(DEB/Nationalmannschaft) (CD) Beim zweiten Vergleich innerhalb von 24 Stunden in Karlsbad gegen den 12-fachen Weltmeister Tschechien musste das Team von Bundestrainer Toni Söderholm eine weitere 5:4 Niederlage hinnehmen.

(Foto: imago)
Am Vortag hatte man gegen die Tschechen in einer wilden Partie mit 5:4 verloren, dabei glänzte besonders Lean Bergmann mit zwei Treffer und Dominik Bokk mit drei Vorlagen. Im Tor stand heute Niklas Treutle, während Dustin Strahlmeier auf der Bank Platz nahm.
Auch in dieser Partie gab es nach den ersten zwanzig Minuten bereits 4 Tore für die knapp 5.000 Zuschauer in Karlsbad zu betrachten. Deutschland begann furios und kam mit der ersten Chance durch Stefan Loibl (3.) zum 1:0. Die Vorlage hatte Parker Tuomie gegeben, der die Scheibe hinter dem tschechischen Tor erkämpfte und Loibl mustergültig bediente. Kurz darauf folgte das 2:0 für die DEB Auswahl durch ein Eigentor, der Treffer wurde Lean Bergmann zugesprochen.
Nach diesem guten Start wurden die Gastgeber aber stärker und so dauerte es nicht lange dann stand es 2:2 Unentschieden. In der 15. Minute gab es eine brenzlige Situation zu überstehen, als 1:21 Minuten gleich zwei deutsche Spieler in die Kühlbox mussten. Doch die Abwehr um Niklas Treutle stand sicher und so konnte das Remis bis zur ersten Drittelpause gehalten werden.
Der Mittelabschnitt verlief diesmal torlos, jedoch gab es auf dem Eis einiges zu berichten. Bereits nach nur zwei Minuten musste der tschechische Torhüter Bartosak nach einem Zusammenprall mit Bittner verletzt das Tor verlassen. Sein Vertreter Marek Langhamer konnte sich gleich von Beginn an sehr gut in die Partie einbringen und zeigte ein paar gute Paraden. Die beste Chance für die deutsche Mannschaft hatte Parker Tuomie (26.) bei einem Alleingang. Kurz darauf hatte Niklas Treutle bei einem Schuß Glück, dass der Pfosten rettete. So ging es nach 40 Minuten mit dem 2:2 in die Kabine.
Tschechien drehte in den letzten zwanzig Minuten mächtig auf und kam innerhalb von nur 117 Sekunden mit zwei Toren zu einer 4:2 Führung, doch die junge DEB Auswahl zeigte weiterhin Charakter und mit einem Handgelenkschuß in den Winkel vom Silberheld Jonas Müller (47.) wurde nochmals auf 4:3 verkürzt. Danach versuchte Deutschland mit viel Druck und Energie den Ausgleich zu erzielen, es war jedem Spieler klar anzuerkennen dass er auf den WM-Zug aufspringen möchte. Mit dem ersten Powerplaytor der Partie erzielten die Hausherren zwei Minuten vor dem Ende die 5:3 Vorentscheidung.
9 Sekunden vor dem Ende traf dann nochmals Lean Bergmann zum 5:4 Endstand. Für den zukünftigen Mannheimer war dies bereits der fünfte Treffer im vierten Spiel bei der Euro Hockey Challenge.
Nach diesen zwei weiteren Vorbereitungsspielen auf die Eishockey Weltmeisterschaft 2019 in der Slowakei erwartet die DEB Auswahl das Nachbarland Österreich am 25.04.2019 in Regensburg und am 27.04.2019 in Deggendorf.
Karlsbad, 18.04.2019
Tschechien - Deutschland 5:4 (2:2|0:0|3:2)
Tore:
0:1|03.|Stefan Loibl (Tuomie)
0:2|04.|Lean Bergmann
1:2|09.|Michael Repik
2:2|11.|Martin Zatovic
3:2|43.|Rudolf Ceverny
4:2|45.|Hynek Zohorna
4:3|47.|Jonas Müller (Höfflin, Nowak)
5:3|58.|Tomas Fort PPT
5:4|60.|Lean Bergmann (David Elsner)
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(DEL/Köln) PM Stürmer Alexander Oblinger bleibt ein Hai. Der auslaufende Vertrag des Stürmers wurde von den Kölner Haien um ein Jahr bis 2020 verlängert. Oblinger war im Sommer 2018 aus Straubing in die Domstadt gewechselt und stand in der Saison 2018/19 in allen 52 Hauptrunden-Spielen sowie in sechs Playoff-Partien für den KEC auf dem Eis, bis ihn eine Verletzung in Spiel 6 der Viertelfinalserie gegen Ingolstadt ereilte.

( Foto Heike Feiner )
"Alexander Oblinger hat in der vergangenen Saison gezeigt, dass er auf dem Eis jede ihm zugedachte Rolle erfüllen kann. Sein einwandfreier Charakter ist ein wichtiger Faktor in der Kabine - auch als Vorbild für unsere jungen Spieler. Wir freuen uns, dass Alex auch in der kommenden Spielzeit in unseren Reihen steht", erklärt Haie-Sportdirektor Mark Mahon.
Der Haie-Kader für die Saison 2019/20 umfasst aktuell folgende Spieler:
Tor: Gustaf Wesslau (#29), Bastian Kucis (#53), Hannibal Weitzmann (#67)
Verteidigung: Simon Gnyp (#3), Dominik Tiffels (#7), Pascal Zerressen (#27), Colin Ugbekile (#79), Moritz Müller (#91)
Sturm: Marcel Müller (#9), Lucas Dumont (#13), Jason Akeson (#19), Robin Palka (#20), Frederik Tiffels (#21), Dani Bindels (#37), Alexander Oblinger (#50), Colby Genoway (#59), Mick Köhler (#77), Ben Hanowski (#86), Sebastian Uvira (#93), Fabio Pfohl (#95)
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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft setzt ihre Siegesserie bei der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft in Grenoble fort. Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder besiegte am Mittwoch die dänische Auswahl nach 0:2-Rückstand letztlich mit 5:2 (0:1, 3:1, 2:0).

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Die Dänen erwischten gegen die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder einen Blitzstart: Marcus Almquist traf bereits nach 21 Sekunden zur dänischen Führung. In der Folge versuchte die deutsche Mannschaft den Ausgleich zu erzielen, ging jedoch ohne eigenen Treffer nach 20 Minuten in die Kabine. Nach der Drittelpause nahmen die Dänen immer wieder auf der Strafbank Platz. Allein Maksim Popovic, Jonathan Brinkman und Kasper Diedrichsen bekamen in den ersten sechs Minuten des Mittelabschnitts jeweils Zwei-Minuten-Strafen.
Die deutsche U18-Auswahl konnte allerdings nicht den Ausgleichstreffer markieren und bekam stattdessen in der 30. Minute durch Mathias Hansen den zweiten Gegentreffer. Der Däne fand nach einem Aluminiumtreffer von Mikkel Jensen die Lücke zwischen dem Pfosten und Goalie Tobias Ancicka. Dann wurden Erinnerungen an die deutsche Mannschaft wach, die bereits gegen Norwegen das Spiel drehte: Filip Varejcka (33.), Manuel Alberg (37.) und Nino Kinder (38.) machten aus dem 0:2 ein 3:2.
Die Dänen standen bei den ersten beiden Treffern der DEB-Auswahl in Unterzahl auf dem Eis. Im Schlussabschnitt machten Jan Nijenhuis (57.) und Tim Stützle (60.) mit ihren Treffern den 5:2-Erfolg der deutschen Mannschaft und somit einen erneuten Comeback-Erfolg perfekt.
Somit setzt sich die deutsche Mannschaft von den bis dato punktgleichen Dänen ab und führt mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle an. Der nächste Gegner für die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder ist am morgigen Donnerstag die Ukraine. Bullyzeit ist um 12.30 Uhr.
Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „Nach verschlafenem Start haben wir zurück ins Spiel gefunden. Dänemark hat sich im zweiten Drittel durch Undiszipliniertheiten selbst den Rhythmus genommen. Am Ende haben wir sehr erwachsen das Spiel zu Ende gespielt. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Morgen heißt es gegen die Ukraine das Turnier positiv fortzusetzen.
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(DEL/München) PM Red Bull München muss im Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf Maximilian Kastner verzichten. Der Stürmer zog sich am vergangenen Sonntag in Spiel 6 der Halbfinalserie in Augsburg eine Verletzung an der Hand zu und muss operiert werden. Bereits beim entscheidenden Sieg des amtierenden deutschen Meisters in Spiel 7 am Dienstagabend konnte der 26-Jährige nicht mitwirken.

(Foto: Gepa-Pictures)
Kastner, der in dieser DEL-Saison in 49 Partien 14 Tore erzielte und 20 weitere vorbereitete, verpasste bereits im Februar das Champions-League-Finale in Göteborg verletzungsbedingt. Kastner feierte 2014 sein Debüt für die Red Bulls und stand seither 220 Mal für die Red Bulls in der DEL auf dem Eis. Dabei gelangen ihm 37 Tore und 49 Assists.
Neben Kastner müssen die Münchner auch weiterhin auf die Langzeitverletzten Jason Jaffray und Konrad Abeltshauser verzichten. Maximilian Daubner muss sich nach einer Unterkörperverletzung, die er sich am Dienstagabend gegen Augsburg zugezogen hat, weiteren Untersuchungen unterziehen, die Ergebnisse stehen noch aus.

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(DEB/Nationalmannschaft) (CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat den ersten Vergleich in Karlsbad gegen den Gastgeber Tschechien mit 5:4 verloren. Dabei erzielte Lean Bergmann einen Doppelpack und Dominik Bokk glänzte mit drei Assist.

(Foto: MagentaTV)
Deutschland hatte die ersten beiden Länderspiele gegen die Slowakei in Kaufbeuren (2:1) und in Garmisch-Partenkirchen (3:1) gewonnen und damit die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2019 in der Slowakei erfrolgreich begonnen. Nach den beiden Siegen ging es für das Team von Bundestrainer Toni Söderholm am Montag nach Karlsbad wo man zwei Mal auf die Tschechei trifft.
Im ersten Drittel gab es für die gut gefüllte Halle insgesamt 6 Tore zu sehen, leider jedoch nur zwei davon für das deutsche Team. Die Gastgeber konnten in einer wilden Partie in der 6. Minute mit einem Doppelpack innerhalb von nur 18 Sekunden mit 2:0 in Führung gehen. Beim ersten Treffer sah der Schwenninger Goalie Dustin Strahlmeier nicht so gut aus. Danach konnte das DEB Team in Überzahl durch Lean Bergmann den Anschluss erzielen (8.). Nur zwei Minuten später war es erneut der Iserlohner Bergmann, der den 2:2 Ausgleich markierte. Ruhe kehrte jedoch keine ein und so konnten die Tschechen mit zwei weiteren Toren nach zwanzig Minuten mit 4:2 in die Kabine gehen.
Die DEB Auswahl zeigte im Mittelabschnitt eine gute Leistung mit viel Offensivqualitäten und einigen guten Torchancen. Marco Nowak konnte mit seinem ersten Länderspieltreffer (25.) auf 4:3 verkürzen. Beide Teams agierten mit viel Tempo und so war die Partie überwiegend ausgeglichen. In der Schlußphase hatte Marcel Kurth eine rießen Chance, bei seinem Schuss reagierte der tschechische Torhüter spektakulär. Kurz darauf wehrte Dustin Strahlmeier einen Alleingang auf sein Tor erfolgreich ab und so ging es mit einem 4:3 in die zweite Drittelpause.
Bis zur 52. Minute war Deutschland im letzten Drittel am Drücker auf einen möglichen Ausgleich, es gab einige gute Chancen, doch dann nutzten die Tschechen erneut ein Powerplay zum 5:3. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm gab sich aber nicht auf und Marc Michaelis konnte ebenso bei einem Mann mehr auf dem Eis den 5:4 Anschlusstreffer erzielen. Die Vorlage hierzu gab erneut Dominik Bokk, der damit in diesem Spiel auf 3 Assist kam.
Kurz vor dem Ende hatte Fabio Wagner den Ausgleich auf der Kelle, doch der tschechische Schlussmann konnte den Schuß abwehren. Toni Söderholm nahm noch eine Auszeit und Dustin Strahlmeier vom Eis, aber es blieb bei der 5:4 Niederlage. Nachdem Deutschland den Start etwas verschlafen hatte waren sie über weite Strecken des Spiels auf jeden Fall ebenbürdig wie die Tschechen.
Morgen geht es nochmals um 17:30 Uhr (live auf Sport1/MagentaSport) in der KV Arena gegen Tschechien, bevor die DEB Auswahl dann wieder die Rückreise nach Deutschland antritt und am 25.04.2019 in Regensburg auf Österreich trifft.
Karlsbad, 17.04.2019
Tschechien - Deutschland 5:4 (4:2|0:1|1:1)
Tore:
1:0|06.|Jakub Krejcik PPT
2:0|06.|Jana Kolare
2:1|08.|Lean Bergmann (Pföderl) PPT
2:2|10.|Lean Bergmann (Bokk, Michaelis)
3:2|14.|David Tomasek
4:2|20.|Ondrej Beranek
4:3|25.|Marco Nowak (Bokk, Loibl)
5:3|52.|Tomas Mertl PPT
5:4|56.|Marc Michaelis (Bokk) PPT
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(DEL/München) PM/Kürzel (Autor) Der EHC Red Bull München ist zum vierten Mal in Folge ins Finale der Deutschen Eishockey Liga eingezogen. Der amtierende Meister schlug im entscheidenden siebten Halbfinalspiel die Augsburger Panther mit 2:0 (1:0|1:0|0:0). Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion schossen Mads Christensen und Patrick Hager die Tore zum 4:3-Sieg in der mit 504:46 Minuten längsten Playoff-Serie der DEL-Geschichte. Im Finale treffen die Red Bulls auf den Hauptrundensieger Adler Mannheim. Spiel 1 steigt am Donnerstag in Mannheim (18. April | 19:30 Uhr). Der Online-Vorverkauf für Tickets für die Heimspiele im Olympia-Eisstadion beginnt am Mittwoch, 17. April um 11:00 Uhr.

(Foto: Heike Feiner)
Augsburg startete aggressiv in die Partie, nach drei Minuten flachte der Druck der Gäste aber ab. Beide Teams duellierten sich in der Folge mit hoher Intensität und verteidigten so konzentriert, dass es nur wenige Abschlüsse gab. Die erste gute Möglichkeit der Red Bulls hatte Andreas Eder, er traf die Scheibe nach einem Pass vor das Tor aber nicht (8.). In der 16. Minute spielten es die Münchner stark: Einen Angriff über Mark Voakes und Yannic Seidenberg schloss Mads Christensen erfolgreich ab, indem er seinen eigenen Rebound verwandelte.
Auch im Mittelabschnitt kamen die Panther besser aus der Kabine, Chancen hatten sie aber nicht. Ab der 23. Minute übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. Das Team von Trainer Don Jackson fuhr harte Checks und hatte in der 26. Minute Glück, dass Augsburgs Verteidiger Braden Lamb einen festen Pass von Patrick Hager ins eigene Tor abfälschte. Die Gäste hatten in der 32. Minute eine gute Möglichkeit, Matthew White traf die Scheibe freistehend am langen Pfosten aber nicht. Auf der Gegenseite hatte John Mitchell das 3:0 auf dem Schläger, doch AEV-Torhüter Olivier Roy reagierte beim Schuss aus spitzem Winkel gut.
Nach einer Minute im Schlussdrittel verfehlte Yasin Ehliz bei einem Konter knapp das Augsburger Tor und damit das 3:0. Die Red Bulls spielten nach vorne und verhinderten, dass die Gäste Druck aufbauten. Yasin Ehliz (45.) und Trevor Parkes (48.) hatten weitere Chancen, an Olivier Roy kamen sie aber nicht vorbei. In der Schlussphase warfen die Panther alles nach vorne, Danny aus den Birken im Münchner Tor ließ aber keinen AEV-Treffer zu und feierte seinen zweiten Shutout in der Halbfinalserie.
Danny aus den Birken: „Die ganze Serie war der Wahnsinn. Die Spiele waren hart umkämpft. Augsburg hat es uns schwer gemacht, aber wir wollten es am Ende mehr. Das hat letztlich den Ausschlag gegeben .“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther 2:0 (1:0|1:0|0:0)
Tore
1:0 | 15:31 | Mads Christensen
2:0 | 25:33 | Patrick Hager
Zuschauer
6.142

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(DEB/Nationalmannschaft) Die deutsche Nationalmannschaft ist am Montagabend in Karlsbad eingetroffen. Im Rahmen der zweiten Phase der WM-Vorbereitung bestreitet die DEB-Auswahl zwei Länderspiele gegen Tschechien. Die Partien finden am Mittwoch und Donnerstag in der KV Arena statt. Spielbeginn ist jeweils um 17.30 Uhr. Beide Länderspiele werden auf MagentaSport live und in voller Länge übertragen. Weiterhin zeigt SPORT1 das Länderspiel am Mittwoch live im Free-TV (ab 17.25 Uhr).
(Foto: Dunja Dietrich)
Mit zwei Siegen gegen die Slowakei (2:1, 3:1) ist die deutsche Nationalmannschaft in die Vorbereitung für die 2019 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft gestartet. Am heutigen Dienstag hat sich die Mannschaft von Toni Söderholm auf die nächsten beiden Härtetests vorbereitet.
Der Bundestrainer erwartet mit der tschechischen Auswahl einen noch stärkeren Gegner: „Die Tschechen bringen eine enorme Zweikampfstärke und Torgefährlichkeit mit. Im Konterspiel sind sie eine der besten Mannschaften. Darum ist Tschechien ein harter Gegner. Im Endeffekt geht es aber natürlich um unser Spiel und darum, dieses stetig weiterzuentwickeln. Ich erwarte defensiv und offensiv sehr viel Tempo und eine gute Schlägerarbeit.“
Stürmer Marcel Noebels ergänzt: „Wir können aus den vergangenen beiden Spielen viel Positives mitnehmen. Insbesondere dafür, dass wir zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammengespielt haben. Wir wissen aber natürlich, dass Tschechien ein anderer Prüfstein wird und in diesen beiden Spielen neue Herausforderungen auf uns warten. Wir müssen gegen den Gegner viel investieren und unseren Spielplan umsetzen."
Auch Tschechien hat den Auftakt in die WM-Vorbereitung erfolgreich gestaltet. Gegen Österreich gab es zwei Siege in Folge (3:1, 5:4 n.P.). In der IIHF-Weltrangliste belegt die Mannschaft von Trainer Milos Riha derzeit Platz sechs.
Insgesamt gab es bislang 130 Länderspiele zwischen Tschechien und Deutschland. Dabei gelangen der DEB-Auswahl 23 Siege. Elfmal ging es Unentschieden vom Eis. Demgegenüber stehen 96 Siege für die tschechische Auswahl.
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(Sport1/Eishockey) PM Der Halbfinal-Thriller in den DEL-Playoffs steht vor seinem Höhepunkt: In der hart umkämpften Serie zwischen dem Titelverteidiger EHC Red Bull München und den Augsburger Panthern kommt es zum alles entscheidenden Spiel 7. SPORT1 überträgt den Showdown live ab 19:15 Uhr im Free-TV

( Foto eishockey-online.com )
Aus dem Olympia-Eisstadion in München melden sich Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Basti Schwele sowie die beiden Experten Patrick Ehelechner und Andreas Renz. Danach steht fest, wer in der Finalserie gegen Hauptrundensieger Adler Mannheim um die Deutsche Meisterschaft spielt. SPORT1 bleibt mittendrin und zeigt den Finalauftakt aus der Mannheimer SAP Arena am kommenden Donnerstag ebenfalls live ab 19:25 Uhr im Free-TV.
Augsburg feiert Payerl, Roy und Ullmann
Mit einem 2:0-Heimsieg haben die Augsburger Panther am gestrigen Sonntag das Playoff-Aus abgewendet und das entscheidende siebte Spiel im bayerischen Derby gegen die favorisierten Münchener erzwungen. Der Matchwinner beim Überraschungsteam aus der Fuggerstadt war der Kanadier Adam Payerl, der beide Treffer erzielte. Auch sein Landsmann Olivier Roy glänzte im Augsburger Tor und feierte seinen ersten Shutout in den laufenden Playoffs. Für den emotionalen Höhepunkt im stimmungsvollen Curt-Frenzel-Stadion sorgte zudem das Comeback von Christoph Ullmann. Der Ex-Nationalspieler kehrte aufs Eis zurück, nachdem er 16 Tage zuvor bei einem harten Check seine Zunge verschluckt hatte und dank des beherzten Eingreifens des Düsseldorfer Mannschaftsarztes Ulf Blecker mit dem Schrecken davonkam. „Es ist wunderschön, wieder dabei zu sein. Der Spaß, den wir in der Kabine haben, der Zusammenhalt, die Geschlossenheit – das spiegelt sich auf dem Eis wider“, sagte Ullmann im SPORT1 Interview.
München hadert einmal mehr mit der Chancenverwertung
Wie bereits bei den zwei Niederlagen gegen Augsburg zuvor hatte der EHC Red Bull München am gestrigen Tag zwar mehr Torschüsse auf dem Konto, brachte den Puck aber nicht über die Linie. „Es geht schon die ganze Serie so, dass wir das Spiel machen und viele Chancen haben, aber keine Tore schießen“, kritisierte der Münchener Kapitän Michael Wolf am SPORT1 Mikrofon und ergänzte: „Das müssen wir abhaken und Spiel sieben gewinnen.“ Der amtierende DEL-Champion hat nach wie vor den historischen vierten Titelgewinn nacheinander im Visier, für die Augsburger wäre es dagegen erst der zweite Finaleinzug in der Vereinsgeschichte nach dem Gewinn der Vize-Meisterschaft 2010.
Geduldsprobe für Finalist Mannheim
Bereits seit der Vorwoche warten die Adler Mannheim auf ihren Finalgegner. Die Kurpfälzer setzten sich im Halbfinale souverän mit einem 4:0-Sweep gegen die Kölner Haie durch. Als Sieger der Hauptrunde haben die Mannheimer in jedem Fall zum Auftakt der Finalserie Heimrecht. Die Liveübertragung vom ersten Endspiel am kommenden Donnerstag begleiten Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Patrick Bernecker und das Experten-Duo Rick Goldmann und Patrick Ehelechner.
Die kommenden Übertragungen der DEL-Playoffs auf SPORT1 im Überblick:
Plattform Tag, Datum Uhrzeit Eishockey Live – DEL Info
SPORT1 Dienstag, 16. April 19:15 Uhr live EHC Red Bull München – Augsburger Panther Playoff-Halbfinale, Spiel 7
Moderator: Sascha Bandemann Kommentator: Basti Schwele Experten: Patrick Ehelechner, Andreas Renz
SPORT1 Donnerstag, 18. April 19:25 Uhr live Adler Mannheim – EHC Red Bull München / Augsburger Panther Playoff-Finale, Spiel 1
Moderator: Sascha Bandemann Kommentator: Patrick Bernecker Experten: Rick Goldmann, Patrick Ehelechner
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SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt verpflichtet die Stürmer Daniel Sparre (34) und Kris Foucault (28) von den Grizzlys Wolfsburg. Der in Bramton (Kanada) geborene Linksschütze Daniel Sparre war in der abgelaufenen Saison Top-Scorer der Niedersachsen und kommt mit der Empfehlung von 40 Scorerpunkten aus 48 Spielen nach Ingolstadt.

( Foto Heike Feiner )
ERC-Sportdirektor Larry Mitchell: „Uns war nach den Abgängen von Thomas Greilinger und Patrick Cannone wichtig, einen offensivstarken Spieler zu verpflichten, der es gewohnt ist, in den ersten beiden Reihen zu spielen. Daniel Sparre hat bereits eindrucksvoll bewiesen, dass er das kann.“
Sparre ist ein technisch starker, giftiger und schneller Spieler, der die Offensive der Panther weiter verstärken soll. Der 1,79m große und 82kg schwere Stürmer mit deutschem Pass freut sich auf die neue Aufgabe in Ingolstadt: „Ich kenne die Stadt bereits sehr gut, weil mein Bruder ja hier gespielt hat. Ich wollte zu einem Club wechseln, der beständig die Top 6 der Liga erreichen kann, außerdem gefällt mir die tolle Atmosphäre in der Saturn-Arena.“
Der 28-jährige Flügelstürmer Kris Foucault gilt als schneller und smarter Angreifer mit großen Scoringqualitäten. In den vergangenen Jahren wurde der hochtalentierte Stürmer immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. So auch in der vergangenen Saison, in der er aufgrund einer Gehirnerschütterung lediglich sieben Spiele absolvieren konnte. Diese ist nun vollständig ausgeheilt und er kam bereits am letzten Spieltag der DEL-Hauptrunde 18/19 wieder zum Einsatz. Foucault will in Ingolstadt wieder voll angreifen und die Offensive der Panther beleben.
Larry Mitchell: „Kris Foucault kann auf allen drei Stürmerpositionen spielen und ist für die ersten beiden Reihen eingeplant. Wir hoffen,dass er jetzt endlich mal Glück hat und von Verletzungen verschont bleibt. Dann wird er verlässlich Tore schießen, davon bin ich überzeugt.“
Kris Foucault: „Um nur einige Gründe zu nennen: Ingolstadt hat einen sehr guten Ruf in der DEL und in Europa und immer eine starke Mannschaft. Ich mag das System, das dort gespielt wird und das Team genießt eine großartige Unterstützung durch die Fans. Für mich selbst hoffe ich natürlich, mit Ingolstadt die Meisterschaft zu gewinnen und dass ich endlich verletzungsfrei bleibe.“
Die beiden Stürmer Sparre und Foucault werden Anfang August zum Trainingsbeginn in Ingolstadt erwartet.
ERC Ingolstadt – Kader für die Saison 2019/20 (Stand: 15.04.2019)
Tor: Jochen Reimer, Timo Pielmeier
Verteidigung: Fabio Wagner, Colton Jobke, Ville Koistinen, Dustin Friesen, Maury Edwards, Sean Sullivan, Simon Schütz.
Sturm: Jerry D’Amigo, Mike Collins, Brett Olson, Petr Taticek, Tim Wohlgemuth, Darin Olver, Brandon Mashinter, David Elsner, Mirko Höfflin, Daniel Sparre, Kris Foucault.

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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft hat auch die zweite Begegnung der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft in Grenoble gewonnen. Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder besiegte am Montag die norwegische Auswahl nach großem Kampf mit 6:4 (2:1, 1:3, 3:0).
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Die Norweger hatten am Vortag ihre Auftaktpartie gegen Dänemark mit 1:2 verloren, das deutsche Team ging hingegen mit einem Vortagssieg im Rücken in die Begegnung. So gelang der Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder, wie bereits am Vortag, auch gegen die Norweger der Auftakttreffer: Filip Varejcka fälschte in der 11. Minute einen Schuss von Simon Gnyp aus der Luft zum 1:0 ab.
Fünf Minuten später tauchte Jan-Luca Schumacher völlig frei vor Tobias Breivold auf, scheiterte jedoch am norwegischen Goalie. Auf der Gegenseite sollte sich das wenige Momente später rächen: Andre Bjelland Strandborg besorgte in der 17. Minute den Ausgleich. Ein Abstauber von Lukas Reichel sollte die deutsche Führung allerdings sechs Sekunden vor der Drittelpause wiederherstellen. Im Mittelabschnitt verlor die DEB-Auswahl nach einer Strafe von Elias Lindner die Spielkontrolle.
Dies nutzten die Norweger mit einem Doppelschlag binnen 23 Sekunden: Adrian Ellingsen und Lucas Loob Trygg drehten in der 29. und 30. Minute die Partie. Niklas Heyer konnte in der 35. Minute die Partie ausgleichen, doch Lucas Loob Trygg sorgte mit seinem zweiten Tagestreffer für die 4:3-Drittelführung der Norweger. Im Schlussabschnitt zeigte die deutsche Mannschaft dann Moral: Tim Stützle, Maximilian Glötzl und Jan-Luca Schumacher (Empty Net) schossen mit ihren Toren die DEB-Auswahl zum 6:4-Erfolg. Nach dem Treffer von Tim Stützle hatte Torschütze Filip Varejcka noch einen Penalty vergeben.
Die deutsche U18-Nationalmannschaft hat morgen spielfrei und trifft am Mittwoch um 16.00 Uhr auf die punktgleichen Dänen.
Stimme zum Spiel von Frank Fischöder, U18-Bundestrainer:
„Wir haben das Spiel sehr dominant begonnen und uns gute Möglichkeiten herausgearbeitet. Nach dem Ausgleich der Norweger war es bis zum Ende ein sehr enges Spiel mit einigen Aufs und Abs. Im letzten Drittel hat die Mannschaft Charakter gezeigt und ist cool geblieben. Wir haben einen Weg gefunden das Spiel wieder zu drehen und am Ende zu gewinnen. Jetzt heißt es sich gut zu regenerieren und auf Dänemark vorzubereiten."
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(DEL/Augsburg) (CD) Die Augsburger Panther haben im Halbfinalkrimi für eine Forsetzung am Dienstag in München gesorgt. Mit einem 2:0 Erfolg durch zwei Treffer von Adam Payerl im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion erzwingen die Fuggerstädter das entscheidende Spiel 7.
(Foto: Dunja Dietrich)
Die Gäste aus München drückten gleich zu Beginn der Partie mächtig auf die Tube und kamen zu einigen Torchancen und bestimmten weitgehend das Spielgeschehen im ersten Drittel. Wie schon in den gesamten Playoffs war Olivier Roy der sichere Rückhalt und so stand es trotz der Überlegenheit des amtierenden Meisters nach zwanzig Minuten 0:0. Von Seiten der Panther gab es nur wenige Kontermöglichkeiten.
Kurz nach dem Wiederbeginn hatte Augsburg dann das Glück auf Ihrer Seite, als bei einem Nachschuss von Keith Aulie der Pfosten rettete. Im Mittelabschnitt gab es einige Strafzeiten, darunter mehrere doppelte Unterzahlsituationen, welche die Augsburger mit Bravur überstanden und München zur Verzweiflung brachte. Vier Sekunden vor der zweiten Pause jubelten die Panther, weil Adam Payerl in Überzahl nach einem Pass in den Slot abzog und Danny aus den Birken keine Chance ließ.
Im Schlussabschnitt mussten die Münchner noch offensiver agieren und das eröffnete den Augsburger einige gute Konterchancen durch Matthews Fraser (42.), Jaroslav Hafenrichter (44.), Hans Detsch und Metthew White in der 46. Minute, doch der Münchner Schlußmann Spieler & Torhüter des Jahres Danny aus den Birken stand sicher und vereitelte diese Möglichkeiten. Den Red Bulls gelang es in der Folge nicht, eine Schlussoffensive zu starten. Die beste Chance hatte Yannic Seidenberg in der Schlussminute, im Gegenzug erzielte Adam Payerl per Empty-Net-Treffer den 0:2-Endstand.
Stimmen zum Spiel:
Michael Wolf: „Wir machen das Spiel, schießen aber zu wenige Tore. Die Niederlage heute müssen wir abhaken. Jetzt spielen wir am Dienstag noch einmal.“
Endergebnis
Augsburger Panther gegen EHC Red Bull München 2:0 (0:0|1:0|1:0)
Tore
1:0 | 39:56 | Adam Payerl
2:0 | 59:54 | Adam Payerl
Zuschauer
6.139

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(DEB/Nationalmannschaft) (CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat den zweiten Vergleich gegen die Slowakei in Garmisch-Partenkirchen, der alten Wirkungsstätte des Bundestrainer Toni Söderholm mit 3:1 erfolgreich gestaltet. Parker Tuomie konnte dabei sein erstes Tor im DEB-Trikot erzielen.

(Foto: Citypress/DEB)
48 Stunden nach dem ersten Länderspielerfolg (2:1) vom neuen Bundestrainer Toni Söderholm vor ausverkauften Haus in Kaufbeuren traf die DEB Auswahl in Garmisch-Partenkirchen erneut auf die Slowakei. Diesmal stand im deutschen Tor der Nürnberger Niklas Treutle und als Backup kam Dustin Strahlmeier zu seinem 3. Länderspiel.
Deutschland konnte einen guten Auftakt im ersten Drittel vorlegen und durch eine effektive Chancenverwertung mit zwei Toren in Führung gehen. Die Partie war ausgeglichen, es gab viel Tempo und Zweikämpfe an den Banden. In der 14. Minute war es Lean Bergmann, der die Scheibe zur 1:0 Führung ins Tor abfälschte und nur 78 Sekunden später traf Parker Tuomie mit seinem ersten Treffer im DEB Trikot zur 2:0 Führung. Die Vorlage dazu gab die "College-Connection" Bokk und Michaelis. Niklas Treutle konnte sich in den ersten zwanzig Minuten einige Male auszeichnen.
Im zweiten Drittel waren die Slowaken die bessere Mannschaft, die mit viel Druck und Aggressivität das deutsche Spiel frühzeitig zerstörten. Bei einer Überzahlsituation gab es einen Puckverlust an der eigenen blauen Linie und Lukas Cingel nutzte dies zum 2:1 Anschlusstreffer (25.) in Unterzahl. Gegen Mitte des Spiels traf Marc Michaelis den Pfosten und wenig später war es Stephan Daschner, der mit viel Geschwindigkeit über Außen zum Tor zog und Marc Noebels mustergültig zum 3:1 bediente (33.). In der Schlußminute des Mittelabschnitt rettete Niklas Treutle nochmals in höchster Not.
Die Slowaken machten es auch im letzten Drittel den Deutschen sehr schwer sich zu entfalten, es wurde mit teilweise 3 Mann früh vorgecheckt und so konnte der Spielaufbau nicht gelingen. Bei den Tormöglichkeiten war jedoch Niklas Treutle auf dem Posten, der heute eine sehr gute Leistung ablieferte. Marcel Noebels verzog in der 51. Minute mit einem harten Schuß nur weniger Zentimeter am Tor vorbei. Craig Ramsey nahm in der Schlussphase seinen Torhüter vom Eis, doch Deutschland verteidigte souverän und brachte den verdienten Sieg über die Zeit.
Die nächsten beiden Länderspiele finden am 17.042019 und 18.04.2019 in Tschechien statt, bevor es dann am 25.04.2019 in Regensburg und 27.04.2019 in Deggendorf gegen die Alpenrepublik Österreich weitergeht.

(Foto Heike Feiner)
Stimmen zum Spiel:
Niklas Treutle: "Es hat heute sehr viel Spaß gemacht, wir haben sehr gut gestanden, viele Schüsse geblockt. Ich möchte ein Kompliment an die Mannschaft richten, da die Slowaken sehr stark waren und diese Siegen machen viel Mut."
Gerrit Fauser: "Ich würde sagen wir waren haben heute von Beginn an präsent. Es ist mit so einer jungen Mannschaft nicht so einfach, aber die Jungen machen viel Spaß und solche Siege geben uns natürlich viel Selbstvertrauen."
Länderspiel 13.04.2019 in Garmisch-Partenkirchen
Deutschland - Slowakei 3:1 (2:0|1:1|0:0)
Tore:
1:0|14.|Lean Bergmann (J. Müller, Ziegler)
2:0|16.|Parker Tuomie (Bokk, Michaelis)
2:1|25.|Lukas Cingel (Liska) UZT
3:1|33.|Noebels Marcel (Schopper, Daschner)
Zuschauer:
5.845
Best Player of the Game:
Slowakei: #6 Lukas Cingel
Deutschland: #54 Lean Bergmann
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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie haben in persönlichen Gesprächen mit den Spielern des Kaders 2018/19 die Planungen vorangetrieben. Am heutigen Freitag fanden die Saisonabschlussgespräche mit den Spielern des Haie-Kaders 2018/19 statt.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
"Wir haben allen Spielern Feedback zur zurückliegenden Spielzeit gegeben, aber auch über die Zukunft gesprochen. Wir sind davon überzeugt, dass wir ein starkes Fundament im Kader zusammen haben. Einige Gespräche waren sicherlich für beide Seiten nicht leicht. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, gezielte Veränderungen im Kader vorzunehmen", erklärte Haie-Sportdirektor Mark Mahon im Anschluss an die Meetings.
Demnach geben die Kölner Haie heute folgende, den Kader für die kommende Saison 2019/20 betreffenden, Entscheidungen bekannt:
Einen bereits bestehenden Vertrag für die kommende Spielzeit besitzen die Spieler Gustaf Wesslau (Vertrag bis 2020), Hannibal Weitzmann (Vertrag bis 2020), Bastian Kucis (Vertrag bis 2020), Simon Gnyp (Vertrag bis 2022), Dominik Tiffels (Vertrag bis 2021), Pascal Zerressen (Vertrag bis 2021), Colin Ugbekile (Vertrag bis 2022), Moritz Müller (Vertrag bis 2022), Marcel Müller (Vertrag bis 2020), Lucas Dumont (Vertrag bis 2020), Frederik Tiffels (Vertrag bis 2021), Dani Bindels (Vertrag bis 2020), Colby Genoway (Vertrag bis 2020), Ben Hanowski (Vertrag bis 2020), Sebastian Uvira (Vertrag bis 2020) und Fabio Pfohl (Vertrag bis 2021).
Verlängert wurden die Verträge der Spieler Jason Akeson (Vertrag bis 2021), Robin Palka (Vertrag bis 2020) und Mick Köhler (Vertrag bis 2021).
Mit Verteidiger Simon Després sowie den Stürmern Alexander Oblinger und Michael Zalewski werden weitere Gespräche über eine mögliche Zukunft bei den Kölner Haien geführt.
Mit folgenden Spielern wurde entschieden, ab der Spielzeit 2019/20 getrennte Wege zu gehen:
Kai Hospelt: Der 33-jährige gebürtige Kölner hat weit über 800 DEL-Spiele absolviert. Über 400 Mal trug er zwischen 2002 und 2008 sowie von 2017 bis 2019 dabei das Haie-Trikot. Zudem durchlief Kai Hospelt seit 1989 von der Laufschule an alle Jugendteams des KEC und war zwischen 2006 und 2017 ständiger Teil der deutschen Nationalmannschaft. "Es ist natürlich immer schön, zuhause zu spielen und auch nicht einfach jetzt wieder woanders hinzugehen. Aber das gehört zum Geschäft. Die zurückliegende Saison war mit Sicherheit nicht so einfach für mich. Aber wir hatten so gute Charaktere in der Mannschaft, dass ich für diese Jungs alles getan habe", erklärte Kai Hospelt.
Felix Schütz: Von 2011 bis 2013 sowie von 2017 bis 2019 stand Felix Schütz (31) insgesamt 218 Mal im Haie-Trikot auf DEL-Eis, wurde 2013 mit den Haien Vizemeister und in der Saison 2017/18 Topscorer des KEC.
Alexander Sulzer: Der 34-jährige Verteidiger stand seit 2014 im Haie-Kader, absolvierte in dieser Zeit 154 DEL-Spiele für den KEC. Sulzer wird sich in Kürze zur Fortsetzung seiner Karriere äußern.
Corey Potter: Der US-Amerikaner (35) wechselte 2016 aus Nordamerika an den Rhein und wurde vor der zurückliegenden Spielzeit zum Assistenzkapitän der Haie ernannt. Aufgrund einer kurz vor Ende der Hauptrunde erlittenen Verletzung verpasste der Verteidiger die Playoffs 2019 komplett. Ob er seine Karriere fortsetzen kann, entscheidet der Heilungsverlauf.
Steve Pinizzotto: Der 34-jährige Stürmer konnte verletzungsbedingt in der Saison 2018/19 nur 17 Spiele für die Haie absolvieren. Ob er seine Karriere fortsetzen kann, entscheidet der Heilungsverlauf.
Austin Madaisky: Der Deutsch-Kanadier (27) wechselte vor der zurückliegenden Spielzeit von Leksands IF aus Schweden nach Köln und stand 2018/19 in 59 Spielen für die Haie auf dem Eis.
Rok Ticar: Der slowenische Stürmer (29) stand von 2012 bis 2014 bereits für 124 Spiele für die Haie auf dem Eis, stieß kurz vor dem Jahreswechsel aus der KHL erneut zum KEC und bestritt 24 Spiele für die Haie in der zurückliegenden Saison.
Morgan Ellis: Der Verteidiger (26) wechselte im Sommer 2018 nach Köln und lief 63 Mal in der DEL für die Haie auf. Ellis hat sich dafür entschieden, eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen.
Des Weiteren hat Stürmer Ryan Jones bekanntermaßen seine Karriere beendet. Der "Kölsche Jung" stieß im November 2014 zum KEC und eroberte die Herzen der Haie-Fans in Rekordzeit. Über 250 Mal lief Jones seither für die Haie in der DEL auf und war stets einer der Charakterspieler des KEC. "Ich konnte mich ja schon etwas länger mit dem Gedanken anfreunden. Ein komisches Gefühl ist es trotzdem. Köln ist in den letzten knapp fünf Jahren zu unserer zweiten Heimat geworden und wird im Leben meiner Familie für immer einen großen Platz einnehmen. Jetzt freue ich mich aber auch auf die Zeit, die ich mit meinen Kindern und meiner Frau verbringen kann."
Allen Spielern, die nicht mehr für den KEC auflaufen werden, sowie natürlich auch Cheftrainer Dan Lacroix, dessen Engagement beim KEC wie vereinbart nach der Saison endete, danken die Kölner Haie für ihre erbrachten Leistungen und ihre Leidenschaft für den KEC und wünschen ihnen für ihre sportliche und persönliche Zukunft alles Gute.
Der Haie-Kader für die Saison 2019/20 umfasst aktuell folgende Spieler:
Tor: Gustaf Wesslau, Hannibal Weitzmann, Bastian Kucis
Verteidigung: Simon Gnyp, Dominik Tiffels, Pascal Zerressen, Colin Ugbekile, Moritz Müller
Sturm: Marcel Müller, Lucas Dumont, Jason Akeson, Robin Palka, Frederik Tiffels, Dani Bindels, Colby Genoway, Mick Köhler, Ben Hanowski, Sebastian Uvira, Fabio Pfohl
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(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben zwei Nachwuchsspieler für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Aus der zweiten Mannschaft des EHC RedBull Salzburg wechselt der 21 Jahre alte Verteidiger Tobias Schmitz an den Seilersee. Außerdem heuert der ein Jahr jüngere Deutsch-Kanadier Neal Samanski bei den Sauerländern an.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Für den Sportlichen Leiter Christian Hommel ist die Verpflichtung beider Spieler der erste Schritt zur Neuausrichtung des Clubs im U23-Bereich. „Es ist unser Ziel mindestens vier jungen Spielern die Chance zu geben, ihr Talent am Seilersee unter Beweis stellen zu können. Setzen sich die Jungs durch, bekommen sie ihre Chance in der DEL, ansonsten werden sie entsprechend ihrem spielerischen Niveau bei uns trainieren und Spielpraxis bei noch zu benennenden Kooperationspartnern sammeln“, so Hommel.
Tobias Schmitz:
Der 1.90 Meter große Verteidiger wurde im Mai 1997 in Krefeld geboren, wechselte im Sommer 2012, zu Schüler-Bundesligazeiten, nach Mannheim. Drei Mal sicherte er sich mit den Youngadlern den DNL-Titel, sammelte Erfahrung beim DEL2-Team aus Heilbronn, in der U18-Nationalmannschaft und bei den Oberligisten aus Halle und Duisburg. 2017 unterzeichnete Schmitz einen Vertrag bei der zweiten Mannschaft des EHC RedBull Salzburg, dem Ausbildungsteam des österreichischen Topclubs, das in der international ausgerichteten Alps Hockey League spielt. Hommel: „Tobi ist ein körperlich großer Spieler, der in Salzburg viel gelernt hat und sein Spiel deutlich verbessern konnte. Er soll sich in der DEL einen Namen machen und sich bei uns kontinuierlich weiterentwickeln.“
Neal Samanski:
Samanski ist gebürtiger Erdinger, durchlief die Nachwuchsmannschaften des EV Landshut und wechselte, nach seinem ersten DNL-Jahr in der Saison 2013-2014, nach Salzburg. 2016 folgte der nächste Karriereschritt mit dem Wechsel nach Nordamerika, wo er sich einen Vertrag in der British Columbia Hockey League erkämpfte. Mit 10 Treffern und 34 Assists war der Stürmer vierbester Scorer seines Teams. „Neal hat gezeigt, dass er weiß, wie man sich auch als deutscher Spieler in Nordamerika durchsetzen kann. Was er da geschafft hat, kann er auch bei uns schaffen. Auch er ist mit 1.93 Meter ein großer Spieler, der seinen Körper einzusetzen weiß. Aber uns allen ist klar, dass er noch viel lernen muss“, unterstreicht Christian Hommel. Samanskis kommt aus einer Eishockeyfamilie. Vater John trainiert aktuell den Viertligisten aus Dorfen, hat selbst eine bemerkenswerte Historie als Spieler hinter sich, stand unter anderem für den Augsburger EV und den Kölner EC auf dem Eis.

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München ist einen Sieg vom erneuten Einzug ins Finale der DEL-Playoffs entfernt. Der amtierende Meister gewann Spiel 5 des Halbfinales gegen die Augsburger Panther mit 1:0 (0:0|1:0|0:0) und ging in der „Best of Seven“-Serie mit 3:2 in Führung. Vor 6.142 Zuschauern im Olympia-Eisstadion, darunter der NHL-Spieler und ehemalige Münchner Dominik Kahun, erzielte Trevor Parkes den einzigen Treffer. Am Sonntag können sich die Red Bulls mit einem Sieg in Spiel 6 in Augsburg die vierte Finalteilnahme in Folge sichern (12. April | 14:00 Uhr).

(Foto: Heike Feiner)
Die Red Bulls waren in den ersten zehn Minuten das spielbestimmende Team. Es gelang ihnen, den aggressiven Forecheck der Augsburger zu überwinden und sich in gute Abschlusspositionen zu bringen. Matt Stajan hatte die beste Chance auf die Führung, nach einem Pass vor das Tor parierte Panther-Schlussmann Olivier Roy den Direktschuss des Kanadiers aber stark (9.). Augsburg fand in der Folge besser ins Spiel und setzte auf verdeckte Schüsse sowie Konter, an Münchens Torhüter Danny aus den Birken kamen die Gäste aber nicht vorbei.
Wenige Sekunden nach dem Seitenwechsel fälschte Frank Mauer einen Schuss von Keith Aulie an den Pfosten ab. Es war die erste von mehreren Großchancen, die sich die Red Bulls im Mittelabschnitt erspielten. Das Team aus der Landeshauptstadt war deutlich überlegen, setzte sich im Augsburger Drittel fest und hatte in der 30. Minute durch John Mitchell den nächsten Schuss an das Gestänge (Latte). In der 35. Minute wurde der Druck in einem Powerplay der Red Bulls zu groß für die Panther: Derek Joslin zog von der blauen Linie ab und Trevor Parkes lenkte die Scheibe zum 1:0 ins Tor.
Im Schlussdrittel neutralisierten sich beide Teams zunächst. In der 47. Minute hatten die Panther ihre mit Abstand beste Chance der Partie: Nach einem Konter traf Sahir Gill den Pfosten, beim Nachschuss von Matthew Fraser reagierte Münchens Torhüter Danny aus den Birken glänzend mit der Stockhand. Augsburg startete danach seine Schlussoffensive mit Schüssen aus allen Lagen, die wurden aber entweder von den Münchner Verteidigern geblockt oder von Danny aus den Birken gehalten. Münchens Torhüter feierte seinen ersten Shutout in den laufenden Playoffs.
Yasin Ehliz: „Wir haben heute sehr viel in der offensiven Zone gespielt und haben den Augsburgern nicht viel Zeit gegeben, wenn sie an der Scheibe waren.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther 1:0 (0:0|1:0|0:0)
Tore
1:0 | 34:09 | Trevor Parkes
Zuschauer
6.142

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(DEB/Nationalmannschaft) Erstes Testspiel, erster Sieg: Die deutsche Nationalmannschaft konnte sich am Donnerstagabend vor 3.100 Zuschauern (ausverkauft) in Kaufbeuren mit 2:1 gegen die Slowakei durchsetzen. Am Samstag (20.00 Uhr, Tickets unter deb-online.de/tickets) trifft die DEB-Auswahl in Garmisch-Partenkirchen erneut auf den WM-Gastgeber.
(Foto: Dunja Dietrich)
Bundestrainer Toni Söderholm schickte gleich vier Nationalmannschafts-Debütanten auf das Eis. Dominik Bokk (19 Jahre, Växjo Lakers / SWE), Parker Tuomie (23, Minnesota State University), Tim Wohlgemuth (19, ERC Ingolstadt) und Sven Ziegler (24, Straubing Tigers) absolvierten jeweils ihr erstes Herren-Länderspiel für Deutschland.
Die Slowaken erwischten einen optimalen Start in die Partie. Bereits nach weniger als einer Minute traf Matus Sukel (1.) ins Schwarze und überraschte damit die deutsche Mannschaft. Auch danach kamen die Gäste durch ihr aggressives Forechecking zu einigen guten Gelegenheiten, die Torhüter Matthias Niederberger parieren konnte. Zum Ende des ersten Abschnitts sorgte die DEB-Auswahl ihrerseits für ordentlich Druck auf das Tor der Gäste. Weitere Treffer blieben allerdings aus.
Angefeuert von der stimmungsvollen Kulisse startete die deutsche Nationalmannschaft mit mehr Zug zum Tor in den zweiten Abschnitt. Nachdem zwei slowakische Spieler kurz hintereinander auf die Strafbank verbannt wurden, nutzte die DEB-Auswahl gekonnt die doppelte Überzahl. Nach Vorarbeit von Dominik Bokk und Leo Pföderl traf Stephan Daschner (34.) ins Schwarze. Und die DEB-Auswahl blieb dran, was sich auszahlte: Nach schönem Zuspiel von Dominik Bokk von traf Marc Michaelis (39.) aus kurzer Distanz per One-Timer zur verdienten Führung kurz vor der zweiten Pause.
Im Schlussabschnitt blieb es spannend. Die Slowakei bemühte sich sichtlich, zum Ausgleich zu kommen. Doch die deutsche Nationalmannschaft agierte konzentriert in der Defensive. Auch in Unterzahl zahlte sich die konsequente Abwehrarbeit aus. Zwischen den Pfosten war Mathias Niederberger ein sehr sicherer Rückhalt und wurde mehrmals von den Fans lautstark gefeiert. Genauso wie Tim Wohlgemuth, der als gebürtiger Kaufbeurer nach dem gewonnenen Spiel eine Ehrenrunde drehen durfte.
„Es war ein schwieriger Start ins Spiel. Wir haben uns im Verlauf der Partie deutlich gesteigert und einen Weg gefunden, diesen ersten Härtetest für uns zu entscheiden“, so Bundestrainer Toni Söderholm nach dem Spiel.
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