
(DEL/Iserlohn) (Rü) Am Ende wusste so mancher Besucher nicht, wie er das Spiel nun einordnen sollte. Erst war Iserlohn spielbestimmend, jedoch wie so oft fahrlässig in der Chancenauswertung, zwischenzeitlich dann auch so gut wie K.O. und am Ende einer starken Aufholjagd ohne Fortune. Krefeld nutzte hingegen seine erste Chance zur glücklichen Führung im ersten Abschnitt.

(Foto: P. Rüberg)
Die Hausherren schockte dies derart, das im zweiten Drittel zunächst nur noch wenig glückte. Krefeld wusste Kapital daraus zu schlagen und zog mit 3:0 davon. Die Roosters zeigten Charakter, kamen noch einmal auf 2:3 ran. Am Ende wurde es denkbar knapp, die Roosters verbrachten jedoch deutlich zuviel Zeit in der "Kühlbox" um die Wende herbeiführen zu können. Krefeld war sichtlich erleichtert, nach neun sieglosen Spielen als Sieger das Eis verlassen zu können.
Im ersten Drittel machten die Hausherren von Beginn an viel Druck auf das Tor des starken Rynnäs, erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Normalerweise verliert man so ein Spiel, in dem man das Tor einfach nicht treffen will und diese Normalität sollte sich in der 18. Minute einstellen. Laurin Braun mit feiner Vorarbeit und Besse stellte mit der ersten echten Torchance der Gäste auf 0:1. Damit ging es in die Pause.
Offensichtlich hat dieser Treffer Wirkung gezeigt, von der sich die Roosters auch während der Drittelpause nicht erholen sollten. Ein eher harmloser Schuss rutschte dem ansonsten sicheren Peters unter der Schiene durch, Braun hatte anschließend wenig Mühe die Scheibe über die Linie zu bugsieren. Bei den Iserlohnern lief in den Minuten wenig zusammen, dass nach gutem Spiel die Gäste bereits mit 2:0 führten, war den Mannen von Trainer Jason O´Leary sichtlich zuviel des Guten. Krefeld erkannte dies, machte nun Druck und drängte auf die Entscheidung.
Nach zwei Lattentreffern konnte Hodgman das fällige 3:0 erzielen. Die Vorentscheidung war dies jedoch wider Erwarten nicht. Dmitriev nutzte ein Powerplay zum 1:3 Anschluss, ein Treffer der zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt in der Luft lag. Krefeld schien in dieser Phase zufrieden mit der komfortablen Führung, die Roosters resignierten ein Stück weit- angesichts des erneut unglücklichen Spielverlaufs verständlich.
Dieser Anschluss sollte jedoch Halle und Team noch einmal wachküssen und die Hausherren warfen noch einmal alles rein, erzwangen das 2:3 durch Marko Friedrich, der den Puck, nach Vorarbeit von Halmo, Sekunden vor der Sirene trocken ins Netz drosch.
Das Schlussdrittel begannen die Iserlohner ebenso druckvoll, doch Clarke und Grenier brachten die Scheibe in den ersten Minuten nach Wiederbeginn nicht über die Linie, nach einem etwas zu umständlich ausgespielten Überzahl- Konter. Diese glasklare Chance hätten die Hausherren nutzen müssen. Dass Krefeld anschließend wenig Mühe hatte Zeit von der Uhr zu nehmen lag sicherlich an den acht Minuten in Unterzahl, die sich die Hausherren im Schlussdrittel einhandelten. So retteten sich die Gäste über die Schluss- Sirene und durften nach langer Zeit des Darbens endlich wieder einmal jubeln.
Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine 2:3 (0:1|2:2|0:0)
Tore:
0:1 |18.| Besse
0:2 |21.| Braun
0:3 |31.| Noonan
1:3 |35.| Braun
2:3 |40.| Noonan
Zuschauer:
3.779
Iserlohn: Peters, Buschmann, Raymond; O´Connor, Rumble; Orendorz, Baxmann – Findlay, Grenier, Petan; Sutter, Friedrich, Halmo; Clarke, Dmitriev, Hoeffel; Samanski, Fleischer, Lautenschlager
Krefeld: Rynnäs – Ankert, Cundari; Riefers, Noonan; Bruggisser, Trivellato, Schmitz – Hodgman, Braun, Besse; Pietta, Costello, Saponari; Welsh, Lagacé, Postel; Hospelt, Ewanyk, Kuhnekath

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www.deutschlandcup.de – Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle WM´s, Olympischen Spiele der Männer und Frauen seit 1910.
(DEB/Nationalmannschaft) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) kann zum Start der Saison 2019/20 erneut positive Entwicklungszahlen bekanntgeben: In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Anzahl der Spielerinnen und Spieler in der Altersklasse U12 von 6.334 auf 7.264 Aktive entwickelt.

(Foto: DEB)
Bei den Jungen stieg die Anzahl um 14 Prozent (von 5.735 auf 6.516) – bei den Mädchen entwickelte sich die Zahl der aktiven Spielerinnen um 25 Prozent (von 599 auf 748). Auch die Gesamtzahl der aktiven Eishockeyspieler/innen in Deutschland entwickelt sich weiter positiv und hat sich um sieben Prozent erhöht.
Nachwuchskonzepte und sportliche Erfolge als Basis der positiven Entwicklung
Mit „POWERPLAY 26“ und „Wir sind Eishockey“ als die zentralen Nachwuchsprojekte des DEB, konnten in den vergangenen Jahren wichtige Meilensteine im deutschen Eishockey gesetzt werden. Zum einen zeigt die Betreuung und Talentförderung der Mitgliedsvereine des DEB große Wirkung im Bereich des sportlichen Erfolges, wie an den Wiederaufstiegen der U20- und U18-Nationalmannschaft im vergangenen Jahr in die jeweilige Top Division deutlich sichtbar wurde.
Zum anderen konnte im Rahmen der „Wir sind Eishockey“-Aktionen die wichtige Zielgruppe der jungen Eishockeyinteressierten erreicht werden und es gelingt Anfänger/innen heute so einfach wie nie, den Einstieg in einen passenden Verein zu finden. Für die Begleitung der ersten Eishockeyschritte sind dann insbesondere die Trainerinnen und Trainer verantwortlich. Für deren Ausbildung wurden beim DEB neue Konzepte entwickelt und die Fortbildungen durch die Kooperation mit spezialisierten Wissensträgern sowie weiterführende „Blended Learning“-Module aufgewertet.
Längst ist nicht nur der stete sportliche Fortschritt zu erkennen. Maßstäbe, wie Integration, Vielfalt und Gleichberechtigung, stehen im Vordergrund jedes Handelns und bereiten den Weg in eine vielversprechende Zukunft.
Das „Urmel Abzeichen“ als zukünftiger Meilenstein
Als weiteren Meilenstein wird zur Saison 2019/20 das Urmel Abzeichen des DEB ins Leben gerufen. Angelehnt an bereits bekannte Sportabzeichen - wie dem „Seepferdchen“ im Schwimmen - stellt das Urmel Abzeichen eine Auszeichnung im Eishockey dar, die Kindern unter zehn Jahren den Einstieg in die Sportart erleichtern soll. In drei spielerischen Prüfungselementen lernen die Kinder die grundlegenden Bewegungsabläufe des Eishockeys kennen. Nach erfolgreicher Absolvierung erhalten die Kinder das Urmel Abzeichen.
Das neue Projekt soll langfristig als fester Bestandteil der Laufschulen aller Nachwuchsvereine integriert werden. Das Urmel Abzeichen setzt dabei einen gezielten Anreiz, den Kindern den Eishockeysport zu vermitteln, die ersten Schritte auf dem Eis zu begleiten und sie im Anschluss zu einem Nachwuchsverein zu führen. In Verbindung mit „Wir sind Eishockey“ wird dem Urmel Abzeichen eine Plattform geboten, unabhängig von Spielbetrieb oder Verbandszugehörigkeit. Insbesondere die kleineren Vereine in Deutschland sollen hiermit eine Möglichkeit bekommen, durch den DEB gefördert zu werden und ihre Bekanntheit maßgeblich zu steigern.
Mehr Infos erhalten Sie unter www.wir-sind-eishockey.de/urmel-abzeichen
Franz Reindl, DEB-Präsident: „POWERPLAY 26 wirkt. Es freut mich ganz besonders, dass der Deutsche Eishockeysport den Schwung der Erfolge der Nationalmannschaften, insbesondere den Silbermedaillengewinn von PyeongChang 2018, den Champions Hockey League Auftritten der DEL Clubs und der Vielzahl an Top Spielern in der NHL offensichtlich nutzen konnte. Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg.“
Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Die Auswirkungen der Strukturreform durch POWERPLAY 26 tragen erste Früchte. Mit Sicherheit haben die jüngsten Erfolge – die Aufstiege der Nachwuchs-Nationalmannschaften und der Gewinn der Silbermedaille in PyeongChang – zum Aufschwung beigetragen. Wir müssen trotzdem alle zusammen die Anstrengungen zur Verbesserung unseres Sports weiter intensivieren, sodass der positive Weg fortgesetzt werden kann.“Deut
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(DEB/Nationalmannschaft) Sport1 - Dennis Seidenberg kapituliert vor seinen körperlichen Problemen und beendet mit sofortiger Wirkung seine Karriere. Er kann sich eine Zukunft im Eishockey vorstellen.

Dennis Seidenberg hat endgültig einen Schlussstrich unter seine Eishockey-Karriere gezogen. "Es ist die Zeit gekommen, ans nächste Kapitel zu denken und einfach das Leben zu genießen", sagte der langjährige NHL-Profi aus Schwenningen der Süddeutschen Zeitung (Mittwochausgabe).
Der 38-Jährige, 2011 Stanley-Cup-Champion mit den Boston Bruins, hat am 15. Mai 2018 bei der WM in Dänemark sein letztes Pflichtspiel bestritten. Bei den New York Islanders war Seidenberg danach Dauer-Trainingsgast und wurde Ende Februar mit einem neuen Kurzzeit-Vertrag belohnt. Zum Einsatz kam der Verteidiger aber nicht, zu seinen 928 NHL-Spielen (Hauptrunde und Playoffs) kommt keines mehr hinzu.
"Körperlich geht es nicht mehr"
"Körperlich geht es nicht mehr", sagte Seidenberg, "meine Schulter und meine Handgelenke sind nach 15 Jahren in der NHL ziemlich fertig." Der frühere Mannheimer war 2001 in der Topliga von den Philadelphia Flyers gedraftet worden, danach spielte Seidenberg für die Phoenix Coyotes (heute Arizona Coyotes), die Carolina Hurricanes, die Florida Panthers, Boston und die Islanders
Karrieredaten von Dennis Seidenberg
|
S |
Team |
League |
GP |
G |
A |
TP |
PIM |
+/- |
|
POST |
GP |
G |
A |
TP |
PIM |
+/- |
|
1995-96 |
Schwenninger ERC U15 |
Schüler-BL |
- |
- |
- |
- |
- |
| |
||||||||
|
1997-98 |
Schwenninger ERC II |
Germany3 |
11 |
1 |
0 |
1 |
2 |
| |
||||||||
|
1998-99 |
European Bauer Pioneers |
Midget |
- |
- |
- |
57 |
- |
| |
||||||||
|
Germany U18 |
WJC-18 |
4 |
0 |
0 |
0 |
2 |
| |
|||||||||
|
1999-00 |
Adler Mannheim |
DEL |
3 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
| |
|||||||
|
Mannheimer ERC II |
Germany3 |
52 |
12 |
28 |
40 |
28 |
| |
|||||||||
|
Germany U20 |
WJC-20 B |
5 |
0 |
0 |
0 |
0 |
2 |
| |
||||||||
|
2000-01 |
Adler Mannheim |
DEL |
55 |
2 |
5 |
7 |
6 |
10 |
| |
Playoffs |
12 |
0 |
1 |
1 |
10 |
0 |
|
Mannheimer ERC II |
Germany4 |
9 |
3 |
8 |
11 |
20 |
| |
|||||||||
|
Germany U20 “C” |
WJC-20 D1 |
5 |
1 |
3 |
4 |
2 |
5 |
| |
||||||||
|
Germany |
WC |
7 |
0 |
1 |
1 |
2 |
-1 |
| |
||||||||
|
Germany (all) |
International |
9 |
0 |
2 |
2 |
4 |
| |
|||||||||
|
2001-02 |
Adler Mannheim |
DEL |
55 |
7 |
13 |
20 |
56 |
11 |
| |
Playoffs |
8 |
0 |
0 |
0 |
2 |
2 |
|
Germany |
OG |
7 |
1 |
1 |
2 |
4 |
2 |
| |
||||||||
|
Germany |
WC |
7 |
1 |
2 |
3 |
8 |
-1 |
| |
||||||||
|
Germany (all) |
International |
24 |
2 |
4 |
6 |
41 |
| |
|||||||||
|
2002-03 |
Philadelphia Flyers |
NHL |
58 |
4 |
9 |
13 |
20 |
8 |
| |
|||||||
|
Philadelphia Phantoms |
AHL |
19 |
5 |
6 |
11 |
17 |
-7 |
| |
||||||||
|
2003-04 |
Philadelphia Flyers |
NHL |
5 |
0 |
0 |
0 |
2 |
-4 |
| |
Playoffs |
3 |
0 |
0 |
0 |
0 |
1 |
|
Philadelphia Phantoms |
AHL |
33 |
7 |
12 |
19 |
31 |
11 |
| |
Playoffs |
9 |
2 |
2 |
4 |
4 |
-3 |
|
|
Germany |
WCup |
4 |
0 |
0 |
0 |
0 |
| |
|||||||||
|
Germany (all) |
International |
7 |
0 |
0 |
0 |
4 |
| |
|||||||||
|
2004-05 |
Philadelphia Phantoms |
AHL |
79 |
13 |
28 |
41 |
47 |
18 |
| |
Playoffs |
18 |
2 |
8 |
10 |
19 |
3 |
|
2005-06 |
Philadelphia Flyers |
NHL |
29 |
2 |
5 |
7 |
4 |
-4 |
| |
|||||||
|
Phoenix Coyotes |
NHL |
34 |
1 |
10 |
11 |
14 |
-9 |
| |
||||||||
|
Germany |
OG |
5 |
0 |
0 |
0 |
6 |
-2 |
| |
||||||||
|
Germany (all) |
International |
5 |
0 |
0 |
0 |
6 |
-2 |
| |
||||||||
|
2006-07 |
Phoenix Coyotes |
NHL |
32 |
1 |
1 |
2 |
16 |
-4 |
| |
|||||||
|
Carolina Hurricanes |
NHL |
20 |
1 |
5 |
6 |
2 |
-12 |
| |
||||||||
|
2007-08 |
Carolina Hurricanes |
NHL |
47 |
0 |
15 |
15 |
18 |
6 |
| |
|||||||
|
Germany |
WC |
6 |
0 |
0 |
0 |
14 |
-5 |
| |
||||||||
|
Germany (all) |
International |
6 |
0 |
0 |
0 |
14 |
-5 |
| |
||||||||
|
2008-09 |
Carolina Hurricanes |
NHL |
70 |
5 |
25 |
30 |
37 |
-9 |
| |
16 |
1 |
5 |
6 |
16 |
-5 |
|
|
2009-10 |
Florida Panthers |
NHL |
62 |
2 |
21 |
23 |
33 |
-3 |
| |
|||||||
|
Boston Bruins |
NHL |
17 |
2 |
7 |
9 |
6 |
9 |
| |
||||||||
|
Germany “A” |
OG |
4 |
1 |
0 |
1 |
2 |
0 |
| |
||||||||
|
Germany (all) |
International |
4 |
1 |
0 |
1 |
2 |
0 |
| |
||||||||
|
2010-11 |
Boston Bruins |
NHL |
81 |
7 |
25 |
32 |
41 |
3 |
| |
Playoffs |
25 |
1 |
10 |
11 |
31 |
12 |
|
2011-12 |
Boston Bruins |
NHL |
80 |
5 |
18 |
23 |
39 |
15 |
| |
Playoffs |
7 |
1 |
2 |
3 |
2 |
1 |
|
2012-13 |
Adler Mannheim |
DEL |
26 |
2 |
18 |
20 |
20 |
15 |
| |
|||||||
|
Boston Bruins |
NHL |
46 |
4 |
13 |
17 |
10 |
18 |
| |
Playoffs |
18 |
0 |
1 |
1 |
4 |
1 |
|
|
2013-14 |
Boston Bruins |
NHL |
34 |
1 |
9 |
10 |
10 |
11 |
| |
|||||||
|
2014-15 |
Boston Bruins |
NHL |
82 |
3 |
11 |
14 |
34 |
-1 |
| |
|||||||
|
2015-16 |
Boston Bruins |
NHL |
61 |
1 |
11 |
12 |
24 |
-1 |
| |
|||||||
|
2016-17 |
New York Islanders |
NHL |
73 |
5 |
17 |
22 |
32 |
25 |
| |
|||||||
|
Team Europe |
WCup |
5 |
0 |
1 |
1 |
2 |
1 |
| |
||||||||
|
Germany |
OGQ |
3 |
0 |
1 |
1 |
0 |
3 |
| |
||||||||
|
Germany “A” |
WC |
8 |
1 |
7 |
8 |
4 |
1 |
| |
||||||||
|
Germany (all) |
International |
12 |
2 |
8 |
10 |
4 |
| |
|||||||||
|
2017-18 |
New York Islanders |
NHL |
28 |
0 |
5 |
5 |
17 |
-9 |
| |
|||||||
|
Germany “C” |
WC |
7 |
0 |
0 |
0 |
2 |
-2 |
| |
||||||||
|
Germany (all) |
International |
7 |
0 |
0 |
0 |
2 |
-2 |
| |
||||||||
|
2018-19 |
New York Islanders |
NHL |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
(Quelle eliteprospects.com)
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www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim sind noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Von den Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg wechselt Moritz Wirth zum amtierenden deutschen Meister. Der erst 20-Jährige unterschreibt zunächst einen Einjahresvertrag.

( Foto city-press )
Wirth durchlief bis zur U16 die Nachwuchsmannschaften in Nürnberg, ehe es den gebürtigen Frankfurter nach Österreich zog. Zwischen 2013 und 2017 spielte Wirth für die U18-Teams der Lower Austria Stars und RB Hockey Academy. Nach insgesamt vier Jahren in Österreich wagte der Linksschütze den Schritt nach Nordamerika, wo er zunächst für die Boston Jr. Bandits (NCDC) und dann für die Minnesota Magicians (NAHL) aktiv war.
Vor der laufenden DEL-Saison kehrte Wirth in seine sportliche Heimat nach Nürnberg zurück. Für die Ice Tigers absolvierte der Verteidiger, der im Sommer auch am Prospect Camp der Adler teilnahm, bislang fünf DEL-Partien.
Sportmanager Jan-Axel Alavaara: „Wir haben Moritz schon bei unserem Prospect Camp im Sommer beobachten können, und sind froh, dass wir ihn für unsere Mannschaft gewinnen konnten. Er besticht durch seine läuferischen Fähigkeiten und bringt viel Energie und eine gesunde Arbeitseinstellung mit. Mit seiner Verpflichtung erhalten die Trainer mehr Variabilität bei der Zusammenstellung des Kaders für jedes einzelne Spiel.“
Wirth erhält bei den Adlern die Rückennummer 70. Ob er bereits am Freitag im Heimspiel gegen die Straubing Tigers sein Debüt geben wird, hängt davon ab, ob die Lizenzierung abgeschlossen ist und wie die Trainer das Team letztlich zusammenstellen.

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(DEL) (Christian Diepold) Die Fischtown Pinguins haben den vierten Auswärtssieg der DEL-Saison 2019/2020 bei den Augsburger Panther geholt. Mit einem klaren 4:0 Erfolg in der Fuggerstadt mussten die Panther ein 0-Punkte Wochenende verkraften. Bereits am Freitag verlor man 8:3 in Mannheim. Die Treffer für Bremerhaven erzielten Stanislav Dietz, Stefan Espeland, Brock Hooton und Jan Urbas.
(Foto: Dunja Dietrich)
Headcoach Tray Tuomie konnte im Vergleich zum Spiel beim Deutschen Meister zwar wieder auf David Stieler zurückgreifen, aber Drew LeBlanc und T.J. Trevelyan fehlten weiterhin und zudem standen auch die gesperrten Brady Lamb und Scott Valentine nicht zur Verfügung. Dafür gab Niklas Länger sein DEL-Debüt beim AEV.
Die Gäste aus dem hohen Norden erwischten den besseren Start und konnten nach nur 87 Sekunden durch Stanislav Dietz mit 0:1 in Führung gehen. In den ersten zwanzig Minuten war die Partie weitgehend ausgeglichen, kurz vor dem Ende des Drittels hatte Roy im AEV-Tor Glück, denn ein Schuss von Tomas Sykora streifte die Latte.
Im Mitteldrittel hatten die Gäste die besseren Tormöglichkeiten und das Team von Thomas Popiesch konnte eine Überzahlsituation zur 0:2 Führung durch Stefan Espeland (30.) verwerten. Augsburg konnte sich erneut bei Ihrem Schlussmann Olivier Roy bedanken. Der Kanadier ist seit Beginn der Saison in bestechender Form.
Mit dem 0:3 durch Brock Hooton (46.) war die Partie bereits entschieden. Die Panther versuchten zwar alles, aber an diesem Abend sollte es nicht sein. Der slowenische Nationalspieler Jan Urbas sorgte mit seinem Treffer ins leere Tor für den 0:4 den Endstand (60.). Weiter geht es für den AEV am kommenden Freitag mit dem nächsten Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings. Zwei Tage später gastieren die Fuggerstädter bei den Straubing Tigers.
13. DEL-Spieltag, 20.10.2019
Augsburger Panther - Bremerhaven Fischtown Pinguins 0:4 (0:1|0:1|0:2)
Tore:
0:1|02.|Stanislav Dietz (Gläser, Espeland)
0:2|30.|Stefan Espeland (Hooton, Verlic) PP
0:3|46.|Brock Hooton (Quirk, Gläser)
0:4|60.|Jan Urbas Empty-Net
Zuschauer:
4.619
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Köln) (ST) Es war der 13. Spieltag in der Deutschen Eishockeyliga und die Mutter aller Derbys stand für die Kölner Haie und die Düsseldorfer EG auf dem Spielplan. Nach dem hart erkämpften Sieg am vergangenen Freitag gegen die Schwenninger Wild Wings, ging der KEC mit Vorfreude in diese Partie. Am Ende war die 13 eine Glückszahl für den KEC, der durch viel Leidenschaft siegreich aus dem Duell mit 4:1 vor 17.129 Zuschauern hervorging.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Die Kölner Haie versuchen nach einigen Niederlagen in Folge wieder die ersten Schritte in eine siegreiche Serie zu gehen. Vergangenen Sonntag gewannen sie gegen die Krefelder Pinguine und am Freitag dann gegen den Tabellenletzten, die Schwenninger Wild Wings. Der Sieg am Freitag war schwer erarbeitet, denn beide Mannschaften wollten in der Tabelle Plätze gutmachen, beide wollten eine positive Richtung einschlagen. Zwei Drittel passierte wenig, es gab keine nennenswerten Glanzpunkte, doch im letzten Drittel holte sich die Kölner Haie mit zwei Toren den Sieg. Schwenningen kam zwar noch einmal heran, aber Köln verteidigte seinen Vorsprung von einem Tor erbittert. Es waren am Ende wichtige drei Punkte, die mit Selbstvertrauen einhergehen. Dieses Selbstvertrauen und die Motivation nahmen die Haie mit in die Partie gegen die DEG.
„Beide Teams haben heute ihre starken Phasen gehabt, aber die haben innerhalb der Drittel gewechselt. Unser Powerplay war in den letzten Spielen nicht so effektiv. Aber heute haben wir in Überzahl zwei Tore erzielt und deshalb und dank eines sehr starken Hannibal Weitzmann verdient gewonnen.“, analysierte Cheftrainer Mike Stewart nach dem Spiel gegen den SERC. (Quelle: www.haie.de)
Das heutige Spiel gegen die DEG allerdings bot neue Herausforderungen für die Kölner Mannschaft. Zum einen werden auch diese Punkte wichtig sein, ein Sieg würde weiter die richtige Richtung anzeigen, zum anderen sind Derbys, besonders gegen Düsseldorf, emotionsgeladener als andere Partien. Welche Mannschaft würde am Ende die Leidenschaftlichere und Siegreiche sein?
Bei diesem 224. Derby würde die Platzierung in der DEL Tabelle, Köln befand sich auf Platz 10, Düsseldorf auf Platz 3, nebensächlich sein. Die letzten vier Spiele beider gegeneinander gingen knapp zu Ende, es war jeweils immer nur ein Tor Unterschied. Von insgesamt 224 Derbys entschied der KEC 109 für sich, 103 Siege stehen auf dem Konto der DEG und 11 Spiele waren Remis. Die Düsseldorfer starteten im Gegensatz zu den Haien besser in die Saison. Bisher lief es sichtlich gut. Das vergangene Spiel am Freitag gegen die Eisbären Berlin konnte die DEG klar für sich mit 4:0 entscheiden. Weiterhin fehlen auf Kölner Seite Gustaf Wesslau und Moritz Müller.
Das erste Drittel startete mit Tempo und Leidenschaft, dabei erwischte Köln jedoch den besseren Start und begann direkt Druck auf Mathias Niederberger im Düsseldorfer Tor auszuüben. Hannibal Weitzmann auf der anderen Seite zeigte einige gute Paraden und ließ in diesem Drittel den Puck nicht ins Tor. Die Stimmung war von Anfang an bei allen, Zuschauern und Mannschaft, auf ein Derby ausgelegt. Es gab keine ruhige Minute. Dennoch blieb das Drittel erst einmal ohne Tore und ohne Strafzeiten.
Der Mittelabschnitt blieb spannend. Beide Mannschaften spielten weiterhin schnell und mit Druck auf das Tor, dabei startete Köln auch hier etwas besser. Doch auch die DEG hatte ihre Druckphasen und kämpfte um jeden Zentimeter Eis. In der 25. Minute gab es erstmal ein bisschen Unruhe, der KEC glaubte ein Tor geschossen zu haben, doch das Tor von Niederberger war verschoben. In der 30. Minute gab es den ersten Torjubel, auf Seiten der Düsseldorfer. Chad Nehring konnte nach Vorlage durch Alexander Barta den Pass zu einem Tor aus kurzer Distanz verwerten.
Zuvor drängte Düsseldorf auf das Tor und wurde schließlich belohnt. Die Haie hatten lange eine Druckphase, ließen sich dann aber etwas zurückfallen und Düsseldorf so viel Raum.Im Anschluss drückte die DEG erst einmal weiter, bevor Jason Bast in der 40. Minute nach Vorlage durch Jason Akeson und Lucas Dumont aus langer Distanz einnetzen konnte. Das Drittel endete 1:1.
Im Schlussdrittel wurde es dann zunehmend brisanter und kämpferischer. Einige Strafen folgten, doch hier fielen noch keine Tore. Erst in der 48. Minute war es Kevin Gagné, der sich den Puck holen konnte, einem DEG Gegenspieler davonläuft und an Niederberger vorbei treffen kann. Der KEC machte nach dem Tor weiterhin Druck, denn eine Führung von nur einem Tor kann gefährlich werden. Der Druck der Kölner ist dann in der 51. Minute mit Erfolg gekrönt. Jakub Kindl schoss den Puck nach Vorlage von Akeson über die Linie.
In der 56. Minute gab es einen kleinen Tumult vor Weitzmanns Tor, die Schiedsrichter entschieden dort aber schon, dass es kein Tor war und bekräftigten die Entscheidung mit einem Videobeweis. Die letzten beiden Minuten verließ Niederberger zugunsten einen sechsten Feldspieler das Tor. Und 1,14 Minuten vor Ende schoss Sebastian Uvira das vierte Tor, ein Empty-Net-Goal. Der Sack war fest zugebunden und Köln gewann mit 4:1.
Alles in allem war es eine leidenschaftliche und emotionale Partie für alle Beteiligten, Mannschaft, Trainer, Zuschauer, in der Köln mit 4:1 als Sieger vom Eis fuhr. Es war insgesamt ein dynamischeres und spannenderes Spiel als die Partie am Freitag gegen Schwenningen. Es blieb aber bei all der Emotion bei einem fairen Duell mit nur wenigen Strafen, am Ende gerieten zwar einige Spieler kurz aneinander, doch da war die Schlusssirene bereits ertönt.
Dennoch hat Mike Stewart noch Arbeit vor sich. Einige Hürden innerhalb der Mannschaft sind noch zu nehmen, Das Team wirkt im Zusammenspiel noch nicht 100 Prozent aufeinander abgestimmt und es fehlt an einigen Stellen an Struktur im System. Doch im heutigen Derby machte die Mannschaft die Defizite durch Leidenschaft und Enthusiasmus wieder wett. Das Spiel konnte am überzeugen, denn es war von beiden Seiten Engagement und Kampfgeist zu spüren. Schließlich war es aber der KEC, der trotz einiger kleiner Herausforderungen, den größeren Willen zeigte und mit 4:1 siegte. Auch nicht zuletzt durch einen guten Rückhalt durch Hannibal Weitzmann, der zunehmend sicherer und souveräner wird. Er zeigte heute einige Saves, die gekonnt der Kölner Mannschaft den Sieg sicherten.
Mike Stewart erklärte nach dem Spiel: „Es war heute ein unbeschreibliches Gefühl. Dieses Derby werde ich so schnell nicht vergessen. Die Fans haben uns heute eine unglaubliche Energie geben – das war gut fürs Team. Wir haben heute hart gearbeitet und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht.“ (Quelle: www.haie.de)
Am kommenden Freitag geht für den KEC um 19.30 Uhr auswärts in München gegen den EHC weiter. Sonntags darauf reisen die Pinguins aus Bremerhaven in die LANXESS arena. Bully ist hier um 19.00 Uhr.
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(DEL/Schwenningen) (BM) Eigentlich waren die Vorzeichen klar: Der Tabellenletzte Schwenningen mit zuletzt sechs Niederlagen in Folge empfing den amtierenden Deutschen Meister aus Mannheim. Was von vielen als Schicksalspiel für Wild Wings Coach Paul Thompson auserkoren wurde, entpuppte sich am Ende als klarer Sieg für die Schwenninger.

Foto: Jens Hagen / eishockey-online.com
Das Spiel begann mit einer motivierten Schwenninger Mannschaft, die sich den Adlern mit viel Laufbereitschaft entgegenstellten. Zuerst jubelte aber der Mannheimer Anhang. In der Rückwärtsbewegung sortierte sich die Schwenninger Hintermannschaft zu spät und ließ Valentino Klos sträflich frei vor Dustin Strahlmeier auftauchen. Mit einem platzierten Schuss gelang dem Youngster die Führung für Mannheim. Schwenningen steckte nicht auf und kam nur 90 Sekunden später zum Ausgleich: Ein Schlagschuss von Jamie MacQueen konnte Adler Torhüter Dennis Endras nur nach vorne abprallen lassen, wo Dylan Yeo humorlos einnetzte.
Mannheim machte in der Folge mehr Druck und nahm das Schwenninger Gehäuse unter Beschuss. In dieser Drangphase nutzte Alex Weiss einen Konter. Zunächst noch an Endras gescheitert, verwertete er den Abpraller zur Führung. Was folgte war eine Rückkehr zur alten Powerplaystärke der Wild Wings. In einfacher Überzahl baute Andreas Thuresson zunächst die Führung aus, ehe Troy Bourke in doppelter Überzahl noch einen draufsetzte.
Im zweiten Drittel machten beide Teams dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Mannheim zog Strafzeiten und Schwenningen nutzte die numerische Überzahl. Erneut war es Troy Bourke der in doppelter Überzahl die Führung nach oben schraubte (29.). Wieder nur zwei Minuten später stand die Helios Arena endgültig Kopf. Während Björn Krupp und Sinan Akdag auf der Strafbank saßen nahm Jamie MacQueen Maß und versenkte zum 6:1.
Im letzten Drittel verteidigten die Hausherren clever, während den Adlern nicht mehr viel einfiel. Dustin Strahlmeier ließ im Tor nichts mehr anbrennen und ebnete so den Weg für den Sieg der Schwenninger.
Spiel vom 21.10.2019 Schwenninger Wild Wings - Adler Mannheim
Tore:
0:1 |7.|Klos (Järvinen / Rendulic)
1:1 |8.|Yeo (MacQueen / Bourke)
2:1 |13.|Weiss (Carey)
3:1 |16.|Thuresson (Carey / Bourke)
4:1 |19.|Bourke (Weiss / Fischer)
5:1 |30.|Bourke (Poukkula / Fischer)
6:1 |32.|MacQueen (Thuresson / Cannone)
Zuschauer: 5011
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(DEL/Nürnberg) PM Nach dem 6:2-Heimsieg gegen Bremerhaven ging es für die THOMAS SABO Ice Tigers am Sonntagabend bei den Eisbären Berlin um die nächsten Punkte. Für Daniel Fischbuch und Leo Pföderl war das Spiel ein besonderes, beide gingen erstmals in dieser Saison gegen ihre Ex-Teams aufs Eis.

(Foto: Birgit Eiblmaier / eishockey-online.com)
Das Spiel begann für die Ice Tigers mit einer Strafe gegen Chris Summers denkbar unglücklich, Landon Ferraro hatte in Überzahl die beste Chance für die Eisbären, scheiterte aber mit seinem Versuch aufs kurze Eck an Niklas Treutle (2.). Kurz darauf spielte Maxim Lapierre von der rechten Seite in die Mitte, Austin Ortege zog direkt ab, aber auch er konnte Treutle nicht überwinden (3.). In der 5. Minute spielten auch die Ice Tigers zum ersten Mal im Powerplay, Tim Bender zog vom linken Bullykreis ab, Sebastian Dahm parierte mit der Schulter. Kurz darauf wechselten die Eisbären schlecht, Andreas Eder kam über die linke Seite und schoss aufs lange Eck, wieder parierte Dahm (6.). In der 10. Minute gingen die Eisbären dann in Führung. Landon Ferraro schoss knapp am langen Pfosten vorbei, André Rankel brachte die Scheibe von hinter dem Tor nach vorne, Louis-Marc Aubry schoss sofort und überwand Treutle zum 1:0. Die Eisbären hatten in der Folge mehr vom Spiel, die Ice Tigers setzten aber vereinzelte Nadelstiche. Tim Bender fing einen Berliner Aufbaupass ab und spielte sofort quer vors Tor, Eugen Alanov hielt die Kelle rein, aber Dahm parierte stark (19.).
45 Sekunden vor Ende des ersten Drittels kamen die Ice Tigers dann aber doch zum Ausgleich. Chris Brown gab heraus auf die rechte Seite zu Brandon Buck, der zog direkt ab und zwang Dahm zum Abpraller, den Kevin Schulze zum 1:1 über die Linie drückte. Die Ice Tigers starteten gut ins zweite Drittel, Joachim Ramoser wurde bei seinem Alleingang im letzten Moment von Kai Wissmann am Abschluss gehindert. In diese gute Nürnberger Phase erzielten die Eisbären den erneuten Führungstreffer. André Rankel brachte die Scheibe von der rechten Seite vors Tor, aus dem Gewühl heraus drückte (wahrscheinlich) Landon Ferraro den Puck über die Linie (23.). Maxim Lapierre hatte nach fünf Minuten die nächste Riesenchance für die Eisbären, Oliver Mebus rettete auf der Linie für den geschlagenen Niklas Treutle. Berlin hatte insgesamt mehr von der Partie und unterband das schnelle Nürnberger Umschaltspiel oftmals schon in der Entstehung. Dadurch erspielten sich die Eisbären ein deutliches Chancenplus und verdienten sich ihre Führung. In der 35. Minute kam Will Acton zu einer guten Gelegenheit für die Ice Tigers, seinen Schuss von der linken Seite lenkte Dahm mit der Schulter ins Fangnetz. In der 39. Minute wurde Marcel Noebels von James Sheppard freigespielt und schoss sofort, aber wieder parierte Treutle stark und hielt sein Team im Spiel.
Die Ice Tigers gingen in Unterzahl ins letzte Drittel und mussten dort nach 36 Sekunden die nächste Strafzeit hinnehmen. In doppelter Unterzahl dauerte es nur 28 Sekunden, ehe die Eisbären auf 3:1 erhöhten. John Ramage zog nach einem Zuspiel von Marcel Noebels vom rechten Bullykreis direkt ab und ließ Treutle keine Abwehrchance (42.). Die Ice Tigers taten sich schwer, mit dem Zwei-Tore-Rückstand für Akzente in der Offensive zu sorgen, was vor allem daran lag, dass die Eisbären das Spiel weiterhin kontrollierten. In der 46. Minute setzt sich Chad Bassen in der Mitte gut durch und schoss mit der Rückhand, konnte Dahm aber nicht überwinden. Kurz darauf wurde Eugen Alanov vor dem Tor geschickt von Will Acton bedient und probierte es am kurzen Pfosten, aber auch Alanov brachte den Puck nicht an Dahm vorbei.
Es dauerte bis zur 54. Minute, ehe die Ice Tigers doch noch ein Tor bejubeln konnten: Patrick Reimer spielte tief zu Eugen Alanov, der sah den mitgelaufenen Kevin Schulze vor dem Tor, der Pass kam an und Schulze traf zum 2:3 aus Nürnberger Sicht. Als Niklas Treutle sein Tor in der 59. Minute für den sechsten Feldspieler verlassen hatte, traf Louis-Marc Aubry ins leere Nürnberger Tor zum 4:2. Die Ice Tigers hatten das Spiel nun abgehakt und ließen Treutle bei den Toren durch Mark Olver (Alleingang in der 60. Minute) und Landon Ferraro (nach Querpass von Rankel 45 Sekunden später) sträflich im Stich. Am Ende blieb es nach drei Berliner Toren innerhalb von 59 Sekunden beim 2:6 aus Sicht der Ice Tigers.

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(DEL/Wolfsburg) PM Zweiter Sieg für die Grizzlys an diesem Wochenende: Die Mannschaft von Cheftrainer Pat Cortina konnte dem Erfolg in Krefeld einen 3:2-Heimsieg gegen Iserlohn folgen lassen. Für die Treffer sorgten Spencer Machacek, Gerrit Fauser und Sebastian Furchner im Penaltyschießen.

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Personal: Marius Möchel, Christoph Höhenleitner und Ryan Button waren weiterhin nicht einsatzbereit. Für Nick Latta rückte Eric Valentin in die vierte Reihe. Das Tor hütete Felix Brückmann, als zweiter Mann stand Chet Pickard bereit. Die rund 2.600 Zuschauer kamen in den ersten 20 Minuten voll auf ihre Kosten. Zunächst brachte Spencer Machacek die Grizzlys durch eine schöne Einzelleistung mit 1:0 in Führung. Wenig später lieferte sich der Torschütze einen sehenswerten Faustkampf mit Iserlohns Alexandre Grenier. Insgesamt gesehen hätte die Führung der Niedersachsen in einer harten Partie durchaus höher ausfallen können.
Im Mittelabschnitt gelang es der Mannschaft von Headcoach Pat Cortina nachzulegen. Gerrit Fauser stellte nach 33 gespielten Minuten auf 2:0. Die Partie blieb auch im zweiten Drittel hart, so musste Grizzlys-Center Mathis Olimb verletzungsbedingt in der Kabine bleiben und konnte das Spiel nicht beenden. Genaue Untersuchungen folgen. Die Gäste vom Seilersee hatten angesichts des Zwei-Tore-Rückstandes keineswegs vorzeitig aufgegeben und glichen im letzten Drittel durch Treffer von Halmo und Raymond aus. Das Spiel musste erst in die Verlängerung und schließlich ins Penaltyschießen gehen. Dort traf zunächst Toto Rech, Garrett Festerling scheiterte danach knapp am Pfosten, doch Sebastian Furchners Treffer und die Paraden von Felix Brückmann sicherten den Grizzlys den zweiten Punkt.
Ergebnis: 3:2 (1:0 | 1:0 | 0:2 | 1:0) Shootout
Torfolge: 1:0 (6.) Machacek (Sislo, Festerling), 2:0 (33.) Fauser (Furchner, Jones), 2:1 (47.) Halmo, 2:2 (50.) Raymond, 3:2 (65.) Furchner (PS)
Strafminuten: Wolfsburg 28, Iserlohn 34
Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Rainer Köttstorfer
Zuschauerzahl: 2.575 | Eis Arena
Aufstellung der Grizzlys:
Felix Brückmann, Chet Pickard
Armin Wurm, Dominik Bittner, Wade Bergman, Chris Casto, Jeff Likens, Nick Jones, Maximilian Adam
Brent Aubin, Mathis Olimb, Anthony Rech, Spencer Machacek, Alexander Johansson, Sebastian Furchner (C), Garrett Festerling, Mike Sislo, Gerrit Fauser, Valentin Busch, Eric Valentin, Jan Nijenhuis, Eric Valentin.

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(DEB) Die deutsche U16 Nationalmannschaft hat ihr letztes Spiel beim 2-Nationen-Turnier in Vierumäki (Finnland) trotz deutlicher Leisterungssteigerung knapp verloren. Das Team von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag dem Gastgeber aus Finnland mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1).

(Foto: DEB/Fin)
Die sechste Minute brachte die erste große Chance für Deutschland. Luca Hauf prüfte Topias Leinonen im finnischen Tor, konnte ihn aber nicht überwinden. Wenig später versuchte es Matthias Pischoff erneut, aber auch sein Schuss war noch zu ungenau. Im Anschluss schaffte es die DEB-Auswahl den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, eigene Chancen konnten aber auch nicht kreiert werden. In der 13. Minute schickte Luca Hauf Moritz Elias auf die Reise, der über außen zum Tor zog, aber nur die Schulter von Leinonen traf. Fünf Minuten vor der Pause parierte Matthias Bittner im deutschen Tor zwei finnischen Großchancen, wenige Spielzüge später war er dann aber machtlos, als Otto Hokkanen Finnland mit 0:1 in Führung brachte.
Bittner stand auch gleich zu Beginn des Mittelabschnitts wieder im Mittelpunkt, hielt seine Mannschaft weiterhin im Spiel. Julian Lutz hatte drei Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich auf dem Schläger, brachte die Scheibe aber nicht über den Schoner von Leinonen. Im direkten Gegenangriff erhöhte Otto Hokkanen zum 0:2 für Finnland. In der 35. Minute nutzte Moritz Elias einen Nachschuss von Matthias Pischoff, um für Deutschland auf 1:2 zu verkürzen. Kurz vor der letzten Pause hatte Julian Lutz noch eine Chance, doch der mittlerweile eingewechselte Niklas Kokko parierte den Schuss und so ging die DEB-Auswahl mit einem knappen Rückstand ins letzte Drittel.
Das letzte Drittel war von einigen Strafen auf beiden Seiten geprägt. Der eingewechselte Simon Wolf hielt seinem Team mit einigen Paraden den Rücken frei. Mit der Schlusssirene traf die finnische Mannschaft durch Tuomas Hynninen jedoch ins leere deutsche Tor zum 1:3-Endstand.
Thomas Schädler, U16-Bundestrainer: „Das war in dieser Woche unsere konstanteste Mannschaftsleistung über 60 Minuten. Leider wurde diese nicht mit einem Erfolg belohnt. Unsere Torhüter haben uns heute mit tollen Paraden im Spiel gehalten. Wir werden nun die Spiele genau analysieren und beim nächsten Lehrgang weiterhin an den Vorgaben arbeiten.“
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat den zwölften Sieg im 13. DEL-Spiel eingefahren. Vor 4.510 Zuschauern im Olympia-Eisstadion erzielten Frank Mauer und Yannic Seidenberg die Tore beim 2:1-Erfolg (0:1|2:0|0:0) gegen die Krefeld Pinguine.

(Foto: Heike Feiner)
Mit fünf U20-Spielern aus der Red Bull-Akademie sowie fast komplett neu zusammengestellten Reihen waren die Münchner im ersten Drittel darauf bedacht, eine Reaktion auf die erste Niederlage in Straubing zu zeigen. Mit Ausnahme einer Doppelchance durch John Jason Peterka und Maximilian Daubner mangelte es jedoch zunächst an klaren Abschlüssen. Krefeld verteidigte bei zwei Unterzahlsituationen diszipliniert und schaffte es, Kapitän Patrick Hager und Co. aus dem Slot zu drängen. Ihr eigenes Powerplay nutzen dann die Pinguine zur Führung. Bei einem Klärungsversuch hinter dem eigenen Tor landete die Scheibe unglücklich im Gesicht von Blake Parlett und blieb direkt vor dem Tor von Danny aus den Birken liegen, Chad Costello (19. Minute) netzte unbedrängt ein.
Im Mittelabschnitt münzten die Red Bulls ihr großes Chancenplus auf der Anzeigetafel um. Peterka bediente Frank Mauer (22.) per Flip-Pass, der den Konter zum 1:1 abschließen konnte. Der 31-Jährige verpasste in der Folge knapp einen Doppelpack. Anschließend wurde Peterka im hohen Tempo auf das Tor stürmend ebenfalls noch von KEV-Goalie Dimitri Pätzold gestoppt. Der zweite Treffer und damit die RBM-Führung resultierte aus einer geduldig ausgespielten Fünf gegen Drei-Überzahl: Yannic Seidenbergs Schuss schlug genau im Kreuzeck ein (37.).
Nach der zweiten Pause meisterten die Red Bulls eine Unterzahl ohne Gegentor. Fortan entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Schlussdrittel zwischen dem DEL-Spitzenreiter und dem nie aufsteckenden Tabellenvorletzten. Goalie aus den Birken hielt durch Paraden gegen Krefelds Topscorer Costello sowie William Besse den Heimsieg fest.
Yannic Seidenberg: „Wir sind froh über die drei Punkte nach einem schwierigen Spiel. Die jungen Spieler aus der Akademie haben super gearbeitet und helfen uns gerade hervorragend aus.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Krefeld Pinguine 2:1 (0:1|2:0|0:0)
Tore
0:1 | 18:47 | Chad Costello
1:1 | 21:52 | Frank Mauer
2:1 | 36:07 | Yannic Seidenberg
Zuschauer
4.150

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(DEL/Straubing) (MA) Das zweite bayerische Duell an diesem Wochenende konnten die Straubing Tigers ebenfalls für sich entscheiden. Vor späriger Kulisse von nur 3810 Zuschauern holten sie einen zwei Tore Vorsprung der Ingolstädter auf und bogen im letzten Drittel auf die Siegerstraße ein. Die Garanten dafür waren die Abwehrspieler Brandt, Acolatse und Eriksson, die ihre Stürmer als Torschützen ersetzten.

(Foto: Jürgen Meyer)
Den Oberbayern gelang vor heimischer Kulisse ein besserer Start in die Partie. In der neutralen Zone konnten sie die Angriffsbemühungen der Gäste gut unterbinden. Ingolstadt hielt das Spiel schnell, somit gab es wenig Unterbrechungen und der ERC konnte immer wieder in den Rücken der Tigersabwehr vorstoßen. Als Chase Balisy auf die Strafbank musste, gingen die Gastgeber mit 1:0 (10.) in Führung. Jeff Zatkoff, der wieder ins Tor zurückkehrte, war beim Schuss die Sicht verdeckt. Micheal Collins war noch dran und damit gingen die Ingolstädter mit dem knappen Vorsprung in die Kabine.
Gleich nach dem Pausentee, stand Zatkoff wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Durch einen überfallartigen Angriff, kamen die Ingolstädter wieder vors Tor mit Brett Olsen. Der scheiterte noch an Zatkoff, aber nur Sekunden später behielt Wayne Simpson die Übersicht und begünstigt durch einen Stellungsfehler von Antoine Laganiere, baute er die Führung zum 2:0 (22.) aus. Die Gäste hatten jedoch die passende Antwort parat. Bei einem schnellen Konter, den der Torschütze Marcel Brandt (26.) selber einleitete, stand es nach der Vorlage von Kael Mouillierat nur noch 2:1.
Brandt konnte mit einem platzierten Schuss, Jochen Reimer im Tor der Oberbayern überwinden. Die Tigers waren nun besser drauf, vergaben aber leichtfertig beim nächsten Angriff mit Schönberger und Brunnhuber. Der ERC blieb aber ebenfalls stets gefährlich. Immer wieder musste auch Zatkoff ein paar Nachlässigkeiten seiner Vorderleute ausbügeln. Eine weitere Strafzeit von T.J. Mulock überstanden die Straubinger und erzielten prompt den Ausgleich zum 2:2 (35.) durch Sena Acolatse. Laganiere sah den Verteidiger, schickte ihn auf und davon und machte somit seinen Lapsus wieder gut.
Mit der Bürde einer Strafzeit wegen Spielverzögerung noch aus dem zweiten Drittel, begaben sich beide Teams wieder aufs Parkett. Sofort wurden sie kalt erwischt durch einen Schuss von Fredrik Eriksson, von der blauen Linie zum 2:3 (41.) nach nur 25 Sekunden im letzten Abschnitt. Straubing konnte das Spiel weiter kontrollieren und kam durch Schönberger erneut zu Chancen. Ingolstadt kam nicht mehr so durch die Abwehr wie noch im ersten Drittel.
Zatkoff kannte man seine mehrwöchige Verletzung nicht an und war immer zur Stelle. Vor allem in der Schlussphase, bei einem weiteren Powerplay, hielt er den Sieg für die Tigers fest. Auch die Herausnahme von Reimer zugunsten eines weiteren Feldspielers, brachte den Ingolstädtern keinen Erfolg mehr. Somit sind es die Niederbayern, die ihre Ausbeute von diesem Wochenende voll ausschöpfen konnten.
ERC Ingolstadt – Straubing Tigers: 2:3 (1:0|1:2|0:1)
Tore:
1:0 | 10. | Collins (Edwards, Simpson) PP 1
2:0 | 22. | Simpson (Olson, Sullivan)
2:1 | 26. | Brandt (Mouillierat)
2:2 | 35. | Acolatse (Laganiere)
2:3 | 41. | Eriksson (Laganiere) PP 1
Strafen: Ingolstadt 4 – Straubing 8
Zuschauer: 3.810
Schiedsrichter:
HSR Rantala / Schukies
LSR Höfer / Merten
Tigers on Air

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(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Mit einem 2:3 Erfolg in der Yayla Arena in Krefeld konnten die Grizzlys aus Wolfsburg ihre Niederlagenserie stoppen, während sich die Pinguine weiterhin in einer Krise befinden.
(Foto: Ralf Schmitt)
Am 12. Spieltag der DEL Saison 2019/2020 trafen zwei Teams aufeinander, welche einen schlechten Start hingelegt hatten und einige Niederlagen in Folge verkraften mussten und so begann auch die Partie unspektakulär mit der 0:1 Führung durch Toto Rechs (9.) für die Gäste aus der VW-Stadt. Bei diesem Tor war die Krefelder Abwehr nicht im Bilde. Bis zur Drittelsirene gab es wenig nennenswerte Szenen.
Krefeld konnte sich im zweiten Drittel steigern und traf zum 1:1 Ausgleich durch Saponari (25.), ein Tor das wortwörlich "reingearbeitet" wurde. Das Spiel wurde durch dieses Remis aber nicht besser und bei der erneuten Führung der Grizzlys durch Garrett Festerling (34.) gab es die ersten Pfiffe von den Rängen. Kurz darauf lieferten sich Krefelds Cundari und Nick Latta einen kleinen Faustkampf. Für Nick Latta war die Partie wegen der zweiten 10-Minuten-Strafe beendet.
Die Gastgeber kämpften im letzten Drittel und kamen durch ihren Topscorer Costello in Überzahl zum erneuten Ausgleich (45.), doch es gelang den Grizzlys, erneut in Führung zu gehen. Wade Bergman konnte einen Schlagschuss von der blauen Linie zur 2:3 Entscheidung in die Maschen unterbringen. Diesmal war es den Pinguinen nicht mehr möglich auszugleichen und so gingen die drei Punkte an Wolfsburg.
Stimmen zum Spiel:
Wade Bergman: „Wir haben ein solides Auswärtsspiel gezeigt, in einer sehr schwierigen Situation. Ich habe letztlich einfach draufgehalten und das Tor getroffen. Wir sind sehr glücklich über diesen Erfolg“, so der Siegtorschütze.
Spiel vom 18.10.2019
Krefeld Pinguine - Grizzlys Wolfsburg 2:3 (0:1|1:1|1:1)
Tore:
0:1 | 9.|Rech (Olimb, Aubin)
1:1 |25.|Saponari (Welsh, Cundari)
1:2 |34.|Machacek (Fauser)
2:2 |45.|Costello (Bruggisser) PP1
2:3 |51.|Bergman (Fauser, Jones)
Zuschauer:
3.523

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(DEB) Die deutsche U16 Nationalmannschaft hat ihr zweites von drei Spielen beim 2-Nationen-Turnier in Vierumäki (Finnland) verloren. Das Team von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag dem Gastgeber aus Finnland mit 3:6 (2:1, 1:2, 0:3).

(Foto: DEB)
Nach drei Minuten traf Jere Lassila für Finnland zur 0:1-Führung. Die deutsche Mannschaft gab aber bereits im darauffolgenden Wechsel die direkte Antwort. Rayan Bettahar bediente Julian Lutz im Slot, der keine Probleme hatte zum 1:1-Ausgleich einzuschieben. Sechs Minuten vor der Pause legte Matthias Pischoff die Scheibe vor das Tor auf den Schläger von Luca Hauf, der zum 2:1 Pausenstand traf.
Finnland kam nach der Pause besser ins Spiel und prüfte Simon Wolf im deutschen Tor ein ums andere Mal mit hochkarätigen Chancen. In der 29. Minute war dieser dann machtlos, als Elmeri Laakso von der blauen Linie traf. Aufgeweckt durch den Gegentreffer lief die deutsche Mannschaft jetzt wieder eigene Angriffe. Als dann in der 30. Minute ein Finne auf der Strafbank Platz nehmen musste, passte Leo Hafenrichter einmal quer durchs Drittel auf Roman Kechter, der direkt abnahm und zur erneuten Führung traf. Eine halbe Minute später schloss Jere Lassila einen Konter für Finnland zum 3:3 Zwischenstand ab, mit dem es dann auch ins letzte Drittel ging.
Finnland kam erneut besser aus der Kabine und erhöhte in der 45. Minute durch Joakim Kemell auf 3:4. Die DEB-Auswahl tat sich im Anschluss schwer eigene Chancen zu kreieren und kassierte in der 52. Minute durch Iisai Pesonen den Gegentreffer zum 3:5. Nur acht Sekunden später erzielte Oskari Hult das 3:6 für Finnland. Das deutsche Team war danach zwar wieder aktiver, konnte aber keine zwingenden Aktionen zum Tor erarbeiten und so gewannen die Gastgeber auch die zweite Partie.
Thomas Schädler, U16-Bundestrainer: „Das erste Drittel konnten wir positiv gestalten. Die Jungs haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Im zweiten Drittel sind wir von unserer Linie abgewichen. Gegen die laufstarken Finnen war der Rückstand am Ende nicht mehr aufzuholen. Morgen haben wir einen spielfreien Tag und können nochmal an den taktischen Fähigkeiten arbeiten.“
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(DEL/Iserlohn) (Rü) Die Panther nahmen den Kampf im Hexenkessel am Seilersee an, machten wenig Fehler und nutzten ihre Chancen eiskalt. Am Ende stand ein 3:0 Auswärtserfolg- bereits der Vierte im fünften Auswärtsspiel. Die Hausherren überzeugten einmal mehr durch Einsatzwillen und Kampf sowie mit einigen guten, spielerischen Ansätzen. Am Ende reichte es einfach nicht gegen stärkere Ingolstädter, gerade auch, weil die Roosters einmal mehr zu wenig aus den sich gegebenen Möglichkeiten machten. Debütant Alexandre Grenier machte auf Seiten der Sauerländer einen guten ersten Eindruck, überzeugte trotz seiner enormen Körpergröße durch elegantes Stick- Handling und guter Übersicht.

("Du kommst hier nicht rein!". Jochen Reimer mit einer starken Leistung. Foto: Patrick Rüberg )
Im ersten Drittel machten die Schanzer direkt deutlich, dass sie sich nicht den Schneid abkaufen lassen wollen und hielten gegen die druckvollen Gastgeber von Beginn an dagegen und es entwickelte sich eine hitzige Partie. D`Amigo nutzte direkt die erste Gelegenheit zum Führungstreffer. Die Hausherren waren davon wenig geschockt, machten ihr Spiel und kamen zu Gelegenheiten, die allesamt am starken Reimer im Tor der Gäste ihr Ende fanden. Die Schlussphase hatte es dann noch einmal in sich. Jobke und Halmo lieferten sich einen Faustkampf, Eishockey wurde aber auch noch gespielt: Edwards nutzte eine Überzahlsituation und stellte kurz vor der Pause auf 0:2 aus Sicht der Gastgeber, die ihrerseits ein deutliches Chancenplus hatten.

(Das Duell Halmo vs. Jobke endete mit 2+2+10 unentschieden. Foto: Patrick Rüberg)
Das zweite Drittel begann mit einem Pfostenschuss durch die Panther, was bereits die Vorentscheidung hätte sein können. Danach spielten erstmal nur noch die Roosters, die an diesem Tage jedoch nicht das Glück auf ihrer Seite hatten. Neuzugang Grenier spielte sehenswert Reimer aus, um dann nur den Pfosten zu treffen. Letzterer entwickelte sich im Laufe des Mittelabschnitts zu einem unüberwindbaren Gegner für die Roosters. Im Gegenzug hatten die souveräne auftretenden Gäste ebenfalls gute Konter- Chancen, da die Iserlohner immer mehr aufmachen mussten. So endete ein unterhaltsames Drittel torlos.

(Ansprechendes Debüt: Alexandre Grenier. Foto: Patrick Rüberg)
Das Schlussdrittel begann ebenso druckvoll, doch weder Sutter noch Findlay brachten die Scheibe in den ersten Minuten über die Linie. Besser machten es die Schanzer: ein gut ausgespielter Konter wurde durch Collins zum entscheidenen 0:3 ausgenutzt (42.). Damit war der Widerstand der Gastgeber gebrochen, Anthony Peters im Tor der Iserlohner verhinderte im Laufe des Schlussdrittels eine höhere Niederlage und behielt gegen Olson und Foucault die Nerven. Em Ende stand ein verdienter Auswärtserfolg der Panther aus Ingolstadt, wirklich enttäuscht haben die Roosters dabei jedoch nicht.
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Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt 0:3 (0:2|0:0|0:1)
Tore:
0:1 |03.| D´Amigo
0:2 |19.| Edwards
1:2 |42.| Collins
Zuschauer: 4.296
Iserlohn: Peters –O’Connor, Rumble; Raymond, Buschmann; Orendorz, Baxmann – Halmo, Findlay, Petan; Friedrich, Sutter, Grenier; Hoeffel, Clarke, Dmitriev; Lautenschlager, Samanski, Fleischer
Ingolstadt: Reimer – Koistinen, Wagner; Sullivan, Edwards; Jobke, Friesen; Schütz – Detsch, Olver, Smith; Collins, Olson, Simpson; D’Amigo, Wohlgemuth, Foucault; Mashinter, Bailey, Höfflin

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(DEL/Köln) ST Am Freitag und 12. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga stand für die Kölner Haie ein Heimspiel in der LANXESS arena vor 10.298 Zuschauern auf dem Spielplan. Als Gegner reisten die Schwenninger Wild Wings an. Das Duell endete für die Mannschaft des KEC mit einem Arbeitssieg von 2:1 nach einer eher zähen Partie.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Bevor die Partie begann, gab es eine Schweigeminute für den am 15. Oktober verstorbenen ehemaligen Kölner Haie Spieler Wim Hospelt.
Nach dem letzten Spiel am vergangenen Sonntag gegen die Krefeld Pinguine, das die Haie mit 2:3 gewannen und so drei Punkte für sich einstreichen konnte, flammte in Köln ein Hoffnungsschimmer am Horizont auf. Die Negativserie war erstmals beendet.
Der Beginn der Saison lief für Köln alles andere als glanzvoll, doch mit dem Sieg gegen Krefeld konnte die Motivation und der Kampfgeist erstarken. Die Richtung sei nun vorgegeben. „Der Sieg gegen Krefeld war ein erster Schritt in die richtige Richtung – aber jetzt wollen wir gegen Schwenningen und Düsseldorf zu Hause nachlegen.“, so Alexander Oblinger (Quelle: www.haie.de).
Die Hoffnung, dass sich die Mannschaft unter Cheftrainer Mike Stewart so langsam eingespielt hat, zielstrebiger und effektiver spielen kann und auch die Chancen verwertet, wurde nach dem vergangenen Sieg erneuert. „Der Trend geht in den letzten Wochen in die richtige Richtung. Aber wir müssen uns auch für unseren Aufwand belohnen, gerade vor den heimischen Fans.“, sagte Stewart (Quelle: www.haie.de). Der derzeitige elfte Platz in der Tabelle ist sicherlich ernüchternd für den KEC und dieser Zustand soll geändert werden. Mit einem Sieg gegen die Wild Wings wäre damit ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan.
Für die Schwenninger lief es bisher auch nicht sehr gut, im Gegenteil, sie belegen zur Zeit den letzten Platz der DEL- Tabelle und sind in der Liga das schwächste Auswärtsteam. Zuletzt verloren sie fünf Spiele nacheinander, dieser Niederlagenserie sollte in Köln ein Ende bereitet werden. Ihre Hoffnung setzen die Schwarzwälder dabei auf Jamie McQueen, der mit 13 von 27 Toren der schlagkräftigste Schütze ist.
Die Kölner und die Schwenninger starteten ähnlich in die Saison und sind mit ihren jeweiligen Leistungen unzufrieden. Auch schlagen beide Mannschaften ähnliche Töne an, beide haben hart trainiert und bewegen sich nun in die richtige Richtung. Sowohl der KEC als auch der SERC wollen in der Tabelle nach oben klettern.
Die Bilanz allerdings spricht für die Kölner Mannschaft, von bisher 26 Heimspielen konnte der KEC 19 Spiele für sich entscheiden. Mit im Aufgebot der Schwarzwälder ist seit Beginn dieser Saison Alexander Weiss, der lange Zeit auch einmal für die Haie spielte. Bei den Haien fehlte Gustaf Wesslau aufgrund einer Trainingsverletzung und weiterhin war Moritz Müller verletzungsbedingt nicht spielfähig.
Das erste Drittel begann verhalten und blieb verhalten. Es kam erst ab der Hälfte etwas mehr in Fahrt, zumindest ein klein wenig, die Hoffnung auf spannendere Minuten keimte auf, verlaute aber schnell wieder. Es blieb recht zäh ohne nennenswerte Aktionen. Die Schwenninger hatten ein paar mehr Chancen und den etwas kräftigeren Auftritt, doch Köln blieb standhaft und ruhig. Es war keine Kreativität, keine Leidenschaft und kein Mut zu spüren. Das Drittel endete somit dann auch 0:0
Der Mittelabschnitt begann im Grunde wie es zuvor im ersten Drittel geendet hatte, langweilig oder wie der Kölner sagen würde „drüsch“. So blieb es dann auch weiter. Es passierte kaum etwas. Gegen Ende gab es jedoch noch ein paar Druckphasen des KEC, die durchaus hätten zum Erfolg führen können. Doch am Ende blieb auch dieses Drittel torlos und endete mit einem wenig überraschenden Stand von 0:0.
Im Schlussdrittel passierte dann endlich etwas. Die Zuschauer konnten endlich aus ihren kleinen Schläfchen erwachen. Es fielen Tore. In der 42. Minute erhielt Dylan Yeo eine Strafe wegen Beinstellens. Kaum hatte er auf der Strafbank Platz genommen, fiel das erste Tor für den KEC, es war ein gutes Powerplaytor durch Jason Akeson. Doch die Schwenninger antworteten sogleich, in der 43. Minute war es Matthew Carey, der ausglich auf 1:1. Und in der 53. Minute fiel dann das entscheidende Tor für Köln, wieder im Powerplay, Schütze war Jakub Kindl. Die Schwenninger bemühten sich in den letzten sieben Minuten um den Ausgleich, konnten ihn aber nicht mehr aufgrund eines guten Hannibal Weitzmanns erzielen. Es endete mit einem Arbeitssieg von 2:1 für den KEC.
Alles in allem war es für beide Mannschaften eine wichtige Partie, beide wollten sich drei Punkte sichern und auch ihr Selbstvertrauen zurückgewinnen. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass das heutige Spiel keine gute Werbung für den Eishockey Sport war. Es war eine ernüchternde und zähe Partie, die kaum Glanzpunkte hatte. Vielleicht wollten es beide Mannschaft zu sehr, so dass sie zu vorsichtig blieben. Es fehlten klar dreckige Tore und mutige Aktionen. Wurden die Schwarzwälder doch mal gefährlicher, war Hannibal Weitzmann zur Stelle und parierte. Im Gegenzug blieben die Kölner bis auf wenige Momente etwas leidenschaftslos.
Das erste Drittel war, um es kurz auf den Punkt zu bringen, furchtbar. Es war zäh, langweilig und ohne spürbare Emotion bei beiden Mannschaften. Das zweite Drittel fing genauso an wie das Erste geendet hatte, kam aber phasenweise durch eine Drangphase der Kölner etwas in Schwung. Im letzten Drittel fielen dann endlich Tore, im Gesamten drei Stück, zwei für Köln durch Akeson und Kindl und eines für Schwenningen durch Carey. Letztlich lässt sich sagen, es sind drei Punkte und das sind drei wichtige Punkte, das Ziel wurde erreicht, nicht auf schöne Weise, aber am Ende zählt das Ziel und der Weg kann egal bleiben. Am Sonntag steht für den KEC ein weiteres Heimspiel an, dieses Mal geht es bereits um 14 Uhr los Wut wird die Mutter aller Derbys sein, Gegner ist Düsseldorf.
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