EHC Red Bull München gewinnt DEL-Spitzenspiel in Mannheim mit 2:7

 

(DEL) (Christian Diepold)  Der EHC Red Bull München konnte die Neuauflage des letztjährigen DEL-Finale in Mannheim mit 2:7 erfolgreich gestalten. Auf Seiten der Münchner traf erneut der 17-jährige John Peterka und der NHL-Neuzugang Chris Bourque konnte mit drei Punkten glänzten (1 Tor/2 Assist). 

 

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(Foto:Gepa-Picutures)

 

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Nach einem erfolgreichen DEL-Auftakt (volle Punktausbeute) der Red Bulls ging es heute im DEL-Spitzenspiel gegen den amtierenden Meister den Adler Mannheim. München tat sich auswärts in Mannheim stets schwer und wollte nach dem verlorenen Finale im April 2019 die erste Möglichkeit zu einer Revanche nutzen.

 

In den ersten zwanzig Minuten war die Partie ausgeglichen, beide Teams zeigten eine solide Vorstellung mit vielen Zweikämpfen und einem schnellen Spiel. Bei der zweiten Überzahlmöglichkeit konnten die Gastgeber durch Ben Smith (7.) in Führung gehen. Den Assist verbuchte das erst 17-jährige Toptalent Tim Stützle, der bereits mit zwei Toren in den ersten beiden Spielen für Furore sorgte. Kurz vor dem Ende traf der NHL-Neuzugang Christopher Bourque den Pfosten und Patrick Hager nutzte einen Konter zum 1:1 Ausgleich. 

 

Mannheims prominenter Neuzugang auf der Torhüterposition stand im zweiten Drittel im Mittelpunkt. Johan Gustafsson war mit drei CHL-Titeln (Frölunda Indians) und dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2013 aus Schweden in die Kurpfalz gewechselt und kam heute zu seinem DEL-Debüt. Die Gäste aus München konnten mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 75 Sekunden auf 1:3 erhöhen. Für die Red Bulls trafen Trevor Parkes und Keitz Aulie.

 

Beim Treffer von Parkes konnte Yannic Seidenberg nach über 144 Tagen Verletzungspause einen Assist verbuchen. Mannheim hatte danach ein paar gute Chancen heranzukommen, doch der dreifache Meister schlug in der 31. Minute durch eine blitzschnelle Kombination durch das Geburtstagskind Maxi Daubner mit dem 1:4 zurück.

 



 

Nach einem Foul an Sinan Akdag, der heute sein 300. DEL Spiel für die Mannheimer bestritt, konnten die Adler wieder im Powerplay durch Tommi Huhtala verkürzen, mussten aber danach wieder Strafen hinnehmen und in Unterzahl agieren. Der Youngster Stützle bekam heute erneut viel Eiszeit auch in der ersten Überzahlformation. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Pavel Groß seinen Goalie vom Eis und der Verteidiger des Jahres 2017 Konrad Abeltshauser traf zur Entscheidung ins leere Tor.

Danach gab es für die Fans aber innerhalb von nur 60 Sekunden noch zwei weitere Treffer zu bestaunen. Der 17-jährige Münchner John Peterka setzte sich mit Tempo in der neutralen Zone durch und traf unhaltbar in den Winkel. Dies war bereits sein drittes Tor im dritten DEL-Spiel.

 

16 Sekunden vor dem Ende machte Chris Bourque mit dem 2:7 und seinem dritten Punkt in diesem Spiel den Deckel drauf. München behält damit die weiße Weste und trifft am Sonntag zu Hause auf Düsseldorf, während die Mannheimer in den Norden zu den Fishtown Pinguins reisen müssen.

 

Stimmen zum Spiel: 

 

Maxi Daubner: "Ich glaube wir sind ganz gut ins Spiel gekommen und konnten Mannheim von Beginn an unter Druck setzen. Im zweiten Drittel haben wir dann unsere Chancen genutzt und zum Schluss ist das Ergebnis aber zu hoch ausgefallen, aber wir nehmen das gerne mit. Wir waren heuten sehr gut eingestellt und auch defensiv waren wir stark"

 

Ben Smith: "Wir waren einfach nicht gut genug und müssen besser werden. Der Anfang war ganz in Ordnung aber im Mittelabschnitt haben wir die Partie aus der Hand gegeben und dann ist es schwer wieder ins Spiel zurück zu kommen, zwar war das letzte Drittel dann wieder besser, aber es hat einfach nicht gereicht."

 


3. DEL-Spieltag, 20.09.2019

Adler Mannheim - EHC Red Bull München 2:7 (1:1|0:3|1:3)

 

Tore:

1:0|07.|Ben Smith (Stützle, Lehtivuori) PP
1:1|19.|Patrick Hager (Gogulla, Sanguinetti)

1:2|23.|Trevor Parkes (Bourque, Seidenberg)

1:3|25.|Keith Aulie (Schütz, Voakes)

1:4|31.|Maxi Daubner (Bourque, Parkes)

2:4|43.|Tommi Huhtala (Smith, Plachta) PP

2:5|59.|Konrad Abeltshauser (Parkes, Roy) Emptynet

2:6|60.|John Peterka (Daubner, Christensen)

2:7|60.|Christopher Bourque (Boyle, Seidenberg)

 

Zuschauer:

11.522

 

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - Straubing Tigers fügen Bremerhaven erste Niederlage zu - 5:4 n.P.

 

(DEL/Straubing) (MA) Die Straubing Tigers behielten dieses mal die Oberhand und bewiesen wieder Comeback-Qualität. Nach einem guten ersten Abschnitt, kamen die Tigers lange nicht mehr mit der Taktik der Gäste klar. Als dann der Rückstand zweimal im letzten Drittel wieder wettgemacht werden konnte, war der Zusatzpunkt im Penaltyschiessen auch verdient. Es kommt nicht oft vor im Stadion am Pulverturm, dass man den Tabellenführer und Angstgegner vom Thron stürzt. Das Auf und Ab über den gesamten Spielverlauf machte Lust auf mehr.

 

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(Foto: Thomas Hahn) Stefan Loibl #13 mit dem Siegtreffer

 

 


 

Die Tigers gingen Selbstbewusst in die Partie, auch wenn die Gäste in den ersten Minuten gefährlicher vor dem Tor von Jeff Zatkoff waren. Stefan Espeland hätte sein Team eigentlich schon in der erste Minute in Führung bringen müssen als Zatkoff schon geschlagen war, aber den Tigers glückte noch die Abwehr. Besser machten es die Hausherren in der 5. Minute. Laganiere stocherte irgendwie den Puck durch die Schoner von Pöpperle ins Tor. Nach Videobeweis gab es auch den Jubel auf den Rängen. Die Niederbayern wurden stärken, drängten die Gäste immer mehr zurück. Nach einer überstandenen Strafzeit gelang Turnbull das 2:0 (19.) in eigener Überzahl. Über Laganiere und Balisy kam der Puck zu Turnbull und der zielte eiskalt ins lange Eck.

 

 

Coach Popiesch nahm einige taktische Umstellungen vor und das Spiel der Gäste wurde von Minute zu Minute besser. Ergebnis war ein sehr gutes zweites Drittel. Den Anfang machte Hooten mit seinem Überzahltreffer (27.) zum 2:1 und einen zwei auf eins Konter nutzte Alber nach Zuspiel von Zengerle zum 2:2 (32.) Ausgleich. Die Tigers agierten weiterhin zu offensiv. Die Verteidiger hielten teilweise ihre Positionen nicht mehr und die Zweikämpfe gingen auch verloren. So kamen die Nordlichter sogar noch zur 2:3 (37.) Führung durch Moore vor der zweiten Pausensirene. Doch auch Tom Pokel sollte seine taktischen Fähigkeiten beweisen können. Die Umstellungen trugen im letzten Drittel ihre Früchte.

 


 


 

 

Im letzten Abschnitt spielten beide Teams mit offenen Visier. Die Gastgeber kamen wieder besser ins Spiel und konnten mehr Druck ausüben. Williams (49.) nutzte dann einen Querpass von Daschner zum 3:3 Ausgleich. Doch Bremerhaven ist eine abeklärte Mannschaft und die Pinguine schlugen durch Weber (49.) zurück. Urbas und Zengerle gewannen die entscheidenden Zweikämpfe in der Ecke und die Tigers rannten wieder einem Tor hinterher. Dass im wahrsten Sinne des Wortes, denn Youngster Tim Brunnhuber rannte quer übers Eis, ließ zwei Gegner stehen und versetzte Popiesch im Tor zum 4:4 (50.) Ausgleich. Es war zugleich Brunnhubers erster Treffer für die Tigers.

 

 

Die Straubinger hatten dann noch den Sieg auf dem Schläger in der regulären Spielzeit, sowie in der Verlängerung. Dennoch fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen. Die Nerven hatten Jeff Zatkoff und Stefan Loibl etwas mehr im Griff und sorgten für die Entscheidung. Am Sonntag folgt der nächste Heimauftritt um 19 Uhr gegen Düsseldorf.

 

 

Spiel vom 20.09.2019


Straubing Tigers – Fischtown Pinguins Bremerhaven: 5:4 n.V. (2:0| 0:3| 2:1| 0:0 |1:0)

Tore:
1:0 | 05. | Laganiere (Turnbull, Balisy)
2:0 | 19. | Turnbull (Laganiere, Balisy) PP 1
2:1 | 27. | Hooton (Urbas) PP 1
2:2 | 32. | Alber (Zengerle, Verlic)
2:3 | 37. | Moore (Mauermann)
3:3 | 47. | Williams (Daschner)
3:4 | 49. | Weber (Urbas, Zengerle)
4:4 | 50. | Brunnhuber (Daschner, Schopper)
5:4 | 65. | Loibl - Penalty


Strafen: Straubing 16 - Fischtown Pinguins Bremerhaven 10


Zuschauer:
3.800

Schiedsrichter

HSR Piechaczek / Schütz
LSR Schwenk / Wölzmüller

 


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Das deutsche Eishockey feiert 110-jährige IIHF-Mitgliedschaft

 

(DEB/Nationalmannschaft) (PM) Das deutsche Eishockey feiert die 110-jährige Mitgliedschaft bei der International Ice Hockey Federation (IIHF). Am 19. September 1909 wurde Deutschland als sechstes Mitglied der damaligen Ligue Internationale de Hockey sur Glace (LIHG) aufgenommen. Bis heute zählt der Weltverband insgesamt 76 Mitgliedsverbände.

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(Foto: DEB)

 


Bereits 1908 – im Gründungsjahr der LIHG – fanden die ersten vom Weltverband organisierten Spiele auf deutschem Boden statt. Vier Teams traten vom 3. bis 5. November in Berlin gegeneinander an. Die erste von der IIHF ausgetragene Weltmeisterschaft außerhalb der Olympischen Spiele startete 1930 in Chamonix, musste aber nach dem Viertelfinale aufgrund der Witterungsbedingungen nach Berlin und Wien ausweichen. Es war die erste von acht Weltmeisterschaften auf deutschem Boden. Der Gewinn der Silbermedaille bei diesem Turnier konnte im Jahr 1953 wiederholt werden – beide Leistungen gelten bis heute als größte Erfolge einer deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei IIHF-Weltmeisterschaften.

Auch die Eishockeyturniere bei Olympischen Spielen werden von der IIHF mitorganisiert. In der 110-jährigen IIHF-Zugehörigkeit des deutschen Eishockeys sind der Gewinn der Bronzemedaille in Lake Placid 1932 und Innsbruck 1976 sowie der jüngste Gewinn der Silbermedaille in Pyeongchang 2018 als größte Erfolge der deutschen Eishockeygeschichte einzuordnen.

Seit der Aufnahme als IIHF-Mitglied bestritt die deutsche Nationalmannschaft insgesamt 1.439 Spiele. Hierbei stehen 541 Siege, 120 Remis und 778 Niederlagen zubuche. Seit 2007 spielt die Männer-Nationalmannschaft erstklassig. Mit der Frauen-Nationalmannschaft, der U20- und U18-Nationalmannschaft treten vier deutsche Auswahlen in der Top-Division an. Mit der „2020 IIHF U18 Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft Div. IA“ findet vom 3. bis 9. Januar 2020 in Füssen das nächste IIHF-Turnier auf deutschem Boden statt.

Franz Reindl, DEB-Präsident: „Der Deutsche Eishockeysport blickt mit Dank, Stolz, besonderen Höhen aber auch schwierigen Momenten auf 110 Jahre Mitgliedschaft in der Internationalen Eishockeyfamilie zurück. Wir haben in dieser Zeit in herausragender Weise von all unseren internationalen Partnern, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen profitiert. Wir sind heute sportlich mit der Nationalmannschaft und besonders der Profiliga DEL weltweit anerkannt. Mit unserem DEB-Konzept POWERPLAY 26 sind wir auf einem guten Weg, um unseren Sport weiter voranzubringen auf nationaler und internationaler Ebene."



 

 

René Fasel, IIHF-Präsident: „Herzliche Gratulation dem Deutschen Eishockey-Bund zum Jubiläum. Als der DEB vor 110 Jahren sechstes Mitglied der IIHF wurde, zeigte er sich von Beginn an als aktives Mitglied, EM-Medaillengewinner und Gastgeber internationaler Turniere. Die Konkurrenz ist heute zwar viel größer, doch in den letzten Jahren hat das deutsche Eishockey auf dem Eis mit Olympia-Silber wie auch neben dem Eis mit Begeisterung in den Eishallen wieder Ausrufezeichen setzen können. Ich wünsche dem DEB für seine Ambitionen alles Gute und dass Eishockey weiter einen großen Platz im Herzen der deutschen Sportfans haben wird.“

Jürgen Arnold, DEL-Aufsichtsrat: „Die Deutsche Eishockey Liga fühlt sich geehrt, als Teil der deutschen Eishockey-Familie an der Entwicklung unseres Sports im internationalen Maßstab mitwirken zu können. Dies umso mehr, als die IIHF einer der traditionsreichsten und ältesten Sportverbände der olympischen Wintersport-Geschichte überhaupt ist. In nunmehr 110 Jahren seiner Mitgliedschaft hat sich das deutsche Eishockey stets sehr engagiert eingebracht und so einen nicht unerheblichen Anteil daran, dass unserem Sport der Brückenschlag von der Tradition in die Moderne vorbildhaft gelungen ist.“

Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Für den DEB bedeutet die 110-jährige Mitgliedschaft ein Meilenstein im Kreis des internationalen Eishockeys. Mit der Aufnahme im Jahr 1909 entwickelte sich eine Vielzahl an internationalen Beziehungen, welche im sportlichen Austausch auf höchstem Niveau bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften im Senioren- und Nachwuchsbereich regelmäßig gepflegt werden. Die internationale Eishockeyfamilie ist für das deutsche Eishockey ein wichtiger Partner auf allen Ebenen des organisierten Sports. Als deutscher Eishockeysport muss es uns ein Anliegen sein, in Kooperation mit der IIHF und allen internationalen Partnerverbänden das Eishockey weltweit weiter zu entwickeln.“

 

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DEL – Adler Mannheim verlieren Heimauftakt gegen Kölner Haie

 

(DEL/Mannheim) (Marcel Herlan) Unterschiedliche Vorzeichen vor diesem Klassiker. Mannheim mit einem Sieg im ersten Saisonspiel und die Kölner mit einer Niederlage. Pavel Gross startete mit Janik Möser für Phil Hungerecker, während auf Kölner Seite Jason Bast and Freddie Tiffels fehlten.

 

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(Foto: Tina Kurz)

 


 

 

Der Beginn des Spiels gestaltete sich sehr ausgeglichen, wobei das Team vom Mike Stewart etwas besser im Spiel war. Immer wieder gelang ihnen es das Mannheimer Aufbauspiel empfindlich zu stören. Erste Chancen gab es für Gagne, Akeson und Genoway, aber Endras war stets auf dem Posten. Auf der Gegenseite entschärfte Wesslau einen Direktschuss von Huhtala (5.). Die Domstädter konnten immer wieder Scheiben in der neutralen Zone erobern und hatten durch Uvira sowie erneut durch den im ganzen Spiel sehr starken Jason Akeson gute Möglichkeiten.

 

 

Gross stellte daraufhin den Aufbau etwas um. Dadurch waren sie nun etwas besser im Spiel und hatten zwei Chancen durch Wolf. Auf der anderen Seite war es erneut Endras der eine 2 gegen 1 Situation durch Oblinger entschärfte. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

 

 

Zu Beginn des 2. Drittels war es Lehtivuori nach einem Give and Go mit Wolf, der fast das 1:0 erzielen konnte. Kurze Zeit später gab es dann ein 5gg 3 Powerplay für die Adler. Diese Chance ließen sie sich nicht nehmen und so war es Rendulic nach einer Direktabnahme mit dem 1:0. Nur eine Minute später hatte Huhtala nach toller Vorarbeit durch den Youngster Stützle die Chance auf den zweiten Treffer.

 

 



 

 

Mitten in eine kleine Mannheimer Drangphase gab es dann ebenfalls ein Powerplay für die Haie. Hier war es Akeson, der Raedeke an der blauen Linie austanzte und nach Doppelpass mit Gagne den Ausgleich erzielte (29.). Ein 5 gegen 3 Powerplay konnte dagegen nicht genutzt werden. Goc hatte die erneute Führung auf dem Schläger, aber scheiterte an Wesslau.

 

 

In der 37. Spielminute dann eine knifflige Szene. Eine Bogenlampe wurde durch Sill in Richtung Endras verlängert. Der Puck rutschte durch Endras in Richtung Tor und konnte erst auf der Linie gerettet werden. Der anschließende lange Videobeweis brachte keine Erkenntnis auf ein Tor und so blieb es beim 1:1 nach zwei Dritteln.

 

 

Im letzten Drittel gab es dann auf beiden Seiten wenig Chancen. Die Teams neutralisierten sich größtenteils. Ein vier minütiges Powerplay konnte auf der Kölner Seite nicht genutzt werden. Genoway hatte in der 51. Spielminute noch eine Chance. Plachta vergab in der 55. knapp. Kurz vor dem Ende versuchten die Kurpfälzer den Druck zu erhöhen, hatten jedoch bei einem 2 gegen 1 Konter von Pfohl und Oblinger Glück. So ging es vor 12541 Zuschauern in die Verlängerung.

 

 

Huhtala hatte gleich zu Beginn die Entscheidung auf dem Schläger. Eine weitere Chance hatte Stützle nachdem er einen Kölner Verteidiger vernaschte. Schlussendlich entscheidet Oldie Matsumoto per Nachschuss das Spiel. Ein nicht unverdienter Sieg der Kölner in Mannheim.

 

 


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DEL - Krefeld unterliegt Augsburg in der Verlängerung

 

(DEL/Krefeld) PM (RS) DejaVu im zweiten Saisonspiel der Krefeld Pinguine. Diesmal wurde Zuhause der zwei Tore Vorsprung nicht über die Zeit gebracht und somit hatten die Augsburger Panther das glückliche Ende für sich.

 

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( Foto Ralf Schmitt )


Das Match wurde zu Anfang geprägt von vielen Strafzeiten auf beiden Seiten. Fast jeder Körperkontakt bedeutete eine Strafe, darunter waren aber auch etliche Wechselfehler. Bei einer dieser Überzahlmöglichkeiten gingen die Gäste durch Adam Payerl in Front. Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten, denn in der 7. Minute traf Hodgman mit dem ersten DEL Tor von Hodgman zum Ausgleich. Kurz vor der Sirene traf Besse zur 2:1 Führung, mit der es auch in die erste Drittelpause ging.

 

Im Mittelabschnitt spielten die Augsburger munter nach Vorne und so war die Pinguine Abwehr gefordert, eine der wenigen Chancen konnte jedoch Costello bei einem Mann mehr auf dem Eis zur 3:1 Führung nutzen. Nach 40. gespielten Minuten waren die Hausherren mit dem 3:1 auf der Siegerstrasse. 

 


 


 

Das letzte Drittel sollte das Spiel drehen. Krefeld war zu passiv und so konnten die Gäste aus der Fuggerstadt innerhalb von zwei Minuten durch einen Doppelpack von Jaroslav Hafenrichter die Partie ausgleichen. Danach richtete man sich auf die Verlängerung ein.

 

Nach vier Minuten in der Overtime entschied Sezemsky das Spiel. Mit dieser Niederlage nach Verlängerung geht das erste DEL-Wochenende für die Krefeld Pinguine mit zwei Punkten zu Ende, eine magere Ausbeute, wenn man sich das heutige Spiel betrachtet, denn da war entschieden mehr drin. Das nächste Wochenende wird ebenfalls nicht einfach. Am Freitag wartet Ingolstadt in der Saturnarena auf die Mannen von Brandon Reid.  Der Sonntag bringt den NRW Rivalen Iserlohn in die Yayla Arena.

 

 
Spiel vom 15.09.2019
Krefeld Pinguine - Augsburger Panther  3:4 n.V. (2:1|1:0|0:2|0:1)

 

Tore:
1.Drittel
0:1 (03:58) Payerl (Sezemsky, LeBlanc)PP1
1:1 (06:20) Hodgman (Noonan, Saponari)
2:1 (18:30) Besse (Pietta, Costello) PP1


2.Drittel
3:1 (19:07) Costello (Saponari, Pietta) PP1


3.Drittel
3:2 (10:02) Hafenrichter  (Sezemsky, Callahan)
3:3 (12:38) Hafenrichter  (LeBlanc)


Overtime
3:3 (03:22) Sezemsky (Lamb, Fraser) PP1

 

Hauptschiedsrichter: Lukas Kohlmüller, Andre Schrader


Linienrichter: Patrick Laguzov,Jan-Philipp Priebsch

 

Zuschauer: 5142

 

 


 

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DEL - Ingolstadt mit Niederlage zum Heimauftakt

 

(DEL/Ingolstadt) PM Das hatte man sich beim ERC Ingolstadt deutlich anders vorgestellt. Nach dem 10:4-Kantersieg in Schwenningen am Freitag mussten sich die Panther im ersten Heimspiel der neuen DEL-Saison den Nürnberg ICe Tigers mit 1:5 geschlagen geben. Vor allem im ersten Drittel lief bei den Oberbayern wenig zusammen.

 

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(Foto: Jürgen Meyer / eishockey-online.com)

 


 

So erwischte der ERC keinen guten Start in das erste Heimspiel der Saison. Es dauerte keine vier Minuten, ehe Goalie Jochen Reimer, der diesmal wie geplant den Vorzug vor Timo Pielmeier erhielt, hinter sich greifen musste. David Elsner saß gerade auf der Strafbank als Oliver Mebus einen Hammer von der blauen Linie auspackte und der Puck im Panther-Kasten einschlug. Und es kam noch dicker. Nur 45 Sekunden darauf war Austin Cangelosi nach einem schweren Stellungsfehler von Sean Sullivan auf einmal frei durch und legte Reimer die Scheibe durch die Schoner ins Netz. Die Hausherren tauchten im Auftaktdrittel nur selten gefährlich vor Ice Tigers-Goalie Niklas Treutle auf. Die beste Chance vergab Kris Foucault nach einem sehenswerten Solo.

 

 

Besser machten es die Franken. Dritte Chance, drittes Tor hieß es als Daniel Fischbuch zum 3:0 einschoss (12.). Einen Alleingang von Brandon Buck fünf Minuten vor der Pause entschärfte Reimer, nur um dann 15 Sekunden nach Wiederbeginn den Puck nach einem Schuss des Ex-Ingolstädters doch aus dem Netz fischen zu müssen. Matt Bailey sorgte mit einem Handgelenkschuss nur 36 Sekunden später für das 1:4. Die Panther waren im Mittelabschnitt zwar deutlich besser im Spiel und erspielten sich ein Plus an Torchancen. Doch Nürnbergs Nationaltorhüter Treutle agierte souverän und war in den zweiten zwanzig Minuten nicht mehr zu überwinden.

 

 

Im Schlussabschnitt verscuhten die Panther zwar nochmal alles, um heranzukommen und mit einem Comeback doch noch Zählbares mitzunehmen, doch Treutle hielt seinen Kasten sauber. Trotz einem Torschussverhältnis von 40:39 für den ERC, mussten sich die Gastgeber am Ende mit 1:5 geschlagen geben. Chris Brown setzte im Powerplay den Schlussstrich unter die Partie (52.).

 

 


 


 

Das sagt Trainer Doug Shedden: "Im ersten Drittel haben wir nicht gut gespielt. Wir haben uns nicht gut genug bewegt, vor allem in der Angriffszone und haben zu wenig Pucks auf das Tor gebracht. Im zweiten Abschnitt dagegen waren wir seh gut, aber Treutle hat einige super Saves gezeigt."

 


Für die Ingolstädter, die nach dem ersten DEL-Wochenende Tabellenplatz fünf belegen, geht es am kommenden Freitag, 20. September bereits mit dem nächsten Heimspiel weiter. Gegen die Krefeld Pinguine soll dann ab 19.30 Uhr der erste Sieg in der Saturn-Arena eingefahren werden.

 

 

Tore:
0:1 Oliver Mebus (4.) PP1

0:2 Austin Cangelosi (5.) EQ

0:3 Daniel Fischbuch (12.) EQ

0:4 Brandon Buck (21.) EQ

1:4 Matt Bailey (21.) EQ

1:5 Chris Brown (52.) PP1

 

 

Schiedsrichter:
HSR: Marian Rohatsch / Markus Schütz

LM: Andreas Hofer / Jakub Klima

 

 

Strafminuten:
Ingolstadt: 8 min.

Nürnberg: 8 min.

 

 

 


 

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DEL- Iserlohn: 2:3 (SO) gegen die Straubings Tigers. Hochspannung am Seilersee, Straubing macht Saisonstart perfekt

 

(DEL/Iserlohn) (Rü) Wie bereits zum Saisonstart in Köln ging es für die Roosters in die Verlängerung, diesmal ging das Spiel 2:3 nach Penaltyschießen zu Gunsten der Gäste aus Straubing aus. Zum Matchwinner wurde ausgerechnet Ex- Iserlohner Travis Turnbull, der neben dem 1:0 Führungstreffer auch den entscheidenden Penalty versenkte.

 

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Tim Fleischer (links) und Kael Mouillierat
(Foto: Patrick Rüberg)


 

Das erste Drittel war sehr unterhaltsam und wurde von beiden Teams intensiv geführt. Dabei kamen die Gäste in den ersten Minuten zunächst besser ins Spiel, die Hausherren kämpften sich jedoch ins Spiel und erzeugten ca. ab der Hälfte des Drittels ein Übergewicht mit einigen guten Torchancen, wobei Sutter, Clarke und Raymond die aussichtsreichsten Chancen vergaben. Da sie auch zwei Unterzahlsituationen zu meistern hatten, war das Unentschieden für die Gäste aus der Gäubodenstadt zunächst schmeichelhaft.

 

Das zweite Drittel ging an die Tigers. Bereits in der 21. Minuten gingen sie in Überzahl durch den Ex- Rooster Travis Turnbull in Führung, der Ausgleich durch Dmitriev fiel quasi aus dem Nichts. Das Spiel war nun auf beiden Seiten fehlerbehafteter, Findley brachte die Hausherren in der 36. Spielminute dann erstmals in Führung, was aufgrund des ersten Drittels auch in Ordnung ging.

 


 


 

 

Das Schlussdrittel war nun wieder ansehnlicher. Halmo erzielte zwar das 3:1 für die Sauerländer, was nach Studium der Videobilder jedoch zurecht nicht anerkannt wurde. Auf der anderen Seite nutzten die Gäste erneut ein Powerplay und kamen durch Ziegler zum Ausgleich. Gegen Ende der regulären Spielzeit erzeugten die Tigers nun wesentlich mehr Druck und waren dem Siegtreffer näher. Kurios: Roosters- Keeper Anthony Peters wähnte den Puck unter sich, jedoch kullerte dieser unter seinem Körper hindurch- Glück für die Roosters, dass die Gäste dies nicht nutzen konnten.

Die Verlängerung gestaltete sich ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten. So musste das Penaltyschießen den Sieger hervorbringen. Hier war es ausgerechnet Travis Turnbull, der den entscheidenden Penalty nutzen konnte, nachdem für die Iserlohner lediglich Clarke treffen konnte.

Am Freitag empfangen die Roosters die Wild Wings aus Schwenningen, mit ihren Ex- Spielern Leo und Fischer. Die Straubinger empfangen die perfekt gestarteten Bremerhavener am Pulverturm.

 

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Spiel vom 15.09.2019

 

Iserlohn Roosters - Straubing Tigers 2:3 (0:0|2:1|0:1)

Tore:
0:1 |21.|Turnbull PP
1:1 |29.|Dmitriev
2:1 |36.|Findlay
2:2 |50.|Loibl PP
2:3 |penalty|Turnbull


Zuschauer: 4.054

 

 

 



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EHC Red Bull München gewinnen DEL-Heimspielauftakt gegen Düsseldorf

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat gegen die Düsseldorfer EG mit 3:2 (2:1|0:1|1:0) gewonnen und steht nach dem zweiten Spieltag bei den maximal möglichen sechs Punkten. Vor 4.190 Zuschauern im Olympia-Eisstadion erzielte der 17-jährige John Jason Peterka seine ersten beiden Tore für München in der Deutschen Eishockey Liga. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Rheinländer schoss Justin Schütz den spielentscheidenden Treffer.

 

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(Doppelpack von Peterka - Foto Gepa Pictures)

 


Für den ersten Höhepunkt der Partie sorgte Düsseldorfs Alexander Barta, der nach 90 Sekunden einen schnellen Angriff der Gäste erfolgreich abschloss. Die Red Bulls fanden aber sofort zurück in die Partie und glichen in der vierten Minute aus: Mads Christensen passte in den Slot zu Peterka, der gegen die Laufrichtung von DEG-Goalie Mathias Niederberger in die linke Ecke traf. Die Münchner waren in der Folge das spielbestimmende Team mit den besseren Chancen.

 

Blake Parlett schoss in der 13. Minute im Powerplay an den Pfosten, den Nachschuss von Derek Roy hielt DEG-Goalie Niederberger. Sein Gegenüber Danny aus den Birken war selten gefordert, reagierte beim Rückhandschuss von Victor Svensson aber ebenfalls stark (16. Minute, Powerplay). In der 17. Minute passte Derek Roy den Puck bei einem 2-auf-1-Konter im Powerplay an einem Düsseldorfer Verteidiger vorbei zu Peterka, der direkt abzog und auf 2:1 stellte.

 

Das Mitteldrittel spielte sich zu großen Teilen in der Zone der DEG ab. Niederberger hatte viel zu tun, der Düsseldorfer Schlussmann reagierte bei den Abschlüssen von Konrad Abeltshauser (25., Powerplay) und Ehliz (26.) aber stark. Nachdem die Red Bulls in einer Vier-Minuten-Überzahl der Gäste keine gefährlichen Abschlüsse zugelassen hatten, spielten sie wieder nach vorne. Peterka (33.), Luca Zitterbart (34.) und Trevor Parkes im Powerplay (35.) hatten weitere gute Möglichkeiten. Düsseldorf kam kaum zum Abschluss – und glich dennoch in der 39. Minute aus, weil Marco Nowak einen Angriff über rechts mit einem Schuss ins kurze Eck traf.

 

 

 



 

In der fünften Minute des Schlussabschnitts schoss Schütz, nach Peterka der zweitjüngste Münchner, die Red Bulls erneut in Führung. Der 19-Jährige wurde von Voakes eingesetzt und traf in die rechte obere Ecke zum 3:2. Die DEG hatte während eines Powerplays in der 53. Minute durch Luke Adam und Svensson Chancen auf den Ausgleich, an aus den Birken kamen sie aber nicht vorbei. Im direkten Gegenzug wurde Voakes alleine vor Niederberger beim Abschluss gefoult (ebenfalls 53.), das daraus resultierende Überzahlspiel der Münchner brachte aber nichts Zählbares ein.

 

Es blieb ein enges Spiel, in dem die Düsseldorfer in der vorletzten Minute ihren Torhüter vom Eis nahmen. Die Red Bulls verteidigten aber hochkonzentriert und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.

 

John Jason Peterka: „Ich bin froh, dass wir so einen guten Start mit sechs Punkten hatten. So kann es weitergehen. Zwei Tore zum Sieg beigesteuert zu haben, ist natürlich unglaublich.“

 

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 (Ehrung Philip Gogulla 800 DEL Spiele - Foto Heike Feiner)

 

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Düsseldorfer EG 3:2 (2:1|0:1|1:0)

 

Tore
0:1 | 01:30 | Alexander Barta
1:1 | 03:22 | John Jason Peterka
2:1 | 16:54 | John Jason Peterka
2:2 | 38:01 | Marco Nowak
3:2 | 44:30 | Justin Schütz

 

Zuschauer
4.190

 


 

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DEL - Eisbären Berlin verlieren deutlich gegen Bremerhaven

 

(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin unterlagen am Sonntagnachmittag in ihrem zweiten Spiel der DEL-Saison 2019/20 bei den Fischtown Pinguins mit 0:5. Vor über 4600 Zuschauern in der Eisarena Bremerhaven gelang den Berlinern kein Treffer, während die Gastgeber im ersten Drittel bereits in der zweiten Minuten in Führung gingen, in der 14. Minute erhöhten und dann im zweiten Abschnitt drei weitere Tore drauflegten.

 

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(Foto: Eisbären Berlin)

 


 

Bremerhavens Torwart Tomas Pöpperle, in Berlin als Meistergoalie von 2006 bekannt, feierte damit seinen zweiten Shutout im zweiten Spiel der Saison. Es war die erste Niederlage der Eisbären gegen Bremerhaven nach zuvor neun Siegen in Folge.

 

 

Das nächste Eisbären-Match ist die Heimpartie gegen die Kölner Haie am kommenden Freitag (20.09.) um 19:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena Berlin. Tickets zum Alzheimer-Spieltag gibt es über die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40 und über www.eisbaeren.de/ticketshop! Ex-Eisbären-Meister-Co-Trainer Vince Malette ist am Freitag zu Gast und wird den Puck zum Spiel einwerfen.

 

 


 


 

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 5:0 (2:0,3:0,0:0)

 

Tore:
1:0 Quirk 1:33 (Mauermann, Hooton)
2:0 Urbas 13:08 (Espeland) PP
3:0 Mauermann 29:49 (Zengerle, Alber)
4:0 Feser 37:17 (McMillan, Friesen) PP
5:0 Mauermann 38:26 (Quirk)

 

Torschüsse:
Bremerhaven – 18 (6,9,3)
Berlin – 15 (4,6,5)

 

Strafminuten:
Bremerhaven – 14 (4,6,4)
Berlin – 20 (4,12,4)

 

Zuschauer: 4645 (ausverkauft)

 

 

 

 


 

Eisbären Berlin eishockey-online.com

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DEL - Grizzlys Wolfsburg gewinnen mit Doppelpack von Aubin gegen Schwenningen

 

(DEL/Wolfsburg) PM Erster Saisonsieg für die Grizzlys: Die Mannschaft von Cheftrainer Pat Cortina setzte sich im ersten Heimspiel der neuen Saison vor 3.155 Zuschauern mit 5:3 gegen die Schwenninger Wild Wings durch. Für die Treffer sorgten Garrett Festerling, Brent Aubin (2), Anthony Rech und Alexander Johansson. Vor der Partie wurde verkündet, dass Sportdirektor Charly Fliegauf seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2022 verlängert hat.

 

aubin jubel2018

(Foto: dpa/Archiv)

 


Personal: Cheftrainer Pat Cortina nahm im Vergleich zum ersten Saisonspiel in Berlin keine Änderungen vor. Chet Pickard startete im Tor, Back-Up war Felix Brückmann.

 

Die Gäste aus dem Schwarzwald erwischten die Grizzlys im ersten Drittel und nach wenigen Sekunden auf dem falschen Fuß: Jamie MacQueen markierte das 0:1. Danach fingen sich die Niedersachsen und glichen zunächst durch einen schönen Treffer von Garrett Festerling aus. Brent Aubin stellte im Powerplay und mit seinem zweiten Saisontor die Pausenführung her.

 

Im Mittelabschnitt gelang den Gästen der Ausgleich durch Marcel Kurth. Doch Ex-Wild-Wing „Toto“ Rech sorgte kurze zeit später für die erneute Führung. Im Anschluss und bis zur zweiten Sirene waren die Grizzlys näher am vierten Treffer.

 

Dieser gelang im Schlussdrittel durch Alex Johansson. Aber Schwenningen blieb dran – erneut war es Topscorer MacQueen, der auf 3:4 verkürzen konnte. Erst Brent Aubins zweiter Treffer rund fünf Minuten vor dem Ende brachte die Entscheidung. Letztlich war es ein hart erarbeiteter Sieg der Grizzlys.

 

 

Das Spiel im Stenogramm

 

Ergebnis: 5:3 (2:1 | 1:1 | 2:1)

 

Torfolge: 0:1 (1.) MacQueen, 1:1 (9.) Festerling (Sislo, Fauser), 2:1 (17.) Aubin (Olimb, Rech | PP1), 2:2 (30.) Kurth, 3:2 (31.) Rech (Likens, Aubin), 4:2 (41.) Johansson, 4:3 (50.) MacQueen, 5:3 (56.) Aubin (Bergman)

 

Strafminuten: Grizzlys 8, Schwenningen 8

Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Rainer Köttstorfer

Zuschauerzahl: 3.155 | Eis Arena

 

Aufstellung der Grizzlys

 

Chet Pickard, Felix Brückmann

Jeff Likens, Armin Wurm, Dominik Bittner, Wade Bergman, Ryan Button, Nick Jones, Maximilian Adam

Brent Aubin, Mathis Olimb (A), Anthony Rech, Spencer Machacek, Alexander Johansson, Sebastian Furchner (C), Garrett Festerling, Mike Sislo, Gerrit Fauser (A), Marius Möchel, Christoph Höhenleitner, Jan Nijenhuis.

 



Grizzlys Wolfsburg eishockey-online.com

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DEL - Eisbären Berlin mit klarem Auftaktsieg gegen Wolfsburger Grizzyls

 

(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin besiegten zum Heimspielauftakt die Grizzlys Wolfsburg mit 4:1. Vor fast 13.000 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena Berlin erzielten Marcel Noebels, James Sheppard, Maxim Lapierre und PC Labrie die Tore für den Hauptstadtclub.

 

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(Foto: Britta Koglin / eishockey-online.com Archivbild)

 


 

Die Eisbären starteten deutlich aufgeweckter in das erste Drittel der Saison als die Gäste. In den ersten Minuten überrannten die Hauptstädter die Grizzlys. Bereits in der neunten Minute fiel dann das erste Eisbärentor der Saison. Marcel Noebels schob den Puck, nach cleverer Vorarbeit von Kettemer, über die Linie. Auch danach waren die Berliner im Chancenplus, die wenigen Chancen der Autostädter konnte Sebastian Dahm mit Leichtigkeit parieren.

 

 

Auch der Start in das zweite Drittel gelang den Eisbären sehr gut. Nach einem Doppelschlag in der 22. und 24. Minute sahen die Wolfsburger ziemlich alt aus. Besondere Augenweide: Das erste Tor von PC Labrie im Eisbären-Dress. Nach einem wunderschönen Pass von Braun hat Labrie keinen Verteidiger mehr vor sich und tanzt Pickard gekonnt aus. Maxim Lapierre setzt in der 29. Minute noch Einen drauf. In Unterzahl läuft er einen Konter und schießt die Scheibe ganz trocken durch Pickards Beine.

 

 


 


 

Wolfsburg kann über lange Strecken läuferisch kaum mithalten, auch im Forecheck sind die Eisbären deutlich aufgeweckter. Im letzten Drittel konnte Brent Aubin dann das Ergebnis für die Niedersachsen noch etwas verschönern, indem er in der 54. Minute Sebastian Dahm bezwingen konnte. Aber auch das brachte den Grizzlys nichts.

 

 

Bis dahin spielte Dahm ein sehr starkes Spiel. Mit einer Fangquote von 97,14% war das ein sehr guter Einstand... Letztendlich gewannen die Eisbären hochverdient mit 4:1. Das nächste Heimspiel findet am Freitag dem 20. September um 19.30 Uhr statt. Gegner dann: die Kölner Haie.

 

 

 

 


 

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DEL - Schwenninger Wild Wings mit Klatsche zum Saisonauftakt

(DEL/Schwenningen) (BM) Das hatte sich wohl jeder Zuschauer – wenn er nicht gerade aus Ingolstadt kam – anders vorgestellt. Mit 4:10 mussten die Schwenninger Wild Wings eine bittere Niederlage einstecken. Bereits nach 15 Sekunden klingelte es im Kasten von Dustin Strahlmeier – nach dem ersten Drittel schien mit 5:0 die Vorentscheidung schon gefallen sein. Am Ende war es ein entäuschender Auftritt, der die Euphorie in der Neckarstadt schlagartig beendet hatte.

 

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Foto: Jens Hagen / eishockey-online.com

 


 

Das Spiel hatte gefühlt noch gar nicht begonnen, als Ingolstadt schon jubelte. Hans Detsch schloss aus der Drehung zur Führung ab. Die kalte Dusche zeigte Wirkung. Schwenningen nahm die Zweikämpfe nicht an und stand zu weit weg von den Gegenspielern. David Elsener (3. Minute), Colin Smith (19. Minute) und Michael Collins (15. Minute) wussten dies zu nutzen und schraubten die Führung nach oben. Damit sollte aber noch nicht Schluss sein. Brandon Mashinter markierte mit dem 5:0 kurz vor der Pause, das Ende eines völlig desolaten Drittels der Wild Wings.

 

Paul Thompson wechselte im zweiten Drittel seinen Torhüter aus. Für Dustin Strahlmeier rückte Ilya Sharipov zwischen die Pfosten. In Überzahl keimte in der Folge so etwas wie Hoffnung auf. Jamie MacQueen schloss zum ersten Schwenninger Saisontreffer ab. Heimkehrer Alex Weiss schaffte es nur drei Minuten später noch ein Tor nachzulegen. Schwenningen nahm die Partie nun an und kam besser Fahrt. Nur eine Minute später beendete Wayne Simpson die Euphorie und stellte den alten Abstand wieder her.

 



 

 

Es sollte noch schlimmer für die Gastgeber kommen. Bei 5:3-Überzahl markierte Maurice Edwards den siebten Treffer der Gäste an diesem Abend. Sehenswert schloss Tim Wolgemuth in der 34. Spielminute eine Kombination zu einem weiteren Treffer für Ingolstadt ab. Schwenningen war spätestens jetzt am Boden der Tatsachen angekommen. Matt Carey war es der noch einmal die Hausherren zum jubeln brachte. Fünf Minuten vor der Pause traf der Neuzugang aus der Distanz.

 

Im Schlussabschnitt ging es um Schadensbegrenzung. Jamie MacQueen trug sich ein weiteres Mal in die Torschützenliste ein, ehe Brett Olson und David Elsner zum 4:10 Endergebnis trafen.

 

Für Schwenningen geht es am Sonntag nach Wolfsburg wo die bittere Heimpleite schnell wieder vergessen gemacht werden soll.

 

 

 

Spiel vom: 13.09.2019

Schwenninger Wild Wings - ERC Ingolstadt

 

Tore:

0:1 |1.|Detsch (Sullivan)
0:2 |3.|Elsner (Olver)
0:3 |10.|Smith (Edwards / Foucault)
0:4 |15.|Collins (Edwards / Foucault)
0:5 |16.|Mashinter (Detsch / Edwards)
1:5 |22.|MacQueen (Yeo / Thuresson)
2:5 |25.|Weiss (Poukkula / Yeo)
2:6 |26.|Simpson (Bailey)
2:7 |30.|Edwards
2:8 |34.|Wolgemuth (D'Amigo / Olson)
3:8 |35.|Carey (Brückner / Fischer)
4:8 |46.|MacQueen (Cannone)
4:9 |48.|Olson (Simspon / Bailey)
4:10 |56.|Elsner (Sullivan / Simspon)

 

Zuschauer: 4671

 

 

 

 

 

 


 

SERC Schwenninger Wild Wings eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Schwenninger Wild Wings wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

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DEL – Die Kölner Haie scheitern beim Saisonauftakt gegen die Iserlohn Roosters in der Verlängerung

 

(DEL/Köln) (ST) Endlich, die Wartezeit auf die Eishockeysaison 2019/2020 ist seit gestern, dem 13. September, beendet. Die 26. DEL-Saison ging in eine neue Runde und die Kölner Haie spielten zu Hause in der LANXESS arena gegen die Iserlohn Roosters vor 17.456 Zuschauern. Dabei erwies sich Freitag der 13. für die Kölner als Pechtag, sie verloren mit 2:3 in der Verlängerung gegen die Gäste aus Iserlohn.

 

Foto: Ingo Winkelmann


 

 

Vieles ist neu, vieles ist jünger, vieles ist verändert. Der Kader des KEC wurde nach der vergangenen Spielzeit fast zur Hälfte umgestellt, es gab einige Abgänge und einige Neuzugänge. Alles in allem wurde das Team weiter verjüngt, dem zur Seite stehen aber noch einige erfahrene Spieler wie Moritz Müller oder die Neuzugänge Jon Matsumoto und Jason Bast, beides ehemalige Topscorer. Neu ist auch der Cheftrainer, Mike Stewart, der nach der letzten Saison von Augsburg nach Köln wechselte. In Augsburg war Stewart sehr erfolgreich und konnte ein gut funktionierendes Team aufbauen. Das soll ihm nun auch in Köln gelingen.

 

Neben den Neuheiten im Team, gibt es aber auch technische Neuheiten. Die LANXESS arena rüstete mit einem neuen Videowürfel auf, der eine bessere Qualität bieten soll. Auch im Regelwesen, gibt es einige kleine Änderungen. Beispielsweise darf nun ein verlorener Stock darf nun auf dem Eis zugeschoben werden, vorher durfte dieser nur von Hand zu Hand weitergegeben werden.

 

Mit Jon Matsumoto konnte der KEC einen prominenten Neuzugang kurz nach den letzten Playoffs vermelden. Er war einer der besten Spieler der Liga in der vergangenen Saison. Mit ihm erhoffen sich die Haie, einen erfahrenen Torjäger im Team zu haben, der führt, aber der auch in den entscheidenden Momenten die Tore schießt. Matsumoto kam aus Iserlohn nach Köln und trat im ersten Spiel der Saison mit seinem neuem Club gegen den Alten an. Dies sorgte für einige Brisanz, da die Roosters mit ungefähr 1000 Fans in die Domstadt zum Saisonauftakt reisten.

 

Für Köln wäre ein guter Saisonstart wichtig gewesen. So sagte Stewart zuvor: „Wir haben einen schweren Spielplan erwischt, mit fünf Auswärtsspielen im ersten Monat. Deshalb ist es wichtig, dass wir von Beginn an voll da sind!“(Quelle: www.haie.de). Dies gelang den Haien gestern allerdings nicht. Die Iserlohner machten es ihnen schwer und besiegten sie in der Verlängerung. Für die Roosters war dies ein lange ersehnter Erfolg, die letzten acht Heimspiele gegen Köln mussten sie immer verloren geben. Fabio Pfohls Einschätzung vor dem Spiel bewahrheitete sich nicht: „Die Vorfreude auf den ersten Spieltag ist immer besonders groß. Die Fans können sich auf schnelles und hartes Eishockey freuen. Für uns ist es natürlich angenehm mit unseren Fans im Rücken zu starten. Wenn sie uns nach vorne peitschen und wir kämpfen und hart arbeiten, dann wird es schwer sein uns zu schlagen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Auch bei den Konkurrenten aus Iserlohn wurde am Aufbau des Teams gearbeitet. 18 Spieler verließen den Verein und 16 neue Spieler kamen hinzu. Nach der enttäuschenden letzten Saison, die die Roosters nur auf Platz 13 von insgesamt 14 abschlossen, wird nun in der neuen Saison hart gekämpft und gearbeitet, um wieder in die Playoffs zu kommen und insgesamt besser abzuschneiden.

 



 

Unter dem Motto „Alarmstufe Rot“ starteten die Kölner Haie also in ihr ersten Saisonspiel.

 

Das erste Drittel begann schnell vom Punkt bzw. Bully weg. Jedes Team hat im ersten Spiel schon einmal die Möglichkeit eine Duftmarke zu setzen. Das wollten sowohl Köln als auch Iserlohn. Zunächst drückten aber die Roosters etwas mehr und Köln musste kompakt verteidigen. Eine doppelte Unterzahl verteidigten die Haie gekonnt, Gustaf Wesslau hielt stand, doch richtig gefährliche Schüsse aufs Tor seitens der Iserlohner gab es nicht wirklich. In der 15. Minute erhielt Jens Baumann eine Strafe wegen Hakens, das folgende Powerplay nutzte Köln für sich und schoss das erste Tor. Jason Akeson war der Schütze. So endete das erste Drittel sehenswert und erfolgreich für Köln mit 1:0.

 

Im zweiten Drittel kam Iserlohn besser aus der Kabine. Es ging sehr schnell, in der 21. Minute glich Brody Sutter aus. Er bekam einen Rebound, den er in Wesslaus Tor versenkte. Den Kölnern fehlte es nun an Kreativität, die sie zuvor im ersten Drittel noch gezeigt hatten. Sie ließen sich immer wieder zurückdrängen und mussten ihre Verteidigungskräfte steigern. Das gelang jedoch nicht so gut. Iserlohn steigerte nochmals den Druck und war erneut erfolgreich, in der 34. Minute schoss Brody Sutter das zweite Tor. Köln wirkte streckenweise etwas umkoordiniert und überfordert. Es war ein typisches zerfahrenes zweite Drittel der Haie. Dies zeigten sie bereits in der Saison zuvor einige Male.

 

Im Schlussabschnitt galt es für Köln auszugleichen. Sie kämpften und setzten sich immer wieder im Angriffsdrittel fest. Doch Iserlohn verteidigte bis zur 54. Minute kompakt. Jason Akeson glich aus. Zuvor gab es noch eine Auseinandersetzung zwischen beiden Mannschaften, die die Schiedsrichter klären mussten. Sowohl Sebastian Uvira als auch Alex Petan mussten wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. In der 57. Minute bekam Frederik Tieffels eine große Strafe wegen Stockstichs, fünf Minuten zuzüglich einer Spieldauerstrafe. Beiden Mannschaften gelang kein Führungstreffer mehr in der regulären Spielzeit. Es ging in die Verlängerung.

 

Die Verlängerung endet dann nach dem sogenannten „Sudden Death“, also dem ersten Tor, das geschossen wird. Dies gelang den Gästen durch Alex Petan recht schnell. In der 62. Minute war das Spiel beendet und die Iserlohner die Sieger.

 

Alles in allem war es ein gutes erstes Drittel für Köln, sie spielten als Team und zeigten kreative spielerische Lösungen. Das zweite Drittel war zerfahren und die Haie zeigten hier wenig Sehenswertes. Im letzten Drittel gaben sich die Kölner noch einmal kämpferisch und glichen aus.
Der Saisonauftakt glückte Köln nicht. Es war eine bittere Niederlage, denn das Spiel hätte anders ausgehen können. Im zweiten Drittel wurden einige Schwächen deutlich, einigen Fehlern fehlte der Überblick, sie verloren den Puck und zeigten wenige offensive Stärke. Hier spielten sie viel zu defensiv.
Vielleicht liegt es daran, dass die jungen Nachwuchsspieler noch etwas mehr Führung brauchen und einige der erfahrenen Spieler mehr Übersicht über das Speil wahren müssen. Das bleibt erstmal Spekulation, aber Mike Stewart wird in den kommenden Tagen noch mit dem Team arbeiten müssen. Die Ansätze sind da, das zeigte das erste Drittel. Stewart analysierte im Anschluss: „Wir haben ein Spiel verloren, das wir nach Chancen auch hätten gewinnen können. Aber so ist Eishockey.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Am kommenden Sonntag reist Köln nach Mannheim und tritt gegen den amtierenden Deutschen Meister an. Um 17.00 Uhr gehts los.
Das nächste Heimspiel ist erst wieder am 27. September gegen die Wolfsburger Grizzlys.

 

 

 


 

Kölner Haie eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

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DEL - Nürnberger Auftaktniederlage gegen den Meister aus Mannheim

 

(DEL/Nürnberg) PM Am Freitagabend starteten die THOMAS SABO Ice Tigers gegen die Adler Mannheim in die neue Saison. Zumindest Joachim Ramoser und Austin Cangelosi meldeten sich rechtzeitig wieder zurück, so dass Kurt Kleinendorst immerhin elf Stürmer und sechs Verteidiger aufbieten konnte. Die erste Chance des Spiels hatten auch die Ice Tigers nach einem feinen Pass von Daniel Fischbuch zu Chris Brown, der Dennis Endras von der rechten Seite aber nicht mit seinem flachen Schuss überwinden konnte (1.). Das erste Tor erzielten jedoch die Adler.

 

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(eishockey-online.com / Birgit Eiblmaier)

 


 

Tim Stützle wurde vor dem Tor sträflich alleingelassen, bekam den Pass von der Seite und überwand Niklas Treutle flach durch die Schoner – 0:1 für die Adler (4.). Die Ice Tigers drängten aber auf den Ausgleich, gefielen durch ihr schnelles Umschaltspiel und glichen in der 12. Minute in Überzahl aus. Oliver Mebus bediente Chris Brown mit einem Rückhandpass in den Slot, Brown zog sofort ab und traf zum 1:1 in den Winkel. Beide Teams hatten bis zum Drittelende gute Chancen und lieferten sich ein Duell auf hohem Niveau, Brandon Buck tauchte wenige Sekunden vor Ende des Drittels in Unterzahl alleine vor Endras auf, schoss aber mit der Rückhand übers Tor.

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts hatten die Ice Tigers mehr vom Spiel, Rylan Schwartz (22.), Will Acton (22.) und Daniel Fischbuch (24.) konnten ihre guten Möglichkeiten aber nicht erfolgreich abschließen. Die Adler kamen nach einer Strafe gegen Brett Festerling zurück ins Spiel und nutzten das folgende Überzahlspiel zur erneuten Führung. Jan-Mikael Järvinen bediente David Wolf von hinter dem Tor, Wolf zog direkt ab und ließ Treutle keine Chance – 1:2 für die Adler. Mannheim kontrollierte die Partie in den folgenden Minuten, in der 34. Minute kamen die Ice Tigers zu einer guten Chance über Chris Brown, Dennis Endras parierte im letzten Moment mit der Fanghand. Als Borna Rendulic wegen hohen Stocks auf der Strafbank saß, verbrachten die Ice Tigers die kompletten zwei Minuten im Mannheimer Drittel und kreierten Chance um Chance, brachten den Puck aber einfach nicht an Endras vorbei. Damit gingen die Ice Tigers mit dem knappen Rückstand ins letzte Drittel.

 

 


 


 

 

Zu Beginn des Schlussabschnitts nahm Daniel Fischbuch eine Strafe wegen hohen Stocks, was die Adler nach nur 26 Sekunden zum 1:3 nutzten. Borna Rendulic zwang Niklas Treutle mit einem harten Handgelenkschuss zum Abpraller, den Mark Katic aus dem Hintergrund in den Winkel hämmerte (42.). Andreas Eder hatte die Antwort kurz darauf auf dem Schläger, Endras klemmte den Puck aber gerade noch in der Armbeuge ein (43.). In Überzahl hatten die Ice Tigers in der 47. Minute die Möglichkeit, noch einmal ins Spiel zurückzukommen, Endras parierte einen Schlagschuss von Daniel Fischbuch von der blauen Linie im letzten Moment mit der Stockhand. Der auffällige Andreas Eder hatte kurz darauf noch eine Doppelchance, aber der Puck wollte einfach nicht mehr an Endras vorbei (51.). In der 56. Minute konnte sich Niklas Treutle noch einmal auszeichnen, als er eine Direktabnahme von Tommi Huhtala sehenswert parierte. Als Treutle sein Tor zugunsten des sechsten Feldspielers verlassen hatte, sorgte Ben Smith mit einem Schuss ins leere Tor für den 1:4-Endstand.

 

Nach dem abgesehen vom Ergebnis sehr guten Spiel der Ice Tigers geht es am Sonntag um 19 Uhr in Ingolstadt weiter mit dem Derby in Oberbayern.

 

Stimmen zum Spiel

Pavel Gross (Mannheim): Wir haben heute gewusst, dass wir eine sehr starke Mannschaft sehen werden. Nürnberg ist sehr gut gecoacht und wird irgendwann auch mehr Offensivpower haben. Unser bester Mann war heute Dennis Endras. Unser bestes Drittel war das letzte, zuvor war nicht alles in Ordnung. Es war nicht unser bestes Spiel, Nürnberg war heute stark.

 

Kurt Kleinendorst (Nürnberg): Wir haben viele Dinge gut gemacht. Wir sind vom Timing her ein bisschen hinter Meinung. Wir haben zwei Drittel lang sehr gut gespielt und haben im letzten Drittel ein bisschen den Faden verloren. Mannheim war nach dem 1:3 das bessere Team. Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden, aber wir haben das Spiel gebraucht, um zu sehen, wie wir uns gegen das beste Team der Liga schlagen.

 

 



Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg eishockey-online.com

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DEL - Düsseldorf unterliegt Bremerhaven zum Auftakt

 

(DEL/Düsseldorf) PMi Die Düsseldorfer EG hat das erste Spiel der neuen DEL-Saison denkbar knapp mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) gegen die Fischtown Pinguins verloren. Über 60 Minuten erspielten sich beide Teams nur wenige Torchancen und fokussierten sich auf die Defensivarbeit. Am Ende war es ein glückliches Tor, dass die Partie zugunsten der Fischtown Pinguins entschied.

 

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( Foto Birgit Häfner )

 


 

 

Es geht wieder los – exakt 166 Tage nach dem letzten Ligaspiel bei den Augsburger Panthern ist die DEG in die neue Spielzeit gestartet. Zum Auftakt gastierten die Fischtown Pinguins im ISS DOME. Gegen die Norddeutschen konnte DEG-Trainer Harold Kreis, der unter der Woche seinen Vertrag um zwei Jahre verlängerte, auf bewährtes Personal setzen – lediglich Johannes Johannessen und Johannes Huß fielen weiterhin verletzt aus. Die erste Starting Six der Saison setzte sich aus den beiden Verteidigern Marco Nowak und Bernhard Ebner sowie den Stürmern Reid Gardiner, Alex Barta und Maxi Kammerer zusammen. Im Tor startete Mathias Niederberger.

 

 

Zu Beginn merkte man beiden Mannschaft die Nervosität an, Chancen waren lange Zeit Mangelware. Die Gäste aus Bremerhaven waren es dann aber, die für den ersten Höhepunkt der Partie sorgten. Nach einem Zwei-auf-Eins-Konter musste unsere 35 alles aufbieten, um den Schuss von Luca Gläser entschärfen zu können. Danach auch die Rot-Gelben mit ersten Einschussmöglichkeiten. Doch sowohl der zweifache Reid Gardiner als auch Rihards Bukarts scheiterten an Pöpperle. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.

 

 



 

 

Die DEG erwischte den besseren Start in den Mittelabschnitt und kam zu Beginn zu einigen Torabschlüssen. Durch eine Unterzahl – Alex Urbom saß wegen Spielverzögerung auf der Strafbank – verlagerte sich das Geschehen dann aber in Richtung DEG-Tor. Doch bis auf zwei ungefährliche Schüsse, ließ die DEG-Defensiv nichts Nennenswertes zu. Danach durften auch die Düsseldorfer zum ersten Mal in Überzahl agieren, doch sowohl Olimb als auch Barta fanden ihren Meister in Gäste-Torhüter Pöpperle. In den Folgeminuten konzentrierten sich beide Teams wieder auf die Defensivarbeiten, weshalb Chancen weiterhin Seltenheitscharakter hatten. Kurz vor der Pause war es dann Chad Nerhring, der um ein Haar gegen sein Ex-Club getroffen hätte. Der abgefälschte Schuss rauschte aber am knapp am rechten Torpfosten vorbei, sodass auch noch 40 Minuten die Null auf der Anzeigetafel stand.

 

 

Zu Beginn des Schlussdrittels durfte die DEG dann wieder in Überzahl ran. Was in der Vorbereitung noch so glänzend funktionierte, wollte heute aber nicht klappen. Die größte Chance hatten die Gäste, als Friesen alleine auf unsere 35 zu stürmte. Niederberger behielt jedoch die Oberhand und entschärfte die Situation mit aller Routine. Kurze Zeit später war aber selbst der Nationaltorhüter machtlos. Nach einem Konter prallte ein Schuss unhaltbar vom Körper eines DEG-Verteidigers ab und trudelte über die Linie – Ernüchterung bei allen Rot-Gelben. Doch die DEG gab sich nicht auf versuchte es in der Folge immer wieder, die dichtstehende Pinguins-Verteidigung zu überlisten. Doch entweder wurden die Schüsse geblockt oder Pöpperle war zur Stelle. Eine gute Minute vor dem Ende ergriff Harry Kreis dann die letzte Möglichkeit und ersetzte Torhüter Mathias Niederberger durch einen sechsten Feldspieler. Die Gäste agierten in der Phase allerdings clever und spielten die letzten Sekunden gekonnt runter. Damit gingen die ersten drei Punkte der Spielzeit 2019/20 mit in den Hohen Norden.

 

 

Für die DEG geht es nun auf große Bayern-Tour, bevor wir am kommenden Wochenende bei den Augsburger Panthern und den Straubing Tigers gastieren, reist der rot-Gelbe Tross am Sonntag in die Landeshauptstadt nach München. Dort wartet um 16.30 Uhr der deutsche Vizemeister. Das nächste Heimspiel im ISS Dome steigt am Freitag, den 27. September, gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg.

 

 


 

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Weitere DEL Eishockey News

 

 

 

Red Bulls München gewinnen DEL-Auftakt in Augsburg

 

(DEL) (Christian Diepold) Die 26. DEL Saison 2019/2020 wurde heute mit einem Derby zwischen den Augsburger Panther und dem EHC Red Bull München eröffnet. In einer engen Partie konnten sich im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion die Gäste aus München mit 1:2 erfolgreich durchsetzen. Der Matchwinner war der 19-jährige Justin Schütz. 

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 

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Beide Teams konnten in der Gruppenphase der Champions Hockey League Erfolge feiern. Während sich der 3-fache Meister aus München bereits frühzeitig für das Achtelfinale qualifiziert hatte, stehen die Panther mit einem Bein vor dem Einzug in die Runde der besten Acht, es fehlen nur noch zwei Punkte. Auf Seiten des Vizemeisters gab es heute für den Neuzugang Philip Gogulla ein Jubiläum zu feiern. Der Ex-Nationalspieler streifte zum 800. Mal das Trikot in der DEL über.

 

Die Reihe um Mark Voakes und Maxi Kastner war heute ein Garant für den Münchner Erfolg. Bereits nach nur 4. Minuten konnte Kastner auf Vorlage von Voakes und Schütz einen Konter eiskalt zum 0:1 abschliessen. Für den Kanadier Mark Voakes war dies die 200. Vorlage (Assist) in der DEL. Augsburg war sehr bemüht und versuchte beherzt gegen die gute Defensive der Münchner anzukämpfen. In der Schlussminute hatte der Nachwuchsspieler Peterka eine gute Chance, die Roy jedoch erfolgreich vereitelte. 

 

Im Mittelabschnitt gab es für die Gastgeber zu Beginn ein Powerplay und nach einer Druckphase konnte der Augsburger Top Scorer Matt Fraser (25.) den Ausgleich markieren. Fraser glänzte bereits in der CHL durch 6 Tore in 4 Spielen. Kurz darauf hatte der Routinier Christoph Ullmann einen rießen Chance die Danny aus den Birken abwehren konnte. Praktisch im Gegenzug war es erneut die Top-Reihe um Voakes/Kastner die für das 1:2 durch den 19-jährigen Justin Schütz sorgte. Die letzten Minuten des zweiten Drittels gehörten dann den Augsburgern, doch die Münchner Abwehr stand sicher.

 



 

Das letzte Drittel war noch keine 30 Sekunden alt, da rettete der Augsbureger Goalie Roy mit einer Glanzaparade gegen Justin Schütz Auf der anderen Seite war Danny aus den Birken bei einem Schuß von Matt Fraser auf dem Posten. Es entwickelte sich ein Anrennen von beiden Teams mit vielen packenden Zweikämpfen in der ausverkauften (6.179) Halle in Augsburg. Das Spiel stand 8. Minuten vor dem Ende auf Messers Schneide. Sollten sich die Münchner die ersten drei Punkte holen ? Oder kommen die Panther nochmal zurück ? 

Augsburg gelang es nicht den Torhüter zu ziehen und somit wurde das erste Derby der neuen DEL-Saison zu Gunsten der Gäste entschieden. Ein verdienter Erfolg für München, die mit einer starken Defensive kaum zu überwinden waren. Augsburg muss zum nächsten DEL-Spieltag nach Krefeld reisen während sich die Red Bulls zu Hause gegen die Düsseldorfer EG messen werden.

 

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(Matchwinner Justin Schütz - Foto Gepa Pictures)

 

 

Justin Schütz: „Es war ein gutes Spiel. Mit unserer Leistung können wir sehr zufrieden sein. Für mich persönlich war es schön, in Augsburg mein erstes Tor zu schießen, nachdem ich mich hier im vergangenen Jahr verletzt hatte.“

 

DEL, 1. Spieltag 13.09.2019

Augsburger Panther - EHC Red Bull München 1:2 (0:1|1:1|0:0)

 

Tore:

0:1|04.|Maxi Kastner (Voakes, Schütz)

1:1|25.|Matt Fraser (Payerl)

1:2|27.|Justin Schütz (Voakes)

 

Zuschauer:

6.179 (ausverkauft)

 

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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