(DEB) Die U20-Nationalmannschaft hat die Auftaktpartie bei der U20 Summer Challenge in Poprad (Slowakei) verloren. Die Mannschaft vom Trainergespann Tobias Abstreiter und Toni Söderholm unterlag der Slowakei mit 0:3 (0:0, 0:3, 0:0).
(Foto: eishockey-online.com)
Die Slowakei hatte in den Anfangsminuten durch Adam Pauliny, Jakub Martiska und Oliver Okuliar die ersten Torgelegenheiten der Partie. In der Folge kam auch die deutsche Mannschaft immer gefährlicher vor das gegnerische Tor und erarbeitete sich mehrere Torchancen in Folge, die sie allerdings nicht in Tore umwandeln konnten. Der deutsche Goalie Florian Mnich zeichnete sich in der 17. Minute aus, als er einen Schuss von Maxim Cajkovic aus dem Slot parierte.
Im Mittelabschnitt verstärkte der Gastgeber seine Offensivbemühungen und übernahm – begünstigt durch zahlreiche Überzahlsituationen - die Spielkontrolle. Adam Pauliny sorgte schließlich in der 27. Minute in Überzahl für den Führungstreffer der Slowaken. Acht Minuten später legte Maxim Cajkovic mit dem Tor zum 2:0 nach. Der 18-Jährige traf in erneuter Überzahl für die Slowakei. Auch der dritte Treffer des Gastgebers sollte bei eigener Überzahl fallen: Martin Vitalos erhöhte mit der Drittelsirene auf einen Drei-Tore-Vorsprung. Im Schlussabschnitt erarbeiteten sich beide Mannschaften Torchancen, doch weder die slowakische noch die deutsche Mannschaft brachte den Puck im Tor unter. So endete die Partie mit 3:0 für den Gastgeber aus der Slowakei.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Wir sind gut in die Partie gestartet und haben im ersten Drittel einen offenes Spiel gestaltet. Im Anschluss haben wir unseren eigenen Spielrhythmus durch viele Strafzeiten gestört. Letztlich nutzten die Slowaken diese Situationen aus und ezielten alle drei Tore in Überzahl. Für uns gilt es nun dieses Spiel umfassend zu analysieren, um sich bestmöglich auf den morgigen Gegner Dänemark vorbereiten zu können.“
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(Eishockey) Louis Biernacka In unserer jährlichen Sommerserie schaut eishockey-online.com Redakteur Louis Biernacka hinter die Kulissen, die mit unserem wunderbaren Sport zu tun haben. Zuletzt gab es die Berichterstattung über die Arbeit der Spieleragenturen und Spielervermittler und dieses Mal beschäftigen wir uns mit der mentalen Gesundheit der einzelnen Spieler. Für gewöhnlich macht man sich eher selten Gedanken, wie es in den Spielern unten auf dem Eise aussieht, da es einfach nicht offensichtlich ist.

Einen harten Check, oder einen geblockten Schuss zum Beispiel nehmen wir ganz anders wahr, als eine seelische Verletzung. Oder wenn wir auf die Vorbereitung blicken, sehen wir einen hart schwitzenden Profi im Kraftraum, findet es häufig mehr Anklang, als ein Profi der sich mit seinem Mentalcoach auseinandersetzt. Sich Sicherheit und Vertrauen holt, seine Gedanken ordnet, oder sich ganz einfach locker macht mit einer bekannten und vertrauten Stimme. Besonders in Zeiten von ständigen Einflüssen und Bewertungen vergisst man gerne mal, dass auch Profi-Sportler Menschen wie du und ich sind. Leute die gute Tage haben, aber auch Leute die schlechte Tage haben. Psychologische Krankheiten sind längst keine Einzelfälle mehr. Positiv hingegen sind die Reaktionen der Fans und Verantwortlichen, wenn sich dann ein Spieler öffnet und eine Erkrankung verkündet.
Dank der sozialen Medien bin ich mit Sport-Mentalcoach Rüdi Eck in Kontakt gekommen. Eck selbst kann auf eine reiche Vita an Erfahrung und Erfolgen blicken. So hat er zwei Jahrzehnte Olympioniken, Fußballer, Wintersportler und natürlich auch unsere Kufen-Artisten betreut, gefördert und zum Erfolg geleitet. Eck selbst warvor der Gründung der Sports Mental Academy in der Entertainmentindustrie tätig und studierte Psychologie. Bedingt durch die Bitte eines olympischen Fechters ihn mental zu unterstützen kam Eck zum Mentalcoaching. Daraufhin folgte eine Reihe an Fortbildungen und Aufenthalten in Klöstern und bei den Shaolin Mönchen, gepaart mit seiner empathischen und menschenfreundlichen Art wurde es schnell zu Erfolgsrezept.
Sportler wie der nordische Kombinierer Johannes Rydzek, der Fußballer Xherdan Shaqiri, sowie diverse Spieler der schweizerischen Eishockey-Nationalmannschaft zählten zu Ecks Klienten und empfehlen ihn regelmäßig weiter. Doch was macht so ein Sport Mentalcoach eigentlich?
Grundsätzlich kann man sagen, dass die Arbeit sehr vielseitig ist. Sei es Workshops, physiotherapeutische Aktionen, psychologische Gespräche, oder gar eine Sporthypnose. Es ist ein breites Spektrum, welches aber grundsätzlich in einem direkten und unmittelbaren persönlichen Austausch passiert. Eck sieht im Menschen das Hirn und den allgemeinen Körper, so kann es sein, dass das Gehirn eines Menschen Schmerzsignale empfängt, obwohl der reine Körper gesund ist. Dieses Zusammenspiel ist extrem wichtig und die Gesundheit beider Komponenten unerlässlich für den Erfolg.
Besonders eindrucksvoll brachte mir Rüdi die Praxis der Sporthypnose nah. Stichwort Ankermomente schaffen, sich selbst in eine vertraute und positive Verfassung zu bringen. Nahezu jeder kennt das Erlebnis, wenn man im Urlaub und ein besonderes Lied hört. Anschließend zu Hause hört man das Lied erneut und verbindet damit die schönen Momente und Bilder vor dem inneren Auge. Genau so funktioniert das Prinzip Ankermomente schaffen. Hierbei funktioniert das Lied als Schalter für unsere Gedanken und macht das Gefühl abrufbar. Bei einem Eishockeyspieler könnte man eine Handlung schaffen, die überall abrufbar ist. Sei es ein Ausruf, oder ein Ritual, was den Sportler wieder in die optimale Gefühlslage bringt und diese allgegenwärtig macht.
"Ich habe mein Check- und Schussverhalten durch die Chi-Kontrolle verbessert!"
Eine der beliebtesten Anwendungen von Ecks Klienten im Eishockeysport ist die Kontrolle des eigenen Chi´s. Denn neben verbesserter Balance sprechen die Sportler häufig von besserer Schmerzrobustheit und einem härteren Schuss. Eck selbst hat in seiner Zeit bei den Shaolin Mönchen viel über die Abschaltung vom Schmerzempfinden gelernt und gibt das nun an die Profis weiter. Durch gewisse Atemtechniken kann man den Transport von Schmerzstellen oder übersäuerten Muskulaturen beeinflussen.
"Viele kamen von Sportpsychologen zu mir und waren unzufrieden"
Die Art und Weise der Vermittlung ist eine der Kernkompetenzen eines jeden Mentalcoaches. "Ein Hammer und ein Meißel, machen noch lange keinen Künstler" so Eck. Viele Sportler gehen zu Sportpsychologen um den Leistungsdruck und auch den sozialen Druck aus dem Umfeld zu kanalisieren. Sei es Schmährufe aus dem Publikum, oder falsch geleitete Ansprachen aus dem Coaching Stuff. Sowas kann nie ganz spurlos an einem vorbeigehen und es beeinträchtigt die Leistung akut. Spieler in Leistungskrisen suchen dann oftmals den Weg zum Psychologen, welcher fachlich vollkommen richtig agiert, aber teilweise einfach nicht den Zugriff und den menschlichen Weg trifft. "Dann kommen die Jungs zu mir", sagte Eck. Ich habe mich darauf spezialisiert den Charakter ausgiebig zu beleuchten und dann dort anzusetzen, wo ich den Eingang sehe und häufig hilft das, den Ursprung zu treffen.
Trainer in der Zwickmühle
Jeder sich schon mal selbst im Teamsport bewegt hat, der weiß, dass ein guter Coach extrem wichtig ist. So auch in der psychologischen Betreuung eines jeden Sportlers, denn auch er trägt bedeutend zum Gedankenbild eines Spielers bei. Einerseits hat er eine Verantwortung für jeden Spieler, doch bedingt durch die Masse an Spielern im Kader kann er sich gar nicht ausreichend Zeit für jeden Bestandteil des Teams nehmen. Alleine aus diesem Aspekt kann ein Mentaltrainer den Erfolg des Sportlers deutlich beeinflussen.
Ich persönlich muss sagen, dass ich in meinen Gesprächen mit Rüdi Eck einiges über die Komplexität des eigenen Körpers gelernt hatte. Eck ist einfach ein Mensch, der durch seine warme und angenehme Art schnell den richtigen Zugriff findet. Ein jeder Mensch muss natürlich empfänglich für diese Thematik sein. Denn schlußendlich sind es wir Menschen, die unser Handeln eigenständig beeinflussen.

(Foto Privat)
(DEB) Die U17-Nationalmannschaft tritt vom 9. bis 17. August 2019 in Füssen beim 5-Nationen-Turnier an. Die DEB-Auswahl trifft im Rahmen des hochkarätig besetzten Turniers auf Tschechien, die Slowakei, Schweiz und die USA. Nachwuchs-Bundestrainer Steffen Ziesche nominierte zwei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer für das Turnier.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Die deutsche U17-Nationalmannschaft startet bereits am 11. August um 15.00 Uhr mit einem vorbereitenden Länderspiel gegen den späteren Turniergegner aus den USA. Zum Turnierstart trifft zwei Tage später die USA auf die Slowakei (15.00 Uhr) und Deutschland spielt auf heimischen Eis gegen Tschechien (18.30 Uhr). Im weiteren Turnierverlauf trifft die DEB-Auswahl auf die Slowakei (14. August 2019 / 18.30 Uhr), die Schweiz (16. August 2019 / 18.30 Uhr) und die USA (17. August 2019 / 16.30 Uhr).
Steffen Ziesche, Nachwuchs-Bundestrainer: „Die U17-Nationalspieler können sich beim 5-Nationen-Turnier in Füssen gegen qualitativ hochwertige Gegner beweisen. Für mich als U18-Bundestrainer bietet sich die Möglichkeit, die Spieler zu analysieren und entsprechend zu erkennen, wer bereits für die U18-Nationalmannschaft bereit ist. Wir freuen uns auf das hochkarätige Turnier!“
Spielplan:
13.08.2019 | 15.00 Uhr | USA – Slowakei
13.08.2019 | 18.30 Uhr | Deutschland – Tschechien
14.08.2019 | 15.00 Uhr | Schweiz – Tschechien
14.08.2019 | 18.30 Uhr | Deutschland – Slowakei
15.08.2019 | 15.00 Uhr | Tschechien – Slowakei
15.08.2019 | 18.30 Uhr | Schweiz – USA
16.08.2019 | 15.00 Uhr | Tschechien – USA
16.08.2019 | 18.30 Uhr | Deutschland – Schweiz
17.08.2019 | 13.00 Uhr | Slowakei – Schweiz
17.08.2019 | 16.30 Uhr | USA – Deutschland
Kader:
Pos Name Vorname geb. am Verein
TH Ganz Luca 21.04.2003 ELZ JA Mannheim
TH Quapp Nikita 25.01.2003 RB Hockey Akademie
V Freis Markus 07.06.2003 KEC "Die Haie"
V Gottwald Michael 14.01.2003 Starbulls Rosenheim
V Krenzlin Malte 10.08.2003 ELZ JA Mannheim
V Mayr Sandro 30.08.2003 Starbulls Rosenheim
V Rausch Maxim 18.02.2003 Düsseldorfer EG
V Ribnitzky Felix 08.06.2003 Düsseldorfer EG
V Wäser Julian 27.01.2003 Eisbären Juniors Berlin
V Winkelmann Marius 03.05.2003 RB Hockey Akademie
S Bongers Konstantin 03.01.2003 Düsseldorfer EG
S Büsing Justin 01.07.2003 KEC "Die Haie"
S Eckl Oliver 23.07.2003 RB Hockey Akademie
S Fischer Sten 25.01.2003 RB Hockey Akademie
S Gorgenländer Tim 05.06.2003 ELZ JA Mannheim
S Hänelt Haakon 01.06.2003 RB Hockey Akademie
S Hecht Philip 14.05.2003 ELZ JA Mannheim
S Heigl Nikolaus 20.01.2003 EC Bad Tölz
S Heigl Thomas 20.01.2003 EC Bad Tölz
S Korte Connor 31.01.2003 HC Davos
S Niedenz Kevin 02.04.2003 Düsseldorfer EG
S Proske Yannick 10.06.2003 ES Weißwasser
S Roßmy Bennet 01.08.2003 Bili Tygri Liberec
S Steck Pascal 07.08.2003 EV Landshut
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(DEB) Die U16-Nationalmannschaft startet am 31. Juli 2019 mit dem U16 Super Camp in die neue Spielzeit. Am Bundesstützpunkt Füssen unterziehen sich die U16-Nationalspieler einer ersten Leistungsüberprüfung und bereiten sich bis zum 3. August 2019 auf das 4-Nationen-Turnier in Zell am See vor. Für das U16 Super Camp nominierte U16-Bundestrainer Thomas Schädler sechs Torhüter, 16 Verteidiger und 24 Stürmer.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Thomas Schädler, U16-Bundestrainer: „Ich freue mich, bei der ersten Maßnahme unserer U16-Nationalmannschaft eine solch hohe Anzahl an Spielern sichten zu können. Wir werden mit Hilfe von On- und Off-Ice-Tests den Leistungsstand der Spieler überprüfen. Neben den individuellen Tests treten die Spieler auch in zwei internen Trainingsspielen am Freitag und Samstag gegeneinander an.“
Der U16-Bundestrainer nominiert Anfang der kommenden Woche den 22-köpfigen Kader für das folgende 4-Nationen-Turnier. In Zell am See trifft die DEB-Auswahl vom 19. bis 23. August 2019 auf die U16-Nationalmannschaften von Gastgeber Österreich, Finnland und der Schweiz.
Kader:
Pos Name Vorname geb. am Verein
G Bittner Matthias 13.02.2004 Starbulls Rosenheim
G Noack Felix 09.11.2004 Eisbären Juniors Berlin
G Pfalz Kilian 11.03.2004 KEC "Die Haie"
G Roth Justus 10.11.2004 Jungadler Mannheim
G Wendler Robin 21.04.2004 ETC Crimmitschau
G Wolf Simon Maximilian 23.07.2004 Red Bull Hockey Akademie
V Bettahar Rayan 22.02.2004 Jungadler Mannheim
V Braun Marlon 09.02.2004 ES Weißwasser
V D'Acunto Marlon 23.11.2004 Schwenninger ERC
V Falk Alessandro 21.06.2004 Eisbären Juniors Berlin
V Grunewald Vincent Georg 09.05.2004 KEC "Die Haie"
V Hafenrichter Leo 29.07.2004 KEC "Die Haie"
V Köttstorfer Moritz 30.10.2004 Red Bull Hockey Akademie
V Krebietke Aaron 02.01.2004 Iserlohner EC
V Krüger Ole Christian 19.10.2004 EV Landshut
V Leonhardt Hannes 21.03.2004 ERC Ingolstadt
V Lipchander John 02.03.2004 KEC "Die Haie"
V Müller Maurice 20.05.2004 Jungadler Mannheim
V Nifosi Fabian 10.03.2004 ECT Bad Tölz
V Polok Justin 06.04.2004 Eisbären Juniors Berlin
V Sinn Phillip 13.01.2004 Red Bull Hockey Akademie
V Weber Jakob 22.01.2004 Red Bull Hockey Akademie
S Adam Kevin 10.12.2004 EHC 80 Nürnberg
S Anton Maksim 19.04.2004 DEG Eishockey
S Assavolyuk Daniel 08.06.2004 Red Bull Hockey Akademie
S Brlic Marino 11.03.2004 DEG Eishockey
S Bürgelt Benedikt 11.07.2004 Red Bull Hockey Akademie
S Diebolder Benedikt 04.09.2004 ESV Kaufbeuren
S Dobrovolskiy Arthur 18.03.2004 KEC "Die Haie"
S Elias Moritz 10.03.2004 Jungadler Mannheim
S Fischer Maxim Maximilian 24.02.2004 EHC 80 Nürnberg
S Gaidel Rik 07.01.2004 KEC "Die Haie"
S Goldenberg Michael 21.02.2004 Jungadler Mannheim
S Hauf Luca Maximilian 11.01.2004 Krefelder EV
S Herbrik Louis 08.05.2004 ESV Kaufbeuren
S Kechter Roman 16.02.2004 EHC 80 Nürnberg
S Krening Philipp 25.04.2004 Red Bull Hockey Akademie
S Krymskiy Nikita 23.05.2004 Eisbären Juniors Berlin
S Lutz Julian 29.02.2004 Red Bull Hockey Akademie
S Michel Till 01.01.2004 DEG Eishockey
S Oswald Veit 31.08.2004 EV Landshut
S Pischoff Matthias 02.08.2004 DEG Eishockey
S Rollinger Ralf 05.06.2004 Jungadler Mannheim
S Schinko Kevin 10.07.2004 EV Landshut
S Ullmann Lukas 10.04.2004 ERC Ingolstadt
S Ziesche Philip 18.11.2004 Red Bull Hockey Akademie
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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben mit Jakob Mayenschein einen weiteren U23-Spieler für die Saison 2019-20 in ihrem Kader. Der 22-jährige Angreifer wechselt auf Leihbasis vom Ligakonkurrenten EHC Red Bull München nach Augsburg.

( Foto EHC Red Bull München )
Mayenschein stammt aus dem Nachwuchs des EV Landshut und steht seit der Saison 2016-17 in der Organisation der Red Bulls unter Vertrag. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler absolvierte für München bereits 58 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (zwei Tore und acht Assists) sowie 17 Partien in der Champions Hockey League (zwei Tore).
Viel Eiszeit und Verantwortung bekam der 181 cm große und 83 kg schwere Linksschütze speziell in den Spielzeiten 2016-17 und 2017-18 beim Münchner Kooperationspartner SC Riessersee in der DEL 2. Insgesamt bestritt Mayenschein in drei Jahren für den SCR 58 Spiele in der DEL2 (14 Tore und 14 Assists) und Oberliga (acht Tore und neun Assists).
Jakob Mayenschein nahm in dieser Woche auch am Sommercamp des „Top Team Peking“ der deutschen Nationalmannschaft teil. Diese Auswahl des DEB ist eine Perspektivmannschaft, die mit Hinblick auf die Olympischen Spiele 2022 jungen deutschen Spielern Spielpraxis und Wettkampferfahrung im internationalen Eishockey bringen soll.
Panthercoach Tray Tuomie: „Wir bekommen mit Jakob Mayenschein einen hochtalentierten deutschen Stürmer für unser Team. Jakob kennt sowohl die DEL wie auch die CHL aus seiner Zeit in München und wird keine lange Eingewöhnungszeit benötigen. Wir sind froh, dass wir mit seiner Verpflichtung unsere Offensive sowohl qualitativ als auch quantitativ aufwerten können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

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(DEL/Mannheim) PM/Kürzel (Autor) Am 05. Oktober 2004 streifte er sich erstmals ein Adler-Trikot über, keine zwei Wochen später durfte er seinen ersten Treffer für die Blau-Weiß-Roten bejubeln. Insgesamt 15 Jahre verteidigte er die Farben des amtierenden deutschen Meisters, er war auf und neben dem Eis ein echtes Vorbild: Angreifer Marcus Kink hat den Club geprägt wie kein zweiter. Doch nun trennen sich die Wege des gebürtigen Düsseldorfers und der Adler.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )
„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Marcus trägt die Adler tief in seinem Herzen und wir ihn in unseren. Er gehört definitiv zu den verdientesten Spielern der Clubgeschichte und hat in all den Jahren stets im Sinne der Adler gehandelt. Dafür gebührt ihm unser größter Respekt.
Letzten Endes sind wir jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass Marcus nicht mehr ins sportliche Konzept der Adler passt. Wir haben uns im vergangenen Jahr einer Neuausrichtung verschrieben und werden diesen Weg mit aller Konsequenz weitergehen, auch wenn das zur Folge hat, unpopuläre Entscheidungen treffen zu müssen“, so Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp.
98 Tore für Mannheim, 174 Vorlagen für Mannheim, 812 Spiele für Mannheim – das sind zweifelsfrei beeindruckende Statistiken. Was diese Zahlen nicht auszudrücken vermögen, ist der Stellenwert, den Kink innerhalb der Mannschaft und der Organisation genoss. Als 19-Jähriger von Köln nach Mannheim gewechselt, entwickelte sich der heute 34-Jährige durch harte Arbeit, unbändigen Willen und unnachahmlichen Einsatz nach und nach zu einem Führungsspieler und zu einer Identifikationsfigur für den Club. Der deutsche Nationalspieler und Silbermedaillengewinner von 2018 nahm sich Jahr für Jahr den Neuzugängen an, hatte aber auch stets ein offenes Ohr für langjährige Mannschaftskollegen, Mitarbeiter und Fans. Insgesamt neun Jahre führte Kink die Adler als Kapitän aufs Eis. 2007, 2015 und 2019 feierte der Angreifer die Meisterschaft mit Mannheim, 2007 gewann er auch den deutschen Eishockeypokal.
Nach Kinks offiziellem Karriereende werden die Adler gemeinsam mit ihrem langjährigen Kapitän, dessen Rückennummer 17 in Mannheim nicht mehr vergeben wird, über eine würdige Abschiedszeremonie entscheiden.
Die Adler bedanken sich bei Marcus Kink für seine Vereinstreue, sein Engagement und die Wertschätzung, die er dem Club entgegengebracht hat, und wünschen ihm sowohl privat als auch beruflich alles erdenklich Gute für die Zukunft.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt verstärkt sich mit Matt Bailey. Der Kanadier wechselt aus der schwedischen SHL an die Donau und besetzt die letzte offene Position im Kader für die Saison 2019/20.

(Foto: Debora Robinson / Getty Images)
„Matt kann sowohl Center als auch Außenstürmer spielen und hat auf beiden Positionen viel Erfahrung. Das war uns wichtig. Ich habe ihn sowohl in Nordamerika als auch in Schweden spielen sehen und er wird uns mit seiner Spielweise gut zu Gesicht stehen“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell. Der in Oakbank (Kanada) geborene Stürmer begann seine Karriere an der University of Alaska-Anchorage, wo er in seinen letzten beiden Spielzeiten zum Kapitänszirkel gehörte. Nachdem er 2014 das College verlassen hatte, unterschrieb er einen Einstiegsvertrag beim NHL-Club Anaheim Ducks. Zum Einsatz kam er allerdings beim Farmteam der Kalifornier in der AHL.
Seine ersten Schritte in Europa machte der 28-Jährige 2017 mit seinem Wechsel zu Mora IK. Beim damaligen schwedischen Zweitligisten trug er mit 15 Scorer-Punkten in 16 Spielen sofort maßgeblich zum Aufstieg in die SHL bei. Insgesamt 103 Spiele bestritt er in den vergangenen beiden Spielzeiten in der schwedischen Eliteliga. In der abgelaufenen Saison absolvierte er 46 Spiele in denen er 22 Punkte (13 Tore, 9 Vorlagen) sammelte. „Matt war in Mora zuletzt zwei Jahre Assistenzkapitän. Dieses Amt in Schweden so schnell übertragen zu bekommen ist selten und zeugt von seinen Führungsqualitäten“, charakterisiert Mitchell den 185 cm großen und 89 Kilogramm schweren Bailey.
Beim ERC soll der Linksschütze ebenfalls vorangehen und mit seinen Qualitäten als Power Forward überzeugen. „Er ist eher Torschütze als Passgeber, spielt seiner Größe entsprechend körperlich und fährt seine Checks zu Ende“, beschreibt Mitchell den letzten Neuzugang des Sommers. Mit der Verpflichtung Baileys sind die Kaderplanungen beim ERC Ingolstadt abgeschlossen.

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(DEL/Düsseldorf) PM Schöne Auszeichnung und Anerkennung für zwei Talente aus dem Profikader der Düsseldorfer EG. Torhüter Hendrik Hane und Verteidiger Alexander Dersch wurden erneut für die U20-Nationalmannschaft nominiert. Das Auswahlteam des Deutschen Eishockey Bundes tritt vom 29. Juli bis 4. August 2019 bei der U20 Summer Hockey Challenge in Poprad in der Slowakei an. Das DEB-Team trifft im Rahmen des Turniers auf Dänemark, Tschechien und Gastgeber Slowakei.

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
In der Auftaktpartie trifft Deutschland auf die Slowakei (Donnerstag 1. August, 18.00 Uhr). Die Gegner Dänemark und Tschechien folgen am Freitag (2. August, 14.30 Uhr) und Samstag (3. August, 12.00 Uhr). „Wir starten sehr zuversichtlich in die ersten drei Spiele im Hinblick auf die Weltmeisterschaft im Dezember“, erklärt U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter. „Uns stehen in Propad sehr gute Gegner gegenüber. Ich freue mich, die U20-Nationalspieler auf diesem Niveau sehen und testen zu können. Wir werden nach dem Turnier wissen, wo die Mannschaft genau steht.“
Sowohl der 18-jährige Hendrik Hane als auch der 19-jährige Alexander Dersch können bereits auf einige Einsätze in der Deutschen U20-Nationalmannschaft zurückblicken. So wurde Hane beispielsweise unlängst zum besten Torhüter der U20-Weltmeisterschaft (Division 1) ausgezeichnet. Die DEG wünscht beiden Spielern viele gute Erfahrungen!

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(DEB) Die U20-Nationalmannschaft tritt vom 29. Juli bis 4. August 2019 bei der U20 Summer Hockey Challenge in Poprad (Slowakei) an. Die DEB-Auswahl trifft im Rahmen des Turniers auf Dänemark, Tschechien und den Gastgeber aus der Slowakei.
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Das erste Spiel mit deutscher Beteiligung findet am 1. August um 18.00 Uhr statt. In der Auftaktpartie trifft die deutsche U20-Nationalmannschaft auf die Slowakei. Die dänische Auswahl steht der DEB-Auswahl am Folgetag ab 14.30 Uhr gegenüber, ehe sich die Mannschaft zum Turnierabschluss am 3. August ab 12.00 Uhr mit Tschechien misst.
„Wir starten sehr zuversichtlich in die ersten drei Spiele im Hinblick auf die Weltmeisterschaft im Dezember“, erklärt U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter. „Uns stehen in Propad sehr gute Gegner gegenüber. Ich freue mich, die U20-Nationalspieler auf diesem Niveau sehen und testen zu können. Wir werden nach dem Turnier wissen, wo die Mannschaft genau steht.“
Der 49-Jährige, der seit dieser Saison die U20-Nationalmannschaft als hauptamtlicher Trainer leitet, wird in Poprad durch Bundestrainer Toni Söderholm unterstützt. Alexander Dück (Co-Trainer), Ilpo Kauhanen (Torwarttrainer) und Johannes Egelseer (Athletiktrainer) komplettieren bei der U20 Summer Hockey Challenge den Trainerstab.
Der Kader besteht aus drei Torhütern, acht Verteidigern und 13 Stürmern. Nicht im Aufgebot stehen Moritz Seider und Dominik Bokk. Seider, der Ende der vergangenen Woche einen 3-Jahres-Einstiegsvertrag bei den Detroit Red Wings unterschrieben hat, befindet sich weiter im Grundlagen-/Ausdauertraining. Bokk, der in dieser Saison für Rögle BK zum Einsatz kommt, absoviert mit dem schwedischen Erstligisten bereits das erste Trainingslager für die bevorstehende Spielzeit. Beide Entscheidungen wurden in Absprache mit U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter und den Verantwortlichen der Vereine getroffen.
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat den Vertrag mit Daniel Sparre aufgelöst, die Lücke im Kader aber bereits wieder geschlossen. Colin Smith, vergangene Saison bei den Eisbären Berlin unter Vertrag, wird nach Ingolstadt wechseln.

(Foto: Moritz Eden / City-Press)
In den vergangenen Tagen trat Sparre an Sportdirektor Larry Mitchell heran und bat aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrags. Der 34-jährige Stürmer wäre zur kommenden Saison aus Wolfsburg an die Donau gewechselt, wird nun aber in Nordamerika bleiben.
Mit Colin Smith konnte Mitchell schnell einen adäquaten Ersatz verpflichten. Die Erwartungen in Berlin konnte der Deutsch-Kanadier zwar in der vergangenen Saison mit 24 Punkten (4 Tore, 20 Assists) in 60 Spielen nicht ganz erfüllen, will nach seinem ersten Jahr im europäischen Eishockey aber nun sein ganzes Potential zeigen. „Colin war in seiner Zeit in der American Hockey League (AHL) ein Star und Stürmer für die ersten beiden Reihen“ erzählt Mitchell, der den 26-Jährigen bereits vor seinem Wechsel in die Hauptstadt mehrfach in Nordamerika beobachtet hatte.
Der 2012 von der Colorado Avalanche an Position 192 (7. Runde) gedraftete Stürmer weist in seiner Vita 347 AHL-Spiele auf, in denen er 208 Punkte erzielte (64 Tore, 144 Vorlagen). In der Saison 2014/15 lief er für Colorado einmal in der National Hockey League (NHL) auf. „Mit Colin bekommen wir einen weiteren rechtsschießenden Mittelstürmer. Die sind in den letzten Jahren immer schwerer zu finden gewesen. Neben Brett Olson auf dieser Position nun einen zweiten Rechtsschützen zu haben, ist für uns sehr wertvoll“, sagt Mitchell: „Er ist hochmotiviert und will der Liga zeigen, dass er besser ist als er in der vergangenen Saison gespielt hat.“

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben mit der Verpflichtung von Stürmer Mitch Callahan die neunte Importstelle in ihrem Kader der Saison 2019-20 besetzt. Der US-Amerikaner wechselt aus der American Hockey League zum CHL-Teilnehmer und unterzeichnete einen Einjahresvertrag.

(Foto: AEV / Bakersfield Condors)
In den vergangenen beiden Jahren lief Mitch Callahan für die Bakersfield Condors, die der Organisation der Edmonton Oilers angehören, auf. Von 2011 bis 2017 stand der rechtsschießende Außenstürmer bei den Detroit Red Wings unter Vertrag, die ihn auch 2009 im NHL-Draft ausgewählt haben. Eingesetzt wurde Callahan in diesen sechs Spielzeiten aber überwiegend bei den Grand Rapids Griffins, der AHL-Filiale der Red Wings. Mit den Griffins gewann der 183 cm große und 93 kg schwere gebürtige Kalifornier in den Jahren 2013 und 2017 mit dem Calder Cup die Meisterschaft in der AHL.
Insgesamt stehen für Mitch Callahan in 540 AHL-Partien inklusive Playoffs 125 Tore, 139 Assists und 537 Strafminuten bei einem Plus-Minus-Wert von +22 zu Buche. Im NHL-Trikot der Red Wings kam er auch zu insgesamt fünf Spielen in der besten Liga der Welt. Nun sind die Augsburger Panther für den Angreifer die erste Station in Europa.
Panthercoach Tray Tuomie: „Wir sind froh, die Position des vorerst letzten Imports wenige Wochen vor dem offiziellen Trainingsauftakt besetzt zu haben. Mit Mitch Callahan wechselt ein torgefährlicher und körperlich sehr präsenter Außenstürmer zu uns. In seiner gesamten Laufbahn war er immer ein Führungsspieler, der hart für seine Teams gearbeitet hat und dennoch offensiv in Erscheinung getreten ist. Natürlich ist Mitch ein anderer Spielertyp als Matt White, dennoch sind wir der Überzeugung, dass er als Spielertyp und Charakter sehr gut in unser funktionierendes und eingespieltes Gefüge passen wird. Diese Tatsache hat bei unserer Entscheidung für Mitch eine große Rolle gespielt.“
Mitch Callahan wird Anfang August in Augsburg erwartet und dann mit seinem neuen Kollegen vor dem ersten Eistraining alle medizinischen Tests sowie die komplette Leistungsdiagnostik durchlaufen. Im Trikot der Panther wird er dann mit der Rückennummer 15 auflaufen.

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(DEL/Schwenningen)(BM) Man konnte in der abgelaufenen Runde schon fast Mitleid mit den Fans der Wild Wings haben. Immer wieder musste man sich geschlagen geben. Zwar ließ ein Trainerwechsel Hoffnung aufkommen, die große Aufholjagd blieb aber aus. Zur neuen Saison musste sich einiges ändern, dies war nicht nur den Fans und der Geschäftsführung der Neckarstädter klar, sondern auch einigen Sponsoren. Diese schlossen sich zusammen und stellen für den Spieleretat zusätzliche Mittel zur Verfügung. Die Folge: Namen im Kader der Wild Wings, die bei den Anhängern für Euphorie sorgen. eishockey-online.com blickt auf den Kader der Wild Wings:

Foto: Jens Hagen / eishockey-online.com
Paul Thompson kam in der vergangenen Runde an den Neckarursprung. Wohl keiner hatte den Briten auf dem Zettel stehen. Schnell überzeugte er mit seiner ruhigen, sachlichen Art und seiner klaren Idee vom Eishockey. Back to the roots – einfaches kanadisch geprägtes Hockey – einzig und allein das Spielermaterial dazu fehlte Thompson. Im neuen Kader ist seine Handschrift deutlich zu erkennen – physisch starke Spieler sollen helfen sein System auf das Eis zu bringen. Mit Mike Flanagan wurde auch ein passender Co- Trainer unter Vertrag genommen. Vom Ligakonkurrenten Nürnberg gekommen, ersetzt er den nach Wolfsburg abgewanderten Petteri Väkiparta.
Im Tor ist es den Schwenningern gelungen Dustin Strahlmeier ein weiteres Jahr am Neckarursprung zu halten. Der Gelsenkirchener geht als klare Nummer Eins ins Rennen. Die Ankündigung seines Trainers „Wir müssen ein Team um Strahlmeier bauen“ zeigt, welche Wertschätzung der Goalie am Neckarursprung genießt. Als Publikumsliebling und Identifikationsfigur ist der Torhüter eine feste Größe im Kader der Schwarzwälder. Mit Ilya Sharipov ergänzt ein junger, talentierter Spieler das Gespann der Schlussmänner.
An der Abwehr erkennt man das neue Gesicht der Mannschaft: Die lange vermisste Offensivpower kehrt zurück in die Neckarstadt. Aus Iserlohn konnten Christopher Fischer und Dylan Yeo an den Neckarursprung gelotst werden. Beide zeichneten sich in der Vergangenheit durch Torgefahr aus. Yeo war dabei mit 37 Scorerpunkten zweitbester Verteidiger der abgelaufenen DEL-Hauptrunde. Mit Dominic Bohac und Benedikt Brückner setzt man weiter auf bewährte Kräfte. Ergänzt wird die Verteidigung mit Nachwuchstalent Boaz Bassen und Shootingstar Mirko Sacher, der für zusätzliche Torgefahr sorgen kann. Simon Danner, der bereits in der abgelaufenen Saison in der Defensive aushalf, ist ebenfalls fest für die Hintermannschaft eingeplant. Mit Mark Fraser steht zudem eine echte „Kante“ auf dem Eis. Mit der Erfahrung von 219 NHL-Spielen soll er es sein, der vor Dustin Strahlmeier aufräumt und Stabilität in die Verteidigung bringt.
Der Angriff der Wild Wings wurde kräftig durcheinandergewirbelt. Mit Markus Poukkula wurde nur ein ausländischer Spieler der vergangenen Saison gehalten. Marcel Kurth, bei dem der Trend wieder nach oben zeigt, stürmt ebenso weiter für Schwenningen, wie Kai Herpich und Julian Kornelli. Der deutsche Block wird mit Maximilian Hadraschek, Daniel Pfaffengut und Cedric Schiemenz durch drei weitere junge Kräfte, die den nächsten Schritt machen wollen, unterstützt. Mit Alex Weiß konnte zudem ein etablierter DEL- Spieler aus Wolfsburg zurück in seine Heimat gelockt werden.
Bei den ausländischen Spielern wird der Umbruch im Schwenninger Kader deutlich. Aus Berlin kommt mit Jamie MacQueen eine Waffe für das Offensivspiel. Mit 44 Scorerpunkten avancierte der Kanadier zu Berlins punktbestem Spieler. Matt Carey und Troy Bourke scheinen auf den ersten Blick unscheinbar und dürften ihre entsprechende Rolle im Team einnehmen. Dazu kommt mit Mike Blunden aus Bozen ein weiterer großer Spieler in den Kader, der seine Qualitäten schon mehrfach unter Beweis gestellt hat. Andreas Thuresson durchlief mit der NHL, AHL, KHL, SHL und NLA sämtliche Top-Ligen und soll nun mit seiner Erfahrung weiterhelfen. Dazu kommt mit Pat Cannone aus Ingolstadt ein Spielmacher in den großen Erwartungen gesetzt werden.
Es fällt auf, dass im deutschen Sektor auf Spieler mit Entwicklungspotenzial gesetzt wird, während man bei den ausländischen Spielern auf Erfahrung, Torgefahr und Größe setzt. Im Umfeld der Wild Wings zeigte man sich schon begeistert. Nun liegt es an Paul Thompson schnellstmöglich ein Team zu formen und seine Philosophie aufs Eis zu bringen. Am Ende wird es entscheidend sein, wie die offensiv ausgerichtete Mannschaft, nach hinten absichern kann.
„Über allem steht der Standort Schwenningen“
Auch im Umfeld tut sich einiges. So wird der kontinuierliche Prozess der Professionalisierung immer weiter vorangetrieben. Unlängst präsentierte Gesellschafter Michael Werner Pläne, wie die Helios Arena umgebaut werden könnte. So sollen einige Stehplätze zu Sitzplätzen umfunktioniert werden und sogar ein neuer VIP-Bereich gebaut werden. Nach Analyse der Auslastung der verschiedenen Bereiche sei man mit diesen Plänen an die Stadt herangetreten. Die Schwenninger hoffen damit höhere Einnahmen generieren zu können. „Über allem steht der Standort Schwenningen“, so Werner zu den geplanten Umstrukturierungen.
Mit der Installation von Christoph Sandner, als hauptamtlichen Geschäftsführer, gehen die Verantwortlichen ihren Weg konsequent weiter. Der ehemalige Nationalspieler fungierte in gleicher Position bereits beim Ligakonkurrenten aus Nürnberg und soll die weiteren Entwicklungen vorantreiben.
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(DEL/Schwenningen)(PM) Christoph Sandner wird zum 1. August 2019 neuer Geschäftsführer der Schwenninger Wild Wings. Nachdem sich ein Arbeitskreis mit Michael Werner an der Spitze ausgiebig mit diesem Thema und der Suche nach einem geeigneten Kandidaten beschäftigt hatte, fiel die Wahl dann doch relativ schnell auf Christoph Sandner. Der gebürtige Landsberger war fünf Jahre lang in eben dieser Funktion für die Nürnberg Ice Tigers tätig. »In dieser Zeit habe ich ihn durch die diversen Sitzungen der DEL sehr gut kennen und schätzen gelernt«, so Michael Werner. Viel entscheidender sei jedoch gewesen, dass der 48-Jährige mit seinen Ideen und Vorstellungen komplett überzeugt habe.

Fotot: Schwenninger Wild Wings
Vor einigen Wochen hatte Michael Werner als einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Wild Wings betont, dass im Sinne einer weiteren Professionalisierung des Clubs ein hauptamtlicherGeschäftsführer unabdingbar sei. Genauso hob er jetzt hervor, dass die Personalie Christoph Sandner in keinem Konflikt mit der von Jürgen Rumrich stehe. Im Gegenteil. Die beiden kennen sich ebenfalls sehr gut, nahmen gemeinsam an einer Weltmeisterschaft teil. »Die Aufgaben und Kompetenzen sind klar verteilt, Jürgen Rumrich ist und bleibt unser Sportmanager«, macht Michael Werner deutlich.
Christoph Sandner war selbst aktiver Eishockey-Spieler, trug in der Deutschen Eishockey-Liga unter anderem das Trikot für München, Augsburg und Frankfurt. Nachdem er 2006 seine Schlittschuhe anden berühmten Nagel gehängt hatte, widmete er sich seiner zweiten Karriere. So war er Manager für Sport-Kommunikation bei Nürnbergs Namensgeber und Hauptsponsor Thomas Sabo und in dieser Funktion maßgeblich an der Organisation des ersten Wintergames der DELüberhaupt verantwortlich. Wenig später wechselte er komplett zu den Ice Tigers. Nun kommt Christoph Sandner – er ist verheiratet und hat eine achtjährige Tochter – nach Schwenningen. »Ich freue mich unheimlich auf die Aufgabe bei den Wild Wings, sehe geradedurch die jüngste Initiative der Sponsoren und durch die angedachten Umbaumaßnahmen mit der insgesamt positiven Stimmung ein großes Potential. Damit dies hoffentlich noch lange so bleibt, werde ich mit viel Leidenschaft versuchen, meinen Teil dazu beizutragen«, so der frühere Stürmer.
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(DEB/Nationalmannschaft) Das Top Team Peking trifft sich vom 21. bis 24. Juli 2019 im Rahmen der ersten Maßnahme der neuen Saison 2019/20 am Bundesstützpunkt Füssen. Für das Sommer Camp hat Bundestrainer Toni Söderholm drei Torhüter, acht Verteidiger und zwölf Stürmer nominiert.

(Foto: Alwin Zwibel)
„Nachdem wir uns direkt für die Olympischen Spiele qualifiziert haben, ist dieses erste Camp unseres Top Team Peking in der neuen Saison natürlich etwas ganz Besonderes. Es ist der Kick-off zur Vorbereitung des Turniers“, erklärt Söderholm. „Wir werden mithilfe unserer WM-Analyse insbesondere das System trainieren und weiterentwickeln sowie On- und Off-Ice-Tests durchführen. Ziel ist es auch, die Spieler bestmöglich für die neue Saison in ihren Vereinen vorzubereiten.“
Unter den 23 nominierten Spielern haben bereits 15 Akteure mindestens ein A-Länderspiel absolviert. Zu den erfahrensten Spielern gehören Frederik Tiffels (41 Länderspiele), Stefan Loibl (24) und Fabio Wagner (16). Insgesamt 128 A-Länderspiele können die nominierten Nationalspieler insgesamt vorweisen.
Das Top Team Peking ist eine Perspektivmannschaft, die mit Hinblick auf die Olympischen Spiele 2022 jungen deutschen Spielern, Spielpraxis und Wettkampferfahrung im internationalen Eishockey bringen wird.
Der Kader:
| POS | NAME | Vorname | Geburts. | Team | LS |
| T | FRANZREB | Maximilian | 18.08.1996 | Eisbären Berlin | 0 |
| T | PANTKOWSKI | Mirko | 26.05.1998 | Adler Mannheim | 2 |
| T | REICH | Kevin | 26.10.1995 | EHC Red Bull München | 0 |
| V | FOHRLER | Tobias | 09.06.1997 | HC Ambri Piotta | 2 |
| V | HUSS | Johannes | 09.08.1998 | Düsseldorfer EG | 0 |
| V | KÄLBLE | Lukas | 13.10.1997 | Lake Superior State University | 0 |
| V | MÖSER | Janik | 26.09.1995 | Adler Mannheim | 2 |
| V | QUAAS | Emil | 20.12.1996 | EHC Red Bull München | 0 |
| V | SCHÜTZ | Simon | 09.11.1997 | ERC Ingolstadt | 0 |
| V | WAGNER | Fabio | 17.09.1995 | ERC Ingolstadt | 16 |
| V | WISSMANN | Kai | 22.10.1996 | Eisbären Berlin | 4 |
| S | BRUNNHUBER | Tim | 19.01.1999 | Straubing Tigers | 2 |
| S | DAUBNER | Maximilian | 20.09.1997 | EHC Red Bull München | 0 |
| S | DUMONT | Lukas | 08.06.1997 | Kölner Haie | 2 |
| S | EDER | Andreas | 20.03.1996 | EHC Red Bull München | 3 |
| S | EDER | Tobias | 04.03.1998 | Düsseldorfer EG | 0 |
| S | KAMMERER | Maximilian | 28.09.1996 | Düsseldorfer EG | 13 |
| S | LOIBL | Stefan | 24.06.1996 | Straubing Tigers | 24 |
| S | MAYENSCHEIN | Jakob | 01.04.1997 | EHC Red Bull München | 2 |
| S | NIEDERBERGER | Leonhard | 31.01.1996 | Düsseldorfer EG | 2 |
| S | PFOHL | Fabio | 18.10.1995 | Kölner Haie | 7 |
| S | TIFFELS | Frederik | 20.05.1995 | Kölner Haie | 41 |
| S | WOHLGEMUTH | Tim | 22.07.1999 | ERC Ingolstadt | 6 |
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(DEL/Köln) PM In gut acht Wochen beginnt in der Deutschen Eishockey Liga die Saison 2019/20. Bevor in wenigen Tagen für alle Profis das Eistraining beginnt, duellieren sich die der Kölner Haie und der Düsseldorfer EG in einem ganz besonderen Wettstreit.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Schauplatz der großen „Sommer-Schlacht“ am kommenden Dienstag, 16. Juli, ist der Rathausplatz in Dormagen, der geographisch etwa in der Mitte der beiden rivalisierenden Städte liegt. Abseits des Eises werden sich die Cracks der Haie und der DEG in einem ganz besonderen Duell messen. Dabei kommt den beiden Mannschaftsbussen eine wichtige Rolle zu.
Kraft, Geschwindigkeit, Technik
In folgenden drei Disziplinen – in denen eishockeyspezifische Fähigkeiten gefragt sind – geht’s um alles!
1. Kraft: Bus-Ziehen! Spieler beider Teams müssen ihre riesigen Gefährte etwa 25 Meter über den Dormagener Rathausplatz ziehen. Das stärkere Team gewinnt!
2. Geschwindigkeit: Puck-Staffel! Bei einem besonderen Sprint in, um und um ihren Bus herum müssen die Spieler ihren Speed beweisen. Das schnellere Team gewinnt!
3. Technik: Trickshot! Die Spieler müssen ihre technischen Fähigkeiten zeigen und vom Mannschaftsbus aus ein bestimmtes Ziel treffen. Das treffsichere Team gewinnt!
Wann: Dienstag, 16. Juli 2019, Aktion von 15:30 bis 16.30 Uhr
Wo: Rathausplatz in Dormagen, Paul-Wierich-Platz 2, 41539 Dormagen
Wer: jeweils 9 aktuelle Spieler beider Teams
Beide Mannschaften freuen sich vor Ort natürlich über die Unterstützung zahlreicher Fans bei diesem besonderen „Auswärtsspiel“. Ein besonderer Dank geht auch an die Stadt Dormagen und der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). Für die Medien ergeben sich in der Dormagener Innenstadt sicherlich viele interessante Foto- und Filmmotive. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt verstärkt sich mit Stürmer Wayne Simpson. Der 29-jährige US-Amerikaner kommt vom AHL-Club Rochester Americans. Für den Rechtsschützen ist Ingolstadt die erste Europa-Station seiner Karriere.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
„Wayne ist für eine der ersten beiden Sturmreihen eingeplant. Er hat in den vergangenen Jahren in der AHL bewiesen, dass er beständig gut scoren kann. Diese Qualität wird er nun auch bei uns einbringen“, freut sich Sportdirektor Larry Mitchell. Der in Kanada geborene Simpson wuchs in den USA im Großraum Boston auf und stammt aus einer echten Eishockey-Familie. Sein Vater und seine Geschwister spielten während ihrer Studentenzeit Eishockey und auch Simpson war vier Jahre lang für das Universitätsteam des Union College aktiv. Seinen ersten Profivertrag unterzeichnete er 2013 bei den South Carolina Stingrays (ECHL), für die er in den Playoffs 2015 mit 38 Scorerpunkten in 27 Spielen einen neuen ECHL-Rekord für die meisten Punkte eines Spielers in den Playoffs aufstellte.
Im Sommer 2017 schloss er einen Zwei-Wege-Vertrag mit den Washington Capitals ab. Zum Einsatz kam er aber nur in der AHL für die Hershey Bears, das Farmteam der NHL-Franchise aus der US-Hauptstadt. In der vergangenen Saison erzielte er für die Rochester Americans 47 Punkte (21 Tore, 26 Vorlagen) in 75 Spielen. Mitchell steht mit dem rechten Flügelstürmer (180cm, 88kg) bereits seit Jahren in Kontakt und hat ihn mehrfach gescoutet. „Wayne ist ein vielseitiger Angreifer mit einem sehr guten Eishockeyverständnis. Gleichzeitig ist er ein starker Zwei-Wege-Stürmer, der seine Defensivaufgaben genauso ernst nimmt wie die Offensive“, beschreibt er Simpsons Stärken.
„Ich beobachte ihn seit 2014 und stand immer wieder in Kontakt mit ihm. Umso mehr freue ich mich, dass er sich nun für Ingolstadt als seine erste Europa-Station entschieden hat.“ In den vergangenen vier Spielzeiten ging Simpson in der AHL auf Torejagd und erzielte in 319 Partien insgesamt 190 Scorerpunkte (65 Tore, 125 Vorlagen). Immer war er dabei unter den Top-Fünf-Scorern seiner Teams. Bei ERC-Stürmer Mike Collins, den Simpson bereits seit der Kindheit kennt, hat er sich über Ingolstadt und den ERC erkundigt. „Wir haben als Kinder und in unserer College-Zeit sehr oft gegeneinander gespielt. Wayne ist ein klasse Spieler und außerdem ein super Typ. Es ist toll, dass er unsere Mannschaft verstärkt“, freut sich Collins. „Er hat sich bei mir nach der Stadt und den Fans erkundigt und ich habe ihm gesagt, dass Ingolstadt ein super Ort ist, um Eishockey zu spielen.“
Mit Brett Olson wird er zudem auf ein weiteres bekanntes Gesicht stoßen. Der Center teilte mit Simpson 2015/16 bei den Portland Pirates die Kabine.
ERC Ingolstadt – Kader für die Saison 2019/20 (Stand: 09.07.2019)
Tor: Jochen Reimer, Timo Pielmeier
Verteidigung: Fabio Wagner, Colton Jobke, Ville Koistinen, Dustin Friesen, Maury Edwards, Sean Sullivan, Simon Schütz, Garret Pruden
Sturm: Jerry D’Amigo, Mike Collins, Brett Olson, Petr Taticek, Tim Wohlgemuth, Darin Olver, Brandon Mashinter, David Elsner, Mirko Höfflin, Daniel Sparre, Kris Foucault, Hans Detsch, Wayne Simpson

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