir anfangs zu viel zugeschaut haben. Trotzdem müssen wir uns noch steigern.“
Endergebnis
Adler Mannheim gegen EHC Red Bull München 1:2 n. V. (0:0|1:0|0:1|0:1)
Tore
1:0 | 24:00 | Benjamin Smith
1:1 | 47:14 | Matt Stajan
1:2 | 78:21 | Frank Mauer
Zuschauer
13.600

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