DEB U18-Nationalmannschaft siegt im letzten WM-Vorbereitungsspiel

 

(DEB) Die U18-Nationalmannschaft hat ihr letztes Vorbereitungsspiel vor der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen. Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder besiegte am Mittwochabend die französische Auswahl mit 6:5 (2:1, 2:2, 1:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

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(Foto: Archiv)

 


Der DEB-Auswahl gelang gegen Frankreich ein Blitzstart: Nino Kinder sorgte in der ersten Minute für die deutsche Führung. In der Folge schlugen die Franzosen zwar zurück, mussten aber kurz vor der Drittelpause den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Niklas Heyer traf für die deutsche U18-Nationalmannschaft zum 2:1. In der 22. Minute glich Frankreich in Unterzahl aus.

 

 

Doch durch die Treffer von Manuel Alberg und Jakub Borzecki erarbeitete sich die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder einen Zwei-Tore-Vorsprung. Kurz vor der Drittelpause verkürzten die Franzosen auf 3:4 und drehten die Partie im Schlussabschnitt durch Tore in der 47. und 49 Minute schließlich komplett. Jan-Luca Schumacher schoss durch sein Tor in der 52. Minute die DEB-Auswahl in die Verlängerung. Dort konnten beide Teams nicht treffen, sodass das Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste. Die Franzosen legten mit ihrem zweiten Schützen vor, doch Simon Gnyp und Manuel Alberg verwandelten ihre Penaltys für die deutsche Mannschaft und sorgten somit für den 6:5-Erfolg nach Penaltyschießen.
 
 
Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „Wir haben in der Offensive leider nicht alle unsere Torchancen genutzt und somit dem Gegner die Möglichkeit gegeben im Spiel zu bleiben bzw. zurückzukommen. Wir haben zu optimistisch verteidigt, aber dennoch einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Nun bereiten wir uns intensiv auf die erste WM-Partie gegen Kasachstan vor.“

 

 

 




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DEB - Zweimal die Slowakei: Vorschau zu den Heim-Länderspielen

 

(DEB/Nationalmannschaft) Morgen ist es soweit: Dann steht das erste Länderspiel der WM-Vorbereitung für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Programm. Die DEB-Auswahl trifft in Kaufbeuren auf WM-Gastgeber Slowakei. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr, die Partie ist ausverkauft.

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(Foto: Tina Kurz)

 


Am kommenden Samstag geht es erneut gegen die Slowaken. Diesmal ist der Spielort Garmisch-Partenkirchen. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr, Tickets gibt es online über den DEB-Ticketshop und an der Abendkasse. Für die Partie wurden bereits über 4.000 Karten im Vorverkauf abgesetzt.  Seit Montag bereitet sich die deutsche Nationalmannschaft in Garmisch-Partenkirchen auf die bevorstehende Weltmeisterschaft vor. Nach drei intensiven Trainingstagen freut sich die DEB-Auswahl auf den Vergleich mit der Slowakei mit der Unterstützung der heimischen Fans im Rücken.


 
Bundestrainer Toni Söderholm: „Ein Lob für die Jungs, die im Training sehr gut mitgezogen haben. Wir haben in den vergangenen Tagen einige taktische Maßnahmen besprochen, die wir nun im ersten Spiel gegen die Slowakei umsetzen wollen. Als Coach sehe ich das Spiel als ersten Schritt von vielen im Rahmen der WM-Vorbereitung. Natürlich ist die Vorfreude im ganzen Team groß, gleich zweimal vor unseren Heim-Fans gegen den WM-Gastgeber aufzulaufen.“


 
Fünf Debütanten stehen im Aufgebot der DEB-Auswahl für die beiden Länderspiele gegen die Slowakei. Stürmer Marcel Kurth: „Ich bin grundsätzlich erstmal richtig happy, dabei zu sein und werde alles dafür tun, um auch so lange wie möglich im Aufgebot bleiben. Die Zeit bei der Nationalmannschaft nehme ich als etwas ganz Besonderes wahr, es macht sehr viel Spaß mit den Jungs und dem Staff zu arbeiten. Die Vorfreude auf unsere beiden Heimspiele natürlich riesig.“


 
Die Slowakei ist mit den Spielorten Bratislava und Košice (deutsche Gruppe) Gastgeber der kommenden 2019 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft. Entsprechend heiß wird das Team von Craig Ramsey in die Spiele gegen die deutsche Nationalmannschaft gehen. Der Kanadier, der über 1000 NHL-Spiele absolviert hat, trainiert die slowakische Auswahl seit 2017.


 
Überhaupt dürften den Eishockey-Fans einige Namen des slowakischen Staff bekannt vorkommen: Miroslav Satan ist General Manager des Teams. Mit Assistenztrainer Michal Handzus steht ein weiterer NHL-Haudegen hinter der Bande. Beide gehörten zur goldenen Generation der Slowaken, die 2002 die Goldmedaille bei der WM gewonnen haben.

 



 

 

Genauso wie Peter Bondra, dessen Sohn 26-jähriger Sohn David im aktuellen Aufgebot seines Heimatlands steht. Die Leader im Team sind Stürmer Ladisav Nagy, Kapitän von HC Košice und Verteidiger Michal Sersen, der bereits 115 Länderspiele für die Slowaken absolviert hat. Mit Martin Stajnoch steht ein Spieler im Kader, der in der vergangenen Saison in der DEL gespielt hat: Im Februar 2019 hatten die Thomas Sabo Ice Tigers den Verteidiger verpflichtet.


 
Die Bilanz der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowakei:


 
In 60 Spielen holte die DEB-Auswahl 24 Siege, demgegenüber stehen 33 Niederlagen. Dreimal endete der Vergleich unentschieden. Zuletzt trafen beide Teams bei Deutschland Cup 2018 in Krefeld aufeinander. Die Partie endete 0:2 aus Sicht der deutschen Nationalmannschaft.


 
Die kommenden Heim-Länderspiele in der Übersicht:
 
11.04.2019 | 19:00 Uhr | Deutschland – Slowakei (Kaufbeuren)
13.04.2019 | 20:00 Uhr | Deutschland – Slowakei (Garmisch-Partenkirchen)
25.04.2019 | 19:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Regensburg)
27.04.2019 | 20:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Deggendorf)
07.05.2019 | 19:00 Uhr | Deutschland – USA (Mannheim)

 

 

 



 

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DEL Halbfinale - Derek Joslin sorgt mit Doppelpack für Serienausgleich der Münchner

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat in der Halbfinalserie gegen die Augsburger Panther zum 2:2 ausgeglichen und sich den Heimvorteil zurückgeholt. Vor 6.139 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion erzielte Derek Joslin beide Treffer beim 2:1-Sieg (1:0|0:0|1:1) der Red Bulls. Spiel 5 der „Best of Seven“-Serie steigt am Freitagabend in München (12. April | 19:30 Uhr).

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


München erwischte den perfekten Start: Die dritte Minute war gerade angebrochen, als Derek Joslin die Gäste im Powerplay mit einem Schuss von der blauen Linie in Führung brachte. Danach lieferten sich beide Teams ein intensives und hart umkämpftes Duell. In der Schlussphase des ersten Drittels hatten die Panther während einer fünfminütigen Überzahl zwei große Chancen auf den Ausgleich: David Stieler scheiterte mit einem Direktschuss von der Seite (19.) und Andrew LeBlanc verfehlte freistehend das Tor der Red Bulls.

 

 

Augsburg startete in Überzahl in den Mittelabschnitt und hatte durch Andrew LeBlanc eine weitere gute Chance, Münchens Torhüter Danny aus den Birken war aber auf dem Posten (22.). In der Folge war die Partie ausgeglichen, beide Teams hatten gute Möglichkeiten. In der 25. Minute prüfte John Mitchell mit einem abgefälschten Pass Panther-Torhüter Olivier Roy, auf der Gegenseite traf Matthew White mit einem Schuss aufs kurze Eck den Pfosten des Münchner Tores (32.).

 

 



 

München startete druckvoll in das Schlussdrittel und baute in der 45. Minute die Führung aus: Derek Joslin stand richtig als Panther-Torhüter Olivier Roy einen Schuss von John Mitchell zur Seite abwehrte und staubte zum 2:0 ab. Augsburg kam eine Minute später zurück, da ein Schuss von David Stieler am kurzen Pfosten durchrutschte (46.). In der Folge konzentrierte sich München darauf, den Panthern keine Abschlüsse zu geben. Das gelang, weil alle Spieler zurückarbeiteten – unter anderem fing Stürmer Trevor Parkes in der vorletzten Minute einen Querpass auf einen Augsburger ab.

 

 

Derek Joslin: „Es war ein wichtiges Spiel und ein wichtiger Sieg für uns. Augsburg verteidigt gut und macht wenige Fehler, wir haben aber viel Betrieb vor ihrem Tor gemacht und zwei Tore geschossen.“

 

 

Endergebnis
Augsburger Panther gegen EHC Red Bull München 1:2 (0:1|0:0|1:1)

 

Tore
0:1 | 02:03 | Derek Joslin
0:2 | 44:05 | Derek Joslin
1:2 | 45:47 | David Stieler

 

Zuschauer
6.139

 

 


 

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DEL – „Do or Die“ für die Kölner Haie: Mannheim gewinnt das vierte und somit letzte Spiel der Serie mit 4:2

 

(DEL/Köln) (ST) Weiter ging es mit dem vierten Spiel des Halbfinales. Es hieß Kölner gegen Mannheimer, Haie gegen Adler, Dan Lacroix gegen Pavel Gross, Gustaf Wesslau gegen Dennis Endras. Die Partie wurde in der LANXESS arena vor 11.329 Zuschauern bestritten, Sieger war Mannheim. Damit ziehen die Adler mit ihrem vierten Sieg in der Serie ins Finale ein. Die Serie steht 4:0 für Mannheim, also ein Sweep und Mannheim hat bis zum nächsten Spiel ein paar Tage Pause, da Augsburg und München noch um den Finaleinzug kämpfen. Für den KEC ist die Saison beendet und so können die Haie mit den Planungen für die kommende Saison beginnen.

 

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Foto: Tina Kurz

 


 

 

Drei Spiele waren vor diesem Dienstag in der Serie gespielt, dreimal siegten die Adler Mannheim. Im ersten Spiel blieb den Haien das Torglück verwehrt und Mannheim schien kraftlos. Am Ende gewannen daher die Adler mit 1:0. Im zweiten Spiel auf heimischen Eis verlor der KEC dann mit 4:1 und im vergangenen Spiel am Sonntag mit 4:0. Die Serie stand demnach bei 3:0 für die Adler. Ergo bedeutete dies, dass die Mannheimer einem Fuß im Finale standen, Matchpuck. Die Haie mussten dieses Vierte alles entscheidende Spiel gewinnen. Wieder war der Abend mit dem Motto: „Zum Siegen verdammt“ für die Kölner Seite belegt. Doch dieses Mal, im Gegensatz zu der Serie gegen Ingolstadt, glückte es nicht.

 

 

Vergangenen Sonntag ließen sich die Haie zu vielen, teilweise auch unnötigen, Strafen hinreißen. Und wieder einmal blieb die Kölner Mannschaft offensiv weniger aggressiv und glücklich als die der Mannheimer. Sie schossen zu wenig Tore. Defensiv gab der KEC dem Gegner zu viel Raum und zu viele Möglichkeiten. Mannheim spielte sein System konsequent, Köln hatte wenig entgegenzubringen. Selbst der Kampfgeist konnte dagegen nichts ausrichten. Simon Després fiel in dieser Partie eher negativ auf, er stubste einen der beiden Linesmen, nachdem dieser ihn nach einer erteilten Strafe zur Bank führen wollte und am Arm anfasste. Després erhielt eine 2 + 5 Minuten Strafe. Für das Spiel am Dienstag war er deswegen gesperrt. Die Aktion war in Anbetracht der Tatsachen, dass die Haie sowieso schon auf einige verletzte Spieler verzichten mussten, es das vorletzte Spiel war und die Serie nicht zugunsten der Haie stand, eher unklug.

 

 

In dieser Partie musste Köln also nun einmal alles mobilisieren, Kraft, Ausdauer, Kampfgeist, Kaltschnäuzigkeit und Aggressivität vorm Tor, in der Defensive Konzentration und lückenlose Abstimmung. Moritz Müller meinte der Wille der Mannschaft sei noch nicht verloren: „Wir wollen auch unsere ganzen Ausfälle nicht als Ausrede nutzen. Wir haben immer noch genug hervorragende Spieler, die das Ruder rumreißen können.“ (Quelle: www.haie.de).

 

 

Und so begann das erste Drittel mit Tempo. Köln legte es noch einmal darauf an. Doch der Puck ging nicht ins Tor. In der siebten Minute musste Sinan Akdag bereits auf die Strafbank wegen Behinderung, doch im Powerplay konnten die Haie nicht punkten. In der elften Minute war es dann Mannheims Luke Adam, der das erste Tor erzielte. Eine Auseinandersetzung von Morgan Ellis und Denis Reul endete für beide auf der Strafbank. Kurz vor Ende des Drittels musste auch Pascal Zerressen auf die Bank. So endete das Drittel aus Sicht der Kölner eher ernüchternd, trotz des Willens ein Tor zu schießen, mit 0:1 für Mannheim und Beginn des zweiten Drittels in Unterzahl.

 

 

Die Unterzahl zu Beginn des Mittelabschnitts überstanden die Haie noch ohne Tor. Im Gegenzug aber schossen waren aber auch sie nicht erfolgreich im Powerplay, als Mannheims Markus Eisenschmid in der 22. Minute wegen Beinstellens und Brendan Mikkelson wegen Spielverzögerung auf die Bank mussten. Doch in einer weiteren Unterzahl in der 28. Minute schossen die Mannheimer durch Andrew Desjardins das zweite Tor, Colby Genoway musste wegen Beinstellens pausieren. Mike Zalewski beschwerte sich wohl zu lautstark bei den Schiedsrichtern und musste direkt nach dem Tor und als Genoway wieder aufs Eis durfte, auf die Bank. Und wieder fiel ein Tor für Mannheim, dieses Mal durch Garrett Festerling, allerdings erst nach dem Videobeweis, denn Gustaf Wesslau hatte den Puck zwar gefangen, jedoch erst hinter der Torlinie. Generell in dieser Serie ist die Schiedsrichterleistung sowohl gegenüber Mannheim als auch gegen Köln wieder einmal kritisch zu betrachten. Hier sollte die DEL transparenter und vor allem auch kritikfähiger werden. Denn es schadet schlussendlich der ganzen Liga, wenn Schiedsrichterleistungen nicht realistisch bewertet werden und demgegenüber Augen und Ohren verschlossen bleiben. Dies abseits und am Rande. Mannheim konnte in der 32. Minute erneut erhöhen durch Ben Smith. So endete dieses Drittel 0:4 und schien damit die Niederlage für Köln besiegelt zu haben.

 

 



 

 

Im Schlussdrittel versuchten es die Haie noch einmal und kamen auch noch etwas ran. Zwei Tore fielen, in der 45. Minute durch Pascal Zerressen und in der 54. Minute durch Frederik Tiffels. Doch ein Ausgleich fiel nicht mehr. Das Drittel und auch das Spiel endeten 2:4 für die Adler aus Mannheim.

 

 

Alles in allem war es noch einmal eine emotionale Partie. Realistisch betrachtet war Mannheim die stärkere und souveränere Mannschaft, spielten sie die gesamte Hauptrunde und auch das Viertelfinale konsequent und effektiv. Dennis Endras im Tor der Adler zeigte immer wieder wie stark er doch als Torhüter ist. Dagegen kam Köln nur schwer an. Dennoch überzeugte Köln über weite Strecken mit Charakter und Willen. Letztlich fehlte den Haien wohl die Kraft und Ausdauer gegen eine konzentrierte Mannheimer Mannschaft zu bestehen. Doch allzu große Enttäuschung kommt nicht auf, haben es die Haie doch trotz einiger Unruhen in dieser Saison und auch der vielen Verletzungen und Ausfälle weit geschafft.

 

 

Am Ende äußerte auch Dan Lacroix, der im Sommer wieder in Kanada hinter der Eishockey-Bande stehen wird, noch einmal emotionale Worte: „Zunächst möchte ich Pavel Gross und seine Mannschaft beglückwünschen, dass sie uns geschlagen haben und ins Finale eingezogen sind. Es war von Anfang an eine große Herausforderung für uns, wir wussten dass wir unser Bestes geben mussten, um Mannheim zu schlagen. Ich bin stolz auf die Truppe, sie hat toll gekämpft und alle Herausforderungen toll gemeistert. Auch als wichtige Spieler nicht spielen konnten, haben wir nie das Vertrauen in die Mannschaft verloren, die Lücken wurden immer durch andere Spieler geschlossen, die Verantwortung übernommen haben. Dennoch war die Disziplin in den letzten beiden Spielen ein Faktor, man muss immer diszipliniert bleiben, wenn man gegen eine Mannschaft von diesem Kaliber spielt. Letztlich möchte ich mich auch bei den Fans und der Organisation der Kölner Haie bedanken, man konnte die Unterstützung für diesen Club in der ganzen Stadt spüren. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, hier zu arbeiten und ich werde diese Erfahrung mitnehmen." (Quelle: www.haie.de).

 

 

 

Kommentar:

 

Köln zog nicht ins Finale der diesjährigen Saison, die Haie konnten Mannheim nicht bezwingen und realistisch gesehen, war das eine zu schwere Aufgabe und Herausforderung, denn Pavel Gross hatte aus der Mannheimer Mannschaft eine sehr starke Maschine gemacht, in der sich jedes Rädchen bewegt. Aber im Grunde ist der Nichteinzug ins Finale auch nicht so schlimm, denn widererwartend kam der KEC sehr weit, überzeugte trotz allem, besonders mit Willen, Zusammenhalt und Willensstärke. Das fehlte in den letzten Jahren doch immer wieder beim KEC. So können sich die Haie nun für die kommende Saison mobilisieren und neu aufstellen. Strukturiert, mit Ruhe und Besonnenheit ans Werk gehen. In der Vergangenheit prägte den Verein zu schnelle und eher kurzfristige Entscheidungen, die es jetzt zu vermeiden gilt. Am Ende des Spiels wurde es noch einmal emotional für Köln, als Ryan Jones seine letzte Runde über das Kölner Eis antrat und sich von den Fans des KEC unter Applaus verabschiedete. Er wird seine Karriere beenden. Damit geht ein sympathischer Spieler, der auch lange Zeit ein Leistungsträger war und immer wieder bewies, dass er zu dieser Mannschaft gehörte.

 

 

Nächste Saison kann Köln mit frischem Wind und neuem Trainer in die Saison starten. Veränderungen im Kader wird es sicherlich geben, um ihm Tiefe zu verleihen. Das wird sich alles zeigen. Köln ist wiedererwartend sehr weit in dieser Saison gekommen. Die Haie bewiesen immer wieder Kampfgeist und Charakter der Mannschaft. Und zogen so verdient ins Halbfinale ein. Mannheim war hier einfach zu stark, wie auch die ganze Saison schon. Aber Köln hat den Adlern nochmal etwas entgegengesetzt und es versucht. Das ist viel wert und darf nicht übersehen werden. Denn Köln hatte mit einigen Hürden zu kämpfen. Erst schaffte es Peter Draisaitl nicht richtig die Mannschaft zu formen und wurde kurz vor den Playoffs entlassen. Dan Lacroix übernahm und fand einen Zugang, das aber dennoch in einer heiklen Phase der Saison. Und zu allem Überfluss hatte der KEC viele verletzungsbedingte Langzeit- und Kurzzeit-Ausfälle, die es immer wieder zu kompensieren galt. Die Haie machten das oft mit Willensstärke wett, aber dem war dann gegen Mannheim einfach ein Ende gesetzt. In der neuen Saison ist dann eine leistungsstarke Steigerung möglich und wird sicherlich auch kommen. Es müssen Ruhe und Bedacht in Entscheidungen einkehren, um neue langfristige Strukturen zu schaffen. Optimierung an den richtigen Stellen. Auch Köln soll eine Maschine mit funktionierenden Rädchen an den richtigen Stellen werden.

 

 


 

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DEL - Adler Mannheim angeln sich Spiel 3 und stehen kurz vor dem Finaleinzug

 

(DEL/Mannheim) (Marcel Herlan) Trainer Dan Lacroix konnte wieder auf Gustav Wesslau zurückgreifen, während sich auf Seiten der Kurpfälzer nur das Visier von Moritz Seider änderte, der nach seinem 18.Geburtstag nun das Gitter ablegen konnte.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

Die ersten 20 Minuten in der restlos ausverkauften SAP Arena waren von der Defensive geprägt. Beide Mannschaften brachten offensiv kaum etwas zu Stande. Am Ende des ersten Drittels standen für Dennis Endras 6 Saves auf dem Konto, während Gustav Wesslau sogar nur dreimal eingreifen musste. Die größte Chance hatte Ryan Jones bei einem Konter in Unterzah in der 13.Spielminute. So ging es torlos in die erste Pause.

 

 

Das zweite Drittel begann wie das Erste. Beide Seiten beschränkten sich auf die Defensive und wenige offensive Aktionen. In dem intensiven Spiel musste ein Tor her, um dem Spiel neuen Schwung zu geben. In der 10.Spielminute war es dann soweit. Nach einem guten Forechecking eroberte sich Ben Smith die Scheibe, legte über Seider zu Playoff Topscorer Mark Katic, der trocken von der blauen Linie abzog und das 1:0 für das Gross-Team erzielte. Kurz darauf der Aufreger des Spiels. Simon Depres revanchierte sich nach einem Check von Matthias Plachta mit einem Stockschlag und schubste danach noch den Linienrichter zur Seite. Daraufhin bekam er neben der 2 Minuten Strafe noch eine Matchstrafe. Sieben Minuten!! Powerplay war die Folge. Allerdings ließ der Vorrundenerste diese große Chance ungenutzt liegen. Der starke Ben Smith hatte in der darauffolgenden Unterzahl der Adler noch einmal eine große Möglichkeit das zweite Tor zu erzielen, scheiterte jedoch an Wesslau. Mit einer 1:0 Führung ging es in den Schluss abschnitt.

 

 



 

 

Die Mannheimer starteten ins letzte Drittel mit einem Powerplay. Bis dahin war dieses kaum existent, aber jetzt nutzte es der große Favorit. Einen Schuss von Lehtivouri konnte Wesslau trotz viel Verkehr noch stoppen, aber aus dem anschließenden Gewühl heraus fischte sich Matthias Plachta die Scheibe und überwand den chancenlosen Kölner Torhüter (42.). Die Domstädter mussten nun ihre defensive Spielweise öffnen und so ergaben sich immer wieder Konterchance. Eine davon nutzte Andrew Desjardins zum 3:0 nach feiner Vorarbeit von Matthias Plachta (51.). Die Haie waren nun bedient. Die endgültige Entscheidung nur drei Minuten später. Moritz Müller traf bei einem Passversuch die Scheibe nicht richtig, welche sich Luke Adam schnappte und unhaltbar ins Kölner Tor schoss.

 

 

Nur noch ein Wunder kann den Kölner Haien noch helfen. In erster Linie gilt es für Lacroix wohl darum mehr Offensive zu finden, ein Tor in drei Spielen ist einfach zu wenig. Das Team von Pavel Gross kann nun beruhigt ins vierte Spiel am Dienstag gehen und den Finaleinzug perfekt machen.

 


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Braden Lamb trifft in der 104. Minute in München zum 1:2 Sieg

 

(DEL/Augsburg) (CD) Die Augsburger Panther führen die Halbfinalserie gegen den amtierenden Meister aus München mit 2:1! Beim dritten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften im ausverkauften Stadion (6.142) in München ließen die Protagonisten die Fans bis zur 3OT in der 104. Miinute auf die Entscheidung warten. Mit einem verdeckten Schuß war es Braden Lamb, der die Augsburger Panther erlöste. 

 

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(Foto: Heike Feiner)

 


Die Hausherren waren in der Anfangshase die überlegene Mannschaft und hatten auch gleich zu Beginn die ersten Möglichkeiten in Überzahl, doch der erste Treffer fiel für die Panther in der 10. Minute durch James Arniel, nach einem Alleingang auf Dann aus den Birken, der keine Abwehrchance hatte. Kurz darauf hatte Matt Fraser das 0:2 auf dem Schläger, doch scheiterte am Goalie of the Year aus den Birken.


Danach konnten die Münchner wieder weitgehend das Spielgeschehen bestimmen und kamen erneut im Powerplay zu Großchancen, doch Olivier Roy hielt wie schon über die gesamten Playoffs weiterhin wie von einem anderen Stern. Mit der knappen Führung für die Gäste ging es dann in die erste Drittelpause.

 


Der Mittelabschnitt begann mit einer Überzahlmöglichkeit für die Panther, doch auch diese wurde nicht genutzt und bei der nächsten großen Tormöglichkeit traf der Münchner Kapitän Michael Wolf nur den Pfosten. Derek Joslin machte dann auch noch mit der Latte Bekanntschaft, ehe John Mitchell in der 33. Minute den 1:1 Ausgleich markierte. Kurz vor der Drittelpause ertönte nochmals der helle Ton der Augsburger Latte bei einem Schuß von Mark Voakes.


Im Schlussdrittel begann der amtierende Meister sehr dominant und die Augsburger besonnen sich auf das Konterspiel. Henry Haase zog bei einem dieser schnellen Angriffe gefährlich ab, Danny aus den Birken reagierte aber sehr gut (47.). In der Schlussphase lieferten sich beide Teams ein offenes Duell, weitere Treffer fielen in der regulären Spielzeit aber nicht mehr.

 


 


 

Zum zweiten Mal nach Spiel 1 ging es in der bayerischen Halbfinalserie in die Verlängerung. Wie in Spiel 1 reichten zwei 20-minütige Overtimes nicht, um den Sieger zu ermitteln. In der dritten Verlängerung schoss Braden Lamb die Gäste mit einem verdeckten Schuss zum 1:2 Sieg (104.). In der „Best of Seven“-Serie geht der Meister mit einem 1:2-Rückstand in Spiel 4, das am kommenden Mittwoch in Augsburg stattfindet (10. März | 19:30 Uhr).

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Michael Wolf: „Wir können uns nur ankreiden, dass wir wieder unsere Chancen nicht gemacht haben. So blieb es ein offenes Spiel. Am Ende ist dann einer reingerutscht.“

 

Braden Lamb: "Es war ein schweres und enges Spiel mit viel Eishockey am heutigen Abend. Wir haben die besten Fans, die haben uns durch diese lange Zeit getragen und gepusht. Jetzt heißt es Schlafen, Essen, Schlafen, Essen und dann wieder weiterspielen."

 

 

Endergebnis

EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther 1:2 (0:1|1:0|0:0|0:0|0:0|0:1)

 

Tore
0:1 | 09:42 | James Arniel
1:1 | 32:24 | John Mitchell
1:2 | 103:34 | Braden Lamb

 

Zuschauer
6.142

 

 



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DEL – Das Klassiker-Duell im Halbfinale: Die Kölner Haie verlieren gegen die Adler Mannheim mit 1:4

(DEL/Köln) (ST) Es ist Halbfinale. Ein weiterer Schritt hin zur Meisterschaft ist getan. Die Kölner Haie sind nach dem Sieg im siebten und letzten Spiel der Viertelfinalserie gegen den ERC Ingolstadt ins Halbfinale gekommen. Der Gegner hier ist die Mannschaft unter Cheftrainer Pavel Gross, die Adler Mannheim. Das Spiel auf heimischen Eis in Köln am Freitagabend gewannen jedoch die Mannheimer vor 14.087 Zuschauern mit 1:4 und machten damit einen weiteren Schritt Richtung Finale.

 

 

 

Foto: Ingo Winkelmann


 

Auch im Halbfinale wird in einem „Best-of-Seven“-Modus gespielt, das heißt, die Mannschaft, die als Erstes vier Siege erzielt, zieht ins Finale ein. In dieser Saison spielen die Haie gegen die Adler Mannheim. Parallel spielt Augsburg gegen München. Das Halbfinale der Haie gegen die Adler ist ein Klassiker-Duell, das Derby-Charakter mitbringt, es treten hier zwei ewige Duellanten gegeneinander an. Beide treffen seit 1981 zum 16. Mal in den Playoffs aufeinander, davon entschieden die Kölner 12 Serien für sich. In dieser Saison ist der KEC der Underdog, Mannheim nimmt klar die Favoritenrolle ein, spricht die herausragend gespielte Hauptrunde und der klare Sieg der Viertelfinalserie gegen Nürnberg den Adlern in die Karten. Jedoch spielen für Köln auch einige Punkte, der Kampfgeist und die gewonnen Serie gegen Ingolstadt nach einem Rückstand von 3:1 Spielen, in der Geschichte der DEL ist diese Aufholjagd bisher erst einmal geglückt. Der mentale Aspekt wird sicherlich auch einen wichtigen Ausschlag geben können.

 

Vergangenen Dienstag standen sich beide Mannschaften in einem ersten Spiel bereits gegenüber. Aufgrund der besseren Platzierung der Mannheimer in der Hauptrunde, haben diese Heimrecht, das heißt das erste Spiel fand in der SAP-Arena statt. Das Verletzungspech hatten die Haie auf ihrer Seite. Folgende Spieler werden nicht mehr in die Mannschaft in dieser Saison zurückkehren: Corey Potter, Alexander Oblinger, Sebastian Uvira, Steve Pinizzotto. Im Aufbau, aber dennoch unsicher, ob eine Rückkehr stattfinden kann, befinden sich Alexander Sulzer und Marcel Müller. Auf Mannheimer Seite hingegen gibt es zur Zeit keine Verletzten. Zudem fehlte bei beiden Partien Torwart Gustaf Wesslau, für ihn stand Hannibal Weitzmann im Tor der Kölner.

 

Das Spiel am Dienstag entschieden die Mannheimer bereits für sich, jedoch nur mit einem Tor Unterschied. Köln war hier zwar über weite Strecken die stärkere Mannschaft, scheiterte jedoch am Torglück und Dennis Endras. Mannheim gewann 1:0, und auch gestern scheiterte Köln am Torglück. Hinzu kam aber noch, dass Mannheim an diesem Abend fitter und konzentrierter spielte. Köln hatte streckenweise Probleme mit dem Passspiel und der Konzentration. Die Haie kamen nicht richtig in ihr System und ihren Aufbau. Diese Fehler nutzten die Gegner konsequent, so dass der KEC am Ende als Verlierer vom Eis fuhr.

 

Das erste Drittel begann mit Tempo und Druck beider. Sowohl Mannheim als auch Köln kamen mit Elan aufs Eis. Bereits in der 3. Minute erhielt Lucas Dumont eine Strafe wegen Beinstellens. Diese Momente sind in Spielen gegen Mannheim kritisch, da die Adler im Powerplay eine sehr gute Bilanz aufweisen. Jedoch bekam nur 35 Sekunden später auch Mannheims Markus Eisenschmid eine Strafe wehen Behinderung, so dass es erst einmal vier gegen vier weiter ging. Der KEC machte Druck, blieb aber torlos. In der 9. Minute erhielt Ryan Jones eine 2 + 2 Minuten Strafe wegen Hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Hier fiel das erste Tor für die Mannheimer durch Markus Eisenschmid, dem Topscorer der Mannheimer. Die Schiedsrichter und Linesman machten das Spiel etwas zerfahren und unflüssig. Gegen Ende des Drittels erhielt David Wolf noch eine 2 + 10 Minuten Strafe aufgrund eines Checks gegen den Kopf. Das Drittel endete 0:1 für Mannheim.

 



 

Der Mittelabschnitt begann mit einem Powerplay von 1,33 Minuten für Köln. Dieses bleib aber ungenutzt. In der 23. Minute war es wieder Mannheim, die erfolgreich waren. Chad Kolarik war der Schütze. Hannibal Weitzmann war hier nicht schnell genug in der Ecke. Immer wieder verloren die Haie die Schiebe unglücklich. In er 34. Minute ertönte kurz ein Jubel. Hatte Ryan Jones in einer doppelten Überzahl gegen Mannheim ein Tor geschossen? Die Schiedsrichter forderten den Videobeweis. Das Tor wurde nicht gegeben, da der Puck nicht über die Linie gegangen war. In der 35. Minute erhöhte Andrew Desjardins für die Adler. Es endete 0:3 für Mannheim.

 

Im Schlussdrittel versuchten die Haie noch einmal alles. In der 46. Minute gelang Ben Hanowski auch das erste Tor für Köln. Doch es sollte kein erfolgreicher Abend werden. In der 56. Minute schoss David Wolf das vierte und letzte Tor für Mannheim. Es endete 1:4 für die Adler.

 

Insgesamt war es ein emotionales Spiel. Die Partie am Dienstag hingegen war eher ruhiger und fokussierter, hier jedoch kamen die Emotionen immer wieder an die Oberfläche, die Spieler gerieten immer wieder aneinander. Partien zwischen Köln und Mannheim ähneln oft einem Derby, sind es doch Klassikerduelle zweier ehrgeiziger Traditionsvereine, und dazu noch Halbfinalpartien, das steigert die Emotionen um einiges. Heute war das deutlich spürbar. Mannheim zeigte seine Stärken und spielte souveräner als Köln. Die Haie ließen sich ab und an aus der Ruhe bringen, zudem schien die Mannschaft nicht mehr ganz so konzentriert wie noch am Dienstag. Der Sieg gegen Ingolstadt und somit der Einzug ins Halbfinale gab dem KEC vielleicht noch nötige Kraft, gestern jedoch war ein kleiner Einbruch dieser Kraft zu spüren. In den noch kommenden Spielen muss die Mannschaft unter Dan Lacroix sich wieder fokussieren und zu ihren Stärken und ihrer Ruhe zurückfinden. Nach dem Spiel hielt Dan Lacroix fest: „Mannheim war heute besser als wir. Bei Gleichzahl ein klein wenig, in den Special Teams deutlich besser. Unsere Mannschaft hat bereits über einen langen Zeitraum der Playoffs stark gekämpft mit allem, was sie hat, das hat uns heute für zwei Drittel eingeholt. Wenn wir Mannheim schlagen wollen, müssen wir unser Bestes geben, was heute nicht geklappt hat. Trotzdem bin ich stolz auf die Reaktion der Mannschaft im Schlussdrittel. Wir müssen ein Spiel in Mannheim gewinnen, dann ist die Serie wieder offen.“ (Quelle: www.haie.de) Die Serie steht nun 2:0 für Mannheim. Mindestens noch zwei Spiele sind in dieser Serie zu spielen.

 

Am Sonntag geht es in Mannheim weiter bevor das vierte Spiel in Köln am Dienstag um 19.30 Uhr stattfinden wird.

 

 

 


 

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DEL Halbfinale - Doppelpack von LeBlanc bringt Augsburg den Ausgleich der Serie

 

(DEL/Augsburg) (CD) Das ausverkaufte Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg (6.139) Zuschauer glich gestern abend einem wahren Hexenkessel. Als der Topscorer und Publikumsliebling Drew LeBlanc mit seinem zweiten Tor 26 Sekunden vor dem Ende den 4:3 Siegtreffer für die Panther erzielte, schien das Stadion aus den Fugen zu geraten. Die anderen Tore erzielten Matt Fraser und Matt White. 

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


Wie schon beim ersten Halbfinale letzte Woche gingen beide Mannschaften von Beginn an ein hohes Tempo mit vielen packenden Zweikämpfen, harten aber fairen Checks und sorgten für ein weiteres wahres Playoff Halbfinale. Die Zuschauer im Curt-Frenzel-Stadion erledigten den Rest. Es war ein richtiges Eishockeyerlebnis am gestrigen Freitag in Augsburg und als die Panther durch eine traumhafte Kombination von Sahir Gill auf Matt Fraser (17.) mit 1:0 in Führung gehen konnte gab die erste Belastungsprobe für das Stadion. Der Meister aus München hatte bis dahin die besseren Chancen und war dem Führungstreffer durch eine rießen Chance von Patrick Hager in Überzahl sehr nahe. Mark Voakes konnte dann mit seinem bereits dritten Playofftor gegen Augsburg in der 18. Minute den 1:1 Ausgleich erzielen

 


Im Mittelabschnitt präsentierten sich die Gäste etwas druckvoller, jedoch war auch heute erneut Olivier Roy in betechender Form und zeigte tolle Paraden praktisch am Fließband und machte es den Münchner Angreifer schwer zum Erfolg zu gelangen, die durch einen Blindside Pass von Trevor Parkes auf John Mitchell (22.) zwar mit 2:1 in Front gehen konnten, doch auch diesmal schlugen die Panther eiskalt wenige Minuten später durch einen Alleingang von Matthew White (26.) zurück. Mit dem 2:2 nach der Mitte des Spiels wurde die Partie dann noch intensiver von beiden Teams, gerade jeder Check wure zu Ende gefahren.

 

 


 


 

Die Augsburger Panther erwischten den besseren Start in das Schlussdrittel mit einem wunderschönen trockenen Handgelenkschuß vom US-Boy Drew Leblanc nach nur zwei Minuten zur erstmaligen 2:3 Führung. Danach war München gefordert und konnten durch John Mitchel (48.) ausgleichen. Mit dem Ausgleich wurden dann bei schwindender Zeit auf der Stadionuhr Erinnerungen an das erste Halbfinale wahr, als sich beide Teams bis in die Dritte Verlängerung kämpften. Doch der Topscorer Drew LeBlanc erlöste die Fans im Curt-Frenzel-Stadion 26 Sekunden vor dem Ende mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel.

 

 

Patrick Hager: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und viele Chancen kreiert, sie aber nicht genutzt. Auf ihre Konter müssen wir besser aufpassen. Am Sonntag geht es weiter und dann schlagen wir zurück.“

 

Drew LeBlanc: "Heute sind ein paar verrückte Dinge passiert, es war ein sehr schweres und enges Spiel und wir sind froh, dass wir als Sieger vom Eis gehen. Jetzt geht es darum am Sonntag in München erneut eine so gute Leistung abzugeben."

 

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(Drew LeBlanc Man of the Match , Foto: Dunja Dietrich)

 

 

Endergebnis
Augsburger Panther gegen EHC Red Bull München 4:3 (1:1|1:1|2:1)

 

Tore
1:0 | 16:22 | Matthew Fraser
1:1 | 17:21 | Mark Voakes
1:2 | 21:41 | John Mitchell
2:2 | 25:01 | Matthew White
3:2 | 41:45 | Andrew LeBlanc
3:3 | 47:33 | John Mitchell
4:3 | 59:34 | Andrew LeBlanc

 

Zuschauer
6.139

 



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DEL Halbfinale - Mark Voakes erlöst Red Bulls mit seinem zweiten Treffer in 102. Minute

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München ist mit einem Sieg ins Playoff-Halbfinale gegen die Augsburger Panther gestartet. Das Team aus der Landeshauptstadt gewann im Olympia-Eisstadion mit 2:1 nach Verlängerung (0:0|0:0|1:1|0:0|0:0|1:0). Zum Matchwinner avancierte Mark Voakes, der nach seinem Tor in der regulären Spielzeit auch den Siegtreffer in der 102. Minute erzielte. Die Red Bulls gehen mit einer 1:0-Führung in der „Best of Seven“-Serie in Spiel 2 am Freitagabend (5. April 2019, 19:30 Uhr) in Augsburg.

 

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(Foto: Heike Feiner)

 


Der EHC Red Bull München ist mit einem Sieg ins Playoff-Halbfinale gegen die Augsburger Panther gestartet. Das Team aus der Landeshauptstadt gewann im Olympia-Eisstadion mit 2:1 nach Verlängerung (0:0|0:0|1:1|0:0|0:0|1:0). Zum Matchwinner avancierte Mark Voakes, der nach seinem Tor in der regulären Spielzeit auch den Siegtreffer in der 102. Minute erzielte. Die Red Bulls gehen mit einer 1:0-Führung in der „Best of Seven“-Serie in Spiel 2 am Freitagabend (5. April 2019, 19:30 Uhr) in Augsburg.

 


Beide Teams lieferten sich vom ersten Bully an ein intensives Duell und spielten mit Tempo nach vorne, vernachlässigten dabei aber die Defensive nicht. Die erste gute Chance hatte Trevor Parkes in der siebten Minute. Nach knapp 14 Spielminuten musste die Partie wegen eines Lochs im Eis unterbrochen werden, die Drittelpause wurde vorgezogen. Nach dem Wiederbeginn übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. John Mitchell (16.), Mark Voakes (17.) und Michael Wolf im Powerplay (18.) hatten gefährliche Abschlüsse, brachten die Scheibe aber nicht im Augsburger Tor unter.

 

 

Nach dem Seitenwechsel spielte sich die Partie zu großen Teilen in der Defensiv-Zone der Panther ab. München erspielte sich ein deutliches Chancenplus. Yannic Seidenberg traf im Powerplay den Pfosten (23.), wenig später reagierte Olivier Roy während einer Münchner 5-gegen-3-Überzahl stark beim Nachschuss von Trevor Parkes (24.). Die Panther hatten ihre ersten Offensivaktionen im Mittelabschnitt in der 29. Minute. München blieb zwar überlegen, hatte in der 34. Minute aber Glück, dass der Schuss von Simon Sezemsky nicht ins sondern auf das Tor von Danny aus den Birken abgefälscht wurde.

 

 



 

Im Schlussdrittel hatte Justin Shugg den nächsten Hochkaräter der Münchner: Der Kanadier wurde von Trevor Parkes am langen Pfosten freigespielt, AEV-Schlussmann Roy war aber erneut zur Stelle (45.). In der 54. Minute durchbrach Mark Voakes im Powerplay mit einem Treffer ins linke Eck den Torbann. Die Führung hielt jedoch nicht lang, denn 54 Sekunden später traf Braden Lamb in Panther-Überzahl per Schlagschuss zum 1:1 – gleichzeitig der Stand nach 60 Minuten.

 

 

In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams. In der ersten und zweiten Overtime fielen trotz Chancen auf beiden Seiten keine Tore, bis Mark Voakes die Red Bulls in der 102. Minute nach einem Pass von Maximilian Kastner zum Sieg schoss.

 

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(Foto Gepa-Pictures)

 

Mark Voakes: „Es ist immer gut, Spiel 1 zu gewinnen. Wir haben uns bei fünf gegen fünf viele Chancen erspielt, im Powerplay können wir uns steigern.“

 

 

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther 2:1 n. V. (0:0|0:0|1:1|0:0|0:0|1:0)

 

Tore
1:0 | 53:58 | Mark Voakes
1:1 | 54:52 | Braden Lamb
2:1 | 101:12 | Mark Voakes

 

Zuschauer
5.901

 

 

 


 

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DEB- Erste und zweite Phase der WM-Vorbereitung 2019: Toni Söderholm gibt Kader bekannt

 

(DEB/Nationalmannschaft) DEB-Auswahl kommt am kommenden Montag zusammen und wird zwei Heimspiele gegen die Slowakei in Kaufbeuren und Garmisch-Partenkirchen bestreiten. Toni Söderholm: „Habe auf diesen Moment hingefiebert.“

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(Foto: Tina Kurz)

 


Der Bundestrainer Toni Söderholm hat den 25-köpfigen Kader der deutschen Nationalmannschaft für die erste und zweite Phase der WM-Vorbereitung bekanntgegeben. Mit Gerrit Fauser, Björn Krupp, Jonas Müller, Marcel Noebels und Leo Pföderl hat Toni Söderholm fünf Silberhelden von Pyeongchang in die DEB-Auswahl berufen. Zudem stehen fünf Debütanten im Aufgebot: Die beiden U20-WM-Teilnehmer Dominik Bokk und Tim Wohlgemuth sowie Parker Tuomie, Marcus Weber und Sven Ziegler.


 
Bundestrainer Toni Söderholm: „Ich freue mich auf den Auftakt in die WM-Vorbereitung am Montag. Ich selbst habe lange auf diesen Moment hingefiebert und bin froh, wenn ich endlich mit den Jungs auf dem Eis stehe. Wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten für die ersten beiden Phasen gefunden.“


 
Am Montag, den 8. April 2019, kommt die DEB-Auswahl zur ersten Phase der Vorbereitung in Garmisch-Partenkirchen zusammen und bestreitet im Rahmen der Euro Hockey Challenge zwei Heim-Länderspiele gegen WM-Gastgeber Slowakei.  Die Auftaktpartie findet am Donnerstag, den 11. April 2019, um 19.00 Uhr, in Kaufbeuren statt. Am Samstag, den 13. April 2019, geht es in Garmisch-Partenkirchen erneut gegen die Slowaken (Spielbeginn 20.00 Uhr).


 
Im Anschluss reist die deutsche Nationalmannschaft nach Tschechien zur zweiten Phase der Vorbereitung. In Karlsbad stehen zwei Länderspiele gegen Tschechien auf dem Programm. Die Partien finden am Mittwoch, den 17. April, und Donnerstag, den 18. April 2019, statt. Spielbeginn ist jeweils um 17.30 Uhr.

 

 



 

 

Der Kader für die WM-Vorbereitung / Phase eins und zwei

 

Pos Nr. NAME Vorname Geburtstag Team Länderspiele
    Torhüter        
T 31 TREUTLE Niklas 29.04.91 Thomas Sabo Ice Tigers 21
T 32 STRAHLMEIER Dustin 17.05.92 Wild Wings Schwenningen 2
T 35 NIEDERBERGER Mathias 26.11.92 Düsseldorfer EG 26
    Verteidiger        
V 3 BITTNER Dominik 10.06.92 Wild Wings Schwenningen 2
V 11 NOWAK Marco 23.07.90 Düsseldorfer EG 14
V 13 DASCHNER Stephan 05.08.88 Straubing Tigers 24
V 19 SCHOPPER Benedikt 18.02.85 Straubing Tigers 11
V 38 WAGNER Fabio 17.09.95 ERC Ingolstadt 10
V 40 KRUPP Björn 06.03.91 Grizzlys Wolfsburg 48
V 41 MÜLLER Jonas 19.11.95 Eisbären Berlin 30
V 46 WISSMANN Kai 22.10.96 Eisbären Berlin 2
V 64 WEBER Marcus 02.11.92 Thomas Sabo Ice Tigers 2
    Stürmer        
S 15 LOIBL Stefan 24.06.96 Straubing Tigers 15
S 26 BOKK Dominik 03.02.00 Väyjö Lakers 0
S 39 ELSNER David 22.03.92 ERC Ingolstadt 2
S 43 FAUSER Gerrit 13.07.89 Grizzlys Wolfsburg 38
S 52 ZIEGLER Sven 31.07.94 Straubing Tigers 0
S 54 BERGMANN Lean 04.10.98 Iserlohn Roosters 5
S 56 TUOMIE Parker 31.10.95 Minnesota State Univ. 0
S 59 WOHLGEMUTH Tim 22.07.99 ERC Ingolstadt 0
S 60 KURTH Marcel 15.01.94 Wild Wings Schwenningen 0
S 61 HÖFFLIN Mirko 18.06.92 Wild Wings Schwenningen 26
S 65 MICHAELIS Marc 31.07.95 Minnesota State Univ. 15
S 83 PFÖDERL Leo 01.09.93 Thomas Sabo Ice Tigers 27
S 92 NOEBELS Marcel 14.03.92 Eisbären Berlin 63

 

 


 

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DEL - Adler Mannheim gewinnen Spiel 1 gegen Köln

 

(DEL/Mannheim) (Marcel Herlan) Im ersten Spiel des Halbfinales konnten die Vorzeichen nicht unterschiedlicher sein. Während die Adler ausgeruht und personell aus dem vollen Schöpfen konnten, hatten die Kölner Haie nur 2 Tage Pause und zu den ohnehin schon 6 verletzten Stammspielern, gesellte sich überraschenderweise noch Nummer 1 Torhüter Gustav Wesslau hinzu. Hannibal Weitzmann startet dafür bei Köln.

 

Adler Choreo

( Foto Birgit Eiblmaier )

 


 

 

Die Adler Mannheim kamen besser aus der Kabine. Schon in der ersten Minute gingen sie durch einen von Ben Smith abgefälschten Schuss in Führung. Die Adler hatten in der Folge das Spiel weiter im Griff, während die Kölner sich zunächst eher auf die Verteidigung konzentrierten. Dies machten die Haie insgesamt sehr gut. Erst in der 7.Minute kamen die Adler wieder zu einer Chance, erneut durch Ben Smith. Die Kölner Angriffe beschränkten sich auf einige wenige Schüsse von außen. Aber auch die Adler kamen nur schwer vor das Tor. Eine weitere gute Chance hatte Plachta nach feinem Pass von Wolf in der 17.Minute. Kurz darauf kam es nach zwei Hinausstellungen auf beiden Seiten zum 4 gg 4. Hier hatte Köln dann seine beste Chance durch Morgan Ellis. Es blieb aber beim 1:0 für die Adler nach dem ersten Drittel.

 

 

Nachdem es im ersten Drittel sehr wenig Platz auf dem Eis gab, öffnetet sich im zweiten Drittel das Spiel ein klein wenig. Insbesondere die Haie hatten wesentlich mehr vom Spiel und waren im zweiten Drittel spielbestimmend. Zunächst aber ein ähnliches Bild wie zu Spielbeginn. Wieder hatte Ben Smith die Chance auf das 2:0. Danach aber übernehmen die Haie. Jedoch zunächst ohne großartige Chancen. In der 11. Spielminute dann die erste größere Chance für Felix Schütz, nachdem die Scheibe in der Vorwärtsbewegung der Adler erobert werden konnte. Eine weitere Chance hatte F. Tiffels, aber beide Male konnte Endras klären. Ein Powerplay der Adler unterbrach den Kölner Ansturm und so konnten sich die Adler wieder etwas befreien. Kurz nach dem Powerplay dann einer weitere Großchance. Ein Zwei gegen Eins konnte Mikkelson jedoch vereiteln. 15 Sekunden vor Schluss hatte Akeson nach einem Wechselfehler noch eine weitere gute Schussmöglichkeit. So ging es mit dem 1:0 aus dem ersten Drittel in die zweite Pause.

 

 



 

 

Im dritten Drittel starteten die Haie besser und hatten direkt nach knapp 20 Sekunden die Chance auf den Ausgleich durch Genoway. Kurze Zeit später hatte Nico Krämmer die erste gute Chance auf Seiten der Adler. Beide Torhüter jedoch weiterhin stark. Nach der Strafe gegen Kolarik entwickelt sich eine kurze Drangphase der Adler. Marcel Goc in Unterzahl an den Pfosten. Luke Adam und Ben Smith mit weiteren Chancen ehe Ryan Jones an Endras scheitert. Die Kölner drücken immer mehr. Selbst ein Powerplay kann sie nicht stoppen. Erneut hat Ryan Jones den Ausgleich in Unterzahl auf dem Schläger, aber Endras und der Pfosten vereiteln einen verdienten Ausgleich. Auch die Herausnahme des Torhüters ändert nichts mehr daran, Spiel 1 geht an die Adler.

 

 

Halbfinale Spiel 1 Stand 1:0

Adler Mannheim - Kölner Haie 1:0 (1:0 , 0:0 , 0:0)

 

Tore

1:0 Smith (Reul, Adam)

 

 


mannheim

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DEL – Die Kölner Haie gewinnen das siebte und alles entscheidende Playoff-Spiel gegen Ingolstadt und ziehen ins Halbfinale ein

 

(DEL/Köln) (ST) Es war das alles entscheidende letzte Spiel in der Viertelfinalserie der Kölner Haie gegen den ERC Ingolstadt. Vor 13.111 Zuschauern boten sich beide Mannschaften ein hart umkämpftes und spannendes Spiel. Es ging um den Einzug in das Halbfinale. Am Ende entschied diese Partie der KEC mit 3:2 für sich. Im Halbfinale treffen sie nun auf die Adler Mannheim, bereits am Dienstag.

 

 

 

Foto: Ingo Winkelmann


 

 

Es wurde von Anfang eine enge Serie erwartet. Diesen Kampf boten sich die beiden Mannschaften Köln und Ingolstadt dann auch. Dreimal ging es in die Verlängerung. Bis auf das erste Spiel, das die Panther mit 6:2 für sich entschieden, und das sechste Spiel, das mit 5:2 für Köln endete, blieben alle Ergebnisse sehr knapp. Und so erwarteten die Zuschauer an diesem Sonntag auch eine nervenzerreißende Partie, die alles entscheiden würde.

 

Alles entscheidend, „do or die“, letztes Spiel Sieben. Das sind alles Schlagworte, die die Nerven eines Eishockeyfans zum Zerreissen bringen können. Und an diesem Sonntag in der Serie Köln gegen Ingolstadt, Haie gegen Panther, war es so weit gekommen. Am Freitag trug Jason Akeson wieder den speziellen Helm, der ihn als Topscorer auszeichnete. Vergangenen Sonntag aber war es kurzzeitig für ein Spiel noch Frederik Tiffels, der diesen Helm trug. Das Freitagsspiel stand für den KEC unter dem Motto „Zum Siegen verdammt“, sie mussten gewinnen, um ein siebtes Spiel Sonntags in Köln zu erzwingen. Das gelang den Kölnern mit einem 5:2 Sieg. Hierbei war das erste Drittel eines der stärksten Drittel in den Playoffs der Haie, sie gingen mit 3:0 in Führung. Im zweiten Drittel jedoch ließen sie an Offensivkraft nach und Ingolstadt kam mit zwei Toren heran. Im letzten Drittel machten die Panther weiter Druck, doch gegen Ende gelang Köln das vierte Tor. Der Frust der Gastgeber stieg und dies ließen sie durch Provokationen und Gerangel heraus. So entstanden am Ende noch eine kleine Gruppenschlägerei und einige Strafzeiten. Der Treffer ins leere Tor zum 5:2 machte aber den Sack für Köln zu. Felix Schütz überzeugte in der Partie mit drei Toren, seinem ersten Hattrick.

 

Doch trotz der heißen Phase der Playoffs brodelt die Gerüchteküche um mögliche Transfers bei und Spielerwechsel den Kölner Haien weiterhin. Ryan Jones wird nach dieser Saison seine Karriere beenden, das ist bereits bestätigt. Fakt ist auch, dass der KEC zur kommenden Saison einen neuen Trainer braucht, Dan Lacroix wird zurück nach Kanada gehen. Aktuell wird als Favorit noch Augsburgs Trainer Mike Stewart gehandelt. Es gibt hierzu aber noch keine Bestätigungen. Alexander Sulzer wird mit der Düsseldorfer EG in Verbindung gebracht, in Köln wird sein Vertrag Ende der Saison auslaufen und eine Verlängerung ist eher fraglich. Auch Kais Hospelt wird voraussichtlich Köln verlassen und ins benachbarte Krefeld wechseln. Das heißeste Gerücht jedoch ist das um Jonathan Matsumoto von den Iserlohn Roosters. Er soll demnach nach Köln wechseln. Matsumoto war in der Hauptrunde dieser Saison der zweitbeste Scorer der DEL, die Roosters jedoch erreichten die Playoffs nicht. Sein Abschied aus Iserlohn ist schon verkündet, doch noch kein neuer Club benannt, gemunkelt, und zwar laut, wird Köln.

 

Eine Niederlage würde für den KEC sehr bitter sein und ernüchternd, schieden die Haie im Vorjahr bereits im Viertelfinale gegen Nürnberg aus. Besonders bitter dieses Jahr wird es nur dadurch sein, dass Köln streckenweise in den Spielen besser spielte als der Konkurrent Ingolstadt, ihnen letztlich aber die Chancenverwertung und das Bisschen Torglück einen Strich durch die Rechnung machte. Hier war Ingolstadt die effektivere und kaltschnäuzigere Mannschaft und besaß das Talent, das besonders in den Playoff gefragt ist, dreckige Tore schießen.

 

We darf nach diesem Spiel die Bärte wieder rasieren? Köln oder Ingolstadt?


Es kann nicht oft genug betont werden, wie spannend siebte Spiele in einer so langen Playoff-Serie sind.

 

Im ersten Drittel ging es daher mit Tempo und Druck los.Für Ingolstadt stand Timo Pielmeier dieses Mal im Tor und nicht Jochen Reimer. Schnell wurde deutlich, das würde keine einfache Sache werden, weder für Ingolstadt noch für Köln. Beide Mannschaften wollten unbedingt ins Halbfinale einziehen. Der ERC Ingolstadt machte schnell enorm Druck, dennoch war es Köln mit dem ersten Führungstor. In der vierten Minute schoss Ryan Jones den Führungstreffer nach Vorlage von Fabio Pfohl und Mike Zalewski. Daraufhin hatte Gustaf Wesslau im Tor etwas mehr zu tun, denn Ingolstadt erhöhte den Druck, um den Ausgleich zu erzielen. Das erste Drittel endete 1:0 für den KEC und zeigte bereits die Fahrtrichtung für das Spiel, es würde emotional, aggressiv und hart umkämpft werden.

 



 


Der Mittelabschnitt war weiterhin geprägt von Härte. Ingolstadt prüfte immer wieder die Grenzen und tatsächlich ließen sich die Schiedsrichter oft durch die Provokationen in die Irre führen. Ingolstadt war in diesem Drittel streckenweise die bessere Mannschaft, drückten sie doch auf den Ausgleich. Dieser gelang ihnen in der 26. Minute durch Brandon Mashinter. Doch Köln ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und ging in der 38. Minute, wieder durch Ryan Jones, in Führung. Die Unparteiischen pfiffen einige Strafen, übersahen jedoch auch einige Strafen, hauptsächlich die der Ingolstädter. Doch der KEC ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Das Drittel endete 2:1.

 

Im Schlussdrittel ging es erst mit dem 2:1 weiter. Ingolstadt verschärfte den Druck. Doch Köln versuchte dagegen zu halten, was auch gelang. In der 56. Minute erhöhte der KEC zum 3:1. Frederik Tiffels weitestgehend im Alleingang traf ins Tor. Ingolstadt setzte nun alles auf eine Karte und versuchte die zwei Tore auszugleichen. In der 59. Minute wurde dieser Kampf zunächst belohnt. Michael Collins traf zum 3:2. Jedoch wollte der letzte ausgleichende Treffer nicht fallen und auch Köln erhöhte nicht mehr. Es endete mit 3:2 für Köln und so steht der KEC im Halbfinale.

 

Alles in allem wurde dem Eishockeyfan in dieser Partie wieder alles geboten. Die Spannung blieb zum Zerreissen. War Ingolstadt ruhig und besonnen in den ersten Spielen des Viertelfinales, wirkten sie an diesem Sonntag etwas unruhig und nervöser. Der KEC jedoch behielt heute die Oberhand und Ruhe, die für den Sieg notwendig war. Sie Serie war weitestgehend auf Augenhöhe beider Mannschaften und bleib wie zuvor erwartet äußerst eng und knapp. Beide Mannschaften trafen sich auf Augenhöhe und das Ende war schwer vorhersehbar. Am Ende war es Köm mit dem nötigen Erreget und er geforderten Ruhe, um den Sieg nach Hause zu bringen. Die Schiedsrichterleistung blieb heute dennoch sehr fragwürdig, gewahrt aller Neutralität, doch einige Vergehen blieben ungeahndet, was doch ein schlechtes Licht auf die Schiedsrichter und auch die DEL, wie schon in der Hauptrunde des Öfteren angesprochen, wirft. Hier fehlt Handlungsbedarf und in der nächsten Saison bleibt zu hoffen, dass die Deutsche Eishockey Liga nachrüstet oder zumindest nachrüstet. Transparenz und Kommunikation sind Schlagworte, die sich die DEL zu Herzen nehmen sollte.

 

Am Dienstag geht es für die Kölner Haie nach Mannheim in das erste Halbfinalspiel, um 19.30 Uhr geht es los. Am Freitag um 19.30 Uhr folgt dann das erste Heimspiel für den KEC gegen die Adler.


 

 

 

 


 

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DEL - Die Saison für Rot-Gelb ist nach der knappen Niederlage in Augsburg vorbei

 

(DEL/Düsseldorf) PM Das war´s. Leider. Die Düsseldorfer EG hat das siebte und letzte Spiel der Viertelfinalserie gegen die Augsburger Panther verloren. Sie unterlag in einem erneut engen und umkämpften Spiel bei den bayerischen Schwaben mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Damit ist die DEL-Saison 2018/19 für die DEG beendet. Obwohl eigentlich egal, nachfolgend noch der abschließende Spielbericht.

 

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(Foto: Dunja Dietrich / eishockey-online.com)

 


 

Effektive Überzahl der DEG

 

Die DEG heute mit zwei (neuen) Ausfällen. Nicht dabei waren John Henrion (ein Spiel Sperre) und Jerome Flaake (grippaler Infekt). Dafür rückte Nichlas Torp wieder zurück in den Kader und verstärkte als Verteidiger die Sturmreihe um Christian Kretschmann und Lukas Laub. Zum Spiel: Dieses begann schwungvoll. Erste Chancen durch Panther Hafenrichter und Löwe Ebner wurden von Niederberger bzw. Roy gekonnt vereitelt. Die Hausherren in der Folgezeit durch insgesamt drei Überzahlspiele optisch überlegen und mit vielen hochkarätigen Möglichkeiten. Niederberger und seine Vorderleute hierbei stark und mit vielen Blocks. Die DEG machte es auf der Gegenseite besser bzw. effektiver. Beim einzigen Powerplay steht Pimm frei, zögert und verzögert geschickt und schlenzt den Puck schließlich unter die Latte. Die Führung der DEG bei 15.52 (Vorlagen Barta und Descheneau)! Doch diese hielt leider nicht bis zur ersten Sirene. Daniel Schmölz traf – wie in Spiel 1 – aus spitzem Winkel an Niederbergers Kopf vorbei zum 1:1 (18:46). Der Erstdrittelstand.

 


Zu oft Unterzahl der DEG

 

Im Mittelabschnitt die Augsburger Panther mit mehr Druck und einem deutlichen Chancenplus. Auch begünstigt durch drei weitere Powerplays der Hausherren, in denen sie sogleich ihr Aufstellung fanden und so zu vielen Möglichkeiten kamen. Die DEG in diesen Momenten in höchster Not und mit dem nötigen Scheiben- und Torraumglück. Leider konnte sie auf der Gegenseite eine eigene, für 56 Sekunden sogar doppelte Überzahl nicht verwerten. Auch ein gefährlicher 2-auf-1-Konter über Olimb und Descheneau brachte keinen Treffer. So ging es mit dem unveränderten Ergebnis von 1:1 in die zweite Pause.





 

Ganz bitteres Tor bringt Entscheidung

 

Zum Schlussdrittel gibt es nicht viel zu erzählen. Ein ganz bitteres Gegentor brachte schlussendlich die Entscheidung. Bei Vier gegen Vier war die DEG in Scheibenbesitz, vertändelte den Puck aber leichtfertig. Plötzlich kommt Drew LeBlanc an die Scheibe und dem Top-Scorer der Hausherren war es vorbehalten, das Spiel und die Serie zu entscheiden (42:30). Die DEG warf danach nochmal alles nach vorne und kam zu gefährlichen Möglichkeiten durch Nowak, Pimm, Descheneau und Olimb. Aber Olivier Roy überall. Auch die Herausnahme von Mathias Niederberger brachte keinen Erfolg mehr. Die Sekunden verrannen und bei 0:00 stand das Saison-Aus der DEG fest. Mist.

 


Ausblick: Die Mannschaft wird sich in den kommenden Tagen bei ihren Fans für die Unterstützung in der an sich erfolgreichen Saison 2018/19 bedanken. Details dazu werden noch bekannt gegeben.

 

 

Spiel 1: Mittwoch, 13. März: AEV vs DEG 7:1 (1:0, 2:0, 4:1).

Spiel 2: Freitag, 15. März: DEG vs AEV 4:1 (2:0, 0:0, 2.1).

Spiel 3: Sonntag, 17. März: AEV vs DEG 3:4 (1:3, 2:1, 0:0)

Spiel 4: Freitag, 22. März: DEG vs AEV 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)

Spiel 5: Sonntag, 24. März: AEV vs DEG 4:3 n.V. (0:1, 1:2, 2:0, 1:0)

Spiel 6: Freitag, 29. März: DEG vs AEV 4:3 n.V. (0:2, 1:1, 2:0, 1:0)

Spiel 7: Sonntag, 31. März: AEV vs DEG 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)

 

 

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

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DEL - Augsburger Panther stehen im Halbfinale und treffen auf München

 

(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther stehen zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte nach 2010 im Halbfinale der DEL. In einem umkämpften siebten und entscheidenden Spiel einer packenden Serie gegen die Düsseldorfer EG behielten die Panther knapp mit 2:1 die Oberhand. Die Treffer für den AEV erzielten Daniel Schmölz (19.) und Drew LeBlanc (44.). Braden hatte die DEG zuvor in Führung gebracht (14.).

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


Mike Stewart musste dabei neben T.J. Trevelyan auch auf Christoph Ullmann verzichten, der sich allerdings auf dem Weg der Besserung befindet und sich vor Spielbeginn auch via Videobotschaft meldete. Für den Routinier rückte Marco Sternheimer ins Team und feierte damit sein Playoff-Debüt. Und die Panther legten sofort los und hatten durch Jaroslav Hafenrichter die erste gute Chance des Spiels. Dieser scheiterte aber an Mathias Niederberger (2.). Auch die DEG versteckte sich zu Beginn nicht, aber mit zunehmender Spielzeit wurde der AEV immer besser, vergaß dabei aber das Toreschießen.

 

 

In Überzahl scheiterten beispielsweise Brady Lamb (8.) und Simon Sezemsky (9.). Nach 20 Minuten standen 17:4 Torschüsse auf der Anzeigetafel, aber einer dieser vier Versuche der Gäste war drin. Im Powerplay traf Braden Pimm zur glücklichen Führung (14.). Doch die Hausherren ließen sich nicht entmutigen und kurz vor Drittelende gelang tatsächlich der Ausgleich, als Schmölz aus spitzem Winkel das 1:1 erzielte (19.). Im zweiten Durchgang hatten dann die Gäste die große Chance auf die erneute Führung, als die DEG 66 Sekunden lang mit fünf gegen drei spielen durften. Doch die Panther überstanden die doppelte Unterzahl bravourös und schalteten danach wieder den Vorwärtsgang ein.

 

 

Doch auch das Augsburger Überzahlspiel ließ einiges zu wünschen übrig und so fielen im Mitteldrittel keine Tore. Dies änderte sich dann aber prompt im Schlussdrittel. Die Panther eroberten die Scheibe im Düsseldorfer Drittel und LeBlanc schoss einfach mal aufs Tor. Der Puck wurde noch von einem Verteidiger abgefälscht und Niederberger war chancenlos (44.). Die DEG hatte beinahe im Gegenzug den Ausgleich auf dem Schläger, aber Olivier Roy parierte herausragend gegen Marco Nowak (45.). Der AEV verteidigte die Führung nun mit allem, was er hatte, versuchte aber auch in der Offensive sein Glück. Bei einem Konter legte Sahir Gill auf Adam Payerl quer, doch Niederberger hielt seine Farben mit einem unglaublichen Save im Spiel (54.).

 

 

Doch Roy stand dem in nichts nach und konnte zweimal in höchster Not gegen den freistehenden Descheneau retten (56., 58.). Die Zeit lief weiter runter und letztlich brachten die Panther den Sieg dieses Mal über die Zeit.

 

Weiter geht es nun im Halbfinale gegen Titelverteidiger EHC Red Bull München. Spiel eins steigt bereits am Mittwoch um 19:30 in der bayrischen Landeshauptstadt. Spiel zwei folgt am Freitag im Curt-Frenzel-Stadion. Konkrete Infos zum Kartenverkauf für die beiden Heimspiele folgen am Montag, 01. April im Laufe des Tages.

 

 


 



Augsburger Panther eishockey-online.com

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DEL - Felix Schütz erzwingt Spiel 7 mit einem Hattrick in Ingolstadt

 

(DEL/Ingolstadt) PM Es sollte am Ende nicht sein: Der ERC Ingolstadt hat Spiel 6 in der Viertelfinalserie gegen die Kölner Haie mit 2:5 verloren. Nach einem verschlafenen ersten Drittel antworteten die Panther, kamen heran und hatten beste Chancen auf den Ausgleich. Am Ende hatte Köln in den Schlüsselmomenten das glücklichere Ende für sich.

 

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(Foto: Jürgen Meyer)

 


Die Kölner erwischten den Start, den sie sich gewünscht hatten. Hatten beide Teams in der 3. Minute noch Großchancen liegen lassen, klingelte es in der 5. Minute: Alexander Oblinger, der frühere Panther, kam am rechten Pfosten zu frei zum Walten und schloss per Rückhand ab - 0:1. Der ERC verpasste in der gleichen Spielminute die Antwort: Wie schon in der 3. Minute ließ Ville Koistinen aus zwei Metern aus.

 

 

Zwei umstrittene Strafen gegen den ERC brachten die Gäste vollends oben auf. Felix Schütz stellte mit Powerplaytreffern in der 11. und 14. Minute auf 0:3 aus ERC-Sicht. Beim ERC lief in der Folge wenig zusammen. In der 18. Minute wäre allerdings beinahe der erste eigene Treffer gefallen: Ryan Garbutt setzte sich im Zentrum durch, fand dann aber keinen Weg an Haie-Torwart Gustaf Wesslau vorbei.

 

 

Die Panther hatten dann im zweiten Drittel, nun mit Timo Pielmeier zwischen den Pfosten, die Antwort parat. Geburtstagskind Sean Sullivan kam zur ersten Großchance des Abschnitts: Brett Olson hatte ihn von hinter dem Tor angepasst (22.). Der ERC drückte und kam in der 27. Minute zu seinem ersten Treffer. Benedikt Kohl traf von links, verdeckt für Wesslau, ins lange Eck.

 

 

Danach dominierten die Panther unter feuriger Unterstützung der ausverkauften die Begegnung gar. Der Gästegoalie hatte nun einiges zu tun. In der 34. Minute aber legten die Panther in einem Powerplay endlich den zweiten Treffer nach: Auf Maßzuspiel des Thomas Greilinger netzte Brett Olson aus dem Slot ein - 2:3. Die Panther waren in der Folge drauf und dran am Ausgleich, doch „wir überlebten das zweite Drittel" (Gästecoach Lacroix).

 

 

Im Schlussabschnitt hatten die Panther weiter hervorragende Gelegenheiten auf das 3:3. Greilinger, Elsner, Mashinter, Wagner - die Scheibe wollte nicht über die Linie. Stattdessen kam Köln zu einer Chance - und nutzte sie. Schütz schoss zum 2:4 ein (55.). Danach schepperte es: Sullivan gegen Genoway und Jobke gegen Deprés maßen sich mit den Fäusten (56.), beide Duelle gewannen die Panther. Jason Akeson sorgte noch für einen emptynetter (59.), ehe Mashinter und Müller aneinandergerieten (bzw. den sterbenden Schwan spielten).

 

 

Trainer Doug Shedden meinte: „Ab dem zweiten Drittel haben wir endlich, endlich mit Herz gespielt. Wenn wir die letzten vierzig Minuten mit ins Spiel 7 nehmen, haben wir am Sonntag gute Chancen." Die Partie findet in der Lanxess-Arena in Köln statt und beginnt um 14 Uhr.

 

 


 


 

ERC Ingolstadt eishockey-online.com

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DEB - Frauen-Nationalmannschaft: 23 Spielerinnen für Weltmeisterschaft nominiert

 

(DEB) Bundestrainer Christian Künast hat den 23-köpfigen Kader für die bevorstehende 2019 IIHF Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft (4. bis 14. April 2019) bekanntgegeben. Demnach vertreten drei Torhüterinnen, sieben Verteidigerinnen und 13 Stürmerinnen die Frauen-Nationalmannschaft in Espoo/Finnland. Darunter befinden sich mit Jule Flötgen, Naemi Bär, Celina Haider, Emily Nix und Marie-Kristin Schmid insgesamt fünf WM-Debütantinnen.

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )



 


Am 1. April 2019 reisen die 23 Spielerinnen und das Team hinter dem Team in Richtung Finnland ab. Zuvor bestreitet die Mannschaft von Bundestrainer Christian Künast am 30. März 2019 einen finalen Test gegen die französische Auswahl. Bullyzeit ist um 18.00 Uhr im Bundesleistungszentrum Füssen.

 


Bei der 2019 IIHF Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft startet die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am 4. April 2019 gegen Schweden ins Turnier. Im Verlauf der Vorrunde stehen der DEB-Auswahl weiterhin Japan, Frankreich und Tschechien gegenüber.

 


Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Wir haben eine sehr gute Vorbereitung in Füssen absolviert und bereits viele Dinge umgesetzt. Nun gilt es in den letzten Trainingstagen in Füssen und auch in Espoo den nötigen Feinschliff für das Turnier zu bekommen. Die 23 nominierten Spielerinnen haben ihren WM-Platz redlich verdient und bekommen mein vollstes Vertrauen.“

 

 



 

 

Der WM-Spielplan im Überblick:


04.04.2019 | 11:30 Uhr | Deutschland – Schweden
06.04.2019 | 17:00 Uhr | Japan – Deutschland
08.04.2019 | 17:00 Uhr | Deutschland – Frankreich
09.04.2019 | 17:00 Uhr | Tschechien – Deutschland

 

 

Der WM-Kader der Frauen-Nationalmannschaft:


Pos Nr. Name Vorname Geb.Dat. Verein 2018/2019


GK 35 Flötgen Jule 24.12.1991 EC Bergkamen
GK 30 Harß Jennifer 14.07.1987 EHC Königsbrunn
GK 13 Schröder Ivonne 25.07.1988 Tornado Niesky


DF 21 Botthof Tabea 01.06.2000 Yale University Bulldogs/USA
DF 17 Düsterhöft Lena 26.08.1996 Minnesota State University/USA
DF 12 Fiegert Anna-Maria 03.04.1994 Blue J's Minnesota
DF 20 Gleißner Daria 30.06.1993 ECDC Memmingen Indians
DF 9 Graeve Rebecca 28.04.1993 EC Bergkamen
DF 10 Rothemund Yvonne 23.09.1992 ESC Planegg
DF 14 Strobel Carina 11.09.1997 ECDC Memmingen Indians


FW 28 Bär Naemi 14.02.2000 Eisbären Juniors Berlin
FW 26 Bartsch Anne 22.09.1995 Eisbären Juniors Berlin
FW 22 Delarbre Marie 22.01.1994 ECDC Memmingen Indians
FW 11 Eisenschmid Nicola 10.09.1996 ERC Ingolstadt
FW 34 Haider Celina 20.07.2000 EHC Klostersee
FW 7 Kamenik Nina 27.04.1985 Eisbären Juniors Berlin
FW 18 Karpf Bernadette 03.07.1996 ESC Planegg
FW 25 Kluge Laura 06.11.1996 St. Cloud State University/USA
FW 15 Lanzl Andrea 08.10.1987 ERC Ingolstadt
FW 16 Nix Emily 12.01.1998 Crocodiles Hamburg
FW 6 Schmid Marie-Kristin 15.12.1996 ERC Ingolstadt
FW 19 Spielberger Kerstin 14.12.1995 ESC Planegg
FW 8 Zorn Julia 06.02.1990 ESC Planegg

 

 



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