(DEB/Nationalmannschaft) Die deutsche Mannschaft musste sich am Mittwochabend der Schweiz mit 2:5 (1:0; 0:3; 1:2) geschlagen geben. Vor 3.020 Zuschauern in der Bietigheimer EgeTrans Arena ging die U24/U25-Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm zunächst in Führung. Die im Vergleich zu gestern stärkeren Eidgenossen drehten das Ergebnis aber mit drei Toren in einem guten zweiten Drittel und bauten die Führung im letzten Abschnitt um ein weiteres Tor aus.
(Foto: Tina Kurz)
Gab es im gestrigen Aufeinandertreffen kein einziges Powerplaytor, nutzte die DEB-Auswahl gleich in der zweite Minute die erste Gelegenheit. Nach einem schnellen Pass aus dem deutschen Drittel legte Hungerecker für Bergmann vor, der mit Tempo am zu hoch stehenden Verteidiger Mauro Dufner vorbeizog und den Schweizer Schlussmann ausspielte.
Die weiteren Strafen blieben für beide Teams folgenlos. Spielten zunächst Deutschland und die Schweiz auf Augenhöhe, eroberten sich die Eidgenossen zunehmend mehr Spielanteile. In den letzten Minuten gelang es der DEB-Auswahl nur sehr schwer, aus dem eigenen Drittel herauszukommen. Mehrere gute Gelegenheiten und ein Plus an Torschüssen konnten die Gäste aber nicht verwerten, während die Gastgeber einige Kontermöglichkeiten nicht erfolgreich abschlossen.
Im Mittelabschnitt drehte die Schweiz auf und verwandelte einen 0:1-Rückstand in eine eigene 3:1-Führung. Michael Hügli traf in der 29. Minute zum Ausgleich. Nur drei Minuten später traf Tim Berni in Überzahl zum 2:1 für die Eidgenossen, ehe Marco Miranda in der 37. Minute auf 3:1 erhöhte. Mit einer verdienten 1:3-Führung für die Schweiz ging es ins letzte Drittel. Nach den ersten eher verhaltenen Minuten erspielte sich deutsche Team zwar die ein oder andere Gelegenheit, die Schweiz hinderte die Gastgeber aber mit weiterhin konsequentem Forechecking und Zweikampfstärke am Spielaufbau.
Insgesamt nahm auf beiden Seiten die Anzahl an guten Chancen ab. In der 54. Minute reagierte Tim Berni blitzschnell auf einen Abspielfehler in der deutschen Defensive und legte für Jérôme Bachofner vor, der zum 1:4 verwandelte. In der 58. Minute erkämpfte sich Lucas Dumont im Slot mehrmals die Scheibe und ermöglichte so Fabio Wagner den 2:4-Anschlusstreffer. Bundestrainer Toni Söderholm nahm Tormann Mirko Pantkowski zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch André Heim besiegelte die deutsche Niederlage mit einem Treffer ins leere Netz zum 2:5-Endstand.
Toni Söderholm, Bundestrainer: „Heute war viel gefragt auf dem Eis. Das Tempo war sehr hoch und es war auch intensiv im mentalen Bereich. Die Jungs haben nicht nur gestern und heute gespielt, sondern eben viele auch Freitag und Sonntag. Vom Tempo waren es dennoch zwei sehr gute Spiele. Wir möchten die Jungs weiter aufbauen und sie als eine Einheit zusammenwachsen lassen. Das ist unser Ziel für die Zukunft.“
Tore: 1:0 Bergmann (3. – PP1 / Ass.: Hungerecker, Loibl), 1:1 Hügli (29. / Burren, Dufner), 1:2 Berni (32. – PP1 / Dufner), 1:3 Miranda (37. / Dufner), 1:4 Bachofner (54. / Berni), 2:4 Wagner (58. / Dumont, Bergmann), 2:5 Heim (59. - EN / Miranda)
Strafen: GER 14 – SUI 16
Zuschauer: 3.020
(Foto Tina Kurz)
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(DEB/Nationalmannschaft) Die Premiere von Bundestrainer Toni Söderholm ist gelungen. Gerade einmal 80 Sekunden waren gespielt, als Frederik Tiffels zu dem vor dem schweizerischen Torraum postierten Fabio Pfohl spielte und dieser genau im richtigen Moment Lean Bergmann fand, der aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandelte. Beide Mannschaften kämpften von Beginn an engagiert um den Puck und versuchten, dem Gegner wenig Raum zur Entfaltung zu geben.
(Foto: Dunja Dietrich)
Die deutsche Mannschaft hatte dennoch deutlich mehr vom Spiel, unter anderem dank starker Defensivarbeit. Dies änderte sich erst nach etwas mehr als der Hälfte des ersten Drittels, die Schweiz spielte nun gradliniger und stieß schneller in die deutsche Defensivzone vor. Ab der 15. Minute erhöhte die Schweiz den Druck und erspielte sich Chancen beinahe im Minutentakt, aber Deutschlands Goalie Hannibal Weitzmann ließ mit starken Paraden kein Tor zu. In der 19. Minute die erste Unterzahl für Deutschland, die das Team nicht nur stark verteidigte: Nach einem schnellen Konter tunnelte Marco Sternheimer eine Sekunde vor Drittelende Joren van Pootelberghe im Schweizer Tor.
Die Schweiz zeigte sich vom unerwarteten Gegentreffer im zweiten Spielabschnitt unbeeindruckt und erhöhte nochmals den Druck. Der Anschlusstreffer in der 26. Minute, ein durch Fabian Heldner abgefälschter Schuss von Jérôme Bachofner war folgerichtig. Deutschland hatte aber ebenfalls einige gute Gelegenheiten. Die 2550 Zuschauer sahen ein schnelles zweikampfbetontes Spiel. Die Schweiz verzeichnete zwar ein Chancenplus, effizienter spielte aber die DEB-Auswahl. Und das erneut in Unterzahl. Nach einem Konter legte Frederik Tiffels sehenswert mit der Rückhand vor, Fabio Pfohl spielte den Schweizer Goalie aus und schob mit der Rückhand zum 3:1 ein (29.).
Überhaupt schienen beide Teams eine gewisse Vorliebe fürs eigene Unterzahlspiel zu bekommen, denn die Strafzeiten nahmen zu. Kein einziges Powerplay konnte erfolgreich genutzt werden, stattdessen gab es einige sehr gute Konterchancen. In der 39. Minute erhöhte Deutschland auf 4:1. Fabio Pfohl bewies wie beim Führungstreffer ein exzellentes Timing und legte mustergültig für Markus Eisenschmid auf.
Das letzte Drittel sollte ähnlich chancenreich wie das Zweite weitergehen. Gleich in der 41. Minute eine Großchance für Fabio Wagner, die aber nicht genutzt wurde. Knapp zwei Minuten später der zweite Anschlusstreffer für die Schweiz. Dario Meyer zog vors deutsche Tor und konnte unbedrängt eine Hereingabe von André Heim abfälschen. Beide Mannschaften befanden sich weiterhin im Vorwärtsgang, woraus sich nahezu abwechselnd Torchancen ergaben, die jedoch nicht genutzt wurden.
Gleiches gilt für die Überzahlspiele, welche nicht genutzt bzw. stark verteidigt wurden. Das Spiel nahm mehr und mehr an Härte zu, nun wurden verstärkt Checks gesetzt. Deutschland erspielte sich mehrere Großchancen, aber scheiterte knapp (Hungerecker, 54.) oder Eisenschmid an starken Stockhandsave Schweizer Goalie (56.). Am Ende ist es ein verdienter 4:2-Erfolg für die deutsche Mannschaft, die sich stark in Memmingen präsentiert hat.
Morgen steht der zweite Vergleich der beiden Perspektiv-Nationalmannschaften an. Um 19.30 Uhr geht es in der Bietigheimer EgeTrans Arena los.
Tore:
GER 1:0 – 01:20 – Bergmann (Pfohl, Tiffels, F.)
GER 2:0 – 19:59 – Sternheimer (Jahnke)
SUI 2:1 – 25:28 – Heldner (Bachofner)
GER 3:1 – 28:53 – Pfohl (Tiffels, F.; Fohrler)
GER 4:1 – 38:41 – Eisenschmid (Pfohl)
SUI 4:2 – 42:47 – Meyer (Heim, Burren)
Torschüsse: Deutschland 25 – Schweiz 24
Strafen: Deutschland 10 – Schweiz 8
Zuschauer: 2550

(Foto Alwin Zwibel)
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(CHL Finale 2019) (Christian Diepold) Das Finale der Champions Hockey League 2018/2019 fand in Göteburg vor 12.044 Zuschauer zwischen Frölunda Indians und dem dreifachen deutschen Meister EHC Red Bull München statt. In einem intensiven Spiel konnten sich die Schweden durch ein bärenstarkes Powerplay mit einem 3:1 Erfolg den dritten CHL Titel sichern.

(Foto:Gepa Pictures)
Die Schweden standen zum vierten Mal im Finale der Champions Hockey League, konnten den europäischen Titel bereits zwei Mal gewinnen (2016, 2017) und galten als Favorit. Für die Red Bulls aus München war es dahingegen die erste Teilnahme eines deutschen Vertreters überhaupt und man wollte dem scheidenden Kapitän Michael Wolf sehr gerne diesen Titel zum Abschluss seiner herausragenden Karriere ermöglichen.
Frölunda kam gewohnt stark mit hohem Tempo aus der Kabine, ganz so wie man es von den Schweden gewohnt ist und München hatte zu Beginn Schwierigkeiten mitzugehen. Schlittschuhläuferisch und technisch sehr gut ausgebildet dominierten die Indians die neutrale Zone. Beim ersten Powerpay der Gastgeber traf Samuel Fagemo (11.) mit einem harten, platzierten Schuss zur 1:0 Führung. Danny aus den Birken war bei dem schwedischen Hammer die Sicht genommen. Gegen Ende des ersten Abschnitt gab es dann ebenfalls im Powerplay die erste guten Chancen für die Red Bulls durch den Kapitän Michael Wolf und Maxi Daubner.
Warum es sich um ein Heimspiel für den zweifachen Cupsieger handelt, ist der Tatsache geschuldet, dass Frölunda im CHL Wettbewerb 2018/2019 mehr Punkte als die Münchner erzielt hatten und deswegen das Heimrecht erhielten. Mit dem knappen 1:0 ging es dann in die erste Drittelpause.

(Foto CHL/Frölunda)
CHL Finale 2019 in Göteborg, 05. Februar 2019
Frölunda Indians - EHC Red Bull München 3:1 (1:0|2:0|0:1)
Tore:
1:0|11.|Samuel Fagemo PPT
2:0|25.|Ryan Lasch PPT
3:0|35.|Pathrik Westerholm PPT
3:1|52.|Yasin Ehliz (Seidenber, Voakes) PPT
Zuschauer:
12.044 (ausverkauft)

Best Player of the Game:
Frölunda: Gustafsson
München: Danny aus den Birken
MVP der CHL Saison 2018/2019
München: Trevor Parkes
Der Weg ins Finale der CHL Saison 2018/2019


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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie haben die Kaderplanung über die laufende Spielzeit hinaus vorangetrieben und drei Verteidiger an den Club gebunden.

( Foto Heike Feiner )
Zurück nach Köln kehrt Colin Ugbekile (*24. September 1999, Solingen). Der Abwehrspieler ist der zwölfte ehemalige Junghai, der in den aktuellen DEL-Kader der Haie rückt. Ugbekile schnürte zuletzt seit 2016 die Schlittschuhe in der US-amerikanischen Juniorenliga USHL für Fargo Force (2018/19) und die Des Moines Buccaneers (2016-2018). Zuvor lief er für den KEC in der DNL (2015/16) auf. 2015 wurde er mit dem U16-Team der Junghaie Meister in der Schüler-Bundesliga.
Der Junioren-Nationalspieler war zudem Teil der deutschen U20-Nationalmannschaft, der Mitte Dezember 2018 der Aufstieg in die Eliteklasse gelang. Ugbekile erhält bei den Haien einen Vertrag bis 2022, kann ab sofort eingesetzt werden und trägt die Rückennummer 79.
Bis 2021 hat der KEC den Vertrag mit Dominik Tiffels verlängert. Der 24-jährige gebürtige Kölner trägt seit 2017 wieder das Haie-Trikot. Seit der laufenden Spielzeit 2018/19 gehört er fest zur Verteidiger-Rotation des KEC. Insgesamt stehen für Tiffels bereits 159 DEL-Spiele (Köln, Bremerhaven, Hamburg) zu Buche.
Youngster Simon Gnyp wurde von den Haien mit seinem ersten Profi-Vertrag ausgestattet. Der 17-Jährige debütierte in der aktuellen Spielzeit in der Hintermannschaft der Haie und brachte es bislang auf 14 Einsätze (1 Vorlage). Gnyp wurde bis 2022 an den KEC gebunden.
Haie-Sportdirektor Mark Mahon: "Wir freuen uns, mit Dominik, Colin und Simon drei Verteidiger an die Haie gebunden zu haben, die sich voll und ganz mit dem KEC und der Stadt identifizieren. Alle drei haben hier schon das Trikot der Junghaie getragen. Wir sind davon überzeugt, dass sie ein wichtiger Teil der Haie-Gegenwart sind und der Haie-Zukunft sein werden."
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(DEB) Vincent Hessler verstärkt das Top Team Peking bei den bevorstehenden Länderspielen am 5. Februar, 19:30 Uhr, in Memmingen und am 6. Februar, 19:30 Uhr, in Bietigheim gegen die Schweiz.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Der 20-Jährige wurde von Bundestrainer Toni Söderholm für den verletzten Tim Wohlgemuth nachnominiert. Hessler kam in dieser Saison bereits 33 Mal in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für die Eisbären Berlin zum Einsatz. Weiterhin stand er in 16 Spielen für den Kooperationspartner Lausitzer Füchse in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) auf dem Eis.
Nachwuchs-Nationalmannschaften im Einsatz - Heim-Turniere in Deggendorf und Füssen
U16-Nationalmannschaft beim 4-Nationen-Turnier in Deggendorf / U17-Auswahl in Füssen / U18 in Piestany, Slowakei / U19 beim 5-Nationen-Turnier in Turku, Finnland
Gleich vier deutsche Nachwuchs-Nationalmannschaften in den kommenden Tagen in die erste Maßnahme des neuen Jahres. Die U16-Nationalmannschaft rund um Head Coach Stefan Mayer absolviert vom 5. bis 9. Februar einen Lehrgang verbunden mit einem Vier-Nationen-Turnier in Deggendorf. Ab dem 7. Februar trifft das Team dabei auf Norwegen, Östereich und Frankreich. In den Kader berufen wurden 22 Spieler, davon fünf Nachwuchstalente der Düsseldorfer EG und vier der Red Bull Hockey Akademie. Auch die U17-Nationalmannschaft bekommt vom 4. bis 8. Februar die Gelegenheit, sich auf heimischem Eis in Füssen mit der Nachwuchsauswahl der Schweiz, der Slowakei und aus Dänemark zu messen.
Bundesnachwuchstrainer Frank Fischöder nominierte hierfür mit Simon Stowasser, Fabrizio Pilu und Arkadiusz Dziambor ein bewährtes Verteidigungs-Gespann der Jungadler Mannheim. Ab dem 6. Februar kann sich die insgesamt 22-köpfige Auswahl dann im beim Turnier beweisen. Die U18 startet am 5. Februar in das Trainingslager in Piestany, Slowakei. Anschließend bestreitet die Mannschaft von Thomas Schädler vom 7. bis 9. Februar ihre Spiele gegen die Slowakei, die Schweiz und Weißrussland. In dem 23-Mann starken Aufgebot befinden sich unter anderem Tim Stützle und John Peterka. In Turku, Finnland, findet vom 4. bis 11. Februar der Lehrgang der U19-Nationalmannschaft um Trainer Jochen Molling statt. Hier trifft das deutsche Nachwuchsteam im Fünf-Nationen-Turnier auf Finnland, Tschechien, Schweden und die Schweiz. Insgesamt wurden hierfür 23 Spieler nominiert.
Kader U16-Nationalmannschaft:
Pos. Nr. Name Vorname Geburtstag Team
T 1 Seidel Pascal 21.01.2003 Düsseldorfer EG
T 30 Quapp Nikita 25.01.2003 RB Hockey Akademie
V 2 Mayr Sandro 30.08.2003 Starbulls Rosenheim
V 3 Bidoul Philipp 22.05.2003 ESV Kaufbeuren
V 5 Hane Niklas 29.05.2003 Düsseldorfer EG
V 4 Klein Adrian 19.09.2003 EV Weiden
V 6 Ribnitzky Felix 08.06.2003 Düsseldorfer EG
V 7 Wäser Julian 27.01.2003 Eisbären Juniors Berlin
V 8 Gottwald Michael 14.01.2003 Starbulls Rosenheim
S 9 Hänelt Haakon 01.06.2003 RB Hockey Akademie
S 11 Cimmerman Sebastian 14.02.2003 RB Hockey Akademie
S 12 Ellmaier Simon 12.03.2003 Starbulls Rosenheim
S 13 Gißibl Dominik 10.07.2003 EC Bad Tölz
S 14 Fischer Sten 25.01.2003 RB Hockey Akademie
S 15 Proske Yannick 10.06.2003 ESC Dresden
S 16 Heigl Thomas 20.01.2003 EC Bad Tölz
S 17 Heigl Nikolaus 20.01.2003 EC Bad Tölz
S 18 Korte Connor 31.01.2003 HC Davos
S 19 Niedenz Kevin 02.04.2003 Düsseldorfer EG
S 20 Steinberger Leon 13.08.2003 Eisbären Juniors Berlin
S 24 Roßmy Bennet 01.08.2003 Bili Tygri Liberec
S 26 Bongers Konstantin 03.01.2003 Düsseldorfer EG
Kader U17-Nationalmannschaft:
Pos. Nr. Name Vorname Geburtstag Team
T 30 Mayer Luca 08.03.2002 Augsburger EV
T 31 Bugl Florian 14.05.2002 RB Hockey Akademie
V 3 Glötzl Maximilian 16.03.2002 KEC „Die Haie“
V 4 Menner Maximilian 27.04.2002 RB Hockey Akademie
V 5 Stowasser Simon 18.01.2002 Jungadler Mannheim
V 6 Pilu Fabrizio 31.10.2002 Jungadler Mannheim
V 7 Dziambor Arkadiusz 31.01.2002 Jungadler Mannheim
V 12 Münzenberger Luca 24.11.2002 KEC „Die Haie“
V 14 Geuß Joshua 22.07.2002 KEC „Die Haie“
S 8 Bruch Daniel 16.04.2002 KEC „Die Haie“
S 9 Miller Maximilian 21.04.2002 ESV Kaufbeuren
S 13 Herrmann Fabian 12.02.2002 EV Regensburg
S 15 Schweiger Markus 31.08.2002 ESV Kaufbeuren
S 18 Tschwanow Oleg Leon 12.10.2002 Eisbären Juniors Berlin
S 19 Ramoser Julius 05.02.2002 Jungadler Mannheim
S 20 Reichel Lukas 17.05.2002 Eisbären Juniors Berlin
S 21 Borzecki Jakub 17.01.2002 RB Hockey Akademie
S 22 Neumann Daniel 22.02.2002 EHC Basel
S 24 Eham Josef 29.07.2002 RB Hockey Akademie
S 25 Dunham Noah 14.05.2002 EV Regensburg
S 26 Petersen Jussi 03.07.2002 KEC „Die Haie“
S 27 Khaydarov Marat 07.05.2002 EHC Basel
Kader U18-Nationalmannschaft:
Pos. Nr. Name Vorname Geburtstag Team
T 1 Ancicka Tobias 27.02.2001 Eisbären Juniors Berlin
T 30 Kolarz Christopher 13.04.2001 RB Hockey Akademie
T 31 Tiefensee Arno 01.05.2002 EC Bad Tölz
V 2 Raab Moritz 23.02.2001 Jungadler Mannheim
V 3 Heyer Niklas 29.05.2001 KEC „Die Haie”
V 4 Zimmermann Mario 26.04.2001 EV Landshut
V 5 Länger Niklas 29.05.2001 Augsburger EV
V 6 Flade Lucas 17.01.2001 ESC Dresden
V 9 Szuber Maksymilian 25.08.2002 RB Hockey Akademie
V 10 Preto Philipp 02.04.2001 Jungadler Mannheim
V 11 Gnyp Simon 10.09.2001 KEC Die „Haie”
S 7 Elias Florian 07.08.2002 Jungadler Mannheim
S 13 Kuqi Fabjon 03.08.2001 SC Bietigheim-Bissingen
S 14 Kinder Nino 22.02.2001 Eisbären Juniors Berlin
S 15 Lindner Elias 06.04.2001 EV Landshut
S 17 Varejka Filip 09.01.2001 RB Hockey Akademie
S 18 Peterka John 14.01.2002 RB Hockey Akademie
S 19 Slezak Kevin 31.01.2001 EC Bad Tölz
S 21 Henriquez-Morales Enrico 15.07.2001 Starbulls Rosenhein
S 23 Nijenhuis Jan 04.08.2001 Jungadler Mannheim
S 24 Reisnecker Filip 12.12.2001 RB Hockey Akademie
S 25 Schumacher Jan-Luca 30.08.2001 Jumgadler Mannheim
S 28 Volek Justin 08.02.2002 ESV Kaufbeuren
Kader U19-Nationalmannschaft:
Pos. Nr. Name Vorname Geburtstag Team
T 30 Mnich Florian 14.01.2000 Adler Mannheim/Heilbronner Falken
T 31 Maurer Philipp 02.12.2000 EV Landshut
V 3 Pfenninger Paul 27.04.2000 EV Landshut
V 4 Möller Tobias 27.07.2000 Jungadler Mannheim
V 5 Wirt Daniel 13.04.2000 RB Hockey Akademie
V 6 Heinzinger Niklas 09.01.2000 Tölzer Löwen
V 7 Hüttl Leon 21.09.2000 Löwen Frankfurt
V 8 Karrer Julius 06.06.2000 Eisbären Juniors Berlin
V 9 Sennhenn Jan Luca 11.11.2000 KEC „Die Haie“
V 23 Mik Eric 28.02.2000 Eisbären Juniors Berlin
S 2 Betzold Erik 18.01.2000 KEC „Die Haie“
S 10 Schitz Edwin 23.04.2000 Krefeld Pinguine/Herner EV
S 11 Nirschl Ludwig 21.06.2000 EV Regensburg
S 12 Schinko Luis 12.07.2000 EV Landshut
S 13 Gerharz Justus 01.06.2000 DEG Eishockey
S 14 Lobach Dennis 11.03.2000 RB Hockey Akademie
S 15 Brune Louis 05.05.2000 Adler Mannheim/Heilbronner Falken
S 16 Lutz Tim 27.09.2000 HC Davos
S 17 Hon Sebastian 23.04.2000 Jungadler Mannheim
S 18 Eckl Bastian 27.08.2000 RB Hockey Akademie
S 19 Lorer Tom 02.08.2000 DEG Eishockey
S 22 Bakos Timo 28.07.2000 Augsburger EV/ECDC Memmingen
S 24 Klos Valentino 01.02.2000 Jungadler Mannheim
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(DEL/Krefeld) PM Vor 7.693 Zuschauern unterlagen die Pinguine mit 1:3. „Wir hätten definitiv mehr aus unseren Überzahlchancen machen müssen“, sagte KEV-Trainer Brandon Reid nach dem Spiel. „Trotzdem haben wir über weiter Strecken so gespielt, wie ich mir das vorstelle.“
( Foto Ralf Schmitt )
Schon vor der Partie gab es viele Emotionen. Pünktlich zum Retrospieltag hatte der neu gegründete Alumni-Club des KEV hatte seinen ersten Auftritt und mehr Krefelder Eishockey-Tradition lässt sich kaum finden. Neben Uwe Fabig, Christian Ehrhoff, Remy Wellen sind viele weitere frühere Krefelder Eishockeyhelden dabei und für die Zukunft haben die die KEV-Alumni viel vorgenommen: „Wir haben schon einiges geplant,“ sagte Uwe Fabig im Interview mit einem weiteren KEV-Urgestein, dem früheren Stadionsprecher Rolf Frangen.
Den besseren Start erwischten die Haie, schon nach 15 Sekunden prüfte Pfohl Dimitri Pätzold, nur eine Minute später hatte Jakob Berglund aber gleich zwei Großchancen für den KEV: zuerst schob er den Puck am langen Pfosten vorbei – Wesslau im Tor der Haie war auf dem Weg in die andere Ecke – nur Sekunden später kam Berglund frei aus dem Slot zum Schluss, diesmal parierte Wesslau stark. Die Haie wurden erst in der elften Minute wieder gefährlich. Nach einer Strafe gegen Ankert vergab Ryan Jones die beste Kölner Chance des ersten Drittels. Auch er hatte das freie Tor vor sich, schob den Puck aber am Kasten vorbei. Stichwort Überzahl: hier taten sich die Pinguine schwer, sowohl mit einem Mann mehr als auch mit zweien. Bei Köln kassierten Oblinger und Schütz in kurzem Abstand zwei Minuten, richtig gefährlich wurde es für das Gästetor jedoch nicht.
Aus einer weiteren Strafzeit, die der KEV nicht zum Tor nutzte, fiel in der 19. Minute die Kölner Führung. Fabio Pfohl lenkte den Puck mit dem Schlittschuh ins Mitteldrittel, direkt in den Lauf von Colby Genoway, dessen Strafe gerade abgelaufen war. Genoway ließ Pätzold mit der Rückhand keine Chance.
Die Überzahlschwäche begleitete den KEV auch im zweiten Drittel. Fast zwei Minuten einer Strafe gegen Morgan Ellis verstrichen ohne Pinguine-Tor. Pech hatte Krefeld in der 25. Minute bei einem Schuss von Noonan. Aus Verteidigerposition zog er von der blauen Linie ab und traf den Pfosten. War das Spiel in den ersten Minuten zerfahren, machten die Pinguine ab der Mitte des zweiten Abschnitts mehr Druck und erspielten sich in der 31. Minute durch Lefebvre die beste Chance des Drittels. Saponari stürmte über die rechte Seite ins Haie-Drittel, spielte einen klugen Pass auf den in der Mitte mitgelaufenen Lefebvre, der an der Fanghand von Wesslau scheiterte. Aufregung gab es direkt im Anschluss. Ein Kölner Spieler schob vermeintlich mit der Hand den Puck aus dem Kölner Torraum – das wäre ein Penalty. Nach Videobeweis ließen die Hauptschiedsrichter aber weiterspielen.
Die Gäste beschränkten sich im zweiten Drittel weitgehend aufs Verteidigen. KEV-Goalie Dimitri Pätzold musste kaum eingreifen, erst in der 35. Minute musste er einen Schuss von Moritz Müller entschärfen – das Geburtstagskind im Tor der Pinguine zeigte eine gute Leistung. Kurz vor Ende des zweiten Drittels fing sich James Bettauer wegen eines Checks gegen den Kopf 2+10-Minuten Strafe ein und diese nutzten die Haie zum 0:2. Nach einem Schuss von Oblinger drückte Uvira den Puck über die Linie. Nach Videobeweis zählte der Treffer – 1,5 Sekunden vor Ende des Drittels der nächste Nackenschlag für die Pinguine.
Zum letzten Drittel kamen die Pinguine zwar engagiert, große Torchancen brachte die Anfangsphase des Schlussabschnitts aber dennoch nicht. In der 45. Minute kam Berglund frei zum Schuss, Wesslau parierte sicher. War die Partie im zweiten Drittel noch phasenweise sehenswert, gab es im letzten Drittel kaum noch Torszenen. Den Pinguinen gelang nur selten ein schneller Spielaufbau, Köln stand in der neutralen Zone und im eigenen Drittel sicher. In der 50. Minute parierte Pätzold stark gegen Hospelt, der aus kurzer Distanz zum Schuss kam.
Sieben Minuten vor Schluss kam beim Anschlusstor von Daniel Pietta nochmals Hoffnung auf. Aus einem Meter Torentfernung schlenzte er den Puck über die Schulter von Wesslau in die kurze Ecke – das erste Krefelder Tor nach gut 130 Minuten. Mit diesem knappen Rückstand ging es in eine spannende Schlussphase. 1:27 Minuten vor Schluss nahm Brandon Reid Pätzold für einen sechsten Feldspieler vom Eis und das nutzten die Haie für den Sargnagel: 45 Sekunden vor Schluss traf Fabio Pfohl aus dem eigenen Drittel zum 1:3 – gleichzeitig der Endstand.
„Unser Ziel ist weiter Platz 10“, so Brandon Reid nach dem Spiel. „Die Spieler bekommen in der Pause jetzt ein bisschen Ruhe, aber dann werden wir am Power Play arbeiten. Ich möchte wieder zu einer Quote von 20-25% wie in der Phase, als wir sechs Mal hintereinander gewonnen haben. Die Chance auf die Pre Playoffs ist noch da!“
Tore
0:1 19. Min. Colby Genoway (Pfohl)
0:2 40. Min. Sebastian Uvira (Schütz, Pfohl) PP1
1:2 53. Min. Daniel Pietta (Berglund, Noonan)
1:3 60. Min. Fabio Pfohl (Zalewski) EN

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(DEL/Ingolstadt) PM Toller Eishockeyabend in der Saturn-Arena. Gegen die Krefeld Pinguine landete das Team von Trainer Doug Shedden einen ungefährdeten 4:0-Erfolg und eroberte damit wieder einen Platz in den direkten Playoffplätzen. Die Krefelder, die ihrerseits um den Einzug in die Preplayoffs kämpfen, setzten ihre Niederlagenserie fort und konnten die Panther zu keiner Zeit des Spiels ernsthaft in Gefahr bringen.

(Foto: Jürgen Meyer / eishockey-online.com)
Das lag zum einen an der disziplinierten Defensivarbeit mit einem überragenden Jochen Reimer, der bei den wenigen gefährlichen Situationen stets zur Stelle war und verdient seinen fünften Shutout in dieser Saison einfur, zum anderen aber auch an der konsequenten Offensive, die von Anfang an für Gefahr im Krefelder Drittel sorgte. Das würdigte auch Goalie Reimer im Interview nach dem Spiel: "Heute haben wir wirklich von der ersten bis zur letzten Minute super Eishockey gespielt. Man kann fast von einem perfekten Spiel sprechen."
Aber der Reihe nach: Denn die erste wirkliche Chance gehörte den Krefeldern, die in der ersten Minute den Pfosten trafen. Dann aber übernahm der ERC das Spielgeschehen und setzte die Abwehr um Torhüter Dimitri Pätzold mächtig unter Druck. Dann musste es aber ein Schuss Sean Sullivans von der blauen Linie richten, der von Thomas Greilinger entscheidend abgefälscht wurde - 1:0, 11. Spielminute. Und nur zwei Minuten später zappelte der Puck erneut im Netz. Thorsten Ankert hatte eben erst in der Kühlbox Platz genommen, da durfte er auch schon wieder aufstehen. Nur zehn Sekunden benötigten die Panther zum Torerfolg in ihrem ersten von nur zwei Powerplays am heutigen Abend. Und erneut war der heute blendend aufgelegte Thomas Greilinger beteiligt, der vom Bullykreis abzog. Pätzold konnte war abwehren, die Verwirrung vor dem Tor nutzte schlussendlich Darin Olver und erhöhte auf 2:0 (13. Minute).
Nach deinem toll herausgespielten Konter des ERC zur Hälfte des Spiels, bei dem Laurin Braun den davongeeilten Brandon Mashinter mustergültig bediente und dieser im Alleingang vollendete (31. Spielminute), war für Pätzold Schluss. Für ihn kam Ilya Proskuryakov, während sich der Stammkeeper auf der Bank einen Eisbeutel in den Nacken drückte. Und tatsächlich beruhigte sich das Spiel zunächst. Der ERC sparte sich ein wenig die Kräfte, war dennoch weiterhin drückend überlegen. Und Krefeld seinerseits hatte einfach nicht die Möglichkeit, die Panther ernsthaft zu gefährten.
Erst im Schlussdrittel wurde es dann wieder aufregend, mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erst bugsierte Thomas Greiliner in der 50. Minute den Puck in die Maschen, wusste aber selbst als erster, dass das Tor dem Videobeweis wohl nicht standhalten würde. Dann versuchte er es zwei Minuten vor Ende nochmal mit dem Schläger - und sorgte für den 4:0-Endstand. Jerry D'Amigo, der am Sonntag nun den roten Topscorer-Helm tragen wird, behauptete die Scheibe hinter dem Tor und passte auf den bereitstehenden Greilinger, der durch die Schoner von Proskuryakov einschob.
Während sich für die Krefeld Pinguine der 10. Platz immer weiter entfernt, ist der ERC also wieder drin in den Playoffplätzen. Für Footballfan Doug Shedden der perfekte Auftakt ins Superbowl-Wochenende. Auf dass die Panther sich am Sonntag mit einem Sieg in Wolfsburg erst recht in Feierlaune bringen und sich mit einem 6-Punkte-Wochenende in die Länderspielpause verabschieden.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben das letzte Spiel vor der Länderspielpause dank eines herausragenden Olivier Roy gewonnen. Beim 1:0-Sieg bei den Eisbären Berlin wehrte der Goalie alle 42 Schüsse der Berliner ab und feierte seinen fünften Shutout der Saison. Das Tor des Tages erzielte Sahir Gill (29.).
(Foto: Dunja Dietrich)
Mike Stewart schickte die gleiche Mannschaft wie bei der unglücklichen Niederlage gegen die Thomas Sabo Ice Tigers ins Rennen und der AEV war auch sofort im Spiel. Bereits nach wenigen Sekunden hatte Adam Payerl die erste Chance des Spiels (1.). Auch danach hatte der AEV in einem ausgeglichenen ersten Drittel einige Chancen, aber Tore wollten auf beiden Seiten nicht fallen. Auch im zweiten Drittel waren die Panther zu Beginn hellwach, aber Matt White scheiterte in den ersten Minuten nach Wiederbeginn gleich dreimal freistehend an Kevin Poulin (21., 21., 23.).
Die Gäste blieben aber dran und belohnten sich schließlich in der 29. Minute. Nach scharfer Hereingabe von Thomas Holzmann musste Gill am langen Pfosten den Puck nur noch über die Linie drücken und traf damit im vierten Spiel in Folge. Auch danach hatten die Panther noch Chancen, aber ein weiterer Treffer gelang nicht mehr. Weil allerdings auch Olvier Roy seinen Kasten bei einigen guten Kontermöglichkeiten der Eisbären kurz vor Drittelende sauberhielt, ging es immerhin mit der knappen AEV-Führung in den dritten Abschnitt.
Und dort spielten plötzlich nur noch die Eisbären. Die Hausherren erhöhten den Druck deutlich und nahmen Roy unter Dauerbeschuss. Doch Augsburgs Goalie erwischte einen absoluten Sahnetag und brachte die Berliner Angreifer an den Rande der Verzweiflung. Immer wieder verhinderte Roy den Einschlag und hielt letztlich mit insgesamt 42 Paraden den wichtigen Auswärtssieg fest. Nach der Pause geht es nun für die Panther mit zwei Heimspielen weiter. Freitag in einer Woche sind die Iserlohn Roosters im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast, zwei Tage später geht es gegen die Straubing Tigers.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther stellen weiter die personellen Weichen für die Saison 2019-20. Mit der Verlängerung von Patrick McNeill hat der DEL-Club bereits fünf Abwehrspieler für die kommende Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga unter Vertrag.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Pat McNeill wechselte zur laufenden Saison vom DEL-Konkurrenten Ingolstadt in die Fuggerstadt und avancierte auf Anhieb zur erhofften Verstärkung im Pantherteam. In 43 Partien sammelte der 31-jährige Kanadier 25 Scorerpunkte (acht Tore und 17 Assists). Insgesamt stehen für den offensivstarken Defender McNeill in der DEL bereits 21 Tore und 84 Assists in 192 Spielen im deutschen Eishockeyoberhaus zu Buche.
In der Saison 2015-16 war der zweifache Calder Cup-Champion sogar punktbester Abwehrspieler der gesamten DEL.
Pat McNeill: „Meine Familie und ich haben uns in Augsburg von Anfang an willkommen gefühlt und genießen die Zeit hier sehr. Unser Sohn Beau kam hier im September zur Welt, so haben wir einen waschechten Augsburger in der Familie. Jetzt freue mich auf die heiße Phase der Saison und die Playoffs, in denen wir mit unseren unglaublichen Fans im Rücken eine gute Rolle spielen möchten.“
„Pat McNeill ist sowohl in der Defensive als auch in der Offensive ein Verteidiger mit enormen Qualitäten. Ich kannte ihn bereits aus gemeinsamen Tagen in Diensten des Team Kanadas beim Deutschland Cup und konnte mich dort bereits von seinen Fähigkeiten überzeugen. Er hat das in ihn gesetzte Vertrauen absolut gerechtfertigt“, so Panthertrainer Mike Stewart.

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Spitzenspiel gegen die Düsseldorfer EG mit 4:1 (2:0|0:0|2:1) gewonnen. Vor 5.490 Zuschauern im Olympia-Eisstadion schossen Andreas Eder, Justin Shugg, Yasin Ehliz und Michael Wolf den Deutschen Meister zum neunten DEL-Sieg in Serie. Der Tabellenzweite aus Bayern baute den Vorsprung auf die von Rang drei ins Spiel gegangenen Gäste auf 18 Punkte aus.

( Foto Heike Feiner )
München hatte im ersten Drittel die besseren Offensivaktionen und ging in der siebten Minute durch einen Schlagschuss von Andreas Eder in Führung. Justin Shugg baute den Vorsprung in der zehnten Minute aus, indem er dem DEG-Torhüter Mathias Niederberger mit einem Schuss ins Kreuzeck keine Chance ließ. Die Gäste aus dem Rheinland hatten ihre beste Chance durch einen abgefälschten Schuss, den Münchens Torwart Danny aus den Birken mit dem Schoner abwehrte (12.).
Im Mittelabschnitt waren die Red Bulls zunächst dem 3:0 näher als die Düsseldorfer dem Anschlusstreffer. Keith Aulie zog in der 24. Minute ab, sein Schuss wurde an die Latte des DEG-Tores abgefälscht. Dann verhinderte Mathias Niederberger gegen den Direktschuss von Yannic Seidenberg den dritten Münchner Treffer (33.). Die Gäste hatten ebenfalls Möglichkeiten, eine davon kurz vor der zweiten Pause, als Ryan McKiernan und Patrick Buzas im Nachschuss an Danny aus den Birken scheiterten.
Im Schlussdrittel verpasste Münchens Yasin Ehliz frei vor dem Tor das 3:0 (41.). Auf der Gegenseite kam Ryan McKiernan frei im Slot zum Abschluss, Danny aus den Birken reagierte aber gut (42.). Drei Minuten später war der Münchner Torhüter im Duell gegen McKiernan dann geschlagen, weil der Schuss des Düsseldorfer Verteidigers in Überzahl von einem Münchner abgefälscht wurde. In der 50. Minute erzielten auch die Red Bulls ihr Powerplaytor, Yasin Ehliz schob den Abpraller nach einem Schuss von Michael Wolf zum 3:1 über die Linie. Die DEG stemmte sich zwar gegen die Niederlage, spätestens mit dem Empty-Net-Tor von Kapitän Wolf zum 4:1 war die Partie jedoch entschieden (59.).
Patrick Hager: „Wie in den vergangenen Spielen haben wir ein unglaublich starkes erstes Drittel gespielt. Das war heute die Basis für den Sieg.“
EHC Red Bull München gegen Düsseldorfer EG 4:1 (2:0|0:0|2:1)
Tore
1:0 | 06:52 | Andreas Eder
2:0 | 09:09 | Justin Shugg
2:1 | 44:54 | Ryan McKiernan
3:1 | 49:29 | Yasin Ehliz
4:1 | 58:28 | Michael Wolf
Zuschauer 5.490

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(ISPO 2019) Vom 3. bis 6. Februar 2019 präsentieren 2.943 Aussteller auf dem Gelände der Messe München ihre neuesten Sportprodukte aus den Bereichen wie Snowsports, Outdoor, Health & Fitness, Urban und Teamsports. Die internationale Sportmesse wurde dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr nochmals vergrößert und es sind auch ein paar Vertreter aus dem Eishockeysport wieder dabei.

(Foto eishockey-online.com)
Die Fachbesucher können dieses Jahr in 18 Hallen die innovativen Produkte der 2.943 internationalen Aussteller aus 56 Ländern betrachten und teilweise auch ausprobieren. Dabei ist das Ausstellungsprogramm in 8 verschiedene Bereiche unterteilt. Snowsports, Outdoor, Health & Fitness, Teamsports, Vision, Manufactoring & Suppliers, Trends und Innovation & Industry Services und Urban.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Zuwachs von 5% bzw. 334 neue internationale Aussteller. Es ist abzuwarten ob der Besucherrekord (85.000) aus dem Jahr 2017 erreicht werden kann. Unter den vielen Produkten gab es auch in diesem Jahr wieder einige aus der Bereich des EISHOCKEYSPORT. eishockey-online.com war für Sie am ersten Tag der Messe unterwegs und hat ein paar Eindrücke gesammelt.
<<< Bilder von der ISPO 2019 finden Sie in unserer Galerie >>>
ORTEMA GmbH - Sport Protection
Neben der Orthopädie-Technik , Rehabilitation & Therapie sowie Medical Fitness & Gesundheit ist der Fachbereich Sport Protection die vierte Säule der ORTEMA GmbH. Ist der Mensch im Sport extremen Belastungen ausgesetzt – dies gilt besonders bei Stürzen oder Unfällen - kommt es auf die Qualität einer prophylaktischen oder sportorthopädie-technischen Versorgung an. Nicht nur Spitzensportler profitieren dabei von unserer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von Orthesen , Protektoren und Sportbandagen . Neben Eishockey - und Fußball-Profis , Weltklasse-Skifahrer , Behindertensportler oder Cracks aus dem Motorrad-Rennsport , Rennrad und Mountainbike setzen auch viele Hobbysportler diese Produkte erfolgreich ein.

(3D-Scan Live - Carolin Alosery)
Individuelle Anfertigungen (nach Gipsabdruck) oder Anpassungen (3D-Scan) sorgen für maximalen Schutz und Bewegungsfreiheit. Ein Grund mehr, warum viele Spitzensportler , Spieler internationaler Top-Teams und zahlreicher Nationalmannschaften seit über 20 Jahren sowohl auf die Produkte als auch auf die Betreuung von ORTEMA vertrauen.
eishockey-online.com hat sich mit dem Vetriebsleiter von ORTEMA Heiko Schmidgall unterhalten:

Ihr seid jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit auf der ISPO, eine der Wenigen die den Eishockeysport vertreten.
Heiko Schmidgall: "Das stimmt, wir sind jetzt schon zehn Jahre auf der ISPO, haben einen schönen Stand und präsentieren unserer Produkte, auch die neuen Technologien wie wir die Knieorthesen anfertigen."
Der Fokus von Euch liegt aber nicht auf dem Eishockeybereich?
Heiko Schmidgall: "Bei der ISPO liegt bei uns der Schwerpunkt auf dem Ski- und Bikebereich, wir haben aber auch ein paar Sachen aus dem Eishockey hier. Unsere Produkte wie z.B. die Knierorthesen sind für alle Sportarten."
Bekommt ihr auch Besuch von prominenten Sportlern?
Heiko Schmidgall: "Ja, wenn Sportler auf der ISPO sind, dann schauen die auch bei uns vorbei. Letztes Jahr war z.B. Marco Sturm vor der Olympiade hier am Stand."
Weitere Vertreter aus dem Eishockeysport auf der ISP0 2019

(TACKLA) (ProSharp)

(WALL Mask) (Hockey WAX)

(Graf Skates) (Fanatics NHL)
Was bietet die Ispo den Fachbesuchern? Innovative Produkte von etablierten und aufstrebenden Marken in Bereichen wie Outdoor, Ski, Gesundheit, Fitness, Action Sport, Bekleidung und Ausrüstung sowie Rohstoffe und Materialien.
Das Ausstellungsprogramm ist in acht Segmente unterteilt: Snowsports, Outdoor, Health & Fitness, Urban, Teamsports, Vision, Manufacturing & Suppliers sowie Trends und Innovation & Industry Services - und das erstmals in 18 Hallen.
m Bereich Health & Fitness, 57 im Bereich Outdoor, 90 im Bereich Wintersport)
(DEL/Iserlohn) (Rüberg) Mit breiter Brust kamen die Gäste aus dem Südwesten an den Seilersee, beflügelt von drei Siegen in Folge. Die Sauerländer hingegen wollen die Rote Laterne wieder loswerden und kamen diesem Ziel mit drei Punkten gegen den Tabellennachbarn aus Schwenningen ein Stück näher. Das Spiel war dabei ein Spiegelbild der Roosters-Saison, mit Ausnahme des eklatanten Scheibenpechs. Einer tollen Offensive standen im Spiel gegen die Wild Wings, wie auch in weiten Teilen der Saison, zu einfache Gegentreffer gegenüber. Matchwinner war Lean Bergmann, der den ersten Hattrick seiner jungen Profi- Karriere feiern konnte. Er wird die Iserlohner am Saisonende bekanntlich in Richtung Mannheim verlassen.

(Foto: Lean Bergmann trifft hier zum zweiten Mal. © Patrick Rüberg)
Das erste Drittel ging auf beiden Seiten hin und her, war zwar nicht hochklassig, aber die 4.512 Zuschauer am Seilersee wurden gut unterhalten. Nach fünf Minuten nutzte der derzeit bestens aufgelegte Evan Trupp das erste Powerplay für die Hausherren und traf per One- Timer. Die Schwenninger, denen man das Selbstvertrauen nach drei Siegen und dem Verlassen des letzten Tabellenplatzes anmerkte, hielten jedoch dagegen und fanden Antworten. In der 07. Minute war es Bartalis, der zum Ausgleich treffen konnte.
Auf der Gegenseite meldete sich nach zehn Minuten Top- Scorer Matsumoto zu Wort. Nach feiner Vorarbeit seines kongenialen Sturmkollegen Anthony Camara stand er goldrichtig und musste nur noch seinen Schläger hinhalten. Da sich die Roosters fünf Minuten später zwei Zeitstrafen leisteten, wussten die Wild Wings ihre doppelte Überzahl zu nutzen und glichen durch Marcel Kurth aus, der einen Abpraller von den Schienen Sebastian Dahms verwertete. So ging es nach unterhaltsamen 20 Minuten in die Drittelpause.
Der Mittelabschnitt sollte sich weniger spektakulär gestalten, beide Teams waren bestrebt, in der neutralen und in der eigenen Zone weniger Fehler zu machen als im ersten Drittel und sicherer zu stehen. Das gelang zunächst und die ersten neun Minuten vergingen ohne weitere Treffer, die Wild Wings überstanden dabei eine doppelte Unterzahl. In der 29. Minute folgte dann der erste Streich des Lean Bergmann, der zuvor noch an Strahlmeier (der mit einem unglaublichen Safe) scheiterte. Die Hausherren lagen somit erneut in Front und hielten diese Führung bis zum Schlussdrittel.
Das Schlussdrittel ging dann wieder sehr Ereignisreich vonstatten. Nach nicht einmal einer Minute konnte Giliati mit einem platzierten Schuss in den kurzen Winkel ausgleichen. Knapp zwei Minute später kam Bergmann seinem Hattrick einen Stück näher, da er sich zunächst am Torraum robust behaupten und den Puck an Strahlmeier vorbei spitzeln konnte. 1:30 vor dem Ende sorgte dann erneut Bergmann, mit seinem vollendeten Hattrick, für die vermeintliche Entscheidung. Die Gäste hatten bereits Strahlmeier vom Eis genommen und Turnbull scheiterte zunächst am Empty-Net, dieser setzte jedoch entscheidend nach und brachte den Puck zurück zu Bergmann der verwandeln konnte. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein, denn Schwenningen setzte noch einmal alles auf eine Karte und kam zum 5:4- Anschluss. Mehr war dann jedoch nicht mehr drin und so ging ein unterhaltsames Spiel mit zu vielen Fehlern hüben wie drüben zu Ende und fand einen unterm Strich verdienten Sieger.
Die Roosters reisen am morgigen Sonntag nach Bremerhaven, die Wild Wings treffen in der heimischen Helios- Arena auf Ligaprimus Mannheim.
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Spiel vom 02.02.2019
Iserlohn Roosters - Schwenninger Wild Wings 5:3 (2:2|1:0|2:2)
Tore:
1:0 |05.|Trupp PP1
1:1 |07.|Bartalis
2:1 |10.|Matsumoto
2:2 |15.|Kurth PP2
3:2 |29.|Bergmann
3:3 |41.|Giliati
4:3 |43.|Bergmann
5:3 |59.|Bergmann
5:4 |60.|Höfflin
Zuschauer: 4.512

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(DEL/Augsburg) PM Bereits seit der Saison 2014-15 spielt Brady Lamb für die Augsburger Panther. Nun ist klar, dass der Verteidiger seine Zelte in der Spielzeit 19-20 wieder ein weiteres Jahr in der Fuggerstadt aufschlagen wird. Der Kanadier hat seinen Vertrag verlängert und wird damit auch eine sechste Saison in Serie für das Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey Liga auflaufen.

(Foto: Heike Feiner)
Brady Lamb bestritt bereits 252 DEL-Spiele für die Panther. Mit 30 Toren und 112 Assists ist der Kanadier der punktebeste Verteidiger in der DEL-Historie Augsburgs. In jeder seiner Spielzeiten im Pantherdress zählte Lamb zu den besten Verteidigern der gesamten Liga. Seine hohe Identifikation mit Stadt und Club bescherte dem 185 cm großen und 106 kg schweren Rechtsschützen zudem große Sympathien bei den Fans. Auch in der aktuellen Spielzeit ist Brady Lamb absoluter Leistungsträger und Führungsspieler im Pantherteam, das um einen Platz unter den Top 6 und die damit verbundene direkte Qualifikation für das Viertelfinale kämpft.
„Brady Lamb gehört seit Jahren zu den Top-Defendern der DEL und hat eine absolute Schlüsselposition in unserem Team inne. Wir sind froh, dass er auch in der Saison 2019-20 ein elementarer Teil der Pantherfamilie sein wird", so Coach Mike Stewart über den Mann mit der Rückennummer 2.
Lamb zu seiner Vertragsverlängerung: „Meine Verlobte Lizz und ich haben uns in den letzten Jahren in die Stadt und den Club verliebt. Wir sind froh, dass unser Abenteuer in Augsburg noch nicht beendet ist. Dieses Jahr habe ich mit dem Team noch einiges vor und blicke zuversichtlich auf die kommenden Wochen."

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(DEL/Düsseldorf) PM Alle Zutaten für einen stimmungsvollen Hockeyabend waren gegeben. Freitag, Wochenende, volle Hütte, Topspiel. Schon beim Altbierlied und beim Einlauf der Mannschaft wehte eine besondere Atmosphäre durch den ISS DOME, die schon ein bisschen nach Playoffs roch. Enttäuscht wurden die 12.265 Zuschauer nicht, sie sahen ein tolles Eishockey-Spiel mit dem leider besseren Ende für Mannheim. Am Ende hieß es 2:1 (0:0; 1:1; 1:0) für die Gäste aus der Kurpfalz.

( Foto Birgit Häfner )
Playoff-Charakter hatte auch das Geschehen auf dem Eis von Beginn an. Ein temporeiches Spiel zwischen zwei technisch versierten Mannschaften machte Lust und Laune. Die DEG konnte wieder auf Mathias Niederberger im Tor setzen und bot erstmals Nachverpflichtung Nichlas Torp in der Verteidigung auf. Tore fielen im ersten Abschnitt zwar keine, aber hochkarätige Chancen gab es auf beiden Seiten. Die erste richtig gute Gelegenheit hatte der Tabellenführer, nach einem scharf gespielten Querpass von Markus Eisenschmid verpasste Adler-Topscorer Chad Kolarik aber (3.). Die beste Gelegenheit auf der Gegenseite hatte Philip Gogulla, der den Puck auf der Rückhand einmal quer durch den Slot führte und nur ganz knapp das Netz verpasste. Insgesamt erspielte sich die DEG ein kleines Chancenplus, aber Mannheim ließ auch bei jedem Angriff erkennen, warum sie momentan das Maß aller Dinge im deutschen Eishockey sind.
In den Mittelabschnitt startete die DEG zwar mit einer Überzahl, nachdem ein Stockschlag am Startbully geahndet wurde, das Tempo war aber zunächst etwas raus aus der Partie. Beide Mannschaften schienen sich ein bisschen zu sammeln, klappten dann aber recht flott wieder die Visiere hoch und legten munter drauf los. Die erste nennenswerte Chance bot sich Stefan Reiter, der etwas unerwartet frei zum Schuss kam (26.). Gegenüber zeichnete sich Mathias Niederberger durch einen starken Fanghand-Save gegen David Wolf aus (29.).
Direkt nach dem Powerbreak klingelte es dann. Eigentlich schien die Szene im Verteidigungsdrittel der DEG schon geklärt, doch dann gelangte der Puck irgendwie zu Markus Eisenschmid, der aus der Drehung abzog und zur Adler-Führung traf (29.). Die DEG ließ sich nicht hängen und antwortete kaum zwei Minuten später durch einen ganz wunderbaren Olimb-Moment. Allein gegen die Welt, die Adler und Torwart Chet Pickard behauptete sich der Norweger und besorgte den Ausgleich (31.). Nach dem Ausgleich zog Mannheim das Tempo noch mehr an, die DEG hielt dagegen und kam sogar durch Descheneau noch zu einer super Gelegenheit.
Auch in den letzten 20 Minuten blieb das Spiel eines der besten, das in dieser Saison auf Düsseldorfer Eis zu bestaunen war. Nach wie vor schenkte sich keiner was und es wurde auf beiden Seiten munter nach vorne gespielt. Die DEG hätte vor allem während einer richtig guten Überzahl für den zweiten Treffer sorgen können, scheiterte aber durch den doppelten Laub, erst per abgefälschtem Schuss, dann per Handgelenkschlenzer (50.). Es war wirklich unheimlich spannend, jede Aktion konnte die entscheidende sein. Mannheim durfte dann auch ein einziges Mal im gesamten Spiel mit einem Mann mehr ran und zeigte ein starkes Powerplay. Rot-Gelb kämpfte aber aufopferungsvoll und bewahrte den Gleichstand. Kurz vor Schluss gelang dem abgebrühten Tabellenführer dann doch der Treffer. Nach einem Fehlpass aus der Defensive heraus zog der omnipräsente Eisenschmid ins Drittel und überlistete Niederberger mit seinem Schuss aus spitzem Winkel. Diesen Rückstand konnte die DEG in der kurzen verbleibenden Zeit dann auch nicht unter Zuhilfenahme eines zusätzlichen Angreifers ausgleichen.
Das war definitiv ein Vorgeschmack auf Playoff-Eishockey. Intensität und Härte erinnerten an die besonderen Tage im März/April. Jetzt braucht es aber erstmal noch volle Konzentration für die letzten Hauptrundenspiele. Am Sonntag gastiert die DEG beim EHC Red Bull München. Nach der Februar-Pause gibt es ein Doppelheimspielwochenende im ISS DOME mit den Gegnern Bremerhaven (15.2., 19:30 Uhr) und Ingolstadt (17.02., 16:30 Uhr).

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(DEL/Augsburg) (Redaktion) Obwohl die Augsburger Panther bis zur letzten Spielminute 2:1 führen, gleicht der Nürnberger Kapitän Patrick Reimer auf Zuspiel von Shawn Lalonde 24 Sekunden vor Schluss aus. Im Penalty-Schießen vereitelt Niklas Treutle alle drei Schussversuche der Panther, während Brandon Bucks Rückhand auf der anderen Seite die Entscheidung bringt.
(Foto: Dunja Dietrich)
Unter dem Motto "Eishockey für Alle" beobachtete das ausverkaufte Curt-Frenzel-Stadion einen rührenden Moment mit einem Rollstuhlfahrer, dessen Wunsch erfüllt wurde. Er durfte das Eröffnungsbully werfen und das Derby symbolisch eröffnen. Die Partie verlief mit einer hohen Geschwindigkeit. Beide Mannschaften versuchten von der ersten Minute an, offensiv zu aggieren. In den ersten Minuten gelang das vor allem den Gästen aus Nürnberg, die sich mehrfach über vermeintliche Fouls der Hausherren beschwerten. So übersahen die Schiedsrichter ein offensichtliches Beinstellen der Panther, schadeten damit aber dem Spielfluss nicht. Nach fast zehn Minuten erlaubten sich die Franken extreme Fehler im Passspiel. Der AEV lief mehrfach mit mindestens einen Mann mehr auf Niklas Treutle, der im Nürnberger Tor stand, zu. Sahir Gills Schussversuch endete dabei im Tor, die Panther freuten sich über den verdienten Führungstreffer. Nürnberg aber gab sich nicht auf. Patrick Reimer bewies seine momentan gute Form und legte perfekt für den Nürnberger Topscorer Leonhard Pföderl auf, der kompromisslos zum Ausgleichstreffer traf.
Im Mittelabschnitt hagelte es viele Strafen. Nürnberg verbrachte insgesamt sechs Minuten auf der Strafbank. Die Strafen von Marcus Weber und Brandon Segal überstanden die Franken schadlos. Auch Taylor Aronsons zwei Minuten für übertriebene Härte verwerteten die Panther, trotz vieler Chancen, nicht zum 2:1. Erst als Shawn Lalonde, bereits nach Ablauf der Zeit, die Scheibe nicht konsequent genug aus der defensiven Zone beförderte, kam Patrick McNeill in Folge dessen gefährlich zum Schuss. Treutle war machtlos. McNeill erhöhte zwei Minuten vor Schluss des zweiten Drittels, auf Zuspiel von Matt White, auf 2:1.
Das dritte Drittel versprach einen weiterhin spannenden Spielablauf. Beide Mannschaften erarbeiteten sich schrittweise Chancen, die aber zu keinem Torerfolg führten. 64 Sekunden vor Schluss nahm Martin Jiranek eine Auszeit. Auf Grund eines Abseits war in der neutralen Zone Anspiel. Dennoch entschied sich das Nürnberger Trainergespann dafür, den Torhüter zu ziehen. Das zahlte sich aus. Obwohl das Bullyspiel an die Panther ging, eroberte Lalonde den Puck und passte perfekt auf Patrick Reimer. Reimer zog eiskalt ab. Der Nürnberger Kapitän glich zum 2:2 aus. Olivier Roy blieb komplett chancenlos. In der Overtime verpassten die Hausherren die Chance auf den Sieg. Treutle parierte einen Penalty-Schuss, bevor er im Anschluss drei weitere Penalty-Versuche der Augsburger Panther für sich entschied. Der Nürnberger Stürmer Brandon Buck verbuchte den einzigen Treffer, nachdem er Roy mit einem hervorragenden Rückhandschuss zum endgültigen 2:3 überwand.
Da Krefeld in Ingolstadt verliert, bauen die Thomas Sabo Ice Tigers den Punktevorsprung auf vier Zähler aus. Das nächste Spiel ist ein Heimspiel. Dann treffen die Franken auf die Straubing Tigers. Für die Panther bedeutet der eine Punkt aus dem schwäbisch-fränkischen Derby weiterhin den sechsten Tabellenplatz.

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(DEL/Straubing) (MA) Straubing war auf den Punkt genau fokussiert. Dies könnte auch damit zu tun haben, dass Tom Pokel immer wieder viel mit den Spielern spricht und ihnen immer wieder genau ihren Part im Team erklärt. Die Mannschaft hat dieses heute hervorragend umgesetzt. Coach Thomas Popiesch sah sein Team zum ersten Mal in der Saison chancenlos. Stephan Daschner und Jeff Zatkoff gelang ein nahezu perfektes Spiel.

(Foto: Birgit Eiblmaier) Stephan Daschner, Torschütze beim 5:0 Sieg
Die Tigers erwischten einen guten Einstieg ins Spiel. Viele Pässe kamen an und hielten die Gäste stets in Bewegung. Mit der ersten Strafzeit von William Weber gingen die Hausherren in Führung. Vielleicht rechneten die Pinguine mit einem Schuss von Jeremy Williams, der aber gab ab an Stephan Daschner und sein Schuss traf direkt ins Schwarze zur 1:0 (5.) Führung. Ein weiters Powerplay der Tigers wurde gut gespielt, jedoch ohne weiteren Treffer.
Die Seestädter konnten keinen Druck aufs Tor entwickeln. Es gab zwar Chancen, aber erst traf Chad Nehring den Puck nicht und Miha Verlic hatte ebenfalls kein Glück, nachdem er einen Pass von Laganière zu Connolly abfing und auf Zatkoff zusteuerte. Antoine Laganière (11.) bügelte seinen Lapsus gleich selber wieder aus. In der Zone der Gäste ließ er zwei Spieler stehen und auch Thomas Pöpperle war überrascht dass der Hühne der Tigers auf einmal, dass kurze Eck anvisierte. Mit dem 2:0 Vorsprung gaben sich die Niederbayern nicht zufrieden. Jeremy Williams (19.) setzte noch einen drauf. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Pinguine nutzte der Topscorer der Tigers zum 3:0 nach zwanzig Minuten.
Die Gastgeber spielten nahtlos weiter, griffen sehr früh den Puckführenden Pinguin an und ließen auch die Top-Reihe um Mark Zengerle keinen Platz auf dem Eis. Hübl der nun das Tor hütete, leistete sich gleich einen Patzer. Aus spitzen Winkel traf Stephan Daschner (24.) zum 4:0 und erzielte somit seinen dritten Saisontreffer. Die Tigers spielten sich nun in einen kleinen Rausch. Immer wieder war auch die Connolly-Reihe mal drauf und dran ein Tor zu erzielen. Dies gelang auch bei einer weiteren Strafe gegen William Weber. Dieses mal brauchten die Tigers nur 14 Sekunden, da stand Mike Connolly (32.) vor dem Tor genau richtig.
Den Schuss von Williams konnte Hübl noch abwehren, aber gegen den Rebound war er machtlos. Wenn die Gäste einmal bis vor das gegnerische Tor kamen, stand immer wieder Jeff Zatkoff parat. Aber mehr als im ersten Abschnitt musste er auch hier nicht abwehren. Um ein Haar hätte Mike Connolly sogar noch den Vorsprung ausgebaut, als er allein auf Hübl zusteuerte, war aber im Abschluss nicht genau genug. So blieb es bei der verdienten 5:0 Führung nach vierzig gespielten Minuten.
Von den Toren her, ist dass letzt Drittel schnell erzählt. Jeff Zatkoff konnte wieder einmal seinen Kasten über sechzig Minuten sauber halten. Einzig die Gäste konnten sich nicht so recht mit der deutlichen Niederlage anfreunden und luden ihren leichten Frust im Spiel ab. Die Spieler von Coach Tom Pokel waren allerdings clever genug, um sich nicht auf kleine Scharmützel einzulassen. Diese ausgewiesene sechs Punkte Spiel war eminent wichtig für die Tigers. Den harten Januar mit den zweifachen Spielen gegen Mannheim, München, Bremerhaven sowie Düsseldorf hat man einigermaßen unbeschadet überstanden. Die Konkurrenz konnte nicht an den Tigers vorbeiziehen und so wird es nach der Länderspielpause einen heißen Endspurt im Stadion am Pulverturm geben.
Eine weitere Aktion der Fans gab es im Stadion am Pulverturm. Aufhänger ist weiterhin der Spieltag am Donnerstag, der vom üblichen Spieltag am Freitag herausgerissen wird. Natürlich ist es sehr schade, dass zu so einem wichtigen Spiel um Platz sechs immer wieder viele Pendler und Fans von ausserhalb dass nachsehen haben. Die Tigers hätten an einem Freitag mit gut 500 mehr Zuschauer zur Unterstützung rechnen können. Bevor das Spiel gestartet wurde, war dass ganze Stadion in Trauer um den verstorbenen Sponsor der Tigers, Max Schierer jun., vereint. Geschäftsführerin Gaby Sennebogen und sämtliche Gesellschafter erinnerten mit einer Gedenkminute an den schweren Verlust für das Straubinger Eishockey.
Link zur Pressekonferenz nach dem Spiel
Spiel vom 31.01.2019
Straubing Tigers - Fishtown Pinguins Bremerhaven: 5:0 (3:0|2:0|0:0)
Tore:
1:0 |04.| Sven Ziegler (Daschner, Williams) PP 1
2:0 |11.| Antoine Laganière (Pfleger)
3:0 |19.| Jeremy Williams (Daschner)
4:0 |24.| Stephan Daschner (Ziegler, Filin)
5:0 |32.| Sven Ziegler (Williams, Aulin) PP 1
Strafen: Straubing 8 + 10 für Acolatse - Fishtown Pinguins Bremerhaven 14 + 10 für Weber
2 min |FTP| 03.| Weber - Behinderung
2 min |FTP| 05.| Jensen - Beinstellen
2 min |STR| 20.| Brandl - Haken
2 min |FTP| 32.| Weber - Beinstellen
2 min |STR| 35.| Connolly - Beinstellen
2 min |FTP| 44.| Weber - Behinderung
10min |STR| 47.| Acolatse - Unsportlichkeit
10min |FTP| 52.| Weber - Unsportlichkeit
2+2 min |FTP| 53.| Jensen - Übertriebene Härte
2+2 min |STR| 53.| Mouillierat - Übertriebene Härte
2 min |FTP| 59.| McMillain - Hoher Stock
Schiedsrichter:
HSR Rohatsch / Schukies
LSR Gaube / Hofer
Zuschauer: 3.515
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Renner, Brandt; Schopper, Daschner; Seigo, Acolatse; Gläßl -
Filin, Mulock, Ziegler; Mouillierat, Connolly, Williams; Laganière, Loibl, Pfleger; Schönberger, Aulin, Brandl
Fishtown Pinguins Bremerhaven: Pöpperle (Hübl) - Fortunus, Moore; Labalee, Jensen; Alber, Weber; Rumble -
Nehring, Friesen, Feser; Verlic, Zengerle, Urbas; Schwartz, Quirk, Kolupaylo; Hooton, McMillan, Hoeffel
Tigers on Air

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